Monalisa TV – „Der KAFFEE ist fertig! …“ 14.April 2016

„RT für Internet-Oscar ‚Webby Awards‘ nominiert –

Helft uns, den People’s Voice Award zu gewinnen“

Veröffentlicht am 12.04.2016

Mehr auf unserer Webseite: https://deutsch.rt.com/

RT ist ins Finale des angesehenen internationalen ‚Webby Awards‘ eingezogen, mit dem hervorragende Leistungen im digitalen Bereich ausgezeichnet werden. Die Nominierungskategorie heißt „Soziale Medien: Nachrichten und Information”. Fünf Topmedien, die in den sozialen Netzwerken präsentiert sind, beanspruchen den Preis. Neben RT sind es BBC News, ABC News, NBC Nightly News und die Zeitung New York Times…

„Rubel und russischer Aktienmarkt zeigen deutlichen Aufwärtstrend“

12.04.2016 • 17:56 Uhr – Frisches Geld kehrt zurück an die Finanzmärkte Russlands. Der MICEX-Aktienhandel hat neue Rekordhöhen verzeichnet. Der steigende Erdölpreis hat ein neues Interesse der Investoren an russischen Vermögenswerten geweckt, die weithin als unterbewertet gelten… https://deutsch.rt.com/wirtschaft/37775-erholung-voraus-rubel-und-russischer/

„Das ist die Fünf-Euro-Münze für Deutschland“

Deutschland bekommt erstmals eine Fünf-Euro-Münze. Was als Sammlerobjekt gedacht ist, könnte auch im Kampf gegen Geldfälscher eine Rolle spielen – auch wenn das noch Zukunftsmusik ist. In Deutschland gibt es von diesem Donnerstag (14.4.) an auch Fünf-Euro-Münzen. Die sind nicht nur besonders aufwendig hergestellt, sondern werden auch als „fälschungssicher“ beworben. Was zunächst Sammler begeistern soll, könnte auch im regulären Zahlungsverkehr Schule machen – und Geldfälschern das Handwerk noch schwerer machen… http://www.gmx.net/magazine/geld-karriere/fuenf-euro-muenze-deutschland-31491378#.logout.focus.Die%20F%C3%BCnf-Euro-M%C3%BCnze%20ist%20da.1

„…Tesla legt wieder einmal vor:“

13. April 2016 10:24 – Nach der Präsentation des kompakten Model 3 scheinen die Kunden wie wild den Bestellknopf auf der Webseite zu drücken: Über 300.000 Bestellungen sollen dem Autobauer bereits vorliegen. Ist das der Durchbruch für die Branche? Tesla macht es wie Apple: Nicht nur die Präsentation des neuen Model 3 vor einigen Tagen zeigte gewisse Parallelen zu den kultigen Produktshows des Elektronikriesen aus Cupertino. Auch der Andrang auf das noch nicht einmal serienreife Fahrzeug ist unhaltbar. Gut für die Finanzen des Autobauers: Rechnet man alleine die Summe zusammen, die Tesla durch die Anzahlungen in Höhe von 1.000 US-Dollar pro Auto einnimmt, ergibt sich ein mittlerer, dreistelliger Millionenbetrag. Könnte Tesla mit diesem Auto den etablierten Marken endgültig den Rang ablaufen auf dem Markt der Elektrofahrzeuge? http://www.auto-service.de/werkstatt/ratgeber/78444-tesla-model-3-rekord-vorbestellungen-bedeutet-boom-branche.html#.gmx-logout.hero.Die%20E-Branche%20ist%20in%20Aufruhr.2

„Heißer Draht“ mit Wladimir Putin:

Mehr als 1 Million Fragen eingegangen

Im Vorfeld der für den morgigen 14. April angesetzten Sendung der „Heiße Draht“ mit Wladimir Putin sind bereits mehr als eine Millionen Fragen eingegangen. Wie ein Korrespondent des Fernsehsenders Rossija24 aus dem Callcenter der Veranstaltung berichtet, habe der russische Präsident bis zum heutigen Mittwoch mehr als 1,2 Millionen Fragen bekommen.

Die meisten Fragen berühren innenpolitische und soziale Themen: Preiserhöhung, Korruption, Renten, Wohnungsversorgung für Militärangehörige und kommunale Probleme. Dennoch werden wohl auch persönliche Fragen während der live Übertragung im Raum stehen. Nach Angaben des Fernsehsenders Rossija24, werden morgen erstmals neue Moderatoren den „Heißen Draht“ leiten. Bei ihnen handelt es sich um die Moderatorin des Perwy Kanal, Waleria Korabljowa, und um den Journalisten des Fernsehsenders Rossija, Jewgeni Raskow…

HINWEIS: Falls der Originalton zu laut ist – den Sound können Sie nach Ihren Wünschen regeln. 2-Kanal-Ton: Bitte stellt die Balance passend ein. LINKS ist Original, RECHTS die Übersetzung. Für Windows: über „Pegel“ und „Balance“, MAC: über „Sound“ und „Output“. Mehr auf unserer Webseite: https://deutsch.rt.com/

https://deutsch.rt.com/russland/37787-heisser-draht-mit-wladimir-putin/

„Pentagon: Russische Kampfjets donnern über US-Kriegsschiff“

Aktualisiert am 13. April 2016, 20:43 Uhr – Mehrere russische Kampfjets sind einem amerikanischen Kriegsschiff in der Ostsee nach Darstellung der USA sehr nahe gekommen. Die Maschinen seien am Montag und Dienstag in geringer Höhe über die „USS Donald Cook“ geflogen, hieß es am Mittwoch aus dem Verteidigungsministerium in Washington. Das Schiff befand sich demnach in internationalen Gewässern…

Aggressive und unprofessionelle Manöver

Es seien aggressive Manöver gewesen, die der befehlshabende Offizier als gefährlich und unprofessionell eingestuft habe, hieß es weiter. Auf Warnungen in englisch und russisch sei nicht reagiert worden. Am Dienstag habe zudem ein russischer Helikopter mehrere Kreise über dem Schiff geflogen. Eine Vertreterin des Pentagons zeigte sich besorgt. „Diese Aktionen haben des Potenzial, die Spannungen zwischen beiden Ländern unnötigerweise eskalieren zulassen, und könnten zu Fehlkalkulationen oder Unfällen mit Schwerverletzten oder Toten führen.“…

http://www.gmx.net/magazine/politik/pentagon-russische-kampfjets-donnern-us-kriegsschiff-31491702#.logout.hero.Russland%20provoziert%20Pentagon.1

„CIA will Anti-Assad-Kämpfer besser bewaffnen,

sollte der Waffenstillstand scheitern“

Die USA sind bereit, die bewaffnete syrische Opposition mit mächtigeren Waffen zu versorgen, die Angriffe auf Regierungsflugzeuge und Artilleriepositionen der Regierungstruppen ermöglichen. Dazu wird es in dem Fall kommen, sollte die friedliche Beilegung des Konflikts in Syrien scheitern, schreibt das Wall Street Journal. Wenn aber die Waffen in die Hände von Terroristen fallen, wird das sowohl die russische als auch die US-amerikanische Luftwaffe bedrohen, so die Zeitung…

Russlands Stellvertretender Außenminister Sergej Rjabkow kommentierte die Meldung im Wall Street Journal mit den Worten:

„Ab und zu entstehen Situationen, wo man einen gewissen ‚Plan B‘ ins Gespräch bringt. Wir wissen absolut nichts über diesen Plan. Niemand hat ihn mit uns besprochen. Wir setzen uns für den Waffenstillstand ein. Sollte es aber in der Tat einen ‚Plan B‘ als Übergang zu möglichen Militäroperationen geben, dann verursacht das bei uns eine tiefe Besorgnis und große Enttäuschung. Ich hoffe, dass es doch keinen ‚Plan B‘ gibt.“

„In den letzten Tagen haben Vertreter der USA eine Reihe von Treffen in Genf und New York als Plattform dargestellt, um Druck auf Russland auszuüben. Ich sage nicht, dass man uns dort unter Druck gesetzt hat. Ich sage nur, dass die Amerikaner das als eine Möglichkeit dargestellt haben, Druck auf Russland auszuüben.“


Der Kaffeeklatsch

Die Sonne stand schon hoch am Himmel, als sie wach wurden. Sie hatte die ganze Nacht in seinen Armen gelegen und er drückte sie an sich und gab ihr einen Kuss. Sie kuschelte sich bei ihm ein, doch er wollte aufstehen. „Ich hole uns Kaffee.“

Er ging ins Bad und zog sich an, er kam noch mal und küsste sie, dann verschwand er durch die Tür. Sie schlummerte noch ein wenig und dachte an ihren Traum. Sie konnte sich gut erinnern und sie beschloss, irgendwann würde sie wirklich zu einer Königin werden. Sie wollte nicht mehr alleine in ihrem Häuschen leben, sie wollte Gesellschaft. Die Zeit der Einsamkeit musste ein Ende haben. Sie wollte ein großes, offenes Haus führen, in dem die Engel ein und aus gingen. Sie wollte Feste feiern und sich unterhalten. Sie wollte große Bilder malen und Lesungen halten. Ob ihre erotischen Geschichten wohl beliebt wären?

Michael kam mit dem Kaffee und sie setzte sich auf. Das war wirklich ein hervorragender Service.

„In einer Stunde gibt es Kuchen.“

„Was soll ich anziehen?“

„Ein Kleid natürlich, mach Dich etwas hübsch, dass wird den lieben Gott freuen.“

„Aber kein langes Kleid, oder?“

„Ich schau mal, was Du so im Schrank hast.“

„Ich glaube, ich habe nicht viel Kurzes.“

„Dann vielleicht diese weite, weiße Hose mit dem weißen Hemd und dem goldenen Gürtel. Das steht Dir bestimmt auch gut.“

„Einverstanden, ich dusche mich schnell. Kommst Du mit?“

„Aber gerne, ich hole mir nur auch ein paar frische Anziehsachen. Bin gleich bei Dir.“

Monalisa ging ins Bad und stellte sich unter die warme Dusche. Sie wusch sich die Haare und war ganz voller Schaum, als Michael zu ihr kam.

Er schmiegte sich an sie und verteilte den Schaum auf ihrem Körper. Sie nahm ihre eingeschäumten Hände und schäumte ihn auch ein. So nahmen sie sich in die Arme und sie spürte seinen Penis zwischen ihren Beinen. Sie presste die Beine zusammen und er bewegte seine Hüften. Sein Penis wurde immer härter und sie nahm ihn in ihre Hände und dann bereitete sie ihn ein großes Vergnügen. Er kam. Sie stellte das Wasser wieder an und dann duschten sie alles ab. Er streichelte ihren Hintern und sagte: „Danke, ich werde mich erkenntlich zeigen.“

„Ach, mein Engel, das tust Du doch die ganze Zeit.“

Sie nahm sich ein großes Handtuch und wickelte sich ein. Dann ging sie so ins Zimmer und legte sich zum Trocknen auf das Bett. Sie hatte sich die nassen Haare in ein Handtuch gewickelt und griff nach ihrem Kaffee. Er war noch warm. Sie stand auf und rubbelte sich die Haare trocken und als er aus dem Bad kam ging sie hinein. Es wurde langsam Zeit.

Sie putzte sich die Zähne und dann nahm sie den Fön und trocknete sich schnell die Haare. Sie waren noch nicht ganz trocken, aber sie flocht sie dennoch zu einem Zopf und steckte sich die Haare hoch. Etwas Schminke noch und sie war fertig. Als sie ins Zimmer kam, war das Bett gemacht und er war weg. Sie zog die bereitgelegten Anziehsachen an und schlüpfte gerade in die Sandalen, da kam er ebenfalls ganz in Weiß gekleidet. Er packte ihren Tabak ein und sie konnten gehen. Jetzt hatten sie beide richtig Hunger.

Sie kamen in die Lobby und gingen in den Speisesaal. Dort waren die Tische schön eingedeckt und es stand jede Menge Kuchen auf dem Tisch. Sie setzten sich jedoch diesmal an einen anderen Tisch, denn beim lieben Gott saßen schon die Julianer und die hohen Zauberer. Die meisten Tische waren besetzt. Sie gingen an einen kleineren Tisch, wo Julian und Mara schon saßen. Auch Lisa und Thomas kamen hinzu. Monalisa grüßte alle gut gelaunt und setzte sich. Michael nahm die Kaffeekanne und goss allen ein. Dann setzte auch er sich und sie bestaunten den Kuchen. Sie hörten den lieben Gott sagen: „Meine lieben Gäste, bitte nehmt Euch von dem Kuchen, es ist genug da. Kaffee wird immer wieder gebracht, ich hoffe es schmeckt Euch.“

Monalisa ließ sich von Michael eine Käsesahnetorte geben und auch die anderen wählten sich etwas aus. Dann schauten sie sich an und lachten. Alle hatten Hunger, denn sie waren ebenfalls erst vor kurzem aufgestanden. Auch an den übrigen Tischen wurde gelacht und der liebe Gott lachte am lautesten.

„Hm, der Kuchen ist wunderbar,“ sagte Mara und auch Lisa war voll des Lobes. Die Männer genossen ihren ohne Worte. Das hatte es schon lange nicht mehr gegeben, eine richtige Kaffeetafel. Monalisa nahm ein zweites Stück, diesmal einen Erdbeerkuchen, sie tat sich einen dicken Schlag Sahne drauf und war glücklich. Was so ein Kuchen doch für Gefühle auslösen konnte. Sie verstand sehr gut, dass der liebe Gott für Kuchen schwärmte.

