Der GOTENPALAST – Teil 4

Flaschenpost

Überraschung nach 50 Jahren:

Flaschenpost kommt zurück…

Nicolas Sarkozy, Ex-Parteivorsitzender der Partei Les Républicains bei einer Wahlkampfveranstaltung, Toulon, Frankreich, 21. Oktober, 2016.

Seine Kampagne für die Präsidentschaftswahlen im April 2017 kommt nicht so richtig in Fahrt.

Um der Sache wieder mehr Dynamik zu verleihen, warnt Ex-Präsident Nicolas Sarkozy vor

„gestohlenen Wahlen“ bei den Urwahlen der konservativen Partei Les Républiqains. …

Wegen Berichterstattung zu Protesten in North Dakota:

US-Journalisten drohen lange Haftstrafen

Published on Oct 29, 2016

Zwei Dokumentarfilmern drohen in den USA jahrzehntelange Haftstraßen, weil diese Aktivisten filmten, die

in North Dakota den Bau einer Pipeline verhindern wollen. RT sprach mit einer der Journalistinnen,

die sich große Sorgen über die Pressefreiheit in den Vereinigten Staaten macht.

Mehr auf unserer Webseite: https://deutsch.rt.com/

EXCLUSIVE:

FBI Mutiny Reopened Clinton Investigation

Published on Oct 29, 2016

Upcoming leaks pertaining to Hillary Clinton have forced the hand of the FBI

into re-opening their investigation into the crooked candidate.

DER GIPFEL DER PERVERSION

MAAS WILL KINDEREHEN NICHT VERBIETEN

Published on Oct 29, 2016

ROT GRÜN DER ABSCHAUM DER GESELLSCHAFT

Jugendamt Kleve, Auf ein Neues…

Published on Oct 30, 2016

Die „Retourkutsche“. Wir können nur jedem, der es schafft, seine Kinder aus den Fängen des

Jugendamtes zurückzuholen, dringend empfehlen, den Wohnort zu wechseln.

SO SCHNELL WIE MÖGLICH! Oder das Land. Hier ein Ausblick,

was für ein Staat uns in Zukunft erwartet…

ACHTUNG!!! ▶ DIE STRAHLENDE ZUKUNFT ▶

Gefahr durch Mobilfunk ▶ Mikrowellenwaffen ▶ BITTE TEILEN

Published on Oct 30, 2016 – TheStudebaker1955

JETZT ERST RECHT!!!!!

Mein Kanal „Frubi Lurgyl“, mit über 9000 Abos und über 3 Millionen Aufrufen,

wurde gelöscht!!! So viel zum Thema Meinungsfreiheit in diesem Lande…

Erneut starkes Erdbeben 6.5 in Mittelitalien

Published on Oct 30, 2016

Der Antrieb

…Und schon war Satan durch die Küchentür verschwunden.

Der Amerikaner und die Göttin sahen sich lange an. Konnte SIE ihm wirklich vertrauen? Wer war er wirklich? Die Göttin konnte sich einfach kein richtiges Bild machen. Er war irgendwie doppelbelichtet. Ein weißer und ein blauer Turnschuh. Warum flackerte sein Bild immer wieder vor ihren Augen? Das war bei ihrer letzten Begegnung ebenso gewesen. Und davor die male auch. Anfangs hatte sie vermutet, das es an ihr lag. Das sie diese Methode der Raumverkürzung halt noch nicht so ganz beherrschte. Da konnten so ein Flackern schon mal vorkommen, aber mittlerweile war sie doch so geübt im Umgang mit dieser Methode, das sie es ausschließen konnte, selbst der Verursacher dieser Unruhe zu sein.

Und dennoch, sie wollte den Mann ernst nehmen. Er war ein denkendes, ein fühlendes Wesen. Er war nicht nur eine Projektion. Er war ein Individuum. Der Geist aus der Flasche. Und er verdiente das Gleiche Vertrauen, das sie auch allen anderen gegenüber an den Tag legte. Und er hatte ihr bisher noch nie wirkliche Schwierigkeiten gemacht. Im Gegenteil. Gerade durch ihn hatte sie eine Menge gelernt.

  • Ich habe einen kleinen Sohn jetzt.

Nahm der Amerikaner das Gespräch wieder auf. Und das war auch ungewöhnlich. So persönliche Dinge hatte er von sich aus noch nie erzählt.

  • I live in an old hause, direktly near the chirch.

  • Hier, am Platz an der Sonne?
  • Jes, I moved last week.

  • Oh, that’s fine. Than we are neighbours … that’s great. I have some work for You.

  • O.k., what’s the matter?

Und Monalisa hatte drei Wünsche frei. Und nachdem sie ihre Bitten formuliert hatte, verabschiedeten sie sich freundschaftlich voneinander. Er stieg auf ein silbernes niegelnagelneues Fahrrad. Er würde wiederkommen, versicherte er ihr, wenn er die Antworten gefunden hatte.

Monalisa rief den Hund und ging in den Garten. Die Sonne würde bald untergehen. Sie nahm ihr Fahrrad und schob es auf den großen Platz vor ihrem Haus. Und da kam Satan auch schon angeradelt.

Sie fuhren schweigend los. Über den Geist aus der Flasche verlor Monalisa zunächst kein weiteres Wort. Satan brauchte Zeit. Es war schließlich nicht leicht, wenn einem die eigene Lebenslüge gegenüber sitzt und sich ins Fäustchen lacht.

  • Und dieser Schwarze Mann, wo ist er?

Fragte Satan als sie am Strand ankamen.

  • Ich weiß es nicht.
  • Wie, DU weißt es nicht? Ich denke Du bist in allem und jedem. Wie kann Dir da etwas verborgen bleiben.
  • Der Mann, um den es geht, der meidet das Licht hartnäckig. Doch sobald er sich zeigt, werde ich wissen, wie er aussieht.
  • Das ist doch keine Kunst. Im Licht siehe ich auch alles.
  • Der Mann sieht jedoch etwas anderes als Du, Satan.
  • Wie? Das verstehe ich nicht.
  • Er sieht unsere Welt nicht so wie wir sie sehen. Und wir sehen seine auch nicht so, wie er sie sieht.
  • Was sieht er denn in dem Schiff da draußen, nur so als Beispiel?
  • Das weiß ich nicht. Vielleicht ist es ein strahlend gelaunter Elefant für ihn. Oder ein Chamälion, mal rot mal blau.
  • Das Schiff dort ist weiß und hat eine Schwarze Piratenflagge gehisst.
  • Ach, dann kann das nur die Jacht von Prinzessin Pompadur sein.
  • Ist die Frau etwa auf dem Kriegspfad?
  • Wieso? Siehst Du etwa Kanonen auf ihrem Deck?
  • Sie feuert sogar ziemlich heftig um sich. Deine Augen scheinen wirklich nicht mehr die Besten zu sein, Monalisa.
  • Manchmal ist es eine Gnade, wenn man nicht alles sieht, Satan.
  • Vielleicht solltest Du trotzdem eine Brille tragen.
  • Und was ist mit Dir, Satan?
  • Ich sehe was ich sehen will.

Sie schoben die Räder ein Stück und betrachteten die Sterne. Mirage buddelte im Sand. Es wehte ein leichter Wind. Für einen Oktoberabend war es wirklich immer noch ungewöhnlich warm. Als sie den Rückweg zu Schloss antraten, kamen sie an einem Walnussbaum vorbei. Satan stieg ab und bückte sich nach einer Nuss. Auch die Göttin fand eine. Sie zertraten die Schale und probierten jeder eine.

  • Ich hätte gedacht, hier würden viel mehr herum liegen.

Sagte Satan und die Göttin antwortete:

  • Vielleicht gibt es doch mehr Bewohner auf der Insel, als man sieht. Allerdings, nur wenige haben ihre Felder rechtzeitig bestellt. Und jetzt kommt bald der Winter.
  • Aber von ein paar Nüssen … also, damit kommt doch niemand durch die kalte Zeit.
  • Nächstes Jahr muss das auch unbedingt anders werden. Das habe ich mir fest vorgenommen, ehrlich Satan. Aber dieser Winter wird wohl noch mal hart werden. Nächstes Jahr wird alles anders. Da werden wir die Felder rechtzeitig bestellen. Gemeinsam.
  • Das klingt nach harter körperlicher Arbeit, Monalisa.
  • Das klingt nach einem vollen Vorratsschrank und gefüllten Kühltruhen, Satan.
  • Wofür brauchst Du das alles? Du könntest es so leicht haben. Du könntest Dir alles erzaubern und das Dasein an sich genießen. Stattdessen willst Du unbedingt Realitäten erschaffen. Das geht doch alles auch so.
  • Jeder Gott hat seinen eigenen Ehrgeiz, Satan. Und nicht jeder Gott zieht sich in sich selbst zurück, nur weil er es kann.
  • Und Du meinst, ich bin so ein Drückeberger.
  • Du hast zumindest Deinen Stuhl von einem anderen in Besitz nehmen lassen. Warum Du das getan hast, dass hast Du mir noch nicht erklärt.

Sie fuhren zu ihm und er machte ihnen einen Höllenkaffee. Und dann erzählte er ihr eine fast unglaubliche Geschichte:

Arbeiter am Bau des ZapSibNeftekhim, dem größten petrochemischen Industriekomplex in Tobolsk.

Ich war einfach zu faul.

Ich hatte keinen Bock, ich war ein Gaul.

Glaube mir Monalisa, ich war einfach zu faul.

Die Göttin schaute ihn sprachlos an.

Zu faul? Das glaube ich nicht.

Ein Gaul? Entschuldige mein dummes Gesicht.

Aber die Geschichte, die glaube ich Dir einfach nicht.

System Trolle | Spione im Netz

Published on Oct 30, 2016 – Erfolgreichglücklich by Mensch marek

Systemtrolle sind überall und es werden immer mehr, weil wir immer größer werden.

Doch wie kannst du gegen Sie angehen? Schau dir das Video an.

Satan hockte auf der schwarzen Sonne. Monalisa erkannte es genau. Sie war überrascht und dann doch wieder nicht. Aber sie sah es ganz klar. Das runde Ding unter ihm war die Schwarze Sonne. So nah. Und so klein. Monalisa wunderte sich. Sie hatte sich die Schwarze Sonne immer viel größer vorgestellt. Satan sah sie irritiert an.

  • Hat Dich irgendetwas erschreckt, Schwester? Ist etwas nicht in Ordnung mit einem Deiner Nester?
  • Nein, Satan, das ist es nicht. Doch mir fällt gerade etwas ein. Sag mal, Bruder, wolltest Du schon jemals sein ein Schwein?

Kanadas Premier Justin Trudeau im Gespräch mit Mitarbeitern seiner Liberalen Partei.

Im Leben nicht.

Kottlets sind mein Leibgericht.

Die Passivität liegt mir im Blut.

Ich mache mir noch nicht mal gern die Schuhe zu.

Ich habe es gerne sehr bequem.

Im Schlamm zu robben ist nicht angenehm.

Ich pinkle gern im stehen.

Und zu Fuß mag ich auch nicht gehen.

Ich habe gern alles sehr nah.

Das ist erst anders seit ich Dich sah.

Du bist so aktiv und superschnell.

Selbst Dein Schatten leuchtet hell.

Du reißt mich einfach mit.

Ich kleb an Dir wie Kitt.

Ich will mit Dir ins warme Bett.

Du bist einfach so supernett.

Faulheit? Darüber hatte die Göttin tatsächlich noch nie nachgedacht. Satan hatte einfach keinen Bock. Passivität und die süße Frucht der Bequemlichkeit. Und sie hörte den alten Gärtner fragen: Und Du hast ein Rezept gegen die Faulheit gefunden? Ja, hatte sie im Brustton der Überzeugung gesagt, ja, ich habe mir ein Zuckerstückchen ausgedacht. Ein Bonbon. Das vertreibt die Faulheit sozusagen als Nebenwirkung.

Der Gärtner ließ sich das Rezept genauer erklären und sie hatte sich dazu verstiegen zu sagen: Ich will es beweisen, indem ich mit ein paar arbeitslosen Faulpelzen eine Kirche baue. Sie war sich so sicher gewesen, das die Nebenwirkung eintreten musste, das sie sich um diesen Faktor in der Gleichung gar keine großen Gedanken mehr gemacht hatte. Passivität war für sie nur denkbar. Sie selbst kannte das Gefühl nicht. Zur Untätigkeit verurteilt zu sein, ja, sicherlich, das kannte sie aus eigener Erfahrung. Aber Faulheit? Mal für eine Weile anhängen, ausruhen, ja, aber rumhängen? Das kannte sie nicht.

Doch dieser Satan hing tatsächlich gerne rum.

Einfach nur da sitzen. Nichtstun.

Ziellos. Antriebslos. Passiv.

NATO-Tagung: Mit Hurra in den Dritten Weltkrieg

Und dennoch, die Göttin war zuversichtlich. Vielleicht ließ sich die Nebenwirkung ja nur etwas Zeit. Sie musste geduldig sein. Sie hatte arbeitslose Faulpelze als Probanden vorgeschlagen, dann musste sie jetzt da durch. Das Zauberkraut welches Satan ihr in der Pfeife anbot half entscheidend dabei die nötige Geduld aufzubringen.

Außerdem verbrachte sie ihre Zeit gerne mit ihm. Er hatte immer so viel zu erzählen, wenn er sich erst mal so richtig in Fahrt geredet hatte. Das hatte er von seiner Mutter. Sie redete ebenfalls gerne ununterbrochen. Satans Vater war nicht so, obwohl auch er sehr gesprächig sein konnte. Aber faul schien ihr weder die Mutter noch der Vater zu sein. Auch die Schwester war alles andere als faul. Die war regelrecht putzsüchtig. Und plötzlich kam ihr ein Gedanke:

Faulheit ist der natürliche Ausgleich zur Hyperaktivität.

Wenn sie es recht überlegte, dann traf für die meisten Faulen zu, das sie auf der anderen Seite in bestimmten Dingen überaktiv waren. Putzsüchtig, arbeitssüchtig, Hyperaktivität schlugen in ihr Gegenteil um. Bums. Licht aus. Feierabend. Nichtstun. Passiv sein. Der nächste Aktivitätsschub kommt bestimmt. Rauf und runter.

Und bei Satan ging das sehr weit rauf und sehr weit herunter. Er war ein Draufgänger und ein Drückeberger in einem. Monalisa staunte. Das war ihr bisher noch gar nicht so richtig aufgefallen. Sie hatte sich nur selten gefragt, was Satan machte, wenn er nicht in ihrer Nähe war. Sie wusste nur sehr wenig über sein Tun. Bei einem ihrer letzten Gespräche hatte er in einem Nebensatz erwähnt, das er anders leben würde, wenn sie nicht da sei. Was machte dieser Mann eigentlich den ganzen Tag? Womit beschäftigte er sich? Was interessierte ihn? Was würde er gerne tun?

Fragte sich Monalisa. Aber gerade den Faulen werden an dem Bombini gefallen finden, dachte sie. Die Gravitation beeinflussen zu können, das würde vielen Faulen in Zukunft das Leben noch viel leichter und bequemer machen. Und da sie im Grunde ihres Herzens immer schon eine etwas zur Pummeligkeit neigende Hummel war, hatte sie für den Wunsch nach Bequemlichkeit und Komfort auch viel Verständnis. Sie reiste auch lieber in einem Bombini als in einem Düsenjet. Auch wenn der Start mit einem motorbetriebenem Fluggerät aufregender und körperlich aufrüttelnder war, als der unmerkliche Start mit einem Bombini. Im Flugzeug spürte man die Bewegung, in einem Bombini nicht. Kein ohrenbetäubender Lärm, keine Vibrationen, kein Gestank. Ihr Bombini würde das Reisen für alle superbequem machen. Nur wenn man natürlich zu faul war sich ein Bombini zu bauen, dann musste man eben zu Fuß oder auf allen Vieren durch das Leben gehen.

Mobilisierungsstark: Etwa 250.000 Menschen folgten im Oktober 2015 dem Ruf von Campact und Co. und demonstrierten gegen TTIP. Bild: foodwatch STOP TTIP CETA; 10.10.2015 Berlin, CC BY-SA 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/)

Das Leben ist Bewegung.

Entwicklung. Fortschritt.

Stillstand ist Rückschritt.

Verfall und Zersetzung.

Destruktivität.

Ch.A.O(h)..S.

Aus einem solchen Zustand kann einen

nur ein starker Impuls herauskatapultieren, zumindest

solange der Zustand als angenehm empfunden wird, dachte Monalisa.

Bomber Harris | Hinter den Kulissen

Published on Oct 29, 2016

Nicht wenige Götter hielten daher die Zucht und den Zwang

für ein legitimes Mittel, der Faulheit zu begegnen.

Ein kluger Gärtner entfernt das Faule, dann vermehrt es sich nicht. Faulheit breitet sich aus Faulheit aus. Das Blatt ist zu bequem zum arbeiten. Der Baum zu faul zum wachsen, der Apfel aus Faulheit zu früh vom Baum gefallen.

Monalisa, die gotische Sonnengöttin

sah das jedoch ein klein wenig differenzierter.

Zucht und Zwang waren für sie nur in absoluten Sondersituationen das Mittel der Wahl. Denn, für sie hatte die Freiwilligkeit in jeder Lebenslage die höchste Priorität. Und wenn jemand freiwillig faul war, so war das völlig in Ordnung. Nur wenn jemand unter dem Zwang stand faul zu sein, wie ein Apfel, der von einem Wurm angenagt worden war oder schlecht gelagert und eingequetscht in einer engen Kiste versauerte, dann hatte sie entweder Mitleid mit dem Apfel oder sie tat etwas gegen den Wurmbefall oder sie ließ die Äpfel gleich unter dem Baum zu Humus werden. Dünger oder Saat.

Der Schwarze Engel hatte schon Recht. Am Ende entschied sich

immer nur die eine Frage: Bist Du Dünger oder Saat?

Valdai-Forum 2016:

Wladimir Putin erklärt kriminellen Eliten den Krieg

Published on Oct 30, 2016

http://www.anonymousnews.ru – In der vergangenen Woche hat der Präsident der Russischen Föderation Wladimir Putin die bekannte Valdai-Ansprache beim diesjährigen 12. Internationalen Valdai-Forum unter dem aktuellen Titel „Gesellschaften, zwischen Krieg und Frieden: Überwindung der Logik der Konflikte in der Welt von morgen“ gehalten. Das Forum findet diesmal in Sotschi statt und bringt auch dieses Jahr über 100 Experten, Politologen und Fachleute der internationalen Beziehungen aus verschiedenen Nationen zusammen, um sich über die russische Innen- und Außenpolitik auszutauschen.


Und Monalisa selbst wollte immer schon lieber säen als den Kompost aufbereiten. Das war alles eine Frage des Temperaments. So hatte sie gedacht. Doch hinter der Faulheit schien sich noch etwas anderes zu verstecken. Leistungsdruck und Versagensangst.

Sie hatte diese Empfindungen beim gemeinsamen zaubern zunächst gar nicht bemerkt, da sie selbst leistungswillig und zuversichtlich war.

Doch Satan drückte sich herum. Er fing dies an, dann machte er jenes. Zumindest sah dies für Monalisa so aus. Dieser unkoordinierte Arbeitsstil war ihr völlig fremd. Fasziniert beobachtete sie ihn bei den verschiedenen Vorbereitungen für ihren zweiten, gemeinsamen Anlauf, die Wände für die bevorstehende Zauberei zu präparieren.

Sie hatte schon angefangen, bevor Satan am späten Nachmittag bei ihr vorbei kam. Er trug einen blauen Eimer in der rechten Hand.

  • Eigentlich hatte ich absagen wollen, aber … ich kann Dich einfach nicht alleine braseln lassen. Ich muss morgen Früh früh raus.
  • Ach … nun, wenn Du keine Zeit hast.
  • Nein, nein, jetzt bin ich ja schon mal da. Du hast ja schon angefangen. Das ist gut. Und … ja, hier, dann mache ich jetzt erst mal das hier unten. Und, kannst Du etwas Wasser in den Eimer lassen. Wasser kann man nicht genug haben.

Und die Göttin ging mit dem Eimer hinauf ins Bad und füllte ihn mit Wasser. Ob der blaue Eimer wohl auch ein so inniges Verhältnis zu Satan hatte, wie der rote Eimer? Die Göttin schaute sich den eimer genauer an. Er war wohl noch nicht so häufig benutzt worden, wie sein roter Bruder. Der Henkel war gelb. Ein hübscher Eimer.

  • Ich bin für Schmeicheleien dieser Art absolut unempfänglich.

Hörte die Göttin den Eimer sprechen.

  • Hallo Eimer. Ich bin Monalisa. Wie geht es Dir?
  • Süßholzraspeln kannst Du woanders. Ich falle auf solche Methoden nicht herein.
  • Du bist aber schlecht gelaunt.
  • Das Wasser ist ja auch ziemlich kalt.
  • Aber sauber.
  • Gleich aber nicht mehr. Dann trage ich den Dreck anderer Leute mit mir herum. Satan putzt mit mir normalerweise nur die sauberen Böden.
  • Ach so. Ich verstehe.

Und Monalisa dachte: Na, wie gut, das nicht alle Gegenstände ständig Kommentare darüber abgaben, was sie darüber dachten, was man mit ihnen gemacht hatte oder machen wollte. Dieser Eimer hier war jedenfalls ganz offensichtlich von der etwas eingebildeten Sorte.

Die Wesen aller Dinge waren Persönlichkeiten. Mehr oder weniger sympathisch. Ein geliebter Gegenstand konnte ein echter Retter in der Not sein, ein Ungeliebter konnte einem das Leben sehr schwer machen. Und dieser blaue Eimer, der litt an schlechter Laune.

Und eine derartige Stimmung war bei der großen wie kleinen Zauberei gar nicht gut. Über so einen Eimer würde irgendwann jemand stolpern, oder ihn gar umstoßen oder hineintreten.

Ein gutgelaunter Eimer hingegen, der war immer zur Stelle, wenn man ihn brauchte. Er lag gut in der Hand und hatte ein unglaubliches Fassungsvermögen. Monalisa hatte einmal so einen Eimer gehabt. Er war jedoch eines Tages verschwunden. Genauso wie ihr Hexenbesen. Und auch eine Göttin benötigte etwas Zeit, bis sie sich einen neuen und treuen Zaubereimer oder Zauberbesen herangezogen hatte.

Monalisa schaute auf den blauen Eimer. Ob er wohl als

Zauberlehrling taugte? Dazu müsste jedoch zunächst

einmal seine Laune verbessert werden…

Donald Trump

 

Eindrücke Heiliges Land Biblis & wurde Dornröschen geweckt?

Published on Oct 30, 2016

Verblüffend was man so alles findet wenn man nach den Wappen der Städte Ausschau hält. Das Wappen von Dornheim in Hessen erinnert doch stark an Dornröschen, oder? Und dann liegt dieses Dornheim auch noch in Gross Gerau welches dem Wort Gera aus der Bibel schon sehr nahe kommt. Danke Mario Prass für den Wink. Ca. 33km davon befindet sich das KKW Biblis unter welchem sich, nach bisher vorliegenden Infos, eine archeolgische Stätte befunden haben soll. In der Stadtkirche von Gross Gerau finden öfters Auftritte vom dortigen Kinderchor statt.

Was meint ihr, hat folgendes Lied aus dem Jahre 2011 das Zeug dazu

Dornröschen zu wecken? https://www.youtube.com/watch?v=AeCpa…

Uploaded on Nov 27, 2009

Pilots & Spitfires & IWC Schahhhausen watch co.

Das Zusammenspiel

13. Oktober 2005

Sie ging in die Küche zurück. Dort fiel ihr sofort der

rote Eimer mit dem grünen Henkel ins Auge.

Beide Eimer glichen sich wie Geschwister.

Vielleicht war der blaue Eimer einsam?

Sie ging mit dem blauen Eimer in der Hand zum roten Pendant und stellte den blauen direkt neben den roten, so dass sie sich mit ihren Nasen berühren konnten. Ja, dachte die Göttin, jetzt geht es den Beiden schon wieder viel besser.

Als sie sich Satan zuwendete, erschrak sie über Satans Zustand. Satan schien ihr außer Rand und Band geraten. Er bewegte sich superschnell und schien vor der Wand zu tanzen. Dabei kleckerte er mit dem Zauberpulver herum, warf damit um sich und schmierte die zähe Pampe auf die Mauer. Monalisa sah sich auf dem Boden um. Hier ging doch gerade etwas schief, dachte Monalisa. Was machte dieser wildgewordene Zauberer dort nur? Und ihr gutes Pulver. Sie entschloss sich einzugreifen.

an den Zauberbottich. Sie gab Wasser hinein und einige Schüppen von den Zauberpulver. Dann begann sie die Masse mit ihrem Zauberstab zu verrühren. Und Satan wurde ungehalten.

  • Aber doch nicht so.
  • Doch, Satan, ich mache das immer so. Und jetzt kommt das Zeug auf diese Platten. So und jetzt, fass mal mit an, so jetzt drücken wir die Platte gegen die Wand. Dreimal klopfen und simsalabim, siehst Du, schon fertig.
  • Also, wenn Du das noch mal machst, dann gehe ich. Ich will zaubern und zwar so wie ich es kenne.

Gab Satan erregt zurück. Die Göttin schaute Satan traurig an. Was hatte sie jetzt nur schon wieder falsch gemacht? Und warum mochte Satan nicht auch mal etwas von ihr lernen? Jetzt bockte er herum, trat gegen den roten Eimer und seine Augen trübten sich gefährlich.

Sie musste vorsichtiger mit ihm sein. Die Göttin setzte sich also ruhig auf den Boden und zündete sich in aller Ruhe eine Zigarette an. Eine Baustelle ohne Zigarette. Einfach unvorstellbar. Die regelmäßige und außerordentliche Zigarettenpause war einfach superwichtig.

Satan beruhigte sich. Seine Bewegungen waren jetzt wieder normal. Er sammelte die Kleckse ein und putzte seinen Zauberstab gründlich. Dann begann er zu fegen. Er grummelte:

  • Fegen tue ich am allerliebsten.

Dann kam er auf sie zu und gab ihr einen Kuss auf den Mund

Danke.

Mehr sagte er nicht. Und seine Laune war wieder normal.

  • Wir können auch Schluss machen für heute, Satan. Du musst morgen Früh früh heraus.
  • Och … jetzt, wo ich einmal dabei bin. Das war doch alles noch gar nichts. Ich würde gerne weitermachen. Ich würde das Zauberpulver gerne noch mal ausprobieren. Hier, diese Löcher, ich könnte sie Dir zu machen.
  • Gut, wenn Du Lust dazu hast, dann machen wir weiter.

Und Satan beugte sich über den Eimer und rührte neues Zauberpulver an. Dann stellte er sich vor die Wand und trug die Masse relativ ruhig und konzentriert auf die Wand auf. Auch die Göttin nahm etwas von der Quarkähnlichen Masse und stopfte damit die vielen kleinen Löcher, die während der Abrissaktion entstanden waren, zu. Sie arbeitete immer schon sehr ruhig. Alles andere führte bei ihr sowieso nur zu Katastrophen.

Als sie alle Masse verbraucht hatten, räumte Satan die herumliegenden Dinge zusammen. Auch die beiden Eimer standen jetzt wieder nebeneinander. Mirage kam in den Raum getrottet.

Satan wandte sich an ihn:

  • Ja, Alter hast ja Recht. Jetzt bist Du dran. Versprochen ist versprochen. Und dann gehen wir zu mir. Ich habe bestimmt noch etwas Leckeres für Dich.

Auf ihrem Weg durch die Gassen kamen sie an einem alten, verlassen wirkendem Bauernhof vorbei. Ein großer alter Walnussbaum stand direkt neben dem Hof. Auch ein paar alte Steinplatten und landwirtschaftliche Gerätschaften entdeckte sie hinter dichten Brombeersträuchern. In den Scheunen standen verschiedene alte Maschinen. Hier schien tatsächlich niemand mehr zu wohnen.

  • Satan, schau mal! Der Hof steht leer.
  • Tatsächlich. Ein bisschen verlassen hier, aber sehr schön.
  • Willst Du nicht hier wohnen, Satan? Hier hättest Du viel Platz und viel Ruhe.
  • Aber auch viel Arbeit.
  • Mit dem Zauberpulver ist das doch Ruckzuck wieder schön gemacht.
  • Reizen könnte es mich schon.
  • Wenn Du Lust hast, Satan. Ich könnte ja mal mit dem Vorbesitzer reden.
  • Kennst Du ihn?
  • Ich denke, ich kann da etwas für Dich machen.
  • Ja, also, wenn der Vorbesitzer ja sagt, ich würde nicht nein sagen. Ein Haus mitten im Paradies. Das wäre ein Grund für mich hier zu bleiben.

Die Gedanken der Göttin gingen in eine ganz ähnliche Richtung und sie nahm sich vor, den Kontakt, den sie sowieso schon länger suchte, endlich aufzunehmen. Die Bauern ihres Paradieses. Sie hatte sich bei ihnen noch nicht vorgestellt. Das würde sie nachholen müssen. Alleine schon wegen der Felder, der Saat und der Ernte. Das große, magische Zusammenspiel der Kräfte erforderte einfach soziale Kontakte.

Als die Göttin am nächsten Vormittag ihre Runde mit Mirage drehte kam sie auch an dem alten Bauernhof vorbei. Ein alter Mann stand auf dem Weg neben einem alten Laster und zündete sich gerade eine Zigarette an. Die Göttin stieg von ihrem Fahrrad und sprach den Mann an:

  • Entschuldigen sie bitte, wo finde ich den Besitzer dieses alten Hofes?
  • Der Hof gehörte einem Bauern, doch der wohnt mitten im Ort, gleich neben dem alten Kastanienplatz.
  • Vielen Dank für die Auskunft. Ein Freund von mir sucht genau so einen abgelegenen Ort zum wohnen und arbeiten.
  • Ach, Arbeit, die interessiert hier niemanden mehr.
  • Vielleicht würde der Bauer den Hof …
  • Ach, der Bauer ist froh, wenn er sich um diesen Hof nicht mehr kümmern muss.

Der Hof lag für Satan einfach ideal. Von hier aus konnte er die halbe Welt kontrollieren. Und wenn sie erst einmal die Bombinitechnologie auf der Sonne eingeführt haben würden, dann wäre seine dortige Lage doch wirklich sehr bequem und komfortabel. Dann bräuchte er sich überhaupt nicht mehr vom Fleck zu bewegen. Dann hätte er alles Entscheidende mit wenigen Schritten im Griff. Der neue Nabel der Welt war schließlich ganz in der Nähe. Und die Göttin stieg zufrieden auf ihr altes Fahrrad und rief Mirage.

Als sie Nachmittags einen erneuten Versuch gemeinsam zu zaubern starteten, ging zunächst alles sehr gut. Sie zauberten eine Wand an die Wand und alles war gut. Zufrieden schauten sie sich ihr Werk an, und Monalisa freute sich über ihren gemeinsamen Erfolg. Satans Stimmung jedoch schlug plötzlich um. Er hatte keine Lust mehr und meinte:

  • Vielleicht sollten wir besser aufhören, ich höre ein Kind schreien.
  • Ach, ein Kind, ich höre nichts. Und wenn schon, so laut sind wir doch nun wirklich nicht.
  • Ich finde doch, wir sollten auf die Nachbarn Rücksicht nehmen.

Die Göttin glaubte sich verhört zu haben, aber Satan war tatsächlich ernst damit. Monalisa schüttelte mit dem Kopf.

  • Gut. Wenn Du keine Lust mehr hast, dann hören wir auf.
  • Ich habe schon Lust, oder vielmehr, ich hatte von Anfang an keine. Aber das ist nicht der Grund warum ich aufhören will. Ich möchte die Nachbarn wirklich nicht stören.
  • Ach was, die Nachbarn stört das nicht. Im Gegenteil. Die freuen sich, das sich hier etwas tut. Ich spüre es genau.
  • Das Kind schreit aber. Warum bist Du immer so verdammt rücksichtslos?
  • Ich bin doch nicht rücksichtslos. Warum machst Du mir solch einen schweren Vorwurf?
  • Weil Du immer Recht haben willst. Immer alles besser können willst als andere. Weil Du so schrecklich gut bist.
  • Was ist daran schlimm?
  • Du bist schlimm. Es ist unerträglich für mich.
  • Gut. Wenn das so ist, dann kann ich da leider auch nichts dran machen. Ich will gut sein. Das kann man doch niemanden vorwerfen.
  • Ich will aber auch mal gut sein. Ich will nicht immer nur der Böse sein.
  • Das verlangt doch auch keiner von Dir.
  • Ich bin Satan.
  • Und ich bin Gott.

Beide schauten sich erregt an. Die harmonische Stimmung war mal wieder in ihr Gegenteil umgeschlagen. Die Göttin war verwundert. Wie ging das nur so schnell? Und jetzt drehte Satan den Hahn auf und goss Öl ins offene Feuer. Sie kannte das jetzt schon bei ihm. Aber es regte sie immer noch auf. Sehr. Sie versuchte sich zu beherrschen. Aber Satan machte immer weiter. Er tanzte um den kleinen Scheiterhaufen, den er, ehe sie sich versah, zu ihren Füßen errichtet hatte.

Die Göttin war sprachlos.

Wegen so einer Kleinigkeit. Sie konnte es einfach nicht nachvollziehen. Er riss ihr den Schlüssel von ihrem Bund.

  • Kannst Du mir vielleicht mal erklären was das soll? Gehört das bei Dir zum zaubern dazu?
  • Ich will Dich brennen sehen!
  • Aber warum nur?
  • Weil ich auch brenne.
  • Aber warum machst Du das Feuer denn überhaupt an?
  • Ich will verbrennen.
  • Aber was willst Du verbrennen?

Satan schaute die Göttin an.

  • Dich.
  • Aber warum nur?
  • Weil ich Dich liebe und hasse zugleich. Das ist einfach unerträglich. Dieses Gefühl meine ich.
  • Du vermenschlichst, Satan.
  • Schrecklich. Schreckliches Gefühl.
  • Findest Du das wirklich? Ich fühle mich eigentlich überwiegend wohl. Das Leben ist doch wirklich sehr schön. Und das Wetter spielt auch noch mit. Warum sollten wir uns beide so den Tag verderben. Satan. Bitte. Reg Dich ab. In unser beider Interesse.

Und die Göttin zwinkerte ihm ein Äuglein. Und dann ging sie zu dem blauen Eimer und stellte ihn neben den Roten. Wenn man den Dingen einmal eine Bedeutung gegeben hatte, dann musste man ungeheuer aufpassen, was die Dinge gerade taten. Wenn man sie unbeobachtet ihre Positionen wechseln lies, dann konnten problematische Knoten entstehen. Die konnten zu Mord und Totschlag führen. Nicht immer, aber ein kleiner Krach brach unter Umständen tatsächlich schneller vom Zaun. Das musste jeder Zauberer wissen, bevor er einen Gegenstand zu seinem Zauberwerkzeug erklärte. Die Göttin schaute auf die nun wieder vereint beieinander stehenden Eimer. Der blaue Eimer war leer. Sie legte in jeden einen Zauberstab. Vielleicht würde die gemeinsame Arbeit die beiden einander näher bringen.

Satan machte den Schlüssel wieder an den Bund. Dann kam er auf sie zu, drückte sie kurz an sich und sagte:

  • Wir sollten darüber noch mal schlafen. Ich bin jedenfalls müde. Ich werde auch noch mal darüber nachdenken. Aber ich gehe jetzt.
  • Gut. Schlaf gut. Wir sehen uns morgen wieder.

Und die Göttin stand allein in der großen Küche. So schwierig hatte sie sich das mit den Faulpelzen wirklich nicht vorgestellt. Die Nebenwirkung lies wahrlich auf sich warten. Sicherlich, sie könnte es allein versuchen. Aber, wem war damit gedient? Es ging um das Zusammenspiel. Die magische Harmonie. Den Zauber der Magie. Satan verhielt sich jedoch ziemlich kontraproduktiv. Andererseits, beim Seilziehen ziehen immer Beide. Sie mussten beim Umschlag gleich stark bleiben. Wenn einer zu schwach oder zu stark wurde, verrutschte die Mitte. Sie mussten sich anpassen, beide, sonst funktionierte das mit der Zauberei nun mal nicht.

Monalisa ging in ihr Schlafzimmer und zog sich aus. Mirage lag schon wieder mit großen fragenden Augen in ihrem Bett. Monalisa streichelte ihren treuen Begleiter. Morgen war schließlich auch noch ein Zaubertag. Und die nächste Zauberrunde kam bestimmt. Der große Gärtner musste sich verhört haben. Sie wollte mit arbeitslosen Faulpelzen eine Kirche bauen. Der Mann hat bestimmt Küche verstanden, dachte die Göttin. Sie schmunzelte. Der Gärtner hört auf einem Ohr nicht mehr so gut, aber er wollte nicht, das man es merkt. Er tat immer so, als ob er alles verstanden hätte. Sie fragte sich manchmal ob ER manches nicht manchmal auch mit Absicht falsch verstand. Einfach nur so zum Spaß. Um zu sehen, was für Verrücktheiten passieren, wenn man mit Absicht eine kleine Stolperfalle einbaut. Zuzutrauen wäre das dem alten Mann schon, dachte die Göttin. Er hatte sein Vergnügen daran, junge engagierte Götter und Göttinnen auf den Arm zu nehmen.

Küche oder Kirche?

Wo ist da schon der Unterschied?

Freier Podcast mit alexander vom 29 10 2016

Published on Oct 29, 2016

14. Oktober 2005

Als die Göttin am nächsten morgen erwachte, fiel ihr gleich die Auseinandersetzung mit Satan ein. Hoffentlich hatte der Typ genauso gut geschlafen wie sie, dachte Monalisa und machte sich einen Kaffee. Dann ging sie in die Küche und schaute sich die Bescherung an. Nein, entschied sie, so geht das nicht weiter. Und sie nahm den Zauberstab in die Hand und begann zu zaubern. Und zwar so, wie sie es gelernt hatte. Ruhig und entspannt. Und sie hörte erst wieder auf, als sie all ihr Zauberpulver verbraucht hatte. Sie würde Nachschub benötigen. Und sie machte sich eine Notiz in ihr schwarzes Buch. Sie hatte es glücklicher Weise wieder gefunden. Und auch den Tabak. Beides hatte in der kleinen Schweinescheune gelegen. Das schwarze Schwein, welches sich wohl immer noch in einer der vielen leerstehenden Räume des großen Palastes versteckte, entdeckte sie dort jedoch nicht.

Sie zündete sich eine Zigarette an und besah sich ihr Tagewerk. Sie war zufrieden. So langsam aber sicher bekam der große Raum ein neues Gesicht.

  • Hallo Küche! Wie geht es Dir?
  • Die größten Wunden, die Du in mich geschlagen hast, verheilen nur langsam.
  • Es tut mir leid. Es dauert ungewöhnlich lange. Ich weiß.
  • Warum musst Du auch unbedingt diesen Satan aktivieren.
  • Wieso? So schlecht hat er seine Sache doch gar nicht gemacht.
  • Ich kann den Kerl nicht leiden.
  • Aber warum denn? Ich finde er hat die Wand doch ganz gut hinbekommen. Supergerade und schön glatt.
  • Na und? Ein Feuer hat er entzündet. Ich wäre fast abgebrannt!
  • Na, jetzt übertreibe mal nicht. Er wollte nicht Dich verbrennen. Er wollte mich. Und ich weiß mir schon zu helfen. So schlimm ist der Mann gar nicht. Etwas überempfindlich vielleicht, aber er hat eine sichere Hand, findest Du nicht?
  • Was bewirft er mich mit dem ganzen Zeug? Du streichelst meine Wände, doch der Rüpel …
  • Na, jetzt mach mal nicht so ein Theater, geliebte Küche. Ich kann ja verstehen, das Du zur Zeit etwas sensibel bist, so nackt und bloßgestellt. Aber wenn Du jeden vertreibst, der mir helfen will, dann dauert alles noch viel länger. Du solltest ein wenig freundlicher zu meinen Helfern sein. Das würde die ganze Angelegenheit schon sehr vereinfachen.

Dann legte sich die Göttin in ein wohlriechendes Vollbad. Und nachdem sie sich ein bisschen ausgeruht hatte fuhr sie mit dem Fahrrad an das große Sonnenmeer. Mirage trottete lustlos hinter ihr her. Der Hund konnte Streit nun mal nicht gut vertragen.

Die Sonne schien warm und die Luft war klar. Die Göttin suchte den Horizont ab. Das Bötchen der Kleopatra war nirgends zu entdecken. Und auch die Jacht der Pompadur war nicht zu sehen. Wo waren nur die Frauen? Wenn überhaupt, dann traf sie auf Männer, Typen oder Kerle.

Frauen. Frauen was treibt ihr nur?

Schaut ihr vielleicht auch mal auf die Uhr?

Soll ich hier denn alles alleine machen?

Muss ich Euch etwa auch noch an den Ohren packen?

Frauen. Frauen wo seid ihr hin?

Seht ihr nicht wie allein ich bin?

Wo ist eure starke Kraft?

Wo bleibt eure Zaubermacht?

*

Als die Göttin sich wieder auf den Rückweg begab kam ihr eine Frau entgegen.

  • Monalisa! Was für eine Überraschung!
  • Hallo Kaja! Schön Dich zu sehen. Wie geht es Dir?
  • Gut. Mir geht es richtig gut. Alles ist genau so eingetroffen, wie Du mir gesagt hast.
  • Mann und Kind gefunden?
  • Ich bin in der 6. Woche schwanger und der Mann ist total lieb. Gebildet, belesen, gutmütig, verantwortungsbewusst, glücklich mit mir und mit meinem Sohn. Alles ist wirklich so, wie ich mir das immer gewünscht habe. Doch, trotzdem, Monalisa, ich habe ständig Angst, mein Glück wieder zu verlieren.
  • Nun, vielleicht kam die Schwangerschaft doch ein bisschen früh.

Gab die Göttin zu bedenken.

  • Du solltest Dich schonen. In deinem Alter ist eine Schwangerschaft kein Zuckerschlecken mehr.
  • Das tue ich. Ich mache regelmäßig einen Spaziergang und lege mich hin, sobald ich mich geschwächt fühle. Aber, Du kennst das ja. Ich kann nicht lange still sitzen. Ich brauche eine Aufgabe, sonst werde ich unzufrieden mit mir und ich bekomme schlechte Laune.
  • Tja, die Männer um mich herum sind da ganz anders, Kaja. Die werden unzufrieden, wenn sie etwas geleistet haben.
  • Ach, wirklich? So etwas ist aber nicht normal. Mein Mann ist zum Glück nicht so.
  • Genieße Dein Glück, Kaja. Und, wo lebst Du jetzt? Bist Du etwa schon wieder umgezogen?
  • Noch nicht, aber nächstes Jahr bestimmt. Wir wollen ein Häuschen bauen, mit einem großen Garten.

Die Zusammenkunft

  • Was hat Dein Mann denn gelernt?
  • Er arbeitet im Sicherheitsdienst. Leider, oder zum Glück, wird so etwas auf der Sonne ja nicht mehr benötigt. Sonst könnte er ja hier hin kommen. Aber Sicherheitsdienste gibt es nun mal nur in der Hölle.
  • Du willst zurück auf die Erde gehen?
  • Nächstes Jahr, wenn das Kind sicher zur Welt gekommen ist.
  • Das wird aber nicht einfach werden. Auf der Erde ist die Hölle los.
  • Ich weiß. Doch wo die Liebe hinfällt, da wurzle ich. So war ich immer schon. Ich werde auch in einer kleinen Hütte glücklich, die Hauptsache ist doch, das man sich liebt. Wenn man zusammenhält, dann kann man viel ertragen.
  • Ich freue mich über Deinen Optimismus, und ich wünsche Dir viel Glück und echten Zusammenhalt.
  • Danke, Monalisa. Deine Wünsche haben mir immer schon viel Kraft gegeben. Und? Was machst Du? Ich habe gehört, Du bist viel mit diesem Satan zusammen. Liebt ihr Euch?
  • Wir sind Geschwister, Kaja. Nun, und die streiten und vertragen sich. Jeden Tag aufs Neue.
  • Streit mit Dir? Geht das überhaupt?
  • Ich habe ihn sogar schon geschlagen und gebissen.
  • Nein, Monalisa, Du?
  • Ja, ich. Und ich will ehrlich sein, ich hätte ihn auch mit der Peitsche verprügelt, wenn ich eine zur Hand gehabt hätte.
  • Das glaube ich nicht! Du schlägst doch …
  • Doch, Kaja, ich schlage auch zu. Mittlerweile.
  • Was muss man nur machen, um Dich so aufzuregen?
  • Eine Mutter wird zum gefürchteten Gegner, wenn jemand ihr Kind töten will, das war immer schon so. Das ist von der Natur nicht ohne Grund so angelegt.
  • Bist Du etwa auch schwanger?
  • Nun, die Geburt eines neuen Universums ist durchaus mit einer Schwangerschaft vergleichbar. So gesehen hast Du schon Recht.
  • Dann solltest Du Dich schonen, Monalisa. Und regelmäßige Spaziergänge.
  • Danke für den guten Ratschlag, ich tue mein Bestes.
  • Das glaube ich Dir. Dir geht die Energie auch nie aus.
  • Tja, Kaja, das ist das Los aller Mütter. Und auch das ist von der Natur nicht ohne Grund so angelegt.

Sie mussten Lachen. Sie hatten sich in den Sand gesetzt

und schauten in die goldgelbe Sonne.

  • Es wird schnell dunkel, Kaja, wir sollten uns so allmählich auf den Heimweg begeben.
  • Ich begleite Dich noch ein Stück.

Und die werdende Mutter schob Monalisas Rad bis

vor das große offene Fenster des alten Saftladens.

  • Und Du willst ihn tatsächlich wiedereröffnen? Da hast Du Dir aber viel vorgenommen.
  • Ich sehe schon all die Menschen auf dem Platz sitzen, die Kinder, die jungen Leute, die Alten, die Mütter und Väter. Das Leben wird in das alten Gotendorf zurückkehren. Nächstes Jahr.
  • Und wie willst Du dieses Kind nennen?
  • Kubiku.
  • Ach, wie schön. Wenn ich nicht zu meinem Mann auf die Erde gehen würde, ich wäre auf alle Fälle mit dabei. Ich würde einen Jugendgarten aufmachen. Spiel, Sport und viel Musik. Und Tanz. Die Jugend braucht so einen Ort.
  • Ich möchte auch das Tempeltheater wiederbeleben. Ich habe ein schönes Theaterstück entdeckt, das würde ich dort gerne mit jungen und jung gebliebenen Menschen aufführen.
  • Hach, das klingt alles so toll. Am Liebsten würde ich mir die Ärmel sofort aufkrempeln. Das ist doch mal eine sinnvolle Aufgabe.
  • Du erschaffst Dir gerade Deine eigene Welt.
  • Ja, genau so, wie Du gesagt hast.
  • Komm gut nach Hause, Kaja.
  • Danke Monalisa. Ich schaue noch mal vorbei bevor ich mal wieder umziehe.
  • Du bist immer herzlich willkommen, Kaja.

Und dann drückten sie sich zum Abschied, und Kaja verschwand winkend hinter der nächsten Ecke.

Die Göttin grübelte. Sollte das etwa die Antwort auf ihre Frage nach den Frauen sein? Es konnten doch nicht alle schwanger sein. Und außerdem, Kleopatra und die Pompadur waren kinderlos, und aus diesem Alter doch schon längst heraus. Warum wehte der Wind sie nicht herbei?

Monalisa befeuchtete ihren rechten Zeigefinger und hielt ihn in die Luft.

Windstille. Kein Hauch war zu spüren. Tja, dachte die Göttin, dann würde sie wohl auf den allgemeinen Wetterumschwung warten müssen.

Die Sonne ging unter. Satan wollte heute offensichtlich weder zaubern noch streiten. Ob sie mal bei ihm vorbeischauen sollte?

Sie schaute auf den Hund. Na, seine Antwort kannte sie.

Also gut, dachte die Göttin, dann werden wir diesem

Drückeberger jetzt mal einen Besuch abstatten.

*

15. Oktober 2005

Satan öffnete er auf ihr Klingeln nicht,

und sie wollte den Schlüssel nicht benutzen.

Darum ging sie durch den Ort zurück zum alten Palast. Sie kam an der Wunderbar vorbei, und sah das schöne, weiße Fahrrad des Kapitäns vor dem Lokal stehen. Und die Göttin betrat die Bar.

Gelb. Gelb war die Farbe, die ihr als Erstes ins Auge fiel. Die Wände, die Bestuhlung, selbst das T-Shirt des Wirtes war gelb. Das ist aber sehr ungewöhnlich, dachte die Göttin, und sie fragte sich: Wollte der Wirt etwa keine Dauergäste? Der Kapitän saß an einem der vielen Tische und entdeckte sie als Erste. Und er freute sich ganz offensichtlich sie zu sehen:

  • Hallo Monalisa! Setz Dich zu uns.

Neben ihm saß ein älterer Mann mit einem dicken Bierbauch. Monalisa kannte ihn von früher. Er hatte oft mit dem Kapitän an der Theke der kleinen Postbar gesessen. Aber das war auf einem anderen, weit entfernten, kleinen Stern gewesen.

  • Ihr kennt Euch ja.
  • Hallo Bernd. Wie geht es Dir? Was machen die Messungen?
  • Hallo Monalisa. Danke, es geht mir gut. Und was macht Dein Bombini?
  • Ich arbeite daran. Immer noch, oder besser, immer wieder. Leider komme ich im Moment nicht dazu. Es liegt in Trümmern und wartet auf seine Auferstehung.
  • Schon wieder eine Bruchlandung?
  • Ja, Bernd, Die Landung ist tatsächlich ein etwas größeres Problem. Aber diese Probleme sind zu bewältigen. Mir fehlt es zur Zeit einfach nur an Zeit.
  • Womit verbringst Du denn Deine Zeit, wenn ich fragen darf?
  • Ich bemühe mich im Moment erst einmal die alte Schlossküche wiederzubeleben. Und den Saftladen. Und das Tempeltheater.
  • Du hast Dir wie immer sehr viel vorgenommen.

Plötzlich umarmte sie jemand von hinten.

  • Marcüse! Hallo! Schön Dich zu sehen. Geht es Dir gut?
  • Ganz gut. Ich arbeite hier als Aushilfskellner. Was möchtest Du trinken?
  • Ah … ein Bier hätte ich gerne. Ein Altbier.
  • Kommt sofort.

Und schon verschwand Marcüse zwischen den Gästen.

  • Sind aber ganz schön viele Leute hier. Die Wunderbar scheint sich zu etablieren.

Monalisa schaute sich unter den Gästen um. Nicht wenige Gesichter erkannte sie wieder, und der eine oder andere nickte ihr freundlich zu. Marcüse brachte die Getränke und sie stießen miteinander an.

Der Kapitän schaute ihr dabei tief in die Augen…

Laetizia

Monica,

ohne dass es Ihnen vielleicht wirklich bewusst ist, haben Sie etwas getan,

was von bestimmten Menschen sehr geschätzt wurde. Diese sind besorgt über

Ihre augenblickliche Situation, die sie ungerecht finden. 

Und Sie haben recht: Sie ist ungerecht! 

Auch weil ich ihrer Bitte nachkommen will, habe ich beschlossen,

Ihnen etwas kostenlos zu überreichen, was sehr schnell den

Lauf Ihres ganzen Lebens ändern kann…

Laetizia

… Zuneigung.

Seine Augen erzählten ihr alles, und sie freute sich.

Ich freue mich Dich zu sehen.

Ich wollte gerne mit Dir gehen.

Doch ich habe verstanden.

Du bist weitergegangen.

Zu groß ist Dein Ziel.

Zaubern ist kein Kinderspiel.

Mona, Mona, ich liebe Dich.

Doch mit Dir zu gehen ertrag ich nicht.

  • Sollen wir morgen einen Spaziergang machen, Monalisa?
  • Gerne.
  • So, ich verlasse euch jetzt, nein, Monalisa, nicht das Du jetzt denkst, ich ginge wegen Dir. Ich habe wirklich vorher schon gehen wollen. Es ist spät, und ich bin doch ziemlich müde. War ein langer Tag.
  • Gute Nacht Bob.
  • Macht Euch noch einen schönen Abend.
  • Dir auch, Bob.

Und der Weltenvermesser verlies das Lokal.

  • Ich mag Bernd sehr gerne.

Sagte Monalisa.

  • Nun, ich suche mir meine Freunde immer schon gut aus. Und Bernd ist ein echter Freund.

Und sie sahen einander wieder lange in die Augen.

  • Ich will dich küssen.
  • Ich Dich auch.

Und sie nahmen sich in den Arm und küssten sich. Und sie befanden sich von einer Sekunde auf die andere in seiner kleinen Kajüte. Seine Hände streichelte ihre Haut, ihren Rücken, ihre Beine. Mirage drängelte sich zwischen sie und bellte. Und schon saßen sie wieder in der Wunderbar.

  • Der Blödmann.

Rutschte es dem Kapitän heraus.

  • Er passt gut auf mich auf. Sobald mich jemand küsst oder auch nur in den Arm nimmt, dann … nun, Du siehst es ja selbst.
  • Dann bin ich froh, das der Hund bei Dir ist. Guter Hund. Lass niemanden an sie heran.

Sie nahm seine Hand in ihre.

  • Du hast gute Hände.
  • Du auch.
  • Sollen wir es noch mal versuchen? Mit dem Küssen, meine ich?

Sie antwortete nicht, sondern legte ihre Arme um seinen Hals und küsste ihn. Der Hund bellte und sie mussten lachen. Es wurde ein schöner Abend. Und als Monalisa nach Hause ging hoffte sie sehr, das der Kapitän auch wieder ihr ein echter Freund werden würde.

Und als sie aus dem Bad in ihr Schafzimmer ging, lag Mirage

wie immer schon am Fußende ihres Bettes.

*

Die Macht der Gedanken und die Kontrolle des geistigen Fokus

Killer Clowns planen Säuberung 31.10.2016

Published on Oct 29, 2016

Halloween und die Killer Clowns planen eine Purge .

Was denkt Ihr darüber? Schreibt es in die Kommentare.

16. Oktober 2005

Samstag. Monalisa schaute aus

dem Fenster. Das Superwetter versprach einen Supertag.

Sie so machte sich einen starken Kaffee und drehte eine kleine Runde mit Mirage. Die Sonne hatte immer noch sehr viel Kraft.

Der Kapitän hatte sie zu einer Spazierfahrt auf seinem alten Schlachtschiff eingeladen, und die Göttin freute sich. Er wollte ihr seine Megabaustelle in der gläsernen Stadt zeigen. Der große Sturm und die Sintflutartigen Regenfälle hatten auch hier tiefgreifende Schäden hinterlassen, und seit vielen Wochen war der Kapitän mit seiner Mannschaft im Grunde nur mit der Beseitigung der Trümmer beschäftigt gewesen. Doch der Wiederaufbau trat auch hier so langsam aber sicher in die konstruktive Phase und das Ziel der ganzen Angelegenheit würde nun auch für die Bauherren täglich sichtbarer werden.

  • Anwälte, Monalisa, also Anwälte haben wirklich keine Ahnung von Materie.
  • Sind Deine Auftraggeber denn alles Anwälte?
  • Anwälte, Steuerberater und Versicherungsfachleute. Und Architekten. Die habe ich jedoch von der Baustelle verbannt. Die richten meiner Meinung nach, mehr Schaden an als ein Hurrikan.
  • Oh, das ist aber ein ziemlicher Vorwurf, den Du da machst.
  • Erfahrung, Monalisa, das ist meine Erfahrung. Die kommen an und träumen. Oh, hier machen wir einen Durchbruch, dort kommt ein Fenster hin und … ach ja, dies wäre doch toll, und dieses wäre doch super. Und die Bauherren sind total aus dem Häuschen. Oh ja, oh … wie schön. Und ich soll das dann alles ruckzuck erzaubern. Ohne Knete und natürlich auch nicht aus Pappe. Das Haus soll schließlich aus Stein sein. Fest und sicher.

Sie schauten sich die Baustelle an und der Kapitän erklärte ihr die verschiedenen Probleme, mit denen er sich herum schlagen musste.

  • Hier, siehst Du dieses riesige Loch? Eine ganze magische Runde habe ich benötigt, um das Fundament, welches hier irgendwann einmal völlig sinnlos hingegossen worden ist, zu entfernen.
  • Ein Fundament? Wofür?
  • Keine Ahnung.
  • Was ist denn unter dem Fundament? Hast Du mal tiefer gegraben?
  • Nichts, Monalisa. Unter dem Fundament befand sich nichts als Sand und Steine. Früher stand darauf wohl eine Zeit lang ein kleines Holzhäuschen. Völlig sinnlos. Die alte Frau, die dort, in dem Nachbarhaus mit ihrem Mann gewohnt hat, hat mir erzählt, das ihr Mann dieses Fundament vor vielen, vielen Jahren gemeinsam mit ein paar Ostgoten gegossen hat. Wofür jedoch, daran kann sie sich nicht mehr erinnern. Und ich sage Dir, die Kerle haben wirklich ganze Arbeit geleistet. Schwarzer Beton, hast Du davon schon mal gehört? Hier, das ist ein Bruchstück davon, das ist so hart, das kriegst Du einfach nicht kaputt.
  • Und wie hast Du es entfernt?
  • Blut, Schweiß und Tränen. Und ein paar Diamanten.
  • Du zauberst mit Diamanten?
  • In hartnäckigen Fällen unbedingt. Der Diamant verleiht mir immer noch die stärkste Gegenkraft.

Sie fuhren mit dem alten Schiff weiter Flussaufwärts. Es war immer noch das Schiff, mit dem die Göttin und der Kapitän gemeinsam durch die weite Welt gefahren waren. Er übergab ihr das Steuer.

  • Hier, fahre Du. Ich mag langsam nicht mehr. Ständig bin ich unterwegs. Immer in Bewegung. Zeit für meine kleine Insel bleibt mir kaum noch.
  • Du hast wirklich viel geschafft. Ich habe es mir angeschaut. Ich frage mich wirklich, wie Du das alles hinkriegst. Mit Zauberkraft allein, und auch wenn Du Diamanten verwendest, geht das jedenfalls nicht.
  • Jeder Zauberer hat sein spezielles Geheimrezept.

Und der Kapitän zwinkerte ihr ein Äuglein.

  • Vielleicht habe ich in meinem besoffenen Kopf doch mehr mitbekommen, als Du gedacht hast.

Die Göttin schaute ihn überrascht an. Sollte er etwa ihr Zaubertrank-Rezept entdeckt haben? Sie legte ihre Hand auf seinen Arm, und sie spürte das Blut in seinen Adern pulsieren. Tatsächlich, dachte sie, er hatte etwas von dem besonderen Saft in sich. Und nicht zu knapp.

Er lotste sie zu einer Stelle, an der sie das Schiff anlegen konnten.

Dann forderte er sie auf:

  • Komm, ich zeige Dir etwas.

Sie verließen das Schiff, und er führte sie in einen schönen, großen Park. Mirage war sofort in den Büschen verschwunden.

  • Hier gibt es einen berühmten asiatischen Garten. Ich wollte ihn mir immer schon einmal anschauen.
  • Und was ist in diesem hässlichen Gebäude da?
  • Das große Glashaus? Da werden Dinos gezüchtet.
  • Wie bitte? Hier auf der Sonne? Wer macht denn so etwas?
  • Ein paar alte Banker haben sich zusammengetan und diese Zuchtanstalt ins Leben gerufen.
  • Haben diese Leute auch Namen?
  • Nein, sie wollten lieber anonym bleiben.
  • Das ist ja interessant.
  • Seit wann interessierst Du Dich für Dinos, Monalisa?
  • Seit ich auch ihre Göttin bin.
  • Diese Ungeheuer haben Dich zur Göttin erwählt? Das kann ich mir kaum vorstellen. Wolltest Du sie nicht am Liebsten alle aushungern?
  • Auch eine Göttin lernt täglich dazu.
  • Möchtest Du ihnen vielleicht einen Besuch abstatten?
  • Ach, heute nicht. Aber gerne ein anderes Mal.

Sie gingen durch den asiatischen Garten.

  • Na, den habe ich mir aber größer vorgestellt.
  • Nun ja, Asiaten sind ja auch kleiner.

Rutschte es dem Kapitän heraus.

  • Aber dieses große Schild da am Teich, das ist bestimmt nicht asiatisch.
  • Enten füttern ist kein Naturschutz. Hm … stimmt. Das ist eindeutig deutsch. Die Deutschen und ihr Schilderwahn. Verschandeln damit nicht nur die Landschaft, nein, spürst Du es auch? Das Schild zerstört die Harmonie dieses an sich zauberhaften Ortes und der magische Raum ist tot, Kapitano.

    Schade und ich hatte gehofft, ich könnte Dich

    in diesem Zaubergarten zu einem

    magischen Kuss verführen.

Die Mars-Rover Lüge und die flache Erde!

Published on Oct 29, 2016

Die meisten Menschen glauben, daß wir zum Mars fliegen können! Der Beste Beweis für diese tollen Stories, sind die sogenannten Mars Rover, die angeblich seit Jahren auf diesem herumfahren. Wenn man sich aber diese Mars Rover genauer ansieht, kommt man schnell zum Ergebnis, daß wir diese nur in den Bereich der Ammenmärchen einordnen sollten.

Aber bitte schaut selber!

Lieben Gruß Markus

FORTSETZUNG folgt!