Monalisa TV – S..I..M..S..A..L..A..B..I..M … 31.07.2016

Aleppo vor und nach der „Revolution“

29.07.2016 • 19:06 Uhr  Fünf Jahre schon herrscht in Syrien Krieg. Das griechische Online-Portal Olympia.gr hat jetzt Fotos veröffentlicht, auf denen Orte in Aleppo vor und nach Ausbruch des Konfliktes gegenüber gestellt werden. Aleppo war vor dem Krieg die größte syrische Stadt, es ist eine der ältesten Städte der Welt und ihre Altstadt wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt… Aleppo hat eine weit zurückreichende multikulturelle Tradition. In der Stadt lebten und leben Araber, Kurden, Türkmenen, Perser, Christen, Muslime, Drusen und weitere Gruppen, insgesamt 2,5 Millionen Menschen waren es vor dem Krieg. Über ein Jahr, nachdem es Mitte März 2011 zu den ersten Demonstrationen im Süden Syriens kam, blieb es in der Stadt ruhig. Bis 6-7.000 „Rebellen“ aus dem Umland die Stadt am 22. Juli 2016 angriffen und die „Schlacht um Aleppo“ begann. Zehntausende Bewohner wurden seither in den Kämpfen getötet oder verwundet und Unzählige sind geflohen. Die historische Substanz der Stadt wurde weitestgehend zerstört. RT Deutsch zeigt eine Auswahl von zehn Bildern, weitere finden Sie hier. …
https://deutsch.rt.com/gesellschaft/39742-aleppo-vor-und-nach-revolution/ 

Monalisa TV – Die ZWICKMÜHLE der ZAUBERER –

18.Juli 2014

VORSICHT!

Gerade die FALSCHSPIELER beherrschen die

REGELN des SPIELS

meisterlich!

Anm. d. AUTORIN 30.07.2016: Wen wundert es noch, dass der dazugehörige Schnibbelfilm mal wieder gesperrt wurde? Und zwar nicht von You Tube, nein, der Film wurde von VIMEO geblockt, und zwar ohne eine vorherige Benachrichtigung, bzw nachvollziehbarer Begründung. Ich finde das Ganze langsam ziemlich ärgerlich, denn ich habe einfach keine Zeit all meine Videos ständig auf ihre Funktion zu überprüfen. Ich frage mich langsam wirklich, wie FAIR hier noch gespielt wird.

Sorry

There was an issue with playback.

Doch, zum Glück hatte MONALISA vor vielen Jahren wenigstens einmal einen kurzen Blick in

die SPIELANLEITUNG werfen können und eine der REGELN hatte SIE sich besonders gut gemerkt.

OHNE MOOS NICHTS LOS!

NICHTS GEHT MEHR!

RIEN NE VA PLU!

YASA

Und jetzt saß SIE auf IHREM TEPPICH und schaute auf das FOTO einer FRAU. Sie hieß YASA, war 56 Jahre alt und die FRAU eines superreichen SYRERS aus ALLEPPO, der viele Jahre offenbar sehr erfolgreich im Ölgeschäft tätig gewesen war. Im Januar, so hatte IHR YASA geschrieben, sei ihr Mann allerdings vor ihren Augen von den brutalen REBELLEN erschossen worden, auf ihr schönes, großes Haus seien anschließend Bomben gefallen und all ihr Hab und Gut darin in Flammen aufgegangen. Seit dem sei sie mit ihren 4 Kindern auf der Flucht vor den REBELLEN, denn diese wären unglaublich grausam, ja sie und ihre Kinder hätten in den letzten Monaten wahrlich unfassbar grausames Leid gesehen und auch am eigenen Leib erfahren. Zur Zeit befänden sie sich in der Nähe der türkischen Grenze, doch leider, der Weg auf die rettende Seite sei viel zu gefährlich, Flüchtlinge müssten immer damit rechnen auf dem Weg über das freie Feld von den REBELLEN erschossen zu werden. Vor wenigen Tagen hätten sie jedoch zum Glück Unterschlupf in dem kleinen Haus einer alten türkisch-stämmigen Frau gefunden, denn zu allem Übel, einer ihrer Söhne hätte sich jetzt auch noch ein Bein gebrochen… aber, so schrieb YASA, welch ein Geschenk Allahs, diese alte Frau hatte INTERNET!! Und so kam es, dass sie, ALLAH sei gepriesen, die E-Mail-Adresse der neuen SONNENGÖTTIN gefunden hätte… und sie hoffe nun inständig auf IHRE HILFE, ja sie nannte MONALISA ihre geliebte SCHWESTER, ihre LETZTE HOFFNUNG und ihre EINZIGE CHANCE lebend aus dieser schrecklichen HÖLLE heraus zu kommen… bitte weiter forschen unter: http://www.monalisatv.com/2015/07/17/monalisa-tv-die-zwickmuehle-der-zauberer-18-juli-2014/

US-Geheimdienstchef zu Vorwürfen gegen Russland:

„Wir wissen nicht, wer hinter dem DNC-Leak steckt“

US-Geheimdienstchef zu Vorwürfen gegen Russland: „Wir wissen nicht, wer hinter dem DNC-Leak steckt“

„Syrien: US-angeführte Anti-IS-Koalition

tötet in Manbidsch erneut dutzende Zivilisten“

Syrien: US-angeführte Anti-IS-Koalition tötet in Manbidsch erneut dutzende Zivilisten

30.07.2016 • 13:56 UhrDie syrische Regierung hat an die Vereinten Nationen appelliert. Die US-geführte Anti-IS-Koalition tötete bei Luftangriffen am Donnerstag außerhalb der Stadt Manbidsch in Nordsyrien 45 Zivilisten. Mehr als 50 Menschen wurden verletzt. Washington müsse seine unilateralen Luftschläge in Syrien einstellen und diese in Zukunft mit Damaskus koordinieren, forderte die al-Assad-Regierung…

WOCHENEND-PROGRAMM 30./31.Juli 2016

„Auf dem Tretroller, zu Fuß, im Heißluftballon:

Russen auf ungewöhnlichen Reisen“

Alexander Rendakow mit seinem Tretroller am Roten Platz

Alexander Rendakow mit seinem Tretroller am Roten Platz
30.07.2016 • 08:21 Uhr – Alexander Rendakow, ein 26-jährige Einwohner von St. Petersburg ist mit seinem Tretroller in sechs Tagen nach Moskau gefahren. RT berichtet über weitere ungewöhnliche Reisen von Russen… https://deutsch.rt.com/gesellschaft/39731-auf-tretroller-zu-fuss-im/
Helta Mashcara

&

Die 4. Tür geht auf!

FORTSETZUNG v. I LOVE PUTIN (2014)

25.Juli 2014

Ignacio

I carry out believe that there is true skill out there …

I merely do not think that absolutely gifted

folks would prostitute their ability.

(Das 6. Türchen)

„Tagesenergie 59“bewusst.tv:

Alexander Wagand im Gespräch mit Jo Conrad

über die Ereignisse Mitte Juli 2014 und die dahinter liegenden Energien.

http://quer-denken.tv/index.php/688-mh-17-original-filmmaterial-von-der-absturzstelle

„Leichen im Gemüsegarten – MH17 – Original-Filmaufnahmen“

An der Absturzstelle liegen die Leichen zu Hauf. Man sieht auch schwere Beschädigungen an den Körpern, aber die Wunden sind nicht blutverschmiert sondern wie abgeputzt sauber. Auch ein Körper, der auf die Straße aufgeschlagen ist und noch „in situ“ daliegt, wie er hingestürzt ist, liegt nicht in einer Blutlache, wie es sein müßte. Bei den Toten im Feld könnte das ganze Blut noch im Boden versickert sein, aber nicht auf dem Asphalt. Und das ist nicht nur bei einer Leiche so, sondern bei allen. Hier ist es klar zu sehen. Die Beschreibung der Anwohner, daß die Toten des Absturzes schon ein paar Tage tot gewesen sein mußten, scheint zu stimmen. Auch die ersten Berichte der internationalen Gruppen, die am Unglücksort eintrafen, sprachen ja von unerträglichem Verwesungsgeruch. Manche seien von dem Gestank fast umgefallen. Später wurde das nicht mehr erwähnt, als wäre ein offizielles „Drehbuch“ in Kraft getreten. Diese Bilder hier unterstützen die Information, die Maschine sei mit toten Passagieren bestückt gewesen.


„Wurde Flug MH 17 in der Luft abgeschossen?“

Wurde Flug MH 17 in der Luft abgeschossen?

(Anm. d. Autorin: Unbedingt anschauen, wenn man wissen will, und nicht nur glauben!)

„Ja, es ist wahr, die Wahrheit lässt die Lüge weichen,“ sagte Dimitri leise zu sich selbst. Er war noch wach, obwohl es schon 10 Minuten nach 2 Uhr nachts war. Olga schlief schon, doch da seine Zielperson noch aktiv war, blieb ihm nichts anderes übrig, als ebenfalls vor seinem Bildschirm zu sitzen. Monalisa war anscheinend erst sehr spät dazu gekommen ihre übliche Runde durch das Internet zu ziehen um sich über die aktuellen Entwicklungen auf ihren von ihr bevorzugten Internetseiten zu informieren. Wahrscheinlich wollte sie wissen, ob ihre Karten-Deutungen zum Beispiel in der MH17-Frage zutrafen, und es sah ganz danach aus. Dieser Vorfall war eine Operation des ukrainischen Militärgeheimdienstes unter amerikanischer Leitung, davon musste man jetzt wirklich ausgehen, dachte Dimitri. Und die Sache war auch kein Versehen, sondern eiskalt geplant. Demnach hatte die vermeintliche Rakete auch nicht Putin gegolten, dass musste man klar feststellen. Vielleicht war die zeitliche und räumliche Nähe zu seiner Maschine ja nur als eine Warnung an ihn gedacht. Denn, es war wohl tatsächlich so, die Passagiere waren schon tot, bevor sie in die Maschine gekommen waren. Nur, wer waren diese Leute? Es war ihm ja schon gleich zu Beginn dieser Geschichte komisch vorgekommen, dass es keine sichtbar trauernden Angehörige gab. Normalerweise hätten sie im Zielflughafen in Tränen ausbrechen müssen und bei dieser auffälligen Medien-Ausschlachtung dieses angeblichen Terroraktes wären solche Bilder sicherlich sehr hilfreich gewesen. Doch es gab nirgendwo Interviews von trauernden Müttern oder Vätern in der Presse. Ja, er war sich sicher, diese Story war ein ukrainisches 9/11, es war eine False Flag-Operation, die dazu dienen sollte, Putin in der westlichen Öffentlichkeit endgültig zum Aggressor zu machen. Jetzt wurde seine Regierung ja schon als „Putin-Regim“ bezeichnet und dies war nur noch ein Schritt bis zum Diktator. Danach kam dann der Massenmörder und Schlächter, zum Schluss war er dann Satan persönlich. Es war wirklich krass, im Grunde musste man die Journalisten in den Mainstream-Medien bedauern, dass sie gezwungen waren bei dieser Lügerei mitzumachen. Ihnen musste doch klar sein, dass sie alles verdrehten. Wer hier der Böse in der Geschichte war, das konnte jeder sehen und hören, der dies auch wollte. Und Millionen wollten dies und suchten darum die Wahrheit darum im Internet und dies durchaus mit recht guten und immer weiter wachsenden Erfolgschancen.
Schade, dachte er, dass Monalisas Seite nur von so wenigen bisher entdeckt worden war, aber ihr unsichtbarer Mitarbeiter hielt den Zeitpunkt wohl noch nicht für gekommen, SIE ins Licht zu stellen. Und Madame anscheinend auch nicht, ja, sie kümmerte sich überhaupt nicht darum. Nur er und seine Kollegen in den anderen Diensten hatten bisher die Ehre, an ihrer Arbeit teilzuhaben. Doch, war dies wirklich genug? Was wollte Monalisa von ihnen? Was sollten sie tun? Musste ein Regisseur denn seinen Schauspielern keine Anweisungen geben? Was war das für ein Theaterstück, indem sie mitspielten? Diese Fragen gingen ihm durch den Kopf, der jedoch langsam echt müde wurde. Hallo Mädchen, willst Du nicht endlich mal schlafen gehen? Es ist schon halb Drei! Das 4. Türchen wird noch eine gute halbe Stunde benötigen, bis es hochgeladen ist. Willst Du wirklich so lange noch aufbleiben?


http://www.apa.at/News/6219485742/hinweise-auf-kriegsverbrechen-durch-israel-in-gaza.html In Genf beschloss der UN-Menschenrechtsrat eine Untersuchung möglicher Menschenrechtsverletzungen. Die Hohe Kommissarin der UN für Menschenrechte, Navi Pillay, sagte, es gebe Anzeichen dafür, dass Israel im Gazastreifen Kriegsverbrechen begehe. Die Tötung von Kindern und die Zerstörung von Palästinenser-Häusern machten dies sehr wahrscheinlich. Zugleich verurteilte sie das wahllose Abfeuern von Raketen auf israelische Siedlungen durch die Hamas.
Der israelische Vertreter bei dem UN-Rat, Eviatar Manor, wies die Vorwürfe zurück. Das Selbstverteidigungsrecht Israels sei im Völkerrecht verankert. Die Hamas begehe Kriegsverbrechen, indem sie von Schulen, aus Krankenhäusern und aus Wohngebäuden heraus Raketen abschieße oder dort Waffen verstecke. Der palästinensische Außenminister Riad al-Malki forderte dagegen in der Debatte, die internationale Gemeinschaft müsse Israel „für seine Verbrechen“ haftbar machen. Durch die Bombardierungen starben nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks UNICEF bisher 121 Kinder, mehr als 900 Kinder seien verletzt worden.


