1. AD/TV..END/T is coming/♥??…

Abschleppdienst. Autopanne, Fail

Löst Donald Trump sein Wahlversprechen ein?

Die Palästinenser sind höchst alarmiert über Berichte, US-Präsident

Trump wolle Jerusalem als Israels Hauptstadt anerkennen. Sie warnen

vor der „totalen Zerstörung“ des Friedensprozesses. Die Hamas

ruft schon zu einem neuen bewaffneten Aufstand im

Kampf um Jerusalem auf…

Nasa-Forscher entdecken Irrtum:

Aktualisiert am 04. Dezember 2017, 10:44 Uhr

Auf dem Mars fließt gar kein

Wasser, sondern

Sand…

Dramatische Rettung:

Weihnachten, StiefelDramatische Rettung: Feuerwehrmann verhindert Kältetod

Feuerwehrmann verhindert Kältetod

Dramatische Bilder aus Kanada. Ein unvorsichtiger Hund

bricht in einem zugefrorenen Fluss ein und kämpft verzweifelt

um sein Leben. Ein Feuerwehrmann kommt zur Hilfe

und riskiert daraufhin sein Leben…

© Zoomin

DHL-Erpressung mit Paketen:

Bild zu DHL,

Wie erkenne ich ein „verdächtiges Paket“?

Mit Paketbomben versucht ein Unbekannter den Paketzusteller DHL um eine

Millionensumme zu erpressen. Jetzt warnt die Polizei die Bevölkerung vor

weiteren verdächtigen Paketen im Zusammenhang mit der Erpressung.

Worauf DHL-Kunden genau achten müssen und wie sie im

Ver­dachts­fall am besten reagieren: Die wichtigsten

Fragen und Antworten…

Transgender-Mädchen kämpft für Akzeptanz und Liebe TelefonatFruit Zen Jackpot-Spiel

#youdidnotsleepthere:

Instagram youdidnotsleepthere Reise Luisa

Superfood:

Aktualisiert am 04. Dezember 2017, 15:45 Uhr

Viele Mittel sind nicht ausreichend erforscht

In den Kernen ist ein Stoff enthalten, der bei der Verdauung
zu Blausäure abgebaut wird. Die ist giftig für Menschen – und
laut BfR gibt es Fälle, bei denen es durch den Verzehr der
Kerne zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen

gekommen ist…

Ali Abdullah Saleh Theresa May, Jean-Claude Juncker, Sarah NowakSalz

Der Stein des Anstoßes

Frau auf Instagram deckt Lügen-Fotos von Reisebloggern auf

Wenn es auf Instagram eines gibt, das noch beliebter ist als Bilder von Essen, dann sind es perfekte Urlaubs-Schnappschüsse. Eine Kanadierin hat den Hype um all diese Fotos nicht mehr ertragen, ihr riss vor lauter #travellove, #instatravel und #travelgram der Geduldsfaden.

Nun amüsiert sie mit einem „Enthüllungs-Account“ für

Fake-Reisebilder mittlerweile Zehntausende…

Porsche 718er-Modelle als GTS

Rückfall ins Chaos?

Top-funktionelle Daunen-Jacke

Aus für Peter Stöger beim 1. FC Köln:

Der 1. FC Köln gibt nicht erst seit der Entlassung von Peter Stöger

ein jämmerliches Bild ab. Der Klub droht innerhalb eines halben

Jahres wieder in längst vergessene Zeiten abzurutschen.

Und eine Besserung ist nicht

in Sicht….

Schwarzes Eichhörnchen

Panikmache mit schlimmen Folgen

Schwarze Eichhörnchen vertreiben hierzulande ihre Artgenossen,

so heißt es. Anders als die Tiere mit rotem und braunem Fell

seien sie aggressiver und stärker. Wie viel Wahrheit

steckt hinter dem Gerücht vom bösen

Eichhörnchen?

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Meghan MarkleAktualisiert am 04. Dezember 2017, 14:05 Uhr

Kindheitsfreundin spricht schlecht

über Prinz Harrys Verlobte…

Markus Söder Denise Herrmann

Die frühere Langläuferin Denise Herrmann hat beim Weltcup-

Auftakt in Östersund den zweiten Weltcupsieg ihrer

noch jungen Karriere gefeiert…

Gefütterter Parka mit Kapuze

PURGING THE PEDO PLAGUE

& SAVING SOCIETY — Sarah Westall

Published on Nov 29, 2017 / SGTreport

Bäh auf SchwedischViktoria Rebensburg

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CIA Global Cabal Is Imploding Worldwide! – 12/03/2017

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Published on Dec 1, 2017 / PRESIDENT TRUMP NEWS

Pakete

Immer mehr Menschen bestellen ihre Weihnachtsgeschenke im Internet.

Das stellt die Paketdienste vor ein Problem. Dieses Jahr werden so

viele Lieferungen wie noch nie erwartet. Das könnte zu

Engpässen an Weihnachten führen.

© ProSiebenSat.1

Flughafen KabulWetter, Deutschland

Bremen besiegt Stuttgart

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Bremen (dpa) – Die erneute Auswärtspleite war für den

VfB Stuttgart nur schwer zu akzeptieren. „Das ist einfach

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Reschke nach dem 0:1 (0:1) bei Werder Bremen

immer wieder: „Hier so zu verlieren.“…

Mit dem Messer im Rücken ins Krematorium?

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Bleibt er oder muss er gehen? Beim 1. FC Köln

gibt es wohl demnächst Klarheit in

Sachen Peter Stöger…

Ein flüchtiger Blick auf die Leiche, Lücken und Fehler im Totenschein – Rechtsmediziner beklagen mangelnde Sorgfalt bei der Leichenschau in Deutschland. Verbrechen und Behandlungsfehler bleiben so unentdeckt.
Als der Frankfurter Rechtsmediziner Marcel Verhoff das Pflaster vom Brustkorb des Toten zieht, entdeckt er die Stichwunde. Im Totenschein war „natürlicher Tod“ angekreuzt. Klar, sagt der Direktor des Instituts für Rechtsmedizin der Goethe-Universität, das sei „ein besonders krasser Fall“ gewesen. Aber dass Totenscheine voller Fehler sind und Leichenschauen nur oberflächlich durchgeführt werden, ist in Deutschland eher die Regel als die Ausnahme.
Das Institut für Rechtsmedizin der Universität Rostock hat 10.000 Todesbescheinigungen aus Rostock und Umgebung aus drei Jahren überprüft: Lediglich 223 waren fehlerfrei.

Stattdessen fanden sich mehr als 3.000 schwere

und über 35.000 leichte Fehler…

Bild zu BehandlungsfehlerYellowstone NationalparkAktualisiert am 02. Dezember 2017, 16:31 Uhr

Supervulkane brechen häufiger aus als gedacht…

Wann ein Supervulkan ausbricht, lässt sich nicht vorhersagen. „Präzise Prognosen sind nicht möglich“, sagt Müller. „Allerdings gibt es Anzeichen, die auf eine bevorstehende Eruption hinweisen.“ Dazu zählen Deformationen an der Erdoberfläche, die Zunahme von Erdbeben oder eine veränderte Zusammensetzung austretender Gase.

Werden solche Entwicklungen festgestellt, ist es

möglich, die Menschen vorzuwarnen…

Kingsley Coman

Trump-Tweet wirft neue Fragen auf

Verschleierte Islamistinnen bei einer Kundgebung Donald Trump AfD-Parteitag

Aktualisiert am 02. Dezember 2017, 22:05 Uhr

Sexismus-Eklat auf offener Bühne

Für einen Eklat sorgte bei der Wahl der Stellvertreter Corinna Miazga aus Bayern. Die verheiratete Bundestagsabgeordnete sagte in ihrer Bewerbungsrede: „Den zweiten Grund warum ich hier bin, habe ich meinem Parteikollegen Petr Bystron zu verdanken, der mich im Wahlkampf darauf aufmerksam machte, dass Frauen wie ich eigentlich besser an einer Stange tanzen sollten.“

Sie habe sich darüber erst geärgert und dann entschieden, sich auf offener Bühne

mit ihm zu messen – allerdings ohne zu tanzen. …

Doppelpremiere: Der neue BMW i8 Roadster und das neue BMW i8 CoupéClick here!

Frauen haben sich radikalisiert

Aktualisiert am 03. Dezember 2017, 10:40 Uhr / Den deutschen Inlandsgeheimdienst stellt das nach Angaben von Maaßen vor Schwierigkeiten. „Es gibt Kinder, die in den „Schulen“ im IS-Gebiet einer Gehirnwäsche unterzogen wurden und in starkem Maße radikalisiert sind“, sagte er. „Für uns ist das ein Problem, weil diese Kinder und Jugendlichen mitunter gefährlich sein können.“ Auch die Frauen stellten zum Teil eine Bedrohung dar. „Frauen, die in den vergangenen Jahren in IS-Gebieten gelebt haben, sind oftmals derart radikalisiert und identifizieren sich so mit der IS-Ideologie, dass man sie mit Fug und Recht auch als Dschihadistinnen bezeichnen kann.“ Das bedeute nicht immer, dass sie auch bereit wären, Terroranschläge zu begehen.

Aber wir müssen auch diese Frauen im Blick behalten.“

Cooles Duo

Cooles Duo30. November 2017 12:52

Lange hat es gedauert, bis sich

BMW zu einem offenen i8 durchringen konnte:

Jetzt präsentieren die Münchner endlich den neuen BMW i8 Roadster

und schieben gleich das Facelift für den konventionellen BMW i8 hinterher,

der jetzt den Namenszusatz „Coupé“ erhält. Während der geschlossene

i8 sich nur in Details vom Vorgänger unterscheidet, setzt der

Roadster auf eindeutige Merkmale. 

© BMW

Sci-Fi-Weihnachtsstory:

„Um mein Horn zu Asche zu machen,
wird meine ganze Art verpulvert“

Sci-Fi-Weihnachtsstory: Edeka-Spot zum Fest der Liebe Nissan und "Star Wars: Die letzten Jedi": Sieben Sternenkrieger für die Straße

Die Supermarktkette Edeka ist bekannt für ihre kreativen und lustigen –

oder auch nachdenklich machenden – Werbespots. Kurz vor Weih/

nachten präsentiert das Unternehmen den neusten Clip. Und

der ist nicht nur süß, sondern auch ein wenig

unangenehm futuristisch…

© Zoomin

SENSATION!!

Ski alpin: Weltcup Abfahrt Flächenverbrauch, Deutschland, Beton, Bauarbeiten, Grünfläche

Olympia kann kommen!

Thomas Dreßen darf bei der Abfahrt in

Beaver Creek einen sensationellen Podestplatz feiern…

5 Most MYSTERIOUS Codes Scientists Cant Break

Published on Jun 7, 2016 / Be Amazed

Human history is filled with languages, codes and writing systems that have hidden

information about various religions and locations for years before being cracked by

cryptographers, but some have baffled scientists and remained undeciphered even

to this day. From unexplained manuscripts to centuries old languages

here are the 5 most mysterious codes scientists can’t decipher…

FC Liverpool und Jürgen Klopp feiern Torfestival

Jürgen KloppAktualisiert am 02. Dezember 2017, 19:05 Uhr

5:1 geg..e-n Brigh-ton & H-

ove Al*i(bi-on…

Es ist immerhin ein kleines Lebenszeichen:

FC Schalke 04 - 1. FC KölnAktualisiert am 02. Dezember 2017, 20:42 Uhr

Aktualisiert am 02. Dezember 2017, 20:42 Uhr / Trainer Peter Stöger hat mit dem 1. FC Köln in allerhöchster Not immerhin einen Teilerfolg geschafft. Mit dem 2:2 (0:1) beim Tabellendritten Schalke 04 beendete der Österreicher im 150. Punktspiel mit dem FC zwar die Serie der Kölner von vier Bundesliga-Niederlagen nacheinander.

Doch bei lediglich drei Punkten aus 14 Spielen und einer Tordif/

ferenz von minus 21 ist die Lage des Tabellenletzten

weiter extrem angespannt…

ING-Diba-Chef:

Bild zu Tänzerin MDM - Silber-Gedenkprägung Klimazonen Aktualisiert am 02. Dezember 2017, 14:28 Uhr

Weniger Konkurrenz am Geld-au/

tomaten wäre im Kund/

e-n/sinn..

