Monalisa TV – Himmel und Erde – 12.Juni 2015

Keine Lust auf Fernsehen?

Aber vielleicht möchten Sie ja auch mal etwas ganz Besonderes lesen …

z.B.: Auszug aus dem Manuskript „Himmel und Erde“ (Sommer 2013) – Anmerkung: Die in fett gedruckten Titel sind Videohinweise, bei Interesse diese bitte selber bei Google eingeben.

Satanische Medien

Es gibt sehr wohl auch eine gewisse Selbstkritik in den Massenmedien, doch ist sie kabarettistisch verkleidet. „Kritik an der Manipulation der Massenmedien“. Eine selbstehrliche Bestandsaufnahme des Massenmediums Fernsehen, Rundfunk und Presse gibt ansonsten leider nicht. Oder haben Sie sich schon mal einen kritischen Beitrag im Fernsehen über das Fernsehen angeschaut? Einen Beitrag, in dem über die Gefahren der Massen-Manipulation gesprochen wurde und indem das eigene, alltägliche Programm kritisch beleuchtet wird? Auch das kurze Video „Manipulation durch Massenmedien“ zeigt, eine derartige Selbstkritik gibt es nicht. Im Gegenteil, die Medien zeichnen stattdessen die Reporter und Medienmacher mit Preisen aus, die die hinterhältigsten Manipulationen zu Wege brachten. Nicht die Wahrheit ist ihr Geschäft, auch nicht die allgemeine Meinung, sondern die Unterstützung der Meinung der Herrschenden. Wenn Sie dies nicht glauben mögen, dann hören Sie, was ein Fachjournalist dazu zu sagen hat „Udo Ulfkotte – Wie die Medien lügen“. Und hellhörig sollten Sie bei dem historischen Rückblick „Propaganda“, einem Film des Hessischen Rundfunks, werden. Dort wird die Geschichte der Massen-Manipulation gezeigt, doch leider fehlen die Propagandatricks der Gegenwart. Wir müssen nämlich davon ausgehen, dass sich die Methoden nicht überlebt haben, sondern ausgeweitet wurden und gerade die heute überall präsenten Massenmedien arbeiten damit, sei es in der politischen Werbung, in der auf Lügen aufgebauten Begründung für Krieg, ja in jedweder Kampagne. Und derer gibt es heutzutage viele. Sehen Sie dazu den Vortrag „Prof. Dr. Michael Vogt über Medienmanipulation“ und danach dürfte klar sein, unsere Reaktion sollte die konsequente Massenmedien-Abstinenz sein. Melden Sie Ihre Zeitungen wie Spiegel, Focus und andere ab und lassen Sie den Fernseher möglichst aus. Aber gehen Sie dafür ins Internet und informieren Sie sich bei den alternativen, unabhängigen Medien, von denen Michael Vogt einige am Ende seines Vortrages aufzählt. Wer mein letztes Buch gelesen hat, der wird sie schon kennen. Da sind zum Beispiel das Alpenparlament.TV, die Wissensmanufaktur, Nuovisio, Russia Today, bewusst.tv und viele Andere mehr aufgeführt.

 

Das letzte Kind

Monalisa hatte lange geschlafen und gut gefrühstückt. Sie betrachtete dabei das Bild, welches sie Tags zuvor vom lieben Gott gemalt hatte und sie war sehr zufrieden. Sie hatte es in ihr Esszimmer über eine Kommode gehängt und nun stellte sie noch ein paar Kerzen davor. Vielleicht sollte sie auch noch einige Blumen aus ihrem Garten holen und diese ebenfalls dort in einer schönen Vase platzieren. Sie war, das konnte und sollte jeder sehen, ein großer Fan vom lieben Gott, ja sie liebte ihn von Herzen. In ihren Augen war er wahrlich der Größte. Doch, dass ER diesem Teufel auf der Erde keinen Einhalt gebot, dass er nicht einmal mit der Faust auf den Tisch haute und diesen Miesepeter zurück auf die Sonne schickte, dass machte ihr auch Sorgen. Sie fand die Menschen auf der Erde auch toll, aber sie wusste auch um ihre Schwächen. Die Menschen waren nämlich schnell ziemlich bequem. Ging es ihnen persönlich gut, dann sahen sie selten die Not und das Leid der Anderen. Das hatte sie selbst am eigenen Leibe erfahren, denn auch sie hatte einmal ein Leben als verwöhnte Prinzessin geführt. Da war es ihr völlig selbstverständlich vorgekommen, dass sie jeden Tag Kuchen zum Frühstück serviert bekam, während die Bauern rundherum nur einen trockenen Leib Brot zu essen hatten. Sie hatte heiße Schokolade getrunken und ihre Bauern tranken Wasser zu ihrem kärglichen Mahl. Diese Diskrepanz war ihr lange nicht aufgefallen, denn woher sollte eine Prinzessin auch wissen, was ihre Bauern zum Frühstück zu Essen hatten.

Irgendwann jedoch war sie mal alleine mit ihrem Pferd ausgeritten um sich das Land und seine Bewohner genauer anzuschauen. Sie kam in ein kleines Dorf und hielt ihr Pferd an einem Brunnen an, damit es etwas trinken konnte. Sie schaute sich um, ob ihr jemand vielleicht das Wasser schöpfen würde, doch das Dorf war wie ausgestorben, nur ein alter Hund lag in der Sonne. Er hob kurz den Kopf, als er sie kommen sah, aber dann legte er sich einfach wieder nieder und rührte sich nicht. Was war hier los, fragte sich Monalisa.
Umständlich machte sie sich an dem Brunnen zu schaffen, denn das war eine Arbeit, die war ihr fremd. Auf ihrem Hof gab es genügend fleißige Mägde, die sofort heran geeilt kamen, wenn sie etwas brauchte. Hier aber kam niemand sie begrüßen.
Sie ließ ihr Pferd aus dem Schöpfeimer trinken und ging erst mal zu dem Hund. Warum bellte er nicht? Warum kam er nicht neugierig angelaufen um sie zu beschnuppern? Der Hund hob wieder müde den Kopf, als sie zu ihm trat. „Na, Alter, was ist denn mit Dir los? Warum passt Du nicht etwas besser auf?“
„Ich habe keine Kraft mehr, ich werde bald sterben,“ stöhnte der Hund. Monalisa kniete zu ihm nieder und streichelte über sein staubiges Fell. Sie konnte die Knochen alle ganz deutlich fühlen. „Willst Du nicht wenigstens etwas Wasser,“ fragte sie.
„Ich will sterben, ich mag nicht mehr. Vielleicht finde ich in meinem nächsten Leben einen besseren Platz, einen wo genug für mich abfällt.“
„Was ist denn hier los? Wo sind die Bauern und Handwerker? Wo sind die Kinder?“
„Sie sind alle auf dem Friedhof.“
„Ach, wer ist denn gestorben?“
„Das letzte Kind.“
„Was soll das heißen, es gibt hier keine Kinder mehr?“
„Das Dorf ist am verhungern.“
„Aber warum? Es ist doch ein guter Sommer.“
„Ja, aber wenn die Bauern ihren Teil an den Fürsten abgegeben haben, dann bleibt ihnen nichts mehr zum Leben übrig.“
„Das ist ja entsetzlich!“
„Ich habe schon lange kein Fleisch mehr gesehen, geschweige denn gefressen. Und jetzt bin ich zu schwach um noch zu bellen.“
„Ich hole Dir etwas Wasser, warte, ich habe auch noch etwas Kuchen dabei und ein Brot mit Schinken.“

In dem Moment hörte sie ein paar Menschen weinen und klagen. Sie schaute sich um und da sah sie eine kleine Prozession von schwarz gekleideten Frauen den Weg zum Dorfplatz einschlagen. Was sollte sie jetzt nur tun? Ihr Brot würde nicht für alle reichen. Dem Dorf ging es offensichtlich sehr viel schlechter, als sie sich dies bisher gedacht hatte. Gut, sie hatte gewusst, dass ihr Vater mal wieder die Steuern erhöht hatte, denn es mussten weitere Waffen gekauft werden. Der Krieg mit seinem Bruder wollte sich einfach nicht entscheiden. Es ging um Land. Sie hatte sich bisher nicht dafür interessiert, denn ihre Mutter behütete und verwöhnte sie sehr. Probleme hatte man vor ihr ferngehalten. Sie sollte bald an den Hof des Königs gehen und dort wartete schon ein Anwärter, der sie gerne zur Frau haben wollte. Doch nun stand sie in diesem verhungernden Dorf und erkannte, dass sie sich viel zu wenig Gedanken um das Volk gemacht hatte. Ihre Mutter hatte immer gesagt, dass das Los der Bauern schwer sei, doch das jetzt sogar ihre Kinder starben, davon hatte man ihr nichts gesagt. Aber, wie sollte das Leben ohne Kinder funktionieren? Kinder waren doch die Zukunft einer jeden Gesellschaft. Ein Dorf, das verhungerte, starb aus und dann würde niemand mehr die Felder bestellen und so gäbe es auch keine Steuern mehr einzuziehen. Das was hier stattfand, das bedrohte letztendlich auch die Herrschaft ihres Vaters, dem Fürsten. Womit wollte er denn in Zukunft seine Waffen bezahlen?

Die Frauen kamen näher und Monalisa brachte das Wasser zu dem geschwächten, alten Hund. Dann erhob sie sich um den Frauen ein paar Schritte entgegen zu gehen. Die Frauen schauten sie mit einer tiefen Trauer in den Gesichtern an. Was sollte sie ihnen sagen? Was konnte sie an ihrer Lage ändern? Und sie schalt sich selbst, ja, sie hatte erst heute morgen den angebotenen Rosinenkuchen abgelehnt. Jetzt hätte sie ihn gut gebrauchen können. Sie ging noch ein paar Schritte auf die Frauen zu, die jetzt stehen blieben. Sie hörte ihren Namen, man kannte sie also hier im Dorf.
„Guten Tag, ich sehe, ihr kommt vom Friedhof, mein herzlichstes Beileid. Ich wollte eigentlich nur mein Pferd etwas tränken, aber der alte Hund dauerte mich. Was ist hier nur los im Dorf?“
„Wir sind alle am verhungern, weil Dein Vater meint, unbedingt Kriege führen zu müssen. Jetzt sind jedoch nicht nur unsere Männer auf dem Schlachtfeld gestorben, jetzt haben wir auch keine Kinder mehr. Das Letzte haben wir gerade zu Grabe getragen. Richte Deinem Vater aus, ohne uns wird auch er bald verhungern. Denn, wer soll jetzt und in Zukunft die Felder bestellen? Sein Krieg bringt uns alle ins Grab.“
„Es tut mir sehr Leid, ich habe von diesem Elend nichts gewusst.“
„Hat es Dich denn interessiert? Wir hörten, Du sollst bald den zukünftigen König heiraten. Nun, dann brauchst Du Dir um Deine Zukunft ja keine Sorgen machen.“
„Ihr habt ja Recht, ich hätte viel früher einen Blick auf die Wirklichkeit werfen sollen. Was kann ich denn jetzt noch für Euch tun?“
„Sprich mit Deinem Vater, sprich mit dem König, aber sie werden es wohl nie begreifen. Ohne eine funktionierende Landwirtschaft und ohne das Handwerk ist das Land zum Untergang verurteilt. Aber jetzt gibt es weder Männer noch Kinder. Das Land wird daran zu Grunde gehen,“ sagte eine alte und wohl auch sehr weise Frau.
„Ich habe noch etwas Kuchen in meinem Beutel, und ein Schinkenbrot ist auch dabei, darf ich dies mit Euch teilen? Es ist nicht viel, aber ich verspreche Euch, ich werde wieder kommen und mehr bringen. Auch der Hund braucht etwas.“
„Willst Du das ganze Land verköstigen? Alle haben Hunger!“
„Für mein Kind kommt Deine Fürsorge zu spät, es kannte nur Wasser und Brot!“
„Es tut mir ja so Leid, ich hätte die Augen auf machen müssen, ich werde es aber wieder gut machen, das verspreche ich Euch!“
„Was willst Du als junge Frau schon ausrichten?“
„Ich weiß es noch nicht, aber erst mal bringe ich Euch etwas zu Essen und dann werden wir gemeinsam nach einer Lösung suchen. Ich bekomme sonst in Zukunft nie wieder ein Stück Kuchen herunter geschluckt.“

