SATAN & MONALISA Teil 3

FORTSETZUNG von SATAN & MONALISA

 Teil 3

Dienstag 020107

Richte dein Schlafzimmer neu ein - ob groß, ob klein, unser Schlussverkauf hält die besten Angebote für dich bereit

Monalisa hatte lange gebraucht bis sie einschlafen konnte.

Der viele Tee und all die wunderbaren Gedanken …

nun ja, und der Hunger, der war es wohl auch.

Als Mensch war Luft und Liebe auf die Dauer einfach auch etwas wenig. Als Göttin hatte sie zwar die Möglichkeit ihren Stoffwechsel auf Lichtatmung umzuschalten, doch wenn sie hier in der Hölle weiterleben wollte, dann musste der Kühlschrank in Zukunft etwas besser bestückt sein. Auch die Qualität der Lebensmittel war so eine Sache. Immer nur Aldi? Das war für SIE auch eine volkswirtschaftliche Frage … denn deren Preisgestaltung war im Prinzip die reinste Verarsche. Doch darum konnte sie sich später noch kümmern, jetzt würde sie erst einmal spülen müssen.

Sie ging in ihre immer noch nicht fertiggestellte Schlossküche. Ein ganzes Jahr lag diese Baustelle hier schon brach, Kleopatra hatte nicht gehalten, was sie versprach. Hat sich glatt aus dem Staub gemacht und woanders eine Kneipe aufgemacht.

Ein Filmregisseur hatte sie angelacht … aus Dir mache ich einen Superstar! Was willst Du hier? Wenn Du in mein Studio kommst, da laufen tausend Leute herum, und so wie Du aussiehst … wirklich, Du haust einen um, und diese Monalisa, also, die ist im Grunde doch dumm. Aber Du, Du weißt wie man Geschäfte macht … und dann hat er die Nacht mit ihr verbracht.

Seither ward sie nicht mehr gesehen, einen kleinen Filmstreifen, ja, den hatte Monalisa gesehen. Kleopatra räkelnd auf einem Pappmasche-Thron sprach sie über SIE voller Spott und Hohn. Es war schon erschreckend mit anzusehen, wie klein und hässlich und unangenehm, diese einst wirklich attraktive Frau, sich dort benahm in des Teufels Bau. Nun, auch die wird sich jetzt mit Sicherheit wundern, und wenn ihr dann irgendwann auch noch die Augen aufgehen, dann wird sie, wenn kein Wunder geschieht, eine grässliche Alte im Spiegel sehen.

Warum Kleopatra so geworden war? Nun, im Alkohol, da lag die Gefahr. Gerade für eine gelbe Frau. Die wurde davon mit der Zeit nämlich rot, und das war nicht nur für die Seele so gut wie der Tod. Und wenn dann noch das viele Geld dazu kam, nun, dann wurde am Ende nicht nur die Seele arm. Monalisa tat es zwar leid um die Frau, aber so war das nun mal, wenn der Teufel eine Sau.

Doch was sollte der Typ auch machen, er hatte mit dieser Gefolgschaft auch nichts zu Lachen. Denn sobald die Schlangen das Dilemma erkannten, sie ihm als lästige Geister auf der Nase tanzten. Ihm wäre es mittlerweile sicherlich auch viel lieber, wenn diese Gestalten sich endlich vom Acker machten. Doch in die Hölle konnten sie nicht mehr, denn da war Satan jetzt der Herr. Monalisa hatte zwar mit ihm noch nicht gesprochen, aber sie selbst hatte es sich ganz fest versprochen, auch wenn diese Geister kämen weinend zu ihr gekrochen … für Kleopatra und Konsorten würde sie keinen Kaffee mehr kochen.

Mit den Spinnen hatte SIE sich ja mittlerweile arrangiert, aber Schlangen wollte sie nicht mehr hier. Sollten diese Geschöpfe ruhig draußen in der Sonne liegen, bei ihr jedoch würden sie nicht mehr ungestraft durch die Säle kriechen. Und die dicke Kundera, nun, die steckte anscheinend immer noch in der Kanalisation. Doch auch sie würden sich noch einmal begegnen, und dann bekäme auch sie ihren Lohn. Und wie dieser ausfallen würde, wer wusste das jetzt schon. Viel hing einfach auch davon ab, ob sie sich von selbst befreien konnte, allerdings, gerade bei ihr stand der Alkohol Pate. Warmer Vodka zum Frühstück, das war halt eine vertrackte Sache. Für sibirische Russen war dieses Zeug vielleicht klasse, aber für eine sensible und empfindsame Frau, war er nichts anderes als Teufelsgebäu. Und der hatte es sich dann ja auch in Kunderas Räumen durchaus auch sehr bequem gemacht. Von dort aus hielt er ein Fernrohr auf Satans Tür gerichtet, das jede seiner Bewegungen an geheime Auftraggeber berichtete. Wer dieser geheimnisvolle Auftraggeber jedoch war, das war diesem Teufel immer noch nicht klar.

Wie überrascht wird der wohl einmal sein, wenn er erkennt,

dass der Große Vater von Prinzessin Monalisa es glatt selber war?

Victoria von Schweden recycled ihre Kleider

Auch Monalisa hatte es nicht gleich erkannt,

erst als die Sache mit dem Socken wurde bekannt.

Da zählte sie schnell eins und eins zusammen, und dann konnte sie über diesen genialen Schachzug nur noch laut lachen. Dieser Socken war ein klarer Beweis, für den verdiente der Große Vater an sich schon einen Preis. Doch weil auch der nicht viel von solchen Ehren hielt, verbuchte SIE das ganze als gelungenes Spiel.

Satan hingegen war diese Geschichte mehr als unangenehm, hatte er sich doch selbst ratlos und nur in Unterhose vor seiner Haustür stehen sehen. Warum hast Du das mit mir gemacht? Ich habe doch wirklich nichts Böses gemacht.

Nein, böse war er nicht, aber er hatte sie zuvor selbst hereingelegt, zumindest wurde es beim lieben Gott so ausgelegt. Er hatte Monalisa nämlich ebenfalls aus dem Bett geklingelt und sie mit seinem Fernrohr vor der Türe stehend angebildet. Und dieser Film sollte nun mal nicht an die Öffentlichkeit, und deshalb geschah ihm das Gleiche zur selben Zeit. Und damit war dieser Zug wieder ausgeglichen und der liebe Gott konnte mit dem Schwamm drüber wischen.

Überhaupt hatte Gott mit dem Schwamm viel zu schaffen,

täglich musste er neue Bilder wegmachen.

Bonobo Chimpanzee

Doch damit sein Schreibtisch auch wirklich leerer wurde, denn immerhin, täglich kam eine weitere Fuhre, musste auch er sich die Finger beschmutzen oder die harte Seite des Schwammes benutzen. Das hinterließ nicht selten üble Kratzer, und die gingen nicht weg, da war das mit dem Ausgleichen schon der sanftere Trick.

Satan kehrte halt schnell und kräftig mit seinem Besen, und ohne Gott wären viele Geschichten zu schnell zu Ende gewesen. Sein Besen, der war für eine Werkstatt gut, aber ein Künstler in seinem Atelier geriet durch solche Aktionen in Wut.

Denn, dort lagen nicht selten tausend Dinge herum, und jedes einzelne war nur für andere stumm. Für einen Maler, Bildhauer oder Zauberer gar, waren diese Teile Inspiration. In jedem Schnipsel versteckte sich mindestens eine Idee, und selbst wenn er sich an etwas stieß mit dem Zeh, war dies für ihn ein Gruß von einer Fee.

Und diese Fee, die benötigte jeder Künstler,

denn, ohne ihre Winke blieben selbst Leonardos Werke düster.

Sie brachte den Kreativen nicht selten erst das richtige Licht,

wodurch dessen Werk würden zum schönsten Gedicht.

COMPACT TV

Veröffentlicht am 07.10.2016

Während die Lügenpresse Donald Trump als den neuen Hitler dämonisiert, ist es in Wirklichkeit umgekehrt: Frau Clinton steht für die Abschaffung der Demokratie und einen Konfrontationskurs in der Außenpolitik, der den Weltkrieg einkalkuliert. Trump dagegen setzt neue Akzente, die einen bedeutenden Umschwung einleiten könnten:

Amerika soll nicht länger der Weltpolizist sein, soll die NATO-Bündniszusagen lockern

und den Menschenrechts-Imperialismus durch die Stützung stabiler Regime ersetzen.

Ihm geht es um einen Stopp der illegalen Zuwanderung und der Islamisierung.


Dr. Satania hatte sich einen Kaffee gemacht und dabei immer nur an ihren Satan gedacht.

Immer wieder hatte sie aus dem Fenster geschaut, auch wenn sie wusste, das er noch etwas mehr Zeit für sich braucht. Er war zu seinen Eltern nach Köln gefahren, um Neujahr zu feiern. Er hatte ihr dies zwar nicht gesagt, aber sie hatte ja auch nicht gefragt. Ob er seinen Eltern wohl von ihr erzählen würde? Ob seine Mutter ihre Beziehung noch störte? Ob Satan wohl wusste, das seine Mutter nicht ganz unschuldig an dem Verlauf dieser schwierigen Geschichte war? Die Liebe zu ihrem Sohn, so hatte sie ihr während des Prozesses gestanden, war der Grund für ihre Taten. Sie hatte sich dereinst das mit dem Zucker ausgedacht, und auch noch ein paar andere Dinge gemacht. Sie wollte halt immer nur das Beste für ihren Sohn, und ein Leben als Elektriker, wer wollte das schon?

Schließlich waren sie ehrbare Leute, ihr Stammbaum reichte von damals bis heute. Sie sahen vielleicht wie einfache Arbeiter aus, aber in Wahrheit war ein Schloss ihr Zuhaus. Auf all diese Reichtümer hatte sie verzichtet, nur damit Monalisa heute dichtet. Sicherlich es war nun mal so abgemacht, aber wer hätte denn auch gedacht, das sie wirklich in der Hölle blieb und nicht einfach mit durch das Sternentor geht. Alle hatten bis zu letzt noch gehofft, das sie sich die Sache noch mal überlegt, und wie alle anderen den leichteren Weg wählt, so das die Geschichte anders ausgeht.

