Klingeling am 2.ADVENT

andas Set: Relaxsessel mit Hocker »Lotus«, mit verchromten Drehfüßen

Prin..yes..s-in?

Prinzessin Monalisa55-Mio.-Vermögen: Ehevertrag für Prinz Harry und Meghan? Polizist

In Bonn hat ein Polizist einem Mann in die Beine geschos/

sen, nachdem dieser den Beamten mit einem Messer

und einer Axt bedroht hatte…

Jürgen Klopp,Ex-BVB-Coach

W-hats..app?

WhatsApp Boris Johnson Wetter, Deutschland, Unwetter

WhatsApp hat eine neue Bet..a-Version des Messengers veröffentlicht, die

mehrere neue Funktionen enthält. Darunter auch eine Supp..

ort/Funk/ti-on, die durch Sch/Bütteln des Sm/art/

ph1/one-s ausgelöst wird…

Miss Internet 2018  

Shooting, Miss Internet, Bademode CIMG4397CIMG4007

Entscheiden Sie in unserer finalen Voting-Runde, welche zehn Kandidatinnen

es ins Finale zur Wahl der Miss Internet 2018 schaffen! Dieses Mal

präsentieren sich die Damen im Bade/

m-ode-Shoot-ing…

CIMG5222 CIMG5228 CIMG5529 CIMG5586

64@6..69

Studie zeigt:

Bild zu Prozess Bild zu Feuerwehr, Kinderkarussell Bild zu Benjamin Netanjahu Bild zu Polizei Schneefälle Suche nach vermisstem Kleinflugzeug Digitale Erlebniswelt Erfurt, Werbung, VerkleidungAktualisiert am 09. Dezember 2017, 16:38 Uhr

Bewegend, schockierend, traurig, bezaubernd oder

einfach nur schön:Hier sehen Sie – ständig

aktualisiert – die besten Fotos… 

Hamburg

Bild zu Laurent WauquiezPolizei,

In Hamburg haben Eltern die Leiche ihrer 26-jährigen Tochter

gefunden. Die Polizei schließt ein mögliches Verbrechen nicht

aus. Die genauen Hintergründe zum Tod der jungen

Frau sind noch unklar…

Dein Name sei Harbinger (Christoph Bach) aus Berlin?

Bild zu Tatort Berlin Rubin Karow

Im neuen Hauptstadt-„Tatort“ treibt ein Psychopath sein Unwesen im Berliner Untergrund.

Die Ermittlungen führen allesamt in eine Kinderwunschklinik. Ein seltsamer

Fall für die Kommissare Karow und Rubin…

Ein Mann namens Harbinger (Christoph Bach) betrieb im Berliner U-Bahn-Untergrund einen seltsamen Schlüsseldienst. Er führte penibel Namenslisten, die offensichtlich seine Opfer enthielten. Künftige Opfer spähte er aus, beschrieb ihre Lebensgewohnheiten, ihr Aussehen. Er glaubte, im Auftrag eines Außerirdischen zu handeln. Zeitgleich wurde eine verkohlte Leiche in einem ausgebrannten Transporter entdeckt. Die Ermittler fanden heraus, dass es bereits drei ähnliche Fälle gab. Alle Opfer wurden einst in einer Kinderwunschklinik künstlich gezeugt.

Und: Harbinger, ein religiöser Eiferer, hatte vor Jahren einen Bomben/

anschlag auf die Leiterin der Klinik verübt…

Ergebnisse der 2. Liga:

1. FC Union Berlin - Dynamo Dresden CIMG3362Spinne im Netz

Eine Studie von The Science of Nature zeigt auf, dass Spinnen

die Menschheit innerhalb eines Jahres ausrotten könnten.

Wie schaffen die achtbeinigen Tierchen das?

© ProSiebenSat.1

Erneut stirbt Fan bei Leipzig-Spiel

RB Leipzig FanAktualisiert am 09. Dezember 2017, 21:39 Uhr

Bei einem Spiel des Fußball-Bundesligisten RB Leipzig ist es erneut zu

einem Todesfall gekommen. Am Samstag brach beim Duell des RB

Leipzig gegen den FSV Mainz 05 (2:2) ein 64-jähriger Fan

aufgrund von Herzversagen

zusammen…

Schmollecken und die GroKo-Wundertüte

FC Bayern München gegen Eintracht FrankfurtBild zu antike GrabkammernAktualisiert am 09. Dezember 2017, 18:42 Uhr

Archäologen in Ägypten entdecken antike

Grabkammern mit Mumien…

Martin Schulz Polizei, Hannover Litauischer Raser: Radfahrer hängt sich an LKWNico IhleAnlieger frei

Glamour-Wellen

Syoss DIY Glamourwelle Bild zu Islamischer Staat

Aktualisiert am 09. Dezember 2017, 20:52 Uhr

Vor Jahren überrannten Dschihadisten große Teile des Irak und riefen

den „Islamischen Staat“ aus. Jetzt meldet Bagdad den Sieg über

die Terroristen. Doch verschwunden

sind die nicht…

Die Rückkehr zum Mond:

Gene Cernan Mond 1972

Vor 45 Jahren startete mit der Mission Apollo 17 der letzte bemannte Raum/

flug zum Mond. Lange Zeit stand der Trabant nicht im Fokus der Weltraum/

organisationen, doch schon in wenigen Jahren werden wieder

Astronauten zum Mond fliegen…

Syoss DIY Glamourwelle 1 Wetter, SchneeChristian Lindner, FDP. Opening of high-speed rail Munich - BerlinTattoos

Es ist eine spezielle Form des Protests: Alfredo Meschi

hat 40.000 Tattoos – aus einem guten Grund.

© spot on news

Syoss DIY Glamourwelle 3

„Schreiben nach Gehör?“

Franck RibéryKim Basinger, Bondgirl, Sag niemals nie, 80erLesen durch Schreiben

Fehler werden anfangs nicht korrigiert

Immer mehr Bundesländer erwägen, die Unterrichtsmethode

„Lesen durch Schreiben“ (oder auch „Schreiben nach Gehör“) aus

den Grundschulen zu verbannen. Sie soll ein Grund dafür sein, dass

deutsche Schüler in Tests vor allem bei der Rechtschreibung oft

nicht gut abschneiden. Doch so einfach ist es nicht.

Kein Druck, keine Leistung?

Syoss DIY Glamourwelle 4 Jonathan KlinsmannMit grüner Plakette zur HU

Ein Hauch von Hollywood

Syoss DIY Glamourwelle 6CIMG3362

Für die Nacht der Nächte, das Fest der Feste, Stern/

stunden oder die Party des Jahrhunderts gibt es

DIE eine festliche Frisur zum selber/

machen, mit der man garantiert

im Mittelpunkt

steht…

Was für eine Ass-el!!

Loveparade, Prozess, Düsseldorf, Steffen Henssler Was für eine Assel: Tiefseetier schockt mit Größe Donald Trump, Melania Trump Gratulation

Die Bürgerversicherung – für die zaudernde SPD könnte

sie zum schlagenden Argument für eine neue GroKo

werden. Doch was hätten die Versicherten

von der Großreform?

AdvertisementEintracht Braunschweig, Holstein Kiel, News per WhatsApp

Wird es eine neue Gewaltspirale geben?

Nils Petersen

Nürnberg:

Obdachloser landet im

Müllwagen – wie konnte das passieren?

Bild zu Müllwagen mit AltpapierAktualisiert am 08. Dezember 2017, 16:49 Uhr

Es klingt wie eine Szene aus einem Gruselfilm, was einem Obdachlosen frühmorgens

in Nürnberg widerfuhr: Der Mann legt sich zum Schlafen in einen Altpapier/

container – und landet in einem Wagen der Müllabfuhr.

Der Fall wirft Fragen auf…

VfB Stuttgart - Bayer 04 Leverkusen LivetickerOury Jalloh SPD, Parteitag, Martin Schulz, Andrea Nahles, Olaf Scholz,

Es wird viel komplizierter als 2013, die SPD hadert mit einer großen Koalition,

will sich eigentlich in der Opposition erneuern. Der Führung wird

unterstellt, sie träume schon von Ministersesseln. Und ein

GroKo-Verfechter wird böse abgestraft.

Das hat einige Folgen…

Jerusalem Bitcoin Aktualisiert am 08. Dezember 2017, 17:35 Uhr

Ausschläge bei Bitcoins werden

immer heftiger…

Bild zu ICE 3 Papst Franziskus, Vaterunser, gebet, kritik1. FC Köln

Der Liebesschwur

„Wer zu Hause bleiben kann, sollte zu Hause bleiben“

CIMG3016Theresa May (l) and Jean-Claude Juncker (r)

Michael und ich

verstanden uns in dieser Zeit wirklich sehr gut.

Sicher, ich hatte ihn erst von mir überzeugen müssen, aber nach/

dem er sich einmal auf mich eingelassen hatte, war er wirklich ein toller Partner.

Er war auch ein sehr liebevoller Vater. Er war natürlich bei der Geburt dabei gewesen und für ihn war es das großartigste Erlebnis seines Lebens. Für mich war es zwar das Schmerzhafteste, was ich je durchmachen musste, doch nachdem ich mich mit vielen anderen Müttern unterhalten habe, muss ich sagen, es war wohl eine Bilderbuchgeburt. Nach vier Stunden Wehen wurde mir ein völlig gesundes, kräftiges Baby auf den Bauch gelegt. Dies ist sicherlich für jede Frau das Größte. Ich schaute in die großen, ernsten Augen eines Jungen, der die Hände gefaltet hielt und ganz offensichtlich problemlos sein Ziel erreicht hatte. Und ich hatte nicht den Eindruck in die Augen eines Säuglings zu sehen. Dieses Menschlein trug eine ganz alte, erfahrene Seele. Wo kam er wohl her? War für Erfahrungen aus früheren Leben brachte er mit? Was war seine Lebensaufgabe? Er schien es genau zu wissen, aber natürlich, er konnte es nicht erzählen. Doch seine Augen schienen alles zu verstehen. Irgendwie hatte ich gleich ziemlichen Respekt vor ihm und ich war sehr stolz auf ihn. Dies war ein gutes Kind. Und es sah wirklich sehr schön aus. Doch so etwas würden sicherlich alle Eltern über ihr Kind sagen. Ich vermisste allerdings trotz allen Stolzes ein Gefühl in mir. Ich hatte eine gewisse Vorstellung davon, wie sich echte, tiefe Muttergefühle anfühlen mussten, aber davon spürte ich in mir nicht so viel. Ich stellte mir Muttergefühle sehr ausschließlich vor, ich dachte, ich müsste mehr zu einer Glucke werden, doch davon konnte keine Rede sein. Die Schule war mir genauso wichtig. Ich brauchte noch ein Jahr bis zum Abitur.
Michael war jedoch fertig und hatte nun ein Fachabitur in der Hand. Damit schrieb er sich auf der Fachhochschule ein. Er war jedoch immer so gegen 16 Uhr zurück, ich hatte dann meistens etwas gekocht und machte mich nach dem Essen auf den Weg in die Abendschule. Ich kümmerte mich also tagsüber und Michael abends um das Kind. So war alles gut organisiert und ich hatte endlich den Eindruck, mein Leben verlief wieder in eine vernünftige Richtung. Ich hatte demnach wirklich gute Gründe glücklich zu sein. Und ich war es auch, vor allen Dingen als auch ich endlich mein Abitur geschafft hatte. Zur Belohnung fuhr ich mit zwei Freundinnen für 2 Wochen an die Cote D’Azur. Anschließend schrieb ich mich für Diplombiologie an die Düsseldorfer Universität ein und ich muss sagen, als ich das erste Mal über den Campus ging, da war ich wirklich sehr zufrieden mit mir. Ja, ich war richtig stolz auf mich.

