Die MAGIERKÖNIGIN (2005)

Rihanna, Ocean's Eight

MLI – Eisig Mutterland

Published on May 29, 2014 – Wieder eine Zugabe zur Video-Reihe

„Die verschwiegenen Früchte“

Fruit of the Loom "Valueweight T" T-Shirt

Mehr dazu finden Sie unter monalisa.land.

Dr Daniele Ganser Wie Systemkritiker mit dem

Wort Verschwörungstheoretiker bekämpft werden

Published on Nov 4, 2016

Schlechter Atem

INTERNET PIRATE KIM DOTCOM ANNOUNCES

“UNPUBLISHED MATERIAL” ABOUT HILLARY TO BE RELEASED

Published on Nov 5, 2016

Sub for more: http://nnn.is/the_new_media | The Conservative Tribune reports, With the continuous

daily dump of embarrassing and incriminating emails via WikiLeaks and the FBI once again

poking its nose into the email scandal of Democrat presidential nominee Hillary Clinton,

there is a growing worry among Clinton supporters that some seriously bad

information about her is on the verge of being revealed.

Geisterhai: Gefährdeter Tiefseefisch zum 1. Mal gesehen

Kanadischer Taucher entdeckt

womöglich verlorengegangene US-Atombombe

Kanadischer Taucher entdeckt womöglich verlorengegangene US-Atombombe

Kanadischer Taucher entdeckt womöglich verlorengegangene US-Atombombe
5.11.2016 • 16:44 UhrDie kanadische Marine wird der Meldung nachgehen, wonach ein Taucher eine verlorengegangenen US-Atombombe entdeckt haben soll. Der Fund liegt an der Pazifikküste des Landes. Zuvor haben kanadische Medien berichtet, dass der Taucher Sean Smyrichinsky unweit der Inselgruppe Haida Gwaii auf ein sonderbares Objekt gestoßen sei. Der Mann habe es zuerst für ein UFO gehalten. Nun vermuten die Einheimischen, dass es sich dabei um die Atombombe Mark 4 handeln könnte. Der britische „Guardian“ schreibt, dass ein US-Bomber vom Typ „B-36“ im Februar 1950 über jenem Gebiet einen Testflug absolviert hat. Als drei der sechs Triebwerke des Kampfflugzeuges das Feuer fingen, mussten die Piloten die an Bord befindliche Atombombe über dem Pazifik abwerfen.
Nach Angaben der US-Luftwaffe hatte der Sprengsatz keine Plutonium-Ladung.

3. Buch

Aus dem Tagebuch der Eisprinzessin Monalisa:

Die Magierkönigin

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

Monalisa saß an ihrem neuen Schreibtisch und blätterte in ihrem Tagebuch.

Endlich hatte sie es wieder. Sie nahm ihren schönsten Stift

und schrieb die Worte:

Mit einer kleinen Hummel alles Einst begann.

Ab heute ist sie Königin.

Sie lebt mit Ratten, Spinnen und Schlangen.

Nun ist sie ihre Priesterin.

Die Prinzessin ging den Weg der Zaubermaus.

Jetzt ist sie Magierin im eigenen Haus.

*

Allerdings hatte sich das noch lange nicht überall

herumgesprochen… und Monalisa machte

sich darüber so ihre Gedanken:

Tagebucheintrag: 20. August 2005 …

Laut Vogue ist das Dekollete tot

Totgesagtes Decollete sorgt fuer Aufstand.

Gemaess der Dezemberausgabe der britischen Vogue ist das

Decollete out. Die Revolte der Busenfreunde tobt bereits.© bitprojects

“Die Welt ist untergegangen und das ist auch gut so. Die Frage ist nur: Wie bekommen wir sie aus dieser misslichen Lage wieder heraus? Was sollen wir in einem Paradies, wenn um uns herum die Scheiße fließt? Und … warum ist Satan so verschnupft? Warum gibt er mir keinen Kuss? Hängt in seiner Kammer rum und schmollt … welche Laus ist ihm nur über die Leber gelaufen?“

Sie hatte ihm noch in der gleichen Nacht in einer kleinen Dachstube angetroffen. Er hing über einem Kamillenbad und inhalierte. Sie war immer noch ganz aufgeregt und erzählte ihm von ihrem ersten Auftritt als Königin,

und das sie gesungen und getanzt hatte,

das sogar Kundera wieder aus ihrer

Schmollecke wieder heraus

gekommen sei.

Sarah Lombardi, Pietro LombardiUwe Seeler, HSV

Er jedoch schniefte nur und stöhnte.

  • Wo hast Du Dich denn nur so erkältet, Satan?

  • Warst Du schon mal vor der Tür? Dort ist die Kacke am dampfen. Kann nicht jeder solche Partys feiern …

  • Was willst Du damit sagen? Soll das etwa ein Vorwurf sein? Du hast doch auch Deine Prüfung gefeiert.

  • Aber ich habe dafür auch hart gearbeitet.

  • Was soll das denn bitte schön heißen? Was glaubst Du denn, was ich hier tue? Däumchen drehen?

  • Singen, Tanzen … mit dem Schicksal anderer spielen …

Der Rest ging im Kamillenbad unter. Monalisa war entrüstet. Der hatte wohl nicht mehr alle Tassen im Schrank! Als ob das alles so einfach wäre! Sie hatte sich diese kleine Abwechslung doch wohl verdient, oder etwa nicht? Monalisa war enttäuscht. Warum konnte er sich denn nicht einmal mit ihr freuen … immer diese miese Laune … wo war nur seine Begeisterung geblieben. Wollten sie nicht gemeinsam das große Tor aufmachen? Hatten sie sich nicht genau darauf verständigt? Das Dorf war hier, sie waren am Ziel. Jetzt brauchten sie nur noch an der langen Strippe zu ziehen …

  • Du bist wirklich ungenießbar, Satan!

  • Und Du bist übergeschnappt!

  • Oh … dann mach doch Deinen Scheiß alleine!

Und Monalisa verließ wutschnaubend den Raum. Der spinnte doch!

Sie ging wieder nach Unten. Sie hatte schließlich genug zu tun. Mirage kam ihr entgegen.

  • Was ist denn mit Dir? Bist Du etwa auch krank?

  • Mir ist zum Kotzen.

Und schon würgte er sich die Galle aus dem Leib.

Monalisa schaute sich den Auswurf genauer an. Was lebte denn da in dem grünen Saft? Gras und Würmer … und einer der lacht? Monalisa legte ihr rotes Tuch darauf und saugte den kranken Auswurf auf. Sie wickelte das ganze in Papier, morgen schaue ich mir an, das kleine Getier.

Der Fiat 500L Trekking

Mirage legte sich vor Satans Tür.

  • Die bleibt zu, das sage ich Dir. Der Mann ist krank und braucht viel Ruhe, komm, wir gehen zusammen auf die Suche.

  • Was suchen wir denn? Mir ist so schlecht.

  • Eben darum besuchen wir jetzt die Hex, die Euch hier alle angesteckt.

Mirage war zwar nicht gerade begeistert, aber er kam mit. Monalisa griff in die Taschen ihres blauen Mantels. Die Wagschalen. Die Goldwaage musste unbedingt wieder in Betrieb gesetzt werden. Sie war die Grundlage aller Erscheinungen. Sie war die wichtigste Einrichtung der alten Götter gewesen, und auch Monalisa sah das heute nicht mehr anders.

Damals allerdings, als es um die Entscheidung ging: Alles oder Nichts, da hatte sie über diese Waage ganz anders gedacht. Denn nachdem sie erkannt hatte, das die alten Götter sie allein im Nichts zurück gelassen hatten, da war sie vor lauter Kummer und Enttäuschung zu der Erkenntnis gelangt, das das Glück ein jeder selbst in den Hand hält, oder eben gar nicht. Gerechtigkeit, Zusammenhalt, Verantwortung … das waren offensichtlich alles Werte, die mit den Göttern im Nirgendwo verschwunden waren

Und sie erinnerte sich: Damals, als sie zu dem Aufzug kam, da hatte ISA sie aus dem Tross der Abziehenden heraus gewunken und durch einen anderen Gang geführt.

