Monalisa TV – „Was für eine ZAUBER…SAU…ER…EI!“… 15. APRIL 2015

Eilmeldung:

„Angeblich russischer Kampfjet von IS abgeschossen“

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15:42 Uhr 14.04.2016

In der Hochburg der islamistischen Terrormilz IS, Rakka, haben Kämpfer der Terrormiliz angeblich einen russischen Kampfjet abgeschossen. Dies berichten lokale Aktivisten im Norden Syriens unter Berufung auf IS-Kämpfer. Den berichten zufolge sei der Abschuss  während eines Angriffs der russischen Luftwaffe auf Stellungen des IS erfolgt. Weiter wird berichtet, dass die beiden Piloten demnach überlebt haben und  sich in Gefangenschaft der fanatischen Islamisten befinden… http://www.boersennews.de/nachrichten/thema/eilmeldung–anegblich-russischer-kampfjet-von-is-abgeschossen/961545?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=softlead

„Sonderprüfung bei Deutscher Bank durchgesetzt“

13:44 Uhr 14.04.2016

… Allerdings fällt die Untersuchung kleiner aus als ursprünglich gefordert, Altfälle werden nicht berücksichtigt. Alleiniger Gegenstand sei «die Prüfung der Angemessenheit des gegenwärtigen Prozesses der Deutsche Bank AG, mit dem für die Zwecke des Konzernabschlusses rückstellungspflichtige Sachverhalte in Bezug auf Rechtsrisiken identifiziert und bewertet werden», erklärte der Bank-Sprecher… http://www.boersennews.de/nachrichten/top-news/sonderpruefung-bei-deutscher-bank-durchgesetzt/961415?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=softlead

„Das ist Jenson Buttons neue Freundin“

Die schönsten Kurven der Formel eins?

Jenson Buttons Freundin stielt dem Formel eins Fahrer die Show… http://www.gmx.net/magazine/unterhaltung/stars/jenson-buttons-freundin-31493516#.logout.hero.Sie%20stiehlt%20Button%20die%20Show.1

„Vergewaltigt und verleumdet“

… Die Terrorgruppe Boko Haram verschleppt und mordet, sie macht Frauen zu Sklavinnen, einige sogar zu Selbstmordattentäterinnen. Selbst für jene, die fliehen können, endet das Martyrium nicht… Durch Interviews mit geflohenen Frauen ist bekannt, dass die Islamisten Frauen als Sexsklavinnen halten und viele dadurch schwanger werden. Die Opfer berichteten der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch von Sklavenarbeit, von Zwangsheiraten und davon, dass sie als Christinnen zum Islam konvertieren mussten…

Veröffentlicht am 14.04.2016

World leaders pledged to help find 276 students abducted by Boko Haram from a north-eastern Nigerian girls‘ school two years ago. But 219 students are still missing. BBC News assesses the impact – or lack thereof – of the international #BringBackOurGirls campaign? Video produced by Marcus Thompson

…Boko Haram und das Militär hinterlassen verbrannte Erde

Welche Theorie auch stimmen mag – wegen der Berichte über mordende Ex-Geiseln kommen für die Entführungsopfer zum Trauma auch noch Verachtung und Misstrauen hinzu. Als vermeintliche Boko-Haram-Ehefrauen wird ihnen unterstellt, durch Gehirnwäsche selbst zu Anhängerinnen der Terrorgruppe geworden zu sein. Die hohe Zahl der Selbstmordattentäterinnen trägt zu der Verunsicherung noch bei… Dass Boko Haram Frauen im großen Stil kidnappt, wurde spätestens vor genau zwei Jahren weltweit bekannt: In der Nacht auf den 15. April 2014 stürmte ein Terrorkommando das Internat der Chibok Secondary School und entführte 276 Schülerinnen. Die weltweite Kampagne „Bring Back Our Girls“ brachte dem Thema viel Aufmerksamkeit, geholfen hat sie weiter nicht: Heute, zwei Jahre danach, sind 219 der Chibok-Mädchen noch immer vermisst. Nach Angaben des US-Senders CNN gibt es jetzt von einigen von ihnen ein „Lebenszeichen“ – in einem Video sind sie verschleiert zu sehen… http://www.gmx.net/magazine/politik/boko-haram-verschleppt-mordet-frauen-attentaeterinnen-31493562#.logout.focus.Erst%20Geisel%2C%20dann%20M%C3%B6rderin.1

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Veröffentlicht am 03.02.2013

http://www.nexworld.tv/

Ich habe mich sehr intensiv mit dem Sender und deren Inhalte beschäftigt, für mich hat sich folgendes Bild deren Ethik und Moral herauskristalliesiert: Informationen sollten jedem Menschen frei und kostenlos zugänglich sein! Ich bitte Euch aber bei Interesse an Nexworld.tv gerne ein MonatsABO im Wert von 12€ abzuschließen. Wichtige Themen, richtig angefasst. Es lohnt, finde ich! Vielen Dank! Macht weiter bitte! …

 

Die Freude der Liebe

Von Stephan LangerWirklich geschwiegen hat er nie. Auch wenn sich Papst Franziskus bei den römischen Bischofssynoden in den vergangenen beiden Jahren nicht aktiv zu Wort gemeldet hat, konnte doch jeder wissen, wohin er will. Immer wieder ließ er durchblicken, dass er zwar keine grundsätzliche Änderung der kirchlichen Lehre zu Ehe und Familie anstrebt – dass er aber mehr Spielraum für den konkreten Einzelfall möchte. Zusätzlich setzte Franziskus das große Thema „Barmherzigkeit“, gewissermaßen als Wink mit dem Zaunpfahl … Nun gibt es dieses päpstliche Reformprogramm auch schwarz auf weiß. Unter dem Titel „Amoris laetitia“, die „Freude der Liebe“, hat Franziskus sein apostolisches Schreiben veröffentlicht. Auf 300 Seiten fasst er darin die Beratungen der beiden Weltbischofssynoden zusammen. Vor allem ordnet er die teilweise extrem gegensätzlichen Meinungen der beteiligten Bischöfe ein, bewertet sie – und setzt eigene Akzente. Neun Kapitel umfasst das Dokument. Sie sind aus einem Guss, bauen – zumindest im Prinzip – klar und logisch aufeinander auf…

Kein fauler Kompromiss

Mit dem Schreiben bekräftigt Franziskus I. im Großen und Ganzen die katholische Sicht der biblisch-jesuanischen Aussagen zu Ehe und Familie. Wer eine grundlegende Änderung der Lehre gerade bei den Konfliktthemen erwartet, wird nicht bestätigt. Aber die behutsame Öffnung zur Beurteilung der Einzelfälle lässt eine neue Zielrichtung erkennen. Die beiden Bischofssynoden haben ja die Konfliktlinien und Blockaden in der Kirche offenkundig gemacht. Nur mit Mühe hatten sich im vergangenen Herbst die Synodalen überhaupt auf ein Abschlusspapier einigen können. Gerade bei den besonders umstrittenen Themen wurde um die erforderliche Zweidrittelmehrheit hart gerungen. Der Papst sucht den Kompromiss, aber keinen faulen Kompromiss…

Zu würdigen ist auch die einfühlsame, einfache Sprache, die man so von kirchlichen Dokumenten nicht kennt. „Amoris laetitia“ ist Papst Franziskus im Originalton, ein „echter Franziskus“. Er schreibt weniger als Theologe, sondern mehr als Seelsorger. Richtig lebendig wird es, wenn Franziskus I. Schriftsteller aus seiner lateinamerikanischen Heimat sowie Sprichwörter zitiert oder von seinem Lieblingsfilm „Babettes Fest“ erzählt. Das kann man ausufernd und abschweifend finden, vielleicht da und dort sogar „schwammig“, wie die „New York Times“ schrieb. Manchmal geht die Logik innerhalb eines Satzes verloren, es gibt teilweise wortgleiche Wiederholungen. Die Mehrheit der Väter und Mütter dieser Welt dürften sich jedoch in vielem von diesem Papst verstanden fühlen und für seine Lebensnähe dankbar sein.

http://www.christ-in-der-gegenwart.de/aktuell/artikel_angebote_detail?k_beitrag=4668648&utm_source=cg-newsletter&utm_medium=email&utm_content=textlinkanreisser1&utm_campaign=cg-20160414&newsletter=cig/20160414

Zum Mittelpunkt des Universums

„H.A.A.R.P. – Die Erde als Waffe?“

Monalisa saß in ihrem Bett, natürlich wieder mit ihrem obligatorischen Kaffee und schaute sich dieses Video an. Es war ein Interview mit einer Professorin, von der sie nur den Vornamen Claudia hatte entziffern können, denn die kurz eingeblendete Schrift war spiegelverkehrt gewesen. Claudia war eine schon etwas ältere Frau, die aber immer noch schöne, lange, graue Haare hatte. Doch das war nicht das Interessante. Es war vielmehr das, was sie zu berichten hatte. Es ging um dieses schrecklichen HAARP-Anlagen. Wenn man diesen ehemaligen Greenpeace Aktivisten, Altnickel oder wie er hieß, vielleicht nicht wirklich ernst nehmen wollte, dieser Frau sollte man jedoch sehr gut zuhören. Sie bestätigte Monalisa ihre größten Befürchtungen was die Wettermanipulationen und die Auslösung von Naturkatastrophen anging. Aber nicht nur das, diese Frau sah eben auch das Problem, dass mit dieser Technik der Planet Erde als Ganzes getötet werden konnte. Sie sagte, die Mutter der Erde, die gute, alte Gaja sei in ihrem Leben massiv bedroht. Gaja, wer kannte sie noch, außer die indigenen Völker und einige Blumenkinder vielleicht.

Früher hatte man Mutter Erde zutiefst verehrt, denn allen war klar, sie lebten auf ihr, von ihr, ja alles Leben kam durch sie. Gaja war die Mutter allen Lebens, so wie die Sonne der Vater gewesen war. Doch wem war das heute noch bewusst? Auf der Sonne hatte Monalisa keinen Gott mehr vorgefunden, stattdessen hatte sich dort die satanische Familie niedergelassen, bevor sie, bis auf Satan Junior, auf die Erde übergewechselt war. Aber auch Satan Junior war nun nicht mehr auf der Sonne, sondern er steckte in diesem Osram. War der alte Gott der Sonne, der große Vater, auch abgehauen? War er in ein anderes Sonnensystem gegangen, vielleicht in ein sich gerade neu bildendes Sonnensystem? Davon gab es schließlich Millionen im Universum. Oder hielt er sich im Innern der Sonne verborgen und litt, so wie Monalisa nach ihrer Ermordung gelitten hatte? War er einsam und unglücklich, weil niemand ihn mehr anbetete? Hatte er seine Kraft verloren?

Und was war mit Gaja, lag sie auch krank danieder und sah ihr Ende kommen? Monalisa empfand ein Gefühl größter Sorge um diesen Vater und diese Mutter.

„ZDF – Der erschöpfte Planet – Machtfaktor Erde“ Monalisa hatte sich gerade den zweiten Teil des ersten Teils angesehen, als Michael herein kam.

„Ach, Michael, es ist ja so schrecklich, die Erde wird wirklich zu einem Ort der Hölle, wenn das so weitergeht. Stellenweise ist es schon soweit. Dieser ZDF-Film ist wirklich deprimierend.“

„Mach den Laptop lieber aus, ich will nicht, dass Du noch Depressionen bekommst,“ sagte Michael.

„Aber man kann doch nicht wegschauen. Der Erde geht es wirklich Scheiße.

Ich mache mir ehrlich große Sorgen.

Dort muss sich wirklich etwas ändern, die Menschen müssen endlich wach werden und dem Raubbau und auch diesen militärischen Entwicklungen Einhalt gebieten. Es geht einfach nicht an, dass sie alle vor ihrem Fernseher sitzen und sich einen dieser blöden Zeichentrickfilme oder so eine dumme Gerichtsshow reinziehen. Sie gucken wirklich den größten Scheiß.“

„Trotzdem, wir sollten jetzt hinunter zum Frühstück gehen, es gibt wieder ein schönes Büffet. Komm, mach aus und zieh Dich an.“

Monalisa stieg aus dem Bett und fuhr den Rechner hinunter. Dann ging sie ins Bad und als sie heraus kam, lag dort die weite, weiße Hose und ein rotes, seidenes T-Shirt. Sie hatte nichts gegen diese Kleiderwahl und zog sich an. Sie schlüpfte in flache, rote Wildlederschuhe und dann machten sie sich auf den Weg.

In der Lobby war schon alles auf den Beinen und bediente sich am Büffet. Es gab wieder alle möglichen Köstlichkeiten, diesmal jedoch auch Wurst und Schinken aus Magica. Monalisa probierte etwas von der Leberwurst und nahm sich ein Brötchen, viel Hunger hatte sie nicht, der Film hatte ihr den Appetit verdorben. Aber die Wurst war trotzdem lecker und nach einem Becher Kaffee ging es auch mit der Laune wieder. Sie nahm die Entwicklung auf der Erde halt immer sehr mit.

Julian und Mara waren auch noch etwas angeschlagen, denn der gestrige Abend war für Beide sehr lang geworden. Monalisa erinnerte sich, dass Michael sie irgendwann sanft geweckt hatte und sie ohne große Verabschiedung nach Oben gegangen waren. Dort war sie sofort wieder eingeschlafen. Sie erinnerte sich geträumt zu haben, aber wie der Traum genau gegangen war, wusste sie nicht mehr, aber es war um ihre Mutter gegangen.

Als sie gestern auf der Liege gelegen hatte, da war ihr klar geworden, dass ihre Mutter natürlich eine Göttin gewesen sein musste, nur lebte sie offensichtlich nicht als Mensch oder sonst ein Lebewesen. Sie musste sehr groß sein, wenn man Gottes Erklärung ernst nahm. Also eine große, nicht menschliche Göttin. Was war mit Gaja? Mutter Erde war eine Göttin, doch sie existierte als Planet. Der Sonnengott existierte als Sonne. Ob sie keinen menschlich aussehenden Astralkörper hatten? Aber Monalisa hatte ihre Mutter im Traum in einer menschlichen Gestalt gesehen. Welcher Planet war ihre Mutter? War vielleicht Gaja ihre Mutter? Das würde vielleicht ihre große Liebe für diesen Planeten erklären. Sie beschloss den lieben Gott ganz direkt danach zu fragen. Er musste ihr endlich die Wahrheit sagen! Und dann war da doch dieser Brief. Ob es nicht langsam Zeit war, dass sie ihn zu lesen bekam?

Sie ging an den Tisch, an dem der liebe Gott mit Martha und dem König saß. Sie begrüßte alle mit einem netten guten Morgen und dann fragte sie den lieben Gott: „Bitte, ich würde gerne mal etwas mit Dir reden, hättest Du heute vielleicht noch Zeit für mich?“

„Gleich habe ich noch eine kurze Besprechung, aber dann können wir uns gerne etwas zusammensetzten. Ich würde sagen, in einer Stunde.“

„Oh, das ist prima, soll ich zu Dir ins Zimmer kommen?“

„Ich denke, da sind wir am ungestörtesten. In einer Stunde.“

Monalisa ging zu ihrem Tisch zurück und ließ sich noch etwas Kaffee eingießen. Dann bat sie Michael um ihren Tabak. „Bitte achte doch etwas auf die Uhr, ich möchte in einer Stunde zum lieben Gott, ich habe ihn um ein Gespräch gebeten.“

„Willst Du mit ihm über Deine Rede sprechen?“

„Nein, ich will endlich wissen, wer meine Mutter ist. Es gibt da einen Brief und den will ich jetzt endlich lesen.“

„Du kennst Deine Mutter nicht,“ fragte Mara.

