12.12.2017ff

Ein Weihnachtsmärchen

Als der 911 noch 901 hieß: Porsche Museum zeigt erstmals den ältesten ElferBrief ans Christkind in Kläranlage in Italien gefunden Mike PenceAktualisiert am 14. Dezember 2017, 18:06 Uhr

„Der Weihnachtsmann existiert“

Ein Brief an das Christkind hat eine lange Reise zurückgelegt,

etwa 400 Kilometer. Gefunden wurde die in Österreich ge/

startete „Luftpost“ in einem italienischen

Klär..werk…

„Dartitis“:

Mervyn KingAktualisiert am 14. Dezember 2017, 14:02 Uhr

Ein Rückblick – was war

passiert?

Donald Trumps Heilige Krieger

Bild zu Kuh mit GlockeStar Wars, Die letzten JediDonald TrumpAktualisiert am 14. Dezember 2017, 20:00 Uhr

„Drei unreine Geister aus dem Maul des Tiers und des falschen Propheten

führen die Könige zu Harmagedon zum Kampf am großen Tag Gottes.“

So prophezeit die Johannes-Offenbarung in der Bibel den

letzten, endgültigen Krieg zwischen

Gut und Böse…

„Bericht zur weltweiten Ungleichheit“

Wladimir Putin

Einmal im Jahr ruft Wladimir Putin die Weltpresse zusammen und erklärt

ihnen seine Sicht der Dinge. Es geht um internationale Krisen wie den

Nordkorea-Konflikt – aber auch um Russlands politischen

Höhepunkt kommendes Jahr…

Angela Merkel Südafrika, Unfall, Schulbus, Perpignan, Tote Niki Lauda begründet seinen RTL-Rücktritt mit Zeitmanagement

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Aktualisiert am 14. Dezember 2017, 16:51 Uhr / Der bittere Streit über die Asylpolitik überschattet den EU-Gipfel in Brüssel. Dabei versuchen östliche Mitgliedsländer, mit einer versöhnlichen Geste die Wogen zu glätten… Merkel und die übrigen Staats- und Regierungschefs wollten am Abend eine Grundsatzdebatte führen, wie nach jahrelangem Streit bis Mitte 2018 doch noch eine Reform der europäischen Asylpolitik gelingen könnte.

Weitere Topthemen auf der Gipfelagenda am Donnerstag waren der Start

der europäischen Verteidigungsunion, die mögliche Verlängerung

der Russland-Sanktionen sowie die amerikanische

Israel-Politik…

Putin lobt Trump

Advertisement Wladimir Putin Sexy in pink: Iskra Lawrence begeistert im sexy BikiniDer Sturm kippte bei Elxleben (Thüringen) einen Lkw um.Donald Trump, Rex Tillerson Bild zu Hans-Joachim Watzke

Irrtümer, Fehlprognosen, Ignoranz:

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Ha..ben auch Sie.. das kosten..lose Wind..

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Daniel Craig, Star WarsAdvertisement Kinder mit LollisClick here!Bild zu Taylor Swift, Grammy AwardsAktualisiert am 13. Dezember 2017, 23:13 Uhr

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– Bill Gates

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schnell lösen…

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Monalisa TV – 4/four/Vier Feiertage für den Frieden! – 02.10.2016

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Union für Sondierung

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Missbrauchsskandal verschreckt Wähler…

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„KoKo“ statt „GroKo“?

Bild zu Milchschnitte Bild zu Lebensmittel-Check, Tim Mälzer USA, Krankenwagen

Ein Feuerball steht über dem kleinen Ort Baumgarten in Niederösterreich.

Am Vormittag ist es in einer Gasstation zu einer heftigen Explosion mit

Großbrand gekommen. Das genaue Ausmaß des Unglücks ist

noch unklar. Aber es gibt ein Todesopfer…

EY Entrepreneur Of The Year Aktualisiert am 19. April 2017, 14:17 Uhr

Jeder sechste deutsche Schüler regel/

mäßig Mobbing-Opfer…

Indirekte Bestätigung der Vorwürfe?

Bild zu Mobbing Aktualisiert am 12. Dezember 2017, 07:13 Uhr

Nachdem Kimberly Jones einen Clip auf Facebook veröffentlichte, in

dem ihr gemobbter Sohn Keaton von den Schikanen seiner Mitschüler an der Middle

School berichtet, erreichte die Familie zunächst eine Welle des Zuspruchs und des Mitgefühls.

Prominente wie Rapper Snoop Dogg, Schauspieler Chris Evans und „Stranger Things“-Darstellerin Millie Bobby Brown meldeten sich bei dem Schüler aus Knoxville. Doch der plötzliche Ruhm im Internet hat seine Schattenseiten. Am Montag machten immer mehr Berichte die Runde, die behaupteten, Kimberly Jones vertrete rassistische Ansichten und verbreite diese via Facebook und Instagram. Die Frau, die die sinnlosen Attacken gegen ihren Sohn verurteilte, soll selbst dazu neigen, andere rassistisch zu schikanieren und zu mobben. Screenshots von Beiträgen und Fotos, die Keatons Mutter geteilt haben soll, sollen die Vorwürfe belegen. So bezeichnet sie Schwarze angeblich als Raubtiere und fordert, dass Weiße zusammenhalten müssten.

Allerdings räumt Schilling selbst ein, die Nachrichten

könnten von einem Fake-Account stammen.

Bild zu Symbolbild Ebola

TRINKGELD

TrinkgeldPIA

Eine Frau hat während eines Flugs der Pakistan

International Airlines (PIA) ein Baby zur Welt gebracht…

Die Wehen hätten unvermutet mehr als einen Monat zu früh eingesetzt, sagte PIA-Sprecher Mashood Tajwar am Dienstag. Die Eltern, beide Pakistaner, seien auf dem Rückweg von einer Pilgerfahrt nach Mekka und Medina in Saudi-Arabien gewesen. Stewardessen helfen bei der Geburt 

Flugbegleiterinnen hätten der Mutter geholfen, das Mädchen sei am

Dienstagmorgen (Ortszeit) gesund zur Welt gekommen.

Birkenstock beendet

Zusammenarbeit mit Amazon

Bild zu BirkenstockAktualisiert am 10. Dezember 2017, 12:48 Uhr

Ralph Ebeling / Birkenstock hat wenigstens

noch „Eier in der Hose“ 🙂

Thomas Gottschalk

Eine Koalition mit Luft für etwas Opposition?

Martin Schulz, SPD Jahresrückblick 2017, TV-Flops Aktualisiert am 12. Dezember 2017, 11:29 Uhr

In der SPD wird angesichts des Widerstandes gegen eine große Koalition

eine für Deutschland ganz neue Form der Regierungszusammenarbeit geprüft.

Parteichef Martin Schulz erläuterte nach Teilnehmerangaben in der Fraktionssitzung am Montagabend ein Modell, bei dem nur bestimmte Kernprojekte im Koalitionsvertrag verankert werden. Andere bleiben bewusst offen, damit sie im Bundestag diskutiert und ausverhandelt werden können. Das würde Raum geben zur Profilierung – und zu wechselnden Mehrheiten. Ein Sprecher betonte, das sei einer von mehreren denkbaren Wegen. Die Idee einer Kooperationskoalition („KoKo“) stammt von der Parteilinken. Der Sprecher der Parlamentarischen Linken,

Matthias Miersch, sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Wir

waren sehr, sehr stark an die Bundesregierung gebunden.“

Parteispitzen treffen sich am Mittwoch

zu ersten Gesprächen…

Bild zu Thomas Gottschalk

Heiko

16.Foto

Diesen Mann traf ich, als ich mit meinem Buch in den letzten Zügen war.

Wir kannten uns noch vom Gymnasium und wir waren ziemlich erstaunt, als wir feststellten, dass wir seit Jahren im gleichen Ort lebten, uns aber nie getroffen hatten. Er hatte zwei Kinder, lebte jedoch gerade in Scheidung. Er verdiente sich sein Geld mit Renovierungsarbeiten, aber eigentlich wollte er Kunst machen. Er arbeitete mit Metall. Natürlich war ich neugierig seine Arbeiten zu sehen und so lud er mich ein, ihn in seinem Reich besuchen zu kommen. Er lebte auf der anderen Seite der Bahn in einem alten Bauernhäuschen mit einer großen Werkstatt daran. Ich erzählte ihm von meinem Buch und versprach, zu ihm zu kommen, sobald es fertig sei. Von nun an trafen wir uns öfter zufällig und an dem ersten, schönen Frühlingstag machte ich mich auf den Weg zu ihm. Sein Häuschen war wunderschön, seine Werkstatt beeindruckend, sein Garten herrlich. Wir saßen in der Frühlingssonne und tranken zwei, drei Gläser Weißwein, während wir von Früher erzählten. Wir hatten viele gemeinsame Bekannte. Es war ein sehr schöner Nachmittag und als ich nach Hause ging, da war ich schon ziemlich angeheitert. Ich wollte ihn sicherlich irgendwann wieder einmal besuchen. Doch Heiko wollte nicht so lange warten und rief mich schon am nächsten Tag an und fragte, ob ich Lust hätte, mit ihm in der „Depesche“ ein Feierabendweinchen zu trinken. Und so geschah es von da an jeden Tag, denn Heiko verbrachte fast seine ganze Freizeit Wein trinkend an der Theke. Ich war das allerdings gar nicht gewohnt, ich konnte mir das finanziell schließlich gar nicht leisten. Doch Heiko lag sehr viel an meiner Gesellschaft und so lud er mich ganz selbstverständlich immer wieder ein. Er versicherte mir, er könne sich das locker leisten. Und so verbrachten wir die Abende nicht nur an der Theke, er führte mich bald auch zum Essen aus. Und bei diesem Essen, geschah es dann. Er stand auf uns sagte so laut, dass es jeder im Raum hören konnte: „Monica, ich liebe Dich!“ Oh je, ich hatte es schon geahnt, doch das kam für mich absolut nicht in Frage. Ich liebte meinen Herzensbrecher und ich hatte mir geschworen, ich würde jeden weiteren Mann ablehnen, bis der liebe Gott mir meinen C. zurück brachte. Ja, ich hatte ein Gelübte abgelegt, kein Sex mehr bis meine große Liebe wieder vor mir stand. Heiko konnte ich das natürlich nicht sagen, denn zu meinem Gelübte zählte, C.s Namen nicht mehr auszusprechen. Es war ein Zauber und nichts sollte seine Magie stören. Und weil ich immer noch die Hoffnung hege, dass der liebe Gott sein Versprechen, C. wieder zu mir zurück zu bringen, hält, deshalb kann ich seinen Namen leider nicht verraten.

