Monalisa TV – …und GOTT ist auch endlich online! – 26.07.2016

Blüht seit dem 2. Juli 2014 

„Armenien:

Polizeistation in Jerewan bleibt von Extremisten besetzt“

Ein Mitgleid der Gruppe „Sasna Zrer“ vor dem besetzten Polizeigebäude in Jerewan

26.07.2016 • 13:03 UhrDie Situation um das seit dem 17. Juli besetzte Polizeirevier in der armenischen Hauptstadt bleibt nach wie vor angespannt. Obwohl die Extremisten mittlerweile alle Geiseln freigelassen haben, weigern sie sich bisher, die Waffen zu strecken. Gleichzeitig versammeln sich nachts in Jerewan Hunderte von Menschen, die die Angreifer unterstützen. Die Demonstranten rufen regierungskritische Parolen und versperren die Zufahrtsstraßen. Zudem wurden vier Polizeiwagen niedergebrannt… https://deutsch.rt.com/europa/39661-armenien-polizeistation-in-jerewan-bleibt/

„Gelsenkirchen: Über 100 Erdogan-Anhänger

attackieren „Gülen-nahen“ Jugendtreff“

26.07.2016 • 12:36 Uhr  Am Abend des Putschversuchs in der Türkei mobilisierten sich auch in Deutschland und anderen EU-Staaten Erdogan-Anhänger. Auch in Gelsenkirchen hatten sich am Samstag nach dem Putschversuch Erdogan-Treue versammelt und einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst, als rund 150 von ihnen einen Jugendtreff an der Polsumerstraße, der der „Gülen-Bewegung“ nahestehen soll, angegriffen haben… https://deutsch.rt.com/kurzclips/39659-gelsenkirchen-uber-100-erdogan-anhanger/

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IMPERIALISMUS der ELITEN

„Olympia: Es geht um die Zukunft“

Monalisa International 26.Juli 2016

„Ukraine – „Sea Breeze 2016“:

US-Kriegsschiffe erreichen den Hafen von Odessa“

„Ukrainischer Polizei-Vize-Chef Wadim Trojan

ließ ermordeten Journalisten beschatten“

Ukrainischer Polizei-Vize-Chef Wadim Trojan ließ ermordeten Journalisten beschatten

„Kirchliche Prozessionen in der Ukraine:

Rechter Sektor attackiert Friedensmarsch“

25.07.2016 • 22:18 Uhr  – Aus dem Osten und Westen der Ukraine haben sich jeweils Tausende gläubige Menschen kirchlichen Friedensprozessionen angeschlossen. Tausende alte und junge Menschen, Frauen Männer und Kinder, angeführt von Priestern, marschieren fast einen Monat lang zu Fuß nach Kiew, um für den Frieden in ihrem Land einzustehen. Kurz vor ihrem Ziel bei Boryspil, das etwa 30 Kilometer südlich von Kiew liegt, griffen Anhänger des radikalen Rechten Sektors erneut die Friedensaktivisten an. Die Bereitschaftspolizei konnte aber Schlimmeres verhindern und die Rechtsradikalen von den Prozessions-Teilnehmern entfernen. Am Mittwoch werden die Friedensprozessionen Kiew erreichen und sich dort auf der Wladimir-Anhöhe vereinen. https://deutsch.rt.com/kurzclips/39650-kirchliche-prozessionen-in-ukraine-rechter/

„Weltverband sperrt sieben russische Schwimmer für Rio“

Aktualisiert am 25. Juli 2016, 16:45 Uhr – Berlin (dpa) – Sieben russischen Schwimmern bleibt nach einer Entscheidung des Weltverbandes FINA die Olympia-Teilnahme in Rio verwehrt. Zu den vier von Russland bereits zurückgezogenen Schwimmern, unter ihnen Weltmeisterin Julija Jefimowa, kommen drei weitere Athleten…Diese Athleten werden im McLaren-Report der Welt-Anti-Doping-Agentur über vertuschte Dopingproben genannt. Einer ist Nikita Lobinzew, er sollte auf Paul Biedermanns Strecke 200 Meter Freistil antreten. Auch Wladimir Morosow darf nicht starten, teilte die FINA mit. Beide Schwimmer gewannen 2012 mit der russischen 4 x 100 Meter Freistil-Staffel Olympia-Bronze…

http://www.gmx.net/magazine/sport/olympia/russisches-nokjefimowa-tritt-rio-31707044#.logout.pointOfViewTeaser_treat.Weltverband%20sperrt%20sieben%20russische%20Schwimmer%20f%C3%BCr%20Rio.0 

Monalisa TV – Backt kleine Brötchen! – 11.August 2015

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„Friedensverhandlungen im Jemen: Saudis spielen auf Zeit,

USA verkünden neue Truppenstationierung“

26.07.2016 • 06:40 Uhr  – ... Ein Großteil der Beamten geht davon aus, dass der Krieg sich für das Königreich „gelohnt“ habe, und dass der Faktor Zeit aufseiten der Saudis steht. Vertreter beider Seiten verhandeln seit nunmehr drei Monaten in Kuwait. Letzte Woche teilte der kuwaitische Unterhändler, Khaled al-Jarallah, mit, dass sie vor der ersten Augustwoche ein Abkommen erreichen müssen, oder aus dem Land verwiesen werden. Der UN-Sondergesandte im Jemen, Ismail Ould Cheikh Ahmed, erklärte, dass die nächsten zwei Wochen die „letzte Chance für den Frieden“ sein könnten…

„Ja, der Krieg ist teuer, aber er sollte richtig beendet werden. Wenn wir am Ende nicht auch Sanaá bekommen und die Huthi entwaffnen, wäre das eine historische und militärische Katastrophe“, glaubt der pensionierte Oberst Ibrahim al Marie. „Das wäre ein Problem für das Vertrauen des Volkes in die Regierung, das wissen die Entscheidungsträger im Reich sehr gut.“

Die saudischen Bombenangriffe haben zahlreiche zivile Opfer im Jemen gefordert und lebenswichtige Infrastrukturen zerstört. Zudem setzten die Truppen von Präsident Ali Abdullah Saleh und die Huthi dem folgenden Einmarsch massiven Widerstand entgegen, der zahlreiche Verluste unter saudischen Truppen forderte. Zudem schießen sie inzwischen Raketen bis tief ins Staatsgebiet Saudi-Arabiens. https://deutsch.rt.com/international/39641-friedensverhandlungen-im-jemen-saudis-spielen/

„Die STIMME des FRIEDENS“

„Die einzige Möglichkeit, die Beziehungen unter den Völkern zu humanisieren,

besteht darin, die Instrumente der Gewalt zu zerstören und das Bewusstsein umzubauen.

Das ist der schwierigste Teil der Konversion des Denkens.“ – Valentin Falin.

Veröffentlicht am 25.07.2016Owe Schattauer ist ein Mann der Tat. Groß geworden in der DDR, lebt er heute als Bauunternehmer in Mainz – dem Hauptstandort des ZDF. Schattauer konnte noch nie den Mund halten, wenn ihm etwas politisch gegen den Strich ging. Diese Art, das Herz auf der Zunge zu tragen, brachte ihm schon im Honecker-Staat mächtig Ärger ein. Heute im wiedervereinigten Deutschland ist aus dem aufmüpfigen Genossen von einst ein Friedens-Aktivist aus Überzeugung geworden. Seit der Ukraine-Krise und der damit verbundenen Kriegspropaganda der NATO gegenüber Russland meldet sich Owe Schattauer regelmässig im Netz zu Wort. Als „Stimme des Zorns“ erreichte er regelmäßig ein Millionenpublikum. Auch in den ehemaligen UdSSR-Staaten, denn Schattauers Facebook-Stellungnahmen werden längst auch ins Russische Übersetzt.  Krieg lässt sich am effektivsten verhindern, wenn man Vorurteile gegenüber anderen Völkern abbaut. Hier kann jeder aktiv werden, indem er sich vornimmt, z.B. Russen persönlich kennen zu lernen. Z.B. mit einer Friedensfahrt Berlin-Moskau, Moskau-Berlin. Diese simple Idee wurde von Prof. Rainer Rothfuß in der KenFM-Sendung Positionen erdacht und wird seither aktiv von Owe Schattauer unterstützt. Inzwischen haben 250 Privatpersonen zugesagt, sich der Karawane anzuschließen. Die Auftaktveranstaltung findet am 7. August um 15.00 Uhr am Brandenburger Tor statt. Als Schirmherr wurde kein geringer als Willy Wimmer gewonnen. KenFM wird die Friedensfahrt medial begleiten.

Hier die Links zu den Events auf Facebook:

Friedensfahrt Fan-Page: https://www.facebook.com/druschba.pan…

Weitere Informationen unter: http://www.druschba.info

Hallo Monica,

Morgen findet das zweite versprochene LIVE-ZusammenSEIN mit Alexander Gottwald „Erwachen ist messbar“ statt ! Morgen um 20 Uhr heißt es „Lebe Deine Seele“, wo er Dir zeigen wird, warum Deine Seele der Faktor Nummer 1 in Sachen Erfüllung & Erfolg ist! Aloha, Angelina Fabian

„Explosion in Ansbach:

Verdacht auf IS-Mitgliedschaft des Täters“

Aktualisiert am 25. Juli 2016, 21:16 UhrEin Rucksackbomber in Ansbach schockt Deutschland. Es spricht viel dafür, dass der 27-jährige Flüchtling aus Syrien ein Islamist war. Der Generalbundesanwalt untersucht nun, ob der Attentäter im Auftrag der Terrormiliz IS handelte….

Seehofer: Sicherheitslage „ernst und bedrohlich“

Es war die dritte Bluttat in Bayern innerhalb einer Woche. Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) nannte die Sicherheitslage „ernst und bedrohlich“. Es helfe nicht, an der Realität vorbei zu diskutieren, sagte er dem „Münchner Merkur“ (Dienstag). „Bei uns leben viele Flüchtlinge, die ein schweres Schicksal haben und denen wir helfen sollten. Aber unter ihnen gibt es leider Menschen mit einem erschreckenden Gewaltpotenzial.“

Täter von Ansbach in Deutschland nur geduldet

Der Syrer war bereits vor zwei Jahren nach Deutschland gekommen. Er hatte ab Februar 2015 eine Duldung erhalten, die mehrfach verlängert wurde. Im August 2014 hatte der Syrer den Angaben zufolge einen Asylantrag gestellt. Im Verfahren seien Registrierungen in anderen EU-Staaten festgestellt worden: Es habe eine Antrag in Bulgarien gegeben und später in Österreich, sagte de Maizière. Bulgarien habe mitgeteilt, dass der Mann dort Flüchtlingsschutz hatte. In Deutschland sei mit Bescheid vom 2. Dezember 2014 der Asylantrag abgelehnt und die Abschiebung nach Bulgarien angeordnet worden…  http://www.gmx.net/magazine/politik/explosion-ansbach/explosion-ansbach-bayern-bombenanschlag-islamistischen-hintergrund-31707120#.logout.hero.Ansbach-T%C3%A4ter%20wohl%20IS-Mitglied.0 

„Frankreich: Geiselnahme in Kirche – Priester Kehle

durchgeschnitten – Geiselnehmer erschossen“

Frankreich: Geiselnahme in Kirche - Priester Kehle durchgeschnitten - Geiselnehmer erschossen
26.07.2016 • 11:14 Uhr – Geiselnahme im Norden Frankreichs: Zwei mit Messern bewaffnete Männer sind in eine Kirche eingedrungen und haben zwischen vier und sechs Geiseln genommen. Anti-Terroreinheiten sind vor Ort…
In einer Kirche in der nordfranzösischen Stadt Rouvray haben zwei mit Messern bewaffnete Männer einen Priester, zwei Nonnen und offenbar mehrere Messdiener als Geiseln genommen. Dies berichteten lokale Quellen der Nachrichtenagentur Reuters.
26.07.2016 • 12:24 Uhr  – Die Geiselnehmer wurden erschossen, nachdem diese einem Priester die Kehle durchgeschnitten haben. Laut einigen Medienberichten soll der Priester sogar geköpft worden sein. Zudem wurde eine weitere Geisel lebensgefährlich verletzt… https://deutsch.rt.com/europa/39655-eilmeldung-geiselnahme-in-franzosischer-kirche/

„Russland veranstaltet Wettkampf

für gesperrte Leichtathleten“

Aktualisiert am 25. Juli 2016, 16:41 UhrMoskau (dpa) – Russlands Leichtathleten werden nach dem Ausschluss von den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro bei einem Ersatzwettkampf nahe Moskau gegeneinander antreten…  „Wir hoffen, dass alle 68 Sportler teilnehmen – auch Stabhochspringerin Jelena Issinbajewa“, sagte Verbandssprecherin Alla Gluschtschenko am Montag in Moskau. Es gehe um eine Entschädigung für die Sportler, die jahrelang hart für Rio trainiert hätten. Der Wettbewerb findet vermutlich im Meteor-Stadion in Schukowski an diesem Donnerstag statt. Der Welt-Leichtathletik-Verband IAAF hatte Russland wegen systematischen Dopings von Olympia ausgeschlossen. Der zweifache Eiskunstlauf-Olympiasieger Jewgeni Pluschenko forderte den russischen Leichtathletikverband auf, juristisch gegen die Sperre vorzugehen. „Wir sollten zurückschlagen. Es ist höchste Zeit, dem Weltverband zu zeigen, dass wir stärker sind“, betonte Pluschenko.© dpav http://www.gmx.net/magazine/sport/olympia/russland-veranstaltet-wettkampf-gesperrte-leichtathleten-31707018#.logout.pointOfViewTeaser_treat.Russland%20veranstaltet%20Wettkampf%20f%C3%BCr%20gesperrte%20Leichtathleten.1

„Türkei: US-Außenministerium erteilt Diplomatenfamilien

Erlaubnis zur freiwilligen Ausreise“

Türkei: US-Außenministerium erteilt Diplomatenfamilien Erlaubnis zur freiwilligen Ausreise

&

Teil 3 der Reihe „I LOVE PUTIN!“ (2014)

Der Liebe Gott ist endlich online!

