Monalisa TV – „Immer wieder SONNTAGS ….“ – 13.10.2016

„Eine Art von Mysterium“:

Trauer um Songwriter-Legende Leonard Cohen

Der legändere Musiker Leonard Cohen starb im Alter von 82 Jahren.

Donald Trump, Wladimir Putin

…Sorge vor einer Männerfreundschaft

Ungewissheit über die Außenpolitik des neuen US-Präsidenten Donald Trump

und dessen Umgang mit Russland gibt es in vielen Hauptstädten. Besonders

groß aber ist die Anspannung in Tallinn, Riga und Vilnius…

Winfried KretschmannDonald Trump, Kellyanne Conway

Donald Trump spricht gern davon, wie viele Menschen er als Unternehmer in seinem Leben schon in Lohn und Brot gebracht hat. An ein Einstellungsgespräch wird sich der künftige US-Präsident besonders gerne erinnern. Am 17. August 2016 holte der damalige Kandidat Trump Kellyanne Conway als Wahlkampfmanagerin in sein Team. Seitdem ging es bergauf.

Conway, einst zur Blaubeerprinzessin in New Jersey gewählt, wurde zum Gesicht des

Trump-Wahlkampfes, omnipräsent auf allen TV-Kanälen, zur Erklärerin,

zur Besänftigerin, wenn Trump es wieder einmal übertrieben hatte…

Ihr Berufsleben lang hat sie als Meinungsforscherin versucht, das Wahlverhalten von Frauen zu ergründen, vor allem im Auftrag der Republikaner. Hillary Clinton war stets ein rotes Tuch. In den vergangenen Monaten verging kaum ein Interview, in dem sie nicht einen Seitenhieb auf die Frau austeilte, die so gern erste Präsidentin der Vereinigten Staaten werden wollte.

Locomore-Chef Derek Ladewig

Frankfurt/Main (dpa) – Eisenbahn-Fans fühlen sich ein wenig in die 70er Jahre zurückversetzt, wenn sie die orangefarbenen Wagen der Privatbahn Locomore sehen. Nicht ganz zufällig, denn

das Start-up hat alte IC-Wagen der Deutschen Bahn aufmöbeln lassen, um dieser

ab dem 14. Dezember auf der Fernstrecke Konkurrenz zu machen.

Tickets gibt es ab 11. November.

germanische Wesen der Deutschen

Published on Nov 12, 2016 – Der Stoff der Nibelungensage war im deutschen, nordischen und englischen Sprachraum das ganze Mittelalter hindurch weit verbreitet und weist auf eine aus dem Altertum kommende germanische Kontinuität, die für die mittelalterliche Ordnung grundlegend ist.
Literarisch bedeutsame Einflüsse hat das Nibelungenlied insbesondere auf den
Parzival-Roman Wolframs von Eschenbach gehabt….

Donald Trump Rede gegen das politische Establishment – Deutsch

Published on Nov 11, 2016

Hier eine großartige Rede von Präsident Donald Trump mit deutschen Untertiteln für all diejenigen die sich fragen, wieso die Amerikaner so jemanden wie Trump gewählt haben. Und wenn dieser Mann das wirklich ehrlich meint und tun wird, was er sagt, dann ist auch klar, warum die Mainstreammedien in den USA – und in Deutschland! – ihn so abgrundtief hassen – ja schon sogar richtig fürchten.

Und deshalb hat man hier in Deutschland auch so gut wie nie eine Rede von ihm

in den Medien zu hören oder zu sehen bekommen. Diese Rede muß man sich

wirklich anhören. Da wäre JFK sicherlich neidisch geworden. ^^ 🙂

Lewis Hamilton

Quo Vadis Deutschland? SeeGespräche mit

Eva Herman, Andreas Popp, H.W. Graf, Robert Stein. u.a.

Published on Nov 12, 2016

QUO VADIS DEUTSCHLAND – mit Eva Herman, Andreas Popp, Hans-Wolff Graf, Robert Stein, Helmut Krause, Dr. Alexandra Kreisl, Ludwig Andrione & Stefan Hief mussten zu diesem Thema à la Thomas Gottschalk mächtig überziehen.Die Zuschauerfragen waren so umfangreich, die Antworten vielversprechend, sodass die 10. Seegespräche im November ´15 auch die Längsten wurden.

Jetzt in kompletter Länge frei eingestellt!

Mary-Kate Olsen, Olivier Sarkozy, Richard Sachs, Ashley Olsen

Uploads from X22Report

The Deep State Is Covering Their Tracks While

Trying To Keep Power – Episode 1125b 

Sarah Lombardi, Geständnis

USA: „Friedliche Anti-Trump-Proteste“

arten in Gewalt aus: Randalierer ziehen durch Portland

Published on Nov 11, 2016

Die als friedlich proklamierten Anti-Trump-Proteste in den USA werden zunehmend gewaltsamer. In Portland sind am Donnerstag Demonstranten durch die Straßen des Pearl-Bezirks der Stadt gezogen, die eine Spur der Zerstörung hinterließen. Unzählige Schaufenster wurden eingeschlagen und Autos sowie Fassaden besprüht. Die Polizei von Portland erklärte, dass der Protest sich zu einem „Aufruhr“ gewandelt hat und dass die Demonstranten „ein umfangreiches, kriminelles und gefährliches Verhalten“ aufweisen. Der designierte Präsident Donald Trump erklärte in einem Tweet, dass er die Proteste für unfair halte, denn er sei demokratisch gewählt worden. Zudem bezeichnete er die Demonstranten als medial-gesteuert. Es gab zahlreiche groß angelegte Demonstrationen gegen den Ausgang der Präsidentschaftswahlen in US-Städten, darunter in Chicago, Los Angeles, Washington DC, New York und Seattle sowie Portland.

Mehr auf unserer Webseite: https://deutsch.rt.com/

Admiral Tarkin1 day ago – Amerikanische ANTIFA Schwachmatten!

Kniffel1011 day ago (edited) – Gewalttätige Idioten! Irgendwie habe ich

das Gefühl, das Establishment wollte, dass Trump gewinnt,

um eben genau sowas auszulösen/zu starten.

Das Bataclan am Vorabend des Jahrestags der Anschläge

RINDER GEHACKTES

Published on Nov 12, 2016

Ganz vergessen http://theantiglobalist.com/eyes-wide…

Ole von Hagen1 hour ago – ja ziemlich krankes Material. Fakt ist, der
Titel hätte dann wohl auch „Gefucktes“ heißen können.
Elendes satanistische Getier! Pfui

*THE CLINTON CRIME FAMILY EXPOSED*

drunkanmaster1 week ago – Trump is going to win!! I thought that they would rig the Brexit
vote here in the UK but they didn’t. Good luck from the UK. I really hope he wins!!

Shlomo Shekelmaster1 week ago if she wins i will ascend into the 5th dimension 🙂

Jeff Darkness1 week ago (edited) – WE WILL FIGHT TO STOP THIS SHIT!!!

Donald Trump, Tiffany Trump

Tom’s Update #9 (12.11.2016) Clinton’s & Trump

Teil eines rituellen Pädophilennetzwerkes?! #Maddie

Published on Nov 12, 2016

Heutige Themen …. und nein LEIDER sind diese kein Witz oder Spass!

Krishnack1 hour ago – Du bist in meinen Augen ein ehrlicher Kerl, Tom. Und das Grauen, welches

Du hier zum Thema machst, gehört zu den wichtigsten Offenbarungen in dieser Zeit. Bevor
wir all das nicht wahrnehmen, können wir es auch nicht ändern und wir wollen

und werden das ändern. Sehr gute Arbeit, Danke sehr.

