Monalisa TV – ZAUBERER bitten zu TISCH … 13.4.2016

Die Zauberer

Monalisa wurde in ihrem Bett wach. Sie schaute aus dem Fenster. Dort waren Millionen Sterne zu sehen, offenbar waren sie in die Galaxie eingedrungen. Sie sah in der Ferne eine hell leuchtende Kugel, das musste das Zentrum der Galaxie sein. Sie befanden sich wie es aussah zwischen zwei ihrer Spiralarme und hatten ein hohes Tempo drauf. Lisa hatte gestern erklärt, sie wollten noch vor dem Abendessen bei den Zauberern ankommen.

Monalisa berührte mit ihrer Hand ihren Sonnenschein. Da tat jetzt alles ziemlich weh. In der Nacht hatte sie davon nichts gemerkt, aber nun schien alles ziemlich gereizt zu sein. Sie setzte sich auf und es war klar, das Sitzen würde heute ein kleines Problem sein.

Die Tür ging auf und Michael kam mit einem Tablett ins Zimmer. „Guten Morgen Madam, wie wäre es heute mit einem Frühstück im Bett?“

„Oh, das ist ja wunderbar, Michael, ich werde heute kaum sitzen können, mir tut jetzt alles weh. Ich glaube wir müssen bei der Wunscherfüllung eine Pause einlegen.“

„Ich habe Dir eine Salbe mitgebracht, die kühlt etwas und ist schmerzlindernd.“

„Was täte ich nur ohne Dich? Du bist ein Schatz!“

Michael stellte das Tablett auf den Schreibtisch und kam zu ihr um ihr einen Kuss zu geben und die Kissen aufzuschlagen damit sie sich bequem dagegen lehnen konnte. Dann holte er das Tablett, welches kleine Füßchen hatte, so dass sie es über ihre Beine stellen konnte. Er reichte ihr ein Glas mit Orangensaft. „Ist frisch gepresst, es wird Dich beleben.“

Dann goss er ihr den Kaffee ein und sie bat: „Hast Du auch Milch und Zucker, ich habe etwas Kopfweh.“

„Hm, das sind bestimmt diese Früchte schuld, ich hatte auch einen dicken Kopf heut früh. Die Dinger sind wirklich nicht ganz ohne, zum Glück sind alle gestern aufgegessen worden. Ich werde nachher bei den Engeln mal fragen, ob sie auch Kopfschmerzen haben.“

Auf dem Tablett lagen noch warme Croissants und Monalisa tunkte ein Ende in ihren Kaffee.

„Du kannst Dich heute den ganzen Tag erholen, bis heute Abend solltest Du dann wieder fit sein. Wir sind bei den Zauberern zu einem Abendessen eingeladen. Es werden erst mal nur eine Handvoll dabei sein, der König, der Außenminister und der Professor kommen natürlich mit. Aber morgen kann dann wer will an einer Besichtigungsfahrt teilnehmen.“

„Das klingt gut, nur… ach Michael, was hast Du nur mit mir gemacht, ich bin völlig geschafft. Hoffentlich bin ich bis heute Abend wieder auf den Beinen und kann überhaupt vernünftig sitzen.“

„Das wird schon wieder, soll ich mal nachschauen und Dich eincremen?“

Michael stellte das Tablett zur Seite und schlug die Decke hoch. Monalisas Nachthemd war hochgerutscht. „Was für ein schöner Anblick, äußerlich scheint alles in Ordnung zu sein.“ Monalisa versuchte sich selbst zwischen die Beine zu sehen, doch das konnte auch eine Göttin nicht. „Leg Dich hin, ich mach das schon. Öffne die Beine noch ein Bisschen, ja, so ist es gut.“

Michael berührte sie ganz sanft und sagte: „Ist ein Bisschen gerötet, die Salbe wird helfen.“ Und er nahm ein kleines Töpfchen in die Hand und entnahm ihm etwas Creme. Er strich mit den sanftesten Fingern vorsichtig die kühlende Creme auf ihre Schamlippen. Er verteilte sie überall und Monalisa spürte eine erste Erleichterung. Die Kühle tat gut und der Schmerz ließ tatsächlich spürbar nach.

„Wo hast Du diese Creme her?“

„Ich besitze eine kleine Apotheke für Notfälle, in meinem dreidimensionalen Leben war ich mal Pharmazeut.“

„Oh, diese Verbrecher? Ich halte von dieser Zunft ja gar nichts. Zumindest auf der Erde sind sie entartet. Sie wollen die Menschen nicht heilen, denn dann verlieren sie wertvolle Kunden. Ehrlich, sie verkaufen Sachen, die im besten Fall einfach nur wirkungslos sind, aber viel häufiger verursachen ihre Medikamente Nebenwirkungen, die dann mit einem weiteren Medikament behandelt werden müssen.“

„Ich war nicht so ein Halunke, ich habe meinen Beruf sehr geliebt und viele tolle Salben entwickelt. Mir war es wirklich ein großes Anliegen zu helfen.“

„Das glaube ich Dir, die Salbe ist gut, ich fühle mich schon viel besser.“

„Siehst Du, nicht alle Pharmazeuten sind Verbrecher.“

Monalisa stand auf um sich die Zähne zu putzen und sich ein bequemes Kleid anzuziehen, Michael brachte ihr Bett in Ordnung und dann zog er sich zurück, denn Monalisa wollte an ihren Laptop, es gab schließlich mal wieder viel zu berichten. Was würden die Leser später zu ihren sexuellen Erlebnissen sagen? Im Paradies würden ihre Geschichten sicherlich auf sehr geteiltes Echo stoßen, denn dort war, so wie sie es bisher gesehen hatte, Sex eine Ausnahme. Aber vielleicht täuschte sie sich ja auch und es gab dort auch eine Form von Sex. Nur so wie in der dritten Dimension, das war kaum möglich. Die dritte Dimension schenkte einem einfach eine unglaubliche Körperlichkeit. Das Wasser auf der Haut, der Geschmack des Essens, die sexuelle Lust, alles war viel intensiver. Wenn die Menschen auf der Erde nur wüssten, wie einmalig und besonders ihre Daseinsform war. Und das Größte, sie konnten Kinder bekommen. Was gab es denn schon Schöneres als ein Baby wenn es lachte und vergnügt den Beinchen strampelte? Jeder Mutter und jedem Vater musste dabei das Herz aufgehen.

Doch es gab auch Männer, und wahrscheinlich waren es wirklich fast ausschließlich Männer, die wollten Sex mit so einem Baby. Ja, wirklich, Monalisa konnte sich zwar überhaupt nicht vorstellen, wie man das bewerkstelligte, aber so etwas war kein Einzelfall. Es gab Babys, die waren nur zu diesem Zweck gezeugt worden und keiner fragte nach ihnen, wenn sie dann bei einem solchen Akt zu Tode kamen. Monalisa war nicht in der Lage die Beweggründe für solche Verbrechen nachzuvollziehen. Es war einfach absolut pervers und solche Dinge mussten abgeschaltet werden. Die Männer gehörten alle für sehr lange Zeit ins Gefängnis. Doch wie schwierig dies war, das zeigte ja der Fall in Belgien. Dieser berühmt gewordene Kinderschänder war kein Einzeltäter, er war wahrscheinlich nur eine kleine Nummer, einer, der die Kinder beschaffte. Er hatte sich zwar wohl keine Babys für sich selbst geschnappt, aber vielleicht an andere geliefert.

Die Spuren führten in die höchsten politischen Kreise, doch dort wusste man sich vor einer gründlichen staatsanwaltlichen Untersuchung zu schützen. Dem betreffenden, engagierten Staatsanwalt wurde einfach der Fall entzogen und ein anderer übernahm die Aufgabe, den Fall abzuwickeln. Das Ergebnis war eine Verurteilung des Kinderschänders, aber seine Hintermänner und Kunden blieben unbehelligt. Das wäre nicht passiert, wenn die Staatsanwälte und Richter vom Volk gewählt worden wären, denn die Menschen waren zutiefst empört über diese offenkundige politische Einflussnahme. Aber all ihre Demonstrationen hatten nichts daran ändern können. In den oberen Etagen der Macht schützte man sich auch in einer Demokratie erfolgreich vor der Strafverfolgung. Es war zum Haare ausreißen.

Nachdem Monalisa gute zwei Stunden geschrieben hatte, machte sie den Rechner aus und legte sich auf das Bett. Sie wollte sich noch etwas erholen, denn natürlich wollte sie am Abend möglichst fit sein. Sie schloss die Augen und schlief bald darauf ein. Sie träumte wild und zunächst recht bizarr. Sie sah überall weinende Kinder und eine sich krümmende Frau, die hochschwanger war. Dann erlebte sie die Geburt, als wäre es ihre eigene Niederkunft, sie spürte das Köpfchen den Kindes zwischen ihren Beinen und es war Michael, der das Kind auffing. Sie schlug die Augen auf. Was für ein Traum. Nein, sie wollte wirklich kein Kind, sie hatte in ihren Leben auf der Erde viele Kinder geboren, aber es war jedes Mal ein sehr schmerzhaftes Erlebnis gewesen. Ja, die Schmerzen waren so groß, dass sie regelmäßig glaubte daran zu sterben. Im Traum war es allerdings ein relativ schönes Gefühl gewesen, ja, diese Fülle in ihr hatte sie sogar etwas erregt. Sie wusste, dass es Frauen gab, die bekamen während der Geburt sogar einen Orgasmus. Doch das waren leider absolute Einzelfälle, normalerweise war eine Geburt ein großer, schmerzhafter Kraftakt. Und so schlapp fühlte sie sich jetzt auch. Nach einer gelungenen Geburt schüttete der Körper jedoch regelmäßig auch eine große Menge Glücksgefühle aus, doch von diesen Gefühlen war sie weit entfernt.

Sie musste an die vielen vergewaltigten und ermordeten Kinder denken. Was konnte man nur dagegen tun? Wie konnte man die Kinder nicht nur vor dieser unmenschlichen Gewalt schützen, wie konnte man überhaupt dafür sorgen, dass alle Kinder eine möglichst schöne Kindheit hatten? Ein großes Problem war die Armut der Eltern, denn nur wenn diese keine finanziellen Sorgen hatten, waren sie auch in der Lage sich liebevoll um die Erziehung der Kinder zu kümmern. Man brauchte nicht nur genug Essen auf dem Tisch, den Kindern mussten auch viele Gelegenheiten geboten werden, sich selbst und die Welt kennen zu lernen. Sie brauchten vernünftiges Spielzeug und keinen Gameboy, der sie ruhig stellte. Sie mussten toben, mit anderen Kindern spielen und kleine Abenteuer erleben können. Sie brauchten gute Lehrer, die sie an die Natur und die Technik heranführten, damit sie später im Einklang mit der Natur leben konnten und trotzdem in der Lage waren einmal ein Bombini zu fliegen und wenn möglich dieses auch reparieren zu können. Bildung war nötig, auch in Geschichte und Literatur. Für ein Menschenkind war die Ausbildung eine entscheidende Angelegenheit. Dafür war eine Gesellschaft letztendlich da. Sie musste sicherstellen, dass sich über die Generationen die Menschheit weiterentwickelte. Das war bisher trotz aller Kriege und Katastrophen automatisch geschehen, aber war die moderne Gesellschaft nicht auf einem absteigenden Ast angekommen? Die Jugend wurde mit Lügen groß, denn ihr wurde ein rein materialistisches Weltbild eingepflanzt, dass nun mal nicht der Wahrheit entsprach.

