Monalisa und der liebe Gott

 Monalisa

und der liebe Gott

Sydney, AustralienBild zu Luxeriöse Limousine

Eine Reise durch Universum 27061964

Weltweit fiebern Menschen dem Jahreswechsel entgegen.

Den Start machten wie immer Einwohner von Pazifikinseln

gefolgt von Neuseeland. Im australischen Sydney

gibt es ein ganz besonderes

Feuerwerk…

ZABAIONE Parka »MARIELLA«, mit Schmucksteinen

Monalisa TV – Zeigt Engagement

für eine Bessere Welt, oder … – 11.März 2015

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2018:

Berliner Eisbärjunges ist tot

Berlin hat kein Glück mit seinen Eisbären: Nach Knut im Zoo

und Fritz im Tierpark ist auch der jüngste Wurf

im Tierpark gestorben…

 Ein Jahr voller Veränderungen

2018Aktualisiert am 01. Januar 2018, 12:52 Uhr

Hartz IV / Der Regelsatz für alleinstehende Hartz-IV-Empfänger steigt zum

Jahreswechsel von 409 auf 416 Euro pro Monat. Bei Paaren gibt es

künftig 374 Euro pro Person – sechs Euro mehr als bisher.

Die monatlichen Sätze für Kinder steigen abhängig

vom Alter um drei bis fünf Euro…

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Heimlich beim Nachbarn mitsurfen

Bild zu WLAN-Router Bild zu Leon Goretzka

Aktualisiert am 01. Januar 2018, 13:51 Uhr

Vorwort

von Monica Kraemer 2013

Schön, dass Sie mit auf die Reise gehen wollen.

Haben Sie auch zuvor das Buch „Das Bombini-Projekt und eine Bessere Weltordnung“ sowie „Himmel und Erde“ gelesen? Diese beiden Bücher sind zwar nicht unbedingt zum Verständnis dieser Geschichte von Nöten, aber bestimmt sehr hilfreich.

Wenn sie „Himmel und Erde“ gelesen haben und auch die wichtigsten Videos gesehen haben, dann können Sie sich wahrscheinlich schon vorstellen wie dieses Buch beginnen wird. Vielleicht haben Sie sogar schon eine Ahnung was auf Sie zukommt. Aber seien Sie sicher, es kommt immer anders als man denkt. Ich weiß jetzt auch nur den Anfang der Geschichte, das Buch wird wie auch die beiden anderen ein Experiment mit offenem Ausgang sein.

Sie werden diesmal wahrscheinlich nicht ständig mit ihrem Laptop in der Nähe lesen müssen, obwohl es sicher auch wieder viele Videoempfehlungen geben wird. Dieses Buch soll aber vor allen Dingen eine wunderbare Geschichte werden. Eine Geschichte über Universum 27061964.

Sie sehen, es handelt sich dabei um ein Universum unter Millionen und dennoch, es ist absolut einzigartig. Und der liebe Gott will genau dieses Universum besuchen um wie er sagt nach dem Rechten zu schauen. Solche Reisen unternimmt er wirklich nicht oft und wir sollten uns darum sehr geehrt fühlen, denn es ist, zufällig oder nicht, unser Universum.

Das letzte Mal, als er eine Reise zu uns unternahm hat es jede Menge Komplikationen gegeben und er hätte beinahe nicht mehr in sein Paradies zurück gefunden. Doch zum Glück hatte seine Frau das Paradies gut in seiner langen Abwesenheit geführt. Auch diesmal bleibt sie zurück und hält die Stellung. Natürlich wäre auch die Frau vom lieben Gott gerne mal mit auf die Reise gegangen, aber so gut das Paradies auch organisiert ist, ohne Führung geriete auch da womöglich einiges durcheinander. Aber Monalisa, die gescheiterte Sonnengöttin, ist spontan zu dieser Reise eingeladen worden und sie wird alles Wichtige in ihrem Laptop festhalten, damit die Frau vom lieben Gott später alles nachlesen kann.

Sie hingegen haben das Glück live dabei zusein, vielleicht stellen Sie sich also vor, Sie wären ein Crewmitglied oder einer der vielen Gäste, die der liebe Gott mit auf seiner Inspektionsreise an Bord genommen hat. Sie fragen, mit was für einem Raumschiff der liebe Gott unterwegs sein wird? Na, was glauben sie wohl, natürlich mit einem Bombini. Einem sehr großen Bombini. Ich wünsche Ihnen eine gute Reise, nette Bekanntschaften und auch das eine oder andere kleinere Abenteuer.

Und hoffen wir mal, dass der liebe Gott diesmal beim

Eintritt in das Universum 20611964 nicht wieder

sein Gedächtnis verliert.

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Das Riesenbombini

Monalisa staunte. Was war das nur für ein riesiges Bombini!

Und so schön! Damit würde Sie nun gleich durch das Universum 27061964 reisen. Wie aufregend! Ihre Koffer waren noch am gestrigen Abend auf das Schiff gebracht worden, die Frau vom lieben Gott hatte es sich nicht nehmen, Monalisa die schönsten Kleider zu schenken, denn, so hatte sie bestimmt, als Sekretärin des lieben Gottes sollte sie unbedingt gut aussehen.

Kleider machen Leute, sagte sie, und das galt ganz

besonders im Universum 27061964.

CIMG0175WaleYoga

Für die Reise hatte Monalisa sich jedoch einen bequemen

Hosenanzug ausgewählt, auch er war ein Geschenk der Frau vom lieben Gott.

Damit sei sie selbst auch schon mal unterwegs gewesen, sagte die Frau vom lieben Gott und Monalisa gefiel sich darin sehr. Er war weiß, doch der Stoff hatte die Eigenschaft nicht dreckig zu werden und auch nicht zu verknittern. Er fühlte sich wunderbar weich auf der Haut an und sie sah darin tatsächlich sehr respektabel aus. Die Menschen, denen sie auf ihrem Weg zur Kommandobrücke begegnete grüßen sie alle mit einer gewissen Hochachtung. Sie war die Sekretärin des lieben Gottes und damit hatte sie eine sehr wichtige Position bekommen. Einige fragten sich zwar, warum ausgerechnet diese gescheiterte Sonnenkönigin eine solch verantwortungsvolle Aufgabe bekommen hatte, aber jeder wusste, wenn Gott jemanden einstellte, dann hatte er sich dies immer sehr gut überlegt.

Monalisa war sich der Größe ihrer Aufgabe sehr bewusst und

sie zweifelte selbst ein bisschen, ob sie wirklich

die richtige für den Job war.

Proteste im IranTipps für festlichen Weihnachtsschmuck

Was wusste sie schon von den Aufgaben einer Sekretärin?

Sie hatte in den letzten Jahren im Grunde nur herumgegammelt, nachdem sie ihr Häuschen renoviert hatte. Sie hatte Blumenbilder gemalt und natürlich viel geschrieben. Aber jetzt hatte sie einen großen Mann auf einer langen Geschäftsreise zu begleiten, und sie sollte für die Leitung des Büro und die Termine zuständig sein. Zum Glück musste sie es nicht alleine machen, denn der liebe Gott hatte auch noch ein paar andere fleißige Mitarbeiter angeworben. Sie sollte vor allen Dingen alles beobachten und schriftlich festhalten, denn sollte es wiedereinmal zu einem großen, allgemeinen Gedächtnisverlust kommen, dann wollte Gott wenigstens die Geschehnisse nachlesen und rekonstruieren können. Das hatte er bei seiner letzten Reise nämlich versäumt und weil er sogar vergessen hatte wer er war und wo er hergekommen war, hatte die Reise viele Tausend Jahre gedauert. Und wenn er nicht glücklicherweise irgendwann ein Buch gefunden hätte, dass vom Paradies des lieben Gottes erzählte, worauf er sich dann endlich erinnerte, dann wäre er möglicherweise immer noch auf der Suche nach sich selbst.

Monalisa betrat die Kommandobrücke

und war erstaunt relativ wenig

Technik zu sehen.

Bild zu Debatte um Alterstests bei Flüchtlingen

Hier blinkte und leuchtete es nicht

überall wie sie es aus den Siencefiktionfilmen kannte.

Auch gab es relativ wenig Personal wie ihr schien. Sie sah den lieben Gott mit einem relativ jungen Mann zusammenstehen, an einigen Pulten saßen insgesamt fünf weitere, sie erkannte eine Frau, die sie freundlich anlächelte, das war offensichtlich die ganze Mannschaft. Monalisa hatte gedacht, so ein großes Bombini würde eine riesige Kommandozentrale haben müssen, aber hier sah es ehr aus wie in einem Großraumbüro. In der Mitte befanden sich zwei große Sessel mit eingelassenen Knöpfchen in den Armlehnen, die Mitarbeiter saßen an den Seiten und hatten jeweils einen großen Bildschirm vor sich. In die Wände waren Schränke eingelassen, auf denen einige kleine Lämpchen leuchteten, vor den beiden Sesseln gab es ein großes Pult und die Wand dahinter schien eine Art Bildschirmfenster zu sein. Sie konnte draußen den großen Hangar sehen, in dem das Bombini normalerweise abgestellt war.

Dort hatte man in den letzten Wochen intensiv an dem Bombini

gearbeitet um es für die große Reise

fit zu machen.

HAPPY NEW YEAR! – Next News is Signing Off.

Published on Dec 31, 2017 / The Next News Network

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Der liebe Gott bemerkte nun ihre Anwesenheit und sagte: „Na, was sagst Du, ist dieses Bombini nicht wunderschön geworden? Ich habe es selbst entworfen.“

„Es ist riesig und sehr schön. Nur, warum gibt es hier so wenig Technik, in den Filmen sieht so eine Kommandobrücke immer sehr technisch aus. Auch scheinst Du hier nicht viele Mitarbeiter zu benötigen.“

„Ach, ich habe die Technik gut versteckt, ich will mich hier wohlfühlen. Darf ich Dir den ersten Offizier vorstellen, dies ist der wichtigste Mann hier, er wird das Bombini fliegen. Thomas Townsend Braun, dies ist meine engste Mitarbeiterin, meine Sekretärin Monalisa.“

„Herzlich Willkommen auf der Brücke, Sekretärin Monalisa. Bitte Nenne mich Thomas. Ich wünsche Dir und uns allen eine gute Reise, ich habe gerade gehört, wie sind vollständig, es kann also gleich losgehen.“

„Danke Thomas, ich bin schon sehr aufgeregt. Darf ich hier auf der Brücke bleiben? Ich würde gerne sehen, wie wir in das Universum eintreten.“

„Gerne, auf der großen Bank ist Platz für Gäste. Darf ich Dir die Crew vorstellen, oder hat das noch etwas Zeit, denn ich würde sagen, wir sollten starten, das Zeitfenster ist nicht ewig offen.“

„Ja,“ sagte der liebe Gott, „lass uns starten, sonst landen wir nachher noch in einem anderen Universum. Monalisa, nimm Platz und genieße den Anblick, es ist jedes Mal ein wunderschöner Anblick, wenn ein Universum vor einem liegt.“

Monalisa setzte sich auf die große, gepolsterte

Bank hinter den beiden Sesseln.

Enzo ZidaneBild zu Rettungsdienst Aktualisiert am 01. Januar 2018, 11:09 Uhr

Bild zu Stress im Job

Sie hatte einen guten Blick

auf das Fenster, wo jetzt immer noch der Hangar zu sehen war.

Einige Personen sah sie ganz klein auf dem Rollfeld stehen und sie erkannte unter ihnen die Frau vom lieben Gott. Diese winkte mit einem weißen Tüchlein in der Hand und auch die anderen begannen nun zu winken. Das Bombini hob ab und neigte sich zweimal etwas zu beiden Seiten, sie sah den lieben Gott auf ein Knöpfchen drücken und schon sausten sie davon. Vor ihr breitet sich der Himmel aus und sie durchstießen die Wolken, dann sah sie ein paar Lichter und in kürzester Zeit war es dunkel und Millionen Lichter zogen an ihr vorbei. Auf dem Bildschirmfenster sah sie Nummern aufleuchten und dann sah sie einen leuchtenden Punkt, der immer größer wurde.

Der Punkt war beschriftet mit der Zahl 27061964 und dann

drehte der liebe Gott sich zu ihr um und meinte:

„Jetzt geht’s ab, gleich sind wir

alle lebendig.“

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Monalisa spürte ein Kribbeln in sich aufkommen, der Punkt mit der

Nummerwurde immer größer er wurde zu einer bunt schillernden Kugel, die sie

an eine leuchtende Seifenblase erinnerte und dann sah sie einen Tunnel aus Licht vor

sich auftauchen, dorthin steuerte das Bombini und schon waren sie auch schon mittendrin.

Lichtwirbel in allen Farben kreisten vor ihren Augen und dann, plop, waren sie durch. Ja, dachte sie, der Anblick dieses Universums ist wirklich atemberaubend. Das Bombini flog mit einer unglaublichen Geschwindigkeit durch den unermesslichen Raum, der nun vor ihnen lag. Sie sah unendlich viele bunt leuchtende Sterne, farbige Nebel und es glitzerte überall. Monalisa klatschte in die Hände und fragte den lieben Gott: „Und, weißt Du jetzt auch noch wer Du bist?“

„Keine Sorge, schließlich habe auch ich dazugelernt. So, was ist, willst Du mitkommen, die Mitreisenden begrüßen? Ich denke Thomas weiß jetzt alleine zurecht zu kommen.“

Monalisa stand auf und folgte dem lieben Gott, jedoch nicht ohne sich noch mal nach der Frau umzusehen. Sie winkte ihr zu, die Frau lächelte und winkte zurück. Die anderen waren jedoch voll konzentriert. Sie hörte den ersten Offizier einige Koordinaten nennen, auch er war jetzt erst mal gut beschäftigt.

Monalisa betrat mit dem lieben Gott einen Aufzug und als die Türen sich geschlossen hatten, drückte der liebe Gott ihren Arm und gab ihr einen Kuss auf die Wange. „Schön, dass Du mitgekommen bist.“

„Oh, ich fühle mich geehrt mit zu dürfen. Ich werde versuchen Dir eine gute Sekretärin zu sein.“

„Das wirst Du, schreibe nur alles schön auf. Reiseberichte sind oft Bestseller. Ich könnte mir vorstellen, dass es dafür im Paradies viele begeisterte Leser gibt.“

„Hoffentlich finde ich auch genug Zeit dazu, ich soll doch auch noch das Büro leiten.“

„Dafür habe ich noch jemand anderes, konzentriere Dich auf den Reisebericht, für alles andere ist schon gesorgt.“

„Da bin ich aber erleichtert, lieber Gott, ich habe vom Büro so gar keine Ahnung.“

„Ich erbitte nur das von Dir, was Du auch leisten kannst,

dass solltest Du doch langsam wissen.“

INVESTOREN-JOURNAL

Click here!Bild zu Audi A3 Dreitürer

Neben immer zahlreicheren Neuerscheinungen fallen jedes

Jahr auch einige Autos dem Rotstift zum Opfer: Wegen schwacher

Nachfrage, einer Neuausrichtung der Marke oder einem Konzept/

wechsel werden diese Neuwagen 2018 nicht mehr

bei den Händlern stehen…

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Ab Dienstag, 02.01.CIMG3162 CIMG3429 CIMG3693 CIMG3726 CIMG3786 CIMG3893

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Die Tür ging auf und sie traten auf eine Galerie.

Unter ihnen war eine große Lobby mit vielen Tischen und bequemen Sesseln.

Hier konnte man etwas trinken, auch eine Kleinigkeit essen, hier war das kommunikative Herz des Bombinis. Viele Tische waren besetzt und nun, als man den lieben Gott auf der Galerie bemerkte, da klatschten die Anwesenden und einige jubelten sogar. Der liebe Gott trat an das Geländer und winkte hinunter. Es wurde still und Gott sprach: „Ich begrüße Euch auf meinem Bombini, ich hoffe ihr habt Euch schon Eure Zimmer angeschaut und Euch darin eingerichtet. Wir werden etwa zwei Tage unterwegs sein, dann werden wir einen ganz besonderen Planeten besuchen, dort werden wir noch einige Gäste aufnehmen. Ihr habt einen ganzen Tag um Euch dort umzuschauen, dann geht es weiter. Und jetzt würde ich sagen, wir sollten auf eine glückliche Reise miteinander anstoßen. Es traten einige Engel in weißen Uniformen mit jeweils einem Tablett mit gefüllten Champagnergläsern hervor und Monalisa ging hinter dem lieben Gott die breite Treppe hinunter. Ein Engel reichte ihr ein Glas und sie war plötzlich umringt von Menschen, die auch mit ihr anstoßen wollten. Sie kannte persönlich so gut wie niemanden auf diesem Schiff und ihr wurde klar, dass sie sich in den letzten Jahren offensichtlich sehr zurück gezogen hatte. Viele stellten sich ihr mit Namen vor, aber sie war unmöglich in der Lage sich alle zu merken, zumal sie immer schon ein schlechtes Namensgedächtnis gehabt hatte. Sie würde sich in Zukunft Notizen machen müssen. Jetzt aber ließ sie sich einfach treiben und schaute zu wie der liebe Gott mit dem Ansturm der Menschen klar kam. Und der schien wirklich jeden beim Namen zu kennen, für jeden hatte er einen netten Satz, ein Schulterklopfen und die Frauen bekamen einen Kuss auf die Wange.

Der liebe Gott war einfach unglaublich liebenswürdig, freundlich

zu jedem, und immer bereit zu lachen.

V-Pullover Nachtblau

Die Engel reichten weitere Gläser

und bald schon breitete sich eine sehr gelöste Stimmung aus.

Monalisa schaute sich um und entdeckte runde Fenster an den Seiten. Sie ging zu einem Tisch, der direkt vor einem der runden Fenster stand. Sie stellte ihr Glas ab und rutschte auf der dazugehörigen Bank an das Fenster und schaute hinaus. Obwohl, wie sie wusste, sie unglaublich schnell unterwegs waren, bewegten sich die Sterne, das heißt die Galaxien, nur sehr langsam an ihnen vorbei.

Jetzt wurde ihr erst richtig klar, dass sie nun wirklich lebte.

Nach Blitzer-Posse:

Bild zu Blitzer, Radarfalle, Blitzer-Posse, A3

Nach der Blitzer-Posse in Köln hat die Stadtverwaltung Auto/

fahrern nun insgesamt 1,3 Millionen Euro zurückgezahlt…

Sie war wieder ein Geschöpf der 3. Dimension.

Sie musste Pippi.

Sie wandte sich an einen der Engel und fragte ihn, wo denn ihr Zimmer sei, denn sie hatte bisher noch keine Gelegenheit dazu gehabt sich dort umzuschauen. Der Engel aber wusste sofort Bescheid und geleitete sie zu einem Aufzug, damit ging es ganz nach Oben. Sie betrat einen großen runden Raum mit mehreren großen Pflanzen und einer großen, gläsernen Kuppel. Von diesem Raum gingen mehrere Gänge ab. Sie folgte dem Engel in einen der Gänge. Sie gingen an einigen Türen vorbei und der Engel sagte: „Dort hinten ist das Zimmer vom lieben Gott, Deines ist gleich daneben. Hier, bitte, das ist es Zimmer 02. Brauchst Du noch etwas?“

„Nein Danke, wie gut, dass Du Dich hier so gut auskennst. Ich denke, ich muss erst mal eine ordentliche Besichtigung machen, bevor ich mich hier zurecht finde.“

„Ich führe Dich gerne einmal überall herum, doch jetzt muss ich zurück in die Lobby. Den Weg dorthin findest Du leicht zurück, denn im Aufzug sind die Ebenen beschriftet. Die Lobby ist auf Ebene 3.“

„Danke, ich werde mich schon zurecht finden, verlaufen wird man sich hier trotz der Größe ja nun auch nicht so einfach.“

„Bis später. Ich denke, Dein Zimmer wird Dir gefallen. Ich heiße übrigens Michael.“

„Danke Michael, bis später.“

Richard Freitag

Monalisa betrat den Raum und war überrascht.

Er war größer als erwartet und mit sehr schönen, antiken Möbeln eingerichtet.

Es gab ein großes Himmelbett direkt an einem großen Fenster, daneben stand ein schöner alter Schreibtisch mit einem gepolsterten Armlehnstuhl. Auf dem Tisch lag schon ihr Laptop und als sie in den Einbauschrank an der Seite schaute, hingen dort schon alle ihre Anziehsachen ordentlich auf Bügeln. In dem Zimmer gab es eine Tür, die führte in ein kleines aber einladendes Duschbad. Und natürlich gab es auch eine Toilette. Da musste sie jetzt dringend drauf. Ihr Astralkörper brauchte nicht auf Klo, aber jetzt war sie auch wieder ein Wesen der 3. Dimension und die mussten nun mal pinkeln. Sie sah, dass auch eine Zahnbürste schon in einem Zahnputzglas stand. Zähneputzen war als Astralkörper auch nicht nötig, sie würde sich also etwas umstellen müssen.

Die Dusche war schön groß und am liebsten wäre sie gleich drunter gesprungen,

doch erst mal wollte sie sich an ihren Laptop setzen und die ersten

Eindrücke festhalten. Duschen würde sie dann

vor dem Schlafengehen.

Monalisa stellte fest, dass sie sogar mit ihrem Laptop ins Internet

gehen konnte und sie sah sich einen BBC-Film über einen „Besuch im Jenseits“ an.

Da kam sie zwar gerade erst her, aber es war doch interessant zu sehen, dass immer mehr Menschen über diesen Ort etwas berichten konnten. Da sie jedoch wieder zurück ins Leben mussten, waren ihre Aufenthalte im Jenseits nur kurz. Viele betraten es durch einen Tunnel, an dessen Ende ein wundersames, helles Licht leuchtete. Und nicht wenige entdeckten am Ende des Tunnels, dass er auf eine schöne Wiese führte. Die Landschaft um sie herum war so schön, dass sie alle gerne bleiben wollten, doch sie wurden wieder zurück geschickt. Bei dem einen war es ein verstorbener Verwandter, bei dem nächsten ein Engel, oder es war der liebe Gott selbst, der ihnen erklärte, dass sie nicht bleiben konnten. Niemand wollte wirklich zurück, aber ihre Lebensaufgabe war nun mal noch nicht erfüllt und so wurden sie in ihren Körper zurückgezogen.

Der Tunnel, durch den sie gerade ins Universum 27061964 eingetreten waren, der hatte ganz ähnlich ausgesehen, nur dass an seinem Ende kein Licht geleuchtet hatte. Im Gegenteil, dort war es dunkel gewesen. Sie waren aus dem Licht gekommen und in die dunkle Welt des Alls geflogen. Sie schaute aus ihrem Fenster. Immer noch zogen die Galaxien an ihnen vorbei. Wenn sie in ihrem Astralkörper durch das Universum flog, dann ging das alles noch viel, viel schneller, ja, es reichte fast ein Gedanke und man war am gewünschten Ort. Doch nun waren sie alle Wesen der 3. Dimension und da brauchten die Dinge nun mal ihre Zeit. Dennoch waren sie ungeheuer schnell. Sie würde auf der Kommandobrücke nach der genauen Geschwindigkeit fragen, aber sie schätzte, dass sie mindestens 100 mal so schnell wie das Licht waren, vielleicht aber auch noch um einiges schneller.

In „Ich war 5 Stunden tot, war im Himmel und wurde mit einem Auftrag zurückgeschickt“ berichtet ein Pastor von seiner Erfahrung nach seinem Tod. Er verließ wie alle anderen seinen sterbenden Körper und schwebte durch die Deckenwand ohne sie zu spüren. Er schwebte über dem Krankenhaus und konnte durch die Wände sich selbst auf dem OP-Tisch liegen sehen. Auch er fand es unnötig, dass man sich dort um sein Leben bemühte, denn er fühlte sich sehr glücklich und frei. Dann hörte er himmlische Gesänge und sehr viele Menschen in weißen Kleidern kamen ihm entgegen. Es war ein Kind darunter, welches er erst vor 2 Wochen beerdigt hatte. Es nahm ihn bei der Hand und alles war gut.

Er wollte ganz bestimmt nicht mehr zurück in seinen schwer verletzten Körper.

Griechenland, Touristen, Tot

Doch dann hörte er die Stimme von Jesus und der stellte ihm einige Fragen.

Er zeigte ihm eine Straße, auf der gingen die Menschen dicht gedrängt in Richtung Hölle und er zeigte ihm einen schmalen Weg, der direkt ins Paradies führte. Dann sagte er zu ihm: „Du kannst noch nicht ins Paradies, Du musst zurück auf die Erde und zumindest einige Menschen, die auf dem breiten Weg gehen, zur Umkehr bewegen. Deine Aufgabe ist es die Menschen zu mir zu führen.“ Und so wurde der Pastor unter seinem Leichentuch wieder wach und erschreckte die Ärzteschaft, die ihn schon vor 5 Stunden für tot erklärt hatten. Schnell wurde er wieder in den OP-Saal geschoben und man versuchte seine Verletzungen zu behandeln. Doch es mussten ihm einige Organe entfernt werden, so dass für die Ärzte klar war, dieser Mann würde so nicht weiterleben können, es war medizinisch einfach unmöglich.

Und dennoch war dieser Mann heute, Jahre später, äußerlich völlig gesund und konnte predigen und Interviews geben. Jesus, so sagt er, will dass er lebt und Menschen zu ihm führt und deshalb ist das medizinisch Unmögliche eben wundersamer Weise trotzdem möglich.

Monalisa fragte sich nicht zum ersten Mal, wo dieser Jesus

nur lebte. In ihrem Paradies hatte sie ihn

noch nie getroffen.

Bench Parka, mit abnehmbaren Fellimitat

Ob er vielleicht sein eigenes Paradies hat?

Hatte auch Mohammed sein eigenes Paradies? Hatte Buddha sein eigenes Paradies?

Gab es also unendlich viele Paradiese? Warum eigentlich nicht, schließlich hatte der liebe Gott nicht für alle Platz. Man stelle sich nur die vielen belebten Planeten im Universum 27061964 vor und dann noch all die bewohnten Planeten in den Millionen anderen Universen. Ein einziges Paradies war mit so vielen Seelen schließlich gar nicht mehr zu organisieren, ja, es war einfach sinnvoll jedem geistigen Führer, jedem der Götter sein eigenes Paradies zu geben. Monalisa nahm sich vor den lieben Gott bei Gelegenheit diesbezüglich noch mal genauer zu befragen.

Sie schaute auf die Uhr und sah, dass es schon Zeit zum Abendessen war, der Tag war wirklich wie im Flug vergangen. Sie zog sich ein schlichtes, schwarzes, langes Kleid an, richtete ihre Haare, putzte sich die Zähne, ging noch mal auf die Toilette, etwas Wimperntusche konnte auch nicht schaden und dann machte sie sich auf den Weg in die Lobby, denn von dort aus kam man in den Speisesaal.

Der Speisesaal war schon gut besetzt und die

ersten Tische hatten auch schon mit dem

Essen angefangen.

Fondue

Sie schaute sich um und sah an einem großen

runden Tisch in der Mitte den lieben Gott ihr zuwinken.

Sie ging zu seinem Tisch und der liebe Gott bat sie, ihm gegenüber Platz zu nehmen. Neben ihr saß die Frau von der Kommandobrücke, auch sie hatte sich hübsch gemacht. „Hallo, ich bin Lisa, schön dass Du neben mir sitzt. Ich freue mich Dich kennen zu lernen.“

„Ich heiße Monalisa und auch ich freue mich, Du warst mir auf der Brücke gleich aufgefallen. Bist Du dort die einzige Frau?“

„Nein, in der zweiten Schicht sind sogar drei Frauen. Aber ich arbeite gerne mit Männern und ich kann es ja ruhig sagen, einer gefällt mir ganz besonders gut.“

„Der erste Offizier?“

„Ist er nicht wunderbar? Ich bin ziemlich verliebt in ihn, aber er meint, Beziehungen während einer Dienstreise, das ginge nun mal nicht.“

„Kennst Du ihn denn schon länger?“

„Seit wir uns auf diese Reise vorbereiten, also gute zwei Wochen.“

„So frisch ist das Ganze also. Nun, das verliebt sein steht Dir, Du siehst zauberhaft in Deinem hübschen Kleid aus.“

„Auf so ein Kompliment warte ich nun schon seit zwei Wochen. Danke.“

„Was sagt denn der liebe Gott dazu? Ist Liebe unter den Crewmitgliedern denn nicht erlaubt?“

„Ach was, ich wette es war Amors Pfeil der mich traf und der macht nichts ohne Gottes Einverständnis. Aber Thomas nimmt seine Aufgabe sehr ernst. Er hat an dem Bombini mitgebaut, es ist für ihn wie ein eigenes Baby. Er will sich von mir nicht ablenken lassen. Er liebt stattdessen lieber das Raumschiff.“

Mehrere große Vorspeisenplatten mit verschiedenen Cremes und gegrilltem Gemüse wurden auf den Tisch gestellt, es gab ein duftendes Weißbrot dazu und einen Weißwein auf Wunsch.

Monalisa ließ sich jedoch Wasser einschenken, sie hatte ziemlichen Durst.

„Die Welt wartet nicht auf uns“

Bild zu Angela Merkel, NeujahrsanspracheAktualisiert am 31. Dezember 2017, 09:09 Uhr

Neben ihr nahm ein weiteres Crewmitglied Platz.

Er stellte sich als Steffen vor, er sei für die Navigation zuständig.

Es entspannte sich ein angeregtes Gespräch am Tisch und der liebe Gott nahm sein Glas in die Hand, stand auf, hob das Glas in die Höhe und schaute zu den umstehenden Tischen. Auch dort hob man die Gläser, und der liebe Gott sprach mit kräftiger Stimme: „Ich wünsche Euch alle einen guten Appetit, auf eine erfolgreiche Reise und möge jeder sein Ziel gesund und munter erreichen! Prost meine Lieben!“

Alle prosteten zurück und der liebe Gott setzte sich wieder. Er zwinkerte Lisa zu und die errötete prompt. Der liebe Gott fragte in die Runde: „Wo bleibt denn Thomas?“

„Der hat sich etwas zu Essen nach Oben bringen lassen, er will noch in den Karten studieren,“ antwortete Steffan

„Nanu, der nimmt die Sache aber sehr ernst,“ meinte der liebe Gott.

„Thomas will halt alles richtig machen.“

„Ohne Not nicht zum Essen zu erscheinen ist schon mal nicht richtig. Oder, was meinst Du Lisa?“ Der liebe Gott schaute Lisa freundlich an.

„Ich könnte ihn ja holen.“

„Na, das wird nicht nötig sein, heute lassen wir es ihm noch mal durchgehen, aber ich finde es eigentlich sehr wichtig, dass man mit seiner Crew beim Essen möglichst oft zusammen sitzt. Ich werde mit ihm darüber noch mal reden müssen.“

„Und da stand Jesus“ empfehle ich

allen, die nicht glauben, dass es einen Gott gibt.

Bild zu Dinner for One

Sie müssen sich Gott nicht so vorstellen wie ich es tue. Für mich ist es der liebe

Gott und seine Frau, doch letztendlich ist Gott eine Kraft,

die sich in vielen Persönlichkeiten zeigt.

Jesus, Mohammed, Buddah und all die vielen anderen, großartigen Religionsgründer der Geschichte. Und jeder hat sein eigenes Paradies. Klar, mein lieber Gott ist der oberste Zauberer, der, welcher nach einem langem Studium der Magie die Universen erschaffen hat. Lange ist es her. Heute lebt er mit seinen Universen und ist froh um jeden, der ihm bei der Bewältigung der damit verbundenen Aufgaben hilft. Jesus ist ihm allerdings manchmal etwas zu eingebildet, denn er hält sich nach wie vor für den Einzigen, der ein Paradies hat. Jedenfalls war dies der Eindruck, der bei Monalisa zurück blieb, als sie den lieben Gott beim Nachtisch nach Jesus fragte.

Der liebe Gott erzählte von einem Moslem, der in einer großen Notsituation nach ihm gerufen habe und er hatte ihm natürlich auch geholfen, doch anschließend dankte dieser Moslem nicht Allah oder Gott, sondern er hielt nach eingehendem Studium von Koran und Bibel Jesus für den Helfer in der Not. „Ein Moslem erkennt, dass Jesus Gott ist“. So sei das in letzter Zeit eigentlich immer. Wenn etwas Gutes geschah, dann hielt man Jesus für den Verursacher. Aber Gott war großzügig, ihm war es nicht wichtig, dass man an ihn persönlich glaubte, Hauptsache man lief nicht diesem Satan hinterher. Wenn man Jesus diese ganzen Wunder zuschrieb, so meinte er, dann sei das ja auch oft nicht falsch, denn gerade Jesus sei sehr aktiv. Er versuchte wirklich mit aller Kraft die Menschen vom satanischen Weg abzubringen. Mohammed hingegen hielt sich mit irgendwelchen Wundern sehr zurück. Er hatte den Menschen ein umfangreiches Gesetzesbuch geschrieben und war der Meinung, dies müsse als Leitfaden im Leben völlig ausreichen. Wer sich trotz der Weisheit seines Korans vom Weg abbringen ließ, der musste halt selber sehen wie er klar kam.

Das wiederum schien Gott auch nicht 100%ig zu gefallen, aber was

sollte er sich da einmischen. Viele Wege führten

nun mal zu ihm.

Extraglatt-Hemd Karo Rot

„Islam: Die am schnellsten wachsende Religion“

macht allerdings auch deutlich, dass das Wachstum der moslemischen Religionszugehörigkeit vorwiegend auf den Geburtenreichtum der moslemisch geprägten Länder zurück zu führen war und eine Abwendung von dieser Religion in einigen Ländern gar mit der Todesstrafe belegt war. Mohammed war in dieser Hinsicht wohl sehr ungnädig, zumindest wurde er so verstanden. Aber der liebe Gott wollte sich seinen Abend nicht mit diesem Thema verderben und wechselte geschickt das Thema.

Steffen erzählte Monalisa jedoch, dass es wirklich viele Konvertiten gebe, die gerade den Islam für die logische und wahre Religion halten würden „Islam, die logische Religion – Vom Christentum zum Islam“ und dass auch er in seinem letzten Leben viel mit Moslems zu tun gehabt hatte. Er wäre beinahe selbst Moslem geworden, doch dann habe er sich lieber sein eigenes Bild von Gott gemacht und zu seiner großen Freude hätte ihn Gott nach seinem Tod auf der Erde zu sich ins Paradies eingeladen um dort als Navigator zu arbeiten. Und dies sei immer schon sein Traum gewesen. Er wollte durch den Weltraum reisen, er wollte in einem großen Raumschiff leben und andere Planeten kennen lernen. Und nun würde sein Traum gerade wahr werden und zu allem Glück würde er jetzt sogar wieder in der 3. Dimension leben können. Das sei doch einfach fantastisch. Er sei jedenfalls froh, dass er nicht in Mohammeds Paradies gelandet sei und auch bei Jesus wäre es fraglich, ob es dort Raumschiffe wie dieses schöne Bombini gebe.

Sicher, man müsse im Paradies vom lieben Gott auch ziemlich viel arbeiten,

aber Arbeit machte ihm eigentlich immer schon viel Spaß

und seit er Navigator war sowieso.

V-Pullover Azurblau

Nach dem Essen zog sich Monalisa wieder auf ihr Zimmer zurück,

sie wollte das Gespräch über Jesus und Mohammed in ihrem Reisebericht

festhalten, denn sie war sich sicher, dieses Thema war noch lange nicht beendet.

Ein großes Problem auf der Erde hatte sie nämlich bisher fast vollständig ausgelassen und das waren die Religionskonflikte. Dem lieben Gott war dieses Thema ganz offensichtlich gar nicht recht, er bekam davon wahrscheinlich Bauchschmerzen, überlegte Monalisa. Doch das Wegsehen löste selten die Probleme. Klar, hier ging es um ihn, den lieben Gott selbst, da war es kein Wunder, wenn ihm das Thema unangenehm war. Aber Monalisa hatte nicht vor, davor die Augen zu verschließen. Es war nämlich, so hatte sie erkannt, nicht nur damit getan, dass Satan Senior endlich abhaute, auch die großen Religionen mussten sich wieder vertragen. Satan Senior hatte sie in all den Jahren so geschickt gegen einander ausgespielt, hatte Unfrieden gesät und Feindschaft gefördert. Er hatte zur Radikalisierung beigetragen und auch Attentäter produziert. Denn seinen nächsten Krieg wollte er zu einem Religionskrieg machen, Juden und Christen gegen die Moslems, das versprach ein echtes Pulverfass zu sein, daraus konnte leicht ein ewiger Krieg werden, denn bis sich die Moslems wieder beruhigen würden und zum Frieden bereit wären, dass würde lange dauern. Dafür würde er schon sorgen. Die Moslems waren nun mal sehr stolze Menschen und wenn man sie so richtig demütigte, dann würden sie sich alle erheben. Aber natürlich hätten sie keine Chance gegen die westliche Militärtechnik, und nach dem Sieg der Westmächte würde er auch die Herrschaft über die moslemischen Gebiete erringen.

Monalisa schaute auf ihre Uhr und war überrascht, es war

schon nach 2 Uhr morgens, die Zeit schien

hier wirklich zu rasen.

Erneut starke Leistung von Richard Freitag

Bild zu Richard Freitag

Aktualisiert am 31. Dezember 2017, 16:43 Uhr

Sie machte darum ihren Laptop aus und ging sich die

Zähne putzen, duschen würde sie dann doch lieber erst vor dem Frühstück.

Sie zog sich aus und nahm sich das schöne Nachthemd, welches sie ebenfalls geschenkt bekommen hatte. Es war weiß und fast bodenlang. Der Saum war eine breite Spitzenbordüre und es fühlte sich sehr schön auf der Haut an. Dann schlüpfte sie unter das feine Laken, auf dem eine herrliche Wolldecke lag. Sie schaute zum Fenster hinaus und immer noch zogen die Sterne und Galaxien vorbei. Es war ein wunderschöner Anblick und ihr fiel ein, dass sie nicht nach der aktuellen Geschwindigkeit gefragt hatte. Morgen würde sie auf die Brücke gehen und sich etwas näher mit der Technik des Bombinis auseinandersetzen. Sie wusste zwar wie ein Bombini prinzipiell funktionierte, sie hatte schließlich selbst mal eines besessen. Doch ihr Bombini war klein und relativ langsam gewesen. Sie war nicht über die Lichtgeschwindigkeit hinaus gekommen, denn mit der dafür notwendigen Torsionsfeldimplosion war sie nicht richtig klar gekommen. Wenn sie es versuchte, dann war sie immer Gottweißwo gelandet, aber nie da wo sie hingewollt hatte. Aber nun hatte sie ja Steffen kennen gelernt, vielleicht würde er ihr das Geheimnis der Torsionsfeldnavigation näher erklären können.

Sie schloss die Augen und kuschelte sich ein. Ach, was war das doch für

ein aufregender Tag gewesen, gestern noch hatte sie in ihrem

Garten gesessen und jetzt war sie schon tief ins

Universum 27061964 eingedrungen.

Gefütterter Parka mit Kapuze

Dunkle Synchronizitäten

Published on Dec 31, 2017 / Mythen Metzger

Der erste Tag

Sydney, AustralienRoberto BlancoAktualisiert am 01. Januar 2018, 14:15 Uhr

Monalisa hatte total verschlafen. Als sie immer noch

halb im Traum versunken auf die Uhr schaute, da war es halb Elf.

Das war nun aber wirklich sehr überraschend, denn für gewöhnlich stand sie mit der Sonne auf. Sie schaute aus dem Fenster und da sah es genauso aus wie in der Nacht. Millionen von kleinen Lichtern zogen vorbei. Manchmal war man einer Galaxie so nah, dass man ihre Scheibenform erkennen konnte. Doch die Meisten zeigten sich nur als kleine Punkte in der Dunkelheit.

Monalisa stand auf und ging als Erstes mal auf die

Toilette und dann unter die Dusche.

