06.09.2018

PROGRAMM f[r den 11.9.2018

„Die Welt von gestern in Farbe“

Bild zu Apple iPhone X Bild zu Dieter BohlenVictory Day, Krankenschwester, Seemann, Matrose, Kuss, 14. August 1945, Times Square, New YorkAktualisiert am 10. September 2018, 17:34 Uhr

Die Eröffnung des Sueskanals, der Bau der Freiheitsstatue,

die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit: Für das Buch „Die Welt

von gestern in Farbe“ (riva Verlag) wurden 200 weltberühmte Aufnah/

men aufwendig nachkoloriert. Tauchen Sie mit uns ein in eine Welt

faszinierend modern anmutender Geschichte….

Regenmantel?

Aktualisiert am 06. September 2018, 14:24 Uhr

Selbst wenn jetzt noch ein paar sonnige, warme

Tage auf uns zukommen, ist eines nicht zu bestreiten:

Der Herbst kommt in großen Schritten näher, die Tage werden kürzer, die Nächte kälter und immer öfter hängt am Morgen der Nebel über der Erde. Doch mit der passenden Kleidung kann auch ein nasser Herbst der Stimmung nichts anhaben

– und selbst Regenjacken können stylisch sein:

Monalisa TV – 

11.August

Backt kleine Brötchen! – 11.August 2015

Dafür aber ganz, ganz Viele!

Die SONNENGÖTTIN saß in IHREM BETT und zog an IHREM JOINT.

Was waren dies nur für außergewöhnliche Zeiten, in die SIE hier hinein geraten war. Einfach ALLES BÖSE löste sich tatsächlich Schritt für Schritt in WOHLGEFALLEN auf. Erst hatten natürlich mal wieder alle „rumgemerkelt“, aber jetzt schien der NAGEL im KOPF endlich zu wirken. GUMMI-PUNKTE? Warum eigentlich nicht? Ob bedrucktes Papier, oder wie ebenfalls angedacht, ein BIT in einem Computer, warum dann nicht auch GUMMI-PUNKTE? Und Mr. ATON kratzte sich am KOPF. Wogegen stemmte er sich da nur die ganze Zeit?

Ihm konnte es doch schnurz sein, welches ZAHLUNGSMITTEL die Menschen

verwendeten, wichtig war doch am Ende nur, dass ER

auf dem GOLD sitzen durfte….

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Website Deutsch Fachübersetzungsdienst / Spannender Beitrag!

Die Thematik ist zurzeit ziemlich Up-To-Date und wird es

auch in der Zukunft weiterhin bleiben.

Bild zu Polizei in Köthen AntibiotikumBild zu Tödlicher Streit in KöthenIgor Dodon, Moldawien, Präsident, Autounfall,

Aktualisiert am 10. September 2018, 11:59 Uhr

Der Konvoi von Moldawiens Präsident Igor Dodon wurde

am Sonntag in einen Verkehrsunfall verwickelt, als ein Lastwa/

gen in den Gegenverkehr geriet. Eine Dashcam filmte den

Crash, der Politiker kam leicht verletzt davon. 

© KameraOne

Die schönsten Ausflugsideen für den Herbst.

Mitglied einer arabischen Großfamilie?

Bild zu Toter nach Schüssen in Berlin-Neukölln

Ein 36-Jähriger ist am Tempelhofer Feld in Berlin-Neukölln von mehreren

Schüssen getötet worden. Möglicherweise handelt es sich um ein

Mitglied einer arabischen Großfamilie…

12.märz 2015Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen

Arbeit / Interessanter Artikel.

@791

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Monalisa TV – Vom POL- zum QuantenSPRUNG! – 12.März 2015

Lexus RC (2019)

Und die SONNENGÖTTIN dachte:

Ist doch wirklich kein schlechtes PROGRAMM, welches auf

DIESER“ interaktiven Fernseh-Zeitungs“-SEITE angeboten wird.

Vielleicht würde dieses ANGEBOT ja irgenwann dazu führen, dass all die vielen FERNSEHZUSCHAUER, die selbst in dieser prekären Situation immer noch im HINTEREN ZUGABTEIL die ganze Zeit wie paralysiert vor dem MAINSTREAM-TV hindämmerten, sich aufrafften um über IHRE GOLDENE BRÜCKE in eine BESSERE WELT zu treten. Die Türen des ZUGES standen mittlerweile weit offen und die Ersten FU?GÄNGER hatten auch schon Platz genommen. Doch, MONALISA wollte nicht nur mit ein paar WELTVERBESSERERN in das LAND der MAGIERKÖNIGE fahren, SIE wollte nun mal, dass jeder eine reelle CHANCE zur SELBSTBESTIMMUNG bekam, unter anderem auch, damit nachher niemand sagen konnte: „Ich habe doch nichts davon gewusst!! Von diesem schlimmen SATANISMUS, diesen FINANZMAFIOSOIS, diesen KINDERSCHÄNDERN, FASCHISTEN und NWO-VERBRECHERN!… Ich habe immer nur brav meine Befehle ausgeführt oder bin fleißig meinen beruflichen Verpflichtungen nachgegangen, ich habe Karriere gemacht! Ich habe alle meine Steuern gezahlt und ich bin auch nie SCHWARZGEFAHREN … Nein, die GÖTTIN wollte wirklich, dass jeder sich frei entscheiden können sollte, entweder weiter auf der SEITE des GIERIGEN MAMMON oder aber ein LEBEN mit GOTT und voller LIEBE, WUNDER und MAGIE…

…ob SIE wohl tatsächlich für so ein tolles REISEZIEL auch

noch selber WERBUNG machen musste? …

Fotograf gibt zu:

Bild zu Deutsche Bahn Daniel Küblböck, Kreuzfahrtschiff, Vermisst Bild zu Serena WilliamsAktualisiert am 10. September 2018, 12:08 Uhr

Ein vom Weißen Haus beauftragter Fotograf hat zugegeben,

die offiziellen Bilder von der Zuschauermenge bei der Amts/

einführung von US-Präsisdent Donald Trump bear/

beitet zu haben. Das berichtete der Sender

CNN am Samstag.

Bild zu Inauguration, Amtseinführung, Weißes HausAktualisiert am 08. September 2018, 14:40 Uhr

Über die Größe der Menge hatte es nach der Vereidigungszeremonie

im Januar 2017 erhebliche Auseinandersetzungen gegeben. Trumps

damaliger Sprecher Sean Spicer hatte erklärt, die Zahl der Zu/

schauer sei die größte gewesen, die jemals der Vereidigung

eines US-Präsidenten beigewohnt habe…

Pressekonferenz zu den Ereignissen in Köthen

Nationalelf Live-Ticker – Deutschland vs. Peru

Bild zu Volkswagen Bild zu Demo gegen neues niedersächsisches PolizeigesetzDeutschland - Peru

Bye, bye, Brünett

Bild zu Sophie Power Bild zu Bill Daily Bild zu Streit, Sachsen-Anhalt, Vaterschaft, Streit Bild zu Judith Williams

In Judith Williams scheint nicht nur die knallharte

„Höhle der Löwen“-Investorin zu schlummern. Neuer/

dings zeigt sie sich auch von einer ganz anderen Seite

– und überrascht dabei mit neuem Look!

Broschüre Dachgeschoss Bild zu Rasieren

Fenati bringt bei Motorrad-

WM Konkurrent bewusst in Lebensgefahr

Spätsommer bringt Sonne und Wärme

Sommer, Perryman, Bild zu Donald Trump, US-Präsident

Die „New York Times“ veröffentlichte im Editorial einen anonymen Kommentar. Darin offenbart sich eine stille Opposition gegen US-Präsident Donald Trump innerhalb des Weißen Hauses. Sofort kochten Gerüchte hoch, wer es sein könnte.

Trump selbst behauptete, den Kreis der Verdächtigen auf zwölf Personen

eingekreist zu haben. Eine Liste der möglichen Verdächtigen…

Romano Fenati

Aktualisiert am 10. September 2018, 14:35 Uhr

„Be one with the ocean“

Bild zu Oldendorf, ungeklärte MordeBild zu Dieter Bohlen

Noch immer wird nach dem vermissten Daniel Küblböck

gesucht. Immer mehr Weggefährten melden sich zu Wort und

zeigen sich schockiert. So auch Dieter Bohlen, der über Insta/

gram eine Video-Botschaft veröffentlichte. Mit seiner ge/

schmacklosen Kleiderwahl sorgte der Pop-

Titan aber für Wirbel…

Bild zu Apple iPhone XBild zu Tote in Wohnhaus in Australien gefunden Karl Lagerfeld

In einem Haus in Australien sind fünf Leichen gefunden worden.

Es handelt sich bei den Toten um drei Mädchen, ihre Mutter

und ihre Großmutter. Einen Verdächtigen

gibt es bislang nicht…

Mick Schumacher holt

zweiten Formel-3-Sieg am Nürburgring

Du..is-burg:

Bild zu Delta Fire, Buschfeuer, Kalifornien, Interstate 5, Redding, Freeway, Truck Bild zu Duisburg, Mord, Tatverdächtige, FestnahmeCIMG2303

Eine 17-Jährige trifft sich mit ihrem Ex-Freund, um

über die vergangene Beziehung zu sprechen. Dann tauchen

plötzlich drei maskierte Personen auf und attackieren das

Mädchen heftig. Nun wird gegen vier Personen

ermittelt – wegen versuchten Mordes…

Ein Mann läuft in der tief stehenden Sonne über ein FeldKarl LagerfeldAktualisiert am 10. September 2018, 11:10 Uhr

30-Milli-ard-en-Zu/

sch*l(uss für Rente 2030 realistisch

US Open, Serena Williams

Ein stabiles Rentenniveau soll laut Finanzminister Olaf

Scholz auch nach 2025 ohne Steuererhöhungen möglich

sein. Dafür sollen Zuschüsse sorgen – und höhere

Belastung der Besserverdiener…

Bild zu Mats Hummels

PRO/GRAM/M f[r den 9.9.2019

Monalisa TV – international – informativ – interaktiv – 10.März 2015

Mirian Abele / Some really good blog posts on this web site, regards for contribution.

“When he has ceased to hear the many, he may discern the

One – the inner sound which kills the outer.”

by H Hahn Blavatsky.

10.März 2015 Bild zu Niederbayern, Arnstorf, Hund, AngriffBild zu Ein Mann läuft über ein gefrostetes Feld

Es wird wieder früher dunkel, der Himmel ist häufiger grau als blau,

die Temperaturen sinken – und mit ihnen die Motivation, sich zu einer Runde Joggen aufzuraffen. Selbst eingefleischte Lauf-Fans kostet es nun mehr Überwindung, sich bei Wind und Regen hinauszuschleppen. Doch mit der richtigen Ausstattung ist das Laufen in der dunkleren Jahreszeit gleich viel angenehmer

– und Sie bleiben bis ins Frühjahr

hinein fit…

Timo Werner, Nationalmannschaft, Verhaltensregeln

PROGRAMM f[r das WOCHENENDE

Monalisa TV – Der Mantel der Magier – 3.Juni 2015

Bild zu Sebastian Kurz, Europa, Migration 3.Juni 2015Bild zu Jack MaAktualisiert am 08. September 2018, 10:01 Uhr

wiecej bonusów / glad to be one of the visitants

on this awing web site : D.

„Goodbye Deutschland“

Bild zu Jens Büchner

Was ist mit Jens Büchner los? Anstatt seinen Fans

auf Mallorca ordentlich einzuheizen, meldet sich

der Entertainer aus dem Krankenhaus…

Zeitung:

Bild zu PolizeiAktualisiert am 07. September 2018, 21:21 Uhr

Am Rande der teils fremdenfeindlichen Proteste nach dem tödlichen Messerangriff von Chemnitz soll sich nach einem Medienbericht auch eine schwere antisemitische Attacke ereignet haben. Am Abend des 27. August sei das koschere Restaurant „Schalom“ von etwa einem Dutzend schwarz gekleideter Vermummter angegriffen worden, berichtet die „Welt am Sonntag“. Sie hätten „Hau ab aus Deutschland, Du Judensau“ gerufen und das Lokal mit Steinen, Flaschen und einem abgesägten Stahlrohr beworfen.

Der Eigentümer sei an der Schulter getroffen und verletzt worden,

eine Fensterscheibe zu Bruch gegangen und die

Fassade beschädigt worden…

Fall Maria H.:

Bild zu Colin KaepernickMaria H.