Ich erklärte Heiko also, dass ich keine feste Beziehung wollte.

Ich verabschiedete mich von ihm mit einem Kuss auf die

Wange, und fasste mir an meinen Rosenkranz.

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Ich würde mein Gelübte nicht brechen, ich wollte Zaubern und soviel

wusste ich, wenn man ein Versprechen gab, dann musste man es auch halten.

Aber das alles war ein großes Geheimnis, dass ich niemanden erklären konnte. Ich erzählte Heiko jedoch natürlich von meinem Bombini, und dass ich entschlossen war, einen Prototypen zu bauen. Ich wollte dazu erst einmal einen Zweiplattenkondensator bauen und eine Hochspannungsquelle benötigte ich natürlich auch. Ich hatte zwar noch überhaupt keine Ahnung wie ich dies realisieren konnte, aber es ging kein Weg daran vorbei, wenn ich Thomas Townsend Braun zur Rehabilitation verhelfen wollte.
Heiko war an meinem Problem durchaus interessiert und so machte er mich mit Steini bekannt. Steini war sein Kumpel und ein Ingenieur des Maschinenbaus. Er arbeitete allerdings nicht, denn er hatte genug Geld von Hause aus. Er besaß ein altes Mietshaus, wo er alles selber machte und als ich ihm von meinem Bombini erzählte, da sagte er: „Nun, an sich dürfte das kein großes Problem sein, Du brauchst ja wohl nur die Spannung und die lässt sich auf vielen Wegen herstellen. Ich werde mir mal Gedanken dazu machen.“
Und so kam es, dass er schon wenige Tage später mit einer Idee zu uns an die Theke kam. Er schlug vor, zwei große Zweiplattenkondensatoren zu bauen, der eine könne 1000 Volt machen, indem man die Platten auseinander zog und diese Spannung könne man dann auf den zweiten Kondensator überleiten. Der könne dann aus den 1000 Volt 100 000 machen. Er hätte eine leerstehende Wohnung, dort könne ich die Kondensatoren gut aufstellen und das Experiment durchführen.
Natürlich benötigte ich dazu Baumaterial und Heiko bot sich an mir dabei zu helfen. Steini fertigte eine Zeichnung an und damit gingen Heiko und ich in seine Werkstatt. Ich benötigte große Metallplatten, sie konnten ganz dünn sein. Ich brauchte Flaschenzüge und zwei flache Holzkisten. Ich brauchte zwei Quadratmeter Dielektrikum. Wir entschieden uns für das gelbe Zeug von Dachisolierungen. Die Zusammenarbeit mit Heiko war sehr schön und ich fand ihn immer netter. Aber auch wenn Heiko sich von seiner charmantesten Seite zeigte, verlieben war für mich tabu. Heiko gab allerdings nicht auf und so etwas hatte ich noch nie erlebt.

Bisher waren alle meine Beziehungen in kürzester Zeit zu Stande

gekommen und ich hatte keine Erfahrung damit. Ich

wusste nicht, dass die Zeit für Heiko arbeitete.

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Zunächst aber sollte erst mal

das bahnbrechende Experiment stattfinden.

Es dauerte ungefähr 3 Monate, dann hatte ich alles gebaut, was Steini gefordert hatte. Er wollte nämlich nicht nur die zwei Kondensatoren, er wollte auch eine große Stromwaage. Ich verstand nur recht wenig von der Materie und verließ mich ganz auf ihn. Er gab mir eine Skizze und ich verbrachte viel Zeit in Heikos Werkstatt und baute was gefordert war. Natürlich legte ich wert darauf, dass alles auch irgendwie schön aussah. Andererseits, es durfte möglichst nichts kosten. Heiko half mir bei allen so gut er konnte und er freute sich, dass ich nun so oft bei ihm war. Abends ging es immer in die „Depesche“ oder auch mal ins „Cannape“. Manchmal besuchten wir an einem Abend auch alle Kneipen Osteraths hintereinander, solange, bis wir total betrunken waren und ich schwankend nach Hause ging. Ich war hin und her gerissen. Heiko war ein ganz toller Mann und er schien wirklich sehr verliebt in mich zu sein. Mir tat seine Aufmerksamkeit gut und wenn ich in den Spiegel schaute, dann schaute mich dort eine strahlende, wunderschöne Frau an.
Mein Sohn wollte natürlich wissen, warum ich jetzt immer weg war und so kam er eines Abends in die „Depesche“ und schaute sich diesen Heiko an. Das Verhältnis zu meinem Sohn war in dieser Zeit sehr gut. Ich ließ ihm alle Freiheit, die er haben wollte. Ich nervte ihn selten wegen der Schule und er durfte auch in die „Savanne“ gehen. Die „Savanne“ war eine beliebte Jugendkneipe, wo man auch Billard spielen konnte. Natürlich trank er dort auch sein erstes Bier und rauchte seinen ersten Joint. Ich hatte mir die Kneipe angesehen und mir war klar, das konnte ich gar nicht verbieten, auch wenn er erst 15 Jahre alt war.
Nun aber wollte er Heiko auf den Zahn fühlen und Heiko reagierte darauf geschickt. Er setzte sich zu einem Männergespräch mit meinem Sohn an die Theke und nach einem Bier war mein Sohn ganz angetan. Dieser Heiko schien echt cool zu sein und zu allem Glück, bot er ihm auch noch einen Job an. Felix arbeitete nämlich zu dieser Zeit stundenweise an einer Tankstelle, fegen und so. Heiko jedoch wollte ihn gerne mit auf eine seiner Baustellen nehmen und zahlen wollte er auch gut. Felix war also ziemlich begeistert und hatte fortan keine Probleme mehr mit meinen Kneipenabenden.

Zu meinem Geburtstag war es dann

soweit und ich konnte das Experiment durchführen.

Ich lud dazu all die netten Menschen ein, die ich in den letzten Monaten kennen gelernt hatte, und die mittlerweile alle von meinem Bombini wussten. Klar, die Meisten glaubten nicht an ein Wunder, aber man wollte sich gerne eines Besseren belehren lassen. Wenn mein Bombini wirklich flog, dann wäre dies der absolute Hit. Natürlich war es ein ziemliches Risiko, denn vielleicht funktionierte das Experiment ja auch nicht. Aber ich wollte, wenn es klappte, möglichst viele Zeugen haben.
Und so backte ich einen Kuchen, Heiko sponserte ein paar Flaschen Sekt und der große Tag konnte gefeiert werden. Alle kamen und drängten sich in den großen Raum. Steini überprüfte noch mal alle Verbindungen und dann konnte es losgehen.
Ich sage es gleich, es wurde eine totale Pleite, denn die großen Kondensatoren funktionierten nicht. Obwohl es theoretisch hätte funktionieren müssen, Spannung war mit ihnen aber dennoch nicht zu erzielen. Das führte natürlich dazu, dass die Party sich schnell auflöste und Steini und ich ziemlich ratlos waren. Heiko sagte: „Kinder, das ist doch alles nicht so schlimm, kommt, ich gebe einen aus. Lasst uns ins „Cannape“ gehen und Geburtstag feiern.“

Steini war am enttäuschtesten, denn

diese Versuchsanlage war seine Idee gewesen.