Heftiger Regen setzt Straßen unter Wasser

Bild zu Neckargemünd, feuerwehr, Regen, Wasser

Kurz vor dem Jahreswechsel hatte die Feuerwehr im baden-württembergischen

Neckargemünd noch einmal viel zu tun. Heftige Regenfälle haben

etliche Straßen unter Wasser gesetzt…

Oh, das tat gut!

Das Wasser war angenehm warm und massierte ihre Haut.

Sie wusch sich auch die langen Haare und wickelte diese und sich selbst anschließend in weiche, angewärmte Handtücher. Sie besah sich während des Zähneputzens im Spiegel und war zufrieden. Sie sah auch in der 3. Dimension immer noch sehr gut aus. Ja, man konnte schon sagen, sie war eine sehr schöne Frau. Sie ging in ihr Zimmer und suchte sich hübsche Unterwäsche aus, ach das war wirklich ein Luxus, den sie gar nicht gewöhnt war, denn normalerweise hatte sie nie sonderlich auf ihre Kleidung geachtet. Für sie musste es praktisch und bequem sein. Gerne trug sie Jeanshosen und ein einfaches T-Shirt. Doch hier auf der großen Reise sollte sie natürlich auch Repräsentieren. Der liebe Gott wollte schon auch etwas Eindruck machen, obwohl auch er im Paradies die Dinge meistens etwas lockerer sah. Aber sie waren nun mal nicht auf einer Urlaubsreise. Ihr Weg führte zur großen kosmischen Versammlung und dort erwarteten sie die größten Führer im Universum.

Und alle würden sich natürlich entsprechend präsentieren.

Only Parka »JADE«, mit Fellimitat an der Kapuze

Wie die Frau vom lieben Gott es

schon gesagt hatte, Kleider machen Leute.

Sie entschied sich wieder für ihren Hosenanzug, darin sah sie wie ein Crewmitglied oder die Engel aus, denn auch die trugen alle weiße Uniformen. Einige hatten goldene Steifen und Sterne auf ihren Schultern. Auch der liebe Gott trug so eine weiße Uniform. Er sah darin aus wie der Kapitän eines großen Kreuzfahrtschiffes.

Die Mitreisenden waren jedoch zivil gekleidet, aber Monalisa

vermutete, auch sie hatten sich ihre schönsten Anziehsachen mitgenommen.

Monalisa trocknete ihre Haare mit einem Fön, den sie im Badezimmer vorfand und dann schminkte sie sich ganz dezent. So, jetzt sah sie frisch und ausgeschlafen aus. Jetzt hatte sie Lust auf einen guten Kaffee. Sie öffnete die Tür und schaute zum Zimmer vom lieben Gott. Ob er vielleicht auch verschlafen hatte? Es war absolut ruhig auf dem Gang und sie befürchtete, dass sie die einzige war, die so lange im Bett gelegen hatte.

Als sie die Lobby betrat, schallte ihr die Geräuschkulisse von vielen Menschen im Gespräch entgegen. Vereinzeltes Lachen war zu hören und sie sah die Engel fleißig Getränke umhertragen. Der Engel Michael erkannte sie und kam auf sie zu. „Guten Morgen Monalisa, Du siehst sehr ausgeschlafen aus, soll ich Dir ein kleines Frühstück bringen?“

„Oh, danke Michael, ein Kaffee wäre jetzt das Beste. Ich habe verschlafen, irgendwie rast die Zeit hier an mir vorbei.“

„Das ist heute fast allen so gegangen. Wo willst Du Dich hinsetzten??

„Ach, ich gehe wieder an das Fenster. Gibt es zum Frühstück vielleicht Croissants?“

„So viele Du willst. Ich bringe Dir alles zum Tisch.“

Monalisa ging durch den Raum und wurde von einigen freundlich lächelnd

begrüßt, sie schüttelte ein paar Hände und verfluchte

ihr Namensgedächtnis.

Starker Rauch am Berliner Bahnhof Zoo

Bild zu Berlin, Bahnhof Zoo

Rauchwolken dringen aus dem Berliner Bahnhof Zoo:

Schuld ist ein Brand auf einer angrenzenden Baustelle. Mehrere

Menschen werden mit Atemmasken in Sicherheit gebracht.

Noch ist die Brandursache unklar…

Sie setzte sich an das Fenster und schon kam Michael mit einem Tablett herbei und reichte ihr einen großen Becher mit Kaffee. Milchkaffee. Dazu stellte er ihr ein kleines Körbchen mit warmen Croissants etwas Butter und Marmelade auf den Tisch. „Möchtest Du Zucker in Deinen Kaffee?“

„Eigentlich trinke ich den Kaffee ja immer schwarz.“

„Oh, entschuldige, ich dachte, zu einem Croissant gehört ein schöner Milchkaffee.“

„Ist schon recht, Danke sehr, aber den Zucker lasse ich lieber weg.“

„Probiere die Marmelade, sie ist herrlich. Ein Rezept vom lieben Gott.“

„Ich danke Dir, es sieht alles sehr gut aus.“

„Dann, guten Appetit, wenn Du nachher Lust hast, dann führe ich Dich durch das Schiff.“

„Das wäre wunderbar.“

Der Engel ging und sie schaute aus

dem Fenster, während sie den Kaffee probierte.

Hm, der schmeckte wirklich sehr gut. Draußen zogen immer noch die Galaxien vorbei, gerade hatte sie eine Wunderschöne im Blick. Sie war superflach und fast durchscheinend. In der Mitte leuchtete eine Kugel wie ein geschliffener Diamant. Der Rand der Galaxie glitzerte und man konnte unendlich viele kleine Sterne erkennen. Weiter hinten sah sie einen rotglühenden Nebel in dem auch Millionen Sterne leuchteten. Er sah aus wie ein Stier. Aber diese Welt zog vorbei und es kamen neue Galaxien in den Blick. Es wurde einfach nie langweilig aus dem Fenster zu schauen.

Sie schaute sich in der Lobby um und entdeckte den lieben Gott im Gespräch mit einer Gruppe von Menschen. Es wurde gelacht, ja alle schienen wirklich bester Laune zu sein. Der liebe Gott entdeckte sie und kam langsam zu ihr herüber und setzte sich an ihren Tisch.

„Na, ausgeschlafen?“

„Ich habe tatsächlich bis halb Elf fest geschlafen, tut mir Leid, normalerweise bin ich früher auf. Irgendwie rast mir hier die Zeit davon.“

„Du brauchst Dich nicht entschuldigen, das ist ganz normal. Auch ich habe etwas länger geschlafen. Das liegt an der hohen Geschwindigkeit.“

„Wie schnell sind wir denn?“

„Nun, jetzt fliegen wir gerade in 100 000facher Lichtgeschwindigkeit.“

„Tausendfach! Unglaublich, mit meinem Bombini schaffte ich es nur bis zur einfachen Lichtgeschwindigkeit. Aber, warum verwendest Du nicht die Torsionsfeldimplosion, dann könnten wir in Null-Komma-Nichts am Ziel ankommen?“

„Eben darum, ich möchte uns allen etwas Zeit geben und die Reise genießen. Schmeckt Die Dein Frühstück?“

„Die Croissants sind super, danke, ich fühle mich total verwöhnt.“

„So soll es sein, eine Reise sollte ein Erlebnis sein.“

„Der Engel Michael will mich gleich durch das Schiff führen und dann würde ich mich gerne etwas auf der Brücke aufhalten.“

„Lass Dir auch den Maschinenraum zeigen. Ich werde gleich auch auf die Brücke gehen, Thomas ist zwar ein sehr zuverlässiger Offizier, aber ich möchte, dass er sich zwischendurch auch mal etwas entspannt.“

„Warum hast Du denn nur Lisa einen Pfeil Amors geschickt, sie wird noch ganz unglücklich werden.“

„Ach was, auch Thomas ist getroffen worden, aber er wehrt sich noch etwas dagegen. Er meint Liebe verträgt sich nicht mit seiner Position.“

„Ja, er scheint seine Aufgabe sehr ernst zu nehmen.“

„Das ist ja auch gut so, nur, das Leben hat mehr zu bieten. Lisa ist doch wirklich eine sehr hübsche Person. Sie macht ihre Arbeit auch sehr gewissenhaft, aber sie kann trotzdem lieben.“

„Ich wünsche ihr, dass Thomas sich dessen bewusst wird. Unerfüllte Liebe ist grässlich.“

„Keine Sorge, der wird schon noch wach werden. So, jetzt muss ich langsam los, ach, wie gefällt Dir denn Dein Zimmer?“

„Es ist sehr schön, Danke, ich kann dort wunderbar arbeiten.“

„So soll es auch sein. Warst Du auch schon im Internet?“

„Natürlich, aber sag mal, wie ist das möglich? Wir sind doch Milliarden Kilometer weit weg?“

„Das ist kein Problem, wenn man weiß wie, dann kann man an jedem Ort im Universum alles empfangen. Man muss nur wissen, welche Wellen man entschlüsseln muss.“

„Guckst Du etwa auch Fernsehen?“

„Nun, ich muss doch wissen, was der alte Satan so treibt.“

„Auf dem Weg zum UFO-Antrieb (1/3)“, über die ersten Versuche auf der Erde zur Abschirmung der Schwerkraft berichtet dieses Video. Doch darüber war das Bombini des lieben Gottes natürlich schon längst hinausgewachsen.

Monalisa wusste, auch Gottes Bombini funktionierte

mit einer unter Hochspannung gesetzten riesigen, runden Scheibe.

Diese Scheibe bestimmte die Größe des Bombinis und sie befand sich direkt unter der Lobby, der Ebene 3. Michael führte sie dort hin und Monalisa stand direkt auf ihr. Obwohl sie unter mehreren Millionen Volt Spannung stand, konnte man auf ihr ohne Probleme laufen. Der Raum war riesig und angefüllt mit allerhand Technik. Es gab drei Techniker, die auf dieser Ebene arbeiteten.

Sie stellten sicher, dass alles wie gewünscht funktionierte.

Das Wichtigste war die Spannungsquelle.

Polizeibeamter als Lebensretter / 110 statt 112

Bild zu Polizei, Notruf, Rettungsdienst

Ein Polizist in Rheinland-Pfalz hat sich als Lebensretter erwiesen.

Angehörige haben in Panik die falsche Notrufnummer gewählt –

die Polizei alarmierte den Rettungsdienst und schickte trotz/

dem einen Streifenwagen. Ein Glücksfall,

wie sich herausstellte…

Es handelte sich im Prinzip um einen riesigen

Trafo, der während des Fluges immer wieder aufgeladen wurde.

Die Energie bezog der Trafo aus der Vakuumenergie, die durch ein kleineres Bombini in elektromagnetische Energie umgewandelt wurde. Außerdem gab es noch einen Schwerkraftgenerator, der dafür sorgte, dass im Riesenbombini ein eigenes Schwerkraftfeld existierte. Monalisa ließ sich einiges erklären, doch sie war kein Ingenieur und so konnte sie vieles nicht wirklich nachvollziehen. Aber eines war klar, mit Supraleitung hatte das Ganze nichts zu tun. Die Fortbewegung wurde hingegen über die Form des Torsionsfeldes gesteuert. Das Torsionsfeld ist das, durch das starke Magnetfeld der unter Hochspannung stehenden Scheibe, erzeugte Wirbelfeld im Vakuum. Man konnte es kleiner und größer werden lassen und ja, es konnte auch implodieren. Dann würde man praktisch ohne Zeitverzug durch das All flutschen und an jedem beliebigen Punkt im Universum landen können. Doch der liebe Gott wollte sich auf der Reise etwas Zeit nehmen und so war das Torsionsfeld jetzt zu einem fast unendlich langen Strahl geformt, und auf diesem Strahl schossen sie durch das Weltall. Man richtete den Strahl auf einen festgelegten Punkt und dann reiste man auf diesem Strahl zu dem anvisierten Ort. Die Energie dafür bezog man aus der im Vakuum gespeicherten praktisch unbegrenzt vorhandenen Energie. Es gab auch noch einige kleinere Bombinigeneratoren, die für die Stromversorgung des Schiffes zuständig waren, aber letztendlich war alles Vakuumenergie.

Michael führte sie auch noch in einen Raum, der einen

sehr großen Quantencomputer enthielt.

Ferdinand Bock –

ehemaliger Präsident von Hannover 96 – ist tot

Bild zu Ferdinand Bock

Ferdinand Bock ist tot. Der frühere Präsident von Hannover 96 ist im

Alter von 89 Jahren gestorben. Das gab der Verein auf seiner Internetseite bekannt…

Hier arbeiteten ebenfalls drei Personen und einer von ihnen zeigte ihr auch das an sich

relativ unscheinbare Gerät, welches für die Entschlüsselung der verschiedenen

im Universum schwingenden elektromagnetischen

Wellen zuständig war.

Es ermöglichte alle Informationen, die im Raum vorhanden waren zu isolieren und so konnte der liebe Gott auf seinem Fernseher alle Programme der Welt empfangen. Auch ihr Internet war daran angeschlossen. Das Gerät war ein Heiligtum und nur der liebe Gott hatte vollständigen Zugriff darauf, denn, auch er wusste, Wissen ist Macht.

Die Rechenleistung der Quantencomputer war gigantisch und sie ermöglichten die Berechnung der umfangreichsten Fragestellungen. Auch wurde mit diesem Rechner die Position aller Sterne und Planeten im Universum zu jedem Zeitpunkt berechnet, so dass man im Kommandozentrum immer genau wusste, wo man sich gerade befand und wohin die Reise ging.

Monalisa fiel auf, dass hier im sogenannten Maschinenraum nur Männer arbeiteten und sie fragte den leitenden Offizier, er hieß Johannes, warum keine Frauen unter ihm arbeiteten.

„Wir würden durchaus auch Frauen einstellen, doch im Paradies sind die wenigsten daran interessiert. Sie wollen lieber Kuchen backen, künstlerisch aktiv sein oder sich um die Ausbildung von Kindern kümmern. Es wird wahrscheinlich noch einige Generationen dauern, bis sich das ändert, zumindest, wenn man Personal von der Erde rekrutieren möchte. Und wir alle haben unsere Leben auf der Erde hinter uns gebracht.“

„Ach, ist die ganze Crew irdischen Ursprungs,“ fragte Monalisa.

„Wir kommen alle von der Erde. Soweit ich es verstanden habe, sollen wir auf der großen Versammlung die Interessen der Erde vertreten. Und wer könnte das nicht besser als ehemalige Erdenbewohner.“

„Das stimmt. Aber gut, ich habe erst mal genug gesehen, ich wünsche Ihnen und uns einen guten und sicheren Flug. Michael bring mich doch jetzt bitte auf die Brücke.“

„Hier entlang, der Aufzug bringt uns direkt auf Ebene 1.“

Auf der Brücke war es sehr still.

Angela Merkel: 2018 ist ihr Schicksalsjahr

Bild zu Angela Merkel, Kanzlerin

Die Republik rutscht ohne richtige Regierung ins neue Jahr.

Die Kanzlerin hat einen Vorsatz für 2018. Es wird ihr Schicksalsjahr…

Alle saßen an ihren Plätzen und taten, was immer ihre Aufgabe war.

Monalisa sah Lisa über ein dickes Buch gebeugt. Sie schien sehr in ihre Arbeit vertieft.

Thomas saß auf einem der beiden zentralen Sessel, er hatte den großen Fensterbildschirm im Blick. Darauf waren viele Daten und Diagramme zu sehen. Auch die anderen arbeiteten konzentriert. Monalisa wollte nicht stören und gleich wieder gehen, doch nun hatte Lisa sie entdeckt und winkte sie zu sich.

„Hallo Monalisa, ich habe gehört, Du hast Dich mal so richtig ausgeschlafen?“

„Ja, es ist mir schleierhaft, aber ich bin erst um halb Elf aufgewacht. Allerdings habe ich gestern noch lange am Schreibtisch gesessen. Die Zeit vergeht hier irgendwie wie im Flug.“

„Das liegt an der Geschwindigkeit, gleich ist schon wieder Schichtwechsel. Ich werde dann eine Runde schwimmen gehen und vielleicht mache ich auch einen Saunagang.“

„Ach es gibt auch ein Schwimmbad an Bord?“

„Auf der unteren Seite der Scheiben, magst Du mitkommen?“

„Hm, ich bin frisch geduscht, aber warum nicht. Ein bisschen Saunen, dass ist bestimmt sehr erholsam. Mir schwirrt nämlich ganz schön der Kopf, ich war gerade im Maschinenraum.“

„Oh ja, da gibt es viel zu sehen und bis man kapiert wie alles funktioniert, dass dauert.“

„Und was machst Du mit dem dicken Buch? Ich denke ihr arbeitet mit Hilfe des Quantencomputers.“

„Aber trotzdem führen wir auch ein ganz klassisches Logbuch. Man kann schließlich nie wissen, so ein Computer könnte ja auch mal ausfallen. Ich übertrage die Eintragungen allerdings regelmäßig auch in den Computer. Doch bald bin ich fertig, können wir in die Sauna gehen.“

„Einverstanden, ich gehe nur schnell auf mein Zimmer und mache ebenfalls ein paar Eintragungen. Es ist jetzt halb Drei, in einer Stunde bin ich soweit.“

„Gut, bis gleich. Es ist schön Dich kennen gelernt zu haben, das lenkt mich etwas ab.“

„Der liebe Gott sagt, alles wird gut.“

Zwei Deutsche von Lawine verschüttet und verletzt

Bild zu Maighels-Hütte, Graubünden, Lawine

Im Schweizer Kanton Graubünden sind zwei Deutsche von

einer Lawine mitgerissen worden. Das Ehepaar wurde dabei verletzt…

Lisa schaute zu Thomas hinüber, doch der war mit seinen Daten beschäftigt.

Monalisa fragte sich, ob Amor den Pfeil vielleicht nicht tief genug geschossen hatte. Oder aber dieser Thomas war ein Muster an Pflichtversessenheit. Sie berührte Lisas Schulter und klopfte diese beruhigend. „Das wird schon.“ Und damit verließ sie die Kommandobrücke und fuhr eine Ebene höher und ging in ihr Zimmer.

„Schneller als das Licht: Eine Reise an die Grenzen der Physik“ zeigt, wie schwer sich die irdischen Wissenschaftler heute noch mit der Tatsache der Überlichtgeschwindigkeit tun. Sie bestreiten einfach die experimentellen Ergebnisse, allerdings ohne sich wirklich mit ihnen auseinander zu setzen. Sie sagen einfach, es ist nicht möglich, Punkt. Was nicht sein darf, das nicht sein kann. Und es darf nicht sein, weil sie dann die Grenzen ihrer physikalischen Gesetze erweitern müssten. Doch das wollen sie nicht, allein der Versuch ist ihnen schon ein Greul. Maxwell aber vor allen Dingen Einstein dürfen nicht in Frage gestellt werden. Ihre Gesetze sind ein Dogma in der Physikergemeinde.

Monalisa fragte sich, was diese Wissenschaftler wohl denken würden, wenn sie mit auf dieser Reise wären. Wahrscheinlich würden sie es für einen Traum halten, einen Alptraum. Dabei fand Monalisa es wirklich nicht schwer sich das mit dem Tunneln zu erklären. Es war wie mit dem Wasser. Wenn es plötzlich durch ein Rohr mit geringerem Querschnitt musste, dann wurde es auch schneller. Doch Einstein hatte sich über Tunnel nun mal keine Gedanken gemacht und seine Gesetze müssen darum damit auch nicht in Einklang gebracht werden. Zweifache und natürlich erst Recht 100000fache Lichtgeschwindigkeit, für ihn ein absolutes Unding.

Aber, er kannte eben auch keine Torsionsfelder oder Torsionsfeldstrahlen.

Monalisa würde sich ja gerne mit Einstein mal darüber unterhalten, doch sie wusste nicht in welchem Paradies er sich aufhielt oder ob er nicht vielleicht sogar in der Hölle gelandet war, denn immerhin, auf seiner berühmten Formel beruhte ja angeblich die Atombombe. Und er hatte ihre Entwicklung auch in einem Brief an den damaligen amerikanischen Präsidenten gefordert. Damit war er letztendlich auch für den Tod von mindestens 200000 unschuldiger Menschen und vielleicht ebenso vielen schwer Verletzten verantwortlich. Sicher, er hatte die Atombombe nicht gebaut und abgeworfen, aber ohne ihn wäre der Welt diese Bombe vielleicht erspart geblieben. „Die Geschichte der Atombombe“, „Einstein war geistig behindert – Die Atombombe und Einstein“ und

„EINSTEIN WIDERLEGT! EIN STEIN KOMMT INS ROLLEN!“

Delta Airlines:

Delta Airlines

Ein Vogel hat bei Delta Airlines für mächtig Wirbel gesorgt.

Das Tier schaffte es ins Cockpit eines Flugzeugs –

letztlich entschied sich der Pilot

zur Rückkehr…

Monalisa fuhr ihren Laptop herunter, denn nun wollte sie in die Sauna.

Sie zog sich einen Jogginganzug an, steckte die Haare hoch und machte sich auf den Weg. Handtücher sollte es in der Sauna zu Genüge geben. Sie begegnete auf dem Gang einem Mann, der sich ihr schon am ersten Abend vorgestellt hatte, doch der Name war ihr leider entfallen. Er grüßte sie: „Guten Abend, Monalisa, wo wollen Sie hin? Eine Runde Joggen?“

„Nein, ich bin auf dem Weg in die Sauna. Ähm, ich habe leider Ihren Namen vergessen, bitte entschuldigen Sie …“

„Kein Problem, ich habe an sich auch ein schlechtes Namensgedächtnis. Mein Name ist Willhelm, auf der Erde Brandt mit Nachnahmen. Doch hier nennt mich jeder nur Willi.“

„Der berühmte Willi Brandt?“

„Habe die Ehre, genau der. Doch heute lebe ich als Privatmann, ich erforsche das Leben in all seinen Fragestellungen. Auf der großen Versammlung habe ich allerdings die Ehre einen Vortrag über die natürliche Demokratie zu halten.“

„Natürliche Demokratie? Was darf ich darunter verstehen?“

„Nun, keine Parteiendemokratie. Die natürliche Demokratie ist sehr ursprünglich, sie geht im Grunde schon auf die Jäger- und Sammlerzeit zurück. Oder was glauben Sie, wie man sich damals auf Fragen des Alltags geeinigt hat?“

„Das klingt sehr interessant und ich würde mich gerne mit Ihnen darüber unterhalten, doch ich bin jetzt in der Sauna verabredet.“

„Unsere Reise dauert ja auch noch etwas, wir werden bestimmt eine Gelegenheit haben zu Reden. Ich bin eigentlich oft in der Lobby zu finden, dort gibt es einen sehr guten Wein und immer anregende Gespräche.“

„Ich werde die Augen nach Ihnen offen halten, Willi.“

„Viel Spaß in der Sauna.“

Monalisa und Lisa lagen auf ihren Badetüchern und schwitzten.

Sie waren allein in der Sauna, doch sie rechneten nicht damit, dass dies so blieb, denn durch das große Fenster sahen sie immer mehr Menschen in der Badelandschaft auftauchen. Es gab eine kleine Bar, ein größeres Schwimmbad, welches die Form einer Blume hatte, auf einigen Liegen lagen Menschen in Bademänteln oder in Badetücher gewickelt. Es gab ein Eiswasserbecken und jede Menge Duschen. Neben der Bar gab es sogar einen großen Wirlpool. Darin saßen schon einige junge Leute und ließen sich Drinks servieren. Ja, hier konnte man seine Zeit herrlich verbringen.

Es gab an einer Seite große Fenster, die den Blick auf die

vorbeiziehenden Galaxien ermöglichten. 

Vorsätze im neuen Jahr:

Bild zu Frau liest

Haben Sie schon gute Vorsätze für das neue Jahr geschmiedet? Leider nehmen wir

uns dabei oft zu viel vor – und scheitern dann an den eigenen Erwartungen.

Dabei gibt es einige Dinge, die wir 2018 ganz einfach ändern

können, um glücklicher und gesünder zu sein…

Silvesterrakete

Die Tür ging auf und zwei Männer kamen herein.

Sie grüßten unaufdringlich und legten sich ebenfalls auf die hölzernen Stufen.

Ein Engel kam herein und goss etwas auf die heißen Steine in der Mitte dieser Saunahütte. Sogleich brach Monalisa der Schweiß in Strömen aus und auch Lisa hatte zu kämpfen. Sie schaute auf die Uhr, die über der Tür angebracht war und meinte zu Monalisa: „Ich glaube ich habe genug, ich muss mich abkühlen.“

„Ich komme mit, ich will ins Eiswasser, mir ist auch schrecklich heiß.“

„Aber erst vorsichtig mit kaltem Wasser abkühlen.“

Die Männer blieben in der Hitze zurück und schauten nicht auf, obwohl dies als Mann in der 3. Dimension nicht ganz einfach war. War Sexualität im Paradies eine Seltenheit, hier in der 3. Dimension spürten gerade die Männer eine wachsende Erregbarkeit.

Monalisa und Lisa hatten sich von einem Engel je einen kuscheligen, weichen Bademantel geben lassen und lagen nun ermattet in der Nähe der großen Fenster, ein erfrischendes Getränk in der Hand. So ließ es sich wirklich ausgezeichnet leben, dachte nicht nur Monalisa.

„Schade, dass Thomas seine Freizeit nicht auch hier verbringt,“ sagte Lisa.

„Hängt er wieder über irgendwelchen Karten?“

„Er hat mich heute ganz komisch angesehen, aber kaum ein Wort mit mir gewechselt. Ich habe fast das Gefühl, er ist etwas böse auf mich.“

„Du irritierst ihn wahrscheinlich, vielleicht fühlt er sich durch Dich abgelenkt.“

„Ich will ihm doch nichts Böses, ich fände es nur schön, wenn er mich vielleicht einfach mal anlächeln würde.“

„Er scheint wirklich eine harte Nuss zu sein. Vielleicht sollte Amor noch mal nachlegen.“

„Ich bin schon so verunsichert, ich weiß gar nicht mehr, wie ich mich verhalten soll.“

„Das Gefühl kenne ich. Aber dies gehört alles zu einer richtigen Liebesgeschichte, denke ich.“

„Noch vor zwei Wochen war ich eine völlig unbeschwerte Seele. Ich war

glücklich und zufrieden. Doch langsam fange ich an zu leiden.“

„Vielleicht musst Du einen Schritt auf ihn zugehen.

Bringe ihm doch mal einen Kaffee.“

Vulkan, Ätna

Die beiden Männer aus der Sauna legten sich in ihre Nähe.

Sie schauten zu den Frauen hinüber, sie lächelten freundlich, doch Lisa hatte dafür keinen Sinn.

Sie wollte von ihrem Thomas angelächelt werden und auch Monalisa hatte nicht vor zu flirten. Sie zog an ihrem Strohhalm und stellte das Glas auf einem kleinen Tischchen ab.

„Schau Dir nur diese Galaxien an, keine gleicht der anderen, jede ist einzigartig.“

„Aber fast alle sind Scheiben. Ich verstehe eigentlich nicht, wieso nicht auch mal eine Viereckige dabei ist,“ meinte Lisa.

„Nun, ein Bombini ist auch rund, eine Scheibe. Die Form ist einfach natürlich. Ich glaube, das Magnetfeld einer Galaxie sieht genauso geformt aus, wie das Magnetfeld eines Bombinis. Ich denke, ein Bombini und eine Galaxie sind sich wirklich sehr ähnlich.“

„Und warum fliegen die Galaxien dann nicht auch durch das Universum?“

„Das tun sie doch. Keine steht wirklich still. Ich glaube ihr Torsionsfeld ist dafür verantwortlich.“

„Du meinst Galaxien sind riesige Bombinis?“

„Im Prinzip ja.“

AJC Parka, mit Stickerei

Monalisa schloss die Augen. Sie dachte

an Monica, denn die hatte als Erste diesen Gedanken gehabt.

Monalisa erinnerte sich an die Zeichnungen auf der großen Tafel, an die Kamera und an die viele Arbeit, die Filme zu schneiden. Es war eine wunderbare Zeit gewesen. Sie war voller Erkenntnisse und belohnt wurden sie durch höchste Glücksgefühle. Aber auch Monica war die ganze Zeit unglücklich verliebt gewesen. Ihr Herz hing an einer verlorenen Jugendliebe und sie hoffte die ganze Zeit, dass ihr der liebe Gott zum Dank für ihre fleißige Forschertätigkeit den Mann ihrer Träume zurück brachte. Aber es sollte ganz anders kommen. Satan Junior und sie wollten nun mal zusammen sein. War das egoistisch von ihnen gewesen? Oder war Osram nicht wirklich der bessere Freund? Alles was sie von diesem Jugendfreund wusste, dass stieß sie total ab. Dieser Typ war ein totaler Egoist, ein wunderbarer Künstler zwar, aber auf einem absoluten Egotrip. Er hatte Monicas Liebe nie wirklich erfasst, ja, er hatte sie weggeworfen. Ob Monica diese Liebe wohl endlich aufgegeben hatte? Sie schien mit Osram ein angenehmes Leben zu führen, nur, sexuell lief zwischen den Beiden so gut wie gar nichts. Vielleicht wurde Monica ja deshalb immer dicker. Unerfüllte Liebe konnte krank machen.

„Lisa, Du solltest auf Thomas zugehen, zeige ihm, dass Du ihn liebst.“

„Ehrlich gesagt, ich bin es gewohnt, dass ein Mann auf mich zukommt.“

„Das wird Thomas aber wahrscheinlich nicht machen. Du musst ihm einen Kaffee bringen und ihm Dein schönstes Lächeln schenken.“

„Hm, ich kann es ja mal versuchen.“

Monalisa entschied zu all den Wohl/

taten, sich auch noch massieren zu lassen.

Ein kräftiger Engel bot diesen Dienst an. Sie gingen dazu in einen Nebenraum.

Monalisa legte sich auf den Bauch auf eine Liege und dann ging es auch schon los. Sie dachte gleich, oh je, der Engel kennt aber keine Gnade! Er fand immer wieder Stellen, die besonders weh taten. Aber nachdem er diese Stellen bearbeitet hatte, spürte sie gleich eine große Erleichterung. Sie hatte wirklich nicht geahnt, dass sie so verspannt gewesen war. Der Engel meinte zu ihr, diese Stellen seien alle Zeichen eines großen inneren Kampfes. Er empfahl ihr, in Zukunft die Dinge etwas lockerer zu sehen. Sie dachte an ihre Satans-Jagd und wirklich, diese Suche hatte sie sehr angestrengt. Aber es war einfach notwendig gewesen. Sie konnte den Gedanken, dass dieser Scheißkerl die Macht über die Erde bekam, einfach nicht ertragen. Sie fühlte sich dadurch persönlich angegriffen, denn ja, es stimmte, sie wollte die Macht. Sie wollte aus der Erde ein Paradies machen, ihr Paradies. Ein Paradies der 3. Dimension, warum auch nicht? Warum sollte man erst sterben um in den Genuss eines Paradieses zu kommen? Aber Satan Senior wollte eine Hölle dort errichten. Das musste einfach verhindert werden, auch wenn die Masse der Menschen meinten dort ihr Glück zu finden. Geld, Macht, Ruhm … letztendlich waren dies die einzigen Gaben, die Satan zu geben hatte. Sie hingegen wollte, dass alle Menschen ausreichend zum Leben hatten, dass sie über ihren Alltag und ihre Lebensweise selbst bestimmen konnten, dass jeder die Chance hatte über sich selbst hinaus zu wachsen, dass Talente gefördert wurden und dabei Selbsterkenntnis gewonnen wurde. Ihre Welt unterschied sich vollkommen von der eines Satan Seniors, ja, dieser Mann hatte darin keinen Platz, er sollte verschwinden und sich auf dem Mars niederlassen. Den Planeten hatte schließlich er in diesen trostlosen Zustand gebracht. Mit der Erde durfte dies nicht auch noch geschehen. Und die einzige Lösung für dieses Problem sah sie in der Wahrheit.

Der Engel knetete jetzt ihre Arme und Beine und sie spürte deutlich, sie war ein dreidimensionales Wesen. Es würde wohl Gottes Geheimnis bleiben, wie er das geschafft hatte, dass sie alle nun einen materiellen Körper besaßen. Aber es war wunderbar, sie fühlte sich langsam wirklich ausgezeichnet. So eine Massage war einfach wunderbar. Der Engel war fertig und sagte: „So, am Besten Du entspannst noch ein Bisschen, aber dann müsstest Du Dich wie neugeboren fühlen und kannst wieder Bäume ausreißen.“

„Ich will doch keine Bäume ausreißen“, lachte Monalisa. „Ich will nur dem Teufel seine drei goldenen Haare entfernen.“

„Das dürfte nun kein Problem mehr sein, musst einfach immer schön locker bleiben.“

Langsam wurde es Zeit für das Abendessen und Monalisa und Lisa machten sich auf den Weg in ihre Zimmer um sich etwas Schönes anzuziehen. Monalisa wählte ein weißes Kleid, es war oben herum eng geschnitten, doch der Rock war weit und fließend. Es stand ihr ausgezeichnet. Die Haare steckte sie hoch und sie legte sich auch noch eine Kette aus kleinen bunten Steinen um den Hals. Zeit für den Laptop hatte sie leider nicht mehr, sie würde sich später hinsetzen und an ihrem Bericht weiterschreiben.

Im Speisesaal waren wieder schon fast alle Tische besetzt und sie ging zu ihrem Platz. Lisa war auch schon da und welche Überraschung auch Thomas war gekommen. Der liebe Gott hatte ihn direkt neben Lisa gesetzt und die schien überglücklich zu sein. Sie sah strahlend schön aus in ihrem roten Kleid.

Thomas unterhielt sich allerdings mit seinem Tischnachbarn auf der anderen Seite.

Galant war das nicht gerade, fand Monalisa.

„Das Ding des Jahres“

Stefan RaabAktualisiert am 01. Januar 2018, 11:06 Uhr

Der liebe Gott schaute Monalisa bewundernd an und meinte:

„Was ist geschehen, die Frauen sehen heute alle so zauberhaft aus?“

Das Essen wurde serviert. Es gab eine Gemüsesuppe als Vorspeise, sie war köstlich und mit frischen Kräutern gewürzt. Monalisa fragte den lieben Gott, woher er hier auf dem Schiff nur all die wunderbaren Lebensmittel habe und er erklärte, dass es ganz unten im Schiff eine Art Gewächshaus gebe, sie solle ruhig auch dort einmal vorbeischauen. Es gebe sogar Hühner und einige Kühe dort, so dass es den Köchen an nichts mangeln würde. Auch die Küche solle sie sich mal zeigen lassen, dort gebe es ein großes Kühlhaus, in dem sehr viele Köstlichkeiten aus dem Paradies gelagert würden. Aber sie würden bei ihren Zwischenstops auch immer wieder neue Lebensmittel an Bord nehmen, man bräuchte wirklich keine Angst haben, dass man auf diesem Schiff verhungern würde.

Als Hauptgang gab es eine wunderbare Gemüselasagne und

zum Nachtisch gab es Vanilleeis mit Erdbeeren

und Schokoladensoße.

Monalisa trank dazu wieder Wasser, welches wie sie erfuhr aus einer besonderen Quelle im Paradies kam. Das Wasser hatte heilende Kräfte und schmeckte sehr erfrischend, denn es war mit Sprudel versehen.

Thomas hatte endlich erkannt, dass er den Frauen gegenüber nicht so abweisend sein durfte und er fragte Monalisa wie sie den ersten Tag auf dem Schiff erlebt hätte. Sie erzählte daraufhin von ihrem Besuch im Maschinenraum und dem sehr angenehmen Nachmittag in der Sauna. Dies gab die Gelegenheit Lisa in das Gespräch mit einzubeziehen und Monalisa fragte Lisa, wie sie ihre Massage denn erlebt hätte.

Lisa errötete etwas, aber dann berichtete sie sehr unterhaltsam von ihren Gefühlen unter den Händen des wunderbaren Engels. Auch sie hatte einige Knoten auf dem Rücken gehabt, doch nun sei sie frei davon und fühle sich ausgezeichnet. Thomas schaute sie dabei sehr aufmerksam an. War er etwa etwas eifersüchtig auf den Engel? Monalisa hatte ganz den Eindruck. Thomas fragte Lisa um was für Punkte es sich denn auf ihrem Rücken gehandelt habe und Monalisa zog sich diskret aus diesem Gespräch zurück. Vielleicht war ja jetzt das Eis zwischen den Beiden gebrochen.

Monalisa bestellte sich noch einen Espresso, den sie aber in der Lobby

zu sich nehmen wollte. Ihr war nach einer guten Zigarette und zum

Glück gab es auf dem Schiff kein grundsätzliches

Rauchverbot.

Sie setzte sich wieder an ihren Platz am Fenster und schaute die Galaxien an. Wie unendlich groß war doch das Universum, überall leuchteten diese herrlichen Scheiben und in allen lebten Wesen der 3. Dimension. Der liebe Gott konnte unmöglich alle besuchen.

Jemand setzte sich zu ihr an den Tisch und reichte ihr ein entzündetes Feuerzeug, denn sie war mit dem Drehen ihrer Zigarette gerade fertig. Es war Willi. Nach dem sie ihre Zigarette angemacht hatte, zündete er sich auch eine an. „Ab und zu tut so ein Glimmstengel wirklich gut, vielleicht sollte ich auch einen Kaffee dazu trinken. Wie war die Sauna, sind Sie jetzt gut erholt?“

„Es war ganz wunderbar, Willi, ich kann Ihnen vor allen Dingen die Massage empfehlen. Danach sieht man die Welt erheblich lockerer.“

„Nun, dann gehe ich morgen vielleicht auch mal da hinunter. Ich werde immer aufgeregter, wenn ich an meine Rede denke.“

„Haben Sie die Rede schon geschrieben?“

„Ich werde nur ein paar Stichworte mitnehmen, ich will frei Reden.“

„Oh, das ist wirklich eine große Herausforderung, aber wahrscheinlich der beste Weg, wenn man weiß, was man zu sagen hat.“

„Ich habe mir in den letzten Jahren eingehende Gedanken gemacht und auch ein Buch darüber geschrieben, ich hoffe, ich kann meine Ideen überzeugend darlegen.“

„Die Natürliche Demokratie? Das klingt zumindest schon mal sehr sympathisch.“

„Ja, im Gegensatz zur Parteiendemokratie auf jeden Fall. Parteien sind eine Erfindung der Satanisten. Teile und herrsche, ein sehr hinterhältiges Prinzip. Aber auch ich bin darauf herein gefallen, alle fallen darauf herein.“

„Und wie funktioniert die Natürliche Demokratie?“

„Sie baut auf kleine, möglichst selbstständige Einheiten auf.

Es kann ein Stadtteil sein, eine ganze Region oder auch ein einzelnes Dorf, je nach dem.

