it|s magic…Sei/fen/b/las/en [berall…26.April 2018

Tag 19

Angela Merkel CIMG4166 Bild zu Marcelo Bild zu Bier

Marcelo gibt Handspiel zu

Da war mehr drin: Der FC Bayern München kommt bei

Real Madrid nicht über ein 2:2 hinaus und scheitert in der

Champions League erneut an einer spanischen Mannschaft.

In einer Szene werden die Münchner entscheidend be/

nachteiligt – wie selbst der vermeintliche

Sünder zugibt…

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„Der Bachelor“ 2018:

Kristina Yantsen, Daniel Völz

Schwere Vorwürfe gegen den Bachelor Daniel Völz:

In einem Interview teilt Kristina Yantsen gegen

ihren Ex aus: „Ich fühle mich betrogen,

belogen und ausgenutzt.“

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Heroin in Welpenbäuche eingepflanzt

Bild zu Welpen

Herzloser geht es wohl kaum: Ein Tierarzt aus Kolumbien soll

Hundewelpen zum Schmuggeln von Heroin missbraucht

haben. Dem Arzt droht nun eine lange

Haftstrafe…

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S*e(ven Ul..reich

Bild zu Sven UlreichAktualisiert am 02. Mai 2018, 13:26 Uhr

„Es tut mir leid… für mein Team und für euch

Fans“, schrieb der 29-Jährige am Mitt

w-och auf Instagram…

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Sonntag und die Sonne scheint.

Deutschland hat Angst um Gelder aus dem EU_HaushaltBild zu DWD Warnung Starkregen

Der Tanz in den Mai könnte vielerorts recht kühl werden.

Der Wonnemonat beginnt, wie der April endet:

kühl mit viel Regen…

CIMG4016 Floral bedrucktes Kleid aus Baumwoll-JerseyDonald Trump

Sonderermittler Robert Mueller hat US-Präsident Donald

Trump nach einem Bericht der „Washington Post“ mit

der Vorladung vor ein Geschworenen/

gericht gedroht…

„Verstand- und respektlos“

Kronprinzessin Victoria von Sweden Aktualisiert am 29. April 2018, 18:44 Uhr

Helmut Marko ist sauer. „So etwas darf nicht passieren“,

schimpft er in Richtung seiner beiden Piloten, die ihm zum

75. Geburtstag eine peinliche teaminterne Kollision beim

Großen Preis von Aserbaidschan geschenkt haben…

Kür/nz/e*l(sau

Bild zu Formel 1 - Grand Prix von Aserbaidschan - Training Bild zu Blaulicht

Unfall, natürlicher Tod oder Verbrechen?

Ein Siebenjähriger übernachtet bei einer Bekannten.

Sie soll auf ihn aufpassen. Als die Eltern ihn abholen

wollen, ist ihr Sohn tot. Die Polizei nimmt

die Frau fest. War es ein

Verbrechen?

Bild zu Caitlyn Jenner, Sophia Hutchins CIMG4093

Ra..i/ss/is..mus..

Bild zu VfL Wolfsburg, Hamburger SV, Bundesliga, Kurzarm-Kleid mit Blumen-PrintBild zu Gelson FernandesAktualisiert am 02. Mai 2018, 10:55 Uhr

Oberbürgermeisterwahl in Gera

Bild zu Kommunalwahl Aktualisiert am 29. April 2018, 20:37 Uhr

Julian Vonarb gewinnt die Wahl

Der 60 Jahre alte Gastronom kam nur auf 30,2 Prozent

der Stimmen. Die Stichwahl um das Rathaus in der drittgröß/

ten Thüringer Stadt gewann der parteilose Kandidat Julian

Vonarb mit 69,8 Prozent der Stimmen. Die Wahlbe/

teiligung lag bei 45,4 Prozent…

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Macrons Baum ist weg

Bild zu FC Bayern München - Real Madrid, Champions League, Halbfinale, Arjen RobbenAktualisiert am 29. April 2018, 22:00 Uhr

Aus dem Weißen Haus gibt es bisher

kein Wort dazu, was mit der kleinen Eiche passiert ist.

Die französische Ausgabe der „Huffington Post“ schreibt aber, dass es sich beim Verschwinden des Baums nicht um einen diplomatischen Zwischenfall handele. Man habe aus dem Elysee-Palast erfahren, dass der Baum in Quarantäne sei – veranlasst vom amerikanischen Zoll. In den USA müssen sämtliche Pflanzen, Samen und sogar Erde aus dem Ausland zunächst gründlich überprüft werden.

Damit soll verhindert werden, dass Krankheiten oder

schädliche Insekten ins Land geschl

n/eppt werden…

Bild zu Tipps für den Alltag: So schüttet man Getränke aus Tetrapacks richtig ausMaxikleid aus Chiffon mit Blumen-PrintCIMG4165

Sy-n/des/mos/e-ban/driss:

Bild zu WM-Aus für Lars Stindl nach Kapselverletzung.

Traurige Nachrichten für den Mönchengladbacher Lars Stindl.

Der Nationalspieler hat sich eine Kapselverletzung zuge/

zogen und fällt für die Weltmeisterschaft in

Russland aus…

Floral bedrucktes Maxikleid aus zartem ChiffonCIMG4146

Alles etwas viel für einen Sonntag

La DigueBild zu FSV Mainz 05 - RB Leipzig, Ridle Baku, TorjubelAktualisiert am 29. April 2018, 20:56 Uhr

Ridle Baku ist der kurioseste Bundesliga-Torschütze

des 32. Spieltags. Er erfuhr auf der Autobahnraststätte

von seinem Debüt in der höchsten Spielklasse.

Dann geht alles ganz schnell…

Tunika-Kleid mit Stickerei, 100% BaumwolleCIMG4161

Güterzug in München entgleist –

Millionenschaden und längerfristige Behinderungen

Bild zu Güterzug in München entgleist

Ein Güterzug startet in der Nacht in München. Er soll Container

und Auflieger nach Bremerhaven bringen. Doch der Zug kommt nicht weit.

Der Zug war kurz nach Mitternacht in Riem gestartet und mit noch geringer Geschwindigkeit unterwegs, als er entgleiste. Wegen des Unfalls wurde der Streckenabschnitt zwischen München und Mühldorf gesperrt, betroffen waren auch S-Bahnen. Die Bahn rechnete damit, dass die Sperrungen und damit die Behinderungen auf der S-Bahn-Linie 2 noch bis Montagmittag dauern werden. Auch Regionalzüge waren betroffen.

Sowohl die Bergung des Zuges als auch die Reparatur der Gleisan/

lagen werde geraume Zeit in Anspruch nehmen.

© dpa

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Macrons Baum ist weg

Grundig 65GUB8866_0Aktualisiert am 29. April 2018, 22:00 Uhr

US-Präsident Trump und Frankreichs Präsident

Macron hatten vor wenigen Tagen mit großer Geste

gemeinsam einen Baum im Garten des Weißen

Hauses gepflanzt. Jetzt ist er schon wieder

vers..ch/wunden….

Haushaltsentwurf:

Bild zu Esteban Ocon ist bereits nach der ersten Runde in Baku aus dem RennenBild zu Olaf Scholz

Der Haushaltsentwurf von Bundesfinanzminister Olaf

Scholz ruft Widerstand hervor: Verteidigungsministerin

Ursula von der Leyen und Entwicklungsminister Gerd

Müller wollen mehr Geld für ihre Ressorts – doch

der Finanzminister will die Schwarze

Null halten…

Bild zu Haushalt der Bundesregierung von 2005 bis 2022

Götze schließt sich aus Auto

aus und teilt Story in sozialen Medien

Fußball-Weltmeister Mario Götze hat auch in der sport/

lichen Krise seinen Sinn für Humor nicht

verloren…

Varta 56706 Longlife Accu ready2use Mignon 4er Blister

„Captain Fantastic“

Bild zu Ingolf Lück, Die WochenshowBild zu FC Arsenal - Atletico MadridDie Fantastischen VierAktualisiert am 27. April 2018, 17:15 Uhr

„Ein Hitisn Hitisn Hitisn Hitisn“

Steve Irwin, Walk of Fame, Aktualisiert am 29. April 2018, 10:10 Uhr

A..B..B..A..

Aktualisiert am 27. April 2018, 16:30 Uhr

Von „Mamma Mia“ bis „Waterloo“

Thank you for the Music, ABBA! Vor über dreißig

Jahren trennte sich die schwedische Pop/

gruppe – doch ihre Musik

ist zeitlos!

© top.de

JBL Go

40 Luftangriffe

3,7 Millionen Beschäftigte verdienen weniger als 2.000 Euro

Bild zu Damaskus, Explosion China PolizeiBundeskanzlerin Merkel trifft US-Präsident Trump Schauspieler Cosby schuldig gesprochen Landesparteitag der Grünen Schleswig-Holstein Bushido Hamburger SV 1899 Hoffenheim vs Hannover 96

Probleme bereits in der ersten Hälfte der Saison

Für Fußball-Nationalspieler Serge Gnabry von 1899 Hoffenheim ist

die Bundesliga-Saison beendet. Und auch für die Teilnahme an

der Weltmeisterschaft in Russland sehen die

Prognosen düster aus…

Bild zu Kim Jong Un, Moon Jae-in, Nordkorea, Südkorea

Den schönen Worten und Gesten beim historischen Korea-Gipfel sollen

Taten folgen. Eine Schließung des nordkoreanischen Atomtestgeländes

würde gut zum geplanten Treffen von Machthaber Kim mit US-

Präsident Trump passen. Was fordert Kim

als Gegenleistung?

Macron bezeichnet Frau

des Premierministers als „lecker“

Bild zu Malcolm Turnbull, Emmanuel Macron, Lucy Turnbull

„Danke an Sie und Ihre leckere Frau für den freundlichen Empfang.“

Mindesthaltbarkeitsdatum

Ameisenbär, Termitenhügel Pasta

Bei leicht verderblichen Lebensmitteln wie Fleisch gibt das sogenannte Verbrauchsdatum an, ab wann der Verzehr gesundheitsgefährdend ist. Das Mindesthaltbarkeitsdatum dagegen besagt nur, wie lange der Hersteller garantiert, dass das Produkt exakt so schmeckt, riecht und aussieht wie versprochen.

Viele Lebensmittel sind auch lange nach dessen Ablauf genießbar.

Eine Auswahl:

Monalisa TV –

Bild zu Bundeskanzlerin Merkel trifft US-Präsident TrumpCIMG9974 CIMG9372 CIMG9154 CIMG9999 CIMG9065 CIMG8940

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4/four/Vier Feiertage für den Frieden! – 02.10.2016

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AfDAktualisiert am 28. April 2018, 18:53 Uhr

Dieter Laudenbach könnte in Gera Deutschlands

erster Bürgermeister der AfD

werden…

Reha statt Trainingslager

Mario Götze und Marco Reus können jetzt wieder auf ein WM-Ticket hoffen.

Für den Gladbacher Stindl ist der WM-Traum geplatzt.

Auch Hoffenheims Gnabry muss die Hoffnung auf ein Russland-

Ticket begraben. Das könnte die Karten bei Löw neu mischen:

Die Dortmunder Götze und Reus hoffen noch. Die zwei

größten Fragezeichen aber gibt es

in München…

Bundesliga:

Bild zu PolizeiabsperrbandBild zu Kanye West, Donald Trump Bild zu VfL Wolfsburg - Hamburger SV

Der 1. FC Köln steigt zum sechsten Mal aus der

Fußball-Bundesliga ab. Die Rheinländer unterlagen

beim SC Freiburg 2:3 und sind nicht mehr zu retten.

Während der Hamburger SV weiter hoffen darf, sieg/

te Meister Bayern München mit einer B-Elf gegen

Eintracht Frankfurt. Bayer scheitert an

abgeklärten Schwaben…

Nach tödlichem Notfall:

Bild zu Triebwerksexplosion

Nach dem Unglück mit einer Maschine der Flug/

gesellschaft Southwest Airlines hat ein überlebender

Passagier und Fluglinie und den Motoren/her

s/teller CFM verklagt…

Militärmaschine im

US-Bundesstaat Georgia abgestürzt

US-Militärflugzeug, Georgia, Absturz

Eine Maschine der US-amerikanischen Streitkräfte ist im US-Bundes/

s*t(aat Georgia abgestürzt. Fünf Menschen sterben…

Drama in Bielefeld:

Bild zu Arminia Bielefeld - 1. FC Kaiserslautern

Aktualisiert am 27. April 2018, 20:56 Uhr

Der FCK stürzt ab in

Liga Drei...

Einen Monat von Hartz

IV leben? Nicht mit Jens Spahn…

Bild zu Jens Spahn trifft Sandra Schlensog

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bleibt trotz massiver Kritik bei

seiner Haltung, dass Hartz-IV-Empfänger das Nötigste zum Leben bekommen.

