5.10.2018

 

Der K-AF/FEE..K-LA/“TSCH

OLG Münster, Hambacher Forst Maybrit Illner, Diesel-SkandalCIMG1398

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Cut-Outs Sweatshirt mit Kapuzem Baseball Streiftem -burgund rot

Neues Schiff auf Mittelmeer

CIMG1601Rettungsschiff "Aquarius" in Marseille

Italien will sie partout nicht mehr auf dem Meer haben.

Nun fordern Hilfsorganisationen die Regierung in

Rom erneut heraus. Sie schicken ein neues

Schiff aufs Meer…

„Großartig, was er gemacht hat“

Reifendruckmessung am AutoBild zu Eintracht Frankfurt, Lucas TorroAktualisiert am 05. Oktober 2018, 10:05 Uhr

Nach dem Sieg gegen Lazio Rom hätte Eintracht

Frankfurt allen Grund zum Feiern. Stattdessen bil/

det die Mannschaft einen Kreis auf dem Rasen, es

herrscht Stille. Die ungewöhnliche Szene

hat einen traurigen

Grund…

Kein Merle-Faktor?

Bild zu Huskie

Viele Huskys beeindrucken durch ihre strahlend blauen Augen.

Doch woher kommt die seltene Farbe bei den Tieren? Die strahlend blauen Augen von Huskys sind ein echter Hingucker. Nur bei wenigen anderen Hunderassen wie Australian Shepherd und Collie können ebenfalls blaue Augen vorkommen. Für Siberian Huskys haben Forscher nun ermittelt, worauf die Färbung häufig zurückgeht. Demnach besteht ein enger Zusammenhang mit der Verdopplung eines bestimmten Abschnitts auf dem Chromosom 18.

Das Erbgut von Hunden ist auf insgesamt 78 Chromosomen verteilt,

beim Menschen sind es 46, bei der Katze 38…

@542

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Magisch:

Bild zu Interpol-Präsident Meng Hongwei wird vermisst CIMG1502 Zauberwürfel

Ein japanischer Erfinder verblüfft mit einem

mehr als magischen Zauberwürfel. 

© KameraOne

CSU-Werte auf Rekordtief:

Bild zu Markus Söder

CSU droht Verlust der absoluten Mehrheit

Eine gute Woche vor der Landtagswahl in Bayern steht die CSU

Umfragen zufolge so mies da wie noch nie. Ministerpräsident

Markus Söder hat dafür bereits einen Schuldigen ausge/

macht: Er zeigt mit dem Finger nach Berlin…

Umfassendes Geständnis von Angelika W.

Bild zu Höxter Murder Trial - Verdict Expected

Jahrelang hatten Wilfried und Angelika W. ihre

Opfer in ihr Haus nach Höxter gelockt und schwer

misshandelt. Zwei Frauen starben. Zwei Jahre

dauerte der Prozess um das sogenannte

Horrorhaus. Doch nun gibt

es Urteile…

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Den meisten Unmut zog Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) auf sich, der

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PROGRAMM f[r den 5.10.2018ff

5. Juli 2012

Guten Morgen.

Es ist jetzt Viertel nach Acht, gleich beginnt die Atemgymnastik.

Ich habe bis Zwanzig nach Sieben geschlafen und bin dann schnell hinunter zum Wiegen. 300 Gramm habe ich abgenommen. Das ist natürlich nicht gerade viel, aber immerhin, es geht nicht mehr aufwärts. Ich muss einfach noch etwas vorsichtiger beim Essen sein und vielleicht doch den Zucker im Kaffee weglassen.

Aber es geht voran, wenn auch sehr langsam.

Heute hat sich das Wetter wieder vollkommen gedreht. Es ist kühl und es regnet. Mir ist das ja ganz recht, die Hitze ist irgendwie nichts für mich. Dennoch ist das hier etwas auffällig, stabile Wetterlagen scheint es in Thüringen nur selten zu geben. Jetzt donnert es sogar gerade. Ich denke, die Atemgymnastik findet heute nicht draußen statt, sondern tatsächlich im Gymnastikraum, da muss ich jetzt langsam hinunter.

Also bis gleich.

Bild zu "Gottschalks große 68er Show" im ZDF

Das Atemtraining war diesmal nicht bei Frau Krause sondern bei einer Frau Hanas.

Sie ist eine sehr Sympathische, vor allen Dingen quält sie einen nicht so. Wir haben ein paar Streck- und Dehnübungen gemacht und dann ging es wieder darum möglichst lang Buchstaben auszuatmen. Ich bin darin ja gar nicht gut, die viele Raucherei lässt mein Lungenvolumen ganz schön schrumpfen. Danach haben wir zusammen etwas gesungen und schon war das Training vorbei.
Jetzt beginnt gleich mein therapeutisches Einzelgespräch, vorher will ich aber trotz schlechter Lungenleistung eine Zigarette rauchen gehen. Mit meinem Gesundheitsbewusstsein ist es wie Sie sehen noch nicht so weit her. Ich kann einfach nicht alles gleichzeitig verändern, darum alles der Reihe nach.
Ich komme gerade vom Mittagessen und habe mein Einzelgespräch und die Psychosegruppe hinter mit. Das Gespräch mit Frau Johannes war sehr gut. Sie war soweit vorbereitet und informiert, so dass wir eigentlich gleich in die Auseinandersetzung einsteigen konnten.

Zuerst ging es noch mal um meine schizophrenen Erfahrungen,

die ich als einen der Auslöser für meine Psychose

identifiziert habe.

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Ich berichtete ihr von meinen Schwierigkeiten,

Wahn und Wirklichkeit von einander

zu trennen.

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Ich meinte aber auch, dass dies für mich mittlerweile kein Problem mehr darstellt.

Ich könnte die ganze Geschichte durchaus als eine chronische Erkrankung sehen, auch wenn ich mir ein kleines Hintertürchen behielt, in dem ich offen ließ, ob nicht vielleicht doch Menschen aus der Zukunft zu uns in die Vergangenheit gereist sind. Auch würde ich mein Gotteserlebnis nicht unbedingt als Krankheit abhaken wollen. Ich erklärte ihr, dass ich überlegen würde zu Hause den Therapeuten wechseln zu wollen, weil ich in die ganze Sache gerne tiefenpsychologisch einsteigen wolle. Mir sei es einfach sehr wichtig mich selbst, meine Lebensgeschichte und die Ursachen dieses ganzen Spieles zu begreifen. Auch die Wiedergewinnung meiner Erinnerung sei für mich sehr entscheidend, und ich erzählte ihr darum auch von meinem Tagebuch.

Dann kamen wir auf Felix zu sprechen und ich

konnte ihr von dem tollen Telefonat

berichten.

Fitnesstracker, Mord

Auch sie findet, dies sei ein großer Schritt in die richtige Richtung,

und dass ich wohl allen Grund hätte sehr stolz auf meinen Sohn zu sein.

Zum Schluss ging es dann noch mal um die Umschulung, die auch sie sehr befürworten würde. Ergotherapie sei eine Möglichkeit, aber ich solle mich einfach erst mal auf die Entscheidungsfindung einlassen. Es ging dabei auch um meine Leistungsfähigkeit und sie stellte mit mir fest, dass ich bisher für 4 Stunden täglich Energie gehabt hatte. Die berufliche Reha würde aber meisten 6 Stunden dauern.
Dennoch, auch ich glaube, die 6 Stunden werden möglich sein, schließlich ist seit der Medienwerkstatt schon wieder einige Zeit vergangen und wie Frau Johannes nach meinen Berichten feststellte ist meine Erholung stetig angewachsen. Von Null bin ich jetzt vielleicht auf 50-60%, gemessen an der Zeit vor der Psychose.

Ich muss sagen, mir reicht das mittlerweile auch, ich will gar nicht mehr so lospowern.

Ich bin halt jetzt eine Straßenbahn und kein D-Zug mehr.

Bild zu Naby KeitaAktualisiert am 04. Oktober 2018, 06:31 Uhr

Wir sprachen auch noch über die Medikamente.

Sie ist nicht grundsätzlich gegen eine vorsichtige Reduzierung, doch

will sie mit einer Entscheidung dafür noch bis zum nächsten Mittwoch warten.

Dann kommt Dr. Süß in die Basisgruppe und sie hätte mich bis dahin dann auch etwas besser kennen gelernt. Danach wolle sie dieses Anliegen meinerseits gerne mit Dr. Süß besprechen und vielleicht könnte ich dann erst mal um 20 mg am Tag die Dosierung senken. Mir liegt einfach daran eine Reduzierung auszuprobieren, weil ich feststellen möchte, ob sich dann zum Beispielmeine Begeisterungsfähigkeit für meine Malerei verstärkt. Ich habe einfach das
Gefühl, die Tabletten machen mich ein bisschen zu bequem um nicht zu sagen zu faul. Ich gehe ja wirklich fast jeder Anstrengung aus dem Weg. Aber dennoch werde ich mich so gegen 3 Uhr auf den Weg in den Fitnessraum begeben. Simone will dann auch dort hin. Vielleicht motiviert sie mich ja ein bisschen, denn sie freut sich schon richtig darauf, sie hat sich diese Sportsache freiwillig auf den Plan setzen lassen.