„Nein, ich habe keine Erinnerung an sie, außer vor ein paar Tagen in einem Traum. Der liebe Gott wollte es mir nicht sagen, er meinte nur, sie sei zu groß für seine Welt.“

„Wie geht das denn? Gott ist doch letztendlich der Größte.“

„Im Geiste, aber findest Du ihn körperlich übermäßig groß?“

„Deine Mutter soll größer sein? Erheblich größer?“

„Ich habe einen Verdacht, aber davon erzähle ich, wenn ich es genau weiß.“

„Und Dein Vater?“

„Da habe ich genauso viel wenig Ahnung von.“

„Also bist Du ein Weisenkind…“

„Nun, ich hoffe, meine Eltern leben noch.“

Michael begleitete sie nach Oben und gab ihr noch einen Kuss, bevor sie beim lieben Gott an die Tür klopfte. Michael ging in sein Zimmer, er wollte dort auf sie warten. Der liebe Gott öffnete die Tür und ließ sie ein. Er hatte ein schönes, großes Zimmer mit einer großen Fensterfront. Sein Bett war hinter schweren Vorhängen verborgen und dann gab es noch einen größeren Schreibtisch und eine Sofaecke. Natürlich hatte er auch ein eigenes Bad.

Er setzte sich an seinen Schreibtisch, wo er noch ein paar Papiere zur Seite legte und sie setzte sich davor auf einen schönen Stuhl mit geschnitzten Armlehnen. Er saß auf dem Thron den er von dem julianischen König geschenkt bekommen hatte. Alles sah sehr edel aus bei ihm und machte sicherlich auch einen gewissen Eindruck auf Besucher. Es hingen einige alte Meister an der Wand und auf dem Boden lagen wertvolle Teppiche. Hier konnte man es gut aushalten, dachte Monalisa. Der liebe Gott schaute sie an und fragte: „Was hast Du auf dem Herzen?“

„Ich habe von meiner Mutter geträumt, in dem Traum war sie jedoch nicht besonders groß, auch wen ich das aus meiner Position natürlich nicht genau sagen konnte. Ich lag als Baby in einem Körbchen. Ich möchte darum jetzt wirklich wissen, wer ist meine Mutter? Und mein Vater? Wer sind meine Eltern?“

„Ich habe darauf gewartet, dass Du fragst. Willst Du den Brief lesen? Ich denke, es ist die richtige Zeit gekommen.“ Er griff in eine Schublade und holte einen Umschlag hervor. Aus diesem Umschlag holte er vorsichtig ein Papier heraus und sagte: „Sei vorsichtig, der Brief ist sehr alt.“

Monalisa nahm den Zettel entgegen und faltete ihn auseinander. Er war mit einer sehr feinen Handschrift beschrieben, in einer Sprache, die sie verstand. Sie begann zu lesen:

„Mein liebes, geliebtes Kind!

Endlich liest Du diese Zeilen und ich hoffe Du verzeihst mir, dass ich nicht bei Dir sein konnte. Ich habe Dich dem lieben Gott überantwortet, weil ich mir keinen besseren Ort für Dich vorstellen konnte. Ich denke, er hat Dich zu einem starken und liebenswerten Menschen erzogen. Du hast sicherlich viele Leben gelebt und selbst viele gute und schlechte Erfahrungen gemacht. Ich hoffe, sie haben Dich zu einer großen Persönlichkeit werden lassen, denn ich brauche Dich. Jetzt wo ich diese Zeilen schreibe ist meine Welt noch in Ordnung, doch ich bin verraten worden und die Folgen werden schlimm sein, es sei denn Du mein Kind wirst meine Welt retten. Ich warte sehnsüchtig darauf, Dich in meine Arme schließen zu können, doch zuvor muss meine Welt erst mal von diesem Satan befreit werden. Er hat sich der Energie auf meinem Planeten bemächtigt und er wird sie in seiner Dummheit und in seiner Bosheit eines Tages gegen mich richten, dann werde ich sterben. Doch ich will nicht sterben, ich will noch weitere 4 Milliarden Jahre dem Leben eine Heimat sein. Ich bin Gaja, die Mutter der Erde. Komm und vertreibe diesen Zerstörer, rette mich und alle, die auf mir leben. Ich kann Dir nicht sagen, wer Dein Vater ist, denn es muss vorerst ein Geheimnis bleiben. Wenn Du Deine große Aufgabe erfüllt hast, wird sich auch diese Frage beantworten. Ich liebe Dich von ganzem Herzen und ich habe große Hoffnung in Dich gelegt. Du wirst es schaffen und aus der Erde wieder ein Paradies machen, ich werde Dich dabei von Kräften unterstützen. In großer Liebe, Deine Mutter.“ Monalisa tropfte eine Träne vom Gesicht. Es war also wahr, sie hatte es sich zwar schon gedacht, aber jetzt ihre Zeilen zu lesen, das war etwas ganz anderes. Ihre Mutter war ein Planet. Natürlich war sie so viel zu groß für ein Kaffeekränzchen, auch am Tisch beim lieben Gott. Natürlich hatte sie sie dort nicht besuchen kommen können. Sie war eine große, lebendige Kugel, eine Kugel, die Leben hervorbrachte, jeden Tag aufs Neue. Und diese Kugel benötigte ihre Hilfe. Und natürlich würde Monalisa alles tun was sie konnte, doch sie wusste auch, sie allein war machtlos. Die Menschen mussten alle mithelfen die Erde zu retten.

Der liebe Gott reichte ihr ein Taschentuch und nahm den Brief wieder an sich.

„Ich hebe ihn auf, bei mir ist er sicherer.“

„Was soll ich nun tun? Wie soll ich ihr helfen?“

„Du wirst es schon wissen, wenn sich die Möglichkeit zeigt.“

„Aber die Erde ist so weit weg, ich weiß gar nicht wo sie sich jetzt befindet. Mutter ist mit diesem Verbrecher ganz allein und wir feiern hier herum.“

„Nun, ich habe nur wenig gefeiert, ich habe viel gearbeitet. Was macht denn Deine Rede?“

„Ich habe schon erste Stichworte aufgeschrieben, doch nun, ich muss völlig neu darüber nachdenken.“

„Dein Weg ist schon der einzig Richtige, es ist die Wahrheit, die ihn vertreibt.“

„Ja und dann macht er sich über den nächsten Planeten her. Er muss zurück ins Paradies, lieber Gott, verzeih ihm seine Kritik und nimm ihn wieder bei Dir auf. Er treibt einfach überall immer nur sein Unwesen.“

„Er will nicht und ein Aufenthalt im Paradies ist nun mal freiwillig. Und dann ist er zudem unsterblich geworden, er kann als Mensch nun auf ewig leben.“

„Er ist ein Mensch geworden?“

„Er sucht sich immer wieder einen neuen Körper, und er vergisst nie. Er weiß immer wer er ist. Er lebt ewig und drei Tage.“

„Und Du kannst nichts dagegen tun?“

„Ich kann Dich auch unsterblich machen, dann kannst Du ihm ewig hinterher jagen.“

„Wenn er nur schon mal von der Erde weg wäre! Und ewig leben, als Mensch? Nein, das möchte ich nicht, ich möchte irgendwann auch mal wieder zurück ins Paradies.“

„Dann gebe ich Dir eine befristete Zeit in der 3. Dimension, was hältst Du davon? Wie wäre es mit 26 000 Jahren. Ein ganzes weibliches Zeitalter lang.“

„Und mit wem verbringe ich dann meine Zeit? Ich will nicht alleine 26 000 Jahre hinter dem Teufel herjagen.“

„Frage Deine Freunde, ob sie mitkommen wollen. Frage zunächst mal Michael und dann suchst Du Dir eine Mannschaft zusammen. Ich wollte Dich ja eigentlich damit überraschen, aber ich werde Dir ein eigenes Raumschiff kaufen, ich habe es schon bestellt und ich denke, es wird jetzt fertig sein. Morgen, wenn wir bei der Föderation angekommen sind, werden wir es besichtigen. Es ist mein Geschenk an Dich.“

„Ein eigenes Raumschiff? Ja, aber ich kann doch so ein Ding gar nicht fliegen?“

„Frage Thomas ob er mitkommt, ich habe zwei Offiziere, die das Bombini fliegen können.“

„Ja, also, was soll ich dazu sagen? Ich bin platt. 26 000 Jahre, das ist wirklich lang, das müsste locker reichen um diesem Verbrecher das Handwerk zu leben. Ich danke Dir.“

„Ich habe zu danken, denn dieser Mann ist auch mir langsam ein Dorn im Auge. Jage ihn und bring ihn in Ketten zu mir. Thomas kennt jetzt den Weg aus dem Universum heraus, er wird auch wieder zurück finden. Dann werden wir sehen, was wir mit ihm machen können.“

Monalisa stand von ihrem Stuhl auf und ging um den Schreibtisch herum

und nahm den lieben Gott in den Arm. „Du bist der beste Vater, den ich haben kann.“

Monalisa verließ Gottes Zimmer und ging gleich zu Michael. Sie klopfte und öffnete die Tür. Er lag auf seinem Bettsofa und las in einem Buch. Er legte es zur Seite und sie setzte sich neben ihn. „Willst Du mit mir auf eine lange Reise kommen?“

„Wohin soll es denn gehen?“

„Als erstes zur Erde.“

„Klar komme ich mit, ich wäre gekränkt, wenn Du mich nicht dabei haben wolltest.“

„Die Sache hat aber einen Haken.“

„Wir werden sehr lange in der 3. Dimension leben, so lange, bis wir diesen elenden Satan gefangen haben. Wir haben 26 000 Jahre Zeit dazu.“

„26 000 Jahre? Das ist verdammt lang, das muss schneller gehen.“

„Wieso, hast Du noch etwas vor in nächster Zeit?“

„Ich wollte noch mal meine Mutter besuchen.“

„Wir werden zwischendurch bestimmt einen Abstecher ins Paradies machen können, Thomas kennt den Weg.“

„Der soll also auch mit und wer noch?“

„Ich frage auch Lisa natürlich, Mara und Julian, Andreas und Maria. Ob von Deinen Kollegen vielleicht auch jemand Lust hat. Was ist mit Rafael?“

„Der kommt bestimmt mit. Dann wären wir zu Neunt, das ist keine große Truppe, wenn man bedenkt, wen es zu jagen gilt.“

„Thomas und Lisa steuern das Schiff, vielleicht benötigen sie noch jemanden. Andreas kann kochen, Maria kann ihm helfen, Mara und Julian, nun, es wird sich zeigen, ob wir ihre Fähigkeiten nicht gut gebrauchen können und Rafael, hat er bestimmte Qualitäten?“

„Er ist ein guter Programmierer, ich kann auch ein Bisschen mit Computern umgehen. Ich denke, erst mal kommen wir klar.“

„Was das wohl für ein Raumschiff ist, das der liebe Gott bestellt hat?“

„Lass Dich überraschen! So, darauf sollten wir mit einem Sektchen anstoßen, oder willst Du lieber ein Pfeifchen?“

„Ach, lass uns doch bei Mara und Julian mit der Pfeife hinüber gehen, aber wir rauchen mein Gras. Dann fragen wir sie und dann suchen wir die anderen auf.“

„Vielleicht haben die Beiden gerade keine Zeit, ich frage mal kurz.“

Er nahm Monalisa in seine Arme und drückte sie feste.

„Das wird die aufregendste Reise, die ich jemals gemacht habe.

Ich freue mich dabei zu sein.

Ich verspreche Dir, ich werde Dein bester Mann auf dem Schiff sein.“

Dann verschwand er und Monalisa sah sich den Buchdeckel an. „Reisetagebuch einer Verliebten“ Ob dass immer noch das Buch mit der Motorradclique war? Aber sie hatte keine Zeit einen Blick hinein zu werfen, Michael kam zurück und meinte, sie seien herzlich willkommen, Mara wäre auch schon ganz neugierig.

Michael packte alle Utensilien ein und er folgte Monalisa. Sie klopfte kurz und trat ein. Mara war gerade dabei die Tagesdecke auf das Bett zu legen und Julian schlug die Kissen aus. „Hier, Dein Platz ist gemacht, setzte Dich und erzähle uns.“

Mara blieb auch auf dem Bett sitzen, Julian ging auf das Sofa und Michael durfte wieder den Sessel haben. Michael stellte die Pfeife auf den Tisch. Monalisa wusste nicht so recht, wie sie anfangen sollte: „Ja, also, ich weiß jetzt wer meine Mutter ist. Es klingt vielleicht verrückt, aber es ist Gaja, die Mutter Erde. Sie ist ein Kugel, so schön, so wunderbar, einfach ein absolut paradiesischer Ort für Milliarden von Menschen, Tieren und Pflanzen. Sie hat mir einen Brief hinterlassen und sie bittet mich um Hilfe. Sie hat schwer unter Satan Senior zu leiden, ja sie befürchtet zu sterben und mit ihr all die Lebewesen, die auf ihr leben. Satan hat sie bestohlen und nun treibt er mit dem Diebesgut sein Unwesen und wenn er meine Mutter getötet hat, dann wird er auch all die anderen Planeten im Universum umbringen. Er ist nämlich zu allem Unglück unsterblich geworden, dass heißt, er kann ewig in der 3. Dimension weiterexistieren. Er ist wirklich eine große Gefahr für alle, doch jetzt erst mal besonders für die Erde.

„Deine Mutter ist ein Planet?