Michael goss noch etwas Kaffee nach und nahm sich auch noch ein Stück. Er war mit Thomas ins Gespräch gekommen, es ging um das Gras. Thomas meinte, er hätte nie gedacht, dass diese Droge soviel Spaß machen konnte. Michael versprach ihm etwas Dope zu geben, denn auch das zeige eine großartige Wirkung. Er erklärte ihm die verschiedenen Möglichkeiten, wie man Haschisch zu sich nehmen konnte. In einem Joint, in einer kleinen Pfeife, in einer Wasserpfeife aber auch als Bestandteil eines Gewürzkekses. Man musste es nicht unbedingt rauchen. Michael meinte nur, bei den Keksen müsse man allerdings aufpassen, denn die Wirkung würde etwas verzögert eintreten, man solle also nicht zu viele Kekse auf einmal essen.

Mara erzählte von ihrer Lieblingsdroge, es sei eine Kirsche, die auch zu Halluzinationen führe, der Rausch sei sehr interessant, aber sicher nichts für Anfänger. Auch solle man dabei nicht alleine sein, jedenfalls, wenn man damit noch keine Erfahrung gemacht hätte. Aber sie hätte mit dieser Droge auch schon einige interessante Visionen gehabt. Ja, sie hätte damit viele Dinge ganz genau vorhergesehen.

Julian schwor auf seine Züchtung, hatte aber auch schon einige Erfahrungen mit Pilzen gemacht. Auch da solle man beim ersten Mal nicht alleine mit herumexperimentieren, denn was man damit erleben könne, das sei nicht für jeden so leicht zu verkraften.

Lisa fragte Monalisa ob sie vielleicht noch etwas von dem Gras hätte, denn damit würde ihr Thomas wirklich sehr lebendig. Er würde nicht nur wie ein Wasserfall reden, nein er könne im Bett auch viel länger.

Sie waren sich jedenfalls alle einig, Drogen machten Spaß, es sei viel besser als Alkohol. Auch wenn ein Glas Sekt ebenfalls ganz wunderbar belebe. Auf dieses Stichwort hin kam ein Engel mit einem Tablett an ihren Tisch und bot Sekt, Likör oder einen Brandy an. Monalisa entschied sich für einen Brandy und bat um einen Espresso dazu. Mara und Lisa nahmen den Sekt und die Männer wollten auch einen Brandy.

An allen Tischen klirrten nun die Gläser und die allgemeine Stimmung konnte nur als lebendig und heiter beschrieben werden. Das Leben konnte wirklich so schön sein, dachte Monalisa. Warum verstanden viele Menschen auf der Erde das nur nicht. Ein guter Kuchen und die Welt war doch in Ordnung, was brauchte man all den unsinnigen Luxus, dem die Menschen nachjagten. Was die Menschen benötigten waren Geselligkeit, Gespräche, gegenseitige Aufmerksamkeit und Respekt. In einer solchen Atmosphäre entstanden keine Kriege, kein Hass, keine Wut. Jedenfalls nicht hier und warum, so dachte sie, sollte es woanders nicht auch so sein.

„Kaffeeklatsch N°3“ auf You Tube ist zwar kein Kaffeekränzchen, aber für Monalisa war es ein interessantes Video, denn wie bei dem Video über die Haarentfernungstipps sitzt auch hier eine junge Frau in ihrem Wohnzimmer vor der Kamera und gibt Produktbewertungen ab. Sie stellt einige Bücher vor und anschließend macht sie wirklich gute Werbung für außergewöhnliche Seifen. Das war es, was sich Monalisa damals vorgestellt hatte. So sollte Werbung sein. Auch sie hatte mit Monica zusammen die Kamera angemacht und bei einer Tasse Kaffee über ihre Themen und Anliegen geplaudert. Das hatte sehr viel Spaß gemacht und davon erzählte sie jetzt auch am Tisch.

Werbung kannten Julian und Mara nicht, aber Lisa und Thomas schon. Obwohl, zu Thomas Zeiten war die Werbung noch nicht so ausgefeilt wie zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Er erinnerte sich jedoch noch gut an die Klementine und das HB-Männchen. Sie versuchten den Zauberern die Wirkung von Werbung zu beschreiben, doch, wenn man es nicht gesehen hatte, dann war es nicht so leicht nachzuvollziehen. Monalisa konnte der modernen Werbung nur schwer etwas abgewinnen, es waren im Grunde gut verpackte Lügen. Aber diese privat gemachten Videos gefielen ihr sehr, auch wenn sie selbst keine Produktpräsentation machen wollte, es sei denn sie würde Werbung für ein Bombini oder die Bessere Weltordnung machen. Aber noch besser wäre es natürlich die zufriedenen Kunden oder Bürger würden solche Videos über ihr Bombini oder die Bessere Weltordnung machen. Das würde bestimmt das Interesse bei den Zuschauern sehr erhöhen. Vielleicht, so dachte sie, konnte Monica ja auf diese Weise für ihre Bücher Werbung machen.

Monalisa erzählte auch von dem Video „Der Wahnsinn der sog. „erneuerbaren“ Energien“, einem kurzen BÜSO – Vortrag. Dort wurden die Nachteile der Wind- und Solartechnik erläutert und Monalisa vertrat die Ansicht, dass diese Energien nur der Übergang zur Freien Energie sein konnten. Wind und Sonne waren nun mal nicht immer verfügbar und es mussten unbedingt neue Speichertechniken entwickelt werden. Auf die Möglichkeit der Speicherung ging dieser kleine Vortrag allerdings gar nicht ein. Monalisa wusste, die BÜSO-Leute waren trotz aller Gefahren Anhänger der Atomtechnik. Doch davon wollte Monalisa nun mal gar nichts wissen. Sie sah in der Freien Energie die einzig sinnvolle Lösung und ihr Bombini war dabei ein erster Schritt in die richtige Richtung, denn mehr war ihr Bombini noch nicht. Es musste noch viel Forschung und Ingenieursgeist hineingesteckt werden. Aber es gab auch schon Prototypen, die ebenfalls die Vakuumenergie nutzen. Es gab nur noch kein großes Unternehmen, dass in diese Technik investieren wollte, denn keiner wollte sich mit der mächtigen Öl- und Atomlobby anlegen.

Thomas erzählte nun von seinen Forschungen und schnell wurde klar, Monalisas Idee und seine Vorstellungen gingen Hand in Hand. Er hatte in seinem Leben auf der Erde Jahrzehnte an seinem Gravitator wie er seinen asymmetrischen Zweiplattenkondensator genannt hatte gearbeitet. Er hatte sogar eine Firma gegründet, doch er sei immer nur gegen Wände gelaufen. Man habe ihm auch gedroht und später seien seine ganzen Unterlagen und Prototypen von der amerikanischen Regierung konfisziert worden. Man habe ihm ganz deutlich zu Verstehen gegeben, dass eine weitere Arbeit an diesem Gravitator ihm und seiner Familie das Leben kosten würde. Nun, heute würde er sagen, was für eine blöde Drohung, ihm winkte das Paradies, als er irgendwann in den 70er Jahren verstarb. Hier war er der erste Offizier auf einem Riesenbombini und heute so glücklich wie noch nie. Sagte er und schaute seiner Lisa lächelnd in die blauen Augen.

Monalisa bekam ihren Espresso und wollte nun eine Zigarette dazu. Da an einigen anderen Tischen auch geraucht wurde, gingen sie wegen der Raucherei nicht in die Lobby. Michael reichte ihr den Tabak und Julian fragte, ob er auch eine Zigarette haben dürfe, er kenne zwar diesen Tabak nicht, aber er hätte auch Pflanzen in seinem Garten, die sich zum Rauchen eigneten. Monalisa drehte ihm eine schöne Zigarette und da auch Thomas rauchen wollte, drehte sie noch zwei, eine für ihn, eine für Michael. Alle bewunderten ihre wunderschön gedrehten Zigaretten und Michael gab allen Feuer. Ein Engel brachte einen Aschenbecher und befreite sie von dem schmutzigen Geschirr.

Sie sprachen über den morgigen Weiterflug und es stellte sich zur Überraschung von Lisa, Thomas, Michael und Monalisa heraus, dass Julian und Mara mit zur Föderation reisen würden. Sie gingen als Begleitung ihrer großen Zauberin Martha mit, die sich dort mit einigen anderen Magierinnen treffen wollte. Neben der großen Versammlung fanden nämlich noch viele kleinere Zusammenkünfte und Konferenzen statt. Das führte zu einem großen Hallo bei den anderen, denn allen waren diese beiden jungen Zauberer sehr sympathisch. Das Gespräch drehte sich nun natürlich um die Föderation und was man dort alles Tolles zusammen unternehmen konnte. Die Vorfreude auf die Zeit im Mittelpunkt des Universums war bei allen jetzt sehr groß. Sie würden sich dort mit Sicherheit wunderbar amüsieren.

Ein Engel kam und bot noch einmal seiner Liköre an, doch keiner wollte noch mehr Alkohol, ein Joint war das, was alle jetzt wollten. Doch nicht hier am Tisch. Michael schlug vor, Julian und Mara das Schiff zu zeigen und dann könnten sie ja noch mal zu den Tieren gehen. Mara stand auf und ging zu Martha, die neben dem lieben Gott saß und fragte diese, ob sie sich das Schiff ansehen dürften, oder ob Martha noch irgendwelche Wünsche hätte.

Martha schaute zu ihrem Tisch herüber, lächelte und nickte.

Ihre Sachen hatten sie schon gepackt, doch mussten sie noch auf das Schiff gebracht werden. Michael bat einen der Engel sich darum zu kümmern und so machten sie sich auf den Weg.

Michael erklärte, dass die Lobby für alle der Mittelpunkt des Schiffes sei und das man dort zu jeder Zeit etwas zu trinken und essen bekam, er zeigte den Tisch, den Monalisa zu ihrem Stammplatz gewählt hatte und Monalisa lud Julian und Mara für den nächsten Morgen zum gemeinsamen Frühstück ein. Thomas und Lisa hatten dann ja leider keine Zeit, denn sie mussten auf der Brücke sein. Dann bestiegen Sie den Aufzug und fuhren ganz hinunter zum Schwimmbad. Julian und Mara waren begeistert, denn so etwas gab es auf ihrem Planeten nicht. Sie gingen immer in der Natur schwimmen. Monalisa meinte, man könne ja am nächsten Abend eine kleine Partie im Schwimmbad feiern, ein paar Engel hätten bestimmt auch Lust zu kommen. Dieser Vorschlag wurde mit Freude angenommen. Dann fuhren sie eine Ebene höher und standen im Garten. Sie sahen Maria und Andreas mit dem Gärtner zusammen sitzen. Ein großes Hallo war die Folge. Monalisa stellte Julian und Mara vor und dann fragten sie den Gärtner, ob sie zusammen noch mal zu den Tieren dürften. Johannes hatte nichts dagegen und so gingen sie durch das große Tor und Julian und Mara staunten. Das war doch wirklich ein schöner Ort, so etwas hatten sie hier nicht erwartet. Maria lief noch mal zurück und holte ein paar Decken, sie breiteten sie auf dem Rasen aus und dann holte Michael das Gras hervor. In seinem Körbchen befanden sich auch einige Fläschchen Cola, Wasser und Saft. Er hatte diese Dinge sich in der Lobby geben lassen. Es war also für alles gesorgt und er drehte einen großen Joint.

„Cannabis gegen Alkohol“ empfehle ich jedem, der ein Problem mit der vielen Kifferei von Monalisa und ihren neuen Freunden hat. Sicherlich, Monalisa war keine Gelegenheitskifferin, aber die Folgen von einem regelmäßigen Alkoholkonsum sind erheblich gesundheitsschädlicher. Sie trank zwar auch schon mal etwas Sekt oder auch einen guten Brandy, doch Alkohol war für sie wirklich ein absolutes Gelegenheitsgenussmittel. Sie wollte sich mit Alkohol jedenfalls nicht berauschen, denn ihr waren ihre Gehirnzellen alle sehr wichtig. Auch wollte sie kein Magengeschwür oder Probleme mit der Leber bekommen. Und die Abhängigkeit von Alkohol hatte sie auf der Erde bei einem guten Freund von Monica kennen gelernt. Das war für sie eine große Warnung gewesen und darum würde sie den Alkohol auf der Erde am Liebsten in die Apotheke verbannen. Dort mochte er verwendet und auch gehandelt werden. Ihr war jedoch auch klar, dass sich dies nur schwer realisieren lassen würde und so setzte sie stattdessen auf eine Legalisierung von Cannabis. Dann würden die Menschen schnell merken, dass man sich gesundheitlich unbedenklicher berauschen konnte. Ja Cannabis konnte durchaus auch ein sehr wirkungsvolles Medikament sein. Noch in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts war Cannabis auch in Deutschland ein sehr beliebtes, natürliches Heilmittel gewesen und es wurde in jeder Apotheke verkauft. Doch wiedereinmal waren es wirtschaftliche Interessen gewesen, die zu einem Verbot von Cannabis geführt hatten. Sie ärgerte sich ziemlich darüber, denn die Hanfpflanze eignete sich auch zu vielen anderen sinnvollen Produkten, vom einfachen Hanfseil bis zu wunderbaren Stoffen für die Bekleidung. Sie würde, wenn sie die Macht hätte, den Cannabisanbau und seine Verarbeitung gezielt fördern wollen, denn die intensive Baumwollproduktion hatte viele ökologische Nachteile. Außerdem wuchs Cannabis von Marokko bis Dänemark, was man von der Baumwolle nun mal nicht sagen konnte.