So etwas könnte mir nicht passieren, ich muss dazu

wirklich angehalten werden.

CIMG6703Bild zu Fan Bingbing

Aber noch mal zurück zum Vormittag.

Direkt im Anschluss an das Einzelgespräch ging es in die Psychosegruppe.

Sie findet in einem Konferenzraum statt. Wir waren 10 Patienten. Eva und Simone waren natürlich auch da. Aber auch die anderen Gesichter wunderten mich nicht groß, ich finde, so eine Psychose, sei es eine Bipolare-Störung oder eine schizophrene oder affektive Psychose, also mir sind die betreffenden Personen zuvor schon sehr sympathisch erschienen.

Bei der Psychosegruppe handelt es sich nicht um eine

Therapiesitzung im eigentlichen Sinne.

CIMG1041

Vielmehr geht es um Information und Gedankenaustausch.

Wir bekommen auch schriftliche Unterlagen ausgehändigt, die das Wichtigste noch einmal zusammenfassen. Wenn ich nun in die Unterlagen schaue, dann habe ich wohl eine schizophrene Psychose gehabt. Im Vordergrund stehen dabei Störungen des Denkens und der Wahrnehmung, also zum Beispiel Gedankeneingebungen, Wahnvorstellungen und Halluzinationen wie Stimmenhören. Aber es gibt auch Störungen des Gefühlslebens, die sich in Gefühlsschwankungen, unvereinbaren Gefühlen, Ängsten oder Glücksgefühlen äußern können. Affektive Psychosen zeigen sich als Depressionen, Manie und manisch-depressive Erkrankungen, im Vordergrund stehen dabei Störungen des Gefühlslebens und des Antriebs.

Frau Mitschuleit meinte, ich hatte wahrscheinlich eine

Mischform, also eine schizo-affektive

Psychose.

Wir haben auch eine Tabelle bekommen, die

aufzeigt, Heilung ist in 27% der Fälle zu erwarten, eine geringe,

mittlere oder schwere Beeinträchtigung gibt es zu jeweils um die 20%.

In 9% der Fälle bleibt die Situation unsicher und instabil. Das heißt in der Hälfte der Fälle ist der Verlauf günstig, in der anderen Hälfte ungünstig.Ich glaube ich gehöre zu den günstigen Fällen, denn ich habe heute höchstens mit einer geringen Beeinträchtigung zu kämpfen. Die Depression ist weg, die Konzentrationsfähigkeit ist wieder ganz gut, Stimmen höre ich natürlich auch nicht mehr, also eigentlich geht es mir zumindest zur Zeit wieder richtig gut. Ob auch eine richtige Heilung eintreten wird, das kann nur die Zeit zeigen. Vielleicht ist das Spiel ja tatsächlich aus und ich lebe in Zukunft so entspannt, dass sich eine Psychose nicht wiederholt.

In den Unterlagen steht auch etwas über die Entstehungs/

bedingungen einer schizophrenen Verletzlichkeit.

Dabei wirken biologische und psychosoziale Bedingungen. Biologisch bedeutet Vererbung, Beeinträchtigung der Gehirnentwicklung, Abweichungen des Gehirnaufbaus während der Schwangerschaft und Besonderheiten des Gehirnstoffwechsels, also ein Überschuss an Dopamin, was zu einer erhöhten Erregbarkeit des Gehirns führt. Kiffen bewirkt ebenfalls einen Dopaminüberschuss. Ich muss also davon ausgehen, einen Dopaminüberschuss habe ich garantiert gehabt.
Psychosoziale Bedingungen sind „unklare Verhältnisse“ jeder Art bei äußerlich intakten Familien. Zum Beispiel unerfüllbare, paradoxe Erwartungen an das Kind oder eine verdeckte ablehnende Haltung, die Verbunden sein kann mit einer äußerlichen Überfürsorglichkeit.

Dann natürlich auch die „chaotischen“ Familienverhältnisse, die zu einer

dauerhaften Verunsicherung des Kindes und damit zu einer

Beeinträchtigung der Identitätsentwicklung

führen kann.

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Die jeweilige Gewichtung der biologischen und

psychosozialen Bedingungen ist von Fall zu Fall unterschiedlich.

Es gibt zwischen ihnen auch Wechselwirkungen. Zum Beispiel eine günstige, psychosoziale Entwicklung kann dazu beitragen, dass ungünstige, biologische Vorraussetzungen ausgeglichen werden, oder ungünstige psychosoziale Bedingungen bei gleichzeitig bestehenden ungünstigen biologischen Vorraussetzungen können zu einer besonders ausgeprägten Verletzlichkeit führen.

Wir haben aber nicht nur über die Theorie gesprochen, Dr. Süß wollte auch von unseren jeweilig unterschiedlichen Erlebnissen in der Psychose erfahren. Neben mir saß eine junge Frau, die manisch-depressiv ist. In ihrer manischen Phase war sie überzeugt eine große Berühmtheit zu sein und sie befand sich im Kaufrausch.

Sie erzählte, sie hat 26 000 Euro an einem Tag ausgegeben.

In der depressiven Phase ging es dann entsprechend in den Keller.

Der junge Mann neben mir stellte die Erkrankung selbst etwas in Frage und meinte große Wissenschaftler seinen auch häufig zunächst als Spinner beschimpft worden, und nachher stellte sich heraus, sie hatten als einzige die wahren Verhältnisse begriffen. Dr. Süß meinte daraufhin, das sich der Unterschied meistens darin zeige, dass diese Wissenschaftler nur eine „spinnerte Idee“ hätten, so wie Gallilei, der behauptete die Erde sei rund und nicht flach. In seinem übrigen Leben wäre er jedoch unauffällig geblieben.

Dies sei bei Psychotikern jedoch nicht so, die würden die

gesamte Realität um sich herum anders

interpretieren.

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Ich meinte die Psychose sei auch von Bewusstseinserweiterung geprägt.

Jesus und Mohamed hätten möglicherweise durchaus eine leichte Psychose gehabt, mit ihren Engelsbesuchen und Teufelsbegegnungen, doch damals sei man bei solchen Erlebnissen nicht als krank wahrgenommen worden, sondern man wurde zu einem Religionsstifter.
Ich fand diese Sitzung jedenfalls sehr interessant und aufschlussreich. Dr. Süß hat eine sehr sympathische Art die Gruppe zu leiten. Außerdem weiß ich jetzt warum Eva nicht so gerne über ihre Psychosen spricht, denn bei ihr gab es keine tollen, verrückten und irgendwie sehr faszinierenden Erlebnisse, bei ihr, so meinte sie, seien es vor allen Dingen starke Ängste gewesen, die sie heimgesucht hätten.

So, jetzt war ich doch schon etwas früher beim Krafttraining.

Um 14 Uhr dachte ich, jetzt oder nie, wenn ich auf Simone warte, dann habe ich möglicherweise gar keine Lust mehr. Für mich ist dieses Training eine unangenehme Sache, aber oft sind es gerade Dinge, die einem nicht leicht fallen, welche am Wichtigsten sind. Die Tanztherapie gehört auch dazu, denn es ist gerade für mich wichtig in Bewegung zu kommen.

Heute Nachmittag gibt es wieder einen Vortrag,

diesmal geht es um allgemeine

Drogen.

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Ich weiß noch nicht ob ich da hin gehe.

Ich kann mir schon vorstellen, was dort gesagt wird.

Drogen sind gefährlich. Ich sehe das ein bisschen anders. Mir hat die Kifferei zwar vielleicht die Psychose mit eingebrockt, aber sie ließ sich bekifft auch besser ertragen. Und nach dem Krankenhaus erst recht, die Depression wäreohne ein Pfeifchen noch unangenehmer für mich gewesen. Dennoch sehe ich ein, gerade ich sollte die Finger davon lassen. So ein Dopaminüberschuss kann zwar sehr kreativ machen, aber eben auch ziemlich verrückt.

Viele Künstler, Musiker und andere kreativ Schaffende steigern gerne ihren

Dopaminspiegel ganz bewusst mit Hilfe von Drogen, sie alle machen

die Erfahrung, berauscht kommen die verrücktesten

Ideen zum Vorschein.

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Man ist ungeheuer begeistert von seiner jeweiligen

Arbeit und nicht selten ist sie auch am nächsten Tag noch gut.

Es kann natürlich auch sein, dass man zu sehr abdreht und am Ende nur Mist dabei herauskommt. So wie bei meinen Schnibbelfilmen. Sie sind nicht nur nicht veröffentlichbar wegen des strengen Urheberrechtes, es ist mir auch nicht gelungen, die Ziele damit zu erreichen, die ich angestrebt hatte. Ich wollte die Stimme Gottes einfangen, ich wollte mit ihnen meine Lebensgeschichte erzählen, ich wollte auf diese Weise lustige Filmchen machen. Doch es war nur für mich lustig, ein anderer Betrachter kann damit kaum etwas anfangen. Ich habe Wolfgang mal einen Schnibbelfilm gezeigt, den ich für gelungen hielt, doch er verstand gar nicht worauf er überhaupt achten sollte. Für ihn war das einfach nur totale Zeitverschwendung.

