SATAN & MONALISA – Teil 6

 

Satans Augen

Gibst Du SIE mir?

Was, die Augen?

Ja.

Wozu willst Du meine Augen haben?

Dann kannst Du durch meine Augen sehen.

Die Augen eines Gottes? Was nützen die mir?

Du würdest die Welt ganz anders ansehen.

Und was willst Du mit meinen Augen tun?

Damit will ich in die Höhle des Löwen gehen.

Das will ich sehen, Du hast doch jetzt schon den Schiss in der Hose.

Mach Dir nichts vor. Da helfen Dir auch meine Augen nicht. Ein Löwe lässt

sich doch durch so etwas nicht aus der Fassung bringen.

Glaube mir, ich habe ES ausprobiert.

Du warst in der Höhle?

Ganz tief innen drin.

Und? War da was?

Was soll denn da gewesen sein? Die Höhle war 1a … super Sound … geile Lokation … und der Preis war auch ganz passabel. Eine Ausstellung … ja und eine Bühne … und ein … was sagten Sie … nein, natürlich nicht … keine Käfige habt ihr gehört … und Licht, ja, natürlich, viel Licht.

Salve, nein Balve kenne ich nicht … aha …

klingt interessant … ich werde mich umschauen …

So funktioniert das … und Satan legte den Schalter wieder um.

Da denkt man an was Schönes und schon springt einen die Arbeit an.

… Das meinte ich ja vorhin mit der Höhle des Löwen. Es ist nicht das Tier,

vor dem Du Angst haben mußt, ES ist die Arbeit,

die das alles mit sich bringt.

Wir haben 4 Millionen Arbeitslose …

Und? Schon Freiwillige gefunden?

Jede Menge. Alle warten nur darauf das SIE kommt.

Siehst Du, und genau das befürchtet SIE.

Und deswegen will SIE, dass ich zu ihr gehe. Aha … dann käme am Ende ich, nicht wahr?

Wegen der Soßen, Rosen, Hosen, … was auch immer.

Wissen Sie was mich das alles kostet?

Seien Sie doch froh, auf den roten Teppich besteht SIE nicht mehr.

Rosen, überall immer nur Rosen … ich kriege noch die Krise!

Das liegt am Märchen. Dornröschen … da kommt kein Bühnenbildner ohne Rosen durch.

Also Rosen … das ganze Haus? Oder reicht ein auch Blumenstrauß?

Was sagt denn der Hausmeister dazu?

Schützenfest … von IHM bis zu IHR.

*

Draußen tobte ein Orkan. Und Satan klingelte per Handy an und warnte Monalisa eindringlich davor

das Haus zu verlassen. Es wäre im wahrsten Sinne kein Wetter für einen abendlichen Spaziergang …

Die Nachrichten bringen schon die ganze Zeit Sondersendungen. Der Sturm ist wohl doch gefährlich.

Das Atelier, der Schuppen … ich sehe die Plane wehen … ob das gut geht?

Hast Du die Türen zu gemacht?

Nein, aber jetzt ist es zu gefährlich hinaus zu gehen.

Ich werde den Sturm wohl abwarten müssen.

Hoffentlich überlebt mein Schuppen das.

Geh nicht hinaus … hörst Du?

Ich gehe nicht.

Gut. Dann bis morgen.

Bis morgen.

Im Auge des Sturms. Es war plötzlich ganz leise um SIE herum. Dann und wann eine kräftige Böe, dann wieder Ruhe. SIE würde ganz bestimmt nicht hinaus gehen. SIE musste an einen alten Traum denken. Der Schwarze Reiter. Wahrlich, kein Freund halber Sachen … ganz eindeutig. Es gab nur noch Eines, das IHR schon einmal eine ähnlich reale Furcht eingejagt hatte … und das war, es ist schon viele Jahre her, ein weißer Hubschrauber mit einem Kameramann darin, gewesen.

Eine Böe drückte gegen die Hauswand … der ominöse Reiter, SIE hatte IHN verstanden … ER machte tatsächlich auch nur seinen Job.
Aber der Mann an seinem Seil, der war vielleicht unschuldig … jedenfalls glaubte SIE das. Der Mann opferte sich … ER wollte ihre Hilfe nicht … und … dann zog der Reiter den Mann hinter sich her. Die gefährlichen Hunde rannten hinterher …

Dr. Satania fühlte sich erschöpft, die rechte Schulter schmerzte, und das war auf jeden Fall kein Traum, sagte SIE sich und ging zu Bett. Der Sturm tobte noch lange und SIE schlief traumlos. Am nächsten Morgen lag die große Weide umgestürzt in ihrem Garten. War es seine innere Faulheit oder war der Baum einfach nur zu schnell gewachsen?, fragte sich Dr. Satania, als sie sich den Schaden besah.

Ich habe keine Träume mehr.

Und wo lebt dann Dein Traummann jetzt?

Der Hahn ist fort.

Warum nicht gleich tot?

Todesstrafe ist verboten.

Was hast Du nur plötzlich gegen IHN, ER hat Dir doch soviel bedeutet?

Das war einmal.

Und die Liebe? Was ist mit der?

Nun, Doktor, ich denke, der Blitz hat in Wahrheit

SIE getroffen, und nicht IHN.

*

Und der Ehemann packte seine Koffer:

Ich packe das einfach nicht mehr …
SIE macht ES mir einfach zu schwer.
Ich werde jetzt nach Hause fahren …
nur wo das ist, das ist schwer zu sagen.

Und die Aushilfe steckte ihren Kopf herein:

Herr Direktor, Herr Direktor … ein Telegramm für Sie!

Prof. Dr. Dr. Zufall legte das Telegramm zur Seite:

Das gibt der Geschichte ja eine ganz neue Perspektive.

Ja, denn so ginge ES endlich auch mal um die Liebe.

Erinnern Sie sich noch an IHR erstes Mal …

Irgendwo ganz tief hinten im All.

Und? Hören Sie auch noch den Knall?

Einen Knall? Nein, den hörte ich auch damals nicht. Ich dachte immer nur …

Na … nun sagen Sie es schon …

… das Pferd findet von alleine den Weg.

Und, ist das Pferd angekommen?