Sie stand auf und goss sich einen Kaffee ein, nahm sich ihren Tabak und drehte sich eine Zigarette. Damit setzte sie sich wieder auf das Bett und rauchte. Ihre Revolution war eine allumfassende Sache, es war nicht nur mit etwas mehr Demokratie getan. Die Menschen mussten den Sinn ihres Lebens erfassen. Sie mussten die größeren, kosmischen Zusammenhänge erkennen. Sie mussten erfahren, dass es viele andere bewohnte Planeten gab, und dass das Leben nach dem Tod in irgendeiner Form weiter ging. Das es nicht egal war, wie sich eine Gesellschaft entwickelte, denn man würde irgendwann auf dieser Welt wiedergeboren und dann würde man die Früchte seines vorherigen Lebens ernten.

Es klopfte leise an der Tür und sie ging um zu öffnen. Der liebe Gott stand vor ihr und fragte: „Wie geht es Dir heute, ich habe Dich in der Lobby vermisst.“

„Ach, die Nacht war lang und aufregend gewesen. Ich bin etwas schlapp.“

„Wir landen gleich, meinst Du, Du bist fit genug um mit zu den Zauberern zu kommen?“

„Ich mache mich gleich fertig, natürlich komme ich mit.“

„Ich habe hier ein paar Früchte, probiere doch davon, die machen einen wieder munter.“

„Sind das solche Früchte wie auf Juli? Davon bekomme ich Kopfschmerzen.“

„Von diesen hier nicht, nimm zwei oder drei, sie wirken wie ein gutes Aspirin nur schaden sie nicht der Magenschleimhaut. Ist wirklich rein pflanzlich und gut verträglich.“

„Danke, ich werde sie probieren.“

„Dann bis gleich.“

Monalisa schloss die Tür und schaute sich die Früchte an. Es waren kleine Beeren, die an Johannisbeeren erinnerten, sie waren rot, ja fast schwarz. Sie steckte sich eine davon in den Mund, sie schmeckten ganz gut. Sie nahm noch eine, den Rest der Beeren tat sie in ein kleines Schälchen. Dann ging sie ins Bad und stellte sich unter die Dusche, die Haare wusch sie nicht, denn sie waren von gestern noch ganz schön. Sie würde sie sich hochstecken und zu ihrem schwarzen Kleid würde sie eine schwere goldene Kette tragen. Ihrem Sonnenschein ging es zum Glück besser, aber auf Sex hatte sie heute wirklich keine Lust mehr.

Michael kam, als sie gerade dabei war sich zu schminken.

„Und, wie geht es Dir jetzt? Hast Du dich erholt?“

„Der liebe Gott hat mir einige besonderen Beeren vorbeigebracht, die scheinen zu wirken, meine trüben Gedanken verschwinden jedenfalls.“

„Sag bloß, Du warst heute depressiv. Und das nach so einem schönen Picknick. Alle schwärmen von diesem wunderbaren Abend. Ich soll Dich von allen Engeln grüßen. Auch Lisa habe ich gesehen, sie ist bester Laune.“

„Ich fand es auch sehr schön, aber es gibt nun mal auch Dinge, die mir so durch den Kopf gehen, die sind weniger schön. Aber vergessen wir das jetzt, sag, sehe ich gut aus?“

„Welche Frage, Du siehst sehr elegant aus und die hochgesteckten Haare stehen Dir sehr gut. Was hast Du denn da für eine schöne Kette?“

„Ja, nicht wahr, die habe ich bekommen, als ich den Zauberkurs erfolgreich abgeschlossen hatte.“

„Du hast einen Zauberkurs gemacht?“

„Ist schon etwas länger her, ich war keine besonders große Leuchte, aber den Kurs habe ich geschafft.“

„Also kannst Du tatsächlich zaubern?“

„Nun, wenn Du meinst, ich könnte Dinge einfach aus dem Nichts erscheinen lassen, dann muss ich Dich enttäuschen, es ist alles immer mit 0Arbeit verbunden, es sei denn man hat viel Zeit. Dann kann es auch sein, dass sich alles wie von selbst ergibt.“

„Darüber musst Du mir einmal mehr erzählen, aber jetzt sollten wir hinunter gehen.“

Michael hatte sich auch für etwas Schwarzes entschieden, er trug eine weite, weich fließende Hose und darüber ein weites Hemd mit Stehkragen. Der war mit einer goldenen Stickerei versehen und so passten sie optisch sehr gut zusammen.

In der Lobby wartete man schon und Monalisa hatte gerade noch Zeit die Anwesenden zu begrüßen. Alle waren festlich schwarz gekleidet, nur der liebe Gott trug ein weißes Gewandt. Die Tür zur Treppe öffnete sich und der liebe Gott ging voraus. Es war sternenklar, nur am Horizont zeigte sich noch ein rot-goldenes Licht, welches aber bald schon verschwand. Sie stiegen die Treppe hinab und wurden an ihrem Ende von einer Gruppe von ebenfalls schwarz gekleideten Personen empfangen. Einer trat hervor und begrüßte sie: „Herzlich Willkommen auf Magica, wir begrüßen den Herrn der Universen und sein Gefolge. Bitte kommt herbei und folgt uns in den großen Berg. Wir haben dort ein Mahl vorbereitet.“

Die Zauberer verneigten sich tief vor dem lieben Gott und der antwortete: „Wir freuen uns, dass ihr uns eingeladen habt. Wir wissen, es ist keine Selbstverständlichkeit.“

Monalisa ging mit Michael und dem König hinter dem lieben Gott her und auch alle anderen folgten. Monalisa hörte den Zauberer, der neben dem lieben Gott ging, sagen: „Es ist uns eine große Ehre den größten Zauberer aller Zeiten und Welten bei uns zu empfangen, tatsächlich bekommen wir selten Besuch, aber diesmal machen wir gerne eine Ausnahme.“

Sie kamen an ein großes Tor, welches weit geöffnet war und sie gingen hindurch und befanden sich in einer großen Halle, die viele Meter in der Höhe maß. An den Wänden brannten große Fackeln und in der Mitte befand sich ein langer Holztisch mit vielen gepolsterten Stühlen. Sie hatten hohe Rückenlehnen und waren kunstvoll mit Schnitzereien versehen. Auf dem Tisch lagen feine weiße Tischtücher und es war mit goldenen Tellern gedeckt. Es gab herrliche Blumengestecke und große Kerzenleuchter erhellten diesen Bereich. Der Rest des großen Raumes verlor sich in der Dunkelheit. An einer Seite war eine große Feuerstelle, davor standen schwere Armlehnsessel und wenn man genau hinsah, dann erkannte man auch große Gemälde in goldenen Rahmen an den Wänden.

Aus dem Dunkel kamen mehrere Personen, alle in Schwarz gekleidet und sie trugen Schüsseln und Platten in der Hand, sie stellten sie auf den Tisch und einer der Zauberer bot dem lieben Gott einen Platz in der Mitte des Tisches an, dann wurden auch die übrigen aufgefordert sich zu setzen. Monalisa und Michael saßen an einem Ende und neben ihnen nahmen ein Mann und eine Frau Platz. Sie stellten sich als Mara und Julian vor. Monalisa saß neben Mara und ihr gegenüber nahm der Professor Platz der ebenfalls von einem Mann und einer Frau begrüßt wurde. Alle nickten sich zu und Monalisa hatte den Eindruck, dass der Professor sich etwas unwohl fühlte. Sie lächelte ihn an und er lächelte zaghaft zurück.

Neben dem lieben Gott saß ein Zauberer mit einem spitzen, langen Hut und einer schweren Kette um den Hals. Er stand auf, nahm ein Glas in die Hand, schaute über den langen Tisch und sagte: „Noch einmal, herzlich Willkommen! Lieber Gott, wir sind überglücklich, Dich und Deine Gäste bewirten zu dürfen. Auf dass es Euch allen mundet, kostet von dem Wein und den Speisen, sie sind alle mit viel Liebe gemacht.“ Er setzte sich und Gott sagte: „Wir sind froh hier zu sein und freuen uns auf eine schöne Zeit hier bei Euch. Das Essen sieht ganz wunderbar aus, ich hoffe die Tiere waren in ihrem Leben glücklich.“

„Ganz bestimmt, sie haben sich alle freiwillig zur Opferung eingefunden.“

„Nun dann, dann wollen wir zulangen, damit ihr Opfer nicht umsonst war. Bitte, König Janu, wovon wollen Sie probieren?“

Monalisa schaute auf die große Platte vor ihr auf dem Tisch und das Wasser lief ihr im Mund zusammen. Dort war offensichtlich ein großer Vogel gebraten worden und drum herum lag geschmortes Gemüse. Mara nahm ein Messer und schnitt etwas von dem Fleisch ab und legte es auf Monalisas Teller, sie verteilte auch an die anderen jeweils ein schönes Stück und jeder nahm sich etwas von dem Gemüse. In einer weiteren Schale befand sich so etwas wie Reis und aus einer weiteren schönen Schale konnte man sich etwas Soße nehmen.

Nicht nur der Teller war golden, auch das Besteck. Ein Zauberer ging herum und füllte Wein in die herrlichen Kristallgläser und das Mahl konnte beginnen. Als alle Teller gefüllt waren wurde es ziemlich still am Tisch und jeder machte sich wohl so seine eigenen Gedanken über das tote Tier auf seinem Teller. Aber Monalisa vertraute darauf, dass sich dieser Vogel freiwillig zum Verzehr angeboten hatte, und probierte ein erstes Stuck. Es schmeckte vorzüglich, das Fleisch war wunderbar zart und toll gewürzt. Auch die Soße dazu war ein Gedicht. Sie wendete sich an ihre Sitznachbarin und sagte: „Es schmeckt wunderbar, ich habe schon lange kein Fleisch mehr gegessen, aber wenn man so einen tollen Braten serviert bekommt, dann ist es einfach ein Genuss.“

„Auf unserem Planeten gibt es so viele Tiere, da muss man ab und zu zugreifen, es werden sonst einfach zu viele. Aber wir lieben sie alle und es ist klar, wer sich von ihnen uns zum Mahl schenkt, der kommt in den Himmel. Insofern findet sich immer ein Tier, dass genug von der Wiedergeburt hat.“

Monalisa sagte: „Nun, vielleicht kommt dieser Vogel dann ja bald schon zu mir in den Garten.“

Mara fragte: „Wie war Eure Reise hierhin? Seid ihr ohne Probleme durch die Galaxie gekommen?“

„Ich glaube nicht, dass es Schwierigkeiten gab, hätten wir denn welche befürchten müssen?“

„Oh, da draußen treibt sich viel dunkles Volk herum, sie plündern und morden.“

„Ach, wirklich? Ich dachte schon, das Böse gibt es nur auf der Erde.“

„Ach wo denkst Du hin, ich darf Dich doch duzen, das machen wir hier alle.“ Monalisa lächelte zu Bestätigung und Mara fuhr fort: „Diese Galaxie wird von einer dunklen Macht beherrscht, es sind abtrünnige Zauberer, die sich mit schwarzer Magie Reichtümer verschaffen. Es ist eine große Schande für unseren Stand. Darum wollen wir, dass niemand weiß, wo wir mit unserem kleinen Planeten unsere Bahnen ziehen. Wir wüssten uns nur schwer zu verteidigen. Magie ist halt ein zweischneidiges Schwert, ich sehe auch Du bist in der Magie bewandert, Deine Kette verrät es.“

„Ach, ich bin eine sehr unerfahrene Magierin, ich habe zwar einiges gelernt, aber ich bevorzuge es, die Dinge sich von selbst entwickeln zu lassen. Nur wenn es um Satan Senior geht, den würde ich gerne in den hintersten Winkel des Universums verschwinden lassen. Aber er weiß sich gegen magische Angriffe gut zu verteidigen. Er ist schließlich ein großer Zauberer der schwarzen Magie und gegen die ist kaum ein Kraut gewachsen.“

„Da hast Du Recht. Die Schwarzmagier sind nur schwer zu bekämpfen, deshalb versuchen wir es auch gar nicht. Wir hoffen aber, dass der liebe Gott vielleicht ein Mittel weiß. Unsere Galaxie leidet schwer unter diesen Verbrechern.“

Monalisa sah, dass auch der Professor mit seinen Tischnachbarn ins Gespräch gekommen war und auch Michael unterhielt sich angeregt. Überhaupt war die Stimmung am Tisch sehr lebendig und wie sie feststellen konnte, alle griffen herzhaft zu, von den Vögeln war jedenfalls nicht mehr viel übrig. Selbst der König ließ sich noch mal etwas von dem Fleisch geben und keiner hatte offensichtlich ein ethisches Problem damit. Es war halt ein Unterschied, ob ein Tier gezwungenermaßen auf dem Teller landete oder freiwillig.

