21.09.2018

Bild zu Wer wird Millionär Oktoberfest-SpecialBild zu Federica Mogherini, Mohammad Javad Zarif

PROGRAMM f[r den 25.09.2018

„Keinerlei Illusionen“

Bild zu Elchbulle Merkel Reaktionen auf Wahlen in der Türkei Bild zu Hans-Georg MaaßenAktualisiert am 24. September 2018, 16:46 Uhr

Was ist ein Frühstücksdirektor?

Oktoberfest 2018, Promis, Wiesn Weltfußballer des Jahres

Nach zehn Jahren Cristiano Ronaldo und Lionel Messi wird wieder ein

anderer Star zum Besten seiner Zunft gekürt: Der Kroate Luka Modric.

Weltmeister Didier Deschamps ist Trainer Nummer 1. Eine deutsche

Fußballerin verpasst eine Überraschung…

„Stillhalteabkommen über ein Minenfeld“

Frank Plasberg hat am Montagabend im TV den

Zustand der Regierungskoalition zum Thema gemacht.

Die Vertreter von Union und SPD verstärkten bei „Hart aber fair“ den Eindruck, dass es um die GroKo nicht gut bestellt ist. Dass sich die Runde nicht in gegenseitigen Anschuldigungen und Kleinklein verlor, war vor allem dem Poltikwissenschaftler Karl-Rudolf Korte zu verdanken. Wohlwollend formuliert ist die Regierungskoalition aus Union und SPD gerade sehr mit sich selbst beschäftigt, wenngleich sie erste ein paar Vorhaben realisiert hat und viele weitere Gesetzesänderungen drängen. Sieht man es mit weniger Wohlwollen, war die Causa Maaßen lediglich ein weiterer Aufzug im Krisentheater dieser Bundesregierung. Was beim Bürger bleibt, ist der Eindruck stümperhafter Politikkommunikation und ein nicht enden wollender Machtkampf zwischen Angela Merkel und Horst Seehofer.

„Ein Jahr nach der Wahl: Verstehen die Bürger diese Regierung noch?“,

fragt deshalb Frank Plasberg in der jüngsten Ausgabe

von „Hart, aber fair“.

Bewegende Szene:

Bewegende Szene: Elefanten nehmen Abschied von totem Artgenossen Cristiano RonaldoAktualisiert am 19. September 2018, 16:53 Uhr

Elefanten nehmen Abschied von einem toten Artge/

nossen. Der Bulle war der Anführer einer großen

Herde von rund 300 Tieren. 

© bitprojects

„Wendepunkt“

Fall Plenary Assembly German Bishops' ConferenceAktualisiert am 24. September 2018, 17:44 Uhr

3677 Missbrauchsopfer zwischen 1946 und 2014

…Die Vorstellung einer von der Bischofskonferenz in Auftrag gegebenen Studie am Dienstag ist der wichtige Tagesordnungspunkt des viertägigen Treffens in Fulda. Die Untersuchung ergab, dass zwischen 1946 und 2014 insgesamt mindestens 1670 katholische Kleriker 3677 Minderjährige sexuell missbraucht haben sollen. Kritiker bemängeln allerdings, das tatsächliche Ausmaß des Missbrauchs-Systems in der Kirche sei in der Studie gar nicht abgebildet, da den Autoren beispielsweise kein Zugang zu Originaldokumenten in den Kirchenarchiven eingeräumt worden sei.

Es fehlten Aussagen von Opfern, auch habe es keine Zeugenvernehmungen

gegeben, teils seien Akten sogar vor der Untersuchung

vernichtet worden. 

© dpa

Donald Trump

Wattestäbchen im Gehirn?

Logo: DORTMUNDER HERBST Sophia ThomallaBild zu Wattestäbchen

Ein Münchner hat sich beim Russischen Roulette

mit einer Pistole ein Wattestäbchen in den Kopf ge/

schossen. Das Amtsgericht München verurteilte

ihn zu einer Geldstrafe…

Es ist fast eine Sensation:

Der neue BMW Z4: Offener Premium-Sportwagen mit klassischen Tugenden Aktualisiert am 24. September 2018, 18:11 Uhr

Marta ist Weltfußballerin des Jahres?

Bild zu Alternative Nobelpreise - Yacouba Sawadogo

Ein Bauer und ein Wissenschaftler lassen Wald in der Wüste wachsen.

Drei junge Araber nehmen es mit einem totalitären Regime auf. Und

zwei Anwälte mit einem möglicherweise korrupten Präsidenten.

Sie alle werden mit dem Alternativen Nobelpreis

2018 ausgezeichnet…

Bild zu Angela Merkel, Recep Tayyip Erdogan, Staatsbankett, Türkei, Deutschland

Patrice Evra verrät Ekel-Aktion

Patrice Evra

Patrice Evra hat erneut eine Anekdote aus seiner Zeit

bei Manchester United verraten. Vor wenigen Monaten

erst hatte sich der französische Nationalspieler süffisant

über die Essgewohnheiten von Cristiano Ronaldo lust/

ig gemacht. Seine jüngste Insider-Geschichte ist

aber alles andere als appetitlich…

Nach dem Maaßen-Kompromiss:

Willkommen zum Oktoberfest Horst Seehofer - Andrea Nahles

Ist nach dem Zoff vor dem nächsten Streit? Die Koalition

will nun wieder normal regieren. Doch schon bei der Kom/

munikation der Lösung in der Causa Maaßen gab

es wieder Uneinigkeit…

Jean-Claude Juncker, Mateusz Morawiecki

„Rechte gehen regelmäßig an Schmerzgrenze“

Bild zu Dortmund, Demonstration, Polizei Cristiano Ronaldo FC Bayern München Angela Merkel

Maaßen-Deal, der zweite: Der umstrittene Chef des Verfassungs/

schutzes wird doch nicht Staatssekretär, sondern Sonderbeauftragter

im Innenministerium. Die Opposition ist weiterhin empört. Aus den

eigenen Reihen gibt’s für Nahles, Merkel und Seehofer zwar keine

Kritik, wohl aber klare Ansagen. Und die Kanzlerin

entschuldigt sich…

Alexander Nouri Bundesliga, Fortuna Düsseldorf, TSG Hoffenheim, Aktualisiert am 24. September 2018, 14:26 Uhr

Bemerkenswerte Momente der Bundesliga-Saison

2018/2019: Hier finden Sie – regelmäßig aktu/

alisiert – Momente, die im Gedächtnis

b/leib-en…

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Feuer bei Raketentest entfacht

Der Moorbrand auf einem Bundeswehr-Testgelände im Emsland wurde

durch eine Schießerprobung mit einem Tiger-Hubschrauber von Airbus

Helicopters vor drei Wochen entfacht. Einen entsprechenden

Bericht bestätigte das Unternehmen…

Forscher filmen Aal mit Riesenmaul

Bild zu Pelikanaal

Seltene Aufnahmen eines aufgeblasenen Pelikanaals sind Forschern in

einem Meeresschutzgebiet bei Hawaii gelungen. Das Tier machte

sich deutlich größer, als es eigentlich ist, um die unge/

beten..en Gäste zu vertreiben…

Wetter aktuell:

Aktualisiert am 24. September 2018, 15:08 Uhr

Nachdem am Sonntag Sturmtief „Fabienne“ Deutschland gebeutelt

hat, gibt es in den kommenden Tagen Entschädigung vom Wetter:

Es wird sonnig und bis zu 25 Grad warm…

Rollenverständnis und Flexibilität

Borussia Dortmund Alyssa MilanoOktoberfestAktualisiert am 24. September 2018, 11:43 Uhr

Das Oktoberfest hat so einige Extrem zu bieten.