NinjaMelon3 hours ago – Das muss wohl der Abgrund sein, vor dem wir jetzt alle stehen.
Wir waren blind, gehörlose und sprachlos. Und doch haben wir es alle längst gefühlt.

Brandenburger Tor

Time for a change

Published on Nov 12, 2016

Summer Zervos (r.) und ihre Anwältin werfen Trump sexuelle Belästigung vor

Mutmaßliches Trump-Opfer will

vorerst auf Klage wegen Belästigung verzichten

Aktualisiert am 12. November 2016, 09:39 Uhr – Eine der Frauen, die Belästigungsvorwürfe gegen den künftigen US-Präsidenten Donald Trump erhoben haben, will vorerst auf eine Klage verzichten. Wenn Trump aber selbst seine Drohung wahr mache, sie und andere Frauen zu verklagen, werde sie ebenfalls juristisch gegen ihn vorgehen, sagte Summer Zervos, eine frühere Kandidatin in Trumps Fernsehshow „The Apprentice“, am Freitag in Los Angeles vor Journalisten… Sollte Trump seine Drohung wahr machen, werde sie ihren Mandantinnen raten, ebenfalls eine Verleumdungsklage gegen Trump einzureichen, sagte die Anwältin. Ein US-Präsident könne für Handlungen oder Aussagen vor seiner Wahl durchaus zur Rechenschaft gezogen werden.

Allred forderte Trump auf, seinen Vorwurf, Zervos und die anderen Frauen hätten gelogen,

zurückzunehmen. Damit könne er zumindest „einen Teil des verursachten

Schadens“ wieder gutmachen, sagte die Anwältin.© AFP

Der Premierminister von Malaysia, Najib Razak; Kuala Lumpur, 5. Juli 2015.

Südkoreas Präsidentin Park Geun-hye im Gespräch mit dem kasachischen Präsidenten Nursultan Nazarbayev in Seoul, Südkorea, 10. November 2016.

Seltsames geht auf unserem Planeten vor sich .

Published on Nov 12, 2016

Recep Tayyip Erdogan

ANONYMOUS – WAKE UP AMERICA

they are COMING! – „Donald Trump“

Published on Nov 11, 2016 – Anonymous Updates presents to you a powerful message,
mainly featuring videos of Anonymous and Donald trump.

Gernot Erler tritt im ersten Panel der Herbstgespräche 2016 auf, das unter dem Thema stand: "Gefangen in den Minsk-Verhandlungen?! Wahrnehmungen der Bemühungen zur Konfliktregulierung".

 Islamischer Staat, IS, Irak, Ölfeld

Bei Anruf Warnung: Toto Wolff meldete sich mit mahnenden Worten bei Jos Verstappen

Aktualisiert am 12. November 2016, 00:47 Uhr

Toto Wolff: Verstappen-Vater vor Eingriff in WM-Kampf gewarnt

Mercedes-Sportchef Toto Wolff hat sich telefonisch bei Max Verstappens Vater Jos gemeldet, um darauf hinzuweisen, dass sein Sohn sich nicht in das Titelduell zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg einmischen soll. Die Aktion bringt die Verantwortlichen der Red-Bull-Mannschaft auf die Palme. Helmut Marko schäumt gegenüber ‚auto motor und sport‘: „Ich habe so eine Einmischung noch nie erlebt. Den Vater eines Fahrers anzurufen, um ihn zu manipulieren. Das ist schlechter Stil.“…

Dabei ist Wolff für Verstappen voll des Lobes:

„Max reißt uns mit seiner harten, unbeugsamen Fahrweise

alle mit. Er ist ein Gewinn für die Formel 1.“ Nicht allerdings, als er

Rosberg in Mexiko bei Überholversuchen in der Startkurve und im

späteren Rennverlauf zweimal fast abgeräumt hätte.

© Motorsport-Total.com GmbH

Max Krüger (Thomas Drechsel) Jule Vogt (Luise van Finckh) GZSZ

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„Monalisa TV – Fernstudium der göttlichen Magie – Lektion 2 – 18.März 2015“

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Monalisa TV … und der MERKUR MARS JUPITER VENUS – T/PROT/Z-ES-T/S – 22.08.2016

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Kim Kardashian, Millionen

Isas Tochter

ein Akt in drei Teilen von Monica Kraemer (April 2005)

Das Licht geht aus.

Es ist finster. Kein Laut regt sich. Alles ist ruhig.

Einer hustet leise, dann öffnet sich der große Vorhang

und der Blick fällt auf einen sandigen Boden.

Dort liegt eine Frau.

Sie trägt eine verwaschene Jeans und ein einfaches, weißes T-Shirt.

Sie schläft, auf dem Rücken liegend, die Arme entspannt ausgebreitet.

In der rechten Hand hält sie eine geschliffene Glaskugel.

Ein fester Herzschlag (Trommel) klopft sich in das Bewusstsein.

Ein Spot reflektiert in der Kugel und pulsiert im Takt.

Der Mond geht auf.

Hmmmm … hmmmm. Ohmmm … ohmmm … aaahh ..

(auf einer Hintergrundleinwand wird das Interferenzbild der hörbaren Töne abgebildet, digital erzeugte Wasserklangbilder.)

Die Frau erwacht. Sie dreht ihren Kopf zur Seite

und schaut auf ihre rechte Hand.

Helene Fischer, Florian David Fitz

Da liegt die blinkende Kugel. Überrascht und fast erschrocken springt sie auf und lässt dabei die Kugel fallen. Sie fasst hinterher, doch die Kugel landet im feinen Sand, der bis in die Unendlichkeit zu reichen scheint.

  • Ahh!

  • Entschuldige bitte, hast Du Dir weh getan?

  • Geht schon.

  • Tut mir wirklich leid.

  • Materie. Ha, das ist das Wesen der Materie! … das ist ja verrückt! Ganz schön fest, dieser Sand. Als wäre der Boden undurchdringlich! Was für ein phantastisches Gefühl! … Wirf mich doch noch mal!

  • Werfen? Das könnte aber echt weh tun. Unterschätze die Macht der Materie nicht. An ihr hat man sich schnell die Knochen gebrochen.

  • Meine Knochen sind doch noch ganz weich, die können einiges aushalten.

  • Sicherlich, aber es tut trotzdem weh.

  • Ich suche die Erfahrung und nicht das Himmelreich!

  • Also gut, wenn Du unbedingt willst.

Die Frau nimmt die Kugel in die Hand und wirft sie in einem leichten Bogen, wie eine Boulekugel, ein paar Meter weit, in den sich langsam erhellenden Raum. Das Mondlicht wird stärker, die Kugel rollt ein Stück weiter und bleibt dann in einem Lichtkreis liegen.

Aiii …aahiii … ohhh …mmmm …aaahhiiii ….

  • Ja, meine Liebe, das ist Schmerz.

  • Aua! Das tut ganz schön weh!

  • Das sagte ich Dir doch.

  • Aua, guck mal, ob ich einen Kratzer abbekommen habe … Ich meine es ist noch mal gut gegangen, aber hier unten, da piekt mich etwas.

Die Frau kniet zu der Kugel nieder und hebt sie vorsichtig auf.

Im Mondlicht glitzerte sie hell, und leise Musik schallt durch den weiten Raum. Die Frau wiegt sich mit der Kugel in der Hand und beginnt zu den Wasserklangbildern, die im Raum an verschiedenen Stellen sichtbar werden, zu tanzen.

Mary-Kate Olsen, Olivier Sarkozy, Richard Sachs, Ashley Olsen

Grüß Gott kleine Eisprinzessin,

sage, wie gefällt es Dir?

Dieses hier ist meine Welt,

komm mit, ich zeige sie dir!