Mara fragte Monalisa, ob sie sich nach dem Essen etwas in dem Berg umschauen wolle, der große Zauberer wollte sich sicherlich mit dem lieben Gott und dem König auf ein Schnäpschen vor den Kamin setzen, aber sie würde vielleicht einen Blick in den nächtlichen Garten werfen wollen, dort sei es sehr romantisch, meinte sie mit einem Blick auf Michael.

„Ihr seid ein schönes Paar, man spürt die Lebe zwischen Euch.“

„Er ist ein ganz wunderbarer Engel mit vielfältigen Fähigkeiten. Ich bin tatsächlich sehr glücklich mit ihm, er verwöhnt mich im wahrsten Sinne von Vorne bis Hinten.“

„Julian und ich sind auch ein Paar, er ist ein sehr begabter Magier, er wird bestimmt mal ein großer Meister. Aber auch ich darf behaupten große Fortschritte hier gemacht zu haben. Der große Zauberer ist ein wahrhaft großer Lehrer.“

„Gibt es auch eine große Magierin hier?“

„Sicher, schau neben dem König sitzt Martha, sie ist unsere große Mutter sozusagen, sie ist die Seele dieses Planeten. Ihre Familie hat vor vielen Jahrhunderten diesen Planeten entdeckt und als es zum Bruch der Zaubererzunft kam und sich schwarze und weiße Magie trennten, da ist sie mit einigen anderen Weißmagiern hierhin geflohen. Seit dem leben wir hier in Frieden und machen unsere Erfahrungen und Experimente. Die Magie ist eine große Wissenschaft, die nie ein Ende findet. Was es allein alles über Heilkräuter zu lernen gibt.“

„Michael war früher Pharmazeut und kennt sich gut mit Heilsalben aus. Ich habe erst heute eine von ihm bekommen und sie hilft wunderbar.“

„Ja, dann werden die beiden Männer sich sicherlich gut austauschen können, denn Julian ist auch ein großer Kenner der Medizin. Ich bin mehr für die Weissagungen zuständig. Ich arbeite gerade an einem neuen Kartendeck.“

„Oh, wie interessant, ich lege auch schon mal die Karten. Allerdings verwende ich ein ganz einfaches Skatkartenspiel dafür. Es ist für mich eine Art kosmisches Handy mit dem ich gut unterhalten kann. Ich habe schon oft wertvolle Hilfe und Anregungen dadurch erhalten.“

„Ein kosmisches Handy, ein guter Name für sie Karten, ich sehe es auch so, die Karten geben einer höheren Weisheit die Möglichkeit sich auszudrücken. Was meinst Du welche Kraft es ist, die sich dahinter verbirgt?“

„Ich habe mich dies auch schon oft gefragt, es muss eine allgegenwärtige Weisheit sein, eine die alles durchdringt, eine die wie Gottes Geist überall zugleich sein kann. Aber der liebe Gott meinte, er sei es nicht. Aber er wende sich auch regelmäßig an diese Quelle der Weisheit. Er benötigt dazu jedoch keine Karten, die Stimme der Weisheit ist bei ihm wie man so sagt immer online.“

„Hast Du einen Computer?“

„Ja, ich habe ihn vom lieben Gott zu meinem Geburtstag geschenkt bekommen und jetzt schreibe ich damit meinen Reisebericht.“

„Bist Du eine Schriftstellerin?“

„Was nützt es wenn die Weisheit im eigenen Kopf ist, sie muss auch unter das Volk.“

Die Platten wurden abgeräumt und es wurden Schalen mit verschiedenen Früchten auf den Tisch gestellt. Es wurde ein Kaffee angeboten und es gab auf Wunsch auch einen Brandy dazu. Die Stimmung war gut und Monalisa sagte zu dem Brandy nicht nein. Auch Michael und Julian ließen sich einschenken und zusammen stießen sie an. Julian war ein sehr hübscher blonder Mann und er lächelte Monalisa sehr freundlich an. „Wie sieht es aus, sollen wir gleich mal etwas in den Garten gehen, die Nacht ist lau und wir haben einen wunderbaren Sternenhimmel. Der Mond wird bald aufgehen und ihr werdet beeindruckt sein wie groß und schön er ist.“

„Lebt ihr alle hier im Berg?“

„Oh nein, jeder hat sein eigenes kleines Häuschen oder sogar eine ganze Burg. Hier treffen wir uns nur zu festlichen Gelegenheiten.“

Mara half beim abdecken des Tisches, so wie jeder mit anpackte, Bedienstete schien es hier auf Magica nicht zu geben. Der liebe Gott und der König gingen zum Kamin, die Tafel war aufgehoben und Monalisa und Michael gingen mit Mara und Julian. Sie stiegen eine hohe Wendeltreppe hinauf von der immer wieder Türen abgingen. Julian erklärte, dahinter befände sich die große Bibliothek und einige Schreibzimmer. Aber sie gingen immer höher und gelangten auf eine große Terrasse. Dort stand ein großes Teleskop und ein Mann schaute gerade dadurch. Er bemerkte sie und sagte: „Na, hattet ihr ein gutes Mahl? Herzlich Willkommen. Ich bin Santo, der Astronom. Wollt ihr mal durch das Teleskop schauen, gleich kommt der Mond.“

Monalisa und Michael traten näher und schauten in die angewiesene Richtung. Und tatsächlich erschien dort gerade ein riesiger Mond, erst war nur ein kleines Stück von ihm zu sehen, doch dann ging es ganz schnell und der Mond konnte in seiner Herrlichkeit bewundert werden.

„Mit dem Teleskop sieht auch die Berge und Täler auf dem Mond, ich glaube ja, dort hat es auch mal Leben gegeben. Aber schaut selbst.“

Michael warf als Erster einen Blick hindurch und staunte. Mit diesem Teleskop konnte man wirklich sehr viele Details entdecken. Er trat zur Seite, damit auch Monalisa einen Blick hindurch werfen konnte. Und auch sie war beeindruckt. Ja, es sah ganz so aus, als würden dort ausgetrocknete Flusslandschaften und hohe Berge zu sehen sein.

Santo entzündete sich ein Pfeifchen und Monalisa hatte auch Lust zu Rauchen. Michael reichte ihr den Tabak und sie setzten sich zusammen auf eine steinerne Bank, von der aus man einen wunderbaren Blick über den ganzen Himmel hatte. Jetzt müsste man einen Joint rauchen, dachte sie, aber sie dachte an Gestern und verwarf den Gedanken. Dieses satanische Gras regte eindeutig die Libido an und darauf hatte sie heute wirklich keine Lust, auch wenn ihr mittlerweile nichts mehr weh tat.

Aber Julian und Michael teilten sich eine Pfeife, denn Julian wollte Michael die Wirkung eines ganz besonderen Krautes vorführen. Es war seine Züchtung, denn natürlicherweise war die Wirkung nicht so spektakulär, erklärte er nun auch Monalisa. Er bot ihr seine Pfeife an und sie konnte nicht Nein sagen. Ein kleiner Zug würde schon nicht schaden, dachte sie.

Und so saßen sie bald schon alle in großem Frieden zusammen und schauten in den Naschhimmel. Und oh, wie schön war der Anblick, es hatte den Eindruck als könne man bis ans Ende des Universums schauen und alles würde einem offenbart. Das war wirklich eine mächtige Droge, sie verließ einem göttliche Augen. Kein Licht blieb ungesehen und man schien eins mit diesem Kosmos zu werden. Ja, das war ein echter Zauber. Die Zeit verging ohne dass sie sich dessen bewusst wurden nur an dem wandernden Mond konnte man sehen, dass die Zeit überhaupt verging. Sie wusste später nicht, ob sie sich überhaupt unterhalten hatten, doch das war auch gar nicht nötig, sie verstanden sich auch ohne Worte sehr gut. Irgendwann jedoch riss Michael sich von dem Sternenhimmel los und meinte, sie sollten langsam wieder hinunter gehen, er habe den Eindruck, dass der liebe Gott zurück auf das Schiff wolle. Aber morgen sei ja auch noch ein Tag, verabschiedeten sie sich von dem Astronomen und Julian, der bei ihm blieb. Mara geleitete sie zurück in die große Halle und tatsächlich auch dort war man im Aufbruch begriffen. Michael hatte ganz offensichtlich einen ganz kurzen Draht zum lieben Gott.

Als sie auf dem Schiff zurück waren gingen alle zügig in ihre Zimmer und auch Monalisa wollte sich gleich hinlegen. Sie würde bestimmt noch lange in den Himmel gucken, denn ihr Blick reichte tatsächlich Dank dieses Krautes sehr weit. Michael gab ihr einen Kuss an der Tür und versprach morgen nicht zu früh mit dem Kaffee zu kommen.

Sie machte die Tür hinter sich zu, zog sich ihr Kleid aus und kletterte ins Bett. Mensch, was war der Himmel schön, wie lebendig war das Universum, wie großartig. Sie sah den Mond von ihrem Bett aus und fragte sich, was allein nur dieser Eine wohl alles schon gesehen und erlebt hatte. Ja, ihr war als hätten alle Planeten und Monde, ja auch alle Sonnen ein eigenes Bewusstsein. Alles hatte eine Seele, alles lebte. Das ganze Universum war ein einziges, unendlich großes Lebewesen. Alle Universen waren Lebewesen und diese Lebewesen waren die Sterne des göttlichen Paradieses. Monalisa schloss die Augen und fiel sanft in einen wundersamen Traum.

Sie sah eine Frau und diese Frau hielt sie auf ihren Armen, sie wurde sanft an die Brust gedrückt und eine süße Flüssigkeit rann durch ihre Kehle. Es war Kraft und Mut der ihr dort eingegeben wurde. Sie trank begierig und erst als sie pappesatt war, wurde sie in ein Körbchen gelegt. Die Frau strahlte sie an und dennoch eine Träne fiel auf sie nieder. Sie schlief ein und als sie wach wurde, lag sie in ihrem Himmelbett und hatte feuchte Augen. Hatte sie geweint? Wie war der Traum nur weitergegangen? Sie konnte sich nicht erinnern, doch sie hatte ganz klar den Eindruck, ja die Gewissheit, dies war nicht einfach nur ein Traum gewesen, dies war eine Erinnerung. Das Gesicht dieser Frau verblasste. Wer war diese Frau? Ob sie von ihrer Mutter geträumt hatte? Ja, bestimmt, dachte Monalisa, dies war ihre letzte Erinnerung an ihre Mutter, danach musste sie abgegeben worden sein. Warum sonst diese Träne? Sie wusste, sie war beim lieben Gott als Kind aufgewachsen, dort hatte sie Laufen und Sprechen gelernt. Sie hatte in seinem Garten gespielt und bei ihm auch die ersten Schriftzeichen gelernt. Warum hatte ihre Mutter sie abgegeben? Warum behauptete der liebe Gott, sie sei zu groß für seine Welt? Die Frau in ihrem Traum war doch nicht übermäßig groß gewesen. Monalisa versuchte sich an das Gesicht zu erinnern, doch es gelang ihr nicht. Wenn sie genauer hinsah, dann sah sie nur Sterne…

Die Safari

Michael trat ein und hatte einen Becher Kaffee in der Hand: „Nun, Madam, ausgeschlafen?“
„Oh, Michael, ich hatte einen ganz besonderen Traum. Ich glaube, ich habe von meiner Mutter geträumt.“
„Na, das ist doch schön, aber warum siehst Du so verweint aus?“
„Ich weiß auch nicht, ich muss im Traum geweint haben. Sehe ich schlimm aus?“
„Ach was, etwas kaltes Wasser und Du wirst so schön wie immer sein. Hier trinke Deinen Kaffee und dann auf, es geht auf Safari.“
„Ach ja, ist es schon so weit? Was soll ich denn dazu anziehen?“
„Ich denke eine Hose wäre gut, ich schau mal was ich finde. Spring schon mal unter die Dusche.“
Monalisa nahm noch einen Schluck von ihrem Kaffee, dann stand sie auf und ging ins Bad. Als sie wieder heraus kam, hatte Michael ihr eine kurze verwaschene Jeans und eine weiße Bluse heraus gelegt. Außerdem ihre hellblaue Strickjacke und die passenden Sandalen.
„Wir sollten Fotos machen,“ sagte Michael, „ich habe eine kleine, aber gute Kamera dabei. Außerdem habe ich noch einen Feldstecher.“
„Nun, dann auf, ich bin bereit.“
„Möchtest Du vielleicht noch einen Kuss zur Stärkung,“ fragte Michael.