Er war sich sehr sicher gewesen, dass sie funktioniert. Er schlug mir vor, einen sehr netten, pensionierten Physiklehrer anzurufen, vielleicht konnte der uns weiterhelfen und sagen, was wir falsch gemacht hatten.
Und so lernte ich Renee kennen. Wir trafen uns im Biergarten der Savanne und erzählten ihm von unserem Misserfolg. Ich erzählte ihm von Thomas Townsend Brauns Experimenten und welche Überraschung, auch Renee hatte davon schon gehört und ja, auch er glaubte an die Vakuumenergie. Er empfahl mir ein Buch und wollte es mir gerne leihen. Sein Titel: „Das geheimnisvolle Vakuum“. Und was unser Experiment anging, da meinte er, die Idee mit den zwei Kondensatoren sei zwar ganz fiffig, doch er würde sagen, ich solle besser eine Hochspannungskaskade bauen. Er nannte mir ein Geschäft, wo ich sicher für kleines Geld die benötigten Bauteile bekäme. Er fertigte eine kleine Skizze an und damit fuhr ich dann nach Düsseldorf und betrat den Elektronikladen.
Er lag mitten in der Stadt auf einem Hinterhof. Als ich mich in den Regalen umschaute wurde mir klar, dass ich gar keine Ahnung von Elektrontechnik hatte. Ja, trotz meines Physikpraktikums, ich wusste immer noch nicht, floss der Strom nun von Minus nach Plus oder umgekehrt. Steini hatte mir zwar einiges erklärt, aber inmitten all dieser Elektrotechnik fühlte ich mich sehr fremd. Ich ging an die Verkaufstheke und ein Mitarbeiter fragte nach meinen Wünschen. Ich sagte: „Ich möchte eine Hochspannungskaskade bauen um 100 000 Volt Gleichspannung zu produzieren. Ich habe hier eine Skizze, können Sie mir vielleicht weiterhelfen?“
Der Mann zog die Augenbrauen hoch und meinte: „100 000 Volt? Ich habe einmal 20 000 produziert. Eine Kaskade wäre natürlich eine Möglichkeit. Nur, wozu benötigen Sie denn die Spannung?“ Und da erzählte ich ihm von meinem Bombini-Projekt. Jetzt gingen die Augenbrauen gar nicht mehr herunter und er holte einen Zettel hervor und begann mir einiges zu erklären, denn er merkte, ich war nicht vom Fach. Er erklärte mir die Grundlagen einer Kaskade und vieles mehr. Dann suchte er jede Menge kleine Kondensatoren in seinen Schubladen, er rechnete aus wie viele Dioden ich brauchte, er ließ mich Kabel aussuchen, Bananenstecker und Lötzinn hatte er auch für mich. Dann brauchte ich auch noch einen Vorwiderstand, sonst würde ich die Spannung nicht messen können. Er erklärte mir, worauf ich zu achten hatte, und legte mir auch noch eine Handvoll winziger Widerstände auf die Theke. Dann rechnete er alles aus und ich kam überraschend glimpflich weg. Meiner Erinnerung nach waren es keine 40 Euro. Das konnte ich mir so gerade eben noch leisten. Das Messgerät würde mir Heiko leihen können und ein paar Glasplatten hatte er auch für mich.

Zuhause setzte ich mich an den Schreibtisch

und entwarf eine Kaskade und einen Vorwiderstand.

Bei Beiden waren bestimmte Bedingungen zu beachten, doch Dank der guten Beratung kam ich gut voran. Langsam begann ich die Sache etwas zu begreifen. Ich war, wenn ich erfolgreich sein wollte, wirklich gezwungen mich etwas mehr mit der Theorie auseinander zu setzen. Ich kramte in meinem Bücherregal. Wo war mein Buch „Grundlagen der Physik“? Hatte ich es tatsächlich auch auf den Sperrmüll geworfen? Ich suchte alles ab, aber es war leider so, ich hatte dieses wunderbare Buch mit vielem Anderen weggeworfen. Wie blöd konnte man nur sein? Ich musste mich dringend weiterbilden.
Aber erst mal wollte ich die Kaskade bauen und so lötete ich alles sorgfältig zusammen. Die Kaskade sah beeindruckend schön aus. Auch der Vorwiderstand sah toll aus. Jedes Teil bekam eine gläserne Bodenplatte und kleine Glasfüßchen. Die Kabel begeisterten mich besonders. Es waren jedoch nur 1000 Volt-Kabel, stärkere gab es nicht einfach so zu kaufen. Mein Bombini bestand nur aus zwei runden Blechringen und einer Plexiglasscheibe, doch jetzt ging es ja erst mal nur darum, die Spannung zu erzielen. Als alles fertig war, rief ich Renee an und der kam vorbei um mir bei der Inbetriebnahme beizustehen. Natürlich war er neugierig zu sehen, was ich aus seinem Zettel gemacht hatte.
Und er war beeindruckt. Meine Kaskade sah sehr gut aus und auch der Vorwiderstand fand Lob. Wir verkabelten alles und schalteten das Messgerät ein. Dann schaltete ich die Stromversorgung ein und wir starrten auf das Messgerät, doch wiedereinmal, es war keine Spannung zu messen. Konnte das denn möglich sein?

Renee begab sich auf Fehlersuche und irgendwann meinte er, die

Kondensatoren seien vielleicht nicht die Richtigen,

ich bräuchte größere.

Champions-League-Achtelfinale:

FC Bayern

Nach dieser erneuten Niederlage fuhr ich wieder nach

Düsseldorf und zum Glück, der nette Mitarbeiter war auch wieder da.

Er begrüßte mich freundlich und war ganz Ohr, als ich ihm von meinen Problemen berichtete. Ich hatte die Kaskade und den Widerstand mitgenommen und nun begutachtete Werner, so hieß der Mann, meine Lötarbeit. „Hm, sieht eigentlich nicht schlecht aus, aber vielleicht benötigst Du wirklich andere Kondensatoren. Ich gehe mal in den Keller.“ Und er kam mit einem großen Karton zurück. „Hier, versuche es mit diesen Kondensatoren.“ Oh je, die Dinger waren wirklich erheblich größer. „Du brauchst dann auch andere Dioden.“ Zum Glück machte er mir wiedermal einen guten Preis, er wusste, ich konnte mir diese ganze Geschichte eigentlich gar nicht leisten. Jetzt hieß es also, eine neue Kaskade zu bauen. Diesmal würde ich die Kondensatoren auf lange Holzbretter setzen müssen. Zum Glück, Heiko konnte helfen.
Mittlerweile betrachtete er uns als Paar, denn ich war schwach geworden und hatte mich nicht nur in den Arm nehmen lassen. Sex wollte ich zwar nicht, das hatte ich klar gemacht, aber ein bisschen Knutschen, dass musste drin sein. Ich war nämlich langsam wirklich ziemlich verliebt in diesen supernetten Mann. Er hatte wunderschöne Augen und küssen konnte er wirklich toll. Heiko war so begeistert mich endlich zumindest soweit herum bekommen zu haben, auf Sex konnte er warten. Er wusste, irgendwann würde ich mich ihm hingeben, er hatte Geduld.
Ich übernachtete immer öfter bei ihm und natürlich, es blieb nicht nur beim küssen. Aber eine große Gefahr bestand letztendlich für mich nicht, stellte ich schnell fest, denn Heiko litt an vorzeitigem Samenerguss. Ihm war es peinlich, doch ich war heilfroh. So konnte ich das Entscheidende an dem Gelübte einhalten.

Heiko bot mir an, die Kaskade in seiner Werkstatt zu bauen und mein Experiment bei ihm auf dem Speicher über der Garage durchzuführen. Das war natürlich super, denn dort war viel Platz. Meine Kaskade wurde nämlich immer größer. Bei Hochspannung dieser Größenordnung mussten zudem große Abstände eingehalten werden. Ich brauchte auch einen anderen Vorwiderstand und überhaupt ich hatte viele Fragen und damit ging ich jetzt immer zu Werner. Er gab mir die Adresse seines Lagers in der alten Böhlerfabrik und da fuhr ich in der Folge öfter hin. Und immer hatte ich anschließend, was ich brauchte. Werner war wirklich super, denn er konnte auch sehr gut erklären.

Er hatte mal Elektrotechnik studiert und ich denke, aus ihm

hätte wirklich ein super Lehrer werden können.

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Ich denke, ohne Werner wäre ich an der Aufgabe wohl verzweifelt.

Er glaubte zwar auch nicht an mein Bombini, aber mein Enthusiasmus beeindruckte ihn sehr. Er nannte mich nur noch „Madame 100 000 Volt“ und es stimmte schon, ich war voll in meinem Element. Ich hatte den Eindruck für diese Aufgabe nicht nur geschaffen worden zu sein, auch der liebe Gott unterstützte mich offensichtlich nach Kräften. Er gab mir die richtigen Leute zur Seite, die mich unterstützten, da war Renee, der regelmäßig vorbei kam, und mir mit Rat und Tat zur Seite stand, da war Werner, der mir viel erklärte und mich mit Material versorgte, da war Heiko, der mir nicht nur einen sehr schönen Arbeitsplatz zur Verfügung stellte, er sorgte auch für viel Entspannung. Wir fuhren allein im ersten Jahr unserer Beziehung 10 mal nach Holland ans Meer, denn seine Mutter hatte dort ein Ferienhaus. Er ging mit mir aus und half mir auch finanziell ein Bisschen. Ich sah darin ein Zeichen Gottes, dass ich mit diesem Projekt auf dem richtigen Weg war.
Ich kam also gut voran und irgendwann war meine zweite Kaskadenanlage funktionsbereit. Wieder kam Renee, um sie mit mir gemeinsam hoch zu fahren. Jetzt bestand sie aus mehreren, in Reihe geschalteten Drucker-Trafos, die eine Eingangsspannung von 2500 Volt einbrachten. Dann kam die Kaskade aus Kondensatoren, die über Diodenketten so miteinander verbunden waren, dass an ihrem Ende zumindest theoretisch 100 000 Volt heraus kommen mussten. Über 10 000 Volt-Kabel, die ich in einem Spezialgeschäft günstig erstanden hatte, wurde die Spannung auf mein Bombini geleitet. Es bestand immer noch nur aus zwei Metallringen, die durch eine 2 cm dicke Plexiglasscheibe elektrisch voneinander getrennt waren. Dann gab es nach vielem Hin und Her auch einen großen Vorwiderstand, hinter dem sich dann das Messgerät befand. Die ganze Anlage war auf zwei großen, alten Glastüren aufgebaut, das Bombini hing etwas entfernt von der Decke. Es gab zusätzlich noch einen Schreibtisch für meine Unterlagen und ein kleines Tischchen mit zwei Stühlen. Dort tranken Renee und ich unseren Kaffee und diskutierten die sich immer wieder neu stellenden Fragen. An den Wänden hingen große Zeichnungen, die ich auf Packpapier angefertigt hatte, welche die theoretischen Grundlagen, die ich mittlerweile erarbeitet hatte, wiedergaben.

