H&RA!!& … 28.11.2016

Spacemind – Forgotten Station (Remastered Edition)

Published on May 2, 2014 – *Originally 320kbps, uploaded at 192*

 SOS von der Ourang Medan

Letzter Funkspruch…

Wählen Sie die Miss Internet 2017!

"Miss Internet"-Wahl 2017 VotingAktualisiert am 28. November 2016, 09:19 Uhr

Magic Monalisa TV

Mystery: Der Chupacabra, ein Vampir auf vier Pfoten

Hanau: Armeeartige Migranten-Patrouille

marschiert durch deutsche Stadt NewEraNow

Published on Nov 27, 2016

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martin lukas1 day ago – https://www.facebook.com/Bahoz-Frankfurt-237631613282441/?fref=nf Es werden noch dunkle Zeiten anbrechen. Wir haben uns hier Probleme importiert, von denen keiner weiß wie sich das entwickeln wird. Je mehr das Thema Türken vs Kurden hochkocht umso schlimmer wird es kommen,
…und das hat mit den neu Zugereisten noch gar nichts zu tun. Man darf gespannt sein.

Wolfgang ging zurück in Monalisas Wintergarten

und legte sich in die Hängematte.

"Miss Internet"-Wahl 2017 Voting

Wählen Sie die Miss Internet 2017!

Ihm passte die Sache mit dem Fernseher überhaupt nicht

und er fühlte sich mit seinen Sorgen absolut nicht ernst genommen.

Hatten die Beiden überhaupt eine Ahnung von den Problemen, vor denen Monica jetzt stand? Satan Junior teilte seine Bedenken. Sie hatten auch schon mal versucht diese Stimme zu enttarnen. Ja, es gab diese Stimme, auch wenn sie es nicht laut zugeben wollten. Doch diese Stimme war absolut unzuverlässig und man bekam die größten Probleme, wenn man sich auf sie einließ. Sie hatten sie zwar nicht im Fernseher vernommen, denn damals hatte Wolfgang so ein Gerät nicht in seinem Keller stehen, aber sie hatten die Stimme dafür auf der Straße gehört. Wildfremde Leute hatten in dieser Stimme gesprochen. Sie bemerkten es selbst gar nicht, aber er hatte sie verstanden. Zu Anfang hatte er es auch sehr lustig gefunden, doch irgendwann war die Stimme bösartig geworden. Sie hatte ihn verfolgt und mehr als nervös gemacht. Denn, diese Stimme wusste offensichtlich selbst seine geheimsten Gedanken zu lesen. Die Stimme war sogar in der Lage Tiere sprechen zu lassen, ja, sie konnte überall sein. Zu Beginn war sie lieb und nett, sie sprudelte vor Weisheit, aber irgendwann richtete sich die Stimme gegen den Zuhörer. Wie würde Monica damit klarkommen? Joseph und dieser blöde Christian wussten ja gar nicht worauf sie sich da einließen.

US-Wahlen und kein Ende:

Trump nennt Ruf nach Neuauszählung „Betrug“

Donald Trump: Der Wahlkampf geht in die zweite RundeQuelle: Sputnik

Donald Trump: Der Wahlkampf geht in die zweite Runde

28.11.2016 • 13:33 Uhr – Nachdem die Präsidentschaftskandidatin der US-amerikanischen Grünen, Jill Stein, eine Neuauszählung der Stimmen in drei US-Bundesstaaten forderte, kontert Trump die Forderung nun unter anderem mit Betrugsvorwürfen und spricht von „Millionen illegal abgegebener Stimmen“. Computerexperten hatten erklärt, dass sie bei der Nutzung von Wahlcomputern in den Bundesstaaten Michigan, Wisconsin und Pennsylvania „Auffälligkeiten“ festgestellt hatten.
Einen entsprechenden Antrag zur Neuauszählung der Stimmen in den Staaten, in denen Trump
nur mit einer hauchdünnen Mehrheit gegenüber US-Präsidentschaftskandidatin Hillary
Clinton gewann, hatte die Grünen-Kandidatin für das
US-Präsidentenamt Jill Stein gestellt…

Donald Trump

Wahlmanipulationen in den USA

Dirk Müller im Tagesausblick vom 28.11.2016

Published on Nov 28, 2016

Sie spielten nicht nur mit dem Feuer, nein, sie

spielten mit der Gesundheit von Monica.

4 Wochen lang, das war Wahnsinn.

Prinz_George_Hobbies

Er wusste, sie hörte diese Stimme nun schon

seit gut 2 Monaten, denn sie hatte ihm davon erzählt.

Sie hatte ihm gesagt, dass sie glaube, irgendwer vermittle ihr Botschaften über das Fernsehen, es käme ihr so vor, als sei das Programm für sie ganz persönlich gemacht. Damals hatte er versucht ihr das Ganze auszureden, er hatte sie aufgefordert die Kiste besser aus zu lassen, aber natürlich hatte sie nicht auf ihn gehört. Überhaupt, Monica war beratungsresistent. Sie war auf einem Trip und der würde in einem Alptraum enden. Aber er war machtlos. Hier glaubte man wer weiß was zu entdecken, doch er wusste, was sie bekommen würden, wäre nur ein weiteres Problem.

Christian machte sich, als er

im Bett lag, ganz andere Gedanken.

Hotel Taschenberg-Palais

Gibt es geheime Weltregierung?

Er plante den Wettbewerb. Joseph hatte ihm gute Leute

versprochen, gleich morgen wollte er sie zusammenrufen.

Sie würden insgesamt 9 Sender bilden, 8 im Paradies, einen auf der Erde. Alle würden im Paradies zu empfangen sein und die einzelnen Einschaltquoten würden täglich miteinander verglichen werden. Die große Zuschauerfrage wäre: „Wer spricht denn da?“ Er hoffte sehr, dass es ihm ebenfalls gelingen würde, die Stimme einzufangen, denn er war nun mal gewinnsüchtig. Er wollte am Ende den Wunsch bei Joseph freihaben. Was er sich wünschte? Er wusste es noch nicht, aber er würde darüber bestimmt gut nachdenken.

Wird Hühnerfleisch durch Abwaschen hygienischer?

Zubereiten von Hühnerfleisch

Abgelaufenes Essen:

Dänischer Supermarkt verkauft, was andere wegschmeißen

Dänischer Supermarkt verkauft, was andere wegschmeißen

Dänischer Supermarkt verkauft, was andere wegschmeißen
28.11.2016 • 13:59 Uhr – Anfang 2016 wurde in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen
der Supermarkt „WeFood“ eröffnet, wo die Lebensmittel verkauft werden, deren
Mindesthaltbarkeitsdatum schon überschritten ist. Unerwartet wurde er so
populär, dass eine zweite WeFood-Filiale im Viertel Nørrebro
eröffnet wurde. Das berichtet die Zeitung The Local…

Israel: Boeing 747 bei Brandbekämpfung im Einsatz

Joseph lag ebenfalls noch wach im Bett.

Er musste Monica benachrichtigen, doch das war mit einem Risiko verbunden, denn wie schon erwähnt, wenn er tätig wurde, dann hatte Satan die gleichen Möglichkeiten. Wie würde Satan die Situation für sich nutzen? Aber Monica nicht einzuweihen war unfair, sie musste wissen, dass sie in einem Wettbewerb stand. Er entschied nach einigem Hin und Her es durch einen Traum zu versuchen.

Und so schloss er die Augen und sein Geist

machte sich auf den Weg zu seiner Enkelin.

Informationen über Kontoführungsgebühren

Am nächsten Morgen standen Joseph und Christian

früh auf und sie begaben sich in das Fernsehkontrollgebäude.

Dort saßen auch zu dieser frühen Stunde schon viele Beobachter vor ihren Bildschirmen und machten sich Notizen. Joseph sprach mit dem Abteilungsleiter und zusammen gingen sie in einen etwas Abseits liegenden Raum. Dort war genügend Platz für 8 Arbeitsplätze. Sie sollten im Kreis aufgestellt werden und jeder sollte dabei hinter einer Glasabschirmung sitzen. Es gab für jeden einen bequemen Fernsehsessel, einen Bildschirm und eine Fernbedienung. Außerdem würde für Getränke und Naschereien gesorgt. Mit der technischen Umsetzung sollte, so ordnete es Joseph an, sofort begonnen werden. Der 1. Advent war nicht mehr lange hin.

Christian meinte, es sei vielleicht sinnvoll, wenn sie auch hier Monicas Bildschirm empfangen könnten und so wurde noch ein neunter Bildschirm aufgestellt.

Sicher, Christian konnte sich natürlich auch etwas Besseres vorstellen als wochenlang fernzusehen, aber die Aufgabe reizte ihn und der freie Wunsch motivierte. Er wollte aber in erster Linie hinter das Wesen der Stimme kommen, denn auch ihm war sie nicht fremd. Er hatte auch schon mal so eine ähnliche Stimme gehört, damals in Ibiza. Dort hatte er mit seinem besten Freund Urlaub gemacht und sie hatten viele Tage damit verbracht auf der Terrasse einer Strandbar zu sitzen und einen Joint nach dem anderen zu rauchen. Sie hatten den schönen Mädchen zu gewunken und viel geflirtet. Damals war er Single gewesen und er war froh darüber, denn so war es kein Problem jeden Tag mit einer anderen Perle ins Bett zu gehen. Meistens war es irgendwo hinter den Felsen zu den Schäferstündchen gekommen. Eine wirklich coole Zeit. Ja, und irgendwann war es dann passiert. Ein Straßenköter kam zu ihm und hielt ihm eine Predigt. Er machte ihm Vorwürfe und nannte ihn einen Schürzenjäger und Tun nicht Gut. Er konnte den Hund tatsächlich Wort für Wort verstehen, obwohl dieser die Lefzen nicht bewegte. Und nach diesem Hund kam ein weiterer und irgendwann sprach praktisch jeder Hund mit ihm. Und alle schienen sauer auf ihn zu sein. Sie warfen ihm vor, dass er sich nicht um eine vernünftige Ausbildung kümmerte, sie klagten ihn wegen der vielen Frauen an und behaupteten, er würde sich gerade die Zukunft versauen. Zum Glück hatte das Ganze irgendwann aufgehört, denn er hatte die Drogen weggelassen, denn damals hatte er diese dafür verantwortlich gemacht.

Was ist erlaubt bei Bewerbungen?

Aber er hatte auch gedacht, die Stimme war irgendwie

göttlich, seiner Meinung nach sogar die Stimme einer Göttin.

Er tippte auf die Erdgöttin. Sie war in der Lage die Dinge zum Sprechen zu bringen. Sie war der Geist der Materie und damit war sie alles was es auf der Erde gab. Sie konnte aus jeder Pore sprechen und so eben auch aus den Hunden. Er fragte sich nun, sprach sie auch aus dem Fernsehen? Nun, und konnte sie auch aus den Fernsehern des Paradieses sprechen? Wenn es nicht ihre Materie war, vielleicht nicht. Er fragte Joseph nach der Herkunft der Fernseher und er war beruhigt zu hören, dass diese alle Importe waren. Der Platz im Paradies reichte nicht für eine solch aufwendige Industrie. Den Fernseher mit Computereigenschaften in Josephs Wohnzimmer, den hatte man auch aus irdischen Bauteilen hergestellt. Den Entwurf dazu hatten sie von Monica, denn natürlich, wenn Satan sich ihre Entwürfe und Arbeitsproben angeschaut hatte, dann wusste auch Joseph davon. Und ihm hatte das Konzept von einem Fernseher mit Computereigenschaften sehr gut gefallen. Das Konzept war ihm logisch und konsequent erschienen und so hatte er sein O.K. dazu gegeben, dass dieses Konzept im Paradies umgesetzt wurde. Für ihn war es nur ein einfacher Federstrich gewesen, aber es hatte einer Reihe von Paradiesbewohnern eine interessante Arbeit verschafft.

Und eine gute Arbeit war im Paradies sehr wichtig.

OlympiaRouter richtig verschlüsseln

Monica hatte in ihrem Konzept

auch die Herstellungsweise festgelegt.

Sie wollte dafür nicht ein großes Industrieunternehmen, sondern viele kleine, verteilt auf der ganzen Welt. Der Rechner würde also überall Arbeitsplätze schaffen und es ermöglichen, dass die Menschen sich ihren Rechner ganz individuell zusammenstellten. Alles lief über das Internet, die Präsentation, die Bestellung, die Rechnung und so weiter. Dann erging der Auftrag an die Produktion und nach spätestens drei Tagen sollte das Gerät auszuliefern sein. Der Kunde konnte sich das Gerät vor Ort mitnehmen oder es wurde zugeschickt.

So hatte er es dann auch im Paradies realisiert, nur hier war das Problem der Hardwarenachschub. Es war nicht so einfach auf der Erde Computerteile in großen Stückzahlen zu kaufen, ohne dass jemand nach den Produkten fragte. Es gab für einige Bauteile nur zwei Lieferanten, sie teilten den gesamten Weltmarkt unter sich auf und die wollten immer ziemlich genau wissen, was man aus den Teilen baute. Es war ein kompliziertes Geschäft, denn wenn man zu einem großen Konkurrenten von einem guten Kunden wurde, dann konnte der schon mal böse werden und ging mit seinem nächsten Auftrag zum zweiten Anbieter. Da gingen Milliarden schnell verloren. Doch bisher hatten sie sich durchwurschteln können. So groß waren die Stückzahlen im Paradies noch nicht, die Leute waren auch mit einem älteren Gerät zufrieden. So viele Programme gab es im Paradies bisher sowieso noch nicht zu sehen. Die Menschen schauten generell weniger Fernsehen als auf der Erde. Schließlich gab es hier auch genug anderes zu tun. Joseph war darum gespannt, wie dieser Wettbewerb bei seinen Bewohnern wohl ankam. Würden sie sich die Sache überhaupt anschauen? Monica glaubte ja daran. Sie war von ihrer Zapperei total begeistert, ja, sie war fasziniert. Der Rechner sprach zu ihr und erzählte ihr interessante Dinge. Viel ging es um die Probleme der Welt. In seinem Traum letzte Nacht, hatte er sich eingehend mit ihr darüber ausgetauscht. Sie hatte demnach nicht nur das Gefühl, dass jemand über den Fernseher mit ihr sprach, nein, sie hatte das Gefühl, dieser Jenige steckte in ihr drin und schaute durch ihre Augen. Er hatte sie gefragt, ob sie wüsste, wer das sei, und die Antwort überraschte ihn. Sie glaubte ein neuer Gott schaute durch sie hindurch. Jemand der einfach alles wusste und dennoch völlig fasziniert davon war, mit ihr gemeinsam in die Wohnzimmer der Menschen zu schauen. Es war für diesen Gott offensichtlich eine völlig neue Perspektive, die ihm auch ganz neuartige Einsichten verschaffte. Sie sei seine Sekretärin. Sie sei sein Finger. Ja, sie erklärte ihm, dass sie den Gott in ihrem Finger spüren konnte, es war seine Macht, die ihn bewegte und die dadurch entstehenden Szenen, die gäben seine Stimme wieder. Sie meinte zu dem Wettbewerb, sie sei sich nicht sicher, ob dies wirklich jeder so machen könnte wie sie. Sie fand die Idee auch andere nach der Stimme suchen zu lassen ganz gut und sie war auch bereit mitzumachen. 4 Wochen war zwar eine lange Zeit, aber sie wollte ihre Internetseite sowieso erst nach Neujahr ins Netz stellen und deshalb hatte sie dazu die nötige Zeit. Joseph meinte zu ihr, dass sie vielleicht besser in dieser Zeit nicht kiffen sollte und Monica war einsichtig und meinte auch, es wäre gut bei dieser Arbeit nüchtern zu sein. Er fragte sie, was sie sich wünschen würde, wenn sie gewänne und da meinte sie:

„Ich will einen lieben Mann, der mir zur Seite steht und

mir hilft das Bombini auf die Welt zu bringen.“

Glaubst Du denn nicht, dass Du diese

Aufgabe schon mit Deiner Internetseite geschafft hast?“

Nein, Großvater, dann geht es doch erst richtig los. Ich muss in Talkshows gehen, ich muss Interviews geben, ich muss Kontakte knüpfen, ich weiß nicht was mich noch alles erwartet. Weltberühmt zu sein ist nicht einfach heutzutage, und als Gottes Sekretärin schon mal gar nicht.“

Wolfgang hatte Mirage zu sich in das Gartenhäuschen mitgenommen. Der Hund hatte ihn gleich als den geliebten Freund von seinem alten Frauchen erkannt und wich nun nicht mehr von seiner Seite. Joseph hatte nichts dagegen, im Gegenteil, denn er hatte im Moment nicht die Zeit sich um ihn vernünftig zu kümmern. Er musste jetzt diesen Wettbewerb vorbereiten. Wolfgang hingegen hatte keine konkreten Pläne und so wollte er mit dem Hund einen großen Spaziergang über die Felder und durch den schönen Wald machen.

Mirage freute sich überschwänglich und tanzte um Wolfgangs Beine,

ihm konnte es nicht schnell genug gehen, der letzte große

Spaziergang lag schließlich schon ein paar Tage zurück.

Donald Trump

Wolfgang verzichtete auf eine Leine, Mirage sollte

die Freiheit haben zu laufen, rennen, schnüffeln und jagen.

Um in den Wald zu kommen, brauchte er nur durch den Garten zu gehen, dann ging es einen längeren Feldweg entlang und schon befand man sich in einem herrlichen Wald mit vielen großen, alten Bäumen. Im Wald tummelte sich das Leben und Mirage war bald schon nicht mehr zu sehen. Er war auf der Suche nach einem Bach und als Wolfgang ihm durch die Büsche folgte, da fand er den Hund tatsächlich an einem kleinen Wasserlauf. Mirage stand im Wasser und bellte. Er hatte den Bau einer Wasserratte gefunden. Die wollte er jetzt aus ihrem Haus vertreiben und er forderte Wolfgang auf, ihm dabei zu helfen. Das Loch des Eingangs musste vergrößert werden. Mirage kämpfte sich schon voran und er sah dabei aus wie ein Schwein. Er war wirklich von Kopf bis Pfote mit Schlamm überzogen. Wolfgang ließ ihn sich an dem Loch austoben und nahm selbst auf den Wurzeln einer großen Kastanie Platz und packte einen Joint aus. Er wusste, das konnte jetzt lange dauern, bis Mirage sein Ziel aufgeben würde. Wolfgang ging davon aus, dass in dem Bau keine Ratte mehr zu finden war. Sie war mit Sicherheit schon längst durch einen Notausgang verschwunden.

Aber Mirage hatte seinen Spaß.

Vögel auf dem Parkplatz

Nach einer halben Stunde des Wühlens gab er endlich auf.

Er kam zu Wolfgang und schüttelte sich. Wolfgang warf ihm ein paar Mal einen Stock ins Wasser und Mirage holte ihn folgsam. So gebadet sah er schon nicht mehr ganz so schlimm aus und Wolfgang machte sich mit ihm auf den Rückweg.

Dabei dachte er an Joseph und Christian. Er musste zugeben, Beide waren ihm an sich recht sympathisch, aber ihr wahnsinniger Stimmen-Wettbewerb ärgerte ihn. Wie konnten sie nur so verrückt sein und sich auf so einen Unsinn einlassen? Sie würden Monica damit immer tiefer in die Katastrophe treiben. Er wusste es einfach aus eigener Erfahrung, wenn man sich auf diese Stimme einließ, dann war man bald schon völlig verloren.

Er hatte versucht seine Sicht der Dinge zu erklären, aber Beide schienen

ihm gar nicht richtig zugehört zu haben.

Rentnerpaar

Auch die Idee, dass durch die Landung des Paradies-Bombini

das Paradies auf Erden erschaffen werden sollte war ihm suspekt.