Der blanke Wahnsinn in Amerika

ZirkusMcKamey Manor, Horror

Hier werden Horrorfans bis an die Grenze des Erträglichen

gebracht: Tiefkühltruhen, Särge und literweise Kunst/

blut stehen auf der Tagesordnung…

Kartenantrag: online.

Bild zu Peter Stöger

Das habe ich mir verdient…

Fußgängerbrücke in Prag stürzt in die Moldau

Aktualisiert am 02. Dezember 2017, 15:41 Uhr

Eine mehr als 250 Meter lange Fußgängerbrücke ist in Prag eingestürzt und in die Moldau gefallen. Vier Menschen seien bei dem Unglück am Samstag verletzt worden, teilten die tschechischen Rettungskräfte der Agentur CTK zufolge mit. Sie seien bei Bewusstsein ins Krankenhaus gebracht worden.

Die Feuerwehr suchte mit Hilfe von Wassersportlern im

Fluss nach möglichen weiteren Personen…

G-roße Tom..bo..la!

Adventskalender bei Jackpot.deDPD Deutscher Paket Dienst

Das Weihnachtsgeschäft bedeutet für die Paketdienste enormen

Stress. Und jedes Jahr nimmt die Belastung wegen des wachsenden

Online-Handels zu. Nun diskutiert die Branche über Maß/

na*h(men, die am Ende auch die Verb/

raucher spüren dürften…

„IS ist sehr anpassungsfähig“

Islamischer StaatAktualisiert am 02. Dezember 2017, 19:52 Uhr

Das Kalifat des Islamischen Staates existiert nicht mehr, glaubt BKA-Chef

Holger Münch. Doch die Terrormiliz passt sich einfach den neuen Umständen an.

„Wir haben in den letzten Jahren gesehen, dass der sogenannte Islamische

Staat sehr anpassungsfähig ist“, sagte er. „Und insofern gehen

wir davon aus, dass wir jetzt in eine Phase kommen, wo

eben Netzwerke entstehen werden von

D-schi..ha-d/ist..en…“

Zucker

Die Gefahr durch den IS bleibt nach Einschätzung von BKA-Chef Holger

Münch auch nach den drastischen Gebietsverlusten der Terrormiliz bestehen.

Das vom IS ausgerufene Kalifat habe quasi aufgehört zu existieren, sagte der Chef des Bundeskriminalamts (BKA) im „Interview der Woche“ des Deutschlandfunks. Die Terrorgruppe habe sich aber längst auf die nächste Phase vorbereitet. „Wir sehen viel weniger Propagandaprodukte der klassischen Art.“ Dafür hätten sich Dschihadisten-Strukturen in den sozialen Medien etabliert.

Dort würden Chat-Foren unterhalten, Informationen ausge/

tauscht und virtuelle Netzwerke gebildet. Das

sei ein großes Risiko…

Heizung im AutoCIMG8394 CIMG8646

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Chaos bei Parteitag

AfD Parteitag FC Bayern Bayer Leverkusen - Borussia Dortmund

Turbulent geht es zu beim AfD-Parteitag. Die Delegierten bestätigen ihren

bisherigen Jörg Meuthen im Amt – liefern sich aber einen erbitterten

Richtungskampf um seinen Partner an der Doppelspitze.

Am Ende gewinnt Alex..and..er

Gaul..and…

Bild zu Mario Götze

@800♥??

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FC Schalke 04 - FC Köln im Liveticker

Shoppen.Sammeln.Sparen.

Myanmar

Seit März 2017 ist bei GMX das Cashback-Portal WEB.Cent /♥??online:

Der Kunde kann bei ausgewählten Partnern in über 550 Online-Shops und in über 25 Kategorien einkaufen, Geld sparen und zusätzlich bei jedem Einkauf WEB.Cent/♥?? sammeln. Die Angebote werden zum Teil eigens für WEB.Cent Kunden ausgehandelt und zusammengestellt, so dass es dort Spezialangebote/♥?? gibt, die man nirgendwo anders findet. Bei jedem Einkauf wird der Bonus bzw. die prozentuale Ersparnis in Form von WEB.Cent auf das WEB.Cent Konto/♥?? des Kunden gutgeschrieben.

Schnell bekommt man so tausende WEB.Cent /♥??zusammen, die man jederzeit

selbst über eine Cashback-Funktion im WEB.Cent Nutzerkonto

zu Bargeld/ ♥?? machen kann…

Klondike Solitaire jetzt online spielen! News per WhatsApp

„Es beginnt ja alles mit dem Träumen“

Biathlon: Weltcup

Mit Startnummer 24 läuft Denise Herrmann zum finalen Schießen auf

Stand 24. Sie hofft auf Glück – und hat es. Trotz eines Fehlers erringt

die frühere Langläuferin ihren ersten Biathlon-Weltcupsieg

und erfüllt damit die Olympia-Norm…

Victoria Swarovski

Neuseeländische Polizei erobert das Netz

Mega-Hype im Netz: So erklärt sich "Salt Bae" seinen Erfolg! Wetter, aktuell, Deutschland, Schnee, 1. Advent, Wochenende, WinterRoger WatersRekrutenclip: Neuseeländische Polizei erobert das NetzAktualisiert am 30. November 2017, 08:10 Uhr

ARD boykottiert Pink-Floyd-Star

Roger Waters‘ Konzerte…

B-er..l-in:

Rex Tillerson, Donald Trump Niedliche GrußformelBayer Leverkusen"Jahre lang bekannt": Ralf Möller über Hollywood-Sex-SkandalTaxi, Berlin

Taxi-Fahrgast fehlt eine Hand

Ein mysteriöser Vorfall stellt die Polizei in Berlin vor ein Rätsel.

Ein Mann steigt stark blutend mit nur einer Hand in ein

Taxi. Die Hand wird erst später gefunden

– in einem Abfalleimer…

Gegner im Check

Joachim LöwBild zu Thomas Müller,

Deutschland bekommt es in der Gruppenphase der WM 2018 in Mexiko,

Schweden und Südkorea mit drei sehr unterschiedlichen Mannschaften

zu tun. Zwar könnte jedes einzelne Spiel seine Tücken haben,

Deutschland ist trotzdem der klare

Favorit in Gruppe F. …

Verschärfte Siche..rhei..d/ts-

vorkehrungen auf Weihnachtsmärkten

Martin Schulz Potsdam,Polizei Schweizer Dorf Albinen wirbt um MitbewohnerMichael Flynn

Ein paar Hunderttausend Franken wird die Sache wohl kosten.

Doch die Prämie eines Bergdorfs für Zuziehende soll sich für

alle auszahlen. Sie ist ein Beispiel im Kampf gegen

die Abwanderung aus Alpendörfern…

WM 2018:

Feuerwehr Dortmund, Facebook Bild zu WM-Auslosung Jogi LöwAktualisiert am 01. Dezember 2017, 17:57 Uhr

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bestreitet bei

der WM 2018 in Russland ihre Spiele in der Gruppe F in Moskau,

Sotschi und Kasan. Hier finden Sie den Spielplan WM 2018. Die

Elf von Bundestrainer Joachim Löw trifft in Gruppe F auf

Mexiko, Schweden und Südkorea. Alle WM-

Gruppen im Überblick. …

Bild zu Hund

Monalisa TV – Die von der Leyen-Taler – 3. August 2015

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Kai aus Hannover

Kai aus Hannover

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Verantwortung gegenüber der Bürger sieht. Danke Kai, wird

gleich an all meine Freunde verschickt…

Hund und Katze

Po-ing:

Michael Flynn, Donald Trump Poing, Anni-Pickert-Schule GlühweinJersey-Stretch-Kleid mit Layer-Stillfunktion

„Let’s Dance“

Angela Merkel, Martin Schulz, Döner, EU, EU-Parlament Sylvie Meis Bitcoin

Chancen und Risiken sind hoch

Der rasante Aufstieg des Bitcoin geht weiter. Inzwischen

hat die Kryptowährung an der Börse die 11.000-Dollar-

Schallmauer durchbrochen. Doch Experten

warnen vor überbordender

Euphorie…

Kopfhörer

Drohung der „absoluten Zerstörung“

Landgericht Ravensburg Nikki Haley Pseudoliparis swireiNollendorfplatz

Aktualisiert am 30. November 2017, 10:50 Uhr

USA fordern von China Stopp der Öllieferungen…

Nach dem Test einer neuen Interkontinentalrakete durch Nordkorea will die US-Regierung den Druck auf die diplomatisch isolierte Führung in Pjöngjang erhöhen. Die USA forderten China auf, seine Öllieferungen an das benachbarte Nordkorea zu stoppen. „China muss mehr tun“, sagte UN-Botschafterin Nikki Haley in einer Sitzung des Sicherheitsrats in New York am Mittwoch (Ortszeit). Chinas Präsident Xi Jinping habe die Chance, „das Richtige zum Vorteil aller Länder zu tun“.

Andernfalls könnten die USA die „Öl-Situation selbst in die Hand nehmen“.

Konkrete Schritte als Reaktion auf den Test, mit dem Nordkorea

erneut gegen UN-Resolutionen verstoßen hat,

beschloss der Rat nicht…

DER GOTENPALAST (2005)

Monalisas LESE..TIP  – Die Gemeinheit

Monalisa war wieder in ihrem Dachzimmer. Mirage schlief

auf dem Teppich. Es hatte wieder zu regnen angefangen. Monalisa

hatte das Unwetter kommen sehen. Es würde nicht so heftig

werden, wie beim letzten mal. Aber es würde

regnen ohne Ende. Vorläufig.

Dadurch würde das Meer erwärmt und die Scheiße würde wieder anfangen zu fließen. Sie hatte nicht mehr die Kraft an dem Stöpsel zu ziehen. Ihr Arm war verletzt. Sie würde Unterstützung benötigen. Denn das der Stöpsel entfernt werden musste war einfach logisch. Sonst würde auch der Platz an der Sonne absaufen. Und die Insel des Kapitäns würde sofort weggespült, dachte Monalisa. Die Stöpselaktion war also auch in seinem Interesse. Vielleicht würde er sich ja auf ihre Nachricht hin bei ihr melden?

Ob er ihr das mit dem Arm verziehen hat? Sie hatte ihm nicht anders zu helfen gewusst. Sicherlich, das Zeug brannte tierisch auf der Haut. Aber es schien keine Spätfolgen nach sich gezogen zu haben. Wer soviel Holz hacken konnte, der musste zwei gesunde Arme haben.

Sie waren mal Freunde gewesen. So richtig gute. Leider war auch der Kapitän nicht ganz frei von Ängsten gewesen. Und dann noch der viele Alkohol. Die durchzechten Nächte, das viele Geld, das über die Theke ging, die lachenden Gesichter, das Schulterklopfen, der Kumpel, und die schöne Frau an seiner Seite.

Und dann hatte er alles falsch gemacht, was man nur falsch machen konnte. Eine Katastrophe jagte die Nächste. Bis zu dem Tag, an dem ihn der Schmerz in seinem Arm zur Besinnung brachte. Ohne gesunde Arme war er ein toter Mann. Ein Wrack, ein Nichts, eine Null. Ohne Arme konnte ein Bildhauer nun mal nicht überleben.

Sicherlich, seine Brötchen verdiente er sich als Kapitän der Baustelle. Aber im Grunde seines Herzens war er ein Künstler. Ein Feingeist. Ein Poet.

Doch das war nicht der Typ Mann, der gefragt war. Und sich selbst hatte er schon lange nicht mehr danach zu fragen gewagt. Kunst! Was war sie schon wert? Was war sie ihm wert? War er es wert?

Schwierige Fragen. Sie gingen ihm durch den Kopf, wenn er allein in seiner Hütte stand. Was sollte er tun? Wo war sein Ziel? Was wollte er vom Leben, jetzt, wo er es zum x-ten mal geschenkt bekommen hatte. Wie oft hatte er schon gedacht: Das war es. Und immer wieder ging das Leben weiter. Er fand sich immer wieder auf der selben sandigen Insel wieder. Er konnte einfach machen was er wollte. Am Ende landete er immer wieder hier. Und darum hatte er sich entschlossen hier ein Freizeit- und Erlebniszentrum für Künstler zu erschaffen. Hier war Platz genug. Einen alten Ofen hatte er auch. Und viel Holz vor der Hütte. Er würde zeichnen. Seine Finger auf die Feinmotorik umtrainieren. Sich sammeln, sich konzentrieren und sich wieder an die Kunst wagen.