Jahrelang war Maria H. aus Freiburg verschwunden, jetzt

überschlagen sich binnen weniger Tage die Ereignisse: Nachdem

die junge Frau in der vergangenen Woche überraschend wieder

aufgetaucht war, hat die Polizei nun den in diesem Zusam/

menhang gesuchten Mann festgenommen…

Kunstfreiheit?

Bild zu Großstadt aus PappeBild zu Alex Jones

Alex Jones verbreitet mit seiner Webseite „Infowars“ krude

Verschwörungstheorien und wurde deswegen bereits von

vielen Social-Media-Plattformen verbannt. Nun hat

auch Twitter den Stecker gezogen…

Klapperschlange im Kinderwagen

Bild zu Klapperschlange

Mit einer Klapperschlange im Kinderwagen ihres zwei Jahre

alten Kindes ist eine Frau in Kolumbien unter/

wegs gewesen…

Krabbler-Alarm in Hessen:

Bild zu AutobahnauffahrtBild zu Kakerlake

Wegen eines Kakerlakenbefalls ist eine Grundschule in

Hessen seit Donnerstag geschlossen. Der Unterricht für die

Schüler soll erst am Mittwoch wieder starten – erst

müssten die Kammerjäger anrücken…

Bild zu netID

@853

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Widerstand im Weißen Haus:

"Bares für Rares", ZDF Donald TrumpAktualisiert am 07. September 2018, 16:57 Uhr

Schadet sich die „New York Times“ selbst?

Wie wird Donald Trump reagieren?

Chemnitz Logo: DORTMUNDER HERBST Bild zu Leroy SanéAktualisiert am 07. September 2018, 16:45 Uhr

Jungstar Leroy Sané wird der deutschen Fußball-

Nationalmannschaft im Länderspiel gegen Peru

am Sonntag (20.45 Uhr/RTL) in Sins/

heim fehlen…

Kleid wirft eine Frage auf

Bild zu Herzogin Meghan und Prinz Harry

Herzogin Meghan legt einen stilsicheren Auftritt nach dem

anderen hin. Jetzt zeigte sie sich in einem blauen Kleid,

in dem sie ungewohnt kurvig wirkte. Was

steckt dahinter?

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Bild zu Veronica FerresAyda Field Williams mit Robbie WilliamAktualisiert am 07. September 2018, 14:54 Uhr

Was für eine Mega-Überraschung: Robbie Williams und seine

Frau Ayda sind still und heimlich zum dritten Mal Eltern geworden.

Eine Leihmutter trug ihre Tochter Colette Josephine aus.

Auch diese Stars suchten sich schon Hilfe.

© spot on news

Kampfjets ruhen nicht

Syrien-Gipfel in Teheran

Eine Einigung gibt es nicht: Beim Syrien-Gipfel in Teheran

können sich Wladimir Putin, Hassan Ruhani und Recep Tayyip

Erdogan nicht zu einem gemeinsamen Vorgehen in Idlib

durchringen. Der Westen befürchtet ein

Blutvergießen…

Bild zu Aldi Nord

Skurrile V-ag-in..al-Eier:

Bild zu Gwyneth Paltrow Aktualisiert am 07. September 2018, 16:07 Uhr

Gwyneth Paltrow muss 145.000 Dollar zahlen

Seit 2008 gibt Schauspielerin Gwyneth Paltrow mit ihrem Online-Magazin „Goop“ ihren Lesern Lifestyle-Tipps. Es geht zum Beispiel um die Vorzüge eines Vaginal-Dampfbads oder welchen positiven Effekt „Pflanzen-Milch“ auf das Hautbild hat. Paltrow verfolgt damit keine altruistischen Ziele, sie will natürlich Geld verdienen. In dem angeschlossenen Online-Shop können die erwähnten Produkte direkt eingekauft werden. Die Preise haben es oft in sich: Eine spezielle Zahncreme schlägt zum Beispiel mit stolzen 120 Dollar zu Buche.

Vaginal-Eier gegen Blasenschwäche

Doch mit dem Anpreisen von Vaginal-Eiern aus Jade und Quarzstein ist sie nun offenbar zu weit gegangen. Sie stellte wissenschaftlich nicht haltbare Behauptungen auf:

Die Eier würden die hormonelle Balance wiederherstellen, den

Zyklus der Periode regulieren und Blasen/

schwäche heilen…

„Hutbürger“ bekommt neuen Job

Hutbürger Bild zu NeymarAktualisiert am 07. September 2018, 17:14 Uhr

Vorfall war Eingriff in die Presse/

freiheit…

Ein Becher Eis

Lange Ärmel Uni Baumwolle V-Ausschnitt Blusen Bild zu Deutschland - Frankreich Bild zu Niki LaudaBild zu Schießerei in Cincinnati

In Cincinnati, der Hauptstadt des US-Bundesstaats Ohio,

sind am Donnerstag in der Innenstadt Schüsse gefallen.

Ein Mann eröffnete in einer Bank unvermittelt das

Feuer. Vier Menschen starben…

Datenklau bei British Airways:

Bild zu British Airways

Daten von 380.000 Kreditkarten gestohlen

Datenklau bei British Airways: Bei Buchungen über die

Internetseite und die App sind nach Angaben der Flugge/

sellschaft die Kre/d-it/karten-Daten von etwa 380.000

Kunden gestohlen worden…

Das richtige Anfängerauto

Bahnrad-Olympiasiegerin

Kristina Vogel ist querschnittsgelähmt

Kristina Vogel

Mehr als zwei Monate nach ihrem schweren Unfall gibt es traurige

Neuigkeiten von der Bahnradfahrerin Kristina Vogel: Die zweimalige

Olympiasiegerin ist querschnittsgelähmt. In einem ersten

Statement zeigt sich die 27-Jährige aber

kämpferisch…

@962

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PROGRAMM f[r den 7.09.2018

Donald Trump und der orchestrierte Widerstand

Das Weiße Haus kommt nicht zur Ruhe. Nach der Veröffentlichung eines

anonymen Gastbeitrages in der New York Times, der von einem Insider

aus der Trump-Administration verfasst worden sein soll, sah sich der

US-Präsident zu einem Rundumschlag gegen politische Gegner

und Medien gezwungen. In Washington rätselt man nun

über die Identität des Maulwurfs…

Lange Ärmel Solide Baumwolle Kragen Blusen NFL

Mops „Sir Henry“ ist tot

Bild zu Mops «Sir Henry» ist totAktualisiert am 06. September 2018, 13:01 Uhr

Letzte Mahlzeit vom Feinkost-Käfer

Der Hund habe Krebs gehabt und sei in der Nacht zum Mittwoch eingeschläfert worden. Zum Abschied, als letztes Mahl, habe Ackermann Sir Henry Lachs und Roastbeef aus dem Feinkostladen Käfer gegeben, den ihr Mann Gerd Käfer zur bekannten Marke gemacht hatte. Käfer war im Jahr 2015 gestorben – ebenfalls an Krebs.

„Sir Henry“ hatte wegen seiner zahlreichen Auftritte im Münchner Blitzlicht/

gewitter bundesweit eine gewisse Bekanntheit. Im Jahr 2013 verlor

sein Frauchen einen Urheberrechtsstreit um

Bilder ihres Tieres…

© dpa

Lange Ärmel Uni Polyester V-Ausschnitt Blusen

Conchic/ta Wurst:

Conchita Wurst

Tom Neuwirth will wieder ein Mann sein. Der Sänger,

besser bekannt unter dem Namen Conchita Wurst,

fühlt sich nicht mehr behaglich dabei, als

Frau angesprochen zu

wer..den…

„House of Cards“:

Bild zu Kevin Spacey

Fans der Netflix-Serie fragen sich schon lange: Was passiert mit Kevin

Spacey alias Frank Underwood bei „House of Cards“? Der abschließ/

ende Teaser zur letzten Staffel gibt endlich die Antwort….

A68 hat sich losgemacht

Bild zu Thomas Müller, Vignetten, Maut Bild zu Angela Merkel Bild zu Gigantischer Eisberg treibt langsam in wärmere Gewässer Lin Chi-ling Sarah Lombardi Ron McCartney Krankheitserreger, Petrischale Bild zu MercedesBild zu Toni Kroos

Ex-Weltmeister Toni Kroos hat Leroy Sané das Potenzial

zur Weltklasse attestiert, sich aber gleichzeitig erneut

kritisch zum Jungstar von Manchester

City geäußert…

Bild zu Maria H. Angela MerkelBild zu Braemar Gathering, Highland Games, Hammerwerfen, Schottland

Aktualisiert am 05. September 2018, 18:41 Uhr

Kretschmer: „Es gab keinen Mob, keine Hetzjagd“

Kanzlerin Angela Merkel hat ihre Verurteilung der rechtsextremen Ausschreitungen in Chemnitz bekräftigt. Es habe Bilder gegeben, die „sehr klar Hass und damit auch die Verfolgung unschuldiger Menschen“ gezeigt hätten. Davon müsse man sich distanzieren. „Damit ist alles gesagt“, fügte die CDU-Vorsitzende hinzu. Merkel reagierte damit auf Vorwürfe von AfD-Chef Jörg Meuthen. Dieser hatte kritisiert, dass Merkel und Seibert nahezu wortgleich „entgegen der Faktenlage“ von „Hetzjagden“ gesprochen hätten. Dies habe dem Ansehen Sachsens wie ganz Deutschlands in der Welt „schwersten Schaden“ zugefügt.

Er erklärte: „Ich fordere Bundeskanzlerin Merkel auf, erstens den Sachverhalt

richtigzustellen, sich zweitens vor der Öffentlichkeit und gegenüber den Bür/

gern Sachsens für die Verbreitung dieser Unwahrheit zu entschuldigen

und drittens ihren Regierungssprecher zu entlassen.“

CIMG2303 Bild zu EmiratesAktualisiert am 05. September 2018, 16:54 Uhr

Die EU will Streamingdiensten vorschreiben, einen gewissen

Prozentsatz an europäischen Produktionen in ihr Angebot auf/

zunehmen. Ein entsprechender Gesetzesentwurf ist bereits

in Arbeit. Mit dem Schritt will die Europäische Union

die Filmindustrien der Mitgliedsstaaten

stärken…

Entwicklungspolitik in Afrika:

Bild zu China-Afrika-Forum, Blumenschmuck, Peking Demo gegen "Merkel muss weg!" Kundgebung Landtag Sachsen

Aktualisiert am 05. September 2018, 12:24 Uhr

„Es gab keinen Mob, keine Hetzjagd

und keine Pogrome“

@717

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PROGRAMM f[r den 6.09.2018

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Auswärtstor-Regel der U-efa

Uefa Bild zu Razzia Bild zu Profis des Hamburger SV Anke EngelkeAktualisiert am 05. September 2018, 16:51 Uhr

Sie war uncool und ging gerne zur Schule: Anke

Engelke erinnert sich an ihre Jugend – offen/

bar mit gemischten Gefühlen…

Überwachung durch Verfassungsschutz?

AfD, Pegida, Pro Chemnitz, DemonstrationBild zu PalmölkerneColin Kaepernick

Nach den Vorfällen in Chemnitz fordern Po/

li/tiker, die AfD vom Verfassungsschutz überwachen zu lassen.

Doch so einfach ist das nicht, erklärt ein Experte für Verfassungsrecht.

Welche Voraussetzungen müssen für eine Beobachtung erfüllt sein

und welche Auswirkungen könnte das haben?

Helene FischerAktualisiert am 05. September 2018, 15:49 Uhr

PROGRAMM f[r den 5.September 2018

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11. Juni 2012

Minze, Hausmittel

In Syrien droht der nächste Horror – die UN warnen gar vor der

größten Katastrophe des 21. Jahrhunderts: Assad und seine Verbündeten

planen einen Angriff auf Idlib, die letzte Rebellenhochburg des Landes.

Mit einer scharfen Warnung versucht Washington, zumindest den

Einsatz von Chemiewaffen zu verhindern…

Bild zu Amazon - Jeff Bezoz

Schwarze Liste:

Bild zu Motsi Mabuse Bild zu Freizeit-Monitor

Die Tochter von Motsi Mabuse ist jetzt einen Monat alt.

Die stolze Mama gratuliert ihrem Liebling via Insta/

gram und zeigt sich in ungewohntem Look.

Die Fans feiern sie dafür…

Heute habe ich wieder nicht ganz so viel Zeit zum Schreiben, in einer

guten Stunde muss ich mich aufs Fahrrad schwingen und in den Nachbarort radeln.