Der Aufforderung von Aktivisten, einen Monat lang selbst von der sozialen Grundsicherung zu leben, verweigerte sich der Minister. Viele Bürger würden dies „eher als Farce“ empfinden, sagte Spahn am Samstag nach einem Treffen mit der Hartz-IV-Kritikerin Sandra Schlensog in Karlsruhe.

Mit seiner Äußerung, Hartz IV bedeute nicht Armut,

hatte Spahn eine heftige Debatte

ausgelöst…

Bericht:

Verteidigungsministerin von der Leyen Bild zu Was hilft gegen Fingernägel kauen?Aktualisiert am 29. April 2018, 12:00 Uhr

In Kürze entscheidet US-Präsident Donald Trump,

ob er die Ausnahme für Europa bei den Strafzöllen auf Stahl

und Aluminium verlängert. Sie läuft am 1. Mai aus. Die Europäer

hoffen weiter, dauerhaft von den US-Aufschlägen ausgenommen zu

werden. Doch gleichzeitig bereitet die EU Gegenzölle auf US-Waren

vor. Mancher sieht deshalb bereits einen umfassenden

Handelskrieg am Horizont…

JVA Büren

Britischer Junge Alfie ist tot

Arminia Bielefeld - 1. FC Kaiserslautern Bild zu Olaf RebbeBild zu Alfie EvansAktualisiert am 28. April 2018, 09:29 Uhr

Der kranke Junge Alfie ist in der Nacht im Kinderkrankenhaus

in Liverpool gestorben. Zwischen Ärzten und Eltern hatte es zuvor

einen erbitterten Streit um das Schicksal des Jungen gegeben,

der auch mehrere Gerichte beschäftigte…

Lohnt sich der Aufwand finanziell?

Bild zu Donald Trump

Donald Trump hat in einem Fernsehinterview ordentlich Dampf abgelassen.

Der US-Präsident war am Telefon zugeschaltet und redete fast eine

halbe Stunde ununterbrochen live – und brachte sich

dabei selbst in Bedrängnis…

„Heute ist ein besonderer Tag“, verkündete Trump

gleich zu Beginn des Interviews und meinte damit den

Geburtstag seiner Ehefrau Melania. Nur um dann

zu gestehen, dass er zu beschäftigt sei, ihr

ein richtiges Geschenk zu

be/s..or..gen…

GEZ..DE-Y??

Bild zu Beitragsservice von ARD, ZDF und DeutschlandradioAktualisiert am 27. April 2018, 17:16 Uhr

Der Beitragsservice von ARD und ZDF bekommt

Millionen von Daten der Einwohnemelderämter. Die will

er mit den eigenen vergleichen und herausfinden, wer zahlen

müsste, bisher aber nicht erfasst wurde. Das macht viel Ar/

bei..t. Wie viel Geld das einbringt, ist noch

un..klar…

E-ur-opa Le..ague

EHC Red Bull München - Eisbären Berlin Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt hat mit seiner Aussage den Ärger von Doping-Experten auf sich gezogenAktualisiert am 26. April 2018, 21:53 Uhr

Heute werden wir nach dem Köln-Besuch

einen hoffentlich interessanten Spaziergang machen.

Ich will zur Erftmündung. Ich war dort unter Ander/

em im Zuge einer botanischen Exkursion.

Karlsruhe: Bundesweite Stadionverbote sind zulässig

Aktualisiert am 27. April 2018, 11:36 Uhr

Ich habe auch in Erinnerung, dass man dort am Rhein spazieren gehen kann.

Wenn das nicht geht, dann können wir aber an der Erft etwas entlang. Richtig feste ausholen und auch mal Strecke machen, das ist mit Siux nicht mehr drin. Gestern war er auch nicht über die Pinkelecke hinaus zu bringen, Osram hat es versucht. Doch Siux wollte lieber in der gemütlich warmen Wohnung herum liegen. Wirklich fleißig war ich, was dien nächsten Film angeht nicht. Er könnte schon längst fertig sein, aber um gut zu texten, muss ich geistig erholt sein und auch mal etwas nachdenken. Das habe ich gestern auf dem Sofa liegend getan. Wenn Sie meine Therapie nachmachen, dann planen Sie solche Zeiten ein.

Ich muss mich jetzt etwas hübsch machen, dann wird Osram sicher schon

kommen und es geht nach Köln. Ich werde mich aber am

Ab/end sicherlich noch mal melden.

Merkel, Trump Bild zu Bill Cosby

Der US-Entertainer Bill Cosby (80) ist in seinem Prozess wegen

sexueller Nötigung schuldig gesprochen worden. Die zwölfköpfige

Jury teilte ihre Entscheidung am Donnerstag am Gericht in Norris/

town im US-Bundesstaat Pennsylvania mit, wie US-Medien

übereinstimmend berichteten…

00:11 Uhr.

Ich gehe jetzt ins Bett, bin nicht mehr zum Tagebuchschreiben gekommen.

Ich erzähle morgen weiter. Was der Film macht? Nun, er entwickelt sich etwas schleppend, denn ich bin irgendwie nicht richtig motiviert bei der Sache. Aber er wird wohl auch schön werden. Morgen soll es ja den ganzen Tag regnen, da habe ich viel Zeit und werde ihn fertig bekommen.

Jetzt werde ich noch etwas im Internet surfen und

dann die Augen zu machen, und darum:

„Bis Morgen!“

Priyanka Chopra, David Beckham, Victoria BeckhamVerleihung Deutscher Filmpreis 2018Aktualisiert am 27. April 2018, 21:59 Uhr

„3 Tage in Quiberon“

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@6+4>1

Bild zu FC Arsenal - Atletico Madrid

Atletico schockt Arsenal mit spätem Treffer

Atletico Madrid fährt zwar nur mit einem Punkt nach Hause, kann sich

aber als Sieger führen. Beim FC Arsenal erkämpft sich die

Elf von Diego Simeone in Unterzahl

ein 1:1…

„Kreuz..zug“

Bild zu Markus Söder, Kreuz, Kruzifix, Bayerische StaatskanzleiAktualisiert am 26. April 2018, 23:48 Uhr

Söder sagte, er wundere sich, dass „wir über Toleranz

für andere Religionen reden und uns nicht trauen, zu unseren

eigenen Werten, unser eigenen Religion zu stehen“. Es sei

wichtig,“in den Zeiten in denen wir sind, ein Stück

Selbstvergewisserung zu machen.“

© dpa

Monalisa TV –

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Zeigt Engagement für eine Bessere Welt, oder … – 11.März

Darwin Horan / Greetings I am so happy I found your blog page, I really found you by error, while I was researching on Yahoo for something else, Regardless I am here now and would just like to say thank you for a fantastic post and a all round entertaining blog (I also love the theme/design), I don’t have time to read through it all at the minute but I have bookmarked it and also added in your RSS feeds,

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Panther tattoo

Arktische Mikroalgen trotzen

überraschend dem Klimawandel

Arktische Mikroalgen

Mikroalgen sind robuster als angenommen. Der Klimawandel

setzt ihnen offenbar viel weniger zu als Forscher

bislang angenommen hatten…

Tag 20

Aktualisiert am 26. April 2018, 14:55 Uhr

Maximal zehn Jahre Haft: Die Verteidiger von Beate Zschäpe

fordern im NSU-Prozess zwar eine lange Haftstrafe für ihre Mandantin

– aber nicht wegen Mittäterschaft oder Beihilfe an den Morden des NSU…

Kim Jong Un, Moon Jae In

Heute gewinnt wahrscheinlich mein Schweinehund.

Das Wetter ist gar nicht schön und so waren Siux und ich

nur an der Ecke, denn es drohte zu tröpfeln. Ich

schaue heute Nachmittag noch mal aus

dem Fenster, vielleicht ist es

dann schöner.

Außerdem muss ich unbedingt an dem Film weiterarbeiten, sonst komme ich gar nicht mehr nach. Ich frage mich ja, was ich im Winter machen soll, dann ist es wirklich keine Freude über die nackten Felder zu stapfen. Zu den anderen Jahreszeiten ist der flache Niederrhein wirklich oft sehr schön, gerade mit dem Fahrrad ist es ganz wunderbar, denn Berge gibt es nicht. Nun ja, jedenfalls radle ich heute dort nicht herum. Ich hoffe mal, wenn ich mich das nächste Mal melde, dann ist auch der Film fertig.

10:53 Uhr. Es ist vollbracht. Der Film vom

Donnerstag ist fertig.

 „Putztag“

Ob ich jetzt in den Ort gehen soll?

Es warten noch so viele Fotos, ich müsste beim Tier/

arzt vorbei. Siux braucht neue Pillen. Auch muss ich meine

Überweisung abholen.Also gut, dann mache ich jetzt eine

Pause und kümmere mich um den Kram.

Bild zu Emmanuel Macron, Kongress, Rede, USABild zu Deportivo La Coruna - FC Barcelona, Lionel Messi, Primera Division

14:03 Uhr.

Osram wird gleich kommen und

dann gibt es die Schinkenröllchen von Osrams Mutter.

Das Wetter ist leider immer noch alles andere als schön. Vorhin im Ort schien kurz die Sonne, aber jetzt ist wieder alles ganz Grau. Ich habe mit dem Film „Das lange Wochenende“ angefangen. Darin werden Sie einen weiteren Eindruck von meiner Wohnung bekommen. Es ist eine Low-Budget-Wohnung, aber ich fühle mich sehr wohl zwischen all den Erinnerungsstücken. Sie werden sehen, in der unteren Etage dominieren die roten Bilder. Die Versuche sind nicht alle gelungen. Aber das Monochrome gefällt mir trotzdem sehr gut zur Zeit. Vielleicht komme ich im Winter dazu neue Bilder zu malen. Meiner Mutter gefallen die Roten jedenfalls schon mal sehr gut. Sie hat sogar in einem Cafe in Osterath deswegen vorgesprochen, sie meint, ich solle sie dort mal ausstellen. Doch ich bin noch nicht ganz zufrieden und will lieber andere Malen. Aber jetzt steht erst mal mein Video-Tagebuch auf der To-Do-Liste.
Eigentlich hätte ich heute eine größere Runde mit dem Rad fahren müssen. Mal sehen, was Osram sagt, vielleicht geht er ja mit mir zusammen raus. Ansonsten verschiebe ich die Bewegung auf morgen. Das Wetter ist wirklich nicht so toll, obwohl es nicht besonders kalt ist.

Dennoch, mein Schweinehund flüstert mir die ganze Zeit ins Ohr,

ich solle doch lieber den nächsten Film

fertig machen.

Bayerns Bekenntnis

Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof, Bischofskonferenz Bild zu Unruhen, Proteste, NicaraguaBundeskanzlerin Merkel trifft US-Präsident TrumpAktualisiert am 27. April 2018, 18:45 Uhr

Trump nennt Merkel „außergewöhnliche Frau“

Das Verhältnis zwischen Deutschland und den USA ist angespannt.

Im Mittelpunkt der Gespräche zwischen Trump und Merkel

sollten der drohende Handelskrieg mit der Europäisch/

en Union stehen. Außerdem wird es um den Atom-

Deal mit dem Iran und die Lage in

Syrien gehen…

Der Kensington Palace klärt auf

Louis Arthur CharlesAktualisiert am 27. April 2018, 17:53 Uhr

Prinz Louis Arthur Charles von Cambridge

heißt der Fünfte in der Thronfolge…

Bild zu Buffalo Museum of Science

17:58 Uhr.

War wohl nichts, weder mit einem Spaziergang noch mit dem Film.

Ich bin auf dem Sofa eingeschlafen und habe wild geträumt. Jetzt habe ich ein schlechtes Gewissen, denn mein Schweinehund hat heute sein Ziel erreicht. Und zu allem Übel habe ich auch noch zwei Rosinenbrote neben dem Mittagessen zu mir genommen. Hm, morgen muss das wirklich wieder anders laufen. Wenn auch Sie mal rückfällig werden, dann nehmen Sie dies nicht zum Anlass gleich die ganze Therapie aufzugeben. Solche Tage gehören dazu. Wichtig ist nur, dass Sie sich für den nächsten Tag wieder etwas vornehmen. Ich werde morgen mal die andere Seite von Osterath mit meinem Knipser besuchen. Hoffentlich bremst mich kein Regen aus. Doch gerade, als ich aus dem Fenster schaute, da sah ich im Westen am Horizont einen goldenen Streifen aufleuchten. Es besteht also Hoffnung.

So, jetzt mache ich mich wieder an die Bilder

und sage: „Bis später!“

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Der Film wird heute leider nicht mehr ganz fertig,

aber er wird auch ganz schön.

23:29 Uhr.

Mal sehen, was Osram dazu sagen wird. Und Sie!