Ich hatte die vielen Schocks alle überwunden und ich hatte mir neue Türen erarbeitet.

Wohin würde mein Leben mich jetzt wohl noch führen?

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"Wort des Jahres 2017"

Das Studium war eine interessante Herausforderung.

Ich hatte zwar auch an ein Architekturstudium gedacht, doch dazu fehlte mir

eine Mappe mit Zeichnungen, denn die waren eine Voraussetzung für einen Studienplatz.

Außerdem meldete sich immer wieder eine Stimme in mir und die sagte: „Du brauchst ein naturwissenschaftliches Studium!“ An Physik dachte ich allerdings nicht, ich war mit diesem Fach nie warm geworden und Formeln waren mir ein Graus. Medizin kam nicht in Frage, denn ich hatte diesen merkwürdigen Test, den man zuvor absolvieren musste, nicht geschafft. Ich war völlig unvorbereitet zu diesem Test gegangen, und wusste von da her gar nicht, was mich dort erwartete. Das war ein Fehler gewesen, denn eine gründliche Vorbereitung war wirklich nötig, wenn man genug Punkte sammeln wollte. Also, Medizin fiel flach. Ja, und Biologie lag nahe, außerdem hoffte ich so, endlich ernst genommen zu werden, wenn ich über den Wert von biologischer Landwirtschaft und Umweltschutz mit meinen Eltern diskutierte. Ich wollte nicht unbedingt Wissenschaftlerin werden, ich stellte mir eine Tätigkeit als Wissenschaftsjournalistin vor. Aber auf jeden Fall, Biologie war keine schlechte Wahl und so startete ich mein Studium mit großem Engagement.
Kind und Studium, das ging jetzt natürlich nicht mehr ohne die Hilfe meiner Mutter. Sie und Egon waren zum Glück so vernarrt in unseren kleinen Felix, sie nahmen uns das Kind immer gerne ab und meine Mutter übernahm in der Woche die Tagschicht.

Ich kam jeden Tag spätestens um halb Drei um Felix bei ihr abzuholen,

und damit meinte ich eine sehr gute Regelung gefunden zu haben.

Man kann wirklich sagen, alles war palletti.

Miete8.FotoZwei Tote bei Unfall mit Kleinlaster auf der A6

Doch dann kam es zu einem sehr denkwürdigen Vorfall.

Ich war mit Bicu auf dem Weg zu meiner alten Mathelehrerin vom Abendgymnasium.

Wir hatten uns miteinander befreundet und ich besuchte sie ab und an. Zuvor aber wollte ich den Hund noch mal raus lassen und so hielt ich bei Schloss Pech und ging einen Waldweg entlang. Ich war schon ewig nicht an diesem Ort gewesen und als ich mich an das letzte Mal erinnerte, da erinnerte ich mich auch an C.. Wir waren dort zusammen entlang gegangen. C. hatte Bäume malen wollen und wir gingen dazu auf die große, schöne Wiese vor dem Schloss. Ich erinnerte mich noch ganz genau an diesen Tag und jetzt, ja, jetzt führte diese Erinnerung plötzlich zu ganz heftigen Gefühlen. Ich brach in Tränen aus. Ich musste mich auf die Bank setzen, denn ein richtig gehender Weinkrampf durchschüttelte mich. In mir tauchte eine unendliche Sehnsucht auf. Ich wurde davon regelrecht überfallen. Oh, was bereute ich plötzlich, ihn noch nicht einmal mehr als Nachbarn zu haben. Jetzt kam der Liebeskummer, der nach der Trennung ausgeblieben war. Ich erinnerte mich auch an meinen Schwur, diesen Mann ewig zu lieben und dieser Schur forderte nun seine Konsequenzen. Ich habe es Ihnen ja gesagt, zaubern hat eine Schattenseite, die sehr grausam sein kann. Man muss sich wirklich sehr gut überlegen, was man in dem heiligen Moment der Entjungferung schwört, diese Erfahrung sollte ich in der Folge schmerzhaft machen. Denn diese plötzlich aufkeimenden Gefühle verschwanden leider nicht so wie sie gekommen waren. Im Gegenteil.

Sie hefteten sich hartnäckig an mein Herz und die Reue war groß.

Was sollte ich damit jetzt anfangen?

CIMG3324Liebes-Comeback? Cathy schickt Richard Lugner ihren Playboy!

Ich war fest gebunden, ich hatte ein

zweijähriges Kind, ich hatte meinen Weg eingeschlagen.

Ich konnte nicht einfach losstürmen und nach C. suchen. Zumal ich zu diesem Zeitpunkt wohl schon wusste, dass C. gar nicht mehr in Deutschland lebte. So wie ich es gehört hatte, war er mit einer Frau nach Neuseeland ausgewandert. Er befand sich also am anderen Ende der Welt. Und er hatte sicherlich eine tolle Beziehung, er war garantiert sehr glücklich auch und gerade ohne mich.
Aber diese Gedanken machten es nicht leichter. Ach, wäre ich doch nur bei ihm geblieben, sagte ich mir immer wieder. Obwohl ich mir nicht sicher war, ob ich dann jetzt auch einen tollen Hund, ein Kind und das Abitur gehabt hätte. Wenn ich vernünftig darüber nachdachte, dann sah ich schon ein, neben C. wäre ich wahrscheinlich nicht zur Schule gegangen. Es war also alles richtig so wie es war, und dennoch, ich war todunglücklich.
Meine Beziehung zu Michael war zwar sehr liebevoll und auch schön, aber wirklich aufregend und erfüllend wäre es wahrscheinlich mit C. gewesen. So glaubte ich es jedenfalls. Ach, ich kann Ihnen sagen, ich fühlte mich wirklich krank, ja, liebeskrank. Und diese Krankheit sollte so schnell nicht vergehen. Aber darüber konnte ich natürlich nicht mit Michael reden. Für den war allein schon der Name von C. ein rotes Tuch.

Ich konnte auch nicht das Bild von der Traumfrau aufhängen, ja, jede

Erinnerung an diesen Mann machte Michael wütend.

Europapokal-Debakel:

Borussia Dortmund CIMG1346

Aber mit meiner Patentante konnte ich über meine widerstreitenden

Gefühle reden und sie erzählte mir, dass auch Henry so eine alte Liebe hätte.

Sie lebte in Australien und sie schrieben sich ab und zu. Meine Tante hätte meinen Onkel auch durchaus erlaubt zu ihr zu fliegen, um sich über seine Gefühle endgültig klar zu werden, doch Henry und seine Liebe scheuten so eine Begegnung, denn beide hatten nun mal ihre Ehe.
Meine Tante bot mir an, mir das Geld für eine Neuseelandreise zu schenken, sie meinte, vielleicht sei es das Beste, ich würde C. in die Augen schauen. Dann würde ich vielleicht erkennen, dass dieser Herzensbrecher gar nicht so toll war und mein Michel letztendlich doch die bessere Wahl. Oh, eine Reise nach Neuseeland, das war natürlich eine sehr verführerische Idee, nur, was sollte ich Michael sagen? Der würde zusammenbrechen, wenn er wüsste, dass ich C. dort besuchen wollte. Seine Angst, dass ich nicht wieder käme wäre sicherlich sehr groß. Ich überlegte darum nicht lange und schlug das Angebot aus. Ich meinte Michael diese Reise nicht antun zu können.
Und so musste ich lernen mit diesen hartnäckigen Liebesgefühlen fertig zu werden. Das war alles andere als einfach. Ich sehnte mich so sehr nach meiner großen Liebe, dass ich mir sogar einen Lippenstift und etwas Schminke kaufte. Ich wollte auf jeden Fall wunderschön sein, sollte ich ihm irgendwo zufällig begegnen. Das war natürlich ziemlich bescheuert und kindisch und zum Glück gab ich die Schminke bald schon wieder auf.
Mir blieb nichts anderes übrig, als zu lernen mit dieser Liebe zu leben und mit den Jahren sollte es mir gelingen, diesen Mann zu lieben ohne irgendwelche Besitzwünsche. Das funktionierte zwar nicht von heute auf morgen, aber irgendwann hatte ich die Sache soweit im Griff, dass ich zufrieden mein Leben weiter leben konnte. Allerdings konnte ich im Kino die Barcardiwerbung nicht gut ertragen.

Dort tanzten schöne junge Menschen an einem Palmen/

strand und sie waren offensichtlich sehr glücklich.

Bei Wildunfall richtig handeln1. FC Köln

Michael und ich fanden eine neue,

superbillige, schöne Wohnung mit Garten in Osterath.

Allerdings musste viel renoviert werden. Doch in dieser Wohnung, die auf zwei Etagen lag, konnte jeder sein eigenes Zimmer haben. Es war Platz auch noch für ein Esszimmer und ein großes Wohnzimmer. Was Wohnungen anging, hatte ich immer schon ein glückliches Händchen gehabt, aber diese Wohnung war genial. Nun, und weil sie so genial ist, lebe ich immer noch in ihr. Es ist eine Genossenschaftswohnung und man darf darin renovierungstechnisch machen was man will.

Der Mietvertrag ist ein sogenannter Dauermietvertrag, dass heißt, ich müsste schon

goldene Löffel klauen, ansonsten gibt es keinen Kündigungsgrund.

Bild zu Christian Lindner, FDP, Vorsitzender CIMG3381

Also, Wohnung gut, Mann gut, Kind gut, Studium gut, alles gut.

Im 2. Studienjahr musste ich dann irgendwann ein botanisches Praktikum

machen und dazu gehörten auch geführte Exkursionen ins nähere

Umland. Und eine Exkursion fand in Neuss-Norf statt.

Dort gab es ein botanisch wertvolles Feuchtgebiet. Ich kannte diese Ecke, denn auch dort war ich schon mal mit C. gewesen. Sein Elternhaus stand ganz in der Nähe. Ich fuhr daran vorbei und drehte wieder um und parkte mein Auto vor dem Haus. Ich klingelt und eine Frau trat vor die Tür. Sie sah zwar auf den ersten Blick der Mutter von C. sehr ähnlich, aber diese Frau war viel zu freundlich und dann realisierte ich, dies war nicht C.s Mutter. Aber als ich nach C.s Vater fragte, da wurde ich eingelassen.
C.s Vater war mir immer schon sehr sympathisch gewesen und auch er hatte mich offensichtlich in guter Erinnerung. Ich wurde zu einer Tasse Kaffee eingeladen und bei ein paar Keksen erzählte mir dieser Mann eine üble Geschichte. C.s Vater war wie so oft für einige Tage auf einer Geschäftsreise gewesen und als er zurück nach Hause kam, da hatte er das ganze Haus komplett leergeräumt vorgefunden, selbst die Armaturen waren nicht mehr an den Waschbecken. Seine Frau hatte ihn ohne Vorwarnung verlassen und was ihn besonders schmerzte, dass war, dass seine Tochter und sein jüngster Sohn bei diesem Auszug mitgeholfen hatten. Nur C. hätte sich auch mit Geld nicht dazu verführen lassen. Leider, so erzählte der Vater, könne er nun finanziell keine großen Sprünge mehr machen, ansonsten würde er seinen Sohn gerne einmal zusammen mit seiner neuen Frau besuchen. Der Vater erzählte mir, dass C. auch Vater eines Sohnes sei, leider leide der an Asthma und habe Allergien. C. hätte in Neuseeland einige Zeit als Bühnenbildner gearbeitet, doch jetzt betreibe er eine Strandkneipe. Er habe dafür sogar eine Alkoholausschankerlaubnis, was in Neuseeland nicht selbstverständlich sei. Der Vater war darüber nicht besonders begeistert und als ich ihm erzählte, dass ich Biologie studierte, da stieg ich in seiner Achtung.