Und Monalisa hielt Wort. Gleich am nächsten Tag war sie mit einer ganzen Wagenladung an Getreide, Kartoffeln und Gemüse aus dem Garten zurück zum Dorf gefahren. Sie hatte auch etwas Fleisch aus der Kammer stibitzt. Ihre Mutter hatte dafür zunächst nur sehr wenig Verständnis, aber wenn Monalisa einmal etwas im Kopf hatte, dann konnte sie sehr stur werden. Ein Knecht hatte ihr den Karren in das Dorf gezogen und der staunte nichts schlecht über die Tochter seines Herrn. Bisher hatte er sie immer nur als eine total verwöhnte Prinzessin wahrgenommen, doch heute zeigte sie sich erstmals als Kämpferin für eine gute Sache. Das schlechte Gewissen plagte Monalisa und sie versprach sich selbst, dass sie nie wieder so selbstbezogen sein würde. Von nun an wollte sie die Augen offen halten, und sich für die Verbesserung des Lebens aller einsetzen. Und zwar nicht nur aus reiner Großmut, ihr war einfach klar, dass ohne ein gerechtes und gut geführtes Gemeinwesen auch auf ihrem Teller bald nur noch trockenes Brot liegen würde. Sie würde auch mit ihrem Vater reden und ihn auffordern den Krieg zu beenden. Die Männer wurden einfach auf den Feldern und bei den Frauen gebraucht.

Daran musste Monalisa jetzt denken und sie fragte sich, ob die Reichen auf der Erde heute wohl auch noch immer so blind für die Realitäten waren. Aßen sie Kuchen, während das Volk hungern musste? Was würde sie im Fernsehen zu sehen bekommen? Die Welt hatte sich wahrscheinlich sehr verändert, eine Industrialisierung hatte stattgefunden, es gab Computer und Internet. Sie musste an die Frauen im Dorf denken, damals, als sie mit ihrem Karren gekommen war. Ihr Engagement hatte wieder Hoffnung aufkommen lassen und nachdem sie alle gut gegessen hatten, war sie mit drei der Frauen auf dem karren zum Schloss zurück gefahren. Die Frauen sollten ihrer Mutter von ihrer Notlage berichten. Ihr Vater war am Tag darauf vom Kampfplatz zurück gekehrt und es war ihnen gemeinsam gelungen, den Fürsten zur Einsicht zu bewegen. Der Krieg würde, so sah er ein, einfach alles nur zerstören. Und bevor sie dann mit ihrem Vater an den Hof des Königs geritten war um sich zu verheiraten, war im Land der Frieden eingekehrt. Die verbliebenen Männer standen wieder auf den Feldern und einige Frauen trugen auch schon wieder ein Kind unter ihrem Herzen. Es war so gerade eben noch mal gut gegangen. Aber sie konnte nie mehr ein Stück Kuchen essen, ohne an die verstorbenen Kinder in den Dörfern zu denken.

Nun aber machte sich Monalisa erst mal auf den Weg zum lieben Gott. Sie pflückte ein paar schöne Blumen am Wegesrand, damit sie nicht mit leeren Händen kam. Im Paradies blühten eigentlich immer Blumen, jetzt gerade waren es die Margaritten. Nachdem sie einen hübschen Strauß beisammen hatte, schlug sie die Richtung zum Palast ein. Auf dem Weg traf sie einige bekannte Gesichter mit denen sie ein paar freundliche Worte wechselte, dann war sie auch schon angekommen, und klingelte. Ein Engel ließ sie ein und dann sah sie auch schon die Schwester vom lieben Gott, die ihr freundlich lächelnd entgegen kam. „Wir erwarten Dich schon, oh, ich danke für die Blumen, schön sehen sie aus, komm in den Wintergarten, dort habe ich den Tisch gedeckt.“ „Oh, Danke, ich wollte keine Mühe gemacht haben. Der liebe Gott wollte mir eigentlich nur seinen Fernseher zeigen.“ „Ach was, ich hatte keine Mühe, wir freuen uns über Deinen Besuch. Ich habe gehört, Du hast ein Bild von Gott gemalt. Es ist ein Wunder, dass er das zugelassen hat.“
„Nun, er hatte nicht die Geduld zu warten, bis es ganz fertig war, er meinte, es wäre so unvollkommen schön genug. Aber ich finde auch es ist gut geworden, es hat bei mir jetzt einen Ehrenplatz.“
„Setze Dich, mein Bruder kommt bestimmt gleich. Was darf ich Dir anbieten, einen Kaffee vielleicht?“
„Ein Kaffee ist jetzt genau das Richtige.“
Und vom Kaffeeduft angelockt kam dann auch der liebe Gott aus seinem angrenzenden Arbeitszimmer. „Oh, schön dass Du da bist, hast Du etwa diese Blumen mitgebracht?“
„Ich hoffe es war nicht falsch, aber ich wollte nicht mit leeren Händen vor der Tür stehen.“
„Margaritten, mein Garten ist doch voll davon!“
„Nun, dann schadet es ja nicht, wenn man einige pflückt. Der Strauß sieht doch schön auf dem Tisch aus,“ sagte die Schwester vom lieben Gott.
„Hoffentlich gibt es auch Kuchen,“ sagte der liebe Gott, „ich habe nämlich etwas Hunger.“
„Setze Dich nur, ich habe einen Zitronenkuchen gebacken, hier, probiere ein Stück.“
„Ach ja, so lass ich mir das Dasein gefallen, was für ein herrlicher Tag,“ meinte der liebe Gott.

Monalisa bekam auch ein Stück Kuchen und dann saßen sie entspannt beisammen. Monalisa war schon einige Male beim lieben Gott zu Gast gewesen und auch mit seiner Schwester war sie recht gut befreundet. Beide waren einfach sehr sympathisch und sie schienen sich wirklich sehr zu lieben. Doch selten hatte Gott wirklich die Zeit, ein Kaffeekränzchen zu halten. Viele Menschen klingelten an seiner Tür und wollten mit ihm sprechen. Auch heute, so erzählte er, sei seine Audienz wie immer gut besucht gewesen. Selten ging es dabei um irgend welche Probleme im Paradies. Es waren oft Fragen, die die Erde betrafen. Dieser Planet stand nun schon seit Jahren im Blickfeld des Interesses, denn die Bewohner des Universums wussten, es würde möglicherweise nicht mehr lange dauern, und die Erdlinge würden in den Kosmos hinaustreten. Technisch war es schon länger keine große Frage mehr, vielmehr fragte man sich, ob sie auch friedlich sein würden. Auf ihrem Planeten, das wusste man, da herrschte der Teufel und wenn der mit seinen Anhängern die ersten Raumschiffe gebaut haben würde, dann war es mit dem Frieden im Universum womöglich vorbei. Immer wieder wurde der liebe Gott bedrängt, diesem Satan das Handwerk zu legen, doch Gott beruhigte die Besorgten und meinte, mit der auf Erdöl basierenden Technik würden diese Dummköpfe nicht weit kommen.

Die „Geheimnisse des Universums – Gefahren der Raumfahrt“ zeigt die Probleme, mit denen die Menschen auf der Erde zu rechnen haben, wenn die Technik sich weiter in die eingeschlagene Richtung entwickelt. Dieser Weg ist eine Sackgasse, nur wenn man die Grenze der Lichtgeschwindigkeit überwand, war man in der Lage sich im Universum auszubreiten, doch nach Lage der Dinge, sah es nicht danach aus, dass die Erde diesen Schritt schaffte. „Geheimnisse des Universums – Lichtgeschwindigkeit“. Der liebe Gott meinte: „Der Teufel hat sich mit seinem Gesetz über die Grenze der Lichtgeschwindigkeit selbst ein Bein gestellt. Sein materialistisches Weltbild gründet sich darauf. Er kann es nicht einfach fallen lassen, denn dann wird den Menschen klar, dass auch der Rest seines Weltbildes nur eine Fatamorgana ist.“
„Ja, aber was ist, wenn er heimlich Raumschiffe baut, die schneller sind,“ fragte seine Schwester.
„Das will er gar nicht, er möchte, dass die Menschen in ihrem Sonnensystem noch möglichst lange gefangen bleiben. Außerdem weiß er, kommt er einmal da heraus, dann stehen ihm die kosmischen Brüder und Schwestern im Weg. Solange die Menschen auf der Erde glauben, sie sind alleine im Universum, solange kann er sich als ihr Herr aufspielen. Nein, er will weder Kontakt, noch will er ins Universum hinaus. Da würde sich schnell herausstellen, was für ein armseliger Wicht er ist.“
„Man weiß wirklich nicht, was Dir lieber ist, mein Guter,“ sagte seine Schwester, „manchmal denke ich, Dir ist es ganz Recht, dass er sich mit der Lichtgeschwindigkeit selbst im Sonnensystem eingeschlossen hat. Doch ich fände es langsam wirklich an der Zeit, dass die Menschen ihre kosmischen Brüder und Schwestern kennen lernen. Das würde einen großen Schritt nach vorne für sie bedeuten. Technisch könnten sie schon längst soweit sein, wenn sie sich nur ein Beispiel an den ständig um sie herum fliegenden UFOs nehmen würden. Stattdessen verleugnen sie deren Existenz.“
„Da sieht Du es doch, der Teufel will gar nicht ins Universum hinaus. Die Kosmische Föderation braucht sich daher auch gar nicht vor den Teufelsanbetern zu fürchten. Ich sage es ihnen immer wieder, so lange die Lichtgeschwindigkeit bei ihnen begrenzt ist, solange werden sie höchstens ihr eigenes Sonnensystem erkunden können. Und bis sie soweit sind ein Raumschiff zu bauen, das bis zum Sirius reisen kann, nun das wird noch lange dauern.“