Dort habe ich heute Therapie. Meine Therapeutin heißt Frau Dr. Mitschuleit, sie ist Psychiaterin und sie begleitet mich nun schon seit 5 Jahren. Zu Beginn fuhr ich einmal die Woche zu ihr, dann hatte ich alle 2 Wochen einen Termin und jetzt sehen wir uns alle 4 Wochen für eine halbe Stunde. Das ist natürlich für eine umfassende Therapie etwas wenig. Meistens erzähle ich ihr einfach nur was die letzten Wochen so passiert ist. Aber die Regelmäßigkeit der Gespräche und die dadurch entstehende Kontrolle geben mir Sicherheit, denn sie würde es sicherlich schnell bemerken, wenn ich rückfällig werden würde. Man selbst merkt es ja leider meist als Letzter. Und einen Rückfall in die Psychose oder gar Schizophrenie möchte ich unbedingt vermeiden. Denn, ich glaube nicht, dass ich das noch einmal überleben würde. Entweder ich sterbe direkt daran oder ich bringe mich selbst um. Noch sind wir in der Geschichte ja nicht soweit, aber ich kann Ihnen versichern, mit so einer psychischen Extremsituation ist wirklich nicht zu spaßen. Anfangs ist das Ganze ja noch sehr lustig und interessant, doch irgendwann verselbstständigt sich die Sache und es beginnt ein echter, nicht enden wollender Höllentrip.

Bei mir war es wirklich sehr schlimm, aber ich denke auch bei anderen ist diese

Sache nicht viel angenehmer. Das Schlimmste bei mir waren die

Gefühle und der finale Gedächtnisverlust.

„Angst – Trump im Weißen Haus“

Donald TrumpAktualisiert am 05. September 2018, 06:51 Uhr

Der hatte mich wirklich geschafft.

Danach war ich mit meinen Kräften einfach am Ende.

Ich machte dafür in meiner Verzweiflung irgendwelche, feindlich gesinnten Außerirdischen verantwortlich. Ich fühlte mich ihnen völlig ausgeliefert und ich befürchtete, diese Gehirnlöschung war erst der Anfang. Man wollte mich offensichtlich völlig aus dem Verkehr ziehen. Man wollte mich und mein Bombini für alle Zukunft zerstören. Ich dachte, aha, so geht man also mit den Wissenschaftlern und Tüftlern um, wenn sie den Status Quo gefährden. Wenn man sie nicht auf normalem Wege stoppen konnte, dann löschte man einfach ihr Gehirn. Und weg war das Wissen, weg war die revolutionäre Persönlichkeit.
Es hat lange gedauert, bis ich meine Erinnerungen und mein Ich zurück erobert hatte, noch einmal möchte ich mir dies nicht stehlen lassen. Aber, wie schon gesagt, soweit sind wir noch nicht, noch ging es mir sehr gut.Heikos Rausschmiss konnte mir und meinem Projekt nichts anhaben, denn Gott war wie immer ganz auf meiner Seite. Er schickte mir einen Engel in Gestalt von HaPe vorbei. Dieser hatte eine Operation vor sich und brauchte in den kommenden 2 Wochen seinen Kombi nicht. Er lieh ihn mir also für diese Zeit mit der Auflage, dass ich ihn damit besuchen kommen sollte und das tat ich natürlich wirklich sehr gerne.
Ich sprach auch mit Steini und da seine Wohnung immer noch leer stand, erlaubte er mir mein Labor dort aufzubauen. Die Wohnung bestand aus einem einzigen, großen Raum, an ihm fehlte zwar der Putz an den Wänden, doch das störte mich nicht. Ich stellte die Böcke auf und legte die Glastüren darauf, Heiko hatte sie mir zum Glück gelassen. Dann baute ich darauf meine Kaskadenanlage wieder zusammen. Das war kein Problem, denn ich hatte alles von vorneherein so konzipiert, dass es unproblematisch war diese Anlage zu transportieren.
In dem Raum befand sich ein großer Holztisch mit mehreren Stühlen daran. An diesem Tisch saß ich in der Folge öfters mit Steini und Rene zusammen. Beide waren nicht nur an dem Vorgang der Experimente interessiert, vor allen Dingen beschäftigte sie die Sache mit der kalten Luft. Ich hatte mir in einem Elektroladen ein Laserthermometer ausgeliehen und damit machten wir nun Messungen. Und wir konnten nachweisen, die Drahtwiderstände, die ich für den Vorwiderstand verwendet hatte, – Werner hatte sie mir großzügiger Weise geschenkt -, nun, diese Widerstände bliesen tatsächlich kalte Luft, wenn sie unter hoher Spannung standen. Am Fuß eines dieser Widerstände maßen wir 19,6°C und an seinem oberen Ende zeigte das Thermometer 18,6°C an. Und wenn man die Hand darüber hielt, dann spürte man einen stärkeren Luftstrom kalt aufsteigen.

Wie war dieses Phänomen nur zu erklären? Wir rätselten

gemeinsam, kamen aber auf keinen

gemeinsamen Zweig.

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Ich hatte folgende Idee dazu:

Die Drahtwiderstände bestanden jeweils aus einem sehr langen, dünnen Draht der auf ein Keramikröhrchen aufgewickelt worden war. Die einzelnen Widerstände hatte ich auf einer großen Glasplatte senkrecht stehend aufgeklebt. Miteinander verbunden wurden sie über ein feines Silberkabel aus dem Modellbau. Heiko hatte mir dieses gegeben. Er besaß eine riesige Modelleisenbahn, die er für seine Kinder aufgebaut hatte und solche Kabel hatte er dafür verwendet. Jedenfalls war es so, der Stromoder besser die Spannung musste nun durch diesen geringen Querschnitt und dafür benötigte er Energie. Und diese Energie entnahm er offensichtlich der umgebenden Luft. Dadurch wurde diese kälter, was wir dann messen konnten.
Aber vielleicht war es auch anders, und es lag an dem Magnetfeld welches diese Widerstände aufbauten. Denn im Grunde waren sie ja kleine Spulen. Und jede Strom durchflossene Spule zeigte ein Magnetfeld. Und da es auch bei der Erde an den Polen kalt war, konnte es doch schließlich sein, dass es auch hier an den Polen kalt wurde.

Am Südpol war es kälter als am Nordpol, vielleicht war dies bei den Spulen ganz genauso. Auch Rene und Steini machten sich ihre Gedanken, doch kann ich mich leider an ihre Vorschläge zur Lösung des Problems nicht mehr richtig erinnern. Für mich war die ganze Sache sowieso nur ein Nebenkriegsschauplatz.

Die eigentliche Herausforderung lag für mich jetzt erst

einmal im Bau eines neuen, verbesserten Bombinis.

Titel Seifenblasen Teil 2

So, jetzt bin ich wieder da.

Die Radtour ersetzt heute meinen Besuch im Fitnessstudio.

Dort gehe ich nämlich seit ein paar Wochen möglichst regelmäßig hin. Ich muss unbedingt an meiner Kondition und natürlich auch an meiner Figur arbeiten. Die Jahre auf dem Sofa vor dem Fernseher haben wie ich ja schon erzählt habe ihre unübersehbaren Spuren hinterlassen. Fernsehen und Süßigkeiten, das waren die Drogen nach dem Horrortrip. Und ein Pfeifchen durfte dabei auch nicht fehlen. Doch damit ist schon seit einigen Monaten Schluss. Mit jeder Droge jeder Art.

Ich trinke auch keinen Alkohol, dies allerdings schon länger nicht mehr. Nach meiner Beziehung zu Heiko wollte ich davon erst mal nichts mehr wissen. Mir schien jedoch Cannabis kein Problem zu sein. Danach hatte man zwar vielleicht Schmacht, aber wenn nichts zu Rauchen da war, dann war eben nichts mehr da. Das machte körperlich gar nichts und nun ja, psychisch war es vielleicht wie mit dem Kaffee.

Ein Kaffeetrinker fühlt sich auch ziemlich blöd, wenn er morgens in die leere Kaffee/

dose schaut. Doch das war es dann auch schon mit der Abhängigkeit.

Der Alkohol jedoch war ganz anderer Natur.

Bild zu Wolfgang Niersbach, UEFA Nations League

Aktualisiert am 04. September 2018, 15:24 Uhr

Er war zwar legal zu erwerben, an jeder Ecke bekam man ihn

im Grunde angeboten, aber wenn man damit nicht umgehen konnte und

zu lange zu viel davon trank, dann war es vorbei mit einem normalen Leben.

Dann regierte der Alkohol bis die Menschen in die absolute Katastrophe gerieten, Partner und Kinder verloren, dann die Arbeit, dann die Selbstachtung undam Ende lagen sie irgendwo in der Ecke und machten sich in die Hose. Es gab für sie nur noch den einen Gedanken: Wo war der nächste Tropfen, die nächste Flasche, der nächste Kasten Bier? So ging es auch mit Heiko. Ich hatte gerade Wolfgang kennen gelernt und war mit ihm gemeinsam bei Freunden zum Essen eingeladen, da sah ich Heiko völlig betrunken die Fußgängerzone unseres kleinen Ortes entlang torkeln. Er redete laut mit sich selbst und drohte jeden Moment das Gleichgewicht zu verlieren. Wirklich, es war für mich ein sehr bedrückender Anblick.

Da rauchte ich mir doch lieber einen Joint. Das dies jedoch im Übermaß

ebenfalls Probleme machen konnte, davon wusste ich

zu diesem Zeitpunkt noch nichts.

Bürgerkrieg in Syrien:

Aktualisiert am 05. September 2018, 11:53 Uhr

Aber noch sind wir ja nicht soweit. Noch saß ich mit Steini und

Rene zusammen und freute mich über ihre Anteilnahme an meinem Projekt.

Steini rauchte auch ab und zu Gras. Er hatte es selbst im Garten angebaut und er gab mir eine halbe Einkaufstüte voll davon mit nach Hause. Gott wollte ganz offensichtlich, dass ich das Zeug rauchte, warum sonst sollte ich immer so unverschämtes Glück haben, wenn es darum ging an das verbotene Zeug heranzukommen. Es war wirklich sehr auffällig und so machte ich es mir zu Hause gemütlich und rauchte dieses Kraut. Ich nannte es Babygras, weil es so sanft wirkte. Allerdings war mit dem Zeug dennoch nicht zu spaßen. Irgendwann, ich hatte mir eine dicke Tüte gedreht, da schlug das Zeug bei mir wie ein Hammer zu. Ich bekam plötzlich ein sehr merkwürdiges Gefühl, ja, ich bekam es mit der Angst zu tun, ich wusste zwar, das liegt nur an dem Gras, aber ich konnte mich dennoch nicht beruhigen. Am liebsten hätte ich vor Angst laut aufgeschrieen, das ging aber nicht, denn Felix schief neben mir in seinem Zimmer. Der hätte die Welt nicht mehr verstanden, wenn ich ihm hätte meine Schreierei erklären sollen. Ich wusste, das konnte jetzt noch stundenlang so weitergehen, doch ich konnte es eigentlich nicht eine Sekunde mehr ertragen. In meiner Not rief ich Steini an. Es war zwar schon nach Mitternacht, aber er ging dran und er meinte ich solle vorbei kommen. Zu Zweit war so ein Trip leichter zu ertragen. Ich machte mich also auf den Weg zu ihm. Ich redete dabei laut vor mich hin um die kriechende Angst zu vertreiben, die mich gefangen hielt. Bei ihm angekommen setzte ich mich gleich auf seinen Schoß. Er nahm mich ganz fest in seine starken Arme und er sollte mich die nächsten zwei Stunden auch nicht mehr loslassen. Er erzählte mir, dass er so etwas auch schon mal erlebt hätte, dass es vorbei gehen würde und vieles Tröstendemehr. Er war wirklich eine große Hilfe in dieser Nacht. Und er nutzte meine hilflose Situation auch in keiner Weise aus, obwohl wir uns auch sonst sehr sympathisch waren. Er sah gut aus und besaß ein cooles altes Mietshaus in dem er von seinen Mieteinnahmen lebte. Er renovierte es peu a peu und wenn jemand anderes ihn und sein tolles Werkzeug brauchte, dann verdiente er sich noch ein paar Euro dazu. Er lebte bescheiden, fuhr ein altes Auto und träumte von einem alten Segelschiff mit dem er die Küsten entlang reisen wollte. Doch leider, auch er hatte ein Alkoholproblem. Es war zwar vielleicht nicht so stark ausgeprägt wie bei Heiko, aber unerheblich war sein Konsum auch nicht. Er saß oft bei den jungen Leuten in der „Savanne“ und trank Bier und einen Schnaps dazu.

Dies ist eine gefährliche Mischung, ich hatte es selbst erfahren.

