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 Schlange in Toilette

Dieser Fund ist wahrlich nichts für

Menschen mit schwachen Nerven.© itsVision.tv

Machtelite jagt Stars: Kanye West

zwangspsychiatrisiert, James Woods & Bruce Willis bedroht

Published on Nov 30, 2016

Ursula Haverbeck – Verden am 21.11.2016

Published on Nov 23, 2016

Nach einem sehr langen Verhandlungstag fiel die Nachbesprechung in gemütlicher Kaffeerunde etwas

kürzer aus als sonst. Jedem ist es verständlich, daß unsere große Deutsche, Verfechterin der Wahrheit,

im stolzen Alter von 88 Jahren nach so einem Tag etwas Ruhe nötig hat. 2 Jahre und 6 Monate

lautet das Urteil der Inquisition, welches zum Hohn auf das Deutsche, „im Namen des

Volkes“ verkündet wird. Der Kampf geht nun erst recht weiter.

Ich gehe mit gutem Beispiel voran:

Wolfgang und Gustav blieben in der

Küche allein zurück, Gertrud ging in ihr Bett.

Die beiden Männer saßen eine Weile schweigend da.

Dann fragte Gustav, ob Wolfgang nicht ein Bierchen wolle, er hätte jetzt noch Lust auf eines. Wolfgang war zwar nicht besonders begeistert, denn er lehnte Alkohol ab, aber seinem Großvater zuliebe sagte er Ja. Johann bot an, die Korken zu öffnen. Gustav gab ihm eine Flasche und schaute sich das Ganze an und er kam zu dem Schluss, der Typ war geschickt. Er löste den Korken ohne Mühe mit den Fingern. Er ließ ihn auch die zweite Flasche öffnen und stellte die Gläser vor ihn. Er wollte jetzt sehen, ob der Roboter auch ein ordentliches Glas Bier einschenken konnte. Und tatsächlich, es gelang ihm ohne zu tropfen oder etwas zu verschütten. Mit dem Kerl war ja vielleicht wirklich etwas anzufangen.

Wahlen in Italien und Österreich:

Schwarzer Sonntag für die Kanzlerin?

Kein bisschen schlauer: Heutige Kriegspropaganda…

| 20. November 2016 | www.kla.tv/9410   

Monalisa TV – NACHRICHTEN und

INFORMATIONEN für AUSGESCHLAFENE

miluchalibre.comHi, I do think this is an excellent website. I stumbled

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Money and freedom is the greatest way to change, may

you be rich and continue to help others.

Wolfgang stieß mit seinem Großvater an

und beglückwünschte ihn noch mal zu der Urkunde.

Sein Großvater war tatsächlich sehr stolz darauf. Im Paradies gab es nun mal kein Geld, an dessen Menge man vielleicht ablesen konnte wie erfolgreich man war. Im Paradies wurde dies über Auszeichnungen geregelt. Es gab Gute und Bessere. Er wollte gerne zu den Besseren gehören. Damals auf der Erde hatte er nur selten an so etwas gedacht. In der DDR gab es oft Auszeichnungen, aber sie waren selten individuell, in erster Linie ging es immer nur um die Gruppenleistung. Jedes Kollektiv hatte aber auch Leute, die es mitschleppen mussten. Sicherlich, sie hatten alle Arbeit gehabt und ein auskömmliches Leben geführt, aber individuelle Leistung wurde selten belohnt. Im Paradies war es anders, da wurde sehr auf den Einzelnen geschaut. Jeder sollte möglichst an dem Platz stehen, wo er sich am Besten entfalten konnte. Man war automatisch bestrebt sein Bestes für die Gemeinschaft zu geben. Ja, es war wirklich ein schönes Leben. Auf der Erde sah das natürlich ganz anders aus. Dort gab es nicht nur Mord und Totschlag, es gab auch jede Menge Korruption und Machtmissbrauch. Wenn er nur an diesen Honneker dachte, er und seine Leute waren doch einfach nur vernagelt gewesen. Dabei funktionierte das mit dem Sozialismus doch so einfach. Man musste nur erkennen, das Geld war das Problem. Im Paradies merkte man erst wie überflüssig es war. Im Grunde war nämlich alles nur eine Frage der guten Organisation. In seiner Kooperative lief das wirklich genau richtig. Sie ernährten sich selbst und die Stadt. Und die Stadt schenkte ihnen dafür alles was man auf einem Dorf nicht hatte. Es gab auch keinen wahnsinnigen Reichtum, den man beneiden musste. Hier waren wirklich alle reich. Wenn er ein feiner Herr sein wollte, dann brauchte er nur zu einem Herrenausstatter zu gehen. Aber er wollte ja gar keinen Smoking, also hatte er auch keinen. Aber er hatte sich einen guten Anzug machen lassen, den trug er schon mal wenn er Feiertags in die Kirche ging. Dort hin begleitete er seiner Frau. Sie war immer schon sehr fromm gewesen und sie es wünschte sich sehr. Also ging er mit ihr mit. Doch ihm war nicht ganz klar zu welchem Gott da eigentlich gebetet wurde. Er hatte immer gedacht, der Erschaffer des Paradieses wäre der liebe Gott. Doch hier war Joseph der Herr. Er hatte sich das Bombini erbaut, wie, das wusste er selbst nicht mehr. Gustav wusste von seiner Unsicherheit, was seine eigene Herkunft anging. So hatte er sich jedenfalls einen Gott nie vorgestellt, denn Joseph war doch im Grunde ein ganz normaler Mann.

Sie tranken ihr Bier aus und machten anschließend in der Küche das Licht aus um zu Bett zu gehen. Johann saß auf seinem Platz und die Hunde lagen gemeinsam auf Hassos Decke.

Gustav klopfte Wolfgang noch auf die Schulter und meinte,

er sei wirklich sehr froh, dass er da sei.

Flüchtlings-Satire zu Bundespresseball

Flüchtlings-Satire zu Bundespresseball löst Wirbel aus

Bundesgerichtsentscheid: Krieg wird zur Privatsache

| 29. November 2016 | www.kla.tv/9449

Morgen könne er beim Schlachten helfen.

Wolfgang war darüber nur bedingt begeistert.

Klar, er aß gerne Fleisch, aber ein Tier zu töten, das war ihm gar nicht recht. Aber was sollte er machen, so war das Leben auf dem Land nun mal. Er wünschte seinem Großvater Gute Nacht und stieg die Treppe zum Dachboden hinauf. Er betrat den dunklen Raum und wäre fast über den Fernseher gestolpert, der auf dem Boden stand. Er suchte den Lichtschalter, doch als er ihn betätigte, tat sich nichts. Ja, das Licht war in diesem Hause ein kleines Problem. Er suchte das kleine Lämpchen, welches auf dem Tischchen neben dem Gästebett stand. Er würde seinen Großeltern wohl ein Paar Lampen besorgen müssen. Er dachte, wenn er eine Werkstatt hätte, dann könnte er die sogar selber bauen. Dazu hatte er erheblich mehr Lust als zum Schlachten. Vielleicht konnte er sich ja drücken, indem er vorschlug sich um die Elektrik des Hauses zu kümmern. Er zog sich aus und nahm das T-Shirt, welches ihm sein Großvater gegeben hatte und stieg ins Bett. Eine eigene kleine Werkstatt, dass wäre wahrlich sein Traum. Das Leben im Paradies war wirklich wunderschön. Es war ein Ansporn sich auf der Erde als nützlich zu erweisen. Nur so hatte man eine Chance auf Aufnahme ins Paradies. Von der Wiedergeburt wollte er so langsam nichts mehr wissen. Er würde jedenfalls gerne mal ein paar Jahre hier verbringen. Wenn es dann irgendwann zu langweilig werden sollte, dann konnte man ja immer noch auf die Erde. Der Gedanke, das Paradies zu einem Erholungsheim zu machen, der gefiel ihm. Keine absolute Unsterblichkeit mehr. Jeder musste irgendwann wieder zurück auf die Erde. Wenn das allen Menschen klar würde, dann hätten sie auch ein größeres Interesse daran für eine gute Zukunft zu sorgen, denn diese Zukunft würde ihre Gegenwart. Im Moment war es doch so, viele dachten: „Nach mir die Sinflut.“ Viele schauten einfach nicht über den Tellerrand hinaus. Es war ihnen schlicht egal, ob es in 100 oder auch nur 50 Jahren einen dramatischen Klimawandel geben würde. Sie lebten nur für ihren aktuellen Profit. Zur Zeit trieben es die Banker und Ölmultis besonders schlimm. Sie diktierten den Politikern die Gesetze. Aber nicht nur die, auch die anderen Industriekreise saßen mit ihren Lobbyisten an den Schaltstellen der Macht. Dieser Kanzler Schröder war auch so eine große Enttäuschung. Jetzt wollte er bei Gasprom sein Geld verdienen. Da wurde einem endgültig offenbar in wessen Interessen er regiert hatte. Der Mann war einfach ein großes Arschloch, ein Genosse ohne Gewissen. Er hatte die HartzIV-Reform durchgeführt und die war wirklich schlimm. Sie beeinflusste den ganzen Arbeitsmarkt. Jetzt gab es immer mehr Leiharbeit zu Dumping-Löhnen, die HartzIV-Empfänger wurden erpresst. Wenn sie nicht bereit waren einen Scheißjob zu Scheißkonditionen zu machen, dann wurde ihnen das Geld zum Leben gestrichen. Er hatte sich das ja eigentlich ganz anders vorgestellt. Er hatte gedacht, mit der Reform würde den arbeitslosen Menschen wirklich geholfen. Stattdessen war es aber vor allen Dingen so, die Arbeitsbedingungen und Entgelte wurden für den unteren Rand der Gesellschaft einfach nur schlechter. Auch die Mittelschicht war bedroht. Und die Reichen sahnten ab. Sie machten sich die Taschen voll und drangen auf immer unverschämtere, Steuerprivilegien. Sie bauten sich ihre eigene Parallelwelt auf. Sie verabschiedeten sich aus der Solidargemeinschaft.

Dabei sah man ja hier im Paradies, ein Leben für alle

in Harmonie und Glück war durchaus keine Utopie.

Flugzeugabsturz Kolumbien

Überlebendem Torwart droht Verlust beider Beine

Donald Trumps Außen- und Sicherheitspolitik

– Wolfgang Gehrcke und Reiner Braun

Published on Nov 30, 2016

Vieles ist in den letzten Wochen und erst recht nach

seiner Wahl über Donald Trump geschrieben und spekuliert worden:

Der nächste Tag brachte wieder zunächst etwas Regen,

aber als Wolfgang aufstand und hinunter ging, da

schaute schon wieder die Sonne heraus.

Er hatte lange geschlafen und in der Küche war niemand. Er nahm sich einen Kaffee, der in einer Thermoskanne auf dem Tisch stand und ging damit vor die Tür. Von den Hunden war nichts zu sehen. Er ging in den Stall und auch hier war niemand. Die Schweine waren draußen und die Kühe befanden sich auf der Weide, hinter dem Haus. Er ging wieder zurück und schaute im Garten nach, da war seine Großmutter und kümmerte sich um den Kohl. Er musste auch raus und in den Schuppen. Johann stand neben ihr und wartete darauf, dass die Schubkarre gefüllt war.

Keo Woolford, tot, gestorben, Regisseur

Er grüßte seine Großmutter und

gab auch Johann einen Klopfer auf die Schulter.

Merkels Gäste- Kinder gezielt töten – abartige

Anschlagspläne einer muslimischen WhatsApp Gruppe

Published on Nov 30, 2016

+++ Neuigkeiten von Merkels eingeladenen Fachkräften +++

Der Schlachter kommt gleich, ich hoffe Gustav ist dann wieder zurück.“

Wo ist der denn? Und wo sind die Hunde?“

Die sind mit ihm auf dem Trecker mit. Haben sich total gefreut. Er will noch mal auf das Feld, aber er wollte schnell wiederkommen.“

Sag mal, Oma, soll ich Euch nicht ein paar Lampen machen? Irgendwie habt Ihr zuwenig Licht. Ich wäre gestern Abend fast gestolpert.“

Ja, in der guten Stube könnte ich auch noch Licht gebrauchen.“

Ich könnte sie selber bauen, ich bräuchte nur etwas Platz zum arbeiten.“

Schau mal in der Werkstatt Deines Großvaters nach, die grüne Tür, auf dem Hof.“

Die Schubkarre war endlich voll

und Johann zog sie zur Scheune.

