Monalisa TV – und die WELT dreht sich (3) …29.April 2016

„COMPACT 5/2016: Christenverfolgung durch Islamofaschismus“

Veröffentlicht am 28.04.2016

Der Islamo-Faschismus marschiert: Weltweit sind Christen die am meisten verfolgte Religionsgemeinschaft, im Nahen Osten sind sie sogar von Auslöschung bedroht. Auch in Deutschland geraten sie zunehmend unter den Druck eines immer aggressiver auftretenden Islams. Darüber diskutieren Chefredakteur Jürgen Elsässer und seine Kollegen Martin Müller-Mertens und Marc Dassen. Außerdem in der neuen COMPACT-Ausgabe: Böhmermann: Je suis Arschgeige // Brüssel-Terror: Merkels Schande // RFID-Chip: Spion unter der Haut // Deutsches Bier – Zurück zum Original // Dossier: Protestparteien. Von Grün bis AfD – Tops und Flopps. Unterstütze die Produktion von COMPACT-TV mit einem Abonnenement der monatlichen Heftausgabe:

http://abo.compact-magazin.com

Veröffentlicht am 24.04.2012

Thema: Gespräch mit Manfred Petritsch „Freeman“, Initiator der Internetplattform www.alles-schallundrauch.blogspot.com
Links zum Sendungsinhalt: http://www.schallundrauch.info http://www.alles-schallundrauch.blogs…
http://www.timetodo.ch, ist die Informations-Plattform zur gleichnamigen TV-Sendung. Sendezeit ist Montag bis Freitag von 20.00 bis 21.00 Uhr live im TV auf dem Schweizer Privatsender Schweiz 5 und Internet Stream.

Die Welt steht Kopf

„Time To Do vom 24.04.2012, Alles Schall und Rauch!“ (http://youtu.be/uHaHjUQxwrY) Lernen Sie den Macher von „Alles Schall und Rauch!“ Manfred Petritsch in diesem TimeToDo-Gespräch persönlich kennen und gehen Sie auf seine Internetseite schallundrauch.info. Sie werden dort sehr viele interessante Videos zu den wichtigsten Themen finden, aber auch ausgewählte Spielfilme, bei denen Sie sich unter ihrer Decke einkuscheln können. Ich bin immer wieder total begeistert wie viele tolle engagierte Mitmenschen es doch gibt, die sich die Mühe machen uns über die wirklichen Weltvorgänge zu informieren. Wer morgen noch sagt: „Das habe ich doch alles gar nicht gewusst!“, der ist wirklich selber schuld. Weil ich aber auch sehe, dass man bei der Vielfalt der angebotenen Internetseiten und You Tube-Videos leicht von Höxchen auf Stöckchen kommt und den Überblick verlieren kann, deshalb nehme ich Sie auf meine Recherche-Reise mit. Ich denke, Sie werden sich so sehr viel Zeit ersparen können und gleichzeitig hoffe ich, erzähle ich Ihnen auch noch eine schöne Geschichte.

BewussttvBannerRZ

Wenn Sie aber mehr Lust auf ein Bewusstseinsthema haben, dann gehen Sie doch mal auf die Seite bewusst.tv und suchen Sie dort im Archiv (Dezember 2013) nach einem Gespräch mit dem Titel: „Angewandte Bewusstseinstechnologie“ Dagmar Neubronner im Gespräch mit Dipl.-Ing Frank Neubauer, dem technischen Leiter der maxii-Energii GmbH über freie Energie und Bewußtseinstechniken. Danach wissen Sie nicht mehr, was Sie denken sollen. Will man dort den Leuten den totalen Schwachsinn verkaufen, oder ist es wirklich nicht egal, ob sich ein Elektron links oder rechts herum dreht? Ich gebe zu, ich habe davon noch nie etwas von gehört, aber wenn dieser Frank Neubauer kein Scharlatan ist und absolute Lügengeschichten erzählt, dann muss man wohl davon ausgehen, dass es tatsächlich so ist, dass wie bei der Milchsäure, es auch bei den Elektronen nicht egal ist wie herum sie sich drehen. Wenn Sie sich an mein erstes Buch dieser Reihe erinnern, dann wissen Sie, es gibt rechts- und linksdrehende Elektronen. Ich habe zwischen diesen bisher keinen Unterschied gesehen, außer eben, dass sie sich entgegengesetzt um die eigene Achse drehen. Wenn ich morgen davon meinem Freund erzähle, dann hält er garantiert nichts davon, dass rechtsdrehende Elektronen eine negative Auswirkung haben und linksdrehende positiv wirken. Und wenn ich ihm sage, dass man mit Hilfe eines speziellen Gerätes die Rechtsdrehenden umdrehen kann und man dann um 40% seinen Energieverbrauches reduzieren kann, dann glaubt er garantiert daran, dass mir hier Hokuspokus verkauft werden soll. Aber bitte, hören Sie sich die Sache einfach auch mal an. Es klingt verrückt, aber ich denke, hm, es könnte wirklich etwas dran sein. Zumindest sind die Besitzer dieses speziellen Gerätes total begeistert. Selbst die Kühe im Kuhstall kalben im Wirkfeld der linksdrehenden Elektronen leichter und geben mehr Milch. Klar, dass man von so etwas im Fernsehen nichts hört, denn über solche Dinge wird in der Mainstream-Wissenschaft einfach nur laut gelacht. Aber dort lachte man auch über Schwarze Löcher und überhaupt über alles, was nicht ins gerade herrschende Weltbild passte. Wie ich es schon häufiger sagte, machen Sie sich am Besten ihr eigenes Bild. Ich könnte mir jedenfalls schon vorstellen, dass da etwas dran ist.

Aber jetzt empfehle ich Ihnen wirklich ein außergewöhnliches Video. Sie finden es auch bei bewusst.TV am gleichen Ort. „Sprache und ihre Botschaft“. Sie werden sehr erstaunt sein und zunächst denken, dass Sie dort wirklich den größten Unsinn aller Zeiten hören. Doch wenn Sie einfach weiter zuhören, dann werden Sie vielleicht ins Nachdenken kommen. Mir ging es jedenfalls so und ich würde mich gerne mit diesem russischen Forscher einmal unterhalten. Denn, der ukrainische Wissenschaftler Oleksandr Ponomarev hat eine Methode entwickelt, aus der Sprache und Worten Berechnungen über Entwicklungen anzustellen. Zunächst dachte ich wirklich, der Mann will uns alle veräppeln, doch auch hier gilt, es scheint mir etwas dran zu sein. Jetzt denken Sie vielleicht, dass man mir wohl alles erzählen und verkaufen kann, doch da täuschen Sie sich. Aber ich bin offen für die Wissenschaft anderer, insbesondere, wenn kein Universitätsbetrieb dahinter steckt. Dort wird leider ein sehr materialistisches, fantasieloses Weltbild propagiert, zumindest in westlichen Staaten. Aber der liebe Gott ist voller Fantasie. Wenn man hinter seine Geheimnisse kommen will, dann muss man auch das scheinbar Verrückte denken können. Und diese Ponomarev hat das ganz offensichtlich getan.

Aber um Sie so richtig herauszufordern, klicken Sie unbedingt auch das Interview „Lehrergewalt“ an. Nicht, das ich denke, dass Sie keine Lehrergewalt kennen, vielleicht haben Sie so etwas ja selbst erlebt oder miterlebt, aber wie mit diesem Thema in Deutschland umgegangen wird, das werden Sie kaum für möglich halten. Doch Holger Strohm im Gespräch mit Jo Conrad über Lehrergewalt, wird Ihnen klar machen wie es mit den Menschenrechten und der Zensur in unserem Land bestellt ist. Dann verstehen Sie auch, wieso Sie von seinem Buch noch nie etwas gehört haben. Doch das Thema muss uns interessieren und aufrütteln. Ich persönlich hatte eigentlich immer Glück mit meinen Lehrern und mochte darum erst nicht glauben, was ich in diesem Interview zu hören bekam, doch nun denke ich, es handelt sich tatsächlich um ein ungeheuer wichtiges Thema. Hören Sie es sich an, Sie werden in den Zeitungen oder im Fernsehen auch darüber nichts erfahren.

Veröffentlicht am 09.08.2012

Thema der Sendung: Entführt und Informiert von fremden Wesen,

im Gespräch mit Reiner Elmar Feistle.