„Spanisches Dorf: Mit Cannabis aus der Krise / Journal Reporter“ zeigt, Cannabis könnte auch den verschuldeten Dörfern in den südlichen Ländern Europas helfen. Cannabis ist einfach eine paradiesische Pflanze, und wenn sie das sagen hätte, sie würde genau diese Pflanze anbauen lassen. Daraus könnte sich dann eine ganze Verwertungsindustrie entwickeln, von Cannabis als Heilmittel, als Rauschmittel und als Rohstoff für die Bekleidungsindustrie. Das erzählte sie nun auch ihren neuen Freunden, während der Joint herum ging.

Maria ging eine kleine Laterne holen, denn es wurde schon wieder dunkel. Sie brachte auch einige gefüllte Teigtaschen mit, die noch vom Büffet übrig waren und die ihren Weg hinunter in ihre kleine Küche gefunden hatte. Der Gärtner besaß ein richtiges kleines Haus, denn er war dort auch mit der Verarbeitung der Lebensmittel beschäftigt. Maria hatte bei ihm gelernt wie man Butter und Käse aus der Milch der Tiere machte. Und so hatte sie auch einen Teller mit verschiedenen Käsesorten dabei. Michael verteilte die Getränke und mit dem Rausch kam der Appetit. Lisa steckte ihrem Thomas ein Stück Käse in den Mund und sagte: „Das hättest Du Dir nicht gedacht, nicht wahr? Es gibt auf der Welt noch mehr als die Arbeit.“

„Stimmt, ich habe die Arbeit immer als das Wichtigste in meinem Leben betrachtet. Aber morgen geht’s wirklich los. Dann geben wir Gas, wir wollen spätestens in zwei Tagen da sein.“

Für Julian und Mara war es ihre erste Reise überhaupt, denn auf Magica hatte man nur das alte Raumschiff mit dem Martha und ihre Leute vor vielen Jahren gekommen waren. Technik spielte in ihrem Leben eine untergeordnete Rolle. Die Natur versorgte sie überreichlich mit Nahrung und es gab viele Höhlen, in denen man bequem leben konnte. Ihre Möbel bauten sie sich selbst aus dem guten Holz der Bäume und Papier wussten sie auch herzustellen. Den Wachs für ihre Kerzen bekamen sie von den Bienenvölkern und überhaupt, es fehlte ihnen eigentlich an nichts.“

„Und wie macht ihr das mit Euren Kleidern?“

„Es gibt jede Menge Seidenraupen und dann haben wir das Leder der Tiere. Ich habe ein tolles Kleid aus Leder dabei,“ sagte Mara.

„Ich habe eine tolle Lederhose, wirklich, sehr bequem.

„Und tragt ihr immer nur Schwarz?“

„Das ist unsere Berufsbekleidung, aber zu Hause ziehen wir uns schon mal schöne bunte Seidengewänder an. Die Technik interessiert uns nur sehr wenig, es gibt eigentlich nichts was wir vermissen.“

Der zweite Joint machte die Runde und so langsam waren alle ziemlich high. „Also, dieses Gras ist wirklich ein starkes Aphrodisiakum, Monalisa,“ sagte Julian. „Wo wächst das?“

„Ich habe es in meinem Garten entdeckt. Mein geliebter Satan Junior hat es dort vor vielen Jahren, ja Jahrtausenden ausgesät und seit dem hat es sich dort ausgebreitet.“

„Du liebst einen Satan, das kann ich mir aber gar nicht vorstellen?“

„Satan Junior ist anders als seine Familie. Ich sage immer, er ist der faule Sohn des Herrn der Finsternis. Und er kifft besonders gerne. Er ist auch in keiner Weise ein Verführer und ein Schwarzmagier schon mal gar nicht. Er interessiert sich weder für Sex noch für Magie. Er will mit seinem Hund spazieren gehen, etwas basteln, möglichst ohne besonderen Sinn, er lässt sich gerne bekochen und wenn er etwas geraucht hat, dann unterhält er sich sehr gerne. Wirklich mit den Machenschaften seines Vaters hat er rein gar nichts zu tun.“

„Ja, aber wenn er dieses Gras hier raucht, dann wird sein Interesse am Sex aber wohl doch aufkeimen.“

„Ich habe das nicht feststellen können, nein, er will mit Sex nicht behelligt werden. Vielleicht ist das eine Abwehrreaktion auf die Sexsucht seines Vaters. Vielleicht hat er als Kind irgendwelche Dinge mit ansehen müssen.“

„Also auf mich hat dieses Gras jedenfalls seine Wirkung,“ meinte Julian und seine Hand legte sich auf das Bein seiner Mara.

„Lass Dich nicht aufhalten, hier sehen Dich nur wir und die Tiere,“ sagte Monalisa.

Julian lachte und meinte, er wolle hier kein Schauspiel aufführen, doch seine Hand rutschte immer höher und er neigte sich zu Mara und küsste sie auf den Mund. Da wollten auch die anderen Männer nicht nachstehen und küssten ihre Liebsten. Monalisa ließ es sich gefallen und lachte leise. Das Gras war einfach wunderbar.

Sie lagen alle beieinander und gaben sich der zauberhaften Zärtlichkeit hin. Irgendwann blinzelte Monalisa und sie sah in die Augen von Mara. Monalisa und sie schauten sich lange an und dann, es war wie ein ganz besonderer Sog, ihre Münder trafen sich und sie küssten sich. Ihre Zungen berührten einander und das Gefühl war so herrlich, dass sie sich in die Arme nahmen und die Männer fürs Erste vergaßen. Die schauten sich beide etwas erstaunt an, hörten jedoch nicht auf ihre Frauen zu streicheln. „Was sagt man dazu,“ fragte Julian leise und Michael zuckte mit den Achseln. „Dagegen haben wir kaum eine Chance.“

Doch Julian wollte dies nicht wahrhaben und berührte Mara zwischen ihren Schenkeln. Mara schien dies zu gefallen und auch Monalisa ließ sich berühren, aber sie hörte nicht auf Mara zu küssen. Das Gefühl war einfach zu schön, denn der Kuss einer Frau ist etwas ganz Besonderes. Michael begann Monalisa langsam zu entkleiden und Julian machte es bei seiner Mara nach. Sollten die Frauen sich doch küssen, sie waren sowieso jetzt mehr an etwas anderes interessiert.

Lisa und Thomas rollten etwas zur Seite und auch Andreas und Maria gingen etwas aus dem Licht der Lampe. Aber Julian und Michael wollten sich die beiden Küssenden und nun sich streichelnden Frauen genau ansehen. Die trugen nur noch ein Höschen und umschlangen einander. Monalisa war mittlerweile alles egal, Mara fühlte sich einfach wunderbar weich an und ihre Küsse waren köstlich. Die Männer ließen sich von diesem Anblick erwärmen und streichelten die Frauen überall. Keiner von ihnen hatte Erfahrung mit einer solchen Situation, aber es war auch für sie sehr erregend.

Michael streichelte Monalisas Po und er glitt mit seiner Hand auch über die Hüfte vom Mara. Das berechtigte Julian auch Monalisa zu berühren und so wusste man bald nicht mehr welche Hand zu wem gehörte.

Monalisa spürte eine zarte Hand auf ihrem Sonnenschein, auf ihren Brüsten, an ihrem Po, sie wurde geküsst und gestreichelt und in ihrer Hand lag die kugelrunde und dennoch superweiche Brust von Mara. Was für ein verrücktes Erlebnis! Aber nun wollte sie auch Julian küssen und danach gab sie Michael einen Kuss. Weiter wollte sie an diesem Abend nicht mehr gehen. Sie ließ sich von Michael in die Arme nehmen und der wendete sich etwas erleichtert wieder ganz ihren Wünschen zu. Auch Julian schloss seine Mara in die Arme und dann ging das Licht der Lampe aus.

Michael streichelte sie an ihrer empfindlichsten Stelle und öffnete ihre Beine. Seine Hand ging zu ihrem Heiligtum und er führte einen Finger ein. Sie war heiß und feucht und absolut willig. Er entledigte sich geschickt seiner Hose und dann war er auch schon in ihr. Julian sah dabei zu, während auch er sich seiner Kleider entledigte. Seine Mara war auch bereit und so lagen denn beide Männer auf ihren Liebsten und sorgten dafür, dass die lesbische Liebe nicht die einzige, erotische Erinnerung des Abends blieb. Beide Frauen kamen zum gleichen Zeitpunkt und alles war perfekt. Als sie wieder zu sich kamen lachten Mara und Monalisa sich an und küssten sich noch einmal.

Monalisa zog sich ihr Hemd über und schaute nach den anderen, doch die waren noch ganz in ihrer Welt versunken. Sie drehte sich und Mara eine Zigarette und Michael machte für sich und Julian eine fertig. Was für ein abgefahrenes Erlebnis. Mara sprach als Erste: „Das habe ich einer Vision gesehen. Ich wusste nur nicht wer die Frau und der Mann waren. Es ist wirklich schön Euch kennen gelernt zu haben.“

„Du küsst einfach wunderbar,“ meinte Monalisa dazu, „ich freue mich, dass ihr mit auf die Reise geht.“

„Nun, ich fühlte mich zunächst etwas ausgeschlossen, ehrlich gesagt,“ sagte Julian, „aber Euer Anblick war sehr erotisch. Monalisa küsst auch sehr aufregend.“

„Mir gefällt alles was Monalisa Spaß macht und ich muss sagen, Mara, Du bist auch sehr schön,“ sagte Michael. „ich denke, wir werden morgen im Bad viel Spaß haben.“

Sie rauchten und dann zogen sie sich an und machten sich leise davon, die anderen waren völlig in ihrer Welt und würden schon den Weg in ihre Zimmer finden. Aber Julian und Mara wussten nicht wohin und Michael ging in der Lobby nachfragen. Dann fuhren sie in die oberste Ebene und dort zeigte er den Beiden ihr Zimmer. Monalisa warf einen Blick hinein und stellte fest, auch hier gab es ein Himmelbett. Allerdings keinen Schreibtisch sondern eine kleine Sitzgruppe. Dort würde man auch zu mehreren sitzen können. Aber jetzt wollten alle erst mal schlafen und so wünschten sie sich gegenseitig eine gute Nacht und dann brachte Michael Monalisa in ihr Zimmer. Er gab ihr einen Kuss an der Tür und meinte, er käme morgens früh mit einem Kaffee zu ihr. Sie hätte nichts dagegen gehabt, wenn er bei ihr geblieben wäre, andererseits, sie wollte noch kurz an ihren Schreibtisch, denn dieser Abend sollte so frisch wie möglich festgehalten werden.

Sie schrieb ein knappes Stündchen, rauchte noch eine und dann legte sie sich in ihr Bett. Was war das nur für eine tolle Erfahrung! Sie hätte niemals gedacht, dass sie mit einer Frau zärtlich werden und dann auch noch zu Viert sich hingeben würde. Diese Reise eröffnete ihr ganz neue Welten. Sie schaute zum Fenster hinaus und sah es schon wieder fast hell werden.

Es wurde Zeit, dass sie die Augen zu machte, DENN…

„Der Kampf gegen das NWO-Terrorsystem geht weiter!

– Wake News Radio/TV“

Veröffentlicht am 13.04.2016

Wake News Radio/TV informieren:

LIVE-Sendung 12.04.2016  http://www.wakenews.tv/watch.php?vid=…
alle Links auf dieser Seite: https://mywakenews.wordpress.com/2016…

https://mywakenews.files.wordpress.com/2016/04/maria-talk-von-und-mit-menschen-immer-donnerstag-12-13-h-live.jpg

Die Saunaparty

Monalisa erwachte relativ früh und nachdem sie im Bad gewesen war, setzte sie sich an ihren Laptop und ging ins Internet. Sie wollte doch mal schauen, ob es bei der Wissensmanufaktur schon wieder etwas Neues gab. Und tatsächlich, sie entdeckte ein aktuelles Video. Sie schaltete es ein und drehte den Rechner so, dass sie vom Bett aus zuschauen konnte. Sie kuschelte sich wieder in ihre Decke und folgte einer interessanten Gesprächsrunde „Podiumsdiskussion: Wolfgang Berger, Rico Albrecht, Oliver Janich über bedingungsloses Grundeinkommen“ Alpenparlament. Jetzt wäre natürlich ein Kaffee sehr schön, dachte sie, und wie immer, sie brauchte nur zu wünschen und es dauerte nicht lange und die Tür ging auf und ein etwas verschlafener Michael kam herein und brachte ihr den ersehnten Kaffee.