Monalisa hatte sich das Gespräch still angehört, doch nun schaltete sie sich dazwischen und sagte: „Soweit ich es mitbekommen habe, ist aber gerade diese Erdöltechnik ein großes Problem auf der Erde. Daran verdienen sich nur einige Wenige dumm und dämlich, der Rest erstickt in Müll und Abgasen. Ich habe gehört, der Plastikmüll in den Meeren wird zu einem ernsten Problem nicht nur für die Tiere dort, auch die Vögel leiden darunter. Es wird nicht mehr lange dauern, und die Menschen finden ihren Müll in ihrer Nahrung wieder.“
„Da hast Du vollkommen Recht,“ meinte die Schwester vom lieben Gott, „die Verschmutzung der Meere ist ein ernstes Problem. Aber nicht nur das, sie beschallen auch das Meer und die Wale und Delphine flüchten vor dem Krach ans Land, wo sie natürlich ersticken. Es ist ein Jammertal, die Menschen wissen gar nicht, wie schlimm diese Beschallung für die Tiere ist. Früher hat Greenpeace es sich ja zur Aufgabe gemacht, die Menschen aufzuklären, doch schon seit einigen Jahren hört man kaum noch etwas von ihnen. Ich befürchte der Teufel und seine Leute haben den Laden unterwandert.“
„Ach, das stimmt doch gar nicht,“ meinte der liebe Gott, „diese engagierten Leute sind immer noch täglich unterwegs und kämpfen gegen den Walfang, die bedenkenlose Abholzung und was weiß ich nicht noch alles. Du denkst das ja nur wegen ihrer Haltung zu den Chemtrails.“
„Und, da habe ich doch total Recht. Die verleugnen die Gefährlichkeit dieser angeblichen Kondensstreifen und berufen sich auf irgendwelche Professoren, doch seit wann kann man denen denn glauben? Greenpeace ist eine Alibi-Veranstaltung geworden, damit wird den Menschen nur Sand in die Augen gestreut. Seht her, wir kämpfen für eine bessere Umwelt, aber in Wirklichkeit sind sie zu einem zahnlosen Tiger geworden, einer, der sich vom Teufel hat füttern lassen.“
„Wie kommst Du denn darauf, diese Organisation ist unabhängig, die nehmen keine Spenden aus der Industrie.“
„Ist das denn nötig, wenn die Leute an der Spitze es sich mit den Medien nicht verscherzen wollen? Die wissen genau, machen sie das Fass wegen der Chemtrails („Chemtrails – neuartige Beweise! Aufforderung zur Stellungnahme“) auf, dann wird man über sie herfallen. Ihnen ist ihr Image in den Medien aber wichtiger, schließlich bekommen sie dadurch viele Spenden aus der Bevölkerung.“

Zum Thema der Chemtrails finden Sie eine ganze Reihe von aufklärenden Videos im Internet. Es handelt sich dabei wohl ebenfalls um ein ernstes Problem. Doch „Die globale Verdunklung durch das Aluminium in den Chemtrails“, ein Film der BBC, der auch dem lieben Gott bekannt war, betrachtete die Chemtrails allerdings in einem größeren Zusammenhang und so sah Gott die Problematik der Chemtrails auch zunächst als weniger dramatisch an. Ohne die globale Verdunklung der Erde durch die lang andauernden Kondensstreifen und die Luftverschmutzung wären die Probleme der Menschheit möglicherweise noch viel größer. Die Verbrennung von Kohle, Erdöl und Gas waren schließlich das eigentliche Problem. Sie waren die Ursache, die bekämpft werden mussten. Und das sah Monalisa ganz genauso, obwohl sie sich nicht sicher war, dass ausgerechnet das gute CO2 der Klima-Killer war. Die Erwärmung der Erde konnte auch ganz andere Ursachen haben. Überhaupt sah Monalisa das Problem mehr in der angestrebten Wetter-Kontrolle und den Wetter-Kriegen, die von den Militärs ins Auge gefasst und vorbereitet wurden. Auch der liebe Gott hatte schon davon gehört.

Aber im Internet ist auch zu sehen, wie die Massenmedien mit diesen Chemtrails umgehen. „Kondensstreifen oder Chemtrails – Spiegel TV Interviews“ Für sie sind die Mahner, die in diesen merkwürdigen Kondensstreifen eine Bedrohung sehen, einfach nur Spinner. Doch bevor Sie sich davon beeindrucken lassen, schauen Sie sich lieber folgendes kurzes Augenzeugenvideo an. „Chemtrails – Pilot warnt Menschen – New York”. Fragen Sie sich nur mal, wie dieser Pilot den Schriftzug am Himmel hin bekommen hat, wenn es ganz normale Kondensstreifen wären, dann hätten sie sich auflösen müssen. Es scheint also kein großes Problem zu sein, ein Flugzeug für solche Streifen nutzen zu können, spezielle, komplizierte Vorrichtungen, wie sie im Spiegel-Video für nötig befunden wurden, scheinen mir also nicht unbedingt nötig zu sein. Aber auch in „Time To Do. Ch vom 07.03.2013. Was sind Chemtrails?” wird das Thema behandelt und wenn Sie sich bisher noch nicht dafür interessiert haben, dann empfehle ich Ihnen sich diese Video anzuschauen.

„So,“ sagte der liebe Gott, und trank seinen letzten Kaffee leer, „Was ist jetzt? Sollen wir uns vor den Fernseher setzen?“ „Das macht ohne mich,“ sagte seine Schwester. „Ich schaue mir dieses satanische Programm lieber nicht an, das ist Gehirn verpestend. Ich gehe ins Internet, dort erfährt man mehr von der Wahrheit.“
„Du hast Internet,“ fragte Monalisa überrascht. „das hätte ich auch gerne!“
„Ich will diese ganzen Medien aber im Paradies nicht um sich greifen lassen,“ meinte der liebe Gott, „die Menschen hier sollen sich entspannen können und sich um sich selber kümmern. Male Du lieber schöne Bilder, als Dich mit diesen Problemen zu befassen.“
„Ach, schade … ich würde mich sehr dafür interessieren. Darf ich denn mal bei Dir an den Rechner,“ fragte Monalisa die Schwester vom lieben Gott.
„Du bist immer herzlich willkommen, wir können auch gerne gemeinsam etwas herum forschen. Mich interessieren die Probleme auf der Erde auch sehr. Dieser Teufel ist mir langsam wirklich ein Graus. Er macht dort die ganze Schöpfung kaputt.“

Monalisa und der liebe Gott verzogen sich also in Gottes Arbeitszimmer. Es war ziemlich groß und überall lagen Karten und Pläne auf großen Tischen. Ein mächtiger Schreibtisch stand vor einem großen Erkerfenster und vor einem riesigen Kamin standen einige Sofas und Sessel. Hier pflegte der liebe Gott seine Gesprächspartner zu empfangen. Auch Monalisa führte er nun dort hin. Er drückte auf einen Knopf an seinem Schreibtisch und über dem Kamin ging die Wand auf und ein großer Flachbild-Fernseher wurde sichtbar. „Ich halte ihn möglichst versteckt, denn ich möchte keine Gelüste wecken.“ Dann setzte er sich auf seinen Lieblingssessel und nahm eine Fernbedienung zur Hand. Monalisa kramte derweil in ihrem kleinen Beutel und holte ein kleines Döschen hervor. Dann machte sie sich daran einen dicken Joint zu drehen. „Ach ja, Du willst dabei ja etwas kiffen, nun gut, vielleicht macht es dann ja auch mehr Freude. Ich finde das Programm nämlich nüchtern betrachtet wirklich total langweilig. Ich frage mich immer wieder, warum sich die Menschen von diesem Mist so an das Sofa fesseln lassen.“
„Ich würde lieber mein eigenes Programm gestalten. Das wäre wirklich super. Ich würde es im Internet veröffentlichen.“
„Was wolltest Du denn zeigen?“
„Ach, ich würde über Gott und die Welt reden, während ich spüle oder ein Bild im Garten male.“
„Dann hast Du natürlich gar keine Zeit für das Programm der anderen.“
„Ständig Fernsehen, wie es wohl heute auf der Erde üblich ist, das wäre mir zu langweilig.“
„Die Politik hat auch ein eigenes Programm, ich schaue es mir ab und zu an. Der Sender heißt Phönix. Es gibt schon einige gute Sendungen, doch dies gefällt dem Teufel nur bedingt. Er möchte die Menschen am Liebsten Tag und Nacht mit seinen Lügenmärchen einlullen.“
„Also dann, hier, Du darfst den Joint anzünden, und dann mach die Kiste mal an, ich bin schon total neugierig darauf die Erde zu sehen.“

Der liebe Gott tat einen tiefen Zug und zog gleich noch einmal, dann reichte er den Joint an Monalisa weiter. „Das Gras schmeckt ja ganz gut, ich hatte früher auch welches in meinem Garten, doch dann habe ich irgendwann die Lust daran verloren. Aber jetzt nach so langer Zeit muss ich sagen, es ist doch immer wieder überraschend, wie toll das Gefühl ist. Vielleicht kannst Du mir etwas von Deiner Ernte abgeben, ich würde gerne mal so einen richtig berauschten Abend verbringen.“
„Aber natürlich, es dürfte bald soweit sein, dann bringe ich Dir etwas vorbei. Ob Deine Schwester auch mal ziehen will?.“
„Früher wollte sie davon nichts wissen, ich denke, ich versuche es erst mal mit ihr alleine.“
„Jetzt mach doch endlich den Fernseher an, ich will die Erde sehen.“
Der liebe Gott drückte auf ein Knöpfchen der Fernbedienung und schon zeigte sich ein erstes Bild. Es war eine Gerichts-Show zu sehen. „Diese Shows sind wirklich totaler Mist,“ meinte der liebe Gott, „sie sollten echte Gerichtsverfahren, wie zum Beispiel den zur Zeit anlaufenden NSU-Prozess übertragen. Da könnte man sich als Zuschauer endlich ein ganz eigenes Bild von der Sachlage machen. Meiner Meinung nach läuft in den Zeitungen eine einzige Vorverurteilung. Die sollten sich lieber mal fragen, wieso der Verfassungsschutz so versagt hat.“
„Was ist das für ein Prozess?“
„Ach, angeblich haben drei, besser zwei rechtsradikale Terroristen die sogenannten „Dönermorde“ begangen. Zehn Menschen sind dabei praktisch hingerichtet worden. Und angeblich ist niemand auf die Idee gekommen, es könnten diese drei untergetauchten Nazis gewesen sein. Man glaubte lieber an irgendeine türkische Mafia, die wegen Schutzgeld oder Drogengeschäften die Leute umgebracht hat. Alles totaler Quatsch, ich sage Dir, entscheidende Teile des Verfassungsschutzes sind kriminell. Die wollten damit Zwietracht und Angst unter den Ausländern sähen.“
„Und sind die Angeklagten unschuldig?“
„Das kann man auch nicht gerade sagen, sie haben mit gemacht, doch so wie ich das sehe, waren sie nicht professionell genug, die meisten Morde sind deshalb von anderen verübt worden. Aber natürlich hängt man den Dreien jetzt die Sache an. Wobei, die beiden angeblichen Täter haben sie vorher schon liquidiert. Jetzt steht nur noch diese Beate vor Gericht. Und die muss nun aufpassen, was sie sagt, sonst findet man sie auch tot in ihrer Zelle.“
„Das wäre natürlich wirklich interessant, wenn dieser Prozess live übertragen würde.“
„Es ist alles eine einzige Show, das Urteil steht sowieso schon fest, es wird nur eine relativ geringe Strafe geben, zumindest, wenn Beate sich kooperativ verhält, also, wenn sie das Theater schön mitspielt.“
„Vielleicht sagt sie aber ja wie es wirklich war, im Gerichtssaal kann ihr doch nichts passieren.“
„Und danach? Wer garantiert ihre Sicherheit? Nein, wenn sie klug ist, hält sie den Mund, und spielt mit.“
„Schalte mal weiter, diese Show da ist wirklich das Letzte, ich habe nicht begriffen worum es dabei gehen soll.“
„Das ist auch völlig egal, die Geschichten sind alle zusammengereimt. Mir ist schleierhaft wie sich diese Sendung nur so lange halten kann, denn die gibt es nun schon seit Jahren. Aber es ist eigentlich immer das Gleiche.“

