Monalisa TV – HURE von A., KÖNIGIN B. II. oder die GÖTTIN von C…? – 25.Juni 2016

Lieber Freund, liebe Freundin,

Mein Name ist Karine, ich bin die Koautorin von Metabolic-Kochen und man nennt mich auch die „Königin der schlanken Küche“. Wenn Sie dies lesen, dann bedeutet das: Sie sind auf einer Mission mit dem Ziel, den Fettverlust zu beschleunigen und Ihre LANGWEILIGE DIÄT loszuwerden…  http://www.metabolickochen.com/welcome/index.php?hop=pablooo

 „Frankreich: Geschäftsklima fällt auf tiefsten Stand seit September“

09:01 Uhr 23.06.2016Unternehmensstimmung im Juni deutlich eingetrübt. Wie das Statistikamt Insee am Donnerstag mitteilte, fiel das von ihr erhobene Geschäftsklima um zwei Punkte auf 100 Zähler. Das ist der tiefste Stand seit vergangenem September. Analysten hatten dagegen einen Anstieg auf 103 Punkte erwartet… http://www.boersennews.de/nachrichten/artikel/frankreich–geschaeftsklima-faellt-auf-tiefsten-stand-seit-september/485342160?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=softlead

Veröffentlicht am 12.12.2014

Weitere Informationen unter: www.monalisa.land

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FORTSETZUNG von „I LOVE PUTIN!“ (2014)

Grüße aus Amerika!

Veröffentlicht am 26.05.2016

Dieses Video wurde schon zwei mal hier weltweit gesperrt. Der Grund: Hier wird bewiesen, dass Adolf Hitler NICHTs von der Reichskristallnacht wusste und keinen Befehl dazu erteilte!!! Schauen Sie es sich an, dann wissen Sie warum dieses Video zwei mal WELTWEIT gesperrt wurde!
Diese Geschichtsstunde wurde 1961 im Willard Hotel in New York von Benjamin H. Freedman vor einem grossen Publikum als Vortrag abgehalten. Wer meine Filme angesehen hat, kennt diese Rede und die in diesen Film gezeigten Zusatzinformationen. Der Film ist demzufolge, sozusagen als Einstieg für all jene gedacht, welche sich informieren wollen und vielleicht mit der in Staatsschulen vermittelten Geschichte nicht jenen „Durchblick“ bekamen, wie sie ihn sich wünschten oder erhofften. Nun hier wird dieser Einstieg bemerkenswert klar von einem jüdischen INSIDER vermittelt. So klar und aufs Wesentliche reduziert, wird man selten belehrt. Aus diesem Grunde habe ich die ganze Rede in unserer deutschen Sprache gelesen um dem Zuschauer stundenlanges Mitlesen von Untertiteln zu ersparen. Am Ende kommt auch noch Horst Mahler Wolfgang Eggert zu Worte. Der Film ist bereits in der auf diesem Kanal veröffentlichten „Holoclaus- Achtung Satire“ Video-Satire enthalten, die mehrmals nicht nur für alle deutschsprachigen Länder gesperrt wurde. Im Falle einer erneuten Sperrung der erneut hochgeladenen „Holoclaus“ Filme, wird dieser Film mit seinen Informationen weiterhin abrufbar sein und ist im Sinne der Volksaufklärung weiterzuverbreiten. Dank an alle Mitstreiter im Kampf um unsere Befreiung vom Joche Zions. Zur Verteidigung unserer europäischen Heimat bildet der Film eine weltanschauliche Grundschulung, die jeden dazu einlädt nicht nur weiterzuforschen, sondern diese Informationen auch weiter zu verbreiten. Man möge sich mit Gleichgesinnten zusammentun um GEMEINSAM den Befreiungs-Kampf zu fechten um das Joch Jakobs abzuwerfen im Sinne des Esausegens.

 

„Ein riesiges iPhone zwischen gewöhnlichen Grabsteinen –

Der neueste Hit aus Russland?“

Ein riesiges iPhone zwischen gewöhnlichen Grabsteinen - Der neueste Hit aus Russland?
25.06.2016 • 10:43 UhrEine Werkstatt in Nowosibirsk sorgt für Aufsehen. Sie hat einen Grabstein hergestellt, der wie ein großes iPhone 4 aussieht. Die Kopie des Apple-Geräts sieht verblüffend echt aus wurde aus Basalt gefertigt….

„Apple gibt erstmals Einblick in Kern von iPhone-Betriebssystem“

14:50 Uhr 23.06.2016 – CUPERTINO (dpa-AFX) – Apple erlaubt Experten erstmals einen Blick in das Innere des Betriebssystems seiner iPhones und iPad-Tablets. In der für Software-Entwickler freigegebenen Beta-Variante der nächsten Version iOS 10 ist der System-Kern – der sogenannte Kernel – nicht verschlüsselt. Apple bestätigte am Donnerstag, dass der Code absichtlich offengelegt wurde. Im Kernel lagerten keine Nutzer-Daten und ohne Verschlüsselung könne man die Leistung der Software besser optimieren… http://www.boersennews.de/nachrichten/artikel/apple-gibt-erstmals-einblick-in-kern-von-iphone-betriebssystem/485511722?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=softlead

Robert Farwell edward jones – Interesting discussion but I’m not certain that I totally agree with you. Stuff such as this have chanbged the way the WWW was designed. Is it really as simple as changing out the direction and watching the WWW change?

Alexander öffnete sein Postfach und entnahm diesem eine ganze Hand voll Postkarten. Nanu, da war ja auch Eine aus Amerika bei! Er ging die Karten schnell durch und steckte sie in seine Jackentasche, nur die aus Amerika, die nahm er zur Seite, las sie kurz durch, zerriss sie und warf die Schnipsel in den nächsten Papierkorb.
Sein Postfach wurde immer wichtiger, seit die NSA überall drin steckte. Aber selbst dieses war vor ihnen offensichtlich nicht mehr sicher, wenn ihm ein NSA-General dahin schrieb. Er würde sich über kurz oder lang etwas Anderes überlegen müssen.
Was Redding wohl von ihm wollte? Sie hatten zuletzt vor 5 Jahren Kontakt gehabt gehabt und eigentlich lag Alexander gar nichts daran, diesen wieder aufzunehmen. Gerade nicht in der momentanen Situation, denn noch war es nicht ausgemacht, dass es nicht zum Krieg kommen würde. Klar, die meisten Menschen wollten ihn nicht, aber wenn er sich das unmögliche Geschrei aus der Ukraine und die üble NATO-Propaganda anhörte, dann war er sich nicht sicher, ob es nicht doch noch mal richtig ernst werden würde. So ein Kriegshund, einmal von der Kette gelassen, der war nun mal nur schwer zu kontrollieren. Damals, in der Bombini-Sache, da hatten sie ja am Ende alle zusammen gearbeitet, denn sie hatten ja auch den gleichen Feind vor sich gehabt, aber jetzt?
Amerika stand schon länger vor der Pleite und einige dort rechneten sich schon aus, was ein Sieg gegen Russland ihnen wohl für Gewinne einbringen würde. Kriege waren zwar immer nur für einige Wenige ein glänzendes Geschäft, aber diese Wenigen hatten großen Einfluss, gerade in den Staaten. Ihre halbe Volkswirtschaft war von der Rüstungsindustrie abhängig. Doch diesmal sollten sich diese Hunde verrechnen, Russland war gut vorbereitet. Ganz so armselig wie noch vor ein paar Jahren sahen ihre Truppen und ihr Gerät nämlich nicht mehr aus. Und die Bevölkerung würde garantiert fest vereint zusammen stehen, da war er sich sicher. Ja, wenn es wirklich zum Äußersten kommen würde, dann würden ihre mutigen Soldaten den feigen Hunden schon das Fürchten lehren. Seiner Meinung nach war Amerikas Armee lange nicht so stark wie alle meinten. Klar, sie waren Meister des Hinterhalts mit ihren Drohnen, aber sobald ein Soldat ernstlich gefährdet war, dann fingen sie an zu jammern. Und kamen dann die ersten Zinksärge nach Hause, dann heulte die halbe Nation. Und dies war seiner Meinung nach auch das Gefährliche an der ganzen Situation, denn man musste damit rechnen, dass sie in einem militärischen Konflikt ziemlich schnell zu ihren Atombomben greifen würden.
Das sollte den Europäern auch noch mal deutlich vor Augen geführt werden, dachte er. Ein Krieg gegen Russland würde sehr schlimme Folgen für sie haben, ganz besonders auch für Deutschland. Dort befanden sich die wichtigsten, amerikanischen Basen und von dort würden die meisten Atombomben kommen. Das machte Deutschland natürlich auch zur ersten Adresse für ihre Raketen. Man konnte wirklich nur hoffen, dass Merkel & Co sich dieser Gefahr bewusst waren, und dass sie dafür sorgten, dass sich das Klima nicht weiter aufheizte. Sicher, die Europäer standen alle unter dem Druck Amerikas, aber jetzt mussten sie wirklich mal zeigen, wessen Interessen sie dienen wollten. Und, wenn sich Frau Merkel die aktuellen Meinungsumfragen in ihrem Land mal genau anschauen würde, dann sollte ihr eigentlich klar sein, was ihr Volk jetzt von ihr verlangte.

