H&RA…HUND von RA? (6)

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Illuminati-Analyse von Kollegahs Apokalypse

Published on Nov 26, 2016TrauKeinemPromi

Joseph verbrachte den ganzen Abend mit seinem neuen Fernseher.

Als er aus dem Fenster schaute, da sah er, es war schon später Abend und er hatte noch nichts gegessen. Er ging in seine Küche und schaute in den Kühlschrank. Der war gut gefüllt, denn liebe Seelen kümmerten sich regelmäßig darum. Er musste darum selten selbst auf den Markt gehen, obwohl ihm dies eigentlich immer Spaß machte. Da kam man mit vielen Leuten ins Gespräch. Er nahm sich einen Joghurt und machte sich ein Brot dazu. Dieses belegte er mit Bratenaufschnitt und Tomaten. Damit ging er zurück zu seinem Fernseher und wendete sich nun Monicas Laptop zu. Vernünftig sortiert waren die Daten darin nicht gerade, man merkte, dass sie mehr Zeit mit dem Filmen und Schneiden beschäftigt war, als mit der Ordnung in ihren Dateien. Aber er fand nach einigem Suchen des Film, den Anton empfohlen hatte. Er hatte keinen Titel und es schien sich ehr um einen Probefilm zu handeln. Er schaute ihn sich an und danach war er ziemlich geschockt. Monica erzählte darin von der Möglichkeit eine Bombe aus dem Bombini zu bauen. Nicht dass sie es selbst wollte, im Gegenteil, sie warnte vor diesem Schritt. Denn nach ihren Überlegungen würde diese Bombe eine Sprengkraft haben, die einen ganzen Kontinent in Schutt und Asche legte, ja, den Kontinent schlicht vernichtete. Sie ging in diesem Film soweit, dass sie erklärte, was man tun müsste um eine solche Sprengkraft zu entfalten und Joseph machte sich plötzlich große Sorgen. Diesen Film sollte Satan besser nicht sehen. Der würde glatt sein Ziel vergessen, und Monica nicht mehr bekämpfen sondern dergestalt unterstützen, dass Monica mit Waffenherstellern in Kontakt kam. Natürlich glaubte er nicht, dass Monica sich dazu verführen lassen würde, mit diesen Leuten die Bombe zu entwickeln, aber allein schon die Idee dazu war gefährlich. Dieser Film durfte auf keinen Fall in die falschen Hände geraten.

Andererseits überlegte er, wenn er so eine Bombe haben würde, dann wäre es so mächtig, dass er ohne Probleme auf der Erde landen konnte. Die Abschreckung wäre absolut gewaltig.

Aber er wollte nicht als eine militärische Macht auf die Erde

kommen, er kam schließlich als Freund.

Angeklagte

Ihm ging die Bombe nicht mehr aus dem Kopf. Er selbst hatte noch nie darüber nachgedacht das Bombini derartig zu missbrauchen. Für ihn war es immer absolut selbstverständlich gewesen, dass er das Quark nur sehr stark magnetisierte, aber dieses Quark in seine Bestandteile zu zerlegen, wäre ihm nie in den Sinn gekommen. Bei Menschen allerdings war mit allem zu rechnen. Sie hatten ja auch die Kernenergie gleich erst mal für Bomben benutzt und nicht für Atomkraftwerke. Diese Dinger fand er allerdings genauso gefährlich. Sie konnten bei Versagen einen riesigen Landstrich für Menschen unbewohnbar machen, so wie es in Tschernobly ja schon passiert war. Doch auch ganz abgesehen von den vielfältigen Störungen, die so ein Meiler haben konnte, das Problem war auch der strahlende Müll. Die Menschen hatten schon über Hundert von solchen Kraftwerken gebaut und noch keiner hatte ein sicheres Endlager und Joseph wusste, so etwas war praktisch auch gar nicht möglich. Die Erde war auf längere Sicht hin ein sich bewegender Körper und es gab ständig Erdbewegungen und Erschütterungen. Nicht selten hatten die Menschen ein Kraftwerk direkt in eine erdbebenaktive Gegend gestellt. Er konnte darüber einfach nur mit dem Kopf schütteln.

Wenn nun die Menschen davon erfuhren, dass das Bombini auch als Bombe genutzt werden konnte, dann war einfach davon auszugehen, dass sie diese Bombe auch bauten. Sie würden wahrscheinlich etwas von der Bekämpfung von Asteroiden erzählen, aber in Wahrheit würde es um Macht gehen. Das sah man auf der Erde aller Orten, denn fast jedes Land wünschte sich eine oder besser mehrere Atombomben, angeblich nur zur Vergeltung bei einem atomaren Angriff, aber in Wirklichkeit bedrohten sie sich damit die ganze Zeit gegenseitig. Es gab mittlerweile ziemlich viele Länder, die solche Waffen in ihrem Depot hatten und bei einigen standen sie abschussbereit herum. Die Atombomben mussten weg, wenn er auf der Erde in Frieden leben wollte. Doch das war gar nicht so einfach, zumal er sich eigentlich in die Politik nicht einmischen wollte. Die Menschen hatten Staat und Kirche getrennt, jedenfalls fast alle, und er hielt das auch erst mal für eine gute Sache. Doch wenn er sich überlegte, was die gottlosen Politiker alles trieben, dann sah er diesen Grundsatz auch wieder sehr kritisch. Bei ihm war Regierung und Kirche auch getrennt, er ließ die Religionsgemeinschaften ihre Arbeit verrichten, aber in die Führung des Paradieses ließ er sich nicht hineinreden. Gut, er hörte sich jeden an, aber entscheiden tat am Ende er. Es war sein Paradies und dies sollte auch so bleiben. Er hatte zwar fast jede Verantwortung an andere deligiert, doch letztendlich geschah nichts ohne seinen Willen. Er hielt dies für eine sehr gute Lösung, doch auf der Erde würde es so nicht funktionieren. Die Menschen wollten mitreden und mitentscheiden. Darum plädierte er ja für die Eine-Welt-Regierung. Da konnten dann ausgewählte Persönlichkeiten an den Entscheidungen mitwirken. Letztendlich waren sie ihren Wählern verpflichtet und dazu aufgerufen sich für ihre Belange einzusetzen. Mit den Politikern jedoch, die bisher meistens das sagen hatten, mit denen war er, was ihr Engagement anging, häufig sehr unzufrieden.

Viele waren mehr oder weniger korrupt und verstanden sich als verlängerter

Arm des Status Quo. Dieser Status Quo diente dazu die ungerechten

Verhältnisse zum Nutzen weniger aufrechtzuerhalten.

Bootsfahrt durch die Oder (Film von 1939)

Published on Nov 26, 2016

Kurz vor dem Kriegsbeginn 1939, wurde dieser schöne Film

gedreht , der herrliche Bilder zeigt. Hier könnt ihr ihn euch ansehen.

Satan Junior wollte diese ganze Politikergesellschaft

am liebsten auf einen Schlag entmachten.

Für ihn waren sie einfach nur Verbrecher, die nicht selten in die Hölle gehörten. So weit wollte Joseph nicht gehen, aber Interesse hatte er an ihnen auch nicht. Er sagte sich, wenn die Banken und die Erdölindustrie zusammen brechen würde, dann wäre er viele dieser Leute schnell los. Aber dann brauchte man Alternativen. Menschen, die gute Ideen hatten und die ein weitgehendes Verständnis für das Allgemeinwohl besaßen. Die gab es, das wusste er, doch sie hatten kaum Einfluss. Häufig saßen sie in kleinen, engen Büros und kämpften immer wieder um ausreichende finanzielle Mittel. Die Lobbyisten der Industrie saßen dagegen in schönen, großen Häusern und mit ihrem Geld öffneten sich für sie fast alle Türen. Die Politiker ließen sich nicht selten die Gesetze von ihnen diktieren. Es war wirklich sehr frustrierend. Er hatte sich vorgenommen in Zukunft noch stärker darauf zu achten, dass seine Energie bei den Richtigen ankam. Doch das war gar nicht so einfach, denn häufig glaubten diese Leute nicht an einen Retter. Doch dieser Glaube war die Voraussetzung für Hilfe. Nur so funktionierte es. Es war dabei unerheblich an welchen Gott jemand glaubte, Hauptsache er glaubte überhaupt. Denn dann konnte eine Energiebahn entstehen auf der glückliche Zufälle und Umstände zu den Menschen kommen konnten. Es war einfach unerlässlich, dass man sich gegenseitig vertraute. Er hatte auch so einen geistigen Ratgeber und Helfer. Diesmal hatte dieser ihm den Fernseher empfohlen. Gut, noch verstand er nicht was ihm dieses Gerät bringen sollte, aber es wäre dumm nicht auf diesen Rat zu hören. Gott war einfach allmächtig, und wenn er wollte, dann konnte sich ein Fernseher als wahre Wunderwaffe entpuppen.

Doch jetzt hatte er erst einmal genug von diesem Gerät,

er schaltete es aus und ging in sein Bett.

Mon Dieu! Die besten französischen Sportwagen

In der Nacht hatte er wieder einen dieser realistischen Träume.

Er saß zusammen mit Monica vor einem Bildschirm und sie schauten sich Filme aus der Zukunft an. Auf den Aufnahmen waren Dinge und Situationen zu sehen, die noch nicht stattgefunden hatten. Er fragte Monica immer wieder: „Willst Du das?“ und wenn sie nein sagte, dann veränderte er den Film. Es gab zum Beispiel eine Szene, da saß ihr Sohn mit einer alten Bekannten in einer Talkshow und es ging darum, wie die Talkshowgäste mit dem Tod von Monica zurecht kamen. Felix war ziemlich korpulent und machte gar keinen guten Eindruck, aber auch die Bekannte sah ziemlich unglücklich und alt aus. Da verlangte Monica, dass sie selbst an Stelle der Bekannten in der Talkshow sitzen wollte und schon sah ihr Sohn erheblich besser aus.

Es gab auch eine Szene mit ihrer Zwillingsschwester, die saß zusammen mit ihrer Freundin auf einer Wiese unter Bäumen. Jemand sprach mit den Beiden über Monica und Beide reagierten sehr empört und meinten, wenn sie dies gewusst hätten, dann hätten sie ihr niemals geholfen. Es wurde in der Szene nicht klar, was sie gerne gewusst hätten, aber Joseph ging es darum auch gar nicht.

Diesmal wollte er etwas ändern und er

verwandelte die Freundin in einen Mann.

Angelina Heger, Warum, Interesse

So ging das Szene um Szene bis er erwachte.

Was war dies nur wieder für ein verrückter Traum!

Er schüttelte sich. Doch dann wurde ihm klar, Monica wollte auf keinen Fall sterben, selbst wenn dies geschehen würde, nachdem sie berühmt geworden war. Monica wollte lebend ins Fernsehen.

Ja, und was ihre Schwester so empört hatte, nun , das wurde nicht klar, aber Joseph vermutete mal, es war vielleicht die Bombe. Es war durchaus denkbar, dass viele, die Monica eigentlich helfen wollten, dies ablehnen würden, wenn sie von der Bombe hören würden. Joseph stand auf um sich ein Glas Wasser zu holen. Der Fernseher verfolgte ihn jetzt schon in seine Träume.

Es war noch früh, die Sonne zeigte sich noch nicht,

aber der Himmel leuchtete schon etwas.

Gelb

Da rief er Mirage und ging mit ihm nach draußen. Er hatte sich einen Pullover angezogen, denn ohne Sonne wurde es auch schnell kalt in seinem Paradies. Er wollte mit Mirage etwas über die Felder spazieren gehen und den Sonnenaufgang miterleben. Der war im Paradies eigentlich immer sehr schön. Die meisten Sterne verblassten schon, nur noch ein Mond und die Galaxie waren noch deutlich zu erkennen, aber der Mond würde, sobald die Sonne da war, verschwinden und die Galaxie ebenfalls. Er schritt kräftig aus und Mirage freute sich über diesen morgendlichen Spaziergang. Ihm gefiel es mittlerweile sehr gut, dass er ein Hund geblieben war. Wenn er ein Mensch wäre, dann müsste er sich jetzt für die Schule oder die Arbeit fertig machen, er würde den halben Tag darauf warten müssen, dass er spazieren gehen konnte. Nein, so ein Menschenleben war doch nicht so reizvoll. Er liebte es über die Felder zu jagen und Kaninchen aufzuschrecken.

Nachdem die Sonne richtig zu sehen war, machten sie sich auf den Weg nach Hause und Joseph bereitete für sich und Mirage das Frühstück zu. Er ging mit seinem Brot und dem Kaffee auf die Terrasse. Da saß er wirklich sehr gerne, denn er hatte von dort aus einen wunderbaren Ausblick. Den Fernseher würde er erst mal nicht an machen, heute wollte er mal wieder ins Büro. Seine Frau Engel würde einen Haufen Papier für ihn vorbereitet haben, denn es gab immer etwas zu entscheiden. Außerdem erwartete er Mohammed und Jesus. Beide wollten mit ihm über die ständig wachsende Zahl von Selbstmordattentätern sprechen. Sie wussten einfach nicht mehr was sie machen sollten. Auf der Erde standen sich Christen und Moslems in großer Zahl feindselig gegenüber. Joseph wusste allerdings auch keinen Rat, der Mensch war schnell bereit sich ein Feindbild zu machen. Und der Kampf der Kulturen war nicht wenigen sehr Recht. Es gab einige einflussreiche Politiker, die diesen Kampf wollten. Er gab ihnen die Möglichkeit Kriege zu führen und daran war wiederum die Waffenindustrie interessiert, denn Kriege versprachen hohe Umsätze. Das dies alles auch viele Menschenleben kostete, das interessierte sie nicht. Doch wenn sie irgendwann bei Satan vor Gericht sitzen würden, dann bekämen sie ihre Quittung. Die Hölle war für diese Leute noch groß genug. Doch solange machten sie diese tödlichen Geschäfte und das war sehr frustrierend.

Er zog sich also einen Anzug an und

begab sich in sein Verwaltungsgebäude.

Geldbeutel inklusive

Frau Engel erwartete ihn schon und hatte einige Dinge, die sie mit ihm absprechen musste. Er gab seine Unterschrift unter mehrere Schreiben und dann ging er in sein Konferenzzimmer und begrüßte dort Jesus und Mohammed, die dort schon mit einem Kaffee auf ihn warteten. Er hatte keine guten Nachrichten für die Beiden. Sie mussten mit ihrem aufgezwungenen Kulturkampf selber fertig werden, er sah sich nicht in der Lage, daran irgend etwas zu ändern. Er forderte sie auf, sich noch mehr um die Friedliebenden zu kümmern und immer wieder für Liebe und Toleranz einzutreten. Sie konnten nur auf das Gute stärkend einwirken, denn das Böse hatte die Unterstützung des Satan. Der würde die Sünder zwar hart bestrafen, aber solange sie lebten, machte er es ihnen möglichst leicht. Er wollte Joseph eben beweisen, dass die Schöpfung Mensch ein Fehlgriff war. Je schlimmer es die Menschen auf der Erde trieben, desto zutreffender erschien sein Urteil. Er wollte eben nun mal unbedingt Recht behalten in diesem uralten Streit. Dieser Streit war eigentlich sogleich ausgebrochen, als sie die Erde entdeckt hatten. Damals war Joseph sehr begeistert von den dort lebenden Menschen gewesen und er plante schon auf der Erde zu landen, doch Satan lies kein gutes Haar an den Bewohnern der Erde. Sie hielten sich nicht an die 10 Gebote. Joseph erklärte damals, dass dies kein Wunder sei, denn die Menschen würden diese Gebote schließlich gar nicht kennen, doch Satan argumentierte, auch wenn der Mensch die Gebote kennen würde, er würde sich nicht danach richten. Er würde trotzdem morden und Ehebrechen, er würde stehlen und seine Eltern missachten. Joseph war da anderer Ansicht und ließ sich auf eine Wette ein. Joseph sollte sein Paradies für die Guten öffnen und Satan wollte die Bösen bei sich aufnehmen. Die Wette sollte entschieden sein, wenn einer keinen Platz mehr hatte. Der Zeitpunkt war bald eingetreten, beide Reiche füllten sich schnell und sie kamen gleichzeitig an ihre Belastungsgrenze. Seitdem hatten sie die Wiedergeburt eingeführt und stritten weiter um das Recht. Die Wette war für Joseph nur ein Spaß gewesen, doch Satan nahm die Sache sehr ernst. Er wollte unbedingt Recht behalten, auch wenn deutlich geworden war, es gab eigentlich tatsächlich mehr Gute als Böse. Aber leider, durch Kriege waren sehr viele zum Mörder geworden. Unter den Soldaten nun diejenigen herauszulösen, die nur aus Gründen der persönlichen Verteidigung getötet hatten, das machte sehr viel Arbeit. Joseph wünschte sich, die Wette niemals eingegangen zu sein.

