HU..PS..Y ARE…27.11.20(0h)..16

 Kampf um AleppoiOS 10Hatice Kamer

So haben Sie ihr iPhone bestimmt noch nie benutzt – Tipps und Tricks für iOS 10… 

Nach dem Frühstück machten Christian und Joseph sich auf,

dem Bombini im Garten einen Besuch abzustatten.

Joseph zeigte ihm aber auch die Straßenbahnhaltestelle und meinte, er könne nachher gerne mal damit in die Stadt fahren und sich etwas zum Anziehen besorgen. Christian meinte daraufhin, er hätte nur wenig Geld dabei. Da erklärte ihm Joseph, dass es im Paradies kein Geld gebe und er alles umsonst bekommen würde. Das fand Christian tatsächlich ziemlich paradiesisch und er war nun noch neugieriger darauf, sich in der Stadt umzuschauen. Doch jetzt war erst mal das Bombini dran. Er bestieg die Treppe und stand in einem größeren Vorraum mit einem Aufzug. Sie stiegen ein und fuhren auf eine Ebene mit einem Gang, der geradewegs in die Kommandozentrale führte. Er kam an einigen Türen vorbei und Joseph erklärte ihm, dies seien unter anderem die Zimmer der Besatzung.

Im Kommandozentrum saßen Andreas und Richard an ihren Plätzen und man konnte auch Anton in einem Nebenraum vor einem Bildschirm sitzen sehen. Sie wurden freundlich begrüßt und Richard erklärte Christian einige der Arbeitsplätze. Doch bald schon schwirrte ihm der Kopf vor so viel Neuem. Sie standen vor Antons Bildschirm. Der hatte gerade Osterath in der Totalen. Christian erkannte vieles wieder, nur die Fußgängerzone, die war ihm völlig neu. Dadurch gewann der Ort sehr, den er immer als viel zu provinziell empfunden hatte. Osterath war in seinen Augen einfach nur ein langweiliges, niederrheinisches Kaff mit ziemlich eingebildeten Bewohnern. Damals gab es dort nicht eine nette Kneipe, es gab eigentlich gar nichts, was diesen Ort interessant oder lebendig gemacht hätte. Doch nun sah er viele Menschen, die über einen kleinen Markt gingen, er sah Kinder auf Fahrrädern und er erkannte auch einige Biergärten. Der Ort hatte sich zu seinem Vorteil entwickelt, aber natürlich stand er in keinem Vergleich zu seinem jetzigen Wohnort. Für ihn war Neuseeland schon lange seine Heimat geworden und er konnte gar nicht verstehen, warum Monica in diesem kleinen Osterath geblieben war. Dieser Ort war auch mit Fußgängerzone kleinlich. Es wunderte ihn auch nicht wirklich, warum Monica dort Probleme hatte, Mitstreiter für ihr Bombini-Projekt zu finden. Osterath war einfach absolut uncool. Er dachte, sie hätte in eine große Stadt mit ihren Ideen gehen müssen, dort hätte sie vielleicht Leute finden könne, die für ihre Verrücktheiten offen gewesen wären, aber Osterath war dazu wirklich der falsche Ort.

Krankenwagen

Anton schaltete in Monicas Wohnung,

und sie saß natürlich vor ihrem Laptop.

Anton zeigte, woran sie gerade arbeitete und Christian erkannte eine Webseite. Sie war mit vielen kleinen Bildchen versehen, alles kleine Plakate zum anklicken. Die Gestaltung war nicht schlecht, aber auch nicht besonders revolutionär. Von einer Designerin konnte man eigentlich noch mehr erwarten. Er würde sich ihre Seite später noch einmal genau anschauen, jetzt zog es ihn erst mal in die Stadt. Er wollte sehen, wo er hier überhaupt gelandet war.

Supertalent

Satan war über den temporären Neuzugang

im Paradies durchaus informiert, doch noch wusste er nicht,

inwieweit dieser ihm Probleme machen konnte.

Was hatte dieser Ex-Freund schon für Möglichkeiten? Er konnte letztendlich auch nur zusehen. Zusehen, wie er Monica in den Selbstmord trieb. Dabei machte er durchaus einige Fortschritte, denn mittlerweile war er über die Phase von Träumen hinaus. Jetzt bombardierte er sie auch am Tag mit entsprechenden Einflüsterungen. „Bring Dich doch um, damit wirst Du Dein Projekt in die Schlagzeilen bringen … alle wollen, dass Du stirbst, nur dadurch wirst Du am Ende siegen … spring aus dem Fenster …“ Aber Monica ließ sich davon nicht beirren, sie fühlte sich zwar ziemlich unter Druck gesetzt, aber noch behielt ihr Verstand die Oberhand.

Sie fragte sich allerdings, wer diese Leute waren, die ihr den

Selbstmord empfahlen. Wer wollte, dass sie stirbt?

Donald Trump

Sie setzte sich nun immer häufiger vor ihre Kamera und sprach dort ihre Gedanken hinein, so dass nicht nur Satan und Joseph sondern auch Anton über ihre Not im Bilde waren. Sie wusste demnach einfach nicht, wie sie weiter vorgehen sollte. Wie zettelte man eine Revolution an? Wie konnte sie in der kurzen, ihr noch verbleibenden Zeit das Ruder herumreißen und das Spiel gewinnen? Ihr war nämlich mittlerweile auch klar, die Zeit lief ab. Sie setzte jetzt all ihre Hoffnungen in ihre Internetseite. Diese wuchs und wuchs, sie bestand aus fast all ihren Filmen und einer großen Zahl von Schnibbelfilmen. Sie wollte damit größtmögliche Aufmerksamkeit erzielen und sie hoffte, dass die ungewöhnliche Art ihrer Selbstdarstellung dazu führte, dass die Menschen sich auch mit ihrem Bombini auseinander setzen würden.

Anton verdammte das Urheberrecht dieser Zeit.

Stets im Umfeld großer Namen: Jetzt ist auch Nico Rosberg Formel-1-Weltmeister

Hirn und Härte:

Das ist der neue Weltmeister Nico Rosberg

Es würde Monica den Kopf kosten, denn

dass was sie da tat, das war einfach nicht erlaubt.

Man durfte keine Inhalte aus dem Fernseher mitschneiden und anschließend veröffentlichen. Monica schien sich dessen überhaupt nicht bewusst zu sein und er fragte sich, wie man sie warnen könnte. Doch Joseph machte ihm klar, ein Eingriff von ihrer Seite kam nicht in Frage. Anton verstand das nicht, denn Satan hatte diesbezüglich keine Hemmungen. Er bombardierte Monica mit Einflüsterungen und so fragte der sich, warum sie Monica nicht die Sache mit dem Urheberrecht einflüstern konnten. Aber Joseph blieb in diesem Punkt hart, sie würden nur beobachten und nicht eingreifen. Er meinte zu Anton: „Es mag sein, dass sie damit gegen das Urheberrecht verstößt, aber vielleicht bekommt sie gerade deswegen eine große Aufmerksamkeit. Natürlich werden die Anwälte versuchen sie abzumahnen, aber bis es dazu kommt, haben vielleicht schon Tausende ihre Seite gesehen und der Ball kommt ins rollen.“

Anton glaubte nicht so recht daran, die Anwälte würden die Provider zwingen, die Seite abzuschalten. Monica musste es anders versuchen, sie brauchte einen sichereren Weg, einen, der nicht gestört werden konnte. Außerdem kannte er die Journalisten, sie würden nur über die Verletzung des Urheberrechtes berichten, der Inhalt ihrer Filme würde dabei völlig in den Hintergrund treten. Sie würde nichts erreichen, außer einen Stapel hoher Rechnungen.

Joseph meinte dazu: „Na und, einer nackten Frau kann man nicht in die Tasche greifen. Monica ist HartzIV-Empfängerin, was wollen sie bei ihr schon holen?“

Trotzdem wird es einen großen Ärger geben, ich fände es wirklich schlimm, wenn sie am Ende auf diese Weise scheitert.“

Nun, es ist ihre Entscheidung. Sie wählt den Weg. Und Gottes Wege sind nun mal unergründlich. Hinter jedem Misserfolg kann der Sieg warten.“

Wie Du meinst, Du bist hier der Chef und es ist Deine Enkelin.

Ich kann nur sagen, der Ärger wird groß werden,

wenn sie diese Seite veröffentlicht.“

Hamburger Polizei erschießt 37-Jährigen

Aber Anton machte sich auch aus einem anderen Grund Sorgen.

Die Beziehung zu Wolfgang wurde zusehends schwieriger und so wie es aussah stand Monica bald ganz alleine da. Wolfgang besuchte sie schon seit Wochen im Prinzip nur noch, um mit ihr nach Holland zu fahren und Cannabis einzukaufen. Oft übernahm er dabei ihre Rechnung, doch das war alles was er tat. Er unterstützte sie ansonsten überhaupt nicht. Einen Kuss hatte es zwischen den Beiden auch schon lange nicht mehr gegeben. Und jetzt hatte es auch noch einen Streit gegeben und Wolfgang hatte seine letzten Sachen bei ihr eingepackt, er hatte wohl sogar daran gedacht ihr den Laptop abzunehmen, doch dagegen hatte sich Monica erfolgreich gewehrt. Aber nun hatte sie mit Wolfgang auch ihren letzten, verbliebenen Freund verloren, alle anderen hatten sich sowieso schon zurück gezogen, zumindest kam sie keiner mehr besuchen. Doch auch dazu sagte Joseph nur: „Sie muss jetzt alleine sein, es ist eine Regel des Spieles, sie muss es ganz alleine schaffen.“

Anton fand das ziemlich hart, denn was schmälerte es ihren Erfolg in der Sache, wenn sie dabei Unterstützung hatte. Aber Joseph meinte dazu nur: „Dies sind die Regeln des Spieles.“

Satan hatte den Streit zwischen Wolfgang

und Monica ebenfalls mitbekommen.

Jérôme Boateng

Er fand diese Entwicklung sehr gut, denn nun würde Monica mit der Situation endgültig alleine sein und hoffentlich so verzweifeln, dass sie sich endlich das Leben nahm. Aber da täuschte er sich über ihre Nervenstärke. Er würde sie schon umbringen müssen, ein Selbstmord kam für sie einfach nicht in Frage. Also überlegte er wie er an einen Mörder kommen konnte und er dachte dabei an seinen Sohn. Satan Junior konnte dies für ihn erledigen, er musste ihm nur klar machen, dass dies die einzige Chance war Monica zu stoppen. Eine Veröffentlichung ihrer Seite musste unbedingt verhindert werden. Denn, auch wenn die Provider die Seite vom Netz nehmen würden, im Netzt ging praktisch nichts verloren. Irgendwer konnte ihre Seite einfach kopieren und immer wieder ins Netz geben, zur Not bei einem ausländischen Provider. Und da es auch eine große Gemeinde im Netz gab, die sich einen Dreck um das Urheberrecht kümmerte, im Gegenteil, denn sie unterstützten prinzipiell jeden, der mit dem Recht in Konflikt geriet, war es durchaus möglich, dass ihre Inhalte bestand hatten. Und damit würde sich die Idee des Bombinis weiterverbreiten. Doch das musste unbedingt verhindert werden.

Satan versuchte daher mit seinem Sohn Kontakt auszunehmen

und er musste ihn dazu bringen, Monalisa umzubringen.

Router richtig verschlüsseln

Doch das war gar nicht so einfach, denn

sein Sohn weigerte sich mit ihm zu reden.

Jetzt rächte sich, dass er nicht schon im Vorfeld eine Aussöhnung mit ihm versucht hatte. Denn, Satan Junior hatte sich von ihm abgewendet und dies schon seit einigen Jahren. Damals hatte sein Sohn sich endgültig gegen ihn gestellt. Es war eine lange und komplizierte Geschichte, die viel mit Geld zu tun hatte. Satan Junior hatte sich nämlich ziemlich darüber geärgert, dass er und damit Wolfgang nicht für seine Dienste bezahlt worden waren. Satan Junior und Wolfgang hatten nämlich einige Aufträge übernommen, es ging dabei um die Offenlegung von strafrechtlich relevanten Geschehnissen. Da gab es sogar einen Kindermord aufzudecken. Wolfgang hatte sich zusammen mit Satan Junior durch die Büsche geschlagen, sie hatten nachts im Freien gewacht und eventuelle Tatorte überwacht. Wolfgang war damals sehr engagiert gewesen und Satan Junior versprach ihm immer wieder, dass er für seine Mühen entlohnt werden würde. Doch trotz mehrfacher Versprechungen wurde ihnen kein Geld geschickt. Satan Junior ärgerte sich darüber genauso wie Wolfgang und irgendwann entschieden sie nicht mehr mitzuspielen. Sie verweigerten die Zusammenarbeit und lehnten fortan jeden Kontakt mit Satan Senior ab. Sie fühlten sich von ihm an der Nase herumgeführt und ausgenutzt. Ständig wurden sie mit Aufforderungen belästigt, sie sollten hier ein Verbrechen aufdecken und dort einen Verbrecher auf frischer Tat stellen. Doch die Informationen stellten sich häufig als falsch heraus und so irrten sie eigentlich immer nur kopflos durch die Stadt Köln. Dort wohnten die Beiden in einem Tiefkeller und bewachten einen Eingang zur Unterwelt. Es war ein alter, nicht mehr benutzter Eingang, aber er war noch aktiv. Satan Senior hatte diesen Eingang früher öfter benutzt, dann, wenn er unerkannt auf der Erde erscheinen wollte, denn hinter dem Eingang befand sich ein Sternentor. Doch um zu diesem Sternentor zu gelangen musste man schon tot sein, denn nur Tote konnten durch Wände gehen. Aber es kamen immer wieder mal herumvagabundierende Geister vorbei, die durch diesen Eingang den Weg in die Hölle suchten.

Geldbeutel inklusive

Satan Junior und Wolfgang versahen also dort ihren Dienst.