Nicole Kidman

Der deutsche Starfotograf Peter Lindbergh hat für

den neuen Pirelli-Kalender starke Frauen mit Persönlichkeit fotografiert. 

Die Wahrheit, was wirklich passierte und was in der Zeitung stand

Published on Nov 30, 2016

Wolfgang ging hinterher und auch seine Großmutter kam mit.

Sie steckte das Gartenmesser in den Holzpfahl des Gartenzaunes

und putzte sich die Hände an der hellblauen Schürze ab.

Hast Du denn schon gefrühstückt?“

Ich bin gerade erst aufgestanden, ich weiß

auch nicht warum ich heute so lange geschlafen habe.“

Sie gingen zur grünen Tür und Wolfgang trat ein. Das war ja eine richtig schöne, kleine Werkstatt! Hier konnte man schon das eine oder andere zu Wege bringen. Er suchte das Werkzeug und fand es ordentlich an der Wand. Er brauchte eigentlich nur etwas Kabel, ein bisschen Schrott, eine Fassung natürlich und Energiesparlampen. Obwohl, Strom war hier ja unbegrenzt vorhanden, da war es eigentlich egal. Und dann lieber keine Energiesparlampen. Sie waren einfach zu giftig.

Er ging zu seiner Großmutter und fragte sie wo man denn Elektromaterial bekommen könnte. Sie meinte die Kooperative habe auch Handwerkerkram. Ansonsten gab es solche Dinge halt in der Stadt.

Sie stellte ihm ein Frühstücksbrettchen hin und reichte ihm das Brot. „Willst Du Marmelade, ich habe sehr leckere Selbstgemachte.“ Das war natürlich eine echte Alternative. Er ließ sich ein Glas Erdbeermarmelade geben. Johann kam aus dem Schuppen zurück und meldete, dass er den Kohl aufgestapelt habe. Er setzte sich an seine Station und wartete auf seinen nächsten Auftrag. Wolfgang hätte ihm ja gerne sein Brot probieren lassen, aber damit konnte Johann tatsächlich gar nichts anfangen. Wolfgang goss sich noch etwas Kaffee nach und schaute seiner Großmutter beim Stricken zu. Das Vorderteil war nun fast fertig.

Dann sagte er: „Ich denke, ich fahre mal zur Kooperative. Ich bin schnell zurück.“

Mach das, Du brauchst auch nicht unbedingt beim Schlachten zu helfen, Johann ist ja da. Mach Du nur die Lampen.“

Wenn es in Ordnung ist. Ich werde Euch

ein paar ganz ausgefallene Lampen machen.“

Honigmann-Nachrichten vom 30. Nov. 2016 – Nr. 978

Der Honigmann

Wolfgang machte sich also mit seinem Transporter auf zum Nachbarort.

Die Straße war nach dem Regen relativ sauber und er kam schnell voran. Er sah die Endhaltestelle, es stiegen gerade Leute in die Bahn ein. Damit könnte er zur Not auch fahren, den Transporter brauchte er eigentlich gar nicht unbedingt. Er sah einen Park and Ride-Parkplatz und einen Autoverleih. Er beschloss seinen Transporter durch ein anderes Modell auszutauschen. Er fuhr auf den Parkplatz und stellte den Wagen ab. In einer kleinen Bude saß ein Typ und las in einem Buch. Er bemerkte Wolfgang und legte das Buch zur Seite. Autoaustauschen war kein Problem. Er ging mit Wolfgang zum Transporter und überprüfte den Zustand. Alles O.K. Dann zeigte er auf eine Reihe von Autos und sagte: „Such Dir einen aus.“ Wolfgang ging die Autos entlang und fragte: “Habt ihr auch Elektrofahrzeuge?“

Davon habe ich nur diesen einen hier, die Autos sind noch selten und zudem sehr begehrt. Der hier ist aber ein ganz normaler Wagen, fährt auch ganz leise und verbraucht nur relativ wenig Strom. Wird in China gebaut.“

Und die anderen sind alle mit Wasserstoffmotoren?“

Adolf Hitler – A Woman’s Struggle

Published on Nov 29, 2016

Alle umgerüstet. Der hier ist ganz toll.“ Der Mann zeigte auf einen Austin Martin. „Ist schon ein älteres Modell, aber ganz wunderbar. Damit fühlst Du Dich wie ein Prinz.“

Ich will dann doch lieber den Chinesen ausprobieren, hier auf dem Land braucht man keinen Austin Martin. Außerdem ist jetzt bald Winter und da ist ein Zweisitzercabrio vielleicht doch nicht ganz das Richtige.“

Ganz wie Du willst. So schlecht ist der Chinese auch nicht. Das Ladekabel ist in der Seitentür. Kennst Du Dich mit den Fahrzeugen aus?“

Ich bin auf der Playstation schon alles gefahren. Nur keinen Chinesen.“

Er stieg in das Auto und wunderte sich. Es sah ein bisschen karg innen aus. Aber was machte das schon, Hauptsache es war elektrisch.

Er gab Gas und sogleich reagierte das Auto, es war verrückter

Weise nichts zu hören, daran musste man sich erst mal gewöhnen.

Nach Angriff auf syrische Armee erklären USA offiziell:

„Wir dachten es war der Islamische Staat“

Bildquelle: US air force
Bildquelle: US air force
30.11.2016 • 17:55 Uhr – Im Zuge eines Luftangriffs der US-geführten Anti-IS-Koalition
gegen die syrische Armee, bei der 60 Soldaten starben, haben die USA die Bombardierung
mit der Erklärung verteidigt: „Wir dachten es war der Islamische Staat“. Mit dieser
Aussage umgeht Washington Anschuldigungen, wonach die Luftschlägen
den Tatbestand eines Kriegsverbrechen erfüllen.

Er bog zur Kooperative ab und

schon stand er wieder auf einem Parkplatz.

Hier standen vor allen Dingen Traktoren. Er betrat den Laden und staunte nicht schlecht. Hier gab es ja wirklich fast alles. Er ging durch die Gänge und wurde fündig. Kabel in verschiedenen Dicken. Er fand auch einfache Fassungen. Dann ging er zu den Leuchtmitteln. Es gab hier jede Menge an Glühbirnen, Energiesparlampen sah er nirgendwo. Er ließ sich von einem Mitarbeiter die Stecker zeigen und schon war er fertig. Aber natürlich ging er nicht sofort wieder, er wollte sich gerne noch etwas umschauen. Hier gab es wirklich alles was man so als Landwirt brauchte. Er entdeckte große Metallnägel. Das könnte was für ihn sein. Er hatte gesehen, sein Großvater hatte einen Elektroschweißer in seiner Werkstatt. Die Nägel könnten den Lampenschirm und die Halterung ergeben. Er nahm sich eine große Packung. Dann sah er eine Dose Klarlack und er tat auch diese in sein Körbchen. Damit ging er zum Wagen und legte die Sachen auf den Beifahrersitz. Dann brachte er das Körbchen zurück und verabschiedete sich von dem Mitarbeiter. Der räumte gerade etwas in einem Regal zusammen. Er schien diese Arbeit gerne zu tun. Freundlich wünschte dieser ihm einen angenehmen Tag.

Wolfgang ließ das Auto an und setzte zurück.

Es war wirklich sonderbar nicht zu bezahlen, aber man konnte sich daran gewöhnen. Es war so ein ganz anderes Gefühl. Man fragte sich plötzlich, ob es dem Mitarbeiter in dem Laden auch gut ging. Aber ganz offensichtlich ging es dem Typen gut. Zumindest hatte er den Eindruck gemacht. Irgendwie schien es hier so zu sein, dass immer der Richtige an der richtigen Stelle war. Das war wirklich eine unglaublich komplizierte Aufgabe. Wie viel Leute arbeiteten hier wohl beim Arbeitsamt? Ja, so etwas gab es. Dort konnte man hingehen um sich beraten zu lassen. Dort wurden einem Angebote gemacht. Nur Geld bekam man da nicht, denn hier brauchte niemand Geld. Hier brauchte man einfach nur eine passende Aufgabe, der Rest lief dann meistens wie von selbst.

Er hatte ja auch schon mal Erfahrungen

beim Arbeitsamt in Köln gemacht. 

WAHNSINN: IS-KÄMPFER ARBEITETE

BEIM VERFASSUNGSSCHUTZ | ISLAMISIERUNG DEUTSCHLANDS

ZERBERSTER

Dieser Laden war für ihn eine totale Enttäuschung. Wirkliche Hilfe bei der Stellensuche bekam man dort nicht. Und die Angebote passten nie. Er hatte sich darum einen Leiharbeiterjob gesucht. Da wurde gar nicht so schlecht bezahlt, er verdiente mehr als früher bei der KVB, den Kölner Verkehrsbetrieben. Und die Arbeit war sehr abwechslungsreich, man kam wirklich zu den unglaublichsten Baustellen und Firmen. Er hatte auch ein, zwei mal schwarz gearbeitet, aber das waren unmögliche Jobs gewesen. Damals war es ihm finanziell wirklich schlecht gegangen. Und, dann noch der feuchte Keller. Das war wirklich nicht einfach gewesen. Irgendwann hatte er dann aber richtiges Glück gehabt und er bekam einen Job bei Siemens auf dem Testring. Dort hatte er schon mal hin gewollt, aber damals fehlte ihm das Auto, um dort hin zu kommen. Bis vor wenigen Jahren hatte er alles immer mit dem Rad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erledigt. In einer Stadt ist ein Fahrrad sehr schnell, wenn man an den vielen Stau dachte. Doch nun war er aus dem Keller raus, er hatte ein Auto und einen ganz guten Job. Seit ein paar Monaten war er sogar endlich schuldenfrei. So schlecht ging es ihm mittlerweile wirklich nicht mehr. Trotzdem war sein Leben auf der Erde mit dem Leben im Paradies nicht zu vergleichen. Hier war man wirklich frei. Da störte es irgendwann auch gar nicht mehr, dass das Paradies begrenzt war. Es war groß genug für seine Wünsche. Er hätte hier wirklich gerne ein kleines Häuschen, einen Garten, eine Metallwerkstatt und einen Berg an Metallschrott. Damit würde er kreativ werden. Er würde die Dinge mit neuer Funktion versehen, er würde wahrhaft recyclen. Und mit Lampen würde er anfangen.

Er bog auf dem Hof ein und sah Mirage und Hasso zu ihm laufen. Sie waren also wieder da.

Na, da bist Du ja, wie war Dein Ausflug?“

Oh wir waren Traktor gefahren und dann konnten wir über das Stoppelfeld rennen, es war wunderbar. Und Du, wo warst Du, ohne mich?“

Ich war etwas besorgen, wäre ganz langweilig für Dich gewesen.“

Du hast ein anderes Auto?“ Mirage schnüffelte an den Reifen.

Das ist ein chinesisches Elektroauto. Ich denke, für uns zwei ist es groß genug. Es hat einen großen Kofferraum, man kann also etwas transportieren. Ist nicht gerade der schönste Wagen, aber es verbraucht wenig.“

Ich will aber jetzt nicht weg, das Schwein wird gerade geschlachtet. Das wollen wir uns unbedingt ansehen, vielleicht fällt ja was für uns ab.“

Na, dann geh mit Hasso,

der wartet schon auf Dich.“

MENSCHEN SIND DAS LETZTE! –

BLACK FRIDAY 2016 | ZERBERSTER

Published on Nov 30, 2016

Wolfgang ging in die Werkstatt und legte seine Besorgungen

auf die Werkbank. Er machte Licht an. Auch hier konnte

man die Lichtsituation noch entscheidend verbessern.