Dort zieht der Mond und leuchtet uns,

sein Takt bestimmt den Gang,

die Kraft kommt aus uns selbst heraus,

erfüllt den großen Plan.

Dagi Bee

(Schlagzeug, Bass, Gitarre und eine hinzutretende Flöte nehmen die Melodie auf, interpretieren diese frei und brechen abrupt ab.)

Ruhe herrscht. Schweigen.

Die Frau steht da, mit der Kugel in der

Hand und scheint in die Betrachtung versunken.

  • Was hast Du da!

Ein Mann betritt den Raum. Er trägt einen langen Mantel, darunter ebenfalls eine Jeans und ein T-Shirt. Es ist schwarz.

Die Frau versteckt die Kugel indem sie ihre Arme schützend um ihre Brust legt.

  • Rühr mich nicht an! Bleib wo Du bist!

  • Was willst Du dumme Kuh! Hier bin ich der Herr! … Ich werde Dir nicht zeigen, was ich kann, aber … ich warne Dich. Gib mir die Kugel! Denn, sie gehört mir!

  • Das bezweifle ich sehr.

  • Du weißt doch gar nicht, was Du da in Händen hältst! Habe ich doch gesehen, hast das Ding einfach fallen gelassen, und dann auch noch absichtlich auf den Boden geworfen! … Du tickst doch nicht ganz richtig! Frauen! Frauen! … immer wieder diese schrecklichen Frauen!

Der Mann macht einen großen Schritt

auf sie zu, sie setzt einen zurück.

Halt! Wage es nicht!

Ich mache Dich fertig!

Ich nehme Dir die Sicht!

Portland

Der Mann bleibt stehen und bedeckt sich die Augen.

Er schwankt und reibt sich über das Gesicht. Er

schaut sich um und greift suchend ins Leere.

  • Du Hexe! Du Krötengesicht! Gib mir sofort mein Augenlicht zurück!

  • Ich verfluche Dich nicht … aber Deine Zeit ist vertan. Die Karten sind gemischt, … die neue Geschichte fing gestern schon an.

Robbie Williams

Der Mann fällt auf die Knie und fängt an zu weinen.

Seine Schultern schütteln sich und er hält sich

erschüttert die Hände vor das Gesicht.

Familie Stallone

Szenenwechsel:

Patrick Bach, Matthias Schweighöfer

Teil 1

(Ein leichter Vorhang wird geschlossen, und sogleich wieder

aufgezogen. Ein neues Bühnenbild wird sichtbar.)

Mitten im Raum steht eine Parkbank.

Eine Laterne beleuchtet die Szene.

Ein Abfalleimer und mehrere Bäume sind im Hintergrund schemenhaft zu erkennen. Auf der Bank liegt ein junger Mann. Jeans und weißes T-Schirt. Alles ist in ein schwaches Mondlicht getaucht. Die Frau taucht aus dem Nichts auf und trägt die Kugel vor sich her. Sie summt ein leises Lied:

Karneval, Fasching, Anna Kraft, Einhorn

Hallo kleine Fledermaus,

komm aus Deinem Haus heraus.

Zeige mir einen kleinen Stern,

der mir sagt: ich hab Dich gern.

Zufrieden trällernd schlendert die Frau an der Bank vorbei, als sie den Mann dort entdeckt. Sie schaut auf ihn nieder und küsst ihn lächelnd auf die Lippen. Der Mann bewegt sich und schlägt die Augen auf. Wie gebannt starrt er sie an. Sie schaut auf ihre Kugel, küsst auch diese leicht und versucht sie anschließend in ihrer rechten Hosentasche verschwinden zu lassen.

  • Was hast Du da?

Sie schaut den Mann erschrocken an.

  • Was siehst Du?
  • Alles.
  • Wirklich? Warum fragst Du dann?
  • Du willst etwas vor mir verstecken.
  • Umgekehrt, ich will dir etwas zeigen.
  • Wer bist Du?

Der Mann setzt sich und macht ihr höflich Platz. Mit einer Hand

putzte er die Sitzfläche, etwas Laub weht auf, mit der

anderen macht er eine einladende Geste.

Setzt Dich zu mir.

VW Golf Facelift: Alle neuen Modelle des aufgefrischten Bestsellers

Die Frau fummelt immer noch an der Hosentasche herum.

  • Die passt da nicht hinein.
  • Das sehe ich auch.
  • Wo hast Du sie her?
  • Ich bin mit ihr wach geworden.
  • Du hast also auch geschlafen.
  • Alle schlafen.
  • Ich bin aufgewacht.
  • Ja, weil ich Dich geküsst habe.
  • Ich glaube, das Märchen geht eigentlich anders.
  • Alles ist jetzt anders. Es hat sich alles gedreht.
  • Wie meinst Du das?
  • Alles ist jetzt wieder umgekehrt. Norden ist Süden, Westen ist Osten, Oben ist Unten, Unten ist Oben. Die Wachen schlafen ein und die Schlafenden wachen auf. So ist geschrieben der Weltenlauf.
  • Was weißt Du davon?
  • Nicht viel mehr wie Du, nur eines weiß ich sehr genau: Es ist ehr eine Sache der Erfahrung als der Erkenntnis.

Jürgen Klinsmann

Sie setzt sich zu ihm auf die Bank. Die Kugel zwischen

ihren Händen, die Ellebogen auf die Knie gestützt.

  • Und was machen wir jetzt?
  • Ich werde diese Kugel ausbrüten.
  • Na dann, viel Spaß, doch das ist kein Ei! … das Ding sieht ehr aus wie ein Kristall.
  • Das ist nur äußerlich. Alles hat ein Bewusstsein. Ja … lache nicht! … Dieses hier ist kein einfacher Stein. Es steckt Leben in diesem Keim.
  • Und was wird einmal daraus?
  • Eine mächtige Fledermaus.
  • Bist du des Wahnsinns! Werfe hinweg diesen Stein, er kann durchaus unser Verderben sein!
  • Du musst auch das Kleingedruckte lesen. Hier, schau mal, was da geschrieben steht.

Sie hält ihm die Kugel vor die Nase. Er verstummt.

Dann neigt er seinen Kopf, stützt ihn auf

seine Hände… und schaut zu ihr auf.

  • Also gut. Einverstanden. Sag, wo wohnst du, ich komme mit Dir.
  • Na, du bist ja einer von der ganz forschen Truppe.
  • Nicht unbedingt, aber ich bin offensichtlich gerade in meinem eigenen Traum aufgewacht. Hast Du was zu kiffen? … ach ne warte, ich habe hier noch einen Krümel in der Tasche
  • Du kiffst sogar im Schlaf?
  • Du nicht?

Der Mann verlässt mit der Frau den Raum. Der Vorhang

fällt, um kurz darauf wieder auf zu gehen.

Außenminister Frank-Walter SteinmeierStephen King, Trump, Twitter, Auszeit

Das Wohlmobil

Die Frau und der Mann im weißen T-Shirt sitzen auf Kissen

und Teppichen und frühstücken im ersten Morgenlicht.

Hinter ihnen ist ein Ufo-Mobil zu erkennen. Sie befinden sich auf einem grasbewachsenen Hügel, der von hohen Bäumen eingerahmt wird. Vogelstimmen und andere Landschaftsgeräusche erfüllen den Raum.

  • … und Du willst dieses Ding tatsächlich mit in die materielle Welt nehmen? Ist das denn überhaupt rechtens? Darf man das?

  • Dürfen? Diese Dinger wollen doch fliegen! Und es ist mein Job …

  • Du arbeitest sogar im Schlaf?… Willst Du mal ziehen?

  • Oh, ja, klar, gerne … hm …

    Guatemala Pacaya Vulkan

Der Mann beginnt die Frau zärtlich zu berühren, mit der

Hand ihren Rücken und ihre Beine zu streicheln.