Die Männer schwiegen eine Weile, dann nahm der Ehemann den Faden wieder auf:

Und was ist mit dem Knall?

Ja, haben Sie den denn jetzt immer noch nicht gehört?

Mein rechtes Ohr schmerzt etwas.

Dann werden Sie darauf nicht auch noch taub? Eine alte, verschleppte Entzündung vielleicht … damit sollten Sie nicht scherzen. Es gibt Töne, die mögen wir nicht hören, aber deswegen sind sie trotzdem da. Und sie wirken sich aus. Sie sollten sich auf jeden Fall ihren Gehörgang untersuchen lassen …

Die Sache mit den Ohren … auch so ein Ding …

Das äußere Merkmal.

Zeichen und Bilder von Mutter Natur … die Auslese … ein ganz schwieriges Thema. Hat mich viele Nerven gekostet. Sie machen sich ja gar kein Bild davon, was das für ein Fass ist, was meine Frau da aufgemacht hat …

Die Zauberfarben.

Noch schlimmer …

Der Himmel auf Erden.

Ganz schlimm …

Und was gedenken Sie jetzt zu tun?

Wollen Sie wirklich abreisen? Ohne SIE noch mal zu sehen?

Es sind die Augen … verstehen Sie …

Was ist mit den Augen?

Ihre?

IHRE? …

oder SEINE?

Es sind SEINE Augen.

Und? Wann geben Sie IHM die zurück?

Es sind aber doch die Augen, an denen SIE mich erkennt … ohne diese Augen bin ich

ein Nichts, ein Niemand, ein … ein … verstehen Sie doch … SIE liebt diese Augen!

Und nicht auch den Mann dahinter? Befürchten Sie das vielleicht?

Sie kennen meine Augen nicht!

Ich hätte da vielleicht einen Vorschlag … nur wenn Sie wollen natürlich … alles freiwillig, aber … ich habe eine kleine Selbsthilfegruppe ins Leben gerufen, alles ganz normale Menschen, mit ganz normalen Sorgen und Nöten … dort könnten Sie dieses Problem sicherlich sehr gut mit einbringen …

Selbsthilfegruppen … ich glaube ich höre nicht richtig!

Ich bin Theaterdirektor und kein Hans Wurst!

Dann bringen Sie Ihre Fähigkeiten eben mit ein! Kommen Sie doch

einfach zur nächsten Sitzung, schauen Sie es sich doch nur mal an.

Und die Augenfrage?

Die behandeln wir das nächste mal … so, ein Blick auf die Uhr, es ist soweit, ich muss jetzt,

ich habe noch einen sehr wichtigen anderen Termin. Ach ja, und, die Sitzung, die ist

schon heute Abend … 18 Uhr denke ich … oder, schauen Sie einfach vorbei …

*

IHR Ehemann ist der Theaterdirektor!

IHR Ehemann ist der Sexualtherapeut!

Das EINE schließt das andere doch nicht aus!

Ach … das ist dann doch nichts anderes als ein Puff!

Engel oder Hure … Nutte oder Putte … das ist doch hier die eigentliche Frage!

Und das soll auch noch alles ohne Orgasmus funktionieren …

Sexentzug … Sexentzug … die absolute Höchststrafe!

Für wen? Den Therapeuten, oder für den Ehemann?

Für Beide, würde ich sagen … nur so kriegt man den Dreher raus.

Was für einen Dreher, in dem ganzen Stück ist doch noch keiner vorgekommen?

Eben, und deswegen muss der in den nächsten Akt rein.

Mit in die Kiste?

Nein, aber mit in die Aufstellung.


Prof. Dr. Dr. Zufall betrat die Bühne:

Das freut mich, dass Ihr alle so reichlich erschienen seid …

ich denke, wir sollten uns in diesem Raum alle Duzen …das vereinfacht die Verständigung.

Und Sie, ähm … Du, wie sollen wir …

Ach, nenn mich doch einfach Fritz.

Das Fritzemännchen.

Ist wohl nicht so gut angekommen …

Prof. Zufall, der für alle Anwesenden nun der Fritz war,

nahm den Faden auf und begann mit seiner Vorstellung:

Meine Frau hat sich ein Spielkonzept ausgedacht,
… ich werde es später noch ausführlicher erläutern …
durch das SIE glaubt selbst schwerste

Traumaknoten auflösen zu können.

Wir alle hier im Raum haben unsere kleineren und größeren Probleme, Sorgen, Nöte, Zwänge … Phobien, Störungen, … Knoten eben. Viele solcher Knoten, Spuren und dunklen Flecken werden allerdings oft erst sichtbar, wenn der Pullover schon fast fertig ist … oder, wie sagte es meine Frau heute morgen erst … die ersten freien Stellen nach dem gefallenen Schnee … sie sind Markierungen, gut sichtbare Spuren, die gelesen werden können. Werden diese Markierungen traumatische Erfahrungen beinhalten, dann sind diese Stellen so etwas wie eine Inhaltsangabe … ein Skript … eine Zusammenfassung. Und ähnlich den Markern des Genoms, die ja auch zur persönlichen Identifizierung beitragen, erzählen auch diese Spuren im Schnee eine Geschichte.

Ein Fingerabdruck im Gehirn?

Ein guter Vergleich … und ähnlich dem Fingerabdruck, ist das jeweilige Muster sehr individuell. Es lassen sich allerdings Zusammenhänge herstellen, sobald wir über Art und Inhalt der oder des Knoten mehr wissen, also nur so Dinge wie … das ist eine frühkindliche Schmerzerfahrung, oder, das ist die Sechs in Mathe.

Noch mehr Details?

Geheimnisse, zum Beispiel? Können wir sie erkennen? …

Oder die Frage:

Was soll gelöscht werden? Was ist Wichtig, was kann weg? …

die Hypnose bietet diesbezüglich weitreichende Möglichkeiten.

