Monalisa TV – Letzter Aufruf 999 … 29?…25? … – 29.07.2016

zeitzumaufwachen.blogspot.de.

„Italien legalisiert Cannabis, um Mafia zu schwächen!“

Posted: 27 Jul 2016 12:33 AM PDT

Worum geht’s?

ROM – in Italien sollen zukünftig Menschen die das volljährige Lebensalter erreicht haben, bis zu 15 Gramm Cannabis legal besitzen dürfen, sowie bis zu 5 Cannabis-Pflanzen zuhause großziehen können. Heute fanden die ersten Beratungen über das Thema im Parlament statt. In Italien ist das Konsumieren von Cannabis zu medizinischen Zwecken bereits legal. Jetzt kommt noch ein neues Gesetz dazu. Auf der Arbeit und an öffentlichen Plätzen bleibt das Zünden verboten. Allerdings dürfen 5 Gramm in der Hosentasche gelagert werden und ganze 15 Gramm zuhause. Wer jetzt ans dealen denkt, denkt in die falsche Richtung, denn das bleibt weiterhin illegal. Das italienische Parlament diskutiert außerdem ob bis zu 5 Cannabis-Pflanzen zuhause groß gezogen werden dürfen…

Monalisa TV – BLUT… GOLD oder WASSER? –

25.APRIL 2016

https://metaldaisy3.wordpress.com/ – %Im not lying when I say, that I have gotten more use from my chess game download than from any of my other Internet toys.

nico rosberg – %Qualitative and quantitative analysis by industry professionals has been included in the report, which will help formulate corporate strategies for market expansion or market entry.

https://beretslice8.wordpress.com/2016/07/27/fabrica-pistones-busca-distribuidor/ – %Pode conseguir msculo e perder gordura atravs de dietas e seguindo uma rotina de exerccio dirio.

freesound.org – %Because, the netbooks running Chrome OS do not have hard drives, they need Internet access to run applications.

http://www.statusquo-news.de/

Und die Mafia?

Einige Politiker sind der Meinung, dass der Weg der Bestrafung im Land bisher wenig Erfolg gebracht hat. Die Legalisierung würde die Konsumenten von der Straße holen und in die Geschäfte lotsen. Somit wäre eine große Einnahmequelle der Mafia genommen. Gegner des Gesetzes Entwurfs: „Die teilweise Legalisierung wird den Drogenkonsum nur noch mehr steigern. Das ist ein Geschenk für die Mafia, die ihre Umsätze nur noch steigern wird“, warnten die rechtskonservativen Senatoren Carlo Giovanardi und Maurizio Gasparri. …

Quelle:  http://deutschland-legalisiert.de/ 

Sparpreise im Sommer: Tolle Produkte bis zu 6 Monate für ,- €/Mon.*

Monalisa International –  29.Juli 2016

„Weitere Enthüllungen: WikiLeaks

veröffentlicht Voicemails der US-Demokraten“

Nach den WikiLeaks-Enthüllungen fordert ein Parteimitglied den Rücktritt aller beteiligten Funktionäre auf dem Nominierungsparteitag der Demokraten

Nach den WikiLeaks-Enthüllungen fordert ein Parteimitglied den
Rücktritt aller beteiligten Funktionäre auf dem Nominierungsparteitag der Demokraten
28.07.2016 • 12:02 Uhr – WikiLeaks hat weitere Interna der Demokratischen Partei veröffentlicht. Diesmal handelt es sich um 29 Voicemails mit einer Gesamtlänge von 14 Minuten. Julian Assange kündigte persönlich weitere Enthüllungen an…
Einen Tag nachdem WikiLeaks-Gründer Julian Assange im CNN-Interview betonte, die Leakingplattform verfüge noch über „sehr viel mehr Material“ aus der internen Kommunikation der US-Demokraten, zeigt sich, dass dies keine leeren Worte waren. Am frühen Donnerstagmorgen veröffentlichte WikiLeaks 29 Voicemails an Funktionäre des Democratic National Committees (DNC). Zwar sind unter den Aufzeichnungen auch zahlreiche Bitten um Rückrufe, das Leak zeigt aber, wie umfangreich das Datenmaterial ist, über das Julian Assange und sein Team verfügen…. Am vergangenen Freitag veröffentlichte WikiLeaks bereits 20.000 E-Mails von Vertretern des DNC, die Intrigen und Absprachen zu Ungunsten Bernie Sanders auf den höchsten Ebenen der Partei belegen. Im Anschluss an die Enthüllungen musste die Vorsitzende der Demokraten, Debbie Wasserman Schultz, ihren Posten räumen. https://deutsch.rt.com/international/39705-weitere-enthullungen-wikileaks-veroffentlicht-voicemails/  
Teaser

„Kiew weigert sich Schulden in Höhe von

drei Milliarden US-Dollar an Moskau zurückzahlen“

Kiew weigert sich Schulden in Höhe von drei Milliarden US-Dollar an Moskau zurückzahlen

 28.07.2016 • 11:05 Uhr – Der ukrainische Finanzminister Alexander Daniljuk argumentiert, dass die Kiew die Schulden in Höhe von drei Milliarden US-Dollar nicht an Russland zurückzahlen muss, weil das Darlehen noch unter dem ehemaligen Präsidenten, Wiktor Janukowitsch, aufgenommen worden sei und Russland der Ukraine den Kredit „aufgezwungen“ (?????)  habe….

Putin: Ich verstehe die Logik unserer Partner nicht –

Die Ukraine muss ihre Schulden zurückzahlen

Veröffentlicht am 15.10.2015

Mehr auf unserer Webseite: http://rtdeutsch.com

Putin hat bei einem Regierungstreffen in Moskau betont, dass Russland nie aufgehört hat, der Ukraine mit Kredittranchen zu helfen. Im Dezember wird eine Zahlung von drei Milliarden US-Dollar durch die Ukraine an Russland fällig. Der russische Finanzminister betonte zuvor, dass man die Nichtzahlung als Zahlungsausfall, also als Pleite werten müsse. Der IWF hat mittlerweile zu verstehen gegeben, dass sie der Ukraine keinen Kredit zur Verfügung stellen wir, um die Schulden bei Russland zu begleichen. Ende vergangenen Jahres erkannte der Internationale Währungsfonds (IWF) das von Russland gewährte Darlehen als staatlich an. Die ukrainische Regierung verhängte jedoch ein Moratorium für die Schuldentilgung. Im Februar 2016 klagte Moskau vor dem High Court of Justice in London von Kiew die drei Milliarden US-Dollar samt den fälligen Zinsen in Höhe von 75 Millionen US-Dollar ein. …

https://deutsch.rt.com/europa/39703-kiew-weigert-sich-schulden-in/     

„München-Terror: Anonymous bietet 2.500 Euro

für sachdienliche Fotos und Videos“

28.07.2016 – Von Anonymous – Wir glauben nicht an den Einzeltäter Ali David Somboli – egal, ob er als irrer Amokläufer, blitzradikalisierter Muslim oder – wie es jetzt aus durchsichtigen Gründen heißt – als Rassist gehandelt hat. Es gibt zu viele Widersprüche in der offiziellen Version. Um die auffälligsten zu nennen: Die Polizei hat gestern eingeräumt, dass der neunfache Mörder ein anderes T-Shirt trug als der aufgefundene Selbstmörder Ali David S…. http://unser-mitteleuropa.com/2016/07/28/munchen-terror-anonymous-bietet-2-500-euro-fur-sachdienliche-fotos-und-videos/

UNSER MITTELEUROPA

So sieht die neue Trendfarbe aus…

Ex-Außenministerin Madeleine Albright:

„Trumps Wahl wird ein Geschenk für Putin sein“

Ex-Außenministerin Madeleine Albright: „Trumps Wahl wird ein Geschenk für Putin sein“

28.07.2016 • 13:45 Uhr – Der US-amerikanischen Ex-Außenministerin Madeleine Albright zufolge wäre ein Sieg von Donald Trump bei den Präsidentschaftswahlen vor allem ein „Geschenk“ für den russischen Staatschef, Wladimir Putin.
„Die Wahrheit ist, dass der Sieg von Trump im November ein Geschenk für Wladimir Putin wäre. Im Hinblick darauf, was wir von den jüngsten Handlungen Russlands erfahren haben, ist Putin gespannt, Trump als Sieger zu sehen. Das muss jeden Amerikaner beunruhigen“, sagte Albright auf dem Parteitag der Demokratischen Partei. „Glauben Sie es einer Person, die vor dem Eisernen Vorhang geflohen ist. Ich weiß, was passiert, wenn man den Russen grünes Licht gibt“, fügte Albright, bekanntlich in der Tschechoslowakei geboren, hinzu.
Hier geht's zur Reservierung

Und wieder ist Putin schuld:

Skandal um Wahlbetrug überschattet Hillarys Kür auf Parteitag

25.07.2016 • 17:34 Uhr  – Erneut bekommen wir noch die Bestätigung dafür, dass, wann immer die so genannten „politischen Eliten“ mit „heruntergelassenen Hosen“ erwischt werden, natürlich jemand anders daran Schuld sein muss. Und in den letzten Jahren ist es immer derselbe Erzbösewicht. Na wer schon? Putin natürlich. So unglaublich das klingt, der russische Präsident wird jetzt sogar für den Skandal verantwortlich gemacht, der den beginnenden Parteitag der Demokraten umschattet. von Rainer Rupp – https://deutsch.rt.com/nordamerika/39637-ist-wieder-putin-schuld-skandal/ 

American Express Gold Cards

Plötzlich war der Kornkreis da

Posted: 27 Jul 2016 12:33 AM PDT

Er ist riesig – und bereits kurz nach der Entdeckung ein Publikumsmagnet. 

Trillonario

Der Besitzer hat seine ganz eigene Art gefunden, mit dieser mysteriösen Geschichte umzugehen. Es ist Montag, kurz vor 16 Uhr, als Nebenerwerbslandwirt Josef Huber mitbekommt, dass irgendetwas auf seinem 14 Hektar großen Weizenfeld hinterm Baggersee vor sich geht. „An einen Kornkreis habe ich gar nicht gedacht, da waren wir dann doch sehr überrascht“, sagt der 47-jährige Mammendorfer. Nachricht und Fotos verbreiten sich in Windeseile in den sozialen Netzwerken. Bald tauchen die ersten Besucher auf. Der Kornkreis zeigt ein blumig anmutendes Gesamtbild mit 3D-Wirkung. Er misst 180 Meter im Durchmesser und ist damit etwa dreimal so groß wie der Kornkreis im Sommer 2015 in Biburg bei Alling. Bauer Huber ist zuerst wenig begeistert. Großflächig ist das Korn niedergedrückt. Es wird wohl Ernteausfälle geben. Deshalb hat er auch Strafanzeige bei der Brucker Polizei wegen Sachbeschädigung gestellt. Auch jeder Besucher, so Inspektionssprecher Michael Fischer, mache sich streng genommen dieses Vergehens schuldig….

Quelle:  http://www.merkur.de/

 Das Bankrott-System im Wanken

CSU-Politiker Jahn zu RT:

„Merkel hat in historischem Ausmaß versagt“

CSU-Politiker Jahn zu RT: "Merkel hat in historischem Ausmaß versagt"

https://deutsch.rt.com/meinung/39712-csu-politiker-jahn-zu-rt/ 

Bild: svp.ch

„Willy Wimmer über Terror in Europa:

Folge westlicher Kriegspolitik“

FORTSETZUNG v. I LOVE PUTIN (2014)


20.Juli 2014

SONNTAG

„Na so was! Der funktionierte doch erst kürzlich noch…“

http://quer-denken.tv/index.php/670-mondscheintarif

(Anm. d. Autorin: Auch sehr interessant!)