Er kam nach einem anstrengenden Tag nach Hause. Er öffnete die Tür

zu seiner Hütte. Ein weißer Zettel lag aufgerollt auf dem Boden.

Die Göttin brauchte Hilfe. Hm … typisch.

Sie kommt auch nur, wenn sie einen braucht.

Er legte den Zettel auf die Fensterbank. Die alte Schlossküche will sie renovieren. Ph … mit einer kaputten Hand. Na, die hat doch wirklich einen Dachschaden, diese Frau. Soll sie sich doch eine zaubern. Ist doch so eine berühmte Magierin. Gotische Sonnengöttin! Ph … die kann mir gestohlen bleiben. Ich bin Künstler und nicht ihr Knecht.

Er ging in seine Küche. Er würde sie auch gerne endlich in Angriff nehmen. Eine neue Spüle hatte er schon. Aber das würde harte Arbeit werden. Er konnte schließlich nicht zaubern wie Madam. Die hatte immer die tollsten Ideen im Kopf. Aber wenn man nicht aufpasste, dann spannte sie einen ein, und ehe man sich versah, hatte sie eine Küche und er wieder mal nicht. Nein, das kam gar nicht in Frage. Er hatte die Küche ihrer fürchterlichen Mutter schon gebaut, ach, den ganzen Umzug, die Renovierung, alles hatte er gemacht. Und was war der Dank?

Ein armseliger Fetzen Papier! Noch nicht einmal ein gutes Essen war drin. Nein Danke, auf diese Bekanntschaft konnte er getrost verzichten. Und die Göttin? Ach, soll sie doch der Teufel holen, dachte er, den Satan hat sie ja schon.

Er ging ins Bad. Nein, er würde sich nicht bei ihr melden. Und der Hund? Sie wollte ihn doch haben! Jetzt soll sie sich auch um ihn kümmern. Er hatte für den armen Kerl keine Zeit mehr. Er hatte sich schon gefragt, wo der Köter abgeblieben war, doch als er hörte, das die Göttin mit einem weißen Löwen gesehen worden ist, da wusste er, Mirage hatte sie gefunden. Und bei ihr war er gut aufgehoben. Nein, er würde nicht zu ihr gehen. Auf gar keinen Fall. Er würde zeichnen. Er würde Kunst machen.

Heute allerdings nicht mehr. Er hatte zuviel getrunken. Und es war auch schon wieder einmal zu spät zu allem. Er war müde. Morgen früh musste er wieder auf die Großbaustelle. Der Regen würde zu einem Problem werden. Er ahnte es. Und die alte Frau, die oben drüber wohnte, die würde sich noch mehr ängstigen. Er hatte sogar schon auf der Baustelle geschlafen. Die Bauherren dachten mal wieder überhaupt nicht daran.

Überhaupt, irgendwie hatte er das Gefühl, keiner wollte die Entscheidungen treffen, keiner wollte die Konsequenzen tragen. Alles lastete auf seinen Schultern. Alles musste er alleine machen. Ja, wenn er wenigstens eine eigene Frau hätte. Aber die war mit den Kindern in den Fluten untergegangen. Er hatte das Schiff zwar gerettet, aber seine Kinder waren weg. Und die Frau. Ein tragisches Missgeschick. Ein Fehler. Ein ganz kleiner nur. Und vielleicht ein oder zwei Schnäpse zuviel. Und als dann die große Flaute kam, da hatte er noch mehr getrunken. Er hatte das Unwetter nicht rechtzeitig wahr genommen. Und als dann der Sturm aufkam, da war er zu besoffen gewesen. Er hatte das Steuer herumgerissen. Die Schoten gezogen. Das Ruder festgebunden. Er hatte nach unten in die Kombüse geschrieen, er hatte die Segel herunter gerissen. Er hat getan was er konnte, und dann kam der Baum herunter. Als er wieder zu sich kam, da war er allein. Sein Schiff schwer beschädigt. Und er hatte einen fürchterlichen Kater. Und ihm war sterbenselend zu Mute gewesen. Er hatte versagt. Und wiedereinmal hatte er überlebt. Es war immer das Selbe. Er würde noch verrückt werden daran. Immer blieb er als Letzter zurück. Auf dem Schiff, auf der Baustelle, und an der Theke.

Es regnete immer noch.

Hoffentlich machte die Pumpe nicht schlapp. Das Wasser stieg schon wieder.

Der Kapitän trat noch mal vor seine Hütte. Die Pumpe lief. Alles war in Ordnung. Und die Göttin hatte das offensichtlich auch bemerkt. Wie ist ihr Zettel nur in das Haus gekommen, fragte er sich. Er hatte doch alles gut verschlossen? Konnte sie jetzt schon durch Wände greifen? Das war es doch, was sie wollte. Mit dem Kopf durch die Wand. Und wenn nicht alles so lief, wie sie wollte, dann wusch sie einem den Schädel. Nein, er würde nicht zu ihr gehen. Sie sollte bleiben wo der Pfeffer wächst. Er zündete sich eine letzte Zigarette an. Die schweren Wolken drückten auf sein Gemüt. Ihr lächeln war sehr süß. Mann, ich habe die Frau doch mal so geliebt. So sehr geliebt. Aber sie hat mich ja nicht gewollt. Wartet auf den Weihnachtsmann. Der Kapitän drückt die Zigarette aus. Nein, ich gehe nicht zu ihrem Haus. Ich ziehe mir jetzt die Schuhe aus. Scheiße, habe ich die Frau geliebt. Er zieht die Tür hinter sich zu. Nein, ich werde den Fehler nicht noch einmal begehen. Ich werde brav ins Bettchen gehen. Morgen war schließlich auch noch ein Tag. Er macht das Licht aus.

Schlaf gut, geliebter Kapitän.

Ich freue mich, wenn wir uns wiedersehen.

Monalisa streichelte Mirage, der sich zu ihr auf das Bett gelegt hatte.

Er war sehr anhänglich geworden. Er vermisste Satan, die schönen Touren, auch auf einen Kneipengang mit dem versoffenen Kapitän hätte er mal wieder Lust. Aber bei der Göttin sah der Abend meistens anders aus. Denn sie schieb neben allem Anderen auch noch ein Tagebuch. Er streckte sich kurz und schob seine Schnauze unter ihren Arm. Und zu Fressen hat sie mir heute auch nichts gegeben. Die Göttin schaute auf ihren Hund.

Morgen Mirage, morgen ist auch noch ein Tag. Freitag. Und die Handwerker würden

früh vor der Tür stehen. Sie machte das Licht aus. Ich habe Deinen Kapitän

auch vermisst. Und Satan auch. Und ihren Göttergatten.

Ihren Sohn. Ihre Freunde…

Real

Biografie Teil 1

Zaubern will gelernt sein

Ein biografischer Erfahrungsbericht von Monica Kraemer,  2013

 Titelbild

Vorwort

Zauberhafte Sonnenuntergänge,

magische Momente, spirituelle Erfahrungen

Die Kräfte der Magie sind etwas anderes,

denn, sie können auch gnadenlos sein.

Zaubern ist kein Kinderspiel.

Ich habe es erfahren, und

ich kann nur

warnen.

Zaubern heißt am Schicksalsrad drehen.

Nehmen Sie es lieber wie es ist.

Wenn Sie aber trotz meiner

Warnung zaubern wollen,

dann lesen Sie vorher

dieses Buch…

Das Erste Mal

Shades of Grey

Ich rede nicht von Taschenspielertricks, aus dem Hut gezauberte Hasen oder

zersägte Schönheiten. Das sind alles mehr oder weniger großartige

Schein-Zaubereien zur Unterhaltung. Ich rede von wirklichem

Zauber. Von Magie. Von der Einflussnahme

auf das Schicksal…

Ich gehöre zu denen, die glauben, dass das Leben weitestgehend vorherbestimmt verläuft. Bevor wir wiedereinmal geboren werden, entscheiden wir uns für das jeweilige Schicksal. Wir bestimmen unsere Eltern, wir bestimmen unseren Lebensort. Wir sagen Ja zu unserer Lebensaufgabe und wir sind voller Hoffnung, dieses angebotene Leben erfolgreich zu meistern. Wir wissen, dass es irgendwann auch mal sehr schwierig werden kann, aber wir sind Optimisten und voll guten Willens. Dass das Leben eine Herausforderung sein wird, ist uns klar, aber da wir in dem Moment der Entscheidung all die vielen Erfahrungen aus unseren letzten Leben präsent haben, glauben wir es schaffen zu können unser Lebensziel zu erreichen. Ich glaube, jeder Anwärter auf ein neues Leben ist glücklich eine weitere Chance zu bekommen und er nimmt sich fest vor, diesmal alles richtig zu machen.

Die Fehler der Vergangenheit sollen überwunden werden und wenn das Leben vorbei

sein wird, dann hofft jeder auf seiner karmischen Leiter ein paar Sprossen

weiter gekommen zu sein. So ging es mir jedenfalls.

Ich erinnere mich nämlich an einen Moment vor meiner Geburt. Ich schwebte über dem nächtlichen Düsseldorf, ich hatte den Eindruck ein relativ kleines Kind zu sein und doch alles zu wissen. Ich war sehr aufgeregt, denn ich sollte mir den Ort meiner zukünftigen Kindheit aussuchen. Ich kannte meine Lebensaufgabe und durfte bestimmen, wie meine Ausgangsbedingungen sein sollten. Klar, alles erfasste ich mehr intuitiv, aber als ich auf die, den Grafenberger Wald durchschneidende Ludenbergerstraße schaute, da wusste ich sofort, da, ja genau in diesem einen, schönen, großen, alten Haus, da sollte meine Kindheit stattfinden. Dort erkannte ich, würde ich die besten Voraussetzungen für meinen großen Plan vorfinden und ich war überglücklich, als der alte Mann, der bei mir war, sagte: „Gut, wie Du willst, dort wirst Du Deine Kindheit verleben.“
An mehr erinnere ich mich leider nicht. Nur, dass der alte Mann sehr nett gewesen und ich total begeistert war von der Aussicht, endlich ein neues Leben beginnen zu dürfen. Ich würde ein Baby, ein Kleinkind, ein Kind und eine Jugendliche sein und dann ja, dann würde mir ein fantastisches Leben bevorstehen, in dem ich einmal ein großer Star werden würde. Ich würde auf die Erde gehen und dort etwas Großartiges leisten. Ja, ich würde die Welt in eine neue Richtung lenken, ich würde mein Bestes geben und danach würde ich mehrere Stufen der karmischen Leiter auf einmal bezwungen haben. Was ich genau auf der Welt tun wollte und sollte, das wusste ich genau, aber es war auch klar, dass ich dieses Ziel vergessen würde, sobald ich geboren sein würde.

Aber das Schicksal, welches ich mir ausgesucht hatte, das würde sich Bahn brechen.

Ja, es war vorherbestimmt und so war ich sicher, ich würde siegen. Ich würde

meinem zukünftigen Namen alle Ehre machen:

Monica, die Einzigartige!

Bild zu Glühwein

Das Nächste, an das ich mich erinnere ist eine ganz besondere Situation.