Monalisa ging zu ihm und machte einen Kussmund. Michael küsste sie mit einem dicken Schmatz und dann konnte es losgehen. Er trug ein Körbchen mit belegten Sandwichs für Unterwegs, denn zum Frühstück blieb keine Zeit mehr, der Bus wartete. Es war ein doppelstöckiger Bus ohne Dach, der sehr an England erinnerte, dort gab es auch solche Busse. Monalisa stieg ein, kletterte die schmale Treppe hoch und setzte sich ganz vorne in die erste Bank. Alle waren aufgeregt und der Bus füllte sich zügig. Es waren viele Engel mitgekommen und auch Lisa und Thomas waren mit von der Partie. Der liebe Gott und der König, sowie der Außenminister wollten sich jedoch mit einigen der wichtigen Zauberer zusammensetzen und die Probleme dieses Planeten, ja der ganzen Galaxie besprechen. Aber Mara und Julian kamen auch nach Oben und setzten sich zu Monalisa und Michael. Dann ging es auch schon los.
Es war warm und Monalisa zog die Strickjacke aus und legte sie in das Körbchen. Der Weg war holprig und der Bus schaukelte leicht, aber der Wind war schön kühl an diesem Morgen und sie hatten von hier Oben einen guten Blick auf die Landschaft. Es war eine savannenartige Ebene, die sich vor ihnen auftat und die ersten Tiere waren schon zu sehen. Der Bus hatte keine Probleme auf dem trockenen Boden und Michael reichte Monalisa das Fernglas. Sie konnte einige gazellenartige Tiere sehen und eine Löwenfamilie, die unter einem Baum in der Sonne lagen. Sie waren offensichtlich satt, denn die Gazellen hatte keine Furcht vor ihnen. Ein großer Vogel flog durch die Luft. Immer mehr Tiere wurden sichtbar, aber Monalisa waren sie sehr fremd, außer vielleicht so etwas wie eine kleine Giraffe. Mara nannte ihr die Namen der Tiere, doch wie immer, Namen konnte sie sich nun mal gar nicht merken. Julian zeigte auf einen Fluss, der sich auf der linken Seite durch die Landschaft schlängelte. Der Fluss war auch voller Tiere, Monalisa erkannte auch Dickhäuter, die ebenfalls so große Ohren wie Elefanten hatten und mächtige Stoßzähne besaßen. Es war überall etwas Neues zu entdecken und alle im Bus waren begeistert. Solche wilden Tiere waren selten im Paradies. Es gab zwar ein paar zahme Löwen und auch jede Menge Hunde und Katzen, aber so eine Artenvielfalt wie hier, dass war wirklich außergewöhnlich.

Monalisa bat Michael um ein Sandwich und sie boten auch Mara und Julian davon an, doch die erklärten gut gefrühstückt zu haben. Der Bus hielt an einer Stelle, von wo aus man das ganze Tal sehr gut überblicken konnte und Michael machte ein paar Fotos. Nach dem Sandwich ging es Monalisa blendend und sie merkte, ihre leichte Depression war verschwunden. Sie litt häufiger unter solchen Stimmungsschwankungen und oft hielt sich die schlechte Stimmung ein paar Tage, aber jetzt ging es ihr schon wieder gut und sie konnte auch wieder lachen. Sie sah viele Tiere, deren Anblick sie erheiterte. Sie sahen einfach so ungewöhnlich aus und hatte drollige Gesichter. Sie waren den Anblick eines solchen Busses voller fremder Gestalten nicht gewohnt und staunten zurück.

Der Bus setzte sich wieder in Bewegung und kam nun zu einem Wald, der Weg dadurch war wieder sehr holprig, aber Monalisa erheiterte dies nur, sie wurde hin und her geschüttelt, so dass Michael seinen Arm um sie legte um sie festzuhalten. Der Wald war sehr dicht und die Geräusche von unendlich vielen, krächzenden Vögeln waren zu hören, Schreie, die an aufgescheuchte Affen erinnerten, es wurde gehämmert und gezwitschert. Sehen konnte man hingegen nicht allzu viel, nur dass es sehr viele blühende Pflanzen gab. Lianen hingen von den hohen Bäumen herunter und da, Monalisa hatte einen Affen entdeckt. Bestimmt, das war ein Affe gewesen! Ihre Aufregung wuchs, denn Affen mochte sie besonders gern. Sie hatten so viel Menschliches an sich. Sie liebten einander und hegten und Pflegten ihren Nachwuchs, sie lausten sich gegenseitig und sie trauerten, wenn einer aus der Gruppe starb. Elefanten taten das natürlich auch, es gab einige Tiere, die so etwas wie Trauer um einen Verstorbenen empfanden.
Natürlich gab es auch viel Grausames in der Natur, ein Gazellenkind, dass vor einem viel zu schnellen Löwen davon rannte und doch zu Boden gerissen wurde, ein Küken, dass von einem Adler gepackt wurde und vieles mehr. Fressen und gefressen werden war nicht nur das Lebensprinzip der Fische im Meer. Aber dennoch alles lebte als Art fort, ein wundersames Gleichgewicht, dass viele verschiedenen Lebewesen einen Platz schenkte. Die Natur war gerecht und weise. Es starben daher meistens die kranken und schwachen Tiere, die welche sich unvorsichtig von der Gruppe gelöst hatten oder zu vorwitzig waren. Junge Tiere waren es zumeist, aber das machte nichts, denn sie wurden immer wieder geboren, bis sie soviel Erfahrung gesammelt hatten, dass sie groß und stark werden konnten.
Und ja so ein Silberrückengorilla, oder auch so eine ganz erfahrende Gorilladame waren dann etwas ganz Besonderes und einige von ihnen wurden nach ihrem Tod dann als Mensch wiedergeboren. Irgendwoher mussten all die vielen intelligenten, beseelten Lebewesen schließlich herkommen.

Monalisa fühlte sich wunderbar und sie gab Michael einen Kuss. „Ach, das ist ja alles so schön!“ Mara lächelte und meinte, sie führen jetzt zu einer Farm, dort würden verletzte Tiere gepflegt und aufgepäppelt. Einige Tiere seien nach dem Aufenthalt allerdings so zutraulich, dass sie gar nicht mehr hinaus in die Freiheit wollten. Sie hatten den Service von fertig zubereitetem Futter schätzen gelernt, auch ein alter Löwe sei dabei. Er streife zwar noch durch die nähere Umgebung, aber zur Fressenszeit wäre er immer pünktlich wieder da. Er hatte den Namen King bekommen, denn er war ein König. Er würde schreiten, als würde er eine Krone tragen.
Sie fuhren nun wieder über offene Landschaft und in der Ferne sah man die Farm auch schon. Dort, so kündigte Julian für alle gut hörbar an, würde es ein kleines Lunch geben. Auch könne man in einem See ein Bad nehmen, wenn man keine Angst vor den Tieren hätte, denn die würden sich auch gerne an dem See aufhalten. Ansonsten könne man sich einen Eindruck von diesem Tierhospital machen und die Tiere auch mal ganz aus der Nähe anschauen.
Der Weg machte eine Biegung und dann fuhren sie auch schon auf einen großen Platz. Um diesen Platz standen mehrere Gebäude und vor dem größten Haus gab es eine große Veranda. Dort standen einige Zauberer und Zauberinnen und winkten den Ankommenden freundlich zu. Sie kamen zum Bus und empfingen alle freundlich. Besuch war wie gesagt recht selten und damit war der Tag für alle etwas ganz Besonderes.

„Safari in Afrika Tiere in freier Wildbahn“, zu sehen auf You Tube, könnte so ein Film sein, den Michael mit seiner Kamera gemacht hat, denn natürlich hatte sein Fotoapparat eine wunderbare Videofunktion. Er machte auch Bilder vom Monalisa und den beiden jungen Zauberern Mara und Julian, wie sie Arm in Arm zusammen auf der Bank des Busses saßen. Er fotografierte auch die Engel, wie sie aufgeregt auf die vielen verschiedenen, unbekannten Tiere zeigten. In dem Tierhospital machte er auch überall Fotos und oft war darauf Monalisa zu sehen. Die Bilder sollten sie später einmal an diesen schönen Ausflug erinnern.
Sie machten einen ersten Rundgang und wurden zu einer Wiese geführt, wo unter einem großen Baum mit einer tellerartigen Krone ein Tisch im Schatten aufgebaut war. Dort konnte man sich auf eine lange Bank setzen und eine Kleinigkeit essen. Es gab wieder viel Fleisch, etwas Salat und viel Brot. Die Gastgeber machten vor, wie man dies am Besten aß. Das Brot hatte die Form von flachen Fladen, konnte ausgehöhlt werden und hinein kam Fleisch, Salat und eine leckere Soße. Das Ganze aß man mit der Hand. Es war eine ungezwungene Atmosphäre und von dieser wurde wohl auch King angezogen, denn er kam gemessenen Schrittes vorbei und legte sich ganz in Monalisas Nähe. Was für ein tolles Tier, dachte Monalisa, so einen „Hund“ hätte ich auch gerne bei mir im Garten liegen.
„Pass auf, was Du Dir wünschst, so ein „Hund“ isst sehr viel Fleisch,“ sagte Michael zu ihr.
„Sag mal, kannst Du meine Gedanken lesen?“
„Du solltest langsam wissen, ich lese Dir jeden Wunsch von den Augen ab.“
„Ich habe gehört, man kann Löwen auch vegetarisch ernähren, früher einmal waren alle Tiere Vegetarier und irgendwelche Mönche in Sonstwo machen das auch heute noch. Der Löwe teilt sogar ihr Bett.“
„Na, wenn Du da einen Löwen benötigst, ich bin für Alles zu haben.“
„Ach, wo Du wieder dran denkst!“
„Ich kann nicht anders, Du machst mich halt verrückt. Für Dich werde ich auch zum Tier.“
Zum Glück war Michael so freundlich geflüstert zu haben, aber Monalisa glaubte dennoch, dass man es am ganzen Tisch gehört hatte. Es war ihr ziemlich unangenehm, aber es gefiel ihr auch so begehrt zu werden. Sie legte ihre Hand auf sein Bein und streichelte es. „Alles zu seiner Zeit, mein Engel.“

