HUHAARRAKIRRI?? 30.11.2016

 Herzerweichend: Afghanischer Junge will Merkels Hand berühren

Ben Fulford – 28.11.2016 –

Aktuelle Hintergründe Weltgeschehen – Deutsch

Published on Nov 29, 2016 – http://www.Wahrheitsbewegung.TV – 28.11.16 Fulford Update:

Aufnahmen vom Japan UFO – Neue Dollar-Scheine veröffentlicht – Khasaren auf der Flucht

Quelle: http://www.freigeist-forum-tuebingen….

Wolfgang schaute in den

Kühlschrank

und staunte nicht schlecht.

Lutz Bachmann

Pakistan Kuh schleudert Passanten durch die Luft

Er war gefüllt mit Delikatessen,

Kuchen und einigen Flaschen Champagner. 

„Deutsche Regierung unterstützt kriminelle Organisation?!“

Published on Nov 30, 2016

Deutsche Regierung unterstützt kriminellen Organisation?!

Anonymous – Nachricht an die deutsche Bevölkerung

Published on Nov 30, 2016 – Anonymous Internetseite: http://www.anonymousnews.ru

Hallo Welt! Hallo Deutschland! Wir sind Anonymous.

Wir haben euch etwas mitzuteilen! Dieses verkommene BRD Regime hat in der vergangenen Monaten und Jahren im besonderen Maße gezeigt wie hinterhältig es agiert. Tagtäglich erwachen mehr Bürger aus ihrem Tiefschlaf und befreien sich von Selbsthass, politischer Korrektheit, Manipulation, Zensur und Geschichtsfälschung.

Erwartet uns, denn wir erheben uns! Für Deutschland, für

unser Vaterland, für freie Völker und eine freie Welt! 

Daniela Katzenberger, Sophia, Tochter, Katze

Was hatte Joseph vor, die Menge

würde ja für einen Kompanie reichen?

Er fragte Joseph ob er noch weitere Gäste zum Picknick einladen wollte und Joseph antwortete: „Wir fliegen jetzt zu ganz besonders liebenswerten Wesen. Es ist ein durch und durch weiblicher Planet. Ein reiner Pflanzenplanet. Er wurde vor unendlichen Zeiten von einer Göttin besetzt und sie vermehrte sich dort über die Jungfernzeugung. Ihre Töchter sahen alle aus wie sie und mittlerweile ist der Planet von Tausenden von Frauen bevölkert. Sie leben natürlich streng vegetarisch, aber wenn ich sie besuche, dann bringe ich immer auch etwas Fleisch mit, sie interessieren sich sehr für diesen ungewöhnlichen Geschmack. Möglicherweise nehmen wir auch jemanden mit ins Paradies, es kommt nicht selten vor, dass sich eine der Frauen dafür entscheidet. Sie leben dann zwar weiterhin nur mit Frauen zusammen, aber sie sind dem männlichen Geschlecht trotzdem positiv gegenüber eingestellt. Es sind wirklich ausgesprochen sympathische Wesen.“

Ein weiblicher Planet? Und das funktioniert?“

Richard Lugner, Cathy Lugner

Unser Geschenk: STRATO rankingCoach im Preis gesenkt - nur für kurze Zeit - jetzt zuschlagen!

Bevor die Natur die sexuelle Fortpflanzung

erfunden hat, gab es nur das weibliche Prinzip.

Es war zuerst da und es funktionierte auch ganz gut. Allerdings gibt es mit der Jungfernzeugung nur sehr wenig Evolution, wenig Vielfalt, sie rührt einzig von der zufälligen Mutation ab. Bei der sexuellen Fortpflanzung hingegen wird das Erbgut bei jeder Zeugung neu gemischt. Das ist auf die Dauer besser, es gibt mehr Vielfalt und die braucht man, wenn man größere Veränderungen in der Umwelt überstehen will.

Auf dem Planeten der Göttin, sie nennt sich Femina,

gibt es aber kaum Veränderungen, alles bleibt nun

schon seit Jahrtausenden immer gleich.“

Meghan Markle

Sind die Frauen denn auch unsterblich?“

Nein, sie sterben nach ca.100 Jahren, aber sie glauben an die Wiedergeburt, sie leben in ihren Nachkommen weiter. Aber die eine oder andere interessiert sich auch für mein Paradies und so nehme ich schon mal jemanden mit.“

Erdogan: Die Türkei operiert in Syrien

militärisch „für die Schaffung von Gerechtigkeit

Published on Nov 30, 2016

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat gestern eine Rede beim ersten Symposium der Interparlamentarischen Jerusalem Plattform in Istanbul in Istanbul gehalten und dabei den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad erwähnt. Er erklärte, dass die Türkei zusammen mit der FSA in Syrien einmarschieren mussten, damit Land ihren wirklichen Besitzern zurückgegeben wird und, um die „Terrorherrschaft des Tyrannen al-Assad zu beenden.“

Mehr auf unserer Webseite: https://deutsch.rt.com

Wolfgang schaute aus dem Fenster

und sah in der Ferne einen grün-blauen Punkt.

Er kam schnell näher und bald schon konnte er Wälder und Meere ausmachen. Das war Feminas Planet. Sie flogen über die abwechslungsreiche Landschaft hinweg, es gab Berge, große Seen, dunkelgrüne Wälder, hellgrün leuchtende Wiesen, er konnte ein paar Personen ausmachen, sie schauten zu ihnen herauf und winkten. Joseph flog eine Runde und landete dann auf einer großen Wiese. Sie war nicht einfach grün, sondern auf ihr wuchsen große Blumenmeere in allen Farben. Vor ihnen lag ein kleines Dorf. Es bestand aus kleinen Häuschen mit großen Gärten. Sie waren in einem Kreis angeordnet und in der Mitte gab es einen großen Baum. Unter dem Baum stand ein langer Tisch mit Bänken, eine weiße Tischdecke flatterte leicht im Wind. Aus den Häusern kamen jetzt jede Menge Frauen, alle in schönen, langen und bunten Kleidern. Sie winkten ihnen zu und brachten Schüsseln und Krüge zu dem Tisch. Joseph und Wolfgang packten die Sachen aus dem Kühlschrank in einen großen Korb und trugen ihn gemeinsam zur Treppe.

Unten warteten schon zwei Frauen.

Sie stellten sich als Naomi und Chanti vor, sie wollten gerne tragen helfen, doch die Männer winkten ab und meinten, sie seien doch etwas stärker und der Korb sei ziemlich schwer. Die Frauen begleiteten sie zum Baum und die Männer stellten den Korb ab. Die Frauen schnatterten wild durcheinander und Wolfgang konnte sich natürlich kaum einen Namen merken, der ihm genannt wurde. Die Begrüßung war sehr freundlich und die Frauen waren sehr neugierig, was Joseph in dem Korb hatte. Sie leerten den Korb und verteilten die Mitbringsel auf dem langen Tisch.

Wieder Zwillinge! Sandy Meyer-Wölden über ihr Babyglück

Doch plötzlich wurde es still,

denn Femina trat aus ihrem Haus.

Sie sah in Wolfgangs Augen sehr schön aus. Offensichtlich hatte ihr das Alter nichts anhaben können. Sie war als Einzige unter den Frauen unsterblich. Jetzt fiel Wolfgang auch auf, es gab junge Frauen und alte. Ja, einige hatten sogar ein Kind auf dem Arm oder an der Hand. Femina kam um Joseph und Wolfgang zu begrüßen und sich für die leckeren Sachen zu bedanken. Sie umarmte Joseph und gab Wolfgang die Hand. Dann setzten sich alle an den Tisch und die Champagnerflaschen wurden geöffnet. Es gab keine Gläser, es wurde aus Holzschalen getrunken. Es gab auch keine Porzellanteller, es wurde auf schön gearbeiteten Holztellern serviert. Es gab jede Menge Salate und Brot und Kuchen. Joseph hingegen hatte Pasteten und Rostbeef dabei. Er hatte einen Fleischsalat mitgebracht und kalten Braten. Die Frauen griffen sogleich herzhaft zu, nachdem Femina die Tafel mit ein paar Dankesworten frei gegeben hatte. Wolfgang merkte jetzt wie hungrig er war. Das Frühstück bei seinen Großeltern war schon Stunden her. Er belegte sein Brot mit Rostbeef und nahm sich etwas von dem Fleischsalat. Dann probierte er einen der vegetarischen Dinge, die auf dem Tisch standen. Es war eine große Vielfalt, die ihm angeboten wurde, es gab Kuchen aus Möhren, den er unbedingt probieren sollte. Er stieß zufrieden mit seinem Champagner an. Das war wirklich ein sehr schönes Picknick. Die Frauen waren alle schön anzusehen und sie sahen sich auch nur auf den ersten Blick zum Verwechseln ähnlich. Es gab blonde, dunkle und rothaarige Frauen, es gab sehr schlanke und etwas rundlichere Frauen, es gab überwiegend Braunäugige, aber einige hatten auch blaue Augen. Die zufälligen Mutationen hatten also doch eine gewisse Vielfalt hervorgebracht. Aber es war dennoch unverkennbar, sie waren alle Nachkommen der Göttin. Sie vereinigte in sich alle Frauen. Ihre Ausstrahlung war bestechend. Sie fragte Wolfgang: „Was hat Dich ins Paradies vertrieben?“

Ich bin nur zu Besuch da, in einigen Tagen werde ich sicherlich zurück auf die Erde gehen. Aber es ist wirklich so schön in dieser Welt hier, ich komme bestimmt einmal wieder.“

Zu Besuch? Seit wann machst Du denn so etwas?“ fragte Femina Joseph mit einem leicht vorwurfsvollen Gesicht. „Ich bin in dem Fall unschuldig, Wolfgang ist eigentlich ein Gast von Satan Senior. Er soll seine Freundin umbringen, aber noch weigert er sich. Ich denke, Satan hat Geduld.“

Was soll das denn, warum soll er

denn seine Freundin umbringen?“

Masern-Virus

∞ Der Überlebenskampf des nordischen

Menschentums in der Zukunft – Die alten Griechen #08

Published on Nov 29, 2016

Der dritte Blickwinkel –

Folge 2: Genozid und Überbevölkerung

Published on Nov 29, 2016 – Der dritte Blickwinkel

Liebe Mitstreiter, 

hier nun die zweite Folge von

„Der dritte Blickwinkel“ mit dem essentiellen Thema

Genozid und Überbevölkerung.  Bitte teilen und verbreiten!

Lichtschalter17 hours ago – Das bedeutet jetzt für uns Deutsche:
Kinder kriegen, standhaft bleiben und Aufklärungsarbeit
leisten! Packen wirs an! Schönes Video! Gruß!

Satan Senior will damit Monalisa treffen, sie lebt sich gerade in seiner Freundin aus, sie heißt Monica und ist auf der Erde meine Enkelin gewesen.“

Ach die Sache, wie läuft es denn?“

Monica wird wahrscheinlich scheitern und dann, nun, Monalisa wünscht sich eine Auferstehung.“

Wenn das mal so einfach wäre!“

TRUMP! – Im Gespräch mit Franz Hörmann

Published on Nov 29, 2016 –  Donald Trump ist US-Präsident.

NuoViso Moderator Robert Stein ist durch das Land gefahren, um Stimmen über den

Trumpsieg zu sammeln. In dieser Folge ist Robert Stein im Gespräch mit Professor Franz Hörmann.

Ich denke, es wird gut gehen. Monica hat starke Nerven und wird schon mit einer Wiedererweckung klar kommen. Wichtig ist allein, Monica hat alles in ihrem Kopf. Sie kann Monalisa anschließend alles erklären.“

Um Monalisa mache ich mir keine großen Sorgen, die ist sehr klug, und wenn sie eine Auferstehung will, dann wird sie die Probleme abgewogen haben, aber Deine Enkelin, es wird sie zerreißen. Einen Teil seiner Seele zu verlieren, und sei es nur für eine kurze Zeit, das ist eine schwierige Lage. Ich hoffe sehr, Du kennst Deine Enkelin gut. Meinen Töchtern würde ich das nicht zumuten wollen. Das bedeutet den Verlust des Ichs. Und auch Monalisa wird nicht unbedingt ohne Blessuren da durch gehen. Wie soll sie denn sterben, ach ja, das ist also Deine Aufgabe. Und wie sollst Du es tun?“

Ich werde Monica nicht umbringen.

Ich werde mich auf jeden Fall weigern.“

Nörgeln, Gehirn

Wenn das einmal so einfach wäre, Satan kennt Mittel und Wege. Wenn er Monalisa töten will, dann stirbt sie auch. Dagegen gibt es keine Lösung. Aber Du siehst aus, als könntest Du Dich durchsetzen. Versuche es auf jeden Fall.“

Tobey Maguire, Jennifer Meyer

Satan kann meinen Willen nicht beeinflussen.“

Dann pass auf, dass er Dich nicht hypnotisiert. In dem Zustand haben schon einige zum Messer gegriffen.“

Ich bestimmt nicht.“

Ich sage Dir, die Hypnose ist schwer zu stoppen. Man kann einfach nicht anders, der Wille ist gelenkt.“

Ich weiß nicht ob er seinen Sohn beeinflussen kann. Ich bin schließlich nicht allein.“

Was meinst Du damit, steckt in Dir

etwa auch einer dieser Spieler?“

Ältester Mensch der Welt wird 117

Ich teile mir meinen Körper mit Satan Junior. Aber wir haben ein Abkommen, er ist Zuschauer nicht Akteur. Das haben wir auch schon mal anders ausprobiert, doch damit bin ich nicht gut gefahren. Jetzt bestimme ich wo es langgeht.“

So, so, Satan Junior, wir grüßen ihn freundlich. Er ist uns gut bekannt, er kam uns schon einige Male besuchen. Warum lässt Du ihn nicht stärker aus Dir heraus, Satan Junior ist ein sehr liebenswerter Mann. Wir alle mögen ihn sehr.“

Ich habe unter seiner Regie Gespenster gejagt.“

Ohio State University

Nun, das ist natürlich eine schwierige Angelegenheit.“

Schwachsinn war das. Es hat mich meine Nerven und mein Geld gekostet. Anschließend hatte ich sogar einen Haufen Schulden und musste die übelsten Jobs annehmen. Ich hatte trotzdem nichts im Kühlschrank. Ich hing in einem Tiefkeller fest, der jeden Moment abzusaufen drohte. Nein Danke, ich bin nach ein paar Jahren glücklicher Weise aus dieser Situation wieder heraus gekommen, aber nicht weil Satan Junior das Sagen hatte.“

MEGHAN MARKLE: Kleine Seitenhiebe gegen Harry

Joseph, wie hast Du das denn mit

Deiner zweiten Seele gemacht?“ fragte Femina.

Joseph hatte sich zurück an den Baumstamm gelehnt und machte ein fröhliches Gesicht. „Ich habe mit meiner zweiten Seele überhaupt keine Probleme. Wir sind einfach nur ein gutes Team. Wir haben zufällig die gleichen Namen und fühlen uns immer zu zweit angesprochen. Wir sind eigentlich wie Zwillinge, die auch oft unzertrennlich sind. Ich habe mir meinen Körper in diesem Spiel gut ausgesucht. Wir waren uns immer total einig. Ich wollte etwas und er wollte es auch. Darum sind wir auch zusammengeblieben. Ich profitiere von meinen zwei Seelen. Sie machen mich glücklich und zufrieden.“

Hattest Du denn nie Probleme mit Dir?“

Ich kann mich nicht erinnern, nein, wir waren immer gute Freunde füreinander.“

Also, da bin ich aber dennoch froh, dass ich in meinem Körper alleine bin,“ sagte Femina. „Ich habe zwar sehr viele Kinder, Enkel und Urenkel, aber wenn ich die Tür hinter mir zu mache, dann habe ich vor jedem meine Ruhe, auch vor mir selbst.“

Es hat wahrscheinlich wie alles seine Vor- und Nachteile. Monica und Monalisa scheinen jedenfalls auch sehr gut miteinander klar zu kommen. Allerdings hat sich wohl noch jemand in ihr niedergelassen. Sie behauptet in ihr stecke ein Gott. Sie hält ihn für männlich und sie meint er schaue durch ihre Augen und sehe mit ihr gemeinsam fern.“

Du meinst diese Flimmerkiste, ich habe so etwas schon mal gesehen, aber was sollte ein Gott damit wollen, er kann sich doch auch so alles anschauen.“

Das habe ich ihr auch gesagt, doch sie meint, er sei an der besonderen Perspektive interessiert.“

Vielleicht hat sich Monalisa zu weit vorgewagt, vielleicht ist es Monalisa, die sich da als Gott bemerkbar macht.“

Aber sie meint der Gott sei männlich.“

Tiffany Trump

Wie will sie dies feststellen, ein Gott kann oft beides sein.“

Sie meinte, er würde es lieben, wenn er angebetet würde und dies kann sie sich bei Monalisa nicht vorstellen.“

Bringt sie um, dann seht ihr ob jemand Drittes übrig bleibt.“

Nach Heul-Clips: Rocco Stark verarscht Exfreundin Angelina Heger

Wir veranstalten gerade einen Wettbewerb,

wir wollen damit diesem Gott auf die Spur kommen.“

Du glaubst also auch an einen Gott? Also, Du müsstest ihn doch kennen. Dir sind schließlich alle existierenden Götter bekannt. Fehlt denn jemand? Hast Du überall nachgefragt?“

Es fehlt keiner. Entweder ist es Monalisa, die sich zu stark bemerkbar macht, oder es ist ein neuer Gott.“

Wo sollte der denn plötzlich herkommen?“

Ich weiß es nicht. Ich interessiere mich jedoch sehr dafür. Vielleicht finden wir so eine Antwort auf unsere eigene Herkunft. Wenn wir wissen woher er kommt, dann wissen wir vielleicht wo wir einst hergekommen sind.“

Das ist natürlich eine interessante Sicht der Dinge.

Halte mich auf dem Laufenden.“

Amatrice

Erdbeben der Stärke 4,4 in Mittelitalien

Joseph schaute sich in der Runde um und entdeckte eine ältere Frau. Er nannte sie Sophie, als er sie jetzt ansprach: „Was ist, willst Du diesmal mit mir gehen? Es ist noch ein Plätzchen frei in meinem Bombini.“

Sophie strahlte ihn an und meinte, sie würde gleich gehen und ein paar Sachen zusammen packen. Joseph meinte, sie brauche nicht viel, aber sie solle nur gehen und ihr Bündel packen.“

Die anderen schauten zu Sophie, die

ihre Freude nicht verbergen konnte.