Wie konnte sie da ein Kind auf die Welt bringen?“

„Das weiß ich auch nicht, über meinen Vater wollte sie noch nichts sagen. Vielleicht war er ja ein Mensch. Jedenfalls ist es ihr gelungen und nun muss ich ihr helfen, es ist sowieso mein Wille gewesen, etwas gegen diesen satanischen Verein zu unternehmen. Und jetzt meine Frage, würdet ihr mit mir und Michael mit kommen? Der liebe Gott hat ein Raumschiff für uns bestellt. Ich denke, so liebenswerte, aber auch in der Magie bewanderte Zauberer wie ihr es seid, ich kann Euch bei der Jagd gut gebrauchen.“

Beide Angesprochenen starrten sie an und waren offensichtlich etwas sprachlos. Mara sprach als Erste: „Also, ich komme mit. Ich habe es in einer Vision gesehen, das Raumschiff und diesen Verräter, ich habe ihn genau gesehen.“

„Dann komme ich natürlich auch mit, wenn Martha ja sagt. Aber ich denke, sie wird nichts dagegen haben, einen Satan möchte sie auch nicht plötzlich vor sich stehen haben.“

„Die Sache hat aber einen Haken, wir werden vielleicht sehr lange unterwegs sein. Satan ist unsterblich und wahrscheinlich nur schwer einzufangen.“

„Wir kommen trotzdem mit,“ sagte Mara. „Martha wird es verstehen. Ich freue mich riesig, denn das wird bestimmt eine aufregende Reise.“

„Der liebe Gott weiß wie man unsterblich wird, er könnte uns ein sehr langes Leben in der 3. Dimension ermöglichen, wollt ihr das, oder möchtet ihr lieber normal alt werden?“

„Das ist eine schwierige Frage, darüber muss ich nachdenken,“ sagte Mara und auch Julian schaute nachdenklich. „Wie lange könnten wir denn leben?“

„26 000 Jahre.“

„Das ist wirklich lang. Aber glaubst Du nicht, wir fangen den Satan ehr ein.“

„Ich hoffe es sehr, aber wenn wir ins Paradies wollen, Thomas kennt den Weg. Er muss jetzt nur auch noch mit uns kommen wollen, sonst haben wir niemanden, der das Raumschiff fliegen kann.“

„Der kommt bestimmt mit, wenn Lisa mitkommt,“ sagte Julian. „Die Beiden haben sich gesucht und gefunden.“

„Das liegt an den Pfeilen Amors.“

„Und wer soll noch mit,“ fragte Mara

„Ich dachte Andreas und Maria auch zu fragen. Und Rafael. Dem fehlt dann allerdings eine Frau, also müssen wir auch da noch für Zuwachs offen sein.“

„Dann wären wir Neun, mit einer zusätzlichen Frau Zehn. Das ist natürlich nicht gerade eine große Mannschaft.“

„Mal sehen wie groß das Raumschiff ist und wer sich uns noch anschließen möchte. Es ist also abgemacht, ihr kommt mit?“

„Abgemacht,“ sagten Beide aus einem Mund.

„Dann sollten wir darauf jetzt ein Pfeifchen rauchen,“ sagte Michael und reichte diesmal an Mara den ersten Zug. Die Pfeife ging herum und alle schwiegen bis Julian sagte: „Das wird total cool, Monalisa, Du musst an Deinem Reisebericht weiterschreiben. Das wird ein absoluter Bestseller!“

„Planet Erde Katastrophe der Zukunft“ eine Dokumentation auf You Tube

über die verschiedenen, schwerwiegenden Ereignisse, welche die Erde im Laufe ihres Lebens schon getroffen hat

und die sie und ihre Lebewesen auch in Zukunft immer wieder bedrohen werden.

Monalisa erzählte ihren Freunden von dieser Geschichte und obwohl die Katastrophen zum Teil wirklich sehr bedrohlich waren, nicht stand im Vergleich zu dem, was Satan und seine Leute nun vorhatten. Sie wollten den schützenden Schirm der verschiedenen Schichten, welche die Erde umhüllten, angreifen. Damit würde sie dann der Sonne und dem All hilflos ausgesetzt werden und das Leben auf der Erde würde verschwinden wie auf dem Mars. Dieser war zu einem toten Wüstenplaneten geworden und konnte kein Leben mehr produzieren. Er war auf ewig verloren und würde keine Geschichte mehr haben. Ab und zu würde ein Asteroid einschlagen, aber der konnte auch nichts mehr schlimmer machen. Der Erde stand nun das gleiche Schicksal bevor, denn die Satanisten hatten Teslas Warnungen nicht beachtet und sich an die militärische Nutzung der Skalarwellentechnik gewagt. Die in diesen HAARP-Anlagen arbeitenden Menschen waren sich der Gefahr offensichtlich nicht bewusst und die allgemeine Bevölkerung wusste nichts darüber. HAARP war eine geheime Technik, die nicht nur für große Erdebeben und Zunamis verantwortlich war, HAARP wurde auch dafür eingesetzt die Erde an dem Nordpol aufzuheizen. Die Russen und Amerikaner wollten dort an die Bodenschätze und heizten mit HAARP die Ionosphäre so auf, das mittlerweile schon Schiffe dort ihre Route abkürzen konnten. Man schob es offiziell auf den Klimawandel, aber das war Quatsch, denn den gab es gar nicht. Im Gegenteil, eigentlich müsste es auf der Erde langsam kälter werden, denn die Erde änderte ihre Umlaufbahn mal wieder und entfernte sich von der Sonne. Aber durch die künstliche Aufheizung wurden dieser Effekt mehr als ausgeglichen.

Mara und Julian waren entsetzt. Was für eine katastrophale Technik war das denn? HAARP? Monalisa lud beide ein, sich bei ihr mal ein paar aufklärende Videos dazu anzuschauen und Michael schlug vor: „Wir sollten uns einige Computer kaufen, damit jeder im irdischen Internet recherchieren kann. Ich denke unser Budget dürfte dafür reichen, denn Rafael meinte, solche Dinge seien bei der Föderation total billig. Einen Laptop, also, das ist für die ein ganz alter Hut. Vielleicht werden wir dort auch gute, gebrauchte Geräte bekommen.“

„Ein Computer? Ich habe so ein Ding noch nie gesehen,“ sagte Julian.

„Kein Problem, der Umgang damit ist kinderleicht und was die technische Pflege angeht, da helfe ich Dir gerne.“

„Und Du kannst hier das Internet der Erde anzapfen,“ fragte Mara.

„Der liebe Gott hat ein Gerät, damit kann er alles was im Universum elektromagnetische Wellen produziert empfangen. Auch das nichtirdische Programm.“

„Interessant, aber es dürfte nicht einfach sein, dieses zu verstehen, denn die Sprache ist ja überall ganz unterschiedlich.“

„Wir bräuchten einen Übersetzer, aber auch den bekommen wir bei der Föderation, das ist eigentlich auch ganz alte Technik.“

„Also gut, dann wird unser Einkaufszettel doch etwas umfangreicher,“ meinte Julian und nahm noch einen Zug aus der Pfeife.

Monalisa entspannte sich. Was nahm ihr Leben doch für eine unvorhergesehene Wendung? Jetzt würde sie bald schon ihr eigenes Raumschiff haben. Wie es wohl aussah? Hoffentlich war Thomas auch Willens mit zu kommen. Ja, und einen guten Koch brauchte man unbedingt auch. Wenn Andreas mitkam, dann würden sie herrlich speisen können.

Nur wovon lebten sie?

Ob das Raumschiff so groß war, dass es einen eigenen Garten hatte?

Michael reichte ihr die Pfeife und sie nahm einen Zug.

Und Gras würden sie brauchen, am besten sie würden einige Pflanzen haben und unter Licht großziehen. Sie wusste von Satan Junior, dass man die Mutterpflanze unter 18 Stunden Licht halten musste, dann blühte sie nicht und starb vor allen Dingen nicht so schnell. Und von dieser Pflanze konnte man dann immer wieder Stecklinge machen und diese zum Blühen bringen. So brauchte man keine Samen. Denn Pflanzen, die Samen enthielten, die waren nicht so THC-haltig. Sie fragte Michael: „Sag mal, waren Samen in dem Gras?“

„Ein paar, aber wir sollten auch neue Samen kaufen. Wenn das Raumschiff einen Garten hat, was ich annehme, dann züchten wir unser eigenes Gras, das „Jagt den Satan Gras“.

„Das kann ich gerne übernehmen, ich kenne mich mit der Züchterei von Pflanzen gut aus.“

„Und was mache ich auf dem Schiff die ganze Zeit,“ fragte Mara.

„Ich denke, wir werden alle unsere Aufgabe dort finden, wir müssen uns das Schiff nur erst mal ansehen,“ meinte Monalisa, „ich weiß ja auch noch nicht, was ich tun kann.“

„Du musst das Buch schreiben,“ sagte Julian. „Und dann müssen wir alles über diesen Satan herausbekommen. Wir müssen genau wissen, mit wem wir es zu tun haben. Wir müssen seinen Schwachpunkt finden, denn jeder hat so einen wunden Punkt. Und da packen wir ihn.“

„Er ist ein großer Schwarzmagier, das dürfte klar sein. Gibt es da ein Mittel gegen? Martha wusste ja auch nur einen Ausweg und der war die Flucht,“ gab Monalisa zu bedenken.

„Weil sie Kinder zu beschützen hatte. Kinder sind für Schwarzmagier eine große Versuchung. Wir werden ohne Kinder sein, oder?“ Julian schaute Mara an.

„Wir werden vorläufig ohne Kinder sein,“ sagte sie. „Aber irgendwann möchte ich doch auch gerne ein Kind.“

„Wenn es noch etwas Zeit hätte, das wäre nicht schlecht,“ meinte Monalisa.

„Ich nehme einen bestimmten Tee, da kann normalerweise nichts passieren.“

„Gut, wäre das auch geklärt. Kann man den Tee auch in einem normalen Garten anpflanzen? Lisa und Maria könnten den vielleicht auch gebrauchen,“ fragte Monalisa.

„Dann kümmere ich mich also um die Verhütung,“ meinte Mara erleichtert, denn sie wollte auch eine individuelle Aufgabe haben.

„Michael, würdest Du Thomas und Lisa fragen, ob sie auf ein Pfeifchen zu uns kommen wollen? Wir können uns ja auch in der Lobby treffen, ich denke, da ist heute Abend auch wieder Büffet.“

„Oh, ja, essen,“ meinte Mara, „ich habe Hunger.“

„Dann lasst uns hinunter gehen und mit Thomas und Lisa reden.“

Gesagt, getan. Michael packte seine Pfeife ein und dann machten sie sich auf den Weg in die Lobby. Michael brauchte gar nicht nach Thomas zu suchen, die beiden Turteltauben saßen schon zusammen und erfreuten sich an ihrem Feierabend. Sie saßen an einem der größeren Tische und so setzen sie sich dazu. Es dauerte nicht lange und sie waren beim Thema und Monalisa fragte die Beiden ob sie das Raumschiff fliegen wollten. Beide fielen zwar aus allen Wolken, aber natürlich sagten sie nicht nein. Für Thomas war es eine tolle Sache und für Lisa ebenso. Sie waren ein gutes Team und würden sie jetzt wieder ins Paradies fliegen, dann war es unsicher, wann der liebe Gott wieder mal verreisen würde. Darauf musste nun wirklich angestoßen werden und Monalisa holte persönlich eine Flasche Sekt an der Theke. Rafael, der dort heute Dienst hatte, brachte die Gläser. Da gerade genug Engel da waren, setzte er sich hinzu und stieß mit an. Dann fragte Monalisa ihn, ob er mit auf die Reise kommen wolle und natürlich, er hatte es schon länger insgeheim gehofft, sagte er ja. Die Aussicht noch etwas länger in der 3. Dimension zu sein, die war einfach unschlagbar. Fehlte also nur noch Andreas und Maria. Rafael ging die Beiden holen, denn sie waren noch in der Küche.

Auch ihnen wurde der Vorschlag unterbreitet und auch die Beiden sagten nach kurzem Nachdenken zu, auch wenn Maria erst noch mal mit ihrem Vater reden wollte. Doch was sollte er dagegen einwenden, sie war längst erwachsen genug um ihre eigenen Entscheidungen zu treffen. Rafael holte noch eine Flasche Sekt und dann war es besiegelt. Sie würden Satan Senior jagen, einfangen und vor Gottes Gericht bringen.

Was wird Gott dann mit ihm machen?

In die Hölle mit ihm?

Das war doch sein eigenes Zuhause. In ein ordentliches Gefängnis im ewigen Strafvollzug? Wer wollte ihn bewachen? Wie konnte man einem Schwarzmagier seiner Größe das Handwerk legen? „(DOKU) Die härtesten Gefängnis Wärterinnen in den USA – 2013“, so ein Knast würde wahrscheinlich nicht reichen. Auch „Der sicherste Knast der USA Oak Park“ würde ihn nicht halten können, denn dann würde sein Ich einfach in den Wärter eindringen und von dem in den Mann an der Pforte und schon wäre er wieder draußen. Wenn sie ihn fangen und ins Paradies bringen wollten, dann würden sie sich etwas anders einfallen lassen müssen. Aber so weit waren sie ja noch nicht, das Problem wurde also vertagt. Jetzt hieß es erst mal zusammen zu feiern und das konnte nur mit einer Friedenspfeife wirklich geschehen. Wo sollten sie dafür aber hingehen, neun Leute waren eigentlich zuviel für Julians und Maras Zimmer und bei Michael und bei ihr war erst Recht kein Platz. Also noch mal auf die Weide? Warum eigentlich nicht. Michael hatte die Pfeife noch in seinem Körbchen und gegessen hatten alle etwas. Maria würde wieder die Decken holen und sie konnten ja noch etwas zu Trinken mitnehmen.

Der liebe Gott und die anderen Gäste hatten ihre Freude schon mitbekommen und waren bestimmt froh, wenn sie verschwanden, denn am Tisch war es doch etwas laut geworden. Monalisa ging zum lieben Gott und meinte: „Jetzt fehlt uns nur noch eine Frau für Rafael.“

„Na, die wird er schon noch finden, eine Weile geht es doch bestimmt auch noch so, oder?“ Gott grinste dabei etwas komisch, fand Monalisa, er schien zu wissen, was sie gestern mit Michael und Rafael im Wasser gemacht hatte. Aber es war ihr heute egal, sie freute sich einfach, das alle zugesagt hatten. Jetzt hatte sie ein richtiges Team. Sie waren immerhin zu Neunt, das war schon viel mehr, als nur alleine gegen diesen Satansverein zu kämpfen.

„Das erste mal Swingerclub…“, das sollten Sie sich ansehen,

wenn Sie Vorurteile gegen solche erotischen Gruppenerlebnisse haben.

Ich war auch noch nie in einem, aber ich wurde gerade erst zu so einem Besuch eingeladen. Monalisa wäre jetzt auch gerne mit ihren Freunden in so ein schönes Haus gegangen, wie es in diesem Video vorgestellt wird, doch sie hatten nur ihre Tierweide. Allerdings mit einem herrliches Ausblick. Sie saßen auf den Decken, jeder hatte etwas zu Trinken und Michael kümmerte sich um die Pfeife. Mara hatte auch einen Arm voll Kissen mitgebracht und so machten sie es sich bequem und schauten zu den Sternen hinaus. Sie rasten durch eine Galaxie und Thomas erklärte, dass sie nun bald ankommen würden. Der sogenannte Mittelpunkt des Universums sei vielleicht nicht wirklich der Mittelpunkt, aber von hier hatten es die Meisten am wenigsten weit. Die Entfernung war zwar eigentlich für Viele gar kein so großes Problem mehr, denn man kannte die instantane Fortbewegung durch Wurmlöcher, aber eben nun mal nicht alle. Der liebe Gott konnte zwar auch von einem Punkt zum Anderen springen, doch er bevorzugte normalerweise ein gemächliches Tempo, damit man sich das Universum auch ein wenig anschauen konnte. Zwei Tage von Punkt zu Punkt schien ihm die richtige Annäherung zu sein. Außerdem machte das Fliegen einfach mehr Spaß.