Ihr Sohn sollte neben einer Königin stehen und als mächtiger Regent in die Geschichte eingehen. Das ihr geliebter Sohn nun mit IHR in dieser Schlossruine festsitzen sollte, das sie nun wirklich gar nicht wollte. Im Grunde hatte sie es auch nur gut gemeint, und außerdem, die andere Frau hätte so geweint …

Welche Frau, fragte Satan da, mit wem hast Du gesprochen, liebe Mama? Ach, mein Kind, das ist schon so lange her, und wie sie hieß, ich weiß es nicht mehr … Mutter, jetzt bitte erinnere Dich! Ach Junge, sie hat gesagt, sie liebe Dich … Mich? Wer soll das denn bitte gewesen sein? … Mich mag keiner, das weiß Du genau, mich lieben, das tut wirklich nur diese eine Frau. …

Aber, sie will, das Du ein Arbeiter bist! … Mutter, siehst Du nicht, ich tue nur meine Pflicht. Wenn ich als König die Welt beherrschen könnte, ich würde es ja tun, aber siehst Du irgendwo einen Adligen etwas wirklich Gutes für die Menschheit tun? Bankette, Konferenzen und auch mal ein paar Reisen, vielleicht eine Stiftung für verlassene Weisen, aber wie es in Herzen des Volkes aussieht, das weiß nur wer auch unter ihnen lebt. Sicherlich, ich hätte es auch schön gefunden, wenn es denn wirklich die Welt verändert hätte, aber die haben wir alle verloren, diese teuflische Wette. Die Typen hätten Monalisa am Ende einfach umgebracht, oder aber zumindest um ihren Verstand gebracht. Ihnen passte Monalisas Reformkonzept in Wahrheit überhaupt nicht in den Kram, denn damit würden die Reichen tatsächlich bald arm … wenn jeder nur noch das bekommt, was er auch verdient … nun, dann gerade der Adel in die Röhre sieht.

Da schaute die Mutter ihn eindringlich an, Du, mein Sohn wärest jetzt aber ein sehr reicher Mann … da hielt es selbst Satans Vater nicht mehr aus … Frau sage so etwas nie wieder in meinem Haus. Ich habe geschuftet als einfacher Mann, Du solltest doch verstehen, dass das durchaus glücklich machen kann! Seit wann ist Dir das Geld nur so wichtig? War denn unser Leben hier für Dich null und nichtig? Ich finde Monalisas Entscheidung gut und auch richtig. Mein Sohn, Du hast die Beste gefunden, los fahre jetzt zu ihr und verbringt ein paar schöne Stunden. Geld ist wirklich nicht alles im Leben, wenn man es wirklich benötigt, dann gibt Gott es jedem.

Und so verabschiedete Satan sich bei seinen Eltern und fuhr nach Haus … und sagte sich … gut, ich ziehe wieder ein in ihr Haus. Aber wenn sie wieder diese Schlangen reinlässt, dann verpasse ich denen tatsächlich die Pest!

Diese Schleimer sind wirklich das Letzte, ich würde mich nicht wundern, wenn eine von ihnen zudem noch eine Hexe … oh … könnte es wirklich so gewesen sein, eine Schlange, versteckt, vielleicht in Mutters Gartenverein? Er würde den Garten im Frühling noch einmal gründlich durchsuchen … vielleicht gemeinsam mit Monalisa, bei Kaffee und Kuchen.

Seine Mutter hatte es bestimmt nicht böse gemeint, nein,

wenn, dann lag die Schuld bei diesem VerrücktenVerein.

Würtchen im Schlafrock.


Monalisa schaute auf die Uhr,

bald würde ER wieder stehen vor ihrer Tür.

Den ganzen Tag freute sie sich nun schon,

ER war wirklich ihr schönster Lohn.

All die Entbehrungen der letzten Wochen,

all die Schmerzen in ihren Knochen.

Selbst der Hunger war vergessen,

sie mochte sowieso nur noch mit ihm essen.

Sie würde ihm eine Köchin sein,

wenn sie lebten zu Zweit ganz allein.

Sie hatte schon mal vorsichtig überschlagen,

die Kosten könnten sie durchaus gemeinsam tragen.

Vielleicht würde sie auch einen Job annehmen,

keinen schweren, eine angenehmen.

Ihre alte Agentur hat ihr eine Einladung geschickt,

wer weiß, wenn sie sich verhielt geschickt,

dann könnte sie für diese Leute durchaus etwas tun,

das würde dann reichen für ein paar neue Schuh.

Denn die grünen Hexentreter,

die waren ehr was für schlechteres Wetter.

Außerdem gehörten diese Treter einmal ihrer Mutter,

und wer weiß, was die noch versteckte im Futter.

Angeblich waren diese Schuhe ihrer Mutter zu groß,

aber vielleicht würde sie mit ihnen auch das schlechte Wetter los.

Jetzt zog sie sich erst mal die weißen Turnschuhe an,

an denen hing hoffentlich nichts Negatives dran.

Sie waren von einer jungen, verlassenen Mutter,

und der wünschte sie auf ihr Brot viel gute Butter.

Die Rechnung dafür sollte bald schon an den Vater des Kindes gehen,

vielleicht würde der dann sein zukünftiges, hartes Brot besser verstehen.

Monalisa hatte sich sein Gejammer jetzt oft genug angehört,

selbst Satan hatte er erst gestern noch einmal damit gestört.

Dieser Kerl wollte wirklich alles haben,

ohne dafür auch die Zeche zu zahlen.

Cheesecake in Perfektion.

Denn, auch, wenn ein Mann ungewollt geschwängert hat,

so hat er trotzdem den Samen ausgebracht.

Und dieser Kindskopf tat es gleich dreimal hintereinander.

Er hatte tatsächlich drei Frauen und drei Kinder.

Doch wenn man ihn einen Samenverschwender hieß,

dann er beleidigt den Raum verließ.

Viertel nach Fünf, Satan war immer noch nicht da.

Wie machte sie ihm nur Pünktlichkeit klar?

Oder sollte ihm etwas zugestoßen sein?

Schmerze ihn womöglich sein verletztes Bein?

Vielleicht war aber auch ein Stau auf der Bahn.

Zwischen Himmel und Hölle, das konnte schon sein.

Da war jetzt nämlich wieder viel Verkehr,

und den hasste Satan wirklich sehr.

Deshalb hatte er sich ja auch dieses Gerät ausgedacht,

mit dem man fuhr sicher, auch bei Nacht.

Abstände, Geschwindigkeit, alles wurde damit geregelt,

sogar der Scheibenwischer sprang von selbst an, wenn es regnet.

Kilometerlange Staus gehörten damit der Vergangenheit an,

und jeder Fahrer käme pünktlich an.

Das Fahrzeug würde damit sogar den Weg von alleine erkennen.

Doch konnte man so etwas überhaupt noch Fahren nennen?

Mit dem freien Willen wäre es dann vorbei,

und natürlich auch mit der Raserei.

Weniger Unfälle, weniger Tote,

und kaum noch Verbote.

Denn die machen mit so einem Gerät kaum noch Sinn,

eigene Entscheidungen wären dann eh nicht mehr drin.

Alle würden sich einfach mit der Leitlinie verbinden,

das funktionierte dann sogar für die ganz Blinden.

Flüchtlinge und Helfer in Lesbos


KartoffelTräume 030107

Dr. Satania öffnete die Augen. Phu, was war das für eine anstrengende

und vor allen Dingen interessante Nacht gewesen.

Jetzt brauchte sie erst mal einen starken Kaffee, oder zwei, und die im Bett. Interessante Begegnungen … die Schlangen waren ja tatsächlich überall gewesen.

Jedes Schlupfloch wurde durch sie besetzt … und Monalisa musste grinsen.

Auch so ein supergeiler Schachzug … besetze die Türen am Besten gleich mit dem Feind, dann womöglich der am Ende im gemeinsamen Interesse sich mit DIR vereint. Denn in einem war Monalisa sich ziemlich sicher, ihr Haus war selbst während ihrer Abwesenheit sehr gut versichert. In ihrem Haus lief niemand unbemerkt herum, auch wenn die Schlange im Grunde nur guckt ganz stumm …

aber, aber … nicht zu vergessen: Das Getier war nicht dumm.

Es hatte selbst viel zu viel Schiss erkannt zu werden, nicht ohne Grund hatte es gelernt sich so gut zu verbergen. Doch Monalisa entging keine, denn bei ihr im Haus wuchsen denen schnell Beine. Und wer diese Mutation nicht wollte, der musste zusehen, das er sich schnell wieder trollte. Im Garten würde SIE gegen Schlangen nicht viel sagen, solange absolut zurückhaltend, ihr gesamtes Betragen.

Aus den Schlafzimmern musste die Schlange auf jeden Fall heraus, dort würde

sich in Zukunft nicht mehr umgeschaut, denn, wen SIE dabei

noch einmal erwischte, das Lehrte unter anderem

die Geschichte, den würde sie pellen

aus seiner Schlangenhaut.

Hennessey VelociRaptor 6x6

Nur einer Einzigen erlaubte

sie tatsächlich im Haus zu bleiben,

denn, wer sollte sonst die Kontakte erhalten.

Doch würden sie professionalisieren die Kommunikation,

wozu schließlich gab es die technische Revolution.

Ihr Schlangenversteck war tatsächlich unschlagbar,

das würde auch noch dem Satan klar.

Doch dem brauchte sie es nicht zu zeigen,

der konnte die Stufen selbst ersteigen.

Und wenn ER den Korb dann endlich entdeckt,

er sich garantiert die Finger leckt.

Und dann wird auch ER darüber schweigen,

und so wird es bestimmt noch lange ein Geheimnis bleiben.

Nur, wenn Monalisa das Tier noch einmal findet im Bett,

dann erschlägt SIE die Schlange mit einem Brett.

Satan bestand wie sie auf dem Bilderverbot,

denn Sicherheit war gerade jetzt oberstes Gebot.

ER würde zunächst erst einmal kehren müssen,

und dann würde ER SIE ganz lange küssen.

Ihm steckte die letzte Nacht tatsächlich auch in den Knochen,

darum würde ER SIE erst einmal mit Mutters Kartoffeln anlocken.

Dr. Satania wurde durch das Klingeln ihres Telefons aus ihren Gedanken gerissen. Es war Satan. Er hätte noch nicht alles erledigt, wäre gerade erst aufgestanden … er würde jetzt für sie beide Bratkartoffeln machen … und Brot und Zwiebeln hätte er auch …

Nichts deutete auf Probleme hin. Im Gegenteil.

Es war ein lauer Wintertag, etwas regen,

aber alles in allem sehr mild …

Dr. Satania erwartete die Handwerkerin und freute sich das alles so gut klappte. Ein gutes Zeichen … die Frau ist mir sympathisch und kreativ. Sie würde das Problem sicher lösen … diese kleine undichte Stelle. Und die Handwerkerin erinnerte sich denn auch. Ja, ja, das Problem vom vorherigen Jahr … die gleiche Stelle, meinte sie. Aber diesmal ist es der untere Ring, die Dichtung selber ist immer noch einwandfrei. Ich glaube ich habe so einen Ring noch im Auto … und schon war die Frau auf dem Weg die Treppen hinunter. Monalisa holte ihren doppelwandigen Kaffeebecher und wartete darauf, das die Gute wiederkam.

FrauenPower gibt es zum Glück in jedem Land,

und diese Kraft arbeitet gern mit Zauberhand.

Für sie ist Stärke ohne Kopf nichts wert,

und eine gute Idee ihr oft bestes Schwert.

Sie ist angenehm fröhlich und nicht dumm,

ein paar Pfunde zuviel, gut, aber die hatten Schwung.

Und Monalisa dachte sich:

Wenn also in Zukunft Not am Mann,

eine solche Frau sicher aushelfen kann.