Links zum Sendungsinhalt:
http://www.all-stern-shop.com
Bücher von Reiner Elmar Feistle:
http://www.timetodo.ch/index.php?id=21

„Time To Do vom 09.08.2012, Besucher aus Aldebaran?“ (http://youtu.be/KOZ_bPmT_SU) Dieses Video schaute sich Monalisa am frühen Morgen im Bett an. Sie hatte schlecht geschlafen und dabei wild geträumt. Sie erinnerte sich daran, dieses Video schon mal gesehen zu haben, zumindest kannte sie diesen Reiner Elmar Feistle und seine Geschichte. Nur die Bilder, die er zeigte, die waren ihr neu. Es waren Innenansichten eines riesigen Raumschiffs, in dass er als Kind und Jugendlicher von kleinen, grauen Wesen gebracht worden war. Er meinte, diese Wesen seien keine lebendigen Wesenheiten gewesen, sondern auf Grund ihrer technischen Stimme hielt er sie für kleine Roboter. Sie waren Gehilfen von sehr großen, menschlichen Gestalten, den Aldoberanern. Diese Aldoberaner besuchten seiner Kenntnis nach die Erde schon seit Jahrtausenden und sie wollten wohl nichts Böses. Allerdings gab es in dem Raumschiff viele, ja Hunderte von Embryonen, die in Gefäßen großgezogen wurden. Es waren menschliche Babys. Er hatte gefragt, warum diese Babys da waren und man erklärte ihm auf telepathischem Wege, dies sei für die Menschheit der Erde in Zukunft von Bedeutung. Die Zeichnungen waren recht aussagekräftig und Monalisa konnte sich nicht vorstellen, dass diese Innenansichten seiner Fantasie entsprungen waren. Er hatte sich dieser Innenansichten auf dem Wege mehrerer Rückführungen unter Hypnose erinnert.
Außerdem hatte er eine merkwürdige Narbe am Arm. Er erinnerte sich, dass man ihm auf dem Raumschiff dort Gewebe entnommen hatte. Er erinnerte sich auch an einen großen Raum, indem viele Menschen jeden Alters auf Tischen lagen. Er erfuhr, dass es im europäischen Raum Millionen Menschen gab, die regelmäßig von diesen Aldoberanern zu Untersuchungszwecken meistens im Schlaf auf das Raumschiff geholt wurden. Er nannte diese Entführten Schläfer, denn er war sich sicher, all diese Menschen würden irgendwann „erwachen“ um dann möglicherweise bestimmte Aufträge zu erfüllen. Das klingt natürlich nach einem fantastischen Film, vielleicht sogar nach einem Horrorfilm, doch Reiner Elmar Feistle war von dem Wahrheitsgehalt seiner Erlebnissen überzeugt und er war sich sicher, dass diese Aldoberaner sich noch zu seinen Lebzeiten auf der Erde den Menschen zu erkennen geben würden. Dann, wenn dort alles zusammenbrach, wenn der große, menschheitsvernichtende Krieg vor der Tür stand. Die Aldoberaner waren technisch sehr weit entwickelt und hatten die Möglichkeit die militärischen Fähigkeiten der Großmächte lahm zu legen. Das hatte man den Regierungen auch schon klar gemacht. Die Aldoberaner hätten schon in den 40er oder 50er Jahren den Amerikanern ihre Zusammenarbeit angeboten, aber sie verlangten dafür, dass diese auf die Entwicklung von Atomwaffen verzichteten. Das wollten die Amerikaner aber nicht und so zogen sich die Aldoberaner zurück. Allerdings wussten sie von einer anderen Gruppe Außerirdischer, die ebenfalls Kontakt mit den Mächtigen der Erde suchten. Diese Typen sollten sehr negativ und gefährlich sein. Monalisa musste gleich an die Reptiloiden denken. Soweit es Reiner Elmar Feistle wusste, stellten diese Typen keine solchen Abrüstungsbedingungen und so durfte man vermuten, dass mit diesen gemeinsame Sache gemacht wurde. Dies würde auch die vielen großartigen, technischen „Erfindungen“ der Amerikaner in der Folge erklären. Wenn dies alles stimmte, dann klärten sich für Monalisa eine ganze Reihe von Fragen. Jetzt fragte sie sich, ob Satan Senior mit diesen Reptiloiden in Kontakt war, ja, ob er nicht vielleicht sogar ihr Anführer war. Dann war sein Interesse und seine scheinbare Begeisterung für ihr Bombini durchaus verständlich, denn Dank Thomas freundlicher Unterweisung konnte er sich ein gutes Bild von den technischen Möglichkeiten des Bombinis machen. War Satan Senior ein Spion der Reptiloiden? War er nur mitgekommen, um sie auszuforschen? Suchte er nach den Schwachstellen des Bombinis? Und war seine schöne, äußere Erscheinung nur eine Projektion? Konnte er wie die Reptiloiden sein Äußeres nach Wunsch verändern? Oh, wie naiv war sie doch gewesen, als sie diesen Mann in ihr Schiff gelassen hatte! Und auch der liebe Gott, war der sich der Gefahren nicht bewusst? Warum hatte ER sie nicht gewarnt?

Veröffentlicht am 30.04.2012

„UFO Der Kontakt“ (http://youtu.be/F2f_GmFzgQ0) erzählte eine etwas andere Geschichte und Monalisa erkannte, dass sie sich wahrscheinlich umsonst sorgte. Es lag an ihr wie die Geschichte ausgehen würde und sie würde Satan nicht zum Sieg verhelfen. Und die Aldoberaner benötigte sie auch nicht dazu. Ihr waren diese Leute einfach suspekt. Was sollten diese Hunderte, vielleicht Tausende von künstlich erschaffenen Embryonen? Was sollten diese millionenfachen Entführungen und körperlichen Studien und Untersuchungen? Warum benötigten die Aldoberaner diese kleinen Roboterwesen? Und warum wollten sie sich erst zu erkennen geben, wenn die Menschheit vor ihrer Selbstvernichtung stand? Da war ihr die Gemeinschaft der Kosmischen Bruderschaft doch sehr viel sympathischer. Sie hatte schon mal in einem anderen Video von dieser Bruderschaft gehört und auch das, was sie hier hörte, das gefiel ihr außerordentlich. Es war wirklich schade, dass sie nicht wusste wie sie mit diesen Leuten Kontakt aufnehmen konnte. Aber wahrscheinlich würde sie im Paradies einige Meister von ihnen kennen lernen können. Monalisa war sich sicher, der liebe Gott fand diese Leute auch sehr sympathisch. Wen ER sympathisch fand, den lud er zu sich ein.

Satan war also nicht das große Problem, momentan jedenfalls nicht. Aber was war mit seiner großen und mächtigen Anhängerschaft? Wie konnte diesen Satanisten, Illuminaten, Skull&Bones-Mitgliedern, Bilderbergern und was für geheime Organisationen es noch gab, das Handwerk gelegt werden? „Die luziferische Verschwörung UFOs und Dämonen (Vollversion)“ (http://youtu.be/VLNoYQDhvzs) Dieses Video habe ich schon mal angeführt, doch wenn Sie es sich noch nicht angesehen haben, jetzt ist der richtige Zeitpunkt. Und danach sehen Sie sich den Kurzfilm „Die Orion Verschwörung“ an. (http://youtu.be/pkLrY4AXWSQ)

playlist von SickPlanet

Veröffentlicht am 15.07.2013
Die Orion Verschwörung – Deutsche Synchronisation

Ich bekam vor einiger Zeit von einen YTbler einen Hinweis auf diesen Film, mit der Bitte ihn zu synchronisieren, da es ihn bis dato, noch nicht auf „Deutsch“ zu sehen gibt. Ich hoffe es gefällt Euch ;))

„Die Orion Verschwörung ist ein Kurzfilm über die Möglichkeit, Angriffe von Aliens vorzutäuschen um die Bevölkerung in Angst zu versetzen. Aliens sollen herhalten, wenn es Terroristen nicht mehr tun können. Wenn die Menschheit erkennt, dass die einzigen Terroristen die Westmächte, unter der Führung der USA sind, wird man einen anderen Feind benötigen. Wer könnte es sein?“

..::: Entscheide immer aus Deinem Herzen
aber halte immer die Augen auf! :::..

..::: Sei bei allen skeptisch
lege Dich nicht fest und zweifle :::..

..::: So kommst Du der Wahrheit näher! :::..

LG chembuster33

Es gab also die Aldoberaner und die Reptiloiden, es gab Siriusianer und Orionianer. Das waren alles ziemlich nah liegende Sonnensysteme. Wenn man dies extrapolierte, so überlegte Monalisa, dann war das ganze Universum wahrscheinlich ziemlich dicht belebt. Wenn Sie wirklich die Göttin des Universums werden sollte, dann hatte sie noch sehr viele Besuche vor sich, wenn sie sich überall vorstellen wollte. Hatte sie dazu überhaupt die Kraft und vor allen Dingen die Lust? Ihr kam es im Moment doch etwas zu hochgehängt vor. Und was war sie für eine Göttin, wenn sie mit der Rettung ihrer Mutter Erde schon solche Probleme hatte. Sie konnte wirklich nur hoffen, dass es nicht all zu viele so rückständige Planeten wie die Erde gab und sie betete, dass die kosmische Bruderschaft schon weit verbreitet war. Sie überlegte, dass sie wahrscheinlich doch nicht so viele Meister dieser Bruderschaft im Paradies vorfinden würde, denn im Grunde schienen sie schon ihr eigenes Paradies zu haben. Wahrscheinlich wünschten sie sich eine immerwährende Wiedergeburt, denn auf ihren Planeten schien man sehr angenehm leben zu können. Sie musste mal mit Nami darüber reden, sie kannte doch so viele bewohnte Planeten, da müsste doch auch ein Planet der Kosmischen Bruderschaft bei sein. Oder hielten sie sich aus allem möglichst heraus und hatten auch keine Niederlassung bei der Föderation? Ihr wurde klar, dass sie ihr Universum, sollte es denn tatsächlich ihres sein, überhaupt nicht kannte. Sie wusste einfach nicht was darin los war. Ob Satan es wusste? Wenn er die letzten 26 000 Jahre darin verbracht hatte, dann hatte er schon eine Menge Zeit gehabt sich darin bekannt zu machen. Aber vielleicht wollte er ihr auch nur einen Floh ins Ohr setzen. Das sähe ihm durchaus ähnlich. So schön seine Augen auch waren, ihm war einfach nicht zu trauen.