Doch für mich war es zumindest Kunst und dafür

halte ich sie auch immer noch

ein bisschen.

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Kunst in dem Sinne, dass ich etwas festgehalten

hatte, dass jeder kennt aber eigentlich für langweilig hält.

Wer hat nicht schon durch die Kanäle gezappt und sich dabei meistens geärgert, weil nichts Gescheites in der Kiste zu finden war. Dabei überhören dann die Meisten genau dass, was ich super interessant fand und auch immer noch finde. Die Zufälle. Es gibt Tausende davon, doch nur die Wenigsten werden wahrgenommen. Zum Beispiel: Da sagt eine Frau auf einem Programm: “Ich hätte gerne einen Blumenstrauß.“ und zwei Programme weiter erscheint gerade eine Werbung von IKEA:

„Ein sommerlicher Blumenstrauß für 1,50 Euro.“

Ich war begeistert von diesem Zufall. Doch Wolfgang

musste ich erst mal darauf aufmerksam machen,

von selbst wäre es ihm nicht aufgefallen.

Bekifft und erst recht während einer Psychose hört man diese Dinge aber ganz gut heraus. Das war es auch, was mich plötzlich an diesem Fernseher so faszinierte. Ich hatte den Eindruck dort wurde zum Beispiel durch Zeichentrickfilme in Wahrheit Botschaften von einem Agenten zum Nächsten übertragen. Ich stellte mir vor, alle möglichen Spione und Geheimdienstler nutzten diese Kinderfilme um brisanteNachrichten zu übermitteln. Natürlich brauchte man dafür einen Code.

Bestimmte Worte hatten dabei eine andere Bedeutung

und ich schien diese Bedeutung plötzlich

zu verstehen.

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Einmal saß ich morgens um Sieben bei Heiko im Wohnzimmer und ich verlangte von ihm den Fernseher anzumachen, weil ich unbedingt hören wollte, was dort so Geheimes gesprochen wurde. Heiko war natürlich ziemlich irritiert. Erst findet er mich in seinem Auto auf der Rückbank und dann wollte ich auch noch unbedingt fernsehen.

Ich hatte in seinem Auto übernachtet, weil ich nicht in meine Wohnung wollte.

Ich vermutete irgendwelche undurchsichtigen Machenschaften dort. Vielleicht kamen in der Nacht einige Agenten dort hin und brachten irgendwelche unsichtbaren Kameras dort an, vielleicht wollte man mich aber auch gefangen nehmen. Ich weiß nicht mehr, was ich mir alles zusammengereimt habe, auf jeden Fall war es mir nicht möglich mich dort aufzuhalten. Und darum war ich zu Heiko gegangen, doch der hatte schon tief und fest geschlafen und auf mein Klingeln nicht reagiert. Da wusste ich mir keinen anderen Rat als in sein Auto zu steigen.

Glücklicherweise hatte ich eine warme Jacke an, denn es war

schon tiefer Herbst und ziemlich kalt in der Nacht.

Diese Phase der Psychose war für mich noch interessant und lustig und Wolfgang erzählte mir, er hat ähnliche Dinge gemacht. Auch er konnte manchmal nicht in seinem Keller bleiben, er befürchtete dort das Schlimmste. Deshalb machte er sich auf den Weg durch die Stadt, suchte irgendwelche toten, vergrabenen Kinder und legte sich dann unter eine Tanne in einem Park. Am nächsten Morgen waren die Spaziergänger dann ziemlich erschrocken, als sie ihn dort liegen sahen. Meistens ist es morgens auch wieder gut mit der Paranoia und man kann wieder zurück in seine Wohnung.

Man fragt sich dann nicht:

„Was hast Du denn da für einen Unsinn gemacht?“

Bild zu Umfrage, Trennung

Nein, man findet irgendeine andere Erklärung warum jetzt wieder alles in Ordnung ist.

Bis zum nächsten Mal, dann wandert man wieder durch die Gegend und sucht zum Beispiel wie ich ein unabgeschlossenes Auto. Ich war mir ganz sicher, irgendwo war eines für mich mit dem Schlüssel im Schloss abgestellt worden, damit ich irgendwo hin fahren konnte. Ich überprüfte darum jedes Auto in der Nachbarschaft und als dann eines herangefahren kam und neben mir stoppte, da stieg ich einfach auf der Beifahrerseite ein. Die Frau am Steuer hat sich unheimlicherschrocken und leider konnte ich ihr meine Anwesenheit überhaupt nicht erklären.

Ich stieg wieder aus und dachte mir:

„Nun, da hast Du Dich wohl etwas vertan.“

Ich war dann doch zu dem Vortrag über Alltagsdrogen gegangen.

Leider ging es nicht um den Cannabiskonsum, sondern nur um Tabak, Alkohol und Medikamente. Viel Neues habe ich dabei nicht erfahren. Das Rauchen schädlich ist, das weiß ich. Mit Alkohol habe ich auch schon schlimme Erfahrungen gemacht, nicht weil ich selbst Alkoholmissbrauch betrieben hätte, aber als fast Co-Abhängige.

Heiko war auf den besten Weg mich dazu zu machen.

Er hatte dieses Ziel ganz bewusst angestrebt,

wie er mir mal gestand.

16.Foto

Das hatte er bei seiner Frau auch versucht, doch die hat ihn

lieber irgendwann verlassen und auch ich habe das Weite gesucht.

Mit Medikamenten habe ich noch nie was am Hut gehabt, mir waren Tabletten

immer schon suspekt. Insofern hätte ich mir den Vortrag eigentlich sparen können.

Gleich ist schon wieder Abendessenszeit. Ich habe auch schon ziemlichen Hunger. Heute gibt es wieder Brote, Salat und Tee. Ich könnte mich daran durchaus gewöhnen, aber zu Hause habe ich keine Lust jeden Tag Salat zu machen, vor allen Dingen nicht gleich auch viele Verschiedene.

Gestern habe ich mit Wolfgang über unser

zukünftiges Essverhalten gesprochen.

Er ist ja im Prinzip sehr genügsam.

Jetzt isst er wie immer Käsebrote auf der Arbeit

und schiebt sich Nachmittags eine Pizza in den Ofen.

Abends noch ein Brot und das war es auch schon. Wenn es mal nicht Pizza gibt, dann macht er sich Nudeln mit Butter und Tomatenmark, oder zur Abwechslung mit Knoblauch. Wenn ich daran denke, wie viel Mühe ich mir die letzten Jahre gegeben habe täglich etwas Abwechslungsreiches, Leckeres auf den Tisch zu bringen, dann denke ich, das hätte ich mir besser gespart. Wir haben eindeutig zu reichhaltig und zu viel gegessen. Das wird sich nach meiner Reha verändern müssen.
Ich werde wohl nicht mehr jeden Tag kochen, es muss auch mal mit einer Brotzeit gut sein. Und die Mengen, die sind vor allen Dingen zu reduzieren. Ich stelle hier nämlich fest, auch eine kleine Portion macht gut satt. Aber ich bin auch froh, wenn ich nicht mehr jeden Tag an den Herd muss, das ging mir sowieso schon länger gegen den Strich. Früher habe ich eigentlich nur gegessen, wenn ich auch wirklich Hunger hatte. Doch durch diese regelmäßige Kocherei gewöhnt man sich an die festen Mahlzeiten und dann kommt Hunger auf, obwohl dies eigentlich gar nicht der Fall ist. Andererseits sagen Ernährungsfachleute, regelmäßige Mahlzeiten sind gut.

Aber die Menge macht es halt.

Vielleicht mache ich mittags zukünftig öfter einfach nur einen Salat.

Auf jeden Fall will ich eine halbwegs vernünftige Figur haben, ich kann mich im Spiegel wirklich nur schlecht ertragen. Doch, damit der Bauch weggeht, werden wir uns auch stärker sportlich bewegen müssen. Letztens schlug Wolfgang vor, dass wir jeden Abend eine schnelle Runde mit dem Rad machen. Ich sage mal, mit einem MP3-Player auf den Ohren stelle ich mir das sogar richtig schön vor. Im Winter will er dann vielleicht auch mit ins Fitnessstudio. Das fände ich natürlich total super, zu zweit macht es einfach mehr Spaß und es motiviert auch meinen Schweinehund. Ich hoffe wirklich, dass wir das durchziehen, dann geht es uns Beiden bestimmt viel besser. Wolfgang leidet nämlich auch ganz schön unter seiner Wampe. Er war ebenfalls eigentlich immer schlank und kommt daher nicht damit klar, dass er den Gürtel unter seinem Bauch tragen muss. Auch merkt er dass ihm Bewegung immer schwerer fällt.

Insofern habe ich vielleicht Glück und wir packen

das Problem gemeinsam an.

So, ich war jetzt meine zwei Brote und den Salat verspeisen,

anschließend habe ich unter dem Pavillon gesessen und eigentlich auf Cora gewartet.