Na endlich, dachte Joseph, endlich hat SIE es geschnallt! ER war nicht IHR Großvater! … Ach … diese wahnsinnigen Katholiken! Aber die Moslems spinnen auch, dachte er, und ein ziemlich heißes Bild leuchtete in seinem Geist auf … nun ja, eines muss man ihnen lassen, schüttelte er das innere Bild weg, je näher am Äquator, desto besser wussten die Männer ihre Frauen zumindest sexuell glücklich zu machen.

Schade war ja die Sache mit dem Türken … aber, so war es immer schon gewesen, jeder bekam das, was er verdiente. Ursache und Wirkung, das war das wichtigste Gesetz der hohen Kunst der heiligen Magie, daran musste selbst er sich grundsätzlich halten. Es war letztendlich immer nur die Frage zu klären, was man in seinem Leben anstrebte und welche Wege man dahin einschlug. Glücklicher Weise, so überlegte der liebe Gott, hat es diesen Frauenheld ja noch relativ früh erwischt, denn sein Sündenregister war doch schon zu bedenklicher Größe angewachsen. Wenn der Typ jetzt jedoch endlich aufwachen würde, dann könnte er es noch schaffen. Aber dazu müsste er hören, was ihm die Stunde geschlagen hat. Monalisa hatte ihm SEINE Botschaft ja sogar persönlich mitgeteilt, aber noch hatte den Türken dieser Hinweis nicht im Herzen erreicht. Man musste schon dran glauben, das war auch eines der wenigen, aber sehr wichtigen  Gesetze der Magie.

Ach ja, es war wirklich gar nicht so leicht für ihn, sich das alles auf der Welt so genau und im Detail anzuschauen. Das unnötige Leid und der oft tiefe Kummer war doch bedrückend groß geworden. Die Menschen auf der Erde machten sich das Leben allerdings oft auch selbst sehr schwer. Und Andere nahmen es dafür viel zu leicht.
Zu Hause in seinem herrlichen Paradies war alles es so wunderbar geregelt. Kummer war dort wirklich sehr selten. Joseph schüttelte mit dem Kopf, denn schon wieder tauchte das Bild auf … Ein Paradies aufzubauen war doch im Grunde gar nicht so schwer, im Grunde brauchte man nur einen schönen Campingplatz am Meer …
Er schaute aus seinem Fenster und vor ihm drehte sich die Erdkugel. Ist ja wirklich ein echtes Schmuckstück, dachte er leicht wehmütig. Wenn alles nach SEINEM Plan verlaufen wäre, dann würde dort unten jetzt wirklich ein riesiges Paradies entstanden sein.

Doch seit er sich auf dieses verteufelte „Spiel des Lebens“ eingelassen hatte, war er darin so involviert, er konnte nicht anders, jetzt hieß es rauch oder stirb. An Ende war es ja bei jedem Spiel so, zu Anfang fühlte man noch ganz stark und sicher, man zog seine gut berechneten Züge, nahm es vielleicht irgendwann auch mal etwas zu leicht, aber alles lief im Prinzip bestens, bis dann plötzlich eine hinterhältige und gemeine Attacke stattfindet, mit der man einfach nicht gerechnet hat. Das war dann natürlich auch für ihn ein Problem, aber er gestand, es war dadurch zumindest nicht mehr so langweilig. Er wollte mittlerweile gar nicht mehr immer so genau wissen wie das Spiel ausging. Klar, ER gewann am Ende immer … es sei denn jemand fummelte an der Zeit herum. Andererseits, so stellte der liebe Gott ebenfalls fest, durch die Zeitreiserei wurde das Spiel auch erst so richtig spannend.

Es war bei diesem Spiel zudem nicht immer leicht, ein lieber Gott zu sein, denn man musste auch schon mal ein gutes Pferd opfern um eine Dame zu retten. Aber, Alles in Allem stand es ganz gut für ihn im Moment. Er holte doch gewaltig auf, während sein Gegner eine Figur nach der anderen verlor. Das Spiel befand sich in einer entscheidenden Phase. Seine Dame war schon Numero Zwei. Die Erste hatte er aufgeben müssen. Doch, zum Glück hatte er ja noch einen Bauern in günstiger Position gehabt, einer der von seinem Gegner nicht mehr groß beachtet wurde. Ihn ließ er sich weiterentwickeln und tja, freute er sich, seit gestern hatte er endlich eine neue Dame. Es würde nun zwangsläufig zu einer Veränderung der Spiel-Strategie kommen, es war einiges Unerwartetes zu erwarten, auch wenn seine Zweite Dame für seinen Gegner nicht unbedingt überraschend kam. Nur, was diese Dame für ein Potential noch entwickeln würde, das wusste zu diesem Zeitpunkt keiner von Beiden so genau einzuschätzen.

Satan und der liebe Gott spielten dabei kein normales zweidimensionales Schachspiel und ihre Spiel-Figuren waren auch gar nicht bei ihnen im Raum. Sie selbst saßen sich auch nicht unbedingt immer persönlich gegenüber.
Sie steuerten ihre Figuren nur mit Hilfe ihres Geistes. Das war eine besondere Kunst, die nur wenige beherrschten und der liebe Gott war im ganzen Universum als Meisterspieler bekannt. Aber auch Satan Senior spielte nicht schlecht, leider fuschte er jedoch wo immer es ging. Hinzu kam das Problem, das einige der Figuren geistig immer wieder einschliefen. Und leider musste der liebe Gott erkennen, Satan Senior hatte miese Mittel eingesetzt, um alle Figuren derart einzulullen, dass sie fast alle halb am pennen waren. Aber Joseph erkannte mit Erleichterung, endlich begingen seine Figuren wieder selbst zu kiffen, ER war doch schon ganz schön breit mittlerweile. Joseph wusste nämlich, das einzige wirksame und relativ harmlose Mittel gegen Satans Aluminium, Strontium und Barium-Sprüherei, das war das göttliche Kraut namens Cannabis. Und der THC-Rausch war dabei das ganz Entscheidende.
Dieses aktuelle Spiel war nur eines einer ganzen Serie von Spielen mit Satan Senior, und er spielte es jetzt nach Erdzeit schon fast ein ganzes Jahr mit dem Fürst der Finsternis, doch für ihn persönlich waren gefühlt keine drei Tage vergangen. Allerdings, auch wenn man nur 3 Tage eine Pfeife nach der anderen rauchte und dabei Schach spielen musste, nun ja, das brachte auch einen lieben Gott an seine Grenzen. Und er wusste, das Spiel würde sicher noch weitere 3-4 Tage andauern. Wenn er dabei gezwungen wäre, immer noch weiter zu kiffen, also, dann würde er vielleicht am Ende doch noch verlieren.

Und Satan Senior hatte genau deshalb auch gar nichts dagegen gehabt. Satan kannte die Konzentration beeinträchtigende Wirkung des THC und ihm war es darum nur Recht gewesen, dass der liebe Gott bei dem Spiel unbedingt kiffen wollte. Er dachte, soll der Alte sich den Verstand nur fleißig weg kiffen. Doch, als er jetzt sah, wie bei Joseph auf der Seite so langsam aber sicher alle Spielfiguren einen Joint oder eine Pfeife im Mund hatten, da wurde er doch etwas misstrauisch. Er wusste, Joseph hatte bisher immer ehr gegen die Kifferei argumentiert, zumindest wollte er wie bei Allem einen zurückhaltenden und der Situation angemessenen Konsum. Doch jetzt saß er schon seit Tagen mit ihm zusammen und der gute Mann rauchte Eine nach der Anderen. Da war doch etwas faul an der Sache, grübelte der Fürst schon länger darüber nach. Und, so langsam fragte er sich, wie er selbst einen kühlen Kopf bewahren sollte… ihm wurde ja auch schon ganz komisch, dabei saß er nur dabei und rührte das Zeug nicht an. Aber die Pfeife Gottes qualmte so fürchterlich und er war gezwungen den Rauch immer wieder mal einatmen. Und irgendwie, er blickte über das gesamte Spielfeld, was jetzt darauf abging, also was sollte er dazu sagen?…

Die Sache lief wirklich nicht ganz nach Plan.

 

29.Juni 2014

Dimitri und das Meer

http://bewusst.tv/harmonisierung-von-elektrosmog/ (Anm. d. Autorin: Sollte man sich anschauen!Ich denke, ich bestelle mir auch so ein Ding! Es klingt verrückt, aber man sollte es wohl wirklich einfach mal selbst ausprobieren.)
Dimitri hatte bis 10 Uhr geschlafen, doch wirklich erholt war er noch immer nicht. Was war das doch nur für ein wahnsinniger Stress gewesen, sein kleiner „Amsterdam-Ausflug“. Er hatte ja geglaubt, er hätte sich bestens auf diese kleine Holland-Reise vorbereitet gehabt, alles war gut vorbereitet gewesen und sogar so ein toller Camping-Bauwagen erwartete ihn. Da Monalisa und Osram erst gegen Mittag bereit zum Aufbruch gewesen waren, hatte der Tag auch für ihn ganz entspannt angefangen. Dank seines Senders, den er an Osrams Audi befestigt hatte, konnte er den Wagen die ersten 100 Kilometer auch noch ganz gelassen verfolgen. Er musste nicht direkt hinter den Beiden her fahren und da er ja das Ziel kannte, war wirklich alles Super. Selbst das Wetter spielte mit. Doch dann wunderte er sich, denn die Beiden fuhren gar nicht in Richtung Amsterdam. Leider wurde darüber im Wagen nicht gesprochen, so dass er nicht wusste, was die Beiden vor hatten. Wo wollten sie hin? Hatten sich ihre Pläne etwa geändert? Er hatte, wenn es so war, davon nichts davon mitbekommen. Es war ihm nun mal einfach nicht möglich ständig mit einem Ohr und Auge bei den Beiden zu sein. Er musste schließlich auch mal duschen oder schlafen.
Außerdem wollte die Zentrale und auch sein Freund und Vorgesetzter Alexander regelmäßig über den Stand der Dinge informiert werden. In Moskau hatte man nämlich langsam den Eindruck, dass Dimitri den Job nicht richtig ernst nahm. Alexander meinte zu ihm: „Eh, nicht dass Du glaubst, Du kannst im Monalisaland Urlaub machen. Ich will über jeden ihrer Schritte einen Bericht sehen. Ich sage Dir, gerade die nächsten zwei Wochen sind sehr entscheidend, da darf uns nichts entgehen.“
Dimitri hatte ihn gefragt, was denn so besonders an den kommenden Tagen sei und Alexander erklärte ihm, dies habe astrologische Gründe, die er nicht genau erklären könne. Wenn Dimitri mehr darüber wissen wolle, dann müsse er sich die astrologische Deutung seines Namensvetters Alexander Gottwald zu diesen speziellen Tagen anhören. Er habe sich jedenfalls Zugang zu dessen Mitgliederbereich verschafft, was er ihm auch dringend empfehlen würde. Es sei nach diesem, wie Alexander meinte, sehr versierten Astrologen so, dass diese sehr magischen Zeiten noch bis zum 2. oder 3. Juli andauern würden und es sich dabei um eine gerade für Monalisa sehr wichtige Zeit handeln würde. Ja, und er befürchte, dass Monalisa diese spezielle Zeit mal wieder dazu nutzen würde um zu zaubern. Und, wenn sie alle wenigstens wissen wollten, was Monalisa für magische Rituale durchführen würde, sei es unbedingt erforderlich, dass er, also Dimitri, sie nicht aus den Augen ließ. Alle Details der Reise seien jetzt wichtig.

Dimitri folgte dem Audi also weiter unauffällig, meistens blieb er so drei, vier Autos hinter den Beiden zurück. Die Autobahn führte nach Rotterdam. Dimitri überlegte, ob Osram sich vielleicht verfahren hatte, doch der fuhr mit einem Navi und die merkwürdige Frauenstimme des Gerätes forderte den Fahrer nicht zur Umkehr auf. Diese ziemlich emotionslose Stimme war wirklich lange nicht so sexy wie die seines Zentralcomputers, stellte er fest, aber er war sehr froh sie zu hören, denn so wusste er wenigstens ein paar Sekunden zuvor, wann seine Zielpersonen wo abbiegen würden. Aber erst mal ging es immer nur gerade aus in westliche Richtung. Amsterdam lag im Norden, aber dahin wollten sie offensichtlich nicht mehr.
In der Nähe von Breda verließen sie plötzlich die Autobahn und Dimitri folgte ihnen und den Anweisungen des Navis. Es ging über kleine Straßen, Alleen und durch hübsche, typisch holländische Wohngebiete. Wo wollten die Beiden nur hin? Hier war doch weit und breit kein Meer.
Er musste sich jetzt doch etwas mehr konzentrieren, denn er konnte sich nicht an Osram direkt dranhängen. Solche Observationen waren nicht nur ein wichtiger Teil seiner Ausbildung gewesen, denn bevor er seinen Job am Schreibtisch verrichtet hatte, war es immer wieder mal nötig gewesen, unauffällig einer Zielperson zu folgen. Ihm machte dies durchaus Spaß, denn es war eine gewisse Herausforderung. Das Navi eines zu verfolgenden Wagens war dabei zwar eine echte Hilfe, doch, wenn man keine Vorstellung vom Ziel der Zielpersonen hatte, dann erforderte die Verfolgung dennoch die ganze Aufmerksamkeit.