Jutta Tegeler-Mehl

Die Frauen reagierten unterschiedlich.

Einige begannen zu weinen, andere wünschten ihr viel Glück.

Sophie stand auf und lief, immer noch sehr behände, in eines der kleinen Häuschen. Eine Frau ging ihr hinterher und bei den übrigen wurde getröstet und gelacht. Sophie wollte also mit ins Paradies, sie würde die Gemeinschaft für immer verlassen. Einige fanden es gut, andere lehnten es ab. Sie waren eigentlich mit der Wiedergeburt sehr einverstanden. Das nun aber immer öfter auch Frauen unter ihnen das Paradies wählten, dass führte auch zu Sorgen. So ging wieder einmal eine Seele von ihnen verloren. Andererseits, sie waren eine große Schar, ein einzelner Weggang war zu verkraften. Aber ausgerechnet Sophie, sie war die beste Stickerin unter ihnen. Ihre Tischdecken waren sehr begehrt.

Sophie kam kurze Zeit später mit einem Korb zurück und

Joseph begann sich bei den Frauen zu verabschieden.

Sophie wurde von allen in den Arm genommen, man wünschte ihr viel Glück und betonte noch mal wie traurig man sei, sie zu verlieren. Femina sah das Ganze lockerer, sie verlor zwar eine Tochter, aber sie wusste sie in besten Händen.

Mirage war etwas traurig diesen Ort zu verlassen, denn fast alle Frauen hatten ihn ausgiebig gestreichelt, verhätschelt und gefüttert. Das Rostbeef hatte ihm dabei am besten geschmeckt. Für ihn war diese Fahrt ebenfalls sehr spannend gewesen. Auf dem Planeten der Roboter jedoch hatte er sich nicht so wohl gefühlt. Er hatte dort nicht einen Grashalm zum bepinkeln gefunden. Das Bombini aber fand er sehr gemütlich, denn er hatte einen Sessel für sich ausgewählt, der ihm ermöglichte alles gut im Blick zu haben. Jetzt aber sollte es wieder nach Hause gehen und er freute sich schon auf den ausgiebigen Spaziergang, den Wolfgang ihm versprochen hatte.

Der wollte außerdem die nächsten Tage bei seinen Großeltern verbringen und für Mirage waren das ganz wundervolle Aussichten. Er würde mit Hasso den Hof genau inspizieren und vielleicht durfte er ja auch mit zu den Schafen.

Wieder im Bombini setzten sich Joseph und Wolfgang an das Steuerpult, Mirage und Sophie nahmen auf den Sesseln Platz. Sophie war ganz aufgeregt und sie steckte Mirage damit an. Sophie erzählte ihm, dass sie sich ungeheuer auf ihr neues Leben freuen würde, sie plane einen kleinen Laden mit ihren Tischdecken zu eröffnen. Sie wollte sich auch an ganz neue Stickereien wagen, denn sie erwartete, im Paradies-Bombini neue Motive kennen zu lernen. Mirage erzählte ihr von den herrlichen Feldern, von den Tieren und außergewöhnlichen Pflanzen. Er ließ sich von ihr intensiv streicheln und er kam zu der Ansicht, diese Sophie war wirklich eine sehr sympathische Frau. Sie erinnerte ihn an sein Frauchen auf der Erde. Die hatte auch immer ganz viel mit ihm gesprochen. Für sie war er nicht nur ein einfacher Hund gewesen, nein, er hatte sich bei ihr als ihr Prinz gefühlt. Auch Sophie schien in ihm mehr zu sehen, als einen niederen Vierbeiner. Sie kam von einem Planeten, auf dem kaum Tiere lebten. In den Gewässern waren zwar viele Fische, aber an Land gab es eigentlich nur Pflanzen. Sie waren darum ehr zwangsläufig Vegetarier. Fische fingen sie zwar ab und zu, aber ansonsten begnügten sie sich mit dem was auf den Feldern wuchs. Im Wald sammelten sie Kräuter, Pilze und Früchte, auf ihren Feldern wuchsen Wurzelgewächse, Getreide und jede Menge Gemüse. Diese Kost hielt sie alle fit bis ins hohe Alter, Krankheiten kannten sie daher kaum. Und Femina war eine kluge und warmherzige Mutter für sie alle. Trotzdem wollte Sophie jetzt endlich auch mal eine andere Welt kennen lernen. Joseph hatte bei seinen Besuchen viel über das Leben in seinem Bombini erzählt und nun gab es einige, die sich ein Leben dort wünschten.

Wolfgang durfte sie nun alle nach Hause fliegen

und er genoss es in vollen Zügen.

FC Schalke 04, Dreierkette

Es erinnerte ihn etwas an seine Playstation, er hatte damit alle verfügbaren Autos gefahren und alles gewonnen, was es dort zu gewinnen gab. Doch das Bombini war noch aufregender. Es ließ sich wunderbar steuern und brach nie aus. Die Sterne rasten an ihm vorbei und nicht selten musste er einem Mond oder Kometen ausweichen. Dies erforderte bei den hohen Geschwindigkeiten trotz der Größe des Raumes einiges Geschick. Joseph lehnte sich entspannt zurück und ließ Wolfgang die Flugeigenschaften des Bombinis testen. Er wusste, Wolfgang mochte sich als der Bestimmer fühlen, aber Satan Junior war in ihm präsenter, als Wolfgang dies glauben wollte. Joseph erkannte in ihm jedenfalls immer öfter seinen Neffen und da er diesen sehr schätzte, waren seine Sympathien für diesen Freund seiner Enkelin sehr groß. Seiner Meinung nach war er genau der Richtige für die schwere Zeit, die bald schon vor ihr liegen würde. Femina hatte Recht, sie würde ihre Persönlichkeit für eine gewisse Zeit verlieren. Es dauerte einfach, wenn man auferstehen wollte. Monalisa wusste dies, doch sie hatte sich dennoch dafür entschieden. Gut, vielleicht würde sie mit ihrer Internetseite in letzter Sekunde doch noch den geforderten Erfolg haben, aber die Aussichten sahen wegen des nicht beachteten Urheberrechtes nicht gut aus.

Aber er wollte dennoch, dass sie es versuchte.

Manchmal war einfach Fantasie gefragt.

Diebstahl-Opfer

Dieb schneidet Schlafendem das Handy aus der Hosentasche…

Und ihre Seite zeigte, dass sie sehr kreativ war. Sie versuchte damit

diesem vermeintlichen Gott eine Stimme zu geben. Für Joseph war

es nicht klar, was für ein Gott dieser sein sollte. Er musste neu

hinzugekommen sein. Doch wie war dies möglich?

Joseph schlug Wolfgang vor, den Computer nun die Route für die Heimreise zu überlassen, denn Wolfgang war die ganze Zeit in mehrfacher Lichtgeschwindigkeit geflogen und hatte sich damit in der Zeit rückwärts bewegt. Er ließ den Computer rechnen und gab einige Koordinaten ein. Er forderte Wolfgang auf, den roten Knopf zu drücken und augenblicklich verschwand das Sternenpanorama und um sie herum begann es bunt zu leuchten. Die Zeit raste an ihnen vorbei und nur wenige Sekunden später befanden sie sich etwa 100 000 km über Europa. Ein Satelit glitt an ihnen vorüber. Wolfgang nahm den Anblick der Erde in sich auf und staunte über die Schönheit seines Heimatplaneten. Er flog langsam weiter und schaute mit Hilfe des Teleskopes auf die Städte, die sich unter ihm befanden. Das war seine Welt und da wollte er auch bald wieder hin. Nach seinem Trip durch das Universum wurde ihm eindringlich klar, wie außergewöhnlich die Erde war. Hier gab es Pflanzen, Tiere und Menschen, hier gab es wunderbare Natur und großartige Technik. Es gab Gute und Böse, es gab Dumme und sehr Gescheite. Die Erde machte einen sehr guten Job, wie er fand, auch wenn er einiges zu Verbessern fand. Aber noch war es nicht zu spät, seiner Meinung nach, hatte die Erde noch alle Chancen ein Paradies zu werden. Wichtig war, dass die Menschen lernten Energie zu sparen und nachhaltig zu produzieren. Seiner Meinung nach war für eine positive Zukunft kein Bombini nötig, auch wenn er die Fahrt damit wunderbar aufregend gefunden hatte. Wenn es nach ihm ginge, dann sollte vor allen Dingen die Sache mit dem Geld überdacht werden, denn dieses setzte falsche Weichenstellungen. Das Problem waren die anderen Söhne Satans. Sie saßen in den Glastürmen und spekulierten mit den Grundnahrungsmitteln, sie investierten in die falschen Projekte, sie zogen die Menschen über den Tisch und machten sich selbst dabei die Taschen voll. Sie beeinflussten mit ihrem Geld die Politik in allen Ländern, sie waren nicht dem Gemeinwohl verpflichtet sondern nur ihren Aktionären. Und die waren fast alle asozial. Wolfgang war ein Verfechter der Anarchie, auch wenn er wusste, für eine wirkliche Befreiung der Welt waren dennoch ein paar Gesetze nötig. Doch ohne die fatalen Wirkungen des Geldes würden sich viele der Regelungen von selbst ergeben. Der Mensch wollte schließlich satt werden. Seiner Meinung nach war Geld für ein schönes Leben nur bedingt notwendig. Er musste wieder an die Butanesen denken. Dort bestand Glück aus mehr. Geld war, dass sah man ja am Paradies, dabei nicht nötig. Dies würde er als entscheidende Erkenntnisse von dort mitnehmen.

Sophia kam zu ihnen und schaute auf die Erde.

Sachsenwald

Sie sah von weitem aus wie ihr Heimatplanet.

Allerdings hatte sie noch nie solche Städte gesehen. Joseph meinte zu ihr, im Paradies gäbe es auch eine sehr große Stadt. Sie sei in vielerlei Hinsicht mit einer Stadt wie Paris oder Berlin zu vergleichen. Wolfgang flog über Russland und erreichte China und er versuchte Sophia den Unterschied von Kapitalismus und Kommunismus zu erklären. Doch Sophia verstand davon nur wenig. Sie kannte nur die absolutistische Herrschaft von Femina. Sie hatte immer das letzte Wort gehabt, sie hatte entschieden. Das es so etwas wie eine Herrschaft der Massen geben konnte, das kam ihr unmöglich vor. Wenn sie nicht der Weisheit von Femina gefolgt wären, wie hätten sie überleben sollen? Sie hatte die Erfahrung vieler Jahrtausende anzubieten. Wolfgang meinte darauf hin, diesen Vorteil hätten die Menschen auf der Erde leider nicht, sie wären alle sterblich und dies zum Teil schon nach wenigen Jahren. Hundert würden bei ihnen nur die Wenigsten. Aber es gäbe natürlich Bücher und Aufzeichnungen, doch wären dies keine Hinterlassenschaften von Göttern, sondern durch die Bank weg von ebenfalls sterblichen Menschen.

Joseph wollte schon protestieren, er hatte durchaus den Eindruck den Menschen auch ein paar göttliche Weisheiten gegeben zu haben, aber er hielt sich zurück.

Wolfgang schaute noch mal über den Planeten,

sie überflogen gerade Nordamerika…

Deutsche Telekom

Aktualisiert am 28. November 2016, 09:46 Uhr

Bonn (dpa) – Von den massiven Störungen bei Anschlüssen der Deutschen Telekom

sind nach Angaben des Unternehmens bundesweit rund 900 000 sogenannte

Router betroffen. Das sagte ein Sprecher am Montagmorgen.

… Bereits seit Sonntagnachmittag klagen viele Kunden über den Ausfall ihrer Anschlüsse für Telefon, Internet und Fernsehen. Die genaue Ursache für den Fehler war auch am Montagfrüh noch unklar. Das Unternehmen sei mit Hochdruck auf der Suche nach dem Auslöser für die Probleme, sagte ein Sprecher. Auf der Facebook-Seite „Telekom hilft“ riet das Unternehmen bereits am Sonntag,

den Router kurz vom Netz zu trennen.

„In vielen Fällen sind danach die Probleme behoben.“…

… Dort lebten seiner Meinung nach vor allen Dingen Verrückte.

Ihr Kontinent würde in der Zukunft untergehen.

Satan Junior hatte ihm erzählt, wie die Welt in 200 Jahren einmal aussehen würde und Amerika gehörte zu den großen Verlierern. Bei ihnen würden sich die Kreatonisten durchsetzen und das Land in die Vergangenheit katapultieren. Die Banken würden fast alle zusammenbrechen und die Wirtschaft würde implodieren, was zu einer gesellschaftlichen Katastrophe führen würde. Sie setzten einfach schon zu lange allein auf das Erdöl und sie kümmerten sich zu wenig um die Alternativen. Die Kreatonisten würden in der kommenden Krise die Führerschaft übernehmen und den Kindern beibringen, dass der Mensch vor 5000 Jahren aus Lehm entstanden war. Sie würden Darwins Lehre verteufeln und allein auf Gott vertrauen. Bei aller Liebe für ein einfaches Leben, ihm waren diese Leute nur ein Kopfschütteln wert.

Joseph übernahm jetzt das Steuer, er drückte den roten Knopf und schon sahen sie das Paradies-Bombini wieder vor sich. Joseph folgte dem Traktorstrahl, der vom Bombini geschickt wurde und nur wenige Minuten später standen sie in dem großen Bombini-Hangar. Um sie herum war geschäftiges Treiben, denn es wurde der Transporter mit den vielen, weißen Robotern erwartet. Mirage stand als erster an der Treppe und Sophie folgte Wolfgang und Joseph. Dies war für alle eine sehr spannende Fahrt gewesen. Joseph verabschiedete sich von Wolfgang, der jetzt erst mal einen ordentlichen Spaziergang mit Mirage machen wollte und Joseph ging mit Sophie in die große Ankunftshalle. Von dort aus war es nicht weit bis zu dem Raum, in dem er den Spiegel aufgestellt hatte.

Sophie würde also schon bald als junge, hübsche Frau

ihren Platz im Paradies einnehmen.

So sexy war das Fotoshooting für den neuen Lambertz Kalender.

Nachdem er die verjüngte Sophie zu einem Willkommensdrink in dem Hotel ausgeführt hatte, brachte er sie ins Verwaltungsgebäude. Dort wurden ihre Personalien aufgenommen und sie bekam die Adresse einer kleinen Wohnung mit einem größeren Garten. Dort konnte sie an ihren Tischdecken arbeiten und gleichzeitig den Garten bestellen, wie sie es gewohnt war. Mit der Straßenbahn konnte sie bequem in die Stadt kommen und dort gab es einen gerade leerstehenden, kleinen Laden, in ihm konnte sie ihre Handarbeiten anbieten. Das Geschäft war nicht sehr groß, aber für ihre ersten Schritte im Paradies war es genau richtig. Man gab ihr auch einige Adressen von anderen Stickerinnen. Die wären, so sagte man ihr, froh über einen Laden, in dem sie Garne und Stoffe bekommen konnten. Man gab ihr darum auch einige Adressen von Tuch und Garnproduzenten. Außerdem seien die anderen Stickerinnen interessiert auch ihre Arbeiten in dem Laden zu zeigen und Sophie freute sich darüber. Sie hatte immer mit anderen Frauen zusammen gearbeitet, sie wollte darum gerne ein Anlaufpunkt für andere sein. So würde sie auch schnell mit netten Menschen bekannt und sie würde wahrscheinlich kaum Probleme bei der Eingewöhnung haben. Sie versprach Joseph ihre erste Tischdecke, die sie hier anfertigen würde, zu schenken, als Dank dafür, dass er sie mitgenommen hatte. Er freute sich über dieses Angebot und nahm es gerne an. Er litt zwar nicht gerade Mangel an Tischdecken, doch er kannte ihre Stickereien und wusste, sie würde ihm ein echtes Schmuckstück überreichen.

Wieder Zwillinge! Sandy Meyer-Wölden über ihr Babyglück

Sophie wurde nun von einer Frau in Empfang

genommen, die mit ihr in ihre neue Wohnung fahren würde.

Auf dem Weg würden sie auch einen Blick in das neue Geschäft werfen. Joseph versprach bei nächster Gelegenheit sie in ihrem Laden zu besuchen, vielleicht wollte sie ja ein kleines Einweihungsfest geben, schlug er vor. Sophie versprach ihn rechtzeitig zu benachrichtigen und dann machte sie sich mit ihrer Begleiterin auf den Weg.

Joseph schaute auf die Uhr, es war bald Zeit für das Abendessen und er wollte in seine Wohnung gehen, um sich umzuziehen. Heute war er noch mit Europa und Reinhard zum Essen verabredet. Die beiden wollten von ihrer neu geplanten Reiseroute erzählen.

Vorher warf er aber erst mal noch einen Blick in das Fernsehkontrollzentrum, denn dort sollten heute die Kandidaten ausgelost werden. Johannes erwartete ihn schon, denn er wollte, dass Joseph die Ziehung selbst vornahm. Es hatten sich nicht wenige gemeldet und so mischte er viele kleine gefaltete Papierchen in einer Schüssel. Dann zog er 7 Zettel heraus und gab sie Johannes zur Sichtung. Der gab die Namen sogleich an einem schwarzen Brett bekannt und bereitete sich darauf vor, die dort schon wartenden Interessenten in Empfang zu nehmen. Er wollte ihnen den zukünftigen Arbeitsplatz zeigen und sie schon mal einweisen. Dann hatte auch er für heute Feierabend. Normalerweise wäre dies auch für ihn ein arbeitsfreier Tag gewesen, doch die Vorbereitungen für den Wettbewerb hatten dem entgegen gestanden. Seine Frau wartete sicherlich schon mit dem Essen auf ihn, er wollte es daher relativ kurz machen.

Christian war auch zugegen,

obwohl er ja schon nominiert war.

Wolfgang Raufelder

Er ging dennoch mit den anderen Auserwählten

mit und sie alle schauten sich in dem Raum um, der

nun für längere Zeit ihr Lebensmittelpunkt werden sollte.

Jeder hatte eine kleine Kabine, dort konnte man es sich relativ gemütlich machen. Es gab einen bequemen Fernsehsessel und einen Bildschirm. Auf einem Tischchen standen schon Getränke und Knabbereien. Die Kabinen waren in einem Kreis angeordnet, so dass jeder jeden sehen konnte. Der Kreis wurde durch einen großen Bildschirm unterbrochen, dort lief wie nun schon seit Tagen, das Fernsehbild von Monicas Laptop. Nicht wenige hatten sich immer wieder mal davor gestellt und das Wechselspiel der Programme verfolgt. Nicht jeder hörte eine Stimme daraus sprechen, aber die, welche dafür empfänglich waren, die fragten sich, wie diese Stimme wohl zu Stande kam.