Alexander öffnete die Tür zu Dimitris Zimmer. „Hallo mein Freund, Du wolltest mich sprechen?“
„Ach, hat sich leider eben erledigt.“
„Worum ging es denn?“
„Tja, ich hatte gehofft, eine Dienstreise machen zu können, nach Spanien. Aber leider, mein Fräulein hat es sich anders überlegt.“
„Wie kommst Du darauf, dass Du hättest hinfahren dürfen?“
„Das wäre doch die Gelegenheit gewesen! Sie wollte über den Jacobsweg pilgern, da wäre es ein Leichtes gewesen, sich ihr unerkannt zu nähern. Unter den Wanderern bilden sich schnell Freundschaften und wenn man stundenlang miteinander wandert, dann kommt man leicht in auch sehr persönliche Gespräche. Das wäre wirklich eine sehr gute Möglichkeit gewesen, herauszubekommen, was sie vor hat.“
„Unsere Spesenkasse ist wie Du weißt ziemlich leer.“
„Eine Wanderung über den Jacobsweg kann sich jeder leisten,“ meinte Dimitri.
„Nun, aber offensichtlich wird da ja trotzdem nichts daraus.“
„Ihr Osram will sie nicht gehen lassen. Er hat Sorge wegen seines Jobs und er will auch nicht wochenlang alleine auf den alten Hund aufpassen.“
„Na, dann wirst Du halt auch zu Hause bleiben müssen. Und, ich weiß auch nicht, was Deine Frau dazu sagen würde, so eine Wanderung dauert doch mehrere Wochen.“
„Na und? Sie weiß schließlich, wen sie geheiratet hat.“
„Und sie weiß, dass Du es auch schon mal an der nötigen emotionalen Distanz zu Deinen Zielpersonen fehlen lässt.“
„Ja, weil Du Deinen Mund nicht gehalten hast,“ sagte Dimitri leicht verärgert.
„Tut mir ja auch Leid. Ich konnte doch nicht ahnen, dass unsere Frauen sich kennen.“
„Deine Frau hat total übertrieben und meine Frau völlig verunsichert.“
„Ja, wir müssen wirklich vorsichtiger sein, die machen Beide aus einer Mücke einen Elefanten.“
„Ist ja jetzt sowieso egal. Allerdings will sie nun mit Osram wenigstens ein paar Tage nach Holland ans Meer. Vielleicht fahre ich dort mit meiner Süßen hin, dass wird ihr sicher gefallen. Und wenn sie dann Monalisa sieht, dann wird sie ganz entspannt sein, denn Madame hat doch ganz schön zugelegt.“
„Magst Du keine dicken Frauen?“
„Ach, im Grunde schon, aber das wird meine Frau nie nachvollziehen können und darum wird sie sicher nicht mehr eifersüchtig sein.“
„Nun, von mir aus fahre nach Holland, aber das ist dann Dein Privatvergnügen, Spesen gibt es dafür nicht.“

Sandy

Sandy öffnete ihrer Freundin die Tür. „Hallo Patty, ich habe den Kaffee gerade aufgesetzt, schön dass Du so schnell kommen konntest.“
„Ich wollte sowieso vorbei kommen, aber was gibt es denn so Wichtiges?“
„Setze Dich erst mal, hier, ich habe auch noch etwas Kuchen.“
„Oh, ich wollte eigentlich fasten, aber ich sage natürlich nicht nein.“
„Fasten? Warum?“
„Ich war auf der Waage. Ich habe doch tatsächlich etwas zugenommen.“
„Wo denn, am Ohrläppchen?“
„Nein, schau mal hier, ich bekomme einen Bauch.“
„Das ist doch kein Bauch, Patty!“
„In unserem Alter muss man besonders Acht geben, das geht jetzt schneller als man denkt.“
„So ein Quatsch, Du bist völlig in Ordnung so, außerdem, ein bisschen Fett unter der Haut lässt Falten gar nicht erst aufkommen.“
„Du hast ja gut reden, bist immer noch ein Strich in der Landschaft.“
„Das sind meine Gene, meine ganze Familie ist so.“
„Du Glückliche, aber nun mal heraus mit der Sprache, was gibt’s?“
„Mein Chef hat heute einen Anruf bekommen, und weißt Du woher? Aus der Area 51!“
„Die gibt es also tatsächlich?“
„Klar, wer weiß das nicht! Ich habe mal ein bisschen im Internet gegoogelt, ich sage Dir, die haben dort Kontakt zu Außerirdischen!“
„Rede keinen Quatsch, Aliens gibt es doch in Wahrheit gar nicht.“
„Na, dann schau Dir mal ein paar der Videos bei You Tube an!“
„Die sind doch alle gefaked, ich glaube nicht an so einen Scheiß.“
„Das ist kein Scheiß, hier, komm, ich zeige Dir ein Video, das wird Dich umhauen …“

Patty legte ihre Kuchengabel zu Seite und nahm das I-Pad entgegen, welches Sandy ihr reichte. Sie startete das Video und machte große Augen. So etwas hatte sie ja noch nie gesehen. Ihr Freund schaute sich auch öfter mal solche Sachen an, aber sie hatte sich nie dafür begeistern können. Doch dieses leuchtende Etwas war wirklich bemerkenswert.
„Und, was sagst Du, sieht doch wirklich nicht nach einem Flugzeug aus, oder?“
„Könnte aus einem Hollywood-Film sein…“
„Ist es aber nicht, das Video haben zwei junge Typen gemacht, sie schwören, es ist echt.“
„Vielleicht haben sie es sich selbst zusammengebastelt.“
„Das glaube ich nicht, ich denke, das Video ist echt. Und es beweist, die haben da Kontakt zu Außerirdischen. Es gibt auch noch eine ganze Reihe anderer Videos im Netz, ich glaube der Kontakt besteht schon seit Jahrzehnten. Und mein Chef hängt da mit drin, ich rieche es.“
„Und der Anruf kam von da?“
„Ja, ich habe mich mit einer Sekretärin von einem gewissen General Higgens etwas länger unterhalten können, sie ging wohl davon aus, dass ich weiß, für wen ich arbeite. Sie wollte einen Termin für ihren Chef machen.“
„Das ist natürlich sehr interessant, Du musst versuchen heraus zu bekommen, was die auf der Area 51 tatsächlich treiben.“
„Das ist nicht so einfach, General Redding ist total zugeknöpft, er traut mir nicht. Als ich ihm von der Terminanfrage erzählte, da wurde er ganz rot im Gesicht. Er hält mich offensichtlich für einen Spion oder so.“
„Vielleicht weiß er, dass Dein Spitzname Watson ist.“
„Und warum weiß er meine Qualitäten dann nicht zu schätzen? Ich bin doch nicht umsonst zur NSA gegangen, dort kann man schließlich gute Spürnasen gebrauchen!“
„Aber nicht, wenn sie die Nase in den eigenen Laden stecken,“ meinte Patty und lachte. „Mach Dir nichts daraus, Dein General wird schon noch dahinter kommen, wie gut Du bist. Du musst nur etwas Geduld haben.“
„Immerhin weiß ich jetzt, dass er etwas mit der Area 51 zu tun hat. Wer weiß, vielleicht ist er ja schon mal diesen Außerirdischen begegnet.“
„Also, wenn es die wirklich gibt, dann werden davon nur sehr wenige etwas wissen, ansonsten stünde es sicherlich schon in der Zeitung. Hast Du Dich denn schon mal in seinem Büro umgesehen?“
„Nicht möglich, er schließt es immer ab.“
„Was mag er nur zu verbergen haben?“
„Ich weiß es nicht, aber ich bekomme es heraus,“ sagte Sandy und nahm sich noch ein Stück Kuchen.

Benedikts Wundertüte

Seniore Monetti suchte in einer Schublade nach Geschenkpapier. Er gehörte zu denen, die Geschenke immer sehr vorsichtig auspackten, das bunte Papier anschließend glatt strichen und zusammenfalten um es aufzubewahren. Er besaß eine richtige, kleine Sammlung von sehr unterschiedlichem Verpackungsmaterial. Er wählte ein einfaches, goldenes Papier. Er suchte sich dann noch ein weißes Band und damit verwandelte er die kleine Cannabisschachtel in ein schönes Geschenk. Dieses verstaute er dann in seiner Aktentasche.
Es war ein sonniger Frühlingstag gewesen und auch jetzt wo die Sonne untergegangen war, war die Luft immer noch angenehm warm. Ob er ohne Mantel gehen sollte? In der Nacht könnte es recht kühl werden, überlegte er. Sein schwarzer Anzug wärmte nur bedingt. Er ging an den großen Gardeobenschrank und wählte einen leichten Sommermantel, den er über den Arm zu tragen gedachte.

Er nahm die Aktentasche, trat auf die Straße und zog die schwere Haustür hinter sich zu. Sein Haus befand sich auf einer für römische Verhältnisse ungewöhnlich ruhigen Straße, die eigentlich nur eine Gasse war. Er wollte zu Fuß zum Vatikan gehen, denn es war nicht sehr weit bis zum Petersplatz. Die meisten Geschäfte schlossen zu dieser Zeit ihre Türen und die Restaurants füllten sich. Es waren wie immer viele Touristen unterwegs, auch der Petersplatz war noch voller Leben.
Er kam an einer Gruppe junger Menschen mit Rucksäcken vorbei, sie hatten sich mitten auf dem Platz niedergelassen und ein verdächtig, süßlicher Duft ging von ihnen aus. Das war ja ganz schön frech, dachte Monetti, hier direkt vor dem Petersdom herum zu kiffen. Hatten diese Jugendlichen denn keine Angst von der Polizei erwischt zu werden? Andererseits, wenn im Vatikan sogar gekokst wurde, was wollte man da noch gegen das nun wirklich ziemlich harmlose Kiffen vorbringen? Im Gegensatz zum Koks und Heroin, ja sogar im Gegensatz zum Alkohol, war Cannabis ein Heilmittel. Trotzdem war er nicht daran interessiert, dass irgendjemand erfuhr, was er in seinem goldenen Päckchen zu Benedikt brachte.

Natürlich wurde der Eingang in den Vatikan gut bewacht, doch Monetti war dort bestens bekannt und wurde ohne große Überprüfung eingelassen, zumal man dort wusste, dass er von dem emeritierten Papst erwartet wurde.
Und tatsächlich, Benedikt hatte den Tisch für ein kleines Abendessen decken lassen. Er saß auf seiner Terrasse und las in einem Buch, als Monetti zu ihm trat. „Guten Abend, Benedikt.“
„Oh, guten Abend, Stephano, schön, dass Du da bist. Hast Du auch etwas Hunger mitgebracht?“
„Ich habe nicht nur Hunger, ich habe auch ein Geschenk für Dich.“ Monetti holte das goldene Päckchen hervor und zwinkerte leicht mit dem linken Auge.
„Oh, das ist aber sehr nett, soll ich es gleich auspacken?“
Monetti sagte: „Rieche lieber einfach nur daran.“
Benedikt verstand und lächelte: „Na, wenn das so ist, dann essen wir erst mal etwas.“ Monetti half Benedikt aus seinem Sessel und sie betraten das „kleine Häuschen“, in dem Benedikt seinen Lebensabend verbrachte. Von klein konnte jedoch nicht wirklich die Rede sein, ja man durfte schon sagen, es war ein durchaus angemessener Ort für einen, wenn auch zurückgetretenen Stellvertreter Gottes.