Ich befand mich in diesem großen Haus auf der Ludenbergerstraße. Ich war etwa zwei Jahre alt und mal wieder mit meinen Eltern bei meinem Großvater zu Gast. Ich hatte mir bei der Ankunft das Haus genau angesehen. Wir waren die Treppen zur Haustür hoch gestiegen, dann betraten wir die Wohnung und ich lief durch die Zimmer hinaus in den Garten, um das Haus herum und als ich dann an dem Gartentörchen stand, da erkannte ich die Haustür und ich war überrascht. Ich war einmal im Kreis gelaufen und ich begriff die Lage der großen Wohnung meines Großvaters, ja ich konnte alles von Oben sehen und ich war von nun an in der Lage mich dort zu orientieren. Ich versuchte meiner Zwillingsschwester Kathrin meine großartige Erkenntnis zu vermitteln, doch sie verstand mich nicht. Sie war nicht blöd, aber in ihrer Entwicklung war sie doch etwas  zurück geblieben. Sie hatte auf Grund der komplizierten Geburt mit Kaiserschnitt und so einen Sauerstoffmangel erlitten und die Folge war ein Hydrozephalus, auch Wasserkopf genannt. Die Ärzte hatte ihr nur geringe Überlebenschancen eingeräumt, ja, ein Arzt war sogar so herzlos und sagte meiner Mutter, dass es vielleicht besser wäre, sie gäbe ihrer erkrankten Tochter erst gar nichts zu essen. Das war eine ziemlich traumatische Angelegenheit für meine Mutter gewesen und natürlich wollte sie davon nichts wissen. Kathrin musste im Krankenhaus bleiben und mein Vater brachte zweimal täglich die abgepumpte Muttermilch ins Krankenhaus bis Kathrin so stabilisiert war, dass auch sie endlich nach Hause durfte.
Ich hingegen entwickelte mich prächtig und die Milch musste man mir im Gegensatz zu meiner Zwillingsschwester nicht aufnötigen, ich trank alles mit großer Gier. Ich wollte schließlich schnell groß werden. Es gibt viele Kinderfotos von mir, denn mein Vater fotografierte mit Leidenschaft und auf allen Bilder habe ich dicke, rote Bäckchen. Ich war etwas pummelig aber wirklich nett anzuschauen. Meine Schwester war dagegen sehr zart und in Allem zurückhaltend. Auf den Bildern scheint sie sich oft hinter mir zu verstecken. Ihr Kopf war wie nicht anders zu erwarten größer als meiner und sie hatte auffällig große, tiefliegende Augen.

Wir waren eineiige Zwillinge, doch man konnte uns schon damals

eigentlich sehr gut von einander unterscheiden.

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Ich wohnte nicht auf der Ludenbergerstraße, aber weil meine Eltern

praktisch jedes Jahr umzogen, wurde das Haus meines Großvaters zu meinem Zuhause.

Hier gab es Beständigkeit, denn, wenn wir meinen Großvater besuchten, dann war es immer gleich. Er stand in der großen Tür und strahlte uns an. Wir stürmten ihm entgegen und umarmten seinen großen, dicken Bauch. Wir saßen mit ihm in der Küche und durften auf einem Stuhl neben dem Herd stehen und im Kochtopf rühren. Später lernten wir Kartoffelschälen und Kuchen backen. Gegessen wurde im großen Esszimmer und natürlich wurde zuvor gebetet. Unsere Familie war katholisch und mein Großvater war sogar im Kirchenvorstand. Eine seiner Aufgaben war es, während der Messe mit dem Körbchen herumzugehen und die Kollekte einzusammeln.
Wir gingen oft zusammen im Grafenberger Wald spazieren und wenn es das Wetter zuließ, dann spielten Kathrin und ich stundenlang im Garten. Wir bauten aus Stühlen, Kissen und Decken gemütliche Höhlen, es gab eine Tischtennisplatte und eine ganz wunderbare Hollywoodschaukel. Zu den großen Festen des Jahres kam die ganze Familie dort zusammen und vor dem Weihnachtsbaum wurden Gedichte aufgesagt und gemeinsam Lieder gesungen.

Es hätte also alles wirklich ganz wunderbar sein können, wenn unsere Eltern

sich nur besser verstanden hätten. Aber, sie hatten

sich wohl zuviel vorgenommen.

Mein Vater hatte Koch gelernt und nach einigen Jahren als Angestellter hatten er und meine Mutter sich entschlossen, sich als Pächter eines kleinen Hotels  in dem kleinen, niederrheinischen Örtchen Alpen, selbstständig zu machen. Wir gingen in diesem Ort in den Kindergarten und wir wurden dort auch eingeschult.
Doch eines Tages saßen meine Schwester und ich vor dem Hotel und wir waren ziemlich verunsichert, denn drinnen flogen die Teller und Tassen. Unsere Eltern stritten mal wieder miteinander. Wir schauten uns an und verstanden nicht, was denn nur das Problem war. Heute weiß ich, die anstrengende Arbeit war wohl zuviel für die Beziehung und unsere Mutter hatte sich in einen anderen Mann verguckt. Sie war gerade 30 Jahre alt und wollte sich nicht totarbeiten. Außerdem war unser Vater, ganz typisch für Köche, ziemlich cholerisch und lautstark. Ich liebte ihn jedoch über alles. Er war mein absoluter Held. Kathrin und ich liebten es bei ihm in der Küche herum zu hängen, wir schauten ihm bei der Arbeit zu und staunten über das halbe Schwein im großen Kühlschrank. Wir liebten Brote mit Butter und Zucker, wir spielten aber auch auf dem riesigen Speicher und wenn unser Vater Zeit hatte, dann ließ er uns Drachen steigen oder er band unseren Schlitten ans Auto und zog mit uns Kreise auf dem Fußballplatz hinter dem Haus. Wir hatten ein Kindermädchen und überhaupt, unsere Welt war völlig in Ordnung.
Doch nur wenige Tage nach den fliegenden Tellern erklärte unsere Mutter uns, dass wir in eine andere Wohnung ziehen würden. Wir mussten dazu die Schule wechseln, aber das war nicht das Schlimmste. Unser Vater sollte nicht mitkommen! Es war ein Schock für uns, aber wir hatten keine Zeit uns damit irgendwie anzufreunden, denn es dauerte wirklich nicht lange und wir zogen aus. Ein neuer Ort, eine neue Wohnung, eine neue Schule, ein neuer Spielplatz, ein Leben ohne Gute-Nacht-Geschichte von unserem Vater.
Der musste nun sehen, wie er mit dem Hotel ohne unsere Mutter klar kam. Er arbeitete praktisch rund um die Uhr, doch an seinem freien Tag, dem Dienstag, da kam er mit einer großen Schüssel Eis vorbei und wir zeigten ihm, dass wir das Schaukeln gelernt hatten.
So schlimm war es also erst mal gar nicht und natürlich hofften Kathrin und ich, dass unser Eltern sich wieder vertragen würden. Doch es sollte Schlimmer kommen, denn eines Tages fuhren wir überraschend gemeinsam mit unseren Eltern nach Ratingen. Uns wurde ein sehr großes Haus gezeigt und als wir in der obersten Etage angekommen waren, da eröffnete man uns, dass wir, meine Schwester und ich, in Zukunft in diesem riesigen Schlafsaal schlafen würden. Man zeigte uns unsere Schränke, Klamotten wurden eingeräumt, es gab in dem großen Saal viele Betten, die jeweils in einer kleinen Abtrennung standen, die mit einem Vorhang zugezogen werden konnte. Unsere Betten waren fortan durch einen Vorhang und Gang getrennt. Unsere Eltern verabschiedeten sich an der großen Tür dieses Saales von uns relativ abrupt und als sich die Tür hinter ihnen schloss, da begriffen wir so langsam, was gerade mit uns passierte.

Jetzt hatten wir nur noch uns.

Kathrin und ich wussten nicht, was wir über all dies denken sollten.

Unser größtes Bedauern war erst mal, dass wir nicht das Zwillingszimmer bekommen hatten. Es gab nämlich eine Doppelkammer, da standen zwei Betten drin, doch dieses Zimmerchen war besetzt. Auf einer Seite des Saals waren 8 Waschbecken an der Wand. Auch dort gab es Vorhänge. Die Fenster waren jedoch so hoch, dass man nicht hinaus schauen konnte. Von nun an war Schwester Theobalda für uns zuständig, eine freundliche, ältere Frau in einem langen, schwarzen Kleid. Wir waren in einem Nonneninternat gelandet. Es war ein Mädcheninternat für 10 bis 16 Jährige. Wir waren allerdings gerade erst 7 Jahre alt und wir würden in eine externe Grundschule gehen müssen. Man hatte bei uns eine Ausnahme gemacht, ich kenne nicht die Argumente, die unsere Eltern vorgebracht hatten. Aber man hatte uns aufgenommen und man war auch bereit noch einige weitere Grundschüler aufzunehmen, damit wir Spielkameraden in unserem Alter haben würden. Heute in der Rückschau kann ich sagen, wir haben dort nicht gelitten, im Gegenteil, das Zusammenleben mit so vielen Kindern hat uns gefallen. Schwester Theobalda liebten und achteten wir, die Grundschullehrerin war auch sehr nett und bis auf einige Kleinigkeiten fanden wir uns mit unserem Schicksal schnell ab.
Wir wurden zunächst jedes Wochenende abgeholt, doch bald schon blieben wir wie alle anderen 2 Wochen am Stück. Dann wurden wir entweder von unserer Mutter oder von unserer geliebten Tante Moni abgeholt. Sie war meine Patentante und sie kümmerte sich rührend um uns. Wenn sie uns holte, dann erwartete uns ein sehr schönes Wochenende. Wir saßen erst mal gefühlte zwei Stunden in der Wanne und durften darin mit jeder Menge Küchenutensilien mit dem Schaum spielen. Anschließend wurden wir sorgsam eingecremt, die Nägel wurden geschnitten, es wurde gebetet und dann schliefen wir in einem romantischen Himmelbett.

Ich habe wirklich nur die schönsten Erinnerungen an diese Wochenenden, die immer

auch mit einem sonntäglichen Besuch bei unserem Großvater gekrönt wurden.

Wenn wir von unserer Mutter abgeholt wurden, dann waren es schwierigere Wochenenden, denn unsere Mutter war zum Scheidungsgrund gezogen. Der Mann lebte im Ort unseres Vaters und betrieb dort eine große Reinigung. Wenn unsere Mutter jedoch geglaubt hatte, sie würde bei diesem Mann nicht so viel arbeiten müssen, dann hatte sie sich getäuscht, denn nun musste sie Tausend Hosen an einem Tag Bügeln. Die Großwäscherei war natürlich auch ein spannender Ort zum Spielen, aber wir wussten nicht so Recht, was wir von dem Mann zu erwarten hatten. Besonders sympathisch war er uns nicht. Aber es gab in dem Haus noch eine kleine Wohnung, in der lebte eine türkische Familie. Ich kann mich allerdings nicht an ihre Kinder erinnern. Aber die Frau war sehr nett zu uns und bot uns regelmäßig in Ei gebratenes Brot zum Essen an. Das schmeckte uns prima und so gingen wir immer wieder hin.
Was mit unserem Vater war, dass wussten wir nicht. Wir sahen ihn nur zu den Feiertagen bei unserem Großvater. Eines Tages hörte ich jedoch mehr, als mir gut tat. Wir wurden wie schon so oft nach einem Wochenende bei unserer Mutter von ihr und dem Scheidungsgrund zurück ins Internat gefahren. Meine Mutter und ihr Freund unterhielten sich miteinander und wie Kinder so sind, ich hörte zu, während ich aus dem Fester schaute. Plötzlich aber wurde ich schlagartig total unglücklich, denn ich hörte wie meine Mutter sagte: „Ach, der Rüttger hatte mal wieder einen total dicken Hals gehabt.“ Rüttger war der Vorname meines geliebten Vaters. Das mit dem dicken Hals traf mich tief in mein Herz und mir kamen die Tränen. Ich weinte und dies fiel auf und ich wurde gefragt, was ich denn hätte. Ich wollte jedoch nicht sagen, was mich so getroffen hatte und so ließ ich meine Mutter in dem Glauben, ich sei traurig, weil wir zurück ins Internat mussten. Doch dort angekommen, fiel ich in Schwester Theobaldas Arme.

Ich fand mein Leben zu dieser Zeit irgendwie sehr kompliziert.

Schön waren aber die Sommerferien, denn unsere Tante hatte Geld gespart und fuhr mit uns für drei Wochen nach Norderney. Dort verbrachten wir die Tage am Strand und wir lernten Schwimmen. Unsere Tante freundete sich mit den DLRG-Strandwächtern an und so hatte auch sie ihre Freude. Wir hatten zu unserem Geburtstag Eimerchen und anderes Standspielzeug geschenkt bekommen, es gab viel Quark und Joghurt mit frischen Früchten und die kleine Wohnung, die unsere Tante angemietet hatte, war gemütlich. Es war das erste Mal, dass wir einen richtigen Urlaub erlebten und wir waren zufrieden, ja glücklich. Einziger Wehrmutstropfen, am Ende sollten wir unser Spielzeug an arme Kinder, die auf der Insel lebten, verschenken. Aber wir waren so gut gelaunt, dass wir dies relativ freiwillig machten. Doch danach ging es bald schon wieder ins Internat und das schwierige Leben ging weiter.