Heiko Maas in der Türkei:

Heiko Maas

Aktualisiert am 05. September 2018, 13:34 Uhr

Ich hatte mir nach einem frustrierenden Tag in der Werkstatt

zum Trost ebenfalls in der „Savanne“ ein Bier und einen Uzo bestellt.

Ich schluckte beides fast auf Ex hinunter und siehe da, ich konnte den Alkohol in mir spüren, er breitete sich angenehm überall in mir aus. Und schlagartig ging es mir besser. Meine Stimmung wechselte von traurig und betrübt zu gelassen, ja fröhlich. Allerdings gingen daraufhin bei mir auch die inneren Warnlampen an und ich sagte mir: Dies ist wirklich eine mächtige Droge, ich sollte die Finger davon lassen, sonst gewöhne ich mich noch daran und dann geht es mir wie Heiko.
Doch genug davon, ich wollte ja eigentlich von meinen neuen Bombini erzählen. Wie schon gesagt, Thausend Brauns Kondensator bestand aus einer kuppelartigen Seite und einer kleineren flachen Scheibe aus Metall. Dazwischen war bei ihm Luft und ein höherer Abstandhalter. Woraus dieser Bestand war auf seiner Zeichnung nicht vermerkt. Es musste irgendetwas Isolierendes sein.

Eine kleine Scheibe hatte ich ja, aber wo bekam ich so eine metallene Kuppel her?

Wieder war mir der Zufall, oder wie ich es sah, der liebe Gott behilflich.

Bild zu Manfred Weber

Ich weiß nicht mehr warum und wieso, aber ich war zu

dieser Zeit mit meinem Exmann bei seinen Eltern zu Hause.

Vielleicht ging es um Felix, vielleicht hatte dieser gemeinsame Besuch aber auch einen anderen Grund. Ich verstand mich immer noch recht gut mit Michaels Eltern und auch mit Michael hatte ich keine Probleme. Er hatte mir bei den technischen Zeichnungen für meinen Klappstuhlmechanismus geholfen aber er kam auch so ab und zu vorbei. Dann tranken wir einen Kaffee zusammenund erzählten uns was gerade so aktuell war. Ich hatte ihn eigentlich immer gemocht, auch als wir uns trennten. Er war mir schließlich ein sehr liebevoller Partner gewesen. Etwas lahmarschig vielleicht, aber was sollte es, ich hatte Energie für Zwei.

Er hatte auf dem zweiten Bildungsweg sein Fachabi gemacht, während ich auf das Abendgymnasium ging. Danach studierte er Ingenieurwesen an der Fachhochschule und ich begann mein Biologiestudium. Wir hatten einen gemeinsamen kleinen Sohn,unseren Felix, und lebten zunächst unverheiratet zusammen. Es war eine harmonische Beziehung ohne viel Streit oder sonstige Auseinandersetzungen. Gut, ich rastete schon mal aus, wenn er sich mal wieder hängen ließ, aber eigentlich machte er alles mit, was ich wollte. Die Idee mit dem Kind war meine gewesen. Ich hatte mich damals mit Anfang Zwanzig gefragt, wann der beste Zeitpunkt dafür wäre ein Kind groß zu ziehen. Während des Studiums oder danach? Ich kam zu dem Schluss, danach war nicht so gut, denn dann wollte schließlich auch ich Karriere machen und Geld verdienen. Als Student hatte man vielleicht doch mehr Zeit, man war einfach flexibler. Also legte ich es drauf an, als ich einmal durch Zufall meinen Eisprung mitbekam. Und ich wurde auch gleich schwanger. Damals ging ich noch auf das Abendgymnasium, aber das war für mich kein Problem. Ich bekam Felix in den Sommerferien und als das neue Schuljahr, das Letzte, wieder anfing, war ich wieder völlig fit. Michael begann damals sein Studium und wenn er nachmittags nach Hause kam, aßen wir zusammen und anschließend machte ich mich auf den Weg in die Schule. Das klappte so alles ganz wunderbar. Außerdem hatten wir ja auch noch unsere Eltern, die sprangen immer wieder gerne als Babysitter ein.

Als Felix 2 Jahre alt war und ich schon studierte,

da fanden wir die Wohnung in der ich noch heute lebe.

Sie hat einen Garten, liegt auf zwei Etagen und bietet genug Raum für eine Familie. Jeder hatte sein eigenes Zimmer und unten gab es eine Küche, ein Esszimmer und einen größeren Wohnraum. Allerdings wurde die Wohnung mit Kohle geheizt. Die Miete war daher unschlagbar günstig und so ging es uns lange eigentlich ziemlich gut. Nur als Michael dann mit seinem Studium fertig war, da wurde ich doch sehr unzufrieden mit ihm. Er kam mit der Arbeit irgendwie nicht gut zurecht und klagte viel. Mich machte das ganz kirre. Ich hatte zu der Zeit mein neues Studium angefangen, Diplomdesign, und ich wollte mich darauf vernünftig konzentrieren. Doch das ging nicht, Michael benötigte einfach zuvielAufmerksamkeit. Ich wurde bald schon richtig depressiv und vernachlässigte mein Studium, obwohl es mir zunächst total gefallen hatte.
Bei mir leuchteten daher bald schon wieder die inneren Warnlampen. So durfte das nicht weitergehen.

Ich stellte mir die Frage, ob ich allein mit dem Kind nicht besser zurecht kommen

würde, aber das war natürlich nicht so einfach um zu setzten,

schließlich hatten wir gerade erst geheiratet.

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Doch dann begegnete ich Mansur.

Er war ebenfalls Student an der Fachhochschule, vier Semester über mir.

Er arbeitete zudem als Tutor in der Holzwerkstatt und führte uns Erstsemester in die Holzverarbeitung ein. Er hatte vor dem Studium eine Schreinerlehre gemacht und war alles in allem ein sehr attraktiver, wenn auch etwas klein geratener, junger Mann. Er war Türke, legte aber nicht viel Wert darauf, im Gegenteil, er war bestens integriert. Wir tranken ab und zu in der Pause einen Kaffee zusammen. Mehr war es zunächst nicht. Doch zu Beginn des Sommersemestern trafen wir uns auf einer Astaparty und da er schon ziemlich angetrunken war und auch ich schon ein paar Gläser Sekt getrunken hatte, kamen wir uns immer näher. Wir tanzten stundenlang miteinander und irgendwann saß ich mit ihm knutschend in der Ecke. Es war sehr schön, endlich war da jemand, der total auf mich abfuhr. Das kannte ich so von meinem Michael nicht. Ich genoss also den Abend, doch damit sollte es gut sein für mich.

War es aber nicht. Mansur begann mich in den darauf folgenden Tagen total zu umwerben. Ich fand kleine Zettel an meinem Auto und wenn wir uns in der Werkstatt begegneten fühlte ich seine Blicke. Es dauerte nicht lange und ich folgte seiner Einladung zu ihm nach Hause. Dort kam es nach einem romantischen Champagnerfrühstück dazu, dass wir in seinem Wohnzimmer auf einer Matratze landeten. Es war wunderschön und ich bereute nicht diesen Weg gegangen zu sein. Für mich war seine Leidenschaft etwas völlig Neues, es war so ganz anders als mit Michael.
Zu Hause wieder angekommen konfrontierte ich Michael sogleich damit und der war zutiefst verletzt. Verständlich, sicherlich, aber ich war gnadenlos. Sollte er ruhig seine Quittung bekommen, ich hatte ihn schließlich schon monatelang gewarnt. Ich war jetzt endgültig auf einem Egotrip, ich wollte geliebt werden und zwar leidenschaftlich und wenn er das nicht konnte, nun gut, dann suchte ich mir eben einen Anderen.Ich war total verliebt und ich wollte nicht mehr zurück.

Egal was das für mich, meinen Sohn und eben auch meinen Mann bedeutete.

Ich will es kurz machen, es kam zur Trennung.

Die verlief zwar nicht so ganz einfach, aber letztendlich zog Michael aus und

ich saß voller Hoffnungen und überschießenden Gefühlen und wartete auf meinen Mansur.

Der hatte nämlich leider ein Auslandsstudium in Spanien angetreten. Ich wollte nicht, dass er dieses für mich aufgab, ich wollte ein ganzes Jahr auf ihn warten. Ich machte einen Taxischein um die Flugkosten zu ihm aufbringen zu können und ansonsten schrieben wir uns ellenlange Briefe. Doch darüber und die Zeit die dann folgte schreibe ich vielleicht an anderer Stelle etwas ausführlicher, jetzt sollte es schließlich erst einmal um mein Bombini gehen.
Ich war also mit Michael bei seinen Eltern und irgendwie stöberten wir durch das Chaos in der Garage. Da entdeckte ich plötzlich eine Metallschale, sie war recht schwer, hatte aber eine schöne leicht gewölbte Form. Der Durchmesser war vielleicht 40 Zentimeter, das passte total gut. Ich nahm sie mit in die Küche der Eltern und fragte, ob ich diese Schale vielleicht haben dürfe, ich bräuchte sie für ein Experiment.
Michaels Vater, ein pensionierter Chemiker, trennte sich zwar nur sehr ungern von seinen Sachen, aber er sagte nicht nein. Ich durfte sie also mitnehmen. Ich versprach sie wieder zu bringen, wenn ich sie nicht mehr brauchen würde.
In meinem neuen Labor wieder angekommen machte ich mich dann auch gleich daran diese Schale in ein Bombini zu verwandeln. Als Dielektrikum nahm ich wieder eine Plexiglasscheibe. Ich klebte sie mit Heißkleber an die Schale und auf der anderen Seite befestigte ich eine meiner kleinen Bomnbini-Scheiben. Das Ding sah jetzt schon richtig nach einem UFO aus. Ich bohrte noch ein paar Löcher in den überstehenden Plexirand um daran Schnüre zu knoten. Jetzt konnte ich das Ding an meiner Bombini-Waage aufhängen.

Kabel kamen über Klemmen dran und fertig war mein neues, asymmetrisches

Bombini. Würde dieses Ding jetzt vielleicht fliegen? Bekam ich

wenigstens meine gewünschten 10 Zentimeter?

Bild zu Anhörung von Brett KavanaughCIMG2242

Ich fuhr die Kaskade hoch und beobachtete dieses UFO gebannt.

Es bewegte sich, ein ganz kleines bisschen, doch leider nicht viel. Ich versuchte es waagerecht und schaute auf den Punkt des Laserpointers, da war eine Bewegungsichtbar, aber viel größer als mit meinem einfachen Bombini war sie auch nicht. Ich machte Markierungen an der Wand, auf die ich Packpapier geklebt hatte.

2 Zentimeter. Wieder nur 2 Zentimeter. Das war doch zum Haare ausraufen. Ob asymmetrisch oder nicht, es hatte keine Auswirkungen. Warum nicht? Was machte ich falsch? Oder sollte die Geschichte von Thaunsend Braun nicht auf der Wahrheit beruhen. Es gab schließlich einige, die an den angeblichen Flugeigenschaften seines Kondensators zweifelten. Sollte auch ich jetzt dem Zweifel verfallen? Konnte es wirklich sein, dass dieser Braun alle an der Nase herum geführt hatte? Aber warum hatte er dann seine Karriere deswegen zerstört? Warum hatte er eine Firma gegründet und war von einem Vortrag zum Nächsten gereist? Er hatte sein Experiment angeblich in den 50er Jahren sogar dem amerikanischen Militär vorgeführt. Die hatten jedoch leider kein Interesse gezeigt. Warum unterstützte mich der liebe Gott auf so vielen unterschiedlichen Wegen, wenn er mich doch immer nur scheitern ließ? Sollte ich etwa aufgeben? Die Sache als dumme Idee abtun und mich etwas anderem, Vernünftigerem zuwenden? Nein, das ging einfach nicht. Ich steckte schon viel zu tief drin. Ich durfte nicht aufgeben, ich musste einfach einen anderen Weg finden das Bombini-Rätsel zu lösen.

Ich wendete mich also mal wieder der Theorie zu.

Diese war nicht so frustrierend.

Im Gegenteil.

Auferstehung SeifenblasenPhysik-teil-2Seifenblasen-Teil-1

Ich war mittlerweile von den ominösen Torsionsfeldern total begeistert.