 „Welche Rolle spielt der Kosmos für den Menschen? – Dieter Broers“  „Schade, den Vortrag würde ich mir gerne komplett anschauen können,“ meinte Olga. „Die Sonne, aber auch alle anderen Himmelskörper scheinen tatsächlich sehr viel mehr Einfluss auf den Körper, den Geist und die Seele des Menschen zu haben, als man es bisher geglaubt hat. Dieser Broers sagt, die Sonne ist nicht nur ein einfacher Ofen …In seinen drei Büchern „Matrix Code“, „Die Realitätenmacher“ und „Transformation“ widmet er sich den neuesten Erkenntnissen der Bewusstseinsforschung. Sein Fazit: Menschliches Verhalten und Denken wird offenbar durch Faktoren beeinflusst, die sich unserer Vorstellungskraft entziehen. Im ersten Teil berichtet Broers von seinem persönlichen Weg zu revolutionären neuen Erkenntnissen. Durch komplexe Wechselwirkungen zwischen Sonnenaktivität und Erdmagnetfeld entstehen spezifische Prozesse im Gehirn, die entweder bewusstseinserweiternd oder -einschränkend wirken. Broers zeigt auf, dass der Zusammenhang zwischen Sonnenaktivität und großen Revolutionen auf der Erde historisch belegt ist. So geht die Entstehung und Zerstörung von Hochkulturen geschichtlich einher mit starken Sonneneruptionen, die das Erdmagnetfeld treffen…Weißt Du was, ich abonniere mal diese Seite von EXOPOLITIK, da gibt es den ganzen Vortrag zu sehen.“

Dimitri stand vor dem kleinen Spülbecken und kümmerte sich um den Abwasch. Ja, ja, dachte er, irgendwelche Pole hatten sich garantiert gedreht, vielleicht nicht der Pol der Erde, das mochte erst noch kommen, aber vielleicht die Pole der Sonne oder sogar der Galaxie. Anders war es nicht zu verstehen, dass er diesen Rollentausch so einfach mitmachte. Er und spülen? Das wäre ihm in der Beziehung mit seiner Frau nie in den Sinn gekommen. Als die anfing zu mosern wegen des Haushaltes, da hatte er ihr eine Spülmaschine gekauft. Allerdings, so ging es ihm durch den Kopf, im Bett war es spätestens seit diesem Zeitpunkt auch ziemlich maschinell zugegangen. Ob da wirklich ein Zusammenhang bestand? Monalisa besaß auch eine Spülmaschine, ob vielleicht deshalb zwischen ihr und Osram nichts lief?

„Ach, schau her, Monalisa hat den 3. Teil von „Die Gotin und der Nubier“ hoch geladen, den Film müssen wir uns unbedingt ansehen.“
„Ich bin hier gleich fertig, dann können wir ja noch mal in die Koje gehen,“ schlug Dimitri vor.
„Einverstanden, aber vorher schicke ich Alexander erst mal noch unseren Bericht. Ihn wird das mit dem Handy und der Bank-Karte sicher auch sehr interessieren …“
„Hoffentlich kümmert Madame sich morgen endlich um das Problem mit ihrem Handy, Osram meint ja ein Anruf bei O2 würde reichen, sie aber will lieber in so einen Shop gehen und die Sache persönlich klären. Ich nehme an, sie hat Lust auf ein neues Handy.“
„Ja und was kann sie wegen der Bank machen, auch anrufen?“
„Ich würde es mal versuchen, ist sicher nicht uninteressant, welche Erklärung sie dort für die Sperrung bekommt.“
„Also, weißt Du, was ich denke,“ überlegte Olga, „Wenn sie wirklich eine Sonnengöttin ist, dann ist jeder Furz von ihr oder auch ihrem Umfeld wichtig. Wir haben uns bisher immer nur auf sie konzentriert, aber ich meine, auch ihr Umfeld, Osram, die Nachbarn, die Familie, der Sohn, einfach alles spielt eine Rolle. Ich sage mal, ein Gott kommt selten allein. Wahrscheinlich sind die Anderen auch alle Unsterbliche oder sogar Götter, sie wissen es nur nicht.“
„Hm … ich hatte mich ja auch etwas über den Anfang des Films „Die Gotin und der Nubier“ gewundert. Was haben darin diese Pharaonen zu suchen, Teje und Nofretete? Ob dies etwa die anderen Mitspieler dieses Spiels sind? Wenn Monalisa die unsterbliche Seele Maria Magdalenas oder sogar Isis ist, wer weiß, vielleicht ist ihr Sohn dann tatsächlich Tutenchamun.“
„Und wer ist dann Tutmosis der Dritte? Und wer ist Echnaton,“ fragte Olga, die diese Idee gar nicht so abwegig fand.
„Und die Mutter Gottes, die wurde auch erwähnt. Ob das ihre eigene Mutter ist? Die hat sich nach dem Blitz auch ins ferne Ungarn zurück gezogen und ich weiß, diese Frau hatte wie die Mutter Jesu auch große Probleme mit ihren Augen.“
„Oh wei, ich fürchte, da haben wir ein Fass aufgemacht, dass wird nicht einfach zu leeren sein,“ meinte Olga.
„Da hilft nur viel kiffen, meine ich,“ sagte Dimitri und schaute sich um. Alles war jetzt wieder schön sauber.

„Also gut, meine Liebe, ich bin soweit,

dann lass uns noch mal in die Koje gehen.“

„Sicherheits- und Verteidigungsrat der

Ukraine plant Verhängung des Kriegszustandes“

Sicherheits- und Verteidigungsrat der Ukraine plant Verhängung des Kriegszustandes

Sonntag – 18:13 Uhr

Das Spiel läuft weiter!

http://kulturstudio.wordpress.com/ „Interessante Seite,“ dachte Charlie laut, „die kannte ich noch gar nicht…“Er hatte sich einen Apfel geholt und dachte wie so oft an Monalisa. Ihr Gottesbeweis war jetzt wohl erst mal soweit fertig. Klar, den Beweis hatte sie zwar noch nicht vollständig erbracht, aber das lag schließlich auch an IHM. ER entschied, wann Schluss war und ganz offensichtlich wollte der liebe Gott noch etwas weiter spielen. ER war wohl auf den Geschmack gekommen, ging es Charlie nicht nur durch den Kopf, sondern eben auch durch den Magen. Einen kleinen Joint hatte er sich auch gegönnt. Draußen war der Himmel zum Glück bedeckt und die Hitze des gestrigen Tages war einer Ruhe gewichen, die hoffentlich nicht der Vorbote eines Sturms werden würde. Hier im MONALISALAND herrschte jedenfalls noch echter Friede, hier wurden jetzt die Beine hochgelegt, und in den meisten Fällen wie immer in die Glotze geschaut.
Er konnte sich diesen Mist allerdings nicht mehr in Ruhe anschauen, außer vorhin, da hatte er in eine wirklich interessante Folge der Sendereihe „Tag 7“ hinein gezappt. Es ging um das Nerv-Thema „Geld“. Aber immerhin, am Ende war die Botschaft des Films die Frage: „Brauche ich das überhaupt?“ Wenn die Menschen in den Industrienationen sich diese Frage öfter stellen würden, dann wären die Probleme der Mutter Erde schon ein gutes Stück gelöst. Interessant fand er diesen jungen Mann in dem Film, denn der kam schon seit drei Jahren völlig ohne Geld aus, und schien damit weit gekommen zu sein, selbst nach Mexico. Hunger litt er auch nicht, im Gegenteil, er aß nur BIO.
Charlie schaute sich in seinem Wohnmobil um und dachte: „Hm … was brauche ich mehr? Nichts!“ Monalisa hatte wirklich Recht, eine Welt ohne Geld ist ein Paradies. Schade, dass ihr MONALISALAND noch so klein war, wenn es größer wäre, dann könnte er dort einziehen und wenn mit der Zeit das MONALISALAND immer größer werden würde, weil immer mehr Menschen in Ihrem Paradies leben wollten, nun, dann kämen alle Bewohner garantiert auch ohne jedes Geld super über die Runden. Die Runden des Spiels. Das Spiel des Lebens … ach Herrje … worauf hatte er sich da nur eingelassen …

Es war vor vielen, vielen Jahren gewesen, eine halbe Ewigkeit. Er hatte es allerdings wie alle Mitspieler völlig vergessen, ja, manch einer hatte gar nichts davon gewusst. Er selbst schon, er war zwar nicht gleich von alleine darauf gekommen, aber sein Bauch hatte es sofort gewusst, als er SIE auf sich zukommen sah. SIE war noch sehr jung gewesen, gerade 17. Aber, man brauchte nur in ihre Augen zu schauen und dann sah man sofort, SIE war uralt! Ja, diese Augen, sie waren wirklich das aller Schönste an ihr. Sie waren so tief, so schwarz und sie schaute damit in die Welt hinaus mit einem Blick, der alles wahrnahm, selbst die verstecktesten Schweinereien. Wie Sie das machte? Nun, SIE schaute nicht weg, und so gesehen hatten alle Menschen diese Fähigkeit, doch meistens wollten sie den Dreck nicht sehen. Dafür putzten sie sich in ihren eigenen vier Wänden dumm und dämlich. Nur, wenn irgendwann eine Sanierung an stand, dann waren alle schnell weg.
Monalisa war da ganz anders, für sie gab es das Wort Arbeit gar nicht, für sie waren es notwendige Herausforderungen. Und dabei ging sie erst mal alles an, was vor ihren Füßen lag. Doch wenn sie merkte, dass die Erkenntnis-Gewinne zu Wünschen übrig ließen, nun, dann wurde alles auch ganz schnell wieder liegen gelassen. Aber, wenn sie sich einmal an etwas fest gebissen hatte, dann machte sie auch dann noch weiter, selbst wenn die ganze Welt die Hände über dem Kopf zusammen schlug und sie anflehte, doch bitte damit aufzuhören. Sie war wirklich sturer als jeder Bock. Aber ihm war gerade dies total sympathisch. Ja, er liebte diese Bullterrier-Mentalität an ihr. Und er wusste, sie liebte seine Arroganz. Ja, ja, dass hatte ihm ein guter Freund gesteckt. Er hatte es natürlich erst mal gar nicht verstanden, denn, wo war er denn jemals arrogant gewesen? Die meisten Menschen liebten ihn wegen seiner Freundlichkeit, seiner Aufmerksamkeit, ja, seinem Charme. Er hatte vom lieben Gott die Fähigkeit vererbt bekommen, die Menschen begeistern zu können. Warum also liebte sie an ihm also ausgerechnet die Arroganz? Seit er dies gehört hatte, ging ihm diese Sache nicht mehr aus dem Kopf. Er wollte nicht, dass sie seine Arroganz liebte. Wenn er so etwas schon mal in Ansätzen an sich bemerkte, dann hasste er sich dafür.