Es gab ein kleines Fenster, dass einen schönen Blick in den Garten ermöglichte

und auch wenn es im Winter auf diesem Speicher echt

kalt war, ich fand es dort sehr gemütlich.

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Würde meine Anlage jetzt endlich die benötigte Hochspannung produzieren?

Würde mein Bombini fliegen? Wir waren wirklich sehr gespannt als wir den Strom einschalteten. Die Kaskade machte brutzelnde Geräusche und man konnte hören, diesmal tat sich etwas und wir konnten auf dem Messgerät sehen, die Spannung war da. Es waren zwar keine 100 000 Volt, aber das Messgerät zeigte über 800 Volt an und wenn man den Vorwiderstand wegrechnete, dann durften wir davon ausgehen, dass wir 80 000 Volt wohl erreichten. Wir beobachteten das Bombini und ja, es bewegte sich wie erwartet von Minus nach Plus, allerdings flog es nicht davon. Mehr als zwei Zentimeter bewegte es sich nicht. War das nun trotzdem ein Erfolg? Wir versuchten es mehrere Male, aber über die zwei Zentimeter kamen wir nicht hinaus. Trotzdem war ich glücklich. Immerhin funktionierte die Kaskade und an dem Bombini konnte ja noch gearbeitet werden. Renee und ich verbuchten dieses Experiment schon mal als halben Erfolg. Mir war mittlerweile auch klar, die Welt ließ sich nicht in einem Handstreich retten, von mir wurde mehr erwartet. Natürlich bereute ich es jetzt sehr, dass ich keine Physik studiert hatte, aber ich war willens täglich dazu zu lernen, dass hieß auch, ich beschäftigte mich immer intensiver mit der Theorie.

Grundlage meiner Bombini-Thorie war die Stringtheorie.

Die ging davon aus, dass alle Teilchen des Universums letztendlich aus

winzigen Strings bestanden. Es sollte offene und geschlossene Strings geben.

Elektronen sollten aus einem geschlossenen String bestehen und ich sah darin einen winzigen, schwingenden Kreisstrom von Energie, der wie ein großer Kreisstrom auch ein Magnetfeld haben musste. Das erklärte allerdings noch nicht, wieso sich ein Elektron in einem magnetischen Feld von Süd nach Nord bewegten. Alle Teilchen des Universums taten dies, im Gegensatz zu den Positronen, also den Antielektronen. Die bewegten sich nämlich von Nord nach Süd. Dafür musste es natürlich eine vernünftige Erklärung geben und ich fand diese in den mit dem Magnetfeld möglicherweise entstehenden Torsionsfeldern des Vakuums. Davon hatte ich irgendwo gelesen und als ich dieses Feld einzeichnete, da sprang die Lösung regelrecht ins Auge. Klar, es war eine reine Hypothese, aber ich war von meiner Theorie schnell überzeugt. Denn wenn es diese Torsionsfelder wirklich gab, dann erklärten sie die unterschiedliche Bewegungsrichtung sehr gut. Das war regelrecht nobelpreisverdächtig.
Ich will Sie hier nicht mit den Einzelheiten meiner Theorie bombardieren, wenn Sie sich für meine Elektronen-Positronen-Theorie befassen wollen, dann empfehle ich Ihnen mein Buch „Das Bombini-Projekt und eine Bessere Weltordnung“. Da habe ich alles sehr ausführlich in Text und Bild erklärt. Ich sage hier nur so viel, ich halte meine Bombini-Theorie auch heute noch für genial.
Wichtig an dieser Theorie ist aber vor allen Dingen, sie erklärte auch, warum sich mein Bombini bewegte. Klar, die Bewegung war minimal, aber das konnte an vielen Dingen liegen und meine nun folgenden Experiment dienten alle dazu, die Bewegung zu verstärken.

Mein Verhältnis zu Heiko wurde in dieser Zeit leider immer komplizierter,

denn ich erkannte so langsam, dass Heiko ein ernstes Alkoholproblem hatte.

Ich sprach auch mit seiner besten Freundin und seiner Mutter darüber, denn ich machte mir Sorgen um seine Gesundheit. Aber niemand wollte sich mit Heiko anlegen, denn der war nicht besonders einsichtig. Es kam immer häufiger zu unangenehmen Situationen und auch sein Charme ließ gewaltig zu wünschen übrig. Er begann mich persönlich anzugreifen, er warf mir vor eine schlechte Mutter zu sein und so einiges mehr. Mit meinem Sohn aber verstand er sich immer noch sehr gut, denn Felix stellte sich als fleißig und handwerklich geschickt heraus. Sie arbeiteten auf mehreren Baustellen zusammen und Felix verdiente nicht schlecht. Natürlich sparte er sein Geld nicht, sondern er trug es in die Pizzeria und die Savanne.

Er beeindruckte mit Großzügigkeit seine erste, richtige Freundin und

überhaupt, mein Sohn war mit dem Leben sehr zufrieden.

Otto KernMegan Fox begeistert mit sexy Dessouswerbung

Heiko und ich aber gerieten immer häufiger

aneinander, denn langsam hasste Heiko mein Bombini-Projekt.

Er verstand davon nur wenig und in seinen Augen nahm ich das Ganze viel zu wichtig. Auch wollte er endlich wissen, wieso ich keinen Sex wollte. Ich versuchte es ihm zu erklären ohne C.s Namen zu nennen, denn es war durchaus möglich, dass die Beiden sich von der Schule her kannten. Aber ich sagte ihm, dass ich eine alte Liebe in mir tragen würde und dass ich darauf hoffte, dass dieser Mensch den Weg zu mir zurück fand. Ich wolle mich deshalb nicht auf eine andere, feste Beziehung einlassen. Ich sagte ihm, dass wenn der Mann auftauchen sollte, dann wäre ich sofort weg vom Fenster. Heiko wollte unbedingt wissen, um wen es sich handelte, doch ich nannte den Namen nicht. Heiko schüttelte darüber mit dem Kopf und meinte irgendwann zu mir: „Monica, Du spinnst, der Mann wird niemals einfach so vor Dir stehen. Er wird Dich auch nicht lieben, denn dazu müsste er Dein Leben kennen. Du hängst da einem Traum nach, der nie in Erfüllung gehen wird.“
Mir war diese Gefahr durchaus auch klar, aber ich hatte immerhin den lieben Gott deswegen um Hilfe gebeten und der war allmächtig. Ich hatte Gott versprochen, das Bombini-Projekt hartnäckig durchzuführen und als Belohnung für meine Mühe hatte ich die Rückkehr meiner großen Liebe gefordert. Ich hatte versprochen, alles in meiner Macht stehende zu tun um die Welt von den dunklen Schatten zu befreien, doch am Ende wollte ich ein echtes Happy End, auch für mich persönlich.
Heiko meinte, mein „Geliebter“ hätte sich möglicherweise derart verändert, vielleicht sei er heute ein echt langweiliger Spießer. Doch ich war mir sicher, mein Herzensbrecher war auch heute noch so toll wie damals. Ich hatte nämlich kurz vor meinem Bankrott jemanden getroffen, der etwas mehr über C. wusste. Und der erzählte mir, C. sei immer noch ein sehr beeindruckender Mann. Und etwas anderes konnte ich mir auch gar nicht vorstellen. Ich hatte schon damals erkannt, C. war ein sehr außergewöhnlicher Mensch.

Etwas arrogant vielleicht, wenn man an die Sache mit Michael dachte, aber

ich selbst hatte Michael ja auch den Rücken zugedreht.

Bild zu Apple

Jedenfalls, die Beziehung zu Heiko wurde schwierig und es

brauchte wohl nur noch den richtigen Anlass und die Sache war vorbei.