Die Pfeife machte ihre lange Runde und Michael war ziemlich beschäftigt. Aber irgendwann hatte jeder geraucht und alle unterhielten sich durcheinander. Man war allgemein der Auffassung, dass sie genau die Richtigen waren, und dass sie diesem Satan einheizen würden. Eine zweite Runde ging um und auch noch eine Dritte. Dann aber winkten die Ersten ab und nur noch Julian und Rafael wollten noch eine vierte Pfeife. Dann lehnten sich alle an ihre Herzblätter und Rafael war etwas alleine. Doch Monalisa wollte ihn nicht einsam zugucken lassen müssen und wendete sich ihm daher zu. Sie lag auf dem Bauch und Michael streichelte ihren Hintern. Das machte sie an und Rafael der sich auf den Rücken gelegt hatte sah sie an. Da rutschte sie näher an ihn heran und legte ihre Lippen auf die Seinen. Er öffnete den Mund und ihre Zungen berührten sich. Er küsste ganz anders als Michael, erst ganz zart aber dann drängender und fordernder. Sie schauten sich an, er berührte ihre Wange und nahm eine Haarsträhne in die Hand und zog sie wieder zu sich herunter. Michael schob ihr Kleid hoch und ging ihr zwischen die Beine.

Die Anderen, die zum Teil herübergeschaut hatten, ließen sich animieren und zogen sich auch zum Teil aus. Thomas ging mit Lisa etwas Abseits, aber Andreas und Maria blieben um zuzuschauen. Für sie war das alles ziemlich verrückt. Aber Andreas wollte nicht zurück stehen und ging seiner Liebsten ebenfalls zwischen die Beine. Maria war das erst etwas unangenehm, aber auch bei ihr wirkte das Gras und sie ließ es sich gefallen.

Mara sah Marias zögern und so ging sie zu ihr, kniete sich vor sie und berührte erst ganz sanft ihre Brüste und dann küsste sie Maria. Das war für Maria etwas ganz Neues, aber es schien ihr sehr gut zu gefallen. Maras Küsse waren einfach magisch. Monalisa sah dies und legte sich auf den Rücken, sie wollte auch geküsst werden und Rafael beugte sich über sie und küsste sie sehr leidenschaftlich. Er war anders als Michael, der ganz mit ihrem Sonnenschein beschäftigt war. Er streichelte sie mit der flachen Hand und zog dann ihr Höschen aus. Monalisa öffnete ihre Beine und er spielte mit ihren Schamlippen. Rafael knöpfte ihr Kleid auf und küsste ihre Brustwarzen. Dann befreite er sie von ihrem Kleid. Jetzt lag Monalisa nackt und war ziemlich erotisiert. Sie hoffte, dass die anderen auch ihren Spaß hatten und konzentrierte sich dann ganz auf die Gefühle, die ihr diese beiden Männer nun bereiteten.

Rafael drückte ihre Brustwarzen ein wenig, dann aber auch mehr. Es schmerzte ein wenig, aber dieser Schmerz war schön. Sie öffnete ihre Beine noch etwas mehr und Michael führte seinen Finger in ihr Heiligtum. Sie war heiß und sehr feucht. Er nahm einen weiteren Finger und bewegte sie immer wieder rein und raus. Rafalel saugte an ihren Brustwarzen und Monalisa bekam eine Gänsehaut. Rafael zog sich aus und sie sah seinen Ständer. Sollte sie? Sollte sie ihn küssen und in den Mund nehmen? Er befand sich jetzt direkt an ihrem Mund und sie öffnete ihn und leckte mit der Zunge über die Eichel. Michael sah das und stieß nun fester zu und der Penis gelangte in ihren Mund. Er war groß und weich, doch als sie mit ihrer Zunge über ihn strich wurde er hart. Sie spielte mit ihrer Zunge und Rafael bewegte sich ein wenig, sie öffnete den Mund weit und nahm ihn in sich auf. Nun spürte sie einen weiteren Penis in ihrer Vagina und sie ergab sich dieser Situation. Rafael zog etwas an ihrer linken Brustwarze und sie wurde wild. Sie wollte jetzt noch viel mehr und sie spürte Michaels Hände an ihrem Po. Ein Finger und sie war endgültig geil. Oh, sie liebte dieses Gefühl und sie hörte ein Stöhnen, dann immer mehr Stöhnen und sie ließ sich ficken. Ja, das war das richtige Wort. Es kreiste durch ihren Kopf und dann kam sie und sie spürte etwas salzig Süßes in ihrem Mund. Sie schluckte es herunter und dann war sie erledigt. Sie ließ sich von Michael in den Arm nehmen und er küsste sie. Was war das nur eine geile Situation gewesen. Michael streichelte ihr Gesicht und lächelte sie an: „Du bist wirklich ein ziemliches Früchtchen.“

Nun lag sie zwischen den beiden Engeln und beide streichelten sie und küssten sie abwechselnd. Das war wirklich schön gewesen.

Irgendwann schaute sie sich um und sie sah in der Dunkelheit, Maria und Mara beieinander liegen, Julian und Andreas rauchten eine Zigarette und darauf hatte sie jetzt auch Lust. Bei Lisa und Thomas war es still. Was waren sie doch alle verrückt! Diese 3. Dimension hatte es wirklich in sich und als sie zu den Tieren sah, da hatte sie den Eindruck, dass mindestens zehr neugierige Augenpaare herüber schauten.

Ob die Tiere auch Lust bekommen hatten?

Monalisa zog sich ihr Kleid über und drehte sich eine Zigarette.

Sie gab ihren zwei Engeln jeweils einen Kuss, und sagte dann:

„Das können wir öfter machen.“

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Die Föderation

Monalisa wurde allein in ihrem Bett wach. Es war hell draußen, sie waren angekommen. Die Föderation, so hatte Thomas am Abend erklärt wäre auf einem an sich unbewohnten Planeten in einem Doppelsternsystem. Man hatte diesen Ort gewählt, weil er keinem gehörte. Es war ein kleines Paradies mit viel Sauerstoff, grünen Wiesen, Bergen und tiefen Tälern. Thomas meinte dort könne man herrlich wandern, es gäbe viele Seen und das Klima sei sehr angenehm. Es erinnere sehr an die Bergwelt in den Alpen aber es gäbe auch ein großes Meer mit hohen Wellen, auf denen man reiten könne. Aber das wichtigste war die riesige Stadt. Dort würde wirklich das halbe Universum vertreten sein und man sähe die verschiedensten, intelligenten Lebewesen. Zum Teil seien sie sehr vergeistigt, aber es gäbe auch viele, die das Vergnügen anzog.

Monalisa stand auf und stellte sich an das Fenster. Sie befanden sich in einer Parkähnlichen Landschaft und etwas entfernt sah sie auch andere große und kleinere Raumschiffe. Sie sahen alle sehr unterschiedlich aus. Zum Teil waren sie auch scheibenartig, aber es gab auch ganz kompliziert Aussehende. Überall liefen Personen auf den Wegen, es fuhren kleine Wägelchen, die sie an Golfcaddys erinnerte. In der Ferne war die Skyline der Stadt zu sehen, sie war riesig. So hatte sie sich den Mittelpunkt des Universums nicht vorgestellt.

Michael klopfte und trat mit einem fröhlichen Guten Morgen ein. Er hatte einen Becher Kaffee in der Hand und stellte ihn auf den Schreibtisch. Er kam zu ihr ans Fenster und schaute mit ihr hinaus. Er legte den Arm um sie und sagte: „Jetzt sind wir endlich da. Mach Dich fertig, wir wollen in der Stadt frühstücken gehen und eine erste Besichtigung machen. Heute Nachmittag sind wir eingeladen, es ist ein offizieller Termin, Du solltest Dir also etwas Seriöses anziehen.“

„Dann ziehe ich am Besten den weißen Anzug an, vielleicht mit etwas Buntem drunter, ich habe da ein schönes Oberteil, sehr edel.“

„Willst Du noch duschen?“

„Ja, ich springe schon.“ Monalisa trank von ihrem Kaffee und dann verschwand sie im Bad. Die Haare steckte sie sich hoch, denn sie sollten nicht nass werden. Dann ging sie unter die Dusche und widmete sich der Körperpflege. Michael machte ihr Bett und legte die Anziehsachen heraus. Er liebte diese Butlertätigkeit, er liebte es fürsorglich zu ein und zu verwöhnen. Trotzdem, die Sache mit Rafael hatte ihm einen kleinen Stich gegeben. Rafael war zwar sein bester Freund, doch es war auch sehr schön gewesen der Einzige zu sein, der sich um Monalisa kümmerte. Und, dass sie Rafael oral befriedigt hatte, also, er war nicht soweit gegangen. Doch Monalisa entschied selbst, was sie wollte. Er würde sich umstellen müssen, denn er war sich sicher, jetzt war sie auf den Geschmack gekommen. Aber Rafael war auch sein bester Freund und sie teilten auch sonst eigentlich alles miteinander.

In der Lobby war ein ziemliches Gedränge und die Aufregung war groß. Alle bis auf die Engel gingen von Bord, denn in der Stadt hatte der liebe Gott ein halbes Hotel angemietet, dort würden sie in den nächsten Tagen wohnen. Die Engel sollten sich um das Gepäck kümmern, die Gäste hatten fast alle schon einen kleinen Koffer gepackt und auch Michael hatte einige Kleidungsstücke herausgelegt und auch den Laptop zusammengepackt. Aber die Meisten hatten vor sich in der Stadt neu einzukleiden, es war also nur das Nötigste mitzunehmen.

Martha stand mit Julian und Mara zusammen und der liebe Gott trat an Monalisas Seite und sagte: „Dann kann es losgehen, wir besteigen die Busse und dann wird erst mal ordentlich gefrühstückt. Meine Herrschaften, haben sie alle die Adresse von dem Hotel? Dort findet heute Abend ein Fest statt, aber wer lieber die Stadt unsicher machen will, ihr habt alle einen Stadtführer bekommen, oder?“

Monalisa schaute Michael an und der nickte. Wie gut, dass sie ihn hatte, denn sie hatte sich in keiner Weise auf diesen Aufenthalt hier vorbereitet. Sie war die ganze Zeit mit ihren Gedanken immer nur in der Gegenwart gewesen.

Sie stiegen die Treppe hinunter und suchten sich einen Platz im Bus, auch er war zweigeschossig und oben offen. Allerdings sah er viel moderner aus als so ein englischer Bus. Er setzte sich in Bewegung und fuhr auf eine schmale Straße, die an den ebenfalls hier geparkten Raumschiffen vorbei führte. Monalisa hatte sich ja eine im leeren Raum schwebende Raumstation vorgestellt, dass sie in den Bergen landen würde hatte sie nicht gedacht. Die Sonne stand hoch und sie sah, tatsächlich es waren Zwei. Eine war etwas dunkler als die andere, aber sie machten zusammen ein wirklich angenehmes Klima, es waren vielleicht 25 Grad. Es gab einige Wolken am Himmel. Der Bus fuhr auf eine breite Straße, die auf eine endlose Brücke zu führen schien. Überhaupt, alle Straßen befanden sich in der Luft. Es gab auch kleine, fliegende Fahrzeuge, die aber auch alle den großen Straßen folgten. Alles andere hätte auch zu einem viel zu großen Durcheinander geführt, dachte Monalisa.

Vor ihr sah sie Willi sitzen und sie tippte ihm auf die Schulter: „Hallo Willi, Dich habe ich ja lange nicht gesehen. Wie geht es Dir?“

„Hallo Monalisa, ja das stimmt, ich war etwas zurück gezogen, ich habe intensiv an meiner Rede gearbeitet. Ich war immer nur kurz mal etwas Essen. Ich habe viel Zeit mit dem Außenminister verbracht, es war ein sehr fruchtbarer Gedankenaustausch. Und Du? Ich habe gehört, auch Du willst eine Rede halten?“

„Ach, ich habe mich dafür noch gar nicht richtig vorbereitet, es geschah soviel anderes die ganze Zeit. Und ich weiß auch nicht, vielleicht ist mein Konzept ja auch noch nicht wirklich durchdacht. Ich würde diese Rede gerne halten, wenn ich meine Zuhörer besser einschätzen kann. Der liebe Gott aber meint, ich solle dafür Werbung machen. Gerade die Frauen seien interessiert.“

„Na, lass Dich nicht drängen, man muss für seine Sache brennen, sonst ist man nicht mitreißend und überzeugend. Ich finde Dein Konzept gut, aber die Sache mit der flüssigen Demokratie, die muss gut durchdacht sein.“

Der Bus fuhr auf einen großen Platz und alle stiegen aus. Vor ihnen stand ein sehr hohes Gebäude und Gott sagte: „Da oben werden wir Frühstücken. Mir nach, dort ist die Aussicht fantastisch!“

Sie folgten ihm durch eine große Glastür und dann ging es in mehreren Aufzügen ganz nach Oben. Dort begrüßte sie mehrer Kellner und einer führte sie zu einem großen Tisch, der nahe der riesigen Fensterfront stand, so dass alle von ihren Plätzen einen wunderbaren Blick über die Stadt hatten. Sie waren sehr hoch, aber das Ausmaß der Stadt war kaum zu überblicken, sie war einfach riesig. Monalisa fragte sich, wie sie sich hier nur zurechtfinden sollte ohne sich zu verlaufen. Aber trotz aller Größe, die Stadt sah aus wie eine ganz normale Stadt, nur dass hier die Autos fliegen konnten. Und es gab viel Grün. Sie hatte sich irgendwie etwas anderes, fremderes vorgestellt, doch offensichtlich hatte die Föderation auch keine andere Idee von einer Metropole wie die Menschen auf der Erde. Gut, einige Gebäude wirken sehr futuristisch und sie waren zum Teil riesengroß, aber spektakulär war es irgendwie nicht. Der liebe Gott erklärte ihr, dort, wo die große Kuppel sei, wären die großen Kongresshallen, die im Innern zum Teil wie große Stadien aufgebaut wären. Es sei jedoch ohne einen Führer kaum möglich sich dort zurecht zu finden. Er wendete sich an die Gäste: „Ich werde gleich einige Hostessen vorstellen, sie kennen sich hier sehr gut aus und können eine gute Begleitung sein. Sie sind vielsprachig und sehr nett. Seid so klug und lasst Euch von ihnen führen. Aber denkt daran heute Nachmittag ist er offizielle Empfang.“

Das Frühstück wurde serviert, es gab alles was das Herz begehrte und Dinge, die Monalisa noch nie gesehen hatte, doch vor Aufregung hatte sie gar keinen Hunger mehr. Es gab auch hier Kaffee, Tee und Säfte, sie ließ sich Kaffee einschenken. Außerdem wollte sie noch einen Saft. Essen wollte sie eigentlich nicht, aber der liebe Gott empfahl ihr zumindest einen Kuchen, er erinnerte an einen einfachen Sandkuchen und schmeckte auch so. Doch sie wollte lieber in der Stadt herum laufen und sich alles anschauen und als die Hostessen kamen, da war Monalisa die Erste, die sich eine aussuchte.