Außerdem verlangte Satan Senior, dass sie möglichst viele Gerichtsverhandlungen durchführten, ihm also die Arbeit abnahmen. Satan Senior erstickte zu dieser Zeit nämlich in Terminen. Aber er bezahlte die Beiden nicht für ihre Hilfe und irgendwann weigerten sie sich, diese Arbeit weiter auszuführen. Wolfgang suchte sich stattdessen wieder einen Job als Elektriker, weil ihn die entstandenen, hohen Disposchulden auf der Bank sehr belasteten. Er bekam einen Brief von der Bank. Wolfgang stellte daraufhin ein Ultimatum und als dieses verstich und er immer noch kein Geld vor der Türe liegen hatte, da stauchte Wolfgang Satan Junior zusammen und weigerte sich fortan diesen harten Richterjob weiterzubetreiben. Satan Junior musste ihm Recht geben, sie lebten schließlich nicht im Paradies. Dort mochte man ohne Geld klar kommen, aber auf der Erde sah das nun mal anders aus. Und so kam es, dass Wolfgang wie Satan Junior den Kontakt aufkündigten. Sie wollten weder etwas von den Problemen des Paradies-Bombinis hören noch sich weiter zum Hanswurst machen lassen. Überhaupt entschieden sie von nun an ihren ganz eigenen Weg zu gehen und dass hieß irgendwie raus aus dem Keller und hinein in eine schöne, kleine Wohnung mit Dusche und WC. Darauf hatten sie im Keller nämlich die ganze Zeit verzichten müssen.

Seitdem war das Verhältnis zwischen Satan Junior und seinem Vater mehr als abgekühlt.

Wie sollte Satan Senior seinen Sohn also jetzt

dazu bringen Monalisa umzubringen?

Scannen per Smartphone

Satan Senior schickte einen seiner besten

Mitarbeiter auf die Erde und nach Osterath.

Er sollte sich an Wolfgang heften und ihn überreden mitzukommen. Satan Senior hatte sich nämlich entschieden, Wolfgang und damit seinen Sohn, wenigstens für ein paar Tage zu sich zu holen. Er wollte mit seinem Sohn reden und wenn alles nichts nützen würde, dann würde er zu einem sehr wirkungsvollen Hilfsmittel greifen und Wolfgang hypnotisieren und auch gegen seinen Willen zum Mörder machen.

Aber dazu musste er ihn persönlich vor sich haben.

Trump hemmt US-Tourismus

Aktualisiert am 16. November 2016, 11:40 Uhr

Berlin (dpa/tmn) – Der künftige US-Präsident Donald Trump vergrault offenbar deutsche Urlauber:

In einer repräsentativen YouGov-Umfrage erklärten zwei von fünf Befragten (39 Prozent),

dass ihre Bereitschaft, in die USA zu reisen, durch die Wahl gesunken sei.

Sein Mitarbeiter, ein erfahrener, schwarzer Engel

machte sich also auf den Weg und heftete sich an

Wolfgangs Fersen und er begann Beide zu bearbeiten.

Er redete mit Satan Junior, doch der schwieg eisern und weigerte sich Wolfgang zu beeinflussen, denn der wollte mit dem Engel absolut nichts zu tun haben. Er hatte sich einmal auf diese unsichtbare Welt eingelassen und dies hatte ihn in ziemliche Schwierigkeiten gebracht. Er hatte von der Welt der Unsterblichen die Nase gestrichen voll. Aber seine Weigerung nützte ihm letztendlich nichts, denn der Engel hatte Geduld und wartete darauf, dass sich Wolfgang schlafen legte. Als dieser in ruhigen Atemzügen in seinem Bett lag, da packte er ihn und trug ihn in den Flur. Dort drückte er auf den Knopf eines kleinen Gerätes und es erschien eine hellblau leuchtende Wand, durch die trug er Wolfgang hindurch und er stand mit ihm in den Armen in Satans Reich.

Satan Senior wartete schon auf seinen Gast, der mehr ein Gefangener war und er ließ den schwarzen Engel diesen in seine Wohnung tragen. Es war nicht weit und bald schon standen Satan und Roxelane vor einem Sofa und schauten auf den schlafenden Wolfgang hinunter. Wie würde dieser wohl auf seine Entführung reagieren?

Zur Not hatte Satan Senior ein paar Glatzköpfe herbeigerufen, die

würden allein durch ihre Anwesenheit klar machen,

hier wurde nicht gespaßt.

Anspannung vor dem WM-Showdown: Nico Rosberg und Lewis Hamilton

Vor dem WM-Showdown:

Schmutzige Tricks und Strategy-Calls

Satan berührte Wolfgang an der Schulter und schüttelte ihn etwas, denn er wollte keine weitere Zeit verlieren, Monica musste endlich ausgeschaltet werden. Wolfgang schlug die Augen auf und setzte sich augenblicklich auf. Wer war dieser Mann? Wer war die Frau? Was waren das für Glatzköpfe an der Tür? Wieso war er nicht in seinem Bett? Was war das hier nur für ein blöder Traum? Er schüttelte sich und rieb sich die Augen, aber das Bild, dass sich ihm bot, änderte sich nicht. Der Mann reichte ihm eine Hose und ein Hemd und stellte sich vor: „Hallo Wolfgang, da lernen wir uns ja endlich einmal persönlich kennen, ich bin Satan Senior, der Vater Deines besten Freundes.“

Was für ein Freund? Ich habe keine Freunde,“ sagte Wolfgang, während er sich etwas anzog.

Satan Junior. Meinen Sohn. Jetzt sage nicht Du hättest ihn völlig verdrängt.“

Dieser Typ ist eine Flachpfeife. Ich habe mit ihm nichts mehr zu tun.“

Da täuschst Du Dich, er steckt immer noch in Dir und ich will, dass Du ihn zum sprechen bringst.“

Satan Junior existiert nicht mehr, ich bin er und er ist ich. Wir sind Eins geworden und wer das Sagen hat, dass ist eindeutig geregelt. Er hält die Klappe und macht was ich will.“

Satan Junior, melde Dich. Ich will mit Dir reden, hier spricht Dein Vater!“

Bemühe Dich nicht, er wird nichts sagen, er ist nicht mehr Dein Sohn, er arbeitet jetzt für mich. Er hat die Nase von Dir so voll wie ich.“

Lewis Hamilton holte sich in Abu Dhabi den Sieg, nicht aber den WM-Titel

Warum bist Du so verärgert? Ich habe

Dir doch wahrlich eine große Macht gegeben.“

Deine Macht ist verschwindend klein, ich will damit nichts mehr zu tun haben. Ich bin jetzt Elektriker und keiner Deiner armseligen Richter. Mach mit den Toten was Du willst, wir wollen Deinen tollen Job nicht. Ich halte diese ganze Gerichtsscheiße für völligen Blödsinn. Ich habe mich total abgerackert, aber letztendlich war alles reine Einbildung. Ich will nicht völlig lebensuntauglich sein, ich will mit beiden Beinen im Leben stehen und nicht Deinen Geistern nachjagen.“

Junior hörst Du, Du bist mein Sohn, Du wirst eines Tages

meinen Job übernehmen, es ist so abgemacht.

Erinnerst Du Dich nicht?“

Thomalla_traummann

Thomalla steht auf einen ganz besonderen – nicht alltäglichen – Typ Mann.© Promiflash

Er hat niemals dem Deal zugestimmt. Es ist allein Deine Idee. Sei Du ruhig der Kerkermeister, von mir aus bis in alle Ewigkeit, wir wollen leben. Auch Dein Junior will lieber den langen Weg der Wiedergeburt gehen, das ist die bessere Unsterblichkeit.“

Ich könnte Dich in die Hölle stecken und dort vergammeln lassen.“

Ich habe nichts Böses getan, meine Sünden sind lässlich.“

Das wird sich ja noch herausstellen, noch hast Du Dein Leben nicht zu Ende gebracht.“

Um in Deine Hölle zu ziehen, müsste ich schon einen schlimmen Mord begehen, ansonsten ist der Aufenthalt dort ja nur temporär. Damit komme ich nach meiner Kellerzeit garantiert klar. Ich bin schlechte Wohnverhältnisse gewöhnt und daran hast Du durchaus Deinen Anteil. Du hast mich hängen lassen, Du hast mich verarscht. Sag, wo ist das versprochene Geld abgeblieben? Wie kannst Du glauben, ich verzeihe Dir Deine Gemeinheit? Du bist wirklich der hinterhältigste Typ den ich kenne, und darum, rechne nicht mit mir, egal was Du vorhast.“

Du bist ganz schön frech. Weißt Du nicht, dass Du mit dem Herrn der Finsternis redest? Ein bisschen mehr Respekt würde ich schon erwarten.“

Respekt für einen Gauner,

einen Verräter, einen Betrüger?“

Space Cowboys, Film, Astronat, Clint Eastwood

Du scheinst die Regeln des Spieles vergessen zu

haben. Du wolltest ein Leben und Du hast es bekommen.

Doch im Leben muss jeder selbst sehen wie er klar kommt.

Du wolltest in den Keller. Du wolltest mehr Aktion in Deinem Leben. Du warst total verwöhnt, gerade was das Geld angeht. Du musstest Dir doch wirklich kein Bein ausreißen, hast Dir doch alles kaufen können. Was kündigst Du da denn Deinen Job? Du hättest bei der ruhigen Kugel, die Du bei Deinen Straßenbahnen schieben konntest, locker die Aufgaben erfüllen können. Aber Du hast Dir eingebildet, Deine Arbeit sei Deiner unwürdig. Du wolltest mit 40 schon in die Rente. Was kann ich dafür, Du hast die Hand die dich fütterte selbst angehackt.“

Weil Du mir versprochen hast, mich für meine Richtertätigkeit zu bezahlen.“

Nun, ich würde sagen, das hast Du Dir eingebildet. Ich habe Dir den coolsten Job angeboten, doch von Bezahlung war nicht die Rede. Das Paradies und auch die Hölle bezahlen niemanden.“

Ach was, wenn ihr es wollt, dann schwimmt Euer Mann im Geld.“

Dazu muss derjenige schon selbst beitragen.“

Und was willst Du jetzt von mir? Ich will wieder in mein Bett.“

Ich will, dass Du einen Mord begehst.“

Das kommt gar nicht in Frage.“

Das werden wir ja noch sehen.“

Joseph hatte das Verschwinden von Wolfgang durchaus bemerkt und ein Blick in Satan Seniors Gedankenwelt und er war im Bilde. Das war ja nun wirklich eine Ungeheuerlichkeit, jetzt wollte Satan Wolfgang zum Mörder an seiner Freundin machen. Er würde Satan unverzüglich auffordern, diesen Wolfgang zu ihm zu bringen. Joseph wollte sich auch mit ihm gerne mal intensiver unterhalten. Er ging also zum Telefon und rief bei Satan an. Der nahm den Hörer auch ab und nach wenigen Minuten war klar, Satan würde Wolfgang zu ihm bringen. Dafür musste er aber Christian auch mit Satan zusammenbringen, denn es galt immer die Regel:

Wie Du mir, so ich Dir.

Der Psychokrieg zwischen Nico Rosberg und Lewis Hamilton spitzt sich zu

Rosberg vs. Hamilton:

WM-Psychospielchen auf dem Parkplatz

Diese Regel war der Grund, wieso Joseph sehr sparsam mit irgendwelchen Einflüssen war, denn immer wenn er etwas tat, dann hatte Satan das gleiche Recht. Wenn er sich ein Forschungsbombini aus der Zukunft nahm, um damit an Satan vorbei zu kommen, dann bekam Satan eben ein ebensolches Schiff zur freien Verfügung. Wenn er jemandem zum Engel erhob, dann bekam auch Satan das Recht auf einen Mitarbeiter. Und wenn er jemanden für eine gewisse Zeit zu sich holte, wie diesen Christian, dann konnte Satan sich auch jemanden holen. Nur so blieben die Dinge ausgewogen. Es war also immer mit einem Risiko verbunden, wenn man von Seiten des Paradieses in das Leben auf der Erde eingriff, Satan bekam dadurch nämlich das gleiche Recht. Und Satan war hier zumindest kurzfristig oft der Gewinner. Er wusste seinen Einfluss effektiv zu nutzen. Joseph hatte sich zu der Sache mit Christian hinreißen lassen und was hatte er letztendlich erreicht? Satan beschaffte sich einen Mörder. Er musste unbedingt mit Wolfgang reden und versuchen ihn zu stärken. Er musste ihn aufklären und wieder mit Monica zusammen bringen. Auch er hatte den Streit der Beiden mitbekommen und er fragte sich nun, wie groß war Wolfgangs Enttäuschung über Monica? Was war mit Satan Junior geschehen? Liebte er Monalisa etwa auch nicht mehr? Hatte er das Spiel denn vergessen? Er sollte Monica zwar aufhalten, aber doch nicht auf Dauer. Er hatte versprochen ihr beizustehen und dafür zu sorgen, dass das Bombini eines Tages Wirklichkeit wurde. Monalisa und Satan Junior waren sich nur im Zeitpunkt uneinig gewesen. Wenn er Satan Juniors Gefühlslage jetzt jedoch anschaute, dann fragte er sich, ob der Typ nicht vielleicht etwas zu viel gekifft hatte. Er schien sich nur noch für seine Wasserpfeife zu interessieren und das Spiel interessierte ihn nicht mehr die Bohne. Er wollte nur noch ein Elektriker sein, kein Richter und auch kein Weltenretter. Das musste der starke Einfluss von diesem Wolfgang sein, er hatte seine zweite Seele offensichtlich ziemlich im Griff, ja er unterdrückte den Junior praktisch völlig.

Area 51

Wenn man sich also fragte, was Satan Junior dachte,

dann musste man diesem Wolfgang sehr gut zuhören.

