Monalisa TV – „3 mal 3 ist Neun…wi(l)de-witt + 2 x 8… “ – 21.10.2016

Der Fiat 500L Trekking

Angela Merkel

Merkel will Grenzkontrollen verlängern…

noicon | nvII-005 FB#2 Automobile

Published on Oct 19, 2016

„Monalisa TV – Fernstudium der göttlichen Magie – Lektion 2 – 18.März 2015“

questions are really good thing if you are not understanding something fully,

however this piece of writing presents pleasant understanding yet.|

Fahrstuhl des Grauens: Ploetzlich ist da eine Falltuer

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 Sparwochen bei MEDION!

5 Jahre nach Gaddafi:

RT schaut zurück auf eine Katastrophe

Published on Oct 20, 2016 – Im Frühling 2011 begann ein Bürgerkrieg. Die USA,
Frankreich und Großbritannien nutzten die Flugverbotszone, um mit ihrer
Luftwaffe die libysche Armee anzugreifen. Am 20. Oktober ermordeten
Aufständische den ehemaligen Präsidenten.
Seine letzte Vorhersage lautete:

Schmerz

„Die Terroristen werden die Macht übernehmen,

Flüchtlinge werden Europa stürmen.“

Published on Oct 20, 2016

FSV Mainz 05, Malli

Die MH17-Luftnummer &

Medien vs Friedensfreunde – NuoViso Total #6

Published on Oct 20, 2016 – Ausgabe 6 von
NuoViso TOTAL widmet sich ganz dem Thema Krieg und Frieden:

In einer exklusiven Reportage über die Absturzursache von MH17 begleiteten wir den Sachverständigen und Journalisten Billy Six, sowie den Anwalt der deutschen Opferfamilien zur Abschlusspräsentation der niederländischen Ermittlungsbehörden: Mit einer leicht verpackten, bunten Multimedia-Show schob das internationale Untersuchungsteam Russland die Schuld am Absturz der Maschine, und 298 Todesopfern, zu.

Wir haben uns die „Beweise“ mal näher angesehen – denn der Vorwurf gegen die Russen, ein ziviles

Flugzeug abgeschossen zu haben, wird von amerikanischen Hardlinern als eine

Begründung dafür genannt, warum die USA einen Nuklearkrieg

gegen Wladimir Putin führen sollten…

Reichsbürger

„Trump vs. Clinton:

Zunehmende Gewalt im US-Wahlkampf“

Published on Oct 20, 2016

Für die zunehmende Militanz im US-Wahlkampf wird von den Medien vor allem Donald Trump

verantwortlich gemacht. Doch ein Leak zeigt nun, dass ein „Beratungsunternehmen“ im

Auftrag der Demokraten offenbar gezielt Trump-Anhänger provoziert und zur Gewalt

angestachelt hat. Mehr auf unserer Webseite: https://deutsch.rt.com/

Andreas Kümmert

Was kam nach „The Voice“?

„Putin nach Berlin auf deutsch“

Published on Oct 20, 2016 – Nach seinem Treffen mit Merkel, Hollande und
Poroschenko informierte Russlands Präsident Putin die Presse
über den Verlauf des Gipfels aus seiner Sicht.

Zur Sprache hierbei kamen beide große Krisenthemen zwischen Russland und dem Westen: Der Donbass-Konflikt mit der Ukraine und der Syrienkrieg. Putin stellte hierbei nochmals die russischen Positionen, aber auch seinen selbst bekundeten Willen zur Zusammenarbeit bei Problemlösungen dar. Bei uns wie immer nicht nur in Kurzzitaten sondern in deutscher Übersetzung seines Statements und nach dem Originalmanuskript des Kremls. Wie immer mit Unterstützung unseres Partners Liden & Denz http://www.lidenz.ru – wo Ihr in Moskau und Sankt Petersburg von Ort Russisch lernen könnt.

russland.RU ist eine unabhängige Onlinezeitung über Russland

und russland.TV unser Web-TV. Mehr Videos und aktuelle

News online unter http://www.russland.ru  

Sowohl Zivilisten als auch Militante nutzen die Feuerpause um aus der umkämpften Stadt Mossul zu fliehen.

Feuerpause in Aleppo:

„Gelingt es, die Dschihadisten zu spalten?“

20.10.2016 • 19:00 Uhr  – RT-Reporter Murad Gazdiev berichtet aus der umkämpften Stadt.

§Georgensgmünd – Ein bedauerlicher Einzelfall“

Published on Oct 19, 2016

ARD/ZDF vs NuoViso: „Wie die staatliche

Propagandamaschine mit Kanonen auf Spatzen schießt“

Published on Oct 20, 2016 – Nicht nur die Friedensbewegung, sondern auch NuoViso.TV gerät zunehmend ins Fadenkreuz der Öffentlich-Rechtlichen, die sich inzwischen schon mehrfach an der preisgekrönten NuoViso-Filmproduktion „Ukrainian Agony“ abgearbeitet haben: Dem Autor Mark Bartalmai werfen sie anhand hanebüchener Indizien vor, ein Propaganda-Agent Russlands zu sein.
Der schlimmste „Vorwurf“: Während pro-westliche Nachrichtenagenturen wie Reuters
in einem geleakten Papier des Lugansker Informationsministeriums als feindlich
gesinnt dargestellt werden, gilt der Preisträger des Russischen Schriftsteller-

verbandes als „good friend“, als guter Freund… 

„Nicht erschrecken!