Er ließ die Tür offen stehen um mehr Licht hineinzulassen. Er schaute sich in einem Haufen von alten Gerätschaften um. Sein Großvater schmiss offensichtlich auch nichts weg. Er fand eine alte Eisenkette, er fand ein altes Teelicht, er fand verrostete Metallstücke, denen man nicht mehr ansah, wozu sie mal gedient hatten. Sein Großvater würde es sicherlich wissen, aber er selbst sah in den Dingen nur den wunderbaren Rohstoff. Metall ließ sich immer wieder bearbeiten. Es musste schon wegrosten, ansonsten war Metall kein Müll.

Er ging in die Küche um sich zurück zu melden.

Seine Großmutter war gemeinsam mit Johann damit beschäftigt, das Fleisch zu Wurst zu kochen. Da wollte er Beide nicht bei stören und so ging er zurück in die Werkstatt und begann sich dort auszubreiten. Er suchte sich das notwendige Werkzeug zusammen und er legte das Teelicht auf die Werkbank. Er würde daraus als Erstes eine ganz einfache Hängelampe machen.

Joseph stand relativ früh auf und schaute in seinen Hals.

Der war offensichtlich wieder in Ordnung.

BEWEIS: FLÜCHTLINGE

ÜBERSCHWEMMEN WEITERHIN EUROPA

ZERBERSTER

Er zog sich einen Anzug an und machte sich nach einem kurzen Frühstück auf in sein Büro. Die Akte von Steve Jobs hatte er dabei. Er hatte sich dazu entschlossen, diesem Mann eine Chance zu geben. Allerdings würde es noch etwas dauern, bis er ins Paradies kommen würde. Zum Einen war seine Krankheit noch nicht so weit fortgeschritten, dass er in Kürze versterben würde, zum Anderen würde er wohl auch einige Wochen in der Hölle verbringen müssen. Die Sache mit den schlechten Arbeitsbedingungen für die Chinesen war kein Kavaliersdelikt. Wahrscheinlich würde er zu Zwangsarbeit verdonnert, dies jedoch zeitlich begrenzt. Letztendlich genau so lange, wie er brauchte um zu erkennen, wie scheiße es war, wenn man gezwungen war einen Scheißjob zu machen, um dennoch nicht davon leben zu können. Das war wichtig, wenn er im Paradies die richtige Einstellung haben sollte. Hier hatte niemand einen Scheißjob. Wenn jemand eine Firma aufbauen wollte, dann war die erste Bedingung, es mussten attraktive Jobs dabei herum kommen. Sicherlich Platinen zusammen zu löten, das war nicht jedermanns Sache, aber wenn die Stimmung unter den Kollegen gut war, wenn es genügend Pausen gab, wenn die Arbeit möglichst abwechslungsreich war, wenn sie auch Eigenverantwortung mit sich brachte, wenn am Ende alle an dem Erfolg teil hatten, wenn die Produkte gut, ja sehr gut waren, dann fand man auch im Paradies Menschen, die diese Produkte herstellen wollten.

Joseph fand die Appel Produkte sehr gut,

sie waren innovativ und sahen gut aus.

Donnerstag live um 10 Uhr:

Putins jährliche Ansprache vor Föderationsrat

Donnerstag live um 10 Uhr: Putins jährliche Ansprache vor Föderationsrat - mit deutscher Übersetzung

Am 1. Dezember hält der Präsident der Russischen Föderation, Wladimir Putin, seine
traditionelle Ansprache vor dem Föderationsrat. Der Pressesprecher des russischen
Staatschefs, Dmitri Peskow, hat angekündigt, dass es „vom Inhalt her eine
besondere Rede“ sein wird. RT Deutsch überträgt die Ansprache aus
dem Georgssaal des Moskauer Kremls mit
deutscher Simultanübersetzung.
Der Live-Stream beginnt um 10.00 Uhr deutscher Zeit.

Steve Jobs wusste, was seine Kunden wollten und er wurde von der Idee getrieben, wirklich zukunftsweisend zu sein. Joseph hofft, die Möglichkeiten des Paradieses würden ihn dazu animieren, auch für die Paradiesbewohner solch interessante Produkte auf den Markt zu bringen. Er würde ihn auch mal mit zum Roboterplaneten nehmen, vielleicht konnte er da ja noch etwas lernen. Jedenfalls würde er die Akte mit dem Vermerk versehen: „Paradiestauglich“. Allerdings mit der Einschränkung: „Zwangsarbeit zum Zwecke der Weiterbildung.“

Christian war ebenfalls früh aufgestanden und joggen gegangen. Auf dem Weg holte er ein paar Brötchen und nach dem gemeinsamen Frühstück machte auch er sich auf den Weg zu seinem Arbeitsplatz. Langsam begann er seinen Vorstoß mit dem Wettbewerb zu bedauern. Worauf hatte er sich da nur eingelassen? Jetzt war er gezwungen den ganzen Tag fern zu sehen. Und dann noch nicht mal schön entspannt auf einem Sofa. Die Zapperei war total anstrengend, man musste die ganze Zeit unglaublich gut zuhören, und jede Menge Entscheidungen treffen. Wann war der richtige Zeitpunkt für die nächste Umschaltung? Wen ließ man ausreden, wen zappte man weg? Wie bekam man es hin, dass der ständige Programmwechsel nicht nervig wurde?

Er schaute sich die Arbeit seiner Kollegen an und hatte den Eindruck, sie machten es irgendwie besser. Zwar redete bei ihnen der Fernseher nicht, aber es war dennoch unterhaltsam. Michael zum Beispiel, ein junger Mann, der normalerweise im Kontrollzentrum arbeitete, er war dort für die Fernsehprogramme in Polen zuständig, hatte sich für eine Mischung von Zeichentrickserien entschieden. Das war schon von Hause aus lustig. Er versuchte, wie er erklärte, die Zeichentrickfiguren über die Programmgrenzen hinweg miteinander reden zu lassen. Noch waren seine Erfolge bescheiden, aber immerhin, er hatte ein klares Ziel.

Christian jedoch wusste immer noch nicht so richtig wie er weiter vorgehen sollte. Einfach nur die Programme herunter zu zappen, das reichte offensichtlich nicht. Auch die Ein-Satz-Methode, die bei Monica wundersamer Weise gut funktionierte, die führte bei ihm nur zu Kopfschmerzen.

Dennoch glaubte er daran mit dieser Zapperei eine Art Marktlücke befriedigen zu können. In Dönerbuden zum Beispiel. Dort hing fast immer auch ein Fernseher herum, auf dem irgendein Programm lief. Der Budenbesitzer hantierte ab und zu an der Fernbedienung und versuchte einen Sender zu finden, der für seine Gäste interessant sein konnte. Meistens landete er bei irgendeiner Sportübertragung. Wenn dieser Budenbesitzer nun die Möglichkeit hätte, diese Programmsuche einem anderen zu überlassen, dann würde er dies sicherlich tun.

Joschuas Programm, das aus Politikmischmasch bestand, würde sich

vielleicht für ein Bistro eignen, in dem überwiegend

politisch Interessierte zu Gast waren.

NWO / Die Zerstörung der Familie !

Published on Nov 29, 2016

Bald würde es überall Fernseher im

öffentlichen Raum geben, die Entwicklung war absehbar.

Christian hatte schon Bildschirme in Straßenbahnen gesehen. Dort wurde meistens Werbung in eigener Sache gemacht. Aber warum sollte auf diesen Bildschirmen nicht ein Zeichentrickfilm laufen, anschließend die Nachrichten, dann einige Einkaufstipps, sprich Werbung?

So würde die vielleicht lange Fahrt für die

Fahrgäste nicht so langweilig sein.

Am Wochenende erneut mehr als 170 illegale Grenzüberschreitungen … und 3,5 Millionen warten noch in der Türkei

Nach Angriff auf syrische Armee erklären USA:

„Wir dachten es war der Islamische Staat“

Published on Nov 30, 2016

Im Zuge eines Luftangriffs der US-geführten Anti-IS-Koalition gegen die syrische Armee im

September haben die USA die Bombardierung mit der Erklärung verteidigt: „Wir dachten es

war der Islamische Staat“. Mindestens 60 syrische Soldaten starben bei diesem Zwischenfall.

Mit dieser Aussage umgeht Washington Vermutungen, wonach es sich bei den Luftschlägen

um ein Kriegsverbrechen handeln könnte.

Mehr auf unserer Webseite: https://deutsch.rt.com/

Mit solchen Gedanken setzte er sich auf seinen

Fernsehsessel und nahm die Fernbedienung in die Hand.

Als Erstes ging er zügig von Programm zu Programm und schaute, was gerade lief. Dann sammelte er sich und begann mit seiner Zapperei. Heute musste es ihm unbedingt gelingen wenigstens drei hintereinander folgende Szenen zu produzieren, die einen gemeinsamen, neuen Sinn ergaben. Und er hatte tatsächlich Glück, denn schon sein erster Versuch gelang.

Zuerst war da ein Nachrichtensprecher, der eine neue Hühnerhaltungsvorschrift bekannt gab, dann sah er auf dem nächsten Sender einen Zeichentrickfilm in dem gerade mehrere Hühner und ein Hahn zu sehen waren. Der Hahn sprach: “Ohne mich seid ihr alle ohne Beschützer!“ Und auf dem folgenden Programm sah man eine Werbung, in der gerade ein junger Familienvater seiner Tochter ein Frühstücksei aufklopfte. Das war doch schon mal ein kleiner Erfolg, dachte Christian und er zappte mit größerer Zuversicht weiter. Vielleicht war es wirklich nur eine Frage der Zeit. Er musste einfach konzentriert bei der Sache bleiben und es immer wieder versuchen.

Anton saß ebenfalls wieder vor seinen Bildschirmen

und schaute sich Monicas Programm an.

Noam Chomsky: Das Propagandamodell &

die Volkswirtschaft der Massenmedien – Teil 1

Published on Nov 30, 2016

Das folgende Video ist eine Übersetzung und Synchronisierung eines Vortrags, den Prof. Noam

Chomsky an der University of Wisconsin am Abend des 15. März 1989 gehalten hat. Darin

stellt er das Propagandamodell vor und erklärt anhand zahlreicher Beispiele aus der

Berichterstattung über auswärtige Angelegenheiten, wie Propaganda

und systemischer Bias in den Massenmedien wirken.

Welcome to Florida

Sie begann ihre Sendung mit einem kurzen Durchgang

durch alle Programme, dann ging sie auf ihre

Internetseite und zeigte erst mal

einen Schnibbelfilm.

(„Wer hat’s mitgekriegt?“)

Es war ein Zusammenschnitt des Vortages. Sie hatte drei verschiedene, jeweils 5 Minuten dauernde Filme gemacht, wovon sie jetzt erst mal den Ersten zeigte. Er war ganz lustig, aber nicht umwerfend. Dennoch, die Idee solche Einlagen zu machen war nicht schlecht, gab es einem doch die Möglichkeit sich an den gestrigen Tag und seine Themen zu erinnern. In ihrem Schnibbelfilm spielte ein Weihnachtsmann die tragende Rolle, schließlich hatte die Adventszeit gerade begonnen. Danach ging sie wieder in das aktuelle Programm und zappte eine Weile nach der Ein-Satz-Methode. Es gab zwei, drei gute Aneinanderreihungen doch dann schien der Fernseher zu schweigen. Also entschied sie sich einen ihrer eigenen Filme zu zeigen. Es ging darin um die Schwerelosigkeit. Wie bei fast all ihren Physikfilmen stand sie dabei vor ihrer Tafel und erklärte die Grundlagen. Das machte sie jedoch ohne lehrerhaft zu wirken. Ihr Film stand auch nicht alleine, sondern war in Fernsehschnipsel eingebettet. Anton fand den Film gar nicht schlecht. Es war zwar vielleicht nicht ihr Bester, aber so ein bisschen Physik am Morgen, warum nicht? Danach ging Monica wieder ins aktuelle Programm und verfolgte eine Weile die Rede eines Grünenabgeordneten im Bundestag. Es ging um eine neue Hühnerhaltungsvorschrift. Sie ließ den Redner ausreden, doch als danach ein CSU-Abgeordneter an der Reihe war, da schaltete sie um. Auf dem nächsten Programm liefen gerade die Nachrichten, auch die ließ sie bis zum Ende laufen, danach ging sie weiter und begann wieder mit der Jagd nach der Stimme. Dazu wendete sie die Ein-Satz-Methode an. Bei ihr klappte das wirklich erstaunlich gut. Anton zählte mit und kam auf sechs zusammenpassende Schnipsel. Er sah Monica gebannt vor ihrem Bildschirm sitzen und laut lachen. Dieser sprechende Fernseher machte ihr offensichtlich viel Spaß. Anton fand ihr Programm auch lustig. Es war abwechslungsreich, humorvoll und informativ. Er konnte sich gut vorstellen, dass dies anderen genauso gehen würde und er war darum sehr gespannt auf die Einschaltquoten. Morgen sollte es eine erste Übersicht geben und er war eigentlich ziemlich sicher, so schlecht würde sie sicher nicht abschneiden. Ihr Pfund waren dabei auch ihre eigenen Filme. Sie lockerten das Ganze ziemlich auf und man war immer sehr neugierig auf den nächsten Tafelfilm. Doch dazu musste man bei ihr bleiben, denn ihre eigenen Filme kamen scheinbar völlig zufällig. Doch Anton hatte festgestellt, oft wurde der Film regelrecht gefordert, er kündigte sich praktisch an. Wenn auf einem Programm zum Beispiel gerade eine Kindersendung lief und die Kamera in die Gesichter, der in einem Studio versammelten Kinder schaute, und diese voller Spannung waren, da ihnen irgendetwas Interessantes angekündigt worden war, dann schaltete Monica schnell um auf ihre Internetseite und klickte einen ihrer Filme an. Und wenn der Film zu Ende war, dann hatte sie oft das unverschämte Glück und im Fernseher war ein Theatersaal zu sehen, in dem die Zuschauer gerade stehende Ovationen gaben.

So etwas passierte bei ihr wirklich häufig und der geübte

Zuschauer wartete schon auf solche verrückten Zufälligkeiten.

Die Weltwirtschaft im Wandel – Was sich mit Trump alles ändert

Published on Nov 29, 2016

Eine weitere große Veränderung für die Welt bringt die Wahl des neuen US-Präsidenten Donald

Trump mit sich. Trump will die Wirtschaftsbeziehungen der USA, vor allem zu China, neu

sortieren. Was bedeutet das für Deutschland? Ferdinand Fichtner vom Deutschen

Institut für Wirtschaft (DIW) kommentiert die Entwicklung.

Flugzeugabsturz in Kolumbien:

Dramatischer Funkverkehr vor Unglück

Flugzeugabsturz in Kolumbien

Aktualisiert am 30. November 2016, 22:50 Uhr

…Eine Tonaufnahme aus dem Funkverkehr kurz vor dem Absturz des Flugzeugs in Kolumbien

bestätigt die Annahme, dass Treibstoffmangel Ursache für das Unglück gewesen sein könnte.

Der dramatische Mitschnitt verdeutlicht auch die verzweifelten Rettungsversuche des Piloten…

Anton wurde von einem Geräusch

abgelenkt und er sah zur Tür.

Da stand Echilar.

„Entschuldigung, ich wollte nicht stören, aber könnte ich vielleicht ins Archiv? Ich würde mir gerne einige Sachen anschauen, mit dem Hologrammkino am Besten.“

Oh, der Mann für das Archiv ist nicht da, er hängt in der großen Bibliothek im Stadtzentrum herum. Dort gibt es anscheinend viel Neues zu erfahren.“

Ich war mit ihm da, wir haben viel Zeit zusammen verbracht. Aber ich brauche ihn nicht, ich komme mit dem Programm schon alleine Klar. Nur, die Anlage muss eingeschaltet werden, davon habe ich keine Ahnung. Der Rest ist dann für mich kein Problem mehr.“

Wenn das so ist, einschalten kann ich Dir die Sache, kein Problem. Sofort? Gut, ich gehe mit Dir rüber.“

Im Archiv war alles ausgeschaltet und Anton brauchte ein Bisschen, bis er sich orientiert hatte, denn so oft war er hier auch noch nicht gewesen. Er schaltete die Rechner ein und öffnete das Menü, dies ging über einen Knopfdruck und einigen für Echilar mysteriösen Handbewegungen. Dann setzte der Ägypter sich an den Arbeitsplatz und begann einige Filme auszuwählen. Anton sah, Echilar kam tatsächlich gut zurecht und er ging wieder zu seinen Bildschirmen. Echilar ging zu dem großen Sofa und machte es sich darauf bequem. Jetzt würde er sich die Mosesgeschichte noch mal sehr genau ansehen.

Echnaton packte unterdessen seine neuesten Zeichnungen und leere Blätter in eine Mappe und verließ in Jeans und dickem Pullover sein Zimmer. Für seine Tunika war es jetzt einfach zu kalt und außerdem interessierte es hier niemanden, wer er war. Jeans und Pullover waren da einfach sinnvoller. Er wollte in Leonardos Atelier, dort fand heute ein Kurs im Aktzeichnen statt. Leonardo hatte sich entschlossen wieder zu unterrichten. Das hatte er früher auch gemacht. Nur, dass er diesmal Kurse gab und die Schüler nicht seine Lehrlinge waren. Es waren überwiegend Hobbymaler und sie waren glücklich einen so berühmten Lehrer zu haben. Zu Modell saß Marylin. Sie hatte es selbst vorgeschlagen. Das war mutig. Aber sie würde ja auch nicht ganz nackt sein, ein feines Tuch bedeckte zumindest dieses erste Mal noch ihre Scham.

Einstein saß erst mit Marlene beim Frühstück,

dann verzog er sich in sein Arbeitszimmer.

Porno

Daten von Porno-Usern im Netz

Marlene ging Besorgungen machen

und wollte eine Freundin besuchen.

Er hatte also genügend Zeit, um seine letzte Berechnung ins Reine zu schreiben. Er war immer noch bei dem String. Er versuchte sich sein Wesen vorzustellen und er hatte berechnet, wie stark der Torsionsfeldsog sein musste, um mit dem Elektron auf Lichtgeschwindigkeit zu kommen.

Seine Rechnung wollte er heute Abend seinen

Stammtischkollegen vorstellen.

Pietro Lombardi

Lombardi-Trennung:

„Sarah & Pietro – Die ganze Wahrheit“

Europäischer Gerichtshof für

Menschenrechte …….eine Falschspielerloge ?

Published on Nov 26, 2016

SALVE EUROPA !

Es kam neben Max Plank auch Maxwell.

Der interessierte sich normalerweise zwar nur noch für seine Bienen, aber er hatte gerade erst wieder einen Preis gewonnen, da konnte er sich auch mal wieder mit etwas Physik beschäftigen. Und er wollte sich Einsteins Rechnung gerne ansehen. Einstein hatte ihn gebeten, sie nachzurechnen. Er hatte zugesagt, aber erst einmal wollte er sich die Sache von Einstein bei einem Bierchen erklären lassen.

Ramona und Luise waren auf dem Weg ins Schwimmbad.

Sie hatten vor einige Bahnen zu schwimmen, denn das müßige Leben setzte bei ihnen langsam an den Hüften an. Außerdem war ein ausgiebiger Saunagang geplant. Das Schwimmbad in der Stadt war wirklich außergewöhnlich schön. Es hatte einen großen Haman, es bot verschiedene Saunatypen an, es gab ein großes Schwimmbecken und eine Lagune. Dort konnte man sich unter einen riesigen Wasserfall stellen. Das Wasser war schön warm, was bei dem kalten Wetter sehr angenehm war.

Klaus saß in seiner Werkstatt und fummelte an einem Gerät herum.

Er war immer noch auf der Suche nach einer technischen Lösung für die Hologrammfunktion seines Torsionsfeldanalysators. Außerdem hatte er Joseph versprochen, ihm so einen Liebesmanipulators zusammen zu bauen. Die Teile dafür hatte er in seinem Speziallager. Er genoss den Aufenthalt mittlerweile. Zu Anfang war er ja sehr skeptisch gewesen, aber seit er begriffen hatte, dass er wirklich machen konnte was er wollte, seitdem fühlte er sich sehr gut. Sie würden schließlich nicht ewig bleiben, irgendwann wäre ihr Auftrag erfüllt, dann würden sie zurück fliegen und diese Zeit hier im Paradies würde vielleicht nur wie ein Traum in Erinnerung bleiben. Dies hieß für ihn, er sollte versuchen, in jedem Moment das Beste für sich daraus zu machen.

Jedenfalls war er sehr entspannt und den gestrigen Abend mit seinen Kollegen hatte er auch genossen. Das Lokal, in dem sie Essen gewesen waren, war tatsächlich sehr schön, das Essen war ausgezeichnet und die Stimmung aller war prächtig gewesen. Anschließend waren sie auf dem Rückweg noch in einen Pup gegangen und hatten dort einen Wiskey getrunken. So durfte es durchaus noch ein Weilchen weiter gehen.

Europa und Reinhard wurden so

langsam aber sicher zu Zwillingen.

Es kam nur selten vor, dass man den Einen ohne den Anderen antraf. Sie versuchten sich daran zu gewöhnen, dass sie bald schon womöglich für sehr lange Zeit auf relativ begrenzten Raum aufeinander hocken mussten. Aber diese Nähe machte ihnen wie sie feststellten gar keine Probleme. Reinhard genoss ihren Feuereifer, den sie in allen Dingen an den Tag legte. Er ließ sich gerne von ihrer Energie anstecken. Und sie freute sich, dass sie endlich einen Partner hatte, der mit ihr am gleichen Strang zog. Sie hatte nicht vor noch lange zu warten. Sie wollte endlich los. Das mit Monalisa, nun, das mochte sie langsam aber sicher nicht mehr abwarten. Sie hatte ja geglaubt, Monica würde endlich ihre Internetseite hoch laden, Urheberrecht hin oder her, und dann abwarten, was passieren würde. Aber jetzt lief erst mal dieser bescheuerte Wettbewerb. Sie hielt davon ja gar nichts, für sie war der Fernseher ein Zeitfresser. Wenn sie sich schon mal davor hockte, dann verfluchte sie es danach regelmäßig, denn in dieser Zeit konnte sie alle Fenster geputzt haben, sie konnte die Wäsche im Schrank haben, ja, sie konnte die Zeit sogar mit Reinhard im Bett sinnvoller verbringen. Die angebliche Stimme wollte sie gar nicht hören. Die Idee, es handle sich dabei womöglich um die Stimme eines neuen Gottes, nun, ihr war es Recht. Ein Gott mehr oder weniger, wo lag darin das Problem? Sicherlich, die Frage wo dieser Gott plötzlich herkam, die interessierte sie auch. War er durch ein weißes Loch gekommen? War so ein weißes Loch, also ein Quasar womöglich der Eingang ins Universum? Doch der Gott, den Monica da möglicherweise zum Sprechen brachte, der war, was seine Person anging, nicht besonders gesprächig. Er schien sich einfach nur die Welt anzuschauen und gab ab und an einige Kommentare dazu ab. Jedenfalls, sie konnte mit dieser Zapperei nicht viel anfangen, sie hatte einfach Wichtigeres zu tun.

So ging es auch Wolfgang. Er interessierte sich

ebenfalls nicht für diesen angeblichen Gott.

Nicole Kidman

Lichtwesen Dundu besucht Kinderkrankenhaus:

Leuchtende Kinderaugen in Moskau

Published on Nov 30, 2016

Auf Einladung der Konstantin-Chabenski-Stiftung hat im Rahmen des „Glückstherapie-Programms“,

welches sich an krebskranke Kinder und an Kinder mit neurologischen Erkrankungen richtet, hat

das deutsche Puppenspieler-Ensemble Dundu am Rande eines Auftrittes in Moskau das

größte Kinderkrankenhaus Russlands, RDKB, besucht. RT Deutsch war dabei,

und hat miterlebt, wie das Lichtwesen Dundu ein Leuchten

in die Kinderaugen gezaubert hat.

Unseren Korrespondenten Sebastian Rauball findet

ihr bei Instagram: ttps://www.instagram.com/sebastianra…

Martin Schulz, Sigmar Gabriel, Olaf Scholz

Für ihn war die ganze Sache eine sinnlose

Spinnerei, bei der garantiert nichts herum kam.

Sicher, er hatte es sich nur einmal kurz angesehen, aber er war sich sicher die Sache richtig einzuschätzen. Er verbrachte den Tag über jedenfalls in der Werkstatt seines Großvaters und war froh, dass er beim Schlachten nicht helfen musste. Gut, das Gröbste erledigte der Schlachter, aber dann musste das Fleisch in Portionen geschnitten werden, einiges wurde eingefroren, anderes wurde abgehangen, der Rest wurde zu Wurst verarbeitet. Johann machte diese Arbeit gar nichts aus und seine Großmutter war es gewöhnt. Sie freute sich einfach darüber, dass sie in den nächsten Monaten von ihrem eigenen Fleisch leben konnte. Sie freute sich schon auf den Schweinebraten, das Gulasch, die guten Steaks, die Kottlets, das Schweineschnitzel, die Wurst. Sie machte grobe und feine, außerdem Mett und Leberwurst. Einen guten Schinken würde sie auch von der Decke hängen haben. Den fetten Speck wie auch den Durchwachsenen brauchte sie ebenfalls zum kochen. Sie hatte also alle Hände voll zu tun. Johann arbeitete gut mit, er war als Knecht wirklich zu gebrauchen. Irgendwann hatte sie sogar vergessen, dass Johann ein Roboter, also eine Maschine war. Sie sprach mit ihm wie mit einem normalen Menschen. Gut, man musste schon deutlich reden und klare Ansagen machen, doch damit hatte sie noch nie Probleme gehabt. Jetzt schickte sie ihn auf den Hof, wo Gustav und der Schlachter mit dem Zerteilen des letzten Fleisches beschäftigt waren. Er sollte Nachschub holen. Die Hunde lagen derweil in akzeptierter Entfernung und warteten auf einen Leckerbissen. Und für jeden ein Schweineohr, das war das Mindeste, was sie erwarteten.

Wolfgang verbrachte den ganzen Tag in der Werkstatt und sein kleiner Lampenschirm nahm langsam Gestalt an. Er hatte die Nägel zu Bögen gebogen und schweißte sie jetzt an so zusammen, dass eine kleine Schälchenform entstand. Da hinein wollte er den Leuchtkörper, eine Halogenlampe aus dem Aurozubehör, befestigen und fertig. Zur Stabilisierung fertigte er aus den Nägeln auch noch ein paar kleinere und größere Ringe an. Damit sah das Schälchen recht hübsch aus. Nun musste er noch passende Kabel zurechtschneiden, einen Trafo integrieren, dann konnte er das Ergebnis begutachten. Er schaltete den Trafo ein und schon leuchtete seine erste Lampe. Das Licht machte ein schönes Schattenspiel an der Wand und die Lampe blendete auch nicht. Er war ganz zufrieden und ging mit seinem Werk zu seiner Großmutter in die Küche. Auf dem Hof sah er, dass der Schlachter gerade seine Sachen zusammenpackte. Die Hunde kauten jeder an einem Schweineohr und beachteten ihn nicht. Für sie war dies ein wirklich aufregender Tag gewesen. Sie hätten dem Schlachter natürlich gerne beim Zerteilen des Schweins geholfen, aber sie konnten schon froh sein, dass sie hatten zuschauen dürfen. Heute Abend würden sie einen großen Napf mit Innereien bekommen und ein Knochen war zum Abschluss auch noch drin. Mirage und Hasso konnten sich keinen schöneren Tag vorstellen, sie waren überglücklich.

In der Küche war Gertrud

immer noch total beschäftigt, aber sie

nahm sich die Zeit, sich die Lampe anzuschauen.

Auch Johann versuchte zu verstehen, was dieses kleine Ding aus Metall sein sollte. So etwas hatte er nicht in seiner Datenbank. Wolfgang steckte die Lampe in eine Steckdose und ließ die Lampe an dem Kabel herunterhängen.

Hübsch. Sieht etwas ungewöhnlich aus, aber sie macht ein schönes Licht,“ sagte seine Großmutter. „Wo soll sie denn hin?“

Ich dachte wir können sie in die Stube hängen.“

Ich bräuchte dort aber ehr eine Leselampe.“

Die mache ich Dir auch noch. Aber gut, dann hänge ich sie erst mal auf den Dachboden, da ist sie am notwendigsten.“

Tu das, wäre ja schlimm, wenn Du da oben stürzt. Was ist, willst Du vorher noch ein Stück Kuchen?“

Den Baumkuchen? Gerne. Hast Du auch noch einen Kaffee dazu? Ich könnte mir vorstellen, der Schlachter will auch einen, der räumt schon alles zusammen.“

Johann, dann decke doch den Tisch für vier Personen mit Tellern und Tassen.“

Zu Befehl!“

Na, den hast Du aber gut angelernt.“

Johann und ich verstehen uns tatsächlich sehr gut, er hat mir prima geholfen.“

Darf er dann zu Belohnung nachher noch etwas Gitarre spielen?“

Wenn es kein Punk ist.“

Die Männer kamen ins Haus und freuten sich, dass der Tisch

schon gedeckt war und sie einen Kaffee angeboten bekamen.

Johann schenkte ein und Siegfried der Schlachter staunte nicht schlecht über diesen neuen Knecht von Gustav und Gertrud. Siegfried hatte ihn während der Arbeit kaum wahrgenommen, jetzt aber nahm er sich die Zeit und stellte allerhand Fragen. Was konnte er? Oder besser, was konnte er nicht? War es leicht ihn anzulernen? Er fragte ihn, ob er auch mit dem Messer umgehen konnte und Johann nahm auf Aufforderung ein Messer und schnitt ein Stück Kuchen ab. Wolfgang erzählte, dass seine Sensorik so ausgezeichnet wäre, er spiele sogar Gitarre. „Spielt er etwa auch Klavier, in unserer Band fehlt zur Zeit einer?“

Ich könnte mir vorstellen, das ist kein Problem für einen Androiden wie ihn. Die Noten müssten sie lesen können. Und wenn Du Jazz spielen willst, davon haben sie einiges gespeichert.“

Ich werde gleich morgen mal in die Stadt zum Bürgerbüro fahren und nachfragen. Vielleicht gibt es ja noch einen für mich. Diese Johanns gehen wahrscheinlich weg wie warme Semmeln.“

Wann kommst Du denn die anderen Schweine abholen?“ fragte Gustav.

Wir schlachten in drei Tagen, ich lasse sie am Abend vorher abholen.“

Prima, denn ich wollte den Stall mal so richtig saubermachen. Johann wird mir dabei zur Hand gehen können. Ich bin so langsam wirklich begeistert von ihm. Wir können ja leider keine Kinder haben, da ist so ein Johann ein echt guter Ersatz. Ganz besonders gut ist es, er gibt keine Widerworte und macht alles was man ihm sagt.“

Ja, die Kinder fehlen einem hier am Meisten. Ich habe ja gehört, vielleicht soll es in Zukunft möglich sein ein paar Kinder zumindest auf Zeit im Paradies aufzunehmen.“

Das wäre natürlich schön, denn das Kinderlachen kann einem schon manchmal fehlen.“

Ich sage mal, danke für den Kaffee und den Kuchen, er schmeckt übrigens ausgezeichnet. Ich schicke Dir übermorgen jemanden wegen der Schweine. Ich muss jetzt los, war ein guter Tag heute, jetzt habt ihr auf jeden Fall genug zu Essen in den nächsten Wochen. Willst Du denn auch noch einen Deiner Jungbullen schlachten? Ich hätte nächste Woche noch einen Tag dafür frei.“

In der Truhe ist noch etwas Platz,“ sagte Gertrud zu Gustav.

Also gut, einen kann ich nehmen, der Rest geht zur Kooperative. Jetzt vor Weihnachten wird viel Fleisch benötigt. Nehmen wir einen Halben, das reicht, den Rest geben wir ab.“

Dann lasse ich die Rinder zwei Wochen vor Weihnachten abholen.“

Gut, abgemacht, ich muss jetzt raus die Kühe melken. Johann kommst Du mit, vielleicht kannst Du mir dabei helfen.“

Ich habe noch Energie für eine Stunde.“

Dann wollen wir nicht trödeln und gleich loslegen. Und Du Wolfgang? Was hast Du den ganzen Tag gemacht?“

Er hat eine Lampe für Deinen Dachboden gebastelt, er muss sie nur noch anschließen,“ sagte Gertrud.

Nun, dann waren wir ja alle fleißig heute. Komm Johann, wir bringen unser Werk zu Ende.“

Siegfried verabschiedete sich und stieg in seinen Wagen, einen alten VW-Bus mit Wasserstoffmotor, und fuhr nach Hause. Wolfgang ging die Treppe hoch um die Lampe anzubringen und Gertrud machte weiter in der Küche. Johann folgte Gustav in den Stall. Die Sonne ging langsam unter und alle hatten das Gefühl einen erfolgreichen Tag zu beenden.

Wolfgang machte den Fernseher an und während er dem

Sprecher im Fernseher zuhörte, kümmerte er sich um die Lampe.

Es handelte sich um eine paradiesische Nachrichtensendung. Er stieg mitten drin ein. Es ging um das Ergebnis der diesjährigen Ernte. Sie war zum Glück wiedereinmal sehr gut ausgefallen. Es wurden Bilder von einem gut besuchten Markt und einigen Lagern gezeigt. Es wurde insbesondere herausgehoben, dass die Fleischproduktion diesmal wohl ausreichen würde, denn im vergangenen Jahr hatte es damit einige Probleme gegeben. Doch die Bauern hatten auf die Nachfrage reagiert und ihre Herden vergrößert. Außerdem habe es überraschend viele Lämmer in diesem Jahr gegeben. Dann wurden einige Auszeichnungen erwähnt, Faraday und Maxwell waren auch unter ihnen. Zum Schluss gab es das Wetter. Es wurde ein schöner Spätherbsttag angekündigt, morgens mit Nebel und mittags mit viel Sonne und etwas Wind. Die Temperaturen seien nachts mittlerweile unter die 10°-Marke gerutscht, doch in der Sonne würde es um die Mittagszeit immer noch sehr angenehm sein. Man erwartete, dass es diesmal zu Weihnachten Schnee geben würde. Im letzten Jahr war er ausgeblieben, da herrschten ehr frühlingshafte Temperaturen. Doch diesmal sei wieder ein Wintermärchen angekündigt. Und nun kam es zu der Wiederholung eines Spots. Man sah in ein Studio, in dem acht Personen vor Fernsehern saßen. Es gab einen großen Bildschirm in der Mitte und dort sah man Landschaftsaufnahmen von der Erde. Man sah karibische Strände, schneebedeckte Berge, Vulkane, Flamingos und vieles mehr. Und dann wechselte das Bild und es war Monica zu sehen. Sie stand vor ihrer Tafel und erklärte irgendetwas. Ein Sprecher kündigte ein spezielles, irdisches Fernsehprogramm der MonalisaPowerProduktion an. Seit einigen Tagen konnte dieses Programm nun auch auf allen Geräten im Paradies gezeigt werden. Das war schon etwas Besonderes, denn normalerweise empfing man im Paradies kein außerparadisisches Programm. Der Sprecher erklärte die Bedingungen und das Ziel des Wettbewerbs und lud die Zuschauer im Paradies dazu ein die Zapper entsprechend zu benoten, in dem sie für entsprechend gute Einschaltquoten sorgten.

Man konnte außerdem an einer Wette teilnehmen und wenn man dabei den siegreichen Kandidaten ausgewählt hatte und gezogen wurde, dann hatte man einen Wunsch bei Joseph dem Kommandanten frei. Vielleicht hatte der Gewinner ja eine gute Idee für alle. Vielleicht hatte er aber auch einen ganz privaten Wunsch, es war egal, er bekam auf jeden Fall eine Audienz und konnte seinen Wunsch vorbringen. Das war ein toller Gewinn, denn es wurde zwar versucht alle Paradiesbewohner wunschlos glücklich zu machen, aber es gab nun mal in diesem riesigen Bombini auch Dinge, die es nicht oder noch nicht gab.