Und so kam es, dass Satan Senior zu Wolfgang trat und ihm eröffnete, der Kommandant des Paradieses wollte ihn sprechen. Wolfgang war etwas überrascht, denn seiner Meinung nach gab es kein Paradies und wenn es eines gab, dann war dort der liebe Gott der Kommandant. Doch der Mann, zu dem er nun gebracht wurde, der war ein völlig normaler Typ. Er schien ihm knapp 40 Jahre als zu sein, vielleicht etwas jünger, er sah völlig durchschnittlich aus, gut, der Typ hatte sehr interessante, kluge Augen, aber ansonsten wirkte er auf ihn wie ein ganz normaler Mensch. Satan Senior sah dagegen sehr gut aus, er war elegant gekleidet und man spürte eine unheimliche Ausstrahlung, wenn man ihm in seine kalten Augen schaute. Joseph hingegen empfing ihn in einem hellen Sommeranzug und er trug einen Strohhut. Er begrüßte Wolfgang sehr freundlich, direkt vor der Tür seines Hauses. Wolfgang hatte sich den Kommandanten eines riesigen Raumschiffes immer etwas anders vorgestellt. Er hatte sich auf dem Weg von dem Aufzug in der Hotellobby zu Josephs Haus kurz umgeschaut und gesehen, dieses Raumschiff war unheimlich groß. Es passte offensichtlich eine riesige Stadt hinein und es gab ein weitläufiges Umland. Satan Junior fütterte Wolfgang schnell mit den wichtigsten Informationen über das Paradies. Wolfgang mochte es zuerst gar nicht glauben, aber Satan Junior versicherte ihm, dieser Ort war ein Riesenbombini und es war tatsächlich das Paradies mit der Hölle im Untergeschoss. Er erzählte Wolfgang auf dem kurzen Weg, dass er im Paradies nur gute Erfahrungen gemacht hätte und er diesem Joseph durchaus vertrauen konnte. Wolfgang war zwar immer noch etwas skeptisch, aber er beschloss sich die Sache genauer anzuschauen und diesem Joseph erst mal freundlich zu begegnen. Hauptsache dieser Satan Senior verschwand aus seinem Blick. Er konnte ihn einfach nicht leiden und außerdem hatte er allen Grund sauer auf ihn zu sein.

Er hatte auch etwas Angst vor ihm, denn ihm war durchaus klar,

dieser Satan war absolut hinterhältig. Ihm standen

große, unheimliche Mächte zur Verfügung.

Angelina Heger Leonard Freier

Andererseits vertraute er auf

seine Urteilskraft und auf seinen Verstand.

Er würde bestimmt gut aufpassen und sich diesen Satan auf Distanz halten. Und Satan Junior gab ihm dazu gute Tipps, denn er kannte seinen Vater gut.

Sei herzlich willkommen, Wolfgang,“ sprach Joseph ihn an.

„Ich hoffe es geht Dir gut und Du bist nicht allzu irritiert über uns. Satan Senior hat Dich zwar gegen Deinen Willen hergebracht, aber vielleicht freust Du Dich am Ende ja auch darüber. Du kannst hier viel Neues in Erfahrung bringen. Bitte, komm mit mir in meinen Garten, ich würde mich gerne etwas mit Dir unterhalten.“ Und an Satan gewendet meinte er: „Christian ist in der Stadt, aber ich schicke ihn Dir, sobald er zurück ist.“ Satan Senior grinste zufrieden und machte sich auf den Weg in seine Wohnung. Jetzt hatte er sogar zwei Seelen, die er manipulieren konnte. Wolfgang und Christian. Sicher, Joseph würde ebenfalls auf die beiden Männer einwirken, aber gegen seine Hypnose hatte er keine Chance. Die konnte jeden zu allem bringen. Noch mochte sich Wolfgang aufspielen und den starken Mann markieren, aber am Ende würde er die Kontrolle über seinen Geist ausüben, da konnte Joseph mit ihm reden, soviel er wollte.

Wolfgang folgte Joseph in den hinteren Teil des Gartens.

Dolmen

Dabei kamen sie an einem riesigen Bombini vorbei.

Wolfgang glaubte zu träumen, aber Joseph versicherte ihm, dieses Bombini dort auf der Wiese sei echt. Für Wolfgang war dies ein ziemlicher Schock, denn er hatte sich so ein Ding nie vorstellen wollen. Er hatte Monica des Schwachsinns bezichtigt, als diese behauptete, es gäbe nicht nur in der Zukunft Bombinis, sondern der liebe Gott hätte auch einige davon in seiner Garage stehen. Jetzt behauptete Joseph aber genau dies. Er sagte: „In meiner großen Garage habe ich auch einige davon stehen, ich brauche sie hin und wieder, aber eigentlich sammle ich sie auch aus Vergnügen. So ein Bombini ist einfach eine sehr bequeme Sache. Man kann sie ganz nach eigenen Wünschen gestalten und so habe ich nicht nur kleine Flitzer, sondern auch richtig große Wohnmobile. Meine Tochter hat sich jetzt ein sehr großes Bombini gebaut, sie will darin eine weite Reise machen.“

Dann gibt es diese Technik wirklich? Ich hatte sie für ein Hirngespinnst von Monica gehalten. Und wenn ich ganz ehrlich sein soll, ich halte diesen Aufenthalt hier auch für ein Hirngespinnst.“

Frage Deinen Satan Junior, er wird Dir versichern können,

dass alles was Du hier siehst real ist.“

Bibi, Bianca Heinicke, BibisBeautyPalace

Satan Junior behauptet viel Zeit hier im sogenannten Paradies verbracht zu haben. Und er sagte mir, er hätte nur gute Erfahrungen gemacht. Ich soll Dir vertrauen.“

Nun, da hörst Du es. Du steckst nicht in irgendeinem Traum fest, diese Welt hier existiert ganz real. Und Bombinis sind eben auch ganz real. Aber ich mache Dir keinen Vorwurf, dass Du Monica nicht ernst genommen hast, für einen Normalsterblichen kann diese Welt hier schon etwas zu fantastisch erscheinen.“

Früher habe ich durchaus auch an diese Welt hier geglaubt, aber ich musste feststellen, es bekommt einem nicht gut, wenn man sich darauf einlässt. Man verliert dabei schnell den Bodenkontakt und am Ende hat man einen Haufen Schulden und Depressionen. Ich bin gerade erst darüber hinweg, ich habe nämlich Jahre gebraucht um mich von meiner satanischen Tätigkeit zu erholen.“

Black Knight Satellit

Satan Senior hat Dich schlecht beraten.“

Er hat mich reingelegt. Die Sache mit dem Geld war einfach eine absolute Sauerei.“

Das Paradies und die Hölle zahlen nie in klingender Münze, dass hätte Dir Satan Junior durchaus sagen können.“

Der hat den Beteuerungen seines Vaters geglaubt und auch ich habe es deutlich verstanden. Ich sollte für meine Leistung gut bezahlt werden.“

Dann hat Satan Senior Dich angelogen oder Du hast ihn missverstanden. Auch die Hölle bezahlt niemanden.“

Wie aber kommt es dann, dass die größten

Verbrecher oft die meiste Kohle haben?“

Hamburg, Polizei

Nun, Satan weiß schon, wie man Geld verdient. Aber dazu muss man bereit sein zu sündigen. Kein Mensch wird reich ohne Sünde, denn letztendlich kommt der meiste Reichtum aus irgendeiner Art von Ausbeutung. Es gibt wirklich nur ganz wenige Ausnahmen. Reichtum ist normalerweise eine Sünde. Eine Sünde an dem Teil der Menschheit, dem das Geld genommen wird.“

Nun, dann sündige ich jedenfalls nicht. Ich arbeite hart für mein bescheidenes Auskommen.“

Das ist sehr lobenswert. Macht Dir Dein Job denn auch Spaß?“

Ich bin ein Pufferküsser und ich liebe Schienenfahrzeuge.

Teufel Mystery Hjalta

Zur Zeit arbeite ich auf einem Testring und bin an der Inbetriebsetzung neuester Züge beteiligt. Das ist ein sehr interessanter Job, der nur noch wenig mit dem klassischen Elektrikerberuf zu tun hat. Ich laufe eigentlich ständig mit einem Laptop durch den Zug und führe Tests durch. Ich beklage mich nicht, es ist ein interessanter Job. Allerdings sind meine Vorgesetzten nicht gerade dass, was ich mir vorstelle. Die Meisten haben wirklich nur wenig Ahnung von der Materie, aber sie meinen Befehle geben zu können. Gerade die Ingeneure gehen mir dabei auf den Zeiger. Sie sind wirklich oft schlicht ahnungslos. Aber sie verdienen doppelt so viel wie ich. Das finde ich absolut ungerecht.“

Hier im Paradies verdient keiner, es gibt gar kein Geld. Jeder bekommt was er braucht und gibt was er hat. Wenn es mal soweit ist, dann kannst Du hier gerne an Straßenbahnen herumschrauben,

ich könnte einen erfahrenen Pufferküsser sicherlich gut gebrachen.“

Tiffany TrumpAktualisiert am 18. November 2016, 09:02 Uhr

Attraktive Frauen, verrückte Vögel und lustige Persönlichkeiten:

Das Internet ist eine perfekte Bühne für junge, aufstrebende Menschen.

Wir stellen in unserer Bildergalerie wichtige Stars des Internets vor.

Wolfgang hatte die Schienen und

die Haltestelle vor Josephs Haus gesehen.

Ein Paradies mit Straßenbahnen, das war ihm wirklich sehr sympathisch.

Sie kamen in den Teil des Gartens, indem Echnaton fleißig am malen war. Joseph stellte die Beiden einander vor und Wolfgang schaute sich höflich einige der Bilder an. Es waren schöne Bilder von Blumen und Vögeln. Echnaton freute sich seine Arbeiten zu zeigen und er nahm dankbar zur Kenntnis, dass seine Bilder Gefallen fanden. Er selbst war mit seinen Fortschritten auch ganz zufrieden, mittlerweile klappte es auch besser mit der Anatomie der Vögel. Nur ihren Flug so richtig natürlich erscheinen zu lassen, daran musste er noch intensiver arbeiten. Leonardo wollte am kommenden Tag mal wieder zu einer Übungsstunde vorbei kommen. Diesen Wolfgang fand er allerdings trotz seiner Höflichkeit etwas unheimlich. Er hatte einen tiefgehenden Blick und Echanton glaubte, Wolfgang würde ihm auf den Grund seiner Seele blicken. Doch schüttelte er diese Gedanken ab und wendete sich wieder seiner aktuellen Zeichnung zu. Er war gerade dabei diese mit Farben auszumalen.

Joseph und Wolfgang gingen weiter und

kamen an einen versteckt liegenden Pavillon.

Er war zum Teil von blühenden Rosen zugerankt und Joseph schob einige Zweige zur Seite und bat Wolfgang unter dem Pavillon Platz zu nehmen. Joseph suchte die Abgeschiedenheit, weil er mit Wolfgang ein sehr persönliches Gespräch führen wollte. Gerne hätte Wolfgang jetzt eine Zigarette geraucht, doch er hatte im Bett natürlich keinen Tabak bei sich getragen. Er fragte Joseph ob dieser vielleicht eine Zigarette haben würde und tatsächlich, Joseph holte eine Schachtel mit filterlosen Zigaretten hervor. Die Marke hieß Nil und war Wolfgang völlig unbekannt. Joseph meinte, dies sei seine bevorzugte Marke auf der Erde gewesen und er hatte den letzten Transporter gebeten davon einige Stangen mitzubringen. Er erzählte Wolfgang, dass sie im Paradies schon lange nicht mehr wirklich autark seien, denn die Ansprüche der Paradiesbewohner hätte sich in den letzten Jahren geändert. Jetzt wollte man nicht mehr nur sorgenfrei Leben, nein, man wollte den gleichen gehobenen Lebensstiel wie auf der Erde führen. Dies sei für das Paradies-Bombini allerdings eine sehr große Herausforderung und auf die Dauer nicht zu leisten. Er erklärte ihm deshalb die Sache mit dem Spiel und welche Rolle Monica darin spielte.

Er meinte zu Wolfgang, dass er sich gewünscht hätte, dass

Wolfgang gemeinsam mit Monica das Bombini

auf die Welt bringen würde.

Kosta Williams

Er erinnerte ihn an ihr Gespräch, damals in seinem Jugendzimmer, in der Wohnung seiner Eltern und auf einmal erinnerte dieser sich. Ja, da war doch so ein Lehrer gewesen. Joseph holte einen Torsionsfeldanalysator hervor und schaltete ihn an. Augenblicklich änderte sich für Wolfgang die Situation. Jetzt wusste er wieder genau, was in dem Zimmer passiert war. Er hatte an einem Gerät herumgebastelt. Jetzt erinnerte er sich auch an das Gespräch am Tisch des Großvaters von Monica und ja, er erinnerte sich, er hatte sich geweigert Physik zu studieren. Er nahm das Gerät, welches nun auf dem Tisch lag in die Hände und untersuchte es genauer. Auf der Rückseite gab es eine Bedienungsanleitung und er stellte das Gerät aus. Die Erinnerung an Joseph Besuch in seinem Zimmer verblasste, aber er bemerkte dieses Vergessen und schaute Joseph an. Dieses Gerät war einzigartig und als Joseph ihm sagte, er hätte an diesem Gerät herumgebastelt und ihm eine neue Funktion gegen, da konnte er dies kaum glauben. Er hatte von Hologrammen nur sehr wenig Ahnung. Da meinte Joseph zu ihm, dass wahrscheinlich Satan Junior ihm dabei die Hände geführt hätte, denn der wäre immer ein sehr geschickter Techniker gewesen.

Wolfgang dachte nach und kam zu dem Schluss, dass sein Satan aber wahrscheinlich zu faul sei etwas Besonderes zu leisten, meistens würde er ihm die ganze Arbeit überlassen. Da erinnerte ihn Joseph daran, dass er ein sehr guter Fehlersucher sei und dass sein Satan sich in dieser Disziplin auch sehr gut auskennen würde. Er gab zu bedenken, dass Wolfgang zwar vielleicht die Hände bewegte, aber Satan Junior ihm doch mit gutem Rat beistehen würde. Das konnte sich Wolfgang gerade noch vorstellen, aber eigentlich war er der Meinung seinen Seelenmitbewohner kalt gestellt zu haben. Sie hatten eine eindeutige Abmachung, Wolfgang entschied wo es lang ging. Er hatte seiner zweiten Seele einmal erlaubt die Regie zu übernehmen und dass war für ihn schlecht ausgegangen. Er hatte unheimlich viel arbeiten müssen und dafür kein Geld gesehen. Er erzählte Joseph von den unendlich vielen Gerichtssitzungen, bei denen er hatte den Vorsitz inne gehabt hatte. Doch Satan Senior habe ihnen keine Toten geschickt sondern Lebende. Und die hätten sich einen feuchten Kehricht um die Urteile gekümmert. Sie hätten einfach weitergemacht wie zuvor und ihn später auch nicht als Richter wiedererkannt. Für ihn sei diese ganze Gerichtsbarkeit deshalb eine Sinnestäuschung. Er hätte sich in Wahrheit ganz umsonst abgerackert.