Die interessierten Menschen kommen zusammen und entscheiden gemeinsam, was sie zusammen realisieren wollen. Wer nicht mitmachen will, weil er sich nur um seinen Hof kümmern möchte, nun, er ist nicht gezwungen. Auf seinem Hof passiert nur was er will. Aber alle, die gemeinsam Probleme lösen wollen, die setzen sich zusammen und hören sich Vorträge zu den verschiedenen Themen an. Am Ende wird dann abgestimmt. Reden darf jeder und abstimmen auch.“

„Und was ist, wenn die eine Hälfte etwas anderes will als die Andere?“

„Nun, dann wird Beides gemacht. Zum Beispiel, die einen wollen ein Wasserkraftwerk, die anderen Windräder. Wo ist das Problem? Man baut ein Wasserkraftwerk und stellt Windräder auf. Ich vertraue auf die Intelligenz der Menschen, sie werden gemeinsam die beste Lösung finden. Wichtig ist nur, dass sie ehrlich informiert werden. Es darf keine Selektion der Ideen im Vorfeld geben. So lief das nämlich bei uns damals und auf diese Weise verschwanden die besten Ideen in der Schublade und nur dass was einige wenige wollten wurde den Menschen vorgeschlagen.“

„Und, gibt es in der Natürlichen Demokratie auch einen Kanzler?“

„Es wird nicht ganz ohne gehen, denn einer sollte als Gesprächspartner für die Nachbarstaaten da sein. Er ist eigentlich nur ein Außenminister, denn innerhalb des Landes regieren die Menschen sich selbst.“

„Gibt es denn Beamte, Polizei und ähnliches?“

Aniston Parka, mit kontrastfarbigen, abnehmbarem Fellimitat

Düsseldorf:

Unbekannter fährt gezielt in Menschengruppe

Bild zu Blaulicht

In Düsseldorf ist ein Unbekannter am Neujahrsmorgen mit einem Auto in

eine Menschengruppe gerast. Es gibt einen Schwerverletzten, der sogar in Lebensgefahr schwebte…

„Es gibt eine ausschließlich auf Landesverteidigung ausgerichtete Armee, vorwiegend eine Wehrpflichtarmee, da macht jeder junge Mann und vielleicht auch jede Frau ihren Dienst, denn solange es angreifende Staaten gibt, muss das einfach sein. Das kann man nicht lokal lösen, denn hier gilt das Motto: Gemeinsam sind wir stärker. Es wäre naiv zu glauben, nur weil zum Beispiel Deutschland in einer Natürlichen Demokratie lebt, tun das alle anderen auch. Es wird wahrscheinlich immer Gruppen geben, die diese Demokratie zerstören wollen. Schutz ist also sinnvoll, ja notwendig.“

„Klingt vernünftig. Nur, wollen die Menschen sich wirklich selbst regieren? Ich denke manchmal, die Bevölkerung ist sehr bequem geworden. Selbstbestimmung erfordert Mitarbeit. Was hältst Du denn von dem bedingungslosen Grundeinkommen?“

„Das ist eine absolute Voraussetzung, doch jede Region bestimmt die Höhe selbst. Es sollte sich an den wirtschaftlichen Bedingungen orientieren, aber Existenzangst sollte keiner haben müssen. Natürlich fällt dann auch der wahnsinnige Reichtum einzelner weg. Das Geld sollte wie im goldenen Mittelalter am Ende des Jahres seinen Wert verlieren. Ich sage mal 20%, das sind dann die Steuereinnahmen zum Beispiel für die Armee. Beamte braucht man eigentlich gar nicht, jedenfalls nur sehr wenige, Richter und Anwälte vielleicht, denn es wird immer auch einzelne Verbrecher geben. Aber diese Leute werden von den Bürgern selbst gewählt und wieder abgesetzt, sollten sie sich als unfähig erweisen. Gesetze gibt es auch nur sehr bedingt.“

„Ich habe mir über diese Dinge auch Gedanken gemacht und ich habe mein Konzept die Bessere Weltordnung genannt. Dazu gehört natürlich das Fließende Geld, die Freie Presse, das Bedingungslose Grundeinkommen, gewählte Richter und Staatsanwälte, regionale Selbstverwaltung, Abschaffung der Parteien und noch einige Dinge mehr.“

„Ich sehe, wir sind uns in Vielem einig.“

Igel, Israel

„Der Begriff, natürliche Demokratie gefällt mir jedenfalls sehr gut, wenn Sie

erlauben, übernehme ich ihn. Die Natürliche Demokratie in einer Besseren Weltordnung.“

„Das bringt es gut auf den Punkt, das mit der Besseren Weltordnung gefällt mir auch, den Begriff würde ich auch gerne übernehmen.“

„Also, abgemacht. Natürliche Demokratie und eine Bessere Weltordnung. Wir sollten unsere Konzepte angleichen und gemeinsam vertreten.“

Monalisa sah auf die Uhr und stellte fest, es war schon nach 11 Uhr, sie musste noch an ihren Reisebericht, und so verabschiedete Sie sich von Willi und wünschte ihm eine gute Nacht. Sie fand, dieser Mann war wirklich sehr sympathisch und sie drückte ihm die Daumen, dass seine Rede ein großer Erfolg werden würde.

„Willi Brandt – Der Visionär“ sagte damals „Wir wollen mehr Demokratie wagen!“ und nun war er endlich da angekommen, wo seine Vision Wirklichkeit werden konnte, dachte Monalisa. Brandt hatte die Erfahrung, Kanzler einer Parteiendemokratie gewesen zu sein, gemacht und wenn auch er heute zu dem Schluss kam, Parteien seien das eigentliche Übel, so konnte sie ihm nur Recht geben. Sicher, damals wäre es für die Natürliche Demokratie noch zu früh gewesen, aber im Zeitalter des Internets war es keine Utopie mehr. Die Menschen hatten mit der modernen Technik sehr gute Möglichkeiten sich breit zu informieren und zusammenzuschließen. Ein großer Staatapparat war einfach nicht mehr nötig, ja er war überflüssig, wenn nicht gar hinderlich. Ein Kanzler als gewählter Staatsvertreter in auswärtigen Angelegenheiten, das war sicher nicht falsch, denn in anderen Ländern mochte es noch Könige oder Präsidenten geben und irgendwer musste sich mit diesen Personen an einen Tisch setzten um über die jeweiligen Beziehungen zu reden. Das Land brauchte ein Gesicht, ein offenes, freundliches aber auch gut informiertes Gesicht. Hinter ihm stünde dann nicht nur eine Partei, hinter ihm stünde das ganze Land. Sein Auftrag wäre es Frieden mit den Nachbarn zu schließen, sein Auftrag wäre es die Freiheit im Innern aufrecht zu halten. Er würde die verfassungsgebende Versammlung leiten, denn Deutschland hatte schließlich noch keine. Sein Auftrag wäre es, sich um die Verteidigung zu kümmern, denn einer musste die Generäle führen und die Verteidigungsrichtlinien erlassen.

Monalisa wollte mit ihm bei nächster Gelegenheit über die Art der

Verteidigung sprechen, denn das Buch der Strugatzkis

hatte auch sie gelesen.

Richard Freitag

Q Anon – CBTS – HAPPENINGS –

READ THE MAP – IRAN – VEGAS – DENVER – HOUSTON – NYE

Published on Dec 31, 2017 / AllSeeingEye Watcher

A couple tips on the Q map and recent happenings. HAPPY NEW YEAR!

Warum sollte man die Skalarwellentechnik nicht an den Grenzen station/

ie/rren und bei einem Angriff bei den Angreifern für einen

Meinungswechsel sorgen?

Türkei will Beziehungen

zu Deutschland normalisieren

Mevlüt Cavusoglu

2017 war das Jahr der Krise zwischen Deutschland und der Türkei.

Außenminister Mevlüt Cavusoglu sieht nun auf beiden Seiten Be/

reitschaft, die Beziehungen zu kitten, auch wenn der größte

Streitpunkt nicht ausgeräumt ist. Zugleich warnt er Deut/

schland vor Drohungen – dann „wird die

Türkei zurückschlagen“…

Raketenabwehr war sicher auch notwendig.

Aber Soldaten sollten nicht schießen müssen, denn der liebe Gott

bestand aus gutem Grund auf seinem Gesetzt: „Du sollst nicht töten!“

Man würde ganz neue Verteidigungstechniken entwickeln müssen. Und Angriffe im Ausland sollten ausgeschlossen, ja technisch unmöglich sein, denn kein Land sollte noch einmal vor Deutschland Angst haben müssen.

„Eine Woche mit Willi Brandt (1981)“ zeigt das politische Alltagsleben eines engagierten Parteivorsitzenden und Monalisa fand, er hatte seine Sache eigentlich wirklich gut gemacht, er war immer ein Mensch geblieben. Wenn es nur solche aufrechten Persönlichkeiten in den Parteien gäbe, dann hätte sie mit der Parteiendemokratie keine Probleme. Doch heutzutage wimmelte es dort von ruckgratlosen Diätenabzockern. Ein Politiker wie Willi Brandt hätte heute innerhalb einer Partei gar keine Chance mehr aufzusteigen, ja, er würde sich angewidert abwenden und das hatte Willi nun ja auch getan. Heute bereitete er eine Rede vor, die eine Abschaffung der Parteien forderte und die die Selbstbestimmung der Bürger in den Vordergrund stellte. Er wollte wirklich mehr Demokratie wagen, und darum hatte der liebe Gott ihn wohl auch in sein Paradies eingeladen. Dort hatte er sich seinen Wusch erfüllt und an der großen Universität ein Studium aufgenommen. Vielleicht würde er dort ja Karriere machen und irgendwann Professor werden. Ein Professor für Friedensforschung und Friedenspolitik. Ja, Monalisa würde sich sicherlich noch häufiger auf eine Zigarette mit ihm zusammensetzen. Sie fuhr den Rechner herunter, ging sich die Zähne putzen und zog sich das Nachthemd über.

Unter der kuscheligen Decke liegend schaute sie noch einmal zu den

Sternen und war bald schon tief und fest eingeschlafen.

Bild zu Parkhaus, Feuer, Großbrand, Liverpool, FeuerwehrFrankfurt, Feuerwerk, Polizei

„Angriff auf Rechtsstaat und Demokratie“

Retter werden mit Schusswaffen bedroht, Polizisten mit

Böllern und Flaschen beworfen: Randalierer nahmen zum

Jahreswechsel viele Einsatzkräfte ins Visier. Politiker

drohen mit harten Strafen…

Der zweite Tag

Bild zu Sturm, Wetter, Deutschland, OrkanBild zu Phil Taylor

Der große Triumph war ihm zum Abschied nicht vergönnt.

Trotzdem fand Darts-Legende Phil Taylor nach dem verlorenen

WM-Finale gegen Rob Cross versöhnliche Worte. Es war

das emotionale Ende einer beispiellosen

Karriere…

Kalifornien startet

legalen Marihuana-Verkauf

Legaler Verkauf von Marihuana in Kalifornien Aktualisiert am 02. Januar 2018, 07:52 Uhr

Wieder hatte sie länger geschlafen, doch immerhin, es

war noch keine 9 Uhr. Sie sprang aus dem Bett und öffnete die Tür.

Da stand ein Becher und die versprochene Thermoskanne mit Kaffee. Sie hatte den Engel Michael darum gebeten, ihr diesen Service zukommen zu lassen, denn sie liebte es, morgens im Bett ihren ersten Kaffee zu trinken. Sie schlüpfte also wieder unter ihre Decke und nippt an dem heißen Kaffee. Immer noch zogen die Galaxien gemächlich vorbei, wahrscheinlich konnte man Jahrhunderte, ja Jahrtausende immer so weiter fliegen und nie würde man irgendwo anstoßen oder an ein Ende kommen. Die Universen sahen vom Paradies aus wie Sterne, doch in der 3. Dimension waren sie praktisch unendlich groß. Wenn alle Universen so belebt wie dieses hier waren, dann war Gottes Reich wirklich unermesslich, vor allen Dingen, wenn man dann noch alle höheren Dimensionen mit einbezog. Es war eigentlich nicht zu glauben, dass Gott dennoch ganz genau wusste, was in jedem Universum vor sich ging. Er konnte eigentlich nicht anders, er musste schon darauf vertrauen, dass die Dinge überall ihren guten Gang gingen. Wenn er sich daher scheinbar nicht wirklich für die Erde und ihre satanische Besetzung zu interessieren schien, dann war das so nicht richtig. Er wusste nur, alles würde am Ende gut ausgehen, warum sollte er sich also allzu viele Gedanken um Aktuelles machen. Und der Tod eines Menschen schreckte ihn auch nicht, denn er wusste ja, der Tod war für die Meisten ein überraschend schönes Erlebnis. Und oft wurde die Seele schon bald wieder neugeboren und bekam ein weiteres Leben geschenkt. Dies galt für die Pflanzen genauso wie für die Tiere und die intelligenten Lebewesen. Die vielen Paradiese waren eigentlich eine relativ neue Angelegenheit, denn die meisten Religionsführer hatte eigene Ideen entwickelt, wie das Leben nach dem Tod weitergehen sollte. Sie wollten ein Himmelreich, indem sie mit ihren Gläubigen nach eigenen Vorstellungen zusammen sein konnten. Dort sollten die Seelen sich ausruhen und entspannen, bis ja, bis sie von selbst darum baten wiedergeboren zu werden. Denn in fast allen Paradiesen wurde es mit der Zeit auch ganz schön langweilig und wirklich weiterentwickeln konnte sich eine Seele auch nicht. Nur das Leben in der 3. Dimension bot wirkliche Abenteuer, dort gab es große Herausforderungen zu meistern und Gefahren zu überstehen. Dort gab es Konflikte und Schwierigkeiten, dort gab es aber auch so wunderbare Dinge wie die Sexualität, dort konnte man Kinder bekommen und großziehen. Denn das war ja klar, entweder man war unsterblich in einem Paradies, dann gab es keine Fortpflanzung, oder man war sterblich und konnte Kinder bekommen.

Monalisa hatte ihre eigene Sexualität irgendwann in der Nacht gespürt.

Sie erinnerte sich kurz wach geworden zu sein und sie verspürte diese besondere Erregung. Sie hatte sich darüber erstaunt selbst gestreichelt und war darüber schnell wieder eingeschlafen. Ob es den anderen Reisenden wohl auch so ging? Sie musste an die beiden Männer in der Sauna denken und sie war sich sicher, den anderen ging es genauso. Na, hoffentlich artet dieses sexuelle Erwachen nicht in irgendwelchen Orgien aus, dachte sie. Schließlich waren Sie in offizieller Mission unterwegs und sollten möglichst einen kühlen Verstand behalten. Andererseits, der liebe Gott wusste sicherlich was er tat und außerdem waren die Menschen hier auf dem Schiff gereifte Persönlichkeiten. Da würde so ein bisschen Sexualität sicher zu beherrschen sein.

Sie stand auf und sprang kurz unter die Dusche,

putzte die Zähne und zog sich ihren weißen

Hosenanzug wieder an.

Südkorea schlägt Nordkorea Gespräche vor

Bild zu Kim Jong Un

Überraschender Vorstoß von Kim Jong Un

Südkorea reagiert prompt auf Nordkoreas Gesprächsvorschlag. Ein Treffen könnte

schon in der nächsten Woche stattfinden. Zunächst geht es um die Teilnahme

Nordkoreas an den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang.

Seoul will aber mehr.

Der war wirklich ein wunderbares Kleidungsstück, man brauchte ihn nur über Nacht auf einen Bügel zu hängen, dort lüftete er aus und am nächsten Morgen war er wieder wie frisch aus der Reinigung. Das Gleiche galt auch für die Uniformen hier auf dem Schiff. Der Stoff war einfach wunderbar. Er besaß den Lotuseffekt und er brachte sich immer wieder von selbst in die richtige Form. Darunter trug sie heute ein rotes T-Shirt aus Seide und ihre Füße steckte sie in sehr bequeme Sandalen. Die Haare band sie zu einem Zopf, fertig. Heute würde sie dem Gewächshaus einen Besuch abstatten, aber zuerst gedachte sie wieder in der Lobby zu frühstücken. Sie hatte Lust auf Rührei mit Schnittlauch und eine Scheibe Vollkornbrot. Michael hatte ihr versprochen, dass sie dies jederzeit serviert bekommen könnte. Und als sie an ihren Tisch in der Lobby trat, da sah sie diesen auch schon gedeckt, allerdings für zwei Personen. Sie schaute sich nach dem Engel um und er kam auch schon mit einer Kanne Kaffee in der einen und einem Tablett in der anderen Hand.

„Du hast für zwei gedeckt? Wer will denn mit mir frühstücken?“

„Der Chef persönlich. Er hat auch Lust auf Rührei.“

„Na, dann warte ich auf ihn. Ich trinke erst mal einen Kaffee.“

„Der liebe Gott wird gleich da sein, ich habe ihm gesagt, dass Du aufgestanden bist.“

„Bin ich wieder mal als Langschläferin aufgefallen?“

„Ach was, heute haben fast alle lange geschlafen, er auch.“ Monalisa meinte ein Zwinkern in seinen Augen gesehen zu haben. Ob auch die Engel etwas von dem Erwachen der Sexualität gemerkt haben sollten?

Sie setzte sich auf die Bank und Michael goss ihr den Kaffee in ihre Tasse.

Sie schaute sich um und tatsächlich, die Lobby war relativ leer. Sie schaute in die Unendlichkeit des Universums und wunderte sich immer wieder, wie unterschiedlich die Galaxien alle waren, und trotzdem fast jede war eine Scheibe. Aber es gab auch bunte Nebel mit glitzernden Sternen zu bewundern. Sie sah darin oft irgendwelche Tiergestalten.

Es gab auch blinkende Lichter und Stellen, die absolut Schwarz waren.

Ob das Schwarze Löcher waren?

Australien:

Schlangeneier, Nest, Sand

Sieben Schlangennester auf einem einzigen Spielplatz

haben die Verantwortlichen für eine australische Schule

in Atem gehalten. Sie gehörten ausgerechnet der

zweitgiftigsten Schlange

der Welt…

„Guten Morgen, meine Liebe! Ich hoffe Du hast gut geschlafen“, sagte der liebe Gott und er setzte sich an den Tisch ihr gegenüber.

„Danke der Nachfrage und selbst?“

„Ich habe blendend geschlafen und wunderbar geträumt.“

„Kannst Du Dich an Deinen Traum noch erinnern?“

„Nun, ich würde sagen, der ist nichts für kleine Kinder gewesen.“

„Also geht es Dir genauso wie mir und uns allen?“

„Ganz bestimmt, ich lasse mir doch das Beste nicht entgehen.“

„Ich hoffe, das artet hier nicht aus.“

„Und wenn? Ist doch ganz natürlich.“

„Ich bitte Dich! Ich finde, wir sollten einen kühlen Kopf bewahren.“

„Du vielleicht, aber verdirb doch den anderen nicht ihren Spaß. Ich wüsste doch zu gerne, was aus unserem Pärchen geworden ist. Auf der Brücke waren beide heute zu spät zum Dienst erschienen. Und wie sie strahlen! Ich finde es immer wieder wunderbar, wenn ich sehe, dass die Menschen zueinander finden.“

„Du bist ein unverbesserlicher Kuppler!“

„Ich bin der Gott der Liebe, da gehört dies zu meinen Aufgaben.“

„Hast Du Dir für mich etwa auch schon jemanden ausgesucht?“

„Wünschst Du Dir denn eine Romanze?“

„Ich bin ganz glücklich allein, lass mal lieber.“

„Na, warten wir mal ab wie Du in ein paar Tagen darüber denkst. Was ist jetzt, wo bleibt unser Rührei?“

Und als hätte Michael nur auf dieses Stichwort gewartet, trat er an den Tisch und stellte einen Brotkorb und eine große Platte mit dampfendem Rührei auf den Tisch. Außerdem gab es ein Schälchen mit Butter und Schinken. „Schinken? Wo hast Du den denn her“, fragte Monalisa erstaunt.

„Aus der molekularen Küche. Der Chef wollte ihn mal probieren.“

„Vegetarischer Schinken“, wandte sich Monalisa fragend an den lieben Gott.

„In etwa. Probiere es einfach mal. Hauptsache es schmeckt und es musste kein Tier dafür gequält werden, ich habe mir das Rezept dafür selbst ausgedacht und bin gespannt, wie Du den Schinken findest,“ antwortete er und reichte ihr das Brotkörbchen. „Das Brot ist auch meine Kreation.“

„Sieht sehr gut aus, danke.“ Monalisa schmierte sich die Butter auf das Brot und nahm sich von dem Schinken. Darauf legte sie sich eine gute Portion Rührei. Sie wusste, das schmeckt, denn dies hatte sie zusammen mit Monica schon öfter gegessen. Auch der liebe Gott bediente sich bei Ei und Schinken und gemeinsam fingen sie an zu essen.

„Und, was sagst Du,“ fragte der liebe Gott mit noch vollem Mund.

„Köstlich, der Schinken ist wirklich gut. Verrätst Du mir, wie er gemacht wird oder ist es ein Betriebsgeheimnis.“

„Erst mal bleibt es ein Geheimnis, ich will zunächst nur wissen, ob er an das Original heran kommt.“

„Ich schmecke keinen Unterschied.“

„Ich auch nicht, ich denke, dieser Schinken ist wirklich eine gute Sache. Ich werde ihn morgen als Gastgeschenk mitnehmen, denn dort wo wir hinfliegen, isst man streng vegan. Aber Eiweiß ist nun mal wichtig für die Ernährung, auch dort.“

„Wie heißt denn der Planet?“

Ärztepräsident kritisiert Alterstests für Flüchtlinge

Bild zu Röntgen, Handgelenk

Ärzte können dem CSU-Vorschlag, eine systematische Altersprüfung für Asylbewerber

einzuführen, nichts abgewinnen. Der Chef der Ärztekammer sieht

darin einen „Eingriff in die körperliche

Unversehrtheit“…

„Sie nennen sich Julis und ihr Planet ist der Juli. Sie sind alle sehr schlank und haben etwas gestreckte Köpfe. Aber sie sind sehr weise und gastfreundlich. Sie bekommen nicht so oft Besuch, da sie selbst kaum Raumfahrt betreiben. Sie sind auf ihrem Planeten sehr zufrieden. Aber wir werden eine Delegation von ihnen mit zur großen Versammlung mitnehmen.“

„Interessant. Was für eine Regierungsform haben sie denn?“

„Es ist ein Königreich. Zur Zeit haben sie einen wirklich sehr fähigen König und eine sehr gebildete Königin. Du wirst sehen, es sind wirklich sehr sympathische Wesen, diese Julis.“

„Hast Du schon länger persönlichen Kontakt zu ihnen?“

„Ich war erst einmal dort, ist schon lange her, aber wir haben Kontakt gehalten.“

„Was hältst Du denn von Willis Natürlicher Demokratie?“

„Keine schlechte Idee, nur sehr aufwendig. Wenn einer allein das sagen hat, dann ist es leichter zu Entscheidungen zu kommen. Aber ein Experiment ist es sicherlich wert. Ich bin mir nur nicht sicher, ob die Menschen sich wirklich selbst regieren wollen. Das bedeutet, dass man sich auch mit den Fragen der Gesellschaft nach Feierabend noch beschäftigen muss. Ich glaube nicht, dass dies jeder will.“

„Kennst Du das Königreich NeuDeutschland?“

„Sicher, ein fähiger Kopf, dieser Peter Fitzek. Bin mal gespannt, was aus seinem Projekt wird. Er hat jedenfalls verstanden, dass es ohne eine klare Führung nicht geht. Nur, noch ist sein Reich sehr überschaubar, was macht er, wenn immer mehr bei ihm Bürger sein wollen? Irgendwann muss er delegieren, er kann sich nicht um alles selber kümmern. Es ist ein Experiment, doch ich traue ihm viel zu. Zumindest hat er sich bisher allen Versuchen ihn zu stoppen widersetzt, um nicht zu sagen, er schöpft aus jedem Angriff nur neue Kraft.“

„Er glaubt an Dich und Deine Unterstützung.“

„Nun, die hat er ja auch. Ich finde eine Monarchie ist immer noch die beste Regierungsform. Allerdings sollte der Regent frei und vom ganzen Volk wegen seiner guten Qualitäten gewählt werden. Diese Erbmonarchen taugen oft nichts. Es sollte ein Mann und eine Frau mit großer Lebenserfahrung, umfassender Bildung und sehr guten Charaktereigenschaften sein. Davon findet sich in jedem Volk jemand.“

„Macht macht einsam, sagt Willi.“

„Darum sollte man sie ja auch mit seinem Partner teilen. Ich bin nicht einsam, nie gewesen, aber ich habe eben auch eine wunderbare Frau an meiner Seite. Und natürlich eine Heerschar an guten Engeln.“

Michael kam um zu fragen, ob noch Wünsche offen seien, aber Monalisa und der liebe Gott waren rund um zufrieden. Die Lobby hatte sich mittlerweile gefüllt und die lebendige Geräuschkulisse ließ ahnen, dass die Laune auch an den anderen Tischen sehr gut war. Auch dort wurde auf Wunsch der Schinken serviert und alle freuten sich über ihr herzhaftes Frühstück. Der liebe Gott verabschiedete sich von Monalisa und ging von Tisch zu Tisch um nach dem Urteil über seinen Schinken zu fragen. Alle waren begeistert und Gott war zufrieden. Dann machte er sich auf in die Kommandozentrale.

Monalisa zündete sich eine Zigarette an und dachte, dass der liebe Gott

wirklich ein unglaublich weitsichtiger und kluger Mann

war, der das Leben wirklich genoss.

Helene Fischer

tobt sich in New York aus

Helene FischerAktualisiert am 02. Januar 2018, 07:18 Uhr

Wow, ganz schön akrobatisch, Helene! Wie neue Bilder zeigen,

hat der Schlagerstar das neue Jahr offenbar ausgelassen in

New York eingeläutet. Ihre Fans feiern

die Bilder…

Coromandel:

Alkohol, Insel

In dem neuseeländischen Ort Coromandel herrscht Alkoholverbot.

Somit ist das Trinken auf öffentlichen Plätzen nicht gestattet.

Um an Silvester dennoch auf das neue Jahr anstos/

sen zu können, wurden einige Leute

besonders kreativ…

„Molekulare Küche“ oder

„Video des Tages / Der Molekular-Koch“ und

„Molekularküche by Traiteur Niessen – Also Ehrlich?! – BRF-Sendung“

zeigt, noch sind wir auf der Erde ganz am Anfang der Möglichkeiten der molekularen Küche.

Sicher ist ein vegetarischer oder gar veganer Schinken noch eine Utopie für uns, aber in 100 Jahren, wer weiß? Was man dazu benötigt ist vor allen Dingen Eiweiß und das könnte auch aus Soja gewonnen werden. Ich bin heute noch kein Freund davon, denn die wenigen Male, die ich aus Soja hergestellte „Fleischwaren“ probiert habe, war ich enttäuscht. Doch der liebe Gott ist ein ganz fabelhafter Koch, der aus den Erfahrungen vieler Köche unendlich vieler Universen schöpfen kann. Warum sollte dann ein „molekularer Schinken“ für ihn ein Problem sein? Ich bin persönlich zwar der Meinung, dass man Tiere durchaus essen kann, nur müssen sie halt glücklich gehalten werden. Bio ist da das Mindeste. Wir profitieren sehr von einer guten Tierhaltung, wir bekommen Leder, Wolle, Butter, Käse, Joghurt, Milch, Fleisch, Eier und vieles mehr von ihnen. Dafür können die Tiere von uns erwarten, dass wir nett und freundlich zu ihnen sind. Aber im Paradies wird nun mal kein Tier geschlachtet, sie sind dort genauso unsterblich wie alle anderen Lebewesen. Eine Ausnahme sind die Pflanzen, viele hat der liebe Gott zum Verzehr erschaffen. Denn einen Baum macht es sehr glücklich, wenn seine Früchte anderen Lebewesen schmecken und ein Salat gibt gerne ein paar Blätter ab, denn es wachsen immer wieder welche nach. Getreide kommt auch jedes Jahr wieder, da macht es gar nichts, wenn man aus dem Überfluss an Samen ein Brot backt.

Monalisa ließ sich von Michale den Weg zum großen Gewächshaus zeigen.

Es befand sich auf der unteren Seite der großen Scheibe.

Sie trat aus dem Aufzug und staunte.

Es sah hier aus wie in einem großen Gemüsegarten.

Überall befanden sich große Hügelbeete und dazwischen liefen einige Hühner und pickten Grashalme vom Boden. An der Decke waren große hell leuchtende Lampen angebracht. Zu ihrer rechten Seite befand sich ein kleineres Gewächshaus und sie ging dort hin und klopfte an die gläserne Tür bevor sie eintrat. Ein Mann schaute von seiner Arbeit auf. Er trug eine grüne Schürze und einen Strohhut.

„Hallo, ich bin Monalisa, der liebe Gott schickt mich, ich soll mich hier mal umschauen.“

„Komm nur herein, ich bin der Johannes. Was sagst Du zu diesen Mangos? Sehen sie nicht wunderschön aus. Ich ernte gerade ein paar für den Nachtisch heute Abend. Es gibt dazu Ziegenkäse mit Honig.“

„Habt ihr denn auch Ziegen hier auf dem Schiff?“

„Nur ein paar, der Käse heute Abend ist aber schon im Paradies hergestellt worden. Doch der liebe Gott liebt Ziegen nun mal und möchte nicht ohne sie reisen.“

„Wo sind denn die Tiere? Ich habe gehört, es gibt auch ein paar Kühe.“

„Und Schafe, sie befinden sich alle auf der Wiese neben an. Komm mit, ich wollte den Tieren sowieso ein bisschen Grünzeug bringen. Ich habe einige leckere Blätter für sie.“

Johannes verließ mit Monalisa das Gewächshaus, in dem es sogar Bananen gab wie sie feststellte. Er führte sie durch den Hochbeetgarten und ließ sie einiges Probieren. Hier wuchsen Erdbeeren in großer Zahl, Auberginen, Rhabarber, verschiedene Salatsorten, Kartoffeln, Möhren, Lauch, Sellerie, Kohlrabi, Zwiebeln, Kräuter, Schnittlauch, Tomaten und vieles mehr.

„Das Getreide ist aus dem Paradies, es lagert in großen Silos, es ist alles wichtige dabei, Weizen, Roggen, Dinkel und Reis. Aber im Grunde sind wir in der Lage uns ewig selbst zu versorgen. Man kann schließlich auch nur von Früchten leben.“

„Der liebe Gott meint aber, ab und zu ein guter Schinken, das kann nicht schaden. Ich habe heute einen aus seiner molekularen Küche probiert. Er will diesen Schinken den Julis schenken und ihnen wohl auch das Rezept da lassen. Ihm sind diese vegan lebenden Julis etwas zu schlank.“

„Molekulare Küche! Ich weiß nicht was das soll, die Natur liefert doch wirklich alles was man braucht. Ich habe den Schinken heute morgen auch probiert, aber ich benötige so etwas nicht. Ich weiß ja nicht, woraus er ihn gemacht hat. Da wäre mir ein echter Schinken wahrlich lieber.“

„Aber bei den Julis gibt es keine Tierhaltung und erst recht keine Schlachterei.“

„Ich bin der Meinung, wenn man die Tiere gut hält und ihnen ein schönes Leben ermöglicht, dann ist es kein Drama, wenn man sie irgendwann einfach einschlafen lässt und anschließend ihr Fleisch verarbeitet. Man muss es ja nicht so bestialisch angehen wie in einer Großschlachterei auf der Erde. Das ist wirklich ein Verbrechen. Aber ich kenne Methoden, da merkt das Tier gar nichts von, es wird sich einfach plötzlich auf einer paradiesischen Wiese wiederfinden.“

„Willst du etwa die Ziegen schlachten?“

Heißes Gerät! SIE war Meghan Markles "Suits"-BodydoubleAktualisiert am 02. Januar 2018, 10:48 Uhr

„Nun, jetzt sind sie dreidimensional, da wäre das durchaus machbar. Aber noch müssen wir ja keinen Hunger leiden. Ist schließlich genug Gemüse an Bord.“

Johannes öffnete ein großes Tor und Monalisa staunte. Hier sah es aus wie in einem großen Obstbaumgarten und unter den Bäumen grasten Kühe, Ziegen und Schafe.

„Schweine gibt es nicht?“

Akku-Experte:

Akku-Experte: Smartphone-Akku nie über Nacht aufladenAktualisiert am 23. Oktober 2017, 16:36 Uhr

Akku-Tipps: So hält das Handy länger durch…

„Schweine geben keine Milch. Sie sind nur für Schinken und Würstchen gut und die werden ja jetzt molekular hergestellt. Ich hätte sie zwar auch gerne dabei gehabt, aber der liebe Gott hat gesagt, sie sollen im Paradies bleiben.“

„Hast Du einen großen Bauernhof im Paradies?“

„Ich habe den perfekten Hof. Ich baue alles an was möglich ist und die Tiere leben glücklich mitten drin.“

„Und wer macht jetzt dort die Arbeit?“

„Meine Frau und die Kinder.“

„Kinderarbeit?“

Beatrix von StorchAktualisiert am 01. Januar 2018, 22:46 Uhr

 Ärger für die stellvertretende AfD-Bundestagsfraktionschefin
Beatrix von Storch: Nach einem umstrittenen Tweet wird ihr
Account von Twitter kurzzeitig gesperrt. Die Kölner
Polizei zeigt die Politikerin wegen der
gleichen Nachricht an…

„Für die Kinder ist es ein großer Spaß. Dort lernen sie alles über Landwirtschaft und es gibt jeden Tag frische Milch. Sie lernen Brot zu backen und wenn nichts zu tun ist, reiten sie. Ich habe nämlich auch einige Pferde und Esel.“

„Das klingt wirklich sehr paradiesisch.“

„Ich habe auch dort ein tropisches Gewächshaus, es ist meine Leidenschaft.“

„Und wer hilft Dir hier? Das muss doch alles sehr viel Arbeit sein?“

„Wenn ich Hilfe benötige, dann rufe ich ein paar Engel, die freuen sich auch immer, wenn sie hier in der Natur sein können. Aber es gibt auch noch Maria, meine Tochter. Sie ist aber gerade auf den Weg in die Küche.“

„Da wollte ich heute auch noch hin. Ich würde die Tiere ja gerne mal streicheln.“

„Nur zu, sie freuen sich immer über Besuch. Ich gehe derweil noch etwas in den Garten, die Arbeit geht einem da nicht aus. Heute Abend gibt es Pizza und dafür werden noch Tomaten benötigt.“

Johannes ließ Monalisa allein bei den Tieren und sie ging unter den Bäumen spazieren. Es gab Pflaumen- Apfel- und Birnbäume, sie erkannte Mirabellen, Kirschen und Aprikosen. Eine Ziege kam auf sie zu und Monalisa ging in die Hocke und ließ sich beschnuppern. Sie streichelte das Tier hinter den Ohren und da kamen auch die anderen Ziegen und wollten gestreichelt werden. Auch die Kühe schauten herüber.

Die Schafe lagen im Gras und wurden ebenfalls neugierig.

Eine Kuh drängte eine Ziege zur Seite und streckte

ihren Kopf, auch sie suchte Zärtlichkeit.

Blauscheitelpipra

Die Tiere hatten übrigens auch eine schöne Aussicht auf das Universum,

denn fast die ganze rechte Seite war verglast und man sah die Sterne vorüberziehen.

Ja, dies hier war wirklich ein sehr schöner Ort und sie konnte sich vorstellen hier den ganzen Tag zu verbringen. Sie überlegte, sich ihren Laptop mitzubringen, dann könnte sie auf der Wiese sitzen und an ihrem Reisebericht schreiben. Aber hier konnte man bestimmt auch entspannt ein gutes Buch lesen, wenn einem die Bibliothek oben neben der Lobby zu eng wurde.

Monalisa beendete ihren Besuch bei den Tieren und verabschiedete sich von Johannes.

Seine Tochter war bei ihm und ließ sich verschiedene Gemüse, Salate und Kräuter für die Pizza geben um auch diese in die Küche zu bringen. Monalisa begleitete sie. Das Gemüse schoben sie gemeinsam in einem kleinen Wägelchen. Maria war eine junge Frau und sie erzählte, dass sie erst vor einigen Wochen ins Paradies gekommen sei. Auf der Erde hätte sie es nicht leicht gehabt und sie sei zum Glück an einer schweren Krankheit gestorben. Sie hätte jetzt erst mal die Nase voll von der Erde, im Paradies hingegen sei es wunderschön, und dass sie ihren Vater auf dieser Reise begleiten dürfe, sei sehr aufregend für sie. In der Küche würde zudem ein sehr netter Junge arbeiten und sie hoffe, dass es etwas Ernstes mit ihnen werden würde. Dann wollte sie ihren eigenen Hof haben und unter anderem Blumen züchten. Der junge Mann hieße Andreas und auch er hätte schwere Zeiten auf der Erde erlebt. Auch er wünsche sich einen eigenen Hof mit ein paar Kühen und dort wolle er eine Konditorei aufbauen, er hoffe, dass der liebe Gott dann zu ihm käme um seine Kuchen und Torten zu probieren.

Sie benutzen einen anderen Aufzug und gelangten

direkt in die große Küche.

Hausmittel, Krankheit, Haushalt

Hier waren sehr viele gute Seelen am Werk. Monalisa

wurde dem Chefkoch vorgestellt, sein Name war Rudolf, genannt Rudi.

„So, so, Du bist also die neue Sekretärin des Herrn und interessierst Dich für die Küche.“

„Ich schreibe für die Frau vom lieben Gott eine Art Reisebericht, sie will schließlich wissen, was wir hier alles so erleben.“

„Dann bist Du ehr eine Schriftstellerin, nun, dass haben die Könige zu allen Zeiten gemacht, sie nahmen sich Schreiber mit auf ihre Reisen, damit alle Welt von ihren Großtaten erfuhr.“

„Schriftstellerin ist ein großes Wort, ich schreibe keinen Roman. Ich dokumentiere mehr. Und so interessiert mich auch der Blick hinter die Kulissen. Ich habe gehört, heute gibt es Pizza.“

„Ganz Recht, was ist denn Deine Lieblingspizza?“

„Ach, Tomaten mit Mozzarella ist mir sehr recht, aber auch eine mit verschiedenem Gemüse ist lecker. Auf der Erde habe ich auch gerne Pizza mit Tunfisch gegessen.“

„Ja, der Fisch, das ist eine große Diskussion hier. Ist es möglich unsere Speisekarte zu erweitern und Fisch zu essen? Im Paradies geht es nicht, da sind auch die Fische unsterblich, aber wenn wir auf einen Planeten mit Fischen kämen, warum sollten wir nicht ein paar fangen, hat Jesus auch gemacht.“

„Wenn man den Fischbestand nicht gefährdet, sehe ich darin auch kein großes Problem“, antwortete Monalisa. „Man darf die Fische nur nicht leiden lassen. Aber, dass sie gefressen werden können, nun dass ist ihr Leben. Im Meer wird praktisch jeder von irgendwem als Futter betrachtet.“

„Mal sehen, vielleicht gibt es ja bei den Julis fischreiche Seen,“ meinte Rudi der Chefkoch.

„Ich denke, das werden sie nicht wollen, die Julis leben streng vegan.“

„Aber vielleicht dürfen wir trotzdem mal ein Netz auswerfen. Ich hätte Lust auf eine schöne Forelle, oder etwas in der Art.“

Monalisa ließ sich durch die Küche führen und auch die großen Kühlräume wurden ihr gezeigt. Nur die molekulare Küche war Tabu, dort durfte nur er und der liebe Gott hinein. „Alles Top Sekret,“ meinte Rudi mit einem Augenzwinkern. „Du sollst schließlich nicht seine Geheimnisse verraten, er meinte zu mir, vor Dir sei kaum etwas sicher. Bist wohl eine Quasselstrippe, was?“

„Ich betrachte es als meine Aufgabe möglichst umfassend aufzuklären, aber es stimmt schon,

ein Geheimnis ist bei mir schlecht aufgehoben, das war schon immer so.“

„Dann bleibt die Tür für Dich besser

wirklich geschlossen.“

MieterhöhungAktualisiert am 01. Januar 2018, 04:25 Uhr

Monalisa lernte auch diesen Andreas kennen, er stand

mit Maria zusammen am Fenster und sie schauten zu den Sternen.

Maria hatte leicht gerötete Wangen und auch Andreas schien sehr verliebt zu sein.

Sein Blick, mit dem er Maria anschaute erzählte von großer Zuneigung, ja Liebe. Monalisa trat zu ihnen und gemeinsam schauten sie zu einer großen Spiralgalaxie, die grade vorüberzog.

Andreas fragte: „Ob dort auch alles voller Lebewesen ist? Ich beobachte nun seit zwei Tagen immer das gleiche Bild, das Universum scheint unendlich zu sein. Und überall schweben diese Spiralen, eine schöner als die andere. Ob es dort auch große Städte auf den Planeten gibt? Ob dort auch Kuchen gebacken werden?“

„Keiner wird so gute Kuchen backen wie Du,“ schmolz Maria dahin.