Ich denke SIE ist dagegen? SIE verabscheut die Hypnose doch regelrecht …

Das ist dann aber eine Fehlinformation ihrerseits … meine Frau ist die Hypnose pur, die kann gar nicht anders. Deswegen liegt IHR das ganze Thema ja auch so am Herzen. Erinnerung und Hypnose, das sind zwei Themenkreise, die müssen gemeinsam betrachtet werden. Insbesondere, da SIE ja bestimmt hat, das ein Täter nur für die Dinge belangt werden kann, an die ER sich auch erinnert. Nur die, die etwas wussten, und nichts getan haben, die müssen sich Sorgen machen, alle anderen kommen mit einfachem Nachsitzen davon.

Ach … das hieße ja, wenn sich niemand erinnert, dann kann auch niemand bestraft werden?

So ist es …

Verdammt und zugenäht!

Eben besser nicht, mein Freund. Wie heißt Du?

Ich? Ich bin der Bert.

Schön Dich kennen zu lernen, Bert. Ich hoffe wir kommen gut miteinander klar. Allerdings, auf Eines möchte, nein, muss ich Dich hinweisen, hier wird nicht geflucht … das bringt zu viele Schwierigkeiten ins Spiel hinein … wir können schließlich nicht alle Verbrechen gleichzeitig im Auge behalten … und was so ein umhergeisternder Fluch alles anrichtet, nun, das sehen wir ja heute … deswegen sitzen wir im Grunde hier …

Also, ich bin freiwillig da. Und ich kann auch wieder gehen …

Warst Du schon in meiner Vorlesung über Zufall und Fügung? Ich wette Du hast noch irgendetwas von IHR … eine offene Rechnung, eine Postkarte, ein Buch … irgend etwas in der Art … sonst säßest Du jetzt garantiert nicht hier.

Ich besitze nichts dergleichen, da bin ich mir sicher.

Dann hat SIE noch etwas von Dir … so oder so, ES macht keinen Unterschied.

Was ist dieses ES eigentlich? Ich verstehe irgendwie immer nur Bahnhof …

Bahnhof, das ist gar nicht so schlecht … Bahnhofstrauma … Traumbahnhof … dort kommen viele Züge an, und der Fahrplan sorgt für den Durchblick, und wenn die Uhren richtig ticken, dann kommen auch alle ans Ziel. Wenn es jetzt aber zu einer Fahrplanumstellung kommt … zum Jahreswechsel … Sommer oder Winterzeit, dann müssen viele Weichen gleichzeitig gestellt werden … das führt zu Verzögerungen und Verspätungen, die sich erst nach einiger Zeit wieder auflösen … und damit bei der nächsten großen Umstellung nicht wieder so ein Desaster passiert, deswegen proben wir den Ernstfall diesmal zunächst in Form eines Theaterstücks.

Schon wieder Theater! Mir wurde doch gerade erst gekündigt!

Du bist rausgeschmissen worden?

Ich bin regelrecht geflüchtet … ich konnte einfach nicht mehr.

Und jetzt steckst Du noch tiefer drin als vorher …

ich sage Dir was, das geht hier nicht mit rechten Dingen zu …

dieser Fritz, was ist das überhaupt für ein Typ?

Unser Sexualtherapeut.

Unser? Ich war noch nie bei so einem Psychofritzen …

und was den Sex angeht … da brauche ich bestimmt keine Nachhilfe …

ich hatte jahrelang den größten und edelsten Puff der Stadt!

Deswegen sitzen wir hier … glaube mir, wir sind in eine Falle getappt …

die wollen uns ans Gehirn … Gehirnwäsche pur, dass ist das hier.

Und dieser Fritz ist der Obermacker?

Der sieht mir aber jetzt nicht unbedingt wie ein Hengst aus … was macht der denn so?

Ich meine während der Therapie?

Was weiß ich denn, ich hatte nur Gespräche … ein paar Stunden, wegen meiner Frau,

Du verstehst, SIE hat da so ein Traummannproblem,

von dem SIE einfach nicht runter kommen will.

Bist DU denn nicht IHR Traummann?

Das weiß ich ja eben nicht …

Was sagt Deine Frau denn dazu?

Sie will mir in die Augen sehen.

Und? Dann lass Sie doch.

Das geht nicht.

Wieso geht das nicht?

Dann sieht SIE ES.

ES … so so,.. sag mal, was für ein Problem hast Du eigentlich?

Der Traummann

Und die Göttin der Fruchtbarkeit atmete auf.
So nahm doch alles den rechten Verlauf.
Das Samenkorn war aufgeplatzt,
ein großer Schritt und ES war geschafft.

Jetzt kam zurück die Erinnerung,
nein, das ist jetzt gar kein Film …
die Wahrheit sah sich selbst in den Augen,
das war ja wirklich kaum zu glauben!

Was sollte ER denn jetzt nur tun?
Das sollte doch alles für immer ruhen …
Dieser Tag durfte nicht passieren,
ER würde alles, aber auch alles verlieren.

Diese Rechnung, die geht niemals auf,
hätte ich doch bloß nicht hingeschaut.
Wie sollte ER IHR das nur erklären?
Das würde alles andere als lustig werden!

Dieses war sein größtes Trauerspiel,
und ER hatte versagt, so kurz vorm Ziel.
Diesen Dreher, den kriegt SIE nicht hin,
solange ich nicht IHR Traummann bin.

Du hast SIE tatsächlich unterschätzt.
Das blinde Huhn hat sich die Brille aufgesetzt.
Und das gesuchte Körnchen hat SIE nicht verschluckt,
nein, SIE hat ES einfach ausgespuckt.

Und jetzt fängt ES zu keimen an,
und aus IHM wächst ein neuer Mann.
Und Gott war Satan und ER eine Frau,
jetzt erkannte ER ES ganz genau.

Aber ES waren doch IHRE eigenen Bilder? IHRE Träume, IHRE Ideen, IHRE Filme …

SIE hat sich das doch alles ausgedacht! Wieso werde ich jetzt dafür bestraft?

Niemand bestraft Dich hier. Das sind Deine eigenen Ängste …

verdammt und zugenäht.

Du hast mich erkannt.

Ich habe mich durch Deine Augen gesehen.

Du sahst toll aus, wirklich. Ich schwöre es Dir.

Ein Nachtisch der Extraklasse … ich weiß.

