Monalisa TV – „Ohhh… wie ist das schööön!…“ 19.April 2016

 „ROUNDUP 3: Ölpreise fallen

nach gescheiterten Doha-Gesprächen“

14:16 Uhr 18.04.2016
DOHA/NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) – Die Ölpreise sind nach gescheiterten Gesprächen wichtiger Ölförderländer über eine Begrenzung der Fördermenge am Montag deutlich gefallen. Der befürchtete Ausverkauf am Ölmarkt blieb aber aus. Nachdem die Ölpreise am frühen Morgen noch stark eingebrochen waren, konnten sie bis zum Nachmittag einen Teil der frühen Verluste wieder wettmachen. Insgesamt wurde die Risikofreude der Anleger an den Finanzmärkten durch das Scheitern der Gespräche in Doha nur zeitweise belastet… http://www.boersennews.de/nachrichten/artikel/roundup-3–oelpreise-fallen-nach-gescheiterten-doha-gespraechen/466915401?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=softlead

„Wer wird Millionär?“:

Juristin scheitert beinahe an Rechtsfrage

Fragen aus dem eigenen Spezialgebiet sind bei „Wer wird Millionär?“ eigentlich für jeden Kandidaten ein gefundenes Fressen. Doch ausgerechnet eine Rechtsfrage bringt eine Juristin am Montagabend an den Rande des Abgrunds…

Jauch lässt Gnade vor Recht ergehen

In der Tat gerät Frau Hartwig ins Stocken. Mit der Straßenverkehrsordnung hat die auf Strafrecht spezialisierte Magdeburgerin es offenbar nicht so. Weil sie sich unsicher ist, soll ein befreundeter Juristenkollege zu Rate gezogen werden. Doch anstelle des Telefonjokers meldet sich die Mailbox! Eigentlich ist der Joker zwar an dieser Stelle verbraten, doch Jauch entscheidet: „L’Ètat, c’est moi.“ – Und gestattet seiner Kandidatin einen weiteren Anruf. Telefonjoker Nummer zwei ist dann nicht nur erreichbar, sondern antwortet auch noch wie aus der Pistole geschossen: „9.30 Uhr.“ Als die Kandidatin nachhakt, woher er das so genau wisse, entgegnet er allerdings nur salopp: „Wenn es nicht stimmt, dann ist es falsch.“ Sicher sei er sich mitnichten, sondern glaube lediglich einmal gelesen zu haben, dass die Parkscheibe immer auf die nächste halbe Stunde gestellt werden müsse. http://www.gmx.net/magazine/unterhaltung/tv-film/wwm/millionaer-juristin-scheitert-rechtsfrage-31501524#.logout.hero.Joker%20l%C3%A4sst%20Kandidatin%20im%20Stich.0

 

Düsseldorf

Monalisa und ihre Begleitung schauten dem immer kleiner werdenden Punkt hinterher. Sie standen auf der Wiese und Monalisa konnte es kaum glauben, sie war wieder da. Diesmal nicht als blinder Passagier in einem anderen Körper sondern als eigenständige Person. Die Pferde schauten zu ihnen herüber und schnauften. So etwas hatten sie noch nicht erlebt. Sie blieben auf der anderen Seite der Wiese stehen und rührten sich nicht.

Monalisa klopfte allen auf die Schulter und sagte: „Jetzt müssen wir durch den dunklen Wald, ich hoffe ihr habt alle gute Schuhe an. Auf geht’s.“

Der Mond leuchtete zum Glück, so dass sie den Koppelausgang fanden und das Tor öffnen konnten. Dann ging es einen Feldweg entlang und nach 200 Metern kamen sie an eine Straße. Monalisa wusste, die führte durch den Wald am Wildpark vorbei und endete bei der großen Garfenberger Krankenheilanstalt. Es war ein Stück Weg, aber sie kamen gut voran. Links lag die große Rennbahn, aber dort schien sie keiner bemerkt zu haben. Die Pferdepfleger, die dort eventuell wohnten, die schliefen offensichtlich noch. Dann kam der Tierpark, auch dort war alles ruhig. Sie sprachen nicht miteinander. Jeder hing seinen eigenen Gedanken nach. Monalisa dachte an Monica, die war hier als Kind viel gewesen. Ihr Großvater hatte am Waldrand gewohnt. Dort würden sie gleich vorbei kommen. Da gab es auch eine Straßenbahnhaltestelle, doch um diese Zeit würden keine vorbeikommen. Sie hörten ein Auto und dann sahen sie auch seine Lichter. Sie gingen an den Straßenrand und ließen es vorbeifahren. Es war ein Taxi. Der Mann am Steuer schaute erstaunt zu ihnen herüber, fuhr aber weiter.

„Hier fliegen die Taxis nicht, und leider haben wir auch kein Geld dafür,“ sagte Monalisa.

„Ob der sich über uns gewundert hat,“ fragte Julian.

„Das kann sein, aber er wird uns bestimmt auch schnell wieder vergessen.“

Die Straße machte einen Bogen und sie waren schon bei der Krankenheilanstalt angekommen, dann endete die Straße auf einer großen Kreuzung. Es war kein Auto zu sehen und Monalisa zeigte zu einer alten Brücke und sagte: „Da müssen wir drunter durch und dann immer nur noch gerade aus, die Straße führt direkt in die Stadt.“

Sie gingen auf einem schmalen Bürgersteig hintereinander her, dann wurde der Steig breiter und auf der rechten Seite standen große, alte, villenartige Häuser, die wie Monalisa wusste, überwiegend von Ärzten der Heilanstalt bewohnt waren. In den Fenstern war alles dunkel. Es war wirklich noch tiefe Nacht. Doch das würde sich bald ändern, der Himmel wurde schon etwas heller. Es kamen ihnen auch einige Autos entgegen, meistens waren es Taxis.

Jetzt stand sie vor dem großen Haus, indem Monicas Großvater gelebt hatte. Auch hier wohnten jetzt nur noch Ärzte mit ihren Familien drin. Ein Fenster wurde hell. Bald würden die Menschen erwachen und zu ihrer Arbeit gehen. Es war ein Mittwoch, Mittwoch der 31. Juli 2013. Sie gingen den Bürgersteig weiter und Mara und Julian schauten sich alles sehr neugierig an. Das war also die Erde. Michael ging neben ihr und fragte sie: „Und, wie fühlst Du Dich?“

„Ich freue mich. Ich liebe die Erde. Ich liebe diese Stadt. Ich liebe die Menschen hier und überall. Die Düsseldorfer sind zwar etwas eingebildet, aber wenn man sie kennt, dann sind sie alle nett. Ausnahmen gibt es natürlich, aber eigentlich sind sie alle sehr liebenswert.“

Sie kamen wieder an eine große Kreuzung und nun nahm der Verkehr auch langsam zu. Der Himmel wurde immer heller und überall zwitscherten Vögel. In den Fenstern knipsten die Menschen das Licht an und es kam ihnen auch schon der erste Mann mit einem Hund an der Leine entgegen. Er grüßte nicht. Das war in so einer großen Stadt nicht üblich, hier blieb man, wenn man es wollte sehr anonym.

„Düsseldorf“ (http://youtu.be/jBhot8F0H4I) gibt ihnen einen aller ersten Eindruck von der Stadt. Es ist zwar kein besonders gelungenes Video, aber es ist spontan und von einer Besucherin der Stadt selbst gemacht. Sie können darin auch mal einen Blick vom Fernsehturm werfen. „Mein Düsseldorf / hin & weg“ (http://youtu.be/igroTEXCMNo) ist auch so ein Besuchervideo, aber schon etwas professioneller gemacht. Ist aber auch von einem Künstler und Fotografen. „Kunstakademie Düsseldorf: Malerei und Grafik studieren“ ist ein schönes Video, was etwas über die Möglichkeit des Kunststudiums in dieser Stadt erzählt. Ich wollte das auch einmal machen, doch meine Mappe war wohl nicht gut genug. Dafür aber habe ich dann Objekt-Design in Krefeld studiert, was für mich auch ganz, ganz toll war. Kreativität wird in Nordrheinwestfalen jedenfalls groß geschrieben.

„Kunstakademie Düsseldorf – RUNDGANG 2013 – Düsseldorf Academy of Arts“ gibt einen schönen Überblick über die Arbeiten der Studenten. Jedes Jahr gibt es so einen Tag der Offenen Tür, ich war auch schon da und kann nur sagen, ein Besuch lohnt immer. Aber auch unter center.tv Düsseldorf können sie sich einen Eindruck holen. Die Stadt ist sicherlich nicht so angesagt wie Berlin, Hamburg oder München, aber ich finde es dort gerade weil sie nicht so riesig ist, eben auch recht gemütlich. Einkaufen kann man dort jedenfalls ganz gut und am Rhein zu sitzen und den Schiffen zuzusehen ist auf jeden Fall sehr schön.

Das fanden auch Monalisa und ihre Freunde. Sie waren den langen Weg durch die ganze Stadt gegangen und hatten erlebt wie diese erwachte. Jetzt saßen sie auf einer großen Treppe in der Altstadt und schauten auf den Fluss. Sie aßen ihre Brötchen, denn der weite Weg hatte hungrig gemacht. Straßenkehrer waren mit ihren Maschinen bei der Arbeit, die Geschäfte hatten alle noch geschlossen, aber die Putzkolonnen waren überall im Einsatz. Einige eilige Menschen gingen an ihnen vorüber, sie waren wohl auf dem Weg zu ihrer Arbeit. Die Sonne warf schon erste Schatten und die Geräusche nahmen zu. Die Autos drängelten sich durch die Stadt und über die großen Brücken. Monalisa erzählte, dass Monicas Großvater diese Brücken gebaut hatte, denn er war ein angesehener Brückenbauer zu seiner Zeit gewesen. Sein letztes großes Projekt war die Verschiebung der Oberkassler Brücke gewesen, an dessen Fuß sie sich jetzt praktisch befanden.

Monalisa drehte sich eine Zigarette und genoss den Blick auf den Rhein, seit die Stadt hier eine richtig schöne Promenade erschaffen hatte, war es hier wirklich sehr schön. Früher ging eine laute, viel befahrene Straße am Ufer entlang, doch jetzt konnte man dort herrlich flanieren und in vielen Terrassencafes sitzen und die Leute und Schiffe beobachten.

Jetzt war es allerdings noch relativ ruhig, doch an schönen Wochenenden strömten die Menschen in die Stadt. Sie kamen Busseweise aus der ganzen Region, auch die Niederländer kamen gerne zum Einkaufen. Dann war die Promenade ein Muss für Viele. „Düsseldorf am Rhein Promenade“ (http://youtu.be/gHkXK7S_0rE).