Er stand auf, und machte sich einen Tee. Es war grüner Tee. Grün war zwar ansonsten nicht unbedingt seine Lieblingsfarbe, aber bei Tee machte er eine Ausnahme. Was allerdings die Grünen Politiker anging, nun, die hasste er so langsam wirklich. Was war das doch nur für ein verlogener Verein! Dieser Fischer hatte wirklich ganze Arbeit geleistet und alle Guten vertrieben und die frei werdenden Stellen mit Schwachköpfen besetzt, die in erster Linie an ihre Diäten dachten. War ja auch cool: Von der Straße direkt in den Bundestag. Dort konnte man dumm herum sitzen und bekam scheiße viel Geld dafür, dass man möglichst nichts tat. In seinen Augen waren es alles Versager, echte Charakterschweine. Nur ganz wenige von ihnen bildeten eine Ausnahme und die wurden benutzt wie ein Feigenblatt. Tat man dies zur Seite, dann waren die Grünen schlimmer als die Schwarzen. Dass er dies einmal so sehen würde, dass hätte er zum Zeitpunkt ihrer Gründung niemals für möglich gehalten. Aber alle Pessimisten hatten Recht behalten, die GRÜNEN waren nichts weiter als eine Schein-Alternative. Aber auch alle anderen Politiker waren nur Statisten, oft wirklich besetzt mit Schwachmaten, die immer nur das nachplapperten, was man ihnen sagte. Wenn er heute das Wort Demokratie hörte, dann bekam er das Kotzen! Aber, letztendlich hätte er es wissen müssen, denn diese Regierungsform war eine Erfindung der Satanisten. Damals hatte er gedacht, Prima!, endlich mal eine gute Idee auch von dieser Seite, aber heute war klar, diese Demokratie diente nur der Volksberuhigung und Verarschung. Dann war eine Monarchie schon besser, da wusste man genau, woran es lag, wenn das Leben Scheiße war. Der König war Schuld! Und man konnte nur hoffen, dass der Sohn besser geeignet war. Aber in einer Parteien-Demokratie musste niemand die Verantwortung übernehmen und so machten alle Scheiße. War ja egal, Hauptsache das eigene Konto sah gut aus.

Klar, er selbst wollte den Job eines Königs auch nicht machen, das war einfach zu viel Arbeit. Er wollte malen, schreiben, filmen … er wollte kreativ sein und schöne Dinge erschaffen. Warum sollte er sich mit den Problemen anderer auseinander setzen. Das Leben war einfach zu kurz um es sinnlos zu verplempern. Er wollte am Ende seines Lebens sagen können: „Es war eine schöne Zeit, ich komme bestimmt bald wieder!“
Als König war so etwas kaum möglich, es sei denn, man war ein König im MONALISALAND. Einer von Vielen womöglich, aber egal. Die Position des Kreuz König war wohl vergeben. Aber ein Karo König, warum nicht? Ein Herzkönig, nein, dass wollte er lieber nicht sein, dass brachte sicher nur Probleme, denn da gab es ja schließlich auch noch den Pik König. Sicher, Monalisa kam im Allgemeinen ganz gut mit ihren Exen aus, wenn es Schwierigkeiten gab, dann lag es selten an ihr. Sie liebte eben alle, selbst wenn die das gar nicht mehr wollten und dies, seiner Meinung nach, auch nicht verdienten.
Was diesen Moslem anging, nun, der hatte jetzt wirklich seine eigenen Probleme, bei ihm ging es nun um Sein oder Nicht-Sein. Die Karten sahen zur Zeit nicht gut aus, aber auch er hatte Aussicht auf Erfolg. Die Suppe hatte er sich aber auch wirklich selbst eingebrockt, ganz klar. Es war eben ein Problem, wenn man sich nicht gut genug überlegte, womit man sein Geld verdiente, und wessen Interessen man diente. Aber, jeder Mensch hatte zu jeder Zeit und an jedem Ort die Chance kehrt zu machen, sich zu besinnen und wie Monalisa nicht auf ein Paradies im Jenseits zu hoffen, sondern es auf der Erde zu erschaffen.

Charlie schaute aus dem Fenster. Iim Westen klarte es etwas auf und die Sonne schaffte es noch ein paar letzte Strahlen auf die Erde zu schicken. Dann würde auch dieses Wochenende wieder vorbei sein und eine neue Arbeitswoche würde beginnen. Auch für ihn. Nur, zum Glück musste er nicht in ein Büro. Er konnte alles ganz bequem von seinem Wohnmobil aus erledigen. Diese neue Technik machte ihn praktisch vollkommen unabhängig, was er benötigte, dass war nur ein bisschen Strom und Wasser. Ja, wenn Monalisas Bombini schon heute eine Selbstverständlichkeit wäre, dann könnte er nicht nur zu jeder Zeit und an jedem Ort seinen Strom selber machen, nein, selbst das mit dem Wasser wäre dann nur noch ein geringes Problem. Er würde einfach das Wasser aus dem Rhein nehmen, reinigen und fertig. Das war im Grunde doch nur eine Frage der Energie. Und wenn man davon im Überfluss hatte, nun, dann musste man sich darum wirklich nur noch in der Wüste oder im Weltall Gedanken machen.
Er schaute an seine Pinnwand. Dort hatte er eine kleine Zeichnung angesteckt. Sie zeigte seine Vorstellung von einem Bombinimobil. Monalisa hatte sich so eine Zeichnung auch gemacht und Charlie überlegte, das sich am Besten alle Menschen so eine Zeichnung machten, musste ja nicht unbedingt ein Kunstwerk sein. Aber so als Wunschtraum, so etwas konnte Wunder bewirken und in 20-30 Jahren flogen die Dinger dann tatsächlich herum und der Ausblick auf einem Campingplatz würde etwas schöner sein. Diese Wohnmobile waren doch ganz schön hässlich zum größten Teil. Seine Nachbarn besaßen ja zu Glück ein relativ schickes, modernes Fahrzeug, sie besaßen sogar eine Klimaanlage wie sie stolz erzählt hatten. So etwas war bei ihm und dem Budget seiner Auftraggeber nicht drin. Das waren zwar keine armen Schlucker, aber was nicht unbedingt nötig war, dass wurde nicht finanziert. Er musste schon seine paar Groschen zusammen halten, denn auch seine Spesen wurden nur bedingt anerkannt. Das Hotel in Berlin, das war eine Ausnahme gewesen, denn auch er sollte zwischendurch mal Urlaub machen dürfen. Die paar Wochen in dem Hotel hatten ihm auch tatsächlich ganz gut getan nach all der Reiserei. Er war wirklich über den halben Erdball von einem Termin zum Nächsten gehetzt, ein Problem hatte das Nächste gejagt, überall mussten Informationen beschafft und ausgewertet werden, denn sein Buch sollte schließlich kein Liebesroman, sondern ein super Polit-Thriller werden. Und da waren nun mal auch jede Menge Fakten gefragt.

In Berlin hatte er alles gründlich gesichtet und dann war ihm dieser Campingplatz eingefallen, er kannte ihn noch von früher. Und als er auf den Platz gefahren war, da hatte er festgestellt, es hatte sich fast nichts verändert. Alles war wie damals, als er das erste Mal begriffen hatte, dass alles im Leben nur ein Spiel war. Das Spiel des Lebens eben. Und, nun ja, in diesem Spiel wollte er schon gerne auch die Hauptrolle spielen. Aber dafür müsste er eben auch ein Herzkönig sein wollen.

http://quer-denken.tv/index.php/680-das-wissen-um-die-13-strang-dns  

21.Juli 2014

Wer ist hier erleuchtet?

 „ILLUMINATI Planen Angriffe mit Dämonen auf die Welt!!!“ Charlie wurde von einem lauten Trommeln geweckt. Er schaute noch völlig verschlafen aus dem kleinen Fenster seiner Schlafkoje und stellte fest, es schüttete wie aus Eimern. Der Krach, der dadurch verursacht wurde, war enorm. Dennoch drehte er sich wieder um, und versuchte noch etwas weiter zu schlafen, da es in der letzten Nacht wiedereinmal sehr spät geworden war. Wenn er möglichst alles mitbekommen wollte, was sich auf Monalisas Internetseite tat, wenn er sich alle verlinkten, aber eben auch ihre selbst gemachten Videos anschauen, und ihre Texte und Karten-Deutungen durchlesen wollte, dann kam er kaum noch dazu, an seinem eigenen Buch zu schreiben. Aber diese Arbeit war nun mal auch sehr wichtig und er benötigte dafür ebenfalls viel Zeit, denn auch dafür musste er viel im Internet recherchieren. Es war nämlich gar nicht so einfach, die dort verbreiteten Lügen von der Wahrheit zu trennen.
Ein Beispiel war dieses Video über die angeblichen Pläne der Illuminaten. Sein Bauch sagte ihm, dass dieses Video letztendlich ein Beitrag der Illuminaten selbst war, denn, würde darin die Wahrheit gesprochen, dann müsste die Invasion der Dämonen schon längst stattgefunden haben. 2012 aber war ohne diese Invasion ausgekommen und auch jetzt sah es nicht danach aus, dass es dazu kommen würde.

Der Regen ließ nach und Charlie stand auf um sich einen Kaffee zu kochen. Sein Blick fiel dabei auf eine Postkarte, er hatte sie am Samstag in seinem neuen, geheimen Postfach gefunden. Die Karte kam aus Washington und war von Li geschickt worden. Li hatte sich demnach entschieden für ein paar Wochen nach Europa zu kommen und er wollte sich mit ihm treffen. Wie es aussah, würde Li nicht alleine reisen. Sandy würde bei ihm sein. Hm … das war unter Umständen ein Problem, denn deren Spürnase würde sicher wieder kräftig anfangen zu jucken, wenn sie ihn sah. Noch glaubte sie ja daran, dass er ihr Halbbruder war, aber wie lange würde er diese Legende noch aufrecht erhalten können? Nun ja, alles zu seiner Zeit, dachte er, und ging mit seinem Kaffee zurück unter seine Wolldecke. Er hatte sie in der Nacht hervor geholt, denn es war ihm unter seinem Laken doch tatsächlich etwas kalt geworden. Das heiße Wetter war anscheinend schon wieder vorbei. Dieser Sommer war wirklich nicht besonders toll. Vielleicht war an dieser Bauern-Weisheit zum Siebenschläfer ja doch etwas dran.

Von seiner Koje aus konnte Charlie direkt auf das Wohnmobil von Dimitri und Olga schauen, auch dort war die Tür noch geschlossen. Die beiden Turteltauben wussten bei diesem Wetter sicher etwas Schöneres zu tun. Charlie hatte bisher relativ erfolglos die wahre Herkunft der Beiden zu klären versucht, trotz seiner coolen Brille. Die NSA wusste offensichtlich nicht besonders viel über sie. Dimitri war Russe, das war klar und Olga wohl auch, auch wenn sie einen niederländischen Pass besaß und schon ewig in Amsterdam lebte. Sie war, so sagte es der Zentralrechner der NSA, seit 10 Jahren dort mit einem Holländer verheiratet, doch diese Ehe war ganz offensichtlich in einer größeren Krise wie Charlie sehen konnte. Olga hatte als Beruf Hausfrau angegeben, doch Charlie kamen Zweifel an dieser Geschichte. Nicht weil sie nicht kochen konnte, im Gegenteil, das Abendessen, zu dem er am Freitag eingeladen worden war, zeigte, dass Olga mit Töpfen und Pfannen zu zaubern verstand. Auch sah er sie die Wäsche ordentlich aufhängen und meistens hatte sie einen Lappen oder ein Handtuch in der Hand. Dennoch sagte ihm sein Bauch, dass dies alles nur Show war.