Für ihn war das irgendwie faschistisch. Alle kämpften zusammen, und zwar nicht nur um das tausendjährige Reich zu erschaffen, nein, es sollte praktisch für immer sein. Klar, auch er fand eine Welt ohne Geld super, er brauchte nur an die bequemen Schuhe zu denken, die er sich besorgt hatte. Auf der Erde würde er sich so einen tollen Schuh gar nicht leisten können. Er war von einem Schuhmacher mit Liebe gemacht worden. Der Schuhmacher war glücklich gewesen, dass der Schuh so gut passte und dass er gefiel, nun und er war gut gelaunt, weil dieser Schuh zudem umsonst war. Im Paradies arbeitete man nur für das Ergebnis, nicht für Geld. Nun, und klar, wenn jeder so dachte, dann funktionierte das System wirklich super. Aber auf der Erde? Es gab dort wirklich sehr viele Arbeiten zu erledigen, die machte man nicht freiwillig. Joseph machte sich seiner Meinung nach einen schlanken Fuß, er profitierte am Ende auch von den schlechten Arbeitsbedingungen im asiatischen Raum. Denn, was glaubte er denn, woher die vielen Computerbauteile kamen? In seinen Augen neigte Joseph dazu sich bei allem immer nur die Rosinen heraus zu picken. Er nahm nur die besten Köpfe und sympathischsten Geister bei sich auf und er bot einem Schuhmacher auch nur einen Platz im Paradies an, wenn er einen Schuhmacher brauchte. Und mit der Zeit entzog er der Erde damit die positivsten Seelen. Sicher, Satan entnahm zugleich die negativen, schädlichen Geister. Aber hieß das nicht, am Ende blieb der Erde nur noch das Mittelmaß. Zu unvollkommen für das Paradies und nicht böse genug für die Hölle? Und wenn Joseph mit seinem Bombini auf die Erde kam, würde das nicht zu einer faschistischen Gesellschaft führen? Wir, die unsterblichen Übermenschen und ihr die sterblichen Normalos? Würde das wirklich zu einer besseren Welt führen, oder würde man am Ende dieses Ereignis der Landung nur noch verfluchen? Er wollte eigentlich lieber, dass die Welt so unabhängig blieb wie sie war. Jeder glaubte was er wollte und jeder Staat suchte sich seine eigene Lösung. Nur, fragte er sich, wurde dies nicht schon allein durch die Globalisierung unmöglich gemacht? Auch der Gedanke einer Ein-Welt-Regierung war ihm gar nicht recht.

Wolfgang sah darin eine Einschränkung der Vielfalt, doch die war es ja

gerade, die neue Entwicklungen ermöglichte.

Obama postet bewegende Homage an seine Töchter

Wolfgang betrachtete die riesigen Bäume

und pflückte sich am Waldrand ein paar Brombeeren.

Seiner Meinung nach musste die Natur das Sagen haben. Der Mensch musste von dem üblen Trip herunterkommen, dass er sich die Welt untertan machen sollte. War es nicht genau umgekehrt, der Mensch musste sich unter die Gesetze der Natur stellen? Wer die Natur versuchte zu beherrschen, der sägte doch eigentlich nur an dem Ast auf dem er saß.

Satan Junior hatte ihm von den Rückwärtsgewandten des 24. Jahrhunderts erzählt und er war sich nicht sicher, ob diese Rückwärtsgewandten nicht die vernünftigere Lebensphilosophie hatten. Da waren zum Beispiel die Menschen aus Butan im Himalaja. Sie strebten nicht nach irgendwelchen Konsumgütern sondern nach dem wahren Glück. Und dieses Glück fanden sie in den vermeintlich kleinen Dingen des Alltags. Bildung wurde bei ihnen groß geschrieben, aber auch die Meditation. Sie glaubten an die Wiedergeburt, was ihm ganz sympathisch war.

Denn, wer davon ausging, dass er auf die Welt zurückkam, dem war

daran gelegen, dass diese auch in Zukunft lebenswert blieb.

Nico Rosberg

Für sich selbst sah er die Sache ganz

entspannt. Würde er in die Hölle kommen, so als Richter.

Würde er wiedergeboren, dann wäre er zufrieden und käme er in das Paradies, nun dann würde er sich schnell auf die Liste zur Wiedergeburt eintragen, denn die Vorstellung auf ewig im Paradies-Bombini fest zu hängen fand er fürchterlich langweilig. Er sah das Leben als den eigentlichen Clou. Das Leben war super, gerade weil es nicht unendlich war. Egal, welches Schicksal einen ereilte, man konnte sich trösten, es war nie für immer. Doch für immer in einem Verließ zu stecken oder aber auch auf ewig im Paradies zu leben, er war überzeugt, beides war gleich schlimm, denn für Beide war es eine Endstation. Das Leben auf der Erde schenkte einem jedoch immer wieder neue Perspektiven. Er ermöglichte die Weiterentwicklung, das Abenteuer, den Rückschlag und den Fortschritt. Unsterblichkeit war dabei sehr hinderlich. Seiner Meinung nach war es gerade der Tod, der die wahre Lösung, ja, Erlösung darstellte.

Als er wieder in der Hängematte lag und genüsslich einen Kaffee trank, da klopfte es plötzlich an der Tür. Er ging öffnen und vor ihm stand ein relativ junger Mann in einer grünen Latzhose. Er stellte sich als Copernikus der Gärtner vor. Copernikus? Der Copernikus? Es stellte sich heraus, dieser Gärtner war tatsächlich der berühmte Copernikus des 16. Jahrhunderts. Wolfgang bat ihn natürlich mit offenen Armen herein, denn so einen großartigen Mann traf man selbst im Paradies nur selten. Copernikus war auch heute noch auf der ganzen Welt berühmt. Er hatte mit seinen Erkenntnissen dafür gesorgt, dass das alte Weltbild einer zentristischen Weltsicht abgelöst wurde. Seit Copernikus die Sterne und Planeten studiert hatte war klar, nicht die Sonne drehte sich um die Erde sondern die Erde und auch alle anderen Planeten drehten sich um die Sonne. Die einzige Ausnahme war der Mond. Das war wirklich absolut revolutionär gewesen.

Die sogenannte copernikanische Wende veränderte

für alle das Bild von der Erde.

Er bot Copernikus eine Kaffee an und

fragte ihn wie es ihm denn nun gehen würde.

Denn, Wolfgang wusste, Copernikus war seine Erkenntnis nicht leicht gefallen. Ihm war durchaus die Tragweite seiner Berechnungen klar gewesen und darum hatte er sein berühmtes Buch über die Planetenbewegungen auch erst auf seinem Sterbebett zum Druck frei gegeben.

Copernikus nahm den Kaffee gerne an und setzte sich mit Wolfgang in den Wintergarten und sprach: „Ja, bei der Erde habe ich Recht behalten, aber das Paradies ist allen Vorstellungen zum Trotz tatsächlich eine Scheibe. Hier dreht sich die Sonne um das Bombini. Oberhalb der Scheibe befindet sich das Paradies, unterhalb erstreckt sich die Hölle. Und damit hätte ich damals nicht gerechnet. Ich hielt das Paradies für unendlich groß.“

Das hat mich auch überrascht. Ich hätte gedacht Gott ist weitsichtiger und hätte ein Paradies erschaffen, in dem für jeden anständigen Menschen ein Platz frei ist. Nun stellt sich jedoch heraus, das Paradies ist doch sehr begrenzt und bietet nur einer kleinen Gruppe von Menschen einen Lebensraum.“

Ja, dies ist wirklich eine dumme Sache. Ich frage mich, wollen die Menschen in diesem Fall wirklich die Wahrheit wissen?“

Was hältst Du denn von der Idee, dass das

Paradies-Bombini auf der Erde um Asyl bittet?“

Sophia Thomalla

Ich denke, uns bleibt kaum eine andere Wahl.

Durch die Bevölkerungsexplosion platzen wir aus allen Nähten. In der Hölle soll es ja noch schlimmer sein. Satan weiß seit den letzten zwei Weltkriegen gar nicht mehr wohin mit all den Mördern. Wenn ein guter Christ oder Moslem nicht ins Paradies kommt, sondern wiedergeboren wird ist das ja nicht wirklich problematisch, aber wenn die wirklich negativen Geister ebenfalls wiedergeboren werden, dann ist das schon ein Problem.“

Sag, warum widmest Du Dich denn nicht weiter

den Sternen sondern arbeitest als Gärtner?“

Über die Sterne und das Universum ist hier im Paradies praktisch alles bekannt. Es gibt eine hervorragende Karte fast aller Sterne und Planeten. Es gibt darum nur noch wenig zu erforschen. Bei den Pflanzen allerdings sieht das ganz anders aus. Wir wissen einfach nicht, wie sich eine außerirdische Pflanze hier im Paradies verhält. Darum befinden sie sich auch in solchen Gewächshäusern. Und dies bedeutet, man muss sich um ihre Bedürfnisse kümmern. Und darum sollte ich jetzt vielleicht mal mit dem Gießen beginnen. Magst Du mir helfen?“

Na klar, ich habe zu Hause übrigens auch einen ganz besonderen Baum in der Wohnung. Er hat mit mir zusammen im Keller gelebt und wirklich harte Zeiten überstanden. Jetzt gedeiht er dafür um so prächtiger, seit er endlich mehr Licht bekommt. Ich liebe diesen Baum sehr, denn er erinnert mich daran, dass einen harte Zeiten am Ende selbst härter machen.“

Und, bist Du hart im Nehmen?“

"Eine schrecklich nette Familie"

Ich denke, so schnell haut mich nichts

mehr um, wer die Hölle bei sich in den eigenen

vier Wänden erlebt hat, den schockt so schnell nichts mehr.“

Nun, dann überlasse ich Dir die große Gießkanne, sie ist mir nämlich immer schon viel zu schwer.“

Kein Problem, wenn Du mir sagst, was ich hier tun kann, dann kümmere ich mich gerne um die Pflanzen hier, solange ich da bin.“

Wie lange bleibst Du denn?“

Ich habe keine Ahnung. Ich bin ein etwas unfreiwilliger Gast.“

Nun, dann wünsche ich Dir eine gute Zeit hier, bedenke, es ist eine absolute Auszeichnung für einen Sterblichen sich hier aufhalten zu dürfen.“

Wieder Zwillinge! Sandy Meyer-Wölden über ihr Babyglück

Joseph ging noch mal in das C/Fern-S/W-eh-

Kontrollzentrum und suchte nach dem Abteilungsleiter Johannes.

Er war ein alter Hase, auch was das Fernsehen anging, und schon seit den Anfängen des Schwarz-Weiß-Fernsehen mit dabei. Zu Beginn waren sie mit ein paar Fernsehbildschirmen ausgekommen, doch mittlerweile gab es Tausende verschiedene Programme auf der Erde und es kamen ständig neue hinzu. Deshalb hatten sie irgendwann mit der ganzen Technik in ein großes, modernes Gebäude umziehen müssen. Es gab verschiedene Abteilungen, die Größte war die Abteilung Politik. Dort saßen über Hundert Mitarbeiter jeweils immer vor 12 Bildschirmen und sie verfolgten darüber die Meldungen und Nachrichten. Sie machten sich entsprechend der Lage mal mehr oder weniger Notizen. Diese Notizen wurden dann von anderen Mitarbeitern noch einmal zusammengefasst und zu einem Gesamtbild zusammengetragen. Dieses Gesamtbild ging dann als Nachricht an die paradiesischen Medien wie Radio, Fernsehen und Zeitungen. Natürlich erhielten auch die Religionsführer ein Dossier und auch in Josephs Büros wurden diese Mitteilungen intensiv studiert. Bei Joseph selbst kamen am Ende dann aber nur noch die wirklich entscheidenden Dinge an. Zum Beispiel wer gerade wo Kanzler oder Präsident geworden war, welche Partei sich neu gründete oder gerade unterging und wie die Lage am Finanzmarkt war. Politik war nicht gerade Josephs Lieblingsthema, seit er die Sekularität akzeptiert hatte. Kirche und Staat sollten danach von einander getrennt sein. Er hatte zwar Bedenken gehabt, denn seiner Meinung nach hingen diese Dinge eng miteinander zusammen, aber die Menschen wollten Religion als Privatangelegenheit sehen. Und so hatte er sich diesem Trend gefügt und sich seinerseits von der Politik weitestgehend fern gehalten. Monalisa hatte ihn deshalb kritisiert. Sie war der Meinung diese Abwendung von der Politik machte es Satan Senior erheblich leichter mit dem Mittel der Bestechung, Lüge und Heuchelei entscheidenden Einfluss zu nehmen.

Joseph jedoch war mit der Sekularität mittlerweile

sehr einverstanden, denn er hatte so erheblich weniger zu tun.

Er sagte sich, wenn er sich um die Politik kümmern müsste, dann hätte er erheblich weniger Freizeit. Und diese Freizeit war ihm sehr wichtig. Er wollte sich nicht mit den verschlungenen Pfaden der Gesetzesbildung die wertvolle Zeit stehlen lassen. Zumal er den Eindruck hatte, dass die Religion nur wenig ausrichten konnte. Die wahre Macht lag zur Zeit in den Händen der Banker. Sie bestimmten, was gespielt wurde. Wenn er also wirklich Einfluss nehmen wollte, dann müsste er sich um die Banken kümmern. Doch die standen voll unter dem Wirken Satans. Der kannte sich in dieser Branche wirklich gut aus. Wenn Joseph hätte aktiv werden wollen, dann hätte er sich mit Fonds und Aktien beschäftigen müssen. Er aber hielt das ganze System für falsch. Geld war ein übles Geschäft und begünstigte immer nur die, welche sowieso schon viel zu viel davon hatten. Seiner Meinung nach gab es nur eine Chance, wenn das gesamte System zusammenbrach. Doch noch herrschte in den entsprechenden Kreisen die Meinung vor, ohne dieses Finanzsystem ginge die Welt unter. Das dieses Finanzsystem die Welt jedoch gerade in den Abgrund trieb, dass wollte niemand wirklich erkennen. Er unterstütze daher lieber die alternativen Bankkonzepte. Da gab es einige, die zum Beispiel Minikredite an die Ärmsten vergaben. Das war eine durch und durch vernünftige Sache. Es gab auch Banken, die ganz besonders darauf achteten, das mit ihrem Geld nachhaltige und umweltfreundliche Projekte finanziert wurden. Auch diesen Leuten ließ er seelische Unterstützung zu kommen. Aber alle anderen hielt er im Grunde für Verbrecher. Von denen kam kein Einziger ins Paradies. Zumal er dort Banker überhaupt nicht gebrauchen konnte.

Sie waren alle Satans Angelegenheit und nicht wenige von ihnen

würden sich in der höllischen Zwangsarbeit wieder finden.

Joseph wusste, dieses System von Schulden

und Gewinnen würde irgendwann zusammen-

brechen. Spätestens wenn das Erdöl versiegt war.

Erdöl und Geld hingen einfach sehr eng miteinander zusammen. Dies lag daran, dass die Erdölindustrie die größten Umsätze machte. Sie waren die besten Kunden der Bank und darum unterstützen sie sich gegenseitig. Wenn man also wirklich etwas Entscheidendes verändern wollte, dann mussten die Banken und die Erdölindustrie beseitigt werden. Doch noch war das Jahr 2006 und die Banken regierten die Welt. Eine Veränderung war noch nicht in Sicht. Aber sie würde so sicher kommen, wie der letzte Liter Öl.

Warum sollte er sich also in dieses Geschäft einmischen,

es würde sich selbst vernichten, irgendwann.

Vogelmumie

Aktualisiert am 28. November 2016, 13:12 Uhr

Der Hausmeister eines Aachener Museums hat im Keller des Gebäudes

zufällig eine jahrtausendealte Vogelmumie aus Ägypten entdeckt. Bei der Falkenmumie

soll es sich um ein typisches Produkt der ägyptischen Spätzeit um 800 v. Chr. handeln.

Joseph traf Johannes auf dem Gang zum großen Kontrollraum.

Sie gingen gemeinsam hinein und Joseph war wie immer total erstaunt, wie viele Menschen hier arbeiteten. Sie gingen zu einem großen Pult, welches mit mehreren Bildschirmen bestückt war. Dies war Johannes Arbeitsplatz. Zu ihm wurden die wichtigsten Sendungen geleitet und gerade wenn es mal wieder eine große Katastrophe gegeben hatte, dann liefen bei ihm alle wichtigen Kanäle zusammen. Jetzt jedoch war bei ihm nicht viel los und er konnte sich Josephs Problem widmen. Joseph war auf der Suche nach geeigneten Wettbewerbteilnehmern. Johannes überlegte mit ihm, wer den Auftrag erhalten sollte. Natürlich war die Teilnahme freiwillig, aber die Aussicht auf einen freien Wunsch, die war für viele sehr attraktiv. Johannes machte mehrere Vorschläge und nach einigen hin und her entschieden sie sich für ein Losverfahren. Jeder sollte sich bewerben können und das Los würde entscheiden.

Den Zufall hier sprechen zu lassen gefiel Beiden sehr gut.

Ihrer Meinung nach war der Zufall meistens viel effektiver

und gerechter als eine bewusste Entscheidung.

Prinz_George_Hobbies

Johannes wollte gleich am kommenden Tag entsprechende Lose verteilen und schon am nächsten Feiertag konnte die Ziehung stattfinden. Damit war sichergestellt, dass der Wettbewerb rechtzeitig zum 1. Dezember starten konnte.

Einige technische Fragen mussten noch geklärt werden, doch so wie

es aussah, würden ab dem 1. Dezember alle Paradiesbewohner

mit einem Fernseher diesen Wettbewerb verfolgen können.

Ford Mustang GT "Tune it safe"

Damit war für Joseph alles in die Wege geleitet

und er konnte sich mit seinem nächsten Termin auseinander setzen.

Der Bombini-Ausflug mit Wolfgang. Diese Verabredung war ihm sehr wichtig, denn er wollte Wolfgang mal so richtig auf den Zahn fühlen. War er wirklich der Richtige für seine Enkelin? Würde er ihr durch die schwierige Zeit helfen können, die ihr bevorstand? Er war im Moment der Meinung, dass Christian vielleicht doch die bessere Lösung war. Er war offen für Neues, er war begeisterungsfähig und er würde Monica mit Sicherheit ganz gut beraten können, sollte sie das Spiel doch noch gewinnen. Über die noch fehlende Liebe machte er sich wenig Gedanken, denn dies war immer noch seine größte Fähigkeit. Wenn er den Pfeil Amors betätigte, dann war es schwer dem zu entgehen.

Außerdem hatte er ja immer noch das Gerät, mit ihm ließ sich der Pfeil

ganz besonders gut lenken und zur Not auch wieder herausziehen.

Nur, sollte Monica das Spiel tatsächlich verlieren,

dann war Christian sicherlich nicht ganz der Richtige.

Er liebte nun mal den Erfolg. Mit Misserfolg kam er erheblich schwerer zurecht. In dem Fall schien ihm Wolfgang der passendere Partner zu sein. Diese Frage würde jedoch noch eine Weile offen bleiben müssen, jetzt ging es erst mal um die mysteriöse Stimme. Joseph fragte sich immer wieder, wer da aus dem Fernseher sprach. Nun, er war es nicht. Und Satan auch nicht. Doch wer konnte so viel Macht haben, dass er mit Hilfe des Zufalls ein Gespräch führen konnte. Was war das für ein Gott, den Monica in sich spürte? Sollten er und Satan vielleicht einen noch unbekannten Konkurrenten haben? Denn eines war klar, normalerweise hatten nur sie die Macht über den Zufall. Ja, diese Macht war ihr ganz eigenes Ding. Sie mochten ihren Mitarbeiten viele besondere Fähigkeiten schenken, doch den Zufall, den beherrschten nur sie.

Wenn es also jemanden gab, der durch zufälliges Zappen Botschaften vermitteln konnte, dann konnten es eigentlich nur er und Satan sein.

Doch in diesem Fall waren sich Beide sicher, sie waren es nicht,

der aus Monicas Fernseher sprach.

Aus dem Job heraus bewerben

Joseph ging nach einem ausgefüllten

Tag im Kontrollzentrum und Büro nach Hause.

Was machte Mirage? Joseph hatte sich an seinen vierbeinigen Begleiter schon sehr gewöhnt und nun vermisste er diesen friedliebenden Hund. Er war schon etwas erstaunt gewesen, mit welcher Freude Wolfgang von ihm begrüßt worden war. Er hatte zwar gewusst, dass Mirage sehr an Wolfgang gehangen hatte, aber dass diese Liebe so groß war, dass hätte er nicht gedacht. Zumal er fand, er selbst war doch auch sehr liebenswert.

Aber Mirage hatte sich ziemlich deutlich an Wolfgangs Seite gestellt.

Was hatte Wolfgang, was er nicht geben konnte?

K_fed

Statt also direkt nach Hause zu gehen, beschloss er,

Mirage bei Wolfgang aufzusuchen und nachzu-

schauen, was die Beiden machten.