Als ich ihm dann sagte, auch ich hätte einen kleinen Sohn, da fragte er mich wie alt dieser

sei und ich hatte für einen kurzen Moment den Eindruck, er befürchtete, ich

würde ihm erklären, er wäre der Großvater

dieses Kindes.

Nadja und Christin greifen die Fragen der

Community rund um die Kfz-Versicherung auf:

Instagram-Bilder sorgen für Empörung

Autofahrt im Winter 07. Dezember 2017, 15:29 Uhr

Aber ich wollte nur die Adresse von C. haben,

ich gedachte ihm einfach mal eine Karte zu schicken.

Aus der Karte wurde dann ein ganzer Brief, doch der Vater hatte mich schon vorgewarnt, er meinte, sein Sohn sei sehr schreibfaul und er könne nicht sagen, ob dieser es schaffen würde auch zu antworten. Nun, ich wollte es dennoch versuchen. Die Adresse, die ich bekam, war allerdings nicht C.s direkte Wohnadresse, aber es war wohl das Einzige was der Vater hatte.
Ich setzte mich also hin und versuchte einen Brief zu schreiben, dem man nicht gleich anmerkte, mit welchen Gefühlen ich zu kämpfen hatte. Ich kann mich heute an den Inhalt des Briefes nicht mehr erinnern, ich weiß nur, dass ich darin meine bevorstehende Hochzeit ankündigte. Ich las ihn meiner Nachbarin und Freundin vor und sie meinte, nur mein Zusatz, dass ich aus steuerlichen Gründen heiraten würde, wäre etwas verdächtig.
Nun, ich schickte ihn ab, aber ich bekam tatsächlich nie eine Antwort auf diesen Brief. Ob er ihn überhaupt erreicht hatte? Nahm er mir das mit dem Nachbarn etwa immer noch übel? War ich ihm wirklich so egal? Antwort auf diese Fragen bekam ich nicht. Also würde es zwischen uns keine Brieffreundschaft geben. Gut, ich hatte es versucht, es sollte aber wohl nicht sein.

Ich bemühte mich wieder meine Gefühle in die hinterste Ecke meines Herzens

zu verstauen und bereitete mich auf meine Hochzeit vor.

CIMG3617 CIMG3751

Ich hatte mittlerweile mein Studium nach dem Vordiplom an

den Nagel gehängt, ich erfuhr nämlich einen starken Neigungswechsel.

Ich wollte nun nur noch Kunst machen und mich ganz auf die Wohnungsrenovierung konzentrieren. Ich hatte ein Bad mit Wanne eingebaut, ich hatte alle Holzböden vom Schellack befreit, ich isolierte das Dach und verputzte die Wände aller Zimmer. Ich wollte, dass zu unserem Hochzeitsfest alles wunderschön aussah. Ich hatte in dem Sommer zuvor große Bilder gemalt und die hängte ich nun an die frischgestrichenen Wände. Mein Vater, mit dem ich mich halbwegs wieder vertragen hatte, schenkte mir Geld zur Hochzeit und damit konnte ich Teppiche kaufen und einen großen, alten Tisch. Michael bekam einen schicken Anzug, den er auch zu den kommenden Vorstellungsgesprächen gut gebrauchen konnte und ich kaufte mir auch etwas Schönes zum Anziehen.

Wir heirateten an einem Silvestertag, ja, wir waren das letzte, zu trauende

Paar des Jahres 1993. Felix war gerade eingeschult und auch er

setzte stolz seinen Namen auf die Heiratsurkunde.

Jetzt war wirklich alles auf

dem besten Weg.

9.FotoCristiano Ronaldo

Mein Leben war jetzt wirklich schön.

Ich hatte im Garten ein Häuschen, welches ich zu

einem Atelier machte, ich hatte endlich Zeit für meinen Sohn,

denn der zeigte eine gewisse Sprachfaulheit und in die Hose machte er auch.

Meine Schwägerinnen machten dafür die Tatsache verantwortlich, dass ich mein Kind viel zu oft bei meiner Mutter abgab. Felix Probleme waren jedoch nicht der eigentliche Grund, warum ich die Biologie aufgegeben hatte. Irgendwie war bei mir nach 3-4 Jahren die Luft raus. Ich wusste nicht, was ich als Hauptstudium wählen sollte und außerdem hatte ich durch Zufall ein Druckverfahren entwickelt, dass wirklich sehr interessante Ergebnisse erzielte. Diesen Drucken verfiel ich mit großer Leidenschaft und meine Vordiplom-Vorbereitungen litten darunter sehr. Ich fiel in zwei Prüfungen durch und wiederholen wollte ich sie nicht. Ich wollte lieber Bilder drucken. Das war in meinen Augen wirklich wichtiger.
Nachdem ich bestimmt 2 Jahre mit meinen Drucken verbracht hatte, wagte ich mich auch an große Bilder und sie gelangen so gut, dass ich nicht wenige an Liebhaber verschenkte. Ich wollte an die Kunstakademie gehen und so kümmerte ich mich um meine Mappe. Zwei mal habe ich an dem Auswahlverfahren teilgenommen, doch ich wurde nicht angenommen. Ein Mitglied der Kommission erklärte mir, meine Drucke seien schon zu fertig, ich bräuchte das Studium nicht, wenn ich Kunst machen wollte. Nun, das war natürlich schön zu hören, doch ich wäre gerne an die Akademie gegangen, denn ich wusste, ich hatte noch viel zu lernen. Außerdem wäre es cool gewesen, Student an der renommierten Düsseldorfer Kunstakademie zu sein.

Aber ich ließ mich nicht unterkriegen und

ich arbeitete fleißig für mich weiter.

Blasenentzündung vorbeugen

Brigitte, meine geliebte Uraltfreundin hatte ich zur Patentante von Felix gemacht,

denn sie liebte meinen Sohn sehr und wir waren uns in den Erziehungsfragen sehr einig.

Mein Verhältnis zu ihr war sehr gut, sie hatte mittlerweile eine Beziehung zu meiner alten Klassenkameradin und Freundin Annette aufgebaut und nach den Jahren, die sie in Dänemark gelebt hatte, war sie nun zurück, um in Krefeld Objekt-Design zu studieren. Ich hatte sie dazu gedrängt, denn ich fand, sie konnte nicht einfach so weiter in Dänemark den lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Sie brauchte eine Ausbildung und ich hatte von diesem Studiengang von meinem ehemaligen Studienfreund Thomas gehört, der die Biologie auch aufgegeben hatte und nun an der gleichen Schule Grafik-Design studierte. Thomas war einfach ein begnadeter Zeichner. Ich hatte es gleich am ersten Vorlesungstag festgestellt, denn er saß schräg unter mir und ich sah das Ohr, welches er auf des Tisch zeichnete. Wir kannten uns schon vom Kikweg-Kolleg, da war er in der Künstlerklasse gewesen. Wir liefen uns irgendwie immer über den Weg und jetzt sollte ich wieder mit ihm auf die gleiche Schule gehen. Denn, Brigitte überzeugte nun mich, mich doch dort einzuschreiben. Sie meinte, ich könne nicht immer nur bei mir im Atelier hocken und malen, ich bräuchte eine richtige Ausbildung. Und da hatte sie ganz Recht, denn ich hatte bisher nicht mehr als ein abgebrochenes Biologie-Studium vorzuweisen. Gut Michael würde bald fertig sein und genügend Geld verdienen, aber so ohne eigene Ausbildung, das war nicht gut.

Ich bereitete also wieder einmal eine Mappe zu und diesmal tat ich, was mir

empfohlen wurde und ich zeichnete Obst und Gemüse.

CIMG1303Schießerei, USAArea 51

Meine Mappe wurde angenommen

und 1994 im Herbst konnte ich dort beginnen.

Michael war zu diesem Zeitpunkt mit seinem Studium fertig und er hatte auch einen Job gefunden. Ihm fiel die Arbeit jedoch nicht gerade leicht. Er war einfach zu schüchtern und unsicher. Wenn er zufällig im Fahrstuhl auf seinen Chef stieß, dann bekam er nasse Hände und wusste nicht, was er sagen sollte. Und auch sonst entwickelte sich Michael nicht ganz so wie von mir gewünscht. Im Zusammenleben war er zwar wunderbar, aber in der großen, weiten Welt stand er nicht gerade selbstbewusst seinen Mann. Doch das war nicht mein einziges Problem. Ich fühlte mich trotz der lieben Art irgendwie nicht geliebt und das machte ich zum Beispiel daran fest, dass er mir von seinem ersten Gehalt kein Kleid kaufte. Im Gegenteil, er schlug mir doch tatsächlich vor, ich solle mir von seiner Mutter einen Rock ausleihen. Wir waren nämlich auf eine feine Hochzeit seiner Cousine eingeladen. Die fand in einem Golfclub statt und ich wollte da natürlich entsprechend gekleidet sein. Mein frischgebackener Ingenieur hatte dafür aber kein Verständnis und das nahm ich ihm übel. Und mir fiel der Beginn unserer Beziehung ein. Hatte er sich damals überhaupt wirklich in mich verliebt? Ließ er es nicht gewaltig an Leidenschaft vermissen? Warum wurde er nicht zu meinem Traummann, einem Mann, der mich auf Händen trug? War seine Liebe nicht von einer gewissen Bequemlichkeit? Ich machte schließlich alles! Ich kümmerte mich um die Finanzen, ich ging einkaufen, ich kochte, ich wusch unendlich viele Maschinen Wäsche, ich renovierte die ganze Wohnung, ich kümmerte mich um Felix, ich traf alle wichtigen Entscheidungen. Und meinen Traummann stellte ich mir mittlerweile anders vor. Es sollte ein Mann sein, der auch mal selber eine gute Idee hatte. Ich wollte jemanden, der mit Leidenschaft seiner Arbeit nachging. Ich wollte auch im Bett nicht immer nur Blümchensex. Ach, als ich einmal damit anfing, zerbrach in mir so einiges.

Aber ich liebte Michael trotz alle dem, dachte ich jedenfalls.

Bild zu Wort des Jahres 2017

Doch dann traf ich auf Mansur. Er war ein Objekt-Design

Student aus dem 4. Semester und er war unser Tutor in der Holzwerkstatt.

Er war ein Türke mit langen, dicken, schwarzen Haaren. Er war einige Zentimeter kleiner als ich, aber er hatte eine dermaßen tolle Ausstrahlung, die machte die geringe Größe völlig weg. Er bewegte sich immer schwingend, er lachte viel und seine schwarzen Augen verfolgten mich. Er war mir sofort aufgefallen und eine innere Stimme sagte in mir: „Der wird für Dich einmal sehr wichtig werden.“
Und so kam es dann auch. Ich verliebte mich in ihn. Es geschah auf einer Asta-Party im Frühjahr 1995. Es war eine Kostümparty und Brigitte, Annette und ich hatten uns als Flittchen verkleidet, wir waren super gut gelaunt und ich trank erst mal drei Sekt hintereinander weg. Ich machte zwar eigentlich gerade eine Nulldiät, es war der 4. Tag, aber ich dachte, Sekt könne nicht schaden. Aber natürlich ging er mir sofort in die Krone und ich war ziemlich angeheitert. Ich tanze und war froh, dass es mir endlich besser ging. Denn in den letzten Wochen hatte ich unter einer leichten Depression gelitten. Ich verlor in dieser Zeit sogar die Lust an dem Design-Studium, obwohl ich zu Anfang wirklich total begeistert gewesen war. Doch irgendwie wurde es mir schwer, denn Michael mit seinen ständigen Selbstzweifeln machte mir zu schaffen. Wenn er abends von der Arbeit kam, dann saßen wir meist noch stundenlang zusammen und er klagte mir sein Leid. Das war anstrengend und bald schon hatte ich das Gefühl, ich selbst würde in dem Büro arbeiten, so gut kannte ich alles. Ich versuchte meinen Michel aufzubauen, doch das raubte mir langsam die Kraft. Ich begann Michael zu warnen und meinte, er müsse sich irgendwann auch mal um mich kümmern. Er solle sich einen Tag frei nehmen und mit mir einen Ausflug oder so machen. Irgendwas, dass uns Beiden gut tat.