Der liebe Gott schaltete weiter und geriet in einen Werbe-Block. „Werbung, das ist auch eine schlimme Sache, gerade bei den Privaten. Die unterbrechen den Film an der spannendsten Stelle, mitten im Satz und dann musst Du Dir diesen ganzen Mist ansehen. Es geht um Autos, Joghurts und Süßigkeiten. Danach stehen die meisten auf und schauen in ihren Kühlschrank.“
„Werbung wäre bei mir nicht erlaubt, aber jede Firma sollte frei sein, sich im Internet selbst zu präsentieren. Ich meine, wer ein Produkt kaufen möchte, der soll sich direkt bei den Produzenten informieren. Und für die neuesten Produkte stelle ich mir einen Servicekanal vor, da könnte man sich dann den ganzen Tag über Neuheiten informieren.“
„Ach, so einen Verkaufsender gibt es doch schon. Da wird einem der größte Mist angedreht.“
„Ich würde dort gute Präsentationen ermöglichen, möglichst unterhaltsam gemacht.“
„Gute Produkte sollten für sich selber sprechen. Überzeugende Mundpropaganda ist immer noch das Beste.“
Der liebe Gott schaltete weiter und nun war ein Tierfilm zu sehen. Es gab wunderschöne Naturaufnahmen und eine Löwenfamilie räkelte sich in der Sonne. „Das schaue ich mir eigentlich immer ganz gerne an, die Erde könnte wirklich ein sehr paradiesischer Ort sein. Früher, als die Menschen noch mit der Natur in Einklang lebten, da war es überall so schön. Doch mittlerweile liegt der Müll herum und die Tiere finden kaum noch einen angemessenen Lebensraum. Besonders schlimm finde ich die Abholzung des Regenwaldes und die Jagd auf die Wale. Aber, das ist leider nicht alles, im Grunde ist die ganze Natur gefährdet.“
„Das liegt am Öl, lieber Gott, diese Erfahrung haben wie Du sicher weißt auch andere Planeten gemacht, doch zum Glück haben sie es schnell eingesehen und sich nach einer anderen Energiequelle umgesehen. Sonnen gibt es zum Glück überall. Und irgendwann kommen die Leute auch auf das Vakuum als Energiequelle und dann ist Energie kaum noch ein Thema.“
„Ja, ja, aber mit der Vakuumenergie öffnet sich auch das Tor zum Universum. Mir ist es daher ganz lieb, dass sich der Teufel so dagegen wehrt.“
„Aber schau Dir doch nur die schlimmen Folgen an! Wenn die Menschen das Vakuum nutzen würden, dann wären sie von diesem Verbrecher unabhängig und sie würden ihn im Regen stehen lassen. Jetzt hat er sie doch in seiner Hand.“
„Es ist halt eine Zwickmühle, ich will nicht, dass der Teufel auch im Universum sein Unwesen treibt. Und wenn die Menschen die Freie Energie nutzen, dann steht sie ihm auch zur Verfügung.“
„Ach was, die Menschen würden den Teufel verjagen, sie würden erkennen, dass er sie die ganze Zeit verarscht hat. Sie würden ihre Brüder und Schwestern im All kennen lernen, und sich sicherlich den kosmischen Gesetzen unterordnen.“
„So viel Vertrauen habe ich ehrlich gesagt nicht, das System dieses Teufels ist wirklich allumfassend. Es hat die Menschen egoistisch gemacht. Erst einmal müssen sie die Fehler ihrer momentanen Lebensweise einsehen. Wenn sie dem Teufel das Handwerk legen, dann, und nur dann kann man sie ins All hinaus lassen. Wenn ich nur an das verzinste Geldsystem denke, ein absolutes Ärgernis. Jetzt gerade droht es mal wieder zusammen zu brechen. Vielleicht erkennen sie dann ja den Irrsinn dieses Systems. Aber ich befürchte, sie werden die alten Fehler wiederholen.“
„Aller höchstens weil sie von der Alternative zum verzinsten Geld nichts wissen.“
„Ach was, sie brauchen sich doch nur in der Geschichte um zu schauen und sich fragen, wie haben die Menschen es denn davor gemacht. Sie müssen sich nur umsehen und ihre Lehren ziehen.“
Gott schaltete weiter und sie landeten bei der Tagesschau. Die Sprecherin berichtete gerade von einer Flut in Ostdeutschland. „Das ist auch so eine Sache, die Flut kam mal wieder pünktlich vor der Bundestagswahl. So ein Zufall! Den wusste auch dieser Schröder gut für sich zu nutzen. Aber ich glaube nicht mehr an Zufälle beim Wetter, seit sie dieses Haarp einsetzen.“
„Oh ja, die Wetter-Manipulation, davon habe ich auch schon gehört. Meinst Du die haben die Flut bewusst erzeugt?“
„Es ist ihnen zuzutrauen. Zum Glück ist dadurch noch keiner zu Tode gekommen, aber der Wiederaufbau wird Milliarden kosten. Und das Land hat praktisch kein Geld mehr, es ist eigentlich pleite. Aber noch tun sie so, als könnten sie sich so gut wie alles leisten. Gerade jetzt vor der Wahl werden die größten Versprechungen gemacht. Aber daraus wird nichts werden, die Zahlungen an den ESM werden Deutschland in die Knie zwingen.“
„Was ist denn der ESM?“
„Ein echtes Folterinstrument und man wird sich nicht dagegen wehren können, dafür haben sie selbst gesorgt. Mit diesem ESM haben die Staaten sich endgültig in die Hände von Verbrechern begeben.“

Und so ging es die ganze Zeit weiter, Gott schaltete von einem Programm zum Nächsten und Monalisa stellte fest, Gott war recht gut informiert. Aber er sah von seiner Seite aus keine Notwendigkeit einzugreifen. Er war der Meinung, dass die Menschen sich selbst aus der Zwangslage befreien sollten. Ihm war zwar klar, dass es viele Gebete gab, die ihn aufforderten, etwas zu unternehmen, aber er wollte nichts tun. Der Teufel war eine Herausforderung, der sich die Menschheit selber stellen musste. Monalisa fand das etwas ungerecht, denn Gott hatte sich dieser Herausforderung ja eigentlich auch nicht gestellt. Er hat die satanische Familie schließlich einfach hinausgeworfen und den Teufel damit erst die Möglichkeit gegeben, sich an der Erde zu vergreifen. Doch Gott sah das anders, er meinte, es stünde den Menschen schließlich frei, den Teufel ebenfalls auf die Sonne zurück zu jagen. Dort konnte er dann wüten und zetern, man würde ihn nicht hören. Und wenn die Menschen sich an die 10 Gebote halten würden, dann könnten alle in Frieden auf der Erde leben, selbst ohne Vakuum-Energie.

Monalisa war sich da allerdings nicht so sicher, der Teufel hatte offensichtlich geschickt agiert und die wichtigsten Entscheider auf der Erde auf seine Seite gezogen. Jetzt saß er fest im Sattel und es würde nicht mehr lange dauern und die Welt würde ihm vollkommen zu Füßen liegen. Sie hatte irgendwann das Buch „Die Geheimgesellschaften“ von Jan van Helsing gelesen, es gehörte zu den Standardwerken einer werdenden Göttin, und seit dem war ihr klar, gegen diese Gesellschaften brauchte es eine starke Gegenkraft. Da war ein Einzelner sonst einfach machtlos. Und deshalb würde auch ein neuer Jesus nicht viel ausrichten können. Den würde man einfach auf offener Straße erschießen. Das war dem lieben Gott auch klar und darum würde es auch keinen zweiten Jesus geben.

Der Abend legte sich über das Paradies und Monalisa verabschiedete sich vom lieben Gott. Sie ging auch noch mal bei seiner Schwester vorbei, die bei sich im Zimmer saß, und im Internet herum surfte. Sie verabredeten in den nächsten Tagen einmal gemeinsam das Internet zu durchforsten, die Schwester vom lieben Gott wollte Monalisa einige interessante Internetseiten zeigen. Danach machte sie sich auf den kurzen Weg nach Hause und als sie die Tür hinter sich schloss, da atmete sie tief durch.
Der Joint war gut, aber das Fernsehprogramm war dennoch ziemlich deprimierend gewesen. Warum ließ Gott all dies nur zu? Warum fühlte er sich nicht für diesen Teufel verantwortlich? Er ließ die Menschen sehenden Auges in die nächste Katastrophe reiten. Er verlangte von den Menschen, dass sie dies selbst erkannten und verhinderten. Doch war das bei diesen Medien überhaupt noch möglich? Das Fernsehen könnte einen wichtigen Beitrag leisten, doch stattdessen betrieben auch sie das satanische Geschäft. Monalisa war daher neugierig auf das irdische Internet.

 

Friedensverträge

Ist die BRD eigentlich ein legaler Verein? Was für eine Frage, werden Sie vielleicht denken, aber dass, was uns so selbstverständlich erscheint, dass ist wohl doch nicht so ganz klar. Nicht nur das Video „Selbstverwaltung“ auf der Internetseite von Bewusst.TV macht das deutlich. Danach ist es durchaus möglich sich von der BRD loszusagen, und sich selbst zu verwalten. Es ist mit einigem Papierkram verbunden, aber juristisch kein großes Problem. Dies liegt daran, dass die Bundesrepublik eigentlich nur ein Provisorium darstellt. Was uns wohl wirklich fehlt ist ein Friedensvertrag, den wir auch mit unseren ehemaligen Gegnern schließen könnten, wenn sich unsere Politiker darum kümmern würden. Doch das tun sie nicht. Ihnen scheint das Provisorium mit einer eingebildeten Souveränität wohl ganz gut zu gefallen.
Wenn Sie jetzt sagen, das kann doch gar nicht sein, dann klicken Sie kurz auf You Tube „ARTE- Deutschland hat keinen Friedensvertrag“, dort wird es in einem Nebensatz erwähnt, es scheint also nichts besonders Geheimnisvolles zu sein. Auch in Russland spricht man öffentlich über den fehlenden Friedensvertrag, und Russland wäre, so wie es aussieht, auch durchaus geneigt, diesen zu unterzeichnen „Deutschland hat keinen Friedensvertrag“ (You Tube) Wenn Sie sich jetzt fragen, was an einem Friedensvertrag so wichtig sein soll, dann schauen sie sich das Interview „Selim Kücük – Friedensvertrag für Deutschland“ an. Verrückter Weise ist es ein österreichischer Türke, der sich für einen Friedensvertrag für Deutschland einsetzt. Er hat Tag und Nacht daran gearbeitet und er sucht noch aktive Mitarbeiter für seine Idee wirklich souveräner Menschen. Er meint, wir hätten uns unsere Souveränität von dem Österreicher Hitler abluchsen lassen, und sie seitdem nicht zurück gewonnen. Er möchte, dass die Gemeinden sich wieder selbst verwalten und das ist ja auch meine Idee. Hinzu kommt, dass wir dann sogar alle wieder schuldenfrei wären. Die EU ist für ihn ein Usurpator, dem die Macht entzogen gehört. Auch dem kann ich nur zustimmen. Was Sie sich vielleicht auch einmal anhören sollten: „Die Macht der Bürgermeister – Friedensverträge“ Dann sehen Sie, es ist tatsächlich möglich, sich als Gemeinde unabhängig zu machen und zum Beispiel auch sein eigenes Geldsystem aufzubauen. Klar, dass Ihnen das nicht in einer Tageszeitung erzählt wird, dort wird im Gegenteil das Ziel verfolgt, uns alle unter das Diktat der EU zu stellen. Ich habe aber ja schon in meinem ersten Buch klar gemacht, dass ich stattdessen für eine möglichst umfassende Dezentralisierung bin. Die Macht sollte wieder bei einer Gemeinde liegen, die einen Bürgermeister wählt, der sie vertritt. Und der könnte dann auch endlich einen Friedensvertrag mit den ehemals verfeindeten Ländern abschließen. Und dann verstehen Sie jetzt vielleicht auch das folgende sehr kurze Video gleich besser: „Offiziell – BRD ist eine Firma und KEIN Staat“ Alle Politiker scheinen es zu wissen, nur die Bürger nicht. Und darum schauen Sie sich ruhig mal die „Polizeischulung Rechtlage BRD-GmbH“ an, das Video ist ziemlich lustig, aber da wird klar, dass auch die Polizei keine Ahnung von der Rechtslage hat. Aber auch die Gerichte sind eigentlich nicht befugt Recht zu sprechen, lassen Sie sich das aber lieber von jemanden Erklären, der sich damit intensiv auseinander gesetzt hat „Die BRD GmbH oder wie versklave ich ein Volk ohne das es auch nur aufmuckt“. Was Sie sich dazu unbedingt noch anschauen sollten, dass ist das Video „So sieht es wirklich aus“ (Teil 1-5), danach schütteln Sie mit dem Kopf. Wenn dieser dort auspackende Reichskanzler wirklich Recht hat, und es scheint so zu sein, dann steht uns noch eine große Überraschung ins Haus. Danach benötigen wir eine wirkliche Wiedervereinigung, einen Volksentscheid und dann unbedingt den ausstehenden Friedensvertrag. Es wird, da bin ich sicher, wenn es so kommt wie er sagt, zu einer Erschütterung unseres merkwürdigen Staates BRD GmbH kommen, aber auch so gut wie jeder Bürger wird sich einfach nur wundern. Was mich jedoch freut, es werden viele bekannte Gesichter auf der Anklagebank sitzen. Wirklich, nehmen Sie sich die Zeit und schauen Sie sich diese Freigeist-Sendung einmal in Ruhe an.