Wir haben die interessantesten Zahlen und

Fakten zum Wiesn-Wahnsinn zusam/

men/gestellt…

Sturm „Fabienne“ brachte Zerstörung

Gremiensitzungen der Bundesparteien

Merkel will sich jetzt um Sacharbeit kümmern

Ein Moment mit Seltenheitswert: Die Kanzlerin entschuldigt sich

ohne Umschweife dafür, in der Causa Maaßen zu wenig an das

gedacht zu haben, was die Menschen bewege. Jetzt soll es zu/

rück zur Sacharbeit gehen, um die Probleme der Bürger

zu lösen. Dazu soll auch ein neuer Arbeits/

modus beitragen…

PROGRAMM f[r den 24.09.2018

Conflict of Nations

Herbst

Führen Sie Ihre Streitkräfte in Echtzeit zum Sieg!

"Ninja Warrior Germany" 2018 Aktualisiert am 21. September 2018, 22:42 Uhr

Kleve: 19-Jähriger

stürzt von Baukran in den Tod

Bild zu 19-Jähriger stürzt von Baukran in den Tod Bild zu FC Schalke 04 - Bayern MünchenBild zu Unfall Offenbach Hessen

Zwei Männer sind bei einem schweren Autounfall im

hessischen Offenbach in ihrem Wagen

verbrannt…

Zweiköpfige Schlange

Drama beim Marathon in Ulm: Ein Mann bricht

auf der Zielgeraden zusammen – und verstirbt.

Die Ursache für den plötzlichen Tod

ist noch unklar…

Post/ko/it/ale Dys*EU(phorie

CIMG3776Aktualisiert am 07. September 2018, 12:07 Uhr

Postkoitale Dysphorie, im Volksmund: Post-Sex-Blues,

ist zwar keine offiziell anerkannte psychische Störung, den

noch scheint sie nicht wenige Menschen zu betreffen. Nach

dem Sex – auch nach eigentlich gutem – fühlen sie sich

melancholisch, traurig, manche auch gereizt. Die

Ursachen hierfür sind noch weitgeh/

end ungeklärt…

„Fabienne“ fordert Todesopfer

Bild zu Bodensee Business Forum Bild zu Sturmtief Fabienne in Sachsen

Eine Frau ist tot, ein Kleinkind liegt schwer verletzt

im Krankenhaus, es gibt jede Menge Sachschäden und

Einschränkungen im Zugverkehr. Das ist die vorläufige

Bilanz von Sturmtief „Fabienne“, das am Sonntag

über Süd- und Mitteldeutschland sowie die

Schweiz hinweggefegt ist…

Bild zu Brett Kavanaugh

Kröten geschluckt –

Koalition macht vorerst weiter

Koalitionstreffen im Kanzleramt, SPD, Nahles

Wieder einmal stand die große Koalition auf der Kippe. Mit deutlich

wackliger Tendenz. Am Ende wollten dann alle Beteiligten doch lieber

weiterregieren. An einem Wochenende mit viel Hin und noch mehr Her

handelten Kanzlerin Merkel, CSU-Chef Seehofer und die SPD-

Vorsitzende Andrea Nahles einen Kompromiss aus. Wie

weit der trägt, wird sich weisen müssen…

Umfrage:

Berlin

Eine aktuelle Umfrage hat ergeben, dass viele Deutsche

mit Sorge in die Zukunft blicken. Dabei gibt es aber große

Unterschiede zwischen jüngeren und älteren

Bundesbürgern…

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Adam-y-an

schockt HSV mit H-at-trick

Bild zu MichelleBild zu Hamburger SV vs. Jahn RegensburgAktualisiert am 22. September 2018, 12:00 Uhr

Monalisa TV – international

– informativ – interaktiv – 10.März 2015

Bernard Zibell / hey there and thank you for your info – I have certainly picked up anything new from right here. I did however expertise some technical issues using this website, as I experienced to reload the website a lot of times previous to I could get it to load properly. I had been wondering if your hosting is OK? Not that I’m complaining, but sluggish loading instances times will often affect your placement in google and could damage your quality score if ads and marketing with Adwords.

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„Paul Gosar arbeitet nicht für dich“

Bild zu Paul Gosar

Paul Gosar aus Arizona will seinen Sitz im US-Kongress

verteidigen. In Werbespots wird der Republikaner

jetzt von sechs seiner Geschwister

kritisiert…

Bild zu Eintracht Frankfurt - RB LeipzigCIMG4262

Er..hör/hte Unfallgefahr?

Bild zu Bierkrug auf dem Oktoberfest Bild zu Andrea Nahles Mann

Eine Ko..al/dit/i-on am Abgrund:

Wütende Genossen, drohende Rebellion in NRW, hektische

Anrufe, dann ein Brief. Es sind Tage, wie sie die Politik der

Bundesrepublik selten erlebt. Während die AfD in den

Umfragen steigt, droht die große Koalition am

Fall Maaßen zu zerbrechen. Eine

Rekonstruktion…

Aktualisiert am 21. September 2018, 16:45 Uhr

Vergaberichtlinien für 5G-Frequenzen:

Im Frühjahr 2019 sollen die 5G-Frequenzen versteigert werden,

die ultraschnelles mobiles Internet nach Deutschland bringen

werden. Doch um das Vergabeverfahren der 5G-Lizenzen und

die Auflagen für Mobilfunkbetreiber ist ein Streit zwi/

schen Telekommunikationsanbietern, Politik

und Wirtschaft entbrannt…

Demo mit Recht/sex/tre/men:

Bild zu Arnold Schwarzenegger mit Sohn Patrick Bild zu Rechtsextreme demonstrieren in Dortmund

Die Dortmunder Polizei will die beiden Demonstrationen

von Rechtsextremen noch einmal kritisch nachbereiten.

Damit reagieren die Beamten auf Kritik…

Brand in Bamberger Ankerzentrum

Bild zu Ankerzentrum BambergKopfhörer im Straßenverkehr

Warnsignale können überhört werden

Auf ihre Lieblingsmusik wollen viele heute am liebsten gar

nicht mehr verzichten – auch nicht auf der Straße. Doch

Kopfhörer sollten Fußgänger, Radler oder Autofahrer

dabei besser überhaupt nicht nutzen, rät die

Expertenorganisation

De..kra…

Haben Sie noch Fragen zu GMX Strom?

Bild zu Bierkrug Bild zu Patti DavisAktualisiert am 22. September 2018, 15:40 Uhr

Mit einem erschütternden Bericht über eigene Missbrauchs/

erfahrung hat sich die Tochter des früheren US-Präsidenten

Ronald Reagan in die Debatte über den Supreme-

Court-Anwärter Brett Kavanaugh einge/

schaltet…

Bild zu Heidi KlumBild zu Zwei Jungigel nebeneinander schlafend im Herbstlaub

Wer ein Herz für Tiere hat, sollte seinen Garten vor

den Wintermonaten nicht blitzblank aufräumen.

Hier erfahren Sie, wie Sie Wildtieren das

Üb-er..win..t-er-n erleichtern…

PROGRAMM f[r das WOCHENENDE

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Monalisa TV – Fernstudium

der göttlichen Magie – Lektion 2 – 18.März 2015

Das Video war zu Ende und MONALISA stand auf und fragte die vier

STUDENTEN, deren Unterbewusstsein die Anwesenheit nicht saboriert

hatte: „Und, was meinen Sie, ist es wirklich möglich GLÜCK zu erlernen?“

„Kommt ganz drauf an, was man unter Glück versteht, denke ich,“ sagte der Franzose. „Wen Geld glücklich macht, der ist sicher glücklich, wenn er seine erste Million auf dem Konto hat.“

„Geld macht nicht glücklich, Geld macht krank! Wenn Du einen Junkie fragst ob er glücklich ist, wenn er sich gerade einen Schuss gesetzt hat, wird der auch sagen, dass er glücklich ist,“ widersprach die junge Frau, die wieder ganz vorne in der ersten Reihe saß.