Er betrat den Vorgarten des Gartenhäuschens und sah Wolfgang mit Copernikus auf der, dem Häuschen vorgelagerten, kleinen Terrasse sitzen. Sie schienen sich gut zu unterhalten, doch als Joseph auf sie zu kam, unterbrachen sie ihr Gespräch und begrüßten ihn freundlich. Wolfgang lud Joseph ebenfalls zu einem alkoholfreien Bier ein und der Kommandant nahm erfreut über den netten Empfang auf der Terrasse Platz. Auch Mirage war ihm freundlich entgegengekommen und hatte sich streicheln lassen. Jetzt saß er neben ihm und Joseph dachte: „Na, dann mag er mich ja doch auch ein Bisschen.“

Copernikus war eigentlich kein großer Hundefreund, aber diesen ruhigen, freundlichen Gesellen, den musste man einfach gut finden. Er schien auch sprechen zu können, denn zwischendurch vernahm er immer wieder auch ein paar Kommentare, die nur aus dem Hundekopf kommen konnten. Wolfgang und er hatten sich zum Beispiel über die Größe des Universums unterhalten und zwei gegensätzliche Theorien erörtert. Wolfgang konnte sich vorstellen, dass das Universum irgendwann wieder zusammenschrumpfte und kollabierte um danach von Neuem zu entstehen, Copernikus hingegen glaubte an ein sich ewig ausbreitendes, unendliches Universum. Mirage jedoch erzählte von einer Badewanne gefüllt mit Millionen Universen.

Copernikus konnte sich jedoch nur schlecht

vorstellen, dass es mehrere Universen gab.

Ohio State University

Aktualisiert am 28. November 2016, 17:40 Uhr

Ein bewaffneter Mann hat auf dem Campus der Ohio State University

in der US-Stadt Columbus einen Großalarm ausgelöst. Ein Verdächtiger sei

tot,berichtete die Lokalzeitung „Columbus Dispatch“ auf Twitter. Ob er

durch Einsatzkräfte ums Leben kam oder sich selbst

tötete, blieb zunächst unklar.

RTL, Schwiegertochter gesucht, Streit, Beate, Irene

„Schwiegertochter gesucht“:

Streit mit Mutter Irene – muss Beate ausziehen?

Wolfgang hingegen sah Tausende von Universen, die sich ausdehnten und wieder zusammenfielen. Für ihn war das Bild von einem Gott, der inmitten von Millionen Seifenblasen in einer Badewanne saß zwar nur eine Fantasievorstellung, aber abwegig fand er sie nun auch nicht.

Copernikus fragte nun Joseph, was er von dem Bild halten würde, und Joseph wusste nicht so recht, was er sagen sollte. Auf der einen Seite hatte er während seiner Suche nie das Ende des Universums gefunden, es schien ihm unendlich groß zu sein, auf der anderen Seite sah auch er das Bild der Badewanne ganz deutlich vor sich. Er hatte sogar schon davon geträumt, dass er selbst in dieser Wanne gesessen hatte. Der Traum endete damit, dass eine Frau zu ihm in die Wanne gestiegen war. Doch schien ihm dieser Traum ein wahrer Traum gewesen zu sein. Und tatsächlich, er hätte nichts dagegen gehabt, wenn er sich die Wanne hätte teilen müssen. Im Paradies fand er jedoch so ohne Weiteres keine geeignete Partnerin. Nicht dass die Frauen im Paradies nicht schön genug gewesen wären, aber er war nun mal der Kommandant und da gehörte es sich einfach nicht, mit einer Schutzbefohlenen in die Wanne zu steigen. Und im Paradies waren alle Mitbewohner seine Schutzbefohlenen. Macht macht einsam, dies galt ganz besonders für ihn selbst.

Seine Frau auf der Erde war daher ein Luxus gewesen,

den er jedoch nicht angemessen gewürdigt hatte.

Bundespresseball

Hiltrud war zwar eine wirklich feine Dame

gewesen, eine schöne und liebenswerte Frau, aber

er sehnte sich wenn schon, dann nach einer richtigen Granate.

Er wollte eine Frau, die ihren eigenen Kopf hatte und sich trotzdem mit ihm auf einer gleichen Wellenlänge befand. Isis war so eine Frau, doch die war vergeben an Osiris. Die Mutter von Jesus war auch eine ganz herausragende Persönlichkeit, doch die hatte alles andere als Männer im Sinn. Es gab einige Frauen im Paradies, die ihm sehr gut gefielen, doch die wenigsten wollten mit ihm in eine Wanne steigen. Sex wurde im Paradies nämlich ziemlich klein geschrieben, ja, er verlor seine Bedeutung. Auch Marylin und Leonardo würden dies irgendwann feststellen. Es lag wahrscheinlich an der Tatsache, dass Mutter Natur sich gedacht hatte, wer keine Kinder großziehen muss, der braucht auch keine starke Libido. Jedenfalls ließ das Bedürfnis nach Sex irgendwann ziemlich nach. Es war daher notwendig sich im Paradies einen anderen interessanten Zeitvertreib zu suchen.

Joseph beantwortete Copernikus Frage nach der Badewanne indem er mit den Achseln zuckte. Er sagte: „Ich weiß es einfach nicht. Das Universum kann unendlich groß und einzigartig sein, es kann aber auch mehrere geben. Möglicherweise ist es ein absoluter Zufall, dass das Universum entstand, vielleicht ist es aber auch eine Alltäglichkeit. Wenn es einmal geschieht, dann ist es auch wiederholbar. Die Frage lässt sich wohl nur klären, wenn man das Universum verlässt und es sich aus der Entfernung betrachtet. Möglicherweise sieht man dann nicht nur Eines, sondern ganz viele. Allerdings weiß ich nicht, wie man aus dem Universum herauskommen soll. Europa hat da ja so ihre eigenen Ideen. Sie glaubt durch ein supermassives Schwarzes Loch daraus heraus zu kommen und sie will es versuchen. Nun, mir ist das Risiko ehrlich gesagt zu groß. Die Wissenschaftler stellen sich vor, dass in einem Schwarzen Loch alles auseinandergezogen wird und das will ich meinem Paradies-Bombini nicht zumuten. Aber Europa meint mit einem extrastarken Torsionsfeld um sich herum könnte es gehen. Und die Leute vom Forschungsbombini bestätigen diese Vermutung, denn sie reisen mit Hilfe eines Bombinis ohne Probleme durch ein Wurmloch. Auch dort herrschen große, gravitative Kräfte. Europa wird es ausprobieren und wenn möglich wird sie uns den Erfolg ihrer Mission mitteilen. Allerdings, wie sie aus einem anderen Universum heraus uns kontaktieren will, ich weiß nicht wie das gehen soll.

Aber es ist eine Chance auf Erkenntnis. Wir

werden das Ergebnis abwarten müssen.“

Herzogin Kate bei Tee-Party mit Dino im Naturkundemuseum

Mirage verstand das Problem nicht. Warum

sollte es hinter einem Schwarzen Loch nicht weitergehen?

Er hatte die Erfahrung gemacht, dass wenn man einer Maus in sein Loch folgte, dann fand man zwar vielleicht nicht die Maus, denn die haute durch einen Notausgang ab, aber wenn man Glück hatte, dann fand man einen Haufen kleiner Babymäuse und davon wurde man auch satt. Joseph klopfte Mirage auf die Schultern, denn er hatte Recht. Vielleicht fand man kein anderes Universum, aber unter Umständen entdeckte man Dinge, die man nicht erwartet hatte. Und oft war diese Entdeckung mehr Wert als dass, was man gejagt hatte. Er war deshalb auch nicht gegen Europas Expedition. Wer weiß welche Entdeckung sie machen würde? Und, nun ja, sie und ihre Crew waren unsterblich. Das Risiko war also überschaubar. Die Wissenschaftler, die jedoch behaupteten, in einem Schwarzen Loch höre alles auf, die Zeit bliebe stehen und nichts bewege sich mehr, nun die hielt er für Hasenfüße. Im Universum gab es nur Kreisläufe, ein statischer Zustand war etwas völlig Unsinniges. Es ging immer irgendwann und irgendwie weiter. Es gab sogar Wissenschaftler, die behaupteten irgendwann würden alle Schwarzen Löcher alles verschluckt haben und das Ende des Universums wäre letztendlich ein einziges riesiges Schwarzes Loch. Diese Vorstellung hielt er für absurd und reine Panikmache. Das Universum existierte nun schon fast 14 Milliarden Jahre und es machte überhaupt nicht den Eindruck verschluckt zu werden. Im Gegenteil, das Schwarze Loch war ehr der Motor des Universums, ja, es formte doch erst die Galaxien zu so wunderschönen Spiralen. Und in diesen Spiralen lag eine große Chance, denn sie bildeten habitable Zonen, also Bereiche, in denen genau die Bedingungen vorherrschten, die Leben ermöglichte. Schwarze Löcher waren also viel mehr als nur gefräßige Ungeheuer, Schwarze Löcher waren die Motoren für die Entwicklung. Sie brachten Ordnung in das Chaos, sie ermöglichten durch diese Ordnung Leben. Natürlich durfte man diesen Löchern trotzdem nicht zu Nahe kommen, denn sie waren absolut anziehend. Wenn man nicht gerade hindurch wollte, dann sollte man schon einen großen Bogen um sie machen.

Er fragte Wolfgang, ob er gerne so ein Schwarzes Loch mal aus der Nähe sehen wollte, doch der winkte ab, ihm waren diese Löcher einfach zu unheimlich. Er wollte lieber andere Planeten sehen und schauen, ob es dort ebenso zu ging wie auf der Erde. Joseph konnte ihm dies bestätigen. Im Grunde war es überall gleich, wenn auch in seiner Ausgestaltung sehr unterschiedlich. Aber wo es möglich war, da entwickelte sich das Leben. Er schlug Wolfgang vor einen Planeten zu besuchen, auf dem es bisher nur Pflanzen gab. Dann konnte er einen Planeten empfehlen, auf dem lebten kleine Tiere und große Pflanzen, die einzelnen Individuen sahen zwar den irdischen Lebewesen ähnlich, aber sie hatten alle ihre Besonderheiten. Die Anpassung an die Lebensbedingungen waren nun mal sehr vielgestaltig.

Doch Wolfgang wollte lieber einen Planeten sehen,

auf dem intelligente Lebewesen lebten,

also sogenannte Außerirdische.

Police Academy

Doch da zögerte Joseph, denn so eine

Begegnung war immer mit Problemen behaftet.

Er empfahl Wolfgang mal in die Stadt zu gehen und sich mit einigen der dort lebenden Außerirdischen zu unterhalten. Es gab im Grunde kaum einen Planeten, auf dem die Bewohner positiv auf einen Besuch reagierten. Es sei denn, die Intelligenz befand sich noch in der Steinzeit. Doch auch diese Bewohner sahen einen schnell als Eindringling. Eine Expedition auf einen bewohnten Planeten konnte Joseph nur empfehlen, wenn man sich sehr gut darauf vorbereitete. Dafür würde die Zeit, die Wolfgang im Paradies verbringen würde, aber bei Weitem nicht ausreichen. Doch er versprach Wolfgang, die Reise durch das Universum wäre auch so ein großartiges Erlebnis und er erinnerte ihn noch mal daran, dass Übermorgen der nächste Feiertag sei und sie dann so eine Spritztour machen konnten.

Wolfgang freute sich und gab sich damit zufrieden, dass sie nur an den Planeten vorbei fliegen und nicht direkten Kontakt aufnehmen würden.

Joseph und Copernikus verabschiedeten sich und als Joseph seinen Hund anschaute, da sah er, dieser klebte an Wolfgangs Bein. Also gut, sollte der Hund erst einmal bei Wolfgang bleiben, irgendwann ist der ja wieder weg, dachte Joseph ein ganz klein wenig eifersüchtig.

Erstaunliche Wirkung: Diese Pflanze

zerstört 98 % der Krebszellen in nur 16 Stunden

Wolfgang ging zur Hängematte und machte es sich darin gemütlich.

Mirage war etwas unglücklich darüber, denn von der Hängematte aus kam Wolfgang nicht an ihn heran um ihn zu streicheln. Pfiepend legte er sich in direkte Nachbarschaft. Wolfgang hatte ihm einen Napf mit Leckereien angeboten und nun warf ihm noch einen Keks zu und sprach beruhigend zu ihm. Morgen würden sie zusammen in die Stadt gehen, und zwar ohne Leine, versprach Wolfgang, dem immer noch etwas knatschigen Hund. Ohne Leine? Das war natürlich ein sehr verlockender Gedanke. Dass er dann natürlich sehr gut auf Wolfgang würde hören müssen, dass verstand sich natürlich von Selbst. Wolfgang wollte in ein Cafe gehen, indem einige Außerirdische regelmäßig verkehrten, wie Joseph ihm erzählt hatte. Auch Copernikus war schon öfter in diesem Cafe gewesen, denn er interessierte sich ganz besonders für die neu angestellte Kellnerin. Sie war eine Außerirdische und wie Copernikus sagte, in seinen Augen war sie eine Schönheit. Sie hatte lange, blonde Haare, die bis zu den Füßen zu reichen schienen. Genau konnte er es nicht sagen, denn sie trug diese Haarpracht zu einem kunstvollen Kopfschmuck geflochten. Ihre Figur war ganz nach seinem Geschmack, ihre Brüste waren riesig und ihre Taille war die eines Engels. Die Beine waren sehr lang und die Augen tief violett. Ihre Haut war sehr hell und sie selbst war überaus charmant. Wolfgang meinte, die Beschreibung erinnere ihn an eine Barbiepuppe und ja, meinte Copernikus, sie sähe tatsächlich aus wie eine große Puppe. Aber Copernikus versicherte, diese Puppe sei nicht dumm. Sie hieße Patschi und er hatte sich mit ihr schon einige Male sehr intensiv über das Wesen des Universums unterhalten.

Patschies Volk glaubte auch an einen Gott.

Richard Lugner bestätigt: 'Ja, ich habe Krebs!'

Allerdings war dieser Gott sehr groß, er war

praktisch so groß wie das Universum, ja, er war das Universum.

Und die Sterne und damit auch ihr Volk, waren die Perlen auf seinem wunderschönen Mantel. Er war gütig und gerecht, er war aber auch streng und gnadenlos. Es kam ganz darauf an wie man sich auf der Perle benahm. War man rücksichtsvoll und fleißig, dann wurde einem das Leben leicht gemacht, war man hingegen eitel und gierig, dann schreckte dieser Gott auch nicht davor zurück, eine schlimme Krankheit auszulösen. Copernikus hatte sie gefragt, wie oft so etwas denn vorkäme und sie meinte, mittlerweile sei praktisch jeder möglichst fleißig, denn die Faulen hätten tatsächlich viel mit Bluthochdruck, Diabetis und Übergewicht zu kämpfen. Aus diesem Grund hatte sie sich auch im Paradies eine anstrengende Arbeit gesucht, so hielt sie sich und ihre Figur in Form. Copernikus war von dieser Form sehr angetan und er vertraute Wolfgang an, er wolle sich in Zukunft noch stärker um sie bemühen. Patschi sei wirklich ganz wunderbar. Wolfgang versprach Patschi von ihm zu grüßen, an ihrer Reaktion würde er vielleicht feststellen können, ob Copernikus sich berechtigte Hoffnungen machen dürfe. Überhaupt stellte Wolfgang fest, Copernikus war ein sehr offenherziger Typ, gar nicht so, wie er ihn sich bisher vorstellt hatte.

Er dachte aber auch an seine Wohnung und

an Monica. Was trieb sie wohl gerade?

Wenn sie nur wüsste wo er gerade war.

Aber sie schien zur Zeit in ihrer ganz eigenen Welt zu leben. Joseph hatte ihm erzählt, dass sie glaubte ein Gott schaue durch ihre Augen fern. Das war doch unglaublich. Unter einem Gott stellte er sich jemand ganz anderes vor. Für ihn war Gott wahrhaft allmächtig und allwissend und er brauchte kein Medium durch das er schauen konnte. Er hatte all dies hier und alles Kommende geschaffen. Er stellte darum auch keine Fragen, denn ihm war alles offenbar. Er würde auch wissen, wie er aus dem Universum heraus kam, wenn er denn drin steckte. Joseph wusste es offensichtlich nicht. Er war zwar irgendwie hineingekommen, aber er kam nicht mehr heraus. So etwas würde seinem Gott nicht passieren, der wüsste, wenn er etwas vergessen würde und er würde garantiert dafür Sorgen, dass er sich erinnerte. Durch irgendetwas. Vielleicht würde er zuvor jemanden darüber aufklären und ihn bitten, ihn zu informieren. Wie auch immer, er fände eine Lösung für sein Vergessen und er würde nicht als Bittsteller von Planet zu Planet reisen müssen. Jetzt musste Joseph im Grunde um Asyl bitten, weil ansonsten sein Laden nicht zu halten war. War es vorstellbar, dass sich ein Gott in so eine prekäre Situation bringen würde? Nein, sein Gott hatte alles in der Hand. Er bräuchte die Reise ins Universum eigentlich auch gar nicht zu machen, denn ihm wäre sowieso alles bekannt.

Monica hingegen schien zu glauben, ein Gott

wäre auf ihre Fernsehbilder angewiesen.

Das war doch kein Gott. Wenn er zurück

war, dann würde er sie auf ihren

Gedankenfehler

aufmerksam machen müssen.

Mirage wurde es auf dem Boden zu unbequem und er stand auf und ging in die Küche und schaute in das angrenzende Zimmer. Er erblickte Monalisas Himmelbett und er sprang ohne zu zögern auf das Bett. Es gab wunderbare Kissen und die bunte Decke, die darauf lag, war warm und weich. Er hatte seine Wahl getroffen, dies war von nun an sein Platz.

Joseph ging durch den Garten und entschied auch noch im Forschungs-Bombini nach dem Rechten zu sehen. Er besuchte Anton, der wie immer vor seinen Bildschirmen saß. „Und, was macht unser Sorgenkind?“ fragte Joseph den ziemlich übernächtigt aussehenden Anton. „Ich weiß es einfach nicht. Sie sitzt im Grunde nur noch vor dem Laptop. Meiner Meinung nach sucht sie nach etwas. Sie regt sich jedoch manchmal über Sachen auf, die verstehe ich nicht. Ich denke schon, sie sieht Sachen, die gar nicht da sind. Sie scheint sich sehr aufzuregen, aber worüber? Ich weiß es nicht.“

Das klingt aber gar nicht gut,“ meinte Joseph daraufhin.

Ich mache mir schon langsam etwas Sorgen, es ist sehr merkwürdig. Gestern hatte sie praktisch eine Art Nervenzusammenbruch. Sie schimpfte, man wolle sie wohl in den Wahnsinn treiben.

Sie fühlte sich durch irgend jemanden sehr bedroht.“

"Miss Internet"-Wahl 2017 Voting

War denn etwas vorgefallen?“

Nun, es hatte einen heftigen Knall gegeben. Ich meine ich hätte auch einen Lichtblitz gesehen, aber das kann auch Einbildung gewesen sein, auf den Aufnahmen ist jedenfalls nichts zu sehen. Den Knall habe ich aber gehört und er ist auch auf Band. Der Knall hörte sich an wie ein Schuss. Und so musste es Monica auch vorgekommen sein. Sie behauptete, man hätte sie umbringen wollen, zumindest wolle man sie nervlich fertig machen.“

Es wird Zeit, dass der Wettbewerb beginnt, dann ist sie beschäftigt. Das lenkt sicherlich etwas ab. Möglicherweise ist sie etwas überspannt.“

Vielleicht will sie ja wirklich jemand in den Wahnsinn treiben?“

Wer soll den Knall denn verursacht haben? Du hast doch alles unter Kontrolle, oder nicht?“

Ich kann in jedes Zimmer schauen, außer ins Bad, ich habe den Ort im Blick, ich weiß ob sich jemand dem Haus nähert, aber gegen mysteriöse Knalltüten kann ich nicht machen.“

Ich denke, Monica braucht Ablenkung,

das wird sie beruhigen.“

Tatjana Nawka

Dein Wort in Gottes Ohr.“

Joseph war nicht so unwissend wie er tat. Ihm war klar, Satan Senior hatte begonnen sein Spiel mit Monica zu treiben. Das würde jetzt auch erst mal so weiter gehen, da konnte auch er nichts dran ändern. Das einzige Mittel dagegen war Ablenkung. Monica musste beschäftigt sein, dann würden sie diese Nadelstiche Satans nicht so schnell aus der Bahn werfen.

Er ging ins Haus und zog sich die Schuhe aus. Er wollte noch eine Kleinigkeit essen und dann ins Bett gehen. Es war ein anstrengender Tag gewesen. Er setzte sich auf seinen Fernsehsessel und schaltete das Programm ein. Das paradiesische Fernsehprogramm zeigte gerade Aufnahmen eines klassischen Konzertes.

Solche Konzerte gab es im Paradies regelmäßig

und sie wurden auch gerne besucht, denn die

Musiker waren allesamt Meister ihres Fachs.

Bastian Schweinsteiger bei Manchester United:

Bastian Schweinsteiger, Manchester United

Demontage eines Idols

Auf dem nächsten Kanal liefen die Spätnachrichten.