Die Frage ist aber nun, wie kommen wir zu einem Friedensvertrag und zu einer gerechten Gesellschaft. „Peter Fitzek: Vortrag über neue Wege für Mensch und Gesellschaft“ gibt vielleicht eine erste wichtige Antwort. Die Rezepte sind danach eigentlich alle schon längst bekannt, wir müssen nur anfangen. Er hat darum auch sein NeuDeutschland gegründet und schon mal ein eigenes Geldsystem ins Leben gerufen. Wir brauchen also nur seinem Weg zu folgen oder aber wir machen etwas ähnliches selbst in unserer eigenen Gemeinde. Wenn Sie jetzt sagen, ja, das alles sind schöne Vorträge, aber wo bleibt die Umsetzung, dann schauen Sie sich das Video „NeuDeutschland Erneuerungskonferenz vom 04.12.2011“ an. Da sehen Sie die Anfänge, ich denke, heute 2013 wird die ganze Geschichte schon gewaltig angewachsen sein. Am Besten gehen Sie auch mal auf die entsprechende Internetseite von NeuDeutschland. Ich finde diese Sache jedenfalls sehr beeindruckend und ermutigend. Von Deutschland geht vielleicht wirklich bald schon ein neues Konzept aus, ein Vorbild auch für andere Nationen. Ich denke dabei zum Beispiel an Griechenland, Spanien und Portugal. Insbesondere Griechenland benötigt eine komplette Neuorganisation. Ich habe es ja immer schon gesagt, die Griechen sollten sich ihr eigenes regionales, fließendes Geld drucken, sie sollten ihre korrupte Verwaltung in die Wüste schicken und sich eine eigene, neue, gemeinwohlorientiert arbeitende Verwaltung aufbauen. Wer soll sie daran schon hindern können? Es ist dumm von ihnen, dass sie unbedingt am Euro festhalten wollen, damit verzögern sie nur den Beginn einer Verbesserung ihrer Situation. Aber wer weiß, vielleicht sprießen dort ja auch schon solche „Selbsthilfeorganisationen“ aus dem Boden und wir erfahren hier über unsere Massenmedien nur nichts davon. Von den Fortschritten des NeuDeutschland-Projektes liest man bei uns ja praktisch auch nichts in der Zeitung. Auch von dem Tag der offenen Tür werden Sie wohl nichts gelesen haben, aber ein Besucher hat eine Videokamera dabei gehabt und den Tag festgehalten. Wenn Sie sehen wollen, wie konkret sich dieses Neudeutschland schon bis 2012 entwickelt hatte, dann schauen Sie nach dem Titel „Tag der offenen Türen Neudeutschland 24.03.2012“. Ich muss sagen, die Sache gefällt mir gut und wenn dies alles bei mir in der Nähe stattfinden würde, ich würde mich dort bestimmt einbringen wollen. Ich bin ja mal gespannt, ab wann sich die offiziellen Medien dafür interessieren. Vielleicht wenn die erste ausländische Botschaft dort eingerichtet wird. Das man jedenfalls schon mal mit 200 Mann Polizei dort eingerückt ist und versucht hat die ganze Sache zu zerschlagen, dass haben wir ja im letzten Video des ersten Buches schon gehört. Doch der Schuss ging nach hinten los, denn es sorgte nur für eine weitere überregionale Bekanntheit und wenn ich es richtig in Erinnerung habe, dann gab es von der Staatsgründung sogar ein Foto auf dem Titelblatt der BILD-Zeitung. Und der MDR kam an diesem Staatsakt auch nicht vorbei, und versucht nun dieses Neudeutschland in eine Sektenecke zu stellen. „MDR- Sachsen Anhalt Heute: Zwielichtiges „Königreich“ in Wittenberg 19.12.2012“ Aber wenn Sie sich die Sache in den Videos angeschaut haben, dann dürften Sie über diesen Versuch eigentlich nur müde lächeln. Und zur eigenen Erbauung hören Sie noch einmal diesem Staatsoberhaupt zu, wie er von seinen Erfahrungen mit der Polizei und der hohen Politik erzählt „Name: Peter Fitzek, Beruf: Staatsoberhaupt Königreich Deutschland“ Es ist nicht nur amüsant, es funktioniert auch offensichtlich.

Und wenn Sie jetzt noch Fragen haben, vielleicht, wie die Hierarchie des Königreich Neudeutschlands aufgebaut ist und sein soll, dann klicken Sie sich noch zu dem aktuellen Interviewbeitrag „Interview mit Peter Fitzek 5. Jn 2013“, ich denke, dann haben Sie ein recht gutes Bild von dieser Staats-Alternative gewonnen. Sollten Sie jetzt immer noch Fragen an diesen Staat haben, dann schauen Sie sich auch noch das Interview „NeuDeutschland – Staatsgründung: Von der Vision zum „Königreich Deutschland“ von Time To Do an. Da erfahren Sie dann wie die Gerichtsbarkeit und die Polizei in diesem neuen Land organisiert werden soll. Dann erfahren Sie auch wie das mit der Gesundheitskasse und den fehlenden Steuern funktioniert. Wenn sie das alles hören, dann wünschen Sie sich vielleicht wie ich dort Bürger zu sein. Leider bin ich nicht so souverän, denn ich bin nun mal Hartzianerin und ich kann mir nicht einfach in der Nähe ein Haus kaufen, welches ich dann in dieses Staatsgebiet überführe. Aber Sie haben vielleicht diese Mittel und ebenfalls den Wunsch als ein freier Bürger in einem freien, gemeinwohlorientierten Staat zu leben. Eine Chance aber haben wir alle. Mit dem Zusammenbruch des jetzigen Systems werden wir mit einem Federstrich alle zu Neudeutschen werden können, völkerrechtlich ist das nämlich eigentlich gar kein großes Problem. Insofern sollten wir dieses Projekt nicht aus den Augen lassen, und auf unsere Chance hoffen.
Wenn Sie sich fragen, was ich in diesem Land machen wollen würde, nun, ich würde vielleicht ein Kunst- und Kulturcafe aufbauen wollen, mit einem angeschlossenen Atelier und einer Werkstatt. Dort würde ich gerne mit anderen Kunst machen, denn die Kultur ist auch ein wichtiger Bestandteil eines solchen Gemeinwesens. Dort könnte ich zum Beispiel Kinder und Jugendliche betreuen und anleiten. In dem Cafe würde ich Kaffee und Kuchen anbieten, damit auch Umsatz gemacht werden kann. Wenn andere mitmachen, dann kann das zu einem Zentrum und einem richtig guten Anlaufpunkt werden. Aber ich hoffe auch noch genug Zeit zum Schreiben zu haben und Fotos und Filme möchte ich auch gerne weiterhin machen. Das wäre so mein Traum. Wie sieht Ihrer aus?
Aber um nicht abzuheben rate ich Ihnen, schauen sie sich den Kurzbeitrag über „Neudeutschland im SWR am 06.12.12“ an, dann können Sie sich schon mal auf den Gegenwind unseres jetzigen Systems einstellen, denn dort wird dieses Projekt diesmal in eine braune Ecke gestellt. Es ist wirklich unfassbar für wie doof die Menschen gehalten werden. In Zeiten des Internets hat schließlich jeder die Möglichkeit sich ein eigenes, umfassendes Bild zu machen. Aber daran sieht man, das System hat langsam Angst und das ist eigentlich ein gutes Zeichen.

Wenn Sie sich jetzt zum Abschluss dieses Kapitels noch etwas mehr für die sprachlichen Tricks der Journalisten und Politiker interessieren, dann schauen Sie sich doch auch noch das Video „Die Wahrheit, was wirklich passierte und was in der Zeitung stand“ an. Da werden Sie sehen, das die gezielte, manipulative Verwendung der Sprache für Beide sehr wichtig ist. Und wenn Sie sich dann noch etwas tiefergehend mit den Besonderheiten der Sprache beschäftigen wollen, dann folgen Sie doch dem Vortrag „Sprache, Ungleichheit und Unfreiheit (29c3)“. Dieser Vortrag ist recht interessant und er bringt mich eigentlich auch auf ein wichtiges, weiteres Thema. Die Gleichberechtigung, denn mir ist aufgefallen, dass ich dazu noch gar nichts gesagt habe, auch nicht im ersten Buch. Dabei darf dieses Thema ja nun wirklich nicht fehlen. Ich bin ja mal gespannt, was ich dazu an Videomaterial im Internet finden werde.
Wenn Sie aber lieber beim Thema Wahrheit bleiben wollen, nun, ein interessanter Vortrag ist sicherlich auch „24C3: Die Wahrheit und was wirklich passierte“. Klicken Sie sich ein und danach werden Sie kein Interesse mehr an irgendeinem Krimi haben, denke ich. Man kann seine Zeit wirklich besser und unterhaltsamer verbringen.

Gleichberechtigung

Ist das in unserer Zeit eine Selbstverständlichkeit? Leider wohl ehr nein, denn es gibt zum Beispiel in den Führungspositionen heute immer noch weniger Frauen als Männer, trotz der Tatsache, dass Frauen an den Schulen und Universitäten die besseren Abschlüsse machen. Aber natürlich, es ist schon besser geworden, wenn man nur 100-200 Jahre zurückblickt. „Ehre und Gleichberechtigung der Frau“ zeigt das deutlich. Die Frau hat hart dafür kämpfen müssen, bei den Männern den Gedanken der Gleichberechtigung durchzusetzen und zumindest auf dem Papier ist diese nun bei uns hergestellt. In anderen Ländern sieht es auch heute noch oft ziemlich düster damit aus. Denken wir nur an die schlimmen Vergewaltigungen in Indien und an den Verschleierungszwang in einigen anderen Ländern. Aber gleicher Lohn für gleiche Arbeit, das ist auch bei uns immer noch ein Problem. Und auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist noch eine Baustelle.
Dies wird auch in der Gesprächsrunde „Gleichberechtigung von Mann und Frau im Islam“ thematisiert. Dort geht es unter anderem auch um das große Vorurteil, der Islam sei eine Religion, welche die Frau unterdrücke. Wenn man eine Muslima selber fragt, dann bestreitet sie dies und auch ich habe in meiner langjährigen Beziehung zu einem Türken die Erfahrung gemacht, dass die Frau im Islam eigentlich eine sehr hohe Wertschätzung erfährt, denn im Gegensatz zum Christentum kennt der Islam die Gleichberechtigung der Frau schon seit seinen Anfängen. Wenn man sich dagegen die Geschichte der Frau in den christlichen Ländern anschaut, dann muss man sich schon fragen, wer hier eigentlich der Unterdrücker war. Gut, heute haben sich die Frauen in der westlichen Welt davon weitestgehend befreit, aber eben nicht vollkommen.