Doch jetzt hieß es erst mal die ÖKOBank aufzusuchen und das Gold in Euros zu verwandeln. Dazu mussten sie durch die Altstadt zur Königsallee. Dort waren fast alle wichtigen Banken vertreten, und dort würden sie auch den Herrn Senf finden. Mara staunte über die vielen schönen, alten Häuserfassaden in der Altstadt mit ihren vielfältigen Geschäfte. Sie blieben immer wieder vor den Schaufenstern stehen. Das alles war kein Vergleich mit der Föderation. Es war zwar viel kleiner alles, aber eben auch beschaulicher. Die ersten Straßencafes machten auf und die Reinigungskolonnen waren verschwunden. Es war nun schon nach Neun und die Bank hatte sicherlich schon geöffnet.

Die Kö sparten sie sich, denn ohne Geld war die uninteressant, wenn auch hier die Menschen gerne flanierten nach dem Motto „Sehen und gesehen werden“. Monalisa sah die ÖKOBank als Erste und sie schlug Mara und Julian vor, sich doch auf eine der Bänke unter den Bäumen an der Düssel zu setzen und dort zu warten. Über ihre Anstecker würden sie untereinander leicht Kontakt aufnehmen können, wenn etwas Unvorhergesehenes passieren sollte, aber sie und Michael wären bestimmt schnell wieder zurück.

Gesagt, getan und sie trennten sich. Für Mara und Julian war das sehr aufregend, aber auch Michael und Monalisa wurden nun etwas nervös. Würde der Geldeintausch reibungslos funktionieren? Sie betraten die Bank und gingen an einen Schalter. „Guten Tag, Mein Name ist Monalisa von Gott ich hätte gerne Herrn Senf gesprochen.“

„Guten Tag Frau von Gott, ich frage, ob er in seinem Büro ist, einen Moment bitte.“

Sie wurden eine Treppe höher geführt und dort wurden Sie gebeten kurz zu warten. Dann öffnete sich eine Tür und ein älterer Herr trat heraus und auf sie zu. „Guten Tag, Frau von Gott, Sie möchten mich sprechen, kommen Sie doch bitte in mein Büro.“

Monalisa und Michael betraten ein relativ bescheiden eingerichtetes Büro und nahmen vor dem Schreibtisch Platz. „Was kann ich für Sie tun, vielleicht einen Kaffee?“

„Nein Danke, bitte Herr Senf, ich hoffe wir sind bei Ihnen richtig. Ich möchte gerne einen kleineren Goldbarren bei Ihnen in Euros umtauschen, in Bar allerdings. Ist das möglich?“

„Oh, in Bar, nun ja, um wie viel Gold handelt es sich denn?“

Michael reichte Monalisa ein Kästchen und sie gab es Herrn Senf in die Hand. „Es ist aus einem Erbe, aber jetzt benötige ich Geld, denn ich möchte eine größere Anschaffung machen.“

„In Bar, nun ja, das ist eigentlich mit Formalitäten verbunden und benötigt auch etwas Zeit.“

„Die habe ich aber leider nicht, soll ich vielleicht besser zu einem Goldankauf gehen?“

„Nein, nein, die haben so viel Geld auch selten zur Hand, ich sehe mal, was ich machen kann, bitte warten sie einen Moment, ich lasse das Gold mal überprüfen und wiegen, wenn Sie gestatten.“

„Ich vertraue Ihnen, man hat mir Sie wärmstens empfohlen.“

„Nun, dann, ich bin gleich wieder da.“

Und tatsächlich, es dauerte nur eine Minute und Herr Senf setzte sich wieder. „Normalerweise wird es nicht gerne gesehen, der Staat möchte immer gerne wissen, was mit dem Geld so geschieht. Aus einem Erbe ist das Gold, sagen Sie? Nun gut, ich denke wir werden schon eine Lösung finden. Ein Bankkonto möchten Sie nicht? Es ist viel Geld, dass sie dann mit sich herum tragen.“

„Ich werde gut darauf aufpassen und wie gesagt, ich will eine Anschaffung machen und dann ist es schnell nicht mehr in meinem Besitz.“

„Ich müsste aber mal Ihren Ausweis sehen.“

Monalisa ließ sich von Michael ihren Ausweis geben und Herr Senf notierte sich die Ausweisnummer. Dann kam eine Mitarbeiterin herein und legte das Gold auf den Tisch und gab einen Zettel an Herrn Senf. Der schaute darauf und sagte: „Nun, der Goldpreis ist etwas gefallen in den letzten Wochen, sie hätten etwas früher kommen müssen, aber es sind 64.450 Euro, entspricht dies in etwa ihren Erwartungen.“

„Ich hatte nicht mit so viel gerechnet, das ist ein guter Preis, vielen Dank.“

„Ich lasse das Geld hochbringen, wenn Sie nur etwas Geduld haben. Nun vielleicht einen Kaffee?“

Monalisa schaute Michael an und sagte: „Ja, danke, jetzt trinken wir gerne einen.“

Herr Senf ging ins Nebenzimmer zu seiner Sekretärin und die kam kurz darauf mit Tassen und ein paar Keksen.

„Sie kommen aus Meerbusch, eine schöne Stadt. Ich bin dort auch öfter, meine Familie lebt dort.“

„Ich finde es dort auch sehr schön, sicherlich, es gibt herrlichere Gegenden, aber man ist schnell überall. Und trotzdem kann man in einem Wald spazieren gehen und ich mag die Weite, den Horizont.“

Der Kaffee kam und die Sekretärin stellte einen Aschenbecher auf den Tisch.

„Bitte, wenn Sie rauchen mögen.“

„Das würde ich tatsächlich ganz gerne, vielen Dank.“

Herr Senf holte seine eigenen Zigaretten hervor und bot ihr und Michael eine an. Dann reichte er sein Feuerzeug herüber und Michael gab Monalisa Feuer. „Wer hat mich denn empfohlen, wenn ich fragen darf“ fragte Herr Senf.

„Mein Vater, Josef von Gott, er meinte, bei ihnen würde ich mit meinem Gold gut aufgehoben sein.“

„Josef von Gott? Nun, ich erinnere mich jetzt nicht. Aber ihr Vater ist gut informiert. Normalerweise ist es heutzutage nicht ganz einfach mit dem Gold. Aber wenn welches in Geld eingetauscht wird, nun, dann schaut man nicht so genau hin.“

Herr Senf entschuldigte sich noch einmal und kam dann mit einem Bündel Scheine zurück. „Bitte, wenn Sie es kurz durchzählen wollen.“

„Monalisa gab Michael das Geld und der zählte. Es waren fast alles 200 Euroscheine. Monalisa trank von ihrem Kaffee und sagte: „Ich habe noch etwas Gold, vielleicht komme ich damit noch mal bei Ihnen vorbei.“

„Oh, jederzeit, bitte, hier haben Sie mein Kärtchen und meine Durchwahl, es wäre gut, wenn Sie zuvor kurz anriefen.“

„Das mache ich gerne, danke, ich habe leider kein Kärtchen dabei, aber Sie erinnern sich vielleicht auch so an mich.“

„von Gott, so einen Nachnamen vergesse ich bestimmt nicht mehr.“

Michael nickte und steckte das Geld in einen größeren, schwarzen Beutel. Monalisa drückte ihre Zigarette aus und stand auf. Sie reichte Herrn Senf ihre Hand und auch Michael verabschiedete sich. Das war geschafft! Sie hatten endlich Geld. Jetzt konnten sie sich einkleiden gehen.

Hochgeladen am 03.04.2010

Düsseldorf is one of the most beautiful German cities!

„Düsseldorf city walk – Zentrum Altstadt, Königsallee und Rheinpromenade“ ist vielleicht ein etwas ungeschminktes Video über die Stadt, aber so schaut sie nun mal für einen Besucher aus. Viele Autos, viele Menschen, viele Geschäfte. Das war auch der Eindruck, den Mara und Julian hatten. So viele Autos hatten sie noch nie gesehen. Und die Menschen, sie liefen eilig an ihnen vorbei und drangen in die Geschäfte. Das war wirklich ein absolutes Kontrastprogramm zu ihrem sehr ruhigen Leben auf Magica. Dort gab es weder Geschäfte noch Autos, dort gab es praktisch nur die Natur mit ihren vielfältigen Tieren. Sie hatten nur wenig Strom, allerdings fließendes, kaltes Wasser. Das einzige Fahrzeug war ein alter Bus und ein paar Pritschenwagen, die sie mit Wasserstoff betankten. Hier aber stauten sich die Autos vor den Ampeln. Monalisa fühlte sich sehr wohl in diesem Gewühl, aber die beiden Zauberer waren jetzt schon völlig reizüberflutet. Michael war auch ziemlich angestrengt, aber er riss sich zusammen, auch dieser Tag würde irgendwann ja mal enden. Monalisa versprach ihnen, dass sie bei Monica im Garten sicherlich entspannen konnten. Doch jetzt mussten einfach erst mal Klamotten gekauft werden.

Dazu gingen sie zurück in die Altstadt und Monalisa führte sie in einen größeren Laden. Dort sollte sich jeder einfach mal umschauen und etwas anprobieren. Sie nannte den Zauberern ihre vermutliche Kleidergröße und Michael ging mit Julian und Monalisa blieb bei Mara.

Es war Stress pur für alle, denn die Auswahl schien endlos zu sein. Bei den Männern ging es ja noch, aber für die Damen gab es wirklich sehr viel zu entdecken. Am Ende wusste Mara nicht mehr was sie wollte und Monalisa war sich nicht sicher, ob sie nicht besser in eine ganz kleine Boutique gegangen wären. Sie selbst fand für sich eine schöne Jeans, ein schönes, weißes, enges T-Shirt und eine rote Jacke. Damit sah sie total normal aus und das wollte sie auch. Mara entschied sich zum Schluss auch für eine Jeans, ein weißes T-Shirt und dazu eine kurze, schwarze Lederjacke. Das war zwar etwas auffälliger, aber es stand ihr gut.

Die Männer kamen ebenfalls in Jeans und T-Shirt. Jeder hatte sich auch noch eine coole Jacke ausgesucht. Sie hatten die Sachen gleich angelassen und auch die Frauen ließen sich von der Verkäuferin die Zettel abmachen. So, jetzt würden sie bestimmt niemandem mehr groß auffallen. Ihre eigenen Anziehsachen wurden in die Tüten gepackt und die Männer boten sich als Träger an. Jetzt aber endlich raus aus dieser Stadt und rein in die Straßenbahn!

Monalisa führte ihre Freunde unter die Erde und kaufte Fahrkarten. Den anderen wurde klar, ohne Monalisas Kenntnisse wären sie völlig aufgeschmissen. Alleine schon so eine Rolltreppe! Auf dem unterirdischen Bahnsteig war zum Glück nicht so viel los und als endlich die richtige Bahn kam, sanken alle völlig geschafft aus die Sitze.

