Monalisa TV – Echnatons Tochter … – 2.September 2015

… die wahre Liebe und das böse Geld

… oder gleich Monalisas komplettes SOFA-Programm:

Echnatons Tochter Teil  2

Veröffentlicht am 01.09.2015

Die Graue Taube

MONALISA stand vor IHRER PINNWAND und heftete gerade ein PLAKAT daran, als SIE das Gurren einer TAUBE hörte. SIE drehte sich um und entdeckte eine wunderschöne, hellgraue Taube auf dem ZAUN, der SIE und IHREN ZUG mittlerweile fast vollständig umgab. Zum Glück ersparte man IHR den Anblick von Stacheldraht, aber dennoch war es nicht zu übersehen, SIE war so gut wie eingekreist, wenn man von einigen versteckten LÖCHERN, und dem sich immer weiter weitenden ABGRUND, sowie dem stetig anwachsenden BERG einmal absah.
Die TAUBE schaute zu IHR herüber und MONALISA bewunderte den hübschen WEIßEN RING, den MUTTER NATUR diesem Vogel um den Hals gelegt hatte und auch IHR HUND, der müde im Schatten lag, hob neugierig seinen Kopf. Die TAUBE schaute ihn neugierig an und offensichtlich erkannte sie ihn nicht als Gefahr, denn sie breitete ihre Flügel aus und segelte zu ihm herab.
MONALISA strich das Plakat glatt, auf dem SIE eine EINLADUNG zu einer BUCHBESPRECHUNG bekannt gab, um dann mit einer Flasche Wasser zu dem GROßEN STEIN zu schlendern, auf dem SIE sich etwas auszuruhen gedachte. Ein ganz in der Nähe gewachsener, uralter BAUM spendete dort einen ausgesprochen wohltuenden Schatten. Es war ein heißer Tag und zum Glück, so stellte die GÖTTIN erleichtert fest, war der Himmel wolkenlos. SIE hatte zwar am Morgen ein paar Flugzeuge gesehen, die giftige Streifen zurück ließen, aber diese hatten sich erfreulicher Weise schnell aufgelöst. Offenbar hatte IHR ZAUBER gewirkt, den SIE in der Nacht im Rahmen eines besonderen RITUALS angewendet hatte. SIE schaute prüfend zum Himmel: „Nun ja,“ grummelte SIE, „ganz weg ist das GIFTZEUG wohl noch nicht, aber immerhin …“

MONALISA stellte die Wasserflasche neben den Stein und der HUND, der etwas unwillig hinter IHR her getrottet war, legte sich daneben. Ihm war bei diesem Wetter einfach viel zu warm und außerdem taten ihm wohl auch die alten Knochen etwas weh …
In diesem Moment erschien SATAN in seinen neuen, blauen Arbeitsklamotten. Er hatte als ELEKTRIKER bei einem amerikanischen KRANBAU-Unternehmen angeheuert, das es ebenfalls geschafft hatte, den ABGRUND und dessen immer gefährlicher brodelnden Wassermassen zu überwinden. Es gab zwar immer noch keine SCHWERLAST- BRÜCKEN, aber dank ihrer eigenen KRÄNE hatten sie es mit vereinten KRÄFTEN geschafft und SATAN war ganz erleichtert, dort eine Anstellung als sogenannter MIET-SKLAVE gefunden zu haben. Denn, wie nicht anders zu erwarten gewesen, hinter dem ZAUN regierte wie selbstverständlich nach wie vor das GELD.
MONALISA konnte darüber nur noch mit dem KOPF schütteln … wie blöd musste man eigentlich sein, fragte SIE sich nicht zum ersten Mal. Auch IHR HUND schüttelte mit dem KOPF, als er den Wasserschlauch in SATANS Händen erblickte und suchte sogleich Schutz an IHRER SEITE. Mit gespitzten Ohren ließ er SATANS Hände nicht aus den Augen, denn, auch wenn er leidenschaftlich gerne schwimmen ging, er hasste es nass gespritzt zu werden. SATAN lockte ihn mit sanfter Stimme, er meinte es schließlich nur gut, wenn er dem HUND eine ABKÜHLUNG verschaffen wollte. Und da der HUND nun mal total verliebt in SATAN war, fiel er natürlich wie immer auf ihn herein. Etwas gedemütigt kehrte er daher zur GÖTTIN zurück und SIE streichelte seinen nassen Kopf: „Siehst Du, das hast Du jetzt davon…“