Sie hatte Lust auf eine Zigarette und Michael reichte ihr den Tabak aus dem Korb. Monalisa beobachtete, während sie die Zigarette drehte, die Menschen am Tisch. Die Laune aller war gut und der eine oder andere zündete sich auch eine Zigarette an. Michael wollte auch Rauchen und Mara bat ebenfalls um den Tabak.
Der Löwe war aufgestanden und ging um den Tisch und dann in Richtung des Sees, der etwa 100 Metern sein Ufer hatte. Sollten sie darin schwimmen gehen? Sie hatte keine Badesachen dabei. Auch die anderen schauten jetzt zu dem See und dann war es entschieden, hier sahen einen nur die Tiere, warum also nicht?
Monalisa war heiß und sie wollte zumindest ihre Füße kühlen. Also machten sie sich auf den Weg. Mara sagte, sie kenne eine schöne Stelle, da wäre das Wasser schön flach und es läge auch Sand am Ufer. Mara und Monalisa gingen voraus, Michael und Julian kamen hinterher. Auch Lisa und Thomas schlossen sich an.
Der Löwe folgte ihnen und legte sich in einer angemessenen Entfernung ebenfalls an das Ufer. Monalisa zog ihre Hose aus und knöpfte sich die Bluse auf. Es war entschieden, sie würde ins Wasser gehen, denn Mara hatte erzählt, dass es im Wasser herrlich kühl war und dass man keine Angst wegen der Tiere haben müsse. Also stiegen sie beiden Frauen nur mit ihren Höschen bekleidet in den See. Mara bespritzte sich mit Wasser und auch Monalisa machte sich etwas nass, dann schauten sie sich an und liefen los, ein Sprung und sie waren drin. Es war herrlich! Sie winkten den Männern und Lisa, sie sollten auch herein kommen und so zogen sich auch die anderen aus und tauchten in das Wasser ein. Monalisa schwamm neben Mara. „Habe ich es nicht gesagt, das ist doch wirklich toll, nicht wahr?“
„Es tut total gut.“ Monalisa sah den Löwen am Ufer zu ihnen herüber schauen. „Geht der auch ins Wasser?“
„Es kommt vor, aber eigentlich ist er glaube ich ehr wasserscheu.“
„Wenn Du einen Löwen suchst, da bin ich,“ tauchte neben ihr Michael auf. Auch Julian war an Maras Seite geschwommen und, möglicherweise hatten sie sich abgesprochen, wurden beide Frauen nassgespritzt und dann schwammen die Männer zusammen voraus. Es gab eine kleine Insel, nicht groß, es waren nur ein paar Quadratmeter Gras, das aus dem Wasser ragte. Die Männer hielten darauf zu und offensichtlich wollte jeder der Erste sein.
„Sollen wir auch zu der Insel schwimmen,“ fragte Mara.
„Warum nicht, aber ich will nicht hetzen.“

„Bist Du schon lange mit Michael zusammen,“ fragte Mara
„Ich kenne ihn erst seit ein paar Tagen, aber er scheint mich dafür um so besser zu kennen.“
„Bist Du verliebt?“
„Ziemlich, er ist einfach wunderbar. Er liest mir jeden Wunsch von den Augen ab.“
„Aber Du träumst von einem Anderen.“
„Haben Dir das die Karten erzählt?“
„Ich spüre es. Du bist unter einem Zauber.“
„Du hast Recht. Ich werde ihn einfach nicht mehr los. Ich hätte nicht so dumm sein dürfen mit Magie herumzuexperimentieren ohne die Welt zu kennen.“
„Ja, die Magie ist manchmal gnadenlos. Willst Du Dich davon befreien?“
„Eigentlich nicht, ich kann mittlerweile gut damit leben. Es gibt mir auch viel Kraft.“
„Wie das?“
„Nun, ich will auch ohne ihn eine große Göttin sein können. Damals glaubte ich, er sei ein Gott und nur er hätte die Kraft und den Mut, der dafür nötig ist. Aber das stimmt nicht, ich habe auch genug davon. Ich vergleiche mich mit ihm und dann weiß ich, was ich tun muss, wenn schon mal eine schwierige Entscheidung zu treffen ist. Ich überlege mir, was er an meiner Stelle täte und daran orientiere ich mich. Ob er wirklich ein Gott war, wer weiß, in meinem Herzen ist er es.“
„Eine ewige Liebe.“
„Mein Herz kann viele Männer lieben.“
„Auch sexuell?“
„Ich habe es mir bisher immer nur vorgestellt, aber ich muss mit solchen Wünschen aufpassen, solange Michael in der Nähe ist. Der macht alles wahr.“
„Na, dann, wir haben es gleich geschafft.“

Die Frauen fühlten wieder Boden unter den Füßen und drehten sich zu Lisa und Thomas um, doch die lagen schon wieder am Ufer und winkten nun herüber. Monalisa stieg aus dem Wasser und ließ sich neben Michael ins Gras sinken. Die Sonne wärmte ihre abgekühlte Haut und es bildeten sich Wasserperlen darauf, die im grellen Licht glänzten. Sie legte ihren Kopf auf Michaels Arm und der zog sie an sich und küsste sie auf den Mund.
„Bist ganz schön aus der Puste.“
„Ich bin lange nicht mehr schwimmen gewesen.“
„Wenn wir zurück im Paradies sind, dann hole ich Dich regelmäßig zum Schwimmen ab. Du darfst nicht einrosten.“
„Willst Du mein Personaltrainer sein?“
„Mit dem größten Vergnügen. Was ist denn mit Joggen?“
„Ich komm nicht besonders weit. Sport ist nicht unbedingt eine Leidenschaft von mir.“
„Ich werde Dich auf Trapp bringen.“
Monalisa sah zu Mara und Julian hinüber, die lagen auch einander umarmend in der Sonne. Michael küsste ihren Bauch und saugte die Wasserperlen auf. Das kitzelte und Monalisa nahm seinen Kopf in ihre Hände und zog ihn zu sich hinauf. Sie küsste ihn auf den Mund und dann so richtig. Seine Hand glitt über ihren Körper, ihren Busen. Die Sonne schien von ganz oben und wärmte. Michaels Hand glitt hinunter zum Höschen und sie verdrängte den Gedanken an mögliche Beobachter. „Was macht Dein Sonnenschein, geht es ihm wieder gut?“
„Er könnte bestimmt noch mal etwas Salbe gebrauchen.“
Michael streichelte sie sanft und küsste sie. „Ich werde Dich heute Nacht verarzten.“
„Ja bitte, ich benötige bestimmt noch etwas Pflege.“

Mara und Julian glitten ins seichte Wasser und schwammen etwas hinaus, dann blieben sie knutschen stehen und ließen es sich gut gehen. Monalisa konnte sich vorstellen was sie jetzt miteinander taten und sie wollte auch wieder ins Wasser. Michael Stand auch auf und sie schwammen hinaus, er nahm sie von hinten in die Arme und seine Hände berührten sie überall. Sie ließ es geschehen und legte sich mit dem Rücken auf das Wasser. Er kam an ihre Seite und legte seine Hand auf ihren Bauch. Diese Hand rutschte tiefer und dann verschwand sie zwischen ihren geöffneten Beinen. Er war sehr zärtlich zu ihr und sie konnte es wieder genießen. Offensichtlich war alles wieder gut. Sie drehte sich auf den Bauch und sie schwammen zurück zum Ufer. Dort lagen Lisa und Thomas auf dem Gras in der Sonne und schlummerten. Monalisa und Michael setzten sich etwas Abseits um zu trocknen. Monalisa wollte jetzt eine Zigarette und Michael holte den Korb. Es war auch eine Flasche Wasser darin, die wie gerufen kam.

Irgendwann kamen auch Mara und Julian wieder und setzten sich zu ihnen in die Sonne, die nun schon etwas tiefer stand. Die Tage waren hier kürzer, es gab 8 Stunden Tageslicht und 8 Nachtstunden. Man schlief hier kürzer und nutzte wenn möglich alle Sonnenstunden, der Wechsel von Tag und Nacht ging sehr schnell vor sich, aber oft gab es ergreifende Sonnenuntergänge erzählte Mara.
Als die Beiden trocken waren, zogen sich alle an und man ging gemeinsam zurück zum Tierhospital. Dort wurden sie schon erwartet, denn es sollte langsam zurück gehen, damit man nicht im Dunkeln in der Savanne herumirren musste. Monalisa sah sich noch mal nach dem Löwen um und tatsächlich, er war zu ihrer Verabschiedung gekommen. So viel Trubel hatte es in seiner Welt noch nie gegeben. Es liefen auch einige Hunde herum und ein Affe saß auf einem Baum. In der großen Voliere schnatterten große Bunte Vögel, die wie Mara erklärte sogar sprechen konnten.
„So etwas gibt es auf der Erde auch, sie heißen Papageien und sind auch so schön bunt gefiedert. Überhaupt habe ich viele Tiere gesehen, die an Afrikas Tierwelt erinnern, auch wenn es viele Tiere gab, die ich nicht kenne. Aber solche Löwen gibt es auf der Erde auch, vielleicht sind sie etwas größer sogar.“
„Warum sollten sich die Tiere nicht auch ähneln, die intelligenten Lebewesen unterscheiden sich ja auch nur graduell.“
„Hast Recht, es ist wahrscheinlich im ganzen Universum alles einander ziemlich ähnlich. Die Sterne sehen von weitem betrachtet auch überall gleich aus.“ Sie bestiegen den Bus.

„Und dennoch ist die Vielfalt sehr groß,“ sagte Rafael, der zu ihnen gekommen war, „Du wirst es bald bei der Föderation feststellen können.“
„Wart ihr auch schwimmen,“ fragte Monalisa Rafael.
„Klar, wir haben eine schöne Stelle gefunden, allerdings kamen dann auch ein Elefant und ein Flusspferd, die haben das Wasser ganz schön aufgemischt. Aber die Tiere waren echt zutraulich, sehr aufregend so einem großen Tier gegenüber zu stehen.“
„Hast Du auch den Affen gesehen? Ich glaube er hat uns zum Abschied gewunken.“
„Die Tiere sind einfach großartig, ich war auf der Erde auch mal in Afrika, doch das ist lange her, noch vor der Kolonisation, es war ein einziges Paradies.“
„Jetzt wird Afrika gnadenlos ausgebeutet, dabei soll es die Wiege der Menschheit sein.“
„Das ist noch die große Frage, wo der Mensch eigentlich herkommt,“ sagte Rafael.
„Ich kenne auch mehrere Versionen.“
„Die Evolution ist eine Tatsache, nur, das bedeutet ja nicht, dass es auch eine Befruchtung mit Andersartigen gegeben hat.“
„Du meinst die Sache mit den Annunaki.“
„Zum Beispiel, aber die waren nicht die einzigen Besucher auf der Erde.“