„Das hätte ich nicht gedacht, dass das so anstrengend wird,“ sagte Mara. „Ich bin völlig fertig.“ Die Bahn verließ den Tunnel und sie fuhren über eine Brücke. „Hoffentlich ist es bei Monica ruhiger. Die Stadt ist ja so laut. Und all die vielen Menschen. Das war bei der Föderation aber nicht so schlimm.“

„Das liegt an den vielen Straßen und den Autos,“ sagte Michael.

„Ich finde es ganz lustig,“ sagte Julian, „diese Straßenbahn ist doch prima. Jetzt kann man sich die Sache in Ruhe anschauen.“

Die Bahn war relativ leer, denn jetzt fuhren die Menschen ehr in die Stadt herein statt hinaus. Monalisa entspannte und auch die anderen erholten sich so langsam. Das war wirklich ein Abenteuer gewesen! Und jetzt noch der Besuch. Monalisa war gespannt wie Monica reagieren würde. Ob sie überhaupt glaubte, dass sie sie waren? Monalisa kannte Monica und sie wusste, die meinte es ernst mit der Gastfreundschaft. Sie hatte immer gesagt, käme zu ihr ein Außerirdischer, sie würde mit ihm Kaffee trinken. Jetzt hatte sie die Chance, zumindest Mara und Julian waren Außerirdische aus einer fremden Galaxie und sie und Michael kamen sogar von noch weiter her. Über Monica machte sie sich also wenig Gedanken, die Frage war wie dieser Osram reagieren würde. Der glaubte nicht an Außerirdische. Und sie sahen auch nicht wie welche aus. Im Gegenteil, sie sahen aus wie ganz normale Deutsche. Vielleicht sollte man es ihm gar nicht unter die Nase binden. Nur Satan Junior würde sich nicht täuschen lassen, der würde zumindest sie sofort erkennen.

Die Bahn verließ die Stadt und es wurde ländlicher, immer wieder stiegen einige Leute aus oder ein, aber niemand beachtete sie. Dann waren sie am Ziel und sie stiegen aus.

„Das hier ist jetzt mein geliebtes Osterath. Wir müssen nun ein bisschen laufen, Monica wohnt am anderen Ende des Ortes. Aber in 20 Minuten sind wir da.“

„Mir tun schon die Füße weh,“ klagte Mara.

„Ich sagte doch, zieht gute Schuhe an.“

„Das ist aber ein verschlafener Ort im Gegensatz zu der Stadt.“

„Im Ortskern selbst ist etwas mehr los, da gibt es ein paar Geschäfte und auch zwei drei nette Kneipen. Aber es stimmt, hier ist es relativ ruhig. Bei Monica hörst Du auch kaum ein Auto vorbeifahren, ich bin sicher, es wird Euch dort gefallen. Ich habe diesen Ort jedenfalls geliebt. Gut, er ist kein Luftkurort, aber man kann es hier aushalten. Wenn die Menschen nur etwas freundlicher wären, aber man kann nicht alles haben.“

Sie gingen auf einem breiten Bürgersteig die Straße entlang, die Häuser waren wirklich nicht gerade schön. Alles sah etwas abweisend aus. Sie kamen an eine große Schranke und die war natürlich unten. Monalisa erzählte, dass diese Schienen zu den Meistbefahrenen zählten, denn es wurden auf ihnen viele Güter transportiert. Und so war es auch nicht verwunderlich, ein ellenlanger Güterzug fuhr an ihnen vorbei. Dann ging die Schranke auf und sie kamen in den Ortskern. Der war tatsächlich sehr schön. Es gab eine Fußgängerzone und schöne alte Häuser, Markt war an diesem Tag nicht. Monalisa und ihre Freunde begegneten Müttern mit ihren Kinderwagen, älteren Männern und Frauen mit kleinen Hunden, ein paar Fahrradfahrer und keine Autos. Das war wirklich alles sehr angenehm. Monalisa zeigte ihnen eine urige Kneipe, dort habe sie sich schon öfter mal die Kante gegeben und dann kamen sie auf einen Platz mit einer Eisdiele. „Wir sollten Eis mitnehmen,“ überlegte Monalisa laut.

„Oh ja, und vielleicht auch ein paar Blumen,“ meinte Mara, und zeigte auf einen Blumenladen.

Gesagt, getan. Mit einem großen Tablett Eis und einem schönen Blumenstrauß ging es weiter die Straße herunter, dann einmal links und gleich wieder rechts. „Jetzt haben wir es bald geschafft!“

Die Nervosität bei allen nahm zu und als sie endlich vor der Nummer 14 standen, schlug ihnen allen das Herz. Wie würden sie jetzt wohl aufgenommen?

Monalisa ging an die Tür und klingelte, doch die Haustür war angelehnt und das konnte eigentlich nur heißen, Monica war im Garten. Sie winkte den anderen ihr zu folgen. Sie ging durch den Rosenbogen und dann sah sie Monica auch schon. Sie saß unter ihrem riesigen, wunderbaren Haselnussstrauch und tippte in ihren Laptop.

„Hallo Monica! Besuch ist da!“

Monica schaute auf und sagte: „Ich habe Euch schon erwartet!“

Sie stand auf und ging auf Monalisa zu und dann fielen sie sich in die Arme. „Oh, ich freue mich riesig! Endlich sehe ich Dich einmal so richtig vor mir! Herzlich willkommen, kommt herbei und setzt Euch, ich hole schnell etwas Kaffee.“

„Wir haben Eis mitgebracht.“

„Und Blumen,“ sagte Mara.

„Hallo, danke sehr, Du musst Mara sein, und Du bist Julian, Michael nicht wahr?“

„Wir dachten wir überraschen Dich. Wer hat uns denn verraten?“

„Niemand. Ich erkläre es Euch gleich gerne, setzt Euch erst mal.“ Monica ging in den Schuppen und kramte eine alte Vase hervor, füllte sie mit Wasser aus der Regenwanne und kam zurück zum Tisch. Mara packte das Eis aus und dann lachten sie alle ganz befreit. Endlich waren sie angekommen und sie wurden auch noch erwartet. Jeder nahm sich einen Eisbecher und dann löffelten sie.

„Also, heraus mit der Sprache, woher wusstest Du, dass wir kommen,“ fragte Monalisa.

„Ich weiß einfach alles. Ich habe es alles aufgeschrieben. Gut, ich war nicht 100%ig sicher, aber da meine Geschichte erzählt, dass ihr in Düsseldorf gelandet seid, nun, da habe ich natürlich gehofft, dass ihr auch bei mir vorbei kommt.“

„Wie, Du schreibst alles auf? Wie denn?“

„Na in meinen Laptop. Ich sehe in mich hinein und dann sehe ich Euch zum Beispiel in der Föderation spazieren gehen. Es kommt die ganze Zeit wie von selbst, ich brauche meine inneren Bilder nur aufzuschreiben.“

„Und wie lange geht das schon so,“ fragte Monalisa.

„Seit ein paar Wochen. Ich sitze eigentlich die ganze Zeit nur noch an meinem Rechner und schreibe und schaue mir Videos an. Ich will daraus ein wie ich denke ganz neuartiges Buch machen, es verbindet meinen Text mit You Tube. Da kann man dann mit einem Klick zu den Videos, die ich aussuche, wechseln. Das müsste doch interessant sein, dachte ich. So spare ich mir viele Worte und lasse stattdessen andere zu Wort kommen. Ich finde das wirklich innovativ.“

„Klingt interessant. Ich schreibe auch gerade an einem Reisetagebuch.“

„Ich weiß, Monalisa, ich weiß einfach alles. Ich bin aber nicht verrückt, ich sehe Euch ja jetzt hier sitzen. Ich glaube es ist jetzt umgekehrt, jetzt stecke ich in Dir drin.“

„Das ist ja der Hammer! Was fällt Dir ein,“ lachte Monalisa. „Das hat sich der liebe Gott aber mal wieder toll ausgedacht. Der muss dahinter stecken, ich habe davon bisher nichts gemerkt.“

„Das ist doch super,“ sagte Julian, „so kommt unsere Geschichte auch auf der Erde zu den Menschen.“

„Das möchte ich aber vorher erst mal lesen,“ sagte Monalisa.

„Ich mache Dir gerne eine CD fertig. Ich bin immer froh, wenn ich jemanden finde, der meine Sachen liest. Osram weigert sich ja leider.“

„Wo ist er, was wird er wohl zu uns sagen?“

„Ich habe ihn ausnahmsweise zu sich nach Hause geschickt. Er hat Urlaub und kommt morgen zum Frühstück.“

„Wir wollten bei Dir übernachten, geht das,“ fragte Michael.

„Ihr seid herzlich willkommen. Ich habe auch etwas eingekauft, nicht viel, aber es wird reichen.“

„Man, Monica, jetzt bist Du die, die uns überrascht hat,“ sagte Monalisa. „Aber gut, wenn Du alles schon weißt, dann kennst Du ja auch unsere Mission. Was meinst Du, wie finden wir Satan Senior unter all den Milliarden Menschen?“

„Wenn ich das nur wüsste. Ich bin da echt überfragt. Er könnte in einem Rothschild, einem Rockefeller oder in sonst einem dieser Bankster stecken. Aber an diese Leute kommt keiner heran, die leben völlig abgehoben auf ihren eigenen Inseln, hinter schwerbewachten Mauern, sie fliegen in ihren eigenen Flugzeugen, sie lassen sich mit dem Hubschrauber auf die Dächer ihrer Bankhäuser fliegen, die bekommt ein Normalsterblicher einfach nicht zu Gesicht. Es gibt auch kaum Fotos von ihnen, ich weiß nur wie dieser Rockefeller aussieht, aber zu ihm gehört eine riesige Familie. Satan könnte in jedem von ihnen stecken. Vielleicht aber sucht er sich gerade auch jemand anderes, einen absolut Unbekannten. Man kann ihn nur versuchen herbei zu locken, doch was ihn so richtig neugierig machen würde? Ich weiß es nicht.“

„Was ist mit dem Kaffee, ich denke, wir könnten jetzt doch einen gebrauchen,“ sagte Monalisa. „Komm, ich gehe mit Dir hoch und helfe Dir, ich muss auch mal Pippi.“

„Will noch jemand auf die Toilette? Habt ihr vielleicht auch Hunger?“

„Ein Brot wäre vielleicht nicht schlecht,“ sagte Julian.

„Ich müsste auch mal Pippi,“ sagte Mara.

„Dann komm mit, die Jungs können auch hinter die Büsche gehen.“

Monica ging mit den Frauen hinauf in ihre Wohnung, und Mara staunte. „Du hast aber viele Bilder an den Wänden, sind die von Dir?“

„Ja, schau Dich nur um, hinten um die Ecke steht ein Sofa, dass man ausziehen kann, da können zwei schlafen, dann habe ich noch eine ausklappbares Gästebett. Oben ist mein Schlafzimmer, neben dem Bad da könnte auch noch jemand schlafen, das andere Zimmer ist Osrams, das ist jedoch etwas chaotisch.“

„Die Wohnung ist schön, gemütlich,“ meinte Mara, nachdem sie überall einmal hinein geschaut hatte.