Der Anlass kam dann auch bald schon. Es war ein schöner Frühlingstag und ich war wie so oft mit meinem Experiment beschäftigt. Heikos Kinder waren über das Wochenende da und Lino, der 8-jährige Sohn, kam zu mir auf den Werkstattdachboden. Die Kinder wussten, was das Ziel meiner Arbeit war und natürlich waren sie begeistert, denn ein fliegendes Spielzeug-UFO, das war ein echter Kindertraum. Lino schaute mir bei meinen Experimenten zu und da ich mittlerweile die ganze Sache gut im Griff hatte, sah ich in seiner Anwesenheit trotz der hohen Spannung, mit der ich arbeitete, kein Problem. Ich fuhr die Anlage hoch und erklärte Lino die Lage. Ich schaffte es leider immer noch nicht, mein Bombini stärker zu bewegen. Ich stellte die Kaskade wieder aus, doch natürlich, die Kondensatoren waren immer noch geladen. Lino ging an der Kaskade vorbei und irgendwie kam er dem Vorwiderstand wohl sehr nahe. Dabei machte er eine ungewöhnliche Entdeckung. Er sagte: „Monica, da ist kalte Luft!“
Ich ging zu ihm und fühlte mit meinen Händen über dem Vorwiderstand und tatsächlich, dem Widerstand entströmte kalte Luft. Das war jetzt aber wirklich sehr überraschend und ich rief Renee gleich an und fragte ihn, was er dazu sagen konnte. Doch auch Renee wusste keine Erklärung und er versprach baldmöglichst vorbei zu kommen, um sich das Ganze anzuschauen.
Abends erzählte ich natürlich auch Heiko davon, denn ich dachte, er wäre vielleicht stolz auf seinen Sohn, dass der so eine besondere Entdeckung gemacht hatte. Doch da hatte ich mich ziemlich geschnitten, denn Heiko rastete aus. Er warf mir absolute Verantwortungslosigkeit vor, ich hätte seinen Sohn womöglich in Lebensgefahr gebracht, er hätte jetzt endgültig die Nase voll und ich solle binnen der nächsten Woche mit meinem Experiment von seinem Hof verschwinden. Heiko war ziemlich aufgebracht und ich war nicht besonders überrascht. Heiko war das Experiment zum Gräuel geworden und mein ständiges Gerede wegen seines Alkoholkonsums nervte ihn auch.
Der liebe Gott sah das wohl alles von seiner Wolke aus und er schickte mir meinen alten Freund HaPe vorbei. Der musste für zwei Wochen in ein Krankenhaus und lieh mir für diese Zeit gerne seinen Kombi. Auch Steini reagierte großzügig und bot mir an, mit dem Experiment in die immer noch leerstehende Wohnung zu kommen. Ich hatte Steini natürlich auch von der kalten Luft erzählt und er wollte dies gerne selbst feststellen. Denn für diese Luft gab es erst mal keine Erklärung.
Und so zog ich mit meinem ganzen Kram um, und richtete mich bei Steini ein. Die Beziehung zu Heiko war damit natürlich am Ende und wiedereinmal bewahrheitete sich meine Weisheit.

Der Alkohol und das Bombini-Projekt hatte uns zusammen gebracht

und nun trennten diese Dinge uns auch wieder.

Mirage

20.Foto

Richtig trennen konnten Heiko und ich uns allerdings erst mal nicht,

denn wir hatten seit einem guten Jahr einen gemeinsamen Hund. Mirage.

Sein Herrchen war plötzlich gestorben und man wusste nicht wohin mit dem Hund. Wir hörten davon und entschieden, diesen tollen Hund zu übernehmen. Mirage war zu Beginn ziemlich gestört, denn er hatte 3 Tage mit seinem toten Herrchen in der heißen Wohnung verbracht, denn es war Hochsommer. Außerdem kannte er nur das Gehen an der Leine und das Warten in einem freundlosen Innenhof. Sein Herrchen hatte auch nicht gewollt, dass man ihn streichelte und dies alles hatte den Hund etwas autistisch werden lassen. Seine Nase hing immer nur direkt über dem Boden. Mir schien, seine ganze Welt bestand vor allen Dingen aus der Hundezeitung.
Heiko und ich fuhren erst mal mit ihm nach Holland ans Meer und schon kurze Zeit später taute der Hund auf und es dauerte nicht lange und er rannte engagiert hinter Bällen her. Ich ließ ihn so oft es ging von der Leine und er nutze diese Freiheit und entdeckte das Buddeln nach Mäusen. Auch fand er großen Spaß daran irgendwelchen Kaninchen hinter her zu jagen. Mirage entwickelte sich zu einem wirklich fantastischen Hund und ich verliebte mich total in ihn.
Und weil Heiko eben viel auf seinen Baustellen sein musste, war Mirage oft bei mir. Heiko und ich gingen auch sonst nicht wirklich im Streit auseinander, wir trafen uns immer noch ab und zu auf ein Weinchen und manchmal stand Heiko auch mitten in der Nacht vor meiner Tür. Natürlich war er meistens sehr betrunken und ich fühlte mich irgendwie für ihn verantwortlich. Es war mittlerweile auch Heiko klar, dass er vom Alkohol nicht nur psychisch sondern auch körperlich abhängig war. Aber er fand nicht die Kraft dieses Problem ernsthaft anzugehen. Ich weiß nicht wie es heute ist, der Kontakt brach irgendwann gänzlich ab, denn er fand eine neue Freundin und mit der kam ich nicht klar, denn sie trank auch viel zu viel.

Ich hatte in der Beziehung mit Heiko auch viel zu oft ins

Glas geschaut, dabei war meine bevorzugte Droge ehr das Cannabis.

Und erfreulicherweise bekam ich von einem Freund eine ganze Einkauftüte voll davon. Das war auch so ein Wunder. Der liebe Gott kümmerte sich nicht nur um mein Projekt und die notwendige Entspannung. Auch gegen das Kiffen hatte ER offensichtlich nichts einzuwenden. Jedenfalls hatte ich eigentlich immer genug zu Rauchen. Ich ging jetzt zwar noch ab und an ein Bierchen trinken, aber eigentlich saß ich lieber in meinem Bett und drehte mir einen Joint. Ich kann also sagen, trotz meiner sehr geringen finanziellen Mittel, es fehlte mir an Nichts. In meinen Augen war das göttlicher Rückenwind und ich konnte mir nicht vorstellen, dass Gott sich so gut um mich kümmerte, wenn ich mit meinem Bombini-Projekt nicht tatsächlich die Lösung gefunden hatte. Die Engel hatten es auch gesagt, ich hatte also eine echte Chance, meine Lebensaufgabe zu meistern. Denn das war mir mittlerweile klar, alles in meinem Leben war genau die richtige Vorbereitung dafür gewesen. Ich hatte zumindest eine naturwissenschaftliche Grundausbildung bekommen, ich war zudem diplomierte Objektdesignerin geworden, ich hatte nach meinem Bankrott auch und gerade durch den Zufall die richtige Lektüre gefunden, ich fand für mein Experiment immer zur rechten Zeit die geeignete Unterstützung, ich konnte relativ sorgenfrei leben, denn das Geld reichte immer gerade so, ich hatte wirklich allen Grund dankbar zu sein. Mein Sohn machte mir auch kaum Kummer und der Hund, ja, der war zauberhaft. Ich liebte seine Freiheitslust, ja, ich übertrug meine Liebesgefühle für C. auf diesen Hund. Ich bildete mir ein, C.s Wesen in ihm zu erkennen und wenn der Hund mich mit seinen lebendigen Augen anschaute, dann sah ich im Geiste in die Augen meines Herzensbrechers. Ich hatte von einem schamanischen Brauch gehört. Dort wurden bestimmte Tiere dem Herrscher geweiht, der normalerweise weit weg in der Stadt regierte. Dies hatte zur Folge, dass der Geist des Herrschers in dem Tier lebte und die Schamanen konnten nun durch Beobachtung des Tieres Rückschlüsse auf das Wohlergehen ihres Herrschers ziehen. Und das funktionierte sehr gut. Wurde der Herrscher zum Beispiel krank, dann ging es dem Tier auch nicht gut. Umgekehrt, ging es dem Tier gut, dann war auch der Herrscher wohl auf. Ich fand das toll und machte es mit meinem Hund und meiner großen Liebe darum ganz genauso.

Ich legte auch für C. die Karten und schaute so regelmäßig in sein Leben.