Ich traf sie am Buffet und fragte sie wie es ihr geht. Da fing sie fast an zu weinen und meinte es wäre gerade mal wieder ganz schlimm, sie wolle am liebsten gar nicht mehr leben. Da habe ich sie kurz in den Arm genommen und ihr gesagt sie solle jetzt erst mal etwas essen, danach könnten wir ja miteinander darüber reden. Doch entweder isst sie total langsam oder sie will nicht reden, denn sie ist nicht gekommen.

Jetzt aber musste ich erst mal in mein Zimmer, denn ich

warte wie jeden Abend auf Wolfgangs Anruf.

Mir sind diese Gespräche am Abend sehr wichtig, denn ich brauche diese Momente des Abschaltens von hier. Dann kann ich erzählen, was ich den Tag gemacht habe und ich höre etwas von ihm und unserem verwöhnten Vierbeiner.
Wir kennen uns jetzt über 7 Jahre und Wolfgang ist mir ein wirklicher Freund und Partner geworden. Mit ihm fühle ich mich komplett. Das liegt wohl auch an meinem Zwillingsdasein. Alleine fehlt mir etwas an meiner Seite. Ich bin es nun mal von der Zeugung an gewöhnt, dass da jemand ist.

In der kurzen Zeit, die ich als Singelverbracht habe,

habe ich mich zwar auch ganz wohl gefühlt, immerhin

war ja Felix noch da, aber zu Zweit in einer

Partnerschaft ist es einfach

schöner.

Manchmal denke ich zwar, es wäre besser für mich allein zu sein, dann würde ich viel mehr aus dem Haus gehen oder mich mit irgendetwas intensiver beschäftigen, ich würde wahrscheinlich schon längst den Hausflur gestrichen haben, das Gartenhäuschen ausgeräumt, den Sperrmüll angerufen und auch mehr Bilder gemalt haben, aber vielleicht täusche ich mich da auch. Jetzt ist es jedenfalls so, dass ich mich sehr stark an Wolfgang anpasse und der ist nicht gerade der Spontanste.

Er überlegt sich wirklich drei mal bevor er etwas tut.

Man kann mit ihm auch nicht spontan eine Ausstellung oder einen Bekannten besuchen.

Er braucht eine gewisse Vorlaufzeit und auch dann ist nicht sicher, ob er sich dafür entscheiden kann. Früher war er sicherlich ein ganz anderer Typ, wenn ich so daran denke, was er über sich und sein Leben in Köln erzählt. Doch seit seiner letzten Psychose ist er nachhaltig verändert. Er will keinen Stress.

Vielleicht ist das auch genau richtig so, denn auch bei ihm muss die Stress/

empfindlichkeit erhöht sein, sonst hätte er wahrscheinlich

keine Psychose bekommen.

23.Foto

Jedenfalls hat Frau Doerfert dies mir so erklärt.

Allerdings hat er auch immer schon viel gekifft und zu

starker Cannabisgebrauch kann auch eine Psychose auslösen.

Einmal hatte er ein ganzes Jahr lang die Finger von dem Zeug gelassen, denn er hatte gemerkt, bekifft fühlte er sich auf einmal ziemlich verrückt. Er glaubte plötzlich wieder zu hören wie irgendwelche fremden Leute über ihn redeten. Das kommt bei einer Psychose häufig vor. Und da ihm dieser Eindruck sehr unangenehm war und er deutlich das Gefühl hatte, es liegt an dem Dope, da hat er das Rauchen erst mal dran gegeben. Dafür trank er nun erheblich mehr und nach einem Jahr machte er sich darüber Sorgen. Also hat er sich wieder Gras gekauft und lieber ganz vom Alkohol gelassen.

Ich habe mich beim Abendessen mit Monika über Drogen unterhalten.

Sie war auch in dem Vortrag heute Nachmittag gewesen. Auch sie findet Alkohol ganz schlimm, ihr Bruder ist seit 30 Jahren ein trockener Alkoholiker. Auch als Pfarrerin kannte sie einige schlimme Fälle in ihrer Gemeinde. Also, ich hätte nichts dagegen, wenn man die Werbung und den Verkauf von Alkohol deutlich eingrenzen würde. Dieses Giftzeug gibt es wirklich überall zu kaufen und es ist in meinen Augen erheblichgefährlicher als ein Joint. Von Gras kann man nicht körperlich abhängig werden, wenn keine Droge da ist, dann ist sie eben nicht da. Man schaut vielleicht ein paar Tage so bedeppert aus der Wäsche, wie jemand der keinen Kaffee mehr zu trinken bekommt, aber mehr ist nicht zu erwarten. Die psychische Abhängigkeit ist da schon ehr ein Problem. Man möchte halt gerne bekifft sein. Nur, wenn man regelmäßig kifft, dann funktioniert dies leider auch nicht. Es ist irgendwie eine Droge, die sich selbst reguliert. Und wenn man trotzdem weiter kifft, nun, dann kommt es vielleicht tatsächlich zu einer Psychose, einfach wegen des Dopaminüberschusses.
Man kann auch aus anderen Gründen eine Psychose bekommen. Zum Beispiel durch Schlafentzug. Wer 5-6 Tage nicht schläft, der hört auch Stimmen und hat eine veränderte Wahrnehmung. Schläft er sich dann aber richtig aus, kann der ganze Spuk auch schnell wieder vorbei sein.

Bei mir hat die Droge bestimmt auch bei der Psychose

nachgeholfen, denn ich habe viel geraucht.

Ich rauchte gegen den Stress an.

Das war sogar schon zu der Zeit so, als ich für Bildwerk gearbeitet hatte.

Spät abends, wenn ich endlich nach Hause kam, habe ich mich mit einem Joint ins Bett gelegt, denn ich konnte danach einfach wunderbar entspannt einschlafen. Am nächsten Tag bin ich dann um 6 Uhr wieder aufgestanden, habe gefrühstückt, die Wohnung kurz aufgeräumt, meine Unterlagen sortiert und eingepackt und dann ging es wieder auf die Autobahn Richtung Dortmund. Dort habe ich den ganzen Tag meine Leistung gebracht, ein Modell gebaut, mit Kunden geredet, in der Agentur an Besprechungen teilgenommen, ich bin zu Perse gefahren und habe mit ihm den jeweiligen Stand besprochen, ich begegnete Mansur, was nicht immer ganz konfliktfrei war, da wir offiziell in der Agentur kein Paar waren. Mansur hatte das so gewollt. Jedenfalls, wenn ich nach so einem Tag endlich wieder in meinen eigenen vier Wänden war, dann gab es für mich nichts schöneres als einen Joint zu rauchen. Andere hätten vielleicht eine halbe Flasche Wein getrunken oder zwei Flaschen Bier. Doch an Alkohol lag mir nicht viel.

Es hätte viel zu lange gedauert bis ich davon einen in der Krone gehabt hätte.

Da war so ein Joint doch viel effektiver.

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Mein Konsum steigerte sich allerdings drastisch während ich an dem dicken Buch schrieb.

Da rauchte ich sobald ich mich an den Schreibtisch setzte, denn bekifft wardas mit der fortlaufenden Innenweltreise kein Problem. Irgendwie dachte ich auch, der liebe Gott hat nichts dagegen, im Gegenteil, er versorgte mich über entsprechende Zufälle und Gelegenheiten immer wieder damit.

Wenn ich kein Geld mehr dafür hatte, dann bekam

ich es halt von irgendjemandem geschenkt.

Jetzt habe ich mit Wolfgang telefoniert und anschließend habe ich mich mit meinem Kaffee in die Abendsonne gesetzt. Ich hatte gehofft Cora dort anzutreffen, weil ich gerne wissen wollte, was sie denn nur so verzweifelt gemacht hatte, aber sie war nicht da und sie kam auch nicht. Wahrscheinlich quält sie sich alleine in ihrem Zimmer, doch ich kenne ihre Zimmernummer nicht. Sonst wäre ich mal bei ihr vorbeigegangen und hätte geklopft. Cora ist sehr sensibel und ich war vielleicht heute nicht aufmerksam genug ihr gegenüber. Gestern war sie abends auch zum Pavillon gekommen, doch da saß ich mit Simone im Gespräch. Vielleicht hat sie sich ausgeschlossen gefühlt. Oder irgendwer hat sie gemobbt, wie sie es häufig empfindet. Ich weiß es nicht, aber morgen werde ich sie gleich danach fragen. Ich möchte nicht, dass sie denkt, ich interessiere mich nicht mehr für sie und ihre Sorgen. Ich finde sie ist eine ganz außergewöhnliche Person und sie verdient meine Zuneigung.
Das Gespräch mit Wolfgang war wie immer schön. Er erzählte, dass es in Osterath mal wieder nicht regnen würde. Überall um den Ort herum würde es ein erlösendes Gewitter geben, nur über ihm bliebe es trocken und sehr schwül.

Das habe ich auch schon öfter festgestellt,

Osterath ist ein Sonnenort. Dort regnet

es nur sehr selten.