„Geheimnisvolle Artefakte unbekannter Zivilisationen“, ein Vortrag von Klaus Dona, einem Forscher, der sich um die sogenannte „Verbotene Archäologie“ verdient gemacht hat, erzählt von unerklärlichen, Jahrtausende alten Fundstücken, die auf jeden Fall große Rätsel aufgeben würden, wenn denn die Wissenschaft sich intensiv darum kümmern würde. Das tut sie allerdings nicht, denn es ist klar, dass mit einer Erklärung, das bisher allgemein anerkannte Weltbild sich ändern müsste. Dort sind zum Beispiel Innschriften in über 2000 Jahre altem Stein gefunden worden, die heutzutage nur mit einer Lasertechnik nachgemacht werden könnten. Und auch vor 6000 Jahren sind Dinge entstanden, die nur in der Neuzeit nachgemacht werden könnten. Das sind nur zwei Beispiele von Hunderten. Wer also hat diese Gegenstände hergestellt? Und wenn vor 6000 Jahren eine hochentwickelte Zivilisation auf der Erde war, warum dann nicht auch schon vor 200 000 Jahren? Sind dann die vermeintlichen Mythen der alten Völker Tatsachenbeschreibungen? Hat es also tatsächlich eine außerirdische Rasse wie die Annunaki gegeben? Sind wir ihre Geschöpfe? Sind wir ihre Sklaven, die nur dazu da sind für sie Gold zu schürfen? Haben sie sich das Gold gerade mal wieder geholt oder hat es die FED einfach nur aus Habgier an sich genommen? Warum prangt auf ihrem Dollarschein eines der ältesten Zeichen der Welt, die Pyramide mit dem Auge? Was bedeutet diese Pyramide und vor allen Dingen, wer trägt das Auge? Wer schaut da auf uns herab?
Ich hatte vor einigen Jahren einmal eine besondere Halluzination, eine Echte, keine Eingebildete. Ich schaute aus meinem Badezimmerfenster und sah am Himmel zwischen den Wolken ein großes, einzelnes Auge, ganz so wie auf dem Dollarschein und dieses Auge schaute ernst, aber dann zwinkerte es mich an. Damals hielt ich es für eine Vision vom Auge Gottes, oder auch das meines verstorbenen Großvaters, was emotional für mich kaum einen Unterschied machte. Ich glaubte an ein Zeichen des Trostes, denn es ging mir zu dieser Zeit nicht so gut. Um mich herum fanden einfach zu viele Merkwürdigkeiten statt. Aber was hätte mein Großvater mit der Pyramide zu tun? Und der liebe Gott auf einem Dollarschein? Das ist auch nicht wirklich vorstellbar. Schon Jesus hatte die Geldwechsler aus den Tempeln herausgejagt. Gott ist kein Freund des Geldes und auch nicht der FED, auch wenn die uns gerne weiß machen will, das Geld, ihr Geld, sei gottgegeben.
Sie sehen, es sind große Fragen, wenn man einmal anfängt und so verging für Monalisa die Rückfahrt in einem intensiven Gespräch mit dem Engel Rafael. Sie fand ihn auch sehr sympathisch und teilte seine Meinung, dass die Geschichte des Menschen ganz anders war, als es die Kinder heute in der Schule lernen.

„Zeichen im Feld – Stand der Kornkreisforschung – Andreas Müller“ sollten Sie sich vielleicht auch ansehen, denn seine jahrelangen Nachforschungen haben ergeben, das Phänomen der Kornkreise ist nicht neu. Sie gab es im Mittelalter schon und auch die Indianer kennen eine Geschichte, wo der Jäger, der den merkwürdigen Kreis im hohen Gras entdeckte sogar ein muschelartiges Raumschiff mit tanzenden, wunderschönen, weiblichen Wesen beobachtet hat. Danach muss man tatsächlich davon ausgehen, dass schon seit Jahrtausenden die unterschiedlichsten Besuchern aus dem All bei uns gelandet sind und auch die Kommunikation suchten.
Denn was anderes sollen diese Kornkreise sein. Schauen sie sich die Beispiele, die zu dem Vortrag gezeigt werden, an. Diese Zeichen zeugen von einer sehr hohen Intelligenz, denn sie enthalten nicht selten grafische Darstellungen hoher Mathematik und Geometrie. Die dafür verantwortlichen Wesen müssen gute Mathematiker unter sich haben. Ganz besonders  interessant ist ein kurzer Videofilm, der zeigt wie so ein Kornkreis innerhalb von Sekunden scheinbar aus dem Nichts entsteht. Nur kleine leuchtende Kugeln, die über das Feld fliegen, sind außerdem fallenden Gras zu sehen. Andreas Müller vermutet dass es verschiedene Kornkreismaler gibt, denn die Kreise unterscheiden sich in ihrer Darstellung und im Inhalt. Jedenfalls wusste Rafael auch nicht, wer hinter diesen wundersamen Kornkreisen steckte. Auch er nahm allerdings an, dass es sich nicht nur um einen Urheber handelte. In manchen Abbildungen könnte man sogar den lieben Gott persönlich vermuten, meinte er.

Der Bus fuhr auf den großen Platz vor dem Eingang in den Berg. Die Sonne stand schon recht tief und es würde tatsächlich auch an diesem Tag einen sehr schönen Sonnenuntergang geben. Julian lud Monalisa und ihre Engel ein, sich diesen Sonnenuntergang auf der Terrasse auf dem Berg anzuschauen und da einige Lust hatten mitzukommen, gingen sie mit ihm. Es gab einen steilen Weg, der über den Berg zu der Terrasse führte und sie stiegen gut gelaunt hinauf. Monalisa ging wieder neben Mara und Michael folgte mit Rafael. Als sie oben ankamen war auch wieder der Astronom mit seinem Teleskop da. Sie begrüßten sich und dann hockten sie sich auf die Mauer, welche die Terrasse umgab. Julian bot wieder seine Züchtung an, doch Monalisa lehnte ab. Das war ihr doch eine zu harte Droge. Sie wollte stattdessen etwas von ihrem Gras rauchen und Michael reichte ihr den Tabak und einen kleinen Beutel mit ihrem Gras. Mara wollte dieses auch einmal probieren und so saßen sie bald schon alle etwas high und schauten sich den großartigen Sonnenuntergang an. Michael unterhielt sich leise mit Rafael. Aber die meisten schauten einfach nur still über die sich vor ihnen ausgebreitete Landschaft, die nun in allen Farben leuchtete.
In der Ferne konnte man große Sanddünen entdecken, auf denen sich jetzt tiefschwarze Schattenbilder zeigten. Der Himmel strahlte in allen Farben, ja, es war wirklich ein sehr schönes Schauspiel. Jede Minute sah Magica um sie herum anders aus, bis es am Boden dunkel wurde und nur noch der goldene bis glutrote Himmel zu sehen war. Die ersten Sterne erschienen und es wurde kühl. Monalisa ließ sich ihre Strickjacke geben.

Irgendwann war die Sonne dann verschwunden und auch ihr letztes Licht wurde von der Dunkelheit verschluckt. Jetzt tauchten immer mehr Sterne auf und der Astronom kam zu ihnen und zeigte auf einige der wichtigsten Sternbilder. Auch hier kannte man die Astrologie und Santo erklärte, die Sterne würden einen großen Wandel vorhersagen. Dieser Wandel beträfe das gesamte Universum. Das weibliche Zeitalter stand vor der Tür. Santo meinte, dieser Wandel sei ein immer wiederkehrendes Ereignis alle 26 000 Jahre. Dann würde die Gottheit des Universums ihr Geschlecht ändern und aus dem Gott würde wieder eine Göttin.
Dieser Geschlechtswandel sei auch langsam wirklich nötig, denn die Männer hätten ihre Macht doch auch sehr missbraucht. Vielleicht würden so auch den Schwarzmagier endlich das Handwerk gelegt. Denn selbst die schwarzmagischen Hexen seien an Frieden interessiert. Mord und Totschlag war nicht ihr Bestreben, ja, mit diesen Frauen könne man durchaus reden. Er freue sich jedenfalls auf die kommenden 26 000 Jahre und er sei sicher, diese Zeit würde viele Probleme zum Schnee von Gestern machen.
Julian kam zu Mara und legte seinen Arm um sie und Monalisa dachte, es sei Zeit zum Schiff zu gehen, denn ihre nackten Beine bekamen schon eine Gänsehaut. Sie berührte Michael am Arm und sagte: „Mir wird kalt, ich würde mir gerne etwas anderes anziehen. Auch andere wollten zurück zum Schiff und so verabschiedeten sie sich von Mara, Julian und dem, Astronomen und siegen den Berg hinunter. Es war ziemlich dunkel, aber sie schafften den Abstieg ohne zu stolpern. Unten sahen sie die erleuchteten Fenster des Riesenbombinis und die offen stehende große Tür. Sie stiegen die lange Treppe hinauf und dann zwängten sie sich in den Aufzug. Der hielt mehrere Male bis Monalisa und Michael alleine darin standen und zur obersten Ebene fuhren. Michael ging in sein Zimmer und Monalisa betrat ihren Raum. Sie ging ins Bad und dann zog sie sich aus und stand suchend vor ihrem großen Schrank. Sie entschied sich für ein langes, bequemes T-Shirtkleid und setzte sich an den Schreibtisch um die Ereignisse des Tages festzuhalten.

Irgendwann kam Michael mit ein paar Leckereien aus der Küche und einem heißen Tee. Er stellte das Tablett auf das Bett, zündete eine Kerze an und Monalisa machte den Computer aus. Sie hatte Hunger und auch auf einen Becher Tee hatte sie Lust. Es war immer wieder erstaunlich, wie zielsicher Michael in der Erfüllung ihrer Wünsche war.
„Und, wie fandest Du diesen Tag,“ fragte Michael und reichte ihr eine gefüllte Teigtasche.
„Es war sehr schön mal wieder in wirklicher Natur zu sein und in einem richtigen See zu baden.“
„Und Du hast Dich gut mit Rafael unterhalten.“
„Bist Du etwa eifersüchtig?“
„Im Gegenteil, ich freue mich, wenn Du meinen besten Freund sympathisch findest. Er ist auch wirklich ein sehr Netter und er liebt Dich genauso wie ich.“
„Und ist er auch ein so guter Liebhaber?“
„Ich kenne keine Frau, die sich je beklagt hätte.“
„Sind alle Engel solche Meister im Bett?“
„Was würdest Du von einem Engel anderes erwarten können? Sie lieben es Freude zu schenken.“
„Er sieht auch sehr gut aus. Ich mag ihn wirklich. Von mir aus können wir durchaus auch mal etwas mit ihm unternehmen, und sein Angebot uns das Zentrum der Föderation zu zeigen, dass würde ich gerne annehmen.“
„Es wird ihm eine Ehre sein unser Begleiter zu sein. Er ist ein sehr guter Tänzer.“
„Oh ja, Tanzen, das ist eine gute Idee. Ich habe lange nicht getanzt, mit Ausnahme auf dem Bankett auf Juli.“
„Nun, Tanz ist auch Sport. Du solltest Dich wirklich etwas mehr bewegen, das Schwimmen heute war ja schon mal ein guter Anfang.“
„Findest Du mich etwa zu dick?“
„Deine Figur ist wunderschön, aber Du brauchst mehr Kondition. Es warten große Aufgaben auf Dich.“
„Für den Reisebericht brauche ich keine kräftigen Muskeln.“
„Aber für so eine Versammlung. Du wirst Dir stundenlang Reden anhören müssen.“
„Ach was, das ist doch ehr eine Veranstaltung für den lieben Gott. Ich muss bestimmt nicht ständig dabei sein.“
„Du solltest Dich dort mit möglichst Vielen unterhalten und vielleicht möchte man von Dir auch eine Rede hören.“
„Von mir? Wer bin ich, dass ich dort an das Rednerpult treten soll?“
„Du musst Werbung für Dein Konzept machen. Du brauchst Unterstützer und vielleicht ist Dein Konzept auch für andere Planeten interessant.“
„Ach, ich denke, die haben doch alle ausgereifte Regierungsformen.“
„Das denkst Du, fast alle waren in den letzten 26 000 Jahren stark männlich geprägt. Für das neue Zeitalter haben sie kein Konzept. Wenn es nach den Männern ginge, dann bliebe alles wie es ist. Sie wollen ihre Macht nur ungern aufgeben. Glaube mir, Dein Konzept ist nicht nur für die Erde eine gute Lösung. Mach Dir klar, dass das ganze Universum auf Dich wartet, zumindest der weibliche Teil und die einsichtigen Männer. Davon gibt es zum Glück ja auch immer mehr.“
„Wenn alle Männer wie Du wären, dann wäre das Universum ein großes Paradies für Frauen.“
„Ach, für die Männer auch, wenn sie erst mal erkennen, dass ihre Stärken im Geben liegen und nicht im Nehmen.“
„Du meinst also, ich sollte mich langsam auf einen öffentlichen Auftritt vorbereiten.“
„Das könnte nicht schaden.“
„Nun gut, ich werde mir Gedanken dazu machen, aber jetzt möchte ich doch noch mal etwas von der Creme.“
„Tut es denn immer noch weh?“
„Das nicht, aber Deine Pflege fühlt sich gut an.“
„Ich bin gleich wieder da, mache es Dir schon mal bequem.“

Monalisa stellte das Tablett auf den Schreibtisch, und nahm sich den Joint, den sie schon gedreht hatte. Sie stellte die Kerze und den Aschenbecher auf ihr Nachttischchen, dann lehnte sie sich gegen das große Kissen und zündete sich den Joint an. Das tat jetzt total gut. Jetzt war Feierabend und die große Revolution musste warten.
Michael kam wieder herein und setzte sich zu ihr. „Oh, Madam hat es sich gemütlich gemacht.“
„Hier, zieh auch mal, und dann kümmere Dich um die Schäden, die Du angerichtet hast.“
„Ich denke, es tut nichts mehr weh. Aber gut, ich werde mir die Sache jetzt mal ganz genau anschauen.“ Er schob ihr Kleid über die Hüften. „Äußerlich ist wirklich alles in Ordnung … lass mal sehen, mach Die Beine etwas auseinander. Also rot ist nichts mehr. Was ist mit dem Po? Tut da noch etwas weh?“
„Es piekt auf der Toilette.“
„Dann muss da noch etwas Creme drauf …“ und er beugte sich über ihren Schoß und steckte ihr einen Finger mit Creme in ihren Po. Der Schließmuskel war sehr angespannt. „Dein Po ist noch etwas irritiert, so eine Dehnung kannte er offensichtlich noch nicht.“
„Es war total aufregend,“ flüsterte Monalisa.
„Ich fand es auch total geil,“ flüsterte auch Michael.