Mara und Julian

Mara saß auch vor ihrem Rechner, denn alle besaßen in ihren Zimmern einen Schreibtisch mit einem Bildschirm, der an den großen Rechner des Raumschiffes angeschlossen war. Sie suchte im Internet alles zum Thema Kartenlegen. Auf der Internetseite vom Alpenparlament wurde sie fündig. „Was können die Karten uns über unser Schicksal verraten?“ war ein ganz aktuelles Interview mit einer Kartenlegerin. Was können uns die Karten über unser Schicksal verraten? Alles und gleichzeitig nichts, möchten manche Zeitgenossen sagen. An diese Menschen wendet sich Lolita Mayer im Interview mit Udo Schulze, um nicht nur über die Geschichte des Kartenlegens aufzuklären, sondern auch über die Bedeutung. Karten, so sagt sie, können immer nur Hinweise, keine Lösungen oder direkte Voraussagen beinhalten. Dabei bleibt der Mensch in seinen Entscheidungen autonom, kann sich nach den Hinweisen der Kartenbilder richten oder auch andere Wege des Lebens einschlagen. Wer dieses Interview gesehen hat, wird seine Meinung übers Kartenlegen vertiefen können und erkennen: Hier geht es um mehr als bunte Bilder!
Das konnte Mara nur unterschreiben. Auch ihre Karten waren mehr als nur bunte Bilder. Sie wünschte sich, dass ihre Karten einmal so erfolgreich sein würden, dass möglichst viele Kartenleger sie benutzen wollten. Nur, wie sollte sie die davon überzeugen? Monalisa brauchte sie nicht zu überzeugen, sie wusste, dass die Karten gut funktionierten. Mara hatte ihr die Bedeutung der einzelnen Bilder erklärt und Monalisa hatte ihr bestätigt, mit den Bildern hatte sie eine gute Grundlage geschaffen, die Sprache des Götterboten zu übersetzen.
Der Götterbote war der allwissende Engel Gottes. Sein Name war unbekannt und niemand wusste wie der Engel aussah, denn noch niemand hatte ihn gesehen. Er vermittelte sich nur über den Weg von Orakeln wie Karten, Runen, dem I-Ging oder was es noch alles für magische Wahrsagetechniken gab. Nun, und Monalisa hatte Mara versichert, der Götterbote würde sich ganz bestimmt auch durch ihre Karten äußern, sie musste nur daran glauben. Mara schaute sich ihre Karten an und küsste die oberste Karte. Dort lag die Karte des Götterboten. Sie hatte diesem Boten eine schöne, blondgelockte Gestalt gegeben. Er trug einen geflochtenen Bart und einen mit Sternen bestickten, blauen Mantel. Sein Arm wies in die Zukunft, also nach rechts. Die Karte, die rechts neben dem Götterboten landete, die sagte viel über die Zukunft aus. Und Mara hoffte wirklich, dass die Karte, die sie jetzt zufällig gezogen daneben legte, stimmte, denn dort lag nun die höchste Glückskarte ihres Decks und eine innere Stimme sagte ihr: „Sei ein Erfolgsmagnet!“
Und sogleich viel ihr Blick noch mal auf die Startseite des Alpenparlamentes, denn dort fand sich ein Video mit einem ganz ähnlichen Titel: „Werde ein Erfolgsmagnet!“ Sie klickte das Video an und lehnte sich zurück. Dann wollen wir mal hören, wie das geht, dachte sie.

Julian schlief mal wieder bis in den Mittag hinein. Er hatte die halbe Nach mit seiner Wasserpfeife verbracht und auch von den Pilzen probiert, die er hatte wachsen lassen. Ihre Wirkung war phänomenal. Er hatte richtig tolle Hallus gehabt und durch die Wände sehen können wie auch in seinen Körper. Und irgendwann tief in der Nacht war er durch das Raumschiff gewandelt und hatte sich umgeschaut. Die Meisten hatten in ihren Betten gelegen. Nur Nicolas und Rafael hatten im Kommandostand Wache gehalten. Die Flugroute war festgelegt und das Bombini flog mit dem Autopiloten. Eigentlich hätten auch sie schlafen gehen können, doch Thomas wollte nicht, dass der Kommandostand nachts unbesetzt war, solange Satan an Bord war. Sie durchflogen gerade einen Bereich des Universums, in dem es nur sehr wenige Sterne gab und so war nicht damit zu rechnen, dass sie irgendwem begegnen würden.
Dann war Julian mit dem Aufzug nach Oben gefahren und hatte durch die Wand in Satans Zimmer geschaut. Der lag nicht im Bett sondern saß an seinem Schreibtisch. Sein Bildschirm war erleuchtet doch Julian konnte nicht erkennen, was Satan sich darauf ansah. Ihm war dieser Satan überhaupt nicht geheuer und er traute ihm keinen Meter weit. Wenn es nach ihm gegangen wäre, er hätte Satan in einen hermetischen Raum eingeschlossen und rund um die Uhr bewacht. Aber Monalisa hatte das nicht für nötig gehalten und sich sogar mit ihm in gewisser Weise angefreundet. Nun fragte sich Julian natürlich, was Satan da nachts im Rechner suchte.

Als er an Michaels Zimmer vorbei kam, da sah er diesen ebenfalls an seinem Schreibtisch sitzen. Wahrscheinlich schrieb er gerade an seinem Roman. Er hatte Julian erzählt, es wäre ein Roman über Jesus und Maria. Mehr wollte er noch nicht verraten. Er sei darauf gekommen, weil er von einer Frau gehört habe, die von sich glaubte, die wiedergeborene Maria Magdalena zu sein. Von Jesus hatte Julian noch nicht viel mehr gehört, als dass es ein Mann war, der vor 2000 Jahren in Palästina gelebt und gewirkt hatte. Er war so etwas wie ein Wunderheiler gewesen. Außerdem war er ein Rabbi, der den Leuten jedoch nicht von einem allmächtigen, eifersüchtigen Gott predigte, sondern von einem Gott der Liebe. Er erzählte den Menschen von der Nächstenliebe und forderte: Liebe den Nächsten wie Dich selbst. Liebe auch Deine Feinde und halte, wenn Du geschlagen wirst, auch noch die andere Wange hin. Außerdem liebte dieser Jesus die Kinder und alle anderen Underdogs der Gesellschaft. Er verkehrte mit den verhassten Steuereintreibern, Dieben und Huren. Er war mit seinen Botschaften beim einfachen Volk jedenfalls wohl so erfolgreich gewesen, dass die Mächtigen der Gesellschaft sich durch ihn bedroht fühlten und dazu gezwungen sahen, diesen Mann ans Kreuz zu schlagen. Dort soll er dann auch gestorben sein. Allerdings wurde sein Grab nach zwei Tagen leer aufgefunden. Angeblich war dieser Jesus in den Himmel aufgefahren. Julian überlegte, ob Jesus vielleicht von der kosmischen Bruderschaft oder irgendwelchen anderen Außerirdischen geholt worden war. Nur warum? Warum war seine Seele nicht wie die aller anderen, großen Meister zum lieben Gott ins Paradies aufgestiegen? Warum hing Jesus so an seinem Körper? Nun, vielleicht würde Michael in seinem Roman ja eine Antwort darauf finden.