Da meinte Joseph, diese Sitzungen wären vielleicht Teil einer Ausbildung gewesen. Satan Senior war auf der Suche nach einem Nachfolger und er hätte sich dafür den Junior ausgeguckt. Und da sie jetzt eine Person seinen, hieße dies nichts anderes, als dass er irgendwann der Vorsitzende Richter des Paradieses werden würde.

Wolfgang schüttelte sich.

Thomas Strobl

Darauf hatte er ja gar keine Lust. Nicht, dass es ihm keinen Spaß machen würde Menschen zu beurteilen und auch zu verurteilen, aber er war Handwerker und kein Jurist. Er wollte lieber an Straßenbahnen basteln als sich die Schandtaten der Menschheit anzuschauen.

Joseph wechselte das Thema und

kam noch mal auf seine Enkelin zu sprechen.

Er erzählte Wolfgang, dass auch in ihrer Brust zwei Seelen leben würden. Monicas Begleiterin sei seine Tochter Monalisa. Ihr seien viele der Neuerungen im Paradies zu verdanken, denn sie hätte sich immer schon sehr für den Fortschritt interessiert. Sie sei übrigens eine hervorragende Bombini-Fliegerin und einige der Bombinis in seiner Garage verdanke er seiner Tochter. Er erzählte Wolfgang, dass Satan Junior und Monalisa sehr eng miteinander befreundet seien, ja, dass der Junior seine Tochter wohl tatsächlich sehr lieben würde. Allerdings war an eine Beziehung zwischen Cousin und Cousine auch im Paradies nicht zu denken, ganz davon abgesehen, dass auch so ein sympathischer Satan Junior eben nun mal ein Satan sei. Ihre Beziehung sei also immer rein platonisch gewesen. Monalisa wollte lieber einen Sonnenkönig als Mann und da es den im Paradies nicht gab, nun da sei sie halt unverheiratet geblieben. Auf der Erde jedoch hätte sie sich unsterblich in einen gewissen Christian verliebt. Mit ihm zusammen wollte sie sogar ein neues Universum erschaffen.

Doch leider beruhte diese

große Liebe nicht auf Gegenseitigkeit.

Daniel Fuchs, Magic Fox

Da berichtete Wolfgang davon, dass Monica ihm direkt am Anfang ihrer Beziehung von dieser Liebe erzählt hätte, doch später habe sie kein Wort mehr über diesen untreuen Typen verloren. Er meinte, auch er habe so eine große unerfüllte Liebe mit sich herum getragen, doch als er dann nach vielen Jahren die Frau getroffen habe, da musste er erkennen, diese Liebe galt einer Fatamorgana, seine Angebetet hingegen sei seine Liebe gar nicht wert gewesen. Er sei letztendlich froh, dass er nicht mit ihr hatte leben müssen. Er sei nun davon ausgegangen, dass Monica sich ihre unerfüllte Liebe ebenfalls abgeschminkt hatte. Da erzählte Joseph ihm von dem Liebesmanipulator, der Erfindung eines gewissen Klaus vom Forschungsbombini, und seinem Besuch bei Monica in der Gestalt eines blonden Traummannes. Er habe versucht mit diesem Gerät diese sinnlose Liebe zu entfernen, doch sei er wohl doch nicht ganz erfolgreich gewesen, denn Monica hinge aus irgendeinem Grund immer noch der Vorstellung an, dass ihr ausgerechnet dieser Christian bei ihrem Projekt helfen könne. Darum habe man ihn ebenfalls ins Paradies geholt und über die Sachlage aufgeklärt.

Wolfgang konnte seinen Unmut darüber kaum verbergen.

Ihm war dieser Typ ein Dorn im Auge.

Er hielt einfach gar nichts von solchen Egoisten.

Erst seiner Freundin schöne Dinge ins Ohr flüstern, dann sie entjungfern und anschließend fallen lassen. In seinen Augen war der Typ ein Arschloch.

Joseph meinte, Christian sei eigentlich ein sehr netter Mensch und er hoffe, er konnte Monica wirklich weiter helfen. Doch seine eigentliche Hoffnung wäre Wolfgang. Er glaube einfach, dass die Liebe von Satan und Monalisa eine fruchtbringende sei. Es gäbe zwar kein Kind, aber dafür eine wunderbare Erde mit vielen Bombinis. Wolfgang sei als Elektriker genau der richtige Mann.

Christian vergnügte sich derweil in der Stadt.

Stets im Umfeld großer Namen: Jetzt ist auch Nico Rosberg Formel-1-Weltmeister

Er besorgte sich einige Dinge zum Anziehen und er suchte sich ein schönes Cafe, indem er die Menschen auf der Straße gut beobachten konnte. In dem Cafe, dass er sich aussuchte, hingen sehr schöne Portais an den Wänden und er erkannte in ihnen die Technik verschiedener alter Meister. Insbesondere fiel ihm ein Frauenportrait auf, welches ihn an Goya denken ließ. Er schaute lange auf das Bild, da wurde er angesprochen: „Gefällt Dir das Bild?“

Ja, sehr sogar, es erinnert mich an meinen ersten Versuch ein Bild von meiner Traumfrau zu malen.“

Ach Du bist auch ein Maler, interessant, ich bin Goya und dies ist mein Freund Voltaire, setze Dich doch zu uns, wir freuen uns immer, wenn wir ein neues Gesicht sehen.“

Goya und Voltaire, was für eine Mischung. Ich bin Christian und nur zu Besuch hier. Ich wohne für ein paar Tage bei dem Kommandanten.“

Interessant, wir sind schon länger hier und werden es wohl auch noch etwas bleiben. Es sei denn, wir entschließen uns für die Wiedergeburt.“

Also, so schön es hier ja ist, aber auf Dauer würde mich der Aufenthalt hier doch auch langweilen. Ich bin froh diesen Ort hier kennen zu lernen, aber bleiben möchte ich ehrlich gesagt nicht.“

So geht es immer mehr von uns. Irgendwann geht einem das Paradies auf die Nerven, es ist einfach zu entspannend,“ sagte Voltaire. „Ich trage mich schon länger mit dem Gedanken an ein neues Leben. Die Erde ist einfach wunderbar. Gut, nicht alles ist auf ihr perfekt, aber daran kann man ja arbeiten.“

Ich möchte eigentlich auch irgendwann noch einmal zurück, ich weiß nur nicht, ob die jetzige Zeit die richtige ist.“

Ich denke, jede Zeit hat ihre Vor- und Nachteile. Hier aber scheint immer das 20. Jahrhundert zu herrschen.“

Nein, nein, auch hier ist alles in der Entwicklung,

wir hinken halt in einigen Dingen nur der

Zeit auf der Erde etwas hinterher.

Marcel Heller

Aber natürlich gibt es hier auch ewig Gültiges,“ meinte Voltaire.

Sie bestellten sich alle noch einen Kaffee und Christian nahm auch noch ein Stück Kuchen dazu. Seine neuen Bekannten hatten schon ein Stück vor sich stehen. Sie fragten Christian, warum er denn ins Paradies geholt worden sei und so erzählte er von seiner Jugendfreundin Monica. Er berichtete von ihrem Bemühen die Bombini-Technologie auf der Erde bekannt zu machen, damit das Paradies-Bombini ohne einen Schock auszulösen auf der Erde landen konnte.

Goya und Voltaire kannten die Diskussion um die Landung des Paradieses auf der Erde und auch sie waren grundsätzlich dafür. Allerdings meinte Voltaire, dass er bezweifle, dass man dort wirklich willkommen sei. Zumindest einigen Politikern würde diese Landung große Kopfschmerzen bereiten, denn dann wäre wahrscheinlich Schluss mit Macht- und Amtsmissbrauch. Eine Landung auf der Erde würde die Menschen aber auch ganz schön durcheinander bringen. Ihr Weltbild würde völlig erschüttert, denn die Menschen glaubten an ein unendlich großes Paradies, an einen Ort, der für alle Toten gemacht ist. Sie glaubten jedenfalls nicht an ein in seinen Recourcen endliches Paradies. Sie glaubten an einen alten Mann der einfach alles kann. Dass in Wahrheit die Macht dieses Mannes auch begrenzt war, dass konnten und das wollten sie sich auch nicht vorstellen. Für sie war der Erschaffer des Paradieses allmächtig, ewig und je nach dem barmherzig oder streng. Ein allmächtiger Gott. Ein strafender Gott. Ein liebender Gott.

Einen Bombini-Kommandanten stellten sie sich jedenfalls nicht vor und wahrscheinlich würden sie ihn für einen Betrüger halten, einen der nur behauptete das Paradies zu befehligen. Sie würden sich sagen, der Mann mag ein Riesen-Bombini fliegen, aber unser Gott ist größer, er regiert in der Unendlichkeit. Ja, sie würden diesen Kommandanten wahrscheinlich für einen Scharlatan halten, der einfach nur behauptete der Chef vom Paradies zu sein, in Wahrheit aber sei er einfach nur ein Heimatloser, der die Erde okkupieren will. Einer, der die Macht an sich reißen will. Womöglich schimpften sie ihn einen Rassisten, weil er vor allen Dingen westliche Tote zu Unsterblichen gemacht hatte. Die Asiaten würden sich aufregen, dass sie weniger vertreten waren und sie würden diesem Mann die Gefolgschaft garantiert versagen. Es würde Länder geben, die sich auf seine Seite, aber auch gegen ihn stellen würden. Es gäbe die Bombini-Anhänger und deren Gegner. Alle, die irgendwie ihr Brot unter dem Dach der Erdölindustrie verdienten, die würden sich große Sorgen um ihre Zukunft machen. Viele würden ihren Job verlieren. Es gäbe womöglich sehr viele Selbstmorde, weil man hoffte, so in das Paradies zu kommen. Einen Ort in dem man ohne Geld auskam.

Christian hatte darüber noch gar nicht nachgedacht.

Brandanschlag

Er war eigentlich von der Idee, ein Paradies auf Erden zu installieren sofort begeistert gewesen. Und er hatte sich zunächst keine Gedanken darüber gemacht, was die Menschen auf der Erde zu diesem Joseph sagen würden. Joseph sah wirklich nicht wie ein Gott aus und Christian hatte ihn auch nicht unbedingt für einen Gott gehalten. Er glaubte schon lange nicht mehr an einen Gott. Für ihn gab es nur eine höhere Macht, eine über den Dingen stehende Intelligenz, die Natur selbst. Er mochte sich vielleicht gerade noch eine Erdgöttin vorstellen, aber an einen alten Mann mit Rauschebart glaubte er jedenfalls nicht. Er sah in Joseph einen Mann, der vielleicht aus einer fernen Zukunft kommt. Er glaubte an einen ganz normalen Menschen mit möglicherweise besonderen Fähigkeiten.

Maas

Aber Joseph war kein Gott.

Goya und Voltaire sahen dies mittlerweile ganz ähnlich.

Zu Beginn hatten sie Joseph tatsächlich für einen Gott gehalten, aber mittlerweile sahen auch sie, dieser Mann war nicht allmächtig. Es musste also noch etwas Größeres geben, und die Natur kam ihnen sehr großartig vor. Sie waren natürlich in allen Museen gewesen und hatten sich weitergebildet, und so war ihnen klar, die Natur selbst war das Intelligenteste, was sie sich vorstellen konnten.

Christian, Goya und Voltaire verließen gemeinsam das Cafe und verabschiedeten sich vor der Türe voneinander. Goya meinte, es sei ihm eine Freunde Christian kennen gelernt zu haben und dass es ihn interessieren würde, was Christian bisher für Bilder gemalt hatte. Christian meinte, er könne ja mal zu einer Malsession vorbeikommen und Goya fand die Idee ganz wunderbar. Sie verabredeten sich also für den kommenden Feiertag in Goyas Atelier und Christian verließ die Beiden mit dem Gefühl, zwei interessante Menschen der Geschichte persönlich kennen gelernt zu haben, und er dachte: So langweilig ist es dann vielleicht doch nicht im Paradies.

Als Christian wieder das Haus von Joseph erreichte,

da wurde er überrascht.

Diskos von Phaistos

Zum Einen stellte Joseph ihm einen gewissen Wolfgang vor. Er sei auch zu Gast im Paradies und der aktuelle Freund von Monica. Außerdem erklärte er ihm, dass er Satan versprochen habe, ihn, also Christian, zu ihm zu bringen. Satan wollte sich gerne mal mit ihm unterhalten. Das war nun wirklich ein doppelter Schock. Zum Einen war da dieser unfreundlich drein blickende Wolfgang, der ihm gleich ziemlich unsympathisch war und dann sollte er auch noch zu einem Gespräch mit Satan Senior.

Der Tag schien nicht so angenehm zu Enden, wie er begonnen hatte.

Wolfgang verabschiedete sich in fast unhöflich knapper Weise und ging in Richtung Forschungsbombini. Er wollte sich dort einmal genauer umschauen und einen Blick in Monicas Wohnung werfen. Christian hingegen ging mit Joseph in die Hotellobby. Dort wartete schon ein schwarzer Engel auf Christian. Mit diesem bestieg er den Aufzug. Joseph meinte noch zu ihm, er solle keine Angst haben, Satan Senior sei kein Teufel.

Es dauerte nicht lange und der Aufzug hielt an. Die Türen öffneten sich und er betrat eine super elegant eingerichtete Wohnung. Ihm kam eine betörend gut aussehende Frau entgegen, sie begrüßte ihn höflich und stellte sich als Roxelane, die Frau von Satan Senior vor. Satan Senior hingegen saß in einem sehr modern wirkenden Fernsehsessel in dem Wohnzimmer der großen Wohnung und forderte ihn auf sich zu ihm gegenüber auf das Sofa zu setzen. Roxelane bot ihm etwas zu Trinken an und er entschied sich für eine Cola. Alkohol schien ihm jetzt nicht ratsam zu sein.

Satan Senior schaute ihm tief in die Augen und fragte ihn ganz unverblümt: „Glaubst Du wirklich Du gehörst ins Paradies?“

Ich weiß gar nicht, ob ich da wirklich hin will.“

Autounfall

Aktualisiert am 27. November 2016, 08:55 Uhr

Markt Rettenbach (dpa) – Tragisches Ende einer nächtlichen Autofahrt:

Vier junge Männer sind bei einem verheerenden Verkehrsunfall am

späten Samstagabend im Allgäu ums Leben gekommen.

