Monalisa TV – … hat (nicht nur) ein HERZ für PIRATEN – 24.Juni 2016

Kate Middleton: Zu beliebt! Kate und William ganz neidisch auf Prinz Harry (Foto)

„Adoption! Herzogin Kate und Mann William

planen wieder Nachwuchs“

22.06.2016  – Als hätten Kate und William mit Prinzessin Charlotte und Prinz George noch nicht genug zu tun, so planen die beiden bereits den nächsten Nachwuchs. Sogar von Adoption soll englischen Medien zufolge die Rede sein…. So verriet Kate gegenüber dem „People“-Magazin, dass sie auch einen Hamster in ihrer Familie aufgenommen hätten. Der Kleine, mit Namen Marvin, soll es vor allem Prinzessin Charlotte angetan haben. Wir sind jedenfalls schon mächtig auf die ersten Familienbilder mit dem neuen Familienmitglied gespannt. http://www.news.de/promis/855642004/kate-middleton-und-prinz-william-tierischer-nachwuchs-herzogin-kate-will-fuer-lupo-hund-adoptieren/1/

Foto

Die Briten haben sich klar entschieden: 51,9 Prozent der Wähler haben laut offiziellem Endergebnis für einen Austritt ihres Landes aus der EU gestimmt. Briten-Premier David Cameron hat bereits seinen Rücktritt erklärt. Jetzt werden auch in Österreich die Stimmen für einen EU-Austritt lauter. Der „Wochenblick“ beschäftigt sich in der kommenden Ausgabe mit diesem Thema. Hier können Sie diese brisante Ausgabe kostenlos bestellen! https://www.wochenblick.at/nach-briten-austritt-folgt-jetzt-der-oexit/

„Brexit treibt britische Währung in den Keller –

Furcht vor Liquiditätsengpass“

„Waffenstillstand in Kolumbien:

Vorläufiges Ende eines 50-jährigen Bürgerkriegs“

Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos (links) und FARC-Sprecher Timochenko tauschen am Donnerstag die Dokumente über den Waffenstillstand aus. Die Verhandlungen fanden auf Kuba unter der Schirmherrschaft von Präsident Raul Castro statt , 23. Juni 2016.

„Finanzminister Siluanow: Brexit hat nur

bedingte Auswirkungen auf russische Wirtschaft“

Finanzminister Siluanow: Brexit hat nur bedingte Auswirkungen auf russische Wirtschaft

„Laura Eisenhower – Enkelin des US Präsidenten

berichtet über die Marskolonien und

die bereits stattgefundene Invasion“

Freitag, 17. Juni 2016 – Laura Magdalene Eisenhower – spricht öffentlich über das geheime Marsprogramm. Ihr wurde angeboten auch auf die Mars Kolonie zu siedeln. Nachdem sie stark eingebunden werden sollte, und bemerkte das eine große Sklavenhaltung auf dem Mars betrieben wird, ist sie abgesprungen und klärt seitdem die Öffentlichkeit auf…

http://www.freigeist-forum-tuebingen.de/2016/06/laura-eisenhower-enkelin-des-us.html

Verschwörungstheoretiker abgewiesen

„Deutsche fliehen vor „BRD-Diktatur“ nach Russland

– kein Asyl“

Familie Griesbach aus Mecklenburg-Vorpommern wollte vor der „BRD-Diktatur“ nach Russland fliehen. Das Problem: Die Behörden in Moskau wollen die Verschwörungstheoretiker nicht im Land haben….

Familie will mit Spenden überleben

Nach Angaben einer in Deutschland gebliebenen Tochter der Familie steht es mittlerweile sehr schlecht um das Wohlbefinden ihrer Verwandten. Demnach soll die achtköpfige Familie derzeit in einem Kleinbus vor einem Moskauer Hotel leben – das kleinste Kind sei gerade einmal wenige Wochen alt. Da den Verschwörungstheoretikern offenbar das Geld ausgegangen ist, versuchen sie jetzt via Facebook Spenden zu sammeln… http://www.news.de/panorama/855642223/familie-griesbach-aus-mecklenburg-vorpommern-verschwoerungstheoretiker-bekommen-kein-asyl-in-russland/1/

&

„Brexit: Ein schwarzer Tag für Little England,

ein großer Tag für Europa“

Brexit: Ein schwarzer Tag für Little England, ein großer Tag für Europa

24.06.2016 • 11:41 UhrDie Folgen des Brexit können sich genau anders gestalten, als viele glauben: Schlecht für Großbritannien, gut für Europa. Jetzt müssen die Kräfte die Stunde nutzen, die seit Jahren eine andere Union für Europa fordern. von Malte Daniljuk Großbritannien verlässt die Europäische Union. Dieser Schritt war längst überfällig. Klaus von Dohnany wies am vergangenen Wochenende darauf hin, dass es ohnehin nur einen einzigen Grund für die britische Mitgliedschaft in der EU gab: Einen wirklichen Prozess der europäischen Einigung zu verhindern. Nun entfernt sich der amerikanische Pfahl in Fleische Europas von ganz alleine. Gratulation: Das wird eine großartige Chance für ein neues Europa…. 

Jetzt ist politische Initiative gefragt. 

Mit Griechenland, Italien, Spanien und Portugal stehen schon einige Regierungen bereit, die Macht der Kommission zu brechen. Der frühere griechische Finanzminister Yanis Varoufakis hat zusammen mit vielen anderen sogar eine eigene europaweite Bewegung gegründet, um eine demokratischere und sozialere Union zu gründen. SPD-Chef Sigmar Gabriel versprach, es werde kein „weiter so“ geben. Er fordert „eine wirtschaftspolitische Wende“ und „ein gerechtes Europa“. Nur zu, Sigmar Gabriel: Jetzt ist der Zeitpunkt, das „neoliberales Monster“ anzugreifen. Am Sonntag werden in Spanien entscheidende Wahlen stattfinden….https://deutsch.rt.com/meinung/39090-brexit-schwarzer-tag-fur-little/

„Hört auf, Kultur zu konsumieren und kreiert stattdessen eure eigene

Eigene Kultur 1

Erschafft ihr euch das Leben, das ihr wollt? Oder übernehmt ihr nur eine Version der Realität,

die auf euch projiziert wurde? Lebt ihr nach euren eigenen Bedingungen? Oder lasst ihr
eure Hoffnungen und Träume die Wünsche eines anderen werden?
Bringt ihr euren Daseinszustand auf das Maximum?
Oder konzentriert ihr euch auf Ablenkungen von aussen?…
Posted: 23 Jun 2016 02:11 AM PDT

FORTSETZUNG v. „I LOVE PUTIN“ (2014)

Arsamas 12

Maria Seranow setzte einen Kessel mit Wasser für ihren Tee auf. Sie hatte etwas verschlafen und musste sich mit dem Fertigmachen beeilen. Sie ging in ihr kleines, erst vor kurzem renoviertes Bad und schaute in den Spiegel. „Ich werde alt …“, dachte sie nicht das erste Mal. Sie würde in wenigen Tagen 50 Jahre alt werden und ihr einst strahlend blondes Haar wurde zunehmend grauer und stumpfer. Es ging ihr immer noch fast bis zur Hüfte, allerdings trug sie es meistens zu einem Knoten gebunden und auch jetzt flocht sie es zu einen langen Zopf, den sie dann im Nacken zu einer Schnecke rollte und feststeckte.
Sie hörte den Wasserkessel pfeifen und so beeilte sie sich mit ihrem Make up. Sie schlüpfte in ihr geliebtes, dunkel blaues Kostüm und zog die Seidenstrümpfe zurecht. Ihr war ein gepflegtes Äußeres immer sehr wichtig gewesen und jetzt wo sich die ersten Falten zeigten war es ihr wichtiger denn je.
Als sie in die Küche kam, hatte ihr Mann Micha den Tee schon aufgegossen. Sie gab ihm einen Kuss und tat sich etwas Zucker in ihren Becher. Wie immer meldete sich das schlechte Gewissen, denn die Waage zeigte seit einigen Jahren nur noch nach oben. Aber ihr Mann fand ihre fraulichen Rundungen zum Glück sehr ansprechend und auch jetzt konnte er es nicht lassen und klopfte ihr zärtlich auf den Hintern.
„Wann kommst Du denn zurück?“
„Ich will nach der Arbeit mit einer Kollegin noch in die Sauna, es wird also etwas später werden.“
„Und wir machen heute einen wichtigen Versuch. Ich bin auch nicht vor 10 zurück,“ sagte Micha mit einem Bedauern und er nahm sie von hinten in seine Arme.
„Eh Du, zerknittere mich nicht, ich muss jetzt los. Wenn Du magst, auf dem Herd findest Du noch etwas von Gestern.“ Sie gab ihm einen Kuss auf den Mund und griff nach ihrem gefütterten Wintermantel. Es war zwar heute kalendarischer Frühlingsanfang, aber das interessierte Sibirien nicht. Draußen lag immer noch vereister Schnee. Aber immerhin, es war nicht mehr dunkel draußen, wenn Sie zur Arbeit ging.