Und auch dieser Dimitri … Charlie fragte sich von welchem Geld die Zwei sich so ein komfortables Wohnmobil leisten konnten. Er hatte Dimitri nach seinem Beruf gefragt, doch die Antwort war unbefriedigend gewesen. Irgendwie hatte der Typ es geschafft einer konkreten Antwort auszuweichen. Ja, und dann saßen die Beiden fast den ganzen Tag in ihrer Behausung. Ab und zu trat Einer vor die Tür um eine Zigarette zu rauchen oder die Beiden saßen unter der Markise und aßen zusammen. Aber die meiste Zeit hockte zumindest Dimitri garantiert vor einem großen Bildschirm. Charlie war das typische Flimmern gleich am ersten Tag aufgefallen. Jetzt war ein dichter Vorhang vorgezogen, doch Charlie war sich sicher, die Beiden verschwanden nicht ständig in ihrer Koje, auch wenn ihre Liebe offensichtlich echt und noch sehr frisch war.
Wenn er Monalisas Geschichte las, dann beschlich ihn immer mehr der Verdacht, dass es sich bei seinen Nachbarn, so wie sie es behauptete, um russische Agenten handelte. Klar, die Beiden hießen nicht Dimitri und Olga, aber er hieß ja auch nicht Charlie. Zu Anfang hatte er ja immer noch gedacht, dass Madame sich ihre „I LOVE PUTIN“ – Geschichte aus den Fingern saugte, doch so langsam war er sich da nicht mehr so sicher. In dieser verrückten Story war wohl nicht nur ein Funke Wahrheit versteckt. Manchmal hatte er sogar den Eindruck, dass es genau anders herum war. Sie schrieb zwar eine Fantasie-Geschichte, aber je länger sie wurde, desto mehr wurde sie zur Realität. Dieser Verdacht erhärtete sich noch, als er ihr Kapitel von Gestern gelesen hatte. Jetzt schlich diese Möchtegern-Prinzessin doch auch noch in seinem Kopf herum. Bisher hatten sich ihre Indiskretionen, was ihn anging, ja noch in Grenzen gehalten, doch nun schien sie sich immer stärker auf ihn zu konzentrieren.

Unter normalen Umständen wäre das für ihn kein all zu großes Problem, schließlich hieß er nicht Charlie, doch da sie die Geschichte praktisch live schrieb, also ihre Kapitel immer noch am gleichen Tag auch den Besuchern ihrer Internetseite präsentierte, konnte die halbe Welt ihm praktisch beim Leben zusehen. Was nützte ihm seine Super-Legende jetzt noch? Wenn sein Nachbar ihr russischer Agent Dimitri war, dann wusste der jetzt nicht nur, dass er Monalisa kannte, nein, Dimitri würde sich fragen, ob er nicht sogar Monalisas Herzensmann war. Und das war alles andere als lustig. Er wollte niemandes Herzensmann sein, nie wieder! Seine Herzensdame war nicht von dieser Welt, ja, er war zu dem Schluss gekommen, seine Traumfrau war einfach nur ein Traum, ein Hirngespinnst, eine Illusion. Die Frau, nach der er sein ganzes Leben gesucht hatte, die gab es nicht. Nicht in diesem Universum jedenfalls. Und was Monalisa anging, nun, er hatte ihr schon vor über 30 Jahren gesagt, dass sie es nicht ist. Und damit war die Sache für ihn erledigt. Sie musste sich einen anderen Herzensmann suchen und wenn er es richtig verstand, dann hatte auch sie den Verdacht, dass dieser sich in einem Parallel-Universum aufhielt. Insofern teilten sie tatsächlich das gleiche Schicksal.

 „Kartenspiel der sich selbst erfüllenden Prophezeiung“ Charlie fragte sich nun wirklich ganz ernsthaft, ob Monalisa mit ihrem „Spiel des Lebens“ versuchte, den miesen Taschenspielertricks der Satanisten ein Schnippchen zu schlagen. War sie vielleicht wirklich eine zaubernde Unsterbliche, dass heißt, eine Karten spielende Göttin? Nur, welche Prophezeiung versuchte sie zu erfüllen? Von ihrer BWO und einem „Frieden ohne Krieg“ hatte bisher noch kein Prophet gesprochen, alle sahen vor der Errichtung eines Paradieses auf Erden, den großen Zusammenbruch voraus. Die Apokalypse, das Armageddon, den 3. Weltkrieg. Monalisa hingegen wollte paradiesische Zustände ohne zuvor alles kurz und klein zu schlagen. Sie wollte auch zukünftig in einer technisierten Welt leben und nicht bei Adam und Eva wieder anfangen. Sie wollte eine Welt, in der Bombinis durch die Lüfte und das Weltall flogen, sie wollte ein Bedingungsloses Grundeinkommen für jeden auf der Welt. Sie wollte eine Welt, in der sich der Mensch selbst beherrscht, und dass hieß nicht mehr und nicht weniger, als die Abschaffung der pyramidalen Herrschaft, ja auch der Demokratie. Zumindest wollte sie keine Parteien-Demokratie in ihrem Land haben. Doch, so fragte er sich, waren diese Schauspieler ohne Gewalt von der Bühne zu jagen? War es wirklich so einfach, die Regie des Stückes zu ändern? War es möglich, ohne die Rückkehr ihres Herzensmannes? Wenn er es richtig verstanden hatte, war genau dieser Punkt in dem Spiel der entscheidende Schachzug. Doch, dazu müsste sich dieser Herzensmann zumindest mal telefonisch melden. Monalisas Nummer hatte er im Internet tatsächlich gefunden, Google sei Dank, doch ihr Telefon war ausgeschaltet. Woher er das wusste? Nun, er hatte gerade eben versucht sie anzurufen. Er wollte zwar nicht mit ihr sprechen, aber wenn sie abheben würde, dann würte er an ihrer Stimme erkennen, dass sie es auch wirklich ist. Denn, klar, nicht nur er hieß nicht Charlie, sie hieß ja auch nicht Monalisa.
Aber ihr Telefon funktionierte wohl immer noch nicht. Er wusste natürlich, dass sie mit ihrem Gerät Probleme hatte, irgendwer verstopfte ihre Leitung mit Werbemüll. Nur, so etwas konnte doch mit einen kurzen Anruf beim Mobilfunk-Anbieter geklärt werden. Warum kümmerte sie sich nicht darum? Wie sollte ihr großartiger Herzensmann denn mit ihr Kontakt aufnehmen? Erwartete sie etwa, dass der wie ein Prinz auf einem weißen Pferd zu ihr galoppierte, vom dampfenden Ross sprang und sie den Händen ihres Satans entriss? Das konnte sie sich abschminken! So etwas gab es schließlich nur im Märchen!
Tja, und da war er nun bei einem ganz heiklen Thema. Drosselbart! Das von ihr so ungeliebte Märchen „König Drosselbart“! Sie hatte ihm die Tür vor der Nase zugeschlagen, als er ihr den Titel dieses Märchen aufgesagt hatte. Ja, er sah ihr Gesicht noch vor sich, erst hatte sie ihn begeistert und hocherfreut angestrahlt, sie hatte die Tür weit aufgemacht und er hatte wie gefordert alle 10 Märchen aufgezählt, aber, als er den letzten Titel nannte, da war sie rot angelaufen und sie hätte ihn fast geschlagen. Sie war so wütend geworden, dass er schnell zusah, dass er Land gewann. Er hörte die Haustür hinter sich mit einem lauten Knall zuschlagen und als er noch mal kurz zu ihren Fenstern hoch sah, da hörte er sie fluchen. Was hatte er nur falsch gemacht? Es waren doch nicht seine Märchen, es waren Ihre! Sie hatte sie doch selbst ausgesucht! Aber, als er damit bei ihr aufkreuzte, da schien sie damit gar nicht mehr einverstanden zu sein. Wenn er an seinen damaligen Vorstoß dachte, dann wurde auch er wütend. Was machte er nur in ihren Augen immer wieder falsch? Er hatte doch immer nur das getan, was sie wollte! Aber wenn er versuchte, sich ihr zu nähern, dann endete es immer nur in einem Wutausbruch. Immer war er irgendetwas Schuld, immer war er der Böse! Und, wenn er dann sich vorstellte, mit welchen Engelszungen sie diesen Osram um den Finger wickelte, dann war ihm danach, wie sie selbst es so gerne hemmungslos tat, laut auf zu brüllen. Diese Frau war wirklich unberechenbar. Unberechenbar und wahnsinnig stur, ein Bullterrier eben.
Dimitri schaute auf die Uhr: 16:22 … hm, eigentlich Zeit für einen Kaffee und vielleicht ein Stück Kuchen. „Olga, was meinst Du, soll ich in den Ort fahren und uns ein paar Teilchen besorgen?“
„Nix da, ich will abnehmen, ein einfaches Brot tut es da auch,“ rief sie aus der anderen Ecke des Wohnmobils. „Ich bin aber noch etwas beschäftigt, wenn Du Kaffee möchtest, dann mache schon mal welchen, ich komme gleich.“
„Was treibst Du denn da hinten,“ fragte Dimitri in ihre Richtung. Er stand von seiner Bank auf und streckte sich. „Monalisa hat doch tatsächlich noch einen Film in ihrem Versteck gefunden, ich frage mich, wann ihr endlich das Material ausgeht.“ Er setzte Wasser auf und ging zu Olga um zu sehen, was sie machte.
„Guck nicht so, ich rasiere mir die Beine,“ sagte sie, als sie Dimitris Gesicht sah.
„Wozu Frauen das machen, das verstehe ich nicht, es ist doch schon schlimm genug, dass ein Mann sich rasieren muss,“ sagte er, jedoch nicht ohne sich an dem sexy Bild zu erfreuen.
„Ich will halt schön für Dich sein, mein Guter.“
„Und was ist mit Deinen Haaren?“
„Da habe ich eine spezielle Kurpackung drin, muss ich gleich noch ausspülen, dann bin ich soweit.“
„Was hast Du denn noch vor,“ fragte er.
„Ich habe Charlie zu einem Pfeifchen eingeladen, oder besser, er bringt die Pfeife mit.“
„Davon weiß ich ja noch gar nichts,“ fragte Dimitri, nicht ganz ohne etwas aufkommende Eifersucht.
„Habe ich Dir aber gestern schon gesagt,“ erinnerte ihn Olga ganz entspannt, doch eine innere Stimme sagte leise zu ihr: „Der Typ neigt zu Eifersucht…“ Sie sagte daher: „Mein Lieber, bitte, das ist alles rein beruflich, manchmal müssen die Reize einer Frau etwas betont werden, ich bin keine 17 mehr, ja?“
„Das wäre alles kein Problem für mich, wenn der Mann nicht so umwerfend gut aussehen würde.“
„Nun komm, er ist kein Geroge Clooney … aber Du hast Recht, er hat was Besonderes an sich.“
Dies beruhigte Dimitri in keiner Weise, im Gegenteil. Er wusste, er war nicht der Schönste, noch nie gewesen und es sah auch nicht danach aus, dass für ihn die Sache besser würde, obwohl er noch keine Kinder hatte. Wahrscheinlich war dies für ihn auch nicht vorgesehen. Und seine Stimmung rutschte bei diesen Gedanken erst mal in den Keller. Olga merkte, das etwas nicht stimmte und sagte ganz sanft: „Liebster, hier, denke daran, mein Herz schlägt für Dich …“
Dimitri schaute sie an, und sagte: „Für mich bist Du zur schönsten Frau der Welt geworden, ich will Dich nicht an diesen Herzkönig verlieren.“
„Was für ein Herzkönig?“
„Weißt Du, ich glaube, Charlie ist unser Mann.“
„Wie kommst Du darauf,“ fragte Olga nun sehr interessiert.
„Er ist blond, er hat wunderschöne, blaue Augen, er hat eine Halbglatze, er malt gerne und will ein super cooler Schriftsteller sein, seine Vita ist getürkt und er treibt sich hier herum.“
„Was ist denn mit seiner Vita?“
„Er ist nicht Sandys Bruder.“
„Ach …“
„Ja, Alexander hat sich darum etwas intensiver als üblich gekümmert und ihm ist seine Geburtsurkunde zu Gesicht gekommen. Ja, und die sieht etwas anders aus, als die Urkunden, der in Frage kommenden Abiturienten. Da passt etwas nicht.“
„Dann sind es vielleicht nicht die selben Personen.“
„Das kann sein, aber ich glaube auch nicht an so viel Zufälle. Und, wenn er es ist, dann ist er ein Weißer Drache. Ich verwette mein Jahresgehalt, der Mann ist C.“
„Nun, dann ist es um so wichtiger, dass ich ihm etwas näher rücke,“ sagte Olga und lächelte ihr aller süßestes Lächeln. „Komm, Kollege, immer schön professionell bleiben, ja?“
Sie stand auf und legte ihre Arme um seinen Hals und flüsterte ihm ins Ohr: „Ich liebe Dich.“
Oh, das tat so gut, Dimitris Eifersucht wehte davon und seine Stimmung hellte sich auf. Auch sein kleiner Mann. Doch dem machte er schnell klar, erst die Arbeit und dann das Vergnügen.