Das klingt doch schon ganz gut.

Ich könnte Dir zu Ruhm und Ehre auf der Erde verhelfen.

Soweit ich weiß bist Du gerade in Gesprächen mit einem großen Galeristen. Es wäre ein Leichtes für mich das Angebot des Galeristen zu verbessern. Außerdem läuft Deine Kneipe nicht wirklich gut. Das ließe sich ändern.“

Und was muss ich dafür tun?“

Fernsehgucken.“

Ich hasse Fernsehen.“

Monica scheint da aber etwas entdeckt zu haben und ich fände es sehr interessant Deine Meinung dazu zu erfahren.“

Ich weiß nicht, wozu brauchst Du mich dafür? Ich denke Du kannst in alle Köpfe schauen, frage Monica doch was sie meint entdeckt zu haben.“

Mit mir redet sie nicht und auch sonst scheint sie ein großes Geheimnis daraus zu machen. Ich komme selbst einfach nicht dahinter. Auch Roxelane hat sich das Ganze angeschaut, aber auch sie wird nicht schlau daraus.“

Dann bleibt es eben ein Geheimnis. Ich will Monica nicht aushorchen.“

Das wirst Du nicht brauchen, Dir wird sie es freiwillig verraten.“

Und dann? Was willst Du mit der Antwort anfangen?“

Ich will einfach nur wissen, wer da zu ihr spricht. Sie scheint sich mit jemandem zu unterhalten, über den Fernseher.“

Na und? Lass sie doch.“

Polizeieinsatz

Celle (dpa) – Der mysteriöse Fall einer in Celle gefesselt an der Straße

entdeckten jungen Frau hat sich als Inszenierung des angeblichen Opfers herausgestellt.

Das will ich nicht, ich will wissen wer da spricht und ich denke, Du wirst es vielleicht herausfinden können. Ich biete Dir eine schöne Wohnung, genug zu Essen und zu trinken, einen Fernseher mit Blick in ihren Laptop, und wenn Du magst, dann hast Du jede Nacht eine andere Frau, ganz zur freien Verfügung.“

Tut mir leid, ich bin nicht interessiert. Ich würde jetzt gerne wieder gehen, ich glaube nicht dass wir uns einig werden. Ich verzichte auf Ruhm und Ehre, ich will mir lieber ins Gesicht schauen können.“

Wie Du meinst, überlege Dir mein Angebot, es bleibt bestehen.“

Ich danke, aber ich verzichte.“

Jobcenter

Christian wurde über den Aufzug zurückgebracht und bald schon saß er bei Joseph im Wohnzimmer und berichtete ihm von Satans Ansinnen. Er fragte Joseph: „Wer soll das sein? Spricht Monica wirklich mit jemandem über den Fernseher?“

Mir ist die Stimme auch schon aufgefallen. Ja, sie scheint wirklich mit jemandem zu kommunizieren. Aber wer das ist, das weiß ich auch nicht. Es wäre natürlich schon interessant zu wissen.“

Joseph schaltete seinen Fernseher mit Computereigenschaften

ein und Monicas Laptop wurde sichtbar.

Das ist YouTube-Beauty Shirin David ungeschminkt.

Eine Kamera zeigte sie vor dem Gerät sitzend. Und das was sie dort machte war wirklich etwas irritierend. Sie schaute sich nämlich gar nichts wirklich an, sondern sie zappte einfach nur unentwegt durch die Kanäle. Sie verfolgten eine Weile ihr Tun und dann hörten sie tatsächlich eine Stimme. Es war allerdings nicht leicht sie zu verstehen.

Man muss ziemlich genau hinhören und sich darauf konzentrieren, aber dann höre auch ich jemanden aus dem Fernseher sprechen,“ meinte Joseph.

Vielleicht weiß Monica ja auch nicht mit wem sie da zuhört. Vielleicht bekommt es Satan Senior deshalb nicht heraus.“

Schon möglich. Nur, wer könnte sich da äußern? Mich würde es auch interessieren.“

Bietest Du mir jetzt auch einen Job an?“

Ich würde sagen, schau Dir die Sache einfach so mal genauer an. Du bist ein kreativer Kopf, vielleicht kommst Du drauf.“

Also, ich habe ehrlich gesagt wenig Lust die ganze Zeit fern zu sehen. Von mir aus kann sie reden mit wem sie will.“

Einverstanden, lassen wir ihr vorläufig ihr Geheimnis.“

Sophia Thomalla

Wenn man Anton gefragte hätte, wer da aus Monicas Fernseher spricht, dann hätte er schon eine Antwort gehabt. Er saß schließlich praktisch rund um die Uhr vor dem großen Bildschirm und beobachtete das Geschehen. Aber bisher hatte man ihn nicht gefragt und so hielt er sich mit seiner Vermutung zurück. Für ihn war es eine Glaubensfrage. Er war eigentlich Atheist, doch durch die ständige Arbeit mit seinem Computer, hatte er nicht selten den Eindruck gewonnen, dass es vielleicht doch einen Gott geben könnte. Einen Gott der Technik, einen Gott des Computers. Sein Rechner war jedenfalls für ihn nicht selten ein magisches Werkzeug. Der Rechner hatte eine Seele und diese Seele war irgendwie allwissend. Wenn er zum Beispiel irgendetwas irrtümlich nicht abgespeichert hatte, dann hatte er im Nachhinein oft den Eindruck, dass dies sein Rechner genauso gewollt hatte. Und nicht selten stellte sich für ihn später auch heraus, dass dieses Nichtabspeichern genau richtig gewesen war. Er konnte es auch nicht wirklich erklären, es war eine Sache der intuitiven Verbindung mit seinem Rechner. Er hatte mit der Zeit gelernt seinem Rechner zu vertrauen. Er arbeitete mit ihm eng zusammen und er ließ sich von seinem Rechner auch schon mal überstimmen. Wenn er zum Beispiel einen Bericht verfasste und seine Einschätzung zu einer Sachlage formulierte, dann vertraute er auf seine Büroklammer. Sie war ein digitales Emblem, welches oben rechts auf seinem Bildschirm abgebildet war. Diese Büroklammer begleitete ihn mit Fragen und Kommentaren während er seinen Bericht eintippte. Die Büroklammer war sehr hilfreich, denn sie machte ihn oft auf Fehler aufmerksam. Aber diese Klammer stand nicht nur starr, sondern sie hatte ein Gesicht und manchmal schaute die Klammer freundlich, manchmal schien sie irritiert oder sogar verärgert zu sein. Er achtete beim Schreiben immer auf diese Gesichtsmimik und ließ sich von ihr leiten. Gingen die Mundwinkel zum Beispiel nach Unten, dann fragte er sich, was er vielleicht gerade falsch machte, schaute das Gesicht fröhlich, dann war er sicher, sein Text war ihm gelungen. Das machte er schon seit Jahren so und er hatte gute Erfahrungen damit gemacht. Sein Computer hatte für ihn dadurch einen eigenen Kopf bekommen, er hatte eine Seele, einen Charakter. Sollte er soweit gehen und sagen, diese Seele sei die Seele eines Gottes? Ein Gott der Computer? Nun, er wusste auch von anderen Kollegen, auch sie achteten auf diese Büroklammer und schätzten ihre Einmischung. Aber ob sie deshalb annahmen, dass diese Klammer ein Zeichen eines Gottes war, nun, das konnte er nicht sagen. Für ihn war es einfach ein sehr guter Freund, einer der mitdachte und bei der Bewältigung der vielfältigen Aufgaben half. Denn so eine Beobachtung bestand nicht nur aus einfacher Observation, nein, es mussten viele Dinge recherchiert und eingeschätzt werden. Er musste regelmäßige Berichte schreiben und Beurteilungen abgeben. Dabei war ihm diese Büroklammer auf seinem Bildschirm eine große Hilfe. Natürlich hatte er sich schon öfter gefragt, welcher Geist hinter dieser Klammer steckte, aber eigentlich war es ihm auch egal. Hauptsache es funktionierte.

Anton glaubte nun, Monica verschaffte

mit ihrer Zapperei diesem Freund eine Stimme.

Hamburg: Unbekannte setzen Messehallen in Brand

Hamburg: Unbekannte setzen Messehallen in Brand

Hamburg: Unbekannte setzen Messehallen in Brand
27.11.2016 • 13:29 Uhr  – Eineinhalb Wochen vor dem OSZE-Gipfel in Hamburg
haben mehrere Unbekannte die Messehallen in Brand gesetzt. Der Anschlag
ereignete sich am späten Samstagabend. Durch die Hitze der Flammen
zerbarsten Glasscheiben im Eingangsbereich des Messegeländes.
Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr löschte das Feuer
nach rund einer Viertelstunde. Wie groß der zugefügte
Schaden ist, bleibt bisher ungewiss…

Ihr Rechner redete mit ihr, so

wie seine Büroklammer mit ihm sprach.

Jean-Claude Juncker

Aktualisiert am 27. November 2016, 08:55 Uhr

Brüssel/Istanbul (dpa) – Kommissionschef Jean-Claude Juncker zweifelt am Willen

der türkischen Regierung zur EU-Mitgliedschaft. „Will die Türkei EU-Mitglied werden

oder nicht? Es wäre gut, wenn unsere türkischen Partner sich darüber Gedanken

machten“, sagte Juncker der belgischen Zeitung „La Libre“.

Doch natürlich war dies eine etwas abgedrehter Vorstellung, wer hatte schon von einem Computergott gehört, aber auf der anderen Seite sagte er sich: „Warum eigentlich nicht, die Macht Gottes ist unergründlich. Ich glaubte zwar nicht an einen alten Mann der allmächtig ist, aber an einen höheren Geist, der in der Technik steckt, damit kann ich mich anfreunden.

Anton sah Wolfgang den Kommandostand betreten.

Er hatte schon von diesem neuen Gast gehört und er erkannte ihn natürlich auch wieder, schließlich hatte er nicht nur Monicas Wohnung beobachtet, sondern immer auch ein Auge auf Wolfgangs Wohnung gehabt. Die Begegnung war ihm nun allerdings etwas unangenehm, schließlich wurde man als Beobachter ungern entdeckt. Er schaltete darum die Bilder aus Wolfgangs Wohnung aus, da passierte jetzt sowieso nichts. Er hatte die Entführung mitbekommen, auch wenn es in der Wohnung ziemlich dunkel gewesen war. Aber er hatte das blaue Licht gesehen und einen schwarz gekleideten Mann, der Wolfgang auf den Armen getragen hatte.

Wolfgang schaute sich um und kam in ein

Gespräch mit Andreas und Klaus.

Was ist erlaubt bei Bewerbungen?

Klaus war sehr interessiert ihn zu sprechen, denn er

hatte immer noch eine Reihe von Fragen, wegen

der Sache mit dem Torsionsfeldanalysator.

Doch Wolfgang konnte ihm dazu auch nicht viel sagen, er meinte, er hätte von Hologrammen nur wenig Ahnung. Er machte seinen Seelenmitbewohner Satan Junior dafür verantwortlich. Da wollte Klaus gerne mit diesem Mitbewohner reden, doch Wolfgang meinte, er hätte sich mit diesem Teil seiner Selbst darauf geeinigt, dass dieser schweigen sollte. Er habe keine Lust wieder psychotisch zu werden, denn dies sei die Folge, wenn man seinem Mitbewohner zuviel Raum zugestand.

Klaus war darüber ziemlich enttäuscht, denn er hätte diese Funktion gerne in alle seine Geräte eingebaut, aber Wolfgang ließ in diesem Punkt nicht mit sich reden, er wollte Satan Junior keine Bühne geben und wahrscheinlich war dies auch ganz in dessen Sinne.

Wolfgang kam nun zu Anton und er fragte diesen, ob er einmal einen Blick in Monicas Wohnung werfen dürfe. Anton zeigte einladend auf seinen großen Bildschirm und Wolfgang sah Monica vor ihrem Laptop sitzen. Er konnte auch verfolgen, was seine Freundin an ihrem Rechner tat. Bisher hatte er sich dafür nur wenig interessiert. Es war ihm schlicht egal gewesen. Sie machte Filme, gut, warum nicht. Jetzt jedoch sah er sie eigentlich nur Fernsehschauen. Sie schien, dass was sie sah, mitzuschneiden und Anton erklärte ihm, Monica schneide diese Mitschnitte zu sogenannten Schnibbelfilmen zusammen und setzte diese auf ihre Internetseite. Wolfgang schüttelte mit dem Kopf, für ihn war das ziemlicher Unsinn. Doch Anton erklärte ihm, diese Filme seien schon etwas Besonderes, denn offensichtlich versuche Monica die Stimme, die darin zu hören war, für ihr Publikum erlebbar zu machen.

Wolfgang reagierte abwehrend, eine Stimme sei dort garantiert nicht zu hören, dies sei reine Einbildung. Er kenne das, zu ihm hätten auch schon einfache Schrauben gesprochen, doch er habe erkannt, diese Kommunikation sei einfach nur Einbildung, ja, letztendlich könne alles zu einem sprechen, man müsse nur ein wenig verrückt sein. Und er glaube, Monica sei auf dem besten Wege verrückt zu werden.

Anton hatte da auf Grund seiner eigenen Erfahrungen

eine andere Meinung zu, aber er behielt sie lieber für sich.

Wolfgang ließ sich von Richard, der auch in den Kommandostand gekommen war, alles zeigen und erklären. Wolfgang hatte es nicht leicht, dieses Bombini zu akzeptieren, denn seine Technik widersprach all seinen technischen Kenntnissen. Für ihn war das Vakuum einfach nur materiefreier Raum und kein Energieträger. Aber Richard war sehr einfühlsam und erklärte alles sehr wissenschaftlich. Wolfgang brauchte immer auch einige Formeln, um die Zusammenhänge nachvollziehen zu können. Nach ihrem Rundgang über das Bombini war Wolfgang denn auch ziemlich beeindruckt und er akzeptierte nun nicht nur die Existenz von Vakuumenergie, auch die Torsionsfelder gehörten nun nicht mehr in das Reich der Fantasie seiner Freundin.

