AB..ER HO/€L..LA! 1. ADVENT

 A NEW-NEPP-FAKE-NEWS-CAKE

Brigitte Box 2 für 1

Polizei bestätigt Festnahme im Fall der ermordeten

Medizinstudentin in Freiburg…

Sie waren totale Gegner der Bombini-Welt. Sie hatten einfach keine Lust überall gefilmt zu werden. Diese Überwachung fanden sie unerträglich. Und darum lebten sie in ihrer eigenen Welt, einer fast stromlosen Welt. Ihre wenigen Computer, die betrieben sie autonom mit Sonnenenergie. Nur so konnten sie der Überwachung entkommen, denn das große Netz steckte im globalen Stromnetz der Fortschrittsgläubigen.

Mit Satans Hölle kamen sie relativ gut klar.

Michael Schumacher, Nico Rosberg

Abstimmungen in Italien und Österreich:

EU fürchtet Doppelsieg der Populisten

Der Alpen Soros – Haselsteiners mieses Spiel gegen Hofer

Published on Dec 2, 2016

Hans Peter Haselsteiner ist der „Alpen-Soros“.

Wie der Amerikanischer Investor und wie Peter Sutherland vertritt er eine Schicht an skrupellosen Globalsten, denen jedes Mittel recht ist um „ihre“ Systempolitiker ins Amt zu bringen. Aber Idealismus und Mut kann man mit keinem Geld der Welt kaufen.

Hoffen wir das Haselsteiners 150.000 Euro genauso wie Soros

Millionen gegen den Willen von Millionen Patrioten in Österreich untergehen!

Sie hatten Licht aus ein paar Stromsparbirnen und Fernsehen.

Das fanden sie ziemlich klasse. Denn dort wurden Bilder aus dem 21. Jahrhundert gezeigt. Sie wollten alle wieder zurück in diese Zeit. Da konnte man noch Strom benutzen ohne dass jeder gleich wusste was man damit tat. Man konnte im Internet Informationen austauschen, ohne dass einer mitlas. Man konnte subversiv sein. Man konnte sich in andere Rechner einhacken und Unsinn anstellen, ohne dass man gleich entdeckt wurde. Sie bewunderten die Nurds dieser Zeit. Das waren ihre Idole der Vergangenheit. Nun und jetzt in der Hölle durften sie sich diese Zeit auf dem Bildschirm anschauen. Sie hatten alle einen Job in Satans Fernsehkontrollzentrum bekommen. Sie hatten ihm auch bei der Installation des ersten Computers in seiner schönen Wohnung geholfen. Sie verstanden sich wirklich ganz gut mit Satan Senior. Das einzig dumme war, es gab keine Sonne und so ab und zu wären sie schon gerne mal von ihren Sitzen aufgestanden um in einem Park spazieren zu gehen. Aber davon konnte in der Hölle keine Rede sein, hier gab es keine Sonne.

Satan Senior legte sehr viel Wert auf das Energiesparen, nur für sich selbst sah er das wohl etwas anders, denn Satan verprasste die Energie regelrecht. Er ließ zum Beispiel überall das Licht brennen. Überhaupt ließ es sich Satan Senior in seiner Hölle möglichst gut gehen. Und wenn man ihm zu Willen war, dann wusste er einen auch zu verwöhnen. Er gewährte gewisse Privilegien. Die Rückwärtsgewandten genossen solche Privilegien. Sie hatten immer Tiefkühlpizza in einem Kühlschrank, es gab etwas zu knabbern und auch schon mal ein Bier. Die Sessel, in denen sie saßen, waren gepolstert und der Rechner, an dem sie saßen war das Neueste vom Neuesten. Es machte ihnen großen Spaß mit diesem Superrechner zu arbeiten und zu spielen. Ja, für sie war mittlerweile alles nur noch ein Spiel. Gut gegen Böse. Und sie waren auf der Seite des Guten. Sie wollten die Welt vor der totalen Vernichtung bewahren und die Bombinis gar nicht erst entstehen lassen. An der Bombe allerdings, da hatten sie schon Interesse. Mit so einer Bombe würden nämlich sie die Geschicke der Erde bestimmen können.

Und dann hätten sie die Macht und das Netz würde endlich ausgeschaltet.

Für sie war allein das Netz das Problem. So jedenfalls dachte Andre.

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„Lichtjahre entfernt von normal“

Er war der Wortführer der Rückwärtsgewandten und er unterhielt sich in den letzten Tagen des öfteren mit Michael, diesem ehemaligen Freund von der Bombini-Designerin, über diese Themen. Er versuchte ihn davon zu überzeugen, dass eine Welt mit Bombinis Scheiße war.

Diese Dinger waren letztendlich an allem Schuld.

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und andere gängige Schönheitsideale…

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Michael konnte kaum glauben, was er da alles hörte.

Monica sollte an allem Schuld sein?

Ihre Bombinis?

Das war doch totaler Quatsch!

Ihr Ding flog doch gar nicht. Monica hatte zugegebener Maßen viel Fantasie, aber sie hatte keine Chance mit ihrer Erfindung. Die Welt würde nicht auf sie hören. Sie hörten jedenfalls alle nicht auf sie. Monica wollte immer, dass man mitmachte bei ihrem Bombini-Projekt. Sie verlangte Einsatz und konnte einen aber nicht entlohnen. Bei ihr gab es für einen Gefallen ein nettes Wort, aber davon konnte man sich nichts kaufen. Außerdem Arbeit hatte er nun mal selbst genug zu tun. So hatte er jedenfalls bis vor Kurzem gedacht.

Monica war trotzdem seine Freundin.

Er wünschte ihr nur das Beste.

Richard Lugner, Cathy Schmitz, Hochzeit, Scheidung

Kate Beckinsale, Underworld

Und wenn ihre Bombinis doch so super waren,

wie sie immer behauptet hatte, nun dann

würde er ihr natürlich auch helfen.

Aber das konnte er in diesem Umfeld nicht laut sagen, hier war man ganz allgemein schlecht auf sie zu sprechen. Hier war man besser kein Freund. Zumindest, wenn man wollte, dass diese Typen freundlich zu einem waren und einem was erzählten.

Er war von Satan Senior aus dem Bett geholt worden und der hatte ihm eine ziemliche Liste von Sünden vorgehalten. Sein Maß war offensichtlich voll. Doch wenn er ihm einen Gefallen tun würde, dann würde er die Liste zusammenstreichen und außerdem dafür sorgen, dass er in Zukunft nicht mehr arbeiten brauchte. Satan Senior hatte ihm ein Leben in Selbstbestimmung versprochen. Dafür musste er Monicas Fernsehsender schauen. Er sollte aufschreiben was die Stimme erzählte, die bei ihrer Zapperei hörbar wurde. Zu Anfang hatte er das ja für totalen Quatsch gehalten und gedacht er träume ziemlichen Mist, aber dann hatte er gemerkt, alles war real. Er schlief nicht, er träumte nicht, nein er war tatsächlich in der Hölle gelandet und er verbrachte dort die Zeit mit Fernsehgucken. Monicas Programm war jedoch ziemlich gewöhnungsbedürftig. Das hatte nichts mit glotzen zu tun, das war geistige Arbeit. Zumindest, wenn man den größeren Zusammenhang verstehen wollte. Denn, es war nicht so, dass die Stimme sagte, so und so ist es, nein sie zeigte eigentlich nur Positionen auf. Einmal eine Positive, einmal eine Negative. Dann musste man letztendlich selbst entscheiden. Diese Stimme war kein Ratgeber sondern ein Bewusstmacher. Willst Du diesen Mann oder jenen? Willst Du dieses Leben oder jenes?

Willst Du Schokolade oder ein Müsli?

Teil 2 –

Böswilliger Journalismus:

ein kleiner Lehrgang über …

| 02.12.2016 | www.kla.tv/9463

Die Stimme zeigte auf Gefahren hin, sie wollte

zum Beipiel wissen wie man zur Videoüberwachung stand.

Sie zeigte Bilder, die auf eine Problematik in diesem Zusammenhang hinwiesen. Man musste sich entscheiden und die Stimme versprach die Wünsche wahr zu machen. Wenn man daran glaubte, dann hatte Monica gerade sehr viel Macht. Sie konnte sich etwas wünschen und es würde in Erfüllung gehen. Warum Monica plötzlich solche Angebote bekam, dass war nicht ganz klar. Aber Michael konnte sich gut vorstellen, was in Monica nun vorgehen mochte.

Mittlerweile glaubte er auch an ihren Erfolg mit dem Bombini, denn sie hatte offensichtlich eine große Macht auf ihrer Seite. Aber sollte er das Satan Senior sagen? Diese Macht war stärker als er. Sie beherrschte den Zufall. Und der Zufall machte alles möglich. Die Macht des Zufalls war der Gott, der aus diesem Fernseher sprach. Monica gab mit ihrem Finger diesem Gott eine Stimme. Doch, das konnte er diesem Andre auf keinen Fall erzählen. Denen hatte er gesagt, dass er sich mit Monica überworfen hätte. Er würde ihren Rechner überwachen und ebenfalls verhindern wollen, dass sie Erfolg hatte. Er wäre so sauer auf sie, er wolle sich gerne ihr Scheitern in dem Spiel anschauen. Er machte einen auf Böse, aber in seinem Herzen sah es ganz anders aus.

Er fand diese Rückwärtsgewandten ziemlich vernagelt, sie regten sich auf über das Netz, das angeblich so problematisch war. Er konnte sich dieses Netz irgendwie gar nicht richtig vorstellen. Er kannte das Internet und da gab es immer eine Möglichkeit sich zu verstecken. Man musste schließlich nicht allen Scheiß mitmachen. Doch Andre erklärte ihm, mit dem Netz des 24. Jahrhunderts war es nicht mehr möglich zu entkommen. Wenn man dort einen Lichtschalter betätigte, dann wurde das irgendwo registriert. Alles würde über den Strom kontrolliert. Michael fragte sich wie groß ein Rechner dafür sein musste und er kam zu dem Schluss, dass dies alles sehr unwahrscheinlich war. Diese Datenmenge war einfach zu groß. Doch Andre versicherte mit den ersten Quantenrechnern hätte es angefangen, und später sei man dann zum Torsionsfeldrechner gekommen, da nutze man die unendliche Speicherkapazität des Vakuums.

Jorge Lorenzo beim Mercedes-Test: Warum nicht ein MotoGP-Star?

Für Michael war es nicht leicht sich die Dinge vorzustellen.

Wie sollte er sich ein fraktal strukturietrtes Vakuum vorstellen? Er hatte sich mal ein paar Fraktalbilder angeschaut, aber wie man diese berechnete und herstellte, das war ihm ein Rätsel. Und wie man mit einem fraktal strukturierten Feld rechnerisch umging, das wusste er auch nicht. Das war alles Technik, die ging über sein psysikalisches Wissen weit hinaus. Aber er versuchte so zu tun, als verstünde er die Dinge. Was sollte er auch anderes machen, die Typen würden ihn sonst noch für blöd halten. Aber wenn er ganz ehrlich mit sich war, dann musste er gestehen, er verstand von all den Dingen nur die Hälfte.

Aber von der Wirkung von

Kunst hatte er sehr wohl Ahnung.

Wie lange geht das schon so?

Er hatte immer schon ein Gefühl für gute Bilder gehabt. Er wusste einfach was gerade an kam. Er war so etwas wie eine Volksseele. Er wusste was in ihr vorging. Und darum war ihm auch klar, wenn die Dinge auf der Erde zu sehen wären, die Monica da den ganzen Tag produzierte, man würde ihr die Füße küssen. Ihre Stimme war einfach ein ganz cooles Ding. Aber er wusste auch, das böse Urheberrecht, das würde ihre Seite zu verhindern wissen. Das gäbe wirklich großen Ärger. Er hatte es Monica auch gesagt, aber die hatte davon nichts hören wollen, die Sache musste sein, mit oder ohne Recht. Es war ihr schlicht egal. Sie war so sehr von der Durchschlagskraft ihrer Botschaft überzeugt, sie wollte nicht gewarnt werden. Monica war zur Zeit extrem beratungsresistent.

Andre setzte sich wieder auf seinen Platz.

Dieser Michael war wirklich ganz nett

Finger knacken

Irina Shayk Bradley Coope

Lass knacken, Doc: Italienischer Osteopath wird zum YouTube-Star

Ein Mensch aus dem 21. Jahrhundert.

Die waren allerdings wohl auch ziemlich naiv. Sie konnten sich die Rechnerleisung des 24. Jahrhunderts einfach nicht vorstellen. Mit dieser Rechnerleisung war alles möglich. Es gab keine Grenzen mehr. Die Rechner der Fortschrittsgläubigen waren einfach unglaublich. Und sie waren nicht groß, denn die Datenmenge verschwand im Vakuum und dort konnte sie auch wieder herausgelesen werden. Er verstand die Sache mit dem fraktal srukturierten Vakuum deshalb so gut, weil er eigentlich von den Fortschrittsgläubigen kam und dieses Vakuumverständnis wurde bei ihnen in der Schule gelehrt. Er war bei den Fortschrittsgläubigen groß geworden und er hatte kein anderes Leben gekannt, als dass, das der Strom smart war, wie man so schön sagte. Smart Strom, so nannte sich auch die Organisation, die sich um den Erhalt des Stromnetzes kümmerte. Er hatte erst spät angefangen Fragen zu stellen, wie zum Beispiel: „Wen interessiert es, wenn ich das Badezimmerlicht einschalte?“ Irgendwann hatte sein Vater ihn aufgeklärt über das allsehende Auge. Denn man konnte mit dem Stromnetz nicht nur ins Netz, es gab auch überall in der Wohnung Kameras. Dort wurde alles aufgenommen, für den Fall, dass man bei Gericht sich verteidigen musste.Man konnte mit diesen Kameras aber auch sein Eigentum überwachen, denn es gab immer noch Einbrecher in dieser Welt. Es geschahen auch Morde. Doch die Taten waren alle auf Band und man konnte durch sie die Wahrheit feststellen. Das war eine große Erleichterung für die Polizei und die Richter. Felhurteile gab es seither nur noch sehr selten. Die Kameras hatten also einen großen Nutzen, denn tatsächlich, die Straftaten gingen in den Gegenden der Fortschrittsgläubigen stark zurück.

Andre jedoch war damit irgendwann

gar nicht mehr klar gekommen.

Van der Bellen, Hofer

Er konnte einfach das Gefühl nicht

loswerden, immer und überall gefilmt zu werden.

Es wurde schon zu einem Wahn bei ihm. Er hatte alles mögliche versucht um sich zu verstecken, aber irgendwann hatte er eingesehen, es war unmöglich. Und da war er zu den Rückwärtsgewandten übergelaufen. Dort konnte er endlich wieder frei atmen. Er musste zwar auf einige liebgewordene Errungenschaften verzichten, aber dafür war er wieder Herr über sein eigenes Bild. Wenn er nun in seiner Wohnung mit seiner Freundin wilde Spiele spielte, dann schaute ihm dabei keiner zu. Auch keine Maschine. Er wollte dabei von niemandem gesehen werden. Es war seine Welt und die ging keinen etwas an. Er hatte damals Satan Junior kennen gelernt und irgendwann war ihnen allen klar gewesen, dass die Welt so total Scheiße war. Und so waren sie mit ihm mitgegangen, vielmehr geflogen. Das war natürlich ein dickes Ding, denn Satan Junior hatte ein wahnsinnig schönes Bombini gehabt. Es war in allem viel ausgereifter als die Bombinis des 24. Jahrhunderts. Satan Junior hatte das absolute Megading.

Damit flog er sie direkt in die Hölle.

Und seitdem hingen sie hier ab.

Thomas Strobl

Sie hatten ja geglaubt, ein schweres Trauma reicht und

das Leben wählt einen anderen Weg, aber nichts da, sie hatten

feststellen müssen, Monica hatte die Bombini-Theorie trotzdem entwickelt.

Nun mussten sie mit ansehen, wie sie an ihrer Veröffentlichung arbeitete. Satan Senior versprach immer wieder, er würde dem Ganzen Einhalt gebieten, aber bisher war noch nicht viel passiert. Sie hatten zwar gedroht, aber noch ließ Satan Monica gewähren. Andre jedoch war ungeduldig, wenn es nach ihm gegangen wäre, dann wäre er da runter gegangen und er würde kurzen Prozess mit dieser Frau machen. Sie war einfach brand gefährlich. Sie würde mit ihren Theorien eine Welt iniziieren, die wollte keiner haben. Er jedenfalls nicht. Er wollte so leben wie die Menschen zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Ihm reichte es, wenn der Strom aus einem Solarkraftwerk kam. Er konnte sich auch sehr gut eine Welt ohne Bombinis vorstellen. Ja, er wollte unbedingt eine Welt ohne Bombinis. Ihm war klar, die Frau musste ausgeschaltet werden. Irgendjemand musste sie umbringen. Eine andere Lösung gab es jetzt nicht mehr. Und der Zeitpunkt war günstig. Noch war sie völlig unbekannt und ihre Theorie würde mit ihr begraben. Und das war gut so.

Sarah Lombardi, Trennung, Post, Pietro

Die Frau musste einfach weg.

Aber Satan Senior war froh, dass

er Monica noch nicht umgebracht hatte.

Er hätte sich sonst wahrscheinlich nicht die Mühe gemacht und sich alle ihre Filme angesehen. Er hätte stattdessen kurzen Prozess mit ihr gemacht und sie möglichst schnell wiedergeboren. Monalisa hingegen hätte er erst mal bei sich behalten, sie würde sich sonst nur etwas Neues ausdenken. Wie die Sache mit der Auferstehung. Damit zog sie eine Karte, die veränderte das Spiel gewaltig. Auferstehung war nichts anderes als eine Revanche. Sie machte nämlich unlautere Machenschaften für ihren Miserfolg verantwortlich und verlangte einen Neustart. Dafür gab es jedoch noch gar kleine Regeln. Und sie hatte offensichtlich nicht vor nach ein paar Tagen in den Himmel aufzufahren, sie wollte bleiben und weitermachen. Sie wollte Zeit. Dem konnte man sich leider nicht verschließen, denn sie bestimmte wo es lang ging. Sie waren alle in ihrer Hand. Selbst Satan Senior war von ihr abhängig. Doch das wollten sie sich alle nicht eingestehen, aber es war letztendlich so, wenn Monalisa nicht wollte, dass sie existierten, dann verschwanden sie einfach. Es war also Erpressung. Sie erpresste sich die Auferstehung. Nur, hatte kaum einer Erfahrung damit. Gut, wenn man starb, dann stellte man schnell fest, man lebte in einer anderen Dimension weiter. Doch Monalisa meinte eine andere Auferstehung. Sie wollte trotz Tod auf der Erde bleiben. Sie wollte in Monicas Körper wieder auferstehen und weitermachen. Das war natürlich gar nicht so einfach, denn dann musste Monica auch auferstehen. Dies war aber wirklich eine unmögliche Forderung. Die Auferstehung war schließlich kein Kinderspiel. Jesus konnte ein Lied davon singen. Für ihn war danach klar gewesen, auf der Erde hast Du keine Chance, versuche es besser vom Paradies aus.

Satan Senior ging duschen und zog

sich seinen feinen, schwarzen Anzug an.

Er hatte vor Wolfgang persönlich abzuholen. Er würde ihn sicherlich bei Joseph antreffen, denn der erwartete ihn schon. Auch Joseph wollte sich von ihm verabschieden. Er hatte diesen Wolfgang als sehr angenehm wahrgenommen und er war wahrscheinlich der richtige Mann für seine Enkelin. Außerdem freute er sich auf den Hund. Er hatte sich schnell an diesen blonden Engel gewöhnt und er vermisste ihn. Aber natürlich hatte er ihm die Zeit auf den Bauernhof auch sehr gegönnt. Doch ab jetzt würde er wieder das Herrchen sein.

Mirage lief ihm bellend entgegen.

Donald Trump, USA, New Jersey

Wolfgang kam vom Gartenhäuschen zum großen Haus herüber.

Joseph sah Wolfgang Anton und Andreas begrüßen, die Beide rauchend vor dem Bombini standen. Sie lachten und riefen sich noch etwas zu und dann betrat Wolfgang das Haus. Er hatte eine Tasche dabei. Er stellte sie auf einen Sessel und gab Joseph die Hand. „Ich habe den Pullover mitgebracht.“ Wolfgang öffnete die Tasche und heraus kam ein schöner, blauer Pullover. Joseph war sehr erfreut und zog ihn gleich über. Er passte wunderbar. Er war sehr weich und angenehm zu tragen. Er bedankte sich noch einmal und dann nahm er ein Glas entgegen. Es war Leberwurst, nicht nur für den Hund. Er holte auch noch einen Baumkuchen heraus. Darüber freute sich Joseph dann aber ganz besonders, denn die Baumkuchen aus dem Dorf seiner Großmutter waren in der Stadt schon richtig berühmt. Immer mehr Frauen erinnerten sich daran, wie man Baumkuchen machte und sie taten sich zusammen um zu backen. Aber der Kuchen aus den Dorf seiner Großmutter war der Erste auf dem Markt gewesen. Und irgendwie machte es keiner besser. Dafür würden die Frauen dieses Jahr auch einen Orden bekommen. Sie würden ausgezeichnet für Qualität. Das war eine große Auszeichnung.

Champion

Wolfgang erzählte von seinem Orden für Fleiß.

Das sei auch lobenswert, meinte Joseph. Das Ordenssystem hatte er irgendwann einmal eingeführt und er war damit bisher ganz gut gefahren. Joseph und Wolfgang saßen zusammen im Wohnzimmer und Wolfgang erzählte von seinen Erlebnissen. Joseph war an seiner Meinung über das Paradies sehr interessiert. Sollte er die Technisierung des Paradieses weiter voran schreiten lassen? Wie fand Wolfgang die Arbeitsbedingungen? Was dachte er über das Leben seiner Großeltern? Wie stellte er sich sein eigenes Leben im Paradies vor? Sie waren mitten im Gespräch als Christian von der Arbeit im Fernsehkontrollzentrum zurück kam. Er war gut gelaunt, denn heute hatte er Monicas Einschaltquote übertroffen. Sein Konzept setzte sich langsam durch und er hatte auch die Stimme aus seinen Zappereien herausgearbeitet. Gut, er hatte immer noch nur 3 bis 4 hintereinander folgende Sätze zu einem Zusammenhang bilden können, aber das reichte schon um etwas zu erzählen. Bei ihm sprach die Stimme heute vor allen Dingen von der Liebe. Das war ein Thema für das sich viele interessierten, und so erklärte sich denn wahrscheinlich auch die heutige, hohe Einschaltquote. Jedenfalls ging es ihm prima und er setzte sich gut gelaunt zu den beiden Anderen.

Auch Christian wollte wissen, was Wolfgang erlebt hatte und so waren sie noch am erzählen, als es klingelte und Satan Senior vor der Türe stand.

Matteo Renzi

Joseph ging öffnen und kam mit Satan ins Zimmer.

Christian musste wiedereinmal feststellen, Satan Senior sah überhaupt nicht beängstigend aus. Im Gegenteil, man sah die Verwandtschaft mit Joseph und wenn man es nicht besser wüsste, man hätte Satan Senior für einen herzensguten Kerl halten können. Doch Satan hatte es seiner Meinung nach faustdick hinter den Ohren. Er war in seinen Augen ein falscher Schleimer, ein heuchelder Verführer, ein hinterhältiger Verbrecher mit dem er wirklich nichts zu tun haben wollte. Doch war er natürlich höflich und gab ihm wie Wolfgang die Hand.

Satan wollte Letzteren abholen, aber es eile nicht, sagte er,

sie sollten ruhig ihr Gespräch noch zu Ende bringen.

Überschwemmung

Klimawandel: Steuern wir auf

eine unabwendbare Katastrophe zu?

Da schlug Joseph vor, ein paar Brote

zu machen und eine Flasche Wein zu öffnen.

Wolfgang wollte zwar keinen Wein, aber gegen ein Brot mit selbstgemachter Leberwurst hatte er gar nichts. Auch Christian war hungrig, denn er hatte außer Knabberkram heute noch nichts gegessen. Sie setzten sich also und Joseph deckte schnell den Tisch. Christian machte den Wein auf. Dann saßen sie alle am Tisch und nahmen sich eines der Brote. Joseph hob das Glas und meinte, es sei ihm ein Vergnügen gewesen, Wolfgang kennen gelernt zu haben. Er hoffe er habe eine gute Heimreise und sei sich im Paradies darüber klar geworden, was er sich für sein Leben auf der Erde wünsche. Er bedauerte, dass sie nicht zusammen Weihnachten feiern konnten und meinte dann aber, das Paradies laufe zum Glück nicht einfach weg. Es gäbe sicherlich irgendwann ein Wiedersehen.

Wolfgang bedankte sich für die schöne Zeit und versprach,

beim nächsten Mal länger zu bleiben.

Irina Shayk, Victoria's Secret, Catwalk

Doch für alle Ewigkeit sei er wahrscheinlich nicht zu haben, er würde bestimmt irgendwann noch einmal auf der Erde leben wollen. Er meinte, er freue sich sogar ein Bisschen auf diese nicht perfekte Welt. Es sei dort alles um einiges schwieriger, aber für ihn gehöre das Problem zum Leben einfach auch dazu. In seinen Augen sei die Erde auch ein großes Raumschiff, leider gäbe es dort keinen so guten Kommandanten wie im Paradies.

Und da waren sie dann beim Thema

„Eine-Welt-Regierung“.

Volker Bouffier

Bouffier für harten Kurs gegenüber der Türkei…

Satan meinte, er sähe gar keine andere Möglichkeit, als

dass die nationalen Regierungen aufgelöst würden

um einer globalen Regierung Platz zu machen.

Prinz Harry trifft Rihanna

Sie sollte im Interesse aller Erdenbewohner agieren.

Er meinte, man sei ja schon auf dem Weg dahin, die Banken und die Industrie würden es vormachen. Er argumentierte, solange alle gute Geschäfte machen würden käme es auch nicht zu einem Krieg. Zumindest zu keinem so großen, dass die Erde dadurch bedroht werden könnte.

Das sahen Wolfgang und Christian anders.

Van der Bellen, Hofer

Für sie war die Globalisierung der Banken und der großen Konzerne das eigentliche Problem. Sie würden überall den Regierungen die Gesetze diktieren immer mit dem Hinweis, die Globalisierung benötige den freien Handel oder auch die Leitwährung des Dollar. Doch der freie Handel sei nur gut für die sowiso schon reichen Staaten, das arme Entwicklungsland würde jedoch ausgebeutet und seine korrupten Politiker würden sich von der Industrie die soziale Entwicklung und den Umweltschutz abkaufen lassen.

Joseph hörte sich die verschiedenen Argumente eine Weile an, dann fragte er die beiden Gegner der Eine-Welt-Regierung wie sie sich denn eine Lösung vorstellten. Er sähe nämlich auch keine bessere Lösung als alles unter ein Dach zu tun. Er mache jedenfalls mit dem Absolutismus im Paradies keine schlechten Erfahrungen, es entstehe doch nur auf diesem Wege auch ein gemeinsames Ziel.

Da entgegnete Wolfgang: „Was für ein Ziel? Der globale Konsum? Meiner Meinung nach muss es genau umgekehrt sein. Jede Gemeinde ist für sich selbst verantwortlich. Sie bestimmt die Regeln, und die können auf der Erde ganz unterschiedlich sein. Wie sollen ein paar Politiker die Welt regieren? Was wissen sie von den Eskimos und ihren Bedürfnissen? Was wissen sie von den australischen Ureinwohnern? Warum sollte man den Leuten am Nordpol etwas vorschreiben? Sie leben schon Jahrtausende im Eis, sie wissen am Besten was gut für sie ist. Und so ist es mit allen Völkern. Sie kennen ihr Land, ihre Leute, die Mentalität, den Entwicklungsstand. Sie können daher viel besser entscheiden, wie sie leben wollen. In meinen Augen sind Politiker das eigentliche Problem, je höher sie sitzen, desto problematischer sind sie für die Welt. Ich mache mir wegen der Unfähigkeit der Politik Sorgen und würde darum sagen, Dezentralität sollte die Lösung heißen.“

Dezentralität? Aber da sind wir ganz

schnell wieder im tiefsten Mittelalter.

Lionel Messi, Neymar, FC Barcelona, Clásico

Wie sollen so viele unterschiedliche Gemeinden und Städte sich auf ein Ziel einigen? Die Interessenlage kann sehr gegensätzlich sein. Nein, es muss eine Führung geben, die gemeinsame Großprojekte in Angriff nimmt. Es wird wahrscheinlich nur einer Eine-Welt-Regierung möglichsein die Wüste zu einem Energiekraftwerk zu machen. Die Sahara, aber auch andere Wüsten könnten mit Solarenergie die großen Städte dieser Welt versorgen. Man könnte in der Wüste, oder an deren Küste, Wasserstoff herstellen, man könnte das Meerwaser entsalzen und vernünftig bewässern. Damit kommt Sicherheit und Wohlstand. Und nur eine Weltregierung hätte die Macht ihre Projekte auch erfolgreich umzusetzen,“ war Josephs Antwort.

Dezentralität füllt mir nur meine Hölle.

Ich habe aber einfach keinen Platz mehr.

Pep Guardiola, Manchester City

Ich habe jetzt noch einige Kandidaten aus dem 30-Jährigen Krieg in meinen Kerkern sitzen. Wo soll ich mit meinen Leuten hin? Nur wenn wir auf der Erde landen, dann gibt es eine Chance für das weitere Bestehen des Himmel und Hölle-Prinzip. Wir könnten auf der Erde siedeln. Ich würde dann auch ganz moderne Gefängnisse bauen, mit Licht in den Zellen und regelmäßigen Spaziergängen in einem bewachten Innenhof.“

Und wie sollen in diesem Ambiente gute Geister entstehen? Du brauchst eine große therapeutische Abteilung, die sich mit den Insassen professionell beschäftigt. Und ich sage, Leben ist die beste Therapie. Was brauchen wir eine Hölle, schicke die Menschen einfach in ein neues Leben. Die Guten werden wieder Mensch, der Böse darf als Tier die Leiter noch mal hochklettern,“ meinte Wolfgang.

Ein Paradies ohne Hölle, das geht nicht. Es ist immer Jin und Jang,

das Eine kann ohne das Andere nicht existieren. Es gibt

immer beides,“ entgegnete Satan Senior.

Kanye West, Zusammenbruch, Krankenhaus, Grund

Wir müssen die Hölle ja auch nicht gleich ganz wegfallen lassen, vielleicht verkleinern wir sie etwas, wenn möglichst alle bösen Menschen auf der Erde geschnappt und verurteilt werden würden, dann könnte die Hölle tatsächlich viel leerer sein. Man braucht eine gut funktionierende Polizei. Und die, die durch das System geschlüpft sind, die kommen zu Dir. Und dann machst Du dort mit den Jungs und Mädels Therapie,“ warf Christian ein.

Ich wollte mich eigentlich zur Ruhe

setzen und nicht den Beruf wechseln.“

Karl-Heinz Rummenigge

Wie wäre es mit Altersteilzeit? Ich mache das mit dem Richter und Du wirst der Therapeut,“ sagte Wolfgang mit einem Lächeln im Gesicht.

Satan Senior zog erfreut die Augenbrauen hoch und fragte: „Hast Du es Dir etwa noch mal überlegt? Willst Du ein echter Satan Satorius werden, das wäre ja endlich mal ein Lichtblick.

Altersteilzeit, warum nicht.

Nur eigne ich mich wirklich als Therapeut?“

FSV Mainz 05 - Bayern München

Da meinte Joseph:

„Was machst Du denn jetzt schon all die Jahre.

Du gibt’s Dir immer so viel Mühe mit der Wiedergeburt und versuchst das richtige Leben auszuwählen, das ist eine Qualität, die braucht auch ein guter Therapeut. Ich finde die Idee mit der Therapie gar nicht schlecht. Ich habe mir für das Paradies auch überlegt, ich mache es zu einem Erlebniszentrum, zu einem Erholungsheim, aber nach ein paar Jahren, oder meinetwegen auch Jahrhunderten ist Schluss, dann muss für jemand Neues Platz gemacht werden. Ich werde durch das Terraforming noch weiteren Siedlungsraum schaffen können, so dass ich am Ende so gut wie Jeden für eine Weile aufnehmen kann. Meiner Meinung nach sollte jede Seele einmal das Paradies erlebt haben, einfach damit sie weiß, wie ein Paradies auf Erden aussehen könnte.“

Und so ging die Diskussion

jetzt über zum Terraforming-Projekt.

Freiburg

Alle hielten dies für eine tolle Sache. Wolfgang und

Christian erklärten sich bereit, in der Zukunft, wenn

sie auf der Erde gestorben waren, an so einem

Projekt mitmachen zu wollen.

Jedenfalls für eine gewisse Zeit. Einen Planeten zu besiedeln, dass war wirklich eine interessante Herausforderung. Satan Senior fand die Idee auch nicht schlecht, denn so könne man vielleicht auch einen Außenposten der Hölle aufbauen. Dort kämen dann die ganz schlimmen Fälle hin. Er sähe sie schon auf einem Wüstenplaneten verzweifelt nach Wasser suchen. Dies sei vielleicht eine gerechte Strafe für alle die, die sich gegen ein Sahara-Begrünungs-Projekt gestellt hätten. Man müsste sie dann dazu bringen, dass sie sich zusammenraufen und Sonnenkollektoren aufstellen um sich das gefundene, salzige Wasser trinkbar zu machen. Auf so einem Planeten spare man sich die Aufseher, denn runter von dem Planeten käme so leicht kleiner.

Christian meinte daraufhin: „Wenn Monica mit ihrem Bombini auf der Erde Erfolg hätte, dann könnten auch die Erdenbewohner Terraforming betreiben. Sie könnten sich ungeheuer weit ins All hin ausbreiten. Warum sollte es so etwas Tolles nur im Paradies geben? Die Erde würde von so einer Entwicklung nur profitieren, denn dann ist das mit der Bevölkerungsexplosion kein Problem mehr und ein Ziel unter dem man sich vereinigen könnte wäre auch gefunden.“

Du meinst, die Welt ist reif für die Eroberung des Weltraums? Das glaube ich aber nicht,“ meinte Wolfgang, „der Mensch ist noch nicht soweit, eigentlich steckt in ihm immer noch ein Steinzeitjäger. Er lebt jetzt gerade mal 10 000 Jahre in Dorfgemeinschaften und Städten, das hat aber nicht gereicht, aus ihm einen kultivierten Geist zu machen. Und für die Bombini-Technologie braucht man eine hohe Kultur. Ansonsten werden sie nichts anderes tun, als aus dem Bombini eine Bombe zu machen.“

Was für eine Bombe?“ fragten Joseph und

Satan Senior wie aus einem Mund.

Dreister Dieb klaut Eimer voll Gold

Na, die Gravitationsbombe. Monica hat mir erklärt, es wäre mit der Bombini-Technologie möglich einen ganzen Kontinent in Licht aufzulösen. Ich sage Euch, das wird laufen wie bei der Atomenergie. Kaum hatten sie die Atomkraft entdeckt, haben sie eine Bombe daraus gebaut. Die Kraftwerke kamen erst danach.“

Christian fragte: „Eine Bombe? So groß und so mächtig?

Das kann ich mir ja gar nicht vorstellen.“

Auslaufmodelle: Diese Autos wird es im nächsten Jahr nicht mehr geben

Joseph hüstelte und meinte: „Nun ja,

selten steckt in einer Sache nur etwas Gutes.

Es ist immer Jin und Jang. Die eine Erkenntnis öffnet den Vorhang zur anderen Seite. Und es ist klar, wenn man die Schwerkraft manipulieren kann, dann ist es kein weiter Weg um sie auch zerplatzen zu lassen. Aber ich bin da ehr ein Optimist. Die Bombe ist einfach zu groß und zu gefährlich, man wird sie nicht entwickeln wollen.“

Es gibt immer ein paar Verrückte. Man denke nur an die ganze Geheimdienstscheiße. Die machen doch was sie wollen und wenn die sich davon einen Vorteil versprechen, dann bauen sie die Bombe heimlich,“ meinte Christian.

Satan und Joseph sahen sich an. Die Bombe

war zwischen ihnen auch ein Thema.

Komplett umgekrempelt

Satan wollte sie und auch Joseph war sich nicht sicher,

ob die Bombe nicht irgendwann einmal sehr von Nutzen sein konnte.

Andererseits wusste er auch, diese Bombe war nicht einfach zu bauen. Man bräuchte diesmal vielleicht mehr als 100 000 Menschen dazu. Es wäre wirklich ein unglaublich großes Projekt. Dafür müsste erst einmal eine Bedrohung existieren, schließlich gab es zur Zeit keinen zweiten Hitler auf der Welt. Es müsste schon etwas von Außen auf die Erde zukommen. Doch noch lag die Erde friedlich in einem äußeren Arm der Galaxie und ein Asteroid auf Kollisionskurs war auch nicht in Sicht. Er war auch sehr unwahrscheinlich, dass die Erde so bald von den gefürchteten Bösen entdeckt würde. Und ein Felsen, der die Erde in einen toten Planeten verwandeln würde, den gab es auch nicht. Das hatte er schließlich gründlich geprüft, bevor er die Erde zum Exilort gemacht hatte.

Wolfgang und Christian merkten sehr wohl, dass Joseph und Satan Senior zur Bombe kein grundsätzlich ablehnendes Verhältnis hatten. Das wunderte sie etwas, denn sie waren beide automatisch davon ausgegangen, dass zumindest Joseph eine solche Megabombe ablehnen würde. Bei Satan Senior sah das schon anders aus, ihm war der Wunsch nach der Bombe womöglich in die Wiege gelegt. Wolfgang und Christian aber waren sich einig, eine kontinentzerstörende Bombe wollten sie nicht auf der Erde wissen. Sie kannten die Menschen und wussten, es gab immer ein paar Verrückte, die diese Bombe abwerfen wollen würden. Sie waren Kinder des Atomzeitalters und beide absolute Gegner dieser Technik. Atomkraftwerke lehnten sie dabei genauso ab wie die Bombe, denn der Strahlung war es egal wo sie herkam. Sie machte vor niemenden halt. Alleine schon der Atommüll war ein Grund für sie, die Finger von dieser Technik zu lassen. Und aus der Erfahrung mit der Kernkraft stellten sie die Frage nach eventueller Strahlung. Würde sie nicht vielleicht alles verpesten?

Die mögliche Strahlung war für

Satan und Joseph auch ein Problem.

Nadja Abd El Farrag, Naddel, Leben, Big Brother

Und für Joseph war gerade sie ein Grund,

warum er davon überzeugt war, das die Menschen

auf die Bombini-Bombe vorerst verzichten würden.

Er glaubte an die Lernfähigkeit der Gesellschaft. Satan sah das ein Bisschen anders. Ihm war klar, die Menschen würden sich durch die Gefahr einer Strahlung nicht abhalten lassen, sie würden glauben, sie abschirmen zu können. Sie würden denken, die Strahlung betreffe nur den Gegner. Es würde viele Wissenschaftler und Politiker geben, die das Problem herunterspielen würden. Satan war sicher, wüssten die Menschen von der Möglichkeit einer solchen großen Waffe, sie würden sie haben wollen. Sie würden sich hinter dieser Bombe stark fühlen und sie hätten auch keine wirklichen Probleme damit, damit den Feind in Licht aufgehen zu lassen. Er hatte nichts dagegen. Gut, ein Krieg brächte wirklich viele Tote und er würde Überstunden machen müssen, aber wenn er einen Planeten hätte, auf dem er diese Seelen unterbringen konnte, dann war das für ihn kein Problem mehr. Nur eines war klar, würden die Menschen einen Kontinent zerstören, dann hätte er endgültig das Spiel gewonnen. Dann wäre klar, die Menschheit war ein Schuss in den Ofen. Sie taugte nicht für die Zukunft. Sie war zu blöd für ein Paradies auf Erden.

Joseph kannte Satans Gedanken, doch er verband immer

noch große Hoffnungen mit der Menschheit.

Jan Böhmermann, Scheidensong, Neo Magazin Royale

Seiner Meinung nach handelte es sich bei

den Menschen tatsächlich um eine Krone der Schöpfung.

Gut, die Menschen machten Fehler, einige waren auch wirkliche Problemfälle, aber das Gros war wunderbar. Der Mensch war ja so erfinderisch, so kreativ, so begeisterungsfähig. Er sah das ja bei seinen Paradiesbewohnern. Gab man ihnen gute Lebensbedingungen, dann waren sie alle zu Höchstleistungen fähig.

Dennoch war auch er nicht gegen die Bombe.

Dreister Dieb klaut Eimer voll Gold

Er hatte sich das Universum gut angeschaut und

er wusste, es gab Bedrohungen, die nur mit Gewalt zu lösen waren.

Er war in diesem Punkt wirklich kein Pazifist. Manchmal war es eben notwendig, dass man sich wehren konnte. Irgendwann würde vielleicht wirklich doch einmal ein Astroid oder Komet die Erde ins Visir nehmen, irgenwann versteckten sich die Bösen vielleicht wirklich hinter dem Mond und planten die Versklavung der Erdbewohner. In einem solchen Fall wäre es von Wichtigkeit, dass man sich wehren konnte. Mit den Atombomben würden die Menschen nämlich in diesen Fällen nicht weit kommen. Die Kraft war einfach zu mikrig.

Wolfgang und Christian waren entsetzt.

Pep Guardiola, Manchester City

Ihr Bild von Joseph wandelte sich, sie hatten

ihn nämlich bisher für absolut friedliebend gehalten.

Doch dann erinnerte sich Wolfgang an die Biebel und er wunderte sich nicht mehr. Der allmächtige Herr, der dort beschrieben wurde, war auch nicht friedliebend gewsen. Er hatte die Juden bei ihren Eroberungskämpfen unterstützt.

Das hingegen Satan Senior die Bombe wollte,

nun, dass wunderte ihn nicht.

Levent Aycicek, TSV 1860 München

Der Mann war schließlich darauf aus, sein Spiel zu gewinnen

und mit einem Bombini-Bomben-Krieg würde er garantiert gewonnen haben.

Nur, dann war ihr Exil auch nicht mehr da, zumindest nicht mehr besiedelbar. Aber er hatte sowieso den Eindruck, dass es Beiden gar nicht mehr unbedingt um die Erde ging. Sie konnten sich auch einen anderen Planeten suchen. Und damit würden sie genau das Gleiche tun wie die Fortschrittgläubigen. Die wollten ja auch die Erde verlassen und woanders neu anfangen. Wolfgang jedoch wollte, dass die Erde ein lebenswerter Ort blieb. Er wollte auf ihr Leben. Er wollte, dass sie sich weiterentwickelte. Er wollte den Siegeszug der alternativen Energien. Er wollte eine Welt ohne Grenzen, ohne Regierungen, ohne Banken und Öl. Er wollte eine friedliche Welt und Menschen, die sich an die 10 Gebote hielten. Er wollte auf jedenfall nicht das Spiel von Satan Senior erben. Er sah keinen Gewinn darin, wenn die Menschheit verrohte, sich masakrierte, sich gegenseitig ausbeutete. Er wollte eine saubere Welt, ohne Schadstoffe in der Luft und mit lebendigen Meeren. Das Spiel, welches Joseph und Satan Senior spielten war, seiner Meinung nach, ein echtes Scheißspiel.

Sie wechselten das Thema. Wolfgang erzählte von seiner Arbeit auf der Erde. Er war dort ein Leiharbeiter und er gehörte zu den Wenigen, die mit dieser Arbeitsform gut klar kamen. Er fand es sehr interessant immer wieder neue Firmen kennen zu lernen. Er meinte, er hätte dabei sehr viele Erfahrungen gemacht und heute sei es für ihn kein Problem mehr sich auf einen neuen Job einzustellen. Zur Zeit sei er bei der Firma Siemens beschäftigt und er könne nur sagen, der Job als Inbetreibsetzer gefiel ihm sehr gut. Da hüstelte Joseph und meinte, die Firma Siemens sei ein Rüstungskonzern und alles andere als eine friedliebende Gesellschaft. Da entgegnete Wolfgang, er sei nur für die Züge zuständig, und die seien wirklich für die Menschen da. Mit der Rüstungssparte hätte er gar nichts zu tun. Außerdem sei es sehr schwierig, eine Firma zu finden, die nicht auch Geld mit Rüctung verdiente.