„Du bist aber früh wach, ich brauche noch ein Bisschen, hier nur schon mal Dein Kaffee.“

„Du bist ein Engel, ich hätte ja auch einmal selbst gehen können.“

„Das ist meine Aufgabe, nur, ich muss jetzt erst mal unter die Dusche, irgendwie werde ich heute nicht richtig wach.“

„Lass Dir Zeit, die Diskussion dauert sicherlich ein Weilchen.“

Sie gab ihm einen Kuss und er verließ das Zimmer. So, so, da konnte also auch ein Engel mal müde sein. Aber der Kaffee war natürlich super und so schaute sie entspannt das Video, allerdings nicht lange, denn dieser Oliver regte sie auf. Er teilte zwar die gesellschaftspolitische Bestandsaufnahme der anderen Beiden, doch seine Lösung fand sie bescheuert. Er wollte alle zu Einzelkämpfern machen und wenn jemand als erster eine Wasserquelle entdeckte, dann sollte sie zu seinem alleinigen Vorteil und Wohl ausgebeutet werden dürfen. Monalisa konnte sich dann die Kämpfe in einer Gesellschaft lebhaft vorstellen. Dieser Oliver lehnte den Gedanken von Gemeinschaftseigentum ab. Er behauptete, wenn der Boden und die Werte wie zum Beispiel eine Wasserquelle gemeinschaftlich genutztes Eigentum aller wäre, dann würden sich die Leute gegenseitig bestehlen. Das war doch Unsinn, das Gegenteil war doch der Fall. Wenn einer alles an sich riss, dann wurde von den anderen dies als ungerecht empfunden und es würden sich einige finden, die demjenigen die Quelle streitig machen würden. Auch wollte er eine Währung aus Gold und Silber, doch das hatte die Geschichte ja gezeigt, dieses Geld wurde zum Schaden aller auf die hohe Kante gelegt und nicht im Umlauf gehalten. Nein, dieser Mann war einfach schlecht informiert und dann war er auch noch gegen das bedingungslose Grundeinkommen, dass er offensichtlich gar nicht verstanden hatte. Monalisa fand den Mann absolut unsympathisch, aber auch er war im Internet aktiv und verbreitete dort seine Thesen. Damit musste man natürlich leben in einer freien Welt, doch Monalisa hoffte, dass die Menschen die Fehler in seinen Ideen entdeckten und keine Neidprobleme hatten, wenn es darum ging, alle an dem Wohlstand der Gesellschaft teilhaben zu lassen. Sie goss sich Kaffee nach und verfolgte die Diskussion bis zum Ende und sie hatte den Eindruck, dass dieser Oliver letztendlich keine gute Figur gemacht hatte und wahrscheinlich nur wenige von seiner auf persönliches Eigentum basierenden Welt überzeigt worden waren. Er wollte auch keinen Staat mehr und keine Steuern zahlen, im Grunde sah er die Welt nur aus seiner egoistischen Weltsicht, von Gemeinwohlorientierung und Entsklavung der Arbeiterschaft hatte er offensichtlich noch nichts gehört. Auch sah er wohl nicht die Notwendigkeit, die bisher unbezahlten Leistungen wie die Kindererziehung und Pflege der Alten zu honorieren. Aber man musste sich natürlich alle Ideen und Konzepte anhören, in ihrer Welt hatte jeder das Recht seine freie Meinung zu sagen.

Michael kam zur Tür herein und sah nun schon viel frischer aus. „Was bist Du denn schon so früh wieder fit? Konntest Du vielleicht nicht schlafen?“

„Doch, aber die Sonne hat mich geweckt und ich dachte, schau doch mal ins Internet, ich komme ja sonst kaum dazu. Danke für den Kaffee. Konntest Du denn nicht schlafen, oder warum bist Du so müde?“

„Ach, ich habe noch etwas von Julian Züchtung probiert. Ich konnte nach diesem Abend einfach nicht gleich die Augen zu machen.“

„Haben Dich die küssenden Frauen irritiert?“

„Es war sehr aufregend, aber ein bisschen eifersüchtig wird man bei so einem Anblick schon.“

„Ich hatte nicht den Eindruck, dass ihr Männer gelitten habt.“

„Nun, wenn man mitmachen darf… außerdem möchte ich, dass Du Dich frei entfaltest und wenn Du auch Sinn für Frauen hast, ich kann das nachvollziehen.“

„Mara ist sehr schön und sehr nett. Sie hat mich so intensiv angeschaut und zwischen uns war plötzlich ein starker Sog. Ich bin einfach darauf eingegangen, es ist einfach passiert.“

„Und, willst Du jetzt mehr davon?“

„Küssen ja, auf jeden Fall, aber richtigen Sex ehr nicht.“

„Also wirst Du jetzt nicht lesbisch?“

„Ganz bestimmt nicht, aber so ein bisschen knutschen, warum nicht? Hättest Julian ja auch küssen können.“

„Ich bin doch nicht schwul. Er ist sehr nett, aber wenn ich küssen will, dann Dich.“

„Komm, Du hast auch Mara geküsst.“

„Ich wusste irgendwann nicht mehr wer wer war.“

„So einen Vierer muss man vielleicht üben.“

„Nun, wenn Du Dir das wünschst…“

„Ach, ich denke nur, komm, wir gehen hinunter frühstücken.“

Monalisa zog sich ihr bequemes T-Shirtkleid an und dann gingen sie hinunter in die Lobby. Der liebe Gott saß mit Martha schon beim Frühstück und Monalisa wünschte einen guten Morgen. Martha lächelte und der liebe Gott fragte: „Und hattet ihr einen schönen Abend?“

„Oh, danke, ja, bei den Tieren ist es immer sehr schön,“ antwortete Monalisa. Der liebe Gott grinste und auch Martha verstand die Botschaft wohl.

„Nun, es freut mich, wenn Du Spaß hast, nur es wäre auch an der Zeit, dass wir uns mal etwas wegen unserem Auftritt bei der Föderation unterhalten. Was willst Du dort tun?“

„Oh, ich würde mich dort gerne genauer umschauen und vielleicht … nun … wenn wir ein Taschengeld bekämen, dann könnte man einige Geschenke kaufen.“

„Ich dachte ehr daran, ob Du dort für Deine Bessere Weltordnung nicht ein bisschen Werbung machen möchtest. Die Frauen,“ und er schaute Martha an, „sind sehr an zukunftsweisenden Vorschlägen interessiert.“

„Du meinst ich sollte dort einen Info-Stand aufmachen?“

„Was willst Du da verteilen? Vielleicht stellst Du Dich erst mal hin und erklärst um was es Dir geht.“

„Eine Rede halten? Vor den Frauen?“

„Warum nicht, aber vielleicht sind ein paar Männer ja auch interessiert.“

„Ich weiß nicht … die Sache ist doch noch gar nicht richtig ausgereift.“

„Das sind neue Ideen nie. Sicherlich wird man noch über viele Einzelheiten reden müssen, aber dafür ist so ein Kongress schließlich auch da.“

„Also gut, wie Du meinst, ich werde mich hinsetzen und mal ein paar Stichworte zu Papier bringen.“

„Mach das, dieser Kongress ist eine große Chance für Dich und Deine Ideen. Du solltest sie nutzen. Aber jetzt frühstückt erst mal, die Eier sind heute mal wieder ganz besonders lecker. Und probiere auch mal die neue Marmelade, Martha hat sie selbst gemacht.“ Und er reichte ihr ein kleines Schälchen mit Marmelade.

„Oh, danke, natürlich, ich werde sie gleich probieren,“ sagte sie und lächelte Martha freundlich an. Dann ging sie an ihren Tisch, wo Michael schon alles für vier Personen gedeckt hatte. Monalisa setzte sich und Michael goss ihr Kaffee ein.

„Ich brauche heute auch Milch und Zucker.“

„Hast Du Kopfweh?“

„Das nicht, aber die bekomme ich vielleicht, ich soll eine Rede halten, meinte der liebe Gott.“

„Das ist natürlich eine große Herausforderung, da musst Du dich sicher noch etwas vorbereiten.“

„Ich werde mich gleich nach dem Frühstück hinsetzen und die wichtigsten Punkte notieren.“

Sie nahm sich ihr Ei und klopfte mit einem Löffel darauf herum.

„Das Ei kann nichts dafür, entspann Dich, Du machst das schon.“

„Ich habe so etwas noch nie gemacht.“

„Erzähle es einfach, versuche Deine Weltordnung lebendig zu machen. Du kannst schön erzählen und die Menschen werden Dir gespannt zuhören.“

„Meinst Du? Hoffentlich verliere ich nicht den Faden.“

„Warum solltest Du? Mach Dir einen Zettel mit den Stichworten und den Rest lässt Du einfach kommen.“

Monalisa schaute aus dem Fenster, dort waren nur die Sterne zu sehen. Sie waren also schon wieder auf dem Weg. Julian und Mara betraten die Lobby und auch sie gingen zuerst an den Tisch vom lieben Gott und Mara begrüßte Martha mit einem Kuss auf die Wange. Sie blieben eine Weile stehen und hörten sich an, was diese zu sagen hatte, doch Monalisa konnte nicht verstehen, um was es ging. Dann kamen sie an ihren Tisch und setzten sich mit einem fröhlichen Guten Morgen.

Michael goss auch ihnen Kaffee ein und reichte das Brotkörbchen herum. Auch Monalisa nahm sich ein Brötchen und dann widmete sie sich ihrem Ei. Michael fragte die Beiden: „Und habt ihr gut geschlafen?“

„Oh, sogar ganz wunderbar,“ meinte Mara, „man hat ja vom Bett aus einen so tollen Blick aus dem Fenster. Und das Bett ist super. Und dann das Bad! Die Dusche ist klasse. Wir leben auf Magica dann doch etwas weniger komfortabel.“

Julian nickte mit dem Kopf und sagte: „Bei uns gibt es kaum Technik, wir haben zwar eine Wasserleitung, aber da kommt nur kaltes Wasser heraus. Wenn wir warm baden wollen, dann gehen wir zu einer heißen Quelle.“

„Das ist doch auch sehr schön,“ meinte Monalisa, aber eigentlich war sie mit ihren Gedanken ganz woanders. Die zu haltende Rede beschäftigte sie.

Mara merkte ihre Abwesenheit und fragte: „Was bedrückt Dich?“

„Ach ich bin nicht bedrückt, Mara, ich muss mich nur gleich an den Schreibtisch setzten und eine Rede vorbereiten. Doch so etwas habe ich noch nie gemacht.“

„Du willst eine Rede halten, wie aufregend.“

„Ja, nicht wahr … ich soll Werbung für mein Konzept einer Besseren Weltordnung machen.“

„Und wie sieht die aus?“

„Nun, da ist als Erstes die Energiefrage. Ich bin davon überzeugt, alles kommt auf die Energieform an. Gut, bei Euch klappt das alles auch ohne Strom, doch in einer modernen Welt mit Internet und vielerlei technischen Geräten braucht man elektrischen Strom. Heute wird er zumindest auf der Erde, und für diesen Planeten ist die Bessere Weltordnung entwickelt worden, eine gute Stromversorgung. Doch heute wird dafür vor allen Dingen Öl und Kohle verbrannt. Außerdem nutzt man vielerorts auch die gefährliche Atomenergie. Das muss ein Ende haben, doch Alternativen, die es durchsaus gibt, haben es schwer sich durchzusetzen. Außerdem ist die sogenannte regenerative Energie nicht unbedingt für die Grundlastsicherung geeignet. Man braucht eine große Menge an Grundlastenergie und die muss in Zukunft aus Freier Energie bestehen. Dafür gibt es heute schon die Technik, doch die Industrie steigt nicht in die Großproduktion ein, weil sie sich damit gegen die Öl- und Atomlobby stellen würden. Doch die haben nun mal die Macht auf der Erde.

Es ist dennoch unerlässlich, die Energie muss aus dem Vakuum entnommen werden, denn diese Energie ist unerschöpflich und absolut umweltfreundlich. Und das Wichtigste, sie ist sehr günstig und überall auf der Welt bereitzustellen, denn das Vakuum ist überall. Das ist ihr großer Vorteil, aber eben auch der Grund, wieso sich die großen Energiekonzerne so sehr dagegen wehren. Sie würden in der Besseren Weltordnung nicht mehr so viel verdienen können, ja wahrscheinlich werden sie zu kleineren Unternehmen zusammenschrumpfen, denn es werden weniger Kraftwerke benötigt werden, da jeder sich so einen Vakuum-Energie-Generator in seinen Keller stellen kann und dann ist er versorgt. Auch ein energieintensives Produktionsunternehmen wie zum Beispiel eine Aluminiumfabrik könnte sich selbst versorgen. Alle Gemeinden könnten ein kleines Kraftwerk besitzen und damit die Haushalte ohne eigenen Energiegenerator versorgen, die Straßenbeleuchtung und öffentlichen Gebäude, einfach alles könnte mit eigenem Strom betrieben werden.

Das würde die Machtverhältnisse auf der Erde ganz schön verändern, denn heute ist es die Energie, die einigen Wenigen großen Profit einbringt. Und mit diesem Geld verschaffen sie sich überall einen mächtigen Einfluss. Ja, die meisten Länder sind abhängig von nur einer Handvoll Personen. Und wenn ein Staat sich querstellt, dann drehen sie ihm einfach den Ölhahn ab. Mit der Freien Energie wäre damit Schluss, jedes Land könnte tun, was es für Richtig hält und wenn es politisch andere, neue Wege gehen will, wer sollte sie daran hindern?“

„So musst Du das in Deiner Rede auch sagen, das ist alles sehr einleuchtend und überzeugend. Ich denke, Freie Energie ist so gut, wie wenn man gar keine Energie benötigt. Dann ist man auch unabhängig,“ meinte Julian. „der Vorteil ist allerdings fließend warmes Wasser, was nicht zu unterschätzen ist.“

Monalisa nahm sich ein weiteres Brötchen und auf dieses tat sie Butter und Marthas Marmelade. Sie biss hinein und hm, die Marmelade war wirklich sehr köstlich. Sie war aus exotischen Früchten gemacht, das schmeckte man. Der besondere Fruchtzucker belebte das Gehirn und so erzählte sie weiter: „Was man dann jedoch auch unbedingt benötigt, dass ist auch ziemlich revolutionär, das Bedingungslose Grundeinkommen. Jeder Mensch bekommt ab Geburt einen höheren Betrag zum Leben ausgezahlt, keine Reichtümer, aber genug um bescheiden zu leben und an den gesellschaftlichen Dingen teilhaben zu können. Heute gibt es auch eine Art Grundversorgung, doch die reicht nicht für einen Kinobesuch und ein gutes Buch kann man sich auch nicht leisten. Ich habe es ausprobiert und ich muss sagen, der Kühlschrank war zum Ende des Monats ziemlich leer. Man kann nicht einfach mal in die Stadt fahren und sich etwas zum Anziehen kaufen. Man kann eigentlich das ganze Geld nur für sein Essen ausgeben, darüber hinaus ist kaum etwas möglich. Doch das schadet der Wirtschaft, denn die lebt davon, dass ihre Produkte und Dienstleistungen auch nachgefragt und gekauft werden.