Ach, dachte sie wie schon so oft, warum konnte Arsamas nicht am Schwarzen Meer liegen? Dann könnte sie mit Micha nach der Arbeit über die herrliche Promenade flanieren und sich auf die Terrasse eines dieser wunderschönen Eiscafes setzen um die Wärme der Sonne zu genießen und den herrlichen Sonnenuntergang zu bewundern. Sie vermisste ihre Heimat, ihre wunderschöne Krim. Gerade jetzt, wo diese endlich wieder zu Russland gehörte. Sie hatte die dortige Entwicklung in den letzten Tagen mit klopfendem Herzen verfolgt. Putin war wirklich der Größte! Er war ein echter Mann der Tat und es war in ihren Augen auch überhaupt kein Wunder, dass gerade die Frauen ihn bewunderten. Jede Frau wünschte sich so einen starken und selbstbewussten Mann, einer der wusste, was er tat. Und Putin hatte die Lage genau erkannt und nicht gezögert. Mit ihm wird Russland wieder groß und mächtig werden und das arrogante Amerika in seine Schranken weisen, dachte sie ebenfalls nicht zum ersten Mal.

Sie griff nach ihrer Handtasche, trat auf die Straße und machte sich auf den Weg zur nahe gelegenen Bus-Haltestelle. Dort warteten schon einige Kollegen. Der Bus würde einmal durch die Siedlung fahren und dann alle zum einzigen Arbeitgeber weit und breit bringen. Arsamas 12 war eine von vielen geheimen Forschungsstätden, die auf keiner Karte der Welt zu finden waren und Maria war stolz dort arbeiten zu dürfen. Bevor jemand hier eine Stelle bekam, musste er strengste Überprüfungen durchlaufen. Das Gehalt war überdurchschnittlich und die Arbeit wirklich sehr interessant. Sie hatte hier auch ihren zweiten Doktor gemacht. Sie war Physikerin und fand in Arsamas die besten Bedingungen für ihre Forschung vor. Leider konnte sie mit fast niemanden über ihre Arbeit reden, selbst ihr Mann wusste nicht viel. Sie hatte ihm nur erzählt, dass sie seit einiger Zeit an einem neuen Anti-Gravitation-Experiment arbeiten würde. Er selbst sprach auch nur wenig über seine Arbeit. Er war Ingenieur und soweit sie wusste, versuchte sein Team immer noch, das Flugobjekt ans Laufen zu bringen, die sie im Jahr 2007 als Bausatz erhalten hatten. Wo dieses Ding her war, dass wusste hier keiner so genau, aber es ging das Gerücht, dass sie ein überraschendes Geschenk von Zeitreisenden gewesen sein soll. Sie hätte es sich  ja gerne mal genauer angesehen, aber bisher hatte sie leider noch keine Erlaubnis dazu bekommen.
Der Bus fuhr vor und sie stieg mit den anderen ein. Sie freute sich auf ihre Arbeit. Nur eines war wirklich schade, sie würde noch lange warten müssen, bis sie zurück auf ihre geliebte Krim kehren konnte, denn wer einmal in Arsamas war, der kam so schnell nicht mehr von dort weg. Normalerweise musste man bis zur Pensionierung bleiben und Urlaub war nicht selbstverständlich. Denn, offiziell gab es sie alle gar nicht, offiziell waren sie vielleicht schon seit Jahren in die Staaten ausgewandert oder gar verstorben.

BND

Thomas Müller griff nach der nächsten Akte. Sie war ziemlich dick und ihm gut bekannt. Allerdings wunderte er sich, diese auf seinem Schreibtisch vorzufinden, denn seiner Meinung nach war der Fall längst erledigt. Er schlug sie auf und las den Vermerk, der sich darin auf der ersten Seite befand. „Die Hunde und auch eine Katze sind erwacht. Bitte überprüfen!“Na, was ging da denn vor, fragte er sich ziemlich erstaunt. Seiner Informationen nach war die Lage seit Jahren unverändert. Die Zielperson verhielt sich völlig unauffällig. Was hatte die Tiere nur aufgeschreckt? Er las den ganz zu oberst liegenden, kurzen Bericht, er kam aus der Abteilung 4. Nun, denen war bisher nichts Besonderes aufgefallen, nur, dass der Rechner der Zielperson seit einigen Tagen wieder angezapft wurde. Was wollte man denn nun schon wieder von der Frau? Er las den Bericht zu Ende und schüttelte mit dem Kopf. Sie schien sich auf die Wahrsagerei verlegt zu haben. Das war doch nun wirklich absolut harmlos, wer glaubte denn schon an so einen Scheiß? Dem Bericht waren einige Seiten eines Manuskriptes mit dem Titel „Kartenlegen für Fortgeschrittene“ beigefügt und Thomas überflog sie etwas genervt. Seit wann musste er sich mit so einem Schwachsinn abgeben? Hatten sie seit Snowden nicht besseres zu tun? Sein Blick blieb an einer Überschrift hängen. „Malaysia MH 370“. Er las den dazugehörigen Text. Hm … sie ging also von einem erweiterten Selbstmord aus. Damit lag sie wohl nicht falsch, auch wenn die Malaysier davon nichts wissen wollten. Aber nach einem Terrorakt sah es nun wirklich kaum noch aus. Und die Tatsache, dass einer der Piloten Probleme in seiner Ehe hatte, das musste doch eigentlich auch die malaysische Untersuchungskommission hellhörig machen. Aber die hielten sich ja generell sehr bedeckt.
Er blätterte weiter. Oh, was war das denn für ein Titel? „I LOVE PUTIN!“ Na, na, na, wenn sie wüsste, was sie gerade diesem Mann zu verdanken hatte, dann würde sich diese Liebe sicher schnell wieder verflüchtigen. Er las den dazu gehörigen Text. So, so, sie hatte also großes Verständnis für die Annexion der Krim, nun ja, damit war sie leider nicht alleine. Am Freitag hatte das ZDF Umfragen veröffentlicht, die darauf schließen ließen, dass die Bevölkerung sich weniger über Putins Überraschungscoup aufregten, als vielmehr über die einseitige Berichterstattung der westlichen Medien. Die Leute informierten sich heutzutage zunehmend über das Internet, da war es nicht mehr so einfach die öffentliche Meinung zu steuern wie dies früher möglich gewesen war. Damit sollten sie sich viel intensiver auseinandersetzen und nicht mit dieser verrückten Designerin. Die hatten sie doch wirklich voll unter Kontrolle. Er schloss die Akte, allerdings nicht ohne einen Vermerk zu hinterlassen, dass man die Aktivitäten der Hunde und Katzen beobachten solle um herauszufinden, was sie aufgeschreckt hatte. Damals hatten sie die Brisanz der ganzen Geschichte leider viel zu spät begriffen, diesmal sollten sie besser vorbereitet sein.
Aber wem sollte er die Bearbeitung dieses Falls anvertrauen? Es musste jemand sein, der den Mund auch wirklich halten konnte, denn die Sache war immer noch absolut top secret. Es musste zudem jemand sein, der sehr gute Kontakte zu allen Seiten hatte, auch zum Vatikan und zu den Russen. Vielleicht sollte er die Angelegenheit vorerst auch gar nicht aus der Hand geben. Er griff zu seiner Thermoskanne und goss sich einen Kaffee ein. Ja, so dachte er nach einem Schluck aus seinem Becher, besser er schaute sich die Sache erst mal selber an. Die Hunde bellten sicher nicht ohne Grund und was die Katzenliebhaber anging, nun, die werden sich über die Liebeserklärung sicher sehr gefreut haben. Er legte die Akte also in sein Regal und dort vergaß er sie dann erst mal.