„Ja, weil das Verlangen endlich nachlässt,“ kam es von der älteren STUDENTIN. „Materielles Glück beseitigt nur den materiellen Mangel, das ist kein Glück.“

„Wann waren Sie denn das letzte Mal so richtig glücklich,“ fragte die GÖTTIN.

„So richtig glücklich? Ist lange her, denke ich, wenn ich überhaupt je wirklich glücklich war. Als Kind vielleicht, aber später, nein …“ sagte die Sitznachbarin der älteren STUDENTIN.

„Waren Sie denn noch nie so richtig doll verliebt,“ fragte MONALISA etwas überrascht.

„Diese Seifenblasen sind immer schnell geplatzt. Darum sitze ich jetzt ja auch hier, ich will mir den MANN meiner TRÄUME herbei zaubern.“

„Oh … das ist ja großartig,“ sagte die GÖTTIN. „Damit  habe ich auch angefangen!“

„Liebestränke? Ist doch alles fauler Zauber,“ meine der Franzose. „Wahre Liebe kannst Du nicht erzwingen, sie ist ein Geschenk GOTTES.“

„Um mit einem Liebestrank zu punkten, müsste der Gesuchte auch erst

mal vor einem sitzen,“ sagte die junge Frau in der ersten Reihe.

Und die SONNENGÖTTIN ging an die Tafel und schieb:

CIMG444218.März 2015CIMG3741

„HAUSAUFGABE: Was macht mich glücklich?“

sól fizjologiczna kroplówka cena / An attention-grabbing discussion

is worth comment. I think that it is best to write more on this subject,

it may not be a taboo topic however typically people are not

enough to talk on such topics. To the next.

Cheers

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Horst Seehofer - Hans-Georg Maaßen

Für Ex-Verfassungsschützer wird ein Posten geschaffen

Tagelang wandelte die Koalition wegen der Personalie am Abgrund. Dann nahmen Merkel, Seehofer und Nahles die geplante Beförderung genauso schnell zurück, wie sie diese beschlossen hatten. Jetzt ist der neue Kompromiss öffentlich: Maaßen soll einen eigens für ihn geschaffenen Posten bekommen –

aber vorerst nicht mehr verdienen. Ob das die Bevölkerung beruhigt?

Ernüchterung in Wolfsburg

Bild zu TSG 1899 Hoffenheim - BVB Aktualisiert am 22. September 2018, 17:45 Uhr

Bo-russia Dort..mund holt Dusel-Remis –

Hertha BSC kurzzeitig Tab/ellen/

fü*h(r..er…

Trump verharmlost Anschuldigungen

Bild zu Donald Trump Désriée Nick Bild zu Handy am Steuer

Dramatisches Bergsteigerunglück in den österreich/

ischen Alpen. Ein deutscher Wanderer stürzte 70

Meter in die Tiefe. Er verstarb am

Unfallort…

Ein Korb mit Kürbissen im Herbstlaub. Bild zu Hans-Georg Maaßen

Fall Maaßen:

Bild zu Fall Maaßen, Horst Seehofer, Andrea Nahles

Der Fall des umstrittenen Verfassungsschutz-Präsidenten Maaßen wird nach

einem Vorstoß von SPD-Chefin Andrea Nahles neu aufgerollt. Während die

Kanzlerin aufs Tempo drückt wird bekannt, dass Horst Seehofer zwei

Vorschläge für die Zukunft Maaßens gemacht hatte…

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Ihr After-Baby-Body macht stutzig

Bild zu Sila Sahin

Damit hätte wohl kaum jemand gerechnet! Während viele Promi-Mütter

nach der Geburt schnellstmöglich zu ihrer alten Figur zurückkehren

wollen, lässt es Sila Sahin ruhig angehen. Sie ist

stolz auf ihre Mama-Pfunde…

Bild zu Hambacher ForstBild zu Plakate gegen Hopp

Fans von Borussia Dortmund haben in der Bundesliga-Partie

bei der TSG 1899 Hoffenheim massiv gegen das Vorgehen

von Mäzen Dietmar Hopp protestiert und

ihn beleidigt…

USA und China

„Wir sind entsetzt“

Bild zu Hochhaus Bild zu Polizeiauto (Symbolbild)Aktualisiert am 21. September 2018, 12:52 Uhr

Ein neun Monate altes Baby und ein Mann sind in

Berlin-Friedrichsfelde aus einem Hochhaus ge/

stürzt. Die Mordkommission hat die Arbeit

auf..genom..men…

Bettina Wulff

Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt ge/

gen Bettina Wulff wegen Alkohols

am Steuer…

Katastrophenfall nach Raketentest

Bild zu Moorbrand

Seit zwei Wochen brennt ein Moor in Niedersachsen. Die Bundeswehr hatte

das Feuer mit Raketentests ausgelöst. Jetzt rücken von weither zusätzliche

Einsatzkräfte an, denn die Gefahr wächst. Und eine Ministerin

in Berlin entschuldigt sich…

Tief „Fabienne“

Bild zu Sturm Elena

Sturmtief „Elena“ fegt über Norddeutschland und

Skandinavien, stürzt dabei Bäume um und bringt den

Zugverkehr zum Erliegen. Doch Metereologen warnen:

Das sei alles „nur ein leichtes Vorgeplänkel“, denn

die nächste stürmische Dame steht schon

in den Startlöchern…

„Wir haben uns geirrt.“

Es klingt fast schon wie ein Hilferuf: „Wir haben

uns geirrt.“ Die Causa Maaßen müsse nochmals aufge

rollt werden, sagt SPD-Chefin Nahles – und hofft auf

Verständnis bei CSU-Chef Seehofer. Die Kanzlerin

will nun eine schnelle Lösung…

„dreckige Ratten“

Der EU-Gipfel in Salzburg war für Großbritannien

ein Reinfall – das sehen zumindest die Zeitungen des Landes

so. Einige von ihnen lassen ihrer Wut und Enttäuschung frei/

en Lauf und attackieren heftig die EU – vor allem

Emmanuel Macron und Donald Tusk…

Monalisa TV –

international – informativ – interaktiv – 10.März 2015

10.März 2015CIMG3854 CIMG3741 CIMG3675 CIMG3564 CIMG3513 CIMG3776

Alexa Leming / Ahaa, its fastidious discussion concerning this article

here at this website, I have read all that, so now

me also commenting at this place.

Papst zutiefst traurig

Fährunglück in TansaniaAktualisiert am 21. September 2018, 19:34 Uhr

Her..zog..in Meg/h

ans Kochbuch-

Event

Bild zu Prinz Harry Der neue Audi e-tron: So edel ist das vollelektrisches Oberklasse-SUVFreiberger Oberbürgermeister verlässt SPD

Am Donnerstag hat Herzogin Meghan das Charity-

Kochbuch „Together: Our Community Cookbook“ vor/

gestellt. Ehemann Prinz Harry war dabei aber weniger

an dem offiziellen Teil des Events interessiert –

sondern vielmehr an den vorbereiteten

Kostproben…

Moorbrand bei Meppen:

Katastrophenfall ausgerufen – Evakuierung möglich

Bild zu Peggy KnoblochMorrbrand, Meppen

Fall Peggy: Mann hat Geständnis abgelegt

Vor 17 Jahren war die damals neunjährige Peggy Knobloch verschwunden,

15 Jahre später wurden Teile ihres Skeletts gefunden. Jetzt hat in dem Fall

ein Mann ein Geständnis abgelegt. Das teilten das Polizeipräsidium

Oberfranken und die Staatsanwaltschaft Bayreuth am

Freitag auf einer Pressekonferenz mit…

Valen..sina..cia:

Im spanischen Valencia sorgen die Skulpturen eines

Künstlers für Aufregung. Die Kunstwerke zeigen

Figuren bei expliziten Sexpraktiken…

(thp)

Gute Keime, böse Keime:

KeimeAktualisiert am 21. September 2018, 10:19 Uhr

Drei Reinigungsmittel reichen für einen

sauberen Haushalt aus…

Milchstraße hat turbulentes Innenleben

Bild zu Illustration: Unsere Milchstraße

Astronomen haben entdeckt, dass sich viele Sterne unserer Milchstraße überraschend

durcheinander bewegen. Das turbulente Innenleben unserer Heimatgalaxie

weist darauf hin, dass sie vor einigen Hundert Millionen Jahren

beinahe mit einer Zwerggalaxie zusammen/

gestoRB/ßen wäre…

Schießerei in Maryland

Mehrere Tote nach Schüssen in Maryland

Die Debatte über Waffengewalt in den USA erhält

nach einer Schießerei im US-Bundesstaat Maryland ein

weiteres trauriges Kapitel. Eine Frau hat auf offener

Straße das Feuer eröffnet und dabei drei

Menschen getötet…

PROGRAMM f[r den 20.09.2018ff

Stille nach dem Sturz

Toter mit Stichverletzungen entdeckt RB Leipzig - RB Salzburg Dickinsonia Ludogorez Rasgrad - Bayer Leverkusen

Leverkusen dreht Spiel in Rasgrad

Jung-Nationalspieler Kai Havertz hat einem kriselnden Bayer

Leverkusen einen Sieg der Moral gesichert. Der 19-Jährige Young/

ster war mit zwei Toren überragender Akteur beim 3:2-Sieg der

Werkself zum Auftakt der diesjährigen Europa League beim

bulgarischen Serienmeister Ludogorez Rasgrad…

Horrorflug:

Bild zu Eine Maschine der Jet Airways (Archivbild) Bussi

Ein Wangenkuss für den Lehrer? Eine weiterführende

Schule in Österreich hat an ihre Schüler missverständliche

Begrüßungsregeln verteilt und dafür viel Kritik einstecken

müssen. Laut der Anleitung der Schule bestimmt der

„Ranghöhere“ die Art der Begrüßung – und

das bis hin zum Wangenkuss…

Tolle Moral!

WBA-Weltmeister im Schwergewicht Manuel Charr Bild zu Emilia ClarkeOlympique Marseille - Eintracht Frankfurt

Was für eine Überraschung! Bei ihrem Europacup-

Comeback siegt die Eintracht beim Vorjahresfinalisten

Marseille. Die Frankfurter schießen den Siegtreffer vor

leeren Rängen gar in Unterzahl und dürfen sich nun

auf das nächste europäische Highlight gegen

Lazio Rom am 4.Oktober freuen. Dann

zuhause und vor Publikum…

Ermittlungsverfahren

UNICEF, WhatsApp Stiftung United Internet for UNICEFBild zu Marine Le Pen vor einem Protestplakat gegen ihre Partei

Marine Le Pen soll zum Psychiater. Hintergrund ist

die Veröffentlichung grausiger Bilder auf Twitter. Seit

März gibt es ein offizielles Untersuchungsverfahren

gegen die französische Rechtspopulistin…

CIMG2685 5.September

Monalisa TV – Nachrichten aus dem PLÜNDERLAND … 4.4.2016

… Und SATAN lachte sich einen AST AB! Was war ER doch nur für ein genialer STRATEGE…und dieser Prof. ZUFALL erst! Mit dem MANN konnte ER arbeiten, denn so würde ER am ENDE vielleicht doch noch, die immer noch vakante JESUS-ROLLE ergattern können. Und dann… ja, dann… ha, ha ha …nicht wahr meine TURTELTÄUBCHEN, dann geht die POST erst richtig ab hier… los, wo ist die MUSIK? MUSIK! MUSIK!!!!… und WIR machen hier FRIEDEN – so wie es die GÖTTIN versprochen hat – ganz ohne KRIEG!!

Aber die MUSIK mochte nicht, denn der ZENTRALCOMPUTER stürzte ab. Was ist denn nun schon wieder? fragte sich die SONNENGÖTTIN. War vielleicht eine der HAUPT-SICHERUNGEN durchgebrannt? Zum GLÜCK tat es die NOTBELEUCHTUNG noch … aber als SIE einen BLICK in eine der GROßKÜCHEN warf, nun, da staunte SIE nicht schlecht. Hier hatten wohl nicht nur eine einzelne MAUS mit einer einzelnen KATZE BRUDERSCHAFT gefeiert. SIE schaute aus einem der vielen FENSTER, und schüttelte mit dem KOPF. Na ja, der RATTENFÄNGER ist zum GLÜCK schon unterwegs… und SIE quittierte das GESEHENE mit einem SCHULTERZUCKEN, und dachte:

„Hauptsache ich finde jetzt möglichst schnell die betroffene SICHERUNG…“

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FORTSETZUNG

So, jetzt haben wir gegessen und einen Kaffee getrunken,

Wolfgang macht sich nun auf den Weg in einen Getränkeladen

und an den Badesee, um Siux darin etwas Schwimmen zu lassen.

Ich kann nicht mit, denn das Gepäck ist noch nicht abgeholt worden. Hoffentlich klappt das mit dem Service auch. Ich habe wirklich keine Lust mit so viel Gepäck umsteigen zu müssen. Zuerst hatte ich diesen Service ja für puren Luxus gehalten, jetzt aber denke ich, er ist doch notwendig, sonst kommt man noch ganz gestresst in der Klinik an. Ich werde mich jetzt aber gleich erst mal etwas auf das Gästebett lang ausstrecken, mir tut der Rücken vom vielen Schreiben schon ganz weh. Der Bürostuhl, den ich habe, der ist wohl langsam nichts mehr. Ich habe ihn einmal von Mansur geschenkt bekommen. Er hatte zwei dieser zugegebener Maßen ganz schönen Stühle von einem Architekten als Lohn für seine Mühe bekommen. Ich fand das damals wirklich sehr nett von ihm, mir einen davon abzugeben, denn da waren wir schon nicht mehr zusammen. Mansur ist die Trennung sehr schwer gefallen, er war fast so etwas wie süchtig nach mir. Ich denke jedoch, es war gerade auch für ihn gut, dass ich unserer Beziehung ein Ende bereitet habe. Und heute sieht er es auch so. Letztens meinte er zu mir, er hätte an meiner Seite einfach nicht die Kraft gehabt sein eigenes Ding zu machen, er hätte mir immer nur gefallen wollen, indem er das tat, was ich wollte. Damit spielt er zum Beispiel auf unser großesStudienprojekt an, das war wirklich meine unbedingte Idee gewesen und ich hatte ihn überredet mitzumachen. Das uns dieses Projekt vor allen Dingen viel Arbeit und dann auch noch einen Haufen Ärger eingebracht hatte, war nicht vorauszusehen gewesen. Irgendwann haben wir den Auftraggeber sogar vor Gericht gezerrt, zum Großteil auch den Prozess gewonnen, aber Geld haben wir trotzdem nicht gesehen. Die Leute waren angeblich pleite.

Aber immerhin, ich habe dieses Projekt mit großem Eifer durch/

gezogen und damit mein halbes Studium gemacht.

Jetzt geht Mansur schon lange seinen eigenen Weg und scheinbar hat er es auch geschafft. Im Gegensatz zu mir. Aus mir ist keine Designerin geworden, die mit ihrer Kreativität auch Geld verdient. Vielleicht kommt das aber ja auch noch.
So, ich habe mich jetzt für eine halbe Stunde etwas ausgeruht und mein Rücken ist nicht mehr so verspannt. Doch der Abholservice war immer noch nicht da. Langsam macht mich das doch ganz schön nervös. Ich scheine die Letzte zu sein, die diese Leute heute anfahren. Hoffentlich kommen sie überhaupt. Ich warte im Prinzip schon den ganzen Tag darauf.

Das Schreiben lässt mich die Warterei etwas besser ertragen, aber

ich wäre langsam wirklich froh, wenn ich diese

hinter mir hätte.