Doch man kann das mit der Gleichberechtigung auch kritisch sehen und sich fragen, ist es wirklich erstrebenswert, wenn Mann und Frau arbeiten gehen und die Kinder in der KITA geparkt werden. „Feminismus – eine Erfindung des Gender Mainstreams“. Ist dies wirklich ein Zeichen von Fortschritt? Eine über die Grenzen bekannte Verfechterin des Feminismus ist dabei Alice Schwarzer. Ich denke, ihre Arbeit für die Gleichberechtigung der Frau war für unsere Gesellschaft wegweisend, doch mittlerweile mehren sich auch die kritischen, weiblichen Stimmen. „Feminismus statt Alice Schwarzer“. Aber hören Sie sich auch folgendes Video an: „David Rockefeller über Feminismus“. Danach wird klar, die Gleichberechtigung hat zwei Seiten. Für die einfache Frau aus der Arbeiterschicht bedeutet Gleichberechtigung erheblich mehr Arbeit, ja Ausbeutung, während es für die Frau der Bildungsschicht eine Erweiterung ihres Wirkungsbereiches bedeutet. Sie kann sich als Anwältin, Biologin oder Mathematikerin beweisen, während eine andere schlecht bezahlte Frau ihre Kinder hütet. Die Arbeiterin hingegen muss ihren schlechtbezahlten Job und ihre Kinder allein unter einen Hut bringen. Profitiert also nur die Bildungselite von der sogenannten Gleichberechtigung? Wenn man die einfache Frau fragt, was sie sich wünscht, träumt sie dann nicht vielleicht davon, vom Zwang zur Arbeit befreit zu sein um sich ausschließlich um ihre Kinder und den Haushalt kümmern zu können, und Zeit für die Nachbarschaftspflege und das Kaffeekränzchen zu haben.

Was würden diese Frauen wohl tun, wenn sie ein bedingungsloses Grundeinkommen hätten? Würden sie nicht zu Hause bleiben und ihren Mann alleine zur Arbeit schicken, da das Geld auch so ausreicht? Warum soll sie sich dieser Doppelbelastung aussetzen, wenn es auch ohne geht? Warum soll das Grundeinkommen nicht die Entlohnung für ihre wichtige Erziehungsarbeit sein? Ich würde wahrscheinlich auch zumindest in den ersten Jahren zu Hause geblieben sein. Allerdings hätte ich auf ein Studium nicht verzichten wollen und so wäre ich wahrscheinlich spätestens mit dem Schuleintritt meines Sohnes an die Universität gegangen. Oder ich hätte erst studiert, um danach für einige Jahre zu Hause zu bleiben. Es sei denn ich hätte einen interessanten Job gefunden und dann wäre vielleicht mein Mann gerne bei dem Kind geblieben. Wenn der existenzielle Druck weg ist, dann kann man sich für die angenehmste Lösung frei entscheiden. Und eine Frau, die vielleicht kein großes Interesse an Bildung hat, nun die würde sich vielleicht eine Teilzeitstelle suchen, einfach um unter Leute zu kommen und mit Kollegen zu quatschen. Aber wenn ihre Kinder von der Schule nach Hause kommen, dann wäre sie da und hätte vielleicht auch etwas Vernünftiges gekocht. Auch der Mann hätte die Freiheit zu Hause zu bleiben, wenn er denn lieber in seinem Garten arbeitet oder in seiner Werkstatt basteln möchte. Daneben würde er auf seine Kinder ein Auge haben und auch im Haushalt mit anpacken. Wenn er jedoch Karriere machen will, so steht ihm dieser Weg genauso offen. Das bedingungslose Grundeinkommen ermöglicht also erst wirkliche Gleichberechtigung.
Alles andere ist für die meisten Frauen nur eine ungewünschte Doppelbelastung. „Bedingungsloses Grundeinkommen – Götz Werner ua – April 2009“ zeigt, dass die Diskussion über das bedingungslose Grundeinkommen mittlerweile schon einige Jahre geführt wird und ich denke, es wird auch noch eine Weile so weiter gehen. Noch herrscht die Furcht, dieses Einkommen würde die Menschen dazu verführen nichts zu tun, doch ich sehe das Interesse des Einzelnen an seiner Arbeit nicht nur darin, dass er ein möglichst auskömmliches Einkommen hat. Arbeit ist auch Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Ich selbst bin nun schon über 10 Jahre Hartzianerin, also eine Frau mit sehr niedrigem Grundeinkommen. Dennoch habe ich den Willen mich mit meiner Arbeit in die Gesellschaft einzubringen. Ich habe Bücher geschrieben, Filme gedreht und Bilder gemalt. Dass ich damit bisher noch kein Geld verdient habe, dass ist auch für mich enttäuschend. Ich hatte immer gehofft meine kreativen Arbeiten auch versilbern zu können. Doch das ist mit den geringen Mitteln, die ich für eine Werbung in eigener Sache habe, nur schwer möglich. Man muss schließlich auch das Geld haben um Manuskripte zu drucken und zu verschicken, man muss Geld haben um eine Ausstellung zu organisieren und durchzuführen. Man muss Geld haben um Kontakte aufzubauen und sei es nur um die Fahrkarte irgendwo hin bezahlen zu können. Man muss am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können um Menschen kennen zu lernen, die sich einem vielleicht anschließen wollen oder die einen unterstützen. Man benötigt mehr als 350 Euro im Monat um wirklich aktiv sein zu können. Bei mir war es zum Beispiel so, dass ich mich bemüht habe monatlich zumindest 100 Euro in meine Arbeit investieren zu können. Den Rest brauchte ich einfach zum Leben. Das hatte jedoch zur Folge, dass ich ab dem 20. eines Monates regelmäßig pleite war und nur noch Brot kaufen konnte, wenn ich Flaschenpfand zurück bringen konnte. Das sind einfach keine guten Vorraussetzungen.

Das Grundeinkommen müsste für mich mindestens 1200 Euro betragen. Das wäre zwar immer noch knapp, aber ich könnte zumindest Manuskripte verschicken und Ausstellungen organisieren. Ich könnte auch mal in eine Kneipe gehen und mich mit anderen Kreativen auf ein Bierchen verabreden. Ich könnte vielleicht ein kleines Auto finanzieren um meine Bilder zu transportieren. Heute gelingt mir dies alles nur, weil ich einen Partner habe, der ein einigermaßen vernünftiges Einkommen hat. Er federt bei mir einiges an Engpässen ab. Aber das ist keine gute Lösung, ich wäre freier in meinen Entscheidungen, wenn ich das Geld auf meinem Konto hätte. Wenn Sie jetzt fragen, warum ich denn nicht arbeiten gehe, denn immerhin, ich habe als Diplomdesignerin einen Beruf erlernt, mit dem man gutes Geld verdienen kann. Nun ich muss gestehen, ich bin erst seit gut einem Jahr wieder halbwegs in der Lage kreativ zu arbeiten. Ich habe es in meinem ersten Buch ja schon etwas beschrieben, aber durch meine schizophrene Psychose und den damit im Zusammenhang stehenden Gedächtnisverlust sowie der schweren anschließenden Depression war ich lange Zeit wirklich nicht arbeitsfähig. Und heute ist es für mich nicht einfach wieder als freiberufliche Designerin Fuß zu fassen, ich bin einfach sehr lange aus dem Geschäft heraus. Außerdem hat man mich berufsunfähig geschrieben, was ich zwar bezweifle, was aber verhindert, dass man mir von offizieller Seite bei der Jobsuche hilft. Es ist einfach so, dass man mit der Diagnose Schizophrenie ziemlich abgeschrieben wird. Auch ein zukünftiger Arbeitgeber wird sich nur ungern auf einen EX-Psychotiker einlassen, denn der gilt als nicht besonders belastbar.

Mein Freund hingegen hat bewiesen, dass dem gar nicht so sein muss. Er hat sogar schon zwei Psychosen hinter sich. Aber er ging weder zu einem Arzt oder Psychiater noch ließ er sich ins soziale Netz fallen. Er hat einfach irgendwann wieder angefangen zu arbeiten und auch wenn es sehr hart war, er ist dadurch wieder auf die Beine gekommen wie er sagt. Bei mir ist es anders gelaufen, ich bin in ein Krankenhaus eingeliefert worden und seitdem wacht nicht nur eine gerichtlich bestellte Betreuerin über mich. Aus diesen Fängen kommt man nicht mehr so leicht heraus und ich muss zugeben, heute möchte ich es auch gar nicht mehr, denn ich kann mich sehr gut zum Glück wieder selbst beschäftigen. Und ich habe auch wieder die Hoffnung, vielleicht doch irgendwann meine Projekte versilbert zu bekommen. Aber, auf jeden Fall wäre ein bedingungsloses Grundeinkommen auch für mich eine sehr gute Lösung. „Geld verdienen auch ohne Arbeit! Prof. Götz Werner über das bedingungslose Grundeinkommen“