Sie schienen wirklich Antworten auf viele ungelöste Fragen der Wissenschaft zu geben. Ich füllte meinen Zeichenblock mit weiteren Hypothesen. Zum Beispiel das Atommodell. Wie sah es mit Torsionsfeldern in seinem Innern aus? Wenn jeder String ein Magnetfeld und Torsionsfelder hatte, ließ sich dann nicht auch ein Quark verstehen? Quarks sind die zur Zeit kleinsten bekannten Teilchen eines Atoms. Jedes Proton besitzt drei Stück. Sie werden up – und down – Quarks genannt, je nach dem in welche Richtung sie sich drehen. Zumindest hatte ich das so verstanden. Wenn nun aber alles am Ende aus Strings bestand, dann steckte im Innern eines Quarks auch ein String. Ich weiß heute nicht mehr genau den Weg, den ich gedanklich gegangen bin, aber am Ende kam ein Quark dabei heraus, dass aus einem String bestand, der sich wie eine zerdengelte Acht verdreht hatte. Er bestand im Prinzip aus zwei gegenläufigen Strings, die sich irgendwann kurz nach dem Urknall unter hohem Druck miteinander verbunden hatten. Jeder einzelne String hatte nun aber auch einTorsionsfeld und da Nord und Nord sich abstießen, aber auch Süd und Süd einander nicht näher kommen wollten, verdrehte sich die gebildete Acht zu einem Knäuel. Ein Knäuel das sich ständig neu ausrichtete und nie zufrieden war, denn irgendwie stießen die Pole sich immer gegenseitig ab. Dadurch trudelte dieses Gebilde hin und her und löste so langsam aber sicher das ihn umgebene Vakuum auf. Die Dichte im Vakuum nahm ab. Es bildete sich daher eine Blase in diesem Vakuum und diese Blase drehte sich um die eigene Achse. Entweder links oder rechts herum. Entweder up oder down.
Da man nun drei solche Quarks in einem Proton vermutete, gab es, meiner Meinung nach, eine ganz bestimmte Ordnung die Sinn machte. Denn, die Quarks drehten sich nicht einfach so im Raum herum.

Ein ganz besonderer String verband die drei miteinander.

Ich gab diesem String einen Namen: Chiraler, toroidaler Magnetknoten.

Ich hatte in einem Buch in einem anderen Zusammenhang über so einen Knoten gelesen. Er hatte eine besondere Form. Und zwar bildete er ein „dreiblättriges Kleeblatt“, dass hieß, der Koten drehte sich einmal links herum, dann rechts und dann wieder links. Oder Umgekehrt. Er konnte auch zunächst rechts herum, dann links herum und zum Schluss wieder rechts herum laufen, bevor er mit dem Anfang wieder zusammen kam. In diese sich drehenden Kleeblätter platzierte ich nun die Quarks. Den linksdrehenden in ein linksdrehendes Kleeblatt und den rechtsdrehenden in ein Rechtsdrehendes. Jetzt hatte ich also zwei verschiedene Objekte, die jeweils entweder zusammen den Kern eines Protons oder den eines Neutrons bildete. Ich hatte nämlich bei Steven Hawking gelesen, dass die eine Ansammlung in Protonen und die andere in Neutronen zu finden war. Obwohl ich da auch einen Zweifel hegte, denn ein Proton kann sich durch Aufnahme eines Elektrons in ein Neutron verwandeln und durch Abgabe eines Elektrons wieder zurück in ein Proton. Wie sich aber gleichzeitig die Quarks verändern sollten, war und ist mir nicht klar. Also, vielleicht habe ich da ja bei Steven Hawking auch etwas nicht richtig verstanden, oder der Mann täuscht sich.

Ich machte auf zwei großen Kartons jedenfalls einige

schöne und aufschlussreiche Zeichnungen von meiner Idee.

Ich möchte sie demnächst einrahmen und auf einer kleinen Ausstellung zu diesem Thema zeigen. Die Ausstellung werde ich nach der Kurin Angriff nehmen. Ein ziemlich cooler Laden in Düsseldorf bietet mir diese Möglichkeit. Ich habe in den letzten Wochen auch einige große, bunte Bilder von meinem Atom und meinem Elektron gemalt, diese Bilder werde ich ebenfalls ausstellen. Dazu zeige ich auch noch einen kleinen Videofilm. Diesen Film habe ich im Sommer 2006 gemacht, diesen und viele andere. Doch dazu komme ich noch. Ich habe zwar gesagt, dass ich die meiste Zeit der letzten Jahre auf dem Sofa verbracht habe, aber so ganz stimmt das natürlich nicht. Es ist nur so, es fällt mir immer noch sehr schwer mich zu etwas Vernünftigem auf zu raffen. Die große Begeisterung, die mich vor meiner Psychose angetrieben hatte, die ist irgendwie auf der Strecke geblieben. Ich kann mich einfach immer noch nicht so gut auf etwas konzentrieren. Es bedeutet mir erhebliche Mühe und zu der bin ich nicht mehr leicht zu bewegen. Aber, es ist schon besser geworden, Schritt für Schritt. Wenn ich bedenke, aus welch tiefen Tal ich komme, nun, dann kann ich eigentlich auch etwas zufrieden sein. Damals, nach dem Krankenhaus, da habe ich mir jedenfalls nicht mehr vorstellen können, jemals überhaupt irgendetwas zu tun. Ich war einfach völlig am Ende mit meinem Latein.

Im Sommer 2004, als ich die Zeichnungen von meinem

„erweiterten Atommodell“ machte, war jedenfalls noch alles ganz in Ordnung.

Ich sprühte vor Begeisterung für meine Sache, auch wenn die praktischen Erfolge bisher ausgeblieben waren. In meinem persönlichen Umfeld hielt sich die Begeisterung für meine Arbeit allerdings sehr in Grenzen. Außer Rene verstand mich im Grunde kein Mensch. Niemand anderes interessierte sich für Physik, vor allen die Theoretische. Und selbst Rene hatte bisher nur wenig über die Stringtheorie gehört. Sie war zugegebener Maßen auch noch ziemlich neu, auch wenn bestimmte Physiker schon seit den 80er Jahren an ihr arbeiteten. Erst mit dem Buch „Das elegante Universum“ wurde diese Theorie einem größeren Publikum bekannt. Als ich es 2000 im Sternverlag kaufte, wurde es an exponierter Stelle angeboten. So war ich darüber fast gestolpert und ich kaufte mir damals auch noch das Buch: “Werner Heisenberg – Leben und Werk“, welches direkt daneben lag. Dieses Buch ist ein dicker Wälzer über die Geschichte der Quantenphysik. Ich hatte es damals jedoch nicht zu Ende gelesen, aber jetzt habe ich es mir wieder vorgenommen. Wenn man dieses Buch liest, gewinnt man einen tiefen Einblick in die Arbeit theoretischer Physiker und ich muss sagen, auch dieseLeute brauchen sehr viel Fantasie. Denn, es ist nur schlecht möglich mit einem Mikroskop in die Materie auf atomarer Ebene hineinzuschauen, auch wenn wir heute mit einem Elektronenmikroskop schon sehr viel sehen können. Aber ein Elektron oder ein Quark kann man damit nicht sehen und wird es möglicherweise auch nie können. Wir werden diesbezüglich noch lange auf unser Vorstellungsvermögen angewiesen sein. Natürlich ziehen auch die Theoretiker das Experiment zu Rate. Heute beschießen sie zum Beispiel in einem monströsen Teilchenbeschleuniger Protonen und lassen diese zerplatzen. Aus den sich daraufhin zeigenden Einzelteilchen versuchen sie dann Rückschlüsse auf das Ganze zu ziehen. Ich möchte diese Praxis nicht kritisieren, womöglich kommt dabei für die Wissenschaft Sinnvolles herum, aber ich glaube, die Dinge sind mehr als die Summe ihrer Teile, und wenn wir immer nur Bruchstücke betrachten, erschließt sich uns vielleicht dieses Ganze nicht vollständig.

Wolfgang findet es jedoch ziemlich vermessen von mir, dass ich

es wage mir zum Thema Atommodell meine eigenen Gedanken zu machen.

Seiner Meinung nach müsste ich erst einmal Physik studieren, bevor ich mich an eine solche Aufgabe begebe. Nun, ich muss zugeben, ich hätte vielleicht wirklich Physik studieren sollen, dann wäre mir mein Bombini-Projekt bestimmt leichter gefallen. Andererseits hätte ich es dann womöglich gar nicht in Angriff genommen. Ich hätte mich damit nämlich ins Abseits geschossen. Bombinis sind kein Thema für eine Diplom- oder Doktorarbeit, wer sich als ernsthafter Wissenschaftler einen Namen machen will, der macht um den Biefeld-Braun-Effekt besser einen großen Bogen. Dieser besondere Effekt ist zwar wissenschaftlich bewiesen worden, aber groß reden tut man über ihn nicht. Man hält die Bewegung schlicht für einen elektrostatischen Effekt. Auch wenn Thaunsend Braun in seinen Experimenten gezeigt hatte, dass dieser Effekt nicht ausreicht um seinen fliegenden Kondensator zu erklären. Heute behauptet man daher, sein Ding wäre in Wahrheit gar nicht geflogen. Was nicht sein kann, das nicht sein darf, sagte ein berühmter Nobelpreisträger einmal dazu, und damit wurde das Thema abgehakt. Leider konnte ich bisher auch nicht beweisen, dass Brauns Kondensator ein vom Menschen gemachtes UFO ist. Mein Bombini flog schließlich immer noch nicht. Aber ich wollte nicht aufgeben.

Ich war bereit es mit einer neuen, noch leistungsstärkeren Kaskade zu versuchen. Ich wollte auch ein neues Bombini bauen, denn die bisherigen Versuche waren vielleicht nicht durchdacht genug.Vielleicht hatte ich es mir zu einfach gemacht. Ich beschloss, die nächste Kaskade und das nächste Bombini sollte erheblich professioneller gestaltet sein. Ich wollte alle meine bisher gemachten Erfahrungen in den Entwurf einfließen lassen.

Außerdem sollte das Ganze auch noch super aussehen.

Es sollte einfach schön sein.

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12. Juni 2012

Ich habe gleich einen Termin bei meiner Hausärztin.

Ich möchte, dass sie mich noch einmal untersucht. Denn, vielleicht ist ja auch meine Schilddrüse an meiner Gewichtszunahme schuld. Bevor ich schwanger wurde, hatte ein Internist eine vergrößerte Schilddrüse bei mir entdeckt. Er erklärte mir, dass ich an einer Unterfunktion dieser Schilddrüse leiden würde und diese sich daher vergrößerte um das fehlende Stoffwechselhormon zu liefern. Ich nahm damals Tabletten, gerade auch in der Schwangerschaft, aber da ich es hasse Tabletten zu nehmen, habe ich die Dinger in der Folge nicht mehr eingenommen.

Eine Freundin, sie studierte Medizin, hatte mir erklärt, wenn ich diese Tabletten länger nehmen würde, dann würde sich meine Schilddrüse daran gewöhnen und die Hormonproduktion irgendwann ganz einstellen. Das wollte ich nicht und so habe ich die Tabletten bald schon in ihrer Schachtel gelassen. Es ging meiner Meinung nach auch ohne. Doch jetzt mache ich mir doch Gedanken darüber. Eine Unterfunktion führt zu Antriebsarmut und Gewichtszunahme. An Beidem leide ich nun schon seit einigen Jahren. Also, eine Untersuchung ist sicherlich sinnvoll, denke ich. Mal sehen was meine Hausärztin dazu sagt. Sie wird sicherlich etwas schockiert sein, denn seit meinem Besuch bei ihr im Herbst letzten Jahres habe ich 8 Kilo zugenommen. Dabei hatte sie mir versprochen, wenn ich mich etwas mehr bewege und auf die Süßigkeiten, Säfte und Zucker im Kaffee verzichte, dann würde ich in einem Jahr bestimmt wieder schön schlank sein. Ich habe zwar diese Leckereien weggelassen, jedenfalls zum größten Teil, und ich habe mich auch von meinem geliebten Orangensaft als Durstlöscher getrennt, ich habe mich bemüht regelmäßig zu frühstücken und abends nur noch wenig zu essen, aber ich bin dennoch immer dicker geworden. Im Winter war mein Frust so groß ob meines dicken Bauches, da habe ich sogar eine Nulldiät gestartet. Aber nach 4 Tagen habe ich diese wieder beendet, denn auf diese Weise verringert sich der allgemeine Grundumsatz noch einmal um einige Hundert Kilokalorien. Deshalb nimmt man nach so einer Diät auch schnell wieder zu, obwohl man sich mit dem Essen zurückhält. Das ist also auch keine echte Lösung. Mir ist klar, ich brauche Bewegung und FDH. Leider esse ich total gerne, insbesondere weil meine Kochkünste wieder da sind. Die waren nämlich nach meinem Gedächtnisverlust völlig im Keller. Ich konnte mich einfach nicht mehran Rezepte erinnern. Es war irgendwie so, als hätte ich noch nie gekocht oder gebacken. Als ich es mit einem Pfannekuchen versuchte bin ich schier verzweifelt. Noch nicht einmal so etwas wollte mir gelingen. Darum gab es in der ersten Zeit nach dem Krankenhaus bei mir eigentlich immer nur Nudeln in Sahnesoße, das klappte wenigstens einiger Maßen. Jetzt ist unser Tisch jedoch wieder regelmäßig mit leckeren Dingen gefüllt. Auch Wolfgang ist mit dem Angebot sehr zufrieden. Heute gibt es zum Beispiel Lasagne. Er hat nun jedoch leider auch einen dickeren Bauch bekommen. Vielleicht essen wir einfach zu gut.