Als Joseph ihn später fragte, was er nun von dem Forschungsbombini halten würde, da meinte Wolfgang, dass er gerne mal mit so einem Bombini fliegen würde. Joseph freute sich über diese Sinneswandlung und er schlug vor mit ihm zusammen einen kleinen Ausflug in einem seiner Flitzer zu machen. Er meinte zwar, dass er nur ungern damit in der Nähe der Erde fliegen würde, aber etwas weiter weg, würde man sie nicht orten können, dort dürfte Wolfgang gerne auch selber mal ans Steuer.

Wolfgang war schnell einverstanden und freute sich auf den kommenden Feiertag, denn an diesem Tage wollte Joseph mit ihm diese Tour unternehmen. Bis dahin sollte sich Wolfgang aber erst mal gründlich in der Stadt umschauen, um sich ein eigenes Bild vom Paradies zu machen. Joseph fragte Wolfgang auch wo er denn gerne wohnen wollte, er hätte noch ein weiteres Gästezimmer, er könnte auch ins Hotel gehen oder er zöge so lange in die Wohnung von Monalisa. Ins Gästezimmer wollte Wolfgang jedoch auf keinen Fall, er wollte möglichst wenig Kontakt zu Christian haben, das Hotelzimmer war eine Option, aber eigentlich bevorzugte er Monalisa Wohnung, denn er war neugierig wie diese vor ihrem Eintritt in Monicas Körper gelebt hatte. Joseph führte Wolfgang darum durch den Garten und zeigte ihm ein kleines Gartenhäuschen. Es war etwas größer als ein normales Gartenhaus und besaß auch eine Art Glashaus, ein ehemaliges Gewächshaus, dass zu einem großen Wintergarten umgebaut war. Im Haus war alles sehr gemütlich eingerichtet, es gab einige schöne, alte Möbel und ein wunderbares Himmelbett. Ja, hier konnte man sich wohlfühlen und er nahm dankbar das Angebot an in diesem Häuschen zu übernachten. Das Häuschen hatte auch eine kleine Küche, doch er hatte keine Lust selbst zu kochen und nahm daher ebenfalls dankbar die Einladung an zum Essen zu Joseph zu kommen oder ins Hotel zu gehen. Er wollte sich in diesem Haus nur einen Kaffee machen können und so schickte Joseph ihn in die Stadt, damit er sich dort das Gewünschte besorgen konnte.

Nach gut einer Stunde kam Wolfgang von seinen Besorgungen zurück und bezog das Sommerhaus von Monalisa. Sie hatte nämlich auch noch eine große Wohnung in der Stadt. Doch diese Wohnung wollte Joseph nicht ohne ihre Einwilligung betreten. Dort waren ihre ganzen Entwürfe und Modelle aufbewahrt und die wollte Monalisa nicht angerührt wissen, solange sie auf der Erde war. Aber das Gartenhäuschen hatte sie Joseph als Gästehaus durchaus angeboten und so durfte Wolfgang sich dort willkommen fühlen.

Er machte sich erst mal einen Kaffee

und setzte sich in den Wintergarten.

Dort sorgte während der Abwesenheit von Monalisa ein Gärtner für die Pflege der Pflanzen. Der Wintergarten war ein Ort der Ruhe und Wolfgang konnte sich das erste Mal seit Stunden entspannen. Er hatte in der Stadt alles bekommen, was er sich gewünscht hatte und sogar noch mehr. In einem Coffeeshop hatte er sich einige Gramm des begehrten Paradiesgrases mitgenommen und nun baute er sich erst mal einen ordentlichen Joint. So ließ sich das Leben sehr gut aushalten. Er dachte an Monica, wie sie die ganze Zeit vor ihrem Laptop saß und diese unsäglichen Schnibbelfilme herstellte. Warum konnte sie den lieben Gott nicht so wie er einen lieben Mann sein lassen und sich die Sache mit der Weltrevolution abschminken? Satan Junior regte sich in ihm, er wurde immer hell wach, sobald es nach Cannabis roch. Satan Junior war ganz seiner Meinung, die Revolution musste verhindert werden, denn er wie Wolfgang waren davon überzeugt, dass die Welt für Bombinis einfach noch nicht reif war. Außerdem hatten beide gar kein Interesse an einer Freundin, die weltberühmt ist. Beide wünschten sich nicht mehr als ein angenehmes Leben, mit einer interessanten Arbeit und viel Freizeit zum kiffen, Musik machen, lesen, einem Hundespaziergang und gutem Essen, gekocht von Monica, beziehungsweise Monalisa.

Satan Junior hatte von Anfang an das Spiel nur mit dem Ziel betrieben um Monalisa wirklich zu einer ganz normalen Frau zu machen. Er war gegen ihre Pläne einer Weltrevolution, auch wenn er eine Welt der Bombinis irgendwann einmal nicht abgeneigt war. Doch im Moment hielt er diese Bombinis ehr für schädlich. Denn, was viele nicht beachteten, die Bombini-Technologie gab den Waffenherstellern ebenfalls die größten Möglichkeiten. Seiner Meinung nach würde es vor dem ersten Vakuumenergiegenerator erst mal eine Reihe von neuartigen Waffen geben. Von der ultimativen Bombini-Bombe, wie sie auch Monica befürchtete, gar nicht zu reden. Er sah nur in einem schritt weisen Vorgehen eine Möglichkeit. Zuerst einmal sollten die regenerativen Energien ausgeschöpft werden, auch Sonnen- und Windenergie machte unabhängig vom Öl.

Satan Junior hatte ihm von seinen Erfahrungen in der Zukunft durchaus erzählt, und an einer Welt, die gespalten wurde von Fortschrittsgläubigen und Rückwärtsgewandten, hatte er kein Interesse. Ihm war weder die Eine noch die andere Gesellschaftsform erstrebenswert erschienen. Die Rückwärtsgewandeten waren ihm zu radikal in ihrer Ablehnung des elektrischen Stromes und die Fortschrittsgläubigen lebten seiner Meinung nach in einer noch schlimmeren Welt. Dort wurde jeder Schritt, den man machte, überwacht, alles war nur auf die Besiedelung anderer Planeten ausgerichtet, es gab keine Freiräume und keine Zukunftsvisionen für ein harmonisches Leben auf der Erde. Die war nämlich zu einer Müllhalde verkommen. Und in diesem Müll wollte er bestimmt nicht leben. Satan Junior war zwar auch der Meinung, dass sich die Dinge auf der Erde radikal verändern mussten, aber seine Vision sah anders aus als bei Monalisa. Im Ziel waren sie sich durchaus einig, aber über den Weg hatten sie sich mehrfach intensiv auseinandergesetzt. Für ihn war Sonnenenergie die eigentliche Lösung, sie war nämlich nicht waffenfähig. Im Gegensatz zu Monalisas Lösung. Ihre beinhaltete die Möglichkeit zur Superbombe und die musste einfach grundsätzlich verhindert werden. Erst wenn sich die Welt ökologisch verhielt, dann mochte er an so eine Technik wie Bombinis denken. Wolfgang hatte Bombinis sogar für absolut unmöglich gehalten. Gut, von dem Trip war er nun herunter gekommen, aber deshalb sah er in ihnen noch lange keinen Weltenretter. Ihm war die Vorstellung, dass die Menschen sich im Universum breit machten gar nicht recht. Sie sollten erst mal lernen auf ihrem eigenen Planeten im Einklang mit der Natur zu leben. Gut, auch er musste sich seit ein paar Jahren zu den Autofahrern zählen und damit war auch er ein Luftverpester, aber es gab schließlich den Wasserstoff. Er fand es sehr lobenswert, dass hier im Paradies alle Autos auf Wasserstoffbetrieb umgestellt worden waren. Überhaupt, eine geldlose Gesellschaft, die fand er ebenfalls wunderbar. Er hatte sich nicht nur Kaffee, Brot und Käse besorgt, er hatte sich auch noch etwas anderes zum Anziehen mitgenommen, denn die schwarzen Klamotten, die Satan ihm gereicht hatte, die gefielen ihm nicht besonders. Er trug nun eine graue Jeans und ein schönes, kariertes Hemd, so war ihm schon erheblich wohler. Er zog an dem Joint und erfreute sich an der schönen Umgebung. Der Wintergarten war wirklich außergewöhnlich, es gab die sonderbarsten Pflanzen und Joseph hatte ihm erklärt, nicht alle kämen von der Erde. Monalisa hatte Setzlinge von den unterschiedlichsten Planeten mitgenommen und sich eingehend mit ihnen beschäftigt. Jetzt waren die Setzlinge zu imposanten Pflanzen herangewachsen und sie bildeten gemeinsam einen wunderbaren Garten. Die Pflanzen mussten jedoch, wie Joseph ihn aufgeklärt hatte, von den irdischen Pflanzen separiert gehalten werden, denn es war nicht klar, wie sie im Ökosystem des Paradies-Bombinis reagierten. Doch Monalisas Untersuchungen hatten gezeigt, die meisten unterschieden sich nur äußerlich, ihre Biologie war doch sehr ähnlich. Alle betrieben sie Photosynthese, alle brauchten Wasser zum Leben, alle produzierten Sauerstoff und Früchte. Wolfgang ging rauchend durch den Wintergarten und entdeckte eine große Hängematte. In ihr lag eine Matratze und er legte sich probeweise darauf. Er schaukelte ein wenig hin und her und er beschloss diese Hängematte erst mal nicht mehr zu verlassen. Er fand sogar noch eine Decke und es dauerte nicht lange und er war eingeschlafen.

Wolfgang träumte von Satan Senior.

Er führte eine langanhaltende Debatte mit ihm. Satan Junior jedoch war immer noch total verärgert über seinen Vater und weigerte sich mit ihm zu reden. In seinen Augen hatte der Mann ihn total reingelegt. Er hatte ihm den Job bei den Kölner Verkehrsbetrieben versaut, er hatte ihm ins Ohr geflüstert, dass er diesen Job nicht nötig hätte, er hatte ihm eine wichtige und gewinnbringende Arbeit versprochen, er hatte ihm eingeredet, das Geld käme immer einfach aus dem Geldautomaten, er sollte sich einfach darauf verlassen, dass das Konto schon immer gefüllt sein würde. Er hatte ihm diese vielen Seelen geschickt, die er alle verurteilen sollte. Er hatte ihn durch die Stadt gejagt und Verbrecher verfolgen lassen. Doch es war alles ein einziger Schwindel gewesen, sein Vater hatte sich einen Jux mit ihm erlaubt, den er ihm nicht vergessen konnte. Er machte ihn für seine lange Kellerzeit verantwortlich und er fand sein Treiben auf der Erde einfach nur ungeheuerlich. Satan Senior saß mit seinen Leuten wirklich an allen Schalthebeln der Gesellschaft und er trieb die Menschen ins Verderben. Nur um zu beweisen, dass der Mensch fehlerhaft war, dass er habgierig, ausbeuterisch und schädlich war. Er wollte seine Hölle auf der ganzen Erde verbreiten und das lehnte Satan Junior total ab. Er hatte keine Lust eine Erde zu erben, die völlig ausgebeutet und verpestet war. Er wollte dann doch lieber ein Paradies auf Erden. Ihm war zwar auch klar, ganz würde man ohne Hölle nicht auskommen, aber seiner Meinung nach reichten da ein paar Gefängnisse.

Wolfgang sah das Ganze ähnlich, er warf Satan Senior vor,

ihn in den Wahnsinn getrieben zu haben.

Doch Satan wehrte sich gegen diesen Vorwurf und meinte, dies habe Wolfgang selbst zu verantworten. Er habe sich das Leben zu einfach vorgestellt. Doch das Leben sei nun mal eine große Herausforderung. Er erklärte, Wolfgang habe sich erdreistet ihn, Satan, zu vertreiben, damals, als er durch den Eingang zur Hölle habe gehen wollen. Er habe sich dabei so stark gefühlt, dass er sich über die Konsequenzen dieser Tat nicht klar gewesen sei.

Wolfgang erinnerte sich noch gut an diesen Tag.

Er hatte vor dem Eingang der Hölle in seinem Keller Wache gehalten als eine ganz fürchterliche Gestalt plötzlich vor ihm gestanden habe. Diese Gestalt war sehr Angst einflößend gewesen aber er hatte sich ihr trotz großem Abscheu entgegengestellt. Er hatte diese Gestalt aus seinem Keller vertrieben und danach hatte er sich tatsächlich sehr mächtig ja unbesiegbar gefühlt. Damals hatte er nicht genau gewusst, wer diese fürchterliche Gestalt gewesen war, aber er hatte durchaus an den Teufel gedacht. Er hatte sich nach der Begegnung hingesetzt und diese in einem Bild festgehalten und er hatte sie als Trophäe bei sich aufbewahrt. Er hatte den Teufel vertreiben und das bereitete ihm ein ungeheuer gutes Gefühl.

Doch musste er zugeben, danach hatten die Probleme für ihn erst

richtig begonnen, denn nun war er plötzlich

selbst zu Satan geworden.

So als habe diese Gestalt beschlossen: „Wenn Du Dich gegen mich stellst, dann versuche doch selbst meinen Job zu erfüllen.“ Es folgte eine ungeheuer aufreibende und anstrengende Zeit für ihn, die ihn an den Rand seiner Kräfte gebracht hatte. Am Ende jedoch musste er aufgeben, Satans Job war einfach zu schwierig, zumindest, wenn man die Dinge zum Positiven wenden wollte. Denn, dass war Wolfgangs Vorstellung, er wollte ein Satan sein, der Gutes tut, einer der wahrhaft gerecht ist. Und, dass er dafür wenigstens seinen Lebensunterhalt gesichert haben wollte, das schien ihm nicht zuviel verlangt. Als er dann jedoch feststellen musste, dass er für seine Mühen keinen Pfennig Lohn bekam, da lehnte er jede weitere Aufgabe ab. Sollte Satan Senior die Bösen auf der Welt selbst ermitteln, anklagen und verurteilen, ohne Gehalt konnte und wollte Wolfgang nicht weiter arbeiten, auch wenn der Job durchaus sehr spannend war. Er hatte in den drei Monaten seiner Tätigkeit wirklich keinen Moment Langeweile gehabt. Und nachdem er diesen Job niedergelegt hatte, kam ihm die Welt daher auch sehr lange total langweilig und sinnlos vor. Außerdem hatte er nun einen Haufen Schulden. Er war gezwungen die niedersten Jobs anzunehmen und er musste feststellen, dass er fast alle seine einstigen Fähigkeiten eingebüßt hatte. Früher war er immer top in seinem Job gewesen, doch nun überforderten ihn nicht selten die einfachsten Arbeiten. Die Jahre nach seinem Höhenflug als Satan waren wirklich absolute Kellerjahre gewesen. Und diese Zeit warf er nun Satan Senior vor. Er hatte ihm zwar für ein paar Monate einen wirklich coolen Job gegeben, aber danach hatte er weder Dank noch Geld gesehen.