Es war eine Unglück bringende Wette.

Kendall Jenner, Toni Braxton

Putin zum Umweltschutz auf deutsch

Published on Nov 26, 2016

Umwelt- und Naturschutz war in Russland eine sehr lange Zeit ein Thema, das recht

stiefmütterlich behandelt wurde – nicht nur von der Führung ganz oben.

Jesus begleitete Mohammed zu dessen Haus.

Es lag ganz im Zentrum des ehr von moslemischen Bewohnern geprägten Stadtteils. Eine große Moschee prägte die Straßen, die fast alle auf dieses Gebäude zuliefen. Neben der Moschee gab es einen sehr großen Basar, dort bekam man wirklich fast alles. Es waren viele Menschen unterwegs und einige von ihnen gingen nicht nur über den Markt, sie besuchten auch noch den wunderschönen Haman, der ganz in der Nähe war. Die Häuser waren alle schon etwas älter in diesem Teil der Stadt. Mohammeds Haus jedoch war sehr modern, er war erst kürzlich darin eingezogen. Auch sein neues Verwaltungsgebäude war mittlerweile ein gläserner Wolkenkratzer. Für Mohammed arbeiteten sehr viele Leute, denn er bekam wirklich viel Post. Seine Anhänger auf der Erde gingen in die Milliarden und sie lebten überall auf der Welt. Die Moslems sahen sich als die modernere Religion, die letzte wirklich Große, die schon vor 1500 Erdenjahren entstanden war. Mohammed hatte ein Regelwerk geschaffen, dass praktisch alle Fragen des Lebens beantwortete. Es gab viele Regeln und Gebote, und einige Verbote. Zum Beispiel die Sache mit dem Schweinefleisch. Er hatte dieses Gebot damals aus hygienischen Gründen erlassen, denn im 6. Jahrhundert gab es noch keinen Kühlschrank. Aber die Menschen hielten sich immer noch weitestgehend an dieses Verbot, auch im Paradies. Es war zu einer kulturellen Frage geworden. Es gab zwar auch immer mehr Muslime, die weder in die Moschee gingen, noch das Schweinefleischverbot achteten, aber die waren noch in der absoluten Minderzahl.

Das war bei Jesus ganz ähnlich, es gab

immer mehr Christen, die nicht in die Kirche gingen.

Die Ausübung der Religion wurde von ihnen sehr locker gesehen.

Aber grundsätzlich fanden alle, Muslime und Christen und

natürlich auch die Juden, die 10 Gebote richtig.

Tchibo

Eine Sache aber wurde für die moslemischen

Männer zu einer Enttäuschung, wenn sie ins Paradies kamen.

Die Vielehe war nicht erlaubt. Das Recht der Frau selbstbestimmt und auch unabhängig zu leben war wichtiger als dieser Männerwunsch. Auch Mohammed hatte nur eine Frau, Eische, sie war seine rechte Hand in allen Fragen. Und die Frage der Vielehe war auch auf ihren Einfluss hin im Paradies schnell entschieden worden. Das Recht der Frau auf Achtung und Respekt war hier bestimmend gewesen. Außerdem war es im Paradies nicht nötig, dass der Mann für unverheiratete Frauen die Verantwortung übernahm, und da es im Paradies kein Geld gab und alle Dinge des Lebens kostenlos waren, konnten die Frauen durchaus auch ohne die Männer ganz gut leben. Sie bestimmten ihren Partner selbst und keine war bereit sich einen Mann mit einer anderen Frau zu teilen. Sie wollten die wahre, einzigartige Liebe leben oder eben alleine sein. Ihre Familien waren meist sehr zahlreich und darum musste keine die Einsamkeit fürchten.

Die Frauen gingen auch immer häufiger einem Beruf nach, sie führten ein Geschäft oder sie arbeiteten mit in der Verwaltungszentrale. Dort waren sie gern gesehen, denn die Frauen nahmen ihre Aufgabe sehr ernst. Die Männer neigten schon auch mal dazu, die Zeit in einem Teesalon zu verbringen.

Bevor Mohammed mit Jesus zu sich nach Hause ging,

kehrten sie auch in so einen Teesalon ein.

Es saßen Männer wie auch einige Frauen darin. Sie tranken Tee und spielten das Steinchenspiel. Die Stimmung war sehr gut und an einigen Tischen wurde laut gelacht. Jesus und Mohammed setzten sich an einen freien Tisch und bestellten einen Tee. Die Einrichtung dieses Salons war sehr gemütlich, an den Wänden gab es mit Teppichen belegte Podeste auf denen die Besucher es sich bequem machen konnten. Es hingen sehr schöne, typisch orientalische Lampen von der Decke und auf dem Boden lagen ebenfalls dicke Teppiche.

Mohammed grüßte einige Anwesende und auch Jesus wurde von den Menschen hier freundlich angesprochen. Sie alle wussten um den ewigen Konflikt zwischen Moslems und Christen auf der Erde, hier im Paradies war man sich jedoch einig, alle glaubten an den gleichen Gott und sie waren somit Glaubensbrüder. Nur die Art und Weise der Verehrung dieses einen Gottes war etwas unterschiedlich, obwohl der Ursprung ihrer Religion der Gleiche war. Sie verstanden sich Beide als eine Weiterentwicklung der jüdischen Religion. Der Jude sah in Gott mehr den Strengen, die Christen den Barmherzigen und die Moslems den Liebenden. Aber eigentlich war ihr Gott auch alles zusammen. Ihr Gott war das Leben spendende Licht und alle Menschen waren ein Teil von ihm. Sie brauchten darüber auch eigentlich nicht mehr zu diskutieren, sie sprachen dennoch gerne über ihre differenzierten Ansichten. Es war ein intellektueller Disput, der ohne Besserwisserei geführt wurde.

Nach dem Tee verließen sie den Salon und gingen in Mohammeds Haus. Eiche wartete mit dem Essen und so saßen sie bald schon in einer größeren Runde und verspeisten die mit viel Liebe zubereiteten Köstlichkeiten. Eiche konnte wunderbar kochen und selten war ihr etwas zu aufwendig. Sie unterhielten sich auch jetzt über die Selbstmordattentäter und bei Eiche konnte man eine gewisse Verzweiflung heraus hören. Es hatte an diesem Tag wieder einmal viele Tote gegeben. Ganz besonders im Irak. Es wollte einfach kein Ende nehmen, die radikalen Islamisten bekämpften nicht nur Christen sondern ganz besonders ihre eigene Volksgruppe. Es war wirklich erschütternd. Leider konnten sie nicht alle Toten im Paradies aufnehmen und viele wurden darum sogleich wiedergeboren. Es war zwar ein gewisser Segen, dass der Mensch durch die Wiedergeburt die schlimmen Dinge aus seinem früheren Leben vergaß, aber die Seele war natürlich dennoch angegriffen, denn sie hatte keine Erholung im Jenseits erfahren. Das würde, wenn dies so weiter ginge, irgendwann zu einem Problem werden. Auch Eiche sah daher keine andere Möglichkeit, als das Paradies auf die Erde zu bringen. Auch Mohammed wollte so schnell wie möglich dort landen, doch ihm war auch klar, auf der Erde musste sich dazu noch viel ändern.

Mohammed holte das Steinchenspiel hervor und sie spielten einige Runden, dann verabschiedete sich Jesus und ging durch die Altstadt zurück in sein Viertel. Dort war es mittlerweile Abend geworden und die Meisten machten sich auf ihren Nachhauseweg. Er wurde von vielen freundlich gegrüßt und er fragte sich nicht zum ersten Mal, warum es immer noch nicht möglich war, dass man auf der Erde genauso friedlich nebeneinander leben konnte wie hier im Paradies.

Jesus dachte auch zum wiederholten Male darüber nach, ob es Sinn machen würde, noch mal als Mensch auf die Erde zu gehen. Doch wie würden die Menschen dort auf ihn reagieren? Würden sie seiner Botschaft Glauben schenken, wenn er ihnen sagen würde, das Himmelreich sei nah und das Paradies auf Erden käme schon bald? Was würden sie sagen, wenn sie erfuhren, dass er mit Mohammed und vielen anderen in einem Raumschiff lebte?

Monalisa hoffte wie er auf ein Paradies auf Erden, und sie hatte

es in ihren Visionen auch gesehen. Nur, wie weit war dieses

Paradies noch entfernt? Was musste geschehen um

diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen?

Prinz William auf Tour für den Artenschutz

Auch Satan Junior, so wusste er, glaubte an diese Zukunft, nur sah er größere Schwierigkeiten dieses Ziel zu erreichen, als Monalisa es tat. Für sie war es alles nur eine Frage der Bombinis. Mit Bombinis war ihrer Meinung nach ein Himmelreich auf Erden kein Problem mehr. Satan Junior hingegen glaubte, die Menschen müssten erst einmal lernen Energie zu sparen, Wasser rein zu halten und die Sonne als Quelle allen Seins anzuerkennen. Er glaubte nicht, dass allein ein Bombini die Menschen klüger machte. Insofern war er durchaus nicht ganz einverstanden mit dem Zeitpunkt der Bombini-Revolution. Wenn es nach ihm ginge, dann hätten alle noch ein paar Jahre damit gewartet. Doch Monalisa hatte sich durchgesetzt. Ihr Argument war: Die Menschen zerstören, wenn sie so weiter machen, das Gleichgewicht auf der Erde. Ein paar Sonnenkollektoren und Windräder konnten diese Entwicklung nicht aufhalten. Die Welt brauchte eine unerschöpfliche, freie Energiequelle und die Möglichkeit auch andere Planeten zu besuchen. Sie mussten erfahren, dass sie nicht allein im Universum waren, sondern, dass sie zu einer großen Gemeinschaft gehörten.

Sie glaubte zum Beispiel auch, dass der Konflikt zwischen den verschiedenen

Religionen sich durch die Erkenntnis, dass sie alle Geschöpfe eines

Gottes waren und darum einer großen kosmischen

Gemeinschaft angehörten, beilegen ließ.

Ihr heutiger, zum Teil blutiger Kampf um die richtige

Religion würde sich auflösen in dem Bewusstsein, dass es auch

auf anderen Planeten Menschen gab, die an einen Allmächtigen glaubten.

Jeder halt auf seine Weise. Gut, Monalisa war sich nicht sicher, ob dieser Allmächtige wirklich männlich war, sie vermutete in der Wanne zur Zeit ehr eine Frau, aber diese Unterscheidung war im Grunde auch müßig, denn Gott konnte sich täglich neu verwandeln und einmal als Mann und einmal als Frau auftreten.

Sogar eine Zwitterlösung war ihr nicht fremd.

Rentnerpaar

Jesus teilte die Hoffnungen Monalisas und

er verstand aber auch die Einwände Satan Juniors.

Er selbst war zu der Überzeugung gelangt, dass sich ihr Problem nur mit Hilfe Gottes, sei er nun ein Mann oder eine Frau, lösen ließ. Als er vor ein paar Tagen auf dem Berg gewesen war, da hatte er Gott um eine Antwort in dieser Frage gebeten, doch hatte er keine bekommen. Das einzige Bild, welches er erhalten hatte war ein Fernseher. Doch damit konnte er wirklich nicht viel anfangen. Was sollte ein Fernseher für eine Rolle spielen? Jesus konnte diese Zeitfresser eigentlich überhaupt nicht leiden. Er wusste, Joseph hatte sich jetzt so ein modernes Gerät in die Wohnung gestellt, doch was sollte das bringen?

Jesus kam auf seinem Weg an einem Fernsehgeschäft vorbei und schaute in die dort flimmernden Bildschirme. Da sah er eine Frau, sie sprach vor Tausenden von Leuten. Das war natürlich schon ein Vorteil, erkannte er, mit so einem Fernseher konnte man nicht nur Tausende sondern sogar Millionen Menschen gleichzeitig ansprechen. Vielleicht sollte er sich doch noch mal genauer mit diesem Medium auseinandersetzen, dachte er. Er ging weiter und überlegte, ob er nicht vielleicht auch so ein Gerät besorgen sollte. Er war noch im Zweifel und so beschloss er, er würde erst mal Maria fragen und sich dann entscheiden.

Kurz bevor er bei sich zu Hause ankam begegnete er Einstein und Marlene. Sie waren auf dem Weg in ein Restaurant und sie begrüßten sich freundlich und sprachen eine Weile miteinander. Einstein erklärte, er habe den ganzen Tag über seinen Berechnungen gesessen und sei sich jetzt sicher, die Idee der Strings sei wirklich genial. Die Vorstellung Strings besäßen ein Magnetfeld sei ihm einleuchtend und auch so ein Torsionsfeld sei nun für ihn kein Hirngespinnst mehr. Er meinte, es sei zwar irgendwie ernüchternd, dass eine Sozialhilfeempfängerin auf so eine Idee gekommen sei, aber vielleicht sei gerade ihre Wissenschaftsferne der Weg zur Erkenntnis gewesen. Er meinte, er wolle sich nun eingehender mit der Torsionsfeldtechnik auseinandersetzen, denn die Möglichkeiten dieser Felder sei noch gar nicht ausreichend betrachtet worden. Jesus wünschte ihm bei seinen Forschungen alles gute und viel Erfolg. Danach trennten sie sich und er betrat endlich sein Haus, indem Maria ihn schon erwartete.

Jesus nahm seine Frau in den Arm und küsste sie auf die Stirn.

Da bot sie ihm ihren Mund an und er gab

ihr einen herzhaften Kuss darauf.

Verstecken sich im neuen EDEKA-Spot Nazi-Codes?

Edeka-Werbung und die Nazi-Codes – ist das Zufall?

Die neue Weihnachtskampagne von Edeka soll alle Menschen wachrütteln,

die sich von der Vorweihnachtszeit zu sehr stressen lassen und zu wenig Zeit mit der Familie

verbringen. Doch auf die Veröffentlichung des Werbespots folgt heftige Kritik: Im Video

des Supermarktgiganten kann man nämlich Nazi-Codes erkennen.