Sie kamen in den Ortskern und Osram parkte sein Auto in einer Nebenstraße und auch er suchte sich einen Parkplatz. Die Beiden stiegen aus und nahmen den Hund an die Leine. Dann ging es durch das Städtchen. Aber nicht, dass die Beiden nun schlendernd sich die Schaufenster und hübschen Häuser anschauten, nein, Osram ging mit dem Hund zügig vorne weg und Monalisa knipste mit ihrer kleinen Kamera hinterher.
Das war auch so ein Problem. Er wollte es auf jeden Fall vermeiden, von ihr fotografiert zu werden. Er wusste, sie würde die Fotos später garantiert zu einem kleinen Film zusammensetzen und diesen womöglich ins Internet tun. Wie peinlich wäre es dann wohl für ihn, wenn seine Kollegen in Moskau oder gar die NSA samt Konsorten ihn darauf erkennen würden. Nein, das musste er unbedingt vermeiden. Er war also gezwungen einen möglichst großen Abstand zu wahren. Doch er wäre kein guter Agent, wenn er damit überfordert gewesen wäre.
Plötzlich hielt Osram vor einer Pizzeria und Dimitri glaubte schon die Beiden wollten Essen gehen, aber sie schauten sich nur suchend auf der Straße um, und drehten dann wieder zurück zum Auto. Dort bekam der Hund etwas Wasser und weiter ging die Fahrt. Diesmal kreuz und quer über kleine Nebenstraßen, links, rechst, geradeaus, halblinks, umdrehen, wieder rechts und dann blieben sie hinter einem Müllwagen stecken. Geredet wurde praktisch nichts, außer, dass Osram sich über sein Navi ärgerte und so wusste Dimitri immer noch nicht, was die Beiden in dieser Stadt eigentlich suchten.
Irgendwann hielt der Audi mitten in einem ganz normalen Wohngebiet und Beide stiegen aus, der Hund blieb im Wagen. Dimitri hielt in einiger Entfernung und sah die Zwei einen Coffeeshop betreten, doch schon nach 15 Sekunden waren sie wieder draußen und fuhren weiter. Ob sie hier Drogen gekauft hatten? Das wäre dann aber sehr schnell gegangen.
Weiter ging die Fahrt, hinaus aus Breda zurück auf die Autobahn in Richtung Rotterdam. Dimitri glaubte nun nicht mehr, dass es heute irgendwie doch noch mal nach Amsterdam gehen würde. Die Beiden hatten ihre Pläne ganz offensichtlich geändert. Er meldete sich bei der Zentrale und hinterließ dort für Alexander eine Nachricht, da der gerade in einer Konferenz war. „Reiseziel anscheinend nicht mehr Amsterdam … ich folge dem Wagen jetzt in Richtung Rotterdam … neues Ziel jedoch noch unbekannt.“

In Rotterdam musste er richtig aufpassen, denn in dem dichten Verkehr konnte es leicht geschehen, dass er den Anschluss an sein Zielobjekt verlor. Gut, der Sender würde sicherstellen, dass er die Beiden irgendwie wieder fand, nur jetzt glaubte er zu wissen, was Osram in Rotterdam wollte. Und genau da wollte er auch unbedingt hin. Er hatte sich ja ganz darauf verlassen, dass sie nach Amsterdam fahren würden und dort wäre es für ihn ein Leichtes gewesen etwas Gras zu kaufen, doch hier in Rotterdam, wo sollte er da suchen? Er wollte nicht bei der Zentrale in Moskau deswegen anfragen und um im Internet selbst danach zu suchen, dazu hatte er jetzt auch keine Zeit.
Er verfolgte also den Audi und war erleichtert, dass Osram ein Parkhaus aufsuchte, denn auf der Straße gab es selten zwei freie Parklücken in der Nähe. Er fuhr also auch in das Parkhaus und folgte den Beiden dann so unauffällig wie möglich. Aber weit liefen sie nicht, denn oh la la, da war ein Coffeeshop, mitten in der Stadt. Die Beiden gingen in den Laden und er folgte ihnen. Er glaubte einfach nicht, dass Monalisa es wagen würde hier ein Foto zu machen.
Er stellte sich fast direkt neben sie an den Tresen und machte seine Bestellung, fünf Gramm White Widdow. Er bekam sein Gras problemlos ausgehändigt, doch Osram und Monalisa wurden durch eine andere Tür gebeten. Dumm, da konnte er nicht hinter her. Er wartete also vor vor den Coffeeshop und hoffte, dass die Beiden bald wieder auftauchen würden.
Und tatsächlich, es dauerte nur wenige Minuten und sie betraten wieder die Straße und gingen direkt zum Parkhaus zurück. Er hätte jetzt ja gerne in einem der Straßencafes einen Cafe getrunken, aber es ging sofort wieder zurück zum Auto. Wie es weiterging, war ihm immer noch nicht klar. Osram und Monalisa sprachen die ganze Zeit nur relativ wenig. Das Einzige, was er heraus hören konnte, das war, dass sie nun irgendwo weiter im Süden des Landes auf einen speziellen Campingplatz wollten. Nur wo der sich genau befand, dass wussten die Beiden wohl selbst nicht so genau, sie schienen sich auf ihrer Fahrt ganz ihrem Navi anvertraut zu haben.

Und so fuhr er wieder in einem gewissen Abstand hinter ihnen her. Ihm wurde klar, dass alle seine Vorbereitungen für die Katz waren. Was nützte ihm jetzt noch die Buchung seines coolen Bauwagens. Der stand nun mal in Amsterdam. Zum Glück hatte er sein kleines Zelt, dass er noch aus seiner Zeit im Außendienst besaß, und den neuen Schlafsack dabei. Zur Ausstattung seines Zeltes gehörte ein kleiner Gaskocher und ein Alu-Napf, damit würde er sich dann wenigstens einen löslichen Kaffee kochen können, denn den hatte er sich wohl weißlich eingepackt. Schade um den hübschen Bauwagen, dachte er, dann werde ich wohl die Nacht auf meiner alten Isomatte schlafen müssen.

Alexander meldete sich in seinem Ohr: „Dimitri? Hörst Du mich? Wo fährst Du denn jetzt hin? Das ist doch nicht der Weg nach Amsterdam.“
„Ja, ich weiß, die Beiden müssen ihre Pläne geändert haben, ich habe bisher noch nicht herausgefunden, wo es genau hingeht. Irgendein Campingplatz im Süden des Landes.“
„Und was macht ihr dann in Rotterdam?“
„Dort haben die Beiden wohl etwas Dope gekauft. Genau weiß ich das aber nicht.“
„Sage mal, was bist Du denn für ein Penner, warum glaubst Du, bist Du unterwegs? Ich habe Dir gesagt, ich will alles ganz genau wissen, jedes Detail zählt. Und, komme nicht auf die Idee, Dir selbst auch die Rübe zu zu kiffen, Du bist nicht zu Deinem Vergnügen unterwegs.“
„Schon klar, ich bin so nah dran wie möglich, aber Madame knipst die ganze Zeit herum, ich kann mich nicht auf ihren Schoß setzen.“
„Wenn ich Dich auf einem ihrer Fotos entdecke, mein Guter, dann kostet Dich das was,“ drohte Dimitri. „Das fehlte noch, dass die NSA uns bei der Arbeit zu sieht. Es reicht schon, dass man dort jetzt auch so langsam wach wird. Ich weiß es nicht hundertprozentig, aber es könnte sein, dass man dort auch entschieden hat, Ferien am Strand zu machen.“
„Dazu müssten die auch erst mal wissen wo …“ Dimitri musste aufpassen, denn der Audi fuhr von der Autobahn um auf einer Landstraße weiter zu fahren. „Mach Dir keine Gedanken, die Beiden entkommen mir nicht, ich habe ja mein Zelt dabei.“
„Dein Altes? Ich weiß nicht, russische Ein-Mann-Zelte fallen auf einem holländischen Campingplatz ziemlich auf,“ meinte Alexander. „Dort wohnt man üblicher Weise in Wohnmobilen oder Hauszelten mit Wohnwagen. Aber Du wirst schon wissen, was Du machst, sieh nur zu, dass Dich weder Monalisa noch ein Mossad- bzw. NSA-Agent ablichtet. Und soweit ich weiß, ist auch der MI6 aufgewacht.“
„Ich passe schon auf, Du, ich muss jetzt anhalten, die Beiden scheinen eine Rast einzulegen.“
„Melde Dich, sobald Du weißt, auf welchem Campingplatz die Beiden übernachten werden. Vielleicht schicke ich Dir noch jemanden zur Verstärkung. Ich denke daran, Olga mit ihrem Wohnmobil zu Dir zu schicken. Finde also heraus, wo die Beiden ihr Zelt aufstellen.“
„Alles klar, so jetzt scheint es weiter zu gehen, der Hund hat getrunken und Pippi gemacht. Ich müsste eigentlich auch mal.“
„Na dann, viel Spaß, wir reden später wieder.“

Die Landschaft fand Dimitri sehr reizvoll, denn die Straße ging direkt an der Küste entlang in Richtung Ziriksee. Ob sie dort hin wollten? Aber nein, die Fahrt ging immer weiter. Als die Beiden dann sogar Vlissingen rechts liegen ließen, da fragte er den Zentral-Computer, was denn nun noch für Ferienorte in Frage kommen könnten. Was er nämlich mittlerweile wusste, das war, dass es sich um einen ausgewiesen Hunde freundlichen Campingplatz handeln sollte.
Sie fuhren durch einen über 6 Km langen Tunnel unter dem Meer durch und dann ging es endlich westwärts. Die Sexystimme meldete sich und nannte ihm nur einen Platz, der in Frage kommen könnte, denn der hieß Hunde ausdrücklich Willkommen. Laut Berechnung des Computers würden sie diesen Ort in etwa einer halben Stunde erreichen können, doch die Sexystimme meinte, die Rezeption sei schon seit einer Stunde geschlossen. Hm … ob sie alle die Nacht am Strand verbringen mussten?

Sein Navi zeigte ihm die Route zu dem besagten Campingplatz an, doch Osram schien den Weg dahin nicht zu finden, sein Navi schickte ihn mal hier und mal da hin. Dimitri konnte ihnen nicht folgen, denn die Beiden fuhren über einsame Feld- und Wirtschaftswege und dort würde er mit seinem Auto als Verfolger sofort auffallen. Er wartete also am Straßenrand und beobachtete auf seinem Bildschirm die Irrfahrt des Audi. Die Beiden Insassen merkten nicht erst jetzt, dass ihr Navi offensichtlich auch oft nicht so richtig wusste, wo es lang ging. Dimitri stieg aus dem Wagen und erleichterte sich an einem Gebüsch etwas abseits der Straße. Da sah er den Audi vorbei fahren und er beeilte sich die Verfolgung wieder aufzunehmen. Jetzt hatte Osrams Navi wohl endlich den Weg gefunden und kurze Zeit später fuhren seine Zielpersonen auf den Parkplatz des Hunde freundlichen Campingplatzes. Endlich, das war wirklich eine unerwartet lange und anstrengende Fahrt gewesen. Die Frage war jetzt nur, wo würden sie schlafen, denn die Rezeption war nicht mehr besetzt, wie die Beiden jetzt auch feststellten. Er hatte sein Auto abgestellt und beobachtete aus der Ferne, wie Osram telefonierte. Zu dumm, dessen Handy hatte er bisher noch nicht angezapft. Das würden sie schnell nachholen müssen. Er meldete sich bei Alexander und der nervte ihn, wegen Osrams Handy: „Man Junge, bin ich denn im Kindergarten? Wieso hast Du Osrams Handy nicht schon längst … ach herrje … wirklich! … Ja, ja, ich kümmere mich darum …“
„Ich weiß jetzt noch nicht, ob sie hier bleiben werden und wie ich auf den Platz kommen soll, das weiß ich auch noch nicht.“
„Zur Not musst Du halt am Strand in der Penntüte schlafen,“ meinte Alexander. „Ist doch schön … regnen wird es zumindest nicht. Ich habe Olga auf den Weg geschickt, sie wird morgen früh da sein, dann kannst Du mit ihr zusammen wohnen.“
„Wer ist denn diese Olga, kenne ich die?“
„Ich glaube nicht, sie ist ganz sympathisch, und immer noch recht hübsch.“
„Wie alt ist sie denn?“
„53 glaube ich. Wirst Dich schon mit ihr vertragen, sollst sie ja nicht glücklich machen, sonder ihr Zwei sollt arbeiten. Ich will möglichst viele Bilder, Informationen und Berichte.“
„Alexander, warte … ich glaube die Beiden bleiben hier, scheinen jetzt auf den Platzwart zu warten. Vielleicht kann ich den ja dann noch ansprechen, wegen eines Platzes für mich.“
„Vergiss das, Du kannst mit Deinem Zelt nicht da hinein, da kannst Du gleich ein Schild aufstellen: „KGB-Außendienst““
„Ich muss also an den Strand, ich verstehe. Hm … die Restaurants hier scheinen alle schon geschlossen zu haben.“
„Hast Du denn keinen Proviant mitgenommen?“
„Wozu denn, ich dachte, ich könnte in Amsterdam mit den Beiden Essen gehen. Auf dem Camping Platz dort konnte man alles Nötige in einem kleinen Supermarkt besorgen und auch in die Altstadt ist es dort nur ein Katzensprung. Aber ich habe zumindest etwas Kaffee dabei, ich werde schon nicht verhungern.“
„Ich sehe hier gerade, am Strand muss eine besonders schöne Strandbude sein, da bekommt man auch in einer Stunde noch etwas zu Essen. Ich sage mal, suche Dir ein Plätzchen in den Dünen und morgen kommt Olga und alles ist gut. Melde Dich noch mal, wenn Du in Deinem Zelt liegst.“

Und so kam es, dass er durch die Dünen stapfte, nachdem sich für Osram und Monalisa wie von Zauberhand die Schranke geöffnet hatte und die Beiden dahinter verschwanden. Er war Monalisa und dem Hund zu Fuß gefolgt, während Osram den Wagen zu einer Stelle fuhr, wo sie zu übernachten gedachten. Also gut, dachte Dimitri, die Beiden hatten ihr Ziel offensichtlich erreicht, jetzt musste er nur auch noch einen Schlafplatz finden.
Wild campen war in Holland eigentlich nicht erlaubt und so nahm er erst mal nur seinen Schlafsack und seine Tasche mit dem kleinen Gaskocher mit. Er brauchte jetzt erst mal einen Kaffee, eine Zigarette und dann würde er in die Strandbude gehen. Alexander meinte deren Küche hätte noch bis 21 Uhr geöffnet.