Veröffentlicht am 12.01.2015

Julian musste an eine Interview denken, dass er auf der Seite des Alpenparlamentes verfolgt hatte. Titel: „Wandlung der Seele“ Veröffentlicht am 15 November, 2013 Im Gespräch mit Udo Schulze verrät die spirituelle Heilerin Andrea Pflaum ihren „Weg des Wandels“, der ihr nicht geschenkt wurde, sondern den sie durch vielerlei persönliche Erfahrungen beschritt. Deswegen kann dieser Weg auch als das bezeichnet werden, was er tatsächlich ist: mitten aus dem Leben! Andrea Pflaum hat im Laufe ihres irdischen Daseins gelernt, in die Seele von Menschen blicken zu können und diese zu heilen. Eine wohltuende Gabe, an der sie in diesem Interview teilhaben lässt.
Wenn Julian an diese Frau dachte, dann kam er zu dem Schluss, dass es heutzutage viele Jesusse gab. Auch Andrea Pflaum war eine von Gott inspirierte Heilerin, die den Menschen Erlösung geben konnte. Aber sie missionierte nicht und sie behauptete nicht Gottes einzige Tochter zu sein, nur weil Gott sie geküsst hatte. Trotzdem konnte sie den Menschen, die zu ihr kamen, und es waren oft viele Hundert auf einmal, etwas sehr Wichtiges geben. Doch, es war nicht davon auszugehen, dass sie eine neue Religion begründen würde. Das war bei Monalisa schon etwas anderes. Sie war eine echte Göttin und wenn es nach Julian ginge, dann sollten viel mehr Menschen von ihr und ihrem Kampf für eine bessere Weltordnung wissen. Sie sollten sich von ihr inspirieren lassen, um den satanisch dominierten Planeten Erde von den niederen, schwarzmagischen Kräften zu befreien. Er fand ihren Ansatz, das Himmelreich nicht im Jenseits zu suchen, sondern das Leben auf der Erde zu einem Paradiesischen zu machen sehr richtig und er wollte gerne seinen Teil dazu beitragen.
Er musste an Satan Junior denken, den er wirklich sehr schätzen gelernt hatte. Der hatte ihm auch von diesem Jesus erzählt. Allerdings war sich Satan Junior nicht sicher, ob es diesen Jesus überhaupt gegeben hatte. Vielleicht war Jesus eine reine Erfindung von Leuten, die eine mächtige Kirche erschaffen wollten. Die römisch-katholische Kirche. Und die brauchten so eine Jesusfigur. Er, Satan Junior war diesem Jesus im Paradies jedenfalls nicht begegnet. Und dass er Gottes einziger Sohn war, dass war schon mal totaler Quatsch. Der liebe Gott hatte wenn, dann viele, sehr viele Kinder. Im Grunde waren alle seine Kinder. Satan Junior hatte ihm auch von seiner Zeit im Paradies erzählt, und dass er gerne noch mal da hin gehen würde. Er sei allerdings als Mitglied der satanischen Familie dort nicht unbedingt willkommen. Der alte Familienstreit würde eben immer noch an ihm haften und ohne direkte Einladung vom lieben Gott würde er an Petrus nun mal nicht vorbei kommen. Er hoffe ja, dass sein Leben in diesem Osram ihm dazu verhelfe und darum sei es ihm auch sehr wichtig das Osram keine Sünden begehe. Er wolle versuchen mit diesem ein möglichst arbeitsames, korrektes Leben zu leben. Eine Familie habe er darum auch lieber nicht gegründet.
Da hatte Julian ihn allerdings ausgelacht und gesagt: „Komm, Du willst doch nur lieber Haschisch kaufen statt Windeln!“ Manchmal erzählte Satan Junior wirklich Quatsch.
Julian hatte ihn gleich auf den ersten Blick als Seelenverwandten erkannt. Auch Julian wollte keine Kinder. Er wollte sich seinen Drogen und magischen Ritualen widmen. Er wollte Experimente machen und nachts völlig high durch die Gegend streifen. Er wollte sich tagelang irgendeiner Sache zuwenden und nicht durch irgendein Kindergeschrei gestört werden. Zum Glück verstand Mara dies und nervte nicht mit einem hartnäckigen Kinderwunsch. Sie wollte sich auch lieber mit ihren Karten beschäftigen.
Hm, Kaffeeduft drang an seine Nase und er schlug die Augen auf. Er sah Mara in der Tür mit einem Kaffeebecher in der Hand stehen. „Na Du Träumer, willst Du nicht mal aufstehen?“
Sie kam zu ihm und reichte ihm den Becher. „Oh, Du meine Beste! Danke! Ich habe gerade an Dich gedacht.“
„Ich habe es mitbekommen. Du willst keine Kinder.“
„Oh, Du Hexe, was schnüffelst Du in meinen Gedanken!“
„Wenn sie so laut sind?“
„Habe ich etwa im Schlaf geredet?“
„Mach Dir darüber keine großen Gedanken, ich habe kaum etwas verstanden. Nur das mit den Kindern, das konnte ich nicht überhören.“
„Und? Ich habe doch Recht, Du willst doch auch keine, oder?“
„Zur Zeit nicht, aber irgendwann schon. Doch erst mal möchte ich diese Reise hinter mich bringen.“
„Na, dann haben wir ja noch 26 000 Jahre Zeit.“
„Ich glaube nicht, dass ich die voll machen möchte. Monalisa versprach mir, wenn der Prozess vorbei ist, dann fliegen wir nach Magica.“
„Ja uns dann? Willst Du etwa da bleiben? Was ist mit dem Urlaub, den ich Satan Junior versprochen habe?“
„Du kannst ja ohne mich zur Erde fliegen.“
„Ohne Dich? Niemals! Komm her meine Geliebte! Was redest Du da? Natürlich bleiben wir zusammen! Ich gebe zu, 26 000 Jahre erscheint sehr lang, aber das ewige Leben ist noch länger. Wiedergeburt ist auch nicht leicht, da ist doch die Möglichkeit mal so richtig lange zu leben ein gutes Mittelding. Ich habe noch so viel zu entdecken und zu lernen. Gestern habe ich ein Interview mit einer Frau namens Rose Stern im Internet entdeckt. Sie erzählt von einem gewissen Nostradamus und dem Mysterium der Kartharer. Das musst Du Dir unbedingt einmal anschauen, Du findest es auf der Seite vom Alpenparlament im Archiv des Jahres 2012. Der Titel lautet: „Nostradamus – Prophet der neuen Zeit?“ Das Interview ist wirklich ausgesprochen interessant.“ Julian stand auf und ging an seinen Computer und rief die Seite des Alpenparlamentes auf. „Hier, lies das mal und schau Dir das Interview an. Das ist wirklich sehr interessant und wenn ich wieder auf der Erde bin, dann kaufe ich mir das Buch dieser Rose Stern. Ich würde nur zu gerne Schüler dieser Mysterien-Schule werden. Dort lernt man große Visionen zu haben. Ich würde gerne auch so ein berühmter und großartiger Seher werden wie dieser Nostradamus.“

Mara setzte sich an Julians Schreibtisch und las: „Das Gesamtwerk der Zenturien wird also umrahmt von dem «Olivarius» und den “141 Présages”. Der «Olivarius» hat bisher die geringste Beachtung gefunden. Man bezweifelte sogar seine Echtheit. Der «Olivarius», die erste prophetische Veröffentlichung von Michel Nostradamus, enthält zudem die 1544 herausgegebenen «Prévisious Certaines, Révéllées Par Dieu A Un Solitaire.» Doch auch, um den «Olivarius» zu knacken, braucht man einen Schlüssel. Der passende Schlüssel paßt zu allen prophetischen Schriften des Nostradamus. Er offenbart nicht nur Vorhersagen für die Zukunft, sondern, was bisher noch niemand vermutet hat, die Lebensgeschichte des Meisters, persönlich erzählt. Darüber hinaus aber offenbart sich eine genaue Beschreibung des Nostradamus’ über seine Praxis des Visionierens. Nicht nur das – das prophetische Werk enthält eine ganze Mysterienschule. Nicht nur ein einzelner passender Schlüssel öffnet 1000 Türen, sondern es sind über 1000 Schlüssel, die gefunden werden müssen.
Die prophetische Schrift «Prophéties D’Olivarius et D’Orval» entstand 1541/1542 im Kloster Orval in Belgien. Der Grund weshalb Michel Nostradamus ins Kloster ging, war nicht etwa sein Wunsch, als frommer Christ zu beten. Vielmehr erkrankte er schwer. Er war unterwegs von Florinville, nahe der belgisch-französischen Grenze, in Richtung Trier. Da er über ausreichend Geld verfügte, wurde er im Kloster Orval in Belgien aufgenommen und gesund gepflegt. So schreibt er selbst in seinen Versen. Schon in Orval begann er, an seinen 1000 Versen zu arbeiten. Legt man den allgemein bekannten 3-Buchstabenschlüssel an den Namen Nostradamus an, so wird man bereits überrascht. Geht man aber mit dem gleichen Schlüssel an den Titel und den Untertitel des «Olivarius» heran, dann kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Klicken Sie weiter auf «Olivarius». Der Doktor der Medizin und Meister der Zukunftsvorhersage, zu seinen Lebzeiten ohne Schüler, verfaßte ein umfangreiches, vielschichtiges Lehrbuch für nachfolgende Generationen bis über unsere Zeit hinaus. Nach 25-jährigen umfangreichen Studien der prophetischen Texte des Arztes Michel Nostradamus kam Rose Stern zu einer überraschenden Entdeckung in seinen hermetisch verriegelten 1.000 Verse mit Prophezeiungen für das Wassermannzeitalter. Durch konsequente Anwendung des vom Text vorgegebenen Schlüssels, findet Rose Stern tagebuchartige Aufzeichnungen der unbekannten Jahre im Leben des Nostradamus, sogar einen kurzen Bericht über den Vorgang des Visionierens. Der Schlüssel fördert eine ganze Mysterienschule mit mehreren Einweihungsgraden zutage. Die 1.000 vierzeiligen Verse enthalten das Lehrbuch der Mysterienschule des Meisters Michel Nostradamus. Gründliche Recherchen eingebunden in entschlüsselte Passagen ergeben ein lebensnahes Bild des Meisters der Zukunftsschau. Neu entdeckt ist Meister Michels Ausbildung in einer Blutsbruderschaft, die ihn zur Fähigkeit der Prophetie führt, sowie Details seiner anschließenden Reise in das Kloster Orval in Belgien und weiter nach Mainz. Die große Zukunftsprognose bezieht sich nicht auf politische Ereignisse der kommenden Jahre, sondern auf große Veränderungen im Mittelmeerraum und Mitteleuropa durch den Ausbruch des Vesuvs.“
„Hm, über diesen Nostradamus habe ich auch schon etwas gelesen. Klingt interessant.“ Mara schaute Julian an und sagte: „Nun ja, das mit den Kindern hat noch etwas Zeit. Wenn Du erst noch in diese Schule gehen willst, bitte, ich werde warten.“
„Schau Dir das Interview an, vielleicht möchtet Du dann auch zu dieser Schule.“
„Und was ist mit Monalisa? Sollen wir sie alleine die Welt retten lassen? So eine Mysterien-Schule erledigt man nicht im Vorbeigehen.“
„Es dauert Jahre, aber eigentlich braucht man nur das Buch von Nostradamus Versen. Das könnten wir während der langen Flugreisen abarbeiten. Ich möchte mich auf jeden Fall mit der Frau unterhalten. Sie hat diese Schule durchgemacht, sie könnte uns bestimmt mehr dazu sagen. Und Monalisa werden wir nicht im Stich lassen. Sie wird uns bestimmt noch brauchen.“
„Also gut, dann gehe jetzt am Besten duschen, ich hole uns etwas aus der Küche und dann schau ich mir das Interview an.“

„Ach, Du bist doch meine Beste!“

z.b. für den …

 

Maria und Andreas

Maria kam aus dem Bombini-Garten in die Küche und stellte einen Korb mit Kräutern auf die Anrichte. „Andreas, hier ich bringe Dir ein paar schöne Sachen. Schau, was ich hier alles habe.“
„Oh, prima. Der Schnittlauch ist toll. Was macht denn das Hochbeet, sind noch Möhren da?“
„Alles ist ausreichend vorhanden. Die Frage ist nur, was ist mit den Milchprodukten?“
„Ich denke, die paar Tage komme ich noch hin.“
„Soll ich Dir helfen?“
„Nein, meine Liebste, aber Du kannst Dir aber etwas im Internet anschauen, ich habe da ein interessantes Interview entdeckt. Es geht um Wildpflanzen, klingt sehr interessant. Wenn man den Mann hört, dann müssten wir praktisch kaum Landwirtschaft betreiben. Höre Dir das mal an, also, wenn wir uns auf unserem Hof nicht totarbeiten wollen, dann brauchen wir eigentlich nur regelmäßig spazieren zu gehen.“
„Ach, ich freu mich schon auf Zuhause. Ich freue mich meinen Vater wiederzusehen.“
„Und ich freue mich auf unseren gemeinsamen Bauernhof. Nur, höre Dir den Mann mal an, wenn wir es machen wie er, also, dann sparen wir uns viel Arbeit.“
„Also gut, hast Du einen Kaffee für mich, dann gehe ich an den Rechner. Wo finde ich das Interview denn?“
„Im Alpenparlament im Archiv von 2012. Der Titel lautet: „Selbstversorgung aus der Natur““

Maria nahm sich einen Kaffee aus der Kanne und ging an den Schreibtisch, der sich im hinteren Teil der Küche befand. Sie setzte sich an den Tisch und suchte sich durch das Archiv. Dann las sie: Dr. rer. nat Markus Strauß, Geologe, Biologe und Verfasser mehrerer Fachpublikationen, im Gespräch mit Michael Vogt über wirklich «biologisch angebaute» Köstlichkeiten aus der Natur, deren Nutzen und Zubereitung.
Dr. rer. nat. Markus Strauß studierte Geographie, Geologie und Biologie in Heidelberg und promovierte über ein agrarökologisches Thema an der Universität Mainz. Nach Mitarbeit und Leitung verschiedener Forschungsprojekte in der Bereichen Geoökologie, Wasserhaushalt und Agrarökologie in Deutschland, den Anden Südamerikas sowie im Himalaya (Nepal) und in Indonesien lebte er viele Jahre mitten in der Natur auf einem Hof im Südharz und beschäftigte sich seither intensiv mit dem Thema der essbaren Wildpflanzen. Seit 2012 hat er sich in Süddeutschland niedergelassen und arbeitet von dort aus als Buchautor, Berater und Seminarleiter.
Nachdem sie das Interview verfolgt hatte, sagte sie: „Das klingt wirklich interessant, doch wenn ich meinem Vater sage, dass ich meinen Garten verwildern lasse, dann spricht der nicht mehr mit mir. Außerdem, ich liebe meine Hochbeete. Die Arbeit macht mir Spaß. Aber man könnte natürlich zusätzlich auch noch in der Natur ernten. Doch, mein Guter, das wird bedeuten, dass wir viel spazieren gehen müssen.“
„Ich kann es ehrlich gesagt kaum erwarten, so ein Spaziergang im Wald ist doch einfach nur herrlich. Das Bombini ist ja ganz schön, aber auf die Dauer doch auch etwas klein.“
„Da ist das Bombini vom lieben Gott schon besser, klar, da hätten wir jetzt auch genug Milch und ich könnte Butter machen. Die geht wirklich langsam alle.“
„Ich konnte nicht mehr kaufen, die Leute haben sowieso schon komisch geguckt, als ich nach einem ganzen Karton fragte. Sie meinten, sie seien kein Großmarkt.“
„Ach, es geht auch mal ohne Butter. Wir haben doch noch Margarine.“
„Aber zum Backen reicht es nicht mehr.“
„Dann werden wir Brot essen. Kuchen kannst Du Zuhause backen, so viele Du willst.“
„Meinst Du, der liebe Gott kommt zur Einweihung der Konditorei?“
„Bestimmt, nur, was sagen wir Monalisa? Die will bestimmt nicht ewig im Paradies bleiben.“
„Willst Du denn wieder mit auf die Reise gehen? Was ist mit unseren Träumen vom eigenen Hof,“ fragte Andreas.
„Ja, natürlich will auch ich den Hof, doch ich möchte auch gerne mit Monalisa zusammen sein. Sie braucht doch jemanden, der sich um ihren Garten kümmert.“
„Ich finde, das kann dann auch mal jemand anderes machen.“
„Wirklich, hast Du keine Lust mehr für sie zu arbeiten?“
„Doch, schon, aber was ist mit meiner Konditorei?“
„Das läuft uns doch nicht weg. Wir können auf ewig im Paradies leben. Aber die Chance, das Universum zu bereisen, andere Planeten kennen zu lernen, die Versorgung mit Essen zu verantworten, Monalisas Kampf zu unterstützen, das ist auch etwas wert. Ich würde gerne wieder mit ihr mit.“
„26 000 Jahre?“
„Nein, nicht unbedingt, aber 1000 Jahre vielleicht.“
„Ich dachte, wir leben zusammen auf einem Hof?“
„Andreas, Monalisa wird nicht immer nur so ein kleines Bombini haben, ich bin sicher, irgendwann hat sie so ein Großes wie der liebe Gott, oder noch viel größer. Da kannst Du dann Torten backen so viele Du willst. Aber ich finde ihren Kampf für eine bessere Weltordnung so wichtig, da können wir etwas für die Welt tun. Im Paradies zu leben ist auch ziemlich egoistisch. Und außerdem, das Leben in der Dreidimensionalität ist doch das eigentliche Glück.“
„Ich sehe schon, sie hat Dich infiziert. Also gut, ich denke darüber nach. Aber dann will ich in einem Raumschiff arbeiten, in dem es Kühe gibt. Ich brauche viel Butter und Sahne für meine Kuchen.“
„Für eine Kuh wäre hier schon noch Platz, aber die wäre dann doch etwas einsam und würde auch bald schon keine Milch mehr geben.“
„Monalisa braucht ein größeres Raumschiff!“
„Sage das dem lieben Gott. Vielleicht gibt er ihr Seines.“
„Das wäre natürlich der Hammer, dann würde ich dort zum Chefkoch.“
„Und ich hätte auch sehr viel zu tun. Tiere machen viel Arbeit. Genießen wir also unsere Freizeit, mein Liebster. Was meinst Du, ob wir ein Nachmittagschläfchen halten können?“
„Was hast Du im Sinn, meine Unersättliche?“
„Hast Du keine Lust?“
„Klar habe ich Lust, wer weiß, was mit unserer Libido im Paradies passiert.“
Und Andreas legte den Arm um Marias Hüften und schob sie zur Tür hinaus. „Dann gibt es heute keinen Kuchen, machen wir stattdessen Kinder.“
„Von wegen, dagegen habe ich meinen Tee. Kinder gibt es erst im großen Bombini.“
„Meinst Du das geht, Kinder in einem Raumschiff groß zu ziehen?“
„Solange sie klein sind bestimmt.“

 

Nicolas und Martin

Martin klopfte bei Nicolas an die Tür, welche ihre beiden Zimmer verband. Er hörte Nicolas husten und öffnete die Tür. Nicolas lag noch im Bett, obwohl es schon fast Nachmittag war. Aber die Nachtschicht war ja auch sehr lang gewesen und außerdem fühlte sich Nicolas ziemlich angeschlagen, er hatte sich wohl etwas erkältet. „Ach, mein Guter, hast Du einen Tee für mich, ich fühle mich grässlich.“
„Er zieht noch. Geht es Dir schlechter, soll ich Michael wegen einer Medizin fragen?“
„Ach, es geht schon. Der Tee wird mich wieder auf die Beine bringen. Die Nacht war lang. Aber ich habe etwas Interessantes im Internet gefunden, Du solltest es Dir auch anschauen, es wird Dich interessieren.“
„Gerne, aber jetzt kümmere ich mich erst mal um Dich, komm, setz Dich auf, ich mache Dir das Kissen schön. Und dann hole ich den Tee.“
„Ja, und dann mache den Rechner an, ich will Dir jemanden vorstellen. Du findest das Interview beim Alpenparlament im Archiv 2012. „Irrlehre Urknall“ heißt der Titel.“

Martin reichte Nicolas den Tee und ging an dessen Schreibtisch und drehte den Bildschirm so, dass sie Beide zusammen vom Bett aus zuschauen konnten. Martin las, was zu dem Video geschrieben stand: Dr. Peter Plichta, Mathematiker und Universalgelehrte, im Gespräch mit Michael Vogt über die Irrungen der modernen Physik.
Ist unsere physikalisches Weltbild überhaupt richtig? Ist oder sind wir in einer Sackgasse gelandet, aus eine Wende nicht mehr möglich ist? Das Dilemma für die gesamte Menschheit ist unser Unwissen, wer wir überhaupt sind, und warum dieser Planet uns Menschen hervorgebracht hat. Der Planet hat sich aus Sternentrümmern gebildet, in denen etwa 100 chemische Elemente des Periodensystems vorhanden waren. Sonst stand nichts zur Verfügung. Wie sich hieraus vor dreieinhalb Milliarden Jahren Leben bilden konnte, ist vollkommen unbekannt. Und wie sich vor etwa 5 Millionen Jahren langsam die menschliche Anatomie entwickelte, kann man nur aus Knochenfunden schließen, aber auch warum der Mensch entstand, ist vollkommen unbekannt. Diese Frage aus einer Zufälligkeit von Mutationen im Sinne von Darwin zu deuten, ist blanke Hybris. Unser Gehirn ist neurochemisch so kompliziert, daß zur Konstruktion von Anfang an ein Bauplan existieren mußte.
Wir müssen uns also endlich daran gewöhnen, daß der Geist von vorne rein in den chemischen Elementen steckte. Da alle Materie aber aus unteilbaren Atomen besteht, deren Hintergrund nichts anderes als Zahlengesetze sind, müssen wir uns damit vertraut machen, den Zahlen einen viel tieferen Sinn zuzusprechen, als sie zum messen und abzählen zu gebrauchen.
Im Zeitalter des Internets ist die Jugend viel zu gerne bereit, sich von Artikeln und Animationen beeindrucken zu lassen. Die weltweite Unbildung in Chemie und Mathematik ist so durchschlagend verbreitet, daß sie uns hindert, Wende und Umkehr einzuschlagen. Der Kapitalismus braucht eine dumme Menschheit. Mit einer Urknalltheorie will man uns nur verdummen, denn Raum und Zeit kann von einem großen Knall nicht hervorgebracht werden. Peter Plichta hat dem Raum eine unendliche Struktur zugewiesen und der Zeit die Ewigkeit zugeordnet und sie damit als real existierend begrifflich gemacht. Es fehlte eben bis jetzt noch ein dritter ewiger Begleiter für Raum und Zeit, um den Kosmos aus Raum, Zeit und Zahlen aufgebaut zu begreifen.
Das Problem dabei ist, Wissenschaftler und Philosophen halten daran fest, daß es die Zahlen an sich nicht gibt. Sie meinen, die Menschen hätten die Zahlen und die Geometrie erfunden.
So wie das Erdöl schon seit einigen tausend Jahren bekannt war und nur als Brandbomben genutzt wurde, hat dieses schwarze Gold seinen Siegeszug erst angetreten, nachdem an Explosionsmotoren geforscht worden ist. Wie will denn das Wort «Siliziumwasserstoffe» als Benzin begriffen werden, wenn praktisch niemand weltweit weiß, was ein «Kohlenwasserstoff» ist. Treibstoff kann man an Tankstellen kaufen. Das reicht doch! Die Möglichkeit, den Luftstickstoff mit zu verbrennen, wird von unseren Forschern überhaupt nicht aufgegriffen, weil das nicht schon im Lehrbuch steht. Das ganze CO²-Problem würde doch hinfällig, wenn zu einem Treibstoff gewechselt würde, der gar nicht zu Kohlendioxyd verbrennen kann, sondern unter Laborbedingung nur zu Siliziumoxyden und in einem heißen Motor zu einem ungiftigen weißen Pulver, das man Siliziumnitrid nennt. Als Peter Plichta nachwies, daß dieses «Abfallprodukt» chemisch ein festes Edelgas ist, hätte die Welt aufhorchen müssen. Unsere Medien werden aber von Menschen geleitet, die nicht einmal wissen, daß unsere Lufthülle zu 78% aus Stickstoff besteht.
Unsere Energiekonzerne stehen der Massenhysterie von CO²-Einsparungen vollkommen hilflos gegenüber. Sie machen einfach mit, um wenigstens an Investitionsgelder zu gelangen. So gesehen sind wir zwar jetzt bei einer Energiewende angelangt, aber eine wirkliche Umkehrung ist das nicht. Zu der gelangt die Menschheit erst, wenn das Bewußtsein dafür erwacht, daß hinter der Welt der Atome und chemischen Elemente ein zahlentheoretischer Bauplan steckt oder es gäbe keine Welt, sondern nur das Nichts. Erst wenn darüber zu diskutieren begonnen wird, wird die Menschheit erwachen. Dann hat auch die Wende zu neuen sozialen Strukturen eine Chance.

Martin setzte sich mit seinem Tee zu Nicolas und sie hörten diesem Universalgelehrten aufmerksam zu. Danach meinte Martin: „Man müsste seine Bücher mal lesen.“
„Wir fliegen ja bestimmt bald noch mal zur Erde, dann gehen wir seine Bücher besorgen.“
„Willst Du wieder mit?“
„Wenn Monalisa mir nicht kündigt. Ich finde es absolut großartig das Universum zu bereisen.“
„Ich auch, doch irgendwie weiß ich nicht, was sie von mir hält.“
„Ach, sie hat soviel, um dass sie sich Gedanken machen muss, da kann man nicht erwarten, dass sie sich groß um uns kümmert. Jetzt hat sie auch noch diesen Satan am Bein. Wichtig ist nur, dass wir uns alle heil ins Paradies bringen. Dort erholen wir uns dann und wenn es wieder los geht, dann bin ich auf jeden Fall wieder dabei. Willst Du etwa nicht?“
„Doch schon, gerne sogar. Allein schon, weil ich mit Dir zusammen sein will. Nur, dass sie sich noch nie mal so richtig mit Dir und mir unterhalten hat, das finde ich schon komisch. Meinst Du, sie hat Berührungsängste?“
„Ach was, nimm Dich nicht so wichtig, Monalisa hat nichts gegen Homosexualität,“ sagte Nicolas,„in den nächsten 26 000 Jahren ist noch genug Zeit zum Quatschen.“
„Aber Satan Senior hat schon komisch geguckt.“
„Von wegen, der ist garantiert bisexuell,“ sagte Nicolas. „So, ich gehe jetzt unter die heiße Dusche und Du geh doch bitte zu Michael und lass Dir etwas gegen einen kratzenden Hals für mich geben. Ich sollte umsichtig sein, einen Krankheitsausfall können wir uns nicht leisten. Die Nachtwache ist wahrlich notwendig, ich traue Satan keinen Schritt weit.“

Martin klopfte bei Michael und der kam gleich mit, denn er wollte sich den möglichen Patienten selbst ansehen. So ein Krankheitsfall war problematisch, denn schnell konnten alle angesteckt werden. Er schaute in Nicolas Hals, horchte ihn ab und schaute in seine Augen. Dann gab er Entwarnung, es war wohl nur eine einfache Erkältung, aber Nicolas würde den Nachtdienst nicht machen können. Er sollte sich jetzt schonen. Michael erklärte, dass er Thomas informieren und auch in der Küche Bescheid sagen würde. Nicolas brauche jetzt etwas Kräftigendes. Na, das war ja was! Martin guckte in seinen eigenen Hals, aber da war alles in Ordnung. Jetzt nur nicht krank werden!
Nicolas fühlte sich eigentlich nach der Dusche wieder ganz gut, aber er hatte auch nichts dagegen, wenn er die nächste Nacht durchschlafen konnte. Er setzte sich, nachdem Michael gegangen war, an seinen Schreibtisch und suchte einen weiteren Titel: „Wissenschaft auf falscher Basis“ und er las Martin vor: Dr. Peter Plichta im Gespräch mit El. Ing. HTL Martin Frischknecht.
Kaum jemand weiss, dass Mathematik nicht durch Mathematiker erfunden wurde. Es ist auch bei Forschern unbekannt, dass es im Universum nur genau 81 stabile Elemente gibt und wieso sich im Atomkern Protonen untereinander anziehen und was Primzahlen interessantes an sich haben. Wieso die Zahlen 1, 2 und 3 die Grundzahlen aller Zahlen sind, wieso das Universum unbegrenzt- und nicht durch einen Urknall entstanden ist, scheint weitgehend unbekannt zu sein.
Der Universal-Wissenschaftler Dr. Peter Plichta aus Düsseldorf hat die mathematischen Gesetze unserer Existenz entschlüsselt und ist daran, die gängige Wissenschaft mit seinen Entdeckungen auf den Kopf zu stellen. «Wir müssen total neu beginnen und Mathematik, Physik, Chemie und Atomphysik neu schreiben». Da stellt sich automatisch die Frage: Müssten dann viele Nobelpreise relativiert werden, müssten viele Professoren an Universitäten ihre Sitze räumen, müssten Bibliotheken vorübergehend geschlossen werden und Albert Einstein als «Normalbürger» bezeichnet werden? Ja leider, aber wer hat Lust auf eine solche Kehrtwende? Lieber alles bleiben lassen, wie es ist, es geht ja auch so wie bisher und schliesslich haben wir Atombomben und Wasserstoffbomben, mit denen wir uns gemeinsam in die Luft jagen können.