Maria hatte den ganzen Tag im Verwaltungszentrum verbracht und hatte keine guten Neuigkeiten für ihn. Der neue Papst war alles andere als ein moderner Reformator, im Gegenteil, jetzt wollte er doch glatt die völlig rückwärtsgewandte Pius-Bruderschaft rehabilitieren und wieder in die Kirche aufnehmen. Das fand Jesus ebenfalls gar nicht lustig. Die katholische Kirche bereitete ihm immer schon große Kopfschmerzen, aber dass sie nun diesen Hardlinern den Weg zurück in ihre Gemeinschaft ermöglichen wollte, dass sah er mit großer Sorge, denn mit den Pius-Brüdern war eine fortschrittsgewandte Kirche nicht möglich. Da hatte er es mit den Evangelischen schon einfacher. Sie waren zumindest in Europa weltoffen und der Zukunft zugewandt. In Deutschland gab es sogar eine Frau als oberste Bischöfin, Margot Käsmann hieß sie. Jesus und Maria fanden diese Frau sehr sympathisch, sie vertrat eine lebensnahe Lehre, die Beide voll und ganz mittragen konnten. Doch leider gab es solche Persönlichkeiten viel zu selten.

Jesus erzählte Maria, dass Joseph sich einen Fernseher mit Computereigenschaften angeschafft habe und fragte sie, was sie davon halten würde. Maria sah darin nichts Ungewöhnliches, Fernseher hätten auch im Paradies immer mehr Leute in der Wohnung stehen. Jesus fragte sie, was sie dazu sagen würde, wenn sie sich auch so ein Gerät anschaffen würden und Maria meinte, sie hätte nichts dagegen. Daraufhin erzählte er ihr von seiner Vision auf dem Berg. Da lachte sie und sagte: „Vielleicht will Gott ja mit Hilfe des Fernsehers berühmt werden.“ Jesus meinte, dies sei doch eigentlich viel zu pofan für einen Allmächtigen. Doch Maria sah das nicht so: „Gott will vielleicht mit der Zeit gehen und wenn die Menschen alle stundenlang vor dieser Kiste sitzen statt in die Kirche zu gehen, nun, dann will er vielleicht über dieses Medium mit ihnen in Kontakt treten. Ich denke, besorge so ein Ding und wir werden ja sehen, ob Gott daraus spricht oder nicht.“ Und so war es entschieden, Jesus und Maria würden sich auch einen Fernseher anschaffen.

Angelina Heger, Leonard Freier, Post, Beziehung, Ende, Aus

Anton saß mit Andreas und Klaus beim Abendessen.

Sie hatten sich etwas aus dem Hotel kommen lassen, denn die Tiefkühlpizza kam ihnen so langsam aus den Ohren heraus. Andreas hatte sich einen Gemüseeintopf bestellt und Klaus und Anton teilten sich eine Gemüselasagne. Fleisch war ihnen irgendwie immer noch nicht Recht, auch wenn sie wussten, hier im Paradies hatten auch die Tiere gute Lebensbedingungen. Aber sie waren nun mal mit vegetarischem Essen groß geworden und wollten einfach kein Tier essen. Das Hotel hatte sich auf die Wünsche seiner Gäste eingestellt und die Karte entsprechend erweitert. Michel der Koch des Forschungsbombinis hatte den Köchen des Hotels viel über die vegetarischen Gewohnheiten seiner Leute erzählt und einige Gerichte vorgeschlagen. Ganz besonders schwärmte er von seinen Möhren-Hirse-Bratlingen und das Hotel nahm auch diese in ihre Karte mit auf. Dort entdeckte sie Joseph und er nahm sich auf seinem Nachhauseweg einige von diesen Dingern mit. Er war lange in seinem Büro gewesen und hatte mehrere Besucher empfangen. Immer ging es dabei auch um die Zukunft des Paradieses, denn alle hatten Platzsorgen.

Joseph hatte sich diese Sorgen alle angehört und er wusste, das Bombini kam nun wirklich langsam an seine Grenzen und er war froh über jeden, der den Weg der Wiedergeburt antrat. Es gab immer häufiger den Wunsch, noch einmal ein Leben auf der Erde zu wagen. Es war zwar ein gewisses Risiko, denn man konnte sich damit die Rückkehr ins Paradies für lange Zeit verbauen. Dennoch reizte es viele auf der Erde zu leben. Dort gab es einfach Dinge, die das Paradies nicht bieten konnte.

Herzogin Kate bei Tee-Party mit Dino im Naturkundemuseum

Früher war das nicht so gewesen, da waren

die Unsterblichen glücklich ewig im Paradies zu leben.

Sie hatten ihr Häuschen, ihren Garten und ein sicheres Auskommen. Gegenseitige Besuche und das feiern gemeinsamer Feste war praktisch die einzige Abwechslung gewesen, doch das hatte niemanden gestört. Jetzt jedoch wollte man auch im Paradies etwas mehr erleben. Darum zog es viele in die dort neuentstandene, große Stadt. Dort gab es Kinos, Restaurants und jede Menge Geschäfte. Aber es gab eben nur diese eine Stadt. Außerdem vermissten einige die Möglichkeit Urlaub am Strand zu machen. Immer mehr wollten auch gerne einen Skiurlaub antreten. Doch das ging im Paradies nun mal nicht.

Bei einigen setzte sich nach einer Zeit der Muße und Erholung die Erkenntnis durch, dass das Leben auf der Erde wirklich sehr schön gewesen war. Sicherlich, nicht jeder hatte nur die Besten Erfahrungen gemacht, doch mit der Zeit trat die Erinnerung an die Probleme und Schwierigkeiten in den Hintergrund. Irgendwann kam ihnen das Leben dort sogar viel schöner vor, als das Paradies. Es gab zwar auch dort Autos, Fernseher und jede Menge anderer Konsumprodukte, doch konnte dies nicht wirklich befriedigen. Was man sich wünschte war die Unvorhersehbarkeit, die Herausforderung und die Chancen, die das Leben in der irdischen Dimension bot. Und man konnte Kinder bekommen und groß werden sehen. Das war wirklich eines der entscheidenden Kriterien, welches für die Wiedergeburt sprach. Eine Welt ohne Kinder war auf die Dauer wirklich nicht sehr schön.

Joseph konnte all dies gut verstehen.

Japan: Seelöwen-Band beweist musikalisches Talent

Er hatte auf der Erde seine Kinder auch gerne um sich gehabt.

Und ganz besonders seine Enkel. Die Zwillinge waren ihm wirklich fest ans Herz gewachsen und er hatte die Wochenenden mit den beiden Mädchen immer sehr genossen. Doch war er nach wie vor der Meinung, Kinder sollten sich weiterentwickeln und wachsen, das war im Paradies aber nun mal nicht möglich.

Dennoch überlegte er nun, ob es nicht machbar wäre, Kinder wenigstens für eine bestimmte Zeit aufzunehmen. Satan war zwar dagegen, doch das letzte Wort hatte am Ende er. Wenn er Kinder um sich haben wollte, dann würde er sie sich zur Not eben selber holen.

Er setzte sich ins Wohnzimmer und stellte den Teller mit den Bratlingen auf den großen, runden Tisch vor seinem Sofa. Das machte er sonst ja nicht, er aß eigentlich immer am Tisch, aber er wollte diesmal beim Essen auch gemütlich in seinen Fernseher schauen. Die Bratlinge konnte man dabei gut mit der Hand essen.

Mirage war auch an seinen Bratlingen interessiert und so ließ er den Hund probieren. Mirage schmeckte es ausgezeichnet und er verlangte nach mehr. Joseph gab ihm einen ganzen Bratling und Mirage aß ihn ohne zu krümeln auf. Doch einen Zweiten gab es nicht. Joseph nahm die Fernbedienung in die Hand und fing an durch die vielen, unterschiedlichen Kanäle zu zappen.

In Deutschland war gerade der Papst zu Besuch und die Menschen

standen zu Hunderttausenden an den Straßen und

winkten dem Pontifex begeistert zu.

Joseph gefiel diese Prozession und er wünschte sich, er selbst würde auch so begeistert von den Menschen begrüßt, wenn er auf der Erde landete. Er wollte gerne als Gast auftreten, als ein Gast mit einer frohen Botschaft. Die Botschaft hieße, ein Paradies auf Erden ist möglich und zwar für fast alle. Denn einige würden wahrscheinlich immer in der Hölle landen. Der Mensch war nun mal nicht immer verträglich. Es gab auch Seelen, die waren wirklich sehr schwarz und sie gehörten weggesperrt. Doch die ewige Verdammnis, die war nur ganz selten wirklich notwendig. Die Seele konnte sich zum Positiven ändern. Allerdings bezweifelte er, dass Satan sich in der Hölle wirklich Mühe gab, diese schwarzen Seelen zu reinigen. Für seinen Geschmack war es in der Hölle dafür einfach viel zu schmutzig. Er dachte mit Ekel an die viele Scheiße, die er dort weg gemacht hatte. Das musste doch nicht sein.

Er glaubte auch nicht, dass die harten Bedingungen

wirklich positive Veränderungen herbeiführten.

Nörgeln, Gehirn

Das alte Prinzip, die Guten in das Paradies und die Bösen

in die Hölle, es war veraltet. Eine neue Philosophie musste her.

Ihm schwebte der Gedanke entgegen, die Hölle in ein Therapiezentrum zu verwandeln und das Paradies zu einem Erholungsheim zu machen. Dabei wäre für jeden der Aufenthalt begrenzt. In der Hölle würden die Seelen so lange bleiben, bis sie geläutert wären und im Paradies blieb man, bis man sich von seinem Leben auf der Erde erholt hatte. Wenn man dann aber wieder offen für Neues war, dann würde man wiedergeboren. Damit konnten am Ende viel mehr Menschen das Paradies kennen lernen. Und er könnte auch Kinder aufnehmen. Die würden ebenfalls einfach, nach einiger Zeit des Spielens im Kinderparadies, auf die Erde zurück kehren können. Damit war das Prinzip der Ewigkeit natürlich etwas modifiziert. Man würde als Seele zwar weiterhin unsterblich sein, aber zwischendurch gab es immer wieder Phasen, in denen man als Sterblicher lebte. Es wäre ein Kreislauf. 70 bis 80 Erdenjahre, dann vielleicht ein Jahr Hölle oder zehn Jahre Paradies, und dann wieder 70 bis 80 Erdenjahre. Da ein Jahr im Paradies mehrere Erdenjahre dauerte, würde ein Zyklus mehr als 100 Erdenjahre dauern. In 1000 Jahren käme man also mehrmals in den Genuss eines Lebens. Und vielleicht würden diese 1000 Jahre ja auch ausreichen, eine Seele so vollkommen zu machen, dass es danach für diese Seele auf einer weiteren Stufe weiterging. Schließlich gab es noch viel mehr Dimensionen in denen man leben konnte. Doch um diese anderen Dimensionen erreichen zu können, bedurfte es einer Eintrittskarte. Und die musste man erst einmal erwerben.

Joseph wechselte zum Internet.

Das war wirklich sehr interessant.

Blitzer.de PRO

Dort konnten sich die Menschen selbst zu Wort melden, sie waren nicht auf eine Fernsehanstalt angewiesen, die ihnen Sendezeit zubilligte. Nein, im Internet kam Hinz und Kunz zu Wort. Es wurde über alle Themen des Lebens informiert, von Erziehungsfragen bis zu Kochrezepten, von politischen Alternativvorschlägen bis hin zu Verschwörungstheorien. Es gab auch einige Internetseiten, die sich mit UFO-Sichtungen auseinander setzten. Mittlerweile waren seine Bombinis auch einigen Erdenbewohnern aufgefallen, und die Menschen fragten sich, wer in diesen UFOs saß. Waren es feindlich oder freundlich gesinnte Außerirdische?

Joseph versuchte ja seine Anwesenheit immer noch geheim zu halten, doch die kleinen Bombinis waren nicht immer unsichtbar. Wenn sie etwas von der Erde sehen wollten, dann wurden sie selbst auch sichtbar. Das war bei seinen Bombinis genauso wie bei dem Forschungsbombini seiner Gäste. Sein Paradiesbombini war nur deshalb die ganze Zeit unsichtbar, weil es sich in einer besonderen Dimension befand.

Doch wenn seine Engel auf der Erde Geschäfte machen wollten, dann mussten sie in die drei irdischen Raumdimensionen eintreten. Dies geschah seit einigen Jahren immer häufiger und so war es kein Wunder, dass es immer mehr UFO-Sichtungen auf der Erde gab. Er würde diese Kontakte gerne auf ein absolutes Minimum beschränken, doch das Paradies brauchte immer mehr Waren. Sie waren schon länger nicht mehr wirklich autark.

Er hatte daher über einen Strohmann ein Konto bei Vatikanbank eingerichtet und von dort aus wurden die immer höher werdenden Rechnungen beglichen. Er hatte einen ziemlich großen Goldschatz dort hinterlegt. Das Gold hatte er auf einem anderen Planeten entdeckt. Dieser Planet war ein ganz Besonderer, denn seine Berge bestanden zum größten Teil aus Gold und Diamanten. Da er für seine Elektronik Gold gut gebrauchen konnte, hatte er sich eine größere Menge mitgenommen. Auch jede Menge Diamanten hatte er ausgegraben. Doch diese Menge würde irgendwann nicht mehr ausreichen. Er würde entweder eine Expedition zu dem Goldplaneten schicken müssen oder auf der Welt würden die Dinge erheblich billiger. Ihm wäre es sogar am Liebsten, wenn sich die Menschen von dem Geldsystem so wie es war, verabschieden würden, doch das war ein frommer Wunsch, der wahrscheinlich nur schwer zu erfüllen war. Der Mensch liebte das Geld und ganz besonders das glänzende Gold.

Satan war auch ganz scharf darauf. Er verehrte das Gold regelrecht,

gab es ihm doch ein wunderbares Werkzeug an die Hand.

Mit Gold ließ sich fast jeder verführen, denn Gold war

eine absolute Schwachstelle der Menschheit.

Tatort Weihnachtsmarkt

Nachdem er sich im Internet ein Bisschen umgeschaut hatte besuchte er auch noch Monicas Laptop. Er hatte schließlich noch längst nicht alle ihre Filme gesehen. Er stellte dabei fest, Monica schaute auch gerade Fernsehen. Sie schien ebenfalls etwas ziellos durch die Kanäle zu zappen. Er schaute sich eine Weile an, was sie sich ansah und dann dachte er: „Das ist ja toll, jetzt weiß ich ziemlich genau, woran sie gerade denkt. Denn es gilt der Satz: Zeig mir was Du siehst und ich sage Dir an was Du denkst.“ Und Monica dachte gerade wahrscheinlich an etwas zu Essen, denn sie sah in dem Moment eine Werbung für eine Tiefkühlpizza. Sie schaltete um und verfolgte eine Weile die Nachrichten. Dann zappte sie zu einem Spielfilm und blieb bei diesem eine ganze Zeit hängen. Offensichtlich fand sie den Film aber nicht so toll, denn sie schaltete wieder um. Joseph verfolgte ihr Tun und fragte sich, ob es nicht eine sinnvollere Beschäftigung gab, als durch die Programme zu zappen. Er wendete sich darum lieber ihren Filmen zu und fand einen mit dem Titel: „Energie für einen Apfel und ein Ei.“ Den schaute er sich jetzt an und biss dabei in einen weiteren Bratling.

Der Film war gar nicht schlecht gemacht, fand er.

Onlineshopping

Sie stand wie bei fast all ihren Filmen vor der Tafel und erklärte die Funktionsprinzipen ihres Bombinis. Diesmal versuchte sie es noch einfacher und sie beschränkte sich auf das Wesentliche. Sie hatte seit ihrem Auferstehungsfilm durchaus Fortschritte gemacht. Der Film war auch nicht so lang, was Joseph vorteilhaft erschien. Die Musik war jedoch wahrscheinlich immer noch nicht gemafrei, denn er erkannte einige Musikstücke wieder.