Doch bis er sein Plätzchen gefunden hatte und seinen dampfenden Becher in Händen hielt, verging relativ viel Zeit. Großen Hunger verspürte er nicht, obwohl er seit dem Frühstück nichts gegessen hatte und er wollte jetzt eigentlich nur noch eins, mit einem dicken Joint in der Hand den Blick auf das sich vor ihm unendlich ausbreitende Meer genießen. Der Strand war unglaublich breit, offensichtlich war gerade Ebbe, und die Luft sehr klar, so dass er eine sehr gute Fernsicht hatte. Von seiner Stelle aus konnte er den Strand gut überblicken, ohne selbst gesehen zu werden. Er zündete sich seinen Joint an, zog zwei mal, inhalierte und schon breitete sich in ihm das Gefühl einer großen Entspannung aus. Jetzt erst merkte er wie anstrengend diese Fahrt tatsächlich gewesen war. Irgendwie war er wohl etwas aus der Übung gekommen in den letzten Jahren. Erst hatte er es ja sehr gut gefunden, im Warmen im Büro vor seinen Bildschirmen sitzen zu können, doch jetzt, wenn er daran dachte, dann schüttelte es ihn. Nein, darauf hatte er in Zukunft keine Lust mehr. Es war doch wirklich viel schöner und interessanter selbst zu leben.

Er packte sein gutes, altes Fernglas aus und beobachtete die Schiffe, die weit draußen auf dem Wasser langsam vorbei zogen. Die Sonne bewegte sich auf den Horizont zu und der Wind wehte auf. Aber es war immer noch sehr warm. Alles in Allem schien das Wetter geeignet für eine Nacht unter freiem Himmel zu sein. Ob die Beiden ihr Zelt jetzt schon fertig aufgebaut hatten, fragte er sich gerade, als er sie auf dem Strand entdeckte. Sie gingen mit dem Hund ans Wasser und Monalisa knipste und knipste. Es war absolut unmöglich sich ihnen zu nähern, denn auf dem Strand waren kaum noch andere Menschen zu sehen. Dann verschwanden die Beiden plötzlich aus seinem Blickfeld, er musste aufstehen und etwas suchen, doch bald entdeckte er sie ganz in seiner Nähe. Sie hatten sich in den Windschatten eines kleinen Strandhäuschens gesetzt um sich einen Joint zu teilen. Der Hund lag friedlich daneben, ihm schien es hier auch ganz gut zu gefallen.

Ach ja, jetzt würde er sich gerne zu den Beiden setzen, einfach so, als zufällige Bekanntschaft. Doch Monalisa würde dann garantiert ein Bild von ihm machen wollen und mit welcher Begründung sollte er das ablehnen? Er setzte sich so, dass er seine Zielpersonen gut sehen konnte und rauchte seinen zweiten Joint. „Ah ja, Mann war das gut! Wie lang war es nur her, dass er sich so frei gefühlt hatte? Und der Sonnenuntergang war wirklich beeindruckend schön. Er holte seine kleine Kamera hervor und machte ein paar Bilder. Wenn Alexander die sah, dann würde er sicher ganz neidisch werden. Ob er jetzt vielleicht doch noch etwas in der Standbude Essen gehen sollte, seine beiden Zielobjekte würden jetzt sicher nicht mehr wo anders hinfahren. Sein Magen knurrte und so machte er sich auf den relativ kurzen Weg. Jedoch ging er nicht über den Strand, sondern hinter den Dünen, denn Monalisa holte ständig ihre Kamera hervor und knipste damit.
Als er die Strandbude erreichte, stellte er fest, die Küche hatte schon geschlossen, aber er konnte sich immerhin noch ein Bier bestellen und damit setzte er sich auf die große Terrasse mit Meerblick. Monalisa und Osram saßen etwa 100 Meter weiter weg und beobachteten wie er, die untergehende Sonne. Was hatte er doch nur für ein Glück! Endlich Ruhe und Frieden, endlich Feierabend!
Irgendwann gingen Monalisa und Osram zurück zum Campingplatz und er konnte endlich auch mal ans Wasser. Er steckte seine nackten Füße hinein. Oh … wie herrlich, und gar nicht zu kalt. Morgen würde er sich in die Wellen wagen, doch jetzt hieß es zurück zu seinem Schlafsack zu gehen, im Dunkeln würde es schwer werden ihn wieder zu finden. Ja und Alexander wartete sicher auch schon ungeduldig auf seinen Bericht.

Am nächsten Morgen erwachte er relativ früh, denn sein Schlafsack war in der Nacht doch ziemlich feucht geworden. Gefroren hatte er zum Glück nicht, diese Nato-Schlafsäcke waren erstaunlich kuschelig, stellte er fest. Er machte seinen Gaskocher an um sich einen Kaffee zu kochen, und dem Strand beim erwachen zuzuschauen. In der Nacht war es absolut ruhig gewesen, kein Mensch weit und breit, außer der leichten Brandung hatte er kaum ein Geräusch gehört und entdeckt hatte ihn anscheinend auch niemand. Er drehte sich eine Zigarette. Seit er im Monalisaland war, war er auf Selbstgedrehte umgestiegen, denn die Zigaretten waren in Deutschland ziemlich teuer, fand nicht nur er. Die westlichen Staaten verlangten immer höhere Steuern dafür. Dimitri fragte sich, mit welchem Recht ein Staat sich eigentlich dermaßen bei den Rauchern bediente. Auch auf den Sprit erhoben Viele immer höhere Steuern. Er wusste, in Deutschland diskutierte man öffentlich die steigenden Kosten für Strom. Dies sollte im Prinzip der Bevölkerung aber nur ihren Ökotripp verleiden. Und die Preise fürs Wohnen stiegen ebenfalls. Er hatte sich wegen der Wohnung von Osram noch nicht konkret gekümmert, aber ihm war der Preis eigentlich sowieso etwas zu hoch. Klar, das Hotel war noch viel teurer, aber wenn alles gut ging, dann konnte er in Kürze ein größeres Zimmer bei Einstein bekommen. Da würde er zwar bei der Renovierung etwas nachhelfen müssen, doch die Kosten für den nackten Raum waren jedenfalls so gering, dass Alexander keinen Grund mehr zum Meckern haben würde. Seit Putin gegen die Verschwendung beim Staatsapparat angetreten war, saß Alexander auf der Spesenkasse. Es war nicht so, dass Putin den Geheimdiensten weniger Geld gab, im Gegenteil, ihr Gehalt war ganz ordentlich angestiegen. Aber Putin verlangte, das alle operativen Ausgaben auf ihren Sinn und Zweck überprüft wurden. Die dadurch eingesparten Mittel wurden für die technische Neuausstattung benötigt, viele Gebäude mussten gründlich renoviert werden und sie brauchten nicht nur einige, wenige neue Westautos. Doch insbesondere die Anschaffung und der Betrieb des brandneuen Zentralcomputers verschluckte immense Summen. Sein Potential war riesig und immer noch ausbaufähig. Er musste sagen, die Computer-Technik bedeutete eine echte Erleichterung im geheimdienstlichen Tagesgeschäft, doch so eine Verfolgung wie gestern, die war gerade deswegen spannend für ihn gewesen, weil er das Ziel nicht gekannt hatte. Die perfekte Computer unterstützte Überwachung war für die Agenten im Grunde eine echt langweilige Angelegenheit geworden.

Am nächsten Morgen: Alexander meldete sich bei ihm, als er sich gerade auf den Weg zu seinem Auto machte. Dort sollte gegen 10 Uhr Olga auftauchen. Als er am Campingplatz ankam, sah er, dass der kleine Lebensmittel-Laden auf hatte. Er beschloss dort mal hinein zu schauen, denn jetzt hatte er wirklich Hunger. Er stand gerade vor der Milch als er neben sich Monalisa bemerkte. Sie wollte offensichtlich ebenfalls etwas fürs Frühstück einkaufen. Ihr unerwartet und so plötzlich so nahe zu sein, regte ihn ziemlich auf, ja er war fast erschrocken. Hatte sie ihn etwa entdeckt? Zum Glück hielt sie ausnahmsweise mal keine Kamera in der Hand. Er beobachtete sie so unauffällig wie nur möglich, registrierte jedoch alles, was sie einkaufte. Butter, Brötchen, zwei Croissants, Tabak.
Dann verließ sie den Laden und er folgte ihr, nachdem er sich ebenfalls für Brot, Butter und Käse entschieden hatte. Er kam an ihrem Zelt vorbei und sah, sie hatte für das Frühstück schon den „Tisch“ oder besser den Teppich gedeckt. Das sah alles richtig gemütlich aus bei den Beiden und gerne hätte er sich dazu gesellt. Doch das ging natürlich nicht. Außerdem, er musste zum Parkplatz zurück, dort würde Olga sicher bald auftauchen.
Er ging zu seinem Wagen und schmierte sich auf dem Fahrersitz sitzend ein Brötchen. Leider hatte zu dieser Zeit noch kein Restaurant geöffnet, so dass er auf Kaffee verzichten musste. Zudem, er wollte die Rezeption möglichst im Blick behalten. Olga, so hatte Alexander ihm gesagt, käme mit einem schönen, neuen und recht großen Wohnmobil, er hatte ihm das Kennzeichen genannt und so wartete er mit seinem Käsebrötchen in der Hand auf das richtige Fahrzeug.

Er hatte sich gerade den letzten Bissen in den Mund steckte, da kam es um die Ecke. Olga winkte ihm zu. Sie war eine Ex-KGBlerin im Außendienst. Heute lebte sie in Amsterdam und sprang ein, wo es gerade nötig war. Alexander hatte erzählt, dass sie mit einem Kollegen dort eine Scheinehe führe. Das Hausfrauen-Leben ermöglichte es der Zentrale sie jederzeit irgendwo in einen Einsatz zu schicken, ohne dass sie durch einen Job oder gar Kinder gebunden war. Olga parkte neben ihm. Sie stieg aus ihrem Führerhaus aus und lachte ihn fröhlich an: „Na, gut geschlafen, ich bin Olga, hallo Dimitri!“
„Hallo Olga, Danke, die Nacht war super, aber gegen ein kuscheliges Bett habe ich auch nichts einzuwenden.“
„In meinem Mobil ist Platz genug, Du wirst staunen, was sich hierin alles verbirgt. Komm, wir gehen zur Rezeption und melden uns an, wir können hier nur 15 Minuten stehen, siehst Du das Schild?“
„Ach, habe ich gar nicht gesehen, stimmt…“, sagte Dimitri, der sich wiedermal fragte, wo seine Gedanken waren. Auch Olga wird sich dies nun fragen, dachte er. Aber Olga drehte sich einfach um und ging zur Rezeption. Er ging hinterher. Er würde nach außen hin ihr Geliebter sein, und dabei würde es auch bleiben, wies er sich zurecht, denn seine Gedanken schweiften ab, als er ihre Hüften sah. Scheiße, die Frau hatte einen geilen Arsch, dachte er. Olga wusste das und geizte auch nicht damit ihn immer gut in Szene zu setzen. Ihr war ihr Hintern heilig. Dimitri spürte es, die Frau wollte es gerne von Hinten.
„Eh … was ist mit Dir los,“ fragte Olga. „Hast Du Deine Papiere dabei?“
Da sah er, dass Olga schon alles soweit geregelt hatte, sie wurden jetzt nur noch gefragt, wo auf dem Platz sie stehen wollten. Die Frau hinter der Theke hatte ihnen ein paar Plätze auf einem Lage-Plan angekreuzt.
„Wo willst Du hin,“ fragte Olga in einem Ton, der ihn sofort an seine Frau erinnerte.
„Er schaute auf den Plan und suchte den Platz von seinen Zielpersonen. Ein Kreuzchen befand sich ganz in der Nähe und er tippte mit dem Finger darauf.
„Gut, wie lange bleiben wir? Bis Sonntag,“ fragte Olga bemüht freundlich.
„Samstag Morgen muss ich wieder weg,“ antwortete Dimitri leicht gereizt.
„Die Frau hinter der Theke machte sich natürlich ihre eigenen Gedanken über das merkwürdige Paar vor ihr, aber als diese durch die Tür verschwanden, hatte sie sie auch schon fast wieder vergessen.