Klar, 100%ige Gewissheit hatte ich nie, aber ich glaubte schon, zumindest die grundlegenden Dinge in den Karten erkennen zu können. So wie ich das sah, hatte er zwei Kinder, einen Sohn und eine Tochter. Seine Beziehung war nicht wirklich glücklich, ja, die Karten sagten immer, dass er irgendwann nach Deutschland zurück kommen würde. Vielleicht waren das alles auch nur meine Wünsche, aber die Kartenlegerei ließ mich die Sehnsucht besser ertragen. Denn die wurde jetzt nach Heiko wieder sehr groß. Ich dachte immer, wenn C. da wäre, dann würde der sich für mein Projekt bestimmt begeistern. Und eines war klar, wenn C. begeistert war, dann konnte er auch andere begeistern. Ihm würde auch bestimmt ein guter Weg einfallen, wie ich die Welt von meiner Elektronen-Theorie begeistern konnte. Denn diese Theorie war absolut grundlegend. Wenn die Menschen wussten, warum ein Elektron in Lichtgeschwindigkeit fliegen konnte, wenn sie wussten wie so ein Elektron im Detail aufgebaut war und wie es funktionierte, dann konnten findige Ingenieure und Wissenschaftler auch ein großes Elektron, sprich Bombini, bauen. Und damit würden sie dann auch in Lichtgeschwindigkeit durch das Weltall fliegen können.
Doch mit dieser Vision war ich ziemlich allein. Allein Renee ermunterte mich immer wieder am Ball zu bleiben, er bewunderte die Zeichnungen, die ich nicht nur vom Elektron gemacht hatte. Ich hatte auch intensiv über die Gravitation und das Atommodell nachgedacht und wie ich auch heute noch finde, sehr interessante Vorstellungen dazu entwickelt. Zu Beginn des Projektes hatte ich praktisch bei Null angefangen, doch jetzt hatte ich ziemlich konkrete Antworten gefunden auf die größten Fragen der Physik. Nur, wie brachte ich meine Theorie unter das Volk? Das allgemeine Wissen über die Teilchenphysik war sehr begrenzt. Ich fühlte mich mit meinen wunderbaren Erkenntnissen ziemlich allein. C. aber hatte Physik zumindest im Abitur gehabt. Ich glaubte daher, dass er mir bei meinen Ideen durchaus folgen können würde. Aber der Mann befand sich immer noch am anderen Ende der Welt und ich hatte den lieben Gott ja auch nur gebeten, ihn mir nach erfolgreicher Erfüllung meines Projektes zurück zu bringen. Ich verlangte auch keine Gegenliebe, ich wäre einfach nur froh, wenn C. mein Nachbar werden würde. Ich war mir sicher, er würde meine Leidenschaft für mein Bombini verstehen.

Doch noch musste ich mit der ganzen Geschichte erst mal alleine klar kommen.

Grüne Flügelkämpfe:

GrüneAktualisiert am 11. Dezember 2017, 23:43 Uhr

Mit Robert Habeck und Annalena Baerbock drängen

zwei Realos an die Grünen-Spitze – und stellen

ungeschriebene Gesetze infrage: Droht

ein neuer Flügelkampf?

CIMG6077

Ich baute also mein Experiment bei Steini auf.

Der große Raum hatte unverputzte Wände, aber ordentliche, große Fenster.

Außerdem stand in dem Raum ein großer Tisch mit mehreren Stühlen. An diesem Tisch saß ich dann mit ihm und Renee und wir diskutierten über die kalte Luft. Ich brauchte nur etwas Hochspannung und über den Widerständen spürte man einen kalten Luftzug. Wie ließ sich dieses unerwartete Phänomen erklären? War es vielleicht so, dass ich zufällig eine richtig große Entdeckung gemacht hatte? Rene erzählte, dass dies in der Geschichte der Physik häufig so war, dass die großen Erkenntnisse oft zufällig gewonnen worden waren. Aber, wenn Sie mehr über unsere Erklärungsversuche wissen wollen, dann lesen Sie mein Buch „Das Bombini-Projekt und eine Bessere Weltordnung“.
Für mich war die Frage der kalten Luft auch zweitrangig, mir ging es immer noch darum, die Bewegung meines Bombinis zu erhöhen. Mit den 2 Zentimetern war einfach kein Start zu machen. Sicher auch diese geringe Bewegung war schon bemerkenswert, zumindest für den mit der Thematik vertrauten, aber das gemeine Volk würde sich davon nicht beeindrucken lassen. Ich brauchte mindestens 10 Zentimeter. Wenn ich die Bewegung verstärken konnte, dann würde ich auch neue, physikalische Erkenntnisse gewinnen können. Aber was ich auch an dem Experiment veränderte, die Bewegung blieb gleich. Ich baute darum ein neues Bombini. Diesmal bestand eine Seite aus einer leicht gewölbten, großen Metallschüssel. Auch Thomas Townsend Braun hatte auf einer Seite eine gewölbte Metallschale verwendet. Aber was ich auch tat, es blieben immer nur maximal 2 Zentimeter. Physikalische Forschung schüttelte man offensichtlich nicht aus einem Ärmel. Mir wurde klar, ich würde noch lange herumexperimentieren müssen und so beschloss ich mein völlig verhunztes Gartenatelier dafür herzurichten.

Mein Sohn hatte darin Partys gefeiert und ein ziemliches Chaos angerichtet.

Aber es war eigentlich groß genug.

Befristeter ArbeitsvertragCIMG6158

Die dritte Kaskade

Ich wollte aber nicht nur einen neuen Arbeitsraum, ich wollte

auch eine neue Kaskade und auch ein verbessertes Bombini.

Denn so eine Kaskade ist eine ziemlich empfindliche Angelegenheit und die Zweite war nun schon so oft defekt gegangen, ich hatte soviel an ihr herum repariert, sie sah wirklich nicht mehr schön aus. Außerdem wollte ich jetzt eine besser zu handhabende Kaskade und auch einen Vorwiderstand, der modular aufgebaut war. Auch das Bombini musste endlich etwas professioneller werden. Dazu benötigte ich allerdings neue Kondensatoren und wiedereinmal, der liebe Gott wusste zu helfen und er führte mich in die Savanne. Dort stellte ich mich an die Theke und ich kam mit einem Mann ins Gespräch. Es stellte sich heraus, er war Elektriker. Natürlich erzählte ich ihm von meinem Experiment und ich sagte auch, dass ich jede Menge Kondensatoren benötigen würde. Da stellte sich dann heraus, dieser Elektriker hatte gerade irgendwo Hunderte davon aus Neonröhren ausgebaut. Für ihn war sie nun schwer zu entsorgender Sondermüll und so wurden wir uns schnell einig und er versprach mir die Kondensatoren zeitnah vorbei zu bringen. Und tatsächlich, es war genau an Heiligabend, da klingelte er nachmittags an meiner Tür und er übergab mir zwei große Kartons angefüllt mit Kondensatoren. Das war doch wirklich ein ganz wunderbares Weihnachtsgeschenk!
Die Wochen danach verbrachte ich in meinem Arbeitszimmer und ich baute meine dritte Kaskade.

Diesmal befestigte ich die silbernen Kondensatoren auf mehrere Plexi/

glasplatten, auch der Vorwiderstand war nun

modular aufgebaut.

21.Foto

Mein Sohn und mein alter Kumpel Roland halfen mir

tatkräftig dabei und irgendwann im Februar war alles geschafft.

Die Anlage sah nun wirklich sehr beeindruckend aus und auch mein Bombini war wunderschön. Es bestand aus zwei dickeren Metallringen, die einen professionellen Kabelanschluss hatten. Die Plexiglasscheibe hatte ich in einem Spezialgeschäft schneiden und polieren lassen. Sie war 2,5cm dick und nachdem die Metallscheiben aufgeklebt waren, brachte ich noch eine Aufhängung an. Das Objekt sah jetzt wirklich total schön aus und ich setzte meine ganzen Hoffnungen hinein.
Ich trug alles in mein Gartenhäuschen, welches ich nicht nur gestrichen hatte. Ich hatte auch für eine ordentliche Stromversorgung und eine gute Erde gesorgt. Als alles fertig aufgebaut war, rief ich wieder Renee an und er kam um alles in Augenschein zu nehmen. Wir probierten den Trafo aus, doch weil wir vorsichtig sein wollten, fuhren wir die Anlage nur zu 20% hoch. Ich hatte jetzt nämlich auch einen richtigen Regler, der eine stufenlose Spannungserhöhung ermöglichte. Leider hatte Renee an diesem Tag keine Zeit mehr und so ließen wir es bei diesem ersten Versuch.

Die Anlage schien jedenfalls zu funktionieren und Renee stellte fest, auch

bei einer Spannung von 20 000 Volt entströmte den

Widerständen kalte Luft.

22.Foto

Ich war noch in meinem Gartenhäuschen, als Felix von der Schule nach Hause kam.

Natürlich wollte er die Anlage in Funktion erleben und ich erlaubte ihm, die Anlage noch mal hochzufahren, allerdings nicht über 20%. Doch weil sich das Bombini bei dieser Spannung nicht bewegte, bestand er darauf mehr Saft zu geben. Ich gab nach und schaute durch die Videokamera auf mein Bombini. Ich wollte die Bewegung auf Video aufnehmen. Ich hatte auf der Wand hinter dem Bombini mehrere schwarze Striche gemalt um die Bewegung genauer messen zu können. Felix drehte den Regler hoch, aber, es war zum verzweifeln, das Bombini bewegte sich wieder nur 2 Zentimeter. Felix war enttäuscht, denn seine ganzen Hoffnungen richteten sich mittlerweile auch auf das Bombini. Ihm war klar, was ein Erfolg meines Experimentes für uns Beide bedeuten konnte. Wenn ich meine Theorie beweisen konnte, dann würde die Presse unser Haus umstellen, dann würden die Zeitungen darüber schreiben, dann würde seine Mutter womöglich den Nobelpreis bekommen, aber zumindest würde unser Kühlschrank endlich voll und er bekäme zu seinem 18. Geburttag vielleicht sein Traumauto. Jetzt war er natürlich enttäuscht. Wir probierten es noch einige Male, wir steckten die Kabel um, wir versuchten es hängend und waagerecht, aber die Sache wurde nicht besser. Ein letzter Versuch, noch einmal volle pulle und dabei geschah es, die Kaskade gab mal wieder ihren Geist auf. Sie machte keinen Mucks mehr. Oh je, ich hatte es befürchtet, denn dies war mir schon öfter passiert. Irgendwo war etwas durchgebrannt. Die Fehlersuche konnte Wochen dauern. Felix hatte jetzt endgültig den Kaffee auf, und ging entnervt nach Oben. Ich blieb genauso frustriert zurück. So eine Scheiße aber auch! Was sollte ich nun tun? Wie verarbeitete ich jetzt diese erneute Niederlage?