Doch er traute sich nicht auf seiner Arbeit nach einem freien Tag zu fragen.

Longsleeve mit Prägestruktur

Ja, und jetzt stand ich auf der Tanzfläche und da kam

dieser Mansur auf mich zu, er umarmte mich und wir küssten uns.

Wir tanzen und küssten, wir küssten und tanzten. Oh, ich war begeistert. So etwas Herrliches hatte ich ja noch nie erlebt. Mansur war der geborene Verführer und irgendwann hockten wir draußen auf dem Vorplatz und turtelten herum. Brigitte und Annette sahen dies, und meinten nur: „Monica, Du kommst aber mit uns nach Hause.“ Klar, es war doch alles nur Spaß! Ich wollte mich doch nur endlich auch mal so richtig amüsieren. Mansur und ich verstanden uns prächtig, wie waren beide ziemlich betrunken, es war irgendwie magisch. Ich wusste, dieser Mann würde für mich wichtig werden, doch noch war mir nicht klar in wie fern. Er erinnerte mich an C., nicht vom Aussehen natürlich, nein von seinem Selbstbewusstsein. Ich war mir sicher, diesen Türken würde C. nicht einfach so ignoriert haben.
Ich ging irgendwann um vier Uhr früh mit meinen Freundinnen nach Hause, aber als ich bei ihnen wach wurde, da fuhr ich nicht gleich nach Hause. Ich fuhr in die Fachhochschule, denn dort war ich mit Mansur verabredet. Diese Verabredung war mir wichtig, denn ich wollte ihn mir jetzt im nüchternen Zustand gerne noch mal genauer anschauen. Und so saß ich mit ihm in der Mensa und dachte: „Hm, er hat eine etwas dicke Unterlippe, er trägt eine Brille, ist doch recht klein und überhaupt, dies war einfach nur ein Spaß gewesen, nicht wahr?“
Das sah Mansur allerdings gar nicht so. Er hatte sich in mich verknallt. Er wollte mich natürlich nicht in Schwierigkeiten bringen, aber für ihn sei ich die Schönste auf der ganzen Welt. Das tat natürlich ziemlich gut, aber ich war verheiratet und fremdgehen, das war nicht mein Ding. Dachte ich. Aber ich hatte auch nicht mit Mansurs Werbung gerechnet. Er ließ wirklich nichts aus, was einer Frau gefällt. Ich fand regelmäßig keine Zettel an meinem Auto, er verfolgte mich in der Werkstatt nicht nur mit Blicken, er machte mir die schönsten Komplimente. Ich muss sagen, ich war dafür sehr empfänglich und als Michael dann endlich an einem Feiertag frei hatte und mit mir und Felix eine Radtour machte, dieser Tag mich in meinen negativen Gefühlen jedoch nur bestärkte, nahm ich Mansurs Einladung zu einem Sektfrühstück an.
Ich zog mir meinen kurzen Lederrock an und die schicken Stümpfe von der Hochzeit, ich gab Hund und Kind bei meiner Mutter ab und fuhr mit meinem tollen Auto, ein Honda Accord mit Schlafaugen, nach Duisburg. Und da geschah, was nicht aufzuhalten war. Ich landete mit Mansur im Bett und ich lernte das erste Mal eine echte Leidenschaft kennen. Ich fühlte mich einfach nur wunderbar. Ich hatte auch überhaupt kein schlechtes Gewissen.

Dieses Erlebnis stand mir einfach zu. Ich hatte Michael

oft genug gewarnt, jetzt war es passiert.

Animal Print Bluse

Als ich nachmittags wieder zu Hause war und Michael von

der Arbeit kam, da fragte dieser mich: „Und wie war Dein Frühstück?“

Ich antwortete darauf: „Michael, es war zu schön.“ Damit war alles gesagt und Michael war zutiefst getroffen. Er wollte doch tatsächlich einen Stein in mein gerade fertiggestelltes Glashaus werfen. Wir hatten es unter meiner Führung in den Semesterferien aus alten Fenstern gebaut. Michael wäre zwar lieber stattdessen in Urlaub gefahren, doch ich sagte ihm, ein Urlaub verfliegt, das Häuschen aber bleibt. Und so hatten wir in mitten im Winter diesen Glasanbau an mein Gartenhäuschen gebaut. Jetzt wollte er es am Liebsten vor Wut zerstören, doch er beherrschte sich und haute stattdessen ab zu einem Freund, dem er sein Leid klagen konnte. Er blieb über Nacht und als er am nächsten Tag wieder kam, legte er sich immer noch verärgert und getroffen in die Badewanne und schmollte. Dafür hatte ich allerdings gar kein Verständnis und ich öffnete die Badezimmertür und hielt ihm eine Predigt. Michael begriff natürlich die Welt nicht mehr, denn seiner Meinung nach hatte er allen Grund dazu und nicht ich. Aber ich drehte den Spieß so um, dass ihm klar wurde, von Untreue wollte ich von ihm nichts hören. Ich erinnerte ihn an seine eigenen Schandtaten. Sie lagen zwar lang zurück, aber sie waren weit Schlimmer gewesen. Er hatte mich damals nicht nur mit gleich zwei Frauen betrogen, er hatte mich anschließend auch alleine in Südfrankreich zurück gelassen und war mit den Beiden ohne mich nach Hause gefahren. Ich hatte nach Hause trampen müssen und wirklich, das war schlimmer gewesen.

Und trotzdem hatte ich ihm dies verziehen, da konnte ich

jetzt durchaus verlangen, dass er mir auch verzieh.

Tuch im Hahnentritt Muster

Aber wahrscheinlich hätte dieses Verzeihen auch nicht

mehr geholfen, denn nun war ich total verknallt in diesen Türken.

Wir sahen uns in der Schule, aber natürlich, wir wollten unbedingt wenigstens einmal eine Nacht miteinander verbringen. Und so sorgte ich für eine heimliche Nacht, indem ich einen Tag früher als geplant von einer Reise nach Hamburg zurück kehrte und nicht nach Osterath, sondern nach Duisburg fuhr. Und da machte ich in Mansurs Armen mit ihm eine ganz besondere, sexuelle Erfahrung. Es war einfach so passiert, wir hatten Analsex. Es war für uns Beide das Erste Mal und wir waren begeistert. Wir waren uns ja so nah, wir verstanden uns sexuell so unglaublich gut. Es war wirklich total magisch, alles. Und Mansur konnte nicht genug von mir bekommen, er erklärte mich zu seiner Traumfrau und er machte mir eine absolut romantische Liebeserklärung. Ich konnte nicht anders, ich war total beglückt. Und ich wollte auf dieses Glück nicht mehr verzichten. Ich erklärte dies meinem nun wirklich sehr besorgten Ehemann. Doch führte dies nicht zu irgendwelchen Anstrengungen seinerseits. Vielleicht hoffte er, diese Anwandlung würde von selbst vergehen, aber natürlich tat sie das nicht. Und zu meinem dreißigsten Geburtstag war es Mansur, der mir dreißig, große, rote Rosen schenkte. Michael kam auch mit einem Strauss, doch der bestand aus vielen verschiedenen Blumen, nur keine roten Rosen waren dabei. Er sah den Rosenstrauß und ahnte wahrscheinlich, dass er gegen diese Blumen keine Chance hatte.
Wir mussten langsam wirklich ein ernstes Gespräch miteinander führen und so fuhren wir zusammen an den Kaarster See und hockten uns auf die Wiese und redeten. Ich versuchte ihm meine Sicht der Dinge zu erklären und ich hörte mir Seine an. An Trennung dachte ich nicht unbedingt, ich war durchaus bereit, weiter mit ihm zusammen zu sein, aber dann musste sich bei uns etwas im Bett ändern. Ich meinte, ich wolle unbedingt in Zukunft Analsex haben. Doch Michael dachte ja gar nicht daran. Für ihn kam so etwas nicht in Frage. Nun, und damit war es für mich entschieden, und für ihn auch. Er würde sich eine eigene, kleine Wohnung suchen. Zum Glück würde Felix die Sommerferien in Portugal mit seinen Großeltern verbringen, wir konnten also erst mal jeder seine eigenen Wege gehen.
Für mich war es klar, ich würde niemals mehr wieder wegen ihm auf einen Mann verzichten, den ich liebte. Und ich liebte Mansur, zumindest war ich über beide Ohren in ihn verliebt. Und endlich war es so richtig gegenseitig. Mansur und ich verbrachten in den nächsten Wochen fast den ganzen Tag im Bett. Abends gingen wir aus tanzen oder er stellte mich seinen Freunden vor. Wir wurden auf viele Partys eingeladen, wir kamen gar nicht mehr heraus aus unserem Liebesrausch.
Wir erzählten uns alles aus unserem Leben und natürlich erzählte ich ihm auch von meiner unerfüllten Liebe C.. Ich sagte ihm, dass er mich diesen Herzensbrecher vergessen ließ und so war es auch. Endlich wurde ich so geliebt, wie ich es mir immer gewünscht hatte. Das ich damit meine Lebenssituation sehr einschneidend verändern würde, nun, davor hatte ich keine Angst. Ich wusste zwar, dass die Beziehung mit Mansur vielleicht nicht ewig halten würde, denn der Gute hatte sich zu einem Jahr Auslandsstudium in Spanien angemeldet, und wir würden uns bald schon für längere Zeit nicht sehen können, aber es war mir egal. Ich lebte im hier und jetzt und was danach kam, ich würde schon damit klar kommen. Der liebe Gott hatte mir endlich einen Mann geschickt, der mich leidenschaftlich liebte, und nur das war für mich wichtig.

Diesmal wollte ich meinen Gefühlen folgen, denn noch eine

nicht ausgelebte Liebe, das war einfach

zuviel für mich.

Bild zu Area 51Click here!

Mansur

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Das ist der Mann, der mich in den kommenden Jahren

glücklich machen sollte, denn endlich wurde ich so richtig geliebt.