Das Video deines Lebens Trau dich es zu schauen!“

Published on Oct 19, 2016

Die großdeutsche Ruhmeshalle

Published on Oct 19, 2016

Dieses Videowerk macht den Versuch, eine

kleine Liste des unvergänglichen großdeutschen Helden-

tums aufzustellen. Freilich ist es unmöglich in nahezu 10 Minuten alle

Persönlichkeiten aufzuzählen, die sich um die großdeutsche Idee verdient

gemacht haben. Die genannten Namen sollten hier jedoch stellvertretend

für tausend andere stehen!  Ob Dichter oder Krieger, ob Politiker oder

Schriftsteller; ihr Einsatz von Elsaß-Lothringen bis ins Memelland,

von Eupen- Malmedy bis in die Untersteiermark

soll unvergessen bleiben!

Das ganze Deutschland soll es sein…

Selbstschutz-Deutschland22 hours ago – Deutschlands Helden sind unsterblich! Vielen Dank für die Darstellung derer, die Deutschlands wahre Größe und Stärke erkannten und für diese strebten. Sie sind es, welche im Geiste Karls des Großen, Otto des I., Fridrich Barbarosers oder Bismarcks das Deutschtum wahren! Ihr Kampf soll unser Vorbild sein. Ihrem Kampfe müssen wir gedenken! Stets einzutreten für das einige Deutschland, unserem Vaterland, ist unsere Berufung! Wofür wir streiten wird auch in folgendem Video aufgezeigt: „Deutschlands Herrlichkeit – unser heiliges Amt“.
Deutsche Geschichte22 hours ago – Was soll man zu soviel Pracht und Glanz nun wieder sagen? Nur eines: „Ehre, Freiheit, Vaterland“. Denn wie schon die beiden Vorgänger dieses Videos strahlt auch das jetzige wieder alle jene Wünsche und Hoffnungen aus, die in der patriotischen Seele warten. Danke dafür. Die letzten drei Videos sind thematisch und inhaltlich ein wahres „Trikolon der Ehre“!
Deutscher Schwur22 hours ago (edited) – Vielen Dank für dieses wegweisende Hochwerk ! Auch die Feder konnte und kann eine Waffe gegen den Feind sein. Es lebe das deutsche Heldentum, vom Rathaus zu Aachen bis zum Königsberger Schloss !
Ich empfehle allen ergänzend dazu einmal das folgende, sehr gute
Video des Kanals ,,Deutsche Lohe“ hier auf Youtube:
,,Unvergessene deutsche Nationalhelden“

Die Heilkraft von VollWertHolz – Sigmund Schuster

Published on Oct 20, 2016 – Götz Wittneben im Gespräch mit dem Baubiologen und Holzingenieur Sigmund Schuster – Anfänglich hat Sigmund Schuster Physik und Mathematik studiert, aber die Liebe zu seiner Frau und die Liebe zum Holz ließ in umschwenken zum Studium des Holzingenieurs und Baubiologen. Nach etlichen Jahren in der leitenden Position eines namhaften Fertighaus-Herstellers wurde ihm klar, dass das, was als „Holzhaus“ angepriesen und verkauft wird, reiner Etikettenschwindel ist, weil viele Materialien verwendet werden, die mit Holz nichts zu tun haben. Seine Naturverbundenheit ließ ihn nach Lösungen für den Bau eines echten Holzhauses suchen, das diesen Namen auch verdient, aber dennoch auch dem Anspruch an modernen Wohnkomfort gerecht wird.

Als gedankliche Grundlage dient ihm bis heute die Erkenntnis der Quantenphysik,

dass letztendlich alle Materie Energie und Schwingung ist. Dass auch die

hartgesottensten Materialisten sich nach einem längeren Spaziergang

im Wald erfrischt fühlen, liegt daran, dass die Bäume in

einer lebensfördernden Frequenz schwingen….

„Unglaubliche Diffamierung der Germanischen

Heilkunde® von Dr. Hamer in den BRD-Mainstreammedien“

Published on Oct 20, 2016

Trotz der Bestätigung ihrer Richtigkeit durch mehrere Universitäten! Links: http://lotecki.de/ – 

https://www.germanische-heilkunde.at/  Für viele Menschen ist es nicht einfach das

bestehende Weltbild zu hinterfragen und es entstehen leider oft Aggressionen.

Ich bitte darum Diskussionen gesittet und freundlich zu führen.

„Finanzscheinamt, GEZ-Betrugsservice und

Firma „Polizei“, privat- und handelsrechtlich erklärt“

Published on Oct 19, 2016

„Reserveoffizier im Telefondialog mit der VV!“

Published on Oct 12, 2016Radio der Verfassunggebende Verfassung –
Neuigkeiten aus allen Ländern und Nationen Aufdeckung
von Vertuschungen und Geheimnissen.

Published on Oct 20, 2016

Unser Mitstreiter Dominik Tronnier hat mittels ausführlicher Literatur-Recherche

fachkompetentden interessanten Vortrag über die bis heute perfektionierten

+ auch tw. angewendeten Wettermanipulationen dokumentiert.

(Eine zeitaufwendige+ lobenswerte Fleißarbeit)

Das Experiment die Rückführung

in ein Leben vor dem Leben – M- Akte

Published on Oct 20, 2016 – Vor einiger Zeit haben wir ein kleines Experiment gestartet. Über eine Diverse Rückführung in ein Leben vor dem Leben. Dabei sind wir von RealMystery noch ein stück weiter gegangen. Und haben versucht durch Hypnose denn Geist eines Menschen herumwandern zu lassen. Die Familie die sich dafür bereit gestellt hatte kommt aus Schottland. Und selbst in diesem Haus wo sie Leben gibt es immer wieder Erscheinungen von Geistern.

Wir zeigen euch nun was alles in diesem Experiment vorgefallen ist.

Anonymous Dokumentation | Die Welt der Hacker [Deutsch]

Published on Oct 20, 2016 – Eine Dokumentation über die
Hackerszene, Anonymous und DDoS Attacken.

März 2007

Der Agent

Das Schreiben hatte mich am Ende auf eine

Idee gebracht. Ich wollte den Spieß herum drehen.