PC Sicherheit Aktionsangebot - McAfee Internet Security 1 Jahr GRATIS

Area 51

Cliff und Jonny stiegen aus ihrem Van und holten ihre Kamera und das dazugehörige Stativ aus dem Wagen. Sie bauten alles schweigend auf. Die Sonne war gerade untergegangen und sie mussten sich beeilen, denn wenn ihre Informationen stimmten, dann würden sie heute beste Chancen haben, ein ganz tolles UFO zu filmen. Sie waren schon oft hier vor Ort gewesen und sie besaßen auch schon viele Stunden bestes Filmmaterial von unbekannten Flugobjekten, aber dass was sie heute zu sehen hofften, das war dennoch etwas ganz Besonderes. Es musste sich dabei um ein außergewöhnliches UFO handeln, denn es leuchtete nicht nur wie ein kleiner, hüpfender Stern am Horizont. Als sie das letzte Mal vor Ort gewesen waren, da hatten sie es leider nicht geschafft Aufnahmen davon zu machen, denn sie hatten ihre Kamera schon zusammengepackt, als es aufgetaucht war. Und leider war es viel zu schnell hinter den Hügeln verschwunden. Es leuchtete nicht einfach nur weiß, nein, es blinkte praktisch in allen Farben. Es war auch viel größer gewesen als alles, was sie sonst hier aufgenommen hatten. Ihr Informant hatte ihnen gesteckt, dass dieses neue Schiff heute wieder zu sehen sein würde. Er hatte ihnen verraten, dass es sich dabei nicht um eine dieser mittlerweile schon hinreichend bekannten relativ kleinen „Flugscheiben“ handelte, nein, dieses bunt blinkende Ding sei ein erheblich größeres Objekt. Er konnte jedoch nicht sagen, ob es ein Eigenbau war, möglicherweise so vermutete er, sei es tatsächlich das Schiff von außerirdischen Besuchern. Das war natürlich absolut spektakulär und Cliff und Jonny hofften damit im Internet für entsprechenden Wirbel zu sorgen. Sie hatten schon viele Aufnahmen ins Netz gestellt und die stetig wachsende Zahl ihrer Klicks zeigte, dass immer mehr Menschen wissen wollten, was auf der berühmten Area 51 vor sich ging. Mittlerweile gab die Regierung ja die Existenz dieser geheimen Basis zu, aber natürlich verrieten sie nicht, was dort erforscht und entwickelt wurde.

Ihr Informant wusste auch nicht wirklich viel, denn auch er durfte sich nur in einem bestimmten Bereich der Basis aufhalten. Aber natürlich drangen immer irgendwelche Gerüchte an sein Ohr und da er diese einfach nicht für sich behalten wollte und konnte, hatten sie das große Glück, dass ihr Informant ausgerechnet sie ausgesucht hatte, um ihnen regelmäßig Tipps für ihre Recherche zu geben. Das alles funktionierte sehr konspirativ, denn ihr Informant musste natürlich sehr vorsichtig sein, wenn er nicht auffliegen wollte. Sie kannten sich auch nicht persönlich, die Kommunikation funktionierte ganz analog per Postkarte. Der Text darauf war oberflächlich betrachtet völlig harmlos, aber wenn man die richtigen Schlüsselwörter kannte, dann verstand man die Botschaft sehr gut. Die entsprechenden Begriffe hatten sie in einem nicht frankierten Umschlag in Cliffs Briefkasten gefunden. Es hatte etwas gedauert, bis sie mit der Dechiffrierung zurecht gekommen waren, aber mittlerweile sprachen sie auch untereinander gerne verschlüsselt. Das machte ziemlichen Spaß, denn so konnten sie sich in aller Öffentlichkeit unterhalten, ohne dass sie von anderen verstanden wurden.

Nun, und heute hofften sie auf den Jackpott, denn, wenn es ihnen gelang dieses neuartige UFO aufzunehmen, dann würde ihr Clip auf You Tube sicher eine große Karriere machen.
Cliff richtete die Kamera auf die im letzten Licht des Tages liegenden Hügel der geheimnisvollen Area. Sie waren vorbereitet, jetzt brauchten sie nur zu warten, dass es los ging.
Jonny schaltete die Kamera ein. Die ersten Sterne wurden sichtbar, in großer Höhe blinkte ein Flugzeug. Sie standen nur wenige Meter von der Straße entfernt und ab und zu fuhr ein Fahrzeug vorüber. Eines hupte sie an und der Fahrer rief ihnen ein „Good Luck!“ zu. Hier wusste jeder worauf sie warteten, denn dass diese Stelle besonders gut geeignet war um die Aktivitäten auf der Area 51 zu beobachten, dass war mittlerweile kein Geheimnis mehr. Manchmal waren es bis zu 30 oder auch 40 Personen, die ihre Kameras in Richtung der Hügelkette postierten, deren Aufnahmen dann wenig später weltweit im Internet zu sehen waren. Heute aber waren Cliff und Jonny die einzigen Beobachter.

Cliff zündete sich eine Zigarette an und Jonny holte zwei Dosen Bier aus dem Wagen. Sie hörten ein Fahrzeug näher kommen. Es wurde langsamer und blieb dann etwa 50 Meter entfernt stehen. Es schaltete den Motor aus und sein Standlicht ein.
„Das sind garantiert die Scheißtypen von der Security,“ flüsterte Jonny
„Die können uns gar nichts, wir stehen auf öffentlichem Boden,“ beruhigte ihn Cliff.
„Die Typen sind nicht immer so friedlich,“meinte Jonny mit einem besorgten Blick in Richtung des Wagens.
„Solange wir hier stehen bleiben, passiert gar nichts. Am besten wir konzentrieren uns auf unsere Arbeit. Die werden schon wieder verschwinden,“ beruhigte Cliff seinen Freund. Und tatsächlich, der Wagen fuhr wieder an und zog langsam an ihnen vorbei.
„Siehst Du, die können uns nichts. Hier rauche Dir eine und entspann Dich.“
Jonny nahm die dargebotene Schachtel entgegen und zündete sich eine Zigarette an. Er beruhigte sich und schaute auf das Display der Kamera. „Wir sollten uns vielleicht eine Nachtsichtkamera zulegen …“
„Zu teuer und außerdem erkennst Du dann die Farben nicht.“
„Hoffentlich geht’s bald los da drüben.“
„Was bist Du so ungeduldig heute, hast Du etwa noch etwas vor?“
„Nein, natürlich nicht.“
Wieder kam ein Auto vorbei, es fuhr in Richtung des kleinen, nahe gelegenen Städtchen. Dahin würden sie nach erfolgreicher Tat ebenfalls fahren. Es gab dort einen Imbiss, der fast die ganze Nacht geöffnet hatte. Dort erfuhr man immer auch jede Menge Neuigkeiten über das Treiben hinter den Hügeln. Es gab hier weit und breit niemanden mehr, der von der Existenz der UFOs nicht überzeugt war, zu oft waren nicht nur die hüpfenden Lichter über den Hügeln zu sehen. Nicht selten konnten die Bewohner bei einem Blick in den Himmel diese leuchtenden Flugobjekte vorbeihuschen sehen, und dass sie alle irdischen Ursprungs waren glaubten die Wenigsten. Sie waren davon überzeugt, dass die amerikanische Regierung schon seit Jahrzehnten Kontakt zu Außerirdischen pflegte, und dass diese hier regelmäßig landeten.

„Da, Cliff schau, da ist ein Licht.“
„Ja, ich sehe es auch, die Tests scheinen los zu gehen. Ich denke, wir haben Glück heute.“
Am Horizont zeigte sich ein weiteres Licht. Es ähnelte einem großen Stern, nur das ein Stern nicht so herum wackelte. Noch ein Licht tauchte auf. Es stieg in die Höhe und sank wieder herab. Solche Dinge hatten sie und andere schon oft gesehen. Cliff griff sich eine neue Zigarette, er war jetzt doch auch etwas aufgeregt. Er versuchte sich vorzustellen, was jetzt hinter den Hügeln auf dem Boden geschah. Wie gerne würde er mal einen Blick in das große Tal der Area 51 werfen um die Flugobjekte aus nächster Nähe sehen zu können. In seiner Fantasie sah er auf einem riesigen, hell erleuchteten Platz vor großen, in den Berg gebauten Hangars verschiedene, im Scheinwerferlicht glänzende UFOs stehen. Er sah die Ingenieure und Piloten konzentriert ihrer Arbeit nachgehen um ihre Tests durchzuführen. Wie gerne würde er der Erste sein, der eine solche Aufnahme ins Netz stellen konnte. Doch das war tatsächlich unmöglich, denn diese Area war extrem abgesichert. Überall waren Wärmebild-Kameras und Bewegungsmelder versteckt und wahrscheinlich waren auch Tretminen verbuddelt. Zudem war der Sicherheitsdienst absolut auf Zack, es brauchte sich jemand nur dem ersten Zaun zu nähern, dann kamen sie auch schon angerast und zogen ihre Maschinengewehre. Mit den Typen war überhaupt nicht zu spaßen.
Er beobachtete den Himmel, immer mehr Sterne waren zu sehen. Ein Licht bewegte sich, es war ein Flugzeug in großer Höhe.
Jonny zoomte auf eines der hüpfenden Lichter über den Hügeln, das würde ein gutes Bild geben. Allerdings hatten sie schon viele solcher Aufnahmen.
Sie hörten wieder ein Auto kommen und es verlangsamte seine Fahrt, als es an ihnen vorbei fuhr. Es waren wieder die Typen von der Sicherheit. Sie blieben etwas entfernt stehen, doch dann fuhren sie zum Glück weiter. Jonny fühlte sich in ihrer Nähe immer unwohl, denn er kannte genügend Berichte über unangenehme Begegnungen mit ihnen und dabei ging auch schon mal eine Kamera zu Bruch. Er und Cliff hatten sich die hohen Kosten ihrer Nikon geteilt. Sie konnten sich ihren Verlust nicht leisten, denn ihre Kamera gehörte zum Besten, was es auf dem Markt zur Zeit zu kaufen gab. Sie hatten alle ihre Ersparnisse dafür zusammenraffen müssen.

