Monalisa TV – für eine vielfältige Freiheit und ein ehrliches Miteinander! – 16.Juli 2016

„Pokémon Go: Nintendo und Google-Tochter

geben Daten an staatliche Stellen weiter“

 16.07.2016 • 08:52 UhrDer Hype um das „Augmented Reality“-Spiel Pokémon Go von Nintendo und dem Google-Unternehmen Niantic ist enorm. Doch was viele nicht wissen: Sie ermächtigen durch ihre Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen den Spielehersteller ausdrücklich dazu, Daten an staatliche Behörden weiterzugeben. Das standortbasierte Augmented-Reality-Spiel Pokémon Go hat die Populärkultur erobert und ist mittlerweile bereits in aller Munde. Auch Menschen, die sich für Freizeitbeschäftigungen dieser Art gar nicht interessieren, können ihr nicht entgehen. Dies liegt unter anderem daran, dass sich diverse Organisationen gegen Spieler wehren, die sogar schon auf Friedhöfen und Gedenkstätten für Opfer nationalsozialistischer Konzentrationslager nach den digitalen Pokémons suchen. Was bislang jedoch noch kaum an die Öffentlichkeit gedrungen ist, sind zweifelhafte Inhalte der Nutzungsbedingungen des Spiels...https://deutsch.rt.com/gesellschaft/39478-pokemon-go-freiwillige-datenweitergabe-an/ 

PROGRAMM für den, 17.Juli 2016

gel;scht………………………………


MonalisaTV – und die GÖTTIN läd Sie ein:

„Es geht los: Seien Sie live dabei und

erleben Sie mit wie die POLE

sich drehen!“

gel;scht……………

Veröffentlicht am 03.01.2015

MONALISA TV Start 3.1.2014

– Es geht los: „Seien Sie live dabei, und

erleben Sie mit, wie die Pole sich drehen!“

Kommen Sie ins MONALISALAND

unter: http://www.monalisa.land/

„Putsch in der Türkei – Miltär beansprucht

Machtübernahme im Land [Updates]“

gel;scht……………………

gel;scht………………………..

„Der Militärputsch in der Türkei:

Der vielleicht letzte Irrtum des Recep Erdogan“

16.07.2016 • 06:57 UhrFür viele kommen die Ereignisse in der Türkei völlig überraschend. Nicht für alle: Gonul Tol spekulierte bereits im Mai über „Turkey’s Next Military Coup“. Tatsächlich hat Recep Erdogan innerhalb weniger Monate die positive innenpolitische Entwicklung in dem Land zerstört und die Türkei international isoliert. In einem NATO-Staat ist nicht jeder Regierungsstil akzeptabel. Bevor Präsident Recep Tayyip Erdogan vor einem Jahr eine autoritäre Wende einleitete, hatten viele gedacht, der ehemalige Chef der Partei für Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung (AKP) würde als der Präsident in die Geschichte eingehen, der das türkische Militär gezähmt und den jahrzehntelangen Konflikt mit der Kurden beendet hat. Nach den Wahlen im Juni 2015 wendete sich das Blatt jedoch überraschend…
„Er spielt mit dem Feuer“, warnte Gonul Tol im Mai und verwies auf Stimmen, die befürchten, dass das Militär zu „seiner alten Gewohnheit zurückkehren“ könnte, in die politischen Prozesse einzugreifen, wenn es eine Chance dafür sieht. Der Kemalismus im Militär verstand sich immer als ein Bollwerk gegen den Islamismus und kurdische Separatismus. Das Militär hat allen Aufforderungen aus Regierungskreisen widerstanden, den Islam an die Militärakademien zu holen… https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/39494-militarputsch-in-turkei-vielleicht-letzte/

„Putsch in der Türkei –

Regierung erlangt Kontrolle zurück [Updates]“

gel;scht…………………

Chaotische Zustände in der Türkei. In der Nacht zum Samstag ereignete sich ein Putschversuch von Teilen des Militärs gegen die Regierung von Präsident Recep Erdogan. Über Stunden ist die Lage unklar. Sowohl Regierung als auch Militär verkünden, die Kontrolle über das Land zu haben. Gegen Samstagmorgen gelingt es den Regierungskräften offenbar, den Putsch niederzuschlagen. Zahlreiche Militärs werden festgenommen. Die Entwicklungen im Live-Ticker… https://deutsch.rt.com/international/39488-schusse-in-ankara-militarjets-und/ 

„Putsch ohne Volk: Aufgebrachte Menschenmenge

stoppt Panzer der Putschisten“

Kein Rückhalt in der Bevölkerung:
Weite Teile der türkischen Gesellschaft lehnen den Militärputsch ab
16.07.2016 • 12:44 Uhr – Nachdem der türkische Präsident Recep Erdogan in einer Videoansprache die Bevölkerung aufgerufen hat, sich auf die Straßen zu begeben, wendete sich das Blatt in Ankara und Istanbul. Am Samstagvormittag ist das Land wieder unter der Kontrolle der Regierung. 265 Menschen sind bei dem Umsturzversuch gestorben, 1.440 wurden verletzt. Den Putschisten drohen harte Vergeltungsmaßnahmen… https://deutsch.rt.com/international/39488-schusse-in-ankara-militarjets-und/

2. Tür

gel;scht……………..

…lässt sich nicht öffnen???

Ja, ja , ja … ich weiß, so einfach ist es nicht.

Dies ist aber auch erst mal nur eine Herausforderung für sogenannte „Einser-Kandidaten“. Die müssten, wenn Sie fleißig auf dieser Seite gelesen haben, dann schon viele Schlüssel zum Verständnis in der Hand halten. Ansonsten empfehle ich Ihnen sich erst mal in die interaktive Geschichte „I LOVE PUTIN“ von Monalisa einzuarbeiten, denn ins Paradies kommt nur der Fleißige, dass war schon immer so und wird wohl auch so bleiben. Der liebe Gott kann faule Säcke einfach nicht gebrauchen. Doch, das MONALISALAND steht jedem offen, der gerne dazulernen möchte. Sie finden dort Vieles, was Sie zur Erkenntnis bringt. Ich wünsche Ihnen viel Spaß dabei und natürlich beste Unterhaltung.

Ich drücke Ihnen die Daumen, dass Sie den Weg ins Paradies schnell finden, denn der Liebe Gott ist bei aller Allmacht immer auf der Suche nach guten Mitarbeitern, die dabei mithelfen wollen, sein Universum in einen Ort der Liebe zu verwandeln. Diese Aufgabe ist groß, insbesondere weil es immer noch starke Kräfte gibt, die das verhindern wollen. Diese traurige Erfahrung musste auch Monalisa machen. Aber sie hat es geschafft und dies beweist, jeder Mensch trägt die Fähigkeit in sich, den Weg zu IHM zu finden. Machen Sie sich einfach auf den Weg und öffnen Sie die Türen. Es werden viele sein, aber irgendwann werden Sie vor IHM stehen und verstehen, dass Magie sehr viel mit Monalisas „Seifenblasenphysik“ zu tun hat. Wichtige Informationen dazu finden Sie ebenfalls im MONALISALAND .

Und wenn Sie meinen, dies sei alles reine Fantasie und einen Lieben Gott gibt es nicht, dann verweise ich Sie auf den „Gottes Beweis“ von Monalisa. Sollten Sie auf Ihrem Weg Probleme haben, dann benutzen Sie das „Kosmische Handy“ und wenden sich damit an den „Götterboten“ Er wird Ihnen jederzeit mit gutem Rat zur Seite stehen. Eine Bedienungsanleitung für diese besondere Form der Kommunikation finden Sie auf dieser Internetseite unter dem Stichwort „Der Götterbote“. Wenn Sie insbesondere Fragen zur aktuellen politischen Lage haben, dann sei Ihnen der Beitrag „Krieg und Frieden“ ans Herz gelegt. Dort finden Sie ausführliche Deutungen, die Ihnen sicher dabei helfen können, Gottes Wegweiser zu erkennen und zu verstehen. Denn, Sie werden es schnell merken, der Liebe Gott spricht gerne in Rätseln. Monalisa hat diese Herausforderung vor vielen Jahren angenommen und sie hat dabei auch einige sehr interessante Antworten gefunden, die sie Ihnen nun gerne zur eigenen Weiterbildung anbietet.

Einige Fragen sind aber auch für Monalisa immer noch offen und ungeklärt. Zum Beispiel:

„Wer hat mich Weihnachten 2006 ermordet?“ 

Entlastung für Angehörige im Trauerfall

Diese Frage ist selbst für Unsterbliche interessant, denn Monalisa musste die Erfahrung machen, dass diese Tat sehr traumatisch war. Und dies, obwohl sie wieder auferstanden ist. Doch diese Auferstehung war kein Zuckerschlecken, auch wenn Satan Junior in dieser problematischen Zeit für viele Süßigkeiten sorgte. Neben der Frage nach der Identität ihres Mörders, gibt es aber auch noch ein paar weitere Fragen zu klären, einige erste Zeichen, die sie beschreiben und auch zu ihrer Antwort führen, finden Sie auch schon hinter den ersten beiden Türen zum Paradies. Machen Sie sich also einfach auf den Weg. Dem Sieger winkt zwar erst mal kein besonderer Preis, denn zunächst ist der Weg selbst das Ziel. Doch wenn Sie am Ende im Paradies angekommen sind, werden Sie schnell feststellen, dass allein dort angekommen zu sein, die größte und schönste Belohnung ist.

Und wenn Sie rechtzeitig kommen, dann werden Sie zur allseitigen Freunde

sicherlich auch mit Kaffee und Kuchen empfangen werden.

Bis dahin, ich wünsche Ihnen viel Vergnügen,

Ihre Sonnengöttin Monalisa

Lehre aus Nizza-Massaker:

„Überwachungsstaat schützt nicht vor Einzeltätern“

15.07.2016 • 17:24 Uhr – Während die französische Polizei noch versucht, sich ein Bild im Fall des jüngsten Terroranschlags zu machen, zeigt das LKW-Massaker in Nizza, dass die sich unkontrolliert ausbreitende elektronische Überwachung nicht vor Angriffen durch Einzeltäter, so genannte ‚einsame Wölfe‘, schützt, sagte die ehemalige MI5 Agentin gegenüber RT. Auch weitere von RT befragte Sicherheitsexperten folgen dieser Einschätzung…

Eine ähnliche Ansicht wurde vom ehemaligen Pentagon Mitarbeiter Michael Maloof geäußert, der sagte, dass umsetzbare Informationen nicht das Gleiche ist wie Geheimdienstinformationen:

„Es fließen enorme Menge an Informationen. Die Herausforderung besteht darin, diese zu analysieren, um verwertbare Informationen zu bekommen. Das bedeutet, dass man gute Quellen braucht – menschliche Quellen. Europa hat ein besonderes Problem darin, dass die Länder oft ihre Informationen nicht teilen. Wir haben das gleiche Problem in den USA zwischen unseren Behörden, aber in Europa es noch größer.“…  „Es gab eine Zeit, als Angriffe direkt von Leuten wie dem IS oder Al-Qaida durchgeführt wurden und man konnte der Verbindung folgen, man konnte sehen, was sie taten und es gab eine Befehls- und Kontrollstruktur.

Was man jetzt häufig sieht, sind

Angriffe durch Inspiration und die Fähigkeit zu sagen: 

‚Irgendjemand irgendwo geh und tu etwas Schreckliches!’…“

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„Die Schweizer haben Besseres verdient“ –

Offener Brief zur Kriegshetze im Schweizer Fernsehen

Die Wellen der NATO-PR ergießen sich auch über die Schweiz

 16.07.2016 • 10:00 UhrDie Einseitigkeit in geopolitischen Fragen seitens der deutschen Mainstreammedien ist legendär. Oft wirken die Beiträge so, als wurden sie direkt in der PR-Abteilung der NATO produziert. Nur ein deutsches Phänomen? Mitnichten. Auch in der Schweiz zeichnen die öffentlich-rechtlichen Medien fleißig das Bild des „bösen Russen“ und der „guten NATO“. In einem Offenen Brief wendet sich Anian Liebrand deshalb an die Redaktion des Schweizer Fernsehens. RT Deutsch dokumentiert diesen im Wortlaut.

Sehr geehrte Damen und Herren

Sehr geehrte Redaktion,

Ich schreibe Ihnen aus tiefster Sorge, Fassungslosigkeit und sich in mir hochkochender Wut. Ja, ich bin wütend. Wütend und bestürzt über Ihre Sendung „10vor10“ vom Freitag, 8. Juli 2016. Ihr Beitrag „Nato kündigt Truppenpräsenz in Osteuropa an“ war etwas vom Unappetitlichsten, was mir im Schweizer Staatsfernsehen je untergekommen ist…https://deutsch.rt.com/gesellschaft/39477–schweizer-haben-besseres-verdient/

Im Zeichen der Schlange

gel;scht…………………………………..

KenVGorsline

Monalisa TV – Das MAGISCHE DREHBUCH –

29. August 2015

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I appreciate you spending a little while as well as to get this
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But what exactly, it absolutely was

still worthwhile!

&

Veröffentlicht am 15.07.2016

http://sternenstaubastrologie.com/hor… Horoskop Anschlag Nizza: Folgende vier Fragen wurden in der astrologischen Analyse des Anschlags von Nizza untersucht: 1. Was verrät uns das Individuationstrigon des Anschlags aus Sicht der Sternenstaubastrologie? 2. Wem nützt der Anschlag fast schon beleidigend offensichtlich? 3. Welcher Bezug besteht zum Sturm auf die Bastille, also dem Beginn der Französischen Revolution, der gestern gefeiert wurde? 4. Warum fanden in Frankreich seit 2015 wirklich so viele Anschläge statt?…

 HELL…oh…HILLARY…

gel;scht……………………….

PIZZA in NIZZA am 15.JULI 2016

gel;scht…………………………….

„Ja, ist es denn die MÖGLICHKEIT!!“

Meine lieben Besucher dieser Internetseite. Ich versuche nun schon zum X-ten mal die PLAYLISTE zu diesem erneuten ANSCHLAG in Frankreich hier einzubinden, doch glauben Sie dies ist möglich? Vielleicht ist es bei Ihnen ja anders und SIE SEHEN NICHT WAS ICH SEHE, oder ICH SEHE ETWAS WAS SIE NICHT SEHEN … nur, ich bin ja nun mittlerweile schon so einiges gewöhnt, nur einen derartig dreisten Versuch sich der WAHRHEIT in den WEG zu stellen, habe ich bislang noch nicht erlebt.

Aber ich frage mich ja sowieso nicht erst seit gestern, was sich hinter den Kulissen abspielt…

REAKTIONEN 15.JULI 2016

leider gel;scht………………..

 

Herzlich Willkommen im Monalisaland

“Ich wünsche mir eine eigene Internetseite!” sagte Monalisa, die frisch gebackene Sonnengöttin.

Und da sie diese leider nicht erzaubern kann, hat sie mich gebeten, ihr diese Arbeit abzunehmen. Ich bin Monica Kraemer, eine Objekt-Designerin aus Meerbusch-Osterath, die natürlich mit Freuden diese Aufgabe angenommen hat. Sie werden feststellen, dass es eine sehr umfangreiche Arbeit ist.

Sie finden auf dieser Seite nicht nur Videos, Audios, Texte und Bilder, die in gemeinsamer Zusammenarbeit mit Monalisa entstanden sind. Ich habe von ihr auch die Kunst des Kartenlegens erlernt. Da wir Beide politisch sehr interessierte Persönlichkeiten sind, werden Sie hier auch regelmäßig Skat-Kartenbild-Analysen zu den wichtigen, politischen Fragen und Ereignissen der Gegenwart finden. Unter dem Stichwort “Götterbote” bieten wir auch zwei Lehrbücher an, die es Ihnen erlauben, selbst diese Kunst zu erlernen.

Außerdem ist Monalisa sehr fleißig und es entstehen immer wieder neue Arbeiten.

Denn ihr Wunsch ist es mit Ihnen in Kontakt zu treten, schließlich möchte sie die Bewohner ihres Sonnensystems gerne näher kennen lernen. Natürlich hat sie sich schon vor ihrem Antritt als Sonnengöttin bemüht möglichst viel über diesen Teil des Universums und seine Probleme zu erfahren. Doch als sie dann im Mai 2005 endgültig ihren Posten bezog, musste sie feststellen, dass ihre Aufgabe sehr viel schwieriger und komplizierter war als gedacht. Doch nun ist es soweit und sie möchte sich jetzt endlich bei Ihnen vorstellen.

Ich hoffe, Sie werden Monalisa genauso faszinierend finden wie ich. Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, über das Stichwort Kontakt kommen Sie zu einer Kommentar-Funktion. Ich werde mich bemühen, alle schriftlichen Anfragen weiterzuleiten und gegebenenfalls auch zu beantworten. Schauen Sie sich aber erst mal einfach in Ruhe um, ich wünsche Ihnen beste Unterhaltung und interessante Informationen.

Ihre Monica Kraemer, i.A. von Monalisa, Sonnengöttin. (Mai 2015)

Die Große Prüfung:

GENE, GENDER, GENETIK, GENTECHNIK…

… und eine wichtige FRAGE: „Was ist dicker? BLUT oder WASSER? „

gel;scht, google sei es gedankt……………….

In des Teufels Küche… 12.April 2016

Zauberer bitten zu Tisch … 13-4-2016

Ach ja, und sollte sich jemand wundern, warum mein TEXT heute so „komisch“ aussieht,

nun, dann liegt das womöglich auch daran, dass Sie etwas sehen, was ich nicht sehe,

oder umgekehrt. Mein RECHNER scheint aber sowieso heute mit mir

ein paar besondere SPIELCHEN zu spielen….

Urlaub am Bauernhof

BLUT/GOLD oder WASSER? – 25.April 2016

JoeEArment – Somebody necessarily lend a hand to make critically posts I’d state. That is certainly the 1st time I frequented your website page and to this point? I amazed with all the analysis you created to make this type of submit incredible. Great activity!

DavinaOFauls I do believe the admin of the internet site is genuinely working hard for his web site, since here every material is quality based material…

Auch Ihre FRAGEN, ANREGUNGEN oder ANTWORTEN

werden hier wie immer gerne entgegengenommen:

Alles Liebe
Der Preußen Phoenix
Südtirol Informations-Dienst

Eigentlich geschätzte Monica!

Ich weiß nicht, ob du dir vorstellen kannst, dass das gestern nicht der Abend gewesen ist, den ich mir vorgestellt hatte, als ich dich spontan besucht und auf ein Bier trinken gehen angesprochen habe. Vielleicht solltest lieber du mal Urlaub machen. Denn Freunde (z.B. meine Wenigkeit) sowie die ganze Menschheit als gehirngewaschen/fremdgesteuert/bescheuert zu bezeichnen, damit macht man sich weder beliebt noch darf man auf sonderlich konstruktive Gegenreaktionen hoffen. Ich werfe mal den Gedanken in den Raum, dass dies vielleicht auch damit zu tun hat, dass sich gewisse Leute von dir zurück gezogen haben. Ich bin nicht der einzige, dem das auffällt, wenn ich mal an deine unangebrachten Kommentare bzgl. der Radfahrer-vs-Autofahrer-Debatte erinnern darf. Unabhängig davon, ob man „Recht“ hat oder nicht empfiehlt sich in einer Diskussion (und ich meine hier nicht Monolog!) ein gewisses diplomatisches Gespür, wenn man etwas erreichen will: denn niemand hört gerne, dass er/sie bescheuert ist! Auch will ich daran erinnern, dass es in der Vergangenheit schon des öfteren Menschen gegeben hat, die von sich behauptet haben, „die Lösung für alle Probleme der Welt“ zu haben – die historischen Ergebnisse sind allgemein bekannt! Das „da oben“ jede Menge Schwachmaten sind, darin stimme ich dir zu. Aber quasi die ganze Menschheit außer dem von dir favorisierten, eher fragwürdigen Politiker und dich selbst zu Idioten zu erklären, halte ich für eine steile These und ziemlich arrogant. Wenn du meinst, dass „ich nichts für dich tue“, darf ich folgendes erwähnen: 1. Ich habe dein System nach bestem Wissen und Gewissen installiert und schon häufig nachgepflegt. Dafür, dass du daraus einen Zombie gemacht hast kann ich nichts. Ebenso wenig kann ich dafür, dass du jegliche Sicherheitsdebatte torpedierst und einfach nicht den Unterschied zwischen Publikation (=öffentlich) und Kommunikation (=privat) verstehen und beachten willst. Es ist eine Anmaßung von anderen zu verlangen, dass wenn sie privat mit dir kommunizieren wollen, sie zu dir raus fahren
sollen, nur weil es dir scheiß egal ist, dass andere sowohl den Wunsch als auch das Recht auf private Kommunikation haben. Ich habe dir damals die wichtigsten Dinge für eine hoffentlich sichere Kommunikation installiert, was dir ja wohl egal ist. Für die Schnüffelsoftware, die da inzwischen auf deinem Rechner ist, bin ich nicht verantwortlich. Ich rate dir aber mal, statt den Empfehlungen von merkwürdigen Leuten oder Seiten auf diejenigen eines gewissen Herrn Snowden sowie fachkompetenter
(natürlich unabhängiger) Institutionen zu achten – der/ gibt/geben nämlich recht konkrete Empfehlungen! Was du darüber hinaus mit deinem WordPress machst, dafür bekommst du weder meine Zustimmung noch Unterstützung. Aber auch die diesbezüglichen Empfehlungen von mir sind dir ja scheinbar egal. Unter den Bedingungen kündige ich schon mal an, dass ich dir nicht helfen werde, wenn dir der Kram früher oder später um die Ohren fliegt. Meine gestrigen Erklärungsversuche zum „gefunden werden“ waren dir ja wohl auch egal, da der Drang dich auszukotzen wohl überwog.
2. Weil ich ja so ein schlechter Mensch bin (langsam gewöhne ich mich an derlei Vorwürfe, aber ich habe ja auch echte Freunde!), bin ich heute (also einen Tag nach deinen Beleidigungen) ungefähr zum 5. Mal über den ganzen Trödelmarkt gelaufen, um nach einem für dich passenden Telefon zu suchen – habe aber leider wieder nichts gefunden.
Ob und wie die Kommunikation oder das, was mal als Freundschaft bezeichnet wurde zwischen uns weiter geht, werde ich mir noch überlegen, biete dir aber ein hoffentlich konstruktives Gespräch (evtl. in moderierter Form) an. Bis wir damit aber weiter gekommen sind, kannst du mit weiterer technischer Unterstützung (zumal du ja grundsätzlich Ratschläge von mir missachtest) nicht rechnen. Außerdem weise ich dich darauf hin, dass ich Internetseiten, deren Betreiber mich als gehirngewaschen bezeichnen garantiert nicht verlinken werde. Sollten sich unsere Kommunikationsformen aber wieder in zivilisierten Bahnen bewegen, werde ich dies durchaus in Erwägung ziehen.

Mit hoffnungsvollen Grüßen

B.


Hm… ein EINBLICK in meine Biografie (2013) scheint mir

langsam wirklich sinnvoll zu sein…

ÜBER MICH

Hund, Kind und Abitur

Das mit dem Hund sollte nur ein gutes Jahr dauern, dann war er da.

Es war ein supersüßer Mischlingswelpe, der versprach nicht nur sehr

schön, sondern auch sehr groß zu werden. Und sehen Sie selbst,

ist dieser Hund nicht wirklich wunderbar:

6.Foto

Wir nannten ihn Bicu und er war wirklich ein ganz besonderer Wegbegleiter.

Er war nicht nur sehr lieb, er liebte mich vor allen Dingen abgöttisch. Ich konnte ihn überall ohne Leine mitnehmen, denn er wich nie von meiner Seite. Er hatte auch kein Interesse daran Kaninchen zu jagen oder Artgenossen zu züchtigen. Er war ganz damit beschäftigt mich im Auge zu behalten und ansonsten auch das kleinste Stöckchen zu bringen um zu spielen. Ich liebte diesen Hund wirklich sehr. Er wurde leider nur 11 Jahre alt, denn, so vermuteten wir, unser böser Nachbar hatte irgendein Gift ausgebracht, an dem er ziemlich schnell verstarb. Doch wir konnten unseren Verdacht leider nicht beweisen. Aber wie auch immer, in den 11 Jahren hat dieser Hund nicht nur mir sehr viel Freude geschenkt.
Wir kamen auf diesen Hund, als Michael und ich in unserer ersten gemeinsamen Wohnung lebten. Es war eine sehr schöne, große Wohnung mit Garten in dem ehemaligen Bürgermeisterhaus von Krefeld-Fischeln. Unter uns wohnte Michaels älterer Bruder mit seiner Freundin und über uns wohnten zwei Kumpels von Michael. Da unsere Wohnung ein Zimmer zuviel hatte, vermieteten wir es immer wieder mal an jemanden, der gerade keine Wohnung hatte. Es war in diesem Haus also immer etwas los und es ging uns gut dort. Michael verdiente das Geld indem er „Schneiderwagen“ fuhr. „Schneiderwagen“ war ein Funktaxiunternnehmen, und Michael fuhr mit seinem eigenen Auto, ein alter Renault Kastenwagen, für dieses Unternehmen als Subunternehmer. Ich wollte natürlich auch zum Lebensunterhalt beitragen und so ermöglichte Michael es mir, den Führerschein zu machen, damit ich mich mit ihm mit dem Scheiderwagenfahren abwechseln konnte. So hatte jeder von uns genug Freizeit. Er fuhr 3 Tage und ich zwei. Das Geld war zwar nicht sehr üppig, aber es reichte mir um eine private Abendschule zu finanzieren. Denn ich war fest entschlossen, ich wollte unbedingt mein Abitur nachmachen.

Doch schon nach einem Dreivierteljahr machte diese Schule pleite und ich ließ mich anwaltlich vertreten, um Druck auf die Schule auszuüben, mir den Besuch eines anderen Abendgymnasiums zu ermöglichen. Und damit hatte ich auch Erfolg und so kam ich endlich auf das Abendgymnasium, auf das ich immer schon gewollt hatte. Das Rückert-Abendgymnasium in Düsseldorf. Ich hatte mich schon Jahre zuvor nach den Aufnahmebedingungen erkundigt, und obwohl ich noch keine drei Jahre aus der Schule heraus war, wurde ich aufgenommen. Ich verschwieg einfach mein Jahr auf dem Kikweg-Kolleg und behauptete die letzten Jahre als Aupair-Mädchen unterwegs gewesen zu sein. Das war natürlich gelogen, aber es war eine Not-Lüge wie ich fand.
Ich konnte auf Grund meiner guten Noten von der Privatschule direkt in die 12. Klasse gehen, was mich sehr freute. So würde ich in zwei Jahren endlich mein Abitur haben können. Und ich muss wirklich sagen, diese Zeit gehört zur Schönsten meines Schullebens. Ich hatte es gewusst, ich kam mit dieser Schulform sehr viel besser zurecht. Dort wurde nicht über Tische und Bänke geklettert, dort gab es keine pädagogischen Erziehungsversuche, dort war jeder daran interessiert zu lernen, denn alle waren freiwillig dort. Viele gingen neben der Schule tagsüber noch arbeiten, hatten Familie oder sonstige Verpflichtungen. Insofern war die Atmosphäre im Unterricht und das Verhältnis zu den Lehrern sehr gut. Bicu war oft mit dabei und wartete im Auto, oder wenn es all zu kalt war, dann durfte er während des Unterrichtes auch neben mir sitzen.
Ich hatte Mathematik und Biologie als Leistungskurs gewählt und ich darf sagen, ich war in Mathe gut und in Biologie sogar sehr gut. Auch die anderen Fächer machten mir keine Probleme. Ich konnte wirklich hoffen, dass es am Ende sogar für einen Medizinstudienplatz reichen würde.
Aber der Hund und das Abitur waren ja nur zwei der drei Ziele und darum diskutierte ich mit Michael auch intensiv die Kinderfrage. Michael war nicht ganz so sicher wie ich, dass dies eine gute Idee war, doch ich hatte ein gutes Argument. Ich sagte, die Frage sei doch ob es nicht besser war ein Kind als Student groß zu ziehen, als zu warten bis man im Beruf stand und Karriere machen wollte. Letztendlich lief es darauf hinaus, dass wir es darauf ankommen ließen und Simsalabim, ich wurde sofort schwanger.
Michael ließ sich nicht nur in der Kinderfrage von mir überzeugen, er entschied sich ebenfalls das Abitur zu machen und besuchte drei mal in der Woche abends eine Fachoberschule. Was er mit seinem Fachabitur dann machen sollte, dass wusste er zwar noch nicht so recht, aber es würde wohl kein Musikstudium sein können. Musik war trotzdem sein Thema und so kaufte er sich ein wirklich tolles Saxophon. Ich fand, er war ein sehr begabter Musiker und wenn es nach mir gegangen wäre, dann hätte er gerne eine Karriere als Musiker machen können, doch am Ende entschied er sich für ein Ingenieurstudium.

Doch bevor er damit beginnen konnte, kam erst mal unser Felix:

7.Foto

Und damit waren wir komplett, ich hatte einen tollen Hund, ein süßes Kind

und mein Abitur würde ich auch bald in der Tasche haben. Es hatte mit

meinen Wünschen also ganz wunderbar geklappt.

Der Liebesschwur

Michael und ich verstanden uns in dieser Zeit wirklich sehr gut. Sicher, ich hatte ihn erst von mir überzeugen müssen, aber nachdem er sich einmal auf mich eingelassen hatte, war er wirklich ein toller Partner. Er war auch ein sehr liebevoller Vater. Er war natürlich bei der Geburt dabei gewesen und für ihn war es das großartigste Erlebnis seines Lebens. Für mich war es zwar das Schmerzhafteste, was ich je durchmachen musste, doch nachdem ich mich mit vielen anderen Müttern unterhalten habe, muss ich sagen, es war wohl eine Bilderbuchgeburt. Nach vier Stunden Wehen wurde mir ein völlig gesundes, kräftiges Baby auf den Bauch gelegt. Dies ist sicherlich für jede Frau das Größte. Ich schaute in die großen, ernsten Augen eines Jungen, der die Hände gefaltet hielt und ganz offensichtlich problemlos sein Ziel erreicht hatte. Und ich hatte nicht den Eindruck in die Augen eines Säuglings zu sehen. Dieses Menschlein trug eine ganz alte, erfahrene Seele. Wo kam er wohl her? War für Erfahrungen aus früheren Leben brachte er mit? Was war seine Lebensaufgabe? Er schien es genau zu wissen, aber natürlich, er konnte es nicht erzählen. Doch seine Augen schienen alles zu verstehen. Irgendwie hatte ich gleich ziemlichen Respekt vor ihm und ich war sehr stolz auf ihn. Dies war ein gutes Kind. Und es sah wirklich sehr schön aus. Doch so etwas würden sicherlich alle Eltern über ihr Kind sagen. Ich vermisste allerdings trotz allen Stolzes ein Gefühl in mir. Ich hatte eine gewisse Vorstellung davon, wie sich echte, tiefe Muttergefühle anfühlen mussten, aber davon spürte ich in mir nicht so viel. Ich stellte mir Muttergefühle sehr ausschließlich vor, ich dachte, ich müsste mehr zu einer Glucke werden, doch davon konnte keine Rede sein. Die Schule war mir genauso wichtig. Ich brauchte noch ein Jahr bis zum Abitur.
Michael war jedoch fertig und hatte nun ein Fachabitur in der Hand. Damit schrieb er sich auf der Fachhochschule ein. Er war jedoch immer so gegen 16 Uhr zurück, ich hatte dann meistens etwas gekocht und machte mich nach dem Essen auf den Weg in die Abendschule. Ich kümmerte mich also tagsüber und Michael abends um das Kind. So war alles gut organisiert und ich hatte endlich den Eindruck, mein Leben verlief wieder in eine vernünftige Richtung. Ich hatte demnach wirklich gute Gründe glücklich zu sein. Und ich war es auch, vor allen Dingen als auch ich endlich mein Abitur geschafft hatte. Zur Belohnung fuhr ich mit zwei Freundinnen für 2 Wochen an die Cote D’Azur. Anschließend schrieb ich mich für Diplombiologie an die Düsseldorfer Universität ein und ich muss sagen, als ich das erste Mal über den Campus ging, da war ich wirklich sehr zufrieden mit mir. Ja, ich war richtig stolz auf mich. Ich hatte die vielen Schocks alle überwunden und ich hatte mir neue Türen erarbeitet. Wohin würde mein Leben mich jetzt wohl noch führen?

Das Studium war eine interessante Herausforderung.

Ich hatte zwar auch an ein Architekturstudium gedacht, doch dazu fehlte mir eine Mappe mit Zeichnungen, denn die waren eine Voraussetzung für einen Studienplatz. Außerdem meldete sich immer wieder eine Stimme in mir und die sagte: „Du brauchst ein naturwissenschaftliches Studium!“ An Physik dachte ich allerdings nicht, ich war mit diesem Fach nie warm geworden und Formeln waren mir ein Graus. Medizin kam nicht in Frage, denn ich hatte diesen merkwürdigen Test, den man zuvor absolvieren musste, nicht geschafft. Ich war völlig unvorbereitet zu diesem Test gegangen, und wusste von da her gar nicht, was mich dort erwartete. Das war ein Fehler gewesen, denn eine gründliche Vorbereitung war wirklich nötig, wenn man genug Punkte sammeln wollte. Also, Medizin fiel flach. Ja, und Biologie lag nahe, außerdem hoffte ich so, endlich ernst genommen zu werden, wenn ich über den Wert von biologischer Landwirtschaft und Umweltschutz mit meinen Eltern diskutierte. Ich wollte nicht unbedingt Wissenschaftlerin werden, ich stellte mir eine Tätigkeit als Wissenschaftsjournalistin vor. Aber auf jeden Fall, Biologie war keine schlechte Wahl und so startete ich mein Studium mit großem Engagement.
Kind und Studium, das ging jetzt natürlich nicht mehr ohne die Hilfe meiner Mutter. Sie und Egon waren zum Glück so vernarrt in unseren kleinen Felix, sie nahmen uns das Kind immer gerne ab und meine Mutter übernahm in der Woche die Tagschicht. Ich kam jeden Tag spätestens um halb Drei um Felix bei ihr abzuholen, und damit meinte ich eine sehr gute Regelung gefunden zu haben.

Man kann wirklich sagen, alles war palletti.

8.Foto
Doch dann kam es zu einem sehr denkwürdigen Vorfall.

Ich war mit Bicu auf dem Weg zu meiner alten Mathelehrerin vom Abendgymnasium. Wir hatten uns miteinander befreundet und ich besuchte sie ab und an. Zuvor aber wollte ich den Hund noch mal raus lassen und so hielt ich bei Schloss Pech und ging einen Waldweg entlang. Ich war schon ewig nicht an diesem Ort gewesen und als ich mich an das letzte Mal erinnerte, da erinnerte ich mich auch an C.. Wir waren dort zusammen entlang gegangen. C. hatte Bäume malen wollen und wir gingen dazu auf die große, schöne Wiese vor dem Schloss. Ich erinnerte mich noch ganz genau an diesen Tag und jetzt, ja, jetzt führte diese Erinnerung plötzlich zu ganz heftigen Gefühlen. Ich brach in Tränen aus. Ich musste mich auf die Bank setzen, denn ein richtig gehender Weinkrampf durchschüttelte mich. In mir tauchte eine unendliche Sehnsucht auf. Ich wurde davon regelrecht überfallen. Oh, was bereute ich plötzlich, ihn noch nicht einmal mehr als Nachbarn zu haben. Jetzt kam der Liebeskummer, der nach der Trennung ausgeblieben war. Ich erinnerte mich auch an meinen Schwur, diesen Mann ewig zu lieben und dieser Schur forderte nun seine Konsequenzen. Ich habe es Ihnen ja gesagt, zaubern hat eine Schattenseite, die sehr grausam sein kann. Man muss sich wirklich sehr gut überlegen, was man in dem heiligen Moment der Entjungferung schwört, diese Erfahrung sollte ich in der Folge schmerzhaft machen. Denn diese plötzlich aufkeimenden Gefühle verschwanden leider nicht so wie sie gekommen waren. Im Gegenteil. Sie hefteten sich hartnäckig an mein Herz und die Reue war groß. Was sollte ich damit jetzt anfangen?

Ich war fest gebunden, ich hatte ein zweijähriges Kind, ich hatte meinen Weg eingeschlagen. Ich konnte nicht einfach losstürmen und nach C. suchen. Zumal ich zu diesem Zeitpunkt wohl schon wusste, dass C. gar nicht mehr in Deutschland lebte. So wie ich es gehört hatte, war er mit einer Frau nach Neuseeland ausgewandert. Er befand sich also am anderen Ende der Welt. Und er hatte sicherlich eine tolle Beziehung, er war garantiert sehr glücklich auch und gerade ohne mich.
Aber diese Gedanken machten es nicht leichter. Ach, wäre ich doch nur bei ihm geblieben, sagte ich mir immer wieder. Obwohl ich mir nicht sicher war, ob ich dann jetzt auch einen tollen Hund, ein Kind und das Abitur gehabt hätte. Wenn ich vernünftig darüber nachdachte, dann sah ich schon ein, neben C. wäre ich wahrscheinlich nicht zur Schule gegangen. Es war also alles richtig so wie es war, und dennoch, ich war todunglücklich.
Meine Beziehung zu Michael war zwar sehr liebevoll und auch schön, aber wirklich aufregend und erfüllend wäre es wahrscheinlich mit C. gewesen. So glaubte ich es jedenfalls. Ach, ich kann Ihnen sagen, ich fühlte mich wirklich krank, ja, liebeskrank. Und diese Krankheit sollte so schnell nicht vergehen. Aber darüber konnte ich natürlich nicht mit Michael reden. Für den war allein schon der Name von C. ein rotes Tuch. Ich konnte auch nicht das Bild von der Traumfrau aufhängen, ja, jede Erinnerung an diesen Mann machte Michael wütend.

Aber mit meiner Patentante konnte ich über meine widerstreitenden Gefühle reden und sie erzählte mir, dass auch Henry so eine alte Liebe hätte. Sie lebte in Australien und sie schrieben sich ab und zu. Meine Tante hätte meinen Onkel auch durchaus erlaubt zu ihr zu fliegen, um sich über seine Gefühle endgültig klar zu werden, doch Henry und seine Liebe scheuten so eine Begegnung, denn beide hatten nun mal ihre Ehe.
Meine Tante bot mir an, mir das Geld für eine Neuseelandreise zu schenken, sie meinte, vielleicht sei es das Beste, ich würde C. in die Augen schauen. Dann würde ich vielleicht erkennen, dass dieser Herzensbrecher gar nicht so toll war und mein Michel letztendlich doch die bessere Wahl. Oh, eine Reise nach Neuseeland, das war natürlich eine sehr verführerische Idee, nur, was sollte ich Michael sagen? Der würde zusammenbrechen, wenn er wüsste, dass ich C. dort besuchen wollte. Seine Angst, dass ich nicht wieder käme wäre sicherlich sehr groß. Ich überlegte darum nicht lange und schlug das Angebot aus. Ich meinte Michael diese Reise nicht antun zu können.
Und so musste ich lernen mit diesen hartnäckigen Liebesgefühlen fertig zu werden. Das war alles andere als einfach. Ich sehnte mich so sehr nach meiner großen Liebe, dass ich mir sogar einen Lippenstift und etwas Schminke kaufte. Ich wollte auf jeden Fall wunderschön sein, sollte ich ihm irgendwo zufällig begegnen. Das war natürlich ziemlich bescheuert und kindisch und zum Glück gab ich die Schminke bald schon wieder auf.
Mir blieb nichts anderes übrig, als zu lernen mit dieser Liebe zu leben und mit den Jahren sollte es mir gelingen, diesen Mann zu lieben ohne irgendwelche Besitzwünsche. Das funktionierte zwar nicht von heute auf morgen, aber irgendwann hatte ich die Sache soweit im Griff, dass ich zufrieden mein Leben weiter leben konnte. Allerdings konnte ich im Kino die Barcardiwerbung nicht gut ertragen. Dort tanzten schöne junge Menschen an einem Palmenstrand und sie waren offensichtlich sehr glücklich.

Michael und ich fanden eine neue, superbillige, schöne Wohnung mit Garten in Osterath.

Allerdings musste viel renoviert werden. Doch in dieser Wohnung, die auf zwei Etagen lag, konnte jeder sein eigenes Zimmer haben. Es war Platz auch noch für ein Esszimmer und ein großes Wohnzimmer. Was Wohnungen anging, hatte ich immer schon ein glückliches Händchen gehabt, aber diese Wohnung war genial. Nun, und weil sie so genial ist, lebe ich immer noch in ihr. Es ist eine Genossenschaftswohnung und man darf darin renovierungstechnisch machen was man will. Der Mietvertrag ist ein sogenannter Dauermietvertrag, dass heißt, ich müsste schon goldene Löffel klauen, ansonsten gibt es keinen Kündigungsgrund. Also, Wohnung gut, Mann gut, Kind gut, Studium gut, alles gut.

Im 2. Studienjahr musste ich dann irgendwann ein botanisches Praktikum machen und dazu gehörten auch geführte Exkursionen ins nähere Umland. Und eine Exkursion fand in Neuss-Norf statt. Dort gab es ein botanisch wertvolles Feuchtgebiet. Ich kannte diese Ecke, denn auch dort war ich schon mal mit C. gewesen. Sein Elternhaus stand ganz in der Nähe. Ich fuhr daran vorbei und drehte wieder um und parkte mein Auto vor dem Haus. Ich klingelt und eine Frau trat vor die Tür. Sie sah zwar auf den ersten Blick der Mutter von C. sehr ähnlich, aber diese Frau war viel zu freundlich und dann realisierte ich, dies war nicht C.s Mutter. Aber als ich nach C.s Vater fragte, da wurde ich eingelassen.
C.s Vater war mir immer schon sehr sympathisch gewesen und auch er hatte mich offensichtlich in guter Erinnerung. Ich wurde zu einer Tasse Kaffee eingeladen und bei ein paar Keksen erzählte mir dieser Mann eine üble Geschichte. C.s Vater war wie so oft für einige Tage auf einer Geschäftsreise gewesen und als er zurück nach Hause kam, da hatte er das ganze Haus komplett leergeräumt vorgefunden, selbst die Armaturen waren nicht mehr an den Waschbecken. Seine Frau hatte ihn ohne Vorwarnung verlassen und was ihn besonders schmerzte, dass war, dass seine Tochter und sein jüngster Sohn bei diesem Auszug mitgeholfen hatten. Nur C. hätte sich auch mit Geld nicht dazu verführen lassen. Leider, so erzählte der Vater, könne er nun finanziell keine großen Sprünge mehr machen, ansonsten würde er seinen Sohn gerne einmal zusammen mit seiner neuen Frau besuchen. Der Vater erzählte mir, dass C. auch Vater eines Sohnes sei, leider leide der an Asthma und habe Allergien. C. hätte in Neuseeland einige Zeit als Bühnenbildner gearbeitet, doch jetzt betreibe er eine Strandkneipe. Er habe dafür sogar eine Alkoholausschankerlaubnis, was in Neuseeland nicht selbstverständlich sei. Der Vater war darüber nicht besonders begeistert und als ich ihm erzählte, dass ich Biologie studierte, da stieg ich in seiner Achtung. Als ich ihm dann sagte, auch ich hätte einen kleinen Sohn, da fragte er mich wie alt dieser sei und ich hatte für einen kurzen Moment den Eindruck, er befürchtete, ich würde ihm erklären, er wäre der Großvater dieses Kindes. Aber ich wollte nur die Adresse von C. haben, ich gedachte ihm einfach mal eine Karte zu schicken.

Aus der Karte wurde dann ein ganzer Brief, doch der Vater hatte mich schon vorgewarnt, er meinte, sein Sohn sei sehr schreibfaul und er könne nicht sagen, ob dieser es schaffen würde auch zu antworten. Nun, ich wollte es dennoch versuchen. Die Adresse, die ich bekam, war allerdings nicht C.s direkte Wohnadresse, aber es war wohl das Einzige was der Vater hatte.
Ich setzte mich also hin und versuchte einen Brief zu schreiben, dem man nicht gleich anmerkte, mit welchen Gefühlen ich zu kämpfen hatte. Ich kann mich heute an den Inhalt des Briefes nicht mehr erinnern, ich weiß nur, dass ich darin meine bevorstehende Hochzeit ankündigte. Ich las ihn meiner Nachbarin und Freundin vor und sie meinte, nur mein Zusatz, dass ich aus steuerlichen Gründen heiraten würde, wäre etwas verdächtig.
Nun, ich schickte ihn ab, aber ich bekam tatsächlich nie eine Antwort auf diesen Brief. Ob er ihn überhaupt erreicht hatte? Nahm er mir das mit dem Nachbarn etwa immer noch übel? War ich ihm wirklich so egal? Antwort auf diese Fragen bekam ich nicht. Also würde es zwischen uns keine Brieffreundschaft geben. Gut, ich hatte es versucht, es sollte aber wohl nicht sein. Ich bemühte mich wieder meine Gefühle in die hinterste Ecke meines Herzens zu verstauen und bereitete mich auf meine Hochzeit vor.

Ich hatte mittlerweile mein Studium nach dem Vordiplom an den Nagel gehängt, ich erfuhr nämlich einen starken Neigungswechsel. Ich wollte nun nur noch Kunst machen und mich ganz auf die Wohnungsrenovierung konzentrieren. Ich hatte ein Bad mit Wanne eingebaut, ich hatte alle Holzböden vom Schellack befreit, ich isolierte das Dach und verputzte die Wände aller Zimmer. Ich wollte, dass zu unserem Hochzeitsfest alles wunderschön aussah. Ich hatte in dem Sommer zuvor große Bilder gemalt und die hängte ich nun an die frischgestrichenen Wände. Mein Vater, mit dem ich mich halbwegs wieder vertragen hatte, schenkte mir Geld zur Hochzeit und damit konnte ich Teppiche kaufen und einen großen, alten Tisch. Michael bekam einen schicken Anzug, den er auch zu den kommenden Vorstellungsgesprächen gut gebrauchen konnte und ich kaufte mir auch etwas Schönes zum Anziehen. Wir heirateten an einem Silvestertag, ja, wir waren das letzte, zu trauende Paar des Jahres 1993. Felix war gerade eingeschult und auch er setzte stolz seinen Namen auf die Heiratsurkunde. Jetzt war wirklich alles auf dem besten Weg.

9.Foto

Mein Leben war jetzt wirklich schön.

Ich hatte im Garten ein Häuschen, welches ich zu einem Atelier machte, ich hatte endlich Zeit für meinen Sohn, denn der zeigte eine gewisse Sprachfaulheit und in die Hose machte er auch. Meine Schwägerinnen machten dafür die Tatsache verantwortlich, dass ich mein Kind viel zu oft bei meiner Mutter abgab. Felix Probleme waren jedoch nicht der eigentliche Grund, warum ich die Biologie aufgegeben hatte. Irgendwie war bei mir nach 3-4 Jahren die Luft raus. Ich wusste nicht, was ich als Hauptstudium wählen sollte und außerdem hatte ich durch Zufall ein Druckverfahren entwickelt, dass wirklich sehr interessante Ergebnisse erzielte. Diesen Drucken verfiel ich mit großer Leidenschaft und meine Vordiplom-Vorbereitungen litten darunter sehr. Ich fiel in zwei Prüfungen durch und wiederholen wollte ich sie nicht. Ich wollte lieber Bilder drucken. Das war in meinen Augen wirklich wichtiger.
Nachdem ich bestimmt 2 Jahre mit meinen Drucken verbracht hatte, wagte ich mich auch an große Bilder und sie gelangen so gut, dass ich nicht wenige an Liebhaber verschenkte. Ich wollte an die Kunstakademie gehen und so kümmerte ich mich um meine Mappe. Zwei mal habe ich an dem Auswahlverfahren teilgenommen, doch ich wurde nicht angenommen. Ein Mitglied der Kommission erklärte mir, meine Drucke seien schon zu fertig, ich bräuchte das Studium nicht, wenn ich Kunst machen wollte. Nun, das war natürlich schön zu hören, doch ich wäre gerne an die Akademie gegangen, denn ich wusste, ich hatte noch viel zu lernen. Außerdem wäre es cool gewesen, Student an der renommierten Düsseldorfer Kunstakademie zu sein. Aber ich ließ mich nicht unterkriegen und ich arbeitete fleißig für mich weiter.

Brigitte, meine geliebte Uraltfreundin hatte ich zur Patentante von Felix gemacht, denn sie liebte meinen Sohn sehr und wir waren uns in den Erziehungsfragen sehr einig. Mein Verhältnis zu ihr war sehr gut, sie hatte mittlerweile eine Beziehung zu meiner alten Klassenkameradin und Freundin Annette aufgebaut und nach den Jahren, die sie in Dänemark gelebt hatte, war sie nun zurück, um in Krefeld Objekt-Design zu studieren. Ich hatte sie dazu gedrängt, denn ich fand, sie konnte nicht einfach so weiter in Dänemark den lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Sie brauchte eine Ausbildung und ich hatte von diesem Studiengang von meinem ehemaligen Studienfreund Thomas gehört, der die Biologie auch aufgegeben hatte und nun an der gleichen Schule Grafik-Design studierte. Thomas war einfach ein begnadeter Zeichner. Ich hatte es gleich am ersten Vorlesungstag festgestellt, denn er saß schräg unter mir und ich sah das Ohr, welches er auf des Tisch zeichnete. Wir kannten uns schon vom Kikweg-Kolleg, da war er in der Künstlerklasse gewesen. Wir liefen uns irgendwie immer über den Weg und jetzt sollte ich wieder mit ihm auf die gleiche Schule gehen. Denn, Brigitte überzeugte nun mich, mich doch dort einzuschreiben. Sie meinte, ich könne nicht immer nur bei mir im Atelier hocken und malen, ich bräuchte eine richtige Ausbildung. Und da hatte sie ganz Recht, denn ich hatte bisher nicht mehr als ein abgebrochenes Biologie-Studium vorzuweisen. Gut Michael würde bald fertig sein und genügend Geld verdienen, aber so ohne eigene Ausbildung, das war nicht gut. Ich bereitete also wieder einmal eine Mappe zu und diesmal tat ich, was mir empfohlen wurde und ich zeichnete Obst und Gemüse. Meine Mappe wurde angenommen und 1994 im Herbst konnte ich dort beginnen.

Michael war zu diesem Zeitpunkt mit seinem Studium fertig und er hatte auch einen Job gefunden. Ihm fiel die Arbeit jedoch nicht gerade leicht. Er war einfach zu schüchtern und unsicher. Wenn er zufällig im Fahrstuhl auf seinen Chef stieß, dann bekam er nasse Hände und wusste nicht, was er sagen sollte. Und auch sonst entwickelte sich Michael nicht ganz so wie von mir gewünscht. Im Zusammenleben war er zwar wunderbar, aber in der großen, weiten Welt stand er nicht gerade selbstbewusst seinen Mann. Doch das war nicht mein einziges Problem. Ich fühlte mich trotz der lieben Art irgendwie nicht geliebt und das machte ich zum Beispiel daran fest, dass er mir von seinem ersten Gehalt kein Kleid kaufte. Im Gegenteil, er schlug mir doch tatsächlich vor, ich solle mir von seiner Mutter einen Rock ausleihen. Wir waren nämlich auf eine feine Hochzeit seiner Cousine eingeladen. Die fand in einem Golfclub statt und ich wollte da natürlich entsprechend gekleidet sein. Mein frischgebackener Ingenieur hatte dafür aber kein Verständnis und das nahm ich ihm übel. Und mir fiel der Beginn unserer Beziehung ein. Hatte er sich damals überhaupt wirklich in mich verliebt? Ließ er es nicht gewaltig an Leidenschaft vermissen? Warum wurde er nicht zu meinem Traummann, einem Mann, der mich auf Händen trug? War seine Liebe nicht von einer gewissen Bequemlichkeit? Ich machte schließlich alles! Ich kümmerte mich um die Finanzen, ich ging einkaufen, ich kochte, ich wusch unendlich viele Maschinen Wäsche, ich renovierte die ganze Wohnung, ich kümmerte mich um Felix, ich traf alle wichtigen Entscheidungen. Und meinen Traummann stellte ich mir mittlerweile anders vor. Es sollte ein Mann sein, der auch mal selber eine gute Idee hatte. Ich wollte jemanden, der mit Leidenschaft seiner Arbeit nachging. Ich wollte auch im Bett nicht immer nur Blümchensex. Ach, als ich einmal damit anfing, zerbrach in mir so einiges. Aber ich liebte Michael trotz alle dem, dachte ich jedenfalls.

Doch dann traf ich auf Mansur. Er war ein Objekt-Design-Student aus dem 4. Semester und er war unser Tutor in der Holzwerkstatt. Er war ein Türke mit langen, dicken, schwarzen Haaren. Er war einige Zentimeter kleiner als ich, aber er hatte eine dermaßen tolle Ausstrahlung, die machte die geringe Größe völlig weg. Er bewegte sich immer schwingend, er lachte viel und seine schwarzen Augen verfolgten mich. Er war mir sofort aufgefallen und eine innere Stimme sagte in mir: „Der wird für Dich einmal sehr wichtig werden.“
Und so kam es dann auch. Ich verliebte mich in ihn. Es geschah auf einer Asta-Party im Frühjahr 1995. Es war eine Kostümparty und Brigitte, Annette und ich hatten uns als Flittchen verkleidet, wir waren super gut gelaunt und ich trank erst mal drei Sekt hintereinander weg. Ich machte zwar eigentlich gerade eine Nulldiät, es war der 4. Tag, aber ich dachte, Sekt könne nicht schaden. Aber natürlich ging er mir sofort in die Krone und ich war ziemlich angeheitert. Ich tanze und war froh, dass es mir endlich besser ging. Denn in den letzten Wochen hatte ich unter einer leichten Depression gelitten. Ich verlor in dieser Zeit sogar die Lust an dem Design-Studium, obwohl ich zu Anfang wirklich total begeistert gewesen war. Doch irgendwie wurde es mir schwer, denn Michael mit seinen ständigen Selbstzweifeln machte mir zu schaffen. Wenn er abends von der Arbeit kam, dann saßen wir meist noch stundenlang zusammen und er klagte mir sein Leid. Das war anstrengend und bald schon hatte ich das Gefühl, ich selbst würde in dem Büro arbeiten, so gut kannte ich alles. Ich versuchte meinen Michel aufzubauen, doch das raubte mir langsam die Kraft. Ich begann Michael zu warnen und meinte, er müsse sich irgendwann auch mal um mich kümmern. Er solle sich einen Tag frei nehmen und mit mir einen Ausflug oder so machen. Irgendwas, dass uns Beiden gut tat. Doch er traute sich nicht auf seiner Arbeit nach einem freien Tag zu fragen.

Ja, und jetzt stand ich auf der Tanzfläche und da kam dieser Mansur auf mich zu, er umarmte mich und wir küssten uns. Wir tanzen und küssten, wir küssten und tanzten. Oh, ich war begeistert. So etwas Herrliches hatte ich ja noch nie erlebt. Mansur war der geborene Verführer und irgendwann hockten wir draußen auf dem Vorplatz und turtelten herum. Brigitte und Annette sahen dies, und meinten nur: „Monica, Du kommst aber mit uns nach Hause.“ Klar, es war doch alles nur Spaß! Ich wollte mich doch nur endlich auch mal so richtig amüsieren. Mansur und ich verstanden uns prächtig, wie waren beide ziemlich betrunken, es war irgendwie magisch. Ich wusste, dieser Mann würde für mich wichtig werden, doch noch war mir nicht klar in wie fern. Er erinnerte mich an C., nicht vom Aussehen natürlich, nein von seinem Selbstbewusstsein. Ich war mir sicher, diesen Türken würde C. nicht einfach so ignoriert haben.
Ich ging irgendwann um vier Uhr früh mit meinen Freundinnen nach Hause, aber als ich bei ihnen wach wurde, da fuhr ich nicht gleich nach Hause. Ich fuhr in die Fachhochschule, denn dort war ich mit Mansur verabredet. Diese Verabredung war mir wichtig, denn ich wollte ihn mir jetzt im nüchternen Zustand gerne noch mal genauer anschauen. Und so saß ich mit ihm in der Mensa und dachte: „Hm, er hat eine etwas dicke Unterlippe, er trägt eine Brille, ist doch recht klein und überhaupt, dies war einfach nur ein Spaß gewesen, nicht wahr?“
Das sah Mansur allerdings gar nicht so. Er hatte sich in mich verknallt. Er wollte mich natürlich nicht in Schwierigkeiten bringen, aber für ihn sei ich die Schönste auf der ganzen Welt. Das tat natürlich ziemlich gut, aber ich war verheiratet und fremdgehen, das war nicht mein Ding. Dachte ich. Aber ich hatte auch nicht mit Mansurs Werbung gerechnet. Er ließ wirklich nichts aus, was einer Frau gefällt. Ich fand regelmäßig keine Zettel an meinem Auto, er verfolgte mich in der Werkstatt nicht nur mit Blicken, er machte mir die schönsten Komplimente. Ich muss sagen, ich war dafür sehr empfänglich und als Michael dann endlich an einem Feiertag frei hatte und mit mir und Felix eine Radtour machte, dieser Tag mich in meinen negativen Gefühlen jedoch nur bestärkte, nahm ich Mansurs Einladung zu einem Sektfrühstück an.
Ich zog mir meinen kurzen Lederrock an und die schicken Stümpfe von der Hochzeit, ich gab Hund und Kind bei meiner Mutter ab und fuhr mit meinem tollen Auto, ein Honda Accord mit Schlafaugen, nach Duisburg. Und da geschah, was nicht aufzuhalten war. Ich landete mit Mansur im Bett und ich lernte das erste Mal eine echte Leidenschaft kennen. Ich fühlte mich einfach nur wunderbar. Ich hatte auch überhaupt kein schlechtes Gewissen. Dieses Erlebnis stand mir einfach zu. Ich hatte Michael oft genug gewarnt, jetzt war es passiert.

Als ich nachmittags wieder zu Hause war und Michael von der Arbeit kam, da fragte dieser mich: „Und wie war Dein Frühstück?“ Ich antwortete darauf: „Michael, es war zu schön.“ Damit war alles gesagt und Michael war zutiefst getroffen. Er wollte doch tatsächlich einen Stein in mein gerade fertiggestelltes Glashaus werfen. Wir hatten es unter meiner Führung in den Semesterferien aus alten Fenstern gebaut. Michael wäre zwar lieber stattdessen in Urlaub gefahren, doch ich sagte ihm, ein Urlaub verfliegt, das Häuschen aber bleibt. Und so hatten wir in mitten im Winter diesen Glasanbau an mein Gartenhäuschen gebaut. Jetzt wollte er es am Liebsten vor Wut zerstören, doch er beherrschte sich und haute stattdessen ab zu einem Freund, dem er sein Leid klagen konnte. Er blieb über Nacht und als er am nächsten Tag wieder kam, legte er sich immer noch verärgert und getroffen in die Badewanne und schmollte. Dafür hatte ich allerdings gar kein Verständnis und ich öffnete die Badezimmertür und hielt ihm eine Predigt. Michael begriff natürlich die Welt nicht mehr, denn seiner Meinung nach hatte er allen Grund dazu und nicht ich. Aber ich drehte den Spieß so um, dass ihm klar wurde, von Untreue wollte ich von ihm nichts hören. Ich erinnerte ihn an seine eigenen Schandtaten. Sie lagen zwar lang zurück, aber sie waren weit Schlimmer gewesen. Er hatte mich damals nicht nur mit gleich zwei Frauen betrogen, er hatte mich anschließend auch alleine in Südfrankreich zurück gelassen und war mit den Beiden ohne mich nach Hause gefahren. Ich hatte nach Hause trampen müssen und wirklich, das war schlimmer gewesen. Und trotzdem hatte ich ihm dies verziehen, da konnte ich jetzt durchaus verlangen, dass er mir auch verzieh.

Aber wahrscheinlich hätte dieses Verzeihen auch nicht mehr geholfen, denn nun war ich total verknallt in diesen Türken. Wir sahen uns in der Schule, aber natürlich, wir wollten unbedingt wenigstens einmal eine Nacht miteinander verbringen. Und so sorgte ich für eine heimliche Nacht, indem ich einen Tag früher als geplant von einer Reise nach Hamburg zurück kehrte und nicht nach Osterath, sondern nach Duisburg fuhr. Und da machte ich in Mansurs Armen mit ihm eine ganz besondere, sexuelle Erfahrung. Es war einfach so passiert, wir hatten Analsex. Es war für uns Beide das Erste Mal und wir waren begeistert. Wir waren uns ja so nah, wir verstanden uns sexuell so unglaublich gut. Es war wirklich total magisch, alles. Und Mansur konnte nicht genug von mir bekommen, er erklärte mich zu seiner Traumfrau und er machte mir eine absolut romantische Liebeserklärung. Ich konnte nicht anders, ich war total beglückt. Und ich wollte auf dieses Glück nicht mehr verzichten. Ich erklärte dies meinem nun wirklich sehr besorgten Ehemann. Doch führte dies nicht zu irgendwelchen Anstrengungen seinerseits. Vielleicht hoffte er, diese Anwandlung würde von selbst vergehen, aber natürlich tat sie das nicht. Und zu meinem dreißigsten Geburtstag war es Mansur, der mir dreißig, große, rote Rosen schenkte. Michael kam auch mit einem Strauss, doch der bestand aus vielen verschiedenen Blumen, nur keine roten Rosen waren dabei. Er sah den Rosenstrauß und ahnte wahrscheinlich, dass er gegen diese Blumen keine Chance hatte.
Wir mussten langsam wirklich ein ernstes Gespräch miteinander führen und so fuhren wir zusammen an den Kaarster See und hockten uns auf die Wiese und redeten. Ich versuchte ihm meine Sicht der Dinge zu erklären und ich hörte mir Seine an. An Trennung dachte ich nicht unbedingt, ich war durchaus bereit, weiter mit ihm zusammen zu sein, aber dann musste sich bei uns etwas im Bett ändern. Ich meinte, ich wolle unbedingt in Zukunft Analsex haben. Doch Michael dachte ja gar nicht daran. Für ihn kam so etwas nicht in Frage. Nun, und damit war es für mich entschieden, und für ihn auch. Er würde sich eine eigene, kleine Wohnung suchen. Zum Glück würde Felix die Sommerferien in Portugal mit seinen Großeltern verbringen, wir konnten also erst mal jeder seine eigenen Wege gehen.
Für mich war es klar, ich würde niemals mehr wieder wegen ihm auf einen Mann verzichten, den ich liebte. Und ich liebte Mansur, zumindest war ich über beide Ohren in ihn verliebt. Und endlich war es so richtig gegenseitig. Mansur und ich verbrachten in den nächsten Wochen fast den ganzen Tag im Bett. Abends gingen wir aus tanzen oder er stellte mich seinen Freunden vor. Wir wurden auf viele Partys eingeladen, wir kamen gar nicht mehr heraus aus unserem Liebesrausch.
Wir erzählten uns alles aus unserem Leben und natürlich erzählte ich ihm auch von meiner unerfüllten Liebe C.. Ich sagte ihm, dass er mich diesen Herzensbrecher vergessen ließ und so war es auch. Endlich wurde ich so geliebt, wie ich es mir immer gewünscht hatte. Das ich damit meine Lebenssituation sehr einschneidend verändern würde, nun, davor hatte ich keine Angst. Ich wusste zwar, dass die Beziehung mit Mansur vielleicht nicht ewig halten würde, denn der Gute hatte sich zu einem Jahr Auslandsstudium in Spanien angemeldet, und wir würden uns bald schon für längere Zeit nicht sehen können, aber es war mir egal. Ich lebte im hier und jetzt und was danach kam, ich würde schon damit klar kommen. Der liebe Gott hatte mir endlich einen Mann geschickt, der mich leidenschaftlich liebte, und nur das war für mich wichtig. Diesmal wollte ich meinen Gefühlen folgen, denn noch eine nicht ausgelebte Liebe, das war einfach zuviel für mich.

FORTSETZUNG unter www.monalisa.land

„Türkei: Regierung stellt Kontrolle wieder her –

Spekulationen über Verwicklungen aus dem Ausland“

Industriellenverbandchef Ulrich Grillo:

“Schnelle Integration ist illusorisch”

– Kurier: Der OECD-Beschäftigungsausblick hat vergangene Woche ein Ende des deutschen Jobwunders durch den Flüchtlingsstrom prophezeit. Wird die Arbeitslosigkeit wieder steigen? … http://unser-mitteleuropa.info/2016/07/16/industriellenverbandchef-ulrich-grillo-schnelle-integration-ist-illusorisch/

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Veröffentlicht am 16.07.2016

Wake News Radio/TV informieren: LIVE-Sendung mit Detlev 12.07.2016

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monalisatv

22 Comments

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