War es wirklich nur reiner Zufall, wie einige vermuteten,

oder steckte mehr dahinter?

Prinz William, Prinz Harry, Royals, Streit

Christian hatte sich für den heutigen Abend noch mal mit Patschi verabredet, in den nächsten Tagen würde er wahrscheinlich nicht mehr viel Zeit mit ihr verbringen können. Er fand, Patschi war eine tolle Frau und durchaus ein guter Grund im Paradies zu bleiben. Aber er hatte langsam auch etwas Heimweh nach seinem Sohn. Den sah er normalerweise regelmäßig, sie telefonierten auch oft miteinander seit er sich räumlich von seiner Frau getrennt hatte. Sie waren nicht im Bösen auseinander gegangen, man konnte durchaus behaupten, dass sie immer noch gute Freunde waren, und manchmal dachte er auch daran zu ihr zurück zu gehen. Doch jetzt begeisterte er sich erst mal für Patschi. Er wollte mit ihr heute zu einem Fest gehen. Dort würde er weitere Außerirdische kennen lernen können. Er hatte sich ein Auto mit Elektroantrieb ausgeliehen, damit war er flexibler und der Weg in Patschis Wohnung war damit schnell überbrückt. Morgen früh würde er jedoch dieser Stimme hinterher zu jagen. Er hatte es bei Patschi schon mal versucht, denn sie hatte einen Fernseher mit Fernbedienung. Doch konnte man bisher nur das paradiesische Programm empfangen und hinter dem versteckte sich offensichtlich niemand, zumindest hatte er keine Stimme sprechen gehört.

Er wusste, dass Monica nicht glaubte, dass auch

jemand anderes diese Stimme hörbar machen konnte.

Sie glaubte an einen Gott, der ihren Finger so bered führte. Er jedoch glaubte mehr an den Zufall. Es war ein Spiel, etwas, dass wahrscheinlich jeder spielen konnte. Aber er würde es ja feststellen, in ein paar Tagen war er sicherlich klüger.

Wolfgang saß nach dem Spaziergang in Monalisa Wintergarten und er überlegte, ob er schon an diesem Abend zu seinen Großeltern gehen sollte. Er warf einen Blick auf Mirage, der lag gut gefüttert und ausgepowert auf einer Decke zu seinen Füßen. Vielleicht sollte er ihn liegen lassen und zum Hotel gehen, um sich etwas zu Essen zu holen, er hatte durchaus schon wieder ordentlichen Hunger. Gerne hätte er jetzt einen Döner verspeist, doch die Besten gab es nur im moslemischen Viertel. Da wollte er eigentlich auch noch mal vorbei. Aber seine Großeltern erwarteten ihn und so verschob er den Besuch dieses Viertels auf später. Er entschied sich letztendlich für eine Nacht im Himmelbett und zog sich die Schuhe an, um zum Hotel zu gehen. Mirage schaute nur müde auf und war einverstanden auf ihn zu warten.

Aufgepasst: 'Rambo-Waffe' bekämpft Drohnen

Wolfgang ging durch den schon ziemlich dunkel da liegenden Garten.

Der Weg wurde durch kleine Lämpchen beleuchtet. Als er am Forschungsbombini vorbei kam, entschied er sich einen Blick hinein zu werfen. Vielleicht wollte man dort ja auch etwas zu Essen.

Anton begrüßte ihn erfreut und auch Andreas kam um zu hören, wie die Fahrt mit dem Bombini gewesen war. Wolfgang erzählte von dem Planeten der Roboter und auch vom Planeten der Femina. Er erzählte von seinen Gefühlen, die er beim steuern des Bombinis empfunden hatte, und dass er sich durchaus vorstellen konnte so ein Bombini zu seinem Wohnsitz zu machen. Er hatte immer schon ein Faibel für Wohnmobile gehabt.

Auslaufmodelle: Diese Autos wird es im nächsten Jahr nicht mehr geben

Auslaufmodelle: Diese Autos wird

es im nächsten Jahr nicht mehr geben…

Anton erzählte von seinem Hausbombini

und auch Andreas wohnte in so einem Gefährt.

Allerdings beklagten sie, dass es nicht so ohne weiteres möglich war mit den Dingern auch zu fliegen, denn es war klar, würde jeder mit seinem Haus durch die Gegend fliegen, der Himmel wäre schnell überfüllt. Gegessen hatten sie schon seit dem Frühstück nichts und insofern waren sie von dem Angebot, dass Wolfgang ihnen etwas aus dem Hotel mitbringen wollte begeistert. Doch, dann schlug Andreas vor, sie könnten doch alle zusammen ins Hotel gehen und gemeinsam essen. Der Vorschlag wurde begrüßt und so fragten sie auch noch Klaus und Richard ob sie nicht mitgehen wollten. Wolfgang hatte es sich zwar mit seinem Teller in dem Gartenhäuschen gemütlich machen wollen, doch konnte er jetzt auch nicht mehr aussteigen. Er gehörte nicht unbedingt zu den geselligsten Charakteren, aber er wollte auch kein Einsiedler sein und so gingen sie gemeinsam hinüber ins Hotel.

Dort sahen sie Joseph mit Europa und Reinhard sitzen und nachdem man sich begrüßt hatte nahmen sie mit an deren, großen Tisch Platz.

Wolfgang bestellte sich ein Steak, doch die

anderen bevorzugten etwas von der vegetarischen Karte.

Joseph erzählte von ihrem Ausflug zu den Robotern und er konnte erfreut vermelden, die ersten, weißen Freunde waren schon aus dem Transporter geholt worden. Er fragte Wolfgang ob er nicht zusammen mit dem versprochenen Roboter zu seinen Großeltern fahren wollte. Er könnte sich einen Transporter ausleihen und den Roboter wie auch den Hund zum Bauernhof seiner Großeltern fahren. Wolfgang fragte nach einer Bedienungsanleitung für den Roboter und Joseph versprach ihm alles Notwendige mitzugeben. Er meinte auch, es sei vielleicht wirklich ganz günstig, wenn er die Inbetriebsetzung vornehmen würde, denn sein Großvater sei mit der modernen Technik sicherlich noch nicht ganz so gut vertraut. Klaus fragte, ob der Roboter einen Namen habe und Joseph erzählte, dass Wolfgang sich für eine Umbenennung eingesetzt hätte.

Nun hießen die Roboter Johann und nicht mehr Herbi.

Sturmreif: Marine-Hubschrauber landet mitten im Sturm

Dann ging das Gespräch über die besonderen Erfahrungen,

die Wolfgang auf seinem ersten Flug durch das Universum gemacht

hatte und alle bestätigten, die erste Reise würde man nie vergessen.

Nun erzählten sie sich gegenseitig von ihren ersten Eindrücken und bald schon war klar, für sie war die Welt ohne die unendlichen Weiten des Universums nicht mehr vorstellbar. Europa berichtete von ihrer neu ausgearbeiteten Expeditionsroute und Klaus und Richard beneideten ihren alten Kommandanten um das Abenteuer, das ihm nun bevorstand. Das Ende des Universums wollten sie durch ein Schwarzes Loch erreichen. Das war natürlich eine ziemlich heikle Angelegenheit, denn niemand konnte sagen, was sie beim Durchtritt erwarten würde. Es war ein Risiko, aber Europa und Reinhard wollten dieses Risiko mit ihrer Mannschaft wagen. Sie glaubten fest daran, dass sie mit einer starken Torsionsfeldblase unbeschadet durch das Loch kommen würden. Das Schwarze Loch hatte nur in der dreidimensionalen Welt eine anziehende Kraft, wenn sie jedoch eingehüllt in eine eigene Dimension das Loch passieren würden, dann dürfte ihnen nach ihren Berechnungen nichts Problematisches widerfahren. Wolfgang fand das ziemlich verrückt. In seiner Vorstellung war ein Schwarzes Loch das Ende aller Materie. Sogar das Licht hatte gegen den Sog keine Chance. Doch Richard erklärte ihm, ein Wurmloch sei letztendlich auch nichts anderes, und durch dieses sei er schon einige Male gereist. Ein stabiles Torsionsfeld war allerdings dafür die unbedingte Voraussetzung. Anton fragte Europa, welches Schwarzes Loch sie denn anvisiert hätten und Europa antwortete, sie hätten sich für das Schwarze Loch in der Milchstrasse entschieden, aber es könnte auch jedes andere sein, denn ein Schwarzes Loch war wie das andere. Man wusste über alle nicht wo sie enden würden. Aber vorher wollten sie zusammen so etwas wie eine Hochzeitsreise durch das Universum machen.

Es gäbe noch einige Planeten, wo sie Mitreisende aufnehmen wollten,

denn an der Erforschung Schwarzer Löcher waren viele interessiert.

Nadja Abd El Farrag, Naddel, Leben, Big Brother

Es wurde ein unterhaltsamer und interessanter Abend, doch

irgendwann wurde Wolfgang müde und er verabschiedete sich

mit der Entschuldigung, Mirage würde wahrscheinlich

schon sehnsüchtig auf ihn warten.

Weihnachten

Er versprach gleich morgens zu Joseph zu kommen, der mit ihm gemeinsam zu der Halle gehen wollte, wo jetzt die Johanns auf ihre neuen Besitzer warten würden. Wolfgang wünschte allen noch einen schönen Abend und machte sich auf in Monalisas Gartenhäuschen. Dort wartete das wunderbare Himmelbett auf ihn. Außerdem hatte er in der Hotelküche nach einem Knochen für Mirage gefragt und einen großen Oberschenkelknochen, mit viel Knorpel und auch noch etwas Fleisch daran, bekommen. Den wollte er jetzt Mirage als Trost für die Warterei anbieten.

Außerdem hoffte er so, das Bett am Ende für sich alleine zu haben,

denn das musste auch Mirage klar sein, ein Knochen hatte

in einem Himmelbett nichts zu suchen.

Kosta Williams

Am nächsten Morgen machte

sich Wolfgang mit Mirage auf den Weg.

Zuerst klingelten sie bei Joseph, doch statt sogleich zur Halle zu gehen, schlug Joseph vor, mit Wolfgang noch einen Blick in den Keller zu werfen. Dort wären einige Dinge von Satan Junior untergestellt. Wolfgang war natürlich neugierig und so gingen sie mit Joseph in den großen Keller. Dort sah Wolfgang ein Sternentor stehen und auch noch einige andere technische Gerätschaften. Joseph ging mit ihm jedoch in den hinteren Teil und öffnete eine Tür zu einem kleinen Kellerraum. Was Wolfgang dort sah, ließ sein Herz höher schlagen. Satan Junior war offensichtlich ein Musiker, denn er erkannte im Halbdunkel einen großen Verstärker und eine E- und eine Bassgitarre. Das war wirklich eine große Überraschung, denn auch Wolfgang hatte lange Musik gemacht. Er hatte in seinem Keller noch ein E-Schlagzeug stehen und in seiner Wohnung hingen ebenfalls ein Bass und eine E-Gitarre an der Wand. Er besah sich die Gitarren und auch den Verstärker. Es schienen ganz ordentliche Geräte zu sein und als Joseph fragte, ob er diese Dinge mit zu seinen Großeltern nehmen wollte, da sagte er spontan Ja. Er wusste zwar nicht, was sein Großvater von diesen Dingen halten würde, aber zur Not würde er damit in Monalisas Gartenhäuschen verschwinden.

Musik hatte er wirklich schon lange nicht mehr gemacht

und er hatte plötzlich große Lust darauf.

Nörgeln, Gehirn

Joseph schlug ihm vor die Musikinstrumente mit in den Transporter zu laden, er hätte ihn auch schon bestellt und er stünde wahrscheinlich schon vor dem Haus. Wolfgang war von diesem Angebot begeistert und er nahm den Verstärker in die Hand. Er war zwar ziemlich schwer, aber Joseph nahm die beiden Gitarren und so trugen sie die Dinge in einem Gang zum Transporter, der tatsächlich vor dem Haus stand.

Pfullingen, Mord, 18-Jähriger

Dann fuhren sie eine kurze Strecke zur großen Lagerhalle.

Dort wartete auf sie schon ein Mitarbeiter und brachte sie zu den Robotern. Da alle gleich aussahen, war die Auswahl nicht schwierig. Wolfgang wählte den Erstbesten. Der Mitarbeiter erklärte, die Roboter seien schon weitestgehend betriebsbereit, allerdings müsse man sie dann noch auf ihre eigentliche Aufgabe einarbeiten. Dazu gab er Wolfgang jede Menge Software mit auf den Weg. Laufen, reden und die nötigsten Alltäglichkeiten konnte der Roboter aber schon. Man erklärte Wolfgang, dass er ihn einfach auffordern sollte mit ihm zu gehen und als er dies tat, da rührte sich dieser Johann und stellte sich direkt neben ihn und sagte: „Ich bin Johann, ich folge Dir gerne. Ich bin Dein Freund.“

Das ist wunderbar, ich heiße Wolfgang, wir fahren jetzt zu meinen Großeltern, dort kannst Du ihnen zur Hand gehen.“ Wolfgang wendete sich an den Mitarbeiter und fragte, ob die Software als Knecht schon aufgespielt sei und der Mann sagte: „Das musst Du selber tun, wir können ja nicht wissen, wozu diese Freunde eingesetzt werden sollen. Aber es ist eigentlich ganz einfach, lege den Datenträger ein, wähle aus dem Menü das Gewünschte aus und schon wird der Roboter wissen was zu tun ist, so ist es uns jedenfalls versprochen worden. Ich habe für uns hier im Lager auch einen Johann ausgesucht, er sitzt jetzt im Büro und wird aufgeladen. Er soll später beim be- und entladen helfen, denn dafür braucht man kräftige Leute.“

Beeindruckende Detailarbeit: Audi Sport Quattro S1 aus Lego nachgebaut

Joseph und Wolfgang schauten sich ihren Johann genauer an

und sie stellten fest, er hatte unglaublich gut gearbeitete Hände.

Wolfgang reichte ihm seine Hand und als er spürte, mit wie viel Feingefühl dieser auf seinen Händedruck reagierte, da war er doch sehr erstaunt. Johann sah aus wie ein Mensch. Er hatte zwei schwarze Augen, eine schöne Nase, einen Mund, der sich jedoch beim Sprechen nicht öffnete. Er hatte auch zwei Ohren, zwei Arme und zwei Beine, alles war weiß lackiert. Den Datenträger konnte man auf seiner Brust einschieben und dort gab es auch einen kleinen Bildschirm, der einen in das Menü brachte. Doch damit wollte sich Wolfgang später in Ruhe auseinandersetzen. Sie bedankten sich bei dem Mitarbeiter und machten sich mit ihrem Johann auf dem Weg zum Auto. Dort setzte sich der Roboter auf den Beifahrersitz, denn Joseph wollte die kurze Strecke zu seinem Büro zu Fuß gehen.

Ohio State University

Wolfgang ließ den Wagen an und fuhr die Straße entlang.

Er fragte Johann: „Und, wie findest Du es hier? Sieht doch etwas anders aus als auf dem Roboter-Planeten, oder?“

Man hat mir schon eine detaillierte Karte und einen Stadtplan von hier installiert, ich werde mich also leicht zurecht finden.“

Gut, dann kannst Du mich ja durch die Stadt führen und zu einem Musikgeschäft bringen. Ich brauche neue Seiten für die Gitarren.“

Kein Problem, biege an der nächsten Kreuzung rechts ab. Dann etwas geradeaus und schon kommen wir auf die große Straße, die in die Stadt führt. Dort müssen wir dann zur Schuhmannstraße.“

Du bist anscheinend wirklich ganz gut zu gebrauchen.“

Danke, aber dies ist eine Kleinigkeit für mich.“

Dagi Bee

Sie fuhren den vorgeschlagenen Weg und nach einigen weiteren Abbiegungen stellten sie den Transporter auf einem Parkplatz ab. Sie stiegen aus und gingen in einen großen Laden. Er bot alle nur denkbaren Musikinstrumente an und natürlich hatte man dort auch die passenden Seiten für die Gitarren. Johann blieb immer neben Wolfgang. Dieser schaute sich in aller Ruhe bei den vielen, ausgestellten Gitarren um, doch er hatte den Eindruck, Satan Juniors Gitarren waren schon die Besten. Und so verließen sie den Laden ohne weitere Dinge mitzunehmen.

Johann lotste ihn durch die Stadt und bald schon kamen sie auf die Straße, die zu dem Ort führte, in dem Wolfgangs Großeltern lebten. Die Straßenbahnschienen führte an ihr entlang und an der Endstation sahen sie auch eine stehen. Sie hatte jedoch keine Wagen mit Sitzen sondern mehrere Transportwagen angehängt bekommen. Auf dem Platz des Ortes war waren viele Menschen unterwegs, überall standen Traktoren mit leeren Anhängern herum. Die Waren waren offensichtlich schon entleert und die Männer trafen sich alle in einer Kneipe. Sie gehörte zur Genossenschaft, auf deren Gelände jede Menge Gabelstapler herum kurvten.

Sie fuhren jedoch weiter ohne anzuhalten und kamen schon wenige Minuten später vor dem Haus der Großeltern an. Wolfgang fuhr auf den Hof und machte das Auto aus. Seine Großmutter kam aus dem Haus und ging ihm freudestrahlend entgegen. Auch Johann kletterte aus dem Wagen und als Wolfgang ihn seiner Großmutter vorstellte, da reichte ihr Johann die Hand und sagte: „Ich bin ihr neuer Gehilfe, ich kann putzen, waschen, den Garten umgraben, ich kann bei entsprechender Software den Stall ausmisten, ich bin auch ein guter Hirte und ich brauche nicht viel Strom. Ich arbeite auch mehr als 8 Stunden, allerdings benötige ich zwei Stunden um wieder aufgeladen zu sein.“

Na, das ist ja wunderbar, dass das so schnell

mit Dir geht, das hätte ich nicht gedacht.“

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Hasso schaute diesen Neuzugang etwas skeptisch an, denn er roch wirklich sehr ungewohnt für ihn. Aber Mirage meinte zu ihm, dieser Johann sei schon ganz in Ordnung, er würde ihnen kaum etwas wegfressen.