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Während meiner Psychose war dies für mich kein großes

Wunder, schließlich lebte durch mich dort eine Sonnengöttin, meine Monalisa.

Und mit ihr lebte dort auch Satan Junior, der faule Sohn des Herren der Finsternis. Wolfgang war sein Körper, durch ihn konnte er mit Monalisa wie ein Mensch zusammen sein. Das war einer ihrer Gründe gewesen, wieso sie von der Sonne auf die Erde gekommen waren.

Außerdem wollte Monalisa diese Erde vor der totalen Verschmutzung

retten und Satan Junior wollte dies natürlich verhindern.

Aber sehr angestrengt hatte er sich

zunächst nicht.

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Gut, er hatte weitere Experimente mit dem Bombini verhindert, aber er

hatte sich eben auch in diese Sonnengöttin sehr verliebt und wollte sie nicht verlieren.

Darum ließ er sie zunächst einmal gewähren. Er sorgte ganz großzügig für ein neuesSpielzeug, den Laptop. Damit, so dachte er, könne sie nicht viel bewegen, aber sie sei beschäftigt. Er hatte nichts dagegen, dass sie ihre Geschichten dort hinein tippte. Wer würde ihre Sachen schon lesen? Als sie jedoch irgendwann hinter die Sache mit den Kindersendungen kam und sich dann auch noch als Gottes Sekretärin betätigte, da wurde ihm die Sache langsam zu bunt. Er warf einen Blick auf ihre entstehende Internetseite und wusste, jetzt musste wirklich bald etwas geschehen.

Und so begannen er und seine Leute mit den ersten Gemeinheiten.

Sie teleportierten ihr ein Tier in die Wanne um sie zu erschrecken, was ja auch super gelang. Sie ließen Stimmen und Gelächter auf sie los und wie geplant brach Monalisa mit ihrer Monica zusammen in Tränen aus. Sie ließen es rascheln und piepen, sie schickten unsichtbare Lastwagen und verwirrten sie so sehr, dass sie nicht mehr an ihrer Internetseite weiterarbeiten konnte.
Satan Junior hatte erfolgreich alle ihre Freunde vertrieben und auch ihren Sohn und die Mutter, er hatte sie völlig isoliert und einsam gemacht. Nur das Wolfgang irgendwann dahinter kam und sich nicht an die Abmachung hielt. Er hatte ihn hypnotisiert und in die Wohnung gebeamt. Dort sollte er Monalisa töten.

Aber das misslang, dann schickte er diesen Michael,

doch der hatte selbst ihn hereingelegt.

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Dieser Michael plauderte alles aus, die Sache mit den Außerirdischen, die geplante Fernsehrevolution mit den Sexfilmen, er zeigte ihr sogar den Film, was absolut untersagt war, ja und dann verschwand er auch noch mit Hilfe des Gerätes nach Los Angeles und ließ es sich dort gut gehen. Mit den Freunden war also kein Blumentopf zu gewinnen und deshalb musste er selber ran. Er versteckte sich in einem ihm völlig fremden Mann und den brachte er dann tatsächlich dazu die Pistole abzudrücken.

Natürlich war auch Satan Junior klar,

eine Monalisa ließ sich nicht wirklich erschießen.

Aber auf jeden Fall total schocken und traumatisieren. Aber auch das half nicht wirklich weiter, denn diese Monica war immer noch da und hatte Nerven aus Stahl. Diese Frau machte auch ohne Monalisa, die sich verletzt zurückgezogen hatte, einfach weiter. Da blieb ihnen einfach nichts anderes übrig, sie mussten dieser Frau an den Kopf. Und so schickte er den zweiten, wirklich gefährlichen Blitz in ihr Gehirn. Und damit war dann endlich Feierabend. Die große Bombini-Revolution von Monalisa würde nicht stattfinden, denn die Sonnengöttin leckte ihre Wunden unddiese Monica wusste einfach so gut wie gar nichts mehr.

Es würde nun wirklich lange dauern, bis die Zwei ihm

und seinen Zielen noch mal gefährlich

werden konnten.

So, jetzt war ich noch mal eine Zigarette rauchen, Heiko setzte sich zu mir auf die Bank und ich fragte ihn nach Cora, doch auch er hatte sie heute den ganzen Abend nicht gesehen. Er wusste auch nichts von ihrem Kummer. Es ist wirklich bedauerlich, dass sie durch diese schwierige Situation alleine durch muss, aber ich kann es nicht ändern. Nach der Zigarette habe ich mir noch einen Gute-Nacht-Tee geholt und so langsam muss ich in die Koje. Aber vorher erzähle ich die Geschichte mit Satan und Monalisa noch zu Ende.

Monalisa hatte sich nach dem feigen Angriff total in

sich zurück gezogen, sie war verletzt und

sehr verunsichert.

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Würde man es wohl noch mal versuchen?

Würde man sie immer wieder zu töten versuchen, obwohl sie doch unsterblich war?

Es war klar, sie würde all diese Angriffe überstehen, aber nervlich würde sie diese Feindschaft nicht aushalten. Sie liebte ihren Satan Junior immer noch aber sie konnte überhaupt nicht begreifen, warum er ihr das angetan hatte. Jetzt würde sie im Schnelldurchlauf Monicas ganzes Leben noch mal erleben müssen, das war so, weil sie ja unbedingt das Wissen um das Bombini behalten wollte. Normalerweise wäre alles für immer  weg gewesen und sie hätte in irgendeinem Leben neu anfangen können.

Als Schmetterling vielleicht, als Blume oder als Frau Meier.

So aber war sie gezwungen in Monica zu bleiben und mit dieser gemeinsam alles noch mal durchzumachen. Die Kindheit, die Jugend, die Mutterschaft, die Studienzeit, die Arbeit als Designerin, einfach alles, bis sie wieder zum Bombini kamen und zu seiner zugrunde liegenden Theorie.

Das war das Entscheidende, das

einzig Wichtige.

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Doch es war notwendig zuvor alle Schritte noch mal

durchzugehen und zu erinnern, damit sie dann auch in der Lage

waren die komplizierte Materie der Bombini-Technologie zu verstehen.

Sie war darüber alles andere als begeistert, sie hatte nämlich gedacht, sie würde nach ihrem Tod einfach wieder wach werden und alles sei wie zuvor. Doch da hatte sie sich gewaltig geschnitten, denn mit einem Gedächtnisverlust bei ihrer Monica hatte sie nicht gerechnet. Sie hatte immer geglaubt, dieses Gehirn mit all seinem Wissen sei unangreifbar.Und darum begann jetzt eine harte Zeit für Beide, denn leider kam das Wissen nicht chronologisch geordnet wieder zurück.

In ihrer beider Köpfe herrschte über Monate ein völliges Durcheinander.

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Zum Glück kam dieser Wolfgang ab und zu vorbei und sorgte für Cannabis.

Jede Woche fuhren sie zusammen nach Holland und obwohl sie total sauer auf Satan Junior war und am liebsten kein Wort mehr mit ihm gesprochen hätte, so freute sie sich doch ihn in diesem Wolfgang zu sehen. Er war auch wirklich total rührend. Er behandelte sie immer freundlich und aufmerksam, auch wenn er ihr keinen Kuss geben wollte. Aus irgendeinem Grund ließ er sich dazu nicht bewegen.
Vielleicht wollte er nicht zeigen, dass er sie eigentlich total liebte. Wurde er jetzt vielleicht auch von den Außerirdischen genau beobachtet, hatten die es vielleicht verboten? Monica erklärte es sich damit, dass es nur einem Bodygard erlaubt war mit ihr zusammen zu sein, ansonsten war es jedem untersagt zu ihr vorzudringen.

Es war ihre Strafe und ihr Schutz, denn niemand sollte

merken wie schlimm es um die Beiden stand. Man tötet nicht einfach

so eine Sonnengöttin, das war absolut verboten und konnte die himmlischen

Heerscharen auf den Plan rufen und das musste natürlich verhindert werden.

Satan Junior hatte sich sowieso gewundert wieso der Allmächtige es

zugelassen hatte. Das fragte sich Monalisa allerdings auch.

Warum hatte er sie nicht davor

geschützt?

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Warum hatte er sie so kurz vor dem Ziel derart ausgebremst?

War der Allmächtige am Ende etwa auch nur ein Arschloch?

Einer, der mit der Heimtücke der satanischen Gesellschaft unter einer Decke steckte? Wollte er etwa kein Bombini mehr? Hatte er sie fallen gelassen wie diesen Jesus damals? Der hatte sich auch am Kreuz gefragt:

“Vater, Vater, warum hast Du mich verlassen?“

War es ihr jetzt etwa ganz genauso ergangen?

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Monalisa erholte sich langsam wieder,

aber um ihre Monica stand es wirklich sehr schlimm. Sie hatte

sehr irritierende Träume und glaubte sich von allen guten Geistern verlassen.

Auch an ihre Monalisa wollte sie nicht mehr glauben. Sie war überzeugt, diese wunderbare Göttin hatte sich verwundet auf ihre Sonne zurückgezogen und sie würde auch niemals mehr zur Erde zurück kommen. Warum sollte die Göttin sich noch einmal einer derartigen Gefahr aussetzten? Warum sollte sie weiter für die Bombini-Revolution kämpfen, wenn sie von irgendeinem skrupellosen Kerl einfach erschossen werden konnte? Monalisa war jedoch zu schwach um sich lautstark bei ihr bemerkbar zu machen. Und so fühlte sich Monicatatsächlich von allen verlassen. Sie hatte versagt, sie war gescheitert, wieder einmal und dass, obwohl sie bei diesem wunderbaren Projekt sogar die Hilfe des Allmächtigen gehabt hatte. Doch die bösen Außerirdischen hatten am Ende gesiegt, sie hatten die Geschichte der Welt verändert. Und Gott hatte es zugelassen. Oder war er letztendlich gar nicht so großartig und allmächtig wie sie immer gedacht hatte?

Warum hatte er die Veröffentlichung ihrer revolutionären

Internetseite verhindert oder verhindern lassen?

Monica verlor ihren ganzen Lebensmut, das alles war ihr viel zu kompliziert und als dann auch noch Wolfgang ankam und sie arbeiten schicken wollte, da wusste sie sich keinen anderen Rat mehr als auch ihn zu vertreiben. Eine Ohrfeige genügte schon. Danach wollte sie nicht mehr leben und sie baute ihren Trafo auf um sich an das aufgeladene Bombini zu hängen. Sollen die Menschen doch alleine klar kommen, sie konnte ihnen jetzt leider auch nicht mehr helfen. Ihr Kopf war ein einziger Schrotthaufen, alles was darin so wunderbar verstaut gewesen war, flog nun chaotisch darin herum und ergab keinen Sinn mehr. Sie hatte einfach nicht mehr die Kraft darin Ordnung zu schaffen. Doch dann lenkte irgendwer ihren Blick auf das Foto ihres Sohnes und stellte die Frage:

„Was wird er wohl dazu sagen, wenn er hört seine Mutter habe sich umgebracht?

Wird er je herausfinden was hier auf dem Pullerweg alles

passiert ist? Wird er es verstehen?“

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Die Antwort war nach einigem Nachdenken ziemlich klar,

er würde nichts von all dem herausfinden, er würde wahrscheinlich

noch nicht einmal nach einer Antwort suchen, denn die würde

ihm schon von anderen gegeben werden: „Deine Mutter

hat sich umgebracht, weil sie ihre Erfolglosig/

keit nicht ertragen konnte.“

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Das war aber gar nicht wahr.

Es war dieser letzte feindliche Akt dieser unheimlichen Außerirdischen.

Doch davon würde ihr Felix so niemals erfahren. Also nahm Monica all ihre restliche Kraft zusammen und beschloss den steinigen Weg zu gehen, der nun auf sie wartete. Und als sie am nächsten Tag bei der Polizei saß, da sagte sie nicht nein, als diese ihr vorschlugen, sie in ein Krankenhaus zu bringen. Das war immer noch besser als in der verwanzten Wohnung zu hocken und auf den nächsten Schock zu warten. Dort gab es dann ziemlich starke Medikamente und Monalisa hatte keine Chance mehr sich, wenn auch sehr leise, bemerkbar zu machen.

Sie würde erst wieder richtig stark werden müssen,

bis sie diese Medikamente übertönen konnte.

6. Juli 2012

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Jetzt war ich schon beim Frühsport, bei der Sozialtherapeutin

und in der Basisgruppe. Danach eine schnelle Zigarette

und ein Automatenkaffee.

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In knapp einer Stunde muss ich zur Wassergymnastik. Das sozialtherapeutische

Gespräch ging über die Umschulung oder Weiterbildung im Rahmen der berufliche Reha.

Ich habe einen Antrag dafür mitbekommen und die Auswertung des Interessenstrukturtestes. Mögliche Berufe, die sich aus dem Test ergaben sind Autorin, Multimedia-Autorin, Herausgeberin von zum Beispiel wissenschaftlichen Publikationen, Web-Designerin und Landschaftsarchitektin.

Bei der Autorin ist keine Ausbildung erforderlich, für Web-Design kommt auch eine betriebliche Lehrausbildung in Frage, für die anderen Dinge wäre eine nochmalige Ausbildung an einer Fachhochschule oder Universität von Nöten. Außerdem schlägt der Test auch noch das Arbeitsgebiet Musikarrangeurin vor, wo man auch keine zusätzliche Ausbildung benötigt. Ganz generell spricht der Test von einer intelektuell- forschenden Orientierung, einer Künstlerisch-Sprachlichen und Unternehmerischen.

Bei Letzterem liegen die Stärken darin, mit dem Mittel der Sprache oder auch

auf anderen Wegen, Menschen zu etwas zu bringen, zu führen und auch

zu manipulieren. Meine Stärken liegen also auch im Bereich der

Führungs- und Überzeugungsqualität.

Bild zu Toyota, Rückruf, Hybrid

Ich denke, dass haben meine bisherigen Vorgesetzten auch

schnell erkannt und mich deshalb schon bei meinem ersten Job in

dem Messebauunternehmen vor allen Dingen zur Kundenakquise eingesetzt.

Auch bei Bildwerk nahm man mich gerne mit zu den Kunden und ließ mich präsentieren und beraten. Bei der künstlerisch-sprachlichen Orientierung bevorzugt man offene, unstrukturierte Aktivitäten, eine künstlerische Selbstdarstellung oder die Schaffung kreativer Produkte. Meine Fähigkeiten liegen laut Test im Bereich Sprache, Kunst, Musik, Schauspiel und Schriftstellerei. Auch die soziale Orientierung ist stark ausgeprägt.

Also Unterrichten, Lehren, Ausbilden, Versorgen und Pflegen.

Ich habe demnach Stärken im Bereich der zwischenmenschlichen Beziehungen.

Kaufmännische oder Bürotätigkeiten liegen mir weniger, und auch systematische und genaue Beobachtung ist nicht mein Ding.Dieses Testergebnis kann ich irgendwie nur bestätigen. Die Sozialtherapeutin gab mir auch eine Liste mit möglichen Berufen mit. Da sind zum Einen alle kreativen Berufe wie Fotoreporterin, Raumgestalterin, Regisseurin und Werbetexterin. Aber auch Berufe wie Multimediadesignerin, Philosophin, Archäologin, Theaterwissenschaftlerin und vieles mehr. Weiter in der Liste stehen Antiquitätenhändlerin, PR-Beraterin, Sprecher in Radio und Fernsehen sowie Moderatorin. Außerdem Kriminalwissenschaftlerin, Religionswissenschaftlerin und Architektin. Ich sage mal, ich hätte wohl tatsächlich einiges davon werden können, doch ob ich jetzt noch mal eine volle Ausbildung machen möchte, dass weiß ich wirklich nicht. Mir wäre eine gute Qualifizierungsmaßnahme lieber, schließlich bin ich nicht mehr die Jüngste.

Multimediadesign? Warum eigentlich nicht.

Da muss ich mich zwar auf eine ganze Reihe neuer Programme einlassen, aber das würde meine bisherige berufliche Qualifikation nur erweitern. Und Internetseiten gestalten, dass passt natürlich auch sehr gut.

Ich denke, die Sache mit der beruflichen Reha ist

wirklich eine ganz vernünftige

Zielsetzung.

Nadia Murad erhält Friedensnobelpreis 2018

So, jetzt muss ich erst mal zur Wassergymnastik,

danach ist Mittagessen und anschließend habe ich gute

zwei Stündchen Ruhe bis ich zum kognitiven Training muss.

Dann ist auch schon wieder die Woche um. Es geht tatsächlich alles irgendwie wie im Fluge vorbei. Am Wochenende habe ich mir nichts Bestimmtes vorgenommen, vielleicht mache ich mit Cora einen längeren Spaziergang. Ich habe sie heute morgen getroffen und sie meinte es ginge ihr wieder etwas besser. Sie war gestern Abend alleine losgezogen und ist im „Feldatal“ eingekehrt. Ihr fällt hier die Decke auf den Kopf und sie hatte sich gefragt, was sie hier überhaupt solle.

Doch, sie will sich mit solch negativen Gedanken die Zeit hier

nicht verderben, und hat sich wieder gefangen.

Also, alles wird gut.

Bild zu Cristiano Ronaldo

Gerade bei der Mittagszigarette und meinem

Automatenkaffe habe ich mit Cora zusammengesessen.

Sie will heute Abend in die Disco im „Feldertal“. Als ich ihr sagte, tanzen sei noch nichts für mich, da war sie ziemlich enttäuscht und so habe ich ihr versprochen sie trotzdem zu begleiten. Sie will mir unbedingt zeigen wie sie tanzt. Ich werde meine Kamera mitnehmen, vielleicht mache ich ja ein paar nette Bilder.Zum Mittag gab es Kaiserschmarrn mit Apfelmus. Es schmeckte ganz ordentlich, aber ich hatte vom Schwimmen auch richtigen Hunger bekommen. Die Wassergymnastik wurde diesmal von Herrn Gomaa geleitet, der hat uns ziemlich hart heran genommen. Danach habe nicht nur ich etwas gestöhnt. Aber trotzdem gefällt mir die Wassergymnastik am Besten von all meinen sportlichen Aktivitäten.