Wenn also jeder die wichtigen Dinge und vielleicht ein Extra schon mal bezahlen kann, dann kurbelt das die Wirtschaft an. Für darüber hinaus gehende Wünsche muss dann allerdings gearbeitet werden. Doch sogenannte niedrige Tätigkeiten für einen Hungerlohn müssen nicht mehr gemacht werden. Wenn diese Tätigkeiten jedoch wichtig sind, nun, dann sollen sie ordentlich bezahlt werden. Die Unternehmer werden sich etwas umstellen müssen und dem Bauarbeiter, der bei Hitze und Kälte schuften soll, wahrscheinlich etwas mehr bezahlen, als dem Ingenieur im Büro, der dort eine angenehme 3-Tage-Woche verbringt. Aber das ist dann auch alles nicht mehr ganz so entscheidend, der Mensch ist frei sich seinen Job auszusuchen. Er wird viel stärker darauf achten, dass ihm seine Arbeit auch gefällt, dass das Klima im Unternehmen gut ist, das für die Kinderbetreuung sehr gut gesorgt ist, dass es eine gut geführte Kantine gibt, dass die Kollegen nett und die Arbeit möglichst interessant ist. Ja, mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen wird die Arbeit einen ganz anderen Stellenwert bekommen. Es wird nicht mehr so sehr um das Geld gehen, als vielmehr um die Möglichkeit der Selbstentfaltung. Das verändert wieder die Machtverhältnisse grundlegend, denn der Unternehmer wird sich mehr auf die Qualität der Arbeitsbedingungen in seinem Unternehmen konzentrieren müssen. Arbeit wird zu einem stärker freiwilligen Akt.“

„Das klingt auch sehr gut,“ meinte Julian, „es ist wie bei uns, wir arbeiten auch nicht unter Zwang, sondern aus Interesse. Wir haben auf Magica kein Geld, dass man verdienen müsste um etwas zu Essen zu haben. Die Natur bietet alles so gut wie umsonst. Man muss die Früchte nur vom Baum holen oder ein Tier einfangen.“

„Ich denke, die Tiere opfern sich freiwillig,“ warf Michael ein.

„Sicher, aber erst wenn man ihnen vom Paradies erzählt hat.“

„Was mir bei dem Bedingungslosen Grundeinkommen besonders wichtig ist, dass ist die Verbesserung der Lebenssituation der Frauen. Da die Kinder auch ein Einkommen haben, ist es ihr möglich die Kinder sorgenfrei groß zu ziehen und auch wenn die Frau vielleicht noch ihre Mutter pflegt, sie braucht sich keine Gedanken um das Geld zu machen. Ihre Dienste werden honoriert. Eine Frau mit drei Kindern hat dann soviel wie ein Mann heute in einer höheren Position. Und warum soll ihre Arbeit nicht mindestens so hoch bewertet werden, schließlich sind die Kinder die Zukunft der Gesellschaft.

Und ein junger Mensch könnte sich mit diesem Grundeinkommen ein Studium oder auch eine Ausbildung leisten, er müsste nicht in der Nacht irgendwelche Jobs machen um seinen Kühlschrank zu füllen oder teure Bücher zu kaufen. Geld würde weniger wichtig, es wäre kein existenzielles Druckmittel mehr. Es könnten ökologische geführte, landwirtschaftliche Kommunen entstehen, wo die Menschen völlig autark ihre ganz eigene Lebensart pflegen und entwickeln könnten. Heute sind die Bauern praktisch gezwungen Tiere in großen Massen zu halten und dies so kostengünstig wie möglich. Das geht auf die Lebensqualität der Tiere, um nicht zu sagen, sie werden in so einem Mastbetrieb wirklich schrecklich gequält. Das würde aufhören, denn die Menschen hätten genug Geld um auch ein glückliches Huhn bezahlen zu können, denn natürlich so ein Huhn ist etwas teurer.“

„Das Bedingungslose Grundeinkommen scheint mir auch eine sehr gute Sache zu sein,“ sagte Mara, „Warum sollte die Arbeit der Frauen auch nicht honoriert werden? Sie leisten oft einen sehr wichtigen sozialen Beitrag. Also, Freie Energie und das Bedingungslose Grundeinkommen, das sind wirklich gute Ideen.“

„Sie sind nicht von mir allein, es gibt auf der Erde schon sehr viele Menschen, die sich eine solche Welt vorstellen können. Aber die Medien verhindern eine flächendeckende Verbreitung dieser Konzepte. Wenn sie darüber reden, dann ehr negativ. Sie fragen immer nur: „Wer soll das Bezahlen?“ Dabei ist dies das kleinste Problem. Der Staat muss das Geld nur drucken. Aber man hat die Berechtigung Geld zu drucken an private Banken abgegeben. Und nun muss sich der Staat jeden Euro oder Dollar bei ihnen gegen die Zahlung von Zinsen ausleihen. Das ist ein System, das noch nie dauerhaft funktioniert hat und nun steht das Weltfinanzsystem mal wieder vor einem Zusammenbruch. Danach möchten die Banken dann eine Weltwährung einführen und dann hat kein Staat mehr die Möglichkeit selbst zu bestimmen, was er finanziert, das entscheiden dann die geldverleihenden Banken. Die Souveränität der Länder ist dann völlig zerstört. Darum bin ich für die Rückkehr zu einem Geldsystem, dass der Staat kontrolliert. Das sogenannte Fließende Geld ist so eine Idee. Da gibt der Staat das Geld an die Menschen aus und am Ende des Jahres wird es gegen neue Banknoten ausgetauscht. Dabei macht man dann einen gewissen Verlust, dass heißt, für 100 Taler, oder wie immer man das Geld nennt, gibt es nur 80 neue Taler zurück. Der Rest ist praktisch eine Geldsteuer. Deshalb werden die Menschen versuchen vor dem Jahreswechsel so viel Geld wie möglich auszugeben, für möglichst wertvolle Dinge natürlich. Das wird zu einem großen Weihnachtsgeschäft führen und das Geld wird überwiegend bei den Geschäften und Unternehmen landen. Und die zahlen dann die Steuer. Das hat man schon mal im frühen Mittelalter, dem sogenannten Goldenen Mittelalter gemacht. 300 Jahre funktionierte dies ganz hervorragend. Viele Kathedralen sind da entstanden, die ganzen, wunderbaren Städte, der Mensch musste nur 30 Stunden in der Woche arbeiten und Hunger gab es nicht. Es war eine Zeit großen Friedens. Doch in den Geschichtsbüchern findet man an den Schulen nichts davon und deshalb denkt die Menschheit, es ginge nicht anders als mit dem verzinsten Geld. Das ist jedoch das krasse Gegenteil und es hat auch die gegenteiligen Konsequenzen. Also, das Geldmonopol muss wieder beim Staat liegen, dies ist ein ganz wichtiger Teil des Konzeptes. Und auch damit bin ich nicht allein, es gibt eine Organisation, die nennt sich Wissensmanufaktur und die haben einen sogenannten Plan B ausgearbeitet, ich denke, mein Konzept deckt sich zu großen Teilen mit diesem Plan.“

„Ja, Geld haben wir gar nicht, wir tauschen, ich gebe etwas von meiner Züchtung ab und bekomme dafür ein schönes Grillsteak und frischen Salat. Oder wenn ich einen neuen Stuhl brauche, dann gebe ich dem Sohn des Schreiners Lehrstunden. Das Leben kann auch ohne Geld ganz gut funktionieren,“ sagte Julian.

„Das denke ich prinzipiell auch,“ sagte Monalisa, „doch in einer sehr arbeitsteiligen Gesellschaft ist Geld eine vernünftige Sache. Es ist auch nicht viel mehr als ein Tauschmittel, denn nicht jeder kann etwas mit einer Wagenladung Eier anfangen. Übrigens, die Eier heute waren wirklich besonders lecker.“

„Sie sind bestimmt von Martha, sie hat eine kleine Hühnerfarm.“

„Ja, jeder hat bei uns so seine Leidenschaft, der eine füttert Hühner um Eier zu bekommen, der andere hat einen großen Garten. Wir tauschen dann untereinander und außerdem kochen und essen wir oft zusammen.“

„Das Leben bei Euch scheint mir sehr angenehm zu sein. Nur, ich möchte meinen Computer nicht mehr missen, wenn ich alles mit der Hand schreiben müsste, das wäre sehr aufwendig, wenn ich nur an die vielen Korrekturen denke.“

„Da hast Du Recht, Schreiben ist eine zeitraubende Sache bei uns, aber wir überlegen uns eben auch sehr gut, was wir zu Papier bringen. Du schreibst an einem Reisebericht, haben wir von Martha gehört.“

„Das stimmt. Der liebe Gott muss es ihr erzählt haben. Er will, dass es ein Bestseller wird.“

„Dann muss Erotik dabei sein.“

„Nun, dann brauche ich entsprechende Erlebnisse. Wie wäre es heute Abend mit einer Saunaparty? Ich setzte mich heute Nachmittag an den Schreibtisch und dann treffen wir uns in der Sauna.“

„Oh, das ist eine gute Idee, ich habe Lust mich nackt in das Wirlpool zu setzen,“ sagte Mara.

„Wenn wir nackt baden wollen, dann sollten wir vielleicht eine geschlossene Gesellschaft machen,“ sagte Monalisa und schaute Michael an.

„Ich kümmere mich darum, willst Du auch ein paar Engel einladen?“

„Die und Lisa und Thomas, auch Andreas und Maria.“

„Ich werde nachher herum gehen und überall Bescheid geben.“

„Gut, dann würde ich sagen, ich rauche noch eine und dann gehe ich hoch an meinen Schreibtisch.“

„Wir müssen noch unsere Sachen auspacken und vielleicht braucht Martha uns. Aber heute Abend sind wir bereit. Sollen wir zuvor etwas rauchen?“

„Wir kommen zu Euch ins Zimmer, ihr habt eine Sofaecke, da ist Platz für uns Vier.“

„Wir nehmen auch noch Joints mit für die anderen.“

„Ach, prima, es wird bestimmt schön.“

Und so rauchten sie noch Eine zusammen und dann machte sich Monalisa auf den Weg in ihr Zimmer.

Dort setzte sie sich gleich an ihren Schreibtisch und begann Stichworte zusammenzutragen: „Freie Energie zur Entmachtung der alles beherrschenden Energieunternehmen, Unabhängigkeit der Gemeinden und Bürger, ja des ganzen Staates, Energie im Überfluss auch in den heutigen Entwicklungsländern, umweltfreundliche, unerschöpfliche Energiequelle ohne Einschränkung, Kostensenkung der Produktion aller Güter durch geringe Energiekosten, Wasserstoffproduktion für die Mobilität der Autos, Entwicklung der Antigravitationstechnik, denn zumindest ihr Bombini und Thomas Gravitator konnten auch fliegen, Aufbau einer Raumschiffflotte, Kontakt zu anderen Lebensformen in der Milchstraße und dann auch darüber hinaus. Ach, die Liste würde unendlich lang werden können, aber das waren schon mal die wichtigsten Punkte.

Bedingungsloses Grundeinkommen: Revolution der Arbeitswelt, Abschaffung der Existenzangst, Sicherung eines hohen Lebensstandart der Familien, Freiheit für die Entfaltung der Kunst, der Literatur, des Tanzes, der Musik oder des Theaters, also kulturelle Weiterentwicklung ohne große Geldsorgen. Genügend Geld im Umlauf, Wirtschaftsbelebung.

Entstehen unabhängig lebender Gemeinschaften, Sicherung der Lebensgrundlage aller ermöglicht die Erledigung vieler wichtiger, sozialer Tätigkeiten, Kindererziehung, Altenpflege, Betreuung von einsamen, hilflosen Personen zum Beispiel Menschen mit Behinderungen. Ach wenn man einmal anfing, dann kam auch hier die Liste nicht zu einem Ende.

Fließendes Geld: Entmachtung der Banken und Reduzierung auf ihre Kernaufgabe, stabiles Geldsystem mit positiven Effekten auf die ganze Gesellschaft, siehe Goldenes Mittelalter, Erschwerung der Bildung von übermäßigem Reichtum und damit Machtkonzentration auf einen Einzelnen.

Aber sehr wichtig war auch eine Freie Presse, die diesen Namen auch verdiente. Jeder konnte in Monalisas Welt als kritischer Journalist tätig werden, er war nicht mehr von einem Lohn, der sich aus Werbeeinnahmen speiste allein abhängig. Und damit konnte er wirklich über alles Wissenswerte berichten. Das Internet war dabei ein wichtiger Informationsspeicher, hier konnte sich jeder zu Wort melden, hier konnte sich jeder zu jeder Zeit informieren. Die Zeitungen müssten sich dann endlich wieder anstrengen, wenn sie Leser finden wollten. Nur wenn sie gute, umfassende Informationen boten, würden sie auch gelesen. Für das Fernsehen galt das Gleiche.