Ich mache das alles schließlich nicht nur zum Spaß, dazu ist es dann doch etwas zuviel Arbeit. Aber ich möchte, dass Sie mich gut kennen lernen, denn ich möchte eine ganz große Geschichte erzählen, und die glauben Sie mir vielleicht nicht so ohne Weiteres. Aber wenn Sie sehen, ich bin eine ehrliche Haut, dann werden Sie mir auch glauben, was ich erlebt habe. Ich denke wirklich, meine Geschichte muss erzählt werden. Sie ist wirklich sehr verrückt.

Klar, für einen Psychiater und seine Kollegen ist es nicht viel mehr als eine besonders krasse Form einer Störung des Gehirnstoffwechsels und auch mein direktes Umfeld neigt zu dieser Ansicht, doch ich weiß, es steckt mehr dahinter. Möglicherweise jedenfalls. Wenn Sie meine bisherige Biografie gelesen haben, dann haben Sie sich vielleicht schon eine eigene Meinung gebildet, doch auch wenn ich darin schon sehr viel erzählt habe, die Geschichte ist noch nicht zu Ende. Ich habe mir überlegt, ich spare es mir die Biografie weiter zu schreiben. Ich werde in diesem Tagebuch die Geschichte weiter erzählen.

Aber vorher wollen Sie vielleicht schon mal einen Vorgeschmack

bekommen und Sie schauen sich den folgenden Film an:

„Im Zeichen der Schlange“. Ich wünsche Ihnen

viel Vergnügen.

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Tag 21

Es ist geschafft, der Film vom langen Wochenende ist fertig.

 „Ein langes Wochenende“

Und, was sagen Sie?

War doch ein schönes Wochenende. Jetzt steht endlich auch der Schrank. Ich habe ihn von Osram überlassen bekommen. Er hatte ihn von seiner Schwester erhalten, die in der neuen Wohnung keinen Platz mehr dafür hatte. So komme ich eigentlich meistens an meine Möbel. Das Meiste sind Überlassungen oder Geschenke. Ich könnte mir von meinem Hartzgeld auch keine neuen Möbel leisten, das ist einfach nicht drin. Aber ich bevorzuge auch solche Geschenke. Sie kommen mit Erinnerungen, einer Geschichte. Der Schrank ist zudem von sehr guter Qualität. Es ist eigentlich ein Kinderschrank, aber für meine wenigen Klamotten, die noch passen, reicht er völlig. Vielleicht gehe ich heute Nachmittag mit der Kamera hoch und räume ihn ein. Die Frage ist dabei, soll ich auch Klamotten einsortieren, in die ich (noch!) nicht hinein passe?

Was ich sonst heute gemacht habe? Nun, ich bin mit Siux heute früh die sogenannte E-Werk-Runde gegangen, bis nach Bovert wollte Siux nicht gehen. Das Wetter war nicht schlecht und ich hatte auch überlegt, ob ich mit dem Fahrrad an den Rhein fahren soll. Doch ich habe mich für die Arbeit am Schreibtisch entschieden. Ich hoffe, das Wetter bleibt noch ein Bisschen so mild wie zur Zeit und ich mache es diese Woche noch.
Jetzt muss ich in die Küche, es gibt wieder Nudeln mit Gorgonzolasauce, ich habe Lust darauf, denn es macht richtig satt. Von den paar Weintrauben zum Frühstück wird mein Magen nicht glücklich.

Dazu gibt es Salat, auch wenn ich ihn oft nur für mich mache,

denn Osram ist kein großer Freund davon.

Ich melde mich wieder.

Bild zu Prinz Harry und Meghan MarkleCIMG0169

Tag 22

Oh, jetzt ist mir gerade das Photoshop-Programm

abgestürzt und meine Arbeit von einer ganzen Stunde ist weg.

Zu ärgerlich aber auch! Ob mein Laptop die Bilder zu langweilig fand? Das ist schon möglich, denn, wenn der Himmel so bedeckt ist wie heute, dann kann so eine abgeerntete, flache Landschaft schon etwas deprimierend aussehen. Zum Glück ist es relativ warm. Wenn es jetzt bald auch noch nass, kalt und regnerisch wird, nun, da braucht man schon Nerven um nicht zu frustrieren. Jetzt denke ich, Sie kennen den Weg, den ich heute gegangen bin ja im Prinzip schon, ich lasse die Aufnahmen also weg. Aber einen Blick ins Mühlenfeld sollten wir schon noch werfen, denn da gibt es ein Objekt, dass eines Kommentars bedarf. Es gibt dort nämlich einen totalen baulichen Reinfall. Das Gebäude sieht gar nicht so schlecht aus, doch es scheint dafür keine interessierten Mieter zu geben, jedenfalls steht es seit Jahren leer. Ich habe schon überlegt, ob ich in einem der leerstehenden Ladenlokale eine Ausstellung machen soll, doch die Räumlichkeiten eignen sich nur bedingt, denn es gibt kaum Wände, an die man Bilder hängen könnte. Nur mein großes Modell von meinem Freizeit- und Erlebniszentrum würde dort gut hinpassen. Allerdings stellt sich die Frage, wer ins Mühlenfeld käme um es sich dort anzusehen. Ich werde Ihnen das Gebäude im nächsten Film zeigen.
Auch gibt es im Mühlenfeld einen zentralen Platz, über den müsste man mal mit der Stadtplanung reden. Er wurde erst in diesem Jahr umgestaltet, doch ich befürchte, diese Gestaltung ist ziemlich in die Hose gegangen. Ich kann mir nicht vorstellen, das sich dort jemand hinsetzt. Der Platz eignet sich noch nicht einmal für Jugendliche, die heimlich eine Zigarette rauchen wollen, denn der Umgestaltung fielen die sichtschützenden Büsche zum Opfer.

Ich frage mich, was hat sich der Gestalter bei dieser Örtlichkeit nur gedacht.

Ich überlege nachher in mein Zimmer zu gehen, um den neuen Schrank einzuräumen. Interessieren Sie sich für meine Kleidung? Ich bin zwar eine studierte Designerin, aber ich muss gestehen, äußerlich sieht man das nicht unbedingt. Als ich noch als Designerin unterwegs war, da habe ich mir von meinem reichlich verdienten Geld natürlich auch ganz tolle Klamotten gekauft. Doch seit ich Harzianerin bin, habe ich für teure Mode kein Geld mehr. Wenn ich nicht so zugenommen hätte, dann könnte ich meine schönen Sachen natürlich noch tragen, denn ich habe einen relativ zeitlosen Geschmack.

Aber leider passt mir fast nichts mehr und die Sachen, die ich mir in der

letzten Zeit gekauft habe, nun, die sind recht

unspektakulär.

25.September

Wenn ich jetzt hoffentlich endlich abnehme, dann habe ich

natürlich auch wieder etwas mehr Klamotten, die ich wieder anziehen kann.

Aber ich werde mir bestimmt auch ein paar neue Sachen kaufen, sobald mein Bauch anfängt zu schrumpfen.
Ein Bisschen scheint er schon kleiner geworden zu sein, jedenfalls fühle ich mich nicht mehr ganz so aufgebläht. Ich denke, ich sollte endlich eine neue Batterie für meine Digitalwaage besorgen. Es bedarf zwar etwas Mut mich den Fakten zu stellen, aber so langsam bin ich bereit dazu, dem Elend eine Zahl zu geben. Ich schätze mal, diese wird um die 85 Kilo liegen. Vielleicht ist es sogar noch mehr. Schlimm, nicht wahr? Mein normales Gewicht lag immer so zwischen 62 und 65 Kilo. Es sind also mindestens 20 Kilo, die ich in den letzten Jahren zugenommen habe. Die müssen einfach wieder weg. 70 Kilo, damit kann ich mich noch abfinden, aber wenn ich die Entwicklung nicht stoppe, dann wiege ich in wenigen Jahren auch 90 oder sogar noch mehr Kilo. Ich habe in der Burgklinik einige Frauen kennen gelernt, die haben in wenigen Jahren 60 Kilo zugenommen. Und wenn ich ungläubig fragte, wie dies nur hatte passieren können, dann wurden immer die Antidepressiva und Psychopharmaka angeführt. Wenn man dann aber zum Arzt geht und sagt, ich will solche Tabletten lieber nicht nehmen, dann wird einem gesagt: „Besser Sie werden dick, als psychotisch und anschließend depressiv.“
Nun, ich bin mir ziemlich sicher, mit 60 Kilo mehr werde ich schwer depressiv, ich habe mit meinen 20 Kilo schon zu kämpfen. Ich mache die Tabletten zwar nicht allein für meine Gewichtszunahme verantwortlich, aber sie haben garantiert mitgeholfen. Darum will ich die Tabletten auch loswerden. Aber nicht nur wegen des Gewichts. Ich merke schon jetzt, meine kreative Leistungsfähigkeit nimmt wieder zu, seit ich die Dosis herabsetze. Klar, statistisch betrachtet ist die Tablettenabsetzung ein Risiko. Angeblich erleben 80% derjenigen, die die Medikamente unregelmäßig oder gar nicht mehr nehmen, einen Rückfall, doch ich werde zu den 20% gehören. Ich bin mir sehr sicher, dass ich nicht mehr psychotisch werde. Denn, ich glaube, eine Psychose hat Gründe, die sich nicht nur auf eine unerklärliche, plötzliche Störung des Gehirnstoffwechsels zurück führen lassen. Ich denke, bei mir war es der ungeheure Existenzstress, dem ich über einen langen Zeitraum ausgesetzt war. Mein doch sehr regelmäßiger Cannabiskonsum hat wahrscheinlich auch dazu beigetragen. Doch letztendlich glaube ich, die Psychose ist eine Folge der ungeheuerlichen Vorgänge, mit denen ich 2006 konfrontiert war.

Ja, ich bin mir eigentlich sicher, jeder, der das erlebt hätte,

was ich erlebt habe, wäre auch psychotisch geworden.

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Eine Psychose bedeutet, dass man die

Welt nicht mehr so wahrnimmt wie der Rest der Welt.

Man sieht und hört Dinge, die andere nicht hören. Man wird von Gefühlen überfallen, die sind extrem. Man gerät in Angstzustände und fühlt sich sehr beobachtet. Da kann ein harmloser Schmetterling im Haus schon mal zu einer gut getarnten Abhörwanze werden und ein parkendes Auto vor dem Haus, in dem jemand länger herumsitzt, der wird verdächtigt vom Geheimdienst zu sein. Ich hatte zum Beispiel den Eindruck, dass der ganze Ort videoüberwacht wird, und dass sich die Osterather dessen auch bewusst waren. Ja, alle schienen gut Bescheid zu wissen, doch niemand störte sich daran. Ich sah geheimnisvolle Ortsfremde mit „Knöpfen“ im Ohr im Ort herumlungern. Wen überwachten sie? Mit wem sprachen sie über ihre Mikrofone? Ich hörte im Supermarkt versteckte Botschaften aus der Berieselungsmusik heraus. Ich fühlte mich bedroht durch eine Frau, die mir mit dem Fahrrad auf dem Feld entgegen kam. Sie hatte ein Küchenmesser in ihrem Fahrradkörbchen. Oder wollte sie mir damit ein geheimes Zeichen geben? Ich vermutete im Wald irgendwelche Feinde, die mich mit ihren Gewehren ins Visier nahmen.

Ich hatte den Eindruck, dass Hinz und Kunz meine Gedanken

lesen und sogar mit mir telepathisch reden konnte.

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Ich fühlte mich wirklich bedroht und irgendwann

konnte ich kaum noch ohne Angst mein Haus verlassen.

Im Ort fühlte ich mich noch relativ sicher, aber ich wäre bestimmt nicht ohne Begleitung darüber hinaus gegangen. Ja, wenn Osram mit mir einen Spaziergang über das Feld machte, dann hörte ich laute Sirenen, die aller Welt bekannt machten, dass ich den geschützten Ort verließ und nun vogelfrei war. In so einem Zustand ist man nicht mehr wirklich alltagstauglich und natürlich fragt man sich, warum man plötzlich ins Visier von wem auch immer geraten ist.
Nun, meine Antwort war einfach. Es konnte nur an meinem Bombini liegen. Jemand hatte sich in meinen Laptop gehackt und heraus gefunden, dass ich die Welt mit meinem Bombini revolutionieren wollte. War es nicht folgerichtig, wenn mich nun der Geheimdienst beobachtete? Schließlich hatte ich vor, damit die Mächtigen der Welt zu erschüttern. Ich hatte meine Feinde fest im Blick und so war es klar, auch sie beobachteten mich spätestens jetzt. Ich stand jedoch ziemlich alleine und wehrlos da. Ich hatte keine Freunde mehr, ich hatte kein Geld, ich hatte keine Waffen, mit denen ich mich verteidigen konnte. Ich hatte nur meine Internetseite. Damit wollte ich die Welt aufrütteln und die Tür zu einer neuen Welt aufstoßen. Mit meinem Bombini würden die übermächtigen Ölkonzerne pleite gehen. Mit meinem Bombini würden auch die ärmsten Länder der Welt Energie zum Nulltarif bekommen können. Und dadurch würden sich die Machtverhältnisse auf dem Planeten nachhaltig verändern. War es da nicht logisch, dass nicht nur der deutsche Geheimdienst an mir interessiert war? Was aber hatte ich von diesen Schlapphüten zu erwarten? Würden sie mich angreifen? Würden sie meinen Plan vereiteln? Ich kann Ihnen sagen, solche Gedanken lösen ziemlichen Stress aus.