Wie sollte er ihr klar machen, dass sie mit dieser Musik sich selbst ein

Bein stellte? Monalisa ließ sie damit ins offene Messer laufen.

Oder war sich Monalisa dieser Gemaproblematik

etwa auch nicht bewusst? 

Guido Westerwelle, Michael Mronz

Joseph hatte für’s Erste genug gesehen und machte das Gerät aus. Morgen war schließlich auch noch ein Tag. Er zog sich eine Jacke an und ging mit Mirage noch mal eine Runde durch den Garten. Der pinkelte erleichtert den nächsten Baum an. Für Mirage war dieser Fernsehkasten ein Ärgernis, denn es band Josephs Aufmerksamkeit auf den Bildschirm, statt auf ihn. Er hatte schon etwas länger darauf gewartet, dass sie mal nach draußen gehen würden. Joseph hörte seine Klagen und versprach ihm, etwas besser acht zu geben. Der Hund hatte schon Recht, vor dem Fernseher flog einem die Zeit davon. Doch irgendetwas hatte sich Gott jedoch dabei gedacht, als er ihm die Vision schickte. Joseph würde darum auch morgen die Kiste wieder anmachen und sehen, ob es zu irgendetwas Sinnvollem führte. Er konnte sich einfach nicht vorstellen, dass Gott ihn davon nur berieseln lassen wollte.

Und er dachte wieder einmal:

„Gottes Wege sind wahrhaft unergründlich.“

Obama postet bewegende Homage an seine Töchter

Als Joseph am nächsten Tag beim

Frühstück saß, da klingelte Anton an seiner Tür.

Er öffnete ihm und bot ihm einen Kaffee an. Anton nahm den Kaffee gerne, denn er hatte die ganze Nacht nicht geschlafen. Er hatte in Monicas Wohnung geschaut und etwas sehr Beunruhigendes erlebt. Er wusste gar nicht wie er Joseph seine Beobachtungen erzählen sollte, denn es war ziemlich verwirrend. Er versuchte es sehr vorsichtig: „Ja, also, Joseph, ich weiß auch nicht recht, wie ich es sagen soll, aber Monica hat uns entdeckt. Sie weiß von dem Paradies-Bombini und unserer Überwachung. Sie hat darüber ziemlich getobt, um es milde auszudrücken. Ich würde ehr sagen, sie ist durchgedreht. Sie hat total geschimpft, weil ihr auch noch ein paar andere Sachen klar geworden sind. Sie sprach zum Beispiel davon, dass man sie umbringen wollte, und dass sie sich an alles erinnern könne, auch an Deinen Besuch. Also, sie hat behauptet, Du wärest bei ihr gewesen und hättest was von Unsterblichkeit erzählt. Sie ist ziemlich sauer auf Dich und meinte, diese Sitzung, damals bei Dir im Esszimmer mit diesem jungen Mann, das wäre doch wirklich unverantwortlich gewesen. Außerdem regt sie sich fürchterlich darüber auf, dass Du ihr die Liebe zu ihrem Christian weggemacht hättest. Jetzt stünde sie ohne diese Quelle der Kraft da, die diese Liebe in ihr geschaffen hatte. Sie fragt, welche Macht ihr diesen Mann jetzt noch herbringen sollte. Dieser Mann sei ihr von Gott versprochen worden, dafür mache sie doch all diesen Scheiß. Sie fragt sich wie sie diese ganzen Dinge verarbeiten soll.

Außerdem ist sie in keiner Weise bereit zu sterben, sie sagt,

ihr Tun auf der Erde sei viel zu wichtig.“

Mon Dieu! Die besten französischen Sportwagen

Joseph war ziemlich betroffen.

Offensichtlich war bei seiner Enkelin Monalisa

voll durchgebrochen und diese hatte ihr alles offenbart.

Das war natürlich ein Schock für Monica, und dass sie nicht sterben wollte trotz des Versprechens auf Unsterblichkeit, nun dass hatte er befürchtet, und dennoch hatte er gehofft, sie würde auch beruhigt sein, wenn sie wüsste, dass ihr Tod nicht endgültig ist. Aber offensichtlich hatte es nicht gewirkt. Monica wollte nun mal nicht sterben.

Anton erzählte weiter: „Nun, und jetzt will sie auch keine neuen Filme mehr machen. Zum Einen meint sie, es sei nun genug, die Filme würden absolut ausreichen, eine große Internetseite zu bestücken und da ihr klar sei, dass man sie über ihre Kamera beobachte, würde sie diese nun als Sprachrohr benutzen und sie verlange von Dir gehört zu werden.“

Das war gar keine schlechte Idee, fand Joseph und er fragte, ob er den Blick durch diese Kamera auch auf seinen Fernseher bekommen könnte. Anton überlegte kurz und meinte dann, dies sei technisch durchaus möglich, er würde ihm nachher eine Verbindung zu seinem Rechner legen.

Anton nahm noch einen Kaffee und schaute Joseph besorgt an.

Monica war wirklich total außer sich gewesen und ihr Wutausbruch klingelte ihm noch in den Ohren. Natürlich fragte er sich auch schon die ganze Zeit, warum Monica befürchtete umgebracht zu werden und er fragte Joseph ganz direkt danach.

Joseph erklärte ihm daraufhin die Sache mit dem Spiel.

Er erzählte von ihrem ursprünglichen Plan und den Problemen, die im Verlauf ihres Lebens eintraten und dass aus ihrem Plan, aus Monica eine berühmte Wissenschaftlerin zu machen, deshalb nichts geworden wäre. Joseph erklärte die Bedingungen des Spiels, und dass wenn Monica nicht bis Weihnachten 2006 weltberühmt geworden wäre, sie sterben müsse. Er sei aber zu ihr hinunter auf die Erde gegangen und hätte sie beruhigen wollen, indem er ihr versichert habe, dass sie unsterblich sei. Damals habe Monica die Sache auch sehr entspannt gesehen und sie hatte sich einverstanden erklärt unter der Bedingung, dass sie nach ihrer Wiederauferstehung sich an alles aus ihrem alten Leben erinnern können würde.

Dies habe er ihr zugesagt und er habe gehofft, diese Abmachung

würde ihr die Angst vor dem Tod nehmen.

Informationen über Kontoführungsgebühren

Anton war ziemlich geschockt.

Monica sollte umgebracht werden?

Kein Wunder, dass sie sich darüber aufregte.

Außerdem fragte er sich warum ihr Tod jetzt schon feststand, noch war schließlich nicht Weihnachten. Doch, so war ihm schnell klar, um weltberühmt zu werden wurde die Zeit tatsächlich etwas knapp. Er überlegte sich, wie er ihr helfen konnte, doch es fiel ihm nichts ein.

Können wir denn ihren Tod nicht verhindern? Sie hat doch das Bombini erfunden, es fehlt doch eigentlich nur eine spektakuläre Veröffentlichung.“

Sicher, aber schau Dir ihre Filme an, alles nicht gemafrei. Damit wird sie nicht lange im Netz zu sehen sein, denn man wird sie einfach abschalten.“

Das ist wahr. Aber kann man denn

gar nichts tun? Irgendein Wunder?“

Was ist erlaubt bei Bewerbungen?

Uns ist die Einflussnahme von dem Paradies aus untersagt, sonst hat sie gleich verloren. Ich nehme an, Satan überwacht sie mittlerweile auch, da werden wir kaum unentdeckt bleiben. Nein, sie muss es selber schaffen oder sie stirbt. Entweder wird Satan versuchen sie zum Selbstmord zu treiben oder er wird einen Mörder schicken. Er wartet nur darauf Monalisa vor seiner Richterbank stehen zu haben. Monica interessiert ihn ehr weniger, sie wird garantiert wiedergeboren, vielleicht muss sie auch ein paar Tage in die Hölle, aber wirklich schlimme Sünden hat sie sich nicht aufgeladen. Doch Monalisa steht mit Satan Senior auf Kriegsfuß. Sie hat ihm das Leben wohl ziemlich schwer gemacht bevor sie sich hat in Monica verpflanzen lassen. Dieses Kunststück ist eine besondere Spezialität von ihm. Er kann zwei Seelen in eine Brust stecken. Monica und Monalisa, Beide leben nun schon eine halbe Ewigkeit zusammen in einem Körper. Doch ich nehme an, Monalisa hat ihre Zurückhaltung nun ganz aufgegeben und sie hat Monica alles verraten. Ob das wirklich eine so gute Idee war, wird sich zeigen müssen. Normalerweise führt so eine Sache auch schnell zum Wahnsinn. Es ist wirklich ein ganz erhebliches Risiko, welches Monalisa da eingegangen ist.“

Jetzt soll sie nicht nur sterben, sondern sie wird auch noch wahnsinnig?

Also ich wundere mich nicht über ihren Protest.

Zuerst habe ich ja gedacht, sie redet in ihrer Wut ziemlichen Unsinn, aber nun verstehe ich sie. Sie ist angetreten mit ihrem Bombini die Welt zu retten und jetzt wird ihr nicht nur nicht geholfen, nein man will sie in den Selbstmord treiben. Das ist doch wirklich ein total teuflisches Spiel, auf dass ihr Euch eingelassen habt. Und das alles auf dem Rücken dieser Monica, die nicht gefragt worden ist.“

Nun, ganz so ist es nicht. Monica ist eine Wiedergeborene und sie hatte sich vor ihrem Eintritt ins Leben gewünscht eine große Tat zu vollbringen, sie wollte sich damit des Paradieses würdig erweisen. Sie wollte etwas Wichtiges in ihrem Leben auf die Beine stellen nun und da hat Monalisa sie ausgewählt, um mit ihr gemeinsam dieses Ziel zu erreichen.“

Das ist doch total schizophren!“

Orlando Bloom, Katy Perry

Das ist es in der Tat, aber viele,

große Künstler sind oder waren irgendwie schizophren.

Zumindest erlebten sie eine Psychose. Doch sie wussten die besondere Energie dieses Zustandes oft gut zu nutzen. Eine Psychose macht schnell auch ziemlich genial.“

Trotzdem, es ist einfach ungeheuerlich. Mir tut Monica total leid. Ich finde, dass ist alles etwas viel für eine Seele.“

Nun, darum sind ja auch zwei in ihrer Brust. Monalisa wird ihr sehr viel Kraft geben, sie weiß, dass sie verloren hat und sie hat beschlossen, auch nach ihrem Tod bei Monica zu bleiben. Sie gibt sich nicht geschlagen und wird das Spiel zu einem glücklichen Ende bringen. Satan hat zwar das Spiel erst mal gewonnen, aber es gibt eine Revanche. Sie weiß, dass Satan ihr damals ins Handwerk gefuscht hat, er hat die Weichen für den sexuellen Missbrauch gelegt, und dass gibt ihr das Recht, eine Revanche zu fordern.“

Na, da bin ich jetzt ja wirklich mal gespannt, wie das weiter geht.“

Es wird am Ende gut ausgehen, Wolfgang ist schließlich auch noch da.“

Na, was sie mit dem will ist mir schleierhaft, der arbeitet doch total gegen sie.“

Noch, doch das wird sich ändern.“

Woher weißt Du das alles?“

Satan Junior liebt Monalisa und wird ihr auf jeden Fall beistehen.“

Du meinst in Wolfgang steckt auch eine zweite Seele?“

Ja, in Wolfgang steckt Satan Junior.“

Na, ich weiß ja nicht, kann man ihm wirklich vertrauen, schließlich ist es ein Satan?“

Ich habe ihn gut kennen gelernt und vertraue ihm und Monalisa vertraut ihm auch.“

Aber was ist mit Monica, wem soll sie jetzt noch vertrauen?“

Sie hat ein großes Selbstvertrauen.“

Na toll! Ob das reicht?“

Sie wird alles überstehen und anschließend den richtigen Weg für ihr Bombini finden. Ich bin davon fest überzeugt.“

Also gut, wir werden es ja sehen. Ich lege gleich die Verbindung und dann kannst Du Dir selbst ein Bild von der Lage machen. Ich bin gleich zurück.“

Als Anton zu seinem Rechner ging traf er auf Luise und Ramona.

Michael Douglas, Catherine Zeta-Jones

Die Beiden kamen gerade aus der Stadt. Sie hatten sich neu eingekleidet und schnatterten um die Wette. Fröhlich begrüßten sie Anton, doch der machte ein ernstes Gesicht. Da fragten sie ihn, was denn los sei und er konnte nicht anders, er berichtete ihnen von seiner Nacht und dem Gespräch, welches er gerade mit Joseph geführt hatte. Beide Frauen waren ebenfalls ziemlich schockiert und sie fragten Anton, ob sie nicht irgendetwas tun könnten, doch er meinte: “Nein, wir können letztendlich nur zusehen.“ Da wollten sie auch einmal einen Blick in Monicas Wohnung werfen und er ließ sie an seinem Platz sitzen. Dort sahen sie Monicas Wohnung und das Bild ihrer Videokamera. Monica saß vor ihrem Rechner und war mit einem Film beschäftigt. Sie schien Besuch zu erwarten, denn im Esszimmer war der Tisch mit Kaffee und Kuchen gedeckt. Jetzt waren sie natürlich sehr neugierig und wollten wissen, wen Monica da eingeladen hatte. Und da klingelte es auch schon an der Tür. Monica ging öffnen und kam mit einem jungen Mann zurück ins Esszimmer. Sie hörten, der Typ hieß Michael und war gekommen, um ihr bei dem Erstellen ihrer Internetseite zu helfen. Sie gingen sofort ins Wohnzimmer und er überspielte ihr ein Seitenerstellungsprogramm. Außerdem hatte er schon einen groben Entwurf für eine Seite vorbereitet. Er zeigte Monica wie sie mit dem Programm umgehen musste und nach dem alles geklärt war, setzten sie sich endlich um den Kuchen zu essen. Dabei unterhielten sie sich, doch Monica erwähnte kein Wort von dem Paradies-Bombini und der drohenden Tötung. Sie hatte sich ganz offensichtlich wieder beruhigt und plante eifrig die Veröffentlichung ihrer Filme. Sie zeigte Michael einen geheimen Film und alle waren ziemlich peinlich berührt, als sie den Film mit ansahen. Es war im Grunde ein Porno. Monica hatte sich im Bett gefilmt und masturbiert. Sie fragte Michael, wie er den Film finden würde und der war ziemlich rot angelaufen und meinte der Film sei geil. Monica hatte jedoch nicht vor diesen Film zu veröffentlichen, sie wollte nur einmal eine freundschaftliche Beurteilung dieser Arbeit. Sie meinte es sei für sie ein sehr aufregendes Experiment gewesen. Michael meinte, sie solle den Film lieber nicht auf ihrem Rechner lassen, sondern auf DVD brennen und ins Regal stellen. Der Film sei wirklich nicht für die Öffentlichkeit, damit würde sie sich in Augen vieler unmöglich machen. Sie wolle schließlich mit ihrem Bombini ernst genommen werden. Das war ein guter Rat, fanden auch Luise, Ramona und Anton.

Als Anton die Verbindung zu Josephs Fernseher hergestellt hatte, sprach er Joseph noch mal an: „Also, sie hat da auch so einen erotischen Film auf ihrem Laptop, ich will nur vorwarnen. Sie hat zwar gesagt, dass sie ihn dort herunternehmen will, aber wenn auch andere Zugriff auf diesen Rechner haben, also, das wäre nicht gut. Man könnte den Film auch kopieren und anschließend gegen sie verwenden.“

Ein erotischer Film? Was soll das denn? Da können wir nur hoffen, dass Satan ihn noch nicht entdeckt hat. Der freut sich über solche Geschenke.“

Wir müssten heraus finden, ob er auch in ihrem Rechner steckt.“

Ich werde mit ihm ein ernstes Wort reden, und dann sehen wir einfach weiter.“

Satan könnte diesen Film zur Erpressung benutzen.“

Daran habe ich auch schon gedacht. Die Drohung, diesen Film zu veröffentlichen, könnte sie schon sehr verunsichern.“

Wenn sie doch weiß, dass sie beobachtet wird, warum macht sie dann so eine Dummheit?“

Vielleicht wusste sie es da noch nicht, aber vielleicht will sie damit ja irgendwann berühmt werden.“

Na, wenn sie den Film ins Netz stellt, dann bekommt sie garantiert ihre Klicks. Aber von ihrem Bombini redet dann bestimmt keiner mehr.“

Nun, der Film ist zwar ein gewisses Problem, aber ich denke, so dumm ist sie auch nicht. Sie wird den Film schon unter Verschluss halten.“

Dein Wort in Gottes Ohr.“

Richard Lugner bestätigt: 'Ja, ich habe Krebs!'

Nachdem Anton gegangen war, setzte sich Joseph erst mal hin.

Der Sex würde bald schon zu einem Problem werden.

Wie konnte er nur verhindern, dass Monica völlig bloß gestellt würde. Der kleine Pornofilm war dabei nur ein geringes Problem. Doch Satan hatte jetzt dieses Gerät mit dem er die komplette Lebensgeschichte sichtbar machen konnte. Wenn Monica also vor das Jüngste Gericht treten würde, dann würde ihre ganze Geschichte offenbar. Alle im Gerichtssaal würden ihre intimsten Erinnerungen zu sehen bekommen. Und bei Monica war damit zu rechnen, dass es viele Zuschauer im Saal geben würde. Ja, er befürchtete, Satan plante sogar eine öffentliche Zurschaustellung. Das wäre eine ziemlich harte Prüfung für Monica und Monalisa. Denn Letztere wollte Satan eigentlich damit treffen. Er wollte Monalisa demütigen, indem er ihre sexuellen Eskapaden für alle sichtbar machte. Joseph kannte seinen Bruder sehr gut und wusste eigentlich immer was dieser im Kopf hatte. Sein Bruder war, was die sexuellen Dinge anging, skrupellos.

Er würde mit ihm reden müssen oder aber ihm fiel etwas Besseres ein. Und da erinnerte er sich an den Gehirnlöscher. Er hatte ihn gut versteckt, ebenfalls im Keller aufbewahrt. Der Gehirnlöscher war ein sonderbares Gerät, es sah ziemlich kompliziert aus, aber seine Wirkung war einfach. Richtete man einen Strahl seiner Energie auf ein Gehirn, dann konnte man bestimmt Inhalte löschen. Es war sogar eine komplette Löschung möglich, doch an die dachte Joseph jetzt natürlich nicht. Er würde nur die sexuellen Erinnerungen ihrer Zeit mit ihrem Freund Mansur löschen. Diese Beziehung konnte Satan für sich nutzen, indem er sie als Beweis ihrer Untreue nutzte. Nur sie hatte es sofort gebeichtet. Aber um ihre leidenschaftliche Liebensbeziehung zu Mansur ausleben zu können, musste sie die Ehe mit Michael beenden. Das konnte Satan als Sünde brandmarken und damit hatte er eine Möglichkeit Monalisa bloßzustellen- Denn, in der Beziehung mit Mansur hatte sie es ziemlich weit kommen lassen. Joseph war zu diskret um an Einzelheiten zu denken, aber das war auch gar nicht nötig. Es war ihm auch so klar, dies alles waren Erinnerungen, die auf einer Leinwand gezeigt, sehr peinlich waren.

Er ging also in den Keller und holte das Gerät hervor.

iOS 10

Es war ziemlich verstaubt, denn er hatte davon bisher nur wirklich sehr selten Gebrauch gemacht. Doch jetzt schien es ihm die einzige Möglichkeit ein Desaster zu vermeiden. Er wollte einfach nicht, dass ihre intimen Erinnerungen an die Öffentlichkeit gezerrt wurden. Es würde zwar nur die Paradiesöffentlichkeit sein, aber auch dies war sehr unangenehm. Monalisa wollte schließlich auch irgendwann mal wieder über die Straßen seiner Stadt flanieren. Doch wenn jeder die Bilder ihrer sexuellen Vorlieben im Kopf haben würde, dann würde sie sich wahrscheinlich kaum noch auf die Straße trauen.

Er nahm das Gerät mit in seine Wohnung und studierte noch mal die Gebrauchsanweisung. Er hatte dieses Gerät von den gleichen Leuten bekommen, die ihm auch den Spiegel gegeben hatten. Diese Geräte hatten ihn einige Diamanten gekostet. Damals wusste er eigentlich gar nicht so Recht, wozu er den Gehirnlöscher brauchte, aber jetzt war er froh ihn zu haben.

Er machte den Fernseher an und schaute sich in Monicas Wohnung um. Gut, sie ging gerade zu Bett. Er richtete den Strahl auf ihre Wohnung, die Koordinaten dazu hatte er im Kopf. Dann justierte er den Energiestrahl direkt auf ihren Kopf, denn er konnte genau sehen wo sie sich befand. Er wollte warten bis sie eingeschlafen war, und als er ihre ruhigen Atemzüge hörte, da drückte er auf den Knopf.

Monica schnellte sofort aus dem Bett

und rief: „Was soll das denn?“

Zubereiten von Hühnerfleisch

Offensichtlich war sie doch noch nicht ganz eingeschlafen gewesen. Monica setzte sich wieder in ihr Bett und begann einfach zu sprechen: „Also, das ist doch die Höhe, wer blitzt mir ins Gehirn und klaut mir meine Gedanken? Wenn einem so etwas im Schlaf passiert, dann weiß man ja nachher gar nicht was einem im Kopf fehlt. Ich habe es aber genau mitbekommen. Wer hat mir meine erotischen Fantasien gestohlen? Das ist doch wirklich eine Frechheit!“

Dies Sache war wohl etwas schief gegangen.

Joseph ärgerte sich, dass er so ungeduldig gewesen war.

Aber immerhin, er hatte wohl richtig gezielt. Die Einstellung war nämlich etwas kompliziert gewesen. Dann sagte er zu sich: „Ich habe es nur zu Deinem Besten getan.“ Und dies hatte Monica wohl irgendwie gehört, jedenfalls schien sie sich zu beruhigen. Sie legte sich wieder hin, zog sich die Decke über den Kopf und dann war sie tatsächlich bald auch schon eingeschlafen. Joseph war trotz des etwas verfrühten Blitzes zufrieden. Nun konnte Satan ruhig ihr Leben sichtbar machen, ein Porno würde dieser Film jetzt nicht mehr werden.

Satan war nicht blind und nicht taub, er bekam alles mit

und er sah auch den Blitz in Monicas Kopf.

Selena Gomez

Und als auch er merkte, dass ihre Erotikcke gelöscht worden war, da wurde er ziemlich wütend. Auf die hatte er seine Anklage gestützt. Er wollte Monalisa klar machen, dass sie durch ihre Beziehung zu Mansur das Projekt ernsthaft gefährdet hatte. Sie war selbst Schuld, dass sie es im Leben so schwer hatte und mit ihrem Bombini gescheitert war. Nicht der sexuelle Missbrauch war die Ursache sondern ihre Untreue. Doch nun würden in dem Film die entscheidenden Bilder nicht zu sehen sein. Das war sehr ärgerlich und er überlegte, was er sonst noch in der Hand hatte. Ihm fiel nicht viel ein und so kam er auf einen ganz neuen Gedanken. Er brauchte ein Foto. Ein Foto auf dem sie in eindeutiger Weise abgelichtet wäre. Doch wie sollte er daran kommen? Jetzt war es zu spät eines zu machen, wenn er ein Foto wollte, dann musste er in der Zeit zurück. Das war für ihn kein großes Problem, denn auch er hatte sich bei den unsterblichen Außerirdischen ein Sternentor besorgt. Es war ziemlich teuer gewesen, aber auch er hatte sich auf dem goldenen Planeten gut eingedeckt. Er ging in sein Heiligtum, da stand das Tor und es war auch eingeschaltet, denn es wurde von vielen seiner Mitarbeiter immer wieder benutzt.

Er stellte die Zeituhr auf einen Tag im Jahre 1999 und schon konnte er über einen Bildschirm die Erde sehen. Er gab die Koordinaten von Mansurs Wohnung ein und schnappte sich einen Fotoapparat. Er konnte auf dem Bildschirm jetzt die ganze Wohnung sehen und wie erwartet, die Beiden lagen vergnügt im Bett. Mansur gab wirklich sein Bestes um Monica glücklich zu machen. Und dabei widmete er sich ganz besonders ihrem Hinterteil. Da war Monica besonders empfänglich und sie gab sich den Gefühlen hin. Satan schaute eine Weile interessiert zu, doch plötzlich stand Mansur auf und verschwand in der Küche. Das war genau der richtige Moment. Er ging durch das Sternentor und stand in Mansurs Wohnung. Er ging schnell an der Küche vorbei und schaute nun vom Arbeitszimmer direkt ins Schlafzimmer. Dort kniete Monica und reckte ihm ihren Hintern entgegen. Ein ganz wunderbares Bild. Er nahm die Kamera und drückte ab, sofort drehte er sich wieder um und verschwand von Mansur ungesehen wieder durch sein Tor.

Doch, Monica hatte ihn gesehen, und irgendwie hatte dieser

fotografierende Mann wie Mansur ausgesehen und so ging

sie davon aus, Mansur hatte ein Foto von ihr gemacht.

Angelina Heger, Warum, Interesse

Es blieb nur ein leichter Zweifel, denn als Mansur dann tatsächlich hinein kam, da sagte er nichts von einer Kamera sondern er hatte eine andere Überraschung für sie. Satan konnte ihre Gedanken lesen und er war zufrieden, mit einem leichten Zweifel konnte er gut leben. Er wusste, sie würde das Ereignis schnell vergessen.

Er aber hatte jetzt ein kompromittierendes Bild von ihr und das war super.

Damit würde er der Verhandlung den nötigen Druck geben. Er sah sich das Bild an und er lobte sich für seine Tat. Das Bild sah richtig geil aus. Er tat es in die Akte und war erleichtert, so schnell trickste ihn nämlich keiner aus.

Satan überlegte, ob die Existenz dieses Bildes

Monica in den Selbstmord treiben konnte.

Aus dem Job heraus bewerben

Irgendwie musste er dafür sorgen, dass sie wusste, dass er das Bild hatte. Er würde ihr dieses Bild zeigen müssen und damit drohen, dass er dieses Bild veröffentlichen würde. Er würde das Bild im Vorprogramm der Kinos einbinden. Im Paradies gab es mehrere Lichtspielstudios und sie wurden rege besucht. Vielleicht sollte er es erst einmal mit einem Traum und dann mit Visionen probieren. Es wurde jedenfalls langsam Zeit Monica etwas zu verunsichern. Er schaute in ihre Wohnung, denn natürlich hing er am gleichen Netz wie Anton und er hatte die gleichen Möglichkeiten. Er selbst konnte zwar auch so überall hin schauen, aber er liebte auch die Technik, denn damit war er in der Lage auch andere die Dinge sehen zu lassen, die er sah. Monica saß an ihrem Laptop und zappte durch das Programm. Was hatte sie nur die ganze Zeit mit dem Fernseher? Ihm war schon aufgefallen, dass sie seit einiger Zeit ständig vor der Kiste hockte. Das sah ihr eigentlich gar nicht ähnlich. Bisher hatte sie den Fernseher meist links liegen gelassen. Doch nun war sie von dem Ding kaum noch wegzubekommen. Er wusste, auch Joseph saß neuerdings davor. Das war noch ungewöhnlicher. Ging da vielleicht etwas ab, dass er bisher übersehen hatte? Er schaute genauer darauf, was Monica sich anschaute und er wunderte sich. Sie sah sich eigentlich gar nichts richtig an. Sie zappte einfach ununterbrochen vor sich hin und sie schien interessiert zuzusehen und zuzuhören.

Was gab es da zu sehen?

Auch Joseph stellte sich diese Frage, denn

auch er schaute Monica beim Fernsehschauen zu.

Monica schien von etwas völlig gebannt zu sein und nicht zum ersten Mal stellte sie ihr Programm auf Record. Sie nahm die Dinge auf, die sie sah. Anschließend beeilte sie sich diese Aufnahmen zusammenzuschneiden und dann machte sie ein kleines Plakat mit dem Datum der Aufnahme. Sie gab dem Bild einen Titel, zum Beispiel „Männerbilder“ und dann setzte sie diesen Film in ihre Internetseite. Dort hatte sie schon einige ihrer eigenen Filme integriert, doch nun begann sie auch solche Schnibbelfilme dort hineinzusetzen. Joseph verstand zunächst gar nicht was dies sollte, doch dann nahm er sich einen dieser Filme mal vor und schaute ihn sich genauer an. Und da hörte er plötzlich eine Stimme. Sie sprach aus diesen Schnibbelfilmen. Zuerst dachte er, es sei Einbildung, doch dann hörte er diese Stimme auch in anderen Schnibbelfilmen heraus.

Monica schien diese Stimme auch zu hören,

ja, sie hatte diese Stimme entdeckt.

Lindsey Vonn, neuer Freund, Tiger Woods

Das war wirklich sehr mysteriös und Joseph fragte sich, wessen Stimme das war, die er nun immer deutlicher vernahm. Er musste an seinen Bergaufstieg denken, war es dass was Gott ihm hatte mitteilen wollen, dass ER im Fernsehen zu hören war? War es seine Stimme?

Auch Anton saß vor seinem Bildschirm und beobachtete Monica.

Er sah sie vor ihrem Laptop sitzen und an diesen merkwürdigen Filmen arbeiten. Was sollte das? Damit würde die Datenmenge auf ihrer Seite aber ziemlich groß werden. Monica komprimierte zwar alle Filme, so dass sie internettauglich waren, aber dennoch wurde die Datenmenge immer größer. Jetzt beobachtete er sie aber gerade bei etwas ganz anderem. Monica war aus dem Haus gegangen. Sie hatte sich in Wolfgangs Auto gesetzt und war losgefahren. Sie fuhr über die Landstraße nach Neuss, eine Stadt in der Nähe. Dort hielt sie vor einem Haus und klingelte, doch keiner machte ihr auf. Da betrat sie die Zufahrt über das Gartentor und ging direkt an die Haustüre. Wieder klingelte sie, und wieder machte keiner auf. Da ging Monica durch den Garten und schaute durch das große Wohnzimmerfester in das Haus. Sie ging sogar zur Kellertür und probierte ob sie geöffnet war, doch auch die war verschlossen. Monica schaute sich im Garten um und sah zu den Fenstern hinauf. Offensichtlich war in dem Haus niemand. Anton wunderte sich, als er die Adresse in den Computer eingab und die Wohnungsbesitzer ermittelt hatte. Es war das Haus der Familie Arns, doch keiner war mehr in dem Haus gemeldet. Das Haus stand leer. Das Verzeichnis nannte die Namen der ehemaligen Bewohner und da fiel bei ihm der Groschen, denn einer der Familienmitglieder hieß Christian. Das war doch bestimmt ihre große Jugendliebe. Er erinnerte sich an die Sache mit dem Liebeszerstörungsgerät. Er hatte begriffen, dass das Licht aus diesem Gerät die Gefühle des Gegenübers auf Wunsch veränderte. Damals hatte er Klaus gefragt und der bestätigte diese Neuerfindung. Es war ein Prototyp, den er da gebastelt hatte. Es sollte den Agenten ermöglichen Liebe zu erwecken und wieder zu entfernen. Das wäre ein sinnvolles Hilfsmittel für seine Leute, meinte Klaus. Er hatte es Joseph für seine Aktion geliehen.