  • Du brauchst nicht mit den anderen zu gehen. Bei dem Gedränge bekommst Du noch zu wenig Luft. Gehe Du nur hier vorbei, ich erwarte Dich da hinten, um halb Drei.

Und Monalisa war ihrem Rat gefolgt. Auch die kleine Wiesenspinne hatte zugehört, und hängte sich an Monalisas Kleid.

  • Schau, Prinzessin, wie schön die Blumen dort auf der Wiese sind.

  • Ja, sie sind schön … schade, das auch sie verblühen.

  • Pflück Dir ein paar, ich warte hier.

Doch als Monalisa zu den Blumen ging, da hörte sie ein Klingeling. Und als sie sich danach umgeschaut, da war sie fort, die kleine Laus. Sie sucht und sie fand sie nicht … und als sie wieder aufgeschaut, da war der Park weg, und die Zeit auch. Man war ohne sie abgefahren. Man hatte geschlossen, den ganzen Laden.

Nur sie selbst stand auf einem Wiesenstück, und kam

nicht mehr vor, und auch nicht zurück.

Warum nur hatte man ihr das angetan?

Ließ sie verhungern am langen Arm?

Wie konnte man sie nur vergessen?

Sie hatte doch nur auf der Wiese gesessen.

Zum Glück war sie eine Zauberin,

und so kratzte sie sich an ihrem Kinn,

Wo sollte sie zuerst hingehen?

Sie brauchte den Schein, um weiter zu sehen.

Nun, sie würde wohl zur Schule müssen,

sonst war die Aussicht echt beschissen.

Denn auch für eine Zauberin gilt das Gesetz:

Ohne Wissen geht es nicht

Erfahrung ist es, wenn sie spricht:

Die Spinne knüpft ein großes Netz,

der Unwissende jedoch, der sieht sehr schlecht.

PET BANNER

Also machte Monalisa sich auf den langen Weg durch die Realitäten.

Und die lagen zwischen Himmel und Hölle, also genau da, wo man sie am Tag der Abfahrt stehen gelassen hatte.

Und auch Robinson war es ganz ähnlich ergangen, nur das er ein Kind der Schlangen war. Weisheit, Zank und Hinterlist, waren auch bei ihnen sehr durchmischt. Und als die Sintflut zu ihm kam, da fasste ihn eine Göttin am Arm.

  • Hallo, hier, spring auf meinen Besen, ich brauche jemanden, der kann lesen.

  • Ich habe noch nicht viel gelernt.

  • Zum Schreiben reicht es, hoffe ich, ich brauche einen Zeugen, jemand anderen habe ich nicht.

  • Ich will gern mein Bestes geben, nur bitte, nimm hinweg den harten Besen.

  • Jetzt Jammer nicht und halt Dich fest, ich bringe Dich nach Nevertheless!

  • Oh je, oh je, da herrscht doch die Pest.

  • Angst vor dem Tod brauchst Du nicht haben, Du lebst auch noch in Zehntausend Jahren.

  • Oh … das ist aber eine lange Zeit.

  • Ich brauche einen Zeugen, den das freut.

  • Ein so langes Leben, das ist ja genial! Ich bin dabei, ich werde Schreiben all die Jahr!

  • Das höre ich gern, bist ein guter Junge, so und jetzt spalte ich Deine Zunge.

  • Aber warum, au … das tut sehr weh!

  • Die Wahrheit hält sie zusammen, so ist meine Idee.

Und dann setzte die Göttin den kleinen Jungen vor Hermes Tür. Sie klingelte: Hallo Hermes, ihn bringe ich Dir. Er wird für Dich schreiben und mein Zeuge sein … wir werden besiegen, das Schwarze Schwein!

Doch als die Göttin nach 10 000 Jahren zu ihm kam, da fand sie ihn fast blind zwischen sehr viel Kram. Mensch … wie siehst es denn hier aus? Sag mal, warst Du überhaupt raus?

Da fing der Junge fast an zu weinen, er hatte getan, getan und getan

und jetzt hörte er sich diese Schelte an. Da wurde er vor Wut

ganz kalt und hat der Göttin eine geknallt.

US-Wahl, Donald Trump, Hillary Clinton

Chemtrails und Katzenhaare –

Polymer-Fasern (Engels Haare) in Deutschland gefilmt

Published on Nov 4, 2016

Hallo systemprotest-Freunde,

jeder hat sie schon am Himmel gesehen – Chemtrails!

Was passiert, wenn man etwas in die Luft sprüht?

Genau es fällt irgendwann auch zu Boden.

Und Kleopatra stand an der Wand,

sie hatte die Stimme gleich wieder erkannt.

Oh … Du gemeine Hex,

sag, wo hast Du die Zeit versteckt!

Dieser arme Junge hier,

er hockt schon seit Jahren hier,

er schreibt und schreibt nur für Dich …

es kostete ihn sein Augenlicht!

Was fällt Dir ein, Du dumme Kuh …

mach doch Deine Augen zu.

Na, und das hätte Kleopatra besser nicht sagen

sollen. Denn seit dem war die Weisheit auf beiden

Augen blind. Und vielen Schlangen ist es

seither ganz ähnlich ergangen.

Barack Obama

Die Welt der Schlangen ist ein Aal.

Ihnen fehlt der Blick ins All,

fast blind sie durch die Welten schleichen,

nur Bewegtes sie für Beute halten.

Doch das war ihnen echt egal,

die Wahrheit stand schließlich in ihrem Regal.

*

Abrahamitische Religionen und das Zinsgeldsystem

Published on Nov 4, 2016

Denn du bist ein heiliges Volk dem HERRN, deinem Gott. Dich hat der HERR, dein Gott, erwählt zum Volk des Eigentums aus allen Völkern, die auf Erden sind. Nicht hat euch der HERR angenommen und euch erwählt, weil ihr größer wäret als alle Völker – denn du bist das kleinste unter allen Völkern –, sondern weil er euch geliebt hat und damit er seinen Eid hielte, den er euren Vätern geschworen hat. (5. Mose 7,6-8)

Monalisa legte den Stift zur Seite. Was war nur in die Welt gefahren? Wie konnte das Drama nur passieren? Eine ganze Welt versank im Meer, zurück blieb ein geschlagenes Heer. Nur wenige hatten den Kampf überlebt, und die Welt heute wieder vor dem gleichen Problem steht.

Sie schüttelte mit dem Kopf. Worauf hatte sie sich da nur eingelassen. Die Katzen hatten ihre Computer mitgebracht, und sie hat geschaut, die ganze Nacht. Das also, das war Internet … hm … ohne ging kaum noch einer zu Bett.

Was hätte Kleopatra nur für fantastische Möglichkeiten gehabt, damals, wenn sie hätte bei Google nachfragen können, wenn sie Nachrichten per e-mail hätte verschicken können?

Das halbe Sonnensystem war damit vernetzt,

sie musste nur in ihren Laptop sehen.

Das war auch so eine Sache. Satan hatte den Laptop doch tatsächlich nicht mehr heraus rücken wollen. Nun, Götter schauten einem geschenktem Gaul vielleicht nicht ins Maul, aber sie ließen es sich auch nicht einfach wieder wegnehmen.

Ob er deshalb so schlecht drauf war? Sie hatte schon bemerkt, das das mit den Geschenken aus der Hölle so eine Sache war. Man war sehr großzügig, zu Anfang, doch dann drehte sich der Hahn auch schon wieder zu. Und dann sollte man anfangen zu betteln. Aber, mein lieber Satan, mit einer Göttin funktioniert das nicht, sie steht bei keiner Schlange an, und hängt sich auch nicht an den Schwarzen Mann. Und damit war für sie die Angelegenheit zunächst einmal erledigt.