Charlie saß in diesem Moment an seinem Tisch und tippte seine Geschichte in seinen Laptop. Plötzlich hielt er inne und fragte in den Raum: „Was willst Du von mir?“
„Ich will Deinen Text lesen.“ Er drehte sich um und da stand SIE.
„Warum? Kennst Du ihn etwa noch nicht?“ Er war bei ihrem Anblick ins Herz getroffen, Freude, Glück, Alles … doch dann stutzte er. Warum kannte SIE nicht den Inhalt seiner Geschichte, wenn sie SIE war, dann musste SIE auch alles wissen, auch, was er gerade schrieb.
Plötzlich tat sich vor ihm die Wand seines Wohnmobils auf und er sah in einen großen, weißen Raum. Er erinnerte an ein Labor- oder Kellergebäude. Er war hell erleuchtet und in der Mitte des Raumes stand ein Typ und der rief: „Sag mal willst Du den Mann in den Wahnsinn treiben, hau da ab!“
Und augenblicklich war SIE wieder weg. Die Wand des Wohnmobils war auch wieder da. Na, so etwas hatte er ja noch nie erlebt! Was ging denn hier ab? Das war doch keine Einbildung gewesen! Das war ja total verrückt! Charlie musste sich erst mal wieder setzen, denn er war vor Überraschung SIE zu sehen, aufgesprungen. Hatte er etwa gerade einen Blick in eine andere Dimension geworfen? Hatte sich für ihn die Dimensions-Grenze einen Moment geöffnet? Aber warum stand dort in diesem Labor sein alter Kumpel Andreas? Was hatte der denn mit der ganzen Geschichte zu tun? Andreas war ein Freund aus Jugendtagen. Werde ich jetzt etwa auch bekloppt, fragte sich Charlie. Oder war das wirklich geschehen? Lief hier etwa wirklich ein göttliches Spiel? Bisher hatte er die ganze Geschichte für im Grunde nicht wirklich real gehalten, es war alles reine Fantasie, aber dass, was er gerade erlebt hatte, nun, dass ließ die Sache etwas anders aussehen. Charlie schüttelte sich und gab sich einen Ruck. Er stand auf und klappte seinen Laptop herunter, Schluss, Feierabend! Ich bin schon so drin in meiner Geschichte, ich bekomme schon Hallus. Ich sollte unter Menschen aus Fleisch und Blut gehen, morgen ist auch noch ein Tag.

Dimitri und Olga erwarteten ihn schon, sie saßen unter ihrer Markise, es tröpfelte immer noch ein wenig. Der Himmel war verhangen und es war ziemlich kühl. Aber die frische Luft tat gut und Dimitri winkte ihm zu. Olga stand auf und sagte: „Komm, Charlie, ich hole Dir einen Kaffeebecher.“
Charlie nahm auf dem Stuhl Platz, den Dimitri ihm freundlich anbot. „Und, wie geht’s, was macht der Polit-Thriller?“
Charlie war gar nicht danach, jetzt über sein Buch zu reden und so fragte er zurück: „Ich komme voran. Und was macht Deine Arbeit, ich habe den Eindruck, Du sitzt auch viel vor dem Rechner. Bist Du Freiberufler?“
„Kann man so sagen,“ wich Dimitri aus.
Olga kam mit dem Becher und Charlie ließ sich einschenken.
„Schwarz?“
„Ja, woher wusstest Du das,“ fragte er mit einem breiten Lächeln.
„Schwarzer Kaffee mach schön.“
„Habe ich das etwa nötig,“ fragte Charlie und lachte ein wunderbares, sehr gewinnendes Lachen. Olga fand dies jedenfalls. Bei Dimitri zog sich hingegen im Innern etwas zusammen. Na, das konnte ja noch heiter werden, sagte er zu sich selbst.
Olga beschloss aufs Ganze zu gehen und fragte Charlie: „Sag mal, kennst Du die Internetseite MONALISALAND?“
Dimitri erschrak und auch Charlie zuckte zusammen. Scheiße, was sollte er jetzt sagen? Er griff nach seinem Tabak und sagte: „Noch nie was von gehört.“
„Echt nicht,“ hakte Dimitri nach, „dann solltest Du Dir die Sache aber unbedingt mal ansehen. Die Seite ist total cool.“
„Wie heißt sie denn …“
„Www.monalisa.land“
„Ist ziemlich politisch,“ schaltete sich Olga ein. „Die Frau, die die Seite macht, lebt hier ganz in der Nähe.“
„Ach, nun, dann werde ich mir das wohl mal ansehen müssen,“ sagte Charlie und zündete sich seine Zigarette an.

Es war kurz nach Neun, als er zurück in sein Wohnmobil ging. Es war ganz nett gewesen mit seinen Nachbarn, bis auf diese eine Situation, ganz zu Anfang. Er hatte nicht vor sich zu outen, auf keinen Fall. Er überlegte vielmehr möglichst unerkannt wieder abzureisen. Diese Geschichte wurde ihm langsam zu heiß. Solche Halluzinationen konnten ein Problem werden, wenn sie öfter auftraten. Er kannte das, so etwas verselbständigte sich womöglich und in einem halben Jahr brachte ihn die Polizei in die Klapse. Noch konnte er aussteigen, noch hatte er die Sache im Griff. Aber wenn er befürchten musste, dass SIE hinter jeder Ecke auftauchen konnte, dann würde er wahnsinnig werden. So konnte er nicht arbeiten und er hatte wirklich genug zu tun. Er bekam sein Geld schließlich nicht fürs Nichtstun. Einen festen Termin für die Fertigstellung gab es zwar wohl nicht, aber die Zeit drängte trotzdem. Sein Buch sollte schließlich nicht erst in Druck gehen, wenn alles zu spät war. Er wollte die Menschen vorher aufwecken, damit die Welt nicht mit ihm unterging. In dieser Hinsicht war er ganz Monalisas Meinung, ein 3. Weltkrieg war einfach Scheiße! Ihren Slogan „Frieden ohne Krieg“, den konnte er gut unterschreiben. Warum sollte die Welt bei Adam und Eva wieder von Vorne beginnen müssen, nur weil da ein paar etwas verpennt hatten und nicht merkten, dass die Satanisten fleißig weiter an ihren Zielen arbeiteten. Zumindest war Osram ganz schön auf Zack und hoch motiviert, sich seine Vier Wände herzurichten.

Er setzte sich an seinen Tisch und klickte sich auf Monalisas Seite. Oh je … schon wieder ein neuer Film! Er hatte geglaubt, der Gottes Beweis sei fertig. „Adams Auferstehung“, aha … was schrieb sie denn zu dem Film? Er las die paar Zeilen, die unter dem Titel-Bild geschrieben standen und ihm wurde heiß. Was war das denn nun schon wieder? Sollte er sich das überhaupt noch antun? Sollte er nicht besser einfach seine Sieben Sachen zusammenpacken und schnellstmöglich verschwinden, am Besten mitten in der Nacht? Er sah sich diesen jungen Mann auf dem Bild an, irgendwie konnte er sich total gut in ihn einfühlen. So schaute er gerade bestimmt auch aus. Klar, er war gegen diesen hübschen Kerl ein altes Wrack, aber in dessen Alter hatte er auch keinen Bock auf Nachhilfe gehabt. Sein Abitur hatte er mit Ach und Krach geschafft. Nicht weil er vielleicht zu dumm gewesen war für bessere Noten, aber ihm hatte die Schule einfach keinen Spaß gemacht. Dieser scheiß Frontal-Unterricht und dann diese langweiligen Referendare, die meinten mit ihren tollen Ideen irgendwas reißen zu können! Einer verteilte ständig irgendwelche kopierten Zettel, ein anderer wollte lieber Gruppenunterricht und sie mussten ihre Tische zusammen schieben, wieder ein Anderer wünschte sich ein großes U. Was hatte es gebracht? Gar nichts! Echte Pädagogen, so wie er sie sich vorstellte, die gab es nur ganz selten. Charlie fragte sich wirklich, was diese Lehramt-Studenten eigentlich auf ihren Hochschulen lernten. Mittlerweile war er zu der Ansicht gekommen, dass man die Kinder möglichst selbst entscheiden lassen sollten, was sie lernen wollten. Wenn Einer Bock auf Mathe hatte, bitte schön! Ein Anderer entdeckte vielleicht die Geschichte oder liebte Sprachen. Warum mussten alle den Faust lesen? In dem Alter begriff den doch eh noch niemand.

Er klickte den Film an und sagte laut, damit Monalisa es auch

hören konnte, falls sie mal wieder bei ihm herum geisterte:

Wenn der Film nicht gut ist, meine Liebe, dann fahre ich!“


22.Juli 2014

Letzter Aufruf!

http://quer-denken.tv/index.php/683-last-call-letzter-aufruf
http://quer-denken.tv/index.php/682-randnotiz-zu-flug-mh-17
http://quer-denken.tv/index.php/681-flug-mh17-es-stinkt-meilenweit-nach-false-flag
http://quer-denken.tv/index.php/beitraege/11-archiv/652-der-verratene-widerstand
http://www.alternativ.tv/good-news-from-america-luke-rudkowski-wm-mahnwache-19-juli/
(Anm. d. Autorin: Gerade die letzten drei Links sind sehr aufschlussreich! Aber es gibt im Netz zum Glück noch viel, viel mehr gute, interessante und motivierende Informationen, klicken Sie sich einfach durch!)