Manchmal denke ich, vielleicht habe ich ja etwas vergessen einzupacken und der liebe Gott will mir nur noch die Gelegenheit geben dieses nachzuholen. Aber ich wüsste wirklich nicht was. Nun ja, dann also weiter im Text und zurück zur Medienwerkstatt, denn diese Maßnahme sollte sich für mich als sehr fruchtbar erweisen.

Da ich nur halbtags in der Werkstatt anwesend war konnte ich nicht so ohne weiteres mit anderen vernünftig zusammenarbeiten und Jo war deshalb froh, dass ich auch eigene Ideen hatte. Nachdem ich meinen ersten kleineren Auftrag erfolgreich gemeistert hatte, es handelte sich um einen Film über ein regionales Konfirmationstreffen einer größeren Gruppe von Jugendlichen, die an verschiedenen Projekten teilnahmen und einer anschließenden Messe mit einem Bischof, da kam ich mit einem Vorschlag zu Jo.

Ich wollte einen ganz beson … jetzt habe ich doch glatt

Besuch bekommen, dann also bis morgen.

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19. Juni 2012

Bodo hat mich überraschend besucht. Bodo ist ein ehemaliger

Medienwerkstattkollege, mit dem ich mich sehr gut angefreundet habe.

Wir schreiben uns regelmäßig E-Mails, manchmal sogar fast täglich, er besucht mich alle paar Wochen und wir planen auch immer die eine oder andere Ausstellung oder sonstige Veranstaltung zu besuchen. Ostern waren wir zum Beispiel gemeinsam auf einem Ostermarsch, Wolfgang, Bodos Bruder und einige Freunde von diesem waren mit dabei. Wir haben uns auch die Jahresausstellung der Meerbuscher Künstler zusammen angeschaut. Oft gehen diese Termine von ihm aus, denn er informiert sich immer sehr gut darüber, was gerade so läuft. Wenn ich ihn nicht hätte, würde ich wohl so gut wie nie aus dem Haus kommen. Er motiviert mich. Er stellt zum Beispiel gerade seine Schwarz-Weiß-Fotos in der Kneipe aus, in der auch ich meine Bilder und den Film zeigen will. Ich war durch ihn auf diesen Laden aufmerksam geworden. Er bringt mir auch immer jede Menge Datenmaterial mit, wenn er zu mir kommt. Irgendwelche interessanten Potcasts, Videos oder schriftliches Informationsmaterial. Auch gestern hatte er wieder etwas für mich dabei und er hat es mir auf meinen Laptop überspielt. Nun habe ich auf jeden Fall genug zu Gucken, Lesen und Hören in der Klinik.
Ich weiß ja nicht ob ich zu all dem wirklich kommen werde, schließlich habe ich noch zwei Bücher mit, meinen Fernsehstic und an meinem Tagebuch möchte ich natürlich auch unbedingt weiterschreiben. Ich denke, ich werde einige Leute in der Klinik näher kennen lernen und dann noch die Therapien und sportlichen Angebote, die ich nutzen soll, da bleibt wirklich nicht mehr viel Zeit für Langeweile übrig.

Gleich werde ich zur Apotheke, zur Post und auch noch etwas einkaufen gehen.

Ich muss noch einige Formulare an die Rentenversicherung abschicken und natürlich Geld abheben. Meine Mutter hat mich gestern angerufen, sie hat mir 100 Euro überwiesen. Taschengeld für die Kur und Geburtstagsgeld. Das kommt mir gerade Recht, denn ich will genügend Geld in der Kur dabei haben. Vielleicht geht man ja auch mal einen Kaffee irgendwo trinken. Meine Mutter, die auch schon mal in so einer Klinik war, die meint, man braucht dort immer etwas Geld, auch wenn die Kur selbst nichts kostet. Das wird schließlich alles glücklicherweise von der Rentenkassegetragen. Aber ich brauche auch etwas Kleingeld für die Fahrt, vielleicht trinke ich im Zugbistro ja den einen oder anderen Kaffee. Das mache ich nämlich total gerne, denn dies bringt etwas Abwechslung in eine lange Fahrt. Nun ja, ich habe jedenfalls fast alles soweit für die Reise vorbereitet, es wird daher schon nichts Tragisches schief gehen. Irgendwas vergesse ich bestimmt, das ist ja immer so, doch etwas Entscheidendes wird es nicht sein.

Aber ich wollte ja über die Medienwerkstatt berichten, daher also weiter im Text.

Ich hatte wie ich schon sagte eine Idee.

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Bild zu Hamburger SV vs. Jahn RegensburgCIMG4442CIMG4189

Ich hatte Anfang November den großen Parteitag der SPD auf meinem

Lieblingssender Phönix verfolgt und mir auch die Rede von Herrn Gabriel angehört.

Er rief darin alle Parteimitglieder, aber auch alle Sympathisanten, auf, an der Neuorientierung, der gerade so stark zurecht gestutzten SPD, mit zu wirken. Ich fühlte mich dadurch sehr angesprochen, denn auch wenn ich oft unglücklich mit dieser Partei war, irgendwie hielt ich aber immer noch zu ihr. Was konnte ich also tun? Nun, und da hatte ich eben diese Idee. Ich war ja wie so viele Andere auch ziemlich von der Agenda 2010 betroffen und mir war auch klar, die Partei hatte ein großes Problem deswegen. Nun war ich aber gerade in eine Maßnahme gerutscht, die ich wirklich sehr vorbildlich fand und ich dachte: Wissen die überhaupt was eine gute Maßnahme alles für Vorteile für die Teilnehmer haben konnte? Wenn ja, warum kommunizierten sie dies nicht stärker? Wie konnte ich diesen Leuten davon berichten? Ein einfacher Brief landete schnell in einem Papierkorb. Ich dachte: Wenn ich einen Film machen würde, einen ungewöhnlichen und unterhaltsamen, vielleicht würde dieser Film bis zu ihm, dem Vorsitzenden der Partei, gelangen. Ich stellte mir einen Kochfilm vor, ja, ich wollte einen Apfelkuchen backen, einen Erkenntniskuchen. Meine Küche eignete sich, so schön wie sie war, gut als Kulisse und ich selbst, dass wusste ich, kam ganz gut rüber vor der Kamera.

Natürlich war ich auch etwas unsicher. War ich schon

wieder entspannt und locker genug für

einen solchen Auftritt?

Namens-Chaos: Chrissy Teigen spricht sich gar nicht Tee-gan!

Würde ich die richtigen Worte finden?

War kochen, die Kamera bedienen und reden vielleicht

etwas zu viel auf einmal, oder bekam ich diesen Kuchen tatsächlich gebacken?

Ich hatte Lust diesen Film zu machen und ich wollte auch nicht lange damit warten. Mein Film sollte eine direkte Reaktion auf Gabriels Rede sein. Ich wollte darin dann, während ich den Teig rührte und die Apfel in Scheiben schnitt, von der Medienwerkstatt erzählen. Ich wollte von meinerSituation berichten und darstellen, wie sinnvoll und förderlich diese spezielle Maßnahme für mich und Andere war. Gesagt, getan, ich fragte Jo, ob ich mir die Kamera über das Wochenende ausleihen durfte und was er von meiner Idee hielt. Sein Assistent war auch bei diesem Gespräch dabei. Torsten, so hieß dieser, war studierter Kameramann und hatte auch schon einige Jahre mal bei RTL gearbeitet. Er fand meine Idee sehr lustig und auch Jo war einverstanden. Sie konnten sich zwar noch nicht so Recht vorstellen, wie das Ergebnis sein würde, schließlich kannten sie weder meine Küche noch meine Tafel- und Spülfilme. Sie wussten nicht, dass ich schon einige Erfahrungen vor der Kamera hinter mir hatte. Aber sie waren einverstanden und wollten mich die Sache versuchen lassen.