Monalisa war im untersten Geschoss des alten Gotenpalastes angekommen. Hier war es absolut still. Kein Windhauch regte sich. Die Luft war kalt und klamm, aber es war nicht wirklich feucht hier Unten. Die Zeit schien einfach stehen geblieben zu sein, sogar der Staub hatte sich noch nicht abgesetzt. Alles sah aus wie damals. Als hier noch das Recht auf des Messers Schneide gewogen wurde. Monalisa öffnete die Tür zum großen Gerichtssaal. Alles war noch wie früher. Es roch nach Leder und Bohnerwachs.

Dort oben hatte Gottvater gesessen

er hatte die Waage mit Luft gemessen.

Sein Nachfolger hat Gold verwendet,

und wir haben gesehen, wo das endet.

Sie hörte es über ihr rumpeln und husten, nein, wenn sie richtig hinhörte, dann war jemand am Kotzen. Sie legte die Wagschalen auf den Richterstuhl, rief nach Mirage und ging zur Tür. Der Hund hatte sich in den Weg gelegt und schaute zur Treppe, die direkt vor ihm begann.

Monalisa ging noch einmal in den Richtersaal zurück und legte die Wagschalen auf ihre Plätze. So … jetzt funktionierte sie wieder. Es fehlte nur das Personal. Die Personalfrage. Immer noch. Wo waren ihre Gerichtsdiener, Anwälte und Zeugen, und wo waren eigentlich ihre Akten?

Im Schloss. Im rosaroten Schloss.

Die neuen Besitzer hatten es gleich neu angestrichen, das war ihr schon aufgefallen, als sie noch in ihrem Kokon fest hing. Sie hatte es durch das Geflecht ihrer Hülle geblickt und auch noch ein paar andere Kleinigkeiten entdeckt. Aber damals, wie lange war es nun eigentlich her?, da hatte sie schlicht und ergreifend andere Sorgen gehabt, als den Neuanstrich eines so großen Hauses. Und dann auch noch rosa! Wie konnte man nur so etwas machen? Verliebte sahen das Schloss doch dann gar nicht, wenn sie sich in der kleinen Kapelle nebenan trauen ließen. Rosa plus Rosa machte doch einfach nur unsichtbar.

Welchen Sinn sollte das haben?

Und ihr schien es so langsam, als hätte jeder Zweite eine solche Brille auf, ob verliebt oder nicht. Ihre war bezüglich Satan Satanius jedenfalls endgültig herunter gefallen. Dieser Kotzbrocken! Sie ärgerte sich über ihn. Warum? Weil er ihren Vorstellungen nicht entsprach? Weil er schnupfen hatte, als sie ihren großen Auftritt hatte? War er es nicht gewesen, der die Höllenhunde zu Hilfe gerufen hatte? Er hatte ihr doch erklärt, das sie ihre Botschaft singend unter das Volk bringen müsste. Am Besten noch auf Englisch. Sie sollte musizieren, Flöte spielen, ein bisschen an der Gitarre zupfen und ansonsten den Mund halten … war es das, was er von ihr erwartet hatte? Satan, Satan … Göttinnen stellen sich nicht an, es sei denn sie stellen etwas an.

Sie ging zur Treppe und band Mirage wieder an ihr rotes Tuch.

Der Aufstieg würde anstrengend werden. Ohne die Aufzüge war das Leben doch tatsächlich sehr beschwerlich. Andererseits, wenn man die Treppenstufen einzeln nahm, dann wusste man wenigstens wie tief man gesunken war. Denn das war die andere Seite der Medaille gewesen.

Als Gott sich auf das Gold als Währung ein lies, da wurde ihr drückendes Gewicht mit der Zeit immer schwerer und es lastete auf dem ganzen Haus. Und je mehr es einsank, desto mehr baute man oben drauf.

Geld genug hatte man ja,

um all die vielen Handwerker zu bezahlen.

Es sollte schließlich im Umlauf bleiben. Aber irgendwann muss dann doch etwas Entscheidendes schief gelaufen sein, denn … nun, es wurde nicht mehr weiter gebaut, es wurde der ganze Kram verstaut, und übriger Plunder an die Armen verkauft, und an einem kühlen Frühlingstag war die ganze Mannschaft dann einfach sang und klanglos abgehauen.

Das war vor ziemlich genau 700 Jahren. Und seitdem hatte sie sich immer wieder gefragt, was da wohl passiert sein mag.

Sie hatte sich für ein Weiterbestehen entschieden,

auch wenn man sie nicht direkt gefragt,

aber immerhin:

War sie nicht die zukünftige Königin? 

*

Mythen Metzgers Woche #11

Schwarzer Rassismus an Weißen führt zum Genozid !

Published on Nov 5, 2016

In Südafrika haben die Schwarzen an der Weißen Bevölkerung einen Genozid verübt.

Schwarze Rassisten fallen in Europa ein und sagen offen,

dass sie die Weiße Rasse vernichten wollen.

Honest Intentions

Published on Oct 24, 2016


Filet Stroganow

Sie kam auf ein neues Geschoss. Sie nahm Mirage fester an die Leine. Hier waren die Spuren der Zeit nicht mehr so unberührt, im Gegenteil, Mirage schlug sogar an:

  • Da ist der Schwarze Mann!

  • Wo? Ich habe ihn nicht gesehen.

  • Dahinten sehe ich ihn stehen.

  • Merkwürdig, ich sehe nichts.

  • Was der Bauer nicht kennt, das sieht er nicht.

  • Wer sind Sie?

  • Das frage ich zurück.

  • Ich bin Monalisa, die Sonnenkönigin.

  • Ach … diese alte Story.

  • Was soll das denn bitte schön heißen, ich bin nicht alt.

  • Naiv wie eine dumme Kuh, und immer auf der Suche nach dem Schuh, ich kenne Dich sehr wohl, warst mal bei uns, auf ein Lebewohl.

  • Mann, dann komm aus dem Licht, und verstecke Dich nicht.

Stroganow … sie glaubte nicht richtig zu sehen, aber er war es. Dieser gemeine Hund. Sie sieht ihn immer noch vor sich, mit dem Spültuch in der Hand. Vom Tellerwäscher zum Millionär, als ob es der Teufel persönlich wäre.

In Ihren Augen hatte das ganze Drama eigentlich mit ihm angefangen. Sie und ihre Zwillingsschwester Katharina, als sie noch nicht die große war, hatte ihn in die große Schlossküche eingelassen. Der Mann tat ihnen so schrecklich leid, und außerdem wollten sie auch einmal eine gute Tat vollbringen. Also holten sie dem Mann etwas zu Essen aus den großen Truhen, brachten ihm auch etwas zu Trinken und wuschen ihm den Kopf. Denn der arme Mann hatte einen schrecklich aussehenden Ausschlag, die sich wie grünliche Flechten über seine Kopfhaut zogen.

Sie machten schon Pläne, wo sie für den Mann ein warmes Plätzchen finden konnten, als Gott zur Tür hineinsah und einen fürchterlichen Schrecken bekam. Er fasste den Mann unter den Armen und führte ihn zur Hintertür hinaus. Kinder, so geht das wirklich nicht, der Mann da hat Flöhe, seht ihr das denn nicht. In unserer Küche gibt es so etwas nicht.

Und Monalisa dachte damals schon, das das nicht richtig war. Und, wenn sie sich nicht täuschte, dann hatte dieser einsame und vertriebene Mann sie alle miteinander verflucht. Und Frust, den hatte er sicherlich genug.

Später hatte sie ihn öfter wiedergesehen, da war er schon Chef und konnte selbst befehlen. Leider hatte dieser dumme Hund, für nichts genug Verstand, so dass er all die vielen guten Gaben, die sie ihm in den zurückliegenden Jahren immer wieder geschickt hatte, auf einen großen Haufen warf. Und den, den zündete der Kerl nun auch noch an … und sie fragte sich wirklich, wie ein Mann allein nur so blöd sein kann.

  • Nimm das Feuer weg!

Sagte Monalisa leise aber bestimmt.

  • Was willst Du von mir, Du dummes Kind? Lass mich in Ruhe, von mir bekommst Du bestimmt keine Schuhe.

  • Ach … Deine Schuhe sind mir mittlerweile viel zu klein, Stroganow. Ich will nach ganz Oben, das weißt Du doch. Sich hier unten im Keller zu verstecken, wen willst Du hier denn erschrecken?

  • Ich habe eine Wunderwaffe hier, wenn mich nicht alles täuscht, dann ist sie von Dir. Göttin, Du kannst halt Deinen Schnabel nicht halten, und so müssen wir eben zu anderen Mitteln greifen.

  • Wieso denn Kampf und immer nur Krieg? Was nützt uns denn ein halber Sieg.

  • Wie … wie redest Du daher … Du kennst doch nur Frieden, Frieden … auf jeden Fall nur wenig mehr.

  • Aber meine Geschenke, die gefallen Dir?

  • Ach … was bildest Du Dir darauf schon ein, die besten Ideen hat immer noch das Schwarze Schwein.

Monalisa sah ihn mit der Lunte herum spielen. In der Ecke stand ein Kanister mit Benzin.

Ach wie gut das niemand weiß …

wie die richtige Lösung heißt.

Monalisa blieb ganz ruhig. Jetzt durfte sie keinen Fehler machen, diesmal nicht.

  • Stroganow, den Ast auf dem man sitzt, den verbrennt man nicht.

  • Aber nicht, wenn man ein Affe ist, dann kann man sägen und verbrennen, soviel man will … hi hi hi … der Affe springt von Ast zu Ast und ist still.

Monalisa streichelte ihren Hund. Da klimperte doch etwas? Drei Tränen aus Glas. Sie nahm die Glitzersteine in die rechte Hand, dann lies sie sie in die Linke kullern.

  • Ich bin nicht mehr käuflich, Monalisa, den Versuch kannst Du Dir sparen.

  • Ich wollte Dir nichts verkaufen, ich möchte Dir zum Abschied noch etwas Kleines schenken.

  • Ph … was hast Du denn da?

  • Wonach sieht es denn Deiner Meinung nach aus?

  • Rohdiamanten … oh … die sind aber … aber ich will sie nicht. Steck sie ruhig wieder ein.

  • Gut, wie Du willst. Dann Adieu, Stroganow. Wir werden uns wohl nicht mehr wieder sehen.

  • Ach … gehst Du schon wieder?

  • Ja, ich fliege zur Erde. Der Laden hier wird dicht gemacht.

  • Wie … wohin? Wieso denn zur Erde? Da ist doch die Hölle los, jeder macht, das er da fort kommt.

  • Eben drum … und das ist auch gut so. Dann ist da bald wieder Platz. Und wenn ich will, dann baue ich mir dort ein neues Haus.

  • Und die Sonne?

  • Die geht unter.

  • Was? Komplett? Und was wird dann aus mir?

  • Na, Du bist es doch, der hier alles in die Luft jagen will.

Stroganow nahm die Lunte weg und hielt sie in die Luft.

  • Sag mal, was hast Du da eigentlich für einen Mantel an?

Er kam näher und senkte den Arm mit der brennenden Lunte, hielt sie ihr direkt ins Gesicht. Sie zuckte mit keiner Wimper. Mirage jedoch standen die Haare hoch, und das passierte nun wirklich ausgesprochen selten.

  • Den Köter kenne ich doch.

Sein Arm ging tiefer, er wollte sich den Hund genauer anschauen … da schnappte der Hund zu und entriss ihm die Lunte. Und da er noch nie etwas zurückgegeben hatte, was er einmal geschenkt bekommen, lief er nun immer vor dem Mann, der hinter ihm her hetzte. Niemals würde er sich dieses Stöckchen entreißen lassen, von dem fiesen Kerl schon mal gar nicht.

Und Monalisa beugte sich derweil über den Haufen. Wo war er denn nur, wo? … aha, da war der Schlüssel ja. Sie erkannte ihn sofort, als das Original, denn sie hatte ihn selbst zum Kopieren in die Schlosserei gebracht. Gott Vater persönlich hatte sie darum gebeten. Er war nämlich vom häufigen Gebrauch schon ganz abgenutzt, und vor allen Dingen, er war etwas verbogen, und der erfahrene Schlosser in ihm, hatte sich gesagt: Besser ich habe noch einen Zweiten in der Hinterhand.

Der Hund zog immer noch den Stroganow hinter sich her, auch wenn sie sich mittlerweile mehr oder weniger, auf eine Kreisbahn geeinigt hatten.

Sie wühlte weiter in dem Haufen. Professor Teslas Bombini war nicht dabei. Nun ja, dachte sie, ohne Schlüssel nützte den neuen Besitzern sein Spielzeug wenig, und sie steckte den alten Eisenzahn in ihre Manteltasche.

Das rote Tuch flatterte wild um Mirages Hals und Monalisa verzichtete darauf ihn zu sich zu rufen. In diesem Zustand hatte das gar keinen Zweck. Sie ging also alleine weiter. Mirage würde sie schon finden, ihr magisches Tuch würde ihn zu ihr zurückfinden lassen, jederzeit.

Sie nahm weitere Stufen, und irgendwann kam Mirage wieder hinter ihr hervor. Das rote Tuch hing lose an ihm herunter, und sie band es schnell wieder fest. Ach … was hatte er denn da? Das war doch der merkwürdige Knochen vom Meeresstrand. Oder war dies ein anderer?

  • Wo hast Du den denn her, Mirage?

  • Dahinten … da liegen ganz viele von.

  • Wirklich? Das muss ich sehen.

  • Ich würde da aber nicht einfach so hereinspazieren, Göttin.

  • Wieso? Wer ist denn da?

  • Leute. Viele Leute.

  • Viele? Was treiben die sich denn hier Unten herum?

Monalisa ging ein paar Stufen zurück und schaute in den Gang, zu dem Mirage sie führte. Sie schauten vorsichtig um die Ecke.

Da waren tatsächlich viele Personen … Monalisa musste die Augen zusammenkneifen, dann konnte sie sie sehen. Es waren Menschen in weißen Anzügen, sie trugen merkwürdige Masken auf den Köpfen, sie hatten weiße Rucksäcke auf und trugen lange Schläuche umher. Einer schob einen Rollwagen vor sich her und schaute dabei auf die Papiere, die vor ihm auf der großen Kiste lagen. Er wollte auf keinen Fall etwas übersehen, noch mal eine solche Abfuhr, wie er sie letzte Nacht bekommen hatte, die wollte er auf keinen Fall abbekommen.

  • Das ist ja Satan, Mirage.

  • Ich sagte es ja, spazier nicht einfach so hinein, in die Scheiße. Der Mann ist unberechenbar.

  • Ich denke, er ist Dein Freund, Dein Held. Wie sagtest Du noch … er ist ja so cool …

  • Erkältet ist er, Göttin, und wenn er sich weiter so abschuftet, dann klappt er noch zusammen, ich kenne das. Ich habe auch immer viel zu viel gearbeitet.

  • Du?

  • Na, was glaubst du, warum ich heute so ein armer Hund bin? Oder hast Du es in den letzten Jahren erlebt, das man für seine Arbeit ordentlich bezahlt würde?

  • Das ein Hund das genauso sieht? Und Du meinst Satan arbeitet hier?

  • Jede Nacht. Fast jede.

  • Davon hat er mir ja gar nichts gesagt.