Ich werde mich in der Burg-Klinik beraten lassen, vielleicht

muss ich ja an meinem Kochstil etwas ändern.

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Meine Hausärztin, ich war gerade bei ihr, glaubt nicht an die Schilddrüse.

Sie meinte, sie hätte mir letztes Jahr deswegen Blut abgenommen, aber die Ergebnisse wären ohne Befund gewesen. Ich habe ihr von der Kur erzählt und sie meinte, dort würde man sicherlich auch noch mal meine Schilddrüse untersuchen, es sei daher nicht notwendig, dass sie dies heute machte. Sie findet die Idee mit der Kur sehr gut und sie meinte, dort würde man dieses Problem mit mir sicherlich sehr professionell angehen. Dann hat sie noch mal in den Beipackzettel meines aktuellen Medikamentes geschaut. Ich nehme seit 5 Jahren zwei mal am Tag eine Pille. Das Medikament heiß Zeldox und es soll einen Rückfall in die Psychose vermeiden helfen.

Frau Dr. Lobscheit meinte, dieses Medikament sei sehr wichtig für mich und auch wenn im Beipackzettel stehe, dass es den Appetit anrege, ich dürfte dieses Medikament auf keinen Fall absetzen. Denn, die Rückfallgefahr nach Beendigung dieser Medikation wäre wirklich sehr hoch, und einen Rückfall könne ich mir wirklich nicht leisten. Die Sache sei doch zu Schlimm gewesen. Da hat sie Recht. Ich werde also bis zum Rentenalter dieses Zeldox nehmen müssen. Danach, so meinte meine Therapeutin gestern, sei ein Rückfall nur noch sehr selten zu verzeichnen.

Ich habe meine Therapeutin auch gefragt, wie lange ich noch zu ihr in die Therapie kommen müsse. Sie meinte, wegen des Rezeptes müsse ich noch lange zu einem entsprechenden Arzt gehen. Allerdings müsse das nicht sie sein. Ich meinte darauf hin, dass ich keinen Grund sähe den Arzt zu wechseln, schließlich kämen wir gut miteinander zurecht. Noch hätten wir immer genug zu bereden. Also werde ich wohl auch weiterhin zu ihr gehen. Ich hatte es ja gewusst, einmal in den Fängen der Ärzte und man kommt nicht mehr davon los.Damals, im Sommer und Herbst 2006, da hatte mir meine Mutter meine Hausärztin ins Haus geschickt, da sie sich große Sorgen um mich machte. Ich war darüber total empört gewesen und habe nach einem kurzen Gespräch die Frau wieder fortgeschickt. So eine Unverschämtheit, fand ich damals, schließlich war ich nicht krank. Im Gegenteil.

Der Rest der Welt war ganz offensichtlich nicht ganz bei Trost.

Mit denen stimmte etwas nicht. Aber darauf komme ich noch.

Jetzt ist es immer noch Herbst 2004 und ich forschte

weiter an meinem Bombini.

Meine dazugehörige Theorie nahm immer weitreichendere Formen an. Ich fragte mich nämlich natürlich auch, was Gravitation in ihrem Kern war. Darauf hatte die Wissenschaft bisher ebenfalls noch keine befriedigende Antwort gefunden. Man vermutete zwar, dass es so etwas wie ein Graviton oder aber auch Gravitationswellen geben könnte, doch bisher hatte man diese Dinge noch nicht gefunden. Ich hatte natürlich auch dazu meine eigene Vorstellung entwickelt.
Das Teilchen was meiner Meinung nach dafür in Frage kam, dass war das Quark, denn es steckte in jeder Materie. Und Materie zog sich gegenseitig an. Dieses Phänomen nannte man seit Newton Gravitation. Newton hatte entdeckt: Der Apfel fällt vom Baum, weil die Erde ihn anzieht. Allerdings, auch der Apfel zog die Erde an, nur war diese Kraft erheblich geringer, da seine Masse geringer war. Was jedoch für diese Anziehung letztendlich verantwortlich war, das wusste weder er noch die moderne Physikergemeinde.

Es gab zu Newtons Zeit auch noch eine andere Theorie dazu.

Sie ging davon aus, dass es einen überall herrschenden, alles umgebenden Druck gibt, und dieser Druck drückt alles zueinander, was sich näher kam. Ich fand die Idee gar nicht so abwegig. Ich stellte mir Materie nämlich wie Gasblasen in einem Sektglas vor. Und auch dort vereinigten sich die Blasen zu größeren Gebilden, während sie aufstiegen. Dafür war der Druck der Flüssigkeit verantwortlich. Denn es galt: Eine große Blase ist energetisch günstiger als viele Kleine. Und die Dinge versuchten schon immer einen möglichst niedrigen Energiezustand einzunehmen. Warum sollte dies bei Sonne und Erde nicht auch so sein? Die Sonne zog die Erde an und umgekehrt und nur die gleichzeitig wirkende Fliehkraft sorgte dafür, dass wir nicht in die Sonnehineinstürzten. Oder Besser, der Druck des Vakuums drückte Sonne und Erde zueinander.

Wer hatte nun Recht, Newton oder die Verfechter der Drucktheorie?

Ich konnte mich nicht zwischen einer der beiden Ansätze entscheiden. Ich hatte nämlich eine ganz andere Idee. Für mich lag das Geheimnis der Gravitation in den Quarks verborgen. Ihre Schwingung sorgte am Ende für die Anziehungskraft. Doch wenn man diese Schwingung veränderte, dann konnte man die Anziehungskraft auch ausschalten. Der Gedanke war der, das Kleeblatt, also der chirale, toroidale Magnetknoten verknüllte die drei Quarks miteinander und diese Verknüllung hatte eine bestimmte Schwingung, die mit den anderen verknüllten Quarks korrespondierte. Das führte zur Anziehung. Wenn man nun aber diese Verknüllung veränderte, dann veränderte sich auch die Schwingung des Protonenkerns. Nach vielen Dingen, die ich über Gegenstände, die sich in einem starken Magnetfeld befanden, gelesen hatte, kam ich zu dem Schluss, dass ein Quarkgebilde sich magnetisieren ließ. Dabei richteten sich die Torsionsfelder im Feld aus und der chirale, toroidale Magnetknoten streckte sich. Seine Schwingung war jetzt eine andere und die korrespondierte nun nicht mehr mit der Frequenz zum Beispiel der Erde. Nun war das Quark schwerelos. Zumindest wurde es leichter, denn einige Wissenschaftler hatten in Experimenten gezeigt, dass ein Gegenstand in einem starken Magnetfeld tatsächlich leichter wurde.

Natürlich konnte mir niemand bei meinen Überlegungen folgen.

Selbst Rene fand  meine Hypothesen sehr gewagt. Ich aber war total zufrieden mit mir. Ich hatte endlich eine Antwort auf wichtige, mich sehr interessierende Fragen gefunden. Natürlich wusste auch ich nicht, ob es sich wirklich so verhielt wie ich dachte, aber ich hielt es zumindest für möglich. Ich fand es vorstellbar. Und das schöne war, man konnte es zeichnen. Und so füllte sich mein großer Zeichenblock Seite um Seite.

Ich beschloss mein Labor bei Steini aufzulösen und mit

dem ganzen Kram zu mir in das Gartenhäuschen umzuziehen.

Dazu musste dieses allerdings erst mal auf Vordermann gebracht werden, denn mein Sohn hatte daraus eine Partyhöhle gemacht. Das Gartenhäuschen bestand aus zwei Räumen. Einen isolierten Teil mit einer Fensterreihe und einem anliegendem vergasten Teil. Den hatte ich damals noch mit Michael und meiner Nachbarin Angela gebaut. Er bestand zum größten Teil aus großen, alten Fenstern, die damals in der Fachhochschule ausgebaut wordenwaren. Sie standen dort auf dem Hof herum und ich war sogleich total scharf auf sie.
Ich konnte den Hausmeister davon überzeugen sie mir zu überlassen. Noch mitten im Winter vergaste ich damit den Vorbau unseres Gartenhäuschens. Doch jetzt war von dem tollen Haus nur noch wenig übrig. Mein Sohn hatte den Boden herausgerissen und auch die Rigipswände entfernt. Warum konnte er mir allerdings nicht so recht erklären. Es war also etwas Arbeit, diese Räuberhöhle wieder in Stand zu setzten. Außerdem brauchte ich eine neue Stromleitung dort hin und diese musste auch gut geerdet sein. Aber irgendwann hatte ich alles soweit geordnet, dass ich mit meinen Glasplatten und der Kaskade dort einziehen konnte. Ich stellte dort auch einen Arbeitstisch auf und als ich daran dann endlich sitzen konnte, war ich sehr glücklich. Hier konnte ich jetzt in Ruhe an meinen Versuchen weiterarbeiten.

Ich hatte nämlich einen neuen Trafo von Werner geschenkt bekommen.

Das hieß, ich hatte ihm dieses Monstrum abgeschwatzt. Eigentlich war der Umgang mit so einem 6000 Volt-Trafo nur Fachleuten gestattet. Aber gegen meine schönen braunen Augen war bei Werner kein Kraut gewachsen. Er wurde in dieser Zeit zu einem Freund. Er kam auch an meinem Geburtstag mit einem riesigen Strauss roter Rosen bei mir vorbei. Ich denke, er war ein bisschen verliebt in mich. Aber er hatte eine Freundin, und auf so etwas nahm ich immer schon große Rücksicht.

Ich ging zu dieser Zeit immer noch ab und zu in die „Savanne“. Ich traf dort meistens nette Leute und den einen oder anderen interessierten Zuhörer. Man verfolgte mein Projekt, auch wenn man nicht viel davon verstand. Aber es war immerhin ein schönes Feierabend-Thema. Und so traf ich auch auf einen Elektriker, der einen Haufen ausrangierter Kondensatoren zu vergeben hatte. Na, wenn das kein Glück war! Die Dinger konnte ich super für eine neue Kaskade gebrauchen. Gott war also immer noch mit mir. Es konnte weitergehen.

An Heiligabend klingelte dieser Elektriker an meiner Türe,

vor ihm standen zwei große Kisten voll

mit Kondensatoren.

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Er hatte sie aus Neonröhren ausgebaut und wusste

sowieso nicht recht wohin damit.

Ich jedoch, ich hatte beste Verwendung dafür. Ich dankte diesem Weihnachtsmann und trug die Kisten in mein Arbeitszimmer. Dort hatte ich ein großes Zeichenbrett, welches sich zu einem Tisch umklappen ließ. Darauf wollte ich nun meine dritte Kaskade zusammenlöten.Dazu mussten allerdings erst mal die ganzen Kabel von den Kondensatoren entfernt
werden. Außerdem musste ich auch noch in die Stadt um Dioden und Kabel wie Bananenstecker zu kaufen. Außerdem brauchte ich sehr viel Plexiglas. Roland, ein alter Kumpel von mir wusste eine Bezugsquelle. Ganz in der Nähe sollte es eine Werkstatt geben, dort würde sehr viel Plexi verarbeitet. Wir radelten also dort hin und nach einigem Hin und Her hatte ich die nötigen Platten zusammen. Meine neue Kaskade sollte nämlich diesmal nicht auf Holz gebaut werden. Die schönen silbernfarbenen Kondensatoren sollten diesmal auf Plexiplatten geschraubt werden. Das war sinnvoll und sah sehr schön aus.

Ich benötigte dazu allerdings eine Standbohrmaschine,

doch auch hier konnte mir Roland helfen.

Sein Vater hatte so ein Ding in seinem

Keller stehen und war bereit mir das Gerät zu leihen.

Felix half mir in dieser Zeit auch sehr viel. Er lötete einen Kondensator an den Nächsten. Ich brachte überall die Bananenstecker an die schönen, roten 1000 Volt-Kabel an und so wuchs meine Kaskade heran. Sie bestand aus mehreren Platten, so dass auch diese Kaskade leicht zu transportieren war. Außerdem konnte man auf diese Weise die Kaskade verkleinern oder vergrößern. Dann klebte ich wieder diese „Lino“-Widerstände zu einem Vorwiederstand zusammen. Auch dieser war aus mehreren Plexi-Platten aufgebaut. Die ganze Sache sah wirklich ziemlich beeindruckend und vor allen Dingen schön aus.