Josepf fragte ihn, ob er bei Siemens dann nicht fest angestellt sein wolle. Doch da wehrte Wolfgang ab. Siemens würde seine Leute durch die halbe Welt schicken, er aber wolle jeden Sonntag zu seinen Eltern zum Essen fahren. Er hätte deshalb keine Lust seine Zeit in irgendeinem Hotelzimmer zu verbringen. Er erzählte von den Erfahrungen, die seine Kollegen im Ausland gemacht hatten und er schloss für sich aus, dass er nur wegen des Geldes in irgendeinem Depot in der Pampa arbeiten wollte. Außerdem sei der Verdienst im Ausland auch gar nicht mehr so gut. Die Globalisierung erzwang die Flexibilität der Mitarbeiter, er aber sei in diesem Punkt überhaupt nicht flexibel. Wäre er jetzt vielleicht 25 Jahre alt, dann würde er vielleicht an so einem Auslandsprojekt teilnehmen, aber er sei jetzt Mitte 40, da sehne man sich nach einem bequemen Feierabend in den eigenen vier Wänden.

Er erzählte von seinen unterschiedlichen Erfahrungen, die er in

seinem Berufsleben gemacht hatte und alle am Tisch waren

erstaunt wo Wolfgang schon überall gearbeitet hatte.

Joseph meinte: „Wenn ich das alles so höre, dann

könnte ich Dich wirklich gut gebrauchen.“

Nico Rosberg, Formel 1

Donald Trump, USA, New Jersey

Wolfgang wird aber mal den Job des Richters übernehmen

und allenfalls die Stromleitungen in der Hölle neu legen. Nicht wahr, Wolfgang, Du hast es Dir überlegt und willst lieber die Guten von den Bösen trennen.“

Ich weiß noch gar nicht was ich will, am Liebsten hätte ich einfach nur ein kleines Bauernhaus mit Werkstatt dabei. Ich habe genug eigene Ideen, wenn ich ein Schweißgerät in der Hand habe. Ich brauche keinen Job um mir die Zeit zu vertreiben.“

Wie wäre es mit einem Springerjob. Du arbeitest nur projektbezogen. Zwischen den Einsätzen kannst Du machen was Du willst. Aber alle paar Monate springst Du irgendwo hinein. Als Fehlersucher, als Inbetriebsetzer, als Strippenzieher.“

Ich hasse Strippenziehen.“

Norbert Hofer und Alexander Van der Bellen

Ich würde sagen, das kommt doch ganz darauf an.

Wenn zum Beispiel die Strippen in einem Bombini gezogen werden müssten. Ich habe ja gesehen, wie gut Du geflogen bist. Wie wäre es, wenn Du an einem Bombini mitbauen könntest?“

Ich will zumindest auf der Erde keine Bombinis haben. Sie sind unnötig und sie würden zu einer immensen Energieverschwendung führen.“

Ist das nicht ziemlich egal.

Vakuumenergie ist praktisch unendlich vorhanden.

Ich produziere mit meinem Bombini-Kraftwerk so viel Energie, ich weiß schon gar nicht wohin damit. Energie muss nicht begrenzt sein, im Gegenteil, die Menschen sollten davon alle im Überfluss haben. Meiner Meinung nach ist die Energieknappheit in den meisten Entwicklungsländern das große Problem. Sie holzen die letzten Wälder ab, sie verpesten die Luft mit Öl und Kohle, sie graben sich gegenseitig das Wasser mit ihren Staudämmen ab, in den Industrienationen verspargeln sie die Landschaft, sie bauen Kernkraftwerke, sie verursachen einfach jede Menge Probleme, die mit Energiesparen nicht bekämpft werden können. Die Welt wächst und der Wohlstand nimmt zu, das heißt es fahren mehr Autos, es laufen mehr Kühlschränke, es fahren mehr Schiffe. Würden die Menschen hingegen die Energie des Vakuums nutzen, so entstünde kein Müll, keine Abgase, nichts, es entsteht einfach nur Energie. Saubere Energie. So wie ich das sehe, wird die Welt nur mit dieser unendlichen Energiequelle ihre Probleme lösen können. Energiesparlampen sind jedenfalls nicht die richtige Antwort.“

Christian meldete sich auch zu Wort. „Ich finde die Bombinis

einfach toll. Sie sind eine Wunderwaffe. Mit ihnen wird nicht nur

das Energieproblem auf der Erde gelöst, nein, die Bombinis

ermöglichen die Eroberung des Weltraums.“

Gooligan

Das ist es ja gerade, ich will nicht, dass

der Weltraum von uns Menschen erobert wird.

Das All ist so schön, wir würden es nur mit unserern schlechten Eigenschaften besudeln. Soll der Kapitalismus etwas auch auf dem Mars einziehen? Wollen wir mögliche andere Völker besuchen, beeinflussen, entrechten, assimilieren, dominieren? Meiner Meinung nach sollte jeder da bleiben wo er ist. Er sollte sein eigenes Haus in Ordnung halten. Wir müssen dafür sorgen, dass der Planet Erde ein Naturparadies bleibt, ein Ort an dem es sich trefflich leben lässt. Ich will nicht, dass die Menschen ihren Ort verdrecken und dann zum nächsten Paneten auswandern und auch diesen zu vermüllen.“

Joseph machte die zweite Flasche Wein auf und er bot Wolfgang an, auch eine Flasche alkoholfreien Wein zu öffnen. Er hatte ihn bei seinen Besorgungen in der Stadt in einem gut sortierten Weinladen gefunden. Doch Wolfgang lehnte an, er war mit seiner Limonade zufrieden.

Satan Senior ließ sich aber gerne von dem guten Wein

einschenken. Joseph bevorzugte einen Riesling.

Er wurde schon lange im Paradies angebaut und galt als himmlich gut. Christian nahm sein Glas in die Hand und meinte, sie sollten auf das Gelingen des Bombini-Projektes anstoßen, er sähe wirklich eine große Chance darin. Er glaube nämlich nicht, dass die Menschen das Weltall verpesten würden, er sei sich sicher, sie würden den fremden Völkern im All ein guter Freund sein. Außerdem gäbe es genügend unbewohnte Planeten, die nur darauf warteten, entdeckt, erforscht und besiedelt zu werden. Für ihn sei das Bombini-Projekt das größte Glück, welches er sich vorstellen könnte. Es würde die Welt von Grund auf revolutionieren und in eine große Zukunft führen. Die Bombe sei der einzige Haken, den er erkennen könne. Die Bombe müsse man natürlich mit allen Mitteln verhindern.

Wolfgang konnte dem nicht zustimmen, aber er wollte kein Spielverderber sein und so hob auch er sein Limonadenglas und sprach: „Die Bombinis werden irgendwann kommen, aber ich hoffe, bis dahin hat sich die Menschheit weiterentwickelt. Heute würde das Bombini nur ins Chaos führen. Aber irgendwann wird es vielleicht möglich sein, der Mensch ist schließlich lernfähig.“

Satan Senior hatte auch nichts gegen die Bombinis, nur würde er

die Dinger gerne als Einziger produzieren wollen.

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Rote Bete und Sellerie erobern die Sterne-Küche

Michelin Guide 2017

Er würde einen seiner Söhne damit beauftragen.

Der würde dann einen riesigen Konzern leiten und dafür sorgen, dass es die Bombinis nur Leihweise gab. Er würde sie so teuer machen, dass die Nutzer sie nicht bezahlen konnten. Dann gäbe es Leasingverträge. Und dann würde man überall große Bombini-Kraftwerke bauen und den Strom würde man verkaufen. Er sah in der Technologie keine Bedrohung für seine Geschäfte. Im Gegenteil, er könnte über seinen Sohn zur Weltmacht in Sachen Energie werden. Wichtig war nur, dass Monica ein Patent beantragte und die Lizenz an seinen Sohn abtrat. Gegen reichlich Geld natürlich. Aber dieser Konzern würde dafür sorgen, dass an der Technologie weiter gearbeitet würde, es würde Forschungsbombinis bauen, es würde Bombinis als Autoersatz bauen und überhaupt die gesamte Industrie würde vor diesem Konzern in die Knie gehen, sie würden fast alle untergehen. Die Ölindustrie würde zusammenbrechen und in das entstehende Vakuum würde er mit seinem Konzern eindringen. Und dann läge die Macht endgültig in seinen Händen. Aber das sagte er nicht laut, er wünschte einfach nur, die Bombini-Sache möge Erfolg haben. Nur nicht sofort, da war er mit Wolfgang einer Meinung. Er habe sich die Filme von Monica angeschaut und er sei zu dem Schluss gekommen, sie müsse diese Filme, ja ihre ganze Arbeit, noch mal überdenken. Mit den Filmen würde sie jedenfalls nicht genug Menschen erreichen. Und darum sei er auch der Meinung, es müsse jetzt Schluss mit dem Theater sein. Monica habe das Spiel verloren und man solle es nicht bis zu einer Veröffentlichung weiter laufen lassen.

Satan Senior sah Wolfgang an und fragte: „Willst Du nicht dem Spiel ein Ende machen? Du brauchst auch keine Angst um Deine Monica zu haben, die ist spätestens mit ihren Filmen unsterblich geworden.“

Ich denke, die Filme überzeugen nicht.“

BVB

Sie werden irgendwann dennoch gern gesehen werden.

Nur jetzt ist nicht die richtige Zeit, man denke nur an das Urheberrecht.

Jetzt muss erst mal das Spiel entschieden werden. Und ich stelle fest, Monica hat versagt, sie hat das Spiel verloren. Und damit muss sie auch den Preis bezahlen. Ich habe diese Seelenverpflanzung nicht umsonst gemacht.“

Aber warum sollten wir ihr nicht noch etwas Zeit geben, soll sie doch erst mal veröffentlichen. Wenn sie dann wirklich scheitert, dann kann sie immer noch den Preis bezahlen,“ meinte Chrsistian.

Christian, der Preis ist ihr Leben,“ reagierte Wolfgang darauf. „ich finde das ganze Spiel total Scheiße, wer hat sich das nur ausgedacht?“

Ihr wart es doch, Satan Junior und Monalisa,“ antwortete Satan Senior.

Ich bin nicht Satan Junior und Monica ist auch nicht Monalisa. Wir sind nicht gefragt worden, ob wir von himmlischen Geisten bewohnt werden wollen.“

Das sehe ich aber anders, ich habe jede Eizelle gefragt. Und es ist wirklich selten, dass eine göttliches Erbgut ablehnt.“

Du hast die Eizelle meiner Mutter manipuliert und die soll dazu ja gesagt haben?“

Ich frage nicht die Mutter, ich wende mich an die Eizelle. Und normalerweise öffnet sie sich, wenn ich mit dem Virus locke.“

Ein göttlicher Virus? Willst Du damit sagen, ich sei

genetisch an Satan Junior erkrankt?“

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Das ist die Frage, ob es sich dabei im engeren Sinne um eine Krankheit handelt, es ist eigentlich nur etwas zusätzliche DNA. Es handelt sich dabei um ein paar kleine Gene, doch die sind entscheidend. Sie ermöglichen es dem Geist von Satan Junior, Monalisa und auch Joseph sich zu entfalten. Sie sind der beste Freund ihres Wirtes. Du solltst die Qualitäten von Satan Junior ja mittlerweile kennen.“

Wolfgang war entsetzt.

Eine genetische Manipulation!

Freiburg

Und darum musste er sich mit diesem Satan Junior rumärgern.

Was hatte der Typ ihm nicht alles für Schwierigkeiten gemacht. Er war ein Chaot und er würde ihn bestimmt nicht mehr von der Leine lassen. Er konnte sich einfach noch zu gut an die Scheiße erinnern, die Satan Junior ihm eingebrockt hatte. Klar, er war auf seine Weise genial, er konnte sogar Metall zum Lachen bringen. Er konnte mit jeder Schraube reden, ihm flüsterten die Kabel zu, wenn sie einen Wackelkontakt hatten. Ja, das Metall erzählte ihm ganze Romane. Das war natürlich bei der Fehlersuche fabelhaft, denn so sagten ihm die Bauteile von selbst, wo der Fehler lag. Doch wenn man dem Metall zuhörte und nicht ganz strenge Regeln aufstellte, dann hörte so eine Schraube eben auch nicht mehr auf zu reden. Und wenn dann auch noch alle Kabel durcheinander redeten, dann konnte dies einen wahnsinnig machen. Er hatte einmal Tage gebraucht, um eine Schraubenkiste einzuräumen, weil er sich die Lebensgeschichte jeder Schraube hatte erzählen lassen. So kam man einfach nicht weiter. Er erlaubte den Schrauben seither jedenfalls nur noch ihren Namen zu nennen, mehr wollte er von ihnen nicht wissen.

Christian erzählte auf die Geschichte mit den Schrauben von seinem Erlebnis mit den Hunden auf Ibiza. Sie hätten auch zu ihm geredet. Er hätte dies damals auf die Drogen bezogen, die er ausprobiert hatte.

Da meinte Joseph:

„Drogen können einem den Geist ganz schön öffnen.“

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Ich habe jedenfalls erst mal die Finger von dem Zeug gelassen,

mir war das Ganze ziemlich unheimlich und unangenehm, denn

die Hunde haben mich die ganze Zeit nur angeklagt.

Ich solle arbeiten gehen, haben sie gesagt.“

Ich bin auch schon mal einem Straßenköter begegnet, der mir empfahl Arbeit zu suchen, das lag aber wohl nicht unbedingt an Drogen. Ich denke, Satan Junior ist der größte Hundeversteher,“ sagte Wolfgang. „doch wenn man sich darauf einlässt, dann verliert man schnell den Boden unter den Füßen. Man hält plötzlich praktisch alles für möglich und am Ende wartet man da wo kein Bus kommt. Ich habe dem Junior jedenfalls klar gemacht, dass ich seine Hilfe nicht benötige. Ich komme auch ohne Wunder zurecht.“

Du unterschätzt ihn. Er ist meiner Beobachtung nach ein sehr intelligenter und feinsinniger Geist. Er kann mit Eisen sprechen und Hunde verstehen. Er ist ein begnadeter Techniker und Musik kann er auch machen. Ich habe diesen Neffen immer sehr gemocht. Und Monalisa liebt ihn. Sie sind beide wirklich ein ganz außerordentliches Päarchen. Sie haben zusammen sehr viel Fantasie entwickelt. Sie haben nach einer Lösung für die drängesten Probleme des Paradieses gesucht und sich selbst dafür geopfert.“

Wie meinst Du das?“

Teeblätter in Schale

Lose Teeblätter besser nicht im Tee-Ei überbrühen…

Sie leben ab jetzt nur noch in Euch.

Sie haben ihr Schicksal mit dem Euren verknüpft.

Und sie werden ihr Ziel auch erreichen, egal was kommt. Das Scheitern von Monica ist für sie nur eine vorrübergehende Sache. Das Spiel, gut, das ist wohl erst mal verloren, aber das Leben geht weiter. Monalisa wünscht sich eine Auferstehung, und die wird sie bekommen. Und Du wirst zurück auf die Erde gehen und ihr helfen.“

Ich bin aber gegen ihr Bombini-Projekt.“

Lächeln

Mit Resilienz gestärkt aus Krisen herausgehen…

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Frage Satan Junior, der weiß wie wichtig es ist.

Er hat dieses Spiel nicht nur mitgemacht, weil er Monalisa liebt. Nein, es ist ihr gemeinsamer Plan gewesen. Satan Junior hat dabei immer schon auch die Rolle des Kritikers übernommen. Er soll die Fehler suchen, er soll helfen die richtige Lösung zu entwickeln und dann soll er diese unterstützen.“

Das Bombini ist doch gar nicht norwendig. Ich bin überzeugt, es geht auch ohne.“

Dann dürfte es Dir ja nicht viel ausmachen, wenn Du für ein Ende dieses Projektes sorgst,“ sagte Satan Senior.

Und dazu soll gehören, dass ich Monica umbringe, das kommt nicht in Frage.“

Monalisa will aber auferstehen. Und so wie ich das sehe,

muss sie dazu sterben. Es ist ihre eigene Idee.“

Nörgeln, Gehirn

Gefrorene Katze

Sie war im Eis gefangen,

wäre gestorben – dann kam Hilfe.© itsVision.tv

Eine Auferstehung, dass ich nicht lache.

Das kommt schon mal gar nicht in die Tüte.

Wenn ich Monica umbringe, dann will ich nicht weiter auf der Erde leben. Dann kommen wir zusammen ins Paradies und lassen es uns gut gehen. Dann ist wirklich Schluss mit Bombinis auf der Erde. Dann ist aber auch nichts mit einer Landung im Exil. Dann ist auch das Thema mit der Bombe vom Tisch. Dann suchen wir uns eben einen anderen Planeten, auf dem man siedeln kann. Die Erde soll zusehen wo sie bleibt. Was interessiert uns ihr Untergang?“

Das Paradies wird Euch nicht aufnehmen. Monica nicht und Dich auch nicht. Mörder werden hier nicht geduldet. Dann werdet ihr wohl Eure Zeit in der Hölle verbringen und auf Wiedergeburt hoffen müssen. Du kannst dann ja solange den Richter machen und Monica kann sich im Paradies der Frauen vergnügen,“ sagte Joseph ziemlich ernst.

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Ich bringe Monica ja nicht um. Das kommt

gar nicht in Frage,“ meinte Wolfgang genauso ernst.

Satan Senior und Joseph schauten sich an. War es jetzt entschieden und klar, Monica hatte das Spiel verloren? Joseph nickte Satan zu. Das Spiel war aus. Monica musste mit Monalisa sterben und wiederauferstehen. Nur bat er Satan Senior noch um etwas Aufschub, erst sollte der Wettbewerb zu Ende sein. Satan Senior jedoch wollte davon nichts wissen. Für ihn war jetzt das Ende der Fahnenstange erreicht. Der Wettbewerb ging ihm sowieso ziemlich gegen den Strich. Er hatte wirklich keine Lust auf eine neue Macht im Universum. Dieser Gott, oder wer immer es auch war, er sollte schweigen, denn er machte die Leute nur verrückt. Ihn sollten sie fürchten und Joseph seinetwegen anbeten, das war Götterkram genug. Ein Gott, der aus dem Fernseher sprach, das war ganz und gar nicht nach seinem Geschmack.

Joseph sah das natürlich ganz anders, er hatte nichts

dagegen, wenn dieser Gott sich zeigte.

Komplett umgekrempelt

Vielleicht konnte man ihn dann ja fragen, wo er plötzlich herkam. Vielleicht würden sie über sich selbst etwas mehr erfahren. Er beschloss also, vorerst würde das Spiel noch weitergehen. Auf jedenfall bis Weihnachten. Danach war es immer noch früh genug, eine Veröffentlichung zu vermeiden.

Satan Senior jedoch war ungeduldig und nahm sich vor, Wolfgang entsprechend zu preparieren. Er würde sich gegen die Hypnose nicht wehren können. Er würde ihn hinunter schicken und seine Rolle spielen lassen. Danach würden Beide zu ihm kommen. Das war genau das was er wollte.

Christian und Wolfgang hatten von diesem Zwiegespräch nicht viel mitbekommen, sie unterhielten sich immer noch über die Hunde. Mirage fühlte sich davon angesprochen und meldete sich zu Wort. „Ich habe Hunger!“

Da schauten ihn alle an und mussten lachen.

Das Nerdmännchen

Sie hatten auch irgendwie ziemlichen Hunger, die paar Brote hatten

nicht lange vorgehalten und so holte Joseph den Baumkuchen

von Wolfgangs Großmutter und stellte ihn auf den Tisch.

Mirage bekam eine Schüssel voll Hundefutter.

Joseph hatte dieses Futter in der Stadt besorgt. Es sollte ganz besonders ausgewogen und gesund für Hunde sein. Es war in Dosen abgefüllt und bestand aus gekochtem Fleisch mit Reis. Mirage schnupperte skeptisch daran aber der Hunger schob es rein. Das konnten ja harte Zeiten werden, wenn Joseph jetzt auf Dosenfutter umstieg, dachte er frustriert. Er würde dieses Futter wirklich nur im Notfall essen, normalerweise wollte er Essen, was Joseph auch aß. Aber das würde er seinem Herrchen schon noch klar machen. Jetzt hatte er Hunger und nachdem die Schüssel leer war, war er auch ganz zufrieden. Immerhin, die Portion war groß gewesen. Er legte sich in die Nähe des Sofas und sehnte sich nach einem Verdauungsschlaf. Das Zeug machte irgendwie total müde.

Joseph fragte, ob jemand auch einen Espresso zum

Kuchen haben wollte und alle sagten Ja.

Prinz William auf Tour für den Artenschutz

Da öffnete Joseph auch noch die

Cognacflasche und goß jedem ein Gläschen ein.

Es sollte ein schöner Abend werden, schließlich feierten sie Abschied. Wolfgang erzählte von seinen Großeltern und wie wunderbar die Zeit bei ihnen gewesen war. Er erzählte von den Lampen, die er geschweißt und zusammengebaut hatte. Er berichtete auch von dem wunderbaren Johann. Christian hatte zwar schon von diesen Robotern gehört, aber jetzt war er dann doch erstaunt, als Joseph plötzlich den Namen Johann rief und kurze Zeit später einer um die Ecke kam.

Ich habe mich entschlossen, meine unnsichtbaren Helfer

in den verdienten Ruhestand zu schicken.

Computerspieler bei der Gamescom

Ihnen wurde es sowieso schon länger etwas zuviel.