Eine gewählte Justiz, das war ganz wichtig, denn die Richter und Staatsanwälte sollten nur noch den Bürgern und dem Gesetz verpflichtet sein und nicht irgendwelchen Politikern, die sie ins Amt setzten. Freie Staatanwälte würden sich dann auch um politische Machenschaften kümmern können, ohne dass sie befürchten mussten abgesetzt zu werden.

Selbstverwaltung der Gemeinden in allen Fragen der Versorgung, Elektrizität, Wasser, Polizei und was die Entscheidungen anging, so sollten Bürgeranhörungen die Regel sein. Keine politischen Parteien kümmerten sich mehr allein um die politische Meinungsbildung, alle interessierten Bürger sollten sich engagieren können und auch mitentscheiden. Flüssige Demokratie war so ein Stichwort, alle konnten über das Internet mitmachen. Doch wichtig war auch die Abschaffung vieler unnötiger Gesetze. Was brauchte man so viele Schilder auf der Straße, es war nachgewiesen, ohne Schilder gab es weniger Unfälle, da jeder dann besser aufpasste. Auch brauchte man kaum noch Finanzbeamte, denn Steuern gab es praktisch nicht mehr. Der Staat bezog einen Teil seiner Einnahmen aus der Konsumsteuer, das heißt auf jedes verkaufte Produkt würde eine kleine Steuer erhoben.

Sozialämter waren wirklich für die Menschen da und das Ordnungsamt konnte stark verkleinert werden, denn es gab einfach nur wenig Ordnung. Die Menschen kümmerten sich um ihre Gemeindeordnung selbst. Nur wenn es um Umweltsauereien ging, dann würde hart durchgegriffen. Auch hier konnte man stundenlang drüber diskutieren und die Liste verlängern.

Aber alles würde mit der Freien Energie beginnen, denn nur so wurde man unabhängig von der satanischen Machtelite. Monalisa las noch mal alles durch und machte eine Zigarettenpause.

Sie war jetzt etwas müde, denn sie hatte tatsächlich nicht viel geschlafen und so legte sie sich auf ihr Bett und schaute zum Fenster hinaus. Dort zogen wieder die Galxien vorbei. Sie schloss die Augen und schlief schon nach wenigen Minuten ein.

Sie träumte von einer Welt, in der alles so war wie sie es sich vorstellte. Die Menschen waren alle sehr glücklich und sie verneigten sich höflich vor ihr, als sie im Traum durch die Straßen ging. Neben ihr war ein Mann, es war nicht Michael, sondern ihr geliebter Gott, ihr Jugendtraum. Er war etwas älter geworden, sah aber immer noch wunderschön aus. Er war blond und hatte strahlend blaue Augen. Sie gingen Arm in Arm und ihr Gott flüsterte ihr ins Ohr: „Ich habe gewusst, dass Du es schaffst.“

„Ich hätte diese Welt gerne mit Dir zusammen erschaffen.“

„Das hätte vielleicht nicht geklappt, ich hätte mich nicht so engagiert. Ich wollte einfach nur ein angenehmes Leben, ich wollte keinen Kampf gegen die Satanisten führen, ich wollte auf einer perfekten Insel leben und einfach nur Spaß haben.“

„Damit wäre der Welt wahrlich nicht geholfen worden.“

„Sei mir bitte nicht mehr böse, ich wusste damals schon, dass Du den Weg alleine gehen musst. Ich hätte Dich nur von Deinem Lebensplan abgehalten.“

„Woher wusstest Du von meinem Lebensplan? Mir war der damals noch nicht klar.“

„Ich habe Besuch von einem Mann bekommen, er hat mir Vieles erzählt, ich erinnerte mich später nicht mehr an alles, aber dass ich Dich verlassen sollte, dass wusste ich danach noch. Und darum musste ich Dich alleine lassen, wirklich, ich habe Dich auch geliebt, aber Deine Aufgabe war einfach wichtiger.“

„Wer war dieser Mann, wie sah er aus?“

Ihr Gott beschieb den Mann und Monalisa wusste, es war der Mann, der ihr das kosmische Handy gegeben hatte. Monalisa wurde wach.

Michael saß an ihrem Bett. „Und, gut geschlafen? Wie wäre es mit einem Kaffee und dann gehen wir zu Julian und Mara rüber?“

„Oh, ist es denn schon so spät? Ich habe mich nur mal eben etwas hinlegen wollen.“

„Gleich gibt es schon Abendessen, aber ich habe uns Pizza bestellt, die kommt hoch aufs Zimmer. Julian und Mara warten schon.“

„Ach, ich hatte mal wieder einen sehr interessanten Traum,“ sagte Monalisa noch leicht verschlafen und trank von dem Kaffee.

„Du solltest Dir Deine Träume vielleicht auch aufschreiben, sie könnten wichtige Botschaften enthalten.“

„Ich habe von dem Gott meiner Jugend geträumt und er hat mir erklärt, warum er mich verlassen hat. In dem Traum spielte wieder dieser Mann mit dem Kosmischen Handy eine Rolle. Er hat auch ihn besucht und ihn dazu aufgefordert mich meinen Weg alleine gehen zu lassen. Wer dieser Mann nur ist?“

„Hm, er scheint sich sehr für Dich und Deine Lebensaufgabe zu interessieren. Solche Personen sind Gold wert. Nicht jeder hat einen solchen Begleiter.“

„Meinst Du er begleitet mich und schaut was wir machen? Vielleicht ist es ja der Mann, den der Junior am Bett hat stehen sehen?“

„Auf jeden Fall scheint er es gut mit Dir zu meinen.“

Monalisa stand auf und ging ins Bad, sie musste Pippi. Danach kam sie nackt aus dem Bad und ging an den Schrank. „Ich brauche eigentlich nicht viel anzuziehen. Ich denke, ich ziehe einfach dieses Gewand an.“

„Es war ein indisches Kleid, eine rote Pluderhose und ein leichtes, längeres geblümtes Oberteil mit Stehkragen.“

„Das habe ich ja noch gar nicht gesehen, es steht Dir sehr gut.“

„So, von mir aus kann es los gehen. Ich habe Hunger.“

Sie gingen hinaus und betraten den Gang mit den mehreren Türen. An einer blieb Michael stehen und klopfte. Die Tür ging auf und Julian und Mara begrüßen die Beiden gut gelaunt. Sie hatten das Zimmer nun eingerichtet, auf dem Bett lag eine Tagesdecke und viele bunte Kissen, es gab das Sofa und einen Sessel. „Wo willst Du sitzen, Monalisa. Du darfst gerne auf dem Bett Platz nehmen.“

„Das Angebot nehme ich an.“

„Ein schönes Kleid hast Du an,“ sagte Mara.

„Ja, es gefällt mir auch gut, ist aus Indien, sagte mir die Frau vom lieben Gott.“

Julian und Mara nahmen auf dem Sofa Platz und Michael durfte im Sessel sitzen. Auf dem Tisch vor dem Sofa stand schon seine Wasserpfeife, aber erst wollten sie etwas Essen. Es klopfte an der Tür und Rafael stand dort mit einer riesigen Pizza in der Hand, ein paar Teller und Besteck brachte er in einem Körbchen mit.

„Oh, die sieht aber gut aus, danke Rafael, willst Du mitessen,“ fragte Monalisa.

„Nein, Danke für die Einladung, aber ich bin noch im Service unten, aber nachher komme ich zu Euch in die Sauna. Schöne Idee, es werden bestimmt einige meiner Kollegen da sein. Ich sage mal, guten Appetit und bis später.“

Michael stellte die Pizza auf den Tisch und verteilte die Teller. Es gab auch Servietten und Gläser. Michael holte eine Flasche Rotwein aus seinem Körbchen und dann konnte auch schon gegessen werden. Es war eine bunt gemischte Pizza und sie schmeckte sehr gut.

„Und, hast Du Deine Stichworte gemacht?“

„Ich bin noch nicht ganz fertig, habe dann doch den Nachmittag verschlafen,“ sagte Monalisa mit vollem Mund.

„Wir haben uns auch ein Stündchen hingelegt. Hier träumt man intensiv.“

„Das habe ich auch festgestellt,“ meinte Mara.

Michael sagte nichts dazu, er genoss seine Pizza. Ihm war klar, Träume kamen hier auf dem Schiff nicht ohne Grund, auch er hatte hier schon ganz besondere Träume gehabt.

Monalisa wollte noch ein Stück und auch die anderen griffen noch mal zu.

Wieder mit vollem Mund fragte sie: „Habt ihr schon öfter mal Sex mit anderen gehabt?“

Mara und Julian sahen sich an. Julian sagte: „Ich nicht unbedingt, aber was Mara so auf ihren Hexentreffen treibt, sie erzählt ja nichts darüber.“

„Das ist auch nichts für Deine Ohren. Ich frage Dich ja auch nicht, was ihr so treibt.“

„Na, keine Sex jedenfalls.“

„Zauberer haben wohl viele Geheimnisse,“ sagte Monalisa.

„Das ist wichtig. Wenn das wissen in falsche Hände kommt, dann kann es schwierig werden.“

„Das kann ich bestätigen, ich habe auch schon mal gezaubert und wusste dann nicht mehr, wie man den Zauber wieder auflöst.“

„Dumme Sache. Wer hat Dich denn in die Zauberei eingeführt, ohne Dir zu sagen wie es richtig geht?“

„Eine sehr weise Frau, sie sagte mir, wie ich mir mein eigenes Universum erschaffen kann. Leider ist der Zauber bis heute noch nicht in Erfüllung gegangen.“

„Ein eigenes Universum, na so etwas, das ist doch die absolut höchste Kunst. Das erfahren bei uns nur die höchsten Meister.“

„Mir hat sie es einfach gesagt und ich habe gehandelt. Leider hat es wohl nicht richtig funktioniert. Jedenfalls nicht, wie ich es mir vorgestellt habe.“

„Das ist oft so, die Magie geht ihre eigenen Wege, aber wenn Du keinen Fehler gemacht hast, dann wird es schon noch gelingen. So ein Universum zaubert sich nicht im Handumdrehen,“ meinte Julian.

Mara sammelte die Teller ein, denn alle hatten genug. Es war noch ein kleines Stück übrig und sie stellte den großen Teller zur Seite. Jetzt machte Michael den Wein auf und goss jedem ein Glas ein. „Auf Euer Wohl!“

Monalisa nippte an dem Wein und stellte fest: „Der ist doch bestimmt auch vom lieben Gott.“

„Sie war noch übrig vom großen Picknick. Und? Soll ich mal eine Pfeife fertig machen?“

„Nur zu,“ sagte Julian und er lehnte sich vor um Michael dabei genau zuzusehen. „So eine Pfeife kenne ich gar nicht.“

„Der Rauch ist angenehmer damit und es knallt stärker.“ Michael zerbröselte etwas Dope und vermischte es mit etwas Tabak in einem kleinen Schälchen. Dann füllte er etwas von der Mischung in das kleine Pfeifenköpfchen und reichte die Pfeife Julian und sagte: „Fang Du an, ich halte Dir das Feuer.“

Und so machte er es bei jedem, er füllte immer wieder ein neues Köpfchen, bis er sich zuletzt wieder auf seinen Sessel setzte und selber an der Pfeife zog. Gleich danach begann er wieder mit dem Füllen des Köpfchens. Und wieder bekam jeder einen guten Zug. Husten musste keiner, denn der Rauch kratzte nicht im Hals.

Monalisa spürte das THC in ihrem ganzen Körper. THC war der Stoff, der Cannabis zur Droge machte. Michael hatte nicht ihr Gras genommen sondern sein Dope, er bestand aus gepressten Blüten und dem Öl der Pflanze. Es war sehr gutes Dope und Julian fragte, wo er es her hatte, ob er vielleicht auch solche Pflanzen bei sich im Garten wachsen habe.

Michael antwortete: „Nein, es gibt in Paradies einen kleinen Laden, dort bekommt man verschiedene Sorten angeboten. Der Laden ist sehr lustig eingerichtet, überall hängen bunte, etwas kitschige Bilder an den Wänden, es läuft Raggae-Musik und der Typ hinter der Theke ist ein Mann mit langen Rastalocken. Er heißt Easyman und er hat das beste Dope im ganzen Paradies. Bei ihm verkehren viele Engel und es ist eigentlich immer etwas los dort. Für mich ist es wie Urlaub, wenn ich den Laden betrete.“

„Vielleicht kann ich mir bei der Föderation ja auch so eine Pfeife kaufen. Nur Geld habe ich nicht.“

„Ach, wir bekommen alle Taschengeld, keiner soll lange Nasen machen müssen, sagte mir der liebe Gott. Er ist ein sehr reicher Mann, seine Truhen sind voller Gold und Edelsteine.“

„Hast Du die Truhe gesehen?“

„Er hat mir seinen Inhalt gezeigt und meinte: „Das geben wir alles aus.“

„Wofür brauchte er denn so viel Gold? Also ich wäre mit einem bescheidenen Taschengeld schon absolut zufrieden.“

„Nun, in der Föderation ist alles ziemlich teuer, meint Rafael. Das Geld fließt einem einfach so aus den Händen.“

„Ich möchte mir nur so eine Pfeife kaufen und wenn es dort Dope gibt, auch davon eine ganze Menge. Außerdem hätte ich gerne ein paar Samen, dann könnte ich auf Magica auch eine kleine Plantage anlegen.“

„Wir müssen uns auch neu eindecken, Monalisa, Dein Gras und mein Dope gehen zu Ende.“

„Haben wir wirklich so viel schon weggeraucht?“

„Na, ein paar Tage wird es schon noch reichen, aber wir fahren vielleicht nicht auf dem kürzesten Weg zurück.“

„Dann decken wir uns dort richtig ein. Ich kann es nicht gut haben, wenn nichts zu rauchen da ist.“

„Ja, das ist die Sucht. Der kleine Nachteil an dieser Pflanze, sie will, dass man ihr treu bleibt.“

Monalisa legte sich zurück und streckte sich auf dem Bett aus. Ihr war leicht schwummrig. Michael kam zu ihr und hielt ihre Hand. „Geht schon wieder, danke. Das kommt von dem Wein, er ist sehr stark.“

„Beides zusammen ist nur etwas für starke Männer,“ sagte Michael. „Willst Du etwas Wasser trinken?“

„Ja, ich habe Durst.“

Mara stand auf und holte eine Karaffe mit Wasser und goss ihr etwas davon in ein Glas. „Hier, das ist mein Quellwasser, ich habe davon einige Fässer mitgebracht. Es ist sehr gut, es hat heilende Wirkung.“

Monalisa setzte sich auf und probierte einen Schluck. „Hm, es schmeckt sehr gut, sehr frisch. Danke, davon könnte ich mehr trinken.“

„Ich gebe Dir gerne täglich eine Karaffe voll, es stärkt den Geist und weckt die Lebensgeister.“

„Ich spüre es, es ist wirklich gutes Wasser. Ich nehme Dein Angebot gerne an.“

Mara setzte sich zu Monalisa auf das Bett und Michael zog sich auf seinen Sessel zurück. Die Männer unterhielten sich leise und rauchten noch ein Pfeifchen.