An dem darauf folgenden Samstag packte ich also

die Kamera auf ein Stativ und machte

mich an die Arbeit.

CIMG2564Ein Korb mit Kürbissen im Herbstlaub.

Zuerst trug ich die Kamera in den Garten.

Dort hingen jede Menge Äpfel an meinen Apfelbäumen und ich

stellte die Kamera so ein, dass sie mich beim Äpfelpflücken gut im Blick hatte.

Ich tauchte von Unten nach Oben aufsteigend in das Blickfeld und begann mit meiner Ansprache. Ich begrüßte Herrn Gabriel ganz persönlich und lud ihn ein mit mir in die Küche zu kommen, um mit mir einen Kuchen zu backen. Vor der Haustüre stehend, stellte ich mich namentlich vor und dann kam auch schon die Szene mit der Küche. Ich schnitt die Äpfel, ich rührte den Teig, ich belegte den Boden und schob den Kuchen in den Ofen, dabei erzählte ich frisch von der Leber weg, was mir bezüglich der Medienwerkstatt wichtig mitzuteilen war. Ich zeigte am Ende des Films den fertigen Kuchen und bedankte mich  fürs zuhören und verabschiedete mich. Das war’s. Ich schaute mir die Aufnahmen nach dieser Aktion mehrmals hintereinander genau an und ich war zufrieden. Natürlich musste der Film jetzt noch schön geschnitten werden, ein Titel und meine Adresse angegeben werden, das Rezept wollte ich auch aufgeschrieben haben, aber das alles war für mich kein Problem. Ich würde diesen Film sicherlich schnell fertig gestellt bekommen. Und so war er dann auch.

Ein paar Tage später konnte ich mein Werk Torsten und Jo zur Begutachtung übergeben.

Und ich darf sagen, Beide waren total begeistert. Besonders Torsten war nicht schlecht überrascht und trommelte alle Medienwerkstattteilnehmer zusammen. Sie sollten sich diesen Film zusammen anschauen. Und wieder darf ich sagen, der Film kam super an. Ich bekam großen Applaus und wurde zu diesem Erfolgbeglückwünscht. Jo und Torsten fanden das durchaus auch erstaunlich, denn ich hatte in dem Film nicht die übliche Kritik an HartzIV-Maßnahmen formuliert, sondern im Gegenteil, zumindest die Medienwerkstatt sehr positiv dargestellt. Dies hätte einigen auch aufstoßen können, aber nichts dergleichen geschah.

Der Film war mir also tatsächlich wohl ganz gut gelungen.

Nun wollte Jo diesen Film bevor ich ihn abschickte noch dem Geschäftsführer des Technologiezentrums, dem die Medienwerkstatt zugeordnet war, zeigen, damit auch dieser Mann sein o.k. für diese Nachricht an die hohe Politik gab. Doch da dieser Mensch anscheinend sehr beschäftigt war, kam er nicht dazu sich den Film anzuschauen. Ich wartete ein paar Tage, doch dann musste der Film abgeschickt werden, er verlor sonst seine Aktualität. Ich schickte den Film als DVD mit einem schönen Label in einer größeren Umhüllung. So war das in der Medienwerkstatt üblich. Ich lernte dabei noch etwas Photoshop und man zeigte mir auch wie man das Label auf die DVD drucken konnte. Dies würde ich in Zukunft sicherlich noch viel öfter machen. Als alles fertig war, ging ich zur Post und schickte mein Werk ab.

Zur Post muss ich jetzt auch wieder gehen, ich bitte daher um Geduld,

ich bin aber bald wieder zurück, dann geht es weiter im Text.

Ich bin wieder da und habe alles erledigt.

Auf meinem Konto waren über 300 Euro, das war sehr erfreulich.

Ich habe fast alles abgehoben und dann einen kleinen Teil davon auch gleich wieder ausgegeben. Ich habe mir im Tchiboregal des Supermarktes eine 3⁄4 lange Kuschelhose gekauft, Farbe dunkles Magenta. Ich habe sie zu Hause natürlich gleich anprobiert, Größe 40-42, das war etwas mutig, doch sie passt, sitzt etwas enger als es vielleicht sein sollte, aber trotzdem ist sie sehr bequem. Ich dachte, um damit auf dem Zimmer zu sitzen und zu schreiben, lesen oder Fernsehgucken ist so eine Hose genau das Richtige. Sie nimmt nicht viel Platz weg und kommt mit in den Rucksack. Das war es aber jetzt dann auch mit den wichtigsten Vorbereitungen, die Medikamente werden mir heute Abend vorbeigebracht, ich muss noch Baden, dann den Rucksack packen, das ist alles. Ich habe also noch genug Zeit um etwas weiterzuschreiben.
Es hört sich vielleicht alles nicht so kompliziert an, so eine Kurvorbereitung, aber ich bin schon froh, die Dinge alle rechtzeitig hingekriegt zu haben. Nach meinem Krankenhausaufenthalt war ich lange nicht in der Lage dazu solche Abläufe sicherdurchzuziehen. Ich vergaß ständig irgendwas und Papierkram war etwas ganz Kompliziertes für mich. Da war ich wirklich oft sehr froh meine Frau Doogs-Herholz gehabt zu haben. Insbesondere bei der Vorbereitung für die Insolvenz. Die hatte ich nämlich im Sommer 2009 beantragt. Endlich, ich hätte es schon viel früher machen sollen, dann wäre ich damit schon fast durch. Jetzt dauert es noch ein paar Jahre.

Aber, da ich zur Zeit ja kein eigenes Einkommen habe merke

ich keine Einschränkungen durch die Insolvenz.

Gut, mein Insolventanwalt möchte nicht, dass ich ein Auto auf meinen Namen anmelde, da ich nicht genügend Mittel dafür zur Verfügung habe, aber ich will zur Zeit auch gar kein Auto. Einen Handyvertrag habe ich und ansonsten brauche ich nichts. Herr Stach, mein Argeberater, war darauf gekommen mich zur Schuldnerberatung zu schicken und die hatten mich dann überzeugt, dass die Insolvenz für mich von Vorteil war. Ich würde damit nach 6 Jahren schuldenfrei sein, mit den Bafögschulden hatten sich bei mir nämlich über 35 000 Euro angesammelt. Die sind dann aber endgültig weg. Ich müsste wirklich schon viel arbeiten, wenn ich diese Schulden selbst abbauen wollte. Also, ein gutes Angebot, diese Privatinsolvenz.

Viel Geld zu verdienen lohnt sich für mich allerdings im Moment nicht

gerade, aber davon kann ich im Moment sowieso nur träumen.

In der Medienwerkstatt begann ich auch

zu träumen.

Ich wollte jetzt eine ganze Filmreihe machen. Kochfilme in denen ich über mich und meine Erfahrungen mit der Medienwerkstatt, über meine Ideen, die ich zur Lösung meiner beruflichen Situation entwickeln würde, einfach über alles, was mich in den kommenden Monaten beschäftigen würde, in meiner Küche reden wollte.

Ich wollte verschiedene Gerichte vor der Kamera zubereiten und

dabei wie zu guten Bekannten über die Lage der

HartzIV-Empfänger reden.