Langsam wurde es frisch und ein leichter Wind kam auf. Die Nächte konnten hier sehr kalt werden und Jonny wollte sich seine Jacke aus dem Wagen holen. Cliff übernahm die Kamera und gerade als Jonny sich umdrehen wollte, da tauchte hinter den Hügeln ein helles Licht auf. Er schaute wie gebannt und sein Herz klopfte. Das war das Objekt, und wie beim letzten Mal konnte man verschiedenfarbige Lichter blinken sehen. Das Objekt schwebte einige Sekunden über den Hügeln, dann schoss es in die Höhe und plötzlich war es nicht mehr zu sehen. Hatte es sich etwa gerade unsichtbar gemacht?
„Hast Du es drauf,“ fragte Jonny.
„Ich habe sogar einen guten Zoom hin bekommen, denke ich. Doch dann war es plötzlich weg.“
„Vielleicht taucht es ja noch mal auf.“
„Oder es ist schon über alle Berge,“ sagte Cliff. „Lass uns mal sehen was die Kamera aufgenommen hat.“
Sie schauten sich die Sequenz auf dem Display an. „Nicht schlecht, das wird ein super Video,“ meinte Jonny.
„Schauen wir, was wir am Rechner daraus noch machen können,“ sagte Cliff.
„Vielleicht taucht das Ding ja noch mal auf,“ meinte Jonny optimistisch.
„Ich weiß nicht, ich habe den Verdacht, das UFO ist auf und davon. Ich glaube nicht, dass dies ein einfacher Test war, das war ein echtes Raumschiff, es sah ganz anders aus als die üblichen Dinger.“

Natürlich packten sie jetzt nicht zusammen, im Gegenteil, sie blieben noch bis weit nach Mitternacht auf ihrem Posten, doch das bunte Ding tauchte tatsächlich nicht mehr auf.
Danach fuhren sie in den Imbiss und fragten einige Gäste, ob sie auch schon mal dieses außergewöhnliche, bunt blinkende Flugobjekt gesehen hatten und ja, auch einem anderen war dieses Objekt schon aufgefallen. Auch er glaubte an einen außerirdischen Ursprung, aber Aufnahmen gab es bisher noch nicht davon. Das freute Cliff und Jonny, denn damit standen ihre Chancen gut, dass sie mit der heutigen Aufnahme, war sie erst einmal im Netz, viele neue Fans gewinnen würden. Vielleicht gingen dann ja auch endlich mal ein paar Spenden für eine weitere, tiefer gehende Recherchen ein. Insofern betrachteten sie diesen Tag als Erfolg und als sie kurz vor Sonnenaufgang wieder auf der Straße waren um nach Hause zu fahren, da waren sie zwar ziemlich müde, aber auch sehr zufrieden.

Arsamas

Drei Tage später traf Michail Seranow in der Kantine auf seinen Kollegen Wladimir Buchow und der winkte ihn herbei und forderte Michail auf, sich doch zum Essen zu ihm zu setzen.
„Na, Micha, lange nicht gesehen, ich hoffe es geht Dir gut.“
„Danke, ich kann mich nicht beschweren, die Arbeit geht voran.“
„So wie ich das sehe, sind die Amis auch nicht am Schlafen.“
„Wieso, gibt es etwas Neues?“
„Ich habe im Internet eine leider nur sehr kurze Aufnahme entdeckt, die Dich interessieren könnte. Komm doch gleich mal mit hoch.“
„Wieder irgendwelche undefinierbaren Lichtobjekte über der Area?“
„Diesmal wirst Du vielleicht mehr darin erkennen können. Die Lichter des Objektes sind mehrfarbig und so wie ich das sehe, ähnelt das Objekt Deinem Liebling.“
„Du meinst, die Amis haben ihr Geschenk zum Fliegen bekommen?“
„Ich weiß es nicht, schau es Dir aber besser mal an.“
„Das wäre natürlich ein Hammer!“
„Vielleicht haben sie auch Besuch bekommen.“
„Beides wäre ein Problem. Gut, ich komme mit und werfe einen Blick drauf. Wer hat die Aufnahme denn gemacht?“
„Zwei junge Kerle. Sie versuchen sich in eigener Recherche. Sammeln jetzt Spenden dafür und schon nach wenigen Stunden haben sie über 5000 Klicks bekommen.“
„Ist die Aufnahme denn so gut?“
„Sie ist zwar nur sehr kurz, aber dennoch für die UFO-Gemeinde spektakulär. Dieses Objekt wirft nun mal Fragen auf. Bin gespannt, wie sich die Amerikaner da heraus reden werden.“
„Ach, die ignorieren die Sache bestimmt wie immer.“
„Kann sein, aber ich könnte mir vorstellen, dass dies schwierig werden werden könnte.“
„Na komm, es werden auf den Aufnahmen kaum winkende Aliens zu sehen sein.“
„Das natürlich nicht, aber in der UFO-Gemeine hält man es überwiegend für einen klaren Beweis eines außerirdischen Kontakts. So ein Ding trauen sie ihren eigenen Leuten einfach nicht zu. Das Objekt ist nun mal erheblich größer als üblich und es wurde zudem auch noch unsichtbar.“

Michail legte sein Besteck auf den leeren Teller. „Gut, dann lass uns mal schauen, was diese UFO-Jäger da eingefangen haben. Ich bin wirklich froh, dass wir hier im tiefsten Sibirien versteckt sind und unser Testgelände nicht an einer öffentlichen Straße liegt.“
„Mir kommt die Lage der Area 51 sehr zu Pass, denn so brauche ich niemanden dort hin zu schicken um nachzusehen, was da abgeht. Mir genügt das Internet, irgendwer steht immer dort herum und filmt. Und weil sie mit ihren Bildern berühmt werden wollen, haben selbst wir hier im tiefsten Sibirien etwas davon.“
„Ich frage mich, warum suchen sich die Amerikaner keinen einsameren Ort?“
„Wo sollen sie denn hin? Das Land ist einfach zu dicht besiedelt. Und dann auch noch die hohen Kosten. Was glaubst Du wie viel Dollars die dort in den Sand gebuddelt haben. So gut geht es den Amis auch nicht mehr, die Kriege haben sie finanziell ausgeblutet.“

Sie kamen zu Wladimirs Arbeitsplatz. Er befand sich in einem großen Raum, voll gestellt mit Tischen und Bildschirmen. Es war relativ dunkel darin, nur die Bildschirme und einige wenige Lampen gaben etwas Licht. Wladimir setzte sich und bot auch Michail einen Stuhl an. Er tippte etwas in seinen Rechner, dann lehnte er sich zurück und sagte: „Hier … schau es Dir an!“ Michail staunte nicht schlecht. Dies war wirklich eine außergewöhnliche, fast Hollywood reife Aufnahme. Es war klar, dieses Video musste bei den UFO-Interessierten zu großer Aufregung führen. Man konnte die Form des Objektes recht gut erkennen. Es war natürlich kein Flugzeug, es ähnelte vielmehr einem fliegenden Football mit umgebender, bunt blinkender Lichterklette. Und das Objekt war ziemlich groß, und ja, es sah seinem Liebling tatsächlich ähnlich. Nur, dieses Ding hier war eindeutig größer. Michail glaubte nicht, dass es sich dabei um den Bausatz handelte. Warum, sollten die Amerikaner ein größeres Geschenk bekommen haben als sie? Und er bezweifelte auch, dass sie es schneller zum Fliegen bringen konnten als er. Er wollte es einfach nicht glauben. Bei diesem Objekt musste es sich um Besucher handeln. Alles andere wäre erschreckend, denn das Ding wurde unsichtbar, doch diese Funktion bekamen sie bei ihrem Objekt noch nicht hin. Und das hieß, die Amerikaner könnten damit in der Lage sein, in aller Seelenruhe über ihrem Arsamas zu schweben um sich gründlich umschauen. Das wäre wirklich schlimm, es wäre eine nationale Katastrophe. „Also, ich halte es nicht für das Geschenk, es muss sich um Besucher handeln.“
„Gut, ich werde eine Nachricht nach Moskau schicken und Deine Bewertung als Notiz beifügen. Sollen die sich darum kümmern. Wenn die Zeitreisenden wieder da sind, na, dann Prost Mahlzeit. Hoffentlich verursachen sie nicht wieder so ein Chaos wie letztes Mal.“
„Du denkst auch, es waren Zeitreisende,“ fragte Michail.
„Ich habe die Information aus sicherer Quelle,“ antwortete Wladimir.
„Bisher hielt ich es nur für ein Gerücht,“ sagte Michail.
„Nein, es ist kein Gerücht, sie kamen 2005 und blieben gute zwei Jahre. Haben in die Geschichte eingreifen wollen. Doch die Sache ging wohl schief,“ meinte sein Kollege.
„Man kann die Vergangenheit nun mal nicht verändern,“ sagte Michail.
„Das haben sie dann wohl auch gemerkt,“sagte Wladimir.
„Und warum haben sie uns diese Bausätze geschenkt,“ fragte Michail.
„Die waren wohl so etwas wie eine Entschuldigung für den Aufwand und Ärger, den sie verursacht haben,“ wusste Wladimir.
„Was für einen Ärger denn?“
„Keine Ahnung, ich persönlich habe nichts davon mitbekommen.“