Es wurde über den Kongress berichtet, der gerade in der Stadt abgehalten wurde. Es handelte sich um einen Kongress der katholischen und evangelischen Kirche. Wichtige ehemalige Religionstheoretiker trafen sich auf diesem Kongress regelmäßig, um über die Entwicklung der Kirchen auf der Erde zu diskutieren. Hier im Paradies war die Ökumene selbstverständlich, aber auf der Erde tat man sich damit noch schwer. Jesus war einer der Redner und er machte die versammelten Teilnehmer noch einmal eindringlich darauf aufmerksam, dass sie den Geist der Ökumene hoch halten sollten. Ja, dass sie sich sogar überlegen sollten, wie eine gemeinsame Messe von Christen und Moslems gestaltet werden konnte. Das führte zu einiger Unruhe in den Reihen, denn auch wenn Jesus und Mohammed gute Freunde waren, ihre Art zu beten war doch sehr unterschiedlich und nur wenige konnten sich eine gemeinsame Messe vorstellen. Doch Jesus bestand darauf. Sie glaubten alle an den selben Gott, dann musste es auch möglich sein gemeinsam zu beten.

Honigmann – Nachrichten vom 28. November 2016 – Nr. 976

Published on Nov 28, 2016

Mohammed war denn auch als Gastredner

eingeladen und auch er wollte eine gemeinsame Messe.

Doch an Hand der Reaktionen unter den Zuhörern wurde schnell klar, diese Revolution würde noch etwas auf sich warten lassen. Es gab Einwände, die von einigen Wortführern dargebracht wurden und so wurde dieses Thema zunächst auf den nächsten Kongress vertagt.

Joseph fand den Gedanken einer gemeinsamen Messe mit allen Glaubensrichtungen gar nicht so schlecht. Er würde sich wohl in diese Diskussion einmischen und anregen, dass sie eine Messe feiern sollten, bei der alle Paradiesbewohner eingeladen wären. Juden, Moslems, Orthodoxe, Katholiken, Evangelen und auch die Hindus, von denen es nicht wenige im Paradies gab.

Er schaltete um auf den Laptop von Monica

und auch sie saß vor ihrem Bildschirm.

Aus dem Job heraus bewerben

Sie war dabei einen neuen Schnibbelfim zusammen zu schneiden.

Was wollte sie nur mit diesen Filmen erreichen? Waren sie wirklich nur dazu da, den Rahmen für ihre eigenen Filme zu bilden? Joseph schaute sich ihre Internetseite an und musste zugeben, diese Internetseite war schon ziemlich ungewöhnlich, und sie machte auch durchaus neugierig. Schade, dass diese Seite nie veröffentlicht werden würde, er hätte gerne gewusst, ob Monica mit diesem Konzept ihr Publikum erreicht hätte. Aber das verdammte Urheberrecht stand dem nun mal entgegen. Sie würde einen anderen Weg finden müssen. Aber zumindest im Paradies konnte Monica ihre Arbeit zeigen, das war ja auch schon mal etwas wert. Joseph schaltete den Fernseher aus und ging in sein Schlafzimmer. Der Platz von Mirage war leer. Schade, dachte Joseph, irgendwie ist es doch auch sehr schön, wenn man nicht alleine schlafen muss. Nun ja, bald würde Wolfgang ja wieder in seinen eigenen vier Wänden leben, und dann musste Mirage sich wieder mit ihm begnügen.

Christian wollte an diesem Abend lieber noch mal richtig ausgehen,

denn ihm war klar, in der nächsten Zeit würde

er kaum noch dazu kommen.

Hans-Joachim Wolfram

Hans-Joachim Wolfram ist tot.

Der Moderator starb im Alter von 82 Jahren.

Das berichtet der MDR. Bekannt wurde Wolfram zu DDR-

Zeiten durch die Moderation der Sendung „Außenseiter-Spitzenreiter“.

Der Wettbewerb nahm jetzt schon viel seiner Zeit und seiner Gedanken ein.

Er wollte unbedingt gewinnen. Er wollte die Stimme einfangen und für alle Zuschauer erlebbar machen, denn er musste zugeben, Monica hatte eine wirklich interessante Entdeckung gemacht. Die letzten Stunden hatte er sich ihre Zapperei genau angeschaut und versucht zu ergründen, wie sie bei ihrer Methode vorging. Dabei hatte er den Eindruck gewonnen, dass sie selbst noch nicht richtig wusste, wie es funktionierte. Sie experimentierte mit unterschiedlichen Verfahren. Zum Einen versuchte sie es, in dem sie nach jedem gesprochenen Satz umschaltete, manchmal jedoch blieb sie auch etwas länger auf einem Sender, dann wieder zappte sie augenscheinlich ohne ein bestimmtes Konzept. Sie schien also auch noch auf der Suche zu sein. Christian hatte den Eindruck, dass die Methode mit dem Satz die Vielversprechendste war. Er würde es auch genauso erst mal versuchen. Doch konnte man nicht ununterbrochen herum zappen, das machte einen mit der Zeit völlig kirre. Eine Abwechslung der Methoden war sicherlich sinnvoll. Außerdem stellte er sich natürlich auch die Frage, ob die Zuschauer im Paradies diese Art zu schauen überhaupt annehmen würden, er hatte mit einigen Losteilnehmern gesprochen und fast jeder hatte eine andere Idee, die er verfolgen wollte. Einer wollte zum Beispiel sein Schwergewicht auf Sportsendungen legen, ein anderer meinte, Politik sei doch das Interessanteste. Sie alle hatten zusammen Monicas Zapperei verfolgt und es gab auch Zuschauer, die diese Zapperei generell unerträglich fanden, sie hörten auch keine Stimme. Er selbst jedoch hörte sie sehr gut heraus und er war sicher, er würde diese Stimme ebenfalls seinem Fernseher entlocken können. Bis dahin jedoch wollte er sich jedoch erst mal ordentlich amüsieren. Er hatte von einer Disco gehört, bei der regelmäßig die Post abgehen sollte. Die Musik war dort zwar nicht gerade die Modernste, und er hatte nicht unbedingt einen Faible für die Musik der 70er und 80er Jahre, aber er hatte Lust zu tanzen und er hoffte nette Leute kennen zu lernen.

In diese Disco sollten, so hatte man ihm erzählt, auch viele Außerirdische

gehen und da er an ihnen sehr interessiert war, machte

er sich voller Vorfreude auf den Weg.

Drei Tote bei Unfall

Unterwegs traf er Goya und Voltaire,

auch sie waren auf dem Weg in die Disco.

Das war natürlich ein schöner Zufall und so betraten sie gemeinsam den Laden. Er lag in einem Hinterhof und der Eingang war recht unscheinbar. Aber innen drin glitzerte und funkelte es. Es waren sehr viele Besucher da und die Tanzfläche war gut gefüllt. Es gab viele Stehtische aber auch schummrige Nischen mit Tischen und gepolsterten Bänken. Zu Trinken gab es Bier und jede Menge Sekt.

Christian holte für sich und seine Begleiter jeweils ein frisch gezapftes Bier und sie schauten den Tanzenden zu. Sogleich fiel Christian eine Frau auf. Sie war groß, schlank und hatte unglaublich lange, blonde Haare. Er machte Voltaire auf sie aufmerksam und dieser erklärte ihm, dies sei Patschi, eine sehr sympathische Außerirdische. Christian schaute ihr eine Weile zu und sie schien ihn ebenfalls bemerkt zu haben, denn sie winkte ihm aufmunternd zu. Da gab er sich einen Ruck und trat auf die Tanzfläche um mit dieser Barbiepuppe zu tanzen. Sie bewegte sich sehr sexy und bald schon zogen sie die Blicke auf sich, weil sie wunderbar miteinander harmonierten. Die Musik spielte kaum ein Rolle, auch wenn sie sich im Takt dazu bewegten. Für Christian zählten allein die Augen. Sie nahmen ihn sogleich völlig gefangen und Goya und Voltaire stießen sich an. Sollte da etwa sich etwas anbahnen? Christian fragte sich bald schon, wie diese Puppe wohl im Bett war. Nach ihrem Tanz zu urteilen konnte es nur sehr spannend werden. Sie bewegte ihre Hüften so gekonnt und ihre langen Haare wirbelten herum. Er war bald schon etwas erschöpft, denn er war keine 25 mehr. Die anderen waren alle praktisch halb so alt wie er, auch wenn er wusste, auf der Erde hatten fast alle ein langes und oft auch sehr arbeitsreiches Leben hinter sich.

Patschi bemerkte seine fehlende Kondition

und begleitete ihn zurück zum Tisch.

Geldbeutel inklusive

Voltaire begrüßte sie wie eine alte Bekannte und auch Goya schien sie ganz gut zu kennen. Christian nahm erst mal einen kräftigen Schluck aus seinem Glas und dann stellte er sich Patschi vor.

Ich bin Christian, Du musst entschuldigen, ich bin nicht mehr der Jüngste.“

Warum gehst Du dann nicht durch den Spiegel?“

Weil ich nur zu Besuch hier bin.“

Ach, das ist ja interessant. Was hat Dich hier hin geführt?“

Ich bin ein Jugendfreund von Monica, der Bombini-Designerin. Ich soll ihr wenn möglich helfen, aber wie mir dies von hier aus möglich sein kann, das weiß ich noch nicht so genau. Hast Du schon von Monica gehört?“

Wer hätte das nicht, hier weiß praktisch jeder Bescheid,

schließlich hängt unser aller Schicksal davon ab.“

15 € GUTSCHEIN*

Und was hat Dich auf dieses Monster-Bombini gebracht?“

Ich habe Joseph kennen gelernt, als er unseren Planeten besuchte. Es war sehr aufregend für uns, denn bis dahin hatten wir gedacht, wir wären allein im Universum. Doch mit Joseph wurde uns klar, wir sind ganz und gar nicht allein. Ich war seine Fremdenführein und habe ihm unsere Hauptstadt gezeigt. Als Gegenleistung nahm er mich mit in sein Bombini und irgendwann fragte er mich, ob ich auch seine Stadt kennen lernen wollte. Nun, und da konnte ich einfach nicht nein sagen. Ich wollte unbedingt mehr von der Welt sehen und so kam ich hier her. Als Botschafterin sozusagen. Es gibt hier einige Botschafter und wir treffen uns regelmäßig zum Gedankenaustausch. Aber jetzt habe ich außerdem einen Job als Kellnerin angenommen, ich brauche einfach etwas mehr Bewegung. Und was ist, bist Du jetzt wieder fit, sollen wir noch einmal?“

Welcher Mann könnte bei so schönen Augen schon nein sagen, natürlich, ich bin dabei. Was ist Goya, machst Du mit?“

Voltaire war in ein Gespräch mit einer jungen Frau geraten und Goya fühlte sich etwas einsam, wie es Christian schien. Er packte Goya darum am Arm und zog ihn auf die Tanzfläche und kurz darauf kam auch Voltaire mit seiner Eroberung dazu. Sie tanzten bald schon wirklich ausgelassen miteinander, aber auch die anderen Gäste hatten ihren Spaß. In der Disco ging es hoch her und irgendwann vergaß Christian sein Alter und fühlte sich zurück versetzt in seine Jugend. Es sollte für alle eine sehr schöne Nacht werden und als Christian am nächsten Morgen wach wurde, da lag Patschi direkt neben ihm.

Wolfgang schlief relativ unruhig und stand früh auf.

Ford Mustang GT "Tune it safe"

Er suchte nach Mirage und als er auf dem Weg

in das Badezimmer war, da entdeckte er ihn auf dem Himmelbett.

Ja, da hatte Mirage offensichtlich die bessere Entscheidung getroffen, denn er schlief immer noch tief und fest. Wolfgang ging ins Bad und stellte sich unter die Dusche. Vielleicht sollte er auch besser in dem Himmelbett schlafen, dann würde er bestimmt nicht so gerädert sein. Er hatte ziemlichen Unsinn geträumt und er war darum mehrfach in der Nacht wach geworden. Nach der Dusche ging er in die Küche und machte sich einen Kaffee. Damit ging er in Monalisas Schlafzimmer und er setzte sich auf das Bett. Mirage hob den Kopf und schaute etwas missmutig. Er ahnte, dieses Bett würde ihm zukünftig wohl doch nicht allein gehören. Doch das Bett war sehr groß und so hoffte er, dass er auch in der kommenden Nacht darauf ein Plätzchen finden würde. Wolfgang hatte ein paar Kekse dabei und bot ihm einen an. Das war ein nettes Angebot und Mirage nahm dankend an. Dann fragte Wolfgang, ob er nicht mal vor die Tür wollte und tatsächlich, Mirages Blase drückte gewaltig. Er sprang also vom Bett und lief zur Tür. Wolfgang öffnete ihm und ging selbst noch mal ins Bad um sich die Zähne zu putzen. Er zog sich Jeans, Hemd und Schuhe an. Mirage schnupperte durch den Garten und wartete. Seinen Haufen wollte er doch lieber auf dem Feld machen. Wolfgang schloss die Tür des Gartenhäuschens hinter sich und dann ging es einen Feldweg entlang. Der Weg würde zum Badesee führen.

Mirage war begeistert, denn ein richtiges Bad hatte

er auch schon lange nicht mehr gehabt.

Eis zum Kuscheln? Polarbären schmusen mit Schnee

Joseph stand ebenfalls früh auf, er wollte ins Büro. Dort warteten mehrere Akten auf ihn und außerdem hatte er einen Termin beim Zahnarzt. Nicht dass er Probleme mit den Zähnen gehabt hätte, aber eine regelmäßige Kontrolle war auch im Paradies von Nöten.

Er dachte an Christian.

500.000 abgelehnte Asylanten: Die Berliner Regierung will dennoch Abschiebungen verhindern

Ihm war durchaus aufgefallen, dass dieser nicht

in seinem Bett gelegen hatte, und er sah ihn vor

seinem geistigen Auge im Bett einer Frau liegen.

Nun, Joseph hatte dafür durchaus Verständnis, nur, seiner Enkelin wünschte er einen anderen Mann. Warum wollte sie ausgerechnet so einen Frauenheld? Auf den würde sie ständig aufpassen müssen, wenn sie nicht betrogen werden wollte. Da war Wolfgang doch ein ganz anderer Typ. Der ging brav mit dem Hund spazieren und suchte nicht das erotische Abenteuer. Morgen würde er mit ihm die Spritztour machen und er freute sich schon darauf. Dieser Wolfgang war zwar nicht leicht für etwas zu begeistern, aber wenn er sich einmal auf etwas eingelassen hatte, dann schien er wirklich sehr beständig zu sein. Sein Gefühl sagte ihm, dieser Mann war der bessere Kandidat. Er würde Monica auch lieben, wenn sie mit den Nerven ganz herunter war. Das war bei Christian nicht sicher.

Joseph betrat sein Büro und Frau Engel

brachte ihm einen Kaffee und die Akten.

GAUCK GEGEN DEUTSCHE VOLKSENTSCHEIDE

| BUNDESGAUCKLER DREHT DURCH | ZERBERSTER

Published on Nov 28, 2016

Heute würde er sich um einen neuen Transport kümmern müssen,

denn es lag wieder eine lange Liste von Gebrauchsgütern

vor, die im Paradies zur Neige gingen. 

Da hatte er sich wirklich auf ein schwieriges Feld begeben, seit er beschlossen hatte das Paradies in eine moderne Stadt zu verwandeln. Seit dem hatte er erheblich mehr zu tun. Es gab ja so viele Dinge, die sie nicht selbst herstellen konnten. Entweder war das Bombini dafür zu klein oder ihm fehlten die Rohstoffe. Wenn das so weiter ging, dann brauchte er irgendwann eine Müllkippe, denn die Produkte auf der Erde waren nicht für den ewigen Gebrauch konzipiert. Natürlich konnte er den Müll auch entsorgen, das All war groß genug und es gab genügend schwere Sonnen, die diesen Müll an sich nehmen würden um ihn zu verbrennen und in seine Bestandteile zu zersetzen. Aber ihm war nicht wohl dabei. Er hatte immer sehr viel Wert auf das Recycling gelegt, alles sollte möglichst wiederverwertet werden. Doch, das war nicht immer möglich.

Er ließ die Bombinis nur in absoluten Ausnahmefällen direkt auf der Erde landen. Er bevorzugte das Beamen. So konnte das Bombini weitestgehend unbemerkt bleiben und kaum einer auf der Erde fragte nach, wenn eine Lagerhalle plötzlich wieder leer war. Diesmal sollten Anziehsachen und jede Menge Weihnachtsgeschenke besorgt werden, denn auch im Paradies wurde das Fest der Liebe gerne gefeiert. Ein Problem waren dabei jedoch die Weihnachtsbäume. So viele hatte er einfach nicht in seinen Wäldern stehen, dass jeder einen Baum schmücken konnte. Zum Glück brauchten die Juden und Moslems keine. Der Transporter würde also auch einige Bäume mitbringen, natürlich nur welche mit Wurzel, denn er hatte vor, diese nach dem Fest in seine Wälder zu pflanzen. Vielleicht war es ja möglich, sie im kommenden Jahr wiederzuverwenden. Natürlich war es sehr schade, dass es im Paradies keine Kinder gab. Die hatten an dem Fest immer noch ihre größte Freude. Er musste unbedingt noch mal mit Satan über die Idee reden, in Zukunft auch Kinder im Paradies aufzunehmen. Gut, sie würden dadurch die Vorstellung vom ewigen Leben etwas modifizieren müssen, aber er fand, ab und zu ein Leben auf der Erde zu leben, dass war doch keine schlechte Neuerung.

Der Weg durch die Felder führte Wolfgang

und Mirage zu dem beliebten Badesee.

Die Reichsbürger bei der Polizei

– ungültiges Wahlgesetz – gilt die HLKO noch?

Published on Nov 27, 2016

http://www.verfassunggebende-versamml…

Mittlerweile waren die Temperaturen jedoch nicht mehr so sommerlich, denn auch im Paradies gab es immer wieder mal einen kurzen Winter. Der war durchaus notwendig für eine Vielzahl von Pflanzen und außerdem war das Weihnachtsfest für die meisten nur wirklich schön, wenn es etwas schneite. Aber Mirage machten die gesunkenen Temperaturen gar nichts aus, er sprang daher freudestrahlend dem Stock hinterher, den Wolfgang in den See warf. Die Blätter an vielen Bäumen waren schon bunt und es raschelte herbstlich unter den Füßen, als Wolfgang über eine Wiese mit großen, alten Bäumen ging. Die Sonne schien noch relativ warm vom blauen Himmel und er fühlte sich fast wie zu Hause. Das es im Paradies auch einen Winter gab, hätte er nicht unbedingt gedacht, aber wie er gehört hatte war diese Periode meistens nur sehr kurz. Nach dem Silvesterfest würde schnell der nächste Frühling kommen und die Felder würden neu bestellt werden. Jetzt wurde überall geerntet. Ihm begegneten mehrere Traktoren mit Unmengen an Getreide, Mais und Kartoffeln. Der Winter war für die Bauern eine wichtige Erholungsphase.

In dieser Zeit reparierten sie die Maschinen und sie kümmerten sich um

die Lagerung und Verarbeitung der Lebensmittel.

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Wolfgang selbst hielt von Weihnachten allerdings nicht viel.

Für ihn war dieses Fest zu einem Konsumtheater verkommen. Wer wusste schon noch, dass es sich dabei um ein Fest der Liebe handelte? Hier im Paradies dachte man wohl auch mehr an das leckere Essen und die Geschenke, dachte er, als er an den ersten Geschäften vorbei kam. Er betrat einen Laden, indem wurden Jacken angeboten. Er suchte sich eine schöne, rote Jacke aus und wiedereinmal fand er es sehr angenehm, dass ihm niemand eine Rechnung dafür ausstellte.

Dann kam er an einem Coffeeshop vorbei.

Dort wurden die unterschiedlichsten

Grassorten angeboten und man konnte zu seinem

Joint einen Kaffee trinken und auch etwas kleines Essen.

Er ging hinein und ließ sich das Angebot vorstellen. Er bestellte einen Kaffee und setzte sich an eine Theke. Hinter dem Tresen stand ein Mann mit langen Rastalocken. Sie kamen ins Gespräch und der Mann, er nannte sich Easyman, erzählte ihm von seiner Cannabisplantage. Die Ernte war wiedereinmal sehr gut ausgefallen. Sie fachsimpelten über den Anbau, denn Wolfgang hatte auch einmal eine kleine Plantage in seinem Keller besessen. Dort hatte er nicht nur das Gras zum Blühen gebracht, er hatte auch Setzlinge gezogen und eine Mutterpflanze gehalten. Leider war dies keine billige Angelegenheit gewesen, denn er hatte seine Pflanzen mit 400-Watt-Lampen bestrahlen müssen. Easyman erzählte ihm, dass auch er einige Mutterpflanzen hatte und er lud Wolfgang ein, ihn auf seiner Farm besuchen zu kommen. Wolfgang versprach dies bestimmt zu tun und als er so richtig bekifft war, verabschiedete er sich und lief weiter durch die Stadt. Mirage war vorbildlich und hielt sich ganz an die Abmachung. Er schnüffelte nicht an jedem Grashalm und er pinkelte auch nicht an jede Hausecke, sondern er folgte Wolfgang auf Schritt und Tritt.