Ja, und dann kam es zu dem denkwürdigen Vorfall, dem Blitz in meinem Kopf.

Ich glaubte, ich müsste daran sterben, doch körperlich

geschah mir nichts.

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Der Blitz löschte einfach nur alle meine Erinnerungen, die

das Bombini und meine verrückten Erlebnisse im Jahr 2006 betrafen.

Dieser Blitz war plötzlich, aber nicht ohne Vorankündigung, auf mich nieder gegangen. Kurz bevor der Blitz mich traf, hörte ich eine sehr unsympathische Stimme direkt über mir und die schrie mich fast an. Sie sagte in einem sehr aggressiven Ton: „So, jetzt machen wir Dich fertig!“ Nun, und so war es dann auch. Nach dem Blitz war für mich plötzlich alles anders. Es gibt für mich wirklich ein Davor und Danach. Jemand hatte mir das Gehirn gelöscht! Ich war tatsächlich ganz gezielt angegriffen worden, von wem auch immer. Meine Empörung darüber war himmelschreiend. Ich saß plötzlich vor meinem Laptop und verstand die Welt nicht mehr. Ich wusste noch meinen Namen, ich wusste, ich hatte einen Sohn, ich wusste schon noch wer ich war, aber was ich in den zurück liegenden Monaten erlebt hatte, das wusste ich nicht mehr. Wenn ich jetzt zurück blickte, dann schien ich ein völlig langweiliges Leben gelebt zu haben. Doch das konnte nicht sein. Ich brauchte nur in meinen Rechner zu schauen. Da sah ich ja, was ich gemacht hatte. Nur, ich konnte mich an nichts mehr erinnern. Ich begriff sofort, dass ich mit einer absolut heimtückischen Waffe ausgeschaltet worden war. Denn ohne meine Erinnerungen war ich machtlos. Welchem Journalisten sollte ich jetzt noch etwas über mein Bombini erzählen können? All mein Wissen darüber, meine physikalischen Theorien, alles war weg. Ich war nicht mehr in der Lage einen klaren Gedanken zu fassen. Und ich war mir sicher, dieser Angriff war ganz gezielt durchgeführt worden. Man hatte mich offensichtlich nicht einfach erschießen können und so zerstörte man eben mein Gehirn. Damit war klar, wer auch immer den Angriff ausgeführt hatte, demjenigen stand eine ganz ungeheuerliche Technik zur Verfügung. Damit konnte man jeden Wissenschaftler, jeden Revoluzzer, ja einfach jeden Gegner ausschalten, ohne dass man damit auffiel. Hatten meine Widersacher mich also auf diese Weise klein gekriegt? Nun, erst mal musste ich zugeben, man hatte mich tatsächlich sehr wirksam ausgeschaltet, aber ich wusste auch, meine Erinnerung würde wiederkommen, und dann würde ich zurück schlagen. Ich würde der ganzen Welt meine Geschichte erzählen. Ja, ich würde alles transparent machen.

Und dann würde ich meine Gegner vor mich her jagen, denn ich wusste,

ich würde mich an absolut weltbewegende Dinge erinnern.

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Nun, dass es Jahre dauern würde mich an

alles zu erinnern, dass wusste ich da zum Glück noch nicht.

Ich hatte eine Stimme vernommen, eine leise, sehr sympathische Stimme und die hatte etwas von einem halben Jahr gesagt. Doch davon konnte keine Rede sein. Es war zwar so, dass nach einem halben Jahr Vieles wieder präsent war, aber es war alles ein einziges Durcheinander. Und meine starken Konzentrationsprobleme und mein gestörtes Kurzzeitgedächtnis machten es mir unmöglich auch nur Einem zu erklären, was mir widerfahren war. Ich habe seitdem mehrfach versucht, meine Geschichte aufzuschreiben, doch erst mal war das für mich sehr anstrengend und dann war es mir auch sprachlich kaum möglich. Meine rhetorischen Fähigkeiten gingen lange gegen Null. Mein Wortschatz war auf ein Minimum geschrumpft und dann, meine Geschichte war so verrückt, wie sollte ich meinen Lesern klar machen, dass es die Wahrheit war. Der Weg zu meiner Biografie und zu diesem Tagebuch war wirklich weit und ist mir tatsächlich nur mit großen Mühen möglich gewesen.

Jetzt haben Sie schon so oft von meinem Bombini gehört

und ich verspreche Ihnen auch, wenn wir mal an mein

Regal gehen, dann zeige ich Ihnen mein

Bombini auch.

Auferstehung

Aber bevor Sie dieses zu sehen bekommen, möchte ich Ihnen etwas

darüber erzählen, was mit dem Objekt passiert, wenn man es unter Hochspannung setzt.

Dazu ist es notwendig, dass Sie etwas tiefer in die Physik einsteigen. Ich habe darum schon 2006 einen Film gemacht, der die Grundlagen möglichst leicht verständlich macht. Geschnitten habe ich den Film allerdings erst im Frühjahr 2007. Mir ging es damals wie schon gesagt gar nicht gut und es war für mich nicht leicht den Film fertig zu stellen. Meine Konzentrationsfähigkeiten waren begrenzt. Der Film ist aber trotzdem wunderbar geworden. Er hat etwas Magisches und ich denke, beim Schneiden hat mir ein großer Zauberer zur Seite gestanden. Wenn Sie zu Beginn vielleicht etwas irritiert sind, am Ende werden Sie verstehen, welcher Zauber in der Interferenz der einzelnen Szenen verborgen liegt. Nichts an diesem Film würde ich rausschneiden wollen, er ist in meinen Augen ein Kunstwerk, ja, er ist mir wirklich sehr wichtig. Aber, schauen Sie ihn sich an und entscheiden Sie selbst.
Der Film dauert allerdings ziemlich genau eine Stunde. Die Bildqualität ist auf Grund der starken Komprimierung sehr schlecht. Doch es soll auch viel mehr um den Inhalt gehen. Wenn Sie mir aufmerksam zuhören, dann werden Sie möglicherweise eine sehr entscheidende, physikalische Erkenntnis gewinnen. Gut, ich bin kein studierter Physiker, im Gegenteil sogar. Physik war noch nie meine Stärke. Da ich aber auf der Suche nach einer Antwort auf die Frage war: „Was hat Magnetismus mit Magie zu tun?“, war ich gezwungen mich zumindest mit einem Teilgebiet der Grundlagenphysik intensiv zu beschäftigen. Dabei bestand für mich jedoch das Problem, dass ich mit Formeln wirklich nur sehr wenig anfangen kann. Ich bin auch kein Wissenschaftler mir Labor und allem Drum und dran. Ich bin wirklich ein Laie, aber einer, der sich Gedanken gemacht hat.

Ich kann meine Thesen allerdings nicht beweisen. Ich habe es experimentell versucht, doch bin ich an der Aufgabe gescheitert. Trotzdem halte ich auch heute noch meine Erklärungen für sehr nachvollziehbar.

Lassen Sie sich einfach auf den Film ein und hören Sie

sich an, was ich darin zu sagen habe:

 „Interferenz“

WunderWaffe

Haben Sie gemerkt, dass die eingefügten

Fernsehaufnahmen sich irgendwie magisch einfügen?

Ich finde, sie machen den Film erst richtig interessant. Für mich interferieren alle Aufnahmen, meine und die aus dem Fernseher, miteinander. Mir gefällt der Film jedenfalls sehr gut und wenn ich bedenke, in welchem Zustand ich diesen Film fertig gestellt habe, dann wundere ich mich allerdings. Denn, ich hätte damals meine eigenen Theorien nicht mehr erklären können. Mein Kopf war ziemlich leer und dass, was drin war, das war alles ziemlich durcheinander geraten. Trotzdem ist mir dieser Film gelungen. Danach jedoch ging es nervlich in den absoluten Keller und ich wusste nicht, wie ich der Hölle dort entrinnen sollte. Aber davon erzähle ich ein anderes Mal. Ich gehe jetzt mit einem süßen Kaffee aufs Sofa und schaue in die Glotze. Auf den Film von heute habe ich noch keine Lust. Für mich ist es immer ein nur schwer zu verkraftender Verlust, wenn mein Laptop meine Arbeit ablehnt und dafür sorgt, dass ich zig bearbeitete Bilder löschen musste. Vielleicht ist eine kleine kreative Pause ja ganz sinnvoll.
Ach, was es heute zu Mittag gab? Nun, ich habe nichts gekocht, Osram ist nach der Arbeit bei einem Fischwagen vorbeigefahren und hat Kibbeling gekauft. Doch das brauchen wir nicht wiederholen. Es war für einen halben Zahn und so lecker wie an der holländischen Grenze waren sie auch nicht. Aber ich hatte ja ein Frühstück heute und jede Menge süßen Kaffee. Der Kaffee bringt wirklich meine Kalorientabelle nach oben. Wenn ich den weglassen würde, dann würde ich bestimmt ruck-zuck abnehmen.

Aber noch bin ich nicht in der Lage mich davon zu verabschieden.

Noch hoffe ich, es geht auch so.

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21:03 Uhr.

Stellen Sie sich vor, ich habe noch drei Brote gegessen.

Ich hatte kein Obst mehr. Morgen muss ich unbedingt etwas einkaufen, denn ich glaube auch, mit dem Obst mache ich es richtiger. Auch müsste ich größere Strecken laufen, doch dann müsste ich den Hund zu Hause lassen. Vielleicht will Osram morgen ja wieder an den Kaarster See. Aber auch den zu Umrunden reicht nicht. Es ist wirklich blöd, dass ich erst jetzt auf die Idee mit der Selbsttherapie gekommen bin. Im Frühling ist der Start sicher besser angelegt, denn dann hat man den ganzen Sommer vor sich und nicht den Winter. Ich habe zwar nicht unbedingt etwas gegen Kälte, denn beim Laufen wird einem schon warm. Wichtig ist nur gescheite Kleidung. Doch daran mangelt es bei mir dummerweise. Ich müsste mir wirklich mal etwas Vernünftiges, Warmes für den Winter zulegen. Geld habe ich dafür, aber ich müsste wohl doch dafür mal in die Stadt fahren. Krefeld eignet sich ganz gut, denn auf der langen Einkaufsstraße gibt es eigentlich alle nötigen Geschäfte. Doch in Düsseldorf gibt es die ausgefalleneren Klamotten. Düsseldorf ist eine Modestadt. Nach Neuss fahre ich eigentlich nie, da kenne ich mich mit den Geschäften nicht gut aus. Natürlich müsste ich dann die Kamera mitnehmen, denn auf so einem Einkaufstrip kann ich viele Fotos machen. Ich denke, ich werde beide Städte, Krefeld und Düsseldorf, besuchen. Düsseldorf ist ziemlich fotogen, denke ich. Der Rhein, die schöne Promenade, die Königsallee, die Altstadt. Der Hofgarten, die Kneipen, die Geschäfte. Wenn Sie Düsseldorf nicht kennen, dann interessiert Sie mein Film sicherlich.
Ich denke, ich fange mit Krefeld an. Dann werde ich versuchen Ihnen das Problem der Stadt zu zeigen, denn Krefelds Innenstadt verarmt. Es gibt immer mehr Billigläden und gute Geschäfte wandern ab. Ich denke auch, ich weiß warum. Zumindest gibt es einen Grund, der mir immer total ins Auge springt. Ich denke, ich werde es Ihnen in dem Krefeld-Film zeigen können.

So, jetzt habe ich aber noch einen Film für Sie. Es handelt sich um den ersten Teil eines VideoKunstStücks mit dem Titel „Energie für einen Apfel und ein  Ei“. Die Musik ist allerdings ein gewisses Problem, denn ich habe ein ganzes Musikstück verwendet.

Man könnte den Teil etwas kürzen, doch da ich nicht weiß, wie ich

den dann gerändertern Film ausreichend komprimiert bekomme,

deshalb bitte ich um Nachsicht, dass ich den Film

lieber so lasse wie er ist.

Seifenblasen-Teil-1

Wenn Sie sich das obige Bild genauer betrachten,

dann finden Sie dort die Antwort auf die Frage:

„Warum fliegt ein Elektron? Warum fliegt

ein Bombini?“

Es liegt an den Torsionsfeldern, denn der linksdrehende Kegel auf der Nordseite verursacht einen Unterdruck im Vakuum, der rechtsdrehende Kegel auf der Südseite hingegen verursacht einen Überdruck im Vakuum. Und darum bewegt sich das Objekt dazwischen, also das Elektron oder eben das Bombini in die nördliche Richtung. Dies ist zugegebener Maßen eine kühne Hypothese, eine Vermutung, die ich leider nicht beweisen kann. Aber ich kann es logisch herleiten. Meiner Meinung nach ist meine Idee so interessant, dass es sich wirklich sehr lohnen könnte, wenn ein richtiger Physiker sich damit mal auseinandersetzt.