  • Vielleicht schämt er sich.

  • Wieso? Arbeit ist doch nichts, wofür man sich schämen muss.

  • Aber vielleicht schämt er sich für seinen Chef.

  • Wie? Satan hat einen Chef? Das glaube ich nicht.

  • Doch den hat er … er hat mir das alles ganz genau erklärt.

  • Aber, ich denke, die Hölle ist nicht mehr, sie ist doch abgesoffen, habe ich doch mit eigenen Augen gesehen.

  • Satans Arbeitgeber aber nicht. Die wahren Herren der Schwarzen Macht, die haben nicht darauf gewartet, ob Noha mit seinem Schiff fertig wird, die haben sich rechtzeitig nach einem höher gelegenen Stück Land umgesehen und sich unter anderem auch in dieses unterirdische Labyrint zurückgezogen.

  • Wie, ich habe die Mächtigen der Hölle direkt unter mir herumgeistern?

  • Es sieht ganz so aus … Du bist Königin in einem großen Haus.

Monalisa und Mirage zogen sich leise zurück. Satan musste arbeiten … das war ja vielleicht ein Hammer. Der Arme hatte einen Chef! Na, wenn das mal nicht einiges erklären würde. Sie hatte es immer schon gewusst, in dem Moment, wo ein Gott sich etwas vorschreiben ließ, konnten die Dinge nur schief gehen.

  • Ich weiß nicht, was Du willst, Monalisa, haben das Götter nicht immer schon so gehandhabt? Erst übergeben sie die Drecksarbeit an arme Hunde, der arbeitet sich in die Aufgabe ein, und dann wundern die Götter sich, das der Hund sich irgendwann auch selbst die Dosen auf macht, sich nimmt, was er verdient, und nun, irgendwann, denkt dann der falsche Hund: Ach was’s soll der ganze Königsscheiß, ich kann das schließlich auch alles alleine. Und dann fällt er über sein überfressenes Herrchen her und das verwöhnte Frauchen lässt er über die Wiese laufen. Und wenn sie nicht spurt, nun ja, dann verbrennt er sie als Hex. So schreibt es dann vor, das neue Gesetz.

Monalisa schaute sich ihren Hund genauer an. Sag mal, was warst Du denn mal für ein Mann?

Mirage senkte den Kopf und suchte etwas ganz Wichtiges auf dem Boden.

  • Mirage? Was für ein Mann warst Du?

Keine Antwort war auch eine Antwort, dachte Monalisa und sie nahm mit Mirage am roten Tuch weitere Stufen.

Sie dachte über Satan nach:

Es ist alles so einfach für Dich,

verdingst Dich als Knecht!

Bah …ehrlich, mir wird schlecht!

Du eingebildete Kuh!

Was glaubst Du denn, wer sucht den wahren Schuh!

Glaubst wohl, Du findest ihn auf Petris Stuhl!

Oh … Du Hundsgemeiner Kerl!

Ich werde Dir noch Mohres lehren, und zwar schnell!

Und Monalisa nahm mehrere Stufen auf einmal.

Mirage zerrte sie hinter sich her.

Los komm, dem steige ich jetzt auf’s Dach,

ich komm noch als Hexe in der Nacht!

Das hatte ich mir doch schon gedacht!

Er ist und bleibt ein Hurensohn,

das kenn ich von meiner eigenen Mutter schon!

Monalisa, Monalisa … ist das gerecht?

Der Ärmste schuftet Nachts als Knecht!

Während Du singst, wenn auch nicht schlecht.

Oh … jetzt fang nicht Du auch noch an!

Was glaubt ihr eigentlich was ich machen kann,

wenn alle Sklaven sind beim Schwarzen Mann!

Wenn sogar der Satan beugt sein Haupt,

ich sage Euch, die ganze Welt ins Unglück läuft.

Und Monalisa riss die Tür zu seiner Dachstube auf. Doch er war leider nicht da.

Sie ging zurück in das kleine Zimmer, in welchem der runde Tisch aufgestellt war. Ja, sie würde eine Versammlung einberufen müssen. Sie würde regieren müssen. Sie musste den alten Laden wieder in Bewegung bringen.

Ihre Mannschaft, die zu ungefähr gleichen Teilen aus Männern und Frauen bestand, hatte sich zwar wieder in die hintersten Ecken des gotischen Palastes verzogen, doch sah sie Robinson auf einem Fahrrad wie schon so oft von einem zum anderen eilen. Er würde alle rechtzeitig zusammenbringen, denn seine 100-Tage-Prüfung stand jetzt kurz bevor. Die Göttin war zurück gekehrt. Sie wollte seine Aufzeichnungen sehen. Und er hatte, bei aller Bescheidenheit, wie er fand, seine Sache gut gemacht. Die Brille macht’s! Die Brille macht’s! … hörte sie ihn noch rufen. Dann war er hinter einer der vielen Ecken und Kanten dieses alten Schlosses wieder verschwunden.

Mirage hatte sich ebenfalls zurück gezogen, und so saß sie allein an dem runden Tisch und wartete:

Be agressiv … to be agressiv.

Wie geht der liebe Gott eigentlich mit Ärger um?

Hat Jesus nie gebrüllt? Hat er nie mit der

Hand auf den Tisch gehauen?

Wie war das denn damals, als er die Wucherer aus dem Tempel jagte, als er durch die Gassen jagte, als er … be agressiv … to be agressiv.

Nein, dachte Monalisa, Stress war keine Lösung.

Und so ging sie ins Bad und ließ sich ein warmes Vollbad ein. Danach ging sie zum Wasserfall. Sie wollte mal einen Blick hinter den vereisten Vorhang werfen. Die Pompadur schien Recht gehabt zu haben, mit den Eisbergen vor der Tür.

Sie sah über die vereiste Fläche der Lagune. Monalisa war sich nicht sicher, ob es hier je schon mal Eis gegeben hatte. In ihrer Kindheit war es immer schön gewesen, vielleicht mal etwas Regen oder eine vereinzelte Schneeflocke, aber Eisberge auf der Sonne, das war ihr neu.

Sie ging über die vereiste Fläche. Das Eis trug, auch wenn Monalisa über Wasser gehen konnte, Eis trug auch eine Göttin sicherer als die Flut.

Sie hörte Schüsse. Das war aber garantiert neu, das im Paradies mit der Flinte auf Hasenjagd gegangen wurde. Hier war schließlich Fußballspielen schon eine Katastrophe. Man denke nur an die vielen Gänseblümchen. Noch unfassbarer war jedoch die Marschmusik, die sie ebenfalls weit hinten hören konnte. Jetzt, wieder, eine ganze Salve wurde abgeschossen, immer wieder, und noch ein mal. Das war doch keine Jagd, das war ja ein einziges Gemetzel! Und wieder hörte sie etwas hohl klingende Trommeln schlagen … in ihrem Paradies wurde geschossen.

Und sie hörte eine heisere Stimme, die in ein Mikrofon brüllte:

„Wollt ihr den totalen Krieg?“

Bernie Sanders endorses Hillary Clinton

Anonymous-Aktivist zu RT:

„Moskau würde Clinton hacken, nicht Podesta“

Anonymous-Aktivist zu RT: „Moskau würde Clinton hacken, nicht Podesta“

5.11.2016 • 12:15 Uhr Russland hat nichts mit den Email-Leaks des Wahlkampfleiters von Hillary Clinton zu tun. Moskaus Ressourcen erlauben es, nicht nur John Podesta auszuspionieren, sondern auch die demokratische Präsidentschaftskandidatin Clinton selbst. Das sagte der Anonymous-Aktivist Alex Poucher im Interview mit RT vor dem anstehenden Million Mask March, der von der Hacktivisten-Gruppe organisiert wird.