Musik begleitet und führt die Liebenden.

Hm … Du tust mir wohl.

Woltan, hat wohl getan.

Hm … ja streichle mich

berühre sanft mein Licht.

Ah … Woltan … Woltan

Tu es mir an …

  • Puh, Du gehst ja ganz schön ran.

  • Ich will Dich lieben, mein schöner Woltan.

  • Woltan? Ist das ein Name?

  • Das ist eine Bezeichnung für Etwas, das wohl tut.

  • Ach, und ich dachte das sei so ein germanischer Wüstling gewesen.

  • Hm-hm … das war keine Person, das war ein ES, ein Gefühl … eine Wohltat eben. Und darum heißt Du von nun an für mich Woltan. Das passt haargenau.

  • Und wie heißt Du?

  • Mono.

  • Mono? Klingt ganz hübsch. Wer hat Dir diesen Namen gegeben?

  • Die Kugel.

Caro Daur

Die Frau holt die Kugel hervor.

Sie war offensichtlich in der Zwischenzeit gewachsen.

  • Ganz schön dick geworden.

  • Man kann schon etwas sehen.

  • Zwei ineinanderverschlungene Bänder, hier siehst Du, sie bewegen sich ganz langsam. Erinnert an eine Murmel.

  • Die schmusen.

  • Das sollten wir vielleicht auch tun.

  • Hier, jetzt?

  • Ich habe ein richtig gemütliches Bett in meinem Ufo-Mobil. Mit Wirlpool und allem anderen wohltuendem Schnicknack.

  • Willst Du mich verführen?

Die Frau zieht genüsslich an dem Joint, und pustet langsam aus.

  • Es ist wirklich alles umgedreht. Ich will dich ficken und fühle mich dabei wie ein Mann.

  • Stimmt … und ich habe Gewichtsprobleme und drehe mir gleich Lockenwickler statt Joints.

Beide brechen in schallendes Gelächter aus.

Der Vorhang fällt.

National Geographic

Die Wassergeburt

Der Vorhang hebt sich, und der Blick fällt

wieder auf die Frau im weißen T-Shirt.

Sie kniet am Boden und hält die Kugel, mittlerweile so groß wie eine Melone, wie ein Baby in ihrem Schoß. Sie wiegt ihren Oberkörper leicht und summt ein Kinderlied.

Hallo kleine Eisprinzessin,

folge dem kleinen Stern,

der volle Mond zieht bald dahin,

das Licht ist nicht mehr fern.

Dirk Nowitzki

(Musikinstrumente nehmen das Thema auf. Im Hintergrund bewegen sich durch Wasserklangbilder sichtbargemachte Strings und Elektronen, die sich vereinigen und zu Sternenregen zerfallen.)

  • Ich komme bald.

  • Ich weiß.

  • Wird es Dir weh tun?

  • Mir? Du kommst doch.

  • Schon mal was von Wehen gehört?

  • Wie bitte?! … Ich kriege wehen?

  • Entspann Dich. Es gibt da ein paar sehr gute Techniken …

  • Also, ich … ich bin ja so gar nicht … ich bin tatsächlich schmerzempfindlich. Hm … und außerdem, wenn sich schon alles umdreht, dann sollten die Männer in Zukunft auch die Kinder kriegen.

  • Du hast es offensichtlich immer noch nicht so ganz kapiert. Der Mann ist der Frau als Hilfe zur Seite gestellt. Nicht umgekehrt.

Die Frau legt sich zu Boden und spielt mit der Kugel. Sie führt

sie mit einem Arm um sich herum, streichelt

sich dabei und rollt sich zur Seite.

Österreich, Irland

Sie schläft ein.

Adam und Eva betreten die Bühne.

Sie ist blond, er hingegen hat eine ehr südländische Ausstrahlung.

  • Wie, Du hast den Apfel verloren?

  • Ja, er ist mir, gerade kurz bevor ich wieder unten war, aus der Hand gefallen. Und er ging durch den Boden wie Butter. Wenn ich es Dir doch sage, es war wirklich ein Versehen.

  • Wenn wir doch nur die Gravitation beeinflussen könnten! Dann würde ich das Paradies so schwer machen, das man endlich mal wieder feste auftreten könnte! Hier flutscht einem doch alles durch die Hände.

  • Was meinst Du, wo der Apfel jetzt hin ist?

  • Keine Ahnung, interessiert mich auch nicht.

  • Vielleicht befindet er sich in einer anderen Welt … einer Spiegelwelt, oder einer Parallelwelt?

  • Ach, höre mir auf mit diesem Wissenschaftsgefasel, ich hätte aus den Samen neue Bäume ziehen können. Das ist das Entscheidende.

  • Aber, wie sollen die Samen halten? Die fallen doch auch durch.

  • Die Gravitation wird wieder zunehmen. Und dann werden wir wieder so schwer sein, das der Boden zumindest die kleineren Pflänzchen wieder tragen kann. … Aber dank Dir, kann das ja noch ewig dauern!

  • Alles braucht nun mal seine Zeit, das sagst Du selbst auch immer.

  • Ja, ja, ja … aber der Apfel hätte den Anfang machen können. Nur, du hast es mal wieder vermasselt.

  • Phh … dann klettere doch selbst hoch und hol Dir einen. Nie kann man es Dir recht machen, immer nur Forderungen, wirklich, Deine Unzufriedenheit geht mir schon lange auf den Nerv! Es wird Zeit, das Du die Dinge selbst in die Hand nimmst. Wirst schon sehen, wie weit Du mit Deiner ewigen Besserwisserei kommst!

  • Ach, so siehst Du das! Na, dann schau Dich doch nur mal um? Wo ist denn bitte schön das Paradies? Siehst Du es vielleicht noch? Wo sind die Blumen, die Tiere, und vor allen Dingen, wo sind die anderen? Wir leben mittlerweile ganz alleine hier und nur Du behauptest noch, es gäbe hier immer noch Apfelbäume! Wo? Zeig mir doch Deinen Wunderbaum! Los! Komm? … beweise es!

  • Ach, Du begreifst einfach gar nichts!

Eva stürmt von der Bühne.

  • Jetzt komm mir nicht schon wieder mit dem Polsprung! Das ist doch einfach nur lächerlich!

Adam rennt resignierend mit den Schultern zuckend hinter ihr her.

Kylie Jenner: Nackt und mit blauer Farbe beschmiert

Die Gotin

Das Got gebar die Gotin und diese einen Sohn.

Sie gab ihn ihrer Tochter: „Spiel Du etwas mit ihm!“

Die hatte jedoch keine Lust, war faul und sehr verwöhnt,

drum ließ sie den kleinen Kerl, die schwerste Arbeit tun.

Aus einem wurden viele, aus vielen wurden mehr.

Sie fragten nach dem Ziele, für wen die Arbeit wär’.

Und so erzählten die Frauen von dem Got der Liebe,

das einst und immer wieder, das Leben neu erschafft.

Das Got gebar die Gotin und diese einen Sohn.

Sie gab ihn ihrer Tochter: „Tanz Du etwas mit ihm!“

Die hatte keine Lust, war träge und bequem,

sie ließ den jungen Mann, allein im Regen stehen.

Da kamen die Männer zusammen und klagten laut ihr Leid.

Wo fanden sie die Liebe, die Hand die auch mal reicht.

Immer nur zu Geben, das säte Frust, fast Hass,

sie wollten auch mal nehmen und sei es nur zum Spaß.

Das Got gebar die Gotin und diese einen Sohn.

Sie gab ihn ihrer Tochter: „Gib Du ihm seinen Lohn!“

Die hatte keine Lust, war geizig und verbockt,

sie hieß den armen Mann, allein nach Hause zu gehen.