Dimitri gähnte, aber nur, weil er müde war. Das Thema Gaza und Israel war ja auch wirklich kein Grund zu gähnen. Ob Monalisas Karten in diesem Fall auch zutreffen würden? Würde die Weltgemeinschaft jetzt endlich erkennen, was diese Israelis in Wahrheit für Verbrecher waren? Warum ging die dortige Bevölkerung (Juden, Christen und Araber)nicht auf die Straße und jagte diese schreckliche Regierung ins Meer? Stattdessen hörte man von Demonstrationen, in denen gefordert wurde, Israel solle alle palästinensischen Kinder zu töten, denn aus ihnen würden sowieso nur Terroristen werden. Was für ein Zynismus! Was für eine Unverschämtheit! Da war Herodes ja noch human gewesen, der hatte jedenfalls nicht gleich alle Kinder töten lassen, wenn dieser Vorwurf denn tatsächlich stimmte. Die wirklichen Terroristen waren doch die israelischen Soldaten! Wer verbreitete denn sonst noch solchen Schrecken, Mord und Gewalt? Diese Typen beschossen Schulen, Moscheen und Krankenhäuser, dass waren eindeutige und ungeheuer dreiste Kriegverbrechen! Aber noch trauten sich zumindest die westlichen Politiker nicht offen dagegen aufzustehen um Israel endlich deswegen zu verurteilen. Alle drucksten nur herum. Bei Putin tat man sich da sehr viel leichter. Dabei hatte der doch wirklich alles getan um Blutvergießen zu vermeiden. Dimitri wurde richtig wütend. Ja, es war eine total verkehrte Welt, die unbedingt umgedreht werden musste. Oh lieber Gott, betete er, lass die Pole sich endlich drehen, es sterben sonst immer mehr Kinder!
Dimitri hörte eine Stimme in sich, und die sagte: „Lasst die Kinder zu mir kommen!“Ja, also, konnte das denn wahr sein? Was war das nur für ein Gott, der diese Kinder so bereitwillig opferte, entrüstete sich Dimitri. Warum mussten denn immer Unschuldige daran glauben? Warum starben nicht die Verbrecher an ihren eigenen Taten? Nein, sagte sich Dimitri, mir reicht es, ich gehe jetzt ins Bett! Dieser Gott ist mir einfach zu krass! Nun ja, und so war Dimitri nicht der Erste, der das 4. Türchen ins Paradies öffnete.

Was er und Olga am nächsten Tag jedoch sahen, das war dieses Video hier:

„War die Apollo-Mondlandung echt? – Natürlich nicht!“

(Anm. d. Autorin: Unbedingt anschauen!!)

Olga war geschockt! Das konnte doch niemals wahr sein!

Und Dimitri dachte: „Scheiße, jetzt sind wir wohl mit der Wahrheit dran!“

„Dieser Wisnewski hat sie doch nicht mehr alle, das ist doch alles totaler Schwachsinn,“ empörte sich Olga. „Das glaube ich einfach nicht!“
Dimitri schwieg zunächst, aber Olga regte sich total auf. „Wer ist dieser Mann, dass er solche Behauptungen aufstellt? Natürlich war Gagarin der erste Mann im All!“ Sie schaute Dimitri an, und fragte ihn: „Kennst Du den Typen?“
„Klar kenne ich ihn, er ist einer der besten investigativen Journalisten, die es gibt. Seine Erkenntnisse sind immer sehr spektakulär.“
„Ja, aber dann hat er hier doch völlig ins Klo gegriffen, oder etwa nicht?“ Olga schaute Dimitri mit großen Augen an, doch der wich ihrem Blick aus.
„Dimitri, warum sagst Du nichts dazu,“ fragte Olga.
Dimitri wusste nicht, was er machen sollte, er war kein guter Lügner. Sicher, wenn es beruflich war, da konnte er ein großer Schauspieler sein, aber Olga war nicht nur eine Kollegin, so langsam aber sicher begann er sie wirklich sehr zu lieben. Er räusperte sich und sagte dann: „Meine Liebe, ich weiß, es ist schockierend, was ich Dir jetzt sage, aber dieser Wisnewski sagt die Wahrheit. Gagarin war nicht in der Kapsel, seine Stimme kam tatsächlich von einem Band. Und er ist auch nicht bei einem Flugzeug-Absturz ums Leben gekommen.“
Olga starrte ihn ungläubig an und Dimitri legte seine Hand auf ihren Arm. „Liebes, da Oben herrscht eine so starke Radioaktivität, es ist nicht möglich dort länger als ein paar Stunden zu überleben. Wir überleben hier auf unserer Erde auch nur wegen unseres wunderbaren Magnetfeldes. Das ist ja auch jetzt das Problem, denn das Feld ist dabei zusammenzubrechen.“
„Ja, aber was ist mit der ISS,“ fragte sie und ihr Kopf suchte verzweifelt nach Argumenten, die die Geschichte von der großen Raumfahrer-Nation Russland bestehen ließ.
„Die ISS ist natürlich real, aber sie umkreist die Erde in einer Höhe, wo das Magnetfeld noch genügend Schutz vor der tödlichen Strahlung bietet. Weitere Entfernungen können nur unbemannt stattfinden.“
„Dann ist die Mondlandung also tatsächlich ein Fake?“
„Klar, und die Geschichte von Gagarin auch.“
„Und warum schlachtet die USA die Sache mit Gagarin nicht aus?“
„Hast es doch gehört, die Lüge war und ist für beide Seiten sehr lukrativ,“ antwortete Dimitri. Irgendwie war er erleichtert, denn diese peinliche Propaganda-Lüge hatte auf seiner Seele gelegen, seit er die Wahrheit erfahren hatte.
„Und warum weißt Du davon, und ich nicht,“ fragte Olga.
„Ich habe es nicht selbst heraus gefunden, es ist ein Geheimnis, dass nur Eingeweihten bekannt gemacht wird. Die Beteiligten, die wissen es natürlich, aber der Kreis ist recht klein, immer noch. Nein, ich habe es auch erst 2006 erfahren. Joseph hat mich aufgeklärt.“
„Monalisas Joseph, Du kennst ihn?“
„Ja, er stand einfach plötzlich bei mir im Zimmer und … nun ja, dann hat er mir so einiges sehr Interessantes erzählt. Unter Anderem eben auch die Sache mit der Radioaktivität im Weltall. Er meinte zu mir, unser einziger Schutz kann nur ein sehr starkes Magnetfeld sein, deshalb sei Monalisas Bombini auch die beste Lösung, denn ihr Bombini würde dieses Feld erschaffen, ja, es sei letztendlich die Voraussetzung für den Antrieb. Ohne so ein Feld könne niemand sich im Kosmos bewegen.“
„Ich fasse es nicht! Was ist das denn nur für eine verlogene Welt, wenn selbst die Mitarbeiter der Geheimdienste betrogen werden!“
„Die Wahrheit lässt die Lüge weichen, das betrifft nicht nur die Amerikaner, wir sind im Grunde diesbezüglich auch nicht besser.“
„Ja, aber, warum hat denn niemand irgendwann mal ausgepackt, mit so einem Wissen kann man doch nicht in Ruhe leben?“
„Du kannst nur in Ruhe leben, wenn Du mitlügst, meine Liebe, wer redet, der lebt nicht lange. Aber Wisnewski hat Recht, man sieht es den meisten Lügnern an der Nasenspitze an und da muss man keine Zaubernase für haben. Deshalb gibt es auch keine großen Pressekonferenzen mit den angeblichen Helden der Nation, keine ausführlichen Interviews, keine großartigen Biografien, kaum authentische Bilder. Denn nicht jeder schafft es, vor der Weltöffentlichkeit sein Märchen zu erzählen. Dafür gibt es dann spezielle Persönlichkeiten, wie dieser Harald Lech zum Beispiel. Er ist ein Meister darin, das materialistische Weltbild zu verkaufen, er ist sogar so gut, dass er Satan Junior hinters Licht führen konne. Du musst wissen, Osram ist ein großer Fan von diesem Professor.“
„Also, darauf brauche ich einen Schnaps,“ sagte Olga und sie öffnete ein kleines Fach, welches in die Wand zum Schlafbereich eingebaut war. Dimitri war dieses Fach bisher nie aufgefallen und er staunte nicht schlecht, als er all die Flaschen sah.
„Was hast Du denn da,“ fragte er ziemlich erstaunt.
„Den Kram brauche ich schon mal, sind ja nicht alle Kiffer in dieser Welt.“
„Aber Du hast doch wohl kein Alkohol-Problem,“ fragte er irritiert.
„Nein, aber so ein Schnäpschen löst die Zunge und wenn ich jemanden die Wahrheit aus der Nase ziehen möchte, dann ist diese Droge ganz hervorragend geeignet. Aber so ein Schnaps hilft auch bei der Verarbeitung der Lügen und auch beim Begreifen der Wahrheit. Willst Du auch einen?“
Dimitri hatte nun schon seit Wochen keinen Alkohol getrunken, außer mal ein Bierchen, und er dachte: „Warum eigentlich nicht? Ist ja schließlich Freitag und das Wochenende steht vor der Tür.“

Charlie sah sich derweil das 4. Türchen nun zum dritten Mal an und er begann zu begreifen, dass dieser Film sehr viel Wahrheit enthielt, Wahrheit über ihn. Die Wahrheiten lagen jedoch schon lange zurück und er hätte sie beinahe vergessen. Aber es stimmte, Monalisa war sein Admiral. Zumindest in der anderen Welt. Sie war dort keine Kommunikations-Designerin, nein, sie war Teil der Führung und eine großartige Physikerin. Sie war DIE PHYSIKERIN. Ihr Verständnis für die Zusammenhänge der Natur des Universums war für sie alle ganz entscheidend gewesen, denn nur durch sie war es ihnen gelungen in die Vergangenheit zu reisen. Und nicht nur das. Sie hatte auch das Geheimnis der Wiedergeburt gelöst, welches den Inkarnierten es ermöglichte sich an ihre Herkunft zu erinnern. Dies war ihr jedoch nur möglich gewesen, weil sie diese Erfahrung selbst gemacht hatte. Dabei musste sie allerdings einiges Erdulden, zu dem kaum ein anderer die Nerven gehabt hätte. Er hatte sie jedenfalls nicht gehabt und dadurch ihre Mission mehrmals in Gefahr gebracht. Er hatte es einfach nicht ertragen zuzusehen. Zum Teil war es so schrecklich gewesen, dass er laut aufschreien musste. Die Anderen hatten es da leichter gehabt, denn ihr Herz war … nun, wie sollte er es sagen, sie waren nicht unbedingt kalt, aber … doch auch irgendwie ziemlich gnadenlos. Nicht, weil sie böse Menschen waren, nein, gar nicht, aber sie wussten, dass Monalisa die einzige war, die sie wieder zurück bringen konnte.
Ja, so langsam fiel ihm wirklich alles wieder ein und diese Türchen waren ihm dabei eine sehr große Hilfe, denn sein Unterbewusstsein klingelte jedes Mal, wenn eine Wahrheit zur Sprache kam. Es war keine leichte Kost, aber mit jeder Tür, die sich öffnete erinnerte er sich an immer mehr. Und ihr erging es sicher ganz ähnlich. Ach, mein geliebter Admiral, was für eine unglaubliche Leistung hast Du nur vollbracht? Du bist wahrlich die Größte Zauberin im ganzen Universum. Es war kein Wunder, dass der Liebe Gott sie so sehr liebte. Hoffentlich blieb sie weiter so fleißig dabei, ihm und den Anderen den Weg zu leuchten, damit sie sicher auf ihr Schiff zurück kamen. Jetzt würde er sie gerne in den Arm nehmen, aber es war noch zu früh. Sie war noch nicht fertig und solange würde er warten müssen. Er und auch sie.

Aber am Ende, so hoffte er, würde ihr Traum wahr werden

und nicht nur die Welt, sondern auch ihre Mission

würde erfolgreich beendet werden können.