Unsere Mutter trennte sich von dem Scheidungsgrund und zog nach Kalkar. Doch da sie den ganzen Tag in einer Reinigung arbeiten musste, kamen wir nur alle vier Wochen zum Wochenende. Das andere, freie Wochenende verbrachten wir meistens bei unserer Tante und bei unserem Großvater. Unseren Vater sahen wir nun allerdings immerhin auch noch in den Ferien. Doch bei ihm hatte sich Entscheidendes verändert. Er hatte eine neue Frau. Liane. Sie sah aus wie ein Engel, denn sie hatte lange, blonde Haare. Aber ansonsten war sie weniger ein Engel. Kathrin und ich hatten den Eindruck, dass sie uns nicht besonders mochte.

Und dann kam es auch noch zu jenem denkwürdigen Abend, an den ich mich

viele Jahre später erinnern sollte, und der mich neben vielen anderen Dingen sehr irritierte.

Wir verbrachten die Ferien bei unserem Vater im Hotel, obwohl, Zimmer wurden da schon nicht mehr vermietet. Eines der früheren Gästezimmer war Kathrin und mein Schlafzimmer und wir lagen schon im Bett. Ich bekam jedoch Durst und stand noch mal auf um in der kleinen Küche, die es auf dieser Etage jetzt gab, etwas zu trinken. Es gab nun auch ein richtiges Wohnzimmer und Liane, die neue Frau meines Vaters saß mit ihrer Mutter vor dem Fernseher. Die beiden Frauen unterhielten sich und wie Kinder so sind, ich lauschte ein Bisschen. Man hatte mich nicht bemerkt und sprach über was auch immer. Doch ich verstand etwas, das mich absolut erschütterte. Ich hörte Liane sagen: „Mutter, Rüttger hat einen ganz verrückten Fernseher. Damit kann man in die Wohnzimmer anderer Leute schauen.“ Mich haute das völlig um, denn ich fand dies einfach erschreckend und zutiefst beängstigend. Ich rannte zurück ins Schlafzimmer und warf mich auf das Bett und weinte bitterlich. Meine Schwester war natürlich total überrascht und weil ich nicht aufhören konnte zu weinen, ging sie Hilfe holen. Mein Vater trat ans Bett und fragte mich, was denn los sei, doch wiedereinmal konnte ich nicht sagen, was mich so unglücklich machte.

Ich weiß nicht wie, aber ich beruhigte mich und kam um eine Erklärung herum.

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Wir gewöhnten uns an unser Leben im Internat und die

wechselnden Wochenenden, das Leben schien sich zu beruhigen.

Wir gingen zur Kommunion, wir kamen in die dritte und in die vierte Klasse, doch dann entschied sich meine Mutter Kalkar zu verlassen und zu uns nach Ratingen zu ziehen. Sie nahm eine Stelle als Nachtschwester an und eröffnete uns, dass wir nun wieder bei ihr leben sollten. Das war natürlich keine schlechte Nachricht, aber wir hatten uns so an das Internat gewöhnt, dass uns der Abschied dort schwer fiel. Ich sah eigentlich nur einen Vorteil und der war, dass wir dann keine Internatskinder mehr waren. Denn ich hatte schon gemerkt, dass uns die anderen Kinder in der Grundschule etwas schief ansahen. Gut, wir waren mittlerweile 7 Kinder, die im Internat lebten und extern in die Grundschule gingen, wir hielten zusammen und konnten uns wehren. Aber trotzdem, ich hoffte, wenn ich wieder ein normales Zuhause haben würde, dann gäbe es kein Getuschel mehr. Doch da sollte ich mich täuschen, einmal Internatskind, immer Internatskind.

Das Leben änderte sich für uns aber doch sehr.

Wir hatten wieder ein gemeinsames Zimmer, unsere Mutter war nun wieder täglich für uns da, wir gewannen neue Freunde auf der Straße und für unseren Schulweg benötigten wir jetzt einen Bus. Unsere Mutter verließ gegen halb Acht abends die Wohnung und kam kurz nach Sechs aus dem Krankenhaus zurück. Sie schlief während wir in der Schule waren und wenn wir um 12 Uhr zurück kamen, dann kochte sie etwas für uns. Nachmittags durften wir hinaus mit den anderen Kindern spielen und eigentlich hätte alles sehr schön sein können. Doch ich bekam Probleme. Ich konnte meine Mutter irgendwie nicht mehr richtig leiden. Sie war zwar sehr lieb zu uns, aber ich wollte lieber zu meinem Vater. Ich vermisste ihn sehr und eines Tages ging ich mit ein paar Groschen in der Hand zu einer Telefonzelle und ich rief ihn an. Es war mein erstes Telefonat in einer Telefonzelle und ich fühlte mich schon ziemlich erwachsen.

Ein wichtiges Zeichen meines Erwachsenseins waren für mich meine langen Haare,

denn die waren endlich wieder lang, nachdem man sie mir

zur Kommunion abgeschnitten hatte.

Ich telefonierte also mit meinem Vater und erklärte ihm, dass ich nicht mehr bei der Mutter, sondern bei ihm leben wollte und als schlagkräftiges Argument, nachdem er meinte, dies ginge nicht, ich sei noch zu klein, da führte ich an, dass meine Haare nun wieder sehr lang seinen. Doch er ließ sich davon nicht überzeugen und er erklärte mir, dass er nun eine neue Familie und neue Kinder hätte und für mich bei ihm kein Platz mehr sei. Für mich brach nach diesen Worten eine Welt zusammen. Ich liebte ihn doch so sehr und ich wünschte mir seine Nähe. Er war mein Held und nun das. Ich war zutiefst enttäuscht und ich ging ziemlich unglücklich zurück zu meiner Mutter. Der konnte ich von diesem Telefonat natürlich nichts erzählen.

Ja, und dann kam das nächste Erlebnis, welches

mir ebenfalls viele Jahre später wieder einfallen sollte.

Es war noch irritierender als die Sache mit dem  Fernseher. Ich saß in meinem Zimmer auf meinem Bett, als der neue Freund meiner Mutter zur Tür herein kam. Er sah zwar sich selbst nicht ganz ähnlich, meine ich heute, aber ich zweifelte nicht daran, dass es sich um Peter handelte. Peter war ein sehr netter Mann, er lebte eigentlich in Berlin und arbeitete dort als studierter Germanist im Senat. Sein Handycap war seine Querschnittslähmung, die er jedoch wunderbar meisterte. Er trug eine Art Exoskelett und benötigte keinen Rollstuhl. Er konnte sogar Treppen steigen und mit dem Auto fahren. Er war sehr sympathisch und wohl auch sehr gebildet. Meine Schwester und ich waren mit ihm an der Seite unserer Mutter sehr einverstanden. Nun, Peter kam zu mir ins Zimmer und setzte sich zu mir aufs Bett. Wir erzählten ein Bisschen und dann fragte er mich: „Willst Du ein Spiel spielen? Du bist so ein kluges Kind, ich denke, Du kannst es gewinnen.“
„Was für ein Spiel,“ fragte ich und Peter erklärte mir, es sei ein ganz besonderes Spiel. Es hieße „Spiel des Lebens“. Er hätte es eigentlich mit meiner Mutter oder auch Tante spielen wollen, doch beide Frauen würden zuviel Alkohol trinken. Ich aber würde doch bestimmt die Finger davon lassen. Das Spiel würde erst in einigen Jahren beginnen, ich müsste also versprechen so vernünftig zu bleiben, wie ich es jetzt war. Ich fühlte mich sehr geschmeichelt und natürlich versprach ich es. Alkohol würde ich bestimmt nie anrühren. Und so wurden wir uns einig, ich sollte eine Rolle in dem großen, geheimen Spiel des Lebens spielen.

Viel mehr erklärte er mir über dieses Spiel nicht. Ich würde schon merken, wenn

das Spiel beginnen würde. Und ich würde es bestimmt gewinnen.

Leider hielt die Freundschaft zwischen Peter und unserer Mutter nicht lange, er verliebte sich stattdessen in unsere Tante Moni. Wir waren über diesen Verrat an unserer Mutter doch etwas irritiert und als nach ein paar Monaten auch diese Beziehung scheiterte, da verschwand er ganz aus unserem Leben. Wir bedauerten dies in den kommenden Jahren sehr, denn nun trat Egon in unser Leben.

Unsere Mutter hatte ihn über eine Annonce kennen gelernt und er machte auch zuerst einen ganz lustigen Eindruck. Es dauerte auch nicht lange und sie heirateten. Wir verließen Ratingen und zogen zusammen nach Meerbusch, auf die andere Rheinseite. Meerbusch besteht aus mehreren kleineren Ortschaften und wir lebten in dem Ort Osterath in einem Mehrfamilienhaus, direkt an einer sehr gefährlichen Kreuzung. Ich lebe heute wieder in diesem Ort und ich muss sagen, er wurde mir zu einer Heimat, auch wenn die Zeit mit Egon alles andere als heimelig war. Er entpuppte sich nämlich als ein echt schwieriger Fall. Aber ich erinnerte mich, wenn es all zu arg wurde immer an einen Gedanken und ein Versprechen, welches ich mir als 9 Jährige gegeben hatte. Ich wollte stark sein.

Damals ahnte ich wohl, dass mir noch so einiges an Schwierigkeiten

in meinem Leben bevorstand und ich sagte mir:

„Du bist stark, Du wirst alles aushalten.“

Wenn ich heute auf die Zeit mit Egon zurück schaue, dann empfinde ich immer noch den Stress, den wir mit diesem Mann hatten. Ich denke aber auch, er hat es wahrscheinlich sogar relativ gut mit uns gemeint. Doch wir konnten ihn schon nach kurzer Zeit nicht mehr leiden und unsere Mutter hatte sich sehr oft mit ihm wegen uns in den Haaren. Der Mann hatte einfach keine Ahnung von Kindern und selbst eine problematische Kindheit gehabt. Er war eifersüchtig auf uns, wenn unsere Mutter uns etwas verwöhnte. Er hasste es, wenn sie uns Brote schmierte, er ärgerte sich über die Menge an Marmelade, die wir uns aufs Brot taten, er verbot uns das Fernsehen und wenn wir bei unserer Mutter im Wohnzimmer saßen, dann störten wir ihn. Er konnte den Anblick kuschelnder Kinder nicht gut aushalten. Andererseits wollte er uns gerne das Segeln beibringen, er steckte uns in einen Hockey-Verein, er ging mit uns Schlittschuhlaufen, ja, Sport war ihm wichtig. Er hörte Jazzmusik, interessierte sich für moderne Kunst und las kluge Bücher. Aber emotional war er ein Versager. Er wusste stattdessen immer alles besser und er hatte klare Vorstellungen davon, wie Mädchen sein sollten.
Wir gefielen ihm aber nicht. Meine Schwester schon mal gar nicht. Sie hatte sich trotz der schlechten Prognose der Ärzte zwar sehr gut entwickelt, sie besuchte wie ich die Realschule und brachte praktisch genauso gute Noten mit nach Hause wie ich. Aber sie war etwas verhaltensauffällig, seit sie von mir getrennt alleine in einer Klasse saß. Dort fiel sie mit ihrem etwas größeren Kopf auf und man begann sie zu hänseln. Man nannte sie Nussschale und schimpfte sie Wasserkopf. Das war neu für sie, denn solange ich an ihrer Seite gewesen war, waren solche Dinge nie vorgekommen. Kathrin war zwar immer schon etwas anders gewesen, aber sie war immer nett behandelt worden. Ich hätte auch nichts anderes zugelassen. Doch jetzt konnte ich ihr nicht mehr helfen, denn ich saß in der Parallelklasse. Warum meine Mutter auf die Idee gekommen war uns zu trennen, ist mir heute noch nicht klar. Es war aber wiedereinmal eine dieser Schockgeschichten. Als wir zum Schulbeginn auf der Realschule gerade nebeneinander an einem Tisch Platz genommen hatten, da kam der Rektor der Schule in den Klassenraum und erklärte uns, dass einer von uns in die Nachbarklasse gehen müsse, unsere Mutter hätte es so entschieden. Da ich Kathrin dies nicht zumuten wollte, denn ich dachte, ihr würde eine andere Klasse sicher Angst machen, ging ich also mit dem Rektor mit. Das war allerdings ein Fehler. Nicht für mich, aber für meine Schwester. Denn im Gegensatz zu mir, hatte sie in ihrer Klasse kein Glück. Es war eine absolute Rabaukenklasse, wo die Lehrer der Reihe nach Nervenzusammenbrüche erlebten. Ich jedoch kam in eine absolut lernwillige Klasse, dort ging es so gesittet zu, dass man mit uns auch Rollenspiele und Gruppenarbeit machen konnte. Die Lehrer kamen gerne zu uns und ich wurde Klassensprecherin. Meine Noten waren ziemlich gut und ich gehörte wirklich zu den Kindern, die sich schon nach vier Wochen Sommerferien wieder auf die Schule freuten. Bei meiner Schwester sah das hingegen ganz anders aus. Egon ging häufiger in die Schule um mit der Lehrerin zu reden, doch was man auch versuchte, die Klasse war einfach kaum zu bändigen. Die Klassensprecherin dieser Klasse, sie hieß Brigitte und wohnte uns direkt gegenüber, sie war mir sehr sympathisch, ja ich befreundete mich bald schon fest mit ihr.