Sie sah etwas asiatisch aus, hatte aber große Augen. Sie trug einen enganliegenden, silbrigen Overall, der ihre zarte Figur betonte. Sie hieß Nami und lächelte freundlich, faltete die Hände und verbeugte sich. „Es ist mir eine Freude, ich begrüße Sie hier bei uns in der Föderation. Ich werde ihnen die Stadt von ihrer schönsten Seite zeigen, herzlich Willkommen.“

„Ich möchte nicht unhöflich sein, lieber Gott, aber ich will bald los. Ich bin einfach zu aufgeregt um jetzt zu frühstücken.“

„Dann lass Dich nicht aufhalten, aber heute Nachmittag seid pünktlich, diese Stadt läuft Euch nicht weg.“ Mara und Julian hatten auch Lust gleich loszugehen, die anderen wollten lieber noch etwas bleiben.

Monalisa, Michael und die beiden Zauberer gingen mit der Hostess Nami zurück zu den Aufzügen und dann waren sie wenig später wieder auf dem großen Platz. Nami sagte: „Wenn ihr Lust habt, dann führe ich Euch erst mal durch die große Einkaufspassage, sie beginnt gleich hier. Dann könnt ihr schon mal ein paar Geschäfte sehen, obwohl diese nicht alle sind, in dieser Stadt wird überall etwas verkauft.“

Sie betraten eine große überdachte Passage mit mehreren Ebenen und unendlich vielen Geschäften. Auch der Verkauf schien auf der ganzen Welt, ja im ganzen Universum gleich zu verlaufen. Man präsentierte die Waren möglichst verführerisch, es gab freundliche Verkäufer und es musste an einer Kasse bezahlt werden. Michael hatte kleine Silber- und Goldtaler bekommen, dies war die beliebteste Währung auch hier. Nami erklärte, dass die bargeldlose Bezahlung, die es auf den meisten Planeten gab hier nicht funktionierte. Hier wurden nur Edelmetalle und Edelsteine angenommen. Das machte die Stadt auch so wahnsinnig teuer. Aber es war nun mal eine Währung, die immer und überall funktionierte. Bankgeschäfte, die über die Galaxien hinaus miteinander verbunden waren, die gab es nun mal nicht. Gold war hier das Mittel der Wahl, aber auch Silber und einige andere wertvolle Metalle.

Nami erklärte, dass hier in der Föderation sehr viel Gold zusammen käme, die Stadt sei daher sehr reich. Viel Geld wäre dabei in die Gebäude und die Infrastruktur gesteckt worden und die Stadt wachse immer noch weiter. Aber es gäbe auch große Universitäten, Wissenschaftler aus allen Himmelsrichtungen kämen hier zusammen um sich auszutauschen.

Einen großen Teil der Gelder musste man jedoch auch in die Flotte stecken,

es wurden hier große Raumschiffe gebaut, die das Recht der Föderation

in jeden Winkel des Universums trugen.

Nicht alle Planeten würden jedoch die Schiffe der Föderation akzeptieren und es gäbe auch durchaus militärische Konflikte. Der Zusammenhalt sei noch nicht im ganzen Universum durchgesetzt. Es gab auch Planeten die sich offen gegen die Föderation stellten, ja einige Galaxien seien praktisch regelrecht feindlich gesonnen, und ja auch mit der Galaxie wo die Zauberer herkämen gäbe es viele Probleme. Ein gemeinsames Recht sei noch in weiter Ferne. Aber das Universum sei auch so groß, da machte es auch nichts, wenn nicht jeder mitmachen wollte, Hauptsache war, man lebte friedlich. Es gab schließlich Millionen belebter Planeten in jeder Galaxie und die Meisten seien noch so natürlich und unberührt, oder die dort lebenden intelligenten Wesen seien einfach technisch noch nicht so weit entwickelt, wichtig sei vor allen Dingen der Zusammenhalt der sehr weit fortgeschrittenen Zivilisationen. Nami fragte woher Monalisa und Thomas kämen und sie gaben die Erde in der Milchstraße als Herkunftsplanet an. „Oh, die Erde! Die ist in aller Munde heutzutage, sie soll ja bald Mitglied in der Föderation werden. Man hofft wirklich sehr darauf, dass man dort den Sprung in den Weltraum schafft, bis zum Mond ist man ja nun schon mal gekommen.“

„Woher bist Du so gut informiert? Du kannst doch unmöglich alle Planeten kennen.“

„Oh, ich habe mich natürlich über die Begleitung vom lieben Gott zuvor kundig gemacht. Außerdem hatte ich einen Freund, der schon mal eine Visite dort unternommen hat. Leider hat er sich aber in eine andere Frau verliebt, eine Kollegin. Es ist halt nicht leicht eine Beziehung aufrecht zu halten, wenn man so oft getrennt ist.“

„Das tunt mir leid,“ sagte Monalisa,“ wir haben noch einen bindungswilligen Mann in unserer Mitte. Er ist ein Engel.“

„Oh, ein Engel, na, die sind vielleicht nicht ganz das Richtige für mich. Ich brauche einen richtigen Mann.“

Michael verkniff sich eine Verteidigung. Sie würde Rafael ja noch kennen lernen.

Mara und Julian waren bei einem Geschäft stehen geblieben und schauten in die Auslage. Dort gab es gläserne Kugeln. Julian hatte auch etwas Taschengeld bekommen und Beide überlegten, ob sie sich so eine Kugel kaufen sollten. Da meinte Nami, hier in der Passage sei alles viel zu teuer, sie würde empfehlen in die Alte Stadt zu gehen, da seien viele verschiedene Geschäfte mit Zaubererbedarf und dort könne man auch handeln.

Michael fragte, ob es auch einen Laden mit Cannabisprodukten gäbe und Nami sagte, auch dies gäbe es dort. Doch als sie auf die Uhr schauten, da war klar, dies würden sie vor dem Nachmittag nicht mehr schaffen und so vertagten sie die Altstadt auf die Abendstunden. Dann sei es dort sowieso viel schöner, meinte Nami, und sie machten sich also so langsam auf den Weg in das Hotel. Es lag mitten in der Stadt und sie konnten unterirdisch aber auch oberirdisch gehen, die Straßen führten auf Stelzen oberhalb der Bäume und man konnte sehr bequem zu Fuß dort hin laufen.

Monalisa war von dem ersten Eindruck dieser Stadt nicht begeistert, sie stellte sich das Zentrum des Universums anders vor. Hier war gestückelt worden und nicht von einer kreativen Hand aus einem Guss gearbeitet worden. Nami meinte die Stadt sei über Jahrtausende gewachsen und sie hätte noch nicht die schönen Ecken gesehen. Viele Stadtplaner hatten schon versucht das mit der Zeit entstandene Durcheinander zu ordnen, doch jeder scheitere daran. Monalisa sah sich im Geiste schon eine neue Stadt entwerfen, ein beeindruckendes Wunderwerk, eine spektakuläre Metropole, ein faszinierender Ort der Begegnung. Andererseits, hier mussten so viele Besucher auf einmal Platz finden, so eine Aufgabe war für einen dann doch vielleicht zu groß. Die einzelnen Häuser waren ja auch gar nicht so sehr das Problem, es war das Durcheinander und die starke Betonung des Kommerz, überall leuchteten Werbung und Fassadenschmuck, es war wirklich fast wie in einer Stadt auf der Erde. Ob das überall im Universum so aussah? Sie dachte an Juli und die schönen verzierten Häuser, die in die Architektur eingepasste Bepflanzung, die prachtvollen Blüten an den Sträuchern, nein, dagegen war es hier wirklich nicht besonders schön. Sie war nun gespannt auf die Alte Stadt, vielleicht war es dort ja besser.

Die beiden Zauberer aber waren total beeindruckt.

So große Häuser hatten sie noch nie gesehen, die fliegenden Autos überall, viel Glas, viel bunt leuchtende Reklame, überall gab es Straßencafes und man schaute ins Grüne. Das musste Monalisa zugeben, eine Stadt ohne Autos auf den Straßen, das war natürlich toll. Man konnte überall entlang flanieren und die vielen verschiedenen Lebensformen beobachten. Es gab nicht wenige mit langen, schmalen Schädeln, ähnlich der Julis, es gab Kleine und sehr Große, es gab jede nur denkbare Bekleidung, auch wenn die Overalls offensichtlich sehr beliebt waren. Sie begegneten fliegenden Scheiben, auf denen eine Person oder mehrere Standen und über die Wege schwebten, oben in der Luft zogen gläserne Züge führerlos entlang. Die Bäume waren groß und überall saßen die Besucher der Stadt und schauten oder unterhielten sich angeregt. Sie sah auch schwarz gekleidete Soldaten, Offiziere und wieder viele in Overalls, die Uniformen zu sein schienen. Aber alle waren eigentlich sehr entspannt, denn es gab kaum störende Geräusche. Monica fielen die vielen Kuppel ins Auge und Nami meinte, darin herrsche das unterschiedlichste Klima, sehr heiß und auch kalt, denn auch auf den Planeten seien die Temperaturen ja sehr unterschiedlich und die Besucher wollten sich auch hier wie Zuhause fühlen. Monalisa war mit dem Wetter hier sehr zufrieden, es glich einem schönen Sommertag, nicht zu heiß und es wehte ein erfrischender Wind, der vom nahen Meer her kam.

Sie kamen bei dem Hotel an, es lag in einer Parklandschaft und war wohl schon ein Älteres Gebäude, jedenfalls war es reich verziert mit vielen großen, schmalen Fenstern. Sie betraten die Lobby und Nami fragte an der Rezeption nach dem Raum, in dem die Begrüßung der Paradiesbewohner stattfinden sollte. Sie wurden in einen großen Festsaal geführt, wo viele Stehtische aufgestellt waren und Getränke wurden gereicht. Der Saal war angefüllt mit Personen aus aller Welt, denn man wollte dem lieben Gott seine Aufwartung und vielleicht schon die eine oder andere Bekanntschaft machen. Der Kongress würde am übernächsten Tag schon beginnen und bis dahin mussten die Kontakte schon mal gepflegt werden. Monalisa suchte nach dem lieben Gott, doch in den Gedränge war er kaum zu entdecken. Er entdeckte sie und winkte sie zu sich.

„Monalisa, darf ich Dir Maya Vila vorstellen, sie ist für den Frauenkongress zuständig und ich habe ihr gerade gesagt, dass Du auch reden möchtest.“

„Sei gegrüßt Monalisa,“ sagte Maya Vila, eine schlanke Frau mit sehr langem Schädel, schon etwas älter, wie Monalisa schien. „Wir freuen uns immer über neue Gesichter und neue Ideen. Sie möchten über eine Bessere Weltordnung reden? Ein weites Feld, aber wir sind sehr interessiert.“

„Vielen Dank, es freut mich Sie kennen zu lernen. Ich bin mir nicht sicher, ob meine Bessere Weltordnung außerhalb des Planeten Erde überhaupt interessant ist, das Konzept soll in erster Linie eine Alternative zur dort von vielen Politikern angestrebten Neuen Weltordnung sein.“

„Ja, die Erde, unser aller Sorgenkind. Wir wollten die Menschen dort schon vor Jahrzehnten in die kosmische Gemeinschaft aufnehmen und es sollte ihnen auch ein Platz in der großen Föderation gegeben werden, aber auf der Erde kann man sich ja leider bis heute nicht auf einen Vertreter einigen.“

„Das ist tatsächlich ein Problem, denn es gibt vier große Mächte, die Angloamerikaner, die Europäer, die Chinesen und die Russen, von Indien und Brasilien gar nicht zu reden. Man hat zwar die UNO, doch die hat keinen großen Einfluss.“

„Wir beobachten das nun schon seit vielen Jahren und warten wirklich auf eine einheitliche Regierung, man weiß ja gar nicht, mit wem man reden soll. Die Amerikaner sind zwar die Einflussreichsten, aber sie sind sehr kriegerisch, so etwas wollen wir hier nicht.“

„Mein Konzept stellt sich aber genau gegen den Versuch eine Eine-Welt-Regierung zu installieren, diese Regierung würde von der FED, also den Banken dominiert und das wäre in meinen Augen eine Katastrophe.“

„Aber der Planet hat nur eine Stimme in der Föderation, man muss sich darum auch auf eine Person einigen.“

„Ich sage ja, ich habe eigentlich noch viel zu wenig Ahnung wie das Universum organisiert ist, ich würde mit meinem Vortrag lieber noch etwas warten, bis ich besser durchblicke.“

„Aber so wie es aussieht, das was ich schon gehört habe, könnte die Bessere Weltordnung zu einer großen Befriedung des Planeten führen, das wäre sicherlich die nötige Voraussetzung. Wir können es ja so machen, wir machen einen Termin und dann erklären Sie einfach mal die Grundzüge des Konzeptes. Wenn die Idee uns Frauen überzeugt, dann haben wir auch eigene Mittel und Wege diese Idee zu fördern.“

„Ach, ja, also, wenn es erst mal nur um das Grundsätzliche geht, dann bin ich gerne bereit, wann soll ich wo hinkommen?“

Madame Vila schaute in eine Art Notebook und sagte dann, in drei Tagen wäre es gut, da ist noch Platz zwischen zwei anderen Vorträgen, auch sehr interessant, kommen sie einfach morgens und dann sehen wir weiter. Ich möchte Sie dann auch einigen Damen vorstellen, Kontakte sind das A un O.“

Monalisa schaute sich um, während sie an einem Glas Sekt nippte. Sie sah Willi im Gespräch mit einigen Personen, die ganz klar wenig irdisch aussahen, auch ihre Schädel waren sehr lang und Monalisa sah, sie hatten sechs Finger. Sie sah den König mit seinem Außenminister zusammenstehen und mit einem Herrn reden, der sehr gewichtig aussah. Er hatte einen runden, großen Kopf und starke Falten auf der Stirn und seine Ohren waren sehr groß. Dann entdeckte Monalisa Thomas und Lisa, die zusammen mit Personen standen, die auch eine Uniform trugen. Außerdem wurde er gerade von Madame Vila angesprochen und herzlich begrüßt. Mara und Julian standen mit ebenfalls schwarz gewandeten Persönlichkeiten im Gespräch und dann entdeckte sie Michael und Rafael, sie standen mit Nami zusammen und schienen der Dinge zu harren. Es waren wirklich sehr viele Leute im Raum und Monalisa wollte an die frische Luft. Ihr war nicht nach Konversation, sie wollte eine Zigarette rauchen.