Michael nahm noch etwas Creme und führte einen Finger auch in ihre Vagina. Die Kühle tat Monalisa gut und sie rutschte etwas tiefer um sich auszustrecken. „Meinst Du ich sollte mich da Unten mal rasieren,“ fragte sie.
„Möchtest Du das? Oder soll ich es nicht besser tun? Ein gepflegter Sonnenschein ist sehr ästhetisch.“
„Würdest Du es jetzt tun?“
„Ich bin gleich wieder da,“ sagte Michael und er verschwand um sein Rasierzeug zu holen. Das brauchte er jetzt in der 3. Dimension, denn nun hatte er wieder einen Bartwuchs. Er war schnell zurück und blickte auf ihren dichten, dunkelbraunen Schampelz. „Dein Sonnenschein sieht sehr schön aus, Du hast dort wunderbare Locken, aber vielleicht kann man auch noch ein Kunstwerk daraus machen.“
„Mache nicht alles weg, es sollte nur etwas eleganter ausschauen,“ sagte Monalisa.
„Ich nehme nur zwischen den Beinen die Haare weg und Außen bringe ich die Sache in Form, einverstanden?“
„Mach es so, wie es Dir gefällt.“
„Also gut, schließe die Augen und träume etwas Schönes, ich werde Dich jetzt herausputzen.“
Und Monalisa entspannte sich und genoss die zarten Berührungen. Sie machte die Beine breit und überließ sich seinen Händen. Das hatte sie sich schon öfter gewünscht.
Michael schäumte sie zwischen den Beinen ein und sie spürte eine aufsteigende Erregung. Dann spürte sie den Rasierer, wie er über die Innenseiten ihrer Beine und über ihre Schamlippen glitt. Michael hatte eine Schale mit Wasser neben sich stehen und er war sehr konzentriert bei der Sache. Er ließ sich Zeit wie ein Künstler bei seiner entscheidenden Arbeit. Monalisa träumte weg.
Sie fühlte sich wunderbar leicht und angenehm erregt. Sie sah Rafael und Michael, beide nackt wie Gott sie geschaffen hatte. Sie berührten sie mit sehr viel Liebe und Rafael streichelte ihre Brüste während Michael ihren Hintern mit seinen Händen liebkoste. Beide küssten sie und Michaels Hand schob sich zwischen ihre Beine. Rafael tat es ihm nach und sie ging unter ihren Händen auf. Einer steckte seinen Finger in den Po, der andere in ihr Heiligtum. Sie wurde feucht und Michael und Rafael küssten sich. Der Traum war so erregend, dass sie die Augen öffnete und Michael schaute sie an.
„Du hast heiße Träume.“
„Kannst Du denn wirklich in jeden Winkel bei mir hinein schauen?“
„Vor mir brauchst Du keine Geheimnisse zu haben. Nur, ist es für Dich nur ein Traum, oder wünschst Du Dir wirklich zwei Männer?“
„Ich weiß es nicht. Vielleicht ist es nur im Traum wirklich schön.“
„Rafael würde sich bestimmt sehr freuen.“
„Bitte, erzähle es ihm nicht, ich würde mich schämen.“
„Das brauchst Du nicht, viele Frauen haben solche Träume.“

Michael war mit seinem Werk zufrieden und streichelte mit der Hand über ihren Sonnenschein. „So, willst Du es Dir jetzt mal anschauen?“
Monalisa schaute an sich herunter und sah ein hübsches, dunkles Dreieck. Sie stand auf und stellte sich vor den langen Spiegel an ihrem Schrank. So sah es wirklich sehr ästhetisch aus und sie freute sich. Damit konnte man sich sehen lassen. Sie fühlte mit der Hand und spürte ihre zarte Haut der nun freiliegenden Schamlippen. Das fühlte sich wirklich sehr gut an. „Das hast Du toll gemacht, ich danke Dir. So bin ich richtig hübsch anzusehen.“
„Wem möchtest Du Dich denn gerne so zeigen?“
„Nun, wenn wir mal nacht schwimmen gehen würden, zum Beispiel?“
„Hast Du etwa Lust auf eine Orgie?“
„Ich weiß auch nicht was mit mir los ist, aber Du hast mich auf den Geschmack gebracht. Ich kann mir langsam viel vorstellen.“
„Deine Engel stehen Dir gerne zur Verfügung.“
„Es sind Gottes Engel.“
„Aber sie sind Dir ergeben. Sie wollen alle, dass es Dir gut geht.“
„Wir könnten ja mal nachts ins Schwimmbad gehen.“
„Nun, wir haben die nächsten zwei, drei Tage Zeit, dann werden wir das Zentrum der Galaxie erreicht haben.“
„Frage mal, wer Lust hat eine nächtliche Baderunde zu machen.“
„Kein Problem, ich bin sicher, es werden einige kommen.“
„Was wohl der liebe Gott dazu sagt?“
„Er will auch, dass es Dir gut geht.“

„NACKTE WAHRHEIT / INTIMRASUR / UMFRAGE / Deutsche Frauen lieben Hollywoodstyl“ und „Meine Haarentfernungstipps NUR FÜR EUCH“. Letzteres ist eine Form der Werbung, wie sie sich Monalisa vorstellt. Die Kunden machen sie selbst. Das ist zwar vielleicht manchmal etwas improvisiert, aber so bekommt man eine ehrliche Beurteilung und auch mal eine Negativbewertung, die ja auch nicht uninteressant ist. Und darum fragte Monalisa: „Soll ich mir auch die Haare an den Beinen entfernen?“
„Ich finde sie bisher nicht störend,“ meinte Michael, „aber ich merke auch, die Haare wachsen plötzlich wieder. Ich musste mich schon rasieren.“
„Ich würde die Beine aber lieber gewachst bekommen.“
„Ich bin sicher auf dem großen Schiff der Föderation gibt es eine Kosmetikerin, dort kann ich Dir ja einen Termin machen und dann lässt Du Dich mal so richtig herrichten. Ich denke, so ein Besuch ist auch sehr entspannend.“
„Das ist eine gute Idee. Vielleicht kann man da ja auch shoppen gehen.“
„Soweit ich weiß, gibt es dort jede Menge Geschäfte.“
„Ach, das wird toll, nur ich habe gar kein Geld.“
„Ich bin sicher, es gibt vom lieben Gott Taschengeld. Er will bestimmt auch mal schauen gehen, was in den Geschäften so angeboten wird.“
„Ich habe auf der Erde ja leider nie das Vergnügen gehabt, Monica musste zusehen, dass sie am Ende des Monates überhaupt noch einen Euro hatte. Mich hat es nicht gestört, aber natürlich ist so ein Shoppingtag wirklich auch mal ganz schön. Obwohl, mein Kleiderschrank ist total voll, die Frau vom lieben Gott hat mich gut ausgestattet.“
„Ich würde gerne mit Dir ein schönes Kleid aussuchen. Ich kaufe Dir auch eines, dann wirst Du Dich immer an mich und den Tag erinnern, wenn Du das Kleid im Schrank siehst und es hoffentlich auch oft trägst. Ich finde Du siehst in Kleidern sehr schön aus, auch wenn ich die kurze Jeans sehr sexy fand.“
„Die Jeans habe ich viel im Garten angehabt. So fühle ich mich eigentlich am wohlsten. Ganz ungezwungen, ohne viel TamTam. Aber hier ist es natürlich angemessen, dass man entsprechend dem Anlass gut gekleidet ist. Ich könnte so ein richtig aufregendes Abendkleid gebrauchen, so etwas für den ganz großen Auftritt.“
„Ein Göttinnenkleid.“
„Nun, Kleider machen Leute, sagte die Frau vom lieben Gott.“
„Das wird ein etwas größeres Taschengeld, was Du dafür benötigst. Aber ich rede mal mit den lieben Gott darüber, wenn ich zu ihm gehe.“
„Sprichst Du mit ihm über mich?“
„Er will sicher gehen, dass es Dir an Nichts mangelt. Und ein paar Aufträge hat er meistens auch noch für mich. Ich bin halt immer auch noch sein Engel.“
„Aber Du führst doch keine Herrengespräche, oder?“
„Das ist alles rein geschäftlich. Er ist nun mal der Boss. Außerdem, er weiß sowieso alles.“
„Das ich aber auch gar kein Geheimnis haben kann…“
„Selbst wenn wir das Licht ausmachen, er könnte alles sehen. Aber das will er gar nicht. Er ist wirklich nur an dem Grundsätzlichen interessiert. Ich denke, vor manchem macht er auch seine Augen zu. Er will sich lieber auch mal selbst vergnügen.“
„Meinst Du er hat Damenbesuch?“
„Wenn dann bekommen wir davon bestimmt nichts mit.“
„Ob die liebe Frau vom lieben Gott da nicht eifersüchtig wäre?“
„Oh, ich glaube, sie liebt ihn so sehr, sie will auch, dass es ihm gut geht.“
„Und hat sie auch einen Engel wie Du?“
„Der würde schweigen darüber wie ein Grab. Aber ich denke, warum nicht, der liebe Gott ist oft unterwegs und sehr beschäftigt. Ich hoffe nicht, dass sie dann einsam sein muss.“
„Ich habe ihr von dem „Paradies für Frauen“ erzählt und sie fände so eine Einrichtung für die Frauen auch sehr gut. Da kann sich jede mal eine Auszeit nehmen und sich so richtig verwöhnen lassen. Ich bin sicher, der Ansturm wäre riesig, denn die wenigsten haben einen so wunderbaren Engel wie ich,“ sagte sie und gab ihm einen Kuss. „Schläfst Du heute bei mir?“
„Wenn Du einen Mann im Bett haben willst?“
„Ich möchte mit meinem schönen Sonnenschein heute nicht alleine sein. Wir könnten auch noch einen Joint rauchen.“
„Wir können ausschlafen, es wartet morgen nur der große Kaffeeklatsch am Nachmittag auf uns. Der liebe Gott hat die Zauberer zu Kaffee und Kuchen auf das Schiff eingeladen. Bis dahin können wir machen was wir wollen.“
„Gut, dann hole doch Deine Pfeife und bitte noch etwas zu Trinken.“
„Du hast noch Säfte in Deinem Fresskorb. Ich bringe Gläser mit.“