Ich hatte es intuitiv schon beim ersten Anblick gewusst, dieser Typ würde für mich sehr wichtig werden. Er war ja so ganz anders als mein Michel, in jeder Beziehung war er das absolute Gegenteil. Leider verschwand er jetzt erst mal nach Spanien und ich musste mit den Herausforderungen, die nun auf mich warteten, alleine klar kommen. Auf irgendwelche Unterstützung meines Umfeldes durfte ich nicht groß hoffen, denn natürlich war ich die allein Schuldige. Meine Freundin Brigitte und auch Annette verstanden zwar, dass ich mich von Michael trennen wollte, aber mit meinem Mansur kamen sie auch nicht klar. Und mein Vater war entsetzt. Ich weiß nicht, wer es ihm gesteckt hatte, aber nach dem er erfahren hatte, dass ich mich trennen wollte, da stand er sofort vor meiner Tür. „Was machst Du denn jetzt nur für eine Scheiße,“ war seine Begrüßung. Ich bot ihm einen Kaffee an, doch besänftigen ließ er sich nicht. Er war geschockt, denn nun tat ich genau das Selbe, was meine Mutter mit ihm gemacht hatte. Er verstand auch überhaupt nicht, dass ich nun, wo Michael doch endlich einen ordentlichen Job hatte, und gutes Geld verdiente, ich mich wieder an einen mittellosen Studenten hing. Und dann auch noch einen Türken! Mein Vater war kein Ausländerfeind, aber trotzdem, ausgerechnet ein Türke! Ich hatte meinen Vater selten so aufgebracht gesehen und ich wunderte mich auch etwas über sein Interesse an meinem Leben, denn bisher hatte er sich nur selten blicken lassen. Er wohnte zwar nicht weit weg, aber dennoch trennten uns Welten.
Damals, nach der Sache mit dem Übergriff, da hatte ich ihn 5 Jahre lang weder gehört noch gesehen. Irgendwann trafen wir uns zufällig und setzten uns zusammen an einen Tisch um zu reden. Er warf mir dort vor, dass ich geredet hatte, denn dies hätte ihm sehr große Schwierigkeiten bereitet. Dass ich vielleicht auch Probleme deswegen hatte, dafür reichte sein Einfühlungsvermögen nicht. Dennoch verzieh ich ihm, was sich als schwerer Fehler herausstellte, denn nun hatte er gar kein schlechtes Gewissen mehr. Seiner Meinung nach war diese Sache nur eine dumme Kleinigkeit gewesen, über die zumindest er locker am Osterfrühstückstisch reden könne. Ihm war in keiner Weise klar, welche schlimmen Auswirkungen diese „kleine Geschichte“ auf mich und mein Leben genommen hatte. Schuldig fühlte er sich jedenfalls nicht.
Egon allerdings verstand mich, denn er hatte Michael immer schon für ein Weichei gehalten. Meine Mutter machte sich natürlich Sorgen wie es jetzt weitergehen sollte und sie erzählte mir, dass sie es im Nachhinein sehr bereut hatte, unseren Vater wegen einer Bettgeschichte verlassen zu haben. Meine Patentante war auch alles andere als begeistert.
Ich machte auch was meinen Freundeskreis anging die Erfahrung, dass dieser zu Michael hielt und so verlor ich fast alle meine Freunde. Irgendwann schaute ich in mein Telefonnotizbuch und stellte fest, dass ich zu niemanden mehr Kontakt hatte. Aber das war mir erst mal egal. Größere Probleme hatte ich wegen Felix, denn der kam nun aus den Sommerferien und ich musste ihm die neue Lebenslage erklären. Er würde seinen Vater von nun an nur noch alle zwei Wochen am Wochenende sehen können. Mein Sohn hatte damit oberflächlich betrachtet kaum ein Problem, doch natürlich ist eine Trennung der Eltern für jedes Kind ein totaler Einbruch. Alle Kinder wollen sich liebende Eltern haben und sicherlich hoffte auch er, dass sich die Dinge wieder einrenken würden. Doch daran war nicht zu denken. Es lag nicht an mir, denn ich war, nachdem Mansur weg war, durchaus bereit, mich mit Michael wieder zu vertragen, ja, ich flehte ihn sogar unter Tränen an zurück zu kommen, dem Felix zu Liebe wenigstens, doch er wollte nicht mehr. Ihm gefiel das nun wieder ungebundene Leben sehr gut.

Mich bestärkte dies in meinem Verdacht, dass er mich nie wirklich geliebt hatte.

Bild zu Orang Autan

Ich machte mir nun doch Sorgen, dass ich der ganzen Sache

möglicherweise nicht gewachsen war und rief meine alte Therapeutin an.

Ich war so mit 26/27 einige Zeit zu ihr gegangen, denn ich hatte irgendwie Probleme mit mir selbst bekommen. Ich konnte nicht mehr in den Spiegel schauen und auch nicht mehr alleine sein, denn dann ergriff mich eine unheimliche Panik. Wenn ich in der Wanne saß, dann musste Michael bei mir sitzen und wenn ich im Auto irgendwo hin fuhr, dann musste mindestens Bicu bei mir sein. Ich konnte mir dies nicht erklären und so hatte ich eine Psychotherapeutin aufgesucht. Als ich ihr am Telefon sagte, ich hätte eine sexuelle Missbrauchserfahrung hinter mir, bekam ich sogleich einen Termin. Doch während der Gesprächstherapie war der Missbrauch dann aber eigentlich kein großes Thema. Es gab schließlich noch genug andere Themen. Ob diese Gespräche halfen, oder diese unerklärliche Panik von selber weggegangen war, kann ich nicht sagen. Aber irgendwann konnte ich wieder in den Spiegel sehen und auch alleine sein.
Nun aber machte ich mir Sorgen wegen der Trennung und ihrer Folgen und so fragte ich wieder nach einem Termin. Meine alte Therapeutin nahm jedoch nur noch Privatpatienten und so verwies sie mich an ihre Kollegin. Als die das Stichwort „sexueller Missbrauch“ hörte, bekam ich wieder gleich einen Termin und auch die Krankenkasse bewilligte mir wieder eine Therapie. Doch auch diesmal sollte der Missbrauch meines Vaters kaum eine Rolle spielen, jetzt war meine Depression das Thema, denn da schlidderte ich nun hinein. Ich war ständig am heulen, alles war mir zuviel, ich entwickelte schreckliche Schuldgefühle und meine Sehnsucht nach Mansur wurde ungeheuer groß. Ich schrieb ihm jeden Tag lange Briefe, doch weil die Post so lahmarschig war, dauerte es oft 2 Wochen, bis ich eine Antwort bekam. Mansur wollte, dass ich zu ihm kam, es sei ja so wunderschön in Granada und er würde mir alle Tränen wegküssen. Ich machte also schnell einen Taxischein und begann an den Wochenenden Taxi zu fahren um das Geld für der Flug zusammen zu bekommen. Neun lange Wochen musste ich warten, dann endlich stand Mansur wieder leibhaftig vor mir.
Er holte mich am Flughafen ab und als ich ihn erblickte, da war ich irgendwie etwas enttäuscht. In meiner Fantasie war er zu einem Märchenprinzen geworden, größer, schöner. Aber ich schüttelte diese Gedanken ab und ließ mich feste umarmen und leidenschaftlich küssen. Endlich. Doch trotz allem Bemühen von seiner Seite, ich blieb depressiv. Mir liefen einfach ständig die Tränen. Ich blieb vier Wochen und eigentlich waren sie sicher sehr schön, doch ich konnte es nicht empfinden. Ich konnte nicht mehr lachen, nicht mehr tanzen, nicht mehr fröhlich sein. Mansur war betrübt und besorgt, aber er liebte mich trotzdem wie er mir immer wieder versicherte. Er versprach zu Weihnachten zu mir nach Deutschland zu kommen und ich hoffte, bis dahin wieder besser drauf zu sein.
Ich besuchte Mansur drei mal in dem Jahr, in dem er in Spanien war und er kam zu Weihnachten und Ostern für zwei Wochen, so brachten wir die Zeit hinter uns bis er endlich wieder ganz in Deutschland war. Da er keine Wohnung mehr hatte, zog er erst mal bei mir ein. Felix kannte ihn jetzt ja schon und ich hoffte, Beide würden gut miteinander klar kommen. Doch in diesem Punkt sollte ich enttäuscht werden. Mansur und Felix wurden keine Freunde, denn Felix fühlte sich nicht ausreichend beachtet und umworben, und Mansur war sowieso nur mit sich und seinem Kummer beschäftigt.
Mansur hatte nämlich am 2. Weihnachtsfeiertag den Schock seines Lebens bekommen und daran hatte er auch im Sommer 1996 noch zu knabbern. Er hatte seine Eltern und Brüder besuchen wollen, denn bei seiner Familie hatte er sich schon seit 9 Monaten nicht mehr blicken lassen. Er war mit seiner Mutter in einen heftigen Streit geraten, wegen mir. Seine Mutter hatte ihn nämlich mit einer schönen, jungen Frau aus der Türkei verloben wollen, doch er wollte davon partout nichts wissen und er weigerte sich. Er erklärte, er habe die Liebe seines Lebens schon gefunden und außerdem verbitte er sich diese Zwangsverheiraterei. Daraufhin kassierte er eine Ohrfeige von seiner Mutter, was besonders schlimm war. Er war so sauer auf seine Eltern gewesen, dass er sich nicht mehr bei ihnen gemeldet hatte und auch nach Spanien war er gefahren ohne eine Adresse zu hinterlassen. Als ich bei ihm in Spanien war, da rief er aber einen seiner Brüder an, doch der erzählte ihm nichts Außergewöhnliches. Man war wohl nur froh, dass er sich endlich gemeldet hatte und sie jetzt endlich wussten, wo er steckte. Man habe ihn schon suchen wollen, sagte sein Bruder.
Nun fuhr er also zu seinen Eltern und er wollte erst am nächsten Tag wieder zurück kehren. Doch er rief schon nach zwei Stunden an und meinte er würde sogleich zurück kommen. Ich fragte, was denn passiert sei und er meinte mit erstickender Stimme: „Meine Mutter ist tot, mein ältester Bruder und mein Onkel ebenso. Meine Cousine ist schwer verletzt. Es ist schon vor drei Monaten passiert. Man hat mich nicht erreichen können. Oh, Monica, ich fühle mich ja so elend.“

Und als er dann vor mir saß, da wusste ich nicht, was ich dazu sagen sollte.

Wie soll man da trösten? Was sind Worte, die weiterhelfen? Mansur war

nur noch am weinen. Seine Mutter war ihm heilig, sie war bisher

die wichtigste Frau in seinem Leben gewesen.

Trotz aller Liebe zu seinen vielen Freundinnen, aber seine Mutter war nun mal seine Mutter. Und jetzt war er noch nicht mal auf ihrer Beerdigung gewesen. Und auch der Tod des ältesten Bruders war schlimm, denn er war eine wichtige Persönlichkeit in der Familie gewesen, er war für alle die Brücke zur Türkei. Er lebte mit seiner Familie in Ankara. Für Mansur brach wirklich seine Welt zusammen und er wurde wie ich zuvor depressiv. Mir ging es zum Glück wieder etwas besser und auch Mansur berappelte sich mit der Zeit so, dass wir zum Abschluss seiner Spanienzeit zusammen in Marokko Urlaub machen konnten. Er kannte Marokko gut und im Mai war es dort wahrlich wunderschön.

Und so erlebte ich eine sehr schöne Reise bis

an den Rand der Sahara.

CIMG1303Monoqi Banner

Ich könnte viel über dieses Jahr und meine

Reisen schreiben, es ergäbe fast ein eigenes Buch.

Vielleicht schreibe ich mal ein Buch über diese Zeit, denn hier änderte sich mein Leben mal wieder sehr. Ich hatte keinen Ehemann mehr, ich war nun alleinerziehend. Ich fuhr Taxi und ließ mein Studium etwas schleifen, denn eigentlich wollte ich immer nur nach Spanien. Ich kämpfte mich aus einer Depression und ertrug die ständige Sehnsucht. Finanziell ging es mir relativ gut, denn Michael überwies mir 2000DM und mit dem zusätzlichen Taxigeld kam ich ganz gut hin. Doch so sollte es nicht bleiben. Aber erst mal war alles ganz gut geregelt und als Mansur dann endlich wieder bei mir war und wir jeden Tag das Bett teilen konnten, da war ich einigermaßen zufrieden. Wenn Mansur nur immer noch ein Held gewesen wäre. Doch von seinem einstigen überbordenden Selbstbewusstsein war nicht viel übrig. Geld hatte er auch nicht, denn es war nicht so einfach nach einem Jahr Abwesenheit Aufträge zu bekommen. Er hatte sich zuvor sein Geld immer mit Schreinerauftragsarbeiten finanziert, denn er war gelernter Tischler. Aber irgendwie hatte er jetzt kein Glück dabei.
Michael schnallte das und sah nicht ein, für seinen Nebenbuhler aufzukommen und er kürzte mir daher den Unterhalt. Verständlich.
Doch das wenige Geld war nicht mein Problem, es war Mansurs große Anhänglichkeit. Seit dem Tod seiner Mutter projizierte er nun viel auf mich. Doch ich sah vor allen Dingen meinen Sohn, der mit Mansur immer weniger klar kam. Und so forderte ich Mansur ein halbes Jahr später auf, sich doch bitte eine eigene Wohnung zu suchen. Das würde uns Dreien sicher gut tun.