Du hast ES Dir doch selbst so vorgestellt, ich weiß es genau …

Es war ein Entwurf, und der war nicht für die Realität gedacht … wo kommen wir denn da hin, wenn ich noch nicht einmal mehr in Ruhe träumen kann … die Dinge brauchen ihre Zeit … Du bringst doch auch nicht gleich die erste Probe zur Aufführung, oder?

Und, dann, diese Entwürfe auch noch weiterzugeben …

ohne mein Einverständnis, ohne mein Wissen …

und ohne mich dafür entsprechend zu bezahlen.

Geld? Ich denke, Du willst kein Geld?

Aber Hallo! Da bekomme ich Energieeinheiten für!

Und was machst Du dann mit Deiner Energie?

Malen. Ich werde ein Bild malen.

Titel?

Der Nachtisch, natürlich.

*

Der Kuss.

Auf der Straße?

Wieso war der Kuss ein Problem?

Zu teuer.

Wie bitte? Seit wann kostet ein Kuss auf der Straße Geld?

Ist verboten worden.

Ach … Küssen ist verboten? Seit wann das denn?

Gesundheitsreform.

Nein, das glaube ich jetzt aber nicht! Küssen ist doch kein Problem …

Bakterien, Pilze, Sporen … Viren.

Ach, jetzt schlägt es aber Dreizehn …

Hängt alles mit dran …

Ihr habt aber auch alles verdreht. Und das, ohne mir etwas davon etwas zu sagen …

Wir haben Dir ständig, immer wieder alles erzählt, Du hast ES nur nicht mit bekommen.

Ich habe schon alles verstanden, nur waren es eben immer nur einzelne Puzzleteilchen …

Details … Indizien … Annahmen … Ausgangspunkte … Fragen und Antworten.

Die ganze Wahrheit kannte tatsächlich nur Einer.

Und der hat ES dann auch noch vergessen! Das war vielleicht eine Scheiße!

Na, dann ist es ja gut, das ich meine Tagebücher noch habe, da steht schließlich alles drin.

Alles? Auch das Ende?

Nein, tut mir Leid, die letzten zwei Seiten fehlen mir immer irgendwie…

Frau Dr. Satania blätterte und suchte den letzten Eintrag:

Quantensprünge! 281201 … da steht es ja.

Was? So viele?

Da fing ich zu zählen an. Die Zeit davor diente nur der Energieansammlung …

Das sind 5 Jahre und ein paar gequetschte Tage. Und seitdem sortierst Du diese Fäden hier? … Du musst tatsächlich verrückt sein … was für eine Arbeit … dieser ganze Aufwand … und dann, alles für 60 Cent ins Nichts geschossen … ich fasse ES einfach nicht …

Nicht anfassen, Du bringst mir noch alles durcheinander … nein, geh nicht da rüber, hier, komm knie Dich hier hin und halte das da mal fest.

Oh nein, Oh nein, das Ende kenne ich! Das kommt überhaupt nicht in die Tüte!

Und das kommt darein, verlass Dich drauf.

Kiffer aller Welt, vereinigt Euch!

Im Paradies darf ab sofort wieder geraucht werden!

Das kann doch nicht Dein Ernst sein!

Äskula sagt: Man kann einen Irrsinn nur durch einen anderen Irrsinn ausgleichen. Sucht ist Irrsinn … ein verirrter Sinn, ein Verwirrter … und solchen Patienten kannst Du durch die Vernunft nicht erreichen … wenn dem so wäre, dann wäre die Sucht längst überstanden … Vernunftargumente gibt es schließlich zu Tausenden … nein, Äskula hat wie immer Recht, ein neuer, ausgleichender Irrsinn muss her, damit überhaupt erst mal wieder ein Gleichgewicht möglich ist. Wenn die Waage sich dann beruhigt hat … nun, dann kann man Stück für Stück das Zuviel abbauen, einmal auf der einen Seite, dann auf der Anderen, jeden Tag ein Steinchen, ein Körnchen, ein Pülverchen … und irgendwann ist alles aussortiert.

Die Guten ins Töpfchen … die Schlechten ins Kröpfchen?

Deswegen ja die Taube … die wäre für diesen Job gut geeignet gewesen.

Ein Höhlenlöwe schafft das natürlich lange nicht so schnell …

Auch einer Löwin fehlt dazu die nötige Feinmotorik …

Wer macht dann also in Zukunft diesen Job?

Wie wäre es mit einem Pharmazeuten?

Oh je, ausgerechnet diese Truppe, denen traust Du doch nicht von A nach B.

Aber abwägen, das können die gut.

Also gibt es Dein Gras in Zukunft in der Apotheke?

Eigenanbau, Apotheke, Coffeeshop … von mir aus auch alles der Reihe nach. Wichtig ist nur, das ES legal ist. ES darf nicht verboten sein. Denn, das Verbot erschafft die Übertretung, und die erschafft das schlechte Gewissen und die, die Lüge, und die, die Straftat … und die, das dicke Geschäft.
Wenn wir in Zukunft den illegalen Drogenhandel ernsthaft, und mit aller Konsequenz und mit all seinen vielfältigen Nebenerscheinungen, in den Griff bekommen wollen, dann muss der aktuelle Teufelskreis durchtrennt und neu ins System eingebunden werden. Und wenn ES noch so schmerzt, hier beißt mir die Maus den Faden nicht mehr einfach ab, da hängt schließlich alles dran.

Du hast alles an diesen einen kleinen Faden gebunden?

An diesen kleinen Faden und dieses Stahlseil hier, natürlich.

Und ich dachte schon …

Sag mal, für wie blöd hältst Du mich eigentlich?

Nun, Du bist schließlich immer wieder auf mich hereingefallen …

Nicht auf sondern in, mein Lieber, in Deine Augen … es waren deine Augen,

in die bin ich hineingefallen, wie in einen tiefen Brunnen …

Und solange wir uns nicht anschauen, kommst Du da auch nicht wieder heraus.

Irrtum, mein Guter, ich bin draußen. Wie anders könnte ich Dir sonst in die Augen schauen?

Schau doch mal in den Spiegel …

Niemals! Niemals schaue ich da

noch mal hinein … das kann ich nicht aushalten …

Was kannst Du nicht aushalten? Dein Spiegelbild?