Ihre Nummer würde sie sich gut merken,

diese Frau konnte bald schon zu einem Engel werden.

Ihr ewiges Personalproblem. Es hatte sich bisher leider nicht, so wie all ihre Mitarbeiter, in Luft aufgelöst. Langsam ging SIE durch das ganze Haus. Alle Zimmer standen leer. Doch immerhin, so dachte sie, ich bin da.

Entspannt und gut gelaunt schaute die Göttin also weiter nach vorn:

Ihre Aktien standen im Grunde ganz gut.

Der Start gelungen, verraucht die Wut.

Sie genoss das milde Wetter,

und nahm sie einen Schluck aus dem Kaffeebecher:

Welche Schuhe sollte sie in Zukunft anziehen?

Welche Schritte würde sie als nächstes gehen?

Wie viel Zeit würde ihr jetzt noch bleiben?

Womit sollte sie sich die Zeit vertreiben?

Sie verspürte so etwas wie Frühlingsgefühle,

und trotzdem war sie irgendwie auch müde.

Sie wünschte sich ein paar Urlaubstage,

natürlich mit Satan, das war keine Frage.

Sie lud ihn für Freitag zum Essen ein,

es würde bestimmt ein schöner Abend sein.

Entspannung fand sie dann endlich im Bad,

und die Verspannung verlor sich über den Tag.

Der große Knall war ausgeblieben. Dr. M. Satania ging vor die Eingangstür und besah sich das Firmenschild. Unsichtbar … hm … sie hatte es ja kommen sehen … die Dinge würden in Zukunft immer häufiger unsichtbar sein … schöne neue Welt … und der Kaiserin ihre neue Kleider. Vom Design her unwidersprochen absolut genial, und lieferbar in jedem Aldiregal. Die Kleiderfrage, die hatte sie wirklich genervt … immer schon … ihr fehlte dafür einfach auch ein bisschen das Geld.

Sie trug ja auch gerne schöne und gute Sachen, aber alleine damit, war in ihren Augen auch kein Staat zu machen. Es gab doch nun wirklich Wichtigeres … trotzdem erwischte sie sich dabei, das sie in ihrem Spiegel schaute und sich fragte, ob Satan sie wohl wirklich wollte. Wie stellte ER SIE sich eigentlich vor …

Vielleicht wollte ER SIE ja tatsächlich nicht. Denn, wer wusste schon, was Satan sich so als Belohnung gewünscht hatte, als Belohnung für seine Dienste. Wovon träumte so ein Bösewicht? Und … was hätte ER wohl mit IHR gemacht, wenn SIE tatsächlich durch das Tor gegangen wäre? Monalisa mochte es sich nicht ausmalen … zu viele Bilder drängten sich ihr schon von selber auf.

Sie hatte die Quelle dieser Bilder gefunden. Aber, ob oder unter wessen Kontrolle diese Quelle sich derzeit befand, das konnte sie noch nicht sagen. Sie hatte allerdings den Eindruck, das der Druck ganz allgemein im Moment nachließ und die Quelle zumindest vorrübergehend verstummt war. Das Wissen war einfach zu verführerisch … Monalisa wusste nicht, ob und wie viele Mitwisser es gab.

Sie hoffte nur, das die Hüter dieser Quelle vernünftigen Geistes waren. SIE hatte jedenfalls genug gesehen, um sich mehr als ein Bild von der Lage machen zu können … eine höllische Wunderwaffe, die da durch die Welt ging … sie war absolut unsichtbar aber auch überall verfügbar.

Diese Waffe würde tatsächlich alles zerstören, sie würde die Menschheit ohne das sie es selber merkt, vernichten. Nicht das diese dann tot in ihrem Bette liegen, nein, das Mensch sein als solches, das wurde mit der Waffe schlicht unmöglich gemacht. Ganz einfach. Ihr seid alle meine Konsumenten … also selber schuld. Und dann immer nur hinein, ins wunderbare Ameisenland. Jeden Tag eine neue Welt … eine neue Biographie, ein neues Schicksal, ein neues Leben. Und irgendwann weiß man nicht mehr wer man ist … nein, so ein Dasein wollte SIE nicht.

Diese Menschenverwandlungsmaschine war für Dr. Satania ein ernstes Problem. Denn die Vorteile, die sich durch diese Technik ergaben waren eben auch revolutionär. Zeit und Raum luden plötzlich zum Spielen ein. Viele mussten diese Erfahrung schon machen. Und Monalisa stellte sich die Frage: Wie konnten die Vorteile genutzt und die Nachteile vermieden werden? …

Und schon fiel ihr die Schlange Äskula wieder ein:

Manchmal kannst Du einen Irrsinn nur noch

mit einem anderen Irrsinn ausgleichen.

Pizzarosen


Der SchlangenFall

Das hatte Monalisa jetzt davon.

Sie hätte vorher darüber nachdenken sollen.

Jetzt war es zu spät. Sie hätte es wissen können …

so würde sie die Schlange natürlich niemals einfangen … denn natürlich wurde die Schlange misstrauisch, als ihr plötzlich Beine wuchsen. Ja, ja, so war das mit IHR, sie hatte mal wieder zu kurz gedacht, dachte, sie hätte eine gute Idee gehabt … aber dieser Satan ließ sich einfach nicht so leicht aus seinem Häuschen locken. Und jetzt war ihr auch klar warum … ER trug eine unsichtbare Schlange mit sich herum. Und an ihren Beinen hatte ER den faulen Zauber dann schnell entdeckt … und auf sein Lieblingsprogramm „Ich bin ein gelangweilter Blödmann!“ umgeschaltet.

Sie hatte es mit Fassung getragen. Auch als er alle ihre Vorschläge die Zukunft betreffend ablehnte. Nein … kein Geld … niemand wird Dich anhören … Du kannst Dir einen Putzjob suchen … für Deine Version der Geschichte interessiert sich wirklich kein Mensch … die sind alle nur auf seichte Unterhaltung aus, und einen anderen Sponsor als mich findest Du hier nicht. Und ich, ich habe wirklich besseres zu tun … ich werde mir mit Deinem Unsinn nicht die Zeit vertun.

Ach, Dein Essen war übrigens ganz lecker … aber ansonsten, geh mir bloß nicht auf den Wecker. Ich will bis in die Puppen schlafen und dann noch mal nach Holland fahren. Dann bin ich richtig gut eingedeckt … und die Fernbedienung, nun, die habe ich gut versteckt. Du wirst ganz einfach tun was ich will … und das ist zum Glück ja auch gar nicht so viel. All die Kerzen und der Plunder … nein, mein Mädchen, bei mir verschwendest Du Deine Wunder!

Monalisa hatte sich für IHN entschieden,

und alle Warnungen in den Wind geschrieben,

Jetzt würde selbst der liebe GOTT sehen, ES war ihr wirklich wichtig,

und sie hoffte, ER verstand auch alles ganz richtig.

Sie hatten sich alles genau überlegt,

und auch gesehen, wie ES sich richtig dreht.

Oreo, Kuchen

Die Zukunft war im Grunde schon da,

und in dieser war SIE ein Superstar!

Millionen Geister wollten eine Wende,

und für diese Menschen war auch noch gar nichts zu Ende.

Denn, Monalisa war wie immer auf Jagd,

schließlich kam morgen schon wieder ein neuer Tag.

Und Dr. Satania inspizierte die Schlangengrube. Alles voller Geschöpfe, dachte sie … wovon Ernähren die sich eigentlich … ach ja Mäuse … die reagieren also auf Alkohol … aha, das ist ja interessant … so so … und damit war die Sache für Monalisa endgültig entschieden. Wenn in ihrem Paradies weiter Alkohol getrunken wurde, dann wurde dort in Zukunft auch gekifft. Schließlich war und ist THC das allerbeste Gegengift.

Es besetzt ganz einfach die SuchtSynapsen und alle anderen SuchtFaktoren verschmoren vor geschlossenen Toren. Das lag an der nahen Verwandtschaft zu den körpereigenen Opiaten. Alkohol, Tabletten, Spiele, Sex und was es alles so an süchtig machenden Dingen gab, die konnten ihre Wirkung in einem bekifften Gehirn nicht entfalten. Das Kiffen war einfach stärker … auch eine Sucht, das war klar, aber eine Sucht, die relativ wenig Schaden anrichtete. Klar, den Kiffern ging es schnell auch gerne etwas zu gut, und ließen sich nicht so einfach zur Arbeit antreiben. Aber, so dachte Monalisa, ein Satan richtet bekifft eben auch nicht mehr viel Schaden an.

ER würde SIE zwar ausbremsen, bei jedem Schritt,

aber immerhin … ER ging mit IHR mit.

Denn, das es nur gemeinsam geht, das war klar,

darauf wartete Satan schließlich auch schon mehr als ein Jahr.

Das mit dem Wetter betrachtete ER als lästigen Nebenjob,

lieber war ER selbst die Spinne nah am Loch.

ER war und blieb so ihr erster Mitarbeiter,

einer der schraubte ganz oben auf der Leiter.

Einer der durch die Anlagen kroch,

einer der es fand, das leckende Loch.

Einer der sich alles schmutzig machte,

einer über den man jedoch nur einmal lachte.

Einer, der sich alles lange überlegt,

einer, der still über sechs Leichen geht.

Einer, der das System im Kopf,

einer, der anders war als erhofft.

Und die, welche ihn glaubten bestehlen zu können,

sollten sich nicht allzu viel darin sonnen.

Und nicht jedem war wirklich wohl dabei,

denn, bei Satan brach auch schon mal ein Knochen in Zwei.

Die Selbstgerechtigkeit nicht selten in Person,

war sie auch oft sein einziger Lohn.

Und dabei war er schrecklich faul,

und erinnerte oft an einen müden Gaul.

Musik, Tanz und HalliHallo,

das war nun mal nicht sein Niveau.

Aber hatte er erst einmal an etwas Spaß,

er auch schnell die Zeit vergaß.

Im Grunde sehnte er sich nach Ruhe,

und nach dem passenden Deckel für seine Truhe.

ER hatte das Fehlen gleich bemerkt,

und dies hatte seinen Verdacht bestärkt.

Das größte Leck war somit eingegrenzt,

und die Verbindung fürs Erste sicher getrennt.

Und Monalisa würde Wochen brauchen,

um sich einen Neuen zu erlaufen.

Damit hatte er wiederum Zeit gewonnen,

und das Spiel hatte von neuem begonnen.

Elektronische Fehlersuche war sein Lieblingsgericht,

danach er tatsächlich süchtig ist.

Und ER kannte sich mit hohen Spannungen aus,

für alles andere empfahl er den Nikolaus.

Bild

Dr. Satania setzte sich mit einem getoasteten Marmeladenbrot und einem Becher höllischen Kaffee an ihren Schreibtisch. Die Nacht war wiedereinmal sehr spannend gewesen. Das SIE diese Nächte jedoch allein verbrachte, das lag an Satan.

Diesmal hielt ER SIE in seinem Netz gefangen,

und spielte gekonnt mit ihrem Verlangen.

Er wusste womit ER SIE reizen konnte,

und so pulte ER genüsslich in ihrer Wunde.

Kein Geld, keine Freunde, keine Ehr …

Dich will hier in Wahrheit keiner mehr.

Du bist den Menschen total egal,

die stellen sich Götter ins Bücherregal.

Vielleicht kannst Du ja ein paar CDs verkaufen,

aber, ich sage Dir, Du hast Dich verlaufen.

Deine Ritter sind alle wieder abgeflogen,

selbst Dein geliebter Gott hat Dich betrogen.

Was hat ER Dir nicht alles versprochen,

und jetzt hast Du Löcher in den Socken.

Deine Liebe ist eine schillernde Fatamorgana,

dass Du immer noch an IHN glaubst, ist das der Hammer!

Wenn Satan SIE so dasitzen sah,

wenn er feststellte, dass SIE allein und verlassen war,

dann rührte ihn der Anblick schon,

aber das war eben auch der einzige Lohn.

ER hatte IHR nie einen Rosengarten versprochen,

und so brauchte ER nur mit wenig zu locken.

Heute würde es der Braten seiner Mutter sein,

morgen würde es vielleicht das Pfeifchen sein.

ER hatte SIE jetzt an dem richtigen Punkt,

bald würde kommen, seine große Stund.

Dann würde ER sich alles nehmen,

und sie würde sich zu seinem Takt bewegen.

Er hatte sich alles sehr gut überlegt,

und auch die Falle dazu schon ausgelegt.

Und dann würde ER seine Erinnerungen wiederbekommen,

die der Blitz ihm doch tatsächlich genommen.

ER selbst hätte es zwar niemals für möglich gehalten,

den Beweis jedoch, den fand er in seinen Akten.

Und auch die Schlangen waren eingeschnappt,

nichts, aber auch gar nichts hatte geklappt.

Sie wurden alle so langsam wach,

die Sonne erschien einen halben Tag.

Dann zogen wieder Wolken auf,

die Dinge nahmen ihren Verlauf.

Jetzt kam es nur noch auf die Wahrheit an,

der Klimawandel ging mächtig voran.

Er sorgte für die Einschaltquoten,

viele sprachen von weiteren Verboten.

Und so langsam wurde klar,

das Letzte, das war ein schönes Jahr.

Das Kommende würde sich weit schwieriger gebärden,

wenn es nicht langsam begann paradiesisch zu werden.

Viele standen vor dem Sprung,

doch zurück in die Hölle, wer war so dumm?

Ein verbleiben im Himmel war nicht länger möglich,

und für den einen oder anderen gar tödlich.

Die Strahlung machte ihnen schwer zu schaffen,

und im Raumschiff gab es kaum noch was zu lachen.

Am Anfang war es ja noch witzig gewesen,

doch, wer ist der Dumme am Ende gewesen?

Nur Einer hatte IHR das Kunststück zugetraut …

aber jeder hatte an Satans Sieg geglaubt.

Sicher, SIE hatte ihnen allen die Köpfe gerettet,

doch die waren leider viel härter gebettet.

Monalisa wollte nun mal keine Prinzessin sein,

sie wollte lieber einen Kunst- und Kulturverein.

Cathrin Kuhl

SIE wollte auch nicht nach Hollywood,

denn, dass, was SIE wollte, das konnte SIE tun.

Sie wollte mit der Bevölkerung direkten Kontakt aufnehmen,

sie wollte informieren und Antworten geben.

Sie wollte auch an ein paar Regeln erinnern,

um ein Geschäft mit der Angst zu verhindern.

Denn, Angst wurde in der Hölle schnell zum Wirtschaftsfaktor,

und die Erpressung fand sich hinter Tür und Tor.

Die Technik war mittlerweile schon soweit fortgeschritten,

das selbst Satan sich nicht mehr konnte verstecken.

Und so hatten alle ihn dort sitzen sehen,

und alle konnten ihn gut verstehen.

Er hatte es gleich gemerkt, das etwas nicht stimmt,

denn so beherrscht sich die Göttin selten benimmt.

Meistens rastet SIE irgendwann aus,

und dann war ER schnell zur Tür hinaus.

Führerschein, Führerscheintest

Doch an diesem Abend lies sie ihn einfach nur reden,

sie wusste, ER würde sich diesen Film bestimmt zweimal ansehen.

Denn, wer in den Spiegel schaut, wird immer auch betrachtet. Monalisa nahm einen Schluck aus ihrem Kaffeebecher. Süß und heiß. So trank Satan ihn am liebsten, und sie hatte sich diesen HöllenKaffee ebenfalls zur Gewohnheit gemacht.

Niemals hätte sie dies für möglich gehalten, aber schwarzer Filterkaffee schlug ihr seit einiger Zeit auf den Magen. Und, der Kaffee machte sie aggressiv. Sie war selbst erstaunt als ihr dies auffiel, dieser Zusammenhang. Zuviel Säure … zu bitter … und dann Zunahme an Nervosität … Unzufriedenheit … Ungeduld.

Und merkwürdig ist, dachte Monalisa, früher habe ich das ganz anders empfunden. Was ist das nur für Kaffee den ich hier bekomme? Oder sollte etwas mit dem Wasser nicht in Ordnung sein? Oder tranken die Menschen einfach nur zu viel von dem Zeug? Kaffee und Alkohol, Coca Cola und Tee … auch Tabletten und Hormone nahmen sie ein wie Vitamine … Dr. Satania schüttelte den Kopf … wie gut, dass sie ihren nicht verloren hatte. Diese ganze Verwirrungskampagne … gut, SIE hing immer noch in Satans Netz, aber er hing mit drin … und das wusste ER jetzt. ER würde in der nächsten Zeit zwar immer wieder mal alles vergessen, aber konnte man auch von Absicht sprechen? Und Monalisa verstand sehr wohl: Das hier war mehr als ein Pokerspiel, hier kam man nicht mit Schummeln ans Ziel. Hier waren die Karten aller gezinkt, damit bei all der Zauberei, trotzdem immer nur der Beste gewinnt.

Und darum alleine ging es IHR.

Und davon profitieren dann alle hier.

Hier würde entstehen der Nabel der Welt,

ein Licht angezündet und der Stein wird ein Held.

Was konnte einem Geld schon geben?

Da teilte sie mit Satan lieber gleich das Leben.

Und da wo SIE war, da war nun mal der Mittelpunkt.

Auch wenn die Quelle zur Zeit schien verstummt.

SIE würde die Hölle in ein Paradies verwandeln,

nicht weniger, und nicht mehr würde SIE verlangen.

Und wenn diesem Beispiel würde gefolgt,

dann wäre das gut, für das ganze Volk.

Wenn erst die Kommunikation wieder hergestellt,

wenn sich fand ein bisschen Geld,

wenn der Wille sich einmal konzentriert,

wenn man nicht die Geduld verliert,

wenn man an die Zukunft glaubt,

wenn man auf die Liebe baut,

wenn der Faden wieder aufgenommen,

wenn die Grüße angekommen.

GOTT hielt SIE zwischen den Seiten fest,

das WORT floss herüber, ein gelungener Text.

Die Botschaft war auch bei Satan angekommen,

auch wenn sie nicht deutlich genug vernommen.

ER dachte zwar an die Möglichkeit,

war aber nur Fakten zu glauben bereit.

Der Blitz hatte seine Festplatte zwar blank gelöscht,

doch zum Glück waren Traumata doppelt geschützt.

Und als Satan in Monalisas Paradies zu leben,

dafür sollte es zumindest doch Gage geben.

Und das Kärtchen von seinem Agenten,

versteckte sich schnell hinter den Schränken.

Im Grunde war ihm zur Zeit alles recht,

Hauptsache war, ER war nicht ihr Knecht.

Denn, morgen war sein Urlaub vorbei,

ab morgen war er nicht mehr frei.

ER würde dennoch mit offenen Augen durch die Gänge gehen,

und die Hölle sich Stück für Stück erheben sehen.

Für alle würde die Blase bald platzten,

was vor ihnen lag, durfte keiner verpatzen.

Doch, wenn sie alle gemeinsam hinschauten,

und sie ihren Sinnen vertrauten,

wenn sie dann auf die Folgen sahen,

wer wollte dann Nein dazu sagen?

Und dann zündete er sich ein Pfeifchen an,

als Bremser war ER der richtige Mann.

Denn, um gut durch eine solche Schleife zu kommen,

musste der Fahrer auch bremsen wollen.

ER würde sowieso erst mal passiv bleiben,

und seine Gedanken in die Wolken schreiben.

Für alles kam irgendwann die richtige Zeit,

und dann wurde auch bei ihm verzeiht.

Facebook, dislike, gefällt mir nicht

Nabel und Babel

Monalisa schaute aus dem Fenster. Ein für die Jahreszeit viel zu warmer Winter.

Aber ihr war es recht. So war es in ihrem Schloss gar nicht so ungemütlich.

Sie überlegte sich sogar ihre Farben und die

neue Staffelei herauf zu holen.

Sie könnte doch einfach ein paar Bilder malen, vielleicht würde sogar Satan für eins bezahlen … eine kleine Ausstellung … ein öffentlicher Videoabend. Filme hatte SIE ja nun wahrlich genug. Sie könnte ihr Tagebuch auf DVD brennen und das Ganze „MonalisasGeheimArchiv“ nennen.

Natürlich, damit würde sie aus ihrer Deckung hervortreten und gesehen, ja womöglich wiedererkannt werden. Man hatte ihr zwar eine Maske aufgesetzt, aber in einigen wenigen Fällen hatte man sie abgesetzt. Es gab mindestens 3 Personen, die ihr wahres Aussehen kannten, aber so, wie sich die Dinge fortentwickelt hatten, konnten es mittlerweile auch schon Tausende sein. Monalisa wusste nicht, wer die Blitzattacken unbeschadet überstanden hatte. Sie selbst hatte sich nur durch das ständige, wiederholte Lesen in ihrem eigenen Tagebuch vor den Löschversuchen retten können. Gehirnwäsche … der absolute Oberhammer. Aber den gab es tatsächlich. Und der Hammer war und ist perfide … sehr hinterhältig, sehr durchtrieben … satanisch eben.

Und rauchen. Rauchen half auch. Jedenfalls, wenn man ein Raucher war.

Es braucht halt etwas Nikotin, wenn man die Synapsen damit verkleben will.

Denn, wo schon etwas ist, da kann so leicht nichts anderes mehr hin. Deswegen ist diese Anti-Raucher-Kampagne ja auch so hinterhältig. Mache das Volk süchtig, dann entziehe die Droge, und dann setzte unter Hypnose eine Neue ein. Dann weiß der Mensch noch nicht einmal mehr wonach er süchtig ist. Aber er wird für andere, mehr wissende, wie jeder andere Abhängige kontrollierbar sein. Und gegen die Kopfschmerzen oder andere kleinere Wehwehchen, da gibt es dann etwas Neues aus der Apotheke. Es waren nicht unbedingt die technischen Möglichkeiten, die Frau Doktor so in Sorge versetzten. Die Technik fand sie sogar super … nur eben die Software nicht. Sie war mit dem Programm nicht einverstanden gewesen. So einen Schund hatte SIE wirklich nicht für möglich gehalten … und Lügen, alles voller Lügen, geschickt gemacht, aber absolute VolksVerarsche … wirklich ganz, ganz schlimm. Und bei dem Gedanken, das die Köpfe der Menschen mit solchen Informationen gefüllt werden sollten … nein, da wollte SIE lieber, das alles so blieb, wie es war. Klimawandel, hin oder her.

An der Sache mit dem Rauchverbot hatte Monalisa auch erkannt, in welchen Händen sich die Technik zur Zeit befand. Und dieser HandlangerPosten war immer noch in den selben Händen. Sie hatte zwar Ross und Reiter genannt, aber Konsequenzen hatte SIE bisher nicht erkannt. Dieser ÜbelTäter war offensichtlich sehr stark. Andererseits, er konnte auch fallen, jeden Tag.

In der Beziehung blieb Monalisa ein absoluter Optimist. SIE hatte schon so viele Menschen, ja sogar Götter stürzen sehen … ja, und irgendwann, da würde sogar SIE eingehen.

Doch damit das nicht so schnell passierte, brachte Satan ihr das Essen seiner Mutter vorbei. Auf diesen Service hatte sie in den letzten Wochen verzichten müssen und sie wusste diese nette Geste ihres Kerkermeisters auch zu würdigen. Der jedoch hielt sich gar nicht lange auf, er behielt sogar die Kapuze auf. Er wolle lieber gleich wieder gehen, zu Hause blieb seine Arbeit nicht stehen. Einen flüchtigen Kuss, im Vorbeigehen nur, dann war er auch schon wieder hinaus zur Tür.

3D-Drucker

Dem Mann war einfach nicht zu helfen,

den verführten ja nicht mal 10 Elfen!

ER saß lieber zu Haus an seiner Pfeife,

da ging es doch viel entspannter auf Reise.

Von hier aus drang er geistig ein,

kein Blick konnte wirklich tiefer sein.

ER konnte sich das Böse erdenken,

und damit auch diese Geschicke lenken.

ER wusste darum, und lies es deshalb lieber bleiben,

Er konnte sich die Zeit auch mit Spülen vertreiben.

Ihm fehlte es einfach am nötigen Frust,

und so hatte er am Ende auf gar nichts mehr Lust.

Ein Kuss von Monalisa wäre jetzt sogar schön,

aber was soll’s, ich repariere lieber den Fön.

Oliver Kahn

Und dann hatte er auch schon wieder alles vergessen. Das fiel ihm langsam selber auf. Woran konnte ER sich eigentlich in Wahrheit noch erinnern. An die eine oder andere Fernsehserie, die Arbeit … Siemens, die plötzliche aber vorhersehbare Abmeldung, der neue Job … die ganze FunkereiGeschichte … Monalisa hatte vielleicht nicht ganz unrecht, was konnte man mit so einer flächendeckenden Überwachung nicht alles regeln … und ER sah sie wieder, die ganze Scheiße.

Da schickte ihn das Schicksal zu seinem alten Arbeitgeber, seinem Lehrherren, im Grunde an seinen alten Arbeitsplatz. Nur, das ER jetzt ein Mietsklave war … immer wo anders, nie wirklich da. Ein halbes Jahr Nachtdienst stand ihm wohlmöglich bevor … es hatte schon seinen Grund, wenn ER langsam die Nerven verlor.

Was war das nur für ein Irrenhaus, und jetzt hatte ER auch noch diese Läuse im Haus … Wahrscheinlich von draußen mit reingeschleppt. Dem Baum hatte die Zeit auf dem Balkon gut getan … aber jetzt war es ihm drinnen zu warm … er musste die Heizung herunter drehen, und sich die Sache noch mal genau ansehen. Die Viecher waren weiß, fast transparent und sehr klein … vielleicht gingen die ja von Spüli ein … und schon vertiefte Satan sich in die Läusewelt … in der ER ein wahrer Superheld. Hier fegte ER mit dem Lappen eine ganze Kompanie zur Seite, und ER schrubbte auch noch als SIE laut aufschreite …

Blau wählte Grün und die Gelbe sah Rot.

und am Ende holt Beide der Tod.

Blau und Grün hingegen überleben,

und werden zuerst in die Sonne sehen.

Rot und Gelb sind zwar mit an Bord,

aber sie schlafen in einem fort.

Erst wenn das Grün zur Seite geht,

der Mensch auch Rot und Gelb wieder sieht.

Blau und Gelb sind sich liebende Schwestern,

von der jede hat die andere sehr gern.

Gemeinsam konnten sie Berge versetzen,

und dabei noch Blümchen setzen.

Aus Blau und Gelb wurde schnell Grün,

und Mutter Natur hatte nicht viel zu tun.

Grün überlebt natürlich das Rot,

doch ohne Rot wäre das Grün auch schnell tot.

Das Blau ist auf der Erde zumeist unsichtbar,

und darum ist es auch überall da.

Einer Lichtsammelfalle ist es egal, woher es kommt das Licht.

Am Ende erkennt nur eine Falle das Unsichtbare als Licht.

Auch Blau und Rot sind Geschwister.

Zum Beispiel, die erste und dritte Schwester.

Zusammen durchaus ein PowerPaar,

Getrennt hatte man allerdings auch schnell ein NarrenPaar.

Streit war durchaus vorprogrammiert,

an dessen Ende sich dann das Gleichgewicht einstellt.

Grün und Rot konnten durchaus gemeinsam bestehen,

das kann man schon an ein paar Rosen sehen.

Milch

Wer hatte ihr denn nun den Rosengarten versprochen?

Das lauschige Plätzchen in einem gutgeführten Sanatorium.

Ein beruhigender Spaziergang an einem Sommertag.

Und die Nöte der Welt sind vergessen.

Einfach nur ausruhen und entspannen … eine Hochzeit … das Superkleid … im Paradies des Lichtes ließ es sich sicherlich herrlich leben … aber die Hölle würde dadurch nicht kleiner werden. Und das war IHR Problem, denn SIE hatte die Lösung. Gehabt, wohlgemerkt. Gehabt. Jetzt kannten auch andere ihre Lösung. Und erkannten hoffentlich das Problem … einen Satan setzt man schließlich nicht so einfach ab. Der brauchte dringend eine bessere Rolle in der Geschichte. Und Monalisa arbeitete ja auch schon länger daran. Vielleicht sollte ich IHN malen … was würde ER für ein solches Bildnis wohl zahlen?

Ein Bild von SATAN SATORIUS. Für die Ausstellung. Ein Bild mit ihren Zauberfarben … keine schlechte Idee … Zeit hatte sie schließlich, und eine Leinwand, die sie übermalen konnte auch. Das war wirklich das Schönste an der Hölle … hier hatte man noch Zeit für solche Dinge. Hier konnte man noch in Ruhe zaubern. In einer überfüllten, lauten Stadt, da funktionierte oft nur noch das Wunder der Anderen.

Zum Beispiel die Sache mit den Klingeltönen. Das Piepen im Flur hatte zum Glück schnell wieder aufgehört, dafür kam es dann direkt aus den Boxen. Und dazu die Filme … da konnte man ganz schön durcheinander geraten, und Richtig oder Falsch nur noch erraten. Was war noch ein Film, was schon Realität? Und dann diese wahnsinnig gute Qualität! Brilliante Farben, scharf wie Adleraugen … Realität oder Animation? SIE hatte keinen Unterschied mehr gesehen … die Qualität war in diesem Fall das tatsächliche Problem. Wahrheit oder Lüge ließ sich so nicht mehr voneinander unterscheiden. Das würde selbst für den lieben Gott noch zu einem ernsten Problem werden. Sicherlich, durch die individuellen Fehlermuster war letztendlich eine eindeutige Zuordnung von Original und Kopie immer noch möglich … aber wer guckte denn schon so genau … am Ende zählte sowieso nur das erste Photo auf der Titelseite.

Und das regte Satan auf.

ER wollte unsichtbar bleiben.

ER wollte mit seiner Hölle alleine sein.

ER hatte schon genug mit den Läusen zu tun.

Es waren doch mehr, als er erst gedacht hatte. Zuviel Wasser konnte auch schaden. Und die Temperatur? Vielleicht sollte er mal etwas frische Luft hineinlassen. Und streichen, das wollte er ja eigentlich auch. Aber der Urlaub war um. Die Maloche hatte ihn wieder. Ausgeschaltet. So würde es immer sein. An, aus … an, aus … und wenn dann noch die Nachtschicht kam … für das Konto war der Geldregen sicherlich ganz angenehm … aber was hatte ER davon? Duschen, warm duschen … und die Haare an den Beinen studieren. Aber ER war sein eigener Herr … jedenfalls in seiner Freizeit … war das wirklich noch so? Würden die Dinge wirklich einfach immer so weiter gehen … Tag ein, Tag aus? Und ihm blieb nicht viel mehr als Taschengeld. Wenn Monalisa wenigstens für sich selber sorgen könnte … die frist mir noch die Haare vom Kopf … zumindest beim Gras werde ich sponsern müssen, sonst wird SIE mir zu ungemütlich. Obwohl es super wäre, wenn sie einen Auftrag von dieser Agentur bekäme. Dann würde die Frau schnell wieder ganz normal werden. Der fehlte halt etwas Anerkennung. Aber, hatte SIE es nicht selbst einmal gesagt: Die werden es noch einmal bereuen, so jemanden wie mich hier versauern zu lassen! … Aber was tut sie? Kein Geld … immer wieder liegt es nur daran … und Satan schmierte sich ein Käsebrot.

Aus DIR mache ich einen Filmstar … DU siehst gut aus, das muss ich nutzen … als WiXvorlage? Für Männer meine ich … wovon träumte ein Mann? ER hatte damals nicht nein gesagt, sondern nach einem Kärtchen für seinen Agenten gefragt … nun, Monalisa würde mit sich handeln lassen … wenn Satan Monalisa nicht berühmt werden lassen wollte, dann musste eben ER selbst den Kopf dafür hinhalten. Dann kam eben SEIN Gesicht auf die Titelseite. IHR war es nur recht.

SIE kam sich selbst sowieso schon fast zu den Ohren wieder raus. Und wie schnell so ein TitelseitenGlück anhielt, nun, das konnte man sich an den Fingern abzählen. Was Monalisa brauchte war ein guter Multiplikator. SIE musste sich aufteilen, am besten in Millionen Einzelteile, von denen jedes alles in sich trug. Sie musste anfangen zu Blühen. Nur, wie blühte man richtig? Und vor allen Dingen … alle Blumen mussten das Gleiche tun, zur selben Zeit. Woher wusste die eine Blume, wann die andere die Blüte öffnet? Also verhielt man sich zunächst still. Lauschte … beobachtete … kombinierte … reflektierte … realisierte … Monalisa hatte einmal einen sehr klugen Rat mit auf ihren Weg bekommen: Wenn Du Präsident werden willst, dann musst Du Dich auch ohne gewählt zu sein wie ein Präsident verhalten. Für Monalisa hieß dies so viel wie: Sei eine Göttin, auch wenn Du es noch nicht bist. Götter sind nicht nur Bewahrer der Kultur, sie erschaffen sie, die Kultur. Götter sind immer auch Künstler, Erschaffer, Visionär … sonst wären sie keine Stars. Für diese besondere Gabe hatte man sie einst doch auf den Thron gesetzt. Nun, und wer keinen Gott hatte, der nahm sich eben einen Künstler. Die Ägypter zum Beispiel. Die ließen sich schöne Paläste bauen und planten große Gartenanlagen. Großprojekte haben den Königen aller Zeiten den Weg zur Macht bereitet. Einfluss durch Arbeit, eine Aufgabe, ein gesellschaftliches Ziel. Und die Künstler kamen von überall her, andere wurden ausgebildet, Feste geplant, Attraktionen vorbereitet, da waren zuverlässige Organisationstalente gefragt, Management … ja, ja, schon die Ägypter plagten solch profane Sorgen.

Und Satan machte bei so etwas am Liebsten die Verkabelung.

Der schlafende Mann auf der Leiter, ganz oben.

  • Worum geht es eigentlich in dem Buch?

  • Über Schizophrenie.

  • Aha …

  • Hast Du das Buch noch nicht gelesen? Das solltest Du vielleicht mal tun. Ist sehr aufschlussreich.

  • Ich glaube ich lebe selber in einem Rosengarten, da brauche ich mich eigentlich nur umzuschauen. Jedoch, zur Zeit sind keine Rosen da.

  • Du kümmerst Dich ja auch nicht um Deinen Garten.

  • Es ist Winter, Satan. Außerdem habe ich eine, nein, sogar zwei Rosenstöcke. Die Pfingstrose, erinnerst Du Dich nicht?

  • Ach ja, und, was ist aus ihr geworden?

  • Hat sich in ihr Wurzelwerk zurückgezogen … aber sie wird bestimmt wiederkommen. Und die am Garteneingang auch. So war es jedes Jahr.

  • Dieses Jahr wird es anders sein.

  • Willst Du den Sommer aufhalten?

  • Ein Zunami, ein schwerer Katastrophenfall … Du liest doch gerade an dem Buch … Der Schwarm … vielleicht sollte ich ihn auch noch einmal lesen … wo bist Du denn gerade?

  • Bei den Zunamis und bei dieser Li.

  • Aha.

Satan war offensichtlich nicht gut drauf. Die Läuse machten ihm wohl

mehr zu schaffen, als gedacht. ER hatte ihre Quelle immer

noch nicht wirklich ausgemacht. Aber

geträumt hatte er schon von ihnen …

ER fragte sich, wie SIE das nur immer machte. ER wollte sich von ihr aber nicht manipulieren lassen. ER wollte SIE am Liebsten gar nicht mehr sehen. Wenn SIE doch bloß nicht zurück gekommen wäre … wenn alles so wie vorher wäre. Seine Arbeit, seine Ruhe und seinen Frieden. Ihm machte die ganze Sache in Wahrheit gar keinen Spaß. Was hatte ER davon, wenn SIE so hilflos da saß? Was hatte ER davon, wenn SIE verlor? Im Grunde war ER wirklich ein Tor … ihr Tor … sein Tor … welches Tor?

Irgendjemand hatte die Karten vertauscht.

Irgendjemand hatte sein Programm versaut.

Irgendjemand hatte dazwischen gefunkt.

Irgendjemand war gar nicht so dumm.

Irgendjemand hatte getrickst.

Irgendjemand hatte IHN geblitzt.

Wenn ER seine eigene Vergangenheit wieder haben wollte, dann war er tatsächlich

ebenfalls auf IHR Tagebuch angewiesen. Wenn ER verstehen wollte, was um

ihn herum wirklich geschah … ohjeohje … was bin ich doch für ein Narr!

Die Eitelkeit hatte nicht SIE sondern ihn selbst verführt. ER würde

sich natürlich auch weiter dumm stellen können, so tun, als sei

nichts geschehen … aber dann würden die

anderen ihn trotzdem sehen …

TOM.WHO.KNOWS.

Veröffentlicht am 07.10.2016

Heutiges Thema:
• Führender US General droht Feind Russland mit Zerstörung
• Russland verteidigt Syrien & warnt USA

LaetiziaLaetizia

Monica,  Ich hatte diese intensive Erscheinung in Ihrer Sache, die mir gezeigt hat, dass Sie auf der Stelle einen starken Ansporn brauchen, Ihre aktuellen Probleme zu überwinden. Daher habe ich mich entschlossen, Ihnen ein unvergleichlich effektives Mittel zur Verfügung zu stellen, Ihre Probleme in weniger als drei Wochen vollständig zu lösen. 

Außerdem können Sie Ihre Existenz damit völlig verändern.

Aber wenn Sie meine Nachrichten gar nicht beachten, dann ist eines trotz meines guten Willens gewiss: Nichts wird sich in Ihrem Leben verändern können. Also sage ich es Ihnen noch ein letztes Mal: Wenn Sie aus der aktuellen Blockade tatsächlich herauskommen wollen, folgen Sie bitte unverzöglich diesem Link.

Dienstag 090107

Die erste Woche war um. Für SIE war der Beginn eines Jahres immer schon entscheidend. Hier wurden viele Weichen und Fahrpläne umgestellt. In allen Unternehmen war das jetzt so … wenn Veränderung möglich war, dann an einem solchen Tage. Jetzt packten Chefs ihre Ideen aus … jetzt schmissen sie den einen oder anderen raus … nun wurde kräftig aufgetankt … und das letzte Jahr kam in den Schrank.

Chefs hatte jetzt einfach viel zu tun,

konnten sich nicht auf ihrem Gehalt ausruhen.

Sie waren jetzt alle gefordert,

zumindest hatte dies die Sekretärin gefordert.

Die Feiertage waren endgültig vorbei,

jetzt machten sie Termine und sahen in den Mai.

Ein Chef musste weit nach vorne sehen,

sonst würden die Lichter nie angehen.

Gut war ein Geselle auf der Leiter,

aber allein damit kam kein Meister weiter.

Es musste auch ein Ziel existieren,

für das es lohnte zu investieren.

Das Angebot erschuf die Nachfrage,

und so war es auch an diesem Tage.

Geschäfte wurden anvisiert,

alte Strategien revolutioniert.

Die Verbindung wurde wieder aufgenommen,

der große Tag, er würde bald kommen.

Doch das dieser Termin ein Geheimnis blieb,

das war wichtig für ihren Sieg.

Sie würden das Schauspiel wiederholen,

und sich danach in ihrem Paradies zu erholen.

Dr. Satania war die Ruhe selbst. Draußen hörte sie eine Motorsäge, der Lüfter ihres Computers rauschte in der Stille. Ein merkwürdiges Geräusch hatte Satan bei ihr ausgemacht … das ist aber nicht normal … hatte er gesagt. Dieses Knacken da, es führt zu dem Verstärker hin. Die Fernsehkarte hatte er für geschädigt erklärt, irgendwas würde die Energieleitung in ihrem Laptop durcheinander bringen.

Der Deckel hatte also tatsächlich Schaden genommen. Wem hatte Monalisa noch mal den Waschzuberdeckel geschenkt? Ihr sozusagen abgeschwatzt und danach wurde der Typ nie wiedergesehen? Ein Kunstwerk wollte der Kerl daraus machen … oder auch eine Lampe.

Auch dieser Freund hatte SIE übel verarscht,

von ihm kam ja der ganze Tratsch.

Er hatte ihren Ruf beschädigt,

bei IHM wäre der Typ erledigt.

Aber Monalisa dachte nicht so,

sie war über solche Freunde ehr froh.

Sie klauten IHR zwar vielleicht einen Deckel,

aber das gehörte nun mal zu der Wette.

Durch diese Schädigung erhielt sie zusätzliche Macht,

und das war gut für die gemeinsame Kraft.

Sie folgten Beide dem selben Ziel,

und am Ende war es ihr bestes Spiel.

Wenn man erst den Faden wieder hat,

dann ist die Wende schon fast vollbracht.

Wir müssen jetzt alle durch diese Kurve,

die Fahrt ist tatsächlich nichts für Doofe.

Und, wer sich noch nicht gut genug fühlt,

der eben erst mal die Tassen spült.

In Monalisas Paradies passte jeder hinein,

dafür hatte sie schließlich ihren ZauberVerein.

Ein Abschied vom Himmel, der ist schwer,

aber SIE wollte keine Hölle mehr.

SIE wollte, dass sich alles in allem dreht,

und das der Mensch sich selbst darin sieht.

SIE wollte Beides miteinander vermischen,

dann wäre schließlich alles wieder ausgeglichen.

Dann fangen alle von vorne an,

und zwar jeder so gut er halt kann.

Alle hatten IHR BESTES gegeben,

und darum würden auch alle weiterleben.

Unsterblichkeit war ja ganz schön,

Zeugungsunfähigkeit jedoch der Lohn.

Sonst würde es im Himmel schnell zu eng,

und dann machte selbst diese Blase PENG!

Das mit dem Reichtum hatte in Wahrheit noch nie geklappt,

das haben immer nur die 300 geschafft.

Und auf den Schultern all der anderen armen Gestalten wollte Dr. Satania sich wahrlich nicht ausruhen. Für SIE war Geld letztendlich ein Zahlungsmittel … und dafür kaufte auch eine Göttin nicht viel mehr als ihre Lebensmittel. Und ein Stück Schokolade zur richtigen Zeit … das hatte nicht nur den lieben Gott hoch erfreut.

Was hing da nicht alles aneinander,

das war sicher kein Spiel für Kinder.

Was hatten die Männer sich dabei gedacht?

Und wer hat darüber auch noch gelacht?

Monalisa war doch sehr schockiert …

Und so etwas wurde kopiert?

Es war nicht leicht ES zu verstehen,

aber eine Blinde konnte wieder sehen.

Monalisa machte sich einen Kaffee. Satans Höllenzeug. Sie mochte es nicht nur, im Grunde war sie süchtig nach diesem Pulver. Mit Kaffee im eigentlichen hatte dieses Getränk ja auch wirklich nicht mehr viel zu tun. Aber es übte eine beruhigende Wirkung auf sie aus. Der Zucker ist schon eine mächtige Droge. Ihr war dies wohl bewusst, und sie sorgte sich auch um die Auswirkungen, doch anders war eine Hölle nun mal nicht zu ertragen. Wenn man der Hölle einfach so den Zucker nahm, dann schmeckte die Welt sehr schnell ziemlich bitter.

Und die Schokolade zeigte IHR, was Bittere Bohne und Zucker zu leisten in der Lage waren. Easyman wusste es auch … und seine Mutter wusste sogar, wie man so eine ZauberSchokolade selber macht.

Und diese Mutter riet ihr, etwas von ihrem Senf hinzu zu gegeben:

Große Mutter hörst Du mich?

Ich höre Dich.

Bist Du o.k.

Ich bin o.k.

Wohin geht der Weg, den Du in den Spuren siehst?

Zeigt er Dir zur Sonne hin?

Siehst Du mich in der Tiefe stehen?

Du bist umgeben von viel Licht.

Doch verwechsle diese vielen Männer bitte nicht.

Im I-Ging gibt es in so einem Fall nur einen Weg: Du kannst nicht zwei Herren gleichzeitig in Ehren dienen, deswegen musst Du alleine vorne stehen. Die Göttin in ihr hatte es ganz offensichtlich mit zwei Protonen zu tun. Da konnte das Licht ja nur noch zu Wasser werden, wenn SIE nun zum Sauerstoffatom mutieren würde. Eine Frau mit zwei Männern. Nun, warum nicht? An ihr lag das ganz sicher nicht. Dreierbeziehungen hatte sie durchaus auch positiv kennen gelernt. Die Frage war nur, hatte ein Mann so etwas gern?

Wollten die Männer vielleicht lieber gar keine Frau an ihrer Seite?

Suchten sie womöglich deshalb das Weite?

Was bedeutete einem Mann wie Satan die Welt?

Wer hatte eigentlich dessen Sünden gezählt?

Das Jüngste Gericht war über alle hereingebrochen,

nur ein Herr Satan wurde nie richtig vernommen.

Der eine oder andere Korruptionsskandal,

vielleicht auch eine bestochene Wahl,

aber den richtig großen Dreck,

wer spülte diesen eigentlich weg?

SIE konnte wahrlich zwei starke Männer gebrauchen,

und mit den anderen würde SIE eben nur Pfeife rauchen.

Diese waren die sogenannten Wasserstoffbrücken.

Und diese Brücken hielten nicht nur das Wasser zusammen.

Auch ein sehr sensibler Apparat,

regiert mit hinein in den großen EuropaRat.

Er rechnet alles ohne Zeitverlust mit,

er hält mit den eigenen Gedanken schritt.

So entsteht eine Welt ohne Raum,

und dennoch verschieden von einem Traum.

Ein Erlebnis das nicht nutzlos wird,

weil es wie ein Mythos wirkt.

Und Gott sagte zu Satan:

Weißt Du was?

Du bist einfach nur ein fauler Sack.

Nimm es mir nicht übel …

Ich leide selbst daran.

Du willst SIE nur für Dich alleine haben.

So ein Quatsch, ich will SIE doch gar nicht haben!

Und warum hängst Du dann bei ihr rum?

Ja, was würdest Du denn an meiner Stelle tun?

Also, bestimmt nicht die Kapuze aufziehen.

Ach ne …

… ja, ja, im Spiegel gesehen.

Da ist aber keine Kamera.

Dafür ist ja der Spiegel da. Und dieser 3D-Skanner hier …

ich kann Dich ein scannen und in dem Spiel mitlaufen lassen.

Hier, schau, eine Kleinstadt … und all die Personen existieren real, hier, da greift einer gerade ins Regal. Und jetzt können wir auch die Szene wechseln und hier … siehst Du, eine andere Zeit, ein anderer Ort, aber alles hängt zusammen. Ich habe das auch in einer lustigen Zeichentrickversion … hier, ein Spiel für einen GeheimClub soundso, da organisieren sich die Leute ihre eigenen Rollen … ein ganz heißer Markt, denn, was dem Lageristen bei der Führung einer Spedition hilfreich und dienlich ist, das kann auch die SpieleMafia gut gebrauchen. Über GPS wissen die immer genau, wo Du gerade bist. Den Spielern werden wahrlich Highlights geboten … Fallschirmspringen zum Beispiel.

Satan traute seinen Ohren nicht, das hatte DER sich doch nicht alleine ausgedacht! Wie ein verliebter Gott ging DER mit dieser Technik um. Wozu gab es dann noch die Kirche! … andererseits, jedoch und im Grunde eine mächtig interessante Sache …

Wobei wir bei dem Erhalt der Privatsphäre wären.

Denn, mit diesem Gerät ist die ziemlich schnell dahin.

Der Freiwillige

Der freie Wille. Monalisas Lieblingsthema. Er war entscheidend.

Er war bedroht. Schlimmer, als SIE selbst es für möglich gehalten hatte.

Doch SIE hatte es erlebt, SIE wusste noch, was SIE erlebt hatte, was mit IHR gemacht worden war … SIE erinnerte sich an alles, an jeden Film, an alle Geräusche, Beeinflussungen, Telepathischen Übertragungen, an die vielen fantastischen Zufälle, an die Konferenzen. SIE wusste was SIE gemacht hatte. Nur Worte fand sie dafür noch nicht. Und SIE würde ES sicherlich noch einmal tun. Mit Gottes Hilfe. Diese Sache verdiente ES weitergeführt zu werden. Sie würde ES zumindest noch einmal versuchen … doch das hatte noch Zeit. Jetzt hatte Monalisa erst einmal ganz andere Sorgen. Ganz profane, menschliche.

Eine gerechtere Welt.

Eine schönere …

Der massive Angriff auf ihren gesunden Menschenverstand … wie unverschämt, wie hinterhältig. Doch Dr. Satania schüttelte sich die trüben Gedanken wieder aus dem Kopf. Wenn man die Zusammenhänge erkannte, dann fiel es schon schwer, das große Wort Danke. Doch eigentlich war sie dazu verdammt, allem, dem Guten, wie dem Schlechten zu danken … alles zusammen hatte am Ende zum Ziel geführt. Denn, immerhin, ES hatte geklappt. Stellenweise war ES regelrecht wunderbar gelaufen. Der Prozess hatte ihr mehrfach nicht nur ein kleines Vergnügen bereitet.

Natürlich hatte sie sich zu Beginn total beobachtet gefühlt, doch da sie wusste, das ihr persönliches Abbild ausgetauscht worden war, fühlte sie sich fast so etwas wie unsichtbar, die Lüge wurde zu ihrem Personenschutz. Viele Lügen wechselten von einem Tag zum anderen die Seite … wochenlang ging das hin und her. Freund oder Feind? Am Ende wusste SIE dies bei niemanden mehr zu unterscheiden und hatte demnach und auch folgerichtig Weihnachten alleine da gesessen.

Dr. Satania fragte sich, wie die Anderen diese Zeit wohl verbracht hatten, doch, konnten DIE sich auch wirklich an alles erinnern? Sie hatte da ihre Zweifel.

Diese flächendeckende Gehirnwäsche war kein Hirngespinnst.

Sie war Teil des Programms.

Wieso spülte diese europaweite TVWäsche bei ihr nur so viele verstaubte Erinnerungen hoch. Wer verlangte denn nur diese porentiefe Reinheit?

Ob dies anderen Hirnen ebenso ergangen war?

Irgendwann, Ende Oktober, Allerheiligen …

Wer konnte sich noch daran erinnern?

Auch Anfang Juli, oder am 18. August …

Sie hatte viele Dummheiten gemacht, die sie sich selbst zunächst nicht erklären konnte, aber mit der Zeit ergaben all diese Geschehnisse Sinn, die Zufälle erwiesen sich als praktikabel … die Dinge arbeiteten miteinander und wurden deckungsgleich und sichtbar. Und zwar nicht nur für sie. Jedes kleine Husten wurde grundsätzlich protokolliert. Viele Geister hatten Kontakt aufgenommen, viele sprachen sehr deutlich zu ihr.

Der oberste HexenRat stand vor Gericht.

War SIE nun berechtigt oder war sie ES nicht?

Die Karten aller lagen offen auf dem Tisch.

Es ging darum, was wer bekommt,

wenn der Tod SIE holen kommt.

Denn, bei Monalisa hatte sich einiges an Werken angesammelt, Geschenke, Gaben oder Informationen. Wenn SIE in den Tod ging, wollten aber auch alle ihre Sachen wiederhaben. Das grüne Buch zurück zur Oma, das Messer auf den weißen Teller und so weiter, und so weiter. Am Ende hatte sie alles, bis auf eine kleine Winzigkeit verteilt. Diese Kleinigkeit war ihr eigener Lohn … das war, sie erinnerte sich noch gut, per Handschlag so abgemacht. Und für alle anderen ging das auch in Ordnung, so jedenfalls hatte Monalisa es notiert. Das Ding war ihre eigene Idee, und deshalb ging das auch O.K.

Doch als dann die „Verhandlung“ kam, und Dr. Satania alle Beweise vorgelegt hatte, da erschien ein kleiner, ziemlich unauffälliger Text auf ihrem Bildschirm, der sie anwies, nun, alles was ihr noch Wichtig sei zu zeigen, dann wäre die Sache sozusagen erledigt.

Sie würde den genauen Wortlaut nicht wiedergeben können, aber ihr war in diesem Moment und sofort klar, dass ETWAS unabgesprochen und der Regel zuwider lief. Und, obwohl sie dies wusste, entschied SIE sich der Aufforderung zu folgen.

Und diese unabgesprochene Handlung erweckte zwei schlafende Hunde.

Und deren Einflussnahme machte wiederum andere auf diesen regelwidrigen Einflussnehmer aufmerksam. Das Ganze entwickelte sich zwischenzeitlich durchaus dramatisch und zeitintensiv, es war spannend und es wurde zunehmend durchschaubarer … und es stellte sich für SIE die Frage:

Ist ES noch eine Intrige, oder schon das Lieblingsprojekt von Doktor Zufall?

Jemandem die Erinnerungen rauben. Wie unverschämt. Dabei hatte sie einmal selbst Alzheimer, als Lösung für nicht zu verarbeitende Erinnerungen vorgeschlagen. Satan hatte dies fürchterlich aufgeregt. Und sie hatte ihm Recht geben müssen … nur, was ER an gesammelten Werken für SIE ausgewählt hatte, also, das war nicht leicht zu verkraften gewesen. Auch wenn die Personen in ihrem Aussehen verändert waren, die Augen der Menschen waren es nicht. Und so hatte sie alle wiedererkannt. Und auch die vielen Hilferufe gehört. Keine lauten Schreie, sondern einfach nur hilfloses entsetzen. Es gab durchaus auch zufriedene, die, welche ein großes Los gezogen hatten, ein cooler, neuer Job, Kreditkarte und glückliche Preisträger. Aber sie hatte eben auch IHN gesehen, an einem Seil festgebunden, geprügelt und blutig geschlagen.

Nur, warum es geschehen war, das wusste sie zunächst nicht. Aber dann sah SIE die Antwort in einem Frauengesicht. Da war ganz offensichtlich etwas ganz gewaltig schief gelaufen. Und von diesem Moment an war Dr. Satania sehr, sehr vorsichtig.