Wolfgang schüttelte mit dem Kopf.

So ein Fernseher war doch wirklich ein Teufelsding.

Er wettete, dass Satan Senior einen riesigen Bildschirm hatte. Vielleicht hatte er ja auch so ein Fernsehkontrollzentrum. Dort konnte er sich schließlich wunderbar über seine Pappenheimer auf dem Laufenden halten und er konnte zusehen, wie seine Söhne die Welt beherrschten. Für Satan war so ein Fernseher sicherlich eine bequeme Sache. Doch für ihn war diese Kiste vor allen Dingen ein Zeitdieb. Den ganzen Tag davor zu sitzen und sich durch den Mist zu zappen, er wusste was das hieß. Aber er gönnte diesem Christian dieses Los. Er hatte diesen Schwachsinn vorgeschlagen, also sollte er es auch mitmachen. Er würde jedenfalls nicht den Tag davor sitzen wollen. Er freute sich schon auf Morgen, da würde er die nächste Lampe in Angriff nehmen. Er hatte es doch wirklich gut, er wurde bekocht, er konnte basteln, Mirage war glücklich und er konnte das Leben im Paradies mal von der ganz alltäglichen Seite her kennen lernen. Er machte den Fernseher wieder aus, denn seine Lampe hing von der Decke. Er schaltete sie ein und nun endlich konnte er richtig sehen. Das war wirklich ein toller Raum, den sich sein Großvater hier herrichtete. So ein Raum würde ihm auf der Erde auch reichen. Da bekäme er alles unter, eine Küchenzeile, ein großes Bett, Platz für Regale, einen Schrank, einen Tisch mit zwei Sesseln, mehr bräuchte er eigentlich wirklich nicht. Er liebte die kurzen Wege. Aber eine Werkstattmöglichkeit, die war wichtig. Er konnte in seiner Wohnung leider fast gar nichts machen, außer lange Duschen und Fernsehgucken. Er hatte einen Kabelanschluss und als er aus dem Keller in diese Wohnung gekommen war, da hatte er viel vor der Kiste gesessen. Doch so langsam wünschte er sich wieder so ein Leben wie zu Vorkellerzeiten. Da hatte er in großen Altbauwohnungen gewohnt, oft in Wohngemeinschaften. Und in seiner Freizeit hatte er eigentlich wirklich viel gebastelt. Oder er hatte Musik gemacht. Jedenfalls erinnerte ihn dieses Leben hier bei seinen Großeltern an diese gute Zeit und er nahm sich vor, auf der Erde nach einem ebensolch schönen Ort für sich zu suchen. Monica hatte ja eine große Wohnung mit Garten, er hatte es ja auch mit dem Zusammenwohnen versucht, doch da war sie einfach zu durchgeknallt für gewesen. Sie hatten sich irgendwann nur noch gestritten. Er hatte sich nicht mehr wohl bei ihr gefühlt. Sie war einfach zu sehr auf ihrem Trip. Alles drehte sich bei ihr immer nur um ihr Bombini. Gut, er verstand nun etwas besser, es war offensichtlich kein Hirngespinnst, aber dennoch, das Projekt war nicht durchführbar. Es musste scheitern. Und dann würde sie vor einem Scherbenhaufen sitzen. Und dann würde sie ihn brauchen. Es war also zwingend, dass er wieder zurück ging, so schön es im Paradies auch war. Es lief ihm ja nicht weg. Er durfte sich nur nichts Schlimmes zu Schulden kommen lassen.

Er ging hinunter in die Küche. Seine Großmutter

hatte ihn gerufen, das Essen sei fertig.

Der Tisch war gedeckt und sein Großvater saß auch schon an seinem Platz. Johann lud sich an seiner Station wieder auf und seine Großmutter stellte Nudeln und Gulasch auf den Tisch. Nudeln, das war aber neu, so etwas hatte seine Großmutter früher nie gekocht. Doch nun erklärte sie, sie sei in eine internationale Kochschule gegangen. In der Stadt. Dort hätte sie viele verschiedene Gerichte aus allen Regionen Europas kennen gelernt. Im Paradies war es notwendig möglichst alle Produkte und ihre Verarbeitung zu kennen, ansonsten reichten die Lebensmittel möglicherweise nicht. Es war eine ökonomische Frage. Natürlich wären Gertrud und Gustav auch ohne Pasta klar gekommen, nur, die Nudeln schmeckten ihnen gut. Sie waren von einem Nudelmacher im Nachbarort. Er hatte sich eine kleine Fabrik aufgebaut und belieferte das gesamte Umland. Er produzierte sogar so viel, dass er seine Nudeln auch in der Stadt anbieten konnte. Dort wurden seine Waren sehr geschätzt, denn Nudeln selber zu machen, dazu hatte nicht jeder Lust. Aber Nudeln waren zu einem weitverbreiteten Produkt geworden und auch im Paradies kannten viele schon die Spaghettis und sie wollten nicht darauf verzichten. Und so gab es jetzt auch bei seinen Großeltern Nudeln und Pizza. Gertrud versprach vielleicht am nächsten Tag Pizza zu machen. Das war natürlich ein echtes Angebot, denn Wolfgang liebte selbstgemachte Pizza. Er aß jedoch meistens Tiefkühlpizza, denn um sich selbst an den Herd zu stellen, dazu war er dann doch zu faul. Kochen interessierte ihn nur als Qualitätstester. Er freute sich immer sehr, wenn jemand anderes sich viel Mühe gab und etwas Tolles auf den Tisch stellte. Aber wenn niemand da war, dann taten es bei ihm auch Fertigprodukte. Doch so etwas käme bei seinen Großeltern natürlich niemals auf den Tisch. Gertrud konnte Nudeln auch selber machen, doch heute hatte sie dafür keine Zeit gehabt. Da war es einfach praktischer, die getrockneten Nudeln aus der Packung zu nehmen. Wolfgang schmeckte es auch so. Ein richtiger und strenger Gourmet war er nun auch nicht. Das Gulasch war superzart. Es war Susi. Das war ein kleiner Schock für ihn, denn nun sah er ihre Augen auf seinen Teller starren. Er hatte dabei aber das deutliche Gefühl, Susi hatte nichts dagegen, im Gegenteil, sie hätte gerne mal probiert. Ihr ging es jetzt sehr gut und sie bereute nichts. Sie befand sich wieder in einem Stall und quiekte. Sie war wiedergeboren worden und sie lag an der Zitze ihrer Mutter. Es war schön warm und neben ihr gab es jede Menge Geschwister. Susi meinte zu ihm: „Lass es Dir schmecken. Im Schweinehimmel ist es wunderschön.“

Gertrud hatte ziemlich viel Gulasch gemacht,

denn sie wollte auch etwas einfrieren.

Sie hatte viele, leckere Sachen in ihrer riesigen Kühltruhe und wenn sie keine Lust hatte sich an den Herd zu stellen, dann taute sie einfach etwas auf. Sie hatte sogar eine kleine Überraschung in der Truhe, denn es gab dort auch etwas Asiatisches drin. Wolfgang hatte schon entdeckt, sie hatte sogar einen Wog. Ein richtig Guter aus Gusseisen. Darin hatte sie eine Gemüsepfanne gemacht, mit Ingwer, Bambus und Sojabohnen. So etwas gab es zwar nur in der Stadt zu kaufen, aber sie hatte sich auch an solche exotischen Dinge gewagt. Reis gab es auch seit Neuestem. Auf der anderen Seite des Bombinis hatte man entsprechende Feldversuche gestartet. Dazu war viel Wasser nötig. Aber die Ernte war gut gewesen und konnte in der Stadt angeboten werden. Und so war auch Gertrud an den Reis gekommen. Wolfgang staunte, der Speiseplan seiner Großeltern war wirklich sehr abwechslungsreich.

Wolfgang nahm sich noch eine Portion.

Das Gulasch war wirklich sehr lecker.

Gustav erzählte vom Melken. Er hatte dafür eine Melkmaschine. Sie war nicht sehr groß, aber sie erleichterte ihm das Leben. Er hatte Johann gezeigt, wie man sie bediente und wie man die Sauger ansetzte. Nach einiger Übung hatte es gut geklappt. Das war natürlich absolut super. Wenn Johann irgendwann in der Lage war die abendliche Stallarbeit zu übernehmen, dann hätte er erheblich mehr Zeit für seine Bienen. Vorläufig musste man noch dabei bleiben, um zu sehen, ob es irgendwo Schwierigkeiten gab, aber mit der Zeit würde Johann sich gänzlich eingearbeitet haben und dann konnte Gustav sich seiner Leidenschaft widmen. Vielleicht würde er mit den Bienen dann auch etwas weiter heraus fahren.

Wolfgang konnte nur feststellen, dieser Johann war wirklich eine Bereicherung. Er hatte Lust mit ihm wieder Musik zu machen. Da Johann nun wieder ansprechbar war, fragte er ihn, ob er Lust hätte gleich den Bass zu spielen. „Lust? Ich weiß nicht was das ist. Ich mache, was Du willst. Ich zupfe auch einen Bass. Ich kann dabei meine Motorik trainieren, das ist gut.“

Ein Musiker ohne Lust war zwar etwas blöd, aber was

konnte er auch von einem Haufen Metall erwarten?

Das war vielleicht die Grenze. Ein Roboter mit Gefühlen war zu viel verlangt. Aber letztendlich war es ja auch egal. Johann konnte ihm den Takt vorgeben, das war die Hauptsache. Wichtig war, dass es ihm selbst gefiel, das er Lust darauf hatte. Musik hatte er wirklich schon ewig nicht mehr gemacht. Er hatte die Gitarre zwar ab und zu in der Hand gehabt, aber in einer kleinen Wohnung konnte man nun mal keinen richtigen Punk machen. Oben auf dem Dachboden ging das ohne Kopfhörer auch gar nicht. Er hatte Rücksicht auf seine Großeltern zu nehmen. Er beschloss darum, am nächsten Tag in die Stadt zu fahren, er wollte dort nach einem Kopfhörer Ausschau halten. Außerdem würde er einen Verstärker und ein kleines Mischpult brauchen. Ob es so etwas in der Stadt gab? Er fragte seinen Großvater und der meinte, es gäbe viele Musiker im Paradies und darum gab es auch bestimmt ein Geschäft, in dem man solch spezielles Equipment besorgen konnte. Johann mischte sich ein und meinte auf der Willhelmstraße sei ein Fachgeschäft. Für einen Navi war Johann zwar viel zu groß, aber Wolfgang wollte ihn dennoch gerne mitnehmen. Mit ihm würde er sich problemlos in der Stadt zurecht finden können. Außerdem konnte er im Laden gleich ausprobieren, ob es klappte, was er sich vorstellte. Er wollte gemeinsam mit Johann Musik machen, aber er wollte nicht sie zu hören waren. Das sähe dann zwar etwas komisch aus, wenn sie herumhampelten und nichts zu hören war, aber das konnte ihm schließlich egal sein.

Wolfgang ging also nach dem Essen mit Johann auf den Dachboden.

Sie versuchten beide total leise zu spielen. Aber die guten Ohren seiner Großeltern hörten es trotzdem. Irgendwann kam sein Großvater mit zwei Flaschen Bier herauf und setzte sich dazu. Nur Gertrud war für so einen Krach nicht zu gewinnen. Sie setzte sich lieber mit ihrem Strickzeug in ihren Wintergarten und strickte.