Michail verabschiedete sich und verließ den Raum. Er nahm sich vor, mehr über diese verrückten Zeitreisenden heraus zu bekommen. Er hatte bisher immer gedacht, sein Bausatz käme von irgendwelchen Außerirdischen, schließlich gab es zu denen schon seit Jahrzehnten enge Kontakte. Er selbst hatte zwar bisher nur eine Alien persönlich kennen gelernt, aber dass es enge außerirdische Kontakte gab, daran zweifelte in Arsamas niemand, schließlich standen in den Hangars einige von deren Fluggeräten herum. Er hatte selbst schon viel an ihnen herum geschraubt. Und weil er sich dabei als sehr geschickt erwiesen hatte, deshalb hatte man ihm ja dann auch diesen Bausatz anvertraut. Nur, wo der her war, darüber hatte man geschwiegen. Doch trotzdem hatte es natürlich immer schon die wildesten Gerüchte gegeben und eines erzählte eben auch von Menschen aus der Zukunft. Er hatte dies bislang für Quatsch gehalten, aber da hatte er sich wohl geirrt.

„Nach der Brexit-Abstimmung:

Großbritanniens EU-Austritt polarisiert Russland“

Nach der Brexit-Abstimmung: Großbritanniens EU-Austritt polarisiert Russland

Die Katze schnurrt

Dimitri war mit seinem Kätzchen sehr zufrieden. Es schnurrte friedlich in seiner Ecke und beobachtete die Vorgänge aufmerksam. Es war wirklich ein Glück, dass Monalisa zu bequem für eine umfassende Verschlüsselung ihres Laptops war. Ihr Linux verliebter Kumpel hatte ihr allerdings ein verschlüsseltes Chatprogramm aufschwatzen können, doch, was für ein Quatsch, er konnte ihre Kommunikation Dank seines Kätzchens schließlich problemlos mitlesen. Aber der Inhalt war bisher belanglos.
Nur einmal hatte er geschluckt, denn Monalisa fragte ihren Kumpel, er nannte sich Tux, (doch das war sicher nicht sein Taufname), ob es nicht möglich sei, dass ein „KGB-Agent“ ihren Chat einfach über ihren Bildschirm mitlesen könne, wenn der sich einmal in ihrem Rechner versteckt hätte. Ihr Tux hielt dies theoretisch zwar für möglich, doch er meinte, es sei doch sehr unwahrscheinlich, dass sich die Russen für ihr Gequatsche interessiere. Zudem fielen sie auch nicht in das Stichwort-Raster der NSA, schließlich seien sie keine Islamisten. Monalisa meinte daraufhin, dass sie sich da nicht so sicher sei, doch so oder so, es sei ihr völlig egal, sie wolle nur wissen, ob es grundsätzlich möglich sei, dass jemand mit lesen könne oder nicht.

Dimitri fühlte sich irgendwie ertappt. Hatte sie etwa schon bemerkt, dass ihr Rechner wiedereinmal zu einer Wasserstelle geworden war, an der alle möglichen Tiere tranken? Damals hatte sie es auch irgendwann gemerkt, spätestens als ihr jemand ein deutliches Zeichen gegeben hatte. Wer diesen Schritt getan hatte, das hatte sich nicht aufklären lassen, es waren einfach zu viele Beteiligte dazu in der Lage gewesen. Zur Zeit waren es allerdings, soweit er es hatte feststellen können, nur die allgegenwärtige NSA und er selbst, die regelmäßig mitlasen. Aber er wusste, auch der BND und der Vatikan waren kürzlich informiert worden, doch da hielt man sich offensichtlich noch zurück. Damals, kurz vor Weihnachten 2006, waren es allerdings sehr viele gewesen, die sich bei ihr eingeschlichen hatten, denn alle wollten wissen, was sie vor hatte. Es war wirklich nicht einfach gewesen, da noch den Überblick zu behalten.

Damals, nach der Sache mit dem Blitz, war man allseits erleichtert gewesen und nach dem Monalisa in die Geschlossene gesteckt worden und ganz offensichtlich mental vollkommen abgestürzt war, da hatten sich dann auch alle entspannt zurück gelehnt und nicht nur eine Flasche Sekt aufgemacht. Die Meisten hatten sich dann wieder ihren gewohnten Geschäften gewidmet und sich vor ihr und ihrem ungeheuerlichen Bombini sicher gefühlt. Die NSA und auch der KGB-Nachfolger SWR versprachen Wache zu halten und als man sah, dass Monalisa erst mal keine revolutionären Pläne mehr hegte, hatte man es bei einer Routine mäßigen Kontrolle belassen. Auch er hatte irgendwann nur noch hin und wieder vorbei geschaut. Doch seit dem letzten Sommer hatte er zunächst aus ganz persönlichem Interesse die konsequente Beobachtung ihres Rechners wieder aufgenommen. Er hatte Alexander informiert, denn er war sich sicher, seine Monalisa war wieder auf Revolutionskurs. Doch wie, wann und wo sie diesmal zuschlagen wollte, dass war ihm noch nicht klar.

Dimitri überlegte, ob er seinen Kumpel im Kremel nicht auf ihre Kartenlegerei aufmerksam machen sollte. Sicher, Kartenlegen und Wahrsagerei, dass wurde dort nicht besonders ernst genommen, aber so wie er es sah, traf Monalisa mit ihren Karten nicht selten ins Schwarze. Ihre Vorhersagen trafen tatsächlich sogar sehr oft ein und ihre Analysen waren gerade jetzt in diesen unruhigen Zeiten nicht uninteressant. Sie verfolgte die aktuelle politische Lage aufmerksam und war mit ihren Karten offensichtlich in der Lage gegenwärtige Geschehnisse, zukünftige Entwicklungen und Ereignisse überraschend zutreffend vorherzusagen. Sie wusste zum Beispiel schon vor einem Jahr, dass dieser Hoeneß im Gefängnis landen würde. Sie hatte auch das Bundestagswahlergebnis von 2013 erstaunlich genau vorhergesagt und sie hatte gewusst, dass die Suche nach der MH 370 im südlichen, indischen Ozean erfolgreich sein würde. Ihre Karten sahen den Todeswunsch eines von seiner Frau betrogenen und verlassenden Mannes als Ursache für den Absturz der Maschine. Sie hatte auch die Krim-Annexion vorhergesehen, zumindest wusste sie schon zwei Tage früher, dass Putin eine „unangenehme Überraschung“ plante. Er würde morgen mit Alexander darüber sprechen. Jetzt hatte er erst mal Feierabend und fuhr den Rechner herunter, zog sich seine Jacke an und machte das Licht aus. Seine Frau wartete bestimmt schon länger mit dem Essen auf ihn.

Drogen im Vatikan

Seniore Monetti schlug die Zeitung auf und riss erstaunt die Augen auf. „Drogensucht im Vatikan?“wurde dort in großen Lettern gefragt. Das war ja nun wirklich ein starkes Stück! An die Poststelle des Vatikan war ein Päckchen mit flüssigem Kokain, abgefüllt in Kondomen, geschickt worden. Na so etwas! Kokain! Das war ja nun wirklich unerhört! Für wen das Päckchen genau war, das wusste man leider nicht, denn es war nicht abgeholt worden. Die Polizei ging davon aus, dass der eigentliche Empfänger zuvor gewarnt worden war, schrieb die Zeitung. Das Päckchen war am Frankfurter Flughafen aufgefallen und der dortige Zoll hatte natürlich wissen wollen, wer es bestellt hatte. Darum hatte man es im Postamt deponiert und auf den Abholer gewartet. Doch der kam nicht. Monetti musste lachen, diese Naivlinge! Das hätte man sich doch denken können, das der Betreffende gewarnt werden würde. Aber trotzdem, so blöd zu sein, sich das Zeug per Post schicken zu lassen, also wirklich!

Da war Benedikt natürlich viel vorsichtiger. Obwohl im Kräutergarten des Vatikan auch einige Cannabispflanzen wuchsen, würde Benedikt niemals dort nach ein paar Blüten fragen. Cannabis war eine Jahrtausende alte Arzneipflanze und natürlich kannte man dieses wunderbare Heilkraut in den Klöstern schon lange. Man wusste daraus wirklich ganz ausgezeichnete Medikamente herzustellen. Cannabis half gegen viele leichte, aber auch gegen schwere, ja sogar gegen als unheilbar geltende Krankheiten. Und dass es auch high machen konnte, nun, das war natürlich auch immer schon bekannt gewesen. Doch natürlich konnte Benedikt nicht auf diese Quelle zurückgreifen, wenn er sichergehen wollte, dass nicht der halbe Vatikan davon erfuhr. In der Zeitung würde es vielleicht nicht gleich stehen, aber natürlich, man konnte es nicht wissen, irgend wen gab es immer, der einem schaden wollte. Und Benedikt hatte nun mal nicht nur Freunde hinter diesen Mauern, das war klar.