Charlie hatte den Campingplatz in der Nacht nicht verlassen. Das bislang letzte Video von Monalisas Gottes Beweis hatte ihn doch so sehr berührt, ja tatsächlich, er konnte es auch nicht erklären, aber er fühlte sich von dieser jungen Eva total angesprochen. Dabei war ihm klar, sie meinte gar nicht ihn, sondern eben diesen jungen Nachhilfe-Schüler aus dem Video davor. Er wollte es immer noch nicht ganz wahrhaben, aber er selbst war wohl tatsächlich Monalisas Adam, es war eindeutig, denn letztendlich ließ SIE diese junge Eva für sich sprechen. Es stimmte, auch er hatte Monalisa damals gesagt, sie sei zu jung für ihn und sein angestrebtes, aufregendes Künstlerleben. Auch er hatte ihr erklärt, er wolle in Zukunft unbedingt auch noch mit anderen Frauen schlafen, auch er hatte gesagt, er bereue nichts und von ihr hatte er verlangt, es ebenso nicht zu tun. Auch sie teilten ein Geheimnis, was Monalisa im Gegensatz zu dieser Eva jedoch offensichtlich nicht mehr für sich behalten wollte, im Gegenteil. Nur seinen Namen, und dafür war er sehr dankbar, den hatte sie selbst dieser hübschen Eva nicht verraten.
Er stand auf und goss sich einen zweiten Kaffee ein, denn irgendwie fühlte er sich gerädert, die Knochen taten ihm weh. Sollte er in der Nacht etwa doch noch an einem Kreuz gehangen haben? Er hatte zudem auch ziemlich wüst geträumt, das ganze Bett war zerwühlt. Er machte die Tür seines Wohnmobils auf und stellte fest, die Wolken von gestern hatten sich verzogen und die Sonne schien vom blauen Himmel. Der Rhein floss träge vorbei und es würde wohl ein ganz schöner Tag werden. Wie gut, dass er nicht abgereist war, zumal Li ihn hier besuchen wollte. Denn klar, bei der NSA kannte man diesen schönen Platz direkt am Rhein jetzt natürlich auch und wahrscheinlich kam Li nicht nur aus eigenem Antrieb. Die Tatsache, dass Sandy mitkommen würde, die konnte eigentlich nur bedeuten, dass General Redding ihre wahnsinnige Spürnase entdeckt hatte. Diese Nase war wirklich etwas ganz Besonderes, denn vor ihrem Riecher war selbst er nicht sicher. Gut, bislang hatte sie nicht laut daran gezweifelt, dass er ihr Halbbruder war, aber sie meinte schon immer zu ihm: „Ich weiß nicht, Du musst viele Geheimnisse in Dir tragen, ich bekomme fast so etwas wie Heuschnupfen, wenn ich Dich sehe.“

Und so war es ja auch, sein Kopf war voller sehr interessanter Geheimnisse. Und die wollte er in seinem Thriller peu a peu offenbaren. Nur, bis das Buch fertig sein würde, konnte die Welt schon längst untergegangen sein. Und wen würde dann seine Geschichte noch vom Hocker reißen. Wenn die Welt in den Abgrund gefallen war, dann würde jeder wissen, was für ein mieses Spiel auf ihr gelaufen war. Nur, dann würde es zu spät sein. Zu spät für ein Paradies auf Erden. Monalisa hatte wohl Recht, es war Schwachsinn mit der Warnung zu kommen, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen war. Nur, was sollte er machen? Er schrieb jetzt seit Wochen jeden Tag mehrere Stunden, er musste zudem natürlich weiter recherchieren und Zeit für die Korrekturen benötigte er auch. Und dann, wenn das Buch fertig sein würde, dann musste er erst mal noch einen mutigen Verleger finden und auch der würde Zeit benötigen, schließlich sollte sein Buch in mehreren Sprachen übersetzt werden. Ja, und dann musste man damit auf eine möglichst große, internationale Buchmesse, damit die Buchhändler es bestellen konnten. Und nicht nur dort musste es professionell beworben werden, damit die Leser auch herbei strömten um das Buch zu kaufen. T’ja und dann brauchte der Leser etwas Ruhe und Zeit um es hoffentlich zu verschlingen. Erst dann würde er wissen, ob sein Buch ein Erfolg werden würde. Wenn er dies alles mit in die Rechnung einbezog, dann konnte das locker noch ein ganzes Jahr dauern, vielleicht sogar Zwei, es kam halt darauf an wie schnell er mit allem voran kam.

Monalisa machte es hingegen ganz anders. Sie sparte sich alle Zwischenschritte und veröffentlichte jeden Tag ihr neuestes Kapitel auf ihrer Internetseite. Damit war sie schneller als jeder andere, denn schneller ging es einfach nicht. Nur eine Live-Reportage konnte sie noch überholen. Und wer wenigstens ein paar Stunden vor der Veröffentlichung wissen wollte, was auf ihre Seite kam, ja, der war tatsächlich gezwungen sich in ihren Rechner  zu hacken. Er wusste, dass Li dazu die Möglichkeit hatte und es auch ganz sicher tat. Die NSA und auch die Russen taten es garantiert auch. Und was den Vatikan anging, nun, Monalisas Gottesbeweis hatten die sich bestimmt schon angesehen, wenn nicht, dann waren sie einfach zu verpennt. Doch davon sollte man bei diesem Verein wirklich nicht ausgehen. Was die Israelis anging, nun, die interessierten sich langsam aber sicher auch für Monalisas Seite, insbesondere für ihre Karten-Deutungen. Wenn nicht, dann waren auch sie mit Blindheit geschlagen. Was die Briten anging, nun, die City war immer sehr gut informiert, denn hier sammelten man die Informationen aus allen Geheimdiensten der Welt. Das war zwingend nötig, nicht nur, wenn man an der Börse erfolgreich spekulieren wollte. Vom London aus wurde letztendlich die Welt regiert, hier war das Geld zu Hause. Hier saßen die Köpfe der großen Banken und die entschieden, was auf dem Globus finanziert wurde, und was nicht. In der City liefen daher alle Fäden zusammen und ganz Oben saß eine fette Spinne und die fraß jeden auf, der ihr zu nahe kam. Doch, sein Buch sollte dieser Spinne nun endlich auch mal das Fürchten lehren. Er hatte sich mit seinen eigenen Augen auf der  Welt umgesehen, er hatte hinter fast jede Kulisse geschaut und er wusste, diese Spinne musste endlich da weg, denn solange sie in der Mitte ihres Netzes saß, solange würde sie die Kontrolle über Alles in der Welt haben.

Das Internet war an sich auch ihr Produkt, sie hatte es zumindest finanziert. Doch diese Investition ging so langsam aber sicher nach hinten los, denn immer mehr Insekten lernten dieses Netz für sich selbst zu nutzen. Klar, so ein Insekt war dadurch in dem Netz wie eine Beute gefangen, doch da es immer mehr wurden, bekam die Spinne so langsam ernste Probleme. Sie konnte einfach nicht alle gleichzeitig auffressen. Im Grunde blieb ihr nur die Möglichkeit ihr eigenes Netz zu zerstören, damit nicht immer mehr Insekten damit herumspielten. Doch, dann würde ihr dicker Bauch auch schnell weg sein. Und, was das Schlimmste war, unter den Insekten waren neben den fleißigen Bienen, Hummeln,Wespen und Fliegen auch winzig kleine Spinnen. Und die waren durchaus in der Lage ihr eigenes Netz zu knüpfen. Doch das wollte die fette Spinne auf keinen Fall, denn über deren Netze würde sie dann so schnell keine Kontrolle ausüben können.
Insofern, so überlegte Charlie, war davon auszugehen, dass die Spinne sehr genau beobachtete, was Monalisa auf ihrer Seite veranstaltete. Sie bewegte sich dabei möglichst nicht einen Millimeter, denn sie wollte nicht auch noch von Monalisas unheimlichen Geist besucht werden. Aber natürlich fand sie es sehr interessant zu lesen, was Monalisa in den Köpfen, der von ihr Besuchten, alles so entdeckte, denn bei aller Kontrolle, die sie als Ober-Spinne hatte, in die Köpfe ihrer Beute hineinschauen, das funktionierte zu ihrem Leidwesen nur sehr begrenzt.

Charlie erkannte, Monalisa hatte zwar bisher nur sehr wenige Besucher auf ihre Seite locken können, aber die Wenigen waren ganz sicher die Interessantesten. Denn, wer konnte schon von seinem Buch sagen, dass es von solch mächtigen Personenkreisen so begierig gelesen wurde, dass man noch nicht mal abwarten wollte, bis sie es auf ihrer Internetseite veröffentlichte. Und dies, obwohl sie sich doch wirklich damit sehr beeilte. Und er überlegte nicht zum ersten Mal, ob er es ihr nicht einfach nach machen sollte. Das Problem war nur, wenn er dies tat, dann würde er aus dem Schatten ins Licht treten müssen und damit würde er gesehen werden, zumindest würde man wissen, dass er existiert. Bisher hatte er dies sehr erfolgreich vermieden. Wenn man seinen Namen googlte, dann bekam man keinen Treffer. Die Personen, welche die Suchmaschinen ausspuckten, die hießen zwar vielleicht wie er, doch er war nicht unter ihnen. Insofern wäre es kein so großes Problem, wenn Monalisa seinen Namen nennen würde. Doch, in dem Moment, wo er mit seinem Buch bekannt würde, in dem Moment würden es alle erkennen. Alle würden wissen, dass er der gesuchte Herzensmann war. Und alle würden wissen, was er ihr damals angetan hatte. Ja, er wusste genau, wofür er sich bei ihr vielmals entschuldigen musste. Er war wirklich ein richtiges Schwein gewesen. Aber ihm ging es dabei wie diesem Nachhilfe-Schüler, er bereute nichts, was er getan hatte. Sicher, er hatte damals einen JungFrauenTraum zerstört, er hatte sie damit sehr enttäuscht, t’ja und er hatte nicht erkannt, dass diese Träume ihn mit Hilfe ihres magischen Rituals verzaubert hatten.