Sie gingen alle zusammen in die Küche und Johann bot sich gleich an, das Geschirr zu spülen, denn er sah, die Teller lagen im Waschbecken. Gertrud fand das ganz wunderbar und wollte sich gerne anschauen, wie er mit dem Spül fertig wurde. Wenn sie in Zukunft nicht mehr zu spülen brauchte, dass wäre schon eine echte Erleichterung. Sie hatte eine Gemüsesuppe gekocht und fragte, ob Wolfgang schon einen Teller davon haben wollte, sie jedoch wolle warten bis ihr Mann von der Genossenschaftssitzung zurück sei. Es dürfte aber nicht mehr lange dauern, fügte sie noch hinzu. Wolfgang hatte zwar nichts gefrühstückt, aber er wollte auch gerne warten. Er hätte allerdings nichts gegen einen Kaffee mit Milch und Zucker. Seine Großmutter hatte noch welchen in der Thermoskanne und sie stellte ihm auch ein Stück Sandkuchen dazu. Sie ließ sich nichts vormachen, sie wusste, ihr Enkel hatte immer Hunger.

Johann kam mit dem Spül gut zurecht, nur wo er die getrockneten Teller hinbringen sollte, das wusste er nicht. Gertrud zeigte ihm den Schrank und ließ ihn die Teller auch einräumen. Sie fasste langsam Vertrauen zu ihm und klopfte ihm auf die Schulter. Wolfgang hatte ihr erzählt, dass diese Form der Zuwendung von diesen Robotern geschätzt wurde. Dann gab sie ihm eine neue Aufgabe, er sollte den Tisch decken, dazu waren tiefe Teller nötig und sie zeigte sie ihm. Johann nahm alle auf einmal, doch sie sagte ihm, dass drei Teller reichen würden und so lernte sie ihn Schritt für Schritt an. Sie war bald schon wirklich begeistert und störte sich auch nicht daran, dass Johann sich beim Besteck etwas schwer tat. Sie würde ihm mit der Zeit schon alles beibringen. Dann hörten sie den Traktor auf den Hof fahren und sie traten alle gemeinsam vor das Haus. Die Hunde liefen über den Hof in die Scheune, wohin Gustav seinen Traktor gefahren hatte. Er kam gut gelaunt auf sie zu und staunte nicht schlecht über den neuen Knecht. Seine Frau war ganz aufgeregt und erzählte sogleich, dass Johann schon für sie gespült hätte. Gustav schaute sich seinen neuen Gehilfen näher an und gab ihm die Hand: „Ich bin Gustav und ich freue mich, dass Du nun zu uns gehörst. Ich hoffe Du kannst mir auch beim ausmisten zur Hand gehen.“

Ich bin noch nicht vollständig eingearbeitet, aber ich freue mich darauf dazuzulernen.“

Na, das ist ja wirklich toll, kann man sich mit Dir auch gut unterhalten?“

Ich kann Musik abspielen während ich den Stall ausmiste.“

Das ist doch schon mal was. Ich habe Hunger, was macht die Suppe?“

Der Tisch ist schon gedeckt, Gustav. Das hat übrigens auch Johann gemacht.“

Ich sehe, Du hast ihn schon gleich ganz gut eingespannt. Hast Du denn den Pullover schon angefangen?“

Das Vorderteil ist fast fertig. Aber ich musste heute auch noch die Hühner versetzen, es wird also wohl noch etwas dauern. Aber mit so einem Johann an meiner Seite dürfte es schneller gehen.“

Ich kann ihn aber auch sehr gut gebrauchen. Ich muss heute noch das letzte Heu einholen.“

Dabei helfe ich gerne,“ sagte Wolfgang, auch wenn er wusste, das war eine anstrengende Arbeit.

Ach Gustav, natürlich nimmst Du dafür Johann mit, der ist bestimmt viel stärker als Wolfgang,“ sagte Gertrud.

Wolfgang meinte dazu: „Vorher muss Johann erst mit dem richtigen

Programm versehen werden, ich kümmere

mich nach dem Essen darum.“

Zuckersüß: Dieses Wombat-Baby ist der Liebling des Zoos

Aktualisiert am 29. November 2016, 10:16 Uhr

George ist ein kleines Wombat-Junges und hat

das Herz seines Pflegers im Sturm erobert. Der ganze

Tierpark in Australien ist dem putzigen Beuteltier verfallen.© Zoomin

Und so gingen sie alle in die Küche und setzten sich an den Tisch.

Auch Johann nahm auf Aufforderung auf der Bank Platz. Er meinte, seine Akkus seien nicht mehr ganz voll. Da schloss Wolfgang ihn an eine Steckdose an. Das Ladegerät mit dem Kabel hatte er zuvor aus dem Wagen geholt.

Gertrud füllte die Teller und die Hunde warteten geduldig

auf ihren Plätzen, sie würden nach den

Menschen ihr Futter bekommen.

Debütantinnen-Ball: Singlebörse für russischen Geldadel

Aktualisiert am 29. November 2016, 12:01 Uhr

Jedes Jahr findet in London ein Ball für den heiratsfähigen,

russischen Geldadel statt, ganz im Stil des 19. Jahrhunderts. Was damals

nur dem Adel vorbehalten war, können junge Russen heute mit dem

passenden Budget und der richtigen Bildung erreichen.

© Zoomin

Gustav fragte Wolfgang, was er denn für Gerätschaften in seinem Transporter hätte, er hätte beim hereinfahren eine Gitarre darin gesehen. Wolfgang erzählte daraufhin von Josephs Keller und den zurückgelassenen Instrumenten des Satan Junior. Er erklärte, er wolle sich abends mal mit den Sachen beschäftigen, aber jetzt sei er erst mal dazu da ihm zur Hand zu gehen.

Gustav war damit zufrieden, er hatte schon befürchtet, sein Enkel sei allein zum Musikmachen gekommen. Abends jedoch hatten sie hier im Paradies alle Freizeit, eine Errungenschaft, die auf der Erde kaum bestanden hatte. Dort hatte er tagsüber in der LPG als Mechaniker gearbeitet und anschließend hatte seine kleine Wirtschaft auf ihn gewartet. Er hatte Kühe, Schweine und Hühner gehabt, er musste sich um ihr Futter kümmern und den Stall in Ordnung halten. Seine Frau hatte sich derweil um den großen Garten gekümmert, der ihnen praktisch alles angeboten hatte, was sie zum Leben gebraucht hatten. Jetzt war es zwar nicht viel anders, er arbeitete bei der Genossenschaft als Mechaniker und er hatte Tiere zu versorgen, dennoch ging es ihm im Paradies sehr viel besser. Alles war vernünftig organisiert und so hatte er nun auch endlich Zeit für ein Hobby, und dieses Hobby waren zum Beispiel seine Bücher. Außerdem hatte er sich einige Bienenstöcke angeschafft und die brauchten auch viel Pflege.

Gustav erzählte von seinem Genossenschaftstreffen und

berichtete, dass die Ernte dieses Jahr wiedereinmal

ganz hervorragend ausgefallen war.

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Fassungslosigkeit nach Flugzeugabsturz des AF Chapecoense

Eine Tragödie in Südamerika erschüttert nicht nur die Sportwelt: Auf dem Weg der

Fußballmannschaft AF Chapecoense zum Finale des Südamerika-Cupsin Kolumbien

starben 76 Menschen, nur fünf überlebten. Ein veröffentlichtes Bild der

Mannschaftsmitglieder, die nicht mitgeflogen sind, zeigt

die große Trauer der Teammitglieder…

Shannen Doherty, Krebs, Chemotherapie

Die Chemotherapie ist vorbei.

Im Kampf gegen den Krebs ist Shannen Doherty

nun bei der Bestrahlung angekommen – und teilt ihre Ängste auf Instagram.

Sie hatten große Mengen Getreide und Kartoffeln und verschiedenes Gemüse zusammengebracht. Außerdem sei jede Menge Fleisch und Wurst im Lager. Diese Ladung würde jetzt in die Stadt gefahren werden und dort würden Markthändler sich mit diesem Nachschub versorgen können. Außerdem erzählte er von einem Imkertreffen zu dem er unbedingt hin wollte. Es fände am nächsten Tag statt, nach dem Mittagessen sei er daher für einige Stunden unterwegs. Gertrud erinnerte ihn daran, dass sie morgen mit den Frauen zusammen Baumkuchen herstellen wollte und dies könne locker den ganzen Tag dauern.

Richard Lugner + Ehefrau Cathy

Die Lugners stehen vor der Scheidung…

Wolfgang bot sich an in der Zeit auf den Hof acht zu geben.

Mit Johann und den Hunden an seiner Seite sei er ja nicht allein. Gustav meinte, er würde sich freuen, wenn Wolfgang das Gartentor neu streichen würde, er sei dazu einfach nicht gekommen. Wolfgang wunderte sich darüber nur wenig, denn zu dieser Tätigkeit hatte seine Großmutter ihn früher auch immer verdonnert. Er fragte sich, ob Johann wohl auch streichen konnte, doch der war im Lademodus und konnte zum Gespräch gerade nicht viel beitragen.

Nach dem Essen gingen sie zum Kaffeetrinken in den Wintergarten, Johann blieb auf der Bank zurück. Gertrud nahm ihr Strickzeug in die Hand nachdem sie den Kaffee verteilt hatte. Kuchen würde es später geben, jetzt wollten sie sich nur etwas für die anstrengende Arbeit stärken. Das Heu musste dringend von der Wiese. Die lag etwas weiter entfernt, sie würden dort hin fahren müssen. Wolfgang schlug vor den Transporter zu nehmen und hinter seinem Großvater herzufahren, der den Traktor mit einem großen Anhänger nehmen wollte.

Maren Gilzer, Falk Willy Wild, Freunde

In der Küche piepte es und Wolfgang

stellte fest, Johann war wieder aufgeladen.

Es konnte also los gehen. Die Hunde wollten natürlich auch mit. Hasso und Mirage sprangen auf den Anhänger und so machten sie sich gemeinsam auf den Weg. Gertrud blieb zurück und wollte sich um die Schweine kümmern. Eines musste ausgesucht werden, denn übermorgen käme der Schlachter. Zuvor wollte sie die Schweine jedoch noch mal genau untersuchen. Es war keine leichte Aufgabe das richtige Schwein herauszusuchen. Es musste bereit sein. Außerdem hatte sie noch einige Dinge im Garten zu tun, denn der Winter stand bevor.

Wolfgang fuhr hinter dem Traktor und er war wiedereinmal froh über seinen Pullover, die Tage waren auch jetzt schon etwas kälter. Bei der Arbeit jedoch würde er ihn ausziehen, denn er wusste, das zusammenharken des Heus war eine schweißtreibende Angelegenheit. Er hatte Johann bevor sie losgefahren waren mit der entsprechenden Software versehen, aber noch konnte er sich nicht vorstellen, wie hilfreich dieser Roboter war.

Doch davon konnte er sich ziemlich schnell überzeugen, als sie auf der Wiese ankamen, denn Johann nahm sich gleich eine Harke und begann das Gras zusammenzuharken. Das ging bei ihm ausgesprochen flott und Wolfgang brauchte das Heu nur noch auf den Anhänger zu werfen. Sein Großvater packte mit an und bald schon waren sie fast fertig.

Das geht ja wirklich sehr viel schneller, als wenn ich es alleine machen muss. Johann, Du bist wirklich ein starker Kerl,“ sagte Gustav und er klopfte ihm auf die Schulter. Johann freute sich über das Lob und schien noch stärker zuzupacken. Als die Sonne schräg stand waren sie fertig und der Anhänger war bis oben hin mit Heu beladen. Sie fuhren zurück und Johann wurde gebeten, den Wagen abzuladen und das Heu in die Scheune zu bringen. Nachdem Gustav sah, dass Johann damit gut klar kam, ging er mit den Hunden und seinem Enkel zu Gertrud in die Küche. Sie saß im Wintergarten und hatte dort schon den Kuchen bereit gestellt. Gertrud erzählte, dass sie mit dem Garten nun so langsam fertig sei, von ihr aus könne der Winter jetzt bald kommen.

Gustav meinte jedoch, es gäbe für Johann bestimmt noch einiges

zu tun, während er die Tiere füttern würde.

Eurofighter auf der Autobahn

Wolfgang war ziemlich kaputt und

froh sich mit Kuchen stärken zu können.

Außerdem hatte er Lust auf eine Zigarette. Sein Großvater wollte sich auch eine Pfeife anmachen, doch Johann stand in der Tür und meldete, dass das Heu in der Scheune sei. Da gingen sie hinaus um sich die Sache anzusehen und tatsächlich, alles war bestens erledigt. Da fragte Gustav, ob er noch genug Energie für den Stall hätte. Johann antwortete:

„Ich bin noch halb voll, für den Stall müsste es noch reichen.

Dann aber muss ich an meine Station.“

Gravitation, die Gesetze von Kepler und die Raketengleichung

Published on Nov 30, 2016

Merkwürdigkeiten, wohin ich auch sehe … Besonders, da die Keplerchen Gesetze

gar nicht funktionieren können, frage ich mich, wie sollen dann die

berechneten Bahngeschwindigkeiten korrekt sein?

Also gingen sie zu den Tieren in den Stall.

Dort war man sehr neugierig aber auch etwas scheu Johann gegenüber. Die Tiere würden sich an diesen neuen Knecht erst gewöhnen müssen. Johann nahm die Mistgabel und fing an das schmutzige Stroh zu entfernen. Gustav erklärte ihm wo der Misthaufen war und schon war Johann bei der Arbeit. Gustav zündete sich die Pfeife an und auch Wolfgang drehte sich seine Zigarette. Sie schauten Johann bei der Arbeit zu und waren beeindruckt von seiner Umsicht. Er bewegte sich vorsichtig um die Tiere nicht zu erschrecken. Trotzdem kam er gut voran.

Dieser Johann ist wirklich eine super Hilfe. Da kannst Du Dich gerne auch mit Deinen Gitarren beschäftigen, der arbeitet ja für drei.“

Ich überlege gerade, Johann ist zwar superstark, aber ist er auch feinfühlig? Ich würde gerne versuchen ihn Gitarre spielen zu lassen.“

Das ist bestimmt zu schwierig für ihn.“

Für ihn vielleicht nicht, aber für mich, denn ihn entsprechend zu programmieren bedeutet, ich muss es ihm erst mal zeigen. Doch ich bin schon länger nicht mehr zum Spielen gekommen.“

Wenn Du morgen den Zaun gestrichen hast, dann versuche es doch einfach mal.“

Gerne, aber wo soll ich mit dem Verstärker hin? Die Instrumente können nicht im Wagen bleiben.“

Ich denke, ich habe einen passenden Ort dafür, letztes Jahr habe ich im Winter den Speicher isoliert. Es fehlt noch so einiges, aber er ist warm und trocken. Wenn Du magst, dann kannst Du dort auch schlafen, denn ich habe ein Gästebett dort aufgestellt. Es soll mal mein Zimmer werden.“

Sie ließen Johann zurück und

Gustav führte Wolfgang auf den Speicher.

Weißhelme

UN höchst besorgt über Zustände in Ost-Aleppo –

Rebellen mit flammendem Appell an Welt

Es war ein schönes, großes Fenster eingebaut und außer dem Bett gab es auch noch einen kleinen Tisch und einen alten Schrank. Außerdem gab es einen alten Sessel und jede Menge Bücher. Ein Regal fehlte noch und vielleicht ein Teppichboden, aber Gustav meinte, er müsste dafür in die Stadt, doch hätte er bisher dazu noch keine Zeit gehabt.

Wolfgang fand den Speicher auch so schon ganz toll.

Hier würde er die nächsten Tage nicht nur schlafen, es war genug Raum da um mit Johann Musik zu machen. Sie gingen zu den Büchern und Gustav zeigte seine große Sammlung über die Imkerei. Er erzählte Wolfgang, dieses Hobby sei seine neue Leidenschaft, sie könnten ja nach dem Abendessen mal zu seinen Bienen gehen.

Wolfgang interessierte sich zwar für Bienen nicht so sehr, aber natürlich wollte er seinem Großvater die Freude machen und mitgehen. Gertrud rief von unten, dass das Abendbrot fertig sei und so gingen sie wieder hinunter. Johann war offensichtlich noch beschäftigt. Die Männer setzten sich an den gedeckten Tisch und Gertrud stellte noch geschnittenes Brot dazu.

Es gab selbstgemachte Leberwurst und

eine große Schüssel mit Kartoffelsalat.

Stimmzettel

Sie hatten gerade angefangen zu essen, da

bellten die Hunde an der Tür, sie wollten

herein, denn sie hatten auch Hunger.

Als Wolfgang die Tür öffnete, da sah er auch Johann aus dem Stall kommen. Er sah ziemlich schmutzig aus und so nahm er sich kurzer Hand einen Wasserschlauch und spritzte ihn ab. Er war mit dem Lotusblüteneffekt versehen und so erstrahlte Johann bald schon wieder in altem Glanz. Sie gingen in die Küche und Johann setzte sich an seine Ladestation. Er stöpselte sich selbst ein und ging dann in den Lademodus über.

Alle waren ziemlich begeistert von Johann.

Ältester Mensch der Welt wird 117

So einen fleißigen Knecht konnte man

auf einem Bauernhof wirklich gut gebrauchen.

Wolfgang nahm sich eine große Portion Kartoffelsalat und die Leberwurst schmierte er sich dick auf das Brot. Gertrud erzählte, sie hätten einen Bäcker in ihrem kleinen Ort, der würde für sie alle regelmäßig das Brot backen. Es gab zwar dort nicht so viel Auswahl wie in der Stadt, aber das Brot sei wirklich sehr gut. Es wurde aus ihrem eigenen Getreide hergestellt, und dies würde selbstverständlich ohne Chemie angebaut. Damals bei ihnen in der LPG hätte man ja mit allen möglichen Chemikalien herumhantiert, doch hier im Paradies sei das einfach gar nicht nötig. Das Getreide wuchs einfach wunderbar. Die Böden waren exellent, das Wetter immer genau richtig und das Saatgut sei einfach von besonders guter Qualität.

Nach dem Abendessen begleitete Wolfgang Gustav in den Stall,

die Tiere brauchten noch etwas Futter.

Area 51

Merkel zur Hacker-Attacke:

„Cyberangriffe gehören zum Alltag“

Sie arbeiteten zu Zweit, so dass sie schnell damit fertig wurden.