Michael verschwand und Monalisa zog sich nackt aus. Dann kuschelte sie sich in ihre Decke und schaute zum Fenster hinaus. Der Sternenhimmel war sehr schön, es war schon tiefe Nacht, aber sie war noch gar nicht müde. Was erlebte sie nur für eine herrliche Zeit, wenn sie an ihr Häuschen dachte, dann fragte sie sich, wie sie nur die ganze Zeit da so hatte allein sein können. Gut, dass Monica nicht allein war und Osram hatte, auch wenn die Beiden offenbar das Bett nicht teilten. Was war das nur für ein Mann, der keine Lust auf Sex hatte. Daran war bestimmt Satan Junior schuld. ER war ziemlich faul im Bett um nicht zu sagen, er war dort ein Versager. Er bekam ihn einfach nicht hoch. Er wollte auch nicht bei ihr eindringen. Er war auch auf der Erde so völlig ohne Libido. Oder er wollte etwas ganz anderes. Sie war in der kurzen Zeit mit ihm nicht dahinter gekommen. Es hatte sie auch nicht wirklich gestört. Aber jetzt mit Michael an ihrer Seite, da machte sie sich doch Gedanken. Vielleicht war er ja auch schwul und wusste es nicht. Sie hatte mit ihm auch nicht darüber reden können. Wenn sie bei ihm gewesen war, dann gingen die Rollläden herunter. Und auch wenn sie sich bei ihm nackt auf das Bett gelegt hatte, er blieb bei seiner Wasserpfeife sitzen. Es gab wohl tatsächlich Männer, die hatten mit Sex nicht viel am Hut. Dafür aber war Satan Junior sehr an ihren Gedanken interessiert gewesen. Wieder mal hegte sie den Verdacht, dass er sie ausgehorcht hatte. Er wollte wissen, was sie gegen seinen Vater plante. Andererseits, er liebte sie, dass wusste sie, aber irgendwie war es wie bei Geschwistern. Wieder fragte sie sich, wer wohl ihr Vater gewesen war. Das Gesicht ihrer Mutter hatte sie jetzt ja gesehen, aber wer war ihr Vater? Was war sie für ein Kind? Wollten nicht alle Kinder ihre Eltern kennen? War es nicht ihr Recht zu wissen von wem sie ihre Gene hatten? Der liebe Gott hatte es ihr nie gesagt. Er meinte, sie würde es irgendwann selbst herausfinden müssen. Er habe sie einfach nur in einem Körbchen gefunden. Und es war ein Brief dabei, doch den dürfe er ihr erst geben, wenn etwas ganz Bestimmtes eingetreten sei. Und noch sei es nicht soweit.

Michael kam herein und hielt Pfeife und Gläser in der Hand. Er nahm das Tablett und stellte alles auf das Bett. Dann zog er sich aus und sie konnte seine schöne Figur bewundern. Er war ein Bild von einem Mann. Er holte den Fresskorb herbei und fragte, was sie trinken wolle, es gäbe jede Menge kleiner Fläschchen mit allerdings undefinierbaren Früchten.
„Probieren wir einfach etwas aus,“ schlug Monalisa vor. Er nahm eine Flasche mit einer orangen Flüssigkeit. „Vielleicht ist das Orangensaft.“
Er goss den Saft in die Gläser und sie stießen miteinander an. Es schmeckte süß und sauer zugleich, sehr fruchtig und es erinnerte tatsächlich etwas an Orangensaft. Dann kümmerte er sich um die Pfeife. Monalisa beugte sich vor und ihre Decke verrutschte etwas. Michael entging der Anblick der Brüste nicht.
„Wie wird man eigentlich zu einem Engel,“ fragte Monalisa.
„Der liebe Gott hat mich gefragt. Und dann bin ich in eine Engelschule gegangen. Dort habe ich so einiges gelernt. Und dann hat er mich in seinen Dienst übernommen und mit der Zeit hat er mir immer größere Aufgaben gegeben.“
„Bin ich auch so eine Aufgabe?“
„Du bist eine Ehre für mich. Und wenn Du ehrlich bist, Du hast mich freiwillig zu Deinem Liebhaber gewählt.“
„Das stimmt. Du bist einfach so wunderbar und sehr liebevoll. Keine Frau könnte da Nein sagen.“
„Auf der Erde hatte ich mal eine Frau, die wusste mich so gar nicht zu schätzen. Sie wollte lieber einen echten Macho.“
„Hat es sehr weh getan?“
„Es war verletzend, aber ich habe daraus auch gelernt. Man darf nicht zu nachgiebig sein, man muss sich auch mit seinen Wünschen in eine Beziehung einbringen. Mann muss die Frau auch mal auf Händen tragen. Frauen wollen auch beschützt werden. Ich war damals wohl zu weich, generell, sie war eindeutig die Selbstbewusstere von uns Beiden. Ich habe ihr komplett das Ruder überlassen und mich, ich gebe es zu, zu sehr auf sie verlassen. Nun, und eines Tages kam ein echter Verführer vorbei und sie ist mit ihm gegangen. Mit ihm hat sie dann ihren Spaß gehabt, dagegen konnte ich nicht an. Er hat sie zu einer richtigen Frau gemacht. Der einzige Trost, den ich dann hatte, die Geschichte hat nicht ewig gehalten und danach hat sie oft an mich gedacht. Ich wäre bestimmt immer bei ihr geblieben. So aber hatte sie schwere Zeiten, denn so jemanden wie mich fand sie danach nicht mehr.“
„Ich finde Dich sehr männlich, ich glaube auch, Du würdest mich beschützen.“
„Ganz bestimmt. Ich bin ein gelernter Schutzengel.“
„Lernt man auch die Kunst der Liebe in der Engelschule?“
„Das hat man oder man hat es nicht.“
„Gibt es auch Engel, die keine Lust auf Sex haben?“
„Wenn eine Frau es will, dann ist so gut wie jeder Engel bereit, ihr Freude zu bereiten.“
„Die Frauen müssen davon unbedingt erfahren.“

Michael reichte ihr die Pfeife und dann rauchten sie erst mal. Monalisa liebte das Gefühl des Cannabisrausches, es entführte sie in eine andere Welt. Ihr Zimmer wurde zu einer Insel, draußen gab es nur noch die Sterne und sie fühlte ihre Libido erwachen. Sie spürte ihre Nacktheit zwischen den Beinen und sie brauchte nur auf das schöne Glied von Michael zu schauen und sie bekam Lust. Allerdings nicht auf Analsex, davon hatte sie erst mal genug. Aber wenn er sie heute mal so richtig bumsen würde, das wäre schon schön. Michael grinste und sein Penis wuchs an. „Zeig mal Deinen schönen Sonnenschein…“
Monalisa schlug die Decke weg und präsentierte ihren Körper. „Du bist wirklich eine sehr erotische Erscheinung. Jeder Mann würde auf Dich reagieren.“
„Du bist auch sehr schön. Dein Penis sieht sehr aufregend aus.“
„Der ist auch aufgeregt, aber lass mich Dich erst mal liebkosen. Ich will Dich da Unten mal so richtig küssen.“

Michael stellte die Pfeife und das Tablett weg und Monalisa legte sich auf den Rücken. Die Beine hatte sie einladend geöffnet. Michael fuhr mit seinen Händen über ihre Hüften, ihre Brüste und küsste sie auf den Mund, dann ging er tiefer und schnupperte an ihr. Sie roch wunderbar und dann küsste er ihre Schenkel, ihr kleines Dreieck und dann glitt seine Zunge zwischen ihre Schamlippen. Ohne Haare war das wirklich ein Genuss für Beide. Er leckte sie und drang mit der Zunge in ihr Heiligtum. Sie machte die Beine breit und träumte. Sie sah viele Engel zuschauen und näher kommen. Sie wollten alle auch mal. Hände glitten über ihren Körper, ihre Brüste wurden geleckt und geküsst. Einer streichelte ihre Haare, ein anderer küsste ihren Mund, viele Hände strichen sanft über ihre Haut, auch ihre Beine und Füße wurden liebkost. Sie gab sich diesen Zärtlichkeiten hin und dann spürte sie Michaels wunderbaren Penis in ihr, er bumste sie erst ganz langsam, doch dann wurde er härter und fordernder. Die Engel verschwanden und sie wurde Eins mit ihm, sie bewegte sich mit ihm im Gleichklang und sie fühlte ihn viel intensiver als bisher, sie spreizte die Beine und Michael streichelte sie zusätzlich mit der noch freien Hand. Ohne die Haare war es viel schöner. Er ging zu ihrer Rosette und massierte sie äußerlich, das brachte sie in Fahrt. Sie schlang ihre Arme um ihn und sie küsste ihn leidenschaftlich. Sein Penis wurde riesig in ihr, sie spürte ihn einfach überall. Er glitt hinaus und sie drehte sich auf den Bauch. Jetzt nahm er sie von Hinten und sie streckte ihm ihren Po entgegen. Ach, es war so schön, so harmonisch, so erregend. Er steckte ihr einen Finger in den Po und sie genoss das geile Gefühl, welches dies bei ihr verursachte. Sein Stoß wurde härter und sie ließ es geschehen. Sie ließ sich so richtig bumsen. Dann drehte er sie wieder um und hob ihre Hüfte hoch, er stieß immer wieder zu und dabei umkreiste er ihren Kitzler, die Erregung wurde immer größer und dann kam sie und auch er ließ alles los. Er bewegte sich noch eine Weile ganz langsam in ihr und dann verließ er sie. Sie war glücklich und er sehr zufrieden. Er wusste, dass sie so nur sehr schwer zum Orgasmus kam, aber offensichtlich hatte er alles richtig gemacht.

Er nahm sie in seine Arme und küsste sie. „Und, was sagst Du zu Deinem Sonnenschein? Ist doch wirklich sehr schön so.“
„Ich spüre Dich mehr und die Küsse sind auch toll.“
„Das wird allerdings in ein paar Tagen sehr pieken.“
„Man müsste die Haare mit Wachs entfernen.“
„Oh, das ist aber bestimmt sehr schmerzhaft.“
„Schmerz kann auch schön sein.“
„Das ist eine Kunst, die ich nicht so gut beherrsche.“
„Bei Monica hat es mal eine Freundin mit Kaugummi gemacht, das ging ganz gut.“
„Mit Kaugummi?“
„Ja, sie war eine Kurdin und machte es bei sich regelmäßig so. Aber die Haare dürfen nicht zu kurz sein.“
„Ich werde in Zukunft regelmäßig Kaugummi auf Vorrat haben.“
„Vielleicht geht es auch mit einem Epilierer.“
„Vielleicht sollten wir das Rasieren lieber regelmäßig machen. Ich komme gern und mache Dich schön.“
„Es gibt immer mehr Frauen, die sich dort Unten ganz nackt machen.“
„Ich finde etwas Haare ganz schön.“
„Ich auch.“

Jetzt wollte Sie eine Zigarette und er holte das Tablett mit den Gläsern und dem Aschenbecher. Sie drehte sich und ihm eine und dann rauchten sie und schauten zum Fenster hinaus. Bald würde es wieder hell werden, man sah schon das erste Licht, und der Nachthimmel verblasste. Monalisa stand auf um auf die Toilette zu gehen und die Zähne zu putzen. Er bereitete das Bett und ging nach ihr ins Bad. Seine Zahnbürste hatte er mitgebracht. Dann kuschelten sie sich zusammen und Monalisa schloss die Augen.
Er streichelte sie noch etwas und küsste sie, dann legte auch er sich hin und beide schliefen selig ein. Sie waren wirklich ganz auf einer Wellenlinie und Monalisa träumte vom schönen Wiesen, Sonne und Meer. Sie war dort mit all ihren Engeln am Strand und es wurde gefeiert. Rafael machte ein Feuer und überall ging ein Joint herum. Man war bester Stimmung und Michael kam zu ihr und sagte: „Du bist unsere Königin.“

FORTSETZUNG folgt!

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7 Comments

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