Als alles fertig war machte ich mich an das neue Bombini.

Ich fuhr in ein Fachgeschäft und bestellte dort eine 25 mm dicke, runde Plexischeibe. Ich ließ in einer Schlosserei Metallscheiben, eine Große und eine Kleine, drehen und ein Freund von Werner bohrte mir in diese Scheiben Löcher, damit ich dort Stecker für die 10000 Volt-Kabel einschrauben konnte. Dann bohrte ich auch noch drei Löcher in die Umrandung der Plexischeibe und befestigte daran schöne, rote Schnüre, damit ich mein Bombini auch aufhängen konnte. Bei allem war mein Sohn an meiner Seite und nahm großen Anteil an meiner Arbeit. Er war mittlerweile auch Feuer und Flamme für mein Projekt, schließlich hoffte er im Erfolgsfalle mit zu profitieren. Er hatte sich sogar im Internet schon ein tolles Auto ausgesucht, den wollte er sich von dem zu erwarteten Geldsegen kaufen, sobald er seinen Führerschein gemacht hatte. Und für diesen war er schließlich schon angemeldet.Die Sache machte also gute Fortschritte und ich war frohen Mutes, dass ich diesmal mein Bombini bewegt bekam. Ich brachte also alles nach unten ins Gartenhäuschen und baute die Anlage auf. Ich war mächtig stolz auf dieses tolle Ding. Es sah wirklich absolut super aus. Richtig professionell. Und mit dem neuen Trafo, einer großen silbernen Kiste, würde ich mit Sicherheit die nötige Spannung erreichen können. Ich hatte auch einen Regler von Werner bekommen, damit konnte ich die Anlage ganz vorsichtig hoch fahren lassen. Außerdem hatte ich einen Notausschalter an der Türe angebracht, so brauchte ich nicht direkt im Raum zu stehen, wenn die Kaskade arbeitete. Das war nämlich diesmal doch zu gefährlich. Der Trafo hatte nämlich ziemliche Kraft. Jetzt würde es nicht nur zu lustigen blauen Blitzen bei einem Übersprung kommen, diesmal war mit durchaus tödlichen Blitzen zu rechnen.

Rene kam vorbei um sich das Ganze anzuschauen.

Jessica Paszka

Er war nicht schlecht beeindruckt von meiner Leistung.

Damit die Kaskade diesmal nicht wieder gleich ihren Geist aufgab, fuhren wir sie nicht auf ihr Maximum hoch. Bei 20 000 Volt machten wir erst mal Schluss. Er überprüfte den Vorwiderstand und auch diesmal pustete er kalte Luft. Wir hatten dafür bisher immer noch keine überzeugende Erklärung. Da er nicht so viel Zeit hatte an diesem Tag, verabschiedete er sich bald schon wieder und ich blieb mit meiner Anlage allein zurück. Ich holte mir die Videokamera und ein Stativ herunter. Ich hatte diese Kamera ein Jahr zuvor von meinem Freund Ralfi bekommen. Als Gegenleistung bekam er ein großes, gemaltes Bild von meinem Bombini. Er hatte dieses Bild gleich als er es sah für sich reserviert. Er wollte es in seinem neuen Büro aufhängen. Es war 1,50 mal 1 Meter groß und zeigte ein fliegendes Bombini mit all den eigentlich unsichtbaren Feldern. Es war mir tatsächlich ziemlich gut gelungen. Aber eine Videokamera war auch etwas Feines uns so wurden wir schnell handelseinig.

Ich hatte die Kamera gerade aufgebaut, da kam Felix aus der Schule.

Auch er war begeistert von der Anlage. Er wollte, dass ich sie hoch fuhr und auch das Bombini sollte ich anschließen. Ich freute mich über sein Interesse und war bereit einen Versuch zu wagen. Die Kamera schalteten wir ein und richteten sie auf das Bombini aus. Sollte es sich bewegen, hätten wir den Beweis gleich auf Band festgehalten.

Ich stand an der Tür bei der Kamera und Felix drehte an dem Regler für den Trafo.

Es brutzelte und rauschte, als die Kaskade sich auflud.

CIMG9696

Felix drehte die Anlage immer höher, ich warnte

ihn zwar dies nicht zu tun, aber er war nicht zu bremsen.

Er wollte das Bombini unbedingt fliegen sehen. Aber nichts dergleichen geschah. Es bewegte sich zwar ein ganz kleines bisschen, aber es flog nicht, noch bekam ich meine 10 Zentimeter. Ich hatte an der Wand eine Markierung gemacht um die Bewegung besser sehen zu können, die Kamera hatte auch alles gut im Blick, aber die erzielte Bewegung war unbefriedigend, wenn man bedachte, wie viel Energie ich in die ganze Sache gesteckt hatte. Im Grunde hatte ich immer noch die gleiche Bewegung wie damals bei Heiko auf dem Dachboden. Es war frustrierend. Felix versuchte es noch einmal und noch einmal, aber das Ergebnis blieb gleich. Wir tauschten auch die Anschlüsse aus, dass hieß wir schickten die Spannung auf die kleine Seite des Bombinis, aber auch so war kein Blumentopf zu gewinnen. Jetzt zitterte das Bombini nur, mehr tat sich einfach nicht. Plötzlich, Felix hatte die Kaskade noch einmal angestellt, da verstummte das Brutzeln, die Kaskade fuhr herunter und sagte keinen Ton mehr. Das konnte doch nicht wahr sein! Sollte die Sache wiedereinmal kaputt gegangen sein. Das war mir nun schon so oft passiert. Ich versuchte es selbst noch mal, aber die Kaskade blieb stumm. Aus der Traum, irgendetwas war kaputt gegangen. Wiedereinmal. Nun war ich völlig frustriert. Es war immer so schwierig gewesen den jeweiligen Fehler an der Kaskade zu finden. War ein Kondensator kaputt, eine Diode durchgebrannt, ein Kabel vielleicht nicht mehr in Ordnung? Es konnte so Vieles sein, dass für das Schweigen verantwortlich war. Felix verließ enttäuscht das Gartenhäuschen und auch ich wollte mir dieses Trauerspiel nicht mehr anschauen. Ich steckte mir ein paar Euros ein und machte mich auf ins „Cannape“, dort hatte ich vor mich gehörig zu betrinken.

Irgendwie musste ich diesen Fehlschlag erst einmal verdauen.

An der Theke angekommen bestellte ich mir 5 Uzos auf einmal und stürzte diese hintereinander weg. Und dann kamen mir die Tränen. Ich war ja so unendlich enttäuscht. Eine Freundin gesellte sich zu mir. Petra, die ältere Schwester von Roland. Sie wusste gar nicht wie sie mich trösten sollte. Sie verstand von Physik überhaupt nichts. Sie verstand auch nicht was mich an diesem ganzen Thema so fesselte. Aber sie war da und tupfte mir die Tränen von der Wange.

„Komm, lassDeinen Kopf nicht hängen, es gibt noch

so viele andere Dinge, die Du tun kannst.“

Nach dem Brückenunglück in Genua

Nur, wollte ich etwas Anderes?

Ich hatte doch so viel Energie in dieses Projekt gesteckt!

Warum versagte ich nur so! Was dachte sich der liebe Gott nur dabei mich so zu narren! Hatte er mir nicht die ganze Zeit den Weg geebnet? Warum, wenn es doch alles nichts brachte? Was sollte ich jetzt tun? Die Kaskade reparieren um weiter an meinen 2 Zentimetern herum zu laborieren? Das brachte doch nichts. Niemand würde sich davon beeindrucken lassen. Es war einfach nicht spektakulär genug. Nocheinen Uzo bitte!

Am nächsten Tag brachte ich die Kaskade hoch in mein Arbeitszimmer, aber ich konnte mich nicht aufraffen sie zu untersuchen. Es würde noch etwas dauern bis meine Batterien wieder aufgeladen waren. Ich brauchte eine Pause von alle dem und so war ich erfreut eine Einladung zu einem Abendessen zu bekommen. Barbaras Cousine wollte ein paar Freunde bewirten. Gut, warum nicht. Ich zog mir etwas Nettes an und machte mich auf den Weg.

Wir saßen in der Küche und warteten noch auf einen Freund von Herbi.

Herbi war der Partner von Leonie, der Cousine. Als es klingelte stürze der Hund zur Tür und Herbi ging die Treppe hinunter um zu öffnen. Er brachte einen Mann mit nach oben.Wolfgang. Ich war sogleich interessiert. Der Typ sah nicht schlecht aus und machte einen sympathischen Eindruck, auch wenn er sehr zurückhaltend zu sein schien. Wir setzten uns zusammen an den Tisch und es entspannte sich ein lockeres Gespräch. Dieser Wolfgang beteiligte sich jedoch nur wenig daran und nach dem Essen verschwanden Herbi und er in Herbis Zimmer um ein Pfeifchen zu rauchen. Da hatte ich auch Lust drauf. Ich hatte jetzt schon länger nicht mehr gekifft.
Freundlicher Weise wurden Barbara und ich dazu eingeladen. Barbara kiffte eigentlich überhaupt nicht, aber sie machte diesmal eine Ausnahme und zog auch einmal an der Pfeife. Wolfgang schien so langsam aufzutauen und es entspannte sich ein angeregtes Gespräch zwischen uns. Er erzählte, er sei Elektriker. Na, so etwas, dieser Berufsgruppe schien ich einfach nicht ausweichen zu können.

Ich erzählte von meinem gerade gescheiterten Experiment und

Wolfgang zog die Augenbrauen hoch. „Du arbeitest mit

Hochspannung, das glaube ich nicht.“

Wetter heute:

Wetter aktuellAktualisiert am 06. September 2018, 12:06 Uhr

Ich ging etwas genauer auf meine Kaskade ein, doch

er blieb dabei, er bezweifelte schlicht, dass ich in der Lage

gewesen sein sollte 80 000 Volt Gleichspannung damit gemacht zu haben.

Ichversicherte das Gegenteil und war schon etwas überrascht, dass man so sehr an meinen Angaben zweifelte. Schließlich hatte ich die Spannung gemessen. Er war dennoch nicht überzeugt und so verabredeten wir uns für den nächsten Tag bei mir zu Hause. Ich wollte, dass er sich meine Kaskade anschaute. Vielleicht wusste er ja einen Rat, was ich mit diesen schweigenden Kondensatoren jetzt machen sollte. Was dann geschah habe ich ja schon erzählt. Er legte mir die ganze Sache endgültig lahm. Aber wie ich schon sagte, ich war nicht böse darüber, im Gegenteil, irgendwie fühlte ich mich dadurch befreit. Er nahm mir eine schwere Entscheidung ab. Das praktische Experiment wurde so endlich beendet. Ich konnte mich auf etwas Neues konzentrieren. Schließlich hatte ich ja noch die Kamera, vielleicht ließe sich ja damit etwas Sinnvolles anfangen. Vielleicht würde ich einen Film über die ganze Sache machen, ich hatte zwar noch keine konkrete Idee, aber die würde schon kommen. Jetzt war erst mal dieser Mann ganz wichtig. Ich wollte ihn näher kennen lernen und den aufziehenden Frühling genießen.

Wolfgang war ein Dauerkiffer, er rauchte jeden Tag.

Und ich war von nun ab fast täglich mit

von der Partie.

Bild zu Polizei

So war es immer, ich teilte die Droge meiner jeweiligen Liebe.

Und Liebe war es, die in mir wuchs. Dieser Mann war so ganz anders als alle Männer, die ich bis dahin kennen gelernt hatte. Die meisten waren eigentlich vor allen Dingen daran interessiert mich ins Bett zu bekommen. Ganz anders sah dies jedoch bei Wolfgang aus. Er machte nicht die geringsten Anstalten mich zu verführen. Dennoch war er sehr aufmerksam mir gegenüber und seine Augen verrieten große Sympathie für mich. Er ließ sich von mir alles über mein bisheriges Leben erzählen und ich ließ ihn auch die Kassetten hören, die ich damals bei Arno während meiner ersten Innenweltreise besprochen hatte. Diese Kassetten eigneten sich hervorragend für ein sehr persönliches Gespräch, denn sie ließen den Zuhörer an meinen innersten Gefühlen und Problemen teilhaben. Ich wollte, dass er von dem größten Drama meines Lebens erfuhr. Der versuchten Vergewaltigung durch meinen Vater. Ich wusste schon damals, ich war gerade 17 Jahre alt geworden, dieses Erlebnis würde mich und mein Leben sehr prägen. Doch ich wusste nicht in welcher Art und Weise. Aber zumindest hatte es schwerwiegende Auswirkungen auf mein Sexualleben gehabt. Michael war ein sehr zärtlicher Mann und wir liebten uns auf eine sehr blümchenhafte Weise. Richtig frei meine Gefühle zu zeigen war ich mit ihmallerdings nie. Es lag bestimmt nicht an ihm. Vielmehr lehnte ich jeden Ausdruck von Geilheit ab. Es war mir schlicht unangenehm. Mein Vater hatte diesbezüglich keine Hemmungen gehabt und ich hatte es schrecklich gefunden.