Sag mal, was für ein Problem hast Du eigentlich?

Dr. Satania setzte sich zum lieben Gott auf die Stufen, die zur Bühne führten.

Wo liegt Dein Problem, Alter?

In meinen Augen.

Gut. Und, warum gibst Du sie dann nicht einfach wieder zurück?

Dann fragt ER mich nach den Mitochondrien.

… das ist doch kein Beinbruch.

Außerdem bin ich zu schnell gefahren.

Auch so etwas kommt in den besten Familien vor …

ER weiß alles … alles was ich gesehen habe, alles …

wie könnte ich IHM jemals wieder unter die Augen treten …

Dann schlage sie doch nieder.

Ich? Ein Gott? Das ist meiner Stellung nicht würdig …

Aber Nachtisch servieren wollen … ich glaube jetzt tickst Du nicht mehr ganz richtig. Selbst ein Gott kann um Verzeihung bitten … wo kämen wir denn hin, wenn das nicht mehr möglich wäre! Stell Dich nicht so an … und außerdem, ich sage dann auch bestimmt Danke.

*

Doktor Satania legte sich zu Bett und dachte an Ihren Mann. Ihren richtigen, ihren wahren, ihren über alles geliebten und verehrten Mann. An den zärtlichsten Mann der Welt. An den klügsten, großartigsten und liebevollsten Mann der ganzen Welt. Und natürlich war ER auch der allerschönste von allen. Er war groß, hatte dunkles Haar, war sportlich, sehr galant, humorvoll, geistreich, ja zuweilen sogar sehr charmant, ER war höflich, ausnehmend wohl erzogen, sah hinreißend aus, nicht nur, wenn ER vom Pferd stieg und seine Klamotten in die Ecke warf und rief:

Liebling, bist Du schon auf? Warte, ich komme, ich bringe Dir noch einen Kaffee …

IHR Traummann … der absolute Star am Himmel der Götter! Ein absoluter Glücksgriff sollte man meinen, aber ES war mehr … ES war zauberhaft und unvergleichlich … ein Gefühl … gab es überhaupt eine Frucht, die SEINEM DUFT nahe kam … SIE hatte ihn in der Nase … süß … und SEINE HAND … Schmetterlinge waren Grobiane gegenüber seinen Berührungen … und Monalisa schmachtete!

Wie lange würde ES noch dauern? Wie nah war SIE schon dran? Der Wind brauste auf und das Dach des alten Hauses ächzte unter der Wucht … doch trotz der Kettensägen, die in der Nacht zu hören waren … SIE war beruhigt. Wenn ER da war, dann konnte in Wirklichkeit gar nichts Schlimmes passieren.

Machtmissbrauch … ein ganz heikles Thema. Hat stattgefunden, ohne Frage. Nur, wie drehte SIE das jetzt wieder um, ohne alles wieder auf machen zu müssen? Nicht noch einmal, dachte SIE … der Pullover wird ja sonst niemals mehr fertig …

Du strickst einen Pullover?

Ja, Liebster, er ist für Dich.

Mit Mustern … sehr schön.

Er ist leider noch nicht ganz fertig … ich habe mich hier unten vielleicht doch vertan.

Hier … schau mal … da ist eine Masche zuviel … oder?

Du brauchst wirklich eine Brille.

Ich bin draufgetreten. Meine wunderschöne Brille ist kaputt. Ich bin’s selber Schuld. Ich hatte noch gedacht … leg SIE nicht dort hin, man sieht SIE nicht gut genug im dunkeln … aber irgendwie, so in dem ganzen Durcheinander, da habe ich die Brille einfach vergessen, und in der Nacht, als ich noch mal hinunter ging, da bin ich dann draufgetreten. Ich leide, wenn ich mir die Brille anschaue, denn SIE war wirklich wunderschön. Und SIE stand mir ganz ausgezeichnet. Jeder sagte dies, … es war eine kurze Freude … nun und jetzt mag ich keine andere Brille mehr benutzen. Verstehst Du? Da bin ich lieber blind. Der Fehler im System, die Sollbruchstelle, die Pixel … das Qualitätsmerkmal … das Identifizierungsmerkmal … Originalitätszeichen … einzigartig, durch den Fehler. So sehe ich das, wenn ich meine Brille nicht abnehme …

Und wenn Du die Brille abnimmst, was siehst Du dann?

Nichts.

Wie wäre es mit Licht?

Ja, hast Du meine Filme denn noch nicht gesehen?

Ich habe sie alle gesehen.

Du hast alle meine Filme gesehen?

Auch die, die Du weggeschmissen hast. Das war übrigens viel Arbeit.

Ich habe sie wohl ziemlich durcheinander gebracht.

Die Schneekugel.

Es schneit nicht. Die Leute beschweren sich schon.

Ist Dir kalt?

Nein.

Klimagipfel … Kyotoprotokoll … Klimawandel … Erderwärmung … hängt alles zusammen.

Der Ofen.

Selber Schuld?

Ich brauche keinen Schnee.

Ich auch nicht.

Wie geht es Dir?

Ich hatte viel Zeit zum nachdenken.

Und? Wie fühlst Du Dich?

Es ist Leben in mir.

Kannst Du es noch aushalten?

Was bleibt mir übrig, jetzt, wo Du mich schon einmal wach gemacht hast.

Oh … Scheiße, das tut mir leid. Ehrlich …

Ist schon gut. Ich fand es ja auch sehr schön.

Und jetzt?

Abwarten … das vergeht schon wieder … ist eine Frage der Technik. Buddismus … aber über den schimpfst Du ja auch nur … was glaubst Du, was mir der Dalei Lama letztens für Sachen an den Kopf geworfen hat … ich hätte Dir nix beigebrach und so weiter … also bitte … nimm Dich zusammen, alle Welt macht mir schon die Hölle heiß, nur weil Du hustest.

Ich habe Dich sehr oft sehr vermisst.

Ich Dich auch.

Und wie ist das so, in einer Kiste? Ich komm da nicht drüber weg … irgendwie. Wie soll man es nur machen? Meine Mutter wünscht sich jetzt eine Feuerbestattung, und ihre Asche möchte sie verstreut haben … ich weiß einfach nicht, was richtig ist.

Das Bild mit den Schlangen war super …

Und der Nachtisch?

Dein Idee gefällt mir besser.

Du schmeichelst mir.

Auch. Aber das liebst Du. Es muss eben auch schön sein, sonst ist ES nicht … die Tankstelle … der Parkplatz … das Licht. Alles stimmte. Alles war perfekt. Alles war schön. Sogar eine Autobahnraststätte kann schön sein. Sie ist schön …

Weißt Du was auch schön ist? Viele vermissen Dich.

Es wird so schön sein …

Der Gott der Toten. Satans tiefste Unterwelt. Sein Reich. ER öffnete die Türen und ER verschloss sie auch wieder. Das mit der Technik, das war jetzt eine Neuerung. ER wusste noch nicht so recht, was ER davon halten sollte. Zum Einen war das ja auch wirklich mal eine Abwechslung für die Insassen, aber andererseits … die Folgen, gar nicht zu berechnen … nicht heute, und auch nicht morgen … das schaffte kein Computer … das schaffte nur ES … das Gehirn … der Denker … der Meister. Und ER würde dem Meister einen Besuch abstatten. Ja, das würde ER, gleich morgen. Und dann … ach ja, der Computer … der Computer … grummelte ER noch … dann zog ER die Tür fest hinter sich zu. Satans Verließ … ein dunkler Flecken Erde … warm… trocken und gemütlich …

Es war zwar schon spät, weit nach Mitternacht, aber jetzt, wo die Göttin schon einmal da war, da schaute SIE sich bei Satan im Keller um. So sah also die Hölle aus … ziemlich sauber und leergefegt. Alles ordentlich eingeschlossen. Jeder hatte seine eigene Box. Durchnummeriert und beschriftet … in den einzelnen Kammern war es still … SIE dachte an Thutmosis und all die anderen. Warum bloß der ganze Aufwand? Es war doch so einfach eigentlich.

Mit Wasser und Seife.

Und einem vernünftigen Besen.

Heute morgen lag eine grüne Gieskanne mitten auf der Straße, direkt vor meinem Fenster. Ich habe sie nicht aufgehoben. Später war sie weg. Ein anderer war wohl so freundlich und hat die Sache in die Hand genommen.

Das war bestimmt der Gärtner.

Ich schätze, ich habe mal wieder einen Job verloren. Wegen Nachlässigkeit oder so. Aber weißt Du, ich war noch im Schlafanzug. Und es war sehr früh am Tag. Und außerdem, ich finde, das Wetter und der Garten, das gehört zusammen. Das ist wirklich nicht mein Metier.

War vielleicht als Geschenk gedacht?

Mitten auf der Straße?

Ein Wink mit dem Zaunpfahl, vielleicht?

Ich habe aber schon zwei Gießkannen. Meine Pflanzen kommen

wenn es drauf ankommt auch ganz gut ohne aus.

Das sieht die Weide aber mittlerweile ganz anders.

Der Witzbold verbrauchte doch auch das meiste Wasser!

Das Wasser. Das viele Wasser. Verschwendung Planschbecken.

Verschwendung Motorrad.

Lust am Leben.

Lust am Tod?

Hast Du nun eine Masche zuviel oder eine zu wenig?

Ich weiß nicht genau, ich sehe nicht mehr so gut. Kann passen oder auch nicht … aber ich schau noch mal genau hin. Die Sache mit der Brille war irgendwie doof. Sie war so etwas wie ein Geschenk.

Du hast ES mit Füßen getreten. Von wem hattest Du die Brille denn bekommen?

Satan. Satan hat mir die Brille geschenkt.

Du hast Dir Sehkraft genommen.

Sehschärfe.

Sehtiefe.

Tiefenschärfe.

Blende. Filter. Fokus.

Die Sollbruchstelle. Dann weiß ich wenigstens, wo ich suchen muss. Verstehst Du?

Du Fuchs, Du.

Ich Fuchs?

Fuchs Du hast die Gans gestohlen, gib sie wieder her …

Die noch offene Augenfrage.

Willi will’s wissen …

Morgen. Morgen ist auch noch ein Tag.

Du bist grausam.

Wieso?

Weißt Du denn nicht, wie es hier unten ist?

Nein. Ist irgend etwas nicht in Ordnung?

Weißt Du, wo Du bist?

Aber natürlich weiß ich das. Satans Unterwelt. Na und?

Hier ist es auch nicht anders als anderswo.

Oder siehst Du etwas anderes als ich?

Allerdings.

Was siehst Du denn?

Du sitzt am Computer. Du bist gar nicht in Satans Keller. Und Du bist auch nicht eingesperrt.

Du kannst hingehen, wohin Du willst. Jeden Tag. Du tust nur so, als wenn Du sein

Gefangener wärst, aber das stimmt gar nicht.

Wer sagt denn, das ich sein Gefangener sei?

ER.

Aha. Nun, dann bin ich das ja vielleicht, und merke ES nicht.

Du willst ES nicht sehen.

Sollbruchstelle, vielleicht..

Und wenn der Faden abreißt?

Dafür habe ich ja das Stahlseil. Und das reißt nie.

Du würdest ES tatsächlich noch mal machen?

Würdest Du dann die Finger von Drogen lassen?

Und Du?

Cannabis ist in meinem Paradies kein Problem, es ist die Lösung.

Aber schau Dir den Faden doch nur mal an! Das hält nie im Leben! Der Sack ist viel zu schwer!

Was für ein Sack?

Na, Dein Kunstwerk.

Was für ein Kunstwerk siehst Du denn? Das ist ein Netz, das wiegt nicht viel.

Aber die Schätze, die da alle drin sind …

Ach Du meinst die Steine?

100 Stück.

2 Stunden Arbeit, vielleicht 3, mehr nicht. Aber, Satan kennt

den Preis für ordentliches Handwerk ziemlich genau.

Du hast ja keine Ahnung, DU hast SEIN Lebenswerk zerstört!

ER wird Dich umbringen, wenn ER das erfährt.

Na, das soll ER mal versuchen, dann bekommt ER

vielleicht doch noch mal einen Nobelpreis.

Der Herr Professor …

Ein Stein.

Kein Nobelpreis.

Nicht der Preis ist wichtig, sondern der Weg dahin …

Ein steiniger Weg.

100 Jahre?

Brauchen wir länger?

Kannst Du wieder gehen oder hängst Du noch ab?

Ich häng am Computer.

Deines Vaters.

Er funktioniert wieder.

Das freut mich.

Mich auch … übrigens, küssen ist wieder erlaubt.

Auch in der Öffentlichkeit.

Selbst wenn der Teufel dabei zuschaut.

Der Teufel und sein Schwager machen das mit dem Baum. Die kümmern sich auch um die richtige Säge. Ich habe einen der Stämme als Kunstwerk angemeldet. Ich hoffe das bringt nichts durcheinander … jetzt, wo sich die Ordnung doch so langsam zeigt … und das ES findet sich in der Überlagerung …

Internet und Intranet …


Anm. d. AUTORIN:

Meine Lieben LESER, ich bitte um Verständnis, aber gerade eben wurde mein Googl-Konto gesperrt. Warum? Keine Ahnung, angeblich war es eine Verletzung von irgendwelchen Nutzungsbedingungen, weil ich zum einloggen wie immer bisher meine E-mail-Adresse angegeben habe. Aber das passt ganz gut heute, denn GMX mag mich offenbar auch nicht mehr. Nur meine Telefonrechnung, die soll ich natürlich bezahlen, das Inkasso-Unternehmen wartet schon darauf mich zu nerven. Nur, Leute, was soll ich machen?

Ich bin nun mal pleite… und darum, bitte habt etwas Geduld,

so schnell gibt die SONNENGÖTTIN gatantiert nicht auf.


Dirk Müller – Tagesausblick vom 10.10.2016 –

Lügengeflechte in der Politik

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Börse, Wirtschaft, Finanzmarkt von und mit Dirk Müller

Inters Netz … die Mütze … das ISIS Netz … der Kopf der Tante … Isiskult … Amunkult … Kunst … Musik … Tanz … Schriftstellerei … Theater … Theater im Internet … Spielkreise … Gehirnwäsche … Auflösung von Traumata … Trauma Hypnose … Blausäurevergiftung … Zufall Banane … und dann können wir uns Fragen, was sich allein durch den Südfrüchteimport aus Latein- und Mittelamerika, in die Küche und in die Obstschale Europas, in der Lebenswirklichkeit der Erdenbewohner geändert hat.

Und warum hast Du die Banane nicht einfach weggeworfen?

Das tut jeder Affe, wenn er sich vergriffen hat.

Ich hatte nicht gefragt. Das war mein Problem. Ich hatte mir die Banane einfach genommen, ohne zuvor darum zu bitten. Ich wusste in dem Moment genau, dass das nicht in Ordnung war. Ich hätte darum bitten müssen. Doch dann, wo ich die Frucht genommen hatte und erkannte, das die Banane noch nicht reif genug war, wollte ich nicht, das die Hausfrau die Banane zu guter Letzt auch noch im Müll liegen sieht. Ich hätte nur ins Wohnzimmer zu gehen brauchen und das Problem und meinen Fehler ansprechen müssen… jedoch … ich habe die Banane dennoch aufgegessen. Warum? Schuldgefühle und …

Sage was Du denkst …

Liebe der Supermutter und Schwiegermutter – Komplex …

Das hängt zusammen?

Das Gefühl zum Sohn verbindet.

Die 5 gerade sein lassen …

Scharf sehen.

Die Sollbruchstelle.

Der Liebhaber.

Der Südamerikaner.

Globalisierung der Kulturen.

Vielfalt. Farbenpracht. Schönheit. Liebe.

Cannabiskonflikt.

Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Verschreibungspflichtige Medikamente?

Haben wir nicht auf der Liste.

Baldriandosis.

Der Wurm ist aus dem Hintern.

Das Huhn auch.

Salmonellenvergiftung?

Massentierhaltung … Verarbeitung … Lagerung … Lebensmittelkontrolleure …

industrielle Umweltverschmutzung … Wasser … lebendiges Licht.

Hexenkessel … Hexenküche … und der Mann sitzt in des Teufels Küche.

Da war ich heute schon drin, und ich sage Dir, der ist total freundlich, tüchtig und zuverlässig.

Ich finde, ER hat seine Sache gut gemacht und verdient diesen Traumjob.

Ein Traumjob?

Alles dreht sich … ich sage Dir, beim Teufel geht gerade die Sonne auf. Der freut sich doch im Grunde am meisten darüber. Kommt jetzt viel mehr Licht in den Garten … und der alte Schuppen, nun, der steht schließlich noch. Ist ja alles am Ende noch mal gut gegangen … so denke ich, würde es auch mein Vater sagen.

Und der Professorentitel?

Kann ER behalten, brauche ich nicht.

Professor Pirat?

Ach was, den hat in Wahrheit nie ein Titel interessiert.

Der wollte immer schon lieber Filme drehen, Schlagzeug spielen,

Tanzen und die Welt der Frauen durcheinander bringen.

Die Liebe zur Frau.

Ein Gefühl das Verbindet.

Die Eifersucht des Sohnes – Vater-Komplex.

Amun wünscht Dir viel Glück …

Hans im Glück … ja, damit fing ES an.

Weiß König Drosselbart wie das Märchen zu Ende geht?

Die sechs Schwäne.

Sechs Schlüsselanhänger.

Und viele andere werden folgen.

Zugvögel?

Käfighaltung?

Zootierhaltung. Der Löwe im Käfig. Der Höhlenlöwe … das Buch.

M. Auel … Auler … Aula … Ayla … Aylaromane … ganz wichtig.

Uralte Erinnerungen eines, bei einem Erdbeben, verloren gegangenen,

blonden Mädchens … Völkerverständigung …

Befürchtest Du jetzt kein Erdbeben mehr?

Siehst Du vielleicht noch einen Grund dafür?

Der erste Kuss?

Der sollte von einem Meister sein.

Lerneffekt.

So etwas Einmaliges vergisst keine Frau.

Der Mann auch nicht.

Das soll ER ja auch nicht.

Der Zauberkuss.

Will den jemand vielleicht nicht?