Wir haben uns also getrennt und ich habe mir dafür diesen Johann zugelegt. Er muss noch viel lernen, aber spülen tut er schon ganz gut. Er hat auch schon Brötchen geholt. Außerdem kennt er sich in der Stadt aus wie in seiner Westentasche. Er führt mich wirklich in die hintersten Ecken und er findet auch auf dem direkten Weg wieder zurück. Dann brauche ich eine neue Sekretärin und da Johann ein Officeprogramm installiert hat, kann er meiner neuen Mitarbeiterin gut zur Hand gehen. Außerdem ist er ein Bombini-Flieger. Er kann mich also auf meinen Reisen gut begleiten. Ich denke, wir werden bestens zusammenarbeiten, nicht wahr Johann?“

Zu Befehl, Majestät.“

Ja, äh das ist ein Programmierungsfehler, ich weiß leider nicht wie man ihn weg bekommt, er muss wohl noch auf die Neuzeit umprogrammiert werden.“

Ach lass doch,“ sagte Satan, „Ich werde meinem Johann auch Manieren beibringen.“

Du hast auch einen?“

Ist noch nicht angeliefert worden, ich war bei der letzten Bestellung nicht schnell genug. Aber spätestens nächste Woche habe ich dann auch einen. Man spricht überall über sie. Sie sind ein echter Renner. Ich möchte bald mal eine Reise zu den Robotern machen und mich da umschauen. Wer weiß, was die einem alles bauen können?“

Willst Du mich begleiten,

ich fahre demnächst noch mal hin?“

Überschwemmung

Sagen wir, sobald die Sache mit Monica erledigt ist,

bin ich jederzeit abfahrbereit. Mein Laden läuft

auch mal ein Stündchen ohne mich.“

So ist es Recht, bereite Dich schon mal auf Deine Rente vor, der Ruhestand macht das Leben erst so richtig schön. Ich habe ja leider mit meiner Stadt zuviel zu tun, ich könnte mir sonst auch eine Altersteilzeit gut vorstellen.“

Und wer soll einmal das Paradies führen,

wenn Du ganz aufhörst?“

Gegrilltes Premium-Steak

Ich werde wohl nie wirklich damit aufhören, aber ich

stelle mir Monalisa als meine Nachfolgerin vor.

Sie würde es bestimmt sehr gut machen.“

Monalisa ist aber doch jetzt Monica.“

Das macht doch nichts. Ich bin auch nur Joseph Kraemer.“

Das machen die Menschen aber nicht mit. Die wollen einen Gott im Paradies und keine Göttin,“ meinte Wolfgang. „ich denke, mit Dir fühlen sich alle sehr sicher. Du hast Erfahrung und Weitsicht. Du besitzt den Überblick und bist auch sonst grundsolide. Monica aber ist eine Hartzianerin, eine Arbeitslose. Glaubst Du, die lassen so eine Frau Kommandantin sein? Nie im Leben.“

Im Paradies geht das schon. Hier schauen wir auf den Menschen und nicht auf die Stellung, die jemand hatte. Jeder kann jeder hoch aufsteigen, auf seine Leistungen kommt es an. Darum mache ich das mit den Orden, da kann sich jeder mit hocharbeiten. Nun, und mir ist auch klar, Monica muss die Sachen nicht von heute auf morgen schultern, sie kann in die Aufgabe langsam hinein wachsen.“

Aber, das ist doch total viel Arbeit.

Dein Job ist unmenschlich.“

FC Chelsea

Es ist alles eine Frage der guten Organisation.

Man muss es sich bei der Natur abschauen. Sie ist unendlich effektiv. Bei ihr gibt es Überfluss aber nichts Überflüssiges. Bei ihr werden alle satt, wenn sie am richtigen Ort sind. Dabei gebiert sie ständig Verbesserungen. Sie ist Jahrmilliarden Jahre alt und wirklich erfolgreich. Sie hat das Universum als Erstes erobert. Wir hinken nur hinterher. Aber sie hat uns mit Intelligenz ausgestattet und lässt uns technische Hilfsmittel bauen. Sie will dass wir uns ausbreiten und das Weltall erobern. Und sie will uns auf diesem Wege zeigen wie schön sie ist. Ja, sie ist eine wunderschöne Göttin, und wenn man Monalisa glauben mag, dann sitzt sie irgendwo in einer Badewanne und spielt mit den Seifenblasen. Und jede einzelne Saeifenblase ist ein Universum für sie. Sie sieht uns durch ihre schönen Augen an und fragt sich, wann wir sie endlich mal bemerken.“

Joseph, was ist denn mit Dir los? Das macht wohl der Cognac,“ reagierte Satan Senior auf Josephs philosophische Betrachtungen.

Christian gefiel das Bild

mit der Göttin in der Wanne und

er nahm sich vor, sobald er wieder zu Hause

war, so ein Bild zu malen.

Die Göttin im Muliversenschaum würde es heißen.

Wolfgang sah ebenfalls eine Göttin in einer Wanne

sitzen, doch dachte er dabei an Monica.

Sie badete auch sehr gerne mit viel Schaum. Er hatte plötzlich Sehnsucht nach ihr. Wenn sie nur wüsste, was er hier alles erlebt hatte. Wenn sie überhaupt von all dem hier nur eine Ahnung hätte. Stattdessen hockte sie vor ihrem Fernseher und versuchte dort einem Computer das Sprechen beizubringen. Es war doch alles völlig verrückt. Er würde Monica wieder auf den Boden der Tatsachen bringen. Sie war ein Mensch und keine Göttin. Sie würde auch nicht die Kommandantin eines Riesenbombinis werden, sie würde schön brav zu Hause bleiben und etwas Leckeres kochen, sie konnte gerne Bilder malen, auch Bücher schreiben, alles gut, aber dass sie eine derartige Karriere machen sollte, das wollte er ganz und gar nicht. Er wollte mit ihr ganz einfach nur leben, Musik hören, ein Pfeifchen rauchen und den Gott einen lieben Mann sein lassen. Ein Riesen-Bombini zu kommandieren, dass war doch viel zu viel Arbeit. Für sie wie für ihn. Denn mit einer Frau an seiner Seite, die so viel Verantwortung zu tragen hatte, konnte man keine langen Hundespaziergänge machen. Sie würde ständig über irgendwelche Projekte reden, sie müsste sich immer wieder mit Fachleuten zusammen setzten, sie müsste Entwürre machen, Konzepte schreiben, und das alles für ein paar Lebensmittel vom Markt oder Kleidung aus einer Boutique. Mehr gab es im Paradies für diese Arbeit nicht. Ein Haus war nach einer großen Leistung vielleicht drin, aber ansonsten, reich wurde man hier nicht. Der Job als Kommandant war zwar sehr angesehen, aber letztendlich war man auch für alles verantwortlich. Nein, so ein Leben wollte er für Monica nicht. Da war es doch besser, sie ließ sich wiedergebären. Vielleicht würde sie beim nächsten Mal mehr Glück mit ihren Eltern haben, vielleicht käme sie ohne Trauma aus ihrer Jugend und vielleicht würde sie bei ihren Studien ja auch unterstützt und dann, wenn sie dann Physik studiert hatte, dann würde sie es vielleicht schaffen einen Kollegen für ihre Arbeit an einem Vakuumenergiegenerator zu interessieren, einen der ihr die Rechnungen kontrolliert, einer der sich mit der Elektrotechnik auskennt.

Vielleicht wäre er es dann ja und dann würde der Film wahr werden

und sie Beide bekämen einen Nobelpreis.

Nadja Abd El Farrag, Naddel, Leben, Big Brother

Er schüttelte sich etwas, der Cognac

schien ihn ganz schön besoffen zu machen.

Er musste aufpassen, noch war er nicht wieder auf der Erde. Noch musste er Satans Hypnosefinger aus dem Weg gehen. Dazu war es besser nüchtern zu sein. Aber er merkte es, die Warnung kam leider irgendwie etwas zu spät, er war tatsächlich angeschickert. Das war ihm ja wirklich schon lange nicht mehr passiert. Er trank einen Schluck von der Limonade. Sie war abgestanden. Er hatte aber plötzlich totalen Durst und so trank er das Cognacglas leer. Er musste über sich lachen. Das war nun ganz bestimmt nicht richtig gewesen. Aber eine andere Stimme in ihm rief ihm zu: „Mach Dir keine Sorgen, ich bin ja auch noch da!“ Das war die Stimme von Satan Junior und es war aber wirklich sehr selten, dass er sich so deutlich zu Wort meldete. Normalerweise waren seine Mitteilungen ehr ein Flüstern. Doch jetzt hatte er es fast gebrüllt. Ob Satan Junior jetzt sauer auf ihn war? Der Typ konnte Alkohol nämlich nicht vertragen. Er selbst bekam am nächgsten Morgen Kopfschmerzen davon und Satan Junior wurde depressiv und hatte entsprechend schlechte Laune. „Aber was soll’s“, sagte sich Wolfgang, „ich komme schon klar. So ein Cognac haut mich schließlich nicht gleich um. Ich fühle mich jetzt jedenfalls ganz gut und wenn ich ehrlich bin, ich könnte noch einen vertragen.“

Satan sah das Blitzen in den Augen Wolfgangs und er nahm die Cognacflasche und goss sich und Wolfgang noch einen Cognac nach. Dann nahm er sein Glas und prostete Wolfgang zu. Der wollte erst nicht, aber dann nahm er doch das Glas und schaute Satan in die Augen. Satan sagte: „Prost! Auf eine erfolgreiche Heimkehr!“

Auf mein Bett! Ich freue mich auf mein eigenes Bett.“ Und dann trank er sein Glas in einem leer.

Du solltest vorsichtig mit dem Trinken sein, Wolfgang, sonst fährst Du nachher noch Karuesell,“ warnte ihn Joseph.

Ich bin noch ganz klar im Kopf,

keine Bange. Ich weiß was ich will.“

Tote bei Erdrutsch in Kolumbien

Das ist doch wunderbar,“ meinte Satan Senior.

„Komm trink ruhig noch einen, ich stütze

Dich auch auf dem Nachhauseweg.“

Quatsch, ich brauche keine Stütze, ich habe früher schon ganz andere Mengen getrunken und ich bin immer nach Hause gekommen.“

Chrsitian zog bedenklich die Augenbrauen hoch. Wolfgang vertrug offensichtlich gar nicht viel. Satan wollte ihn wohl abfüllen, vielleicht war es das Beste, wenn sie die Tafel aufhoben, sturzbetrunken konnte Satan Senior am Ende mit ihm machen was er wollte. Er gab Joseph ein Zeichen und auch der war wohl zu dem selben Schluss gekommen. Joseph griff nach der Cognacflasche und meinte:“ Genug für heute, ich muss morgen früh raus, und auch Christian muss früh an die Arbeit. Ich denke, ich bringe Euch noch runter, los Mirage komm, wir gehen noch mal ein Stück durch den Garten.“

Der Hund stand auf und ging Richtung Tür. Christian reichte Wolfgang die Hand und wünschte ihm viel Glück bei seiner Heimkehr. Er klopfte Wolfgang auf die Schulter und meinte: „Kümmere Dich um Monica, sie braucht jemanden, der ihr hilft.“

Ich tue was ich kann. Doch mit ihrem Projekt will ich nichts

zu tun haben. Ich habe meinen eigenen Job.“

Wie Du meinst. Ich würde ihr bei ihrem Bombini helfen, wenn ich könnte. Aber ich lebe nun mal am anderen Ende der Welt, ich habe Familie, ich habe dort meine Existenz. Doch das Bombini-Projekt ist ansonsten der Hammer. Ich wünsche ihr auf jeden Fall viel Erfolg damit. Pass auf sie auf.“

Damit ließ er Wolfgang stehen

und wandte sich Satan Senior zu.

Er fand ihn nun nicht mehr ganz so schlimm, letztendlich machte der Typ auch nur seinen Job. Aber die Eine-Welt-Regierung, die sollte er sich aus dem Kopf schlagen. Das fehlte gerade noch, alle Macht in der Hand eines Mannes, wirklich nicht auszudenken. Er gab ihm die Hand und ließ zu, dass Satan ihm auf die Schulter klopfte. „Vielleicht kommst Du ja doch mal bei mir vorbei. Ich habe auch ein Fernsehkontrollzentrum und außerdem sitzt dort noch ein weiterer Gast. Er heißt Michael und er ist einer der besseren Freunde von Monica. Schau Dir das Ganze ruhig mal auf meiner Seite an. Du kannst dort interessante Leute kennen lernen.“

Vielleicht komme ich darauf zurück, doch jetzt habe

ich erst mal mit dem Wettbewerb zu tun.“

Nörgeln, Gehirn

Komm nach Feierabend, dann macht auch Michael Pause. Er hat jetzt den Job, den ich Dir angeboten hatte. Er ist ganz zufrieden damit und macht seine Sache gut.“

Einverstanden, ich komme und schaue mir Deine Hölle an.

Man weiß ja wirklich nicht, was Du da so treibst.“

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Du bist mir jederzeit willkommen.“

Danke,“ sagte Christian mit dem Gefühl, dass er

wirklich nicht mehr wusste, was er von diesem Satan halten sollte.

Er konnte ja wirklich so sympathisch sein. Trotzdem wollte er jetzt nicht allein mit ihm in die Hölle gehen. Was hatte er es doch gut, dass er ein Gast Josephs war. Der Mann war einfach nur total nett. Und dass er keine reine Friedestaube war, dass machte ihn sympathisch. Er war zwar auch für Freiden und Vergebung, aber es gab einfach Situationen, da musste man zeigen, wer die Oberhand hatte. Sonst würden irgendwann nur noch die Bösen die Macht haben. Unter Umständen brauchte man wirklich einmal eine Wunderwaffe. Doch bevor man sich daran begab, so eine Waffe zu entwickeln, müsste es erst mal die Bombini-Revolution gegeben haben. Er fand die Idee einer Welt voller Bombinis wunderbar und wenn es nach ihm gegangen wäre, dann würde Monica mit ihrer Internetseite einfach ins Netz gehen. Sollte es ruhig Ärger geben, es gab Anwälte und die konnten das Recht auf die Freiheit der Kunst erstreiten. Die Kunst gab einem die größten Möglichkeiten. Dort konnte man sagen und machen was man wollte. Kunst war grenzenlos. Und wie Joseph Boys schon gesagt hatte: „Jeder Mensch ist ein Künstler.“ Monica war zudem noch eine Diplomdesignerin. Ihre Seite zeigte, dass sie in der Lage war, mit einfachen Mitteln ein eigenes Fernsehprogramm zu gestalten. Nicht nur mit Material von anderen. Nein, sie selbst machte ja auch noch eigene Filme. Damit war ihr Programm ein Kunstwerk. So musste man es auch verkaufen. Eine ganz besondere Form der Videokunst. Aber ihn fragte ja keiner. Hier sollte es ja unbedingt um Leben und Tod gehen. Und um die Auferstehung. Er hielt das alles für völlig unnötig. Monica konnte mit ihrem Kram jetzt schon Erfolg haben. Sie brauchte nur noch etwas Zeit und ein paar gute Freunde. Aber gerade daran mangelte es gewaltig. Er hatte mit Anton gesprochen und gehört, dass sich in all der Zeit niemand bei ihr gemeldet hatte. Auch Anton fand das sehr bedenklich. Seiner Meinung nach war Monica eine total einsame Frau. Gut, sie selbst merkte es vielleicht jetzt nicht, denn sie unterhielt sich den ganzen Tag mit ihrem Fernseher, aber nichtsdestotrotz war sie allein. Das Paradies war zwar ganz auf ihrer Seite, aber eingreifen konnte es leider nicht.

Sie musste es also selber schaffen.

Irina Shayk Bradley Coope

Es war ja eigentlich auch nicht mehr viel zu tun.

Es war eine Sache von wenigen Klicks. Das Internet machte es einem nämlich sehr leicht berühmt zu werden. Dort konnte man Menschen auf der ganzen Welt in kürzester Zeit ansprechen. Und Filme waren immer gut, Menschen ließen sich gerne unterhalten. Und unterhaltsam waren Monicas Filme schon. Es war eben Kunst.

Joseph begleitete seinen Bruder und

Wolfgang zur Tür und Mirage rannte voraus.

Mystery: Was passierte an Bord der „Ourang Medan“?

Er hatte ziemlichen Druck auf der Blase.

Nachdem er an einem Baum gepinkelt hatte, kam er zurück um Wolfgang Schüss zu sagen. Er wusste, er würde ihn vermissen. Aber Wolfgang klopfte ihm den Rücken und meinte: „Ich komme ja irgendwann wieder und dann machen wir zusammen eine ganz große Reise. Bis dahin, mein Guter, sei ein braver Hund. Besuche Hasso mal. Und überhaupt, lass es Dir hier gut gehen. Joseph ist ein feines Herrchen, er wird gut zu Dir sein. Mach’s gut, alter Freund.“ Und Wolfgang drehte sich weg, um Joseph die Hand zu geben.

Danke für alles, es war eine wunderschöne Erfahrung.

Ich komme auch bestimmt wieder und

dann mache ich den Springer.“

Die Mumie, Teaser, Tom Cruise, Sofia Boutella, Kino 2017

Das hört sich doch gut an. Ich wünsche Dir viel Glück und Kraft für die Zeit, die kommt. Es wird vielleicht nicht ganz einfach werden, mit so einer Auferstehungen habe ich bisher nur wenig Erfahrung. Jesus hatte es ja auch mal versucht, doch der hatte das Ganze dann angebrochen und hat lieber den Weg ins Paradies genommen. Es ist wohl nicht ganz einfach. Er sagt, als Lebender sei der Tod nur schwer zu verkraften, ganz besonders, wenn der Tod gewaltsam über einen kommt.“

Ich werde dafür nicht verantwortlich sein.“

Das will ich hoffen.“

Ich bin kein Mörder.“

Plätzchen backen

Ich auch nicht,“ sagte Satan, der sich das Gespräch angehört hatte. Langsam wurde er jedoch ungeduldig, er wollte es jetzt hinter sich bringen. Ständig zu hören, dass man nicht töten wolle, das war nervig, er wusste doch, letztendlich reichte ein Schnipp, und schon war man nicht mehr Herr seines eigenen Willens. Und Wolfgang würde tun was man von ihm verlangte. Er klopfte Joseph auf die Schulter und meinte zu Wolfgang: „Los komm, ich denke Du willst in Dein Bett.“

Ganz genau, da will ich wieder hin. Bring mich endlich wieder da hin wo Du mich geklaut hast.“

Was willst Du, war doch eine schöne Zeit für Dich.“

Achtung, Steuern!

Und so drehten sie sich endlich um und verließen den nächtlichen Garten. Mirage saß neben Joseph, Wolfgang drehte sich noch mal zu ihnen um, dann straffte er die Schultern und folgte Satan. Er würde sich von ihm nicht benutzen lassen, ganz bestimmt nicht.

Wolfgang bestieg mit Satan den Aufzug in der Hotellobby und als die Türen sich schlossen, da hob Satan die Hand und schnippte mit den Fingern vor Wolfgangs Augen. Augenblicklich veränderte sich für Wolfgang die Situation. Er konnte sich auf einmal nicht mehr bewegen. Satan stubste ihn mit dem Finger an und Wolfgang verlor sein Gleichgewicht. Er fiel gegen die Wand und er hätte sich den Kopf gestoßen, wenn Satan ihn nicht aufgefangen hätte. Satan stellte ihn wieder auf die Füße und meinte: „Du wirst jetzt tun was ich Dir sage. Ich bin der Herr Deines Willen und ich will, dass Du jetzt gleich zu Monica läufst und sie erwürgst. Sage, Du bist mein Herr und ich tue was Du sagst.“

Wolfgang konnte nicht anders, er wussste, dieser Mann war tatsächlich sein Herr und er würde ihm gehorchen müssen. Der Mann war eine bezwingende Macht. Er wiederholte also den Satz: „Du bist mein Herr und ich tue was Du sagst.“

Sage: Ich muss Monica töten.“

Ich muss Monica töten.“

Wiederhole es immer wieder. Ich muss Monica töten und darum werde ich sie erwürgen.“

Ich muss Monica töten, ich werde sie erwürgen.“

Witzbold Chris Pratt stiehlt Jennifer Lawrence auf Selfies die Show

So ist es Recht, wiederhole es immer wieder.“

Und Wolfgang wiederholte immer wieder den gleichen Satz.

Er murmelte es vor sich hin als sie den Aufzug verließen. Sie gingen in einen Raum, der von einem großen Sternentor beherrscht wurde. Hier war er vor einer halben Ewigkeit angekommen. Er erinnerte sich daran, wie er hier aufgewacht war. Jetzt ging es also wieder zurück und er würde Monica erwürgen. Er murmelte immer noch als Satan das Sterentor aktivierte. Der schaute auf einen Bildschirm und tippte etwas in eine Tastatur. Er gab ein datum ein. Dann sahen sie Monicas Wohn- und Arbeitszimmer. Sie saß dort an ihrem Schreibtisch und schaute auf den Bildschirm ihres Computers. Es war später Abend und sie schien recht entspannt zu sein. Satan Senior gab Wolfgang einen Schlüssel. Es war sein Wohnungsschlüssel. Satan sagte: „Wenn Du Monica getötet hast, dann gehst Du schnell nach Hause. Los, was ist? Sage mir was Du tun wirst, wenn Du Monica siehst.“

Ich werde sie erwürgen und dann nach Hause gehen.“

So ist es richtig, Wolfgang, es war schön Dich kennen gelernt zu haben.

Ich denke, es war eine interessante Erfahrung. Aber morgen früh, wenn Du wach wirst, dann wirst Du Dich an nichts erinnern. Alle Ereignisse hier im Riesen-Bombini werden in Dein Unterbewusstsein abgleiten, es wird wie nicht gewesen sein. Denke einfach, Du hattest einen schönen Traum. Sage: Ich werde Monica erwürgen, dann nach Hause gehen und alles vergessen.“

Wolfgang wiederholte alles Wort für Wort.

So, jetzt stell Dich hier hin und wenn ich jetzt sage, dann rennst Du los und läufst

durch dieses Tor. Laß Dich noch mal kurz umarmen, so, ich wünsche Dir viel Glück, wir sehen uns irgendwann und dann übernimmst Du meinen Job. Zeige jetzt aber erst mal, was in Dir steckt und bringe dieses Spiel zu einem Ende.“

Wolfgang stellte sich einige Meter vor

das Tor und wartete auf das Kommando.

Er würde jetzt Monica töten. Er würde das Spiel beenden. Er würde bald in seinem Bett liegen. Da erschien in dem Tor eine blau leuchtende Lichtwand und Satan feuerte ihn noch mal an: „So, mach Dich bereit, Du rennst jetzt gleich los und machst was ich Dir gesagt habe. Denke immer nur: Ich muss Monica töten. Ich muss Monoca töten. Wiederhole!“

Ich muss Monica töten. Ich muss Monica töten.“

So, mach’s gut mein Sohn, lauf los.“

Wildkamera, Gardner, Berglöwe

Und Wolfgang rannte los, er durchbrach die leuchtende Wand und befand sich augenblicklich in Monicas Esszimmer, er hatte die Hände erhoben und stürzte ins Wohnzimmer. Er sah sie vom Schreibtisch aufstehen und er stürzte sich auf sie. Doch plötzlich schrie eine Stimme in ihm laut „Nein!“ Und auch Monica hob die Hände zur Abwehr und schrie ihn an: „Nein!“

Da brach er im selben Moment zusammen.

Ihm kamen die Tränen und er war zutiefst geschockt. Beinahe hätte er ein großes Unheil angerichtet. Monica kam auf ihn zu und beugte sich zu ihm herunter. Sie nahm ihn in den Arm und er begann zu weinen. Er wusste noch alles, noch konnte er sich erinnern, aber bald schon würde er alles vergessen. Er dachte an Satan und an dessen Vorstellungen von einer Eine-Welt-Regierung und er dachte an Joseph den Alleinherrscher, er dachte an seine Großeltern und an die viele Arbeit, die sie hatten. Er sah das ganze Paradies vor sich und er wusste in diesem Moment, dieser Satan hatte die wahre Macht. Er stammelte unter Tränen: „Monica, ich sage Dir, das sind Faschisten, sie wollen die Weltherrschaft. Sie haben ungeheure Technik und wir haben keine Chance. Man hat mich hypnotisiert. Ich sollte Dich töten. Beinahe hätte ich Dich erwürgt. Diese Leute sind einfach zu allem fähig. Wir sind dagegen völlig machtlos.“

Das sagte Monica zu ihm: „Ich weiß, mach Dir keine Sorgen, gegen mich haben die keine Chance. Ich weiß, wie wir sie beherrschen. Und Du siehst ja, Du hast mich nicht umgebracht, die Liebe ist stärker, kein Mensch kann uns etwas anhaben. Ich bin nämlich auch sehr mächtig. Ich werde die Bombini-Revolution iniziiren, egal was da noch kommt.“

Wolfgang beruhigte sich etwas und so lagen sie sich einfach nur in den Armen. Dann räusperte Wolfgang sich und meinte: „Ich muss jetzt zu mir nach Hause gehen, ich muss in mein Bett.“

Schlaf gut und denke daran, die Bösen haben

keine Chance. Liebe ist mächtiger.“

Herzogin Kate bei Tee-Party mit Dino im Naturkundemuseum

Freiburg

Wolfgang stand auf und verließ ohne weitere

Worte Monicas Wohnung, er ging über die Straße und

nach ein paar Minuten stand er vor seiner Wohnungstür.

Er nahm den Schlüssel in die Hand. Er war immer noch ziemlich geschockt. Was hatte er nur für Unglaublichkeiten erlebt? Morgen jedoch würde alles vergessen sein. Schade, denn es waren überwiegend gute Erinnerungen. Die Sache mit der Hypnose, die war natürlich der Hammer. Er war hineingefallen. Er hatte sich nicht dagegen wehren können. Nur Satan Junior war auf Zack gewesen. Er hatte wirklich ganz laut gebrüllt. Und Monica, als er sie gesehen hatte, da hatte er sofort gespürt, etwas läuft völlig falsch. Aber erst als sie die Arme abwehrend hoch gehalten hatte und Nein geschrieen hatte, da war er wach geworden. Was für eine teufliche Sache, die Hypnose. Zum Glück, es war gut gegangen, er hatte keinen Mord begangen. Er war nicht zum Mörder an seiner Liebe geworden. Die Liebe war einfach stärker als Satans Machenschaften. Er betrat seine Wohnung und sofort wurde er ziemlich müde. Er zog sich aus und schaute auf seine schwarzen Anziehsachen. Daran würde er am nächsten Morgen sehen, es war doch etwas Besonderes geschehen, er würde sich vielleicht doch erinnern.

Er ging noch mal auf die Toilette und putzte sich die Zähne, dann legte er sich in sein Bett. Oh, wie war das wunderbar, endlich war er wieder zu Hause. Er würde morgen zur Arbeit müssen, er würde wieder auf der Erde leben. Und seine Gedanken wanderten durch das Paradies, es waren schöne Bildrer, aber er schlief schnell ein und als er am nächsten Morgen erwachte, da zog er sich an und ging zur Arbeit. Irgendwelchen schwarzen Anziehsachen war er nicht begegnet. Er erinnerte sich auch an nichts. Er hatte nur das Gefühl, einen ganz besonderen Traum gehabt zu haben. Aber wie das ja oft bei Träumen ist, man kann sich einfach nicht mehr daran erinnern.

Irina Shayk Bradley Coope

Er dachte an Monica. Sie hatten Streit.

Er wusste, sie war krank. So krank, wie er einst gewesen war.

Aber er wusste nicht, was er tun konnte, um Monica zu helfen. Sicherlich war es gut, dass sie zur Zeit nichts zu kiffen hatte, das würde sie vielleicht runter bringen von ihrem Trip. Er hatte zwar Sehnsucht nach ihr, aber er würde sich nicht bei ihr melden. Sie musste erst wieder klar werden. Ihm war es damals ja such gelungen. Er hatte einfach irgendwann eingesehen, dass all die Übersinnlichkeiten Schwachsinn waren. Sie waren Verirrungen des Geistes und kiffen beförderte diesen Mist. Sie wird bestimmt irgendwann wieder bei mir klingeln, dachte Wolfgang, das hat sie doch immer gemacht. Ich werde jedenfalls auf sie warten. Wahrscheinlich litt sie jetzt sehr. Auch für ihn war die Erkenntnis einem Wahnsinnigen in sich das Kommando zu überlassen, hart angekommen. Er hatte schwer mit sich gekämpft. Das stand jetzt auch Monica bevor, und wenn sie wieder kommt, so versprach er, dann werde ich mich um sie kümmern. Doch sie muss erst mal wieder normal werden.

Wolfgang stieg aus seinem Auto, schnappte sich seine Tasche und machte

sich auf den Weg zu seinem Zug. Er war Zugverantwortlicher

und er hatte darum viel zu tun.

Satan Senior hatte sich das alles über einen Bildschirm angesehen.

Es war mislungen, dieser Wolfgang hatte versagt. Seine Hypnose hatte versagt. Das war ihm bisher noch nicht oft passiert. Normalerweise waren seine Hypnotisierten sehr zuverlässig. Irgendwer oder irgendwas hatte seine Hypnose durchbrochen. Diese Monica war einfach nicht leicht zu stoppen, sie hatte sich bisher gegen alle seine Versuche gewehrt. Er hatte ihr versucht mächtige Angst einzuflößen, er hatte sie mit aller Macht zum Selbstmord bewegen wollen, dabei hatte er sogar richtig gute Tricks angewendet, doch sie war bisher stark geblieben.

Er würde es noch einmal versuchen müssen. Diesmal würde

er diesen Michael schicken. Der schien Monica

nicht in tiefer Liebe verbunden zu sein.

Außerdem war er käuflich. Er hatte sich ganz

schnell dazu bereit erklärt, Monicas Rechner zu überwachen.

Er hatte sich mit den Rückwärtsgewandten angefreundet und die waren erklärte Feinde der Bombini-Designerin. Mit Michael würde es wahrscheinlich viel leichter funktionieren. Er schluckte also seinen Ärger über diesen Fehlschlag herunter und ging in seine Wohnung. Dort deckte Roxelane den Tisch. Es würde endlich etwas Anständiges zu Essen geben. Danach würde er ins Fernsehkontrollzentrum gehen. Er wollte sich diesen Michael noch mal ganz genau ansehen, eine weitere Pleite konnte er sich nicht erlauben. Das Spiel musste aber endlich zu Ende gebracht werden. Monica musste sterben, so war es nun mal abgemacht. Wer versagt, der stirbt. Monica würde zwar wieder auferstehen, aber das konnte er jetzt schon sagen, das würde keine Himmelfahrt für sie. Monica wird Jahre brauchen um wieder auf die Beine zu kommen und sie wird sich kaum wiedererkennen, sagte er sich. So eine Auferstehung war kein Kinderspiel. Jesus hatte es jedenfalls nicht ausgehalten. Er hatte schnell aufgegeben und war ins Paradies aufgefahren. Das würde Monica vielleicht auch tun. Und er würde sie in Empfang nehmen. Das wird ein Fest, dachte Satan Senior. Versager zu verurteilen, machte ihm immer ganz besonderen Spaß. Vor allen Dingen, wenn derjenige so hoch trabende Ideen verfolgt hatte wie Monica es tat. Sie wollte doch glatt die Welt verändern, sie wollte Energie für alle zum Nulltarif. Sie wollte seine Geschäfte zerstören, sie wollte eine andere Welt, eine Welt ohne Banken, ohne Politiker, ohne Krieg und Elend. Sie wollte das Paradies auf Erden errichten, doch das kam gar nicht in Frage. Er würde dies zu verhindern wissen. Die Welt war so gut wie in seiner Hand und er würde nicht zulassen, dass sie alles zerstörte, was er sich in den letzten Jahrztehnten aufgebaut hatte.

Roxelane fragte ihn, wie es mit Wolfgang gelaufen war und er brummte nur: „Der Typ ist ein Versager. Hat einfach nicht genug Mumm in seinen Knochen. Ich stelle Dir aber heute Abend mal jemand anderes vor. Auch ein Freund von Monica, aber der hat mehr drauf. Der will Spaß in seinem Leben und er ist käuflich. Ich werde ihn schicken, dann haben wir es hinter uns und wir können mal etwas Urlaub machen. Was meinst Du, sollen wir eine Spritztour auf der Erde machen? Wir könnten in die Karibik. Oder wir besuchen New York. Da leben auch einige meiner Söhne. Du könntest Schoppen gehen, wie man so schön sagt.

Was hältst Du davon?

Nur für ein paar Tage, aber immer hin.“

Tiffany Trump

New York ist fabelhaft, ich komme gerne mit.

Aber dann brauche ich richtig viel Geld, denn mein Kleiderschrank ist fast leer. Ich habe einige meiner Kleider meiner Freundin gegeben. Sie will sie vertrödeln.“

Kleider sind kein Problem. Ich werde mich in einen Sessel setzen und Dir beim Anprobieren zuschauen. Ach, das wird herrlich. Ich freue mich schon auf ein schönes Hotelzimmer mit Dir an meiner Seite. Das wird wunderbar, Roxelane. Dein Essen ist überiges hervorragend. Ich hatte in den letzten zwei Tagen nur Tiefkühlpizza. Wie war es denn bei Deiner Freundin?“

Und so unterhielt er sich, seelisch wieder

gefasst, mit seiner Geliebten.

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Sie waren nicht verheiratet. Sie war bei ihm, seit seine Frau für immer verschwunden war. Sie hatte nicht zurück gewollt. Sie hatte auf der Erde bleiben wollen. Gut, ihm war es recht. Sollte sie dort ihr Unwesen treiben, er würde gleich mit Roxelane ins Bett gehen. Und dann würde er sich diesen Michael zur Brust nehmen. Das Spiel war aus, jetzt hieß es abrechnen.

Michael saß vor seinem Bildschirm

und schaute Monicas Programm.

Fashion, Mode, Instagram-Star, Caroline Einhoff

Sie zeigte gerade mal wieder einen ihrer eigenen Filme.

Michael kannte ihn schon, aber das machte nichts. Es war trotzdem interessant und lustig. Er musste zugeben, sie hatte wirkliches Talent vor der Kamera. Sie saß wiedereinmal in der Badeanne und wusch sich die Haare. Dabei erzählte sie etwas von Riesen, die auf die Erde zurück kämen. Sie behauptete, diese Riesen seien ihre großen Brüder. Sie erzählte etwas von einer Wunderwaffe, die die Welt in ein Paradies verwandeln würde. Sie sprach davon, dass die Panzer der Israelis von den Riesen eingesammelt würden und das danach Frieden herrschen würde. Sie reckte ihre Arme und schäumte sich den Kopf ein. Das sah sehr lustig aus. Monica war schon total verrückt. Sie hatte ihm sogar mal einen pornografischen Film von sich gezeigt. Gar nicht übel, der Film hatte ihn echt angemacht. Aber Sex würde es zwischen ihnen nie geben. Sie waren ehr wie Geschwister. Er fand Monica zwar etwas verrückt, aber eigentlich war es mit ihr immer schön. Jedenfalls war es nie langweilig. Sie war nur etwas sehr auf ihr Bombini fixiert. Dieses Projekt beherrschte sie völlig und sie verlangte, dass sich alles diesem Projekt unterordnete. Doch damit hatte sie keinen Erfolg. Es schreckte ehr ab. Auch die Sache mit der Küche war so ein Ding gewesen. Er hatte ihr ja durchaus helfen wollen, aber dann hatte er sich sein Handgelenk verletzt und er konnte lange Zeit mit dem Arm nicht arbeiten. Er hatte deshalb sogar seine Existenz verloren. Er hatte als freier Handwerker gearbeitet, selbstständig, aber nun bezog er auch HartzVI. Er hatte jede Menge Schulden bei seiner ersten Ex, die wollte ihn jetzt verklagen, wegen der ausstehenden Alimente für seinen Sohn. Und dann war da noch die zweite EX mit seiner Tochter. Die brauchten auch immer Geld. Allerdings verklagte sie ihn nicht gleich. Mit der Frau kam er erheblich besser klar. Und seine dritte Ex, nun, die war noch mit Bauch zu ihren Eltern nach Süddeutschland verschwunden. Geld sah die gar nicht. Sie war gleich zum Amt gegangen. Und nun wollte das Amt Geld von ihm. Arbeiten lohnte sich für ihn gar nicht mehr. Alles fraßen seine Exfrauen und die Kinder auf. Er würde in Zukunft nicht mehr arbeiten. Es lohnte sich für ihn einfach nicht. Er würde auf Hartz bleiben, bis die Kinder groß waren. Bis dahin war er vielleicht ein gefragter Künstler. Ja, er wollte in Zukunft nur noch Kunst machen. Und Internetseiten. Das hatte er sich selbst angeeignet, und weil er ein ganz gutes Auge für die Dinge hatte und er auch recht kreativ war, würde er mit seinen Seiten sich etwas dazu verdienen können. Aber richtig arbeiten gehen, das kam erst mal nicht mehr in Frage.

Andre schaute zu Michael herüber.

Konnte man ihm vertrauen?

Niedlicher Kraftakt: Baby-Hippo muss zum Tierarzt

Sollte er ihn in ihre Sache einweihen?

Er hatte sich jetzt schon mehrfach mit ihm unterhalten und eigentlich war er langsam überzeugt, der Typ war cool. Er zog sich den ganzen Tag Monicas Programm rein, aber er schien sich davon nicht beiendrucken zu lassen. Im Gegenteil, er machte sich über Monica lustig und als er den Film in ihrem Rechner gefunden hatte, in dem sie über die Bombe sprach, da war er endgültig umgeschwenkt. Er wollte auch keine Mega-Bombe auf der Erde. Er fand auch, Monicas Projekt musste gestoppt werden, mit allen Mitteln. Er wollte ihm darum ihren Plan offen legen. Sie konnten dafür jeden Mann gebrauchen. Vor allen Dingen welche, die keine Skupel hatten. Er gab sich einen Ruck und trat zu Michael. Er fragte ihn: „Was ist, willst Du mal sehen, woran ich gerade arbeite?“

Gerne, den Film, der gerade läuft, den kenne ich schon.“ Michael stand auf und folgte Andre auf seinen Platz. Und dann hörte er etwas Unfassbares.

Schlange in Toilette

Andre und seine Leute wollten sich doch

tatsächlich in alle Fernseher auf der Welt einhacken.

Sie besaßen eine Technik, die es ihnen ermöglichte das Programm zu bestimmen. Und da hatte sich Andre etwas ganz Besonderes ausgedacht. Er wollte das normale Fernsehprogramm mit Pornos überfuten. Er wollte nach den Nachrichten statt des Wetterberichtes einen Porno zeigen. Das würde jedem einen Schock verpassen. Die Welt würde auf einen Schlag sexualisiert. Und dann würde ein Sprecher erscheinen und die Leute über die neue Zeit in Kenntnis setzen. Sie würden zeigen, wie groß ihre Macht war und dann würde Satan persönlich auftreten. Er würde klar machen, die Welt gehörte ihm. Seine Söhne saßen an den Schaltstellen der Macht und sie würden ihm den Rücken frei halten. Sie würden das Zepter übernehmen und die Welt beherrschen. Aber sie würden dann endlich wieder frei sein. Sie würden dann tatsächlich im 21. Jahrhundert leben können. Das war wirklich ein großer Traum von ihnen allen. Es würde keine Bombini-Revolution geben. Es würde vielmehr immer so weitergehen, wie es jetzt war. Denn diese Zeit, die Zeit Anfang des 21. Jahrhunderts war für sie die beste Zeit, die es auf der Erde je gegeben hatte. Sie würden ein eigenes Rechenzentrum bekommen und dann würden sie sich überall hinein hacken, bis sie auch den letzten Fortschrittsgläubigen aufgespürt haben würden. Sie würden dafür sorgen, dass Monicas Ideen von einer Bombin-Welt für immer verschwanden. Denn, es war ja leider nicht so, dass sie die Einzige war, die solchen Ideen anhing. Aber das Wichtigste, sie würden auf diese Weise die Bombe verhindern.

Die Bombe ist wirklich jedes Opfer wert,“ meinte Michael.

„ich finde aber, wenn es wirklich diese Bösen gibt, dann

sollte man sich gegen sie wehren können.“

Schommers Woche, Tops, Flops, Gigi Hadid, Kendall Jenner

Das werden wir auch, wir werden die Bombe selber bauen,

heimlich, aber wenn sie einmal da ist, dann

wird unsere Macht unendlich sein.

Doch vorher müssen wir dafür sorgen, dass diese Monica verschwindet. Sie will alles veröffentlichen und die Menschen über die Möglichkeiten dieser Bombe aufklären. Das können wir gar nicht gebrauchen. Sie muss endlich ausgeschaltet werden. Ich sage Dir, wenn sie mit ihrem Kram an die Öffentlichkeit geht, dann kann unsere ganze Aktion scheitern. Die Überraschung muss auf unserer Seite sein.“

Ich frage mich nur, wie ihr das technisch anstellen wollt,

dass ihr in jedes Programm kommt.“

Jan Böhmermann, Scheidensong, Neo Magazin Royale

Wir haben eine Technik entwickelt, die jedes Fernsehsignal erkennt. Unser Signal hängt sich dann an diesesSignal und schon sieht man unseren Film, statt den Wetterbericht. Hier schau, ich zeige es Dir.“

Und Andre führte eine Simulation durch. Man sah irgendwelche Nachrichten und plötzlich sah man eine Frau, die einem Mann einen blies. Die Frau sah aus wie Angela Merkel. Das war ja ungeheuerlich! Michael musste sich ziemlich zusammenreißen um nicht loszuprusten. Die Typen waren ja total verrückt!

Irina Shayk Bradley Coope

Ich habe auch einen Porno mit dem Papst

und der britischen Königin. Willst Du mal sehen?“

Und dann sah Michael die Queen in ihrem Ankleidezimmer und sie zeigte mit verführerischem Blick auf ihre Beine, sie zog ihr Nachthemd hoch und man konnte fast zwischen die Schenkel sehen, es waren die Beine einer älteren Frau, mit etwas Zelulite. Das war wirklich unmöglich. Aber natürlich konnte er sich die Reaktionen der Zuschauer vorstellen. Sie würden ihre immer so züchtige Queen nicht wiedererkennen.

Es wäre ein echter Skandal.

Michael gratulierte Andre zu dieser Idee.

Gooligan

Damit würden sie alle Machthaber erpressen können.

Denn Andre erklärte, sie würden zum richtigen Zeitpunkt vorher zu den verschiedenen Persönlichkeiten gehen und sie vor die Wahl stellen. Enweder sie akzeptierten die neuen Machtverhältnisse oder sie würden mit so einem Film in der Öffentlichkeit unmöglich gemacht. Andre versprach sich sehr viel davon. Er wusste, der Mensch wollte nicht in seiner Sexulaität gezeigt werden, Pornos waren also ein sehr gutes Druckmittel. Michael fragte, wie er denn an die Filme gekommen sei und da zeigte er ihm eine Kamera. „Du brauchst nur eine einfache Kamera wie diese hier und ein Sternentor. Damit kommst Du überall ungesehen hin. Du gehst durch das Tor, machst Deine Aufnahme und verschwindest wieder. Das bekommt kaum einer mit. Du musst nur den richtigen Zeitpunkt abwarten.“

Ja, aber, woher

weißt Du, wann es soweit ist?“

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Die moderne Überwachungstechnik macht vieles möglich.

Wir haben natürlich ziemlich viel Arbeit mit dem Erstellen der Filme gehabt, aber Iris ist eine sehr gute Cutterin, ich habe sie Dir schon mal vorgestellt. Sie hat unser Material bearbeitet.“

Und wann soll es losgehen?“

Wir starten das Ding, sobald sie einen Fuß ins Internet setzt.“

Ich denke, sie soll sterben?

Victoria's Secret, Paris 2016, Catwalk, Kendall Jenner

Monica wird garantiert auferstehen.“

Na, was für ein Quatsch. Monica ist eine ganz normale Frau, die stribt wie jede andere.“

Nein, nein, sie steht wieder auf, Du wirst es ja erleben.“

Und dann?“

Nun, dann hat sie große Probleme und wir haben eine Weile Ruhe vor ihr.“

Michael wusste nicht, was er von dem eben gehörten halten sollte. Monica unsterblich? Das war doch nicht möglich. Gut, nach dem Tod ging es für jeden weiter, aber nicht auf der Erde. Das hatte nur so ein Jesus geschafft.

Er ging auf seinen Platz zurück und sah, dort lief das normale Fernsehprogramm. Er setzte sich und zog die Kopfhörer auf. Er musste nachdenken.

Was konnte er tun um Monica zu helfen?

Lass knacken, Doc: Italienischer Osteopath wird zum YouTube-Star

Anton saß die ganze Zeit vor seinen

Bildschirmen und wurde langsam wirklich müde.

Er wusste nicht recht, war er etwa weggenickt? Er streckte sich und wollte gerade den Rechner ausschalten, um ins Bett zu gehen, da sah er auf dem Kamerabild von Wolfgangs Wohnung das Licht angehen. Na, so etwas! Da war doch schon lange nichts mehr los gewesen. Anton sah Wolfgang hereinkommen, sich ausziehen und ins Bad verschwinden. Da hatte Satan ihn also schon zurückgeschickt! So schnell konnte das gehen.

Anton kam zunächst nicht auf die Idee, sich auch noch die Filme der letzten Tage anzusehen, denn dann hätte er gemerkt, Wolfgang war gar nicht weg gewesen. Wenn er sich die Aufnahmen von Wolfgangs Ankunfttag angesehen hätte, dann würde er sehen, Wolgang war noch in der gleichen Nacht wieder zurückgekommen, wie er von dem schwarzen Engel geholt worden war. Und überhaupt würde er feststellen, Wolfgang war die ganze Zeit brav zu seiner Arbeit gefahren. Allerdings hatte sich der Job verändert. Er war nicht mehr bei seinen geliebten Zügen, er war in einer Firma, die stellte automatische Containerkräne her. Er musste dafür die Schaltkästen zusammenbauen. Siemens hatte ihn plötzlich abgemeldet. Das war im ersten Moment ein ziemlicher Schock für ihn gewesen. Er hatte seinen Job bei Siemens sehr gern gemacht. Es erinnerte ihn an seine Zeit mit den Straßenbahnen. Natürlich war es viel aufregender mit Zügen zu arbeiten, sich da reinzudenken, das hatte ihn schon auch etwas gekostet. Seine geliebte Freizeit. Denn er war gezwungen gewesen sich auch während des Feierabends in die Materie einzulesen. Und jetzt hatte man ihn einfach abgemeldet. Bei Gottwald, so hieß die neue Firma, verdiente er weniger und er konnte nicht mehr an der frischen Luft herumlaufen.

Auf dem Testring war es dagegen oft sogar sehr idyllisch gewesen, nicht ohne Grund hatten sie dort jede Menge Wildschweine und Rehe überfahren. Das war jedes Mal eine ziemliche Sauerei gewesen und nicht ungefährlich. Denn eine geschockte Muttersau konnte schon mal aus dem Gebüsch herangestürmt kommen. Das mit den Tieren hatte ihm immer sehr leid getan. Dies war wirklich eine schlimme Sache. Aber es war nicht zu verhindern, die Tiere wanderten nun mal auch über die Schienen. Die Gegend war ein privates Jagdgebiet.

Anton schaute zu Monica in die Wohnung. Die ging auch gerade ins Bett. Also, es war Schlafenszeit. Anton nahm sich vor, morgen noch mal genauer hinzusehen, jetzt aber wollte er einfach nur ins Bett.

Satan ging ins Fernsehkontrollzentrum

und begrüßte die Anwesenden.

EU fürchtet Doppelsieg der Populisten…

Es waren viele Personen in dem großen Raum beschäftigt.

Sie saßen fast alle vor ihren Bildschirmen und machten sich Notizen.

Er ging zu Andre und begüßte ihn, dann klopfte er noch Iris und einem anderen auf die Schulter. Danach ging er zu Michael. Er begrüßte auch ihn sehr freundlich und fragte: „Und gibt es etwas Neues?“

Die Stimme plaudert viel über Dinge wie Überwachung, Gedankenkontrollee, Gehirnwäsche und was es da sonst noch alles gibt.“

Es wird wirklich Zeit, dass das ein Ende nimmt. Aber ich komme noch aus einem anderen Grund, möchtest Du nicht heute Abend zu uns zum Essen kommen, meine Roxelane macht bestimmt etwas Feines.“

Essen? Gute Idee! Natürlich nehme ich die Einladung an. Was verschafft mir das Vergnügen?“

Ich würde sagen, wir unterhalten uns später darüber, ich will Dir einen Vorschlag machen.“

Wann soll ich Schluss machen?“

Blarney Castle

Ach, wenn Du so fragst, mach Feierabend, ich zeige Dir

stattdessen noch ein Bisschen mein Reich. Auf dem

Weg können wir uns dann ja unterhalten.“

Disney´s ominöser Pizzatruck #KATTZ

Published on Dec 3, 2016

Was hat es mit dem, in vielen Disney Produktionen immer

wieder auftauchende, Pizza Auto auf sich?

Michael wusste nicht ob er sich

freuen oder ob er sich Sorgen machen musste.

Satan Senior schien aber sehr entspannt zu sein. Er machte seinen Rechner aus und folgte ihm durch einen Gang. Von ihm gingen mehrere Bürotüren ab. Sie gingen eine Treppe hinunter und dann traten sie ins Freie. Es war kalt und es regnete. Das war aber kein schönes Wetter für einen Spaziergang. Satan stieg jedoch in ein Auto, dass vor dem Haus stand und forderte Michael auf sich auf den Beifahrersitz zu setzen. Satan fuhr. Er bog an der nächsten Starßenecke ab und folgte den vereinzelten Lichtern. Michael sah viele, arme, dunkle Gestalten, sie waren wohl auf dem Weg zur Arbeit oder sie kamen gerade daher. Die Welt um sie herum war unendlich trist. Er fragte sich, wohin Satan wohl mit ihm fuhr, aber er fragte nicht nach. Er würde sich überraschen lassen.

Sie kamen an ein großes Haus, es hatte ungewöhnlicher Weise eine leuchtende Neonschrift über der großen Eingangstür. Dort stand: „Paradies der Frauen“

Ich will Dir heute einen ganz besonderen Ort zeigen.

Wir gehen zum Hintereingang.“

„ELITEN“ überleben nur mittels Re-GIER-ungen und Söldnern!

Wake News Radio/TV 20161201

Sie gingen durch eine Toreinfahrt und betraten

den hinteren Teil des Gebäudes durch eine kleine Tür.

Dahinter saß ein Mann auf einem Stuhl. Er war wohl so etwas wie ein Aufpasser. Er stand auf und grüßte Satan. Michael sah er hingegen noch nicht mal an. Dann ging es eine Treppe hoch und sie kamen in einen Aufenthaltsraum. Darin saßen drei Männer und eine Frau. Sie standen auf, sobald sie Satan bemerkten und auch sie grüßten ihn. Michael schauten sie nur an. „Ich habe hier einen Frauenliebhaber dabei, er soll heute mal so richtig auf seine Kosten kommen.“

Frauenliebhaber sind zur Zeit sehr gefragt.“ Alle schauten zu Michael, der ein ziemlich überraschtes Gesicht machte. Damit hatte er ja nun gar nicht gerechnet. Sollte er das Ganze etwa missverstehen?

Na, was ist? Sollen wir

uns ein Bisschen amüsieren gehen?“

Ich bin nicht geduscht,“ sagte Michael so cool wie möglich.

Das macht nichts, dann gehen wir erst mal in den Haman. Gehe mit Jonas und zieh Deine Sachen aus, Du bekommst dann einen Bademantel. Ich warte auf Dich in der Bar.“

Michael war zu perplex und er fragte sich, wo er da nur jetzt hineingeriet. Aber einen Rückzieher wollte er auch nicht machen. Er folgte Jonas in einen Raum mit mehreren Schränken. Er zog sich aus, er schaute Josnas an und der nickte, da zog er sich ganz aus und schlüpfte schnell in den Bademantel, den Jonas ihm reichte. Jonas war ein hübscher junger Mann.

Er lächelte ihn an

und meinte: „Das ist aber eine ganz

besondere Ehre, ich wünsche Dir viel Spaß.“

Jo Conrad bei Free Spirit®-TV

Published on Dec 1, 2016

Jo Conrad von Bewusst.TV im Gespräch mit Bruno Würtenberger.

Ja, Danke. Ich bin auch schon sehr neugierig. Wo geht es lang?“ Michael versuchte alles möglichst locker zu nehmen. Normalerweise war so etwas ja gar nicht sein Ding. Er hatte eigentlich immer feste Beziehungen gehabt. Doch irgendwann war es immer zu einer Schwangerschaft gekommen und damit kam er einfach nicht klar. Irgendwie fühlte er sich durch ein Kind behindert. Klar, sie waren süß und nett, aber eigentlich wollte er lieber keine Verpflichtung. Er verlor dann auch immer schnell die Lust auf die Frau. Sie begann dann nämlich Ansprüche zu stellen. Dann kam es zu Streitereien und irgendwann zog er dann immer aus. So war er zu einem Vater von 3 Kindern geworden, aber in seinem Herzen empfand er immer noch die gleiche Jungendlichkeit wie zu seinen besten Zeiten in der Jugend.

Jonas öffnete eine Tür und

sie standen in einer wunderschönen Bar.

Sie war rot gestrichen, es glitzerte golden, es gab schönes Licht und in den Nieschen vergnügten sich Paare. Michael wusste gar nicht, wo er zuerst hin gucken sollte. Da sah er Satan, ebenfalls in einem Bademantel an der Bar auf ihn warten. Satans Bademantel glänzte ebenfalls golden. Seiner war schwarz. Satan winkte ihn herbei und Jonas ging wieder zurück in den Backstagebereich.

Das ist ja wie in einem Fim. Wunderbar,“ kam es aus Michaels Mund.

Ich muss mich wirklich zusammenreißen, dachte er sich, jetzt heißt es cool bleiben. Satan fragte ihn, was er trinken wollte, es gäbe praktisch alle Dinks der Welt in dieser Bar, er brauche nur zu sagen, was er sich wünschte.

Michael hatte keine Ahnung, er tippte aufs gerade Wohl: „Einen Paradiesvodka“

Satan schaute zum Kellner an der Bar und der nickte. „Für mich bitte auch.“

Michael hatte keine Ahnung was er da

jetzt bestellt hatte und es war ihm fast egal.

Axel Klitzke – Der ägyptische Weg zur höheren Erkenntnis

Published on Dec 3, 2016

Arbeit am rauen Stein. Wieder ein Vortrag von Axel Klitzke in

unseren Gefilden. Am 5.11.2016 hielt er diesen Vortrag mit dem Untertitel

„Ägyptischer Symbolismus im Bezug zur heutigen Freimaurerei“.

Aber nur fast, denn er hatte noch nicht vergessen, mit wem er da gerade im Bademantel an der Bar saß. Sein satanisches Weltbild war sowieso ziemlich erschüttert, denn er hatte sich die Hölle immer ganz anders vorgestellt. Auf jedenfall hatte er nicht damit gerechnet dort den ganzen Tag vor dem Fernseher zu sitzen. Diese Bar hier aber war schon absolut teuflisch. Wenn er sich so umschaute, also überall ging ziemlich die Post ab. Er musste wegschauen, sonst bekam er noch einen Ständer, und das wäre ihm dann doch ziemlich peinlich. Der Kellner brachte den Drink. Er bestand aus einer hellblauen Flüssigkeit. Die Ränder des Glases waren mit glitzerndem Zucker verziert. Er hob sein Glas und Satan prostete ihm lächelnd zu. Michael trank einen kleinen Schluck. Oh, schmeckte gar nicht so schlecht. Nach Vodka mit irgendeiner Beere, oder was machte wohl die blaue Farbe? Er probierfte noch einmal und meinte, so einen verrückten Vodka nach nie getrunken zu haben. Er ging auch direkt ins Blut. Er wusste, wenn er noch mehr von dem Zeug trank, dann wäre ihm bald schon alles egal. Aber er wollte sich hier nicht verlieren. Er war bestimmt nicht nur zum Spaß hier. Satan fragte ihn: „Und, wie gefällt Dir die Bar?“

Ziemlich heiß hier.“

Ja, hier kommen alle die zusammen, die gerne dabei gesehen werden.

Laß uns aber erst mal in den Haman gehen, danach sieht die Welt schon ganz anders aus. Sie ließen ihre Gläser stehen und gingen eine breite Treppe hinauf. Oben war eine schwere, mit Figuren verzierte Holztür. Dahinter befand sich der Haman. Es war ein in weißen Nebel getauchte Badelandschft. Auf heißen Steinen lagen Frauen und ließen sich massieren. Einige Frauen überschütteten sich gegenseitig vergnügt das Wasser in Schalen über den nackten Körper. Satan legte den Bademantel ab und stieg in ein Becken. Michael blieb nichts anderes übrig, er musste wohl hinterher. Er legte seinen Bademantel auf einen Korbstuhl und dann stieg er ins Wasser. Einige Frauen drehten sich nach ihm um, und es dauerte auch nicht lange, da war er von ihnen umringt. Was war das denn? Sollte er wirklich hier auf einen Männernotstand getroffen sein? Er ließ sich berühren und er versuchte ebenfalls eine Brust oder einen Schenkel zu erfassen. Doch die Frauen spielten mit ihm und so gab er irgendwann auf und ließ sich verwöhnen.

Satan schaute diesem Treiben erheitert zu.

Neben ihm lag eine Schönheit im Arm. Er streichelte ihre Brüste und küsste sie auf den Mund. Michael sah dies aus seinem Augenwinkel und er ließ daraufhin alles mit sich geschehen. Das war wirklich das Größte, was er je erlebt hatte. Er kam nicht dazu die Frauen zu zählen, die sich mit ihm vergnügten. Aber sie waren alle sehr schön und darum küsste er sie auch nach allen Regeln der Kunst. Er gab sich wirklich sehr große Mühe, denn immerhin, er war hier im Paradies der Frauen, da musste man sich schon anstrengen. Aber die Frauen schienen zufrieden mit ihm zu sein. Und auch Satans Kundin schien sehr zufrieden zu sein.

Mit dem Chef persönlich, dass war mehr als Vergnügen

für diese Frau. Sie gedachte ihre Chance zu nutzen.

Trumps Establishment-Regierung

Published on Dec 3, 2016

Ist Trump wirklich so anti-Establishment, wie es seine Unterstützer immer

behaupten? Welche Menschen nominiert er für die Schlüsselpositionen

seiner Regierung? Warum holt er sich so viele Goldman Sachs

Männer, Milliardäre und Establishmentfiguren ins Boot?

Michael war im siebten Himmel und nachdem er

wieder herunter kam, da fühlte er sich sonderbar befreit.

Er war frei. Und er beschloss, diese satanischen Typen hier in der Hölle die Suppe zu versalzen. Er würde sich nicht einfangen lassen. Er würde zurück auf die Erde gehen und Monica von allem erzählen. Er wusste zwar nicht, was man gegen diese Porno-Terroristen machen konnte, aber Monica musste unbedingt wissen was hier gespielt wurde. Vielleicht sollte sie doch lieber mit der Veröffentlichung warten, warten, bis man alle entscheidenden Stellen informiert hatte. Sie musste einfach erfahren, was hier abging. Solche Gedanken gingen ihm durch den Kopf. Sex machte ihn immer schon sehr kreativ. Oft hatte er die besten Ideen direkt nach dem Sex. Andere Männer schliefen vielleicht ein, bei ihm war das anders. Er hatte nicht selten richtige Geistesblitze. Und so war es auch jetzt. Er beobachtet, wie Satan Senior die Frau an seiner Seite auf einen Divan begleitete. Das konnte ja noch etwas dauern. Michael fragte sich, ob er nicht auch nach einer Frau Ausschau halten sollte, er fühlte sich plötzlich von ihnen verlassen. Sie waren alle weggeschwommen, sie spielten miteinander oder gingen aus dem Wasser um sich irgendwo auszuruhen. Da sah er eine blonde Schönheit auf sich zu schwimmen.

Sie setzte sich neben ihm auf die Stufe, die sich am Beckenrand befand.

Das Panorama Drama – Apollo 17

Published on Dec 3, 2016

Es werden 2 Mond-Panoramen von Apollo 17 verglichen:

…An dieser Landefähre sind acht runde, helle Punkte zu erkennen. Es kann sich dabei

aber nicht um jene Lichter handeln, die beim Andock-Manöver zur Orientierung

dienen sollten. Denn diese Lichter, die an der Aufstiegsstufe (ascent stage)

angebracht waren, hat die NASA (sich) so vorgestellt:…

„Wie heißt Du? Ich bin Anja.“

Anja? Meine erste Frau heißt Anja, und damit habe ich nicht die besten Erfahrungen gemacht.“

Das tut mir Leid, aber ich verspreche Dir, mit mir machst Du nur gute Erfahrungen.“

Ich wollte Dich auch nicht verschrecken, Du siehst viel zu toll aus. Ich heiße Michael. Ich bin jedoch nur zu Besuch hier in der Hölle.“

Oh, das ist ja toll. Ich wünschte, ich könnte auch von hier weg.“

Wo willst Du denn hin?“

Nach Los Angeles.“

Da war ich noch nie. Kommst Du da her?“

Ich habe in einem Puff auf dem Land gearbeitet. Keine tolle Sache, das sage ich Dir. Aber ich habe immer von Los Angeles geträumt. Dort soll es immer noch die schönsten Spielkasinos geben. Ich habe jedoch immer nur an einem alten Spielautomaten gespielt, etwas anderes gab es bei uns nicht. Ich hatte die ganze Zeit gehofft, dass mich irgendwann ein Freier mitmimmt, mich zu seiner Frau macht und mir die Welt zeigt.“

Wenn ich Dein Freier wäre, ich würde Dich mitnehmen, aber ich bin ein armer Schlucker mit drei Kindern bei drei Frauen. Laß Dich anschauen, jan ich würde gerne mit Dir nach Los Angeles gehen, ich denke, bei mir zu Hause habe ich nichts verloren.“

Sollen wir beide abhauen?“

FICKI FICKI PARTY AM 31 12 2016 FÜR

GUTMENSCH_INNEN SEI NICHT RASSISTISCH MACH MIT

Published on Dec 3, 2016

Von hier? Ich finde es hier eigentlich ganz schön.“

Ich will wieder auf die Erde.“

Was ist mit Wiedergeburt?“

Dann kannst Du Dich doch an nichts mehr erinnern. Nein, ich will so wie ich jetzt bin auf die Erde.“

Bist Du denn nicht tot?“

Ich weiß es nicht?“

Wie, Du weißt es nicht?“

Nun ja, wir sind mit einem Raumschiff hier hin geflogen. Damals am 30. Juni 2267.“

Du kommst auch aus der Zukunft?“

EUROPOL: TERROR-ATTACKEN STEHEN

UNS BEVOR | DANKE MERKEL – ISLAMISIERUNG

| ZERBERSTER

Welches Jahr haben wir hier denn jetzt,

gibt es hier überhaupt Jahre?“

Also, ich komme aus dem Jahr 2006, Dezember 2006. Satan hat mich aus dem Bett geholt und hier her gebracht. Ich schaue mir den ganzen Tag Bilder von der Erde an und dort ist auch 2006.“

Vielleicht bin ich ja auch gar nicht tot. Ich kann mich jedenfalls nicht daran erinnern. Wir kamen hier an und wurden gleich mit Arbeit versorgt. Meine Mitreisenden sind irgendwie verschwunden und ich habe einen Job bei der Kleiderkammer angenommen. Dort wird angetragene Kleidung wieder zurecht gemacht und dann an die unbekleideten Toten verteilt. Die meisten werden ja einfach nur in ein Tuch gewickelt, aber hier in der Hölle kann es sehr kalt werden. Satan sind die Heizkosten zu hoch. Das muss man sich mal vorstellen, da haben die Menschen Jahrhunderte geglaubt in der Hölle sei es heiß. Pustekuchen, ich friere hier immer.“

Dann laß mich Dich in den Arm nehmen, ich wärme Dich.“

Du siehst übrigens sehr gut aus Michael, weißt Du das?“

Und Michael kletterte gemeinsam

mit Anja die Leiter zum siebten Himmel herauf.

Sie lagen im seichten Wasser und Michael küsste Anja leidenschaftlich. Er hatte immer noch Lust auf sie. Aber da kam Satan Senior zu ihnen an den Beckenrand und er fragte, ob Michael nicht langsam Hunger habe, Roxelane würde den Tisch bestimmt schon gedeckt haben.

Da schaute er auf Anja und Satan sah sofort das Problem. „Deine neue Freundin kann gerne mitkommen. Bist Du nicht Anja, eine von den Rüchwärtsgewandten?“

Ja, ich bin Anja.“

Nun, dann zieh Dich an und komm mit, einen

Teller mehr werden wir schon haben.“

Und so kam es, dass Michael hinten neben Anja Platz nahm und Satan sie zu sich nach Hause fuhr. In seiner Stadt war es immer Nacht, aber jetzt war es besonders dunkel. Michael sah, es waren auf den Straßen nur jede zweite Lampe an. Satan sparte wirklich die Energie überall. Im Paradies der Frauen merkte man davon jedoch wenig. Dort war alles schön ausgeleuchtet. Es war eine ganz andere Welt. Seine und Anjas Haare waren noch nass. Anja nahm seine Hand und hielt sie die ganze Fahrt über fest. Er wollte gerne der starke Mann an ihrer Seite sein, aber auch er wusste nicht so Recht, was er noch von dem Abend zu erwarten hatte. Satan war ausnehmend freundlich und schien sich gut amüsiert zu haben.

Na, wie hat es Dir im Paradies der Frauen gefallen?“

Ein tolles Haus. Darf da jeder hinein?“

Ganz bestrimmt nicht. Er ist ein Geschenk an die gefallenen Frauen, wie man so schön sagt. Dort wird für sie der Spieß einfach mal umgedreht. Aber wie Du siehst, man selbst kommt dabei auch auf seine Kosten.“

Ich danke für die Einladung.“

Das kannst Du gerne

öfter haben,

die Frauen scheinen Dich zu lieben.“

Die Pseudorechte entfacht den Dritten Weltkrieg

– Arbeitshypothese

Published on Dec 3, 2016 – Phänomen Anders Vendel.

Roxelane hatte ein Kartoffelgratin gemacht,

Er bestand aus geschichteten Kartoffeln, Birnen und Schimmelkäse. Dazu gab es ein Stück gebratenes Kalbsfleisch. Dieses war mit Minze angerichtet worden. Es roch fantastisch und es schmeckte wunderbar. Anja und Michael fühlten sich dennoch irgendwie unwohl. Worauf würde dieses Essen hinauslaufen? Satan war doch nicht ohne Grund so freundlich. Aber es passierte nichts Schlimmes, im Gegenteil. Satan war ausnehmend guter Laune und auch Roxelane freute sich Gastgeberin sein zu können. Mit der Zeit schwanden bei den Beiden die Bedenken und sie ließen sich auf den Abend ein.

Zum Nachtisch gab es Eis.

Leben wir auf einer flachen Erde?

Besteht der Weltraum aus Flüssigkeit?

Published on Dec 2, 2016

Übersetzung mit deutschem Voice-Over des Originaltitels „Is space liquid?

Do we live on a flat earth?“ von DITRH https://youtu.be/2xw7TyR6I98

Roxelane hatte kunstvolle Eisbecher geschichtet.

Immer abwechselnd Scholokadensauce,

Vanilleeis, Sahne und irgendetwas Knuspriges.

Und Satan erzählte von seinen Plänen, sich zur Ruhe zu setzen.

Er erzählte von seinem Haus im Paradies. Er hatte es sich bauen lassen, als er der Kommandant des Paradieses gewesen war. Es lag etwas außerhalb der Stadt. Es war sehr groß und von herrschaftlichem Aussehen. Dort wollte er leben und seine Zeit mit Angeln, Golf und Schachspielen verbringen. Er spielte leidenschaftlich gerne Schach und er bedauerte, dass Michael nicht spielen konnte. Er hätte gerne mit ihm eine Partie gespielt. So aber saßen sie nach dem Essen bei einer Tasse Kaffee im Wohnzimmer und plauderten. Satan zeigte ihnen seine neueste Errungenschaft.

Er hatte mit Klaus, dem Techniker

vom Forschungsbombini ein Geschäft gemacht.

Der Mond ist nahe und bewegt sich von uns weg

Published on Dec 2, 2016

Er hatte einen Torsionsfeldanalysator bekommen

und Klaus durfte im Paradies der Frauen arbeiten.

Als Aushilfe nur, aber für Klaus war das Paradies der Frauen eine Offenbarung. Klaus liebte die dortige Atmosphäre von Ungezwungenheit, Lebensfreude und Erotik. So ein Paradies wünschte er sich auch bei sich zu Hause. Für die Dauerkarte als Frauenversteher war er bereit gewesen, Satan so einen Analysator zu bauen. Damit konnte nun auch Satan sein Unterbewusstes erforschen. Der Analysator hatte aber auch noch eine zusätzliche Funktion. Damit konnte man sich auch durch die Welt beamen. Vorraussetzung war ein eingeschaltetes Sternentor. So lange es offen war konnte man sich mit dem kleinen Gerät von einem Ort zum Anderen bringen lassen. Er zeigte voller Stolz sein Gerät und Michael und Anja bekamen große Augen. Das war genau ihr Ding. Sie brauchten auch so einen Analysator, damit konnten sie nicht nur nach Los Angeles, nein die ganze Welt lag ihnen damit zu Füßen. Satan erzählte von der Schoppingtour, die er und Roxelane machen wollten.

Anja konnte den Blick nicht mehr von diesem Gerät abwenden, sie hatte nur noch den einen Gedanken, sie wollte das Gerät haben und damit durch das Tor. Bei Satan war dieses eigentlich immer an, denn es gab viele Mitarbeiter, die dadurch ein und aus gingen. Sie wusste auch wo das Tor stand, denn ganz zu Anfang ihrer Ankunft, hatten sie es mal durchschritten. Sie waren auf die Erde gebeamt worden und hatten einen Abend auf einer Terrasse verbracht. Sie wusste damals nicht warum sie dort waren. Einer von ihnen hatte eine geheime Aufgabe zu erfüllen gehabt. Sie hatte eigentlich nur dabei gesessen, ein wenig geplaudert und dann waren sie wieder zurück geholt worden. Der Mann, den sie auf der Erde besucht hatten, hieß Rüttger Kraemer, das wusste sie noch, denn der Typ war ihr sehr sympathisch erschienen. Er war ein sehr unterhaltsamer Gastgeber gewesen und er hatte auch eine hübsche Tochter gehabt. Aber mehr wusste sie nicht und es war ihr damals auch völlig egal gewesen, sie war einfach nur total neugierig gewesen. Denn, sie waren in das Jahr 1984 zurück gekehrt, eine Zeit, die sie besonders schätzte. Damals war die Welt wirklich noch wunderbar gewesen. Überwachung und Kontrolle waren da nur Ideen einiger Schriftsteller gewesen, denn der Computer war damals gerade erst entwickelt worden. Damals war es ein technisches Hilfmittel gewesen, das nur wenige bedienen konnten. Aber es hatte nicht lange gedauert und der erste Heimcomputer kam auf den Markt. Er begeisterte schnell das breite Publikum, denn auf den Computern konnte man wunderbar spielen. Aber die Zeit der Spiele war in ihrer Zeit längst vorbei. Die Computer beherrschen zumindest bei den Fortschrittsgläubigen das ganze Leben. Sie war ja in einer kleinen Stadt groß geworden, da gab es keine Computer. Sie lebte in einer großen Familie und sie und ihre Geschwister hatten viel auf dem elterlichen Hof arbeiten müssen. Sie hatte es gehasst. Sie hatte das Gefühl alles Schöne und Interessante zu verpassen. Darum war sie irgendwann abgehauen. Doch wirklich weit war sie nicht gekommen. Bei den Rückwärtsgewandten gab es kein Grundeinkommen, dort musste man von seiner Hände Arbeit leben. Eine Ausbildung hatte sie nicht und so war sie auf dem Strich gelandet. Ein netter Mann hatte sie aufgegabelt und in ein Bordell gesteckt. Dort hatte sie Unterkunft und Verpflegung. Sie brauchte dafür nur den Gästen in ein Zimmer folgen. Dort hatte sie dann schnell gelernt, wie der Hase lief. Eine Zeit lang hatte es ihr auch Spaß gemacht, doch dann begann sie ihren Job zu verabscheuen, denn die Männer wollten wirklich die unmöglichsten Dinge von ihr. Irgendwann lernte sie unter ihnen dann aber einen Mann kennen, der war anders. Er versprach ihr, sie aus dem Bordell heraus zu holen und sie hoffte schon, ihr Traum ginge in Erfüllung, und dieser Mann würde sie sogar heiraten. Natürlich ging sie mit ihm mit. Doch dann führte er sie in den Untergrund zu einer Gruppe von Männern und Frauen, die sich sehr für Politik interessierten. Sie sprachen dort viel über die Mega-Bombe, die die Fortschrittgläubigen gerade fieberhaft entwickelten. Damit sollte die Überfahrt mit dem Siedlungs-Bombini abgesichert werden. Sie hörte das erste Mal von solchen Dingen und sie war schnell Feuer und Flamme gewesen. Sie hörte auch viel über das 20. und 21. Jahrhundert und sie liebte es. Damals träumte sie fast jede Nacht davon. Sie wollte unbedingt in dieser Zeit leben und als es dann die Möglichkeit gab eine Zeitreise zu machen, da war sie mit dabei. Sie hatten einen Typen kennengelernt, der kam aus einer anderen Zeit und er hatte ein absolut abgefahrenes Bombini. Sie hatte die Dinger immer nur am Himmel gesehen, aber sie war noch nie in einem drin gewesen. Sie hatte über die Inneneinrichtung sehr gestaunt und als es hieß, wer kommt mit, da war sie die Erste, die Ich geschrien hatte.

Der Typ mit dem tollen Bombini

stellte sich dann als ein Sohn Satans heraus.

Putin zu Frieden & Stabilität auf deutsch

Published on Dec 2, 2016

Von seiner gestrigen Rede zur Lage der Nation wird Putin vor allem aus der

außenpolitischen Passage in der Presse häufig kurz zitiert, wo es um die

Wahrung des internationalen Friedens in Stabilität geht.

Sie hatte ihn seit der Zeit nicht mehr gesehen. Er hatte in ihren Augen total toll ausgesehen, ja, sie war vielleicht sogar etwas verliebt in ihn. Aber dieser Satan war offensichtlich kein großer Frauenliebhaber und er ließ sich von ihr nicht verführen, dabei hatte sie wirklich alle Tricks angewendet, die sie so kannte. Aber nichts verfing, der Typ blieb absolut Herr seiner Sinne. Und dieser Sinn stand nicht auf irgendwelche Abenteuer. In der Hölle angekommen, verließ er sie und die anderen. Er hatte eine Freundin im Paradies, erzählte man sich. Aber das war nun auch schon ziemlich lange her.

Heute arbeitete sie in der Kleiderkammer.

10€ Rabatt auf Ihren ersten Einkauf

Als gefallenes Mädchen durfte sie in

das Paradies der Frauen, um auch mal verwöhnt zu werden.

Das war natürlich ganz toll, wenn man bedachte, wie das Leben für die anderen Höllenbewohner war. Aber richtig glücklich wurde man so auch nicht. Jetzt saß sie jedoch mit diesem gut aussehenden Michael zusammen und sie träumte davon mit ihm auf die Erde zu gehen. Mit diesem tollen, klienen Gerät wären sie in der Lage die Welt zu bereisen. Sie konnten zum Beispiel einfach in ein Hotel gehen, dort übernachten und um am nächsten Tag einfach wieder zu verschwinden. Sie wollte dieses Gerät und es war klar, dieser Michael musste mitziehen. Sie würde ihn an sich ketten. Sie kannte alles, was Männer glücklich machte. Und ein glücklicher Mann war zu allem fähig.

Sie nahm Michaels Hand und drückte sie sanft.

Michael drückte zurück. Auch er war von dem Torsionsfeldanalysator fasziniert. Damit würde er die Welt erobern können. Er würde sich alle Länder der Erde anschauen, er würde sie aus den Angeln heben. So ein Gerät war wirklich der absolute Hit für einen Langfinger. Damit konnte man sich in die Gebäude beamen und in aller Ruhe die Tresore plündern. Damit wäre kein Bild im Museeum vor ihm sicher und er könnte parkisch nie geschnappt werden.

Er hatte früher mal an ein paar krummen Dingern mitgewirkt.

Er hatte einen alten Einbrecher kennen gelert, der ihn unter seine Fittiche genommen hatte. Er hatte dabei meistens nur Sachiere gestanden. Sein Kumpel brach derweil in irgendwelche Firmen ein und plünderte dort die Kassen. Es waren meistens keine großen Summen, aber er hatte davon leben können. Damals träumten sie auch von dem einen großen Clou, der sie reich machen sollte. Mit so einem Analysator war das jedoch kein Problem. Er sah sich schon als schwarz gekleideter Schatten durch die Museen schleichen. Er würde sich ein großes Haus kaufen und leben wie Gott in Frankreich. Anja würde er gerne mitnehmen, denn alleine machte so ein Leben auch keinen Spaß. Sie schien ihm verrückt genug für so ein abenteuerreiches Leben zu sein. Und ganz offensichtlich mochte sie ihn, er drückte noch mal ihre Hand und es war klar, sie würden erst einmal zusammen bleiben. Er würde sie mit in seine Kammer nehmen. Eine Wohnung hatte Satan ihm zwar versprochen, doch bisher war davon nichts viel zu sehen. Er saß stattdessen den ganzen Tag vor dem Fernseher und musste zu allem Überfluss auch noch genau hinhören. Es war durchaus ziemlich anstrengend mit der Zeit. In der Hölle gab es einfach zu wenig Abwechslung und Entspannung. Darum hatte ihm das Erlebnis im Paradies der Frauen auch so gut gefallen. Und jetzt hatte er sogar eine echte Perle an seiner Seite. Anja sah sehr gut aus, sie war noch kleine Vierzig wie er. Sie war vielleicht 32 Jahre alt, schätzte er. Man sah ihren Augen zwar etwas an, dass sie schon viel gesehen hatte, aber ihn störte dies nicht.

Er fand sie wirklich schön.

Satan Senior sah Michael und Anja in einem anderen Licht.

Er wollte Michael mit dieser Verbindung an sich und die Hölle binden. Er hatte die Hoffnung, dass Anja ihm die Zeit versüßte und er mit seinem Angebot besser Landen konnte. Aber noch wollte er nicht raus mit der Sprache, denn jetzt wollte er erst mal, dass Michael sich heftig verliebte. Und wenn dies geschehen war, dann würde er Michael fragen, ob er nicht bleiben wolle um für ihn zu arbeiten. Er würde diesen geborenen Dieb gut gebrauchen können. Ja, Satan wusste natürlich von Michaels Streifzügen durch Gewerbegebiete. Klar, damals ging es um kleine Fische, aber wenn Michael die Ausbildung bekam, die Satan vorschwebte, dann würde er eine Katze auf dem heißen Blechdach sein können. Ja, dachte er, er würde ihn wirklich gut gebrauchen können.

Roxelane hatte da mehr bedenken und das sagte sie Satan Senior auch, als sie ins Bett gingen. Ihrer Meinung nach waren die Beiden nicht vertrauenswürdig. Sie waren äußerlich vielleicht lieb und nett, aber innerlich hatten sie es fausdick hinter den Ohren. Sie hatte so etwas einfach im Gespür und sie fragte sich schon, wieso Satan dies nicht bemerkte. Irgendwie blendete er Einiges aus.

Er erzählte ihr von seinem Plan,

Michael zu einer Katze zu machen.

Roxelane verstand was damit gemeint war und sie schüttelte mit dem Kopf. „Der lässt sich nicht verpflichten, der haut Dir mit der Beute ab. Und die Kleine ebenso. Ich weiß nicht wovon sie träumen, aber von Arbeit haben die Beiden noch nicht viel gehört. Die wollen das Leben immer nur genießen, Gegenleistung kennen sie nicht.“

Da vertust Du Dich, Roxelane, er hat als Handwerker gearbeitet und Anja hat ihren hübschen Po hingehalten. Klar, sie ist eine Spielerin, aber sie braucht ja auch nicht viel mehr zu tun, als nett zu Michael zu sein. Und der Mann sieht doch ganz gut aus, Du hättest sehen sollen, wie die Frauen über ihn hergefallen sind. Und Anja scheint auch schon mit ihm auf Wolke Sieben gewesen zu sein. Mit ihm kommt sie aus der Kleiderkammer heraus. Sie wird auch ihre alten Mitreisenden wiedertreffen, ich denke, zusammen bilden sie ein gutes Gespann. Ich hätte schon viel ehr an so etwas denken sollen.

Immer nur vor der Kiste zu sitzen und anderen Menschen beim Leben

zuzuschauen, dass ist schließlich auch ziemlich langweilig.“

Seit wann interessiert Dich, ob Deine

Insassen Langeweile haben? Alle haben Langeweile.“

Michael und Anja sind keine Insassen. Sie leben noch.“

Das würde sich aber ändern, wenn Du aus Michael eine Katze machst.“

Das werde ich ihm natürlich nicht auf die Nase binden, aber vielleicht macht es ihm ja auch gar nichts aus mit Anja in den Armen.“

Tu was Du willst, ich sage Dir nur, die Beiden sind nicht koscher, Du kannst Dich nicht auf sie verlassen.“

Deine Bedenken in alles Ehren, aber mein Gefühl sagt mir etwas anderes.“

Wenn Du Dich dabei nicht mal täuschst.“

Satan wollte nun lieber das Thema wechseln:

„Schluss jetzt, jetzt wird geschlafen und

vorher vernasche ich Dich noch.“

Bist im Paradies der Frauen wohl auf den Geschmack gekommen.“

Ich habe mich nur mit einer Frau länger unterhalten, sie will wiedergeboren werden. Doch dafür muss sie natürlich noch etwas tun.“

Du bist doch nicht wieder dabei

einen Herrenabend zu veranstalten?“

Bald ist Weihnachten meine Liebe, da möchte ich

einige Mitarbeiter verwöhnen. Das ist wichtig,

sonst werden sie mir noch untreu.“

Mach was Du willst, aber heute möchte ich lieber nicht vernascht werden, Gute Nacht.“

Was, Du verweigerst Dich meinen Zärtlichkeiten, komm meine Süße, schmolle nicht. Du bist und bleibst die Schönste, die Liebste, die Erotischste für mich. Das gehört nun mal zu meiner Arbeit. Ab und zu muss das einfach sein. Aber natürlich bist nur Du mein Stern. Komm und sein wieder mein Kätzchen.“

Roxelane konnte Satan einfach nicht lange sauer sein und so drehte sie sich zu ihm um und ließ sich küssen und berühren. Ach, wie herrlich das doch war, Satan war wirklich ein sehr guter Liebhaber.

Und was ging sie sein Abenteuer schon an, sie wusste,

letztendlich war sie die Einzige, die Satan liebte.

Irina Shayk Bradley Coope

Anja lag in Michaels Armen, Satan

hatte sie noch zu Michaels Zimmer gebracht.

Es war eines von Vielen, aber Michael hatte es sich darin relativ gemütlich gemacht. Er hatte ein gemütliches Bett, einen kleinen Tisch mit zwei Stühlen, einer Kerze. Es gab ein Regal und eine Truhe. Darin hatte er seine Anziehsachen. Er legte Wert auf gute Klamotten und so war er schon am ersten Tag zur Kleiderkammer gegangen und hatte sich dort einige schöne Teile ausgesucht. Er trug gerne Jeans und T-Schirt. Nur musste die Jeans von guter Qualität sein und perfekt sitzen. Bei den verschiedenen T-Shirts hatte er auf coole Aufdrucke geachtet. Er hatte auch einen schönen Pullover gefunden. Damals hatte er Anja in der Kleiderkammer nicht gesehen, sie wäre ihm sicherlich aufgefallen. Sie saß jedoch nicht an der Kleiderausgabe, sie war mit dem Ausbessern beschäftigt gewesen. Aber ausgebesserte Sachen würde er nur im absoluten Notfall tragen. Die Sachen sollten für ihn schon möglichst neu sein. Doch waren fast alle Kleidungsstücke der Kleiderkammer gebraucht. Sie kamen von der Erde. Dort sammelten in den Industrienationen die Menschen immer öfter die Klammotten und irgendwelche Organisationen verkauften sie dann in Afrika für kleines Geld. Damit machten sie zwar die regionale Bekleidungsgeschäfte kaputt, aber das war ihnen ziemlich egal. Und Satan war es auch wurscht, woher das Zeug stammte. Hauptsache es kostete nichts. Es war sowieso nur ein Zugeständnis, seiner Meinung nach hätten auch alle weiter nackt durch die Hölle gehen können, aber die verschiedenen Religionswächter hatten immer wieder darauf hingewiesen, dass diese Nacktheit nur zu Ausschweifungen führen würde. Und eine Hölle, in der man sich sexuell vergnügen konnte, dass war für sie keine Hölle. Einige sehnten sich zurück in die Zeit des Mittelalters, da hatte es Folter und unendliche Kerkerhaft gegeben. Ganz früher hatte es sogar ein großes Höllenfeuer gegeben, aber sie mussten zugeben, die Luft war damals wirklich sehr schlecht. Insofern begrüßten sie einige der Veränderungen, aber deshalb wollten sie die Hölle noch lange nicht in ein riesiges Bordell verwandelt sehen. Für sie war die Sache mit dem „Paradies der Frauen“ schon schlimm genug. Aber als sie diesen Ort kritisierten, da hatte Satan Senior auf stur geschaltet.

Er wollte so ein Paradies und damit war die Sache entschieden.

NWO / Die Zerstörung der Familie !

Published on Nov 29, 2016

Doch nicht alle Religionswächer waren so sexfeindlich eingestellt.

Es gab nicht wenige, die gönnten sich selbst gerne mal eine kleine Orgie.

Und Satan hatte nichts dagegen. Irgendwie musste er seine Leute schließlich auch bei Laune halten, eine Revolte konnte er schließlich nicht gebrauchen. Und Revolten drohten immer wieder einmal, denn es kamen immer mehr Menschen in die Hölle, die auch auf der Erde schon mal demonstriert hatten. Sie waren zunächst für mehr Lohn, für kürzere Arbeitszeiten oder auch einfach nur für mehr Wohlstand auf die Starße gegangen. Sie hatten die Erfahrung gemacht, dass sich Herrscher vor einem demonstrierenden Volk fürchteten. Es gab darum auch nicht wenige, die einen Stein in die Hand nahmen um sich mit den Polizisten einen Kampf zu liefern. Dabei gingen Schaufesterscheiben zu Bruch, es wurde geplündert und wenn es hart auf hart kam, dann wurde auch schon mal ein Ordnungshüter entwaffnet. Die Waffe machte dann unter den Raudies die Runde und irgendwer drückte sie dann auch ab. Es wurden dabei mächtige Persönlichkeiten der Gesellschaft ins Vesier genommen. Es hatte sogar Entführungen gegeben, Menschen waren ermordet worden. Flugzeuge wurden entführt und den Geiseln wurde der Tod angedroht. Meistens wollte man damit eigene Mitstreiter aus dem Gefängnis befreien. Aber in vielen Fällen verloren auch diese Terroristen ihr Leben und dann landeten sie natürlich in der Hölle. Und einige konnten es nicht lassen, sie versuchten auch dort die Menschen auf ihre Seite zu ziehen und sie zum Boykott zu bewegen. Sie sollten streiken, sie sollten für ihre Rechte kämpfen, sie sollten die Herrschaft über die Hölle übernehmen.

Satan hatte nicht wenig damit zu tun, die immer häufiger

auftauchenden Rädelsführer auszumachen und wegzusperren.

Reinkarnationsforschung – Trutz Hardo & Jo Conrad

| Bewusst.TV – 30.11.2016

Satan dachte auch über Roxelanes Gefühle

bezüglich Michael und Anja nach und er schaute in ihre Köpfe.

Das war eine leichte Übung für ihn, denn er konnte in jede Seele schauen. Ihm blieb normalerweise auch selten etwas verborgen. Nur wenn er Sex gehabt hatte, dann funktionierte sein Geist nicht richtig. Er war dann einfach so herrlich befriedigt, dann konnte er die Dinge nicht immer so sehen wie sie waren. Er schwebte dann einfach eine Zeit lang auf einer Wolke und fand alles schön. Und jetzt nach dem wunderbaren Sex mit seiner Roxelane gelang ihm die Seelenschau erst recht nicht richtig. Er schaute in Michaels kopf, doch dort waren nur Brüste zu sehen. Er schaute in Anjas Kopf und da sah er einen Spielautomaten. Nein, die Beiden waren so sehr gefangen von ihren Wünschen, sie würden ihm nicht gefährlich werden können. Roxelane war einfach zu übervorsichtig. Sie vermutete immer in allen etwas Böses. Doch er hatte wirklich den Eindruck, diese Beiden waren leicht zu lenken. Er würde Anja vor einen Spielecomputer setzen und Michael würde fleißig weiter Monicas Fernsehen schauen. Bis er mit seinem Angebot kommen würde, und er war sicher, die Beiden würden auf den Deal eingehen. Sie waren einfach schwache, käufliche Seelen.

Am nächsten Tag kam Michael mit Anja ins Fernsehkontrollzentrum und sie wurden mit großem Hallo begrüßt. Man freute sich Anja wiederzusehen. Alle hatten sich schon gefragt, wo sie abgeblieben war. Anja freute sich darüber, dass sie offensichtlich vermisst worden war und sie freute sich noch mehr, als man sie an einen Spielecomputer setzte. Das ist ja wie im Himmel, dachte sie. Michael gab ihr vor allen einen Kuss und ging dann an seinen Arbeitsplatz. Er war gut drauf, denn er hatte schöne Träume gehabt und als er wach geworden war, da hatte diese Granate neben ihm gelegen. Anja war im Bett einfach unschlagbar. Sie war ungeheuer sexy und sie konnte ihre Lust auch richtig zeigen. Ihn hatte das ganz wild werden lassen und jetzt freute er sich schon auf den Feierabend.

Bestimmt würden sie die

ganze Zeit im Bett liegen.

Nur Iris war von den

veränderten Verhältnissen nicht begeistert.

Sie konnte Anja nicht leiden und außerdem hatte sie selbst ein Auge auf Michael geworfen. Sie hatte sich nur nicht getraut so direkt auf ihn zuzugehen. Doch jetzt war es zu spät, Michael hatte nur noch Augen für Anja.

Andre bemerkte die Verstimmung bei Iris und er bedauerte sie.

Er hatte gemerkt, dass sie ein Auge auf diesen Michael geworfen hatte, er hatte sie auch ermuntert, ihn anzusprechen, doch war Iris einfach zu schüchtern gewesen. Jetzt war der Zug erst mal abgefahren und er konnte Iris nur trösten, indem er seine Hand auf ihre Schulter legte. Sie waren schon lange gute Freunde. Es hatte auch mal zwischen ihnen gefunkt, doch das Leben im Untergrund hatte für Romantik keinen Platz gehabt. Ihnen war es die ganze Zeit nur um ihre Revolution gegangen. Sie hatten sich zusammen getan um den Fortschrittsgläubigen den Kampf anzusagen. Sie hatten sich alte Computer besorgt und diese selbst aufgerüstet. Sie hatten für eine eigene Stromversorgung gesorgt und sie hatten nach Wegen gesucht, sich in das Netz der Fortschrittsgläubigen zu hacken. Sie versuchten ungesehen hinein und wieder heraus zu kommen. Sie sammelten alles an Informationen über die Bombe und sie überlegten fieberhaft, wie sie ihren Bau sabotieren konnten. Einige unter ihnen wollten aber nicht nur sabotieren, sie wollten an die Pläne, um selbst so eine Bombe zu bauen. Er gehörte zu ihnen und so hatte er sich Monicas Filme auch angeschaut. Ihn interessierte dabei jedoch nur der Kram über die Bombe. Seiner Meinung nach hatte Monica auch keine wirkliche Idee. Sie wusste nur, was man erreichen musste. Doch wie man es machen konnte, dass ein Quark auseinandergerissen wurde, dass erzählte sie nicht.

Sie sprach nur von einem Laserknall und einem starken Magnetfeld.

Damit konnte man als Bombenbauer nicht viel anfangen.

Da waren die Fortschrittsgläubigen schon weiter.

Sie hatten 100 Jahre intensive Forschung hinter sich und

waren durchaus in der Lage es im ganz Kleinen schon geschehen zu lassen.

Doch noch handelte es sich um die Zerstörung eines einzelnen Quarks. Zu einer Bombe gehörte aber eine Kettenreaktion und die blieb bisher noch aus. Zumindest war dies der Stand der Dinge, als er in Satan Juniors Raumschiff gestiegen war. Natürlich war es möglich, dass den Forschern endlich der erwartete Durchbruch gelang. Andre machte sich daum große Sorgen. Die Forscher waren durch sie nicht aufzuhalten gewesen und irgendwann würde es ihnen gelingen und dann konnten sie alle Rückwärtsgewandten in Licht auflösen. Die Bedrohung war zwar nicht konkret, denn kaum einer der Fortschrittsgläubigen wollte so etwas tun, aber wenn sie die Welt der Fortschrittsgläubigen ernsthaft bedrohen würden, dann konnte man nie wissen, was passierte. Es würde aber über kurz oder lang zu einem Kampf kommen. Dieser Waffenstillstand, der zwischen den beiden Volksgruppen herrschte, der konnte jeder Zeit durch einen Krieg abgelöst werden.

Es ging schließlich um Bodenschätze, Wasser und Brot.

Die Rückwärtsgewandten hatten es nicht leicht auf der Welt. Sie besaßen meist das unfruchtbare Land, sie hatten die heruntergekommensten Städte, sie wurden immer mehr und Landwirtschaft ohne Strom, das war harte Arbeit, in einer Zeit der Stürme, kinderkopfgroßer Hagelkörner, der Dürren und Überschwemmungen. Die Menschen wussten nicht was sie noch essen konnten. Meeresgetier jedenfalls nicht. An den Küsten war der Hunger darum besonders groß.

Bei den Fortschrittsgläubigen sah das alles ganz anders aus.

Sie hatten Energie zum Nulltarif. Das war natürlich eine ganz tolle Sache. Nur, wenn man so einen Generator haben wollte, dann musste man auch sein Haus verkabeln lassen. Und dann war es mit der Freiheit vorbei. Man gehörte zum System und hatte sich seinen Gesetzen unterzuordnen. Gut, man bekam ein Grundeinkommen, denn man gab die überflüssige Energie, die der Generator hervorbrachte, ins System ein. So sparte man sich ganz allgemein den Bau von Großanlagen. Jeder Bombini-Besitzer bildete mit seinen Nachbarn zusammen ein Kraftwerk. Und dies versorgte dann die Stadt, die Gemeinde, das Land.

Es gab bei den Fortschrittsgläubigen alles,

was es bei den Rückwärtsgewandten nicht gab.

Aber der Preis war die Aufgabe der Privatssphäre, es war die Unterordung unter die Eine-Welt-Regierung. Und die wurden dominiert von den Chinesen.

Er aber hasste Chinesen.

Er fühlte sich ihnen gegenüber total unterlegen. Er konnte sich einfach nicht damit abfinden, dass die alten, ehemals mächtigen Industrieländer so schwach geworden waren. Sie hatten auf der Erde einfach kaum noch etwas zu sagen. Alle folgten nur noch den Chinesen. Dabei waren diese Leute in seinen Augen nichts weiter als armselige Reisfresser. Er fürchtete sich vor ihren geschlitzten Augen und er hatte immer den Eindruck, es ging ihnen nur um sich selbst. Sie sahen sich als den Mittelpunkt der Welt. Sie gaben darum eben auch überall den Ton an. Ihre Regierungsführung bestand aus einer Versammlung von Tausenden von Beamten. Gemeinsam mit den anderen Vertretern der Länder bildeten sie eine Union. Und die leitende Maxime war: Wir wollen weg von der Erde. Diesem Ziel hatte sich alles unterzuordnen. Er jedoch liebte die Erde. Er wollte nicht, dass sie misbraucht im einsamen All zurück blieb. Er wollte, dass sie die Meere wieder sauber machten, er wollte, dass sie alle genug Strom hatten, er wollte ein gutes Internet, aber kein allwissendes Netz.

Michael hockte ebenfalls in revolutionäre

Gedanken versunken vor seinem Bildschirm.

Ihm ging die Fernseguckerei langsam auf die Nerven. Die Stimme sprach zwar immer noch sehr beredt, aber er interessierte sich heute nicht dafür. Er dachte an die letzte Nacht und an den Torsionsfeldanalysator. Den brauchte er unbedingt. Er war einfach genial. Satan Senior hatte ihnen erzählt, dass man mit dem Ding auch ganz besondere Filme schauen könne. Sie seien mehr als 3D-Kino, diese Filme seien so gedreht, dass der Zuschauer immer mitten drin im Geschehen war. Er hatte ihnen so einen Film auch gezeigt. Dazu musste man sich die Kopfhörer, die zu dem Gerät gehörten aufsetzen. Allerdings nicht auf die Ohren sondern auf die Schläfen. Und dann, sobald man auf den Knopf drückte, war man in einer anderen Welt. So ein Film dauerte für die Umstehenden nicht lange, aber man selbst hatte den Eindruck, man wäre fast ein ganzes Jahr damit unterwegs gewesen. Satan hatte ihnen allerdings einen tatsächlich sehr kurzen Film gezeigt. Es war ein Erotikfilm, bei dem man das Gefühl hatte, man stünde im Körper einer Frau unter der Dusche und man würde sich einseifen, auch an den ganz intimen Stellen. Es dauerte nur Sekunden, doch der Nutzer dieses Gerätes empfand einen deutlich längeren Spaß. Michael hatte sich nach dem Film wirklich gefühlt, als hätte er ausgiebig geduscht. Auch Anja fand den Film sehr angenehm. Sie hatte sich warm und geborgen gefühlt. Das Erlebnis war mit einem normalen Film nicht zu vergleichen. Doch sie kannte so ein Gerät schon. Sie hatte mal einen Freier gehabt, einen Fortschrittsgläubigen, der in ihre einsame Gegend gekommen war. Er hatte ihr ebenfalls solche Kopfhörer aufgesetzt und dann hatte sie einen wilden Porno erlebt. Diese Geräte waren unter den Fortschrittsgläubigen zu der Zeit ein echter Renner. Es kam der wachsenden Sexfeindlichkeit entgegen. So ließ sich Sex erleben, ohne dass man mit jemand anderen in Körperkontakt kam. Aber der Freier hatte danach dennoch echten Sex verlangt. Und sie hatte ihren Job erledigt, wie sie es immer getan hatte. Mit viel Leidenschaft und Fantasie. Der gerade erlebte Film half dabei allerdings nur bedingt, denn es war ein Wesen dieser Filme, sie blieben im Kopf nicht haften. Man vergaß den Film sobald man die Kopfhörer absetzte. Darum nahmen manche die Dinger auch kaum noch herunter vom Kopf. Der Suchtfaktor war ziemlich hoch. Doch bei ihr verfing dies nicht. Sie hatte mehr davon, ihr Geld in den Spielautomaten zu stecken, da war zwar meistens am Ende das Geld weg, aber an die Spannung und die Gefühle während des Spieles erinnerte man sich nachher noch genau.

Michael machte eine Pause und ging zu Anja.

Er wollte sie berühren und vielleicht dazu überreden, mit ihm auf die Toilette zu gehen. Doch daran war nicht zu denken, Anja war voll in ihr Spiel vertieft. Er küsste sie auf die Wange und sie strahlte ihn an, doch dann wandte sie sich wieder ihrem Spiel zu. Michael ging zu Andre und Iris und plauderte mit ihnen ein wenig. Dann setzte er sich wieder auf seinen Platz und schaute wieder Fern. Langsam kannte er alle Monalisa-Filme. Monlisa-Power-Prduction, das hörte sich gewaltig an, aber eigentlich steckte dahinter nur eine Person. Monica. Sie hatte sich selbst gefilmt, sie hatte die Aufnahmen zu Filmen geschnitten, sie hatte eine Internetseite damit gestaltet, eigentlich fehlte nur noch der letzte Schritt. Dabei würde er ihr helfen müssen, denn vom Internet hatte Monica nur wenig Ahnung. Das war ja die Crux mit ihr. Sie packte einfach alles an, sie glaubte fest an lerning by doing. Sie traute sich einfach fast alles zu. Und wie man sah, sie hatte auch Erfolg damit. Jedenfalls im Paradies. Dort, so hatte Satan Senior ihm erzählt, würden die Aufnahmen von der Erde sehr gut ankommen. Die Leute fuhren angeblich sogar unnötig Straßenbahn, nur um weiter zuschauen zu können.

Satan hatte auch von Christian erzählt und angekündigt, dieser ehemalige Freund von Monica würde sie bestimmt bald mal besuchen kommen. Er hatte sich die Sache mit dem Wettbewerb ausgedacht. Christian wollte zeigen, dass Monica keine Zauberin war, die Fernseher zum Reden brachte. Er wollte mit seinem Wettbewerb zeigen, so etwas konnte letztendlich jeder. Michael bezweifelte dies. Er hatte auch schon oft zu Hause im Fernsehprogramm herumgezappt, aber nie hatte sein Fernseher dabei so angefangen zu erzählen, wie Monicas Gerät dies tat.

Anton saß auch vor seinem Bildschirm und er überprüfte noch mal die Aufnahmen. Er sah sich die Bilder von dem Tag seiner Ankunft im Riesen-Bombini an und er schüttelte mit dem Kopf. Satan hatte Wolfgang wieder zurück geschickt und jetzt sah man auf den Aufnahmen nur noch den dunklen Schatten, der ein schwarzer Engel gewesen war, wie er wusste. Der Schatten trug etwas in den Händen. Dann lag die Wohnung eine Stunde leer da, bis Wolfgang wieder zur Türe herein kam. Nun, und wenn man es nicht besser wusste, dann konnte man den schwarzen Engel auch für Wolfgang selbst halten. Jedenfalls war Wolfgang wieder in seiner Zeit zurück und er schien sich tatsächlich an Nichts zu erinnern. Er ging einfach seinem neuen Job nach und Monica besuchte er nicht.

Die saß nach dem Vorfall mit Wolfgangs plötzlichem Auftauchen auch wieder nur an ihrem Laptop und kümmerte sich um ihre Programmgestaltung. Was würde aus den Beiden jetzt werden? Lag der Streit immer noch zwischen ihnen? War ihre Liebe vorbei? Anton hatte durchaus den Eindruck gehabt, dass Wolfgang sehr viel an Monica lag, doch davon war jetzt, wieder auf der Erde, nichts zu sehen.

Da kam Sebastian zu ihm in den Raum.

Sebastian war ihr Programmierer. Er hatte sich seit sie im Paradies waren eigentlich ständig in der Stadt herum getrieben. Er hatte dort wie er erzählte eine Frau kennen gelernt und mit ihr eine richtig gute Zeit verbracht. Doch jetzt hatte Sebastian die Nase voll von der Stadt und er wollte sich wieder um seine Arbeit im Forschungsbombini kümmern. Sebastian war eigentlich ein sehr zurückgezogen arbeitender Kollege. Er saß in seinem eigenen Raum und kümmerte sich um das reibungslose Funktionieren der Hard- und Software. Nun kam er zu Anton und meinte zu ihm: „Wir werden angezapft. Irgend jemand hat sich bei und hinein gehackt.“

Anton schaute verständnislos. Wer sollte sie hier schon bespitzeln? Joseph konnte auch so alle Informationen von ihnen haben, heimliche Spionierereien waren da gar nicht nötig. Sebastian blieb aber bei seinem Verdacht, er hatte Spuren entdeckt, die nicht in den Rechner gehörten. Irgendjemand hing bei ihnen mit drin.

Anton dachte an Satan Senior. Ob der so etwas hinbekam?

Standing Rock: A Great Sioux Nation Perspective

Published on Dec 1, 2016

The unyielding corporacratic encroachment of the

3.7 Billion dollarDakota Access Pipeline at Standing Rock in the

Dakotas is essentially the painful opening up of a very old wound in American History.

This deliberate neglect of the established rights expressed in The Treaty of Fort Laramie met resistance April 1st, 2016 at Sacred Stone Camp by Standing Rock Historic Preservation Officer Ladonna Brave Bull Allard In September Allard said „If we allow an oil company to dig through and destroy our histories, our ancestors, our hearts and souls as a people, is that not genocide?“

We need only witness the lopsided attack on the American Culture of the Sioux people

defending their land, drinking water, and the protection of our American

heritage to realize that the existence of tyranny is very real in 2016.

Er oder aber seine Leute und dann klingelte es bei Anton.

Die Rückwärtsgewandten. Sie lebten schließlich bei Satan in der Hölle und sie hatten durchaus die Peilung für so etwas. Man hatte über sie einiges herausgefunden und Anton ging zu Klaus um den nach der Akte über die Rückwärtsgewandten zu fragen. Klaus hatte so lange es ging Kontakt mit der Überwachung gehalten und alles Wissenswerte über sie zusammengetragen. Er fragte Klaus, ob einer von denen in der Lage war in ihre Rechner einzudringen. Klaus schaute irgendwie ertappt. Was wusste er? Was hatte er so oft mit Satan Senior zu tun gehabt? Angeblich war es nur um einen Torsionsfeldanalysator gegangen, aber jetzt fragte Anton sich, ob Klaus vielleicht für ein Leck gesorgt hatte. Er hatte schon länger den Eindruck gehabt, dass Klaus etwas bedrückte, aber er hatte sich nicht genauer darum gekümmert. Klaus war öfter etwas komisch. Nun aber wollte Anton wissen was los war und er fragte Klaus ganz direkt: „Hat Satan Dich zu irgendetwas verleitet? Hast Du vielleicht einen Stick von ihm angenommen? Oder irgendetwas anderes? Los rücke heraus mit der Sprache, ich sehe Dir doch an, mit Dir stimmt etwas nicht.“

Da gab Klaus sein Versteckspiel auf.

Es lastete sowieso schon zu schwer

auf seiner Seele und er erzählte Anton alles.

Er berichtete von seinem ersten Besuch in der Hölle. Damals hatte er Satan den Torsionsfeldanalysator gebracht. Satan habe ihn sehr freundlich aufgenommen und er sei mit ihm in das „Paradies der Frauen“ gefahren. Dann erzählte Klaus von diesem besonderen Haus, er brauchte gar nicht viel zu sagen, Anton war schnell klar, Satan hatte Klaus an seiner schwachen Stelle gepackt. Klaus war nämlich nicht gerade ein Frauenheld. Er sah mit seinem Bart einfach zu grimmig aus. In dem Frauenparadies jedoch hatte man nicht darauf geachtet, im Gegenteil, man war wie er sagte, ausnehmend lieb zu ihm gewesen und er hatte nicht nur einer Frau gezeigt was für ein großartiger Liebhaber er war. „Und ja,“ gab Klaus zu, „ich habe einen Stick entgegengenommen und ihn auch benutzt.“

Was ist das für ein Stick?“

Irina Shayk Bradley Coope

Da ist nur ein Film drauf.

Ein Film von mir im Paradies der Frauen.“

Du Schwachmat! Wie kann man sich nur so billig hereinlegen

lassen! Gib mir den Stick, ich werde ihn Sebastian geben.“

Das kommt gar nicht in die Tüte.

Der Film ist für mich ganz persönlich.“

Niemand wird sich Deine Liebeskünste ansehen, los rück den

Stick heraus, ich will ihn von Sebastinan untersuchen lassen.“

Ehrenwort, die Datei wird nicht geöffnet?“

Anton versprach es und Klaus

holte den Stick aus seiner Hosentasche.

Er ging damit zu Sebastian und forderte ich auf sich den Stick genau anzuschauen, nur wenn möglich, dann sollte er die Filmdatei unberührt lassen. Ist etwas Intimes, meinte Anton nur. Sebastian ging mit dem Stick in sein Arbeitszimmer und überprüfte die Daten auf dem Stick. Zunächst ohne den Film anzusehen. Es war nichts Verdächtiges zu sehen. Wenn er alles untersuchen wollte, dann musste er auch Klaus Filmdatei öffnen. Er überlegte nur kurz. Was sollte da schon zu sehen sein, kopulierende Männer hatte er schon oft gesehen. Doch als er sich die ersten Minuten des Filmes angeschaut hatte, da wusste er wieso Klaus der Film peinlich war. Klaus war ein Masoschist. Er liebte es geschlagen zu werden. Das war nun wirklich ein ziemlicher Hammer, das hätte er gerade von Klaus nicht erwartet. Er sah sich den Film nicht weiter an, denn er hatte den Wurm darin schon entdeckt. Er untersuchte den Wurm sehr genau und nach ein paar Stunden war er sich sicher, dieser Wurm war dazu da Antons Arbeitsplatz zu observieren. Die Rückwärtsgewandten hatten sich bei ihm eingehackt und sie konnten ebenfalls Monicas Fernsehprogramm empfangen, aber auch die Bilder ihrer Wohnung. Das war natürlich ein totaler Schlag in ihre Sicherheitsarchitektur.

Unfassbar, noch nicht einmal im Paradies war man

vor diesen Hackern sicher! Er ging zu Anton

und erklärte ihm die Sachlage.

BVB

Alex Jones: „Thank God Hillary Did Not Win“

FORTSETZUNG folgt!