Sie kamen an dem großen, nicht vollendeten Dom vorbei und Wolfgang beschloss, diesen Dom von innen zu betrachten. Beide betraten den Dom und Wolfgang war sogleich ziemlich beeindruckt. Diese Kirche war wirklich ein Wunderwerk. Die Fenster leuchteten in allen Farben, die hellen Säulen waren sehr elegant und schienen bis in den Himmel zu reichen. Am Altar sah er zwei Männer stehen und er hörte ihnen unfreiwillig etwas zu. Es ging um das Altarbild und bald schon stellte er fest, der eine von den Beiden war Leonardo. Offensichtlich sollte er das Bild für den Altar malen. Er verließ den Dom ohne, dass man ihn und den Hund bemerkt hatte.

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Er dachte, wenn er im Paradies leben

müsste, dann würde er auch gerne ein Maler sein.

Er hatte zwar noch nie ein richtiges Bild gemalt, aber gezeichnet hatte er schon. Und ganz so schlecht war ihm dies auch gar nicht gelungen. Aber auf der Erde war so ein Malerleben lange nicht so wunderbar, wie man es sich vielleicht vorstellte. Oft musste man jahrelang von Luft und Liebe leben und es war nicht gesagt, ob man überhaupt einmal etwas Geld für seine Arbeit bekommen würde. Hier im Paradies war das natürlich kein Problem, hier konnte man sich seinen Leidenschaften ohne Existenzangst widmen. Er beneidete Leonardo ein wenig um sein Talent. Der Mann war wirklich ganz außergewöhnlich begabt. Nicht nur was die Malerei betraf. Eigentlich war er ein noch größerer Ingenieur, ein Wissenschaftler, ja, er war ein Genie. Natürlich war es kein Wunder, dass Leonardo im Paradies gelandet war.

Joseph hatte nun mal ein Faible für intelligente Leute.

Die Israel-Connection erklärt (Teil 3): Organisationen

Published on Nov 27, 2016

Er kam zu dem Cafe, in welchem die außerirdische Kellnerin arbeiten sollte

und so ging er hinein und setzte sich an einen Tisch direkt an einem Fenster.

Er beobachtete das Treiben auf der Straße und schaute sich in dem Cafe um. Von einer blonden Barbiepuppe war nichts zu sehen. Er bestellte sich bei einem sehr irdisch aussehenden Kellner ein Stück Kuchen und nahm die Zeitung, die auf dem Tisch lag zur Hand. Er blätterte sie langsam durch und blieb bei einem Artikel hängen. Darin ging es um die Landung auf der Erde. Es war offensichtlich das bestimmende Thema zur Zeit. Es gab auch Leserbriefe dazu. Aus ihnen ging hervor, dass die meisten sich die Landung wünschten. Man sehnte sich nach dem Meer, den Bergen, sogar nach der Wüste. Man wollte das Wirtschaftssystem des Paradieses auf die Erde bringen, denn fast alle waren überzeugt, eine Welt ohne Geld war auch für die dort Lebenden möglich. Das bezweifelte er allerdings. Der Mensch war noch nicht soweit. Wenn er kein Geld mehr verdienen musste, dann würde er sich in die Hängematte legen und nur noch zum Pinkeln aufstehen. Wer sollte den Müll wegfahren? Wer würde die benötigten Feldfrüchte ernten? Wer würde ins Bergwerk gehen und die Rohstoffe abbauen? Wer würde die Straßen bauen? Wer würde sich in eine Fabrik stellen und Kabelbäume herstellen? Es mochte ja möglich sein, dass man eine Stadt im Paradies so organisieren konnte, aber auf der Erde gab es eben nicht nur positive Geister. Dort lebten auch Neidische, Unsympathische, Gewalttätige, ja sogar Diebe und Mörder. Wie wollte man mit denen fertig werden? Seiner Meinung nach stellte man sich das alles viel zu leicht vor.

Er wollte das Cafe gerade verlassen, da sah er Patschi, die außerirdische Barbiepuppe mit Christian durch die Tür kommen. Sie schienen sich sehr zu amüsieren und Wolfgang erkannte sofort, die Beiden kamen aus dem Bett. Das würde für Copernikus eine schmerzliche Botschaft werden. Christian entdeckte Wolfgang und ging gut gelaunt auf ihn zu. Er stellte ihm Patschi vor und fragte ihn, wie es ihm im Paradies gefallen würde. Er fügte mit einem Augenzwinkern hinzu, dass er langsam aber sicher mit seinem Aufenthalt sehr glücklich sei. Wolfgang war die Situation etwas unangenehm und er begrüßte Patschi mit den Worten, er hätte von ihr schon gehört und er sei beauftragt, sie von Copernikus zu grüßen. Patschi reagierte arglos und meinte, ja, Copernikus sei ein sehr liebenswerter Mensch, aber leider etwas zurückhaltend. Wolfgang meinte daraufhin, er fände Copernikus sehr aufgeschlossen und offen für eine mittelalterliche Seele. Patschi antwortete: „Mir sind Männer, die wissen was sie wollen, lieber.“ Sie knuffte Christian in die Seite und wendete sich dann ab. Ihr Dienst im Cafe hatte begonnen.

Christian setzte sich zu Wolfgang, doch ein rechtes Gespräch wollte nicht in Gang kommen. Er fragte Wolfgang was er denn heute noch vor hätte und der antwortete: „Ich frage mich, ob meine Großeltern nicht hier irgendwo leben, denn gerade meine Großmutter war eine sehr gläubige Frau.“

Dann schau doch mal in das große Telefonbuch,“ meinte Christian. „Ich habe meine Großeltern dort leider nicht gefunden, wahrscheinlich waren sie zu wohlhabend und nicht großzügig genug. Sie sind zwar durchaus in die Kirche gegangen, aber wohl ehr aus gesellschaftlichen Gründen, weniger wegen ihres Glaubens.“

Meine Großeltern waren sehr einfache Leute,

sie waren kleine Bauern in der DDR.“

Mach’s gut Fidel –

Ein Rückblick auf das bewegte Leben von Castro

Published on Nov 28, 2016

Fidel Castro, ehemaliger kubanischer Präsident und Anführer der revolutionären M26-Bewegung des Landes, ist am Freitag im Alter von 90 Jahren in Havanna verstorben. Mit Archivmaterial wird an einige seiner größten Momente, wie an seine Rede vor der UN-Vollversammlung, das Treffen mit Nelson Mandela und die Übergabe der kubanischen Präsidentschaft an seinen Bruder Raul Castro erinnert. Fidel wurde 1926 in Biran auf der Farm seines Vaters geboren. 1940 trat er in die Studentenpolitik ein und war an aktiven Protesten beteiligt. Er war treibende Kraft der kubanischen Revolution, die 1959 zum Sturz des Diktators Fulgencio Batista führte. 47 Jahre lang hat er das Land regiert. Im Jahr 2008 übernahm sein Bruder Raul die Führung des Landes. Fidel blieb dennoch bis zuletzt im Rampenlicht. Er überlebte Dutzende von US-Attentaten gegen ihn und gilt als Idol im Kampf gegen den Imperialismus. Auf seinen Wunsch hin wurde sein Leichnam eingeäschert. Die Urne mit seiner Asche wird in Havanna wird bis Dienstag ausgestellt, wo die die Kubaner sich von ihm verabschieden können. Am Sonntag wird sie in Santiago de Cuba beigesetzt werden.

Mehr auf unserer Webseite: https://deutsch.rt.com/

Schau mal in eine der Telefonzellen nach, wenn sie hier leben,

dann stehen sie bestimmt in dem Buch, denn

Telefon hat hier eigentlich fast jeder.“

Dann mache ich mich am Besten gleich auf den Weg, ich wünsche Dir noch einen schönen Tag, bald sitzt Du schließlich nur noch vor der Kiste.“

Ja, da habe ich mich auf etwas Verrücktes eingelassen, aber wenn es Monica hilft, dann ist es nicht vergebens.“

Viel Glück,“ verabschiedete sich Wolfgang und verließ mit Mirage das Lokal.

Wolfgang konnte nicht anders, aber er fand

diesen Christian total unsympathisch.

CyberBerkut leakt Beweisvideo:

IS-Hinrichtung im Filmstudio gedreht

Published on Nov 27, 2016

http://www.anonymousnews.ru –Während des letzten Ukraine-Besuchs von US-Senator John McCain haben Aktivisten der Anonymous nahe stehenden Hackergruppe CyberBerkut offenbar reichlich Beute gemacht. Nach Angaben von CyberBerkut wurden im direkten Umfeld von McCain diverse Notebooks und Speichermedien gehackt. Auf dem USB-Stick eines US-Diplomaten aus dem direkten Mitarbeiterkreis McCains fand sich unter anderem ein Video, dass engagierte Schauspieler beim Dreh der „Hinrichtung“ des US-Journalisten James Foley in einem professionellen Filmstudio zeigt.

Die vermeintliche Exekution von Foley diente der US-Regierung von Barack Obama als Vorwand

für einen Angriffskrieg gegen Syrien. Die Hackergruppe „CyberBerkut“ ist nach einer

Spezialeinheit der ukrainischen Polizei benannt, die bis zum gewaltsamen Sturz

des demokratischen gewählten Präsidenten, Wiktor Janukowytsch,

bis 2015 in der Ukraine existierte.

CARE hilft Geflüchteten weltweit. Helfen Sie mit!

Er steuerte auf die nächste Telefonzelle zu und

suchte nach dem Namen Gertrud und Gustav Lümann.

Das Buch war sehr dick, aber er fand tatsächlich die Namen. Lümanns gab es mehrere aber nur einen Gustav. Er merkte sich die angegebene Adresse und schaute auf einen Stadtplan. In der Stadt wohnten sie jedoch nicht. Ihre Straße fand er in einem kleinen Dorf, welches außerhalb und ein paar Kilometer entfernt war. Aber es fuhr eine Straßenbahn in die Nähe und so bestieg er diese und fuhr erleichtert aus der Stadt heraus. Ihm gefiel es dort nicht wirklich. Für ihn war eine Stadt einfach kein Paradies. Die Bahn fuhr an den Häusern vorbei, bis sie auf das freie Feld kam. Hier waren jede Menge Traktoren und Lastwagen unterwegs, die Ernte war in vollem Gange. Er fuhr bis zur Endstation. Jetzt musste er nur noch in das nächste Dorf. Eine schmale Straße führte durch einen Wald dort hin. Mirage war genauso froh wie er darüber, dass sie die Stadt hinter sich gelassen hatten und beide holten aus und marschierten am Straßenrand entlang.

Sie wurden nur von zwei Autos überholt und

bald sahen sie das Dorf vor sich liegen.

Erntedankfest 2016

Published on Nov 28, 2016Mut zur Wahrheit ( Offiziell )

Die Sonne stand schon ziemlich schräg

als er das Dorf erreichte.

Er suchte nach der richtigen Straße und dann stand er vor einem kleinen Bauernhof. Die Gebäude schienen gut in Schuss zu sein, vor den Fenstern leuchteten bunte Blumen und ein großer schwarzer Hund schaute ihnen neugierig entgegen. Er hielt Mirage am Halsband fest und rief: „Großmutter, Großvater, seid ihr da?“

Eine junge Frau trat aus der Tür des Hauptgebäudes und sie hielt sich die Hand über die Augen, denn die Sonne blendete sie ein wenig.

„Wolfgang, bist Du es?“

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Ja, Großmutter, man Du siehst aber sehr jung aus, dagegen bin ich ja ein alter Sack!“ rief Wolfgang erfreut und nachdem seine Großmutter den schwarzen Hund an einer Leine fest gemacht hatte kam sie ihm entgegen. „Hasso ist ein ganz freundlicher Geselle, aber ich mache ihn trotzdem besser fest. Las Dich anschauen, bist ja ein richtig gutaussehender Mann geworden!“ Sie nahmen sich in den Arm und Mirage schnupperte an ihren Beinen. „Ja, ich mache gerade etwas feines zu Essen. Kommt mit ins Haus, Gustav kommt bestimmt auch gleich. Er ist noch auf dem Feld, die Ernte läuft auf Hochtouren.“

Hasso starrte ihnen entgegen, sagte aber nichts.

PET BANNER

Mirage warf ihm einen freundlichen Blick zu.

Er dufte mit hinein und zu Essen sollte es auch geben. Hasso schaute etwas unglücklich und fiepte. Da ging Gertrud zu ihm hin und machte ihn wieder los. „ja, Du darfst auch mit, aber vertrage Dich mit unseren Gästen.“ Hasso lief gleich zu Mirage und beide beschnupperten sich vorsichtig. Mirage wedelte freundlich mit dem Schwanz und auch Hasso reagierte positiv. Mirage schien ein netter Kumpel zu sein. Sie liefen zur Tür, denn beide hatten Hunger. Hasso betrat als Erster das Haus und lief in die Küche. Mirage kam an der Seite von Wolfgang hinterher. Mirage roch das Wasser in einem Napf und ging langsam darauf zu. Hasso schien nichts dagegen zu haben und bald schon saßen sie einträchtig beieinander. Essen war jetzt das Wichtigste. Gertrud forderte Wolfgang auf der Bank am Tisch Platz zu nehmen und ging in eine an die Küche grenzende Kammer. Sie kam mit zwei Knochen heraus und gab jedem Hund einen davon. Die waren zwar mehr an den Dingen interessiert, die auf dem Herd standen, aber als Vorspeise war ein Knochen auch nicht schlecht. Hasso ging mit seinem Knochen auf seine Decke, die in der Nähe der Tür lag, Mirage verzog sich unter den Tisch. Beide fingen an ihre Knochen abzulecken und die Fleischreste daran abzuknabbern.

Gertrud goss Wolfgang etwas Saft in ein Glas

und fragte ihn, ob er Hunger mitgebracht habe.

Wolfgang meinte, außer ein paar Keksen und einem Stück Kuchen hätte er noch nichts gegessen und seine Großmutter freute sich. Hungrige Gäste waren die Besten. Zum Glück hatte sie einen großen Eintopf gemacht. Zur Zeit hatten sie viel frisches Gemüse und sie hatten erst kürzlich geschlachtet, so dass in dem Eintopf auch jede Menge Fleisch steckte.

Wolfgang meinte, er könne durchaus noch auf seinen Großvater warten, aber seine Großmutter stellte trotzdem etwas Brot und Wurst auf den Tisch. Sie bot Wolfgang auch Milch dazu an, doch der lehnte dankend ab. Ein Stück Brot aber war schon nicht schlecht. Seine Großmutter setzte sich zu ihm und schaute ihn glücklich an. Dann fragte sie ihn, wie er gestorben sei. Wolfgang war etwas überrascht, aber dann erinnerte er sich, er war im Paradies, da durfte so eine Frage erlaubt sein. Er klärte seine Großmutter über die Lage auf und sie schaute etwas unglücklich.

Es ist schade, dass Du wieder gehen musst,

wir hätten eine kräftige Hand gut gebrauchen können.“

ich weiß nicht wie lange ich bleiben kann, vielleicht ein paar Tage noch. Morgen fliege ich mit Joseph etwas durch das Universum, aber anschließend hätte ich vielleicht etwas Zeit. Ich komme gerne um zu helfen.“

Morgen ist sowieso ein Feiertag, da gehe ich in die Kirche und kümmere mich anschließend um die Tiere, aber wenn Du danach kommst, dann würde ich mich riesig freuen. Dein Großvater wird sich ebenso freuen. Hörst Du ihn? Ich glaube er kommt gerade auf den Hof gefahren.“

Hasso stand schon an der Küchentür und stürzte nach

draußen, als Gertrud die Haustür öffnete.

Mirage verließ seinen Knochen ebenfalls und schaute zur Tür hinaus.

Wolfgang ging mit seiner Großmutter über den Hof und dann sah er einen sehr kräftigen Mann aus der Scheune treten.

Gustav, wir haben außerordentlichen Besuch, unser kleiner Wolfgang ist da.“

Na so etwas, das ist aber eine Überraschung, ich habe gar nicht mitbekommen, dass Du gestorben bist.“

Ich bin auch nur für ein paar Tage da. Ich lebe durchaus noch.“

Das ist noch überraschender. Lass Dich umarmen, groß und wohlgestaltet bist Du geworden.“

Das sagst gerade Du, gegen Dich bin ich ein alter Sack.“

Ja, der Spiegel ist wirklich ein Wunder, ich fühle mich nicht nur jung, wenn ich in den Spiegel schaue bin ich auch nicht unzufrieden.“

Kommt ins Haus, das Essen ist schon fertig,“ forderte Gertrud die Beiden auf. Die Hunde liefen zufrieden im Kreis um sie herum und waren trotzdem die Ersten, die wieder in der Küche waren.

Wolfgang setzte sich wieder auf die Bank und sein Großvater ging sich waschen und umziehen. Dann saßen sie alle Drei am Tisch und Gertrud füllte die Teller. Gustav faltete die Hände und Gertrud tat es ihm gleich. Da konnte auch Wolfgang nicht anders und faltete seine Hände. Es war für ihn ehr ein Akt der Höflichkeit. „Lieber Gott, wir danken Dir für die gute Ernte und wir freuen uns über unseren Besuch, hab vielen Dank, in Ewigkeit, Amen.“

Wolfgang konnte sich nicht daran erinnern, dass sein Großvater je ein Tischgebet gesprochen hatte, dies war immer Gertruds Aufgabe gewesen.

Gustav meinte zu seinem Enkel: „Wenn Du im Paradies

lebst, dann wirst Du auch Gott dafür danken.“

Ich weiß nicht ob ich wirklich hier enden möchte.

Ich glaube, die Wiedergeburt ist ehr nach meinem Geschmack.“

Wenn Du die richtige Frau hast, dann ist das Paradies wirklich sehr erstrebenswert. Gerade hier auf dem Land. Die Arbeit ist wunderbar und Dank der vielfältigen Maschinen auch nicht zu anstrengend. Uns mangelt es an nichts und wir haben genug Zeit zur Muße. Bald ist Weihnachten, da feiern wir mit dem ganzen Dorf zusammen. Jeder ist irgendwo eingeladen oder empfängt selbst Besuch. Wir haben eine schöne, kleine Kirche und die Abende sind sehr entspannend. Wirst Du bis Weihnachten bleiben?“

Ich habe keine Ahnung. Ich denke irgendwann wird Satan schon kommen und mich wieder zurück bringen.“

Also, dass Satan Dich geholt hat, das ist doch nicht

normal. Was hast Du mit ihm zu schaffen?“

Donald Trump

Der Kyffhäuser erwacht

Published on Nov 27, 2016 – TheSARGON87

Hier mein neues Video als kleines Geschenk für meine

Zuschauer und Abonnenten zum 1. Advent 2016. Ein Video was den

Weltkrieg und die Mythologie miteinander verbindet. Es soll auch gleichzeitig

für die kommende Julfestzeit zur Erinnerung dienen um den Ahnen (den

deutschen Heimatvertriebenen) zu gedenken (DENKmäler).

Prinz William auf Tour für den Artenschutz

Dear Monica,

Donald Trump said that the „concept of global warming

Yes, I’ll donate 1 € in Myron Ebell’s name to fight for climate action.

was created by and for the Chinese in order to make U.S. manufacturing non-competitive.“…

Nun war es an Wolfgang zu erklären, was er mit den Satans zu tun hatte.

Das war natürlich nicht ganz einfach. Er erzählte ihnen von Satan Junior, und dass er sich mit ihm einen Körper teilen würde. Er erzählte auch von Monalisa und Monica. Seine Großvater war mehr als überrascht. Er hatte zwar von Monalisa schon gehört, aber dass sein Enkel sie kannte, dass überraschte ihn schon. Wolfgang erzählte, dass er sich in Monica verliebt habe, doch dass sie zur Zeit etwas im Streit lägen. Alles nur wegen des Bombinis.

Gertrud füllte die Teller nach und die Hunde wurden langsam

ungeduldig. Aber sie mussten warten, bis die

Herrchen und das Frauchen fertig waren.

Marius Filimon und Kateryna Polstvina, der CARE-Spendenservice

Gustav stellte seinen Teller

zur Seite und auch Wolfgang war satt.

Gertrud stand auf und räumte die Teller in die Spüle.