„Ist eigentlich alles alter Kram, aber das Sofa ist neu, darauf schläft man eine Weile ganz gut.“

Monica packte Schinken und Käse aus dem Kühlschrank, sie ging an den Schrank und machte ein Tablett fertig. Der Wasserkocher blubberte und sie goss den Kaffee auf. „Ich habe auch noch etwas Kuchen.“

„Ich freue mich hier zu sein,“ sagte Monalisa.

„Ich freue mich, dass ihr da seid.“

Sie trug das Tablett, Monalisa nahm die Kaffeekanne und Maria den Brotkorb. Als sie in den Garten kamen sahen sie die Männer den Schuppen bestaunen. „Der fällt aber bald auseinander, an einigen Stellen regnet es ja schon hinein.“

„Ja, er war mal mein absolutes Heiligtum, doch jetzt sitzt Osram darin und versucht dem Verfall entgegen zu wirken.“

„Sieht echt kurios aus, das ganze Moos auf dem Dach und innen wächst schon eine Pflanze hinein.“

„Ich müsste ihn abreißen, ich weiß, aber ich kann mich noch nicht ganz davon lösen. Ich bräuchte dann auch ein neues Gartenhaus. Aber ich komme mit meinem Geld nicht weit.“

„Und Osram? Der geht doch arbeiten.“

„Sicher, aber was nicht unbedingt nötig ist.“

„Du müsstest mal das Bombini sehen,“ sagte Monalisa. „Was ist, willst Du nicht ein paar Tage mitkommen?“

„Ich? Wohin soll es denn gehen?“

„Ich weiß es auch noch nicht, auf eine Südseeinsel vielleicht.“

„Darf Osram auch mit?“

„Klar, ich würde mich gerne mal etwas ausführlicher mit ihm unterhalten. Aber, meinst Du er kommt auch mit?“

„Er hat Urlaub, allerdings muss Siux auch mit.“

„Wer ist Siux?“

„Unser Hund. Osram hat ihn ausnahmsweise mal zu sich mitgenommen. Ich weiß nicht wie das mit einem Hund in so einem Raumschiff funktioniert. Der muss schließlich irgendwo hinpinkeln.“

„Ein Hund? Nun, dann landen wir zum Gassigehen irgendwo, ist natürlich immer ein gewisses Entdeckungsrisiko dabei.“

„Ein Hund? So ein kleiner Vierbeiner an einer Leine,“ fragte Julian.

„Siux ist schon etwas größer, er ist ein Schäferhund-Colli-Mischling, ist schon ein alter Herr, der kann auch gut einen Tag lang einhalten, aber morgens und Abends muss er einen Haufen machen.“

„Oh je, das wird ja was geben,“ sagte Mara.

„Schlaue Gefährten – Hunde denken mit“ (http://youtu.be/4m0bQfjmDqU) oder auch „Der Hund und seine wilden Verwandten – Dog-TV“ (http://youtu.be/ZY1ikVWpyjY) . Monica erzählte ihren Besuchern von der langen Freundschaft, die Mensch und Hund verband. Schon vor wahrscheinlich 100 000 Jahren tat sich der erste Hund mit dem Mensch zusammen. Es war eine gegenseitige, unterstützende Beziehung. Der Hund bekam etwas von der Jagdbeute ab und dafür half er gerne und erfolgreich dabei. Er bewachte den Menschen und später auch dessen Vieh. Er liebte es gestreichelt zu werden und dankte es mit großer Treue. Ja, es war und ist oft tiefe Liebe die Mensch und Hund verbindet. Und, so erzählte Monica, die Beziehung zwischen Siux und Osram war tief, sie war zwar der Chef in diesem kleinen Rudel, aber Osram und Siux waren die größten Kumpel. Es gab auch niemanden, zu dem man den Hund eine Zeitlang abgeben könne, es sei also wirklich zwingend, dass er mitkäme. „Also gut,“ sagte Monalisa,“ wir werden das schon irgendwie hinbekommen. Aber was frisst der Hund?“

„Wir müssten Hundefutter kaufen.“

„Wir bräuchten auch noch Eier, Milch und Obst,“ sagte Mara.

„Dann gehen wir morgen nach dem Frühstück einkaufen,“ beschloss Monalisa. „Wir müssen Thomas Bescheid geben, dass er hier irgendwo auf dem Feld landet.“

„Osram wird ziemlich große Augen machen, aber ich denke, er wird sich dieses Abenteuer nicht entgehen lassen, vor allen Dingen, wenn es genug zu kiffen gibt,“ sagte Monica. „Das ist wirklich ein tolles Ding, ich war schon lange nicht mehr am Meer, und in der Südsee schon mal gar nicht.“

„Wir suchen uns eine einsame Insel,“ meinte Monalisa.

„Oh ja, von der Stadt habe ich erst mal genug,“ meinte Mara. „Ich will am Feuer sitzen und die Sterne sehen.“

„Ach, wie aufregend, ich freue mich riesig,“ sagte Monica.

Die Sonne ging unter und im Garten wurde es dunkel, aber die Nacht war lau. Monica holte ein Windlicht und Monalisa bat Michael um die Tasche. Sie kramte darin herum und holte ihr Gras heraus. „Jetzt rauchen wir uns erst mal einen schönen Joint.“

„Der Garten ist wirklich sehr schön,“ sagte Mara, „nur Blumen habe ich keine gesehen.“

„Ja, es ist mittlerweile alles so zugewachsen, ich habe fast nur noch Schatten. Dieser Haselbusch ist einfach riesig geworden und das Bambus hat sich auch ziemlich ausgebreitet, da bekommen die Blumen einfach zu wenig Sonne.“

„Aber die Stimmung ist schön,“ meinte Julian. „Hier kann man es aushalten. Die Stadt, also, ich bin dafür nicht gemacht.“

Monalisa drehte einen großen Joint und Monica durfte ihn anzünden, Michael gab ihr Feuer. Dann ging er reihum und Monica zog noch einmal. „Was ist das denn für tolles Gras?“

„Ist der letzte Rest aus dem Paradies, habe ich für Dich aufgehoben.“

„Wenn Osram das jetzt wüsste, er käme sofort.“

„Auf dem Schiff kann er kiffen soviel er will, wir sind gut eingedeckt und Pflanzen haben wir auch.“

„Oh, das wird ihn interessieren, er versucht es auch mit Pflanzen, aber dieses Jahr will es einfach nicht richtig was werden. Man tut das gut, ich fühle mich wunderbar.“

„So soll es sein, Du hast jetzt erst mal genug hier herum gesessen, jetzt geht’s ab auf die Insel.“

Und so saßen sie und rauchten bis es tiefe Nacht war. Monica erzählte von ihrem Buch und wie es entstanden war. „Ich habe eigentlich nur über das Bombini-Projekt schreiben wollen, doch dann entdeckte ich im Internet dazu jede Menge Filme und die habe ich dann erwähnt, da ich dem Leser die Möglichkeit geben wollte, sich die Sachen selbst anzusehen. Ja, und dann kam ich von einem Thema zum Nächsten und irgendwann war ich dann natürlich auch bei der Neuen Weltordnung angekommen. Und ich habe mir Gedanken gemacht, wie eine Alternative dazu aussehen müsste. Denn, wenn es keine Alternative gibt, dann werden die Menschen keine andere Lösung sehen und zu dieser Neuen Weltordnung Ja sagen. Ich habe mein Konzept die Bessere Weltordnung genannt.“

„Ich auch!“

„Ich weiß, doch wer diese Idee eigentlich zuerst hatte ist nicht klar, wahrscheinlich ist es ein Begriff, der in der Luft lag. Ich hoffe es jedenfalls. Ich hoffe sehr, dass die Menschen dieser Idee den Vorzug geben und sich nicht auf die Eine-Welt-Regierung einlassen. Das gibt Mord und Totschlag, Not und Elend. Jedenfalls für die Meisten auf der Erde. Wir hier in Deutschland werden vielleicht Glück haben und unseren Lebensstandart eine Weile noch halten können, aber eine Demokratie wird es nicht mehr geben. Das Ganze kann nur in einer Weltdiktatur der Banken enden. Wir sind ja heute schon fast soweit. Wer sich den Bankstern in den Weg stellt, der wird von ihnen niedergemäht. Man denke nur an Saddam Hussein, Ghadafi und nun Syrien und bald der Iran. Russland ist meiner Meinung nach mit Putin an der Spitze noch ein starkes Gegengewicht, aber wer weiß wie lange noch. Die Chinesen, bei denen weiß man es nicht, sie haben viele Dollars und wollen nicht, dass der Wert in den Keller geht. Sie sind an einem starken Dollar durchaus interessiert. Jedenfalls wollen sie nicht, dass Amerika zusammenbricht. Es ist schwierig in die Karten aller Beteiligten zu schauen, auch was den neuen Papst angeht, er scheint ein Herz für die einfachen und armen Menschen zu haben, ganz im Gegensatz zu Papst Benedikt, der hatte nur den Zusammenhalt seiner Kirche im Sinn.“

Und wieder dazu wichtige Videos: „Bankster – der Tanz der Geier – arte Doku vom 02.10.2012“ (http://www.youtube.com/watch?v=WA2GOi4s2ss) und „Staatsgeheimnis Bankenrettung – eine der besten und informativsten Dokus zum Thema“ (http://youtu.be/bwF3_tfy8qs) sollte man sich ansehen, um zu kapieren, wie das System des Betruges an den Bürgern funktioniert. Ihnen wird schlicht das letzte Hemd genommen und alles Geld, alle Werte, ihre Schätze, die Souveränität, einfach alles wird an die Banken gehen und die geben das Geld an völlig im Dunkeln liegende Gläubiger. Wer diese Menschen sind, das ist ein absolutes Geheimnis, aber letztendlich kann man sich es schon denken, es sind die üblichen Verdächtigen. Die satanische Machtelite. Wer sollte es sonst sein? Es sind die mächtigsten Personen der Erde und da es ihr Interesse ist, alles und jeden zu besitzen, nun, darum muss man feststellen, sie sind sehr erfolgreich und werden sich gerade die Hände reiben. Europa wird ihnen bald vollkommen gehören und sie werden alles was dort in Zukunft geschieht bestimmen können. Denn Geld regiert die Welt. Das ist keine neue Erkenntnis, doch sie wird von dem Großteil der Bevölkerung noch nicht ernst genug genommen. Noch glauben sie an ihre Demokratie, an die Rechtschaffenheit ihrer Politikmarionetten. Es ist wirklich ein ganz hinterhältiges Spiel und die Regierungen machen fleißig mit, denn jeder, der sich querstellt, der kann bald HartzIV beantragen. Wenn er jedoch mitspielt, dann bekommt er einen lukrativen Posten auch in dem zukünftigen Marionettenspiel.

Monica diskutierte dies eingehend mit ihren Gästen und alle kamen zu dem Schluss, wenn sie Satan Senior finden wollten, dann mussten sie sich bei den Banken umschauen. Dort irgendwo saß er und zählte die Billionen auf seinem Konto.

Mara gähnte und streckte sich. „Leute, ich bin jetzt völlig fertig, ich würde gerne schlafen.“ Das war eine gute Idee, denn alle waren ziemlich müde von diesem aufregenden Tag. Sie luden das Geschirr auf das Tablett und Michael trug den Kram nach oben. Oben angekommen schauten sich die Männer um und Monica zog das Sofa auseinander und sorgte dafür, dass man darauf schlafen konnte. Sie hatte nur leichte Wolldecken, aber es war ja nicht kalt, im Gegenteil, der Sommer sorgte auch in der Nacht für angenehme Temperaturen. Dann falteten Monalisa noch das Gästebett auseinander, dort sollte Michael schlafen. Monalisa wollte mit zu ihr ins Schalzimmer kommen, dort hatte Monica eine Sofalandschaft und sie würden beide darauf Platz finden. So war schnell für alle gesorgt. Der Reihe nach ging man noch kurz ins Bad, aber dann kehrte Ruhe ein und Monalisa und Monica waren allein mit sich.

„Ich finde es ja etwas unheimlich, dass Du jetzt irgendwie in mir drinsteckst,“ sagte Monalisa.

„Nun, ich bin ja nicht wirklich in Dir, ich sehe nur was um Dich herum geschieht. Ich dachte erst, ich phantasiere, doch mit der Zeit begriff ich, dass ich die Wahrheit sehe. Vielleicht interpretiere ich schon mal etwas nicht ganz richtig, aber im Groben erfasse ich die Dinge schon. Da ich aber nicht physisch in Dir stecke, nun, so wird es auch nicht zu den Komplikationen kommen, die damals mit uns eingetreten sind. Ich kann Dir sagen, ich habe einen hohen Preis bezahlt für das Glück mit Dir Eins gewesen zu sein. Es war die schönste Zeit meines Lebens, trotz aller Schwierigkeiten, die wir zu meistern hatten. Ich fühlte mich mit Dir einfach unbesiegbar.“

„Ich fand es auch wunderbar. Ich habe Dich geliebt, Du warst so engagiert bei der Sache, mit Dir habe ich ehrlich geglaubt, schaffen wir die Revolution.“

„Ich habe auch daran geglaubt, doch leider, wir haben uns zu sicher gewähnt. Ich habe nach Deinem Tod die volle Härte dieser Verbrecher abbekommen. Sie haben mir einfach das Gehirn gelöscht. Ich sage Dir, das war absolut wahnsinnig. Ich dachte, ich würde sterben. Aber eine leise Stimme in mir hat mir versprochen, ich würde mich bald schon an alles wieder erinnern können, der Verlust meines Wissens wäre nicht endgültig. Nun, so war es auch, nur ich sage Dir, danach war ich erst Recht völlig am Ende, denn die Informationen kamen nicht schön sortiert zurück. Es war ein heilloses Durcheinander und ich musste erst mal Ordnung hinein bringen. Nur leider litt ich an einer starken Konzentrationsstörung, ja, ich bekam keinen ordentlichen Satz mehr gesprochen. Ich war in einer ziemlich desolaten Verfassung und hatte mit Depressionen zu kämpfen. Aber jetzt ist es zum Glück wieder gut und ich bin relativ fit. Leider körperlich nicht unbedingt. Du siehst ich bin ziemlich rund geworden. Einen 50-Meter-Lauf schaffe ich nicht mehr.“

„Das ist mir nicht entgangen, Du trinkst zuviel süßen Kaffee und bewegst Dich zu wenig.“

„Ja, das mit dem Kaffee ist wirklich eine schlimme Sache, ich bin süchtig danach. Das verdanke ich auch dieser Gehirnwäsche. Man hat mir nämlich nicht nur Teile meines Gehirns gelöscht, sondern man hat dort auch fremde Gedanken hineingesetzt. Einer ist die Sucht nach süßem Kaffee. Ich habe es genau mitbekommen.“

„Das muss man wieder entfernen. Was hältst Du von Hypnose?“

„Ich habe mich schon nach einer Psychotherapeutin, die mit Hypnose arbeitet, umgeschaut. Doch sie meinte, dass sei keine Sache von einer Stunde, sie will wenn, dann mit mir eine richtige Therapie machen.“

„Mach das, diese süße Kaffeesucht muss wieder weg.“

Monalisa streckte sich der Länge nach auf dem Sofa aus und fragte: „Hast Du eine Ahnung, wer der Mann mit der Pistole war?“

„Ich denke ja, es müssen Unsterbliche gewesen sein. Ob der Mann auch einer war, das weiß ich nicht, aber mein Großvater hatte es ja angekündigt. Er hat gesagt: „Wir müssen Dich umbringen, um zu beweisen, dass Du unsterblich bist.“

„Stimmt, ich erinnere mich. Er war plötzlich aufgetaucht und hatte ein ziemlich ernstes Gesicht gemacht. Leider haben wir Beide diese Begegnung danach wieder vergessen. Nur, wer sind diese WIR? Mit wem hängt Dein Großvater jetzt herum?“

„Ich weiß es nicht. Manchmal denke ich, es sind die Leute aus der Zukunft. Sie waren Anfang der 80er Jahre aufgetaucht und haben mit ihm Kontakt aufgenommen. Jedenfalls vermute ich das, denn er wusste plötzlich viele Dinge, die dann später tatsächlich eingetroffen sind.“

„Menschen aus der Zukunft, sagst Du? Nun, warum nicht. Nur, was wollten sie?“

„Ich bin mir nicht sicher, ob sie Freund oder Feind sind. Sie müssen erst mal sehr überzeugend und wohlmeinend aufgetreten sein, denn alle waren total begeistert und erzählten mir, dass ich einmal weltberühmt würde mit meiner wunderbaren Erfindung. Diese Erfindung würde das Leben auf der Erde völlig verändern und die Menschheit würde damit zu den Sternen fliegen können. Doch zu dem angekündigten Termin war dann nichts mit Weltruhm, im Gegenteil, ich verlor mein Gedächtnis und aus war der Traum. Anschließend konnte ich mich an das Sortieren der Tausend Trümmer machen und an eine Weltrevolution war erst mal nicht mehr zu denken.“

„Also vermutest Du, die Menschen aus der Zukunft haben Dir das Gehirn gelöscht und mich vielleicht auch erschossen?“

„Ich habe zumindest den Verdacht. Möglicherweise spielen sie ein ganz mieses Spiel.“

„Ach herrje, das sind ja alles Geschichten. Aber weißt Du was, wir sollten jetzt erst mal schlafen, morgen früh kommt Osram und dann müssen wir einkaufen und dann geht es erst mal auf eine schöne, unberührte Insel. Mit den Menschen aus der Zukunft beschäftigen wir uns dann.“

„Gut, lass uns schlafen. Ich freue mich schon auf morgen. Gute Nacht.“

„Gute Nacht.“

Anm. d. AUTORIN: „Sollten Sie ebenfalls zwischendurch keinen TON HABEN, bitte verzeihen Sie wem auch immer, ich habe das nicht zu verantworten. Ist allerdings nicht das Erste Mal, dass so etwas passiert, versuchen Sie es einfach etwas später noch einmal, hat beim letzten Mal auch geholfen… Liebe Grüße von der TROCKENPFLAUME“

„Gesundheitsministerium: Pflege-Betrug muss aufgeklärt werden“

BERLIN (dpa-AFX) – Das Bundesgesundheitsministerium setzt sich dafür ein, dass Abrechnungsbetrug in der Pflege konsequenter verfolgt wird. Patienten müssten sicher sein können, dass die zur Verfügung stehenden Mittel auch tatsächlich für ihre Pflege eingesetzt würden, sagte ein Sprecher des Ministeriums am Montag in Berlin. Das Thema bessere Kontrollen wolle man in Kürze mit den Gesundheitsministern der Länder besprechen sowie mit dem Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV). Es gelte dabei auch, mögliche Lücken in der häuslichen Pflege zu schließen…

Am Wochenende war bekannt geworden, dass den deutschen Sozialkassen durch betrügerische Abrechnungen russischer Pflegedienste nach Einschätzung des Bundeskriminalamts (BKA) erhebliche finanzielle Schäden entstehen. Den Sozialkassen und damit auch den Beitragszahlern entstehe offenbar ein jährlicher Schaden von mindestens einer Milliarde Euro, berichtete „Welt am Sonntag“ und Bayerischer Rundfunk. Regionale Schwerpunkte gibt es den Berichten zufolge in Berlin, Niedersachsen und Bayern. Das Gesundheitsministerium wollte am Montag weder zur Höhe des Schadens etwas sagen noch zu Schwerpunkten./rm/DP/stw http://www.boersennews.de/nachrichten/artikel/gesundheitsministerium–pflege-betrug-muss-aufgeklaert-werden/466906555?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=softlead

Frühstück bei Monica

Es klopfte an der Tür. Monica wachte auf und sagte, noch völlig verschlafen: „Was ist? Hat es geklopft? Komm herein!“

Es war Osram, der den Kopf durch die Tür steckte. „Was ist denn hier los? Überall liegen Leute.“

„Wir haben überraschend Besuch bekommen, ich steh gleich auf.“

Monalisa regte sich und machte die Augen auf: „Oh, haben wir verschlafen? Hallo Osram, ich bin Monalisa.“

Osram war sprachlos. Das konnte doch gar nicht sein! Monalisa war eine Erfindung von Monica, eine Romanfigur. Ein Produkt ihrer Schizophrenie. Er wusste nicht was er sagen sollte und schaffte es gerade noch höflich zu bleiben und murmelte ein kleines: „Hallo…“

Monica stand auf und schob ihn zur Seite und ging erst mal ins Bad. Er kam hinterher. „Was soll das? Was für eine Monalisa ist das? Und wer sind die anderen da Unten? Der Hund ist völlig durcheinander.“

„Der Hund wird schon damit klar kommen, sei Du mal nicht so durcheinander und geh Brötchen holen. Wir brauchen ganz viele. Ich mache uns dann Frühstück.“

„Du willst doch nicht behaupten, dass diese Frau da in Deinem Zimmer Deine Monalisa ist! Was geht hier ab?“

„Ich habe Dir ja gesagt, man muss nur an einen Gott glauben, dann existiert er auch. Sie sind mit einem großen Bombini gekommen und wir sind eingeladen ein paar Tage mit ihnen zu verreisen. Zum Glück, Du hast Urlaub, also, warum nicht?“

„Bombinis sind genauso ein Fantasiegebilde von Dir! Ich glaube Du willst mich verarschen…“

„Osram! Bitte, jetzt stell Dich nicht so an und akzeptiere was Du mit eigenen Augen siehst. Du hast gesagt, Du glaubst nur was Du sehen und anfassen kannst, bitte, jetzt hast Du die Gelegenheit. Oder willst Du nicht mit an einen schönen, einsamen Strand. Der Hund kann auch mit und der wird sich über so einen Ausflug sicherlich sehr freuen.“

„Ich gehe jetzt erst mal Brötchen holen, ich muss das verarbeiten. Den Hund lasse ich aber hier, ich nehme das Fahrrad.“

„Komm, Osram, sei bitte schön freundlich, ja?“

„Das bringt aber mein ganzes Weltbild durcheinander!“

„Es schadet nicht, wenn Du den Realitäten ins Auge schaust. So, komm, hole die Brötchen und bringe auch für jeden ein Croissant mit.“

„Wie viele sind denn da unten?“

„Drei, Julian, Mara und Michael. Sie sind sehr nett und sie haben auch etwas zu kiffen dabei, ich denke, das wird Dich mit dieser Überraschung schnell versöhnen.“

Und Osram ging die Treppe hinunter und verschwand kopfschüttelnd zur Haustür hinaus.

Monalisa kam aus dem Zimmer und meinte: „Der ist aber sehr überrascht. Ich hoffe er hält uns nicht für Geister und zweifelt nun an seinem Verstand.“

„Ach, er wird schon noch etwas zutraulicher werden, er hat halt nicht an Dich geglaubt.“

Sie gingen hinunter zu den anderen. Auch sie waren aufgestanden. Siux schnüffelte an ihnen herum, wedelte aber mit dem buschigen Schwanz. „Na, Siux, was sagst Du, wir haben Besuch. Er tut Euch nichts, er will Euch nur begrüßen. Wie habt ihr denn geschlafen?“

„Ganz gut,“ sagte Julian, „nur der Typ gerade, der kann einem Angst machen. Ist das Dein Osram?“

„Ja, er ist auch ganz nett, er muss nur erst mal verdauen, dass ihr real seid. Er ist jetzt Brötchen holen und dann wird er bestimmt etwas freundlicher gucken. Ich habe ihm einen dicken Joint versprochen, das hilft garantiert.“

Michael wollte sich nützlich machen und fragte: „Soll ich Dir beim Tischdecken helfen?“

„In dem Schrank ist das Geschirr, hier, nimm das Weiße mit dem grünen Muster, davon sind genügend Teller und Tassen da.“ Und dann ging Monica in die Küche und kümmerte sich um den Rest. Monalisa trug die Marmelade auf den Tisch und verteilte das Besteck. Julian und Mara gingen sich kurz waschen und dann war auch schon alles fertig. Fehlten nur noch die Brötchen und das Rührei musste noch in die Pfanne.

„Wer will schon mal einen Kaffee?“

„Gib mir die Kanne,“ sagte Michael und alle setzten sich um den Tisch. Da ging die Tür auf und Osram kam mit zwei großen Tüten in der Hand in die Küche hinein. Er betrat das Esszimmer und sagte: „Hallo! Bitte entschuldigt meine Überraschung, aber mit Besuch hatte ich nicht gerechnet. Aber ich bin flexibel, also, herzlich willkommen!“

„Hallo Osram,“ sagte Michael und er reichte ihm die Hand. Auch die anderen begrüßten ihn freundlich und Monica ging erleichtert in die Küche und machte das Rührei fertig. Dann setzte auch sie sich und das Frühstück konnte beginnen. Osram saß ihr gegenüber und sie sah, er bemühte sich wirklich. Er hatte sich offensichtlich wieder im Griff und akzeptierte was für ihn noch vor ein paar Minuten undenkbar gewesen war. Er zeigte sich freundlich und lächelte sogar. So war es oft mit ihm, er sträubte sich erst hartnäckig und dann, wenn es nicht mehr anders ging, dann nahm er die Dinge wie sie waren.

Monica liebte ihn dafür. Nicht für sein Sträuben, aber für sein Nachgeben. Das konnte er wie kaum ein anderer. Er konnte jahrelang fest eine ganz bestimmte Meinung vertreten, aber wenn es nicht mehr anders ging, dann gab er sie sofort auf.

„Frühstück bei Stefanie“ (http://youtu.be/oRWycX2ZJjk) fiel Monalisa dazu ein. Man musste die Dinge versuchen mit Humor zu nehmen. Wenn sie es könnte, sie würde aus der ganzen Geschichte einen Zeichentrickfilm machen wollen. Das war damals auch ihre erste Idee gewesen, als sie überlegt hatte, wie sie ihre Monalisa unter das Volk bringen sollte. Sie hatte gedacht, wenn die Menschen Monalisa als Zeichentrickfigur serviert bekämen, dann würden sie ihre Botschaft leichter annehmen. Doch leider wusste sie nicht wie man Animationen mit dem Computer herstellte. Und so waren stattdessen ihre Tafelfilme entstanden. Doch leider, das böse Urheberrecht verhinderte, dass sie diese so ohne Weiteres veröffentlichen konnte. Sie mussten erst alle komplett überarbeitet werden.

Osram taute auf und stellte viele Fragen und Michael und Julian beantworteten sie alle. Nach einer guten Stunde hatte Osram dann die Lage verstanden und als er gefragt wurde, ob er mit auf das Schiff kommen wolle um einen Flug um die Erde damit zu machen, da war er einverstanden.

Monalisa beobachtete Osram unauffällig aber sehr aufmerksam. Sie fragte sich, was Satan Junior jetzt wohl dachte. Er war garantiert ziemlich überrumpelt. Er konnte jedoch nicht viel tun, denn Osram erlaubte ihm nicht, sich zu äußern. Osram und er hatten eine klare Übereinkunft. Satan Junior durfte zwar in ihm sein, aber er hatte seine Klappe zu halten. Osrams Erfahrungen mit Satan Junior waren einfach nicht die Besten. Satan Junior, so hatte Osram Monica erzählt, sei ein Spinner, der überall nur Verbrecher sah, denen er das Handwerk legen wollte. Nur einen Verbrecher wollte Satan Junior nicht erkennen und jagen. Die Bankster. „Die Wahrheit – Die Banken plündern den Planeten und die Politiker stehen Schmiere“ (http://youtu.be/uA4fma7pxr8) Der erste, kurze Teil, eine Zeichentrick-Animation, erklärt die Sache mit dem Geldsystem auf sehr einfache und verständliche Art und Weise, aber weder Osram noch Satan Junior schauten es sich an. Sie wollten auch nicht glauben, dass Satan Juniors Vater hinter dem Geldsystem steckte. Auch wollten sie nicht wahrhaben, dass die Banker wirklich Böses im Schilde führten. Beide fanden Geld eine sehr gute Sache und darum gingen auch Beide gerne dafür arbeiten.

Osram sah die Politiker zwar auch sehr kritisch, aber nur weil er sie für dumm hielt. Eine großangelegte Weltverschwörung traute er ihnen darum auch nicht zu. Die Welt war in seinen Augen nur deshalb so schlecht, weil die Menschen halt dumme Politiker wählten. Ja, der Mensch selber war schlecht, bis auf wenige Ausnahmen. Sie waren alle nur auf ihren Vorteil aus und dachten in keiner Weise nachhaltig. Ja, seine Analyse führte ihn zu der These, dass der Mensch auf der Erde das eigentliche Problem war. Er war ein Parasit, ein Verbrecher, und wenn nicht, dann war er einfach dumm. Die seltenen Ausnahmen waren aber leider nicht bei den Führern und Politikern zu finden, nein, die Weisen waren so klug und kümmerten sich einfach nur um ihr eigenes Seelenleben. Das war zwar auch dumm, denn eine Seele gab es höchstwahrscheinlich nicht, aber es richtete zumindest keinen Schaden an.

Monicas Gäste mussten schon ganz schön schlucken, als sie das alles hörten. Dieser Osram war wirklich ziemlich vernagelt. Monalisa aber konnte sich schon vorstellen, woher diese Weltsicht kam, offensichtlich war es so, dass Satan Junior doch mehr Einfluss auf Osrams Gedanken nahm, als dieser es glaubte. Ja, Osram war wirklich der Meinung, dass er Satan Junior voll im Griff hatte, aber Monalisa und auch Monica erkannten es wie es war. Satan Junior hatte sich voll breit gemacht.

Nach dem Frühstück erklärte der nun wirklich sehr freundliche Osram, dass er gerne mit einkaufen gehen würde, er habe ein Auto, in dem man alles bequem transportieren könne. Monalisa machte einen Einkaufszettel und dann fuhr Osram mit Michael und Julian zum nächsten, größeren Supermarkt. Außerdem wollten sie auch noch zum Tierfutterhandel um Dosenfutter für den Hund zu besorgen.

Die Frauen blieben zurück und gingen mit einem Kaffee in den Garten. „Also, Dein Osram ist wirklich verrückt. Was hat er nur für ein Selbstbild, schließlich, er ist doch auch nur ein Mensch,“ sagte Mara. „Wie kann er nur so schlecht über seine Mitmenschen denken?“

„Mara, Osram kann nichts dafür, das ist Originalton Satan Junior. Du musst wissen, in Osram steckt der faule Sohn des Herrn der Finsternis. Satan Junior. Aber der ist eigentlich ganz in Ordnung, nur, er will nicht, dass Osram für Monicas und meine Sache kämpft,“ sagte Monalisa.

„Ja, aber, warum denn nicht? Wenn man ihn so hört, dann will er doch auch eine friedliche und gerechte Welt. Was glaubt er denn wie man diese bekommt? Er hält die Menschen für dumm, dabei ist er doch selber nicht ganz gescheit,“ regte sich Mara weiter auf.

„Er muss so sein, sonst wäre das kosmische Gleichgewicht nicht gewahrt. Er muss die Gegenposition vertreten, sonst wäre er kein Satan. Satan heißt einfach Gegner. Und wir können froh sein, dass dieser Gegner nur sehr bedingte Einflussmöglichkeiten hat. In Osram kann uns Satan Junior nicht groß schaden. Er wird es versuchen, er wird uns Steine in den Weg legen, zumindest diese nicht aus den Weg räumen, aber wir sind 13 und er ist alleine.“

„Und er geht immerhin schon mal mit Einkaufen,“ sagte Monica, die ganz erleichtert war, das Osram ihre Gäste offensichtlich ganz sympathisch fand. Immerhin wollte er mit auf die Reise gehen. Klar, das lag auch an der Aussicht, ständig an der Wasserpfeife hängen zu können, denn zu kiffen hatte er nun schon seit Wochen nur die weggeworfenen Jointstummel irgendwelcher, jugendlicher Kiffer, die heimlich hinter einer Ecke ihr Dope verkifften. Osram hatte mit dieser etwas unappetitlichen Drogenbeschaffung kein Problem, er meinte, billiger wäre er schon lange nicht mehr breit geworden.

„Trotzdem,“ meinte Mara,“ so einen Menschen immer um sich zu haben, wie schaffst Du das nur Monica?“

„Für mich ist er ein Bruder, ein sehr liebenswerter Bruder, der zugegebener Maßen eine etwas problematische Weltsicht hat, aber im Grunde meint er es nur gut. Er hat mir in den letzten Jahren wirklich sehr geholfen, damals, als ich mein Gedächtnis verloren hatte und in der ganzen Zeit danach war er immer für mich da. Er sorgt aber auch dafür, dass ich finanziell nicht so hilflos dastehe, wie dies als Hartzianerin sonst der Fall wäre.“

„Was ist denn das für ein Planet? Von Hartzianern habe ich noch nie gehört.“

„Hartz ist kein Planet sondern der Name eines Mannes. Er hat zusammen mit einer Kommission vor einigen Jahren ein Konzept entwickelt, dass heute unter seinem Namen bekannt ist. HartzIV ist ein Teil davon und es betrifft die Arbeitslosen in Deutschland. Sie sollten dem Konzept nach mehr gefördert aber auch gefordert werden. Daraus ist nicht viel geworden, jetzt wird vor allen Dingen nur noch gefordert. Sie müssen jede mögliche Arbeit zu jedem Lohn annehmen und so lange sie diesen nicht haben, bekommen sie eine recht schmale finanzielle Unterstützung. Bei mir sind es knapp 350 Euro, damit aber kommt man nicht weit. Bevor ich mit Osram zusammen war, habe ich ab dem 20. des Monats in einen leeren Kühlschrank geschaut. In einer solchen Situation ist es nicht leicht etwas auf die Beine zu stellen. Monalisa weiß wie schwierig es war. Verschärfend kam hinzu, dass man mir die 350 Euro auch noch auf 220 Euro gekürzt hat, weil ich seit dem Auszug meines Sohnes in einer zu großen Wohnung lebe.“

„Stimmt, Deine Wohnung ist nicht klein.“

„Ja, aber davon wird man nicht satt und man kann auch keine Fahrkarte bezahlen. Man kann sich eigentlich nichts zum Anziehen kaufen und Bücher, Farben zum Malen oder etwas für den Computer, das ist alles nicht drin. Doch seit ich mit Osram zusammen bin, habe ich keine Sorgen mehr, er ist großzügig, er hat mir letztes Jahr sogar einen neuen Laptop gekauft, weil der Alte den Geist aufgegeben hatte. Nein er ist wirklich kein Geizhals und was nötig ist, das macht er möglich.“

„Ja, gut, das ist das Finanzielle, aber wie sieht es mit seelischer Unterstützung aus.“

„Nun, er ist immer bereit sich mit mir inhaltlich auseinander zusetzen, er teilt nicht mein Weltbild, aber er lässt mich meine Bücher schreiben und kümmert sich rührend um den Hund.“

„Und im Bett? Ist er gut?“

„Da ist er leider ein Totalausfall, er hat keine Lust auf Sex.“

„Ja, also, was liebst Du dann an ihm,“ fragte Mara völlig konsterniert.

„Ich liebe ihn, ihn als Mensch. Du musst ihn näher kennen lernen, er ist wirklich ein Guter.“

„Na, da muss aber noch einiges geschehen, bis ich das so sagen kann,“ meinte Mara und Monalisa sagte: „Mara, eine dauerhaft gute Welt ist nur zu gewinnen, wenn man die problematischen Menschen integriert. Ich habe mich damals auch deshalb in Satan Junior verliebt, weil ich wusste, nur mit ihm wird es ein stabiles Paradies auf Erden. Immer wenn Menschen die dunkle Seite der Welt ausschließen wollten, dann verwandelte sich ihr Paradies schnell in eine Hölle. Es gibt nie nur das Gute, das Dunkle braucht auch seinen Platz darin. Monica machte es ganz richtig.“

„Das seht wie ihr wollt, aber ich finde Osrams Weltsicht unmöglich.“

„Er kann nicht anders, es ist Satan Junior, der aus ihm spricht,“ sagte Monalisa.

„Nur, dass er sich einbildet diesen Satan zu beherrschen. Er ist ein Dummkopf.“ Mara war ganz offensichtlich von Osram und seiner zweiten Seele nicht begeistert.

„Finstere Mächte: Showdown – Dirk Müller Vs. Marcus Lanz“ (http://youtu.be/2EqnZPzI9Rw) macht deutlich, es ist auch für andere nicht leicht öffentlich von den Machenschaften der satanischen Hintermänner zu reden. Selbst so ein Dirk Müller wird dann in die Verschwörungstheorie-Ecke gestellt und man versucht seine Thesen und Erkenntnisse weg zu reden. Die Griechenland-Pleite ein geheimes Machtspiel um riesige Gasvorkommen? Ist Griechenland also gar nicht arm wie eine Kirchenmaus? Geht es hier wie auch anderen Orts immer nur um das Gleiche? Der Erhalt des Dollars als Weltleitwährung und die Einflussnahme auf Öl- oder Gasvorkommen? Sollte auch der ganze Eurostress nur darauf zurück zu führen sein? Mich würde es ehrlich gesagt nicht wundern. Und Monalisa und ihre Freunde auch nicht. Nur Osram hielt dies natürlich für Quatsch. Er wollte sich nun mal keine Welt mit solch einfachen Antworten vorstellen. Für ihn waren es die dummen Regierenden in Griechenland gewesen, die einfach zu viele Schulden gemacht haben. Das die plötzlich zum Problem werdenden Schulden etwas mit Gasvorkommen zu tun haben sollten, das glaubte er nicht. „Wenn Griechenland wirklich Gas hätte, warum fördert es dieses dann nicht und bezahlt damit seine Schulden,“ fragte er. Monica antwortete ihm: „Osram, weil bestimmte Kreise das Gas gerne selber fördern möchten. Und ein Euro, der dadurch gestärkt würde, das gefällt diesen Leuten auch nicht. Sieh endlich ein, dass Europa keine ferne, kleine Südseeinsel ist, sondern ein Kontinent, der mächtige Feinde hat.“

Sie saßen alle zusammen im Garten und tranken zur Feier des Tages eine Flasche Sekt. Außerdem ging ein dicker Joint herum. Monalisa hatte über ihren Anstecker Kontakt mit Thomas aufgenommen und ihm gesagt, dass er so gegen 3 Uhr Nachts auf dem Feld hinter dem Wald, neben dem großen Baggerloch nahe der Ortschaft landen sollte. Dort gab es keine Hochspannungstrassen, ansonsten standen diese Masten wirklich überall. Das man von der Autobahn aus das Bombini sehen konnte, gut, das war nun mal nicht zu vermeiden. Auch konnte die Stelle von einzelnen Häusern aus gesehen werden, aber um 3 Uhr Nachts würden sicherlich alle schlafen. Sie mussten halt einfach schneller als die Polizei sein.

Es war ein ziemlich heißer Tag, doch im Schatten des großen Haselbusches konnte man es sehr gut aushalten und der Joint sorgte dafür, dass alle recht entspannt waren. Osram wurde richtig gesprächig und Julian und Michael schienen ihn zu mögen, trotz seiner merkwürdigen Weltsicht. Nur Mara blieb befremdet und schwieg. Ihr war der Gedanke, dass dieser komische Typ mit auf das Schiff kam gar nicht recht. Aber Monalisa beruhigte sie und sagte: „Was machst Du denn erst, wenn wir seinen Vater an Bord haben? Satan Junior kann uns gar nichts, wir sind doch in der absoluten Mehrzahl.“

„Ich kann nicht anders, meine Warnlampen glühen nun mal. Und glaube mir, die täuschen sich selten. Wenn ich auf dem Schiff bin werde ich meine Karten befragen und in die Glaskugel schauen.“

„Mach das, aber bleibe entspannt. Ich kenne den Junior, der ist in seinem Herzen ein wirklich Guter.“

„Liebe macht blind.“

„Dirk Müller und Ernst Prost sprechen Klartext!“ (http://youtu.be/egsDqI3Ty84) und das tat Monica jetzt auch: „Osram, Du bist blind und taub für die Realitäten. Du glaubst erst an geheime Machenschaften, wenn Du selbst ein Teil davon bist. Du machst es den großen Satanisten total leicht mit Deiner Haltung. Nur weil viele so denken wie Du, nur deshalb ändert sich nichts. Schon vor Jahren wurde in der Öffentlichkeit, zugegeben nicht zur besten Sendezeit, gesagt was Sache ist, aber alle glauben weiter an die Ehrlichkeit und Klugheit von Frau Merkel. Du auch! Du denkst zwar auf der einen Seite, die Politiker sind zu dumm für ihren Job, aber auf der anderen Seite vertraust Du darauf, das Angela Merkel schon im Interesse Deutschlands handelt. Ja, ja, ich weiß Du wählst sie nicht, Du wählst keinen, aber Du vertraust dennoch auf sie. Das ist doch schizophren! Die Merkel macht nur was die Finanzmärkte von ihr verlangen und ihr Verlangen ist es Europa bis über die Ohren zu verschulden, damit dann hier das Gleiche passiert wie in Griechenland. Die wollen Europa fertig machen und verspeisen!“

„Du immer mit Deinen Satanisten, das sind keine Satanisten! Ich bin Satan und mich beten die nicht an!“

Jetzt war es heraus und alle schwiegen überrascht nur Monica nicht: „Du magst der wahre Satan sein, aber die haben sich einen eigenen geschaffen. Ich sagte Dir ja, man braucht nur dran zu glauben und es wird ein Gott oder eben ein Satan entstehen. Du siehst hier meine geliebte Monalisa mit ihren Freunden sitzen, so sieht das auch bei den Rockefellers und Rothschilds aus. Die sitzen jetzt mit ihrem Satan bei Kaffee und Kuchen und planen die Weltfinanzdiktatur.“

„Man braucht schon eine Seele dafür…“ kam es aus Osrams Mund.