Pater Mario, der mit großer Begeisterung für das leibliche Wohl Benedikts zuständig war, kam mit einer großen Platte in den Händen in das sehr schön eingerichtete Esszimmer. Hier empfing Benedikt immer noch regelmäßig die unterschiedlichsten Gäste aus aller Welt. Monetti gehörte jedoch zum engsten Freundeskreis und Pater Mario lächelte ihm freundlich zu. „Guten Abend, Seniore Monetti. Heiligkeit, ich habe eine Platte mit allerlei Köstlichkeiten zusammengestellt, soll ich auflegen, oder möchten Sie sich selbst bedienen?“
„Danke Mario, es sieht wie immer sehr gut aus, aber lass nur, wir kommen allein zurecht, wenn Du willst, dann kannst Du für heute Feierabend machen.“
„Ich habe noch einen kleinen Nachtisch vorbereitet.“
„Den serviere uns dann gleich auf der Terrasse, aber danach kannst Du Dich gerne zurück ziehen.“
Mario deutete eine Verbeugung an und verließ den Raum um in der Küche Ordnung zu schaffen. Wenn Benedikt viele Gäste hatte, dann halfen ihm oft noch zwei Schwestern, aber an so einem ruhigen Tag wie heute kam er gut allein Zurecht. Es gab schließlich auch noch den persönlichen Sekretär und eine Schwester, die sich um den Haushalt kümmerte. Als Benedikt noch amtierender Papst war, da waren es immer sehr viele Menschen gewesen, die tagtäglich im päpstlichen Palast gearbeitet hatten. Doch hier im „kleinen Haus“ hatte Benedikt die Zahl seiner Bediensteten radikal zusammengestrichen und heute hatte er allen einen frühen Feierabend geschenkt. Auch Mario freute sich jetzt schon auf einen gemütlichen Abend. Er las gerade den Schwarm von Schätzing und damit gedachte er möglichst schnell in seinem Bett zu verschwinden.

Seniore Monetti und Benedikt genossen das Mahl und unterhielten sich dabei über Papst Franziskus und seine unglaublich gute Presse. Die Zeitungen überschlugen sich fast vor Begeisterung über diesen wahrlich außergewöhnlichen, neuen Papst, der bald sein erstes Jahr vollenden würde. In diesem Jahr hatte Franziskus schon mehr in Bewegung gesetzt, als selbst seine größten Unterstützer es für möglich gehalten hatten. Und Benedikt gehörte durchaus auch zu denen, die große Hoffnungen in seinen Nachfolger gesetzt hatten. Trotzdem hatte Benedikt nicht geglaubt, dass Franziskus so erfolgreich sein würde. Gerade sein konsequentes Durchgreifen bezüglich der mafiösen Vatikanbank nötigte Benedikt großen Respekt ab, denn Franziskus bewies in diesem Punkt wahrlich großen Mut. Und nicht nur Benedikt war sich darüber im Klaren, dass Franziskus sich damit mächtige und skrupellose Feinde machte und sein Leben bedroht war. Doch seine ungewöhnliche Lebensart machte es irgendwelchen Mördern schwer, ihn zu fassen. Papst Franzikus machte sein Bett selbst und fegte sein Zimmer täglich eigenhändig, bevor er es verließ, er aß in der Kantine inmitten der Vatikanangestellten sein Frühstück und dabei saß er nie an der gleichen Stelle.
Sein Tagesablauf war kaum vorherzusehen, denn Franziskus reagierte sehr spontan auf die Herausforderungen des Tages. Er war zudem körperlich immer noch fit und benötigte keine Medikamente, die man vielleicht hätte gegen ein Gift austauschen können. Papst Franziskus ließ sich kaum kontrollieren, denn er war unberechenbar, was für seine Feinde sicher ein Problem darstellte. Das war bei Benedikt und all seinen Vorgängern anders gewesen.
Diese Unberechenbarkeit, das sah auch Monetti so, war Franziskus größter Schutz. Einzig seine große, ja sorglose Nähe zu den Menschen, die zum Beispiel während seiner öffentlichen Auftritte auf dem Petersplatz auf ihn warteten, gaben einem Mörder vielleicht eine Chance. Doch es war nie sicher, wem sich Franziskus dort zuwendete.

Franziskus große Beliebtheit war beneidenswert, dachte Benedikt, er selbst hatte mit seiner zurückhaltenden, intellektuellen Art nie eine derartige Begeisterung entfachen können, auch wenn bei seinen großen Auftritten immer laute „Benedikt, Benedikt“-Rufe zu hören gewesen waren. Doch diese Rufe galten seinem herausragenden Amt und nicht unbedingt seiner Person. Nicht zum ersten Mal fragte er sich, welches Bild von ihm in einigen Jahren gezeichnet werden würde. Wie würde man sich an ihn erinnern? Würde man sich überhaupt an ihn erinnern? Sicher, in einigen kirchlichen Gelehrtenkreisen würde man seine Schriften studieren, sein Jesus-Buch würde dort sicher diskutiert, aber die einfachen Gläubigen, was würden sie von ihm noch wissen, wissen wollen? Sie interessierten sich ja schon heute nicht mehr für ihn. Sie jubelten stattdessen über den neuen Papst und wenn der so weitermachte, dann würde er als ein sehr vorbildlicher Stellvertreter Gottes in die Geschichte eingehen. Einer der Bescheidenheit und Barmherzigkeit nicht nur predigte, sondern tatsächlich lebte.
Seniore Monetti und Benedikt waren sich in der Beurteilung von Franziskus einig, dieser Papst würde noch Vieles erreichen können und wenn Gott weiter so an seiner Seite stand, dann würde dieser Mann nicht nur die Kirche reformieren. Man musste sich nur an den Besuch von Obama in der letzten Woche erinnern. Franziskus hat in seinem Gespräch mit dem amerikanischen Präsidenten klar gemacht, was er von der Politik erwartet. Sie hatten auch über die Ukraine gesprochen und Franziskus hat sehr eindringlich eine friedliche Lösung angemahnt. Obama hatte dabei neben Papst wie ein Schuljunge gewirkt, meinte Monetti und Benedikt stimmte ihm zu.

Sie legten das Besteck zusammen und Benedikt sagte: „Komm, es ist bestimmt noch schön draußen, lass uns dort noch ein Weilchen sitzen.“ Sie erhoben sich und Pater Mario kam herein um abzuräumen. Er hatte den Gasstrahler auf der Terrasse angemacht und den Tisch für den Nachtisch gedeckt.
„Was erwartete uns denn hier noch Gutes,“ freute sich Benedikt.
„Ihren Lieblingsnachtisch, meine Heiligkeit, Tiramisu. Es ist ganz frisch.“
„Oh, das ist wunderbar, sehr schön, aber im Moment bin ich leider viel zu satt. Stell ihn auf den Tisch, ich probiere ihn etwas später. Und dann, viel Spaß bei Deinem Schätzing.“
„Danke, Heiligkeit, wenn Sie mich brauchen, ich bin bestimmt noch etwas länger auf.“
„Gute Nacht, Mario, ich denke, wir kommen gut allein zurecht.“
Und als er endlich gegangen war, sagte Benedikt: „So, und jetzt will ich endlich Dein Geschenk aufmachen.“

Benedikt gehörte nicht zu den Geschenkpapiersammlern und Monetti zuckte etwas zusammen, als er sah, wie das Papier zerknüddelt wurde. Benedikt stellte die Dose vor sich auf den Tisch und hob den Deckel an. Der Duft der Cannabisblüten war betörend. „Na endlich, was für ein Anblick!“
„Darf ich Dich fragen, wann hast Du denn so etwas schon mal gesehen?“
„Oh, das ist wahrlich sehr lange her. Ich war jung, ich lebte noch zu Hause mit meinem Bruder und der kam eines Tages mit einem kleinen Beutel voll Hanf. Damals war es noch nichts Verbotenes und wir haben uns damit in den Wald verdrückt und das Zeug geraucht. Die Wirkung hat uns ziemlich umgehauen muss ich sagen, wir waren total high. Wir haben uns ins Gras gelegt und uns schlapp gelacht. Es war wirklich toll. Und als ich ihn das letzte Mal besucht habe, da haben wir uns daran mit Freuden erinnert. Ja, und weil ich gelesen habe, dass Cannabis gut gegen Schmerzen und Schlaflosigkeit hilft, deshalb habe ich mir gedacht, frage doch Monetti, ob er nicht etwas besorgen kann.“
„Das war kein großes Problem, ich hätte Berge davon haben können.“
„Na, ich will mich ja nicht den ganzen Tag zudröhnen, wie man heute so sagt, ich wollte nur mal ausprobieren, ob ich davon besser einschlafen kann.“
„Willst Du es rauchen? Du bist doch eigentlich kein großer Freund des Tabak.“
„Wie soll ich das Zeug denn sonst zu mir nehmen?“
„Du könntest Dir Kekse davon backen lassen.“
„Na, das kommt wohl nicht in Frage, was meinst Du, was Pater Mario dazu sagen würde, wenn ich ihn auffordere Haschischkekse zu backen.“
„Ich könnte es für Dich tun.“
„Ja, das wäre natürlich toll, aber ich habe mir ehrlich gesagt immer schon gewünscht hier, hinter diesen Mauern, einen Joint zu rauchen.“
„Ich denke, da wirst Du nicht der Einzige sein, aber gut, in der Dose befinden sich auch spezielle Blättchen, soll ich uns eine Wundertüte bauen?“
„Ja, zeige mir wie es geht.“
Und so kam es tatsächlich dazu, dass Seniore Monetti mit dem ehemaligen Papst Benedikt zusammen kiffte. Pater Mario lag derweil im Bett und las in seinem dicken Buch. Er hatte das Fenster auf Kipp gestellt und hörte die Beiden irgendwann laut lachen und freute sich, dass seine Heiligkeit offensichtlich endlich mal wieder richtigen Spaß hatte.

Als Seniore Monetti kurz nach Mitternacht wieder auf dem Weg nach Hause war, da musste er sich doch sehr zusammenreißen um nicht laut los zu prusten. Was für ein verrückter Abend, was für ein total bekiffter Papst. Gut, er war kein Papst mehr, aber immerhin, er war es gewesen. Benedikt hatte zwischenzeitlich gar nicht mehr richtig reden können, und dass was er sagte, das war einfach nur schräg und absolut unglaublich. Seine Heiligkeit hatte ihm von einem gewissen Josef erzählt. Einem, wie er sagte, sehr unheimlichen Josef. Es sei jetzt schon einige Jahre her und er hätte noch nie jemandem von diesem Besucher erzählt, denn er befürchtete für verrückt erklärt zu werden. Doch er, Monetti, würde es vielleicht verstehen und so erklärte Benedikt, der Mann sei ein Unsterblicher gewesen. Und nicht nur das, dieser Joseph habe die Fähigkeit zu jeder Zeit und an jedem Ort zu erscheinen. Keine Tür sei ihm verschlossen und tatsächlich hatte er einfach plötzlich in seinem Schlafzimmer gestanden. Im ersten Moment sei er so erschrocken gewesen, dass er beinahe einen Herzinfarkt bekommen hätte, denn natürlich hatte er gedacht, dieser Mann sei gekommen ihn umzubringen.
Aber nichts dergleichen sei geschehen, im Gegenteil, der Mann, Benedikt schätzte ihn auf Anfang Sechzig, hatte sich höflich als Josef vorgestellt und gesagt, er sei gekommen, um sich mit ihm möglichst vertraulich zu unterhalten. Benedikt hatte sich darauf hin etwas beruhigt und diesem Josef einen Platz auf dem wunderschönen Lehnstuhl angeboten, der damals in seinem Zimmer gestanden habe. Er selbst hätte sich auf sein Bett gesetzt. Ja und was Benedikt dann zu hören bekam, das war noch viel unglaublicher, als einem Unsterblichen zu begegnen.
Dieser Josef erklärte ihm, so erzählte Bebedikt, er sei der Kommandant eines Raumschiffes, dass aus der Zukunft gekommen sei um hier auf der Erde eine Katastrophe zu verhindern, denn auch sie würden heute noch unter deren Folgen leiden. Es ginge also nicht nur um das Wohlergehen der Menschheit heute, sondern auch um das der zukünftigen Welt.

Monetti hatte sich in den Arm gekniffen, denn er wollte prüfen, ob er nicht träumte. Aber er schlief nicht, er saß einfach nur ziemlich bekifft auf Benedikts Terrasse, was ihm allein schon ziemlich unglaublich vor kam. Aber die Geschichte ging noch weiter. Dieser Josef erklärte, dass die Zukunft in den Händen einer einzigen Frau läge. Ihr Name sei Monalisa.
Und da hatte Benedikt begriffen, um was es ging, denn von dieser Monalisa hatte er schon öfter gehört. Josef erklärte ihm nun, dass das Wohl der ganzen Menschheit von ihr abhängen würde, ja, wenn sie ihren Auftrag nicht erfüllen würde, dann ginge die Erde einem sehr schlimmen Ende entgegen. Es sei also absolut entscheidend, dass Monalisa erfolgreich sein würde

Benedikt fragte daraufhin seinen Besucher, was er denn dafür tun könne und als Antwort bekam er: „Nichts, sorge nur dafür, dass Deine Hunde ihre Finger von ihr lassen.“
„Was für Hunde,“ hatte Monetti Benedikt gefragt, doch der zuckte mit den Schultern. „Ich weiß es nicht. Ich weiß nicht, welche Hunde er gemeint hat, ich habe so viele, doch die machen schon lange nicht mehr was ich will.“
„Wer ist denn diese Monalisa?“
„Sie ist eine arbeitslose Objekt-Designerin, sie lebt in Deutschland von der Sozialhilfe..“
„Und so eine Looserin soll die Welt retten können?“
„Nun ja, sie hat ihre freie Zeit für Experimente genutzt und ist da wohl auf etwas ganz Entscheidendes gestoßen.“
„Ja und? Das ist doch wunderbar.“
„Ihre Idee würde die Welt aber nicht nur retten, sie würde sie völlig verändern. Nichts was heute wichtig und entscheidend ist würde dann noch bestehen bleiben können. Das konnten wir einfach nicht zulassen.“
„Was soll das heißen? Wer ist Wir?“
„Na alle, die Amerikaner, die Russen, einfach alle.“
„Und was macht diese Frau heute?“
„Sie schreibt Bücher, die sie dann aber letztendlich doch nicht veröffentlicht.“
„Und was ist mit ihrer so weltbewegenden Entdeckung?“
„Ich weiß es nicht, sie scheint sich nur noch wenig dafür zu interessieren.“
„Na, dann habt ihr ja alle erreicht, was ihr wolltet. Und jetzt, wird die Welt nun deswegen untergehen?“
„Wenn man diesem Josef glauben kann, dann steht der Menschheit Übles ins Haus.“
„Ja, und warum geht niemand zu dieser Monalisa hin und spricht mit ihr?“
„Das ist es ja, wir dürfen es nicht. Niemand darf ihr helfen, denn so sagte es dieser Josef, nur wenn sie es ganz alleine schafft, dann wird Gottes Wille sichtbar. Schafft sie es, dann will ER unsere Zukunft, schafft sie es nicht, nun, dann ist unser Untergang beschlossene Sache.“
„Ach Du lieber Gott!“
„Hoffen wir, dass ER wirklich lieb ist. Wir können jedenfalls nur zuschauen und beten.“

Monetti war bei seinem Haus angekommen und öffnete die Tür. Was für eine unglaubliche Geschichte, wenn er Benedikt nicht so gut kennen würde, er würde ihn für verrückt erklären. Aber Benedikt war nicht von Sinnen, er war einfach nur ziemlich bekifft gewesen. Monetti zog die Tür hinter sich zu, er würde morgen, wenn er nüchtern war, über das Gehörte nachdenken, jetzt wollte er einfach nur noch schnell ins Bett.

I LOVE PUTIN Teil 2

 Weiße Drachen

„Hat sich Frisby schon gemeldet,“ fragte Hu Li seinen Freund Ben, der gerade an einem neuen, wiedereinmal hochbrisanten Artikel für seinen Blog schrieb. Er schaute zu Li hinüber und schüttelte mit dem Kopf.
„Ich weiß auch nicht, was ich davon halten soll. Ich habe schon etwas länger den Eindruck, dass unser Mann nicht mehr besonders motiviert ist. Möglich, dass er uns ganz verloren geht.“
„Vielleicht hat er Schiss wegen seiner Familie,“ vermutete Li.
„Was ist denn schon dabei, einmal kurz bei Madame vorbei zu schauen,“ fragte Ben, „ich weiß wirklich nicht, was mit ihm ist, sein letzter Bericht war auch schon so komisch. Ich befürchte, 007 will aufs Altenteil.“
„Vielleicht hat er im Moment einfach zu viel um die Ohren,“ überlegte Li.
„So ein Quatsch, er ist doch ständig in der Gegend unterwegs, da kann er doch mal eben einen Abstecher machen und klären, was Sache ist.“
„Schicke ihm doch noch mal eine SMS…“
„Habe ich schon, aber er meldet sich nicht,“ sagte Ben.
„Dann müssen wir eben selbst ihren Rechner anzapfen,“ schlug Li vor, der sowieso nicht viel davon hielt, sich auf andere zu verlassen. „Wie lautet denn ihre E-Mail-Adresse?“
Ben reicht ihm einen Zettel.
„Gut, vergiss unseren 007, ich kümmere mich darum.“
„Aber passe auf, sicher sind wir nicht die Einzigen,“ meinte Ben, der sich wieder seinem Artikel zuwendete.

Li goss sich Grünen Tee in einen Becher und ging an seinen Rechner.
Nach einer Weile sagte er: „Oh, sie hat Linux drauf, aber zum Glück, ihre Festplatte ist unverschlüsselt.“
„Na dann, viel Vergnügen,“sagte Ben, der gerade mit seinem Artikel fertig war und sich zufrieden zurück lehnte. Seine Informationen würde garantiert wiedermal einschlagen wie eine Bombe und das Beste daran war, diese Infos würden nicht so einfach vom Netz genommen werden können wie die Seite von Politaia.

Li positionierte seinen Troianer, den er liebevoll „Mäuschen“ nannte. Und dieses Mäuschen machte sich gleich auf den Weg und schaltete die Kamera des Laptops ein. Doch zu Lis Überraschung saß keine Frau vor dem Bildschirm sondern ein langhaariger Typ mit Drei-Tage-Bart. Dieser sprach mit jemandem und so schaltete er über sein Mäuschen auch noch das Mikrofon ein. Li setzte sich seine Kopfhörer auf und lauschte.
Er hörte den Mann sagen: „…ich bin gleich fertig!“
„Ich bringe das Frühstück schon mal hinunter in den Garten,“ hörte er eine Frauenstimme. Es war Monalisas Stimme, da war sich Li sicher, denn er kannte sie gut. Er hatte sich erst kürzlich im Internet ihre Audios „Die Schwarzen Steine“angehört, die sie bei You Tube hoch geladen hatte. „Die Schwarzen Steine“ war der Titel einer umfangreichen, schriftlichen Dokumentation einer magischen Innenweltreise, die Monalisa in diesen Audios vorlas. Sie hatte diese Reise ins Unbewusste 2002/2003 gemacht und ihre Erlebnisse schriftlich festgehalten. Dadurch konnte der Leser bzw. Zuhörer nachvollziehen, wie Monalisa auf die Idee der Bombinis gekommen war. Viele Klicks hatte sie bisher allerdings noch nicht bekommen. Li schätzte, die Länge der Audios war das Problem. Er selbst hatte Wochen benötigt, bis er sich alles angehört hatte. Aber es war nicht uninteressant gewesen, denn er hatte sich immer schon gefragt, wie Monalisa auf die Idee gekommen war mit Hilfe eines Kinderspielzeugs die Welt zu verändern.

Doch was machte dieser Mann an ihrem Rechner? Osram, der Freund von Monalisa, war es jedenfalls nicht, denn der sah anders aus. Li besaß ein paar Fotos von ihm.
Der Typ vor dem Bildschirm surfte im Internet und las gerade einen Artikel über das Bedingungslose Grundeinkommen. Li beobachtete ihn aufmerksam. Der Typ trug ein rotes T-Shirt mit einem kleinen LinuxPinguin drauf. Er machte ein Foto von ihm, denn er hoffte mit Hilfe seiner neuen und ziemlich genialen Gesichtserkennungssoftware im Internet weitere Informationen über ihn zu bekommen.
Glück gehabt, dachte Li, das war gerade noch rechtzeitig, denn dieser Pinguin stand auf und verschwand aus dem Blickfeld. Wahrscheinlich ging er jetzt auch in den Garten, vermutete er. Den Rechner ließ dieser Pinguin zum Glück an, das war gut, denn so hatte er genug Zeit sich darin um zu schauen.
Schnell stellte er fest, er war nicht der Einzige, der diese Gelegenheit nutzte und er machte sich daran, die IDs dieser Schnüffler festzustellen, obwohl er sich schon denken konnte, wer dahinter steckte. Es war also wahr, dachte Li, Monalisas Rechner war wiedereinmal zu einer Wasserstelle geworden.

Li stieß bei seiner Durchsuchung des Rechners natürlich auch auf Monalisas aktuelles Manuskript „Kartenlegen für politisch Interessierte“. Er lud sich die Datei herunter um sie in Ruhe lesen zu können. Als Erstes ging es um den Fall Edathi, dann kam die Hoeneß-Geschichte, danach ging es um die Ukraine und die Krim, doch dann, am 17. März, hatte sich Monalisa auch dem Verschwinden der MH 370 gewidmet. Das interessierte Li als Chinesen natürlich ganz besonders. Monalisa fügte ihren Interpretationen auch die sogenannten Kartenbilder bei und Anhand der Bedeutung der einzelnen Skatkarten kam sie zu auch für den Leser nachvollziehbaren Interpretationen und Vorhersagen.

Was das Verschwinden von MH 370 anging, so ging sie zunächst wie viele von einem erweiterten Selbstmord eines der Piloten aus. Hm, da hatte Li aber andere Informationen, er las dennoch mit großem Interesse weiter und dann, ja, in ihrem Text vom 4. April kam auch sie auf die wahrscheinlichere Lösung des Falls. Sie hielt nach wie vor die persönlichen Probleme des Co-Piloten für einen entscheidenden Aspekt, doch auch sie glaubte nun, dass der amerikanische Geheimdienst hinter der ganzen Geschichte steckte. Sie schrieb, dass die Herz 9 und der Pik König in der Legung vom 17. März möglicherweise doch nicht einen Todessehnsüchtigen beschrieben, denn der Pik König, so meinte sie, kann natürlich auch einfach ein „böser Mann“ mit einem Auftrag darstellen. Und da auch sie von der SMS dieses IBM-Ingenieur und den anderen sehr interessanten Fluggästen gelesen hatte, überlegte sie nun, dass der amerikanische Geheimdienst bei einem Mann mit zerrütteter Ehe/Familie sicherlich mehr Erfolg bei seiner Anwerbung für so eine Entführung habe, als bei einem treu sorgenden, liebenden Vater mit glücklicher Ehefrau. Letzterer wäre sicher nicht so einfach zu überreden, die Familie auf immer zu verlassen. Aber ein Mann, der keine Hoffnung mehr hat, dass seine Ehe sich wieder einrenkt, nun, der sei vielleicht leichter zu überreden, irgendwo auf der Welt mit einer neuen Identität und Taschen voller Geld neu zu beginnen.

Li sah dies ganz genauso, ja er war sich sogar sicher, dass die MH 370 vom CIA entführt worden war und die Besatzung wie auch die Passagiere mitten im Indischen Ozean auf der kleinen Insel Diego Garcia gefangen gehalten wurden. Das Atoll war ein wichtiger Luftwaffenstützpunkt der Amerikaner. Von da aus überwachten sie den gesamten Indischen Ozean. Der CIA hatte auf der Insel ebenfalls eine Niederlassung und versteckte dort nicht zum ersten Mal Gefangene.
Aber von dieser heißen Spur hörte man in den Massenmedien natürlich nichts, im Gegenteil, die Menschen wurden schon seit Tagen darauf vorbereitet, dass das Verschwinden der MH 370 sich wohl nie aufklären lassen wird. Im Internet hingegen war die SMS des IBM-Ingenieurs und die Insel Diego Garcia zur Zeit das Thema Nr.1 bei allen „Verschwörungstheoretikern“. Li zählte sich natürlich auch dazu, denn er war mit den Jahren, die er für die White Dragon Society arbeitete zu der Überzeugung gelangt, dass diese so verunglimpften Verschwörungstheoretiker der Wahrheit oft sehr nah kamen, insbesondere wenn es um die Hintergründe von False Flag-Operationen wie zum Beispiel 9/11 oder Boston ging. Doch, dass die CIA jetzt sogar so weit ging ein Passagier-Flugzeug zu entführen, nur um Rothschilds Patentmitinhaber auszuschalten und an Informationen zu streng geheimen Militärforschungen zu kommen, das war tatsächlich bemerkenswert, denn es zeigte, der Kabale stand das Wasser tatsächlich bis zum Hals.

General Redding

Schon wieder war eine der unterirdischen Geheimanlagen zerstört worden und General Redding bekam es langsam wirklich mit der Angst zu tun, denn sie waren diesen unheimlichen Angriffen hilflos ausgeliefert. All ihre Atomraketen nützten nichts, wenn der Feind so überlegen und zudem auch noch unsichtbar war. Er fragte sich nicht zum ersten Mal, auf welche Seite er sich stellen sollte. Für wen und gegen wen sollte er kämpfen? Seinen Eid hatte er auf Amerika geleistet, doch wer war Amerika? Die Finanzmafia der FED? Der Rothschild-Clan? Der militärisch-industrielle Komplex, die Illuminaten oder die Möchtegern-Regierung mit dem Schauspieler Obama in Washington? Galt sein Eid nicht dem Wohl der Bevölkerung? Diese unsichtbaren Angriffe richteten sich jedoch nicht gegen das einfache Volk, im Gegenteil, bekämpft wurden hier nur die größten Feinde der Freiheit und des Friedens auf der Welt. Die Satanisten.

Er wusste, vor dieser Frage stand nicht nur er allein, er schätzte, dass fast die halbe NSA und auch ein großer Teil des Pentagon sich mehr oder weniger in diesem Gewissenskonflikt befand. Wenn es zum offenen Kampf kommen sollte, das war klar, spätestens dann musste er sich entscheiden. Nur, sollte er wirklich darauf warten?
So wie er die Lage mittlerweile einschätzte, war die Kabale am Ende. Nach Außen trat man zwar noch als große Macht auf, aber in Wahrheit war nun mal ohne Moos, bzw. Dollar nichts los. Noch hielt die Fassade, aber dahinter ging in Wahrheit längst die nackte Angst um. Und zwar nicht in erster Linie vor den übermächtigen ETs. Es reichte schon ein Putin, der sich mit den BRICS-Staaten einig war. Und da diese sich schon im letzten Jahr auf ein gemeinsames Vorgehen verständigt hatten, war es nur noch eine Frage der Zeit, wann das Gebäude der Kabale einstürzen würde. Der heimliche Krieg um die Macht auf dem Planeten war tatsächlich in vollem Gange und die Frage war: Wann sollte er das Einsturz gefährdete Haus verlassen? Was sollte er tun? Wem konnte er vertrauen? Die NSA bespitzelte nicht nur die ganze Welt, sie bespitzelte sich auch selbst. Selbst bei seiner Sandy konnte er nicht wissen, für wen sie in Wirklichkeit arbeitete oder wer sie abschöpfte. Gerne würde er sich mal mit einem vernünftigen und mit der wahren Lage bestens Vertrauten ganz offen austauschen, doch leider, Alexander hatte sich auf seine Postkarte immer noch nicht gemeldet.

Seine Frau hatte ihn erst gestern wieder gefragt: „George, glaubst Du es wird zum Krieg in Europa kommen?“ Er hatte sie wie immer beruhigt und gesagt, niemand wolle eine militärische Auseinandersetzung, aber er wusste es leider besser. Wenn Putin und Co. ernst machten und den Dollar als Leitwährung nicht mehr akzeptierten, dann blieb der Kabale gar nichts anderes übrig, als die Waffen sprechen zu lassen. Und dann würde es nicht nur in der Ukraine und Europa Krieg geben, nein, auch die USA wären dann bedroht. Und ob sie in der Lage wären sich wirksam zu verteidigen, da hatte er echte Zweifel. Diese Übermächtigen konnten nämlich nicht nur unterirdischen Militäranlagen sprengen, sie besaßen auch die Fähigkeit ihre Atomraketen auszuschalten.
Er hatte bei seinem letzten, vertraulichen Gespräch mit Obama daher eindringlich davor gewarnt die militärische Karte zu spielen. Er hatte ihm stattdessen dringend empfohlen auf eine diplomatische Lösung zu setzen. Doch er war nun mal leider nicht der Einzige NSA-General, der dem Präsidenten Ratschläge erteilte. Und wenn er an die spurlos verschwundene MH 370 dachte, dann musste er davon ausgehen, dass der Präsident offensichtlich auf noch ganz andere Berater gehört hatte.

Der Torus

„THRIVE ist ein unkonventioneller Dokumentarfilm, der den Schleier hebt was wirklich vor sich geht in unserer Welt, Leute wacht endlich auf bevor es zu spät ist. Nehmt euch die Zeit und informiert euch über die Aktuellen Themen. Monsanto Genmais, TTIP Freihandelsabkommen, Syrienkrise, NWO, 9/11, RFID Chip, FEMA Camps, Freie Energie Technologie, Illuminaten, Bilderberger, Skull and Bones, Finanzsystem der Federal Reserve, Rothschild, Irak-Krieg. NSA Datenskandal, Edward Snowden, Um nur einige Stichwörter zu nennen. Leute benutzt euren Verstand und denkt nach das ihr von allen Regierungen nur belogen und betrogen werdet. Wir alle Arbeiten zu 80% nur mehr für das Schuld-Geldsystem. Leute, Wacht auf aus dem Dämmerschlaf. Die Lage ist ernster als ihr vermutet. Mit myKINCO for a symbiotic life können sie helfen diese Misstände abzuschaffen. Wir schaffen eine neue Krisensichere Banken unabhängige Währung. In wenigen Monaten ist es soweit. Informiert euch jetzt schon. http://goo.gl/uufyF

Er machte sich eine Zigarette an und er dachte, dass die Idee der Bombinis sich wohl nicht mehr verhindern ließ, egal, was sie auch tun würden. Sie waren naiv gewesen, als sie glaubten mit einem einzigen Blitz das Unabänderliche abwenden zu können. Denn, der Geist war schon längst aus der Flasche, wie dieses sehr interessante und professionell gemachte Video „THRIVE“ zeigte. Es war offensichtlich nicht nur Monalisa, die hinter das Geheimnis des Torus gekommen war. Die Idee des Torus und damit das Grundprinzip des Bombinis waren in der Welt und wahrscheinlich dachte sie, die gerade auf ihrem Sofa lag und sich dieses Video nicht zum ersten Mal anschaute, das Gleiche wie er. War es wirklich nötig, dass sie ihr revolutionäres Spielzeug noch realisierte? Wenn Dimitri versuchte sich in Monalisa hinein zu versetzen, dann würde er sich jetzt auch ganz entspannt aufs Sofa legen und sagen: „Die Welt der Bombinis ist zum Glück schon längst auf ihrem Weg.“ Und auch Dimitri empfand bei diesem Gedanken Erleichterung. Über 150 000 Klicks hatte das Video bisher schon bekommen und er versuchte sich vorzustellen, was passieren würde, wenn dieser Film zur besten Sendezeit im Fernsehen gesendet würde. Klar, damit war bei den derzeitigen Machtverhältnissen nicht zu rechnen, aber wenn es geschähe, dann würde die revolutionäre Welt der Bombinis nur noch eine Frage von wenigen Jahren sein. Er persönlich hätte nichts dagegen.

Doch dies waren Gedanken, die er noch nicht mal Alexander offenbaren konnte. Ihre Aufgabe war es die Macht des Kremel zu sichern und diese zu fördern und leider hatte auch ihr zugegebener Maßen ziemlich gescheiter Putin immer noch nicht erkannt, dass er sich ein unsterbliches Denkmal setzen könnte, wenn er statt auf Gas und Öl auf Bombinis setzen würde. Monalisa mochte Putin lieben, doch, so wusste Dimitri, auch dieser Mann war ihre Liebe nicht wert. Denn, auch Putin dachte leider viel zu kurzfristig und hatte darum wie die anderen Mächtigen der Welt einfach nur nackte Angst vor ihren Bombinis. Ja, auch Putin würde nicht zögern, sie abknallen zu lassen, ja, er hätte den Befehl schon längst erteilt, wenn es erfolgversprechend wäre. Doch, das hatten diese Zeitreisenden damals eindeutig klar gemacht, ein Angriff auf Monalisa würde sehr drastische Reaktionen von ihrer Seite nach sich ziehen und außerdem sei es völlig sinnlos, denn Monalisa sei wie sie alle nun mal unsterblich. Darum hatte man ja auch geglaubt mit dem Blitz einen Ausweg gefunden zu haben und einige Jahre hatte es ja auch ganz danach ausgesehen. Doch man brauchte nur ins Internet zu gehen um zu erkennen, dass der Schuss nach hinten losgegangen war. Jetzt hatten sie es nicht mehr nur mit einer arbeitslosen Designerin zu tun, die ein zugegebener Maßen sehr revolutionäres Spielzeug auf den Markt bringen wollte, nein, heute war das Internet voller Videos wie das, welches er sich gerade angesehen hatte. Und seiner Meinung nach war es nur noch eine Frage der Zeit, bis sich Andere fanden, die ihr Spielzeug realisieren würden. Ja, dachte Dimitri, und er wäre sicher einer der Ersten, der es kaufen würde.

Iwan

Iwan betrat sein Büro wie jeden Morgen, seit er im Kremel arbeitete, um Punkt Acht. Sein Kollege Andreij war schon anwesend. Sie waren nicht unbedingt die besten Freunde, denn hier im Zentrum der Macht herrschte ein ganz spezielles Klima. Obwohl man untereinander immer noch erstaunlich offen und auch kritisch miteinander diskutieren konnte, die lockeren und auch goldenen Zeiten unter Jelzin waren mit Putin endgültig zu Ende gegangen. Und das bedeutete nicht, dass nur der Alkohol am Arbeitsplatz strengstens verboten war. Putin verlangte Disziplin, Pünktlichkeit und absolute Verschwiegenheit nach Außen. Wer dazu nicht in der Lage war, der war schnell weg vom Fenster.
Andreij gehörte jedenfalls zu denen, die Putin nicht gefeuert hatte, denn er war auch schon zu Jelzins Zeiten sehr diszipliniert, pünktlich und so verschwiegen gewesen, dass er selbst mit seinen Kollegen immer nur das Nötigste gesprochen hatte. Und daran hatte sich auch nichts geändert. Was Andreijs damalige und jetzige Aufgabe war, das war und blieb selbst ihm, seinem Zimmerkollegen, ein Geheimnis. Andreij bekam nur selten Anrufe und er rief nur sehr selten jemanden an. Er saß eigentlich immer nur vor seinem Computer und schrieb irgendwelche Berichte. Er trank Tee aus seiner mitgebrachten Thermoskanne und aß Mittags ein selbst geschmiertes Brot dazu. Er beendete seinen Arbeitstag immer pünktlich um 15 Uhr. Ob er verheiratet war und Kinder hatte, das wusste Niemand so genau.
Das war bei Iwan ganz anders und er bedauerte es sehr, dass ausgerechnet er sein Büro mit diesem Horrorbild eines Geheimdienstbürokraten teilen musste. Iwan hätte gerne zwischendurch mal ein Schwätzchen gehalten und gemeinsam über einen Witz gelacht. Aber so musste er warten bis Andreij weg war. Dann kam sein Kollege und Freund Sascha zu ihm herein um ihm von dem neuesten Klatsch zu berichten. Sie tranken einen Tee zusammen und verabredeten sich nicht selten noch für den Abend auf ein Bierchen. Sie waren Beide ohne familiäre Verpflichtung, ein Umstand, der es ihnen erlaubte, das wirklich geniale Nachtleben Moskaus voll aus zu kosten. Sie tauschten sich auch beruflich regelmäßig aus, es sei denn es handelte sich wirklich um einen Fall mit höchster Geheimhaltungsstufe.

Zum Glück gehörte das Manuskript dieser deutschen Kartenlegerin nicht dazu, dachte Ivan. Sein alter Freund Dimitri hatte ihm kürzlich einige ihrer Dateien geschickt und er hatte sie mit steigendem Interesse gelesen. Es war nicht ungewöhnlich, dass der Geheimdienst auch auf solche speziellen Quellen zurückgriff, denn ob es nun Kartenleger, Gedankenleser oder spirituelle Medien waren, diese Leute konnten durchaus wertvolle Informationen liefern. Ivan wusste, auch die westlichen Geheimdienste verschmähten solche Quellen nicht, auch wenn dies dort natürlich niemand öffentlich zugeben würde.
Iwan zeigte Sascha eines der im Text des Manuskriptes eingebundenen Kartenbilder und versuchte ihm die dazugehörige Deutung zu erklären. Es handelte sich um ein ganz aktuelles Kapitel und es betraf die Entwicklung in der Ost-Ukraine. Dort waren erst heute verschiedene Verwaltungsgebäude von Demonstranten besetzt worden, welche die Unabhängigkeit von Kiew ausgerufen hatten. Überall waren „Putin!Putin“-Rufe zu hören gewesen. Die Lage dort spitzte sich langsam wirklich zu. Kiew drohte jetzt sogar mit Anti-Terror-Operationen und hatte rechte Maidan-Kämpfer in den Osten geschickt, sie sollten die Besetzungen notfalls mit Gewalt zu beenden, denn ein großer Teil der örtlichen Polizei war offensichtlich schon zur pro-russischen Seite übergelaufen. Die anderen waren zu ihren Familien nach Hause gegangen und harrten der Dinge, die noch kommen würden, vermuteten nicht nur westliche Medien.

Das Kartenbild sollte nun die Frage beantworten, ob es letztendlich zu einer Teilung der Ukraine kommen würde. Und tatsächlich, es sah ganz danach aus, zumindest würde diese Forderung sehr laut werden. Es war allerdings hilfreich, das Lehrbuch dieser Monalisa zuvor gelesen zu haben, wenn man die Sache wirklich nachvollziehen können wollte. Er hatte ihren „Götterboten“ gelesen und er war beeindruckt von ihrer Methode. Das Buch war zudem durchaus spannend. Er hatte sich nach der Lektüre gleich ein Skat-Kartenspiel gekauft und es selbst versucht, denn ihrer Meinung nach konnte jeder Mensch mit Hilfe der Karten Antwort auf seine Fragen bekommen, es sei nur eine Frage der Konzentration und Übung.
Sie hatte dafür ein kleines Spiel entwickelt, sie nannte es „Kosmisches Handy“, und Ivan gedachte es zusammen mit Sascha auszuprobieren. Er fragte ihn daher, ob er Lust habe heute ausnahmsweise das Bierchen bei ihm Hause zu trinken.
Sascha war etwas überrascht, denn es kam selten vor, dass sie sich zu Hause verabredeten, aber als Ivan ihm erklärte, was er vor hatte, da sagte er nur: „Klar, ich bin dabei! Vielleicht erzählt das Handy mir ja dann auch etwas über meine neue Nachbarin. Sie ist gestern eingezogen und sieht wirklich klasse aus.“

Thomas Müller

Thomas stellte den Staubsauger in das kleine Kämmerchen. Er schaute sich in der Wohnung um und kam zu dem Schluss, dass alles in bester Ordnung war, seine Frau konnte kommen. Er würde sie heute nach der Arbeit vom Hauptbahnhof abholen und er musste gestehen, er freute sich sehr auf sie. Nun würde ihr neues Leben im angesagten Viertel Prenzlauerberg endlich beginnen können. Er hatte sich auch schon ein nettes, russisches Restaurant ausgesucht, dorthin wollte er seine Frau später ausführen.
Er ging noch mal ins Bad, wusch seine Hände und schaute in den Spiegel. Er würde bald 40 Jahre alt werden und er befand, er war immer noch ein ziemlich gut aussehender Mann, auch wenn er erst gestern sein erstes graues Haar entdeckt hatte. Das hatte er wahrscheinlich Angela Merkel zu verdanken, dachte er verärgert, denn diese Frau spielte ohne Sinn und Verstand mit dem Feuer. Warum erkannte sie nicht, dass, wenn sie so weitermachte, Deutschland zum größten Schlachtfeld Europas zu werden drohte? Statt sich in den Flieger zu setzen und mit Putin eine gemeinsame Lösung zu finden, kroch sie immer tiefer in den Arsch Amerikas.
Er machte sich im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen keine Illusionen mehr über die Ziele der globalen Finanzmafia. Denen stand das Wasser, bzw. der Dollar, bis zum Hals und wenn Putin seine Drohung wahr machte, und seine amerikanischen Staatsanleihen auf den Markt warf, dann blieb den Amis gar nichts anderes mehr übrig, als einen Krieg vom Zaun zu brechen. Und Merkel wackelte schon an den Zaunpfählen! Was glaubte sie denn, wohin Putin seine Raketen schicken würde? Doch nicht in die Ukraine! Warum auch? Hier in Deutschland befand sich schließlich der Feind! Von hier aus würden, Dank der vielen amerikanischen Militärbasen, die Angriffe auf Russland schließlich ausgehen.

Seit er sich nicht mehr nur auf die Arbeit seines Hauses verließ, sondern sich natrlich auch im Internet regelmäßig informierte, war ihm klar, dass der Konflikt in der Ukraine ein von der NATO finanzierter, gesteuerter und koordinierter Angriff auf Europa war. Es war ihnen nicht gelungen im Nahen Osten einen Krieg zu anzuzetteln, jetzt versuchte man es halt hier. Und fast alle Politiker und natürlich auch die Medien liefen in diese Falle. Wer den Ernst der Lage noch halbwegs zu begreifen schien, das waren Gysi und Co. Es fiel ihm nicht leicht das zuzugeben, denn er war eigentlich kein Freund der Linken. Er sah sich selbst als unparteiisch, ja, wenn er es genau überlegte, dann wurde er wenn überhaupt immer mehr zu einem Anti-Demokraten. Seiner Meinung nach waren die Parteien und Politiker das eigentliche Problem in der Welt. Sie waren schlicht zu blöd. Sie waren blind für die Realitäten und taub für gute Ratschläge und ja, sie waren auch in Deutschland ganz schön korrupt. Es ging ihnen letztendlich nur darum, persönlich ein schönes Leben zu haben und wenn dies nur möglich war, wenn sie das Laienschauspiel „Wir regieren das Land“ mitmachten, nun, dann machten sie eben mit. Das Gehalt war üppig und die Nebenverdienstmöglichkeiten hervorragend, die Karrierechancen verführerisch und die Arbeit ließ sich in Grenzen halten, wenn man sagte und tat, was von einem erwartet wurde. Und das hieß, den eigenen Kopf auszuschalten und immer brav mit der Fraktion zu stimmen. Wo das am Ende hinführte, das war egal, Hauptsache man hatte lange genug durchgehalten und konnte die fette Pension einstecken. Damit war es dann jederzeit möglich Deutschland den Rücken zu kehren und woanders zu leben, falls es zu ungemütlich wurde.

Klar, man könnte denken, er sei auch nicht viel besser, denn auch er verdiente nicht schlecht in diesem Spiel, zumindest konnte er sich diese schöne Wohnung leisten und seiner Frau ein angenehmes Leben in bescheidenem Wohlstand bieten. Sie musste nicht arbeiten gehen, sondern sie konnte sich auf ihre Hobbys konzentrieren. Sie malte sehr schön und seit einiger Zeit versuchte sie sich auch in der Videokunst. Sie erhoffte sich von Berlin Inspiration und Kontakte zu anderen Künstlern. Vielleicht würde ihre Arbeit hier ja auch endlich eine größere Anerkennung erfahren, denn in Pullach hatte sie kein interessiertes Publikum gefunden.
Ja, und auch seine Pension würde mal ganz beachtlich sein. Der deutsche Staat war bereit und auch in der Lage seine wichtigen Mitarbeiter gut zu versorgen, denn es war klar, nur wer etwas zu verlieren hatte, der überlegte es sich drei mal, ob er anfing selbst zu denken. Es galt auch hier der Satz: „Die Hand, die mich füttert, die beiße ich nicht.“

Doch seit er in der Arbeitsgruppe: „Königreich Deutschland“ mitmachte, seit dem dachte er immer ernsthafter über eine Revolution nach. Die Arbeitsgruppe hatte sich zunächst gebildet um über die Gefährdung, die von Peter Fitzeks NeuDeutschland ausging zu beraten. Doch je mehr er über diesen Mann und sein Königreich erfuhr, desto nachdenklicher war nicht nur er geworden. Noch planten sie selbst keinen Umsturz, aber sie spielten schon mal verschiedene Szenarien durch, die Deutschland souverän und frei machen könnten. Ja, und auch andere in ihrem Kreis hatten wie er die Vorteile einer gut geführten Wahl-Monarchie erkannt. Und das Konzept von Fitzeks NeuDeutschland war dabei ein interessantes Versuchsfeld. Natürlich hatten sie dort auch jemanden platziert, der regelmäßig über die interne Entwicklung dieses wachsenden Königreiches berichtete. Und was er ihnen zu erzählte wusste, das war sehr interessant und aufschlussreich. Ihre Arbeitsgruppe traf sich mittlerweile alle sechs Wochen, am kommenden Mittwoch war es wieder soweit.
Er schaute auf die Uhr. Oh, er war spät dran! Um Neun gab es eine Konferenz, bei der er nicht fehlen durfte. Er suchte seine Schlüssel und seine Brieftasche, zog sich seinen Trenchcoat über und verließ schnell die Wohnung.

Die Auferstehung

Benedikt kam in Begleitung seines Sekretärs aus der Kapelle. Sie nahmen den Weg durch den wunderschönen Park, der jetzt zu Beginn des Frühlings besonders schön blühte und herrlich duftete. Er hörte Vögel zwitschern und erfreute sich an den vielen Narzissen und Tulpen, Magnolien und auch die Apfelbäume trugen schon die ersten Blüten. Dieser Anblick ließ ihn an die bevorstehenden Osterfeiertage denken. In knapp 2 Wochen war es wieder soweit und er würde im Petersdom dabei sein, wenn Franziskus die heilige Messe lesen würde. Karfreitag und Ostern waren die wichtigsten Festtage der katholischen Kirche, denn es ging dabei nicht nur um das Wunder der Auferstehung Jesu. Das ewige Leben erwartete jeden Gläubigen, auch ihn. Ob er noch ein zweites Ostern hier auf der Erde erleben würde? Oder würde er dieses Fest schon im Paradies feiern, feiern dürfen? Benedikt machte sich zunehmend Sorgen, wenn er an seine bevorstehende, persönliche Begegnung mit Gott dachte, denn gerade an ihn wird der Herr viele, nachdrückliche Fragen stellen, davon musste er ausgehen. „Was hast Du in meinem Namen und Auftrag zur Verbesserung der Welt beigetragen? Wie hast Du die schier unbegrenzten Möglichkeiten Deines Amtes und den ungeheuerlichen Reichtum der katholischen Kirche eingesetzt, um den Frieden, die Gesundheit und auch einen zumindest bescheidenen Wohlstand zu den Ärmsten auf der Erde zu bringen? Was hast Du als Papst und Mensch geleistet? Was hast Du angestrebt, was hast Du bewirkt?
„Eure Heiligkeit, Sie sind so schweigsam heute, ich hoffe es geht Ihnen gut,“ versuchte der Sekretär ein Gespräch anzufangen, denn er machte sich schon seit einigen Tagen Gedanken um den zusehends alternden EX-Papst.
„Oh, es ist alles gut, machen Sie sich kein Sorgen um mich, ich bin nur etwas in Gedanken.“

Der junge Kaplan war nicht der Einzige im Umfeld Benedikts, der sich Sorgen machte. Auch Pater Mario hatte sich besorgt geäußert, denn Benedikt schien irgendwie immer häufiger geistig abwesend zu sein. Er zog sich in den letzten Tagen zudem auffallend oft in seine Gemächer zurück und wollte nicht gestört werden. Und, Pater Mario wagte es niemandem zu sagen, aber es roch seiner Meinung nach irgendwie süßlich und auch nach Rauch in Benedikts Zimmer. Er hatte sich schon gefragt, ob der alte Mann nun sonderliche Gewohnheiten annahm und dabei nicht nur begann heimlich zu rauchen, sondern auch Obst in irgendwelchen Ecken zu verstecken. Er kannte das von seiner Mutter, die hatte zum Ende ihres Lebens begonnen Essensreste vom Balkon zu werfen. Außerdem konnte sie das Wasser nicht mehr richtig halten, so dass zunehmend ein stechender Geruch von ihr ausgegangen war. Auch Benedikt hatte damit einige Probleme, die er jedoch mit Hilfe entsprechender Sanitätsprodukte gut in den Griff bekam.
Der ungewöhnliche Geruch in Benedikts Schlafzimmer verbreitete sich im ganzen Haus, und auch nach einer gründlichen Reinigung verschwand er nicht wirklich. Die Schwestern hatten auf seine Bitten hin wirklich in jede Ecke geschaut und alles abgewaschen, aber schon kurze Zeit später roch es wieder so komisch.
Und dann dieses nächtliche Kichern. Er hatte erst angenommen, es sei jemand bei Benedikt zu Gast, doch bald war klar, Benedikt schien sich jetzt selbst Witze zu erzählen. Sein Appetit war allerdings völlig zufriedenstellend und er schlief wohl auch gut.

Doch Benedikt lag nicht nur selig bekifft in seinem Bett und träumte vom Paradies, wer dies jetzt denkt, der täuscht sich. Benedikt verbrachte auch viele Stunden vor seinem Laptop. Er hatte You Tube für sich entdeckt und schaute sich die unterschiedlichsten Videos an und nicht selten war er absolut entsetzt. Er bedauerte es, sich nicht schon viel früher im Internet informiert zu haben. Gerade hatte er sich zum Beispiel einen Werbefilm des russischen Militärs angesehen und er war ziemlich beeindruckt. Mit diesem Land legte man sich besser nicht an, auch Amerika sollte sich das wirklich gut überlegen, dachte er. Alle Welt ging zwar immer davon aus, dass die Amerikaner die stärkste Armee der Welt besaßen, doch nach diesem Video waren an dieser Einschätzung Zweifel erlaubt. So einfach wie sich das einige der Kriegstreiber auf der anderen Seite des Atlantiks vorstellten, würde es sicherlich nicht werden, die Russen platt zu machen. Benedikt hatte dies vor wenigen Tagen in einem vertraulichen Gespräch mit einem hochrangigen Beamten des Weißen Hauses auch deutlich gemacht. Er hatte ihm gesagt, es wäre tatsächlich nicht sicher, dass der liebe Gott im Zweifel für Amerika die Daumen drücken würde, denn das Sündenregister der USA sei weitaus größer als das der Russen. Dies hatte der Beamte natürlich gar nicht gern gehört, doch warum sollte Benedikt auf seine alten Tage noch Lügen? Er hatte jahrelang seinen Mund gehalten, doch jetzt drängte es ihn, die Wahrheit zu sagen.

Ein Video regte Benedikt ganz besonders auf: http://youtu.be/ksnyVyhDWd4 „D. Willham Engdahl – Geopolitische Hintergründe der Aggressionspolitik“ Wie hatte er nur so blind sein können? Hatten seine Berater denn kein Internet gehabt? Das Video war schließlich schon 2 Jahre alt! Oh, er hatte ja so viele Fehler gemacht! Jetzt war er leider ziemlich machtlos und eben auch alt. Ja, wenn er noch mal jung sein könnte, dann würde er alles ganz anders machen. Dann allerdings würde er sicher niemals Papst werden können. Gottes Stellvertreter! Was für eine ungeheuerliche Anmaßung! Was für eine Augenwischerei! Er kannte das Innenleben des Vatikan viel zu gut, um nicht zu wissen, dass Gott sich jeden Tag vor Scham von ihnen abwenden musste. Oh je, was für ein Urteil wird der Herr über mich fällen, fragte sich Benedikt immer wieder. All die Jahre war er so sicher gewesen, im Paradies freundlich empfangen zu werden, doch wenn er seine Lebensleistung jetzt im Lichte allein dieses einen Videos betrachtete, dann befürchtete er stattdessen in der Hölle zu landen. Denn, auch seine Leute steckten doch mit all diesen Welt- und Menschheitsverbrechern unter einer Decke!

Benedikt stand auf und ging ans Fenster um es zu öffnen. Es war schon wieder mal spät geworden. Die Luft war erfrischend kühl. Er schaute auf das Döschen mit dem Cannabis. Diese Medizin war sein einziger Lichtblick in diesen Tagen, denn damit fand er zum Glück entspannt in den Schlaf. Er öffnete die Dose. Oh, er würde bald Monetti Bescheid geben müssen, denn das Zeug ging langsam zur Neige. Er nahm sich einen der letzten Joints, die er sich auf Vorrat gedreht hatte. Die Ersten waren ziemlich verkrüppelt gewesen und er hatte es erst mal üben müssen. Der Joint in seiner Hand konnte jedoch durchaus als gelungen bezeichnet werden. Er zündete ihn an und musste husten. Das lag an dem Tabak, denn er war eigentlich immer Nichtraucher gewesen. Monetti hatte ihm Kekse versprochen, hoffentlich kam er bald damit, denn Benedikt hatte sehr wohl gemerkt, dass Pater Mario sich über den ungewöhnlichen Geruch in seinem Zimmer wunderte. Aber direkt darauf angesprochen hatte ihn niemand, auch nicht die Schwestern. Er war für sie halt immer noch der Papst. Benedikt rauchte den Joint dennoch vorsichtshalber direkt am offenen Fenster.

Er spürte die Wirkung schon nach dem ersten Zug. Ein Gefühl großer Entspannung breitete sich in ihm aus und seine bedrückenden Gedanken verflogen. Diese Pflanze war wirklich ein Geschenk des Himmels. Er drückte den Joint in einem kleinen, improvisierten Aschenbecher aus und entleerte diesen in der Toilette. Auch er entleerte sich dort noch mal. Dann ging er zu seinem Bett und legte sich angezogen wie er war auf die wunderschön bestickte Tagesdecke. Er griff nach seiner Wolldecke. Ihm war jetzt doch auch etwas schwindelig. Er schloss die Augen und dann war er nicht mehr im Vatikan, er war kein alter Mann mehr, nein, er war jung und schön. Er flog über die Erde und alles war gut. So, dachte er noch, so wird es sein, wenn ich sterbe. Und wenig später verrieten seine tiefen Atemzüge, dass er eingeschlafen war.


„Mein 7-Tage-Test mit Copy Trading“

Berlin, Deutschland – Soziale Medien überschlagen sich derzeit mit Nachrichten, dass deutsche Promis Millionen mit einem „geheimen System“ aus den Vereinigten Staaten verdienen konnten. Eine Quelle aus dem Umfeld der Promis hatte diese Nachrichten versehentlich preisgegeben und seither wurden diese bei Facebook geteilt und im nationalen Fernsehen und in der Presse wurde darüber berichtet. Hier bei Star News5 wollen wir die Wahrheit über dieses „geheime System“ herausfinden, berichten, welche Promis damit ein Vermögen gemacht haben, und sehen, ob es tatsächlich funktioniert… http://star-news5.com/?ad=ad5deun

NeuDeutschland

http://youtu.be/33Fiiw65vFE „Peter Fitzek im Interview“ (Hm … wo geht denn dieser LINK nur hin?) ist ein etwa einstündiges, sehr erhellendes Alpenparlament-Gespräch von Prof. Dr. Michael Vogt mit Peter Fitzek, dem König von NeuDeutschland. Und Reinhard Ebing sowie seine Freundin Michaela schauten es sich an. Sie saßen in ihrem gemeinsamen Wohnzimmer vor ihrem neuen, großen Fernseher, der sich bequem auch mit dem Internet verbinden ließ.
„Das ist doch wirklich der Hammer,“ meinte Michaela, „davon habe ich ja noch nie etwas gehört! Wie kann es sein, dass der Mann schon seit Jahren vom Verfassungsschutz beobachtet wird und ich weiß nichts davon.“
„Ich schätze, man befürchtet, dass sein Konzept sonst noch mehr Schule macht. Du musst verstehen, wenn auch wir Staatsbedienstete begreifen würden, dass wir einem illegalen System dienen, ja, dass die BRD tatsächlich nicht mehr ist als ein Handelsunternehmen, dessen Bürger nichts weiter als entrechtetes Personal sind, dann könnte dies auch für uns schwerwiegende Folgen haben.“
„Und Du meinst, darum werden amtliche Schreiben nicht mehr unterschrieben?“
„So ist es, die ganzen Schreiben entbehren jeder rechtlichen Grundlage und weil sich von den Beamten keiner strafbar machen will, deshalb unterschreibt keiner mehr.“
„Ja, und was ist mit Merkel und der Regierung?“
„Sie regieren auch ohne rechtliche Grundlage, hast es ja gehört, es gibt noch nicht einmal ein geltendes Wahlrecht.“
„Und wir? Was ist mit uns?“
„Nun, wir sind auch nur das Personal einer zweifelhaften Handelsgesellschaft. Ich sage mal, wenn das alles irgendwann raus kommt, dann stehen wir schnell vor einen Richter und sehen uns einer schweren Anklage gegenüber. Und auf wessen Seite die Gerichte stehen werden, dass siehst Du ja. Meine Liebe, werde wach, wenn es hart auf hart kommt, dann teilst Du Dir vielleicht ein paar Jahre eine Zelle mit Merkel.“
„Ja, aber ich wusste doch nichts davon! Ich habe doch wirklich nach bestem Wissen und Gewissen dem Land gedient.“
„Nun, Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Du brauchst nur das Grundgesetz genau zu lesen und Du als Mitarbeiterin des Verfassungsschutzes solltest dies sogar auswendig kennen.“
„Ich fasse es nicht, und dieses NeuDeutschland ist legal? Ich meine völkerrechtlich und so?“
„Dieser Fitzek ist ein ganz kluger Kopf, er weiß was er tut. Sein Königreich ist fast das Einzige, was hier in diesem Land legal ist und das erkennen immer mehr Gerichte und Verwaltungsbehörden. Selbst die Bafin musste klein beigeben. Ich glaube daher nicht mehr, dass die BRD in 100 Jahren noch existiert. Vielleicht ist sie in 50 Jahren schon Schnee von Gestern und wird als Unrechts-Staat in die Geschichte eingehen.“
„Krass!“ Das war das Einzige, was Michaela dazu noch einfiel.

Die Exakt-Sendung http://youtu.be/Kp4NzHV07hM „Betrüger König Fitzek – Untergang von NeuDeutschland“ und den Beitrag http://youtu.be/vCHNmCg0v_0 „Königreich Deutschland im Spiegel TV Magazin vom 15. 09. 2013“  sahen sich die Beiden natürlich auch noch an, doch ihnen war klar, dieses waren relativ hilflose Versuche das Projekt NeuDeutschland zu diskreditieren. Damit würden die Medien das Thema Illegalität der BRD sicher nicht auf Dauer unter den Teppich kehren können.
„Das Problem ist einfach, der Fitzek hat Recht und irgendwann werden auch die Medien dies zugeben müssen,“ sagte Reinhard. „Ich frage mich ernsthaft, was wir tun sollen?“
„Wir müssen wohl selbst Bürger NeuDeutschlands werden,“ schlug Michaela wie zum Spaß vor, doch ihr Bauch lachte nicht, denn der hatte ziemlich schnell begriffen, dass es kein Witz war. Es würde zwar noch einige Tage dauern, aber dann würde auch Michaelas Gehirn das große Dilemma verstehen, in welchem sie steckte. Sie war nun mal eine leidenschaftlich engagierte Verfassungsschützerin und nahm ihre Aufgabe sehr ernst. Doch wenn es gar keine rechtmäßige Verfassung gab, wenn sie im Gegenteil mit ihrer Arbeit dazu beitrug, dass es nie eine solche geben würde? Ja, was, wenn es stimmte und sie setzte sich die ganze Zeit für ein Unrechts- und Schein-Staaten-Gebilde ein?
Sie war verwirrt und wusste nicht mehr, was sie zu all dem sagen sollte. Aber sie nahm sich vor, das Grundgesetz noch mal ganz genau und im Lichte dieser neuen Erkenntnisse zu studieren. Und, wenn es wirklich stimmte, und sie befand sich auf der falschen Seite, dann würde sie diese wechseln. Doch noch hatte sie einen kleinen Funken Hoffnung, dass sie feststellen würde, dass dieser Fitzek Unrecht hatte. Ja, sie hoffte es wirklich sehr, denn sie hasste es sehr selbst im Unrecht zu sein.

http://youtu.be/DuD-WneJdaU „TimeToDo.ch 28.02.2014, Ein Jahr Königreich Deutschland – eine Idee wurde Wirklichkeit“ (wo geht denn dieser LINK nur hin?Hm … hier auch???) schaute sich Reinhard dann auch noch an, seine Michaela zog es allerdings vor ins Bett zu gehen und noch etwas zu lesen. Nach dem Video fragte er sich, ob der Verfassungsschutz nicht schon längst mit Zersetzungsaktionen aktiv geworden war und ob sein werter Kollege Thomas dabei möglicherweise seine Finger im Spiel hatte, denn dass Thomas mehr über dieses ganze Thema wusste, als er bislang zugab, da war er sich ziemlich sicher.
Er machte den Fernseher aus und dachte: Besonders interessant und vielversprechend und vor allen Dingen super gefährlich für das bestehende WeltfinanzSystem scheint mir die Sache mit der Kadari.de-Plattform zu sein. Ich sollte mich damit morgen noch mal genauer auseinandersetzen, jetzt gehe ich lieber auch ins Bett. Vielleicht ist Michaela ja noch nicht eingeschlafen und hat Lust auf etwas Liebe…

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FORTSETZUNG folgt!

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