„Ach, ich bin ein absoluter Anfänger, aber bemühen werde ich mich. Ich möchte den lieben Gott beeindrucken.“

„Ich denke, dass hast Du schon getan“, sagte Monalisa, „sonst wärest Du jetzt nicht im Paradies und ganz bestimmt nicht hier auf dem Schiff.“

„Ich weiß nicht, was ich so Großartiges getan haben soll, ich habe vor allen Dingen sehr gelitten. Mein Vater war ein ziemlich brutaler Mensch.“

„Vielleicht hat es schon gereicht, dass Du Dich daran nicht orientiert hast. Du hast nichts Brutales an Dir.“

„Nein, das habe ich tatsächlich nicht. Ich habe für meine Mutter immer nur getan was ich konnte, denn auch ihr ging es an der Seite ihres Mannes sehr schlecht. Ich bin froh, dass es vorbei ist, nur hoffe ich, dass meine Mutter jetzt nicht leiden muss.“

„Frage doch mal den lieben Gott, ich könnte mir vorstellen, dass er sie nicht ohne Schutz gelassen hat.“

„Das werde ich tun, aber meine Damen, ich muss jetzt zurück an den Herd. Maria, gehst Du heute Abend mit mir schwimmen?“

„Ich werde Dich zum Schichtende abholen.“

„Nun, dann wünsche ich Euch einen schönen Tag bis dahin und einen herrlichen Feierabend“, meinte Monalisa und sie ging sich von Rudi verabschieden, nicht ohne ein Stück Kuchen mit auf den Weg zu bekommen. Damit ging sie in die Lobby und setzte sich wieder an ihren Stammplatz.

Michael kam mit einer Kaffeekanne zu ihr und fragte,

ob er sich etwas zu ihr setzen dürfe, es sei

gerade nicht viel los.

Australien:

Kings Canyon

In Australien ist ein 35 Jahre alter Mann von einem Blitz

erschlagen worden. Woher der Tourist kam, ist

bislang nicht bekannt…

„Gerne, bitte nimm Platz.“

Michael hatte zwei Kaffeebecher mitgebracht und goss auch sich einen Kaffee ein.

„Ah, so eine Pause tut gut.“

„Hast Du denn auch mal Feierabend?“

„Sicher, doch dann bin ich meistens ziemlich groggy, die Gäste wollen schließlich alle bedient werden. Als Astralkörper oder auch Mentalkörper ist das ja alles kein Problem, aber hier in der Dreidimensionalität schlaucht das viele hin und her Laufen ganz schön.“

„Ich schlafe auch länger als normal.“

„Du sitzt bestimmt immer lange an Deinem Schreibtisch. Kommst Du denn mit Deinem Reisebericht gut voran? Ich würde ihn später ja gerne mal lesen.“

„Der liebe Gott möchte ihn wohl im Paradies verlegen lassen, wenn er gut wird. Er meinte Reiseberichte könnten Bestseller sein.“

„Komme ich denn auch darin vor?“

„Natürlich, aber keine Angst, ich schreibe nur das Beste.“

„Wenn es ein Bestseller werden soll, dann muss da auch etwas Erotisches drin stehen, denke nur an den Reisebericht von Marco Polo.“

„Etwas Erotisches? Noch habe ich nichts dergleichen hier gesehen.“

„Nun, dann gehe heute noch mal in die Sauna.“

„Wirklich, Du meinst dort …“

„Da wird es anfangen. Die Gäste sind alle ziemlich high, das macht die erwachte Libido.“

„Hast Du etwa auch eine erwachte Libido?“

„Nun, ich fühle mich jedenfalls ziemlich menschlich seit gestern. Ich denke, auch in mir regt sich etwas.“

„Sind Engel nicht geschlechtslos?“

„Wo denkst Du hin, glaubst Du der liebe Gott kastriert seine besten Mitarbeiter?“

„Nein, das nicht, ich dachte nur, man liest es doch überall.“

„Das hat die katholische Kirche verzapft. Die sind alle ziemlich sexistisch und lassen ihre dummen Fantasien an uns aus. Von wegen geschlechtslos, wir sind eigentlich die größten Liebhaber aller Zeiten.“

„Was Du nicht sagst!“

„Ich würde es Dir gerne beweisen. Dann hättest Du etwas sehr Erotisches zu erzählen.“

„Michael! Du bist mir ja vielleicht ein Engel!“

„Ich will nur nicht, dass Dein Reisebericht zu trocken wird.“

„Klar, alles im Dienste der Literatur, nehme ich an.“

„Ich könnte Dich ja zunächst einmal richtig massieren. Ich bin ein Meister darin.“

„Ich war gestern erst bei einer Massage, das hat zwar sehr gut getan, war aber auch ziemlich schmerzhaft.“

„Ich würde Dir bestimmt nicht wehtun. Komm heute Abend zu den Tieren, ich lade Dich

zu einem Picknick ein, dann wirst Du sehen, wie gut meine Massage Dir tut.“

„Zu den Kühen?“

„Dort ist es abends einfach herrlich, ich gehe dort öfter hin und schaue in den Weltraum.

Die Tiere sind abends absolut friedlich und stören nicht. Ich werde dort auf Dich warten, nach dem Essen. Verzichte auf den Nachtisch, ich sorge dafür.“

Monalisa schaute dem Engel in die schönen, grünen Augen und sie war tatsächlich nicht abgeneigt. „Also gut, ich werde es mir überlegen.“

„Ich freue mich, wenn Du kommst.“ Michael stand auf und ging an einen der Tische, wo sich Gäste gerade niedergelassen hatten.

Was sagt man dazu, dachte Monalisa. Sie hatte jetzt doch tatsächlich ein Rendevous mit einem sehr gut aussehenden Engel. Er sah wirklich sehr schön aus mit seinen langen, dunklen Locken. Er hatte ein etwas feminines Gesicht, fein geschwungene Lippen. Wirklich, und Charme hatte er auch. Wie er sie angesehen hatte! Was würde sie heute Abend wohl am Besten anziehen?

Nachdem sie den Kuchen verspeist und eine Zigarette geraucht hatte, ging sie hinauf in ihr Zimmer, sie musste ihre Eindrücke festhalten, denn heute Abend würde sie ja wahrscheinlich nicht dazu kommen.

„Umgang mit Engeln und geistigen Helfern“, Seherin Nadine Reuter““ spricht über unsere Möglichkeiten mit unseren Schutzengeln und geistigen Führern in Kontakt zu treten. Wir können auch mit ihnen tanzen. Ich muss ihnen sagen, das stimmt tatsächlich. Ich habe schon mal mit einem Engel getanzt, damals ganz am Anfang meines ersten Buches, dass ich geschrieben habe. Ich erzählte schon davon, sein Titel lautet „Die Schwarzen Steine“. Das Buch beginnt damit, dass ich mich plötzlich in einer schummrigen Bar befand, es waren nur wenige Personen anwesend, doch alle saßen an kleinen Tischen, die im Raum verteilt waren und die Anwesenden schauten auf die Mitte ihres Tisches. Dort war ein Bildschirm eingelassen und ich sah, dass die Menschen wie gebannt zum Beispiel auf einen Berg von Gold schauten. Mich irritierte diese Bar, ich hatte den Eindruck, dass dort auch harte Drogen konsumiert wurden.

Ein Barkeeper brachte mir einen rot leuchtenden

Drink mit einem schwarzen Strohhalm.

Walace, Hamburger SV

Aktualisiert am 02. Januar 2018, 11:28 Uhr

Ich probierte das Getränk und plötzlich sah ich einen Mann neben mir stehen.

Er stellte sich mir als Baldur, meinen Schutzengel vor. Wir unterhielten uns etwas und dann nahm er meine Hände und begann mit mir zu tanzen. Der Raum verlor seine beängstigende Ausstrahlung und ich fühlte mich sicher und sehr gelöst. Es war eine sehr schöne Erfahrung und das gute Gefühl hielt auch noch an, als er plötzlich nicht mehr zu sehen war. Ich ging nun neugierig geworden durch diese Bar und begann alles genau zu beobachten. Und damit begann für mich eine 9-monatige Reise in mein Unterbewusstsein. Vielleicht finde ich für dieses Buch ja irgendwann einen Verleger. Ich finde es ist ein ganz wunderbares Buch geworden, denn es hat mich zu einer Königin eines großen Landes in meinem Innern gemacht.

„Den Engeln auf der Spur – Renate Ingruber“ oder „Wie bekomme ich Kontakt zu Engeln?“ Channeling, Spiritualität, Botschaften, Neue Zeit, 2012, Erzengel, Entspannung, Kartenlegen, Esoterik, Astrologie, New Age, Meditation, Robby Altwein, Entspannung, Spirit, Meditation, Atlantis, Meister, Aufstieg, Lichtarbeit, Lichtschule, Kosmische Lichtschule …

„Sabrina Fox – Mit Engeln Kontakt aufnehmen“. Sie werden im Internet einige Videos zu diesem Thema finden. Sie glauben nicht an Engel? Kein Problem, sie kümmern sich trotzdem um Sie. Sie sind diskret und halten sich mit irgendwelchen nicht gewünschten Ratschlägen zurück. Aber wenn Sie sich darauf einlassen, dann werden Sie die Erfahrung machen, dass ihre Schutzengel immer um sie sind.

Mir haben meine Schutzengel einmal sehr geholfen,

obwohl ich nicht an sie glaubte.

Es ist vielleicht 15 Jahre her und ich ging durch den Ort und kam an eine große Kreuzung.

Die Fußgängerampel war rot, doch ich hielt mich selten an diese Ampeln, ich ging eigentlich immer so wie ich es wollte. Klar, wenn viel Verkehr war, dann blieb auch ich vor einer roten Ampel stehen, aber wenn kein Auto kam? Warum auf die Ampel warten? Und so wollte ich auch diesmal über die rote Ampel gehen, denn ich sah kein Auto kommen. Ich betrat die Straße und plötzlich, ich wusste auch nicht warum, machte ich eine Schritt zurück. Und in dem Moment raste ein schwarzer Golf an mir vorbei. Seine Fenster waren verdunkelt und er fuhr garantiert viel zu schnell. Ich hatte wirklich großes Glück gehabt, denn wäre ich wie gewollt einen Schritt weiter gegangen, dann säße ich jetzt nicht mehr hier. Dieser Zusammenstoß hätte für mich tödlich geendet, ganz bestimmt.

Ich dankte in diesem Moment meinem Schutzengel, auch wenn ich bisher nicht an ihn geglaubt hatte, aber ich wusste in diesem Moment ganz sicher, mein Schutzengel hat mich vor einem sehr großen Fehler bewahrt. Wäre ich weitergegangen, ich hätte niemals das Bombini-Projekt begonnen und auch alle meine Bücher wären nie geschrieben worden. Jetzt können Sie sagen, was soll’s, ich wäre ja vielleicht in den Himmel gekommen und das wäre ja auch nicht schlecht gewesen. Das stimmt, nur, man kommt nur in das Paradies, wenn man seine Lebensaufgabe erfüllt hat. Insofern wäre ich wahrscheinlich ziemlich schnell wiedergeboren worden und hätte diesen langen Weg des Erwachsenwerdens noch mal durchlaufen müssen. Krabbeln lernen, Laufen lernen, Kindergarten, Schule, Pupertät, Jugend, Studium, Heirat, Kinderkriegen und so weiter, bis ich wieder da angekommen wäre wo ich schon mal war. Ehrlich gesagt, ich hätte es als Strafe empfunden, wenn ich mir denn dessen bewusst geworden wäre. Ich will damit nicht sagen, dass ich nicht auch gerne Kind gewesen bin, aber dennoch, ich war wirklich froh, als ich endlich die Dreißig hinter mir hatte. Mir war immer klar, ich bin ein Spätzünder, ich würde meine große Zeit nicht mit Zwanzig erleben sondern mit Vierzig. Nun, und wäre ich weiter gegangen, ich hätte mein Vierzigstes Lebensjahr nicht erreicht.

In sofern, es ist durchaus sinnvoll auf seine innere Stimme zu hören,

es kann wirklich sein, dass dort ein Schutzengel zu hören ist.

Bild zu Gewalt, Silvester

„Kommunikation mit Engeln“ Bewusst.TV

gibt auch einen Einblick in die Zusammenarbeit, die wir gemeinsam mit unseren Schutzengeln erleben können. Nun, und wenn sich ein Engel anbietet, eine himmlische Massage zu schenken, dann kann man sagen, ist die Zusammenarbeit sehr intensiv und sogar sehr intim.

Monalisa stand vor ihrem Kleiderschrank

und wusste nicht, was sie

anziehen sollte.

Neujahrsgrüße im Bikini

Bild zu Katja Burkard

Aitutaki – exotischer kann ein Urlaubsort wohl kaum klingen.

Auf der Südseeinsel macht Moderatorin Katja Burkard (52)

gerade Urlaub und sendet leicht bekleidete

Neujahrsgrüße…

Natürlich wollte sie an diesem Abend besonders hübsch aussehen, doch ein

Abendkleid war für ein Picknick auf einer Wiese dann vielleicht doch nicht ganz das Richtige.

Nach einigem hin und her entschied sie sich für ein kurzes Kleid. Es war rot, rückenfrei und hatte Spaghettiträger. Dazu wählte sie feine bestickte Ballarinas und sie legte sich ein ebenfalls mit Blumen besticktes, feines Tuch um die freien Schultern. Sie schaute sich im großen Spiegel an und fand, sie sah wirklich sehr hübsch in diesem Kleidchen aus. Untendrunter trug sie nur ein knappes rotes Spitzenhöschen. Die Haare hatte sie locker hochgesteckt und ein bisschen Schminke hatte sie auch aufgelegt. Sie fuhr den Rechner hinunter und machte sich auf den Weg in den Speisesaal. Dort drehte man sich verstohlen nach ihr um und der liebe Gott schaute mit hochgezogenen Augenbrauen, als sie sich an ihren Platz setzte.

„Na, wo willst Du denn heute noch hin, ist hier irgendwo Tanz?“

Silvestergrueße_Madonna

„Wieso? Ich weiß von keiner Disco.“

„Oh ja, Tanz, das wäre doch wirklich mal etwas,“ sagte Lisa, die mit ihrem Stuhl ein paar Zentimeter näher an Thomas heran gerückt war.

„Tanz wird es auf Juli geben, der König gibt ein kleines Fest zu unseren Ehren,“ meinte der liebe Gott. „Morgen Mittag werden wir erwartet, abends soll es ein Bankett geben und anschließen darf getanzt werden.“

„Oh, wie wunderbar,“ freute sich nicht nur Lisa. Dann neigte sie sich zu Monalisa herüber und flüsterte ihr ins Ohr: „Er hat mich die ganze Nacht geküsst!“

„Das freut mich für Dich, ich werde mich heute auch küssen lassen.“

„Nein, wirklich? Mit wem bist Du denn so schnell so nah gekommen?“

„Das bleibt ein Geheimnis.“

„Oh, mir kannst Du es doch ruhig sagen.“

„Morgen vielleicht, wenn nicht überall neugierige Ohren ausgefahren sind.“

„Du musst es mir unbedingt erzählen!“

Das Essen wollte kein Ende nehmen, so kam es Monalisa vor,

erst kam die Vorspeise und dann schien es ewig zu dauern bis die Pizza kam.

Sie bekam eine Pizza Margareta, und sie probierte eine Ecke von der viel gelobten Gemüsepizza. Dann warteten alle auf den Nachtisch. Monalisa wusste nicht, wie sie sich unbemerkt verdrücken konnte und suchte nach einer Ausrede. Da kam ihr er liebe Gott zu Hilfe, denn er sagte: „Monalisa, bitte tu mir doch den Gefallen und bringe diesen Umschlag zum Gärtner, es ist wichtig, er braucht die Anweisungen für morgen früh.“

Das konnte doch kein Zufall sein! Aber wie konnte sie auch glauben, dass ihm irgendetwas verheimlicht werden konnte. Dankbar drückte sie ihm einen Kuss auf die Wange, nahm den Umschlag und verschwand. Sie musste sich zügeln nicht zu laufen, irgendwie war sie total aufgeregt. Im Aufzug versuchte sie sich zu beruhigen und holte tief Luft. Benahm sie sich nicht wie eine 15-jährige bei ihrem ersten Rendevous? Die Tür des Aufzugs öffnete sich und sie ging in Richtung Gewächshaus. Davor saß an einem Tisch der Gärtner allein beim Abendbrot.

„Hallo Monalisa, was treibt Dich denn hier her um diese Zeit? Alle sind heute ausgeflogen, wollen Schwimmen gehen.“

„Ich soll Dir diesen Umschlag bringen, er enthält noch einige Anweisungen für Morgen.“

„Ach die Liste mit den Samen für die Julis. Ich habe sie heute nach der Besprechung liegen gelassen. Nett dass Du sie vorbei bringst.“

„Ich wollte auch noch mal etwas zu den Tieren gehen, ist das in Ordnung?“

„Oh, natürlich, das ist ein schöner Ort, besonders am Abend. Geh nur, der Sternenhimmel

sieht jetzt ganz anders aus, wir sind wohl schon in die Galaxie eingetreten.“

„Ich wünsche Dir noch einen schönen Feierabend.“

Polizei, Mallorca

Aktualisiert am 02. Januar 2018, 11:47 Uhr

„Nun, ich Dir auch,“ sagte der Gärtner und Monalisa

meinte ein Zwinkern in seinen Augen

gesehen zu haben.

Aber sie hatte sowieso den Eindruck, dass jeder ihr in den Kopf gucken konnte. Ihr stand ihre Erregung wohl zu sehr im Gesicht geschrieben. Sie schenkte dem Gärtner ein Lächeln und ging zu dem großen Tor, hinter dem sich die Weide mit den Obstbäumen befand.

Es war relativ dunkel und die Tiere schienen sich fast alle hingelegt zu haben. Am anderen Ende, hinter den Bäumen sah sie Licht. Sie ging darauf zu und sah Michael auf einer Decke liegen, um diese herum hatte er bestimmt 10 oder 20 Kerzen aufgestellt, sie spiegelten sich in dem großen Fenster, wo Monalisa jetzt Tausende Sterne glitzern sah. Oh, was war das für ein romantisches Bild! Michael stand auf und kam ihr etwas entgegen, er drückte sie zart an sich und geleitete sie zur Decke. Auf einem Tablett sah sie verschiedene Köstlichkeiten liegen, Obst und orientalisches Gebäck.

„Schön dass Du gekommen bist. Du siehst wahrlich wunderschön aus. Komm setze Dich hier hin und schau zu den Sternen. Sind sie nicht wunderschön?“

„Alles ist wunderschön hier, die Kerzen, einfach alles.“

Monalisa ließ sich auf der Decke nieder und war wie verzaubert. Michael reichte ihr ein Glas und sagte, lass uns anstoßen auf diesen einmaligen Abend.“ Er holte eine Flasche hervor und sagte: „Die habe ich heute vom lieben Gott geschenkt bekommen, Champagner aus seinem privaten Weinregal.“

„Hast Du ihm etwas von unserem Treffen erzählt?“

„Das war gar nicht nötig, er meinte nur, wir sollten es uns gut gehen lassen.“

Michael goss den sprudelnden Champagner in die wunderbaren Kristallgläser und sie stießen miteinander an. Der Klang erschallte durch den ganzen, großen Raum, eine Kuh muhte und eine Ziege meckerte.

„Ob wir sie stören?“

„Bestimmt nicht, sie würden jetzt nur auch gerne Mensch sein.“

Sie schauten sich in die Augen und probierten Gottes Champagner. „Hm, einfach himmlisch! Wo er den wohl her hat?“

„Er ist wahrscheinlich aus seinem eigenen Weingut. Ich habe dort auch einmal eine Weile gearbeitet. Ein ganz ausgezeichneter Wein wird dort gemacht. Und eben auch Champagner, obwohl, er dürfte eigentlich gar nicht Champagner genannt werden, denn schließlich liegt sein Gut nicht in der Champagne. Aber so genau wollen wir es jetzt nicht nehmen. Ein schönes Kleid hast Du an.“

„Du siehst auch toll aus.“

„Ich wusste ehrlich gesagt gar nicht was ich anziehen soll.“

„Ich musste auch lange überlegen.“

„Du hast gut gewählt, komm lege Dich auf den Bauch, ich will mir Deinen Rücken anschauen.“

Monalisa streckte sich auf der Decke aus und drehte den Kopf so, dass sie die Sterne sehen konnte. Sie flogen vorbei, es gab große und kleine, rote und goldene, blinkende und sogar blaue waren darunter. Manchmal waren auch riesige Planeten zu sehen, einige hatte Ringe wie der Saturn, andere leuchteten grün, andere blau. Es gab auch gelbe und rote.

Michael strich mit seinen Händen über ihre Schultern, dann über den Rücken bis hinunter zu ihrem Po. Eine Welle von Hitze durchflutete sie. Die Hände kamen wieder hoch und ganz sanft begann dieser Engel sie zu massieren. Es war so schön! Es tat so gut! Sie ließ sich fallen und folgte seinen Fingern wie sie über ihren Körper glitten. Sie spürte seinen Atem an ihrem Hals und er küsste sie dort, dann den Rücken hinunter wieder bis zum Po. Eine Hand legte sich auf ihr nacktes Bein und schob das Kleid etwas höher.

„Du hast sehr schöne Beine. Und Dein Rücken ist der einer Königin.“

„Deine Hände sind göttlich.“

„Ich werde ganz sanft sein, mach die Augen zu und genieße es.“

Monalisa lies sich fallen und war ganz in die Berührungen versunken.

Sie öffnete ihre Beine ein wenig und Michael streichelte ihre runden Po.

Sie wünschte sich mehr davon, aber die Hände gingen wieder hinauf bis zu ihrem Hals. Sie drehte den Kopf zu ihm und er kam hinunter zu ihr und küsste sie auf die Stirn, auf die Wange und dann auf den Mund. Sie öffnete die Lippen und seine warme Zunge drang in sie ein. Sein Kuss war zart aber dennoch leidenschaftlich. Sie drückten die Lippen aufeinander und spielten mit den Zungen. Michael glitt mit seinem Mund über ihren Hals, den Nacken, er küsste ihren Rücken bis er wieder bei ihrem Po angekommen war. Sie öffnete ihre Beine noch weiter und diesmal spürte sie seinen Atem zwischen ihren Schenkeln. Eine Flut an Hitze durchdrang sie und sie ließ es geschehen. Er küsste sie da, wo es besonders schön war und sie stöhnte leicht auf. Sie konnte seine Zunge durch ihr Höschen spüren und sie spürte, dass sie feucht wurde. Er leckte sie und bald schon war sie ihm völlig ergeben. Seine Hand zog an den Höschen und sie streckte den Po.

„Ja, so ist es gut. Zeig mir Deinen Hintern.

Er sieht wunderbar aus, Du bist

wunderbar …“

Er ließ seine Hand vom Rücken über den Po bis zu ihrem Sonnenschein hinuntergleiten. Sie spreizte die Beine und er griff zu. Oh, das war ja so aufregend! Er massierte ihren Sonnenschein und sie streckte sich dieser Berührung entgegen.

Geschickt zog er ihr das Höschen aus und dann legte er sich auf sie. Sie konnte sein Herz schlagen fühlen und sein hartes Gemächt drückte sich gegen sie. Sie drehte sich unter ihm und ihre Münder fanden sich und sie küssten sich mit immer größerer Leidenschaft. Sie umarmte ihn und ihre Hände glitten über seinen starken Rücken bis zu seinem knackigen Po. Sie versuchte seine Hose herunterzuziehen, doch er war schneller und schon lagen sie eng aneinandergedrückt, sie spürte ihn und seine Glut. Mann, war das lange her, dass sie sich so gefühlt hatte!

Und dann spürte sie einen Finger zwischen

ihren Schamlippen, er suchte und

fand ihr Heiligtum.

CSU provoziert SPD mit harter Asylpolitik

Angela Merkel und Martin Schulz

Berlin (dpa) – Unmittelbar vor ihrem ersten Spitzengespräch im neuen Jahr

zu einer Regierungsbildung haben sich die Meinungsunterschiede

von CDU, CSU und SPD weiter

verschärft…

Vorsichtig drang er in sie ein und sie stöhnte. Sie wollte mehr,

ein Finger war nicht genug und er schien ihre Wünsche zu kennen und

schob einen zweiten Finger und dann einen dritten hinterher. Oh, welche Wonne!

Sie war total nass und er spielte mit ihren Schamlippen, während er sie küsste. Dann ging er mit seinem Kopf zwischen ihre Beine und leckte sie mit der Zunge. Sie spreizte die Beine soweit es ging und er drang mit seiner Zunge in sie ein. Ein Finger ging zu ihrer Rosette und auch dort drang er ohne Mühe ein. Das war der Wahnsinn! Das war einfach nur geil. Sie wurde geil, ja, sie wollte immer mehr.

Dann spürte sie wieder die Finger in ihrer Scheide und einen Finger in ihrem Po. Er spielte mit ihr und sie dachte, sie würde darüber noch wahnsinnig. Sie stöhnte nun in einem fort, sie vergaß wo sie war, sie wollte nur eines, er sollte sie nehmen.

Ein zweiter Finger drang in ihren Po ein, sie konnte sie eigentlich gar nicht mehr zählen, sie hatte das Gefühl, dass es mehrere Hände waren. Er spreizte ihre Pobacken und sie spürte ihn in ihrer Scheide und in ihrem Po, er zog die Finger hinaus und stieß sie wieder hinein. Ihr war jetzt wirklich alles egal und sie ging in die Hocke. Ihre Beine gespreizt bot sie sich dar. Er griff nach ihren Haaren und zog ihren Kopf zurück. Er küsste sie auf den Mund, drang mit der Zunge in sie ein, und dann spürte sie sein Geschlecht in sich. Erst langsam und dann immer schneller stieß er sie, er gab ihrem Po einen Klaps und stöhnte nun ebenfalls.

Dann spürte sie ihn in ihrem Po und nun war es endgültig um sie geschehen. Sie ließ alles aus sich heraus und genoss das Gefühl in vollen Zügen. Er ließ nicht nach und jagte sie ihrem Höhepunkt entgegen. Sie wollte, dass dies alles nie enden würde. Seine Hand hielt ihre Scham und sein Penis war riesig. Er drang tief ein, zog ihn heraus und drang wieder so tief ein wie es ging. Seine Finger glitten in ihre Scheide sie konnte nur noch schreien. Sie erreichte ihren Höhepunkt mit ihm gemeinsam und es war einfach nur wunderschön. Wie lange hatte sie dieses Gefühl nur nicht mehr erlebt! Sie legte sich auf die Decke und er blieb auf ihr liegen. Sie atmeten schwer und waren glücklich.

Irgendwann rutschte er heraus und sie drehte sich nach ihm um, er legte sich neben sie und küsste sie zärtlich auf den Mund.

„Du bist eine wahnsinnig erotische Frau!“

„Und Du bist wirklich ein himmlischer Liebhaber!“

Sie küssten sich zärtlich und so blieben sie eine Weile einfach nur

liegen. Dann stütze Michael sich auf seinen Arm auf

und fragte: „Hast Du Durst?“

Sie nickte. Da trank er von seinem Glas und übergab ihr den Champagner mit einem Kuss. Sie setzte sich auf und schüttelte ihre Haare. Dann nahm sie ihr Glas und sie stießen miteinander an. Sie schaute ihm in die Augen und sagte: „Das war super!“

Er reichte ihr eine Dattel und steckte sich selbst eine in den Mund.

Sie schaute auf den Teller und nahm sich ein Stück Baklava. Es tropfte Honigsüß und sie musste sich die Finger ablecken. Sie nahm noch einen Schluck von dem Champagner und auch er trank davon. Ihr Glas war leer und er goss nach. „Du wirst einen Schwips bekommen.“

„Ich bin jetzt schon ganz high. Ach, ich hätte etwas Gras mitbringen sollen.“

„Du willst etwas rauchen, kein Problem, ich habe etwas Dope.“

„Oh, das ist toll, lass mich einen Joint drehen.“

„Ich habe auch Tabak, hier, drehe uns eine feine Tüte.“

„Ich bin eine Meisterin im Tüten drehen.“

„Du bist überhaupt eine Meisterin, der liebe Gott würde Dich sonst bestimmt nicht so verwöhnen.“

„Du hast mich gerade verwöhnt.“

„Aber er liebt Dich ganz besonders, ich weiß es. Er hält sehr viel von Dir.“

„Ach, ich bin eigentlich eine ganz dumme Versagerin. Ich sollte eine Sonnengöttin sein. Aber ich bin damit nicht weit gekommen.“

„Du bist dennoch eine ganz wunderbare Göttin. Es war Dein erster Versuch und Du hattest ja auch wirklich eine gute Idee. Aber es gibt eben nicht nur gute Engel. Du hast Dich zu sicher gewähnt. Ist nicht Deine Schuld, die Macht des Bösen ist nun mal nur sehr schwer vorstellbar. Aber Deine Monica ist immer noch am Ball. Sie glaubt an Dich und Deine Kraft. Und es reicht der feste Glaube eines einzigen Menschen um Dich zur Zauberin zu machen.“

„Ich war lange ziemlich verzweifelt und habe mich um Monica nicht gekümmert. Ich war einfach nur unglücklich und habe mich über mich selbst geärgert.“

„Du hattest einen wirklich starken Gegner. Es war vielleicht etwas naiv zu glauben, die wehren sich nicht. Du willst ihnen ans Leder, Du willst ihnen ihre Macht nehmen, Du willst die Welt revolutionieren. Da ist es besser man hat jede Menge guter Freunde.“

„Ja, wirkliche Freunde hatten Monica und ich irgendwann nicht einen mehr. Satan Junior hat sie alle vertrieben.“

„Warum hast Du geglaubt, er sei anders als seine Familie?“

„Er ist anders. Er hat sehr viele sehr gute Seiten.“

„Aber er ist nun mal ein Satan. Er wird Dir nie helfen. Er tut Dir vielleicht nichts Böses, aber er wird sich nie gegen seinen Vater stellen. Das kannst Du auch nicht verlangen. Es ist sein Vater.“

„Er will aber letztendlich auch ein Paradies auf Erden.“

„Aber ohne Bombinis. Er will, dass die Menschen Energie sparen und nicht im Überfluss an Energie versinken.“

„Du meinst, die Menschen versinken in der freien Energie?“

„Satan Junior befürchtet das. Er glaubt, sie werden dann übermütig. Er will sie nicht in den Weltraum lassen. Noch nicht.“

„Und Du, glaubst Du auch, dass unendlich viel Energie schädlich ist?“

„Ich kann nicht in die Zukunft sehen. Der Mensch ist nicht leicht berechenbar. Es gibt nicht nur Gute unter ihnen. Wie willst Du verhindern, dass sie eine Bombe aus Deinem Bombini machen?“

„Eine Bombini-Bombe würde die Welt zerreißen. Sie werden es erkennen und die Finger davon lassen.“

„Wenn Satan Senior diese Technik in die Hände bekommt, dann wird ihn niemand aufhalten genau das zu tun.“

„Satan Senior ist nichts ohne seine Leute. Doch die Menschen werden diese hinterhältigen Arschlöcher vertreiben.“

„Dazu müssten sie diese Arschlöcher wie Du sagst erst mal erkennen.“

„Die Menschen müssen einfach nur ins Internet schauen, da werden Ross und Reiter genannt. Dort kann man sich alles ganz genau erklären lassen. Wer hier versagt, dass sind die Medien, die Journalisten. Meiner Meinung nach wissen die Meisten sogar recht genau Bescheid, doch sie haben Angst um ihren Job und verbreiten daher Lügen und Halbwahrheiten. Und das Meiste verschweigen sie einfach. Man kann ihnen leider gar nicht mehr vertrauen.“

Monalisa war mit ihrem Joint fertig und reichte ihn Michael, er sollte ihn anzünden. Michael nahm ein Feuerzeug und tat einen tiefen Zug, dann reichte er ihr den Joint zurück. Auch Monalisa zog daran und sie spürte gleich die wohltuende Wirkung. Sie rauchten den Joint im Wechsel bis nur noch ein Stummel übrig war. Jetzt waren sie ziemlich high.

Monalisa legte sich auf seinen Arm und schaute aus dem Fenster.

Die Sterne standen still. „Ich glaube wir sind angekommen.“

FORTSETYUNG folgt!

Die Julis

Monalisa erwachte. Sie schaute auf die Uhr. Es war kurz nach Zehn.

Oh je, schon wieder hatte sie verschlafen, dabei wurden sie doch von den Julis erwartet. Sie sprang aus dem Bett, öffnete die Tür und dort stand ihr Kaffee und eine rote Rose steckte in ihrem Becher. Sie freute sich und trug den Kaffee und die Rose in ihr Zimmer. Sie hatte keine Vase. Sie ging ins Badezimmer und nahm sich das Zahnputzglas, füllte es mit Wasser und stellte dieses mit der Rose auf ihren Schreibtisch. Dann goss sie sich Kaffee in ihren Becher und ging noch mal in ihr Bett. Es war ein wunderschönes Himmelbett und sie fühlte sich in diesem Moment wie eine Prinzessin. Was war das doch für ein aufregender Abend gewesen. Sie hatte sich völlig gehen lassen und nun war sie sehr entspannt. Michael war wirklich ein ganz hervorragender Liebhaber. Er hatte sich absolut in sie eingefühlt und ihr das Gefühl gegeben die aufregendste Frau des Universums zu sein. Sie schloss noch mal kurz die Augen und ließ den Abend Revue passieren. Sie waren zusammen dort bei den Tieren eingeschlummert, doch ganz in der Früh waren sie erwacht. Er hatte sie noch mal ganz wunderbar geküsst, dann hatte er sie zu ihrem Zimmer gebracht. Zum Glück waren sie niemandem begegnet.

Dann hatte sie sich schnell hingelegt und war sofort eingeschlafen.

Die Zähne hatte sie nicht geputzt. Sie stand auf um dies nun gründlich nachzuholen. Sie duschte ausgiebig und danach überlegte sie, was sie anziehen sollte. Sie würden gleich auf dem Planeten landen und es war nicht sicher, was für ein Wetter dort herrschen würde. Zum Bankett würde sie ein langes Kleid tragen, doch noch war es Tag. Sie entschied sich dennoch für ein Kleid. Es war weiß und knielang. Sie zog sich lange Seidenstrümpfe an. Zu dem Kleid gehörte auch eine kurze Jacke. Ja, so sah sie ordentlich aus, schließlich war es ein offizieller Besuch. Sie steckte die Haare hoch, legte sich eine Halskette aus bunten Steinen um, zog sich Pömps mit relativ flachem Absatz an und dann nahm sie sich eine schmale, weiße Ledertasche, die sehr elegant aber auch geschäftsmäßig aussah.

So konnte sie gut aus dem Haus gehen, dachte sie.

Sie sah aus wie eine Chefsekretärin.

Sie betrat die Lobby und dort war alles

in heller Aufregung, denn sie waren gerade gelandet.

Der liebe Gott wurde von vielen umringt und beantwortete Fragen.

Alle hatten sich recht fein gemacht, er trug eine reichverzierte weiße Uniform und als der liebe Gott sie entdeckte, da schaute er sehr zufrieden aus. Offensichtlich hatte sie sich angemessen gekleidet. „Schön dass Du pünktlich bist, Du siehst gut aus, wir werden alle zusammen aussteigen und dann sehen, was auf uns zukommt. Ich denke, es wird einen kleinen offiziellen Empfang geben, aber danach werdet ihr Gelegenheit haben Euch in der Stadt umzuschauen. Monalisa wird mich zum König begleiten.

Wir sehen uns dann spätestens zum Bankett wieder, ihr solltet Euch zuvor jedoch alle schön machen, die Julis legen viel Wert auf festliche Kleidung. Ihr werdet sehen, sie sind alle sehr schön anzusehen, auch wenn sich ihre Gestalt etwas von der unsrigen unterscheidet. Bildung wird bei ihnen groß geschrieben und natürlich der pflegliche Umgang mit der Natur.

Es gibt ein großes Museum in der Stadt, aber auch viele Teehäuser, in denen könnt ihr die kulinarischen Besonderheiten dieses Planeten probieren. Aber denkt daran, um 18 Uhr beginnt das Bankett, dann solltet ihr alle zum Palast kommen. Man wird Euch einen Führer anbieten, der Euch begleitet und alles erklärt. Und ach ja, sie kommunizieren auch über Telepathie, es dürfte also keine Verständigungsschwierigkeiten geben. Ich würde sagen, wir sammeln uns jetzt alle und dann geht es los.

Monalisa schaute sich nach Michael um, doch er war nirgendwo zu sehen. Schade, dachte sie, sie hätte sich gerne für die Rose bedankt. Aber nun war keine Zeit mehr ihn zu suchen, denn der liebe Gott nahm sie bei der Hand, drückte diese und sagte:

 „Dann wollen wir mal!“

Er ging mit ihr zusammen vorne weg, alle anderen kamen hinterher.

An einer Seite der Lobby ging eine große Tür auf. Die Luft des Planeten Juli umfing sie und die Sonne schien warm auf sie herunter, als sie die Treppe betraten. Ein schöner Sommertag erwartete sie. Unten vor der Treppe standen mehrere Personen in langen Gewändern in einer Reihe und als der liebe Gott winkte, da winkten alle zurück und ein großen Jubel drang zu ihnen nach Oben. Gott ging als erster die Treppe hinunter und Monalisa folgte ihm. Unten angekommen trat ein Mann in einem langen roten Kleid, welches mit goldenen Mustern verziert war hervor und begrüßte den lieben Gott, indem er die Hände faltete und sich tief verbeugte. Monalisa hörte die Worte:

„Willkommen auf unserem Planeten, alle Julis begrüßen Dich und Deine Gefolgschaft

auf das Herzlichste. Wir fühlen uns sehr geehrt, dass

Ihre Majestät uns die Ehre gibt.

Bitte, nehmt als Willkommenszeichen einen Blumenkranz entgegen.“

Und eine junge, sehr schlanke Frau in einem weißen, langen Kleid, es erinnerte an einen orientalischen Kaftan, trat hervor und der liebe Gott neigte seinen Kopf und sie legte ihm einen geflochtenen Blumenkranz um den Hals. Dann war Monalisa dran und auch sie bekam einen solchen Kranz umgelegt, ja jeder von ihnen wurde so begrüßt. Der liebe Gott schritt die Ehrenformation ab, die alle ihre Hände falteten und sich tief verbeugten. Der Mann in dem roten Kleid ging an seiner Seite und führte Gott auf einen großen Platz, wo Tausende standen und ihm freudig zujubelten. Der Platz war mit Blumen übersät. Ein Mann und eine Frau kamen gemessenen Schrittes ihnen entgegen und Monalisa ahnte, dies mussten der König und die Königin sein, denn ihre Gewänder waren überaus prächtig.

Sie verneigten sich tief und Monalisa hörte den König sprechen: „Wir freuen uns über alle Maßen, Dich wiedereinmal bei uns begrüßen zu dürfen. Es ist uns eine sehr große Ehre. Ich hoffe, die weite Fahrt bis zu uns ist angenehm verlaufen.“

„Ich danke für den freundlichen Empfang, lieber König Janu, meine Verehrung, liebe Königin Sana, ich sehe, wir haben gutes Wetter mitgebracht. Darf ich Ihnen Göttin Monalisa, meine Geschichtsschreiberin, vorstellen.“

Der König und die Königin neigten leicht

ihre Köpfe, die tatsächlich ziemlich langgestreckt waren.