„Und? Sie haben eine, Satan Senior. Seine Seele ist unsterblich solange es noch einen gibt, der ihn anbetet.“

Und es ging weiter: „Wer regiert hier eigentlich? (genial, ansehen!!) – Georg Schramm“ (http://youtu.be/urvK7_OcpjQ) das fragte Monica nun auch Satan Junior, denn es war klar, er hatte sich endlich zu erkennen gegeben und Osram trat in den Hintergrund. „Was glaubst Du denn, wer hier auf der Welt die Fäden zieht? Du doch wahrlich nicht! Du versteckst Dich hinter Osram und lässt Deinen Vater schalten und walten. Das der aber längst in Pension gehört und Du die Rolle des regierenden Satans übernehmen müsstest, das willst Du nicht wahrhaben. Du bist einfach viel zu faul! Mensch, Satan, werde endlich wach und tu etwas!“

Alle schauten Satan Junior an. Würde er sich wieder zurück in sein Schneckenhaus verziehen? Würde Osram ihn zurückdrängen? Man konnte es an seinem Gesicht sehen, in ihm tobte ein Kampf und alle warteten auf die nächsten Worte. „Ich will aber nicht immer der Böse sein,“ kam es relativ ruhig hervor. „Ich will in Frieden leben, ich habe keine Lust auf den satanischen Job. Ich liebe es mit Osram zur Arbeit zu gehen, ich liebe es nach Hause zu kommen und es steht das Essen auf dem Tisch. Ich will ein Nickerchen machen und mit dem Hund eine Runde drehen. Ich will mir meine Pfeife reinziehen und mir ausdenken, was ich alles basteln könnte, aber ich will nicht zu irgendetwas gezwungen werden. Was glaubt ihr denn, was an einen Satan alles für Wünsche herangetragen werden? Ich will meine Ruhe und damit Basta!“

„Das mag ja auch alles geschehen, wenn Dein Vater endlich auf das Altenteil gegangen ist. Aber damit das geschieht, müssen wir ihn einfangen und ins Paradies bringen,“ sagte Monalisa nun. „Junior, Du musst uns dabei helfen. Wir können ihn aus der Milliarde von Menschen nicht herausfinden, Du aber kennst ihn und würdest ihn am Schlawittchen packen können. Wir brauchen Dich.“

„Aber wenn ich Euch helfe, dann müsst ihr mir versprechen, dass ich danach in Frieden weiterleben kann. Ich will sein Erbe nicht antreten.“

„Das wollen wir doch auch gar nicht. Du darfst weiter mit Osram leben und keiner wird Deine Adresse kennen und Dir Bittbriefe schicken. Und wenn Deine Zeit gekommen ist, nun, dann kannst Du Dir aussuchen was Du willst. Entweder Du gehst ins Paradies und ziehst dort in das Häuschen ein oder Du kommst mit uns mit auf die Reise. Denn wir werden noch lange unterwegs sein. Gott hat uns 26 000 Jahre Leben geschenkt, zumindest einen Teil davon will ich auskosten. Das Universum ist so groß und es gibt so viele Planeten auf denen die Bessere Weltordnung für Frieden und Wohlstand sorgen kann.“

„Du willst nicht nur die Erde revolutionieren sondern das ganze Universum? Du musst wahnsinnig sein,“ sagte Satan Junior.

„Ich bin von dem Wunsch beseelt, überall ein Paradies zu erschaffen, was ist daran falsch?“

„Du bist größenwahnsinnig!“

„Ich bin eine Göttin, mein Lieber und ich habe nichts gegen meinen Job.“

„Ich bin aber keine Koch-Mehrin, ich arbeite für mein Geld,“ sagte Satan Junior und damit war das Thema für ihn erledigt. „Schön faul – Silvana Koch-Mehrin – Eine Sozialschmarotzerin?“ (http://youtu.be/UploRFisvRU)

„Also, was ist nun,“ sagte Julian, „hilfst Du uns?“

„Um meinen Vater zu fangen, brauche auch ich Glück. Er ist sehr flexibel und taucht immer wieder in jemand andern unter. Aber ich werde es versuchen, ich will schließlich in Frieden weiter leben.“

„Oh, das ist super, Junior! Ich habe mich nicht in Dir getäuscht! Du bist und bleibst der Beste,“ rief Monalisa erfreut aus und sprang auf, ging um den Tisch und umarmte den peinlich berührten aber auch geschmeichelten Satan. Monalisa küsste ihn auf den Mund und sagte: „Darauf rauchen wir noch einen und dann bestellen wir Pizza!“

„Die Piratenpartei hat das klug gemacht“ (http://youtu.be/zOf5y2an-ls) und Monalisa auch, dachte Monica. Sie selbst regte sich einfach immer viel zu sehr auf und Osram wie auch Satan Junior brachten sie regelmäßig auf die Palme. Aber Monalisa hatte die Situation entspannt und nun war die Stimmung wieder prächtig. Alle nannten Satan nun Junior und Osram blieb weiter einfach im Hintergrund. Er war total breit und fand die Position als Zuschauer sowieso am Besten. Sollte Satan jetzt auch mal etwas sagen. Aber er würde ihn kontrollieren, denn wenn man Satan Junior die Zügel zu locker ließ, dann fing der an zu spinnen, das wusste er nur zu gut.

„Der brutale Machtkampf zwischen Putin und Erdogan“

10:07 Uhr 18.04.2016

Seit dem Vorfall vom 24. November 2015, bei dem ein russisches Kampfflugzeug vom Typ Su-24 in den türkischen Luftraum eindrang und kurz darauf – getroffen von einer türkischen Rakete – über Nordsyrien abstürzte, sind die Beziehungen zwischen der Türkei und Russland extrem angespannt. Bericht enthüllt Wahrheit über blutige Machtkämpfe in Syrien…

Russland verbündet mit Erdogans Erzfeind

Weiter soll sich Putin mit der „YPG“-Miliz verbündet haben. Diese soll wiederum mit der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei „PKK“ zusammenarbeiten – der sprichwörtliche Dorn im Auge Erdogans. Horowitz gibt zu bedenken, dass der Abschuss so gesehen „zu einer De-facto- Allianz zwischen der kurdischen Volksverteidigungsmiliz und Russland“ geführt habe. Diese kämpfen nun Seite an Seite gegen die von der Türkei unterstützten Rebellengruppen in der Region…

Brutaler Kampf zwischen Türkei und Russland geht weiter

Doch die Türkei schlug zurück. Wütend über die Geländegewinne der kurdischen Meliz dank Russlands Unterstützung, verleiht Erdogan seinen Machtansprüchen nördlich von Aleppo nun Nachdruck. „Die Türkei entschloss sich, eine Nachricht zu senden. Sowohl durch den Beschuss der Kurden mit Artillerie als auch mit der Unterstützung der Rebellengruppen mit Waffen“, so der kurdische Anwalt Radif Mustafa… http://www.boersennews.de/nachrichten/thema/der-brutale-machtkampf-zwischen-putin-und-erdogan/962178?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=softlead

„Jetzt spricht Ben Teewags Ex“

Ben Tewaags öffentliche Hasstirade gegen seine Mutter Uschi Glas auf Facebook sorgte auch beim Felix Burda Award in München für Gesprächsstoff. Seine Ex Doreen Dietel verriet dabei, wie es Ben geht…http://www.gmx.net/magazine/unterhaltung/stars/ben-tewaag-spricht-ex-klartext-31500782#.logout.focus.Jetzt%20spricht%20Ben%20Teewags%20Ex.0

Clair Im – Unquestionably believe that which you said. Your favorite justification appeared to be on the internet the simplest thing to be aware of. I say to you, I certainly get annoyed while people think about worries that they just do not know about. You managed to hit the nail upon the top and defined out the whole thing without having side effect , people can take a signal. Will probably be back to get more. Thanks

 

merci

FORTSETZUNG folgt!

monalisatv

35 Comments

  1. I simply want to mention I am very new to blogs and definitely savored this web site. Likely I’m likely to bookmark your site . You definitely have tremendous stories. Cheers for sharing with us your website.

  2. I just want to say I am new to blogging and definitely liked your website. More than likely I’m planning to bookmark your site . You really come with fabulous writings. Bless you for revealing your webpage.

  3. I simply want to mention I’m newbie to blogging and absolutely enjoyed you’re web blog. Very likely I’m planning to bookmark your blog . You amazingly come with fantastic well written articles. Bless you for sharing your website.

  4. I simply want to mention I am newbie to blogs and definitely liked this blog. Most likely I’m want to bookmark your blog . You certainly come with tremendous articles and reviews. With thanks for revealing your website page.

  5. I simply want to mention I am just very new to blogs and honestly enjoyed your page. Likely I’m going to bookmark your website . You really come with remarkable writings. With thanks for sharing with us your website page.

  6. I simply want to tell you that I’m new to blogging and site-building and honestly liked your website. Likely I’m likely to bookmark your blog post . You absolutely have terrific articles and reviews. Cheers for revealing your webpage.

  7. I just want to mention I am just beginner to blogging and really loved your blog site. Likely I’m planning to bookmark your blog post . You definitely come with remarkable articles and reviews. Regards for sharing with us your website page.

  8. I simply want to tell you that I’m new to blogging and definitely enjoyed you’re web site. Probably I’m planning to bookmark your blog . You really have remarkable writings. Many thanks for sharing with us your webpage.

  9. I just want to tell you that I’m very new to blogging and certainly savored your blog. Likely I’m likely to bookmark your site . You amazingly have really good stories. With thanks for sharing your website page.

  10. I just want to say I’m beginner to blogs and honestly liked your web page. Likely I’m want to bookmark your blog . You actually have tremendous article content. Thanks a lot for sharing with us your webpage.

  11. I just want to say I am just very new to weblog and actually loved you’re page. Almost certainly I’m likely to bookmark your website . You definitely come with very good articles and reviews. Thanks a lot for sharing your web-site.

  12. I just want to tell you that I am beginner to blogging and seriously liked you’re web blog. Almost certainly I’m likely to bookmark your blog . You really have outstanding stories. Bless you for revealing your webpage.

  13. Magnificent beat ! I wish to apprentice while you amend your web site, how can i subscribe for a blog site? The account helped me a acceptable deal. I had been tiny bit acquainted of this your broadcast offered bright clear concept

  14. Pingback: URL
  15. 518745 478490Hey! Do you know if they make any plugins to help with SEO? Im trying to get my blog to rank for some targeted keywords but Im not seeing extremely great results. In the event you know of any please share. Thanks! 391326

  16. Have you ever thought about publishing an e-book or guest authoring on other sites? I have a blog centered on the same information you discuss and would love to have you share some stories/information. I know my readers would appreciate your work. If you’re even remotely interested, feel free to send me an email.

  17. 442024 159165An fascinating discussion is worth comment. I believe that you require to write much more on this matter, it might not be a taboo subject but generally individuals are not enough to speak on such topics. To the next. Cheers 91629

  18. 284087 894681Safest messages, or a toasts. are typically launched at 1 point during the wedding but are likely to just be hilarious, humorous to unusual as properly. finest man jokes 545565

  19. I have been absent for some time, but now I remember why I used to love this web site. Thank you, I’ll try and check back more often. How frequently you update your web site?

  20. Pingback: bot yeezy boost
  21. I’ve learn several just right stuff here. Certainly price bookmarking for revisiting. I wonder how so much effort you set to make one of these excellent informative website.

  22. Pingback: venus factor
  23. Perfectly composed subject matter, Really enjoyed looking at.

  24. Unquestionably believe that which you stated. Your favorite justification appeared to be on the internet the easiest thing to be aware of. I say to you, I certainly get irked while people consider worries that they just don’t know about. You managed to hit the nail upon the top and also defined out the whole thing without having side effect , people can take a signal. Will probably be back to get more. Thanks

  25. Thank you, I’ve just been searching for information about this topic for a while and yours is the greatest I’ve discovered till now. But, what in regards to the conclusion? Are you sure concerning the supply?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *