10.10.2018

PROGRAMM f[r das WOCHENENDE

Fernsehen (nicht nur) für Außerirdische?

Rückkehr

Aktualisiert am 11. Oktober 2018, 17:32 Uhr

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD)

hat Papst Franziskus für seine Äußerungen zu

Abtreibungen kritisiert…

„Die Höhle der Löwen“:

Bild zu Verbraucherzentrale Nordrhein-WestfalenBild zu Gina Lyons und Mark Lee Christine Lagarde, Donald Trump Hurrikan «Michael» Aktualisiert am 10. Oktober 2018, 19:50 Uhr

Trump: Hurrikan „Michael“

hat sich zu „Monster“ ausgewachsen…

Hochpreisige Kerzen
aus leeren Champagnerflaschen und Bio-Sojawachs oder Kaugummi mit
ungewöhnlichen Geschmacksrichtungen wie Orange/Ingwer. Seit dem An/
fang September suchen Start-Up-Gründer in der fünften Staffel der TV-
Show „Die Höhle der Löwen“ nach Investoren für ihre Erfindungen.

Doch die Verbraucherzentrale warnt jetzt

vor den Produkten…

Bild zu Nach Unwetter auf Mallorca

Swiss-Pilot platzt der Kragen: „Zum Chotzä“

Katastrophale Folgen:

Wohnungsbau Ätna

Die Ostflanke des Ätnas rutscht langsam ins Meer.

Das ist seit Längerem bekannt. Jetzt warnen Wissen/

schaftler allerdings vor den katastrophalen Fol/

gen, wenn die instabilen Flanken plötzlich

kollab*or(ieren…

Alexander GerstJosh Radnor Aktualisiert am 11. Oktober 2018, 15:19 Uhr

PROGRAMM f[r den 12.10.2018

Dax im „Crash-Modus“…

Nach dem schweren Unwetter und den Über/

flutungen auf der spanischen Ferieninsel

Mallorca werden zwei Deutsche

vermisst…

Herzogin Kate legt Wow-Auftritt hin

Herzogin Kate Angus T. Jones Michael Ballack

Klare Ansage von Michael Ballack an Jogi Löw und den DFB:

Der Ex-Kapitän der Nationalmannschaft hätte nach dem

blamablen Vorrunden-Aus der DFB-Elf einen Neu/‘

anfang ohne den Bundestrainer

er..wartet…

Abgeschnitten, Moritz BleibtreuNo NWO

Vorwurf an Medien

Aktualisiert am 11. Oktober 2018, 11:58 Uhr

US-First Lady Melania Trump unterstützt die #MeToo-Bewegung,

fordert von Opfern sexueller Gewalt aber Belege für erhobene Anschuldigungen.

„Man braucht wirklich belastbare Beweise“, sagte Trump in einem am Mittwoch teils vorab veröffentlichten Interview mit dem Sender ABC News, das dieser während ihrer Afrikareise führte. Die Frauen und Männer müssten gehört werden, sagte Trump. Aber: „Man kann nicht einfach sagen, ‚Ich wurde sexuell belästigt‘ oder ‚Du hast mir das angetan‘. Denn manchmal gehen die Medien zu weit, und wie sie manches darstellen, ist nicht korrekt.“.

Das komplette Interview mit Melania Trump soll am

Freitag ausgestrahlt werden.

Mann in Gewahrsam

Überschwemmungen auf SardinienBild zu Flughafen Franz-Josef-Strauß

Erst vor zwei Wochen sprach ein Flughafensprecher

von einem „Déjà-vu-Erlebnis“ – jetzt ist es schon wieder

passiert. Ein Mann gelangt am Flughafen München

in einen Sicherheitsbereich…

Mall..or..ca:

Bild zu Selena GomezMallorca Unwetter

Nach dem schweren Unwetter und den Überflutungen auf der

spanischen Ferieninsel Mallorca mit mindestens zehn Toten

werden nun auch zwei Deutsche vermisst. Das meldeten die

Rettungsdienste. Gesucht wird außerdem noch nach

einem fünf Jahre alten Kind…

IWF-Chefin Christine Lagarde

Die populistische Politik ausgerechnet in der größten Volkswirtschaft

der Welt und der Handelskrieg mit China als Nummer zwei beun/

ruhigen die Globalisierer. IWF-Chefin Christine Lagarde hat

nun eine klare Botschaft für US-Präsident Donald

Trump: „Reparieren, nicht zerstören.“…

„Adam sucht Eva“ 2018

MarderDie ersten Pics zur "Adam sucht Eva"-Odyssee 2018 sind da!

Beim Start eine Sojus-Rakete ist es zu einem Zwischenfall

gekommen. Anscheinend gab es Probleme mit einem Triebwerk.

Der Flug wird abgebrochen und die beiden an Bord befind/

lichen Astronauten befänden sich laut Angaben der

Nasa auf dem Weg zurück

zur Erde…

Sojus

Die Fed ist „verrückt geworden“

Bild zu Donald TrumpBild zu Stormy DanielsBild zu The Taste

Stormy Daniels soll eine Erotikmesse in Berlin eröffnen. Wer ist die

Frau, die ihren Brüste Spitznamen gab und US-Präsident

Donald Trump in Schwierigkeiten bringt?

Rekord-Hurrikan „Michael“ wütet in Florida

Wieder trifft ein gewaltiger Wirbelsturm Florida, flutet Küstenorte,

entwurzelt Bäume und zerstört Häuser. Es ist der schlimmste

Hurrikan seit Beginn der Aufzeichnungen, der den Nord/

westen des Bundesstaats heimsucht – und er hat

schon jetzt tödliche Folgen…

Bild zu PolizeiJorge González, Rassismus WhatsApp

Hunderte Millionen von WhatsApp-Usern droht

ein Hacker-Angriff. Ein Videoanruf des Anrufers

genügt. Was man jetzt sofort tun sollte, um

sich zu schützen. © ProSiebenSat.1

Wölfe CIMG1714Bild zu Unwetter auf Mallorca

@925

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Kurioses Kurzgebritzel:

Bild zu Suche nach kurzen Radioblitzen

Zahlreiche rätselhafte Radioblitze erfasst

Weder der Ursprung noch die Ursache der mysteriösen Radioblitze ist

bisher bekannt. Nun haben Forscher die Zahl aufgezeichneter

Fast Radio Bursts nahezu verdoppelt – und haben

aufregende Neuigkeiten…

Keine Hausmittel verwenden

Bild zu Läusekamm Bild zu SitzheizungAktualisiert am 10. Oktober 2018, 19:00 Uhr

Autofahrer können beruhigt sein…

PROGRAMM f[r den 11.10.2018

„Ums Üb..er..leben gesch/wo/m/men“

Thunderstorms in MallorcaAndreas TürckGriechenlandPflegeheim - Bewohnerin

Das Bundeskabinett hat höhere Beiträge für die

Pflege beschlossen. Ab 2019 müssen die Bundes/

bürger mehr in die Pflegeversicherung

einzahlen…

Paul Janke

Der Modehandelskette K&L droht die Pleite.

Das Management hat beim Amtsgericht Weilheim

ein Schutzschirmverfahren beantragt, wie das Unter/

nehmen am Mittwoch mitteilte. Die Gehälter der

1.200 Mitarbeiter seien bis zum Jahres/

ende gesichert…

Der Horror ist zurück!

weniger müll, nachhaltig, alternativ, ökologischAktualisiert am 10. Oktober 2018, 16:20 Uhr

Landtagswahl in Bayern:

Markus Söder, CSU, Bayern, Landtag,

Am Sonntag steht die Landtagswahl in Bayern an.

Würde der Ministerpräsident per Direktmandat gewählt

werden, so würde Markus Söder die Wahl gewinnen.

Das ergibt eine Umfrage im Auftrag unserer

Red..aktion…

Alexander Gauland

Des einen Tief ist des anderen Hoch:

Dieter Bohlen, Pietro Lombardi Noah Berge.

Rund ein Jahr nach der Bundestagswahl liefert die Landtagswahl

in Bayern einen aktuellen Stand der Politik in Deutschland. Wäh/

rend der Platzhirsch CSU eine historische Niederlage befürchten

muss, steigen die Grünen in der Gunst der Wähler. Welche

Signalwirkung hat die Wahl für die Bundesregierung?

Frankfurt Book FairAktualisiert am 10. Oktober 2018, 13:16 Uhr

WhatsApp-Gruppen stumm/

schalten – so geht’s

PoppyWhatsAppAktualisiert am 09. Oktober 2018, 11:18 Uhr

Wenn die WhatsApp-Gruppe nervt, gibt es grund/

sätzlich zwei Möglichkeiten: austreten oder

auf stummschalten…

Yakutia Airlines Kopfhörer und Headsets im Straßenverkehr

Für Papst Franziskus

ist Abtreibung „Auftragsmord“

Mallorca UnwetterBild zu Papst Franziskus

Papst Franziskus hat Abtreibungen mit einem Auftragsmord gleich/

gestellt. Eine Schwangerschaft abzubrechen sei laut dem

Pontifex „wie jemandem zu beseitigen“…

Augen auf, Augen zu

Mario Götze, Frau, Ann-Kathrin

So verschmust! Mario Götze und seine Frau

Ann-Kathrin haben den Fans erneut einen

kleinen Einblick in ihr Privatleben

gewährt…

PROGRAMM f[r den 9.10.2018

Überraschung für „Mr. Bean“-Fans:

Mallorca Rowan Atkinson

Seit Jahren bringt Rowan Atkinson Jung und Alt

auf der ganzen Welt zum Lachen. Spaß daran scheint

der „Mr. Bean“-Darsteller jedoch nicht zu

haben. Er „hasst“ es…

Bild zu Kate No NWO Bild zu Polizeiabsperrung

PROGRAMM f[r den 10.10.2018

Erstaunliche Augenblicke

Bild zu Castell Operation soll siamesische Zwillinge trennen

Die 14 Monate alten Mädchen Nima und Dawa sind

am Oberkörper zusammengewachsen. Australische

Ärzte wollen die siamesischen Zwillinge

jetzt trennen…

„Die Höhle der Löwen“

Bild zu Die Höhle der Löwen, 9. November 2018

Sie haben ein Problem? Dann gehen Sie zur „Höhle

der Löwen“! Sie haben eine Lösung? Dann gehen Sie auch

dorthin! Sie haben weder ein Problem noch eine Lösung? Dann

müssen Sie auf jeden Fall in die Show! Das zumindest hat man

in der jüngsten Folge der „Höhle der Löwen“ gelernt…

Bild zu Mietpreise, Baugrund, Grundbesitz, Aktualisiert am 10. Oktober 2018, 07:35 Uhr

Droht Grundbesitzern Enteignung?

American Music Awards:

Bild zu American Music Awards 2018

Taylor Swift und Camila Cabello räumen mehrere Preise

ab, die legendäre Soulsängerin Aretha Franklin wird knapp zwei

Monate nach ihrem Tod geehrt: Bei einer Gala mit großem Starauf/

gebot sind in der Nacht zum Mittwoch in Los Angeles die

American Music Awards verliehen worden…

5000 Fans kreischen beim öff..

entlichen Training der Nationalmannschaft

Nationalmannschaft, Training, Berlin, Joachim Löw, Bundestrainer, Fans

Sie haben ihre WM-Versager erstaunlich schnell wieder ins Herz ge-

schlossen, die Anhänger der deutschen Fußball-Nationalmannschaft.

Nicht weniger als 5000 von ihnen genießen die Nähe zu den Stars.

Der DFB scheint eine einfache Lektion gelernt zu haben…

Löw holt Gnabry und Leno

FC Bayern München - Borussia Mönchengladbach, Bundesliga, Leon Goretzka, Serge Gnabry HSBC, Großbank, Luxemburg

14. Juli 2012

Es ist jetzt 6.30 Uhr. Ich bin seit gut einer Stunde wach.

Zunächst habe ich einfach nur im Bett gelegen und an meinen Traum gedacht, doch dann habe ich mich auf den Weg zum Kaffeeautomaten gemacht und bin mit einem Milchkaffee wieder unter meine Decke geschlüpft. Das mache ich zu Hause auch immer so. Dann aber dachte ich, die Tür nach draußen ist bestimmt schon auf, gehe ich doch mal schauen, wer alles so früh in der Raucherecke sitzt. Und tatsächlich drei einsame Gestalten begrüßten dort schon den Morgen. Einer von ihnen war Heiko. Ich habe mit den Dreien eine geraucht und dann bin ich wieder zum Kaffeeautomaten und jetzt sitze ich mit einem weiteren Becher Kaffee an meinem Schreibtisch.

In einer halben Stunde kann ich zum Frühstück gehen,

doch vorher erzähle ich Ihnen erst mal

von meinen Traum.

Windrad

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Gedenkfeier, 30. Todestag, Franz Josef Strauß, Edmund Stoiber, Horst Seehofer, Markus Söder, CSU Reichsbürger, Waffen, Wuppertal, PolizeiAktualisiert am 09. Oktober 2018, 23:45 Uhr

Ich habe von meinem Ex-Mann Michael geträumt.

Wir waren in einer größeren Stadt unterwegs und landeten in einem Szenelokal.

Dort wollten wir gemeinsam auftreten  Ich sollte singen und er spielte irgendein Instrument. Es waren nur zwei Menschen anwesend, auch ein Pärchen. Ihnen gehörte das Lokal. Ich war schon etwas nervös, wegen des Singens, aber mit meinem Michael traute ich es mir durchaus zu. Doch dann hörte ich die Frau singen und ich war ziemlich beeindruckt, ihr Gesang hörte sich einfach wunderschön an. Da verlor ich den Mut und weigerte mich anschließend selbst zu singen. Michael nahm mir das etwas übel, denn er liebte selbstbewusste und starke Frauen. Vielleicht, weil er ehr ein zurückhaltender Mensch ist. Der Traum entwickelte sich danach ziemlich verworren und ich bekomme ihn nicht mehr zusammen, aber die Szene in dem Lokal ist bei mir hängen geblieben. Und Michels Reaktion. Er verbündete sich nämlich, nach meiner Weigerung zu singen, mit den Leuten und ließ mich irgendwie im Stich. Jedenfalls empfand ich es so. Und das war auch in unserer Beziehung so. Ich fühlte mich von ihm eigentlich nie wirklich geliebt.

Er tat zwar meistens immer genau das was ich wollte, aber wenn er

sich gegen mich stellen konnte, dann tat er das auch.

Bild zu FC Bayern München - Borussia Mönchengladbach, Bundesliga, Leon Goretzka, Serge Gnabry

Ich erinnere mich zum Beispiel an

 eine Geschichte ganz zu Anfang unserer Beziehung.

Wir fuhren zusammen in Urlaub nach Nordspanien. Dort war es wirklichsehr schön und wir verstanden uns gut. Doch dann ging es nach Südfrankreich zu einer Weinlese und dort trafen wir Brigitte mit ihrer damaligen Freundin Lotte aus Dänemark. Brigitte war die Exfreundin von Michael und sie war meine große Liebe während der Schulzeit gewesen. Jetzt war ich jedoch mit Michael zusammen und sie hatte eine andere große Liebe gefunden. Das war eigentlich auch alles kein Problem, wir verstanden uns immer noch sehr gut. Doch irgendetwas juckte Brigitte in den Fingern und sie wollte mir zeigen, wie groß ihre Macht über Michael immer noch ist. Sie drohte mir, während wir die Weintrauben in die Körbe füllten. „Warte es ab, ich zeige es Dir noch!“ So, oder so ähnlich rutschte es ihr heraus. Und dann machte sie ihre Drohung auch bald schon wahr.

Wir saßen eigentlich abends immer noch lange bei Rotwein, Käse und Brot mit dem Patron und den anderen Pflückern zusammen und oft wurde es sehr lustig. Ich merkte daher gar nicht das Lotte, Brigitte und Michael plötzlich weg waren und wenn, ich hätte mir darum auch nur wenige Gedanken gemacht. Aber irgendwann kam einer der französischen Pflücker herein und hatte einen ziemlich roten Kopf. Er konnte nicht für sich behalten, was er gerade gesehen hatte. Ich verstand nicht viel französisch, aber genug um aufzustehen und nachzusehen. Und was entdeckte ich? Michael lag mit Lotte und Brigitte im Bett. Es war ein Durchgangszimmer, ich musste da durch um zu unserem Schafzimmer zu kommen.

Und so ging ich wortlos an den Dreien vorbei und hörte nur Michael sagen:

„Oh Gott, die Monica!“

Bild zu Olympia, Winterspiele, Olympische Winterspiele, Eddie Edwards, Skispringen, Calgary

Ich wartete die ganze Nacht, dass Michael zu

mir nach oben kommen würde, aber er kam nicht.

Am nächsten Tag war die Stimmung entsprechend angespannt. Es war der Tag unserer Abreise. Wir wollten gemeinsam mit Brigitte und Lotte nach Deutschland zurück fahren. Doch wie sollte ich mich nun nach dieser Nacht in dem Auto fühlen? Die Drei würden gegen mich zusammenhalten und ich hätte die Hölle auf Erden.
Ich war daher ein bisschen erleichtert, als Michael zu mir kam und meinte: „Ich glaube wir fahren besser ohne Dich.“ Ich fragte den Patron, der alles erfahren hatte, was in der Nacht passiert war, ob ich noch ein paar Tage bleiben könne und er war freundlicher Weise bereit mich als sein Gast zu behalten bis ich eine andere Mitfahrgelegenheit finden würde.Michael, Brigitte und Lotte stiegen also in das Auto, Brigitte schaute mich triumphierend an und dann waren sie endlich weg.

Das war wirklich ein ziemlicher Schock für mich gewesen,

aber ich kannte es auch nicht anders.

Titelbild

Ich war immer schon leicht in einer

Ecke gelandet bei meinen damaligen Freunden.

Ich war einfach anders, nicht so cool, nicht so beliebt wie meine beste Freundin Brigitte. Dennoch, so etwas Heftiges hatte ich noch nie erlebt. Glücklicherweise war man in Frankreich zu mir sehr nett und ich erlebte 4 wunderbare Tage. Ich brauchte nicht als Pflücker zu arbeiten sondern ich trug die Trauben zum Traktor. Mein Korb war nie besonders schwer, denn ich wurde von allen geschont. Das Essen war immer super bei diesem Patron, er saß mit am Tisch und es gab mittags und abends mehrere Gänge. Alles wurde von seiner Tante und seiner Ehefrau gekocht. Auch sie waren voller Mitleid mit mir und meiner Situation. Insofern verkraftete ich diese im Grunde schreckliche  Geschichte ganz gut. Irgendwann fand sich auch eine Rückfahrgelegenheit  zumindest bis nach Baden-Baden. Dort stellte ich mich an die Straße und versuchte mit einer Plastiktüte in der Hand nach Hause zu trampen. Es war allerdings ein Sonntagnachmittag und es fuhren keine LKWs, so dass ich einfach ewig brauchte bis
ich endlich bei Michael ankam. Dort wohnte ich nämlich mit ihm zu dieser Zeit im Gartenhäuschen seiner Eltern. Er war gerade am Frühstücken als ich ankam. Ich setzte mich zu ihm an den Tisch und wir sahen uns an. Ich erzählte ihm von meiner etwas schwierigen Rückfahrt, aber über die vorgefallene Sache sagte ich kein Wort. Da meinte Michael plötzlich zu mir: „Monica, Du hast einen schlechten Charakter.“ Ja, war das denn die Möglichkeit! Spinnte und verdrehte der Typ jetzt einfach alles?

Ich hätte damals wirklich aufstehen sollen und gehen, am Besten für immer.

Aber ich liebte ihn wirklich sehr und so sah ich über diese Äußerung hinweg. Ich wollte nur wieder Frieden mit ihm. Mir war schließlich klar, die Sache musste unangenehm für ihn sein und ich wollte sie ihm auch verzeihen. Er hätte sich nur zu entschuldigen brauchen. Ich kannte schließlich Brigitte und Lotte, gegen die Zwei war einfach kein Kraut gewachsen. Wenn die jemanden verführen wollten, dann taten sie es auch. Und das mein Michael da schwach geworden war, nun, mich wunderte es irgendwie gar nicht. Da wir später zusammen ein Kind hatten und irgendwann auch geheiratet haben, können sie sich vorstellen, wir fanden wieder zueinander, trotz dieser wirklich bösen Geschichte.Aber natürlich denke ich jetzt auch an die Sache mit dem Schoß. Ich kann irgendwie nur sehr schlecht böse werden, meine Reaktion ist extra freundlich zu sein.

Bei Michael, bei meinem Vater, bei Steini und wenn ich suche, dann finde ich noch

eine ganze Reihe weiterer Personen, die eigentlich meine Wut und meinen

Ärger hätten abbekommen müssen, doch stattdessen

überschüttete ich sie mit Liebe.

Markus Söder, Ministerpräsident, Bayern, CSU, Rede, Dankbarkeit, Bundesländer

So, jetzt war ich erst mal frühstücken und eine Zigarette rauchen.

Cora saß auch unter dem Pavillon und sie erklärte mir, dass wir uns heute Abend um Viertel nach Sieben am Pavillon treffen sollen, es würden auch noch andere Frauen mit ins „Feldertal“ kommen wollen. Nun, eigentlich habe ich dazu nur wenig Lust, und Cora hätte so ja auch ohne mich Gesellschaft, aber vielleicht ist es auch mal ganz gut mit anderen etwas zu unternehmen. Ich schau mal wie ich mich heute Abend fühle. Jetzt aber will ich auf mein Lieblingsthema zurückkommen. Das Universum.

Noch habe ich Ihnen schließlich nicht die Sache mit der Weltformel erklärt.

Was soll diese Weltformel eigentlich genau aussagen?

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Was erwartet man von ihr?

Ich weiß darüber auch nicht so viel, nur, dass sie das

ganze Universum erklären soll. Seine Entstehung, seinen

Aufbau, seine Funktion. Nun, und ich möchte gerne

einen kleinen Beitrag dazu leisten.

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Denn ich habe eine Idee dazu.

Auf diese Idee kam ich beim Blättern in einem Wissenschaftsmagazin.

Dort wurden unterschiedliche Bilder vom Universum gezeigt. Keine Fotos sondern Computerbilder, und die Abbildungen zeigten nicht nur einen Ausschnitt des Universums, sondern das ganze Bild. Verschiedene Wissenschaftler hatten Theorien darüber entwickelt, wie sie sich das Universum als Ganzes vorstellten. Einer zeigte eine Art verschlungener Kugel, an die anderen Bilder erinnere ich mich nicht mehr. Nur an Eines noch, und dies zeigte das Universum als eine Art Achterschleife. Das Universum sah so aus wie ein Unendlichkeitszeichen und das hieß, wenn man an einem Punkt des Universums startete, dann kam man irgendwann wieder zum Ausgangspunkt zurück. Ich fand diesen Entwurf ganz besonders schön. Er war einfach und elegant, also ganz nach dem Geschmack von lieben Gott, wie ich annahm. Außerdem erinnerte mich diese liegende Acht an mein Quarkschleifchen. Auch die waren eine Acht. Konnte es also sein, dass es tatsächlich stimmte:

„Wie im Kleinen so im Großen!“

Das war doch eine faszinierende Vorstellung.

Das Universum war ein riesenhaftes Quark!

Und es bestand im Prinzip aus zwei riesigen Elektro/

nen, die sich miteinander verbunden hatten.

Ein weibliches Elektron und ein Männliches. Das Weibliche drehte sich rechts herum, das Männliche links. Sie waren im Urknall miteinander verschmolzen und seit 14 Milliarden Jahren wuchs diese Achterschleife unaufhörlich an. Es entstanden in dieser Schleife weitere winzige Achterschleifen, die sich zu Kernteilchen entwickelten, Protonen bildeten und irgendwann ganze Sterne schufen und aus ihnen wurden dann riesige Galaxien. Und alles steckte in dieser einen großen Achterschleife. Ich weiß nicht wie man daraus eine Formel macht, vielleicht fehlt dazu auch noch allerhand, aber die Idee selbst, die finde ich einfach wunderschön.

Wenn Sie jetzt aber denken, ich wäre nun am Ende meiner Geschichten

über das Universum angekommen, dann muss ich Ihnen sagen:

„Nein, denn jetzt geht es eigentlich

erst richtig los.“

Denn noch fliegt mein Bombini ja nicht, ich habe

bisher nur erklärt, was passieren müsste, damit es schwebt.

Gut, vielleicht bewegt es sich auch ein bisschen, denn der Unterdruck ist ja schließlich auch noch da. Aber wie es die enorme Geschwindigkeit erreichen kann, um damit womöglich sogar schneller als das Licht zu reisen, dass habe ich Ihnen noch nicht erzählt. Doch auch dazu muss ich etwas Anlauf nehmen und deshalb gehe ich jetzt erst mal noch eine Zigarette rauchen.

Nach der Zigarette habe ich mich etwas hingelegt und tatsächlich auch geschlafen.

Ich habe sogar ziemlich lebhaft geträumt.

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Ich träumte, dass ich einen Film über

den Besuch einer großen Stadt gemacht hatte.

Ich war in diesem Film auch selbst zu sehen. Ziemlich froh war ich über den Umstand, dass von meinem dicken Bauch jedoch nichts zu sehen war. Und auch in meinem Traum war irgendwann Essenszeit und man konnte sich das Essen an einer Theke abholen. Heiko war auch da, doch sein Teller, der auf irgendwelchen Stufen bei seiner Jacke lag, wurde kalt.

Ich sprach Cora darauf an, doch sie meinte: „Er muss ka-ka.“

Daraufhin stellte ich mich wegen des Essens an, doch es gab nur noch einen Teller mit zwei großen, verbrannten Frikadellen, ein paar Kartoffeln und etwas Soße. Ich hatte Hunger und so nahm ich das schon fast kalte Essen und ging damit auf eine Wiese um zu Essen. Das Essen war ziemlich unappetittlich und ich wurde wach.Und wenn ich jetzt auf die Uhr schaue, dann kann ich tatsächlich gleich Essen gehen.

Ich hoffe, und eigentlich bin ich sicher, es wird bestimmt

besser schmecken als in meinem Traum.

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So bin ich also noch nicht dazu gekommen von

dem möglichen Antrieb meines Bombinis zu sprechen.

Aber keine Sorge, nach dem Essen geht es los. Dann sprechen wir auch etwas intensiver über die Lichtgeschwindigkeit und wie man diese Geschwindigkeitsgrenze vielleicht auch überwinden kann. Denn, wie sie sicherlich wissen, bisher hält die Wissenschaft einen Flug in Überlichtgeschwindigkeit für absolut ausgeschlossen. Doch wir müssten schon schneller als das Licht sein, wenn wir wirklich im Universum herum kommen wollten. Der nächste zu erreichende Stern ist 4 Lichtjahre entfernt und dahinter findet man erst nach 100 Lichtjahren lohnenswerte Ziele. Wer will schon so viel Zeit in einem Raumschiff verbringen.

Also, das mit der Lichtgeschwindigkeit ist wirklich sehr wichtig.

Darum, bis gleich.

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So, bevor es los geht möchte ich noch von Mareike erzählen.

Ich habe mich gera deauf der Raucherbank mit ihr unterhalten. Sie ist 25 Jahre alt und hatte schon drei mal eine Psychose. Jedes mal mit 4-monatigem Krankenhausaufenthalt. Dort hatte man sie sogar fixiert, dass heiß ans Bett gefesselt. Sie weiß nicht genau warum, denn sie hatte eigentlich niemandem etwas tun wollen, noch wollte sie sich selbst gefährden. Aber sie hatte Angst, dass man sie vergiften wollte und darum verweigerte sie die Medikamente und Beruhigungsspritzen. Ich finde das schon ganz schön hart. Sie erzählte mir offen von ihren psychotischen Gedanken zu dieser Zeit und sie meinte, sie wolle vielleicht mal ein Buch darüber schreiben, denn sie fände ihre Geschichten eigentlich sehr lustig. Sie war zum Beispiel Aschenputtel und Rapunzel oder eine kleine Hexe mit dem Raben Abraxas auf der Schulter. Später lernte sie dann tatsächlich ihren geflügelten Freund kennen, denn ihr neuer Freund hatte auch mal ein Psychose und in der war er genau dieser Abraxas. Ich habe sie sehr ermuntert ihr Buch zu schreiben und ich erzählte ihr, dass ich gerade ebenfalls an meiner Geschichte schreiben würde, da ich meine psychotische Welt eben auch sehr interessant fände. Wir waren uns darin einig, dass es sich lohnt sich mit der jeweiligen Psychose auseinander zu setzen, und dass sie ähnlich wie Träume interpretiert werden können.

Aber, wir wollten uns ja jetzt eigentlich mit der Licht/

geschwindigkeit auseinandersetzen

und deshalb:

Themenwechsel!

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Das Licht ist fast 300 000 km pro Sekunde schnell und Einstein

stellte fest: „Es gibt im Universum nichts das schneller ist als das Licht.“

Und bisher hat er wohl auch Recht behalten, denn auch die Neutrinos sind nicht schneller. Obwohl bei Messungen im letzten Jahr tatsächlich eine höhere Geschwindigkeit gemessen wurde. Doch nach langem Suchen stellte man fest, die Messung kam durch einen Kabelfehler zu Stande. Schade eigentlich, denn es wäre ein hoffnungsfrohes Zeichen, wenn wir etwas entdecken würden, dass diese besondere Grenze überwinden kann.
Ein Professor in Köln glaubt allerdings sehr wohl daran, dass diese Grenze nicht absolut ist, denn er hat in mehreren Versuchen Tonsignale in Überlichtgeschwindigkeit durch ein Kabel geschickt. Dieses Kabel war jedoch auch ein Besonderes. Es war hohl und über eine längere Strecke verjüngte es sich, dass heißt es sah aus wie ein Wasserrohr, welches im Querschnitt plötzlich kleiner wurde.
Und wie es bei einem Wasserrohr eben auch wäre, die Teilchen wurden in dem verjüngten Rohrstück schneller. Sie kamen in Lichtgeschwindigkeit an, rasten überlichtschnell durch das Teilstück und wurden dann gemessen.

Dabei kühlte die Umgebung merklich ab,

denn die benötigte Energie für den schnelleren Transport

wurde, so vermutete der Professor, der Umgebungsluft entnommen.

Sie können sich vielleicht vorstellen, die Versuche dieses Professors wurden mit großer Skepsis aufgenommen und da die übermittelten Signale ziemlich abgehackt und undeutlich waren, hält man sein Experiment für nur wenig gelungen. Die Wissenschaft hat nämlich sehr große Schwierigkeiten mit der Überlichtgeschwindigkeit, da ihr ganzes Weltbild sich darauf begründet. Würde es einem Forscher irgendwann tatsächlich gelingen, eine Botschaft schneller als das Licht zu übertragen, dann stürzt ihr ganzes, schönes Physikgebäude zusammen. Die Annahme der Lichtgeschwindigkeit als Grenze ist einfach grundsätzlich und darf darum auch nicht fallen. Doch nicht nur der Kölner Professor versucht genau das zu erreichen. Schon vor Einstein soll ein Wissenschaftler die 4-fache Lichtgeschwindigkeit bei seinen Versuchen gemessen haben, doch damals interessierte dies kaum, denn von der Lichtgeschwindigkeit als Grenze hatte man zu dieser Zeit noch nichts gehört. Erst Einstein kam Anfang des 20. Jahrhundert damit hervor und er setzte sich damit durch.
Einstein zu bezweifeln bekommt jedoch kaum einem gut, denn wer sich zu seinem Gesetz kritisch äußert, der landet schnell im Abseits. Darum wird es sicherlich nochlange dauern, bis an dieser Grenze auch in Wissenschaftskreisen gerüttelt werden wird. Meine Meinung ist: Ich hoffe, das Einstein sich geirrt hat, denn sonst wird die Erkundung des Weltraums eine sehr langweilige Angelegenheit.
Ich habe mir jetzt erst mal einen dieser leckeren Milchkaffee aus der Cafeteria geholt und auch gut Zucker hinein getan, denn das Thema, um das es jetzt geht, ist schon ziemlich kompliziert. Die Überwindung der Lichtgeschwindigkeit. Zunächst müssen wir dabei die Frage klären, woher nimmt man die Energie für so hohe Geschwindigkeiten?

Die Frage, wie man dann auch noch die Einsteinsche

Grenze überwindet, klären wir

etwas später.

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Wollte man 300 000 km pro Sekunde mit herkömmlichen Antriebs/

techniken erzielen, dann wäre der Benzintank aber auch die Menge an Uran

so groß und schwer, dass man wahrscheinlich gar nicht richtig von Fleck käme.

Mit Sonnensegel ginge es vielleicht auch, doch die haben einen so langen Anfahrtsweg, dabei würde man dann auch alt und grau. Es muss also eine andere, neue Energiequelle her. Und die einzige Idee, die ich dazu habe, ist die Vakuumenergie. Sie ist wie ich ja schon erklärt habe überall ausreichend vorhanden, im Weltall sowieso. Ein Wissenschaftler hat einmal ausgerechnet, dass sich in einem Qubikzentimeter Vakuum die Energiemenge befinden würde, die so groß wie der Energiegehalt der gesamten, festen Materie im sichtbaren Teil des Universums ist. Das ist natürlich im Grunde unendlich viel und ich sage mal, sollte der Mann sich vielleicht doch verrechnet haben, so scheint es dennoch ungeheuer viel zu sein.
Also nehmen wir am Besten diese unerschöpfliche Vakuumenergie für unsere Reisen ins Weltall. Doch wie kommt man da heran? Es gibt mittlerweile schon mehrere Forscher und Tüftler, die sich darüber Gedanken machen und ich will ihnen hier meine Idee dazu vorstellen.

Wir müssten ein Raumschiff bauen, dass die Vakuumenergie, die

durch so eine „Torsionsfeldsanduhr“ fließt, irgendwie

abschöpft. Doch wie ist das möglich?

Normalerweise fließt die Energie dort einfach nur durch und sie reagiert scheinbar auch nicht mit uns. Sie setzt zwar durch die Druckverhältnisse in ihren Kegeln so ein Elektron in Bewegung, aber kann sie auch ein ganzen Raumschiff davon rasen lassen?

Nun, ich nehme es mal vorweg, ja, ich denke schon.

Denn da ein Elektron in  Lichtgeschwindigkeit

unterwegs sein kann, sage ich:

„Wie im Kleinen, so auch im Großen.“

Das Raumschiff kann Lichtgeschwindigkeit erreichen.

Der Torsionsfelskegel muss einfach nur entsprechend groß sein. Dafür benötigen wir dann natürlich auch ein entsprechend großes Magnetfeld. Und dieses erschaffen wir zum Beispiel durch einen riesigen, kreisrunden Zweiplattenkondensator, der unter Hochspannung gesetzt wurde. Ich sage mal, die UFO-Sichtungen, die es seit ein paar Jahren gibt, die sprechen auch meistens von scheibenförmigen Objekten. So müsste unser eigenes Raumschiff dann also wohl auch aussehen. Aber vielleicht braucht es für große Geschwindigkeiten auch noch etwas anderes. Deshalb gehen wir noch mal in die Kegelspitze. Dort wo das von mir vermutete Neutrino sitzt, also die Spinumkehrschleife. Der Spin ist nur ein anderes Wort für den Drehsinn. Ich sprach glaube ich schon mal davon, als ich erzählte, dass so ein Elektron einen Spin von +1⁄2 oder – 1⁄2 hat.

Was bewirkt nun so ein großes Torsionsfeld in diesem kleinen Teilchen.

Ich denke, das Neutrino wird sich sehr, sehr viel schneller drehen. Vielleicht könnte man diese Drehenergie irgendwie abzapfen und damit Wasser heiß machen, damit die Reisenden in dem Raumschiff auch Kaffee trinken können. Doch Spaß beiseite, ich kann heute noch nicht sagen, ob es möglich sein wird, an die durch die Torsionsfelder fließende Energie heran zu kommen. Das wäre, denke ich, dann eine
Aufgabe für zukünftige Ingeneure.

Aber es gibt noch ein anderes Phänomen, dass

uns jetzt interessieren sollte.

Die Implosion.

Implosion ist das Gegenteil von Explosion.

Bei der Explosion wird etwas in Tausend Stücke zerrissen, bei der Implosion wird etwas einmaliges Erschaffen. Wir kennen dieses Phänomen von Gasblasen im Wasser. Diese Gasblasen entstehen an den Schrauben der großen Schiffe und sie machen sich dadurch bemerkbar, dass sie die Metalloberfläche der Schrauben beschädigen. Denn durch die Drehung der Schrauben entsteht ein Unterdruck und der lässt diese Gasblasen im Wasser entstehen. Und dabei sprengen sie winzige Metallteile an den Schrauben ab.

So eine Blase möchte ich auch entstehen lassen.

Eine Torsionsfeldblase.

Denn, wenn die Torsionsfelder der „Sanduhr“ immer größer werden, dann ragen das südliche und das nördliche Feld über die Magnetfelder hinaus und kommen sichnäher und irgendwann ziehen die äußeren Ränder der Kegel sich gegenseitig an. Und schwups, es entsteht eine Blase und jetzt kommt es, alles was in der Blase sich befindet ist jetzt unsichtbar. Das Raumschiff ist für uns weg. Wahrscheinlich steht es dort noch, aber wir sehen es nicht mehr.
Vielleicht ist es aber auch genau in diesem Moment 3 Millionen Lichtjahre weit weg. Denn so eine Torsionsfeldblase ist etwas ganz Besonderes. Sie befindet sich nämlich in einer anderen Dimension. Und in dieser Dimension ist jeder Ort im Weltall gleich schnell zu erreichen. Natürlich könne Sie jetzt fragen: „Woher will die Frau das wissen?“ Gut, ich gebe zu, ich weiß es nicht hundertprozentig, aber ich vermute das es so ist. Nun, und wenn sie sich etwas eingehender mit UFOs beschäftigt haben, dann ist bei ihnen genau so etwas zu beobachten. Sie werden plötzlich unsichtbar, sie tauchen wie aus dem Nichts auf, sie müssen von weit her sein, denn belebte Sterne haben wir in unserer Nähe noch nicht entdeckt, und ich sage mal, die besonderen Eigenschaften der Torsionsfelder sind von uns auch noch nicht erforscht.
Natürlich habe ich mir auch Gedanken darüber gemacht wie dieser überdimensionale Flug möglich sein kann und da kam ich auf einen wie ich denke interessanten Vergleich.

Normalerweise werden alle Kräfte in unserem Universum über Wellen übertragen.

Die schnellste Welle ist für uns zur Zeit das Licht.

Sie schwingt durch den unendlich großen Weltraum

wie eine Welle im Wasser.

Jetzt sagen die Wissenschaftler unter ihnen vielleicht: „Nicht wie im Wasser, gute Frau, denn den Äther gibt es nun mal nicht.“ Die Frage nach dem Äther ist auch so eine Sache. Früher gingen alle Wissenschaftler davon aus, der Raum ist gefüllt durch ein Medium, und dieses Medium nannten sie Äther. Dieser Äther war ein unsichtbares Medium auf dem die Wellen getragen wurden. Doch wurde er bis heute nie wirklich festgestellt und es gab einige Versuche seine Existenz zu beweisen, aber es gelang nicht. Also setzte sich der Gedanke durch, das Nichts ist wirklich Nichts. Einen Äther gibt es nicht. Ich hingegen denke, es gibt den Äther oder moderner ausgedrückt das energiereiche Vakuum, er lässt sich aber mit unseren Methoden nicht feststellen. Denn das Vakuum ist einfach überall und es ist auch nicht flüssig sondern fest.

Es ist „gefrorene“ Energie.Und deshalb ist das Licht auch nicht unendlich

schnell, denn das „feste“ Vakuum bremst das Licht ab.

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Nun aber zu dem Vergleich:

Wenn man Wellen auf einer Wasseroberfläche beobachtet, dann

haben sie eine bestimmt Geschwindigkeit. Und diese Geschwindigkeit ist begrenzt.

Das heißt, schlage ich mit einem Stock ins Wasser, dann braucht die entstehende Welle eine ganz bestimmte Zeit um an das andere Ufer zu kommen. Ist das Wasser jedoch gefroren, und ich schlage jetzt mit dem Stock auf das Eis, dann ist die entstehende Schallwelle viel schneller auf der anderen Seite. Wenn wir also schneller als die Welle sein wollen, dann müssen wir auf das Eis schlagen.

Dazu müssen wir natürlich erst mal begreifen, dass das Vakuum „gefroren“ ist.

In ihm ist die Energie, so vermuteten es die zwei Forscher, an deren Namen ich mich nicht mehr erinnere, fraktal strukturiert, dass heißt die Vakuumenergie liegt in einem kristallinen Zustand vor. Unsere Körper haben damit nur wenig Probleme, solange wir uns relativ langsam bewegen, denn die Protonen und Elektronen schlüpfen durch diese kristalline Struktur. Bewegen wir uns jedoch sehr schnell, dann treten komische Phänomene auf. Unser Masse nimmt zum Beispiel rasant zu, dass heißt es kostet uns immer mehr Energie uns zu fortbewegen. Ich denke, dies hat etwas mit dem Widerstand des Vakuums zu tun. Nur eben so eine Torsionsfeldblase hat damit keine Schwierigkeiten, denn die Blase besteht ja aus „flüssiger“ Vakuumenergie und sie flutscht daher einfach durch das Eis hindurch.

Jetzt war ich erst mal zwei Zigaretten rauchen

und ich habe mir noch einen Automatenkaffee geholt.

Irgendwie werde ich auch heute nicht richtig wach. Aber mein Kopf funktioniert dennoch ganz gut, so stelle ich fest. Ich habe ihnen in dieser Woche so langsam aber sicher alles erzählt, was ich so über das Universum und seine Teilchen weiß. Und auch von meinen Hypothesen habe ich nun soweit alles berichtet, was es an Interessanten zu sagen gibt. Ich komme also zum Ende und ich hoffe, es hat Sie auf unser Universum neugierig gemacht, sollten Sie sich bisher dafür noch nicht richtig interessiert haben. Ich schaue mir jedenfalls so gut wie alles an, was es im Fernsehen dazu gibt, ich finde auch die Lehrfilme von Harald Lech sehr gut. Außerdem empfehle ich ihnen das Buch „Das elegante Universum“ von BrianGreen, sollten sie sich nun vielleicht doch stärker für die Stringtheorie interessieren.

Das Buch ist zwar ziemlich umfangreich, aber ich denke, es ist

durchaus auch für Laien verständlich, zumindest größtenteils.

In knapp einer Stunde gibt es Abendbrot und dann, so habe ich zu Cora gesagt, warte ich erst mal auf Wolfgangs Anruf. Danach gehe ich vielleicht ins „Feldertal“. Obwohl ich mir das jetzt noch nicht so richtig vorstellen kann. Vielleicht muss Cora heute ohne mich auskommen. Sie tut mir wirklich sehr leid und ich mache ihr eigentlich auch gerne eine Freude, doch den Tag mit Musik und Tanz zu Ende zu verbringen, das möchte ich glaube ich lieber doch nicht.
Allerdings weiß ich auch nicht worüber ich heute und die nächsten Tage noch schreiben werde. Im Prinzip habe ich so langsam meine ganze Lebensgeschichte erzählt. Natürlich fehlt noch so einiges aus meiner Kindheit und auch über die Zeit mit Michael habe ich noch nicht viel erzählt, aber ich denke doch, Sie haben sich ein Bild von mir machen können. Denken Sie immer noch, dass alles am Ende nur eine Krankheit ist? Oder glauben Sie nicht auch, irgendwie passt einfach alles so gut zusammen, das kann doch eigentlich kein Irrsinn sein. Mir geht es jedenfalls so. Vielleicht habe ich in der hochpsychotischen Zeit wirklich auch etwas gesponnen, ich denke heute nicht mehr, dass mich irgendwelche Agenten verfolgt haben, auch die Geheimgesellschaften haben sich nicht für mich interessiert und der Staat schon mal gar nicht. Das war wirklich reine Psychose.

Aber mein Gotteserlebnis und die Sache mit dem Spiel,

die kann ich nicht einfach als Krankheit abtun.

Vielleicht hat mein Großvater mich nicht tatsächlich hypnotisiert, möglicherweise waren dies Erlebisse, Dinge die mein Unterbewusstsein erschaffen hat, aber sie hatten eine wahrsagende Kraft. Ich sollte eine Wunderwaffe entwickeln und ich habe sie entwickelt. Denn mein Bombini ist mehr als nur ein lustiges Spielzeug. Die Beschäftigung damit hat mich um ein ganzes Weltbild reicher gemacht. Ich habe neue Erkenntnisse gewonnen und eine Vorstellung von unserer interplanetaren Zukunft entwickelt. Ich kann mir heute wirklich eine Technik vorstellen, die uns an die Grenzen des Universums bringen kann.

Und vielleicht kommen wir eines Tages ja sogar darüber hinaus und

sehen den lieben Gott in seiner großen Badewanne

mit den Seifenblasen spielen.

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Damit wären wir natürlich wieder am Anfang unserer

Reise durch das Universum und es stellt sich die Frage:

„Was ist denn jetzt eigentlich mit Satan Senior und dem Wettstreit: Wer ist stärker? Satan oder Gott.„ Vielleicht sollte ich heute Abend versuchen diese Frage zu beantworten. Natürlich ist das nicht ganz ungefährlich, denn wenn Gott sich schon nicht in seinen Tresor schauen lassen will, Satan hütet seine Geheimnisse noch stärker. Wenn er den Mund aufmacht, dann kommen meistens nur Lügen daraus hervor. Er sorgt am Liebsten überall für Verwirrung und Chaos. Vielleicht war es ja seine Idee mich in dem Winter 2006 an den Rand des Wahnsinns zu treiben, vielleicht verdanke ich ihm diese wirklich harte Zeit.

Vielleicht war es auch nicht Gottes Idee mir das Gedächtnis zu nehmen,

er hat es nur nicht verhindert, denn es schien ihm am Ende

für mich die beste Lösung zu sein.

Nicht alle Ideen Satans sind in seinen Augen schlecht, denn er schaut meist weit darüber hinaus und weiß wie sich die Dinge danach weiterentwickeln. Und da er wusste, dass ich meine gesamte Erinnerung wieder zurück erhalten würde, nun, da sah er in dem Gedächtnisverlust einfach nur eine wirkungsvolle Möglichkeit das satanische Wahnsinnstheater zu beenden.
Heute jedenfalls kann ich ohne Groll daran denken. Ich bin einfach nur glücklich, dass ich all mein Wissen wieder habe. Denn, glauben Sie mir, der Verlust meines in vielen Jahren entwickelten Weltbildes war für mich eine unheimliche Strafe. Ich habe zutiefst darunter gelitten. Meine Verzweiflung darüber war wirklich riesengroß. Ich kam mir total bestohlen vor. Wolfgang will mir ja nicht glauben, dass ich zu dieser Zeit an einem Trauma litt, aber ich bin sicher, ich war total traumatisiert.

Doch, das Wolfgang nicht daran glaubt liegt vielleicht auch daran, dass ein

Satan Junior in ihm steckt und der behauptet sowieso die ganze Zeit:

„Ach was, das ist doch alles gar nicht so schlimm! Mein Vater hat es doch im Grunde auch nur gut gemeint. Dieses Bombini hat sie verrückt werden lassen und er hat ihr im Grunde doch nur geholfen von ihrem Weltrettungstrip herunter zu kommen. Wir brauchen keine Bombini-Revolution. Die erneuerbaren Energien reichen doch völlig aus um ein Paradies auf Erden zu erschaffen. Gut, mein Vater unterstützt mit vereinten Kräften die Öl- und Atomenergieindustrie, aber er ist ein alter Mann und bald werde ich der Herrscher der Welt sein. Dann gibt es überall Windräder, Sonnenkollektoren und Erdwärmeanlagen. Die Menschen werden Energie sparen lernen und da es bei ihnendann überall schön sauber sein wird, werden sie auch nicht auf andere Planeten wollen. Wozu also Raumschiffe mit Torsionsfeldtechnik. Nachher verbreiten sie nur ihre schlechten Gewohnheiten auf die anderen, belebten Planeten. Besser jeder bleibt für sich und nutzt die Möglichkeiten, die der eigene Planet bietet.„

Und Wolfgang stimmt ihm in allen Punkten zu.

In mir ist aber Monalisa wieder zu voller Größe

herangewachsen und sie mag von ihrem

Plan nicht lassen.

Sie will die große Vereinigung aller belebten

Planeten, sie will Austausch und Kommunikation.

Sie will, dass die Menschen erfahren, dass sie nicht allein im Universum sind. Und außerdem ist sie der festen Überzeugung, wenn der Mensch sich um die Bombini-Technologie kümmert, dann bekommt er auch heraus, was Gott in seiner Kiste versteckt hält. Und daran ist sie nun mal sehr interessiert.

Ist Monalisa nun eine göttlich oder eine satanische Gottheit?

Satan Junior hält sie jedenfalls mittlerweile für seinesgleichen. Zuerst war sie einfach nur naiv, eine Göttin halt. Sie glaubte an das unbedingt Gute in der Welt und sie liebte die Menschen über alles. Verrat, Gemeinheit und Hinterlist kannte sie nicht und sie wollte auch nicht glauben, dass die Menschen solche negativen Eigenschaften in sich trugen.
Doch nun hat sie an ihrem eigenen Leib und Geist die Erfahrung gemacht, es gibt tatsächlich auch das Böse in der Welt. Den Mann, der sie erschoss, den wird sie jedenfalls nie vergessen. Und sie hat auch die Schwäche der Menschen erkannt. Sie konnten durchaus oberflächlich und am Guten desinteressiert sein. Viele dachten oft nur an ihren eigenen Vorteil und Nächstenliebe war nicht selten sehr eigennützig.

Der Mensch war auch sehr bequem und sah schnell nur den kurzfristigen Erfolg.

Langjährige Mühen mussten sich in klingender Münze auszahlen und wenn es schnell etwas zu verdienen gab, dann sagte kaum einer nein. Satan Senior hatte also auf der Erde ein relativ leichtes Spiel mit den Menschen. Wenn er ihnen Ruhm und Ehre versprach, dann verkauften sie ohne groß nachzudenken auch ihre Seele. Und daran war Satan Senior sehr gelegen, denn er wollte, dass sie ihn anbeteten und nicht seinen alten Kontrahenten, den erfolgreichen Universumszauberer.

Die Satanischen hätten natürlich gerne ein eigenes Universum gehabt, doch der Senior scheiterte bislang an dieser Aufgabe. Er hatte wirklich alles versucht, aberimmer wieder platzten seine Seifenblasen sobald er zu ihnen ins Wasser stieg. Aber auch, wenn er nur von Weitem versuchte in sie hinein zu schauen, in ihnen zeigte sich kein Leben. Darum hatte er sich nach einigen Hin und Her auch entschieden, diese wiedergeborene Göttin mit dem berühmten Namen zu unterstützen. Er hoffte durch sie an den Inhalt des Tresors zu gelangen. Er hatte eingesehen, dass er bei der Lösung des Rätsels wohl oder übel auf sie angewiesen war. Sie hatte jetzt schon zusammen mit dieser Monica so viele Geheimnisse gelüftet, er traute ihr durchaus zu, dem Alten auch das Rezept für ein lebendiges Universum zu entreißen.

Das Satan Senior mit seinen Universen scheiterte war für viele Wissenschaftler kein Wunder, denn sie hatten ausgerechnet, das Mischungsverhältnis zwischen Materie und Antimaterie musste wahrlich sehr genau abgemessen werden. Wenn unser Universum auch nur einen Hauch anders beschaffen gewesen wäre, dann wäre es nicht stabil gewesen und ebenfalls einfach nur zerplatzt oder in sich zusammengefallen. Das Verhältnis war dabei aber so kompliziert, das die Zahl, die bei ihren Berechnungen herausgekommen war, einfach unendlich krumm war, so dass auch Monalisa sie sich einfach nicht merken konnte. Und darum bezweifelte sie auch, dass die Zahl die Lösung war. Gott dachte einfach nicht so kompliziert.

Sie glaubte ja immer noch an einen Liebesakt.

Doch über solche Dinge wollte der liebe Gott nur selten mit ihr reden.

Sex war ihm irgendwie peinlich, so wie fast allen Göttern Sex ehr unangenehm war. Es hatte nicht selten etwas sehr satanisches, zumindest wenn man nicht nur reinen Blümchensex betrieb. Solche Zärtlichkeiten fanden durchaus auch zwischen den Göttern statt. Aber ich rede von richtigen, hemmungslosen Sex. Monalisa war sich zwar sicher, auch der liebe Gott hatte ab und zu eine derartig, leidenschaftliche Beziehung gepflegt, doch das war offensichtlich lange her und kein Thema, über dass er gerne sprach.

Satan Senior allerdings liebte den harten Sex und er ermunterte seine Gefolgsleute auch regelmäßig dieser Leidenschaft zu frönen. Er liebte ganz besonders den Gruppensex und auch „Das Paradies der Frauen“. Darin wollte er gerne der Obermacker sein. Er bedauerte es denn auch, dass es nicht zu einer Realisierung dieses einmaligen Hauses gekommen war. Er war in der Zukunft durchaus bereit Monalisa auch bei dieser Revolution behilflich zu sein. Aber noch lehnte sie sein Angebot stolz ab. Sie wollte sich nicht unnötig auf ihn einlassen.Doch, was ihr Bombini anging, da war sie mittlerweile bereit eine Ausnahme zu machen. Sie hatte eingesehen, allein mit dem lieben Gott im Rücken kam sie in dieser vom Satan beherrschten Welt nicht weit. Denn, auch dies war eine Erkenntnis, die sie gewonnen hatte: Der liebe Gott hatte auf der Erde nur recht wenig zu sagen.

Sie würde demnach Beide brauchen um die Revolution wahr werden zu lassen.

Und nachdem sie erlebt hatte, dass auch der liebe Gott sich manchmal auf satanische Methoden einließ, man denke nur an den zweiten Blitz, da sah sie einfach nicht mehr ein, wieso sie allein es auf göttlichem Wege versuchen sollte. Sie war also in gewissen Grenzen bereit mit diesem hinterhältigem, unsympathischen Kerl zusammen zu arbeiten.
Gesehen hatte sie ihn allerdings noch nie. Er zeigte sich nur selten in der Öffentlichkeit. Da schickte er lieber gutaussehende, galante und sehr unterhaltsame Mitarbeiter vorbei, Leute, die wussten wie man einen guten Eindruck machte und Vertrauen aufbaute.

Wolfgang meinte ja, Satan Senior schon einmal leibhaftig

vor sich gehabt zu haben.

Doch diese Gestalt war tatsächlich so hässlich und Angst einjagend, diesen Kerl wollte jeder einfach nur schnell wieder los werden. Und so hatte er diese unangenehme Gestalt auch aus seinem Keller vertrieben, noch ehe er ihn sich genau angesehen hatte. Natürlich war Satan Senior auch ein Zauberer und er war durchaus in der Lage sich in einen jungen, hübschen Mann einzuschleichen, aber meistens verlor derjenige dann schnell seine Schönheit und wurde zu einem eingebildeten Pfau, den niemand wirklich nett fand. Und so hatte Satan Senior sich aus dem direkten Geschäft weitestgehend zurückgezogen und ließ seine Seelen für sich die Arbeit tun. Davon hatte er wahrlich genug auf der Welt, ja, sie beherrschten die Welt – und sie wollten die Bombe. In einer meiner Hypnosesitzungen hatte mein Großvater einst zu mir gesagt, als ich ihn fragte, was ich tun sollte, falls ich es nicht schaffen würde die Wunderwaffe zu erfinden:

„Behaupte es einfach, das reicht schon.“

Sollte ich die satanische Gesellschaft also mit dem

Versprechen locken, ich hätte die Wunderwaffe gefunden?

Eine Waffe, die ganze Kontinente in die Luft sprengen konnte? Eine Waffe, die den chiralen, toroidalen Magnetknoten auseinanderreißen konnte, um dadurch Millionen mal mehr Energie frei zu setzten als eine Atombombedies tat? Würden die Menschen wirklich so weit gehen und die Erde selbst damit vernichten? Oder würden sie bei dieser Aussicht nicht vielleicht doch die Finger davon lassen und sich lieber auf die Entwicklung eines überlichtschnellen  Raumschiffes konzentrieren? Was wollte Satan Senior? Wollte er Gottes Universum zerstören? Oder wollte er mit Hilfe des Bombinis seine Macht im ganzen Universum durchsetzen?

Satan Junior kannte seinen Vater gut und er befürchtete wirklich das Schlimmste.

Er hatte Monalisa immer wieder gewarnt und auf das verheerende Beispiel mit der Atombombe hingewiesen. Damals hatte Satan Senior den wenigen Wissenschaftlern, die von der Kraft des Atomkernes wussten, das Märchen von Hitlers Atombombe erzählt und schon fanden sich Hunderttausende, die bereit waren die Bombe zu bauen und auch einzusetzen. Nicht gegen Hitler, den hatten sie mit ganz konventionellen Mitteln gestoppt, aber die Japaner boten ein ebenso gutes Ziel. Sie wollten es einfach krachen sehen und warfen zwei der Bomben auf unschuldige Menschen ab.

Das Inferno war beispiellos und läutete die Ära des Atomzeitalters ein.

Jetzt wollte jeder so eine Bombe haben um sich

zu verteidigen, wie sie sagten.

Und schon bedrohten sie sich gegenseitig mit so vielen von diesen mörderischen Dingern, dass sie den ganzen Planeten in Schutt und Asche bomben konnten. Zu einem weiteren Abwurf kam es dann aber glücklicherweise nicht. Dafür aber zu Hunderten von Atombombentests, die ganze Landstriche unbewohnbar machten und die allgemeine Radioaktivität stieg auf der Erde besorgniserregend hoch an. Denn das war die eigentliche Gefahr an der Atombombe. Die Strahlung, und die war noch viel gefährlicher als die Sprengkraft. Sie zerstörte das Leben und die Gesundheit ganzer Generationen. Und das müsste man bei einer Magnetknotenbombe eben auch erwarten, wobei die Art der Strahlung völlig neu und unbekannt sein kann.
Monalisa glaubte ja immer noch an die Lernfähigkeit der Menschen und sie ging davon aus, dass den Menschen heute die Gefahr deutlicher vor Augen stehen würde als damals zu Einsteins Zeiten. Außerdem glaubte sie an die große Begeisterung, die ihr Bombini auslösen würde, und dass die Menschen sich als eine Einheit betrachten würden, wären sie in der Lage das Weltall zu bereisen um mit anderenPlanetenbewohnern in Kontakt zu treten. Satan Junior zweifelte an dieser Vision. Er glaubte, die Menschen würden wie immer erst mal die Bombe bauen und damit würden sie sich dann ins Weltall begeben um sich gegen welche Feinde auch immer zur Wehr zu setzen.
Sie fragte darum den lieben Gott, was sie tun sollte. Doch der schwieg und wartete einfach seelenruhig ab. Er wusste zwar wie es weitergehen würde, aber er war nicht bereit ihr bei ihrer Entscheidung zu helfen.
Ganz anders Satan Senior. Er bot sich immer wieder als Vermittler an. Doch noch ließ Monalisa ihn wortlos stehen, sie war nicht bereit ihm eine Bauanleitung zu geben. Sollte er doch von selbst drauf kommen.
So, es ist jetzt mal wieder nach 22 Uhr und ich sollte so langsam ins Bett gehen, auch wenn ich morgen etwas länger schlafen kann, aber ich denke, für heute habe ich genug erzählt.

Worüber ich morgen schreiben werde ist noch völlig unklar, ich denke,

ich lasse es einfach mal auf mich zu kommen.

Dokumentation

15. Juli 2012

Es ist nun schon 10 Uhr. Die Sonne scheint

zwar, aber es ist ein Gewitter für heute vorhergesagt.

Ob es also mit meinem Spaziergang mit Uwe etwas wird, bleibt noch abzuwarten. Ich habe relativ gut und lange geschlafen, gefrühstückt und eine Zigarette geraucht. Danach bin ich hoch zu meinem Laptop und ich habe damit begonnen mein Tagebuch von Anfang an noch mal durchzulesen und zu korrigieren.

Jetzt habe ich die ersten zwei Tage hinter mir und ich

frage mich: Ist mein Tagebuch wirklich gut?

Wen wird es interessieren?

Ich brauche unbedingt Probeleser und ich bin froh meinen Sohn und Monika dafür gewonnen zu haben. Sie werden mir ihren Eindruck mitteilen können und danach kann ich entscheiden, ob ich mich auf die Suche nach einem Verleger machen soll. Vielleicht ist es ja wieder einmal nur ein Projekt für mich persönlich. Obwohl ich finde, zumindest der letzte Teil über das Universum müsste doch wirklich viele Menschen interessieren. Ich werde mein Manuskript jetzt jedenfalls Schritt für Schritt überarbeiten und auf Tippfehler untersuchen. Das braucht natürlich Zeit und von da her werde ich wohl ab jetzt nicht mehr so viel zum Schreiben kommen. Aber irgendwie bin ich langsam auch am Ende meiner Geschichte. In den ersten zwei Tagen, die ich gerade gelesen habe, habe ich ja einen kurzen Überblick über meine Erfahrungen in der Arbeitswelt gegeben. Leider sind diese Erfahrungen ziemlich begrenzt. Eigentlich war ich nur ein Jahr so richtig erfolgreich.

Wenn man jedoch bedenkt wie viel ich studiert habe, dann ist die Ausbeute sehr mager. Mein Vater meinte ja, es fehle mir an dem notwendigen Rückhalt in der Familie und vor allen Dingen an Vitamin B um wirklich erfolgreich zu sein. Heute muss ich sagen, er hat wirklich nicht ganz unrecht gehabt. Aber ich habe auch ziemliche Fehler gemacht. Ich hätte damals das Angebot von Bildwerk annehmen müssen. Es war ein großes Risiko, dieses in den Wind zu schlagen. Vielleicht wäre ich dann auch nicht krank geworden. Dann hätte ich allerdings wohl auch nicht das Bombini und die dazugehörige Theorie entwickelt, und dass wäre doch auch ziemlich schade gewesen.

Außerdem stellt sich die Frage:

„Was hätte mein Unterbewusstsein dazu gesagt?“

Das Spiel verlangte schließlich von mir die Entwicklung dieser Wunderwaffe. Hätte esmich womöglich auf andere Weise dahin getrieben? Wäre ich trotz Arbeit und Erfolg krank geworden? Hätte ich vielleicht irgendwann selbst die Brocken hingeschmissen um mich diesem Projekt zu widmen?

War es also unausweichlich?

Wenn man Wolfgangs Geschichte sieht, dann kann man dies schon glauben.

Auf seinem Lebensweg stand nun mal die Begegnung mit mir, wenn man bedenkt, dass mein Großvater ihn mir, damals während einer dieser vermeintlichen Hypnosesitzungen, als meinen zukünftigen Partner vorgestellt hat. Er und ich sollten die Wunderwaffe auf die Welt bringen. Jedenfalls hätte ich Wolfgang nicht kennen gelernt, wenn er weiter bei seinen Straßenbahnen geblieben wäre. Doch über seine Psychose kam er nach Osterath und auf den Testring. Hat das Schicksal tatsächlich so eine große Macht, wenn es sich durchsetzen will? Lässt es einen verrückt werden und das Leben dadurch völlig neu ausrichten bis man genau da landet, wo es vorgesehen ist? Hier sind ja viele Patienten, die durch ihre Arbeit krank geworden sind. Waren sie alle womöglich nicht auf ihrem vorherbestimmten Lebensweg?

Gibt es also die Vorsehung, das unabänderliche Schicksal?

Nun, wenn dem so ist, dann kann ich ja noch hoffen, dass mein Bombini-Projekt am Ende Erfolg haben wird. Ich soll damit schließlich einmal weltberühmt werden. Doch vielleicht ist dies auch nur eine Finte um mich zu motivieren. Mich und meine Freunde und Verwandten. Denn denen wurde es ja angeblich auch verraten. Allerdings weiß da heute niemand mehr etwas von. Es ist nämlich genau das eingetreten, was mein Großvater mir damals unter Hypnose gesagt hat:

„Monica, Du wirst mit Deinem Projekt ganz alleine da stehen,

keiner Deiner Freunde wird dann

noch da sein.“

Ich konnte mir dies damals überhaupt

nicht vorstellen, aber es ist tatsächlich eingetreten.

Heute habe ich nur noch wenige Freunde, eigentlich habe ich nur Wolfgang und vielleicht noch Bodo. Er ist für mich zu einem guten Freund geworden und er unterstützt mich auch soweit es geht. Er verschafft mir Kontakte, er informiert mich über wichtige Themen, er hört mir zu und er fordert mich auf an meiner Malerei festzuhalten. Er meint, mit meinen Physikbildern hätte ich ein Alleinstellungsmerkmal und einen wirklich sehr guten Weg gefunden mein Thema unter die Leute zu bringen.Nach der Reha werde ich die Bilder jedenfalls erst mal ausstellen und sehen, was andere dazu sagen. Gut, in diesen Laden „Solaris 53“ kommen nicht viele Leute, es wird also nur ein kleiner Kreis von Interessierten da sein, aber die Bilder hängen ja ein paar Wochen und sie werden hoffentlich für einige Diskussionen sorgen.
Vielleicht sollte ich noch andere Bilder zu diesem Thema anfertigen. Ich muss mich nur wieder etwas mehr für die Malerei begeistern und mir auch mehr Mühe geben. Meine Gleichgültigkeit und mangelnde Begeisterung steht mir dabei jedoch etwas im Wege. Ob es meine Medikamente sind, die mich so zurückhalten? Oder ist es einfach nicht mein Weg?

Wohin soll dieser mich am Ende führen? Wie erkenne ich mein Tao?

Bisher habe ich immer gedacht, wenn der Weg sich automatisch ergibt, wenn die Zufälle passen und mich voranbringen, wenn ich mich nicht in irgendeiner Sackgasse verrenne sondern alles schön flüssig bleibt, dann bin ich auch auf dem richtigen Weg. Nur jetzt bin ich irgendwie an einem Punkt angekommen, wo sich viele Wege zeigen. Die Ausstellung, das Tagebuch, die berufliche Reha, vielleicht die Weiterbildung zur Multimedia- oder Webdesignerin, wo werde ich in einem Jahr stehen?
Doch immerhin, es zeichnen sich zumindest Wege ab. Als ich das Tagebuch angefangen habe, da wusste ich eigentlich gar nicht wohin es gehen soll. Ich drehte mich zu Hause auf meinem Sofa immer nur noch im Kreis. Jetzt habe ich jedoch den Eindruck der Weg ist wieder frei, das Wasser im Fluss treibt mich vorwärts.

So gesehen ist mein Aufenthalt in der Burg-Klinik ein echter Erfolg.

Ich habe wieder Lust zu zeichnen, ich kann mir sogar vorstellen mal wieder tanzen zu gehen, ich habe begonnen die überflüssigen Pfunde abzubauen, ich bin von der Fernsehkiste weg, ich habe nette Menschen kennen gelernt und viel über meine Erkrankung erfahren, ich habe ein Buch geschrieben. Ich kann also durchaus zuversichtlich sein.

So, ich gehe jetzt mal hinunter zum Pavillon, bald gibt es Mittagessen und

danach schau ich in den Himmel und vielleicht klappt es

ja  mit dem Spaziergang. Bis dahin.

Auch Uwe ging vor dem Mittagessen noch mal zum Pavillon und er setzte sich zu mir auf die Bank. Ich fragte ihn, wann wir den Spaziergang machen sollen und er meinte um Drei Uhr wolle er gerne losgehen, dann könnte man sich nach dem Mittagessen noch ein Bisschen ausruhen. Und das werde ich jetzt auch machen, den Weckerhabe ich mir schon gestellt. Das mit meiner Müdigkeit wird nämlich nicht wirklich viel besser.

Mit unserem Spaziergang wird es heute nichts, das Wetter spielt einfach nicht mit.

Ich hatte bis Viertel vor Drei geschlafen und mich mit einem Kaffee zum wach werden unter den Pavillon gesetzt. Auch Uwe kam etwas vor der Zeit und wir rauchten eine zusammen. Und dann fing es an zu regnen, aber wie. Unser Spaziergang ist wirklich im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen. Wir saßen derweil ganz alleine unter dem Pavillon und so unterhielten wir uns eben dort miteinander. Er erzählte von seinen vielen Psychatrieaufenthalten, seinem Selbstmordversuch und seinem Trauma. Er kann über Letzteres allerdings nicht im Detail reden, auch mit den Ärzten hier nicht. Er hat einfach Angst, dass dabei Wunden aufgerissen werden und er in 5 Wochen wieder allein damit ist. Er ist jetzt zwar auf der Suche nach einem geeigneten Therapeuten, doch noch hat er keinen.

Er konnte allerdings sagen, dass es mit Gewalt

und sexueller Gewalt in seiner Kindheit

zu tun hat.

Er hat wohl schlimme Dinge mit ansehen müssen.