Sicher, ihr Großvater hatte ihm damals alles genau erklärt, doch wer glaubte  schon an so etwas Verrücktes? Warum sollte durch eine Entjungferung ein neues Universum entstehen? Ein Kind konnte gezeugt werden, das war klar, aber da hatten sie schließlich mit Hilfe der Pille vorgesorgt, doch ein ganzes Universum? Er hatte es nicht verstanden und es leuchtete ihm auch jetzt noch nicht ganz ein. Die Frage war schließlich, passierte dies bei jeder Jungfrau? Wohl sicher nicht, denn dann gäbe es selbst am unendlichen Himmel Gottes keine einzige freie Stelle mehr. Die Voraussetzung war aber ja auch, dass Beide noch „unschuldig“ waren und so etwas kam immer seltener vor. Ihm war dieser Umstand als junger Bursche sehr wichtig gewesen, auch wenn er nicht hätte sagen können warum. Nun ja, und als er dann das Glück hatte, endlich eine hübsche und nette Jungfrau gefunden zu haben, da war die Entscheidung für sie eine Leichte gewesen. Dass er mit dieser Jungfrau jedoch ein Universum zeugen würde, also, darauf wäre er niemals gekommen. Davon hatte er einfach noch nie etwas gelesen oder gehört. Und selbst heute fiel es ihm schwer, daran zu glauben. Oder wollte er es einfach nur nicht wahr haben?
Dabei war es ja eigentlich wirklich eine sehr schöne Vorstellung. Es war zumindest mal ein fantasievoller Vorschlag wie ein Universum entstehen könnte. Denn, selbst die klügsten Wissenschaftler von Heute konnten darauf trotz aller kostspieligen und intensiven Forschung immer noch keine befriedigende Antwort geben. Sie sprachen fast alle immer nur von einem gigantischen Knall aus dem Nichts, also dem so viel beschriebenen und in aufwendigen Animationen dargestellten Urknall. Sie behaupteten zu wissen, was bis eine Millionstelsekunde vor diesem Knall passiert sein musste, aber die eigentliche Ursache, die war ihnen völlig schleierhaft. Einige Forscher gingen davon aus, dass der Urknall eine Folge eines Zusammenstoßes zweier Ur-Universen war, andere meinten, der Knall sei auf die Explosion eines wahnsinnig energiereichen Schwarzen Loches zurück zu führen. Dieses sollte zum Beispiel dadurch entstanden sein, dass es zuvor ein ganzen Universum verschluckt hatte. Sicher, es gab auch nicht wenige Wissenschaftler, die ein göttliches Wirken nicht ausschließen wollten. Aber so eine genaue Beschreibung der Ursachen wie Monalisa sie in ihrem Gottes Beweis auf die Tafel brachte, also wirklich, die gab es bislang von Niemandem. Ihre Idee mochte verrückt sein, aber sie war logisch nachvollziehbar und, seiner Meinung nach, so leicht zu verstehen, dass er nur fragen konnte: „Warum eigentlich nicht?“ Vielleicht hatte diese Wahnsinnige ja wiedereinmal einfach nur voll ins Schwarze getroffen. Wer konnte es schon wissen, wer konnte ihre Argumente widerlegen? Sicher, so ging es ihm durch den Kopf, man könnte natürlich die berechtigte Frage stellen: „Und, wo ist dieses Universum heute? Sollte es etwa wie ihre angeblich existierenden Torsionsfelder auch unsichtbar sein?“ Aber so wie er die Sache mittlerweile sah, konnte es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis es für alle sichtbar werden würde.

Dimitri hatte wie immer alles fest im Blick und als er sah, dass Monalisa ihren Schreibtisch verlassen hatte um im Ort etwas einzukaufen, stand auch er von seinem Platz auf, und setzte sich mit einem Kaffee zu Olga in die Sonne. Es war wieder ziemlich warm und leider auch recht schwül geworden. Bei diesem Wetter hatte selbst Satan Junior keine Lust auf seine Baustellen und so saß er in seinem Deckchair im Garten und las in einem Buch. Heute sah er seinem eigentlichen Ich ausnahmsweise so richtig ähnlich, er hatte sogar schwarze Klamotten an. Die kurze Hose, das wusste Dimitri, die hatte er sich in einem NATO-Shop gekauft, und das T-Shirt, nun ja, wahrscheinlich bei Aldi, denn da kleidete sich dieser Sohn der Finsternis am Liebsten ein. Das „faul“ musste man langsam ja wirklich weglassen, denn faul war er überhaupt nicht mehr.
Im Gegenteil, wenn man sich das kleine MONALISALAND heute anschaute, dann war es nicht zu übersehen, Osram hatte in den letzten Wochen ganze Arbeit geleistet. Das Dach des alten Gartenhäuschens war neu gedeckt und endlich wasserdicht, die unkontrolliert vor sich hin wachsenden Apfelbäume waren zumindest schon mal etwas gelichtet, und die wuchernden Brombeeren zum Teil entfernt. Die unsachgemäße Stromverlegung im Keller war in Ordnung gebracht, und wenn man in Osrams neue Wohnung schaute, dann war schon viel geschafft. Sicher, bis er da vollständig einziehen konnte, würde es noch etwas dauern, aber diesen faulen Tag in Monalisas Paradies hatte sich dieser Sohn der Sonne wirklich verdient.
Oh ja, Osram war ein „Sohn der Sonne“, da war sich Dimitri mittlerweile sicher, denn Satan Senior war, so wie er es sah, der ägyptische Gott RA. Osram war somit ein Pandira, ein „Sohn der Sonne“. Auch Jesus hatten eingeweihte Kreise einst diesen Namen gegeben. Und warum auch nicht? Vielleicht waren Satan Junior und Jesus auf einer höheren Ebene ja Brüder. Wer wusste das schon so genau?

Dimitri hatte zwar schon vor einiger Zeit damit begonnen, so etwas wie einen göttlichen Familienstammbaum zu zeichnen, doch so ganz klar war ihm die Sache noch immer nicht. Was er zu wissen glaubte, dass war, dass Satan Senior der Bruder vom lieben Gott war. Wenn es jetzt stimmte und Monalisa war nicht die Enkelin vom lieben Gott, sondern seine Tochter, nun, dann wären Satan Junior und Monalisa Verwandte 2. Grades. Dies würde erklären, wieso sie sich praktisch wie Geschwister verhielten. T’ja und Monalisas Herzensmann? War der nun ein einfacher Sterblicher wie Monalisa es in dem Film zu verstehen gab, den sie gerade renderte? Oder war dies auch wieder nur so eine Finte? Ja, Madame machte es ihm nicht gerade leicht, denn durch ihr ständiges Zurechtstutzen der Filme verschwanden plötzlich Informationen, die er zuvor für bedeutend gehalten hatte. Doch gerade eben hatte sie mal wieder eine Person entfernt, und diesmal war es nicht irgendwer, diesmal war es ihre Tochter. Klar, Monalisa hatte keine, aber er hatte angenommen, dass sie dieses Kind vielleicht irgendwann noch bekommen würde. Allerdings, sie hatte mittlerweile ihren 50. Geburtstag hinter sich gebracht und da war eine zweite Schwangerschaft sehr unwahrscheinlich. Nun, und ihr Sohn war nun mal kein Mädchen, so gesehen war es nur richtig, dass sie diese kleine Göre in dem Auto entfernt hatte. Zumal, dieses Mädchen hätte, so wie es aussah, die magischen Kräfte ihrer Mutter geerbt, und dies schien dann doch nicht erwünscht zu sein.

Ach ja, es war wirklich wie immer hochinteressant zu zu sehen, was seine Zielperson an ihrem Rechner so trieb und er konnte sich zu den ganz wenigen Auserwählten zählen, die zumindest ein paar Stunden vor der Veröffentlichung wussten, was auf sie alle zu kam. Denn, Eines war mittlerweile ziemlich sicher, Monalisas Filme waren mehr als nur eine harmlose, kreative Spielerei. Nein, diese Filme waren ein sehr wichtiger Aspekt ihrer Zauberei. Und so wie er die Sache hatte beobachten können, war sie nicht ganz allein dafür verantwortlich. Der Andere war zwar selbst über seine allsehenden Kameras für ihn nicht zu entdecken, aber Monalisa hatte wohl tatsächlich einen sehr engagierten, aber eben unsichtbaren Mitarbeiter. ER versorgte sie mit Allem, was sie benötigte und ER bewahrte sie vor Dingen, die sie nur stören würden. ER schien auch sehr genau zu wissen, wann so ein geschnibbelter Film fertig war, denn erst dann kam es auch dazu, dass er auf ihrer Internetseite zu sehen war. Irgendwie musste er ebenfalls in ihrem Laptop stecken. Aber ER war nicht nur dort aktiv, dieser Mitarbeiter, so schien es Dimitri, saß auch im Fernseher, im Radio, ja, dieser Typ nutzte alle Medien. Sicher, kein anderer außer Monalisa und er hörten ihn, denn Dimitri glaubte nicht, dass die anderen Schnüffler es registrierten, aber wenn Monalisa schon mal eine kleine Pause machte, sich vor den Fernseher setzte und mit ihrer Fernbedienung anfing wie wild herum zu zappen, dann war es zumindest für ihn kein Problem mehr zu verstehen, was dieser geheimnisvolle Unsichtbare zu sagen hatte. Aber, davon hatte er selbst Olga noch nichts erzählt, denn die Gefahr war einfach zu groß, dass sie ihn für verrückt erklären würde. Wer von so etwas redete, der landete schnell in einer Krankenheilanstalt. Und da wollte er nun mal nicht hin.


22:23 Uhr

„Ami go home!!“

 „Jeder anständige Deutsche hat die Pflicht, der Kriegshetze zu widerstehen!“

(Veröffentlicht am 21.07.2014)

«Einen schönen guten Tag, Ihr alle.

Mein Name ist Jürgen Elsässer, und meine Zielgruppe bleibt — das Volk!“

«Wir sind das Volk» riefen die Menschen an dieser Stelle, auf dem Alexanderplatz in Berlin, am 4. November 1989. Mit diesem Slogan und mit dieser Demonstration begann die friedliche Revolution 1989. Der 4. November 1989 zeigte, dass die Deutschen ein mutiges Volk sind. Man kann nicht alles mit uns machen. «Wir sind das Volk» — Frau Merkel, Herr Gabriel — dieser Ruf soll Euch in den Ohren klingen. Wenn das Volk aufsteht, ist Schluss mit Eurer Herrschaft!

In Zeiten der Krise versuchen die Regierenden, ihre Untertanen stärker zu kontrollieren. Früher machten sie das mit plumper Zensur, heute wollen sie vor allem unsere Kommunikation beherrschen: Krieg heißt Frieden, Sklaverei wird Freiheit genannt und Unwissenheit als Stärke gerühmt. Indem man die Sprache verarmt, schränkt man das Denken ein und macht Kritik zahnlos: Wer ein Wort wie «Volk» ausmerzt, verhindert eine Diskussion um die Weiterentwicklung der Demokratie, die ohne diesen Grundbegriff nicht vorstellbar ist. Wer vom «Zionismus» nicht reden darf, muss auch vom Faschismus schweigen.(Jürgen Elsässer auf der Friedensdemo).

Also reden wir vom Zionismus. Lassen wir uns den Mund nicht verbieten von den politisch-korrekten Scharfrichtern! Es ist eine Schande und ein Verbrechen, was die Zionisten derzeit in Gaza machen. Sie ermorden wehrlose Frauen, Kinder und alte Menschen. Das ist ein völkerrechtswidriger Krieg. Israel hat, wie jeder Staat, das Recht auf sichere Grenzen. Aber es hat kein Recht, seine Nachbarn immer und immer wieder zu überfallen. Kein Staat hat so oft das Völkerrecht gebrochen wie Israel. Die Toten in Gaza schreien zum Himmel. Frau Merkel, hören Sie diese Schreie nicht? Es ist eine Schande, dass Sie die Verteidigung Israels als deutsche Staatsräson bezeichnen. Es ist ein Verbrechen, dass Sie deutsche Waffen, insbesondere atomwaffenfähige U-Boote, an Israel liefern! Es ist eine Schande, dass deutsche Steuerzahler die Kriege Israels mitfinanzieren! Frau Merkel: Sorgen Sie für Frieden im Nahen Osten! Erkennen Sie endlich den palästinensischen Staat an! Keine Waffen und kein Geld für das zionistische Regime!

Fast auf den Tag genau 100 Jahre nach dem Beginn des Ersten Weltkrieges stehen wir auch heute wieder am Rande eines Höllenschlundes, der diesmal ein atomarer wäre. So wie die Schüsse von Sarajevo 1914 der Auslöser für das Völkerschlachten waren, so könnte es jetzt der Abschuss eines malaysischen Jumbo-Jets vorgestern in der Ukraine sein.