Monetti aber pflegte viele, interessante und sehr verschwiegene Kontakte und so war es für ihn kein Problem, diese Droge zu besorgen. Wenn er gewollt hätte, er hätte einen ganzen Koffer voll bekommen können. Doch eine kleine Dose bester Blüten, so entschied er, würde Benedikt sicherlich erst mal reichen.

Der Jacobsweg

Dimitri las mit großem Erstaunen Monalisas Mail an ihren Kumpel Tux. Madame wollte offensichtlich eine große Reise tun. Sie hatte Lust auf den Jacobsweg. Na so etwas! Was wollte sie denn da? In der Mail fragte sie ihren Tux, ob er nicht mit ihr mitkommen wolle. Sie wollte aus der Reise ein Filmprojekt machen. Das klang interessant. Er kannte ihre Video-Tagebuch-Dokumentationen, davon hatte sie einige auf ihrem Rechner. Doch diesmal wollte sie die Sache direkt über einen Blog ins Internet stellen und Tux sollte ihr dabei helfen. Na, ob der wohl zusagen würde?
Dimitri hatte mittlerweile einige Informationen über diesen Tux eingeholt. Er lebte wie Monalisa auch schon seit Jahren von Hartz IV und wie sie, machte er keine großen Anstalten daran etwas zu ändern. Seine Hobbys waren die Fotografie und die Kletterei. Er joggte regelmäßig und lief auch Marathon. Er lebte vegan und interessierte sich außerdem leidenschaftlich für das Linux-Betriebssystem. Er war seit einem guten Jahr ein etwas unglücklicher Single und von da her immer auf Brautschau, auch über das Internet. Doch die Frauen waren nicht besonders begeistert, ein Mann ohne Job, Auto und vollem Portemonnai stieß in der anspruchsvollen Damenwelt nun mal auf nur sehr geringes Interesse.
Tuxsah nicht unansehnlich aus mit seinen langen Haaren, doch Frauen schauten zu seinem Frust nicht nur auf das Körperliche. Sie suchten auch heute, im 21. Jahrhundert, immer noch nach einem guten Versorger.

Davon konnte er selbst auch ein Lied singen. Gerade die russischen Frauen legten Wert auf solvente Männer. Sie mussten schon in der Lage sein, ihnen ein sicheres und komfortables Leben zu bieten. Nicht umsonst suchten viele Russinnen deutsche Ehemänner. Von denen versprachen sie sich ein Leben in Wohlstand.
Seine Frau liebte es zu seinem Leidwesen auch sehr shoppen zu gehen. Und natürlich musste jedes neue Kleid in ein angesagtes Restaurant getragen werden. In Russland bestand nach den langen Jahren des Sovjet-Kommunismus bei vielen ein großes Nachholbedürfnis nach westlichem Luxus. Auch wollte man endlich in die großen Metropolen reisen. Paris, London, New York, Kitzbühl und Baden-Baden standen ganz oben auf der Wunschliste. Auch er hatte mit seiner Frau solche Reisen gemacht. Letztes Jahr war mit ihr in Berlin und London gewesen. Das war für ihn finanziell durchaus eine Herausforderung, denn auch wenn er beim SWR überdurchschnittlich gut verdiente, wenn seine Frau nicht auch einen gut bezahlten Job hätte, er würde sich solche Reisen nicht leisten können.
Monalisa schrieb in ihrer Mail, dass man für den Jacobsweg 50-100 Euro pro Woche benötigen würde. Mit den Kosten für die Wanderausrüstung und die Anreise käme man am Ende auf einen Tausender für die 5-6 Wochen. Das war wirklich nicht viel, für eine Reise mit seiner Frau benötigte er mehr als 1000 Euro für eine einzige Woche.

Dimitri schaute sich im Internet einige Seiten mit Informationen über den Jacobsweg an und er bekam Lust, dort ebenfalls auf Wanderschaft zu gehen. Seiner Frau brauchte er damit allerdings nicht zu kommen. Für sie waren Vierbettzimmer in einfachen Herbergen ein NoGo. Aber Dimitri hatte in seiner Jugend oft und gerne große Wanderungen gemacht und Spanien im Frühsommer, das war wirklich eine Verführung. Er könnte diese Reise vielleicht als Dienstreise anmelden, überlegte er. Wenn Monalisa wirklich mit diesem Tux den Jacobsweg machen sollte, dann war es sicher gar keine schlechte Idee auch da zu sein. Viele Pilger taten sich zu Wandergemeinschaften zusammen, man traf sich immer wieder, kochte in den Herbergen zusammen, man saß abends gemütlich beieinander und kam daher schnell auch tiefer gehend ins Gespräch. Und nun ja, er musste zugeben, er würde Monalisa liebend gerne einmal persönlich gegenüber stehen. Er lehnte sich zurück und träumte. Er sah sich neben ihr durch die Klaschmohnfelder spazieren gehen, er würde ein paar wunderschöne Fotos von ihr machen, er würde mit ihr über so Vieles reden wollen. Ja, diese Reise könnte wirklich sehr interessant werden.
Hoffentlich sagte dieser Tux Ja zu dem Projekt, dann würde er sofort mit Alexander reden und seine Frau, nun, der würde er zum Trost eine Woche in einem Wellnesshotel spendieren. Ach ja, das waren doch wirklich großartige Aussichten!
Er schaltete die Kamera von Monalisas Laptop ein. Sie saß wiedermal in ihrem Garten in der Sonne und tippte in ihren Laptop. Wahrscheinlich ging es ihr wie ihm, und auch sie hoffte inständig, dass ihr Tux Lust auf den Jacobsweg hatte.

NSA

Er betrat das Vorzimmer wie immer pünktlich um Acht. Seine Sekretärin begrüßte ihn mit einem „Good morning, General Redding.“ und er antwortete wie immer: „Good mornig, Sandy.“ Sie lächelten sich höflich an und dann ging er in sein schönes, großes Büro und sie machte ihm seinen Kaffee fertig. Er mochte ihn süß. Aber das war auch schon alles, was süß an ihm war. Sie war zwar schon ein halbes Jahr seine Sekretärin, aber richtig warm wurden sie irgendwie nicht miteinander. Er behandelte sie zwar sehr höflich und vergaß auch nie Bitte zu sagen, wenn er etwas von ihr wollte, aber ein persönliches Wort hatte er noch nie an sie gerichtet.
Er verbrachte den Morgen im Allgemeinen in seinem Büro, dann fanden oft irgendwelche Meetings statt, mittags sah sie ihn schon mal in der schönen, neuen Kantine mit dem Einen oder Anderen beim Essen sitzen, dann kam er zurück in sein Büro und arbeitete dort bis 16 Uhr. Was er da machte, das wusste sie nicht. Er hatte nur selten etwas für sie zu schreiben, eigentlich bewachte sie nur sein Telefon. Das klingelte allerdings selten und sie hatte die Anweisung möglichst alle ab zu wimmeln oder zu vertrösten. Es gab nur wenige Anrufer, die sie sofort zu ihm durch stellen durfte.

Sie fühlte sich daher etwas unterfordert um nicht zu sagen überflüssig. General Redding schien sie nicht in seine eigentliche Arbeit mit einbeziehen zu wollen. Ja, auch nach einem halben Jahr konnte sie nicht sagen, woran ihr Chef arbeitete. Dabei hatte sie so sehr gehofft, endlich richtige Geheimdienstarbeit machen zu dürfen. Doch offensichtlich wollte General Redding davon nichts wissen. Sie hatte immer mehr den Eindruck, dass er in ihr nur eine notwendige Begleiterscheinung seiner persönlichen Karriereleiter, aber keine wichtige Mitarbeiterin sah, die man ins Vertrauen zog. Das war ziemlich frustrierend, denn Sandy hatte nicht umsonst den Spitznamen Watson. Diesen Namen hatte ihr ihre beste Freundin gegeben, denn die war davon überzeugt, dass Sandy eine großartige Schnüffelnase war. Doch bei ihrem Chef versagte ihre Spürnase völlig und so würde sie auch heute Abend ihrer neugierigen Freundin wieder nichts Interessantes über ihren Chef und seine geheimnisvolle Arbeit erzählen können.

Und das war auch ganz in General Reddings Sinne. Wenn es allein nach ihm ginge, dann wäre sein Vorzimmer unbesetzt, denn er erledigte seine Arbeit lieber selbst. Das hatte er immer schon so gehalten und daran würden auch die schönen Augen seiner Vorzimmerdame nichts ändern. Er vertraute grundsätzlich niemanden, auch nicht hier im Hause. Es war zwar so, dass jeder Mitarbeiter der NSA nackig gemacht und auf seine absolute Verschwiegenheit getestet wurde, bevor er hier eine Stelle kam, aber in die Köpfe konnte keiner schauen. Sicherlich, sie machten immer wieder große Fortschritte auch auf diesem Gebiet, aber darauf vertrauen, dass seine hübsche Sekretärin nicht doch etwas ausplauderte, dass konnte er nicht.
Außerdem war seiner Meinung nach so ein Vorzimmer heutzutage gar nicht mehr nötig. Er erledigte alles über seinen Rechner. Damit hatte er Zugriff zu praktisch allen notwendigen Informationen, und irgendwelche Briefe wurden nur noch sehr selten auf einer Schreibmaschine getippt und auf dem Postweg verschickt. Wozu also noch eine Sekretärin? Er war nur froh, dass sein Telefon seltener klingelte, so hatte er mehr Zeit für seine Arbeit. Und jetzt, wo die Besucher wieder aufgetaucht waren, da hatte er wirklich genug zu tun. Das Projekt Bombini ging offensichtlich in eine zweite Runde und diesmal, so hatte man ihm erklärt, gäbe es kein Zurück. Die Weltrevolution wäre nun mal nicht auf ewig aufzuhalten. Weder könnten sie die Vergangenheit entscheidend verändern, noch wir, so sagten sie, die Zukunft aufhalten.

Das war natürlich eine sehr schlechte Nachricht für sie alle. Oder zumindest für die, die heute noch das Sagen hatten. Natürlich hatte er den Präsidenten darüber unterrichtet, soweit dies notwendig war. Der aber wollte es nicht wahrhaben und hatte ihn damit beauftragt, einen Ausweg zu finden, allerdings ohne Spuren zu hinterlassen. Die Besucher durften nichts davon bemerken, denn ihre Drohung war ihnen allen noch im Gedächtnis. Es war also eine Entscheidung zwischen Pest und Cholera. Oder wie seine Frau immer sagte, man kam schnell vom Regen in die Traufe. Entweder lagen bald kleine Bombinis unter den Weihnachtsbäumen oder die Mächtigen der Welt bekämen alle hochrote Gesichter, wenn sie sich im Fernsehen wiedererkannten. Man hatte ihnen einige der sehr diskreditierenden Aufnahmen gezeigt und danach war klar, diese peinlichen Bilder durften auf keinen Fall öffentlich werden.

Eine Lösung dieser Angelegenheit musste gefunden werden, doch wie sollte er die finden, ohne das diese Übermächtigen davon Kenntnis bekamen. Ihre technischen Möglichkeiten waren der ihren um Jahrzehnte, vielleicht sogar Jahrhunderte überlegen. Seine Ausgangslage war wirklich nicht günstig. Doch das war bei seinen Projekten selten anders. Damals 2006 hatte es auch erst sehr schlecht für sie alle ausgesehen und letztendlich hatte die Katastrophe am Ende doch noch verhindert werden können. Sie hatten zumindest Zeit gewonnen. Aber nun war diese Verschnaufpause offensichtlich vorbei. Dieses Projekt hatte für ihn daher jetzt erste Priorität. Wenn er es recht bedachte, dann war es unumgänglich, dass er sich in dieser Sache mit seinem russischen Kollegen verständigte. Diese Angelegenheit konnten sie nur gemeinsam in den Griff kriegen. Krim-Annexion hin oder her.
Er würde dies jedoch nicht offen tun können, es war unbedingt erforderlich, dass keiner etwas davon mitbekamen. Digitale Wege waren daher ausgeschlossen.
Und darum öffnete er die unterste Schublade seines Schreibtisches und holte eine Postkarte hervor. Sie zeigte eine beeindruckende Ansicht des Grand Canyon. Er schrieb: „Lieber Alexander, ….“

Newsletter_16_06_24_Moehrensuppe-statt-Kortison


RoryRLynskey – Thanks , I have recently been searching for information about this topic for ages and yours is the best I’ve found out so far. But, what about the bottom line? Are you certain concerning the source?

„MONALISA TV – Ghandi lässt grüßen! – 15.September 2015“

„Demo Wien: So arbeitet die Lügenpresse“


Vermummte greifen „Identitären-Demo“ an, die Medien verdrehen aber die Tatsachen

12. Juni 2016 – 180-Grad-Drehung: Medien verdrehen die Tatsachen ins Gegenteil, verschweigen wer die Täter und wer die Opfer sind. Ein Exzess der zu Recht als Lügenpresse bezeichneten Journaille in Österreich…

ÖH im Drogen-Wahn?

Die „österreichische Hochschülerschaft“ wird sich möglicherweise die Frage gefallen lassen müssen, ob die Verfasser ihres Pressedienstes zu viele verbotene „Kreativ-Substanzen“ konsumiert haben, ehe sie einen Pressedienst absetzten, der seinesgleichen sucht. Dort heißt es in Verkennung aller Tatsachen: „Nachdem die Demonstration der Identitären aufgrund der friedlichen Gegenproteste nicht ihre vorgesehene Route gehen konnte, beschloss die Wiener Polizei, den rechtsextremen Neofaschist_innen den Weg mit Pfefferspray und Schlagstöcken freizuprügeln.“ Das „Vorsitzteam“ der ÖH Uni Wien findet es jedesmal erneut erschreckend, „wie antifaschistischer Protest von der Polizei niedergeprügelt wird“

Das Dimensions-Rätsel

Maria Serenow stand mitten in ihrem Labor und fluchte. Es war frustrierend, die Werte wurden einfach nicht besser. Sie begriff offensichtlich irgendetwas überhaupt nicht, denn theoretisch hätte sich wirklich eine Verbesserung zeigen müssen, aber dieser blöde Zweiplattenkondensator wollte sich partout nicht schneller bewegen.
Sie beugte sich über ihre Unterlagen, die auf einem großen Tisch vor ihr lagen. Was machte sie nur falsch? Es war wirklich nicht zu verstehen, was war der Trick? Was wussten diese blöden Außerirdischen, dass sie hier auf der Erde nicht in den Kopf bekamen? Sie würde sich wirklich gerne mal Michails Bausatz ganz genau anschauen, doch leider, sein Projekt war immer noch absolut geheim. Maria fand die auch im allgemeinen übliche Geheimniskrämerei unter Wissenschaftlern richtig Scheiße, es war schlicht bescheuert. Denn, so war sie überzeugt, wenn alle ihr Wissen zusammen werfen würden, dann käme jeder garantiert schneller an sein Ziel. Das es selbst hier in Arsamas nicht möglich war, ihr Wissen zu teilen, das war ihr schon gar nicht einsichtig. Was für einen Sinn machte Arsamas und all die anderen geheimen Forschungsstädte, wenn nicht den, dass man sich untereinander austauschen und voneinander profitieren konnte?

Diese blödsinnige Geheimniskrämerei gab es wie sie wusste nicht nur in Russland, auch auf der berühmten Area 51 sah es nicht besser aus. Jeder erhielt dort immer nur genau so viele Informationen wie es für seine Arbeit nötig war. Und ob die zur Verfügung gestellten Informationen auch der Wahrheit entsprachen, dass konnte keiner wirklich wissen. Wenn man sich zum Beispiel anhörte, was dieser Bob Lazar über seine Arbeit auf der Area 51 erzählte, also wirklich, konnte das denn wahr sein? Klar, auch sie wusste mittlerweile, dass die Menschheit immer schon und gerade auch in den letzten 60 Jahren Kontakt zu Außerirdischen gehabt hatte, aber von Reptiloiden hatte sie noch nie zuvor gehört. So weit sie informiert war, pflegte ihre Regierung freundschaftliche Beziehungen zwar durchaus zu verschiedenen Besuchern, aber intelligente Krokodile waren nicht darunter.

Sie persönlich hatte bisher nur einmal leibhaftige Außerirdische gesehen. Sie waren relativ klein, sehr schlank, hatten aber große Köpfe. Sie waren, in einem dieser typischen Scheiben ähnlichen Fluggeräte hier auf Arsamas 12 gelandet. Sie hatte keinen direkten Kontakt zu ihnen gehabt, sondern die kleine Abordnung zufällig beobachten können. Damals, es war noch ganz zu Beginn ihrer Arbeit hier in Arsamas, war sie noch sehr spät in ihrem Labor gewesen und als sie sich in der Kantine etwas Süßes hatte holen wollen, da war sie einen Gang entlanggegangen, der Fenster hatte, die einen Blick auf das große Rollfeld ermöglichten. Und sie hatte hinaus geschaut und dort ein kleines Raumschiff stehen sehen. Natürlich war sie gleich stehen geblieben und hatte beobachtet, was da vor sich ging, denn Raumschiffe sah auch sie nicht alle Tage. Nun, und so hatte sie diese kleinen, schlanken Besucher einsteigen und wieder weg fliegen sehen. Auf dem Rollfeld blieben nur der Direktor von Arsamas 12 und zwei weitere Personen, die sie nicht kannte, zurück.
Für sie war diese bisher einmalige Begegnung mit Außerirdischen etwas ganz Besonderes gewesen, denn bis zu diesem Zeitpunkt hatte sie an deren tatsächlicher Existenz immer noch gezweifelt. Zwar hatte auch sie damals schon von den UFOs in den Hangars gehört, doch hatte sie immer geglaubt, es seien letztendlich geheime Entwicklungen der Amerikaner, die sie denen erfolgreich abgeluchst hatten.