Der Stall war sauber, die Tiere fraßen und so konnten sie zu den Bienen gehen. Sie standen in ihren Kisten in der Nähe des Gartens. Wolfgang hatte Sorge dass sie ihn stechen würden, doch Gustav versicherte, seine Bienen seien sehr lieb. Sie würden nur stechen, wenn man sich in feindlicher Absicht näherte. Wolfgang fragte, ob er viel Honig gewinnen würde und sein Großvater bestätigte, er hätte mehr als genug. Einen Teil gab er regelmäßig an die Genossenschaft ab und obwohl er noch gar nicht so lange mit dabei war, so erzählte er, hätte sein Honig schon einen kleinen Ruf zu verteidigen. Morgen würden wiedereinmal die besten Sorten prämiert, warum er auch unbedingt zum großen Imkertreffen fahren wollte. Dort würden alle Imker der Gegend zusammenkommen und es gäbe für den Gewinner unter anderem einen neuen Bienenstaat zu gewinnen. Er hoffe jedoch wenigstens mit einer Urkunde zurück zu kommen. Dann würde sein Honig ein Qualitätssiegel bekommen und er würde so erfolgreich in der Stadt angeboten werden können.

Oben ohne: Heidi Klum über Vito, Kurven und Co.

Nachdem Wolfgang Bewunderung gezeigt hatte

machten sie sich auf den Weg zurück in die Küche.

Dort war es schön warm. Doch dann erinnerte sich Wolfgang an die Instrumente und er ging zusammen mit dem wieder aufgeladenen Johann zum Transporter und schaffte mit ihm den Musikkram auf den Speicher. Er fragte Johann, wo er denn schlafen wolle und dieser antwortete, er bliebe gerne bei seiner Ladestation. Dann fragte Wolfgang ihn, ob er Lust hätte das Gitarrespielen zu erlernen und Johann reagierte erfreut. Er war immer gerne bereit etwas Neues zu lernen. Wolfgang steckte die Gitarre in den Verstärker und probierte ein paar Töne. Nein, die Seiten mussten unbedingt erst noch ausgewechselt werden. Johann sah genau zu, stellte aber keine Fragen. Er schien alle neuen Informationen in sich aufzunehmen und abzuspeichern. Als die Seiten aufgezogen waren, versuchte es Wolfgang noch einmal und siehe da, jetzt klang die Gitarre schon ganz ordentlich. Er stimmte noch etwas nach, dann spielte er einige Akkorde. Johann hörte sehr genau zu. Wolfgang schaute in sein Menü und fand tatsächlich ein Programm für Musiker. Er spielte Johann einige Sequenzen vor und Johann hatte sie automatisch abgespeichert und konnte sie wiedergeben. Das war natürlich ganz toll. So brauchten sie keinen Rekorder und keine Boxen. Johann konnte auch Musik aus seinem Speicher abspielen und Wolfgang versuchte dazu mit der Gitarre zu spielen. Er vergaß die Zeit und erst als sein Großvater anklopfte, da merkte er, der Abend war schon vorbei. Seine Großeltern wollten ins Bett und er wurde gebeten die Sache wenn möglich ganz leise zu stellen. Doch Wolfgang merkte, er war auch schon ziemlich müde und so ging er mit Johann in die Küche, der schloss sich an die Ladestation an und er selbst putzte sich an der Spüle die Zähne, denn seine Großmutter war noch im Bad. Sie hatte sich eine Wanne eingelassen und dabei Radio gehört. Es war ein Hörspiel, davon gab es jeden Abend eine Fortsetzung. Sie hatte auch auf der Erde immer gerne Radio gehört, insbesondere ihre Bibelstunde, morgens um Sechs. Im Paradies gab es auch einen Sender, der die verschiedenen, heiligen Bücher besprach, doch interessierte sie sich nun noch mehr für Krimis. Sie spielten im Paradies, was natürlich völliger Blödsinn war, denn Mord und Totschlag gab es dort einfach nicht. Aber so ein bisschen Spannung tat nach einem anstrengenden Tag ganz gut.

Danach war man immer sehr froh, dass es solche

schlimmen Dinge in Wahrheit gar nicht gab.

Aktualisiert am 28. November 2016, 11:29 Uhr

Es ist ein beeindruckendes Zeichen gegen Gewalt an Frauen: Das Video

mit dem Titel #PassAuf sorgt seit dem Wochenende

in sozialen Netzwerken für Furore.

Christian war auch ziemlich müde.

Er hatte gerade seinen ersten Tag vor dem Fernseher hinter sich und freute sich nun auf eine erfrischende Dusche und etwas Leckeres zu Essen. Patschi hatte versprochen zu kochen. Sie waren gestern zusammen auf der Party gewesen und es war ziemlich spät geworden, so dass er Mühe gehabt hatte rechtzeitig im Fernsehkontrollzentrum zu sein. Patschi hatte den halben Tag als Kellnerin gearbeitet und anschließend hatte sie ein paar Besorgungen gemacht und gekocht. Sie wollte Christian etwas Besonderes aus ihrer Heimat zubereiten. Es handelte sich dabei um ganz spezielle Kekse. Sie wurden aus Fisch gemacht, denn bei ihnen gab es kaum pflanzliche Nahrung. Sie lebten vor allen Dingen von Meeresfrüchten, Fischen und Krebsen. Im Paradies gab es nur selten Krebse, aber Fisch gab es genug. Dazu hatte sie einen Salat gemacht, eine Sache, die sie hier im Paradies schätzen gelernt hatte.

Christian klingelte und sie öffnete die Tür über einen Türdrücker, denn sie wohnte im Zehnten Stock eines noch höheren Hauses. Es war vor kurzem renoviert worden und nun hatte jeder eine kleine Terrasse, ein wunderschönes Bad und schöne, große Fenster. Sie hatte sich ziemlich modern eingerichtet, denn seit einiger Zeit gab es einen Laden, in dem wurden entsprechende Möbel angeboten. Ihr Wohnzimmer wurde von einem solchen, neuartigen Möbel beherrscht. Es hieß Big Mama und sah aus wie ein riesiges Kissen. Auf dem hatten zwei Liebende problemlos Platz. Er war ganz aus Schaumstoff hergestellt. Allerdings wurde dieser nicht aus Erdöl gemacht, sondern aus Stärke. Er hatte aber dennoch die gleichen guten Eigenschaften wie ein hochwertiger Schaumstoff aus Erdöl. Nur, er war ökologisch abbaubar. Außerdem besaß sie noch zwei Sessel, einen roten und einen weißen, sie sahen aus wie zwei kleine Bombinis, und sie waren aus dem gleichen Material.

Christian betrat die Wohnung, die

man bequem über einen Aufzug erreichte.

Er war völlig fertig und wünschte sich einen gemütlichen Abend und er hatte Hunger. Als er jedoch in die Küche kam und die Plätzchen sah, da war er etwas enttäuscht. Er hätte jetzt eine deftige Gemüsesuppe mit Fleischeinlage bevorzugt. Als er dann auch noch hörte, dass die Kekse aus Fisch gemacht waren, da wurde er noch skeptischer, als er beim Anblick des Salates schon geworden war. Aber er war nun mal Gast und kein mäkelnder Ehemann. Er ging ins Bad um sich zu duschen und er war schnell getröstet, als er Patschi hüllenlos zu ihm unter das Wasser kam. Ja, die Frau wusste, was er jetzt brauchte. In der Küche war sie vielleicht nicht der Hit, aber im Bett war sie unschlagbar. Nachdem sie ihn sanft eingeschäumt hatte und sie sich ausgiebig geküsst hatten stieg sie in ihren Bademantel und forderte auch ihn auf in die Küche zu kommen. Sie meinte, sie hätte totalen Hunger.

Er fragte sich wie ein Salat dies ändern konnte, aber er beeilte sich, trocknete sich ab und schlüpfte in eine Jogginghose und ein T-Shirt, welches sie ihm abgetreten hatte. Er würde sich noch einige Klamotten besorgen müssen, wenn er besser angezogen sein wollte. Jetzt aber war es ihm egal, denn er hatte nicht vor das Haus heute noch mal zu verlassen. Er kam in die Küche und setzte sich an den Tisch. Sie hatte die Kekse noch mal kurz in die Mikrowelle gestellt und bot sie ihm nun leicht dampfend an. Er war wirklich nicht begeistert, aber als er in so einen Keks hineinbiss, da wurde er positiv überrascht. Die Dinger schmeckten super und gar nicht besonders nach Fisch. Sie erinnerten ihn an Stockfischkroketten. Die wurden aus Stockfisch von Vortag und Kartoffelpüree gemacht. Eine portugiesische Spezialität, die er in einem Urlaub kennen gelernt hatte. Der Salat war super dazu, er bestand aus allem, was es zur Zeit frisch auf dem Markt gab. Dazu bot Patschi ihm ein Glas Weißwein an und als er drei oder vier von den Keksen gegessen hatte, da hatte er auch gar keinen Hunger mehr. Er aß die Dinger nur noch weil sie so gut schmeckten.

Er gab Patschi einen dicken Kuss

und die war darüber sehr erfreut.

Küsse hatte es auf ihrem Planeten nicht oft gegeben. Dort galt so etwas als sehr verpönt. Überhaupt war guter Sex etwas Neues für sie gewesen, bei ihnen wurde die Sache möglichst schnell erledigt. Im Paradies hatte sie jedoch einen Mann gefunden, der ihr viel beibrachte und sie auch sehr verwöhnte. Leider hatte der Mann sich für die Wiedergeburt entschieden und war nicht mehr da. Danach hatte sie einige kürzere Beziehungen gehabt, Christian war nun aber ein Mann, den sie gerne für immer bekocht hätte. Er sah einfach toll aus, auch wenn er für das Paradies eine Nummer zu alt aussah.

Doch er hatte ein Lächeln, dass sie magisch anzog.

Christian erzählte ihr von seinem Tag.

Er hatte von morgens bis abends auf den Bildschirm geschaut und durch die Programme gezappt. Leider ohne großen Erfolg. Zwischendurch hatte er immer auf Monicas Bildschirm geschaut und sich die dazugehörigen Kopfhörer aufgesetzt. Er wollte verstehen, wie sie an die Stimme kam. Was machte sie anders? Er hatte sich dazu entschieden es wie sie mit der Mischung aller möglichen Programme zu versuchen. Sein Sitznachbar tat dies ebenso. Aber andere blieben bei einem Thema, Sport, Politik, Wissenschaft, Kinderprogramm oder es gab vorwiegend amerikanische Serien zu sehen. Es ging schließlich nicht nur um die Stimme, man wollte auch möglichst die höchsten Einschaltquoten erreichen. Jeder verfolgte dabei seine eigene Strategie. Nur Christian, er hatte sich noch nicht entschieden. Ihm ging es in erster Linie um die Stimme, er wollte unbedingt, dass sein Fernseher auch mit ihm sprach.

Joseph hatte den Tag im Büro verbracht

und nun saß er vor seinem Fernseher.

Er hatte sich eine Weile die neuen Programme angesehen, die durch den Wettbewerb für das Paradies nun neu entstanden. Er blieb ziemlich lange auf dem Politikkanal hängen, aber er schaute sich auch einige Zeichentrickfilme an. Alle bis auf Monica und Christian blieben ausreichend lange auf dem jeweiligen Sender, das hieß man konnte dem Inhalt recht gut folgen, auch wenn ab und zu umgeschaltet wurde. Doch Monica und Christian schienen in keiner Weise an dem tatsächlichen Inhalt interessiert zu sein. Sie zappten zu den unmöglichsten Momenten, ja sie schienen es regelrecht darauf anzulegen, den Inhalt zu zerstückeln. Bei Monica führte dies zu ganz verrückten Gesprächen. Dort sprach zum Beispiel ein Cowboy: „Hände hoch!“ und dann sah man einen Sportler, der gerade an die Regstange sprang. Dann sah man eine große Menschenmenge klatschen und kurz darauf hörte man jemanden sagen: „Mars macht mobil, bei Arbeit Sport und Spiel.“ Solche Zufälligkeiten traten bei ihr wirklich auffällig häufig auf. Bei Christian hingegen entstand einfach nur ein ziemliches Durcheinander. Aber es war schließlich auch sein erster Tag. Auf jeden Fall hatten die Menschen im Paradies nun die Möglichkeit tagsüber das Programm der Erde zu empfangen. Abends wurde abgeschaltet, denn irgendwann war auch der geübteste Fernsehgucker am Ende mit seiner Kraft. Der Wettbewerb ging täglich außer am Feiertag von 10 bis 18 Uhr. Normalerweise gab es im Paradies tagsüber kaum etwas im Fernseher zu sehen, die meisten setzten sich erst abends vor die Kiste. Aber Monica hielt es zeitlich ganz genau so, sie zappte nur bis zum Abendprogramm, danach stellte sie einen Sender ein und blieb meistens darauf. Sie schaute sich vielleicht einen Film an oder sie machte die Kiste ganz aus. Tagsüber aber war sie ganz bei der Sache. Sie zappte und zappte unaufhörlich und brachte damit ihren Laptop zum sprechen. Christian würde wohl noch einige Zeit brauchen, bis er dies genauso können würde.

Anton saß nun auch schon den ganzen Tag vor seinen Bildschirmen. Er hatte nun nicht mehr nur Monicas Programm, nein, auch er konnte die acht Kanäle der Wettbewebsteilnehmer anschauen. Das war natürlich endlich mal etwas Neues. Er saß nun schon seit Wochen an seinem Platz und verfolgte Monicas Tun. Mit den anderen Kanälen bekam sein Gehirn auch mal etwas anderes zum analysieren. Er war sich ja nicht sicher, ob es den Teilnehmern gelingen würde, so wie Monica zu zappen. Bei Christian schien das Ganze völlig zum Scheitern verurteilt zu sein. Der Politikkanal war ganz interessant, aber dort sprachen nur Journalisten und Politiker, ein Gott war da nicht heraus zu hören. Die Zeichentrickfilme waren da schon besser, dem Teilnehmer gelang es ganz gut, doch wirklich spannend und überraschend war es nicht. Das war bei Monica ganz anders. Hier gaben die Zeichentrickfiguren scheinbar immer eine passende Antwort zum vorherigen Thema.

Andreas setzte sich zu ihm und fragte ob er Lust auf eine Pizza hatte. Eigentlich kamen ihm die Dinger langsam an den Ohren heraus, doch er sagte nicht nein. Jetzt würde sowieso nicht mehr viel passieren, er konnte also gut auch mal aufstehen und eine Runde durch den dunklen Garten gehen um sich die Beine zu vertreten bis die Pizza fertig war. Er dachte an Monica und fragte sich, ob sie sich nicht auch zwischendurch mal etwas bewegen wollte. Wer kümmerte sich jetzt um sie? Wolfgang war nicht mehr bei ihr aufgetaucht und auch sonst schien sich niemand um sie zu sorgen. Ihr Zustand hatte sich zwar etwas gebessert, sie schien heute wirklich nur auf ihren Laptop konzentriert gewesen zu sein, aber dennoch, er kannte sie mittlerweile gut genug um zu wissen, sie war unter Garantie ziemlich einsam. Den einzigen Freund, den sie nun noch hatte, war dieser erzappte Erzähler. Natürlich fragte er sich, wer das war und er kam immer nur auf die eine Lösung. Es musste er Computergott sein. Dem war so etwas zuzutrauen. Er kannte ihn bisher zwar nur als mitdenkende Büroklammerfigur, aber warum sollte dieser Gott nicht auch neue Wege gehen?

Er ging zurück in das Bombini und Andreas stellte gerade die Pizza auf den Tisch. Dazu gab es ein alkoholfreies Bier. Für den morgigen Abend nahmen sie sich vor mal in die Stadt zu gehen und in einem Restaurant zu essen. Luise und Ramona wollten auch mit. Sie waren mit der Erforschung des Paradieses schon weit gekommen und sie hatten ein gemütliches Lokal entdeckt, welches sie Anton und Andreas zeigen wollten. Klaus und Richard wollten auch mitkommen.

Aber das war erst morgen, heute gab es

wie so oft mal wieder Tiefkühlpizza.

Der nächste Tag startete mit regen.

Das war sehr selten im Paradies, normalerweise wurde über Kanäle und Bewässerungsanlagen dem Erdreich und damit den Pflanzen Wasser zugeführt. Aber ab und zu gab es tatsächlich Wasser von Oben. Wie Joseph das machte war nicht ganz klar, aber er konnte Wolken produzieren und die Temperaturen so einstellen, dass es aus den Wolken regnete oder sogar schneite. Die Menschen freuten sich gemeinhin über diesen Regen und wenn zu Weihnachten ein paar Zentimeter Schnee lag, dann war es für alle ein großes Vergnügen. Dabei schneite es nicht überall, es gab auch Bereiche, in denen Pflanzen wuchsen, die keine Kälte liebten. Aber Wolfgangs Großeltern lebten in einem Gebiet, in dem es auch einen richtigen Winter gab. Die Temperaturen gingen allerdings nicht in den absoluten Keller, meistens blieb es bei leichtem Frost. Doch der war für viele ihrer Pflanzen wohltuend. Die Kälte war auch wichtig um die Insekten in Schach zu halten. Doch noch war es nicht Weihnachten und so reichte ein dicker Pullover oder eine Jacke um nicht zu frieren.

Wolfgang stand früh auf,

die Sonne war noch nicht aufgegangen.

Aber er hatte nicht mehr schlafen können und so entschied er sich dafür einen Spaziergang mit den Hunden zu machen. Die freuten sich über diese Abwechslung und sprangen vor Freude um ihn herum. Sein Großvater war auch schon wach und arbeitete bei den Tieren im Stall. Die Kühe mussten gemolken werden. Die Milch des Tages wurde jeden Morgen von einem Fahrer der Genossenschaft abgeholt. Der fuhr sie dann in eine Molkerei in der Nähe der Stadt. Dort wurde die Milch dann weiterverarbeitet und in die Stadt gefahren. Es gab viele Käsegeschäfte, die die Produkte anboten.

Im Dorf gab es einen kleinen Laden, der ebenfalls von der Molkerei beliefert wurde, so dass die Dorfbewohner ebenfalls ganz gut versorgt waren. Natürlich gab es auch kleinere Käsereien, die besondere Spezialitäten produzierten, aber die große Masse der Stadtbewohner brauchten einfach auch große Mengen.

Wolfgangs Großvater versorgte sich auch selbst

indem er etwas von der Milch zurück behielt.

Seine Frau machte daraus Joghurt und Frischkäse und die Milch in seinem Kaffee war auch von seinen eigenen Kühen. Aber sie gingen eben auch in den Dorfladen und versorgten sich dort bei Bedarf mit den Produkten aus der Molkerei.

Heute würde Gustav jedoch keine Milch zurückbehalten, denn seine Frau hatte an diesem Tag keine Zeit dafür. Sie war schon zu früher Stunde mit ihren Nachbarinnen im Dorf verabredet um Baumkuchen herzustellen.

Wolfgang trank in der Küche einen Kaffee,

dann machte er sich auf den Weg.

Die Sonne schaute mittlerweile hinter dem Horizont hervor und er schlug den Weg zum Dorf ein. Es war nicht weit. Der Weg ging an einer schmalen Straße entlang und er sah in den anderen Bauernhöfen das Licht in den Küchen brennen. Fast alle hatten einen Hund und Mirage und Hasso begrüßten sie schwanzwedelnd. Nur einer war etwas unfreundlich zu ihnen, doch lag dies wohl daran, dass er etwas neidisch auf die Spaziergänger war. Im Dorf, es bestand aus einer Kneipe, einem Dorfladen, einem Arzt und einer Bäckerei, stand auch eine kleine Kirche. Er warf einen Blick hinein und er sah drei Frauen in den wenigen Bankreihen sitzen. Ansonsten begegnete er nur einigen Treckerfahrern, die sich auf den Weg auf ihre Felder begaben. Die Sonne schien durch die Wolken, der leichte Regen hatte aufgehört. Wolfgang sah seinen Großvater auf seinem Trecker ins nächste Dorf zur Genossenschaft fahren. Sie winkten sich zu, dann war Wolfgang mit seinen Gedanken wieder alleine. Wie sollte er den Tag verbringen. Er musste den Zaun lackieren, doch er hoffte schnell damit fertig zu werden, denn er hatte vor auch Johann einen Pinsel in die Hand zu geben.

Er ging in die Bäckerei und ließ sich ein paar Brötchen geben.

Für ihn waren gute Brötchen ein Zeichen für eine ordentliche Backkunst. Mit den Brötchen kehrte er zu seiner Großmutter zurück. Die freute sich über das Mitbringsel und deckte nun richtig den Tisch. Sie hatte zwar nicht mehr viel Zeit, aber für ein gemeinsames Frühstück mit ihrem Enkel reichte es noch.

Sie erzählten sich Geschichten von Früher.

Wolfgang war mit seinen Eltern sehr oft in den Ferien bei ihr gewesen und auch wenn auf dem Land nicht viel los war, er hatte die Zeit bei ihr immer sehr genossen. Zu DDR-Zeiten war das Dorfleben intakt und lebendig gewesen. Man hatte viel gefeiert und es gab jede Menge Kinder in der Nachbarschaft. Man hatte sich bei der alten Eiche getroffen und sich zu Ausflügen verabredet. Es gab in der Nähe ein Waldschwimmbad, man konnte im Wald auch Hütten bauen und auf Bäume klettern. Mit dem Fahrrad erreichte man nach einigen Kilometern eine größere Ortschaft, dort gab es eine Bücherei, ein Spielwarenladen und ab und zu ein Openairkino. Er hatte sich jedenfalls nie gelangweilt.

Mit seinen Eltern lebte er ganz im Kontrast dazu in der Großstadt Köln in einem riesigen Mehrfamilienhaus. Dort gab es zum Glück auch viel Platz zum Spielen, denn hinter dem Haus gab es lange eine große Brache. Dort machten sie Feuerchen und sie fuhren mit ihren Fahrrädern durch den Schlamm. Ihm gefielen beide Orte gut, auch wenn er heute in der Stadt nicht mehr leben wollte. Er war nach Osterath gezogen in der Hoffnung ein wenig Landluft abzubekommen. Doch Osterath war schon lange kein Dorf mehr. Es gab überwiegend Zugezogene, die in Einfamilienhäusern ihre Kinder groß zogen. Die Kinder sah man jedoch selten, denn meistens spielten sie nur bei sich zu Hause im Garten oder sie gingen in einen Verein um dort Sport zu machen. Das Leben in Osterath war in keiner Weise mit seinen Kindheitserinnerungen zu vergleichen.

Gertrud war aus ihrem Dorf nie heraus gekommen.

Die Tiere bestimmten ihren Tagesablauf und ließen ihr keine Zeit für einen Stadtbummel. Im Paradies war es anders. Sie konnte es durchaus so einrichten, dass sie ein mal in der Woche in die Stadt fuhr, sei es um ihre Stickereien an den Mann und die Frau zu bringen, sei es um Besorgungen zu machen oder einfach nur mal in einem Cafe zu sitzen. Es war ihr persönlicher freier Tag. Aber oft ließ sie ihn auch einfach ausfallen. Sie brauchte ihn nicht unbedingt. Dennoch war es schön, dass sie die Möglichkeit hatte. Sie war sogar auch schon mal in ein Museum gegangen oder sie besuchte eine große Messe im unfertigen Dom. So ein Leben war ihr auf der Erde nicht möglich gewesen. Bei ihnen war das Geld immer sehr knapp bemessen gewesen, ein neues Kleid war da nur alle paar Jahre mal drin. Jetzt hatte sie einen ordentlichen Kleiderschrank und nicht wenige schöne Kleider. Sie waren zwar nicht unbedingt für eine feine Dame gemacht, aber für ein Leben im Dorf waren sie alle Male gut genug. Heute hatte sie sich für ein blaues Kleid mit kleinen weißen Blümchen entschieden. Darüber trug sie eine weiße Schürze. So sah sie frisch und hübsch aus. Überhaupt war Wolfgang überrascht wie schön seine Großmutter aussah. Er hatte sie eigentlich nur als alte Frau in einfachen Kleidern in Erinnerung. Doch nun sah er, seine Großmutter war eine richtige Schönheit. Sie trug ihre Haare meistens zu einem Zopf geflochten, den sie anschließend hochsteckte. Schließlich wollte sie nicht überall ihre Haare wiederfinden, in einem Baumkuchen schon mal gar nicht.

Sie hatten vor insgesamt hundert Kuchen herzustellen, wie viele sie heute schaffen würden, das wusste sie jedoch nicht. Es lag daran, wie viele Frauen mitmachen würden. Die Sache mit den Baumkuchen hatte sie vor ein Paar Jahren angefangen. Ihr war aufgefallen, dass es diese Kuchen nur selten im Paradies gab. Da hatte sie sich mit ein paar Frauen zusammengesetzt und den Vorschlag gemacht gemeinsam eine kleine Produktion auf die Beine zu stellen. Und ihre Unternehmung wurde ein richtiger Erfolg, denn die Kuchen gingen gerade zu Weihnachten weg wie warme Semmeln. Apropos Semmel, sie hatte ihr Brötchen gegessen und musste sich nun schleunigst auf den Weg machen.

Die Sonne hatte den Zaun getrocknet und Wolfgang nahm die Pinsel und den Farbeimer, den ihm sein Großvater zur Seite gestellt hatte und ging zu dem Zaun. Er war vielleicht 10 Meter lang und reichte bis zur Hüfte. Es gab auch noch ein Tor, doch da ging selten jemand durch, denn normalerweise betrat jeder Das Grundstück über den Hof. Johann war mitgekommen und schaute nun aufmerksam zu wie Wolfgang den ersten Pinselstrich tat. Zuvor hatte er das Holz natürlich etwas angeschliffen. Die alte Farbe war noch relativ fest und so kam er gut voran. Nach einer Weile meinte Johann, er wüsste nun Bescheid und könne durchaus helfen. Wolfgang ging mit ihm auf die andere Seite des Zaunes und ließ Johann damit beginnen, die Holzleisten anzuschleifen. Das klappte ganz ordentlich und bald schon hockten beide vor ihrem Zaunabschnitt und strichen den Zaun mit weißer Farbe. Wolfgang fragte Johann, ob er nicht etwas Musik dazu abspielen könne. Das war natürlich kein Problem und so kamen sie gut gelaunt voran. Die Musikauswahl war groß und Johann hatte keine Mühe etwas Passendes zu finden. Wolfgang fragte Johann woher er die Musik hätte und da meinte der Roboter, diese sei im Basisprogramm enthalten, er würde aber gerne auch noch weitere Musik abspeichern. Wolfgang nahm sich vor in der Stadt ein Musikgeschäft aufzusuchen, vielleicht gab es dort ja auch Musik, die er normalerweise hörte. Johann hatte vor allen Dingen klassische Musik und Jazz aufgeladen bekommen. Wolfgang hörte aber lieber Punk. Doch fürs Erste tat es auch etwas Jazz.

Christian saß zu dieser Zeit wieder im Fernsehkontrollzentrum.

Er hatte sich einen Kaffee geben lassen. Gefrühstückt hatte er zusammen mit Patschi. Die hatte er danach ins Cafe gefahren, wo sie heute wiedereinmal Frühdienst hatte. Er war anschließend schnell ins Kontrollzentrum gefahren, denn er war spät dran und so begann er auch mit einigen Minuten Verspätung. Er schaute zunächst erst mal die Nachrichten, dann wechselte er zum nächsten und übernächsten Sender und zappte sich warm. Er musste erst mal schauen, was überall lief. Dann machte er sich an die eigentliche Aufgabe. Er ging diesmal so vor, dass er versuchte überall genau einen Satz aufzuschnappen. Er konzentrierte sich dabei auf den entstehenden Inhalt, aber er war ziemlich unzufrieden, denn bei ihm ergaben die einzelnen Sätze keine neue Botschaft. Es war einfach nur ein dummes Durcheinander. Aber er gab natürlich nicht auf. Und ab und zu hatte er auch tatsächlich Glück und ein passender Satz folgte auf den Vorherigen. Dann war er immer total happy und hoffte, auch der nächste Satz würde passen, doch das kam fast nie vor. Er fragte sich ernsthaft, wie Monica nur soviel Glück haben konnte. Er blieb auf einem Programm und setzte sich die Kopfhörer auf um zu verfolgen, wie es bei Monica lief. Schnell war er ziemlich frustriert, denn sie landete einen Kalauer nach dem anderen. Natürlich klappte es bei ihr auch nicht immer, aber das war ja gerade das Tolle. Es kam immer ohne Vorankündigung und wenn es einmal lief, dann wollte es kaum aufhören. Langsam glaubte auch er, dass es bei Monica nicht mit rechten Dingen zuging. Sollte ihr Finger wirklich mit einer göttlichen Gnade ausgestattet sein? Aber was war das für ein Gott? Joseph hatte gemeint, dieser Gott müsse wenn dann ein ganz Neuer sein. Wie konnte er diesen Gott dazu bringen auch ihm zu solchen Erfolgen zu verhelfen? Er begann es erneut zu versuchen und die Arbeit nahm ihn bald schon ganz gefangen. Er blieb jetzt etwas länger auf dem jeweiligen Sender, erst wenn er sich langweilte sprang er um auf den nächsten Kanal. Doch auf diese Weise waren überraschende Zufälle nicht zu erzielen. Es musste schneller ablaufen. Also kam er auf die Ein-Satz-Methode zurück. Wenn er schon mal einen Treffer landete, dann fasste er sofort Mut, doch wenn einfach nichts zueinander passen wollte, dann machte sich Frust in ihm breit. Worauf hatte er sich da nur eingelassen?

Anton stellte sich die gleiche Frage.

Wozu saß er vor seinen Bildschirmen?

Es gab praktisch nichts mehr zu beobachten. Er sah Monica fast nur noch vor ihrem Laptop sitzen und immer das Gleiche tun. Manchmal stand sie auf um sich einen Kaffee zu holen oder auch ein Brot zu schmieren. Sie ging auch schon mal auf die Toilette, doch meistens kam sie sogleich zurück und zappte weiter. Ihre Ausbeute an Botschaften war dabei nicht konstant. Manchmal klappte es ununterbrochen, dann wieder kam auch bei ihr nur Unsinn heraus. Aber es schien sie nicht zu frustrieren. Oft war es so, wenn man glaubte, der Faden sei endgültig abgerissen, dann kamen wieder ein paar lustige Sprüche. Auch sie konnte es nicht erzwingen, aber der Computergott war bei ihr dennoch sehr gesprächig.

Sie schien sich zur Zeit besonders für alles Weihnachtliche zu interessieren, denn sie zappte über alles hinweg, was nicht mit Weihnachten zu tun hatte. Dabei schien sie besonders an dem Weihnachtsmann interessiert zu sein, denn ihm schnitt sie das Wort nicht einfach ab. Sie begann nun auch wieder Sequenzen mitzuschneiden und abends setzte sie sich hin und machte aus den Teilen ein Ganzes. Das bestimmende Thema war dabei eindeutig Weihnachten. Die dadurch entstehenden Schnibbelfilme fügte sie in ihre mittlerweile riesige Internetseite ein. Außerdem ging sie manchmal ganz aus dem Fernsehprogramm heraus und sendete stattdessen einen ihrer eigenen Filme. Ja, sie versuchte den Charakter ihrer Internetseite in ihre Programmgestaltung zu übertragen. Das brachte natürlich etwas Abwechslung. Eine Abwechslung, die Christian nicht zu bieten hatte. Er versuchte nach wie vor allein durch wildes zappen es ihr nachzutun. Andreas setzte sich zu Anton und stellte ihm auch einen Kaffee hin. Ob sie einen Joint rauchen sollten, fragte er. Das war keine schlechte Idee. Vielleicht kam er so auf einen zündenden Gedanken. Sein Kollege reichte ihm einen angezündeten Joint.

Andreas langweilte sich langsam etwas im Paradies, denn er hatte praktisch nichts zu tun und ewig auf Antons Bildschirme zu schauen war auch nicht besonders interessant. Es geschah einfach nichts Spannendes. Heute Abend wollten sie ja zusammen in die Stadt, das war ja schon mal etwas, aber seine Tage blieben so trotzdem lang. Er überlegte sich, ob er sich nicht vielleicht auch einem Hobby widmen sollte, nur was konnte er tun? Malen wie Echnaton, das war nicht sein Ding. Der blieb jetzt mit seiner Staffelei auch im Hotel, denn es war draußen nicht mehr warm genug. Für die Malerei brauchte man warme Finger. Echilar ging immer noch in die Bibliothek und seine Kollegen waren meistens damit zufrieden, sich in ein Cafe zu setzen und die Leute zu beobachten. Sie machten regelmäßig neue Bekanntschaften und ließen sich weitere Einzelheiten über das Leben im Paradies erzählen.

Er jedoch interessierte sich dafür nur bedingt.

Am liebsten hätte er ein Mountainbike, dachte er. Damit könnte er über die Felder und durch den Wald fahren. Er fragte Anton, was er davon hielte und der meinte: „Keine schlechte Idee, ich könnte auch etwas mehr Bewegung gebrauchen. Vielleicht sollten wir zusammen in der Stadt nach geeigneten Rädern Ausschau halten.“

Dann mach doch Schluss für heute und wir fahren mit der Bahn in die Stadt. Ich glaube ich weiß auch wo ein Fahrradladen ist.“

Einverstanden, hier passiert sowieso nicht viel.“ Und so machten sich die Zwei auf den Weg.

Joseph schlief an diesem Tag ungewöhnlich lange.

Er fühlte sich dennoch nicht besonders erholt, als er endlich aufstand. Das kam bei ihm wirklich sehr selten vor. Er schaute in seinen Hals und er fand, sein Rachen war leicht gerötet. Sollte er sich etwa erkältet haben? Er ging durch die Wohnung und stellte die Heizung an. Der Sommer war endgültig vorbei. Dann zog er sich an und schlüpfte in seine dicke Strickjacke. Er würde wohl besser den Tag über zu Hause bleiben. Er setzte sich an seinen Schreibtisch und widmete sich der Post. Hunger auf Frühstück hatte er nicht. Er nahm sich nach der Post eine dringende Akte vor. Es ging darin um Steve Jobs, der Gründer und kreative Kopf von Appel. Der Mann war nun schon länger ziemlich krank und es war absehbar, bald würde er sterben, denn gegen Bauchspeichelkrebs war kein Kraut gewachsen. In der Akte lag ein dickes Dossier über ihn. Darin wurde seine Arbeit sehr hervorgehoben und gelobt. Josephs Mitarbeiter hielten ihn für einen Gewinn für das Paradies und legten nahe, diesen Mann aufzunehmen. Es gab nur einen Haken. Steve Jobs hatte offensichtlich kein Interesse daran die Wirtschaft seines eigenen Landes zu stützen. Er ließ nämlich fast alle seine Produkte in China produzieren. Das schaffte zwar Arbeitsplätze in diesem großen Land, aber seine eigenen Landsleute wussten nicht wovon sie leben sollten. In den letzten Jahren waren Unmengen an Arbeitsplätzen ins Ausland abgewandert. Leider waren die Arbeitsbedingungen für die Chinesen alles andere als gut. Die meisten Firmen nutzen die Lage allein zu ihrem eigenen Nutzen aus. Steve Jobs machte da keine Ausnahme. Dabei war es eigentlich gar nicht nötig. Seine Produkte konnten teuer verkauft werden, er hätte die Produktion also auch problemlos in Amerika aufbauen können. Doch es ging auch diesem Mann vor allen Dingen um den maximalen Profit. Diese Haltung entsprach aber nun mal gar nicht den Geflogenheiten des Paradieses. Hier ging es in erster Linie um gute Arbeit für alle. Konnte ein Steve Jobs da umdenken? Würde er im Paradies auch ohne riesiges Gehalt und maximalen Gewinn die Leistung erbringen, die man sich hier von ihm erhoffte? Was konnte man zu seinen Gunsten anbringen? Würde Satan Senior ihn mit diesem Fleck auf der Weste ins Paradies hinein lassen? Wenn Joseph gute Gründe nennen konnte, dann war die Chance durchaus gegeben. Nur, wollte er diesen Mann? Wie konnte er ihn erfolgreich in seine Stadt integrieren? Er legte die Akte wieder zur Seite, noch hatte die Entscheidung etwas Zeit. Aber er würde sie sich wieder vornehmen.

Eigentlich hatte er keine Lust auf diese geldgierigen Globalisierer, andererseits, auch er musste Expandieren und wenn er auf der Erde landen wollte, dann konnten Menschen, die Erfahrung mit der Globalisierung hatten, sehr nützlich sein. Denn, die Globalisierung war dort nicht aufzuhalten und der Planet der Roboter zeigte, selbst die Maschinen wollten die Welt mit ihren Produkten erobern.