Vielleicht findet er ja heraus, was  und warum etwas mit meiner Theorie nicht

stimmt, aber vielleicht stellt er auch fest: „Die Frau hat Recht!“

Es gibt noch einen zweiten Teil, auch den sollten

Sie sich anschauen.

SeifenblasenPhysik-teil-2

So, haben Sie die Sache mit dem Bombini langsam verstanden?

Für den mit der Physik nicht ganz so vertrauten sind das alles sicherlich eine Menge an neuen Informationen. Aber ich habe noch einen Film, indem ich versuche das Grundprinzip einfach verständlich zu machen. Doch jetzt ist es schon fast 23 Uhr und ich werde langsam müde. Morgen ist ja auch noch ein Tag. Für die, welche meine Biografie schon gelesen haben, für die sage ich aber schon mal den Titel des Films: „Auferstehung in Osterath“. Auch für diesen Film sollten Sie sich etwas Zeit nehmen, denn er dauert 112 Minuten. Aber er ist sehr unterhaltsam wie nicht nur ich es finde. Ich habe letztens eine Kopie davon Osrams Vater geschenkt und Beide, Mutter und Vater haben ihn sich angeschaut und waren sehr überrascht. Der Vater meinte, er hätte gar nicht gewusst, dass ich so einen klugen Kopf hätte. Auch mein Professor von der Fachhochschule für Objekt-Design fand ihn sehr interessant, auch wenn er nicht beurteilen könne, so meinte er, ob ich mit meinen Überlegungen richtig liegen würde.

Aber er fand meine Ideen gerade von dem Wesen der Schwarzen Löcher

bemerkenswert. Doch diesen Film verschieben wir auf

Morgen, jetzt sage ich nur noch:

„Gute Nacht!“

Bild zu Horst HeldtCIMG9154

Tag 23

16:20 Uhr.

Es regnet auf mein Dachfenster.

Ich habe den Radiator etwas angemacht und schaue

mir You-Tube-Videos zum Thema Verschwörungstheorien an.

Gerade habe ich lange diesem Andreas von Bülow zugehört. Ich

kann immer wieder nur feststellen, dass es im Internet wirklich

die interessanteren Interviews zu verfolgen gibt. Zum

Mittagessen gab es Nudeln mit Toma/tens/

au/ce und P/arme/san.

Zum Frühstuck hatte ich sündhaftteure Muskattrauben.

Sie schmecken wirklich wunderbar, aber sie kosteten auch ein kleines Vermögen. Jetzt esse ich ein Brot mit Rübenkraut und Sahnequark. Dazu einen süßen Kaffee. Sie fragen sich sicher, ob es sich bei diesem Speiseplan um eine Diät handelt. Nun, ich esse halt, worauf ich Lust habe. Ich denke, mein Körper sollte am besten Wissen, was er braucht. Das Essen heute Mittag war bestimmt nicht so kalorienreich, trotz der Sahne in der Sauce. Nachher esse ich noch mal von den vorzüglichen Trauben. Ich finde, das ist nicht zuviel und ungesund ist es auch nicht. Richtig Gesundes wollte ich morgen machen, doch wahrscheinlich sind dann noch Nudeln im Topf, so dass ich das richtig Gesunde verschieben muss. Ich will Möhrenbratlinge machen. Dazu habe ich ein eigenes Rezept entwickelt. Ich habe im Rahmen meiner Tätigkeit in der Medienwerkstatt einen Film über diese Bratlinge gemacht. Der Film gehört zu einer kleinen Versuchsreihe und ich war auch nicht unbedingt zufrieden mit dem Ergebnis. Nur über das Kochen zu reden, das ist irgendwie zu langweilig. Doch, wenn Sie sich für das Rezept interessieren und zu den ganz Unerfahrenen am Herd gehören, wenn Sie selbst eigentlich nie kochen, dann ist der Film sicherlich eine gute Anleitung. Aber ich zeige Ihnen den Film auch, um Ihnen den Unterschied zwischen den Filmen aus dem Jahr 2006 und 2009 zu verdeutlichen. Wenn ich 2006 entspannt plaudernd in der Wanne saß, so kämpfte ich mich 2009 ziemlich verkrampft ab. Ich brauchte mindestens eine Woche, um mich seelisch auf die Aufnahme vorzubereiten. Ich musste jedes Rezept zuvor üben und mich auch rhetorisch vorbereiten. Ich spielte im Geiste immer wieder alles durch und ohne zuvor ein entspanntes Bad genommen zu haben, ging es gar nicht. Von Spontanität konnte absolut keine Rede sein. Mit der Zeit wurde es dann aber immer leichter und ich gewann meine Selbstsicherheit langsam zurück. Denn die ist es, die nach einer Psychose auf jeden Fall verloren geht. Coolness kann nach einem Höhenflug, der in einem Absturz endete, einfach nicht aufkommen. Deshalb, schauen Sie sich den Film einfach auch mal an, auch wenn er nicht zu meinen Besten zählt.

Ich schaue mir jetzt auch die anderen Filme aus dieser Zeit an, schauen Sie mit?

Ich wollte sie eigentlich nicht mehr veröffentlichen, denn sie sind doch auch sehr persönlich. Es war für mich eine schöne aber auch schwiege Zeit. Die Medienwerkstatt ermöglichte mir mit halbprofessioneller Kamera meine Selbsttherapie von damals durchzuführen. Ich wollte einen Fortschritt dokumentieren. Einen, von dem ich nicht wusste, ob er auch eintreten würde. Der Film mit dem Apfelkuchen war mir spontan gelungen, zumindest habe ich dafür von meinen Kollegen in der Medienwerkstatt Applaus und Lob bekommen. Das hatte mich motiviert und ich nahm mir eine Serie von 12 Filmen vor. Der für Sigmar Gabriel war der Erste.

Dann versuchte ich es mit einem Film, der sich direkt an

Hartzianer wendete. Den zeige ich aber nicht.

PastaLehrerin

Dann kam der Film

„Thunfisch mit Honig –

Ein Lieblingsgericht nicht für Jedermann“ Ich finde die Idee Filme

über andere „glückliche“ Hartzianer zu machen immer noch gut und sinnvoll.

Denn das mediale Image von Hartzianern gefällt mir gar nicht. Klar, man muss sich sehr einschränken, man steht mit vielen Problemen alleine da, klar, die Arbeitswelt rauscht an einem vorüber, aber na und? Der Hartzianer hat Zeit und kann (und muss!) kreativ werden. Er muss an seinen Fertigkeiten arbeiten. Er sollte sich wenn möglich vernetzen. Er sollte sich im Internet schlau machen. Er sollte diese Zeit auch als Gelegenheit sehen, sich mit etwas ganz Neuem zu beschäftigen. Wenn man sich nicht hängen lässt, sondern sich zum Beispiel eine No-Budget-Küche baut, oder irgendetwas anderes, dass man immer schon tun wollte, dann sollte man es auch tun. Ich habe dies zum Glück machen können, ohne dass man mich zu irgendetwas gezwungen hätte. Die Medienwerkstatt war mein Wunsch gewesen und für mich persönlich genau die richtige Therapie. Dort begegnete ich fremden Leuten, die alle nichts von mir wussten. Zunächst jedenfalls nicht. Ich war zu dieser Zeit so eingeschüchtert, ich konnte nicht mehr einfach so locker und entspannt in eine neue Gruppe von Menschen eintreten. Mein Selbstbewusstsein war ziemlich klein. Aber ich taute auf, denn nachdem ich einmal von meinem Bombini-Projekt erzählt hatte, sagte man mir, na, Du bist ja doch ganz cool. Und so lernte ich viele nette Kollegen kennen und ich war überrascht, das waren doch alles nette, leistungsfähige Typen. Die Filme und sonstigen Arbeiten, die sie machten, das war zwar nicht alles super, aber doch, es gab richtig gute Imagefilme.

Ich habe mir mal die Zeit genommen und mir einige angeschaut.

Ich ging jedoch immer nur halbe Tage in die Medienwerkstatt, denn meine Ärztin wollte mich nicht für mehr gesund schreiben. Ich sollte ganz langsam anfangen wieder in die Gesellschaft einzusteigen. Ich brauchte also eine eigene Aufgabe, an der ich möglichst alleine arbeiten konnte, denn so ein üblicher Drehtag, nun der geht eben schon mal etwas länger als drei oder vier Stunden. Mir war es auch lieber für mich alleine zu arbeiten, auch wenn ich es sehr zu schätzen wusste, dass ich nun Kollegen hatte, die ich immer wegen diesem oder jenem fragen konnte. Man war in der Medienwerkstatt untereinander sehr hilfsbereit. Mir gefiel mein Arbeitsplatz dort sehr, denn ich hatte freie Hand. Nach dem Apfelkuchen hatte ich so etwas wie Narrenfreiheit. Ich konnte mein eigenes Ding machen, aber dennoch die Infrastruktur der Medienwerkstatt nutzen. Diese Möglichkeit habe ich auch 9 Monate nach der Maßnahme noch genutzt. Ich wollte meine 12 Filme-Projekt schließlich zu einem ordentlichen Abschluss bringen. Nun, und nachdem ich die ersten drei Filme mir angesehen hatte, kam ich zu dem Schluss, dass ich noch mal einen Politiker-Koch-Film machen sollte.

Und da gerade Wahlkampf in NRW war,

machte ich eben einen Film für

Hannelore Kraft.

Ich wollte auch ihr von der Medienwerkstatt erzählen, denn mittlerweile

war ich von dem ganzen Laden total begeistert, diese Maßnahme tat mir wirklich gut.

Das lag natürlich auch an dem guten Leiter der Maßnahme, Jo Emich. Er war wirklich engagiert und da er aus eigener Erfahrung wusste, wie schwierig der Einstieg in die Arbeitswelt nach einer Depression ist, deshalb begegnete er jedem mit großem Einfühlungsvermögen. Er machte sich mit der Sachlage vertraut und dann entwickelte er in regelmäßigen, persönlichen Gesprächen einen Lösungsweg aus eventuellen Problemen oder die Gespräche führten zu Ideen, was derjenige nach der Maßnahme tun könnte. Ich kenne keinen Arge-Mitarbeiter, der das leisten würde. Und da die Vermittlungsquote in eine neue Zukunft hoch war, war die Arge in Neuss auch sehr zufrieden und schickte immer gerne jemanden dort hin. Es gab eine ziemliche Warteliste, auch ich musste ein halbes Jahr auf den Beginn der Maßnahme warten. Aber für mich hat es sich gelohnt. Der Ort war für mich reine Therapie. Und so habe ich auch mein Koch-Film-Projekt betrachtet. Ich forderte mich mit diesen Filmen heraus. Und ich kann Ihnen versichern, sich selbst zu filmen ist eine Herausforderung.

Nach diesem Kuchenfilm hatte ich plötzlich ständig Probleme beim richtigen

einstellen des Tons und ich will die folgenden zwei Filme

deshalb nicht zeigen.

Bild zu US-Präsident, Donald Trump, Weißes Haus, Pressekonferenz Samer Karam will Palmyra scannenBild zu Diabetes

Aber der Film an den Bürgermeister von Meerbusch muss ich Ihnen natürlich zeigen.

Der Mann, ich sage es gleich, hat gar nicht reagiert. Die SPD schickte mir immerhin noch ein Dankeschön. Auch das Sekretariat von Hannelore Kraft schickte mir einen Dankesbrief. Aber natürlich auch hier sagte man mir, dass Frau Kraft wohl wegen des Wahlkampfs zu beschäftigt sei. Klar, wenn ein echter Hartzianer etwas sagen will, dann ist das nicht wichtig und interessant genug. Irgendwelche Tipps bekam ich auch nicht. Aber es war ja auch ziemlich naiv zu glauben, dass diese Leute sich meine Geschichte anhören. Das sind wertvolle 20 Minuten Aufmerksamkeit. In der heutigen Zeit kann sich ein Politiker keine Zeit mehr nehmen, es sei denn ein Lobbyist steht daneben. Hartzianer haben aber keine Lobby, ihre Ansicht ist nicht gefragt. Für die Politiker sind Hartzianer persönlich uninteressant. Politiker haben auch die mediengelenkten Vorurteile gegen Menschen, die aus dem Getriebe, aus welchem Grund auch immer, herausgefallen sind. Dabei denken Politiker auch: „Wer es nicht schafft, selber schuld. Ich muss auch sehen, dass ich meinen Job behalte. Wenn ich mich zu deutlich für Hartzianer stark mache, dann schadet dies meinem Image.“

Im Anschluss empfehle ich auch Ihnen den Necati-Film

„Tagewerk eines jungen Künstlers“.