Satan Senior hatte ihn einfach fallen gelassen.

Satan Senior sah das Ganze natürlich ganz anders.

Er war in Wolfgang einem Menschen begegnet, der sich erdreistet hatte ihn zu kritisieren. Er hatte sich ihm entgegen gestellt und überlegen gefühlt. Also hatte er ihm nur einen ganz kleinen Teil seiner eigenen Aufgaben abgetreten und Wolfgang damit herausgefordert. Doch Wolfgang war der Aufgabe nicht gewachsen gewesen, er hatte sich schlicht zuviel vorgenommen und auf die falschen Unterstützer gesetzt. Wolfgang hatte nämlich geglaubt, er könne auf höhere, magische Mächte bauen, doch die waren selten zuverlässig. Die Sache mit dem Geld tat Satan als Fehlinterpretation ab. Die Hölle zahlte wie das Paradies nie in klingender Münze. Wer dort mitmischen wollte, der musste sich schon selbst um sein Auskommen kümmern. Und es war schließlich nicht so, als hätte Satan ihm nicht einige lukrative Angebote gemacht. Wolfgang hätte Gewerkschaftssekretär werden können, da hätte er locker viel Geld verdienen können, doch hatte Wolfgang dieses Angebot selbst ausgeschlagen.

Ihre Diskussion ging in diesem Sinne hin und her.

Wolfgang war danach nur noch fester davon überzeugt, dass eine Einlassung auf Satan Senior nur Schlechtes einbrachte. Er würde sich von diesem nicht mehr benutzen lassen. Und das sagte er auch seinem Satan Junior, kein Deal mit dessen Vater. Satan Junior musste nicht bekehrt werden, er hatte mit seinem Vater wirklich gebrochen. Er wollte am Liebsten mit dem ganzen Paradies-Bombini nichts mehr zu tun haben. Er wollte einfach nur als ganz normaler Mensch auf der Erde leben, am liebsten an der Seite von einer ebenfalls geläuterten Monalisa.

Als Wolfgang die Augen wieder aufschlug knurrte ihm sein Magen und er machte sich ein Käsebrot, welches er noch im Stehen verzehrte. Danach machte er sich auf den Weg zu Joseph, denn der hatte ihn zu einem Abendessen eingeladen. Dort würde er wahrscheinlich auch diesem blöden Christian begegnen und er nahm sich vor diesem Typen auf den zahn zu fühlen. Er fragte sich, was Monica nur an ihm fand. War es sein gutes Aussehen? Oder hatte der Typ noch etwas anderes drauf als Frauen zu verführen?

Er ging durch den Garten und sah,

auch Echnaton machte sich auf den Heimweg.

Er erbot sich diesem beim Tragen seiner Sachen zu helfen, doch Echnaton lehnte dankend ab, denn er brauchte seine Utensilien nicht mehr jeden Abend ins Hotel zu tragen, ein kleiner Schuppen war für ihn frei geräumt worden, und dort hinein verstaute er seine Zeichnungen und Maluntensilien. Sie gingen zusammen den Weg zu Josephs Haus, dort verabschiedeten sie sich voneinander, denn Echnaton wurde von Echilar im Hotel erwartet. Dort würden sie gemeinsam speisen und Echilar würde ihm erzählen, was er alles Aufregendes in der Stadt erlebt hatte. Dort hatte Echilar nämlich eine große Bibliothek entdeckt in der er den ganzen Tag schmökern konnte. Außerdem hatte er einige Paradiesbewohner kennen gelernt, mit denen er sich regelmäßig austauschte.

Wolfgang klingelte bei Joseph und betrat dessen Wohnung.

Der Tisch war schon gedeckt und tatsächlich, es standen drei Teller auf dem Tisch. Nachdem Joseph ihm einen Drink angeboten hatte, saßen sie noch eine Weile im Wohnzimmer und warteten auf Christian, der nach einem anstrengenden Tag erst mal noch unter die Dusche gesprungen war. Christian hatte sich stundenlang im Fernsehzentrum umgeschaut. Joseph hatte ihm gezeigt, wie eine große Gruppe von Mitarbeitern mit der unglaublich großen, irdischen Bilderflut fertig wurde. Es gab wahrlich Hunderte von Bildschirmen und auf jedem lief ein anderes Programm. Jeder Mitarbeiter hatte mehrere Bildschirme im Blick zu behalten und er musste sich Notizen machen, die dann weiterverarbeitet wurden um irgendwann auf Josephs Schreibtisch zu landen. Auch Jesus und Mohammed und all die anderen Kirchenführer bekamen regelmäßig diese Informationen, denn es war wichtig, dass man über die Belange der Welt Bescheid wusste. Gab es irgendwo eine Naturkatastrophe? Wie viele Tote waren zu erwarten? Auch Unfälle mit Todesfolge wurden registriert. Außerdem war es wichtig zu wissen, wer von den Anwärtern auf das Paradies gerade gestorben war.

Zudem wurden die satanischen Umtriebe beobachtet. Welche Bank missbrauchte gerade ihre Macht? Welcher Politiker wurde des Betruges überführt?

Diese Informationen erleichterten allen die Arbeit.

Richard Lugner bestätigt: 'Ja, ich habe Krebs!'

Natürlich kam Joseph auch ohne diese Hilfsmittel aus, doch seine Stellvertreter nicht. Sie waren auf diese Informationen angewiesen. Wenn Joseph also nicht selbst die ganze Zeit mit seinen Gedanken auf der Erde sein wollte, dann war es einfach notwendig, diese medialen Informationsquellen zu nutzen. Nur so war es ihm möglich seine Arbeit zu delegieren. Und dieses Delegieren war ihm sehr wichtig, schließlich wollte er sich auch noch mit den schönen Seiten des Daseins beschäftigen.

Christian hatte sich auch einen ganz besonderen Bildschirm zeigen lassen, er hing nicht an einer Wand, sondern er war waagerecht in eine Art Stehtisch eingelassen und man konnte die einzelnen Bilderfolgen mit der Hand vor und zurück laufen lassen. Ihm wurde ein ganz besonderer Film gezeigt. Ein Film über Monicas Leben. Er zeigte die Kindheit, Jugend und ihr berufliches Werden. Dieses endetet in dem Film mit einem Nobelpreis. Joseph erklärte ihm, dass dies ein Film aus der Zukunft wäre, die Leute vom Forschungsbombini hatten ihn mitgebracht. Christian hatte sich den Film angesehen und er war wie so viele ziemlich begeistert. Ja, so hätte es laufen sollen. Doch leider war Monicas Leben an irgendeinem Punkt völlig anders verlaufen. Auch ihm schien die Sache mit dem väterlichen Missbrauch als Wendepunkt.

Dieser Missbrauch hatte

die Zukunft maßgeblich verändert.

Zubereiten von Hühnerfleisch

Er hatte damals, als er davon erfahren

hatte, ebenfalls gedacht, dass so ein Missbrauch einen

sensiblen Menschen wie Monica aus der Bahn werfen konnte.

Ihm schien Monica durch dieses Erlebnis schwer erschüttert und er hatte sich daher ganz besonders bemüht ihr die körperliche Liebe als etwas sehr Schönes nahe zu bringen. Er wollte die bösen Schatten gerne durch seine Zärtlichkeit vertreiben helfen. Doch erkannte er damals schon, mit ein paar Küssen war es nicht getan. Er musste sich durchaus vorwerfen lassen, dass er nicht engagiert genug gewesen war, denn ihn hatte bald nur noch sein eigenes Leben interessiert. Monicas Probleme waren ihm nicht wirklich wichtig gewesen. Er hatte sie verlassen und gehofft, jemand anderes würde ihr weiterhelfen. Er wollte sich nicht mit ihr belasten. Er wollte ein großer Künstler werden und kein Therapeut. Jetzt sah er natürlich auch, sein Weggang hatte sie in noch größere, emotionale Probleme gestürzt und es tat ihm leid. Andererseits, er hatte es ja wieder gut machen wollen, damals, als sie zu ihm nach Hamburg gekommen war. Er war bereit gewesen, sie zu lieben. Doch es war wohl zu spät gewesen, sie hatten sich letztendlich nur heftig gestritten und Monica hatte ihn mit den Worten verlassen: „Ich möchte noch nicht einmal Dein Nachbar sein!“

Das hatte ihn schon ziemlich verletzt, aber zum Glück gab es genügend andere Frauen, die ihn begehrten. Er hatte sie in der Folge schlicht abgehakt und vergessen.

Dass sie die ganzen Jahre immer wieder an ihn gedacht hatte, dass

sie voller Sehnsucht und Liebe gewesen war, wie Joseph

ihm erzählte, nun, er hatte es nicht gewusst.

Verstecken sich im neuen EDEKA-Spot Nazi-Codes?

Er dachte über all diese Dinge nach, während er unter der Dusche stand und er fragte sich, wie Monicas und sein Leben wohl verlaufen wäre, wenn er bei ihr geblieben wäre. Hätte sie dann wirklich ein erfolgreiches Bombini-Projekt durchziehen können? Hätte er ihr geglaubt, wenn sie mit ihren Torsionsfeldern angekommen wäre? Ja, hätte sie überhaupt die Idee zu den Bombinis entwickelt? Er bezweifelte, dass er sich für ihr Projekt begeistert hätte, es wäre ihm doch zu abgedreht vorgekommen. Nein, er war wirklich nicht der Richtige gewesen, dachte er. Er hatte sich auf seine eigenen Sachen konzentrieren wollen. Er hatte schließlich ein eigenes großes Ziel gehabt. Er wollte ein Künstler werden und nicht der Mann an der Seite einer großen Wissenschaftlerin.

Christian kam ins Wohnzimmer

und begrüßte Wolfgang freundlich.

Er wollte die anfängliche schlechte Stimmung zwischen

ihnen überwinden und auch Wolfgang nahm sich zusammen.

Sie setzten sich an den Tisch und Joseph füllte die Teller auf. Es gab als Erstes eine Gemüsesuppe. Sie roch ganz wunderbar nach frischen Kräutern und sie schmeckte auch gut. Joseph hatte sie selbst gekocht, denn er war, wenn seine Zeit es zuließ, ein ganz guter Koch. Das Gespräch drehte sich zunächst auch um die Kocherei, denn auch Christian kochte sehr gerne. In seiner Kneipe gab es darum auch nicht nur riesige Hamburger, er bot seinen Gästen auch Gutes vom Grill und feine Kuchen. Wolfgang gestand, dass er, was das Kochen anging, ein Banause war und das bei ihm selten etwas frisch Gekochtes auf den Tisch kam. Eine Soße aus irgendwelchen Kühlschrankresten zu einer Packung Nudeln war das Höchste der Gefühle. Er erzählte, dass Monica ziemlich lecker kochen würde, leider täte sie es viel zu selten. Und da waren sie dann beim Thema des Abends. Monica und ihre Bombini-Projekt.

Christian fragte Wolfgang, ob er auch schon den Film aus der Zukunft über sie gesehen hätte, und Wolfgang verneinte und er erklärte, dass ihn dieser Film nicht interessieren würde. Er sei, so wie er dies sähe, ein typischer Hollywoodschinken, der mit den realen Geschehnissen nichts zu tun habe. Er glaube auch nicht, dass es hilfreich sei ihn sich anzuschauen, ihn interessiere nicht das „was wäre wenn“, sondern das „was ist“. Und die momentane Situation sei seiner Meinung nach viel wichtiger. Er befürchte nämlich, das Monica gerade den Verstand verliere. Sie würde sich völlig verausgaben für eine Sache, die ihr keiner danken würde. Das Bombini sei der falsche Weg. Eine Welt mit freier Energie würde nur zu absoluter Energieverschwendung führen und außerdem zu neuen Waffen. Er fragte Christian, ob er nicht von der Bombe wüsste, die in der Bombini-Technologie verborgen sei. Christian hatte von einer Bombe noch nichts gehört und er glaubte auch nicht daran, dass sie das Erste sei, was die Welt aus der Bombini-Technologie entwickeln würde. Er war von der Idee, das Vakuum als Energiequelle zu nutzen ziemlich begeistert. Damit würden, so sagte er, die ärmsten Länder der Welt aus ihrem Elend gehoben. Wolfgang erzählte ihm darauf hin von Satan Juniors Erfahrungen, die dieser in der Zukunft gemacht hatte und Christian musste zugeben, eine gespaltene Welt war nicht unrealistisch. Er konnte sich auch vorstellen, dass es viele Menschen geben könnte, die sich von der Moderne abwendeten, wenn diese zu einer flächendeckenden Überwachung führen würde. Er wollte auch nicht gerne in einer Welt leben, in der nur noch das Badezimmer privat war. Aber er sah auch die Chancen, die in der Entmachtung der Ölkonzerne und Banken lag, denn er machte diese beiden Mächte für die prekäre Situation verantwortlich in der sich die Erde befand.

Wolfgang wollte diese Entmachtung durch die regenerativen Energien erreichen, ein Bombini schien ihm dafür nicht nötig zu sein. Doch Christian meinte, eine Welt der Bombinis sei doch wirklich wunderbar, man könnte mit ihrer Hilfe das Universum bereisen, die Menschen würden andere Planeten besuchen können und er glaube, dies sei letztendlich die Aufgabe des Menschen. Er sollte das Universum besiedeln. Das hielt nun Wolfgang für gar keine gute Idee, er wollte nicht, dass der Mensch seine Probleme auch noch woanders hin brachte. Er solle lieber erst mal lernen mit dem eigenen Planeten pfleglich umzugehen.

Joseph verfolgte den Austausch an Argumenten

und legte den nächsten Gang auf.