Ich hatte nun die ersten vier Semester Studium hinter mir

und wollte mein Hauptstudium beginnen,

doch was sollte ich tun?

Was sollte mein Thema werden? Nun, und da schlug

mein Schicksal wieder zu und ich lernte Herrn Teller kennen.

Auch diese Teller-Geschichte ist ein eigenes Buch wert, denn hier machte ich meine ersten wichtigen Erfahrungen als Designerin. Ich lernte Herrn Teller als Fahrgast im Taxi kennen. Er fragte mich, was ich denn neben dem Taxi täte, ich sähe nicht so aus, als sei dies mein einziges Betätigungsfeld. Ich erzählte ihm, ich sei Objektdesignstudentin und natürlich wollte er wissen, was das denn überhaupt sei, Objekt-Design. Ich erklärte ihm, dies sei Design für alles was dreidimensional ist, irgendwo zwischen Architektur und Industriedesign. Da meinte er, er hätte vielleicht einen Auftrag für mich, ich solle mich doch mal bei ihm melden. Er gab mir seine Visitenkarte und versicherte mir, er meine es wirklich ernst.
Und so kam ich zu einem wahnsinnigen Auftrag. Zu Beginn sollte es nur um einen Entwurf für ein Musical-Theater -Foyer gehen, dann um ein ganzes Theater und ein Modell. Dann wurde der Auftrag erweitert und ich sollte ein ganzes Freizeit- und Erlebniszentrum entwerfen. Das wollte und konnte ich nicht alleine bewältigen und so überredete ich Mansur mir dabei zu helfen. Er hatte Bauchschmerzen bei diesem Auftrag, aber aus Liebe zu mir sagte er Ja und so baute er mir die Modelle. Ich stand hingegen die nächsten Wochen am großen Zeichenbrett und entwarf wie in einem Rausch. Ich hatte noch nie so große Räume entworfen, ein Musical für 2000 Personen, was für eine Herausforderung! Das Erlebniszentrum sollte in Erding, in Bayern, gebaut werden und in dem Theater sollte das Musical „Quasimodo“ aufgeführt werden. Ich kann nur sagen, diese Aufgabe füllte mich wirklich völlig aus, ja ich liebte es. Ich ging ganz darin auf und Herr Teller war total begeistert von mir und er versprach mir eine rosige Zukunft bei ihm. Herr Teller hatte zwar noch nie so ein großes Projekt verwirklicht, aber wir träumten alle. Der Musical-Komponist, die potentiellen Geldgeber, die Stadt Erding, meine Professoren und ich. Nur Mansur war und blieb diesem Teller gegenüber skeptisch und dies beruhte wohl auch auf Gegenseitigkeit. Und Mansur sollte Recht behalten.

Nachdem unser Modell fertig war, sollten wir in der kleinen Firma des Herrn Teller

an dem Konzept weiterarbeiten und uns wurde eine sehr

gute Bezahlung in Aussicht gestellt.

Für ansprechende Fotos von dem Modell und die Pläne bekamen

wir schon mal 5000DM und eine Reise ins verschneite Innsbruck geschenkt.

Dort fuhren wir nach Weihnachten mit Felix für eine gute Woche hin. Wir trafen uns dort mit Herrn Teller, denn er wollte uns seine neue Fabrik zeigen. Das Unternehmen stellte einen besonderen Baustoff her. Es handelte sich um eine Art Spanplatten aus Zement, wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe. Das Zeug war hervorragend zu verarbeiten und hatte gute Baueigenschaften. Damit sollte das Freizeit- und Erlebniszentrum gebaut werden. Silvester feierten wir zusammen an der Hotelbar und wir tranken Brüderschaft. Jetzt war Herr Teller Peter für uns. Ich verstand mich mit diesem Mann hervorragend, er war genauso begeisterungsfähig wie ich. Mit ihm zusammen sprudelten nur so die Ideen und Einfälle. Er war für mich sehr inspirierend. Aber er war wohl auch ein Schlitzohr, jedenfalls, als Mansur und ich endlich Geld sehen wollten, da wich er immer wieder geschickt aus und dann, bei der ersten Gelegenheit kündigte er uns. Wir kamen nicht mehr an unser Modell heran und überhaupt. Wir mussten tatsächlich unser Model herausklagen und auch wegen des ausstehenden Honorars mussten wir vor Gericht ziehen. Ich fiel wirklich aus recht großer Höhe in den Keller. Was war das denn jetzt schon wieder für eine Erfahrung? Ich drehte fast durch, denn ich verstand nicht, wieso Peter das ganze Projekt einfach so fallen lassen konnte. Ich versuchte ihn immer wieder telefonisch zu erreichen, ich redete im Geiste unablässig auf ihn ein. Als ich ihn dann nach zwei Wochen endlich an der Strippe hatte, da saß er gerade irgendwo in Österreich an einer Hotelbar. Ich fragte ihn, wie er so etwas nur machen könne und er antwortete mir: „Jetzt weißt Du, dass Du nur Dir selbst vertrauen kannst.“
Oh, je, wer hatte denn um diese Erkenntnis gebeten? Aber immerhin, nach dem Gespräch hörte das mit den inneren Diskussionen auf. Ich konnte wieder nachdenken und ich entschied: „Ich baue noch ein Modell vom Musical, diesmal 1:100. Wer kann mir denn verbieten, an diesem Projekt dran zu bleiben? Ich mache das Musical zu meiner Arbeit des Hauptstudiums!“ Und obwohl Mansur am Liebsten nichts mehr von dem Musical gehört hätte, er erklärte sich bereit mir dieses nun sehr große und komplizierte Modell zu bauen. Er brauchte auch eine Abschlussarbeit und mit diesem Projekt konnte auch er viele Scheine machen. Das Projekt war so groß, es reichte bei mir für das ganze Hauptstudium. Denn nun ging es an die Details, die Farbgestaltung, die Formgestaltung, Fotografie und einige Fächer mehr. Mansur baute 5 Monate an dem Modell und ich war mit den Zeichnungen und dem schriftlichen Konzept gut beschäftigt. Herr Killinger, der Musicalkomponist, war auch von Peterr enttäuscht worden, aber er freute sich, dass wir das Musical weiterentwickelten. Es sollte eine modern-gotische Anmutung haben. Die Säulen waren das entscheidende Gestaltungsmerkmal. Ja, das ganze Vorderhaus erinnerte nicht nur an eine Kathedrale, die Statik war auch sehr ausgeklügelt.

Eine Arena für 2000 Personen trägerfrei zu überdachen, das war schon eine

Herausforderung und ich bin auch heute noch stolz auf diesen Entwurf.

Ja, ich denke, mein Musical-Theater ist wirklich

wunderschön geworden.

12.Foto2

Was sagen Sie zu diesem Bild? Sieht diese Fassade nicht wirklich toll aus?

Also ich kann nur sagen, für mich war dieses Projekt eine sehr wichtige Erfahrung. Hier war ein Talent in mir wach geworden. Ich hatte schon als Jugendliche viel Zeit damit verbracht mir große Funktionsgebäude auszudenken. Am Liebsten richtete ich im Geiste ganze Krankenhäuser neu ein, denn ich fand, bei denen konnte man viel besser machen. Und auch bei dem Musical und den weiteren Gebäuden war wirklich alles eingeplant, nicht eine einzige Toilette fehlte. Die Frage zu beantworten, wie ein 4-Sterne-Hotel, eine Jugendherberge, ein Kinderhaus und ein Freizeit-Schwimmbad und eine römische Sauna-Landschaft aussehen musste, die hatte ich gerne beantwortet. Zur Prüfung bauten wir alles in der großen Schedhalle der Keramiker auf. An die Wände hing ich meine Grundrisse sowie Außen- und Innenansichten und die wirklich tollen Fotos. Die Prüfung selbst war für mich ein Kinderspiel. Nur Mansur gab keine so gute Vorstellung. Ihm war dieses ganze Projekt ein Greul und nach der anschließenden Feier packte er alles zusammen, stellte es bei mir auf den Speicher, und wollte nie wieder davon hören.

Jetzt ging es an die Diplomarbeit.

Mansur fand ein Softwareunternehmen, dass sich einen individuellen Messestand von ihm wünschte und ich, nun, ich suchte nach einer eigenen Aufgabe. Es sollte auf jeden Fall etwas Kleineres sein. Mein Thema fand sich an einem Sonntagnachmittag vor dem Fernseher. Ich sah einen älteren Kostümfilm über eine russische Zarin und die lag mit ihrem geliebten Offizier auf einem großen Heukissen mit wunderschönen Decken und Kissen darauf. Das brachte mich auf eine Idee. Ich ging ans Zeichenbrett und entwarf eine ganze Möbel-Reihe.

Daraus wurde „Eine Entwurfsreihe zu einem Sitzmöbel“, meine Diplomarbeit.

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Das gebe Objekt war das „Heukissen“, ich nannte es Big Mama.

Es bestand wie alle Objekte aus PUR-Schaumstoff. Ich hatte dazu Gießformen anfertigen müssen. Doch aus einer Form konnte ich so ganz viele Objekte herstellen. Diese überklebte ich dann mit flexiblem Stoff. Dann noch eine Zierkante aus Aluminium und schon waren die Objekte fertig. Wenn man sich mit den Details dieser Arbeit beschäftigt, dann muss man sagen, ich habe meine Eins nicht ohne Grund bekommen. Meine Professoren waren jedenfalls begeistert und sie wünschten mir sehr, das ich für diese Arbeit einen richtig guten Designmöbelhersteller finden würde. Allerdings befürchteten Beide, dass es in Deutschland sicher schwer würde, ich müsste wohl nach Italien damit.
Mansurs Messestand wurde auch total schön. Er hatte wirklich ein Händchen für die gute Form und die richtige Farbe. Sein Stand war ganz sicher kein Wegwerf-Stand und die Softwarefirma war sehr zufrieden. Mit diesem Stand würden sie die nächsten Jahre up to day sein. Wir bekamen unsere Diplomurkunden im Januar 1999 und wir waren glücklich. Endlich hatte ich eine abgeschlossene Ausbildung! Mansur und ich waren nun bereit Karriere zu machen.

Nur wo? Bei wem sollten wir uns beweben? Für was?

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Mein Michael stellte nun endgültig seine

Zahlungen ein und er wollte auch endlich die Scheidung.