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Dieser Film war mein Geschenk an ihn. Er war mir bei Dreh/

arbeiten in diesem integrativen Kunst-Cafe kennen gelernt und der junge

Mann hatte mich so beeindruckt, dass ich einen Film über ihn machen wollte.

Dieser Necati hat es nicht leicht und doch, er geht in seinem Künstlerdasein auf. Er hat mir gezeigt, dass die Liebe zur Malerei sehr verbinden kann. Dieser Dreh war auch für Necati eine Herausforderung aber ich finde, er hat es ganz toll gemacht. Aber schauen Sie selbst hinein. Ich finde, der Film ist doch wirklich nicht schlecht, wenn man ihn sich aufmerksam anschaut. Klar, es fehlt vielleicht ein Off-Ton, eine Stimme, die uns etwas mehr über das Cafe und sein Konzept erzählt. Doch einen Film über das Cafe mit einem Interview mit der Geschäftsführerin des Cafes gab es ja schon. Diesmal sollte es ein Film sein, der die Person Necati zeigt. Worte waren nicht seine Welt, damit hatte er Schwierigkeiten. Aber als Künstler muss man ihn ernst nehmen. Seine Bilder haben etwas sehr naives, aber warum nicht? Sie sind schön. Und seine Arche Noha ist ganz toll. Das Kinder so ein Bild im Kinderzimmer hängen haben wollen, das glaube ich gerne.

Necati ist kein studierter Künstler, aber er ist mit Leib und

Seele dabei. Und nur das zählt.

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Und, ist doch wirklich ein schöner Film, oder?

Ich finde es ehrlich gesagt ziemlich enttäuschend, dass der Bürgermeister darauf nicht wenigstens mit einem netten Dankschreiben reagiert hat. Man bekommt doch nicht alle Nase lang einen Film geschenkt. Aber so zu denken ist anscheinend naiv von mir.

Ich habe noch zwei Filme, die Sie sich gerne anschauen können.

Der Eine ging an den WDR der andere war für Frau Von der Leyen. Der WDR verwies mich in seiner Antwort auf deren Internetseite. Dort konnte ich dann lesen, dass es Praktikumplätze für Hartzianer nicht gab. Darum hatte ich in meinem Film unter Anderem ersucht. Aber Frau von der Leyen hatte sehr positiv reagiert. Erst mal kam die Antwort schon sehr schnell nach ca. 4 Wochen. Dann bedankte sich eine Sekretärin im Namen von Frau Von der Leyen und man nannte mir einige Anlaufstellen, an die ich mich wenden könnte. Man wünschte mir auf meinem Weg viel Glück, mit freundlichen Grüßen. Ich habe mich über diese Antwort sehr gefreut, denn diesmal war ich sicher, jemand hatte sich meinen Film zumindest mal angeschaut. Und die Antwort zeugte davon, dass da jemand über mich und meine Idee nachgedacht hatte. Sicher, mehr war wirklich nicht zu erwarten gewesen.
Nachdem aber dann der WDR so desinteressiert reagiert hatte, nachdem ließ ich die ganze Geschichte bald fallen und wendete mich einer anderen Sache zu. Es war noch nie meine Stärke besonders hartnäckig zu sein.

Wenn ich merke, da kommt nicht viel mehr bei heraus,

dann suche ich nach einer besseren

Idee.

@916

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„Durchsuchung“ soll

rund 30 Minuten gedauert haben

Bild zu Donald Trump

Aufregung um Harold Bornstein, den langjährigen Arzt von Donald Trump.

Mitarbeiter des US-Präsidenten sollen die Patientenakte des Immobilien-

Moguls unrechtmäßig aus der Praxis des Arztes entfernt haben.

Zudem habe Trump ihm vor der Wahl den Inhalt seines

Gesundheitszeugnisses selbst diktiert…

Zu viel Zucker, überall:

Bild zu Eckart von HirschhausenAktualisiert am 02. Mai 2018, 20:04 Uhr 

Ärzte, darunter Eckart von Hirschhausen, schlagen

Alarm, weil sie die Deutschen für zu dick halten.

Zum Handeln rufen sie aber nicht

die Bevölkerung auf…

Mich hat es ja frustriert, dass

der WDR nicht wirklich auf meine Filme reagiert hat.

In dem Antwortschreiben fand sich zu ihnen kein einziges Wort und auf meinen Vorschlag, über die Medienwerkstatt doch einen Film zu machen, wurde auch nicht eingegangen. Ich wurde einfach auf die Internetseite verwiesen und dort standen dann die Voraussetzungen für ein Praktikum. Für so jemanden wie mich hatte man danach kein Interesse. Dabei hätte ich mich sehr darüber gefreut, wenn ich mal hätte hinter die Kulissen gucken können. Ich bin sicher, ich hätte bei einer projektbezogenen Mitarbeit sehr viel lernen können. Doch so einfach ist es nicht als Hartzianer. Sie können nicht damit rechnen, dass sich für sie unbürokratisch Türen öffnen, auch wenn sie sehr engagiert sind. Nach dem Chili con Carne-Film verlor ich jedenfalls erst mal die Lust an meinen Koch-Filmen. Irgendwie war die Resonanz nicht sehr ermutigend, nur die Arbeitsministerin hatte angemessen reagiert.

So, jetzt ist es schon wieder spät geworden, halb Zwölf.

Es hat wirklich den ganzen Tag geregnet.

Nur heute Morgen, als ich im Ort war nicht. Aber ansonsten höre ich es die ganze Zeit auf mein großes Dachfenster regnen. Es ist angenehm warm im Zimmer und ich kann jetzt gleich unter die Decke schlüpfen und noch etwas ins Internet gehen. Bewegt habe ich mich heute natürlich nicht soviel. Wenn das morgen auch so regnet, also, so verrückt mag ich nicht sein, dass ich im Regen draußen herum spaziere.
Jedenfalls hoffe ich, dass Sie meine Koch-Filme irgendwie gut fanden. Ich finde, man merkt wie ich mich entwickelte in diesem Jahr 2009/2010. Und so pummelig fand ich mich da jetzt auch gar nicht. Ich wäre froh, wenn ich heute schon wieder so schlank wäre. Mir würde es ausreichen, ich muss kein Hungerhaken sein. Aber damals wog ich vielleicht 72 bis 74 Kilo. Also gute 10 Kilo weniger als jetzt. Das wird mein erstes Ziel sein, 10 Kilo. Nur, wenn ich soviel vor dem Laptop sitze, dann ist das mit der Bewegung so eine Sache. Aber das Tagebuch ist nun mal auch wichtig. Ich muss mir ja auch alles noch mal in Ruhe ansehen und die Sachen einarbeiten.
Ich grüße an dieser Stelle jedenfalls ganz ausdrücklich die Medienwerkstatt in Glehn. Die Möglichkeiten, die sich mir dort boten, die wünsche ich allen interessierten Hartzianern. Heute realisiere ich viele meiner damaligen Ideen mit meinem kleinen Knipser. Ich brauche keine tolle Videokamera. Im Gegenteil, je unauffälliger ich damit herum knipsen kann, desto besser. Aber natürlich würde ich auch gerne mal wieder einen richtigen Film machen. Vielleicht kaufe ich mir eine kleine Digitalkamera und stelle mich damit noch mal vor die Tafel.
Doch solange ich so pummelig bin, kommt das nicht in Frage. Im Film sieht man immer noch dicker aus als man in Wirklichkeit ist. Das schaffe ich nicht, denn dazu bin ich dann doch zu eitel. Aber sobald es figürlich wieder geht, werde ich es wieder versuchen. Das Medium Film ist einfach wunderbar. Mir macht die Produktion von Filmen einfach sehr viel Spaß. Es ist eine interessante Herausforderung.

Wenn Sie meine Therapie nachmachen sollten, dann hoffe ich, Ihnen geht es genauso.

So, jetzt aber wirklich, ich mache Schluss: „Bis Morgen!“

Werder Bremen, Borussia Dortmund, Marco Reus, Torjubel, Bundesliga, 32. SpieltagBild zu Brexit

Tag 24

Gleich ist es 12 Uhr und ich bin noch nicht zu viel gekommen.

Aber ich habe schon einen Spaziergang mit Siux hinter mir. Wir waren noch mal im Mühlenfeld und im sogenannten Krähenacker. Der Krähenacker ist ein altes Feld, auf dem eine größere Einfamilienhaus-Siedlung gebaut wurde.
Es gibt dort einen großen Sportplatz, einen Kindergarten und den Friedhof. Ansonsten ist eine künstliche Siedlung mit vielen Gassen entstanden, es gibt tiefergelegte Garagenplätze am Rande, so dass man im Krähenacker sicherlich sehr ruhig leben kann. Die Häuser sehen auch nicht alle gleich aus. Aber was mir dort fehlt, dass ist ein richtiger Mittelpunkt. Ein Platz mit Cafe und Bistro. Auch habe ich keinen tollen Spielplatz entdecken können. Und so trifft man auf den Wegen zwischen den kleinen Vorgärten niemanden. Das Leben findet in den Häusern und deren Gärten statt. Insofern halte ich den Krähenacker nicht für ein vollkommenes Siedlungs-Konzept. Ich habe ein  paar Fotos gemacht, so dass Sie sich ein eigenes Bild machen können. Doch an dem Film habe ich heute noch nicht weitergearbeitet, Sie müssen sich noch etwas Gedulden. Der Film wird eine Zusammenfassung der ganzen Woche werden.
Zuvor möchte ich Ihnen noch den offiziellen Film über das Kunstcafe Einblick vorstellen. Es gibt zwei Versionen, eine Längere und eine Kurze für das Internet. Ich finde die Filme ja sehr gut. Klar, ein studierter Filmemacher würde es sicherlich noch besser machen, aber für Lau? Das Kunstcafe brauchte für die beiden Filme nichts zu bezahlen. Die Kosten trug die Arge über ihre Zahlungen an das Technologiezentrum, in das die Medienwerkstatt eingebunden war.
Wenn ich heute solche Filme machen würde, dann wären die natürlich nicht umsonst zu haben, denn das würde die Arge nicht verstehen. Ich glaube ja an den wachsenden Bedarf an Imagefilmen. Nicht nur für gemeinwohlorientierte Vereine. Auch kleinere Geschäftstreibende könnten mit so einem Film ihren Internetauftritt verbessern. Für den folgenden Film verwendete ich eine richtig gute Kamera mit professionellem Tonequipment. Ein Medienwerkstatt-Kollege war studierter Journalist und er führte das Interview mit der Geschäftsführerin und der Tanzlehrerin. Ich kümmerte mich um die Kamera und machte anschließend den Schnitt. Aber schauen Sie sich die beiden Filme einfach mal an und überlegen Sie selbst, ob man mit solchen Arbeiten nicht tatsächlich auch Geld verdienen können müsste.

Jetzt habe ich noch einen kurzen, unfertigen Film für Sie.

Es war mein  erster Versuch einen Film für einen Gewerbebetrieb zu machen.

Jo Emich war von einer ehemaligen Medienwerkstattteilnehmerin angerufen und gefragt worden, ob er nicht auch einen Film für ihren neuen Arbeitgeber Inwerk, einem neu eröffneten Büromöbelvertrieb, machen könne. Der Laden befand sich zufällig bei mir in Osterath. Jo dachte da natürlich gleich an mich und es kam zu einem Gespräch mit den zwei Frauen von der Marketingabteilung und dem Geschäftsführer. Jo und noch ein Medienwerkstattteilnehmer, ein studierter Grafik-Designer, waren dabei und wir einigten uns darauf, dass ich mit dem Grafiker zusammen den Film machen sollte. Allerdings hatten wir nicht freie Hand, sondern die Damen von der Marketingabteilung hatten sehr konkrete Vorstellungen. Mir gefiel das nicht unbedingt, aber so war das nun mal im Geschäftsleben. Der Film sollte auch nicht kostenlos sein, ich bot meine Dienste für 1000 Euro an, was wirklich sehr preiswert war. Aber es war ja auch mein erster Auftrag gegen Geld und ich war immer noch sehr unsicher, ob ich der Aufgabe gewachsen sein würde. Wir sollten eng mit dem Marketing zusammen arbeiten und so zeigte ich Ihnen den ersten, noch unvollkommenen Schnitt und die Damen schienen sehr zufrieden zu sein. Es fehlte natürlich noch der Text und der Offton, doch dafür mussten mir die Damen Material vorbereiten.
Aber was soll ich sagen, dem Geschäftsführer hat der Film wohl nicht gefallen, jedenfalls hörte ich von dieser Firma nach dem ich diesen Film abgegeben hatte nichts mehr. Das erinnerte mich dann total an meine Zeit vor meinem Bankrott und meine Abneigung für Kunden zu arbeiten kehrte zurück. Allerdings konnte ich den Geschäftsführer auch verstehen, denn der Film war nicht gut. Er ist grottenlangweilig und schlecht gemacht. Mich nervt schon die Musik, die ich nicht ausgewählt habe. Auch die Bilder erscheinen alle sehr gestellt und die eigentliche Stärke dieses Büromöbelvertriebs kommen auch nicht zum Tragen. Aber die Damen hatten es genau so gewollt. Sie waren ja auch zufrieden, doch so wie ich den Geschäftsführer einschätze, der war garantiert nicht begeistert. Und so haben sie sich einfach nicht mehr bei mir gemeldet. Dies ist natürlich frustrierend gewesen und ich zog meine Konsequenzen. Ich würde nie mehr nach den Vorgaben von irgendwelchen Marketing-Damen Filme machen.
Jo Emich hatte mich bei dem Geschäftsführer von Inwerk mit den Worten angepriesen, meine Filme seien etwas ganz Besonderes, ja, sie hätten einen Zauber. Doch von diesem Zauber war in dem Inwerk-Film nichts zu entdecken. Ich bin wirklich nicht stolz auf dieses Projekt, aber es war eine wichtige Erfahrung für mich.
Der Umgang mit den Damen und dem Geschäftsführer machte mir persönlich Probleme. Ich hatte nicht so tolle Klamotten an wie sie, ja, ich wurde als arbeitslose, also erfolglose Designerin wahrgenommen und auch so behandelt.

Ich war ganz offensichtlich noch nicht soweit, mich im Haifisch/

becken der realen Welt zu behaupten.

Erste Details zu "Es": Zweiter Teil wird noch(!) gruseliger!

Das war also nichts.

Trotzdem wollte ich die Idee für gewerbliche Unternehmen Filme zu machen

noch nicht ganz aufgeben und so kam ich auf unseren geliebten Reifenhändler Sajot.

Er hat seine Werkstatt auch in Osterath und ich fand Herrn Sajot so originell, dass ich gerne einen Film über seine Werkstatt machen wollte. Ich fragte ihn und er war begeistert. Ich sollte einfach mit meiner Kamera kommen und man würde schauen, was ich zu Stande bringen würde.

Das war ganz nach meinem Geschmack, der Mann hatte die richtige Einstellung und so fragte ich in der Medienwerkstatt nach der Kamera. Ich konnte mir die kleine Kamera ausleihen, sie war zwar nicht mehr das neueste Modell, aber ich konnte gut mit ihr umgehen und für dieses Experiment war sie wahrlich gut genug.

Und so machte ich mich an einem Samstag Morgen auf den Weg und

drehte den Film „Vom Reifenwechsel bis zum

Cholesterinsenker“

Als ich diesen Film einer kleinen Werbeagentur hier in

Osterath zeigte, da meinte die Geschäftsführerin, dass dies nicht gerade ein

typischer Imagefilm sei, sie stelle sich für ihre Kunden etwas „Glänzenderes“ vor.

Aber sie wollte den Inwerk-Film gerne behalten, um ihn einigen ihrer Kunden zu zeigen. Vielleicht konnte sie mir auf diesem Wege zu Aufträgen verhelfen, denn ein individueller Imagefilm war sicher für Viele eine gute Idee. Doch ich zog die Reißleine und gab den Film nicht her. Ich fand ihn einfach nicht gut genug, er war ja noch nicht einmal fertig. Außerdem war mir nach diesem Gespräch klar, ich war noch nicht soweit mit meiner Filmerei auf den offenen Markt zu stoßen. Für mich war die Diskrepanz einfach zu groß. In meiner Wohnung steckte überall noch die Erinnerung an die Psychose in den Wänden und ich war mit der Aufarbeitung dieser Zeit noch nicht fertig. Ich entschied, mich erst mal um mich selbst zu kümmern. Ich brauchte neue Klamotten, ich musste meine Wohnung wenigstens mal streichen. Ich musste mein Arbeitszimmer umgestalten, ich brauchte einen größeren Rechner, damit ich die Aufträge auch von Zuhause aus fertig stellen konnte. Ich brauchte auch eine eigene Kamera. Auch musste ich noch an der Art der Filme arbeiten, denn beide Ergebnisse waren nicht so gut, dass man dafür den Preis aushandeln konnte, der mir vorschwebte. Ich war schließlich eine Designerin und das sollte man merken und auch bezahlen. Es sei denn, ich würde für kreative Hartzianer arbeiten, was mir viel notwendiger und sinnvoller erschien. Über die Hartzianer gab es einfach keine interessante Filme. Sie wurden immer als bildungsmäßig abgehängt und sogar faul dargestellt. Niemand schaute sich bei ihnen mal genauer um. Dabei wusste ich, unter den Hartzianern gab es sehr fantasievolle, fleißige und sehr kreative Kandidaten. Einen Film über so einen aktiven Hartzianer hatte ich schon gleich zu Beginn der Medienwerkstatt gemacht und auch den möchte ich Ihnen gerne zeigen.

Es war mein erster Versuch und ich finde, er ist doch gar nicht so schlecht geworden.

Jo Emich fand ihn jedenfalls ganz gut und diese Arbeit war sicherlich auch ein Grund, wieso er mich in der Medienwerkstatt einfach mal machen ließ. Ich kann mir auch heute immer noch vorstellen solche Filme zu machen, um sie auf einer Internetseite zu präsentieren. So eine Seite würde ein ganz anderes Bild von Hartzianern zeigen und die Hartzianer könnten darin Werbung für ihre kreative Arbeit machen. Nur, wie kann ich damit auch Geld verdienen? So ein Film ist schon auch etwas Arbeit. Mit meinem kleinen Knipser würde es sicher auch funktionieren, dann fielen schon mal die Kosten für die Kamera weg. Aber man muss zum Drehort fahren, man muss sich intensiver über die Arbeit des Hartzianers unterhalten, dann müsste ich die ganzen Bilder bearbeiten und zu einem Film verbinden.

Das kostet Zeit. Ja und dann muss die Internetseite

natürlich gut gepflegt werden.

mumie

So, es ist jetzt 18:31 Uhr, ich habe

mich etwas ausgeruht und nun kann es weitergehen.

Ich habe jetzt noch einen Film aus der Zeit der Medienwerkstatt.

Es ist mein erstes Werk gewesen. Bei den Aufnahmen konnte ich die Kamera, lernig by doing, kennen lernen. Auch das Schneideprogramm war für mich neu, denn es handelte sich um ein professionelles Programm. Die Musik ist jedoch ziemlich schlimm. Ich habe damals überhaupt nicht darauf geachtet, dass der Schnitt den Takt der Musik aufnehmen sollte. Auch die Musik selbst ist ziemlich nervig. Aber, dass was Sie zu sehen bekommen, das ist einzigartig. Zumindest sind meine in dem Film gezeigten Drucke etwas Besonderes. Das Verfahren, mit dem die Bilder entstanden, habe ich durch Zufall entdeckt. Leser, die meine Biografie kennen, werden sich erinnern, dass ich mein Biologiestudium auch wegen dieser Drucke aufgab. Ich war einfach völlig von meiner künstlerischen Arbeit fasziniert, dass ich einfach keinen Sinn mehr dafür hatte stattdessen für mein Vordiplom zu lernen. Ich habe ungefähr eine Stunde am Tag zum Beispiel Chemie gepauckt und anschließend hing ich 8 Stunden über meinen Bildern. Das konnte bei der Prüfung natürlich nicht gut gehen. Aber mir war es egal, ich wollte lieber als Künstlerin wirken, als in irgendeinem Labor zu arbeiten.
Osram findet die Drucke sehr vielversprechend und auch er ist der Meinung, meine Drucke sind echte Kunst. So habe ich das auch immer betrachtet und darum habe ich diese Bilder nur sehr sparsam verschenkt. Sie lagern in einer großen Mappe und warten darauf, dass ich mich mit ihnen beschäftige und sie vielleicht alle mal in einer größeren Ausstellung zeige. Doch welche Galerie hätte daran Interesse? Ich bin als Künstlerin bisher ein Nobody, da ist es schwer in der Galeristenszene bemerkt zu werden. Aber irgendwann, da bin ich sicher, irgendwann stelle ich die Bilder wirklich einmal aus. Aber Sie können in dem folgenden Film einen Blick in meine Mappe werfen und selbst entscheiden, ob diese Bilder für Sie Kunst sind oder nicht.
Die Qualität des Films müssen Sie allerdings entschuldigen, es ist der Film einer Anfängerin, heute würde ich die Bilder sicher interessanter präsentieren. Aber immerhin, man hat genügend Zeit sich die einzelnen Bilder anzuschauen und auf sich wirken zu lassen. Das große, bunte Bild zu Beginn, dass den Kenner sehr an Picasso erinnern wird, ist auch von mir. Ich habe es dem Gesundheitsamt in Neuss geschenkt. Ich wollte unbedingt, dass es dort hängt, wo es heute hoffentlich auch noch in den Gang strahlt.

Als Vorlage zu diesem Bild diente ein bekanntes Picasso-Frauen-Bildnis.

So sieht es aus.

Bild zu Flüchtlingsunterkunft in Ellwangen

Nun haben Sie wirklich fast alles

gesehen, was ich in der Medienwerkstatt gemacht habe.

Ich würde sagen, es waren produktive 18 Monate und ich bin wirklich sehr froh gewesen, so einen wunderbaren 1,50 Euro-Job machen zu dürfen. Wenn es nach mir ginge, dann gäbe es solche Medienwerkstätten im ganzen Bundesgebiet. Aber in der Politik macht man sich schon länger kaum noch Gedanken um die Hartzianer. Heute kann man in der Medienwerkstatt auch nicht mehr 9 Monate verbringen. Die Gelder wurden zusammengestrichen und jetzt ist die Sache freiwillig, unbezahlt und auch nur für 3 Monate möglich. Das hätte mir nicht geholfen, ganz ehrlich. Ich habe die Zeit gebraucht. Es war eine sehr gute Therapie für mich.
Jetzt sollte ich mich langsam mal um den Film der Woche kümmern, ich habe die Fotos bisher nur gesammelt. Aber ich denke, die letzten zwei Tage waren so auch sehr interessant. Interessanter jedenfalls als die trübe, regnerische Stimmung draußen vor der Tür.
Wenn Sie jetzt aber glauben, das wäre schon alles, was ich Ihnen zeigen kann, dann irren Sie sich. Das Jahr 2006 gehört wirklich zum kreativsten und ertragreichsten Jahr meiner künstlerischen Arbeit, wenn man die Filme auch als Kunst betrachtet. Morgen ist Samstag, vielleicht kümmern wir uns dann endlich um den Ofen. Auch über den Ofen will ich einen Film machen. Die ersten Bilder existieren schon. Aber noch haben wir keinen gekauft, und angeschlossen schon mal gar nicht. Das Wetter war die ganze Zeit so mild, da war der Zwang das Ofenproblem zu lösen nicht groß genug. Aber jetzt ist es Anfang November und wärmer wird es dieses Jahr nicht mehr werden. Die große Kälte kommt bestimmt. Und dann sollte der Ofen in meinem Arbeitszimmer bollern. Das wäre wirklich ganz wunderbar, denn ich habe vor, mein großes Modell über den Winter dort aufzubauen. Ich hoffe, ich bekomme es ohne die Hilfe meines Exfreundes zusammen. Er hat es eigentlich gebaut, ich durfte nur Handlangerarbeiten machen. Die Pläne dafür sind allerdings von mir. Es handelt sich um zwei großen Modelle meines Freizeit- und Erlebniszentrums „Quasimodo“.
Ich möchte einen Film über den Aufbau machen und das Modell dann in erleuchtetem Zustand fotografieren. Ich habe zwar eine Videokassette mit einem Film, den ein Mitarbeiter der Fotowerkstatt der Fachhochschule Niederrhein damals gemacht hat, aber ich habe kein Abspielgerät. Außerdem möchte ich es gerne selbst tun. Es wird eine Arbeit sein, die nicht in wenigen Tagen erledigt ist, fürchte ich. Aber Zeit habe ich ja letztendlich reichlich.

Lassen Sie sich von meinem Modell überraschen. Es ist wirklich wunderschön.

Was ich heute gegessen habe?

Ich hatte ein Brot und zwei Eier zum Frühstück, ich hatte die Nudeln von gestern, vorhin hatte ich noch mal ein Brot mit Rübenkraut und Sahnequark. Außerdem viel süßen Kaffee. Einen hat Osram mir ans Sofa gebracht. Das ist allerdings eine seltene Ausnahme. Normalerweise stehe ich dafür selber auf. Aber unter der Decke war es so kuschelig, da war es herrlich sich verwöhnen zu lassen.
Osram macht sich ja etwas Gedanken über den Speicherplatz, den mein Tagebuch einmal benötigen wird, wenn ich so weitermache. Langsam überzeuge ich ihn davon, dass mein Tagebuch etwas ganz Besonderes wird. Ich stelle mir vor, dass man die Dateien auf DVDs brennt und dann kann sich jeder damit an seinen Rechner setzen. Oder er geht mit seinem Tablett-PC aufs Sofa und klickt sich von einem Film zum Nächsten. Mal schauen, noch ist das Tagebuch nicht fertig. Noch habe ich Filme, die ich Ihnen gerne zeigen möchte.