Ich wollte auf keinen Fall so ungehemmt mich einem anderen zeigen.

Mit Mansur war das jedoch ganz anders.

Bild zu "Fort Boyard", Ross Anthony

Mit ihm habe ich die Extase kennen gelernt. Nicht gleich

zu Anfang, aber Sex wurde dennoch bald schon zu unserem Hobby.

Wir konnten Tage im Bett verbringen und irgendwann kannten wir auch kaum noch ein Tabu. Mansur liebte mich wirklich mit Haut und Haaren und ich genoss es sehr. Doch nach 7 Jahren leidenschaftlicher Beziehung hatte ich plötzlich die Nase voll davon.

Ich glaubte diese Art von Sex verändere meine Persönlichkeit.

Es gab zu dieser Zeit zwei Monicas, eine die sich abstrampelte Karriere zu machen, die selbstbewusst durch das Leben ging, und nachts eine ganz andere Monica. Eine die alles mit sich machen ließ. Anfangs fand ich das noch völlig in Ordnung, es entspannte mich und ließ mich die Anstrengungen der Tages vergessen, doch irgendwann sah ich das Ganze immer kritischer. Außerdem interessierte ich mich so langsam aber sicher mehr für das Spirituelle und da passt Sex einfach nicht gut hinein.

Mansur und ich kamen zudem außer sexuell auch nicht mehr so gut zusammen zurecht.

Ich hatte immer mehr den Eindruck, dass er eigentlich eine ganz andere Frau brauchte. Eine, die ihm den Tee an den Tisch bringt und Kinder bekommt. Er hätte dies natürlich weit von sich gewiesen, ich aber war davon immer mehr überzeugt. Wir hatten gemeinsam versucht als Designer ein Bein auf die Erde zu bekommen und wir waren damit gescheitert. Ich störte ihn und er störte mich. Das hatten wir uns natürlich einmal ganz anders vorgestellt. Wir waren davon überzeugt uns sehr gut zu ergänzen, ja, gemeinsam wirklich die tollsten Dinge entwerfen zu können. Das hatten wir während des Studiums auch. Wie hatten ein riesiges Projekt gemeinsam gestemmt. Ich hatte damit mein gesamtes Hauptstudium abgeleistet. Er hatte ehrlich gesagt nur mir zu liebe mitgemacht, er wollte mich einfach nicht enttäuschen. Aber auch er machte mit diesem Projekt viele Scheine. Anschließend begannen wir dann beide mit unserer Diplomarbeit und dann waren wir beide fast gleichzeitig fertig. Er träumte davon bald ein großer, bekannter Designer zu sein und auch ich machte mir größte Hoffnungen was meine Zukunft betraf.Doch ich habe es ja schon angeschnitten, aus diesen Träumen wurde zumindest bei mir nicht viel. Mansur hat mittlerweile seinen Weg gefunden. Es war auch für ihn nicht leicht, auch er musste durch tiefe Täler gehen, aber immerhin, heute verdient er gutes Geld mit der Sanierung von Häusern. Außerdem arbeitet er projektbezogen für so große Kunden wie BMW und Harey Davidson. Man kann wirklich sagen, er hat es geschafft, auch wenn er Phillip Starck nicht das Wasser reichen kann, wie er es einst unbedingt wollte. Aber, egal, vielleicht wird sogar da noch etwas draus.

Sex war jedenfalls nach Mansur für mich nur noch zweitrangig.

Bild zu Training national football team

Mit Heiko klappte es wie schon erwähnt nicht

so toll. Es lag jedoch nicht nur an ihm und seinen Problemen.

Ich wollte im Grunde auch gar nicht, denn ich hatte meinem Rosenkranz eigentlich ein Versprechen gegeben. Ich wollte so lange auf Sex verzichten, bis der Zufall und damit der liebe Gott mir meine große Jugendliebe vorbei schickte. Seinen Namen sollte ich dabei wie ein Geheimnis in mir bewahren, sonst könnte der Wunsch nicht in Erfüllung gehen, hatten die Karten mir zugeflüstert. Ich hielt also, was diesen Mann anging meinen Mund, auch wenn ich auf Menschen traf, die ihn von früher her kannten. Auch Heiko kannte ihn wahrscheinlich, Anjum auf jeden Fall und auch Petra konnte sich sicherlich noch an meinen damaligen Freund erinnern. Es gab auch noch andere die ihn kannten, und die erzählten, dass er immer noch ein sehr spannender und interessanter Mensch sei. Ich jedoch hielt mich mit irgendwelchen Kommentaren zurück. Ich wollte auf das Wunder warten, dass mir versprochen worden war.
Allerdings sagte ich Heiko, dass ich auf einen Mann warten würde und dass, wenn er käme ich ihn, also Heiko, sofort verlassen würde. Seinen Namen zu nennen verweigerte ich, obwohl Heiko unbedingt mehr darüber wissen wollte. Andererseits glaubte er jedoch auch nicht daran, dass ich diesen so wahnsinnig tollen Typen jemals wieder treffen würde und so ließ er sich von mir nicht von meiner Seite vertreiben.

Wie gesagt, mir war der fehlende Sex mit ihm also ganz Recht.

Anders sah das jetzt allerdings bei Wolfgang aus.

„Mutter aller Probleme“

Horst Seehofer

Das zentrale Streitthema zwischen Kanzlerin Angela Merkel und der CSU von Horst Seehofer ist wieder zurück: die Migrationspolitik. Grund dafür ist eine Aussage des Innenministers. Die SPD reagiert dünnhäutig – und fordert ein Ende des Unionsstreits.

Dabei wählt vor allem SPD-Vize Natascha Kohnen deutliche Worte…

Der Rosenkranz interessierte mich plötzlich fast gar nicht mehr und irgendwann hatte ich ihn sogar verloren und es interessierte mich nicht die Bohne. Wolfgang fand ihn später in viele Stücke zerfallen in meiner Waschmaschine. Ich nahm die Perlen und auch das Kreuz entgegen, aber ich betrachtete es im Grunde als ein passendes Zeichen. Meine große, alte Liebe warausgeträumt. Dazu hatte allerdings auch ein ganz besonderes Erlebnis mit beigetragen. Es ist nicht leicht darüber zu reden, denn Sie glauben mir wahrscheinlich nicht.

Aber es ist wirklich geschehen, zumindest auf einer bestimmten, magischen Ebene.

Es war kurz nachdem ich Wolfgang kennen gelernt hatte. Im Grunde sind es zwei Erlebnisse die zusammen gehören. Das Erste fand irgendwann an einem Nachmittag in meiner Wohnung statt. Ich saß an meinem Esszimmertisch und las die Zeitung bei einer Tasse Kaffee. Plötzlich hörte ich die Haustüre aufgehen und gleich darauf öffnete sich die Küchentür und herein trat mein Großvater. Das konnte natürlich eigentlich gar nicht sein, denn mein Großvater war schon über 20 Jahre tot. Er war an einem Schlaganfall ganz plötzlich verstorben und sein Tod hatte eine große Lücke in meinem Leben hinterlassen. Denn, mein Großvater war mein absoluter Held gewesen. Er war von Beruf Brückenbauer gewesen, hatte Karriere gemacht und war Direktor eines großen Hochbauers in Düsseldorf gewesen, als er in den 70er Jahren in Pension ging.

Meine Zwillingsschwester und ich hatten ihn oft am Wochenende besucht, wir hatten mit ihm gekocht, Spaziergänge durch den Grafenberger Wald gemacht und regelmäßig die Kirche besucht. Oft gab er uns kleinere Referate vorzubereiten auf, wenn er sich nachmittags etwas hinlegte. Wir studierten die empfohlenen Bücher in seiner Bibliothek und wenn er dann zu Kaffee und Kuchen mit uns zusammen saß, ließ er sich von uns das Gelernte vortragen. Wir liebten ihn wirklich über alles. Und jetzt stand dieser Mann, so wie ich ihn in Erinnerung hatte, plötzlich in meiner Küche. Ich war dennoch irgendwie gar nicht überrascht. Mein Großvater war mir immer schon vorgekommen wie der liebe Gott persönlich, warum sollte er dann also nicht von den Toten auferstehen können. Mein Großvater setzte sich zu mir an den Tisch und schaute mich mit seinen hellblauen Augen sehr ernst an. Dann sagte er Folgendes: „Monica, wir werden Dich umbringen müssen. Wir müssen beweisen, dass Du unsterblich bist.“ Ich war immer noch nicht überrascht, sondern ich stellte eine Bedingung. „Wenn ich dann aber wieder auferstehe, dann möchte ich mich unbedingt an mein vorheriges Leben erinnern können, es ist einfach zu wichtig, was ich sonst vergessen würde.“ Er sagte mir dies zu und schon war das Gespräch auch wieder beendet. Ich wusste in diesem Moment sowieso fast alles. Ich war wie er eine Unsterbliche und es gab zwischen Himmel und Erde so viel mehr alsder normale Mensch zu wissen glaubte. Mein Großvater verabschiedete sich wieder und das Nächste an dass ich mich erinnerte war, dass ich in meinem Bett wach wurde. Ich konnte mich noch ganz genau an den Besuch erinnern, obwohl mir klar war, ich würde diese Begegnung schon bald völlig vergessen. Und so war es auch. Drei Tage später wusste ich nur noch, dass etwas Sonderbares passiert war, an das eigentliche Ereignis jedoch hatte ich keine Erinnerung mehr.
Genauso sollte es mir auch mit dem zweiten Erlebnis dieser Art ergehen. Wieder war ich in meiner Wohnung. Ich stand im Wohnzimmer als plötzlich die Tür zur Küche aufging und diesmal kam ein großer, blonder Mann mit langen Haaren herein. Ich erkannte ihn sofort, es war Christian, meine große Jugendliebe. Er war zwar etwas größer als ich ihn in Erinnerung hatte und auch so sah er etwas verändert aus, aber es waren schließlich schon viele Jahre vergangen, seit wir uns das letzte Mal gesehen hatten. Dieser Christian trat jetzt jedenfalls auf mich zu und fragte: „ Liebst Du mich immer noch?“ Ich sagte etwas überrascht Ja.

Da holte Christian ein kleines Gerät hervor. Er

hielt es mir vor das Gesicht und meinte:

„So, ich mache das jetzt weg.“

Ein Licht leuchtete mich an und ich fragte ihn, warum er dies täte.

Etwas verunsichert antwortete er mir: „Weil Dein Großvater dies so will.“ Dagegen war natürlich nichts zu sagen. Ich fragte ihn, ob auch er gleich wieder gehen müsse und er bejahte dies. Da bat ich ihn sich mit mir ins Wohnzimmer auf das Sofa zu setzten damit ich auf seinem Schoß gebettet einschlafen könne. Ich wollte nicht mitbekommen wie er gehen würde, das wäre einfach zu schlimm für mich, so etwas wolle ich einfach nicht noch mal erleben.
Und so setzten wir uns auf das Sofa, ich legte meinen Kopf auf seinen Schoß und schon war ich eingeschlafen. Wieder wurde ich danach in meinem Bett wach. Das Erlebnis stand mir noch ganz deutlich vor Augen, aber auch diesmal war mir klar, ich würde diese Begegnung vergessen. So war das nun mal mit Begegnungen aus dieser anderen Welt.
Aber diese Begegnung war dennoch sehr heilsam gewesen was meine unerklärlich aufgetauchte Liebessehnsucht nach diesem Menschen anging. Ich war plötzlich wieder völlig frei zu tun und zu lassen was ich wollte. Ich konnte jetzt auch wieder jemand anderes vollkommen lieben und das war sehr gut so.

Ich wollte gerne frei für eine Beziehung mit Wolfgang sein. Er schien mich

erheblich treuer und tiefer zu lieben als dieser supertolle Christian.

Bild zu Ralf Dümmel, Frank Thelen und Judith Williams

FORTSETYUNG folgt!

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