Sie ging zu Michael und bat um ihren Tabak. Michael begleitete Monalisa vor die Tür des Hotels, wo man sehr schön auf Bänken sitzen konnte. Sie suchten sich eine freie Bank und sagten erst mal nichts. Dann sagte Monalisa: „Ich soll in drei Tagen meinen Vortrag halten, aber ich weiß gar nicht was das bringen soll, ich verstehe viel zu wenig von der Politik der Föderation. Ich müsste viel mehr über die kosmische Gemeinschaft wissen. Mandame Vila sehnt eine Eine-Welt-Regierung herbei, allerdings ohne dominierende Amerikaner, damit die Welt durch einen Mann oder eine Frau vertreten werden kann. Man wird von meinem Ideen dann sicherlich nicht besonders begeistert sein. Wie soll mein Konzept zu einem einzigen Vertreter führen? Ich will keine Eine-Welt-Regierung durch die Hintertür. Die Menschen sollen sich auf einen Außenminister einigen, das ist schon schwer genug, der könnte dann ja in einer Art UNO das Land vertreten. Und jedes Land hat einen Vertreter, egal wie groß es ist. Das würde die Dominanz der Großen einschränken. Und die könnten wieder einen unter sich wählen. Aber das führt bestimmt auch wieder zu Intrigen und so. Eigentlich müsste der Vertreter von allen Menschen gewählt werden. Nur wie soll das gelingen, nicht jedes Dorf wird Internet haben und sich für die große Weltpolitik interessieren?“

Michael sagte nicht gleich etwas dazu, doch dann meinte er: „Du musst die Welt nicht in einem Rutsch verändern. Sprich erst mal über den Stand der Dinge, ich bin nicht sicher, ob man hier wirklich gut informiert ist. Dann erzähle von Deutschland und zeige an diesem Beispiel wie Deine Bessere Weltordnung aussähe und was diesen Repräsentanten der Erde angeht, diese Antwort sollen andere Beantworten. Willi ist ja auch noch da. Aber Du solltest den Gedanken, dass alle den Repräsentanten wählen nicht fallen lassen. Internet ist mit elektrischem Strom schnell installiert. Versuche locker zu bleiben.“

„Ich will den Vortrag gar nicht mehr halten, ich habe Angst mich zu blamieren.“

„Ach was, die kochen hier auch nur mit Wasser. Das wirkt alles nur so beeindruckend, aber letztendlich sind es alles Menschen. Ist Dir aufgefallen, es gibt kaum Unterschiede. Gut, der eine ist größer, der andere ist klein wie ein Kind, einer hat große Ohren, ein anderer hat einen langen Schädel, aber alle haben zwei Beine, zwei Arme einen Kopf und Hände, ob mit 5 oder 6 Fingern. Ich wette, die haben alle auch Sex im Kopf. Gut, es mag welche geben, die kommunizieren mit Telepathie, sie haben sehr fortschrittliche Technik, aber es gibt auch viele, die sind auch erst kurz bei der Föderation. Nami hat ein Bisschen erzählt. Rafael ist ganz beeindruckt von ihr. Sie ist eine sehr gebildete Frau, sie kennt sich mit den unterschiedlichen Lebensformen sehr gut aus. Hat wohl so etwas studiert.“

„So jemanden könnten wir gut gebrauchen. Ob sie mit uns kommen würde? Hat sie hier Familie? Einen Freund hat sie ja wohl nicht.“

„Sie ist zur Zeit auf der Suche nach einem richtigen Job. Hostess ist sie um überhaupt erst mal etwas zu tun zu haben. Außerdem macht man dabei viele Bekanntschaften.“

„Wir haben ja Zeit sie etwas kennen zu lernen, aber ich finde sie sehr sympathisch.“

„Ich auch. Und sie ist wirklich nicht auf den Kopf gefallen.“

Sie gingen wieder hinein und traten zu Nami und Rafael. Die Beiden waren in einem Gespräch, doch sie wechselten das Thema, als Monalisa und Michael sich zu ihnen stellten. Monalisa nahm ein Glas mit einem Saft und trank, die Frucht war undefinierbar, aber es löschte ihren Durst. Andreas und Maria kamen, sie fühlten sich etwas verloren. „Diese Stadt ist ja so riesig,“ sagte Maria, „ich glaube das ist nichts für mich. Wir wollen mal unsere Zimmer anschauen gehen.“

„Oh, gute Idee, ich würde mir für heute Abend auch gerne noch etwas anderes anziehen.“

„Gut, lasst uns hochgehen, ich denke, da werden die Zimmer sein. Wir treffen und zum Büffet bei Sonnenuntergang. Aber dann gehen wir noch etwas hinaus und schauen uns die Alte Stadt an, Nami, was ist mit Dir?“

„Ich habe auch ein kleines Zimmer hier, ich ziehe mich am Besten auch um.“

„Thomas und Lisa sind noch voll im Gespräch, haben wohl Kollegen getroffen.“

„Also, dann gehen wir mal an die Rezeption,“ meinte Rafael.

Rafael und Michael kümmerten sich um sie Schlüssel zu den Zimmern und dann führte ein Page sie in die 4. Etage, dort waren fast alle Gäste vom lieben Gott untergebracht. Man hatte dafür gesorgt, dass Monalisas neues Team die Zimmer nahe beieinander hatte. Michaels Zimmer war neben Monalisas und es war mit einer Zwischentür verbunden. Sein Zimmer war wieder kleiner und Monalisas Zimmer war sehr groß. Es hatte eine große Sitzecke und ihr Schlafzimmer war in einem weiteren Raum. Ja, es war eine richtige kleine Suite. Ihr Laptop stand schon auf dem Schreibtisch. Die Suite hatte ein tolles Bad mit Wanne. Oh, damit hatte sie nicht gerechnet! Und alles war so modern, das sah man dem Haus von Außen gar nicht an. Aber im Innern war es einfach nur Luxus pur. Ihr Zimmer war wunderschön, alles ganz schlicht, aber super edel. Schöne Farben, schöne Möbel, das gefiel ihr. Auch Michael war ganz zufrieden und er kam zu Monalisa und fragte, ob sie nun noch einen Wunsch hätte. „Ach, ich könnte glatt in die Wanne gehen, aber dafür reicht die Zeit wohl nicht.“

„Wir haben eine gute Stunde, was willst Du anziehen, ich lasse Dir schnell Wasser ein, das entspannt und danach fühlst Du Dich bestimmt viel besser.“

„Also gut, ich mache nur schnell noch ein paar Notizen.“

Sie setzte sich an den kleinen, aber sehr praktischen Schreibtisch und tippte ihre Eindrücke schnell in die Tasten. Sie musste am Ball bleiben, sonst vergaß sie womöglich noch etwas. Michael schaute in ihren Schrank und meinte: „Wie wäre es mit dem kleinen Schwarzen, etwas höhere Schuhe und die Haare hochgesteckt?“

„Dann muss ich aber Strümpfe anziehen, Halterlose natürlich. Das schwarze Kleid ist aus meiner bescheidenen Garderobe. Es ist sehr figurbetont und hat einen gewagten Ausschnitt. Meinst Du das ist das Richtige?“

„Auf jeden Fall, zieh es an. Wir finden vielleicht einen Laden wo man tanzen kann.“

„Gut, ich bin soweit, schrubbst Du mir den Rücken?“

„Aber mit Vergnügen.“

„Und was ziehst Du an?“

„Ich trage meinen schwarzen Anzug mit einem schwarzen Hemd, dann passe ich gut zu Dir.“

Monalisa stieg in die Wanne. Oh, das tat gut. Jetzt ein Joint und die Welt wäre perfekt. Als hätte Michael es mal wieder geahnt, es lag ein Joint auf der großen Ablage für die Handtücher. Sie zündete ihn sich an und Michael kam herein. Er zog auch mal, aber dann kümmerte er sich um den Rücken.

„So lasse ich mir das gefallen, ich würde am liebsten den ganzen Abend hier verbringen.“

„Nichts da, wir gehen heute aus.“

Sie lehnte sich entspannt zurück und nahm den letzten Zug, so jetzt ging es ihr schon besser. Ohne einen Joint war ihr die Welt heute zu anstrengend. Sie schloss die Augen und machte sie erst wieder auf als Michael fertig angezogen in der Tür stand. „Du musst heraus, der Abend beginnt. Die erste Sonne ist schon untergegangen. Es ist hier Sommer, also ist es schon spät. “

Monalisa seufzte und kletterte heraus, Michael reichte ihr das angewärmte Handtuch und gab ihr einen Klaps auf den Hintern. „Nicht einschlafen Göttin!“

Sie beeilte sich, zog die Strümpfe an, das sehr knappe Höschen und darüber das enge Stretchkleid. Sie sortierte den Ausschnitt, denn wenn man nicht aufpasste, dann schaute die Hälfte heraus. Sie steckte die Haare hoch, etwas Schminke und viel Wimperntusche. Dann noch die hohen Schuhe und fertig war sie.

Michael stand da und forderte sie auf sich zu drehen, alles perfekt, das Kleid war sehr sexy und saß super. Michael nahm eine kleine Tasche mit und sie konnten gehen. Sie klopften bei Mara und Julian und auch da war man soweit. Beide ebenfalls ganz in Schwarz. Mara trug einen fast durchsichtigen langen Rock und eine Lederkorsage. Julian trug eine schwarze Lederhose und ein seidenes schwarzes Hemd. Dann gingen sie zu Andreas und Maria, doch die brauchten noch etwas Zeit aber Rafael war fertig, er trug ebenfalls Schwarz. Sie gingen zum Aufzug und ließen sich in die Lobby fahren. Dort geleitete man sie in einen großen Speisesaal, dort war ein großes Büffet aufgebaut und es gab mehrere Tische, in der Mitte war Platz für den abendlichen Tanz. Aber sie wollten nicht hier bleiben, die Alte Stadt lockte. Sie suchten sich einen großen Tisch und dann kamen auch Andreas und Maria, Thomas und Lisa. Ja, hatten sich denn alle abgesprochen, alle waren schwarz gekleidet bis auf Lisa, sie trug ein kurzes silbernes, enges Kleid.

Maria hatte sich noch schnell umentschieden, als sie Monalisa im kleinen Schwarzen gesehen hatte, denn so etwas hatte sie auch. Sie sahen alle ganz klar nach einem Discobesuch aus. Nami kam an ihren Tisch und sie wurde aufgefordert sich zu ihnen zu setzen, der Platz neben Rafael war noch frei. Sie trug nun einen schwarzen Overall mit gewagtem Ausschnitt. Rafael blieb daran mit den Augen hängen und sie lächelte ihn kurz an. Monalisa dachte, das wäre doch super, wenn die Beiden sich finden würden. Ein Ober brachte Getränke herum und Monalisa entschied sich für Sekt.

Der liebe Gott kam an ihren Tisch und meinte: „Ihr wollt noch ausgehen?“

„Ja, die Alte Stadt ruft uns,“ meinte Monalisa.

„Gut, aber morgen Nachmittag geht es das Raumschiff anschauen. Ich erwarte Euch alle in der Lobby nach dem Mittagessen. Viel Spaß, Männer passt auf die Mädels auf, hier ist es nicht ganz ungefährlich, treibt sich auch Dunkles herum. Nehmt eines dieser Taxen. Und ansonsten, amüsiert Euch gut.“ Alle dankten und dann machten sie sich auch schon auf den Weg. Nami bestellte mit ihrem Kommunikator eine Taxe und wenige Sekunden später hielt so ein Gefährt. Es war ein langes Auto ohne Räder, alle fanden darin Platz und der Fahrer fragte wohl wo es hin gehen sollte, Nami sagte etwas Unverständliches. Die Sprache war unbekannt und deutsch konnte der Taxifahrer natürlich nicht, auch keine andere irdische Sprache. Noch war die Erde ein Exot weit draußen irgendwo, völlig unbekannt. Aber, so erklärte Nami, sobald die Erde Mitglied der Föderation wäre, würde sich dies schnell ändern. Übersetzer wie sie gäbe es schon, aber die hatten nicht viele Möglichkeiten der praktischen Anwendung, denn noch gab es keine Erdlinge hier.

Rafael fragte, wie viele Sprachen sie spreche und sie meinte, praktisch jede. Sie brauche ein Wörterbuch nur durchzulesen und etwas Grammatik und schon konnte sie sich verständigen. Solche Sprachtalente gab es einige hier, denn die seien besonders gefragt. Es gäbe zwar auch die Telepathie, doch die beherrschten nicht alle. Außerdem, ein jeder wolle gerne reden, es sei nun mal das Ursprüngliche. Und eine Party mit Telepathie sei eine Trauerveranstaltung. Man könne verbal doch mehr Gefühle ausdrücken, die Mimik sei schließlich auch sehr wichtig.

Diese schwebende Limo fuhr über den Parkanlagen und Bäumen hinweg, nun konnten sie in die erleuchteten Fenster sehen und überhaupt, jetzt sah die Stadt ganz anders aus. Sie war ein Lichtermeer und Monalisa war nun doch beeindruckt. Sie glitten geräuschlos durch die Nacht und überall war etwas zu sehen. Alle schauten heraus und Nami machte eine kleine Bar auf und verteilte Gläser und anschließend so etwas wie Sekt. Sie stießen miteinander an und lachten, das war doch wirklich toll. Monalisa nahm Michaels Hand und drückte sie. Er drückte zurück. Sie verließen die hohen, erleuchteten Wolkenkratzer und nun waren die Monde und ein paar Sterne zu sehen. Nami erklärte, sie hätten sechs Monde, doch nur drei seien heute Nacht zu sehen.

Sie schwebten über den hohen Häusern und nun überblickten sie den alten Teil der Stadt, wie Nami erklärte. Sie zeigte auf einige angestrahlte Gebäude, die so eine verzierte Fassade hatten wie das Hotel. Sie erzählte, dass die Stadt sich immer schon verändert hätte, was in der mehrtausendjährigen Geschichte auch nicht verwunderlich sei. Auch hätten immer andere Planetengemeinschaften die Vorherrschaft gehabt und in der Zeit ihrer Blüte und Macht auch der Stadt ihren Stempel aufgedrückt.

Monalisa schaute hinunter und sah erleuchtete Gassen und jede Menge Köpfe. Nami fragte, ob sie nun vielleicht einen Bummel machen wollten und im Anschluss könne sie eine ganz tolle Disco empfehlen, sie sei zur Zeit total angesagt. Alle waren einverstanden und so senkte sich die Limo und hielt in einem kleinen Park, der so etwas wie einen Taxistand enthielt, denn nun sahen sie noch einige andere dieser schwebenden Autos dort parken. Michael bezahlte mit einem kleinen Silberling, nachdem Nami erklärte dieser Preis sei angemessen. Sie gingen durch den kleinen Park und traten in die alte Gasse. In den Häusern leuchtete das Licht und es gab viele kleine Geschäfte, die alle geöffnet hatten. Die Besucher der Föderation waren hier genauso vielfältig wie in der Neuen Stadt, vielleicht waren sie sogar noch verschiedenartiger. Monalisa kam aus dem Staunen nicht heraus, hier war es schön und so wunderbar lebendig. Es gab Stände an denen Leckereien angeboten wurden und Nami wies auf die größeren Häuser und meinte in Vielen seien Botschaften der verschiedenen, vertretenen Planeten untergebracht.

Sie kamen an einem kleinen Laden vorbei, der Zaubererutensilien anzubieten hatte und natürlich mussten Julian und Mara dort hinein. Die anderen setzten sich in ein angrenzendes Straßencafe. Nami begann Rafael einige Begriffe zu übersetzen, damit er den Kaffee bestellen konnte. Kaffee gab es fast überall im Universum, zumindest etwas, das so ähnlich schmeckte und wirkte. Aufputschende Getränke waren eine der wichtigsten Genussmittel, denn von Drogen sprach man hier nie. Drogen waren normal und jeder konsumierte sie in irgendeiner Form. Auch der Alkohol war fast überall bekannt. Rafael versuchte zu bestellen, alle wollten einen Kaffee, was immer man hier darunter verstand. Der Kellner brachte kleine Schälchen mit einem schwarzen, heißen Getränk und tatsächlich, es schmeckte nicht schlecht, wenn man Zucker hinein tat. Zucker war überall bekannt. Aber vermutlich war es eine Art starker Tee. Den Kaffee hatte der liebe Gott wohlweißlich in großen Mengen mitgebracht, erzählte Thomas, denn so eine tolle Bohne wie er sie im Paradies wachsen hatte, war sehr selten im Universum. Tee aus allen möglichen Pflanzen war das weit verbreitete und beliebteste Getränk.