Sie trugen kunstvoll verzierte Hauben, die Monalisa etwas ägyptisch anmuteten. „Sei herzlich willkommen auf Juli, wir haben schon von Dir gehört und natürlich nur das Beste. Du sollst eine großartige Schriftstellerin sein. Die Kunst des Schreibens ist auch bei uns sehr hoch angesehen. Meine Frau wird Dir unsere große Bibliothek zeigen können.“

„Ich danke für den netten Empfang und die lobenden Worte, aber ich bin eine Anfängerin. Es hat Größere in der Geschichte gegeben.“

„Nur nicht so bescheiden. Bitte folgt uns durch den großen Park, wir haben im Palast einen kleinen Empfang vorbereitet.“ Und der König ging an Gottes Seite voran und Monalisa und Königin Sana schritten hinterher. Der große Rest folgte und staunte. Was war das für eine wundersame Welt! Die Pflanzen waren so außergewöhnlich, die Gebäude, welche zu sehen waren, strahlten hell in der Sonne und sie schienen wie aus Tausend und einer Nacht zu sein. Dabei waren sie aber sehr modern, es gab viel Glas und auch glänzendes Metall, die Fenster hatten Rundbögen und an allen Häusern waren Balkone, auf denen die Julianer ihnen zuwinkten. Der Tross schob sich an kleinen Teichen mit Springbrunnen vorbei, unter den ausladenden Bäumen standen Parkbänke, und überall wuchsen die exotischsten, in allen Farben leuchtenden Blumen.

Die Königin zeigte auf die verschiedenen Pflanzen und erklärte, dass Blumen ihre Leidenschaft seien, sie würde oft im Garten sitzen und ihre Lieblinge malen. Das konnte Monalisa verstehen, denn die Blüten der Blumen waren faszinierend schön. Sie erzählte, dass auch sie gerne in ihrem Garten an der Staffelei stand und so hatten sie schnell ein gemeinsames Thema gefunden.

Sie erreichten den Palast.

Es war ein unbeschreibliches Gebäude, überall glitzerte es, es gab

jede Menge Figuren auf der weißen Fassade zu bestaunen, auch wieder Blumen

in ungezählter Menge und ganz oben sah man eine große, goldglänzende Kuppel leuchten.

Steinerne Stufen führten durch mehrere geöffnete Glastüren in einen großen Saal wo schon jede Menge Julianer auf sie warteten. Es wurden Gläser verteilt und in kleinen Schälchen befanden sich irgendwelche besonderen Früchte. Monalisa nahm sich eines dieser roten Früchte und als man ihr aufmunternd zunickte, steckte sie sich dieses rote Etwas in den Mund. Der Geschmack war absolut ungewöhnlich, süß sicherlich, aber auch sauer. Sie merkte gleich, diese Früchte stiegen einem in den Kopf, denn nun fühlte sie sich seltsam leicht und beschwingt.

Die Königin schaute sie fragend an und Monalisa sagte: „Sie schmecken ganz wunderbar, aber sie scheinen mir fast so wirksam wie eine Droge zu sein. Sie machen einen leicht beschwipst.“

„Sie gehören bei uns zu jeder festlichen Begrüßung, sie heißen Lulitis und sind sehr gefragt, denn sie sind selten, da sie nur alle paar Jahre an den Sträuchern heranwachsen.“

„Interessant, ich hörte, ihr ernährt

Euch ausschließlich von den Gaben der Pflanzen?“

„Es macht unser Leben leicht, denn da jeder bei uns einen großen Garten besitzt ist Hunger bei uns eine Seltenheit. Im Winter wird es schon mal etwas eng, denn nicht jeder hat auch ein Gewächshaus, aber in diesem Jahr wird die Ernte wohl sehr gut werden und dann wird sehr viel eingelagert und zu wohlschmeckenden Marmeladen verarbeitet. Dazu essen wir jede Menge gutes Brot, denn Getreide wächst bei uns praktisch überall.“

„Gibt es denn keine Tiere auf diesem Planeten?“

„Oh doch, wir haben sehr viele Vögel und einige große Tierarten. Aber wir leben in absolutem Frieden mit ihnen. Wir tun ihnen nichts, sie tun uns nichts.“

„Und Fische?“

„Oh, davon haben wir auch sehr viele. Aber wir würden sie nicht anrühren. Sie sind alle Geschöpfe des Himmels wie wir und es ist uns ein Gräuel ihnen etwas anzutun.“

Monalisa dachte an Rudi, den Chefkoch, und sie bezweifelte, dass er hier zu seiner Forelle kommen würde.

Der König stand etwas erhöht und erhob sein Glas: „Herzlich Willkommen liebe Gäste, wir freuen uns Sie begrüßen zu dürfen und Ihnen unsere wunderbare Hauptstadt zu zeigen. Bitte, wer Lust hat, hier bei mir stehen einige der verehrtesten Bürger unserer Stadt, sie freuen sich mit Ihnen zu gehen und sie werden Ihnen alles Wissenswerte gerne erklären. Später erwarte ich Sie zu einem großen Bankett, es darf nach dem Essen auch gerne getanzt werden. Noch einmal, ein herzlichstes Willkommen auf Juli!“

Monalisa sah wie sich überall kleine Grüppchen bildeten, sie schaute nach Michael, doch nirgendwo konnte sie ihn erblicken. Ob er wohl immer noch schlief? Sie hatte jedoch keine Zeit darüber nachzudenken, denn der liebe Gott trat an ihre Seite und sagte:

„Wir werden dem König jetzt unser Geschenk überreichen, komm …“

Die Königin und der König standen neben einander und warteten schon. Monalisa und der liebe Gott gingen zu ihnen und gemeinsam betraten sie einen großen Saal. Er erinnerte Monalisa an den Spiegelsaal in Versaille, obwohl er auch etwas Orientalisches an sich hatte. Sie wurden gebeten auf wundervoll geschnitzten und verzierten Sesseln Platz zu nehmen und der König begann das Gespräch: „Wir fühlen uns wirklich sehr geehrt und freuen uns ganz besonders. Wir sind nur ein kleiner Planet unter vielen und so fühlen wir uns außerordentlich ausgezeichnet. Gerne würden wir Euch alle zu einem ausgiebigen Urlaub auf Juli einladen, aber die große Versammlung ruft uns zum Mittelpunkt den Universums. Meine Frau wird die Geschäfte hier weiterführen, während ich mich freue, dass ihr mich und mein kleines Gefolge mitnehmt. Wir haben keine Raumschiffe, die eine solche weite Reise in vertretbarer Zeit machen ließe. Darf ich fragen, bleibt es dabei, dass es morgen Mittag schon wieder los geht?“

„Ja, die Zeit drängt, denn auch mein Riesenbombini braucht für diese Strecke eine gewisse Zeit. Wir werden auch noch mal einen Zwischenstopp machen müssen, aber in einer Woche beginnt die Versammlung und ich möchte gerne zwei Tage früher da sein um einige Vorgespräche zu führen.“

„Nun, meine Koffer sind gepackt und meine Delegation ist ebenfalls reisefertig. Aber heute wollen wir trotzdem zusammen feiern. Ich hoffe, dass unsere Musik gefällt, unser Orchester hat lange geprobt.“

„Wir danken für diese Gastfreundschaft und haben zum Dank eine Kleinigkeit mitgebracht. Darf ich kurz nach meinem Engel rufen, er wartet schon vor der Tür denke ich.“

Ein Diener des Königs, der die ganze Zeit still in einiger Entfernung gestanden hatte ging zur großen Tür und herein kam Michael und der Chefkoch. Sie schoben einen Wagen und verneigten sich vor dem König und der Königin. Rudi trug ein Tablett, auf dem sich kunstvoll drapiert, hauchdünn geschnittener Schinken und Melonenschiffchen befanden.

Auf ein Zeichen vom lieben Gott stellte er das Tablett auf den Tisch zwischen ihnen.

„Lieber König Janu, liebe Königin Sana, hier möchte ich Ihnen meine neueste Kreation vorstellen. Es sind ganz besonders exquisite Honigmelonen mit einem ganz besonderen Schinken.“

Der König und die Königin schauten mehr als skeptisch, doch der liebe Gott ließ sich nicht beirren: „Keine Sorge, für diesen Schinken musste keiner sterben, es ist ein besonderes Produkt aus meiner molekularen Küche. Ich weiß, auch ihr seid in dieser Technik gut bewandert. Ich habe Euch die Samen der Pflanze mitgebracht, die die Grundlage für diesen Schinken ist. Der Name wird Euch nichts sagen, denn ich habe diese Pflanze in einem anderen Universum entdeckt. Aber sie verträgt sich mit den Pflanzen dieses Universums sehr gut, sie benötigt nur wenig Wasser, aber ihre Früchte sind wunderbar. Man kann sie roh nicht essen, aber wenn man sie entsprechend verarbeitet, dann kann man daraus so einen Schinken machen. Mein Chefkoch wird gerne Ihre Köche unterweisen. Leider kann ich ihn nicht hier lassen, aber ich bin sicher, Eure Köche werden auch so mit dem Rezept zurecht kommen. Bitte probiert diese Kombination, Melone und Schinken, die beiden Dinge harmonieren sehr gut miteinander.

Der König hatte sich bei diesen Worten wieder entspannt und griff beherzt zu. „Aus einem anderen Universum sagt Ihr, das ist natürlich sehr aufregend. Bitte Sana, nimm auch Du eines dieser kleinen Schiffchen. Die molekulare Küche ist bei uns eine große Kunst und wir sind immer begierig Neues kennen zu lernen.“

Der König steckte sich mutig das ganze Schiffchen in den Mund und kaute.

Die Königin biss erst mal nur ein Stück ab, aber auch sie machte ein ganz zufriedenes Gesicht. Es schien Beiden gut zu schmecken. Da nahm auch der liebe Gott ein Schiffchen und reichte es Monalisa. Dann nahm er selbst eines und steckte es sich ebenfalls komplett in den Mund.

„Ja,“ sagte der König, „exquisit, sehr außergewöhnlich, aber großartig. Das Salz ist natürlich besonders wichtig für uns, davon haben wir selbst nur wenig in unserer Nahrung.“

Der liebe Gott erklärte: „Es enthält vor allen Dingen auch viele Proteine und dürfte Eure Ernährung gut ergänzen. Mein Gärtner wird Euren Botanikern die Aussaat und Pflege der Pflanzen erklären, er wartet sicherlich auch draußen vor der Tür.“

„Ich lasse gleich unseren Oberbotaniker rufen. Wirklich es schmeckt sehr gut, ungewöhnlich zwar, aber ich bin dem Neuen gegenüber immer schon sehr aufgeschlossen gegenüber, was sagst Du dazu Sana?“

„Es wird unseren Speisezettel sicherlich sehr bereichern. Was kann man denn noch mit diesem Schinken machen?“

„Oh, er schmeckt auch zusammen mit Brot ganz ausgezeichnet,“ antwortete Monalisa. „Leider verwendet ihr ja keine Eier, aber vielleicht habt ihr einen anderen Brotaufstrich, der noch dazu passt.“

„Oh, ich denke unsere Köche werden begeistert sein, das ist mal eine ganz neue Herausforderung für sie. Ich gebe zu, im ersten Moment war ich schockiert, aber da dieser Schinken eine Pflanze ist, also, wir bedanken uns sehr für dieses aufgefallene Geschenk. Nun möchten auch wir ein Willkommensgeschenk überreichen.

Der König klatschte in die Hände und eine andere große Tür ging

auf und ein Stuhl wurde von zwei Dienern hereingetragen.

Er war ganz außerordentlich reich verziert, ja, es war ein sehr angemessener Thron für einen großen König, ja für den König der Könige. Auf seiner Rückenlehne strahlte eine große Sonne, überall waren Figuren und Blumen geschnitzt. Der ganze Stuhl war ein einziges Kunstwerk.

„Bitte, nimm diesen Stuhl und sitze darauf bei der großen Versammlung, es wäre uns wirklich eine große Ehre,“ sagte der König zum lieben Gott. „Einer unserer größten Künstler hat ihn extra für dieses Ereignis entworfen.“

„Er ist wunderschön und ich bedanke mich sehr, ich werde ihn gerne mitnehmen und auch darauf sitzen. Es ist wahrlich ein Stuhl für einen König, habt Dank für diese Ehre.“

„Die Ehre liegt ganz bei uns, wir wollen, das die Versammlung ein Erfolg wird und wir hoffen, dass dieser Stuhl Dir den nötigen Respekt einbringt.“

„Oh, ich hoffe auch so auf Respekt zu stoßen, aber sicherlich, bei einigen Anwesenden kann so ein Thron schon für den nötigen Nachdruck sorgen. Wirklich, er ist großartig, was sagst Du zu diesem Möbelstück, Monalisa?“

„Er ist ein ganz großartiges Kunstwerk, hoffentlich ist er auch bequem.“

„Bitte, lieber Gott, nimm auf diesem Stuhl Platz, probiere, wie er sich anfühlt.“

Die Diener brachten den Stuhl näher herbei und stellten ihn in die Runde. Der liebe Gott stand von seinem Platz auf und setzte sich auf diesen besonderen Thron.

„Oh, ja, er ist angenehm gepolstert, ja, ich denke, hier kann ich stundenlang ohne Probleme drauf sitzen, ich werde mich so auch nach einer stundenlangen Sitzung körperlich sehr wohl fühlen. Meinen aufrichtigen Dank und ein Lob für den Künstler, der Stuhl ist wirklich sehr prächtig und dabei nicht allzu protzig. Ich werde ihn im Paradies in mein Arbeitszimmer stellen, sicherlich immer eine sehr schöne Erinnerung an diese Reise.“

Das Tablett war leer, denn der König hatte alle Schiffchen nacheinander verspeist. Offensichtlich sehnte sich sein Körper nach Salz und Proteinen. Auch die Königin hatte zugegriffen und schien angetan. Monalisa nahm sicherlich nicht zu Unrecht an, dass dieser Schinken schnell viele Liebhaber auf Juli gewinnen würde.

Nun klatschte die Königin in die Hände und

es wurden Schalen mit den verschiedensten Früchten gereicht.

Monalisa ließ sich nicht lange bitten und die Königin nannte ihr die Namen der entsprechend dazugehörigen Pflanzen, aber wie schon gesagt, das Namensgedächtnis von Monalisa war ihre größte Schwachstelle. Michael stand die ganze Zeit schweigend neben dem Wagen mit den weiteren Geschenken, denn zu dem Schinken gehörte natürlich eine nicht unbeträchtliche, technische Ausrüstung. Der König wurde auf Michael aufmerksam und fragte den lieben Gott, was denn in all den Kisten sei.

„Nun, mein Engel Michael wird mit meinem Chefkoch diese Dinge gerne in Eure Küche bringen und dort die Verwendung erklären, ich habe Beide in die besondere Technik der Schinkenproduktion eingeweiht, sie werden sich heute darum kümmern, dass Ihre Köche damit in Zukunft zurecht kommen.“

„Dann soll man sie gleich in die Küche geleiten,“ und wieder klatschte er in die Hände. Ein Diener trat zu den Beiden und gemeinsam verließen sie den Raum. Monalisa hatte Michael die ganze Zeit nicht aus den Augen gelassen, aber außer ein kleines Zwinkern war ihm nichts anzumerken. Sie fand ihn immer noch wunderschön, doch es würde wohl eine einmalige Geschichte bleiben, er war nun mal ein Engel und kein Partner für die Ewigkeit.

Der liebe Gott sah sie an und sie hörte ihn ohne Worte sagen:

„Wenn Du es wünschst, dann wird er immer

für Dich da sein.“

Der Nachmittag war dann voller neuer Eindrücke, Königin Sana führte Monalisa durch die Räumlichkeiten ihres Palastes und sie besuchten auch das große, wunderschöne Gewächshaus, in dem die Königin Blumen und eine Vielzahl an essbaren Pflanzen züchtete. Sie zeigte ihr auch ihr Atelier, wo sie gerade an einem großen Bild malte. Es zeigte einen großen Vogel, der Monalisa an einen Pfau erinnerte. Im Hintergrund waren wieder jede Menge Blumen zu sehen. Sana war eine begabte Malerin und Monalisa musste sich eingestehen, dass sie niemals so viel Geduld für ein Bild aufbringen würde. Bei ihr musste es möglichst an einem Tag fertig sein, es war bisher nur sehr selten vorgekommen, dass sie länger als eine Woche an einem Bild gemalt hatte. Doch Königin Sana erklärte, dass sie an dem Vogelbild nun schon ein ganzes Jahr arbeiten würde und es sei natürlich immer noch nicht fertig. Aber sie würde auch gerne zeichnen, das würde nicht so lange dauern und so ließ Monalisa sich auch einige Zeichnungen zeigen und da konnte man sehen, Königin Sana hatte wirklich ein gutes Auge für Details. Die waren bei Monalisa selten wirklich wichtig. Ihr ging es um den Gesamteindruck, den Moment. Eigentlich ging es ihr auch gar nicht um das Ergebnis, der Prozess selbst war wichtig.

Sie besuchten auch die große Bibliothek

und Monalisa staunte über die Menge an Büchern.

Der König wollte möglichst von allen Büchern seines Planeten ein Exemplar besitzen, und so war diese Bibliothek nicht die einzige, es gab noch ein großes Gebäude in der Stadt, wo jedermann die Bücher studieren konnte. Da diese Bibliothek schon vor vielen Jahrhunderten angelegt worden und gepflegt worden war, konnte man durchaus sagen, hier wurde das Gedächtnis des Planeten gehütet. Bildung war denn auch eines der wichtigsten Dinge auf Juli. Fast in jeder Familie gab es einen der studierte und dafür sorgte, dass das Wissen in der Bevölkerung verankert wurde. Auch wurde die Technik hoch geachtet und gerade die Jugend war sehr an der Raumfahrt interessiert. Der Austausch mit den Planeten innerhalb ihrer Galaxie hatte eine hohe Priorität. Aber Reisen darüber hinaus kamen nur sehr selten vor, denn ihre Raumschiffe waren gemessen an dem Riesenbombini des lieben Gottes immer noch sehr langsam. Man wusste zwar, dass es technisch möglich war, instantan zu reisen, dass heißt ohne Zeitverzug, doch in der Umsetzung der dafür notwendigen Technik standen sie alle noch am Anfang. Man erhoffte sich durch den Besuch des lieben Gottes auch in diesem Bereich einen Fortschritt, aber natürlich wusste man auch, dass jede Gesellschaft sich diese Technik selbst erarbeiten musste. Aber den einen oder anderen Hinweis wünschte man sich schon. Monalisa musste gestehen, dass sie davon leider auch kleine Ahnung hatte, denn ihr eigenes Bombini sei nur in Lichtgeschwindigkeit geflogen, wenn sie instantan reisen wollte, dann war sie nie da angekommen, wo sie hingewollt hatte. Königin sana erklärte, dies sei auch ihr großes Problem, die letzte Exkursion habe sich praktisch heillos verirrt und man hatte schon befürchtet, man hätte die Mannschaft auf ewig verloren. Nur durch Zufall hätten sie nach Juli zurück gefunden.

Irgendwann kamen sie zu einem wunderschönen

Wintergarten und dort wurde Tee und Gebäck serviert.

Der König kam mit dem lieben Gott hinzu und es entwickelte sich ein entspanntes Gespräch über das Verhältnis zu den Nachbarplaneten. Dort wurde ganz anders gelebt, dort hielt man auch Tiere und verarbeitete ihre Produkte. Immer mehr junge Julis flogen mit ihren kleinen Raumschiffen dort hin und probierten die dortigen Spezialitäten. Auf Juli sah man dies nicht gerne, aber andererseits, man konnte die jungen Leute nicht alle kontrollieren. Sie mussten ihre eigenen Erfahrungen machen. Aber auf Juli war die Eintracht mit der Tierwelt Gesetz und es würde niemals erlaubt werden auch nur einen Fisch zu fangen. Es kam in letzter Zeit zwar schon mal vor, dass junge Leute dabei erwischt wurden, aber letztendlich erkannten alle irgendwann, dass es Unrecht war und die Tiere das gleiche Lebensrecht hatten wie alle auf Juli.

Monalisa war sich nun absolut sicher, es würde hier keine Forelle für Rudi geben.

Aber sie würden ja eine Rast auf einem ganz besonderen Planeten machen, vielleicht würde er ja da zu seinem Fisch kommen. Der liebe Gott erzählte, dass sich dieser Planet auf halber Strecke befinden würde und das dort nur ein paar Zaubererfamilien leben würden. Es war ein gewisses Wunder, dass man sie dort bereit war zu empfangen, denn eigentlich wollte man von dort neugierige Augen und Ohren fernhalten. Aber da sie bis auf die Julis ja wieder zurück ins Paradies fliegen würden und der liebe Gott für ihre Sicherheit garantiert hatte, war man bereit sie zu empfangen. Der Ort musste jedoch unbedingt geheim bleiben, denn auf diesem Planeten wurden die großartigsten Wunder erarbeitet. Und das wusste man ja, Zauberer ließen sich nur sehr ungern dabei beobachten.

Aber da der liebe Gott für sie alle der große Meister war, hatte man

ihm diesen Besuch natürlich nicht abschlagen

können und wollen.

Der König versprach, er würde Geheimnisse gut bewahren können und da dieser geheimnisvolle Planet viel zu weit für sie entfernt sei, bräuchte man sich wegen ihnen nicht zu ängstigen. Noch seien sie nicht in der Lage die Galaxie hinter sich zu lassen. Auch der König erzählte jetzt von der letzten großen Expedition, bei der man sich beinahe hoffnungslos verirrt hatte. Das Universum sei einfach unendlich groß, bis man sich dort so sicher drin bewegen könnte, wie der liebe Gott dies täte, das würde noch Jahrtausende dauern.

Irgendwann schaute der liebe Gott auf seine Uhr und meinte, er wolle nun gerne zurück auf das Schiff, denn er müsse sich noch etwas Festlicheres anziehen. Auch Monalisa verabschiedete sich daher und dankte für den schönen Nachmittag. Man begleitete sie bis vor den Palast und der Mann mit der roten Robe, der sie am Mittag empfangen hatte, begleitete sie durch den Park zum großen Landeplatz. Er hatte vorgeschlagen sie in einem kleinen Fahrzeug zu transportieren, doch der liebe Gott wollte lieber zu Fuß gehen. Monalisa und er gingen einige Schritte hinter dem Mann her, der vielleicht etwas enttäuscht war, dass man ihn nicht in das Gespräch einbeziehen mochte. Er war bestimmt ein sehr hochrangiger Staatvertreter, aber so etwas nützte beim lieben Gott nicht viel.

„Und, hat Dir der Rundgang durch den Palast gefallen?“

„Sehr, die Königin ist wirklich sehr nett und sie kann wunderbar zeichnen und malen. Dagegen bin ich ein Stümper. Stell Dir vor sie arbeitet an einem Bild länger als ein ganzes Jahr.“

„Das ist doch nicht ungewöhnlich, auf der Erde haben die großen Meister der Renaissance ein halbes Leben an einem Bild gemalt. Denke nur an die berühmte Monalisa, bis der Meister mit diesem Bild zufrieden war, hat es ewig gedauert. Aber es hat sich gelohnt, heute ist es das berühmteste Gemälde der Welt.“

„Ich habe diese Geduld nicht. Ich male um des Malens willen und wenn der Tag vorbei ist, dann will ich ein Ergebnis sehen.“

„Diese Ungeduld ist Dein Problem, gute Dinge brauchen nun mal ihre Zeit. Revolutionen, die an einem Tag stattfinden enden meist in Mord und Totschlag.“

Sie kamen am Bombini an und der liebe Gott wendete sich nun doch endlich auch dem hohen Beamten zu: „Vielen Dank, dass Sie uns geführt haben, wir werden sicherlich heute Abend noch mal die Gelegenheit haben uns etwas näher bekannt zu machen. Wie heißen Sie denn?“

„Ich bin der Reichskanzler Humel, doch ich bin es gewohnt, dass man mich nicht zur Kenntnis nimmt. Wir haben zwar laut Verfassung eine konstitutionelle Monarchie, aber keiner hält sich dran. Alle hören nur auf das was der König und die Königin sagen. Ich hörte sie vorhin von der Revolution sprechen, ich kann Ihnen sagen, wir machen das mit der langsamen Veränderung der Verhältnisse, doch mir fehlt es auch langsam an der Geduld.“

„Wird ihr Planet denn nicht gut durch den König und die Königin repräsentiert? Ist ihr Vorbild nicht vorbildlich?“

„Schauen Sie sich unsere Körper an, wir sind alle Haut und Knochen. Es gibt nicht wenige Wissenschaftler, die zu der Erkenntnis gekommen sind, dass wir zu wenig Proteine und vor allen Dingen Fette zu uns nehmen.“

„Nun, dann kann ich Sie in diesem Punkt schon mal trösten, ich denke, es wird nicht mehr lange dauern, und überall wird es meinen Schinken zu essen geben.“

„Schinken? Wir sind absolut gegen die Tötung von Tieren!“

„Der Schinken ist ein pflanzliches Produkt, aber es enthält sehr viele Proteine und vor allen Dingen Salz. Dem König hat es jedenfalls gut geschmeckt.“

„Ein pflanzlicher Schinken, was für eine Idee. Wissen Sie, was ich mir in meiner Jugend erlaubt habe, damals als ich eine große Reise zu den verschiedenen Nachbarplaneten gemacht habe, ich habe Milch getrunken und Käse gegessen. Auch ein Ei. Das war zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber ich habe mich danach blendend gefühlt. Die Jugend kommt immer wieder mit solchen Erfahrungen von ihren Reisen zurück und man wünscht sich eine Erweiterung unserer Speisekarte. Aber der König und die Königin sind völlig dagegen.“

„Ich denke, man kann sie über die molekulare Küche gewinnen. Der Schinken ist da ja nur ein erster Anfang. Ich habe meinem Engel ein dickes Kochbuch mitgegeben. Es wird vielleicht etwas dauern, aber dann wird es bestimmt immer wieder neue, gehaltvolle Lebensmittel geben. Sie müssen nur etwas Geduld haben.“

„Nun, was Sie sagen ist ein Lichtblick für viele von uns. Danke, dass Sie mich aufgebaut haben. Soll ich auf sie warten, oder finden Sie den Weg zum Palast auch alleine?“

„Wollen Sie solange unser Gast sein? Ich denke, in der Küche gibt es bestimmt auch ein Glas Milch für Sie.“

„Oh, also, wirklich, das wäre, welche Ehre, ich würde mir gerne einmal das Schiff von Innen ansehen.“

„Dann hereinspaziert! Monalisa, lass Dir nicht allzu viel Zeit mit dem Umziehen, ich sehe, wir haben nur noch eine knappe Stunde.“

„Ich werde pünktlich sein. Ich bringe zuvor nur den Reichskanzler in die Küche.“

Und so sorgte Monalisa dafür, dass dem Reichskanzler

allerhand Speisen zum Probieren gereicht wurden und als sie sah,

dass der Mann glücklich versorgt war, machte sie sich auf in ihr Zimmer.

Sie sah die Rose auf dem Schreibtisch und roch daran. Hm, diese Rose verströmte im ganzen Zimmer ihren herrlichen Duft. Sie zog sich ihr enges Kleid aus und sprang ganz kurz unter die Dusche, ohne sich die Haare nass zu machen. Dann stand sie vor der Qual der Wahl. Schwarz? Weiß? Rot? Oder vielleicht Himmelblau? Sie entschied sich für Letztes. Das Kleid hatte einen weiten Rock aus sehr viel hellblauem Tüll, die Korsage war bestickt mit goldenen Blumen und Vögeln, das passte doch ganz gut, fand sie. Ihre Haare ließ sie offen, leicht gelockt fielen sie über die Schulter bis zum Rücken. Sie steckte sich einen goldenen Haarreifen ins Haar und dann schminkte sie sich etwas aufwendiger. Sie legte goldenen Liedschatten auf und tuschte sich kräftig die langen Wimpern. Jetzt noch etwas Lippenstift und Puder, dann war sie fertig. So angemalt ging sie nur sehr selten vor die Tür, aber ein Bankett in einem solchen Palast, da musste das einfach sein.

Als Monalisa in die Lobby kam, warteten dort schon

viele Männer und Frauen, alle in ihre schönste Garderobe gewandet.

Die meisten Männer trugen einen Smoking und die Frauen sahen alle hinreißend in ihren schönen Ballkleidern aus. Monalisa suchte nach dem Reichskanzler und sie sah ihn im Gespräch mit Willi, der auch einen Smoking trug. Der Reichskanzler hörte Willi sehr aufmerksam zu und als Monalisa an ihren Tisch trat, hörte Sie ihn sagen: „Das ist wirklich sehr interessant, was Sie sagen. Aber die Demokratie steckt bei uns noch in den kleinsten Kinderschuhen.“ Dann bemerkte er Monalisa und stand auf um sich zu verbeugen. „Göttin, Sie werden die Schönste für mich am heutigen Abend sein, ich habe Ihnen für Ihre Gastfreundschaft sehr zu danken. Die Küche war für mich ein absolutes Erlebnis.“

„Vielleicht sollten wir alle zuvor noch ein Käsebrot essen,“ schlug Willi vor. „Ich kann für heute eigentlich keine Früchte mehr sehen.“

„Einen Tag wird es doch mal gehen, Willi, aber wenn Du Hunger hast, in der Küche stehen ein paar Käsehäppchen bereit.“

„Dann gehe ich dort gleich mal hin. Es war mir ein Vergnügen mich mit Ihnen zu Unterhalten Reichskanzler Humel. Ich denke, wir haben später noch die Gelegenheit.“ Willi verbeugte sich und entschwand in Richtung Küche. Der Reichskanzler sagte zu Monalisa: „Das ist wirklich ein sehr interessanter Mann, was er mir über die Natürliche Demokratie erzählt hat ist einfach unglaublich.“

„Nun, auch seine Natürliche Demokratie steckt noch in den Kinderschuhen. Die Bevölkerung muss erst mal begreifen, dass sie sich selbst regieren kann. Das ist allerdings mit Arbeit verbunden und wenn etwas schief geht, dann ist man dafür selbst verantwortlich und kann es nicht auf den dummen König abwälzen.“

„Ich will nicht gesagt haben, dass unser König dumm ist, er will halt die Tradition bewahren. Ich möchte auch keine Tiere töten, aber ein Huhn legt genug Eier, da kann man ihm ruhig das Eine oder Andere abnehmen. Ich hatte gerade so ein Ei, einfach fantastisch, der Geschmack. Mit etwas Salz und einem Brot mit Butter, einfach himmlisch. Natürlich braucht man für die Butter Milch, aber hat eine Kuh nicht auch genug davon?“

„Es ist eine Frage der Tierhaltung, ein Tier in Freiheit produziert nur soviel wie es für den Arterhalt nötig ist. Damit eine Kuh viel Milch gibt, muss man ihr das Kind wegnehmen. Das ist nicht wirklich toll. Und auch ein Huhn legt nur Eier, wenn es keine Küken um sich hat.“

„Ja, das ist ein Problem. Welche Mutter gibt schon gerne ihr Kind her?“

„Aber über Fischfang können Sie vielleicht mit dem König reden. Fische sind es gewohnt gefressen zu werden, alle bis auf wenige Ausnahmen sind Teil der Nahrungskette, da wäre der Mensch nur ein Räuber unter Vielen.“

„Das sehen einige unserer Jugendlichen ganz ähnlich, für sie sind Schnecken zum Beispiel auch einfach nur Meeresfrüchte. Sie braten sie über Feuer und verspeisen sie mit Öl einer sehr scharfen Zwiebel, die Sie sicherlich auch kennen. Ich habe Knollen davon in der Küche gesehen.“

„Jede neue Generation bringt die Revolution ein Stück näher,

Sie müssen wie ich wohl Geduld haben.“

„Ich habe gehört, dass Sie auch für eine große Revolution arbeiten. Die Bessere Weltordnung, wenn ich nicht irre.“

„Ja, auf der Erde, dies ist ein kleiner Planet in der Milchstraßengalaxie, ist diese Revolution absolut überfällig. Dort hat sich die Gesellschaft leider in die völlig falsche Richtung entwickelt. Wenn Sie die Verhältnisse dort kennen lernen würden, dann würden Sie vor Heimweh schwer krank. Sie glauben ja gar nicht, wie dort mit den Tieren umgegangen wird. Es ist ein einziges großes Verbrechen, was dort stattfindet. Jeden Tag, jede Stunde werden dort Millionen Tiere brutal getötet. Sie werden in engen Ställen ohne Sonnenlicht geboren und gemästet. Dann kommen sie in einen Schlachtbetrieb, der kurzen Prozess mit ihnen macht. Diese Tiere leiden von Geburt bis zum Tod. Es ist wirklich eine himmelschreiende Katastrophe. Noch vor vielleicht 10 000 Jahren hat man jedes Tier mit Hochachtung behandelt, wenn man es tötete, dann entschuldigte man sich bei dem Tier und dankte ihm für sein Opfer, sein Fleisch. Aber heute wird das Tier als Massenware betrachtet ohne Seele ohne ein Recht auf Liebe. Mich macht es ganz unglücklich, wenn ich an all das ihnen zugefügte Leid denke. Da finde ich die Konsequenz ihrer Lebensart wirklich um Vieles sympathischer, obwohl ich jetzt auch gerne noch mal kurz in ein Käsebrot beißen möchte.“

„Dann aber hurtig, Monalisa,“ sagte der liebe Gott, der die letzten Sätze von ihr gehört hatte. „Wir sollten uns langsam auf den Weg machen, Herr Reichskanzler, bitte führen Sie uns.“

Die ganze Gesellschaft machte sich auf den Weg

und nicht wenige aßen noch ein Käsebrot auf dem Weg.

Monalisa ging neben Lisa und Thomas. Dieser trug seine Festtagsuniform, weiß mit goldenen Streifen und einigen Orden an der Brust. Er sah sehr gut aus und schien auch sonst bester Laune zu sein. Auch Lisa strahlte über das ganze Gesicht. Sie trug ein weißes Tüllkleid mit goldenen Stickereien und so passten die Beiden auch äußerlich hervorragend zusammen. Lisa fragte Monalisa mit einem verschwörerischem Lächeln. „Und, wie war Dein Abend noch?“

„Himmlisch, meine Liebe. Einfach himmlisch.“

„Wer ist es?“

„Er ist ein Engel.“

„Ein echter Engel? Ja, können die denn überhaupt küssen?“

„Das und noch viel mehr.“

„Na so etwas! Hat man davon schon mal gehört?“

„Ist Thomas denn kein Engel für Dich?“

„Sicher, doch da ist zum Glück alles dran.“

„Engel sind auch keine Kastraten, glaube mir. Dass sie geschlechtslos sind ist ein Märchen.“

„Wirklich, Du hast mit einem Engel?“

„Wie schon gesagt, es war himmlisch.“

„Wer ist es denn?“

„Nun, ich hoffe er kommt heute zum Tanz, dann siehst Du ihn.“

Sie wurden in einen großen Saal geführt, wo in einem großen

U Tische aufgestellt und mit wunderschönem Geschirr eingedeckt waren.

Sie wurde von einem Diener an ihren Platz neben der Königin geleitet. Zu ihrer Linken saß der Reichskanzler und seine Frau. Der liebe Gott hatte den Ehrenplatz neben dem König und daneben saß die Tochter des Königs. Monalisa hielt Ausschau nach Michael, doch er war nicht zu entdecken. Thomas und Lisa nahmen neben der Königstochter Platz. Sie sah Willi ganz in der Nähe, er machte sich gerade mit einer sehr aparten Erscheinung bekannt, Monalisa erkannte in ihr die junge Frau, die ihnen bei der Ankunft die Blumenkränze überreicht hatte. Die Sitzordnung war so, dass neben jedem Gast ein Junilaner saß.

Alle machten sich miteinander bekannt und erst

als der König sich erhob, wurde es leiser, bis keiner mehr sprach.

„Liebe Gäste, ich hoffe Sie hatten einen angenehmen Tag bei uns in der Stadt und konnten sich einiges anschauen. Gerne würde ich Sie zu einem längeren Aufenthalt einladen, aber wir alle haben ja ein großes Ziel, die kosmische Versammlung. Morgen geht es darum gleich wieder weiter. Aber heute wollen wir Ihnen noch unsere besondere Küche vorstellen. Unser Team in der Küche hat wie ich denke gezaubert und ich hoffe, Sie werden zufrieden, ja überrascht sein. Es geht auch alles ohne tierische Lebensmittel. Ich will Sie hier nicht bekehren, aber einige Vorurteile hoffentlich abbauen. Bitte, lassen Sie es sich schmecken! Auf einen wunderbaren Abend, Ich hebe mein Glas auf Sie alle, wie man bei ihnen sagt: Prost und wohl bekomm’s!“ Alle griffen nach ihrem Glas und prosteten dem König zu. Jetzt waren doch alle ziemlich neugierig, was aufgetischt würde.

Als Erstes gab es frittiertes Gemüse, eine an

Avocados erinnernde Creme und etwas das rosa aussah.

Es schmeckte Monalisa vorzüglich und auch alle anderen lobten den Geschmack. Das frittierte Gemüse kam besondern gut an und Monalisa dachte, dass das Käsebrot gar nicht nötig gewesen wäre. Der Reichskanzler fragte Sie, wie es ihr schmecken würde und sie konnte nur Begeisterung zeigen. „Wenn Sie zunehmen wollen, lieber Reichskanzler, dann essen Sie viel von diesem Gemüse. Es schmeckt wunderbar und ist herrlich fettig. Das Öl scheint mir auch besonders schmackhaft zu sein.“

Da meldete sich die Frau vom Reichkanzler zu Wort und sagte: „Wir gewinnen Öl aus sehr vielen Pflanzen, es ist unsere wichtigste Fettquelle.“

Der nächste Gang war eine Gemüsesuppe mit vielen Kräutern, und die war wirklich köstlich, das Gemüse war sehr fein und zugleich kunstvoll geschnitten, denn alles hatte sie Form von Blumen.

Danach gab es eine Art Steak aus Sojabohnen. Dazu gab es wieder eine besonders wohlschmeckende Creme die etwas nach Nüssen schmeckte und Salat. Dann gab es das Highlight des Tages, Melone mit Schinken, dem Schinken. Nun waren es die Julianer, die überrascht waren und sich begeistert äußerten.

Zum Abschluss des Dinners wurden nun heiße, gebackene Früchte

mit Fruchteis aus einer Art Kokusmilch gereicht

und alle waren sehr zufrieden.

Die Königin wendete sich an Monalisa und fragte, ob sie satt geworden sei. „Majestät, ich bin absolut zufrieden, ich gebe zu, ich habe zuvor noch in ein Käsebrot gebissen, aber es wäre nicht nötig gewesen. Alles war ganz wunderbar.“

„Käse wird doch aus Milch gemacht, halten Sie dies für vertretbar? Ich meine es ist doch die Milch für die Kälber.“

„Da haben Sie vollkommen Recht, aber die Natur schenkt oft mehr als nötig. Wenn man dafür sorgt, dass es den Tieren in der Tierhaltung gut geht, dann sind sie sehr großzügig. Und Käse ist wirklich ein Genuss. Es ist reich an Fett, das braucht der Körper, wenn er selbst auch Fett anlegen will.“

„Warum sollte man fett sein wollen?“

„Nun, für Notzeiten, im Winter zum Beispiel. Außerdem schmeckt es sehr gut.“

„Unsere Jugend verlangt immer häufiger nach solchen Dingen. Aber wir wollen in Frieden mit den Tieren leben.“

„Das kann ich gut verstehen, aber es kann auch ein gegenseitiges Geben und Nehmen sein. In der Natur hat das Tier Feinde, wenn der Bauer es davor beschützt und ihm regelmäßig Futter gibt, gibt es gerne etwas dafür.“

„Vegan Leben in Deutschland Euromaxx / Euromaxx“ und „Der Star der Vegan-Küche: Attila Hildmann / Euromaxx“ zeigt, es geht tatsächlich auch ohne Fleisch und Tierprodukte. Fantasie ist gefragt und nach dem Sojasteak fragte sich Monalisa wirklich ob der Schinken so notwendig war. Doch der liebe Gott würde schon wissen, was sich in dem Schinken für Stoffe verbargen und warum er diese Medizin den Julis verabreicht hatte. Vielleicht waren es bestimmte Vitamine oder Spurenelemente. Jedenfalls war die Resonanz bei den Julis sehr groß. Auch der König hatte bei dem Melonengang wieder kräftig zugegriffen. Es war doch immer wieder sehr erstaunlich, der Körper wusste sehr gut, was er brauchte.

Das Lebewesen selbst musste es gar nicht wissen, es stellte nur fest:

„Oh, das schmeckt!“

Und das war das Urteil aller Bankettgäste und nun konnten

sich immer mehr Paradiesbewohner vorstellen einmal auf Juli Urlaub zu machen.

Die Natur war hier ganz besonders schön und man erzählte sich, dass die Tiere alle sehr zutraulich den Julianern gegenüber waren. Auch größere Tiere sahen in dem Julianer weder einen Fressfeind noch einen gefährlichen Jäger. Die meisten Tiere ernährten sich zudem auch ausschließlich von Pflanzen. Etwas anders sah dies bei den Fischen aus, da hieß es fressen und gefressen werden.

Die Königin stand auf und wendete sich an die Gäste:

„Liebe Gäste, ich hoffe, es hat jedem geschmeckt und wir sind nun alle gestärkt für den Tanz. Zunächst wird eine Gruppe der königlichen Tanzakademie auftreten, ich bitt Sie also, kommen sie mit mir mit in den großen Tanzsaal. Unsere Musiker haben wie sie hören können schon angefangen zu spielen.“

Und tatsächlich, Monalisa hörte eine Flöte begleitet von so etwas wie Streichinstrumenten, es klang sehr ungewöhnlich und sie fragte sich, wie man zu dieser Musik nur tanzen sollte.

Sie betrat mit dem Reichskanzler und seiner Frau den Tanzsaal und sah ein ziemlich großes Orchester mit unbekannten Instrumenten in der Hand. In der Mitte des Saales standen die Tänzer, Männer und Frauen und sie bewegten sich sehr gelenk mit fließenden Bewegungen zu der Musik. Es sah etwas merkwürdig aus und hatte nichts mit Walzer oder Foxtrott zu tun. Die Gäste verteilten sich an den Rändern des Saales, wo Stühle und Sofas um kleine Tische gestellt waren. Die Ersten nahmen darauf Platz und beobachteten diesen ungewöhnlichen Tanz. Die Julianer waren wirklich extrem dünn, man konnte ihre Körper durch den zarten Stoff ihrer Gewänder durchscheinen sehen. Die Kleidung auch der übrigen Julianer war eindeutig ziemlich orientalisch.

Monalisa setzte sich an ein kleines Tischchen und sogleich

kam ein Diener mit einem Tablett herbeigeeilt

und bot ihr ein Getränk an.

Es gab mehrere zur Auswahl, doch sie wusste nicht, um was es sich handelte. Bei Tisch hatte es eine Art Wein gegeben, der ihr doch ganz schön in den Kopf gestiegen war. Sie wollte daher etwas ohne Alkohol und die Frau vom Reichskanzler empfahl ihr einen alkoholfreien Sekt, für den würde sie sich auch entscheiden. Er habe zwar keinen Alkohol, aber er würde dennoch sehr munter machen, denn in diesem Getränk seien auch wieder diese Früchte, die sie zur Begrüßung angeboten bekommen hatten. Monalisa schwante zwar nichts Gutes, aber sie ließ sich überreden.

Das Getränk erfrischte sie sehr und

sie spürte auch diesmal, diese Früchte machten gute Laune.

Auf der Erde würde man dieses Getränk wahrscheinlich verbieten, dachte Monalisa, denn es hatte etwas von einer Droge. Nun kamen ihr auch die Tänzer gar nicht mehr so fremd vor, ja, sie bekam Lust es ihnen gleich zu tun. In diesem Moment sah sie den Engel Michael den Raum betreten. Ihre Augen trafen sich und Monalisa stand auf um ihm entgegen zu gehen. Ihre Füße schienen ihr wie gesteuert, sie konnte sich seiner Anziehung einfach nicht entziehen. Sie kam an Lisa und Thomas vorbei, die mit einigen Julianern zusammen standen und Lisa schaute ihr verwundert hinterher. Dann entdeckte sie auch den Engel und sie wusste Bescheid. Das war also dieser Verführer.

Sie sah wie die Beiden sich etwas verstohlen an den Händen berührten und dann führte der Engel Monalisa auf die Tanzfläche. Monalisa ließ sich auf die Musik ein und Michael hatte keine Probleme sie zu den Flötenklängen durch den Raum zu führen. Ihr Tanz war einem langsamen Walzer ähnlich und nun bekamen auch die anderen Gäste Lust und versuchten ebenfalls sich zu dieser Musik zu bewegen. Es ging überraschend gut.

Die Julianer schauten zunächst erstaunt

zu, denn bei ihnen wurde nicht zusammen getanzt.

Der Anblick der schwingenden, weiten Röcke der Frauen ließ sie staunen. Monalisa kam an Willi vorbei, der eine Julianerin an der Hand festhielt. Er wollte ihr offensichtlich zeigen, wie man zusammen tanzt. Doch viel mehr bekam sie von den Übrigen gar nicht mit, sie hatte nur Augen für Michael. Er sah in seinem weißen Smoking einfach wunderbar aus. Er schaute ihr tief in die Augen und lächelte. Der liebe Gott hatte ihn gerade erst gefragt, ob er bei Monalisa in den Dienst gehen wolle, sie als Göttin bräuchte doch so langsam einen Helfer an ihrer Seite. Auch würde es ihrer hohen Position vor der großen Versammlung gut anstehen, wenn Sie einen Begleiter hätte. Allerdings nahm er Micheal das Versprechen ab, ihr nichts über das Geheimnis der Schinkenherstellung zu erzählen.

Michael führte Monalisa hinaus auf die große Terrasse,

wo ein sehr ungewöhnlicher Nachthimmel zu bewundern war.

Juli besaß nämlich drei Monde. Einer war sehr groß, die beiden anderen waren um einiges kleiner und einer von ihnen hatte eine leicht rötliche Färbung. Ansonsten erinnerte der Sternenhimmel dem der Erde, doch das war kein großes Wunder, denn das Universum sah aus der Ferne überall gleich aus.

Michael nahm Monalisa in seine Arme und fragte sie: „Brauchst Du einen diensteifrigen Engel an Deiner Seite? Der liebe Gott hat mich freigestellt, damit ich mich um Dich kümmern kann.“

„Wirklich! Oh, ich würde mich darüber sehr freuen. Einen eigenen Engel, wie wunderbar! Bringst Du mir dann in Zukunft meinen Kaffee direkt ans Bett?“

„Alles was Du willst. Ich kenne mich auch sehr gut mit Büroarbeit aus. Auch der Umgang mit Computern liegt mir.“

„Oh, das ist ausgezeichnet! Wir werden zusammen arbeiten!“

„Was immer Du Dir wünschst, ich werde es möglich machen.“

„Oh, ich glaube ich bin dabei mich ganz heftig in Dich zu verlieben!“

Sie stellte sich auf die Zehenspitzen und gab ihrem neuen Mitarbeiter einen Kuss auf den Mund. Dann meinte sie: „Darauf würde ich jetzt gerne eine Zigarette rauchen, aber ich habe meinen Tabak vergessen.“

„Kein Problem, ich habe welchen für Dich.“

„Du bist wirklich Gold wert!“

Sie setzten sich auf eine steinerne Bank und Monalisa drehte sich eine Zigarette.

Er gab ihr Feuer und dann schauten sie zusammen in den Himmel. Sie hörten Stimmen näher kommen und Monalisa erkannte Lisa, die mit Thomas zusammen auf die Terrasse kam. Sie dachten wohl ungestört zu sein, denn sie umarmten und küssten sich leidenschaftlich, bis Thomas Monalisa und ihren Engel auf der Bank entdeckte. Er löste Lisa zart aus seinen Armen und führte sie zu ihnen. Lisa war rot geworden, das konnte man im Licht der überall aufgestellten Kerzen sehen.

„Darf ich Euch meinen frischgebackenen Mitarbeiter Engel Michael vorstellen?“

„Mitarbeiter?“

„Jawohl, mein Helfer in allen Lebenslagen, er wird in Zukunft viel an meiner Seite sein.“

Thomas und Michael kannten sich schon, aber Lisa hatte diesen Engel noch nie gesehen. Sie fand ihn sehr gutaussehend und auf Anhieb sympathisch. Da hatte Monalisa also nun auch einen Freund, dachte sie. Vielleicht konnte man ja die Freizeit auch mal zusammen verbringen. Sie legte ihren Arm um Thomas und meinte: „Sollen wir nicht noch etwas tanzen?“

Michael sah Monalisa fragend und aufmunternd an und so machten sich die beiden Paare wieder auf die Tanzfläche. Die Musik war fetziger geworden und fast alle tanzten nun frei, ja, die Sache schien nun einer Disco nicht unähnlich. An die besondere Musik hatten sich alle längst gewöhnt, Julianer und Paradiesbewohner tanzen gemeinsam und die gute Laune hielt bis in die frühen Morgenstunden an. Es kam auch vereinzelt zu intensiveren Gesprächen am Rande, aber eigentlich waren alle in bester Feststimmung.

Ja, ein Urlaub auf Juli wurde zu einem häufig ausgesprochenem Wunsch

und nicht wenige Julianer interessierten sich für

das Paradies des lieben Gottes.

Die Reise geht weiter

Monalisa erwachte das erste Mal so gegen halb Neun, doch sie drehte sich wieder um und schlief bis sie von Kaffeeduft geweckt wurde. Michael setzte sich auf ihr Bett und gab ihr einen Kuss auf die Stirn und sagte leise: „Monalisa, willst Du denn den halben Tag verschlafen?“

„Oh, ich habe so schön geträumt … ist es denn schon spät?“

„Gleich ist bald Mittag und wir reisen ab. Der König ist mit seinem Gefolge gerade auf das Schiff gekommen. Die Königin möchte sich gerne noch von Dir verabschieden.“

„Oh je, ich bin noch völlig verpennt.“

Michael reichte ihr einen Becher mit Kaffee und meinte: „Spring kurz unter die Dusche, ich helfe Dir beim Anziehen.“ Er ging an den Schrank und holte ihren weißen Anzug hervor. „Die Arbeit ruft,“ hörte sie ihn sagen, als sie unter die Dusche trat. Sie beeilte sich.

Sie zog sich im Bad ihre Wäsche an, die Michael ihr hingelegt hatte. Das war wirklich Service. Als sie zurück ins Zimmer kam, machte Michael gerade das Bett und sie schlüpfte in ihren Anzug. Er hatte ihr ein hellblaues T-Schirt heraus gelegt. Ihre hellblauen Sandalen standen ebenfalls bereit, sie nahm noch einen Schluck Kaffee, band sich die Haare zu einem Zopf und schon konnten sie losgehen.

Michael begleitete sie in die Lobby, wo große Aufregung herrschte.

Der König stellte gerade sein Gefolge vor und die Königin stand an seiner Seite und verabschiedete sich von allen Anwesenden. Sie wünschte eine gute und erfolgreiche Reise und als sie Monalisa entdeckte, kam sie auf sie zu und reichte ihr die Hand. Das war für einen Julianer eine ungewöhnliche Geste, denn dies taten sie nur bei ganz besonderen Anlässen. Es war ein Zeichen der Hochachtung. „Es war mir eine Freude Dich kennen zu lernen, bitte lass uns Dutzen. Ich lade Dich ein, uns einmal für längere Zeit besuchen zu kommen.“

„Danke, Sana, ich habe mich auch gefreut Dich kennen zu lernen. Gerne komme ich mal für länger, ich denke ich kann viel von Dir lernen.“

„Und ich von Dir. Ich würde gerne mal sehen wie Du malst. Ein Bild an einem einzigen Tag, dass ist schon etwas ganz Besonderes. Deinen Engel musst Du dann aber natürlich auch mitbringen,“ sagte sie mit einem Augenzwinkern.

Offensichtlich war es niemandem verborgen geblieben,

dass Monalisa nun einen ständigen Begleiter hatte.

Michael verneigte sich höflich. Die Königin sah nach ihrem Mann und der kam um sie ein letztes Mal zu umarmen. „Sage den Kindern, ich bringe bestimmt etwas Schönes von der Reise für sie mit nach Hause. So, jetzt aber, Du wirst die Zeit ohne mich bestimmt auch etwas genießen. Und keine Revolutionen ohne mich,“ sagte er zum Reichskanzler gewandt. Auch der wollte sich von Monalisa verabschieden. Er überreichte ihr einen großen Korb mit allerhand Julianischen Spezialitäten. „Mit den besten Wünschen von meiner Frau, es war uns eine Ehre.“ Michael nahm Monalisa den Korb ab und Monalisa verabschiedete sich auch von dem Reichskanzler mit einem Handschlag.

„Vielen Dank, ich komme bestimmt einmal für länger vorbei,

dann reden wir über die Bessere Weltordnung, ich denke,

ich kann bei Ihnen noch einiges Wichtiges lernen.“

Die Königin verließ mit ihren Leuten das Schiff und die Türen schossen sich. Der König und viele andere traten an die Fenster und winkten. Michael brachte in dieser Zeit den Korb auf Monalisas Zimmer und anschließend ging er in die Küche um für sie ein kleines Frühstück zu bestellen. Er kam mit Kaffee an ihren Stammplatz, wo sich auch der König niedergelassen hatte. Er kannte keinen Kaffee und war interessiert dieses Getränk zu probieren.

Michael füllte die Tassen und ging das Frühstück holen.

Monalisa hatte sich ein weichgekochtes Ei gewünscht und so brachte er dieses, Brötchen, Butter, Salz und etwas Marmelade. Der König hatte schon gefrühstückt wie er sagte, aber er wollte sich gerne mit Monalisa etwas unterhalten. Noch schaute er jedoch aus dem Fenster und winkte seiner Frau, die immer noch auf dem großen Platz stand und zurück winkte. Dann hob das Bombini ab und sie sahen die wunderbare Landschaft, doch bald schon wurde alles winzig klein unter ihnen und nur wenige Momente später waren draußen nur noch die Sterne zu sehen. Sie flogen an dem großen Mond vorbei und dann umfing sie auch schon wieder die unendliche Weite des Weltraumes. Der König probierte den Kaffee und er verzog das Gesicht. „Uh, das ist aber bitter!“

„Sie können auch Zucker hinein tun,“ schlug Monalisa vor und Michael ging Zucker und Milch holen. Der König tat zwei Löffel Zucker in seinen Kaffee und diesmal war er von dem Geschmack ganz angetan. Monalisa wollte zu ihrem Ei auch einen süßen Kaffee und sie tat auch einen guten Schuss Milch hinzu. Sie brauchte es heute, denn sie hatte leichtes Kopfweh. Der alkoholfreie Sekt war wohl nicht ganz ohne Nebenwirkungen geblieben.

Michael zog sich diskret zurück und der König

begann das Gespräch, währen Monalisa ihr Ei aufklopfte.

„Sie sind also der Meinung, dass man Tiere ruhig halten darf?“

„Es kommt darauf an,“ antwortete Monalisa, „wenn die Tiere glücklich mit ihrem Bauern sind, dann sehe ich darin kein unüberwindbares Problem. Die Tiere sind dankbar, wenn sie mit leckerem Futter und einem schönen und vor allen Dingen sicheren Lebensraum verwöhnt werden. Sie lieben die Menschen und werden gerne von ihnen gestreichelt. Aber wenn es so ausartet wie auf der Erde, dann ist es ein Verbrechen. Es kommt wirklich auf das gerechte Geben und Nehmen an.“

„Und dieses Ei wurde von einem glücklichen Huhn gelegt? Will das Huhn nicht lieber ein Küken daraus schlüpfen sehen?“

„Das ist der Deal, Majestät. Der Bauer sorgt für gutes Futter und ein sicheres Heim und dafür bekommt er jeden Tag ein Ei.“

„Darf ich vielleicht mal probieren,“ fragte der König.

„Aber sicher, bitte, nehmen Sie sich dieses Ei, Michael hat mir zwei gegeben.“

„Wenn das mein Reichskanzler sehen würde, aber zum Glück ist er ja jetzt außer Sichtweite.“

Der König machte es Monalisa nach und nahm mit

seinem Löffel von dem Ei und steckte

ihn in den Mund.

„Nicht schlecht. Mein Reichskanzler schwärmt ständig davon. Und auch die Jugend will immer wieder Neues ausprobieren. Vielleicht müssen wir uns etwas für diese Dinge öffnen, aber ich will von den Tieren nichts nehmen, was sie nicht freiwillig geben.“ Der König probierte nun auch das Gelbe vom Ei und Monalisa schlug ihm vor, mit ihm bei Gelegenheit hinunter zu den Tieren zu gehen. Dort könne er sich dann ein erstes, eigenes Bild von den Hühnern machen. Sie sei sich jedenfalls sicher, den Hühnern dort ginge es sehr gut. Natürlich sei es dort nicht ganz so schön wie unter freiem Himmel, aber es gäbe auf dem Schiff auch keine Greifvögel oder Füchse, die sie fürchten müssten.

„Haben Sie sich schon ihr Zimmer angeschaut, Majestät. Ich glaube wir sind Nachbarn, ich habe vorhin allerhand Gepäck dort stehen sehen.“

„Wir sind zu Viert, zuzüglich der Dienerschaft, zum Glück ist dieses Raumschiff ja sehr groß und wir haben einen ganzen Gang für uns bekommen. Das Zimmer habe ich mir schon angesehen, es ist sehr schön eingerichtet und ich denke, auch die anderen sind zufrieden. Ich habe den Außenminister und einen bei uns sehr hoch angesehenen Professor dabei, die beiden anderen sind Offiziere der Luftfahrt, sie sollen hier auf dem Schiff wichtige Erfahrungen sammeln. Wir teilen uns zwei Diener, die auch sehr neugierig auf diese Reise sind. Sie bewohnen zusammen ein Zimmer.

Da fragte sich Monalisa, wo Michael eigentlich untergebracht war. Sie würde ihn bei nächster Gelegenheit danach fragen. Sie schaute sich nach ihm um und gleich kam er herbei um den Tisch abzuräumen. Er lächelte sie an und fragte: „Hat das Ei geschmeckt?“

Der König antwortete: „Bitte sorgen Sie dafür, dass man meiner Dienerschaft zeigt, wie so ein Ei richtig gekocht wird. Ich muss sagen, es macht richtig gut satt.“

„Ich werde dafür sorgen, dass ihre Dienerschaft alles über die Zubereitung von Eiern erfährt.“

„Vielen Dank, sie sind ein Engel.“

Michael verneigte sich und entschwand mit seinem Tablett. „Ein sehr sympathischer Mann, ist er in Ihren Diensten?“

„Der liebe Gott hat ihn mir geschenkt, es ist eigentlich sein Engel. Aber vielleicht denkt er, ich könnte eine helfende Hand gut gebrauchen. Ich habe hier auf dem Schiff ständig verschlafen.“

„Und wie heißt er?“

„Michael, wenn Sie irgendwelche Fragen haben, dann wird er ihnen gerne helfen.“

„Ach, das wird bestimmt eine wunderbare Reise, ich danke Ihnen für die nette Gesellschaft, aber ich denke, ich schau mich jetzt erst mal etwas hier um. Es soll sogar ein Schwimmbad mit Sauna geben.“

„Michael wird ihnen alles zeigen, wenn Sie es wünschen.“

„Danke, aber zuerst werde ich auf mein Zimmer gehen und dort schauen, ob alles gut hergerichtet ist. Mein Schreibtisch ruft auch.“

„Dann vielleicht bis später, ich denke, ich setzte mich jetzt auch erst mal an meinen Computer, ich kann Sie gerne zu ihren Räumlichkeiten begleiten.“

„Das ist nett, und später zeigen Sie mir die Hühner, ja?“

„Jederzeit gerne.“

Und so machten sich der König und Monalisa auf den Weg zu ihren Zimmern.

Michael kam mit, er drückte den obersten Knopf. Oben angekommen sah Monalisa, dass die Koffer beseitigt waren und ein Diener des Königs schon wartete. Man verabschiedete sich und Monalisa betrat mit Michael ihr Zimmer. Sie sehnte sich nach ihrem Bett und ließ sich darauf fallen. „Michael, würdest Du mich vielleicht wieder etwas massieren?“ Nun, der ließ sich nicht lange bitten und so verbrachten sie zwei herrliche Stunden im Bett.

Sex, so dachte Monalisa, war doch wirklich eine wunderschöne

Angelegenheit, zumindest wenn man einen solch

tollen Liebhaber wie Michael hatte.

Er wusste irgendwie immer genau, was sie sich wünschte. Und er küsste wunderbar, sie verlor dabei jedes Zeitgefühl. Sie fühlte sich herrlich entspannt, als sie aufstand, sich ein bequemes Kleid überzog, und sich an den Schreibtisch setzte. Michael lag in ihrem Bett und beobachtete sie. „Was ist, willst Du Dir die Sachen im Korb nicht mal anschauen?“

„Sind da auch diese besonderen Früchte bei?“

„Es gibt auch Kuchen, soll ich einen Kaffee dazu holen?“

„Gute Idee, ich will nur eben ein paar Notizen machen.“

„Ich bin gleich wieder da,“ sagte Michael und zog sich an. „Du bist wirklich eine wunderbare Frau, ich freue mich an Deiner Seite zu sein.“

„Sag, Michael, wo ist eigentlich Dein Zimmer?“

„Ich werde ab heute direkt neben Dir wohnen, dort ist ein kleines aber schönes Zimmer. Ich bin also immer ganz in Deiner Nähe. Brauchst es nur zu wünschen und ich bin da.“

„Du bist wirklich der beste Engel, den man sich wünschen kann.“

Michael verließ das Zimmer und Monalisa konzentrierte sich auf ihren Bericht. Sie fühlte sich blendend und das Schreiben ging ihr locker von der Hand. Sie berichtete von dem gestrigen Fest und merkte gar nicht, dass Michael wieder den Raum betrat. Er stellte ihr den Kaffee in einem schönen, großen Becher hin und auf einem Tellerchen lagen drei kleine Törtchen, die gut mit der Hand gegessen werden konnten. Dann zog sich Michael zurück und ließ sie alleine weiterschreiben. Sie las das Geschriebene durch und korrigierte die Tippfehler. Dann probierte sie eines der Törtchen. Sie waren köstlich, doch welche Früchte darauf waren konnte sie nicht sagen. Sie drehte sich eine Zigarette und rauchte diese ganz entspannt, dann schrieb sie weiter und ehe sie sich versah, war der Nachmittag um. Sie speicherte ihren Text ab und legte sich auf das Bett.

Gleich würde sie sich für das Abendessen fertig machen und hinunter gehen.

Vorher aber würde sie sich Michaels Zimmer ansehen.

Sie hatte sich ihr langes schlichtes, schwarzes Lieblingskleid angezogen

und stand nun fertig hergerichtet für das Abendessen bei Michael vor der Tür.

Sie klopfte zweimal und die Tür ging auf. Michael schaute sie bewundernd von Oben bis Unten an. „Du siehst fantastisch aus, sehr elegant das Kleid. Monalisa drehte sich und lachte. „Ach, das ist doch nur ein ganz einfaches Kleid. Es ist eines der wenigen Kleidungsstücke aus meinen eigenen Kleiderschrank.“ „Es steht Dir ausgezeichnet. Nun, willst Du einen Blick in mein Zimmer werfen?“

„Gerne, wenn ich darf?“

„Bitte, tritt ein, es ist etwas kleiner als Deines, aber ich finde, hier kann man es gut aushalten.“ Es war sehr modern eingerichtet, die Möbel waren schlicht aber formschön. Er hatte ein Bett, dass jetzt aussah wie ein Sofa, auf dem er wohl gelegen hatte um in einem Buch zu lesen. Es gab ein kleines Tischchen und einen bequemen Sessel. Der Blick aus dem Fenster war wie der ihre, wieder zogen die Sterne und Galaxien vorbei. Monalisa hatte den Eindruck, dass sie etwas schneller unterwegs waren, denn auch die großen Spiralen zogen recht schnell vorbei. Michael bot ihr den Sessel an und sie nahm Platz. In einer Wand war ein Regal eingelassen; in dem nicht wenige Bücher aufgereiht waren. Eine Tür führte wohl in das Bad. „Schön hast Du es hier, vielleicht komme ich Dich ja mal besuchen und dann erzählst Du mir, was Du so liest.“

„Du bist immer herzlich willkommen. Ich habe auch eine schöne Wasserpfeife, wenn Du Lust hast rauchen wir uns dabei einen.“

„Oh, das wäre schön, am Besten wir tun es gleich heute Abend. Ich habe Lust mal so richtig zu klönen.“

„Gerne, ich habe auch Lust, denn ich lese gerade ein Buch, da wird ständig gekifft. Es handelt von einer Truppe junger Leute, die eine große Reise auf Motorrädern zusammen machen. Es ist aus der Sicht einer Frau geschrieben. Sehr interessant, an was Frauen alles so denken. Die Männer sind eigentlich nur an ihren Motorrädern interessiert, aber diese Frau beobachtet die Welt von ihrem Sozius aus mit ganz aufmerksamen Augen.“

„Ist es ein Abenteuerroman?“

„Sie erleben auch Abenteuer, aber das Wichtige sind ihre Beobachtungen von den Orten, durch die sie fahren. Sie erinnert mich etwas an Dich, denn auch sie schreibt bei jeder Gelegenheit alles auf, was ihr so unterwegs auffällt. Sie versucht sich zudem in kleinen Gedichten.“

„Das Du Dich so für Frauen interessierst …“

„Ich will sie verstehen, denn die Frau unterscheidet sich von einem Mann mehr als nur Äußerlich. Sie denkt anders.“

„Würdest Du auch meinen Reisebericht lesen, bevor ich ihn an die Frau vom lieben Gott abgebe? Ich könnte jemanden gebrauchen, der ihn auf Tipp- oder gar Rechtschreibfehler untersucht.“

„Na, klar, gerne, ich bin schon sehr gespannt auf Deinen Bericht.

Hast Du unser Picknick darin auch erwähnt?“

„In allen Einzelheiten.“

„Wirklich? Nun, jetzt bin ich aber wirklich neugierig.“

„Vielleicht lese ich Dir ja ein paar Passagen vorab schon mal vor.“

„Gute Idee, aber, wir sollten uns jetzt langsam auf den Weg in den Speisesaal machen, denke ich.“

„Danke für den Kaffee und den Kuchen vorhin, ich habe gar nicht bemerkt, wie Du ihn gebracht hast.“

„Du warst so konzentriert, da wollte ich Dich nicht stören.“

„Ja, die Worte kamen wie von selbst, ich bin ein gutes Stück voran gekommen.“

Sie erhoben sich und Michael öffnete die Tür.

„Nach Ihnen gute Frau.“

Monalisa trat auf den Gang und da sah sie den lieben Gott mit dem König zusammen stehen. Beide schauten zu ihnen herüber, taten aber wenig überrascht. Sie führten ihr Gespräch weiter und lächelten sie nur kurz an, als sie an ihnen vorbei kamen. Monalisa betrat mit Michael den Aufzug und als die Türen sich schlossen, fielen sie sich in die Arme. Sie küssten sich innig, dann strafften sie sich und betraten die Lobby. „Ich werde beim Servieren helfen, wir sehen uns später,“ sagte Michael und er verschwand in Richtung Küche.

Monalisa betrat den Speisesaal und stellte fest, nun war der Tisch in der Mitte fast komplett besetzt. Sie wünschte einen guten Abend und setzte sich. Lisa schaute sie neugierig an: „Und, wie hast Du geschlafen? Ich war heute völlig gerädert, ich habe wohl zuviel von diesem Sekt getrunken.“

„Ich hatte auch leichte Kopfschmerzen. Diese Früchte sind nicht ohne. Aber es war doch ein sehr schönes Fest. Wann wart ihr denn im Bett?“

„Oh, es wurde schon hell. Ich habe die ganze Zeit getanzt und gar nicht gemerkt wie die Zeit verflog. Aber zum Glück musste ich nicht so früh arbeiten, wir sind ja erst am Mittag losgeflogen. Wir sind jetzt etwas schneller unterwegs, hast Du es gemerkt?“

„Ja, die Galaxien scheinen alle vorbeizurasen.“

„Wir wollen in zwei Tagen bei den Zauberern sein, doch dafür müssten wir noch schneller fliegen, ich denke, wir werden heute Nacht noch mal richtig Gas geben. Wenn man dann aus dem Fenster schaut, dann kann einem leicht schwindelig werden. Darum wird gewartet bis der Großteil schläft.“

Der liebe Gott kam mit dem König an den Tisch und sie setzten sich, immer noch ins Gespräch vertieft. Monalisa hörte wie der König sagte: „Die Föderation wird wohl nicht begeistert sein, wenn sie davon hört,“ und der liebe Gott sagte: „Ich habe es mir gut überlegt. Aber jetzt sollten wir unser Gespräch vertagen, ich habe Hunger.“

Es wurde zunächst ein großer Teller Salat gereicht und der liebe Gott fragte, was es denn danach geben würde. „Es gibt Julianische Frikadellen, der Koch hat im Gegenzug zu dem Schinkenrezept viele neue Gerichte aus einer speziellen Bohne, die nur bei den Julis wächst, bekommen. Er hat auch einige Pflanzen mitbekommen und jede Menge Samen.“

„Na, dann guten Appetit meine Lieben. Ist das auch julianischer Wein?“

„Jawohl, der König hat unseren Weinkeller bereichert.“

„Dann, auf ihr Wohl Majestät. Auf eine erfolgreiche Reise.“

Jetzt wurde erst mal gegessen und Monalisa schaute sich die neuen Gäste genauer an. Neben dem König saßen wohl der Außenminister und der Professor. Sie unterhielten sich leise und als sie merkten, dass Monalisa zu ihnen schaute, neigten sie ihre langen Köpfe. Monalisa lächelte zurück. Mit diesen beiden Männern würde sie sich sicherlich auch noch mal unterhalten. Die beiden Offiziere aber waren wohl auf der Brücke.

Der Salat schmeckte sehr gut und auch die Frikadellen waren köstlich. Dazu gab es Bratkartoffeln und eine Creme mit Kräutern. Zum Nachtisch gab es ein besonderes Eis, es war ohne Milch gemacht, so dass es auch für die julianischen Gäste annehmbar war. Doch der König meinte, er wolle keine Umstände in der Küche verursachen, sie wären Gäste und wollten offen sein auch für die hochgelobte, paradiesische Küche. Das hörte der liebe Gott gerne, denn er wollte auf seine Lieblingsspeisen nicht verzichten müssen.

Und er liebte nun mal Sahnetorten und Obstkuchen mit viel Schlagsahne.

Monalisa sah Michael fleißig die Gäste bedienen und nahm sich vor, ihn später mal zu massieren. Er würde bestimmt geschafft sein, nach der vielen Rennerei.

Sie freute sich auf den gemütlichen Abend bei ihm, sie hatte so lange in ihrem Häuschen die Zeit alleine verbracht, da war es einfach schön so nette Gesellschaft zu haben. Der liebe Gott schaute sie über den Tisch hinweg an und meinte: „Heute werden wir bestimmt alle früh schlafen gehen, es ist gestern doch sehr spät geworden. Aber ich muss sagen, es war ein sehr schönes Fest. Die Musik hat mir gefallen und ich hatte sehr nette Gespräche. Auf der Rückreise sollten wir dies noch mal wiederholen.“

„Oh, es wird uns ein Vergnügen sein,“ meinte der König.

Die Tafel wurde aufgehoben und viele setzten sich zu einem Espresso und einem Cognac in die Lobby, doch Monalisa verabschiedete sich und ging nach Oben. Michael meinte zu ihr im Vorbeigehen, er wäre in einer halben Stunde in seinem Zimmer, er wolle nur noch etwas in der Küche helfen. Der liebe Gott hatte ihn zwar freigestellt, doch unter den Engeln half man sich gerne gegenseitig und da Monalisa ja im Moment keinen eigenen Haushalt zu führen hatte, wollte Michael sich gerne auch weiterhin im Service nützlich machen. Aber er beeilte sich und war gerade auf seinem Zimmer zurück und wollte noch schnell unter die Dusche springen, da klopfte es an seiner Tür und Monalisa stand dort mit einer Flasche julianischem Sekt in der Hand. „Oh, bin ich zu früh,“ fragte sie, als sie Michael halbnackt vor sich stehen sah. „Ich möchte noch eben kurz unter die Dusche, aber komm herein und mache es Dir gemütlich. Ich bin gleich fertig.“

Monalisa betrat den Raum und stellte die Flasche auf den Tisch.

Dann legte sie sich auf das Sofa und schaute zu den Sternen. Diese zogen jetzt ziemlich rasant vorbei und es stimmte, dieser Anblick machte einen leicht schwindelig. Sie schloss die Augen und sie öffnete sie erst wieder, als Michael sich zu ihr setzte und sie den Korken knallen hörte. „Madam, darf ich Ihnen einschenken?“

„Oh ja, ach, ich fühle mich ja so großartig.“

„Du bist großartig, hat Dir das denn noch keiner gesagt?“

„Ich war in den letzten Jahren eigentlich fast nur für mich. Ich habe ab und zu jemanden besucht, natürlich auch den lieben Gott, aber im Grunde war ich viel allein.“

„Das wird sich ändern. Die Zeit der Einigelei ist jetzt vorbei, nun heißt es auf die Menschen wieder zuzugehen.“

„Ich arbeite daran, aber es ist komisch, ich bin nicht gerade ein Ausbund an Geselligkeit. Früher war das anders. Aber seit meinem unrühmlichen Ende auf der Erde bin ich etwas eingeschüchtert. Ich fühle mich immer noch wie eine Versagerin.“

„Du hast doch gar nicht versagt! Schau Dich im Internet um, überall sprießen die alternativen Fernsehsender aus dem Boden. Du magst zwar Deinen eigenen Sender nicht realisiert haben, aber die Idee ist in viele Köpfe eingedrungen und nun kann man sich stundenlang im Netz die unterschiedlichsten Sendungen anschauen.“

„Hast Du etwa auch Zugang zum Internet?“

„Im Paradies gibt es ein Institut, dass sich mit der Internetkommunikation beschäftigt. Dort habe ich länger gearbeitet und wir haben festgestellt, Deine Idee hat Früchte getragen. Du musst wirklich nicht alles alleine machen, wir Engel unterstützen Dich. Es gibt viele von uns, die sich an die Seite der aktiven Internetnutzer gestellt haben. Kennst Du den Sender Bewusst.TV? Oder das Alpenparlament? Da sind viele meiner Kollegen sehr engagiert dabei. Auf der ganzen Welt entstehen jetzt solche Sender und wir sind überzeugt, damit wird die Wahrheit eine gewaltige Stimme bekommen.“

„Das hoffe ich, denn die Wahrheit ist der einzige Weg, wie man diese Satanisten in die Schranken weisen kann. Sie haben das Fernsehen und die großen Medien fest im Griff. Dort verbreiten sie eine Lüge nach der Anderen. Und die Menschen merken es nicht. Sie glauben an die Pressefreiheit, und dass sie in den Nachrichten objektiv unterrichtet werden. Aber dort wird ihnen nur erzählt, was die Satanisten sie wissen lassen wollen.“

„Das wird bald schon nicht mehr funktionieren, immer mehr machen den Fernseher gar nicht mehr an. Insbesondere die Jugend.“

„Ja, nur dass diese die ganze Zeit bei Facebook herum hängt. Ich frage mich, was man da nur stundenlang macht. Einige sind permanent online und erzählen jeden Scheiß. Sie machen Fotos von ihrem Essen, sie dokumentieren alle ihre Freizeitaktivitäten, also, die Geheimdienste brauchen sich nur zu bedienen. Davon hat die Stasi geträumt. Aber die Menschen wollen einfach alles über ihr Leben erzählen. Ich habe den Eindruck, jeder will sich wie ein Popstar fühlen, der alles über sich in der Zeitung liest.“

„Das ist wohl so, die Welt verändert sich, wer nicht bei Facebook ist, der existiert nicht.“

Monalisa nahm ihr Glas entgegen und sie stießen miteinander an.

„Was meinst Du, ein schönes Pfeifchen dazu,“ fragte Michael und griff nach einer sehr schönen Wasserpfeife und einem Schälchen, das im Regal stand.

Michael stellte die Wasserpfeife auf das Tischchen und nahm das Köpfchen heraus. Er füllte den Pfeifenkopf und sagte: „Vielleicht sollten wir mal ein großes Picknick organisieren, ich könnte mir vorstellen, das würde gerade den Jüngeren gut gefallen.“

„Das ist eine gute Idee, dann lerne ich alle etwas besser kennen. Ich sollte wirklich etwas zugänglicher sein. Die meisten schauen mich immer nur verschüchtert an.“

„Nun, sie wissen, dass Du eine wichtige Persönlichkeit bist, da ist es nur natürlich, dass sie sich zurück halten. Du frühstückst mit dem lieben Gott und dem König, das beeindruckt ungemein.“

„Ich bin aber doch gar nichts Besonderes! Wenn die Menschen wüssten, wie normal ich in Wirklichkeit bin!“

„Du bist eine Göttin, das ist nicht normal.“

„Ich bin nur eine Göttin auf dem Papier.“

Monalisa nahm die Pfeife entgegen und Michael hielt ihr das Feuerzeug. Sie tat einen tiefen Zug und spürte sogleich das wunderbare Gefühl, welches nur gutes Haschisch zu schenken vermochte. Michael zog auch an der Pfeife und dann machte er sich gleich daran, ein neues zu stopfen. „Das ist doch wirklich mal ein schöner Feierabend, alleine macht Rauchen nur halb soviel Spaß.“

„Rauchst Du regelmäßig?“

„Für mich ist es die schönste Art den Tag zu beenden. Als Engel ist man immer auf den Beinen und versucht den ganzen Tag alle Wünsche von den Augen abzulesen. Abends, wenn ich dann Ruhe habe, dann genieße ich diese kleine Auszeit. Hier, Nummer Zwei!“

Und so rauchten sie und plauderten entspannt über dies und das, denn das Haschisch machte sehr redselig.

Irgendwann drehte es sich in Monalisas Kopf und sie musste sich ausstrecken. Sie war total high und hätte wohl Schwierigkeiten gehabt gerade aus zu laufen. Michael legte sich neben sie und sie kuschelte sich in seine starken Arme. Er streichelte sie sanft und ihr Kreislauf fing sich wieder. Sie suchte seinen Mund und dann küssten sie sich lange. Er berührte ihre relativ kleinen Brüste, aber unter seinen Händen schienen sie zu wachsen. Ihre Brustwarzen stellten sich auf und eine Welle der Erregung ging durch ihren Körper. Michael zog ihr das Kleid aus und nun lag sie nur noch mit einem knappen, schwarzen Höschen bekleidet da. Er fuhr mit dem Finger die Linien ihres Körpers nach, er umkreiste ihre Brustwarzen und zog sanft an ihrem Höschen. Sie konnte sich nicht mehr bewegen, das war das Haschisch, es ließ sie absolut entspannen. Eigentlich hatte sie ihn ja massieren wollen, dachte sie noch, aber dazu war sie nun nicht mehr in der Lage. Michael küsste erst ihren Mund, dann ihre Brüste und ihren flachen Bauch. Er rutschte immer tiefer und dann spürte sie wieder seinen warmen Atem zwischen ihren Beinen. Oh, es war ja so schön … sie fühlte sich auf Wolken schweben.

Michael glitt mit seiner Hand über ihre Schenkel, hinauf über den Bauch zu ihren Brüsten. Er küsste sie mit Leidenschaft und dann fuhr seine Hand zwischen ihre Beine. Sie ließ es geschehen und öffnete sie. Seine Hand schob das Höschen zur Seite und sie spürte ihren feuchten Sonnenschein, ein Finger glitt zwischen ihre Schamlippen und berührte sie da, wo es besonders empfindlich war. Dann beugte er sich hinunter und küsste sie an dieser Stelle. Oh … ja, sie stöhnte auf und er steckte ihr einen Finger in den Mund und gleichzeitig drang er mit der anderen Hand auch in ihre Scheide ein. Sie gab sich den aufkommenden Gefühlen hin und vergaß alles um sich herum.

Michael stand auf und sie lag einfach nur da.