Er fuhr mit seinem Auto voraus, doch als er an der Stelle ankam, wo er gestern noch das Zelt von Monalisa und Osram hatte stehen sehen, da war der Platz leer. Das Zelt war weg. So ein Mist, sie mussten umgezogen sein, denn den Platz verlassen hatten sie nicht, darauf hatte er geachtet. Er setzte sich seinen Ohrstöpsel auf und lauschte. Hm … die Beiden bauten möglicherweise tatsächlich gerade irgendwo ihr Zelt wieder auf. Er hörte die Stimme von Monalisa: „Oh ja, der Platz ist wirklich besser, hier ist es schön schattig durch den großen Baum … was meinst Du Siux, hier ist es doch ganz schön, oder? …“ Wo mochten sie jetzt sein? Er schaute sich nach hohen Bäumen um, denn so genau war der Sender am Audi auch wieder nicht zu orten. „Na, egal,“ dachte er und suchte erst mal seinen eigenen Platz, „ich werde sie schon wiederfinden.“

Olga rangierte den großen Caravan sehr gekonnt und mit wenigen geübten Handgriffen hatte sie auch das Vordach angebracht, zwei Stühle und ein Tisch. Dann verschwand sie im Wagen und sagte: „Ich wette, Du hast schon länger nichts Gutes mehr gegessen, ich habe leckere Sachen eingekauft, soll ich uns ein Frühstück zaubern?“
„Ich hatte nur ein Käsebrötchen und heute früh einen schwarzen Kaffee, ein Frühstück käme mir gerade Recht,“ sagte Dimitri und setzte sich auf einen der Stühle.
„Wie wäre es mit einem Pfannekuchen,“ kam es aus dem Wageninneren.
„Das klingt noch besser,“ rief Dimitri zurück. „Ist das nicht ein holländisches Nationalgericht?“
„Mit Sirup, aber ich habe auch Schinken und Käse, sehr lecker, ich bin ganz gut im Pfannekuchen backen. Ich liebe die Dinger.“
Hm … das sah man auch, ging es Dimitri durch den Kopf. Olga war doch etwas mollig, fand er. Zumindest der Hintern und vorne war auch etwas mehr dran.
„Soll ich helfen,“ fragte er so freundlich wie möglich.
„Nein, nicht nötig, aber vielleicht willst Du Dir mal mein Büro anschauen,“ schlug Olga vor und so stand er auf und kletterte ebenfalls in das Auto. Mann, das war ja ein Luxusmobilheim mit allem Drum und Dran. Doch dann fiel sein Blick auf Olgas Hintern der gerade in der großen Schlafkoje verschwand.
Ach, Scheiß drauf, dachte Dimitri, Monalisa und Osram würde er später garantiert am Strand finden, jetzt war erst mal Olga dran. Er schaltete sein Ohr aus, die nächste halbe Stunde wollte er möglichst nicht gestört werden.

Als Olga dann endlich den Pfannekuchen servierte, da waren sie sich sehr sympathisch und Dimitri fühlte sich blendend. So konnte dieser Trip an Meer gerne weiter gehen. Die Pfannekuchen schmeckten tatsächlich super und Olga lächelte. Jetzt sah sie um 10 Jahre jünger aus und Dimitri erkannte, dass sie immer noch recht hübsch anzusehen war. Sie schmierte ein paar Brote für sich und ihn, das würde ihr Proviant am Strand sein. Sie erzählte, dass sie einen richtig tollen Windschutz besitzen würde und überhaupt perfekt für einen Tag am Strand ausgerüstet sei.
Er ließ sich noch etwas Kaffee nachschenken und Olga packte alles ein. Er würde den Rucksack tragen müssen, erklärte sie, und sie selbst würde den Korb nehmen. Sie fragte ihn, ob er eine Badehose und ein großes Handtuch habe. Er bejahte und holte seinen Kram aus seinem Auto.
Viel Zeit brauchten sie nicht und sie konnten zum Stand laufen. Der war nicht weit weg und als sie sich dort umschauten, da entdeckten sie Monalisa und Osram an ungefähr der gleichen Stelle, wo Dimitri sie am Abend zuvor beobachtet hatte. Zu Nahe durften sie nicht heran, überlegte er, doch Olga meinte, sie sollten sich auch einen Platz oben zwischen den Strandhäuschen suchen. Und so kam es, dass sie bald schon wie ihre Zielpersonen im Schatten ihres Windschutzes aufs Meer hinaus schauten. Wenn sie zur Seite schauten, dann konnten sie Monalisa und Osram gut sehen. Monalisa schaute herüber und holte ihre Kamera hervor. Dimitri duckte sich schnell weg und auch Olga drehte ihr Gesicht zur anderen Seite. Das Monalisa mit einer Kamera bewaffnet war, das hatte ihr Dimitri vergessen zu sagen. Tja, jetzt war es geschehen, aber gut, auf diese Entfernung waren sie bei Monalisas einfacher Kamera sicher nicht so genau zu erkennen, beruhigten sie sich.

Dann zeigte Olga auf den Strand und Dimitri sah Osram in Badehose mit dem Hund Richtung Meer stapfen. Olga gab ihm einen leichten Schubs und sagte: „Los, hinterher, oder soll ich gehen?“
„Ich will nicht in ihr Visier geraten,“ sagte er seiner Kollegin, und so machte sich Olga auf den Weg. Sie wollte auch gerne etwas ins Wasser, denn die Sonne schien ziemlich warm vom blauen Himmel. Klar, sie sah auch die scheiß Chemtrails, aber dagegen war man einfach machtlos. Diese Schweine vergifteten die Menschheit dermaßen dreist von Oben herab und lachten alle aus, die den Unterschied zwischen einem Kondensstreifen und einem Chemtrail erkannten. Sogar im Trinkwasser war das Zeug schon drin, in allen stehenden Gewässern ließ sich der Anstieg der Aluminiumkonzentration nachweisen. Und kaum einer Ahnte, dass Aluminium reinstes Gift für den Geist des Menschen war. Drecksschweine, dachte Olga, aber jetzt will ich mir davon den schönen Tag nicht vermiesen lassen.
Als sie zurück kam roch sie den typischen Duft von Cannabis und als sie sich setzte reichte ihr Dimitri seinen Joint. „Oh,“ sagte Olga, „Du weißt Dir das Leben aber schön zu machen.“
„Ich bin ein Anfänger drin, in Moskau gibt es das jetzt zwar auch an jeder dritten Ecke, wenn man die richtigen Viertel kennt, aber ich habe da bisher kein Interesse dran gehabt. Doch wenn man Monalisas Tagebücher liest, dann kann man nicht anders, man muss es einfach auch mal selbst ausprobieren.“
„Kifft sie auch?“
„Sie und er, wenn sie etwas haben zumindest. Ich bin mit ihnen gestern durch halb Holland geirrt, denn leider wird hier nicht mehr überall an Ausländer verkauft, habe ich zumindest gehört.“
„Ja, nicht wahr, was für ein Schwachsinn! Den scheiß Alkohol bekommst Du immer und überall, aber wegen dem viel harmloseren Gras regen sich die Nachbarländer total auf. Das ist alles ein dermaßen korruptes System, schrecklich. Und, wenn zum Beispiel im deutschen Bundestag auf der Herrentoilette Kokain-Spuren gefunden werden, dann wird natürlich der Putzfrau unterstellt, sie hätte sich da eine Nase gezogen. Also ich bezweifle sehr, dass eine Putzfrau soviel Geld dafür übrig, und ausgerechnet an dem Ort darauf Bock hat. Aber die Abgeordneten, die scheinen mir immer öfter total stoned zu sein. Auch die Merkel ist doch nicht immer ganz klar im Kopf.“
„Die, das meinst Du doch nicht im Ernst, die kokst doch nicht.“
„Dann nimmt sie eine andere Droge, Tabletten vielleicht. Ist Dir aufgefallen, dass sie seit dem Winter ganz schön abgenommen hat?“
„Meinst Du?“
„Klar, ich sehe jedes Kilo an einer anderen Frau. Angie fastet. Ich denke, der Hüftbruch war ihr ein Warnzeichen. Ich glaube, dass die Ärzte ihr dazu geraten haben, etwas mehr Bewegung und mehr Salat. Vielleicht hat sie aber auch so einen Vita-Chip bekommen. Der soll auch schlank machen können. Dauert etwas, aber es funktioniert wohl ganz gut.“
Dimitri verkniff sich die Frage, warum Olga nicht auch so einen Chip nutzte, wenn man damit so bequem abnehmen konnte. Ihn störte es ja nicht, wenn eine Frau wie eine Frau aussah, aber er wusste doch, dass die Frauen selbst das gar nicht so sahen. Die wenigsten waren glücklich über ihre überflüssigen Pfunde.
Aber egal, dachte er, jetzt ein kleines Nickerchen, das war genau das Richtige. Er schaute zu Monalisa hinüber doch er sah von ihr nur die Beine, mit dem Rest hockte sie im Schatten ihres Windschutzes.

Ach, ja, er spürte es, der Frau ging es jetzt sicher auch ganz gut…

&

Veröffentlicht am 25.07.2016

Wake News Radio/TV informieren: LIVE-Sendung mit Detlev 21.07.2016


Fortsetzung v. I LOVE PUTIN

2.Juli 2014

Dimitri und Olga

Dimitri saß immer noch an seinem Bericht. Alexander verlangte von ihm einen möglichst Detaillierten, doch so einfach war das gar nicht ohne Bilder. Sicher, er hatte Fotos vom Strand, schöne Sonnenuntergänge und so, aber aussagekräftig war kaum etwas davon. Er hatte nur Eines, dass Monalisa wirklich komplett und aus großer Nähe zeigte. Doch das Bild wollte er in seinem Bericht nicht zeigen. Das Bild war Seins. Es war für ihn ganz persönlich gedacht, davon war er überzeugt. Er wusste, sie wusste, dass es dieses Bild gab. Es war in der Nacht zu ihrem Geburtstag entstanden und es war ein großartiges Bild. Nur … nun ja, es war doch so persönlich und intim, der Gedanke, dass dieses Bild irgendwie plötzlich die Runde machte, also nein, das wollte er nicht. Zudem sagte er sich: „Wer weiß, wozu ich dieses Bild noch mal gebrauchen kann.“
Ansonsten war es praktisch unmöglich gewesen, die Beiden vor die eigene Linse zu bekommen, denn der Strand war so leer, da fiel jeder auf, der eine Kamera mitführte. Wenn, dann sah man vielleicht ein Smart-Phone, mit dem jemand mal eben ein Bild vom Meer machte, aber sich anschleichen und dann versteckt hinter einer Hecke das große Tele hervorholen, das ging an diesem Strand einfach nicht.
Ja, und auf dem Platz, nun, er hatte ihren neuen Stellplatz zwar schnell gefunden, doch da war bis auf eine freie Superstelle alles besetzt, auch wenn in den Wohnwagen gerade niemand wohnte. Diese eine Stelle aber, die war natürlich genial. Er ging daher zur Rezeption und versuchte dahin um zu buchen, doch leider, gerade vor ihm war der Platz vergeben worden, sagte die Frau am Tresen. Ob er mit seinem Platz nicht zufrieden sei, wurde er gefragt, und er erklärte, er würde gerne etwas näher am Meer wohnen.
Die Frau am Tresen schüttelte mit dem Kopf und dachte wahrscheinlich: Die paar Meter, Mensch, die Leute haben doch Urlaub und Zeit genug … sagte aber: „Ich habe hier noch einen Platz, nur ihr Wohnmobil ist recht groß, da sind eigentlich nur kleine Zelte zur Zeit.“
„Junge Menschen sicherlich,“ sagte Dimitri, „das ist doch sehr schön, ich nehme den Platz.“

Und so kam es, dass auch er mit Olga noch mal umziehen musste. Doch Olga war ja nicht zum Vergnügen da und beschwerte sich natürlich nicht. Im Gegenteil, auch sie war neugierig auf diese besonderen Zielpersonen. Sie hatte die Zeit genutzt und sich noch etwas eingehender informiert und dabei war sie natürlich auf Monalisas Internetseite hängen geblieben. Bei so viel Material, Text und Video, würde sie Wochen brauchen um sich das alles gründlich anzuschauen. Aber dies versprachen interessante Wochen zu werden. „Schade,“ dachte sie, „dass ich in diesen Fall nur kurz involviert sein werde.“ Am Samstag würde ihr Auftrag erledigt sein und sie würde wieder zurück in ihre Scheinehe müssen und dies war nicht immer ein Zuckerschlecken. Zum Glück lernte sie ab und zu einen feschen Kollegen kennen, der Lust auf etwas mehr Nähe hatte. Ihr Hintern war jedenfalls befriedigt worden und so wie es aussah, konnte sie sich auf eine angenehme Nacht freuen. Das war leider gar nicht so oft der Fall und auch nicht jeder Spion sah aus wie Carry Grant. Doch Dimitri war ganz passabel, und dass er kiffte, das kam ihr durchaus entgegen. Russische Agenten hatten mit dieser Droge meist nicht so viel am Hut. Sie selbst jedoch kiffte gerne mal um nicht zu sagen, sie tat es eigentlich recht oft, zumindest phasenweise. Aber so ein Joint am Strand, das war natürlich das Beste. Dort war es auch egal, wenn man davon kotzen musste. Sie hatte es gesehen, auch Monalisa hatte sich übergeben müssen. Doch, wen hat es interessiert? Niemanden. Einfach etwas Sand drüber und gut war es. Ja, kiffen am Strand, das war wirklich eine geniale Verbindung, dachte Olga und Dimitri pflichtete ihr bei, als sie ihm dies sagte.