Gustav hörte eine Weile zu und dann meinte er:

„Ich würde es ja auch gerne mal versuchen.“

Das überraschte Wolfgang. Sein Großvater spielte doch keine Gitarre! Aber natürlich gab er ihm sein Musikinstrument in die Hand und zeigte ihm wie man die Hände und Finger halten musste. Sein Großvater zupfte eine Seite und lachte. Das machte durchaus Spaß. Er ließ immer wieder den gleichen Ton hören. Dann zupfte er die Seiten durch. Wolfgang zeigte ihm, wie er auch andere Töne machen konnte und er stellte fest, sein Großvater war nicht auf den Kopf gefallen. Es dauerte nicht lange und er konnte einen Akkord greifen. Sollte er etwa seinem Großvater das Spielen beibringen? Er ließ ihn etwas herumexperimentieren und nach einer Weile bat er Johann um den Takt. Das Ganze klappte ungewöhnlich gut. Da erzählte sein Großvater, dass er als Junge einen Freund gehabt hatte, der Gitarre gespielt hatte. Leider sei dieser Junge ein Jude gewesen und er hätte ihn später aus den Augen verloren. Aber damals, da hätte sein Freund ihm einiges gezeigt, nur habe er das alles längst vergessen.

Wolfgang sagte: „Warum sollst Du nicht Gitarre spielen lernen können? Vielleicht bringe ich Dir ja eine klassische Gitarre mit.“

Ich will lieber so eine Elektrische spielen.“

Kein Problem, ich kann Dir ein paar Sachen beibringen, und dann müsstest Du aber vielleicht irgendwo in einer Band mitmachen, es macht einfach mehr Spaß.“

Das ist kein Problem, in der Stadt gibt es viele Bands. Einige leben auch auf dem Land. Aber erst mal müsste ich spielen können.“

So schwierig ist das gar nicht, versuche es ruhig.“

Und so wurden sie sich einig, Wolfgang sollte die fehlenden Geräte und die Kopfhörer besorgen und dann würden sie regelmäßig üben.

Wolfgang war über die Aufgeschlossenheit seines Großvaters wirklich überrascht. Das Paradies verwischte die Generationsgrenzen. Hier waren alle wieder jung und dem Neuen gegenüber offen.

Christian hatte aber auch einen ganz schönen Tag gehabt.

Er hatte ihn zwar praktisch vollständig im Fernsehkontrollzentrum verbracht, aber er war relativ erfolgreich gewesen. Er hatte die Ein-Satz-Methode weiterentwickelt und war dazu übergegangen, diese mit längeren Phasen zu mischen. Er wollte jeden zu Wort kommen lassen, der etwas Sinnvolles zu sagen oder zu zeigen hatte. Er versuchte einfach ein gutes Programm zu machen. Die Ein-Satz-Methode wendete er dabei wie eine Werbeunterbrechung an. Sie diente rein der Entspannung oder Überleitung. Am Ende des Tages war er ganz zufrieden mit sich. Er stellte sich vor, seine Zuschauer würden neben dem Fernsehen auch noch etwas anderes machen, bügeln zum Beispiel, oder Pizza backen. Er dachte an Menschen, die keine Zeit zum Zappen hatten, aber neben ihrer Tätigkeit noch Ablenkung wünschten. Er wollte informieren und unterhalten. Seiner Meinung nach war ihm dies ganz gut gelungen und auch die Einschaltquoten hatten sich bei ihm im Laufe des Tages verbessert. Sie bekamen jeden Tag ihre Quote genannt, doch einen richtigen Vergleich und eine Analyse würde es erst in zwei Tagen geben. Dann konnte man möglicherweise schon einen Trend erkennen. Sein Sitznachbar versuchte es immer noch mit wildem Zufallszappen, aber die heutigen Einschaltquoten zeigten, diese Methode war nicht sonderlich erfolgreich. Christian lag mit seinen Quoten jedenfalls im Mittelfeld. Das war ein Fortschritt und so fuhr er gut gelaunt zu Patschi. Die war jedoch nicht in ihrer Wohnung. Es lag ein Zettel auf dem Tisch, sie käme etwas später, sie sei noch im Sportstudio. Dort hatte sie eine Jogastunde. Sie wollte abends Essengehen. Das war natürlich eine gute Idee und Christian stieg unter die Dusche und zog sich etwas Sauberes an. Er hatte einen sehr schönen, roten Pullover in der Stadt gefunden und den zog er sich jetzt über. Da öffnete sich die Tür und Patschi kam herein. Sie küssten sich ausgiebig und dann verschwand auch sie im Bad. Sie wollte chinesisch Essengehen. Es gab mittlerweile ein richtiges, kleines, asiatisches Viertel in der Stadt. Dort gab es jede Menge Restaurants und sogar einen großen Ahnentempel. Patschi war an der asiatischen Kultur sehr interessiert und Christian konnte ihr einiges dazu erzählen, denn auch er hatte sich damit schon mal intensiver auseinandergesetzt. Und so machten sie sich auf den etwas längeren Weg, denn der Stadtteil lag an der anderen Seite der Stadt.

Überall in den Schaufenstern gab es Weihnachtsdekoration zu sehen, sie sahen einige geschmückte Weihnachtsbäume und der Weihnachtsmarkt hatte ebenfalls schon geöffnet. Sie schlenderten an den Buden entlang und schauten sich die unterschiedlichen Geschenkideen an. So gut wie alles war selbstgemacht. Es gab viel Schmuck aus bunten Holzperlen dieses Jahr. Es gab Kerzenständer aus Keramik, es gab schöne Stoffe und viel gefärbte Wolle. An einem Glühweinstand machten sie halt und sie genossen das heiße Getränk, denn nun wo die Sonne untergegangen war, da war es auch schon ziemlich kalt. Aber frieren würde es in der Nacht noch nicht. Es dauerte einfach, bis das im Sommer aufgeheizte Bombini soweit abkühlte, dass das Wasser an der Luft gefrierte. Sie schlenderten Arm in Arm weiter, dann nahmen sie eine Straßenbahn und fuhren zu den Chinesen. Von ihnen gab es immer mehr in der Stadt. Sie brachten ihre Gewohnheiten mit und bereicherten damit das Stadtleben. Es waren natürlich nicht alles Chinesen, es gab auch einige Japaner, Koreaner und amerikanische Asiaten. Ihr Stadtteil war ebenfalls weihnachtlich geschmückt, nur dass es keine Tannenbäume gab sondern bunte Papiergirlanden.

Sie betraten ein kleines Lokal und setzten sich an einen freien Tisch.

Sie bestellten sich eine Reistafel mit Ente und Schweinefleisch süß-sauer. Außerdem gab es Rindfleisch mit gebratenen Gemüse. Als Vorspeise wählten sie eine Suppe und zum Nachtisch gab es gebackene Banane. Es war ein richtig kleines Festmahl und Christian erzählte von seinem guten Tag. Patschi versprach sich am nächsten Tag den Wettbewerb auch mal anzuschauen. Sie hatte noch nie Fernsehaufnahmen von der Erde gesehen. In dem Cafe, in welchem sie arbeitete, war der Wettbewerb immer häufiger ein Thema. Die Gäste fanden es wunderbar vom Paradies aus etwas von der Erde zu sehen. Sie schwelgten dabei viel in Erinnerungen und waren ganz allgemein überrascht, wie schnell die Welt sich mit den neuen Techniken verändert hatte. Allerdings erkannten sie auch, politisch änderte sich nur wenig. Es wurde zwar viel geredet aber wirklich etwas bewegen, das tat die Politik nicht. Jedenfalls nicht zum Besseren. Sie lebten im Paradies in einer sehr angenehmen Welt und wenn man sich auf der Erde genauer und kritischer umsah, dann musste man feststellen, in Paradies ging es ihnen wahrlich sehr gut. Es gab keine Arbeitslosen, es sei denn jemand wollte faul sein, es gab keine horrenden Lebensmittelpreise, im Gegenteil, jeder konnte einfach so haben, was er brauchte. Es gab keine Superreichen und es gab keine Armen. Mächtige, verbrecherische Banken gab es natürlich auch nicht. Es gab gar keine Banken. Es gab auch keine Politiker, die sich nur für die Interessen ihrer eigenen Klientel einsetzten. Es gab überhaupt kaum Politiker. Die wenigen, die es gab, die trafen sich im kleineren oder größeren Kreis und sie diskutierten die Möglichkeiten das paradiesische System auf die Erde zu übertragen. Für das Funktionieren des Paradies waren sie jedenfalls nur selten zuständig. Es gab dabei mehrere Fraktionen. Es gab die, welche auch auf der Erde für ein geldfreies System plädierten, es gab die, welche meinten etwas Geld müsse einfach sein und es gab die, welche wollten, dass alles so bliebe wie bisher, mit der Einschränkung, dass es eine zentrale Weltregierung gäbe, die für das Wohlleben aller zuständig war. Wenige waren für eine konsequente Dezentralisierung, in der jeder machte was er für richtig hielt.

Patschi hatte dazu noch keine Meinung, bei ihnen auf dem Planeten wurde alles in Energieeinheiten umgewandelt und der, der viel Energie produzierte, der hatte auch die größten, gesellschaftlichen Möglichkeiten. Energie wurde dabei nicht allein in Watt gemessen, auch hochwertige Lebensmittel und Konsumprodukte hatten einen Energiewert. Sie fand dieses System eigentlich nicht schlecht.

Christian fand eine Welt ohne Geld absolut super.

So machte konsumieren wirklich Spaß.

Und das Einzige, was er dafür tun musste, war fernzusehen. Er musste jedoch feststellen, ein Kinderspiel war es nicht. Erst mal stand er über die Quote in direkter Konkurrenz mit seinen Wettbewerbsteilnehmern, dann war es anstrengend sich die ganze Zeit auf den Bildschirm zu konzentrieren, dann kamen einem die Knabbereien an den Ohren wieder heraus und außerdem musste er den Frust verarbeiten, dass es Monica erheblich besser gelang ein abwechslungsreiches Programm zu produzieren. Sie hatte ihre Tafelfilme. Sobald einer auf ihrem Bildschirm sichtbar wurde, nahm er die Kopfhörer auf und lauschte. Heute hatte sie einen ziemlich langen Film gezeigt. Er nannte sich „Tag Eins eines 12-Tage-Kurses.“ In dem Film ging es unter anderem um das Thema Energiesparen. Sie versuchte zu verdeutlichen, was unbegrenzte Energie für große Vorteile hatte. Wenn jeder Zugang zu unendlich viel Energie hätte, dann sähe die Welt ganz anders aus.

Was wäre zum Beispiel, wenn eine afrikanische Familie genug Energie für heißes Wasser hätte, wenn sie einen Computer betreiben könnte, wenn sie auch abends noch Licht in ihrer Hütte hätten, wenn sie Maschinen betreiben könnten, wenn sie zum Beispiel mit einer elektrischen Nähmaschine arbeiten könnten, wenn sie einen Kühlschrank haben könnten, wenn es eine gute Straßenbeleuchtung gäbe, wenn sie Maufakturen oder ganze Fabriken betreiben könnten, weil immer genug Strom zur Verfügung stand. Energie war der Schlüssel in die Welt der Moderne. Doch zur Zeit bestimmten die Ölmultis den Preis und sie waren absolut gierig. Dabei machte ihre Energie auch noch einen Haufen Dreck.

Mit einem Bombini sah das ganz anders aus.

Seine Energiequelle war die dunkle Energie, Vakuumenergie.