Monica fuhr wieder zurück, nach dem sie sich an einem Büdchen eine Cola gekauft hatte und diese auf ihrem Auto sitzend ausgetrunken hatte. Dann fuhr sie wieder zurück, doch auf dem Weg verfuhr sie sich total. Sie schien ohne Orientierung zu sein und kam erst nach einer Stunde wieder zu Hause an. Wolfgang stand schon auf dem Parkplatz und suchte sein Auto. Als Monica endlich auftauchte, da gab sie ihm die Autoschlüssel. Was sie sagte, konnte er nicht hören. Dann ging sie zu Fuß die Straße entlang zu ihr nach Hause.

Anton dachte: „Das Gerät funktioniert offensichtlich noch nicht ganz perfekt, denn Monicas Interesse an diesem Christian war wieder da.“ Das würde er Klaus erzählen müssen, die Wirkung seines Lichtstrahls war offensichtlich nicht dauerhaft. Monica schien wohl doch noch unter Sehnsucht nach diesem Mann zu leiden. Er fragte sich, was dieser Christian wohl für ein Mann ist und er suchte in seinem Computer nach der derzeitigen Adresse. In Deutschland wurde er nicht fündig, er versuchte es daher mit einer weltweiten Suche und siehe da, er fand ihn in Neuseeland. Er war verheiratet und hatte zwei Kinder. Er war als Kneipenwirt eingetragen. Das war merkwürdig, was wollte sie von einem Kneipenwirt in Neuseeland? Er würde mit seinen Leuten darüber sprechen. Vielleicht sollte einer mal zu diesem Typen hinfliegen. Eine Recherche vor Ort war immer noch die beste Methode an sichere Informationen zu kommen.

Er suchte Luise und Ramona und erzählte ihnen von Monicas Sehnsucht nach diesem Mann. Er fragte sie, ob sie nicht auf die Erde gehen wollten und um sich diesen Mann einmal genauer anzuschauen. Vielleicht sollten sie ihn sogar mit her bringen, denn irgendwie schien dieser Mann für den Erfolg von Monicas Bombini-Projekt wichtig zu sein. Zumindest hatte er ihren Ausbruch so verstanden. Anton überlegte, man könnte ihm anbieten, einige Zeit im Paradies zu verbringen, und ihn ohne Zeitverzug wieder zurück zu bringen. Doch um dies durchzuführen brauchten sie die Erlaubnis von ihrem Kommandanten und letztendlich von Joseph.

Anton sprach zuerst mit Richard.

Angeklagte

Er erklärte ihm die Lage und machte seinen Vorschlag. Richard verstand zwar nicht, wieso dieser Christian so wichtig für Monica sein sollte, schließlich hatten sie gar keinen Kontakt miteinander, aber er war bereit mit Joseph über dieses Problem zu reden. Anton begleitete ihn und auch Luise und Ramona wollten dabei sein.

Joseph war etwas erstaunt, als er die Vier vor seiner Tür stehen sah, aber er lud sie ein herein zu kommen und dann hörte er sich ihr Anliegen an. Zuerst war er abgeneigt, diesen Christian ins Paradies zu lassen, denn dieser Mann hatte seine Enkelin dereinst schnöde im Stich gelassen. Dabei hatte er Treue versprochen. Damals hatte Monica ihm ihren neuen Freund vorgestellt und Joseph hatte sich unter vier Augen mit ihm unterhalten. Er hatte ihm sogar von dem Spiel erzählt und ihn über die große Aufgabe aufgeklärt, die Monica zu bewältigen habe. Natürlich hatte er dieses Gespräch unter Hypnose geführt, schließlich wollte er nicht, dass Christian bewusst davon Kenntnis erhielt. Er sollte sich der Tragweite nur unbewusst sicher sein. Die Hypnose hatte Joseph oft angewendet, denn sie gab ihm die Möglichkeit tief in die Persönlichkeit seines Gegenübers einzudringen und vor allen Dingen das Gespräch anschließend für diesen vergessen zu machen. Er brauchte dafür keinen Torsionsfeldanalysator, die Hypnose war genauso gut und hatte zudem den Vorteil, dass sie geheim stattfinden konnte. Er hatte damals nicht gewollt, dass Reinhard und seine Leute von seinen Gesprächen etwas mitbekommen würden. Joseph hatte diesen Christian damals durchaus interessant gefunden, denn der junge Mann war intelligent und vor allen Dingen sehr kreativ. Er sah gut aus und kam aus einem guten Elternhaus. Er schien auch wirklich verliebt in seine Enkelin zu sein und auf die Herausforderung des Spieles reagierte er mit Begeisterung. Er versprach damals alles nur Mögliche dazu beitragen zu wollen. Doch nur 3 Monate später ließ er Monica sitzen um mit anderen Frauen herumflirten zu können. Das war nicht nur für Monica eine sehr große Enttäuschung, auch er hatte sich betrogen gefühlt. Warum sollte dieser untreue Kandidat also jetzt so wichtig sein? Aber Anton erklärte ihm, dass Monica davon überzeugt sei, dass genau dieser Mann ihr eine große Hilfe sein konnte. Er erzählte ihm von Monicas Versuch Kontakt zu ihm herzustellen, indem sie sein Elternhaus aufgesucht hätte. Doch in dem Haus habe sie niemanden mehr vorgefunden. Er berichtete von seinen Nachforschungen und meinte, es sei doch sicherlich sinnvoll sich diesen Mann noch einmal genauer anzuschauen. Soweit er bisher herausbekommen habe, lebe er mittlerweile von seiner Familie getrennt. Anton sagte, er wolle einfach nichts unversucht lassen, Monica doch noch zu einem Sieg in diesem teuflischen Spiel zu verhelfen.

Joseph ließ sich das alles durch den Kopf gehen und dann entschied

er sich tatsächlich dafür, denn er wollte sich gerne mit diesem

Filou noch einmal persönlich unterhalten.

Angelina Heger, Leonard Freier, Post, Beziehung, Ende, Aus

Als Anton mit den beiden Frauen wieder zum

Bombini gingen, waren sie alle sehr aufgeregt.

Luise und Ramona freuten sich auf Neuseeland und Anton hatte das erfrischende Gefühl, dass nun vielleicht endlich etwas passieren würde. Monica musste in seinen Augen viel mehr Unterstützung zu Teil werden. Er verstand nicht, wieso sich Joseph schon geschlagen gab, noch war schließlich nicht Weihnachten. Jetzt war es Ende Oktober und auch wenn die Zeit auf der Erde für sie schneller verging, Monica hatte noch fast 8 Wochen. In den schnelllebigen Zeiten des Internets war das nicht wenig. Seiner Meinung nach hatte Monica noch eine gute Chance. Ihre Filme waren gedreht, geschnitten und komprimiert. Ihre Seite nahm immer mehr Gestalt an und was ihre merkwürdigen Schnibbelfime anging, nun da war er sich nicht sicher, was die Gema dazu sagen würde. Monica nahm ja immer nur wenige Sekunden einer Sendung auf. Und was die Musik anging, nun, das war zwar ein Problem, aber dies war nur finanzieller Art, schließlich konnten die Nutzungsrechte erworben werden.

Klar, er wusste auch, Monica hatte kein Geld für so etwas, aber

wenn ihre Filme Erfolg haben würden, dann fände

sich auch ein Geldgeber, sagte er sich.

Gellars

Joseph saß noch etwas mit Reinhard zusammen.

Es ging um die Art und Weise, wie dieser untreue Christian ins Paradies geholt werden sollte. Sie konnten das Forschungsbombini oder auch eines der Transportbombinis von Joseph dazu nehmen. Aber Joseph dachte gar nicht unbedingt an ein Bombini. Er hatte schließlich das Sternentor, damit ging es viel schneller und es wäre eine UFO-Sichtung weniger, denn es war durchaus möglich, dass sie entdeckt würden. Joseph plante solche Erdbesuche eigentlich immer lange im Voraus. Jetzt war jedoch Spontanität gefragt. Er erzählte Richard darum von seinem Sternentor und Richard war sehr neugierig darauf, sich dieses Tor einmal genauer anzuschauen. Joseph ging also mit Richard in den Keller und zeigte ihm wie das Gerät zu bedienen war. Es war kinderleicht, denn man brauchte nur Zeit und Ort einzugeben und schon würde man genau dort landen, wenn man durch das Tor schritt. Reinhard war einverstanden, den Transport über dieses Tor durchzuführen und er einigte sich mit Joseph darauf, dass sie es am besten noch am heutigen Tage über die Bühne bringen sollten.

Er ging zu Luise und Ramona und besprach mit ihnen die ganze Sache.

Die Frauen waren gleich Feuer und Flamme, als sie von dem

Sternentor hörten und natürlich auch bereit,

einen Gang dadurch zu wagen.

Maren Gilzer, Falk-Willy Wild

Sie hatten auch schon alle verfügbaren Informationen über diesen Christian gesammelt. Sie hatten sogar ein Foto von ihm im Netz gefunden. Christian war nämlich nicht nur der Besitzer einer Kneipe, er war auch als Künstler einem größeren, interessierten Publikum bekannt. Erst vor einigen Tagen hatte er zu einer Vernissage eingeladen. Im Netz gab es einen kleinen Film von dieser Ausstellungseröffnung und auch einige Bilder waren zu sehen. Der Mann, so fanden alle, konnte wirklich sehr gut malen. Außerdem sah dieser Christian sehr gut aus, was Luise und Ramona besonders gefiel. Sie würden nämlich erst mal ganz unverbindlich mit ihm ins Gespräch kommen wollen, und dann, ja, dann wussten sie auch noch nicht genau wie sie vorgehen sollten. Viel hing von den Verhältnissen ab, auf die sie stoßen würden. Aber sie machten so etwas im Grunde ja auch nicht zum ersten Mal.

Nach ihrem Gespräch mit Richard wollten sie sich jedenfalls erst mal umziehen, sie brauchten coole Kleidung. Dazu gingen sie in die sogenannte Kleiderkammer, dort hingen die unterschiedlichsten Outfits für die Agenten. Beide wählten einen Minirock. Ramona zog sich ein bauchfreies T-Shirt an und Luise wählte eine dünne, geblümte Bluse. Hohe Schuhe und die Haare wild und sexy. So wollten sie in die Kneipe gehen.

Anton erzählte Klaus von ihrem Vorhaben und der war natürlich auch total neugierig auf das Sternentor. Und so gingen sie am frühen Abend zusammen zu Joseph. Ramona und Luise waren hergerichtet gingen mit Rucksäcken beladen vor und Richard folgte ihnen mit Klaus und Anton.

Das war mal wieder eine richtige Aktion, das Leben im Paradies

war nämlich auf Dauer zu entspannt um aufregend zu sein.

Hillary Clinton

Joseph öffnete ihnen die Tür und sie gingen gleich in den Keller.

Das Gerät war schon eingestellt und wartete auf seine Nutzung.

Das Tor war rund und in seiner Öffnung leuchtete es hell blau. Es sah aus wie eine sich sanft bewegende Wasseroberfläche. Ramona und Luise erhielten noch mal letzte Instruktionen. Sie mussten sich sobald sie auf der Erde ankamen den genauen Standort merken und dahin mit Christian zurückkommen. Man würde sie die ganze Zeit beobachten, nur in die Kneipe hatten sie vom Paradies aus keine Sicht. Darum sollte Ramona, so schlug Klaus vor, eine präparierte Fotokamera mitnehmen. Solange die eingeschaltet war würden sie dadurch sehen und hören können. Sie mussten Christian dazu bekommen, mit ihnen mitzugehen, und dies möglichst ohne aufzufallen.

Joseph ging das alles zwar etwas zu schnell, er selbst plante seine Transporte wie schon gesagt immer sehr vorausschauend, aber er sah ein, sie durften keine Zeit verlieren. Also stellten sich die Frauen vor das Tor, winkten noch einmal und dann traten sie in die leuchtende Fläche und weg waren sie.

Alle schauten gebannt auf einen kleinen

Monitor, den Klaus in der Hand hielt.

Sie sahen eine felsige Landschaft direkt am Meer. Ramona drehte sich einmal mit der Kamera im Kreis und sie konnten sehen, die waren ganz in der Nähe des Strandes angekommen. Luise legte einen größeren Stein an den Ort ihrer Ankunft und Beide machten sich auf den Weg in den Ort, der in einiger Entfernung zu sehen war. Dort musste Christians Kneipe sein. Ramona ließ die Kamera immer wieder über die Gegend streifen und alle fanden, dies war wirklich ein sehr schöner Flecken Erde und alle empfanden auf ihre Weise Sehnsucht.

Joseph vermisste in seinem Paradies das Meer, Anton dachte an seine Frau

und Richard wollte gerne mal wieder Ski fahren, als er die

schneebedeckten Berge im Hintergrund sah.

Training im FitnessstudioAktualisiert am 25. November 2016, 05:06 Uhr

Saarbrücken (dpa-infocom) – Schon ein Besuch auf dem

Weihnachtsmarkt kann jeden guten Vorsatz zunichte machen.

Der Duft der Spezialitäten verführt einfach zum

Schlemmen….

*

Die Frauen kamen zu dem Ort und

fragten einen Passanten nach der Kneipe.

Es war nicht weit und so betraten sie schon wenige Minuten später den gesuchten Laden. Sie schauten sich um, Ramona hatte die Kamera eingeschaltet vor ihrer Brust hängen, und sofort fielen allen die großen Leinwandbilder auf. Sie schienen nicht nur von Christian zu sein, denn es hingen dort ganz unterschiedlich gearbeitete Bilder. Dies war offensichtlich eine Künstlerkneipe. Das Publikum war relativ jung, nicht wenige schienen Studenten zu sein. Einige waren vielleicht auch Touristen. Hinter der Theke sahen sie eine Frau Gläser mit Bier füllen. Offensichtlich hatte Christian eine Lizenz zum Alkoholausschank, denn die benötigte man in Neuseeland. Ramona und Luise setzten sich an die Theke und bestellten ebenfalls ein Bier. Sie unterhielten sich über die Schönheit des Strandes und die der umgebenden Landschaft. Sie wurden von der Frau hinter der Theke gefragt, ob sie gerade in diesem Ort angekommen seien und sie bestätigten dies. Sie erzählten, dass sie eigentlich nur kurz bleiben wollten, doch es sei ja so schön hier, der Strand und die Berge, vielleicht würden sie auch ein paar Tage dranhängen. Sie wurden gefragt, woher sie denn kämen und da erzählten sie, sie seien Studentinnen aus Deutschland und würden zusammen eine größere Reise machen. Da erzählte die Frau hinter der Theke, der Wirt wäre auch ein Deutscher und der würde sich bestimmt freuen jemanden aus seiner Heimat zu treffen. Er würde sicher bald kommen, denn er wollte sie ablösen. Ramona und Luise brauchten ihre Freude darüber nicht spielen und so bestellten sie sich auch noch etwas zu essen. Es gab keine große Karte aber einige interessant klingende Gerichte. Hamburger zum Beispiel. Jeder bestellte sich einen mit Pommes frites und sie gingen mit ihren Biergläsern nach draußen, denn zu der Kneipe gehörte ein nicht zu kleiner Biergarten mit Blick auf das Meer. Sie setzten sich in die Sonne und fotografierten sich gegenseitig. Sollten die Kollegen nur sehen, wie gut es ihnen auf der Erde ging.

Joseph konnte das Meer rauschen hören und wieder spürte er einen Drang, selbst durch das Tor zu gehen. Aber er konnte nicht alles, was er wollte machen, schließlich hatte er einen Job im Paradies zu erfüllen. Natürlich wäre es ihm möglich ab und zu mal eine Stippvisite zu machen, aber das löste ja seine Probleme nicht wirklich. Er brauchte auch einen guten Platz für sein großes Bombini.

Klaus hatte den kleinen Monitor an einen größeren Bildschirm angeschlossen und setzte sich mit Anton davor. Sie hatten den Ort im Blick, sie konnten die Beiden auf der Terrasse sehen und sie hatten das Bild der Kamera. Dort strahlten ihnen die Frauen entgegen. Ramona und Luise unterhielten sich über ihre Reise, denn sie mussten sich noch eine gute Geschichte zulegen. Ramona wollte danach Englischlehrerin werden und Luise entschied sich für Philosophie. Sie hatten Los auf ihrer Reise noch Angeles im Visier, danach käme New York.

Die Zeit verging und als sie schon nicht mehr wussten was sie noch alles absprechen sollten, da kam Christian an ihren Tisch. Er begrüßte sie auf deutsch und zeigte sich sehr erfreut so hübsche Landsfrauen in seinem Refugium zu sehen. Er fragte sie, ob sie die Hamburger bestellt hätten und ja, die hatten sie schon fast vergessen. Er holte ihnen zwei riesige Teller, auf denen jeweils ein riesiger Hamburger neben einem Berg an Pommes frites lagen. Christian wünschte guten Appetit und ging zurück in seinen Laden, da jemand nach ihm rief.

Die Frauen stauten über die mächtigen Teller aber sie hatten zum Glück viel Hunger, denn seit dem Frühstück hatten sie nichts mehr gegessen. Beide waren sich einig, der Hamburger schmeckte super und die Pommes waren sehr knusprig. Joseph und die anderen bekamen auch Hunger. Anton erklärte sich bereit etwas im Hotel für sie zu besorgen, doch Joseph meinte, ein Anruf würde schon genügen. Er ging dafür kurz nach oben, denn ein Handy hatte er nicht. Im Paradies wurde noch über Kabel telefoniert. Handys waren erst bei einigen wenigen begehrt und die Technik war noch nicht überall verfügbar.

Joseph bestellte ebenfalls Hamburger mit Fritten für alle.

iOS 10

Dann ging er wieder hinunter und sah auf den Bildschirm. Die Frauen hatten ihre Riesenportion fast schon geschafft und beide schienen sehr glücklich zu sein. So ein Tag am Meer war schon sehr belebend. Nach dem Essen zündeten sich beide eine Zigarette an und Christian kam heraus um die Teller mitzunehmen. Sie bestellten noch ein Bier und fragten Christian wo man denn hier günstig übernachten konnte. Christian nannte ihnen ein Hotel und den Preis, doch beide machten ein enttäuschtes Gesicht. Der Preis war ihnen offensichtlich zu hoch. Da meinte Christian, er hätte noch eine kleine Strandhütte, die er schon mal an gute Freunde vermieten würde, wenn sie mit einfachen Verhältnissen klar kämen, dann könne er ihnen diese Hütte für ein paar Tage gerne für kleines Geld anbieten. Der Preis kam ihnen offensichtlich sehr entgegen und so schlug Christian ihnen vor, sie später dort vorbei zu bringen, er müsse allerdings jetzt erst mal noch etwas arbeiten. Die Frauen zeigten sich überglücklich und versprachen gerne auf ihn zu warten.

Am Nebentisch saß eine Gruppe von Wissenschaftlern, dies war aus ihren Gesprächen zu entnehmen. Sie hatten an diesem Tag einen Vulkan in der Nähe bestiegen und tauschten nun ihre Erkenntnisse aus. Der Vulkan war wohl ziemlich unruhig und einer der Wissenschaftler fasste ihre Messergebnisse zusammen und meinte, man solle die Leiterin des Katastrophenschutzes informieren, dass der Vulkan möglicherweise zu einem Problem werden könnte. Bei den Wissenschaftlern saß auch ein Maori, Luise und Ramona erkannten dies an seiner auffälligen Gesichtstätovierung. Er erzählte den Wissenschaftlern von seiner Sicht auf den Vulkan. In den Augen der Maori war der Vulkan ein Mann, der es eigentlich nur gut mit ihnen meinte. Seine Asche würde die Böden fruchtbar machen und ihnen eine reiche Ernte bescheren. Sie würden den Vulkan sehr verehren und sie glaubten, dass so lange sie ihm Opfer bringen würden, er ihnen auch nicht gefährlich werden würde. Die Wissenschaftler sahen das natürlich anders, sie wussten sehr wohl, so ein großer Vulkan konnte sehr vielen Menschen das Leben kosten. Aber sie kritisierten den Maori nicht, denn es war nun mal so, jeder hatte sein eigenes Weltbild.

Ramona und Luise hörten interessiert zu und Ramona sprach einen der Wissenschaftler an. So kamen sie zusammen ins Gespräch und die Frauen erfuhren eine Menge über die Insel. Auch im Paradies verfolgte man die Gespräche und Joseph dachte wieder, wie schön es doch wäre ebenfalls auf einen dieser großen Vulkane zu steigen und die unbändige Macht des Berges zu spüren.

Die Sonne ging unter und eine große Lichterkette erhellte den Biergarten. Außerdem zündete Christian die Windlichter an, die auf den Tischen standen. Er fragte die Frauen, ob es ihnen gut ginge und ob sie vielleicht noch etwas zu Trinken haben wollten. Sie bestellten jeder einen Cocktail mit exotischen Früchten. Die Wissenschaftler tranken auch noch eine Runde und Ramona und Luise setzten sich auf Einladung mit an ihren Tisch. Sie erzählten von ihrer Reise und Ramona machte immer wieder Fotos. Es wurde ein sehr netter und geselliger Abend und als die Wissenschaftler und der Maori sich verabschiedeten, war es schon Nacht. Christian räumte alles von den Tischen und meinte, er hätte bald Zeit, die Kneipe sei nur bis Mitternacht geöffnet. Ramona und Luise tranken ihre Gläser aus und sie gingen hinein und setzten sich an die Theke. Christian spülte einige der Gläser und putze die Theke, dann war er fertig und begleitete die Frauen vor die Tür. Er schloss ab und wendete sich den Frauen zu.

Rente

Die Hütte liegt direkt am Strand, es ist nicht weit,

wir brauchen nur etwas an der Klippe entlang zu gehen.“

Das war sehr gut, denn so würden sie an dem Stein vorbei müssen. Ramona und Luise schulterten sich die Rucksäcke auf und folgten Christian in die Dunkelheit. Er hatte eine starke Taschenlampe dabei und beleuchtete damit ihren Weg. Der Himmel war tiefschwarz und voller Sterne, aber der Mond war in dieser Nacht nicht zu sehen. Christian fragte die Frauen, wie lange sie bleiben wollten und Ramona meinte, es käme ganz auf die Situation an, eigentlich seien sie auf der Durchreise. Aber, so meinte sie, der Ort sei wirklich sehr schön, und vielleicht wollten sie auch einmal auf so einen Vulkan steigen. Die Wissenschaftler hätten ihnen von einem Weg erzählt, der für Touristen frei gegeben sei.

Da erzählte ihnen Christian, dass auch er ab und zu eine solche Tour machen

würde, denn der Ausblick von dort sei wirklich grandios.

Sie verließen den Ort und gingen die Landstraße entlang bis sie in einen schmalen Weg einbogen. Jetzt war es nicht mehr weit bis zu der Stelle, wo sie den Stein hingelegt hatten. Luise stöhnte plötzlich auf und humpelte. Christian schaute sich nach ihr um und fragte, ob sie sich weh getan hätte. Luise nickte mit schmerzverzerrtem Gesicht, was Christian sah, weil er ihr die Taschenlampe entgegen hielt. Jetzt waren sie praktisch am Stein und Luise blieb stehen und bückte sich zu ihrem Fuß. Christian war auch in die Hocke gegangen und wollte sich den Fuß anschauen. Da fragte Ramona, ob er nicht Lust auf eine Überraschung hätte und er meinte, ein verstauchter Fuß sei schon Überraschung genug. Doch Ramona ließ nicht locker und meinte, sie wolle ihm gerne etwas zeigen. Sie holte ein kleines Gerät aus ihrem Rucksack und drückte auf einen Knopf. In dem Moment entfaltete sich ein Torsionsfeld und Christian wurde plötzlich hell wach. Was waren das nur für Frauen? Der Fuß schien nicht ernsthaft verletzt zu sein und so richtete er sich wieder auf und schien den Frauen mit der Lampe ins Gesicht. Da sagte Ramona: „Es gibt etwas, dass wir Dir zeigen möchten, hast Du Lust auf ein Abenteuer der besonderen Art?“

Wer seid ihr?

Ihr seid doch keine Touristinnen.“

Teufel Mystery Hjalta

Wir kommen aus dem Paradies und würden Dich gerne für eine Weile dahin einladen. Keine Sorge, wir bringen Dich vor Sonnenaufgang wieder zurück, aber es wäre schon sehr wichtig, wichtig für uns und die ganze Welt.“

Das sind große Worte und ich glaube eigentlich nicht an ein Paradies, ich finde dieser Ort hier ist schon paradiesisch genug.“

Trotzdem, schau Dir auch den Ort an, aus dem wir hergekommen sind, Du wirst überrascht sein.“

Ich weiß nicht was ich dazu sagen soll, aber weil ihr so nette Mädels seid, sage ich mal nicht nein. Bin ich wirklich morgen früh wieder zurück, meine Kneipe wartet nämlich auf mich?“

Gut, Du bist ein spontaner Mensch, das ist sehr sympathisch. Morgen früh bist Du wieder da, versprochen.“ Und Ramona drückte noch einmal auf einen Knopf und sie sahen plötzlich eine runde, hell blau leuchtenden Fläche. Christian war sehr überrascht, denn er hatte an ein Schäferstündchen gedacht, aber dies hier versprach noch viel interessanter zu werden. Er ging auf die Fläche zu und berührte sie vorsichtig. Ramona und Luise stellten sich neben ihn und forderten ihn auf einen Schritt hindurch zu machen. Christian war ziemlich überrumpelt, aber er war nun auch sehr, sehr neugierig. Er schaute die Frauen an und als diese in aufmunternd zu nickten, da trat er einen Schritt nach vorne. Luise und Ramona kamen gleich hinterher.

Christian hatte das Ganze zunächst für einen Traum gehalten und erwartete jeden Moment wach zu werden, aber die Situation wurde für ihn noch verrückter. Plötzlich befand er sich in einem relativ dunklen Raum. Es schien ein Keller zu sein und einige Schritte weiter weg sah er zwei Männer vor einem Bildschirm sitzen. Neben ihnen stand ein Mann, der ihm augenblicklich bekannt vor kam, er wusste nur nicht so genau woher.

Joseph ging auf den etwas irritiert blickenden Mann zu und stellte sich vor: „Hallo, wir kennen uns, ich bin Joseph Kraemer, der Großvater von Monica, einer alten Freundin von Dir. Wir kennen uns, es ist allerdings schon etwas her.

Sei gegrüßt und willkommen.“

Ich denke, ich träume.“

Du träumst nicht, hier ist der Keller meines Hauses, vielleicht sollten wir einfach mal nach oben gehen, dann kannst Du Dich besser orientieren. Wir nennen diesen Ort Paradies und ich freue mich, dass Du es gewagt hast mitzukommen. Ich würde mich nämlich gerne einmal mit Dir unterhalten.“

Anton und Klaus kamen hinter dem Bildschirm hervor und auch Richard und die Frauen traten hinzu. Christian reichte den Männern die Hand und jeder stellte sich vor. Danach gingen sie die Treppe hinauf und Anton und die anderen verabschiedeten sich und versprachen am nächsten Morgen vorbei zu kommen. Joseph geleitete Christian in sein Wohnzimmer. Dort war der Fernseher eingeschaltet und man konnte in die Wohnung von Monica schauen. Doch dort war alles zur Zeit dunkel. Joseph bot Christian einen Platz auf dem Sofa an und setzte sich auf einen Sessel gegenüber. Joseph fragte, ob Christian vielleicht erst mal einen Cognac auf den Schreck wolle und der nahm das Angebot gerne an. Dies hier war für ihn absolut irreal. Gerade war er noch an seinem Strand gewesen und jetzt saß er im Wohnzimmer dieses verrückten Mannes. Er erkannte ihn wieder, er sah zwar erheblich jünger aus, aber die Augen und die Gesichtszüge waren unverwechselbar. Monicas Großvater hatte damals einen großen Eindruck auf ihn gemacht. Christian nahm ein Glas entgegen und Beide tranken einen Schluck. Joseph begann als Erster: „Es ist nicht so ganz einfach, was ich Dir nun erzählen will, aber ich hoffe dennoch, es gelingt mir Dir alles gut zu erklären. Ich bin der Kommandant eines großen Raumschiffs, Paradies-Bombini genannt und ich befinde mich mit diesem Bombini in einer schwierigen Situation. Wir platzen aus allen Nähten und suchen einen Ort, an dem wir uns niederlassen können.

Allerdings sind wir ziemlich groß, wenn Du mal aus dem

Fenster schaust, dann siehst Du es.“

Jobcenter

Christian stand auf und trat ans Fenster. Es war Nacht,

aber er konnte die vielen Lichter einer großen Stadt erkennen.

Er setzte sich wieder hin und hörte weiter zu. „Wir befinden uns in einer besonderen Dimension, deshalb sind wir für die Menschen auf der Erde unsichtbar, doch eigentlich sind wir Euch sehr nah. Ich werde Dir gerne das ganze Paradies zeigen, aber vorher will ich Dir noch etwas über ein Spiel erzählen und ich hoffe Du erinnerst Dich dann, ich habe Dir schon einmal davon erzählt.“

Ich erinnere mich jetzt wieder ganz genau. Ich war bei Dir in der Wohnung, mit Monica, und wir haben uns unterhalten. Du hast mir von einem Spiel erzählt.“

Ganz Recht. Und dieses Spiel kommt gerade zu einem Ende. Doch leider sehen unsere Karten nicht so gut aus, Monica scheint dieses Spiel gerade zu verlieren. Dies ist für uns alle ein großes Problem, denn wir hatten große Hoffnungen in dieses Spiel gesetzt. Ein Sieg würde es uns ermöglichen auf der Erde zu landen. Dies ist unbedingt erforderlich, denn das Paradies kann einfach keine neuen Seelen mehr aufnehmen. Wir sind sozusagen ausgebucht. Wir würden daher gerne auf die Erde kommen und dort ein Paradies auf Erden erschaffen.

Monica setzte in diesem Spiel große Hoffnungen in Dich. Leider seid ihr ja kein richtiges Paar geworden und so sitzt Monica jetzt ziemlich alleine mit ihrer Aufgabe da.

Sie muss bis Weihnachten weltberühmt werden, allerdings

sieht es damit nicht zum Besten aus.“

Mon Dieu! Die besten französischen Sportwagen

Womit will sie denn berühmt werden?“

Nun, ich habe damals schon erzählt, sie wird einmal eine Wunderwaffe entwickeln, sie wird mit einer Erfindung die Welt revolutionieren. Und tatsächlich, sie hat es trotz erheblicher Widerstände geschafft. Sie hat das Bombini erfunden. Das genau war ihre Aufgabe. Doch leider ist sie keine Wissenschaftlerin geworden, die nun mit dem nötigen Nachdruck diese Erfindung publik machen kann. Im Gegenteil, sie lebt als HartzIV-Empfängerin in Osterath und droht an der Aufgabe des Spieles zu scheitern. Sie hat Filme gemacht und arbeitet gerade an einer Internetseite, doch leider sind die Dinge auf der Seite nicht gemafrei, sie wird also Probleme bekommen, wenn sie diese Filme veröffentlicht. Monica weiß davon offensichtlich nichts und wenn wir nichts unternehmen, dann wird sie ein Desaster erleben.“

Was kann ich dagegen tun, wir haben

schon ewig keinen Kontakt mehr?“

Dolmen

Das weiß ich ehrlich gesagt auch nicht,

Monica ist diejenige, die glaubt, nur mit Dir hat

sie eine Chance. Sie wünscht sich Deine Unterstützung.“

Nun, ich lebe am anderen Ende der Welt. Was kann ich da schon tun? Mit Computern kenne ich mich zwar etwas aus, aber ein Fachmann bin ich nicht. Ich versuche auch berühmt zu werden und ich muss sagen, das ist alles gar nicht so einfach. Man kann noch so schöne Bilder malen, wenn man nicht eine gute Galerie am Haken hat, dann bleibt man eine lokale Größe.“

Wir haben Deine Bilder gesehen, Du malst wirklich sehr gut. Leonardo da Vinci ist auch seit einiger Zeit hier, vielleicht möchtest Du ihn ja mal kennen lernen. Außerdem gibt es noch meine Gäste, die Leute vom Forschungsbombini, Du kannst es hier in meinem Garten stehen sehen. Einige von der Besatzung hast Du ja schon kennen gelernt. Sie kommen aus der Zukunft, aus dem Jahr 2315, wenn ich es richtig erinnere. Sie haben eine Zeitreise unternommen und Monica gesucht. Sie wollten die Erfinderin der Bombinis persönlich kennen lernen. In ihrer Zeit spielen Bombinis nämlich eine große Rolle.“

Na, dann wird es Monica ja schon irgendwie geschafft haben.

Wie sonst wäre ihre Mission zu erklären?“

Das ist richtig, nur leider wurde von anderen Leuten aus der Zukunft Einfluss auf die Vergangenheit unternommen und jetzt ist die Geschichte plötzlich eine Andere. Wenn wir nicht gegensteuern, dann wird es in der Zukunft möglicherweise keine Bombinis geben.“

Das ist aber doch paradox, schließlich sind

die Leute mit einem Bombini unterwegs.“

Obama postet bewegende Homage an seine Töchter

Sobald das Spiel endgültig verloren ist,

könnte dieses Bombini da einfach mit samt seiner Besatzung

verschwinden. Noch stehen sie da, also ist noch nicht alles verloren.“

Und ich soll da helfen können? Ich weiß nicht, ich bin ein Maler, ein Kneipenwirt in einem kleinen Touristenort am Ende der Welt. Wie soll ich da nützlich sein?“

Monica liebt Dich irgendwie immer noch, trotz meiner Versuche daran etwas zu ändern. Sie glaubt, nur Du hättest genug Fantasie ihr bei der Veröffentlichung zu helfen. Sie glaubt einfach, sie selbst sei nicht begeisterungsfähig genug. Sie kennt auch keine anderen Leute, die ihr helfen können, denn die, welche vielleicht etwas machen könnten, die lassen sich einfach nicht für ihr Bombini gewinnen. Monica glaubt aber, Dir würden sie gerne folgen, sie ließen sich für das Bombini begeistern, wenn Du die Sache mit anpackst.“

Das ist doch dumm, sie kann doch genauso gut begeistern.“

Prinz_George_Hobbies

Leider nicht. Sie steht mittlerweile ohne Freunde da und glaubt ganz allein die Sache stemmen zu müssen. In ihrem Umfeld hält man sie einfach nur für abgedreht. Sie hat einen Freund, doch der ist gegen ihr Projekt eingestellt. Er heißt Wolfgang und ist Elektriker. Er versteht ihre Bombini-Theorie nicht und will damit auch gar nichts zu tun haben.“

Warum sucht sie sich nicht einen Freund, der ihr zur Seite steht?“

Das ist eine komplizierte Geschichte, die erzähle ich Dir ein anderes Mal. Jetzt will ich Dir erst einmal Dein Zimmer zeigen, Du kannst dort solange Du hier bist wohnen.“

Wie lange werde ich denn bleiben, meine Kneipe muss laufen.“

Bundespresseball

Zeit ist sehr relativ und wenn Du es wünschst,

dann kommst Du im gleichen Moment zurück, wie Du gegangen bist.

Das ist wirklich kein Problem. Entspanne Dich und komm erst mal an. Ich hoffe wir finden heraus, was Du für Monica tun kannst.“

Aber das ist doch völlig verrückt von ihr, was denkt sie überhaupt an mich? Das letzte Mal, als ich sie gesehen habe, da haben wir uns im Streit getrennt und sie meinte zu mir: „Ich will noch nicht einmal Dein Nachbar sein.“ So etwas hat mir nach ihr keine Frau mehr gesagt, auch wenn ich mit einigen aneinander geraten bin.“

Du hast sie verlassen, das hat sie schwer erschüttert. Sie hat an Dich geglaubt und sehr große Hoffnungen in Dich gelegt. Doch Du wolltest sie nicht. Das hat sie gekränkt.“

Ich fand einfach, sie war noch zu jung. Sie sollte erst einmal ihre Schule zu Ende bringen und sich ihren eigenen Weg suchen. Ich aber, ich war ganz wild auf die Welt und träumte davon eine große Karriere als Künstler zu starten. Ich wollte auch noch andere Frauen kennen lernen. Ich wollte etwas von der Welt sehen.“

Das verstand sie schon, nur wollte sie gerne dabei an Deiner Seite

sein. Aber Schwamm drüber, jetzt ist es so wie es ist.

Vielleicht kannst Du ihr nun trotzdem helfen.“

Verstecken sich im neuen EDEKA-Spot Nazi-Codes?

Joseph öffnete die Tür zu einem Zimmer und machte das Licht an.

In dem Zimmer stand ein Schrank, ein Bett und ein Tisch mit zwei Sesseln darum. Es war nicht gerade modern möbliert, aber es war ganz gemütlich und Christian gab sich damit zufrieden. Es würde ja nur für ein paar Tage sein, denn Joseph hatte ihm erklärt, dass die Zeit im Paradies langsamer verlaufen würde als auf der Erde. In 8 Erdwochen wäre das Spiel vorbei und er würde wieder zu sich nach Hause gehen können. So lange sollte er versuchen Monica zu helfen. Er ging noch kurz auf die Gästetoilette und dann legte er sich schlafen.

Am nächsten Morgen wurde Christian wach und glaubte immer noch zu träumen, doch dann erinnerte er sich an das nächtliche Gespräch und ihm wurde klar, dies alles hier war kein Traum, es war eine absolut verrückte Realität. Er stand auf, zog sich seine Jeans und sein T-Shirt an und öffnete die Tür auf der Suche nach einem Bad. Da sah er Joseph schon an einem gedeckten Esstisch sitzen. Er las die Zeitung und begrüßte seinen Gast freundlich. Er stand vom Tisch auf und zeigte Christian das Bad und reichte ihm eine Zahnbürste. Er meinte, er könne gerne die Dusche benutzen und Christian entschied dort schnell drunter zu steigen. Kurze Zeit später kam er mit nassen Haaren zu Joseph an den Tisch und ließ sich einen Kaffee einschenken. Joseph fragte ihn, wie er geschlafen habe und Christian meinte: „Eigentlich ganz gut, nur habe ich das Gefühl immer noch zu träumen. Aber es ist wohl kein Traum, Monica hat mich durch ihre unglaubliche Liebe wohl ins Paradies befördert.“

Liebe versetzt Berge, aber vielleicht ist

es bei ihr auch nur die Verzweiflung.

Schau dort, ich kann in ihre Wohnung sehen, sie ist auch gerade aufgestanden und sitzt schon wieder vor ihrem Laptop. Da hockt sie nun schon seit Tagen und sie fertigt sehr mysteriöse Filmchen an. Ich zeige Dir nachher ein paar davon. Sie will sie ebenfalls auf ihrer Seite veröffentlichen, doch was die Gema dazu sagt, das ist nicht ganz klar. Monica hat vom Urheberrecht wohl einfach gar keine Ahnung.“

Das tierische Trio hat rechtzeitig ein Weihnachtlied einstudiert.© Reuters

Japan: Seelöwen-Band beweist musikalisches Talent

Ihre Wohnung ist aber ganz schön groß.“

Sie hat sie seit ihrer Beziehung mit Michael. Sie hat dort mit ihm und ihrem Sohn gelebt. Jetzt ist Felix ausgezogen und von Michael ist sie schon länger getrennt. Sie ist von Beruf Objekt-Designerin und hat versucht sich damit selbstständig zu machen, doch blieben bei ihr plötzlich die Aufträge aus und seit dem kümmert sie sich um ihr Bombini.“

Was ist denn ein Bombini, wenn ich mal genauer nachfragen darf?“

Ein Bombini ist ein runder Zweiplattenkondensator. Monica hat während ihres Biologiestudiums davon gehört, und später erfuhr sie, dass so ein Kondensator sich unter Hochspannung bewegen soll. Und da kam sie auf die Idee so einen Kondensator selbst zu bauen und ihn unter Hochspannung zu setzen. Dieses Experiment sollte die Forschungsergebnisse eines gewissen Thomas Thaunsend Braun bestätigen, der schon in den 30er Jahren auf dieses Phänomen gestoßen war. Braun hat versucht aus diesem Phänomen einen Energiegenerator zu machen, doch leider ist er, mit seiner eigens dafür gegründeten Firma, erfolglos geblieben. Die naturwissenschaftliche Elite hat seine Forschungsergebnisse einfach ignoriert und später dann ist die amerikanische Regierung hin gegangen und hat seine Sachen konfisziert. Er hat ein Papier unterschrieben, dass ihn zwang seine Forschung aufzugeben. Es gab dafür ein Haus auf den Bahamas. Monica hat davon erfahren und sich an ihr Studium erinnert. Schon damals war ihr dieser Zweiplattenkondensator interessant vorgekommen. Doch ihr Professor hatte ihr Interesse gleich abgewürgt. Der sogenannte Biefeld-Braun-Effekt ist bei der Wissenschaft sehr unbeliebt, weil nicht erklärbar. Als Monica nun arbeitslos war, da wollte sie ihre viele Freizeit für etwas Sinnvolles nutzen und sie hat sich mit dem Kram auseinandergesetzt. Dabei ist ihr Entwurf für ein Bombini herausgekommen. Es sollte eigentlich erst mal nur ein SpielzeugUFO sein. Sie ist ja Designerin und dachte, mit so einem UFO würde sie sich aus ihrer misslichen Lage herauskatapultieren. Doch leider sind ihre Experimente erfolglos geblieben. Ihr Bombini flog nicht. Aber sie hat eine interessante Theorie dazu entwickelt und um diese Theorie geht es ihr heute.

Sie will sie unter das Volk bringen, denn sie glaubt daran,

dass mit Hilfe ihres Bombinis die Welt vor dem

Abgrund gerettet werden kann.“

Das ist YouTube-Beauty Shirin David ungeschminkt.

Und hat sie Recht? Ist das Bombini ein Weltenretter?“

Das Bombini ist, wie sie so schön in einem ihrer Filme gesagt hat, ein Alleskönner. Und tatsächlich, das Bombini ist wirklich eine ganz fantastische Wunderwaffe. Das Paradies befindet sich in so einem riesigen Bombini, ich zeige Dir gerne mal den Kommandostand. Aber jetzt, wo es hell ist, schau aus dem Fenster, da siehst Du so ein Bombini in meinem Garten stehen. Es ist das Forschungsbombini meiner Gäste aus der Zukunft, aber ich habe auch noch Zig andere in meiner großen Garage stehen. Monica ist es mit ihrer Theorie tatsächlich gelungen ein großes Geheimnis zu ergründen und wenn die Menschheit klug ist, dann nimmt sie diese Designerin ernst.“

Christian stellte sich an das Fenster zum Garten und schaute sich dieses Forschungsschiff genauer an. Es sah aus wie ein UFO. Ja, so stellte auch er sich ein Raumschiff vor, es sah von der Seite wie ein Football aus. Es hatte rings herum Fenster und man konnte über eine Treppe von Unten in das Ding einsteigen. Er war sehr neugierig sich dieses Wunderding von Innen anzuschauen und Joseph schlug ihm vor, nach dem Frühstück mit ihm gemeinsam dort hinzugehen.

Richard Lugner bestätigt: 'Ja, ich habe Krebs!'

Christian setzte sich wieder und nahm sich eines der Brötchen, die in einem Korb lagen. Es gab auch ein Glas Orangensaft und ein Ei. Ihn erinnerte das Frühstück an seine Mutter. Die hatte auch immer ein solches Frühstück bereitet. Monica hatte einige Male mit am Tisch gesessen. Damals war er wirklich ganz verliebt in sie gewesen, allerdings musste er zugeben, es hatte viel damit zu tun gehabt, dass sie noch eine Jungfrau gewesen war. Er war zwar schon fast 20 Jahre alt gewesen, aber auch er war noch nie mit einer Frau ernsthaft im Bett gewesen. Er hatte zwar ein paar Jahre eine Freundin gehabt, doch da diese schon Erfahrungen mit einem anderen gemacht hatte, wollte er nicht mit ihr schlafen. Er wollte unbedingt eine Jungfrau, denn er wollte sein erstes Mal mit seiner Partnerin wahrhaft teilen. Und dies ging, seiner Meinung nach, nur mit einer Frau, die auch noch unerfahren war. Bei Monica sah das Ganze genauso aus. Sie wollte auch nur mit einem Jungmann zusammen kommen. Und da Monica eine hübsche, nette Person war, die wie er gerne malte, da hat er um sie geworben und schnell waren sie ein Paar geworden. Sie hatten sich mit ihrem gemeinsamen, ersten Mal sehr viel Zeit gelassen und wirklich eine wunderbare, gemeinsame Erfahrung gemacht. Doch, danach wollte er unbedingt wieder frei sein, ungebunden und offen für Neues und weitere Erfahrungen. Das schien ihm mit Monica nicht möglich zu sein. Er hatte sich daher relativ spontan von ihr getrennt. Sicherlich, das war nicht ganz nett, aber für ihn war es einfach zwingend gewesen. Ihm war klar, Monica wollte eine dauerhafte Beziehung, am liebsten sogar eine Heirat, doch dann hätte er andere Erfahrungen nicht machen können.

Für ihn war es deshalb so richtig gewesen.

Kim Kardashian

Trump Has Won , But the Battle Has Just Begun

Published on Nov 26, 2016

The first series of machinations to defraud or defame President Elect Donald Trump has begun.

Jill Stein Demanding recounts in states that would topple towards Hillary if changed.

Accusations of double crossing his supporters. We must be vigilant and prepared

for the further intrigues of the scheming globalists.

FORTSETZUNG folgt!