Ich wollte dabei einige der Filme auch direkt an Politiker richten und ihnen diese Filme zuschicken, so wie ich es mit dem Gabrielfilm gemacht hatte. Das war doch wirklich eine schöne Herausforderung für mich. Ich würde mit jedem Film mehr Sicherheit vor und hinter der Kamera zurückgewinnen, ich hätte eine interessante Aufgabe in der Medienwerkstatt und gleichzeitig tat ich etwas für das Image der Hartzianer, wie ich HartzIV-Abhängige nannte. Ich fand ihre Darstellung in den Medien oft völlig daneben. Ich hatte hier in der Medienwerkstatt die Erfahrung gemacht, die Meisten waren durchaus gut ausgebildet, nett und freundlich, interessiert bei der Sache und gar nicht so faul wie es oft gesagt wurde.Sie hatten vielleicht nur ein kleines oder auch größeres Problem. Der eine hatte die falsche Ausbildung gemacht, der andere hatte eine Depression erlitten, wieder andere waren einfach nur gekündigt worden und fanden in ihrem Bereich einfach nichts Neues. Andere hatten ihre Ausbildung noch vor sich und mussten sich zunächst für etwas entscheiden. Dann mussten sie vielleicht auch erst mal den Schulabschluss nachholen, andere hatten ein Drogenproblem. Es war wirklich sehr unterschiedlich, doch Jo nahm sich jeden Teilnehmers intensiv zur Brust. Er führte mit ihnen regelmäßige Gespräche und entwickelte mit dem Teilnehmer der Maßnahme ein Konzept für den weiteren Werdegang. Ich fand das wirklich alles sehr gut und sinnvoll.

Auch mit mir sprach Jo sehr ausführlich über meine Zukunftspläne.

Er wollte mich bei meinem Weg auf jeden Fall gerne so gut es ging unterstützen. Er fand mein Engagement mit den Kochfilmen sehr lobenswert und da ich auch die Aufträge, die er mir gab, zu seiner Zufriedenheit zügig erledigte, hatte ich bald schon viele Freiheiten. Ich war daher ziemlich glücklich mit meiner Zeit in der Medienwerkstatt und als diese nach einem Dreivierteljahr zu Ende gehen sollte, da bat ich Jo darum weiterhin regelmäßig in die Medienwerkstatt kommen zu dürfen um an meinem Kochfilmprojekt weiter arbeiten zu können. Die 12 Filme, die ich mir vorgenommen hatte waren noch nicht alle fertig. Jo hatte nichts dagegen, mein guter Herr Stach auch nicht und so ging ich weitere 9 Monate dort hin. Mit meinen Kollegen kam ich sehr gut klar, einige wollten gerne mit mir auch über die Medienwerkstatt hinaus Filme machen, denn auch sie hatten großen Spaß an dieser Arbeit gefunden. Ich träumte wie Jo von einer kleinen Beschäftigungsgesellschaft, in der ehemalige Medienwerkstattteilnehmer eine Anschlussbeschäftigung finden sollten. Ich versuchte dafür den Weg zu ebnen, ich erzählte sogar der Frau von der Leien, der Bundesarbeitsministerin, in einem Kochfilm von diesem Vorhaben und sie wünschte mir in einem Antwortbrief dafür auch viel Glück. Sie empfahl mir, mit dieser Idee bei der Stadt und der dortigen Wirtschaftförderung vorstellig zu werden und übermittelte mir durch ihre Mitarbeiterin die freundlichsten Grüße. Das war doch wirklich sehr ermutigend. Dennoch sollte daraus am Ende nichts werden, unser Bürgermeister war der einzige Politiker, der noch nicht einmal auf meinen Film, den ich speziell für ihn gemacht hatte, geantwortet hatte. Außerdem stellte sich für mich dieZusammenarbeit mit EX-Kollegen als nicht sonderlich befriedigend heraus. Ich war für eine gemeinsame Arbeit irgendwie nicht recht geschaffen. Ich kam besser alleine klar, da konnte ich mit meinem für mich typischen, schnellen Tempo die Dinge vorantreiben, und ich musste keine Kompromisse machen.
Als ich den 12. Film dann endlich fertiggestellt hatte kehrte ich der Medienwerkstatt erst einmal den Rücken, ich würde zwar irgendwann dort wieder mal vorbeischauen, doch nun war ich reif für Arbeit von meinem eigenen Schreibtisch aus.

Wolfgang kaufte für uns, dass heißt ehr für mich,

einen neuen, leistungsstarken

Com..puter.

Ich wollte daran in Zukunft Filme schneiden.

Wir planten eine gute Kamera zu kaufen, sobald wieder etwas Geld auf dem Konto war. Ich nahm Kontakt zu einer One-Women-Werbeagentur auf und die darin arbeitende Grafikerin versprach mir Kunden aus der Geschäftswelt zu vermitteln, da diese durchaus an kleinen, günstigen Werbefilmen großes Interesse hätten.

Jo vermittelte mir einen ersten derartigen Job.

Es handelte sich um ein Büromöbelhaus gleich hier am Ortausgang in Osterath. Er begleitete mich zum Erstgespräch und ich bekam den Auftrag gemeinsam mit einem anderen Medienwerkstattteilnehmer, er war studierter Grafiker und als Selbstständiger wie ich gescheitert, einen Film über die Möbel dieses Hauses zu machen. Die Kamera lieh uns die Medienwerkstatt, doch offiziell blieb sie außen vor. Denn die Medienwerkstatt durfte keine kommerziellen Filmaufträge übernehmen. Diese Sache hier war eine Ausnahme in der Grauzone und sie war dazu gedacht mir den Start in eine Selbstständigkeit als Filmemacherin zu erleichtern.

Doch leider verlief dieser erste, professionelle Versuch nicht erfolgreich.

Ich ging mit dem Grafiker die Sache zwar eigentlich ganz gut an und wir bemühten uns sehr, die Wünsche der Marketingabteilung dieses Möbelhauses zu erfüllen, aber ich zweifelte schon bald an der guten Auswahl dieser Wünsche. Ich persönlich hatte mir zunächst einen ganz anderen Film vorgestellt, doch die Frauen aus dem Marketing hatten ihre ganz eigenen Vorstellungen und wollten sich auf nichts anderes einlassen.

Ich war nur mäßig beeindruckt von dem Ergebnis

und gab mir auch nicht wirklich die

größte Mühe.

Ich gab dem Film mit Absicht nicht den letzten Schliff, denn ich wollte nicht bestohlen werden. Einen Vertrag zu diesem Auftrag existierte nämlich nicht undauch die Sache mit der Bezahlung war zunächst offen geblieben. Ich hatte nur meine Vorstellung genannt. Ich wollte 1000 Euro für meine Arbeit. Das war wirklich sehr wenig, doch ich war schließlich ein Anfänger auf diesem Feld und wollte nicht übertreiben mit meiner Forderung.

Als ich den Film dann den Frauen aus der Marketingabteilung zeigte, waren diese auch recht zufrieden, alles war so wie gewünscht. Natürlich fehlte noch Text und eventuell ein Off-Ton. Doch dafür waren die Frauen zuständig, sie mussten das Material dazu beschaffen. Ich ließ den Film bei ihnen zurück, damit sich auch der Geschäftsführer die Sache anschauen konnte. Es war zunächst nur eine Zwischenpräsentation und die Frauen versprachen sich bald schon nach Weihnachten bei mir zu melden. Nun, ich habe nie wieder etwas von diesen Leuten gehört, sie meldeten sich auch nicht auf meine E-Mail-Weihnachtsgrüße.

Mich hat die ganze Geschichte jedoch auf den Boden der Tatsachen zurück geholt.

Ich erinnerte mich an meine schlechten Erfahrungen

aus meiner Zeit als selbstständige

Designerin.

Kunden konnten wirklich sehr blöd sein.

Sie meldeten sich einfach nicht, sie zahlten nicht und sie hatten immer ihren eigenen Kopf. Es kam nicht oft vor, dass sie einen kreativen Geist wirklich zu nutzen und zu schätzen wussten, am Liebsten bekamen sie deren Leistung für Lau. Ich hatte nach dieser Erfahrung keine Lust mehr auf diesen Stress. Ich wollte lieber eigene Projekte vorantreiben und mich nicht ausbeuten lassen. Natürlich würde ich mit meinen eigenen Filmen nur wenig Geld verdienen, wenn überhaupt, aber das war mir erst einmal egal. In das Haifischbecken der Geschäftswelt wollte ich jedenfalls fürs Erste nicht mehr.