Einen Vorgeschmack soll der nächste und letzte Film dieses Tages geben.

Er heißt: „Eine kleine Göttergeschichte“, er dauert eine halbe

Stunde und darin geht es um etwas ganz anderes als bisher.

Ich wünsche Ihnen beim Schauen viel

V-er/gnü/gen!

Tag 25

Ich war gerade in der Wanne

und musste mich mal wieder den Tatsachen

stellen. Der Bauch ist immer noch da. Ich fühle mich

zwar leichter und schlanker, doch das ist wohl Einbildung.

Das Wetter ist heute super, die Sonne scheint vom blau-weißen Himmel.

Aber Osram ist alleine mit dem Hund zum Kaarster See gefahren, die Beiden machen ihre Samstag-Morgen-Runde. Natürlich wäre ich besser mal mitgefahren, doch ich liebe es den Samstag mit einem Vollbad zu beginnen. Gleich gibt es hoffentlich leckere Brötchen zum Frühstück. Kochen werde ich nicht. Meinen Kaffee trinke ich ohne Zucker, ich muss mich in diesem Punkt wirklich umstellen, denn das sehen Sie sicherlich ganz genauso, am Essen liegt es bei mir nicht unbedingt, wenn mich etwas dick macht, dann muss es der viele, süße Kaffee sein. Ansonsten weiß ich nicht, was ich so falsch mache. Klar, ich könnte statt Sahnequark auch 20%igen nehmen und das werde ich in Zukunft auch tun. Ich könnte etwas seltener mit Sahne kochen, auch dass werde ich tun. Aber im Prinzip finde ich nicht, dass ich zuviel oder zu ungesund esse. Aber zum Abnehmen ist es wohl doch immer noch zuviel. Es sind jetzt drei Wochen um und ich frage mich, welche schlechte Angewohnheit ich bis jetzt los geworden bin. Nun, ich bewege mich mehr, meine Faulheit hat nachgelassen, denn das Leben und die Bewegung macht mir wieder mehr Spaß. Ich habe mich um meine Wohnung gekümmert. Ich esse auch mehr Obst und ich habe fast gar nicht auf dem Sofa vor dem Fernseher gelegen. Der Anfang ist also gemacht. Jetzt geht es darum den nächsten Schritt zu tun. Es ist wirklich blöd, dass jetzt nicht der Sommer vor der Tür steht, sondern der Winter. Wenn jetzt Frühling wäre, dann würde ich bestimmt mehr mit dem Rad fahren. Aber die letzten Tage waren wirklich so ungemütlich draußen, da mochte ich einfach nicht durch die Gegend radeln. Aber ich werde am Dienstag mal eine Runde mit dem Rad drehen, die mich auch in den Strümper Bioladen bringt. Dort wird dienstags frisches Herkulesbrot angeboten, und dieses Brot ist es Wert, dass man sich dafür etwas abstrampelt. Bisher war ich dazu zu bequem. Dann zeige ich Ihnen auch meine alte Schule. Also, hoffen wir mal, dass es am Dienstag genauso schönes Wetter ist wie heute.
Jetzt gehe ich aber erst mal hinunter und bereite das Frühstück vor. Und dann müsste ich wirklich etwas an dem Film der letzten Woche arbeiten. Außerdem möchte ich Ihnen wenigstens einen weiteren Film aus dem Jahr 2006 zeigen.

Sie sehen, es gibt genug für mich zu tun.

Der Film ist fertig.

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Bin ja mal gespannt, was Sie dazu sagen.

Es ist nicht unbedingt leicht aus so einer trüben Woche etwas zu machen.

Es gab keine schönen Wolken, keine Schatten. Das Licht ist an solchen Tagen wirklich besonders. Man behält es im Gedächtnis und glaubt dann, es wäre immer so. Aber das stimmt nicht. Eigentlich haben wir hier in meinem Paradies viel Sonne. Aber dieser weiße Himmel ist trotzdem sehr typisch. Ich verbinde mit ihm die langweiligsten Sonntage meiner Jugend. Da war in diesem schrecklichen Kaff einfach nichts los. Es gab nicht ein Cafe. Es gab nur Kneipen, in die ging man als junger Mensch einfach nicht hinein. Doch heute könnte man mit einer Freundin in ein Cafe gehen. Nur, ich habe keine Freundinnen mehr. Ich kann es auch nicht verstehen, aber meine Freundinnen haben sich mir entfremdet. Lange habe ich Osram dafür mitverantwortlich gemacht, denn seine Art war nicht unbedingt entgegenkommend. Osram war meinem Umfeld etwas unheimlich oder sie mochten ihn einfach nicht. Oder, oder … heute denke ich, mein Wahnsinnstrip hat sie vertrieben. Und nach meinem Höhenflug verstanden sie mich wohl auch nicht mehr. Dabei, ich hätte Freundinnen gut gebrauchen können. Aber wenn man sich nicht selber gut drum kümmert, dann gehen Freundschaften eben auch kaputt.
Nur meine jeweiligen Partner haben den Kontakt zu mir noch lange gehalten. Mein Mansur meldet sich sogar heute noch regelmäßig. Ich muss zugeben, wenn er nicht so hartnäckig wäre, ich hätte auch diesen Kontakt verloren. Das ist eben auch eine dieser negativen Begleiterscheinungen einer Psychose. Es ist selten, dass der Freundeskreis so stabil bleibt wie bei Vogt. Er erzählt, seine Freunde hätten immer zu ihm gehalten. Nun, solche Freunde habe ich nicht. Also werde ich mich um diesen Punkt in meinem Leben etwas kümmern müssen. Ich denke ja immer an meinen 50. Geburtstag. Da würde ich gerne eine Vernissage machen in dem verrückten Laden in Düsseldorf. Da werde ich unbedingt mal vorbei gehen müssen. Natürlich nehme ich die Kamera mit, denn über den Laden gibt es einiges zu erzählen.

Jedenfalls dachte ich dort eine kleine Ausstellung zu machen

und ich werde Einladungskarten verschicken.

Mal sehen, wer dann kommt.

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So, jetzt aber endlich der Film dieser Woche. Er fasst die

Woche zusammen, für das Wochenende mache ich einen eigenen Film.

Es ist ganz gut, wenn ich die Tage etwas zusammenraffe, denn dann habe ich mehr Zeit für etwas Anderes. Aber ich denke, Sie kennen sich jetzt hier auch schon ein Bisschen aus. Andererseits, es gibt an fast jeder Ecke etwas zu entdecken oder zu kommentieren. Nicht alles in meinem Paradies ist perfekt. Aber für mich sind gerade diese Stellen interessant, denn sie rufen nach Arbeit. Ich würde zum Beispiel gerne diesen Platz im Mühlenfeld gestalten. Das ist genau die richtige Aufgabe für eine Objekt-Designerin. Doch hat die Stadt jetzt schon sehr viel Geld für die Bänke ausgegeben, ob sie noch mal etwas Geld in die Hand nehmen würde? Sinnvoll wäre es und ich denke die Bewohner des Mühlenfeldes würden sich darüber sehr freuen. Ich wurde dort einen kleinen Teich anlegen. Ich würde dort schöne Lampen installieren. Es müsste ein meditativer Ort sein.  Die Japaner können so etwas sehr gut und ich würde mir bei ihnen etwas abschauen. Es müsste ein Ort sein, an dem man gerne etwas verweilt, einfach, weil er so schön ist. Vielleicht würde man sich dort dann sogar auf ein Gespräch treffen.
So ein schöner Platz würde auch den Leerstand in dem an sich ganz hübschen Geschäftskomplex beenden, denn dann würde ein Cafe sich dort sicher lohnen. Ein Kunstcafe zum Beispiel. Und dann würde sich auch noch ein weiteres Geschäft dort etablieren können. Das dort keiner hinwill, nun, bei der jetzigen Aussicht ist das kein Wunder. Wenn ich gefragt würde, dann würde ich mich durchaus mal an einen Platzentwurf wagen. Aber für Lau mache ich das auch nicht mehr. Früher hätte ich mich schon längst ans Zeichenbrett gestellt und ein Konzept dazu geschrieben. Den hätte ich dann verschickt und gehofft, dass er auf Interesse stößt. Aber, ich sage Ihnen vielleicht nichts Neues, solches Engagement wird selten so einfach gewürdigt. Man muss schon persönlich vorsprechen und für seine Idee kämpfen. Doch dafür habe ich zur Zeit leider keine Zeit.

Aber, schauen Sie sich den Film einfach mal an und überlegen Sie,

ob Sie sich nicht auf dem Platz einen japanischen

Garten vorstellen können. Mit Teich

und Kirschbaum.

So, jetzt werde ich mal in meinen Stick

schauen, welchen Film ich Ihnen heute noch zeige.

Wie schon gesagt, jetzt kommt ein gewisser Themenwechsel. Ich habe mich auch noch für andere Dinge interessiert. Da sind zum Beispiel die alten Ägypter. Da sind die ganzen alten Göttergeschichten. Ich habe versucht darin ein Muster zu erkennen, eines das uns etwas über die Unsterblichen erzählt. Meiner Meinung nach gibt es Unsterbliche. Ja, wir alle sind unsterbliche Seelen. Und wir kommen auch alle immer wieder. Doch dummerweise erinnern wir uns an unsere Vorleben nicht. Daher halten immer mehr ihren Aufenthalt auf der Erde für eine einmalige, ziemlich sinnlose Angelegenheit. Ein Zufall der Natur hat uns erschaffen und leider sind wir mutterseelenallein im Universum. Nun, das ist nicht mein Weltbild. Ich glaube an einen höheren Sinn im Leben und ich glaube auch, dass wir immer wieder die Chance erhalten, ein Leben zu führen mit dem Ziel charakterlich zu wachsen.
Jedenfalls nahm ich einfach mal an, dass es zur Zeit der alten Ägypter Unsterbliche gab, die immer wieder geboren wurden und sich irgendwann auch dessen bewusst waren. Und diese Unsterblichen erstrebten das Ziel, die Welt so zu gestalten und zu beeinflussen, dass man 100 Jahre oder 200 Jahre später in genau die Welt hineingeboren wurde, in der man auch leben wollte. Ich halte dies zumindest für eine sinnvolle Herangehensweise. Und weil ich in 200 Jahren in einer Welt leben möchte, in der Bombinis eine Alltäglichkeit sind, deshalb versuche ich sie in diesem Leben zu erfinden. So betrachtet war es sicherlich sinnvoll sich mit der Geschichte etwas genauer zu beschäftigen. Doch ich bitte Sie, ich bin kein Historiker, ich bin wenn dann eine Schriftstellerin. Ich habe meiner Fantasie einfach viel Raum gegeben in dieser Zeit. Man könnte sagen, auch dies war schon Teil der Psychose, das stimmt sicherlich auch. Kreativer Wahn und Wahnsinn liegen halt nah beieinander.

So, ich habe genau den richtigen Film zum Einstieg in das ganze Thema gefunden.

„Im Zeichen der Schlange“ ist zwar vielleicht erst mal ein nicht so ganz verständlicher Titel, aber wenn Sie richtig im Thema sind, dann verstehen Sie auch den Titel. Ich bin ja mal gespannt, was Sie zu diesem Film sagen und ob er Sie dazu ermuntert auch die anderen, kommenden Filme anzuschauen. Erwarten Sie Unerwartetes. Ich habe mir den Film jetzt jedenfalls noch mal aufmerksam angeschaut und ich finde ihn auch heute noch sehr interessant. Klar, wenn Sie ein Historiker sind, dann werden Sie wahrscheinlich die Stirn kraus ziehen, aber seien Sie einfach mal ganz offen für neue Ideen. Als Schriftsteller schmückt man die Dinge halt immer gerne etwas aus. Und was die Sache mit der Metamorphose angeht, also, ich will Sie nicht ängstigen, vielleicht läuft so ein Polsprung ganz anders ab.

Aber, dass der Polsprung unser elektromagnetisch arbeitendes

Gehirn beeinflussen wird, das glaube ich wirklich.

Es ist nicht egal wo Nord

und Süd ist.

So, jetzt ist es 22:43 Uhr und

ich bekomme kalte Füße und Hunger habe ich auch.

Ich mache mir jetzt noch ein Brot und einen süßen Kaffee.

Ich trinke das Zeug wirklich zuviel, zu süß und zu spät.

Aber das ist mir jetzt egal. Ich melde

mich morgen wieder.

FORTSETYUNG folgt!

monalisatv

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