Mir fiel nichts anderes ein, als mich im Cannape betrinken zu gehen.

Ich rief meine Freundin Petra an und verabredete

mich dort mit ihr.

Plätzchen Backen Weihnachten Ideen DIYCIMG5221

Fundament für Mond- und Mars-Mission

Bild zu Donald Trump

Die USA wollen die bemannte Raumfahrt zum Mond wieder aufnehmen und

diese als Basis für Missionen zum Mars nutzen. US-Präsident Donald Trump

unterzeichnete am Montag eine entsprechende Direktive, mit der

dieses Ziel wieder offizielle US-Politik wird…

Ich brauchte jetzt Trost.

Im Cannapee angekommen bestellte ich

mir 5 Uzos auf einmal und ich trank sie hintereinander weg.

Dann kamen mir die Tränen der Frustration. Petra versuchte mich zu beruhigen, doch ich war erst mal untröstlich. Ich stand vor den Scherben meines Projektes, denn mir wurde klar, mein Bombini würde so niemals fliegen. Ich fand einfach keinen Hebel die Bewegung zu verstärken. Ich hatte jetzt 3 Kaskaden gebaut, eine stärker als die andere, ich hatte einen wirklich leistungsstarken Trafo, ich hatte ein todschickes Bombini, ich hatte doch wirklich alles in meiner Macht stehende versucht, aber das Ergebnis blieb immer gleich. Ich sah ein, meine Arbeit musste als gescheitert betrachtet werden. Ich konnte noch stärkere Kaskaden bauen, ich konnte machen was ich wollte, das Bombini flog einfach nicht. Ich konnte Thomas Townsend Braun nicht rehabilitieren. Ich würde kein Spielzeug-UFO auf die Welt bringen, ich war einfach eine totale Versagerin. Ja, wenn ich vielleicht Physikerin geworden wäre, vielleicht würde ich dann eine bessere Lösung finden, aber ich war nun mal nur eine Designerin, die sich völlig verrannt hatte. Ach, ich hatte wirklich genug Gründe zum Heulen. Doch zum Glück, der Alkohol begann zu wirken und der Frust ließ nach. Das war wirklich ein Vorteil am Alkohol, damit konnte man sich alles schön trinken. Selbst die Niederlage.

Ich würde einen anderen Weg finden müssen, meine Bombini-Theorie unter

das Volk zu bringen. Denn an ihrem Wert zweifelte ich nicht.

Osram

23.Foto

Der liebe Gott wusste aber auch jetzt wieder eine wunderbare Lösung.

Er schickte mir Osram. Ich lernte ihn zufällig bei einem Abendessen bei einer Bekannten kennen. Er war mit sogleich aufgefallen und als ich dann auch noch hörte, dass er ein Energieanlagenelektroniker war, da war meine Neugierde natürlich gleich erwacht. Wir kamen bei einer Wasserpfeife ins Gespräch und ich erzählte ihm von meinem gescheiterten Experiment. Osram traute seinen Ohren nicht, als er hörte, dass ich in meinem Gartenhäuschen mit Hochspannung herum machte, ja und er bezweifelte, dass ich wirklich 80000 Volt Gleichspannung erzielt hatte. Er bezweifelte einfach alles, was ich erzählte und so lud ich ihn ein, sich meine Kaskade einmal anzuschauen. Ich hoffte, dass ich ihn vielleicht dazu bekam, sie zu reparieren, denn Osram erklärte seine Spezialität sei die Fehlersuche. Er war wohl auch neugierig, denn wir trafen uns schon am nächsten Tag bei mir. Ich hatte etwas gekocht und wir plauderten erst mal. Nach dem Essen ging er dann in mein Arbeitszimmer und schaute sich meinen Kram an, den ich dort aufgebaut hatte.
Als Erstes schaute er sich den Trafo an, dann begutachtete er meine Kaskade. Ich ließ ihn für einen Moment allein, doch als ich zurück kam, da war er gerade dabei alles auseinander zu rupfen. Ich fragte ihn entsetzt, was er denn da täte und er antwortete mir: „Ich lege Dir jetzt die ganze Geschichte lahm. Damit ist jetzt endgültig Feierabend, denn das ist alles total verboten. Selbst ausgebildete Elektriker dürfen nicht mit so einem Trafo arbeiten. Und Spannung oberhalb des normalen Haustroms ist für Normalbürger absolut tabu. Ich würde sagen, Du packst das alles jetzt in Kartons, und trägst es in den Keller.“

Ich war platt, aber ich war nicht sauer. 

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Im Gegenteil.

SPD und Union:

Martin Schulz

Aktualisiert am 11. Dezember 2017, 21:43 Uhr

Schulz wirbt für neuen Weg jenseits der GroKo

Die Union drückt aufs Tempo für eine Große Koalition, denn Angela

Merkel ist gegen eine Minderheitsregierung. Nur was sagt die

SPD dazu? Offenbar erwägt sie eine nie dagewesene

Form der Zusammenarbeit…

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Osram nahm mir eine notwendige Entscheidung ab. Und ja,

er imponierte mir gewaltig und ich wünschte mir, dieser Mann würde mich küssen.

Doch, der dachte gar nicht daran, er holte stattdessen seine Wasserpfeife hervor. Nun, das war auch nicht schlecht. Er hielt mir noch eine kleine Predigt und dann schaute er in die Zukunft. Er schlug mir vor, ich könne ja über mein Bombini schreiben, das sei völlig ungefährlich. Der Abend endete sehr unterhaltsam und wir verabredeten uns für den nächsten Abend, ich sollte bei ihm vorbei kommen. Er wohnte gar nicht weit weg, ich war schon Tausendmal an seiner Wohnung vorbei gegangen, wenn ich in den Ort ging.
Und so nahm mein Leben wiedereinmal eine neue Wendung, denn Osram und ich verliebten uns ineinander und diesmal war mir auch mein Rosenkranz egal. Das lag allerdings auch an einem, vielmehr an zwei, sehr merkwürdigen Erlebnissen, die Sie mir vielleicht nicht glauben werden.

Das Erste muss kurz nach meiner ersten

Begegnung mit Osram gewesen sein, irgendwann im April 2005.

Ich saß in meinem Esszimmer auf meiner blauen Bank und las die Zeitung. Ich trank völlig entspannt meinen Kaffee, als ich ein Geräusch an der Haustür hörte. Die Tür zur Küche ging auf und in meine Wohnung trat mein Großvater. Ich war natürlich total überrascht, denn mein Großvater war schon über 20 Jahre tot! Er war an einem Schlaganfall verstorben kurz nachdem ich die Schule geschmissen hatte. Ich hatte ihn noch im Krankenhaus auf der Intensivstation besucht, er wurde beatmet. Ich sah seine plötzlich ziemlich spitze Nase und ich wusste, er würde sterben. Das war für mich noch so ein Schock, denn mein Großvater war mir sehr, sehr wichtig. Gut, er hatte zwar, was die Geschichte mit meinem Vater anging, in meinen Augen blöd reagiert, denn er hatte mich nicht in den Arm genommen und getröstet. Er war mir gegenüber einfach nur ziemlich verunsichert gewesen und ich weiß nicht, irgendwie kamen wir auf meine Unschuld zu sprechen und ich habe ihn zwar nicht gerade angefaucht, aber vielleicht etwas zu aggressiv gesagt: „Dafür ist es jetzt zu spät!“ Ich war, we er es verstanden haben musste, also wohl nicht mehr unschuldig.  Wir sprachen über das Thema nicht mehr. Aber trotzdem, mein Großvater war und ist noch heute die wichtigste Instanz in meinem Leben. Und jetzt stand er in meiner Küche, genauso wie ich ihn in Erinnerung hatte. Er sagte zu mir: „Ja Monica, Du bist auch unsterblich.“ Er setzte sich zu mir an den Tisch und schaute mich eindringlich mit seinen hellen, blauen Augen an. „Monica, ich komme, weil, wir beschlossen haben, Dich umzubringen, denn wir müssen beweisen, dass Du unsterblich bist.“
Mir kam das in diesem Moment alles sehr einleuchtend vor, denn ich erinnerte mich plötzlich an alles. Ich war unsterblich, tatsächlich, es gab ein Leben außerhalb dieses Lebens. Da war es natürlich kein großes Problem, wenn man starb. Aber ich hatte eine Forderung. „Dann möchte ich mich aber anschließend an alles wieder erinnern können. Ich habe so wichtige Erkenntnisse gesammelt, die dürfen nicht verloren gehen.“ Mein Großvater versprach mir dies und wir waren uns einig. Dann stand er wieder auf und ging ohne große Verabschiedung. Dieses Erlebnis würde ich wie so viele andere dieser Art bald schon wieder vergessen, dessen war ich mir bewusst. Aber ich nahm mir aber fest vor, mich solange wie möglich daran zu erinnern. Mein verstorbener Großvater hatte mich besucht, welche große Ehre! Es musste sich also um etwas wirklich sehr Wichtiges gehandelt haben, sonst wäre er nicht gekommen. Offensichtlich wurde mein Lebensplan ausnahmsweise geändert. Als er vor mir gesessen hatte, da hatte ich auch genau gewusst, warum. Nur, die Erinnerung verblasste stündlich und dann war sie im Unterbewusstsein verschwunden.