„Huch, Einstein ein Normalbürger? Dass dieser Plichta für so eine Äußerung mal nicht noch ins Gefängnis kommt,“ sagte Martin und lachte, „der Mann gefällt mir!“
„Dann schau Dir das Video an, ich will es auch noch mal sehen.“
Und so verbrachten Beide einen geruhsamen Nachmittag. Andreas brachte eine stärkende Brühe für Beide und sagte: „Nun haben wir also unseren ersten Kranken, hier, das stärkt Dein Immunsystem. Und Martin schadet die Suppe auch nicht.“

Lisa und Thomas

Michael betrat den Kommandostand und informierte Thomas über die Erkältung von Nicolas: „Thomas, Du musst den Personalplan ändern, denn Niclas sollte heute und auch morgen keinen Nachtdienst übernehmen. Er hat Halsschmerzen. Es scheint mir sicherer, wenn er sich etwas ausruht.“
„Oh, das ist natürlich richtig, nun, dann werde ich selbst die Nachtschicht übernehmen. Ich bin relativ gut ausgeschlafen.“
„Ist diese Nachtwache denn wirklich notwendig? Der Autopilot ist doch sehr sicher.“
„Normalerweise ist das auch richtig, aber wir haben Satan an Bord, da will ich kein Risiko eingehen. Wenn ich mir vorstelle, er schleicht hier nachts herum und spielt mit den Knöpfen, nein, nein, ich bleibe hier.“
„Dann ruhe Dich aber vorher noch etwas aus, nachher erkältest Du Dich auch noch.“
„Kein Problem, ich sage Lisa Bescheid, sie kann die Spätschicht übernehmen. Mittlerweile ist sie so gut mit dem Bombini vertraut, ich denke, sie wird auch alleine klar kommen. Ist Martin denn auch krank?“
„Nein, er scheint sich nicht angesteckt zu haben, er kann arbeiten.“
„Dann werden Martin und ich die Nachtwache halten.“
Rafael hatte das Gespräch mitbekommen und bot seine Unterstützung an: „Ich bleibe auch gerne mit auf, ich habe genug zu tun und fühle mich gut.“
„So machen wir es,“ sagte Thomas. „Dann gehe ich jetzt mal zu Lisa und erkläre ihr die Lage.“
Michael ging zu Rafael in den kleinen Arbeitsraum. Er hatte seinen besten Freund schon länger nicht gesprochen, denn der hing immer mit Nami herum und Michael hatte viel Zeit an seinem Schreibtisch verbracht.

Thomas suchte Lisa. Er fand sie in der Lobby. Sie saß mit Mara bei einer Tasse Tee. „Lisa, Nicolas ist krankgeschrieben, ich werde die Nachtschicht übernehmen. Vorher will ich mich noch ein Stündchen aufs Ohr legen, kannst Du die Spätschicht übernehmen?“
„Kein Problem, gerne sogar.“
„Dann wäre ja alles geregelt. Bekomme ich auch einen Tee?“
„Setze Dich, mein Geliebter, ich hole Dir eine Tasse und ein paar Kekse gibt es auch dazu. Kuchen ist allerdings aus, es gibt nicht mehr genug Butter.“
„Ach, Kekse reichen mir. Was ist denn mit den anderen Vorräten?“
„Wir werden schon nicht verhungern. Andreas meint, vegan geht es auch mal ein paar Tage.“
Thomas setzte sich mit an den Tisch und Andreas, der seinen Namen gehört hatte, schaute aus der Küche heraus und fragte: „Wer hat Lust auf eine Gemüsesuppe?“
„Oh, ja, gerne. Ich hörte gerade, die Butter geht aus,“ sagte Thomas.
„Etwas haben wir noch, aber wir müssen sparsam sein. Wird Zeit, dass wir im Paradies ankommen.“
„In zwei Tagen sind wir da.“
Lisa stellte einen großen Teller mit Keksen auf den Tisch. Maria und sie hatten diese zusammen gebacken. Dann goss sie Thomas den Tee ein und der sagte: „Du bist ein Schatz!“
Mara schaute schweigend zu und lächelte. Die Beiden hatten sich zu einem sehr guten Team verbunden, sie wirkten wie ein altes Ehepaar, dabei waren sie noch gar nicht so lange zusammen. Sie fragte: „Wollt ihr eigentlich keine Kinder?“
„Kinder? Hier auf dem Schiff? Bestimmt nicht!“
„Wenn das Schiff größer wäre, haltet ihr dann Kinder für möglich? Könnten sie in so einem Raumschiff wie zum Beispiel das vom lieben Gott, gesund und munter groß werden?“
„Denkst Du etwa an Kinder?“
„Nun, ich möchte die nächsten 26 000 Jahre nicht kinderlos bleiben.“
„Na, unser Auftrag ist doch bald erledigt. Satan ist gefunden und wird in Kürze vor seinen Richter treten,“ meinte Thomas.
„Aber Monalisa wird das nicht reichen, sie will die Bessere Weltordnung im ganzen Universum verbreiten.“
„Nun, in diesem Bombini ist für Kinder nicht genug Platz. Kinder brauchen die Natur,“ sagte Lisa. „Ich möchte, dass meine Kinder in der Sonne spielen können.“
„Monalisa müsste sich einen eigenen Planeten suchen, einen Rückzugsort, einen Ort, der besonders für Kinder geeignet ist,“ sagte Mara.

Lisa übernahm also die Spätschicht und Thomas ging in sein Zimmer um sich etwas auszuruhen. Da er nicht wirklich müde war, setzte er sich an seinen Schreibtisch und suchte sich beim Internetsender des Alpenparlamentes, eine Internetseite, die auch er sehr schätzte, ein interessantes Interview heraus, um es von seinem Bett aus zu verfolgen. Fündig wurde er im Archiv von 2011. Titel: „Raumstation Atlantis?“ Er las zunächst den dazu angegebenen Text:

Platons Atlantisbericht und Schillers Ode „An die Freude“ im Lichte der Mythologien der Völker. Michael Vogt im Gespräch mit dem Publizisten Dieter Bremer über eine komplett neue Sicht auf das alte Menschheitsrätsel Atlantis.
Über jahrzehntelange Versuche, Schillers Ode “An die Freude” sinnvoll zu interpretieren, wurden insbesondere in der erste Strophe (in der Fassung von 1785) und im zweiten Chor durch Zufall Bezüge zum Thema “Atlantis” entdeckt. Schiller verwendete offenbar ein von den Freimaurern ihm vorgelegten (unerkannten) Text zum Thema Atlantis und überschrieb diesen partiell.
Auf der Suche nach Schillers Quelltext wurden viele alter Texte gelesen, die mit dem Fachwissen des Ingenieurs verblüffende Ähnlichkeiten mit wissenschaftlichen Erkenntnissen zeigten. Dabei kristallisierte sich heraus, dass der K/T-Impakt (= Kreide-Tertiär-Asteroideneinschlag, der vor circa 65 Millionen Jahren am Ende der Kreidezeit und nach dem Tertiär zum Dinosaurieraussterben führte) anders datiert werden muss und so die Atlantiskatastrophe darstellt, in deren Folge erst der Mond entstand, der die Schwerkraft durch die Abbremsung der Erdrotation änderte und so Dinosaurier und Riesen aussterben ließ.
Viele alte Überlieferungen lassen sich mit diesem Atlantisschlüssel gut erklären. Die entscheidende Erkenntnis ist aber: Atlantis war nicht passives Opfer eines Impaktes, sondern selbst der Impaktor. Die bis zu 35 Metalle in der Iridiumanomalie der K/T-Grenzschicht erinnern an die konzentrische Raumstation mit den metallischen Wällen, die damals – atomar gesprengt – aus dem Himmelsmeer (bei Platon “Atlantisches Meer“ – Atlas trug den Himmel) gefallen ist, während die auserwählten Menschen (und Tiere) auf einer himmlischen Arche die Katastrophe im Weltraum überlebten.
Zahlreiche konzentrische Ringsysteme in Keilschrifttexten, Rollsiegeln oder Petroglyphen – teils mit Speichen und Nabe – sowie zahlreiche alte Texte mit sich drehenden Ringen, Rädern oder Kränzen im Himmel erinnern an die Raumstation Atlantis. Einen der deutlichsten Hinweise bringt Platon im Timaios, wo den sich entgegengesetzt (!) drehenden “Kreisen” im Weltraum physikalisch völlig korrekt die aus der Drehbewegung jeweils erzeugte (Schwer-) Kraft zugeordnet wird. Nur ganz vereinzelt sind Wissenschaftler in einem begrenztem Umfang zur Diskussion dieser Erkenntnisse bereit.
Über Dieter Bremers Werk “Der verborgene Schlüssel zu Atlantis” heißt es in einer Besprechung: „Es ist skandalös spannend. Es ist faszinierend, wie der Autor eine schier unüberschaubar große Fülle an Indizien aus unterschiedlichsten Quellen zu einem passenden Bild zusammenfügt. Ich weiß nicht, ob er wirklich Recht hat. Sicher ist aber, dass sich jeder ernsthafte Atlantisforscher, der sich wirklich für die Vergangenheit von Planet Erde interessiert, mit diesem spannenden Buch auseinandersetzen muss. Jeder, der offen ist für spektakuläre Geschichtsforschung kann auf Bremers Buch nicht verzichten! Die Theorie, dass uns bereits im Altertum Außerirdische besuchten, blieb bis heute eine komplexe Vernetzung der angeblichen Ereignisse schuldig. Dieter Bremer liefert sie.