Wer hat uns an den Rand des atomaren Abgrundes gebracht? Es war die NATO, es waren vor allem die USA. Obamas Europabeauftragte Victoria Nuland hat zugegeben, dass Washington den Umsturz in Kiew mit 5 Milliarden Dollar finanziert hat. Unter Bruch der ukrainischen Verfassung wurde eine Regierung installiert, besser gesagt eine Putsch-Junta. Die Bundesregierung unterstützt diese Putsch-Regierung, auch mit unseren Steuergeldern. Schämt Ihr Euch nicht? Die Kiewer Putsch-Regierung hat fünf rechtsradikale Minister, die so rechtsradikal sind, dass sich die NPD dagegen wie ein Hasenzüchter-Verein ausnimmt. Diese Putschisten bombardieren das eigene Volk in der Ostukraine! Anfang Juli brüstete sich der sogenannte Verteidigungsminister in Kiew damit, in den Vortagen wortwörtlich 1.000 Menschen — er nennt sie Separatisten — getötet zu haben. Das ist der Weg zum Völkermord! Das ist NATO-Faschismus! Diese Regierung muss gestürzt werden! Merkel, Steinmeier — hört auf, die Faschisten-Regierung in Kiew weiter zu unterstützen!
weiterlesen auf: https://www.compact-online.de/demonst…

Meine lieben Leser,

ich melde mich ja selten ganz persönlich zu Wort, aber in diesem Fall und in diesen sich zuspitzenden Zeiten möchte ich es ausnahmsweise doch mal tun. Ich will mich hiermit ganz klar und offen hinter Jürgen Elsässer, diesen „Kremelpropagandisten (Agenten)“ stellen, und damit auch hinter all die anderen „braunen Esoteriker“, „Neu-Rechte“, „Putin-Versteher“ und „Verschwörungstheoretiker“.
Ich habe mir heute ausnahmsweise die Nachrichten im Fernsehen angeschaut und ich muss einfach sagen, es ist kaum noch zu ertragen, was dort für eine schlimme Lügen-Propaganda stattfindet. Ich bin wirklich heilfroh zu wissen, dass ich mit meinen Empfindungen nicht alleine da stehe, sondern feststellen darf, dass es immer mehr werden, die aufgewacht sind.
2005, als ich das erste Mal durch meine Wahlheimat Meerbusch-Osterath spazieren ging, da war ich von diesem kleinen Ort durchaus sehr angetan, ich hatte mich nur gewundert, warum hier und auch im Rest des Landes so gut wie alle offenen Auges schliefen. Heute ist es zum Glück ganz anders und darum bin ich auch ganz sicher, WIR GEMEINSAM werden unsere Forderung nach Souveränität, Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden für ALLE auf der ganzen Welt durchsetzen. Mutter Erde wird darum auch nicht untergehen, sondern unser aller Paradies werden.
Und zwar ohne Gewalt! Ihr braucht nur die Augen für die Wahrheit offen zu halten, dann werdet Ihr es sehen: Der „FRIEDEN OHNE KRIEG!“ wird ganz sanft und friedlich zu unser Realität werden!

Bis dahin, alles LIEBE, Eure Sonnengöttin Monalisa

P.S: http://youtu.be/s0va72_41eI „Kriegsvorbereitungen gegen Russland“ (gelöscht???) Dieses Video macht allerdings auch klar, dass leider immer noch sehr mächtige und Gewalt suchende Kräfte am Wirken sind. Ohne, dass WIR dagegen aufstehen, wird es die Wahrheit schwer haben, es alleine zu schaffen.


Oh je, dachte Dimitri, die Göttin wollte sich morgen offensichtlich zum zweiten Mal in recht kurzer Zeit persönlich zu Wort melden. Normalerweise hielt SIE sich ja sehr zurück und ließ ihre Mitarbeiterin, diese Objekt-Desigerin, alles machen. Sie gestaltete in Madames Auftrag die Seite und hatte damit auch wirklich viel zu tun.
Doch die Rede von Jürgen Elsässer am 19. Juli auf der großen Mahnwache in Berlin muss SIE besonders angesprochen haben, wie auch das Interview von Ken Jebsen mit Willi Wimmer, denn beide Videos hatte SIE als Empfehlung verlinkt, ja, SIE hatte sogar einen Teil von Elsässers Rede kopiert. Damit bezog SIE eindeutig IHRE Stellung und die Kapitel-Überschrift war genauso klar formuliert. „Ami go home!!“ Und es war sicher kein Tippfehler, dass hinter dieser Aufforderung sich gleich zwei Ausrufezeichen befanden. Ob SIE wohl wusste, dass Monalisas Herzensmann ein Möchtegern-Amerikaner war? Wollte SIE IHREN Herzkönig etwa doch nicht mehr? Oder aber war es genau anders herum? Wollte SIE dass ER endlich nach Hause kam? Es war wie so oft nicht ganz klar, was IHRE Worte bedeuteten. Doch was IHRE Stellung zu den sogenannten Montagsdemonstranten und ihren Rednern anging, da war SIE mit diesem persönlichen Beitrag unmissverständlich.
„I LOVE PUTIN“ – dieser Titel war ganz offensichtlich sehr ernst gemeint. Dimitri war sich diesbezüglich nicht immer so sicher gewesen, denn Monalisa hatte wohl auch öfter gewisse Zweifel gehabt und befürchtet der russische Präsident könnte auch ein falscher Hund sein. Aber nun war er sich sicher, die Göttin liebte seinen Präsidenten wohl tatsächlich, denn erst vor ein paar Tagen hatte er einen Kommentar von ihr in einem sehr speziellen, geschlossenen Forum gelesen, in dem Putin als Marionette der NWO bezeichnet worden war. Dem hatte sie klar widersprochen, und sie hatte auch ein, wie er selbst es auch sah, überzeugendes Argument für ihre Einschätzung geliefert, allerdings nicht ohne hinzuzufügen, dass sie im Interesse aller Menschen hoffe, dass ihr Vertrauen in Putin am Ende nicht doch noch enttäuscht werden würde.

Dimitri schaute auf die Uhr, es war gleich Mitternacht und er wollte so langsam wirklich gerne zu Olga in die Koje kriechen. Er sah zu Monalisa ins Zimmer, die tippte aber immer noch. Alexander hatte ihm heute mal wieder Druck gemacht und verlangt, dass Olga und er nun rund um die Uhr die Augen und Ohren offen halten müssten. Dimitri hatte ihn darauf hin gefragt, wie sie dies zu Zweit bewältigen sollten, er wüsste offensichtlich nicht wie viel Arbeit das wäre. Doch Alexander blieb hart und sagte, die nächsten zwei Monate seien von größter Wichtigkeit, denn Uranus, Neptun und Pluto seien ab heute bis zum 22. September rückläufig. Dimitri hatte geglaubt sich verhört zu haben, aber Alexander meinte es tatsächlich ernst und er erklärte ihm, dass diese drei Planeten zwar im allgemeinen sehr subtil wirken würden, doch er hätte Informationen bekommen, die ihn darauf schließen ließen, dass diese besondere Zeit für Monalisa sehr wichtig sein könnte.

Trotzdem hatte Dimitri protestiert, denn er hatte keine Lust 12 Stunden vor seinem Bildschirm zu sitzen um sich dann mit Olga abzuwechseln. Er wollte nun mal mit ihr zusammen in einem Bett schlafen. Doch Alexander ließ ihn gar nicht lange deswegen herum diskutieren und meinte: „Fange nicht gleich an zu weinen, ihr zwei Turteltauben werdet bald Verstärkung bekommen. Ich weiß nicht wann genau sie eintrifft, aber Euer Charlie wird bald Besuch bekommen, ein gewisser LI und seine Freundin Sandy. Ihr könnt denen vertrauen, sie kommen in Reddings Auftrag.“
„Wir sollen mit der NSA zusammen arbeiten,“ fragte Dimitri entsetzt.
„Diese Zwei sind völlig in Ordnung, vereinigt Euch und gewinnt!“
„Also gut,“ hatte Dimitri geantwortet, doch wirklich begeistert war er von dieser Aussicht nicht gerade. Ihm waren Amerikaner immer schon ziemlich unsympathisch gewesen, ihre Mentalität bereitete ihm durchaus gewisse Schwierigkeiten. Alexander war dies natürlich bekannt und so sagte er: „Eh, mein Lieber, mach mir bloß keinen Ärger, immer schön professionell bleiben, das sind nicht Deine Flitterwochen. Hier geht es um Krieg und Frieden.“
Nun ja, Dimitri sah das natürlich schnell ein und nach dem er eine Weile darüber nachgedacht hatte, freute er sich sogar auf Li und seine Sandy.

Jetzt würde er diese Beiden endlich persönlich kennen lernen können

und vielleicht sogar ihre richtigen Namen erfahren.

„Israelischer Geheimdienstchef: Wir wollen nicht,

dass ISIS in Syrien besiegt wird“

Posted: 27 Jul 2016 12:33 AM PDT

In einem Vortrag bei der Konferenz in Herzliya vertrat der Chef des israelischen

Militärgeheimdienstes Generalmajor Herzi Halevy Israels  seit langem

bestehende Position, dass es „ISIS in vielfacher Beziehung gegenüber

der syrischen Regierung bevorzugt,“ und erklärte offen, dass Israel

nicht will, dass ISIS in dem Krieg besiegt wird.


„Europa verkaufte Rüstungsgüter für 1,3 Mrd. Euro

an Nahen Osten – Waffen landeten oft bei IS“

Europa verkaufte Rüstungsgüter für 1,3 Mrd. Euro an Nahen Osten - Waffen landeten oft bei IS

28.07.2016 • 17:35 Uhr  – Die Regierungen der mittel- und osteuropäischen Länder haben in den letzten Jahren eine „beispiellose“ Menge an Waffen und Munition in den Nahen Osten verkauft und damit bewaffnete Konflikte in der Krisenregion angefeuert, enthüllt ein aktueller Bericht des Recherchenetzwerks BIRN. Beleuchtet wird auch „Washingtons Rolle bei der Versorgung von Konfliktgebieten mit europäischen Waffen“…  https://deutsch.rt.com/international/39717-europa-verkaufte-rustungsguter-fur-13/

US-Medien: „Sklaven, die das Weiße Haus erbauten,

wurden gut ernährt und hatte nette Unterkünfte“

 

US-Medien: „Sklaven, die das Weiße Haus erbauten, wurden gut ernährt und hatte nette Unterkünfte“

28.07.2016 • 15:48 Uhr  – Michelle Obama hat in einer Rede auf dem Parteitag der Demokraten für Hillary Clinton den Satz wiederholt, den sie bereits vor College Absolventen als Statement gegen Rassismus ausführte: „Ich wache jeden Morgen in einem Haus auf, das von Sklaven gebaut wurde.“ US-Medien verifizierten diese Aussage, verwiesen aber gleichzeitig darauf, dass die Sklaven dafür „nette Unterkünfte und angemessene Ernährung“ erhalten hätten… 

Auf der Infowars Seite von Alex Jones war ein noch taktloserer Kommentar zu lesen:

„Wie sich die Dinge ändern. Jetzt sind die Amerikaner die Sklaven, die mit vorgehaltener Waffe

dazu gezwungen werden, für den extravarganten Lebensstil der Obamas zu bezahlen.“

https://deutsch.rt.com/gesellschaft/39711-us-medien-sklaven-weisse-haus/

FORTSETZUNG folgt!

monalisatv

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *