HURE/€h..UR..@h..U..Y..U..JA! (5)

 

Recep Tayyip Erdogan droht mit Öffnung der Grenzen

Christian Ehring verliert den Bezug zur Realität

Published on Nov 23, 2016

Prinz_George_Hobbies

Ich berufe mich auf das Zitatrecht

sowie YouTubes FairUse-Policy.

Radioaktivität

Radioaktive Briefe an

slowakische Behörden abgefangen

Rente

Weiterarbeiten als Rentner

erhöht Rentenanspruch…

RentnerpaarAngeklagte

Nur Objekt für Sex?

Paar soll Chinesin zu Tode gequält haben…

„Ukraine in Flammen“:

Oliver Stone seziert den Maidan-Putsch

"Ukraine in Flammen": Oliver Stone seziert den Maidan-Putsch Quelle: Sputnik

 25.11.2016 • 13:58 UhrAm Montag wurde
erstmals im russischen Fernsehen die Dokumentation „Ukraine in Flammen“
des US-Produzenten Oliver Stone über den Maidan-Putsch gezeigt. Auch Präsident Wladimir
Putin und Ex-Präsident Viktor Janukowytsch kommen in der Produktion zu Wort. Der russische Sender REN TV hat am Montag erstmals die kontrovers diskutierte Dokumentation „Ukraine in Flammen“ ausgestrahlt, in welcher der berühmte US-amerikanische Regisseur Oliver Stone einen Blick auf die Umstürze der Jahre 2004 und 2014 in der Ukraine wirft. Stone kommt
in dem von ihm produzierten Film zu dem Schluss, dass sich sowohl hinter der so
genannten „Orangen Revolution“ als auch hinter dem „Maidan“
eine US-amerikanische Handschrift erkennen lasse…

Alex über die Tötungsliste der NWO

Published on Nov 25, 2016 – Dies ist mein Video zum Thema NWO Tötungen. Die Zionisten räumen jeden aus den Weg der eine Potentielle Gefahr ist für ihre Herrschaft und Kontrolle. In dieses Video zeige ich nur ein kleiner Ausschnitt von den vielen Tötungen die die Zionistische Elite jeden Tag macht.
Nach Victor Ostrovsky’s Buch „Der Mossad“, werden alleine durch die Mossad
jeden Tag über 100 Menschen weltweit liquidiert.

Economist: Rothschild kündigt Neue Weltordnung für 2017 an

Published on Nov 21, 2016

So süß, der ist zum Fressen! Ein Hamster feiert Thanksgiving

Nach dem Frühstück begleitete

Joseph nun seinen Bruder zum Gericht.

Dieses war ein sehr imponierendes, großes, dunkles Gebäude.

Aus seinen Fenstern leuchtete es in die ewige Nacht der Hölle und im Innern herrschte eine große Betriebsamkeit. Unmengen an Akten wurden an ihnen vorbeigefahren und es saßen oder standen viele Menschen in den Gängen. Die Menschen mit kleineren Vergehen wurden im Schnellverfahren abgeurteilt. Dies war möglich, weil Satan eine ganz neue Technik anwendete, die es ermöglichte auch andere Richter einzusetzen. Joseph sollte diese Technik heute kennen lernen.

Sie betraten einen großen Gerichtssaal und Joseph durfte sich neben dem Richterstuhl, auf dem natürlich Satan Platz nahm, hinsetzen. Im Saal waren auch noch einige andere Persönlichkeiten zu gegen. Sie saßen auf der Geschworenenbank.

Es gab Gerichtsdiener und Protokollführer, die alle Platz

nahmen, nachdem Satan sich gesetzt hatte.

JobcenterAuspuff eines Dieselautos

DUH misst Euro-6-Diesel:

Beunruhigend hohe Abgaswerte bei kaltem Wetter…

Joseph betrachtete die Personen auf der

Geschworenenbank und er erkannte einige von ihnen.

Es waren meist ehemalige Geistliche. Ein Papst war auch unter ihnen. Sie alle hatten auf der Erde schwer gesündigt und sich nach ihrem Tod in der Hölle wiedergefunden. Nach einer Zeit der Buße wurde ihnen dann die Mitwirkung als Geschworener angeboten und viele hatten diese Chance ergriffen. Ihr Lohn war relativ gutes Essen, eine halbwegs vernünftige Wohnung und sauberer Kleidung. Damit gehörten sie zu den wenigen Auserwählten in der Hölle.

Die Verhandlung begann und es wurde ein junger Mann

hereingeführt. Er stellte sich als Michael Bonnhöfer vor.

Er wurde gefragt, ob er Sünden zu beichten habe, doch dieser Mann behauptete, niemals etwas Schlimmes gemacht zu haben. Auf einen Wink Satans kam ein Gerichtsdiener mit einem Gerät in der Hand. Es war eine Art Kopfhörer. Diesen Kopfhörer setzte er nun diesem Michael auf den Kopf. Joseph sah, dass der vermeintliche Kopfhörer jedoch nicht auf den Ohren zu liegen kam, sondern auf den Schläfen des Mannes. Und nun erkannte er auch eine Leinwand direkt gegenüber der Bank der Geschworenen und ein kurzes Flackern wurde darauf sichtbar und dann sahen alle einen Film im Zeitraffer. Er zeigte das gesamte Leben dieses Mannes in wenigen Minuten, vielleicht waren es sogar nur Sekunden, aber alle Anwesenden erlebten dieses Leben vollständig. Satan erklärte Joseph, dies sei genau der Film, der bei einem Sterbenden ebenfalls ablaufen würde. Sein jüngster Sohn, Satan Junior, habe ihm dieses Gerät entwickelt nachdem er aus der Zukunft zurück gekommen war. Damit wurden die Verhandlungen erheblich verkürzt, denn man musste sich nicht mehr mit der Beweisaufnahme abgeben, denn der Beweis für gute und schlechte Taten eines Menschen würde durch diesen Film für alle sichtbar. Das Unterbewusstsein eines Menschen würde nämlich glücklicherweise alles in Bildern abspeichern. Sein Sohn habe mit diesem Gerät einen Weg gefunden, genau diese Bilder sichtbar zu machen.

Das Leben dieses Michael Bonnhöfer enthielt tatsächlich keine größeren Sünden, gut, er hatte sich als Jugendlicher schon mal gerauft, er hatte einmal einen Unfall verursacht, weil er zuviel getrunken hatte, aber glücklicherweise war niemand ernstlich zu Schaden gekommen. Er hatte nach seiner Ausbildung zum technischen Zeichner eine große und lange Wanderung unternommen und in dieser Zeit viel nachgedacht. Danach hatte er zum Erzieher umgeschult und einige Jahre als Jugendbetreuer gearbeitet. Dann war er leider an einem frühen Herzinfarkt gestorben, die Erkrankung seines Herzens war den Ärzten bis dahin verborgen geblieben. Nun stand er also vor dem Richter und erwartete sein Urteil. Alle waren einhellig der Meinung, sein Leben sei tatsächlich ohne große Sünde geblieben und er wurde auf die Liste für die Wiedergeburt gesetzt. Er wurde gefragt, ob er einen bestimmten Wunsch habe, und der Mann überlegte kurz, doch dann meinte er, egal was man für ihn wählen würde, er sei bereit sich allem zu stellen. Das wurde mit einem positiven Vermerk notiert und schon war der Mann entlassen.

Er sollte in den Sammelraum gehen und auf alles weitere dort warten.

Der Nächste war ein Amerikaner, ein

sehr Strenggläubiger, wie er sich selbst vorstellte.

Er habe keine Sünden begannen, sondern sich eisern an die Bibel gehalten. Auch ihm wurde das Gerät auf den Kopf gesetzt. Der Film war wieder auf der Leinwand zu sehen und tatsächlich, dieser Mann hatte sich weitestgehend an die Bibel gehalten. Doch das hatte ihn nicht daran gehindert seinen Sohn und seine Schwiegertochter zu enterben, ja sie sogar zu verdammen. Denn die wollten ein freieres, modernes Leben und nicht mit der Kutsche fahren. Sie wollten ihre Kinder auch auf eine öffentliche Schule schicken und überhaupt etwas mehr Spaß mit ihrer kleinen Familie haben.

Der Vater hatte dies alles als Teufelswerk verdammt

und seinen Sohn mit samt seiner Familie vom Hof gejagt.

Das wurde ihm hier vor dem Richtertisch allerdings nun übel genommen, denn so ein Starrsinn wurde nicht goutiert. Satan verhängte eine Strafe. Der Mann sollte dafür nun einige Jahre die Straßen der Hölle kehren, und wenn er eingesehen habe, dass die Liebe zu seinen Kindern bedingungslos sein sollte, dann würde er eine Chance auf Wiedergeburt erhalten. Allerdings würde er dann ein Leben in großer Armut Leben müssen. Da würde er dann sicherlich erkennen, dass es gut war, wenn man Kinder hatte, die sich im Alter um einen kümmerten. Der Mann war ziemlich geschockt. Er war sicher gewesen, einen Platz im Paradies zu bekommen für sein gottesfürchtiges Leben, doch Joseph winkte schnell ab, als er angeschaut wurde, so jemanden konnte er in seinem Paradies wirklich nicht gebrauchen.

Dann kam ein älterer Herr im grauen Anzug.

Er stellte sich heraus, er war von Beruf ein Politiker gewesen.

Auch ihm wurde der Kopfhörer aufgesetzt und jetzt sahen alle einen Film, in dem sichtbar wurde, der Mann war ziemlich korrupt gewesen. Er hatte Spendengelder angenommen und veruntreut. Er hatte sich mit einer Gruppe von Lobbyisten zusammengetan und sehr stark für den Erhalt der Kernenergie gekämpft. Außerdem hatte er seine Frau für eine Jüngere verlassen und zu seinen Kindern nur wenig Kontakt gehalten. Das waren ganz schön viele Sünden auf einmal und Satan wie auch die Geschworenen zogen ziemlich die Stirn kraus. Am Schwersten wiegte die Sache mit der Kernenergie, denn damit war dieser Mann mitverantwortlich für den anwachsenden Strahlenmüll. Satan fragte Joseph: „Und was mache ich nun mit dem?“ Joseph war auch unsicher und antwortete: „Wie wäre es mit einem Leben als armer Mann in der Nähe von Tschernobly?“ „Keine schlechte Idee, also, ein paar Jahre im Arbeitslager und dann ab in die Ukraine.“

Das war natürlich etwas härter, als Joseph vorgeschlagen hatte, aber nicht wirklich ungerecht. Denn die Sache mit der Veruntreuung von Spendengeldern, die war nicht unerheblich.

Die Geschworenen gaben auch in diesem Fall ihr Einverständnis,

denn sie hatten mittlerweile Verstanden,

wo her der Wind hier wehte. 

Ben Fulford – 21.11.2016 –

Aktuelle Hintergründe Weltgeschehen – Deutsch

Published on Nov 22, 2016

http://www.Wahrheitsbewegung.TV

Ungarn, Groß-Britannien, die USA, Bulgarien, Moldawien

sind von Khasarischer Kontrolle frei, Österreich, Italien, Süd-Korea folgen.

Und so ging das nun den halben Tag so weiter. Es kamen Junge, Alte, Männer und Frauen, nur Kinder befanden sich nie unter ihnen. Die wurden ohne große Verhandlung einfach ziemlich schnell wiedergeboren. Sie warteten in einem gesonderten Bereich auf ihr neues Leben und diesen Bereich wollte Satan nun auch seinem Bruder zeigen. Deshalb schloss er für diesen Tag sie Sitzung und ging mit ihm in ein anderes großes Haus. Dort war es angenehm warm und die Wände waren bunt bemalt. Joseph sah einige Kinder mit Pinsel und Farbe an einem großen Wandbild malen. Es zeigte eine große Kirmes.

Sie gingen durch viele bunte Räume und überall spielten die Kinder.

Die meisten waren sehr fröhlich und lachten viel.

Sie schienen sich alle sehr wohl zu fühlen und auf die Wiedergeburt zu freuen. Satan begrüßten sie freundlich aber auch mit Respekt. Sie kamen in einen großen Saal, hier konnte man rutschen, klettern, hüpfen und toben. Einige Frauen in Nonnentracht waren als Betreuerinnen anwesend. Sie kümmerten sich um die wenigen Kinder, die weinten oder auch nur traurig waren. Die überwiegende Mehrzahl war fröhlich und ausgelassen.

Wenn eines der Kinder zur Wiedergeburt gerufen wurde, dann winkten die Zurückgebliebenen freundlich und eine Nonne nahm das Kind bei der Hand und führte es in einen kleinen Raum. Dort schaute die Frau mit dem Kind in eine Glaskugel, die dem Kind zeigte, wo es geboren werden würde und worauf es in seinem Leben achten sollte. Danach legte sich das Kind schlafen und wenn sein Bewusstsein wieder erwachen würde, dann war es wieder auf der Erde, und spielte dort vielleicht gerade mit seinen Legosteinen. Es erinnerte sich vielleicht sogar an den tollen Spielplatz im Jenseits, aber diese Erinnerung würde schnell verblassen, denn nun war es wichtig, dass es sich auf sein neues Leben einließ.

Joseph war gerührt, dass Satan den Kindern dieses wunderbare Haus gebaut hatte und der erklärte, Kinder seien im allgemeinen immer unschuldig, auch wenn sie Fehler gemacht hätten, in den meisten Fällen seinen die Eltern oder andere Erwachsene Schuld. Joseph schlug Satan vor, mit den Kindern doch auch einmal ins Paradies zu kommen, dann würde er einen großen Spielplatz für sie bauen, doch Satan war nicht sonderlich begeistert, er befürchtete, dass die Kinder dann nur schwer zu bändigen seinen und vielleicht die Wiedergeburt verweigern würden. Er meinte zu Joseph: „Glaube mir, so ist es besser, wenn wir sie zu sehr verwöhnen, dann wollen sie nicht mehr zurück auf die Erde. Und ich brauche möglichst viele Seelen, denn die Überbevölkerung schafft jeden Tag neue Babys.“

Dennoch war Joseph nicht ganz überzeugt, denn er hätte

den Anblick von spielenden Kindern in seinem

Paradies auch sehr schön gefunden.

Gellars

Er fragte Satan, ob er nicht wenigstens ein

paar Kinder haben könne, welche, die ein besonders schweres

Schicksal gehabt hätten und einen erholsamen Urlaub benötigten.

Doch auch da meinte Satan, auf der Erde gäbe es viele sehr liebevolle Familien, die nur auf ein Kind warten würden, dass sie verwöhnen konnten. Also gab Joseph nach und bestand nicht mehr darauf. In seinem Paradies würde es also weiterhin keine Kinder geben. Er bedauerte dies sehr, denn er hatte die schöne Zeit mit seinen Enkelinnen noch in guter Erinnerung. Aber er sah eben auch ein, ein Kind hatte ein Recht auf seine Entwicklung und im Paradies war diese Entwicklung einfach nicht möglich. Dort blieb ein Kind ein Kind, so wie auch alle anderen nicht älter wurden. Die einzige Möglichkeit, die bestand, war, die Kinder mit einem Bombini abzuholen und sie nicht durch den Spiegel gehen zu lassen, doch davor hatte er bisher zurückgeschreckt.

Er war schließlich kein Kinderdieb.

Nach dieser Besichtigung gingen sie zurück

in Satans Wohnung, denn dort wartete Roxelane mit dem Essen auf sie.

Roxelane hatte selten so hohen Besuch und sich darum erneut große Mühe gegeben, etwas Anständiges auf den Tisch zu bringen. Sie wollte Joseph zeigen, auch bei ihnen ging es kultiviert zu.

Es gab einen Vorspeisenteller mit verschieden eingelegtem Gemüse und einer Kräutercreme, als Hauptgericht Lasagne, Salat und danach einen wunderbaren Nachtisch aus Eis und Früchten. Jetzt ließ sich Joseph seinen Teller auch gut füllen, denn die zwei Tage Hungerzeit wollten vergessen werden, obwohl sich Joseph vornahm diese Zeit als eine lehrreiche Erfahrung abzuspeichern. Satan fragte ihn denn auch, wie er die Zeit im Gefängnis und in der Bäckerei erlebt hätte und Joseph berichtete von seiner Begegnung mit dem uneinsichtigen Hitler. Er fragte Satan, warum er diesen schlimmen Mann nicht etwas härter bestraft habe, denn Hitler würde in seiner Zelle immer noch große Reden halten. Da meinte Satan, der Mann habe selbst keinen Menschen getötet und außerdem sei er wahnsinnig und kranke Menschen würden nun mal nicht so hart bestraft. Er sei jedoch im Begriff eine Krankenheilanstalt aufzubauen und dort würde er Hitler dann auf ewig unterbringen.

Joseph kam das allerdings viel zu harmlos vor, dieser Mann war zwar vielleicht wahnsinnig, aber er war sich durchaus bewusst, was er getan hatte. Dennoch zeigte er keine Reue.

Satan erklärte, dies sei bei den meisten Psychopathen der Fall, sie

würden einfach kein Einsehen zeigen sondern bei nächster

Gelegenheit die gleiche Tat wieder begehen.

Kaffee

Satan meinte, er verfolge die Diskussion auf der Erde diesbezüglich sehr genau, auch dort arbeite man an Therapien, die auch bei solchen Menschen Erfolge bringen sollten. Doch bisher waren alle Angebote dieser Art von den Betroffenen abgelehnt worden. Da erinnerte Joseph Satan an den besonderen Planeten irgendwo weit weg, tief im Universum verborgen. Dort würde solchen Leuten ein langer, aufwendiger Prozess gemacht und er fragte Satan, ob er dies nicht besser finden würde. Doch der hielt davon erst mal wenig, so ein Prozess würde dem Delinquenten nur eine große Bühne bieten. Hitler sei zudem ein sehr gefährlicher Wahnsinniger, denn seine Krankheit sei ansteckend. Er hätte in letzter Zeit sehr viele dieser Judenhasser verurteilen müssen und er wüsste kaum noch wohin mit ihnen. Brächte man sie zusammen, dann würden sie schnell eine Rebellion planen und die Herrschaft über die Hölle anstreben.

Er habe sie daher meistens in Einzelzellen gesteckt und er hoffe einfach, dass sie mit der Zeit von selber einsahen, dass sie Unrecht begangen hatten. Bei Rudolf Hess habe er ja nun offensichtlich auch endlich Erfolg gehabt, der hätte sich doch glatt bei ihm zur Wiedergeburt angemeldet.

Da erzählte ihm Joseph von dem nächtlichen Gespräch, welches er mit ihm geführt hatte. Nun war Satan schon etwas weniger begeistert über den überraschenden Fortschritt, aber nach einer kurzen Diskussion kamen sie beide zu der Überzeugung, dass es vielleicht wirklich notwendig war mit diesen Leuten eingehende Gespräche zu führen. Satan machte sich eine Notiz und meinte, er würde sich die ganze Sache noch mal durch den Kopf gehen lassen.

Dann berichtete Joseph von der Frau, die in das Kloster gehen wollte

und Satan gab seine Einwilligung, die Frau durfte schon

morgen zu den Brüdern und Schwestern.

Bankschließfach

Dann ging es um seine Erfahrungen in der großen Bäckerei und Joseph meinte, die Arbeit sei wirklich sehr hart und der Lohn praktisch null, einzig etwas Brot, dass sei nicht viel für so einen harten Tag. Da meinte Satan, sie seien nun mal nicht auf der Erde und außerdem hätten diese Arbeiter alle ziemlichen Dreck auf ihre Seele geladen, die Hölle sei nun mal kein Paradies. Dennoch meinte Joseph, dass es zumindest auch mal eine Pause und etwas zu Trinken geben müsste, aber da ließ Satan nicht mit sich reden, er wollte keine Arbeiter, die dann, etwas gestärkt, noch mehr Vergünstigungen einfordern würden. Allen müsste klar sein, wer auf der Erde sich nicht anständig benahm, der würde in der Hölle eines Besseren belehrt. Da gab Joseph auf, es war nun mal Satans Verantwortungsbereich und wenn er diese Verhältnisse haben wollte, nun, dann sollte es eben so sein. Er hatte ja auch an Heinz und Ilse gesehen, dieses Dasein führte durchaus zu einer Veränderung der Seele. Und Beide fanden Kraft in der gegenseitigen Liebe. Er erzählte von den Beiden und meinte, ihr Wunsch als Zwillinge geboren zu werden, dem sollte man doch wirklich stattgeben und nachdem Joseph erzählt hatte, dass man ihm das Bett überlassen hatte, da sagte Satan dies auch zu.

Dann ging es um das Thema Energiesparlampen.

Davon hielt Joseph nun wirklich gar nichts.

Seiner Meinung nach seien die absolut umweltfeindlich und so viel Energie würden sie auch nicht sparen. Er wäre gerne bereit ihm mehr Energie zur Verfügung zu stellen, aber diese Dinger sollten wirklich wieder abgeschafft werden, bei ihm kämen diese Quecksilberschleudern jedenfalls nicht in die Fassungen. Er bot Satan an eine Leuchtmittelfabrik zu bauen, die sich mit LEDs beschäftigte, die würden tatsächlich mit wenig Strom auskommen und seien für die Umwelt unproblematisch. In diesem Punkt gab Satan gerne nach, denn auch er hatte schon gemerkt, diese Energiesparlampen hielten leider gar nicht was sie versprochen hatten. Er versprach den nächsten Fachmann auf dem Gebiet der LEDs ins Paradies zu entsenden, auch wenn dieser Mensch vielleicht ein paar kleinere Sünden begangen haben sollte. Joseph stimmte dem zu und so waren sie letztendlich in guter Stimmung als der Nachtisch serviert wurde.

Nun schlug Satan Joseph vor ihn anschließend noch mal zu begleiten, er wolle ihm noch einen ganz besonderen Ort zeigen, er habe ihn erst kürzlich fertiggestellt. Verraten wollte er darüber noch nichts, denn dieser Ort sei sein Geheimnis. Roxelane war zwar informiert und auch nicht gegen diesen Ort, doch mitgehen wollte sie lieber nicht. Sie wollte stattdessen in ihr Labor gehen und sich um ihre neuen Kräuter kümmern. Die hatte sie von einer Kollegin im Paradies bekommen und sie sollten wahre Wunder bewirken. Es handle sich um ein pflanzliches Verhütungsmittel.

Da fragte Joseph, was sie denn damit wolle, sie sei doch unfruchtbar auf Grund ihrer Unsterblichkeit, doch da meinte Roxelane, es ginge ja auch nicht um sie, sondern um eine Forschung, die den Frauen auf der Erde zu kommen sollte. Sie wollte diese Pflanzen irgendwann mit einem Bombini auf die Erde bringen und den Frauen in Afrika diesen Mittel vorstellen. Sie wolle ihnen den richtigen Anbau zeigen um damit der Überbevölkerung entgegenzuwirken. Dieses Problem sei einfach immanent und müsse endlich angepackt werden. Diese Pflanze sei ursprünglich aus Südamerika, aber sie sähe bisher keine Probleme diese Pflanze auch in Afrika heimisch zu machen.

Joseph hatte von so einer Pflanze zwar auch schon mal gehört, doch hatte er sich mit ihr noch nie wirklich intensiv auseinandergesetzt. Er lobte Roxelane für ihr Engagement und meinte, sie solle aber unbedingt auch noch nach weiteren Nebenwirkungen schauen. Roxelane meinte, dies könne sie nur auf der Erde machen, denn hier fände sie keine fruchtbaren Frauen, an denen sie die Wirkung testen könne. Das was sie habe, seien nur die langjährigen Erfahrungen einiger Naturvölker, dort zeigten sich jedoch kaum irgendwelche Nebenwirkungen. Die Pflanze schmecke etwas bitter, aber ihre Wirkung sei sehr sicher. Und wenn man den daraus gebrühten Tee absetzte, dann käme die Fruchtbarkeit auch schnell wieder zurück. Joseph fand die Sache nach einigem Nachdenken auch sehr positiv und gab sein Einverständnis, er würde auch von seiner Seite diese Aktion gerne unterstützen.

Roxelane meinte daraufhin, er solle sich ruhig mal mit einigen seiner

Kräuterhexen unterhalten, die hätten schon mit dem Züchten

unter der paradiesischen Sonne begonnen.

Nach Drogen-Skandal: Madonna hält zu Sohn Rocco

Ganz die Mama?

Rocco Ritchie, der Sohn von Madonna, wurde Ende September

wegen Drogenbesitzes festgenommen. Im Interview mit dem Magazin ‚People‘

spricht die Sängerin nun erstmals über den Drogen-Skandal ihres Sohnes.© Zoomin

Nach einem abschließenden Kaffee und einem Grappa, machten sich die beiden Brüder auf den Weg. Es ging in ein ganz besonderes Haus. Es war ziemlich groß und als Joseph es betrat, da sah er sehr viele Frauen dort herrlich entspannen. Es waren alles einst Nutten gewesen, erklärte ihm sein Bruder. Diese ehemaligen Prostituierten erholten sich nun in der Hölle bei Musik und anregenden Getränken. Es gab mehrere Wasserbecken, in denen sie in Milch und Honig baden konnten. Einige lagen auf kuscheligen Kissen und ließen sich von schönen Männern massieren. Satan erklärte, dies seien alles Homosexuelle, denn er wollte hier keinen Gruppensex veranstalten. Die Frauen sollten einfach nur von den Männern mit Drinks und Massagen verwöhnt werden. Außerdem würden die Männer für Sauberkeit sorgen, einige seien gelernte Frisöre und sie wussten auch eine Frau schön zu schminken.

Nach dem Satan einige der Frauen freundlich begrüßt und

seinen Bruder vorgestellt hatte ging es eine Treppe in die Tiefe.

Hinter einer großen Tür erwartete Joseph die nächste Überraschung. Hier war eine laute Party im Gange und die Frauen tanzten mit den unterschiedlichsten Männern. Einige waren in Lack und Leder gekleidet, andere sahen aus wie orientalische Prinzen. Satan ging mit Joseph an eine Theke und bestellte für sie Beide einen kühlen Drink, denn hier war es ziemlich warm. Die Frauen tanzten ausgelassen und ließen sich von ihren Tanzpartnern Komplimente machen. Satan erklärte, die Männer seien alle nur zum Vergnügen der Frauen ausgewählt worden, sie hätten viel Erfahrung im Umgang mit Frauen und würden ihre Aufgabe mit Hingabe erfüllen.

Joseph war über diesen Ort ziemlich erstaunt, doch er konnte

feststellen, die Frauen amüsierten sich wirklich sehr.

Über der Tanzfläche wölbte sich eine große Kuppel, auf der ein schöner Sternenhimmel zu sehen war. Eine Galerie umrundete die nächste Etage. Von dieser Galerie sahen einige Pärchen herunter, sie schienen sich gut miteinander zu fühlen. Überhaupt sah er viele Frauen, die einen oder manchmal sogar zwei Männer bei sich hatten. Oben auf der Galerie gingen mehrere Türen ab und Satan erklärte dort gäbe es ganz unterschiedlich eingerichtet Zimmer, in denen würden die Männer den Frauen dann die höchste Lust verschaffen, jede käme hier auf ihre ganz besonderen Kosten. Die Männer waren nämlich hier die Prostituierten. Joseph wusste gar nicht was er dazu sagen sollte und fragte Satan, wie er denn nur auf so eine Idee gekommen sei. Dies sei doch wirklich keine Hölle sondern ehr ein Paradies für die Männer. Da widersprach Satan und meinte, diese Männer hätten fast alle erst noch lernen müssen, einer Frau zu diensten zu sein, doch diese Typen hier hätten nun alle verstanden, es ging hier nicht um ihre eigene Lust, sondern nur darum, den Frauen gefällig zu sein. Er habe diese Idee von einer gewissen Monica Kraemer übernommen.

Jetzt war Joseph wirklich total überrascht und fragte Satan, was er

denn mit ihr zu schaffen habe, diese Frau war schließlich seine Enkelin.

Da meinte Satan, er habe sich die Freiheit genommen und hätte Monica einmal besucht und sich ihre Entwürfe zeigen lassen, denn sie sei zu dieser Zeit sehr verzweifelt gewesen und nun ja, er, Joseph, sei ja nun mal im Universum unterwegs gewesen. Bei diesem Besuch hätte ihm Monica auch von ihrem Entwurf eines Paradieses für Frauen erzählt. Damit hatte sie vor dem Bombini die Welt revolutionieren wollen. Doch leider fehlte ihr der Mut mit diesem Entwurf auch hausieren zu gehen. Sie sei zwar sogar mal bei einem Bordellbetreiber gewesen und hätte dem auch ein Konzept vorgelegt, doch wäre aus dem Kontakt nichts geworden. Nun, er habe es sich angeschaut und dann gedacht, so ein Paradies wollte er gerne in seiner Hölle haben. Irgendwie mussten die Prostituierten schließlich mal entschädigt werden für all die Mühe, die sie sich mit den Männern auf der Erde gegeben hätten.

Und einige der Männer mussten durchaus auch mal lernen,

was es hieß, wenn der Spieß umgedreht wurde.

Die Grünen-Politikerin Jill Stein möchte das Wahlergebnis

in drei US-Bundesstaaten neu auszählen lassen.

Die Antragsfrist dafür läuft bis Freitag…

Jill Stein

Joseph war sprachlos.

Von dieser Idee hatte er ja gar nichts mitbekommen.

Satan und Joseph ließen den Tag bei einem weiteren Drink in diesem Hexenkessel, denn so nannte sich diese Disko, ausklingen und Joseph musste am Ende sagen, die Stimmung dort war sehr ausgelassen und fröhlich gewesen. Er wurde auch von einigen Frauen angesprochen, aber so weit wollte er dann doch nicht gehen. Dies war Satans Welt und sollte es auch bleiben. Er ließ sich irgendwann zu einem geheimen Aufzug bringen und befand sich nur kurze Zeit später wieder in der Lobby seines großen Hundertwasserhotels. Einen Knopf in Satans Welt gab es in diesem Aufzug nicht, es sollte Satans Geheimnis bleiben, wie man die Grenze zwischen Himmel und Paradies überwand.

Joseph machte sich auf den kurzen Weg

zu seinem Haus und legte sich bald schon ins Bett.

Er war hundemüde und würde sicherlich noch einige Zeit brauchen, um seine vielfältigen Eindrücke, die er in der Hölle gewonnen hatte, zu verarbeiten.

Am nächsten Morgen erwachte er jedoch frisch und munter. Er freute sich auf sein Frühstück und schaute von seiner Terrasse aus auf seinen Garten. Dort stand immer noch das große Bombini und er fragte sich, wie seine Gäste die letzten Tage wohl verbracht hatten. Er nahm sich vor einen Blick in das Bombini zu werfen und mit den dort Anwesenden zu sprechen. Außerdem wollte er nach Echanton schauen, der wahrscheinlich im Garten saß und Blumen malte.

Vorher aber stieg er erst noch mal unter die heiße Dusche, denn er

hatte den Eindruck, der Geruch der Hölle könnte noch an ihm haften.

Was hatte er nur für unendlich viel Scheiße gesehen und herumgetragen. Damit hatte sich sein Bruder wohl dafür rächen wollen, dass er nicht vor den Richtertisch getreten war.

Er zog sich etwas Bequemes an und machte sich auf in seinen Garten. Dort begegnete er Richard und der erzählte ihm, dass die meisten seiner Leute in der Stadt wären, sie waren immer noch mit dem Besuch der verschiedenen Museen beschäftigt. Anton und Andreas säßen vor ihren Bildschirmen, der eine versuchte herauszufinden, wo sie sich befanden, der andere schaute Monica beim Leben zu.

Joseph wollte auch gerne mal wieder einen Blick in die Küche seiner Enkelin werfen und so begleitete er Richard in das Bombini. Er begrüßte Andreas und Anton freundlich und er nahm wieder einen gewissen Cannabisgeruch war. Irgendwie kamen die wohl nicht mehr herunter von dem paradiesischen Gras.

Anton ließ Joseph auf seinem Platz sitzen und verschwand in der

Küche des Bombinis um sich und Andreas wiedereinmal

eine Pizza in den Ofen zu schieben.

Erin Löschflugzeug bekämpft Brände vor der Stadt Haifa, Israel November 2016.

Israel in Flammen – Die Feuer-Intifada

Rund 200 Feuer haben in den letzten drei Tagen in Israel gewütet.

Es kam zu Verletzungen und zehntausenden Evakuierungen. Bejubelt von

der arabischen Welt soll es sich bei der Hälfte der Feuer um Brandstiftungen

handeln. Die Presse Israels spricht bereits von einer „Feuer-Intifada“…

Joseph begutachtete die Fortschritte, die in der Küche seiner Enkelin zu sehen waren und war etwas überrascht. Die Küche war aus Steinen gebaut. Man konnte sie noch gut erkennen, denn es waren bisher nur an der großen Spüle ein paar hellblaue, kleine Fliesen aufgebracht worden. Die Küche besaß nun einen freistehenden Herbblock, was er sehr praktisch fand. Doch fand er diesen Block etwas merkwürdig gestaltet, irgendwie stimmte da etwas nicht. Und dann erkannte er, Monica hatte gar keine Arbeitsfläche, der Block um den Herd war viel zu niedrig. Das sah zwar nicht schlecht aus, aber das würde sie trotzdem noch korrigieren müssen. Auch das Seidebord an der Wand fand er nicht so schön. Es sah etwas zu klobig aus und machte den Bereich vor dem Herd etwas knapp. Die Wände waren auch schon gestrichen, alles war weiß, nur eine Wand war dunkelrot. Das gefiel ihm auch nicht so gut, das kräftige Rot passte, seiner Meinung nach, nicht so recht zu den hellblauen Fliesen. Die ganze Küche war noch verbesserungswürdig. Aber Monica schien an der Küche zur Zeit nicht weiterzuarbeiten, das Werkzeug war weggeräumt.

Anton kam mit einer Pizza zurück und erzählte Joseph, während er von seiner Pizza aß, was zu diesem Arbeitsstop geführt hatte. Monica hatte kein Geld mehr. Das Hartz-Amt hatte ihr die Zuwendungen gekürzt, da ihre Wohnung nun ohne Sohn zu groß sei. Wolfgang sei ja wieder ausgezogen und so musste sie sich jetzt die Miete vom Essen absparen, da blieb für weitere Fliesen einfach kein Geld mehr.

Er berichtete, dass Wolfgang ihr zweimal geholfen habe.

Einmal beim Anbringen von Rigipsplatten an ein für sie zu schwieriges Wandstück und bei der Installation von Steckdosen. Außerdem habe er den Herd angeschlossen. Jetzt sei die Küche zumindest fürs Erste zu benutzen, Monica plane später, wenn es finanziell wieder besser aussah, weitere Fliesen zu kaufen, doch jetzt musste sie einfach auch so schon jeden Cent umdrehen, um über den Monat zu kommen. Wolfgang gebe ihr zwar regelmäßig etwas Brot und Käse mit auf den Weg, aber irgendwie sei der Kühlschrank doch immer leer.

Anton meinte, er bewundere Monica für ihre Ruhe, mit der sie diese Armut trage, denn bei ihnen zu Hause bekäme wirklich jeder genug zum Leben und da würde auch keiner die Quadratmeter zählen. Aber, es sei zu Beginn des 21. Jahrhunderts immer noch sehr schwierig gewesen als Arbeitsloser. Diesen Menschen hätte man die Butter auf dem Brot missgönnt und wollte sie darum sehr kurz halten. Erst viele Jahre später habe man dann das bedingungslose Grundeinkommen eingeführt, doch dazu musste es erst zu dem großen Bankenzusammenbruch kommen, der eine Neuorientierung herbeigezwungen habe. Damals sei man zu der Erkenntnis gelangt, dass es für die Wirtschaft besser war, wenn jeder Mansch in der Lage war ausreichend einkaufen gehen zu können. Arbeit habe es zu dieser Zeit nämlich kaum noch gegeben, fast alle Industriezweige hätten irgendwie am Erdöl gehangen, doch das sei zu dieser Zeit praktisch versiegt. Das verbliebene Öl wurde daher nicht mehr verbrannt sondern für zwingend nötige, chemische Prozesse verwendet. Man hatte zwar durchaus gewusst, wie man die meisten Erdölprodukte ersetzen konnte, doch habe es zunächst nur wenige, derartige Produktionsstätten gegeben. Arbeitsplätze seien dann aber schnell genau in diesen neuen, nachhaltigen Industrien entstanden. Und für viele sei es dann sehr überraschend gewesen, die meisten Leute wollten gerne arbeiten. Fast jeder suchte sich trotz Grundeinkommen einen Job, wo er sich sinnvoll eingesetzt sah. Arbeit wurde für die Meisten zum Hobby, denn für den Lebensunterhalt war dies nicht mehr nötig.

Doch, so meinte Anton, bis es soweit käme,

würde Monica wohl alt und grau sein.

Nackter Protest vor Deutscher Botschaft in Kiew

Joseph schaute sich noch einmal in der Küche um

und da entdeckte er an einer Wand ein sonderbares Bild.

Er ging um die Zimmerecke. Und dann erkannte er einen Teil der Zeichnungen wieder, die Monica bei ihrem Vortrag auf die Wand gezeichnet hatte. Sie hatte einen Streifen in Augenhöhe stehen gelassen und mit weißen Holzrahmen eingefasst. Das fand Joseph zwar sehr ungewöhnlich, aber es sah auf den ersten Blick recht schön aus. Man sah ihre Skizzen von dem Elektron und auch ein mit schnellem Strich gezeichnetes Bombini. Man sah die Wirbelfelder und die implodierte Blase. Er zeigte auf das Bild und fragte Anton, was er davon halten würde und der sagte, auch ihm gefalle dieses Eckbild sehr gut. Außerdem wäre es so eine schöne Erinnerung an den wunderbaren Vortrag.

Er meinte, er hätte es ja sehr enttäuschend gefunden, dass dieser Wolfgang so engstirnig gewesen sei. Überhaupt sei mit ihm nicht wirklich gut Kirschen essen. Monica und er hätten sich öfter in der Wolle. Trotzdem schien sie irgendetwas sehr miteinander zu verbinden, denn sie würden immer noch sehr viel Zeit miteinander verbringen. Häufig würden sie zusammen eine Wasserpfeife rauchen und stundenlang miteinander reden.

Allerdings würde Wolfgang auch viel arbeiten müssen und

auch Monica hätte sich nun einer neuen Aufgabe zugewandt.

Sie habe sich eine Tafel gebaut und die, Anton baute mit einem Klick das Bild vom Arbeitszimmer auf, hinge jetzt an der Wand und davor stünde die Kamera. Er öffnete auch das Bild, welches die Kamera einfing und Joseph sah eine Kreidezeichnung darauf. Es war eine sonderbare, etwas unverständliche Zeichnung. Abgebildet waren zwei große herzförmige Blasen mit Elektronen darin, zumindest verstand er die Beschriftung auf diese Weise. Die Elektronen waren mit Magnetfeldern versehen, allerdings mit jeweils zwei unterschiedlich Großen. Die eine Zeichnung zeigte einen großen Ring oben und einen kleinen Ring unten. In dem anderen Herz war es umgekehrt. Diese Blasen sollten sich der Beschriftung nach in unterschiedlicher Richtung bewegen. Dann las er bei dem einen Herz: „Unser Universum“ und bei dem anderen Herz stand: „Das Universum der Anderen“. Was beschäftigte Monica denn nun? Was sollte das für ein Universum sein, dass der Anderen?

Anton meinte, Monica würde zur Zeit Filme machen.

Einen habe sie schon fertig. Er hieße:

Style-Queens: Slyvie und Miss Instagram übernehmen 'In'

 „Auferstehung in Osterath“.

Nicht nur Joseph dachte: Was ist das denn nur für ein verrückter Titel?

Anton gab Joseph einen Stick in die Hand und meinte: „Wenn Du einen Computer hast, dann schau ihn Dir ruhig mal an.“ Da fragte Joseph ob Monica den Film schon veröffentlicht habe und Anton antwortete, nein, die Vorführung solle zu Ostern in einer Kneipe stattfinden. Monica sei gerade dabei Einladungskarten und ein Plakat zu entwerfen.

Joseph fragte Anton, wie er denn den Film fände. Anton überlegte kurz und meinte: „Eigentlich ist er ganz lustig, etwas unrealistisch zwar, aber nicht uninteressant. Er ist wohl für absolute Laien gemacht und von da her nicht gerade wissenschaftlich.“

Joseph wollte wissen, ob man ihn zeigen könne und da blitze es in Antons Gesicht auf. Na klar, sie sollten sich alle den Film anschauen und anschließend würde man ja sehen, ob der Film beim Publikum ankomme oder nicht.

Anton rief Andreas und erzählte ihm von dem Vorhaben noch mal eine Übertragung zu machen. Diesmal allerdings direkt aus der Kneipe. Er meinte, die Premiere fände nämlich in der „Wunderbar“ statt.

Andreas kannte die Kneipe schon, denn er war mit Anton schon mal via Überwachungskameras durch alle Kneipen gegangen und gerade die Wunderbar hatten sie ganz angenehm gefunden. Dort saßen relativ sympathische Leute herum und der Wirt war wohl auch ganz nett.

Also es war entschieden. Allerdings würde der Termin nicht auf einen Feiertag im Paradies fallen. Da meinte Joseph, dass sei kein Problem, er könne in der Zeit auch etwas vorfahren. Wenn es möglich sei, die Leinwand wieder schnell aufzubauen, dann könnten sie das Event durchaus am kommenden Feiertag stattfinden lassen.

Andreas rief Klaus ins Zimmer und sie informierten ihn über das Vorhaben. Auch er sah keine Probleme die Übertragung rechtzeitig stattfinden zu lassen.

Jetzt wurde Anton klar, dass die Zeit in den letzten Tagen unheimlich schnell vorangeschritten war, schließlich war seit dem Vortrag auf der Erde schon ein halbes Jahr vergangen. Wie es möglich war, dass er die Bilder von der Erde dennoch in Echtzeit zu sehen bekam, das war ihm ein großes Rätsel. Diese Dimension, in der sie sich befanden, war wirklich sehr sonderbar.

Joseph ging in den Garten und dachte noch etwas über den Titel des Filmes nach. Er hatte etwas Bauchschmerzen deswegen, denn es konnte sein, dass man diesen Titel missverstand. Oder wollte Monalisa wirklich eine Auferstehung? Er musste unbedingt noch mal einen Blick in ihre Akte werfen.

Er sah Echnaton zusammen mit Leonardo vor einer Staffelei stehen.

Beide waren in einem angeregten Gespräch und bemerkten gar nicht, dass Joseph zu ihnen trat. Es ging, wie Joseph heraushörte, um die Form der Flügel beim Gleitflug. Er begrüßte die Beiden und entschuldigte sich zugleich für die Unterbrechung, aber er wollte doch mal sehen, was für künstlerische Fortschritte gemacht worden seien. Überrascht und erfreut wurde er willkommen geheißen.

Leonardo zeigte auf die vielen Zeichnungen, die überall verstreut herumlagen und meinte, Echanton sei sehr fleißig und ernsthaft bemüht. Joseph sah verschiedene bunte Blumen und immer wieder Vögel. Echnaton sagte, er wolle unbedingt auch so schön zeichnen können wie Leonardo. Er wolle die Natur genau so einfangen wie sie auch erscheine. Bei ihm in Ägypten würde man die Dinge immer noch sehr stark stilisieren. Joseph fand das durchaus interessant und meinte, mit diesen realistischen Abbildern sähe sein Tempel wahrlich ganz außerordentlich aus. Es wäre für seine Zeit wirklich sehr ungewöhnlich.

Echnaton meinte darauf hin, genau dies beabsichtige er ja auch, er wolle nicht nur die Anbetung des Aton einführen, sondern auch eine ganz neuartige Kunstrichtung. Joseph wünschte ihm dabei viel Erfolg und verabschiedete sich nicht, ohne auf den Filmabend am kommenden Feiertag hinzuweisen. Beide waren sehr erfreut und versprachen natürlich zu kommen. Doch bis dahin blieb ihnen noch genug Zeit für ihren Zeichenunterricht.

Joseph ging zu seinem Hauptquartier und betrat die Kommandozentrale.

Dort gab er die nötigen Termine durch und dann machte er sich auf die Suche nach seiner Tochter, doch er erfuhr, sie war mit Reinhard in das Haus von Heisenberg gefahren. Beide wollten jedoch am Abend wieder zurück sein. Also beschloss er in sein Büro zu gehen und etwas in den Akten zu stöbern. Er wollte sich Monalisas Plan noch mal ganz genau ansehen.

Er saß noch nicht lange an seinem Schreibtisch,

da wurde ihm Satan angemeldet.

Joseph war erstaunt ihn so schnell wieder zu sehen. Was mochte der von ihm wollen? Er ging hinunter vor den Eingang seines Verwaltungsgebäudes, denn man hatte ihm gesagt, sein Bruder würde dort auf ihn warten. Und richtig, er sah Satan auf einer Bank, die vor dem Gebäude stand, mit zwei großen Hunden sitzen. Ein Hund war tiefschwarz und Joseph erkannte in ihm Satans Lieblingshund. Ein wahrer Höllenhund war dieses Tier. Satan nannte ihn einfach Hasso. Neben dem Schwarzen lag ein fast weißer Hund und als Joseph zur Tür hinaus schritt und auf seinen Bruder zu ging, da schaute ihn dieser helle Hund neugierig an. Dies war bestimmt kein Höllenhund, dachte Joseph.

Er begrüßte seinen Bruder freundlich und fragte ihn, während er

sich ebenfalls auf die Bank setzte, was ihn hergeführt habe.

Ja, Joseph, ich habe mir gedacht, für Deinen mutigen Schritt ein paar Tage in der Hölle zu verbringen hast Du eine Belohnung verdient. Ich habe hier einen Hund für Dich. Er heißt Mirage. Es ist ein besonderer Hund. Ich habe ihn nun schon etwas länger bei mir im Zwinger, denn eigentlich war er für die Wiedergeburt vorgesehen. Er sollte den Schritt vom Tier zum Menschen machen, denn seine Seele ist soweit. Doch nun habe ich mir überlegt, vielleicht ist das doch nicht so gut und er bleibt lieber ein Hund. Du wolltest doch gerne wieder einen Hund haben, und da habe ich gedacht, ich gebe ihn Dir. Es ist wirklich ein außergewöhnlich lieber Hund, er kennt im Gegensatz zu Hasso überhaupt keine Aggressivität. Er ist zu Jedermann absolut freundlich. Sein Schicksal auf der Erde war lange Zeit nicht so toll, er hatte ein Herrchen, das ihn nie von der Leine gelassen hat. Er musste viel Zeit in einem kleinen Innenhof verbringen und zu guter Letzt starb auch noch sein Herrchen und er war tagelang bei dem Toten in der Wohnung eingeschlossen. Das hat ihn sehr gestresst. Glücklicherweise wurde damals Deine Enkelin mit ihrem damaligen Freund Heiko auf ihn aufmerksam und sie haben den Hund bei sich aufgenommen. Schau nur, wie schön er ist. Monica hat diesen Hund sehr geliebt und ihm die Freiheit kennen lernen lassen. Mit ihr durfte er frei herumlaufen und er musste auch nie mehr in einen Hinterhof, sondern bei ihr durfte er sogar auf das Bett. Leider hat sie nicht gut auf ihn aufgepasst, und er kam bei einer seiner Jagten durch einen von hinten herannahenden Zug ums Leben. Das ist jetzt wie gesagt schon etwas her. Was ist, willst Du diesen Hund haben?“

Mirage, sagst Du, heißt er? Ein schöner Name.“

Joseph beugte sich zu dem Hund und streichelte ihn. Es war wirklich ein ausgesprochen schönes Tier, ein Golden Retriever. Damit würde er herrliche Spaziergänge machen können und wenn er so friedlich war, wie Satan sagte, dann passte dieser Hund ganz ausgezeichnet zu ihm. Mirage wedelte mit dem Schwanz und schaute ihn mit großen, sanften Augen an. Und da war es entschieden, Joseph wollte diesen Hund gerne zu sich nehmen.

Ich danke Dir für dieses wunderbare Geschenk, Satan. Der Hund ist wirklich sehr schön.“

Gut,“ meinte dieser, „dann lass uns einen Spaziergang mit den Beiden machen.“

Dein Hund bleibt aber an der Leine.“ sagte Joseph.

Ist klar, meinen Hasso würde ich hier nie frei herum laufen lassen.“

Also gingen Joseph und Satan

mit den Hunden hinaus auf das Feld.

Es war ein Stück Weg bis dahin, aber die Bewegung tat allen ganz gut. Mirage ging ohne Leine direkt neben Joseph, der Hund hatte wohl verstanden, dass er jetzt ein neues Herrchen hatte. Auf dem Feld angekommen hielt den Hund allerdings nichts mehr, er rannte los und sprang in ein Rapsfeld. Die gelben Blüten schienen fast bis zum Horizont zu reichen und Mirage tobte sich in diesem großen Feld aus. Joseph sah ihn immer wieder hoch springen und sich nach ihm umsehen. Ja, das war wirklich ein sehr schöner Anblick und Joseph freute sich schon auf die vielen gemeinsamen Spaziergänge, die er mit ihm machen würde. Er würde ihn auch zu mitnehmen, wenn er auf den Berg steigen würde, diese Wanderung hatte er sich für die kommende Woche vorgenommen. Doch zuerst würden sie sich alle den Film anschauen. Er sprach Satan darauf an. „Sag, hast Du Lust auch zu der Filmvorführung zu kommen? Wir zeigen am kommenden Feiertag einen Film den Monica gemacht hat. Er hat einen etwas sonderbaren Titel: „Auferstehung in Osterath.“ Doch er soll ganz lustig sein.“

Einen Film hat sie gemacht? Nun, das ist ja mal etwas ganz Neues. Natürlich komme ich gerne, ich bringe dann auch Roxelane mit, die wird sich über diese Abwechslung sicher freuen. Kommen den viele Zuschauer?“

Nun, wir werden Plakate aufhängen und ein paar Einladungen verteilen.“

Ich bin sehr gespannt auf den Film, der Titel weckt hohe Erwartungen.“

Ich weiß noch nicht, ob ich mit diesem Titel so glücklich bin. Er könnte missverstanden werden.“

Ach was, mach Dir keine Sorgen, ein zweiter Jesus ist Monica nun wirklich nicht.“

Als sie wieder zurück waren, verabschiedeten sie sich von einander und Satan ging mit seinem Hund wieder in sein Reich und Joseph zeigte Mirage sein neues Zuhause. Er holte den großen Napf seines alten Steff hervor und füllte die Schüssel mit Wurst und Käse. Eine Zweite mit frischem Wasser stellte er auch noch dazu. Er würde sich um Hundefutter kümmern müssen. Während Mirage die Schüssel leerte rief Joseph im Hotel an und sprach mit dem Chefkoch. Er wollte von ihm in Zukunft einige Fleischreste für Mirage haben und der Chefkoch sagte dies auch sogleich zu. Sie würden ihm gerne etwas Passendes zurücklegen und auch regelmäßig vorbeibringen.

Das war also geklärt, jetzt brauchte der Hund noch einen vernünftigen Schafplatz und so nahm er eine alte Decke und ging damit durch seine Wohnung. Wo sollte der Hund liegen? Er ging ins Wohnzimmer und legte die Decke neben das Sofa. Da war ein guter Platz, von hier aus hatten sie Beide einen guten Überblick über die Wohnung und auch noch einen schönen Ausblick auf den Garten. Mirage sah das wohl genauso, denn er legte sich sofort auf die Decke und rollte sich zusammen. Der ungewohnt lange Spaziergang in der Sonne hatte ihn müde gemacht. Und auch Joseph streckte sich auf seinem Sofa aus. Ein kleines Nachmittagsschläfchen konnte wirklich nicht schaden. Er hörte noch ein paar Stimmen vom Forschungsbombini zu ihm herüberschallen und dann war er auch schon eingeschlafen.

Am Bombini war wieder ziemlich viel los, denn einige der Historiker

waren zurück aus der Stadt und hörten nun

von dem bevorstehenden Filmabend. 

'Kylie Shop': Jenner-Sprössling eröffnet Store in L.A.

Sie wollten gerne bei den Vorbereitungen zur Hand gehen und so schickte man sie mit einem Stapel von Plakaten wieder zurück. Sie sollten in den Geschäften und Restaurants fragen, ob sie ein Plakat aufhängen durften. Diese Aufgabe wurde freudig angenommen, denn so viel Zeit um die Innenstadt kennen zu lernen hatten sie sich bisher noch gar nicht genommen. Sie waren eigentlich die ganze Zeit von einem Museum zum Anderen gegangen und hatten nur selten mal in einem Cafe ausgeruht. Es gab ja so viel zu sehen und zu entdecken in den Museen. Sie hatten zum Beispiel auch Darwin kennen gelernt. Der leitete das große Naturkundemuseum. Dort gab es zum Beispiel viele sehr gut erhaltene Fossilien aus dem ganzen Universum zu sehen. Und eines überraschte sie alle, die Lebewesen unterschieden sich nur marginal. Alle hatten einen genetischen Code und der schien irgendwie universell zu sein. Überall war das Leben aus Einzellern entstanden und diese Einzeller waren sich sehr ähnlich. Es gab offensichtlich nur eine wirklich funktionierende Art, eine Zelle zum Leben zu erwecken. Sicherlich, es bildeten sich aus der Urzelle, dem Cyanobakterium viele verschiedene Einzeller, aber alle hatten den gleichen Ursprung.

Aus diesen Einzellern entwickelte sich mit

einer unbändigen Kraft alles weitere Leben und

fast überall waren die Antworten der Natur gleich. 

Monalisa TV – „Ohne MO(Oh)S..€/IS nix los!“ – 24.11.2016

Es gab Tiere mit einem Mund, Augen, Ohren, Nasen, Beinen, und einem Rumpf mit Verdauungstrakt und einem After. Die Vielfalt der Erscheinungsformen war praktisch unendlich, doch das Grundprinzip war immer sehr ähnlich.

Es gab nach den Funden zu Urteilen auch noch Planeten auf denen immer noch riesige Dinosaurierer lebten, es gab einen Planeten auf dem nur Beuteltiere lebten und es gab Orte, auf denen sich ebenfalls das Lebensprinzip der Säugetiere herausentwickelt hatte. Einige Planeten waren noch im Stadium der Einzeller, andere waren sehr weit fortgeschritten und wurden belebt durch Pflanzen und Tiere. Es gab auch reine Pflanzenplaneten. Das alles war für die Wissenschaftler sehr interessant und ihre Gespräche mit Darwin waren für sie sehr aufschlussreich.

Sie hatten bei ihren Museumsbesuchen auch einige

sogenannte Außerirdische kennen gelernt.

Überraschender Weise sahen sie den Menschen auf der Erde gar nicht unähnlich. Sie waren auch Säuger und sie hatten ebenfalls sehr geschickte Hände. Hände, so stellten sie fest waren eine wichtige Vorraussetzung für eine kulturelle Entwicklung. Damit konnte man Werkzeuge herstellen, Essen zubereiten, Häuser bauen, schreiben und malen. Diese Fertigkeiten hatten diese Außerirdischen in ihrer Geschichte ebenfalls entwickelt und irgendwann war es bei ihnen auch zu einer Art Revolution gekommen. Sie entdeckten die Grundlagen der Physik und entwickelten ebenfalls eine Technik, mit der sie die Physik für sich nutzbar machten. Sie bauten Maschinen und entwickelten eine Industriegesellschaft, ganz wie es auf der Erde auch abgelaufen war. Ihr Entwicklungsstand war meistens sehr hoch, durchaus vergleichbar mit den Menschen aus dem Jahre 2300. Einige waren wohl sogar noch weiter entwickelt, doch die hielten sich mit Erzählungen über ihre Welt ziemlich zurück. Alle erzählten, dass sie irgendwann dem großen Paradies-Bombini begegnet seien, und dass sie unbedingt mit diesem auf die große Reise durch das Universum hatten gehen wollen. Sie hätten daher ihre Gemeinschaft verlassen und sich unter das Kommando von Joseph begeben. Hier hätten sie die Wahrheit gesucht und gefunden.

Für die Wissenschaftler war dies alles sehr aufregend.

Sie konnten hier wirklich sehr viel lernen. Nun jedoch waren sie als Plakatkleber unterwegs und zogen von einem Restaurant ins Nächste. Ab und zu setzten sie sich in das Lokal und tranken etwas. Sie kamen dabei auch in das Gespräch mit einigen anderen Gästen und so entstand eine Art Mundpropaganda. Sie dachten, wenn das so weiter geht, dann wird das halbe Paradies zu dem Film kommen.

Als sie zurück waren meinten sie dann auch, das 100 Stühle wahrscheinlich viel zu wenig seien. Johannes und Josefine gingen darauf hin wieder zu dem Hotel und fragten nach mehr Stühlen. Wieder war es nur ein Anruf und man erklärte ihnen, es käme morgen ein Lastwagen mit jeder Menge Biertischen und Bänken.

Das brachte sie auf die Idee nach Fassbier zu fragen und bald schon saßen sie mit einem Betreiber eines Partyservice zusammen, der mit ihnen die Bestellung vornahm.

Es würde eine richtig große Gartenparty werden.

Als Reinhard und Europa von ihrem Tag auf dem Land zurück kamen, staunten sie nicht schlecht über die rege Betriebsamkeit. Joseph war offensichtlich aus der Hölle wieder zurück und das Leben im Paradies wurde zu einem Fest.

Sie hatten sich beide in Heisenbergs Haus umgeschaut und entdeckt, der Mann hatte sich in der letzten Zeit vor allen Dingen mit der Zukunft beschäftigt. Er wollte offensichtlich eine Reise dahin machen. Er hatte sich viel mit der Energie der Quarks beschäftigt und auch von der Stringtheorie schien er schon etwas gehört zu haben. Er hatte das Haus vor einiger Zeit verlassen und war ohne große Erklärung abgereist, so als wolle er lange weg bleiben. Alles war gründlich aufgeräumt und auf den Möbeln befanden sich weiße Tücher zum Schutz vor Staub. Sie nahmen die Tücher ab und füllten den Kühlschrank mit den Lebensmitteln, die sie zuvor auf dem Markt besorgt hatten. Dann packten sie noch den mitgebrachten Kuchen aus und setzten sich auf die Terrasse. Von hier aus hatte man einen schönen Blick über die blühenden Felder. Auch der Berg war zu sehen. Sie aßen den Kuchen und tranken den Kaffee und Reinhard beschloss hier erst mal wohnen zu bleiben. Hier konnte er sich in Ruhe auf seine große Reise mit Europa vorbereiten. Er hatte mit Richard gesprochen und ihm die Lage erklärt. Am Ende des Gespräches war dann klar gewesen, Richard würde von nun an das Kommando über das Forschungsbombini übernehmen. Denn der wollte auf keinen Fall für immer im Paradies bleiben, außerdem musste irgendwer die Ägypter zurück bringen, denn sie waren nun mal sehr wichtig für den Verlauf der Geschichte. Richard wollte zudem auch, dass die Wissenschaftler mit ihren Erkenntnissen zurück in ihre Zeit kamen, um den dort lebenden Menschen von dem Paradies-Bombini zu erzählen. Sie mussten einfach erfahren, dass dieses Paradies auf der Erde landen wollte.

Joseph erwachte und auch Mirage streckte sich.

Der Hund stand langsam auf und sah sich um. Er schnüffelte in jeder Ecke und durchsuchte alle Zimmer. Er warf auch einen Blick auf das Bett, doch Joseph musste ihn da enttäuschen, bei ihm kam ein Hund nicht ins Bett. Er holte noch eine zweite Decke und legte sie in die Nähe der Schafimmertür. „So, hier kannst Du nächtigen, aber mein Bett gehört mir,“ sagte er zu dem Hund und er hörte diesen Murmeln: „Ich hätte doch ein Mensch werden sollen.“ Joseph glaubte sich verhört zu haben, Hunde sprachen doch nicht.

Doch da antwortet Mirage laut und deutlich in seinem Kopf:

„Ja, hältst Du mich denn für einen dummen Straßenköter!“

Da setzte sich Joseph auf sein Bett und schaute sich den Hund noch einmal genauer an und der begann zu erzählen. „Ich hatte ja so ein tolles Frauchen! Die gab mir nur das Leckerste zu Essen und sie redete mit mir wie mit einem vernünftigen Menschen. Sie las mir all ihre tollen Geschichten vor und ich durfte bei ihr auf dem Bett liegen, während sie schrieb. Sie ist mit mir ohne Leine spazieren gegangen, wir sind Fahrrad gefahren und Wolfgang, ja, den habe ich auch kennen gelernt, der war einfach super. Ich habe ihn wirklich sehr geliebt. Er gab mir immer wieder Kekse und ließ mich im Wald nach Wasserratten jagen. Es war wirklich die schönste Zeit meines Lebens mit den Beiden. Leider hat mich dann auf einem Streifzug ein Monster erwischt. Ich habe einen tödlichen Stoß in den Rücken bekommen und meine Seele stieg auf in den Himmel. Dort fing mich dieser Satan ein und sperrte mich in einen Zwinger. Er wollte mir ein Leben als Mensch ermöglichen, doch nun muss ich für ewig ein Hund bleiben.“

Also, Mirage, dass ist doch nicht schlimm, als Hund an meiner Seite wirst Du es sehr gut haben. Nächste Woche machen wir einen großen Ausflug und eine Wanderung auf den Berg. Von dort aus kannst Du das ganze Paradies überblicken und ich verspreche Dir, eine Leine wirst Du nicht tragen müssen. Du musst halt nur so verständig sein wie ein Mensch, dann wird Dir hier alles offen stehen.“

Trotzdem, ich vermisse meine Monica.“

Da kann ich Dich trösten. In Kürze schauen wir uns alle einen Film mit ihr an. Da kommen bestimmt sehr viele Zuschauer und Du wirst wahrscheinlich das eine oder andere Würstchen abstauben können. So ein Hund im Paradies kommt nicht zu kurz, das kann ich Dir versichern.“

Du könntest mich aber doch zu einem Menschen machen,

ich weiß von Deinem wundersamen Spiegel.“

Das kommt gar nicht in Frage, wenn Du als Mensch im Paradies leben willst, dann musst Du erst mal einige Leben auf der Erde verbringen. Das würde sicherlich viele Jahre dauern und eines kann ich Dir sagen, so ein Menschenleben ist auch gar nicht so einfach zu leben. Da muss man zur Schule gehen, einen Beruf erlernen und viel arbeiten.“

Wenn das so ist, dann möchte ich doch lieber faul in der Sonne liegen.“

Siehst Du, als Hund hast Du es wirklich erheblich bequemer. Was ist, sollen wir mal in den Garten gehen? Musst Du nicht mal pinkeln?“

Das wäre gar nicht so schlecht, meine Blase drückt schon etwas.“

Na, dann wollen wir mal ganz schnell nach draußen gehen.“

Sie betraten die große Wiese und Mirage machte sich gleich

daran sein zukünftiges Revier zu erkunden und zu markieren.

Er ging dabei strategisch vor und bepinkelte jeden zweiten Strauch. Irgendwann kam er in den Gartenteil, in dem Echnaton an seinen Zeichnungen arbeitete. Der war so vertieft in seine Arbeit, dass er den Hund zunächst gar nicht bemerkte. Mirage schnüffelte an einem Zeichenblatt und dabei fiel einer der Stifte auf den Boden. Er schnappte ihn sich und legte sich damit in die Nähe des Springbrunnen und begann genüsslich auf den Stift herumzukauen. Jetzt wurde Echanton aufmerksam und drehte sich zu dem Hund um. Er sah ihn mit dem zerkauten Stift im Maul und fluchte. Das war sein schöner Roter gewesen. Er schaute den Hund verärgert an, doch der ließ sich nicht täuschen. Echnaton war ein Hundenarr. Echnaton stand auf und ging zu Mirage um ihn zu streicheln. „Was bist Du denn für ein wunderschöner Geselle? Du hast meinen besten Stift zerstört, jetzt muss ich mir einen Neuen besorgen.“

Mirage antwortete und auch Echnaton konnte ihn im Kopf hören: „Mir fehlt Spielzeug, auf der Erde bekam ich immer einen schönen Knochen.“

Na, Du kannst ja reden, das ist ja toll.“

Hast Du keinen Knochen für mich?“

Ich werde nachher in der Küche danach fragen, morgen bringe ich Dir dann sicherlich einen mit. Du musst halt noch mal vorbeischeuen.“

Dies ist jetzt mein Garten, ich bin der neue Hund von Joseph.“

Und ich bin sein Gast und darf mich hier aufhalten. Also, was ist, kommst Du morgen wieder? Ich muss jetzt nämlich weitermalen.“

In Ordnung, ich muss auch weitermachen, ich bin noch nicht überall gewesen.“

Und damit machte sich Mirage weiter auf seinen Weg

und Echnaton kehrte zu seiner Zeichnung zurück.

Mirage kam, nach dem er den Garten erkundet hatte, auf die große Wiese zurück. Dort waren mehrere Menschen mit irgendwas beschäftigt und man achtete nicht auf ihn. Er ging zur Treppe, die in das Bombini führte und kletterte vorsichtig hinein. Er schnupperte und er erkannte einen ganz markanten Geruch. Das roch hier wie bei seinem Frauchen. Er begann dem Geruch zu folgen und kam irgendwann in einen größeren Raum. Dort blinkte und leuchtete es überall. Er sah einen Mann an einem Tisch mit vielen Lämpchen sitzen und er ging zu ihm und stupste ihn an.

Na, wer bist Du denn? Anton schau mal, hier ist ein Hund. Und dazu noch ein total Schöner. Er hat mich angestupst. Na, Du Feiner, hast Du vielleicht Durst? Komm ich hole Dir etwas zu trinken.“ Mirage blieb zurück und ging auf den Mann zu, der nun den Raum betrat. „Tatsächlich, ein Hund. Na, komm mal näher, ich tue Dir nichts. Bist aber ein schönes Tier. Zu wem gehörst Du denn, wer hat Dich mitgebracht?“

Ich glaube, er ist von alleine gekommen. Vielleicht ist das der neue Hund von Joseph, ich habe gehört, er hat einen geschenkt bekommen.“

Der Hund sieht wirklich toll aus und er ist so zutraulich. Na, komm, lass Dich mal richtig streicheln.“

Andreas stellte Mirage etwas Wasser hin und der Hund begann auch sogleich zu trinken. Beide schauten ihm dabei zu und dann meinte Andreas: „Und was ist bei Monica los, hat sie auch schon die Plakate aufgehangen? Ich glaube es kommen viele Leute.“

Alles Paletti, sie hat auch einige Freunde aufgesucht und Einladungen verteilt.“

Ich bin ja mal auf das Echo gespannt, der Film ist ziemlich ungewöhnlich. Aber er eignet sich vielleicht tatsächlich dazu, auch an Physik Desinteressierte für das Thema zu begeistern.“

Wir werden es ja sehen.“

Mirage war in den nächsten Raum gegangen und sah zu den leuchtenden Bildschirmen auf. Da erkannte er auf einem der Schirme sein Frauchen. Er konnte sie zwar nicht riechen, aber er erkannte ihre Stimme. Die war nämlich für ihn durchaus zu hören, auch wenn sie nur aus den kleinen Kopfhörern heraus kam. Mirage fiepte und wedelte mit dem Schwanz.

Du der Hund reagiert auf die Bilder auf dem Monitor, das ist doch wirklich ungewöhnlich.“

Das ist bestimmt Josephs Hund, ich denke, ich bringe ihn mal nach draußen. Los komm Mirage, wir gehen mal zu Deinem Herrchen.“

Mirage hätte gerne weiter sein Frauchen beobachtet, aber er war ein folgsamer Hund und so ging er wieder nach draußen. Dort erwartete ihn auch schon Joseph, er wollte langsam wieder hinein und sich für das Abendessen umziehen. Er wollte mit seiner Tochter und ihrem Reinhard etwas Essen gehen. Er hatte die Beiden gerade in die Garage fahren sehen.

Los komm, ich will Dich jemanden vorstellen.“

Ich habe mein Frauchen gesehen.“

Das ist schön, aber jetzt wollen wir in die Stadt und etwas Essen gehen.“

Essen war ein gutes Stichwort für Mirage und er ging freudig mit. Der Garten gefiel ihm gut und die Stadt war sicherlich auch sehr interessant. Er sollte noch etwas trinken, damit er genug zum Markieren hatte.

Joseph betrat das Haus und ging hinauf zu den Zimmern seiner Tochter. Er klopfte an und wurde hereingerufen. Er öffnete die Tür und Mirage drängelte herein. „Na, wer ist das denn? Vater, sag bloß Du hast Dir einen Hund angeschafft!“

Er ist ein Geschenk von Satan.“

Satan macht Dir ein Geschenk? Na, das will glatt gefeiert werden.“

Da sind wir beim Thema, ich würde heute gerne mit Euch in die Stadt etwas Essen gehen. Habt ihr Lust?“

Das ist eine gute Idee, weißt Du auch schon wo wir hingehen?“

Ich dachte, wir gehen zu dem Chinesen.“

Chinesisch ist eine tolle Idee, ich muss mich nur umziehen, dann können wir los.“

Wo ist denn Reinhard?“

Er wollte nur noch etwas mit Richard besprechen, aber er wollte gleich kommen. Er wird sicherlich auch gerne mitkommen.“

Dann kommt, wenn ihr soweit seid zu mir, ich will dem Hund ein Halsband umtun.“

Was ein Halsband? Ich denke ich darf frei herumlaufen!“

Sag mal, kann der Hund reden?“

Es sieht ganz so aus. Er liebt seine Freiheit. Aber trotzdem muss ich Dir ein Halsband um tun, in der Stadt kommst Du sonst noch unter die Räder.“

Na, toll! Ich hasse Halsbänder, sie sind so demütigend.“

Ach was, ich habe ein ganz wunderbares Halsband für Dich, ist noch von meinem Steff. Der hat das Halsband geliebt, denn es steht ein toller Name darauf.“

So, und was soll das für ein Name sein?“

Chef.“

Ich bin dann ein Chef? Von wem?“

Na, von allem was vier Beine hat natürlich. Ich bin der Chef von den Zweibeinern und Du von allen Hunden hier im Paradies. Doch woher sollen die das wissen, wenn Du nicht das Halsband trägst.“

Also, einverstanden, wenn ich ein Chef damit sein kann. Hoffentlich können die anderen Hund auch lesen.“

Sonst werden es ihnen ihre Herrchen und Frauchen schon erzählen.“

Und so konnte es Mirage gar nicht schnell genug mit dem Halsband gehen. Als er es trug stellte er sich damit vor den Spiegel. Es war ein schönes Lederhalsband und es stand ihm sehr gut. Er bewunderte sein Spiegelbild und freute sich schon auf die Stadt.

Joseph hatte ein großes Taxi bestellt.

Es wartete schon vor der Tür.

Europa kam mit Reinhard die Treppe herunter und es konnte losgehen. Mirage musste nach hinten und schaute während der Fahrt aus dem Fenster. Dies war jetzt sein Reich. Er war im Hundehimmel angekommen. Langsam bedauerte er es auch nicht mehr, kein Mensch geworden zu sein. Hier waren alle so nett zu ihm, er hatte ein sympathisches Herrchen, dass ihn zum Glück verstand. Er hatte dieses tolle Halsband und durfte sich als Chef betrachten. Er hatte es echt nicht schlecht getroffen und nun war er zum ersten Mal diesem Satan dankbar, dass der ihn eingefangen hatte. Zuerst hatte er geflucht, er wollte lieber immer weiter durch den Himmel laufen, aber dann hatte es nur kurz gezischt und er war in einem Netz gefangen gewesen. Danach war er in einen Zwinger gebracht worden, und er hatte dort viele Tage in der Dunkelheit ausharren müssen. Neben ihm waren auch noch andere Hunde in ihren Zwingern eingesperrt und einige waren absolut unleidlich. Es gab auch welche die Fiepten die ganze Zeit, während andere sich die Lunge aus dem Körper bellten. Er hatte sich erst mal nur in eine Ecke gelegt und sein Leid beklagt, bis dieser Satan zu ihm gekommen war und ihm anbot als Mensch wiedergeboren zu werden. Die Idee hatte ihm gut gefallen und er hatte auch wieder gefressen. Doch dann wurde er zu Joseph gebracht und sollte ewig im Paradies leben. Von einem Paradies hatte er bisher noch nie etwas gehört, aber er musste sagen, es schien sich ganz angenehm dort zu leben.

Sie stiegen mitten in der Altstadt aus und gingen

erst mal noch ein Stück durch die engen Gassen.

Hier gab es für Mirage unglaublich vie zu erschnüffeln und er begegnete auch ein paar anderen Hunden. Sie alle schienen sehr freundlich zu sein, sie kamen auf ihn zu und begrüßten ihn mit Respekt ohne dabei unterwürfig zu sein. Mirage war sich nicht sicher, ob sie auch wussten, wen sie vor sich hatten, aber dann stellte er fest, es war doch auch sehr viel schöner Freunde als Untergebene zu haben. Und so ging er bald schon völlig entspannt durch die Gassen und folgte seinem neuen Herrchen. Der hielt vor einem kleinen Laden. Es war der Chinese, das roch Mirage sofort. Der Geruch eines chinesischen Restaurants war ihm durchaus vertraut. Sein erstes Herrchen, das welches gestorben war, dass war mit ihm öfter bei einem Chinesen eingekehrt. Er hatte dann immer ganz folgsam sein müssen, er durfte mit niemandem Kontakt aufnehmen und überhaupt wünschte sich sein Herrchen von ihm eine abschreckende Ausstrahlung. Er wollte, dass man Angst vor ihm hatte. Er erlaubte auch niemanden ihn zu streicheln. Das war wirklich eine ziemlich einsame Zeit für ihn gewesen. Die einzige Freude die er bei ihm gehabt hatte, er durfte an jedem Grashalm schnüffeln. Und so war er eigentlich fast sein ganzes Leben mit gesenktem Haupt herum gelaufen. Erst bei seiner geliebten Monica hatte er auch noch etwas anderes kennen gelernt. Und seitdem liebte er seine Freiheit.

Aber natürlich, wenn es drauf ankam, dann konnte er sich auch anpassen und so suchte er sich jetzt auch schnell einen unauffälligen Platz in der Nähe von Josephs Beinen und wartete darauf, dass es irgendwann wieder weiter gehen würde. Vielleicht bekam er ja etwas vom Tisch? Doch zuerst hieß es erst einmal Geduld haben und abwarten.

Joseph freute sich, dass der Hund so

folgsam war und nahm die Karte in die Hand.

Er hatte ja an eine große Reistafel gedacht. Er schlug dies den Beiden vor und auch die fanden, so eine Reistafel war ganz wunderbar. Sie bestellten und bald schon waren sie mitten im Gespräch. Joseph erzählte von seinen drei Tagen in der Hölle und die Beiden hörten ihm aufmerksam zu. Auch Mirage hörte mit, doch wollte er mit der Hölle lieber nichts mehr zu tun haben, er hatte es dort ganz fürchterlich gefunden. Am Schlimmsten war die Dunkelheit gewesen. Dort war es offensichtlich immer nur Nacht. Doch, so dachte er, er durfte jetzt von blühenden Rapswiesen träumen und darum war er bald schon eingeschlummert.

Joseph erzählte von seiner Begegnung mit Hitler, und dass

er sich diesem Rassenhass gegenüber völlig hilflos gefühlt hätte.

Was sollte man gegen diesen Schwachsinn nur machen? Es gab keine Rasse die höher als eine andere stand. Alle waren gleich, es war nur ihre Kultur, die sie oberflächlich von einander unterschied. In ihrem Kern aber waren alle Menschen gleich. Aber die Nazis, und auch einige andere Gruppen, bildeten sich ein, etwas Besseres zu sein. Doch Satan machte keinen Unterschied. Die Bösen kamen in die Hölle, die Verträglichen wurden wiedergeboren und die Guten, die kamen manchmal in den Himmel. Joseph musste da wählerisch sein, allein aus Platzgründen. Diesen Chinesen hier hatte er zum Beispiel aufgenommen, weil er zum Einen ein guter Christ war und an das Paradies geglaubt hatte und zum Anderen, weil er sich gut mit dem I-Ging auskannte. Er brauchte jemanden, der ihm half dieses Buch zu verstehen, denn die Interpretation der einzelnen Weissagungen war nicht immer leicht zu verstehen. Man konnte sich dort auch gehörig vertun und las am Ende nur noch das, was man heraushören wollte. Doch der Restaurantbesitzer war ein weiser Mann und er wusste die Dinge ins rechte Licht zu rücken. Mittlerweile suchten einige Rat bei ihm, seltener für sich selbst, als für ihre Angehörigen auf der Erde.

Das I-Ging eignete sich aber auch gut für die Willensbildung von

Staatsmännern, denn eigentlich war dieses Buch einmal für

die Beratung der chinesischen Kaiser erschaffen worden.

Splitterfasernackt: Topmodel Ambrosio wirbt für Bikinis

Alessandra Ambrosio hat sich etwas überlegt, um für ihre eigene

Bikini-Kollektion zu werben. Um genug Aufmerksamkeit dafür zu bekommen,

postete das Topmodel ein Video, in dem sie sich nackt am Strand vergnügt.© Zoomin

Leider richteten sich die Staatsmänner von heute nicht nach diesem Buch, sie glaubten alles mit ihrem Verstand und ihren vielfältigen Beratern erfassen zu können. Joseph jedoch hatte sich so ein Buch schon vor langer Zeit beschafft und er las häufiger darin. Wenn er dann schon mal Schwierigkeiten hatte, das Eine oder Andere zu verstehen, dann ging er zu Herrn Wang, dem Restaurantbesitzer. Der kam jetzt auch an ihren Tisch und begrüßte sie sehr freundlich. Man tauschte ein paar Höflichkeiten aus und dann kam auch schon das Essen. Mirage wurde wach, denn es roch nach gebratener Ente.

Während des Essens erzählte Reinhard, dass er sich entschieden hatte, das Kommando an Richard zu übergeben. Er wolle sich jetzt lieber ganz auf die Reise ins Universum konzentrieren. Joseph war nicht überrascht und er fand Richard machte seine Sache ganz gut. Er war engagiert bei der Sache und kam gut mit seinen Leuten zurecht. Er hatte ausreichend Erfahrung gesammelt, um als Kommandant die Verantwortung zu übernehmen. Außerdem fühlte Richard sich noch nicht reif für ein dauerhaftes Leben im Paradies, er wollte gerne irgendwann auch wieder zurück in seine Welt. Es war also eine gute Lösung. Doch vorläufig würde das Forschungsbombini noch etwas bleiben müssen, Joseph brauchte Echnaton und Echilar noch eine Weile. Sie waren die Zeugen, die, wieder in der Vergangenheit, das Paradies bekannt machen sollten.

Gut, Echanton würde wahrscheinlich nur auf seinen Aton blicken, aber dieser Echilar, der war ein Schreiber und würde darüber berichten. Und damit war das Paradies dann in der Welt und konnte seine Kraft entfalten. Das war sehr wichtig, denn nur der Glaube an ein Paradies konnte dieses auch am Leben erhalten. Schließlich lebte und gestaltete es sich durch die ehemaligen Gläubigen. Sie sorgten dafür, dass Joseph sich nicht überarbeitete, denn nicht wenige nahmen ihm als Stellvertreter wirklich sehr viel Arbeit ab.

Am Nachbartisch nahm eine junge Frau mit ihrem Freund Platz

und alle erkannten in ihr Lady Di und Dodi.

Man begrüßte sich freundlich und Lady Di kam auf den Filmabend zu sprechen. Sie wollten auch dort hingehen und auch noch einige Freunde mitbringen. Lady Di kannte Monalisa zwar nicht, aber sie hatte viel von ihr gehört. Maria Magdalena hatte ihr von dieser Tochter Josephs und ihrem Plan erzählt. Lady Di wünschte sich sehr, dass es Monalisa gelang die Welt von Grund auf zu verändern, denn sie selbst war an ihr gescheitert. Sie hatte als Prinzessin wirklich versucht positiven Einfluss zu nehmen, aber man hatte eigentlich immer nur auf ihre Klamotten geschaut. Dabei waren ihr die Landmienen ein wirklich ernstes Anliegen gewesen. Auch die Verbesserung der Lebenssituation der armen Bevölkerung bis hinunter zu den Obdachlosen war ihr wichtig gewesen. Aber leider war dann ja dieser schlimme Unfall passiert und sie und Dodi hatten die Welt verlassen müssen.

Jetzt bewohnten sie eine schöne, große Wohnung in der Stadt.

Von dort aus hatte sie es nicht weit bis zur Verwaltungszentrale von Jesus und Maria. Sie bekam viel Post dort hin und musste sich um Tausende Trauernde kümmern. Sie musste mit darauf achten, dass ihr Vermächtnis bestand hatte und ihr Sohn Willham brauchte sie oft als Ratgeber. Zu ihren Lebzeiten war ihr Verhältnis am Ende nicht mehr so innig gewesen wie zu der Zeit als Willham noch jünger gewesen war. Aber heute trat er in ihre Fußstapfen und suchte ihren Rat. Doch es gab auch noch sehr viele andere, die sich mit Fragen und Bitten an sie wendeten.

Von Bombinis verstand sie bisher praktisch gar nichts.

Sie wusste zwar, dass das Paradies sich in so einem riesigen Bombini befand, doch wie es funktionierte, dass hatte sie nicht interessiert. Darum war sie auch nicht zu dem Vortrag gegangen, ihr waren die Details nicht wichtig. Aber dieser Film sollte sich auch und gerade an physikalisch ungebildete Zuschauer wenden, und damit war sie angesprochen. Außerdem war es schön etwas live von der Erde mitzubekommen, das kam im Paradies nämlich sehr selten vor. Gut, sie empfingen Fernsehen und konnten sich im Kino Filme ansehen, aber direkt auf die Erde schauen, dass war nur wenigen im Paradies möglich. Sie war schließlich kein Gott. Nur die Götter hatten die Gabe in eine andere Dimension zu schauen, und die Erde, die war jetzt für sie in einer anderen Dimension. Sie konnte nicht dort hin zurück, es sei denn sie ginge den Weg der Wiedergeburt. Doch noch bekam sie viel zu viel Post, als dass sie sich hätte auf diesen Weg begeben können. Sie hatte sich vorgenommen, solange sich Menschen auf der Erde an sie wendeten, solange würde sie auch im Paradies bleiben. Hier konnte sie ein Leben ohne Paparazzis führen. Auf dem Markt wurde sie bedient wie jeder andere auch, sie ging ihrer Arbeit nach und wenn sie abends nach Hause kam, dann wartete dort Dodi, der meistens auch erst gerade aus seiner Werkstatt gekommen war. Dort wurden alte, schöne Autos fit gemacht und auf Wasserstoffbetrieb umgestellt. Die Autos waren durch Engel auf der Erde angekauft worden und mit Hilfe eines Transportbombinis ins Paradies gebracht worden. Eine Stahlindustrie hatten sie nämlich nicht im Paradies. Auch Satan hatte diese Industrie bei sich wegen zu starker Umweltbelastung abgeschafft. Er hatte durchaus Bodenschätze, aber die gingen langsam zur Neige. Er war vollkommen auf Recycling umgestiegen. Bei ihm wurde nur noch vorhandenes Metall verarbeitet. Er belieferte auch das Paradies mit Metall und er nahm Schrott entgegen. Doch auch das Paradies recycelte viel und alte Autos waren begehrt. Das Paradies hatte zwar auch Straßenbahnen, doch die fuhren nicht überall hin. Man konnte sich natürlich ein Taxi nehmen, aber schöner war es eben mit dem eigenen Fahrzeug. Doch die Autos, die Dodi fertig machte, die waren für einen allgemeinen Fuhrpark gedacht, Joseph wollte nämlich vermeiden, dass es irgendwann einmal Staus im Paradies geben würde und so richtete er einen Fuhrpark ein, dort konnte sich jeder ein Auto leihen, wenn er mal aus der Stadt heraus wollte oder etwas Schweres zu transportieren hatte.

Dodi war mit seiner Arbeit sehr zufrieden, in seinem Leben auf der Erde hatte er nicht viel für die Allgemeinheit getan, jetzt engagierte er sich dafür um so mehr. Er war froh mit seiner Diana endlich ein friedliches, normales Leben führen zu können. Jeder hatte eine Aufgabe, die ausfüllte und ansonsten sehnten sie sich nach nichts außer zusammen sein zu können. Nebeneinander einzuschlafen war ihnen sehr wichtig. Heute hatten sie Lust auf Chinesisch gehabt und waren zu Fuß durch die halbe Stadt gelaufen, hatten Freunde auf der Straße begrüßt und ein Bisschen in die Schaufenster geschaut. Es gab hier wirklich alles was man brauchte, nur keinen überflüssigen Luxus. Es gab zum Beispiel nur wenig teuren Schmuck und auch keine silbernen Teller. Solch edles Metall wurde mehr für technische Dinge benötigt. Aber Luxus hatten sie auf der Erde ja bis zum Abwinken gehabt. Hier jedoch zählte so etwas nicht. Er hatte allerdings bei einem Goldschmied einen Ring für Diana gefunden. Damit wollte er ihr eine Freude machen und gleichzeitig sollte der Ring so etwas wie ein Verlobungsring sein. Es war ein großer Schritt im Paradies zu heiraten, denn die Verbindung galt wirklich für die Ewigkeit. Selbst Isis und Osiris waren immer noch ein Paar, auch wenn jeder in seinem eigenen Refugium lebte und arbeitete. Dodi hoffte, Diana würde mit ihm diese Verbindung eingehen. Er würde ihr den Ring heute nacht schenken, dann, wenn sie wieder zu Hause waren und im Bett lagen. Da war Diana ganz sie selbst und nur noch die liebende Frau. Tagsüber widmete sie sich zu sehr ihren Anhängern um wirklich frei für seinen Antrag zu sein.

Joseph konnte Dodis Gedanken lesen und er wünschte ihm viel Glück.

Zunächst hatte er von diesem Mann ja nicht viel gehalten, aber hier im Paradies machte er einen guten Job. Er war genau der Richtige für Diana, die sehr für ihre Sache brannte. Da musste eben auch jemand da sein, der sie wieder herunterholte und ihr klar machte, sie trug nicht die ganze Verantwortung für die Erde, es gab auch noch so etwas wie ganz normale Freizeit.

Joseph, Europa und Reinhard aßen gemütlich und unterhielten sich natürlich auch über den bevorstehenden Film. Was würde Monica zeigen und erzählen? Wie wollte sie das etwas komplizierte und trockene Thema der Physik allgemeinverständlich und unterhaltsam vermitteln? Der Vortrag war ja nicht schlecht gewesen, aber für Laien nur schwer verständlich und für Leute von Fach eine Zumutung. Jedenfalls für viele. Sie hier im Paradies wussten, dass Monica schon ganz richtig lag mit ihrer Erkenntnis, zumindest akzeptierte man hier die Existenz von Bombinis, doch auf der Erde sah das natürlich noch ganz anders aus. Da begann man ja nun erst gerade mal mit den ersten Gedanken zur Stringtheorie. Doch was sich alles aus ihr ergeben würde, dass war noch gar nicht klar. Man sprach über Strings, doch die Vorstellung, die man sich von diesen winzigen Energieringen machte, die waren noch lange nicht vollständig. Monica tat dort einen riesigen Schritt hin. Sie hatte begonnen zu kapieren, aber sie konnte es auch nicht beweisen.

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Sie hatte nur die Logik auf ihrer Seite.

Fantasie und Logik.

Europa hoffte, dass sich Monica für den Film etwas mehr zurecht gemacht hatte, denn bei dem Vortrag war ihr als Einziges negativ aufgefallen, dass Monica sich so gut wie gar keine Mühe mit ihrer Erscheinung machte. Gut, sie hatte kaum Geld, aber man konnte sich doch wenigstens die Haare kämmen. Europa war wie immer aus dem Ei gepellt und sah blendend aus. Monalisa war auch immer sehr chic gewesen, aber sie schien diesbezüglich wenig Einfluss auf Monica auszuüben. Monalisa war wirklich kaum in ihr zu erkennen. Und doch wussten sie alle, Monalisa lauerte nur darauf endlich zu voller Größe anzuwachsen. Sie würde irgendwann in Monica lebendig und sehr präsent sein. Dann würde auch Monica sie nicht mehr nur für eine verrückte Fantasie halten, dann würde Monica zu Monalisa. Beide zusammen würden Eins ergeben und dieses Eine, dass war der aufregendste Teil des ganzen Spiels. Dann würde eine Göttin auf der Erde agieren und hoffentlich auch Erfolg haben. Keiner wusste wie die Zukunft sich entwickeln würde, denn es war in der Zeit herumgespielt worden, man hatte in die Geschichte eingegriffen. Der einst so tolle Plan, er konnte auch noch schief gehen. Alles hing davon ab, wie Monica die Aufgabe löste. Würde sie die richtige Antwort auf die Frage finden, wie jetzt ganz konkret die Revolution stattfinden soll? Monalisa hatte sich über die Art der Revolution wie immer sehr bedeckt gehalten, auch wenn sie selbst die Antwort schon kannte. Sie besaß nämlich eine ganz wunderbare Gabe, sie konnte nicht nur in die Vergangenheit schauen, nein, Monalisa sah auch die Zukunft. Doch die verriet sie nur selten. Sie selbst wollte sie oft nicht ansehen, denn es lag viel Leid zwischen der Gegenwart und der Zukunft. Aber sie hatte trotz des Wissens um die kommenden Schwierigkeiten zu dem Spiel ja gesagt. Es war in ihren Augen die einzige Möglichkeit den Planeten Erde zu revolutionieren, so dass sie alle landen konnten. Darum ging es am Ende und sie alle waren nun in gewisser Weise von ihr abhängig. Auf ihr ruhten alle Hoffnungen, ja ihre Zukunft. Würde Monica diesem Druck gewachsen sein?

Sie diskutierten lange über diesen Punkt, aber letztendlich kamen sie zu dem Schluss, sie würden sich halt erst mal den Film anschauen müssen, danach konnte man vielleicht ehr sagen, was Monalisa vorhatte.

Mirage bekam jetzt langsam wirklich Appetit

und machte sich durch etwas Unruhe bemerkbar.

Da wurde ihm ein Stück Fleisch hingehalten und er schnappte es sich zufrieden. Er liebte es am Tisch mitzuessen, denn er liebte gute Küche. Sein Herrchen auf der Erde war ein Koch gewesen und er hatte ihn oft mit zur Arbeit genommen. Da musste er zwar draußen in einem Innenhof warten, aber irgendwann öffnete sich die Tür und es kam jemand mit einer Schüssel heraus. Darin waren die unterschiedlichsten Sachen, auch Essensreste. Die hatte er immer ganz besonders gerne gegessen. Und so schmeckte ihm auch diese Ente sehr gut. Er setzte sich nun ganz brav neben Joseph und versuchte nicht zu starren, auch wenn er seinen Blick kaum von den Tellern nehmen konnte. Joseph verstand ihn und gab ihm noch ein Stück. Sehr gut, weiter, dachte Mirage, aber es gab nichts mehr. Sehr schade.

Die Menschen am Tisch erhoben sich und wollten das Lokal verlassen. Das konnte doch nicht wahr sein, da war doch noch etwas auf dem Tisch! Er blieb hartnäckig sitzen und kam nicht als er von Joseph gerufen wurde. Da kam Joseph zu ihm und er sagte ihm empört: „Das kann man doch nicht wegschmeißen!“

Willst Du, dass ich Dir davon etwas mitnehme?“

Na klar, ich liebe Chinesisch.“ Also ließ Joseph die Reste einpacken und Mirage trug die Tüte im Maul nach Hause.

Diesmal gingen sie zu Fuß bis zur Straßenbahn und fuhren mit dieser direkt bis zum Hotel. Von dort aus ging es noch einmal kurz in den Garten und dann endlich in die Wohnung. Dort bekam Mirage seine Reistafelreste und er war glücklich. Es war das Paradies für ihn.

Joseph sagte Europa und Reinhard Gute Nacht und dann ging er zu seinem Sofa und er ruhte sich einen Moment aus. Sollte er jetzt noch mal einen Blick in Monalisas Akte werfen oder war er schon zu müde? Er überlegte kurz und dann beschloss er die Unterlagen mit in sein Bett zu nehmen. Er zog sich für die Nacht um und schaute noch mal, ob Mirage auch genug Wasser hatte. Dann machte er überall das Licht aus und ging in sein Schafzimmer. Ein sehr zufriedener Mirage trottete hinterher und legte sich auf seine Decke. Das mit dem Bett war zwar eine dumme Sache, aber es konnte ja auch nicht alles perfekt sein.

Joseph machte das Licht an seinem

Kopfende an und kroch unter die Decke.

Das war sehr gut, irgendwie steckte ihm immer noch die Hölle in den Knochen. Er nahm sich die Akte und blätterte darin herum. Die Sache mit der Auferstehung ließ ihm einfach keine Ruhe. Was hatte Monalisa vor? Wollte sie auferstehen? Dazu musste sie aber erst mal sterben und das war als Unsterblicher kaum möglich. Im Gegensatz zu Monica, die konnte sehr wohl sterben. Doch einen Selbstmord würde die nie begehen. Wie also wollte Monalisa dann sterben, wenn nicht als Monica? Wie stellte sie sich das vor, wer sollte sie umbringen? Er suchte nach Hinweisen, doch Vieles in der Akte war verschlüsselt und nicht einfach zu verstehen. Unbefugte sollten mit ihren Unterlagen nichts anfangen können. Und Unbefugte waren eigentlich alle. Bis auf Joseph, dem hatte sie einiges Offenbaren müssen, bevor er sich auf das Spiel eingelassen hatte. Nur, von einer Auferstehung war seines Wissens nie die Rede gewesen. Und was sollte das bringen? Wer würde heute noch an eine Auferstehung glauben? Damals bei Jesus, da war das noch einfach gewesen, die Menschen hielten noch sehr viel für möglich. Ein weggerollter Stein und einige Erscheinungen und schon war die Sache für die Menschen klar. Heute jedoch, da würde man viele andere Erklärungen finden, nur nicht die Auferstehung. So etwas war einfach nicht möglich. Vom Tod kam niemand zurück. Es gab zwar Menschen mit Nahtoderfahrungen, doch selbst die wurden bezweifelt. Man hielt die Erlebnisse der Betroffenen für letzte Zuckungen des sterbenden Gehirns. Das die Menschen tatsächlich ein Licht erkannten und diesem Licht entgegenstrebten um in eine andere Dimension überzuwechseln, eine Welt in der die Toten lebten, dass sah man häufig nicht. Dabei würde jeder diesen Weg irgendwann gehen und dann wäre ihnen auch alles sofort wieder klar, sie erkannten sofort, diese Welt der Toten, die war die eigentliche Welt, da war ihr Zuhause, da lebten sie in der Unendlichkeit. Doch es erwartete sie dann erst einmal ein ganz persönliches, jüngstes Gericht mit Satan als Vorsitzenden. Erst danach entschied sich ihr weiterer Weg. Für einige endete dieser Weg in der Hölle, für einige hieß es ab ins Wartezimmer, das neue Leben kommt bestimmt und wieder nur einige, die kamen ins Paradies, welches wegen allmählicher Überfüllung nur noch so viele einließ wie auch wieder gingen. Der Platz im Paradies war begrenzt. Deshalb setzte Joseph ja auch so sehr auf die Erde. Dort war genug Raum für ihn und ein noch viel größeres Paradies. Dann könnte er viel mehr Menschen aufnehmen. Ja, am Besten sorgte er dafür, dass die Erde selbst zu einem Paradies wurde.

Die Hölle brauchte zwar auch ihren Platz, aber wenn die

Menschen sich halbwegs an die Gebote hielten,

dann brauchte es nicht viel dafür.

So süß, der ist zum Fressen! Ein Hamster feiert Thanksgiving

Satan sah das natürlich ganz anders,

er würde am Liebsten alle in die Hölle schicken.

Seiner Meinung nach war der Mensch als solches schlecht. Er sündigte immer irgendwann einmal, und leider eben nicht nur einmal, sondern viele sogar sehr häufig. Und dabei schufen sie für ihn die Hölle auf Erden. Es gab schon viele Orte, die waren schlimmer als seine Verließe und Lager. Nein, sie vergifteten sich mit ihren eigenen Abgasen, sie zerstörten die heilige Natur, sie verbrannten ihre Recourcen, sie vermüllten das Meer, sie vergifteten die Böden und das wichtige Trinkwasser, sie schickten Treibhausgase in die Luft und wunderten sich, dass die Polkappen schmolzen und der Meeresspiegel an den Küsten anstieg. Sie verschandelten ihre Umwelt mit hässlichen Fabriken, sie vertrieben die Tiere oder rotteten sie ganz aus. Ja, sie brachten das ganze, wohldurchdachte Biotop Erde durcheinander, bis es irgendwann zurück schlug. Dann würden die Menschen die Überschwemmungen beklagen, die Gewitter und Stürme fürchten, ewig auf den Frühling warten oder in der Sonne verdorren. Der Mensch war das Problem, er war ein Parasit. Er lebte immer von der Kraft eines Anderen. Die Ausbeutung ganzer Bevölkerungsteile war himmelschreiend. Nein, Satan war nicht zufrieden mit Gottes Werk. Zumindest nicht mit dem Werk Mensch, für die pflanzliche und tierische Natur hatte er jedoch sehr viel übrig. Er hätte darum einen Planeten ohne Menschen bevorzugt, aber Joseph wollte ja unbedingt ein riesiges Paradies haben, eines mit Meeresstrand und hohen Gipfeln, Eines mit unendlich erscheinender Weite, einem lebendigen Meer und Tieren ohne Zahl. Er wollte den Menschen das Paradies auf Erden errichten. Satan fand den Gedanken gerade zu naiv. Der Mensch machte mit der Zeit aus allem eine Hölle.

Joseph war mit den Unterlagen in der Hand eingeschlafen und als er am nächsten Morgen erwachte, da lag die Akte auf seinem Kopfkissen. Er stand auf um zu duschen und sich anzuziehen. Er wollte sich an seinen privaten Schreibtisch setzen und noch einmal versuchen die Prophezeiungen zu entschlüsseln. Er hatte eine Seite gefunden, auf der tatsächlich etwas von Auferstehung stand. Dann dachte er an das Buch von Monica und versuchte die Dinge zusammen zu bringen. Danach stand Monica eine ziemlich verrückte Erfahrung bevor. Er war sich nicht sicher ob seine Enkelin dies bereit war mitzumachen. Es würde zu einem völligen Zusammenbruch und Neuanfang führen. Und je mehr er darüber nachdachte, desto sicherer war er eigentlich, dass seine Enkelin sich absolut dagegen wehren würde.

Doch jetzt stand ja erst mal die Vorführung des ersten Filmes an und darauf freuten sich mittlerweile Viele. Es war eine schöne Abwechslung und ein gesellschaftliches Ereignis. Er hörte den Lastwagen vor seiner Tür und als er auf den Balkon trat, da sah er viele helfende Hände, die Tische und Bänke entluden und vor der Leinwand aufstellten. Es gab wie beim letzten Mal auch noch die runden Tische mit den 100 Stühlen, aber zusätzlich eben auch die Biertische mit ihren Bänken. Es wurde wieder eine große Theke aufgebaut und es gab einen großen Elektrogrill. Darauf sollten Würstchen gegrillt werden. Das Bier wurde in Fässern angerollt und bald schon war alles so gut wie vorbereitet. Heute Abend würde es losgehen. Es wurden sehr viele Menschen erwartet und die Spannung unter den Helfern stieg an.

Joseph dachte, eigentlich

fehlten jetzt nur noch ein paar Girlanden.

Er ging in seinen Keller und holte eine große Kiste hervor. Darin war Papierschmuck aufbewahrt. Es war zuletzt bei seinem Abschiedsfest benutzt worden. Er ging damit in den Garten und überreichte den Karton Johannes. Dieser war begeistert und wollte gleich damit beginnen, die Girlanden in die Bäume zu hängen. Außerdem wurde die Leinwand damit geschmückt. Eine besonders schöne Girlande hing er über die Länge der Theke, denn sie war unter einem großen, ausladenden Baum gestellt worden.

Mit der Hilfe von einigen Historikern schaffte er es den Ort in eine Feststimmung zu versetzen. Jetzt war tatsächlich alles gut und man konnte sich etwas erholen. Das erste Bier wurde getrunken und die Vorfreude griff um sich.

Auf der Leinwand wurde das Bild der Kneipe sichtbar,

auch dort war der Wirt dabei die Gläser zu trocknen.

Eine Putzfrau ging mit dem Lappen herum, es war auch auf der Erde nun früher Nachmittag. Dann sah man eine Frau durch einen Ort spazieren gehen. Es war Monica, sie schien nervös zu sein und sie kam auch an der Wunderbar vorbei, doch noch war es zu früh und sie ging daran vorbei. Sie las die Ankündigung ihrer Vorpremiere auf einer Tafel, die an der Bar draußen angebracht war. Und Johannes dachte: So eine Tafel brauchen wir auch. Er trat zu Joseph und fragte nach einer Tafel, die man am Garteneingang aufstellen konnte und wie konnte es auch anders sein, Joseph fand eine passende Tafel und sogar etwas Kreide in seinem Keller. Sie war noch aus Kinderzeiten, an ihr hatten seine Kinder lesen und schreiben gelernt. Er wischte den Staub mit einem trockenen Lappen herunter und brachte die Tafel nach oben. Dort nahm sie Johannes entgegen und mit der Kreide ging er zum Garteneingang.

Dort schrieb er:

„Auferstehung in Osterath, ein Film von

und mit Monica Kraemer, Sie sind herzlich eingeladen!“

Joseph ging wieder ins Haus, doch dann drehte er sich um und blickte suchend über den Festplatz. Wo war Mirage? Er konnte ihn nirgendwo herum laufen sehen. Er stieg die Treppen zu seinem Haus wieder herunter und ging durch seinen Garten. Er hatte eine Vermutung und richtig er fand Mirage bei Echnaton. Er lag etwas Abseits von diesem und bearbeitete mit Inbrunst einen großen Knochen. Na, das war ja ein Ding! Er begrüßte Echnaton, der wie immer an seiner Technik arbeitete. Der Vogel, an dem er gerade die Flügel zeichnete war schon ganz ordentlich, befand Joseph und so lobte er Echnaton für seine Ausdauer. Echnaton hatte ganz offensichtlich seine Aufgabe gefunden, und er machte auch tatsächlich einen sehr zufriedenen Eindruck. Der Garten war schön und bot viele verschiedene Blumen, man konnte sehr viele Vögel und Schmetterlinge beobachten, das Wasser plätscherte beruhigend und die Wasserfarben waren von sehr schöner Leuchtkraft. Echanton hatte mit den Farben schon etwas herumprobiert und Joseph schaute sich die Arbeiten an. Nicht schlecht, nicht schlecht, es ging wirklich gut voran. Aber er erinnerte Echnaton auch noch mal an den Film, um 18 Uhr würde dieser beginnen. Echanton hatte keine Uhr, aber der stand der Sonne würde ihm sagen, wann es Zeit war alles zusammen zu packen und ins Hotel zu gehen um sich umzuziehen. Er hatte auf dem Weg zum Künstlerbedarfsladen ein Geschäft entdeckt, in dem gab es orientalische Mode. Da war auch ein schöner Kaftan dabei und den hatte er sich geben lassen. Diesen Kaftan wollte er am Abend tragen. Er war aufwendig mit schönen Ornamenten bestickt. Dazu würde er sein Kopftuch tragen, denn farblich passte es zufällig sehr gut zu dem Kaftan. Für Echialr hatte er auch einen gesehen, doch der wollte lieber in Jeans und Hemd gehen. Das Hemd war auch etwas bestickt und hatte einen Stehkragen, was ihm sehr gefiel.

Joseph ging zu seinem Hund und streichelte ihn,

während dieser ohne Pause an dem Knochen nagte.

Also gut, dachte Joseph, er kann ja auch hier bei Echnaton bleiben. Er fragte den Hund, ob er zur Treppe käme, wenn er mit dem Knochen fertig sei und Mirage nickte nur und ließ sich ansonsten nicht weiter stören. Also machte sich Joseph allein auf den Weg in seine Wohnung. Auch er wollte sich heute etwas schönes anziehen. Er ging an seinen großen Schrank und wählte eine weiße Sommerhose und ein weißes Hemd. Ein schöner Gürtel und passende, elegantere Schuhe.

Auch Satan suchte sich etwas Passendes zum Anziehen und wählte eine schwarze Hose und ein schwarzes Hemd, einen schwarzen Gürtel und schwarze Schuhe. Sein Hemd hatte auch einen Stehkragen. Er duschte ausgiebig um den Höllengeruch abzuwaschen und zog sich an. Seine Roxelane würde wahrscheinlich ebenfalls in Schwarz gehen. Er hatte ihr das lange, schwarze Kleid mit den grünen Stickereien empfohlen und tatsächlich sie trat aus ihrem Zimmer und sah einfach hinreißend aus mit ihren roten Haaren und großen, grünen Augen. Beide schauten sich zufrieden im Spiegel an. Sie waren ein sehr schönes Paar. Hasso würde jedoch zu Hause bleiben müssen, es war zu anstrengend die ganze Zeit auf ihn aufzupassen, denn dieser Hund verstand selten einen Spaß. Ein kleines Zeichen von seinem Herrn und er würde zubeißen. Satan nahm ihn darum nur selten mit ins Paradies, es war einfach zu gefährlich. Wenn er allerdings eine Wanderung zum Berg unternahm, dann war Hasso immer dabei. Dort waren wirklich nur sehr wenige Wanderer anzutreffen und darum konnte er Hasso dann auch mal von der Leine lassen. Er hatte sich vorgenommen in der nächsten Zeit mal wieder auf den Berg zu klettern, denn das musste man schon an einigen Stellen. Hasso liebte diese Ausflüge, aber er wartete auch gerne in der Wohnung und passte auf. Er war sehr zufrieden mit seinem Leben als Satans Hund. Er wurde sehr gut behandelt und durfte eben ab und zu auch mal zubeißen. Dann schrieen die Menschen und er spürte die Macht, die er über sie hatte. Menschen waren ihm nämlich sehr unsympathisch, sie hatten ihn in seinem letzten Leben nicht gerade gut behandelt. Er war jahrelang in einen Zwinger gesperrt worden, er hatte nur wenig zu fressen bekommen und sein Platz wurde selten sauber gemacht, er hatte neben seiner Scheiße schlafen müssen. Außerdem wurde er oft geschlagen und die Kinder hatten ihn immer wieder geärgert. Frei herumlaufen durfte er nicht und all sein Bellen um etwas mehr Zuwendung war ohne Erfolg geblieben. Menschen waren für ihn einfach nur ein Ärgernis. Satan war da ganz anders zu ihm gewesen, er hatte ihn gut gefüttert und freundlich mit ihm gesprochen. Satan war zu seinem Herrn geworden und er respektierte ihn sehr. Er würde jeden beißen, der diesem Mann krumm kam. Er würde jeden beißen, der in seine Wohnung trat, und er biss jeden, den Satan gebissen haben wollte. Beißen war ein wunderbares Gefühl, es machte ihn stark und groß. Dieser blonden Hund, dieser Mirage, der war in seinen Augen ein Weichei. Der konnte am Ende keiner Fliege etwas zu Leide tun. Er war für die freie Wildbahn nicht geschaffen, er würde dort wahrscheinlich verhungern, dachte Hasso abfällig. Aber er würde sich garantiert selbst versorgen können, und, wenn sie zum Berg gehen würden, dann wollte er sich ein Kaninchen schnappen und in einem Rutsch verzehren. Satan Senior und Roxelane machten sich auf den Weg nicht ohne sich noch einmal von ihrem Hasso zu verabschieden.

Beide kamen durchaus relativ pünktlich, aber auch die anderen Gäste trudelten in immer größerer Zahl ein. Joseph begrüßte die Ankommenden und als er Satan und Roxelane sah, da strahlte er. Er fand es einfach wunderbar, dass Satan die Einladung angenommen hatte, denn das war lange Zeit nicht selbstverständlich gewesen. Satans Familie hatte fast die ganze Zeit, seit sie die Erde im Blick hatten, im Streit mit dem Paradies gelebt und kaum an Festivitäten teilgenommen. Erst seit Satan Junior und Monalisa sich so eng miteinander angefreundet hatten, war eine Entspannung eingetreten. Diese Entspannung hatte dann ja auch dazu geführt, dass er Satan als seine Vertretung eingesetzt hatte. Dies war nicht ohne Bauchschmerzen geschehen und am Ende hatten die Gegner dieser Entscheidung auch Recht behalten. Satans Regierungszeit wurde zu einem Fiasko. Die vielen Millionen Tote aus den Weltkriegen waren da nur einer der Beweise.

Doch war Joseph klar, letztendlich waren es die Menschen selbst

gewesen, die dieses Unheil verursacht hatten.

Satan hatte zwar nicht gerade dagegen gearbeitet, sondern im Gegenteil, er hatte den Bösen der Welt praktisch den roten Teppich ausgerollt, aber die Übeltäter hatte die Weltgemeinschaft selbst hervorgebracht. Und sehr viele hatten diesen Übeltätern zumindest zu Beginn laut zugejubelt. Ihm war es nach wie vor völlig schleierhaft wie so viele auf diesen Hitler hereinfallen konnten. Aber auch die ganze Geschichte mit der angeblich so sauberen Atomkraft. Warum hatte nur niemand über den entstehenden strahlenden Abfall nachgedacht? Und dieser kalte Krieg, der in Wahrheit doch nur dazu diente eine Begründung für die immensen Militärausgaben zu haben. Satan hatte das alles ohne mit der Wimper zu zucken zugelassen, ja, es hatte ihn einfach nur immer wieder in seinem negativen Urteil über die Menschheit bestätigt. Und seine Hölle wusste bald nicht mehr wohin mit all den Sündern. Darum war auch er jetzt bereit auf der Erde zu landen, einfach in der Hoffnung, dort mehr Platz zu haben um wieder jeden einsperren zu können, der auch nur schief geguckt hat.

Doch dazu würde es nicht kommen, jetzt war Joseph ja wieder da und

würde sich darum kümmern, dass sie Verhältnisse auf der Erde sich

derartig zum Besseren wendeten, dass eine Niederlassung auf

der Erde, und sei es tatsächlich in der Wüste,

problemlos durchgeführt werden konnte.

Einstein kam mit Marlene am Arm und gleich dahinter folgten Leonardo und Marylin. Die Männer hatten sich mittlerweile gut eingelebt. Einstein hatte das Zimmer bezogen und verbrachte seine Zeit mit Berechnungen. Nachmittags ging er nun regelmäßig in das Bistro gegenüber und traf sich dort mit einigen Wissenschaftskollegen zum Feierabendbier. Man erzählte dort von seiner Arbeit, aber es wurde auch über Politisches debattiert. Einstein hatte dort nun auch endlich Fafaday und Maxwell getroffen und die hatten ihm von ihrem großen Hobby erzählt. Sie waren unter die Imker gegangen, denn die Imkerei war für eine gelingende Landwirtschaft von entscheidender Bedeutung. Da im Paradies nur selten ein stärkerer Wind wehte musste die Bestäubung praktisch allein über die Bienen stattfinden. Ohne die Bienen würde man selbst im Paradies verhungern müssen. Die Imkerei war jedoch viel Arbeit und so hatten Maxwell, aber auch Faraday irgendwann die Physik an den Nagel gehangen. Aber auch sie wollten zum Film kommen und sich die Frau anschauen, die hinter das Geheimnis der Bombinis gekommen war.

Die Sonne ging heute etwas früher unter, damit die Zuschauer auch ein gutes Bild haben würden. Man stand noch bei einem Bierchen zusammen, als auf der Leinwand die Wunderbar sichtbar wurde. Man konnte zwei etwa gleich große Bereiche ausmachen, die durch eine zu beiden Seiten offene Theke getrennt wurden. In dem einen Bereich saßen ein paar Gäste, in dem anderen Bereich gab es die Leinwand und einige Tische mit Stühlen davor. Joseph erkannte Felix, er war mit der Technik zu Gange. Monica saß bei einem jungen und einem älteren Mann an der Theke. Andreas kam zu Joseph und meinte: „Der Jüngere ist der Exfreund. Er heißt Mansur und ist ein gebürtiger Türke. Anton erzählte mir, die Beiden sind immer noch miteinander befreundet. Der ältere Mann ist der ehemalige Professor von Beiden. Professor Dohr heißt er.

Die Australierin Celeste Barber stellt Selfies von Stars nach

Das fand Joseph interessant.

Er freute sich, dass Monica noch ein gutes Verhältnis zu ihrem Exfreund hatte und über den Professor freute er sich auch. Das war doch schon mal ein ganz guter Auftakt. Doch die übrigen Gäste schienen bei ihr ziemlich auf sich warten zu lassen. In dem Raum mit der Leinwand saß praktisch noch niemand. Das war bei ihm im Garten ganz anders, die Menschen waren nun fast alle da und es gab eigentlich kaum noch einen freien Platz. Er sah Wolfgang in die Kneipe kommen, immerhin, er wusste was sich gehörte. Monica ging zur Tür und schaute auf die Straße, aber da kam einfach niemand. Es war sehr bedauerlich, schließlich hatte sie doch Werbung für ihren Film gemacht. Aber es nützte nichts, sie musste ohne großes Publikum beginnen.

Kostas Koufogiorgos, Europäische Union, Türkei, EU-Beitritt

Im Paradies wurde es still, als plötzlich

laute Musik einsetzte, der Film startete.

Es gab einen Vorspann, den jedoch kaum jemand genauer las und dann erschien der Titel „Auferstehung in Osterath“, man bekam ein paar Bilder von ihrem Experiment zu sehen und dann erschien sie selbst vor einer Tafel stehend im Bild. Sie aß ein Brötchen und redete mit vollem Mund. Aber konnte man sie sehr gut verstehen und das was sie sagte, das machte schon neugierig. Sie versprach einen Alleskönner zu präsentieren. Dann kam es zu einer kurzen Pause mit Musik, in der die Zuschauer aufgefordert wurden sich noch einmal etwas zu trinken zu holen und sich gemütlich hinzusetzen. Dann begann ihr Vortrag vor der Tafel. Es ging zunächst um die Galaxie und dann um schwarze Löcher. Monica hatte dazu eine eigene Idee. Für sie war ein schwarzes Loch ein riesiger Nordpol, der von einem Südpol, der sich unter Umständen in einer anderen Dimension befand, komplettiert wurde. Sie hatte dafür auch eine nachvollziehbare Begründung, denn sie meinte, einen einzelnen Nordpol gäbe es nun mal im ganzen Universum nicht.

Ergo müsste sich, wenn ein schwarzes Loch ein

Nordpol sei, der Südpol irgendwo befinden.

Catherine Zeta-Jones, Facebook, Bikini

Dann ging es zum Thema Polsprung

und bei diesem Thema wurde sie ziemlich lustig.

Sie zeichnete ein Haus mit Garten und erklärte an diesem Haus das Prinzip der Torsionsfeldimplosion. Damit wollte sie das Haus während der schwierigen Zeit des Polsprunges in eine andere Dimension befördern. Natürlich war das mehr im Spaß vorgetragen, aber das Prinzip wurde klar. Dann ging es um das Bombini, das künstliche Elektron. Sie versuchte es mit einfachen Worten zu beschreiben und machte auch recht schöne Kreidezeichnungen dazu. Zwischendurch wurde immer auch etwas Musik hörbar und so war es eigentlich alles ganz unterhaltsam. Dann kam sie zu dem Überschneidungsbereich der ringförmigen Magnetfelder der Scheiben von dem Bombini und da wurde sie sehr hypothetisch, denn sie vermutete in dem Überschneidungsbereich einen magischen Bereich, einen Ort, an dem es unter Umständen gelingen konnte mit einer anderen Dimension in Kontakt zu treten. Zum Schluss ging es dann noch mal um die verschiedenen Vorzüge des Bombinis als Alleskönner und als Abschluss kam dann der Satz: „Ich habe keine Lust mehr wie eine Irre hier zu stehen und zu behaupten dass das alles geht, ich will dass wir es ausprobieren und wenn es nicht funktioniert, wissen Sie was ich dann mache, dann schreibe ich einen Beschwerdebrief an den lieben Gott und verlange, dass das nächste Universum, dass er macht, eines sein soll in dem Bombinis fliegen können. Und dann klang der Film mit dem Lied „What a wunderful world …“ gesungen von Lius Armstrong aus.

Der Film hatte über 100 Minuten gedauert und die Zuschauer waren eigentlich die ganze Zeit ruhig geblieben, jetzt erhob sich jedoch ein erster Applaus, andere fielen darin ein und letztendlich kam sogar eine gewisse Begeisterung auf. Im Paradies hatte der Film offensichtlich Gefallen gefunden. Auch in der Kneipe wurde von einer handvoll Zuschauer kräftig geklatscht. Auch Mansur und der Professor klatschten und Monica verbeugte sich zu allen Seiten und dankte den Gekommenen. Aber leider waren es nicht viele gewesen.

Ihre vermeintlichen Freunde hatten sie

ganz offensichtlich im Stich gelassen.

Robbie Williams und die Spice Girls

Zu Joseph kamen einige mit einem Bier

in der Hand und bedankten sich für die Vorführung.

Es sei sehr unterhaltsam gewesen, wenn man bedenke, dass die Frau eigentlich die ganze Zeit nur vor einer Tafel gestanden hätte. Natürlich sei dieser Film nicht mit einem Hollywoodfilm zu vergleichen, aber er sei lebendig und auch lustig gewesen. Was man allerdings von der Sache mit den Überscheidungen der Magnetfelder halten solle, dass wussten die allermeisten nicht einzuschätzen. Aber das mit den schwarzen Löchern sei sehr einleuchtend gewesen. Das Thema mit dem Polsprung sei wohl nicht ganz ernst gemeint gewesen und ja, den letzten Satz den fanden alle sehr gelungen. Auch Joseph fand den Film nicht schlecht, aber so ein richtiger Hammer war er am Ende auch nicht. Damit würde sie keinen Oskar bekommen. Die Menschen verstanden einfach nicht wie revolutionär die Aussagen darin waren, sie waren nun mal keine Physiker. Und die Physiker, nun ja, die würden mit den Hypothesen auch nicht richtig warm werden. Es war einfach alles ein bisschen zuviel an Hypothese daran. Wenn Monica wenigstens im Experiment ihre Ideen beweisen können würde.

Einstein war ziemlich verwirrt. Ihm ging der Film viel zu weit. Seiner Meinung nach könne man den Film letztendlich nur mit Humor nehmen, mit ernsthafter Wissenschaft hatte das wirklich nicht viel zu tun. Gut, die Sache mit den schwarzen Löchern, die war nicht uninteressant, aber es war eben auch nur eine Hypothese.

Europa war relativ zufrieden, Monica hatte sich für den Film

zumindest etwas halbwegs Ordentliches angezogen

und ihre Haare waren auch gekämmt.

Bundespräsidentenwahl: Holocaust-

Überlebende warnt vor Rhetorik der Rechtspopulisten…

Mit dem Inhalt kam Europa nicht so gut klar, es

war ihr alles zu sehr für ein breites Publikum gemacht.

Damit wurde der Ernst ihrer Erfindung überhaupt nicht deutlich, deshalb fand sie den Vortrag besser, auch wenn Monica da ungekämmt gewesen war.

Reinhard sagte zu Europa: „Damit löst sie keine Diskussionen über ihr Bombini aus. Der Film wird auch bestimmt nicht zu einer Revolution in der Wissenschaft führen.“

Europa sah das ganz ähnlich. Der Film war ganz nett, aber er war, was ihre Sache anging, wirkungslos.

Anton ließ nun etwas Musik spielen und ging nach draußen, er wollte sich ein Bier gönnen, ein Echtes, eines mit Wums, wie er immer sagte, wenn er Lust auf Alkohol hatte. Der Film war ein Reinfall, es war kaum jemand zu Monicas Vorführung erschienen. Die Leute ließen sich an zwei Händen abzählen. Obwohl er gleichzeitig darüber auch erleichtert war, denn Monica hatte einen kapitalen Fehler gemacht. Ihm war es anfangs auch nicht bewusst geworden, doch nun beim zweiten Anschauen war ihm die Musik aufgefallen. Sie war nicht gemafrei. So wie er die Rechtslage zu dieser Zeit kannte, würde Monica Probleme bekommen, wenn sie diesen Film richtig veröffentlichen würde. Viele Anwälte verdienten sich ihr Geld zu Monicas Zeiten mit teuren Abmahnungen genau in solchen Fällen. Es war einfach nicht erlaubt Musik zu kopieren und in die eigene Arbeit zu integrieren. So etwas musste mit den Urhebern abgesprochen und vergütet werden. Zu seiner Zeit gab es diese Rechtslage zwar nicht mehr, aber im 20. und gerade im 21. Jahrhundert war das Urheberrecht noch sehr streng. Es hatte Jahrzehnte gedauert, bis dieses Gesetz reformiert wurde und kopieren erlaubt war, solange es nicht kommerziell genutzt wurde.

Wenn man jedoch mit seinem Produkt Geld verdiente, dann

musste der Urheber auch entsprechend des

gemachten Gewinns entlohnt werden.

Angelina Heger, Leonard Freier, Trennung

Anton holte sich ein Bier und

stellte sich zu der Gruppe um Joseph.

Es ging mittlerweile nicht mehr über den Film sondern man sprach über allgemeine Dinge. Er zupfte Joseph am Ärmel und meinte er wolle gerne einmal kurz mit ihm sprechen. Joseph ging mit ihm etwas zur Seite und Anton erzählte ihm vom Urheberrecht.

Das hatte Joseph auch völlig übersehen, und dies obwohl er sich mit den Gesetzten dieser Zeit eigentlich ganz gut auskannte, schließlich war er jahrelang auf der Erde gewesen. Mit Kopierereien hatte man zu seiner Zeit jedoch noch nicht viel zu tun gehabt. Da war soweit er wusste die Privatkopie durchaus erlaubt. Aber natürlich, wenn Monica mit diesem Film ins Internet ginge, dann würden die Anwälte sich über diese Dummheit sehr freuen. Monica schien dies völlig außer Acht zu lassen, ja, sie konnte wirklich froh sein, dass kaum jemand da gewesen war. Nicht auszudenken, was passiert wäre, hätte sich dort ein Anwalt der Gema blicken lassen.

Und Satan freute sich.

Monica war auf einem Holzweg gelandet.

Sie hatte mit diesem Film gegen die Gesetze verstoßen und da sie sich dessen ganz offensichtlich nicht bewusst war, würde sie dies auch nicht korrigieren. Das hatte man eben davon, wenn man sich nicht um die Gesetze kümmerte. Das hatte Monalisa im Paradies auch nie getan. Monalisa hatte sich auch dort ständig über Gesetze hinweggesetzt und für ziemlichen Widerstand gegen ihn, den stellvertretenden Kommandanten, gesorgt. Er hatte sich lange genug über sie geärgert und war froh gewesen, als sie endlich auch auf die Erde ging um als Monica zu leben. Satan war sich sicher, mit diesem Film würde sie das Spiel nicht gewinnen können und wenn sie bis zum Weihnachtsfest nicht gesiegt hatte, dann würde das Nachspiel kommen. Denn alle schienen es vergessen zu haben, aber die ganze Sache war ein satanisches Spiel. Er hatte sich nicht umsonst zu diesem Spiel bereit erklärt und seinem Sohn erlaubt daran mitzuwirken. Würde Monica scheitern, dann musste Monalisa sterben. Ab sofort würde es bei diesem Spiel um Leben und Tod gehen. Und er wusste jetzt schon wer siegen würde. Er würde die Göttin vor seinem Richterstuhl stehen haben und dann würde es um all ihre Schandtaten gehen. Derer hatten sich wahrlich viele angehäuft. Wenn er am Zuge sein würde, dann gäbe es für diese eigensinnige Tochter seines Bruders etwas zu erleben. Hochstapler wurden immer schon schwer bestraft. Er würde Recht behalten, denn die Menschen würden sich nicht von einer HartzIV-Empfängerin etwas erzählen lassen. Und eine Revolution würde sie auch niemals auslösen. Sie war in seinen Augen jetzt schon auf ganzer Linie gescheitert. Und sein Sohn tat das Seine dazu. Er gab ihr regelmäßig etwas Gras zu Rauchen, so dass Monica bald schon den Verstand verlieren würde. Aber Satan behielt seine Gedanken für sich, sollten hier doch alle glauben, Monalisa sei auf dem besten Wege eine Berühmtheit zu werden, er war sich sicher, Monalisa würde verlieren. Und dann würde sie den Preis dafür zahlen müssen.

Jesus, Maria Magdalena und Mohammed mit seiner Eische

standen beisammen und diskutierten auch über den Film.

Jesus meinte, diesmal sei Monalisa schon erheblich deutlicher in Monica erkennbar geworden. Der Humor, die Schlagfertigkeit, das Redetalent. Auch Mohammed war dieser Ansicht und Maria und Eische stimmten ebenfalls zu. Sie alle fragten sich, wie Monica damit wohl zurecht kam, denn es konnte schon verwirrend sein, wenn man plötzlich jemand anderen in sich spürte. Joseph und Mohammed kannten dieses Gefühl sehr gut. Sie hatten auch immer wieder das Göttliche in sich wahrgenommen. Doch beide hatten dabei immer auch noch versucht sie selbst zu bleiben. Monica hingegen ließ Monalisa ziemlich viel Raum zur Entfaltung. Das konnte gefährlich werden. Doch noch schien sie damit keine Probleme zu haben, im Gegenteil und alle hofften, dass dies so bleiben würde.

"Eine schrecklich nette Familie"

Den Film fanden die Frauen gar nicht

schlecht, die Männer waren allerdings etwas skeptisch.

Die Sache mit Humor zu nehmen, dass war nicht ihr Stil gewesen.

Sie hatten zwar auch schon mal einen Witz gemacht, aber

eigentlich ihre Botschaft ernsthaft vorgetragen.

Alles in Allem waren die Zuschauer ganz zufrieden mit diesem Abend, der Film war eine schöne Abwechslung gewesen und das Bier war frisch und lecker. Für Mirage und andere Hunde hatte es auch ein Würstchen gegeben und so waren alle ganz entspannt, als der Abend so langsam zu seinem Ende kam. Joseph ging als einer der Letzten ins Haus, denn er hatte noch länger mit Satan und Roxelane zusammen gesessen. Doch von seinen Gedanken zu dem Film hatte der nicht viel preisgegeben. Doch das war auch nicht nötig, denn Joseph konnte seine Gedanken lesen und so wusste er, Satan war die Sache mit dem Urheberrecht ebenfalls aufgefallen. Er sah sich darum schon als halber Gewinner in dem Spiel, und dies erinnerte Joseph an die einstige Anmachung. Entweder Monica wurde mit ihrem Bombini berühmt oder Monalisa musste sterben. Daran hatte er bisher kaum gedacht, denn für ihn war es ziemlich klar, wenn Monalisa wollte, dann würde sie gewinnen. Es lag ganz in ihrer Hand, denn sie hatte die Macht dazu. Doch langsam zweifelte Joseph daran, dass Monalisa wirklich gewinnen wollte. Ihm ging der Titel des Films nämlich einfach nicht mehr aus dem Kopf: „Auferstehung in Osterath“, dass bedeutete, wenn man diesen Titel ernst nahm, Monalisa wollte sterben und in Osterath wieder auferstehen.

Nur warum?

Area 51

Als er wieder in seiner Wohnung war nahm er noch

einmal ihre Unterlagen zur Hand und suchte nach einer Antwort.

Doch das Einzige was ihm zu diesem Thema einfiel war, Monalisa wollte auch Monica unsterblich machen. Doch das war nicht möglich, jedenfalls nicht so ohne Weiteres. Monica war eine ganz normale Frau, sie würde, wenn sie starb wie alle vor Satan treten müssen und der entschied ob Himmel, Erde oder Hölle. Für ein Leben im Paradies hatte Monica allerdings einige Sünden zuviel angehäuft. Da war die Scheidung, da waren die Ausschweifungen mit ihrem Ex-Freund, da war die Sache mit dem nicht zurück gegebenen, zuviel gezahlten Geld. Eine ganz böse Sache, für die sie gerade die Quittung bekam. Ihre derzeitige Armut kam nämlich nicht von Ungefähr. Dann ihre Weigerung einen vernünftigen Job anzunehmen. Wenn man genau hinschaute, dann gab es einiges zu kritisieren. Für ein Leben im Paradies hatte sie zu wenig geleistet, zumindest bisher. Und wenn es ihr nicht gelang mit etwas Großem weltberühmt zu werden, dann gab es keine Möglichkeit ein Ticket für das Himmelreich zu bekommen. Würde Monica also mit ihren Bemühungen scheitern, dann bliebe nur die Wiedergeburt, denn für die Hölle reichten ihre Missetaten seiner Meinung nach dann doch nicht aus.

Er ließ sich die ganze Sache eingehend durch den Kopf gehen und er kam immer mehr zu der Überzeugung, dass Monalisa scheitern wollte. Doch was würde Monica dazu sagen? Sie gab ihre ganze Energie in dieses Projekt und sie legte all ihre Hoffnungen darein. Sie wollte das Bombini mit allen Mitteln auf die Welt bringen, doch ob sie bereit war ihr Leben dafür herzugeben? Joseph kannte seine Enkelin und er bezweifelte dies darum sehr. Seine Monica war eine sehr lebensbejahende, optimistische Person, sie träumte nicht von einem himmlischen, unsterblichen Dasein, sie wollte auf der Erde ein Paradies. Sie wollte eine Welt mit Bombinis. Und eigentlich hatte Monalisa doch das gleiche Ziel, dafür hatten sie alle doch dieses Spiel angefangen.

Warum jetzt also diese Wendung?

Bulgarien Ausschreitungen Flüchtlinge

Eine Auferstehung war kein Kinderspiel.

Das hatte er ja bei Jesus gesehen, der war jahrelang zu kaum etwas zu gebrauchen gewesen. Er hatte wirklich lange gebraucht um sich von dem Schock der Kreuzigung zu erholen, auch wenn die äußerlichen Wunden durch den Gang durch den Spiegel verheilt waren, seelisch litt er noch lange daran. Joseph hatte sehr viele intensive Gespräche mit ihm führen müssen um ihm wieder Mut zu machen. Er gab ihm die Möglichkeit auf die Erde zu schauen und mitzuerleben, wie aus seiner Botschaft eine große Bewegung wurde und eine weltweite Kirche entstand. Sicherlich diese Kirche war nicht ganz das, was Jesus gewollt hatte, aber immerhin, seine Botschaft von einem gnädigen, verzeihenden Gott war angekommen.

Monalisa jedoch wollte in Osterath wieder auferstehen und dass hieß, sie wollte nicht in den Himmel auffahren sondern auf der Erde bleiben, zumindest musste er das annehmen, wenn er sich ihre Notizen für den Notfall ansah, die auf einem abgerissenen Zettel standen. Doch das war wirklich keine leichte Sache. Joseph sah einen Haufen von Problemen voraus und vor allen Dingen machte er sich Sorgen um seine Enkelin. Wie sollte sie dies alles verkraften? Er würde irgendwie noch mal mit ihr reden müssen, er musste ihr sagen, was ihr bevorstand und dass die Dinge alle einem höheren Zweck dienten und sie dabei unter seinem Schutz stand. Sie musste wissen, ihr Großvater war bei ihr und beschützte sie.

Er ging in seinen Keller und schob einige Kartons zur Seite. Ganz hinten stand sein Sternentor. Damit konnte er unerkannt überall hin reisen. Er hatte es jedoch bisher nur sehr selten benutzt und auch kaum jemanden davon erzählt. Wenn jemand auf die Erde oder sonst wohin wollte, dann geschah dies mit Hilfe eines Bombinis. Das Sternentor war zwar schneller und unauffälliger, doch es hatte auch seine Tücken. Wenn man es zu oft benutzte, dann schlichen sich Fehler ins Erbgut ein. Es war schon vorgekommen, dass einer seiner Engel anschließend mit einem schlimmen Krebs zu kämpfen gehabt hatte. Dieses Sternentor war wirklich nicht ganz perfekt, aber nun wollte er es doch noch mal benutzen. Er würde anschließend noch einmal durch den Spiegel gehen müssen, um eventuelle Fehler zu heilen. Aber dieses Sternentor gab ihm die Möglichkeit ohne Aufsehen, mal eben aus dem Paradies zu verschwinden, niemand würde merken, dass er nicht da war. Selbst Satan nicht, denn der wusste von dem Sternentor so gut wie gar nichts.

Er würde allerdings in der Zeit etwas zurück reisen müssen, denn Monicas Wohnung wurde ja durch diesen Anton praktisch rund um die Uhr überwacht. Er stellte das Sternentor also auf eine Zeit vor dieser flächendeckenden Beobachtung ein. Er wählte den Zeitpunkt so, dass er sicher sein konnte, dass niemand ihn würde sehen können.

Er überlegte dabei immer noch, wie er Monica die Lage klar machen konnte

in der sie sich befand, aber er verließ sich letztendlich auf seine Intuition.

Er würde hoffentlich spontan die richtigen Worte finden.

Donald Trump

Joseph drückte mehrere Knöpfe

und das Sternentor leuchtete auf.

Er ging zu einem Verwandlungsspiegel und ließ darauf sein altes, menschliches Abbild sichtbar werden. Und so sah er in dem Spiegel einen älteren Herrn mit ziemlich dickem Bauch und einer Halbglatze in einem grauen Anzug stehen. Er ging hindurch und kam als der pensionierte Brückenbauer wieder hervor. In dieser Erscheinung trat er vor das Sternentor und ging auch dort hindurch. Auf der anderen Seite stand er unversehens in Monicas Flur. Er öffnete die Küchentür und trat einfach ein. Monica hatte gehört, dass da jemand gekommen war und stand vom Tisch auf. Sie hatte am Esszimmertisch gesessen und in einer Zeitung gelesen. Sie schien gar nicht so sehr überrascht zu sein. Sie begrüßte ihn ohne großes Erstaunen, obwohl er in ihrer Welt nun doch schon so lange zu den Toten gehörte. Sie meinte nur zu ihm: „Habe ich mir doch gedacht, Du bist unsterblich.“

Ja, Monica, das bin ich, aber ich bin hier um Dir zu sagen, auch Du bist unsterblich. Allerdings werden wir dies beweisen müssen, und darum werden wir Dich umbringen müssen.“

Mich umbringen, schön und gut, wenn es sein muss, aber eine Bedingung habe ich dann. Ich will mich nach meinem Tod an alles aus meinem letzten Leben erinnern können. Ich habe hier so wichtige Erkenntnisse gesammelt, die will ich nicht verlieren. Ich arbeite an einer ganz großen Sache und darum, bringt mich nur um, nur lasst mir meine Erinnerungen.“

Das verspreche ich Dir. Hast Du denn gar keine Angst?“

Nein, ich vertraue auf Deinen Schutz,“ antwortete Monica und

Joseph war sich wirklich nicht sicher, ob sie eine Vorstellung

davon hatte, was auf sie zukommen würde.

Er schaute ihr tief in die Augen und er erkannte, Monica hatte

gar keine Ahnung, sie war total naiv und voller Vertrauen in ihn.

Aber auch ihr Selbstvertrauen war so unendlich groß, sie würde seine Warnungen nicht hören. Also ließ er es sein. Vielleicht kam ja auch alles gar nicht so schlimm. Monalisa wäre nach dem Tod schließlich noch in ihr und Satan Junior war ja auch noch da. Er würde sich um Monalisa kümmern, egal was passieren würde. Satan Junior liebte Monalisa, da war er ganz sicher. Also machte er es kurz und verabschiedete sich von seiner Enkelin. Er ging zurück in den Flur und schon stand er wieder in seinem Keller. Monalisa würde jetzt wissen, ihre Auferstehung konnte stattfinden und Monica wusste, ihr nahender Tod ist nur ein vorrübergehendes Ereignis.

Monica würde diese Begegnung jedoch erst mal wieder vergessen, so wie sie auch den Auftritt ihres geliebten Christians vergessen hatte. Aber, wenn es soweit war, dann würde sie sich an alles wieder erinnern und sie würde alles verstehen. Jedenfalls hoffte Joseph, dass es so sein würde. Er hatte so einem Gottesmord schließlich auch noch nicht durchgeführt. Damals bei Jesus war es etwas anders gewesen. Der war von seinen Zeitgenossen umgebracht worden und schließlich kurz nach seiner Auferstehung in das Paradies gekommen und dort hatte man sich rührend um ihn gekümmert. Doch Monalisa wollte auf der Erde weiterleben. Das war wirklich nicht ganz einfach, er würde ihr eine Stütze mit auf den Weg geben müssen. Doch wie musste diese Stütze aussehen?

Wie konnte er sicher gehen, dass sie seiner Gegenwart bewusst war,

egal wie schwierig es für sie werden sollte?

Tatort Weihnachtsmarkt

Er ging erst mal durch den Spiegel

und nahm seine vorherige Gestalt wieder an.

Dann ging er nach oben und kümmerte sich um Mirage, der hatte zwar ein Würstchen bekommen, doch seine abendliche Mahlzeit wartete noch auf ihn. Der Chefkoch des Hotels hatte ihm mehrere Behältnisse bringen lassen, Joseph stellte sie in den Gefrierschrank und öffnete nur eine. Es lag ein halbes Steak darin, medium gebraten, außerdem einige Frikadellen und Reis. Das sah wirklich ganz lecker aus und Mirage schnupperte auch nicht lange daran, sondern verschlang alles mit großem Appetit. Joseph setzte sich an seinen Schreibtisch und überlegte hin und her. Gab es eine Möglichkeit direkt mit Monica Kontakt zu halten? Gut, er konnte es über einen Joint versuchen, aber er hatte ehrlich gesagt keine Lust ständig bekifft zu sein. Es musste etwas sein, dass er möglichst unauffällig machen konnte. Aber ihm fiel nichts ein und so machte er sich auf in sein Bett. Mirage kam satt und zufrieden in sein Schafzimmer und rollte sich auf seiner Decke ein.

Er hatte noch nicht einmal einen Blick auf das Bett geworfen,

offensichtlich hatte er sich mit seinem Lager,

nahe der Tür, schon abgefunden.

ANGELA MERKEL

MUSS ZURÜCK NACH SYRIEN

| FLÜCHTLINGE IN DEUTSCHLAND 2016

Deutschland, bewahre deine Kultur! (sub)

Published on Nov 25, 2016

Deutsche kämpfen gegen Deutsche, um Deutschland zu vernichten.

In Deutschland versteht man erst langsam, dass die muslimischen Migranten

alsWaffen gegen die Deutschen eingesetzt werden. Im Ausland ist man da weiter.

Tree of Logic berichtet mit gesundem Menschenverstand über die deutsche Situation.

∞ Der Überlebenskampf des nordischen Menschentums in der Zukunft

– Die alten Inder #06

Joseph schlief ziemlich schnell ein und hatte einen Traum.

Er saß an einem Tisch und vor ihm saß Monica. Sie schwebten mit dem Tisch hoch in der Luft, irgendwo weit über Neuseeland. Und sie unterhielten sich über den Lauf der Welt. Sie beide machten sich große Sorgen, denn die Dinge sahen nicht sehr gut aus und sie überlegten, was man tun konnte, um die Welt zum Positiven zu verändern. Nach einem langen, intensiven Gedankenaustausch hatte Joseph plötzlich eine Idee. Er sagte zu Monica: „Du musst einen Film machen, einen ganz Besonderen, einen der die Welt verändert.“ Da meinte Monica, wie sie dies denn anstellen sollte, ja, wie sie an die entsprechenden Aufnahmen gelangen sollte. Doch Joseph wusste wie, er beruhigte Monica in dem er ihr sagte: „Wenn es soweit ist, dann wirst Du die Aufnahmen schon bekommen.“ Danach war sein Traum zu Ende und er erwachte, obwohl es noch Nacht war. Der Traum war wirklich sehr realistisch gewesen, er hatte den Eindruck tatsächlich gemeinsam mit Monica in der Luft geschwebt zu haben. Im Traum hatte er offensichtlich eine Lösung für ihr Problem gefunden, doch verstand er es nicht ganz. Was sollte das nur für ein Film sein? Und welche Aufnahmen brauchte Monica dafür? Hatte ihm der Allmächtige eine Botschaft geschickt und er verstand sie nicht? Er würde so bald wie möglich auf den Berg klettern müssen, vielleicht sah er dann die Dinge ja klarer. Mit dieser Entscheidung legte er sich auf die Seite und schlief wieder ein.

*

Am nächsten Morgen erinnerte er sich beim

Frühstück an den nächtlichen Traum und er erinnerte

sich an seinen Entschluss endlich auf den Berg zu klettern.

Mirage bekam ein Käsebrot und er goss sich einen zweiten Kaffee ein. Dann schmierte er sich ein Paar Brote als Proviant und zog seine Wandersachen an. Er wusste immer noch nicht um was für einen Film es sich handeln sollte und er hoffte, die Wanderung würde ihm Klarheit verschaffen. Er ging noch mal kurz ins Büro und meldete sich dort für die nächsten Tage ab, dann traf er noch Europa und Reinhard, die sich gerade auf den Weg zu Heisenbergs Haus machten, danach ging er noch zu Anton und forderte den auf, Monica nicht aus den Augen zu lassen und möglichst alles aufzunehmen, was diese tat. Er würde sich die Dinge später gerne anschauen wollen. Das war für Anton aber sowieso selbstverständlich, er hatte schon eine riesige Datei abgespeichert. Aber er versprach Joseph eine Kopie davon anzufertigen und so machte sich Joseph auf den Weg. Vorher ging er noch mal bei Echnaton vorbei, doch der war völlig in seine Arbeit vertieft. Er erwartete Leonardo am Nachmittag, bis dahin wollte er noch ein paar neue Zeichnungen machen. Joseph hatte also den Eindruck, alles ging in seinem Paradies gut voran und er brach endlich auf.

Der Weg zum Berg war weit und er würde lange marschieren müssen, aber er hatte ja Mirage bei sich und somit jemanden, mit dem er sich unterhalten konnte. Mirage war ganz aufgeregt und lief voraus. Endlich ging es wieder auf das Land, sein relativ kurzer Spaziergang auf das Feld mit Joseph, Satan und diesem schrecklichen Hasso war nun schon etwas her. Er sehnte sich nach den Feldern, dort konnte er hinter den Hasen herlaufen. Natürlich würde er diesen nichts tun, dazu war er viel zu freundlich gestimmt.

Aber ein bisschen Jagen, das machte auch sehr viel Spaß.

Schach-WM: Carlsen gleicht aus

Magnus Carlse

Joseph ging auf einem breiten Feldweg

und Mirage lief durch die Felder neben her.

Sie trafen auf einige Bauern, die mit ihrem Traktor unterwegs waren und Joseph grüßte mehrere Spaziergänger, die ihnen entgegen kamen. Einige waren ebenfalls mit dem Hund unterwegs. Mirage begrüßte alle ebenfalls sehr freundlich, doch ansonsten ließ er sich bei seinen Streifzügen nicht stören. Er lief die Felder nach einem bestimmten System ab, einmal diagonal bis auf die andere Seite und dann wieder diagonal zurück zu Joseph. Wenn er auf diesem Weg ein Rebhuhn aufschreckte, jagte er kurz hinterher, aber dann kehrte er zurück zu seinem System.

Joseph trat zügig aus, denn er wollte den Fuß des Berges noch an diesem Tag erreichen. Dort gab es eine Hütte, die für Wanderer des Berges vorgesehen war. Darin würde er sich einen Kaffee kochen können und wahrscheinlich fand er auch etwas zu Essen in einem Schrank. Es würde nichts Besonderes sein, aber eine Packung Nudeln würde er darin sicherlich finden. Ein Einsiedler, der in der Nähe wohnte, hatte die Pflege der Hütte übernommen und ein Bauer kam regelmäßig und brachte Konserven und haltbare Lebensmittel vorbei. Ansonsten lebte hier niemand, der Berg war bis auf den Einsiedler unbewohnt. Häuser durften auf ihm nicht gebaut werden. Etwas unterhalb des Gipfels gab es noch mal eine kleine Hütte für Menschen, die dort oben übernachten wollten, doch das kam nicht oft vor.

Jesus hatte dies vor einiger Zeit gemacht, wahrscheinlich war seit dem keiner mehr dort oben gewesen. Die meisten Menschen gingen um in sich zu gehen in eine der vielen Kirchen, Tempel oder Moscheen. Es gab nur wenige, die mit Gott auf einem Berg reden wollten. Doch Joseph liebte diesen Berg und die wunderbare Stimmung die er ausstrahlte. Vor dort oben hatte man einen unglaublichen Blick über das Paradies. Der Aufstieg war allerdings ziemlich beschwerlich, mit ein Grund warum nur wenige hier hin kamen.

Für Joseph und die anderen Bergkletterer war der Berg etwas Heiliges.

Hier kamen sie dem Allmächtigen sehr nah.

Beben in Neuseeland: Drohnenvideo zeigt riesigen Spalt

Joseph machte eine erste Rast,

als er an einer Bank vorbei kam.

Sie stand unter einem Baum und man konnte von dort aus den Berg sehr gut sehen. Er packte eines seiner Brote aus und gab auch Mirage etwas davon ab. Dann trank er einen Schluck Wasser aus einer Flasche und schon ging es weiter. Die Sonne stand hoch am Himmel und würde nicht auf ihn warten, nur weil er noch nicht an der Hütte angekommen war. So langsam verließ er die kultivierte Landschaft und es gab immer häufiger reine Blumenwiesen zu bestaunen. Mirage war überglücklich und lief durch das Blumenmeer. Müde war er noch lange nicht und ihm war auch nicht nach irgendwelchen Gesprächen zumute. Er hatte es jetzt auf Mäuse abgesehen. Seine Nase roch ihre Spuren und er nahm sich vor, sobald er eine entdeckte, würde er sie verfolgen. Aber die Mäuse waren nicht dumm und hielten sich versteckt.

Joseph genoss die gute Luft und die Wärme der Sonne. Vor Wolken oder gar Regen brauchte er keine Angst zu haben, im Paradies regnete es nur auf seinen Willen hin. Manchmal war so ein Wasserguss einfach notwendig. Aber heute würde es trocken bleiben und außer einem leichten Wind, der ihm sehr gut tat, zeigte sich das Wetter einfach nur von seiner besten Seite.

Es wurde Nachmittag und er machte eine weitere kurze Rast auf einem großen Stein, der am Wegesrand lag. Jetzt würde der Weg zu einem besseren Trampelpfad werden. Er trank etwas und dann ging es auch gleich weiter.

Bis zum späten Nachmittag würde er noch wandern müssen, doch

dann erwartete ihn die Hütte. Er war nun wirklich

sehr lange nicht mehr da gewesen.

Unwetter Italien

Das Letzte mal war es

vor seinem Leben als Brückenbauer.

Damals hatte er auch auf dem Berg um Beistand gebeten und wenn er es recht bedachte, dann hatte er diesen Beistand auch erhalten. Sein Leben auf der Erde war eigentlich alles in Allem sehr schön gewesen. Er hatte eine gute Schule besuchen dürfen, er hatte studiert, eine Frau gefunden, gut, sie war nicht wirklich seine größte Liebe gewesen, er hatte als Brückenbauer eine schöne Karriere gemacht und zu guter Letzt war er dem Satan entwischt und hatte sich mit einem Bombini vor dessen Urteil geschützt. Joseph hatte ihm nämlich nicht ganz getraut. Er hatte befürchtet, Satan würde ihn nicht zurück ins Paradies lassen sondern auf den Weg zur Wiedergeburt schicken, damit er selbst weiterhin die Kontrolle über das Paradies behalten konnte. Doch den Zahn hatte er Satan gezogen. Europa hatte schon dafür gesorgt, dass er seinen Aufgaben entbunden wurde und Joseph würde ihm mit Sicherheit niemals mehr das Paradies anvertrauen. Satan hatte seine Macht schlicht für seine eigenen Zwecke missbraucht. Joseph wunderte sich in Wahrheit auch nicht über die relativ sanfte Behandlung dieses grässlichen Hitler. Sie waren eines Geistes wenn es um die Weltherrschaft ging. Auch Satan wollte am Liebsten ein totalitäres System auf der Erde installieren. Eine Schreckensherrschaft mit glatzköpfigen Zuchtmeistern und jeder Menge Höllenhunde. Er wollte jeden sofort bestrafen, der seine Gesetze missachtete, er wollte am Liebsten alle einsperren und Zwangsarbeit ausführen lassen. Nur einigen wenigen Begünstigten würde er einige Privilegien gestatten, ansonsten sollten alle hart für ihr Brot arbeiten müssen. Wenn es nach ihm ginge, dann gäbe es kein himmlisches Paradies und auch kein Paradies auf Erden. Er kam zwar öfter nach Oben und besorgte sich einige Dinge, die das Leben in seinem dunklen Reich schöner machten, aber wenn es hart auf hart käme, dann würde er auch darauf verzichten können. Er duldete Roxelanes häufigen Besuche im Paradies auch nur mit Zähneknirschen. Das sein Sohn sich dort so wohl gefühlt hatte, das hatte ihn sehr gestört. Er wollte einen echten Satan aus ihm machen, doch nach dem sein Sohn erst einmal das Paradies kennen gelernt hatte, da war er für die Hölle nicht mehr zu begeistern. Satan Junior und Monalisa entwickelten ihre ganz eigenen Vorstellungen, wie ein Paradies auszusehen hatte und sie brachten Joseph dazu einige Neuerungen zuzulassen. Sie hatten auch ganz klare Vorstellungen davon, wie ein Paradies auf Erden aussehen sollte. Die Hölle wollten sie dabei so klein wie möglich halten. Satan Junior legte nämlich keinen großen Wert darauf, auf Millionen Gefangene aufpassen zu müssen. Wenn es nach ihm ging, dann würden nur die absolut unverträglichsten Geister eingesperrt, alle anderen sollten im Paradies wiedergeboren werden. Das Paradies auf Erden sollte viele Kinder haben. Allerdings nur so viele, dass die Gesamtheit nicht Größer wurde. Seiner Meinung nach lebten jetzt schon zu viele auf dem Planeten.

Aber Monica hatte ihn davon überzeugt, eine oder zwei

Milliarden mehr war auch noch zu schaffen.

Dann aber musste für Beide Schluss sein.

Die Folgen der US-Wahl – Eine militärische Perspektive

Streamed live on Nov 24, 2016 

KT 144

Aktuell befindet sich die Welt erneut in einer sehr angespannten Situation.

Ein neuer kalter Krieg ist im Gange und droht in einen heißen umzuschlagen.

Werden sich mit dem neuen Präsidenten Donald Trump, die geostrategischen Ziele der USA verändern? Wird Trump die angespannte Lage zwischen Russland und den USA entschärfen und die Kriegspolitik der USA zurückfahren? Wie werden sich die Beziehungen zum Iran entwickeln? Wir sprechen mit Wolfgang Effenberger, welcher in seinen 12 Jahren Bundeswehr Zeit Einblicke in den General Defense Plan hatte, über eine mögliche Zukunft der US Außenpolitik sprechen.

Dabei gibt Trump sein Kabinett erste Einblicke

wo die Reise hingehen könnte.

Time To Rebel Against The Theocracy

Published on Nov 26, 2016

Those in the central government pervert the very checks against their power in order to usurp more power. We’ve seen with the FISA act, intended to stop the violations of the 4th Amendment by the CIA/NSA, but used by them to rubberstamp dragnet surveillance it was created to stop.

In the same way, we should move beyond “War on Christmas” stories and look at

the real issues involved — establishment of religion vs free exercise of

religion — a vital part of free speech in a free country.

Joseph war nun am Fuß des Berges

angekommen und machte sich auf den Weg zur Hütte.

Dabei begegnete er dem Einsieder. Er wurde von allen Zarathustra genannt, denn er sah diesem ziemlich ähnlich. Außerdem war er von ähnlicher Weisheit. Zarathrustra begrüßte ihn freundlich und meinte er hätte schon auf ihn gewartet, denn er hatte ihn schon von Weitem kommen sehen. Beide gingen sie nun den Weg bergan zur Hütte. Zarathrustra meinte, er hätte schon mal Wasser für die Nudeln aufgesetzt und ein Feuer entfacht, denn die Nächte seien ziemlich kühl hier am Berg. Er könne allerdings nur für ein einfaches Gericht sorgen, denn der Bauer sei schon länger nicht mehr da gewesen. Es gäbe Spaghetti mit Tomatensoße, etwas Parmesan hätte er auch noch entdeckt, ansonsten wäre noch Kaffee und Kekse da.

Joseph freute sich Zarathrustra zu treffen

und er hatte auch ziemlichen Hunger.

Darum war er froh, dass er so fürsorglich empfangen wurde. Beide Männer kamen an der Hütte an und Joseph schaute sich nach Mirage um. Der trottete nun doch ziemlich langsam den Weg entlang, seine vielen Jagten hatten ihn ganz schön erschöpft. Als er bei den Beiden ankam legte er sich gleich hin und rührte sich nicht mehr vom Fleck. Er hatte etwas von Spaghetti verstanden und sein Magen knurrte schon. Joseph betrat die Hütte und legte seinen Rucksack ab. Dann schaute er in den Topf, das Wasser kochte. Zarathrustra reichte ihm die Spaghetti und rührte in der Tomatensoße. Gleich konnte gegessen werden. Er hatte für sich mit gekocht, denn er wollte gerne eine Weile mit Joseph zusammen sitzen. Hier oben verirrten sich nur wenige und seit Jesus war niemand mehr da gewesen, mit dem er hätte reden können. Er fragte Joseph wie es ihm auf der Erde ergangen sei und Joseph erzählte nun auch ihm von seinem Leben als Brückenbauer.

Er schloss seinen Bericht mit dem Satz: „Nun bin ich aber wirklich froh

wieder hier zu sein. Morgen besteige ich den Berg und dann hoffe

ich eine Antwort auf meinen Traum zu bekommen.“

What Is #PizzaGate?

Published on Nov 26, 2016

The Infowars crew breaks down #PizzaGate and what you need too know about it.

Zarathrustra fragte nach dem Traum und Joseph erzählte ihm davon.

Zarathrustra konnte ihm leider auch nicht viel Weises dazu sagen. Von Filmen hatte er nämlich gar keine Ahnung. Zarathrustra lebte schon seit ewigen Zeiten am Berg und hatte meistens nur die Tiere als Weggefährten. Er beobachtete immer ganz besonders gerne das Adlerpärchen, welches auf einem Felsvorsprung ein Nest gebaut hatte. Dort befanden sich nun mehrere Jungvögel, die bald schon das Nest verlassen würden. Er verbrachte viel Zeit damit mit dem Geist des Berges zu reden, sicherlich, diese Gespräche waren sehr einseitig, aber manchmal bekam er doch eine Antwort auf seine Fragen.

Irgendwann, die Sonne war schon längst untergegangen, da verabschiedete sich Zarathrustra und machte sich auf zu seiner Höhle. Dort hatte er sich relativ gemütlich eingerichtet. Er unterhielt dort ein Feuer, dies war eine Ausnahme, die man bei ihm gemacht hatte, normalerweise war offenes Feuer im Paradies zu vermeiden. Die Luftqualität würde einfach darunter leiden, wenn sich jeder einen Kamin anmachte. Wenn jemand meinte heizen zu müssen, dann ging das nur mit einem Wasserstoffgasofen. Der machte auch warm, aber bei seiner Verbrennung wurde nur Wasser frei.

Hier auf dem Berg jedoch heizte man noch mit Holz und Joseph saß noch eine Weile vor dem Kamin, als Zarathrustra gegangen war. Morgen würde er den Berg besteigen und hoffentlich eine Antwort bekommen. Wie konnte er dafür sorgen, dass Monica die passenden Aufnahmen für ihren Film bekam? Was sollte das überhaupt für ein Film sein? Ihr Auferstehungsfilm war jedenfalls wohl nicht gemeint.

Er stand auf und schlug die Decke auf dem Bett zurück, es war Zeit zu schlafen, morgen würde ein anstrengender Tag auf ihn und den Hund warten. Mirage schlief schon auf dem alten Teppich, der in der Hütte lag und träumte wahrscheinlich von einem herzhaften Braten. Er hatte sich ebenfalls mit einer Schüssel Spaghetti begnügen müssen.

In der Nacht wachte Joseph einmal kurz auf und ging vor die Tür.

Dort zeigte sich ihm ein wunderschöner Nachthimmel mit Millionen von Sternen, mehreren Monden und einer wunderschönen, spiralförmigen Galaxie. Er erleichterte sich in ein Gebüsch und ging zurück zu seinem Bett. Mirage schaute nur mal kurz auf, dann schlief er sofort wieder ein. Joseph kroch wieder unter seine warme Decke und war bald darauf ebenfalls fest eingeschlafen.

Current Economic Collapse News Brief – Episode 1136

Published on Nov 25, 2016

Am nächsten Morgen erwachten sie ganz früh,

die Sonne kam gerade erst am Horizont hervor.

Ein leichter Nebel lag über dem Land und unglaublich viele Vögel zwitscherten ein wunderbares Konzert. Joseph machte sich etwas Kaffee und nahm sich ein paar Kekse aus der Dose. Damit setzte er sich auf die kleine Veranda und schaute dem erwachenden Land zu. Mirage ging sein Geschäft machen und kam beschwingt zurück. Er war bereit zu gehen. Joseph spülte noch schnell das Geschirr ab und dann hängte er sich den Rucksack um und es ging weiter, immer weiter in Richtung Gipfel.

Zuerst war der Weg noch ziemlich breit und er führte auch relativ leicht bergan, doch mit der Zeit wurde der Weg immer enger und steiler. Ab und zu musste man über einen Felsen klettern oder man kam an einem Bach vorbei. Viele Bäche flossen den Berg herunter, denn es gab hier mehrere Quellen. Sie wurden von einem riesigen Speicher ernährt und die entstehenden kleinen Flüsse versorgten das Land mit Feuchtigkeit. Wasser war das einzige wirkliche Problem im Paradies, denn es musste natürlich immer gut gereinigt werden. Dazu gab es jede Menge Rieselwiesen und eine große Kläranlage. Sie arbeitete mit Sauerstoff und Bakterien. Da sie mit ihrem Bombini nicht so ohne Weiteres irgendwo landen konnten um Wasser aufzunehmen, waren sie gezwungen damit gut umzugehen und es auch wo immer möglich zu sparen. Doch hier auf dem Berg gab es Wasser genug und nicht nur Mirage stillte daran seinen Durst, auch Joseph trank davon. Es schmeckte ihm ausgezeichnet.

Der Weg wurde nun immer anspruchsvoller

und Joseph musste aufpassen wohin er trat.

Pokemon interrupts State Department briefing

Published on Jul 21, 2016

State Department Spokesman John Kirby paused

while reading a statement during his daily briefing to call out a reporter playing Pokemon Go.

Für Mirage war der Aufstieg jedoch kein Problem, mit seinen vier Beinen hatte er immer genügend Halt. Auf halber Höhe machten sie an einer Quelle Rast. Joseph packte seine Kekse aus und gab auch dem Hund davon ein paar. Mirage hatte großen Hunger, die Spaghetti hielten einfach nicht gut vor. Aber er liebte Kekse und gab sich damit zufrieden. Joseph schaute über das Land, er konnte nun schon bis zur Stadt schauen. Ihre vielen hohen Häuser strahlten in der Sonne. Unten sah er einen Traktor über ein Feld fahren. Wahrscheinlich war das der Bauer und brachte einige Lebensmittel für die Hütte und für den Einsiedler. Der aß zwar nur sehr wenig, oft fastete er sogar wochenlang, aber ab und zu wollte auch der etwas Schönes auf dem Tisch haben.

Joseph packte die Kekse weg und folgte dem schmalen Pfad,

der nun bis fast zum Gipfel führen würde.

Mirage lief vorne weg und freute sich über diesen tollen Ausflug. Das war doch wirklich etwas ganz anderes als in der Stadt. Hier konnte er wirklich frei herumlaufen und sich richtig austoben. Joseph begann zu schnaufen, er war ziemlich aus der Übung. Beim letzten Mal war er den Berg aber leichter hoch gekommen, stellte er fest. Damals war er voller Neugierde auf sein zukünftiges Leben gewesen. Er hatte große Hoffnungen gehegt. Das Spiel sollte den Weg für sein Paradies auf Erden frei machen. Es sollte den Menschen das Bombini bringen. Er hatte geschworen seine zukünftige Enkelin und Monalisa bei ihrer Aufgabe zu unterstützen, ihnen bei ihrem Studium zur Seite zu stehen und dafür zu sorgen, dass sie Nichts vom Weg abbrachte. Aber in diesem Punkt hatte er total versagt. Das Desaster war ihm dazwischen gekommen und dann hatte er viel Zeit auf dem Forschungsbombini verloren.

Er konnte nun die Hütte schon sehen und er gab sich einen Ruck

und beschleunigte seine schon ziemlich langsam gewordenen Schritte.

Bald war es geschafft und er konnte ausruhen, spornte er sich an. Den letzten Weg hinauf auf den eigentlichen Gipfel, den nahm er sich vor, wenn die Sonne untergehen würde. Dann wollte er auf dem Gipfel bleiben und auf den Morgen warten.

Die Nacht würde zwar etwas kalt werden, aber in der Hütte würde er

eine dicke Decke finden und die konnte er mit auf den Gipfel nehmen.

„Alle Kubaner weinen heute Nacht“

Fidel Castro, Tod

Aktualisiert am 26. November 2016, 10:38 Uhr

Die Menschen in Kuba trauern um Castro.

Exil-Kubaner jedoch feiern.

Mirage lief auf die Hütte zu und bellte.

„Ja, ich bin ja auch gleich da,“ rief ihm Joseph zu.

Oben angekommen schaute er sich um. Unter ihm lag sein Paradies. Jetzt konnte man seine unglaublichen Ausmaße erst richtig erfassen. Er trank aus der mitgeschleppten Flasche und gab auch Mirage etwas Wasser in ein kleines Schälchen. Das würde erst mal reichen müssen. In der Hütte war es etwas wärmer als draußen, denn hier oben wehte schon ein ziemlicher Wind. Aber er hatte sich ja nun mal vorgenommen auf dem richtigen Gipfel zu übernachten. Er blieb denn auch nicht lange in der Hütte, sondern schnappte sich die Decke und forderte Mirage auf mitzukommen. Doch der wollte nicht recht. Er fand es in der Hütte einfach zu gemütlich. Also ließ Joseph den Hund dort zurück und kletterte die letzten Meter allein auf den Gipfel. Der bestand aus einem großen Felsen. Mitten auf dem Felsen stand eine Bank und auf diese Bank setzte er sich nun. Er musste an Monicas Buch denken, sie hatte diesen Ort offensichtlich in ihrer Innenweltreise gesehen. Doch es gab keinen glühenden Abgrund, hier war wirklich der totale Friede.

Er schaute auf die untergehende Sonne

und legte sich die Decke über die Schultern.

So war es gut, so würde er jetzt erst mal sitzen bleiben. Er sah das Adlerpärchen über sich kreisen, ansonsten war er hier absolut mit sich selbst allein. Nichts war zu hören und bald würde das Land unter ihm in der Dunkelheit verschwinden. Die Lichter der Stadt jedoch, die zeigten ihm, er war in seinem Bombini nicht allein. Mittlerweile ging seine Bevölkerung an die Million. Ja, von seinem Haus aus merkte man das gar nicht, aber die Stadt war wirklich rasant gewachsen. Satan hatte Wolkenkratzer gebaut und der Stadt ein modernes Aussehen verpasst. Joseph war damit nicht ganz glücklich, die großen Häuser waren aber für die vielen Neuankömmlinge einfach notwendig. Ja, er hatte nicht mehr genug Raum um jedem ein kleines Häuschen zuzugestehen. Nicht nur Satans Hölle, auch sein Paradies kam an seine Grenzen. Um die vielen Menschen zu ernähren brauchte er schließlich auch viel Land. Es wurde höchste Zeit, dass sie einen Platz auf der Erde fanden. Nur, dafür war es notwendig, dass sich die Welt dort veränderte. Sein Leben auf der Erde hatte ihm ziemlich klar gemacht, ohne Bombinis würde die Welt wahrscheinlich im Chaos enden. Er sah schlimme Bürgerkriege um die letzten Recourcen voraus. Sauberes Trinkwasser war ein Streitpunkt, dann die Energie. Er wusste: Wasser und Energie mussten unbedingt frei verfügbar sein. Zur Zeit machten damit einfach nur die Falschen die dicken Geschäfte.

Außerdem bevorzugte er den Gedanken einer Eine-Welt-Regierung.

Allerdings wären ihre Mitglieder nicht die Chefs der Banken und der Erdölindustrie. Vielmehr sollte die Welt seiner Meinung nach vor allen Dingen von Professoren regiert werden. Wissenschaftler und Gelehrte. Dann fand er den Gedanken an ein bedingungsloses Grundeinkommen gar nicht schlecht. Damit würde der Not und dem Elend sinnvoll begegnet, denn bis die Welt soweit war, dass sie ganz auf Geld verzichten konnte, dass würde noch lange dauern. Geld war ja auch nicht grundsätzlich schlecht. Es musste nur gerecht verteilt werden. In seiner Welt gäbe es daher keine Superreichen, hatte jemand zuviel Geld angesammelt, dann wurde es demjenigen weggenommen. Das Geld musste in Bewegung bleiben, es war absolut schädlich, wenn es jemand einfach nur anhäufte. Geld musste ausgegeben werden, sonst verlor es schnell an Wert. Er hatte von einem interessanten Geldsystem gehört, dieses Geld wurde Chiemgauer genannt. So ein System stellte er sich zum Beispiel als Übergang in eine geldlose Gesellschaft vor.

Die Sonne war nun endgültig untergegangen

und die ersten Sterne wurden sichtbar.

Bald würde sich die Nacht über sein Paradies legen. In der Ferne sah er die große Stadt. Sie war ein wirklich lebendiges Zentrum geworden, dort teilten sich die großen Weltreligionen und die vielen verschiedenen Sekten den Lebensraum. Dort wurde viel gearbeitet und die Menschen gingen durch die Straßen und amüsierten sich.

Früher war es im Paradies erheblich ruhiger zugegangen, die meisten

wohnten in kleinen Häusern und lebten von den Früchten

ihrer Gärten und der Landwirtschaft.

Black Knight Satellit

Es hatte eine kleine Stadt gegeben mit einigen Geschäften und Herbergen. Ein schönes Hotel hatten sie auch gehabt, aber eigentlich lebte jeder doch auch sehr für sich. Man ging am Feiertag in die jeweilige Kirche, erst hatte es nur Tempel gegeben, doch, schon bevor der Dombaumeister mit seiner Kathedrale angefangen hatte, gab es auch kleinere Kirchen und Moscheen. Erst seit der Industrialisierung auf der Erde hatte sich dieses Bild gewandelt. Das Paradies hinkte zwar immer etwas hinterher, aber so wie sich das Leben auf der Erde weiterentwickelte, so veränderte sich auch das Paradies. Die Menschen kamen mit anderen Ansprüchen und nicht jeder hatte die gleichen Sehnsüchte. Sein Paradies hatte sich dieser Entwicklung nicht verschlossen, obwohl es einige Kritiker unter den Paradiesbewohnern gab. Ihnen wäre es lieber, sie wären nicht so viele und jeder lebte von seiner Hände Arbeit und bestellte seinen Garten. Doch nicht jeder war zum Bauern geboren, es gab gerade im Paradies viele sehr gebildete Leute, die gerne weiterforschen und experimentieren wollten. Viele kamen erst im Paradies dazu ein Buch zu schreiben oder ein Bild zu malen. Die Menschen brachten die unterschiedlichsten Hobbys mit, Interessen, die völlig neu und ungewöhnlich für das alte Paradies waren. Er hatte jetzt sogar eine Eislaufhalle gebaut, denn das Eislaufen war sehr beliebt. Einige bedrängten ihn und wollten, dass er auf dem Berg eine Schneepiste anlegte. Doch dazu sagte er nein, Schnee würde unter der Sonne wieder schmelzen und außerdem würde sein Berg dann zu einem Touristenort verkommen. Er hatte einfach nicht genügend Berge um allen Wünschen gerecht zu werden. Hinzu kam, dass so eine Beanspruchung des Berges die Hänge zerstörte. Er wollte schließlich auch im Sommer durch den Wald gehen und die dazwischen liegenden Wiesen bewundern. Es gab auch Wild im Wald und dieses würde durch die Menschenmassen nur gestört. Nein, der Berg sollte so bleiben wie er war. Er war ein heiliger Ort, hier konnte man dem einzigen und wahren Gott begegnen. Er hoffte, dieser Gott würde sich heute Nacht etwas Zeit für ihn nehmen, denn er wusste ehrlich gesagt nicht was er machen sollte, wenn Monalisa scheiterte. Und es war ihm mittlerweile klar, sie würde scheitern. Sie selbst wollte es so. Sie liebäugelte mit Plan B, denn ihr ursprünglicher Plan, als Wissenschaftlerin eine großartige Erfindung zu machen, diese Zukunft hatte sich zerschlagen, schon vor Jahren. Jetzt hieß es sehr kreativ zu sein und eine andere Lösung für die Weltverbesserungsrevolution zu finden.

Ein Film war vielleicht die Lösung,

nur Monica war keine gelernte Filmemacherin.

Sie hatte nur diese einfache Videokamera und kein Geld. Aus dieser Sicht war ihr Auferstehungsfilm wirklich gar nicht so schlecht, doch, wenn sie mit so einem Film über ihre Grenzen bekannt werden wollte, dann würde sie sich noch etwas einfallen lassen müssen. Und dann war da ja auch immer noch das Problem mit dem Urheberrecht. Gut, möglicherweise würde ihr dies irgendwann bewusst, doch auch mit entsprechend veränderter Musik, der Film reichte nicht. Die Welt war mittlerweile voller Filme und das Publikum war verwöhnt.

Joseph wurde langsam müde und er legte sich rücklings

auf die Holzbank und schaute in den Sternenhimmel.

Gott, wo war die Lösung? Was konnte Monica tun?

Dolmen

Sie konnte schließlich nicht zaubern, es musste etwas relativ leicht zu Bewerkstellendes sein, etwas dass die Massen ansprach. Er schloss die Augen und dachte ganz intensiv nach, und plötzlich hatte er eine Eingebung. Er sah sich selbst vor einem Fernseher sitzen und mit der Fernbedienung spielen. War das etwa Gottes Antwort? Was konnte man mit einem Fernseher nur Vernünftiges anstellen? Er selbst hielt wahrlich nicht viel von den Dingern. Gut, er hatte ein Zentrum eingerichtet, in dem empfingen sie praktisch alle Programme der Erde. Viele professionelle Beobachter saßen davor und versuchten sich ein Bild von den politischen Gegebenheiten auf der Erde zu machen, um ihn dann über Entscheidendes zu informieren. Er selbst wollte den Kopf frei haben, und so setzte er sich selbst nur sehr selten davor. Er hatte einen Fernseher in seinem Wohnzimmer stehen, doch der blieb meistens aus. Es kam wirklich nur sehr selten vor, dass er sich von diesem Gerät unterhalten ließ. Wenn er wirklich wissen wollte, was auf der Erde passierte, dann konzentrierte er sich und sah in die Köpfe der Menschen. Das hatte bisher auch immer voll ausgereicht. Seine Eingebung war daher ziemlich verrückt. Was sollte er in diesem Gerät finden? In seiner Eingebung spielte er mit einer Fernbedienung herum. So etwas hatte er gar nicht. Sein Gerät war ein älteres Modell, als er es sich in sein Zimmer stellte, da gab es noch gar keine Fernbedienungen. Er würde sich also wohl einen neuen Fernseher besorgen müssen, wenn er der Eingebung folgen wollte. Aber er war sich doch sehr unsicher, ob das Spielen mit einer Fernbedienung irgendeinen höheren Wert hatte.

Doch es blieb bei dieser einen Eingebung,

ansonsten schwieg sein Gott.

Er hatte wohl genug anderes zu tun. Sein Gott lebte außerhalb des Universums, irgendwo, unerreichbar. Aber manchmal sprach dieser Gott zu ihm, indem er ihm Eingebungen schenkte. So jetzt eben auch diese unerklärliche Eingebung. Er sollte offensichtlich etwas mehr Fernsehgucken. Also gut, so ganz passte ihm dies zwar nicht, aber da es der einzige Wink war, den er in der Nacht erhielt, klammerte er sich an diesen Strohhalm und beschloss sich einen neuen Fernseher zu besorgen.

Area 51

Als die Sonne aufging, da merkte er,

dass er doch etwas geschlafen hatte.

Er setzte sich auf und kuschelte sich in die Decke. Ein schöner Morgen kündigte sich durch ein herrliches Farbenspiel an und er sah sein Paradies erwachen. Und dann fiel ihm die Sache mit dem Fernseher ein und er begann gleich zu zweifeln. Sollte ihm sein Gott damit einen Streich gespielt haben? Doch was nützte es darüber zu grübeln, er würde sich einen Fernseher mit Fernbedienung anschaffen und dann weiter sehen müssen. Er machte sich bereit für den kurzen Abstieg zu Hütte, wo Mirage auch schon auf ihn wartete. Es gab für Beide einen Keks und das letzte Wasser. Dann machten sie sich auf den Weg zurück. Hinunter ging es erheblich schneller als bergauf und Mirage war offensichtlich ausgeruht und sprang gut gelaunt herum. Er freute sich auf ein ordentliches Mittagessen. Dieses versprach ihm Joseph, auch wenn er nicht wusste, was der Bauer an Lebensmitteln in die Hütte gebracht hatte. Auf dem Weg musste er immer wieder an den Fernseher denken. Er brachte wahrlich eine sehr merkwürdige Eingebung vom Berg mit. Davon sollte er vielleicht erst mal niemanden erzählen, sondern zunächst schauen, was es mit dem Fernseher auf sich hatte. Wenn er mit Fernseher nicht schlauer wurde, dann wusste er auch nicht mehr weiter.

Der Abstieg ging leichter als Joseph ihn in Erinnerung hatte und als die Sonne gerade ganz oben stand, da kam er mit einem hungrigen Mirage in der Hütte an. Dort fand er eine wunderbare Gemüseeintopf mit Rindfleisch vor. Sie wurde auf dem alten Holzherd warmgehalten. Von Zarathrustra war jedoch nichts zu sehen. Er nahm etwas von dem noch rohen Fleisch, welches der Einsiedler für Mirage zurückgelegt hatte, und stellte ihm den Napf hin. Er selbst nahm sich einen Teller von dem Eintopf und setzte sich damit auf die Bank der Veranda. Er hatte nun auch sehr großen Hunger und als der Teller leer war, holte er sich noch einen Nachschlag.

Danach nahm er sich eine Decke

und legte sich zu dem Hund auf die Wiese.

Der war nun ganz zufrieden, obwohl es kein gekochtes Essen für ihn gegeben hatte. Er kaute jetzt an dem großen Knochen, der übrig geblieben war. Joseph genoss die Ruhe und die Sonne. Irgendwann musste er wohl etwas eingeschlafen sein, denn er wurde von Mirages bellen wach. Es war Zarathrustra, er kam um zu sehen, wie es Beiden nach dem Auf- und Abstieg ging und fragte, ob der Eintopf geschmeckt hatte. Joseph bedankte sich für Zarathrustras Fürsorge und er lud ihn zu einem Kaffee ein.

Kurze Zeit später saßen beide auf der Veranda und unterhielten sich.

Er konnte nicht anders, er erzählte dem Einsiedler von seiner Eingebung und der musste lachen. Mit so einem Gedanken war noch nie jemand vom Berg gestiegen. Er meinte, er wüsste gar nicht was ein Fernseher sei. Da erklärte ihm Joseph, dass ein Fernseher auf der Erde zu einem der wichtigsten Geräte in einer Wohnung geworden sei. Viele Menschen würden Stunden davor verbringen und die Zeit mit Unterhaltung totschlagen. Sicherlich, es gäbe auch die eine oder andere interessante Sendung, doch ihm konnte der Fernseher eigentlich nichts Neues erzählen. Er sei über diese Eingebung mehr als erstaunt und er denke manchmal, Gott wollte ihn zum Narren halten. Da meinte der Einsiedler allerdings, dies wäre noch ungewöhnlicher, normalerweise treibe Gott mit Ratsuchenden keine Späße. Das sah Joseph ganz genau so. Beide konnten sich jedoch keinen Reim auf diese Eingebung machen und Zarathrustra meinte, Joseph bliebe halt nichts anderes übrig als sich einen Fernseher mit Fernbedienung zu besorgen und zu sehen was dann passierte.

Zarathrustra ging bei Sonnenuntergang und Joseph

setzte sich in die Hütte, und machte den Kamin an.

Das war zwar wie schon gesagt, eigentlich nicht erlaubt, aber hier am Berg war es der einzige Luxus. Joseph schaute lange in die Flammen und dachte über sein Paradies nach. Es gab in der Stadt auch eine Fernsehanstalt. Dort wurden Filme für die Paradiesbewohner gemacht. Es gab sogar so etwas wie Nachrichten. Doch waren die nicht geprägt von Politik, Mord und Totschlag. Hier wurden nur die besonderen, meistens sehr schönen Ereignisse des Lebens im Paradies gezeigt. Man erfuhr, wer gerade angekommen war und man berichtete auch von der Entscheidung einzelner, die sich zur Wiedergeburt angemeldet hatten. Es ging um Neuheiten, die es in der Stadt zu entdecken gab und natürlich wurden die Ergebnisse der einzelnen Sportereignisse bekannt gegeben. Wenn irgendwo eine Veranstaltung stattgefunden hatte, dann konnte man das auch aus den Nachrichten erfahren.

"Eine schrecklich nette Familie"

Neben den Nachrichten wurden viele Talkshows gezeigt.

Hier wurden Paradiesbewohner zu den aktuellen Themen befragt. Im Moment war es wieder das große Thema: „Wie erschafft man ein Paradies auf Erden?“ Im Paradies machten sich nämlich viele ihre Gedanken dazu. Der Ältestenrat hatte eine eigene Sendung. Dort wurden die Reden der einstigen Politiker, Kaiser und Könige, Philosophen und Wissenschafter übertragen. Doch die beliebteste Sendung war zur Zeit eine Kochshow. Dort lernte man wirklich sehr gut zu kochen.

Joseph schaute sich die Sachen allerdings nie an, er hatte wirklich Besseres zu tun. Doch wenn er seine Eingebung richtig verstand, dann würde er sich in der nächsten Zeit wohl tatsächlich häufiger vor diese Kiste setzen. Und er bedauerte jetzt schon die viele, wertvolle Zeit, die ihm dadurch verloren ging.

Spät am Nachmittag kam er wieder bei sich zu Hause an.

Er hatte erst auf dem letzten Stück des Weges eine Mitfahrgelegenheit gefunden und so war er ziemlich geschafft, als er sich auf seine Terrasse setzte um sich ein Bier zu genehmigen. Mirage hatte erst einmal eine volle Schüssel mit Gulasch und Nudeln bekommen, doch Joseph wollte mit dem Essen noch etwas warten. Er hatte sich nur ein Käsebrot zu dem Bier gemacht.

Auf der Wiese war alles wieder schön aufgeräumt worden, obwohl die Leinwand immer noch aufgebaut war. Er sah Andreas aus dem Bombini kommen und sie winkten sich zu.

Ja, zu Anton wollte er auch heute noch, ihn interessierte,

was während seiner Abwesenheit bei Monica passiert war.

Kein Honig für Kinder

Europa und Reinhard waren immer noch in ihren Häusern, sie besuchten sich darin gegenseitig. Europa hatte der Putzfimmel gepackt und sie war bei sich und bei Reinhard mit Fensterputzen und Wäschewaschen beschäftigt. Dabei trank sie gerne ein Glas Weiswein. Ansonsten war sie dem Alkohol gegenüber ziemlich negativ eingestellt. Auf der Erde hatte sie eindeutig und nicht selten, zu viel davon getrunken. Auch hatte sie viel geraucht. Sie war an Lungenkrebs gestorben und seitdem sah sie diese Alltagsdrogen mit großer Skepsis. Aber ein Gläschen, das konnte ihrer Meinung nach nicht schaden. Während sie durch das Haus mit dem Putzeimer zog war Reinhard mit der großen Karte beschäftigt, die Europa ihm gegeben hatte. Es war eigentlich keine Karte, sondern ein 3D-Computerprogramm mit allen Sternen und Planeten, die sie hatten darin aufnehmen können. Die Karte war noch nicht ganz vollständig, es gab immer noch einige Bereiche wo Joseph und seine Leute noch nicht gewesen waren, aber dennoch verschaffte die Karte einen guten Überblick über das Universum. Reinhard versuchte sich darin zu orientieren. Europa hatte bestimmte Sternregionen gekennzeichnet, die sie auf ihrer großen Forschungsreise ansteuern wollte und in Reinhard wuchs die Vorfreude. Es gab ja noch so unendlich viel zu entdecken.

Leonardo hatte sich in dem Künstlerbedarfshandel eine große Menge an Ölfarben besorgt und einige Leinwände. Er hatte seinen Loft bezogen und sich auch in der Werkstatt schon etwas eingerichtet. Doch zum Malen eignete die sich wegen der Lichtverhältnisse nicht, aber in seinem Loft war genug Platz und Licht. Marylin lag halbnackt auf einer Liege und stand nun schon seit zwei Tagen Modell. Es war ziemlich anstrengend immer in genau der gleichen Position liegen zu bleiben, aber sie hatte sich dieses Bild gewünscht und so musste sie jetzt auch durchhalten.

Einstein saß in seinem Zimmer und rechnete oder er ging mit Marlene in der Stadt spazieren. Sie schaute unheimlich gerne Schaufenster und war eine gut informierte Stadtführerin. Sie zeigte Einstein wunderschöne Plätze mit Bänken und Brunnen. Sie ging mit ihm durch die Altstadt und sie schauten sich die verschiedenen Kirchen an. Sie wollte mit ihm auch durch das moslemische Stadtviertel gehen, aber noch waren sie nicht dazu gekommen, zuviel gab es erst mal schon in ihrer Nähe zu entdecken.

Michel der Koch war die ganze Zeit kaum aus der Hotelküche herausgekommen, denn dort konnte er sehr viel lernen. Er saßl mit den anderen Köchen zusammen und sie diskutierten neue Rezepte. Er als historisch versierter Koch konnte viel dazu beitragen, aber es gab auch für ihn immer wieder neue Dinge zu erfahren. Er war froh diese Möglichkeiten zu haben und er wollte sie nutzen.

Echnaton war mittlerweile in einer Art Malfieber, er probierte nun die Wasserfarben und Leonardo, der ihn regelmäßig im Garten aufsuchte, war ganz zufrieden mit seinem Schüler. Aber Echnaton war voller Ehrgeiz und außerdem hätte er sonst auch gar nicht gewusst womit er die Zeit des Wartens überbrücken konnte. Er wollte immer noch am Liebsten nach Hause, aber er hatte sich damit abgefunden, dass dies noch etwas dauern würde.

Echilar kam regelmäßig zu Echnaton in den Garten, meistens hatte er ein Buch dabei und setzte sich in die Sonne um zu lesen. Es gab sehr viele, alte Schriften, die in der Hyroglyphenschrift verfasst waren. Die verschiedenen Götter Ägyptens hatten im Paradies mit der Zeit eine riesige Bibliothek eingerichtet. Was sie zu erzählen hatten war sehr interessant. Aber Echilar benutze zum Lesen auch ein elektronisches Buch, darin konnte er zwar die Texte nicht lesen, aber es waren auch Hörbücher in diesem Buch gespeichert. Er setzte sich einen Kopfhörer auf und lauschte den Stimmen, denn verstehen konnte er wie alle hier jede Sprache. Das war wirklich sehr verwunderlich, aber eine Grundvoraussetzung für die allgemeine Verständigung.

Die Historiker saßen derweil in dem Hotelpark verstreut und schrieben an ihren Dossiers. Sie hatten jede Menge neuer Informationen festzuhalten und zu verarbeiten. Ihr Weltbild erweiterte sich mit jedem Tag, denn immer wieder gab es etwas Neues zu erfahren und untereinander zu diskutieren.

Die Agenten erlebten allgemein eine sehr entspannte Zeit. Sie schlenderten durch die Straßen der großen Stadt und kamen mit den unterschiedlichsten Menschen ins Gespräch, dabei erfuhren sie sehr viel über das alltägliche Leben im Paradies.

Joseph ging hinunter in den Garten und betrat das Bombini.

Er suchte Anton in seinem Arbeitszimmer auf. Andreas war auch da und Joseph folgte seiner Eingebung und lud die Beiden zu einer Pizza in ein Restaurant ganz in der Nähe ein. Er wollte ihnen mal eine Abwechslung verschaffen. Beide sagten freudig zu, denn die Tiefkühlkost war auf die Dauer dann doch nicht so befriedigend. Andreas wollte gerne mal etwas anderes essen, vielleicht ein Nudelgericht oder sogar einen Fisch. Er war sich noch nicht ganz sicher. Anton aber wollte bei einer Pizza bleiben. Sie packten also ihre Sachen zusammen und gemeinsam machten sie sich auf den Weg. Beide waren in der Stadt noch nicht viel herum gekommen und schauten sich neugierig um. Anton fand, diese Stadt sah wirklich aus, als käme sie aus der Mitte des 20. Jahrhunderts. Allerdings ohne die Zerstörungen und Bausünden, die für die europäischen Städte typisch war.

Herzogin Kate bei Tee-Party mit Dino im Naturkundemuseum

Sie betraten ein kleines Lokal und nahmen

im hinteren Teil an einem runden Tisch Platz.

Ein Kellner nahm die Bestellungen auf. Anton bestellte eine vegetarische Pizza, Andreas entschied sich für ein Nudelgericht mit verschiedenem Gemüse und viel Knoblauch und Joseph bestellte sich einen gegrillten Fisch. Dazu gab es eine Flasche Rotwein. Andreas und Anton waren zwar nicht gerade Anhänger von Alkohol, doch Joseph meinte, dieser Wein sei ein ganz Besonderer, er wäre von paradiesischen Trauben und er würde ausgesprochen freundliche Weingeister wecken. Also ließen sie sich auch von diesem Rebsaft einschenken und stießen miteinander an.

Dann kam Joseph auf Monica zu sprechen, er wollte

gerne wissen, was sich bei ihr getan hatte.

Meghan Markle

Anton erzählte, dass Monica mittlerweile einen Film nach dem anderen produzieren würde, die Kamera sei eigentlich immer an. Sie würde sich beim Spülen filmen und dabei die dollsten Sachen in die Kamera erzählen. Sie sei mit der Kamera auch in ihrem Badezimmer gewesen und habe sich gefilmt, während sie in der Wanne gesessen hätte. Aber sie würde sich auch weiterhin vor der Tafel filmen. Dann verbrachte sie viel Zeit vor ihrem Laptop um die Filme zu schneiden und mit Musik zu versehen. Leider würde sie die ganze Zeit nicht gemafreie Musik verwenden, so dass eine Veröffentlichung der Filme die schon besprochenen Probleme bereiten würde. Aber zur Zeit schien Monica noch nicht an eine Veröffentlichung zu denken, sie wäre ganz mit dem Experiment Film beschäftigt. Einen Film erwähnte Anton besonders, er empfahl Joseph sich diesen einmal anzuschauen, er habe ihn natürlich abgespeichert.

Da erzählte Joseph, dass er sich einen modernen Fernseher anschaffen wollte und die Beiden meinten, er solle sich einen Internettauglichen besorgen. Einen Fernseher mit Computereigenschaften sei noch besser. Andreas kannte sich mit diesen Geräten gut aus und er bot sich an, Joseph in ein Geschäft zu begleiten. Das Angebot nahm Joseph gerne an und sie verabredeten sich dazu für den nächsten Tag.

Das Gespräch wendete sich wieder Monica zu und Anton meinte, ihre Filme seien recht unterhaltsam, doch seien die Themen etwas kurios. Zum einen ging es natürlich immer wieder um ihr Bombini, doch zur Zeit mache sie einen Film über Maria Magdalena. Sie behaupte in ihren Filmen, Maria sei eine Piratenkönigin. Auch hatte sie einen Film über eine angebliche Wunderwaffe gemacht und in dem einen Film, den er schon empfohlen hatte, da ging es tatsächlich dann um eine Bombini-Bombe.

Joseph war durch diese Berichte neugierig geworden und er fragte Anton, ob es möglich sei, dass er auf seinem zukünftigen Fernseher diese Filme auch sehen könne. Da schlug Andreas vor, den Fernseher mit der Laptopüberwachung zu verknüpfen, dann könne er in aller Ruhe sich in Monicas Rechner umsehen.

Das fand Joseph sehr interessant und so war es entschieden,

er würde sich einen Fernseher mit Computereigenschaften

anschaffen und sich mit Monicas Laptop verbinden.

Als er nach Hause kam, wartete der Hund schon auf ihn.

Joseph hatte ihn nicht mitgenommen, weil Mirage vom langen Marsch noch ganz kaputt gewesen war. Jetzt aber war er ausgeruht und wollte einen Gang durch den Garten machen. Also machte Joseph mit ihm noch eine Runde und bewunderte den Nachthimmel. Die Stimmung dieser Zeit hatte auch ihren besonderen Reiz. Als er die Sterne anschaute, erinnerte er sich an alle Orte, an denen er vorbei geflogen war. Es waren wunderschöne Planeten darunter, einige ähnelten sehr der Erde, auch wenn sie vielleicht zwei Sonnen oder drei Monde hatten. Dennoch fand er die Erde am Schönsten. Auf ihr war ein großartiges Biotop entstanden und das Beste war, es gab genug Sauerstoff, Wasser und Wärme. Es hatten sich die unterschiedlichsten Klimazonen entwickelt und die Tier- und Pflanzenvielfalt war enorm. Für ihn war die Erde das eigentliche Paradies. Dort gab es große Meere, hohe Gebirge, unendliche Wüsten und den Regenwald. Es gab gemäßigte Zonen und Gebiete in denen mehrere Ernten pro Jahr möglich waren. So ein Klima herrschte auch im Paradies, denn er brauchte mehrere Ernten um alle satt zu bekommen.

Als Mirage sein Geschäft verrichtet hatte ging er wieder zum Haus zurück und legte sich bald darauf auch schon ins Bett, denn an ihm war die Wanderung auch nicht ohne Spuren vorbeigegangen. Er fühlte sich zwar durch seinen Gang auf den Berg seelisch gestärkt, aber seine Muskeln waren so einen Marsch nicht mehr gewohnt. Und so machte er die Augen zu und war praktisch sofort eingeschlafen.

Prinz William auf Tour für den Artenschutz

Am nächsten Morgen ging es

gleich in die Stadt zu einem Fernsehhandel.

Dort wurden die unterschiedlichsten Fabrikate angeboten, meistens Importe von der Erde. Aber es gab zum Glück auch eine paradieseigene Produktionsstätte und dort wurden Fernseher mit Computereigenschaften gebaut. Sie bestanden aus einem Muttergerät und einem Bildschirm. Das Muttergerät enthielt die Hardware um DVDs zu schauen, ins Internet zu gehen, Bildtelefonie zu betreiben und eben fernzusehen. Der Bildschirm war sehr flach und sah sehr schön aus. Es war das modernste Gerät, was zur Zeit im Paradies angeboten wurde und es fand viele Interessenten. Joseph nahm das Gerät gleich mit und als sie mit einem Taxi damit wieder am Haus waren, da bot Andreas sich an Joseph diesen Fernseher mit Computereigenschaften bei ihm im Wohnzimmer aufzubauen und einzustellen. Joseph war dankbar für diese Hilfe und bald schon konnte er vom Sofa aus in die Welt hinaus schauen. Es gab unendlich viele Programme im Paradies aber Joseph wählte nur die Gängigsten. Zusätzlich zu den Programmen zeigte ihm Andreas wie er in Monicas Laptop hinein kam. Jetzt würde er sich alles in Ruhe anschauen können. Andreas ging, nach dem er mit Joseph noch etwas auf der Terrasse bei einer Tasse Kaffee gesessen hatte. Joseph setzte sich vor seinen Fernseher und begann durch die vielen verschiedenen Kanäle zu zappen. Er sah dabei viele Tote, denn auf der Erde wurde man ständig über irgendwelche Gräueltaten und Überfälle informiert. Er fand das alles ziemlich abstoßend und blieb darum länger auf einem Kindersender hängen. Was ihn an diesem Sender ziemlich aufregte war die Webung. Durch sie wurden schon die Jüngsten an Konsumprodukte herangeführt. Es gab Webung für Süßigkeiten und Spielzeug in großer Zahl. Er schaltete um auf Sport. Da ging es um einen schwerwiegenden Dopingverdacht, was auch nicht sehr erbaulich war. Doch dann sah er Aufnahmen vom Petersdom. Ein Moderator stand im Vordergrund und erzählte von einer großen Messe, die der Papst feiern wollte.

Polizeieinsatz

Mit den Päpsten hatte Joseph nicht selten Probleme.

Sie waren alle überzeugt, ins Paradies zu kommen, doch nur die Wenigsten eigneten sich überhaupt dafür. Der Letzte, Karl Woitila, den hatte er aufnehmen können, doch viele andere waren in der Hölle gelandet, denn sie hatten ihre Macht zu sehr missbraucht. Da gab es absolut undurchsichtige Finanzgeschäfte, da gab es politische Einflussnahme zum eigenen Nutzen, da gab es Kindesmissbrauch. Die Palette der Sünden war gewaltig und wog besonders schwer, weil sich die Päpste und ihre Kardinäle dem Gemeinwohl verpflichtet hatten. Mit Karl Woitila hatte er allerdings einige, interessante Gespräche geführt und nach einer Zeit der Erholung war der ehemalige Papst zu den Mönchen gegangen, die im Paradies in mehreren Klöstern lebten. Von dort aus kümmerte er sich um die vielen Briefe, die er bekam. Auf der Erde hoffte man sehr auf seinen Beistand. Das man ihn dort allerdings zu einem Heiligen machen wollte, dass sah er mit Skepsis.

Natürlich war es eine große Ehre, doch viel wichtiger

war ihm, dass man selbst gottesfürchtig war.

Gellars

FORTSETZUNG folgt!