Er hatte sich ja überlegt,

sich auch so einen Johann anzuschaffen,

doch noch wollte er lieber noch etwas damit warten.

Erst musste klar werden, wozu sie nützlich waren. Sein Haushalt war nicht groß, er konnte auch selbst den Staubsauger schwingen. Für alles andere hatte er seine unsichtbaren Helfer. Die standen ihm ebenfalls Tag und Nacht zur Verfügung, und sie waren seine eigene Erfindung. Aber vielleicht waren sie nicht mehr besonders zeitgemäß. So ein Johann war da eine echte Alternative und er konnte Dinge, die seine Unsichtbaren nicht konnten. Ein Johann konnte zum Beispiel Musik ertönen lassen, er konnte reden, er konnte mit einem spazieren gehen. Seine unsichtbaren Helferlein jedoch, die schwiegen. Sie lebten eigentlich in einer ganz eigenen Dimension. Was würden sie dazu sagen, wenn er sie nicht mehr brauchte? Waren sie dann froh diesen Job wieder los zu sein? Er ging zur Tür und fand dort eine Zeitung und ein paar Brötchen liegen. Vielleicht sollte er jetzt doch langsam mal etwas essen. Er ging in die Küche. Die Brötchen kamen aus seiner Lieblingsbäckerei. Sollte er in Zukunft einen Johann losschicken um sie zu holen? War das eine gute Idee? Er musste das mit seinen unsichtbaren Helfern besprechen. Vielleicht wollten sie ja auch ihre Ruhe haben.

Er machte sich ganz gegen

seine Gewohnheit den Fernseher an

und schaute in die Programme der Wettbewerbsteilnehmer.

Der Sender mit der Politik war gar nicht so schlecht. Es gab regelmäßig Nachrichten, Interviews und Talkshows. Der Zapper gestaltete sein Programm so, dass es zwar immer wieder auf ein anderes Programm wechselte, aber er ließ jeweils genügend Zeit, dass man verstand worum es gerade ging. Seine politischen Präferenzen wurden mit der Zeit schon ziemlich deutlich. Er ließ zum Beispiel den Redner der Grünen im Bundestag ausreden, dem CSU-Abgeordneten schnitt er jedoch das Wort ab. Das würde den Politikern auf der Erde wahrscheinlich nicht besonders gefallen. Aber Joseph wollte sich diese Konservativen auch nicht länger mehr anhören. Er fand, sie waren tatsächlich die schlechtesten Politiker. Ihre Gesetze beinhalteten immer die denkbar schlechteste Lösung. Gut war, dass es nun die Linken im Bundestag gab. Die waren zwar voller Illusionen, aber ihre Kritik war nicht selten wirklich angebracht. Er war den Grünen sehr zugetan, auch wenn er wusste, sie hatten sich von diesem Schröder eintüten lassen. Sie mussten halt erst noch lernen, wie man mit solchen falschen Sozis umgehen konnte, ohne hereingelegt zu werden.

Er schaltete um auf den Kanal, der offensichtlich

ein Faible für Zeichentrickserien hatte.

Zur Zeit gab es viel Weihnachtliches und auch er hörte interessiert zu wenn ein Weihnachtsmann auftauchte. Mit dieser Figur konnte er sich meistens sehr gut identifizieren. Auch er kam sich langsam wie ein Weihnachtsmann vor, er brauchte nur an die lange Liste von Gütern zu denken, die in der Vorweihnachtszeit importiert werden mussten. Seine Bewohner wollten sich halt gerne gegenseitig beschenken und auf den Wunschzetteln standen immer häufiger Konsumprodukte, die man auch auf der Erde geschätzt hatten. Angefangen hatte das Ganze mit den ersten Waschmaschinen. Die Frauen im Paradies hatten einfach keine Lust mehr die Sachen in einem großen Topf zu waschen. Dafür hatte er großes Verständnis gehabt, als er es selbst mal eine Zeit lang versucht hatte. Er war in dem Fall schnell wieder auf seine Helferlein zurück gekommen. Jetzt hatte er natürlich auch schon länger eine Waschmaschine und er konnte sie auch bedienen. Für ihn war Wäsche waschen ein meditativer Akt, denn die meiste Zeit konnte man bequem der Trommel beim drehen zuschauen und über Gott und die Welt nachdenken.

Er verfolgte eine Weile die Geschichte vom entführten Weihnachtsmann, es war wohl eine Serie, denn die Geschichte löste sich nicht auf, und es kam erst mal Werbung. Wie mochten die Kinder nur damit klar kommen? Ein entführter Weihnachtsmann war für sie eine schwere Katastrophe. So etwas war ihm zum Glück noch nie passiert und wenn, er würde sich sicherlich besser zu helfen wissen, als dieser pummelige Rotrock. Warum wurde der Weihnachtsmann eigentlich immer mit dickem Bauch gezeigt? Das sah ja so aus, als esse er den Hungernden etwas weg. Gut, auf der Erde hatte er auch ganz schön zugelegt, seine eigenen Kochkünste hatten diese Folgen verursacht. Jetzt aber war er wieder jung und schlank, und er war sehr froh darüber, auch wenn er so einem Weihnachtsmann nicht sehr ähnlich sah. Aber von seinem Herzen her, war er dieser Figur sehr zugetan.

Die Werbung ging ihm auf die Nerven

und zum Glück ging es dem Zapper ganz genauso.

Er schaltete um und zeigte nun eine Serie, da ging es um einen dicken, weißen Bären und seine Freunde. Auch diese Figur sagte ihm sehr zu. Trotzdem wechselte er den Kanal und sah sich Christians Versuche an. Er war immer noch bei der Ein-Satz-Methode und Joseph war neugierig wie es bei ihm funktionierte. Nach einigen Minuten war klar, eine Lösung hatte Christian noch nicht gefunden. Sein Fernseher wollte einfach nicht sprechen. Er hatte zwar den einen oder anderen kleinen Zufall eingefangen, doch eigentlich war diese Zapperei nur nervig. So einfach war das also wohl doch nicht nachzumachen.

Monica zappte ebenfalls nach dieser

Methode, doch bei ihr schienen sich die Figuren

über die Programmgrenzen hinweg zu unterhalten.

Es war wirklich faszinierend. Gerade zeigte sie eine Szene aus einem Enterprisefilm, dort sagte der Kapitän: „Eine Landung auf diesem Planeten könnte gefährlich für uns sein.“ Dann wechselte das Programm und eine Gruppe von Kindern schaute mit großer Neugierde in die Kamera, dann kam eine Szene aus dem Bundestag und der Redner sagte gerade: „Die beschriebenen Gefahren sind Hirngespinste.“ Dann sah man einen Weihnachtsmann mit seinem Schlitten auf der Erde ankommen und das nächste Bild zeigte einen Nachrichtensprecher der sagte: „Die CDU will die Zuwanderung begrenzen.“

Es machte Spaß diesem vermeintlichen Mischmasch zuzuhören, denn wenn man sich etwas Mühe gab, dann konnte man leicht einen programmübergreifenden, inhaltlichen Faden entdecken, der neue Gedanken entstehen ließ. Das menschliche Gehirn war in diesen Dingen phänomenal, es suchte immer nach Mustern und inhaltlichen Zusammenhängen. Und Monica hatte offensichtlich ein goldenes Händchen, im Gegensatz zu Christian, bei ihm blieb dieses wundersame Phänomen leider immer noch aus. Vielleicht hatte Monica ja Recht und diese Gabe war nicht jedem gegeben?

Joseph schaltete den Fernseher aus,

er hatte fürs Erste genug gesehen.

Was die Einschaltquoten anging, so musste man noch etwas warten, die Sache hatte gerade erst angefangen sich herumzusprechen. Aber nach einer Woche wollte er eine erste Bilanz ziehen. Wer bot den Zuschauern das interessanteste Programm? Und wer war in der Lage den Fernseher zum Sprechen zu bringen?

Er nahm sich die Zeitung und ging damit auf sein Sofa. Heute würde er den Tag einfach mal ganz entspannt verbringen. Morgen war der Hals dann wahrscheinlich wieder in Ordnung.

Wolfgang und Johann waren mit dem Zaun fertig. Es war leichter gegangen als gedacht. Die Musik hatte sie die ganze Zeit auf Trapp gehalten und außerdem brauchte Johann keine Pause, er schliff mit ausreichend Kraft und strich mit Präzision. Dieser Roboter war wirklich sehr geschickt, dachte Wolfgang. Er fragte sich, ob er wohl auch so gut Gitarre spielen konnte. Dafür brauchte man natürlich etwas mehr als nur ein paar geschickte Hände. Er wollte es unbedingt mal versuchen, vielleicht konnten sie ja in irgendeiner Form zusammenspielen.

Sie begutachteten gemeinsam ihr Werk und waren zufrieden.

Jetzt sah der Zaun wieder richtig schön aus. Sie packten die Sachen zusammen und gingen die Pinsel auswaschen. Natürlich war die Farbe wasserlöslich und absolut ungiftig. Sie Beide waren allerdings nicht ohne Spritzer geblieben und so säuberten sie sich ebenfalls. Dann gingen sie in die Küche, Johann setzte sich an seine Ladestation und Wolfgang machte die Suppe heiß, die ihm seine Großmutter hingestellt hatte. Sie würde erst am Abend zurückkommen und auch Gustav war noch unterwegs, er hatte vor direkt von der Genossenschaft zum Imkertreffen zu fahren und es würde wahrscheinlich etwas später werden.

Nach dem Essen ging er in den Stall und schaute nach den Tieren.

Sie waren entspannt beim Wiederkäuen und die Schweine suhlten sich in dem neuentstandenen Schlamm hinter dem Stall. Die Hühner waren in ihrem Wagen auf der Wiese und auch im Garten war alles in Ordnung. Er konnte also getrost zu den Gitarren gehen. Er fragte Johann, ob er genügend Energie hatte und da dieser sich kurz an der Ladestation erholt hatte, stand ihrer Gitarrenstunde nichts im Wege. Wolfgang machte sich noch einen Kaffee und dann ging es hinauf unter das Dach.

Wolfgang nahm die Bassgitarre und gab sie Johann in die Hand.

Er zeigte ihm, wie er sie halten musste und dann untersuchte er die unterschiedlichen Steckerbuchsen, die an seiner Rückseite versteckt angebracht waren. Und tatsächlich, er fand einen passenden Eingang. Die Konstrukteure hatten offensichtlich an alles gedacht. Er stöpselte die Gitarre ein und dann gab er mit seiner Gitarre den Takt vor. Johann hörte gut zu und wiederholte die Sequenz verblüffend genau. Dieser Roboter schien ein Naturtalent zu sein. Wolfgang spielte wieder einige Töne und Johann gab sie ebenfalls wieder. Jetzt forderte er Johann auf, diese Notenfolge immer wieder zu wiederholen. Das war kein Problem für ihn und nach einer Weile spielte Wolfgang einige Akkorde dazu. Das klappte doch wunderbar! Jetzt zeigte er Johann einen neuen Takt und ließ ihn diesen wiederholen und im Wechsel mit dem vorherigen Takt aneinander reihen. Jetzt konnte er dazu eine Melodie auf seiner Gitarre spielen und nicht nur Wolfgang war begeistert. Auch Johann war zufrieden. Dies war schon erheblich anspruchsvoller als Zäune zu lackieren.

Die Zeit verging und sie probierten immer neue Sachen aus.

Irgendwann war das Repertoire groß genug um gar nicht so schlechte Musik zu machen. Gut, es war ziemlicher Punk, aber das war nun mal seine Lieblingsmusik. Er hatte zu Hause eine lange Reihe von zum Teil sehr seltenen Platten und sein Rechner war ebenfalls voll davon.

Normalerweise spielte er immer zur Musik, dass hieß, er spielte mit seinem Rechner oder Plattenspieler eine Lied ab und dann versuchte er es dem Gitarristen nachzumachen, natürlich möglichst zeitgleich. Auf diese Weise hatte er sich nicht nur Gitarre- und Bassspielen beigebracht, er war auch mal ein ganz guter Schlagzeuger gewesen. Doch dafür musste man regelmäßig üben und in seiner kleinen Wohnung ging das leider nicht.

Das Gitarrespielen jetzt ging aber relativ gut ab

und er musste an seine Sessions mit Herbi denken.

Der hatte sich immer total in den Vordergrund gedrängt, hatte immer den lautesten Krach gemacht und nie richtig auf ihn gehört. Mit Johann war das ganz anders, der blieb schön bei der Abmachung und hielt den Takt. Mit Herbi spielte er daher meistens den Bass und Herbi trommelte. Doch die Zeiten waren vorbei, er hatte sich mit Herbi entzweit. Herbi war nicht mit der Tatsache klar gekommen, dass er jetzt mit Monica zusammen war. Herbi hatte ihn immer für sich alleine haben wollen, obwohl er selbst durchaus eine Freundin hatte. Aber ihm hatte er keine gegönnt. Ironischer Weise hatte er Monica durch Herbi kennen gelernt. Er war bei Herbi und seiner Freundin Leonie zum Essen eingeladen gewesen und Monica und Barbara waren auch da. Ihm war Monica gleich aufgefallen und er musste schon sagen, er hatte sich sofort verliebt. Erst war es vielleicht nur Neugierde, aber sehr schnell war ihm klar geworden, diese Frau brauchte die Hilfe eines richtigen Mannes. Einer musste sie unbedingt aus ihrer Sachgasse holen. Außerdem sah sie mit ihren 40 Jahren sehr gut aus, sie hatte eine schöne Figur und schöne lange Haare. Sie sah, wenn sie lächelte ungeheuer süß aus, ja sie wurde vor seinen Augen zu einem jungen Mädchen.

Im Kopf aber stimmte es bei ihr nicht.

Sie hatte sich da in eine ganz dumme Sache verstrickt.

Sie wollte unbedingt zwei Metallscheiben zum Fliegen bringen. Jetzt sah er ja, wie kompliziert so ein Bombini in Wahrheit war. Es gehörte doch etwas mehr dazu als nur zwei Metallscheiben unter Spannung zu setzen. Außerdem war das was sie dann gemacht hatte absolut verboten. Er als Elektriker wusste das nun mal und konnte nicht ohne sich strafbar zu machen darüber hinwegsehen. Die Verbote waren auch nicht umsonst da. Mit ihrem Trafo durften aus gutem Grund nur Fachleute arbeiten. Aber sie hatte sich über all das hinweggesetzt, oder besser, es hatte sie niemand gebremst. Dieser Werner, ihr Berater in Elektikfragen, war ja wirklich ein netter Typ, aber der hätte dem Ganzen Einhalt gebieten müssen und ihr nicht auch noch den Trafo in die Hand drücken. Er hatte ihn direkt darauf angesprochen und Werner war auch sehr schuldbewusst, nur meinte er, er hätte keine Chance gehabt, sie sei einfach nicht aufzuhalten gewesen. Nun, er hatte es jedenfalls getan und eigentlich war es sehr einfach gewesen. Er hatte ihr das Ganze ruck-zuck stillgelegt. Das war absolut notwendig gewesen, er hätte kein Auge mehr zugemacht, wenn er hätte denken müssen, dass sie sich die Kaskade doch noch selber repariert.

Wolfgang legte die Gitarre weg und setzte sich auf den Sessel.

Dann holte er sich den Tabak aus der Hosentasche und drehte sich eine Zigarette, ohne natürlich nicht auch etwas Cannabis dazuzugeben. Er zündete sich den Stick an und lehnte sich entspannt zurück. Wenn er ganz ehrlich war, dann wollte er letztendlich nur noch für sie zurück. Es war im Paradies einfach paradiesisch. Aber hier Jahrelang auf sie warten zu müssen und nicht eingreifen zu können, wenn sie erkennen würde, dass ihr Projekt einfach nur eine Scheißidee war, das wollte er nicht. Er kannte das Gefühl und er wusste, dann brauchte man einen guten Freund. Und er wollte gerne ihr Freund sein. Obwohl, wenn er jetzt das Angebot bekäme, da zu bleiben, vielleicht wenn man ihm eine kleine aber feine Metallwerkstatt anbieten würde, also, vielleicht bliebe er dann doch. Es war einfach zu verführerisch. Dieses Leben in einer Welt ohne Geld war einfach super. So Sorgenfrei wie zur Zeit hatte er sich schon lange nicht mehr gefühlt. Er wusste, ihm ging ja zu Hause nichts verloren, er würde irgendwann zurückgehen und er würde in seinem Bett wach werden, er würde zur Arbeit gehen und denken, dies alles war nur ein sehr verrückter Traum. Jetzt aber lebte er diesen Traum. Es war ganz sonderbar, die Dimension, in der sie sich befanden, die packte ein ganzes Leben in wenige Minuten. Er stellte es sich wie eine Zeitschleife vor, in der man die Zukunft auf einer anderen Ebene erlebt. Aber man hatte elektromagnetischen Kontakt, sonst wäre es nicht möglich hier das irdische Fernsehprogramm zu empfangen.

Da sah er einen kleinen,

alten Fernseher in der Ecke stehen.

Er ging hin und schaltete ihn ein. Er war nicht angeschlossen. Er suchte eine Steckdose und versuchte es noch mal. Tatsächlich, sogar mit Farbbild. Eine Fernbedienung gab es aber nicht. Er schaltete durch die Kanäle. Da gab es irgendwo einen Gottesdienst, da wurden Geschichten vorgelesen, es gab auch ein Programm, wo man viele Personen in einer Art großen Konferenz sitzen sah. Dann kam er offensichtlich zu dem Wettbewerb, denn das Programm war eindeutig irdischer Natur. Die Verrückten versuchten doch glatt den selben Scheiß wie Monica zu fabrizieren. Das war verlorene Liebesmüh, aber auf ihn wollte ja keiner hören. Joseph sprach von der Möglichkeit eines neuen Gottes. Das war ja nun wirklich der totale Quatsch. Wo soll der denn plötzlich her sein? Gott war immer schon da und meldete sich nicht 14 Milliarden Jahre nach dem Urknall. Wenn es einen gab, dann war er immer schon da, er stand über Zeit und Raum und ihm war alles bekannt. Gott kannte die Zukunft, er kannte selbst das Ende des Universums. Aber was er bestimmt nicht tat, er guckte kein Fernsehen. Das hatte der gar nicht nötig. Er kannte alles und jede Zeit, wozu brauchte er das Fernsehen? Wolfgang zog noch ein letztes Mal an dem Stick und dachte: Die Zeit ist nun mal relativ, sehr relativ sogar. Auf jeden Fall hielt er die Idee eines neuen Gottes für Unsinn. Für ihn litt Monica an einer Psychose und die anderen gleich mit.

Er hörte unten jemanden an der Tür.

Seine Großmutter, sie kam bestimmt vom Backen zurück. Er ging mit Johann die Treppe hinunter und sie trafen sie in der Küche an. „Schön, Du hast Dir die Suppe warm gemacht. Und hast Du Lust auf ein Stück Baumkuchen? Er ist ganz frisch. Komm ich schneide Dir ein Stück ab. Ist ja schön, Du hast die Hunde ja zusammen draußen gelassen. Nicht, dass sie uns so auf die Idee kommen spazieren zu gehen.“ Mirage! Den hatte er ja ganz vergessen, der Hund musste Hunger haben. Er ging schnell zur Tür und rief ihn herein. „Na, junger Mann, hast Du keinen Hunger?“

Schön, dass Du auch mal an mich denkst, hast jetzt wohl einen besseren Freund gefunden. Ich sterbe vor Hunger!“

Na, dann komm, brauchst nicht bis nach dem Abendessen zu warten, ich mache Euch gleich etwas.“

Das war natürlich ein gutes Friedensangebot und Mirage aber auch Hasso wedelten mit den Schwänzen. Gertrud ging in die Speisekammer und kam mit einer Schüssel Fleischreste zurück. Oh, das roch wunderbar, in den Hundenasen.

Wolfgang verteilte das Fleisch auf zwei Schüsseln und er garnierte das Ganze noch mit einer Portion Leberwurst. Er stellte die Schüsseln nach draußen auf den Hof und schaute zu wie die Hunde sich darüber hermachten.

Seine Großmutter erzählte von ihrem Backerfolg.

Sie hatten zusammen 30 Baumkuchen angefertigt, für jede Familie des Dorfes einen. Beim nächsten und übernächsten Mal backten sie dann nur noch für die Stadt. Sie zog sich das Kopftuch von den Haaren und legte die Schürze ab. Jetzt wollte sie erst mal schön Kaffeetrinken, auch wenn es dazu eigentlich schon etwas spät war. Aber so ein frisches Stück Kuchen, nach so einem Tag, das war doch wirklich wunderbar. Sie deckte den Tisch im Wintergarten. Die Sonne war nun schon fast untergegangen und sie zündete einige Kerzen an, es war schließlich Adventszeit. Sie setzte sich auf ihren Sessel und Wolfgang goss den Kaffee ein. Johann hatte sich wieder an seine Station angedockt und ruhte aus.

Wolfgang erzählte seiner Großmutter,

dass er mit dem Roboter Gitarre gespielt hatte.

„Er ist wirklich außergewöhnlich geschickt. Den Zaun hat er auch problemlos gestrichen. Hast Du ihn Dir noch anschauen können, oder war es dazu schon zu dunkel?“

Ehrlichgesagt, ich habe gar nichts gesehen, ich wollte einfach nur heim. Mir tun die Füße vom vielen Stehen etwas weh. Morgen werde ich mir den Zaun anschauen, aber ich bin sicher, ihr habt es gut gemacht. Ist schließlich nicht Dein erster Zaunanstrich.“

Sie trank von ihrer Tasse einen Schluck ab, dann meinte sie: „Wir müssen die Tiere noch füttern, Gustav kommt bestimmt später. Aber erst trinken wir noch den Kaffee und essen ein Stück Kuchen.“

Sie wollte natürlich wissen wie er schmeckte

und Wolfgang lobte sie sehr für den Kuchen.

Er hatte schon ewig keinen selbstgemachten Baumkuchen gegessen. Der war gar kein Vergleich zu den gekauften, aus den Ost-Weihnachtspaketen. Seine Oma hatte ihnen jedes Jahr zu Weihnachten so einen Kuchen geschickt. Ehrlichgesagt, er hatte ihnen irgendwann nicht mehr so richtig geschmeckt. Dieser hier aber war ausgezeichnet. Die Maserung war nicht ganz so fein wie bei den industriell Hergestellten, aber der Teig war um Welten besser. Er aß das Stück auf und trank seinen Kaffee leer. Er hatte Lust die Tiere zu füttern. Seine Großmutter wollte so viel Tatendrang nicht aufhalten und schickte ihn schon mal vor. Sie wollte sich erst noch ein paar Stiefel anziehen.

Im Stall wartete schon alles auf Futter.

Die Schweine standen im Stall und die Kühe muhten ungeduldig. Seine Großmutter nahm die Schubkarre und holte erst mal das Futter für die Kühe. Wolfgang verteilte das Heu und dann kamen die Schweine dran. Sie bekamen Kartoffeln, Gemüse und Trockenfutter. Dies wurde von den Schweinen auch sehr gerne gefressen. Sie bekamen es von der Kooperative. Irgendwo war eine Firma, die sich nur um Tierfutter kümmerte. Alles musste im Paradies für die Tiere angebaut werden, und wenn die Tiere gut gedeihen sollten, dann brauchten es gute Nahrung.

Morgen kommt der Schlachter. Hier, dies ist Susi,

sie ist morgen an der Reihe.“

Wolfgang besah sich das Schwein und er war froh, das er nicht der Schlachter war. Susi hatte sehr kluge Augen und schien zu wissen, dass es in den Kochtopf ging. Vielleicht fraß sie deshalb mit so viel Genuss. Sie wollte es sich noch mal so richtig gut gehen lassen. Aber andererseits, Wolfgang liebte selbstgemachte Mettwurst von seiner Oma, und die musste schließlich irgendwo her kommen. Aber er würde die Wurst jetzt mit einem ganz anderen Gefühl essen, vielleicht würde er sich das Brot damit auch nicht mehr so dick belegen. So eine Wurst war schließlich mal etwas Lebendiges gewesen. Susis Seele machte sich darum jedoch keine Sorgen, ihr war der Schweinehimmel versprochen worden und da wollte sie gerne hin.

Nachdem die Tiere versorgt waren,

gingen sie noch über die Wiese zu den Hühnern.

Sie mussten eine Taschenlampe mitnehmen, denn es war mittlerweile schon ziemlich dunkel. Die Hühner lebten in einem alten Zirkuswagen, der mit kleinen Eingängen versehen war. So konnten die Hühner nach belieben hinein und hinaus auf die Wiese gehen oder im Wagen ausruhen und Eier legen. Der Wagen musste allerdings alle paar Tage etwas weitergezogen werden, damit die Hühner frisches Gras bekamen. Es waren 50 Hühner und ein Hahn. Das war die absolute Obergrenze, größer durfte die Gruppe einfach nicht sein, sonst bekamen sie Probleme mit ihrer Hackordnung. Diese Form der Hühnerhaltung war auch auf der Erde im Kommen, machte sie doch nicht nur glückliche Hühner sondern auch exellente Eier. Gertruds Eier waren beliebt, denn sie fütterte sie auch noch zusätzlich mit Brennnesseln. Die Hühner liebten es sehr und sie ließen nie auch nur ein Blättchen übrig. Gertrud hatte sich eine eigene Ecke geschaffen wo sie Brennnesseln angesiedelt hatte. So musste sie nicht so weit herumlaufen um das Kraut zum Beispiel am Straßenrand zu sammeln. Aber wenn ihre Ecke nicht reichte, dann ging sie auch die Straße entlang. So hatte sie es auf der Erde auch immer gemacht. Sie hatte es dort allerdings nicht nur für die Hühner getan, es half auch gegen ihr Rheuma. Damit hatte sie hier zum Glück keine Probleme mehr. Im Gegenteil, sie fühlte sich jung und frisch, wie eine 25 Jährige eben.

Wieder in der Küche setzten sie sich zu Johann.

Der war wieder aufgeladen und sie unterhielten sich etwas mit ihm. Gertrud fragte ihn, wie er denn das Gitarrespielen gefunden hätte. Da meinte der Angesprochene: „Es trainiert meine Fingerfertigkeit. Es ist eine gute Übung.“

Dann solltet ihr ihn regelmäßig etwas spielen lassen, vielleicht wird so aus ihm ja mal ein richtig guter Bassist. Johann, kannst Du nicht die Musik abspielen, die wir vorhin aufgenommen haben?“ fragte Wolfgang.

Johann reagierte prompt und in der Küche erschallte lauter Gitarrenpunk. Gertrud war entsetzt. „Das soll Musik sein?“

Das ist Punk, Oma.“

Das spielt Johann aber nicht in seiner Freizeit, seine Fingerfertigkeit ist gut genug. Wie wäre es, Johann, spülst Du heute Abend wieder?“

Gerne.“ Das war zwar nicht wirklich ernst gemeint, aber man hatte Johann so programmiert, dass er immer höflich war. Ihm war Gitarrespielen wirklich lieber. Aber wer fragte schon einen Roboter.

Eigentlich ist Johann gar kein Roboter mehr, ich denke er ist ehr ein Android.“ sagte Wolfgang. Gertrud wusste nicht was ein Android war, aber ihr war es auch egal, was er war. Er konnte spülen und das war gut so.

Was meinst Du, sollen wir ein bisschen in die gute Stube gehen? Ich würde mich gerne etwas hinlegen und die Beine ausstrecken.“

Geh Du nur und erhole Dich ein Bisschen, ich trockne das Geschirr derweil ab,“ war Wolfgangs Antwort.

RT-Interview mit al-Nusra-Mitglied nach Niederlage

in Aleppo: „Die Türkei hat uns im Stich gelassen“

Mittlerweile rechnen selbst Dschihadisten nicht mehr damit, die von ihnen kontrollierten Gebiete Aleppos noch dauerhaft halten zu können. Ihre künftige Taktik könnte Anschläge von außen auf die Infrastruktur durch die Regierung befreiter Städte beinhalten.

28.11.2016 • 18:06 Uhr –
Mittlerweile rechnen selbst Dschihadisten nicht mehr damit,
die von ihnen kontrollierten Gebiete Aleppos noch dauerhaft halten zu können.
Ihre künftige Taktik könnte Anschläge von außen auf die Infrastruktur durch die Regierung befreiter Städte beinhalten. Bei einer Überraschungsoffensive am Wochenende haben syrische Regierungstruppen rund vier Zehntel des Osten Aleppos befreit. RT Deutsch sprach über die Entwicklungen mit einem Kämpfer von Dschabhat Fatah el-Scham, ehemals Al-Nusra-Front. von Ali Özkök – Syrische Rebellen, mehrheitlich dschihadistisch geprägt, haben die Kontrolle über den Norden des von ihnen gehaltenen Ostens der Stadt Aleppo verloren. Das teilte die oppositionsnahe Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) am Montag mit.
Unterdessen bestätigte das russische Verteidigungsministerium, dass die syrische Armee
gemeinsam mit Schiiten-Milizen 40 Prozent des von Rebellen
kontrollierten Gebiets in Aleppo eingenommen habe….
Geschwindigkeitskontrolle

Gertrud ging also in die gute Stube und

legte sich mit einer Wolldecke auf das Sofa.

Johann lies leise klassische Musik ertönen, die sie dennoch in der Stube hören konnte. Das war natürlich wirklich schön. Vielleicht steckte in ihm ja doch ein Musiker. Es dauerte nicht lang und sie schlief ein.

Wolfgang setzte sich nach dem Abtrocknen zu Johann auf die Bank und er suchte in dessen Menü herum. Er wollte wissen, was noch alles in diesem technischen Wunderwerk steckte. So ein Roboter war in keiner Weise mit den Robotern auf der Erde zu vergleichen. Die waren zum Teil zwar auch schon sehr gut, vor allen Dingen, wenn es um Schnelligkeit und Präzision ging, oft waren sie dabei sehr spezialisiert. Johann hingegen war ein Allrounder. Er war stark, präzise, schnell, leistungsstark, vielfach einsetzbar, er war gut zu Fuß, er hatte jede Menge Speicherplatz, er konnte reden, er konnte sehr gut zuhören und beobachten, er war geschickt und er hatte Feingefühl. Ob er aber auch Gefühle hatte, das war Wolfgang nicht klar. Es kam einem manchmal so vor, doch wenn man es genau betrachtete, dann war er nichts anderes als ein laufender Computer. Und die hatten keine Gefühle.

Er fragte Johann: „Gibt es einen Gott?“

Wolfgang Raufelder

Wenn man alle Faktoren berücksichtigt,

dann muss es einen geben.“

Der Anführer der kubanischen Revolution, Fidel Castro, und der Vorsitzende der Ministerrates der UdSSR, Nikita Chruschtschow, auf der Tribüne des Lenin-Mausoleums am 1. Mai 1963. Das Bild zeigt Castro während seiner legendären, einmonatigen ersten Reise in die UdSSR.Welle und Touristin

Was für Faktoren hast Du denn in der Rechnung?“

Das Programm des Universums ist aus Schwarz und Weiß aufgebaut,

ich rechne alles mit Null und Eins. Das ist sich sehr ähnlich. Das Prinzip ist

gleich. Vielleicht rechnet Gott ja auch mit Nullen und Einsen.

Vielleicht ist Gott ein Programmierer.“

FlugzeugabsturzAktualisiert am 29. November 2016, 23:03 Uhr

Treibstoffmangel mögliche

Ursache für Flugzeugabsturz

Na, Du bist ja ein richtiger Philosoph!“

Da hörten sie den Traktor auf den Hof fahren. Gustav war zurück. Wolfgang ging ihn begrüßen. Gustav kam ihm freudestrahlend entgegen. Er hatte eine Urkunde bekommen. Sein Honig galt nun als Qualitätsprodukt. Das war eine schöne Auszeichnung für seine Mühen.

Er hatte auf diese Urkunde wohl auch ein Bierchen

getrunken, denn er war ziemlich aufgekratzt.

🙂

Iran: Wissenschaftler stellt „wasserbetriebenes“ Auto vor

Iran: Wissenschaftler stellt „wasserbetriebenes“ Auto vor
29.11.2016 • 15:05 UhrDer iranische Wissenschaftler Alaeddin Qassemi hat am Sonntag
in Karaj seine „neue Erfindung“ enthüllt. Dabei handelt es sich um ein Auto, das, wie
er sagt, durch Wasser angetrieben wird. Das Auto kann mit 60 Litern Wasser
bis zu 900 Kilometer in 10 Stunden zurücklegen…

Gertrud kam aus der Stube und gab ihrem Mann einen Kuss.

Sie freute sich mit ihm über die Urkunde und versprach schnell noch einen Teller Suppe für sie alle warm zu machen. Gustav setzte sich an den Tisch und erzählte: „Die höchste Auszeichnung haben wieder Maxwell und Faraday bekommen. Sie waren bisher jedes Jahr die Besten. Sie betreiben ihre Imkerei sehr leidenschaftlich und ihr Honig ist einfach der Leckerste. Sie fahren ihre Bienen immer zu den besten Stellen. Das ist gut, denn im Paradies musste viel bestäubt werden, wenn die Ernte gut ausfallen soll. Und es gibt einfach Pollenmischungen die ganz außerordentlich guten Honig ergeben. Faraday und Maxwell sind aber auch schon alte Hasen auf dem Gebiet. Ich habe ja gerade erst angefangen. Aber ich habe Ehrgeiz und irgendwann will ich auch zu den Besten gehören. Ich werde allerdings nicht so weit durch die Gegend fahren können mit meinen Bienen, die anderen Tiere wollen schließlich auch etwas zu essen.“

Gertrud füllte die Teller und stellte auch noch

Brot, Wurst und Käse auf den Tisch.

Sigmar Gabriel und Martin Schulz

Wer wird SPD-Kanzlerkandidat?

Hannelore Kraft sorgt für Verwirrung…

Außerdem hatte sie noch mal etwas von dem Kuchen aufgetischt.

Sie erzählte wie es mit den Frauen beim Backen gewesen war. Sie waren eine gute Gemeinschaft, jeder war fleißig und gab sein Bestes. Es war ihr immer schon eine große Freude gewesen mit den anderen Dorffrauen zusammen zu arbeiten. Das hatten sie damals in der DDR auch regelmäßig gemacht. Heute, so hatte sie gehört, ging es den Leuten in ihrer alten Heimat jedoch nicht mehr so gut. Es gab eine hohe Arbeitslosigkeit, die Jugend wanderte in den Westen ab, die Dörfer vergreisten. Viele pendelten zu den Großstädten und die ehemalige Dorfgemeinschaft schrumpfte immer mehr zusammen. Wenn sie Wolfgang zuhörte, dann wollte sie wirklich nicht zurück. Hier im Paradies war das Leben endlich so wie in ihren Träumen. Hier konnte sie sich wirklich entfalten. Und jetzt mit diesem Johann an ihrer Seite, da kommt sie wirklich auch mal dazu etwas für sich zu tun.

Sie dachte an den Pullover, morgen musste sie unbedingt mal wieder das Strickzeug in die Hand nehmen. Der Pullover sollte Joseph schließlich noch in diesem Winter wärmen. Er hatte sein Versprechen so schnell eingelöst, jetzt war es an ihr die Abmachung einzuhalten. Doch nun war sie zu müde, sie wollte früh zu Bett gehen, morgen war wieder ein erlebnisreicher Tag.

Der Schlachter kam, das bedeutete viel Arbeit.

Pakistan Kuh schleudert Passanten durch die Luft

CETA-Eilverfahren vorerst gestoppt:

EU-Parlament stimmt erst im Februar ab

Abgeordnete des Europäische Parlaments in Straßburg

Abgeordnete des Europäische Parlaments in Straßburg
29.11.2016 • 18:25 Uhr – Nachdem zunächst bereits Mitte Dezember abschließend über Ceta abgestimmt werden sollte, wird das EU-Parlament nun erst Anfang Februar über das Freihandelsabkommen mit Kanada entscheiden. Dies ist auch als Zeichen zu werten, dass das Vertragswerk nach wie vor umstritten ist. Vor allem Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, hatten sich dafür eingesetzt CETA noch vor Jahresende vor dem EU-Parlament zur Abstimmung zu bringen.
Kritiker, darunter die Umweltorganisation Global 2000, begrüßten die nun bekanntgewordene
Verschiebung. Dadurch besteht nun mehr Zeit, noch offene Rechtsfragen des
umstrittenen EU-Kanada-Freihandelsabkommen zu erörtern…

Die wichtigsten Gesetzesänderungen 2017

 

Fortsetzung folgt!