Diese Erlebnisse hatte er dann aber lange verdrängt. Mit Mitte Dreißig kamen sie jedoch in geballter Form hoch und er bekam große psychische Schwierigkeiten. Er entwickelte zum Beispiel eine Sozialphobie, dass heißt er isolierte sich vollkommen, er redete mit niemanden mehr und vergrub sich bei sich zu Hause. Wenn es an der Tür klingelte, machte er Licht und Fernseher aus und verhielt sich absolut still. Er litt auch unter Angst- und Panikattacken. Also, alles wirklich sehr schlimm. Ich habe ihm gesagt, dass er überhaupt nicht so aussähe, als hätte er irgendwelche Probleme, er sei einfach ein sehr gut aussehender Mann mit starker, schöner Figur. Da meinte er, dies sei nicht immer so gewesen. Er habe zeitweilig nur noch 62 Kilo gewogen weil er nichts mehr gegessen habe. Jetzt ginge es ihm tatsächlich wieder relativ gut und er habe vor die Reha für sich zu nutzen. Anschließend möchte er auch noch eine berufliche Reha machen, denn er sei nun auch schon seit 4 Jahren krankgeschrieben.
Er wolle einfach nur noch einen ruhigen Job, eine feste Aufgabe und einen regelmäßigen Feierabend. Außerdem habe er sich schon seit einiger Zeit fest vorgenommen seine Ängste und seine Panik in den Griff zu bekommen. Wenn es jetzt passieren würde, dann würde er voll da durch gehen und nicht mehr, vor wasauch immer, davon laufen. Er habe festgestellt, so geht es ihm langsam aber stetig immer besser.
Ich habe mich gefreut, dass er mir dies alles so offen erzählt hat und so wurde es eine interessante Unterhaltung, da draußen im Regen. Den Spaziergang holen wir irgendwann in der Woche nach, es soll angeblich ab Mittwoch wieder Sommer werden.

Vorhin, als ich mich etwas nach dem Essen

hingelegt hatte, da rief mich mal wieder Mansur an.

Eigentlich ist er ja auch ein treuer Freund, ich sollte nicht versäumen ihn zu meinen wenigen Freunden dazu zu zählen. Ich freue mich, dass er sich die ganzen Jahre immer wieder bei mir gemeldet hat. Das unser Kontakt noch so gut besteht, dass liegt wirklich vor allen Dingen an ihm. Er war gerade auf dem Weg in seine Wohnung und telefonierte über Autotelefon mit mir. Ich fragte ihn, was er heute an diesem Sonntag noch vor hätte und da meinte er, er müsse sich um die Buchhaltung kümmern und zwei Entwürfe müsste er auch noch anfangen. Einen für einen BMW- Shop in Holland und noch eine Umgestaltung eines Gewerbeparks. Er hat wirklich viel zu tun und wenn ich ihm so zuhöre, dann denke ich oft: So würde Dein Leben normalerweise auch aussehen. Wenn ich mit ihm zusammen geblieben wäre auf jeden Fall.

Bin ich traurig das es anders gekommen ist?

Ich sage mal vorsichtig nein.

Vorsichtig deshalb, weil es natürlich auch sehr schön gewesen wäre, wenn ich aus meinem Designstudium etwas Lukratives gemacht hätte. Ich hätte genug Geld für schöne Klamotten, ein schickes Auto, eine coole Wohnung und einen Mann, der mich mit Haut und Haaren liebt. Klingt auch nicht schlecht, oder? Stattdessen lebe ich von Hartz-IV, habe kein Auto, keine schönen Klamotten und meine Wohnung wird mit Holz und Kohle beheizt.

Aber ich habe das Bombini, und noch sehe ich es so,

dass dieses Projekt für mich alles aufwiegt.

Ich hatte mir immer schon gewünscht einmal so etwas wie eine Lebensaufgabe zu haben. Etwas mit dem ich mich voll und ganz identifizieren kann. Nun, und der liebe Gott hat mir den Wunsch erfüllt. Ich klage also nicht wirklich über die geringen finanziellen Mittel, mit denen ich leben muss. Wenn man für den lieben Gott arbeitet ist das eben so. Bei ihm kommt der Lohn immer erst nach getaner Arbeit und ganz offensichtlich habe ich das Ziel der Aufgabe noch nicht erreicht. Aber Gott lässt einen nicht verhungern, im Gegenteil, ich habe in der letzten Zeit mehr gegessen als für meine Figur gut ist.Aber das werde ich jetzt bestimmt wieder in den Griff bekommen. Und wenn ich wieder zufrieden mit mir in den Spiegel schauen kann, dann würde ich sagen: Alles ist gut so wie es ist. Es ist irgendwie wie mit dem Kinderkriegen. Während der Geburt verflucht man die ganze Sache und danach schwört man sich, dass so etwas nie wieder passieren darf. Aber nach einer Weile, bei mir jedoch erst nach 4 Jahren, da hat man das wieder vergessen und träumt vom nächsten Kind.

Bei der Geburt wird man wieder jammern und klagen, aber auch dieses wird

man wieder vergessen und einfach nur glücklich sein,

dass man so liebe Kinder hat.

So ist es auch mit der Psychose.

Während das Theater so richtig ab geht, wenn einen die halbe Welt verfolgt, wenn man nervlich an seine absoluten Grenzen kommt, wenn man dann wie bei mir auch noch das Gehirn blank geputzt bekommen hat und mit den größten Konzentrationsproblemen zu kämpfen hat, wenn eine dicke Depression folgt und das Leben einfach nur noch total Scheiße ist, dann verflucht man alles was einen dahin geführt hat. Aber nach ein paar Jahren kann man über die vermeintlichen Agenten lachen, die unangenehmen Grenzerfahrungen sind vergessen und das Gehirn funktioniert auch wieder. Dann ist die Welt wieder völlig in Ordnung. Nur noch eine Psychose, die will man möglichst vermeiden, denn diese Form des Kinderkriegens beschert einem meist nur Totgeburten.

Mein Bombini halte ich natürlich nicht für eine Totgeburt,

aber so ein Ergebnis ist auch nicht die Regel.

Meistens sind die wahnsinnigen Ergebnisse auch tatsächlich wahnsinnig. Außer in der Kunst, da haben große Künstler immer schon auch großes in solchen Zeiten geleistet.
Wolfgang hat auch gezeichnet und fotografiert in der Zeit seiner Psychose, doch er mag sich seine Sachen noch nicht einmal anschauen. Er glaubt alles sei einfach nur Mist. Und so hielt er auch meine Sachen für Mist. Er wollte sich darum meine Filme auch nie anschauen und was er von meinem Bombini hält, dass habe ich ja schon erzählt. Doch als er letztens doch mal einen meiner Filme anschaute, da musste er zugeben, aus künstlerischer Sicht sind sie einfach ziemlich cool. Und weil er wirklich ein kritischer Geist ist und nicht leicht zu überzeugen, deshalb tut mir dieses Urteil von ihm besonders gut. Es muss also nicht immer alles für die Katz sein, was in einer Psychose so entsteht. Gut, meine Schnibbelfilme sind echte psychotische Werke, die sind vielleicht wirklich ziemlicher Mist. Aber immerhin, mir persönlich haben sie in der Zeit sehr viel Spaß gemacht.

Ich denke, ich gehe jetzt mal eine Rauchen und dann ist auch

schon bald wieder Zeit fürs Abendbrot.

Ich sage mal, bis später.

Da hatte ich ja gedacht, wir wären mit dem Thema Universum durch, doch gerade fiel mir ein, dass ich noch gar nichts Wissenschaftliches zu den Außerirdischen gesagt habe. Gibt es die überhaupt? Kann es sie geben?

Also, die Außerirdischen meiner Psychose oder Schizophrenie, die

sind ja im eigentlichen Sinn gar keine echten Außerirdischen,

denn sie kamen schließlich auch von der Erde.

Sie kamen nur aus einer anderen Zeit. Doch da sie angeblich auch mit einem Raumschiff unterwegs waren, habe ich sie durchaus zu den Außerirdischen gezählt. Man kann natürlich darüber streiten, ob es wirklich einmal möglich sein wird in die Vergangenheit oder sogar in die Zukunft zu reisen, aber wenn man sich anhört, was einige Wissenschaftler zum Thema Zeit sagen, dann ist dies schon vorstellbar. Man müsste halt sehr schnell und auch etwas länger durch das Weltall fliegen, dann käme man bei seiner Rückkehr aus persönlicher Sicht in der Zukunft an. Und wenn man sich dabei schneller als das Licht bewegt, so glauben einige Forscher, dann läuft die Zeit rückwärts und man würde möglicherweise tatsächlich in der Vergangenheit landen. Zeit ist seit Einstein eben ziemlich relativ.

Es kommt im Prinzip nur auf die eigene Geschwindigkeit dabei an.

Doch wie sieht es mit richtigen

Außerirdischen aus?

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Früher ging man ganz selbstverständlich davon aus,

dass wir auf der Erde die einzige Schöpfung Gottes sind.

Oder man hielt die Existenz von Leben für einen ungeheuren und großen Zufall. Daher musste man annehmen, dass wir auf der Erde etwas ganz Einmaliges im Universum sind. Doch diese These lässt sich bei genauer Betrachtung einfach nicht halten. Heute wissen wir, das Leben ist ungeheuer hartnäckig. Die Erde hat mehrere Male fast alle Lebewesen verloren, ja, sie wurde für Jahrtausende zu einem einzigen, riesigen Eisklumpen. Und trotzdem, sobald es auf der Erde wieder wärmer wurde entstand das Leben sehr schnell wieder von vorne und ehe man sich versah, gab es wieder überall Pflanzen und Tiere. Nicht die selben wie zuvor vielleicht, aber wieder eine riesige Vielfalt. Man kann heute sagen, es braucht wirklich nicht sehr viel um die Kettenreaktion der Evolution in Gang zu setzen. Eigentlich reicht eine Mikrobe. Ausihr kann wieder alles entstehen. Wir auf der Erde stammen wahrscheinlich alle von einem Cyanobakterium ab.

Es gab auch schon früher Philosophen, die

sprachen in diesem Zusammenhang von Sternenstaub.

Und ich denke, damit lagen sie schon absolut richtig. Denn solche Bakterien können in einem bestimmten Stadium Millionen Jahre überdauern. Und so lange braucht es manchmal von einem Stern zum Anderen. Es ist also gut möglich, dass auf Kometen das Leben durch das All getragen wird. Hier und auch anderen Orts. Möglicherweise ist der ganze Kosmos erfüllt von solchem Sternenstaub und überall da, wo er geeignete Bedingungen findet, wird er zu neuem Leben.

Jetzt könnte man ja wirklich denken, dass Satan Senior irgendwann auch hinter diese Tatsache gekommen ist und vielleicht hat er sogar schon mal versucht seine Universen mit Sternenstaub zu impfen. Dennoch funktioniert es bei ihm irgendwie nicht. Möglicherweise entwickeln sich seine Seifenblasen nicht weit genug, denn natürlich braucht das Leben auch Wasser. Ohne Wasser kein Leben, das kann man schon so sagen. Den dazu nötigen Wasserstoff hat er vielleicht sogar gehabt, doch für den ebenfalls benötigten Sauerstoff muss in seinen Seifenblasen einfach noch etwas mehr passieren und bis dahin ist er mit seinen Versuchen vielleicht nie gekommen. Ich bin eigentlich ziemlich sicher, wenn er Wasser auf seinen Planeten gehabt hätte, dann wäre auch irgendwann Leben entstanden.

Aber natürlich erklärt die Sache mit dem Sternenstaub nicht die Frage,

wo dieser eigentlich herkommt. Irgendwann muss es schließlich

mal einen Anfang gegeben haben. Ein aller erstes

Leben, irgendwo im Universum.