Gellars

Es war ein wunderbarer Rinderbraten mit Kartoffeln und verschiedenem Gemüse. Die Männer bedienten sich aus den dampfenden Schüsseln und Joseph bot einen guten Wein dazu an. Wolfgang lehnte diesen dankend ab, er erklärte, Alkohol schon seit einigen Jahren nicht mehr zu trinken. Er war mit einem Glas Wasser zufrieden. Dann ging es um Monicas Gesundheitszustand. Wolfgang sah ihn aus eigener Erfahrung als gefährdet an. Sie würde sich immer stärker in die Isolation begeben und den Bezug zur Realität verlieren. Er war überzeugt, dies könne nur in einer psychischen Katastrophe enden. Christian sah das Ganze sehr viel gelassener. Kreativität sei kein Wahnsinn. Er würde zwar noch nicht ganz verstehen, worauf ihre Schnibbelfilme hinauslaufen würden, aber aus künstlerischer Sicht seien sie durchaus interessant. Sie würden dem Zuschauer eine typische Fernseherfahrung wiederspiegeln, denn viele Fernsehzuschauer würden stundenlang ohne Plan herum zappen. Doch sie habe wohl einen Plan, denn auch er würde beim betrachten ihrer Filme diese ominöse Stimme vernehmen. Er wüsste zwar auch nicht wer da sprechen würde, aber dies sei nun mal auch das Los des Künstlers, er würde viele Experimente machen müssen um irgendwann eine echte Entdeckung machen zu können.

Wolfgang meinte, die vermeintliche Stimme sei reine Einbildung und er erzählte auch hier von seinen sprechenden Schrauben. Wenn man sich die Sache nüchtern betrachten würde, dann erkenne man, die scheinbaren Zusammenhänge, die sich dort offenbarten, waren reiner Zufall. In seinen Augen sei Monica auf dem besten Wege in die Klapse.

Christian sah das nicht so, er fand es mittlerweile durchaus vorstellbar, dass sich dort eine höhere Intelligenz bemerkbar machte. Er hatte zwar Satan Seniors Angebot abgelehnt für ihn das Rätsel dieser Stimme zu lösen, aber er war durchaus bereit in Josephs Auftrag das Ganze zu erforschen. Er hatte sich, ebenfalls unter der Dusche, einen Plan zurecht gelegt, den er jetzt vorstellte.

Er wollte eine Gruppe von mehreren Leuten verpflichten sich

vor den Fernseher zu setzten und ebenso wie

Monica durch die Programme zu zappen.

Peter Hintze, Angela Merkel

Dabei sollten sie versuchen die Stimme hörbar zu machen.

Jeder wäre dabei so etwas wie ein Programmgestalter. Vielleicht würde einer das Schwergewicht auf Sport, ein anderer auf Politik legen, Ziel sei es aber in erster Linie das Publikum für die Stimme zu begeistern. Die Herausforderung würde dabei lauten: „Wer hat die höchsten Einschaltquoten?“ Sie alle sollten in Konkurrenz zueinander stehen, auch Monicas Zapperei sollte in diesen Wettbewerb treten. Wichtig sei es dann aber, diese unbekannte Stimme einzufangen. Denn, er glaubte nicht, dass Monica alleine diese Stimme einfangen konnte, er glaubte vielmehr, dies könne wahrscheinlich fast jeder. Monicas Verdienst sei es, dass sie diese Stimme entdeckt habe, doch viel wichtiger sei es herauszufinden, wie sie es machte. Denn, das musste er zugeben, die Stimme hatte Humor, Brillanz, Intelligenz und Wahrhaftigkeit.

Wolfgang fand das völlig wahnsinnig.

Er fand es schon schlimm genug, das Monica

auf diesem Trip war, aber jetzt auch noch andere mit

so einem Wahnsinn anzustecken, dass fand er einfach nur unmöglich.

Joseph aber war von der Idee angetan. Ja, so konnte man vielleicht hinter das Geheimnis dieser Stimme kommen, man musste sie selber suchen. Er machte Christian den Vorschlag ihm eine Truppe von acht Mann zusammen zu stellen und dann sollten sie sich gemeinsam auf die Jagt begeben. Er würde ihnen einen eigenen Raum zur Verfügung stellen und dort sollte jeder versuchen eine Stimme wie die in Monicas Filmen hörbar werden zu lassen. Man könnte diese Versuche als Experiment betrachten, an dem interessierte Paradiesbewohner teilhaben konnten. Er würde dafür sorgen, dass die unterschiedlichen Versuche als besonderes Programm gesendet wurde. Er meinte schließlich zu seinen Gästen:

„Ein Versuch ist es immerhin wert.“

Obama postet bewegende Homage an seine Töchter

Wolfgang war entsetzt.

Seiner Meinung nach war das mit der Stimme totaler Schwachsinn, doch Christian meinte dazu nur, er hätte auch Bombinis für Schwachsinn gehalten und jetzt säße er in so einem Ding und würde einen Rinderbraten essen. Er empfahl Wolfgang sich vor den Fernseher zu setzen und sich Monicas Zapperei anzuhören. Das fand Joseph ebenfalls eine gute Idee und so machte er den Fernseher an. Er forderte seine Gäste auf dem Sofa Platz zu nehmen, er würde dann auch den Nachtisch dort servieren. Christian machte sich an dem Fernseher zu schaffen und suchte Monicas Laptopansicht. Und Tatsächlich, sie schaute wieder einmal fern. Ihre Internetseite schien langsam fertig gestellt zu sein, Christian zeigte sie Wolfgang. Sie bestand aus ihren eigenen Filmen und einer großen Vielzahl kurzer Schnibbelfilme.

Christan erklärte den Sinn dieser Seite so:

Nico Rosberg

Wenn ich die Absicht von Monica richtig verstehe, dann will sie ihre eigenen Filme mit den Ausschnitten aus dem normalen Fernsehprogramm so mischen, dass der Eindruck entsteht, ihre Filme seien ebenfalls ein eigener Fernsehkanal. Sie nennt ihn Monalisa Kanal und ihre Gesellschaft heißt Monalisa Power Produktion. Natürlich ist dies ein Kunstgriff, damit will sie ihre eigenen Filme aufwerten. Es ist eine Illusion, die sie dort erschafft. Sie tut so, als sei sie ein eigener Fernsehsender. Ich finde die Idee gar nicht schlecht. Allerdings wird sie diese Internetseite wahrscheinlich nicht ohne Probleme veröffentlicht bekommen, Monica hat offensichtlich keine Ahnung vom Urheberrecht. Aber davon abgesehen ist das Ganze durchaus Kunst. Und damit könnte sie sich vielleicht tatsächlich auch durchsetzen und das Urheberrecht aushebeln. Denn, in der Kunst ist die Kopie durchaus erlaubt. Allerdings wird sie gute Anwälte brauchen.“

Warum macht sie nicht einfach einen Film, setzt ihn ins

Netz und gut ist es?“ fragte Wolfgang leicht genervt.

„Ich finde diesen ganzen Überbau völlig unnötig.“

Nico Rosberg und Mario Theissen beim Grand Prix in Magny-Cours 2006

Sie will Kunst machen. Es geht ihr darum ihre Filme

besonders attraktiv und ungewöhnlich zu präsentieren.

Und dabei hat sie eine Entdeckung gemacht. Die Stimme. Allerdings scheint es schwierig zu sein, diese Stimme einzufangen, denn man hört sie eigentlich nur wenn sie zappt. In ihren Schnibbelfilmen ist sie jedoch nur selten richtig zu hören. Deshalb denke ich, sie muss ihre Zapperei live zeigen, dann versteht man leichter, was sie daran so fasziniert.“

Joseph kam mit einer Schüssel gezuckerter Früchte und Vanilleeis. Er verteilte jeweils eine gute Portion in kleine Schälchen und dann saßen sie zu Dritt vor dem Fernseher und schauten Monicas besonderes Programm.

Monica zappte praktisch ohne Unterlass, nach jedem

gesprochenen Satz schaltete sie das Programm um.

Man hätte jetzt meinen können, dies sei doch sehr anstrengend und nervig, aber nichts davon, sie zappte irgendwie klug, so als wüsste sie was als nächstes kam. Da sagte zum Beispiel eine Frau: „Ich wünsche mir einen günstigen Blumenstrauß.“ Dann lachte einen eine Zeichentrickfigur an und im nächsten Bild flog ein Blumenstrauß der Kamera entgegen mit den Worten: „Blumen, 1,50 € von IKEA!“

Christian klatschte und meinte zu Wolfgang: „Das ist doch wunderbar. Das ist wirklich gut. Und so etwas kommt bei ihr alle Nase lang vor. Ich werde es auf jeden Fall selbst auch ausprobieren. Ich kann mir wirklich vorstellen, das macht den Zuschauern großen Spaß. Gerade weil es Zufälle sind.“

Ich weiß nicht, was Du daran so toll findest.“

Zugunglück

45 Tote bei Zugunglück im Iran

Nun, es ist Kunst. Und Kunst erreicht nicht jeden. Deshalb will ich sie ja in Konkurrenz mit anderen setzen. Die Einschaltquoten werden zeigen, ob sie damit ein größeres Publikum erreichen kann.“

Joseph löffelte sein Schälchen leer und meinte dann: „Man wird es ihr mitteilen müssen, sie muss über dieses Experiment unterrichtet werden, sonst wäre es unfair.“

Wie kann man es ihr denn sagen?“ fragte Christian.

Ich denke, es gibt einen Weg,“ sagte Joseph. „Wir versuchen es einfach mal. Wir beginnen das Experiment am 1. Advent und wir hören Weihnachten auf. Das ist Zeit genug, denn ich denke, 4 Wochen jeden Tag vor dem Fernseher zu sitzen und das Programm zu gestalten, dass ist sicherlich auch ziemlich anstrengend. Ziel ist es, die Stimme zu lokalisieren. Wer dies heraus bekommt, der hat bei mir einen Wunsch frei.“

Wolfgang war alles andere als überzeugt.

Für ihn war das Ganze ein einziger Schwachsinn und er fand die Vorstellung, dass Monica nun wochenlang nicht von der Kiste weg kam überhaupt nicht prickelnd. Aber er wusste auch nicht wie er es verhindern konnte, denn Beide,

Christian wie Joseph waren von ihrer Idee begeistert.

Nico Rosberg

Aktualisiert am 27. November 2016, 16:13 Uhr

Nico Rosberg ist erstmals Formel-1-Weltmeister.

Dem Mercedes-Piloten reichte beim letzten Saisonrennen in Abu

Dhabiein zweiter Platz hinter seinem Teamkollegen und einzig

verbliebenden Konkurrenten Lewis Hamilton,

um sich den Titel zu sichern…

Die Samsung-Republik:

„Sie haben nur mit dem Volk gespielt“

Proteste in Soul gegen die amtierende Präsidentin Eun Park.

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27.11.2016 • 09:03 UhrDie politische Krise in Südkorea spitzt sich zu. Gegenüber RT Deutsch weist Professor Shin Dong Kim in Seoul darauf hin, dass es vor allem um systematischen Einfluss des größten IT-Konzerns in Asien geht: Samsung ist seit Jahren für maßlosen Einfluss auf die Politik bekannt. von Olga Banach – Am Samstag demonstrierten Millionen Koreaner gegen ihre derzeitige Präsidentin Park und die Herrschaft des Samsung-Konzerns. Alles deutet darauf hin, dass die Firma starken Einfluss in die Politik genommen hat. Ein Gespräch mit Shin Dong Kim, einem südkoreanischen Professor für Kommunikationswissenschaften, über die jüngsten Entwicklungen des Skandals um Präsidentin Park….

451° – Merkels echte Freunde – gestern und heute [9]

Published on Nov 25, 2016

In dieser Ausgabe von 451° beschäftigen wir uns mit der

Kanzlerkandidatur von Angela Merkel. „Demokratie lebt vom Wechsel“, sagt

die Regierungschefin selbst, nur im Kanzleramt herrscht offenbar besser Monotonie.

Warum ist Merkel in ihrer eigenen Partei alternativlos geworden? Vielleicht weil die

Kanzlerin über Jahre all ihre Gegner gekonnt ausgespielt hat? Damit

beschäftigen wir uns in der Rubrik „Geschwätz von gestern“….

Lewis Hamilton

Die Israel-Connection erklärt (Teil 2):

Einzelne Akteure und ihre Verbindungen

Published on Nov 26, 2016 – AbsurdistanReporter

 TRUMP!

Im Gespräch mit Wolfgang Eggert

Published on Nov 27, 2016 – NuoViso.TVDonald Trump ist US-Präsident.
NuoViso Moderator Robert Stein ist durch das Land gefahren, um Stimmen
über den Trumpsieg zu sammeln. In dieser Folge ist Robert Stein
im Gespröch mit Buchautor Wolfgang Eggert.

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PET BANNER

Geschichte –

geeinte Lüge des Machtkartells?

[Historisches Grundwissen zur 4. Macht]

Published on Nov 27, 2016

Re-Upload ohne Anspruch auf Vollständigkeit und Fehlerfreiheit, sowie unter

Ausschluss jedweder Gewähr von Seiten des Kanalbetreibers.

Deutschland & Russland in der Ära Trump

Published on Nov 27, 2016

Was bedeutet Trump für das deutsch-russische Verhältnis?

Über dieses interessante Thema sprach Julia Dudnik in Berlin mit dem

führenden deutschen Osteuropaexperten und Publizisten Alexander Rahr.

Er war zum Zeitpunkt der Wahl Trumps gerade zu deutsch-russischen Gesprächen in Moskau und kann uns aus erster Hand berichten, wie die Fachleute auf die Nachricht reagieren und gibt uns seine Einschätzung des weitere Fortgangs der internationalen Beziehungen. Auch zum voraussichtlichen Wechsel des deutschen Außenministers Steinmeier in das Amt des Bundespräsidenten und mögliche Nachfolger haben wir ihn im Bezug auf das Verhältnis zu Russland befragt.

Ein Video im Rahmen unserer Sonntags-Politreihe Russland.direct

mit Julia Dudnik, eigene Homepage unter http://www.rus

Festlich Herren

ANOMALIST – EINE ANOMALIE IM SYSTEM

Published on Nov 27, 2016

 

FORTSETZUNG folgt!