Sie beobachteten die flanierenden Menschen, ja Monalisa beschloss keinen Unterschied mehr zu machen, es waren alles Zweibeiner mit Armen und Köpfen, Händen und sogar die Brüste sah sie bei einigen Frauen. Da war doch praktisch kaum ein Unterschied.

Mara und Julian kamen stolz zurück, sie hatten sich erfolgreich eine Glaskugel gekauft. Ihre Sprachkenntnisse hatten ausgereicht, denn sie verstanden sich auf die Telepathie und diese war eine universelle Verständigungsmöglichkeit. Deutsch konnten sie, weil sie es gelernt hatten, als sie wussten, es würden deutschsprechende Paradiesbewohner kommen. Martha hatte ihnen ein Lexikon gegeben. Martha kannte auch fast alle Sprachen. Das Deutschbuch hatte sie aus ihrer geheimen Bibliothek. Allen Zauberern fiel es leicht Sprachen zu lernen. Es war eine Zauberkunst, die bei ihnen zur Grundausbildung zählte. Monalisa hatte sich bis jetzt noch gar nicht darüber gewundert. Alle hatten deutsch gesprochen. Ihr war das leider nicht gegeben mit den fremden Sprachen, sie war da völlig unbegabt, wir auch beim Namenmerken. Der liebe Gott hatte ihr wegen der fehlenden Merkfähigkeit einmal gesagt, eine Schwäche müsste jeder haben, auch ein Gott und eine Göttin. Nun, seine Schwäche hatte sie noch nicht gefunden. Er war wirklich allem mächtig, allmächtig. Er sprach auch jede Sprache und kannte jeden Namen. Sie konnte nur deutsch und etwas englisch und französisch, ein paar brocken Spanisch und das war es auch schon.

Sie sagte zu Mara, sie müsse ihr unbedingt das Geheimnis des schnellen Sprachenlernens verraten, doch da winkte Mara ab. So etwas dürfen nur Zauberer Zauberern verraten. Monalisa machte ein Gesicht, aber dann lachte sie wieder, dann musste man eben weiter deutsch lernen, wenn man mit ihr reden wollte. Sie konnte immerhin zur Not telepathisch kommunizieren, denn das hatte der liebe Gott ihr zum Glück beigebracht.

Sie standen auf und flanierten weiter. Immer wieder mussten sie anhalten um in die Schaufenster zu blicken. Es gab so viel Unbekanntes zu sehen und Nami bemühte sich alles zu erklären. „Die Gen-Verschwörung – Eine Spurensuche PHÖNIX“ ging Monalisa durch den Kopf und sie fragte Nami, ob es eigentlich so etwas wie Genmanipulation gäbe, denn Monalisa sah gerade viele große, zum Teil auch unbekannte Feldfrüchte in einem größeren Gemüseladen. „Genmanipulation, ja, einige Planeten machen so etwas, aber diese Technik sei sehr kompliziert und hat trotz teilweiser Jahrhunderte langer Erfahrung sehr große Probleme auf den betroffenen Planeten zur Folge. Ihre gesamte Flora ist mittlerweile betroffen und die Bauern sind gezwungen immer neue Chemikalien einzusetzen, denn die Natur wehrt sich gegen diese Manipulationen mit neuen Schädlingen. Auf den Planeten ist man ziemlich verzweifelt, denn die neugeschaffenen Gene haben sich über springende Gene auf alle Pflanzen ausgeweitet und dies hat bei ihnen zu einer völlig unberechenbaren Flora geführt. Die Tiere essen die Pflanzen natürlich und damit ist auch die Fauna in Nöte geraten. Viele Tiere sterben plötzlich. Aber es ist nicht so ohne weiteres möglich diese Entwicklung wieder rückgängig zu machen. Einige Zivilisationen haben daher ihren Planeten aufgeben müssen und mussten sich andernorts niedergelassen, zum Glück gibt es ja genug davon. Von einem Planeten kommt das mutierte Zeug glücklicherweise nicht herunter. Man hofft nun, dass die Natur sich auf den verlassenen Planeten mit der Zeit selbst kuriert. Ja es ist ein Problem, das auch hier auf dem Kongress zur Sprache kommen soll.“

„Auf der Erde fangen sie jetzt auch an genmanipulierte Pflanzen auf die Felder zu bringen,“ sagte Monalisa, „die sollten sich über die Konsequenzen mal auf diesem Kongress informieren, aber leider ist die Erde ja noch kein Mitglied der Föderation.“

„Ich kann nur sagen, hier diese Pflanzen sind alle ganz natürlich so schön groß geworden, hier gibt es so etwas garantiert nicht.“

Sie kamen in eine Gasse, dort stand eine Tanzbar neben der anderen und einen Drogenshop gab es auch. Sie alle gingen hinein und staunten. Hier gab es eine unglaubliche Vielfalt und Auswahl an allen möglichen Produkten, es gab Cannabis, viele verschiedene Pilze, Blätter, getrocknete Pflanzen, Flüssigkeiten, Bonbons, es war unglaublich und staunend gingen sie an allem vorbei. Julian schaute sich die verschiedenen Pfeifen an und hatte auch schon eine in der Hand. Es war eine Wasserpfeife. Mara war bei den Bonbons und Maria und Andreas schauten sich bei den Pilzen um. Solche Pilze ließen sich vielleicht in einem kleinen Gewächshaus produzieren. Monalisa war nur an Cannabis interessiert und sie stand mit Michael vor der Auslage. Sie suchten nach Samen.

In diesem Laden war jede Menge los und es war nicht einfach eine Wahl zu treffen. Der Ladenbesitzer kam und wollte sie beraten, aber als er merkte, dass Monalisa und Michael Schwierigkeiten hatten sich zu entscheiden, bot er eine Probe an. Dazu führte er sie in die oberste Etage, dort gab es einige Sitzgruppen und die Kunden probierten hier die verschiedenen Produkte in entspannter Atmosphäre.

Monaisa nahm auf einem weichen Sessel Platz. Der Raum war in ihren Augen sehr modern eingerichtet, aber der Ladenbesitzer erklärte ihr telepathisch, dass es sich hier bei um eigentlich ehr historische Möbel handle. Das mit der Telepathie war hier Oben eine gute Sache, denn so war es relativ still, nur leise waren sphärische Klänge zu hören. Monalisa fragte nach Gras, welches nicht so stark sei und wie sie mit einem Lächeln andeutete, die Libido anrege. Der Mann wusste gleich ein gutes Gras anzubieten und der holte ein Kästchen um das Gras zu zeigen. Es roch sehr gut, fand Monalisa und sie wollte es gerne probieren. Sie fragte, ob es auch Samen davon zu kaufen gebe, denn sie wollten eine lange Reise in einem Raumschiff machen und das Gras selber ziehen. Das sei kein Problem, es wäre nur etwas kostspieliger. Er erklärte, das Samen ein sehr wertvoller Schatz seien. Nun, Geld sei kein Problem, sie könnten mit Gold bezahlen. Der Ladenbesitzer nannte den Preis und Monalisa schien es doch sehr teuer zu sein. Michael ging hinunter um Nami zu holen. Die stand mit Rafael bei kleinen bunten Fläschchen und sie erklärte gerade, dass es sich dabei um Halluzinogene handle, sie sei jedoch kein Freund davon. Michael bat sie mit zu kommen und auch Rafael wollte gerne das Gras probieren. Er bevorzugte zwar Dope, aber Monalisas Gras war wirklich sehr lendenbelebend gewesen.

Sie saßen also zusammen und der Ladenbesitzer stopfte eine sehr edel aussehende Wasserpfeife. Nami ließ sich die Preise nennen und meinte dann, das sei zwar nicht ganz billig, aber durchaus im Rahmen. Sie begann zu handeln, denn Monalisa wollte eine größere Menge bestellen, es sollte ins Hotel geliefert werden. Aber zunächst wollte man natürlich erst mal das Gras testen.

Die Pfeife wurde ihr als Erste gereicht und sie nahm einen Zug. Das Gras schmeckte gut, jedenfalls für einen Gewohnheitskiffer und sie merkte auch gleich die wohltuende Wirkung. Das Gefühl war sehr angenehm. Michael war als Nächster an der Reihe und auch er nickte zufrieden. Alle probierten es, auch Nami. Sie erklärte, dass sie ganz gerne ab und zu etwas Gras rauche, es ließ sie nach einem harten Arbeitstag gut entspannen. Rafael war auch mit diesem Gras einverstanden, aber er regte an, auch noch ein stärkeres Gras auszusuchen, es sei manchmal einfach wichtig richtig stoned zu sein. Und so holte der Ladenbesitzer ein richtiges Hammergras, wie er meinte. Probieren wollte dies jedoch jetzt keiner, denn sie wollten nicht bewegungslos in der Ecke abhängen, sondern tanzen gehen. Der Ladenbesitzer empfahl sowieso einige andere Grassorten mit in die Bestellliste aufzunehmen, denn wenn man immer nur das Gleiche rauche, dann gewöhne sich der Körper zu schnell daran und der Rausch bliebe irgendwann einfach aus. Rafael und Nami übernahmen die Auswahl, denn Nami kannte sich ganz gut mit einigen der angebotenen Sorten aus. Die Beiden schienen sich wirklich ganz gut zu verstehen, dachte Monalisa und sie hoffte, Gott würde Amor beauftragen in ihre Herzen einen Pfeil zu schießen.

Aber was war nun mit der Libido?

Der Ladenbesitzer regte an, man solle sich einfach mal küssen, dann könne man sehr schnell feststellen, ob das Gras in dieser Hinsicht gut war. Das war ein gute Idee und Monalisa reichte Michael ihren Kussmund. Der Ladenbesitzer war nicht gerade diskret, denn er schaute genüsslich zu. Michael legte den Arm um Monalisa lehnte sich zurück und Monalisa küsste ihn. Oh ja, das war sehr schön, es war sehr erregend. Das Gras wird gekauft, dachten beide. Auch Rafael und Nami probierten einen vorsichtigen Kuss, auch ihr Urteil war schließlich gefragt. Sie schauten sich an und Monalisa war sich nun sicher, dort waren gerade Pfeile niedergegangen. Prima, dachte sie, Nami war genau die Richtige für ihre Reise, sie brachte viele Kenntnisse über die verschiedenen Planeten und ihre Sprachkenntnis mit. Rafael strahlte sie an und sie strahlte zurück. Das war ein sehr guter Anfang und das Geschäft war gemacht. Michael ließ sich die Kosten ausrechnen und bezahlte an Ort und Stelle. Es gingen mehrere Goldtaler über den Tisch. Der Ladenbesitzer war zufrieden und bot noch eine Pfeife an. Die wurde nicht abgelehnt, denn nun wollten sie gleich tanzen gehen und da war dieses Gras eine gute Grundlage. Er bot auch noch ein paar Kekse als Give Away an und dann machten sie sich wieder auf den Weg.

Alle waren fündig geworden, auch Maria und Andreas, sie hatten Pilzsporen eingekauft. Thomas und Lisa hatten sich wie Julian und Maria eine schöne Wasserpfeife ausgesucht und alles sollte mit dem Gras ins Hotel geliefert werden. Auch für die anderen gab es Kekse als Give Away und so gestärkt ging es in den nächsten Laden, es war eine Saftbar mit Musik und Tanz, Alkohol gab es hier nicht. Aber der war auch gar nicht nötig, denn die Säfte hatten es in sich. Ihre Früchte waren von einem Planeten, der für seine aufmunternden Früchte berühmt war.

Michael flüsterte Monalisa ins Ohr: „Ich glaube Rafael hat sich verknallt.“

„Das ist doch wunderbar, Nami gefällt mir. Sie ist genau die Richtige Ergänzung für unser Team.“

„Hoffentlich mag sie auch mitkommen. Rafael muss jetzt wirklich zeigen was er drauf hat. Sie hat Vorurteile gegen Engel.“

„Ich bin sicher, er wird sie eines Besseren belehren. Schau, er tanzt mit ihr.“

„Willst Du auch tanzen,“ fragte Michael und nahm ihre Hände in Seine.

„Mein Kleid will immer tanzen.“

Und so bewegten sie sich zu völlig unbekannter Musik, aber sie war leicht und fröhlich und die Stimmung wurde ausgelassen. Auch die anderen kamen jetzt in die Mitte und tanzten mit. „Wir sollten Nami fragen, was das für Musik ist, wir können auf dem Schiff ruhig mal Musik laufen lassen,“ rief Monalisa über die Musik hinweg Michael zu und der nickte. Musik war wichtig, vielleicht wusste Nami ja auch darüber etwas mehr.

Irgendwann pausierte Monalisa an der Saftbar und schaute sich ihre Leute an. Ja, die konnten sich wirklich amüsieren. Keiner hatte schlechte Laune, alle waren fröhlich und feuerten Rafael an, der eine besondere Tanzdarbietung zeigte. Er war ein toller Tänzer. Nami war offensichtlich sehr angetan und gab ihrerseits eine kleine Soloeinlage. Dann tanzten Beide zusammen und es wurde jedem klar, hier hatten sich zwei gefunden, die harmonierten.

Monalisa ging vor die Tür um eine Zigarette zu rauchen, denn in der Bar war das nicht gerne gesehen. Draußen konnte man an kleinen Tischen sitzen und dem Treiben auf der Gasse zuschauen. Sie setzte sich mit ihrem Saft dort hin und drehte sich Eine. Mara kam zu ihr nach draußen, denn sie wollte sich abkühlen, das Tanzen hatte sie erhitzt.

„Man, der Rafael tanzt wie ein junger Gott,“ sagte sie noch etwas atemlos.

„Was hältst Du von Nami, würde sie zu uns passen?“

„Klar, sie ist eine super Frau. Und sie scheint kein Kind von Traurigkeit zu sein. Willst Du sie mit auf die Reise nehmen?“

„Ich habe daran gedacht.“

„Ich finde die Überlegung sehr gut, sie passt zu uns. Und dumm ist sie auch nicht.“

„Na, dann wollen wir hoffen, dass Rafael auch dauerhaftes Interesse entwickelt, er soll schließlich nicht allein in seinem Bett liegen müssen.“

„Oh, ich hatte den Eindruck, Du kommst auch mit zwei Männern zurecht,“ sagte Mara mit einem Zwinkern.