Er hatte eine neue Partnerin gefunden, die zwei Söhne hatte. Sie wollten heiraten. Nun, ich hatte nichts dagegen und so suchte ich mir eine Anwältin, denn dass was Michael mit mir nun abmachen wollte, das passte mir gar nicht. Ich hatte schließlich noch keinen Job und irgendwie musste ich ja Felix ernähren. Ich ging zum Sozialamt und dort half man mir glücklicher Weise aus der Klemme. Ich fertigte Flyer an, mit denen ich mich einfach mal so überall bewarb. Ich versuchte es bei den Messebauern der Umgebung und tatsächlich, ich fand schnell einen festen Job bei einem größeren Unternehmen. Das Gehalt war nicht riesig, aber immerhin, ich verdiente jetzt mein eigenes Geld. Doch leider war der Job scheiße, mit Design hatte er nur wenig zutun. Es ging mehr um Kundenaquise, kalte Kundenaquise! Nun ja, ich lernte jetzt zumindest wie so ein Kundenkontakt hergestellt wurde und wie man professionelle Kundengespräche führte. Aber von meinen Kollegen wurde ich erst mal gemobbt und auch mit dem Geschäftführer kam ich nicht besonders gut klar. Als man mir dann nach 4 Monaten kündigte, da war ich richtig erleichtert. Nein, so etwas war nichts für mich. Auch Mansur kam nicht richtig voran und so taten wir uns zusammen und versuchten es gemeinsam im Messegeschäft. Doch das gestaltete sich nicht sehr erfolgreich und irgendwann gab Mansur auf und er nahm eine feste Stelle bei einer Werbeagentur an. Es war eine sehr gute Stelle, denn er sollte zusammen mit dem Chefdesigner die Innenausstattung von Museen entwickeln. Das Gehalt war in Ordnung und die Herausforderung groß. Doch was war mit mir? Nun, Mansur vergaß mich nicht und verschaffte mir einen Präsentationstermin bei seinem Chef und tatsächlich, ich bekam einen schon am nächsten Tag einen Auftrag. Es handelte sich um einen riesigen Gemeinschaftsmessestand der Dortmunder Energie und Wasser GmbH.

Er sollte einen großen Klettergarten beherbergen, der

Rest darunter sollte noch entworfen werden.

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Ich sagte natürlich begeistert Ja.

Und das Geld war super, denn ich bekam 50DM die Stunde.

Klar eigentlich ist das wenig, aber da ich sehr viele Stunden machen konnte, weil ich mich auch um die Umsetzung kümmern sollte, sah es auf meinem Konto richtig gut aus. Ich stürzte mich mit großem Engagement in die Arbeit und die Agentur war so zufrieden mit mir, dass sie mir Folgeaufträge gab. Ich war mit meiner Situation sehr zufrieden, denn ich konnte viel von zu Hause aus arbeiten, ich lernte sehr nette und interessante Menschen kennen, ja ich war bester Laune. Von meiner ersten Überweisung fuhr ich erst mal mit meinem Sohn und meiner Nachbarin in die Stadt und wir erfüllten uns einige Wünsche. Soviel Geld hatte ich noch nie gehabt und es war ein tolles Gefühl. Endlich war ich finanziell sorgenfrei.
Mansurs Stimmung war allerdings gar nicht gut. Er litt in seiner festen Stelle, denn er kam im Gegensatz zu mir mit seinem Chef nicht so gut klar. Mich nervte seine ständige Jammerei und ich ließ mich auf eine emotionale Geschichte mit einem der Messebauer ein. Ich verliebte mich in ihn, weil er mir so wunderbar half meine Entwürfe zu realisieren. Die Zusammenarbeit war wirklich super. Mansur machte das ungeheuer eifersüchtig und wir hatten ständige Diskussionen. Ich wurde immer ärgerlicher ob seines Theaters und irgendwann ging ich zwar nicht mit dem geliebten Messebauer ins Bett, aber dafür mit dessen Kumpel. Mein Messebauer war nun mal verheiratet. In bestehende Beziehungen griff ich grundsätzlich nicht ein.
Jedenfalls, mir ging es sehr gut. Ich kleidete mich ziemlich schick, ich ging zum Frisör, ich investierte in mein Arbeitszimmer und ich hoffte, so würde es immer weiter gehen. Aber der liebe Gott hatte etwas anderes mit mir vor und so schlug er mir mit einem Mal eine Tür nach der anderen zu. Ich hatte IHM diese Gelegenheit verschafft, weil ich das feste, gutbezahlte Anstellungsverhältnis, dass mir die Agentur angeboten hatte, ausgeschlagen hatte. Das Angebot hatte nämlich einen Haken. Ich sollte dafür nach Dortmund ziehen. Doch das konnte ich meinem pupertierenden Sohn nicht zumuten. Ich hoffte, es würde auch so weitere Aufträge zu diesen guten Konditionen geben. Doch ich war der Agentur auf Dauer zu teuer und so kam es, dass ich ein Jahr später wieder auf Auftragssuche war.

Von Mansur trennte ich mich auch.

Unsere Beziehung hatte sich mittlerweile zu einer reinen Bettgeschichte entwickelt.

Wir taten nichts mehr miteinander außer, dass wir die Wochenenden bekifft im Bett verbrachten. Mir war das zu wenig und meine Gefühle waren durch die ständigen Diskussionen ziemlich abgekühlt. Es war nicht leicht, dies Mansur beizubringen. Er war süchtig nach mir, sexsüchtig. Doch ich hatte die Nase voll von Sex. Er kam mir auf einmal an den Ohren wieder heraus. Wiedereinmal bewahrheitete sich eine meiner Weisheiten. Eine Beziehung endet oft genau aus dem Grund, warum sie einst begann. In unserem Fall war es der Sex. Bei Michael hatten mich genau die Eigenschaften irgendwann genervt, die ich zuvor geliebt hatte. Ja und bei C.? Wir waren für das Erste Mal zusammengekommen, ich hätte daraus gerne etwas richtig Großes gemacht, doch das Schicksal hatte dies nicht vorgesehen. Trotz meines magischen Liebesschwures.

Unsere Beziehung war eine Seifenblase, die schnell zerplatzt war. Also,

ganz ehrlich, ich hatte von Beziehungen jetzt

erst mal die Nase voll.

Sascha StegemannAktualisiert am 11. Dezember 2017, 13:12 Uhr

Der Ärger um den Videobeweis

reißt nicht ab…

Magic Bombini

Der Bankrott kam nicht von heute auf morgen, es war

vielmehr ein ziemlich zäher Kampf, der mich sehr viel Kraft kostete.

Ich arbeitete an sechs verschiedenen Projekten und ich hoffte, dass wenigstens eines sich am Ende auszahlen würde. Ich vertraute dabei nicht nur auf die Qualität meiner Konzepte und das Gesetz der Wahrscheinlichkeit. Ich fuhr sogar nach Paris und ging in die Notre Dame, um mir dort einen Rosenkranz zu kaufen. Ihn hängte ich mir um den Hals und ich betete zur Muttergottes, dass sie mir helfen möge. Ich brauchte endlich einen richtig guten Auftrag. Ich dachte dabei an Messestände oder die Einrichtung eines edlen Bekleidungsgeschäftes. Ich stellte mich auch an mein Zeichenbrett und entwickelte das Konzept „Das Paradies für Frauen“. Auch hoffte ich auf das Interesse eines bestimmten Unternehmens an meinen „Fernseher mit Computereigenschaften“. Dann war da noch der Entwurf für einen neuartigen Klappstuhlmechanismus. Doch der liebe Gott hatte andere Pläne und ließ alle Projekte scheitern. Jedes aus einem anderen Grund. Dieses ständige Hoffen, Bangen und Scheitern war für mich sehr belastend, denn das Geld ging nicht nur zur Neige, nein, ich hatte mittlerweile ziemliche Schulden gemacht.
Trotz aller Mühe, es kam der Tag, da ging es einfach nicht mehr weiter und ich ging wiedereinmal zum Sozialamt, schließlich musste ich irgendwie meinen Sohn satt kriegen und die Miete zahlen. Ich kann Ihnen sagen, diese Zeit war wirklich ein ziemlicher Horror. Ich hatte permanente Kopfschmerzen und ich konnte nicht mehr schlafen, denn ich kämpfte mit großen Existenzängsten. Erst als ich alles aufgab und mich in die soziale Hängematte legte kam so etwas wie Frieden in mein Leben. Ich hatte plötzlich keine Lust mehr auf die Designerei und ich schloss das Kapitel für mich zumindest erst mal ab. Ein Freund hatte mich kurz vor meinem endgültigen Bankrott gefragt: „Was würdest Du machen wollen, wenn Geld keine Rolle spielen würde?“ Ich antwortete darauf sehr spontan: „Ich würde Bücher schreiben.“ Ich hatte immer gedacht, wenn ich endlich ein finanzielles Polster erarbeitet haben würde, dann würde ich mich der Schreiberei zuwenden. Jetzt hatte ich zwar stattdessen einen Haufen Schulden auf der Bank, aber ich hatte einen Computer und viel Zeit.

Warum sollte ich also nicht das tun, was ich wirklich wollte?

Zuerst hatte ich befürchtet, ich würde nun wieder in eine

tiefe Depression versinken, doch nichts

dergleichen geschah.

Im Gegenteil, ich fühlte mich total befreit und ich konnte mich sehr gut auf völlig neue Themen konzentrieren. Ich interessierte mich plötzlich sehr für Magie. Die Physik der Magie. Ich hatte mir schon ein Jahr zuvor mehrere Bücher zu diesem Themenkomplex gekauft und nun las ich sie alle auf einmal. Ich saß im Bett und machte mir sehr viele Notizen, ja, ich begann eine regelrechte Forschung. Ein wichtiges Buch für mich war „Das elegante Universum“ von Brian Green. Darin wurden die wissenschaftlichen Grundlagen der Stringtheorie vermittelt und ich bedauerte nun doch sehr, dass ich in Physik nicht besser aufgepasst hatte. Aber ich interessierte mich auch für Religion und Philosophie.

Ja, mich beschäftigte die ganz große Frage des Lebens: „Was ist der Sinn des Lebens?“

War das alles nicht viel interessanter und wichtiger als Messestände?

Ich wurde also nicht depressiv, zum Glück,

allerdings hatte ich jetzt wieder ein altes Problem am Hals.

Ich war wieder total liebeskrank. Es geschah ganz plötzlich, irgendwann kurz nach meinem Bankrott. Ich saß in meinem Bett und legte mir die Skatkarten. Ich hatte es mir ein halbes Jahr zuvor von meiner Großmutter zeigen lassen. Eigentlich wollte ich sie nur etwas entlasten, denn meine Freundinnen wollten sie immer besuchen, damit meine Großmutter für sie in die Karten schaute. Doch die war nicht mehr die Jüngste und es strengte sie zunehmend an. Also hatte ich es mir zeigen lassen und regelmäßig und fleißig geübt. Ich hatte mir Literatur besorgt und mich auch in die Deutung von Tarotkarten, Runensteine und dem I-Ging eingearbeitet. Aber am Liebsten legte ich die Skatkarten und so auch an diesem Tag im Bett. Doch als ich die Karten auslegte und mich darüber beugte, da schaute ich auf ein ganz außergewöhnliches Kartenbild und dann ging es auch schon los.
Die Hexen schrieen mich wieder an. Sie lachten mich aus, sie tobten in meinem Kopf. Und dann kehrte das altbekannte Sehnsuchtsgefühl zurück. Ich brach in Tränen aus. Nicht schon wieder! Aber es war nichts zu machen, die Liebe erfasste mich und ich sehnte mich heftiger denn je nach meinem Herzensbrecher. Ich sah die Karten und sie versprachen mir wie zum Hohn die ganz, ganz, große Liebe. Herzdame und Herzkönig lagen ganz zentral und nebeneinander vereint, um sie verteilten sich die höchsten Glückskarten und die Karte für die Beziehung. Es war wirklich ein ganz besonderes Kartenbild, doch ich ahnte, darauf würde ich noch ewig warten müssen. Mit meiner inneren Ruhe war es danach natürlich vorbei, denn nun sah ich C. wieder hinter jeder Ecke auftauchen. Ich kannte das schon und ich wusste, all dieses Sehnen war völlig umsonst. Aber die Gefühle ließen sich nicht wegschieben.