Dann machte sie sich daran, den Hunden ihre Näpfe zu füllen. Es gab einige Stücke rohes Fleisch, etwas alte Wurst und einen Schlag von dem Eintopf. Den Hunden lief das Wasser im Mund zusammen und als Gertrud ihnen die Näpfe nach draußen auf den Hof trug, waren sie kaum noch zu halten. Beide stürzten sich auf ihren Napf.

Gustav stand auf und ging an einen Schrank. Heraus holte er zwei Gläser und eine Schnapsflasche. „Das ist Selbstgebrannter, den musst Du probieren.“

Ich trinke normalerweise keinen Alkohol, Großvater, aber wenn er selbstgemacht ist, dann komme ich natürlich nicht drum herum.“

Sein Großvater schaute ihn überrascht an. „Wieso meidest Du Alkohol, hast Du etwa damit ein Problem?“

Nicht direkt, ich bin kein Alkoholiker, wenn Du das meinst, aber ich finde, dieses Zeug trübt einem das Bewusstsein ganz schön ein. Alkohol ist eine gefährliche Droge.“

Mein Schnaps ist bewusstseinserweiternd, zumindest, wenn er in Maßen genossen wird. Hier, nimm das Glas und stoße mit mir an.“

Prost Opa!“

Prost Enkel! Gertrud, willst Du auch ein Gläschen?“

Gertrud betrat in einem neuen Kleid die Küche.

Wieder Zwillinge! Sandy Meyer-Wölden über ihr Babyglück

„Ich habe mich nur etwas schöner gemacht, ja, ich

trinke auch einen Schluck zur Feier des Tages.

Prost Wolfgang!“

Dann kam Gustav auf Monalisa zurück.

Er hatte von dieser Tochter des Joseph schon so einiges gehört und nun wollte er mehr über sie und ihre Pläne erfahren. Er wusste natürlich, dass sie in einer wichtigen Mission unterwegs war, doch Einzelheiten kannte er nicht. Wolfgang erzählte, dass Monalisa in Monica verborgen sei, und dass sie bei ihr offensichtlich immer mehr die Regie übernahm. Monica ließe dieser Seele sehr viel Raum zur Entfaltung, etwas, dass er aus eigener Erfahrung sehr kritisch sah. Er erzählte von den Problemen, die er mit seiner zweiten Seele gehabt hatte. Wenn man ihnen zuviel Eigenständigkeit erlaube, sagte er, dann befände man sich schnell in einer unhaltbaren Situation, denn Satan Junior, wie aber wahrscheinlich auch Monalisa, stellten sich die Sache zu einfach vor. Sie waren es gewöhnt, dass die Dinge wie von Zauberhand abliefen, sie brächten einen dazu den gesunden Menschenverstand auszuschalten und man würde plötzlich überall nur noch Botschaften hören. Monica säße jetzt gerade unter Garantie vor ihrem Laptop und glaube, ein Gott stecke in ihr drin und würde durch sie hindurch Fernsehschauen. Er erzählte von Christian, dem untreuen Exfreund, und dass dieser sich auch auf die Suche nach der angeblich göttlichen Stimme machen würde.

Es sollte nun einen Wettbewerb geben, der auch

im Paradiesfernseher zu verfolgen sei.

Ohio

Verdächtiger nach Großalarm tot

Auch davon hatte Gustav schon gehört,

es hatte morgens in der Zeitung gestanden.

Sie hatten jedoch keinen Fernseher, Gustav meinte, dafür habe er keine Zeit. Wenn er abends in der Stube saß, dann hole er sich gerne ein Buch hervor. Auch Gertrud hatte kein Interesse am Fernsehen. Sie strickte und stickte gerne. Ihre Arbeiten bot sie alle paar Monate auf dem Markt an und die Freude, die sie empfand, wenn eines ihrer bestickten Tücher einen neuen Besitzer fand war wichtiger.

Wenn sie schon mal etwas im Fernsehen anschauen wollten, dann gingen sie ins Wirtshaus, dort stand ein Fernseher und übertrug schon mal eine Sportsendung. Im Paradies wurde viel Sport betrieben und es gab die unterschiedlichsten Wettkämpfe.

Aber die wichtigen Nachrichten entnahm er der Zeitung.

Wie verteidigt man sich bei einem

Wildschwein Angriff WIRKLICH? VRMag #3 Snippet

Published on Nov 26, 2016

Ein kostenloser Service von http:Vivalranger.com

Wolfgang fragte sie, ob sie ewig im Paradies bleiben wollten und beide meinten, für sie sei es perfekt, doch sollte die Wiedergeburt für sie irgendwann kommen, dann würden sie versuchen sich auf der Erde wiederzufinden.

Wolfgang fühlte sich total wohl bei seinen Großeltern, auch wenn er es doch etwas merkwürdig fand, sie so jung vor sich zu sehen. Er kam sich irgendwie ziemlich alt vor. Gertrud fragte ihn, ob er bei ihnen übernachten wollte und sie schlug ihm vor, Joseph anzurufen und Bescheid zu geben. Sie gab ihm dessen Nummer und Wolfgang hinterließ auf einem Anrufbeantworter seine Nachricht. Er versprach so früh wie möglich wieder in der Stadt zu sein. Dann setzte er sich mit seinen Großeltern in ihren Wintergarten. Der war Gertruds ganzer Stolz. Sie hatten ihn gemeinsam angebaut und nun kümmerte sich Gertrud mit Leidenschaft um ihre exotischen Pflanzen. Es gab Paprika und Tomaten und sogar eine Bananenstaude. Doch sie war noch zu jung um Früchte zu tragen. Sie hatten in dem Wintergarten eine Sitzgruppe aus Korbgeflecht stehen und die darin liegenden Kissen waren alle von Gertrud bestickt worden. Gustav öffnete eine Flasche Wein und erklärte, der sei zwar nicht von ihm, aber sein bester Kumpel habe ein Weingut, ganz in der Nähe. Wolfgang gab sich geschlagen, heute würde er seiner Alkoholabneigung widerstehen müssen.

Gertrud holte etwas Kuchen aus der Speisekammer und so unterhielten sie sich entspannt und angeregt. Gertrud wollte natürlich wissen, wie es seinen Eltern ging und sie war erfreut zu hören, dass Beide noch wohl auf waren und ihren Ruhestand genießen konnten. Sie hoffte sehr, dass sie noch lange glücklich lebten, freuten sich aber auch auf ein Wiedersehen. Er erzählte von seiner Schwester und von Anne, seiner Nichte. Gustav meinte, es wäre doch wirklich schön, wenn sie alle zusammen

in diesem Dorf leben würden und er fragte Wolfgang ob er vielleicht

in den nächsten Tagen zu ihnen kommen wolle,

er hätte gerade jetzt sehr viel zu tun.

"Eine schrecklich nette Familie"

Wolfgang versprach dies gerne und dann

gingen sie zusammen einmal über den ganzen Hof.

Die Sonne war schon untergegangen und Gustav schaltete das Licht im Stall ein. Dort standen mehrere Rinder, ein paar Schweine und ein Pferd. In einem anderen Stall hatte er einige Hühner und Kaninchen. Ihnen fehlte es wahrlich an Nichts. Das Heu war eingebracht und in einem weiteren Gebäude lagerte das Getreide. Er hatte jede Menge Kartoffeln und Möhren, außerdem Kohl und Rüben für die Tiere. Sein Hof war, wie Wolfgang feststellte, gut geführt und er selbst bekam Lust mit Monica ebenso zu leben. Ob die allerdings Lust hatte einen Garten zu pflegen und sich um die Tiere zu kümmern, dass konnte er nicht sagen. Wahrscheinlich würde sie sich ein Leben im Paradies ganz anders vorstellen. Und er dachte an seine Liebe zum Basteln. Vielleicht würde er doch lieber eine Metallwerkstatt haben. Trotzdem, so ein Leben auf dem Land, das könnte ihm wirklich gut gefallen.

Die Stadt war dagegen doch wirklich keine Alternative.

Aktualisiert am 28. November 2016, 12:13 Uhr

Formel1.de:

Nico „schafft Angriffsfläche für Neider“

Sie schauten sich noch den Traktor

und die anderen Maschinen an, danach gingen

sie wieder ins Haus und Gertrud zeigte ihm seine Schafstatt.

Er sollte auf dem Sofa in der guten Stube schlafen. Dort bollerte ein großer Kachelofen, denn jetzt am Abend war es doch schon empfindlich kalt. Er war froh seine Jacke zu haben und nahm sich vor, auch noch einen Pullover zu besorgen, schließlich war es auch in Monalisas Gartenhäuschen schon ziemlich frisch. Er würde dort die Heizung anstellen müssen. Monalisa hatte auch einen kleinen Kaminofen. Er war offen und würde eine schöne Atmosphäre machen, wenn er an war.

Gustav erklärte, sein Ofen sei ein Gasofen, Wasserstoff, etwas anderes sei nicht mehr erlaubt, nur noch die ganz Alteingesessenen heizten zum Teil noch mit Holz. Es war eine Frage der Luftqualität. Sein Ofen würde nur Wasser produzieren und dies könne er immer gut gebrauchen. Wasser war ein wichtiger Stoff, für sie alle war es lebenswichtig.

Sie konnten durchaus ohne Essen auskommen,

aber trinken war notwendig.

Wolfgang wunderte sich darüber,

denn er hatte immer gedacht, die Seele

würde im Grunde nur von der Liebe leben.

Dass sie Wasser brauchten war eine Überraschung für ihn. Gustav erklärte, dies läge an dem Spiegel. Er würde sie eben nicht zu geistigen Wesen machen sondern zu echten Körpern. Und dieser Körper lebe sehr gut, auch wenn er ab und zu etwas Wasser bräuchte. Essen würden sie eigentlich nur, weil es so schön war. Wenn er im Paradies nichts zu Essen bekommen würde, dann wäre dies für ihn kein richtiges Paradies. Was im Paradies für ihn noch schön war, das war die Sache mit dem Geld. Er hatte keines und er brauchte auch keines. Geld sei wirklich die überflüssigste Sache auf der Welt. Wenn jeder so leben würde wie sie, dann bräuchte keiner einen Mangel zu leiden, im Gegenteil, ein Bauernhof erwirtschaftete immer mehr als man selbst verbrauchen konnte.

Er brachte seine Überschüsse zu einer Kooperative. 

Sie war im Nachbarort, dort

wo die Straßenbahn ihre Endstation hatte.

Es gab die Möglichkeit eine Transportbahn zu bestellen und damit wurden die Produkte der Bauern und der Handwerker der ganzen Umgebung in die Stadt transportiert. Dort gäbe es ein noch größeres Lager und von da aus gelangten die Produkte auf den großen Markt oder in die Geschäfte. Er könne dafür in die Stadt gehen und sich eine Hose besorgen, wenn er eine brauchte. Seine Frau würde ihre Stickereien anbieten und konnte sich dafür ein schönes Kleid machen lassen. Sie würden auch unter den Bauern ihre Produkte austauschen, so dass er sagen könne, er sei mit der Regierung des Joseph sehr zufrieden. Dieses System hätten sie damals in der DDR einführen sollen. Sie hätten wirklich sozialistisch sein können.

Da meinte Wolfgang, dieses Paradies-System

käme ihm jedoch ziemlich absolutistisch vor.

Donald Trump

Da meinte sein Großvater:

„Wenn der König so ein kluger Mann wie dieser

Joseph ist, dann ist das mit dem Absolutismus kein Problem.

Meiner Meinung nach hat Joseph das Ganze schon ziemlich gut organisiert. So gut, dass der Laden praktisch von selbst läuft.“ Da fragte Wolfgang seinen Großvater ob er wüsste, dass Joseph sehr viele Produkte auf der Erde kaufen musste und der antwortete: „Für mich muss er auf der Erde nichts kaufen.“

Und was ist mit Deinem Traktor,

glaubst Du, der ist hier gebaut worden?“

Da hast Du Recht, doch es war eine alte, vernachlässigte Maschine, wir mussten sie erst mal wieder auf Vordermann bringen. Wir haben einen Landmaschinenbetrieb im Ort, musst Du Dir mal anschauen. Dort könntest Du bestimmt einen Job bekommen, mit der Elektrik hat der Laden manchmal etwas Probleme.“

Ich sehe schon, es gibt hier offensichtlich genug zu tun. Also, wenn ich hier leben sollte, dann würde ich eine Metallwerkstatt aufmachen wollen. Ich würde alles zu Kunstwerken verschweißen.“

Kunst ist schön, aber davon wird das Feld

nicht bestellt,“ sagte sein Großvater.

Masern-Virus

Man könnte ja vielleicht Beides tun, einen

Pflug reparieren und eine Skulptur anfertigen.“

Glaubst Du denn, Deine Monica macht so ein Leben mit? Die scheint mir ziemlich versponnen zu sein.“

Monica ist schon schwer in Ordnung, sie kocht gut und ich denke, wenn sie erst einmal ihr Bombini unter die Leute gebracht hat, dann wird sie sich auch für den Anbau von Gemüse interessieren. Sie hat mal Biologie studiert und sich für autarke Landwirtschaft begeistert. Es liegt alles nur an diesem fürchterlichen Spiel. Mein Satan Junior sieht es dabei als seine Aufgabe an, dafür zu sorgen, dass sie das Spiel aufgibt. Doch besonders erfolgreich war er bisher nicht.“

Wahrscheinlich war er zu faul dazu, Satan Junior ist bekannt dafür, dass er am Liebsten nur durch die Welt guckt.“

Kennst Du ihn denn?“

Wenn man ab und zu in die Kneipe geht, dann erfährt man fast alles über jeden. Satan Junior wurde immer nur mit einem Hund an seiner Seite gesehen. Meistens saß er vor seinem Häuschen und ließ sich die Sonne ins Gesicht scheinen. Arbeit war der nicht gewohnt.“

Vielleicht ist er ein Denker?“

Japan: Seelöwen-Band beweist musikalisches Talent

Er ist ein echter Prinz, der hat

das Arbeiten echt nicht erfunden.“

Nun, ich kann mich über ihn nicht beschweren, er geht jeden Tag mit mir auf den Testring. Dort hilft er mir nicht selten bei der Fehlersuche.“

Ja, das stimmt, das kann er gut. Er schaut sich eine Maschine nur kurz an und meistens weiß er dann schon was ihr fehlt. Aber das heißt nicht, dass er sich darum reißt, sich nützlich zu machen.“

Ich denke, bei mir hat er das Arbeiten gelernt und wenn er zurück kommt, dann wird er fleißiger sein.“

Na, das wollen wir hoffen. Zu etwas muss dieses ganze Spiel schließlich führen.“

Ich frage mich ja, ob ich bei meinem Tod neben ihm stehe, oder ob wir auch im Jenseits zusammen bleiben.“

Das kann ich Dir nicht sagen, ich hatte immer nur eine Seele.“

Ich habe mich schon so sehr an seine Anwesenheit gewöhnt, ich weiß eigentlich gar nicht wer ich alleine bin.“

Ich denke, Du bist ein lieber,

netter Jung. Einer der gerne teilt, sogar seinen Körper.“

Sie sprachen noch eine Weile über den Sinn des Lebens, doch dann wurde Gertrud müde und sie verabschiedete sich ins Bett. Da stand auch Gustav auf und erklärte die Sitzung für beendet. Sie ließen noch mal kurz die Hunde raus und dann verzogen sich die Großeltern in ihr Schlafzimmer. Er hörte sie noch ins Bad gehen, aber bald schon war Ruhe und er ging sich die Zähne putzen. Seine Großmutter hatte ihm eine Zahnbürste bereit gelegt.

Zurück in der Stube setzte er sich auf das Mäuerchen des Kachelofens

und holte einen Joint hervor, doch dann entschied er sich dagegen

und legte sich auf das Sofa. Es war sehr bequem und es

dauerte auch nicht lange und er war eingeschlafen.

Jeder dritte Arbeitslose zu arm für viele Alltagsgüter

Heizkosten

*

Echilar machte endlich mal eine Pause.

Die Sonne stand schon hoch am Himmel und Joso taten die Knochen weh. Er musste sich unbedingt einmal bewegen. Das war wirklich eine total spannende Geschichte. Er konnte das ganze Paradies mittlerweile vor seinem inneren Auge sehen. Ihm würde es dort bestimmt total gut gefallen. Kein Geld, das war wirklich gut. Wenn er jetzt einfach auf den Markt gehen könnte und sich etwas zu essen holen könnte, ohne dafür bezahlen zu müssen, wenn er zum Schneider gehen könnte, um sich ein neues Gewand machen zu lassen, wenn er alles nötige haben könnte, dann würde er den ganzen Tag den Menschen ihre Briefe schreiben. Vielleicht bekäme er aber auch eine Arbeit am Hof oder in einer der Tempel. Er wäre zu allem bereit. So aber hatte er nur wenig um damit zu bezahlen, es reichte um ab und zu etwas auf dem Markt oder an einer Garküche zu kaufen. Sein Gewand war schon ziemlich zerschlissen und ein richtiges Zuhause hatte er auch nicht. Er schlief normalerweise bei seinen Eltern, doch die hatten auch nicht viel. Er würde sich ziemlich anstrengen müssen, wenn er einmal ein eigenes Häuschen haben wollte.

Echilar stand auf und auch Joso

streckte sich und folgte ihm nach draußen.

Dort erleichterten sie sich und Echilar schickte ihn mit ein paar Münzen auf den Markt. Er sollte ihnen ein paar Brote holen. Joso sputete sich und bald schon saßen sie bei einem Tee, Brot und Käse zusammen. Joso sagte zu Echilar: „Die Geschichte dauert bestimmt noch etwas, eigentlich wollte ich heute ja mit den anderen nach Theben. Aber ich will die Geschichte auf jeden Fall bis zu Ende hören. Ich werde wohl hinterher reisen müssen.“

Ich kann es kurz machen, aber dann wirst Du nicht alles erfahren können.“

Nein, nein, bitte, erzähle mir alles. Ich frage mich nur die ganze Zeit, wie Du das alles wissen kannst.“

Ich habe das Buch des Lebens gesehen, und da steht alles drin.“

Was ist das für ein unglaubliches Buch?“

Es besteht nicht aus Papyrus, es ist ein geistiges Buch. Man schaut hinein und alles wird einem offenbar.“

Und wer hat das Buch geschrieben?“

Es besteht nicht aus einer Schrift, es geht direkt in Deinen Kopf. Man braucht dafür ein bestimmtes Gerät, doch wenn man sich dies auf den Kopf setzt, dann erlebt man alles aus einer ganz besonderen Perspektive. Man steckt mitten drin und ist überall gleichzeitig. Ich kann es Dir nicht richtig erklären, man muss es ausprobieren, dann versteht man alles.“

Joso goss noch etwas Tee nach und legte sich wieder auf seine Kissen. Die Sonne schien zu ihnen herein und machte ein schönes Schattenspiel.

Echilar trank einen

Schluck seines Tees und erzählte weiter.

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‚Watch The Future‘ AA VFX Compilation Promo

Published on Oct 20, 2016

*

Am nächsten Morgen wurde Wolfgang

früh durch die Geräusche auf dem Hof wach.

Sein Großvater war schon bei den Tieren. Seine Großmutter werkelte in der Küche herum. Er stand auf und zog sich an. Als er in die Küche kam, lag auf dem Tisch ein gestrickter, blau-roter Pullover. „Der ist für Dich,“ sagte seine Großmutter.

Danke, der ist aber schön, hast Du ihn gemacht?“

Natürlich, als hätte ich gewusst, dass jemand kommt und einen braucht. Zieh ihn mal an, ich will sehen, ob er auch passt.“

Wolfgang zog den Pullover über seinen Kopf und seine Großmutter zubbelte an ihm herum. „Passt doch! Der steht Dir gut.“

Vielen Dank, er ist wirklich sehr schön. Die Wolle ist so weich.“

Ist von den Schafen unserer Nachbarn. Aber ich habe sie gefärbt und verstrickt.“

Ich danke nochmals, ich kann ihn gut gebrauchen. Es ist ja doch jetzt ganz schön kalt geworden.“

In der Sonne ist es immer noch sehr warm. Geh mal nach draußen und sage Deinem Großvater, das Frühstück wartet.“

Wolfgang verließ mit Mirage das Haus

und ging über den Hof in den Stall.

Mirage suchte sich erst mal einen Baum. Hasso war auch da und so gingen sie beide friedlich über den Hof und legten sich in die Morgensonne. Dann drückte Mirage der Stuhl und er suchte sich ein unscheinbares Eckchen. So konnte es von ihm aus immer so weiter gehen. Er würde gerne noch etwas auf dem Hof bleiben, denn einen Freund zu haben, dass war schon toll. Hasso war ein friedlicher Geselle und hatte viel zu erzählen. Er berichtete ihm von seinen Ausflügen auf dem Traktor und Mirage staunte nicht schlecht. Hasso durfte sogar ab und zu die Schafe des Nachbarn hüten. Das waren für Mirage alles ganz neue Geschichten. Er kannte fast nur das Leben an der Leine. Er hatte viel Zeit in einem Hinterhof verbracht und erst jetzt lernte er das Leben so richtig kennen. Monica hatte ihn als Erste von der Leine gelassen, und dafür war er ihr wirklich sehr dankbar. Die Freiheit war einfach etwas Wunderschönes. Gut, er lebte immer noch an der Seite eines Menschen, er war letztendlich auch ziemlich von dessen Wohlwollen abhängig, aber man ließ es ihn zum Glück nicht spüren. Das Leben mit Joseph war interessant. Doch noch schöner war es mit Wolfgang. Er wusste, dass der nicht auf ewig bleiben würde, aber deshalb genoss er die Zeit mit ihm ganz besonders. Heute würden sie eine Flugreise unternehmen, das hatte ihm Wolfgang letzte Nacht noch erzählt.

Hasso fand die Aussicht zu fliegen nicht so toll.

Er stand gerne mit beiden Beinen auf der Erde. Er fand diesen Mirage trotzdem ganz interessant. Sein Leben war ja so ganz anders wie seines. Aber tauschen wollte er nicht. Er war froh auf einem Hof zu leben und sich um die Bewohner zu kümmern. Er passte auf, dass niemand Unbefugtes den Hof betrat. Aber zum Glück kam nie jemand Böses. Alle waren nett zu ihm und streichelten ihn gerne. Er durfte mit ins Haus, das war für ihn nicht selbstverständlich. Er hatte auf der Erde in einem Zwinger gelebt. Es war keine schöne Zeit gewesen, er hatte sich unglaublich gelangweilt. Aber er hatte auch da immer gut aufgepasst und einmal sogar Diebe aufgeschreckt. Sein Herrchen war sofort aus dem Haus gekommen und hatte ihn gelobt. Doch, das war auch das einzige wirklich aufregende Erlebnis gewesen. Hier im Paradies jedoch, hier konnte er frei herum laufen und auf seine Rudelmitglieder aufpassen. Das Essen war zudem sehr gut und durch die Tiere im Stall und auf der Weide, fand man immer jemanden, mit dem man sich unterhalten konnte.

Mirage ging zu Wolfgang und gemeinsam ging es zum Frühstück.

Wolfgang fragte, ob er ein Leberwurstbrot für die Hunde schmieren dürfe und so bekam er und Hasso auch ihren Anteil. Hasso wunderte sich, er hatte noch nie ein Leberwurstbrot zum Frühstück bekommen. Das war eine interessante Neuerung, die hoffentlich auch bei ihm zur Gewohnheit werden würde.

Gustav kam in die Küche und setzte sich an den Tisch. Er sah den Pullover und meinte: „Schöner Pullover.“

Ja, ich kann ihn wirklich gut gebrauchen. Euch fehlt es wirklich an Nichts.“

Ach, ich könnte mir schon noch ein paar Dinge vorstellen, es soll jetzt bald für alle einen Roboter für den Hausgebrauch geben.“

Roboter, wo kommen die denn her?“

Soweit ich weiß, kommen sie von einem anderen Planeten. Dort haben die Maschinen das Regiment übernommen. Sie machen praktisch die ganze Arbeit. Und sie scheinen eine Seele zu besitzen, zumindest einige von ihnen.“

Das kann ich mir ehrlich gesagt gar nicht vorstellen.“

Ein Freund von mir hat so einen Gesellen zur Probe. Er ist anspruchslos aber sehr arbeitswillig. Für ihn ist es kein Problem den ganzen Tag in der Sonne zu schuften, abends kommt er an eine Steckdose, das war’s.“

Haben Roboter nicht auch ein Recht auf ein schönes Leben.“

Für sie ist es schön zu arbeiten. Das ist eine Frage der Programmierung.“

Du willst also einen Haussklaven?“

Ich will etwas mehr Zeit für mich haben. Die Arbeit ist schön aber eben auch ziemlich anstrengend. Da fehlt abends oft die Energie für ein Buch oder ein anderes Hobby.“

Ich würde mir ja gerne mal so einen Roboter ansehen.“

Wenn Du nach dem Feiertag kommst, dann besuchen wir meinen Freund Johann und schauen uns den Roboter an.“

Abgemacht. Ich denke ich muss jetzt gleich los. Ich freue mich Euch hier angetroffen zu haben. Mirage und ich werden wiederkommen.“

Da hörten sie ein sonderbares Geräusch,

dass von der Straße her kam.

Sie standen auf und öffneten die Haustür. Erstaunt schauten sie nach oben. Dort hing ein Bombini in der Luft. Es war lange nicht so groß wie das Forschungsbombini, aber klein war es trotzdem nicht. Es blinkte mehrfach auf und dann schwebte es einige Meter über der Wiese, die auf der anderen Seite der Straße lag. Es war eine Weide, doch zur Zeit waren keine Tiere darauf. Das Bombini kam immer tiefer und schwebte nun 3-4 Meter über dem Boden. Eine Treppe wurde ausgefahren und zu ihrer Überraschung stieg Joseph aus. Er winkte ihnen zu und überquerte die Straße. Sie gingen ihm entgegen. Joseph rief ihnen zu: „Ich wollte Euren Enkel entführen. Einen schönen Feiertag wünsche ich Euch, ich hoffe Du bist bereit, Wolfgang.“

Wir haben gerade gefrühstückt.“

Wunderbar, dann komme ich ja genau richtig.“

Joseph gab allen die Hand und

er schien wirklich guter Laune zu sein.

Und tatsächlich, Joseph war bestens gestimmt. Er freute sich sehr auf die Spritztour, kam er so doch auch mal aus seinem Paradies heraus. Er hatte früher öfter solche Ausflüge unternommen, doch seit er sich um eine riesige Stadt kümmern musste, hatte er immer weniger Zeit dazu. Als sie alle im Grunde nur Bauern gewesen waren, da hatte er viel öfter sein Bombini bestiegen und er war für Tage, ja Wochen verschwunden.

Er hatte zwar viel delegiert, aber immer noch war er die letzte Instanz, und dass hieß, er musste sich wirklich um sehr viel kümmern und dass bedeutete, er verbrachte viel Zeit an seinem Schreibtisch. Heute aber war ein Feiertag und da hatte auch Joseph nichts zu tun. Der Feiertag war ihm einfach heilig. Dieser Tag sollte wirklich jedem die Möglichkeit geben zu entspannen.

Gertrud fragte, ob er vor dem Ausflug noch einen Kaffee wollte, und er wollte nicht unhöflich sein und sagte deshalb: „Ein kleines Tässchen trinke ich gerne mit Euch, dann müssen wir aber los, der Tag wartet nicht.“

Gustav bot Joseph einen Platz auf der Bank, die vor dem Haus stand, an und Gertrud brachte für alle noch einen Becher Kaffee nach draußen. Sie Sonne stand schon über dem Feld und wärmte ein wenig. Joseph sah Wolfgangs schönen Pullover und meinte: „Ist doch schön, wenn man eine Oma hat, die Geschmack hat.“

Gustav reagierte und sagte: „Meine Frau kann sehr schöne Dinge herstellen, einiges bringt sie in die Stadt zum Markt.“

Ich hätte vielleicht auch gerne so einen Pullover, würdest Du mir auch so einen stricken,“ fragte Joseph.

Mit dem größten Vergnügen, ich wäre glücklich, einen meiner Pullover an Dir zu sehen.“

Ich habe gehört, ihr wünscht Euch einen Roboter. Wie wäre es, ein Pullover für einen Roboter?“

Das ist wirklich ein sehr großzügiges Angebot, dass wir gerne annehmen,“ meinte Gertrud. Sie konnte so einen Roboter nämlich auch ganz gut gebrauchen.

Dann ist es abgemacht, ich bekomme so einen schönen Pullover und bei der nächsten Lieferung bekommt ihr einen maschinellen Mitarbeiter. So, jetzt müssen wir aber endlich los, komm Wolfgang. Was ist mit Mirage, will der mit oder möchte er Schafe hüten?“ Welche Frage, natürlich wollte er mit. Er stellte sich brav an Joseph Seite und man verabschiedete sich mit guten Wünschen für den Feiertag. Gustav und Gertrud würden gleich in die Kirche gehen und Gott für seine Großzügigkeit danken.

Wolfgang, Joseph und Mirage bestiegen die ausgefahrene Treppe und Joseph bat Wolfgang auf einen Knopf zu drücken. Augenblicklich wurde die Treppe eingefahren und der Eingang schloss sich. Nun ging es eine Wendeltreppe nach oben und sie kamen in einen großen Raum. Er war eingerichtet wie ein Wohnmobil. Es gab eine Sitzecke mit mehreren Sesseln, es gab eine kleine Küche, ein Bad und in den Wänden waren Betten eingebaut, die Joseph ihm stolz zeigte. Sie konnten herausgefahren werden, doch jetzt sollten sie nicht im Weg stehen. Es gab ein imposantes Steuerpult. Davor befanden sich zwei Sessel und Joseph bat Wolfgang auf einem Platz zu nehmen. Die Steuerung funktionierte mit einer Art Joystik, der an den Sesseln angebracht war. Joseph setzte sich in den zweiten Sessel und drückte auf einen roten Knopf, der am oberen Ende des Joystiks angebracht war. Augenblicklich hörte Wolfgang ein leises Geräusch und Joseph meinte, dies sei der Generator, aber bald schon würde er nicht mehr zu hören sein. Sie hoben langsam ab und vor Wolfgang änderte sich die Perspektive. Er sah jetzt das Bauernhaus seiner Großeltern vor sich liegen, er sah den schönen Garten seiner Großmutter und die Weiden der Tiere. Er sah einige Felder und dann war er plötzlich in einer ganz anderen Welt. Vor ihm lag das Universum in seiner ganzen Pracht.

Das Fenster, durch dass er schaute, war leicht gebogen, so dass er einen wunderbaren Panoramabilck hatte. Er fragte Joseph, wie er so schnell aus dem Paradies gekommen sei und Joseph erklärte ihm: „Das liegt am Torsionsfeld. Sobald unsere Torsionsfelder implodieren, verschwinden wir in einer Torsionsfeldblase und Raum und Zeit sind für uns unerheblich. Wir können über dieses Feld an jeden Ort zu jeder Zeit gelangen. Es ist einfach nur eine Frage der Koordinaten. Ich habe erst mal einige eingegeben, die Dir einen Überblick über die Vielfalt des Universums ermöglichen. Hier schau, das ist die Milchstraße schräg von Oben. Sieht sie nicht wunderschön aus?“

Wolfgang staunte, die Milchstraße war tatsächlich wunderschön.

Es war eine Spirale mit mehreren glitzernden Armen, es gab farbige Nebelfelder und in der Mitte strahlten ihnen Tausende Sonnen entgegen. Im Zentrum war alles in Bewegung, es sah aus, als lebte die Galaxie. Joseph drückte wieder auf den roten Knopf und sie sahen eine riesige, leuchtende Kugel vor sich. Joseph erklärte: „Dies ist ein gestorbener Stern, sein Überrest ist dieser Diamant. Er ist mehrere Kilometer groß.“

Das ist ja ungeheuerlich. Könnte man dort Diamanten abbauen?“

Es gibt Völker, die versuchen das. An sich steht dem nichts im Wege.“

So ein Brocken würde bei uns auf der Erde einen immensen Preisverfall verursachen. Diamanten wären dann ein ganz normaler Rohstoff. Es ist wirklich ein außerordentlicher Stoff, ich habe mal Bohrkronen mit neuen Diamanten bestückt. Eine knifflige und kostspielige Angelegenheit. Doch wenn man so viel von dem Zeug hat, dann würde man wahrscheinlich sogar einfache Biergläser aus Diamant herstellen.“

An Rohstoffen ist im Universum wahrlich kein Mangel, man muss nur wissen, wo man suchen muss. Als nächstes zeige ich Dir einen Planeten, auf dem gibt es eine sehr vielgestaltige Vegetation. Tiere scheint es an Land noch nicht zu geben, aber in den Gewässern wimmelt es schon von ihnen. Es ist nicht sicher, wann der Schritt an Land vollzogen wird, vielleicht dauert es noch Millionen Jahre, vielleicht hat es aber auch schon irgendwo begonnen. Es ist im Grunde immer der selbe Mechanismus, die Evolution funktioniert eigentlich überall nach dem gleichen System. Das Leben will sich weiterentwickeln und ausbreiten.“

Wieder verschwand für kurze Zeit die Aussicht, es wurde vor dem Fenster tiefschwarz, doch dann erschien vor ihnen ein grüner Planet. Sie flogen näher heran und Wolfgang erkannte große Wälder und einige Seen. Joseph erklärte, sie hätten wahrscheinlich nicht viel zu befürchten, wenn sie kurz landen würden und er fragte Wolfgang ob er einen Spaziergang machen wolle. Doch Wolfgang wollte lieber noch andere Planeten sehen und so flogen sie nun zu einem, auf dem lebten dinosaurierartige Lebewesen. Dort wollte er auf keinen Fall an Land gehen, auch als Joseph meinte, die Lebewesen wären zum Großteil Pflanzenfresser. Der nächste Planet war von intelligenten Lebewesen beherrscht. Sie befanden sich in einem Stadium vergleichbar der Bronzezeit auf der Erde. Das war natürlich sehr interessant, doch Joseph meinte, er würde die Bewohner dieses Planeten nur ungern aus ihrem Weltbild reißen. Ihr Bombini würde die Menschen, denn es waren durchaus Menschen, erschrecken. Joseph richtete die Kamera auf ein sich bewegendes Subjekt und Wolfgang konnte sehen, sie hatten ebenfalls zwei Arme und zwei Beine. Ihre Haut schien schwarz zu sein.

Es ist im Grunde überall ziemlich ähnlich,“ sagte Joseph, „die Lebewesen entwickeln sich nach dem selben Muster. Der Mensch ist wahrlich keine große Besonderheit. Mir scheint es, als liegt in einem Bakterium, welches überall für das Leben ursächlich ist, schon die Anlage für ein intelligentes Lebewesen.“

Sag, können wir auch in der Zeit reisen? Ich würde mir gerne den Urknall aus der Nähe anschauen.“

Nun, das ist wirklich nicht zu empfehlen. Die Temperaturen und der Druck sind dort so hoch, es würde uns zerreißen.“

Wie nah können wir heran?“

Ich habe es noch nicht ausprobiert. Aber ich denke, dies ist eine Expedition, die man nicht zu Zweit durchführen sollte. Wir benötigen dazu genaue Berechnungen und auch dann noch ist es ein ungewisses Unterfangen. Aber wenn Du für immer ins Paradies kommst, dann kannst Du Dich gerne an die Arbeit machen und eine solche Expedition in Angriff nehmen. Ich würde sagen, wir besuchen jetzt mal den Roboter-Planeten, dort kennt man uns und man wird uns auch nett empfangen. Wir stehen in guten Beziehungen zueinander. Demnächst wird wieder ein ganzer Transporter voller Roboter zu uns kommen. Sie wollen Botschafter ihrer Art sein und sich bei uns nützlich machen. Dafür gehen einige von uns zu ihnen. Ich habe uns vorsichtshalber schon mal angekündigt und man freut sich auf uns.“

Können wir nicht eine Weile mal richtig fliegen, ich meine langsamer als das Licht?“

Kein Problem, wenn Du magst, dann kannst Du das Bombini fliegen. Nimm den Joystik und drücke ihn langsam von Dir weg, aber achte auf Hindernisse, Du steuerst das Gefährt über den Joystik, ganz wie in einem dieser neumodischen Computerspiele.“

Wolfgang nahm den Joystik in die Hand

und drückte ihn leicht nach vorne.

THE GALAXIES BEST Psychadelic Trance – MIX 3

Published on Apr 19, 2013 – MIX 3 is the Galaxies Best Progressive PsyTrance as judged by

the Milky Way Galactic Federation of Arts and Music (MWGFAM).

Location – Milky Way 365 light years from earth.

This is what trillions are listening to among

the stars. Be on the look out for Mix 4coming soon. I will

upload as soon as I get the super transmission from the MWGFAM.

Er sah den Planeten rechts an sich vorbeiziehen. Man hatte sie dort vielleicht gesehen, denn sie waren auf der beleuchteten Seite ziemlich weit herunter gegangen. Jetzt aber gab es vor ihnen nur noch ein unendliches Sternenmeer. Wolfgang gab mehr Druck auf den Joystik und ein Mond und dann noch einer zogen links und rechst vorbei. Dann waren sie im freien Raum und das Bild vor ihnen änderte sich kaum. So würden sie ewig zu einem anderen Sonnensystem brauchen. Joseph zeigte an seinem Stick, wie Wolfgang auf nahezu Lichtgeschwindigkeit kam und dann zeigte er ihm noch wie er darüber hinaus kommen konnte. Doch empfahl er dies nicht zu tun, denn dann bestünde die Gefahr, dass sie sich in der Zeit verirrten. Oberhalb der Lichtgeschwindigkeit lief die Zeit nämlich rückwärts. Aber die Sterne bewegten sich jetzt schon etwas mehr. Dennoch, auch so kam Wolfgang alles total langsam vor.

Dann jedoch kamen sie in einen schwierigeren Teil, denn nun gab es plötzlich mehrere kleine, nicht leuchtende Felsbrocken, die im Weg standen. Zwar waren auch diese Brocken in einem schnellen Tempo unterwegs, doch merkte man davon nicht viel. Wolfgang musste jetzt schon gehörig aufpassen und immer wieder ausweichen. Dann waren sie durch diese Ansammlung hindurch und er nahm Kurs auf einen bunt leuchtenden Nebel. „Das ist der Krebsnebel,“ sagte Joseph, der voller Vertrauen in Wolfgangs Flugkünste zu sein schien. „Ich würde sagen, du springst dort hin, das dauert sonst Jahrhunderte.“ Joseph hantierte an der Konsole herum und lehnte sich dann wieder zurück. „Drücke einfach auf den roten Knopf.“ Wolfgang holte tief Luft und drückte. Mit einem Mal war es draußen dunkel und einen Moment später war vor ihm alles Blau. Sie befanden sich tatsächlich in den Nebel. Er flog langsam weiter und um ihn herum glitzerte und funkelte es. Doch er ahnte dieses Glitzern kam von weit her. Hier wurden Sonnen geboren. Er entdeckte einen Diamantplaneten und dann wurde es plötzlich sehr hell, vor ihm leuchtete eine junge Sonne. Es war atemberaubend. Das Universum war zauberhaft. Joseph klopfte ihm auf die Schulter und er meinte: „Hast Du das Fliegen also doch nicht verlernt.“

Ich bin noch nie geflogen.“

Du vielleicht nicht, aber Satan Junior schon. Sei nicht so hart zu ihm, lass ihn auch mal zeigen was er kann. Fliegen konnte er immer schon sehr gut.“

Es erschien mir kinderleicht.“

Nun, um richtig zu navigieren muss man sich doch etwas intensiver mit der großen Universums-Karte auseinandersetzen, sonst findet man schnell nicht mehr zurück. Obwohl, ich habe in diesem Bombini einen Computer einbauen lassen, der verfolgt jede Bewegung, die Du machst und er kann dann auch alles wieder zurückrechnen. Das ist eine große Erleichterung, so kann man sich einfach auch mal treiben lassen. Aber ich finde, wir sollten jetzt zu den Robotern fliegen, die warten bestimmt schon auf uns. Drücke einfach auf den roten Knopf, ich habe die Koordinaten schon eingegeben.“

Wolfgang tat wie gewünscht und vor

ihnen erschien ein sandiger Wüstenplanet. 

Published on Dec 7, 2012

Vegetation gab es nicht.

Etwas Wasser glitzerte in der Sonne.

Er erkannte, während er über den Planeten flog eine unendliche Vielzahl an Sonnenkollektoren, der halbe Planet schien ihm damit zugestellt zu sein. Joseph zeigte auf einen blinkenden Flieger direkt vor ihm, es war eine Eskorte. Joseph forderte Wolfgang auf, diesem blinkenden Gebilde zu folgen. Es sah nicht wirklich wie ein irdisches Flugzeug aus, es war rund, platt wie eine Scheibe, und auf einer Seite gab es eine Sitzkanzel, darin saß ein überraschend menschlich aussehender Pilot. Er hob grüßend den Arm, als Wolfgang an seine Seite trat. Ihre Bombinis berührten sich fast, aber es ging alles gut und der Pilot auf der Scheibe setzte sich wieder vorne weg und sank tiefer. Wolfgang steuerte hinterher. Da sah er einen Eingang, es war ein Höhlenschlund und es wurde dunkel um ihn als er hineinflog. Jetzt konnte er sich nur noch an Lichtern, die vor ihm aufblinkten und an seinen Vordermann, orientieren. Dann öffnete sich der Schund und er befand sich in einem riesigen Hangar. Er bremste ab und kam zum Stehen. Er konnte auf einem kleinen Display den Bereich unter sich erkennen und er sank soweit herab, bis ein Signal ihm anzeigte, er befand sich in der richtigen Höhe für die Austrittstreppe. Joseph drückte auf einen Knopf und er sah auf dem Display die Treppe herunterfahren. Joseph schaltete das Bombini auf Stand By. Sie standen auf und gingen zur Wendeltreppe. Wolfgang schaute sich noch mal um. Diese Fahrt würde er in seinem Leben nicht vergessen, es war absolut erregend gewesen. Er musste sich etwas beruhigen. Nein, dies war kein Traum, er war tatsächlich durch das Universum geflogen und jetzt sollte er einen Roboterplaneten kennen lernen.

Sie gingen zur Treppe, die unter das Bombini führte, doch Joseph hielt Wolfgang am Arm fest und meinte: „ Ich habe hier eine schwere Kiste, meinst Du zusammen bekommen wir sie nach Unten getragen?“

Kommt auf einen Versuch an, was ist denn drin?“

Gold, ich habe versprochen es mit zu bringen, die können das immer gut gebrauchen.“

Wolfgang versuchte die Kiste anzuheben, doch er musste passen, es ging wohl nur zu Zweit. Also griffen sie zusammen zu und so gerade eben konnten sie mit der Kiste die Treppe herunter steigen. Unten wartete schon ein Lastroboter, er hatte eine größere Ladefläche. Sie stellten die Kiste darauf ab und ein Mann aus Stahl kam auf sie zu. Wolfgang staunte über seinen Anblick, aber als dieser Mann sie begrüßte, da vernahm er eine ganz menschliche Stimme.

Willkommen auf Zentia 201. Wir haben Euch schon erwartet.“

Hallo alle miteinander, ich grüße Euch, darf ich vorstellen, dies ist Wolfgang.“

Joseph ging auf den Metallmann zu und klopfte ihm die Schulter. Er drehte sich zu Wolfgang um und sagte: „Komm, wir werden erwartet.“

(Slow Trance / Psychill) AuroraX –

Towards Aldebaran (Live @ Universo Paralello)

Published on Feb 1, 2014

Und so betrat Wolfgang einen ganz sonderbaren Ort.

Er war mit nichts auf der Welt so sehr zu vergleichen wie mit einem riesigen Kraftwerk von Innen. Sie kamen an vielen großen Sälen vorbei, in denen jede Menge Roboter arbeiteten. Sie sahen sich nur auf den ersten Blick ähnlich, denn bald wurde Wolfgang klar, jeder hatte seine Besonderheiten. Einige waren Kugelförmig, andere wieder sahen aus wie Menschen, zumindest hatten sie zwei Arme und zwei Beine und einen Kopf. Dann gab es wie von Zauberhand bewegte Transportwagen und es gab fest installierte Roboter, die mechanische Bewegungen mit einer ungeheuren Präzision ausführten. Es war ungeheuer interessant diese Welt zu beobachten, aber nun kamen sie in einen Raum mit Teppichboden. Es gab bequeme Sessel zum Sitzen. Der Metallmann forderte sie auf Platz zu nehmen und gleich darauf öffnete sich die Tür und herein kam ein Mensch. „Guten Tag, Joseph, Guten Tag Wolfgang. Ich bin Merlin, Ihr müsst entschuldigen, wir sind etwas überrascht über Euren Besuch, wir haben nur eine Kleinigkeit vorbereiten können. Darf ich etwas zu Trinken anbieten?“

Ein Roboter mit einem Tablett an seiner Vorderseite kam herangefahren. Merlin gab jedem von ihnen die Hand und reichte dann ein Glas Wasser.

Ihr müsst entschuldigen, wir haben keinen Champagner oder so, hier gibt es eigentlich nur Wasser und so etwas wie Brot. Aber wir brauchen nicht mehr. Für uns ist Metall wichtiger. Ich sehe ihr habt das Gold mitgebracht. Das ist wunderbar, denn wir haben daran immer großen Bedarf.“

Merlin setzte sich und forderte auch

Joseph und Wolfgang auf sich zu setzen.

Dann wendete er sich an Wolfgang: „Ich habe gehört, Du bist mit Satan Junior eine Gemeinschaft eingegangen. Nun, Satan Junior ist uns bestens bekannt. Er ist ein begnadeter Fehlersucher, er hat uns schon mal bei einer kniffeligen Sache gut geholfen. Wir wollen ihm gerne nochmals danken. Hast Du die Hallen gesehen? Dort wird gerade an einer neuen Robotergeneration gearbeitet, sie soll unser Verkaufshit werden. Wir wollen ihn „Herbi“ nennen. Herbi tut alles was er kann um seinem Freund zu helfen.“

Herbi, mit diesem Namen habe ich aber keine guten Erfahrungen gemacht. Mein Herbi wich jeder Form von Arbeit aus, der konnte nur träumen.“

Unser Herbi ist da ganz anders, er denkt richtig gut mit. Ein echter Freund eben.“

Könnt ihr ihm nicht einen anderen Namen geben? Johann zum Beispiel?“

Du meinst wirklich, der Name ist nicht so gut?“

Johann ist besser.“

Ich werde es mit der Kommission beraten. Johann, klingt auch nicht schlecht.“

Da öffnete sich die Tür und herein kam

ein sehr menschlich aussehender Roboter.

Er kam auf sie zu und begrüßte die Gäste: „Das ist ja wirklich eine große Ehre, willkommen Joseph, willkommen Wolfgang. Ich bin 217 und der Master für die Produktion. Ich hörte gerade, der Name Herbi löst keine positiven Assoziationen aus, gut, dann suchen wir nach einem besseren Namen.“

Wolfgang hat Johann vorgeschlagen,“ sagte Merlin.

Johann soll besser sein, gut, dann wird es eben ein Johann. Die Kommission kann sich bestimmt darauf einigen. Wolfgang, wenn Du Dich umsehen möchtest, ich begleite Dich gerne etwas. Wir könnten auf einen fahrbaren Roboter mitfahren.“

Das würde ich sehr gerne. Ist das in Ordnung, Joseph?“

Klar, schau Dich nur um, ich habe hier sowieso noch eine Kleinigkeit zu klären.“

Und so setzte sich Wolfgang mit 217 auf einen mobilen Transportroboter. Er erinnerte etwas an einen Autoskooter, fuhr allerdings erheblich schneller. 217 saß neben ihm, steuern brauchten sie nicht, der Roboter fuhr sie automatisch dahin, wohin 217 es wollte. Natürlich redete er nicht in menschlicher Sprache mit dem Roboter, auch wenn das möglich war, er gab einfach eine Koordinate über einen Touchscreen ein und schon ging es los. 217 zeigte ihm wie ein Fremdenführer alle Sehenswürdigkeiten, sie kamen immer wieder an großen Hallen vorbei in denen gearbeitet wurde. Eine der Hallen war ein Reparaturbetrieb, hier schraubten Roboter an halb auseinandergenommenen Robotern herum. Es erinnerte alles etwas an ein OP-Krankenhaus, nur die weißen Kittel fehlten.

Dann kamen sie in einen Bereich, dort wurde

Metall in großen Pressen in Form gebracht.

Sie sahen sich in einer Halle um, denn dort wurden Bombinis zusammengebaut. Wolfgang sah ein großes Regal, in dem lagen riesige Metallscheiben und er sah jede menge Kabel. Er sah große Kupferspulen und eine Vielzahl an Robotern, die alle ziemlich menschlich aussahen. Ihnen fehlte nur jegliche Kleidung. Ihre Oberfläche bestand aus Metall. Alles war hier irgendwie aus Metall.

Doch der Eindruck änderte sich allerdings in der nächsten Halle, die sie besuchten. Dort wurden Kunststoffteile gepresst. Wolfgang fragte 217: „Die macht ihr doch wohl nicht aus Erdöl?“

Alles rein pflanzlich, wir haben einen Vegetationsplaneten in der Nachbarschaft, dort gewinnen wir unseren Rohstoff.“

War dieser Planet immer schon eine Wüste?

Ich habe Wasser gesehen.“

Ganz früher war er mal genauso schön wie die Erde, wir hatten alles an Biotopen, was man sich nur wünscht, doch dann kam es zum großen ökologischen Zusammenbruch, den nur die Maschinen überlebten. Wir haben uns zusammengetan und uns weiterentwickelt. Wir haben das Erbe unserer Vorfahren bewahrt und einen Staat gegründet. Wir wollen expandieren und die Welt kennen lernen. Unser intelligentes Netz hat uns zu einer Gemeinschaft gemacht, jetzt arbeiten wir alle für das große Ziel, wir wollen der Menschheit dienen und wir wollen gute Geschäfte machen.“

Wolfgang war von allem sehr beeindruckt, der Gedanke, dass hier eine Welt der Maschinen sich selbstständig gemacht hatte, weckte seine Neugierde. Gab es hier keine aggressiven Maschinen, keine Mörder und Diebe? Er fragte 217 danach und der antwortete: „Es ist alles eine Frage der Programmierung. Wir können auch Kriege führen, doch interessiert uns dies nur bedingt. Wir wollen uns schließlich nicht selbst zerstören. Diebe? Wer soll das sein? Hier gibt es kein Eigentum, hier gibt es nur Funktion oder eben Programmierungsfehler. Doch das kommt wirklich sehr selten vor. Das Netz verhindert irgendwelche Alleingänge. Die Kontrolle ist groß.“

Aber ihr strebt danach dem Menschen ähnlich zu sein.“

Wir wollen, dass er in uns einen Freund sieht.“

Wolfgang fragte sich, welcher Geist hinter all dem steckte. Wer programmierte die Maschinen, das konnten die doch schließlich nicht selbst. Wer hatte schon je davon gehört, dass Maschinen sich selbst evolutionieren konnten. Irgendwo musste ein kreativer Kopf stecken. Er fragte 217: „Wer gibt hier das Kommando?“

Das Netz, es arbeitet mit Merlin und seinen Leuten zusammen. Seit Satan Junior das Letzte mal da war, hat sich bei uns viel verändert. Wir achten jetzt auch viel stärker auf Langlebigkeit und Qualitätssicherung. Er hat einige entscheidende Verbesserungen durchgesetzt und jetzt klappt auch die Sache mit der Selbstheilung besser. Satan Junior ist wirklich ein toller Typ, wir verehren ihn hier immer noch sehr.“

Warum ist er denn von Euch wieder weg gegangen?“

Er wollte sich die Technik auf der Erde ansehen um daraus zu lernen. Für uns ist diese Forschung genauso wichtig. Man könnte es als Industriespionage betrachten, aber wir wollen ja niemandem Schaden. Satan Junior wird zurück kommen und uns an seinen gewonnenen Erkenntnissen teilhaben lassen.“

So einen Planeten zu steuern dürfte sehr

interessant sein, eine unmenschliche Aufgabe.“

Ja, es ist kompliziert und wir sind immer auf der Suche nach guten Mitarbeitern. Hier, wir kommen in den Ruhebereich.“

Wolfgang sah Roboter an Kabeln hängen und dazwischen saßen auch wirkliche Menschen. Er zählte 12 Stück. 12 zu über Hundert Roboter. Sie alle schienen ganz in ihren Modus versunken. Wolfgang hörte ein Lachen und sah jemand ihnen zuwinken. „Das ist Michaela, eine der Programmiererinnen für die Motorenprüfung. Ich bin mit ihr ganz gut bekannt. Sollen wir mal zu ihnen herunter gehen?“

Warum nicht, gute Idee.“

Sie entstiegen dem Roboter und begaben sich in einen Aufzug. Dann standen sie auch schon in den Ruhebereich und gingen auf Michaela und ihre Kollegen zu. Dabei handelte es sich um zwei Roboter. Sie saßen um einen Tisch und Michaela hatte eine Pizza vor sich stehen.

Wir haben endlich mal wieder was ordentliches zu Essen bekommen, eine ganze Ladung Tiefkühlpizza. Das wird jetzt erst mal wieder für einige Zeit reichen. Es ist wirklich ein großer Nachteil, dass wir hier kein Gemüse und Obst anbauen können.“

Wer hindert Euch denn daran, in

einem Gewächshaus wächst doch fast alles?“

Wir sind aber keine Gärtner und bisher hat sich noch keiner von diesen Botanikern hier niederlassen wollen um die Speisekarte für uns paar menschlichen Bewohner zu verbessern. Wir suchen noch, haben im Paradies jetzt mal eine Anzeige geschaltet, vielleicht findet sich dort ja jemand. Wir selbst haben nur die Brotmaschine, damit machen wir aus Getreide und Wasser und Hefe Brot.“

Das klingt wirklich nicht sehr abwechslungsreich, da verstehe ich, dass so eine Pizza ein kulinarischer Festgenuss ist.“

Möchtest Du auch eine?“

Danke nein, hebt die Euch auf für Notzeiten. Ich habe gut gefrühstückt. Sag, wer steuert hier das Ganze?“

Die Kommission und das Netz.

Die Kommission besteht aus ganz unterschiedlichen Personen,

die Menschen sind darin zu etwa der Hälfte vertreten. Wir beraten und machen Vorschläge, wie bringen unsere Kreativität ein. Rechnen tut das Netz. Es besteht aus der Summe aller Computer und einem Hauptrechner. Der ist tief gebunkert, dort hin hat kaum einer die Erlaubnis zu gehen. Es gibt über diesen Rechner keine Kontrolle, er ist eigenständig. Er ist ein Wesen, wie wir sagen. Er spricht unsere Sprache und wir arbeiten zusammen an dem gleichen Ziel.“

Und das wäre?“

Expansion, wir wollen uns, dass heißt die Roboter überall hin exportieren. Sie sollen Erfahrungen machen. Wir können hier zwar viele Simulationen durchführen, aber wirklich beweisen sie erst an ihrem Einsatzort ihre Qualitäten. Man muss so einem Roboter auch Zeit geben und ihn anlernen. Ein älterer Roboter kann durchaus als intelligent angesehen werden, intelligent und geschickt. Stark und Robust. Wir arbeiten gerade an einer neuen Serie, damit wollen wir das Universum erobern.“

Sind die Roboter nicht sehr störanfällig?“

Ja, die Sache mit der Selbstheilung ist noch nicht ganz perfekt, aber wir arbeiten daran. Ich kümmere mich ja eigentlich hauptsächlich um die vielen unterschiedlichen Motoren. Gerade fummel ich an einer verbesserten Bremsprüfung herum.“

Das klingt sehr interessant, sicherlich ein abwechslungsreicher Job, nur, bei Wasser und Brot auf einem Wüstenplaneten zu hocken, das sucht man sich doch nicht freiwillig aus.“

Ich wollte nicht wiedergeboren werden. Ich wollte mit Menschen nichts mehr zu tun haben. Hab Schlimmes durchgemacht. Und da hat man mir dieses Angebot hier gemacht und ich habe gerne angenommen. Seit dem sitze ich hier fest und will auch gar nicht mehr woanders hin. Das Leben mit den Robotern ist wirklich sehr angenehm. Hier mobbt einen keiner. Hier gibt es auch kein karrieresüchtiges Arschloch. Hier gibt es kein Geld, aber gute Arbeit und nette Freunde. Darf ich vorstellen dies sind 234 und 737. Wir arbeiten oft zusammen und verstehen uns gut.“

Wolfgang nickte den Beiden zu und fragte: „Dreht hier nicht auch schon mal eine Maschine durch? Ich habe auf der Erde in der Qualitätssicherung gearbeitet und wir haben festgestellt Maschinen haben oft einen Fehler, zumindest ist die Inbetriebnahme eine problematische Angelegenheit.“

Wir haben durchaus viel Ausschuss, aber der wird recycelt und wiederverwertet, Schwund ist immer etwas, aber eigentlich haben wir dieses Problem im Griff. Dafür sind wir schließlich da. Wir helfen den Maschinen und sie helfen uns. Es ist ein Geben und Nehmen. Unser Ziel ist einfach einen Freund für den Menschen zu produzieren. Einen, der vielleicht etwas stärker ist, einer der gut rechnen kann, einer der Musik erschallen lässt, einer der einem einen guten Film zeigt, einer der nicht viel braucht, etwas Strom, etwas Öl.“

Öl? Das finde ich aber problematisch.“

Mit irgendwas muss man die Motoren schon schmieren.“

Und woher habt ihr das Öl?“

Es gibt auf diesem Planeten viel Öl, das war ja das Problem, die Menschen haben sich auf ihrem eigenen Planeten damit vergiftet. Den Maschinen machten die Veränderungen nur wenig aus, aber der Mensch hatte nicht mehr genug Luft zum Atmen. Wir wissen schon dass die Verbrennung Scheiße ist, aber wir verbrennen ja auch nicht, wir schmieren nur. Zum Glück ist der Sauerstoffgehalt wieder etwas gestiegen, wir haben genetisch modifizierte Bakterien ausgesetzt und die Produzieren jetzt das wichtige Gas.“

Man musste die Wüste hier wieder begrünen.“

Such uns einen Botaniker, wir haben nichts dagegen. Solange werden wir auf unseren Nachbarplaneten angewiesen sein. Manchmal fliege ich dort für ein paar Tage hin, es ist eigentlich wirklich sehr schön da. Aber hier ist nun mal die ganze Technik. Damit umzuziehen ist unmöglich.“

217 meldete sich und meinte, Merlin hätte

eine Nachricht geschickt, sie würden erwartet.

Wolfgang verabschiedete sich also von Michaela wie von den Robotern und sie bestiegen wieder ihren mobilen Roboter. Der nahm jetzt eine Abkürzung durch einen tunnelartigen Weg, dort kamen ihnen die verschiedensten Gefährte entgegen. Es wurde ab und zu abgebogen und nach relativ kurzer Zeit waren sie wieder im Foyer. Joseph und Merlin waren mit ihrer Besprechung offensichtlich fertig und Joseph fragte Wolfgang, ob er die Fahrt interessant gefunden hätte.

Ich fand es sogar sehr interessant, leider habe ich den Hauptrechner nicht gesehen, aber ich denke, wenn ich tot bin, dann komme ich für eine Weile mal hier hin. Aus der Sicht eines Industrieelektrikers ist das hier ein Scharaffenland.“

Du bist herzlich willkommen,“ sagte Merlin und Joseph meinte, sie könnten jetzt weiterfliegen. Er hätte alles wichtige geregelt.

Merlin und 217 begleiteten sie bis zum Hangar der Luftschiffe.

Dort war ziemlich was los, denn ein Transporter wurde mit Robotern beladen. Sie sahen alle gleich aus. Sie waren weiß lackiert und sahen daher wirklich sehr friedlich aus. Sie wollten Freunde sein.

Wir haben beschlossen, wir nennen sie tatsächlich besser Johann.“

Ich werde ihn mir genau anschauen, wenn ich ihn auf dem Feld meines Großvaters arbeiten sehe.“

Das ist alles eine Frage der Programmierung. Er kann auch gerne im Haushalt helfen. Immerhin hat Deine Großmutter den Pullover zu stricken, wie Joseph mir erzählt hat.“

Ich bin jedenfalls sehr gespannt, wie er sich anstellt. Ich sage mal, bis in ein paar Jahren, dann komme ich und schaue mir alles noch viel genauer an.“

Wir freuen uns über jede helfende Hand.“

Joseph streckte Merlin die Hand entgegen und 217 klopfte er auf die Schulter.

Wolfgang verabschiedete sich in der gleichen Art und Weise. Er würde bestimmt irgendwann noch mal hier hin kommen. Jetzt aber lockte ihn wieder das Weltall. Er drückte auf den Knopf für die Treppe und ging mit Joseph zum Steuerpult. Joseph setzte sich auf seinen Platz und auch Wolfgang wollte sich setzten, doch da meinte Joseph: „Ich fahre uns heraus und dann machen wir erst mal ein Picknick. Ich kenne einen ganz wunderbaren Ort. Schau schon mal in der Küche, es müsste alles im Kühlschrank zu finden sein.“

Und schon glitt Joseph durch den Ausgang ins Freie. Er stieg schnell auf und unter ihnen lag die unendlich erscheinende Wüste mit ihren Sonnenkollektoren.

Dann war der Planet der Roboter verschwunden und

Wolfgang sah die Sterne an ihnen vorbei rasen.

Relax Music – The Most Amazing Space

Nebulas – 2 Hours – Sleep Meditation – 1080P HD

Published on Sep 14, 2015

2 hours of relaxing music with Beautiful Space & Universe Nebula in HD,

great for relax, help sleep, study, meditation

and background music screensaver.

FORTSETZUNG folgt!