„Amerika ist bei fast Allem sehr schnell in Schuldzuweisungen gegen Russland, was in

diesen Tagen vor allem mit Bezug auf Syrien passiert. Was die USA wirklich wollen,

ist die Auslieferung des NSA-Whistleblowers Edward Snowden, um

an ihm ein Exempel zu verüben“, sagte Poucher.

*

Die Hasenjagd

Monalisa schluckte ihre Wut herunter.

Ihr waren als Göttin die Hände gebunden.

Gewalt war absolut verboten. Da lag die Sünde drauf.

Und die packte sie nicht an.

Niemals.

Sie ging also wieder zurück in das alte Haus und packte ihre Sachen aus.

Sie hatte noch in der letzten Nacht einige herumlungernde Ratten gebeten, ihr ein paar Dinge aus dem rosa Schloss zu holen. Es waren ihre persönlichen Dinge, die, die Satan dort zurück lassen musste. Und den leeren Bilderrahmen, den sollten sie ihr ebenfalls mitbringen.

Und da schon lange kein göttlicher Auftrag mehr erteilt worden war, und es dafür Punkte gab, ließen die jungen Nager sich auch nicht lange Bitten.

Monalisa hatte sich wie Satan, eines der kleinen Dachzimmer als Schlafzimmer ausgesucht. Ein richtiges Bett hatte sie nicht, aber sie hatte ihren Teppich, und das war ihr das Allerwichtigste.

Der Bilderrahmen, ihre schwarzen Kisten, ihre Truhen … ein paar Kleider. Mehr hatten die Mäuse nicht heraus schaffen können, zu viele Menschen trieben sich in dem großen Schloss herum, die ihre Augen und Ohren überall hatten.

  • Was sollen das denn für Tiere sein?

  • Keine Tiere, göttliche Monalisa, Kameras … Videoüberwachung.

  • Wie, in dem alten Sonnenpalast? Das wäre mir aber doch aufgefallen.

  • Sie wurden erst kürzlich eingebaut, wir haben die Arbeiten der Elektriker vom Schacht aus beobachtet. Die habe sogar angelernte Ratten für die Kabelverlegung eingesetzt.

  • Die Ratten wurden angelernt?

  • Ja, für die Kabelverlegung in den alten Schächten. Sie bekommen regelmäßig etwas Futter, man ist relativ freundlich zu ihnen, aber im Grunde sind sie Sklaven, die ziemlich hart arbeiten müssen.

  • Könnt ihr sie aus dieser Lage nicht befreien? Oder, warum laufen sie nicht einfach wieder ins Freie?

  • Sie haben Angst zu verhungern, außerdem ist das Leben in freier Wildbahn kein Zuckerschlecken, auch im Paradies nicht. Im Grunde machen die das Ganze sogar freiwillig.

  • Freiwillig? Ein Sklave?

  • Das sehen die nicht mehr so. Sie tragen alle eine rosarote Brille, dann sehen sie nicht was sie tun. In dem Haus ist wirklich alles rosa angestrichen worden … das sieht vielleicht aus!

Das war doch die schwarze Maus von gestern.

Monalisa hockte sich auf ihren Teppich und hörte

den gesprächigen Mäusen gut zu.

  • Den Rahmen haben wir auch mitgebracht, aber ganz zum Schluss ist er einfach umgefallen, die dazugehörige Glasscheibe ist dabei leider kaputt gegangen.

  • Eine Glasscheibe? Ich habe gar keine in meiner Erinnerung.

  • Sie stand direkt hinter dem Rahmen, und sie passte auch gut ins Bild. Darum haben wir sie mitgebracht, doch ohne Bild und nur so lose zusammengesteckt, das konnte ja nicht gut gehen. Ich habe es auch immer wieder gesagt, aber auf mich hört ja keiner.

  • Wie heißt Du?

  • Ich bin der gefallene Engel.

  • Und einen Namen hast Du nicht?

  • Ich heiße Michael.

  • Der Michael? Der Erzengel?

  • Ich muss es gestehen. Ja. Ich bin der Erzengel Michael, der dumme Kerl, der einst dem Typen in der Wüste die göttlichen Tränen gegeben hat.

  • Und der Mann hatte angenommen?

  • Hat er.

  • Und dann?

  • Dann hat er sehr viel Unheil damit angerichtet. Und zur Strafe hat die Große Mutter mich in eine Schwarze Maus verwandelt und gesagt, so, dann sieh mal zu wie Du aus der selbstfabrizierten Scheiße wieder heraus kommst.

Ja, das war die Kehrseite der Medaille. Wenn ein Gott oder eine Göttin, aber auch ein Engel, oder eine Elfe ein Geschenk machten, dann hieß es, sehr genau das Kleingedruckte zu Lesen, und dies galt nicht nur für den Beschenkten, sondern auch für den Gebenden. Geschenke, gerade dieser Art, sollten nur wohl überlegt angeboten und angenommen werden. Monalisa wusste das aus eigener, zum Teil, sehr schmerzlicher Erfahrung. Obwohl sie bisher Glück gehabt zu haben schien, denn sie hatte schon häufiger Geschenke gemacht, und in eine Ratte hatte sie sich dadurch noch nicht verwandeln müssen.

Doch, dass diese Herabstufung unter bestimmten Umständen notwendig war, das bezweifelte keiner, der die Zusammenhänge kannte.

Wenn Einer zuviel nahm aus der schenkenden Hand,

oder die Gaben nicht nutzte mit Verstand,

dann verschob sich schnell das Gleichgewicht,

und Geber wie Nehmer bekamen eine gewischt.

Nun, und wenn dieser Energiestoß, der sich da entlud, ausreichte einen so beliebten Engel, wie den Erzengel Michael, aus dem Paradies zu verbannen, indem man ihn als Ratte in einem weitentfernten, verlassenen Dachboden zurück lies …

Der Engel Michael war wahrlich tief gefallen, was nur bedeuten konnte, das der Mann, dem er die Tränen gegeben hatte, tatsächlich nur sehr wenig Verstand gezeigt haben musste, da drei göttliche Tränen nun auch kein besonders großes Geschenk darstellten. Götter waren nun mal nah am Wasser gebaut, und ihrer vielen Tränen schämten sie sich nicht. Im Gegenteil, jede Träne brachte einem anderen Glück, und das war bei kleineren Leiden schon oft Trost genug, so das es einem Gott, nachdem er sich mal so richtig ausgeweint hat, auch meistens wieder besser ging.

*

Als Monalisa am nächsten morgen erwachte, schlurfte Mirage herbei. Er machte ein zerfurchtes Gesicht und wirkte sehr geschafft. Er ließ sich stöhnend auf dem Teppich nieder. Monalisa schob ihm noch schnell ein Kissen unter.

  • Was ist denn mit Dir passiert? Sag bloß, Du hast in der Nacht noch Hasen gejagt.

Sein Fell war schmutzig und viele Kletten hingen darin.

  • Nein … ich habe Satan getröstet. Er hat die ganze Nacht geweint.

  • Nein … wirklich? Satan hat tatsächlich geweint? Kann der das überhaupt?

  • Was bist Du nur so zickig ihm gegenüber? Er liebt Dich, genauso wie ich.

  • Davon merke ich aber nicht viel. Warum belügt er mich, wegen der nächtlichen Arbeit? Warum schmollt er, wenn ich erfolgreich bin? Warum freut er sich nicht mit mir?

  • Er hat Schnupfen.

  • Na und? Hindert die laufende Nase vielleicht daran mir einen Kuss zu geben?

  • Er will Dich nicht infizieren, hast Du vielleicht schon mal diese Argumente geprüft?

Monalisa war sprachlos.

Daran hatte sie tatsächlich noch nicht gedacht.

  • Und er ist richtig krank?

  • An der Seele ja. Es zerreißt ihn. Er hat seine Aufgaben und Du Deine. Nun, und Spagat? Da fehlt ihm die körperliche Geschmeidigkeit für. Er ist doch schon froh, wenn er bei der Last, die er auf seinem Rücken trägt, nicht einknickt.