„Das schon, es war aufregend, aber es soll keine Regel sondern eine Ausnahme sein.“

„Ich fand es zu Viert auch aufregend.“

„Wir sind schon ganz schön auf einem Erotiktrip. Ich habe Jahrelang keinen Sex gehabt und jetzt erlebe ich jeden Tag in dieser Hinsicht etwas Neues.“

„Es ist eine Besonderheit der 3. Dimension. Da steht Sex ganz Oben auf der Liste.“

„Kennst Du auch andere Dimensionen?“

„Es gibt magische Wege dort hin. Ich bin noch eine Anfängerin, aber ich habe schon ein paar verrückte Erfahrungen machen dürfen.“

„Davon musst Du mir erzählen, aber ich denke, wir schauen jetzt erst mal was mit Nami und Rafael ist. Komm wir gehen wieder hinein.“

Nami stand mit Rafael an der Bar und sie lachten. Monalisa stellte sich zu ihnen und fragte, ob sie nicht vielleicht noch woanders hingehen sollten. Nami meinte, sie kenne einen Laden, der sei sehr angesagt, allerdings ginge es da auch ziemlich ab. Ihre Bekleidung sei ganz angemessen, denn dort sei schwarze Kleidung erbeten. Lisas silbernes Kleid würde aber bestimmt auch durchgehen, nur wäre sie damit wahrscheinlich fast die Einzige.

„Ich frage mal die anderen,“ sagte Rafael und ließ Monalisa mit Nami allein.

„Sage mal, was schwebt Dir denn beruflich so vor? Willst Du hier Hostess bleiben oder könntest Du Dir vorstellen mit uns zusammen auf eine längere Reise zu gehen,“ fragte Monalisa ganz direkt.

„Eine große Reise zu den Sternen? Wie könnte ich da Nein sagen, natürlich würde ich das gerne machen. Ich habe von so vielen Planeten gehört, aber sie selbst noch nie gesehen. Ihr seid eine nette Truppe und ich denke, ich kann Euch sicherlich dienlich sein.“

„Das denke ich auch, wir sind ziemlich neu hier im Universum. Ich kenne eigentlich nur die Erde und das Paradies. Und selbst da wusste ich so einiges noch nicht.“

„Wo wollt ihr denn hin, was ist Euer Ziel?“

„Erst mal die Erde. Dort gibt es viel zu tun. Aber darüber rede ich gerne ein anderes mal ausführlicher mit Dir. Wie gefällt Dir denn unser Engel Rafael?“

„Oh, er ist ein toller Tänzer und ich könnte mich glatt in ihn verlieben. Er ist sehr charmant.“

„Na dann, er ist frei. Wir würden uns jedenfalls freuen, wenn Du mitkommst.“

Rafael kam zurück und auch die anderen kamen an die Bar. Sie zahlten und dann ging es auf die Gasse zurück. Dort war jetzt ein ziemliches Gedränge und sie mussten aufpassen, dass sie nicht getrennt wurden, aber es war zum Glück nicht weit und Nami lenkte sie zu einem Gebäude, dass eine schwarze, glänzende Fassade hatte. Die leuchtende Schrift über der Eingangstür konnte Monalisa nicht entziffern. Es gab einen großen Türsteher, er war bestimmt 2,5 Meter groß. Er schaute sie genau an, aber offensichtlich war ihre Kleidung angemessen und sie durften hinein.

Eine Treppe mit einem roten Bodenbelag führte in die Tiefe und dann wurde ihnen von einem weiteren Türsteher eine goldene, große Tür geöffnet und sie traten in eine ganz andere Welt.

Alles war Schwarz, Rot und Metallen, es glitzerte überall. Auf roten Sofas saßen Gestalten in schwarzes Leder gekleidet, Mara und Julian waren begeistert. Lisa in ihrem silbernen, kurzen Kleid zog die Blicke auf sich. Thomas schien sich leicht unwohl zu fühlen, denn schon der Erste stellte sich in den Weg und forderte Lisa zum Tanz auf. Sie dankte kurz angebunden und Michael und Rafael stellten sich neben sie und guckten böse. Der Typ trollte sich und sie kamen unbehelligt zu einer größeren Sitzgruppe und nahmen Platz. Das war hier schon auch etwas unheimlich, fand nicht nur Monalisa. Die Gäste hier waren ziemlich düster und die Musik war schwer und laut. Aber es gab viel zu gucken, denn die Kleidung der Leute war sehr bizarr. Man konnte nackte Busen sehen, einige waren nur mit einem ledernen Schurz bekleidet, es erinnerte Monalisa stark an Fetischpartys ist Berlin. Sie war zwar selbst nie da gewesen, aber sie hatte mal ein Video darüber gesehen. Nur hier war es noch düsterer. So einen Laden hatte sie Nami nicht zugetraut, doch die schien sich ganz wohl zu fühlen und öffnete einige Reisverschlüsse an ihrem Overall. Jetzt wurde auch bei ihr viel Haut sichtbar. Rafael bekam Stielaugen. Ein Kellner kam und bot Getränke an, sie leuchteten in allen Farben. Nami empfahl die Roten und blauen Gläser und sie stießen damit an. Monalisa hatte ein Rotes, probierte und war überrascht, das etwas künstlich aussehende Zeug schmeckte gut.

Rafael schaute auf die große Tanzfläche und fragte Nami ob sie mit ihm tanzen wolle und ja, Nami wollte sehr gern. Die anderen blieben erst mal sitzen und schauten sich um. Die Leute hier waren sehr gemischt, es schien tatsächlich ein sehr beliebter Treffpunkt zu sein, allerdings von Liebhabern ziemlich düsterer Musik. Monalisa konnte sie nicht anders beschreiben, gehört hatte sie so etwas noch nicht. Aber sie regte die Fantasie an und ließ die Männer sehr männlich wirken. Michael zog seine Jacke aus und fragte Monalisa, ob sie auch tanzen wolle, doch sie wollte lieber etwas herumgehen und sich umschauen, denn Nami hatte gesagt, es gäbe viele Räume auch auf den anderen Etagen. Thomas war sich nicht sicher, ob er sich mit Lisa traute auf die Tanzfläche zu gehen, sie fiel wirklich sehr auf hier. Andreas und Maria wollten sich auch umschauen und so ließen sie Thomas und Lisa bei Mara und Julian zurück. Sie würden aufpassen, meinten sie. Mara meinte noch zu ihr: „Pass auf, hier sind bestimmt Anhänger von schwarzer Magie unterwegs.“

Monalisa hatte aber keine Angst, sie war einfach nur neugierig. Sie zog sich ihr Kleid etwas herunter und ihre Brüste wurden fast gänzlich sichtbar, sie hatte Lust erotisch zu wirken, Prüderie passte hier wirklich nicht hin. Sie kamen in einen angrenzenden großen Raum wo eine große Bühne aufgebaut war. Auf der Bühne tanzten offensichtlich professionelle Tänzer und Tänzerinnen einen Tanz, den Monalisa zunächst nicht als solchen erkannte. Auf der Bühne wurde viel nackte Haut gezeigt, auch wenn einige ganz in einer latexähnlichen Haut steckten, aber die Geschlechtsteile schauten heraus. Ja, Monalisa registrierte, dass die Tänzer auf der Bühne sich zu der Musik bewegten und eindeutig sexuelle Handlungen vollzogen. Das war ziemlich krass und sie gingen weiter. Sie bestiegen einen gläsernen Fahrstuhl und gelangten in die nächst höhere Ebene auf eine Galerie, von der sie das Treiben unter ihnen beobachten konnten. Hier hingen schwarze Vorhänge und einige Gäste warfen einen Blick durch sie. Auch Monalisa tat einen solchen Vorhang zur Seite und sie erschrak. Dahinter wurde gerade ein Mann ausgepeitscht. Er hing an einem Kreuz und eine Frau schwang die Peitsche. Das war heftig und sie ging weiter. Michael ließ sie ihre Blicke werfen, selbst jedoch passte er lieber auf, dass Monalisa nicht in die falschen Hände geriet.

Monalisa sah erschreckende Szenen, aber es machte sie auch an. Gut, sie selbst hatte an diesen sado-masochistischen Dingen bisher kein Interesse gehabt, aber sie hatte sich immer schon gefragt, was die Menschen daran anzog. Schmerz war offensichtlich ein Bestandteil des Sexes. Sie hatte ja ihre eigene Theorie darüber. Für sie war es ein Überbleibsel aus der Zeit, in der Mann die Frau noch vergewaltigen musste um sich fortzupflanzen. Liebe hatte es zwar schon sehr früh gegeben, aber wenn man sich die Tierwelt anschaute, dann war es oft so, dass die Weibchen einfach besprungen wurden. Klar, sie mussten empfänglich sein, aber der Stärkste nahm sich das Weibchen nicht selten ohne groß zu werben. Damit die Weibchen dies nicht mit Bissen und Tritten beantworteten, hatte der liebe Gott auch den Tieren so etwas wie Lust gegeben. Die Lust an der Vergewaltigung. Die konnte auch weh tun und so hatte Gott dafür gesorgt, dass der Schmerz möglichst als erregend empfunden wurde. Der Mensch hatte daraus eine Art Kunst gemacht. Schmerz zur Lusterfüllung.

Sie sah die verschiedensten Spielarten davon hinter den Vorhängen und ließ sich erregen. Michael merkte dies, doch er wollte hier nicht darauf eingehen. Er führte Monalisa in eine dunkle Ecke wo man sich hinsetzen konnte. Es gab hier verschiedene Bildschirme, auf denen man in die einzelnen Räume schauen konnte. Sie sah sich alles mit großer Neugierde an und auch Michael musste nun hinschauen. Er fragte sie: „Macht Dich das an? Willst Du so etwas auch einmal erleben?“

„Ich weiß es nicht, ich finde es aufregend aber zum Teil auch erschreckend und abstoßend. Ich frage mich, was empfinden die Masochisten dabei. Und die Sadisten, was fühlen sie? Schau Dir diese Frau mit den zugeschnürten Brüsten an, das muss doch total schmerzhaft sein. Und es sieht doch schrecklich aus, was erregt die Männer daran?“

„Es tut mir Leid Monalisa, ich bin für so etwas nicht zu haben. Ich würde Dich gerne jede Erfahrung machen lassen, aber das ist wirklich zu krass für mich.“

Sie gingen wieder nach Unten und suchten ihren Sitzplatz. Dort saßen immer noch Julian und Mara, aber Thomas und Lisa tanzten. Sie hatten die Furcht verloren. Rafael und Nami waren weg, Mara meinte, die Beiden wollten sich auch etwas umschauen. Nun, Monalisa hatte genug gesehen, sie wollte jetzt eine Zigarette. „Mara, ich sage Dir, da oben geht die Post ab, ich habe sehr verwirrende Dinge gesehen.“

„Ich bin eine Weißmagierin, ich habe für Sadomasochismus nicht viel übrig, es ist die Welt der schwarzen Magie. Dort gibt es viele solcher Praktiken. Aber sie zerstören auf die Dauer das normale Gefühl, es wird immer krasser und heftiger, es kann zur Sucht werden. Die schwarze Magie arbeitet mit Schmerz. Es gibt sehr schlimme Sachen dabei. Sex mit Tieren ist da noch harmlos. Martha hat uns erzählt, wie die Schwarzmagier ganze Völker damit der zarten Liebe entfremdet haben. Es war nicht selten ein Rückfall in die tierische Vergangenheit zu beobachten und es kam zu Massenvergewaltigungen. Selbst vor Kindern wurde nicht mehr halt gemacht.“

Thomas und Lisa kamen an den Tisch und fielen sich in die Arme. „Das war gut, aber jetzt möchte ich bald ins Bett,“ sagte Lisa und schaute in die Runde.

„Wir warten noch auf Nami und Rafael, dann gehen wir, ich habe auch genug,“ sagte Monalisa. Andreas und Maria kamen auch zum Tisch und Andreas sagte: „Man, die kennen hier keine Scham!“

„Ich bin auch schockiert, wir sind in eine Orgie geraten und beinahe hätte mich einer vernascht.“ sagte Maria.

„Was ich gerade noch zu verhindern wusste,“ sagte Andreas. „Echt ein harter Schuppen hier. Da kann man als Frau nicht alleine hin gehen.“

„Nun, es sei denn, man steht auf so etwas,“ sagte Monalisa.

„Ich nicht,“ meinte Maria. „Ich bin mehr für Blümchensex.“

„Aber man muss es mal gesehen haben, man weiß ja nicht, was man will, wenn man sich nicht einiges auch mal anschaut,“ sagte Monalisa. „Doch ich denke, ich brauche keinen Schmerz. Ich will mich lieber verwöhnen lassen.“

Sie lehnte sich an Michael und der legte den Arm um sie. Dann kamen Rafael und Nami. Sie waren sich offensichtlich nahe gekommen. Nun, jeder wie er mag, dachte Monalisa und sie drängte zum Aufbruch. Nami rief ein Taxi und dann flogen sie ins Hotel zurück.

Dort gingen sie noch auf einen Absacker an die Bar und stellten fest, das Tanzfest war hier auch so langsam zu einem Ende gekommen. Einige standen noch an der Bar und man begrüßte sie gut gelaunt und fragte, ob ihr Abend auch so schön gewesen sei.

Sie erklärten, sie hätten viel gesehen und auch etwas eingekauft, die Stadt sei Nachts sehr schön anzusehen, aber nun warte das Bett, denn morgen ging es das neue Raumschiff in Augenschein nehmen.

Sie verabredeten sich zum gemeinsamen Mittagessen und dann ging ein Pärchen nach dem anderen. Monalisa war immer noch voll der Bilder, die sie gesehen hatte und befürchtete die wildesten Träume. Sie fragte Michael, ob er bei ihr schlafen wolle, sie wollte nicht allein sein.

Das wollte er gerne tun, und so gingen auch sie nach Oben…

 

„Vergewaltigung live via Periscope im Netz gestreamt!“

Ein unfassbares Verbrechen, wegen welches sich die erst 18-jährige Marina Lonina und ihr Freund Raymond vor Gericht verantworten müssen. Sie sollen gefilmt haben, wie eine Freundin vergewaltigt wurde und streamten die Tat live ins Netz!… http://www.news.de/panorama/855636463/unfassbares-verbrechen-in-den-usa-marina-lonina-und-raymond-gates-freundin-filmt-vergewaltigung-und-streamt-sie-via-periscope-im-netz/1/

Wir sind eine Gruppe patriotischer Menschen aus Deutschland, Österreich und Ungarn,
die sich zusammengefunden haben, weil sie – speziell in Anbetracht der aktuellen Bedrohung Europas durch die sog. „Asylkrise“ – berechtigte Sorge um die Zukunft ihrer Heimatländer haben und dieser Sorge Ausdruck verleihen möchten. Bitte besuchen Sie unsere Webseite 
http://unser-mitteleuropa.com und empfehlen Sie uns bei Freunden und Bekannten weiter – danke!
 Danke an ANONYMOUS und bitte bleibt uns weiterhin treu!

FORTSETZUNG folgt!

monalisatv

4 Comments

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    It seems like some of the text inside your posts are running away from the screen. Can somebody else please comment
    and tell me if this sounds like happening in their
    mind as well? This could be described as a issue with my browser because I’ve had this happen previously.

    Thanks

  2. I would like to thank you for the efforts you’ve put in penning this blog.
    I’m hoping to see the same high-grade content from you in the
    future as well. In fact, your creative writing abilities has inspired me to get my
    own site now 😉

  3. Hi there just wanted to offer you a quick heads up.
    The text inside your post are running from the screen in Opera.
    I’m unclear should this be a formatting issue or something
    connected with browser compatibility but I figured I’d post to let you know.
    The design look fantastic though! Hope you have the problem solved soon. Thanks

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