Überhaupt verlor ich langsam das Interesse an der Filmerei.

Irgendwie war ich einfach noch nicht so weit. Ich musste erst einmal mein Haus in Ordnung bringen, am Besten renovieren, bessere Klamotten zum Anziehen kaufen, meinen Arbeitsplatz vernünftig einrichten, und mich ganz allgemein noch etwas weiter erholen. Ich hatte festgestellt, mein Selbstbewusstsein reichte einfach noch nicht für eine Selbstständigkeit mit all ihren Höhen und Tiefen. Ich würde damit wohl noch etwas warten müssen, entschied ich, und so planten Wolfgang und ich erst mal die umfassende Renovierung meiner Wohnung.Es war Anfang März und wir hatten weiße Farbe für die Wände und  ebensolchen Lack für die Türrahmen gekauft. Den Boden wollte ich diesmal noch nicht neu lackieren, obwohl dieser dies gut hätte vertragen können. Aber mir war der ganze Aufwand sowieso schon zu viel. Ich musste nämlich zunächst einmal gründlich ausmisten. Die Bücher und meine vielfältigen Unterlagen mussten aussortiert und in Kartons verpackt werden, die Zimmer nacheinander freigeräumt und abgeklebt werden. Das war alles schon ziemlich viel Arbeit und dann kam auch noch die Fukuschima-Katastrophe. Ich saß vor dem Fernseher und kam dort erst mal nicht mehr weg. Das war wirklich ein lebendig gewordener Alptraum. Ich dachte die ganze Zeit immer nur: Das hätte uns auch geschehen können und unsere Regierung würde die Bevölkerung ganz genauso verarschen.

Wolfgang nahm die ganze Angelegenheit erheblich

gelassener und kehrte zu Pinsel und

Farbe zurück.

Er war ziemlich sauer auf mich, dass ich mich nicht von dem Fernseher wegbewegen konnte und Fukuschima hinten an stellte. Doch für mich hatte dieses Ereignis höchsten Stellenwert. Ich wollte einfach alles direkt mitbekommen und die Renovierung war mir plötzlich ziemlich egal. Sollte Wolfgang doch streichen, ich hatte schon genug getan. Ich würde sowieso bald schon wieder mit dem Einräumen viel zu tun haben. Ich wollte alles umstellen. Meine Sofaecke hatte ich schon nach Oben getragen. Wir hatten jetzt ein kleines Fernsehzimmer unter dem Dach in Felix altem Zimmer. Unten wollte ich im großen Wohnraum nur noch arbeiten. Der Raum bestand aus ursprünglich zwei Zimmern, der Vormieter hatte jedoch einen großen Wanddurchbruch geschaffen, so dass ein großer Raum entstanden war. In dem einen Teil wollte ich meine weißen Regale und einen Schreibtisch aufbauen, in dem andern Teil befand sich meine Tafel an der Wand. Ich wollte den Raum möglichst frei lassen, es gab dort ein großes Y-Ton-Regal und außer einem Schubladenelement und einem Korbstuhl mit Hocker und Tischchen sollte dort möglicht nichts hinein. Gut, ich faltete dort noch das Gästebett aus für meine Mutter und seit dem befand es sich dort, aber mit wenigen Handgriffen war dort genügend Platz geschaffen um wieder Tafelfilme machen zu können.  Heute stehen in diesem Raum immer noch ein paar unausgepackte Bücherkartons, ich will sie möglichst nicht wegwerfen, sondern über das Internet an einenGebrauchtbüchermarkt verkaufen, doch bisher hatte ich dazu noch keine Lust gehabt.

Wolfgang kümmerte sich also um diese beiden Räume und

nahm sich anschließend das Esszimmer vor.

Doch danach hatte er endgültig keine Lust mehr der Dumme zu sein. Er wollte seinen Urlaub schließlich auch noch etwas genießen. Er ging daher in den Garten und entdeckte das Gartenhäuschen für sich. Er räumte darin herum und richtete sich ein. Er wollte nun seiner alten Leidenschaft frönen und irgendetwas zusammenschweißen. Er begann mit einigen merkwürdigen Skulpturen aus Metalldraht und bald schon arbeitete er an einem großen Kopf. Er hatte endlich seine ganz persönlichen Herausforderungen, er kiffte sich dabei eine gute, entspannte Stimmung und wollte von meiner Wohnung nicht mehr viel wissen. Ich machte mich also irgendwann, nachdem Fukuschima aus den Medien verschwand, an die Renovierung der Küche. Ich wollte sie nun komplett weiß streichen. Außerdem hatte ich ein IKEA-Holzregal auf dem Sperrmüll gefunden und dieses wollte ich anstelle der Eigenkonstruktion aufstellen. Alles musste außerdem geputzt werden, am liebsten hätte Wolfgang auch die Spüle durch eine andere ersetzt. Er fand meine Spüle nicht besonders gelungen. Doch es fehlte ihm nun, einmal in meinem Häuschen eingerichtet, an der nötigen Motivation. Ich war darüber nicht unglücklich, denn ich mochte den Spülblock. Klar, er war nicht das Beste an meiner Küche, aber ich fand diesen Altar eigentlich gar nicht so schlecht.

Wolfgang verbrachte jetzt die meiste Zeit unten und ich setzte mich an den Schreibtisch und begann zu schreiben. Es entstand das Manuskript: „Satan, Monalisa und das Bombini-Projekt Es wurden fast 600 Seiten, doch am Ende hatte ich das Gefühl nicht den bestmöglichen Wurf erschaffen zu haben. Ich las denn danach auch erst mal ein paar Bücher um mich mit den verschiedenen Möglichkeiten des Aufbaus einer guten Erzählung oder Geschichte auseinander zu setzten. Dabei begegnete ich einer besonders gelungenen Biografie und ich beschloss es nun noch einmal auf eine ähnliche Weise zu versuchen. Ich nannte diesen Versuch einfach nur: „Das Bombini-Projekt“. Doch nach 300 Seiten gab ich es wieder dran.

Es war nicht wirklich gelungen. Ich war zumindest nicht zufrieden.

Das war irgendwann im letzten Winter.

Ich verzog mich wieder vor meinen Fernseher und wusste jetzt erst mal nicht mehrso richtig weiter. Eine Kamera konnten wir leider auch nicht kaufen, denn die Strafe für unseren Cannabisschmuggel fiel diesmal ziemlich hoch aus. Mehrfachtäter werden strenger zur Kasse gebeten. Insgesamt mussten wir 1000 Euro an die Gerichtskasse zahlen. Dann kam noch eine kostspielige Reparatur des Autos hinzu und wir waren wieder ziemlich pleite. Jetzt konnten wir uns solch eine Anschaffung wie eine gute Videokamera einfach nicht mehr leisten. Ich hatte zudem sowieso noch nicht wieder die große Lust zu filmen. Ich wollte noch nicht einmal Tafel-Filme machen, denn jetzt fand ich mich langsam wirklich viel zu dick für einen Auftritt vor der Kamera. Ich war schon Monate zuvor besorgt gewesen und war deswegen ja auch zu meiner Hausärztin gegangen, doch die fand nichts Problematisches in meinem Blut. Die Schilddrüse und auch meine Zuckerwerte waren in Ordnung.
Ich war auch im Frühjahr 2011 bei ihr gewesen wegen starker Bauchschmerzen. Sie zogen mir bis in den Rücken und sie entdeckte Gallensteine. Ich wurde ins Krankenhaus geschickt und unterzog mich einer Operation. Damals war ich auch schon ziemlich rund, doch die Wage zeigte noch halbwegs vernünftige Zahlen. 72 Kilo, im Sommer waren es dann 74 und jetzt, ich sagte es ja schon, bin ich bei 82.

Kann das einer Verstehen? Habe ich wirklich

zu viel gesündigt?

CIMG2810

FORTSETYUNG folgt!

monalisatv

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