Bombinis verwandelten diese Energie in Kraft, in Bewegung, und Bewegung war für alle energietechnischen Geräte eine Grundvoraussetzung. Immer wurde elektrische Energie in Bewegungsenergie umgesetzt oder umgekehrt. Entweder in Form von Wärme oder es drehte sich eine Achse, mit der dann wieder Räder bewegt wurden. Außerdem konnte das Bombini ein eigenes Schwerefeld aufbauen, so dass es praktisch schwerelos durch die Luft fliegen konnte. Es war entsprechend ausgerüstet schneller als das Licht und es konnte so in die Vergangenheit reisen, in die Zukunft sowieso. Es war schließlich alles nur eine Frage der Schnelligkeit. Und dann gab es eben noch den großen Vorteil der Torsionsfeldtechnologie. Sie ermöglichte die Übertragung von Informationen ohne Zeitverlust. So war es möglich mit jemandem am anderen Ende des Universums zu telefonieren. Christian hatte dies zwar bisher für physikalisch unmöglich gehalten, doch hatte er auch diesbezüglich einsehen müssen, es gab mehr als die Wissenschaftler auf der Erde heute für möglich hielten. Sie wussten einfach nichts über Torsionsfelder. Für sie existierten sie nicht, weil sie noch von keinem entdeckt worden waren. Das Torsionsfeld ließ sich nur mit einem Bombini entschlüsseln. Es gab also wirklich gute Gründe, warum die Bombini-Theorie unbedingt veröffentlicht werden musste. Ja, Christian war fest davon überzeugt, mit diesem Bombini hatte Monica die Chance ganz groß herauszukommen. Sie würde einmal als die Mutter der Bombins betrachtet, Bombinis, die die Welt veränderten. Er konnte sie mittlerweile gut verstehen, das Bombini war eine absolut sinnvolle Lebensaufgabe. Und ihre Internetseite war ja auch gar nicht schlecht, nur sie war eben verboten. Eine Veröffentlichung würde große Probleme mit sich bringen, aber, so dachte er, warum nicht, das verursachte zumindest Schlagzeilen. Er sah Monica mit ihren Filmen schon von den Hausfassaden der Innenstädte leuchten. Sie wäre in allen Talkshows ein gern gesehener Gesprächsgast, die Zeitungen würden über sie schreiben, die Politiker würden zu ihrer Einstellung befragt. Die Menschen würden auf die Straße gehen und die Erforschung dieser Bombinis mit den Füßen erzwingen. In den Schulen würde darüber gesprochen und ganz allgemein, die Menschen würden beginnen zu träumen. Sie würden sich in einem Bombini durch den Raum gleiten sehen, sie würden die Heizung aufdrehen und ein ausgiebiges Vollbad nehmen, sie würden das Licht in der ganzen Wohnung anlassen, einfach weil sie sich so besser fühlten. Sie hätten keine Angst mehr vor der Stromrechnung und viele Produkte des täglichen Lebens würden schlagartig um 20-30% billiger, denn auch die Industrie würde von den stark gesunkenen Strompreisen profitieren.

Die Ölmultis würden wahrscheinlich pleite gehen, denn inwieweit diese sich auch um die Entwicklung von Geschäftsalternativen gekümmert hatten, das war die Frage. Zur Zeit befanden sie sich auf dem Fördermaximum und die Manager würden schon in Pension sein, wenn das Öl endgültig alle war. Sie machten sich darum heute schon mal die eigenen Taschen voll, so konnte ihnen der kommende Ölschock persönlich egal sein. Sie waren einfach völlig verantwortungslos. Sie hatten ein System von großen Abhängigkeiten erschaffen und dieses wollten sie ausnützen so lange es ging. Und dabei ging die Natur langsam aber sicher in die Knie. Wenn alles Öl verbrannt war, dann bekam man auf der Erde nirgendwo mehr frische Luft und es käme zu einer Klimakatastrophe. Die Folgen würden verheerend sein, aber das interessierte die Manager der Ölindustrie überhaupt nicht.

Es gab nicht wenige, die behaupteten, ein höherer CO2-Gehalt in der Luft führe vor allen Dingen zu einem verstärkten Pflanzenwachstum und 5-6° niedrigere Temperaturen würden das Eis an den Polen nicht abschmelzen lassen, denn dort sei es schließlich trotzdem unter 0° kalt. Sie hatten keine Ahnung von der Materie und es interessierte sie auch nicht, solange sie selbst nicht betroffen waren.

Christian war darum auch ganz auf Monicas Seite.

Sie hatte eine Chance und die sollte sie auch nutzen.

Er fand, Wolfgang war für so ein Abenteuer nicht der richtige Partner. Der hatte doch die ganze Zeit immer nur Bedenken formuliert. Er erkannte einfach nicht wie revolutionär Monicas Bombini sein würde. Damit würden die Karten auf der Erde ganz neu gemischt. Doch dieser Wolfgang wollte Verbesserungen allein durch konsequentes Energiesparen durchsetzen. Das war seiner Meinung nach völlig illusorisch. Nein, Energie musste preiswert und überall Verfügbar sein. Außerdem, die Verbrennung auf der Erde musste ein radikales Ende haben. Monicas Bombini war die richtige Antwort auf die großen Fragen des Weltgeschehens. Ein Bisschen bedauerte er es nun, dass er nicht an ihrer Seite geblieben war. Sie hatte das Zeug zu einer Weltkarriere und eine berühmte Frau hatte er immer schon haben wollen. Sie sollte einfach außerordentlich sein, sie sollte die Beste sein. Damals hatte er einfach nicht erkannt, welches Potential in ihr steckte. Er hielt sie für viel zu naiv für die Welt. Zu naiv für sein Leben. Er wusste, er war ihr absoluter Traumprinz gewesen, aber ihm hatte das nicht gereicht. Er wollte auch noch andere Frauen kennen lernen. Er war einfach noch nicht reif für die Ehe gewesen und so etwas hatte sie sich nun mal vorgestellt.

Doch nun stand sie ziemlich alleine da mit ihrer Weltrevolution.

Wer konnte sie beraten, wer stärkte ihr den Rücken,

wer sorgte für die nötige Entspannung?

Wenn es möglich gewesen wäre, er hätte die Rolle übernommen, aber er hatte nun mal seine Familie in Neuseeland. Er hatte sich dort eine schöne Existenz aufgebaut, er hatte jede Menge guter Freunde, das Wetter war besser und die Natur war schöner. Für ihn gab es überhaupt keinen Grund nach Deutschland zurück zu kehren. Außerdem war das ziemlich kostspielig, so eine Reise konnte er sich auch nur alle paar Jahre leisten. Nein, sie würde die Sache ohne ihn hinbekommen müssen. Er konnte ihr nicht wirklich helfen. Er war eben kein echter Traummann, er war einfach nur Christian. Er schaute in Patschis Gesicht, die wunderte sich etwas über sein Schweigen. Da riss er sich von seinen Gedanken los und kümmerte sich um seine außerirdische Eroberung. Patschi war auch eine tolle Frau und sie gehörte wahrscheinlich zu den schönsten Frauen im Paradies. Zumindest durch die Augen eines Mannes betrachtet.

Der nächste Tag begann mit jeder Menge Nebel.

Dennoch wollten Andreas und Anton heute einen freien Tag nehmen und mit ihren neuen Mountainbikes eine Tour über das Land und durch den Wald machen. Der Wetterbericht sagte viel Sonne und klare Sicht nach Auflösen des Nebels voraus. Es sollte in der Sonne auch wieder schön warm werden, also alles in Allem gute Aussichten für einen sportlichen Tag auf dem Fahrrad. Die Räder waren in einem guten Zustand. Sie hatten sie sich ausgeliehen, denn es gab einen großen Fahrradverleih in der Stadt. Dort saß eine junge Frau mit dem Namen Marianne in einem schönen, alten Zirkuswagen und wartete auf Interessenten. Sie klopften dann bei ihr an der Tür. Manche tranken auch erst mal einen Kaffee oder Tee mit ihr, bevor sie mit ihren Rädern losfuhren. Sie war allgemein sehr beliebt, weil immer fröhlich und entspannt. Sie hatte in diesem Job nicht viel zu tun und so kam sie dazu viel zu lesen. Sie plante ein eigenes Buch zu schreiben und dafür musste sie viel recherchieren. In ihrem Zirkuswagen hatte sie dazu glücklicher Weise genügend Zeit. Wenn ein Fahrrad kaputt war und repariert werden musste, dann gab es da eine größere Fahrradwerkstatt in der Nähe, dort brachte sie die Räder hin. Sie war mit dem Geschäftsführer eng befreundet und er hatte ihr auch diesen Job vorgeschlagen. Sie saß von 8 Uhr morgens bis nachmittags in ihrem Wagen, oder im Sommer auch davor, und hatte ansonsten nicht viel zu tun. Sie schrieb die Namen der Leute auf, die sich ein Rad ausliehen und sie verteilte Stadtpläne, sie hatte auch eine Karte vom gesamten Bombini. Darin waren alle Wege eingezeichnet und sie wusste auch schöne Ziele vorzuschlagen. In ihrer Freizeit, und davon hatte sie viel, denn sie arbeitete nur 3 Tage in der Woche war sie selbst eine leidenschaftliche Radfahrerin. An ihren langen Wochenenden machte sie regelmäßig große Touren. Sie war dennoch noch nicht überall gewesen. Auf dem Rad war das Paradies immer noch sehr groß.

Marianne ließ Andreas und Anton unter den Fahrrädern auswählen.

Sie hatte für jeden Bedarf das Richtige. Es gab Mountainbikes, Rennräder, Stadträder und einfache, aber gute Hollandräder mit Körbchen. Sie hatte auch verschiedene Anhänger zur Auswahl. Sie waren alle importiert worden. Es waren nicht selten schon etwas ältere Modelle, die man das eine oder andere Mal repariert hatte, aber die beiden jungen Männer fanden ihre Fahrräder in Ordnung. Marianne fragte sie, wohin sie denn radeln wollten. Doch die Beiden hatten keine konkreten Vorstellungen, sie wollten sich einfach mal ein Bisschen umschauen. Da gab sie ihnen eine Karte der Umgebung. Sie umfasste ungefähr ein Viertel der Fläche des gesamten Bombinis.

Sie ließen sich die Wege zeigen, die besonders schön und interessant waren und nach einigem Hin und Her, entschieden sie sich bei einem Kaffee in der Sonne dazu, die Rundtour durch den Wald zu machen. Sie würden an einem See vorbeikommen und immer wieder auch an etwas knifflige Stellen, die sie mit ihren Rädern herausfordern würden. Beide Männer freuten sich auf dieses Abenteuer und Marianne wünschte ihnen viel Spaß. Dann setzte sie sich wieder an ihren Tisch und nahm ihr aktuelles Buch hervor.

Bis 16 Uhr würde sie nun die Stellung halten, bis ihre Ablösung kam.

Es war ebenfalls ein ziemlicher Bücherwurm. Sie unterhielten sich während der Übergabe häufig über bestimmte Bücher, die sie gelesen hatten. Nach dem Dienst würde sie in ihre kleine Wohnung gehen. Es war in einem großen, hohen Haus. Dort lebten viele alleine und so hatten sie einen Club gegründet. Der Club der Singels aus dem hohen Haus. Sie waren mittlerweile schon ziemlich bekannt, denn sie trafen sich nicht nur untereinander regelmäßig, nein sie planten Veranstaltungen auch für andere interessierte Paradiesbewohner. Sie organisierten kleine und große Radtouren, die wurden gerne von Neuankömmlingen mitgemacht, um die Umgebung besser kennen zu lernen. Sie planten Tanzabende in ihrem Kasino. Sie organisierten Führungen durch die unterschiedlichen Museen und vieles mehr.

Heute Abend würde Marianne wieder mal zu so einem Treffen gehen, es ging dabei um die Planung einer großen Stadtrundfahrt. Zum Glück waren die Radwege alle vorbildlich. Das einzige was Marianne nun noch fehlte, dass war, dass ihr Fahrradwerkstattgeschäftsführer endlich mal etwas auf sie zuging. Doch war dieser Mann irgendwie nicht wie andere Männer. Er war sehr zurückhaltend, obwohl sie sich wirklich ausgesprochen gut verstanden. Er würde bei der großen Stadtrundfahrt ebenfalls dabei sein. Vielleicht sollte sie ihn dann zur Begrüßung einfach mal in den Arm nehmen. Irgendwie musste sie ihn aus sich heraus locken. Sie war zu einer Wahrsagerin gegangen und die hatte ihnen Beiden eine intime Zukunft vorausgesagt. Die Karten hatte offengelegt, dass sie den ersten Schritt tun musste. Sie hatte sich lange mit der Wahrsagerin darüber unterhalten und die meinte, dass käme in letzter Zeit öfter vor,

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Klassisches Konzert aus Russland im 360-Grad-Format

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Am Donnerstag, dem 1. Dezember, lädt das Sankt Petersburger Mariinski-Theater

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