Sie konnte sich einfach nicht mehr bewegen. Dann kam Michael zurück zu ihr und sie fühlte etwas kaltes auf ihrem Bauch, dieses Kalte ging immer Tiefer, berührte ihre Schenkel und dann ihre heißen Schamlippen. Dieses kalte Etwas glitt über ihre Feuchte und sie fühlte es am Eingang zu ihrem Heiligtum. Die Kälte war wohltuend und aufregend zugleich und sie wollte den Gegenstand in sich spüren. Michael führte denn auch diesen kalten Gegenstand in sie ein und sie stöhnte auf. Oh ja, so etwas hatte sie sich immer schon gewünscht. Sie spreizte ihre Beine soweit es ging und Michael führte den Gegenstand in sie ein, zog ihn heraus und ließ ihn wieder hineingleiten. Immer wieder und sie wand sich vor Erregung.

Sie drehte sich auf den Bauch und streckte ihren Hintern etwas in die Höhe. Michael wusste war sie wollte und küsste ihre Rosette, er steckte seine heiße Zunge hinein und sie glaubte wahnsinnig zu werden. Jetzt war sie absolut geil und sie sehnte sich nach dem kalten Stab. Er drückte ihn in die Rosette hinein und sie spürte plötzlich ein unglaubliches Kribbeln in sich. Der Stab war elektrisch aufgeladen und sorgte für gänzlich neue Gefühle. So etwas hatte sie noch nie erlebt. Nun postierte sich Michael hinter sie und dann spürte sie ihn auch noch in ihrer Scheide. Es war der Wahnsinn, sie stöhnte nun in einem fort und Michael stieß sie heftig, er zog den Stab heraus und dann drang er mit seinem erregten, zu imponierender Größe angewachsenen Penis in sie ein und trieb sie ihrem Höhepunkt entgegen. Wieder kamen sie zusammen und Monalisa schrie auf. Er hielt ihr den Mund zu und dann sackten sie zusammen auf das Bett.

Man war das toll gewesen! Sie hielten sich eng umschlungen und er küsste sie zart auf den Mund. „Du bist wirklich die tollste Frau, die ich jemals kennen gelernt habe.“

Monalisa öffnete die Augen und sagte: „Und Du bist der Wahnsinn!“

„SEX und EROTIK“

eine Scobel-Sendung, die sie im Internet

finden, thematisiert die Frage nach Sexualität und Spiritualität.

Hat Sex etwas mit Religion zu tun? Nach dieser Sendung schon. In den christlichen Religionen wird Sexualität allerdings als etwas sehr Privates angesehen, dass möglichst nur zwischen sich liebenden Eheleuten praktiziert werden sollte und bei den Katholiken sollte immer auch ein Kinderwunsch mitschwingen. Sexualität als Selbsterfahrung und Spaß an der Freude steht dabei hinten an. Und außereheliche, sexuelle Abenteuer werden ehr als sündhaft betrachtet. Masturbation galt lange sogar als gesundheitsschädlich und war darum zu unterdrücken. Zum Glück hat es dann die sexuelle Revolution der 68er-Generation gegeben und die Sexualität wurde befreiter erlebt und ausgelebt. Die Frauen haben davon ganz besonders profitiert, denn plötzlich war es ihnen dank Pille möglich ihre eigenen, vielfältigen Erfahrungen zu machen. Sex wurde zunehmend zu einem Erlebnis, dass insbesondere für die Frauen zur Selbsterfahrung wurde. Jahrhunderte, ja Jahrtausende waren sie diesbezüglich völlig unterdrückt worden. Sicherlich gab es auch zu diesen Zeiten Männer, die ihre Frau liebten und den gemeinsamen Spaß mit ihr suchten, aber eigentlich war Sex ein Tabu. Man sprach nicht darüber, man erzählte sich nicht, was in den Betten zwischen Mann und Frau passierte.

Heute ist das anders. Dank Internet hat jeder

die Möglichkeit in zeigefreudige Schlaf- und Wohnzimmer zu schauen.

Es gibt auch Menschen auf die wirkt die Küche sehr erregend. Im Netz lässt sich jede sexuelle Spielart entdecken, von einer schnellen Nummer bis hin zu bizarren Orgien. Frauen lassen sich dort auspeitschen und in jeder nur erdenklichen Art und Weise quälen, so dass man schon denkt, man wäre Beobachter einer kriminellen Straftat. Aber anschließen sitzen der Sadist und die Frau strahlend vor der Kamera und die Frau beteuert, dass sie den größten Spaß dabei gehabt habe. Ich habe auch mit mehreren. einfachen Handykameras dokumentierte Orgien von jungen Erwachsenen, ja Jugendlichen gesehen, die sich ganz offensichtlich alle freiwillig zu diesem Stelldichein zusammen gefunden hatten. Und anschließend wurden die Aufnahmen zusammengeschnitten und ins Internet gestellt. Ich habe mich gefragt, was sich in unserer Zeit verändert hat, denn zugegeben so etwas mitzumachen und dann auch noch zu veröffentlichen, wäre mir im Traum nicht mal eingefallen.

Sex ist heute aber offensichtlich zu einer sehr

öffentlichen Sache geworden.

Ist das ein Problem?

Oder macht sich nur die ältere Generation deswegen Sorgen?

Was, wenn der zukünftige Chef oder der Nachbar derartige Filme zu sehen bekommt? Dank Gesichterkennung ist jedem Gesicht auch schnell ein Name zuzuordnen. Was denken diese jungen Leute in ein paar Jahren über ihr öffentlich gezeigtes, sexuelles Abenteuer? Generation Porno? Ist das nur ein medienwirksames Schlagwort oder ist die Jugend heute wirklich so viel freier und experimentierfreudiger geworden? Schlägt das Ganze irgendwann um und alle suchen wieder nach intimer Zweisamkeit?

Ich hatte in den 90er Jahren eine sexuell sehr erfüllende Beziehung und gemeinsam mit meinem damaligen Freund habe ich viele neue Erfahrungen im Bett gemacht. Wir liebten unsere erotischen Wochenenden und haben dabei auch jede Menge Pornos angeschaut. Ich war immer auf der Suche nach einem Film, der auch für Frauen wirklich aufregend war, doch haben mich diesbezügliche Versuche nicht besonders zufrieden gestellt. Ich wollte darum am Liebsten selber welche drehen. Heute finden sich im Internet vereinzelt Filme, die sehr spannend für mich sind, aber so wirklich überzeugt bin ich noch immer nicht. Ich glaube der wirklich erotische Film für die Frau ist noch nicht gemacht worden, denn noch ist das anvisierte Publikum ehr männlich. Vielleicht erzähle ich ihnen irgendwann mal von meinem „Paradies für Frauen“, das letzte große Projekt, dem ich mich vor meinem finanziellen Bankrott intensiv gewidmet habe.

Mich würde interessieren was Sie davon halten, denn ich

denke auch heute noch, so ein Paradies

ist wirklich überfällig.

Monalisa erwachte in Michaels Armen,

sie löste sich vorsichtig von ihm und zog sich an.

Gerne wäre sie bei ihm liegen geblieben, doch sie wollte an ihren Computer. Jetzt mitten in der Nacht war genau die richtige Zeit um weiter zu schreiben. Ihr Kopf war wieder klar, der Rausch verflogen. Sie goss sich ein Glas Sekt ein und schlich hinüber in ihr Zimmer. Sie setzte sich an ihren Schreibtisch, zündete sich eine Zigarette an und überflog die letzten Seiten. Dann begannen ihre Finger auch schon über die Tasten zu springen. Sie würde in ihrem Reisebericht alles erzählen, auch das Intimste. Ihr wurde immer klarer, dass sie diese Seite an sich völlig vernachlässigt hatte. Seit ihrer Zeit mit Satan Junior hatte sie keine derartigen Abenteuer mehr erlebt und das war nun schon viele Jahre her. Sie erinnerte sich an eine Zeit, wo sie von solchen Nächten nicht genug hatte bekommen können. Ja, damals wollte sie zu einer wirklichen Göttin der Liebe werden. Sie wollte vor allen Dingen für die Frauen da sein und ihnen helfen, sich sexuell vollkommen zu befreien.

Das „Paradies der Frauen“ war zwar nicht ihre Idee, aber als sie davon hörte, war sie sogleich Feuer und Flamme dafür. So ein Erlebniszentrum war wirklich eine bomben Geschäftsidee und ganz besonders gefreut hatte sie sich über die kleine, zentrale Kapelle, die ihr geweiht sein sollte. Dort sollten die Frauen ihre geheimsten Sehnsüchte in den Himmel schicken können. Hier würden sie ein offenes Ohr für ihre Wünsche finden. Früher hatte es solche Tempel schon mal gegeben, doch dann kam die Herrschaft der Männer und die Priesterinnen wurden vertrieben, wenn nicht gar getötet. Man nahm den Frauen ihre Tempel. Die Männer wollten allein für Gott zuständig sein und eine gleichberechtigte Göttin war bald nicht mehr vorstellbar. Gott war in ihren Augen ein allein lebender, alter Mann, der aus sich selbst heraus die Kinder zeugte. Das war natürlich totaler Quatsch, aber die Menschen glaubten den Priestern, die dies erzählten. Und weil Gott ein einsamer Mann ohne sexuelle Bedürfnisse war, sollten auch die Priester ohne Frauen leben. Das war nicht für jeden zu schaffen und so liebten viele heimlich oder gingen in die überall entstehenden Bordelle. Die Frauen wurden vielfach zu diesen Liebesdiensten gezwungen, denn es gab für sie kaum eine andere Möglichkeit zu überleben.

„Justin (Marquis de Sade)“ ist ein Versuch

die Geschichte einer solchen jungen Frau zu erzählen.

Aber die Kirche ging in ihrer Sexfeindlichkeit sogar soweit zu behaupten, Gott hätte mit einer Frau auf der Erde ein Kind nur durch das Wort eines Engels gezeugt. Warum glaubte man nur, dass Gott auf eine zärtliche Nacht verzichten würde? Monalisa war sich sicher, der liebe Gott war ein sehr erfahrener und fantasievoller Liebhaber. Er war der Gott der Liebe und da gehörten die Freuden des Sexes unbedingt dazu. Warum sonst hatte er ihr diesen Engel geschenkt? Sie brauchte letztendlich keinen Diener, der ihr die Kleider heraus legte. Aber einen Freund, der wusste, was sie sich im Bett wünschte, das war wie ihr jetzt bewusst wurde bitter nötig gewesen. Und Michael war wirklich der beste Liebhaber, den sie sich wünschen konnte. Er wusste offensichtlich sehr viel über sie. Und er hatte genauso viel Spaß an der ganzen Sache wie sie. Von wegen, Engel sind geschlechtslos!

Sie trank den Sekt aus und fuhr den Laptop hinunter, sie wollte noch ein paar Stündchen schlafen, denn morgen würde sie wieder fit sein müssen, denn dann würde sie für alle Engel an Bord ein Picknick veranstalten. Vielleicht würde Lisa mit ihrem Thomas ja auch dabei sein wollen. Sie zog sich ihr Nachthemd an und kletterte in ihr Bett.

Als sie zum Fenster hinaus sah, da waren keine Sterne mehr zu erkennen.

Offensichtlich waren sie jetzt so schnell, dass man nichts mehr sah.

Das große Picknick

Michael küsste sie auf die Stirn. Oh, musste sie etwa schon aufstehen?

Aber er rutschte an ihre Seite und küsste sie auf den Mund. Sie kuschelte sich an ihn und wollte weiter träumen. Doch Michael streichelte ihre Brüste und flüsterte ihr ins Ohr: „Meine Liebe, der Tag wartet. In der Lobby gibt es ein großes Frühstücksbüffet.“

„Das ist schön, ich habe nämlich ganz schönen Hunger. Weißt Du was ich mir überlegt habe,“ kam es aus ihrem Kissen, „ich würde heute Abend gerne noch mal so ein Picknick bei den Tieren machen. Mit allen Engeln und vielleicht noch Lisa und Maria. Natürlich mit ihren Freunden.“

„Das klingt gut, ich werde in der Küche Bescheid geben. Ich denke, wir machen dann etwas Musik, denn die Engel sind fast alle gute Musiker. Ich spiele zum Beispiel Saxophon.“

„Oh, wirklich! Ach ja, mache es möglich! Lade alle ein!“

„Willst Du Deinen Kaffee?“

Monalisa öffnete endlich ihre Augen und setzte sich auf. Michael reichte ihr einen schönen großen Becher. Der Kaffee dampfte noch, aber er war schon trinkbar. „Was ziehst Du heute an?“

„Ich habe Lust auf eine Jeans.“

Michael trat an den Schrank: „Diese Bluse ist doch sehr schön, mit einer weißen Jeans sieht das bestimmt gut aus.“

„O.k. ich gehe kurz duschen, eigentlich müsste ich mir die Haare waschen …“

„Gehe doch lieber gleich eine Runde schwimmen.“

„Das ist keine schlechte Idee, also gut, ich wasch mich nur kurz.“

„Willst Du einen Bikini anziehen?“

„Nun,“ kam es aus dem Bad, „da wohl überall die Libio erwacht ist, halte ich das für angemessen.“

Michael reichte ihr den Bikini und sie zog ihn an.

Dann die Jeans und ihre weiße Hemdbluse. Die Haare flocht sie zu einem lockeren Zopf, Schminke benötigte sie nicht. Sie entschied sich noch eine bequeme, leichte, hellblaue Strickjacke über zu ziehen, dann die hellblauen Sandalen und sie war fertig. Nach dem Schwimmen wollte sie jedoch ein bequemes T-Shirt Kleid tragen und so packte Michael alles in einen Korb. Er dachte auch an das Haarshampoo und dergleichen Dinge mehr. Monalisa trank ihren Kaffee aus und sah, dass Michael schon das Bett gemacht hatte und auch ihr Schreibtisch war von dem Kuchenteller und dem Sektglas befreit. Selbst den Aschenbecher hatte er gelehrt. Alles war also in bester Ordnung.

Sie betraten die Lobby und Monalisa staunte über das große Büffet.

Da war nun wirklich alles aufgefahren, was die Natur zu bieten hatte. Die Ersten saßen auch schon an einem Tisch und frühstückten. Michael und sie füllten sich ihre Teller, denn sie würden heute gemeinsam frühstücken. Als sie an den Tisch kamen, stand dort auch schon eine Kanne mit Kaffee. Becher standen daneben. „Oh, wer war denn so aufmerksam?“

„Das war Rafael, mein bester Kumpel. Ich stelle ihn Dir gleich vor.“

Sie setzen sich. Auf Monalisas Teller befand sich Rührei, einige Tomatenscheiben, Schinken und Käse. Außerdem hatte sie noch etwas Rukola mitgenommen. Daraus baute sie sich jetzt ein großes Sandwich. Michael hatte Bratkartoffeln und Spiegelei mit Salat. Auch er hatte ganz offensichtlich großen Hunger.

Die Lobby füllte sich, denn das Büffet hatte sich herumgesprochen. Auch der liebe Gott war anwesend und er beriet den König bei der Wahl der Speisen. Die Beiden verstanden sich offensichtlich sehr gut. Nun, Könige unter sich, die hatten sich natürlich immer viel zu erzählen. Der Professor und der Außenminister traten ebenfalls aus dem Aufzug und etwas später sah sie alle Vier zusammen an einem größeren Tisch Platz nehmen. Wieder neigten die beiden Julianer ihre Köpfe zum Gruß und Monalisa tat es ihnen gleich. Diese Geste wurde mit einem Lächeln quittiert.

Ihr Sandwich schmeckte ihr wunderbar und auch der Kaffee war gut.

Alles war gut. Sie fühlte sich seit sie endlich wieder Sex hatte einfach ausgezeichnet. Michael zwinkerte ihr zu und sie ahnte, dass er ihre Gedanken gelesen hatte.

„Schwimmen wir zusammen,“ fragte Monalisa.

„Dein Wunsch ist mir Befehl,“ antwortete er mit einem Lachen.

Michael sah Rafael und winkte ihn zu sich. „Darf ich Dich Monalisa vorstellen? Monalisa, dies ist mein bester Freund, Rafael. Rafael, dies ist Monalisa, die Göttliche!“

„Meine Verehrung, Monalisa. Ich habe schon viel von Dir gehört. Wir sind alle Deine Fans.“

„Oh, das wusste ich ja gar nicht! Vielen Dank! Doch ich wüsste nicht, das ich ein Star bin.“

„Wir kennen Dein Konzept einer Besseren Weltordnung und wir finden es super wie Du Dich im Kampf mit Satan Senior schlägst. Wir sind sicher, Du wirst ihn vertreiben.“

„Oh je, ich hatte in diesem Kampf bisher vor allen Dingen Rückschläge zu verzeichnen.“

„Wir wissen es besser, liebe Monalisa, Du wirst siegen. Und wir tun unser Bestes Dich zu unterstützen.“

„Das habe ich schon gehört. Ohne Euch wäre ich gänzlich chancenlos.“

Michael mischte sich ein und sagte: „Monalisa möchte heute Abend alle Engel zu einem Picknick bei den Tieren einladen, was meinst Du, ob von dem Büffet etwas übrig bleibt?“

„Ganz bestimmt. Ein Picknick, gute Idee. Ich sage den anderen Bescheid. Wir werden unsere Instrumente mitbringen. Ich kümmere mich darum, so ein Picknick ist doch eine feine Sache, ich denke, alle werden der Einladung gerne folgen.“

„Ich müsste auch noch zu Lisa und Maria,“ sagte Monalisa, als Rafael gegangen war.

„Zu denen gehen wir nach dem Schwimmen. Wir müssen auch noch dem Gärtner Bescheid geben.“

„Ich wollte eigentlich auch dem König noch die Hühner zeigen.“

„Ich wette das hat der liebe Gott schon gemacht, ich habe gehört, er hat ihn und sein Gefolge gestern durch das ganze Schiff geführt.“

„Na, dann, was ist, eine Zigarette und dann ins Wasser?“

Michael holte den Tabak aus dem Körbchen und goss sich und Monalisa noch etwas Kaffee nach. „Wir sollten nach diesem Essen noch etwas warten. Mein Bauch ist jetzt ziemlich gefüllt.“

Monalisa schaute sich in der Lobby um, während sie ihre Zigarette rauchte.

Jetzt waren wirklich alle anwesend, und kaum ein Platz war unbesetzt. Es wurde viel geredet und auch am Tisch vom lieben Gott war ein angeregtes Gespräch im Gange. Monalisa schnappte ein paar Worte auf. Es ging wohl wieder einmal um die große Versammlung. Monalisa kannte die Ziele dieser Versammlung eigentlich noch gar nicht, ja, da sie so absolut spontan mit auf die Reise gekommen war und sich sehr im Hier und Jetzt befand, hatte sie sich darum noch gar keine großen Gedanken gemacht. Was hatte der liebe Gott für einen Vorschlag zu machen, der das Missfallen der Föderation, wer immer dort zusammenkam, hervorrufen könnte? Warum sollte ein Vorschlag von ihm überhaupt auf Ablehnung stoßen. Monalisa hatte wirklich keine Ahnung, was das sein könnte.

„Sag mal, Michael, kennst Du vielleicht nicht nur das geheime Schinkenrezept, sondern weißt Du auch etwas über den Vorschlag, den Gott der Föderation machen möchte?“

„Ich denke, es ist weniger ein Vorschlag, als eine Ankündigung.“

„Kannst Du mir darüber etwas erzählen?“

„Ich weiß auch nicht mehr. Gottes Wege sind unergründlich, lass Dich einfach überraschen.“

Monalisa war sich nicht sicher, ob Michael nicht doch etwas mehr wusste, aber er wollte damit offensichtlich nicht herausrücken. Sie versuchte es noch einmal: „Komm, sage mir, was Du weißt.“

„Es geht um die Vielfalt der Paradiese, mehr weiß ich wirklich nicht. Komm, wir gehen jetzt hinunter ins Schwimmbad. Dort wartet eine Wohltat auf Dich.“

„Das Wirlpool?“

Michael nahm den Korb und klopfte ihr unauffällig auf den Po. „Vorwärts meine Liebe!“

Monalisa war sich sicher, der liebe Gott hatte das gesehen und gehört,

doch er grinste nur in sich hinein und schaute

auf seinen Teller.

Sie betraten das Schwimmbad

und stellten fest, sie waren fast ganz alleine.

Hinter der Bar polierte ein Engel Gläser, in der Sauna war Licht an und man sah dort jemanden liegen. Im Schwimmbecken zog ein einsamer Schwimmer seine Bahnen und der Wirlpool war leer. Monalisa trat unter die Dusche und auch Michael kam und machte sich nass. Er hatte wirklich eine tolle Figur, aber auch sie selbst sah in dem Bikini sehr wohlgestaltet aus. Michael schlug vor eine Runde zu schwimmen und sie stiegen die Stufen hinab und glitten in das erfrischende Wasser. Das Schwimmbecken war nicht sehr groß, aber es reichte um dort etwas in Bewegung zu kommen. Es hatte die Form einer Blume und in den Ausbuchtungen konnte man auf einem Vorsprung sitzen und sich von Wasserdüsen den Rücken massieren lassen. In der Mitte war ein großer Wasserfall und an der Seite reichten die Fenster so tief, dass man einen Panoramaausblick auf das Universum hatte. Dort glitten jetzt wieder die Sterne vorbei. Michael schwamm mit kräftigen Zügen einige Male im Kreis und kam dann zu Monalisa, die unter dem Wasserfall stand. Das tat sehr gut und sie war froh, dass sie sich zu diesem Bad entschlossen hatte. Michael trat von hinten an sie heran und drückte sich an sie. Spürte sie da nicht etwas Hartes in seiner Lendengegend? Er sagte: „Sollen wir nun in den Wirlpool gehen?“

„Oh ja, da war ich noch gar nicht drin.“

Sie schwammen zu den Treppen und gingen an der Bar vorbei zum Wirlpool. Michael bestellte etwas zu trinken und dann tauchte auch er in das sprudelnde, warme Wasser. „Ich habe uns einen Fruchtsaft bestellt.“

„Du denkst wirklich immer an alles.“

Michael kam neben sie und Monalisa genoss die Wärme des Wassers. Da spürte sie plötzlich seine Hand auf ihrem Schenkel und diese Hand glitt zwischen ihre Beine. Ja, also, hatte der Engel den nie genug? Sie drehte sich zu ihm und er nahm sie auf seinen Schoß. Er war wirklich wieder ganz hart.

Da kam der Engel von der Bar und stellte ihnen die Drinks auf die Umrandung. „Monalisa, darf ich vorstellen, das ist Engel Thomas. Auch ein guter Freund. Er spielt auch ausgezeichnet Gitarre.“

„Hallo Monalisa, danke für die Einladung heute Abend, ich komme gerne. Und die Gitarre bringe ich natürlich auch mit. Was ist mit Deinem Saxophon? Hast Du dafür noch die Hände frei,“ fragte Thomas und grinste.

„Mal sehen, vielleicht tut es ja auch die Querflöte.“

„Querflöte ist sehr gut, bis heute Abend also,“ und er ging wieder hinter seine Theke. Dort hatte sich der Mann aus dem Schwimmbecken hingesetzt und wollte bedient werden. Er sah zu ihnen herüber und lächelte. Monalisa lächelte zurück, doch dann wurde sie durch Michaels Hände sehr abgelenkt. Er war ihr ins Höschen gerutscht. Monalisa fühlte sich zwar etwas beobachtet, aber durch das sprudelnde Wasser konnte schließlich keiner hindurchschauen. Sie spürte seine Finger und die waren sehr indiskret. Monalisa legte ihre Hand auf sein Bein und glitt damit hinauf zu seiner Badehose. Oh, der Typ war wirklich total erregt. Sie streichelte ihn und sein Gemächt. Seine Finger wurden immer fordernder, er wollte, dass sie die Beine weiter öffnete, doch sie zierte sich etwas. In der Öffentlichkeit hatte sie noch nie … jedenfalls nicht in einem Schwimmbad.

Sie griff in seine Hose und spürte

seinen erigierten Penis schwer in ihrer Hand.

Jetzt würde sie ihm mal zeigen, was sie konnte. Michael schloss die Augen und sie bewegte ihre Hand rauf und runter. Wenn es möglich gewesen wäre, hätte sie ihm jetzt den Penis geküsst, so aber glitt sie auf ihn und küsste seinen warmen Mund. Der Mann an der Theke war ihr egal. Sie spielte mit seiner Zunge und hielt seinen Penis mit festem Griff. Er pulsierte unter ihren Fingern, sie nahm seine Hoden in die Hand, auch sie waren recht groß. Ob ein Engel damit Kinder zeugen konnte? Schwanger wollte sie jedenfalls nicht werden. Sie hatte bisher darüber nicht nachgedacht. Sie flüsterte ihm ins Ohr: „Sag mal, mein Lieber, was ist eigentlich mit der Verhütung?“

„Ich bin zur Zeit unfruchtbar, der liebe Gott hat mir eine Pille gegeben.“

„Eine Pille für den Mann?“

„Ist rein pflanzlich, man nimmt sie einmal im Monat und dann hat man Ruhe damit.“

„Das ist ja mal ein echter Fortschritt.“

„Ist eine Pflanze aus diesem Universum. Könnte man so gut wie überall anbauen.“

„Die Pflanze muss ich haben!“

„Wirkt nicht bei Frauen.“

„Ich wüsste schon eine Verwendung dafür.“

„Sollen wir gleich noch mal ins Bett,“ fragte Michael und unterdrückte ein Stöhnen.

„Erst gehen wir zu Lisa und schauen beim Gärtner vorbei.“

Der Penis wurde weich und Monalisa ließ von ihm ab. Sie griff nach ihrem Glas und auch Michael machte die Augen wieder auf und trank etwas.

Der Mann an der Theke war weg und

im Schwimmbecken waren nun mehrere Köpfe zu sehen.

Monalisa und Michael hatten genug und gingen unter die Duschen. Dort schäumte sich Monalisa ein und wusch sich die langen Haare. Sie tat eine Kurpackung hinein und hüllte sich in einen weichen Bademantel, den Michael ihr hinhielt. Sie setzten sich an die Bar und tranken ihren Saft aus. Dann ging Monalisa ihre Haare endgültig ausspülen und zog sich ihr T-Shirtkleid über. Michael bot ihr an, die Haare trocken zu fönen und so ließ sie sich von ihm schön machen. Er kannte sich mit langen Haaren ganz gut aus, denn er erzählte, dass er früher auch Haare bis weit über den Rücken gehabt hätte. Doch so halblang sei es weniger Aufwand. Monalisa hatte immer lange Haare gehabt und litt, wenn sie sich schon mal ein gutes Stück abschneiden lassen musste. Haare waren ihr sehr wichtig und sie hatte auch wirklich sehr schöne. Sie waren leicht gewellt, sehr weich, dunkelblond mit einem kleinen Rotstich.

Nachdem Michael mit den Haaren fertig war, tuschte sie sich noch etwas die Wimpern und schon war sie fertig und wie sie im Spiegel feststellte hübsch anzusehen. Die langen Haare fielen in leichten Locken über das dunkelblaue Kleid. So konnte sie sich auf der Brücke sehen lassen. Michael packte alles in den Korb und dann machten sie sich auf den Weg. Erst gingen sie zum Gärtner und informierten ihn über ihr Vorhaben. Er hatte nichts dagegen einzuwenden und wollte seiner Tochter gerne Bescheid geben. Sie würde sich bestimmt sehr über die Einladung freuen, allerdings würde ihr Freund wahrscheinlich erst etwas später kommen können, denn der müsste abends in der Küche Dienst tun.

Danach fuhren sie mit dem Aufzug zur Brücke und luden Lisa und Thomas ein. Beide waren erfreut und wollten gerne nach Feierabend hinunter zu den Tieren kommen. Lisa fragte, ob sie etwas mitbringen sollte, aber Michael versicherte, es wäre für alles ganz bestimmt gesorgt.

Dann ging es endlich hinauf in ihre Zimmer.

Michael wollte jedoch noch ein paar Dinge erledigen, versprach aber bald zurück zu kommen. Monalisa ging in ihr Zimmer und setzte sich an den Schreibtisch. Sie hatte ja wiedereinmal viel zu erzählen. Was die Frau vom lieben Gott wohl über diese Reise denken würde? Sie war die Königin aller Göttinnen und war selbst eine große Göttin der Liebe, die sich auch ihre Gedanken um das Sexualleben der Frauen machte. Sie war viel im Internet und sah, was die Frauen dort alles mit sich machen ließen. Es schockierte sie wie viele Frauen den Schmerz suchten. Sie ließen sich Wäscheklammern an die empfindlichsten Körperteile klammern und marzialisch anmutende Maschinen bearbeiteten sie in allen Körperöffnungen. Sie ließen sich bis aufs Blut auspeitschen und die Brüste zusammenschnüren bis diese blau wurden. Was war nur mit den Frauen los? Warum suchten sie sich nicht Männer, die sie verwöhnten? Warum ließen sie sich grundlos den Hintern versohlen? Hatte das noch etwas mit Erotik zu tun? Und die Männer, was waren das oft für unschöne Gestalten? Sie dachten sich immer brutalere Sachen aus und ließen jede Zärtlichkeit vermissen. Die Frau vom lieben Gott war sicherlich offen für Vieles und nichts Menschliches war ihr fremd, aber sie stellte sich Sex anders vor. Ob sie wohl Freude an so einem Engel wie Michael hätte? Ob sie auch einen Engel für ihre persönlichen Bedürfnisse hatte? Der liebe Gott war oft unterwegs und hatte viel um die Ohren.

Monalisa hatte ihr von dem „Paradies für Frauen“ erzählt und die Königin der Göttinnen war dieser Lösung sehr zugetan. Dass es dort auch eine Kapelle geben sollte, das fand sie ebenfalls besonders schön. Sie erzählte Monalisa, dass es im ganzen Universum 27061964 so etwas nicht mehr gäbe, die Männer hätten dort schon vor Jahrtausenden alle derartigen Tempel dicht gemacht. Aber nun stünde ja das weibliche Zeitalter wieder vor der Tür und so eine kleine Kapelle könnte ein Anfang für eine Wiederbelebung der großen Liebestempel sein. Es gäbe durchaus einige Gegenden, wo sich diese Tradition im Geheimen gehalten hatte und so wie sie das sähe, bräuchte es nur einen Anstoß, dann würden die Priesterinnen wieder offiziell aktiv.

Das männliche Zeitalter war für die

Frauen wirklich nicht besonders schön gewesen.

Im ganzen Universum hatte es ständige Kriege gegeben und die Frauen seien schlecht behandelt worden, mit nur wenigen Ausnahmen. Es gäbe durchaus einige Planeten, auf denen die Frauen das Sagen behalten hätten, doch wäre dies nur ohne die Männer möglich gewesen. Dafür gab es aber nicht wenige Planeten, welche die Frauen gänzlich ausgelöscht hatten. Sie brüteten den Nachwuchs, natürlich nur Männlichen, in künstlichen Gebärmuttern aus und die dazu nötigen Eizellen hatte sie zu Massen eingefroren und später geklont oder sie stahlen sich diese auf anderen Planeten. Deshalb sei es auch kein Wunder, dass es heute in der Föderation nur Männer gebe, die etwas zu sagen hatten. Ein sehr schwieriger Kreis von mächtigen Herrschern, Monalisa sollte sich vor ihnen in Acht nehmen, wenn sie ihnen begegnen würde. Selbstbewusste, emanzipierte Göttinnen waren bei ihnen nicht besonders beliebt.

Michael klopfte an der Tür und trat ein. Er hatte Kaffee dabei. „Ich schau noch mal in Deinen julianischen Fresskorb, ich habe dort noch Kekse gesehen, sie sahen sehr appetitlich aus.“

„Ob ich uns dazu einen Joint drehen soll?“

„Ich habe nichts dagegen, es ist alles in die Wege geleitet und wir haben nun etwas Zeit.“

„Ich bin für heute auch mit dem Schreiben fertig.“

„Na, das klingt doch gut. Komm, setze Dich auf das Bett, ich komme mit dem Tablett.“

Monalisa fuhr den Rechner hinunter und warf sich auf das Bett, Michael hatte am Morgen eine große, bunte Tagesdecke darüber gelegt und nun stellte er das Tablett mit dem Kaffee und den Keksen darauf. „Vorsicht, der Kaffee schwappt sonst noch über.“

„Du bist wirklich ein toller Hausmann, ehrlich.“

„Das ist keine Arbeit für mich, sondern ein Vergnügen. Ich habe schon viele Jobs gemacht, aber als Hausmann lebt es sich am Besten. Ich komme endlich dazu auch mal ein Buch zu lesen oder mit der Flöte zu spielen. Ich habe Zeit für meine Kumpels und immer viele Menschen um mich herum. In einem göttlichen Haus wird oft gefeiert und man lernt interessante Leute kennen. Ja und für die Liebe ist dann auch noch genug Zeit.“

„Die Frauen auf der Erde sind dabei diese Freiheit aufzugeben. Sie wollen lieber im Büro sitzen oder sonst wo den ganzen Tag tätig sein.“

„Das hat ihnen der satanische Verein eingeredet. Er hat ihnen erzählt, Arbeit außerhalb der eigenen vier Wände sei Emanzipation.“

„Ja, und so geben sie ihre kleinen Kinder noch im Wickelalter in sogenannte Kinderkrippen. Ich weiß nicht ob das so gut ist. Sicher ein, zwei Stündchen ist es für die Kinder ganz anregend, aber eigentlich wollen sie doch bei ihrer Mama sein.“

„Ich halte davon auch nicht viel, wenn die Frauen unbedingt arbeiten wollen, dann sollten die Väter zu Hause bleiben. Ein Mann putzt sowieso viel besser.“

„Ach, meinst Du?“

„Körperliche Arbeit liegt ihnen, sie werkeln auch gerne und haben keine Probleme die Möbel zu verrücken.“

„Aber die Männer lehnen zumeist diese Rolle entschieden ab.

Sie wollen sich in der Welt beweisen.“

„Weil sie dumm sind. Auch sie halten Arbeit in der Fabrik für Emanzipation. Aber es ändert sich langsam, sie werden noch dahinter kommen, wie viel freier sie wären, wenn ihre Frau das Geld mit nach Hause bringt. Dann sind nämlich sie es, die es ausgeben können. Sie haben dann endlich mal die Zeit dazu.“

„Ich bin ja für ein Bedingungsloses Grundeinkommen, die Gesellschaft sollte ehrenamtliches Engagement und Kindererziehung besser würdigen und da ist das bedingungslose Einkommen die richtige Lösung. Das Geld erhält dann zwar auch der faule Sack, aber das ist das kleinere Übel. Nur weil man dem Faulen es nicht so leicht machen will, kann man doch nicht die, welche wichtige Leistungen für die Gesellschaft erbringen, leer ausgehen lassen.“

„Man hat das mit dem bedingungslosen Grundeinkommen in einigen, wenigen afrikanischen Dörfern schon mal ausprobiert und die ganze Gesellschaft hat davon nur profitiert. Es gibt in Wahrheit nur sehr wenige, die sich dauerhaft auf die faule Haut legen. Das ist einfach langweilig. Das sieht man auch an denen, die Geld im Überfluss besitzen, die hängen auch nicht nur in der Hollywoodschaukel herum.“

„Wir sind uns also auch in diesem Punkt einig.“

„Ich sage ja, wir Engel sind von Deinem Gesellschaftskonzept begeistert. So würden die Menschen sich endlich um die eigentliche Aufgabe in ihrem Leben kümmern können. Diese ist sehr unterschiedlich, ja wahrlich individuell, aber die Meisten haben keine Zeit mal darüber nachzusinnen. Sie rennen dem Geld hinterher und glauben, wenn sie einen gut bezahlten Job machen, dann ist das schon die Erfüllung der Aufgabe. Doch weit gefehlt, oft geht es um ganz andere Dinge. Wir Engel haben es selten leicht, die Menschen auf den eigentlichen Weg zu bringen, sie sind einfach zu beschäftigt und hören nicht auf uns.“

„Nun, ihr seid gemeinhin ja auch nur schwer wahrzunehmen.“

„Das ist alles eine Frage der Ruhe und Entspannung. Wenn die eintritt, dann kann man unsere Stimmen sehr gut verstehen. Aber die momentane Gesellschaft, zumindest auf der Erde, ist so beschaffen, dass überall nur Ablenkung stattfindet. Jetzt rennen die jungen Leute auch noch den ganzen Tag mit ihrem I-Phone herum und beschallen sich permanent mit satanischer Musik. Sie sind für uns kaum noch zu erreichen.“

„Die Dinger sind wirklich ein Problem. Aber das wird sich mit der Zeit hoffentlich geben, es ist halt alles noch sehr neu.“

„Ich bin froh, dass es hier noch nicht einmal ein Telefon gibt. Das bedeutet zwar etwas Lauferei, aber so kommt man in persönlichen Kontakt. Und ich kann Dir sagen, Deine Idee mit dem Picknick ist ein voller Erfolg, alle haben Lust darauf und jeder packt mit an. Du wirst überrascht sein, wenn Du auf die Weide kommst.“

„Ich lasse mich überraschen, obwohl ja eigentlich ich die Vorbereitungen treffen sollte, schließlich habe ich eingeladen.“

„Die Zeiten sind vorbei, jetzt hast Du einen Hausmann, der sich um alles kümmert. Du bist eine Schriftstellerin, hebe Dir dafür Deine Kräfte auf.“

„Es ist irgendwie alles umgedreht.“

„Nun, so soll es im weiblichen Zeitalter schließlich auch sein. Der Rollentausch ist auf der Tagesordnung.“

„Satan Junior ist für diesen Tausch auch zu haben.“

„Na, ob der Dir ein Fest vorbereiten würde?“

„Wahrscheinlich nicht.“

„Er ist echt ein fauler Hund.“

„Das kann man auch nicht sagen, er geht immerhin arbeiten.“

„Weil er muss, dieser Osram zwingt ihn ja dazu.“

„Du kennst den Junior nicht. Er ist wirklich ein sehr liebenswürdiger Typ.“

„Das glaube ich Dir, aber das Arbeiten hat er nicht erfunden. Er stellt es sich immer nur vor, aber am Ende bleibt alles wie es ist.“

„Das ist ja letztendlich auch gut so, noch einen aktiven Satan kann ich nicht gebrauchen. Mir ist es Recht, dass er im Grunde nur in Frieden leben will. Für ihn ist die Wette gelaufen, er glaubt, dass sein Vater sie gewonnen hat und damit ist es für ihn gut.“

„Satan Senior hat nicht gewonnen, noch nicht. Zugegebener Maßen hat er viel Erfolg gehabt, Millionen hat er verführt und zu seinen Anhängern gemacht, aber es gibt auch Millionen, die ihm nicht auf den Leim gegangen sind. Und wenn Du erst mal wieder richtig auf dem Damm bist, dann ist es aus mit ihm und seiner Bagage.“

„Wenn das mal so einfach wäre, mich kennt doch niemand. Ich habe nur die Monica, sie ist die einzige, die nicht nur meinen Namen kennt. Auf der Erde meine ich. Aber Du scheinst mich auch sehr gut zu kennen.“

„Alle Engel kennen Dich. Alle Engel lieben Dich. Alle Engel glauben an Dich. Ja, alle Engel hoffen auf Dich. Alle wünschen sich Deine Revolution.“

„Woher seid ihr nur so gut über alles informiert?“

„Engel sind sehr geschwätzig und tauschen sich regelmäßig untereinander aus. So verarbeiten wir unseren Frust, wenn es mal wieder mit den Menschen nicht so gut läuft. Wir haben uns immer schon gefragt, wie wir sie aufwecken können, doch als Astralwesen sind die Möglichkeiten sehr begrenzt. Die Menschen wissen heutzutage nur noch wenig von uns Engeln, ja, die meisten sind sich noch nicht mal ihres ganz persönlichen Schutzengels bewusst. Und wenn dann ein Unglück geschieht, dann sagt man, der Schutzengel hätte nicht aufgepasst. Dabei hören sie nur nicht richtig zu.“

„Was ist denn jetzt mit dem Joint? Willst Du ihn nicht mal anzünden?“

„Ach, na klar, entschuldige, gib her.“

„Es ist wirklich sehr schön mit Dir.“

„Mit Dir ist es auch sehr schön. So hier, zieh ordentlich dran, dann verzaubere ich Dich.“

„Vielleicht sollte ich Dich mal verzaubern.“

„Ich bin schon durch den Blick Deiner Augen ganz verzaubert.“

Monalisa reichte ihm den Joint zurück, Michael zog kurz daran und gab ihn an sie weiter. Sie wollte diesmal aufpassen, dass sie nicht völlig benebelt wurde, aber einmal, das würde noch gehen, dachte sie. Michael schob das Tablett zur Seite und legte sich neben sie. „Sag mal, wie ist denn Dein Satan so im Bett? Was hat er mit Dir gemacht?“

„Du willst aber wirklich alles wissen.“

„Nun, ich muss wissen mit wem ich es zu tun habe. Ist er eifersüchtig?“

„Ich glaube nicht. Er ist nicht sonderlich an Sex interessiert um es milde zu sagen. Eigentlich hat er gar keine Lust auf Sex. Ein bisschen kuscheln, das ja, aber für das Körperliche interessiert er sich nicht besonders. Er will es auch immer am Liebsten stockfinster haben. Ich weiß nicht ob er sich durch irgendwen beobachtet fühlt. Er hat mir mal gesagt, er würde jemanden neben unserem Bett stehen sehen.“

„Na so etwas! Wer könnte das denn gewesen sein. Ich sehe hier niemanden.“

„Ich weiß es auch nicht. Aber auch ich hatte die Anwesenheit von jemandem gespürt.“

„Vielleicht sein Vater? Der Alte kann schließlich von keinem Rock die Finger lassen.“

„Ich habe seinen Vater nie kennen gelernt. Er soll ja ganz hervorragend aussehen. Bei ihm werden alle Frauen schwach.“

„Das hat er dann aber nicht auf seinen Sohn übertragen.“

„Satan Junior ist auch eine sehr schöne Erscheinung, ich habe mich gleich in ihn verliebt.“

„Und wie war er dann so?“

„Ich glaube er wünscht sich eine Frau, die ihn von vorne bis hinten verwöhnt.“

„Na, dann passt ihr aber nicht gut zusammen.“

„Ich habe ihn einmal sogar vergewaltigt. Echt, ich habe ihn so richtig gebumst. Ich dachte, vielleicht liebt er das, doch danach meinte er, er bräuchte das nicht noch mal.“

„Also, von mir aus darfst Du ruhig über mich herfallen.“

„Ich habe es gern umgekehrt.“

„Na, wenn das so ist, dann mach mal die Beine breit. Ich will Deinen Sonnenschein sehen.“

Monalisa war bekifft genug um seiner Forderung nachzukommen.

Sie zog ihr Kleid hoch und welch eine Überraschung

für Michael, sie trug nichts darunter.

„Na, das sehe ich gerne!“

Michael stellte das Tablett auf den Boden und zog an Monalisas Beinen, so dass sie mitten auf dem Bett lag. Dann schob er ihr Kleid über die Brüste und berührte sie mit seinen Händen überall. „Du bist wirklich wunderschön. Ich verstehe Satan Junior nicht, ihm entgeht doch alles, wenn er es nur im Dunkeln macht. Du hast wunderschöne Haare an Deinem Sonnenschein. Du hast wunderhübsche Brüste, Dein Bauch und Deine Hüften sind einmalig und Deine Haut ist makellos. Deine Eltern müssen sehr schön gewesen sein.“

„Ich kenne meine Eltern nicht. Ich bin beim lieben Gott aufgewachsen. Er sagte, meine Mutter sei eine sehr große und sehr schöne Frau. Aber sie sei weit weg und darum kümmere er sich um mich.“

„Du kennst Deine Mutter nicht? Was ist das für eine Mutter, die sich nicht um ihr Kind kümmert?“

„Der liebe Gott hat immer gesagt, sie sei zu groß für seine Welt.“

„Na, Du passt sehr gut in diese Welt. Und Du bist ganz genau richtig für mich.“

Michael streichelte ihren Sonnenschein und glitt mit der anderen Hand über ihren Bauch hinauf zu den Brüsten. „Wirklich, Du bist absolut richtig für diese Welt.“ Und dann zog er sich das Hemd aus und auch die Hose. „Ich werde Dich jetzt einfach nehmen. Los, lass mich Dir Vergnügen bereiten. Ich kann seit dem Schwimmbad an nichts anderes mehr denken.“

Und er legte sich auf sie und drang ohne Verzug in sie ein. Es war warm und feucht, es war wunderschön. Er nahm sie fest in seine Arme und dann bumste er sie. Sie suchten ihre Münder und küssten sich leidenschaftlich. Monalisa ließ es einfach geschehen und sie spürte seine Kraft, seine Liebe, seine Leidenschaft. Mit einem Höhepunkt war so bei ihr zwar nicht zu rechnen, aber das machte nichts. Sie wollte, dass er zu Seinem kam, er war im Schwimmbad ja ausgebremst worden. Er stieß nun immer heftiger zu und er kam sehr schnell. Erleichtert blieb er auf ihr liegen. Sie rollte ihn zur Seite und zog ihr Kleid runter. Dann hörte sie ihn sagen: „Beim nächsten Mal bist Du wieder dran, aber ich konnte einfach nicht mehr. Du machst mich ganz verrückt.“

„Kein Problem, ich sagte ja, ich mag es, wenn man über mich herfällt.“

„Na, das sage mal nicht zu laut.“

Monalisa goss ihm und sich einen Kaffee ein, dann

nahm sie sich ihren Tabak und drehte eine Zigarette.

Sie zündete sie an und reichte sie Michael. „Danke, die tut jetzt wirklich gut. Mann, Mädchen, Du bist wirklich wundervoll. Ich muss gestehen, ich war in der letzten Zeit auch ziemlich enthaltsam, sexuell meine ich. Ich wollte davon erst mal nichts mehr wissen. Das Geistige stand für mich im Mittelpunkt. Doch ich muss sagen, so ist es doch besser. Man glaubt ja immer, sexuelle Enthaltsamkeit wäre für den Intellekt förderlich, aber ich bezweifle dies langsam. Ich habe nicht den Eindruck geistig nachzulassen.“

„Ich glaube, es kommt auf das wie an. Es gibt Sex, der macht Dich zum Tier und irgendwann sinkst Du geistig herab auf dieses Tier. Ich habe es erlebt. Ich sah mich irgendwann in einem Meer von Menschen, die eine tiefe Spirale abwärts strebten. Sie hofften dort unten das große Glück zu finden. Doch ich bekam plötzlich Angst und wollte nur noch da weg. Ich wusste einfach, da unten wartet nichts Gutes. Aber zurück war auch nicht möglich, es waren einfach zu viele Menschen, die mir da entgegen kamen. Ich war fast am verzweifeln, doch dann fand ich einen Gang, der seitlich abging. Ich folgte diesem Gang und dann sah ich Sonnenlicht. Ich ließ mich einfach aus dem Loch gleiten, allerdings war der Aufprall nicht gerade sanft. Ich bin in einem Gebüsch gelandet. Aber es war nicht wirklich schlimm. Ich klopfte mir den Staub und die abgebrochenen Ästchen von meinem Kleid und freute mich. Ich war diesem Strudel entronnen.“

„Na, da hast Du wirklich Glück gehabt. Und dann, was hast Du dann gemacht?“

„Ich habe mich auf den dort entlangkommenden Weg gemacht und bin ihm einfach gefolgt. Irgendwann kam ich an einen Gasthof und dort saß ein Mann und sagte zu mir: „Na, hast Du Dich endlich befreit? Ich warte schon seit Ewigkeiten auf Dich.“

„Wer war dieser Mann?“

„Ich weiß es nicht. Ich hatte ihn noch nie gesehen. Seinen Namen nannte er auch nicht.“

„Und was wollte er von Dir?“

„Er gab mir ein Kartenspiel und meinte, ich solle fleißig üben. Er zeigte mir wie ich mit diesen Karten kommunizieren konnte. Er meinte, wenn ich fragen hätte, die Karten würden mir Antwort geben. Dann ließ er mich allein zurück und ich versuchte mein Glück mit den Karten. Es ist anfangs gar nicht so einfach. Aber irgendwann konnte ich tatsächlich mit Hilfe der Karten ein Gespräch führen.“

„Und wer war der Gesprächspartner?“

„Keine Ahnung. Aber die Antworten waren sehr hilfreich.“

„Das Du Dich darauf eingelassen hast, am anderen Ende der Karten könnte doch der Teufel persönlich sitzen.“

„Manchmal muss man einfach vertrauen haben. Und letztendlich, die Karten haben mir wirklich oft geholfen. Wenn man so alleine durch die Weltgeschichte wandert, dann ist es gut, wenn man weiß, da ist jemand, der ist immer bei einem.“

„Würdest Du mir auch einmal die Karten legen?“

„Was willst Du denn wissen?“

„Ob wir zusammen bleiben, zum Beispiel.“

„Das wird sich zeigen.“

„Hast Du denn einen anderen Herzensmann?“

„Ich bin mir nicht mehr so sicher. Früher hatte ich einen, doch das ist sehr lange her.“

„Und was ist mit ihm?“

„Er liebt wohl eine Andere.“

„Dann solltest Du ihn vergessen.“

„Das kann ich leider nicht. Es ist ein Zauber, den ich nicht gelöst bekomme.“

„Was für ein Zauber?“

„Ein offensichtlich sehr starker Zauber, ich habe ihn selbst verursacht. Aber wie gesagt, es ist lange her und ich habe gelernt damit zu leben. Man kann auch lieben ohne etwas dafür zurück zu erhalten.“

„Was ist das nur für ein Mann?“

„Er ist ein Künstler, denke ich. Ich weiß nicht, was er heute macht.“

„Und dieser Künstler ist es wert, dass Du ihn liebst?“

„Möglicherweise nicht, aber der Zauber ist mächtiger.“

„Das muss wirklich ein sehr großer Zauber sein. Wieso hast Du Dir das angetan?“

„Es war jugendlicher Leichtsinn.“

„Vergiss den Mann!“

„Das kann ich nicht. Aber es ist kein Drama mehr. Ich bin auch ohne ihn stark genug geworden. Damals war ich noch jung und davon überzeugt, dass ich ihn brauche für meine Lebensaufgabe. Doch mittlerweile komme ich auch ohne ihn klar.“

Michael schaute auf die Uhr. Es war schon nach Sechs. „Wir sollten uns vielleicht langsam fertig machen. Wir sollten auch noch etwas von Deinem Gras mitnehmen, es ist sehr gut.“
“Ist aus meinem Garten. Satan Junior hatte vor langer Zeit die Saat gelegt. Ich habe dem lieben Gott vor unserer Abreise einen ganzen Strauß davon geschenkt. Er fand das Gras auch gut.“

„Der Chef kifft?“

„Mit mir schon. Er will es aber auch mal mit seiner Frau probieren.“

„Das hätte ich ihm gar nicht zugetraut.“

„Warum? Er weiß auch was gut ist.“

„Da hast Du auch wieder Recht. Also, dann lass uns aufstehen, die anderen warten vielleicht schon.“

„Soll ich das Kleid anlassen?“

„Aber ohne Höschen.“

„Meinst Du wirklich?“

„Ich werde immer daran denken und mich daran erfreuen.“

„Also gut. Aber es bleibt ein Geheimnis. Nicht dass Dein Kumpel auf dumme Gedanken kommt.“

„Wo denkst Du hin, ich erzähle noch lange nicht alles.“

Michael stand auf und zog sich an. Monalisa dachte wiedereinmal, dass er sehr schön war. Er packte ihren Tabak und das Gras in ein Körbchen und ging zu dem Fresskorb und nahm eine Tüte heraus. „Ich denke, wir verteilen einige von diesen Früchten.“

„Und nimmst Du Deine Flöte mit?“

„Sie liegt in meinem Zimmer bereit, viel mehr brauchen wir nicht, für den Rest wird gesorgt sein.“ Beim Hinausgehen strich er mit seiner freien Hand über ihren Hintern. „Fühlt sich wunderbar an.“

Auf dem Weg begegnete ihnen der liebe Gott, er war auf dem Weg in sein Zimmer. „Na, was hörte ich, ihr macht heute ein Picknick? Alle Engel sind schon ausgeflogen.“

„Ich habe sie eingeladen. Die können doch nicht immer nur arbeiten.“

„Kein Problem, wir versorgen uns am Büffet und die Getränke können wir uns auch selbst einschenken. Macht Euch um uns keine Sorgen, habt viel Spaß.“

„Du kannst ja auch kommen, es wird Musik geben.“

„Danke, aber ich bin schon verabredet. Außerdem muss einer ja das Kommando behalten, ich hörte Thomas will auch zum Picknick gehen.“

Monalisa stellte sich auf die Zehenspitzen und gab dem lieben Gott einen Kuss. „Danke, morgen werden die Engel wieder Deine ergebenen Diener sein.“

„Das will ich aber auch hoffen. Du solltest mit einem alleine auch gut zurecht kommen.“

„Er ist wunderbar, vielen Dank.“

„Ich sagte es ja.“

Michael kam mit der Flöte um die Ecke und sie machten sich auf den Weg. Sie begegneten im Aufzug Willi und einem der Julianer. „Monalisa, darf ich Dir den julianischen Außenminister Xenos vorstellen?“

„Guten Abend Außenminister Xenos, ich hoffe Sie fühlen sich wohl auf diesem Schiff.“

„Ich befinde mich in sehr interessanter Gesellschaft, Danke vielmals. Sie sollen ja an einem sehr interessanten Gesellschaftskonzept arbeiten.“

„Bisher ist es nur eine Idee, man wird sehen, was sich davon auch realisieren lässt.“

„Interessant ist die Position des Kanzlers oder Königs. Sie haben es erkannt, die wichtigste Aufgabe ist die Außenpolitik.“

„Und der Schutz der Verfassung, der Rest muss von der Bevölkerung selbstverantwortlich geleistet werden.“

„Sie setzten da natürlich deren fleißige Mitwirkung voraus.“

„Wie gesagt, es ist erst mal nur ein Konzept, man muss sehen, wie es sich umsetzen lässt.“

„Nun, vielleicht haben wir ja noch mal die Gelegenheit zum Diskurs. Es war mir ein Vergnügen Ihre persönliche Bekanntschaft gemacht zu haben.“

„Das Vergnügen ist ganz auf meiner Seite. Liebe Grüße auch an den Herrn Professor und einen schönen Abend.“

„Wir wollen nach dem Essen Schach spielen,“ sagte Willi.

„Wir gehen jetzt zu einem Picknick. Wenn Sie später Lust auf Musik haben, Sie sind herzlich Willkommen. Auch Sie natürlich, Herr Außenminister.“

„Danke, aber wir sind noch mit dem lieben Gott verabredet. Es gibt einfach sehr viel zu besprechen.“

„Dann bis zum nächsten Mal.“

Die Aufzugtür öffnete sich, die Herren stiegen aus und Monalisa und Michael fuhren weiter nach Unten. „Du siehst, Dein Konzept wird auch bei den Profis mit Interesse aufgenommen.“

„Ich frage mich, wie es sich so schnell herum sprechen konnte.“

„In diesem Fall war es bestimmt Willi, denn es deckt sich ja wohl mit seinen eigenen Ideen. Mehr Demokratie wagen, dass ist doch sein großer Leitspruch.“

„Ja. Die beiden Konzepte passen gut zueinander.“

Die Tür öffnete sich und Monalisa und Michael trafen auf den Gärtner. „Na, das mir das aber nicht zu laut für die Tiere wird, da ist schon ein halbes Orchester versammelt.“

„Die Tiere finden die Abwechslung bestimmt auch mal ganz toll.“

„Das werden wir ja sehen. Denkt dran, es ist ihre Weide.“

„Wir werden keinen Hardrock spielen,“ beruhigte Michael den besorgt dreinschauenden Gärtner.

„Nun gut, dann macht mal, Maria kommt etwas später mit ihrem Liebsten. Aber die Küche ist heute ja früher mit der Arbeit fertig. Ich werde heute auch mal hoch gehen und vom Büffet probieren.“

„Guten Appetit und einen schönen Abend, Johannes,“

sagte Monalisa und dann betraten sie endlich die Weide.

„Oh, das sieht aber schön aus!“ Überall hingen Girlanden und Lampinons, eine lange Lichterkette war an den Bäumen aufgehangen und auf dem Boden waren bunte Decken verteilt. Ein langer Tisch war aufgestellt und darauf war ein Teil des Büffets aufgebaut. Im Licht der Kerzen glänzten jede Menge Instrumente. Monalisa schaute zum Universum hinaus und dort zogen wieder die Galaxien in einem gemächlichen Tempo vorbei.

Rafael kam ihnen entgegen und begrüßte sie erfreut: „Schön, dass ihr kommt, wir sind gerade mit allem fertig geworden. Monalisa gefällt es Dir?“

„Ich bin begeistert und die Tiere scheinen auch ganz zufrieden zu sein. Schau, sie gucken alle herüber.“

„Ja, wir haben den Bereich mit einer Kordel von ihnen abgetrennt, sonst futtern die uns noch alles weg. Kommt, ich will Dir einige Engel vorstellen.“

Jetzt versagte wieder ihr schlechtes Namensgedächtnis, sie konnte sich nur einige Namen merken. Da war ein Andreas, der auf einer Trommel leise Rhythmen schlug, da war ein Ismael und Thomas, dann kamen ganz ungewöhnliche Namen, es war aussichtslos, sie konnte sich Namen einfach nur von den Personen merken, mit denen sie in engeren Kontakt stand oder ein längeres Gespräch geführt hatte. Aber es sollte kein Problem sein, Michael half gerne weiter, wenn sie nach einem Namen suchte. Das war wirklich eine große Schwäche von ihr, sie empfand es als sehr unangenehm, denn sie wollte nicht unhöflich erscheinen.

Sie wurde zu einer Decke in der Mitte geführt und man bot ihr etwas zu trinken an. „Sekt, Wein oder ein Saft, es ist alles da.“

„Ich glaube ich trinke ein Glas Rotwein.“

„Oh, da haben wir einen sehr guten vom lieben Gott gesponsert bekommen! Der wird garantiert erstklassig sein.“ Rafael holte eine Flasche und goss Monalisa und Michael ein. Auch er selbst füllte sich sein Glas. Dann erhob er sich und wendete sich an die anderen Engel: „Leute, das Büffet ist eröffnet, greift zu und trinkt. Die Party kann beginnen! Ein Prosit auf unsere geliebte Monalisa, Prost! Prost!“

Alle erhoben ihre Gläser und prosteten ihr zu. Na, wer sollte sich da nicht wie eine Prinzessin fühlen! Sie freute sich und Michael stieß mit seinem Glas an ihres an: „Siehst Du, alle lieben Dich!“

Die Ersten nahmen ihre Instrumente und spielten leise darauf, während andere sich an das Büffet stellten. Es waren circa 20 Engel gekommen und die Stimmung unter ihnen war gelöst und entspannt. Endlich waren sie mal von allen Aufgaben entbunden, jetzt durften sie sich amüsieren. Alle Engel waren männlich und Monalisa fragte, ob es keine weiblichen Engel gäbe. „Doch“, meinte Rafael, „aber die stehen bei der Frau vom lieben Gott im Dienst. Sie waren ganz schön neidisch auf uns, dass wir so eine große Reise machen dürfen und sie zu Hause bleiben mussten. Aber vielleicht macht die Königin der Göttinnen ja auch irgendwann mal wieder eine Reise und dann müssen wir zu Hause bleiben.“

„Wie bekommt Euch denn das Dasein in der 3. Dimension?“

„Nun, leider hat nicht jeder so ein Glück wie unser Michael. Wir werden aber unseren Spaß haben, wenn wir auf dem großen Schiff der Föderation ankommen. Da gibt es viele schöne Frauen und ganz heiße Tanzschuppen. Ich war schon mal da, wirklich, da wird überall gefeiert.“

„Ich denke dort wird verhandelt, getagt und was weiß ich nicht noch.“

„Aber das Personal hat damit wenig zu tun. Dort wird für alles gesorgt und man kann den ganzen Tag und die Nacht dort umherstreifen und seine Abenteuer erleben. Ich habe auch den anderen schon erzählt, was dort alles so los ist. Und so sind wir in geduldiger Vorfreude.“

„Na, da bin ich ja mal gespannt! Ich dachte, dort würde es zugehen wie bei einer größeren Version eines großen, internationalen Regierungstreffen.“

„Was glaubst Du machen die Politiker, wenn die Sitzungen beendet sind? Die wollen sich auch amüsieren nach einem anstrengenden Tag.“

„Nun, ich verstehe, aber kann man sich da nur als Mann amüsieren, oder gibt es auch etwas für die Frauen?“

„Beim letzten Mal waren da nur wenige weibliche Sitzungsteilnehmer, das wird jetzt vielleicht schon etwas anders sein. Die Frauen drängen ja überall an die Macht. Das männliche Zeitalter neigt sich spürbar dem Ende entgegen. Ich bin auch gespannt wie es sein wird. Aber Bordelle für Frauen wird es dort wahrscheinlich noch nicht geben.“

„Die müssten auch ganz anders sein, als ein typischer Puff.“

„Ja, Frauen sind was die Erotik angeht sehr anspruchsvoll, der Mann ist da leichter zufrieden zu stellen. Obwohl, ich denke, da gibt es auf jeden Fall ein Haus, dass gefällt auch Frauen gut. Zumindest habe ich dort einige gesehen, die dort zu ihrem Vergnügen gekommen sind.“

„Ich werde alles mit großer Aufmerksamkeit aufnehmen und dann in meinen Reisebericht festhalten. Die Frau vom lieben Gott ist gerade an diesen Dingen sehr interessiert.“

„Ich führe Euch gerne dort ein bisschen herum. Alleine als Frau sollte man jedenfalls nicht unbedingt unterwegs sein.“

„Sind die Sitten dort so rau?“

„Nun, dort kommen die Leute aus allen Himmelsrichtungen zusammen und nicht jeder versteht den gleichen Spaß. Die Sprache ist im Allgemeinen nicht das große Problem, fast alle beherrschen die Telepathie, da ist die Sprache fast egal. Aber die Gesten und Höflichkeitsfloskeln sind sehr unterschiedlich. Da kommt es schon mal zu Missverständnissen. Da gab es zum Beispiel eine Truppe, die zeigten immer ihren Mittelfinger, das war bei ihnen ein freundliches Hallo. Bis sie verstanden, dass dieser Finger bei den Meisten etwas ganz anderes bedeutet, nun das dauerte.“

„Interessant. Das wird bestimmt eine aufregende Zeit. Aber jetzt besuchen wir erst mal die Zauberer. Ich habe gehört, bei ihnen herrschen subtropische Bedingungen. Es soll auch viele wild lebende Tiere dort geben,“ sagte Monalisa.

„Dort war ich auch noch nicht. Die Zauberer machen aus ihrem Planeten ja ein großes Geheimnis. Ich hoffe, wir dürfen uns dort auch alle frei bewegen. Ich fände eine Safari ja eine tolle Sache.“

Michael sagte: „Wir werden ja sehen wie gastfreundlich diese Zauberer sind.“ Er saß im Schneidersitz und Monalisa legte sich lang und bettet ihren Kopf auf seinen Schoß. Seine Hand legte sich auf ihre Hüfte. Monalisa schaute zu den Sternen und zum Glück flogen sie nicht so schnell. Die Musik hatte sich zusammengefunden und ergab eine schöne Melodie. Beschreiben konnte man die Musik nicht, sie war aber ziemlich paradiesisch. Den Tieren schien es auch zu gefallen, denn sie hatten sich hingelegt und lauschten wohl. Sie hatten besonders leckeres Grünfutter bekommen und waren zufrieden. Da sah Monalisa Lisa und Thomas kommen. Sie setzte sich auf und begrüßte die Beiden: „Kommt herbei, lasst Euch nieder.“

„Oh, das sieht hier ja wirklich total schön aus, Monalisa,“ zeigte sich Lisa begeistert. „Und die Musik, man hört sie schon am Aufzug.“

„Meinst Du es ist zu laut?“

„Ach was, bestimmt nicht. Aber es klingt sehr einladend.“

Thomas schien sich auch zu entspannen und meinte: „Ich habe totalen Hunger!“

„Das Büffet wartet schon auf Dich. Ich glaube ich könnte auch eine Kleinigkeit vertragen“, sagte Monalisa.

„Ich würde sagen, die Damen nehmen Platz und wir stellen einen schönen Teller für alle zusammen, kommst Du mit Thomas?“

Michael stand auf und Lisa setzte sich auf die Decke. „Mann, das ist wirklich eine tolle Idee! Und das Universum sieht auch so schön aus jetzt. Wir treten bald in die nächste Galaxie ein. Sie ist sehr groß und wir werden wohl einen ganzen Tag brauchen. Aber dann werden wir die tollsten Tiere zu sehen bekommen, meinte der liebe Gott gerade. Wir werden wohl zwei Tage bleiben, denn die Besprechungen werden sich, so sagt der Chef, etwas hinziehen. Bei den Zauberern weiß man es aber nie so genau.“

„Dürfen denn alle von Bord?“

„Es will wohl gar nicht jeder, einigen sind die Zauberer unheimlich.“

Thomas und Michael kamen jeweils mit

einem großen Teller voller Köstlichkeiten zurück.

Rafael hatte sich zu den Musikern auf der Nachbardecke gesellt und nahm seine Gitarre. Ein Engel begann zu singen und die anderen summten mit. Lisa war begeistert. Sie hatte einen anstrengenden Tag auf der Brücke gehabt, denn sie hatte einen der julianischen Offiziere neben sich sitzen und der hatte viele Fragen gehabt. Aber er sei sehr nett, meinte sie. Thomas griff beherzt zu und steckte seiner Freundin eine kleine Tomate in den Mund. „Nicht immer nur reden, Du solltest auch mal etwas essen.“

„Stell Die vor, ich bin ihm etwas zu dünn!“

„Das habe ich nicht gesagt, Du bist perfekt, aber Du hast heute auch noch nichts Vernünftiges gegessen.“

Michael schob Monalisa den Teller hin: „Probiere diese Schnecken aus Blätterteig, die schmecken super.“

Monalisa nahm sich so eine Schnecke und tatsächlich, es schmeckte köstlich. Es gab aber auch mit Schafskäse gefüllte Teigröllchen, diese tauchte sie in eine Joghurtcreme, es war einfach wunderbar!

Michael nahm sich eine andere gefüllte Teigtasche und stütze sich auf den Ellebogen. Seine freie Hand spielte an ihrem Rücken. Er flüsterte ihr ins Ohr: „Soll ich mal einen Joint drehen?“

„Gute Idee, hast Du schon genug gegessen?“

„Nach dem Rauchen ist mein Appetit noch größer.“

„Ich hätte gerne noch etwas von dem Wein.“

„Dann musst Du mit dem Joint aber aufpassen.“

„Hast Recht, ich trinke besser etwas Wasser oder Saft.“

Michael stand auf und holte eine Flasche Orangensaft, dann ging er zu den anderen Engeln und ließ die Tüte mit den Früchten herum gehen. Nach eine Weile kam er wieder und steckte ihr eine Frucht in den Mund. Er bot auch Lisa und Thomas welche an.

Dann setzte er sich und drehte einen großen Joint. „Ob ich von dem Gras auch an die anderen etwas abgeben darf?“

„Klar, ich habe noch genug davon.“

Wieder stand er auf und gab seinem Kumpel Rafael einen kleinen Beutel in die Hand. Sie hörte ihn sagen: „Ist satanisches Gras aus dem Paradies, lass mal eine große Tüte herum gehen.“

Dann endlich kam er zurück und zündete den Joint an. Thomas guckte etwas ernst, aber Lisa sah aus, als sei sie interessiert. „Oh, ich habe schon ewig nicht gekifft!“

„Ich weiß auch nicht, ob das so gut ist, das zu ändern,“ reagierte Thomas darauf.

„Ach komm, das ist toll, es wird Dir gefallen. Ich ziehe auf jeden Fall mal.“

„Ich habe früher auch schon mal an so einem Ding gezogen, aber mir wurde nur schlecht davon.“

„Das kann gerade beim ersten Mal passieren,“ sagte Michael, „insbesondere in Zusammenhang mit viel Alkohol. Wenn Du es probieren willst, trinke einfach Saft oder Wasser.“

„Komm, sei kein Frosch, ich will mit Dir zusammen high sein,“ schnurrte Lisa.

„Also gut, auf Deine Verantwortung, wer weiß, was das Zeug mit mir macht.“

„Ich sage Dir, Haschisch ist ein starkes Aphrodisiakum,“ schwärmte Lisa.

„Nun, dann ist es erst Recht Deine Verantwortung.“

Michael reichte Thomas den angezündeten Joint und meinte: „Zieh erst mal vorsichtig, sonst musst Du vielleicht husten.“

Thomas zog, aber er hustete nicht. Dann war Lisa dran und sie zog kräftig, musst aber danach husten. Der Joint kam bei Monalisa an und auch sie nahm einen tiefen Zug. Dann rauchte Michael und wieder kam der Joint bei Thomas an. „Und merkst Du schon etwas,“ fragte Michael.

„Ich weiß nicht, was soll ich denn fühlen?“

„Dann zieh mal kräftiger, das Gefühl kann man nicht wirklich beschreiben, es ist einzigartig.“

Thomas zog nun mutiger und hustete etwas. „Oh, ich glaube, ich weiß was Du meinst, huch, das ist wirklich besonders.“

Lisa beugte sich zu ihm und gab ihm einen Kuss. „Ich will auch noch mal.“

Und so wurde der große Joint immer

kleiner und Monalisa bekam den letzten Zug ab.

Jetzt war sie auch high. Die Musik klang plötzlich näher und als Michael seine Hand unter ihren Po schob, da durchflutete sie es. Auch Thomas ließ sich zu einem langen Kuss verführen und meinte anschließend: „Davon hätte ich gerne vor dem zu Bett gehen noch etwas.“

„Ich habe bestimmt noch etwas Gras für Euch, oder hast Du alles an die Engel abgegeben?“

„Keine Sorge, es ist genug da. Soll ich Euch einen Joint drehen?“

„Oh ja, ich kann das nicht so gut,“ meinte Lisa. „Ach wie toll! Thomas das wird ein Fest!“

Da traten Maria und ihr Andreas aus dem Dunkel zu ihnen an die Decke: „Na, wonach riecht es denn hier, Maria, wir kommen wohl gerade richtig. Hallo, wir sind etwas spät, aber die Küche musste noch geputzt werde, waren ja keine Engel da.“

„Danke für die Einladung, Monalisa. Ich habe etwas Eis mitgebracht, ist noch übrig von gestern.“

„Oh Eis, das ist super, da habe ich jetzt tatsächlich Lust drauf“, begrüßte Monalisa die Beiden, „setzt Euch und Michael dreht noch mal einen Joint.“

Maria stellte eine Schüssel mit Eis in die Mitte und verteilte runde, knusprige Waffel. „Damit können wir das Eis löffeln.“

Alle griffen zu und waren begeistert. Eis war jetzt genau das Richtige. Michael reichte den gedrehten Joint an Andreas und dieser zündete ihn an, zog zweimal und gab ihn an Maria. „Mein Vater darf das aber nicht wissen, der weiß nicht, dass ich schon mal etwas rauche.“

„Wir sagen nichts,“ versprach Michael, „obwohl es bei ihm auch schon mal verdächtig gerochen hat.“

„Er hat eine Cannabispflanze bei sich im Gewächshaus, macht ein großes Geheimnis darum, dabei weiß ich längst Bescheid.“

„Na dann, warum hast Du dann Angst, dass es heraus kommt?“

„Er denkt nur das Beste von mir.“

„Kiffen ist doch nichts Schlechtes, aber wenn Du nicht ehrlich sein willst, kein Problem, jeder Mensch braucht ein Geheimnis.“

Die Musik wurde leiser und Monalisa sah überall ein Glühen aufleuchten. Die Engel schienen alle Kiffer zu sein. Sie spürte Michaels Atem an ihrem Hals. „Na, wie gefällt es Dir, Königin der Nacht?“

Monalisa schaute zu den anderen und sah, Lisa und Thomas auf dem Gras liegen, Thomas machte offensichtlich seine ersten guten Erfahrungen mit dieser Droge und auch Maria und Andreas knutschten sich. „Das können wir den Engeln doch nicht zumuten“, flüsterte Monalisa.

„Ach, mach Dir darum mal keine Gedanken, die sind zuschauen gewohnt.“

„Aber, was werden sie von uns denken?“

„Sie werden etwas neidisch sein und sich auf die Föderation freuen.“

Michael rutschte näher und küsste ihren Hals. „Wenn ich Dich nicht verwöhne, werden sie mit mir schimpfen.“

„Ich mache so etwas nur ungern öffentlich.“

„Das stimmt nicht, eigentlich willst Du unser aller Göttin der Liebe sein. Zier Dich nicht, es schaut keiner her.“

Und tatsächlich die meisten Engel lagen im Gras und unterhielten sich leise, ab und zu lachte einer, Rafael zupfte auf der Gitarre und die beiden Pärchen waren ganz mit sich beschäftigt.

„Also gut, aber nur knutschen.“

„Nur knutschen.“

Monalisa ließ sich von Michael

gehalten nach hinten fallen und sie ließ sich küssen.

Zuerst fiel es ihr noch schwer, doch dann siegte die Lust und das Haschisch und ihr war der Rest der Umgebung egal. Jetzt merkte sie auch wieder, dass sie kein Höschen an hatte und Michael schien es auch nicht vergessen zu haben. Er streichelte sie über den Stoff des weichen Kleides und zog es etwas höher. Seine Hände glitten über ihre Brust und ein Kribbeln ging durch sie durch. Wie konnte sie sich nur so gehen lassen? Jetzt wünschte sie sich absolute Dunkelheit. Sie lugte aus den Augenwinkeln und stellte fest, dass jemand die Lichterkette ausgemacht hatte und Andreas sich mit Maria auf eine andere Decke verzogen hatte. Lisa war mit Thomas ebenfalls weitergerollt. Alle wollten jetzt für sich sein. Monalisa entspannte sich. Es interessierte sich niemand für sie außer Michael und der war mit seiner Hand unter ihr Kleid gekrochen. „Lass Dich gehen…“ flüsterte er ihr ins Ohr, „keiner wird uns stören.“

Und so ließ sie es zu, dass er ihren Sonnenschein berührte. Er glitt mit einem Finger zwischen ihre feuchten Schamlippen und steckte ihr den Finger langsam in die Scheide. Dann kam ein zweiter Finger und danach noch einer, sie musste die Beine einfach breit machen. „Ja, so ist es gut, gib Dich dem Gefühl hin…“, hörte sie Michael flüstern.

„Vertrau mir…“

Und Monalisa gab ihren Widerstand auf, es war dunkel,

alle waren beschäftigt und Michaels Hände waren sehr zielsicher.

Er küsste sie zärtlich und versuchte auch noch einen vierten Finger in ihre Scheide zu zwängen. Das liebte sie ganz besonders. Ihr Kleid war hochgerutscht, doch es war ihr jetzt egal. Im Gegenteil, es war aufregend. Sie lag entbößt und Michael war tief in ihr drin. Er drehte seine Hand und versuchte sie noch mehr zu weiten. Seine Hand war fast komplett in ihr verschwunden und nun bewegte er sich in ihr. Sie musste sich beherrschen nicht laut aufzustöhnen, denn soviel bekam sie doch noch mit. Aber sie wollte jetzt die ganze Faust. Sie spreizte die Beine und Michael setzte sich zwischen sie und nun versuchte er ihr diesen unausgesprochenen Wunsch zu erfüllen. Es war nicht einfach, aber er kam voran und dann steckte er plötzlich drin. Oh, das hatte noch keiner bei ihr geschafft! Er drehte die Faust und zog sie heraus um sie gleich noch einmal damit zu beglücken. Er machte es immer wieder und sie konnte es kaum glauben, dass es so gut funktionierte. Sie war jetzt völlig entspannt und fühlte diese Faust in sich und er zog sie wieder heraus „Na, kommst Du jetzt mit in mein Bett?“

„Ich gehe mit Dir überall hin.“

„Das will ich hören, komm, ich trage Dich.“

„Und wenn uns einer sieht?“

„Keiner wird uns sehen, alle schlafen schon. Hier ist auch fast jeder am Schlummern.“

Und Michael nahm sie auf seine starken Arme und trug sie zum Aufzug.

Sie drückte auf das Knöpfchen und dann umschlang sie wieder seinen Hals. Was war das doch für ein toller Mann! Oben angekommen ging er mit ihr zu seinem Zimmer. Sie drückte die Klinke und dann lag sie auch schon auf seinem Bett. Dort schob er ihr das Kleid über die Brüste und dann war er auch schon wieder mit seiner Faust in ihr. „Jetzt kannst Du schreien, so viel Du willst. Jetzt bist Du dran.“

Sie lag völlig geöffnet da und wollte nur eines,

er sollte sie mit der Faust stoßen, es war absolut das Größte!

Michael erfüllte ihr diesen Wunsch, doch er wusste, wirklich gut war es im Hintern. „Dreh Dich um, strecke mir Deinen Hintern, ja hock Dich hin. So ist es schön, mach die Beine breit. Er steckte ihr einen feuchten Finger in ihren Po, drehte ihn etwas und dann spürte Sie plötzlich etwas Hartes. Es waren Kugeln an einem Stab, eine größer wie die andere. Er führte sie ein und zog sie wieder heraus. Nun nahm er drei Finger und drückte sie tief hinein, immer wieder. Seine Finger waren glitschig und es ging immer leichter. Jetzt waren es vier Finger, sie stöhnte. Er zog ihre Pohälften auseinander und Küsste sie mit der Zunge, alles war nun schön feucht und glitschig. Jetzt versuchte er es mit seiner Faust auch hier. Es schmerzte aber das war egal. Sie wollte ihn in sich spüren. Und dann, wieder völlig überraschend glitt die Faust hinein. Sie stöhnte und stöhnte, sie konnte gar nicht mehr aufhören und dann kam sie so gewaltig, Michael war begeistert. Endlich hatte er es auch mal geschafft!

„Der Analverkehr – Adam spricht es aus – Folge 22“ oder „Analsex! Anal Sex (Ab 18)“ geben Anfängertipps, sollte diese Sache Sie neugierig gemacht haben und Sie mit dem Analsex noch keine (guten) Erfahrungen gemacht haben. Ich gebe zu, so weit wie Monalisa bin ich noch nicht gegangen, mir reicht schon ein kräftiger Penis. Aber wünschen wird man ja dürfen. Monalisa hat halt einen Engel gefunden, der sich damit auskennt und es auch sehr aufregend findet. Wenn Sie auf die einschlägigen Seiten im Internet gehen, dann werden Sie aber sehen, was Monalisa gerade erlebt hat ist nicht bloßer Traum. Es funktioniert tatsächlich und es ist wohl ein riesiges Gefühl. Danach ist jedoch Duschen angesagt und so gingen auch Michael und Monalisa anschließend gemeinsam unter die Dusche.

Danach saßen Sie zusammen und rauchten eine Zigarette. Michael hatte sich und ihr etwas Saft in ein Glas eingeschenkt, denn nun hatten Beide ziemlichen Durst.

„Und, meine Göttin, zufrieden?“

„Ich wollte immer schon wissen, ob es auch bei mir funktioniert. Es war sehr aufregend. Danke.“

„Ich habe zu danken, Du bist die erste Frau, bei der ich es geschafft habe. Ich fühle mich stolz wie Oskar.“

„Wo landen wir, wenn wir in diesem Tempo so weitermachen?“

„Nun, diese Reise dient dazu Dir alle Deine Wünsche zu erfüllen.“

„Na, das wird wohl kaum möglich sein.“

„Warum, sind denn echte Schweinereien darunter?“

„Das nicht, aber ich habe viele Wünsche.“

„Die Reise ist ja noch nicht vorbei.“

FORTSETZUNG folgt!

monalisatv

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