Ein paar Tage später kam es noch mal zu einer außer/

gewöhnlichen Begegnung, denn nun stand plötzlich C. in meiner Küche.

Er kam auf mich zu und fragte mich sehr ernst: „Liebst Du mich wirklich immer noch?“ Und ich antwortete ohne zu überlegen. „Ja.“
„Dann mache ich das jetzt weg.“ Er holte eine Art kleiner Taschenlampe hervor und strahlte mir damit ins Gesicht. Das war alles. Ich fragte ihn, warum er dies täte und er meinte etwas stockend: „Dein Großvater will es so.“ Ich erinnerte mich in diesem Moment an dessen Besuch und ich dachte: „Warum will mein Großvater dies? Muss wohl sehr wichtig sein.“ Ich fragte C., ob er auch so schnell wieder gehen müsste und er sagte: „Ja, viel Zeit habe ich nicht.“
„Gut, dann setze Dich auf meinen großen Sessel und ich lege meinen Kopf auf Deinen Schoß. Ich werde schnell einschlafen, denn noch mal eine Trennung, das halte ich nicht aus.“
Und so legte ich meinen Kopf auf seinen Schoß. Ich schlief tatsächlich sehr schnell ein und als ich erwachte, da konnte ich mich zwar an seinen Besuch erinnern, doch auch diese Begegnung würde ich bald schon wieder vergessen haben. Ich fragte mich in diesem Moment, ob ich mich jetzt Osram gegenüber freier fühlen würde. Hatte mein Großvater C. dazu gezwungen, diesen Jungfernzauber aufzulösen? Ich hatte erst mal nichts dagegen. So wäre ich vielleicht auch von meinem Gelübte befreit, denn ich war schon sehr verliebt in Osram, ich wollte unbedingt in sein Bett. Und als ich ihn dann am Abend besuchte, da wusste ich noch von C.s Besuch und ich schaute Osram an. Würde ich jetzt wirklich frei für diesen Mann sein können? Ich fühlte erst mal keinen Unterschied, aber ich nahm diese beiden Begegnungen zum Anlass zu glauben, der Zauber sei aufgelöst.

Ich erzählte aber vorsichtshalber Osram von meinem C-Tick.

Der reagierte mit großem Verständnis, denn er erzählte mir, er habe auch so eine unerfüllte Jugendliebe mit sich Jahrelang herum geschleppt, doch habe er die Frau später wieder getroffen und auch eine Weile geglaubt, es könne endlich etwas zwischen ihnen werden, aber dann habe er sie plötzlich mit ganz anderen Augen gesehen und gemerkt, sie ist es nicht. Sie trank einfach zuviel Alkohol. Osram trank nämlich keinen mehr. Er kiffte dafür gerne und viel, das heißt regelmäßig. Osram war ein gepflegter Dauerkiffer. Nun, ich hatte dagegen absolut nichts einzuwenden, denn rauchen tat auch ich gerne.
Jedenfalls, so erklärte er, sei er seitdem von dieser Liebe frei und ich müsste meinen C. vielleicht auch nur einmal sehen und es wäre vorbei. Nun, ich bezweifelte, dass ich mich in meiner Liebe so getäuscht haben könnte, aber ich litt zum Glück nicht mehr an dieser Sehnsucht. Osram füllte die Stelle einfach wunderbar aus. Er sah auch wirklich gut aus, fand ich. Aber das war nicht entscheidend. Es war Osrams Art mit mir umzugehen. Er konnte ganz ausgezeichnet zuhören und er stellte die richtigen Fragen. Ich hörte mir mit ihm zusammen auch die Kassetten meiner Innenweltreise an und er wusste kluge Sachen dazu zu sagen. Er schien mich irgendwie sehr gut zu kennen. Nur, er machte keine Anstalten mich zu verführen. Im Gegenteil, er saß ganz brav auf seinem Sitzball und stopfte mir ein Pfeifchen. Warum kam er nicht mal zu mir herüber und kuschelte etwas mit mir? Es dauerte ewig, da bequemte er sich auch mal auf die Matratze, die ihm als Sofa diente, aber nicht, dass er mich in den Arm genommen hätte. Ich kroch stattdessen heran. Er rührte sich immer noch nicht. Ich kann ihnen sagen, das hatte ich noch nie erlebt.

Bis ich endlich zu meinem Kuss kam, also das dauerte ewig.

Irgendwann lagen wir dann aber doch

zusammen im Bett.

Auch da war er so ganz anders, als ich es bisher kennen gelernt hatte. Ich fragte ihn irgendwann sogar: „Bist Du vielleicht schwul?“ Das verneinte er deutlich, aber ich war dennoch etwas ratlos. Aber, das war auch wirklich das einzige Haar, das ich in der Suppe fand. Alles andere war einfach nur wunderbar. Wir verstanden uns wirklich ausgezeichnet, auch wenn wir oft erst mal anderer Meinung waren. Ich dachte schon bald: „In ihm steckt der faule Sohn des Herrn der Finsternis, er ist Satan Junior.“ Ich begann ein kleines Tagebuch zu schreiben, ich wollte jeden Tag festhalten, denn ich hatte eine lustige Idee. Ich schrieb das Tagebuch für Osram. Es war angefüllt mit Gedichten. Auf der ersten Seite stand: „String … und ER reitet auf Neutrinoflügeln durch Raum und Zeit, getrieben von der Sehnsucht nach Zweisamkeit.“ Oder: „Stringzauber – Der String ist eine sich windende Kraft im eisigen Raum, die als Rädchen im himmlischen Getriebe sich schraubt von Traum zu Traum.“ Im Weiteren beschrieb ich die ersten vier Wochen unserer Beziehung und ich verteilte Gummipunkte. Den ersten Gummipunkt verlieh ich für seine Entscheidung: „Ich mache mit beim Sexentzug!“ So hatte ich das also geregelt, nun ja, ganz haben wir uns an den Sexentzug nicht gehalten, aber Sex wurde zwischen uns kein langfristiges Thema. Ich schenkte ihm dieses Tagebuch zu seinem 43. Geburtstag am 15. Mai.
Die Sache mit dem Sex stand sogar in den Sternen, denn ich hatte gleich zu Beginn unserer Romanze ein Partnerschaftshoroskop machen lassen und da stand es schwarz auf weiß, wir passten hervorragend zusammen, aber sexuell würde es ehr eine Bruder-Schwester-Beziehung sein. Und so war und ist es auch. Wir sind Geschwister. Er ist der große Bruder, den ich mir immer schon gewünscht habe.
Doch nicht weil ich es so wollte, wenn es funktionierten würde, dann würde ich gerne mit ihm ins Bett gehen.

Aber, so dachte ich bald schon, der liebe Gott nahm mein Gelübte offensichtlich

immer noch sehr ernst, und schickte mir diesmal gleich einen

Partner, der kein Interesse an Sex hatte.

24.FotoCIMG6504

Osram kaufte mir einen Laptop und damit begann für mich eine ganz neue Zeit.

Das Experiment war verstaut, jetzt war Schreiben angesagt. Das hatte ich ja sowieso immer schon tun wollen und es sollte sich zeigen, dass dieser Laptop mir auch noch ganz andere Ausdrucksmöglichkeiten verlieh. Doch erst mal brachte Osram die Musik in mein Leben, denn Osram spielte Bass und E-Gitarre. Ich baute mein Arbeitszimmer um und er brachte ein Keybord und ein Mischpult sowie Mikrofone mit. Ich war offen dafür, wenn der liebe Gott jetzt auch noch von mir verlangte, dass ich Musik machte, bitte. Ich war bereit für Neues.

Ich habe ein sehr schönes Fotoalbum aus dieser Zeit, ich könnte aus den Bildern sicherlich einen sehr schönen Film machen. Und es war auch wirklich eine ganz zauberhafte Zeit. Osram war ein echtes Göttergeschenk und ich sollte bald schon sehr, sehr froh sein, dass dieser Mann in mein Leben gekommen war. Doch, das ist eine ganz eigene Geschichte und ich befürchte, vieles davon werden Sie für absolut unglaublich, ja wahnsinnig halten. Es endete auch tatsächlich im Wahnsinn.

Aber erst mal ging ich mit neuer Energie meinen Weg und heute kann ich sagen, was

in dem kommenden Jahr auf mich zu kommen würde, machte diese Zeit

sicherlich zur aufregendsten Zeit meines Lebens.

Der Preis war allerdings sehr,

sehr hoch.

Love Magazine: Am Wochenende wurde es sportlich und sexyCIMG4007

FORTSETYUNG folgt!

monalisatv

116 Comments

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