Ein paar Monate nach dieser Begegnung lernte sie dann Michail kennen und der hatte ihr einiges mehr über diese Außerirdischen erzählt. Diese schlanken, relativ Kleinen kamen demnach öfter vorbei, angeblich waren sie schon vor Jahrmillionen auf der Erde gewesen. Zeit war für sie kein großes Thema, denn wie Einstein ja festgestellt hatte, Zeit war sehr relativ, wenn man sich schnell bewegte. Für die meisten Außerirdischen war die Zeit und damit die Geschwindigkeit letztendlich sogar irrelevant. Sie konnten bei geschickter Nutzung ihrer Technik im Grunde an jedem Ort und zu jeder Zeit erscheinen, denn sie bewegten sich mit ihren Raumschiffen in einer den Menschen noch unbekannten Raumdimension. Diese ermöglichte den Sprung von einem Ende des Universums zum Anderen und eben auch von einer Zeit zur Anderen und Michail meinte, es würde nicht mehr lange dauern und dann würden die Menschen dies auch tun können. Sie hatte ihn gefragt, was dazu noch geschehen müsste, und er sagte: „Wir müssen selbst hinter das Geheimnis kommen, denn, so haben es alle Außerirdischen bestätigt, es ist den Wissenden nicht möglich diese Dimension Unwissenden zu erklären. Aber grundsätzlich wolle man uns gerne helfen und so haben sie uns einige ihrer Flugobjekte da gelassen. Sie meinen, wenn wir diese gründlich studieren, dann kommen wir vielleicht bald schon dahinter.“
„Und darum hat man uns auch diesen Bausatz geschenkt?“
„So ist es wohl. Und ich habe die Ehre ihn zusammen zu bauen.“
„Darf ich mir das Ding mal anschauen,“ hatte sie gefragt, aber Michail schüttelte den Kopf. „Keine Chance, das Projekt ist absolut geheim. Ich dürfte eigentlich gar nicht mit Dir darüber reden.“
Und so arbeitete jeder von ihnen an seiner eigenen, geheimen Aufgabe. Wissenschaftlicher Austausch war die Ausnahme und musste immer genehmigt werden. Maria sah darin die Ursache, wieso sie alle nur so langsam Fortschritte machten. Sie war nun schon seit 7 Jahren mit ihrer Forschungsarbeit beschäftigt und es gab nur wenige, die wussten, was sie da eigentlich die ganze Zeit tat. Sie war wirklich davon überzeugt, dass der mangelnde wissenschaftliche Austausch eine große Dummheit war, vielleicht, so dachte sie, wenn Michail und sie ihr Wissen zusammen täten, dann würden sie die Lösung dieses Dimensions-Rätsels finden und Zeit und Raum würde auch für sie keine Hürde mehr sein.

Der BND zieht um

Thomas betrat sein neues Büro. Endlich konnten sie ihre neue Zentrale mitten in Berlin in Besitz nehmen. Er schaute sich um und war zufrieden. Er und seine Abteilung gehörten zu den Ersten, die hier einziehen durften. Sein Zimmer war größer als das Letzte und der Ausblick aus den drei schmalen Fenstern war mit einem weiten Blick über die Stadt auch schöner. Die Möbel waren neu und offensichtlich hatte der Innenarchitekt auch einen ganz guten Geschmack. Das ganze Gebäude, besser der ganze Komplex war sehr beeindruckend. Er war aber mit über einer Milliarde auch um einiges teurer geworden, als gedacht. Thomas stellte den Karton, in dem er einige persönliche Gegenstände mitgebracht hatte, auf den großen, niegelnagelneuen Schreibtisch. Seine Computer waren zwar schon da, aber nicht in Betrieb, denn die Kabel hingen noch lose herunter.
Die Tür ging auf und sein Kollege Reinhard schaute zu ihm herein: „Na, wie gefällt es Dir hier? Ist doch ganz schön, oder?“
„Ist Dein Zimmer auch so groß,“ fragte Thomas zurück.
„Ja, doch mein Ausblick ist nicht toll wie Deiner. Aber ich habe es nicht weit bis zur Kaffeeküche. Die ist richtig chic. Es gibt dort auch einen schönen Longe-Bereich. Und das Beste, Michaela hat ihr Büro gleich neben meinem.“
„Na, hoffentlich hält Dich dies nicht von der Arbeit ab,“ sagte Thomas und lachte. „Aber gut, dann lass uns zur Feier des Tages erst mal einen Kaffee trinken gehen. Ich richte mich dann später ein, meine Kisten sind wohl noch auf dem Weg.“

Überall auf dem Gang standen die Türen offen, alle waren ziemlich aufgeregt, denn so ein großer Umzug war natürlich immer etwas chaotisch, auch wenn er Generalstab mäßig geplant worden war. In der Kaffeeküche erwarteten sie frisch belegte Brötchen und sogar Kuchen. Der Kaffee war heiß. Sie taten sich jeder ein Brötchen auf einen Teller und gingen mit ihrem Kaffee in die Longe. Hier war es tatsächlich ganz gemütlich. Sie setzten sich auf eines der Sofas, stellten ihren Kaffee auf die überall bereit stehenden Tischchen und bewunderten erst mal die schönen Bilder an den Wänden. Ja, hier konnte man sich wahrlich wohl fühlen. Es gab einige, größere Pflanzen, welche die verschiedenfarbigen Sitzgruppen etwas voneinander abschirmten doch der Ausblick durch die vielen schmalen Fenster war etwas ernüchternd, denn man sah nur auf die strenge Außenfassade eines anderen Teils dieses riesigen Komplexes.
„Der Ausblick hier ist krass, aber dennoch, diese Zentrale ist wirklich kein Vergleich zu unserer alten Hütte, hast Du schon Deine Wohnung fertig?“ fragte Reinhard .
„Alles ist eingerichtet, meine Frau besucht jetzt noch mal für ein paar Tage ihren Eltern im Allgäu, dann kommt sie und wir werden hoffentlich etwas Zeit finden um unser Viertel kennen zu lernen. Aber, wichtiger ist mir eigentlich, dass unsere lieben Freunde hier nicht schon wieder alles verwanzt haben,“ erklärte Thomas mit tiefen Sorgenfalten auf der Stirn.
„Die NSA geht mir auch ohne dies mächtig auf den Zeiger.“
„Ich werde mich in Zukunft noch mehr vorsehen und wieder mehr Postkarten schreiben.“
„Dass die sogar das Kanzlerinnen-Handy angezapft haben, was glaubst Du, was wir zu hören bekämen, wenn wir gleiches bei Obama täten,“ fragte Reinhard mit ziemlichem Ärger in der Stimme.
„Ach, mir war es immer schon klar, die Amis kennen keine Scham. Ich wette, die ersticken schon in dem Berg ihrer gesammelten Daten. Mich würde es nicht wundern, wenn sie auch in unseren Handys stecken.“
„Wir sollten uns bei ihnen genauso gründlich umschauen,“ meinte Reinhard.
„Vergiss es, das gibt nur Theater.“
„Na und? Auge um Auge, Zahn um Zahn …“
„Mach Dir nichts vor, unsere Mittel reichen dafür nicht. Wir sind nun mal ein besetztes Land und unsere tollen Politiker wollen daran auch gar nichts ändern. Die stecken alle tief im amerikanischen Rektum.“
„Hast Du schon mal von dem Königreich NeuDeutschland gehört? Die machen es richtig, sagen einfach, Schluss mit dem BRD-Quatsch, wir machen jetzt unser eigenes Ding. Stell Dir vor, sie haben kürzlich sogar eine eigene Reichsbank gegründet,“ sagte Reinhard.
„Ich weiß, dieser Peter Fitzek ist tatsächlich mit allen Wassern gewaschen. Aber mehr Sorgen als dieser selbsternannte König machen mit die zunehmende Zahl von sogenannten Reichsbürgern. Auch das Innenministerium macht sich immer größere Sorgen. Doch diese Problematik ist hier im Haus noch gar nicht richtig wahrgenommen worden.“
„Wer kümmert sich denn um darum,“ fragte Reinhard.
„Keine Ahnung,“ antwortete Thomas, obwohl er sehr wohl bestens unterrichtet war. Doch noch galt, je weniger darüber Bescheid wussten, desto besser.

FORTSETZUNG folgt!

monalisatv

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *