Monalisa TV – FÜR FRIEDEN OHNE KRIEG! – 20.Juli 2016

Zeit und Geld sparen.

Erfüllen Sie sich Ihre Träume…

„Russland: Erfinder aus dem Ural konstruiert

Maschine, die aus Müll Öl produziert“

Veröffentlicht am 20.07.2016 – Der russische Geschäftsmann Wjatscheslaw Selinskij hat gestern seine Recycling-Maschine, die Öl aus einer bestimmten Art von Kunststoff-Flaschen gewinnt, in Jekaterinburg vorgestellt. Selinskij behauptete, dass seine Technologie etwa 7,5 Barrel synthetisches Öl pro Woche aus Kunststoff-Flaschen und Verpackungen produziert und fügte hinzu, dass er bereits eine Liste von Kunden für das Erzeugnis gewonnen hat…

Mehr auf unserer Webseite: https://deutsch.rt.com/

„US-Außenminister zu Besuch in London:

Downing Street hat keinen Bock auf Kerry“

„Angespannte politische Stimmung in der Ukraine:

Vaterlands-Partei wirft Regierung Wahlbetrug vor“

„Argentiniens Regierung und TV-Behörde rudern zurück:

RT darf weiterhin auf Sendung gehen“

„Bekannter ukrainischer Journalist durch Autobombe in Kiew getötet“

Bekannter ukrainischer Journalist durch Autobombe in Kiew getötet
20.07.2016 • 13:00 Uhr – Auf der Kreuzung der Bogdan-Chmelnizky-Straße mit der Iwan-Franko-Straße mitten in Kiew ist am Mittwochmorgen ein Wagen explodiert, der der Leiterin des Internet-Nachrichtenportals „Ukrainskaja Prawda“, Jelena Pritula, gehört hat. Im Auto befand sich der bekannte Journalist Pawel Scheremet, der durch die Explosion getötet wurde. Die ukrainische Polizei geht von einem vorsätzlichen Mord aus… https://deutsch.rt.com/kurzclips/39551-bekannter-ukrainischer-journalist-durch-autobombe/

„Umfrage: 67 Prozent der Franzosen glauben

Regierung hätte bei Terrorbekämpfung eklatant versagt“

Umfrage: 67 Prozent der Franzosen glauben Regierung hätte bei Terrorbekämpfung eklatant versagt

20.07.2016 • 06:29 Uhr – Eine große Mehrheit der Franzosen glaubt nicht daran, dass ihre Regierung mit der Bedrohung durch den Terrorismus fertig wird. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Ifop-Umfrage. Nach der Tragödie von Nizza sind fast 70 Prozent der Befragten der Meinung, dass ihre Regierung sie nicht schützen kann und beim Thema Sicherheit versagt.

„Würzburg: Ein Terroranschlag

der keiner sein darf“

30. Mai 2014

Mut zur Wahrheit

„COMPACT 6/2014 – Der Kriegsminister – Wie Steinmeier den Frieden verrät“ Charlie hatte das COMPACT-Magazin für Juni an einem Kiosk entdeckte und natürlich sogleich gekauft. Von diesem Magazin hatte er schon viel gehört, denn bei You Tube gab es einige Interviews mit Jürgen Elsässer, dem Herausgeber dieser Zeitschrift. „Mut zur Wahrheit“ war ihr Slogan und ja, dachte Charlie, die Wahrheit hatte es zwar immer schon sehr schwer, doch gerade zur Zeit war sie echte Mangelware. Wenn er sich das deutsche Fernsehprogramm anschaute, dann schockierte ihn diese Tatsache besonders. Die deutschen Mainstream-Medien fuhren wirklich eine ziemlich dreiste Propaganda, ja, wenn man genau hinsah, dann konnte man nur zu der Feststellung gelangen, die rhetorische Kriegsvorbereitung nahm Fahrt auf. Und der deutsche Außenminister Steinmeier stellte sich sogar auf einen öffentlichen Platz und beschimpfte die Friedens-Demonstranten in einer derart aggressiven Art und Weise, dass es kaum zu fassen war. Dieser Mann galt bisher als ruhig und bedächtig, doch seine Angriffe gegen die Menschen, die Montags für den Frieden auf die Straße gingen, war alles andere als gelassen. Ganz offensichtlich fühlte sich die SPD und ihre Führung durch diese Demonstrationen persönlich angegriffen. Niemand bräuchte der SPD etwas über Frieden und den Kampf gegen den Faschismus zu erzählen, so oder so ähnlich empörte sich. Damit spielte er wohl auf die Geschichte der SPD im Dritten Reich an. Nur, diese Zeit lag mittlerweile 70-80 Jahre zurück. Der Kosovo-Krieg lag da sehr viel näher, und immerhin, es war die SPD mit den Grünen gewesen, die Deutschland in diesen Krieg hinein gezwungen hatte. Und Schröders „bedingungslose Solidarität“ hatte die Bundeswehr 10 Jahre Afghanistan-Krieg beschert. Ja, und wenn man an den politischen Preis dachte, den dieser Westerwelle für seine berechtigte Zurückhaltung in der Libyen-Geschichte zahlen musste, nun, dann wusste man, die SPD hatte diese Botschaft offensichtlich genau verstanden, und jeden Mut zur Wahrheit verloren. Ganz besonders krass aber war das Verhalten zu den Vorgängen in der Ukraine. Janukowitsch wurde noch vor 2 Monaten laut und deutlich aufgefordert ja keine Gewalt und schon mal gar kein Militär gegen die Maidan-Kämpfer einzusetzen, doch nun ging Kiew mit massiver Gewalt gegen die Ost-Ukrainische Freiheitsbewegung vor und kein westlicher Politiker empörte sich darüber. Auch die Medien schwiegen.

„Das ist doch wirklich krass, oder etwa nicht,“ fragte er Uta, die ihm das Frühstück auf die kleine Terrasse auf dem breiten Bürgersteig vor dem Hotel brachte. Heute regnete es endlich mal nicht, die Sonne schien sogar. Er zeigte ihr das Titelbild des COMPACT-Magazins mit dem tobenden Steinmeier drauf.

„Oh ja, ich war auf der Demonstration, ich sage Dir, der Mann ist völlig durchgeknallt, aber ich weiß es schon länger, die SPD ist ein total falscher Hund. Ich habe diese Leute ja ein mal gewählt, damals als Schröder gegen Kohl antrat. Es war meine erste Bundestagswahl und ich dachte wirklich, dieser Schröder ist ein toller Kerl, ein Macher, ein Mann aus einfachen Verhältnissen, einer der das Leben kennt. Aber, was für eine Enttäuschung, der war ja noch viel schlimmer als Kohl … und das will schon etwas heißen. Seine scheiß HartzIV-Reform war nichts anderes als die Enteignung der arbeitenden Bevölkerung, ihnen wurden damit ganz dreist ihre Rechte genommen. Plötzlich gab es für 20 Jahre Einzahlen in die Arbeitslosenversicherung nur noch ein Jahr Arbeitslosengeld, danach wurdest Du Hartzianer. Und das bedeutet echte Armut. Ich weiß wovon ich rede, ich musste auch schon länger mal von der Hand in den Mund leben. Aber zum Glück fand ich dann dieses Hotel hier, ich hoffe Du fühlst Dich wohl bei uns.“

„Natürlich, ich bin sehr zufrieden und ich denke, ich werde auch erst mal bleiben.“

„Musst Du nicht arbeiten?“

„Ich habe mein Büro immer bei mir, dank Laptop und Internet kann ich mein Geld überall verdienen.“

„Was arbeitest Du denn, wenn ich fragen darf?“

„Nun, ich suche die Wahrheit.“

„Oh, dafür braucht man heute aber wirklich Mut,“ sagte Uta und zeigte wieder mal ihr schönes Lächeln. Sie wollte nicht indiskret sein, aber sie fragte dennoch nach: „Bist Du Journalist?“

„So etwas ähnliches, ich bin ein Schriftsteller.“ antwortete Charlie. „Und ich versuche heraus zu finden, was wirklich abgeht auf der Welt. Ich will ein Buch darüber schreiben.“

„Oh, das ist ja interessant, ich schreibe auch, wenn ich Zeit dazu finde,“ sagte Uta.

„Liebesromane,“fragte Charlie.

„Nein, so romantischer Kram interessiert mich weniger, ich schreibe ein politisches Tagebuch. Darin gehe ich auf alle möglichen, gesellschaftlichen Themen ein. Natürlich geht es da auch viel um die Homosexuellen-Bewegung. Ich bin lesbisch, musst Du wissen.“

„Ist mir nicht entgangen, alle Mitarbeiter des Hotels sind wohl vom anderen Ufer,“ sagte Charlie ohne jeden Unterton.

„Du bist aber ganz sicher ein Hetero,“ sagte Uta mit Bestimmtheit.

„Ist es so auffällig,“ fragte Charlie.

„Mit so einer Sonnenbrille, klar,“ sagte Uta.

„Gefällt sie Dir nicht,“ fragte Charlie etwas überrascht.

„Im Gegenteil, so eine hätte ich auch gerne,“ meinte sie und zeigte wieder ihr besonders schönes Lächeln.

„Willst Du sie mal aufsetzen?“

„Darf ich?“

„Bitte, hier nimm sie.“

Uta nahm die Brille und schaute sie genauer an. Dann setzte sie sie auf ihre Nase und betrachtete sich im spiegelnden Fenster.

„Dir steht sie auch gut,“ sagte Charlie.

Uta schaute erst etwas kritisch, doch dann lächelte sie und sagte: „Cooles Ding, Danke.“ Sie nahm die Brille wieder ab und reichte sie ihm zurück. Dabei berührten sich ihre Hände und es gab einen Funken, den Beide spürten.

„Oh, hast Du es auch gespürt,“ fragte Uta überrascht.

„Allerdings, Du scheinst sehr viel Energie zu haben,“ sagte Charlie.

„Du aber auch,“ meinte Uta. „Ich muss jetzt aber endlich wieder hinter die Theke, möchtest Du vielleicht noch einen Kaffee?“

„Oh ja, und wenn Du irgendwann etwas Zeit hast, dann können wir gerne auch mal zusammen einen Trinken.“

„Schaun‘ wa mal,“ sagte sie und verschwand.

 „Ukraine: USA wollen den Krieg nach Europa tragen“

 Frieden ohne Krieg!

 „KEIN Krieg gegen Russland! Kriegstreiber in den Knast!“

„Diese Leute von der Büso scheinen mir sehr vernünftig zu sein,“ sagte Michaela.

„Na, das sage aber nicht so laut, wenn Du auf der Arbeit bist, die Büso ist dort nicht besonders beliebt,“ meinte Reinhard und betrat seinen Balkon. Für ihn war jetzt endlich Wochenende und das Einzige, was ihn jetzt noch interessierte, das war seine Bong. Endlich regnete es nicht mehr und er konnte wieder seinen Lieblingsplatz in Besitz nehmen. Von dort aus ließ sich, seiner neu gewonnenen Erfahrung nach, wirklich entspannt und herrlich bekifft in die Welt hinaus schauen.

„Ich hatte mit diesen Leuten noch nichts zu tun, ich dachte immer, es handle sich dabei um eine Art Sekte, rechtsnational gesinnt, das hatte zumindest meine Kollegin irgendwann mal gesagt,“ sagte Michaela, die ebenfalls auf dem Balkon Platz nahm.

„Klar, jeder, der die Finger in die Wunde legt ist rechts,“ meinte Reinhard. „Dieser Larouche ist den Etablierten ein Dorn im Auge, dabei sind seine Analysen absolut zutreffend. Nur seine positive Einstellung zur Atomenergie, die kann ich beim besten Willen nicht teilen. Ich frage mich, was muss noch geschehen, welcher Gau muss noch stattfinden, bis der Mann begreift, dass diese Energiequelle totale Scheiße ist? Selbst, wenn man die Atom-Meiler 100%ig sicher betreiben könnte, dann ist da schließlich immer noch der strahlende Müll.“

„Das finde ich auch. Ich frage mich, was wird die Menschheit in der Zukunft wohl über uns denken, wenn sie selbst in 100 000 Jahren noch unsere Scheiße am Bein hat.“

„Ich weiß von Thomas, dass Monalisa sich eine Zeit lang mit einigen Büsos getroffen hat, sie war auch auf einem Wochenend-Seminar in Frankfurt dabei, doch dann hat sie wohl gemerkt, dass sie dort mit ihrer Bombini-Theorie keine offenen Türen vorfindet. Die haben sich ihre Idee, seines Wissens nach, zwar einmal angehört, doch damals stieß sie offensichtlich nur auf Unglauben und Unverständnis. Die sind halt, aus was weiß ich für Gründen, total überzeugt von der Nutzung der Atomenergie. Vielleicht sponsert die Atomlobby die Büso ja heimlich, keine Ahnung, warum die so drauf sind. Aber alles Andere ist sehr vernünftig. Dieser Larouche hat in der ganzen Welt und auch nach Russland gute Kontakte, dort wird der Mann ernst genommen, aber hier in Deutschland gibt sich kein Politiker mit ihm ab, zumindest nicht öffentlich. Die Büso wird einfach ignoriert und wenn doch mal die Sprache auf sie kommt, dann wird eben behauptet, es sei eine Sekte. Ist aber natürlich kompletter Quatsch.“

„Hm, das mit der Atomenergie ist echt blöd, ansonsten könnte man mit diesen Leuten sicher gut zusammen arbeiten,“ meinte Michaela.

„Es gibt immer Ansichten, die man vielleicht nicht teil, dass ist ganz normal. Wenn das mit der Revolution klappen soll, dann müssen alle toleranter werden. Wichtiger sollten die Gemeinsamkeiten sein und da gibt es viele. Einige von den Büsos sind auch schon auf den Montagsdemos gesehen worden, wenn sie nicht zwingend auf ihrer Atomenergie bestehen, dann sollte man sie in den Kreis der Revolutionäre aufnehmen. Der Larouche könnte dort ja auch mal eine Rede halten, nur seine Frau besser nicht, die mag ja vielleicht ganz nett und auch kompetent sein, aber ihre Art ist irgendwie abstoßend. Ich kriege regelmäßig die Krise, wenn ich sie in einem Wahlwerbespot sehe. Ich kann es nicht erklären, aber sie ist mir nicht sehr sympathisch. Es gibt so Frauen, die kann ein Mann nicht gut ertragen.“

„Wieso, es kommt doch darauf an, was sie sagt,“ meinte Michaela.

„Denkst Du, bei Männern ist das anders, die reagieren eindeutig auf das Äußere.“

„Na, wenn die Frauen auch so drauf wären, dann gäbe es aber nicht viele Paare auf der Welt,“ sagte Michaela und nahm die dargereichte Bong entgegen.

„Dafür ist Mutter Natur verantwortlich. Sie dachte eben, es sei vor allen Dingen wichtig, dass der Mann sexuell angesprochen wird durch die Frau. Mutter Natur wollte nicht, dass der Mann auf die Inneren Werte oder gar die Worte schaut. Busen, Po und Beine, das sollten seine Kriterien sein.“

„Und, reicht Dir das tatsächlich,“ fragte Michaela, und zog an der Bong.

„Im Moment ja, wie wäre es, wenn Du etwas zu mir auf die Bank kommst?“

„Ihr Männer seid doch wirklich leicht zu beeindrucken,“ sagte Michaela, aber sie rutschte natürlich trotzdem zu ihm herüber.

„Mädel, jetzt ist Wochenende, vergiss die Büso und lass mich mal Deine Brüste anschauen.“

„Was, hier?“

„Warum nicht, es sieht uns doch keiner.“

„Hm, hast Du in Monalisas Putin-Buch schon mal hinein geschaut?“

„Noch nicht, ist es gut?“

„Ich weiß nicht, aber ich habe den Eindruck, sie kann uns sehen und hören.“

„Wie soll das möglich sein, sie lebt doch in Osterath, dass ist 500 Km weit entfernt.“

„Na, dann ließ ihr Buch, ich denke, Du wirst überrascht sein.“

„Jetzt aber nicht, jetzt will ich etwas anderes,“ murmelte Reinhard und Monalisa wendete sich diskret von den Beiden ab.

 

31. Mai 2014

Frieden ohne Krieg!

„Montagsdemos – Das Zerrbild der Medien“ „Die spinnen doch, diese Möchtegern-Anti-Faschisten, merken die eigentlich nicht wie dumm ihre gestammelte Kritik an den Montagsdemos ist? Stell Dir vor, diese Typen stehen da und schwenken als Protest gegen die Friedens-Demos die israelische und amerikanische Fahne, die Fahnen der größten Kriegsverbrecher auf dem Planeten! Und dann kritisieren sie eine angeblich zu platte Kapitalismuskritik selbst mit noch platteren Argumenten. Und die angeblich völlig unberechtigte Kritik an dem Machtmissbrauch der Finanzelite der Welt …. also seit wann verteidigen radikale Kapitalismuskritiker und extreme Linke die angeblich angegriffene, religiöse Ehre der Rothschilds und Rockefellers! Niemand redet doch von einer jüdischen Weltverschwörung auf den Demos, außer diese Schwachköpfe selbst! Ich frage mich ernsthaft, haben diese Leute denn ihr Gehirn völlig ausgeschaltet,“ empörte sich Martina, während sie die Kartoffeln aufsetzte. Thomas befüllte die Spülmaschine und sagte: „Ich habe Dir doch gesagt, ich weiß nicht, wer in unserem Haus denen die Parolen aufschreibt, aber wahrscheinlich stecken am Ende die Agenten der Finanzelite selbst dahinter. Die Mächtigen bekommen langsam echt Schiss, denn die Montagsdemonstranten werden nicht von irgendeiner Organisation oder Partei angeführt. Und damit ist die übliche Vorgehensweise einer Unterwanderung und Manipulation oder auch Bestechung der Köpfe dieser Organisationen, für sie nicht möglich. Du siehst es ja, jetzt muss Jutta Dittfurth richtig viel Geld wegen ihrer unverschämten und unhaltbaren Unterstellungen bezahlen. Aber, wenn sie einen Bittbrief an die City of London schreibt, wer weiß, vielleicht bezahlt ihr Rothschild ja die Rechnung.“
„Ich finde es langsam wirklich nur noch peinlich wie sich unsere Politiker und Medien aufführen. Ich habe es echt satt und ich meine, wir sollten endlich auch auf diese Demonstrationen gehen,“ sagte Martina.
„Ich kann da wirklich nicht hin, Liebes, ehrlich, das gibt nur Ärger,“ sagte Thomas. „Aber, wenn Du willst, dann gehe mit Deinen Künstlerfreunden hin. Kannst ja die Kamera mitnehmen und ein Video darüber machen.“
„Aber Du sagtest doch, ich solle es besser nicht tun, es würde Deinen Plänen schaden,“ erinnerte Martina ihn an ihr letztes Gespräch darüber, und wusch dabei den Salat in der Spüle.
„Das ist dann mein Problem, aber wir sollten mit der Neuen Freiheit bei uns selbst anfangen, geh ruhig hin und mache Dein Ding. Es ist wichtig, dass es immer mehr werden, die ihren Protest gegen das System zum Ausdruck bringen.“
„Und Deine Pläne?“
„Es gehört zu meinem Plan, dass die Demonstrationen immer stärker anwachsen. Also, vergiss, was ich gesagt habe, mache was Du für richtig hältst.“
„Gut, dann bin ich ab Montag regelmäßig dabei,“ und sie gab Thomas einen Kuss. Ein VideoKunstStück, warum eigentlich nicht? Auch die Kunst sollte sich an diesem Protest mit kreativen Beiträgen beteiligen. Es wurde wirklich Zeit.

Sie war am Nachmittag mal wieder auf Monalisas Internetseite gewesen und hatte entdeckt, dass es dort eine neue Rubrik gab. „Über mich“. Sie hatte die Seite angeklickt und gleich als erstes ein sehr ausgefallenes Video entdeckt. Es war eine kreative Erinnerungsarbeit aus dem Jahr 2007 und zuerst hatte sie die Stirn runzeln müssen, aber dann schnell gemerkt, das Video war total klasse. Wirklich, sie fand dieses Geflacker richtig genial, so sahen in ihrem eigenen Kopf Erinnerungen auch oft aus. Ihrer Kenntnis nach, war dies mit keinem noch so guten Videoschnitt so hinzukriegen. Aber die Idee gefiel ihr sehr und nun überlegte sie, wie sie so etwas Ähnliches hin bekommen konnte. Ja, dieser sehr private Film hatte sie inspiriert. Nur, wie hatte Monalisa dieses Flackern hin bekommen?

Und dann hatte sie weiter gelesen und war auf die Biografie gestoßen. Es war relativ viel Text und sie hatte noch nicht bis zu Ende gelesen. Das wollte sie nach dem Essen aber tun. Sie hatte den Eindruck, dass es wichtig war, mehr über die Frau hinter Monalisa zu erfahren, schließlich war sie die eigentliche Schöpferin. Alle sagten immer Monalisa, aber ging es hier wirklich um das Werk einer angeblichen Sonnengöttin? Doch wohl ehr nicht. Nein, die Frau hinter Monalisa interessierte sie und als sie dann auch noch las, dass sie einen sexuellen Missbrauch durch ihren geliebten Vater erlitten hatte, da hatte sie sich ihr ganz nah gefühlt, denn dies war ihr selbst auch passiert. Ja, ihre Geschichte war an vielen Stellen ganz ähnlich. Sie hatte Thomas davon bisher noch nie etwas erzählt, denn für sie war es ein sehr traumatisches Erlebnis gewesen, an dass sie nur mit größter Scham zurück denken konnte. Auch bei ihr war es heraus gekommen und sie konnte nachempfinden, wie sich diese junge Frau gefühlt haben musste. Auch in ihrer Familie hatte keiner gewusst, wie man mit diesem Problem umgehen sollte. Auf jeden Fall war dieser Text interessant geschrieben, relativ knapp und ohne große Ausschmückungen und dennoch sehr lebendig.
Aber jetzt gab es erst mal etwas zu Essen. Sie waren spät dran, denn sie war erst nach Acht aus ihrem neuen Atelier gekommen. Sie teilte es sich mit einer anderen Frau, sie hieß Marlene. Sie hatten sich etwas verquatscht, denn auch Marlene überlegte am nächsten Montag zur Demo zu gehen. Sie wollte dafür irgendetwas vorbereiten, doch noch fehlte ihr eine zündende Idee.
Nun, sie selbst würde es wohl erst mal mit einem VideoKunstStück a la Monalisa versuchen.

 

Große Geheimnisse

„Unglaublich, aber wahr!“ Es war Samstag und Rachel betrat ihr kleines Gewächshaus, um nach ihren Pflanzen zu schauen. Jetzt wo sie ihr ganzes Haus einer Rundum-Erneuerung unterzogen, und auch der Garten ein ganz neues Gesicht bekommen hatte, fand sie endlich die Zeit und Muße sich mit ihrer neuesten Leidenschaft zu beschäftigen. Dem Anbau von Cannabis-Pflanzen. Sie hatte sich jede Menge Literatur dazu im Internet besorgt und auch von der besonders speziellen Pflege und Haltung von Mutterpflanzen erfahren. Das war eine etwas knifflige Angelegenheit, aber sie wollte so eine Mutterpflanze unbedingt haben, auch wenn sie ein etwas schlechtes Gewissen dabei hatte. Nicht weil in Washington der Anbau von Cannabis leider immer noch verboten war, sondern ihr war nicht ganz klar, ob die Mutterpflanze nicht unter dem Stress leiden würde, den sie verursachen musste, damit die Pflanze nicht blühte. Dazu musste sie die Beste ihrer Pflanzen rechtzeitig vor dem Beginn der Blüte auswählen und in einem gesonderten Raum unter streng kontrollierter Beleuchtung und Temperatur halten. Diese Mutterpflanze würde dadurch erheblich länger leben als ihre Kolleginnen, die nach 3 Monaten an ihr Ende kamen. Und von dieser Mutter konnte sie dann Ableger machen, um immer wieder neue Pflanzen groß zu ziehen. So eine Mutter konnte Jahrelang leben. Natürlich war es sehr wichtig, welche Pflanze sie aussuchte, es musste eine besonders gute Pflanze sein, denn die Ableger besaßen das gleiche Genom wie die Mutter. Ach ja, diese ganze Cannabis-Zucht war wirklich eine hohe Kunst, man musste ja so viel dabei beachten! Sicher, das Zeug wuchs an sich wie Unkraut, doch dann wurden die Pflanzen oft riesig und besaßen nur sehr wenige Blüten, manchmal sogar nur eine Einzige. Die war dann allerdings sehr groß. Aber jeder wollte natürlich möglichst viele Blüten, denn darin bildete sich das begehrte THC.

Wenn man die Pflanzen jedoch nur als Rohstoff für die Tuch- bzw. Papierherstellung nutzen wollte, dann brauchte man die Samen eigentlich einfach nur aus zu sähen und 100 Tage später konnte man dann mähen und fertig. Wollte man jedoch ein Medikament daraus machen, dann war die richtige Auswahl des Saatgutes entscheidend, denn nicht jede Cannabis-Pflanze war gleich. Es gab mittlerweile schon sehr viele, verschiedene Züchtungen. Es gab Pflanzen, die blieben sehr klein, andere wurden bei richtiger Beschneidung besonders buschig und auch die Blüten unterschieden sich nicht nur äußerlich, ihre berauschende Wirkung war auch unterschiedlich. Es war wirklich eine absolute Schande, dachte Rachel, diese Pflanze besaß  ein riesiges Potential, so dass die Herzen und Köpfe der Pharmakologen eigentlich total begeistert von diesem Kraut sein müssten. Hier gab es noch so viel zu Erforschen und zu Entdecken. Aber es war nun mal gesetzlich streng verboten sich mit dieser Pflanze zu beschäftigen. Sie hatte als junge Frau ja mal ein paar Semester Pharmazie studiert, und auch da schon hatte sie die Botanik besonders interessiert.
Doch dann hatte sie ihren Mann George kennen gelernt und war schnell schwanger geworden. Natürlich war sie bei den Kindern zu Hause geblieben, denn George und sie waren sich einig gewesen, ihre Kinder sollten ein richtig schönes Zuhause, eine treu sorgende Mutter und einen liebevollen Vater haben. Sicher George hatte viel arbeiten müssen und er war beruflich sehr stark eingebunden, und oft auch abwesend gewesen, so dass die Erziehung der Kinder letztendlich in ihrer Verantwortung gelegen hatte. Aber es gab zu ihrer Zeit nun mal keinen anderen Weg, wenn ihr Mann Erfolg haben und Karriere machen wollte. So einfach wurde man nicht zu einem NSA-General.

Auch zur Zeit war General Redding sehr beschäftigt, allerdings nicht, weil er im Büro so viel zu tun hatte. Er verbrachte jetzt viel Zeit bei sich zu Hause im Arbeitszimmer mit seinem neuen Spähprogramm, denn natürlich wollte er nicht im Hauptquartier der NSA damit erwischt werden. Nein, Li war an Christi Himmelfahrt vorbei gekommen und hatte ihm das Programm auf seinen privaten Rechner überspielt. Dabei hatte er den erst mal auf heimliche Troianer untersucht und festgestellt, dass er tatsächlich angezapft worden war. Dabei konnte es sich nur um einen Troianer der NSA handeln, denn niemand sonst hätte Zugang zu seinem Rechner finden können, da war sich General Redding sicher. Li empfahl ihm, für seine Recherchen einen anderen, zweiten Rechner zu verwenden und glücklicher Weise hatte General Reddings Sohn ihm ein paar Wochen zuvor einen neuen Rechner vorbei gebracht. Es war ein ganz besonderes Modell und auf dem Markt noch nicht zu kaufen. Sein Sohn arbeitete bei einem kleinen, aber sehr innovativen Computerhersteller, der Rechner für spezielle Anwendungen entwickelte. Sein Sohn brachte ihm darum immer wieder mal ein neues Produkt mit, damit er es testen konnte. Seine Firma erhoffte sich dadurch mögliche Großaufträge von der NSA.

Auf diesen letzten Testrechner installierte Li, natürlich ebenfalls nach einer gründlichen Untersuchung, sein Mäuschen und er zeigte ihm, wie er damit ins Herz der NSA-Datenbank kam. General Redding ließ sich alles genau zeigen und dann machte er gemeinsam mit Sandys Freund einen ersten Versuch. Er dachte natürlich sofort an Monettis letzte Mail und suchte nach den streng geheimen Daten zum Innenleben des Vatikans. Und simsalabim, sie waren drin!
Nun, und was sie Beide dann dort entdeckten, dass schlug dem Fass den Boden aus! Es war kaum zu glauben und selbst er als sehr erfahrener NSA-Agent und auch Li, der wirklich schon viel herum geschnüffelt hatte, sie waren Beide völlig überrascht, über das Ausmaß an Daten, vom Inhalt mal ganz abgesehen. Die Auswertung würde ewig dauern! Da ihnen jedoch klar war, dass es unbedingt erforderlich war , die geheimen Verbindungen und Pläne des Vatikans zu kennen, deshalb verabredeten sie, die Arbeit aufzuteilen.

Und so war auch Li an diesem Wochenende sehr beschäftigt und froh, dass Sandy sich mit ihren Freundinnen verabredet hatte. Klar, die Mädels hätten nichts dagegen gehabt, wenn er mit ihnen an den Strand gefahren wäre, aber er hatte Sandy in seine Zusammenarbeit mit General Redding eingeweiht und natürlich hatte Sandy Verständnis dafür, dass Li die Zeit an seinem Rechner verbringen wollte. Ja, sie war der Meinung, dass er es sogar unbedingt tun musste, denn auch ihr war mittlerweile klar, dass die Zeit drängte. Alles sah nämlich ganz danach aus, dass die Planungen der geheimen Weltregierung dahin gingen, den Krieg mit Russland während der Fussball-Weltmeisterschaft zu beginnen. Li meinte, auch die Sterne wiesen zu dieser Zeit darauf hin, dass es zumindest versucht werden würde. Und hinzu kam, die Lüge, der Verrat und die Heimtücke hatten Ende Juni Hochkonjunktur.

General Redding hatte Li auch von seinem besonderen Vertrauensverhältnis zu Alexander, seinem russischen Gegenstück erzählt, der ihm vor drei Tagen einen handschriftlichen Brief an sein geheimes Postfach geschrieben hatte. Der Brief war speziell verschlüsselt und konnte nur von, in die Schlüsselwörter Eingeweihte verstanden werden. Danach konnten sie mit Erleichterung zur Kenntnis nehmen, dass Putin kein Verräter im Auftrag der Kabale war. Alexander versicherte, dass es nirgendwo Hinweise oder gar Beweise dafür gäbe. Im Gegenteil, Putins Pläne gingen in die genau entgegengesetzte Richtung. Somit war Putin tatsächlich IHR Mann! Was seine damalige Mitgliedschaft bei den Freimaurern anging, so konnte man davon ausgehen, dass dies ein ganz bewusster Akt Putins gewesen war, um in die Machenschaften und Ziele der geheimen Weltregierung eingeweiht zu werden. Außerdem war die Mitgliedschaft in der Hochgrad-Freimaurerei eine zwingende Voraussetzung für seine Präsidentschafts-Ambitionen gewesen. Doch jetzt saß er auf dem Thron und hatte die Macht, zu tun und zu lassen was er für sein Land und die Welt für richtig hielt. Alexander bat darum, Putin zu vertrauen, ja er ging sogar so weit, zu sagen, dass er zu der Überzeugung gelangt sei, dass Monalisa Recht habe, und Putin ein Auserwählter Gottes sei.
Das war für Redding eine ganz neue Information, denn darüber hatte er in den Texten Monalisas noch nie etwas gelesen. Doch Alexander meinte, dies sei eine Information, die sie ihr damals im Winter 2006/2007 aus dem Kopf geholt hätten. Überhaupt seien viele Informationen, die sie auf diesem Wege gewonnen hätten, mittlerweile von größtem Interesse. Damals hätten sie auch nicht viel damit anzufangen gewusst, doch heute sei klar, Monalisa hatte offensichtlich in die Zukunft geschaut. Dabei sei ihr selbst die Brisanz der Informationen nicht klar gewesen, ja im Gegenteil, sie habe diese Eingebungen für eine Gedankenmanipulation des russischen Geheimdienstes gehalten, den sie wohl schon damals im Verdacht gehabt hatte, in ihrem Kopf herum zu fuschen. Doch er habe sich die ganze Akte mit den Vorgängen dieser Zeit noch mal genau angesehen, und danach waren sie nicht die Quelle dieser Informationen gewesen. Nein, es war ganz offensichtlich, Monalisa hatte in dieser Zeit einen besonderen Zugang zum Wissen über die Zukunft gehabt. Wer dafür verantwortlich war, dass konnte bisher nicht eindeutig geklärt werden. Er persönlich glaube, dass es nur Joseph und seine Leute gewesen sein konnten. Nun, und wer Joseph war, das war zwar sicherlich eine Glaubensfrage, er aber käme immer mehr zu der Ansicht, dass sich hinter diesem Joseph tatsächlich der liebe Gott verstecke.

Darüber konnte Redding jedoch nur mit dem Kopf schütteln. Klar, Joseph war eine ganz besondere, ja herausragende Persönlichkeit, aber den lieben Gott konnte Redding in ihm nicht erkennen. Für ihn war der liebe Gott keine Person in Menschengestalt, auch wenn er wusste, dass in der Bibel stand, dass Gott den Menschen nach seinem Ebenbild erschaffen hatte. Aber dieser Joseph, mit seinem dicken Bauch, der Halbglatze und der Brille auf der Nase, nein, warum sollte Gott sich ein solches Aussehen geben? ER hatte doch die Wahl und konnte schließlich auch als wunderschöner junger Mann erscheinen, oder eben mit einem Rauschebart wie ein Weihnachtsmann. Aber doch nicht wie so ein übergewichtiger Brillenträger!
Aber egal, er wollte darüber mit Alexander nicht streiten, es war nun mal Ansichtssache. Nur, wenn es stimmte, dass Monalisa damals von diesem Joseph Informationen übermittelt bekommen hatte, nun, diese Leute kamen aus der Zukunft, sie konnten sehr wohl sehr genau Bescheid wissen. Und, wenn Joseph Monalisa von Putins Auserwähltheit wissen ließ, dann war dies sicher eine sehr wichtige Information, auch für ihn.

 „Zeichen am Himmel – Unglaubliche und unheimliche Bilder am Himmel –

Strange sky Part 1“ (unbedingt ansehen!!)

1.Juni 2014

Projekt Blue Beam

„Projekt BLUE BEAM – Ein Plan um uns alle zu knechten“ Was sagt man jetzt dazu, fragte sich Dimitri. Wenn dies der wahre Plan der NWO war, dann sah es wahrlich sehr schlecht für sie alle aus. Wie sollte man dann noch entscheiden können, was die Wahrheit oder was eine Lüge war? Ob Monalisa sich die gleichen Fragen stellte wie er? Er hatte sich mit ihr gemeinsam dieses Video angeschaut. Klar, leider nicht Arm in Arm, sie lag wie so oft in ihrem Dachzimmer auf ihrem Sofabett und er saß immer noch an seinem Schreibtisch, obwohl es schon Samstagabend war. Eigentlich hätte er längst ins Wochenende gehen können, doch seine Frau war wieder einmal auf einem Seminar. Angeblich zumindest. Er war sich langsam nicht mehr sicher, ob sie wirklich eine Fortbildung machte, oder ob sie sich nicht heimlich mit einem Liebhaber traf. Er hatte schon überlegt, ob er einen Kollegen auf sie ansetzen sollte, um sich Gewissheit zu verschaffen, doch dann hatte er es sich noch mal genau überlegt und beschlossen, den Dingen einfach ihren Lauf zu lassen. Denn, wenn er ganz ehrlich war, dann hatte er im Grunde gar nichts dagegen einzuwenden. Sollte sie sich doch ruhig verlieben, er würde sie nicht aufhalten wollen, wenn sie meinte, ein Anderer baute ihr ein schöneres Haus. Sie war halt ziemlich in den westlichen Luxus verliebt, er jedoch gar nicht. Im Gegenteil, er träumte von alten Klapperkisten, an denen er herum schrauben konnte, er sehnte sich nach einer Frau in Gummistiefeln. Denn, dass er Monalisa nicht haben konnte, dass wusste er sehr gut. Sie liebte einen Anderen. Nur, ob sie den je treffen würde? Osram war offensichtlich nicht mehr der Mann ihrer Träume, denn der schlief schon seit Jahren in seinem eigenen Bett. Und wenn er es richtig mitbekommen hatte, dann stand sein Umzug eine Etage tiefer sogar ganz aktuell auf der Tagesordnung. Denn, unter Monalisas Reich war eine Wohnung frei geworden. Die alte Marie war ins Pflegeheim gekommen und die Kinder hatten die Wohnung der Mutter schon gekündigt. Montag würde sich hoffentlich endlich entscheiden, ob Osram die vier sehr renovierungsbedürftigen Zimmer mieten konnte. Ja, ja, er war sehr gut informiert, denn zum Glück, vieles musste per E-Mail und Telefon erledigt werden und da alles komplett abgeschnorchelt wurde, wusste er bestens Bescheid.

Monalisa allerdings umgekehrt auch. Sie benötigte dafür jedoch keine Troianer oder Wanzen, nein, bei ihr schien alles Eingebung oder Einbildung zu sein. Aber sie lag nur selten wirklich daneben, im Grunde beschrieb sie schon die realen Verhältnisse. Die Namen wie schon gesagt, die waren fast alle falsch, aber das war wahrscheinlich Absicht. Doch was zum Beispiel die Charakterisierung seiner Frau anging, da hatte sie vollkommen Recht. Ihm war dies bis dahin gar nicht so bewusst gewesen, doch dann war ihm klar geworden, dass er sie nicht mehr begehrte und auch nicht mehr liebte. Und auch, dass er lieber an alten Autos herum basteln würde, dass war ihm vorher gar nicht so klar gewesen, aber jetzt wusste er es. Er wollte ein anderes Leben, er wollte SEIN Leben. Er hatte kein Interesse mehr daran, anderen immer nur dabei zuzusehen. Er wollte von seinem Schreibtisch weg, er wollte irgendwo aufs Land und dort mit ein paar netten Menschen in Frieden zusammen leben. Doch dies würde nur gehen, wenn es keine NWO sondern stattdessen eine BWO gab. Eine Bessere- oder vielleicht sogar eine Bombini-Weltordnung. Die wäre sein größter Wunsch, denn neben dem Traum alte Autos zu reparieren, gab es auch den Wunsch, einmal eine Reise durch das Universum zu machen. Das wäre wirklich der Wahnsinn! Das wäre echt cool!

Die Frage war nur, wie wehrte man diesen ungeheuerlich perfiden Plan der Satanisten ab, den sie Beide gerade vernommen hatten? Er und auch Monalisa wussten genau, die Technik für eine derartige globale Verarschung existierte tatsächlich und sie wurde stellenweise auch schon eingesetzt. Monalisa hatte sie am eigenen Leibe erfahren müssen, sonst würde sie vielleicht doch an der Machbarkeit der ganzen Geschichte zweifeln. Und sie wusste, Schein und Wirklichkeit waren dann tatsächlich nicht mehr zu unterscheiden und was den Freien Willen anging, nun, sie wusste, wie schwer es war, diesen unter solchen Bedingungen aufrecht zu erhalten. Sie hatte Joseph schließlich auch für ihren Großvater gehalten. Doch war es wirklich der Echte gewesen? Oder hatte man ihn nur täuschend echt nachgemacht? Bei diesem Highländer hatte sie, wenn er ihr Tagebuch richtig verstanden hatte, den Unterschied schon bemerkt, aber die dahinter liegende Botschaft dennoch akzeptiert. Sie hatte auch daran geglaubt Joseph sei der liebe Gott in Menschengestalt. Doch, was, wenn Osram Recht hatte und es sich in Wahrheit bei den Leuten aus der Zukunft um skrupellose, übermächtige Faschisten handelte. Damals hatte Osram es vielleicht ganz richtig erkannt. Sein Entsetzen, seine Erschütterung und Verzweiflung waren wirklich sehr groß gewesen. Dimitri hatte es ja selbst alles hautnah miterlebt. Nicht wirklich hautnah natürlich, aber so gut wie. Damals hatte er über Osram nur mit dem Kopf geschüttelt und wie Monalisa auch nicht an seine Warnung geglaubt. Monalisa tröstete ihren Freund damals mit den Worten: „Osram, weine nicht, habe keine Angst, ich bin stärker als DIE.“

Nun, nach dem Blitz war sie dann allerdings erst mal gründlich eines Besseren belehrt worden. Mit dieser Attacke hatte sie eindeutig nicht gerechnet. Und diese Atacke war noch nicht mal von den Außerirdischen gekommen, nein, das war Alexander mit der Abteilung für Skalarwellentechnik und Mindcontrol gewesen. Monalisa hatte geglaubt, der liebe Gott würde sie vor allem Bösen beschützen. Doch, in ihrem Tagebuch schrieb sie später, dass sie nun verstehen würde, was Jesus damit gemeint hatte, als er am Kreuz verzweifelt ausrief: „Mein, Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen!“

„Wjatscheslaw Seewald und Honigmann über: In welcher Situation befindet sich Wladimir Putin?Viele Menschen die sich mit wichtigen Ereignissen auf der Erde beschäftigen, befürworten die Arbeit die Wladimir Wladimirowitsch Putin macht. Doch die meisten Menschen wissen nicht, in welcher Situation befindet sich Wladimir Putin? Auf diese Frage haben wir in einer gemeinsamen Internetkonferenz mit dem Honigmann eine Antwort gegeben, wie wir diese Situation sehen. Das sehen und verstehen dieser Konferenz bringt Dich auf alle Fälle weiter in der Frage: in welcher Situation befindet sich Wladimir Putin?

Gleich ist es 17 Uhr, dachte Dimitri, ich sollte jetzt mal etwas Essen. Das Wochenende war schon fast herum, doch er hatte nichts anderes gemacht, als bis mittags zu schlafen und ein Wannenbad zu nehmen. Dabei hatte er sich einen Joint geraucht. Es war sein Erster. Er hatte jetzt bei Monalisa so viel über das Kiffen gelesen, er musste es einfach endlich auch mal selbst probieren. In Moskau gab es keine Kiffertradition wie im Westen, doch seit der Eiserne Vorhang weg war, kamen natürlich auch die Drogen. Er als gelernter Geheimdienst-Agent wusste natürlich wo er in der Stadt suchen musste, um an das Zeug zu kommen. Aber bisher hatte ihn das Gras oder auch der Shit nicht interessiert. Doch jetzt dachte er, irgendwas tolles muss ja da dran sein, doch man musste es wohl einfach selbst probieren, um das zu verstehen. Er hatte fertige Joints gekauft, erst mal nur 3 Stück. War nicht billig, insbesondere, wenn man daran dachte, dass diese Pflanze überall auf der Welt wachsen konnte. Rachel Redding mochte ja eine Wissenschaft daraus machen, aber im Grunde war es eine anspruchslose Allerweltspflanze, die noch nicht mal Dünger benötigte. Man brauchte auch kein Gewächshaus. Selbst in nördlichen Regionen wuchs das Zeug wie Unkraut. Warum war es also so teuer? Wer verdiente sich eine goldene Nase an dem Verbot? Die Dealer waren schließlich nicht nur Mafiosis, jeder halbwegs Informierte wusste, dass die CIA ihre schwarzen, illegalen Projekte mit dem Drogenhandel finanzierte. Und weil es verboten war, konnten sie diese hohen Preise erzielen. In Amerika, wo man den Konsum jetzt zum Teil legalisiert hatte, da heulten die Dealer herum, weil niemand ihnen mehr ihre scheiß Ware abkaufte. Ihr Zeug war einfach oft ziemlich verpanscht., und wenn der Kunde die Wahl hatte, gutes, zertifiziertes Cannabis zu kaufen, dann ließ er davon natürlich die Finger.

Und der Staat erfreute sich zunehmend an der herrlich sprudelnden Umsatzsteuer! Warum also das Verbot? Wer wollte wohl mit der Verteufelung sein gutes Geschäft aufrecht erhalten?Nein, Monalisa hatte Recht, der Cannabisanbau musste unbedingt vollkommen legalisiert werden, nur so entzog man den Bösen auf der Welt das Geld für ihre Schandtaten. Er hatte sich den Joint also ohne schlechtes Gewissen angezündet und vorsichtig inhaliert. Die Wirkung war sofort zu spüren und er musste gestehen, das Gefühl war erst mal einfach nur toll. Das warme Wasser sorgte für große Entspannung oder lag es an dem Joint? Er zog noch mal und musste etwas husten. Ihm wurde ganz leicht schwindelig. Der Typ, der ihm die Dinger verkauft hatte, hatte gesagt, es wäre erstklassiges Gras, es würde „gut Knallen“ hatte er versprochen. Dem war ganz offensichtlich auch so, dachte Dimitri und er musste über den Gedanken lachen, „Knallen, knallen … wie witzig, das Wort ist genau das Richtige …“

Dann merkte er, dass seine Gedanken ziemlich herum sprangen und er legte den Joint zur Seite und schloss die Augen. Oh … das Bad tat ja so gut! Wie gut, dass seine Frau erst morgen zurück kommen würde. Sie hatte eine Nachricht per SMS geschickt. Eine Erklärung hatte sie dafür nicht gegeben. Eigentlich hätte er sie zurück rufen können, doch er hatte keine Lust auf eine Lüge. Sollte sie doch machen, was sie will, er würde es in Zukunft auch tun. Was hatte Monalisa geschrieben, wir alle könnten in einem Paradies leben, es müsse nur jeder das machen, was er will und dies so oft und intensiv wie möglich. Nun, das war doch mal ein sehr überzeugendes Argument, denn klar, das Paradies war ein Paradies, weil es genauso funktionierte. Jeder Gläubige träumte davon. Nur warum auf den Himmel warten? So sicher war es ja nicht, dass alle darin ein Plätzchen fanden. Da war es doch besser und sinnvoller das Leben auf der Erde paradiesisch zu gestalten. Denn, dass es die Erde gab, daran konnte ja nun kein Zweifel bestehen. Wer also in ein Paradies kommen wollte, der musste darauf nicht hoffen und warten. Sie sagt, die Menschen sollten einfach den Planeten zu einem Paradies für Alle machen, dann war doch alles easy, wie die Amerikaner so gerne sagten. Zumindest mit bekifften Kopf schien das ihm absolut logisch zu sein.

Jetzt war er wieder etwas nüchtern und schob sich eine Pizza in den Backofen. Ja, kochen tat seine Frau auch nicht mehr so wie seine Mutter es ganz selbstverständlich getan hatte. Sie kaufte eigentlich nur noch Fertigkram. Ihr gefiel die westliche Lebensart wirklich sehr. Sie wollte ihre freie Zeit lieber mit Schoppen verbringen. Und wenn er die ganzen Schuhe sah, die sich bei ihnen anhäuften, dann fragte er sich wirklich: „Willst Du das?“ „Nein!“ Sein Bauch antwortete sofort. Ob er sich nicht wirklich eine andere Frau suchen sollte, eine, die seine Sicht auf die Welt teilte? Eine, die mit ihm zusammen kiffen würde? Wenn er die Kapitel über die vier Berliner las, dann wurde er schon länger irgendwie etwas eifersüchtig. Dieser Thomas und Reinhard, die hatten Frauen, die machten gerne mit und im Bett schien das Zeug auch Wunder zu vollbringen, wenn er an diesen Redding und seine Rachel dachte. Selbst mit Sechzig konnte die mit einem Keks im Ehebett noch etwas verändern.

Bei ihm und seiner Frau war schon länger nichts mehr gelaufen und wenn er so darüber nach dachte, dann kam ziemlicher Frust auf. Er brauchte etwas anderes. Seine Frau liebte die schnelle Nummer, hart und heftig, am Liebsten im Dunkeln. Er war da ja anders, zumindest seit er auf Monalisas Rechner Pornos gesehen hatte. Ja, auch da trieb sie sich ab und zu herum. Sie interessierte offensichtlich sich für ziemlich aufregende Sachen. Ja, und wenn dann auch noch ihr Ex anrief, dann konnte man als Zuhörer nur rote Ohren bekommen. Aber den Beiden war das piepegal, sie sprachen öfter darüber, dass man ihnen vielleicht zuhörte, zumindest Monalisa vermutete dies. Aber sie sagte: „Bitte, hoffentlich habt ihr Spaß daran!“ Ihm war das zuerst ja peinlich gewesen, doch fand er es auch total erregend. Nur, bei seiner Frau konnte er sich anschließend nicht abreagieren, die schlief immer schon viel zu früh ein. Ja, wenn er es richtig sah, dann drehte sie ihm eigentlich immer nur den Rücken zu, eigentlich schon seit Monaten, es war ihm nur bisher nicht aufgefallen.

Die Pizza war fertig und er ging damit ins Wohnzimmer. Er setze sich aufs Sofa und stellte die Pizza auf den niedrigen Tisch. Dann nahm er sein Handy, es war ein ganz Besonderes, denn es war mit seinem Rechner im Büro verbunden. Er schaltete den Lautsprecher ein und lauschte. Hm … alles still, die Beiden waren also noch in Köln. Monalisa fuhr praktisch jeden Sonntag mit Osram zu seinen Eltern zum Mittagessen. Seit ein paar Tagen war auch ihr Gartenhäuschen wieder verwanzt. Ja, er konnte die Gespräche jetzt wieder im ganzen Haus verfolgen, die alten Wanzen waren ja noch installiert. Damals 2006 hatten sie sogar nicht nur ihr Haus und ihren Garten überwacht, der ganze Ort wurde beobachtet. Doch nachdem Madame im Krankenhaus war, hatte man die Überwachung weitestgehend eingestellt. Doch nun hatte Alexander angeordnet, dass die Beobachtung wieder intensiviert werden sollte. Und es war anzunehmen, dass dies bald auch die anderen tun würden.

Er machte den Fernseher an, doch da war nix Interessantes drin. Hm … überlegte er sich, vielleicht sollte ich mir einen ihrer Filme ansehen. Er aß von der Pizza und verzog das Gesicht. Sie war nur noch lau und schmeckte total nach Pappe. Aber etwas anderes war nicht da, denn er war ja dummer Weise nicht zum Einkaufen gekommen. Aber er hatte ja zum Glück noch zwei Joints. Er zündete sich daher den Nächsten an. Angeblich sollte man davon ja ziemlichen Appetit bekommen.

Oh … Osram und Monalisa waren zurück! Ob Madame gleich wieder an ihren Rechner ging? Er stand auf und holte seinen Laptop. Ah, sie hatte Mails bekommen. Oh je, schon wieder war ihr ein Film gesperrt worden … ja, ja, das war wirklich eine Krux mit dem Urheberrecht! Auch da hatte sie Recht. Er kannte ja ihre Filme alle fast auswendig. Klar, ob das Kunst war, was sie da machte, dass war Ansichtssache, aber was war schon so schlimm daran etwas herum zu schnibbeln? Ihr Argument, es handle sich um künstlerische Kollagen, die in der Kunst immer schon mit fremden Materialien angefertigt wurden, das war auch nachvollziehbar. Welcher Zeitungsherausgeber konnte verhindern, dass man etwas aus der Zeitung heraus schnitt und zu einer Kollage verarbeitete. Monalisa sagte immer, für sie bestünde da kein Unterschied, das Medium sei nur neu. Sie machte Kollagen aus Fernseh-Mitschnitten. So etwas war früher technisch nur schwer zu machen gewesen, doch die Zeiten hatten sich nun mal verändert. Ihrer Meinung nach musste das Urheberrecht dringend gelockert werden. Ja, dachte er, auch da konnte er ihr nur zustimmen. Die Filmindustrie verdiente doch auch so nicht schlecht? Aber die Musikindustrie stellte sich ja auch so an. Wieviele Videos wurden gesperrt nur wegen der angeblich „geklauten“ Musik. Irgendwie bekamen diese Unternehmen den Hals nicht voll … ja, auch das musste sich ändern. Warum musste eine Madonna Millionen verdienen? Wenn mit dem Geld wenigstens kleine Bands unterstützt wurden, doch wer wirklich Musik machte und vielleicht mehr zu sagen hatte, eine Band, die kritische, politische Texte sang, diese Leute bekamen keinen Cent. Ne, ne … auch das würde in einem Paradies anders sein müssen … er fand ihre Vorstellung, dass alle ein sogenanntes Bedingungslosen Grundeinkommen bekamen ganz richtig, jeder sollte Geld genug zum Leben haben und dann konnte man so viel Musik machen, wie man lustig war. Warum musste man dafür, dass man etwas tat, was einem selbst viel Freude machte Millionen scheffeln.

Und das galt ihrer Meinung nach auch für Politiker. Sie sah in den wahrlich sehr üppigen Diäten eine Form der Korruption. Wer wollte von den Abgeordneten schon seinen gut bezahlten Job verlieren, wer wollte das Risiko eingehen, wegen seiner eigenen Meinung den sicheren Listenplatz zu verlieren? Also stimmte die überwiegende Mehrheit möglichst immer so wie es von ihnen erwartet wurde. Was der Wähler dazu sagte, das interessierte doch nur am Wahltag. Und mit der entsprechenden medialen Begleitung war meistens sicher gestellt, dass es zu keiner Abstrafung kam. Und selbst wenn man einen Abgeordneten mehrheitlich nicht wollte, wenn er oben auf der Liste stand, dann war er sicher wieder vier Jahre dabei. Er zog ein letztes Mal an dem Joint und dachte: „Diese Droge läßt einen die Sache echt klar sehen. Dieser Effekt der Droge war den Herrschenden natürlich bekannt und auch darum wollte man keine kiffende Gesellschaft. Den Bekifften konnte man so leicht keine Scheiße mehr andrehen. Außer so eine Tiefkühlpizza vielleicht, denn die schmeckte jetzt sogar kalt.

Er legte sich hin, denn ihm wurde etwas übel, der Kreislauf machte sich bemerkbar. Das war etwas unangenehm, aber liegend war es auszuhalten. Er lauschte dem Gespräch, dass aus seinem Handy kam. Die Beiden waren im Gartenhäuschen und Monalisa beschwerte sich über das gesperrte Video. Es war nicht das Erste. Osram vertrat die Ansicht, dass es gefährlich sein könnte, diese ganze Schnibbelei, die Anwälte der betroffenen Urheber würden nur auf so jemanden wie sie warten und eine saftige Rechnung schicken. Sie jedoch stellte deren Rechte in Frage. Ihre Filme seien Kunst und die Kunst hätte immer schon kopiert, ja, wie viele Abendmahle gab es, wie viele Monalisas. Und das nicht erst in moderner Zeit. Schon zu Leonardos Zeiten war es vollkommen üblich, dass man sich gegenseitig kopierte. Es gehörte zwingend zur Ausbildung eines Malers große Meister zu kopieren. Auch in der Musik ließ man sich inspirieren von den Werken Anderer. Nur so sei der große Fortschritt in der Kunst zu erklären. Wenn Bach jeden verklagt hätte, der seine Etüden spielte, wie wäre es dann zu den späteren großen Komponisten gekommen. Alle hatten sich immer bei den Anderen bedient. Doch heute würde man dies als Diebstahl von geistigem Eigentum betrachten. Selbst die Kindergärten sollten der GEMA Geld bezahlen, wenn sie die Noten von Kinderliedern copierten. Das alles wäre doch total destrukiv, es sei elende Abzocke, nichts weiter.

Sie sagte: „Die Kunst muss frei sein um sich weiter zu entwickeln.“ Und dann kam sie auf das Thema Patente, da sähe es genauso beschissen aus. So ein Patent sei nicht nur sehr kostspielig, es verhinderte auch den Fortschritt. Das sei auch der Grund, warum es noch keine Vakuum-Energie-Generatoren in Serie gebe. Alle wollten immer nur Kasse machen, statt zufrieden zu sein, wenn ihr Produkt half, die Welt für alle zu verbessern. Ihre Bombini-Theorie könnte natürlich dem Produzenten sehr viel Geld bringen, vorausgesetzt es würde realisiert werden, aber warum sollte nur Einer davon profitieren, fragte sie. Für sie selbst sei es nur wichtig, dass die Menschen kein Öl mehr verbrannten, das wäre wichtig für die ganze Erde. Wenn dies gelingen würde, dann wäre das mit dem Paradies auf Erden wirklich nur noch ein Kinderspiel. Nur, wenn sie ein Patent anmelden würde, dann wäre doch klar, was passieren würde. Irgendwer würde kommen und große Versprechungen machen, sie würde darauf eingehen und dann würde ihre Sache in seiner Schublade auf nimmer wiedersehen verschwinden. Nein, ein Paradies war nur zu erreichen, wenn man auf das große Geld für einige Wenige verzichtete. Was musste man im Luxus schwelgen? Das sei nur schädlich für den Charakter. Sie wolle etwas wirklich Gutes für die Welt tun und nicht mit irgendeiner Scheiße Milliarden auf einer Bank anhäufen.

Ja … er konnte ihr wirklich immer wieder nur zustimmen …

2.Juni 2014

Die Klima-Frage

„UPS!! Wie kommt denn jetzt dieser Film plötzlich hier hin?“

(Anm. d. AUTORIN: Hm, SCHADE, leider immer noch gesperrt!)

 „Andreas Popp DIE KLIMA-LÜGE“ Oh ja, dachte Michaela, das war auch so ein Ding! Sie schaute mal wieder mit Sorge in den Himmel und obwohl es noch relativ früh am Tag war, die Streifen waren schon wieder gut zu erkennen. Offiziell existierten diese merkwürdigen Wolken natürlich nicht, doch in ihrem Hause lautete die Erklärung: „Das ist ein globales, allerdings geheimes Terraforming-Projekt. Die künstliche Verdunklung der Erde soll gegen den Klima-Wandel helfen. Weniger Sonne, weniger Wärme, das ist doch wirklich eine gute Idee!“

Wenn sie dann ihren Vorgesetzten fragte: „Aber warum erklärt man es den Menschen nicht, wenn es doch nur darum geht, die Erde vor den Folgen der Erwärmung zu schützen? Das müsste doch nicht verschwiegen werden, daran sind doch alle interessiert.“

„Warum sollte das besser sein, das führt nur dazu, dass wieder irgendwer dagegen auf die Straße geht.“

„Warum sollte das geschehen? Wenn es gute Gründe dafür gibt, dann werden Viele sogar begeistert sein. Jetzt aber sind immer mehr besorgt und fragen sich, was da Oben abgeht.“

„Für uns ist das jedenfalls kein Thema, Michaela, am Besten ist, Du kümmerst Dich nicht weiter darum. Wir wollen keine Diskussionen darüber, auch hier nicht. Wir haben Wichtigeres zu tun. Diese Montagsdemos zum Beispiel. Hast Du Dich damit schon mal beschäftigt, könnte man den Initiatoren vielleicht verfassungsfeindliche Ziele nachweisen?“

„Wir haben doch gar keine Verfassung, so wie ich das sehe, wollen viele der Demonstranten aber gerne Eine haben. Die halten das Grundgesetz für nicht ausreichend, denn über dies hat die Bevölkerung nie abgestimmt.“

„Eine neue Verfassung, das wäre ja noch schöner!“

„Vorwerfen kann man es ihnen aber nicht. Ich habe es überprüft und festgestellt, es stimmt, das Grundgesetz kann eine vom Volk gewählte Verfassung nicht ersetzen. Die Bevölkerung hat ein Recht darauf.“

„Rechte, Rechte, wer fragt denn danach? Das Grundgesetz ist da und es ist gut. Dabei sollte es auch bleiben. Wozu benötigen wir eine öffentliche Verfassungsdiskussion? Das ist kein Thema, auf das wir uns einlassen sollten. Ist doch alles prima so wie es ist.“

„Nun ja,“ sagte Michaela, die das Gespräch lieber beenden wollte, „die Forderung ist jedenfalls nicht verfassungsfeindlich, im Gegenteil, es ist ihr gutes Recht. Aber, Herbert, bitte entschuldige mich, ich muss jetzt in eine Besprechung.“

Und das war nicht gelogen. Es ging um die wachsende Reichsbürgerbewegung. Es ging um Preussen, aber auch Bayern wurde wach. Das hielt Michaela für  sehr interessant, denn so wie sie es sah, lag in der alten Verfassung von 1920 eine echte Chance. Dahin konnte man durchaus zurück. Zumindest in einem ersten Schritt, danach müsste man diese Verfassung allerdings reformieren, denn nach fast 100 Jahren war eine Überprüfung sicherlich angezeigt. Doch diese Gedanken würde sie in der Konferenz ganz sicher nicht laut aussprechen. Noch nicht!

Der Klima-Wandel war auch bei Reinhard ein Thema, denn in seiner Sitzung ging es unter anderem auch darum. Die Temperaturen waren nämlich in den letzten 10 Jahren leider nicht angestiegen und immer mehr Menschen stellten unangenehme Fragen.

Reinhard meinte: „Ist doch ganz einfach, wir sagen: „Leute, das liegt an der erfolgreichen Sprüherei! WIR haben den Anstieg des Meerenspiegels und der Temperaturen durch diese Streifen am Himmel erfolgreich bekämpft.““

„Bist Du verrückt, wir können nicht zugeben, dass die Streifen keine Kondensstreifen sind.“

„Aber, warum nicht?“

„Weil wir die ganze Zeit das Gegenteil behauptet haben, wie stehen unsere Medien und Politiker denn dann da,“ meinte ein anderer Konferenz-Teilnehmer.

„Das könnten sie doch damit erklären, dass sie die Bevölkerung nicht beunruhigen wollten.“

„Du scheinst nicht viel im Internet zu surfen, die ganzen Chemtrail-Kritiker, die bekämen nur Wasser auf ihre Mühlen, und stünden plötzlich nicht mehr als Spinner da.“

„Wer hatte denn diese glorreiche Idee, das Unübersehbare zu verschweigen oder als Einbildung ab zu tun? Warum versucht man den Leuten weiß zu machen, der Himmel ist strahlend blau, wenn doch das weiße Karomuster deutlich zu sehen ist? Das musste doch schief gehen,“ sagte ein Anderer.

„Die Politiker wollten nun mal keine öffentliche Diskussionen. Das führt immer nur zu neuen Fragen und die sind nicht erwünscht.“

„Geht es denn wirklich nur um die Bekämpfung der Erd-Erwärmung, oder steckt noch etwas anderes dahinter,“ fragte die Frau neben Reinhard. Sie war eine relativ neue Kollegin, jung und ziemlich attraktiv. Sie hieß Anna Peters und Reinhard hatte sich mit ihr schon einmal kurz unterhalten. Sie schien ihm recht clever zu sein. Und ihre Frage war zudem noch mutig, denn eigentlich war allen klar, an der Sache war etwas megafaul. Nur, man tat halt so, als ob man an das Märchen der CO2-Klima-Erwärmung glaubte. Das war für die Karriere eindeutig besser. So wie man auch 9/11 nicht laut hinterfragte. Alle spielten einfach mit, denn jedem war bewusst, wenn man einmal anfing zu bohren, dann stürzte das ganze Haus und mit ihm das System zusammen.

Anna Peters bekam auf ihre Frage keine Antwort. Aber alle Teilnehmer der Konferenz wussten, was in Wahrheit Sache war. Nur, wenn man die eigene Machtlosigkeit nicht offenkundig werden lassen wollte, dann war es zwingend, nicht über die wahren Gründe der Sprüherei nach zu denken. Die Angelegenheit war einfach zu heiß. Ein falsches Wort darüber und die Karriere war schnell beendet. Nun, und fast alle hatten Familie, Häuschen, Auto und weiter. Das musste alles finanziert werden und da das Gehalt beim BND, MAD und Verfassungsschutz sehr gut war, wäre man dumm, in einer Angelegenheit, gegen die man sowieso nichts tun konnte, dies aufs Spiel zu setzen.

Nicht jeder hatte vollen Einblick in die tatsächlichen Gründe für das Sprühen, einige glaubten, es ginge um die Vergiftung der Bevölkerung mit Aluminium. Aluminium war giftig und führte höchstwahrscheinlich zu Krebs und Alzheimer. Das war natürlich derart ungeheuerlich, dass konnte man natürlich nicht zugeben. Eine kranke Gesellschaft war nun mal eine lukrative Gesellschaft, an der Milliarden verdient werden konnte.

Andere glaubten hingegen, das mit dem Aluminium war nur eine begrüßenswerte Nebenwirkung für die Initiatoren der Srüherei. In Wahrheit ging es darum, aus dem Himmel eine Projektionsfläche für Skalarwellen zu machen, die dann mit Hilfe von HAARP zur Auslösung zum Beispiel von Erdbeben genutzt wurden oder aber einfach nur für einen Starkregen an einer bestimmten Stelle auf dem Globus sorgen konnten. Dies war für das Militär eine großartige Waffe, und da diese Waffe von den Amerikanern auch skrupellos eingesetzt wurde, war es besser, man machte keinen Ärger. Sonst würden auch in Deutschland plötzlich größere Erdbeben stattfinden oder die dritte Jahrhundertflut in wenigen Jahren das Land unter Wasser setzen.

Doch die abgedrehteste Motivation für die sündhaft teure Sprüherei war die Erschaffung einer Projektionsfläche für das Projekt Blue Beam. Doch das war so streng geheim, da wusste wirklich kaum jemand drüber Bescheid. Reinhard aber hatte das Video, das darüber aufklärte, auf Monalisa Internetseite entdeckt und er zweifelte nicht daran, dass diese Begründung die eigentlich Wahre war. Es ging um die größte Menschheitsverarschung aller Zeiten. Es ging um Satans großen Schachzug und bisher hatte man alle erfolgreich hinter das Licht geführt. Sollten die Menschen ruhig an eine geheime Bekämpfung der Erd-Erwärmung oder auch an eine Vergiftung durch Aluminium glauben, selbst wenn sie daran glaubten, es ginge um eine Wetter- und Erdbebenwaffe, nur vom Projekt Blue Beam sollte möglichst niemand etwas erfahren. Denn, nur wer keinen Zweifel hegte, der würde dem falschen Gott auf den Leim gehen. Aber an diese wahnsinnige Geschichte glaubte so schnell sowieso niemand. Reinhard allerdings konnte nicht umhin, in dem Projekt Blue Beam des Rätsels Lösung zu sehen.

Auch Thomas hatte das Video gesehen und auch er war schnell überzeugt, die Inszenierung so eines unglaublichen Schauspiel, das war ganz nach Satans Geschmack. Und dieser Schachzug war zudem ziemlich genial, denn selbst wenn der wahre, liebe Gott käme, um die Welt vor dem drohenden Untergang zu retten, es bliebe ein Zweifel, ob nicht gerade ER eine Laser gestützte Einbildung, eine satanische Täuschung war. Somit war es ein Risiko für Gott, sich zu zeigen, denn dann würden das bisher so erfolgreich geheim gehaltene Projekt Blue Beam plötzlich in den Massenmedien heiß diskutiert werden und am Ende würde man die Bevölkerung davon überzeugen, dass es sich bei dem Raumschiff Gottes in Wahrheit nur um eine Projektion handelt. Selbst wenn Gott landen und aussteigen würde, er würde als der größte Betrüger aller Zeiten verachtet, verlacht und verurteilt werden. Satan hatte also einen sehr perfiden Schachzug eingeleitet und so wie es aussah, hatte er alle Trümpfe in seinen Händen. Zumindest würde eine persönliche Erscheinung Gottes nicht helfen.

Hingegen, Satans falscher Gott würde dennoch alle Chancen haben, denn der käme ja als Retter der Menschheit daher, der den Betrüger entlarvt und besiegt hat. Was war dieser Satan doch nur für ein unheimlich hinterhältiger Fuchs, ja ja, sein Plan war  perfekt. Nur, so wie Thomas Joseph kennen gelernt hatte, würde der diesen Plan durchschauen und zumindest hatte ER schon mal dafür gesorgt, dass dieser satanische Plan offenbart wurde. Klar, es würden erst mal nur wenige sein, die daran glauben würden, doch mit Monalisas Internetseite bestand eine weitere Chance, dass immer mehr Menschen davon hörten und sich ihre eigenen Gedanken dazu machten. Er jedenfalls hatte Zwei und Zwei zusammen gezählt und war zu dem Ergebnis gekommen, das Blue Beam-Projekt war die Antwort auf die Frage: „Wozu dient das künstliche Wolkennetz, die Kreuz-Zeichen am Himmel?“ Ja, er ging sogar soweit, dass er glaubte, der ganze Schmuh um den angeblichen Klimawandel war nur deshalb inszeniert worden, weil es einen Grund für die Sprüherei geben musste, mit denen man die Politiker abspeisen und auf Linie bringen konnte. Außerdem musste jemand dafür bezahlen und die Pharmaindustrie war einer der Profiteure und somit leicht zu überzeugen, die Rechnung zu begleichen. Von Satans Plan wussten wahrscheinlich nur eine Handvoll Leute, vielleicht auch 10 oder 20. Aber viel mehr waren wohl nicht eingeweiht, glaubte Thomas. Wozu auch? Die Verarschung sollte schließlich allumfassend sein. Satan wollte der allmächtige Herrscher der Erde werden und dazu war es nötig, dass alle ihn anerkannten, als den einzig wahren Gott im Universum. Und Joseph, ja, der war wohl einfach schachmatt. Oder? 

 „Ein Meterologe beschreibt die Klima-Lüge“ und zwar in wenigen Minuten, knapp und einleuchtend zur besten Sendezeit im Fernsehen. Selbst dort halten die Mitarbeiter die Volks-Verarschung also nicht mehr aus. Denn, auch sie haben Zugang zum Internet.

(Anm. der Autorin: Wenn Sie zu denen gehören, die immer noch an den Klima-Killer CO2 glauben, dann bitte, geben Sie den Begriff Klima-Lüge in Ihre Suchmaschine ein und klicken Sie sich durch, es gibt auf You Tube mittlerweile Hunderte von gut verständlichen Vorträgen zu diesem Thema.)

Micha und Maria

Montagmittag in Arsamas 12, Sibirien. Maria und Micha hatten frei und lange geschlafen. Jetzt räumte Maria den Frühstückstisch ab und Micha stand unter der Dusche. Maria und ihr Mann hatten um diesen freien Tag gebeten, denn in den letzten zwei Wochen hatten sie jede Menge Überstunden gemacht. Endlich war es Maria erlaubt worden, sich das geheime Projekt ihres Mannes anschauen zu dürfen. Ja, man hatte sogar zugestimmt, dass sie in Zukunft zusammen arbeiten durften. Zwar hatte man zuerst die Sache mit den Sri Yantras für Blödsinn gehalten, doch als Maria einfach mal einen Versuch gemacht hatte, da hatte ihr Kondensator einen großen Sprung in die Höhe gemacht. An der Sache konnte also durchaus doch etwas dran sein. Und darum hatten sie und ihr Mann sich durch die vielen verschiedenen Teile des Bausatzes gewühlt, die noch nicht zugeordnet worden waren, um den Schlüssel für seinen „Football“ zu finden. Und tatsächlich, sie fanden Gegenstände, in die tatsächlich ungewöhnliche Zeichen eingraviert waren. Nur ein Sri Yantra wie Maria es verwendet hatte, war nicht zu finden. Aber immerhin, es war sehr wohl möglich, dass gerade ein gefundener Gegenstand weiter helfen konnte. Es war eine kleine Scheibe aus Gold, nicht viel größer als ein Rubel, sie lag in einer kleinen Schachtel und war bisher nicht beachtet worden. Aber jetzt, mit dem Wissen über die Macht der Sri Yantras sah Micha diesen Rubel mit ganz anderen Augen. Konnte dieses Goldstück der Schlüssel für sein Bombini sein?

Denn das war ihnen jetzt auch klar geworden, der Bausatz war ein Bombini. Maria hatte sich auf der Internetseite von Monalisa genau umgesehen und ihr war klar geworden, diese ungeschminkte Frau vor der Tafel war die Entdeckerin der Bombini-Theorie. Sie hatte von ihr bis zu diesem Zeitpunkt noch nie etwas gehört, ja, ihr war nicht bewusst gewesen, dass ihre eigene Forschung auf ihrer Theorie beruhte. Damals hatte man ihr das Forschungsprojekt mit den Worten angeboten: „Dr. Seranow, wir haben hier eine vielleicht ganz interessante Aufgabe für Sie. Es geht im Kern um den „Biefeld-Braun-Effekt“. Wir würden ihn gerne durch Sie noch mal eingehend überprüfen, untersuchen und wenn möglich weiter entwickeln lassen. Wir haben hier eine Theorie, die recht vielversprechend sein könnte, nur ein Beweis ist bisher noch nicht erbracht worden. Schauen Sie sich doch diese Unterlagen mal genauer an und entscheiden Sie dann, ob Sie Lust haben sich dieser Aufgabe zu stellen.“

Nun, und sie hatte natürlich erfreut Ja gesagt, denn die Sache mit den Torsionsfeldern, die war ihr schon länger bekannt. Doch bisher waren die Forschungen in dieser Richtung nicht voran getrieben worden, zumindest nicht offiziell. Von den beiden Wissenschaftlern, die vor einigen Jahren damit Aufmerksamkeit erregt hatten, war danach nichts mehr zu hören gewesen. Aber das konnte sehr wohl daran liegen, dass ihre Entdeckung der Torsions- bzw. Skalarfelder der Geheimhaltung unterstellt worden war. Denn auch Russland hatte kein Interesse daran, dass die Existenz der Skalarwellen oder Skalarfelder bekannt würde. Sie waren ein sehr gut gehütetes, militärisches Geheimnis.

Das was sie heute darüber wusste, das erklärte diese strenge Geheimhaltung natürlich. Denn, diese besonderen Wellen oder Felder hatten wahrlich Aufsehen erregende Eigenschaften, ja, mit Ihnen würde die Welt ganz neu verstanden werden müssen, letztendlich würde das gesamte, bisherige wissenschaftliche Weltbild tief erschüttert werden, wenn es nicht völlig in sich zusammen brach. Und wenn man nicht wollte, dass der Welt klar wurde, wie gefährlich ein Missbrauch dieser Wellen für ihren Freien Willen waren, nun, dann konnte man verstehen, dass man von Seiten der Macht an einer allgemeinen Kenntnis dieser Skalarwellen und ihrem technischen Potential nicht interessiert war. Je weniger davon wussten, um so besser für die Leute, die damit arbeiteten. Das war natürlich eine ganz große Schweinerei, das sahen nicht nur Maria und ihr Mann so. Es gab nämlich auch noch andere Kollegen, die sich mit diesem Thema beschäftigten. Aber wie immer, es wurde nur wenig untereinander darüber geredet. Ab und zu machte jemand mal eine Bemerkung, doch sie waren nun mal alle zum Schweigen über ihre Projekte verpflichtet. Nur, was diese Sri Yantras anging, da hatte man erkannt, dass es sinnvoll war, wenn das Ehepaar Seranow zusammen arbeitete.

Und das hatten sie in den letzten Tagen auch intensiv getan. Doch nun brauchten sie endlich mal eine kleine Pause. Maria und Micha wollten dazu noch mal in den Wald, denn das letzte Mal war sehr schön und romantisch gewesen. Außerdem konnten sie dort offener reden. Hier in Arsamas, ja selbst in ihrer Wohnung konnten sie sich nicht sicher sein, ob nicht doch einer heimlich zuhörte. Die Arbeit hier in der geheimen Forschungsstadt war nun mal sehr brisant und es bestand immer die Gefahr, dass sich ein Spion einschlich oder ein Wissenschaftler Skrupel bekam und irgendwelche Versuche unternahm, die Gegenseite oder gar die Öffentlichkeit zu informieren.

Aber der Wald war groß und wurde wahrscheinlich nicht abgehört. Zumindest hatten Maria und Micha keine versteckten Wanzen dort entdeckt. Aber es gab womöglich andere Wege, den Wald zu belauschen. Sie würden von daher vorsichtig sein müssen, was sie sich sagten. Aber es gab ja Zettel und Stift, damit konnte man sich die entscheidenden Schlüsselwörter zustecken. Ja, ja, es war schön in Arsamas zu arbeiten, aber es war eben auch heikel.

Micha hatte ihr von Mita erzählt und der Bedingung für diese Begegnung. Sie war ziemlich entsetzt, denn das bedeutete, sie würden nie zusammen auf die Krim fahren können, um dort ein Eis am Strand zu essen. Maria waren darüber die Tränen gekommen, aber Micha hatte sie getröstet und ihr zugeflüstert: „Wenn das Bombini endlich fertig ist und fliegt, dann hauen wir damit zusammen ab!“ Ja, das war ihr geheimer Plan, sie wollten bei der ersten, guten Gelegenheit verschwinden. Wohin? Nun zu Joseph natürlich! Sie wollten ihn suchen und um Einlass in sein Paradies-Bombini bitten. Wie sie ihn finden wollten? Nun, Micha meinte, wenn sie erst mal das Torsionsfeld kontrollieren würden, dann müsste es auch möglich sein, einen Kontakt zu Joseph und seinen Leuten herzustellen.

Klar, das war alles noch ein ferner Traum, eine Illusion vielleicht nur, aber die Vorstellung hatte Maria getröstet. Ja, und wenn Putin wirklich ein Gesandter dieses Gottes war, überlegte sie, dann dürfte es bei ihrer möglichen Wiederkehr ja auch kaum echte Probleme geben. Was jetzt allein wichtig war, dass war das Bombini. Es musste endlich zum Fliegen gebracht werden, denn nur, wenn sie es aus eigener Kraft schafften, stand ihnen und der Menschheit die Tür zum Paradies offen. Das war nun mal die göttliche Bedingung, sie mussten es selbst schaffen und zwar ohne die Hilfe von Außen.

Anm. der AUTORIN: Bitte beachten Sie den PLURAL,

NICHT ICH ALLEIN muss es schaffen,

die AUFGABE gilt uns ALLEN!

„Türkei blockiert Zugang zu WikiLeaks nach Veröffentlichung

von Regierungsmails zum Putschversuch“

Türkei blockiert Zugang zu WikiLeaks nach Veröffentlichung von Regierungsmails zum Putschversuch

20.07.2016 • 11:53 UhrDie Türkei hat Maßnahmen ergriffen, um den Zugang zur Enthüllungsplattform WikiLeaks im Land zu stoppen. Zuvor erklärte WikiLeaks, man werde im Zuge des vereitelten Putschversuchs gegen die türkische Regierung rund 300.000 Regierungsemails publik machen…Nach heftiger Kritik aus Ankara teilte das US-Präsidialamt mit, dass Obama in einem Telefongespräch mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan der Türkei Unterstützung bei der Aufklärung des Putschversuchs angeboten habe. Zuvor haben türkische Politiker die USA der zumindest indirekten Komplizenschaft mit Gülen beschuldigt. Ankara fordert die Auslieferung des Predigers.
Die Regierung sandte der US-Regierung elektronisch ein Dossier über den Geistlichen.
Die USA erklärten, sie wollen Ankaras Forderungen vorerst prüfen…

„Klares Votum für Rot-Rot-Grün:

Gabriel fordert Mitte-Links-Bündnis für Deutschland“

Klares Votum für Rot-Rot-Grün: Gabriel fordert Mitte-Links-Bündnis für Deutschland

 20.07.2016 • 13:47 UhrEin Jahr vor der Bundestagswahl sortiert sich das parteipolitische Lager neu. Mit aktuellen Diskussionsbeiträgen stellen Spitzenpolitiker aus der SPD und den Linken die Weichen für einen Lagerwahlkampf zwischen Rechts und Links. Nur in der Grünen Parteispitze liebäugelt man lieber mit Merkel. Nun meldet sich Jürgen Trittin mit einem wirtschaftspolitischen Programm, das stark nach Wagenknecht und Gabriel klingt…
https://deutsch.rt.com/inland/39554-klares-votum-fur-rot-rot/

FORTSETZUNG folgt!

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