MONALISA bot SATAN etwas zu Essen an, doch der lehnte ab: „Ach nö, lass mal, ich habe noch meine Brote…“ MONALISA zuckte mit den Schultern, und dachte, wer nicht will, der hat wohl schon. Dies schien SATAN registriert zu haben und so versuchte er es etwas freundlicher: „Später vielleicht, nur, ich will jetzt lieber erst mal etwas abhängen.“ SIE nickte und er verschwand in einem kleinen BAMBUSWALD.
Warum SATAN überhaupt arbeiten ging, fragen Sie sich vielleicht, doch die Antwort ist eigentlich ganz einfach, denn, täte er es nicht, nun, dann hätten Sie wahrscheinlich auch schon bald keinen Job mehr. Keine Job und auch kein Geld, ja, und natürlich auch keine Schauspieler-Regierung, keine Banken, keine NATO und auch keine NWO. Denn diese NWO war genau das, was bestimmte KREISE hinter dem ZAUN ebenfalls so schnell wie möglich (wieder!!) aufbauen wollten.
Die GÖTTIN war daher wirklich nicht traurig über den ZAUN, der IHR PARADIES davor schützte. Sie war nur etwas enttäuscht, dass SIE in IHREM PARADIES immer noch so gut wie alleine war, denn schließlich hatte SIE dieses ganze SPIEL doch nur gemacht, damit auch ALLE anderen eine ehrliche Chance haben würden, unter paradiesischen Bedingungen leben zu können. Klar, einige hatten es geschafft, und waren schon längst über den BERG, aber das waren die berühmten Ausnahmen von der Regel. Die Masse der Menschen, die den ABGRUND überwunden hatten, mussten leider feststellen, dass von einem PARADIES für sie dort keine Rede sein konnte. Im Gegenteil, wer die Pläne der NWO kannte, der wusste, dass der KAMPF für einen FRIEDEN ohne KRIEG, nur mit der Überwindung des ABGRUNDES allein, dummerweise nicht gewonnen war.