Das ist ja interessant, dachte Thomas. Atlantis ein Raumschiff? Warum eigentlich nicht? Auf der Erde hatte man das sagenumwobene Atlantis jedenfalls bisher trotz intensiver Suche noch nicht gefunden. Und, dass ein großes Mutterschiff in sich drehenden Ringen aufgebaut sein müsste, einfach um künstliche Schwerkraft zu erzeugen, das war leicht nachvollziehbar. Damals gab es eben noch keine Bombini-Technologie. Ein Bombini schuf auf anderem Wege sein eigenes Schwerkraftfeld. Satan hatte ihn danach gefragt, doch eingedenk Monalisas Warnungen hatte er ihm die zugrunde liegende Technik nicht erklärt. Überhaupt hatte er versucht, Satan möglichst nicht zu genau über die Funktionsweise des Bombinis aufzuklären, zumal es auch schwierig wäre, denn Satan ist nun mal kein Physiker. Sein naturwissenschaftliches Grundwissen war doch ziemlich beschränkt, hatte er festgestellt. Satan war halt ein Materialist.

Es war schon spät und Lisa saß vor dem Steuerpult und machte Eintragungen ins dicke Logbuch. Obwohl alles bis ins Kleinste normalerweise mit Hilfe des großen Bordrechners erledigt wurde, wurden die wichtigen Dinge immer auch noch analog festgehalten. Ein Computer konnte ausfallen und wenn man das Schiff verlassen musste, dann war es auch nicht möglich den großen Rechner mitzunehmen. Ein Buch passte in eine Tasche und konnte weggetragen werden. Es war auch nicht wirklich sicher die Daten auf einen Stick oder sonstigen Datenträger zu speichern, denn wenn man keinen Computer mehr zur Verfügung hatte, dann war so ein Stick ziemlich sinnlos. Aber ein Buch, das konnte man auch ohne elektrischen Strom lesen, eine Kerze genügte, und es funktionierte auch im Dunkeln.
Nami trat zu ihr und fragte Lisa: „Soll ich uns etwas zu Essen hoch holen?“
„Oh ja, ich habe tatsächlich Hunger, die Gemüsesuppe war zwar sehr gut, aber ich hätte doch gerne noch etwas Festes zu beißen.“
„Soll ich uns ein paar Brote fertig machen?“
„Gute Idee, ich bin gleich mit den Eintragungen fertig, dann können wir zusammen essen.“
Nami nickte und fuhr mit dem Aufzug eine Etage tiefer. Sie würde auch Rafael wecken, der sich auch etwas hingelegt hatte, denn in einer guten Stunde begann die Nachtschicht.

Nami und Rafael

Nami öffnete die Tür zu Rafaels Zimmer und stellte fest, Rafael war schon wach. Er lag im Bett und schaute sich etwas im Internet an. „Oh, meine Süße, Du kommst genau richtig, ich höre mir gerade etwas über Tantra-Massagen an.“
„Ich wollte Dich nur kurz wecken, ich will gleich mit Lisa etwas essen. In einer Stunde beginnt Eure Nachtschicht und ich dachte, ich wecke Dich schon mal.“
„Oh, schade, ich dachte wir könnten noch zusammen unter die Dusche gehen.“
„Ein anderes Mal, mein Unersättlicher.“
„Hast Du von Tantra schon mal etwas gehört,“ fragte Rafael und griff nach Namis Hand um sie zu sich zu ziehen. Nami fiel auf ihn und lachte.
„Nein, Tantra sagt mir nichts, aber das heißt nichts, vielleicht kenne ich es nur unter einem anderen Begriff. Was versteht man denn darunter?“
„Es ist eine spezielle Massagetechnik, die auch die erogenen Zonen nicht auslässt. Aber es geht dabei nicht zwingend um einen Orgasmus. Höre Dir das Interview mit dieser Tantra-Masseurin mal an. Du findest es bei Bewusst.TV unter dem Titel: „Körperarbeit und Sexualität“ Aber ich bin sicher zu diesem Thema gibt es noch viel mehr im Netz. Ich würde ja gerne mal so einen Kurs machen, damit ich Dich zu neuen Höhen bringen kann.“
„Oh, Du hast mich doch schon in den Himmel gebracht.“
„Ja und bald sind wir im Paradies.“
„Aber nur, wenn ihr uns heute Nacht sicher durch das Universum bringt. In der Küche wartet schon der Kaffee auf Euch. Andreas und Maria sind dabei jede Menge Brote zu belegen. Ich muss jetzt los,“ Nami gab Rafael einen Kuss und löste sich aus seiner Umarmung. „Lisa wartet bestimmt schon, sie hat Hunger.“
„Gut, dann gehe ich jetzt mal unter die Dusche, aber morgen Nachmittag nehmen wir uns etwas Zeit, dann massiere ich Dich mal. In der Engelschule habe ich einige Supertricks gelernt, die Du noch nicht kennst.“
„Ich kenne auch noch Tricks, die Du bestimmt nicht kennst, aber jetzt ist erst mal Arbeit angesagt.“
Sie küsste Rafael noch mal kurz und dann ging sie in die Küche und machte sie sich mit einem großen Teller Schnittchen auf den Weg zu Lisa.

„Autsch! Todes-Spinne beißt Mann ins Glied“

Dass in Australien die gefährlichsten Tiere leben, ist weitestgehend bekannt. Doch dass giftige Achtbeiner neuerdings auch vor Geschlechtsteilen keinen Halt machen, ist neu! So wurde ein Mann von einer Spinne in den Penis gebissen…http://www.news.de/panorama/855637658/spinnen-alarm-in-australien-sydney-toedliche-spinne-beisst-mann-in-den-penis/1/

Gleich vier Forscher sicher

„2036 geht die Welt unter!“

Forscher befürchten, dass die Welt in gut zwanzig Jahren untergehen wird. (Foto)

Schlechte Nachrichten zum Wochenausklang: Die Welt soll untergehen – und zwar bald!

Der britische Bestseller-Autor Graham Hancock hat angeblich den Code einer alten Hochkultur entschlüsselt. Die gruselige Botschaft lesen Sie hier…

„Brite sicher: Menschheit 2036 durch Mega-Komet ausgelöscht“

Der Journalist und Schriftsteller Graham Hancock will wissen, dass wir nur noch 20 Jahre zu leben haben. In seinem neuen Buch heißt es, dass in den nächsten 20 Jahren ein riesiger Komet auf der Erde einschlagen werde. Die Explosion, die uns dann erwarte, sei „tausendmal stärker als jede Atombombe“ und würde das Leben auf der Erde auslöschen, zitiert ihn „oe24.at“ aus seinem 2015 erschienenen Buch „Magier der Götter“.

Graham Hancock entschlüsselte Code der antarktischen Hochkultur Magicians

Zu beurteilen, wie glaubwürdig Hancocks Quelle ist, bleibt jedem selbst überlassen: Die Magicians, eine alte Zivilisation, die bis vor 13.000 Jahren in der Antarktis gelebt haben soll, bis sie selbst vor einem Kometen ausgelöscht wurden, hätten der Menschheit eine Warnung hinterlassen. Diesen Code will der Star-Autor aus Großbritannien nun entschlüsselt haben. Mystisch! Da bleibt nur zu hoffen, dass wir auch diesen Weltuntergang verpassen werden… http://www.news.de/panorama/855637627/mega-komet-sorgt-2036-fuer-weltuntergang-greham-hancock-befuerchtet-apokalypse-durch-asteroid-apophis/1/

 

FORTSETZUNG folgt!

monalisatv

3 Comments

  1. To begin with I would want to say excellent blog!

    I had a quick question that I’d like to ask unless you mind.
    I was interested to find out how you center yourself and clear the mind before writing.
    I have had a difficult time clearing my thoughts to get my ideas
    out there. I actually do take pleasure in writing
    but it just seems like the initial ten to fifteen minutes are typically lost just
    considering where to start. Any suggestions or hints?
    Cheers!

    • Ich bemühe mich so entspannt und möglichst spontan und „open minded“ wie möglich an die Tastatur zu setzen. Ein guter Kaffee und was zu rauchen ist da meist sehr hilfreich. 🙂

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