Denn, jetzt erinnerte auch SIE sich wieder. Jede neue Enthüllung schob alte Erinnerungen heran … und die Dinge ergaben plötzlich Sinn. Das war das absolut faszinierende daran. Und alles, jeder kleine Zipfel Zufall komplettierte das große Bild. Und die Filme begannen eine Geschichte zu erzählen.

Das Geheimgesellschaften ihre Arbeitsmethoden nicht so einfach offen legen, das versteht sich von selbst, und darum wäre ihr Tod für nicht wenige eine gute Lösung gewesen. Dann würde am Ende keiner von dem Vorfall erfahren. Zumindest würde sich niemand mehr daran erinnern können.

Doch so eine kollektive Gehirnwäsche durchzuführen ist nicht ganz so einfach wie man vielleicht denkt. Denn, Traumata sind mehrfach geschützt., und lassen sich daher nicht so einfach wegwischen. Und hat irgendjemand mal zu hart geschrubbt, nun, auch diese Kratzer bleiben. Und das ist auch gut so. Wie sonst sollten wir aus unseren Fehlern lernen?

Nur eines fragte sich Monalisa immer wieder: Würde sie jemals wieder vertrauen können? So tief und fest vertrauen, wie SIE es getan hatte?

Satan fegte.

Alles Einbildung.

Nichts hat SIE gemacht.

Gar nichts.

Ich kann mich an nichts erinnern.

Wo soll ich gewesen sein?

Du träumst.

Niemanden interessiert was Du sagst.

Alles reine Einbildung.

Der Papst und George Busch.

Warum sollten sich ausgerechnet die Beiden für DICH interessieren?

Und Satan fegte.

Ich halte mich da raus.

Und von irgendwelchen Filmen weiß ich nichts.

Erpressung? Wozu denn?

Wegen herumschleichender Wolldecken zum Beispiel.

Ha … die haben mich ein halbes Königreich gekostet!

Also erinnerst Du Dich doch!

Einbildung, nichts weiter …

Und der schwarze Socken?

Der Wurm?

Die Schokolade?

Der Wasserkocher.

Die Eier.

Das Kaugummi.

Das Marmeladenglas.

Die Nobelpreise.

Die Sache mit den Preisen war wirklich ein Possenspiel ohne Gleichen gewesen. Einfach unglaublich. Die Filmer hatten die Personen ausgetauscht. Monalisa konnte den hellblau leuchtenden Rand um die Person gut erkennen. Und dann, zuerst war es ihr gar nicht aufgefallen, alle waren Männer. Auch auf der Zuschauertribüne. Und man hing irgendwie an ihr dran. Irgendetwas kontrollierte alles was sie tat, sagte und dachte. Es wurde veröffentlicht. Eine direkte Live-Schaltung hätte Monalisa wirklich nicht mehr gewundert. Aber dann schaute sie plötzlich in ein Paar Augen, die sie erkannte. Wiedererkannte. Und damit wurde IHR ein weiterer Zusammenhang in der Kette klar. Die Nobelpreise. 27 Stück. Nur, das ein Nobelpreis gleichzeitig ein Ticket für die Unsterblichkeit war, das hatte SIE nicht gewusst. Da hatten sich also einige schon so richtig gefreut. Denn, das SIE diese Preise nicht bekommen würde, das war ja allen klar. Wozu brauchte eine Göttin schon einen Nobelpreis, die war doch eh unsterblich. Die ganze Veranstaltung war für Monalisa sehr anstrengend, aber eben auch sehr aufschlussreich gewesen.

Doch eine andere Begebenheit war für ihre Entscheidungen viel wichtiger gewesen. Eine reale Angelegenheit, kein Film, kein Traum. Ein Gespräch mit Heiko. Heikos rotes Gesicht als er IHR sagte: ER wird niemals zu DIR kommen!!! Da müsste ER ja alles wissen, auch alles über Dich. Und das wird niemals geschehen. Und Heiko war absolut überzeugt von dem, was er da sagte. Nur fragte Monalisa sich, woher gerade Heiko das so genau wissen wollte oder konnte. Und so reagierte SIE darauf eigentlich ehr etwas eingeschnappt. Wieso sollte ER SIE nicht besuchen wollen? Als ob der Papst persönlich gemeint gewesen wäre, oder gar George Busch.

Aber, wen konnte Heiko mit IHM gemeint haben? Mit wem teilte er sein Wissen? Wer hing da an wem dran? Warum sollten die Familienfotos unbedingt in SEIN gläsernes Bücherregal? Warum die Sache mit der Übernachtung in SEINEM Auto? Und dann SEINE denkwürdigen Anrufe, die lachenden Stimmen im Hintergrund … SEINE offensichtlichen Provokationen.

Das Heiko in die Hände irgendeiner Gesellschaft geraten war, das wusste sie schon länger. Und er war garantiert schon gehirngewaschen, als er sie vor der Depesche traf. Die Haare kurz geschoren, frei die Ohren, dann dieses kleine Pils, seine innere Unruhe, sein offensichtliches Unbehagen und dieser lautstarke Typ direkt gegenüber auf der Bank.

Der SchlangenVerein, höchstwahrscheinlich jedenfalls.

Und das waren Profis mit Knopf im Ohr und

so Sprüchen wie: Mach den Kopf zu!

Und dann sein Auftritt am 2. Weihnachtstag. Filmreif. Mit einer Flasche Sekt in der Hand. Hatte angeblich Angst, ich würde ihn nicht hereinlassen. Ihn womöglich anbrüllen und ihm die Augen auskratzen … nur wozu? Weil ER sich hatte zu einem Werkzeug machen lassen? Weil seine Sucht ihn erpressbar gemacht? Weil er sich nicht getraute, das Leben im Hier und Jetzt in den Griff zu kriegen? Weil ihn die blitzschnelle Lösung faszinierte? Weil er sie mehrfach angelogen hatte? Weil er mit den anderen über SIE gelacht hatte? Ja, Monalisa hatte ihn wiedererkannt.

Satan hatte ihr nicht viel erspart. Zumindest glaubte Monalisa das. Aber wer weiß das schon so genau … jedenfalls waren viele manipulierte Aufnahmen darunter. Zumindest die, auf denen sie sich selbst wiedererkannte. Da waren doch tatsächlich Bilder und Filme nachträglich überarbeitet worden … und die Art der Manipulation ließ Dr. Satania ausgesprochen skeptisch werden.

SIE stellte sich die Frage, warum sich jemand diese Mühe macht. Wozu sollte es gut sein, wenn IHRE Erinnerungen auf diese Weise korrigiert werden würden … welche Reaktion sollte da bei ihr provoziert werden? ... Monalisa hatte nicht gewusst, das sie so teuflisch misstrauisch werden konnte …und vor allen Dingen die Frage, wo war der Zusammenhang? Was sollte da vertuscht werden?

Und gleichzeitig hatte sie das Gefühl einer ferngesteuerten Therapie ausgesetzt zu sein. Durchleuchtet zu werden, von oben und unten, sozusagen. Durchaus mit sehr viel Fingerspitzengefühl. Doch wer hatte diese Fähigkeit eigentlich?

Und schließlich, wenn Hexen sich erkenntlich zeigen konnten, warum sollte dann ein Magier nicht auch etwas geopfert haben. Und Monalisa kannte jemanden, dem das Fingerspitzengefühl tatsächlich abhanden gekommen war. Ein Statistiker aus Kevelar. Oder sollte dieses Gefühl ihm tatsächlich gestohlen worden sein?

Und irgendwann erkannte Monalisa ihren Gedankenfehler. Und den Gedankenfehler der eigenen Leute. Oder, viel mehr, die Hinterlist. Das Wahnsinnsspiel. Und SIE konnte es nur gewinnen, wenn sie aufgab. Doch dazu musste sie das Vertrauen auch in andere setzen. Und, SIE erkannte, dass, wenn SIE dies tat, sie alles und noch viel mehr zurück erhalten könnte. Und dann würde sich tatsächlich alles um Satan und Monalisa drehen. Die Story des Jahrtausends! Der Mythos schlechthin. Eine Bewegung. Ein Schritt nach vorn. Veränderung. Wachstum und Gerechtigkeit. SIE jedenfalls glaubte immer noch daran.

Und Satan fegte immer noch.

Gar nichts hast Du bewirkt!

Die Welt hat sich nicht verändert.

Alles nur Einbildung.

Niemand hat Deine Filme gesehen.

Niemand will sie sehen.

Such Dir lieber einen Job.

Was sagt Deine Bank?

Wie? Jetzt schon kein Geld mehr?

Du wirst aber eine neue TV-Karte benötigen,

ohne die funktioniert nämlich gar nichts.

Satan wollte Schuldgefühle erzeugen, doch bei Monalisa verdarben gerade diese Gefühle das Liebesleben. Nicht weil sie sich selbst so schuldig fühlte, sondern, weil ihr klar wurde: Eine solche Fülle an Sünden konnte selbst SIE nicht einfach so vergeben. Es sei denn, die Sünden dienten einem höheren Zweck. Und obwohl nicht jeder Zweck die Mittel heiligte, begann sie den Sinn hinter all den vielen Lügen zu suchen … nur ein Beispiel:

Die Buchstabensuppe:

Warum hatte ihre Mutter diese Suppe gegessen?

Was wollte sie damit erreichen?

Und vor allen Dingen, wer hatte sie dazu angestiftet?

Wer hatte sie davon überzeugt, das Richtige zu tun?

Und wieso wusste sie, das Monalisa ihr dies niemals verzeihen würde?

Und, warum hatte ihre Mutter es dann trotzdem gemacht?

Welches Gefühl hatte dabei vorgeherrscht?

Wenn Monalisa an das Bild dachte, wie ihre Mutter über den Teller gebeugt,

allein an ihrem langen Tisch … schon in der neuen Wohnung.

Ob die Aufnahme wohl vor oder nach der Riesensauerei mit ihrem Sohn gemacht worden war? Oder war sie sogar der Auslöser. Suppe oder Sohn? Die Hexe hat die Suppe ausgelöffelt und den Sohn dafür gerettet? Ist das möglich? Immerhin ist es denkbar, und es wäre eine Erklärung dafür, das ihre Mutter sie wie auch immer verraten hatte.

Auf der anderen Seite konnte auch alles ein Bluff gewesen sein … nur, wusste ihre Mutter das? Wichtig war der jeweiliger Beweggrund. Für Monalisa war das jedenfalls entscheidend. Zauberei konnten gut oder falsch sein, der Beweggrund durfte es allerdings nicht sein. Gerade bei der Zauberei wurden schon normale Handlungen schnell magisch.

Und das widerrechtlich gezaubert worden war, das stand für Monalisa außer Zweifel. Und Motive gab es auch genug. Die Frage war nur, wie hatten die Zauberer sich das Ergebnis am Ende vorgestellt? Was sollte passieren?

Hatten tatsächlich alle das gleiche Ziel?

Das wäre doch wirklich sehr ungewöhnlich …

nahezu unwahrscheinlich … eigentlich.

FORTSETZUNG folgt!