Die SONNENGÖTTIN setzte sich auf die Wiese, zündete sich einen JOINT an und lehnte sich mit IHREM RÜCKEN an den GROßEN STEIN …
„Und? Lässt Du mich auch mal ziehen,“ hörte SIE plötzlich, aber nicht unerwartet, eine Frauenstimme hinter sich. „Hallo SCOTA, habe schon auf Dich gewartet, klar, hier nimm … schön, dass Du es endlich geschafft hast.“
„Das Leben als TAUBE ist zum Glück ganz interessant gewesen,“ sagte SCOTA und setzte sich neben MONALISA. „Außerdem, der ABGRUND war in dieser FORM für mich fast ein KINDERSPIEL … ich bin Dir daher durchaus dankbar, auch wenn ich keine weiße Taube geworden bin, ehrlich.“
„Na, dann ist ja gut … und, wie geht es Dir jetzt?“
„Prima, ich bräuchte vielleicht nur etwas zum Anziehen …“
„Wenn Du magst, schau wir gleich mal beim FUNDBÜRO vorbei, da findest Du bestimmt etwas Passendes,“ sagte die SONNENGÖTTIN und lachte „… aber warte noch etwas damit, es ist schön Dich zu sehen, so wie der Liebe Gott Dich erschaffen hat. Siehst wirklich sehr hübsch aus, meine Kleine.“
„Von wegen klein, ich bin jetzt genauso groß wie Du.“
„Nun ja, ich bin ja auch nicht die Größte, wie Du leicht feststellen kannst. Eins-Siebzig vielleicht, das ist hier in GERMANIEN nicht besonders herausragend.“
„Stimmt, die sind ziemlich groß, gerade die Männer. Auch DEIN SATAN macht eine ganz gute Figur.“
„Das ist nicht MEIN SATAN, der ist durchaus noch zu haben …“
„Ach, ich dachte IHR seid ein PAAR,“ SCOTA nahm den letzten Zug und drückte den JOINT auf dem STEIN aus.
„Nein, ein PAAR im üblichen Sinne sind wir nie gewesen …“
„Kein SEX,“ fragte SCOTA.
„Nein, kein SEX,“ antwortete die GÖTTIN.
„Warum nicht, der Mann sieht doch echt gut aus?“ SCOTA war tatsächlich ziemlich überrascht.
„Es war meine eigene REGEL, damals hatte ich dermaßen die Nase voll davon, ich wollte auf keinen Fall noch mal nur wegen meiner schönen Brüste geliebt werden.“
„Und das hat SATAN akzeptiert, erstaunlich,“ meinte SCOTA. „Ich hatte gedacht, die ROTEN können gar nicht ohne.“
„Das war einmal, jetzt ist es umgekehrt, jetzt wollen dafür die BLAUEN möglichst jeden Tag.“
„Ach … und Du meinst SATAN hat keinen BOCK mehr drauf?“
„Nicht mit mir jedenfalls. Kannst Dein Glück gerne bei ihm versuchen, ich habe dafür sowieso keine Zeit.“
„Wieso? Was treibst Du denn so?“
„Ich mache FERNSEHEN …“
„Ach nee, echt … ist ja cool.“
„Ist vor allen Dingen viel Arbeit.“
„Warum stellst Du keine Mitarbeiter ein?“
„Wovon soll ich die denn bezahlen? Die brauchen leider immer noch GELD um sich ihre BRÖTCHEN kaufen zu können.“
„Ja, ja, das GELD … wenn man genug davon hat, dann ist es ja eine ganz nette Sache, aber ohne ist es echt Scheiße. Auf meinem Flug habe ich all die vielen HUNGERLEIDER gesehen … aber, was soll man machen, der BLÖDSINN meines VATERS wirkt sich offensichtlich immer noch aus.“
„Hast Du es also endlich eingesehen?“
„Ja, man muss nur selbst mal in GELDNOT geraten, dann merkt man es schnell.“
„So ist es. Aber, auch wenn man nichts anders als GELD besitzt, ist es auch nicht viel besser, denn bedrucktes PAPIER macht nun mal nicht wirklich satt und schmecken tut es auch nicht,“ sagte MONALISA. „Hast Du vielleicht Hunger? Ich schiebe gleich ein paar gefüllte Blätterteig-Schnecken in den Ofen.“
„Oh … klar, ich esse gerne mit, dieses Körnerfutter geht mir schon länger auf die Nerven. Und nach Würmern mag ich jetzt auch nicht mehr suchen,“ lachte SCOTA. „Hast Du vielleicht etwas zu Trinken für mich?“
„Klar, hier, das ist Wasser von meinem GÖTTERBOTEN. Es schmeckt ausgezeichnet.“
„Beliefert er Dich, oder hast Du eine eigene Quelle?“
„Ich benutze das Wasser des Abgrundes, gefiltert taugt es zumindest zum Spülen. Mein Trinkwasser lasse ich mir von meinem GÖTTERBOTEN reinigen, schmeckt doch gut, oder?“
„Das ist Wasser aus dem ABGRUND?“ SCOTA verzog das Gesicht.
„Das Wasser ist o.k., keine Sorge,“ meinte die GÖTTIN.
„Und wovon ernährst Du Dich hier? Ich sehe keinen Gemüsegarten oder so.“
„MUTTER NATUR will nun mal, dass man dafür etwas Hand anlegt. Nur, wie schon gesagt, ich habe im Moment wenig Zeit.“
„Und wo hast Du dann Deinen Blätterteig her?“
„Ich habe zum Glück noch etwas PROVIANT und SATAN bringt schon mal was mit.“
„Hm … und wie lange kommst Du damit noch hin?“
„Solange es nötig ist.“
„Warum nötig, Du könntest die reichste Frau der Welt sein …“
„Ich weiß, nur, was nützt dies den Armen?“
„Du könntest SUPPENKÜCHEN finanzieren…“
„Das halte ich aber für BLÖDSINN, ich will, dass sich jeder möglichst selbst ernähren kann, und zwar ohne sich dafür zu versklaven.“
„Sollen denn ALLE wieder BAUERN werden? Das wäre doch ein totaler Rückschritt,“ meinte SCOTA.
„Wenn nur die Bauern alle Bauern sein könnten, die dies gerne sein wollen, dann wäre satt und genug für Alle da. Aber DEIN VATER hat ja leider wohl immer noch andere Pläne.“
„Du hast ihn gesprochen? Wie sah er aus?“
„Gut sah er aus, etwas gealtert, aber ganz gut.“
„Hatte er eine vollkommene, menschliche Gestalt,“ fragte SCOTA, die sich das kaum vorstellen konnte.
„Bis auf die AUGEN sieht man so gut wie keinen Unterschied mehr, auch seine Größe ist nicht weiter auffällig.“
„Ach, toll … und wie sehe ich aus? Ich habe mich noch gar nicht im Spiegel gesehen.“
„Deine Mutter wäre sicher ganz zufrieden, denke ich. Was meinst Du, sollen wir jetzt mal ins FUNDBÜRO gehen, und etwas Kleidsames für Dich aussuchen?“
„Oh ja … äh, ich müsste auch mal Pipi.“
Und so verließen die beiden Frauen den GROßEN STEIN und der ALTE HUND fragte sich, mit wem sein FRAUCHEN da nur die ganze Zeit geredet hatte…

MLI – Eine Spurensuche

Veröffentlicht am 28.05.2014

Mehr davon finden Sie unter

www.monalisa.land

Fortsetzung folgt!

monalisatv

2 Comments

  1. Today, I went to the beach front with my kids. I found a sea shell and gave
    it to my 4 year old daughter and said „You can hear the ocean if you put this to your ear.“ She placed the shell to her ear and screamed.

    There was a hermit crab inside and it pinched her ear.
    She never wants to go back! LoL I know this is completely off topic but I had
    to tell someone!

  2. An intriguing discussion may be worth comment. There’s certainly that
    you should publish a little more about this subject, it may possibly not be considered a taboo subject but generally people
    don’t speak about these topics. To another! Best wishes!!

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