Fjodor Konjuchow auf der Insel Spitzbergen

Das 5. Türchen

Es war genau 21:00 Uhr, als es an Charlies Tür klopfte…

Ach, das waren sicher seine Nachbarn, dachte er, und klappte seinen Laptop herunter und stand auf um die Tür zu öffnen. Doch es war weder Olga noch Dimitri.
„Hallo alter Sack! Ich hoffe wir stören Dich nicht!“
„Li! Sandy! Welche Überraschung! Ich habe noch nicht mit Euch gerechnet, kommt herein!“ Charlie klopfte Li auf die Schultern und gleich danach nahm er Sandy in die Arme. „Hallo meine Kleine! Wie geht es Dir? Hattet Ihr einen guten Flug? Mann, ich habe gar nichts eingekauft … aber einen Kaffee kann ich machen.“
Sandy griff nach ihrem Taschentuch und musste schnäuzen: „T’schuldige, aber ich habe etwas Schnupfen.“ Sandys Nase juckte mal wieder wie der Teufel.
Dann schaute sie sich im Wohnmobil um, und sagte: „Du verstehst es wirklich, es Dir gemütlich zu machen.“
„Ihr müsst entschuldigen, so chaotisch sieht es bei mir nicht immer aus. Aber ich bin so in meine Arbeit vertieft.“
„Hast Du mit Deinem Buch endlich angefangen,“ fragte Li und setzte sich an den Tisch, auf dem auch der Laptop stand. Charlie setzte Wasser auf und spülte ein paar Becher kurz mit Wasser aus.
„Ja, schon, aber ich musste noch mal ganz von Vorne beginnen. Habe mir das Ganze etwas anders überlegt.“
„Kein Polit-Thriller mehr,“ fragte Sandy und musste schon wieder niesen.
„Doch, das Thema bleibt, nur … ach, es ist etwas kompliziert zu erklären, ich lese Euch später mal etwas vor. Aber erst erzählt mir, wie geht es Euch? Die Liebe scheint Euch gut zu tun, ihr sehr blendend aus. Habt richtig Farbe bekommen.“
„Wir waren erst noch ein paar Tage in Italien, dort ist es richtig heiß zur Zeit. Hier scheint das Wetter dagegen recht wechselhaft zu sein.“
„Oh, das kann man wohl sagen, Sonne und Gewitter lösen ständig einander ab.“
Charlie stellte die Becher auf den Tisch, und goss das Wasser in den Filter, seine kleine Espressokanne reichte leider nicht für sie alle Drei.

„Und … hast Du sie schon gesehen,“ fragte Li, der es nicht erwarten konnte zu erfahren, was in den letzten Tagen im MONALISALAND geschehen war. In Italien hatte er einfach keine Zeit gefunden, andere Probleme hatten Vorrang gehabt.
„Ich werde mich hüten,“ sagte Charlie. „Sie arbeitet zur Zeit ganz intensiv und kann Besuch nicht gebrauchen.“
„Ach, ich hatte den Eindruck, dass ihre Seite nun endlich fertig sein müsste,“ sagte Li und auch Sandy schaute überrascht.
„Nun ja, das haben sicher alle gedacht, aber jetzt scheint die Sache erst richtig los zu gehen.“
„Was soll das heißen? Ihre Seite platzt doch jetzt schon aus allen Nähten,“ meinte Li.
„Ich kann das unmöglich in ein paar Sätzen erklären, ihr müsst es Euch selbst ansehen. Wenn ihr wollt, dann schauen wir uns nachher gemeinsam die Sache an. Aber ich sage Euch, diese Schnitzeljagd wird Euch schwer heraus fordern.“
„Schnitzeljagd? Was soll das denn sein,“ fragte Sandy, die dieses Wort nicht kannte.
„Nun, die „I LOVE PUTIN“- Geschichte werdet ihr sicher aufmerksam verfolgt haben, doch nun gibt es dazu Filme, die als eine Art Rätsel für sogenannte „Einser-Kandidaten“ gedacht sind.“
„Was für Kandidaten? Einser, was sind Einser,“ Sandy hatte immer noch etwas Probleme mit der deutschen Sprache, auch wenn sie die mittlerweile ganz gut verstand. General Redding hatte ihr ein spezielles Training ermöglicht, damit war es leicht in wenigen Tagen eine Sprache zu erlernen, zumindest war man danach in der Lage, sich recht gut zu verständigen. Auch Li hatte an diesem Kurs teilgenommen. Sandys Chef hatte es geschafft, ihm eine Stelle in seiner Abteilung zu besorgen. Li hatte diese Chance natürlich gerne ergriffen, denn so konnte er nicht nur Geld sparen, er bekam sogar diese Reise hier bezahlt. Ein schickes Wohnmobil inklusive, ausgestattet mit allem Drum und Dran. Sie hatten es in Frankfurt übernommen und waren nach einer kurzen Einweisung in die spezielle Überwachungstechnik, mit der das Wohnmobil ausgestattet war, gleich zu Charlie gefahren.

Sie erzählten von ihrem Italienaufenthalt. General Redding hatte ihnen eine Adresse gegeben, wo sie übernachten sollten. Auf diese Weise hatte sie Senior Monetti kennen gelernt und der hatte seine speziellen Beziehungen zum Vatikan genutzt, so dass sie tatsächlich mit dem alten Papst Benedikt hatten sprechen können. Es hatte sogar Kaffee und Kuchen gegeben. Charlie staunte nicht schlecht.
Noch überraschender war, was Sandy über Benedikt zu erzählen wusste. Sie sagte, ihre Nase hätte dermaßen rebelliert, dass Benedikt ganz besorgt gewesen sei, und ihr ein spezielles Medikament angeboten habe.
„Du willst mir doch nicht sagen, dass Benedikt Dir Drogen angedreht hat,“ sagte Charlie, der es nicht fassen konnte, was Sandy berichtete.
„Doch, er hat mir ein paar Kekse in die Hand gedrückt und gesagt, davon würde ich gut schlafen können. Ich hatte ihm erzählt, dass ich Probleme mit dem Einschlafen hätte, weil ich immer niesen müsste.“
„Er hat Dir von Monettis Keksen abgegeben? Unglaublich!“
„Ja und Monetti hat uns noch eine ganze Schachtel hinzu gegeben. Willst Du einen? Es sind keine Gewürzkekse mehr, diese hier sind mit viel Honig gemacht. Schmecken zum Kaffee ausgezeichnet.“
„Und, helfen sie gegen Deinen Schnupfen,“ fragte Charlie seine Möchtegern-Schwester.
„Wie sollten sie, bei der ganzen Lügerei um mich herum. Erst kam die Sache mit den drei entführten Israelis, dann die Sache mit dem Flugzeug in der Ukraine …“ Sie griff wieder zu ihrem Taschentuch.
„Also, ich habe ihr jetzt verboten, den Fernseher auch nur anzuschauen. Der bleibt aus, sonst steckt sie mich noch an und ich bekomme auch Schnupfen,“ sagte Li und lachte. „Mann, Alter, was sagtest Du, Du hast nichts eingekauft? Wir haben auch noch nichts im Kühlschrank. Kann man hier vielleicht irgendwo etwas Essen gehen?“
Charlie schaute auf die Uhr, es war kurz nach Zehn: „Wenn wir uns etwas beeilen, dann bekommen wir im „Fährhaus“ bestimmt noch etwas. Ist ganz nett dort, zumindest, wenn man einen Tisch in deren Wintergarten bekommt, für die Terrasse ist es jetzt sicher zu spät.“
„Gut, dann lass uns gehen, ich habe einen Bärenhunger,“ sagte Li. Sandy knurrte ebenfalls der Magen, denn seit sie am Morgen in Rom aufgebrochen waren, hatten sie nur diese Kekse gehabt. Und davon durfte man sich nun wirklich nicht satt essen.

Einer musste reichen, bei Zweien war man schon ganz schön daneben…

„Flug MH17: Russland entlarvt USA! Kampfjet & US-Satelit über Absturzstelle“ 21 Juli 2014. Moskau. Presse-Konferenz des russischen Verteidigungsministeriums Flug MH17:Russland entlarvt USA.Ukrainische Kampfjet & US-Satellit über Absturzort.

Warum zeigt die U.S.A. die Bilder nicht?!

 „1.Weltkrieg und 2014: Auffallende erschreckende Parallelen“ – SWR1 Leute night: Historiker Prof. Gerd Krumeich. Erklärung wie es zum Ersten Weltkrieg kam. Erschreckende Parallelen die auffallen! 1914 und 2014/2015. Das Original Interview in ganzer Länge hier: http://x2t.com/312201

 

26.Juli 2014

Sind etwa Saboteure unterwegs?

Das fragte sich Dimitri auch schon die ganze Zeit. Mittlerweile war es 6 Uhr in der früh und er wusste immer noch keine Antwort auf diese Frage. Er hatte Monalisas Rechner gründlich durchsucht, aber die Ursache, warum ihre Startseite plötzlich so scheiße aussah, konnte er nicht finden. Sicher gab es Leute, die den Internet-Auftritt der Göttin sehr gerne versauen würden, doch damit würden sie gegen eine der wichtigsten Regeln in diesem Spiel verstoßen, auf die man sich schließlich allseits geeinigt hatte, hatte einigen müssen. Niemand durfteIHR helfen aber es durfte SIE auch niemand sabotieren. Bei Zuwiderhandlung war allen klar, was passieren würde und das wollte Keiner. Uns so hatte diese Vereinbarung auch tatsächlich gehalten und die Frage war, hatte jetzt vielleicht doch jemand von ihnen die Nerven verloren? Oder, so überlegte Dimitri, steckte mal wieder Monalisas unsichtbarer Mitarbeiter dahinter? Nur, warum sollte der diese Verunstaltung herbei geführt haben? Gerade das Design ihrer Startseite war doch wirklich sehr schön gewesen.
Jetzt hingegen wurde der Besucher ihrer Seite sicher erst mal etwas abgeschreckt. Gut, wenn er dann trotzdem auf „Continue Reading“ drückte, kam er auf die Seiten mit ihrem alten, und wie er fand, sehr ansprechenden Design, die Bilder und das Layout erschienen dort so wie zuvor. Aber wer würde das jetzt noch tun, so wie es jetzt aussah, war der erste Eindruck vom MONALISALAND alles andere als einladend. Ja, diese Startseite machte einen ähnlich schlechten Eindruck wie der Zustand ihrer Küche, auch dort musste unbedingt etwas aufgeräumt werden. Normalerweise hatte Monalisa sich ja gerade erst wieder  daran gewöhnt, abends alles schön weg zu räumen, aber gestern hatte sie nach dem Abendessen einfach alles stehen und liegen lassen. Ob da etwa ein Zusammenhang bestand?

Kein Mensch würde normalerweise auf so eine Idee kommen, aber bei Monalisa hatte Dimitri solche Verknüpfungen schon des Öfteren festgestellt. Bei ihr galt: „Im Kleinen wie im Großen“, und dass hieß, wenn Madame die Fenster putzte, dann gewann auch die restliche Menschheit an Durchblick, wenn sie die Karten legte, die eine göttliche Botschaft erhielt, dann erfuhren zumindest die direkt Betroffenen auch davon, ob sie nun von ihrer Karten-Deutung wussten, oder nicht.
Ihm war es erst gestern wieder so richtig bewusst geworden, als er sich im ZDF die Heute-Nachrichten angesehen hatte und er dort einen Palästinenser hörte, der zur Situation in Gaza Stellung beziehen bezog. Seine Äußerungen klangen wirklich so, als hätte er, und nicht nur er, sondern alle zur Zeit so schrecklich leidende Menschen im Gaza-Streifen, Monalisas Botschaft vom Lieben Gott im Internet gelesen. „Gott ist groß,“ hatte der Mann gesagt, „und ER ist auf unserer Seite. ER wird uns helfen, auch wenn wir dafür große Opfer bringen müssen, und noch mehr unserer Kinder sterben müssen. Aber die Welt wird jetzt endlich das wahre Gesicht der Besatzer unseres Landes erkennen und das wird uns die Freiheit bringen!“
Konnte es wirklich sein, dass es zwar egal war, ob die Menschen ihre Sonnengöttin kannten, dass es aber nicht egal war, ob SIE ihre Küche aufräumte oder nicht? Er traute sich nicht, Olga davon zu erzählen, deshalb weckte er sie auch nicht, denn möglicher Weise würde sie ihn für verrückt erklären. Aber er machte den Job nicht erst seit ein paar Tagen, sondern er beschäftigte sich mit diesem Fall nun schon, mehr oder weniger seit 8 Jahren. „Los, Mädchen,“sagte er leise, „steh auf und räume die Küche auf!“
„Sag mal, sprichst Du etwa mit mir,“ hörte er Olga aus ihrer Koje sich empören. „Du spinnst doch wohl, weißt Du wie spät es ist? Wenn Du eine saubere Küche haben willst, dann räume sie doch selber auf!“
„Ach, Liebes, ich meinte doch nicht Dich,“ beruhigte Dimitri seine Freundin, „ich rede mit Monalisa. Sie muss dringend ihre Küche aufräumen, ihr unsichtbarer Mitarbeiter scheint sich über die Unordnung zu ärgern.“
„Wie kommst Du denn nur auf so einen Schwachsinn,“ fragte Olga noch ziemlich verschlafen.
„Monalisas Startseite ist sabotiert worden, sieht aus irgendeinem Grund plötzlich total scheiße aus.“
„Und Du meinst das liegt an ihrer Küche? Ich glaube, Du bist nicht ganz bei Trost! Warum sollte Gott sich an dem Zustand ihrer Küche stören, der hat doch wahrlich andere Probleme um die ER sich kümmern muss.“
„Wer weiß, vielleicht ist ihre Küche mit etwas Größerem verknüpft worden,“ versuchte Dimitri seine Überlegungen zu erklären.
„Ach Du meine Güte!Du meinst doch nicht, dass dies wie mit den Eiern ist? Das wäre ja schrecklich! Wenn das bei allen Menschen so ist, na, dann brauchen wir uns über den Zustand auf unserem Planeten ja nicht mehr zu wundern.“
„Na ja, ich meine, es könnte nicht schaden, wenn alle eine ordentliche Küche hätten, dennoch hoffe ich, dass es nur bei IHR so ist. Sie sagte es ja selbst mal, man muss den Dingen zunächst eine bestimmte Bedeutung geben, dass heißt, wer es nicht tut, der hat solche Probleme wahrscheinlich nicht. Die Frage ist nur, womit hat sie ihre Küche verknüpf?“