Ich glaube es war so in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts, da haben ein paar Studenten ein wegweisendes Experiment gemacht. Sie haben vielleicht schon mal davon gehört. Die sogenannte Ursuppe. Da nahmen sie eine Reihe von ganz einfachen Elementen wie Wasserstoff, Sauerstoff, Kohlenstoff und Stickstoff und diese brachten sie mit Wasser zusammen, dann rührten sie stetig und ließen elektrische Blitze in die Lösung schießen, und siehe da, nach einiger Zeit hatten sie Aminosäuren, also die Grundbausteine des Lebens in ihrer Suppe schwimmen. Jetzt brauchte die Natur aus diesen Stoffen nur noch eine sich selbst reproduzierende RNA herzustellen. Dies ist allerdings nicht so leicht wie es klingt und dieser Prozess kanntatsächlich ein großer Zufall gewesen sein.

Aber ist so eine RNA einmal da, dann ist es nur noch ein kleiner Schritt

zur DNA und die ist eigentlich schon das Wichtigste.

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Wir sehen es ja bei jeder Zeugung.

Zwei Zellen mit DNA und es entsteht ein ganzer Mensch.

Ich stelle mir also vor, irgendwo und irgendwann in der Milliarden Jahre währenden Geschichte unseres Universums ist einmal Leben entstanden und dieses Leben hat sich unaufhörlich weiterentwickelt und verbreitet. Ja, ich glaube wirklich, das Universum ist mittlerweile voll davon und überall wo es möglich ist, entfaltet sich das Leben aufs Neue.
Und darum fände ich es geradezu absurd anzunehmen wir seien die Einzigen. Im Gegenteil, ich bin davon überzeugt, auf Tausenden von Planeten passiert genau das Selbe wie bei uns. Und auf mehr als einer Hand voll gibt es bestimmt auch Menschen. Wahrscheinlich sehen sie etwas anders aus, aber auch sie haben Gefühle, Gedanken und Sprache.

Und wahrscheinlich fragen auch sie sich: „Ob wir wohl die Einzigen sind?

Oder gibt es da draußen inmitten all der vielen Sterne auch Wesen wie wir?“

Und ganz bestimmt glauben auch sie an den lieben Gott, denn meiner Meinung nach kann man bei genauer Betrachtung der Welt nicht anders. Die Welt ist einfach viel zu intelligent aufgebaut. Ich denke, das kann einfach nicht nur Zufall sein.
Und Satan ist mittlerweile auch davon überzeugt, schließlich hat er es mit dem Zufall schon Tausend mal probiert, doch bisher ist einfach nichts Bleibendes dabei heraus gekommen. Und deshalb glaubt er, Gott hält in seiner Kiste noch irgendetwas ganz Entscheidendes versteckt.

So, jetzt war ich meinen abendlichen Milchkaffee

trinken und ich hatte auch wieder

ein Duplo dazu.

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Ich hoffe mal nicht, dass mir diese Nascherei am Ende den

Erfolg auf der Waage versaut, wenn ja, dann weiß ich ja, was ich weglassen muss.

Natürlich gab es dazu auch noch eine Zigarette. Das ist schon zu einem richtigen Gute-Nacht-Ritual für mich geworden. Und dann habe ich mich geduscht und die Haare gewaschen, allerdings ohne Spülung, ich hoffe meine Haare verzeihen mir das, aber die Spülung ist langsam aufgebraucht, ich muss erst mal Neues kaufen.

Als ich gerade hinunter zum Pavillon ging, da sah ich wie Cora plötzlich den Platz wechselte, so dass ich mich nicht neben sie setzen konnte. Außerdem war sie sehrschweigsam mir gegenüber. Vielleicht bilde ich es mir nur ein, aber unter Umständen hat sie ein Problem mit mir. Ob sie mir verübelt, dass ich nicht mit ihr tanzen gegangen bin? Sie ist ja nun mal sehr empfindlich. Dabei war es, so wie ich gehört habe, für alle ein toller Abend im „Feldertal“. Der Laden war brechend voll und es wurde viel getanzt. Ich muss ja sagen, für mich ist so etwas nichts. Ich bin froh vor meinem Laptop zu sitzen und mich mit für mich interessanten Fragen zu beschäftigen. Zum Beispiel die nach der Existenz von Außerirdischen.

Ich kann mir nämlich einfach nicht vorstellen, dass Gott ein so wunderbar belebtes

Universum erschaffen hat, aber die Möglichkeit, dass der Mensch mit anderen

„Menschen“ zusammen kommt, von vorne herein

ausgeschlossen hat.

Alexander Zverev Eichhörnchen, Frontier, Airline, Räumung

Ich bin irgendwie fest davon überzeugt, dass es

für die Überbrückung dieser riesigen Entfernungen eine

Lösung gibt, denn wie sonst sollte es zu einer Vereinigung kommen?

Die Vermischung ist schließlich ein Grundprinzip im Universum. Und ich sage mal, wenn es selbst einer Mikrobe gelingt, dann sollte es doch einer hochtechnisierten Gesellschaft ebenfalls gelingen, oder etwa nicht? Wenn wir über den Sinn des Lebens sprechen, wäre nicht ein Sinn der, dass die intelligenten Lebewesen zueinander finden und sich austauschen.

Zum Beispiel über ihre jeweilige Ansicht über den Sinn des Lebens im Universum?

Manche Zeitgenossen glauben ja, dass schon irgendwelche Außerirdischen hier auf der Erde sind und ich muss auch sagen, einige der ominösen UFO-Sichtungen sind wirklich ziemlich überzeugend. Natürlich gibt es auch viele Fakes. Es scheint nicht wenige zu geben, die sich einen Spaß aus der UFO-Gläubigkeit ihrer Mitmenschen machen. Aber es gibt eben auch Sichtungen, die sind ziemlich irritierend. Natürlich stellt sich die Frage, warum verhalten sich die möglichen Außerirdischen so zurückhaltend. Warum steigen sie nicht einfach aus ihren fliegenden Untertassen aus und geben sich offen zu erkennen? Ich glaube der Großteil der Menschen würd e sich darüber sehr freuen und diese weitgereisten Besucher freundlich begrüßen und natürlich würden sie diese auch mit vielen Fragen bombardieren. Das Fernsehen hätte wirklich viel zu tun und zu berichten und sie bräuchten sich nicht um ihre Einschaltquoten zu sorgen.

Aber aus irgendeinem Grund verhalten sich die

Außerirdischen, wenn es sie denn gibt,

mehr als diskret.

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Haben sie Angst vor ihrer eigenen Courage?

Da sind sie so weit durch das Weltall gereist und am Ziel tun sieso als wären sie nicht da.

Sie zeigen sich wenn, immer nur kurz, sie fliegen im Zick-Zack durch die Nacht und dann sind sie auch schon wieder verschwunden. Die Art ihres Fluges spricht übrigens für eine Bombini-Technologie. Mein Bombini würde auch solche Flugmanöver machen, wenn ich es denn zum Fliegen bringen würde. Es würde sich hoch und runter bewegen und wenn es sich neigen würde, dann flöge es zur Seite, nach links oder nach rechts. So wie die UFO-Sichtungen beschrieben sind beherrschen diese Außerirdischen diese Technik wirklich sehr gut. Bis wir jedoch soweit sind, wird es noch Generationen dauern, vor allen Dingen, wenn wir erst in Jahrzehnten damit beginnen, diese Technik zu studieren und zu erforschen.

Ich hatte immer gedacht, die Außerirdischen kommen dann auf uns zu,

wenn wir selbst diese Technik entwickelt haben.

Wer die Bombini-Technologie entwickelt, hat sozusagen die Eintrittskarte für das Universum, und nur mit denen, die ein solches Ticket haben, wird auch Kontakt aufgenommen. Es ist wirklich schade, dass es mir nicht gelungen ist mein Bombini flugtauglich zu bekommen, vielleicht bekäme ich dann ja wirklich Besuch aus dem All.
Mich regen ja die meisten Filme über Außerirdische nur auf. Ich finde es einfach schrecklich, dass die Filmemacher immer nur Horrorvisionen von ihnen zeichnen. Meistens sehen sie zum Fürchten aus, sie sind unendlich agressiv und haben kein anderes Ziel als uns auszurotten. Da ist es doch kein Wunder, wenn sie sich uns nicht zeigen. Die müssen ja Angst vor unserer Angst haben.

Ich denke, sie werden sich wahrscheinlich ehr

wie Wissenschaftler verhalten.

Vorsichtig beobachtend.

Massive Sicherheitslücke bei WhatsApp

WhatsApp

Menschen, die über 100 Kilo wiegen, dürfen in Griechenland nicht mehr

auf Eseln reiten. Das hat das Landwirtschaftsministerium des Landes in

einem neuen Gesetz beschlossen. Zuvor waren erschreckende

Aufnahmen aufgetaucht…

Sie werden unser Leben studieren

und unsere politischen Verhältnisse analysieren.

Sie werden vielleicht einige Exemplare zu sich ins Raumschiff holen um sie eingehend zu untersuchen, sie werden einige Experimente mit ihnen machen und dann dafür sorgen, dass sich derjenige möglichst nicht daran erinnert, wenn sie ihn wieder zurück bringen. Ich glaube so ähnlich würden wir es umgekehrt auch machen.

Es gibt ja solche Berichte von sogenannten Entführungen.

Die betroffenen Menschen sind von ihren Erlebnissen absolut überzeugt, doch nur selten wird ihnen auch geglaubt. Man hält sie vielleicht für Aufschneider, die sich wichtig machen wollenoder aber eben auch für Psychotiker. Im Internet gibt es dazu einige interessante Interviews. Wenn man den Menschen zuhört, dann klingen ihre Berichte ehrlich. Oft sind es wirklich ganz normale Mitbürger, die noch nie wegen irgendwas aufgefallen sind. Warum sollten sie also plötzlich solche Märchen erzählen? Zumal ihnen fast keiner Glauben schenkt. Ich kann es zwar auch kaum glauben, aber vielleicht ist ja wirklich etwas an ihren Geschichten dran.

Ich finde, man sollte die Dinge nicht immer einfach nur als Hirngespinste

abtun, es wäre doch wirklich schlimm, wenn wir ihnen

damit Unrecht tun.

Ich kann mich zwar immer noch nicht recht dazu entscheiden ein echter UFO- Gläubiger zu sein, aber ich verfolge das Thema aufmerksam, denn wenn die Außerirdischen sich endlich zeigen, dann möchte ich ihnen gerne zur Begrüßung einen Kaffee bei mir anbieten. Das habe ich immer schon gesagt und dabei bleibe ich auch. Ich finde wirklich, wir sollten erst mal gastfreundlich sein. Wenn wir dann feststellen, es geht ihnen nicht nur um Kontakt und Austausch von Gedanken und Informationen, dann können wir immer noch böse werden.

Das Potential dazu haben wir schließlich zu genüge.

So, jetzt ist es wieder 22 Uhr und morgen wartet ein neuer Therapietag auf mich.

Mal sehen ob ich zum Frühsport gehe, denn eigentlich soll ich morgen früh auch zur Ärztin wegen der Besprechung der Befunde. Anschließend ist Basisgruppe und danach wird bei mir ein EEG gemacht. Im Anschluss daran muss ich mich garantiert wieder duschen und die Haare waschen. Und um halb Drei ist dann zum Abschluss des Tages noch mal Wassergymnastik dran.

Also ein voll gepackter Tag und darum gehe

ich jetzt  gleich ins Bett.

Bis Morgen

Bild zu Wackeliger Start von FlugzeugCIMG1425

FORTSETYUNG folgt!

monalisatv

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