Sie verstanden sich also ganz gut und ihr Umzug klappe reibungslos. Monalisa und Osram bemerkten davon nichts, denn die waren zu der Zeit immer noch am Strand. Dimitri ging zu ihrem Zelt, doch so nah, dass er eine Kamera installieren konnte, kam er nicht ran, denn neben den Beiden war ein Wohnwagen mit großem Vorzelt bewohnt und die Leute schienen ein wachsames Auge auf ihre Umgebung zu haben. Der freie Platz, den er jetzt gerne gehabt hätte, der war immer noch frei. Wer den wohl gebucht hatte? Wenn es sich um seine Konkurrenz handelte, dann war er am Arsch. Von dort aus hätten die einen derart genialen Blick bis in die hinterste Ecke von Monalisas und Osrams Zelt. Schade, wenn er mit Olga den Platz bekommen hätte, er hätte einen super tollen Bericht machen können mit jeder Menge interessanter Bilder. Aber zu diesem Zeitpunkt dachte er noch ganz entspannt: „Monalisa macht aus ihren eigenen Bildern garantiert in Kürze einen Film und lädt ihn auf ihre Seite. Dann kann sich jeder ein Bild davon machen. Doch es war schon Dienstag und Monalisa schaute sich ihre Fotos noch nicht mal an. Mit Osram und diesem Tux hatte sie die am Samstag Abend einmal kurz durchgeschaut, aber wohl auch nicht alle. Normalerweise würde er gedacht haben, dass sie sich sofort hinsetzt und innerhalb von 2-3 Tagen wäre ihr Filmchen dann fertig und wohl auch öffentlich, aber nichts da, Madame arbeitete aus irgendeinem Grund nicht daran. Das war für ihn jetzt natürlich etwas doof, denn mit ihrem Film zusammen, wäre sein Bericht schnell fertig. So aber grübelte er und kam nicht richtig weiter. Auf welche Details hatte er möglicher Weise nicht genügend geachtet? Bei einer üblichen Observation, nun, da war es wichtig, wer wen wann wo traf oder was wer wie wo für wen kaufte, oder es war entscheidend heraus zu bekommen, was wer sagte, schrieb oder tat. Doch was war wichtig, wenn eine Sonnengöttin und ihr satanischer Partner am Strand saßen? Ihre Gespräche konnte er nicht immer verfolgen, denn keiner nahm sein Handy mit. Monalisa hatte ihres sogar ganz ausgeschaltet. Osrams war zum Glück jetzt angezapft.
Ja und auf dem Platz? Was war wichtig zu erfahren, worauf sollte er achten? Von Olgas Büro aus war nur wenig mit zu bekommen, denn so schnell fand man auch keine Möglichkeit, den Ort mit versteckten Kameras zu versehen. All zu oft konnten sie aber auch nicht an ihrem Zelt vorbeigehen, denn Monalisa hatte den Weg vor ihrem Areal immer im Blick und ihre Kamera lag höchstwahrscheinlich auch immer griffbereit.

Das war wirklich eine komplizierte Sachlage, die auch Olga schnell begriff. Monalisa und Osram hatten einen sehr geschickten Weg gefunden sehr privat und dennoch mitten unter Menschen zu sein. Das Einzige was ihnen zur Verfügung stand, war der Sender an Osrams Audi, damit konnten sie zumindest halbwegs die Gespräche am Zelt belauschen. Doch, dass, was er da hörte, nun, das war nicht viel. Es gab nur einen Satz, der ihm immer wieder in Erinnerung kam. Es war am Freitagmorgen gewesen, an Monalisas 50. Geburtstag. Sie kam gerade von der Dusche und hatte sich fein gemacht. Und Osram stand am Kofferraum und begrüßte seine Freundin mit den Worten: „In den Kleid siehst Du aber ziemlich breit aus.“ Er wäre fast vom Stuhl gefallen und auch Olga zuckte zusammen. Was für ein Spruch zum Geburtstag!
Und was hatte Monalisa geantwortet? „Oh Osram, das ist genau das, was eine Frau zu ihrem 50. Geburtstag gerne hört.“ Olga und er waren sicher, dass es jetzt zu einem Streit kommen würde, doch nichts da, von einem Streit war nichts zu merken.
Auch als die Zwei mit ihrem Hund dann an den Strand gingen, es gab kein Donnerwetter und auch als sich der Himmel später tatsächlich zuzog und die Beiden vor ihrem Zelt saßen, es in der Ferne sogar schon donnerte, er und Olga konnten keine Verschlechterung der Stimmung feststellen. Das einzig Aufregende war im Grunde nur die Ankunft der Leute, die den so begehrten Logenplatz bekommen hatten. Olga ging gleich nachschauen und erzählte, es sei ein Pärchen, etwa 40 Jahre alt und wahrscheinlich Deutsche. Ob es sich bei ihnen um irgendwelche geheimdienstlichen Mitarbeiter handelte, dass konnte Olga nicht sagen, nur, dass der Wohnwagen so genial stand, dass es zum weinen war.

Doch dann, plötzlich, Dimitri schaute aus dem Wagen durch sein Fernglas, sagte er zu Olga, die gerade etwas zu Essen vorbereiten wollte: „Scheiße, was ist das denn?“
„Wieso, was ist?“
„Die packen alles zusammen.“
„Wer, diese Leute mit dem Wohnwagen?“
„Nein, Osram. Der baut das Zelt ab. Und Monalisa sucht den Kram zusammen. Wann haben sie dies denn nur entschieden? Ich raff das nicht, warum? Was soll das denn jetzt?“
„Vielleicht haben sie Sorge wegen des Gewitters,“ überlegte Olga, die in der Ferne am Himmel einen Blitz wahrnahm.
„So ein Scheiß aber auch, ich muss hinterher, wenn die jetzt fahren,“ sagte Dimitri und legte seine Hand auf Olgas Hüfte, die zu ihm an den Tisch gekommen war.
„Soll ich mitkommen,“ fragte sie.
„Ins Monalisaland?“
„Nun, warum nicht,“ sagte Olga, „ich bin mit meinem Wohnmobil doch sehr flexibel. Ich kann auch von da aus arbeiten, ist ja nicht weit von der Grenze.“
„Hm … eigentlich keine schlechte Idee,“ sagte Dimitri. „Was ist mit Deinem Kollegen in Amsterdam?“
„Ach der, der arbeitet an seinem eigenen Projekt zur Zeit.“
„Also gut Olga, dann mach Dich startklar, ich kümmere mich um mein Auto. Reisen wir eben auch ab. Ich hoffe nur, die Beiden gehen jetzt auch endlich mal wie versprochen Essen, ich habe Lust auf Scholle.“
„Die gibt es in dem Restaurant neben der Rezeption,“ sagte Olga.
„Ja, ich weiß und da wollen sie wohl auch vor der Fahrt noch hin, wenn ich es richtig verstanden habe.“
„Die Küche macht aber erst um 17 Uhr auf, jetzt ist es halb Vier,“ meinte Olga.
„Hm … wir werden ja sehen. Es wird bestimmt 18 Uhr bevor sie loskommen. Also genug Zeit für uns, ebenfalls etwas zu Essen.“
„Dann packe ich den Kram hier wieder ein,“ sagte Olga, die ja eigentlich gerade etwas kochen wollte.
„Ja, lass uns Essen gehen, meine Gute. Dann sind wir bestens für die Rückfahrt gestärkt, denn, ich habe gerade mal geschaut, also, bis ins Monalisaland, das kann gute 3 Stunden dauern.“
„Und Du wohnst da jetzt in einem Hotel,“ fragte Olga.
„Ja, aber wenn Du mich einlädst, dann schlafe ich gerne bei Dir in Deiner tollen Koje,“ sagte Dimitri und lächelte Olga an.
Die grinste zurück und meinte: „Gerne, mein Freund. Aber jetzt mach hinne, die Beiden sind schon fast fertig mit packen.“

Ja und dann kam die Horrorfahrt. Aus der Scholle wurde leider nichts, denn die Beiden verzichteten darauf und machten sich schon nach einem einfachen Getränk, sie hatte eine Apfelschorle und er eine Cola bestellt, auf den Weg. Olga und er waren gar nicht erst dazu gekommen etwas zu bestellen. Tja und dann hieß es den Zielpersonen und ihrem verrückten Navi unauffällig zu folgen. Das war jedoch praktisch unmöglich und Dimitri konnte nur hoffen, dass Osram und Monalisa selber so mit der Fahrerei beschäftigt waren, dass Madame nicht hinter sich schaute.

Olga und er waren über ihre künstlichen Ohren immer in direktem Kontakt, doch da Olga die Anweisungen des Navis nicht hörte, musste sie sich voll auf Dimitris Wagen konzentrieren. Doch der musste auch zusehen, dass er mit den Beiden vor ihm klar kam, denn die verhielten sich völlig unberechenbar. Er hatte den Grund dafür nicht gleich verstanden, doch als er dann das Problem begriff, nun, da war er erst Recht gestresst, allein nur beim Hinterherfahren.
Osrams Scheibenwischer hatten nämlich ihren Geist aufgegeben und es regnete, ja, sie fuhren direkt in das Gewitter hinein. Klar, so konnte und durfte das nicht lange bleiben und natürlich rechnete Dimitri jeden Moment damit, dass die Beiden anhalten würden um wenigstens das Unwetter abzuwarten. Sie fuhren auch an jeder Menge kleiner, recht einladender Restaurants vorbei, während sie sich durch den Feierabend-Verkehr belgischer Dörfer schlängelten, aber nichts da, Osram fuhr stur weiter und er hörte ihn immer wieder leise fluchen. Einmal hielt er an und Dimitri sah ihn an den Scheibenwischern herum fummeln. Doch der Mann dachte offensichtlich nicht daran, einfach aufzugeben und endlich Essen zu gehen. Nein, Osram wagte sich bei Regen ohne funktionierende Scheibenwischer sogar auf die Autobahn.

Dimitri konnte es nicht glauben, denn er selbst wäre keinesfalls ohne Scheibenwischer gefahren, ganz bestimmt nicht. Und allein nur vom Zuschauen, wie Osram sich durch den dichten Verkehr schob, nein, das war spannender als jeder Krimi gewesen und einmal hätte es auch fast einen Unfall gegeben. Doch auch nach diesem Vorfall, Osram fuhr immer weiter.
Zum Glück, irgendwann hörte der Regen auf und Dimitri konnte etwas entspannen, aber er war ganz schön geschafft. Außerdem hatte er Hunger. Doch Osram hielt weder an einer Tankstelle, noch fuhr er von der Autobahn ab um vielleicht jetzt mit seiner Freundin Essen zu gehen. Dimitri versuchte sich vorzustellen, er würde seiner Frau an ihrem 50. Geburtstag so einen Tag liefern, allein schon der Spruch am Morgen … aber dann auch noch diese Fahrt, nein, seine Frau hätte danach die Scheidung eingereicht, auch ohne neuen Liebhaber. Aber in dem Audi waren keine Spannungen wahrzunehmen. Wieder musste er über diese besondere Form der Beziehung zwischen Monalisa und Osram nachdenken. Was hielt die Beiden nur zusammen? Gut, Osram würde in Kürze seine eigene Wohnung unter Monalisas Reich beziehen, aber das war keine große Veränderung, denn Osram schlief auch heute schon in seinem eigenen Zimmer.
Wenn er ihren Gesprächen so lauschte, dann bedeutete die Tatsache, dass Osram nun in dem Haus seine eigene Wohnung haben würde sogar ganz im Gegenteil, dass ihre Verbindung noch enger wurde. Denn Osram begriff jetzt wohl endlich, dass er auf dem Pullerweg in einem Paradies leben und arbeiten konnte. Wenn man Monalisas Bücher dabei im Kopf hatte, dann verstand man, dass dies tatsächlich eine entscheidende Wende in der Geschichte bedeutete. Nur, was bedeutete dies für den Rest der Welt? Wenn es schon Folgen hatte, wenn Monalisa ihre Fenster putzte, was bewirkte dann dieser Aus- und Einzug? Wie sollte er diese Dinge angemessen beurteilen? Welche Schlussfolgerungen mussten sie alle für sich daraus ziehen? Ach … er legte den Stift weg. Er brauchte eine Pause. Er schaute auf den Parkplatz gegenüber seines Hotels. Da stand Olga mit ihrem Wohnmobil. Ob er sie jetzt einfach mal besuchen sollte, vielleicht hatte sie ja Lust auf ein kleines Nachmittags-Schläfchen.

Doch als er bei Olga an die Tür klopfte und eintrat, da sah er sie ganz konzentriert in ihre Kopfhörer lauschen. Sie winkte ihn zu sich und reichte ihm auch einen Hörer. Der war kabellos, was er sehr schätzte. Er trat hinter Olga und schaute mit ihr in das Gartenhäuschen von Osram und Monalisa. „Ich habe gerade mit Alexander gesprochen und er meint, ich solle mich schon mal in den Fall einarbeiten … dieser Osram, was ist das nur für ein cooler Typ … ehrlich … ich finde, er sieht total gut aus. Nur, wenn ich an seine Art denke, also es ist echt ein Hammer, was der so für Sprüche macht. Und sie bleibt dabei immer total freundlich, ich würde mit diesem Mann an meiner Seite wahnsinnig.“
„Ist Monalisa ja auch geworden, Frühjahr 2005 hat sie ihn kennen gelernt und im Grunde ging es da auch gleich los. Aber er war immerhin die letzten Jahre dann absolut treu an ihrer Seite und hat ihr sehr geholfen. Echt, der Frau ging es ziemlich beschissen. Das war für ihn auch kein Spaß. Ich denke, diese Zeit hat sie so eng zusammengeschweißt. Für mich verhalten sie sich wie Geschwister. Die kann man sich zwar normalerweise nicht einfach so irgendwo suchen, aber die lieben sich auch, auch wenn der Bruder oder die Schwester so ihre Macken hat. Dies würde auch erklären, wieso jeder sein eigenes Schlafzimmer hat.“
„Trotzdem, ein Bruder, der mich dermaßen zum 50. beglückwünschen würde, dem würde ich die Augen auskratzen. Aber gut aussehen, das tut er schon, jedenfalls auf den Fotos sieht er ziemlich männlich aus. Der 3-Tage-Bart ist besonders toll.“

Dimitri war das auch schon aufgefallen, doch dass die Frauen einen so nachlässig und wenig elegant gekleideten Bauarbeiter-Typen gut fanden, nun, er hatte zwar schon öfter gehört, dass Handwerker in Deutschland so einiges bei ihren Hausbesuchen erlebten, aber Osram? Der würde die Frauen alle zur Verzweiflung treiben, da konnten sie mit dem Hintern wackeln wie sie wollten. Der Mann wollte verführt werden und zwar richtig oder der Ofen blieb aus. Bisher hatten sie diesen Mann noch nie bei irgend etwas erwischt. Selbst als sie in seiner Wohnung alles verwanzt hatten, es gab von ihm keine intimen Bilder. Nicht ein Einziges, denn der Mann lebte und liebte gern im Dunkeln. Da wurden die Rollläden herunter gezogen und das Licht komplett gelöscht. Auf ihren Bildschirmen war alles schwarz und gehört hat man praktisch nichts. Es war zum verzweifeln, denn selbst als sie es mit Infrarot versucht hatten, da war nichts zu sehen, als ein sich nur unmerklich bewegender heller Fleck. Damit konnte man niemanden bloßstellen. Der Fleck konnte alles sein.

Olga hörte sich das sehr nachdenklich werdend an und meinte: „Meinst Du echt, da ist was dran, an der Geschichte mit Satan und Monalisa? Ich meine, sie ist doch keine Göttin, in echt, oder?“
„Ich weiß es auch nicht, sie selbst vielleicht auch nicht. Aber sie tut zumindest so, denke ich. Sie versucht zu zaubern.“
„Hm … Magie … warum nicht? Magie ist cool …“
„Ja, wenn man sich damit auskennt,“ sagte Dimitri. „Hast Du Ahnung davon,“ fragte er Olga und legte seine Hand auf ihre Schulter.
„Kommt drauf an … ich bekomme besondere Kräfte in der Horizontalen.“
„So so …“ Dimitri sah auf den Bildschirm … Monalisa kam ins Gartenhäuschen, da sollten sie besser genau zuhören. Andererseits, die Einladung war deutlich und eine Frau stieß man nicht zurück, wenn sie es magisch haben wollte.
„Könnte ich Dir vielleicht bei Deinen magischen Ritualen behilflich sein, ich würde da gerne mehr drüber lernen,“ schnurrte Dimitri Olga ins Ohr. Er küsste sie auf den Hals.
„Dein Hintern ist bestimmt auch schon ganz neugierig …“
Olga lehnte sich zurück und ihr Kopf landete bei seinem Geschlecht. Es war hart. Nun ja, überlegte sie, soviel würde schon nicht in dem Gartenhäuschen passieren … selber leben war nun mal auch wichtig.


4.Juli 2014

„Jeder weiß es!“

http://youtu.be/SyDRCdkwTP8 „Banken-Whistleblower bei Finanzminister Spindelegger – EZB Mario Draghi – Montagsdemo“ EZB Mario Draghi warnt vor Bankencrash – Wistleblower Harvey Friedmann bei Puls4 mit Finanzminister Spindellegger . . .
Die EZB warnt vor Blasen bei Aktien und Anleihen. Die Finanzstabilität der Eurozone sei gefährdet. Schuld daran sei die Suche der Investoren nach Rendite. Zudem gebe es in den Bilanzen der Geldhäuser immer noch zu viele faule Kredite…

„Bankenmafia – Warum ist das malaysische Flugzeug verschollen? – Bankster Club“ Hintergründe zum verschollenen Flugzeug MH 370 Malaysia-Airlines Boeing 777-200 am 23. März 2014. Bis heute wurde es nicht gefunden. Unter den Passagieren befanden sich auch 20 Angestellte von Freescale Semiconductor, einer Firma mit Sitz in Austin (Texas).
Zwölf von ihnen waren malaysischer und acht chinesischer Nationalität.
Milliardär Jacob Rothschild wird der alleinige Eigentümer des wichtigen Patent. ARM-Mikrocontroller KL-03, die anderen 4 chinesischen Pateninhaber waren in diesen Flugzeug und sind gestorben…Wenn ein Patentinhaber stirbt, teilen die anderen Eigentümer gleichermaßen in Dividenden von Verstorbenen. Wenn vier der fünf Patentinhaber sterben, dann bekommt der lebende der Patentinhaber 100% des Patents. Der verbleibende Patentinhaber ist die Firma Freescale Semiconductor. Wem gehört Freescale Semiconductor? Die Antwort ist: Jacob Rothschild. Dieser Britische Milliardär besitzt die Firma Blackstone, der wiederum besitzt die Firma Freescale Semiconductors.

https://www.radio-utopie.de/2014/07/03/russland-oberster-sicherheitsrat-schlaegt-u-n-o-konferenz-zur-beendigung-des-weltweiten-permanenten-kriegszustands-vor/
„Ist doch wirklich krass,“ sagte Olga zu Dimitri, „Alle wissen im Grunde Bescheid, das Weltfinanzsystem ist am Ende, nur wenn man hier auf dem Platz vor der Eisdiele sitzt, dann könnte man wirklich glauben, es geht immer so friedlich weiter, hier ist alles gut und schön, doch wie lange noch?“
„So war es immer, vor einer Währungsreform tun alle Verantwortlichen so, als ob nichts wäre, denn ansonsten würden die Leute besorgt zu ihrer Bank gehen und ihr Geld abheben. Doch dann ist sofort Feierabend, es brauchen nur 5% der Leute ihr Geld abholen und die Banken sind Pleite. Wenn die Bevölkerung also eine Revolution will, so braucht sie eigentlich nur ihr Konto leer räumen. Davor haben die Mächtigen der Welt echte Angst., denn sie wollen sich den Zeitpunkt für ihren Crash nicht so einfach nehmen lassen. Nur wenn sie bestimmen wann wie und wo, können sie den Bürgern auch noch das letzte Hemd rauben. Ich sage Dir, dass was in Zypern passiert ist, dass wird auch hier im vermeintlich so wohlhabenden Deutschland passieren. Und dann ist es gerade hier in Osterath mit dem Frieden vorbei. Hier werden die Banken reiche Beute machen können,“ sagte Dimitri und zündete sich seine erste Zigarette des Tages an. Er hatte die Nacht bei Olga verbracht und Alexander hatte vorgeschlagen, dass er ganz in das Wohnmobil umzog, die Hotelrechnung wäre doch ganz schön happig.
Olga hatte ihm ihre Koje auch angeboten und da sie sowieso den ganzen Tag miteinander verbrachten, warum also nicht? Olga war nett und hatte einen tollen Hintern. Außerdem war sie nicht auf den Kopf gefallen und die Ausstattung ihres „Büros“ war hervorragend. Zusammen mit seinen Möglichkeiten waren sie wirklich ein gut ausgerüstetes Team. Nur, auf dem Parkplatz konnten sie nicht die ganze Zeit stehen bleiben, das war viel zu auffällig. Er wusste, es gab in der Nähe direkt am Rhein einen schönen, kleinen Campingplatz. Sie wollten dort am Nachmittag mal vorbei fahren und sich die Sache anschauen. Er hatte ja immer noch sein Auto und konnte im Falle des Falles in wenigen Minuten im Monalisaland sein.

„Oh schau!“ Olga stupste Dimitri an und er sah Monalisa auf ihrem Fahrrad in Richtung Supermarkt fahren. Sie trug ihr rotes Kleid und hatte nasse Haare. Er schaute auf die Uhr. 11:34 Uhr, Madame hatte wie so oft länger geschlafen. Nur von Mittwoch auf Donnerstag nicht, da hatte sie gar nicht geschlafen, sondern an dem Holland-Film gearbeitet. Es war wirklich irre, aber sie benötigte für die Erstellung eines solchen Filmes keine 12 Stunden. Nur, als sie den dann bei You Tube hoch laden wollte, da funktionierte dies nicht. Er hatte in dieser Nacht natürlich auch kein Auge zu getan, denn er wollte unbedingt sehen, was sie aus den vielen Fotos machen würde und natürlich musste er prüfen, ob er oder auch Olga darauf zu sehen waren. Und tatsächlich es gab zwei Bilder, da hatte Madame sie erwischt, doch wenn man ihn und Olga nicht kannte, dann war es nicht festzustellen. Aber es gab trotzdem viele interessante Dinge auf den Bildern zu sehen und darum hatte er sich eine Kopie gemacht und diese seinem Bericht hinzugefügt. Einen besseren Observationsfilm gab es bestimmt noch nie, denn er war aus der Perspektive der Zielperson gemacht. Und Monalisa ließ sich sogar ganz buchstäblich in die Karten schauen und er hatte sich natürlich so seine Gedanken zu den Karten gemacht.
Olga war von den Karten begeistert und las seit gestern den „Götterboten“ sehr aufmerksam. Er hatte ihr seine heimlich gezogene Datei gegeben, denn auf Monalisas Seite waren nur die ersten 30 Seiten veröffentlicht. Für den Rest wollte sie happige 64 Euro. Klar, gemessen an dem Gegenwert war das nicht viel, doch wenn man es umsonst haben konnten? Warum dafür bezahlen? Klar, Monalisa war immer knapp mit dem Geld, doch es war ihnen nun mal nicht erlaubt, Madame zu unterstützen. Sicher, Dimitri wusste, dies war eine blöde Ausrede, denn es bedeutete natürlich nicht, dass man die Göttin bestehlen durfte. Er stellte fest, ja, er hatte deswegen durchaus ein schlechtes Gewissen, aber schnüffeln war nun mal sein täglich Brot.

Olga hatte natürlich auch den neuen Teil von „I LOVE PUTIN“ gelesen. Der Titel lautete: „Der liebe Gott ist endlich online“ und darin entdeckte sie dann, was er schon befürchtet hatte. Auch Olga war nun Teil des Buches. Klar, Olga hieß nicht Olga, aber alles andere traf schon ziemlich genau zu. Olga war das mit ihrem Hintern etwas peinlich, aber er tröstete sie und meinte, er fände ihren Hintern tatsächlich ganz wunderbar und sie bräuchte ihn bestimmt nicht zu verstecken.
„Ja, aber, was wenn man mich daran jetzt erkennt?“
„Hm … daran habe ich noch nicht gedacht, das ist sicher … nun … also, schau Dich doch mal um, haben nicht auch andere Frauen einen tollen Hintern?“
„Trotzdem, ich werde in Zukunft längere T-Shirts tragen müssen.“
„Das ist aber sehr bedauerlich,“ schnurrte Dimitri.
„Für Dich lüfte ich ihn gerne, wenn Du in meine Koje kommst,“ schnurrte Olga zurück, „was meinst Du, sollen wir jetzt mal zum Campingplatz fahren?“
„Gute Idee! Ich gehe den Kaffee bezahlen, müssen wir noch etwas einkaufen?“
„Das mache ich, während Du Dein Zimmer im Hotel räumst.“
„Dann ist es also entschieden?“

„Klar, ich finde Dich nett und Du bist gut im Bett,“

sagte Olga und lächelte zuckersüß dabei.