  • Ist denn seine Rucksack so schwer?

  • Er ist voller Kram. Habe ich mir alles ganz genau angesehen und beschnüffelt. Ist viel Technik dabei, Werkzeug und allerhand andere Dinge. Ein alter Korkenzieher ist auch dabei.

  • Ich denke Satan trinkt keinen Wein?

  • Die Flaschen, die er damit öffnet, die trinkt er nicht selbst.

  • Wie bitte? Was macht er denn dann damit?

  • In den Ausguss gießen, oder ins Klo. Jede Flasche, die er findet. Er ist da sehr genau.

  • Ach … warum macht er das denn?

  • Er hasst Alkohol. Er hält diesen gegorenen Saft für das eigentliche Problem. Und er will in der neuen Hölle keinen derartigen Stoff mehr verwenden. Er sagt, das er sich darauf jemals eingelassen hat, das macht ihn heute regelrecht fertig.

  • Das verstehe ich nicht recht, wofür hat er den Wein denn genutzt?

Mirage fielen die Augen zu.

  • Verstehe mich bitte nicht falsch, aber ich habe dem armen Mann schon die ganze Nacht zugehört, ich bin jetzt echt groggy, ich muss endlich pennen.

  • Entschuldige, ich konnte ja nicht ahnen, das Du Dir die Nacht mit solchen Dingen um die Ohren geschlagen hast. Ich dachte schon, Du wärest auf Hasenjagd gewesen.

  • Da war ich auch. Aber die ballern da draußen mit scharfer Munition. Das lasse ich wohl besser für eine Weile.

  • Bist ein kluger Hund.

Aber das hörte er wohl schon nicht mehr. Er war noch während er gähnte eingeschlafen. Monalisa setzte sich zu ihm auf den Teppich und holte ihr Tagebuch hervor.

Tagebucheintrag: 21. August 2005:

„Heute ist Sonntag. Der zweite Tag. Und morgen ist Montag. Der neue Feiertag. Die 4-Tagewoche. Sie ist wirklich dringend notwendig. Es wartet so viel Arbeit auf uns. Das geht einfach nur, wenn alle mehr Zeit haben.“

Die Tür ging auf, und Satan schaute herein. Sein Gesicht sah genauso fertig aus, wie das von Mirage. Wo hatten die Beiden sich nur in der Nacht herumgetrieben?

  • Monalisa …

  • Guten Morgen, Satan.

  • Ja … guten Morgen. Ich hoffe Du hast gut geschlafen?

  • Ich, ja, danke, ich habe mich zwar die halbe Nacht mit den Mäusen unterhalten, aber … geschlafen habe ich sehr gut. Und Du? Du siehst ein bisschen übernächtigt aus.

  • Der Hund … wir waren in der Nacht noch spazieren. Hast Du den Vollmond in der Lagune gesehen?

  • Vollmond? … ach ja, jetzt, wo Du es sagst.

  • Interessiert Dich der Mond nicht mehr?

  • Doch, wieso? … natürlich, ohne Mondlicht wird ein Gote schließlich unberechenbar … da kann ein aggressiver Mann schon zum Wehrwolf werden, wenn er sich dem Licht zu sehr aussetzt. Aber Du treibst Dich ja zum Glück oft genug im Dunkeln herum, da wird das mit Deinen Haaren schon nicht zu dolle werden.

  • Du glaubst also, in mir steckt ein Wolf? Ein Wehrwolf sogar?

  • Ach, Satan, jetzt höre mir bitte mal zu, ohne gleich wieder dicht zu machen. Wenn Du Deine Aggressionen immer nur mit Dir herumträgst, und sie nicht auch mal abfließen lässt, dann musst Du Dich nicht wundern, wenn Dir überall die Haare sprießen. Und dann auch noch bei Vollmond.

  • Du glaubst das liegt am Mond?

  • Nein, aber der zieht natürlich gewaltig daran. Auf der Erde hebt er ganze Ozeane an, was glaubst Du, wie viel Kraft man dafür benötigen würde, wenn man dies mit den eigenen Händen nur einmal, ganz kurz, nachmachen wollte? Nun, und wenn einem sowieso schon der Kamm schwillt …

In ihrer Kindheit war das Alles noch etwas anders gewesen. Da kamen an solchen Tagen die Kinder zur Welt oder Liebende zeugten Neue. Die Frauen gebaren und der Mond unterstützte, indem er mit an dem neuen Leben zog. Das war für die Frauen wirklich eine enorme Erleichterung, insbesondere, seit die Köpfe der Kinder immer größer wurden.

Deswegen verehrten sie auch den Mann im Mond so sehr.

Er half ihnen schließlich in ihren schwersten Stunden.

Kinder, die in einer mondlosen Nacht oder bei einem Sichelmond zur kamen, die hatten es erheblich schwerer, den Ausgang zu finden … es fehlte die lenkende Kraft und der richtungsweisende Zug.

Die wirklich schweren Stunden kamen für die Frauen allerdings, als der Mann im Mond an den Folgen seiner schweren Verletzungen zu Grunde ging. Seine Frau, eine zarte Gestalt, mit wenig Muskeln in den Armen, nun, sie bemühte sich, doch ihr fehlte es einfach an Kraft. Und damit verlor sie immer mehr an Bedeutung, auch für die Frauen. Ein Mond ohne einen starken Mann, der im entscheidenden Augenblick mit anpackt, der Fehlte seitdem einfach.

Und dann, als auch noch die Männer von der Erde bei ihr auftauchten, zumindest haben sie behauptet, dass sie von dort her kamen, und ihr die Fernsehantenne aufstellten, ja, seitdem hockte die kleine Mondgöttin vor allen Dingen viel vor der Glotze, und weinte.

So viele schöne Dinge gab es da zu sehen, und sie hatte nichts davon. Darum war sie auch froh, als die Männer wiederkamen und ihr einige von den begehrten Dingen mitbrachten. Einen Tisch, einen Stuhl, einen Strickkorb, etwas Wolle und, ja einen neuen Fernseher, der Erste hatte schnell seinen Geist aufgegeben.

Und mit so viel guten Gaben versorgt, ging es ihr mittlerweile wieder ganz gut. Über den Verlust ihres geliebten Mannes weinte sie nicht mehr täglich, dafür sah sie wirklich zu viele grauenvolle Dinge. Der Fernseher brachte ihr den Horror sozusagen frei Haus. Gewalt, Kriege, Morde … der Kasten war voll davon. Und immer öfter ertappte sie sich schon dabei, das sie dachte, eigentlich geht es mir doch richtig gut. Ich habe Unterhaltung die nichts zu Essen haben will, außer ein paar rasende Elektronen für die Bildröhre. Das letzte Mal hatten sie ihr jedoch einen wirklich riesigen Bildschirm mitgebracht. Er war flach und füllte fast ihr ganzes Zimmer aus. Sie war darüber sehr froh, denn sie sah so langsam aber sicher, wirklich nicht mehr gut.

Über das Leben dachte sie kaum noch nach … es fragte sie ja auch keiner mehr. Dabei hatte sie soviel mit eigenen Augen gesehen. Soviel Wissen steckte in ihr drin. Denn, über eines sollte man sich nicht täuschen. Sie war zwar alt und gehbehindert, aber das hieß noch lange nicht, das sie nicht mitbekam, was um sie herum vorging. Sie konnte nur nichts daran ändern, und so richtete sie sich eben ein, so gut sie es vermochte.