Der Spiegel. ER ist immer noch dazwischen.

Das kann nicht, denn, der wurde zerschlagen.

Das Bild im Spiegel.

Das Bilderverbot.

… ist damit auch weg.

Das sieht doch mittlerweile richtig gut aus, findest Du nicht?

Ich will so bleiben wie ich bin …

Soll ich die 5 gerade sein lassen?

Kann man leichter einen Dietrich draus machen.

Der Treuetest?

… kam aus SEINEM Geiste.

Das bezweifle ich …

Dann hätten ja beide die gleiche Idee gehabt.

Na, so ein Zufall!

Das Haus?

Gehört mir nicht.

Die Wohnung?

Miete.

Das Auto?

Verkehr. ADAC … AGAC … ATAC …

Selbermachen zahlt sich aus …

… wenn man Glück hat.

Der Schutzengel war einfach zu teuer.

Aber hilfreich und entgegenkommend.

Stahldraht.

Kiffen macht geduldiger, sagte der Dietrich und bog sich dabei, so gut er eben konnte.

Zwei Jungen und zwei Mädchen …

Die Eierfrage.

Noch offen?

Gegessen.

Wie viele?

Heute … noch keins. Aber ich habe noch 5 frische Eier

aus dem Automaten in der Küche.

Rührei?

Ich habe die beste Pfanne der Welt dafür.

Und der Schieber?

Und das Medaillon?

Hängen die Teile etwa zusammen?

Kommt alles aus der gleichen Quelle.

Und der Schneebesen?

Ist noch relativ neu und steht im Schuppen.

Wie gut, das es noch nicht geschneit hat.

Wie gut, wenn im Ernstfall einer da ist, der fegt.

Fegen wir zusammen?

Solange Du zur Nachtschicht gehen musst, mache ich Dir dazu sogar

noch einen Kaffee und ein paar belegte Brote.

Treffen sich zwei Schlüsselanhänger im Dunkeln,

sagte der Eine zu dem Anderen:

„Und, ich weiß jetzt was das für ein Schloss ist!“

„Halt die Klappe, oder SIE macht Dich zu ihrer Nr.5“

Das Parfüm.

Der Duft.

Die langfristige Erinnerung. Das Trauma. Die Verbindung.

Die Leidenschaft. Die Sehnsucht. 6 Monate.

Zu lang?

Der Nachtdienst.

Sexentzug?

Bus oder Bahn?

Nah- oder Fernverkehr?

Willst Du malen oder schreiben …

Schreiben.

Dann können die Zauberfarben weg …

Die sind mir mittlerweile eh zu heikel geworden …

Ein Talent weniger.

Eine Sorge weniger, aber dafür mehr Zeit für den Partner.

Das Bild.

Wird mit Zauberfarbe übermalt.

Welche Farbe?

Blau. Für das Esszimmer.

Das wird bestimmt sehr schön aussehen …

Die Hochzeit?

Fällt ins Wasser ...

Schlimm?

Glashaus oder Rathaus …

Eine Schönwettergarantie gibt es bei den Satans nicht,

dafür aber auf Wunsch einen Kaffee auch früh morgens ans Bett.

Du machst den Kaffee?

Wenn Du fegst …

De Sade. Der Schriftsteller …

… und der Sexualtherapeut fegt heute noch.

Ein Talent weniger.

Aber mehr Zeit zum Spielen.

Theaterspiele?

Theater auf der Straße?

Gefährlicher Spielplatz.

Abenteuerspielplatz oder Fernsehen?

Kommt auf’s Wetter an.

Und in Wetter hat es viel geschneit …

… und in Dortmund hat es kräftig geregnet.

Die Helfenden Hände auf der Reha-Care. Barrierefrei leben …

Selbstbestimmung … und Erinnerung … Dr. Zufall war zum Kaffee da.

*

Der Wolf geht, der Christ kommt.

Was ist Dir lieber?

Ein Hund der ohne Leine geht.

Bicu.

Der treueste Hund von allen.

Aber ein Feigling.

Nachts, im Dunkeln auf der Brücke.

Was macht Deine Rückenangst?

Die ist verflogen.

Das angepiepte Brötchen.

… die belegten Brote für die Nachtschicht.

Noch etwas offen?

Wie lange soll der Liebeskummer denn jetzt noch dauern?

6 Monate oder ein ganzes Leben …

666 999 669 966 … vom Tellerwäscher zum Millionär,

das ist in 6 Monaten einfach nicht zu schaffen.

Und darum muss man ES zusammen machen.

Die Augen sind noch offen.

Siehst Du jemanden?

Der Klammeraffe …

… hält zusammen, was zusammen gehört.

Die große Segeltour überstand den großen Sturm.

… und wer hat den Spion entdeckt?

Herumschleichende Wolldecken.

Und wer hat Einstein jetzt noch in der Nase?

Meine Schwester jedenfalls nicht.

Lachen befreit.

Zahnklammer.

Die Klammerfrage.

Forschung und Entwicklung sind in der Realität angekommen.

Sicherheit und Brunnenabdeckung

Die Abdeckung war nicht sicher genug. Das Kind ist reingefallen.

Loch im Anhänger … Loch im Brunnen … Loch im Schlüssel …

und SEIN Auge schaut zur Not durchs kleinste Schlüsselloch.

Das nächste Mal nimmt ER den Stein zuerst vom Rücken, bevor ER hinunter klettert …

Und wenn jemand den Stein findet?

Dann freut der sich vielleicht, das ER endlich entdeckt wurde.

Der Stein war groß …

Der Brunnen auch.

Aber, der Dickschädel passte dadurch …

Haargenau. Und, will ER noch mal?

IHM reicht für’ s Erste die letzte Geburt.

Und Hollywood?

Schon aufgeräumt?

Ein Speicher ist voller Erinnerungen.

Ein cooler Film.

Ein Kassenschlager. Vom Tellerwäscher zum Millionär.

Ein supertolles Buch. Und ES dauert länger, als man trinkt.

Die Kiste … und der letzte Mann auf der Liste!

Der wird in Liebe an der Haustür empfangen.

Und der Filmstar?

Wohnt auch da.


FORTSETZUNG folgt!