Ich dachte: Wenn man schon Details meines Lebens, allgemeine Dinge aber eben auch sehr intime, ständig im Fernseher veröffentlichte, dann wollte ich daraus eine Tugend machen. Ich beschloss genau diese Details aufzusammeln, um daraus einen Schnibbelfilm zu machen, der über mein Leben erzählen sollte. Ich fand die Idee großartig. Wenn es mir gelingen würde, so hoffte ich, würde ich sicherlich damit erfolgreich sein.

Allerdings war dies überhaupt nicht so einfach.

Denn, wie schon gesagt, von der technischen Seite her gab es ein Problem. Die fehlende Sekunde nach dem Umschalten. Meistens versteckte sich genau in dieser Zeit die wichtigsten Aussagen. Ich hätte den Fernseher direkt abfilmen müssen, doch meine Kamera hatte ihren Geist aufgegeben. Das Laufwerk funktionierte nicht mehr. Also blieb mir nur der Rekorder des Laptops. Ich musste auf die entscheidende Sekunde verzichten und das schmälerte das Ergebnis leider ziemlich.

Dennoch machte mir die Schibbelei viel Spaß. Und sie hatte noch einen sehr großen Vorteil. Ich sah die Aufnahmen aus dem Fernseher nicht nur einmal, wie es halt ein normaler Zuschauer tut, ich sah die Aufnahmen viele Male an. Beim Aufnehmen, beim Schneiden und anschließend, wenn ich mir das Ergebnis anschaute, und zu guter Letzt noch mal, wenn ich abends meine geschnibbelte Ausbeute begutachtete.

Das war gut, denn so blieb doch das Eine oder Andere in meinem immer noch ziemlich verschneiten Gehirn haften.

Gleichzeitig hatte ich den Eindruck,

diese Arbeit war so etwas wie Therapie.

Zum Einen füllte ich auf diese Weise mein Gehirn mit Informationen, zum Anderen musste ich mich aber auch mit den angesprochenen Details meines Lebens auseinandersetzen. Und der Fernseher war diesbezüglich nicht zimperlich. Ich hatte nicht selten den Eindruck, ich würde durch ihn ständig retraumatisiert. Und diese Retraumatisierung führte peu a peu zur Desensibilisierung. So jedenfalls hoffte ich es. Ich nahm also die Hilfe, die ich in dem Fernseher sah, bereitwillig an. Ich hatte ja sonst niemanden, der bereit war sich mit mir und meinen Problemen auseinanderzusetzen.

Ich stellte mir vor, wie der einsame, zu letzt übriggebliebene Agent meinen Rechner beobachtete und wie derjenige so wie ich erkannte: Diese Schnibbelfilme hatten faszinierender Weise eine gewisse, irgendwie magische Vorhersagekraft. Natürlich musste man sie dafür richtig deuten. Und dieses Deuten war eine Kunst, die ich diesem letzten Agenten durchaus zutraute.

Vor die Tür ging ich nur noch selten, ab und zu, um eine Kleinigkeit einzukaufen vielleicht, und natürlich wenn Wolfgang vorbei kam. Wir gingen dann oft eine kleine Runde spazieren. Einmal waren wir auch in den Meerbuscher Wald gefahren. Doch Entspannung kam bei mir nicht auf. Im Gegenteil. Ich behielt Wolfgang immer gut im Auge, denn ich hatte das eindeutige Gefühl, dass er mich unter Umständen immer noch umbringen wollte. Ich fühlte mich mittlerweile von einfach jedem bedroht. In Osterath selbst fühlte ich mich zwar noch relativ sicher, aber außerhalb von Meerbusch hatte ich den Eindruck vogelfrei zu sein. Was wußte ich denn, was sich die Organisationen und Geheimgesellschaften, die mich beobachtet und gequält hatten, noch mit mir anstellen würden? Würde man eine Göttin einfach so weiterleben lassen?

Denn das war ziemlich klar, diese hinterhältigen Leute hatten Monalisa zwar erschossen, aber ich spürte es deutlich, sie wuchs wieder in mir heran. Jetzt mochte sie noch ein kleines Kind sein, aber irgendwann würde sie wieder die Alte sein.

Monalisa war nun vielleicht 3-4 Jahre alt, so vermutete ich, denn auch ich hatte ziemliche Probleme mit dem laufenden Fernsehprogramm. Das meiste war für meine und damit Monalisas Augen und Ohren nämlich absolut zuviel. Ich reagierte tatsächlich wie ein kleines Kind auf die Aufnahmen. Von daher kam ich mit dem Kinderprogramm noch am Besten klar, obwohl auch dort Dinge zu sehen waren, die mich regelrecht entsetzten. Nur ein Beispiel:

Ich sah eine Kindersendung. Dort wurde

ein Versuch mit rotem Wackelpudding gemacht.

Und zum Ende der Sendung hielt jemand den Pudding, es waren zwei rot leuchtende Puddingberge, direkt in die Kamera und wackelte damit hin und her. Und ich regte mich ganz fürchterlich darüber auf, denn ich war plötzlich davon überzeugt: Dieses Bild, von den wackelnden Puddingbergen, dieses Bild könnte bei Kindern einen schlimmen sexuellen Reiz auslösen. Ein Bild, welches die Kinder womöglich in ihrer sexuellen Phantasie beeinflusste.

Ich hatte bald schon den Verdacht, dass das gesamte Programm von solchen eindringlichen Bildern nur so wimmelte. Und ich vermutete Absicht dahinter. Der Geist der Kinder sollte wohl gezielt verpestet werden.

Meine Erinnerungen kamen langsam zurück. Doch nicht in chronologischer Reihenfolge, sondern sehr zufällig. Deshalb erhöten diese Informationen leider auch nicht meine Einsicht in die Dinge. Ich verstand einfach nicht was geschehen war und vor allen Dingen verstand ich nicht was jetzt die Lage war. Wurde ich immer noch von den gleichen Leuten beobachtet, oder war es nicht vielmehr so, dass es doch eine Art Putsch gegeben hatte. Einen Putsch in der 5. Dimension. Und jetzt hatten andere die Macht über das Raumschiff und seine Technik.

Ich spürte, dass seit dem Blitz ganz andere

Gestalten an mir und meinem Rechner hingen.

Ich vermutete auch sexuell perverse Menschen. Menschen, die sich einen Spaß daraus machten, einer Frau beim Leiden zuzusehen. Denn, ich litt wirklich sehr unter der gesamten Situation. Ich empfand das schmerzliche Gefühl von unterlassener Hilfeleistung. Irgendeine Macht hatte mich fertig gemacht, viele hatte dabei zugeschaut und sogar mitgemacht. Und jetzt ließ man mich einfach fallen, drehte sich um und ließ mich mit meinem Wattekopf allein. Jetzt hörte keiner mehr hin, außer möglicherweise dieser eine Agent, der sich immer noch von meinem speziellen Programm unterhalten ließ.

Mir war dabei durchaus bewußt, dass ich mir diesen Kontakt unter Umständen nur einbildete. Aber diese Einbildung war für mich absolut existenziell. Ich brauchte einfach einen Zuhörer und so hoffte ich inständig, dass er auch wirklich existierte.

Und ich wollte diesen einsamen Zuhörer auf keinen Fall langweilen, denn er sollte mir unbedingt erhalten bleiben. Meine Einsamkeit wurde nämlich zunehmend unerträglich. Niemand glaubte mir. Niemand nahm mich ernst. Aber ich wußte, mir war etwas absolut Schlimmes wiederfahren und ich war durch diese Erlebnisse tief getroffen. Zwei gebrochene Beine hätten nicht schlimmer sein können. Im Gegenteil, ich dachte, wenn ich tatsächlich gebrochene Beine hätte, dann würden die Menschen in meiner Umgebung sicherlich viel Mitleid mit mir haben, sie würden mich pflegen, hegen und trösten. Ich jedoch, ich bekam keinen Trost. Wenn ich versuchte mit Wolfgang darüber zu reden, und ihm zum Beispiel vorwarf, dass er mich versucht hatte umzubringen, ja, dass ihm das in gewisser Weise sogar gelungen sei, da schüttelte er nur mit dem Kopf und schlug mir vor: „Wenn Du willst fahren wir zur Polizei, dann kannst Du mich gerne anzeigen.“ Doch, wie sollte ich denen klar machen, dass ich umgebracht worden war, wenn ich doch lebendig vor ihnen stand. Diese Diskrepanz war mir durchaus klar, und das hieß, ich konnte auch bei der Polizei nicht auf ein Verständnis meiner Lage hoffen.

Der einzige, der die Wahrheit kannte war womöglich dieser eine Agent.

Konnte er mir nicht vielleicht helfen? Würde er nicht irgendwann

erkennen, dass ich Hilfe benötigte?

Herrenbesuch

Ich saß also wieder im Grunde ununterbrochen vor meinem

Laptop und fertigte eine ständig wachsende

Zahl von Schnibbelfilmen an.

Diese fügte ich jedoch nicht mehr in meine Internetseite ein. Ich machte zwar noch kleine Plakate, aber dann legte ich die Daten einfach auf die externe Festplatte.

Plötzlich klingelte es an der Tür und ich ging herunter um sie zu öffnen. Davor standen drei Herren: „Guten Tag, sind sie Frau Kraemer? Wir sind vom Ordnungsamt und wir würden uns ganz gerne mal mit ihnen unterhalten.“

Ich war überrascht, aber die Männer sahen sympathisch aus und schienen auch sehr freundlich zu sein. Also lud ich sie ein nach oben zu kommen. Wir setzten uns im Esszimmer an den Tisch, ich machte einen Kaffee und war ganz Ohr, was diese Leute mir zu sagen hatten.

Wir haben gehört, dass es ihnen möglicherweise nicht ganz gut geht.

Können wir vielleicht irgendetwas für Sie tun?“

Ich weiß nicht mehr im Einzelnen, wie dieses Gespräch verlief, aber ich kam zu dem Schluss: Der Agent hatte mir mit diesen Männern offensichtlich Hilfe geschickt. Es gab also doch Menschen, die sich für meine Lage interessierten. Am Ende des Gespräches kamen wir dahin überein, dass ich mir psychologische Hilfe suchen solle. Man gab mir auch eine Adresse von einer psychotherapeutischen Ambulanz, und ich versprach mich dort zu melden. Die Herren schienen wirklich sehr aufmerksam zu sein und mir wirklich helfen zu wollen. Das tat unendlich gut.

Nach ungefähr einer guten Stunde verließen sie mich wieder und ich war sehr erleichtert. Hatte der Staat vielleicht doch endlich auch etwas Mitleid mit mir? Hatte man an entsprechender Stelle gemerkt, dass ich die wundersamen Geschehnisse des Winters nicht verkraftet hatte, dass ihre heimliche Überwachung bei mir Schäden angerichtet hatte?

Ich rief bei der Ambulanz an und machte dort einen Termin. Allerdings fragte ich mich besorgt, wie ich unbeschadet dort hin kommen sollte, denn die Ambulanz lag in Büdereich, einem Nachbarort. Ich musste, um dort hinzukommen mit dem Fahrad über das Feld, und eine längere Strecke auf dem Radweg, entlang einer Landstraße fahren. Was war, wenn man mich auf dem Weg erschießen würde? Vom Wald aus konnte man mich gut beobachten und ins Vesir nehmen. War ich auf dem Weg wirklich sicher?

Trotz großer Bedenken machte ich mich auf den Weg.

Ich kam mir sehr mutig dabei vor.

Es begegneten mir vereinzelt Leute auf dem Fahrrad. Alle schauten mich irgendwie besonders an. Nicht immer freundlich. Eine Frau hatte zum Beispiel in ihrem Fahrradkörbchen ein Küchenmesser liegen. Wollte sie mich damit bedrohen oder warnen?

Ich war wirklich sehr angespannt auf der ganzen Fahrt. Ich schaute immer wieder zum Wald und suchte nach einem Mann, der dort mit einem Gewehr postiert war. Aber ich sah ihn nicht. Allerdings sah ich in Autos Menschen an mir vorbeifahren, die ich entfernt kannte. Waren diese Menschen zu meinem Schutz unterwegs? Wollten sie sichergehen, dass ich auch heil in Büderich ankam?

Mein Handy hatte ich dabei, nicht um irgendwen anzurufen, sondern, damit mir über dieses Handy jemand zuhören konnte. Denn ich war mittlerweile zu der Überzeugung gekommen, vielleicht war es auch ehr wieder so eine verzweifelte Hoffnung, dass an meinen diversen Handys jeweils irgendwelche Geheimgesellschaften dranhingen. Und jetzt wollte ich dass man mir zuhört, denn möglichst jeder sollte hören, was ich der Therapeutin zu sagen hatte.

Das Erste was ich der Frau, die sich mir als Frau Dr. Mitschuleit vorstellte, erzählte war, dass ich auf sonderbaren Wegen weltberühmt geworden sei und jetzt mit den Folgen nicht klar käme.

Frau Dr. Mitschuleit sah mich freundlich und aufmerksam an, sie beruhigte mich und schien mir durchaus auch zu glauben. Jedenfalls ließ sie es erst einmal so stehen und schien über meine Aussage auch nicht sehr überrascht zu sein. Ich kann mich an die Gespräche, die ich mit ihr auch in den darauf folgenden Wochen führte, nicht mehr erinnern. Ich vergaß alles was länger als 5 Minuten vorbei war. Deswegen war es für mich ja auch so wichtig, dass wer auch immer, mir über mein Handy zuhörte. Ich selbst war einfach nicht in der Lage irgendetwas wirklich längerfristig in meinem Wattegehirn zu speichern.

Dann bekam ich Post. Ich wurde gebeten nach Neuss

zu kommen um dort mit einem Richter zu sprechen.

Das war wirklich sehr interessant. Jetzt war es ganz offensichtlich, dass der Staat sich bei mir einmischte. Und ich war über diese Einmischung wirklich sehr froh. Doch nach Neuss fahren, das war für mich einfach unmöglich. Neuss lag außerhalb der Schutzzone. Auf dem Weg hätten wirklich alle Geheimgesellschaften die Möglichkeit gehabt mir etwas anzutun. Das kam also überhaupt nicht für mich in Frage. Ich rief bei der angegebenen Stelle an und schilderte mein Problem. Und es war wiedereinmal ganz überraschend und wunderbar, man schien meine Sorgen wirklich ernst zu nehmen. Der Richter bot an persönlich bei mir vorbeizukommen. Also, das war doch wirklich sehr entgegenkommend. Und so freute ich mich auf den Besuch dieses Richters. Das würde mir Gelegenheit geben, meine Probleme direkt mit einer Amtsperson zu besprechen. Ich wollte diesem Mann unbedingt auch von meinem Bombini erzählen und dass ich glaubte, dass ich wegen dieser, meiner Erfindung irgendwelche dunklen Mächte auf mich Aufmerksam gemacht hatte, und dass diese Mächte mich ausgeraubt und gequält hatten.

Doch der Mann wollte von diesen Dingen nicht Recht etwas

wissen. Er ging auf meine Schilderungen nicht ein.

Er wollte vielmehr eine Betreuung für mich organisieren. Er erklärte mir, dass ich mit dieser Frau über all meine Fragen sprechen könne und dass sie auch sonst mir bei allen anstehenden Dingen zur Seite stehen würde. Ich war einverstanden. Mir war es mittlerweile egal, wer sich mit mir auseinanderstezte, die Hauptsache war, man kümmerte sich um mich und ließ mich nicht mehr allein mit all meinen Widersachern.

Es kam auch eine Frau vom Gesundheitsamt. Frau Heine. Sie war blond und trug kleine rote Steine als Ohrringe. Das waren kleine Kameras, da war ich mir doch sehr sicher.

Offensichtlich hatte eine der Geheimgesellschaften beschlossen aus der Deckung zu kommen, um mit mir direkt Kontakt aufzunehmen. Ich war einverstanden. Ja, ich war froh, denn so ganz allein mit meinem Agenten hatte ich mich doch auch sehr hilf- und wehrlos gefühlt. Ich war davon überzeugt, der einsame Agent hatte endlich die offizielle Welt über mich und mein Drama informiert, er wollte mir wirklich helfen.

Auch im Fernseher erkannte ich Menschen, die für mich auf die Staße gingen. Sie protestierten und stellten Forderungen. Es waren junge Menschen, früher hätte man gesagt, es wären Hippies, heute waren es Anarchisten und Globalisierungsgegner.

Natürlich kannten diese Leute meinen Namen nicht, denn mein Name

war absolut geheim. Denn, nur so konnte sichergestellt

werden, dass ich als Göttin unbehelligt hier

auf dem Planeten leben konnte. 

Die Ohrfeige

Die Zeit verging vor dem Laptop

wie im Fluge und bald schon war es Sommer.

Ich lud Wolfgang zum Essen ein. Er war zwar alles andere als ein guter Zuhörer, denn eigentich wollte er nichts von all dem hören, was ich ihm zu erzählen versuchte, aber er war der Letzte in meinem Umfeld, der sich überhaupt noch mit mir abgab. Alle anderen schienen sich abgesprochen zu haben und ließen mich links liegen. Ich traf zum Beispiel zwei Freundinnen, Leonie und Barbara, auf der Straße auf dem Weg in den Supermarkt. Leonie wohnte ganz in der Nähe und so lud sie uns alle zum Tee bei sich zu Hause ein.

Dort am Tisch in der Küche redete ich dann ununterbrochen auf die Beiden ein. Ich versuchte ihnen von meinem Höllentripp zu erzählen, doch ich kam immer wieder durcheinander, ich wiederholte mich, weil ich immer gleich vergaß, was ich schon erzählt hatte. Es war einfach unmöglich mich verständlich zu machen. Meine Freundinnen reagierten relativ sprachlos und so verließ ich sie mit dem Gefühl: Sie wissen zwar eingentlich Bescheid, aber sie wollen sich nicht an die Dinge erinnern. Sie tun nur so, als würden sie mir zuhören, aber in Wirklichkeit interessierte sie es nicht die Bohne, was ich alles erlebt hatte.

Mit Wolfgang sah es ganz ähnlich aus. Wir saßen vor meinem Spezialkartoffelgratin. Kartoffeln mit Früchten, Schimmelkäse und Sahne. Es war das Letzte, was ich noch zum Essen anbieten konnte, ansonsten war ich mal wieder pleite. Und dass, obwohl es erst Mitte Juli war. Ich musste irgendwie aus meiner vertrackten Lage heraus, aber ich wußte nicht wie.

Wolfgang hatte darauf eine ganz einfache und klare Antwort: „Vielleicht geht’s Du mal wieder arbeiten, dann wird es Dir sicherlich schnell besser gehen.“

Ich glaubte nicht richtig zu hören.

Was hatte dieser hundsgemeine Kerl da gesagt?

Ich soll arbeiten gehen? Was für eine ungeheuerliche Unverschämtheit! Was machte ich denn wohl den ganzen Tag? Und dass, obwohl ich völlig fertig mit ihren Nerven war. Jetzt auch noch irgendwo in der Außenwelt arbeiten zu gehen, dass war für mich einfach absolut nicht möglich. Ich hatte für so etwas überhaupt keine Kraft mehr. Und so erkannte ich die ganze Perversion der Veranstalltung. Man hatte mich umgebracht und jetzt verhönte man mich und meine Unsterblichkeit, indem man mich arbeiten schicken wollte. Ich fand das Ganze absolut unerträglich und so stand ich vom Tisch auf, ging um diesen herum und gab den wirklich sehr verdutzten Wolfgang eine gepfefferte Ohrfeige.

Das Essen fand damit ein plötzliches Ende, Wolfgang verabschiedete sich ohne noch weitere Worte zu machen und ich blieb ziemlich verlassen zurück. So eine Scheiße! Wie sollte ich nur jemals aus dieser fürchterlichen Lage wieder heraus kommen? Niemand schien mich noch zu verstehen, ja, man stellte Anforderungen an mich, die ich unmöglich erfüllen konnte.

Arbeiten!

Ja, was machte ich denn wohl die ganze Zeit?

Die Verzweiflung wuchs rasant an und irgendwann

dachte ich: „Vielleicht ist es wirklich besser

Du bringst Dich selber um.“

„Friedensvertrag? Nein, danke!“

Gespräch mit Kai Orak 20.10.16

Published on Oct 20, 2016 –
Ist die Forderung nach einem Friedensvertrag ein Weg in die
Unabhängigkeit oder manifestiert er die Unfreiheit? Ist der Schritt zur
Verfassung von 1871 überhaupt nötig oder ein Denkfehler? Wie wird
Deutschland wirklich souverän und frei? Über diese
Frage unterhalte ich mich mit Kai Orak vom
Politischen Stammtisch Hannover.

Bitte wertschätzen Sie die Gedanken zur Zeit unter: https://www.paypal.me/gedankenzurzeit

Das Finale

Mir ging es immer schlechter.

Jetzt war ich endgültig von allen verlassen.

Niemand würde mir das Erlebte glauben, und genau so war ja auch von meinen Widersachern geplant gewesen. Man hatte mich tatsächlich erfolgreich ausgeschaltet. Von der großen Revolutionärin war am Ende nichts mehr übrig. Was sollte ich also noch auf der Welt? Was für ein Leben erwartete mich, jetzt, wo ich noch nicht einmal mehr selbst mein Bombini verstand? Ich war einfach nicht mehr in der Lage darüber vernünftig zu reden. Alles geriet beim Versuch irgendetwas zu erklären durcheinander. Ich wußte wirklich nicht mehr weiter.

Vielleicht, wenn ich tot in meiner Wohnung gefunden würde, würde die Polizei herausfinden, was mich in den Tod getrieben hatte. Vielleicht würde mein Sohn den Nachlass durchsuchen und auf meine Unterlagen, Filme und Texte stoßen. Könnte er dabei herausfinden was hier, in meinen vier Wänden, alles passiert war?

Ich holte also wiedereinmal den Hochspannungstrafo hervor. Das hatte ich im Winter zwischen den Feiertagen schon mal gemacht. Auch damals hatte ich mit dem Gedanken gespielt mich umzubringen. Aber letztendlich hatte ich von dieser Lösung der Geschichte wieder Abstand genommen. Diesmal aber wollte ich ernst machen, denn ich hatte einfach absolut keine Lust mehr auf mein Dasein.

Ich verkabelte also mein an der Wohnzimmerdecke hängendes Bombini mit dem Hochspannungstrafo. Die Kamera hatte ich dabei aufgestellt und eingeschaltet. Filmen konnte man mit ihr zwar nicht mehr richtig, aber das war ja auch gar nicht nötig. Ich war mir sicher, die Leute, die mich in diese elende Situation gebracht hatten, die schauten direkt durch die Kamera. Wie sie das technisch anstellten war mir zwar schleierhaft, aber ich hielt es nach all dem, was ich erlebt hatte durchaus für möglich.

Den passenden Beweis dazu hatte ich irgendwann im Winter bekommen, da schlug das Bild auf dem Display der Kamera nämlich plötzlich um und ich sah darauf Christian und Michael irgendwo in einem Schneideraum sitzen. Sie lachten mich an und winkten. Sie konnten mich also ganz offensichtlich sehen. Plötzlich jedoch schien etwas Unerwartetes zu passieren, irgendjemand übernahm die Kamera, es war zwar nur schlecht zu erkennen, aber ich hatte den Eindruck, dass dies die Putschisten waren. Sie übernahmen jetzt die Macht und die Position hinter dieser, meiner Kamera. Und diese Leute sollten ruhig dabei zuschauen, wie ich mich umbrachte. Sollten sie doch die Früchte ihres Handelns mit eigenen Augen sehen.

Der Trafo machte 6000 Volt, das würde alle Male reichen

mich zurück auf mein Raumschiff zu bringen.

Und dort wartete dann mein heißgeliebter Bruder und Ehemann. Er würde mich sicherlich trösten, trösten, dass ich es nicht geschafft hatte das Bombini unters Volk zu bringen. Gut, irgendwelche Geheimdienste hatten sich meiner Sachen bemächtigt, aber die würden mein Bombini unter der Akte „streng geheim“ ablegen. Diese Leute waren sicherlich die Letzten, die an einer Veröffentlichung interessiert waren.

Ich war schlicht auf ganzer Linie gescheitert.

Und das fühlte sich sehr unangenehm an. Dieser unangenehme Zustand musste unbedingt ein Ende haben. Irgendwie gab es mir ein gutes Gefühl zu wissen, dass mich niemand zwingen konnte, dieses Drama weiter aufzuführen. Ich konnte es schließlich mit Hilfe meines Bombinis beenden. Ich brauchte es nur anzufassen, während der Trafo lief.

Alles war bereit und ich schaute mich noch einmal in der Wohnung um. Da fiel mein Blick auf das Foto meines Sohnes. Was würde er nur über mich denken, wenn er erfuhr, dass ich mir das Leben genommen hatte? Würde er wirklich meine Unterlagen durchsuchen um eine Antwort zu bekommen auf die Frage: Warum?

Nach einiger Überlegung kam ich zu dem Schluß:

Nein, er wird sich nicht um eine Antwort bemühen. Niemand wird sich um eine Antwort bemühen, weil alle glauben würden, dass ich sich umgebracht hatte, weil ich beruflich absolut gescheitert war. Dabei war ich doch gar nicht gescheitert. Ich hatte das größte Rätsel der Physik gelöst. Ich hatte dem Elektron und dem Neutrino ein Gesicht gegeben. Ich hatte sogar eine Idee für die Weltformel. Ich hatte wirklich Großes geleistet. Sollte das alles in der Versenkung verschwinden? Würde man mir oben in meinem Raumschiff Vorhaltungen machen, dass ich nicht durchgehalten hätte? Das ich das ganze Projekt hatte scheitern lassen? Das die großartige Chance vertan war, und die Welt nun endgültig verloren sei? Keine Bombinis hieß schließlich, kein Kontakt zur Gemeinschaft des Universums.

Schweren Herzens packte ich also den Trafo wieder weg.

Der Tod war kein Ausweg, er würde meinen Widersachern die Sache

nur unendlich leicht machen. Nein, ich durfte nicht aufgeben,

ich musste irgendwie weitermachen.

In der darauf folgenden Nacht hatte ich einen ungewöhnlichen Traum. Ich träumte von einem jungen Mann, der gerade seine Freundin und sich selbst umgebracht hatte. Er sprach zu mir: „Wir werden Dir helfen. Unser Tod wird eine Lawiene ins Rollen bringen und Dein Bombini wird am Ende doch noch in die Öffentlichkeit kommen. Wir opferten uns um der Sache und Dir zu dienen.“

Ich war ziemlich irritiert durch diesen Traum, aber diese Irritation steigerte sich in absolute Panik, als ich die Nachrichten schaute. Denn dort wurde von einem jungen Paar aus dem Sauerland berichtet, das sich gerade umgebracht hatte. Das Wieso und Warum war den Ermittlern noch völlig unklar.

Ich erschrak zutiefst.

Wo sollte es denn hinführen, wenn sich jetzt schon Menschen für mich opferten? Das durfte einfach nicht geschehen. Das war alles absolut falsch. So durfte die Geschichte nicht weitergehen. Doch was sollte ich dagegen tun? Ich stand den gesamten Tag, es war ein Sonntag, unter großer Anspannung. Doch dann fasste ich einen Entschluß. Gleich morgen wollte ich mit all meinen Unterlagen zur Polizei gehen. Die ganze Angelegenheit war mittlerweile an einem Punkt angelangt, da mussten die Gesetzeshüter sich einfach für interessieren.

Und so radelte ich früh am Morgen nach Büderich. Dort gab es eine große Polizeistation. Ich hatte meinen Aktenkoffer aus Drahtgeflecht dabei. Darin war mein Laptop und einige DVDs, die ich gebrannt hatte. Mein Beweismaterial.

Ich klingelte an der Pforte und es wurde mir auch gleich geöffnet. Ich fragte nach einem Polizeipsychologen. Auf die Idee war ich gekommen, weil ich mich an meinen letzten Polizeibesuch erinnerte. Es war schon einige Jahre her. Es hatte immer wieder Ärger mit unserem Nachbarn Kalli gegeben und ich suchte nach Rat, wie ich mit der schwierigen Situation umgehen sollte. Es war ein gutes Gespräch gewesen, und das erhoffte ich mir jetzt auch.

Zunächst wurde ich in ein Büro im zweiten Stock geschickt. Ich klopfte an der entsprechenden Tür und betrat den Raum. Mehrere Polizisten in Uniform und in Zivil waren zugegen. Man war recht freundlich zu mir, doch ich wußte nicht Recht, wie ich mein Problem beschreiben sollte. Mir war völlig klar, dass ich mit ungewöhnlichen Themen kam. Ich wollte darum nur mit einem psychologisch geschulten Polizisten sprechen, von ihm erhoffte ich mir das größere Verständnis.

Doch man wollte nicht so richtig und versuchte mich sogar abzuwimmeln. Ein älterer Polizist, der meinen Ausweis entgegen genommen hatte, reichte diesen mir freundlich lächelnd zurück und meinte: „Fahren sie am Besten wieder nach Hause.“

Ich wurde wütend.

Warum verstand denn niemand, wie wichtig die ganze Sache war, schließlich suchten doch sicherlich alle nach dem Grund für den Selbstmord des jungen sauerländer Paares? Ich konnte nicht einfach wieder gehen. Und so nahm ich meinen Aktenkoffer und warf ihn auf den neben mir befindlichen Bürotisch, die DVDs fielen heraus und glitten über darüber. Ich wurde laut. Ich weigerte mich zu gehen. Zurück in meine Wohnung? Auf gar keinen Fall. Erst musste unbedingt das Gespräch mit dem Psychologen folgen. Die im Raum befindlichen Polizisten wurden jetzt doch etwas aufmerksam. Man versuchte mich zu beruhigen und versprach einen entsprechenden Gesprächspartner für mich zu rufen.

Eine junge Polizistin führte mich daraufhin in einen leeren Raum. Sie lächelte freundlich und meine, sie müsse mich zunächst erst einmal abtasten. Ich ließ alles ruhig geschehen, denn jetzt kam der weit schwierigere Teil. Wie sollte ich dem Psychologen nur die Lage erklären? Wo sollte ich anfangen zu erzählen? Was war das Entscheidende? Wie machte ich klar, dass mein Traum mehr war als nur ein Traum?

Ein sypathisch aussehender Mann bertat den Raum, die Polizistin ging. Er setzte sich an den Tisch, stellte sich vor und fragte mich, was ich denn so Wichtiges zu besprechen hätte. Nun, und ich dachte: Beginne ganz von vorne. Und so erzählte ich von dem Besuch meines verstorbenen Großvaters. Ich war noch nicht weit gekommen, da sagte der Mann: „Entschuldigen Sie bitte einen Moment, ich bin in wenigen Minuten wieder da.“ Er verließ den Raum und ich blieb etwas ausgebremst zurück. Was würde jetzt geschehen? Als der Mann zurück kam, setzte er sich vor mich an den Tisch, schaute mich besorgt an und fragte mich: „Was halten Sie davon, wenn wir sie ins Krankenhaus bringen?“ „Ins Krankenhaus? Jetzt gleich?“ „Jetzt gleich, ich habe schon einen Wagen angefordert.“

Nun, ich war ziemlich überrascht. Aber nicht abgeneigt.

Hauptsache ich musste nicht mehr zurück in meine Wohnung.

Dort war es mir einfach viel zu unheimlich geworden. Außerdem: Im Krankenhaus gab es zu Essen und zu Trinken, eine Dusche und ein sauberes Bett. Das schien mir sehr verlockend und so ließ ich mich von der jungen Polizistin, die mich durchsucht hatte, und noch einigen anderen Polizisten in einen Polizeibus führen. Er fuhr nach Neuss ins Alexianer Krankenhaus. Die Polizistin lächelte freundlich, überhaupt hatte ich den Eindruck: Jetzt wird alles besser, denn jetzt war ich außerhalb des Einflussbereiches meiner hinterhältigen Widersacher. Jetzt würde es ihnen erheblich schwerer gemacht mich zu quälen.

Ich lag ziemlich schnell in einem frisch bezogenen Bett. Neben mir lag ebenfalls eine Frau. Eine noch junge Frau, fast noch ein Mädchen. Sie hatte die Arme verbunden und war am Bett angeschnallt. Oben an der Decke waren Kameras angebracht, die den gesamten Raum beobachteten. Ja, da waren sie endlich. Endlich sah ich die Kameras. Endlich passte mein Lebensgefühl zu den Tasachen. Ich hatte nun schon seit fast einem Jahr das Gefühl von ebensolchen Kameras beobachtet zu werden, doch selten hatte ich irgendwo welche entdeckt. Jetzt aber waren sie ganz deutlich zu sehen. Das verursachte ein wirklich sehr beruhigendes Gefühl. Jetzt würde bestimmt nicht einfach so jemand aus dem Nichts auftauchen, jetzt würde dieser Jenige auf jeden Fall sofort entdeckt.

Man hatte mir starke Medikamente gegeben. Ich war davon etwas benommen, aber ansonsten ging es mir eigentlich das erste Mal seit sehr langer Zeit gut, und so schlief ich völlig ermattet ein.

Auf einmal wurde ich geweckt. Ich schaute auf und sah meine Mutter

neben meinem Bett sitzen. „Kind, was machst Du denn für Sachen?“

Ich lächelte schwach. Was sollte ich ihr erzählen?

Sie würde mir eh nicht glauben.

Published on Oct 20, 2016

Obwohl der Schütze als „Reichsbürger“ bekannt war, hat niemand mit einem derartigen

Gewaltausbruch gerechnet. RT Deutsch war vor Ort und hat mit Zeugen und der

Pressesprecherin des Polizeipräsidium Mittelfranken gesprochen.

Mehr auf unserer Webseite: https://deutsch.rt.com/

oder auch unter:

"Er war ein ganz normaler Nachbar." Nachbericht zur "Reichsbürger-Schießerei" in Georgensgmünd

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 FORTSETZUNG folgt!

 

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