Mara streichelte Monalisa am Arm und legte sich zu ihr. Sie schauten sich wieder tief in die Augen und Monalisa beugte sich über sie und gab ihr einen Kuss. „Du bist wirklich eine Zauberin.“

„Erzähle mir von dem Universum, welches Du Dir gewünscht hast.“

„Ach, damals hatte ich noch gar keine klaren Wünsche. Ich wollte einfach nur glücklich sein. Ich hatte schon einige Leben gelebt und war nun eine junge, erwachsene Göttin, aber eben ohne Aufgabe. Ich wusste nicht, was ich mit meinem Dasein machen sollte, es gab schließlich schon jede Menge anderer Götter. Und da dachte ich, ein eigenes Universum, das wäre vielleicht eine Möglichkeit. Und die weise Frau meinte zu mir, wenn ich einen Mann finden würde, den ich von Herzen lieben würde, dann sollte ich mich ihm hingeben und mir im Moment der Vereinigung meine Innenwelt anschauen, dort würde ich das Universum sehen können.“

„Und, was hast Du gesehen?“

„Nichts als Seifenblasen. Jedenfalls sahen die Gebilde so aus, die in meinem Kopf sichtbar wurden. Nun, und eine der Seifenblasen ist dann ja auch schnell geplatzt, meine große Liebe verließ mich schon wenig später.“

„Du trauerst ihm immer noch nach.“

„Ich habe heute Nachmittag von ihm geträumt. Er meinte in dem Traum, er hätte mich verlassen müssen, damit ich meine Lebensaufgabe erfüllen kann.“

„So sind die Männer, haben immer eine Ausrede, die sie gut aussehen lässt.“

„Er meinte, er hätte einfach nur auf einer wunderschönen Insel leben wollen und nicht die satanische Gemeinschaft bekämpfen.“

„Wolltest Du das etwa damals schon?“

„Ich wusste gar nicht was ich wollte, er behauptete in meinem Traum, ein Mann wäre zu ihm gekommen und habe ihm gesagt, dass er mich deswegen verlassen müsse.“

„Was soll das denn für ein Mann gewesen sein? Wenn man jemanden liebt, geht man doch nicht, nur weil es einer sagt.“

„Ich denke, ich bin diesem Mann auch schon mal begegnet. Er ist offensichtlich gut informiert, er hat mir das Kosmische Handy gezeigt.“

„Das Kosmische Handy? Was soll das sein?“

„Es ist ein Kartenspiel, ich zeige es Dir bei Gelegenheit.“

Monalisa war breit wie man so schön sagt, denn dieses Dope war wirklich sehr stark. Mara beugte sich über sie und küsste Monalisa auf ihren Mund. Monalisa öffnete ihre Lippen und die kleine Zunge von Mara berührte die ihre. Das Gefühl war einfach so wunderschön, Monalisa wollte mehr davon und sie ließ es daher auch geschehen, dass Maras Hand auf ihrer Brust zu liegen kam. Mara streichelte sie mit sehr viel Zärtlichkeit und sie küsste wunderbar. Monalisa lag einfach nur da und sie glaubte sich nicht mehr bewegen zu können. Mara küsste ihre geschlossenen Augen und flüsterte: „Du bist wirklich sehr schön.“

Julian schaute herüber und machte große Augen, aber Michael zuckte mit den Achseln. Julian sagte: „Eh, ihr Mädels, wollten wir nicht in die Sauna?“

Mara drehte sich um und fragte: „Gemischte Sauna?“

„Euch kann man ja nicht eine Minute aus den Augen lassen.“

Michael fragte: „Wie geht es Dir Monalisa, kannst Du auch aufstehen?“

„Ich weiß es nicht.“

„Komm, ich helfe Dir.“ Und Michael kam zu ihr und zog sie an den Armen hoch und sagte: „Du musst Dich einfach bewegen, das funktioniert schon, nach ein paar Schritten ist alles wieder in Ordnung. Das Gras ist wohl besser für Dich.“

Mara und Julian schauten etwas besorgt, aber Monalisa fing sich wieder und dann war es tatsächlich besser. Aber eigentlich wollte sie nur liegen und träumen. Doch sie hatte nun mal eine Saunaparty angeregt, da musste sie sich jetzt eben zusammenreißen. Michael legte den Arm um sie und gab ihr einen Kuss. „Los, ich bin ja bei Dir, jetzt musst Du keine Reden halten. Im Wasser wird es Dir wieder gut gehen.“

Das war die Krux bei dem Dope, es wirkte oft viel stärker als Gras. Aber nach ein paar Schritten ging es wieder und sie musste über sich lachen. Das war für die anderen so ansteckend, dass sie alle fast einen Lachkrampf bekamen. Michael nahm sie an die Hand und sie gingen zum Aufzug. In dem Moment ging die Tür auf und Martha und der liebe Gott stiegen aus. „Na, was seid ihr denn so lustig?“

„Wir gehen jetzt saunen,“ brachte Monalisa mit einem unterdrückten Lachen hervor und alle prusteten los. Martha schüttelte mit dem Kopf und der liebe Gott fragte: „Ist alles in Ordnung bei Euch?“

„Uns geht es gut,“ sagte Michael und sie bestiegen den Aufzug. Als die Türen sich schlossen brachen sie in ein völlig irres Gelächter aus, welches auch vor der Tür zu hören war. Nun schüttelte auch der liebe Gott mit dem Kopf und sagte zu Martha: „Die Vier scheinen sich gut zu verstehen.“

„An Maras Wasser liegt das aber nicht, auch wenn es sehr gut ist.“

„Sollen sie sich nur amüsieren, der Ernst des Lebens wird schon noch beginnen.“

Im Aufzug bekamen sie davon natürlich nichts mit und so fuhren sie kichernd hinunter ins Schwimmbad. An der Tür hing ein Schild: „Geschlossene Gesellschaft, heute nur für Bekiffte.“ Monalisa musste darüber wieder lachen und als sie das Bad betraten, da wurden sie mit einem großen Hallo begrüßt. Rafael und ein anderer Engel, Monalisa wusste natürlich seinen Namen nicht mehr, kamen zu ihnen und Rafael sagte: „Wir warten schon, ist alles bereit. Wer will einen Aufguss?“

„Ich möchte erst mal ins Wasser,“ sagte Monalisa.

„Ich schwimme auch erst mal eine Runde, dann aber will ich schwitzen,“ sagte Julian.

Monalisa begann sich auszuziehen. Rafael machte große Augen, denn er war auch ziemlich breit. Thomas und Lisa lagen auf den Liegen, sie ließen sich gerade ein exotisches Getränk bringen und winkten herüber. Auch Mara entkleidete sich, und wie Monalisa trug sie keine Wäsche unter ihrem roten, fast durchscheinenden Seidenkleid. Michael und Julian gingen zur Bank bei der Umkleide, und zogen sich dort aus. Rafael sammelte die Kleider auf und verfolgte die beiden Frauen mit den Augen, als diese direkt ins Wasser gingen. Er legte die Kleider auf eine Bank und dann zog er sich auch ganz aus. Heute war schließlich Nacktbaden angesagt.

Auch einige andere Engel machten sich frei und kamen ins Wasser. Monalisa stand unter dem Wasserfall und bemerkte die vielen Männer um sich gar nicht. Sie hatte nur Augen für Mara, die sich mit ihr unter den Wasserfall stellte. Die Männer staunten nicht schlecht, als sie sahen wie Monalisa und Mara sich küssten, ja ihre Hände berührten einander und Julian und Michael wussten nicht so Recht wie sie nun vorgehen sollten. Michael ging zu Rafael in eine der Blütenblätter und ließ sich von dem Massagestrahl den Rücken massieren.

„Die Beiden sind ja drauf…“ sagte Rafael.

„Lass Dich nicht aufhalten, sie träumt von uns allen.“

„Was Du nicht sagst, hast sie wohl zu sehr auf den Geschmack gebracht.“

„Gott hat gesagt, sie soll sich endlich mal wieder so richtig amüsieren, die Arbeit kommt noch.“

„Weiß sie schon von dem neuen Schiff?“

„Nein uns sage auch nichts darüber, es soll eine Überraschung sein.“

„Hoffentlich gefällt es ihr.“

„Es ist ganz nach ihren Wünschen gebaut, aber still jetzt, sie kommt.“

„Na ihr Zwei, wollt ihr uns nicht ein bisschen massieren?“

„Mara ist glaube ich schon bedient.“

„Ich könnte heute zwei Engel vertragen,“ sagte sie und lächelte Beide an.

„Na, dann, möchtest Du auf meinen Platz, da ist ein wunderbarer Wasserstrahl.“

Monalisa und Michael tauschten die Plätze und Michael nahm ihre Füße und begann mit einer sehr gekonnten Fußmassage. Rafael meinte: “Komm zwischen meine Beine, dann massiere ich Deinen Nacken.“ Und Monalisa rutschte zu ihm herüber und Rafael nahm sich ihres Nackens und ihrer Schultern an. „Du bist ja ganz verspannt,“ meinte er und küsste ihren Hals. Michael ließ die Füße ins Wasser zurück sinken und stellte sich vor sie und küsste sie auf den Mund. Seine Zunge spielte mit der ihren und Rafael Hände rutschen tiefer und massierten nun den Rücken. Michael streichelte ihre Brüste und Monalisa lachte. Sie spürte das Gemächt von Rafael und Michael vor und hinter sich. Nun waren es Rafaels Hände, die ihre Brüste berührten und Michaels Hand ging ihr zwischen die Schenkel. Man war das schön und so aufregend.

Sie schaute sich nach Mara um und auch sie war nicht mit Julian alleine. Thomas und Lisa kamen ins Wasser und stellten sich unter den Wasserfall. Sie hatten gerade einen Joint geraucht und ihnen war von diesem Geschehen auch ganz warm geworden. Da traten auch Andreas und Maria in das Bad und sie staunten Bauklötze. Was war denn hier los?

Andreas zog sich gleich aus, nur Maria zierte sich noch etwas. Ein Engel kam mit einem Joint zu den Beiden und Andreas zog begierig und auch Maria ließ sich nicht bitten. Sie schauten zu Monalisa und die winkte ihnen zu. Maria zog sich endlich auch aus und dann waren sie auch schon im Wasser.

Alle amüsierten sich prächtig, es wurde gekichert und gelacht und auch die Engel, die an der Bar saßen genossen diesen besonderen Feierabend. Irgendwann bekam Monalisa Durst und sie wollte in den Wirlpool. Sie winkte Mara, doch die war zu beschäftigt. Also ließ sie sich von Michael in den Wirlpool begleiten. Er bestellte an der Bar etwas zu Trinken und ging zu ihr in den kleinen Pool. Dort waren sie allein und konnten sich ungestört liebkosen. Ein Engel kam mit den Getränken und sie stießen miteinander an. Dann fühlte sie seine Hand wieder zwischen ihren Beinen und ein Finger drang in ihr Heiligtum. Sie rutschte auf seinen Schoß und dann fühlte sie ihn in sich. Sie verharrten still und schauten sich tief in die Augen, dann schlang Monalisa ihre Arme um ihn und sie küssten sich ohne aufzuhören. Er bewegte sich ganz leicht in ihr und sie genoss es. Dann fühlte sie einen Finger an ihren Po, oh, ja, der war wieder ganz heile und hatte Lust. Michael streichelte ihre Rosette und bewegte sich heftiger in ihr. Doch dann wurde sie sich bewusst wo sie waren und sie schaute sich um. An der Bar schaute man zu ihnen herüber und Mara kam mit Julian aus dem Wasser. Sie gingen zuerst an die Theke und ließen sich dann auch in den Wirlpool gleiten.

Michael winkte einem Engel und der kam mit einem großen Joint zu ihnen. Alle zogen daran und dann mussten sie alle wieder lachen. Was war das doch für ein cooler Abend.