Da wurde dieser ärgerlich, und packte sich ihr Haar.

Verdammte Hure, ich verlange Dich, ich frage gar nicht mehr!

Ich treibe Dir den Hochmut aus, ich schlag Dich grün und blau!

dann stellte er sich über sie: „Jetzt bist Du meine Frau!“

Aus einem wurden viele, aus vielen wurden mehr,

sie taten sich zusammen, verlangten Geld und Ehr.

Sie vertrieben die Tochter der Gotin, erhoben den Sohn zum Chef,

Sie erklärten das Got für männlich, und die Gotin zur gefährlichen Hex.

Das Got gebar die Gotin und diese einen Sohn,

sie gab ihn ihrer Tochter: „Nur Liebe schützt vor ihm.“

Nur die Liebe schützt vor ihm … nur die Liebe schützt …

Schallte es noch nach. Dann ist es wieder still.

Nach einer langen Pause wird ein Ton hörbar. Ein Didgeridu trägt weitere Töne in den Raum, Wasserklangbilder werden sichtbar. Die Frau auf dem Boden regt sich unruhig im Schlaf. Sie scheint Schmerzen zu haben. Sie wimmert leise.

Ein Spot wandert unruhig durch den Raum und bleibt über ihr stehen. Die Musik steigert sich dramatisch. Sie hält sich den Bauch. Ihr Bauch ist sehr geschwollen. Die Kugel unter ihrem T-Shirt ist noch größer geworden. Sie krümmt sich.

Der Mann mit dem weißen T-Shirt betritt suchend die Bühne, wird ihrer angesichtig und läuft zu ihr. Er beugt sich über sie, nimmt sie in den Arm und streichelt ihren zuckenden Bauch:

Feuerwerksverrückt: Malta lässt den Himmel erleuchten

Sie kommt! … Sie kommt! … Sie kommt! …

Gleich ist es geschafft!

Gleich fließt heraus die neue Kraft!

Sie kommt! Sie kommt! … Sie kommt mit Macht!

Die Frau am Boden bäumt sich auf und schreit plötzlich laut auf!

Ein Platzregen geht nieder, es donnert, es blitzt, es schneit! Ein kapitaler Wolkenbruch setzt ein und Trommeln dringen aus dem Donnern hervor. Wasserklangbilder verwandeln Frequenzen in Bilder. Das Bild einer schönen, blonden Frau im weißen Kleid und mit weißen Kerzen in der Hand wird für Bruchteile von Sekunden auf der Hintergrundleinwand sichtbar.

Die Bühne verdunkelt sich. Der Vorhang fällt. Pause.

Melania Trump

Viraler Hit: Zeitunglesen trotz Taifun

Szenenwechsel

Teil 2

Das Spiegelkabinett

Der Vorhang hebt sich wieder.

Es ist finster. Wind kommt auf.

Ein tiefes dröhnen erfüllt den Raum.

Stimmen wispern, Flügel flattern.

Ein Vogel stößt einen Warnruf aus.

Ganz langsam scheint es heller zu werden.

Noch mehr Vögel sind zu hören.

Blätterrauschen und Laubrascheln.

Hallo … hallo, Mono, wach auf. Ich bin da.

Teufel Mystery Hjalta

Mono liegt am Boden und schläft.

Ein erster Lichtschein trifft auf sie.

Es wird heller.

Sie erwacht.

 

  • Guten morgen, meine Liebe.

  • Hm … wer weckt mich denn so früh ?… ahh, man habe ich gut geschlafen.
  • Hallo … guten morgen …
  • Hallo … bist Du es? … Wo bist Du? … Ich habe geschla …
  • Jetzt bist Du ja wach. Ich bin hier oben … siehst Du mich nicht?

Mono schaut sich um.

Die Bühne steht voller Spiegel und Bäume.

Der Raum reicht bis in die Unendlichkeit. In einem der Spiegel bewegt sich etwas. Woanders wird ein Gesicht sichtbar. Eine Frau im weißen Kleid huscht für einen Augenblick vorbei …

  • Du bist wirklich da …

  • Super, nicht wahr?
  • Das ist echt cool …
  • Und? Was machen wir jetzt?

  • Ja, wozu hast du denn Lust?

  • Ich habe Hunger und Durst.
  • Echt? …und ich dachte immer, die ganzen Opfergaben wären für die Katz.
  • Nun, die bekommt natürlich auch etwas ab. So verfressen bin ich nicht. Aber ein Glas Wasser täte jetzt vielleicht ganz gut. Vielleicht gibt es in diesem Wald ja eine Quelle …

 

Wasserkullern wird hörbar.

  • Leider haben wir keine Gläser.

  • Hast Du denn keinen Butler?
  • Heutzutage kann sich nicht jeder mehr so einen Luxus leisten …
  • Ach Papperlapapp … die Zeiten haben sich umgedreht. Hast Du das etwa schon vergessen?

Christoph Waltz

Die Gotin erscheint in einem Spiegel.

Sie steckt sich ihr Haar lose hoch, schaut sich prüfend im Spiegel an, entscheidet sich jedoch für einen seitlich geflochtenen Zopf, den sie ohne eine Spange daran zu befestigen vornüber drapierte. Sie betrachtet sich im Spiegel. Dreht sich, schaut auf ihren Hintern und streicht sich über den Bauch.

  • Gefällst Du Dir?

  • Ja, danke, sehr schön. Aber warum immer blond?
  • Mit blondem Haar hast Du alle Möglichkeiten. Du kannst sie Dir ja tönen.
  • Das ist natürlich ein Argument.
  • Und wie findest Du Deine Figur?
  • Etwas sehr schlank, finde ich. Und auch etwas wenig Busen.

  • Ein Stückchen Kuchen am Tag und Du nimmst locker 5 Kilo zu.

  • Dann wird der Hintern auch dicker.
  • Ist er Dir zu flach?
  • Hm … ich kann ja ein leichtes Hohlkreuz machen, wenn es drauf ankommt. Ist schon gut so wie es ist. Ein Picknick wäre …
  • Vielleicht sollten wir Wohltan dazu einladen.

  • Ist ein ganz netter, nicht wahr?

  • Hm …
  • Liebst Du ihn?
  • Ich hatte da eigentlich immer einen anderen im Auge.
  • Im Auge, das ist gut.

  • Ja, nicht so direkt natürlich. Er weiß nichts davon.

  • Ach so. Und, warum sprichst Du ihn nicht an?
  • Geht nicht.
  • Ist er taub?
  • Ich hoffe nicht.
  • Ist er blind?

  • Auch das nicht.

  • Ja, was ist denn dann das Problem?
  • Er lebt am anderen Ende der Welt.
  • Na, das ist doch geradezu super! Jetzt, wo sich alles gedreht hat. Dann müsste er eigentlich ganz in der Nähe sein.

  • Aber wir haben uns doch auch gedreht.

  • Noch nicht ganz, meine Liebe. Noch ist es Zeit sich zu entscheiden. Ein paar Minuten, aber dann ist die Drehung endgültig vollzogen.
  • Ja, aber, was muss ich denn dann jetzt tun? Wohin? Was entscheiden?
  • Immer schön locker und geschmeidig bleiben. Zur rechten Zeit, am rechten Ort kommt alles so, wie es sein soll … wir sollten jetzt wirklich etwas Essen, mir knurrt schon der Magen. 