Danach fühlt man sich herrlich sauber und entspannt.

Doch nun noch mal zurück zum Vormittag und der Basisgruppe. Also, die Frau Johannis macht das ja wirklich ganz anders als die anderen. Wir bekamen diesmal jeder einen Zettel und einen Stift. Wir sollten den Zettel zweimal falten, so dass ein Kreuz entsteht. Eine Seite bekam ein + und die andere Seite ein -. Oben schrieben wir das Wort Anspannung hin und unten Entspannung.

Dann ging es um verschiedene Gefühle wie Ärger, Wut und Freude.

Die sollten wir nun nach dem persönlich empfundenen Maß von Anspannung und Entspannung sowie positiv und negativ auf das Blatt notieren. Problematisch wurde es bei mir mit dem Stolz. Ist das ein positives oder negatives Gefühl? Ich habe damit einige Schwierigkeiten, es fällt mir schwer dieses Gefühl zuzulassen. Denn, ich habe mir einmal selbst auf die Schulter geklopft und tiefen Stolz empfunden, doch das ging total nach hinten los.

Sie erinnern sich sicher, ich denke an die Situation am Feuer, nach der Party, da war ich ziemlich stolz auf mich gewesen. Ich dachte, ich hätte mit meinem Sohn weitestgehend alles richtig gemacht. Aber der sah das plötzlich gar nicht mehr so und danach war unser Verhältnis sehr angespannt. Wir konnten einfach nicht mehr frei und offen miteinander reden. Bis jetzt, vor einer Woche. Aus dieser Erfahrung heraus bin ich seit dem mit dem Stolz etwas vorsichtig geworden.

Ja, und das Gefühl der Schadenfreude.

Ist dieses Empfinden positiv

oder negativ?

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Das Gefühl selbst ist sicher

positiv, aber ist es das auch?  Wohl ehr nicht.

Wir sind in dieser Stunde nicht mit der Liste fertig

geworden, am Montag machen wir darum daran weiter.

Ich bin ja mal gespannt, worauf das Ganze herauslaufen soll.

So, ich hatte mich etwas hingelegt und auch ein Stündchen geschlafen, bevor ich zum Computertraining gegangen bin. Schließlich muss ich heute Abend etwas fitter sein. Das Telefon werde ich wohl mitnehmen, dann brauchen wir nicht zu warten bis Wolfgang sich gemeldet hat.Natürlich war ich gerade, nach dem Training eine rauchen. Dazu hatte ich mich zu
einer Frau auf die Bank gesetzt. Sie heißt Gisela und wir haben uns ein bisschen unterhalten. Ich habe sie gefragt, wie es ihr hier gefällt und ob sie sich schon eingelebt hat. Sie hat ihren Freund, die Katzen, ihre Tochter und Enkel zurückgelassen, aber sie stellt nun fest, es geht ein paar Wochen auch mal ohne sie.

Dann habe ich ihr von der Weiterbildung erzählt, die für mich angedacht ist.

Sie hatte schon mitbekommen, dass ich Designerin bin und auch sie meinte, Web- und Multimedia-Design, dass könnte ganz passend sein. Ich denke auch, dieser Vorschlag ist ganz vernünftig. Jetzt hoffe ich nur, dass die Rentenversicherung das auch bewilligt und fördert. Mein lieber Herr Stach wird es jedenfalls ebenfalls sehr gut finden und Wolfgang wird sagen: „Das habe ich doch immer schon gesagt! Gut, wenn es jetzt einen Weg dahin gibt.“

Der große Vorteil wäre für mich auch, ich könnte dann in Zukunft meine eigene Internetseite selbstständig herstellen und bei Multimediadesign geht es meines Wissens auch um Filme. Also ganz mein Thema. Ich kann demnach feststellen, ich habe mich in der Burg-Klinik gut eingelebt und ich profitiere sehr von der guten Betreuung hier.

Ich scheine also mein Tao wiedergefunden zu haben.

Wissen Sie was das Tao ist?

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Nun, das ist der richtige Lebensweg, der

Fluss in dem man in der Mitte davon getragen wird.

Zu Hause habe ich etwas festgehangen, es ging einfach nicht richtig weiter. Gut, ich habe die Ausstellung vorbereitet und Bilder gemalt, dass war sicherlich auch sehr gut, aber irgendwie hatte ich die ganze Zeit das Gefühl nicht voran zu kommen. Ich habe gemalt ohne wirkliche Begeisterung, obwohl das Thema der Bilder mir sehr wichtig  ist.

Aber so richtige Mühe habe ich mir dabei nicht gegeben.

Erst mit dem Tagebuch, da hatte ich etwas gefunden,

was mich wirklich interessiert.

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Ich habe im Prinzip die ganze Zeit geschrieben und

ich finde mein bisher entstandenes Werk auch ganz gelungen.

Hoffentlich finde ich einen Verleger dafür. Ich fände es toll, wenn mein Buch dazu beitragen würde Psychosen besser zu verstehen, denn akut Erkrankte stoßen selten auf Verständnis. Der Angehörige versteht einfach nicht was in dem Kopf des Verwirrten los ist und oft unterstellt man Psychotikern eine gewisse Absicht.

„Die wollen auch verrückt sein!“, ist eine häufig unterstellte Ansicht.

Doch da kann ich nur sagen, das ist überhaupt nicht so. Eine Psychose ist eine ganz vertrackteAngelegenheit, bei der man selten etwas kontrolliert. Das Unterbewusstsein macht mit einem einfach was es will. Und da das Unterbewusstsein einen sehr gut kennt, spielt es gerade genau das Spiel, dass man nicht durchschaut.

Wolfgang hat es irgendwann ausgetrickst, doch das gelingt den Wenigsten.

Er spielte einfach nicht mehr mit, weil er nicht dafür bezahlt wurde. Bei mir war es jedoch so, mir war total klar, dass ich für meine ganze Arbeit kein Geld bekommen würde. Wer hat schon je davon gehört, dass der liebe Gott einem einen Scheck überreicht. Im Gegenteil, er verlangt absolute Hingabe und das Vertrauen darauf, dass irgendein freundlicher Mensch schon etwas zu Essen vorbeibringt. Das war mir dann ja auch so ergangen, Wolfgang packte mir häufig Carepackete und einmal stand sogar tatsächlich ein kleines Schälchen Nudeln vor meiner Wohnungstür.

Es hatte geklingelt, doch es stand keiner an der Tür,

stattdessen fand ich ein kleines, gelbes Plastikschälchen

mit Ravioli und einem Zettel, auf dem stand

der Name Laura.

Bild zu David Beckham, Victoria Beckham, Villa, Verkauf, Los Angeles

Das ist die Tochter meiner Nachbarin.

Ich konnte mir überhaupt nicht erklären, wieso sie mir dieses Schälchen

vor die Tür gestellt hatte, aber ich nahm es mit hinein und ging damit auf mein Sofa.

Ich hatte irgendwie große Angst diese Nudeln zu essen, aber ich sagte mir gleichzeitig auch: „Laura wird mich doch bestimmt nicht vergiften wollen.“ Ich aß die Nudeln mit großer Skepsis. Ob man mir da irgendwas hineingetan hatte? Irgendein Medikament vielleicht? Oder waren die Nudeln gar nicht von Laura? Hatte man den Zettel vielleicht nur deshalb dazu gelegt um mich hereinzulegen?

Denn, da ich Laura nichts Böses unterstellen konnte, und ich ihre Gabe

natürlich auch nicht zurückweisen würde, nun, war das

nicht ein sehr geschickter Schachzug?

Vielleicht wollten diese Außerirdischen mich ja vergiften? Ich musste mich wirklich sehr zusammenreißen während ich das Schälchen leer aß. Ich stand dabei unter starkem Stress und als ich dann ein paar Tage später den schlimmen Blitz erlebte, da hatte ich sofort an das Schälchen gedacht und sogleich vermutet, dass in den Nudeln vielleicht doch etwas drin gewesen war.

Jetzt habe ich gerade in mein Postfach geschaut

und den Plan von nächster Woche darin vorgefunden.

Eigentlich bleibt vieles gleich. Montag gibt es wieder Nordic Walking und Wassergymnastik, Dienstag Tanztherapie, Mittwoch kognitives Training und Freies Gestalten, Donnerstag lerne ich Qigong, was das genau ist werde ichnoch sehen, und Freitag wieder Freies Gestalten und Wassergymnastik. Außerdem natürlich Frühsport und Atemgymnastik im Wechsel, Dienstag habe ich mein therapeutisches Einzelgespräch bei Frau Johannes, Donnerstag tagt wieder die Psychosegruppe und dann soll ich natürlich auch zu einem der angebotenen Vorträge gehen. Eine Packung steht nur einmal auf dem Plan, am Montag Nachmittag. Ich denke die Zeit wird wieder rasen, und dann habe ich schon gut die Hälfte der Reha hinter mir.
Jetzt werde ich zum Abendessen gehen und ich denke, danach machen wir uns so langsam auf ins „Feldatal“. Morgen gehe ich dann mal ein paar Kleinigkeiten einkaufen und ich werde versuchen Geld abzuheben.