Ich hatte es in einem heiligen Moment versprochen und ich wurde ganz

offensichtlich gezwungen, dieses Versprechen zu halten.

Ich liebte diesen Mann. Ach, hätte ich es

doch nur nie getan!

Stöger hat Humor

DSDS JuryAktualisiert am 11. Dezember 2017, 16:48 Uhr

RTL stutzt den Casting-Dino zurecht…

Irgendwann im Spätsommer 2002 war ich soweit und ich setzte

mich an den Schreibtisch und ich begann mein erstes Buch zu schreiben.

Ich gab ihm den Titel „Die Schwarzen Steine“. Es sollte am Ende 1200 Seiten dick werden. Ich schrieb jeden Tag 9 Monate lang daran und ich kann sagen, dieses Buch sollte mein Leben ganz entscheidend verändern. Es war kein Sachbuch und auch kein Roman. Es war vielmehr eine Dokumentation meiner Innenwelt. Denn, nachdem ich all die vielen Bücher studiert hatte, war mein Kopf so voll und mein Weltbild dermaßen umgekrempelt, dass ich gar nicht wusste, wie ich meine Erkenntnisse zu Papier bringen sollte. Da erinnerte ich mich an eine besondere Erfahrung, die ich ein Jahr zuvor gemacht hatte. Mein damaliger Unternehmensberater hatte mir vorgeschlagen mit ihm eine geführte Innenweltreise zu machen. Zunächst war ich sehr skeptisch, doch ich ließ mich überreden und legte mich bei ihm auf das Sofa. Mir wurden die Augen verbunden und ein Text vorgelesen. Dieser Text forderte mich auf, in der Vorstellung eine Tür zu öffnen und eine dahinter befindliche Treppe hinunter zu gehen. Ich kam in einen leeren Keller, in dem ich nur ein paar vergammelte Kartoffeln erblickte. Ich wurde aufgefordert nach einem Ausgang zu suchen und tatsächlich, plötzlich stand ich in einem sonnenbeschienenen Innenhof. Ich fand dort einen großen, leeren Koffer und einen alten Schlüssel. Damit begab ich mich dann auf eine sehr interessante Reise, die ich an anderer Stelle schon mal ausführlich beschrieben habe.

Als ich später meinen Freundinnen Natschi und Barbara die gleichzeitig aufgenommene

Kassette vorspielte, da meinten die, diese Innenweltreise sei so

wertvoll wie ein Jahr intensive Therapie.

OSTWIND – Aufbruch nach Ora

Das Besondere an dieser Reise

waren die spontan auftauchenden inneren Bilder,

denn sie ließen sich hervorragend analysieren und interpretieren.

Als ich nun vor meinem Computer saß, da dachte ich: „Warum versuche ich nicht selbst, mich in diesen Trancezustand zu bringen und ich schreibe auf, was ich jetzt nach all dieser Lektüre in meinem Innern sehe?“ Ein gutes Hilfsmittel war dabei ein ordentlicher Joint. Ich schloss also die Augen und schaute in mein Innerstes und tatsächlich, es kamen Bilder zu mir nach oben und ich tippte alles was ich sah in den Rechner. Das klappte erstaunlicher Weise sehr gut und so verbrachte ich nun den ganzen Tag kiffend und schreibend. Ein schlechtes Gewissen, dass ich mich nicht intensiv um einen Job kümmerte, hatte ich nicht. Ich war der Meinung, ich könne mit meinem Buch der  Gesellschaft viel mehr zurück geben, wie als Designerin. Denn, mein Buch hatte eine ganz große Botschaft, eine Botschaft, die das Leben der gesamten Menschheit zum Positiven hin verändern konnte. Ich hatte nämlich bei meinen Studien eine wichtige Entdeckung gemacht. Ich gab dieser Entdeckung den Namen Bombini, „magic bombini“.

Bei diesem Bombini handelte es sich erst mal nur

um ein ferngesteuertes Spielzeug.

15.Foto

Ich stellte es mir vor wie mein Sitzmöbel-Modell „UFO“,

nur, dass das Bombini an der Stelle der Kuhle eine Kuppel haben sollte.

Es sollte äußerlich auch aus PUR-Schaum bestehen, allerdings in seinem Innern würde sich eine Sensation befinden, denn darin wollte ich einen asymmetrischen Zweiplattenkondensator verstecken, der unter Hochspannung gesetzt werden sollte. Und wenn ich dem Physiker Thomas Townsend Braun und meinen Erinnerungen an mein physikalisches Praktikum während des Biologiestudiums glauben konnte, dann müsste mein Bombini unter Hochspannung gesetzt abheben und durch den Raum fliegen können wie man es von einem UFO erwarten konnte. Ich hielt dieses Spielzeug für absolut genial, denn damit würde ich nicht nur auf einer Spielzeug-Messe den Vogel abschießen. Dieses Spielzeug würde den verachteten Thomas Townsend Braun rehabilitieren und das großartige Zeitalter der Nutzung der Vakuumenergie einläuten. Mit der Bombini-Technologie würden Autos, Züge, Schiffe angetrieben werden können, ja, man konnte damit den Energiebedarf der ganzen Welt decken. Denn Vakuumenergie gab es schließlich überall.

Die Ölkonzerne würden wie die schrecklichen Dinosaurier einfach

aussterben und die Engel würden Recht behalten.

Wildschwein

Die Engel waren bei mir im Herbst 2002 aufgetaucht, doch

zuvor sollte ich noch ein anderes sehr bewegendes Erlebnis haben.

Ich lag auf meinem Sofa und wollte ein nachmittägliches Nickerchen machen. Ich schloss die Augen, doch kurz bevor ich gerade einschlafen wollte, da spürte ich plötzlich eine Kraft an mir ziehen. Sie war so stark, dass mein Ich aus meinem Körper gezogen wurde. Ich war ziemlich erstaunt und konnte nichts dagegen tun. Die Kraft zog mich in den Himmel und als ich zu Stehen kam, da befand ich mich auf der Höhe des Mondes. Unter mir drehte sich die Erde und ich fand sie wunderschön. Doch als ich genauer hinsah, da erkannte ich dunkle Schatten, die nach dieser wunderschönen, blauen Perle griffen. Ich hatte jedoch keine Zeit darüber nachzudenken, denn wieder zog eine starke Kraft an mir und ich wurde tief ins Universum gezogen. Ich versuchte die Erde in dem Meer der Sterne im Blick zu behalten, doch es war aussichtslos, ich wurde immer weiter weg gezogen. Ich staunte über die Größe und Schönheit des Universums, das an mir rasendschnell vorbeizog.
Plötzlich ließ die Kraft nach und ich kam zu stehen. Es waren nur wenige Sterne sichtbar, doch als ich mich umdrehte, da erschrak ich zutiefst, denn vor mir erkannte ich eine unendlich große Gestalt aus Licht. Ich ging auf die Knie und bedeckte mein Gesicht mit meinen Händen. Eine tiefe Ehrfurcht ließ mich erzittern. Das konnte nur Gott selbst sein! Ich befand mich am Rande des Universums auf seiner ausgestreckten Hand. Ich weiß nicht wie, wahrscheinlich war es Telepathie, aber ich hörte diese unglaubliche Gestalt mit mir reden. Sie sprach über die dunklen Schatten, die nach der Erde griffen und ich wurde aufgefordert, daran etwas zu ändern, sonst würde Gott die Erde von seinem strahlenden Mantel hinwegschnippen in die ewige Dunkelheit. Diese Gestalt versprach mir, mir dabei zu helfen. Und dann wurde ich unversehens auf meinem Sofa wach. Was war das denn gewesen? Das war doch kein Traum? Bei einem Traum wusste man immer gleich, dass es ein Traum gewesen war, egal wie schrecklich oder schön er gewesen war. Aber dieses Erlebnis war etwas anderes gewesen. Es war sehr real. Sie können sich sicher vorstellen, dass ich danach ziemlich irritiert war und ich fragte mich, warum Gott ausgerechnet mich zur Weltrettung aufforderte. Ich war doch völlig macht – und mittellos.

Ich war nichts anderes als eine gescheiterte,

arbeitslose Designerin.

kostenlos antivirenprogramm

Ein paar Tage später, ich hatte wiedereinmal

nachmittags ein Stündchen geschlafen, da wurde ich

wach und erblickte einen Mann an meinem Schreibtisch sitzen.

Er trug einen schwarzen Anzug und sah sehr gut aus. Mein Unterbewusstsein erkannte ihn wohl, denn ich fragte ziemlich verärgert: „Was willst Du denn hier?“
„Nun, ich wollte mir Deine Fortschritte bei der Rettung der Welt anschauen,“ sagte der Mann und wühlte in meinen Unterlagen.
„Oh ja, schau Dich nur auf meinem Schreibtisch um, da kannst Du sehen, ich habe wirklich alles versucht. Aber niemand interessiert sich für meine Entwürfe.“
Ich ging zu ihm, doch als ich direkt neben ihm stand, da ergriff mich ein heftiges Gefühl und ich warf mich auf die Knie und ein „Ich liebe Dich“ kam aus mir heraus. Da lachte der Typ und löste sich in Luft auf. Ich stand auf und als ich mich umdrehte, da saßen dort zwei Frauen auf meinem Sofa. Eine war etwas älter und die andere noch jung. Sie erinnerten mich an Zeugen Jehowas und sie schienen auf Kaffee und Kuchen zu warten. Ich setzte mich zu ihnen und wir unterhielten uns über meine Lebensaufgabe. Doch ich schüttelte mit dem Kopf und meinte, ich hätte doch gar keine Chance. Plötzlich befanden wir uns bei der Tankstelle unseres Ortes und ich zeigte auf die Zapfsäulen und sagte zu den beiden Frauen: „Da seht ihr die wahre Macht auf der Erde. Dagegen bin ich absolut machtlos.“ Doch die beiden Frauen schüttelten mit dem Kopf und erklärten mir: „Du trägst die Lösung schon in Dir. Gib nicht auf, Du wirst es schaffen.“

Und dann drehten sie sich um und verschwanden in Richtung

Autobahn und ich befand mich plötzlich wieder

in meinem Wohnzimmer.

Bloß kein „Jamaika Reloaded“

Angela Merkel,

Sollte ich mit meinem Bombini vielleicht wirklich die Lösung gefunden haben?

Nur, wie brachte ich dieses Fluggerät in die Realität? Ich hatte doch gar keine Ahnung von Physik. Die war jetzt aber wirklich notwendig. Ich setzte mich nach diesen Erlebnissen mit neuer Kraft an mein Buch und suchte in meiner Innenwelt nach einer Lösung.
Ich empfehle Ihnen „Die Schwarzen Steine“, darin werden Sie nachvollziehen können, wie aus einer verzweifelten, arbeitslosen Designerin eine Königin wird, die ziemlich genau wusste, was sie zu tun hatte. Ja, wirklich, dieses Buch hat mich verändert, es hat mich erst mal sehr stark gemacht. Es war Anfang 2003 und war ich sicher, ich konnte es schaffen.

Ich, die arbeitslose Designerin würde einmal die Welt verändern, ich würde

sie davor bewahren, vom lieben Gott in die Dunkelheit

ges..ch*n(ippt zu werden…

Herzzerreißend: Welpenrettung in letzter SekundeOSTWIND – Aufbruch nach Ora

FORTSETYUNG folgt!

monalisatv

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