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„So, sie hat den Fernseher ausgemacht, ich würde sagen, dann machen wir jetzt auch Feierabend, oder was meinst Du, Olga? Ich habe noch ein Fitzelchen von dem Gras, hast Du Lust, Dir den Joint mit mir zu teilen,“ fragte Dimitri und trat vor das Wohnmobil. Sie hatten einen tollen Platz erwischt. Er konnte vor sich direkt den Rhein vorbei ziehen sehen. Es gab ganz in der Nähe eine große Trauerweide unter der man wunderbar sitzen konnte. Da wollte er jetzt hin und ausspannen, denn alles in allem war es doch noch ganz stressig geworden. Er hatte schnell zusammenpacken müssen, dann waren sie gemeinsam nach Plus gefahren, da Olga meinte, bei Plus gäbe es einige Dinge, die Aldi nicht hätte. Das mit dem Campingplatz hatte dann zum Glück ganz reibungslos funktioniert, doch um 17.30 Uhr hatte Monalisa angefangen mit der Fernbedienung herum zu spielen und dies erforderte von ihm immer höchste Konzentration. Zum Glück machte Madame das nicht mehr täglich von morgens bis in die Nacht hinein. Ein Stündchen ab und an, das war ihm wirklich genug, denn danach hatte er so viele Notizen gemacht, die musste er erst mal in Ruhe studieren um die Botschaften zu verstehen. Danach musste alles noch in seinen Bericht für den Tag.
Olga hatte das zuerst gar nicht verstanden, sie fragte: „Was soll daran von Interesse sein, sie zappt doch einfach nur gelangweilt durch das Abendprogramm?“
„Von wegen, schön wär’s … diese Kommunikation ist für mich von aller größtem Interesse, ich sage Dir, da erfährst Du alles was wichtig ist.“
„Was soll daran wichtig sein? Ich verstehe nur Bahnhof und mir wird beim Zuschauen schon ganz schwindelig.“
„Das vergeht schnell, wenn Du Monalisa besser kennst. Zu Anfang hatte ich es ja auch für Blödsinn gehalten, aber heute sitze ich selber auch immer wieder mit der Fernbedienung vor der Glotze und versuche es ihr gleich zu tun.“
„Aha …“
„Ich sage Dir, arbeite Dich ein, lies ihre Sachen, schau ihre Filme, ich habe auch noch Dinge, die sie bisher nicht veröffentlicht hat. Wenn Du dann im Thema bist, nun, ich versichere Dir, dann probierst Du es auch.“
„Was probiere ich,“ fragte Olga und nahm den frisch entzündeten Joint entgegen.
„Gottes Stimme zu hören,“ sagte Dimitri ohne mit der Wimper zu zucken.
Olga musste Husten und zwar nicht wegen des Joints. „Wie bitte? Bist Du … ich meine … warst Du mal beim Arzt?“
„Ich bin völlig o.k., keine Sorge, aber ich meine es tatsächlich ernst. Wenn Du gut zuhörst, dann verstehst Du, was IHR GOTT IHR sagt.“
„So so … und was sagt IHR Gott so,“ fragte Olga und konnte sich ein Lächeln dabei nicht verkneifen.
„Brauchst gar nicht so grinsen, auch Du wirst IHN bald schon verstehen. Wer Ohren hat, der höre, wer Augen hat, der sehe.“
„Also gut, und was sagt dieser Gott?“
„Alles mögliche, er nimmt Stellung und macht Hoffnung, er gibt Ratschläge und übt Kritik. Aber man merkt ganz klar, ER ist auf Monalisas Seite, auch ER will eine Bessere Weltordnung. Aber man muss es selbst erlebt haben, man muss genau zuhören, doch nach so einer Stunde bin ich meistens klüger als zuvor. Und zudem, es ist sehr unterhaltsam. Damals 2006 war dies allerdings ein Horror-Job, denn Monalisa arbeitete wie eine Besessene. Es war der Hammer, damals, echt, Du kannst Dir gar nicht vorstellen, wir waren alle über Wochen voll im Einsatz, eine ganze Abteilung reichte nicht, wir mussten Verstärkung anfordern, denn alle möglichen Leute interessierten sich für das, was Monalisa da aufschnappte. Ich kann Dir sagen, wir alle standen ziemlich unter Strom, denn wenn Madame mit ihrem Kram in die Öffentlichkeit gegangen wäre, also, da musste man wirklich mit Allem rechnen.“
„Und warum weiß ich da nichts drüber, wenn das so ein dickes Ding war,“ fragte Olga immer noch etwas skeptisch.
„Es war total geheim, es war … nun ja, die ganze Geschichte ist halt ziemlich verrückt,“ meinte Dimitri und nahm den letzten Jointzug. „Ach, echt schade, dass es dieses Gras nicht bei Plus zu Kaufen gibt.“
„Cannabis bei Plus?“
„Klar, Alkohol verkaufen die dort doch schließlich auch.“
„Na, das wäre dann wirklich wie in einem Paradies, ein Kiffer-Paradies,“ meinte Olga und lehnte sich an den dicken Stamm der Trauerweide. „Ich meine, Kiffer sollten sich das Zeug selbst anbauen dürfen, wer Kartoffeln essen will, der darf das schließlich auch tun. Aber damit tut sich selbst Holland schwer. Es geht halt immer ums Geschäft und wenn sich jeder seine Kartoffeln selbst anpflanzt, dann verliert selbst der klügste Bauern sein gutes Geschäft. Und die Preise wären auch total im Arsch, für Alle.“
„Das ist Marktwirtschaft, der Preis wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Und sicher, da das Zeug letztendlich wie Unkraut wächst, kann damit kaum einer noch etwas verdienen. Vollständige Legalisierung würde allerdings nicht nur die Mafia arm machen, problematischer ist es für die CIA, die finanzieren damit ihre ganz großen Schweinereien. Für die ist der Drogenhandel eine der wichtigsten Einnahmequellen. Ohne das Geld aus dem Drogenverkauf, keine Schwarzen Projekte. Der Preis muss also hoch sein, das gleiche gilt natürlich auch für ÖL und Gas.“
Olga rutschte etwas tiefer und legte ihren Kopf auf Dimitris Oberschenkel. „Ach ist das schön! Ich habe wirklich keine Sehnsucht nach Amsterdam.“
„Nicht? Aber da könnten wir jetzt kiffen bis der Arzt kommt. Ich habe leider nichts mehr.“
„Wir können ja morgen hinter die Grenze fahren, ich habe einen niederländischen Pass, ich bekomme da überall etwas.“
„Oh ja, gute Idee, fahren wir nach Venlo, ich will sehen, was der Easyman macht.“
„Easyman? Wer ist das?“
„Oh, bei dem war schon Euer König zu Gast … als er noch ein Prinz war. Easyman ist ein alteingesessener Coffeeshop-Besitzer mitten in Venlo. Ein cooler Typ, hat Rastalocken bis zum Arsch … ach da fällt mir ein, wolltest Du Deinen nicht für mich lüften?“
„Jetzt, hier?“
„Wenn Du willst, dann gehen wir dazu in Deine Koje,“ schnurrte Dimitri.
Olga fühlte seine Hand auf ihrem Rücken. Diese glitt tiefer und als sie sanft über ihren Allerwertesten strich, da bekam sie eine Gänsehaut. Dimitri hatte sehr aufregende Hände, er wusste offensichtlich etwas damit anzufangen. Sie drehte sich zu ihm und schaute ihn an. Er beugte sich zu ihr hinunter und küsste sie. „Komm meine Süße, ich bin auch ganz lieb zu Dir.“

Alexander saß derweil immer noch in seinem Büro. Er hoffte, Madame würde endlich die Karten legen. Er hatte sich nach dem offiziellem Feierabend noch in Dimitris Büro gesetzt und Monalisas Gespräch mit Osram verfolgt. Beide saßen wie so oft zusammen im Gartenhäuschen um einen Kaffee zu trinken. Osram reparierte eine alte Schreibtischlampe und sie schaute zu. Dabei lief das Radio wie immer im Hintergrund. Die Nachrichten berichteten von dem neuen Skandal, man hatte diesen angeblichen Doppelagenten gefasst. Doch Alexander bezweifelte, dass dieser Typ für sie gearbeitet hatte, denn es war töricht die Infos über E-Mail weiter zu geben, es sei denn, man möchte, dass jemand Wind davon bekommt. An der Sache war etwas faul und wenn er Monalisas Kommentar dazu richtig verstanden hatte, dann wollte auch sie zu diesem Thema noch die Karten legen. Er hatte es schon getan, doch kam sie zu dem selben Ergebnis?
„Herz 9 – Pik König – es ist geschehen“, seiner Meinung nach bedeutete dies, dass der Typ es gewollt hat, er wollte für die Russen arbeiten. Dass er als Pik König auftauchte, nun ja, klar, ein Geheimdienstmann ist sicher ein etwas dunkler und geheimnisvoller Typ. Aber der Pik König kann auch einen Feind anzeigen, denn dort hätte, seiner Meinung nach, auch gut ein Karo König hin gepasst. Dann wüsste man, es ist ein echter „Freund“. So aber sah die Sache für ihn nicht ganz eindeutig aus.
Doch, wenn er dann auf die Pik 7 zwei Karten legte, dann stand dort „Unangenehme Überraschung – dunkle Angelegenheit“. Hm … und wenn er drei Karten auf den Pik König legte, dann stand da: „Information – Glück/Erfolg – Du machst Dir sorgenvolle Gedanken“ Er, Alexander machte sich diese Sorgen, denn das Ass zeigte von ihm zu dem König. Und zugleich sagten die Karten, dass der Pik König Informationen bekommen hat. Und dann, dann kamen die Karten, über die er jetzt schon die ganze Zeit nachdenken musste. Auf den Wunsch hatte er nämlich auch drei Karten gelegt und da stand nun: „höchstes, persönliches Glück – Erfüllung – Herzdame“.
Ob der Typ etwas über ihre Kontakte zu Monalisa wissen wollte? War er vielleicht ein Kämpfer für Monalisas Bessere Weltordnung? War es vielleicht dieser Thomas oder sein Kollege bzw. Freund Reinhard? Das wäre natürlich ein dickes Ding! Und wenn der Mann nun auspackte? Hoffentlich wusste er dann, was er tat. Er legte noch drei Karten auf alle und las: „Karo Dame – Lumperei – fremdes Haus“. Hm … wenn der Mann die Behörden auf Monalisa ansprach … hm, das würde Nachfragen auch bei Ihnen geben, die unangenehm waren. Bisher war nur die NSA-Bespitzelung des Studenten öffentlich geworden, wenn der Typ jetzt aber ausplauderte, dass unter den Beobachteten auch eine Frau war, bei der sich die Geheimdienste aller Welt bedienten? Denn davon war mittlerweile ganz klar auszugehen. Was würde dies für Folgen nach sich ziehen.
Er hatte sich den Film, der Dimitris Bericht beigefügt war genau angesehen und als er die Arbeiter auf dem Campingplatz genauer betrachtet hatte, nun, da wusste er, die Anderen waren auch da. Und dieser Wohnwagen, der am Freitag kam, nein, seine Warnlampen waren sofort angegangen. Und wenn man sich Osrams Gesicht anschaute, dann war klar, dem war auch klar, was da ablief. Er tat zwar immer so, als bemerke er die Dinge nicht, aber das war Unsinn. Alexander wusste es besser, denn Joseph hatte ihm genau erklärt, wer dieser Osram in Wahrheit war. Dieser Mann war Monalisas Zwilling, ihr Anker, er war der Fels, er war der echte Held in der Geschichte. Ja, er war der einzige Held. Alle Anderen hatten kläglich versagt. Doch dieses Versagen war notwendig, auch dies hatte Joseph ihm erklärt. Sie mussten alle scheitern, damit ER gewann. Ach, Magie ist eine wirklich komplizierte Sache und selbst bei ihnen im Haus, wo es jede Menge kluger Köpfe und spirituelle Medien gab, sie beschäftigten Astrologen und Kartenleger, Heiler und Wahrsager, aber diese Art der Magie, damit kannte sich kaum einer aus. Man konnte mit all diesen esoterischen Methoden zwar interessante Einblicke gewinnen, aber die Welt gestalten und verändern, das konnte man damit nicht. „Das Spiel des Lebens“ war einfach eine große Kunst. Nun ja, und Gott war der Meisterspieler. Sie hatten versucht ihn herein zu legen und nicht gemerkt, dass sie alle nach SEINER Pfeife getanzt hatten. Man, die Sache wurde wirklich immer komplexer und wenn er versuchte die Zusammenhänge mit Hilfe eines Schemas darzustellen, nun, es lief wahrlich auf ein Finale heraus, dass sich gewaschen hatte. Mann oh Mann … wo war er da nur hineingeraten? Er wollte ja auch, dass Gott gewann, denn der Preis war Freiheit und Frieden, Glück und Wohlstand für Jeden. Das Paradies Erde würde für sie alle zum Garten Eden und die Satanischen konnte sich entweder damit arrangieren, nicht die Einzigen zu sein, denen es gut ging oder sie sollten sich einen eigenen Planeten suchen.

„I LOVE PUTIN!“ – was für eine unglaubliche Geschichte. Er würde Monalisa ja gerne einige Tipps geben, aber das ging nicht. Bevor sie es nicht geschafft hatte, durfte ihr keiner zu Nahe kommen.
Er legte weitere vier Karten und las: „Das Gespräch – freu Dich! – es wird gewahr – in naher Zukunft“ Der Mann wird also reden … oh und nun lag dort auch noch der „Götterbote“ selbst. Er zeigte auf die Botschaft: „Liebe – Kreuz König“, na, wenn das nicht eindeutig war, das hieß ganz sicher: „I LOVE PUTIN!“. Diese Geschichte schien so langsam ihre Kreise zu ziehen, zumindest in Geheimdienst-Kreisen. Aber wer konnte schon mit dem „Kosmischen Handy“ umgehen, er zweifelte jedenfalls oft, dass er das Richtige aus ihnen heraus las. Manchmal aber, da war es so eindeutig, da passte alles zusammen, wie jetzt auch. Tolles Ding, dieses Handy, dagegen war ein I-Phone Kinderkram. Und so ein Kartenspiel war auch noch total billig …
Er schaute auf die Uhr, halb Elf, es wird Zeit, mein Wochenende ruft, dachte er.. Seine Frau rief allerdings nicht, denn die war für ein paar Tage mit einer Freundin verreist. Sie wollten auf ein Seminar.

Er hatte also eine Freie Bude … und etwas Gras hatte er auch.

Kopp Kongress

FORTSETZUNG folgt!

 

monalisatv

One Comment

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