Olga schaute zu ihrer kleinen Küche und sagte: „Ich habe gestern auch nicht gespült, ich hatte gehofft, dass Du das machst.“
„Ich, äh … nun, ich hatte dafür keine Zeit, tut mir Leid. Aber, wenn Du Dich hier an den Bildschirm setzt, dann mache ich das jetzt gleich, schließlich, wer weiß, vielleicht ist unsere Küche ja mit ihrer verknüpft. Willst Du einen Kaffee haben,“ fragte Dimitri und stand auf um schon mal Wasser auf zu setzten.
Olga rieb sich die Augen und schaute auf die Uhr. 17 Minuten nach Sieben, es war Samstag, der 26.Juli und Neumond, soweit sie wusste. Alexander hatte dies in seinem gestrigen Bericht extra erwähnt, er meinte, dieser Neumond sei sehr speziell, an diesem Tag müsse man mit allem Möglichen rechnen. Na, das fängt ja schon gut an, dachte sie, und ging sich erst mal die Zähne putzen.

Eine gute Stunde später: Dimitri trank gerade seinen letzten Schluck Kaffee und Olga begann damit den Frühstückstisch abzuräumen, da hörten sie Monalisa ihre Küche betreten. Sie hatte die Küche aufgeräumt, war mit dem Hund raus gegangen und hatte offensichtlich auch etwas eingekauft, denn sie fragte Osram freundlich, ob er Lust auf Frühstück hätte. Der stand in Unterhose mit dem Rücken zu ihr und bereitete sich gerade seinen Morgen-Espresso zu. Eine hörbare Antwort bekam sie anscheinend nicht, denn sie fragte: „Hast Du meine Frage nicht gehört?“
„Doch, doch, klar, ich möchte frühstücken,“ sagte Osram und drehte sich nun auch um. Monalisa begann ihre Einkäufe in den Kühlschrank zu räumen und da fiel ihr offensichtlich ihr Startseiten-Problem ein. Sie sagte zu Osram: „Sag mal, irgendwas stimmt mit meiner Internetseite nicht, die Startseite ist völlig verändert, alle Bilder sind weg, es sieht aus, als hätte da jemand dran herum gefummelt.“
Osram reagierte mit einem Schulterzucken und wollte mit seinem Espresso kommentarlos durch die Tür verschwinden. Doch, das war ganz eindeutig die völlig falsche Reaktion auf ihr Problem, denn ohne jede weitere Vorwarnung rastete Monalisa aus und Osram erlebte ein unglaubliches Donnerwetter.

Olga und Dimitri schauten sich an und wagten nicht mehr sich zu rühren. Diese Seite von Monalisa kannte Olga noch nicht, und sie war darum mehr als überrascht über die Heftigkeit, mit der Madame sich Luft machte. Dimitri hingegen hatte durchaus schon einen Streit zwischen den Beiden erlebt, aber diesmal war es tatsächlich ungewöhnlich heftig. Es war nicht zu überhören, Monalisa kochte vor Wut. Und Osram reagierte alles andere als einsichtig auf ihren Ärger. Im Gegenteil, er versuchte jetzt seinerseits Monalisa anzugreifen. Doch damit wurde es natürlich nicht besser, denn mit jedem seiner Versuche sich zu verteidigen, wurde sie nur noch aggressiver, sie knallte die Türen und wurde richtig laut. Ja, ihr platzte der Kragen.

Natürlich wollte Osram jetzt kein Frühstück mehr und zog sich in sein Zimmer zurück. Allerdings nicht, ohne dabei Stühle umzuwerfen und ebenfalls die Türen zu knallen. Aber irgendwie wirkte er dabei nicht sehr überzeugend. Monalisa setzte sich an den von ihr trotz allem gedeckten kleinen Tisch in der Küche und schaffte es in relativer Ruhe ihr Brötchen zu essen. Sie machte sich sogar eine Kerze an. Osram saß derweil auf seiner Bettkante und rauchte eine Zigarette.
Nachdem Monalisa den Tisch wieder abgeräumt hatte, ging sie nach oben und ließ sich Badewasser ein. Dann ging sie zu Osram und sagte in gefährlicher Ruhe: „Ich weiß, warum Du Dich einen Scheißdreck für meine Arbeit interessiert, das machst Du, damit Du Dein Scheiß-Bild von Dir und mir aufrecht erhalten kannst. Du bist der wahre Held, der alles alleine machen muss und ich bin die Böse, die die ganze Zeit faul herum sitzt und nichts tut.“ Er schwieg dazu und sie ging hinunter an ihren Schreibtisch, denn klar, ihre Arbeit wartete wie immer auf sie.

15:30 Uhr: „Oh, Monalisa gönnt sich ein Stück Pflaumenkuchen, ja, dass hat sie sich jetzt wirklich verdient,“ sagte Olga. „Ich glaube, ich hole uns jetzt auch ein Teilchen, im Bistro gibt es vielleicht welche.“
Dimitri streckte sich und sagte: „Gut, ich mache den Kaffee und decke schon mal den Tisch.“ Es war doch immer wieder das Gleiche, wenn bei Monalisa Probleme auftauchten, dann stellte sich etwas später heraus, dass die zunächst scheinbar unerklärlichen Schwierigkeiten einen guten Grund und ihren Sinn hatten. Denn, sobald sie das Problem gelöst hatte, konnte man sehen, das Ergebnis war am Ende wirklich viel besser, als der alte, vermeintlich so gute Zustand. Jetzt sah ihre Startseite nämlich noch viel besser aus.. Und sie hatte einiges überarbeitet, was sie wahrscheinlich erst mal nicht getan hätte. Dimitri war sich jetzt sicher, diese Scheiß-Seite von heute Morgen hatte ihr unsichtbarer Mitarbeiter zu verantworten und nicht irgendwelche Kollegen, die die Nerven verloren hatten.

Klar, Osram konnte in diesem Fall wirklich nicht von sich behaupten, dass er für diesen Fortschritt die Verantwortung trug. Aber, zum Glück hatte Monalisa ja ihren Kumpel Mike und der war immer sofort bereit, ihr wie selbstverständlich zu helfen, zumindest, wenn es um ihre Internetseite ging. Olga und Dimitri hatten das Telefonat zwischen den Beiden mit großer Spannung verfolgt, denn auch sie wollten natürlich gerne wissen, was die Ursache der Veränderungen auf der Seite waren, und vor allen Dingen, ob es den Beiden gelingen würde das Problem zu beheben.
Erst hatte Dimitri ja gedacht, dieser Mike wäre ein Drückeberger, aber dass sah er jetzt gar nicht mehr so. Im Gegenteil. Mit so jemanden konnte man Arbeiten, und dies eindeutig auch mit Erfolg. Prima! „Gut gemacht Ihr Zwei,“ sagte er laut und Olga, die mit dem Kuchen zurück kam, sagte: „Glaubst Du die hören Dein Lob?“
„Er vielleicht nicht, aber SIE bestimmt!“

Olga stellte den Kuchen auf den Tisch, und Dimitri sagte:

„Ich meine, dies ist ein guter Zeitpunkt für das 6. Türchen ins Paradies.“

Die 6. Tür

Anm. d. AUTORIN: Was soll man dazu noch sagen?

Der Film lief und Olga wunderte sich, denn irgendwie passte der Film tatsächlich sehr gut jetzt. Nur, warum hatte Monalisa diese komische Bundestagsrede zur richtigen Haltung von Hühnern in den Film eingefügt. Für was standen die Hühner? Wenn sie beim Zappen darauf gestoßen wäre, sie hätte garantiert schnell das Programm gewechselt. Aber als dann der Wechsel kam, da musste sie doch schmunzeln. Ja, man musste offensichtlich auch etwas Geduld haben und als dann auch noch das mit den Aliens kam, und sie den Text der Musik hörte, da glaubte sie zu verstehen, wo der Witz zu suchen war. Aber auf die darauf folgende Wiederholung der Anfangs-Szene, runzelte sie doch die Stirn. Eine Wiederholung, dass musste doch eine besondere Bedeutung haben? Und es ging weiter Schlag auf Schlag … ach und da war ja Monalisa sogar selbst! Und dann wieder ein Wechsel, jetzt ging es um Philosophie.
Dimitri hörte sich diesen Film jetzt schon zum 3. Mal an, denn in der Nacht hatte er dazu genug Gelegenheit gehabt. Aber langweilig wurde es für ihn nie, denn er entdeckte immer wieder Neues, dass ihm bemerkenswert erschien. Das Gespräch zwischen Monalisa und der kleinen Franzi zum Beispiel. Was hatte der tote Baum, der den Beiden auffiel, wohl zu bedeuten? Was erkannte Monalisa in dieser Szene, denn die hatte sie doch bestimmt nicht zufällig ausgewählt? Es musste etwas mit Philosophie zu tun haben. Und dann die Sache mit dem angeblichen Wunsch der Menschen nach einem Guru, der den Menschen sagte wo es lang ging, eine Forderung, die modern Philosophen nicht mehr bedienen wollten. Man musste wirklich gut hinhören, dachte Dimitri, er war sich sicher, hier gab es kaum ein Wort, das überflüssig war, ansonsten hätte Monalisa die Passage garantiert weggeschnitten, denn bevor sie diese „Türen ins Paradies“ bei You Tube hoch lud, kontrollierte sie alles noch mal sehr genau und ab und zu kürzte sie eine Kleinigkeit weg, aber er hatte es in seiner Nachtschicht ja genau beobachten können, viel landete nicht in dem Mülleimer.
Und dann die Schnitte, die waren in den meisten Fällen sehr gezielt gesetzt, manchmal sehr überraschen, aber die darauf folgende Szene passte oft so gut, dass ihm das Wort genial immer wieder durch den Kopf ging. Also, es sah ganz danach aus, dass er zu einem Fan dieser Filme werden würde und auch Olgas Verständnis wuchs und gerade das Thema Sex und Koran fand sie sehr interessant. Und diese Wechsel, einfach verrückt, total verrückt. So etwas konnte doch nicht zufällig entstehen. Sie selbst lag auch öfter auf dem Sofa und zappte durch das Programm, aber so interessant war das bei ihr nie.

Bei Monalisa klingelte das Telefon. Na, das war ja mal etwas ganz Neues, denn Telefongespräche konnten sie wirklich nur sehr selten belauschen. Dimitri drückte auf Pause und Olga drückte auf den Aufnahmeknopf. Am anderen Ende war ihr krebskranker Ex und als Monalisa aufgelegt hatte, schauten Olga und Dimitri sich ganz betroffen an. Dass, was sie da gerade mitbekommen hatten, das war einfach nur schrecklich, ja, dies war tatsächlich so etwas wie ein Anruf aus der Hölle gewesen. Und wer weiß, dachte Dimitri, der Monalisas Geschichte über den Besuch des lieben Gottes in der Hölle von Satan Senior gelesen hatte, war die Situation von Monalisas alten Freund um einiges Schlimmer, denn dass was sie gehört hatten, das war einfach unfassbar, es war unendlich grausam und selbst Olga, die schon einige Krebsfälle in ihrer Familie erlebt hatte, dachte, so schlecht war es Keinem von ihnen ergangen. Es war wirklich schlimm, was dieser Ex durchmachen musste und es wäre auch ihr sehr schwer gefallen, die richtigen Worte zu finden. Mitleid, klar, aber wie baute man so jemanden am Telefon auf, wie machte man Mut? Das Einzige, was Monalisa dazu einfiel, dass waren ihre Karten. Sie hatte ihrem EX das Ergebnis ihrer Kartenlegung zu seiner Erkrankung auch schriftlich gegeben, mehrfach sogar und auch jetzt konnte sie ihn nur noch mal deutlich daran erinnern, dass ihre Karten einen glücklichen Ausgang vorhersagten, nicht nur ein einfaches Karo Ass, also die Karte für den Erfolg, hatte sie gezogen, es lag sogar eine Karo Acht dabei und die stand für das höchste, persönliche Glück. Demnach würde ihr Ex diese wahrlich schwere Prüfung meistern, doch dass dies gar nicht so leicht zu erdulden war, was er mitmachen musste, dass war klar. „Mann,“ sagte Dimitri, „dass war krass, total krass.“
„Heute ist ein besonderer Neumond, hat Alexander gesagt, und er scheint Recht zu behalten, heute ist ein sehr außergewöhnlicher Tag.“
„Ja, und wenn Du bedenkst, dass ihr Ex ein ein Moslem ist, dann wissen wir jetzt auch, wie es den Menschen in Syrien und Gaza geht.“
„Meinst Du, da besteht auch ein Zusammenhang,“ fragte Olga.
„Na, wenn nicht hier, wo dann?“
„Hm,“ überlegte Olga, „auch für die Palästinenser hat sie ein glückliches Ende vorhergesagt.“
„Und die glauben sogar daran, obwohl sicher keiner ihre Botschaft vom Lieben Gott kennt.“
„Ihr Ex sollte auch fest daran glauben, nur so schafft er es und in ein paar Jahren wird er wie so Viele sagen, dass diese Hölle das Beste war, was ihm passieren konnte.“
„Trotzdem möchte ich nicht in seiner Haut stecken,“ sagte Dimitri. „Was hat der Mann nur verbrochen, dass er so hart bestraft wird?“
„Du meinst wirklich, dass er unter einer Strafe Gottes leidet,“ fragte Olga und legte ihre Stirn in Falten.
„Ob diese Strafe von Gott kommt, das mag ich nicht beurteilen, wenn man daran glaubt, dass sich jeder Mensch die Prüfungen seines Lebens selbst ausgesucht hat, dann hat er sich vielleicht auch selbst bestraft. Möglicherweise muss er ein schlechtes Karma abarbeiten.“
„So etwas macht doch kein Mensch freiwillig,“ meinte Olga.
„Der Mensch sicher nicht, aber die unsterbliche Seele vielleicht schon. Vielleicht waren die Alternativen noch grauenvoller?“
„Ich weiß nicht,“ sagte Olga, „ich meine, klar, ich glaube auch an die Wiedergeburt, aber ob man wirklich ermessen kann, auf was man sich in seinem Leben einlässt? Denke nur an Monalisas Einleitung ihrer Biografie, sie kann sich wohl tatsächlich daran erinnern, dass sie ihr Leben selbst gewählt hat, aber als sie dann durch ihre persönliche Hölle gehen musste, da konnte sie sich nicht vorstellen, zu all dem Ja gesagt zu haben. Zumindest von dem Blitz will sie nichts gewusst haben.“
„Der war vielleicht auch wirklich nicht vorgesehen gewesen, warum sonst war Joseph zu ihr gegangen und hat ihr Einverständnis für ihre Ermordung eingeholt. So etwas ist doch sehr, sehr ungewöhnlich. Ich denke, in ihrem Lebensplan hatte es eine nicht geplante Änderung gegeben.“
„Und sie hat ohne zu zögern Ja dazu gesagt?“
„So sagt sie es. Sie schreibt, dass sie in dem Moment des Erscheinens von Joseph sofort wusste, wer sie in Wirklichkeit war. Und sie hat IHM wohl voll vertraut und nur eine einzige Bedingung gestellt. Sie wollte sich nach ihrer Ermordung und Wiederauferstehung an alles aus ihrem vorherigen Leben erinnern können. Ich denke mal, dass war sehr klug von ihr, denn ohne ihre Erinnerung wäre ihr neues Leben sinnlos, denke ich.“
„Mann-oh-Mann, was für eine verrückte Geschichte,“ sagte Olga.
„Ich weiß es klingt unglaublich, aber ich weiß, es ist wahr. Ich habe Joseph auch kennen gelernt und die gleiche Erfahrung gemacht.“
„Echt? Und wer bist Du in Wirklichkeit?“
„Na, ein Crew-Mitglied, ich komme aus der Zukunft. Und ich weiß, ohne unseren Admiral sind wir aufgeschmissen.“
„Und Monalisa ist der Admiral? Ist sie etwa ein Mann?“
„Nein, sie ist wohl Beides, so wie Joseph auch.“
„Monalisa ist ein Zwitter?“
„Alle Götter sind Zwitter. Sie haben die Wahl.“
„Du etwa auch?“
„Das weiß ich nicht. Ich habe nach der Begegnung mit Joseph auch sehr viel schnell wieder vergessen. Das ist zwar blöd, aber offensichtlich notwendig, denn, wenn man alles weiß, dann ist es so, als ob Du das Buch, dass Du liest, schon auswendig kennst. Ich lese Bücher aber nur ungern zweimal.

20:37Uhr: „Oh wei, was war das denn,“ sagte Sandy in die Stille, „das war jetzt aber eine Kriegserklärung! Was für ein Mist!“
„Für Wen?“
„Für die Satanisten. Satan Junior ist mit ihnen verknüpft. Und Mutter Erde hat da gerade eine Kampfansage gemacht. Das geht garantiert nicht nur in die Wolken.“
„Noch scheint die Sonne.“
„Aber der Neumond kommt,“ sagte Li.
„Alexander Gottwald hat es angekündigt,“ sagte Sandy. „Er ist ein unglaublich guter Astrologe, General Redding war für diese Quelle sehr dankbar und wir haben Gottwalds politische Deutungen immer sehr gespannt erwartet. Zusammen mit den Karten von Monalisa, also, da kannst Du den Satanisten die Hosen ausziehen, ach was, die packen ein oder werden wach. Die Satanisten wissen genau, dass es ohne den guten Willen von Mutter Erde auch für sie sehr ungemütlich wird. Und wir haben es nun nicht mehr mit einem Fürsten der Finsternis zu tun, der in irgendeinem Banken-Tempel sitzt, dieser Typ wie immer er auch heißt, es ist egal, wird untergehen oder ins All flüchten müssen. Er geht entweder in den Ruhestand auf irgendeinem anderen Planeten, und betreibt dort Terraforming oder aber er begreift, wer hier auf diesem Planeten die Gesetzte macht. Ihr habt doch sicher auch diesen Palästinenser in den Nachrichten gehört, und spätestens da war klar, die Sache ist längst entschieden. Eine neue Spinne sitzt im Zentrum des Netzes. Sie ist winzig klein und trotzdem riesengroß, denn Ihre Macht ist Ihre Größe. Und davor hatten die Satanisten immer schon Angst. Und ihr hört es ja. Satan ist platt.

Charlie sagte gar nichts. Er hörte nur zu und überlegte wie er an Osrams Stelle auf die zur Sprache kommenden Tatsachen reagieren würde und er hatte Mitleid ihm. Auf der anderen Seite wusste er, dass Monalisa vollkommen Recht hatte. Noch wehrte sich Osram gegen die Erkenntnis und bezweifelte ihre Macht, denn er hatte offensichtlich selbst keine guten Erfahrungen mit der Zauberei gemacht. Aber Magie war kein Poker-Spiel, es war reine Wissenschaft, es war Physik. Seifenblasenphysik. Und dieser Theorie war nur schwer zu widersprechen, wenn man sie erst mal begriffen hatte.

Und er hatte sie begriffen, denn

im Gegensatz zu Osram kannte alle Filme von Monalisa.


„Georgiens Wahlkommission

lehnt Referendum über NATO-Beitritt ab“

Georgiens Wahlkommission lehnt Referendum über NATO-Beitritt ab

30.07.2016 • 06:50 Uhr – Die zentrale Wahlkommission Georgiens hat die von der Oppositionspartei „Kartuli Dassi“ eingebrachte Initiative abgelehnt, laut der die Bürger bei den Parlamentswahlen am 8. Oktober auch im Rahmen eines Referendums über einen NATO-Beitritt des Landes abstimmen sollten – „… Das Verhältnis der georgischen Bevölkerung zur NATO hat sich in den letzten Jahren wesentlich verändert. Heute wünschen immer mehr unserer Mitbürger, dass Georgien keinen militärischen Bündnissen beitritt und ein neutrales Land ist“ so der Chef der Oppositionspartei „Kartuli Dassi“, Dzhondi Bagaturija.“ https://deutsch.rt.com/europa/39741-georgiens-wahlkommission-lehnt-referendum-uber/

28.Juli 2014

Der Erste Kreis

„Rückverbindung der Seele – bewusst.tv“ – Dimitri hatte die halbe Nacht kein Auge zu getan, denn er ahnte, jetzt war der Zug nicht mehr aufzuhalten. Die Erde würde nun ihr Blaues Wunder erleben, denn nicht nur Monalisa tat, was sie am Besten konnte, auch Satan Junior, der seit Gestern kein Junior mehr war, sondern der neue „Fürst der Finsternis. Satan hatte endlich begriffen, wohin die Reise ging. Dazu hatte die Göttin allerdings ein ziemliches Donnerwetter veranstalten müssen, denn zunächst musste einiges klar gestellt und von dem neuen Herrscher der „Unteren Etage“ verstanden und auch akzeptiert werden. Ja, dieser Gottwald hatte Recht behalten, dieser spezielle Juli-Neumond 2014 war etwas ganz Besonderes. Die Satanisten der Welt würden es garantiert bald schon merken. Ihr Fürst war endlich aufgewacht und bereit, die ihm von der Göttin angetragene Macht zu übernehmen und konstruktiv zum Wohle der ganzen Erde und ihrer Bewohner einzusetzen. Das war für ihn keine leichte Entscheidung gewesen, ja, er hatte sogar geweint. Aber diese Tränen hatten ihm geholfen, das Unabänderliche zu akzeptieren. Er war nun mal kein einfacher Elektriker, für den es reichte, regelmäßig seinem Job nachzugehen. Er war der Fürst der Finsternis, und dass bedeutete, er war in nicht nur in Monalisas Karten ein König, sondern auch in der Realität. Er hatte dies nie gewollt, im Gegenteil, er hatte sich viele Jahre hartnäckig geweigert dieses ICH anzunehmen. Und dies nicht erst seit er Monalisa begegnet war, und sie ihn gleich als den erkannte, der er immer schon gewesen war.

Er hatte allerdings damals von ihrer sogar schriftlich gegebenen Rollenzuweisung nichts wissen wollen, er glaubte nicht an die Macht der Magie, für ihn war sie eine krankhafte Einbildung, der er nicht noch mal aufsitzen wollte. Denn, es hatte in seinem Leben durchaus Zeiten gegeben, in denen er sein wahres ICH erkannt hatte. Und er hatte auch versucht seine Aufgabe zu erfüllen, doch leider, auch er hatte mit seiner Inkarnation vergessen wie man zaubert. Und so musste er feststellen, dass es nicht reichte, einfach nur drauf los zu stürmen. Zaubern war eine hohe Kunst, die man erst erlernen musste, und man musste schon sehr genau wissen, was man erreichen wollte. Die Wege zum Ziel waren sehr vielfältig. Nur in einem Punkt hatte ER einfach keine Wahl. Er war, was er war, und wenn seine uralten Träume Realität werden sollten, dann musste er sein wahres ICH erkennen und annehmen. Monalisa hatte die große Kraft des Juli-Neumondes dazu genutzt, ihm diese Einsicht zu ermöglichen. Dazu hatte sie allerdings ihre eigene Macht wohl auch voll ausspielen müssen.

Dimitri und Olga waren Augen- und Ohrenzeuge dieser wirklich sehr aufschlussreichen und ungeheuer spannenden Auseinandersetzung gewesen. Und Beide waren sich einig, dieser erste Akt „Des Ersten Kreises“ war wirklich außergewöhnlich gewesen und sie hatten ebenfalls sehr viel dabei gelernt. Auch ihnen war jetzt klar, der Zug war tatsächlich abgefahren und das Ziel war auch bekannt, allein, wo der Zug zwischendurch Halt machen würde, damit auch noch andere einsteigen konnten, dass war ihnen nicht bekannt. Sie würden die Bewegung des Zuges also weiterhin sehr genau beobachten müssen.

Dimitri schloss die Augen und er sah Satan, den neuen Herrscher der Unterwelt, den unendlich langen Zug der Menschheit in Bewegung setzten. Zum Glück wusste er sehr genau wie man eine Lok sicher über die Gleise bringt, denn er hatte zusammen mit Osram nicht nur gelernt, wie so ein Zug zusammengebaut wurde, er konnte eben auch damit fahren. Er konnte auch die etwas versteckten, weil nicht selten zugewachsenen Schilder auf der Strecke nicht nur gut erkennen, er wusste auch, was sie bedeuteten. Ja, dachte Dimitri, nichts was man im Leben einmal gelernt hatte war umsonst, auf dem Weg ins Paradies wurde alles gesammelte Wissen und alle gemachten Erfahrungen dringend benötigt. Dies galt für Jeden Mitreisenden, aber ganz besonders für den Lokführer. Er trug die Verantwortung dafür, dass der Zug auf der langen und möglicherweise auch gefährlichen Strecke nicht entgleiste. Er musste das Tempo bestimmen, und dazu musste er sehr genau auf alle Zeichen achten, die auf dem Weg auftauchten. Wenn der Zug zu schnell wurde, musste er bremsen, wenn eine Steigung kam, dann lag es seiner Verantwortung, die Energie so gezielt zuzuführen, dass der Zug nicht stehen blieb. Einen festen Zeitplan gab es zum Glück diesmal nicht, die einzige Vorgabe war das Ziel, und dieses sollten so viele Menschen wie möglich mit ihm erreichen.

Doch noch befanden sich in seinem Zug nur er und die Sonnengöttin. Und die saß ganz in seiner Nähe und sorgte nicht nur dafür, dass er während der Fahrt genug zu Essen hatte. Er brauchte Kraft und auch viel Liebe, denn diese war nötig, ohne Liebe funktionierte diese Reise nämlich nicht. Madame studierte außerdem die Routenpläne und schaute aus dem Fenster, um zu sehen, wo der nächste Halt zu finden war, damit weitere Menschen einsteigen konnten. Denn sie fuhr nicht zum Spaß mit diesem langen Zug, sie erfüllte sich damit einen großen Traum. Andere mochten vielleicht sagen, für Ihre Träume von „Energie für einen Apfel und ein Ei“ müsse man zaubern können und so Etwas gäbe es nun mal leider nicht. Monalisa sah das jedoch ganz anders, denn sie wusste nun endlich ganz genau wie man die Kräfte der Magie kontrollierte. Und SIE machte es zum Glück nicht zu ersten Mal.


29.Juli 2014

Die Kinder des Lichts

„Dimitri, Dimitri, komm schnell, hier ist gerade ein Auftrag für Dich eingegangen,“ rief Olga ganz aufgeregt und Dimitri kam von Draußen herein gelaufen, denn er hatte die Markise noch mal etwas besser gesichert, da der Himmel immer dunkler wurde, und ein Gewitter im Anmarsch war.
„Was ist los? Hat sich Alexander gemeldet?“
„Nein, hier, lies die gerade ganz frisch auf Monalisas Seite erschienene, neueste Karten-Legung zum Gaza-Drama. Sie will, dass Du eine Botschaft an Putin weiter gibst.“
„Meinst Du wirklich, dass sie mich persönlich meint,“ fragte Dimitri. Er setzte sich vor seinen Bildschirm und las: „Helft endlich Gaza!!!“
Danach lehnte er sich zurück, und Olga sagte: „Du bist doch ihr russischer Geheimdienstmann, sie meint Dich, da kann es keine Frage geben! Du musst Putin endlich über Monalisas Seite informieren! Du oder eben Alexander, da sein Zugang zum Präsidenten besser ist. Aber dies ist eine Botschaft, von der Putin erfahren muss! Er muss nach diesem Karo König Ausschau halten!“
„Nun rege Dich nicht so auf, ich mach ja schon…“ und Dimitri schickte eine Nachricht an seinen Vorgesetzten. Alexander war der Richtige für diese Angelegenheit, denn er hatte persönlichen Kontakt zum Präsidenten und konnte ihn zur Not einfach anrufen.

Mann, dachte Olga, dass ist ja ein dickes Ding! Die Sonnengöttin verteilt Aufträge an sie! Oh, war das aufregend! Überhaupt waren die letzten drei Tage der absolute Hammer gewesen. Was sie alles erfahren hatten! Wenn sie nicht mittlerweile so gut informiert wäre, also, sie würde dies alles für absolut unmöglich halten, ja, sie würde denken, dass sie träumt. Aber sie war wach, und zwar vollkommen! Und sie hatte eine ganz persönliche Entscheidung getroffen. Sie würde in diesen verrückten Zug einsteigen, mit dem Monalisa und ihr toller Satan durch das weltweit gespannte Netz fuhren. Die Frage war nur, wo konnten sie zusteigen, wo war der nächste Halt? „Die Kinder des Lichts“ wussten es vielleicht selbst noch nicht so genau.

Dimitri hatte Olga von diesem magischen Zug erzählt und sie war sogleich begeistert gewesen, denn Dimitri erklärte ihr, dass Osram, und damit auch Satan, tatsächlich die Fähigkeit hatten, eine große Lok zu fahren. Osram hätte nämlich bei den Kölner Verkehrsbetrieben gelernt und auch viele Jahre dort als „Fehlersucher“ gearbeitet. Da wäre es nötig gewesen, dass er selbst mit kaputten Straßenbahnen fahren konnte. Später hatte er dann gelernt, wie man eine richtig große Lok zusammenbaut und in Betrieb nahm. Er war viele Nächte mit diesen Zügen zwar immer nur im Kreis gefahren, doch er verstand die Beschilderung auch auf der freien Strecke, und wusste somit alles, was für eine sichere Fahrt, selbst in unbeleuchteten Tunneln, nötig war. Diesem Lokführer konnte man wirklich vertrauen. Die Göttin tat es jedenfalls und sie schien ein sehr gutes Gespür für die besonderen Fähigkeiten Anderer zu haben. Sie hatte schon bei ihrer ersten Begegnung mit Osram erkannt, wer sich in ihm versteckte. Und sie wusste auch, dass Putin, ihr Präsident, ein ganz ausgezeichnet guter Agent Gottes war. Warum sie da so sicher war, hatte Olga Dimitri gefragt, und Dimitri überlegte und sagte dann: „Nun ja, wenn ich es richtig verstanden habe, dann hat sie es kurz nach dem Blitz erkannt. Obwohl sie diese Erkenntnis gar nicht glauben wollte. Sie war überzeugt, wir hätten ihr mit dem Blitz diese Liebe zu Putin gemeiner Weise eingepflanzt. So nach dem Muster: „Wir löschen Dir nicht nur das Gehirn, nein wir sind sogar so dreist, dass wir Dir die Liebe zu Deinem Feind aufzwingen, die dafür sorgt, dass Du, den, für Deine Geistesstörung Verantwortlichen, gezwungen bist zu lieben.“ Und es war wohl tatsächlich in der ersten Zeit eine sehr romantische Liebe, die sie empfunden hat, d.h. empfinden musste. Sie schreibt irgendwo, dass sie allein bei seinem Anblick im Fernseher Sehnsucht, Vertrauen und den Wusch nach einer Umarmung empfunden hatte. Und da ihr diese Gefühle zuvor völlig fremd gewesen waren, hatte sie uns verdächtigt, dass wir ihr dies mit Hilfe der Skalarwellen-Technik aufgedrückt haben. Das ist aber Unfug, so etwas haben wir nicht gemacht. Wir haben ihr nur die Erinnerung an die zurück liegenden 3-4 Monate gelöscht, sonst nichts, ehrlich,“ sagte Dimitri, der in Olgas Gesicht ab las, dass sie ihm nicht so leicht Glauben schenken wollte. Olga hasste die Skalarwellen-Technik und sie misstraute jedem, der damit herum fummelte. In ihren Augen war die Gefahr des Missbrauchs riesengroß. Es mochte ja sein, dass die Allmächtigen sie gerne und auch sinnvoll einsetzten, aber der Mensch von Heute, dem traute sie in diesem Punkt in keiner Weise zu, mit der Macht dieser Technik verantwortlich umzugehen.
Aber Dimitri betonte nochmals, dass sie wirklich keine solche Schweinerei wie eine erzwungene Liebe verursacht hätten, zumindest waren sie sich dessen nicht bewusst. Aber Joseph hätte bei der Zusammenstellung der skalaren Wellen des Blitzes seine Finger im Spiel gehabt. Vielleicht war ER also dafür verantwortlich.

Li betrat seine mobile Behausung und sah seine Freundin Sandy mit Charlie zusammen am großen Tisch sitzen. Sie tranken eine Tee, während Sandy ein Auge auf ihren großen Topf hatte, denn sie war mal wieder mit Kochen dran. Mittlerweile hatte sie zum Glück ein etwas größeres Repertoire an Kochrezepten, die sie aus dem Ärmel schütteln konnte. Es gab zwar wie so oft Spaghetti, aber nicht mehr mit einer Tomatensoße aus dem Glas. Heute würde es die Nudeln mit einer Gorgonzola-Sahne-Sauce geben. Die war sehr einfach zuzubereiten und nun ja, Nudeln kochen, dass konnte sie immerhin ganz gut. Außerdem hatte sie einen bunten Salat vorbereitet und das Dressing war auch nicht aus einer Tüte.
Charlie staunte darüber nicht schlecht, denn so lange er Sandy kannte, hatte sie noch nie Interesse an der Kocherei gezeigt. Er selbst kochte hingegen sehr gern, aber für sich alleine machte er sich nur selten die Mühe.
Li legte einige Zeitungen auf den Tisch, und sagte: „Ich habe Monalisa gesehen, sie kam mir mitten in Osterath mit dem Hund entgegen. Auf ihrem Rücken trug sie diesen karierten Rucksack, er war prall gefüllt.“
„Dann war sie bestimmt etwas einkaufen,“ sagte Sandy. „Und, welchen Eindruck machte die Göttin auf Dich?“
„Ganz normal, sie sieht aus wie eine etwas freakige Frau. Ihre bunte Hose hatte sie auch wieder an. Sie hat mir direkt in die Augen gesehen. Ich denke mal, ich bin ihr wegen meines asiatischen Aussehens aufgefallen. Jetzt wird sie wahrscheinlich auch mein Alter genauer einschätzen können.“
„Du meinst, sie wusste, wer Du warst?“
„Da schwöre ich Stein und Bein drauf. Ihre Augen sehen alles.“

 

30.Juli 2014

Ein bodenloses Loch?

http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2014/07/monsterklage-uber-250-milliarden-gegen.html#ixzz38aXDGnrV (Anm. d. Autorin: „Das ist der Anfang vom Ende!“) – http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2014/07/die-flache-von-gaza-wird-um-44-reduziert.html Wann werden der Massenmörder Benjamin Netanjahu und die Kommandeure seines Sonderkommando zur ethnischen Säuberung endlich zur Rechenschaft gezogen und vor den internationalen Strafgerichtshof gebracht? Wie lange will die Welt noch zuschauen und das Abschlachten der Palästinenser dulden? Den einzigen Frieden den die Zionisten mit den Palästinensern akzeptieren, ist der eines Friedhofs! (Anm. d. Autorin: „Israel ist leider auch ganz anders als die Viele denken!“http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2014/07/washington-will-einen-atomkrieg-mit.html Studiert mal „Operation Northwood“. Kann man auf Wikipedia nachlesen. 1963 wollten die Kriegshetzer in Washington eine amerikanische Linienmaschine voll besetzt mit Zivilisten über Kuba abschiessen und dann den Kubanern in die Schuhe schieben. Die weltweite Empörung wollten sie nutzen um eine Invasion gegen Kuba zu rechtfertigen, was automatisch einen Krieg mit der Sowjetunion nach sich gezogen hätte. Kommt euch dieses Szenario irgendwie bekannt vor? Genau das ist jetzt in der Ukraine passiert. Boeing abgeschossen und sofort wird Russland dafür verantwortlich gemacht. Die ganze Welt ist geschockt und verlangt Rache… (Anm. d. Autorin: „Und die Amerikaner sind leider auch ganz anders, als man es sich wünscht!“) http://quer-denken.tv/index.php/692-war-es-doch-die-mh370 (Anm. d. Autorin: „Und die MH17 ist der MH370 dafür verdammt ähnlich!!!“)

„Guten Morgen, Liebster, Du musst aufstehen, Alexander hat sich gerade gemeldet, er will wissen, mit wem unser Präsident verknüpft ist,“ fragte Olga und brachte Dimitri einen Kaffee ans Bett.
„Ist es denn so dringend, ich bin erst gerade ins Bett gekommen…“ Dimitri zog sich die Decke über den Kopf.
„Alexander sagt, Putin will es sofort wissen!“
Dimitri setzte sich auf und rieb sich die Augen. Es war wiedereinmal total spät geworden, denn Monalisa hatte wie immer noch lange im Internet herum gesurft. Er schaute auf die Uhr, es war kurz nach Neun. „Was ist denn los, warum plötzlich diese Eile?“
„Ich weiß es nicht, aber vielleicht will Putin wissen, wo er den Karo König findet, den er suchen soll. Die Amerikaner haben sich nun wohl endgültig mit ihrer Sanktions-Strategie durchgesetzt. Obama sagt zwar, dies sei kein Kalter Krieg, aber dass ist natürlich Quatsch, wenn es nach den Marionetten-Spielern geht, dann ist der Krieg zwar heute noch kalt, aber der Druck wird jetzt täglich so erhöht, dass es zwangsläufig heiß werden wird.“

Dimitri nahm den Becher mit dem Kaffee entgegen und trank einen Schluck. Olga setzte sich zu ihm auf die Bettkante. „Vielleicht wird es wirklich bald ernst. Die westlichen Massenmedien sind ja schon länger auf Kriegs-Kurs. Ich raffe das nicht, Israel kann die Palästinenser aus ihrem eigenen Land mit Bomben und Raketen vertreiben, es kann Krankenhäuser und Schulen bombardieren, es kann das einzige Stromkraftwerk zerstören, es kann Tausende töten und verletzen, es kann sich jede Einmischung in seine Angelegenheiten verbieten, und jeden Friedensprozess torpedieren. Und zwar alles mit nur einem Satz: „Israel hat das Recht auf Selbstverteidigung!“
Und der Westen akzeptiert dies als Gottgegeben. Russland wird jedoch in die Zange genommen, ohne irgendwem etwas angetan zu haben. Die Welt steht wirklich auf dem Kopf, und muss dringend gedreht werden. Monalisa hat Recht, das Ei liegt falsch herum.“
„Das Problem ist, jetzt sind Sommerferien, die Leute wollen ihren hart erarbeiteten Urlaub genießen. Das nutzen die Kriegstreiber aus, denn wen interessiert schon die Politik, wenn er auf einer Palmeninsel seinen Cuba-Libre trinkt.“ Dimitri machte seinen Job ja normalerweise ganz gerne, aber ohne Schlaf war auch ihm nach Sonne, Strand und Palmen. Olga gab ihm einen Kuss, und sagte: „Los, spring unter die Dusche, ich mache uns Frühstück und dann sehen wir uns die „Kinder des Lichts“ noch mal an, da ist ein neuer Film online.“
„Ich weiß, habe ihn mir schon drei Mal angesehen. Das Einzige, was ich da erkennen konnte, dass war das Loch im Boden. Das muss eine wichtige Bedeutung haben. Nur, auf was dieses Loch uns hinweisen soll, ich weiß es nicht.“

Olga stand auf und ging in die Küche um sich um das Frühstück zu kümmern und Dimitri schleppte sich unter die Dusche. Er war immer noch halb am Schlafen. Aber, so war das nun mal als Agent, da musste man auf Zack sein, wenn es brannte. Obwohl, dann war es im Grunde zu spät, wichtig war, dass es gar nicht erst zu einem Feuer kam. Nur, wenn überall Schwachköpfe mit dem Feuer spielten, dann war es eine schwierige Aufgabe als Feuerwehrmann erfolgreich zu sein. Und wenn einiger der  Schwachköpfe dann auch noch von der Feuerwehr waren, dann war alles aus, dann brannte es bald schon überall lichterloh.

Er drehte am Wasserhahn und hoffte, dass dieses Wasser auch verknüpft war,

denn dann würde es vielleicht die Feuerstellen der Schwachköpfe löschen können.

(Anm. d. Autorin: Liebe Leser, das Netz ist ein guter Ort, um sich ein genaueres Bild

von der Persönlichkeit des russischen Präsidenten zu machen.

Dann ist auch klar, mit wem er sehr eng verbunden ist.)

Olga schreckte die Eier mit kaltem Wasser ab und Dimitri kam mit nassen Haaren an den gedeckten Tisch. Eier, Marmelade, ein Glas Orangensaft und Vollkornbrot, mehr gab es nicht. Sie müssten bald mal wieder richtig einkaufen fahren, überlegte Olga, denn die wenigen Vorräte, die sie in ihrem Wohnmobil unterbringen konnten, gingen zusehends zur Neige.
„Das Loch ist nicht bodenlos,“ sagte Dimitri und griff nach dem Brot.
„Was für ein Loch,“ fragte Olga und klopfte auf ihr Ei.
„Das in dem Zimmer mit der Badewanne. Da ist Monalisa gestern hinein getreten. Osram wusste zwar, dass der Boden an der Stelle nicht in Ordnung war, doch Madame ist wohl etwas härter aufgetreten und durchgebrochen. Aber, das Loch ist nicht bodenlos, da ist noch die Betondecke des Kellers zu sehen.“
„Und was heißt das jetzt,“ fragte Olga und stellte enttäuscht fest, dass ihr Ei  hart gekocht war. Sie mochte ihr Frühstücksei eigentlich lieber weich. Aber gut, dachte sie, es gibt Schlimmeres.
„Wenn wir bedenken, dass Osram der neue Herrscher der Satanisten ist, und die Wohnung des Teufels übernommen hat, nun, dann hat das Loch vielleicht mit der Klage gegen die Banken zu tun. 250 Milliarden sollen die an betrogene Anleger als Entschädigung bezahlen. Das ist für die Banken zwar kein Loch ohne Boden, aber dennoch keine Kleinigkeit.“
„Aber ist Black Rock nicht selbst der größte Verbrecher, wieso verklagen die jetzt ihre Kollegen, haben doch alle Dreck am Stecken in dieser Bruder-Geschichte.“
„Vielleicht weht bei Black Rock jetzt ein etwas anderer Wind. Die wissen, entweder, sie spielen mit und versuchen sich auf die Siegerseite zu schleichen, oder sie müssen in einem anderen Sonnensystem Terrafoming betreiben. Vielleicht hat Rothschild ja begriffen, dass die Erde doch der schönere Ort zum Leben ist. Da gibt es genau die richtige Atmosphäre, da gibt es eine gute Infrastruktur, da gibt es genügend zu Essen und zu Trinken. Und ich sage mal, in seinem Alter, da will man doch nicht wirklich noch mal von Vorne beginnen müssen. Ich schätze mal, der Mann ist endlich wach geworden, und arbeitet nun für Monalisa Plan B.“
„Das glaube ich nicht, niemals macht der Typ das, der als aller Letzter. Dieser Scheißkerl ist doch für die ganze Misere auf der Welt verantwortlich,“ Olga schüttelte mit dem Kopf und köpfte ihr zweites Ei.
„Was soll Rothschild machen, er gehört ganz schnell zu den Verlierern, wenn er nicht rechtzeitig die Seiten wechselt. Ich nehme an, darüber denken jetzt einige der Satanisten ernsthaft nach. Sie sind nun mal Anhänger des „Herrn der Finsternis“ und der hat gestern den Teppich zur Seite getan und sich um das Loch gekümmert. Aber, wie gesagt, es ist nicht bodenlos. Das dürfte die Bankenwelt beruhigen. Und mir scheint die Betondecke ist noch ganz gut in Schuss. Die Kosten für die Sanierung werden sich in Grenzen halten, 250 Milliarden werden es am Ende nicht sein, zumindest nicht für Rothschild.“
„Du meinst, Osram ist mit den Rothschilds verknüpft?“
„Klar, Monalisa hat auf der ganzen Welt nach Satan Senior gesucht und landete immer wieder bei dieser Familie.“
„Ja, dann wundert es mich aber, dass diese Leute noch keinen Killer zu ihr geschickt haben.“
„So einfach ist es halt für einen Vater nicht, die große Liebe seines einzigen Sohnes zu töten.“
„Rothschild hat aber doch bestimmt mehr als nur einen Sohn,“ sagte Olga.
„Hier auf der Erde vielleicht, aber in der Ewigkeit nicht, da gibt es nur einen Sohn und eine Tochter.“
„Und wer ist diese Tochter?“
„Keine Ahnung,“ sagte Dimitri und trank seinen Kaffee aus.

Charlie stockte der Atem. Was er da gerade mitbekommen hatte, dass schlug bei ihm ein wie ein Blitz. Ja, es konnte gar nicht anders sein! Er schlug sich mit der Hand vor die Stirn. Wenn er es richtig durchschaute, dann war vollkommen klar, wer die Schwester Satans war. Oh je, oh je… das wäre dann aber wirklich der Oberhammer! Er suchte nach einem möglichen Fehler in seiner Gedankenkette, aber die Wahrheit war so offenkundig, die Geschichte war so eindeutig, ein Irrtum war ausgeschlossen. Das änderte natürlich Alles!

21:22 Uhr:

Charlie wusste nicht, was er jetzt machen sollte. Wer war Monalisa wirklich? Er wusste irgendwie gar nichts mehr. Ja, er wusste noch nicht mal, wer er selber war. Und mit wem und was er alles verknüpft war. Mit Monalisa, das war klar, aber er fragte sich, warum hatte SIE ausgerechnet IHN für die Zeugung ihres Seifenblasen-Universums ausgesucht? Oder war ER als Mensch im Grunde irrelevant gewesen, war es IHR etwa nur um diesen scheiß String gegangen?

Monalisas Liebeserklärung an ihren tollen Satan lag ihm den ganzen Tag schon im Magen. Nicht weil er Osram scheiße fand, im Gegenteil, der Typ schien wirklich schwer in Ordnung zu sein und arbeiten konnte er offensichtlich auch. Und unsympathisch aussehen tat dieser Fürst der Finsternis auch nicht unbedingt. Gut, an seinem Charme wurde etwas herum gemäkelt, aber was erwartete man von einem Menschen, der darauf spezialisiert war, Fehler zu suchen. Nein, dieser neue Untermieter war nicht der Grund für seinen Frust. Madame regte ihn auf.

Machte diese NichtMehrJungfrau die Filme vielleicht nur um ihn zu ärgern? Wollte sie IHM vielleicht damit zeigen, dass IHR Universum auch ohne IHN funktionierte? Ja, dass IHR der liebe Gott am Ende gestohlen bleiben konnte? War SIE mittlerweile dermaßen größenwahnsinnig, dass Monalisa glaubte, SIE könne auf IHN verzichten? Satan und die selbsternannte Sonnengöttin als die neuen Götter der herbei gezauberten, besseren Weltordnung? Das hatte sich Satan dann ja toll ausgedacht! Hatte der Fürst der Finsternis deshalb nur so wenig Ärger gemacht nach dem WM-Sieg der Deutschen? Hatte der Verbrecher in Wahrheit auch auf Weiß gesetzt? Glaubte dieser alte Sack, dass er damit Joseph auf ewig ins Weltall geschossen hatte? Kämpften Satan  und Gott etwa um die selbe Frau? Hatte Osram nur für des Teufels faulen Sohn den Weg frei gemacht? Würde ISA ihren Mann jetzt nie mehr wiedersehen? Musste der liebe Gott im Himmel bleiben und Satan Senior genoss derweil seinen ewigen Ruhestand auf der Erde?

Charlie fragte sich, was Joseph zu dieser Aussicht jetzt wohl sagen würde? War es womöglich IHRE Rache für den nicht erwarteten Blitz aus heiterem Himmel? Oh Mann, dieser scheiß Refrain ging ihm einfach nicht mehr aus dem Schädel! Er fragte sich sowieso, wie Monalisa diese neuen Filme so schnell fertiggestellt bekam. Vom Knipsen bis zum veröffentlichten Film dauerte es keine 24 Stunden. Das ganze Konzept der göttlichen Magie auf diese Weise den Menschen verklickern, ja offenbaren zu wollen, dass war doch einfach verrückt! Was würden all die Magier auf der Erde dazu sagen, wenn sie es wüssten? So etwas war doch Jahrtausende altes Geheimwissen. Und sie plauderte einfach ihre ganzen Erfahrungen aus. Wäre sie in einer Geheimgesellschaft, dann würde sie jetzt schon einen Kopf kürzer sein. Zum Glück musste man schon große Langeweile und viel Zeit haben, doch welcher Leser hatte die schon? Gut diese Russen. Wahrscheinlich waren sie und ihre Schnüffelkollegen die Einzigen, die sich auf Monalisas Seite herum trieben. Ob IHR das genug war? Glaubte sie wirklich so alle ausgetricksen zu können? Sie brauchte für ihre Zauberei schon auch möglichst viele Fans oder zumindest 100 000 Freunde bei Face Book. Bekannt sein allein reichte nicht. Damit sie sicher war vor Angriffen, musste sie ein Star sein, ein Star im Netz. Sie brauchte Leser, so viele wie möglich. Sie musste zitiert werden, die Menschen mussten Mundpropaganda machen. Einer musste zumindest mal englische Untertitel unterlegen. Gut, bei den neuen Filmen, die würden im englichsprachigen Raum verstanden werden. Er könnte es ja machen, aber er war kein Hartzianer, er hatte sein eigenes Buch zu schreiben. Na, egal, dachte Charlie, wenn SIE meint, ohne IHN aus zu kommen, Bitte! Was glaubte sie wohl, wer SIE war und wie die Menschen gepoolt waren, die SIE für Ihre Bessere Weltordnung gewinnen wollte! Eine Schnitzel- oder besser Schnibbeljagd, so ein Schwachsinn!Charlies Laune war im Keller. Wenn er seine Fantasie einfach laufen ließ, dann schwante ihm etwas ganz, ganz … Böses… Diese Satanisten-Familie war einfach ungeheuerlich. Sie gingen zwar nicht unbedingt gleich über Leichen, die meisten Opfer kamen mit dem Leben davon, aber ab und zu musste doch einer über die Klinge springen. Und dieses Schicksal war für IHN vorgesehen. Charlie fiel es wie Schuppen von den Augen … der Plan hieß garantiert Plan C.

Es klopfte an seiner Tür und Charlie kroch aus dem Bett um die Tür auf zu machen. Ihm war eigentlich jetzt gar nicht nach Besuch, am Liebsten hätte er einfach nur die Augen zu gemacht und in Ruhe seinen Joint geraucht. Der half ihm meistens, wenn er schlecht drauf war. Vor der Tür stand Li, und sagte: „Ich hoffe, Du bist noch aufnahmefähig, aber ich denke, das solltest Du Dir vor dem Schlafengehen noch ansehen. Monalisa hat gerade drei, oder sogar vier interessante Filme auf ihre Seite getan. Zwei Eigene und wieder so spezielle Verlinkungen.“

„Hat das nicht Zeit bis morgen?“

„Ach komm, Alter, es wird Dir gefallen,“ ließ sich Li nicht abwimmeln. Er hatte gemerkt, Charlie war den ganzen Tag schon mies drauf und er ahnte auch warum. Er war schließlich nicht auf den Kopf gefallen, und außerdem schon lange hellwach. Er wusste sehr wohl, dass Charlie nicht Sandys Schwester war.

„Also gut, Du Nervensäge,“ sagte Charlie und lachte schon wieder etwas. Wenn man nett und aufmerksam zu ihm war, dann konnte er nur freundlich sein. Er machte bei sich das Licht aus, und ging mit Li zu seinem Standplatz. Sandy hatte Tee gemacht und Charlie fragte sie: „Sag mal, was macht Dein Schnupfen?“

„Oh, zum Glück, er verzieht sich. Ich muss halt den Fernseher aus lassen, dann geht es. Die Nachrichten sind wirklich unerträglich. Diese scheiß Sanktions-Geschichte, und dann auch noch Palästina. Das macht einfach krank. Aber komm, setze Dich und schau Dir die neuen Filme an.“

Als sie alle am Tisch saßen und der Tee in ihren Bechern dampfte, startete Li den ersten Film. „Türen ins Paradies – 30.Juli 2014“ – Teil 7

Ob Monalisa Gedanken lesen konnte? Der Film war wie für ihn ganz persönlich gemacht! Nur, es war doch absolut unmöglich, dass sie so schnell auf seine Fragen und seine emotionale Stimmung eingehen konnte. Das war einfach mit keinem Zufall zu schaffen, insbesondere, wenn man bedachte, dass diese Türen ins Paradies schon 2006 geschnitten worden waren. Das war wirklich reinste Zauberei, es war verrückt!

Aber Charlies Laune war nun schon besser und Li klickte erleichtert den nächsten Film an: „Die Kinder des Lichts – Teil 4“ – Was macht Monalisa heute?

Und ohne große Pause ging es gleich weiter zu Teil 5 und Teil 8. Danach war Charlie wieder im Gleichgewicht und sehr zufrieden. Vielleicht war Plan C doch gar nicht so schlecht.

 

31.Juli 2014

Die Sonne scheint!

 (Anm. d. Autorin: „Wer Augen und Ohren hat, der schaue und höre sehr gut zu!“)

Sandy machte sich, seit sie sich mit Monalisas Internetseite auseinandersetzen musste, denn schließlich hatte General Redding, ihr Chef, ihr diese Aufgabe anvertraut, ihre ganz eigenen Gedanken zu all dem und selbst Li erzählte sie nicht alles, was ihr so durch den Kopf und vor allen Dingen durch die Nase ging. Sie hatte nun mal einen ganz besonderen Riecher und der offenbarte ihr Dinge, die sie meistens erst mal gar nicht glauben konnte. Doch mit der Zeit hatte sie die Erfahrung gemacht, dass sie sich auf ihr empfindliches Näschen verlassen konnte. Und nachdem sie sich die „Botschaft an die Erdlinge“ angehört hatte, juckte diese nicht, sondern sie roch einen unglaublich herrlichen und angenehmen Duft und ihr war sofort klar, dieser Duft war nicht von dieser Welt. Sie hoffte dieser faszinierende Duft würde nicht so schnell verfliegen, denn ihr Körper, ihre Seele und ihr Geist reagierten mit größtem Wohlgefallen und tiefen Glücksgefühlen. Sie gab sich diesem Erlebnis hin und schloss die Augen.
Sie atmete ruhig ein und aus, dann schaute in ihre Innenwelt hinein. Dort sah sie einen Mann mit langen, blonden Haaren, er trug ein feines, weißes Hemd. Der Mann saß gebückt auf einer Bank und weinte. Sie ging zu ihm und fragte ihn: „Schöner Mann, was weinst Du? Ist etwas Schlimmes geschehen?“
„Ich bin ein Amerikaner, zumindest auf dem Papier,“ und bei diesen Worten musste er ein heftiges Schluchzen unterdrücken.
„Na und? Das bin ich auch. Ein amerikanischer Bürger zu sein, ist doch kein Grund zum Weinen, es sei denn, Du weinst über unseren MöchteGernPräsidenten Obama und seine kriegslüsternen Hintermänner.“
„Auch wenn dies wahrlich ein Grund für Tränen wäre, das ist es nicht, was mich verzweifeln lässt. Ich weine, weil die Sonnengöttin mich mit Amerika verknüpft hat.“
„Und was ist daran das Problem, wenn Du doch ein Amerikaner bist,“ fragte Sandy.
„Als Amerikaner kann ich aber nicht ihr Herzkönig werden. Amerika ist dem Untergang geweiht und darum werde ich wohl schon bald mit dem Land untergehen.“
„Ach,“ versuchte Sandy zu trösten, „warum willst Du unbedingt IHR Herzensmann sein? Sei mein Herzkönig, ich finde Dich so schön, ich könnte Dich von ganzem Herzen lieben.“
„Ich mag Dich auch, doch, was soll ich machen, die Göttin hat mich nicht nur mit Amerika, sondern zu allem Überfluss auch noch mit ihrer Liebe verknüpft. Ich bin daher nicht frei. Ich hänge an IHR, ich bin in IHREM Netz gefangen.“

Sandy überlegte einen Moment, und sagte dann: „Wer weiß, vielleicht ist dies gerade IHR großer Trick. Wenn SIE Dich und damit dann auch Amerika liebt, und ihr Beide miteinander glücklich werdet, dann wird Amerika bestimmt nicht untergehen. Du musst vielleicht nur den Weg zu IHR finden, dann bist Du der Herzkönig in ihrem Spiel und nicht mehr dieser Putin.
„Ach ja, Putin, was für ein Macho! Ich habe gehört, der Mann schläft bis in den späten Vormittag, dann macht er 2 Stunden Sport und danach arbeitet er nicht selten bis tief in die Nacht. Ich weiß nicht, was Madame an so einem Typen so toll findet. Er lächelt fast nie, Charme versprüht er auch nicht und an Sex mit Frauen scheint er gar kein Interesse zu haben. Er spricht am Telefon nur das Nötigste, er surft selbst nur höchst selten im Internet herum, ihr Bombini will er auch nicht und, wenn ich es richtig verstehe, dann will er noch nicht mal Präsident sein. Er macht es angeblich nur, weil er befürchtet, dass sonst wir, die verhassten Amerikaner kommen, und sein geliebtes Land zerstören. Er sieht in uns die größten Schurken des Planeten, ja, für ihn sind wir ehrlose Diebe und Mörder. Und das Schlimme ist, wenn ich unsere Elite betrachte, dann hat er damit leider sogar Recht. In Washington ist von Gemeinwohl, Nachhaltigkeit, Fairness und solchen Dingen nie die Rede. Dort herrscht allein das Recht des Kapitals. Nur, warum hat die Göttin mich ausgerechnet mit diesen Verbrechern verknüpft? Ich bin doch in Wirklichkeit kein Amerikaner! Ich bin ein Deutscher, so wie SIE!“
Sandy öffnete ihre Augen und sah in diesem Moment Charlie aus seinem Wohnmobil steigen. Aha, dachte sie, ich wusste es doch, Du bist kein gebürtiger Amerikaner! Du bist ein Deutscher, das ist ja wirklich hoch interessant!

Olga stieg zur gleichen Zeit aus Dimitris Auto. Sie war damit nach Büderich gefahren, denn dort gab es nicht nur einen gut sortierten Bioladen, in Büderich, einem Nachbarort von Osterath, befand sich auch eine psychiatrische Tagesklinik und genau da hatte Monalisa heute einen Gesprächstermin mit ihrer Psychiaterin. Olga hatte sich gedacht, dass dies eine sehr gute Gelegenheit sein könnte, Monalisa leibhaftig zu begegnen. Sie stellte ihr Auto auf den Parkplatz, direkt vor das Fenster der Psychiaterin. Die Örtlichkeiten waren schon 2007 von einem Kollegen erkundet worden, sie brauchte also nur einen Blick in Monalisas Akte zu werfen, und dort hin zu fahren. Den Termin kannte sie natürlich, denn dieses Gespräch bei der Psychiaterin war während des großen Neumond-Donnerwetters auch ein großes Thema zwischen Satan und Monalisa gewesen. Ja, es klang zwar etwas verrückt, aber Satan wollte tatsächlich auch einen Termin bei dieser Ärztin. Natürlich nicht wegen seines eigenen, zugegebenermaßen ziemlich angespannten Geisteszustandes, nein, er wollte mit der Frau über Monalisas magische Spinnerei reden. Vielleicht hoffte er in seiner Not, dass diese Psychiaterin Monalisa deswegen in eine Klinik steckten würde. Das wäre für die Satanisten der Welt natürlich eine sehr bequeme Lösung, denn dort würde man die Göttin mit Psychopharmaka so voll stopfen können, dass sie nicht mehr handlungsfähig sein würde. Eventuell konnte man Einfluss auf die Art der Medikamente nehmen. Haldol zum Beispiel, das Zeug machte entsprechend dosiert so platt, damit konnte Madame dann wirklich nur noch dumm herum sitzen und sich von den Pflegern den unkontrollierbaren Speichelfluss abwischen lassen.
Aber, zum Glück, von diesem Trip war Satan schnell wieder herunter gekommen, denn, was so eine Einweisung für Folgen auch für ihn und seine Situation auf der Erde haben würde, dass war selbst mit den größten Hochleistungsrechnern nicht zu berechnen. Aber, so wie Satan Monalisa kannte, würden die Konsequenzen für ihn existentiell bedrohlich sein. Nein, Satan hatte an diesem Neumond durchaus erkannt, dass er diesen Hebel besser nicht bediente. Nicht nur er wusste mittlerweile aus leidvoller Erfahrung, dieser Angriff würde garantiert nach Hinten losgehen, denn Monalisa war perfekt darin, einen Pfeil in einen Bumerang zu verwandeln.

Olga fand Dimitri unter der großen Trauerweide und sie setzte sich neben ihn. Er reichte ihr seinen Joint und fragte: „Und, wie war’s?“
„Es war interessant, ich habe mich sogar ganz persönlich mit ihr unterhalten können. Wir haben zusammen eine Zigarette geraucht.“
„Echt? Das ist ja cool…“
„Sie hat mich über unseren Campingplatz ausgefragt, sie wollte wissen, wie die sanitären Anlagen sind, ob es Waschmaschinen gibt, und ob man außer einem Eis und eine Bockwurst noch etwas anderes in dem Kiosk einkaufen könne.“
„Sie wusste, dass Du auf dem Campinplatz wohnst?“
„Nein, ich habe es ihr gesagt, ich sage Dir, wenn SIE einen anschaut, dann kannst Du nicht mehr lügen. Ich war dazu jedenfalls kaum im Stande. Sie schaut einen an und man hat den Eindruck, sie weiß alles.“
„Aha, hm, dann ist es gut, dass wir hier campen, in Osterath selbst würden wir ihr nur ständig in die Arme laufen und unsere Tarnung würde sich in Luft auflösen. Ich habe vorhin mit Li, dem weißen Drachen, gesprochen. Er ist ihr auch begegnet und er ist sich sicher, dass sie ihn erkannt hat, dabei ist er nur einfach an ihr vorbei gegangen. Aber er meinte, ihre Blicke hätten sich getroffen und in dem Moment hätte er den Eindruck gehabt, sie schaut nicht nur in sein Herz, nein, ihr Blick ging bis in die hinterste Ecke seines Gehirns. Er meinte, er könne so unmöglich arbeiten, denn man müsse ja immer befürchten, dass Madame ihre Beobachtungen und Erkenntnisse in die Welt hinaus posaunt.“
Olga schaute etwas bedröpelt und sagte: „Monalisa weiß jetzt jedenfalls, dass ich ein paar Jahre älter bin, als sie es vielleicht angenommen hat. Ich hatte mich ja darüber gefreut, dass sie mich jünger und mit einem tollen Hintern beschrieben hat, aber jetzt weiß sie, ich bin eine alte Schachtel.“
„So ein Unsinn, das bist Du doch gar nicht! Olga, für mich bist und bleibst Du die schönste Frau der Welt! Ich liebe Dich jeden Tag inniger und ich meine, das ist doch das Entscheidende, oder?“
„Ach Dimitri, Du bist für mich das größte Göttergeschenk, wirklich. Mit Dir fühle ich mich jeden Tag jünger und schöner.“
Dimitri legte seinen Arm um Olga und küsste sie auf den Mund. „Komm, wir rauchen noch Einen zusammen.“ Und so kam es, dass diese Beiden den strahlenden Sonnentag im Schatten unter der Trauerweide verbrachten und gar nicht traurig waren. Im Gegenteil, wer in der Nähe vorbei ging, der konnte sie lachen und kichern hören.

http://bewusst.tv/eine-unbekannte-macht/

(Anm. d. Autorin: Unbedingt anschauen!!)

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