„Ich bereue meine Hetze gegen deutsche Medien“

Published on Nov 12, 2016

Ulrich Teusch über die Lückenpresse:

„Das Problem sind die systematischen Auslassungen“

Published on Nov 12, 2016

Der Buchautor Ulrich Teusch kritisiert das Wort „Lügenpresse“ als „zu moralisch“. Im Gespräch mit RT Redakteur Malte Daniljuk stellt er Probleme im deutschen Mediensystem dar. Die Eliten in Politik und Medien, so ein Ergebnis, passen sich immer stärker aneinander an. Dieser Mainstream-Effekt gefährdet die Demokratie.

Mehr auf unserer Webseite: https://deutsch.rt.com/

TAZ über Bewusst.tv

Published on Nov 12, 2016

In einem ganzseitigen Artikel sucht die TAZ danach, welche Schubladen am besten für Jo Conrad und Bewusst.tv passen. Die üblichen Totschlagbegriffe sind inzwischen um das Wort „Reichsbürger“ erweitert und irgendwie muß man uns doch zumindest gesinnungsmäßig in die Nähe rücken. Jo Conrad kommentiert….

Die beiden Frauen gehen zu der Quelle, die mittlerweile sichtbar

geworden ist. Da hören sie Geräusche aus dem Wald.

Männerstimmen:

  • Hast Du die Flaschen auch dabei?

  • Logisch … hast Du das Holz?

  • Logisch … hier, schau, hier liegt überall Holz satt.

Zwei junge Kerle in Arbeitsklamotten treten hervor

und bemerken die zwei Frauen.

  • Frauen!!!

Entfährt es ihnen gleichzeitig. Mono und die Gotin schauen zu ihnen herüber.

  • Guten Morgen!
  • Ähm … guten morgen … wir wollten nur etwas Wasser holen.
  • Kein Problem, wenn ihr Behälter habt.

Antwortet die Gotin. Der eine hebt die Flaschen, die er in seinen

Händen hält, der andere trägt ein riesiges Bündel

Holz auf seinem Rücken. Es ist Wohltan.

Sarah Lombardi, Geständnis

  • Guten morgen Wohltan, sagte Mono.

  • Oh … hallo, ja, guten morgen, ähm … ich … ach

Er lässt das Holzbündel fallen.

  • Wofür benötigt ihr Wasser und Holz? Wollt ihr das Wasser kochen?

  • Nö … wir sammeln einfach gerne.

  • Wie, ihr schleppt Euch ab, nur so zum Spaß?
  • Irgendwie muss man sich doch fit halten, und bevor ich in eines dieser Muckistudios gehe, da schleppe ich lieber einen ganzen Wald von A nach B.
  • Und ich bringe das Wasser zu jedem, der es haben will.
  • Und, fragt die Gotin, hast Du viele Kunden?

  • Och … noch nicht so viele … aber es werden doch immer mehr.

  • Verkaufst du uns auch etwas von dem Wasser?
  • Ich? Verkaufen? Nein, ich verkaufe das Wasser doch nicht, aber Flaschen, die kann ich anbieten.
  • Was kostet die Flasche denn?

Pietro Lombardi, Sarah Lombardi

Der Angesprochene, er trägt ein hellblaues T-Shirt,

schaut sich die Gotin plötzlich etwas genauer an. Er zögert.

  • Ne, ne … da falle ich nicht drauf herein. Dir verkaufe ich nichts. Ich schenke sie Dir.

  • So wirst Du natürlich niemals Geschäfte machen, sagte Wohltan.

Die Gotin verschwindet kurz hinter einem der Bäume, der Wald öffnet sich und eine festlich gedeckte Kuchentafel, Kerzenleuchter und schöne Kristallglaspokale glitzern im frühen Sonnenlicht. Vögel zwitschern. Irgendwo erklingt Musik.

  • Oh … das ist ja Zauberei! Mensch, Hirse, sollten wir etwa schon auf Terry Pretsches Scheibenwelt gelandet sein? Kuck mal da, ich glaube dort huschte gerade eine dieser fiesen Elfen vorbei!

Hirse schaut sich auch etwas verstohlen um.

  • Nee, glaube ich nicht, da sieht es doch etwas anders … oder, nicht das uns der Sensenmann … obwohl, mit dem wollte ich immer schon mal eine Session machen.

Die Frauen kichern und machen sich fast schon in die Hose,

so sehr amüsiert sie das nervöse Getue der Beiden.

  • Wie wäre es denn vielleicht mit einem heißen Kaffee, und dazu ein Stückchen Kuchen? Das entspannt, außerdem habe ich jetzt langsam einen Riesenhunger, sagt Mono.

  • Wir auch.
  • Dann sollten wir zusammenwerfen. Wir haben Kaffee und Kuchen, ihr habt Wasser und Holz, sagt die Gotin.

Der Wald öffnet sich weiter und mehrere Kissen und Decken,

die einladend auf einer Wiese arrangiert sind, geraten ins Blickfeld.

  • Oh ja, sofort, der Kaffee ist gleich bereit, antworteten die Männer gleichzeitig.
  • Hm … die parieren doch super, flüstert die Gotin Mono zu.
  • Die Zeiten scheinen sich tatsächlich geändert zu haben.

Rhythmische Klänge dringen aus dem Wald und die Männer

verrichten ihre Handreichungen im Takt der Musik. 

National Geographic

Einer greift nach einem Besen, der andere schichtet das Holz, dann befüllten sie die Flaschen und setzten einen Wasserkessel in die schnell angefachte Glut. Einer schlägt im Takt mit einem Stock auf die Flaschen, der andere beantwortet den Rhythmus mit dem Besen … wir fegen, wir fegen, sein Leichentuch … Die Frauen machen es sich derweil auf den Kissen gemütlich und schauen den Männern bei der Arbeit zu. Mono nimmt sich ein Bonbon aus einer der vielen Schalen und steckt es sich genüsslich in den Mund.

Ein Mann, es ist der Typ im schwarzen T-shirt,

diesmal jedoch ohne Mantel, betritt die Bühne.

  • Was treibt ihr denn hier? Und seit wann, wird bei der Arbeit gesungen? Und wieso stehen hier überhaupt noch Bäume? Und dann auch noch Apfelbäume!

Jetzt erkennt man auch, das alle Bäume in voller Blüte stehen. Vögel zwitschern und die Beiden schauen den Typen, der ziemlich arrogant und eingebildet daher kommt skeptisch entgegen.

  • Ich wette, das ist ein Arschloch.
  • Ein Megaarsch.

Hirse krempelt sich gelassen die Ärmel hoch und fegt weiter.

Wohltan stellt sich zwischen den Eindringling und die Frauen.

  • Was suchst Du hier?

  • Och … nichts bestimmtes eigentlich. Eine Glaskugel, ihr habt sie nicht zufällig gefunden?
  • Glaskugeln? Nein, hier ist keine Kugel, und jetzt zieh Leine, wir brauchen Dich hier nicht.
  • Ich bin aber genau hier zu Kaffee und Kuchen eingeladen worden. Habt ihr vielleicht zwei junge, hübsche Damen mit einem Picknickkorb gesehen?
  • Bleib wo Du bist! Keinen Schritt weiter, denke noch nicht mal dran! baute sich Wohltan vor dem Typen auf.

  • Was bläst Du Dich so auf? Von dir will ich doch gar nichts.

  • Und die Damen wollen nichts von Dir.

Der Typ beugt sich etwas zur Seite und entdeckt die beiden Frauen.

  • Ah … hallo … ich bin es! Hallo die Damen! Sag doch mal jemand diesem Gorilla hier, das er mich vorbei lassen soll, das Vieh beißt mich noch.

  • Du gehst nirgendwo hin, drohen Hirse und Wohltan gleichzeitig.

Und der Typ erstarrt zur Salzsäule.

  • Schachmatt, entfährt es Mono.
  • Nicht ganz. Etwas Wasser, und der taut wieder auf, sagt die Gotin.

Mono geht auf den Schock getrockneten Mann zu, kratzt etwas

an seinem T-Shirt und streut die dort gesammelten

Schuppen in einem Kreis um ihn herum.

  • Gib mir bitte etwas Wasser, Wohltan.

  • Sofort, Gnädigste. Ich trödle mal wieder, Du hast Durst. Trinken ist wirklich sehr wichtig.

Er reicht ihr einen gefüllten Pokal.

Sie nimmt ihn entgegen und gießt das Wasser mit einer einzigen

Handbewegung über den Mann im Schwarzen T-Shirt.

  • Bist Du verrückt! Der Kerl ist möglicherweise total abgewichst! Ich kenne mich aus mit denen! Die sind echt gefährlich!

Der Typ taut auf.

Er grinst und schaut erst zu Mono und dann zu Wohltan.

  • Siehst Du, Frauen können halt nicht anders. Sie hängen an uns.

Mono schaut auf den Typ und grinst zurück.

  • 40 Tage bei Wasser und Brot, das müsste reichen. Dann sehen wir weiter.

Der Typ scheint nur langsam, aber dann mit Macht zu begreifen.

  • Sonnescheiße! Du Krötengesicht, Du Natterngezücht!

    One for all… All for one…

Published on Nov 12, 2016

Karneval – die Pappnasen in

der Politik und die Staatsrechtlerpappnase

Published on Nov 11, 2016 – http://www.verfassunggebende-versamml…

Hillary Clinton, Bill Clinton, Margot Gerster

Kehrtwende

Es raschelt im Gebüsch. Adam und Eva treten

hervor. Eva zeigt auf die Bäume:

  • Ich habe Dir doch gesagt, der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Hier siehst Du, das sind Apfelbäume. Und da, das ist eine Weide, hier, hier steht ein alter Pflaumenbaum und das hier ist eine Haselnuss … oh … Adam schau doch mal, wir sind sogar nicht mehr alleine!

Alle Gesichter wenden sich den Beiden zu.

Plötzlich bleibt Eva erschrocken stehen und schaut wie versteinert

auf die Gotin. Diese schaut Eva ganz ruhig ins Gesicht.

  • Hallo Eva.

  • Hallo Mutter.

Adam schreckt ebenfalls überrascht auf.

Die Gotin betrachtet beide abwartend. Dann

sinkt Eva zu aufspielenden Gitarrenklängen auf die Knie:

I’m sorry, I’m sorry … (“Scared Of You” von Nelly Furtado)

Auch Adam geht ebenfalls auf die Knie. Die anderen verhalten

sich ruhig und beobachten die Szene angespannt.

Die Gotin erhebt sich. Die Musik verklingt.

  • Wo sind Eure Anziehsachen, und wo ist der Mantel?

  • Adam hat ihn verkauft.

Flüstert Eva als Antwort.

  • Verkauft?

  • Ich … wir mussten unser letztes Hemd … und außerdem, so haben wir im Grunde doch alles wieder zurückgegeben!

  • Du Dieb! Du elender Dieb! Jetzt willst Du die ganze Geschichte auch noch als Wiedergutmachungsaktion verkaufen? Das ist ja wirklich unglaublich!

Platzt es aus Mono hervor:

Hast Du ne Macke! … (Nina Hagen)

Erinnere Dich an den Engel in der Nacht!

Los sag, was hast Du mit der Kugel gemacht?

Erzähle mir nichts von Sorgen und Nöten,

Sonst gehe ich Dir gleich hier an die Klöten!

Du hattest doch nicht mehr alle Tassen im Schrank,

und auch der Engel hatte offensichtlich nicht viel Verstand.

Welches Königreich hat er Dir denn versprochen?

Hast Du mal an Deinem Schwanz gerochen?

Lege endlich den Rückwärtsgang ein,

Was bist Du nur für ein verfressenes Schwein!

Verzieh Dich in Deinen eigenen Stall,

von mir aus gesehen, erheblich weiter hinten im All!

  • Mono, Mono, jetzt ist es genug. Der Mann vor uns trägt nicht allein die Schuld.

Die Gotin macht eine beruhigende Handbewegung

und wendet sich an Eva:

  • Was hast Du Dir nur bei der ganzen Geschichte gedacht, mein Kind?

  • Ich wollte Gleichberechtigung!
  • Und was hast Du erhalten?

Das Deutschtum – eine Definition

Published on Nov 12, 2016

 

Spinne Australien Riesenkrabbenspinne Charlotte

Schweden

 

Verraten und Verkauft

Hirse wendet sich an Wohltan.

  • Verstehst Du, was hier ab geht?

  • Das hat was mit der Erbschuld zu tun. Du erinnerst Dich? Das ist die Sache mit dem Apfel und dem Baum der Erkenntnis.
  • Ach, der alte Kram. Ist das nicht langsam mal verjährt?
  • Ohne die rechte Einsicht?

Fragt Mono die Beiden.

Die Gotin setzt sich wieder auf ihre Lagerstatt und fragt:

  • Was ist denn eigentlich mit dem Kaffee? Ich denke, wir sollten die erhitzten Gemüter durch ein Heißgetränk abkühlen. Bitte, kommt, setzt Euch und probiert auch von dem Kuchen.

Wohltan nimmt ein Tablett mit mehreren Bechern und stellt dieses zu Füßen der Gotin ab. Hirse stellt eine Flasche Wasser daneben. Dann gruppieren sich alle, bis auf den Mann im schwarzen T-Shirt, um die Gotin. Auch Adam bleibt stehen.

  • Willst Du dich nicht auch zu uns setzen?

Fragt die Gotin Adam.

  • Ich trinke nichts bei Fremden.
  • Ach … wir sind Fremde für Dich? … Das ist ja interessant.

Adam dreht sich zu dem Typen im schwarzen T-Shirt um.

  • Los, jetzt mach endlich ein Ende mit dieser miesen Vorstadtkomödie! Ich habe keinen Bock mehr auf diese doofe Story. Die Frau da oben nervt ganz besonders.

Der Typ zuckt mit den Achseln.

  • Sorry, aber mir sind die Hände gebunden. SIE hat den Rückwärtsgang drin.
  • Was soll das denn nun schon wieder heißen? Du hast aber wirklich jedes mal eine andere Ausrede. Erst versprichst Du einem den Himmel auf Erden, dann verlangst Du für jeden Handschlag immer wieder neue Kugeln von mir. Keine Krone, kein Königreich … und jetzt wirst Du noch nicht mal mit diesen paar Weibern fertig! … Ich fasse es nicht! Betrüger! Du bist ein Betrüger!
  • Was regst Du Dich so auf! … hast doch alles bekommen, was Du haben wolltest! Ruhm und Ehre, Geld und Knechte … Unsterblichkeit!
  • Ach, Unsterblichkeit! Was für ein Blödsinn! Was nützt mir Unsterblichkeit, wenn ich diese nicht in einem Paradies verbringen kann.
  • Ja, aber da wolltest Du doch unbedingt heraus! Wer hat mich denn angefleht, ich möge ihm ein eigenes Königreich schenken.
  • Ach … von wegen schenken! Ausgepresst wie eine Zitrone hast Du mich. Mein letztes Hemd … ach übrigens, da fällt mir ein, wo ist eigentlich der Mantel?

Vorderbein eines Schwimmkäfers

Maria und Magdalena

Frauenstimmen werden hörbar.

  • Ich habe es ja immer schon gesagt: Wasser und Salz, das ist einfach das beste Reinigungsmittel. Bis auf ein paar ganz kleine Stellen ist er wirklich wieder fast wie neu.

  • Schön ist er, da hast Du recht, nur, tragen lässt er sich nicht so leicht.

Die Frauen treten hervor.

Beide tragen einfache weiße Kleider.

Gemeinsam tragen sie einen alten Reisekoffer.

Sie erblicken die Szene und setzen den Koffer ab.

  • Wir sind hoffentlich nicht zu spät.

  • Hallo ihr Lieben! Kommt zu uns, der Kaffee ist gleich fertig.

Die Gotin winkt den Frauen. Maria und Magdalene wollen gerade

wieder nach dem Koffer greifen, da kommen schon Hirse und

Wohltan herbeigeeilt und nehmen den Frauen die Last ab.

  • Oh … vielen Dank, sehr aufmerksam.

  • Es ist uns eine Ehre.

Die Männer tragen den Koffer zur

Kaffeetafel und stellen ihn vor der Gotin ab.

Die Frauen begrüßen sich kurz und jede nimmt sich

einen Becher Kaffee, der von Wohltan herum gereicht wird.

Adam und der Mann im schwarzen T-Shirt stehen stumm dabei.

Keiner beachtet sie.

  • Kannst Du mir bitte mal verraten, was das ganze Theater hier soll? Warum tust Du nichts dagegen?
  • Mach Du doch was.
  • Wie? Jetzt soll auf einmal ich sagen, was gespielt wird? Ich denke, Du hältst die Fäden in der Hand?

  • Ja, schon … aber ziehen tut jetzt ein anderer.

  • Das verstehe ich nicht.
  • Sie hat den Rückwärtsgang eingelegt. Die ganze Geschichte läuft jetzt wieder andersherum. So ist nun mal die Fledermaus, die hält weder Hund noch Katze auf.
  • Was für eine Fledermaus? Davon hast Du mir aber noch nie etwas erzählt.
  • Du kennst die Große Mutter nicht?

  • Die Große Mutter ist eine Fledermaus? Ich bitte Dich! … das ist doch totaler Blödsinn! Der Mensch ist die Krone der Schöpfung, und heißt es nicht: Der Herr erschuf Adam nach seinem Ebenbilde. Alleine schon aus diesem Grund kann die Große Mutter keine Fledermaus sein. Das ist ein absolut unanständiger Gedanke.

  • Aber so sieht die Welt nun mal aus. Was kann ich dafür. Bin ich Jesus?
  • Ich fasse Dein Verhalten nicht! Was ist bloß in Dich gefahren? Stehst einfach nur rum und überlässt diesen Weibsbildern hier die Regie!

Adam hebt die Hand und will seinem Kumpanen gegen die Schulter

hauen, als er in der Bewegung gestoppt wird. Er kann den

Mann nicht berühren. Er ist eingehüllt

von einer unsichtbaren Wand.

Jetzt wird der Mann in dem Bannkreis auch langsam nervös und ihm scheint auch ein bisschen die Luft auszugehen. Adam versucht ihn zu befreien, und auch der Mann wird jetzt hektisch. Aber sie können einander nicht berühren.

Die anderen beobachten die Szene wie ein Schauspiel, das immer mehr einem rituellen Tanz, einer Kampfkunst ähnelt. Trommeln werden im Takt dazu geschlagen.

Krieg! Krieg! Krieg!

Sie suchen den Sieg!

Kriegsgeräusche, Zischen, Explosionen, Donnern,

Maschinengebrüll, Menschengeschrei … Wagnerschnipsel, Orchesterdonner!

Ruhe.

Die beiden Kämpfer fallen vor Erschöpfung

zu Boden und rühren sich nicht mehr.

  • Was war das denn?

Fragt Hirse leise in den Raum.

  • Das war der dritte Weltkrieg.

Antwortet die Gotin.

  • So kurz?
  • Zeit ist relativ. Was glaubst Du, was in ihren Köpfen jetzt los ist?

Maria öffnet den Koffer.

  • Lasst die Männer jetzt mal eine Weile in Ruhe, die werden auch wieder wach werden.
  • Deinen Optimismus möchte ich haben!

Rutscht es Magdalena heraus.

  • Das gerade Du so skeptisch bist! … Du hattest doch nun wirklich einen Helden an Deiner Seite.
  • Einen Helden?
  • Jetzt fang nicht schon wieder davon an.
  • Stinksauer bin ich auf den vielbesungenen Helden! Aber das ist mal wieder typisch. Die eigene Mutter sieht es natürlich immer erst als Letzte ein. Die Idee mit der Kreuzigung war einfach nur Scheiße!
  • Wie Du wieder redest! Fasse Dich etwas! Er hat es gut gemeint.
  • Gut gemeint, ja, ja, das mag ja sein, aber, schau Dir die langfristige Entwicklung da unten doch bitte einmal etwas genauer an, ja? … So einfach wie Du es dir manchmal machst, ist die Lage nun mal wirklich nicht. Die zerreißen sich noch gegenseitig, wenn das so weitergeht.
  • Männer raufen halt gerne. Da hilft nur Langmut und Geduld.
  • Deine Geduld bringt uns noch alle in Teufelsküche.
  • Mit Gewalt erreicht niemand etwas, weder Du noch der Teufel.
  • Aber tatenlos dabei sitzen und die gefallenen Söhne betrauern, das kann doch wirklich nicht die einzige Möglichkeit sein. Passivität als Endlösung? Nein, das wiederstrebt mir total. Ich kriege die Krise …

Mono wendet sich an Magdalena.

  • Du hast Recht. Ich verstehe dich sehr gut. Ich kann es auch bald nicht mehr ertragen.
  • Wie heißt Du?
  • Ich heiße Mono.
  • Ach … dann bist Du …

  • Wenn ich unterbrechen darf, sagt die Gotin, ich habe Euch ja noch gar nicht richtig vorgestellt. Dieses hier ist Mono, die Ketzerin, sie ist zwar eine lausige Zauberin, aber immerhin, mit etwas Geschick und viel Geduld hat sie vor einiger Zeit unseren Mantel wiedergefunden.

  • Ach, Du warst das? … das ist ja interessant.

Magdalena schaut sich Mono genauer an.

  • Steh doch bitte mal auf. … Ah ja, nicht schlecht, er wird Dir gut stehen.

  • Was soll das heißen?

  • Na, was glaubst Du, für wen ich den schweren Koffer durch halb Europa geschleppt habe?
  • Ich soll den Mantel tragen?
  • Du hast ihn gefunden, also gehört er auch Dir.

Und Maria nimmt einen blauen Mantel aus dem Koffer.

Sie streicht ihn glatt und reicht ihn zunächst Magdalena.

  • Hier ist das gute Stück … na, was sagst Du? Er ist doch wirklich fast wie neu, oder?

  • Ja … aber Maria, da fehlt ja die Hälfte!

Auch die Gotin schaut erstaunt.

  • Wo ist die Rote Seite? Der ist ja komplett blau geworden!
  • Ja, das war der Preis, die Farben musste ich trennen.
  • Ja, aber … mit einer Seite kann sie doch gar nichts anfangen! Ich wollte den ganzen Mantel für sie.

Bricht es aus der Gotin hervor.

  • Ich habe mir das aber nun mal anders überlegt.

Der Vorhang fällt.

Pause.

Einmal in Russland:

Ökotourismus nach deutschem Vorbild

Published on Nov 12, 2016

Am russischen Peipussee will der Deutsche Dr. Heinrich Berr seinen Traum verwirklichen:

Der Betrieb einer Ferienanlage, die viel Natur zu bieten hat und Ökotouristen aus aller

Welt anlockt. Doch die Bewirtschaftung der wunderschönen Anlage

sorgt immer wieder für Herausforderungen…

„Man braucht weder

einen Führerschein, noch eine Fahrerlaubnis“

Published on Nov 11, 2016

FORTSETZUNG folgt!

 

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