Sie sollte zu meiner besten Freundin und großen Jugendliebe werden.

Diese Freundschaft erleichterte mein Leben, aber

das meiner Schwester nur bedingt.

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Mir ging es also relativ gut, wenn man mal von Egon absah.

Ich hatte sehr nette Klassenkameraden, nette Lehrer, gute Noten. Ich hatte meine Freundin Brigitte und ich kam in die Pupertät. Eine aufregende Zeit, mein Babyspeck ging endlich weg und wenn ich in den Spiegel schaute, dann stellte ich fest, ich würde recht hübsch werden. Ich bekam auch die ersten Liebesbriefchen und mein erster richtiger Kuss war echt aufregend. Ich bekam ihn von einem Ägypter. Er war schon 18, obwohl er behauptet hatte, erst 16 zu sein. Er war mit seinem Eltern zu meinen Eltern gekommen, es war Silvester und die Erwachsenen feierten im Wohnzimmer, während wir mit den Kindern der Gäste im Kinderzimmer feierten. Wir hatten die Schreibtische zusammengestellt und an diesem langen Tisch saßen wir alle und spielten Brettspiele. Mein Sandkastenfreund Markus war auch da. Er hatte mir schon als 8- Jährige versprochen mich einmal zu heiraten. Dann wollte er mir zwei große Hunde, Afghanen, schenken und niemals von meiner Seite weichen. Doch an diesem Abend sollte ich ihn schwer enttäuschen, denn der Ägypter hatte meine volle Aufmerksamkeit. Und da ich das einzige halbwegs jungendliche Mädchen im Zimmer war, kümmerte er sich auch besonders um mich. Er saß neben mir und machte mir Komplimente. Er streichelte mich im Nacken und mein Sandkastenfreund schaute immer ärgerlicher werdend zu uns. Auch meine Schwester wurde knatschig und als dieser Ägypter sich irgendwann zu mir beugte und seine Lippen auf die meinen tat, da reagierten die Beiden voller Empörung. Mich aber interessierte es nicht. Ich fühlte mich sehr erwachsen und ich ließ mich küssen. Das war wirklich etwas ganz Neues für mich und nachdem dieser Kuss sehr schön gewesen war, wäre ich auch bereit gewesen mit diesem Jungen in mein Bett zu gehen. Aber daran war natürlich nicht zu denken.

Doch immerhin, ich hatte meinen ersten Kuss bekommen.

Jetzt wusste ich endlich wie sich so etwas anfühlte.

Ich kam in die 7.Klasse und gleich zu Beginn wurde ich das erste Mal gefragt: „Willst Du mit mir gehen?“, dass heißt ein Schulkamerad fragte mich im Namen seines Freundes. Gleichzeitig ging dieser zu meiner Freundin Brigitte und fragte für seinen Freund. Das war eine sehr lustige Sache und so sagten Brigitte und ich Ja. Jetzt hatten wir also beide einen Freund, meiner hieß Rafael. Er war Halbitaliener und er sah sehr gut aus. Wir verbrachten viel Zeit zu Viert und irgendwann tauschten wir auch mal unsere Partner für einen Kuss. Ich machte erste zärtliche Erfahrungen, wenn man von den Zärtlichkeiten absah, die ich mit Brigitte austauschte. Es war eine schöne und sehr aufregende Zeit. Aber die Freundschaft hielt nicht lange, denn die Mutter von Rafael war mit mir nicht einverstanden. Warum weiß ich nicht, vielleicht kam ich ihr nicht aus dem richtigen Hause. Dabei war an meiner Bildungsbürgertum-Herkunft eigentlich nichts auszusetzen. Mein Großvater war Ingenieur und Direktor bei einer großen Hochbaufirma. Er baute Hängebrücken in aller Welt. Egon war auch Ingenieur. Aber es nützte nichts und Rafael tat, was seine Mutter wollte, er machte mit mir Schluss. Auch Brigittes Freundschaft zerbrach daraufhin. Uns störte es nicht wirklich, denn wir liebten uns dafür um so mehr. Man kann durchaus von einer zarten, lesbischen Beziehung sprechen. Wir liebten es uns zu küssen und das taten wir auch auf der Straße. Es blieb daher nicht aus und eine Nachbarin entdeckte uns knutschend im Park. Das kam meiner Mutter zu Ohren und auch Egon erfuhr davon. Der machte sich große Sorgen und suchte unsere Hausärztin auf. Was diese Frau ihm riet, weiß ich nicht, aber beruhigt hatte sie ihn offensichtlich nicht. Denn er verbot mir von nun an den Umgang mit meiner Freundin. Er verfolgte mich auf der Straße um mich dabei zu erwischen wie ich trotz des Verbotes den Kontakt aufrecht erhielt.
Vielleicht war die Sorge, ich könnte wirklich lesbisch werden, ein Grund, wieso meine Mutter meinen Schulwechsel auf das Gymnasium anstrebte. Sicher, es waren bestimmt auch meine guten Noten, aber die Chance, dass ich mich dann auch, was meine Freundschaften anging, umorientierte, könnte ein Argument dafür gewesen sein. Ich fand die Idee auch nicht schlecht, denn so benötigte ich in der 10. Klasse keine Qualifizierung, sondern ich würde bei Versetzung direkt in die 11. Klasse kommen.

Meine Noten ließen zwar nicht befürchten, dass ich die Qualifikation

nicht schaffen würde, aber sicher ist sicher, dachte ich.

Ich wechselte also in die 8.Klasse auf das Gymnasium, aber schnell stellte sich heraus, dies war eine Fehlentscheidung gewesen. Ich kam zwar in den meisten Fächern erst mal ganz gut mit, aber den Anschluss an die Sprachen fand ich nicht. Englisch und Französisch wurden für mich zu einem Problem und mein Zeugnis sah zum Ende der 8. Klasse schon nicht mehr ganz so gut aus.
In der 9.Klasse wurde es noch schlimmer, denn nun kam ich auch in Mathe nicht mehr richtig mit. Überhaupt die Schule wurde für mich zu einem Problem. Ich war zwar auch auf dem Gymnasium engagiert und ich arbeitete auch gut mit, ich wurde auch wieder zur Klassensprecherin gewählt, ja, ich wurde sogar Teil der Schülervertretung. Aber dennoch, es ging immer weiter bergab und die 10. Klasse schaffte ich dann nicht mehr. Ich hätte zwar eine Nachprüfung machen können, doch ich wollte mir nicht die Sommerferien verderben. Ich wiederholte also die 10. Klasse. Aber ich konnte mich einfach nicht mehr auf das Lernen konzentrieren. Ich schwänzte immer öfter, ja, ich muss gestehen, ich schaffte es in einem Halbjahr 159 unentschuldigte Fehlstunden anzusammeln. Überhaupt wurde ich ziemlich kritisch allem gegenüber. Es fing mit der Kirche an und hörte bei der Umweltverschmutzung nicht auf.

Mit 16 Jahren lernte ich aber erst mal meinen ersten, richtigen Freund kennen.

Er hieß Christopher und er war schon in der 13. Klasse. Er war blond, sehr groß, sehr sportlich und aus gutem Hause. Sein Vater war ein hohes Tier in einer Bank. Christopher machte mich bekannt mit der Welt des modernen Theaters, mit südamerikanischer Musik, mit Literatur und einem sehr intellektuellen Lebensstil. Mir gefiel das und ich bemühte mich auch in der Schule wieder mehr. Aber mit ihm wollte ich nicht ins Bett, gut, etwas Petting war in Ordnung, aber mit ihm schlafen wollte ich nicht. Er hatte nämlich schon eine mehrjährige Beziehung hinter sich und er hatte auch seine ersten sexuellen Erfahrungen dort gemacht. Ich aber wollte nicht mit jemandem ins Bett gehen, der nicht mehr „unschuldig“ war. Ich wollte jemanden dafür, für den dies auch das Erste Mal war. Und dies war keine Angelegenheit, die bei mir verhandelbar gewesen wäre.

Das hatte mit meinem Besuch bei meiner Großmutter zu tun.

Ich besuchte sie in Berlin und natürlich erzählte ich ihr auch von meinem Christopher und ich fragte sie, was mich erwarten würde, wenn ich mit ihm so richtig Sex haben würde. Meine Oma war eine sehr offenherzige Frau, mit der man wirklich über alles sehr gut reden konnte. Ich liebte sie immer schon sehr und ihr Wort hatte bei mir großes Gewicht. Nun, meine Großmutter freute sich über meine Offenheit, doch sie riet mir zur Zurückhaltung. Denn, so sagte sie, das Erste Mal war eine ganz besondere, ja heilige Angelegenheit. Sie erklärte mir, dass wenn der Junge und das Mädchen beide noch unschuldig waren, dann könne man einen sehr großen Zauber erleben. Ich solle mir also wirklich sehr gut überlegen, mit wem ich dieses Erlebnis teilen wollte. Sie erzählte mir von zwei magischen, unsichtbaren Ringen, die sich beim ersten Eindringen miteinander verbinden würden. Dieser Ring sei jedoch nur beim Ersten Mal vorhanden. Würde ich also mit jemandem ins Bett gehen, der nicht mehr unschuldig sei, nun, dann würde mein Ring kein Gegenstück finden. Es sei also nicht egal, ob man unschuldig war oder nicht. Das Besondere an den sich vereinigenden Ringen sei aber nun, in dem Moment, wo dies geschieht, solle man die Augen zu machen und tief in sich hinein schauen. Dort würde man dann einen Blick in die Zukunft werfen können. Außerdem würde die Vereinigung der Ringe dazu führen, dass man mit dem Partner eine lebenslange Verbindung eingehen würde. Gemeinsam könnten man dann ein neues Universum erschaffen. Dieses Universum könne ein Kind sein, aber wenn man dies verhüte, dann würde ein anderes, großes Universum entstehen. Auf jeden Fall sei dieser Moment so heilig, dass die richtige Wahl des Partners sehr entscheidend sei. Denn, würde man sich mit dem Falschen einlassen, dann würde man möglicherweise ungewollt mit diesem eine lebenslange, emotionale Verbindung eingehen.
Nach diesem Gespräch war für mich völlig klar, dass Christopher mich nicht entjungfern würde. Unser Freundschaft lockerte sich wieder und ich hatte den Eindruck, die Beziehung sei sogar vorbei, doch ein paar Jahre später erklärte Christopher mir, dass er sehr wohl geglaubt hatte, dass wir noch zusammen gewesen wären.

So unterschiedlich können die Erinnerungen sein.

Also, ich kam das zweite Mal in die 10. Klasse und ich fühlte mich ziemlich allein und verlassen. Ich hatte nämlich in den Sommerferien eine sehr schockierende Erfahrung gemacht. Ja, in mir war endgültig eine Welt zusammen gebrochen. Sie werden dies sicherlich verstehen, wenn ich Ihnen jetzt erzähle, dass am 4. August 1981 mein Vater versuchte mich zu vergewaltigen. Ich war damals gerade 17 Jahre alt geworden und ich jobbte in den Ferien um anschließend mit einer Freundin eine kleine Deutschlandreise machen zu können. Wir wollten nach Tübingen, an den Bodensee, nach Freiburg und wohin auch immer uns der Zug oder der Daumen bringen würde. Meine Mutter hatte mir diese Reise zwar nicht erlauben wollen, doch diesmal kam mir Egon zu Hilfe. Er fand die Idee gut und er überredete meine Mutter mir diese Erfahrung zu gestatten. Wie schon gesagt, Egon meinte es wahrscheinlich tief in seinem Herzen immer sehr gut, nur seine Art war einfach unerträglich.