Ich halte dieses bedingungslose Grundeinkommen wirklich für eine gute Idee, nicht nur für mich persönlich, ich wünsche jedem Menschen die Freiheit sein Leben selbstbestimmt zu gestalten. Wer Karriere machen und viel Geld verdienen will, dem ist es auch mit diesem bedingungslosen Grundeinkommen unbenommen. Aber einige Arbeiten würden sicherlich erheblich besser bezahlt werden müssen als heute und andere Arbeiten brächten vielleicht etwas weniger ein, denn es würde vielleicht mehr danach gehen, ob eine Arbeit angenehm und erfüllend ist oder nicht. Eine schwere und stumpfsinnige Arbeit würde nicht mehr schlecht bezahlt werden können, denn es würde sich dafür kaum noch jemand finden. Also würde man dafür vermehrt Maschinen entwickeln. Der Müllmann ist so ein Beispiel, denn wir würden wahrscheinlich erheblich mehr Müllwagen mit einem automatisch arbeitenden Greifarm auf den Straßen sehen. Und der leitende Architekt oder Bankmanager würde vielleicht etwas weniger verdienen, da es für seine Position viele Anwärter gäbe. Der Arbeiter würde auf einer größeren Augenhöhe mit dem Arbeitgeber verhandeln können, er wäre gleichberechtigter, denn seine Existenz hinge nicht mehr allein von dem angebotenen Job ab. Das ist natürlich für die heutigen Arbeitgeber eine gewisse, unangenehme Umstellung, doch warum sollte uns das als breite Bevölkerung interessieren. Es gibt aber auch Unternehmer wie Götz Werner, die keine Angst vor dieser Veränderung haben. „Götz Werner im Interview / Alpha Forum – ganze Sendung“ macht klar, das bedingungslose Grundeinkommen wäre für die ganze Gesellschaft auch und gerade für die Wirtschaft ein großer Fortschritt. Ja, er ist sich sicher, wenn Deutschland der Vorreiter in dieser Frage wäre, dann würde dies sich auch auf seine Nachbarländer auswirken, denn dort würde man am Beispiel Deutschlands schnell erkennen, dass dies eigentlich ein regelrechtes Jobwunder hervorbringen würde. Ähnlich wie mit Bissmarks Sozialgesetzen wäre Deutschland ein wichtiger Initiator. Wo ist also der Bissmark in der Politik, der die Idee des bedingungslosen Grundeinkommen vorantreibt? Bisher ist dieser Platz offensichtlich noch frei, denn gerade die Politik tut sich schwer damit, würde dies doch eine revolutionäre Umgestaltung des jetzigen Sozial- und Steuersystems nach sich ziehen. Die Finanzämter würden zusammenschrumpfen und das Sozialamt ebenso. Hartz IV gäbe es natürlich auch nicht mehr, doch gerade dieses „Folterinstrument“ hat großen Gefallen bei den Politikern gefunden. Ihnen ist an einem unabhängigen, selbstbestimmten Bürger in keiner Weise gelegen, denn wie und wo soll dann noch Macht ausgeübt werden. Es ist daher nicht damit zu rechnen, dass die Initiative von dort ausgehen wird. Ich denke, sobald aber die Wirtschaft aus einem Eigeninteresse sich dafür stark macht, wird es auch die ersten Fürsprecher sogar bei der Union geben. Es muss also bei der Wirtschaft angesetzt werden. Sie muss die Vorteile des dann auch neuen Steuersystems für sich entdecken. Keine Besteuerung der Arbeitsleistung mehr, sondern nur noch Konsumsteuern, das würde auch für sie vieles erleichtern. Zufriedene und selbstmotivierte Mitarbeiter sind ebenfalls ein großer Zugewinn für ein Unternehmen. Wahrscheinlich würden auch die Löhne selbst etwas sinken, denn wenn ein Mitarbeiter schon 1000 Euro hat, dann arbeitet er vielleicht für noch mal weitere 1000 Euro und ist zufrieden. Die Preise würden daher sinken und die Wettbewerbsfähigkeit auf dem Weltmarkt wäre die Folge. Den Nachteil, dass der Unternehmer sich nun etwas mehr um seine Mitarbeiter bemühen müsste, denn nur zufriedene Mitarbeiter bleiben auch, das käme der ganzen Unternehmenskultur zu Gute. Dafür ist natürlich ein Umdenken erforderlich, doch ich denke, Unternehmer können gut rechnen und wenn sie erst einmal den Bleistift spitzen und das Ganze kalkulieren, dann ist es bis zur Überzeugung nicht mehr weit. Und dann werden die Lobbyisten diese Idee in die Politik tragen, wozu gibt es diese Leute schließlich?

Natürlich muss die Idee auch in die breite Bevölkerung getragen werden und dazu bräuchte es aufgeschlossene Medienvertreter. Die Chefredakteure müssten die Devise ausgeben: „Das bedingungslose Grundeinkommen ist eine gute Sache für die moderne Konsumgesellschaft“, dann würde es nicht lange dauern und der überwiegende Teil der Menschen würde dem zustimmen. Nur der Finanzbeamte vielleicht nicht gerade, denn er würde seinen Job verlieren. Auch nicht das Jobcenter, denn auch dort gäbe es nichts mehr zu tun. Die Sozialarbeiterin jedoch, die würde immer noch gebraucht, denn es wird auch im neuen System Menschen geben, die Beratung und Betreuung benötigen. Aber die Sachbearbeiterin hätte schon mal nicht mehr nur mit den finanziellen Notlagen zu kämpfen und es bliebe Zeit für wirkliche Unterstützung. Ihre Arbeit würde sicherlich angenehmer und erfolgreicher, denn jetzt müsste sie nur noch die Pflege und Betreuung für die alleinstehende, alte, kranke Rentnerin organisieren. Sie würde sehen, dass das Elend unter ihren „Kunden“ nachlässt und die eigentlichen Probleme in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit rücken.

Jeder Mensch könnte auch zu jeder Zeit seines Lebens ein Studium oder eine Ausbildung beginnen. Der Schreinermeister müsste sich nicht mehr Fragen, wie er seine Lehrlinge finanziert bekommt, nein, er hätte einfach nur die Aufgabe Wissen an sie zu verbreiten. Vielleicht würde er sie nach einer Weile zusätzlich auch noch entlohnen, einfach weil die Lehrlinge produktiv sind und er sie bei sich halten will. Die Universitäten würden sich einem Ansturm an Studierwilligen gegenüber sehen, denn jetzt könnte sich jeder eine Auszeit nehmen und noch mal die Schulbank drücken. Viele ältere Menschen würden sich vielleicht einen Traum erfüllen und Literatur oder Philosophie studieren, einfach so, ohne den Zwang danach damit Geld verdienen zu müssen.
Die Menschen würden kreativ werden und vielleicht ihre künstlerischen Neigungen pflegen. Wer hat nicht schon mal von einem schönen Künstlerleben geträumt? Wer wollte nicht schon mal einfach nur Theaterspielen, scheute aber den Hungerlohn? Wie viele Talente würden sich mit der Absicherung durch ein bedingungsloses Grundeinkommen entfalten und entwickeln? Wer wollte nicht schon mal einfach nur hinaus aufs Land ziehen und seinen Acker zwecks Selbstversorgung bestellen? Wer wollte ein kleines Kultur-Cafe aufmachen, wusste aber nicht wie er seine Mitarbeiter finanzieren sollte? Wenn die Geschäftsidee gut ist und schöne Arbeitsplätze liefert, es aber bisher immer an den Kosten scheiterte, würde sich nun eine Möglichkeit bieten, denn die Mitarbeiter kämen vielleicht zumindest in der ersten Zeit für ein Taschengeld. Ich könnte immer so weiter machen, denn die Verhältnisse würden sich wirklich auf breiter Front ändern, und zwar zum Positiven.

Und um noch einmal auf die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau zurück zu kommen, eine Scheidung wäre nicht gleichzeitig ein Schritt in die Armutsfalle. Die Frau könnte mit ihrem Grundeinkommen und dem der Kinder, das wenn auch vielleicht bescheidene Leben, finanzieren. Der Mann müsste nur noch einen geringen Beitrag dazu leisten. Vielleicht aber würde er auch lieber die Kinder behüten wollen, weil ihm ein Leben als Hausmann mit einem kleinen Nebenjob besser gefällt, als in einem Konzern zu arbeiten. Es würde aber sicherlich auch viele geben, die sich versuchen würden selbstständig zu machen um ihr Glück zu versuchen. Ich sage, Leute, der Bevölkerung ginge es wirklich sehr gut mit dieser bedingungslosen Errungenschaft.

Und die Psychologen hätten wohl auch etwas weniger zu tun, denn Burnout wäre erheblich seltener anzutreffen. Depressionen würden zurück gehen, und auch viele andere psychische Erkrankungen, denn ich bin mir sicher, viel hat mit Stress und Existenzangst zu tun. Auch gäbe es keine gedemütigten Arbeitslosen mehr. Der ganze Stress wäre weg und weil sicherlich einige zu Hause bei ihren Kindern blieben oder in Teilzeit gingen, wären auch wieder mehr Arbeitsplätze frei. Ich sage, wir hätten tatsächlich eine echte Vollbeschäftigung und die Arbeit würde überall weitestgehend fair entlohnt. Einen repressiven Niedriglohnsektor mit jeder Menge prekärer Beschäftigung und ihren Folgen gäbe es nicht mehr. Wenn man sich das so überlegt, dann ist es wirklich absolut unverständlich, dass die Politik nicht darauf einsteigt. Man kommt nicht umhin zu vermuten, dass ihr an einer echten Verbesserung der Lage der Bevölkerung nicht gelegen ist.

Wenn Sie die Nerven haben sich die Meinung der (österreichischen) Politiker der Grünen und der SPÖ anzuhören, dann empfehle ich Ihnen ein besonderes Video „CLUB3 Grundeinkommen Bedingungslos Politik direkt gefragt zur EBI-BGE Mai 2013“. Dort sitzen drei Befürworter mit diesen zwei politischen Skeptikern zusammen und diskutieren über das Bedingungslose Grundeinkommen. Ich habe es ehrlich gesagt kaum ausgehalten, denn gerade der Grüne ging mir auf total auf die Nerven. Diese Grünen sind wirklich nicht mehr die, welche einmal selbst mit der Idee eines Basiseinkommens auf die politische Bühne getreten sind. Beide, der Grüne und die Frau von der SPÖ, sind Sozialpolitiker, aber sie haben dort gesessen, als hätten sie noch nie etwas von den unterschiedlichen Konzepten zum Grundeinkommen gehört. Sie haben diese Diskussion bisher einfach ignoriert und sie stehen auf dem Standpunkt, dass sich so ein Modell in der Republik auf Grund der Machtverhältnisse nicht realisieren lässt. Gerade der Grüne wusste, die Massenmedien, die durch die Besitzenden gesteuert werden, zu fürchten. Aber, dass es sich eigentlich um eine Demokratie handelt, in der die Volksmehrheit das Sagen haben müsste, und dass sie mit der Bevölkerung gemeinsam dafür kämpfen müssten, also, diese Erkenntnis haben sie nicht. Sie leben in dem jetzigen System und freuen sich wenn sie den Reichen irgendwo ein Almosen abringen können, aber eine wirkliche Veränderung wollen sie nicht. Ich habe mich wirklich zusammen reißen müssen, um diesen Beiden zu hören zu können.
Doch die Befürworter haben sich sehr gut geschlagen und ihre Argumente waren einfach durchdacht und stimmig. Gerade die ältere Dame war super und auch der ältere Herr war sehr kundig und engagiert. Nur habe ich mich gefragt, wie sie es nur geschafft haben nicht laut zu werden. Mir wäre dort irgendwann echt die Hutschnur geplatzt. Und ich bin sicher, die Argumente bei unseren Grünen und der SPD hören sich genauso an. Es ist einfach so, und das wird total deutlich, die Politiker sind so gefangen in ihrem jetzigen Denken, sie sind einfach nicht offen neu zu denken. Ach, ich könnte mich wirklich darüber aufregen! Sie gehören meiner Meinung nach wirklich in die Grundsicherung geschickt. Solche Politiker kann das Volk einfach nicht gebrauchen, ja, sie sind in Wahrheit das eigentliche Problem. Gäbe es wirkliche direkte Volksherrschaft und sei sie noch so unvollkommen, es wäre alle Male sinnvoller als sich diesen Parteien auszuliefern und zu glauben, dort säßen Menschen, die wirklich etwas für die Allgemeinheit tun wollen. Sie denken nur über ihre Wirkung in den Massenmedien nach. Und da sie genau wissen, wer diese steuert, nun, so wissen sie auch wessen Politik sie in Wahrheit vertreten. Die Massenmedien sind wirklich ein großes Übel, denn die dort arbeitenden Journalisten sind nun mal nicht frei. Wir sollten uns wirklich einmal genau anschauen, wem die Konzerne eigentlich gehören. Wessen Meinung wird dort mittels Lügen und Heuchelei transportiert? Wir sind wahrlich eine Mediendiktatur! Wenn ich überlege, wie viel Macht sie tagtäglich ausüben, ja missbrauchen, also, dann gehören sie hinter Gitter.

Ich frage mich ja ob die Politiker und auch die Journalisten sich überhaupt mal im Internet blicken lassen. Die ganzen Videos von Vorträgen, Diskussionen und Berichten, die ich Ihnen in meinem ersten Buch und auch jetzt in meinem Zweiten vorgestellt habe und noch vorstellen werde, die könnten sich diese Leute doch auch schon längst angeschaut haben, schließlich geht es oft um gesellschaftlich relevante Fragen. Doch wie ich feststellen muss, nehmen sie sich nicht die Zeit, sondern sie twittern höchstens mal oder sie treffen sich auf Facebook. Aber wirkliche Recherche im Netz betreiben die Wenigsten. „Wahlen und neue Medien“ macht das deutlich. Ich ärgere mich darüber nicht nur, ich finde es einfach unmöglich. Schließlich machen diese Leute Politik. Was soll ich von diesem grünen Österreicher und der Frau von der SPÖ halten? Beide haben sich garantiert noch keinen der vielen interessanten Vorträge zum Grundeinkommen einmal genauer angehört, anders lassen sich ihre Kommentare zu diesem Thema nicht erklären. Ich habe den Eindruck, nur den Linken und den Piraten ist klar, dass das Internet eine wichtige Plattform der politischen Teilhabe ist und immer stärker sein wird. Denn die Bevölkerung wendet sich immer zahlreicher von den klassischen Medien ab und informiert sich im Internet.

Klar, es sind immer noch viel zu wenige, aber dafür schreibe ich ja auch dieses Buch. Ich möchte den Leser auf die verschiedenen Diskussionen im Netz aufmerksam machen. Vielleicht animiere ich ja dazu sich wirklich selbst mal vor den Rechner zu setzen und sich einige der Videos anzuschauen und dann, wenn sie einmal drin sind, dann erkennen sie sehr schnell, was dort alles so los ist. Internet ist mittlerweile eine Plattform für engagierte Journalisten und Fachleute geworden, die in den Massenmedien nicht mehr offen und ehrlich Stellung nehmen können und dürfen. Eine Freie Presse ist aber für die differenzierte Meinungsbildung unerlässlich. Und das schöne ist, auf You Tube ist man gleichberechtigt, da kommt der engagierte Privatmensch genauso zu Wort wie der erfahrene Journalist. Dort kann ein Professor seinen Vortrag halten und er ist auch noch nach 2 Jahren dort mit seinen Erkenntnissen zu hören. Das macht eine vernünftige Auseinandersetzung möglich. Sicherlich, diese Form der intensiven Recherche ist sehr zeitaufwendig, ich kann nicht mehr sagen, wie viele Stunden ich dem Ganzen mittlerweile schon gewidmet habe, aber es ist auch sehr interessant und hilft auch mir persönlich bei der Meinungsbildung. Ich bin eigentlich sicher, das Internet und gerade You Tube leistet einen sehr großen Beitrag zur Aufklärung, die Menschen müssen nur wissen, dass sie dort fündig werden, egal zu welchem Thema sie gerade etwas suchen. Ich bin jedenfalls immer wieder erstaunt, wie viele Videos ich zu den einzelnen Stichworten finde. Versuchen Sie es selbst einmal, geben Sie ein Stichwort oder mehrere bei Google ein mit dem Zusatz You Tube und wählen einfach einen sie ansprechenden Titel aus, sie werden sehen, danach bietet ihnen You Tube noch viele weitere artverwandte Videos an und wenn Sie sich so infizieren lassen wie ich, dann schmeißen Sie ihren Fernseher weg. Der Unterschied in der Qualität ist einfach zu krass. Danach merken Sie erst wie armselig das Fernsehen ist.

Gerade konnte ich es mal wieder erleben. Ich habe etwas gekocht und währenddessen den Fernseher angemacht. Ich hatte Glück, denn gerade fing die Wiederholung einer Maibritt Illner Sendung an. Peer Steinbrück, der Kanzlerkandidat der SPD, war der exklusive Gast und ich muss sagen, die Sendung war alles andere als ein Freundschaftsdienst der ARD. Sie haben, wenn man es genau beobachtet, alles getan um ihn schlecht aussehen zu lassen. Eine Sendung mit Angela Merkel wäre garantiert anders durchgeführt worden. Mir tat Steinbrück wirklich etwas Leid, denn so wird er es noch schwerer haben bei der Wahl. Die Massenmedien sind wirklich nicht auf seiner Seite. Dabei sagt der Mann eigentlich ganz vernünftige Dinge. Klar, auch er würde bestimmt gegen das Grundeinkommen argumentieren, aber immerhin, er scheint in einigen Punkten auch dazu gelernt zu haben. Ich bin wirklich auf das Wahlergebnis gespannt. Die Umfragen sehen schlecht aus, aber wie objektiv sind die? Wählen werde ich ihn aber wohl dennoch nicht, ich werde vielleicht den Linken meine Stimme geben, denn sie sind die einzige wirkliche Oppositionspartei, die wir noch haben. Ich will, dass sie ihre Arbeit weiter machen können, gerade, wenn es die SPD und die Grünen widererwartend doch schaffen sollten. Man darf gespannt sein, in wie weit sie dann ihre Versprechen einhalten werden. Ich sollte zwar eigentlich am Besten gar nicht wählen gehen, aber solange das Heer der Nichtwähler keinen Einfluss hat, weil man sie nicht nach ihren Gründen fragt, solange unterstütze ich lieber die Opposition, die wir noch haben. Und außerdem bin ich beeindruckt von Sahra Wagenknecht. Ihr gilt eigentlich meine Stimme.

Aber am Liebsten wäre es mir, wenn die Parteiendemokratie abgeschafft würde. Sie ist ein Herrschaftsprinzip, dass sich überlebt hat. Mit dem Internet könnte man auch eine direkte Volksherrschaft realisieren. Warum sollen nicht alle über alles abstimmen können? In der Schweiz geht es schließlich auch. In der heutigen Zeit ist es meiner Meinung nach technisch möglich auf Parteien zu verzichten. Und wenn es dann noch so etwas wie Parteien gibt, dann sollte die Mitwirkung dort rein ehrenamtlich sein. Es gibt daneben aber ganz sicher genügend interessierte und engagierte Bürger, die sich ebenfalls intensiv mit den gerade zu entscheidenden Fragen auseinander setzen wollen. Und die müssten ihre Vorstellungen der breiten Bevölkerung via Internet erklären und natürlich so etwas wie einen Fraktionszwang gäbe es auch nicht. Jeder sollte nach seinem Gewissen entscheiden.
Und, wie ich schon in meinem ersten Buch ausgeführt habe, wählen darf am Ende nur, wer einen „Wahlschein“ gemacht hat. Das Stimmrecht würde man sich also durch Information und Wissen um die Probleme der Gesellschaft erwerben müssen. Wer sich nicht für Politik interessiert, der hat dann eben auch kein Stimmrecht. Ich bin sicher, viele würden sich bemühen und den Schein machen. Und wer dies nicht tut, der darf von mir aus in seiner Hängematte liegen bleiben und das bedingungslose Grundeinkommen genießen. Aber mitbestimmen darf er nicht.

Jetzt bin ich aber doch überrascht, ich habe gerade ein Interview mit den Piraten gesehen. Von denen habe ich ja lange nichts Gutes gehört. Aber sie scheinen sich berappelt zu haben und endlich eingesehen zu haben, dass sie die Frauen nach Vorne stellen müssen. Das hatte ich schon in den Karten gesehen. Ich habe nämlich über unsere Parteien im April die Karten gelegt und dort gesehen, dass nur dies ihnen weiterhelfen kann. „Phönix #BPT132 Spezial (o5) @Tikkachu Cornelia Otto & BrunoGerdKramm im …” zeigt das kurze Interview.
„Phönix #BPT131 Spezial @kattascha Interview mit Katharina Nocun …“, das neue Gesicht der Partei scheint mir noch sehr jung zu sein, aber immerhin, es ist weiblich. Vielleicht sollte ich meine Stimme doch lieber diesen Rebellen geben. Immerhin sind sie auch für das bedingungslose Grundeinkommen. Über ihre anderen Themen weiß ich allerdings nicht viel. Aber natürlich wäre es toll, wenn in einer Plenardebatte dieses Grundeinkommen überhaupt einmal vernünftig zur Sprache käme.
„Pressekonferenz mit Katharina Nocun, Politische Geschäftsführerinder Piratenpartei“, also die macht doch wirklich einen ganz guten Eindruck auf mich. Und die Idee ihres Rentenkonzeptes finde ich selbstverständlich sehr gut. Sie scheint auch den nötigen Background zu haben. Vielleicht gebe ich doch den Parteien meine Stimme, ich werde ihren Wahlkampf aufmerksam verfolgen. Das Argument mit der Altersstruktur der Parteien finde ich auch richtig, es müssen im Parlament auch die Jungen zu Wort kommen. Die Grünen sind einfach schon zu etabliert und eingefahren. Das wird mit den Piraten irgendwann auch der Fall sein, aber vielleicht schaffen wir die Parteien dann ja auch endlich ganz ab.
Auf jeden Fall scheint diese Katharina Nocun eine ganz ausgeschlafene Piratin zu sein und ich wünsche ihr viel Glück in ihrem neuen Amt. „Das ist Katta“ ist nicht das einzige Video von ihr. Ihr Thema ist wohl ureigentlich der Datenschutz und die Bürgerrecht. Nun wird sie aber auch in allen anderen Feldern fit sein müssen. Ich bin gespannt wie sie sich in den Massenmedien schlagen wird. „Ulrich Wickert: Piratenpartei wählen statt nichtwählen“

Die sieben Siegel

Monalisa saß mit der Frau vom lieben Gott zusammen vor einem großen Bildschirm und sie unterhielten sich über die gerade gesehenen Videos. Gleichberechtigung war für Beide ein wichtiges Thema und sie freuten sich, dass die Frau des 21. Jahrhunderts immer besser lernte sich in der Männerwelt durchzusetzen. Diese Katta gefiel ihnen auch gut. Sie schien gebildet und intelligent zu sein, sie konnte sich gut ausdrücken, sie war hübsch und kam offensichtlich mit der Position vor einer Kamera zurecht. So stellten sich Beide eine selbstbewusste junge Frau vor und sie hofften, dass mit ihr die Piratenpartei den Einzug in den Bundestag schaffte. Das mit dem Grundeinkommen war für sie auch keine Frage, natürlich waren sie dafür. Auch das Rentenkonzept war vernünftig. Und über diesen Grünen hatten sie sich auch schrecklich aufgeregt.
„Die Frage ist nur, ob sie den Untergang der Welt aufhalten können,“ sagte die Frau vom lieben Gott.
„Warum sollte die Welt untergehen?“
„Kennst Du nicht die Prophezeiung des Johannes?“
„Wann soll dieser Untergang denn kommen?“
„Das weiß nur der liebe Gott, er verrät es selbst mir nicht.“
„Was soll denn der Scheiß, immer wenn eine Zivilisation gerade anfängt interessant zu werden, dann passiert so ein Unglück und der Traum ist ausgeträumt. Das dauert doch ewig, bis die Menschen wieder soweit sind, dass sie reif für den Weltraum sind. Das kann locker wieder 10-20 Tausend Jahre dauern.“
„Gott ist geduldig, aber wenn sich eine Gesellschaft nicht richtig entwickelt, dann ist es seiner Meinung nach besser, sie versuchen es noch mal von Vorne.“
„So ein Unsinn, er müsste nur diesen verfluchten Satan dort vertreiben, dann wäre die Menschheit völlig in Ordnung.“
„Satan ist eine Prüfung und wenn die Menschen diese nicht bestehen, dann wird genau dieser Satan sie in den Untergang treiben, verstehst Du denn das ganze Spiel nicht?“
„Ist das Ganze denn wieder nur so ein blödes Spiel?“
„Ja, das ist es, DAS SPIEL DES LEBENS.“

 

1. PRÜFUNGSFRAGE: „Wer sind die MITSPIELER …

… GÖTTER, Zeitreisende oder Bewohner fremder Planeten?“

 

Antworten werden hier jederzeit gerne entgegengenommen:

 

Fortsetzung folgt!

monalisatv

2 Comments

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