Den Schal, den sie einst für ihren Mann hatte stricken wollen, den legte sie sich jetzt jeden Abend selber um. Und dann träumte sie. Von den schönen, besseren Zeiten, als er noch jede Nacht zu ihr kam, sie liebkoste, sie mit seinen kräftigen, aber zärtlichen Händen streichelte, sie an sich zog und drückte, bis ihr fast die Luft wegblieb. Sie hatten sich geliebt. Sehr sogar. Aber das war nun wirklich lange her. So lange … und sie schloss die Augen und tauchte in die Vergangenheit ab, wie jeden Tag. Sie hatte einfach nicht mehr die Kraft für ein Leben in der Zukunft. Sie wollte eigentlich nur noch nach Hause. Aber wer sollte dann an ihrer Stelle hier sitzen. Das konnte doch alles nur von einem starken Mann geleistet werden … hier, wo sich all die maskierten Männer herumtrieben. Gestern hatte sie beobachtet, wie sie eine neue Antenne hinter dem Kraterrand aufstellten. Diese Antenne zeigte aber nicht wie all die vielen anderen, die sie hier mit den Jahren aufgestellt hatten, auf die Erde. Diese Antenne richtete sich auf der Sonne.

Ach … dachte Monalisa, die die alte Frau auf ein Tässchen Kaffee in ihrer Dachstube besuchte, zu was sollte die denn gut sein? Auf der Sonne gab es doch keine Radiostation, geschweige denn ein richtiges Fernsehstudio.

Aber, so dachte sie, eine gute Idee

… eine wirklich gute Idee!

Satan hatte die Tür wieder zu gemacht, von außen. Er litt an ihr. Und zwar ziemlich heftig. Sie lies ihn nicht mehr an ihren Gedanken teilhaben, sie vertraute ihm offensichtlich nicht mehr. Und ihm schnürte sich der Hals zu. Nicht schon wieder flennen, dachte er, nicht schon wieder. Aber es nütze nichts, die Tränen wollten nach Oben. Sie rollten einfach heraus.

  • Ein richtiger Junge weint nicht.

Das war es vor allen Dingen; was er sich die ganze Zeit über anhören musste. Seine Leute waren echt sauer auf ihn. Er hatte keine Zeit mehr für seine Kumpels und Kollegen. Gut, er hatte sich in den letzen Jahren privat sehr zurück gezogen, aber bei der Arbeit, da hatte man sich doch immer noch gut austauschen können. Gerade bei seinem alten Job. Da war er gefordert, hatte viele neue Möglichkeiten kennen gelernt, er kannte sich mit der modernen Steuerungselektronik aus, und zwar nicht nur softwaretechnisch, nein, auch die Hardware … ihm konnte diesbezüglich kaum einer das Wasser reichen.

Sein Freund Berti, der hatte sich auch daran versucht, aber außer ein bisschen herumtippen, zu mehr war er auch bei bester technischer Ausstattung nicht in der Lage gewesen. Er konnte sich einfach nicht lange genug auf eine Sache konzentrieren. Und seit er auf diesen Egoistentrip war, seit dem war von diesem kleinen grauen Mann sowieso nicht mehr viel Gescheites herüber gekommen. Nur noch so dumme Forderungen wie: Respekt, Respekt … und mach gefälligst den Aschenbecher sauber. Dabei war Berti ein Nichts ohne ihn. Ein Stümper, ein Wasserträger eben, zu mehr reichte es einfach bei ihn nicht.

Satan hatte ihn beim Wassermann untergebracht, das heißt, eigentlich war es sogar ehr Bertis Frau gewesen, die der faule Sack übrigens noch immer nicht geehelicht hatte. Sie hatte einfach die Nase voll von einem Mann, der zwar ständig mit ihr ins Bett wollte, aber die Laken nie wechselte, die Wäsche nicht wusch und die Böden versiffen lies. Nur in seiner Küche, da durfte man sich kaum bewegen. Und wenn man es doch mal tat, um sich vielleicht ein Brot zu schmieren, weil der Herr mal wieder die Küche lieber kalt und sauber ließ … na, wenn er dann auch nur einen Krümel fand, na dann war vielleicht etwas los.

Und den niegelnagel neuen Laptop, den er wer weiß wo her hatte, der sah noch heute aus wie neu. Nicht das Berti genauso pfleglich mit den Sachen anderer umging, nein, wenn man ihm etwas zur Verfügung stellte, dann konnte man Gift drauf nehmen, die Dinge kamen, wenn überhaupt, kaputt oder nur halb zurück. Aber wehe, das passierte umgekehrt … der Typ war aus irgend einem Grunde total destruktiv. Satan konnte sich das nicht erklären, Berti war einfach anders, … er musste einfach mit anderen Maßstäben gemessen werden. Sonst wäre er schlicht ein Muster ohne Wert. Und das sah er nun wieder auch nicht. Er saß, was Berti anging, irgendwie in der Klemme. Er konnte sich einfach nicht dazu durchringen, diesen Freund, und sie waren Freunde gewesen, über den Jordan gehen zu lassen. Bei dem Kram, den Berti gut verstaut, mit sich führte, würde der garantiert das andere Ufer nicht erreichen.

An sich könnte ihm das ja auch egal sein, irgendwie hatte er eh keinen richtigen Bock mehr auf Berti den eingebildeten Wasserträger, das Blöde war nur, die meisten Sachen, die Berti mit sich führte, gehörten ihm gar nicht. Es waren eigentlich Satans Anschaffungen, er hatte dafür geblecht, sich sogar verdingt als Knecht. Was hatte er sich für all den Scheiß abgerackert, geschuftet wie ein Blöder … bis hin zu dem neuen Job, den er vor ein paar Tagen hatte übernehmen müssen.

Er hatte den Vertrag nun mal unterschrieben.

Und ein Gote wie er, der hielt seine

Versprechen,

auf Teufel komm raus.

*

FBI JUST RELEASED THE BIGGEST BOMBSHELL EVER!

JUST IN TIME FOR THE 2016 ELECTIONS! (MUST SEE!)

Published on Nov 4, 2016

Newly discovered emails that FBI Director James Comey told lawmakers Friday could be pertinent to the now-closed investigation into Clinton’s private email server were sent or received by Abedin, according to a law enforcement official.
The new emails are part of an investigation into former congressman Anthony Weiner, according to top law enforcement sources. Abedin announced her separation from Weiner this summer. Abedin hasn’t only made the news for her work with Clinton. Abedin married Weiner, the former New York Democratic congressman, in 2010. Former President Bill Clinton officiated their wedding. At the time, the power couple was notable for Weiner’s rising career and their Muslim-Jewish relationship. But in 2011, Weiner admitted to sending sexually explicit messages and pictures to women online, a scandal that effectively ended his political career. One picture accidentally appeared on his Twitter account. Abedin stayed with him through that scandal, and the couple had a son, Jordan Zain Weiner, later that year. During a failed run for New York City mayor in 2013, more explicit messages he sent came to light, originating from the time after his original scandal. Huma Abedin has largely remained in the background during her decades-long work for Hillary Clinton as her right-hand woman at the White House, Senate, State Department and private life.

But Abedin is in the spotlight in the final days of Clinton’s campaign.

The FBI and the New York Police Department have opened preliminary investigations of allegations that Weiner exchanged sexually explicit text messages with a purportedly underage girl. Abedin, 41, is one of Clinton’s longest-serving aides. She was Clinton’s deputy chief of staff at the State Department and is currently the vice chairwoman of Clinton’s presidential campaign.
Freedom of Information Act requests from a conservative organization have made many of Clinton’s staff’s emails sent during her State Department tenure public, and Abedin was involved in many of the exchanges that have drawn scrutiny.
In one exchange when Clinton was secretary of state, then-Clinton Foundation executive Doug Band asked Abedin to facilitate a meeting between Clinton and the crown prince of Bahrain. In another, Band and Abedin emailed about job opportunities at the State Department for a person whose name was redacted. Abedin talks with a guest during an Iftar dinner at the White House August 10, 2011.

How do you feel about Hillary Clinton

Becoming America’s first women president?

FORTSETZUNG folgt!