Ich suchte mir also für einen Teil der Sommerferien einen Job

und mein Vater vermittelte mich an seinen besten Freund, der eine große

Firma hatte, die viele Frauen anstellte, um Kindergärten und Büros zu putzen.

Ich bekam den Job und ich sollte im Düsseldorfer Filmmuseum putzen. Dort stellte ich mich aber als Niete heraus und dann legte ich mich auch noch mit dem Direktor des Filmmuseums an und so wurde ich nach der ersten Woche in einen Kindergarten versetzt. Dort lief es besser, denn die ebenfalls dort arbeitenden Türkinnen erklärten mir alles und ließen mich die angenehmsten Tätigkeiten ausführen. Aber Putzen war wirklich nicht mein Ding und so war ich froh einen anderen Job zu finden. Dort musste ich sogenannte Heimtextilien umverpacken. Auch dort war ich ziemlich rebellisch und ich setzte durch, dass man mir einen Barhocker zum Sitzen besorgte, da das ganztägige Stehen für mich unerträglich war. Ich machte also meine ersten Erfahrungen in der Arbeitswelt und davon wollte ich meinem Vater berichten. Ich rief ihn an und er lud mich zu sich ein. Das erfreute mich natürlich sehr, denn in meinem Herzen war er immer noch der größte aller Helden. Besonders freute mich, dass seine Frau und mein Halbschwestern in Urlaub waren, ich würde meinen Vater also diesmal ganz für mich alleine haben.

Und es wurde auch wirklich ein sehr schöner Feierabend, wir gingen Pizza essen und er

lud mich ein, bei ihm zu übernachten, er wollte mich dann am nächsten Tag früh

morgens zu meiner Arbeitsstelle fahren. Ich freute mich

riesig darüber und natürlich sagte ich Ja.

Allerdings war auch eine Warnlampe bei mir im Kopf angegangen, doch zunächst ignorierte ich sie. Die Warnlampe hatte geleuchtet, weil mein Vater mir doch eine etwas merkwürdige Lektüre angeboten hatte. Sie werden es leicht verstehen, wenn ich Ihnen den Titel nenne: „Die geile Nichte der Frau Wirtin“. Natürlich wäre ich bei jedem Anderen, der mir mit so einem Schund gekommen wäre, auf der Stelle gegangen, doch die Lektüre kam nicht von Irgendwem. Sie kam von meinem geliebten Papi. Natürlich fragte ich mich, was er damit bezweckte und ich lief hoch rot an, als er mich fragte, nachdem ich zwei, drei Seiten dieses Heftes gelesen hatte: „Und, kneifst Du schon die Beine zusammen?“ Was war nur in meinen Vater gefahren, fragte ich mich. Wollte er mich in Scham versinken sehen? Am Liebsten wäre ich gegangen, denn meine Warnlampen glühten. Aber auf der anderen Seite, ich hatte meinen Vater so lange nicht gesehen, endlich konnten wir mal Zeit alleine verbringen, ohne die ständig nervende Liane. Ich blieb daher und versuchte die Anzüglichkeiten zu überhören.
Ich will Sie nicht mit den ganzen Einzelheiten belasten, ich kann nur sagen, mein Vater verfolgte den ganzen Abend nur ein Ziel und irgendwann schien ihm der Zeitpunkt gekommen und er stürzte sich auf mich. Mein Vater war ein Über-100-Kilo-Mann und körperlich nicht abzuwehren. Das Einzige was mich rettete, das war mein Mundwerk, denn ich zählte die ganze Zeit immer wieder all die Paragraphen auf, gegen die er gerade verstoßen würde.Inzucht, Vergewaltigung, Verführung Minderjähriger, sexueller Missbrauch. Ich schaffte es dank dieser abkühlenden Worte wohl, ihn von seinem Trip herunter zu bekommen und ich konnte meine heilige Unschuld vor ihm retten. Das war mir das aller Wichtigste gewesen. Ich glaubte daher, dass dieses Erlebnis am Ende nur halb so schlimm gewesen war, doch natürlich hatte dieser ungeheuerliche Vorfall seine fatalen, psychischen Folgen bei mir. Aber erst mal glaubte ich mit einem blauen Auge davon gekommen zu sein. Allerdings war in mir natürlich trotzdem alles völlig durcheinander geraten. Mein Vater! Mein geliebter Vater! Mein Held! Was sollte ich jetzt über ihn denken, wie sollte ich das Geschehen einordnen? Was würden für Konsequenzen folgen? Mit wem konnte ich darüber reden? Ich erzählte direkt am folgenden Tag einer guten Freundin von meinem Erlebnis, doch wir wurden durch ihren Freund gestört und so fuhr ich ohne ihren Rat nach Hause. Meiner Mutter erzählte ich erst mal nichts, ich ahnte wohl, dass dies unkontrollierbare Folgen haben würde. Ich erzählte es meiner Freundin Brigitte, aber auch sie wusste nicht, was ich darüber denken sollte. Sie sagte nur, sie könne sich so etwas bei ihrem Vater überhaupt nicht vorstellen.

Ich erzählte es weiteren Freunden, aber niemand konnte mir weiter helfen.

Ich trampte mit meiner Freundin Annette durch Deutschland

und ich versuchte das Erlebnis zu verarbeiten.

Als die Schule dann wieder anfing, glaubte ich damit durch zu sein und so wurde ich unvorsichtig. Ich saß mit meiner Schwester und meiner Mutter am Mittagstisch und das Gespräch kam auf die Aussteuerversicherung, die unser Vater für uns abgeschlossen hatte. Meine Mutter bremste unsere Vorfreude darauf, denn sie befürchtete, dass unser Vater uns das Geld nicht auszahlen würde, denn er war nicht nur mit dem Hotel pleite gegangen, auch sein Speditions-Subunternehmen war gescheitert. Er brauchte Geld und würde wohl die Aussteuerversicherung für sich behalten müssen. Da sagte ich: „Das glaube ich nicht, denn ich weiß etwas, das möchte er bestimmt nicht, dass ich es erzähle.“ Oh, das war ein großer Fehler, denn nun war meine Mutter sehr neugierig. Und wenn man eines über meine Mutter sagen kann, dann dieses, wenn sie etwas wissen will, dann bekommt sie es auch heraus. Ich versuchte sie abzulenken, doch ich konnte nicht lügen und so erzählte ich ihr und meiner Schwester unter dem Siegel der Verschwiegenheit von dem 4. August. Beide fielen aus allen Wolken und meine Mutter war derartig schockiert, dass sie sich über meine Bitte um Verschwiegenheit sofort hinwegsetzte und Egon auf der Arbeit anrief. Und dann ging es richtig zur Sache, denn auf so etwas hatte dieser nur gewartet. Ihm war mein Vater immer schon ein Dorn im Auge gewesen. Egon verlangte von mir, dass ich meinen Vater bei der Polizei anzeigte. Ja, dieser Vorfall musste Folgen haben. Für mich war diese Forderung aber ein großes Problem. Ich wollte meinem Vater keine Probleme machen. Hätte ich doch nur nichts gesagt!
Meine Mutter rief meinen Großvater an und sorgte dafür, dass auch er es erfuhr, was mir ganz besonders unangenehm war. Mein Großvater nahm seinen Sohn zur Seite und konfrontierte ihn mit den Vorwürfen. Und was tat mein Vater? Nun, er wälzte die Schuld auf mich ab. Er behauptete, ich sei nackt zu ihm ins Bett gestiegen und er sei leider etwas zu betrunken gewesen. Aber letztendlich sei nichts wirklich Schlimmes geschehen. Ich wolle ihn einfach nur erpressen, ich würde herum phantasieren, ich würde Lügen erzählen. Das war für mich sehr, sehr schlimm. Plötzlich stand mein Wort gegen Seines. Mein Großvater jedoch erklärte meinem Vater, dass die Sache nicht in meiner Verantwortung läge, er als der Erwachsene, er als Vater hätte mich dann eben nackt wie ich gewesen war, vor die Tür setzen müssen. Dieser Rat war für mich der endgültige Schock! Was stellte sich denn mein Großvater nur vor? Glaubte er meinem Vater etwa? Kannte er mich so schlecht, dass er mir zutraute, dass ich meinen Vater verführt hätte?
Lieber Leser, ich kann ihnen sagen, nachdem ich von der Reaktion meines Großvaters gehört hatte, fühlte ich mich tatsächlich nackt in den eisigen Schnee geworfen. Jetzt war nicht nur mein Verhältnis zu meinem Vater zerstört, jetzt verlor ich auch noch das Vertrauen zu meinem Großvater. Überhaupt ich verlor grundsätzlich mein Vertrauen. Ich hatte meiner Mutter diese Geschichte unter dem Siegel der Verschwiegenheit erzählt und sie hatte sich darüber hinweggesetzt und eine Kaskade an Konsequenzen hervorgerufen. Mir ging es einfach nur noch beschissen. Meinen Vater zeigte ich aber nicht bei der Polizei an, denn einem Gerichtsverfahren, in dem ich mich gegen seine Ausflüchte und Lügen hätte wehren müssen, dem fühlte ich mich nicht gewachsen.

Die langfristigen Folgen waren eine Spaltung der ganzen Familie.

Der eine Teil glaubte mir, der andere glaubte meinem Vater, zumindest verurteilte man ihn nicht, ja, eigentlich versuchte man die ganze, unangenehme Geschichte unter den Teppich zu kehren. Das kommende Weihnachten sollte das erste Weihnachten sein, dass meine Schwester und ich nicht bei meinem Großvater verbrachten. Es war uns Beiden einfach nicht möglich mit unserem Vater zusammen unter dem Tannenbaum zu sitzen und Lieder zu singen.
Auf meine schulischen Leistungen hatte diese Geschichte natürlich auch keine förderlichen Wirkungen. Ich wiederholte die Klasse zwar und eigentlich hätten meine Noten jetzt wirklich besser werden müssen, doch ich hatte dafür einfach nicht mehr genug Energie.

Ich schwänzte weiterhin häufig den Unterricht, aber

besser fühlte ich mich dadurch auch nicht.

4.Foto
Ich war also ziemlich durch den Wind. Konnte es

wirklich sein, dass mein Leben so unendlich schwer werden würde?

Ging das mit den Schocks eigentlich immer so weiter? Was hatte ich nur für eine scheiß Jugend! Diese Klagen muss der liebe Gott gehört haben, denn er sorgte erst mal für eine richtig tolle Ablenkung, ja für eine großartige Hoffnung.
Ich lernte einen wirklich sehr gut aussehenden, jungen Mann kennen. Ich nenne ihn C, denn seinen Namen will ich nicht nennen, den Grund erkläre ich später. Er ging auf meine Schule und besuchte die 13. Klasse. Er war mir bis zu diesem denkwürdigen Moment auf dem Schulhof nie aufgefallen, was allerdings wirklich sehr verwunderlich war, denn der Typ war einfach nur super cool. Ich sah ihn alleine in der Raucherecke vor dem Eingang der Schule stehen und rauchen. Ich saß etwas weiter weg und hatte gerade beschlossen, der anstehenden Schulstunde mal wieder fern zu bleiben. Ich schaute zu diesem jungen Mann herüber und überlegte, was der denn wohl jetzt so alleine dort in der Raucherecke tat. Ob er auch schwänzte? Alle anderen waren schließlich schon längst hinein gegangen. Ich beschloss diesen Typen anzusprechen und drehte mir erst mal eine Zigarette. Damit ging ich zu ihm und ich fragte nach Feuer, obwohl ich natürlich ein eigenes Feuerzeug in der Tasche hatte. Der wunderbare Typ reagierte sehr freundlich und wir kamen ins Gespräch. Es stellte sich heraus, dass er im Kunst-Leistungskurs war und gerade eine Ausstellung in der Schule organisieren wollte. Das war natürlich ein gutes Thema, denn ich malte auch. Ich versuchte mich in dieser Zeit schon länger mit der Ölmalerei und ich hatte ein paar kleinere Bilder fertiggestellt, die Zuhause ganz gut angekommen waren. C. ermutigte mich, diese Bilder in der Ausstellung zu zeigen und wir verabredeten uns. Er wollte mich besuchen kommen, um sich die Bilder anzusehen.

Na, das war doch mal wirklich ein toller Anfang!