Mara kam an Monalisas Seite und sagte: „So ein Schwimmbad ist wirklich eine tolle Sache, aber die Engel erst, man da ist ja einer Schöner wie der Andere und massieren können sie auch.“

„Ja, nicht wahr, ich wusste auch nicht das Engel so umfassend ausgebildet sind,“ und wieder mussten sie lachen. Dann küssten sie sich, doch Julian kam und wollte seine Mara nicht gleich wieder an Monalisa verlieren. „Komm her süße Maus, Dein Drink wartet auf Dich.“

Und dann kamen Andreas und Maria auch noch hinzu und auch Thomas und Lisa wollten nun nicht fehlen. Jetzt war der Wirlpool voll. Alle bekamen ein Getränk und auch der Joint ging wieder herum. Was die Hände sonst noch so taten, es war nicht zu sehen, aber alle Frauen lächelten glücklich.

„Das ist wirklich wie in einem Paradies,“ sagte einer und alle pflichteten bei. Ja, das war wirklich paradiesisch.

Rafael kam und fragte: „Will denn keiner heute in die Sauna?“

„Gut, Leute, ich gehe da jetzt hinein, wer kommt mit,“ fragte Julian.

Maria und Lisa wollten mit. Da wollte Thomas natürlich auch.

„Ich würde mich jetzt gerne richtig massieren lassen, was ist Michael? Oder soll ich Rafael fragen?“

„Untersteh Dich, ich mache das lieber selbst.“

Also kletterten sie aus dem sprudelnden Wasser und Michael führte sie in den kleinen abgeschiedenen Raum, der ein großes Fenster hatte und einen fantastischen Blick auf das Universum bot. Monalisa legte sich auf den Bauch auf die Liege und schaute zum Fenster hinaus. Wieder zogen die Galaxien vorbei, nahm das Universum denn wirklich nie ein Ende?

Es sah zwar immer anders aus und doch war es auch immer gleich. Überall leuchteten Sterne und kleine oder große Galaxien zogen vorbei. Sie spürte Michaels Hände auf ihrem Rücken, er massierte auch die Arme und den Nacken und ölte sie ein, er ging über zu den Beinen und dann massierte er auch ihren Po. Sie schloss die Augen und folgte seinen Berührungen. Jetzt war er bei den Innenseiten ihrer Schenkel angelangt und er drückte sie etwas auseinander. „Jetzt kommt das Himmelreich,“ flüsterte er ihr ins Ohr.

Er glitt mit seiner Hand zwischen ihre Beine und seine Finger streichelten ihre Schamlippen, die zum Glück noch nicht pieksten. Sie war ziemlich feucht und öffnete ihre Beine, ein Finger spielte vor ihrem Heiligtum und drang dann ein. Ein anderer Finger war an ihrer Rosette und auch da drang der Finger ein. Sie stöhnte und er nahm einen zweiten Finger und einen dritten schaffte er auch noch ohne dass es zu weh tat. Jetzt war er in ihrem Heiligtum und in ihrem Po, die Finger ließen sich nicht mehr wirklich zählen und auseinanderhalten, aber es war egal, das Gefühl überflutete sie, sie war total geil. Plötzlich hörte sie ein Geräusch und dann spürte sie etwas hartes in ihrem Po, es bewegte sich rein und raus. Sie ließ es mit sich geschehen und konnte bald nichts anderes mehr als stöhnen. Sie kam und das Geräusch erstarb. Michael küsste ihren Po und streichelte ihn. „Na, wie war das?“

„Was war das?“

„Das bleibt mein Geheimnis.“

Monalisa drehte sich auf den Bauch und setzte sich auf. Er nahm sie in die Arme und sie küssten sich. „Geht es Dir jetzt gut,“ fragte er.

„Deine Massage war wundervoll. Hast Du jetzt vielleicht noch einen Wunsch?“

„Ich hatte auch mein Vergnügen, lass uns lieber mal schauen was die anderen so treiben.“

„Finnische Sauna Fachwissen – FINNSAUNA – SAUNA FINNISCH“ oder „KELOSAUNA – KELOHONKA – „Alte Kiefer“- Keloholz“ Sauna TV – INSAUNA“ und Schwimm- und Saunawelt Cron4“ zeigt, auch auf der Erde gibt es solche schönen Paradiese, nur den Engel muss man sich meistens selber mitbringen und es geht auch erheblich gesitteter zu als bei Monalisa. Doch das war schließlich eine Ausnahme, auch für sie. Aber es soll auch Saunabäder geben, da geht es auch sehr freizügig zu. Doch eigentlich dient eine Sauna mehr der körperlichen und geistigen Erholung. Monalisa war jetzt jedenfalls ziemlich geschafft und wollte schon den Abend beenden, doch dann sah sie Mara und Julian in der Hitze schmoren und so entschied sie sich doch noch für einen Saunagang. Michael kam natürlich mit und reichte ihr ein weißes Handtuch. Das legte sie sich auf eine der oberen Stufen und dann legte sie sich hin. Mara schaute ihr dabei zu und als sich ihre Augen trafen, mussten sie beide lächeln. Offensichtlich hatte Mara auch ihren Spaß gehabt. Julian lag jedenfalls ganz entspannt und auch Michael konzentrierte sich nun auf das Schwitzen. Es war sehr heiß, aber es tat gut. Rafael kam herein und legte Eis auf die Glut. Er lächelte Monalisa an und verschwand wieder.

Nach guten 10 Minuten hatte Monalisa genug und auch Mara kam mit hinaus. Sie gingen zu den Duschen und kühlten sich vorsichtig ab. Dann stiegen sie in das kleine Kaltwasserbecken und anschließend wickelten sie sich in die von Rafael bereitgehaltenen kuscheligen, weißen Bademäntel. Jetzt erst mal etwas hinlegen, dachte Monalisa, ich kann nicht mehr. Rafael brachte ihnen einen fruchtigen Saft und dann war alles gut.

„Sauna im Hotel mit Angelika Milster / Verstehen Sie Spaß?“ oder „Heisse Aufnahmen aus der Sauna“ und „10 Dinge, die Sie nicht tun sollten, wenn Sie in der Sauna sind“. Sie sehen, es gibt wirklich über alles etwas bei You Tube zu finden. Ich glaube ich bin nur einmal bei einem Stichwort nicht fündig geworden, doch ich weiß schon nicht mehr was es war. Ich bin wirklich immer wieder erstaunt, aber die Vielfalt der Videos ist wirklich total erstaunlich. Ich habe in den letzen Wochen den Fernseher praktisch nicht mehr angemacht. Außerdem finde ich die Geschichte vom Monalisa und dem lieben Gott viel zu spannend. Ich hoffe Sie lesen auch mit großem Genuss. Es ist ja nun mal kein Krimi. Aber vielleicht eine Liebesgeschichte. Jedenfalls sind Monalisa und Michael sehr verliebt und auch von Mara fühlt sich Monalisa magisch angezogen. Auch Rafael findet sie sehr anziehend und natürlich auch alle anderen. Sie ist einfach überwältigt von der Aufmerksamkeit und Zuneigung, der sie hier auf dem Schiff begegnet.

Wenn sie nun an ihren Garten dachte, dann kam er ihr viel zu klein vor. Sie wollte die Welt sehen, Menschen und andere Lebensformen kennen lernen. Sie war auch schon sehr neugierig auf die Föderation. Was würde sie dort erwarten? Wie würde man ihr Konzept aufnehmen? Sie war auch noch gar nicht dazu gekommen mit dem Professor zu reden und auch von Willi hatte sie lange nichts gesehen. Sie war so mit sich und ihren neuen Freunden beschäftigt, ja auch mit dem lieben Gott hatte sie immer nur ein paar Satze gesprochen. Und dann die viele Kifferei! Sie liebte diesen Rausch und es machte ja um so vieles mehr Spaß mit anderen zusammen zu rauchen. Im Paradies hatte sie sich meistens alleine einen Joint gedreht und dann geschrieben, gemalt oder einfach nur auf ihrer Veranda gesessen. Jetzt war sie immer in Gesellschaft, und kam auch nur wenige Stunden am Tag zum Schreiben. Doch ihr Reisebericht nahm langsam Form an und sie fragte sich, was man im Paradies wohl zu ihrer Reise sagen würde. Kiffen war dort zwar nicht verboten, aber es kam ihres Wissens nach nicht so oft vor. Außer die Engel, die schienen sich fast alle so selbst zu belohnen. Den kleinen Laden von Easyman kannte sie auch, doch da sie ihre eigenen Pflanzen hatte, war sie nur selten dort hingegangen. Ihr waren die vielen Engel dort zwar auch aufgefallen, aber dass praktisch alle kifften, das hätte sie nicht gedacht. Und das sie so gute Liebhaber waren natürlich auch nicht.

Schade, das Monica nicht hier sein kann, dachte sie, ihr täte so eine Reise bestimmt auch mal ganz gut. Die lebte ihre Bruder-Schwester-Beziehung und wurde immer dicker dabei. Das dieser Osram aber auch so gar keine Lust hatte. Ob das alles Satan Junior schuld war? Oder hatten sich da zwei Sexmuffel gefunden? War Monica dem Osram jetzt vielleicht zu dick? Es war ein Jammer. Wie konnte sie ihr nur helfen? Was sie wohl die ganze Zeit in ihren Laptop tippte? Noch nicht einmal dafür interessierte sich dieser Osram. Monalisa bekam ein schlechtes Gewissen. Sie hatte Monica die ganze Sache eingebrockt und nun hatte sie hier ihren Spaß und Monica hatte nur ihren Garten. Monalisa war sich sicher, Monica hätte ihre Freunde hier auf dem Schiff. Aber auf der Erde gab es nun mal keine Bombinis. Immer noch nicht, dabei war das technisch mittlerweile echt kein Problem mehr. Wenn die Regierungen das Geld der Steuerzahler nicht für die Rüstung sondern für den Bau von Raumschiffen ausgeben würden, dann könnten alle Menschen mal so eine schöne Reise machen. Stattdessen musste man Angst haben, dass ein neuer Weltkrieg ausbrach und die Gesellschaften zurück in die Steinzeit gebombt weúrden. Es gab nicht wenige Seher, die so einen großen, dritten Weltkrieg vorhergesagt hatten. Sie haben ihre Visionen an die Menschen weiter gegeben, doch kaum einer sah die Gefahr wirklich kommen. Es war wie 1938, da glaubte auch keiner an Krieg und dann lag schon 5, 6 Jahre später alles in Schutt und Asche. Es war so viel schneller alles zerstört, als aufgebaut.

„Droht der 3. Weltkrieg?“ und „Bitte schenkt diesem Video kurz eure Aufmerksamkeit“ sind Videos, die auch Monalisa gerne gemacht hätte. Ja, sie hatte damals einen Haufen guter Ideen im Kopf gehabt, aber dann hatte man sie ja einfach erschossen und ihr damit die Möglichkeit genommen, gemeinsam mit Monica die Revolution anzuschieben. Sie hatte ihre Gegner völlig unterschätzt, sie besaßen tatsächlich die schlimmsten und unheimlichsten Waffen, sie kontrollierten die Medien, die Regierungen, die Justiz, sie hatten fast alle großen Nicht-Regierungs-Organisationen unterwandert, sie kontrollierten jede Bewegung im Internet, sie machten einfach was sie wollten. Jetzt richteten sie überall die Finanzdiktatur ein und dann, ja dann fehlte nur noch der passende Anlass und der Krieg gegen den Iran konnte beginnen. Und danach würde die halbe Welt in diesen Krieg hineingezogen und dann, ja dann würden die Menschen irgendwann nach Frieden betteln und diesen Frieden würde ihnen die Eine-Welt-Regierung dann versprechen. Dann hatte Satan Senior sein Ziel erreicht, denn dann würde er bestimmen wo es lang zu gehen hatte. Dann würde er auch endlich Raumschiffe bauen und in den Weltraum ziehen. Dann würde er sich den nächsten Planeten suchen und irgendwann gehörte ihm das ganze Universum. Zugegeben, das alles brauchte etwas Zeit, doch er war unsterblich und konnte ewig und drei Tage leben. Die große Göttin hatte ihm die Macht über die Energie geschenkt, oder sagen wir mal besser, er hatte sich diese Macht genommen. Und um ihm diese Macht wieder zu nehmen, hatte sie Monalisa erschaffen. Und „Freie Energie nutzbar machen (Meinungsbilder mit Vesna Kerstan)“ zeigt die erste Tür, die geöffnet werden musste, um seine Macht zu neutralisieren. Wenn man dann erst mal in dem Haus war, dann würde die Eroberung der vielen einzelnen Zimmer kein Problem mehr sein. Und dann wird die Menschheit wieder der Herr im eigenen Hause sein, dachte Monalisa und schlief ein.

„Nackte Rivalinnen:

Isabell Hertel und Anna Lena Class ziehen blank“

Abseits ihrer TV-Feindschaft verstehen sich Anna Lena Class (34, li.) und Isabell Hertel (42) blendend, wie man sieht. Sie zieren gemeinsam das Cover des "Playboys" im Mai 2016. (Foto)
Abseits ihrer TV-Feindschaft verstehen sich Anna Lena Class (34, li.) und Isabell Hertel (42) blendend, wie man sieht. Sie zieren gemeinsam das Cover des „Playboys“ im Mai 2016.
In der TV-Serie „Unter Uns“ sind sie Feindinnen, die um einen Mann streiten.
Doch im wahren Leben sind Anna Lena Class und Isabell Hertel befreundet
und zwar so gut, dass sich die beiden für die Mai-Ausgabe des Männermagazins „Playboy“ nackig gemacht haben. Hier die heißen Fotos…http://www.news.de/medien/855636295/playboy-mai-2016-mit-unter-uns-stars-isabell-hertel-und-anna-lena-class-nackt/1/?utm_so

FORTSETZUNG folgt!

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3 Comments

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