Vielleicht klappt das ja nächstes Wochenende mit unserer

Erfuhrt-Fahrt zur Tochter von Cora.

Also, bis später.

Ich bin wieder da. Es ist jetzt gleich

neun Uhr und die Sonne geht so langsam unter.

Cora und ich haben in dem kleinen Biergarten des „Feldertal“ einen Kaffee getrunken. Ich habe sie am Ende dazu eingeladen, denn ich weiß ja, sie ist mit dem Geld sehr knapp. Außerdem hatten wir ein interessantes Gespräch.

Zuerst ging es um das Leben in der DDR. Wenn es nach

ihr ging, dann hätte die DDR bleiben können.

Sie meint, die Menschen hielten damals einfach viel stärker zusammen, es gab gute Brötchen und Wurst, man konnte wunderbar ausgehen, Geschäfte, die schließen mussten, gab es nicht, sie hatte immer schöne Kleider im Schrank, weil ihre Schwiegermutter diese für sie genäht hatte, sie hätte auch immer den Mund aufgemacht und gesagt was sie wollte. In der Partei wäre sie nie gewesen, aber sie hätte mit der Stasi auch nie Probleme gehabt. Kurz vor der Wende durfte sie einmal zu Verwandten in die BRD fahren, doch das wäre ein Schock für sie gewesen, sie hätte sich dort überhaupt nicht wohl gefühlt und auch gar nicht verstanden, wie dieses Leben im Westen funktioniert. Sie habe zum Beispiel in jede Plastiktüte, die sie auf der Straße fand, hineingeschaut, denn bei ihnen in der DDR hätte man diese Einkaufstüten geliebt. Die Kinder hätten sie stolz als Schulranzen getragen. Ihre Familie im Westen sei jedoch total geldgierig und überhaupt nicht gastfreundlich gewesen. Nein, sie hätte dort irgendwann nur noch geweint und habe die Polizei angerufen und dort gesagt: „Ich bin aus der DDR, ich komme hier gar nicht zurecht, bitte holen sie mich und helfen mir nach Hause zurück.“ Damit konnte die Polizei nun gar nichts anfangen und sie versprachen deshalb nur, ihr eine Sozialarbeiterinvorbeizuschicken. Dann habe ihr Vater dort bei den Verwandten vor der Tür einen Herzinfarkt bekommen, doch niemand sei ihm zu Hilfe geeilt. Man habe ihn wohl einfach für einen Betrunkenen gehalten. Da habe sie die Feuerwehr angerufen und die schickten einen Hubschrauber. Doch, als ihre Tante davon hörte, wäre sie von dieser total beschimpft worden, denn angeblich kostete so ein Krankentransport viel zu viel Geld. Sie habe das jedoch nicht gewusst. Bei ihr in der DDR wären im Notfall sofort alle Leute zusammengelaufen, es wären Ärzte gekommen und hätten sich sogleich um den Kranken oder Verletzten gekümmert. Jetzt nach der Wende sei alles leider ganz anders. Nein, sie fand die DDR völlig in Ordnung.

Danach wurde unser Thema erheblich intimer.

Wir sprachen über Wolfgang, der nämlich gerade angerufen hatte.

Wir hatten nur kurz das Wichtigste besprochen, aber Cora wollte dann auch noch mal kurz mit ihm sprechen. Und sie fackelte nicht lange und fragte Wolfgang ob er auch mit mir Kuscheln würde. Wolfgang sagte natürlich ja, aber er wird sich gehörig gewundert haben.

Danach stand für Cora fest, Wolfgang bräuchte eine Domina.

Ich solle mir ein entsprechendes Outfit zulegen und eine kleine Peitsche kaufen. Damit sollte ich ihn dann, ihrer Meinung nach, erfolgreich auf Trapp bringen. Ich will hier nicht alles ausplaudern, was wir besprochen haben, ich sage nur, es war ein sehr offenes Gespräch über unsere sexuellen Vorlieben und Enttäuschungen. Ich hoffe wir hatten keine all zu neugierigen Lauscher in der Nähe, und wenn doch, sie werden rote Ohren bekommen haben.

Gerade war ich noch mal unten und habe

mich zu Cora und Jutta auf die

Bank gesetzt.

Jutta erzählte von ihren 10 Orchideen und wie sie diese pflegt.

Sie spricht mit ihnen und spielt ihnen klassische Musik vor, und zum Dank blüht immer mindestens eine. Das ist bei mir ja ganz anders, die drei Pflanzen, die in meiner Wohnung leben, die kommen so gerade eben über die Runden. Auch Cora ist sehr gut zu ihren Pflanzen, jeden Dienstag ist bei ihr Blumentag, dann werden sie mit Wasser und Gesprächen versorgt. Ich muss sagen, für mich als ehemalige zukünftige Biologin ist es schon ein Armutszeugnis, aber ich habe einfach keinen solchen Draht zu Pflanzen wie diese Beiden.Das war zu meiner psychotischen Zeit ganz anders, da hatte jede Pflanze für mich
eine ganz besondere Bedeutung. Ich habe einigen einen Paten gegeben, dass heißt jede Pflanze in meiner Wohnung, aber auch und gerade die im Garten standen in Verbindung mit ihrem jeweiligen Paten. Denn, ich hatte von siebirischen Schamanen gehört, die das Gleiche mit ihren Tieren machten. Wenn ein neuer Zar oder eben ein neuer Präsident die Macht übernahm, dann schenkten sie dem Herrscher eines ihrer Tiere. Sie schrieben an den Machthaber und informierten ihn darüber. Und dann beobachteten sie das Tier und wenn dieses krank wurde oder einen Unfall hatte, dann wussten sie, auch der Pate hatte Schwierigkeiten. Das funktionierte angeblich tatsächlich und so waren sie immer bestens über das Wohl ihres Herrschers informiert. Das machte ich nun mit meinen Pflanzen und auch ich hatte ganz den Eindruck, dass ich so viel über die betreffende Person erfuhr.

Tragisch wurde es dann aber bei meiner kleinen Eiche.

Ich hatte sie im Wald in der Astgabel einer großen, alten, umgestürzten Eiche entdeckt. Diese Eiche war für mich etwas ganz Besonderes. Als sie noch stand habe ich oft bei ihr Rast gemacht und mich auf ihre Wurzeln gesetzt um eine Zigarette zu rauchen.

Ich nahm also diese kleine Eiche mit und

gab ihr einen schönen Platz in

meinem Garten.

Ich weihte sie meiner Oma und zunächst

entwickelte sich das kleine Bäumchen auch wunderbar.

Doch dann musste diese Pflanze versetzt werden, denn meine Nachbarin wollte diesen Teil des Gartens nun für sich alleine haben. Das war schon in Ordnung, denn der Teil gehörte eigentlich tatsächlich zu ihrer Wohnung. Ihr neuer Freund grub also das Bäumchen aus und legte es zu mir auf das Grundstück. Ich hatte es nicht gleich bemerkt und so kam die Pflanze etwas zu spät wieder in die Erde und davon erholte sie sich nie wieder richtig. Irgendwann waren alle Blätter abgefallen und der Baum ging ein.
Natürlich machte ich mir nun große Sorgen um meine Oma und es dauerte auch nicht lange und sie verstarb ebenso. Ich hatte durchaus ein bisschen ein schlechtes Gewissen, denn ich glaubte schon, hätte ich auf die Eiche besser aufgepasst, dann wäre meine Oma vielleicht nicht gestorben. Doch da meine Oma selbst mit ihrem nahenden Tod keine Probleme gehabt hatte und auch sehr friedlich eingeschlafen ist, hielt sich mein Kummer über die verlorene Eiche dann doch auch in Grenzen. Aber esbestärkte mich natürlich in dem Glauben, dass an der Sache der siebirischen Schamanen echt etwas dran ist.

So, ich sollte jetzt langsam für heute Schluss machen, es hat mich

gefreut, dass Sie mir auch diesen Tag gefolgt sind.

Morgen ist Samstag und es stehen keine Therapien an. Waschpulver brauche ich auch nicht mehr kaufen, das habe ich gerade auf dem Weg in das „Feldertal“ erledigt. Ich werde also morgen mal ein paar Sachen durchwaschen können, es wir langsam höchste Zeit.
Die letzten Tage bin ich nicht dazu gekommen einen Blick in meinen Schätzing zu werfen, ich habe immer gleich das Licht ausgemacht, wenn ich zu Bett ging. Und dann habe ich mir noch mal alles vor Augen geführt, was ich so den Tag über geschrieben habe.

Doch heute will ich wirklich wissen wie es im

„Tod und Teufel“ weitergeht.

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Also, ich sage mal, bis Morgen.

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