Und so kam es, dass er ein paar Tage später bei mir im Zimmer saß und ich ihm die Bilder zeigte. Ich teilte mir mit meiner Schwester das relativ große Zimmer, doch wir waren zum Glück allein und unterhielten uns sehr gut. Ihm gefielen besonders meine bunten Bäume. Sie erinnerten an Birken, doch ihr Stamm war gemustert wie bunte Zuckerstangen. Zwei andere Bilder zeigten ganz gut gelungene Akte. Wir diskutierten über die Körperhaltung, die ich gewählt hatte und ich muss sagen, ich war von diesem sympathischen Typen total begeistert. Auch meine Mutter, die ihn sich natürlich genau angesehen hatte, war zufrieden. Diesen jungen Mann durfte ich gerne näher kennen lernen, denn er schien aus wirklich gutem Hause zu sein. Außerdem war er einfach sehr gutaussehend. Er hatte wunderschöne, blaue Augen, die sehr gewinnend zu strahlen wussten und blondes, längeres Haar.
Es war also abgemacht, ich sollte meine Bilder mit ausstellen. Ich fragte mich, wie es sein konnte, dass ich ihn bisher nicht bemerkt hatte, denn nun begegneten wir uns immer wieder, auf der Treppe, in der Raucherecke, überall. Und C. begann etwas mit mir zu flirten. Ich verliebte mich natürlich in ihn, er wurde zu meinem Lichtblick und auch er schien sich für mich zu interessieren. Es kam zur Ausstellung und da sah ich, was für ein talentierter Maler er war. Seine Bilder waren beeindruckend, dagegen kam ich mir wie eine ziemliche Anfängerin vor. Aber er gab mir trotzdem das Gefühl eine Künstlerin zu sein und lud mich zu sich nach Hause ein.

Ich fuhr mit dem Zug nach Neuss, denn dorthin war er

gerade mit seiner Familie in ein typisches Traumhaus gezogen.

Sein Vater war Direktor in einem großen Konzern und die Mutter kam aus einer sehr wohlhabenden Familie. Doch C. schien sich für solche Dinge überhaupt nicht zu interessieren. Er trug lange Haare und ausgewaschene Jeans, besonders in Erinnerung ist mir sein wirklich schöner roter Pullover. Er teilte sich mit seinem jüngeren Bruder die Zimmer unter dem ausgebauten Dach. Sein Zimmer war sehr schön eingerichtet, im vorderen Teil gab es eine einfache Matratze, die auf dem Boden lag, und Regale mit Büchern. Im hinteren Teil hatte er eine gemütliche Klönecke mit sehr vielen Schallplatten. Außerdem stand dort eine kleine Staffelei, auf der er gerade ein sehr interessantes Bild malte. Es war eine Aufgabe für den Kunstunterricht. Das Thema war die Traumfrau oder der Traummann. C. malte jedoch nicht einfach nur eine schöne Frau. Er hatte das Bild in Streifen abgeklebt und wollte eine Art Collage malen. Ich bewunderte in diesem Zimmer einfach alles. Wir setzten uns in seine Klönecke und plauderten miteinander. Wir kamen vom Höxchen aufs Söckchen und ich weiß auch nicht wie wir darauf kamen, aber er meinte zu mir: „Also entweder bist Du total durchtrieben oder noch Jungfrau …“ Ich lachte daraufhin und meinte: „Natürlich bin ich noch Jungfrau. Ich nehme das Thema sehr ernst und gehe nicht mit jedem ins Bett.“
Da lächelte er mich an und sagte: „Ich bin auch noch unschuldig:“ Das überraschte mich jetzt schon, denn C. war schon 21 Jahre alt. Auch er hatte mindestens eine Ehrenrunde hinter sich. Aber ich wusste, dass er auch schon eine mehrjährige Beziehung hinter sich hatte. C. erklärte mir, dass er keinen richtigen Sex mit seiner Exfreundin gehabt hätte, weil er nun mal lieber seine erste Erfahrung mit einer Jungfrau machen wollte. Das war für mich nun aber wirklich eine große Überraschung. Da fand ich doch tatsächlich einen netten, gutaussehenden jungen Mann, der auch noch unschuldig war. Wir schauten uns an und es war klar, was jeder dachte. Wir würden dieses Erlebnis irgendwann miteinander teilen, es lang einfach auf der Hand, denn soviel Glück war einfach nicht immer zu erwarten.
Doch zunächst musste ich erst mal etwas klären. Ich erzählte, dass ich für meinen Wunsch mit einem ebenfalls Unschuldigen das Erste Mal zu erleben schon hatte kämpfen müssen. Ich berichtete ihm von dem Vorfall mit meinem Vater. Er hörte mir aufmerksam zu und nach dem ich geendet hatte meinte er zu mir: „Also, das ist wirklich ungeheuerlich, am liebsten würde ich Dich jetzt in den Arm nehmen.“ Nun, das ließ ich mir nicht zweimal sagen und so ließ ich mich umarmen und nicht nur das.

Wir küssten uns und es war klar, wir würden es mit einer Beziehung versuchen.

Ich war überglücklich! So einen tollen Freund hatte ich noch nie gehabt und ich erntete auch in meinem Freundeskreis durchaus Anerkennung für diesen Fang. Meine Freundin Brigitte, die nun schon länger mit einem Michael zusammen war, klopfte mir auf die Schulter und wünschte mir viel Glück. In der Raucherecke der Schule wurde unsere Beziehung auch registriert, aber nicht jeder war begeistert. C.s Exfreundin und auch all die anderen Abiturienten schauten etwas dumm aus der Wäsche, denn ich hatte mit C. den Liebling aller weggeschnappt. Ich fühlte mich in diesen Kreisen daher nicht gerade willkommen, aber C. war nett zu mir und ich hatte den Eindruck, er war wirklich verliebt in mich. Ich wollte es jedenfalls so sehen.
Ich besuchte meinen neuen Freund so oft es ging und meine zuvor sehr bedrückte Stimmung war verflogen. C. war ein sehr intelligenter Zeitgenosse und seine Kumpels waren wie er an der Malerei interessiert. Mir schien es, ich war in einen Kreis von zukünftigen, großartigen Künstlern gelandet.

Irgendwann machte C. ein Spiel mit mir. Es war ein Psycho-Spiel.

Man bekam dazu einige Begriffe genannt und musste erzählen, welche Bilder man dazu im Kopf hatte. Es begann mit dem Blick auf eine Wiese und einen Wald. Dann sollte man durch den Wald gehen. Dort traf man auf ein Haus, einen Bären, eine Brücke und eine Mauer. Immer sollte man sagen, was diese Begriffe für Bilder in einem auslösten. Zum Schluss verließ man den Wald und kam an einen See. Ich sollte den See beschreiben. Der war für mich eisblau, abweisend und beängstigend. Hineingehen oder gar Schwimmen wollte ich natürlich auf keinen Fall.
C. rückte nun mit der Auflösung heraus und wenn die ersten Bilder ganz schöne Erkenntnisse lieferten, so war die Auflösung des Seebildes überraschend für mich. Denn der See stand für die Sexualität. Da hatte ich offensichtlich ein größeres Problem. Sex war zwischen uns natürlich ein wichtiges Thema, denn es war klar, wir würden zusammen das Erste Mal erleben. Verhütung musste dazu auf jeden Fall sein und so ging ich zum Frauenarzt und besorgte mir die Pille. Doch die sollte erst in drei Monaten wirklich sicher sein. Also würden wir solange warten müssen. Aber das machte uns nichts, denn zärtlich konnte man auch so miteinander sein.

Ich verliebte mich wirklich kolossal.

Dieser Mann wurde zu meiner absoluten, großen Liebe.

Ich bewunderte einfach alles an ihm und ich hoffte sehr, dass aus uns etwas wirklich Dauerhaftes werden würde. Meine Eltern hatte auch nichts dagegen und so durfte ich in den Weihnachtsferien bei ihm übernachten. Natürlich nicht in seinem Bett. C.s Mutter bestand darauf, dass ich in dem Zimmer ihrer Tochter übernachtete. Die war zu Ausbildungszwecken in Paris.
Und so schlich ich regelmäßig früh morgens hinunter und legte mich in dieses Bett. Dazu musste ich eine Wendeltreppe hinunter steigen und ich schaffte es nie, diese wirklich geräuschlos zu überwinden. C.s Vater hörte es jedenfalls immer. Doch der Mann hatte wohl Verständnis für uns und sagte nichts dazu. Aber die Mutter war nicht ohne, diesbezüglich. Sie mochte mich nicht besonders und irgendwann kam es auch zum Eklat.
Ich war dummerweise in C.s Armen eingeschlafen und als die Mutter ihren Sohn morgens wecken wollte, da fand sie mich unter seiner Decke liegen. Oh, das war zuviel für sie und sie machte ein riesiges Theater. Sie beschimpfte mich eine Nutte zu sein, eine hinterhältige Frau, die ihrem Sohn unbedingt ein Kind andrehen wollte. Mir war das sehr unangenehm und C. sprang aus dem Bett und legte sich empört mit seiner Mutter an. Es dauerte drei Tage bis diese Frau sich bei mir entschuldigte. Aber, dass C. sich wegen mir mit ihr angelegt hatte, das hatte mich sehr gefreut. Ihre Vorwürfe waren einfach total ungerecht, denn ich wollte bestimmt kein Kind, zumindest jetzt noch nicht. Aber ich konnte mir durchaus vorstellen mit C. ewig zusammen zu bleiben. Er war der Mann meiner Träume.

Und so kam es dann im Frühjahr zum großen Moment.

Wir verbrachten die Tage praktisch nur im Bett um zu üben.

Wir hatten schließlich Beide keine Ahnung. Und dann war es endlich soweit, C. legte sich auf mich und ich konnte ihn zwischen meinen Beinen spüren. Ich war sehr aufgeregt, denn mir war klar, dies war nun der große, heilige Moment. Ich wusste jedoch nicht was ich machen sollte. C. beruhigte mich mit den Worten: „Keine Sorge, das Pferd kennt den Weg.“ Und dann drang er in mich ein. Weh tat es nicht, nur ein kleines Bisschen vielleicht. Ich schwor in meinem Innern, dass ich diesen Mann mein Leben lang lieben würde, ich schloss die Augen und schaute in mich hinein. Was ich da nun sah? Nun, ich sah jede Menge Seifenblasen. Was sollte das denn nur für eine Botschaft sein? Seifenblasen?
Nun, eine Antwort kam schon ein paar Wochen später. C beendete die Beziehung mit mir. Ich war gerade von zu Hause ausgezogen und hatte ein kleines Durchgangszimmer in einer FrauenWG bezogen, beim Umzug hatte er mir noch geholfen, aber dann kam er an einem sonnigen Frühlingstag vorbei und erklärte mir, dass ich für ihn und sein Leben noch zu jung sei, dass er nun, bald mit dem Abitur in der Tasche, ein aufregendes Künstlerleben leben wollte und außerdem wollte er jetzt erst mal auch mit anderen Frauen schlafen. Eine Beziehung mit mir würde darum nicht mehr funktionieren. Ich solle mich lieber erst mal um meine Schule kümmern. Was sagt man dazu? Wie stimmt man so jemanden um? Liebe? Nun, die gab es offensichtlich nicht mehr. Ich war zutiefst verletzt. Ich war todunglücklich. Ich war verzweifelt. Ich heulte die ganze Nacht. Zum Glück war der Freund meiner Mitbewohnerin da und der Mann tröstete mich. Er saß an meinem Bett und streichelte meine Hand. Ach, ich sage ihnen, es war wirklich sehr schlimm für mich. Doch als ich am nächsten Tag aufstand und in den Spiegel schaute, da sah mir die schönste Monica in die Augen. Ich sah einfach absolut hinreißend aus. Das hob meine Stimmung und verwundert stellte ich fest, dass ich keinen Schmerz mehr empfand. Der Liebeskummer war weg.
Heute sage ich, die Verdrängung hat offensichtlich sehr gut funktioniert. Doch sie sollte nicht ewig halten. Aber davon erzähle ich in einem anderen Kapitel.

Jetzt war es erst mal so: Ich war endlich ausgezogen, eine neue Schule wartete auf mich,

ich war bildschön und ich konnte damit tun und lassen was ich wollte.

5.Foto

FORTSETYUNG folgt!

 

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